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UFOlogie: Marsmenschen über Mainz und der erste Auftritt des "noch unbekannten Erich von Däniken"

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Das 1. Buch von Erich von Däniken 1968

Weil sich Menschen ihren Glauben an UFOs nicht nehmen lassen wollen, kommt es in Fernsehsendungen immer wieder einmal zum Eklat. So auch schon vor 40 Jahren im ZDF. Ralf Bülow erinnert an einen denkwürdigen TV-Höhepunkt des UFO-Jahres 1967.

Montag, 6. November 1967, 20.15 Uhr. Das ZDF eröffnet den Fernsehabend mit der 45-minütigen Dokumentation “Invasion aus dem Kosmos? Die Wahrheit über Fliegende Untertassen”. Autor und Moderator ist Wissenschaftsredakteur Peter G. Westphal. Sein Thema: Unidentifizierte Flugobjekte, kurz Ufos, die seit zwanzig Jahren Schlagzeilen machen. Genauer: seit dem 24. Juni 1947, als der US-Geschäftsmann Kenneth Arnold mit seiner einmotorigen Maschine die Rocky Mountains entlang geflogen war und über den Gipfeln neun “flying saucers” gesehen hatte. 

Das waren Zeiten! Damals hatte Kollege Erich von Däniken bei dieser Veranstaltung seinen ersten grossen Auftritt untrer dem Titel: “Erhielten unsere Vorfahren Besuch aus dem Weltall?” (Und Raketenpionier Hermann Oberth sprach über “Die Notwendigkeit der UFO-Forschung”)

 Das aktuelle Buch des nimmermüden Erich von Däniken ist derzeit:

Wer den interessanten Artikel oben gelesen hat – den möchte ich auch und vor allem auf dieses Buch von mir und Roland M. Horn von 1999 hinweisen:

Denn die Prä-Astronautik und UFO-Esoterik/Sekten sind zwei Paar Schuhe!

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Invasion der Aliens mit tödlichem Virus: Nur Science-Fiction und für Hollywood zu langweilig? +++ Video +++

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VIDEO: Invasion der Aliens mit tödlichen Viren: Nur Science-Fiction und für Hollywood zu langweilig? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Invasion der Aliens mit tödlichen Viren: Nur Science-Fiction und für Hollywood zu langweilig? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Science-Fiction-Legende H. G. Wells hat es 1898 mit seinem Buch “The War of the Worlds” (“Der Krieg der Welten”) vorgemacht, und das Fernsehen und Hollywood machen es bis heute nach: Die Invasion von Außerirdischen! Mal spannend, mal realistisch, mal unrealistisch und oft mehr schlecht als recht. Doch die Kernidee hat sich seit über einem Jahrhundert eigentlich nicht nicht geändert. Eine Alien-Invasion bedroht die Menschheit und es kommt zu einem Krieg der Welten. Und natürlich kann die Menschheit den Aggressor aus dem Universum letztlich doch noch zurückschlagen. In gigantischen Materialschlachten mit den aggressiven Aliens. Ist das realistisch, geht es nicht einfacher für die Außerirdischen? Ja, es geht, mit gezüchteten Killerviren die die Menschheit! Spannende und vor allem unheimliche Überlegungen, wie Ihr es in diesem YouTube-Video erfahrt!


Invasion der Aliens mit tödlichem Virus?

Schon vor über 100 Jahren hat der Autor H. G. Wells in seinem unübertroffenen Klassiker „Krieg der Welten“ das Szenario Alien-Invasion bzw. „Invasion von Außerirdischen“ in Romanform thematisiert. In seinem Fall waren es Marsmenschen (Artikel dazu HIER), die am Ende an einem irdischen Virus bzw. an Bakterien starben.

Und längst hat das Thema die Kinos, Hollywood und das Fernsehen erobert.

Mal in spannender Form, mal mehr schlecht als recht und hin und wieder auch mehr oder weniger realistisch. Die grundsätzliche Story hat sich dabei seit mehr als einem Jahrhundert meistens nicht verändern: Böse Außerirdische überfallen die Erde und die Menschheit, es kommt zu einem Krieg der Welten und am Ende kann die Menschheit den Aggressor aus dem Universum doch noch zurückschlagen.

Eine einfache wie faszinierende Idee, die mit den Ängsten der Menschen vor dem absolut fremden und Krieg und Untergang spielt. Meistens in gigantischen Materialschlachten zwischen Aliens und Menschheit. Für alle Science-Fiction-Fans ein Muss. Auch wenn es sehr wenige Ausnahmen gibt, in der Außerirdische in Frieden kommen …

Nur: Müssen oder würden außerirdische Invasoren so oder so ähnlich handeln? Wären eine Alien-Invasion und die Vernichtung der Menschheit nicht sehr, sehr viel leichter umzusetzen?
Ich denke Ja! – wie ich es seit sehr vielen Jahren immer wieder betone. Und zwar mit (gezüchteten), absolut tödlichem Virus – mit Killerviren. Eine solche Alien-Invasion würde die Menschheit im schlimmste Fall nicht einmal bemerken.

Spannende Überlegungen, auch wenn sie wie fast alles zu diesem Thema (noch?) reine Spekulation sind, wie Ihr in diesem YouTube-Video erfahrt!

Bleibt neugierig …

Video vom 27. März 2020 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Mythos Mars: Die Marsianer, die Invasion vom Mars, die Science-Fiction +++ Artikel +++

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ARTIKEL: Mythos Mars: Invasion vom Mars, Marsianer und Science-Fiction (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Mythos Mars: Invasion vom Mars, Marsianer und Science-Fiction (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Kein anderer Planet in unserem Sonnensystem faszinierte und fasziniert die Menschen so sehr wie der Mars. Der Rote Planet ist von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben und regte Astronomen einst zu den phantastischsten Spekulationen um Marsmenschen an. Eine Zivilisation, ähnlich wie die unsrige, die auf dieser fremden Welt lebt. Damit war im 19. Jahrhundert der Mars-Mythos geboren, der sich wie ein marsroter Faden bis heute zieht. In diesem Artikel wird genau diesem Faden rund um den Roten Planten nachgegangen. Von den um ihr Überleben kämpfenden Marsianern, über die Invasion vom Mars bis zur Science-Fiction von heute. Eine Reise durch eine spannende Welt, die auch die frühe UFO-Gemeinschaft berühmt.


Faszination Mars

Jahrtausende lang starrten die Menschen mit bloßem Auge gebannt in den Himmel und zum Planeten Mars herauf. Wirklich viel sahen sie dabei nicht.

Das änderte sich schlagartige ab dem Jahre 1608. In diesem Jahr entdecke der holländische Brillenmacher Hans Lippershey eher durch Zufall das Teleskop. Sein Lehrling, so erzählt er es der Mythos um diese Entdeckung, spielte in einer Pause mit den herumliegenden Brillenlinsen und hielt zwei davon in einem gewissen Abstand voreinander. Erschrocken sah er, dass der Kirchturm des Ortes plötzlich näher zu sein scheint. Lippershey erkannte sofort den Nutzen dieser Entdeckung.

Damit war das sogenannte “Galileo-Fernrohr” erfunden und das Zeitalter der wissenschaftlichen Erkundung des Himmels konnte beginnen.

Teleskope und ganze Teleskopanlagen waren die Folge dieser zufälligen Entdeckung. Fraglos hätte vor rund 400 Jahren der Lehrling des Brillenmachers Lippershey wohl niemals gedacht, dass längst Teleskope im All Routine sind. Und so, wie heute die Astronomen um die Wette Planeten in fremden Sonnensystemen suchen und finden, begann damals ein Wettlauf beim Aufspüren neuer Himmelskörper.

Zu einer Legende in der Astronomie wurde unter anderem der Astronom Percival Lowell. Ein emsiger Himmelsgucker, der auch nach noch unbekannten Planeten in unserem Sonnensystem suchte. Doch Lowell hat noch eine ganz andere Schwäche: Die legendären „Marskanäle“, die zu einem der großen Mythen über den Planeten Mars schlechthin wurden.

Alles begann im Jahre 1877

Der Mars hat – wie die anderen Planeten auch – eine exakt kreisrunde Bahn um die Sonne. Sie verläuft leicht elliptisch und bringt so den Planeten mal mehr und mal weniger nahe an uns heran. Das ist auch der Grund, warum 2003 der Mars eine wahre Invasion von irdischen Robotern ausgesetzt war, denn auch in diesem Jahr stand er der Erde sehr nahe. Die ist alle 15 Jahre der Fall und bietet dabei den neugierigen Beobachtern auf der Erde die besten Chancen ihn zu erkunden. Dies war auch 1877 der Fall und Asaph Hall entdeckte in diesem Jahr auch die kleinen Marsmonde Phobos und Deimos.

