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Rätselhafte Bodenzeichnungen und Geoglyphen in Schottland: Ein “Nazca Europas” und ein Rätsel der Archäologie? +++ YouTube-Video +++

Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein "Nazca Europas" ...? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen und Geoglyphen in Schottland? Ein “Nazca Europas” …? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Liegt im Nordosten von Schottland ein Rätsel der Archäologie verborgen, dass bisher mehr oder weniger übersehen wurde? Mysteriöse Spuren der Vergangenheit, die aussehen wie die weltberühmten Scharrbilder in der Ebene von Nazca in Peru, die ebenso bis heute ein Mysterium sind? Man könnte tatsächlich daran denken, wenn man sich die zahllosen geometrischen Figuren, Strukturen, Bilder, Kreisformen usw. aus der Luft ansieht, die dort in der Landschaft liegen. Was sich genau kaum beachtet in Schottland befindet, was für Hintergründe, Erklärungen, Deutungen und Spekulationen es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal der Grenzwissenschaft & Mystery Files


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein „Nazca in Europa“? Ein Mekka für die Luftbildarchäologie und ein Rätsel der Archäologie? Oder nur Wikinger, Holzfäller mit Langeweile, mittelalterliche Bauern, “Barbaren-Stämme” ?

Zumindest könnte man daran denken, wenn man sich die zahllosen geometrischen Spuren, Bilder, Kreisformen usw. auf der Luft ansieht, die hier in Schottland im Norden Großbritanniens in der Landschaft liegen. Zum Teil überaus sonderbare Bodenzeichnungen, auf die mich über meine Facebook-Seite mein Mystery-Freund André Tetsch vor geraumer Zeit hingewiesen hat.

All das ist sehr gut via Google Earth zu bestaunen (zum Beispiel bei 57°33’6.99″ N / 3°16’28.37″ W).

Aber was mögen alle diese Geoglyphen dort bedeuten? Wie alt sind diese und wer fertigte sie wann in der uralten Kulturlandschaft Schottlands an? Die Experten selber wissen zum Teil nichts von diesen Bildern in der Landschaft – und Anwohner haben teilweise sehr „sonderbare Erklärungen“ …

Was sich hier bisher recht unbemerkt in Schottland befindet und was für Hintergründe, Erklärungen, Deutungen und Spekulationen es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem Video!

Bleibt neugierig …

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Lars A. Fischinger

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NASA kündigt die Entdeckung “überraschender Aktivitäten” auf dem Jupiter-Mond Europa an: “Spoiler Alarm: Keine Aliens”

Die NASA kündigt die Entdeckung "überraschender Aktivitäten" auf dem Jupiter-Mond Europa an - aber "keine Aliens" (Bild: NASA)
Die NASA kündigt die Entdeckung “überraschender Aktivitäten” auf dem Jupiter-Mond Europa an – aber “keine Aliens” (Bild: NASA)

Der riesige Gasplanet Jupiter, der sich hinter dem Mars und dem Asteroidengürtel befindet, besitzt fast 70 bisher bekannte Monde. Einer dieser Monde ist der Mond “Europa”, der schon seit Jahren für zahlreiche Spekulationen bei Astronomen, Exobiologen und Planetenforschern sorgt. Grund ist seine verhältnismäßig junge Eisoberfläche, die auf einen gewaltigen Ozean unter Europas dicken Eispanzer schließen lässt. Und in diesem, durch die Gravitation des gewaltigen Jupiter aktiven,  Ozean könnte es Vermutungen nach sogar primitives Leben geben. Die Ankündigung einer Pressekonferenz der NASA, auf der spannende neue Entdeckungen durch das Weltraumteleskop “Hubble” auf Europa verkündet werden sollen, lassen Weltraum- und Alien-Fans aufhorchen. Aber die NASA selber bremste unlängst die Spekulationen über außerirdisches Leben – und das vollkommen zurecht.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der 1610 durch Galileo Galilei entdeckte Jupiter-Mond Europa besitzt nach aktuellen Erkenntnissen unter seiner mehrere Kilometer dicken Wassereiskruste einen gigantischen Ozean. Und dieser rund 100 Kilometer tiefe Ozean könnte dabei größere Wasservorkommen beinhalten, als auf unserer Erde zu finden sind. Das ist überaus erstaunlich, da der Mond Europa nur 3.121 Kilometer Durchmesser hat. Unser Planet hingegen hat etwa 12.742 Kilometer und auch unser Mond ist mit 3.476 Kilometern Durchmesser noch etwas größer als Europa.

