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Kanadische Astronomen rätseln über mysteriöse periodische Radiosignale aus dem All

Astronomen rätseln über ein mysteriöses Signal aus dem All (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Astronomen rätseln über ein mysteriöses Signal aus dem All (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Wissenschaftler der Universität Britisch Columbia in Kanada rätseln derzeit über mysteriöse Signale, dass von der kanadischen Radioteleskop-Anlage “Canadian Hydrogen Intensity Mapping Experiment” (CHIME) empfangen wurde. Wie die Astronomen auf einer Tagung der renommierten “American Astronomical Society” am 7. Januar in Seattle und dem Magazin “Nature” berichten, ist der Ursprung der Radioblitze bisher vollkommen unklar. Seit dem überschlagen sich die Berichte in den Medien, denn viele spekulieren, dass die kanadischen Forscher mit ihrem CHIME vielleicht Signale von Außerirdischen empfangen haben könnten. Woher kommen diese zum teil periodischen Signale aus dem All – was sagen die Forscher dazu? Das erfahrt Ihr hier.


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Das belauschte Universum

Astronomen belauschen schon seit Jahrzehnten das Universum. Mit einem ganzen Netz von verschiedenen Radioteleskopen rund um die Erde wollen die Forscher so mehr über unsere Kosmos und all seine Geheimnisse erfahren. Ein Teilbereich dieser Radioastronomie steht dabei immer wieder im Fokus der Presse und Berichterstattungen: SETI – Die Suche nach außerirdischer Intelligenz.

Verwunderlich ist das nicht. Denn bodenständige Astronomen, die mit ihren Radioteleskopen nach Botschaften und Signalen von außerirdischen Zivilisationen suchen faszinieren weite Teile der Öffentlichkeit. Zumindest weit mehr als Radioteleskope, die irgendwelche “nicht fassbaren” kosmischen Strahlungen erforschen. Wenn aber eines dieser Teleskope Signale aus den Weiten des Alls empfängt, die sich die beteiligten Astronomen nicht erklären können, wird die Presse hellhörig.

So auch im aktuellen Fall der zahllosen “Radioblitze”, die in Kanada mit der Anlage CHIME aufgespürt wurden.

Mysteriöse Signale aus dem All

Erstmal empfangen wurden diese “Schnellen Radio-Ausbrüche” (“Fast Radio Bursts”, FRB) genannten Signale bereits vor rund 12 Jahren. Seit dem im Jahr 2007 erstmals in dem Magazin “Science” (vol. 318, 2. Nov. 2007) über diese Radio-Blitze berichtet wurde, kamen einige Dutzend dieser FRB aus dem Kosmos hinzu. Dies war immer mal wieder Anlass für diverse Medienberichte.

Doch seit die Astronomen in Kanada ihr CHIME erstmals aktivierten, haben sie bereits 13 weitere Radiosignal-Ausbrüche dieser Art registriert. Sie dauern nur wenige Millisekunden, stellen die Astronomen bisher aber vor ein Rätsel. Besonders interessant ist für die Forscher dabei das Signale mit der Bezeichnung FRB 180814 (bzw. FRB 180814.J0422+73), wie sie am 9. Januar in “Nature” berichteten. Denn das Signal ist erst das zweite, dass periodisch aus dem All hier auf der Erde empfangen wurde.

In dem Artikel “Eine zweite Quelle für sich wiederholende schnelle Radio-Ausbrüche” schreiben die Astronomin Deborah Good der Universität Britisch Columbia und ihre Kollegen, dass die Natur dieser FRB ihnen schlicht nicht bekannt sei. Rund 50 Wissenschaftler von fünf Forschungseinrichtungen sind an dem Projekt CHIME in Kanada beteiligt, und alle können nur Vermutungen anstellen.

Vielleicht stammen diese kosmischen Signale von Gaswolken in denen Sterne geboren werden, spekuliert zum Beispiel der Astronom Shriharsh Tendulkar von der McGill Universität. Jedenfalls kann die Ursache keine vernichtende Katastrophe im All sein, da sich die Signale wiederholen. Zwei kollidieren und verschmelzen Neunotensterne oder ein Schwarzes Loch, das einen solche Neutronenstern “verschluckt”, können demnach als Ursache ausgeschlossen werden, so Tendulkar.

Signale von Aliens?

Natürlich ist man bei rätselhaften Signalen aus dem Universum sehr schnell bei dem Gedanken, dass es sich um Außerirdische handeln könnte. Immerhin suchen wir ja schon über ein halbes Jahrhundert nach Funksignalen dieser Intelligenzen im All. Ein Erfolg bei der Suche nach dieser Art von Leben im All ist für viele Menschen schon längst überfällig.

Ingrid Stairs, Astrophysikerin von der Universität Britisch Columbia, ist sicher, dass es in den Weiten des Kosmos zahlreiche solche Signale geben muss. Je mehr von diesen gefunden würden, je näher könne man auch der Ursache kommen, erklärte sie “BBC World” am 10. Januar. Von der Spekulation, dass diese FRB ihren Ursprung bei außerirdischen Zivilisation haben, hält sie allerdings nichts:

Es scheint einfach völlig unvorstellbar, dass es so viele verschiedene außerirdische Zivilisationen geben könnte, die alle beschließen, dasselbe Signal auf dieselbe Art und Weise zu erzeugen – das erscheint höchst unwahrscheinlich.”

Vieles im All ist für uns Menschen (noch) unvorstellbar. Allerdings sieht keiner der beteiligten Forscher in diesen Radiosignalen irgendeinen Hinweis auf Außerirdische. Shriharsh Tendulkar:

Als Wissenschaftler kann ich das nicht zu 100 Prozent ausschließen. Aber intelligentes Leben hat kein Astronom als Quelle dieser FRBs im Kopf.

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Und wenn Aliens die Ursache wären, dann würden sie sich nicht gerade vor unserer Haustüre im All befinden. Das erste periodische Signal mit der Bezeichnung FRB 121102 beispielsweise kommt aus 2,5 Milliarden Lichtjahren Entfernung zu uns. Das aktuell in diversen Meldungen genannte Signal FRB 180814 könnte 1,5 Milliarden Lichtjahre von uns seine Quelle haben, heißt es in diversen Veröffentlichungen.