Der in Mailand tätige Astronom Giovanni Virginio Schiaparelli war ein international hoch geachteter Astronom. Seine Marsbeobachtungen galten als die besten astronomischen Informationen seiner Zeit. So nutze er die Chance der Mars-Nähe zu unserer Erde und fertigte eine detaillierte Karte des roten Planeten an. Die bis dato beste Karte der fremden Welt und eine erstaunliche Arbeit in den Anfängen er Astronomie. Routiniert zeichnete er helle und dunkelen Flecken des Mars in seine Karte und gab diesen Gebieten Bezeichnungen wie Meere, Ozeane oder Seen. Es mag verwundern, doch es ist üblich gewesen, solchen Gebieten derartige Bezeichnungen zu geben. Auch der Mond hat bei seiner Erforschung Meeren und Ozeanen erhalten. Apollo 11 landete beispielsweise im „Mare Tranquillitaris“, Apollo 15 und 17 nahe dem Meer „Mare Serenitatis“ und Apollo 12 sogar unweit des „Oceanus Procellarum“.

Dass die dunklen Gebiete echte Meere sind, glaubt natürlich niemand – auch wenn einst sogar Bewohner auf dem Mond vermutet wurden. So ist es kein Wunder, dass es auch dem Mars beispielsweise den „Daws Ocean“, die „Knobel Sea“ oder „Phillips Island“ gibt. In der Raumfahrt kamen sogar Namen wie „Dopey“ oder „Bashful“ aus der Welt von Walt Disney hinzu.

Zur damaligen Zeit gab es kein einheitliches System um geologische Gebiete auf anderen Himmelskörpern zu bezeichnen. So etwa hat Schiaparelli auch auf dem Mars (Südpolregion) geologischen Strukturen Namen der Odyssee von Ilias und der Reise der Argonauten benutzt. Die Beobachtungen Schiaparellis zeigten aber auch, dass diese „Meere“ auf dem Mars zum Teil durch dunkle, lange Strukturen verbunden waren.

Die Mars-Kanäle

Neben den „Meeren“, „Inseln“, „Kontinenten“ und „Ozeanen“ sah der Astronom in den länglichen Gebilden schlicht „canale“. Das italienische Wort bedeutet so viel wie „Rinne“, „Furche“ oder auch „Flussbett“. Die Astronomen der damaligen Zeit erkannten zahlreiche dieser Gebilde auf dem Mars, was heute als optische Täuschung durch die damals genutzten Teleskope erklärt wird.

Der Astronom Lowell wiederum sah sich in seiner Faszination vom Mars durch Schiaparelli mehr als bestätigt. Im englischen gibt es für „Kanal“ die Bezeichnungen „Channel“, beispielsweise für eine Meerenge und die Bezeichnung „Canal“ für eine künstliche Wasserstraße. Aus dem italienischen canale wurde daraufhin Canal – damit waren die künstlichen Mars-Kanäle geboren. Lowell war elektrisiert.

Schon zuvor beobachtete er selber, dass die Eiskappen des Mars mit den Jahreszeiten ihr Aussehen veränderten. Nun fragte er sich, was sind diese Kanäle wirklich? Besteht hier ein Zusammenhang?

Daraufhin widmete sich Lowell ab 1892 ganz dem Marsfieber. Er wollte herausfinden, was da vor sich geht und ob dort intelligentes Leben gibt. Immerhin waren die Kanäle nicht nur ihn künstliche Wasserstraßen der Marsmenschen. Auch andere spekulierten in diese Richtung und die Mars-Kanäle der Marsmenschen waren in aller Munde. Die Zivilisation dort, so mutmaßte man damals, scheint vom Untergang bedroht zu sein. In den damaligen Vorstellungen könnte der Heimatplanet der Marsmenschen langsam austrocknen, was das das Ende der dortigen Bewohner wäre. In ihrem Überlebenskampf haben sie ihren gesamten Planeten mit eben diesen Kanälen überzogen, um so das Schmelzwasser der Pole in ihrer Welt zu verteilen.

Zweifellos eine heute eher skurril erscheinende These einiger Astronomen dieser Zeit. Man muss sie jedoch auch vor dem Hintergrund sehen, dass im Jahre 1869 der Suezkanal eingeweiht wurde. Eine große künstliche Wasserstraße auf der Erde. Und im Jahre 1879 wurde in Paris die Entscheidung getroffen, den Panamakanal zwischen dem Atlantik und dem Pazifik zu bauen. Genau in dieser Zeit, als die Weltpresse permanent über das gewaltige Vorhaben des Panamakanals berichtete, fertigte Schiaparelli seine Karte des Mars an. Es war das Zeitalter der Technik- und Fortschritt-Euphorie unter den Menschen.

Alles schien möglich, warum also auch nicht bei den Bewohnern des Mars?

Im Jahr 1894 nährte sich der Mars erneut der Erde und Lowell sah die Chance, die Kanäle genauer zu erforschen. Hierzu errichte er im Norden Arizonas nahe dem Ort Flagstaff auf dem so genannten „Mars-Hügel“ sein 46 Zentimeter-Teleskop auf 2.300 Metern Höhe. Von hier hatte er gute Beobachtungsmöglichkeiten und fertigte im Zuge seiner Arbeiten insgesamt 917 Zeichnungen vom Mars an. Hunderte Kanäle und regelrechte „Oasen“ will Lowell dabei entdeckt haben. Das Marsfieber griff spätestens ab jetzt um sich.

Marsfieber

Auch wenn Kollegen von Lowell keine Mars-Kanäle erkennen konnten, so war er doch von seinen Ergebnissen überzeugt. Obwohl der auf dem „Mars-Hügel“ ebenfalls anwesende Astronom W. H. Pickering diese Kanäle nicht sehen konnte. Für Lowell gab es nach seinen Forschungen 1894 nur drei klare Schlussfolgerungen:

  1. Der Mars ist von einer intelligenten Lebensform bewohnt
  2. Der Mars hat eine dünne Atmosphäre und das Wasser sammelt sich an dem Polen
  3. Die Kanäle sind künstliche Bewässerungsanlagen in Gebieten mit Vegetation

Seine Thesen trug Lowell an die Öffentlichkeit und schon ein Jahr nach seinen Beobachtungen veröffentlichte er sein Buch „Mars“ in den USA. Trotz der massiven Kritik seiner Fachkollegen verbreitete Lowell seine Thesen weiter und die Presse nahm diese begierig auf. Auch wenn Lowell in den Reihen der Astronomen praktisch alleine mit seinen Ideen stand, nahm die breite Öffentlichkeit sie dank Zeitungsberichte fasziniert auf.

Hätte Lowell damals Bilder des angeblichen Marsgesichts der NASA aus den 1970ger Jahren in den Händen gehabt, so wäre er wohl zum „Missionar des Mars“ geworden. So eifernd vertrat er seine Ideen der Marsianer.

Einige Astronomen teilten allerdings durchaus die Ansicht, dass es sich bei den Linien auf dem Mars um künstliche Kanäle handelt. Auch sie gingen an die Öffentlichkeit und schrieben darüber Berichte und Artikel. Öl ins Feuer dieses frühen medialen Aliens-Hype der damaligen Massenmedien.

Es ist aus heutiger Sicht unverständlich, dass man vor über 100 Jahren (und später auch noch) annahm, dass es eine sterbende Mars-Zivilisation gibt, die in einem verzweifelten Kampf ums Überleben ihren Planeten derart umgestaltet. Doch man muss sich vor Augen führen, dass wir erst seit Sommer 1965 durch die US-Raumsonde Mariner 4 Nahaufnahmen des Mars haben. Aus 10.000 Kilometer Höhe machte sie einige wenige schwarzweiße Bilder und funkte sie zur Erde. Zuvor waren Spekulationen Tür und Tor geöffnet.

Doch mit den Kanälen von Marsmenschen, die heute als optische Täuschungen angesehen werden, war das Marsfieber noch lange nicht am Ende. Es fing in den späteren Jahren erst richtig an.

Marsmenschen

Das Marsfieber erfasste die Öffentlichkeit währen der industriellen Revolution und überall machte man sich Gedanken um die Lebewesen, die dort oben auf dem Mars wohnen. Viele Jahre wurde die Existenz dieser Marsmenschen ernsthaft in Betracht gezogen.