Leben auf Europa

Der gigantische Gasplanet Jupiter mit seinen fast 70 bekannten Monden liegt in den eisigen Tiefen unseres Sonnensystems. Flüssiges Wasser sollte man hier nicht erwarten. Bei dem Jupiter-Mond Europa ist es jedoch ein wenig anders. Die starken Anziehungskräfte des Jupiter “kneten” den kleinen Europa-Mond in seiner Umlaufbahn förmlich durch. Dadurch, so sind sich die meisten Astronomen sicher, erwärmt sich der Mond und kann so auch in diesen Bereichen des Alls flüssiges Wasser besitzen. Auch Vulkanismus ist nicht ausgeschlossen, der diesen außerirdischen Ozean erwärmt.

Erste Hinweise auf diesen Ozean ergaben sich durch Fotos der Oberflächliche von Europa. Sie erscheint mit ihren zahllosen Schluchten und Rillen und ohne Einschlagkrater nicht nur sehr jung, sondern auch aktiv zu sein. Eben durch diesen flüssigen Ozean tief unter dem Eispanzer. Astrobiologen spekulieren: wenn es flüssiges Wasser und Wärme- und Energiequellen wie Vulkane dort gibt, kann es dort auch Leben geben. Primitives Leben, zweifellos, aber immerhin außerirdisches Leben.

NASA: “Keine Aliens”

Am 20. September hat die NASA eine sehr knappe Pressemitteilung veröffentlicht, in der für den 26. September eine “Telekonferenz” angekündigt wird. “Neue Entdeckungen auf Fotos, die das Hubble Weltraumteleskop von Jupiters Eismond Europa aufgenommen” hat, werde darin angekündigt. Und weiter:

Astronomen werden neue Resultate einer einzigartigen Beobachtungskampagne des Jupiter-Mond Europa präsentieren, die überraschende Beweise für Aktivitäten sein könnten, die im Zusammenhang mit einem vorhandenen unterirdischen Ozean auf Europa stehen.”

Die NASA glaubt: in 10 bis 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben (Bild: Mission zum Jupiter-Mond Europa / NASA)
Die NASA glaubt: in 10 bis 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben (Bild: Mission zum Jupiter-Mond Europa / NASA)

Mehr gab die NASA eigentlich nicht bekannt.

Obwohl hier und dort im Internet sogleich von Leben im All bzw. auf Europa gesprochen wurde, gibt die Ankündigung der NASA eigentlich überhaupt keinen Anlass zu solchen Spekulationen. Zumal und vor allem, da eindeutig von Resultaten gesprochen wird, die eine Beobachtungskampagne des Mondes durch das Weltraumteleskop “Hubble” ergeben haben. Ergebnisse, die das Vorhandensein eines flüssigen Ozeans weiter untermauern. Das 1990 gestartete Teleskop “Hubble” in seiner Umlaufbahn um die Erde ist technisch überhaupt nicht in der Lage, in einem solchen Ozean auf dem Mond Europa Leben nachzuweisen.

“Neue Entdeckungen von Jupiters Mond Europa”, twitterte die NASA dann auch ergänzend am 21. September, um mit den Worten “Spoiler Alarm: KEINE Aliens” die Erwartungen der Fans zu zügeln …

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Bosnische Pyramiden und versunkene Kulturen in Europa? +++ Mit Video +++

Die Pyramiden von Bosnien und versunkene Kulturen in Europa (Bild: Google Earth)
Eine angebliche “Pyramide” – genannt die “Sonnenpyramide” – in Bosnien bei dem Ort Visoko  (Bild: Google Earth)

(Update 21. Dez. 2017) Seit vielen Jahren spekuliert die Grenzwissenschaft, ob es in Bosnien und Herzegowina nahe dem Ort Visoko uralte Pyramiden gibt. Diese “Bosnischen Pyramiden” sind, seit dem ihr Entdecker Semir Osmanagich diese bekannt gemacht hat, immer wieder überaus kontrovers diskutiert worden. Bis heute. Etablierte Archäologen lehnen die Ideen, dass hier, 25 Kilometer nordwestlich von Sarajevo Pyramiden stehen, rund weg ab. Nun hat einer meiner Mystery-Kollogen eine selbst produzierte Dokumentation zu diesen “Pyramiden” und anderen Mysterien Europas online gestellt. Für alle Interessierten frei verfügbar auf YouTube.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Pyramiden-Rätsel auf dem Balkan?