Optimisten im Internet spekulieren dennoch, dass es vielleicht so etwas wie “Signaturen von Alien-Antrieben” sein könnten. Hier denke man die klassische Science-Fiction von “Raumschiff Enterprise“, in denen die Raumschiffe eine “Warp-Signatur” ihres Antriebes im Kosmos hinterlassen. Die Astronomen sind aber optimistisch, dass sie mit Hilfe des “Canadian Hydrogen Intensity Mapping Experiment” noch zahllose weitere FRB finden werden.

“Wenn wir 1.000 Beispiele hätten, könnten wir viel mehr darüber sagen, wie FRBs aussehen”, ist sich beispielsweise Deborah Good sicher. Der Kosmos ist immer für Überraschungen gut. Und sicher wird auch der empirische Beweis für Leben im All ganz plötzlich bei uns “anklopfen” – oder vor der Tür stehen …

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Neue Ergebnisse bei der Suche nach den “Super-Aliens” vom Stern KIC 8462852: nichts zu hören – nichts zu sehen +++ YouTube-Video +++

Neue Ergebnisse bei der Suche nach den "Super-Aliens" vom Stern KIC 8462852: nichts zu hören - nichts zu sehen (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei & Pixabay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Neue Ergebnisse bei der Suche nach den “Super-Aliens” vom Stern KIC 8462852: nichts zu hören – nichts zu sehen (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei & Pixabay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Jagd nach der “außerirdischen Super-Zivilisation” am Stern KIC 846285, genannte “Tabbys Stern” – sie geht noch immer weiter! Wie mehrfach auf diesem Blog und in YouTube-Videos berichtet (s. HIER, HIER, HIER & HIER), spekulieren Astronomen und Laien seit rund drei Jahren über rätselhafte Lichtschwankungen, die an diesem Stern in 1.470 Lichtjahren Entfernung gemessen wurden. Nach einer Hypothese sollen diese unerklärlichen Lichtschwankungen durch eine “Mega-Struktur” verursacht werden, die Außerirdische um ihre Sonne errichtet haben. Doch gefunden wurden diese “Super-Aliens” dabei bisher nicht. Auch eine SETI-Suche nach ihnen fand nichts. Astronomen haben jetzt jedoch im Rahmen von “Breakthrough Listen” diesen Stern erneut nach Aliens abgesucht. Wie und warum und was den Stern so ungewöhnlich macht, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video mit den neuesten Ergebnissen.


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Das im März 2009 gestartete und schon jetzt legendäre Kepler Weltraumteleskop und war ein Glücksgriff für die Astronomie. Das Teleskop suchte hierbei aus dem Erdorbit heraus fast 200.000 Sterne im Sternbild Schwan nach neuen Exoplaneten ab. Tausende wurden so nachgewiesen! Ziel war es dabei vor allem auch einen bewohnbaren Planeten ähnlich unserer Erde aufzuspüren. Die legendäre “Erde 2.0“.

Gefunden hat das Teleskop diese “zweite Erde” allerdings nicht. Was Kepler aber entdeckte war eben dieser seltsame Stern KIC 846285 mit seinen seltsamen Eigenschaften. Das Licht dieser Sonne schwankt bis zu 22-mal mehr, als es ein “normaler Exoplanet” um ihn verursachen würde.

Warum? Ist eine künstliche Struktur der Grund, die von technologisch extrem weit entwickelten Außerirdischen um ihren Stern erbaut wurde?

Neue Ergebnisse der Untersuchungen des Sterns und der Jagd nach dieser Super-Zivilisation sind jüngst (vorab) veröffentlicht worden. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Channel.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 7. Jan. 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Warum es uns alle unendlich viele Male im Universum gibt – und noch viel öfter

Warum es uns alle unendlich viele Male im Universum gibt (Bild: Pixabay/gemeinfrei)
Warum es uns alle unendlich viele Male im Universum gibt (Bild: Pixabay/gemeinfrei)

Die Existenz von Leben im All – auch intelligentes Leben und technologische Alien-Zivilisationen – wird immer wahrscheinlicher. Selbst die größten Skeptiker, so gut wie alle Astronomen und “Weltraum-Wissenschaftler” sehen das heute so. Uneinigkeit herrscht allerdings darüber, wie viele es von diesen außerirdischen Zivilisationen und Intelligenzen aktuell im Universum gibt. Ebenso darüber, wann wir sie finden und ob wir mit ihnen einen Kontakt herstellen können. Der ehemalige ESA-Astronaut Ulrich Walter ist bei dieser Frage von jeher überaus pessimistisch. Seiner Ansicht nach gibt es Leben im All, aber das sei für die Menschheit vollkommen egal, da wir sie seiner Meinung nach niemals kontaktieren können. In einem Artikel stellt Walter jetzt jedoch die These auf, dass es “unendlich viele” Zivilisationen im All geben muss. Und ebenso “unendlich viele” Duplikate – quasi “Klone” –  von uns selber. Wie er darauf kommt, dass es jeden von uns unendliche Mal im All gibt, warum Walter damit sogar mathematisch recht hat udn warum das überaus gruselig ist, erfahrt Ihr hier.


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Wir sind nicht allein – und doch allein

Ulrich Walter, seit März 2003 Leiter des Lehrstuhls für Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München, hat in der Vergangenheit mehrfach betont, dass auch  er an außerirdisches Leben glaubt. Er sei sicher, dass es Leben im All gibt und dieses Leben auch intelligent sein wird. Nur spielt für ihn das alles für die Menschheit überhaupt keine Rolle. Energisch betonte er in den letzten Jahren immer wieder, dass Außerirdische im Kosmos für uns Menschen geradezu vollkommen egal, belanglos und gleichgültig sind.

Grund ist für Walter der Umstand, dass es seiner Meinung n ach in unserer Galaxis nur eine einzige intelligente Spezies gibt: Uns Menschen der Erde. Alle andere mutmaßlichen Zivilisationen würden irgendwo in anderen Galaxien sein und damit für die Menschheit unerreichbar sein. Niemals würden wir sie erreichen oder auch nur in Kontakt mit ihnen treten können. Walter sieht das zusammenfassend so:

In unserer Milchstraße sind wir wahrscheinlich allein, aber irgendwo dort draußen in anderen Galaxien, viele Millionen Lichtjahren entfernt, muss es noch andere geben. Aber wegen dieser gigantischen Entfernungen werden wir nie – und ich betone NIE – in Kontakt mit ihnen treten … womit wir dann doch wieder allein wären.