Im Jahre 1869 hatte beispielsweise der französische Physiker Charles Cros die Idee, in Europa riesige Spiegel in bestimmten Positionen anzuordnen um das Sonnenlicht auf den Mars zu lenken. Ein intelligentes Signal von der Erde für unsere Nachbarn im All.

1840 wollte der Astronom Joseph von Littrow aus Wien sogar 40 Kilometer riesige Löcher in der Sahara ausheben, mit Kerosin füllen und anzünden. So sollten geometrische Figuren die Bewohner des Sonnensystems aufmerksam gemacht werden.

Ähnliches wollte 20 Jahre vorher der Mathematiker Karl Gauss aus Göttingen. Er schlug vor in Sibirien riesige Wälder anzupflanzen, die intelligente Anordnungen wie den Satz des Pythagoras entsprechen. Intelligente Bewohner auf dem Mars oder Mond könnten diese sehen und würde so von uns Menschen erfahren.

Keine diese oder andere Idee wurde aber in die Tat umgesetzt. Sponsoren fanden sich auch nicht. Doch der Mars blieb das Thema.

Inspiriert durch die Mars-Spekulationen von Lowell und anderen schrieb 1897 der Schriftsteller Kurd Lasswitz sein Buch „Auf zwei Planeten“, in dem er die aktuelle Diskussion aufgriff. Über die Kanäle beispielsweise wusste Lasswitz:

Die nördliche Halbkugel besteht zum größten Teil aus unfruchtbaren Wüsten. Aber die Bevölkerung des Mars, der die von der Natur genügend bewässerte Region ihres Planeten längst zu klein geworden, wusste der kargen Natur neue Gebiete des Anbaus abzugewinnen. Sie durchzog das gesamte Wüstengebiet mit einem viel verzweigten Netz geradliniger breiter Kanäle und verteilte auf diese Weise zur Zeit der Schneeschmelze, im Beginn des Sommers einer jeden Halbkugel, das Wasser, welches sich in Gestalt von Schnee an den Polen angehäuft hatte, über den ganzen Planeten. Wie die Ägypter das Anwachsen des Nils benutzten, um der Wüste den fruchtbaren Boden des Niltals abzugewinnen, so tränkten die Marsbewohner durch ihre Kanäle beide Ufer derselben. Schnell schoss hier eine üppige Vegetation auf, und so wurde durch das Kanalnetz das ganze Wüstengebiet mit fruchtbaren, an hundert Kilometer breiten Vegetationsstreifen durchzogen, die eine ununterbrochene Kette blühender Ansiedlungen der Martier enthielten.

Lasswitz nahm damit lediglich die Diskussion über den Mars zum Anlass für einen Roman. Er schildert in phantasievollen Worten das Leben der Marsmenschen und andere Dinge mehr, die über 100 Jahre später Hollywood sogar in die Kinos brachte.

Die Invasion vom Mars

Im Jahr 1898 legte H. Georg Wells (s. Titelbild) nach und veröffentlichte sein Buch „Krieg der Welten“. Heute ebenfalls ein – wenn nicht der –  Klassiker zum Thema. Wells indes sah die Dinge in seiner Phantasie, wie es schon der Titel sagt, etwas anders. In seinem Buch griffen die Marsmenschen die Erde an, während bei Lasswitz die Marsianer keine Invasion auf der Erde durchführen. Lasswitz lässt die Wesen vom Mars am unerforschten Nordpol der Erde landen, wo ihre Station von zwei Polarforschern eines Tages entdeckt wird. Die Polarforscher werden von den netten Menschen vom Mars mit auf ihren Planeten genommen. Dort erleben und sehen die beiden Abenteurer die fremde Welt des roten Planeten und seiner Bewohner. Eine friedliche Welt also.

Ganz anders bei Wells. Eine Invasion vom Mars bedroht bei ihm die gesamte Menschheit der Erde. Auch wenn sein Roman nur in England spielt. Sein Mars-Kreaturen wollen uns an den Kragen, da sie von ihrer sterbenden Welt fliehen müssen. Sie brauchen schlicht und einfach Lebensraum und damit unseren Planeten.

Bis heute ist es üblich, den Außerirdischen, egal woher sie kommen, in Science-Fiction-Filmen böse Absichten zu unterstellen. Wells machte den Anfang unseres „modernen“ Alien-Bildes. Und er bediente sich dabei Motiven, die bis heute aktuell sind.

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In „Krieg der Welten“ landen Zylinder mit den Marsmenschen in vielen Teilen der Welt. Ihnen entstiegen Kreaturen mit Tentakeln, lederartiger Haut und schleimigen Mündern. Es waren Bestien ohne wirklichen Körper und Verdauungsorgane. Nur Köpfe, die sich von dem Blut anderer Wesen ernährten und dennoch von hoher Intelligenz beseelt waren. Sie wollen nicht weiter als die Welt unterjochen, um Lebensraum erobern. Also beginnen sie die Menschheit zu vernichten und nutzen sie auch gleich als Nahrung (in einer Neuverfilmung).

Die Menschheit hat gegen die Maschinen der Marsianer keine Chance. Sie fliegen durch die Luft und führen erbitterte Schlachten gegen die fast wehrlose Bevölkerung. Doch Hilfe für die Menschheit kam von ganz anderer Seite: Die Marsmenschen waren nicht immun gegen irdische Viren und Bakterien, denn auf ihrem Heimatplaneten gab es diese nicht. „Von dem Augenblick an, als jene Eindringlinge auf der Erde anlangten, als sie aßen und tranken, machten unsere mikroskopischen Verbündeten sich ans Werk, sie zu vernichten“, schreibt H. G. Wells in seinem Roman.

Der Grundstein des H. G. Wells

Damit war er „up to date“ in der Wissenschaft seiner Zeit, wie man heute sagen würde. Denn erst im Jahr des Erscheinens seines Buches entdeckte der russische Botaniker Dmitri Iossifowitsch Iwanowski und sein holländischer Kollege Martinus Willem Beijerinck unabhängig voneinander Viren.

Die Grundidee der Invasion aus dem All (vom Mars) wurde von Wells geboren und ist in unzähligen Romanen, Comics und Filmen zu finden. Es ist erstaunlich, aber auffallend am Kinofilm und Klassiker „Independence Day“ ist, dass sich auch dieser Film an das Schema von Wells hält. Schleimige Aliens kommen (hier natürlich nicht vom Mars) aus dem All, um die Erde zu erobern und auszubeuten. Sie bedrohten zeitgleich verschiedene Städte auf der Erde und die Menschheit ist ihnen schutzlos ausgeliefert. Doch Hilfe kommt unerwartet und recht einfach: von Computer-Viren. Auch bei dem Blockbuster „Independence Day“ liegen nachher die abgestürzten Raumschiffe der Invasoren überall auf der Erde herum. Wie bei Wells.

Eine Hommage an den großen H. G. Wells, so der Produzent Roland Emmerich.

Lasswitz beschreibt die Marsmenschen als recht menschliche Wesen und vor allem friedliche Geschöpfe des Alls. Die netten Nachbarn von nebenan. Sie nehmen sogar gastfreundlich zwei Menschen der Erde mit auf den Mars und zeigen ihnen dort allerlei zum Teil wundersame Sachen

Der Roman von Lasswitz erinnert in Teilen sehr stark an die phantasievollen Berichte der 1950ger Jahre, in denen Menschen erzählten, sie seien von Marsmenschen oder auch anderen Aliens in UFOs auf fremde Planeten gebracht worden. Mit dem großen Unterschied, dass diese Autoren, Kontaktler genannt, damals behaupten, dass ihre Bücher der Wahrheit entsprechen würden.

Doch auch andere Autoren widmeten sich dem Mars. Die Frage „gibt es Leben auf dem Mars?“ war damals für viele Menschen mit einem klaren „Ja“ zu beantworten. Von romantischen schönen Frauen bis hin zu widerlichen Monstern bot die damalige Zeit alles, was der menschliche Geist so hervorbringen konnte. Und immer schwamm die Idee mit, dass es auf unserem Nachbarplaneten wirklich eine Zivilisation gibt oder geben könnte.

Die Geschichte, die sich Wells rund um den Mars und seiner aggressiven fiesen Bewohner ausdachte, wurde 1938 zur Vorlage eines Radiohörspiels von CBS. Und damit zu einer weiteren Legende rund um den Mars.