Oft wurde ich gefragt, was ich von den “Bosnischen Pyramiden” halte, von denen sein Entdecker Semir Osmanagich immer wieder behauptet, sie seinen uralt und schlicht sensationell. Kurzum: nichts. Ich habe noch nie in den Bergen unweit der Ortschaft Visoko im Kanton Zenica-Doboj (Bosnien und Herzegowina) echte “Pyramiden” gesehen.

Die angeblichen Pyramiden waren und sind für mich immer normale und natürliche Berge gewesen. Keine Bauten, die teilweise sogar auf weit über 10.000 Jahre datiert werden. Schon 2007, als mir mein heutiger Freund und Kollege Alexander Knörr das spannende Buch “Hagar Qim” zuschickte, in dem auch die “Bosnischen Pyramiden” Thema sind, war ich mit diesen Thesen nicht einverstanden.

Aber: Ohne Zweifel sind die vollkommen natürlichen Berge – die übrigens bei genauem Hinsehen aus anderen Perspektiven nicht mehr wie Pyramiden aussehen – durchaus spannend. Denn menschliche Spuren gibt es dort archäologisch tatsächlich zu finden. Spuren, die aber nicht den Schluss zu lassen, dass hier zehntausende Jahre alte Pyramiden stehen.

Bosnische Pyramiden?

Übrigens muss man nicht auf den Balkan zu reisen, um angebliche Pyramiden zu sehen:

Auch bei uns in Deutschland, grob nördlich der schwäbischen Stadt Göppingen, soll es welche geben. Aber natürlich auch an vielen anderen Orten der Erde, die der Laie auf dem ersten Blick sicher nicht mit “pyramidalen Bauten” in Verbindung bringt. Dort existieren sie jedoch tatsächlich.

Mein Facebook-Freund Ocin Tdnera schickte mir 2015 eine von ihm erstellte DVD zu, in dem er vor Ort über diese “Pyramiden auf dem Balkan” und auch die dortigen Ausgrabungen und Entdeckungen berichtete. Diese DVDDie Götter aus dem Weltall & Hochkulturen in Europa” hat Tdnera nun am  14. Januar 2016 auch bei YouTube hoch geladen.

In der Film-Beschreibung heißt es dazu:

Dieser Film beschreibt eine Reise ins Land der Pyramiden nach Bosnien in die Stadt Visoko ,und die Suche nach den Göttern aus dem Weltall und den alten Hochkulturen.

Ein spannender Film für alle Freundinnen und Freunde des Phantastischen, die sich für  “Bosnische Pyramiden” interessieren. Vor allem deshalb, da der Film auch vor Ort die Spuren menschlicher Aktivitäten von einst zeigt (und solche, die es sein sollen) und die Erklärungen vor Ort de “Guides” mit gefilmt wurden. In Deutsch …

  • Update 21. Dezember 2017: Der Film ist inzwischen nicht mehr bei YouTube zu finden, sondern nur noch der Trailer.

Hier der Film-Trailer:

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Lars A. Fischinger

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Inschrift in Kanada gibt Rätsel auf: Waren Kelten aus Europa 1000 Jahre vor den Wikingern in Nordamerika?

"Keltenkreuz": Erreichten die Kelten in Nordamerika? (Bild: L. A. Fischinger)
“Keltenkreuz”: Erreichten schon die Kelten in Nordamerika? (Bild: L. A. Fischinger)

Besuchten europäische Kelten als erste Menschen der “Alten Welt” Amerika? Der Kanadier Robert Burcher glaubt, dass Europäer über 1000 Jahre vor den Wikingern in Nordamerika den neuen Kontinent betraten. Eine Inschrift in Neufundland (Nordost-Kanada) deutet nach Burcher jedenfalls auf Entdecker aus dem legendären Königreich Tartessos hin. Der angeblich authentische Fund in Nordamerika weckt jedoch Zweifel in der Fachwelt.

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31. Oktober: Zeit der Monster, Hexen, Bestien & Co. – Hat der heidnisch-europäische Brauch "Halloween" etwas mit den Ancient Aliens zu tun?