Seit Jahren wiederholt er diese Überzeug in Interviews und TV-Sendungen. Widerlegen kann man seine Behauptung natürlich nicht. Beweisen kann aber auch er sie nicht. Ulrich Walter spricht auch meistens davon, dass wir “wahrscheinlich” in unserer Milchstraße alleine sind und es damit neben uns keine intelligente Spezies in unserer Galaxis geben wird.

Vielleicht in anderen Galaxien, wie etwa in unserem Nachbarn mit Namen Andromeda-Galaxie. Eine wunderschöne Spiralgalaxie, die wir von der Erde aus mit bloßem Auge als “Nebelwolke” von Lichtpunkten am Himmel sehen können. Die auch als “Andromedanebel” bekannte Galaxis ist rund 2,5 Millionen Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt und hat einen Durchmesser von ca. 140.000 Lichtjahren. Zum Vergleich: Unsere Milchstraße hat einen Durchmesser von 170.000 bis 200.000 Lichtjahren.

Und das ist das Problem für Ulrich Walter.

“Es spielt keine Rolle”

Für Professor Walter “spielt es keine Rolle”, dass es in anderen Galaxien außerirdische Zivilisationen gibt, da die Entfernungen zu diesen viel weit sind. So würde ein Funksignal zwischen unserer Erde und der Andromeda-Galaxie 2,5 Millionen Jahre benötigen, bis es dort ankommt. Weitere 2,5 Millionen Jahre würde vergehen, bis wie eine Antwort von dort bekommen würden. Also dauert eine “Kommunikation” zwischen diesen Welten sage und schreibe 5 Millionen Jahre! Und von einem physischen Austausch mittels Raumfahrt ist hierbei gar nicht zu denken …

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Natürlich sind solche Einwände von Walter (und anderen) vollkommen richtig. Niemand käme auf die Idee zu behaupten, dass wir mit Lebewesen im Andromedanebel oder noch weiter entfernten Galaxien Kontakt aufnehmen könnten. Schon vor unserer Haustür, in unserer Milchstraße, wäre ein solcher Kontakt ein gewaltiges Problem. Auch wenn es geschätzte 100 bis 300 Milliarden Sterne in unserer Milchstraße gibt, könnte die nächste Alien-Zivilisation zehntausende oder 100.000 Lichtjahre von uns entfernt liegen.

Mit der oftmals doch sehr überstrapazierten “Drake-Gleichung“, mit der man die Anzahl technischer Zivilisationen im All theoretisch berechnen kann (mehr dazu z.B.  HIER, HIER, HIER & HIER), könnte man noch so viele Aliens im Kosmos berechnen – alle wären für eine Kommunikation zu weit weg. Sagen die Skeptiker. Vor allem natürlich jene Kritiker, die die ganzen SETI-Programme, mit denen Radiosignale von anderen Zivilisationen gesucht werden, für sinnlos halten.

Was ach immer für eine Anzahl von Zivilisationen im All durch die “Drake-Gleichung” herauskommt, das Ergebnis ist immer mindestens 1. Schließlich kennen wir einen von intelligenten Wesen bewohnten Planeten im Universum, und das ist unsere Erde.

Und hier setzte Ulrich Walter in einem jüngst veröffentlichten Artikel an.

Unendliche “Klone” von uns selbst im All

In seiner Veröffentlichung bei “Focus Online” am 3. Januar 2019 beruft sich Walter auf neue Ergebnisse der Astronomie, die den Aufbau des Universums betreffen. Nämlich, “dass unser Universum praktisch flach ist” und damit nicht gekrümmt und damit weiter nicht endlich. Walter:

Genauso wie eine Fläche kann der Raum im Prinzip auch gekrümmt sein, selbst wenn sich das kein Mensch – und ich betone, wirklich keiner – vorstellen kann. Und da gewisse gekrümmte Flächen (siehe Erdoberfläche) nur endlich groß sind, könnte auch ein gekrümmtes Universum nur endlich groß sein. Krümmung null bedeutet aber gerade, dass unser Universum nicht irgendwo weit hinten wieder zusammenkommt, sondern immer schön weitergeht. Eben unendlich weit.

(…)

Der alles erschlagenden Logik von ‘unendlich’ folgend, würde es dann nicht nur unendlich viele Planeten, sondern auch unendlich viele Galaxien und somit auch unendlich viele ETIs geben!

Die Logik von “unendlich” und die Tatsache, dass es uns hier auf der Erde gibt, spricht dafür, so Walter. Mathematisch ergeben sich hier auch endliche Möglichkeiten, die er anschaulich und unterhaltsam im seinem Artikel darlegt. Es ist vollkommen gleichgültig welchen Ausgangswert man als Grundlage nimmt, denn wenn man ihn mit Unendlich multipliziert ist das Ergebnis Unendlich. Selbst eine 100 Prozent exakte “Kopie” der Erde mit 100 Prozent exakt denselben Bewohnern, Städten, Wäldern, Tieren usw. gäbe es unendlich oft im All. Ganz egal wie klein die Zahl des Ausgangswertes auch immer sein mag.

Wie viele darunter mögen in diesem Augenblick diesen Artikel lesen und dabei genau dieselben Eltern, Freunde und Schulkameraden haben wie Sie, überhaupt genau dasselbe Leben führen?

Die Antwort wäre immer dieselbe: unendlich viele! Sie alle würden wirklich und jetzt existieren.

Selbstverständlich sind das nur theoretische Überlegungen mit Hilfe einfachster Mathematik. Aber  “solange diese Vorstellungen nicht gegen naturwissenschaftliche Gesetze verstoßen, gibt es nicht nur einen Planeten im Universum, wo dies genauso stattfindet, sondern unendlich viele”, so Walter weiter.

Individualität adé

Jede x-beliebige Situation eines Menschen müsste bei einem unendlichen Kosmos auch endliche Male im selben Augenblick woanders stattfinden. Ein durchaus gruseliger Gedanke. Immerhin geht der Mensch seit jeher davon aus, dass sein individuelles Ich und sein Tun von dem bestimmt wird, was diese Personen in ihrem Leben machte, lernte, erfuhr, sah, hörte usw. usw.