 30. Oktober 1938

Orson Wells und Howard Koch und ihr „Mercury Theatre on the Air“ gingen am Abend des 30. Oktober 1938 mit diesem Hörspiel erstmals auf Sendung. Das Hörspiel war so aufgemacht, als berichtet der Reporter Carl Phillips live von einer Invasion der Marsianer, die bei einer Farm in Grovers Mill in New Jersey landeten. Sie zerstörten alles auf ihrem Wege und ihre Invasion bewege sich geradewegs auf New York zu. Der „Reporter“ des Hörspiels kam immer wieder zu Wort. Aufgeregt schilderte er das grausame Szenario, das sich ihm bot. Die Show war sehr realistisch – angeblich zu realistisch für einige der rund 2,6 Millionen Zuhörer, die sich erst später in die Sendung einschalteten.

Die erst einige Zeit später zugeschalteten Radiohörer trauten ihren Ohren nicht. Sie dachten, sie hören hier eine wirkliche reale Reportage. Gebannt und voll Schrecken vernahmen sie von den aufgeregten „Reportern“, wie die Marsmenschen nah Grovers Mill in zylindrischen UFOs landeten und mit Giftgas und Hitzestrahlen die Menschen niedermetzelten. Immer wieder wurde die laufende Musiksendung von neuen Meldungen unterbrochen. „Das Ende der Welt ist nahe“ war das eindringliche Resümee der gesamten „Reportage“.

Aber es begann schon spannend. Kurz zuvor habe man, so hieß es, auf dem Mars Explosionen beobachtet und so war klar, dass man hier einer Invasionsarmee der Marsianer gegenüber stehen würde. Im Hörspiel hieß es:

Meine Damen und Herren, wir unterbrechen die Tanzmusik mit einer Sondermeldung des Nachrichtenbüros Intercontinental Radio News. Professor Farell vom Mount-Jennings-Observatorium in Chicago hat 20 Minuten vor acht auf dem Planeten Mars eine Reihe starken, in regelmäßigen Abständen aufleuchtenden Gasexplosionen beobachtet. Im Spektroskop erwies sich das Gas als Wasserstoff, der mit ungeheurer Geschwindigkeit auf die Erde zukommt. Professor Pierson vom Princeton-Observatorium in New Jersey bestätigt Farells Beobachtung.

Danach folgte wieder Musik, immer wieder unterbrochen von den aktuellsten Geschehnissen. Etwa, dass die Regierung der USA die Observatorien des Landes anwies, den Mars genau zu beobachten.

Dann wurde es unheimlich. Eine erneute Unterbrechung der Musik verkündete, dass ein „Asteroid“ nahe Grovers Mill niederging, dessen Aufprall 65 Kilometer weit zu hören war. Tatsächlich machten sich, so die Zeitung „Newsweek“ später, im sechs Kilometer entfernten Princton Menschen in ihren Autos auf den Weg zum vermeintlichen Einschlagsort. Arthur F. Buddington von der geologischen Fakultät der Universität von Princton, war ebenfalls überzeugt am Radio die Wahrheit gehört zu haben. Auch er fuhr zum Ort des Geschehens um ein Stück des „Asteroiden“ zu bekommen.

Das Ende der Menschheit ist nahe!

Doch der „Reporter“ meldete kurze Zeit später, dass es ein außerirdisches Raumschiff von 30 Metern Durchmesser sei, das da niederging. Kein Naturereignis, kein Asteroid. Daraufhin kam es zu ersten angsterfüllten Reaktionen einiger unwissender Radiohörer. Überall trafen besorgte Anrufe ein; die „New York Times“ erhielt beispielsweise 875 Anrufe besorgter Bürger. Es wurde aber alles viele schlimmer für die Menschen laut der „Reportage“.

Es dauerte nicht lange, dann verkündete das Radio das Unglaubliche: Schleimige Aliens entstiegen dem Flugobjekt! Das nahmen viele für wahr und in Los Angeles, Salt Lake City, New York, San Franzisco und anderen Städten meldeten sich Freiwillige, um den Kampf aufzunehmen. Das Radio vermeldete indes, man habe die gesamte Region zum Kriegsgebiet erklärt.

Die Lage spitze sich zu und die Zuhörer vernahmen entsetzt, wie der „Reporter“ Phillips beschrieb, dass die Marsmenschen mit ihren überlegenden Waffen angriffen. Nur 20 Meter sei er vom Grauen entfernt – dann war Totenstille, es hatte den „Reporter“ Phillips offensichtlich erwischt. Die Lage in den USA spitze sich zu, als „Hauptmann“ Lansoing in Grovers Mill schilderte, wie 7.000 Mann seiner Armee von den Marsianer einfach „zermalmt oder mit seinen Hitzestrahlen in Asche verwandelt“ wurden. Die Straßen seien von „wild flüchtenden Autos verstopft“. Eine Aussichtslose Lage.

Schließlich kam sogar der „Innenminister“ zu Wort und versuchte die Bevölkerung zu beruhigen. Er rief zum Zusammenhalt angesichts der Bedrohung aus dem All auf. Aufgeregt schallt es aus dem Radio, wie die Armee versucht die Maschinen der Marsmenschen zu bekämpfen, als sie Sendung plötzlich wieder schweigt. Nur kurz, denn eine andere Stimme schildert plötzlich, dass Giftgas über das Land zieht.

Das war das Ende der Menschheit, glaubten die uninformierten Zuhörer des Hörspiels. Man rannte auf die Straßen, versuchte sich mit Tüchern vor dem Mund gegen das Gas zu schützen, versammelte sich zum Gebet, floh aus den Städten oder versuchte sogar selber zu kämpfen. Als das Radio verkündete, die Invasion haben den Hudson River erreicht und dies werde wohl die letzte Sendung sein war die Lage aussichtslos – im Hörspiel.

New York in Gefahr

Zahlreiche Menschen der Ostküste, vor allem natürlich in New Jersey und New York, rannten hinaus auf die Straßen. Sie bewaffneten sich und es kam zu panischen Tumulten. Angsterfüllt blickte man in den Himmel und suchte ihn nach den brutalen Marsbewohnern ab. Die Behörden wurden mit Anrufen überschüttet und verängstigte Menschen zogen aus, um die Menschheit zu verteidigen. Es gab Verletzte bei Tumulten. Das junge Kommunikationssystem der USA und das Verkehrsnetz brachen teilweise zusammen. Einige Menschen ergriffen schlicht die Flucht und andere beteten weinend zum Himmel und dachten, dass Ende der Welt sei gekommen. Auch Luftschutzkeller wurden teilweise aufgesucht. Der Kommandeur der Nationalgarde ließ in New York sogar Verhaltensmaßregeln an die Bevölkerung verteilen, um die Sache in den Griff zu bekommen.

Das es Marsmenschen gibt, war damals für nicht wenige Menschen ganz einfach eine Tatsache. Das Hörspiel scheint es zu belegen. Im Jahre 1900 wurde in Frankreich sogar ein Wettbewerb ausgeschrieben. Eine Zeitung versprach demjenigen, der zuerst nachweislichen Kontakt mit Außerirdischen hat, 100.000 France. Dabei zählte aber kein Kontakt zum Mars, denn das sei schlicht zu einfach. Unverständlich bleibt jedoch, warum die Menschen nicht hörten, als in der laufenden Sendung viermal und nach der Sendung fünfmal darauf hingewiesen wurde, dass es nur ein Hörspiel ist.

Orson Wells und auch andere waren im Nachhinein mehr als erstaunt über die Wirkung ihres Hörspiels. Ein Beweis, wie man Massen manipulieren kann und ein Studienobjekt für Psychologen bis auf den heutigen Tag. Obwohl, das darf nicht übersehen werden, der weitaus größte Teil der Zuhörer ganz genau wusste, dass hiervon nichts Realität ist. Ebenso kam es trotz Tumulten und der oben beschrieben Ereignisse nicht zu weit verbreiteten „Massenpaniken“ oder ähnlichen, wie heute hier und da zu lesen ist.

Wells selber entschuldigte sich vor laufenden Kameras für den angerichteten Schlamassel. Und sicher werden viele Menschen im Nachhinein sich ihrer naiven Verhaltensweise geschämt haben.