“Im Sekundentakt klingelten die Geister, Hexen oder in anderer Verkleidung erscheinenden Kinder am Abend des 31. Oktober. Was hat dieser Brauch für einen Hintergrund? Sicher, heute geben wir Süßigkeiten oder eine Mandarine. Aber früher?” Der Prä-Astronautik-Autor Dieter Bremer vermutet, dass hinter dem Brauch “Halloween” etwas ganz anders stecken könnte: Eine verschwommene Erinnerung an eine Katastrophe der Ancient Aliens vor Jahrtausenden!

Dieter Bremer schreibt auf seiner Webseite:

Die katholische Kirche hetzt natürlich gegen diesen “heidnischen Brauch”:

Wie das katholische Nachrichtenportal “Kath.net” den Erzbischof zitiert, erinnere Allerheiligen “an den Gott, der das Leben seiner Geschöpfe liebt.” Dieser Gott gebe jedem Menschen ewiges Leben und werde am Ende der Zeit einen neuen Himmel und eine neue Erde errichten. Darauf weise Allerheiligen hin. “Unsere Gesellschaft braucht diese Hoffnung, damit sie engagiert die Zukunft gestaltet”, sagte Erzbischof Schick

Nun, die Leser meiner Bücher werden wohl beim “neuen Himmel und der neuen Erde” aufgehorcht haben. Tatsächlich sehe ich den Brauch in diesem Zusammenhang.

Allerdings geht – wie so häufig – wohl auch der katholische Feiertag auf das heidnische Brauchtum zurück:

Tatsächlich sind die Verbindungen zu dem heute zweifelsohne kommerzialisierten Halloween-Event und den christlichen Feiertagen jedoch enger, als dies Erzbischof Schick bewusst zu sein scheint, geht doch schon der Name “Halloween” wahrscheinlich auf den im anglo-irischen Sprachraum gefeierten Vorabend von Allerheiligen am 1. November, dem “All Hallows Eve” (Allerheiligenabend) zurück. Auch die Verbindung zu Gedenken an die Toten ist Teil beider Feiertage und selbst die Tradition der Kürbisköpfe findet ihren Ursprung im europäischen Volksbrauchtum, zu Allerheiligen Rübenköpfe zu gestalten. Noch nicht einmal das Einfordern von Süßigkeiten (“Trick or Treat”, “Süßes, sonst gitb‘s Saures”) hat seine Wurzeln nicht etwas in den USA sondern in im alten Brauchtum Europas. So weiß das “Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens” zu berichten, dass die Kinder an Allerheiligen von ihren Paten mit Brot und Kuchen beschenkt werden. Sie “ziehen aber auch – wie die Armen – von Haus zu Haus, singen und empfangen ‘um der armen Seelen willen‘ Gaben an Äpfeln, Getreide, Mehl, Schmalz, Geld , vor allem aber an Brot. In Ehingen a. D. such sie auf den Gräbern kleine Münzen, die Mutter oder Geschwister dorthin gelegt habe, und kaufen sich dafür ‘Seelenbirnen‘ oder Gebäcke”

Links:

Zum Thema:


“Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
(Walter-Jörg Langbein, 1993)

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Die älteste prähistorische Stadt Europas am Schwarzen Meer gefunden

Hohe Mauern, weißes Gold: Archäologen haben an der bulgarischen Schwarzmeer-Küste die bisher ältiste Stadt Europas entdeckt. Die Anlage wurde in der Kupfersteinzeit zwischen 4700 und 4200 vor Christus erbaut und ist damit bereits rund 6000 Jahre alt!

“Was wir hier entdeckt haben, ist die – zumindest bislang – älteste prähistorische Stadt in Europa”, sagt Wasil Nikolow. Der Wissenschaftler am bulgarischen National-Institut für Archäologie ist seit 2005 mit seinem Team mit Ausgrabungsarbeiten an der Prowadija-Solnizata-Siedlung in der Nähe von Warna an der bulgarischen Schwarzmeer-Küste beschäftigt. Die Siedlung wurde den bisherigen Erkenntnissen zufolge im fünften Jahrtausend vor unserer Zeit gegründet, in ihr lebten etwa 350 Menschen.

   Zum Thema:

 

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Gefahr aus dem All: Europa spannt Schutzschirm gegen Asteroiden auf

 
Christoph Seidler bei Spiegel Online:

Abschleppen? Aus der Bahn kegeln? Oder doch gleich sprengen? Die Europäische Union lässt Forscher jetzt untersuchen, was sich gegen einen Asteroiden auf Crashkurs unternehmen ließe. Viele Optionen sind denkbar – nur einen Test mit Nuklear-Sprengköpfen schließen sie aus.