Der Mensch ist stolz auf seine jeweilige Individualität. Bei einem unendlich großem Universum wäre diese hinfällig, da sie eben unendlich oft im All zu finden ist.

Mathematisch mit dem Multiplikator “Unendlich” zu rechnen widerstrebt eigentlich der menschlichen Natur. Sofern aber das Universum tatsächlich flach und nicht gekrümmt ist, wäre es tatsächlich unendlich groß und damit der Multiplikator darauf anwendbar. Ist es das aber wirklich? Wir können die “Ränder” oder das “Ende” des Kosmos schließlich nicht sehen. Wie auch, da es schließlich ein Blick in die Unendlichkeit ist.

Zieht man die Thesen der Paralleluniversen oder eines Muliversum hinzu, können wir letztlich sogar Unendlich nochmals mit Unendlich multiplizieren. Doch auch ohne ein Muliversum würde es beuteten, dass unendlich viele Lars gerade in ihrem Büro mit unendlich viel Kaffee sitzen und unendlich oft diesen Post für unendliche viele von Euch schreiben …

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SETI-Forscher: Vielleicht sind Aliens schon hier. Neue Wege bei SETI, die auch das UFO-Phänomen mit einschließt? +++ YouTube-Video +++

VIDEO: NASA/SETI-Wissenschaftler: Vielleicht sind Aliens schon hier gewesen (Bild: NASA/gemeinfrei / Fischinger-Online)
VIDEO: NASA/SETI-Wissenschaftler: Vielleicht sind Aliens schon hier gewesen (Bild: NASA/gemeinfrei / Fischinger-Online)

SETI sucht nun schon seit Mitte der 1960ger Jahre mit Radioteleskopen nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen. Bisher ohne durchschlagenden Erfolg – und es wurden bisher keine Aliens in den Tiefen des Alls gefunden. Jetzt wurde ein wissenschaftliches Papier veröffentlicht, in dem ein SETI-Forscher der NASA dafür plädiert neue Ansätze bei der Suche nach (intelligenten) Außerirdischen anzugehen. Auch das UFO-Phänomen sollte dahingehend erforscht worden, heißt es in der Veröffentlichung. Neue Wege und erstaunlich offene Denkansätze bei der NASA bzw. bei SETI also, wir Ihr es diesem Video auf YouTube erfahrt!


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Ganz neue Töne aus der SETI-Forschung! Denn selbst das UFO-Phänomen – die zahllosen UFO-Akten und UFO-Meldungen – sollten genauer untersucht werden. Das zumindest fordert ein Wissenschaftler der NASA.

Vielleicht sind Aliens aber auch längst hier oder hier gewesen, nur erkennen wir sie nicht, so das Papier. Oder das UFO-Phänomen könnte Hinweise auf fremde Intelligenzen aus dem All verbergen …

Neue Wege und erstaunlich offene Denkansätze bei der NASA bzw. bei der Suche nach Leben im All, wir Ihr es diesem YouTube-Video erfahrt!

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Wettbewerb ausgeschrieben: SETI-Forscher des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden

Wettbewerb: Wissenschaftler des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online
Wettbewerb: Wissenschaftler des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Am 16. November 1974 wurde das damals größte Radioteleskop der Welt feierlich und vor allem öffentlichkeitswirksam in Betrieb genommen: Das 305 Meter messende Observatorium von Arecibo auf der Insel Puerto Rico sendetet eine ausgeklügelte und durchdachte Botschaft an Außerirdische in das All. Ersonnen von dem SETI-Pionier Professor Frank Drake beinhaltet die sogenannte “Arecibo-Botschaft” der Menschheit codiert zahlreiche Informationen zu unserem Planeten und uns als Spezies. Zum 45. Jahrestag dieser Botschaft der Menschheit wollen die Verantwortlichen von Arecibo 2019 erneut eine Signal an außerirdische Zivilisationen senden. Diesmal aber mit dem Unterschied, dass jeder im Rahmen eines Wettbewerbes seine Nachricht an die Aliens einreichen kann, und die Sieger-Botschaft  dann im November 2019 in das All geschickt wird. Was Ihr tun müsst, um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, was sich die Verantwortlich davon versprechen, was die Medienberichte bisher alle übersahen und was Skeptiker dazu sagen – all das erfahrt Ihr hier.


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Aliens, bitte melden!

Als im November 1974 das Radioteleskop von Arecibo in der Karibik seine Arbeit aufnahm, bewiesen die verantwortlichen Astronomen in zweierlei Hinsicht Weitsicht.

Erstens haben sie eine von dem Astronomen Professor Frank Drake, einer Legende aus dem Bereich SETI und “Suche nach außerirdischen Intelligenzen“, erdachte Nachricht an Aliens in dass All gesandt. Aktiv beteiligt war damals auch der legendäre Astronom und Autor Dr. Carl Sagen, dessen Alien-Buch “Contact” 1999 in die Kinos kam. 1974 war es eine Radiobotschaft in Richtung des 22.180 Lichtjahre entfernten Kugelsternhaufens M13.

Theoretisch könnte dieser Gruß von der Erde dort bzw. in der Umgebung von M13 von einer Zivilisationen empfangen und beantwortet werden. Allerdings erst in 22.180 Jahren, so dass deren Antwort erst in 44.360 Jahren hier ankommen würde, wie es in dem Posting HIER und beispielsweise auch HIER dargelegt wurde.

Und daraus ergibt sich zweitens: Sie haben mit dieser heute weltbekannten “Arecibo-Botschaft” die Themen SETI und außerirdische Zivilisationen weithin bekannt gemacht und in das öffentliche Bewusstsein gebracht. Werbewirksam schaute die ganze Welt damals auf das riesige Teleskop auf der kleinen Insel Puerto Rico.