Doch man mag es wieder nicht glauben: Am 30. Oktober 1988, 50 Jahre später, strahlte ein Sender in Portugal das Hörspiel leicht geändert erneut aus. Diesmal landeten die Mars-Soldaten nahe der Stadt Braga im Norden des Landes und wieder kam es zu Tumulten. Wieder hielten einige das Hörspiel für eine wahrheitsgetreue Reportage. Auch andere Sender strahlen das Hörspiel aus, ob dabei jemand die Sache ernst nahm, ist allerdings nicht bekannt.

Marsianer-Invasion in den Kinos

Mit Orson Wells Hörspiel nahm der Mars-Mythos neue Formen an. Es folgten Filme in Anlehnung an H. G. Wells, weitere Neu-Versionen des Hörspiels und auch TV-Serien zum “Kampf” bzw.  Krieg der Welten”. Im Jahre 1953 wurde die Geschichte vom „Krieg der Welten“ von Byron Haskin erstmals fürs Kino verfilmt.  Dieser Film ist einer der Klassiker der Science-Fiction-Filme überhaupt und beeinflusste sogar einige Astronomen in ihrer Kindheit. Die Invasion spielt wieder in den USA und wie im Roman vernichten irdische Mikroben die Marsmenschen letztlich doch, nachdem das irdische Militär nichts ausrichten konnte.

Es folgten zahlreiche Fortsetzungen des Spielfilms, von denen an dieser Stelle nur “Mars Attacks!” von Tim Burton aus dem Jahr 1996 genannt werden soll. Und zwar aus dem Grunde, das er eine satirische Komödie zu dem Stoff von  H. G. Wells ist, der mehr als gekonnt mit den Klischees entsprechender Filme dieser Ära spielt.

1953 erschien auch der Film „Invasion vom Mars“ von William C. Menzies. In diesem Klassiker landet ein UFO mit grünen Marsmenschen in einem Sandhügel und wird dabei von einem kleinen Jungen beobachtet. Die Marsmenschen entführen daraufhin Menschen in ihr Raumschiff und implantieren ihnen „Sonden“ im Nacken um sie so zu kontrollieren. Der Grund für ihr Tun ist eine startbereite Rakete nahem dem Landeort des UFOs, die die Marsbewohner als Bedrohung für sich sehen. In diesem Film schaffen es letztlich die Soldaten, eine Bombe im Raumschiff der Marsmenschen zu legen und besiegen so die unfreundlichen Eindringlinge.

Auch in diesem Streifen aus Hollywood erkennt man Elemente, die später zahllose der oben genannten UFO-Kontaktler in ihren vermeintlichen Sachbüchern berichteten. Der Vollständigkeit halber soll an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass bis heute in der Grenzwissenschaft Außerirdische auf dem Mars vermutet werden. Etwa Basen dieser Fremden, die jedoch aus den Tiefen des Alls kommen. Dies soll hier jedoch nicht das Thema sein.

Sämtliche Science-Fiction-Filme jener Zeit, beispielsweise auch der damals sensationelle Film „Fliegende Untertassen greifen an“ von 1956, waren sehr einfach gestrickt. Auch endeten sie im Vergleich zu heutigen Filmen eigentlich dann, wenn sie erst richtig anfangen. Hauptdarsteller ist oft ein schlauer Wissenschaftler, der so allerlei über den Mars oder die Aliens weiß, sowie eine schöne Frau, die sich in ihn verliebt. Wundervoll auf die Schippe genommen in der genannten Komödie “Mars Attacks!”.

Aliens auf der Leinwand und UFOs

Den Absturz eines UFOs zeigt der Film „Flying Disc men from Mars“ (1951) von Fred Barnnon. Hier will ein Marsmensch die Invasion seiner Rasse vorbereiten und bedient sich der Hilfe eines schlauen Wissenschaftlers, um sein UFO zu reparieren. Doch dieser durchschaut letztlich den Plan des fremden Wesens.

Heute schmunzeln wir über diese sehr zahlreichen Filme, doch sie spiegeln einen Boom wieder, der sich auch in Comics niederschlug. Mars war überall und ein Verkaufsschlager. Auch in der frühen UFO-Literatur. Der Film „This Island Earth“ (1954), hier als „Metaluna 4 antwortet nicht“ bekannt, von Joseph Newman nimmt ebenso Motive der UFO-Thematik vorweg. Hier kommen die Außerirdischen zur Erde, da sie von den Menschen Hilfe brauchen. Zwei Wissenschaftler reisen deshalb später zur Alien-Heimat „Metaluna 4“, um dort den Fremden um zu helfen.

Aber warum ist der Mars in den Köpfen der meisten Menschen damals von „kleinen grünen Männchen“ bewohnt? Eine Vorstellung, die bis heute bei vielen Menschen zum Thema Aliens herumspukt. Fragen wir Kinder, wie denn Aliens sol aussehen, sind es vielfach eben solche grünen Wesen. Dann und wann sogar mit Antennen auf dem Kopf. Marsmännchen kennt heute jedes Kind. Selbst die Spielzeugindustrie bedient sich noch heute den Motiven des Science-Fiction der 50ger Jahren und des früheren Marsfiebers.

Wahrscheinlich wurden die grünen Marsbewohner von Edgar Rice Burroughs im Jahre 1911 geboren. Burroughs, der Erfinder des athletischen Helden „Tarzan“, veröffentlichte damals seinen Roman „Die Prinzessin vom Mars“, in dem er den Außerirdischen grüne Haut gab.

Eine neue Mars-Ära

Eine neue Ära der Mars-Filme wurde 1990 mit dem Film „Total Recall“ von Paul Verhoeven eingeleitet. Hier ist der Mars bereits besiedelt und die angeblich 1976 entdeckten „Pyramiden“ auf dem Mars, über die noch heute diskutiert wird, spielten hier eine wichtige Rolle. Die Helden des Filmes schaffen es eine uralte außerirdische Anlage in Gang zu bringen, die auf dem Planeten Mars eine Atmosphäre mit Sauerstoff freisetzt. Die Kolonisten können sich fortan sicher auf dem gesamten Planeten frei bewegen.

Andere Filme der neuen Mars-Ära waren zum Beispiel „Mission to Mars“ von Brian De Palma oder auch „Red Planet“ von Antony Hoffman (beide 2000). „Mission to Mars“ spielt ebenfalls mit dem Gedanken, dass Außerirdische auf dem Planeten waren und dort Bauwerke hinterließen. Im berühmten „Marsgesicht“ findet sich dort natürlich auch eine außerirdische Technologie. So erfahren die Zuschauer, dass vor langer Zeit ein Asteroid die Atmosphäre des Mars vernichtete, weshalb die Mars-Zivilisationen ihre Gene mit Raumfahrzeugen in das All schoss. Wir Menschen sind das Ergebnis.

Eine Story, die realen Spekulationen einiger Autoren entlehnt wurde.

Der Film „Red Planet“ ist da realistischer. Dort versucht man mittels Algen den Mars umzugestalten, da die Erde nur noch ein ökologisches Chaos ist. Terraforming nennt man diese Zukunftsvision, die ebenfalls einen realen Background hat. Selbst der Rover der NASA-Mission „Pathfinder“ wird in diesem Film erwähnt und als Notfunkzentrale genutzt. 50 Jahre nach seinem Einsatz. Doch auch hier geht es nicht ohne Action und so wird die erste bemannte Mars-Mission, die prüfen soll, warum die Algen vom Mars verschwunden sind, von Mars-Insekten und von einem selber mitgebrachten Roboter dezimiert.

Marsianer-Fieber

Marsfieber bricht in Schüben aus. Dies scheint deutlich zu sein. Und so dreht Hollywood bis heute Filme, die auf dem Mars spielen. Der Filme „Der Marsianer“ von Ridley Scott aus dem Jahr 2015 ist hier besonders zu nennen. Aus dem Grunde, da hier überhaupt keine Aliens oder außerirdische Objekte vorkommen. Vielmehr wird hier möglichst realistisch eine bemannte Mars-Mission von der Erde gezeigt, bei der ein Astronaut aufgrund einer Katastrophe aus dem Planeten zurückbleibt. Diesen gilt es im Laufe des Filmes zu Retten.

Einen „Robinson Crusoe auf dem Mars“ hat es zuvor in den Kinos jedoch auch schon gegeben. Im gleichnamigen Film von Byron Haskin aus dem Jahr 1964, der auch unter dem Titel „Notlandung im Weltraum“ bekannt ist, strandet ebenso ein Astronaut auf dem Mars. Zusammen mit einem Äffchen kämpft auch er ums Überleben und um seine Rückkehr zur Erde. Er bekommt aber Probleme mit Aliens, als er eines Tages UFOs und Außerirdische beobachtet, die eine Rasse von Weltraum-Menschen auf dem Mars zu Sklavenarbeit zwingen. Mit einem außerirdischen Sklaven, den der Held im Film „Freitag“ nennt, überleben sie letztlich bis zur Rettung von der Erde ….