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Neuer Anlauf ins All: Russland will mit Europa auf Mond und Mars

Menschen auf dem Mars (NASA)
Russlands Marssonde ist gerade abgestürzt. Das Land plant aber schon einen neuen Anlauf zum Nachbarplaneten – mit der Hilfe Europas. Auch über eine gemeinsame Mondstation wird verhandelt.
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Artikel: Pyramiden in Europa – eine Übersicht

Von Ulrich Magin in Mysteria 3000
Die vorgeblichen Pyramiden von Bosnien, Dänemark und Österreich sind nicht die einzige sensationelle „Entdeckung“ von vorgeschichtlichen Pyramiden, die in den letzten Jahren von Hobbyforschern in Europa gemacht wurden. Es gibt allerdings auch eine große Zahl echter – selbst antiker und prähistorischer – Pyramiden auf unserem Kontinent. 
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Erich von Däniken im Interview zu Gott, Jesus und die Bibel: “Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!”

Erich von Däniken im Interview: "Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!" (Bilder PixaBay/gemeinfrei & E. v. Däniken/sagenhaftezeiten.com)
Erich von Däniken im Interview: “Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!” (Bilder PixaBay/gemeinfrei & E. v. Däniken/sagenhaftezeiten.com)

Seit nunmehr einem halben Jahrhundert schreibt Erich von Däniken Bücher, gibt Interviews, hält Vorträge und ist in TV-Sendungen und -Dokus zu sehen. Zählen kann diese längst niemand mehr. Auch nicht seine Interviews der letzten 50 Jahre, die in Zeitungen, Magazinen, Fernsehen oder bei YouTube erschienen sind. Viele der darin enthalten Aussagen und Meinungen von Erich von Däniken kennen seine Leser, Fans und auch Kritiker. Entweder aus anderen Interviews, oder, da sie seine Bücher gelesen haben. Obwohl viele Interviews mit von Däniken meist recht kurz und allgemein sind, gibt es Ausnahmen. So ein Interview vom November 2013, in dem er sich zum Teil recht umfangreich und klar äußerte. Vor allem auch zum Thema Religion(en), Jesus Christus und Katholische Kirche. “Alles Mist”, so von Däniken. Warum er das so sieht, und was die „Erbsünde“ damit zu tun hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag.


Erich von Däniken

Erich von Däniken ist seit nunmehr 50 Jahren aktiv auf der Suche nach den Spuren der Astronautengötter. Über 40 Bücher erschienen bereits von ihm, Tausende Vorträge hat er in er in aller Welt gehalten und nicht mehr zu zählende Interviews gab er bereits. Auch auf Fischinger-Online sind diese immer wieder Thema. Zu Recht bezeichnet man von Däniken deshalb als Urgestein und auch Vater der Prä-Astronautik (s. a. HIER).

In den unzähligen Interviews mit von Däniken der letzten Jahrzehnte finden seine Fans und vor allem emsigen Leser immer wieder bekannte Aussagen. Bekannt aus seinen Büchern, Vorträgen und TV-Dokumentationen sowie aus der Doku-Serie „Ancient Aliens“ aus den USA. Auch wenn die meisten Interviews mit dem „Götter-Jäger“ meistens sehr kurz ausfallen.

Doch in einem durch Zufall gefundenen Interview vom November 2013 äußerte sich von Däniken zum Teil sehr umfangreich zu verschiedenen Themen. Vor allem auch zum Thema Religion, Jesus Christus und Katholische Kirche und ihre Lehren.

In dem Interview mit Jakob Buhre spricht von Däniken anfangs vor allem über seine Ansichten bzw. dem ewigen Streit zwischen diesen und der etablierten Wissenschaft. Ebenso über die unterschiedliche Art und Weise, wie in Europa im Vergleich zu anderen Teilen der Welt (etwa Südamerika oder den USA) seinen Ideen und der Prä-Astronautik begegnet wird. Zum Beispiel im „akademischen Betrieb“, wie es Buhne im Interview formuliert.

Interessante Aussagen und Erklärungen, die viele thematisch Interessierte kennen dürften. Auch von entsprechenden Beiträgen und Artikeln hier bei Fischinger-Online.