Wirklich ernsthaft daran geglaubt, das man jetzt nur “einige Zeit” auf eine Antwort von einer fremden Spezies im Kosmos warten muss, hat natürlich keiner der beteiligten Astronomen und Astrophysiker. Auch nicht Frank Drake, dessen legendäre Formel zu Berechnung der Anzahl von außerirdischen technischen Zivilisationen im All, die er auf der ersten SETI-Konferenz 1961 präsentierte, bis heute das Ohmsche Gesetz der (SETI-)Astronomie ist. Bekannt ist sie als Drake-Gleichung oder Green-Bank-Formel.

2019: Eine “neue Botschaft an Außerirdische”

Zum 45. Geburtstag der “Arecibo-Botschaft” an Aliens von 1974 wollen es die SETI-Forscher des Radioteleskop es erneut wagen. Einen “globalen Wettbewerb” haben sie deshalb ausgeschrieben, zu dem die Forscher schreiben:

Anlässlich des 45-jährigen Bestehens der legendären Arecibo-Botschaft wird das Arecibo-Observatorium (AO) 2019 aktualisierte Meldungen auswählen, die von generationsübergreifenden, verschiedenen und internationalen Studententeams erstellt wurden.

(…) Die Herausforderung sucht nach innovativen Ideen, die sich aus einer weltweiten Zusammenarbeit ergeben, die von der Jugend geleitet wird, um eine aktualisierte Botschaft zu definieren, die den intelligentesten und sichersten Weg darstellt, unsere möglichen galaktischen Nachbarn zu begrüßen, die friedliche Nutzung des Weltraums zu fördern und den Raum zu erkunden Spitzentechnologie und wissenschaftliches Wissen sind heute verfügbar.

Gestartet ist der Wettbewerb für die “neue Arecibo Botschaft”, wie die SETI-Astronomen sie schlicht nennen, am 16. November zum 44. Jahrestag. Und fast jeder kann sich in diesem Wettbewerb zur Kontaktaufnahme mit Außerirdischen einbringen, wie es auf der Internetseite des Arecibo Observatorium erhört ist. “Werde Teil der Geschichte”, rufen die Astronomen dort begeistert auf, und suchen durch den Wettbewerb “nach innovativen Ideen, die aus einer globalen Zusammenarbeit von generationsübergreifenden, diversen und internationalen Studententeams” stammen.

Eine “neue Generation von Weltraum-Enthusiasten” soll inspiriert werden, um eine “neue Arecibo-Botschaft zu definieren”. Neu ist ist die Idee eines solchen SETI-Wettbewerb allerdings nicht.

“Globale Herausforderung”

Francisco Cordova, Direktor des Observatoriums vom Arecibo, wird auf der Internetseite der Universität von Zentral-Florida, einem der Betreiber des Radioteleskops, mit den mehr als euphorischen Worten zitiert:

Wenn wir also heute unsere Botschaft zusammenstellen würden, was würde das bedeuten? Wie würde es aussehen? Was müsste man lernen, um die richtige aktualisierte Nachricht von den Erdlingen zu entwerfen? Dies sind die Fragen, die wir jungen Menschen auf der ganzen Welt durch die neue Arecibo-Botschaft stellen – die globale Herausforderung.

Doch ganz einfach wird es den Teilnehmern an dem Wettbewerb auch nicht gemacht. Es können zwar die unterschiedlichsten (kleinen) Teams teilnehmen – von Schulkindern mit ihrem Lehrer bis Studenten mit ihrem Professor – dich diese müssen erst diverse “Puzzle” knacken, die das Observatorium online stellt. Neun Monate haben diese dann insgesamt Zeit, ihre Vorschläge für die “neue Arecibo Botschaft” einzureichen.

Francisco Cordova:

Wir haben einige Überraschungen für die Teilnehmer auf Lager und werden im weiteren Verlauf des Wettbewerbs mehr Details mitteilen. Wir können es kaum erwarten zu sehen, was unsere jungen Leute auf der ganzen Welt erwarten.”

45 Jahre nach der ersten Botschaft ins All, sei es an der Zeit für eine neue. “Unsere Gesellschaft und unsere Technologie haben sich seit 1974 sehr verändert”, so Cordova, was in den Augen der SETI-Astronomen den ganzen Wettbewerb mehr als interessant werden lasse.

Mitmachen kann fast jeder, der unbedingt im kommenden Jahr am 16. November eine Nachricht an außerirdische Zivilisationen senden möchte. Laut Webseite des Observatorium ist Teamarbeit gefragt. Ein Team muss aus mindestens fünf Studenten bzw. Teilnehmern und einem “Mentor” bestehen. Einem Lehrer, Wissenschaftler oder Professor. Natürlich müsse man zuvor mit wissenschaftlichen Methoden und durch Kenntnisse der Weltraumtechnologie das “Gehirn-Puzzle” lösen.

Start ist der 16. Dezember 2018.

Und wozu?

Das Ziel des Wettbewerbes um diese erneute Nachricht an Aliens fasst das Observatorium in knappen Worten zusammen. Und das liest sich ganz anders als in fast allen Medien, die über den Wettbewerb berichtet haben:

Das Hauptziel dieser Aktivität ist die Aufklärung der Jugend über Radioastronomie-Techniken und exoplanetarische Spitzenforschung. Dabei wird die Einzigartigkeit der Arecibo-Observatoriums-Fähigkeiten dargestellt und die Sensibilisierung für die möglichen Risiken erhöht, die mit der Aussendung unbekannter Erdlinge (durch soziale Medien) oder außerirdischen Zivilisationen (durch Funkwellen) verbunden sind.”

Hier sind klar drei Ziele benannt: Erstens natürlich die Förderung der Forschung oder schlicht die Begeisterung, an Astronomie & Co. Zweitens möchte man “sensibilisieren”, dass Kontaktversuche oder der Kontakt mit Außerirdischen potentielle Gefahren mit sich bringt. Und drittens, was in den aktuellen Medienberichten nicht erwähnt wird, wolle man Bewusstsein im Umgang mit den Sozialen Medien/Netzwerke schärfen.

Was hier mit der Versendung von Nachrichten von “unbekannten Erdlingen in Sozialen Medien” gemeint ist, ist klar.

Durchaus erstaunlich, dass im Zuge des Wettbewerbes zur Arecibo-Botschaft 2019 gleichzeitig die neue Generation im Umgang mit Nachrichten in Sozialen Netzwerken & Co. “sensibilisiert” werden soll. Nicht nur Botschaften an außerirdische und uns vollkommen fremde Zivilisationen bergen Gefahren – auch Nachrichten in sozialen Medien. Das soll hier vermittelt werden.