Niemand glaubt heute mehr, dass auf dem Mars eine ganze Zivilisation existiert. Dass es dort bis heute Leben in Form von Mikroorganismen gibt, indes schon. So gilt der Mars bis heute in der Astronomie als Kandidat für außerirdisches Leben, dass es zu finden gilt. Solche Mikroorganismen bauen natürlich keine Mars-Kanäle, kommen in UFOs um Kontaktler zu besuchen oder greifen gleich die ganze Erde an.

Für Hollywood ist das kein Grund, nicht weiter an dem Mars-Mythos zu feilen. So geschehen in dem Film „Life“ von Daniél Espinosa von 2017. In diesem werden durch eine Raumsonde Bodenprobe vom Mars auf die Internationalen Raumstation ISS zur Untersuchung gebracht, in dem sich tatsächlich mikroskopisches Leben befindet. So weit, so realistisches, wie in diesem Artikel HIER, dargelegt. Mit dem Unterschied, dass sich in „Life“ dieses scheinbar primitive Mars-Leben in Windeseile zu einem großen und tödlichen Organismus entwickelt, der am Ende des Filmes zur Erde gelangt und damit die gesamte Menschheit bedroht.

Mal wieder …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video: Mars macht mobil – Über 100 Kilometer lange Marsanomalie auf der Marsoberfläche gibt Rätsel auf

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Mars macht mobil - Seltsame Struktur auf der Oberfläche gibt Rätsel auf (Bilder: L. A. Fischinger / NASA/JPL / ESA/Hubble & NASA / Acknowledgement: Judy Schmidt)
Mars macht mobil – Seltsame Struktur auf der Oberfläche gibt Rätsel auf (Bilder: L. A. Fischinger / NASA/JPL / ESA/Hubble & NASA)

Anomalien auf dem Mars – Spuren von Außerirdischen oder sogar Ancient Aliens? Immer wieder wird auf dem Mars ja wildeste “Zeug” gesehen, das angeblich dort nicht hingehört und von Marsmenschen stammen soll. Von ganzen Städten bis toten Tieren wurde bereits alles auf dem Mars auf Fotos “entdeckt”. Ich halte da nicht so viel von – aber in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal stelle ich mal eine durchaus interessante Marsanomalie vor.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Google Earth” offenbarte nahe dem Ägypter des Mars eine mindestens 105 Kilometer lange Anomalie. Obwohl ich nicht viel von den ständigen Entdeckungen von irgendwelche Artefakten und anderem mehr auf Marsbildern der NASA halte – finde ich diese mutmaßliche Struktur schon interessant.

Aber mehr dazu in diesem YouTube-Video. “Teilen”, kommentieren, liken und verbreiten ist natürlich wie immer erwünscht.

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Mars-Rover “Curiosity” fotografierte einen “Knochen” auf dem Mars: Die NASA dementierte aus gutem Grund

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Zeigt das Bild einen Knochen auf dem Mars? (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS)
Zeigt das Bild einen Knochen auf dem Mars? (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS)

Wieder macht der Mars mobil. Zumindest in einigen Online-Medien, die eine kleine Meldung verbreiten, dass das kleine Mars-Auto “Curiosity” der NASA einen vermeintlichen “Knochen” auf dem Mars fotografiert habe. Das Bild von der Oberfläche unserem Nachbarplaneten stammt von Anfang August 2014 und zeigt in der Tat ein “Objekt”, das eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Oberschenkelknochen eines Menschen hat. Diese NASA selber hat unlängst die Spekulationen zu diesem Stein dementiert. Aber immer wieder sorgen Bilder vom Mars für zahlreiche Spekulationen.

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Von Lars A. Fischinger

HALLO, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Über diese Aufnahme rätselt die UFO-Gemeine”, schrieb heute.at am 22. August 2014, da die “UFO-Fans rätseln” würden, was der Mars-Rover “Curiosity” da Seltsames auf der Oberfläche des Mars am 8. August 2014 fotografiert hat.

Das fragliche Bild wurde von der rechten Mast-Kamera des Rovers fotografiert, der seit rund zwei Jahren des Mars erforscht. Die Aufnahme vom Missionstag 719 zeigt angeblich einen menschlichen Oberschenkelknochen und wird derzeit in einigen Online-Medien präsentiert:

NASA/JPL-Caltech/MSSS
Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS [klick] auf das Bild zur Großansicht
Bereits vor einigen Tagen hat meine Facebook-Freundin Angelika R. mich auf eine entsprechende Meldung über diese Aufnahme vom 19. August auf einer englischen Website aufmerksam gemacht: “Was ist das?”

Und tatsächlich: eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Oberschenkelknochen eines Menschen bzw. Humanoiden hat das fragliche “Objekt” oben in der der Bildmitte:

Oberschenkelknochen eines Menschen (gemeinfrei / bearbeitet)
Oberschenkelknochen eines Menschen (gemeinfrei / bearbeitet)[klick] auf das Bild zur Großansicht
Die NASA dementierte unlängst, dass ihr Rover auf unserem Nachbarplaneten einen Knochen gefunden habe. “Manchmal nehmen Dinge auf dem Mars”, so die NASA”, wie auch auf der Erde, seltsame Formen und Erscheinungen an”. Das sehe ich ebenso.

Immerhin ist es seit sehr vielen Jahren in der Welt der Rätsel, Mysterien und Phänomen eine Art “Mystery-Sport” geworden, quasi überall auf ungezählten Aufnahmen vom Mars oder auch auf dem Mond “künstliche Spuren” zu finden.

Darüber habe ich auch auf diesen Seiten und in verschiedenen Videos auf meinem Kanal bei YouTube immer mal wieder berichtet. Selbst auf dem Mars herumlaufende Außerirdische oder sogar die Leichen abgestürzter Aliens wurden beispielsweise schon auf Bildern vom Roten Planeten gesehen. Oder Körperteile, wie etwa ein Finger eines Marsmenschen oder eben jetzt ein vermeintlicher Knochen.

Könnten auf dem Mars nicht doch Außerirdische sein?

Mars macht mobil - Seltsame Struktur auf der Oberfläche gibt Rätsel auf (Bilder: L. A. Fischinger / NASA/JPL / ESA/Hubble & NASA / Acknowledgement: Judy Schmidt)
VIDEO: Mars macht mobil – Seltsame Struktur auf der Oberfläche gibt Rätsel auf (Bild: L A. Fischinger / NASA/JPL / ESA/Hubble & NASA / Acknowledgement: Judy Schmidt)

Es ist – da besteht kein Zweifel! – auch sehr verlockend, die von der NASA publizierten Aufnahmen ihrer Missionen dahingehend abzuklopfen, ob sich dort Spuren von intelligenten Außerirdischen finden lassen. Wenn man (wie ich) überzeugt ist, dass die Götter der Vorzeit Astronauten von den Sternen waren, warum sollten diese nicht auch auf dem Mars gewesen sein?

Würde das fragliche Bild von “Curiosity” oben tatsächlich einen Knochen zeigen, dann aber nicht von einem Menschen, wie der Bildvergleich zeigt. Oder, wenn man darauf besteht, vielleicht einen deformierten Knochen. Oder ganz einfach der Knochen eines Aliens.

So etwa fragte auch “Focus Online” (ironisch?!) in einem kleinen Video zu diesem “Knochenfund” am 22. August, ob dieser vielleicht einem vermeintlichen Mars-Wesen gehört, dass auf einer Aufnahme des Mars-Rovers “Spirit” von 2008 zu sehen sein soll.

Was mir aktuell bei diesem “Fund” aufgefallen ist, dass vor allem die Medien die Diskussion selber anheizen. Die Nachrichtenportale selber sind es wieder, die den angeblichen Alien-Beweis verbreiten. Die Mystery-Szene selber sieht es zum allergrößten Teil vollkommen gelassen.