“Grauenhaftes Heidentum”

Spannend wird es in der zweiten Hälfte des Interviews, da sich hier von Däniken ungewohnt scharf und konkret zum Thema Kirche, Jesus Christus und die Lehren des Neuen Testamentes bzw. des Vatikan äußert. „Also, ich habe meinen christlichen Glauben längst verloren“, so von Däniken. Er sei durchaus gläubig an einen „Geist der Schöpfung“ hinter allem, was er in zahlreichen anderen Interviews bereits betonte, doch er möchte mit Religion „möglichst nichts“ zu tun haben. „Ich halte nichts davon“, so der Prä-Astronautiker.

Da verwundert es natürlich nicht, dass auch Kirchenbesuche für von Däniken nur hin und wieder eine gesellschaftliche Verpflichtung sind. „Ich gehe nur, wenn ich muss, bei einer Hochzeit oder einer Beerdigung“, womit von Däniken mit Sicherheit nicht allein ist. Denn, wie in diesem Beitrag HIER detailliert ausgeführt, besteht die katholische Kirche so oder so aus unzähligen Karteileichen. Menschen, die auf dem Papier Christen sind, und plötzlich zu Weihnachten in die Kirchen strömen – „da sich das so gehört“ …

Für Erich von Däniken kommen auch weihnachtliche Kirchgänge nicht in Frage:

Wenn ich christliche Weihnachtslieder höre, dann frage ich mich immer: ‚Wie können Menschen so einen Mist singen und so einen Mist glauben?‘“

Der Niedergang, wenn man es so bezeichnen möchte, der Katholischen Kirche in den Industrienationen belegt, dass von Dänikens Ansicht mehr und mehr Menschen teilen. Weiter sagt er dazu ungewohnt scharf für ein Interview:

Nach christlichem Denken soll Jesus gekommen sein, um uns Menschen zu erlösen. Aber von was zu erlösen? Von einer sogenannten Erbsünde. Was soll denn das sein?

Da gab es mal nach christlichem Denken etwas, das nennt man Gott. in seiner unendlichen Güte zwei Menschen geschaffen: Adam und Eva. Er hat sie in ein angebliches Paradies gesetzt, hat ihnen gesagt: ‚Ihr dürft alles machen, nur von diesem Apfel essen, dürft ihr nicht.‘ Prompt machen sie, was er in seiner Zeitlosigkeit sowieso vorher weiß. Jetzt ist er aber tödlich beleidigt, obschon er das auch selber inszeniert hat, jagt die beiden Stammeltern aus dem Paradies und belastet die ganze Nachkommenschaft, die nichts dafür kann, mit einer sogenannten Sünde.

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Nach Jahrtausenden schickt der allmächtige Gott dann seinen eigenen Sohn. Der wird Fleisch. Und was machen diese Trottel auf der Erde? Sie verstehen nicht, was er sagt, sie foltern ihn, sie töten ihn, sie nageln ihn ans Kreuz. Und jetzt ist Gott versöhnt.

Das ist der Grundgedanke: Das Opfer des Unschuldigen für die Sünden der Schuldigen – das ist ein grauenhaftes Heidentum. Wie kann man so einen Schmarren… an Weihnachten singen wir das: ‚Himmlische Heere, jauchzen dir Ehre…‘

Das ist nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann.“

Welche “Erbsünde”?

Kein Wunder, dass Erich von Däniken als bekannte und öffentliche Person aufgrund solcher Überzeugungen von tief religiösen Menschen wortwörtlich verteufelt wird (mehr dazu z.B. HIER & HIER). Immerhin gilt die angebliche „Erbsünde“ als ein Grunddogma der Katholischen Kirche. Dass die „Erbsünde“ aber frei erfunden ist, so nicht in der Legende von Adam und Eva und dem „Sündenfall“ vorkommt, habe ich an dieser Stelle bereits sehr detailliert aufgezeigt.

Erst der berühmte Kirchenvater Augustinus von Hippo (354 – 430 nach Christus) formulierte das Dogma der vererblichen Sünde. Die eigentliche Lehre von einer „Erbsünde“ wurde wiederum erst auf 5. Sitzung des Konzils von Trient (1545 – 1563) im Jahr 1546 zu einem amtlichen Glaubensgrundsatz der Kirche

Die Interpretationen von Augustinus gingen auch noch von einer falsch übersetzten Bibeltextstelle im Paulusbrief an die Römer aus (Röm. 5,12-21). Die hebräische Überlieferung des „Sündenfalls“ kennt weder Worte wie „Sünde“ oder „Sündhaftigkeit“ noch den „Sündenfall“ an sich.