Gefahr aus dem All

Dass es theoretisch ohne Zweifel eine Gefahr ist, wenn die Menschheit Nachrichten an Außerirdische sendet, wurde bereits mehrfach auf Grenzwissenschaft & Mystery Files dargestellt (z. B. HIER, HIER, HIER, & HIER). Wer mag schon ahnen, wie uns mutmaßliche außerirdische Völker gesonnen sind, die irgendwann einmal ein solches Signal der Erde empfangen?! Und das hat nichts mit Hollywood zu tun, wo Aliens eigentlich fast immer böse und gewalttätig sind, wenn sie hier ankommen. Beachtete dazu auch dass Video unten.

Wenn es nicht gleich Kampfraumschiffe sind, die uns Menschen ausmerzen wollen, dann sind es vielleicht Mikroorganismen aus dem All. Versehentlich mitgebracht von den Außerirdischen und für diese vollkommen ungefährlich. Für Erdlinge aber tödlich. Wie etwa Krankheiten der Europäer, die sie bei ihren Eroberungszügen auf den amerikanischen Kontinenten aus Europa zu den Ureinwohnern brachten. Ihr Immunsystem war vollkommen wehr- und schutzlos; Millionen starben.

Wie sähe das erst bei Mikroorganismen aus, die von außerhalb der Erde stammen?

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Aufgrund solcher Bedenken sehen Kritiker auch immer wieder Gefahren, wenn die Menschheit Signale an fremde Wesen im All sendet. Wie aktuell bei der neuen SETI-Nachricht von Arecibo Ende 2019. Nicht nur Professor Stephen Hawking warnte zu Lebzeiten bekanntlich vor solchen “Activ SETI” genannten Projekten, auch wenn er fraglos in diesem Zusammenhang die prominenteste Person war.

Leider ist bis dato noch unbekannt, wohin die Nachricht dem Radioteleskop in einem Jahr geschickt werden soll. Sicher nicht erneut zum Kugelsternhaufen M13 wie im Jahr 1974, da diese so oder so noch über 22.000 Jahre benötigt, um dort erstmal anzukommen. Gäbe es aber im Umkreis von eigen Dutzend Lichtjahren um unseren Planeten aggressive Aliens, die technologische zu uns kommen könnten, wären sie schon lange hier.

“Informationsmüll” der Menschheit

Jahrzehnte schon sendet die Erde Radiosignale in das All. Mit voller Absicht an irgendwelche anderen Zivilisationen genauso, wie versehentlich. Wir “müllen” unsere kosmische Umgebung durch TV- Radio- Radar- und Funk-Signale regelrecht zu, die von unserem Planeten ausgestrahlt werden. Bei diesem “Informationsmüll” haben die Außerirdischen vielleicht auch einfach kein Interesse sich bei uns zu melden.

Der Astrophysiker Sebastian von Hoerner drückte dies treffend mit den Worten aus:

Würden sie uns allein an den Krieg- und Terrorberichten der TV-Nachrichten messen, dürfen wir uns über ihr Schweigen wohl kaum wundern.”

In dem eingangs erwähnten Buch “Contact” von Carl Sagan, dessen Verfilmung 1997 mit Jodie Foster als Hautdarstellerin der SETI-Astronomin ihr einen “Golden Globe” als beste Schauspielerin einbrachte, zeigt das sehr drastisch:

Als eine Art Trägerwelle empfangen die SETI-Forscher in “Contact” von den Aliens als erstes TV-Aufnahmen der Eröffnungsrede von Adolf Hitler bei den Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin. Warum? Weil diese Radio- und TV-Übertragungen von damals (tatsächlich) seit 1936 mit Lichtgeschwindigkeit durch das All rasen und im Film von den Außerirdischen empfangen wurden. Friedliche Aliens, übrigens.

Jahrzehntelang reisen also schon längst “Botschaften der Menschheit” durch das Universum. Nicht nur Hitlers Rede.

Übrigens arbeitet die SETI-Astronomin im Film “Contact” zu Beginn am Arecibo-Observatorium auf Puerto Rico.

Video-Auswahl auf Grenzwissenschaft & Mystery Files auf YouTube

Mehr YouTube-Videos zum Thema “SETI” HIER.

YouTube-Video vom 16. Dez. 2014

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YouTube-Video vom 24. April 2018

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YouTube-Video vom 25. Aug. 2014

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Sieben Millionen Dollar von der NASA für die Suche nach außerirdischem Leben – vor unserer Haustür. Doch: Warum?

7 Millionen Dollar von der NASA für die Suche nach außerirdischem Leben (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
Auch in unserem Sonnensystem kann es außerirdisches Leben geben, das die NASA finden will. Die Collage zeigt (nicht maßstabsgetreu) die Kandidaten-Beispiele Mars, Europa, Titan, Ganymed und Enceladus  (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Glauben wir den Beteuerungen von Astronomen und allgemein Weltraum-Forschern, wimmelt es in unserem Universum vom Leben und auch außerirdischen Zivilisationen. Wir müssen sie nur finden. Sofern nicht eines Tages Aliens vor unserer planetaren Tür stehen oder ein SETI-Projekt ein außerirdisches Signal einer andern Zivilisation empfängt, finden wir dieses Leben im All am Ehesten in unserem eigenen Sonnensystem. Denn auch direkt vor unserer Haustür könnte es vor Leben wimmeln, das sich auf verschiedenen Himmelskörpern bislang unseren Blicken entzogen hat. Ob auf dem Mars oder einem fernen Mond um Jupiter oder Saturn: Jetzt hat die NASA sieben Millionen Dollar freigeben um neue Technologien zu entwickeln, die diese außerirdischen Nachbarn finden können. Was die NASA und Wissenschaftler warum vorhaben, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Unser “bewohntes” Sonnensystem

Erzählt man einen Laien, dass es in unserem eigenen Sonnensystem, etwa auf dem Planeten Mars, außerirdisches Leben geben könnte (oder gab), wird er sich mit dem Zeigefinger lächelnd an den Kopf tippen. Legt man dann nach, und sagt, dass es vielleicht sogar auf 5, 6 oder mehr Himmelskörpern vor unserer Haustür diese Außerirdischen geben könnte, wird derjenige vielleicht schon seine Hand vor die Stirn legen. Wagt man es dann seinem Gegenüber auch noch zu sagen, dass möglicherweise sogar auf Kometen und Asteroiden Leben existiert, vernimmt man womöglich nur noch ein müdes Stöhnen … noch bevor man sich erklären kann.