Ich frage mich bei der vermeintlichen Diskussion zu diesem “Knochen” aber auch: Wie soll ein humanoider Knochen einsam und verlassen in der Wüste des Mars erhalten bleiben? Die Sandstürme unseres Nachbarplaneten sind legendär und hätten ihn sicher unlängst zu Staub zerrieben. Es sei denn, er wäre erst in jüngster Zeit an seinem Platz gelangt …

Das Thema “Anomalien auf dem Mars” war auch Thema eines Videos auf meinem YouTube-Kanal des Unfassbaren am 22. April 204:

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Ein Alien auf dem Mars? Seit Wochen sorgt ein NASA-Foto des Rovers “Curiosity” von einem Marsmännchen für Diskussionen

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Ein Alien auf dem Mars? (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)
Ein Alien auf dem Mars? (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)

In scheinbar immer kürzer werdenden Abständen werde auf NASA-Fotos verschiedener Sonden- und Rover-Missionen auf dem Mars Außerirdische (Video) und/oder “technische Artefakte” gefunden. Seit einigen Wochen nun kursiert ein Bild des Rovers “Curiosity”, das angeblich sogar gleich ein tapsiges Marsmännchen auf unserem Nachbarplaneten zeigen soll. Es sieht aus, als würde auf dem Roten Planeten ein Bigfoot oder Yeti einen Hang herab laufen.

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Alien-Implantate und UFO-Entführungen: Werden Millionen Menschen von Außerirdischen “überwacht” oder “manipuliert”?

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Entführen Aliens Menschen und pflanzen ihnen Implantate in den Körper? ["Objekt" von mir mit einem Grafikprogramm zur reinen Illustration eingefügt!] (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Entführen Aliens Menschen und pflanzen ihnen Implantate in den Körper? [“Objekt” von mir mit einem Grafikprogramm zur reinen Illustration eingefügt!] (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Zahlreiche Menschen aus aller Welt kennen das Thema „Entführungen durch Außerirdische“. Ein Thema, das selbst innerhalb der UFO-Forschung als sehr umstritten gilt und deshalb oft für Unbehagen sorgt. Ebenso für Unmut erregen bei diesen UFO-Entführungen Berichte von gefundenen „Alien-Implantaten“, die in den Körpern der Betroffenen entdeckt wurden. So von dem 2014 verstorben Chirurgen und UFO-Forscher Dr. Roger Leir (USA), der zu 95 Prozent sicher war, dass es sich bei diesen Implantaten um eine außerirdische Technologie handelt. Was hat es mit diesen Implantaten wirklich auf sich? Wozu sollen sie dienen und warum wird es wohl nie eine allgemein anerkannte Erklärung dieser Objekte geben? All dies erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel. (Update: 26. Juni 2020)


UFO-Entführungen – Entführungen durch Außerirdische?

Ab dem Jahre 1947 bekamen (durch einen Irrtum) unbekannte Erscheinungen am Himmel ihren bis heute festen Namen „UFO“ bzw. „Fliegende Untertassen“. Spätestens seit den 1950ger Jahren nun dem streiten sich UFO-Forscher, Skeptiker, Zeugen und Mystery-Autoren über die wahre Natur dieses Phänomens.

Aber das „Phänomen UFO“ ist in seiner Gesamtheit überaus vielschichtig. Etwa normalen Sichtungen von einem „Etwas am Himmel“, angebliche UFO-Landungen, die seltsamen Tierverstümmelungen oder sogar Kontakte mit Aliens und Entführungen durch diese. Schon in den 1960ger Jahren kamen in der UFO-Szene Gerüchte über eben diese Entführungen durch fremde Wesen in ein UFO auf. Damit einher gingen angeblich pseudo-medizinische Untersuchungen und andere Dinge mehr, die die Zeugen solchen UFO-Entführungen über sich ergehen lassen mussten.

Das Thema schlug weite Wellen. Etwa vergleichbar mit einem neuerlichen Medieninteresse an diesen Entführungen in den 1990ger Jahren.

Namen wie Budd Hopkins, Prof. Dr. John E. Mack, Raymond E. Fowler oder auch Prof. David M. Jacobs (a. a. Video HIER) sind bis heute bekannte UFO-Forscher, die sich den Entführungen angenommen haben bzw. hatten. Doch ein Teil dieser UFO-Entführungen ist besonders interessant, da hier die Chance bestehen könnte, das seltsame Phänomen zu beweisen: die mutmaßliche „Einpflanzung“ von Implantaten in die Entführten durch die Fremden.

Während einige UFO-Forscher sicher sind, dass die Entführten tatsächlich irgendwas erlebt haben, was weiterhin auf eine rationale Erklärung wartet, sind andere Menschen davon überzeugt, dass die Zeugen alle eine Art psychische Erkrankung haben. Wieder andere Menschen glauben, diese Entführten lügen alle mit Absicht und erfinden die Geschichten. Einige vermuten sogar reine “Sex-Phantasien” dahinter.

Andere glauben, dass hier echte Außerirdische am Werk sind, die irgendwelche Pläne mit ihrem Tun verfolgen. Vielleicht sogar schon seit Jahrtausenden. Und genau hier sind mutmaßliche Alien-Implantate in den Körpern der UFO-Entführten besonders interessant.

Alien-Implantate im Körper?

So erzählen einige der UFO-Betroffenen, dass diese Fremden sie nicht nur „untersuchten“, sondern ihnen auch Fremdkörper einpflanzten. Oder aber, dass bei Personen im Nachhinein diese Implantate eher durch Zufall im Körper entdeckt werden. Diese winzigen Objekte können dabei überall im Körper sitzen. Nicht nur, wie es der Science-Fiction-Film-Klassiker „Invasion vom Mars“ schon 1953 zeigte, im Nacken der Entführungsopfer.

Gerne deuten UFO-Interessierte diese Implantate als einen „Sender“ der fremden Besucher. Quasi wie es Tierforscher heute machen, um die Wege und Wanderungen verschiedener Tiere zu ergründen. “Big Brother aus dem All: Überwachen uns Aliens mit Funk-Implantaten?” nannte dies eine deutsche Boulevardzeitung im Sommer 2010.

Selbst als „Steuergerät“ zur direkten Manipulation der Betroffenen werden diese fremden Objekte im Körper interpretiert. Auch in dem Spielfilm „Invasion vom Mars“ haben die Marsmenschen ihren Opfern solche Geräte in den Nacken implantiert, um diese zu manipulieren und zu lenken. Das Titelbild dieses Postings ist daran angelehnt (und nicht echt). Ob an diesen Thesen und Spekulationen aber wirklich etwas dran ist – das kann niemand mit Bestimmtheit sagen und belegen …

UFO-Entführungen und der Doktor

Da aber eindeutig einige UFO-Entführte von solchen implantierten Fremdkörpern berichten bzw. diese auf Röntgenbildern später zu sehen sein sollen – ist es da nicht ganz einfach diese im Körper zu finden und sicherzustellen? Eine Reihe von Forschern ist sich sicher, dass dies auch unlängst gelungen sei. Doch sind diese Fremdkörper tatsächlich irgendeine Art außerirdischer Technologie? Oder sind es ordinäre irdische Objekte, die wie auch immer unbemerkt in den Körper der Patienten eingedrungen sind?

Die in der weiten Welt der UFO-Szene kursierenden Implantate sind winzig, nur wenige Millimeter klein. Eine offensichtliche (technische?) Funktion können wir kaum erkennen. Wir. Problematisch ist es vor allem auch, solche Stückchen wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Wohl kein einzelner UFO-Forscher wird in der Lage sein, selber die Entfernung eines angeblichen Implantates und daraufhin eine genaue Analyse durchführen zu können.

Dr. Roger Leir aus Kalifornien war bis zum seinem Tod im März 2014 einer der wenigen, der auf eigene Faust solche Objekte aus den Körpern von Entführten entfernte. Doch auch der Chirurg Dr. Leir stand vor einem Rätsel, wie er es schon 1998 in seinem Buch “The Aliens and the Scalpel” schilderte. Ein entfernter Fremdkörper beispielsweise war magnetisch, konnte nicht „geöffnet“ werden und leuchtete unter UV-Licht gründlich. Zudem waren in dem Objekt Nervenenden eingeschlossen und der vier mal zwei Millimeter kleine Körper war mit einer Membran von Proteinen umgeben.

Sollte das Hightech von Aliens gewesen sein? Beweise für UFO-Entführungen? Oder doch nur ein eingewachsener Splitter dieser Erde? Er selber hatte keine Antwort auf die Frage, was das für ein Objekt genau sein könnte.

Was sind diese Dinger – Implantate von Außerirdischen?