Prof. Robin Lane Fox, ein herausragender Experte für die Schriften der Bibel, dessen geschichtliche Arbeiten mehrfach preisgekrönt wurden, beschreibt diese Tatsache in seinem Buch „Im Anfang war das Wort (1995) sehr deutlich. Auf Seite 30 heißt es bei Prof. Fox unter anderem dazu:

Augustinus’ Interpretation basierte auf einem Text, der fälschlicherweise lautet: ,Der Tod gelangte zu allen Menschen wegen Adam, durch den alle sündigten.’ Die Erbsünde wurde also in die Genesis hinein gelesen und dann infolge eines Übersetzungsfehlers mit dem Paulusbrief in Zusammenhang gebracht.“

Eine Kirche ohne Wert(e)?

Erich von Däniken lehnt die von der christlichen Kirche vermittelten Werte natürlich nicht rund weg ab. Immerhin seien durchaus „auch gute Werte dabei“, wie er es in dem Interview unterstreicht. Allerdings:

Aber der Glaube dahinter, der liebe Gott habe seinen Sohn geschickt, wir haben ihn abgeschlachtet, um uns zu erlösen: Das ist ein absolutes Heidentum. Das ist ein grauenhafter Gedanke.“

Solche Werte, etwa die klassischen Zehn Gebote der Alten Testament, „funktionieren auch ohne Jesus“, so von Däniken ganz richtig. „Seit Jahrtausenden haben wir Krach und Streit, vorwiegend auch um Religionen“, erzählt von Däniken weiter, „die hauen sich aus religiöser Rechthaberei und Rassismus gegenseitig die Schädel voll“. Deshalb ist er überzeugt, dass der Kontakt mit Außerirdischen oder sogar deren physische Ankunft zu einem neuen Denken der Menschheit als Ganzes führen würde.

Eine Ansicht, die ich seit nunmehr 30 Jahren ebenso teile. Wobei hinzugefügt werden muss, dass anfänglich fraglos ein Chaos in diesem „Denken“ herrschen wird. Auch und vor allem unter religiösen Menschen, gleich welcher Sekte, Religion oder Glaubensrichtung. Viele werden daraufhin Religionen plötzlich auch als „Unsinn“ betrachten. Sofern sie es nicht bereits heute tun, wie es vor allem bei naturwissenschaftlich interessierten und gebildeten Menschen zu sehen ist.

Und wegen dem Unsinn haben sich unsere Väter die Schädel eingeschlagen, Kriege geführt mit Millionen von Toten. Das ist bekloppt.“

Untergang der Religionen

So Erich von Däniken. Natürlich kann auch der Prä-Astronautiker nicht in die Köpfe der Menschen und ganzen Menschheit sehen. Fraglos gibt es in jeder Religion „seichte“ und „harte“ Gläubige. Zumindest unter jene Personen, die von sich selber sagen, dass die angeblich gläubig sind. Diese könnten sich mutmaßlich „anpassen“, wenn sie erkennen, dass religiöse Dogmen und Texte ihnen nur etwas vorgegaukelt haben.

Wobei von Däniken Themen wie Prä-Astronautik und Außerirdische im Islam eher als sinnlos ansieht:

Mit denen kannst du ja nicht reden. Über unsere Bibel kannst du debattieren, da kannst du streiten. Im arabischen Raum kannst du über den Koran oder Mohammed nicht streiten. Das ist sinnlos, komplett intolerant.“

Da niemand in die Zunft sehen kann, wird sich zeigen, wie die Menschheit als Ganzes und einzelne Gruppen, Religions-Strömungen und Personen reagieren werden. Es ist dennoch offensichtlich, dass „die“ Gesellschaft mehr und mehr kirchlichen Dogmen rund um die Bibel oder Jesus nicht mehr folgen kann oder will. Die deutlichen Worte und berechtigten Kritiken von Erich von Däniken in diesem nunmehr sechs Jahre alten Interview unterstreichen das.

Vielleicht ein willkommener Anlass selber einmal genauer diverse Lehren und Dogmen zu hinterfragen und in den biblischen Texten nachzulesen …

Interview von Fischinger-Online mit Erich von Däniken

YouTube-Video vom 21. November 2015 auf Fischinger-Online

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