Möchte man seinen Gesprächspartner loswerden, fügt man noch an, dass das Leben auf der Erde ursprünglich sogar durch Asteroiden und Kometen aus All hierher gekommen sein könnte.

Das macht nichts, denn in in dieser Hinsicht ist die Allgemeinbildung schlicht und einfach aus dem letzten Jahrtausend. Und zur Ehrenrettung muss man sagen, dass auch die Weltraum- und Planeten-Forschung einst genauso dachte. Doch diese machte Fortschritte und der wissenschaftliche Zweig der “Astrobiologie” ist längst eine ernste und angesehene Wissenschaft geworden.

Von “richtigen Aliens” vor unserer kosmischen Haustür, also jene (UFO-)Kreaturen, wie sie heute in aller Munde sind, spricht dabei natürlich niemand. Lediglich in den Köpfen der meisten Menschen herrscht das Bild von solchen Aliens vor, wenn sie irgendwie beiläufig etwas von Leben im All aufschnappen. Kein Wunder, dass sich dann der Laie an den Kopf tippt, wenn er etwas von fremden Leben in unserem Solarsystem vernimmt …

Ungeahnte Astrobiologie

Tatsächlich hat sich in den letzten Jahrzehnten eine ungeahnte Astrobiologie (auch Exobiologie) entwickelt, die sich mit Leben im All auseinander setzt. Man ist unlängst davon ab, nur auf Planeten wie die Erde (die wir erstmal finden müssen) die Entwicklung und Existenz von Leben anzunehmen. Selbst auf Monden, auf denen es flüssiges Methan regnet (Saturn-Mond Titan) oder die kilometerdick mit Eis bedeckt sind und deren Oberflächen-Höchsttemperatur -150 Grad Celsius beträgt (Jupiter-Mond Europa), könnte es Leben geben.

Vor wenigen Jahrzehnten war das in der Astrobiologie noch undenkbar.

Heute sieht das anders aus, da selbst auf unserem Planeten extreme Mikroorganismen – die sogenannten Extremophile – leben. Beispielsweise Organismen, die sich in Batteriesäure pudelwohl fühlen. Andere, die unter enormen Druck bei über 120 Grad Celsius leben und sich von hochgiftigen und stinkendem Schwefelwasserstoff ernähren. In giftigem Benzol oder im Kühlwasser von Atomreaktoren gedeihen wieder andere dieser extremophilen Organismen prächtig.

Aus Welten außerhalb der Erde übertragen heißt das für die Astrobiologie, dass das Leben immer seine Nischen findet. Folglich revidierte die Astronomie ihre Ansichten, wo und wie außerirdisches Leben zu finden sein könnte. Damit eben auch auf diversen Himmelskörpern innerhalb unseres eigenen Sonnensystems, auf denen solche primitiven und zugleich beeindruckenden Mikroorganismus durchaus leben könnten.

In einigen sehr wenigen Fällen könnten diese Außerirdischen sogar weit mehr als bakterielle Extremophile sein, so die Thesen der Astrobiologie. Vor allem auf dem Jupiter-Mond Europa, der unterhalb seines scheinbar undurchdringlichen Eispanzer von 15 bis 18 Kilometern Dicke einen Ozean aus flüssigem Wasser von rund 100 Kilometern besitzt.

Außerirdische Fische

Auch wenn die Berechnungen schwanken, ist man sich einig, dass die Gravitation des Riesenplaneten Jupiter auf Europa flüssiges Wasser existieren lässt. Das Zerren der Genzeiteinkräfte an dem kleinen Mond erwärmt sein Inneres und lässt so das Eis unter dem Panzer schmelzten. Vergleichbar damit, wenn man ein Stück Metall hin und her biegt, dass sich an der entsprechen Stelle erwärmt. Denkbar ist zudem, dass auch Vulkanismus oder heiße Quellen unter dem Eisschild für zusätzliche Wärme sorgen.

Selbst höheres Leben, vergleichbar mit irdischen Fischen, wird auf Europa nicht unbedingt ausgeschlossen.

Leben könnte überall existieren und die Suche nach diesen Aliens vor unserer Haustür dauert nun schon Jahrzehnte. Die Thesen der Astrobiologie gehen heute sehr weit. Selbst die Idee, dass Kometen und Asteroiden in der ganzen Galaxis primitives Leben geradezu verteilen könnten (“Panspermie-Hypothese“), wird längst ernsthaft debattiert.

Noch wissen wir es nicht. Vielleicht erkennen wir außerirdisches Leben ganz einfach nicht (s. a. HIER & HIER). Doch genau für solche “Fälle” hat die NASA jetzt ein neues Sieben-Millionen-Dollar-Projekt in Auftrag gegeben: Das interdisziplinäre “Laboratory for Agnostic Biosignatures“, ein “Labor für agnostische Biosignaturen”.

Vorstoß ins Unbekannte

Das “Laboratory for Agnostic Biosignatures”(LAB) ist Teil des “Network für Life Detection” (NfoLD) – also einem wissenschaftlichen Netzwerk, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leben im All zu identifizieren. Dazu heißt es unter anderem:

Neben LAB startet NfoLD, ein Forschungskoordinationsnetzwerk mit mehreren Institutionen, das sich auf die Entwicklung von Technologien und Techniken zur Erkennung von Leben in anderen Welten konzentriert.

Nach jahrzehntelanger Forschung, die unser Verständnis von der Bewohnbarkeit, den Grenzen des Lebens und bewohnbaren Umgebungen auf anderen Planeten und Monden unterstützt und erweitert, wird NfoLD die Grenzen der Forschung eröffnen, indem es die Lebenserkennungs-Community katalysiert und verbindet, um die Grundlagen für Studien zu schaffen, die die Suche nach außerirdischem Leben erlaubt, um in unerforschte Gebiete vorzustoßen.