Leir interessierte sich von Anbeginn (1947) an für UFO-Forschung und das Thema an sich. Im Laufe der Jahrzehnte wurde er zu dem Experten in Sachen „Alien-Implantate“ und UFO-Entführungen innerhalb der UFO-Szene. Insgesamt hat er fast 20 derartige Objekte in all den Jahren aus verschiedenen Menschen herausoperiert.

Roger Leir und sein Kollege Dr. Alex Moser waren sicher, dass sie zumindest teilweise wie nicht von der Erde wirkten. Vielmehr vermuteten sie, dass es vielleicht irgendwelche Technologien zur Kontrolle und Überwachung der jeweiligen Menschen sind, aus denen diese Objekte entfernt wurden. Der Metallurge Dr. Moser und Dr. Leir sprachen in diesem Zusammenhang von einer Art Funksignale, die diese Implantate auszusenden scheinen bzw. schienen. Ebenso von „Kohlenstoff-Nano-Röhren“, die sich bei starken Vergrößerungen zeigten.

Bei einer UFO-Konferenz unter Federführung von Stephen Bassett am 20. April 2009 im „National Press Club“ in Washington D.C. in den USA sprachen auch Moser und Leir über ihre Arbeiten. Es hieß dabei, dass nach einer Umfrage aus dem Jahr 2003 etwa zwei Prozent der US-Amerikaner mit „außerirdischen Entführungen zu tun“ hätten. Was an sich schon überaus erstaunlich zu sein scheint. Das wären bei einer Einwohnerzahl der USA von rund 317,24 Millionen Menschen über sechs Millionen Betroffene.

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Ob man diese Umfrage und das Ergebnis von 6,34 Millionen betroffenen US-Bürgern eins zu eins auf die Weltbevölkerung übertragen kann? Werden Millionen Menschen auf unseren Planeten von leibhaftigen Außerirdischen entführt? Wenn: wie viele dieser Erdenbürger haben solche Implantate? Fraglich …

Doch Leir und Moser hatten noch weit mehr zu berichten. Dr. Leir, der auch eine Reihe Bücher zur UFO-Thematik veröffentlichte, schildert beispielsweise, dass diese Objekte nicht nur irgendwie „Signale“ versenden, sondern sehr wahrscheinlich außerirdisch sind:

Es ist sehr wahrscheinlich, dass es (das Implantat, Anm. LAF) nicht irdischen Ursprungs ist. Ich sage zu 95 Prozent ist das sicher. (…) die elektromagnetischen Emissionen weisen zu 90 Prozent darauf hin, dass es sich um eine funktionelle Vorrichtung handelt.“

Beweis für eine fremde Technologie, die nicht von der Erde stammt? Das klingt ungeheuerlich.

“Fehldeutungen und Übertreibungen”

Auch wenn sich Dr. Leir in seinem Vortrag 2009 weitere und vor allem eindeutige Untersuchungen und Analysen wünschte, kam es bis heute nicht dazu. Seiner Meinung nach sind solcher Objekte “wissenschaftliche Beweise für nicht-terrestrische Experimente am Menschen”. Damit sind natürlich schlicht und einfach UFO-Entführungen gemeint. Zumindest einige seiner Objekte wurden vom “New Mexico Institute of Mining and Technology” untersucht. In diesen wurden unter anderem “häufig vorkommenden Elementen” wie Eisen oder Aluminium gefunden. Weiter verglich das Labor einige Elemente mit der Zusammensetzung von Meteoren.

Für Skeptiker ein eindeutiger Hinweis, dass Leir diesen Vergleich auf seine Außerirdischen übertragen hat.

Joe Nickell, seines Zeichens Skeptiker der gesamten UFO-Thematik und Grenzwissenschaft, bezweifelt in seinem Buch “Real-Life X-Files” (2001) diese “Alien-Implantate” grundsätzlich. Hierzu verweist er unter anderem auf Dr. Virgil Priscu aus Israel. “Kein Mysterium, keine Implantate”, so Priscu. Es seien nichts als Metallfragmente oder sogar Glassplitter, die zum Beispiel bei Stürzen oder beim Abstoßen unbemerkt in den Körper gelangten. Vielleicht sogar einfach nur durch barfuß laufen.

Bezeichnet ist es, dass nach Aussage von Priscu Leir und sein Team nicht an einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit interessiert gewesen seien. Er habe Zwecks genauer Analysen der Stücke an einem forensischen medizinischen Institut Derrel Sims kontaktiert, der als Hypnotiseur für UFO-Entführte mit Leir arbeitete. Doch Proben oder Fotos der Implantate für eine Kooperation wurden abgelehnt. Weiter betont Nickell in seinem Buch, dass in Leirs Büro “UFO-Magazine zum Lesen für die Patienten” bereit liegen. Dazu sei es mit “Alien-Figuren mit Käfer-Augen” dekoriert.

Ein Versuch Leir zu diskreditieren oder nur der klare Hinweis, dass hier nicht “neutral” und “objektiv” gearbeitet wird? Nickell kommt zu dem Schluss, das alles “Fehldeutungen und Übertreibungen eines natürlichen Phänomens sind” und “Scherze wird es im Überfluss geben”. UFO-Entführungen an sich seien nach Nickell auch nicht real.

UFO-Entführungen, Verschwörungen und die Wissenschaft

Es gibt aber neben Irrtümern im Sinne von irgendwelchen Splittern usw. noch eine andere Interpretation dieser Fremdkörper. Einige Mystery- und Phänomene-Forscher gehen nämlich in eine ganz andere Richtung. Sie deuten diese Implantate tatsächlich als künstliche Objekte, die jedoch nicht von Aliens stammen, sondern von irdischen Geheimorganisationen, Militärs oder ähnlichem.

Demnach dienten diese Fremdkörper heimlichen Menschenversuchen, die es bekanntlich in der Vergangenheit tatsächlich sehr zahlreich gab. Hier wird eine (globale) Verschwörung vermutet, da diese Technologien der Implantate zum Beispiel der Manipulation von Menschen dienen könnten. Teilweise wird hier davon gesprochen, dass diese vermeintlich von Aliens entführten Menschen geradezu “gechipt” wurden. Von dunklen Mächten, die irgendwie mit einer “Neuen Welt Ordnung” (NWO) gemeinsame Sache machen. Vielleicht sogar, mit Blick auf die dann fraglos erstaunliche Nano-Technologie der Stücke, unter Mitwirkung von Aliens (s. a. Video HIER).

Solche Spekulationen ändern aber nichts an dem Umstand, dass Leir diese Objekte aus Menschen herausoperierte. Sie sind also erst mal da und durch eine Verschwörung von Geheimorganisationen auch nicht erklärt. Ebenso ändert diese „Verschwörungs-Deutung“ nicht viel an den Umstand, dass Dr. Roger Leir und sein Kollege Dr. Alex Moser nach ihren Untersuchungen zu 95 Prozent sicher sind, „dass es nicht irdischen Ursprung ist“.

Ob sie von Aliens aus dem Kosmos stammen oder von einer Geheimorganisation im Sinne einer NWO, spielt keine Rolle: In beiden Fällen wären sie technologisch. Ob sich unter den Glas- und Metallsplittern aus den Patienten wirklich echte Implantate befinden? Nur eine unabhängige Analyse oder wissenschaftliche Untersuchungskommission könnte das belegen. Meiner Meinung ist es fraglich, das so was jemals durch anerkannte Methoden, Institute und Experten in die Tat umgesetzt wird.

Und ein wissenschaftlich klares Ergebnis kann, je nachdem, wie es dann ausfällt, wieder als Teil einer Verschwörung interpretiert werden. Schnell wird es heißen: Die Untersuchungen und Resultate wurden manipuliert, um das eine oder andere Geheimnis von der Weltöffentlichkeit weiter zu verbergen …

Nachtrag vom 27. März 2014, 19:15 Uhr

Da man mir unterstellte, dass ich hier irrtümlich ein ungeprüftes Fake-Bild eines “Implantates” als Titelbild einfügte – obwohl im Artikel klar geschrieben wurde, dass das Bild nicht echt ist! – der Hinweis:

Das “Objekt” im Nacken des Schädels ist von mir selber zur reinen Illustration mit einem Grafikprogramm eingefügt worden. Es kann damit auch nicht irgendwo vorher im Zusammenhang mit dem Thema UFO-Entführungen aufgetaucht sein. Die Bildunterschrift habe ich dahingehend in [ ] angepasst.

Nun sollten eventuelle “Verwirrungen” (Unterstellungen) ausgeschlossen sein. Danke.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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