Dr. Sarah Stewart Johnson vom LAB verweist mit Blick auf die neuen Entwicklungen und Entdeckungen in der Astrobiologie darauf, dass wir bei der Suche nach Leben im All unsere irdischen Vorstellungen schlicht über Bord werfen müssen:

Unser Ziel ist es, über das, was wir derzeit verstehen, hinauszugehen und Wege zu finden, um Lebensformen zu finden, die wir uns kaum vorstellen können.

Man müsse sich das Unvorstellbare vorstellen können, meint auch Dr. Heather V. Graham vom “Goddard Space Flight Center” der NASA zu den neuen Ansätzen.

“Unbeschreibliche Fremdartigkeit”

Im All und eben auch in unserem eigenen Sonnensystem, könnte das Leben ungeahnte Entwicklungen durchlaufen haben:

Wenn das Leben auf eine agnostische Art und Weise erfasst wird, werden keine besonderen Merkmale des irdischen Lebens verwendet.”

Graham verweist darauf, dass neue Indikatoren entwickelt werden müssen, die sich eben nicht an den Zeichen für Leben auf unserem Planeten richten. Zum Beispiel eine Häufig von chemischen Elementen auf einem anderen Himmelskörpern, die vielleicht auf das Vorhandensein von Leben zurückzuführen seine. Die Biochemie der Erde könne man nicht eins zu eins in All übertragen, so sind sich alle Experten des LAB einig.

Astrobiologin Sarah Stewart Johnson, unter anderem Assistents-Professor für Planeten-Wisssenschaft und Leiterin des “Johnson Biosignatures Lab” von der Universität Georgetown in Washington:

Die unbeschreibliche Fremdheit anderer Welten hat uns immer wieder beeindruckt. Die Suche nach außerirdischem Leben geht jedoch häufig auf Annahmen zurück, die auf Erfahrungen mit der Erfassung von Leben auf der Erde beruhen.

Um das zu tun, müssen wir weniger darüber nachdenken, ob das Leben zu unseren Vorstellungen über das Leben passt, und mehr darüber, wie der Unterschied zwischen dem, was wir sehen, und dem, was wir von einer abiotischen Umgebung erwarten können, quantifiziert wird.

Sieben Millionen Dollar für Alien-Bakterien

Die Untersuchung der chemischen Komplexität auf anderen Himmelskörpern wie Mars oder einem Eismond in unserem Sonnensystem, ist teilweise längst Routine. Zahlreiche Sonden der NASA & Co. machen dies seit Jahrzehnten. Und doch würden sie wortwörtlich immer nur an der Oberfläche kratzen, wenn es um die Suche nach fremden Organismen geht.

Hier bedarf es neuer Blick- und Zielrichtungen, die die NASA als Weltraumorganisation bei zukünftigen Missionen berücksichtigen muss. Aber auch bei der Analyse aktueller und vergangener Daten und Forschungsergebnisse diverser Weltraum-Missionen. Auch müssen organischer und anorganischer Bausteine und Substanzen in Asteroiden bzw. Meteoriten in dieser Hinsicht neu bewertet werden. Sie könnten die Entwicklung von zukünftigen Technologien und Methoden zur Erkennung von außerirdischem Leben voran bringen.

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Vorausgesetzt, dass alle irdischen Indikatoren außen vor bleiben, so die Astrobiologen. Die Seite “astrobiology.com” beschreibt das in einer Meldung vom 4. November 2018 so:

Die NASA hat Finanzmittel für ein neues interdisziplinäres Projekt namens Laboratory for Agnostic Biosignatures (LAB) vergeben. Der Zuspruch in Höhe von fast sieben Millionen US-Dollar wird für die Entwicklung neuer, nicht erdähnlicher Lebenserkennungsverfahren für den Einsatz auf dem Mars und auf den Eismonden von Jupiter und Saturn verwendet.

Sieben Millionen Dollar nur für die Entwicklung neuer Technologien und Methoden, um vielleicht auf dem Mars oder einem Mond irgendwelche Organismen zu finden (oder nicht)? Außerirdische Bakterien, die vielleicht seit Milliarden Jahren tot sind?

Geldverschwendung?

Für Kritiker der Verschwendung von Geldern in der Wissenschaft, von denen es bekanntlich nicht wenige gibt, ein gefundenes Fressen. Allerdings sind sieben Millionen Dollar keine wirkliche Summe für die Überstützung eines solches Vorhaben durch die NASA oder einer anderen Organisationen. Eher sogar sehr wenig im Vergleich zu all den Kosten und Ausgaben, die die Weltraumforschung, Raumfahrt und Wissenschaft allgemein hat.

Zumal die dann entwickelten Techniken für “nicht erdähnlicher Lebenserkennungsverfahren” erst noch zu ihren jeweiligen Einsatzorten im Sonnensystem gebracht werden müssen. Was natürlich ganz klassisch mit Raketen, Weltraumsonden und Landemodulen auf den Himmelskörpern erfolgen wird. Mit wesentlich hören und weiteren Kosten!

Buchstäblich Milliarden Gelder werden in den Himmel geblasen.

Ist die eventuelle Entdeckung von außerirdischen Mikroorganismen im All, die vielleicht (neben theoretischen Alien-Fischen) auf dem Mond Europa leben oder vielleicht mal vor Milliarden Jahren mal auf dem Mars, das wert, fragen Raumfahrt-Kritiker. Warum mit all diesem Geld nicht mal erst einmal auf unserem eigenen Planeten für Ordnung in Bezug auf das Leben sorgen, bevor man es zum Mond schießt? Kritiken, die nicht ganz zu unrecht immer wieder anklingen.

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Studie: Weshalb (angeblich) noch keine Aliens bei uns sind: Sie kommen nicht von ihrem Planeten runter +++ YouTube-Video +++

DARUM sind noch keine Aliens hier: Sie kommen nicht von ihren schweren Planeten runter, sagt eine Studie (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
DARUM sind noch keine Aliens hier: Sie kommen nicht von ihren schweren Planeten runter, sagt eine Studie (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

1950 spekulierte der Physikers Enrico Fermi: Im All gibt es Planeten mit intelligenten Zivilisationen. Diese Aliens könnten durchaus über Millionen Jahre existieren, sich entwickeln und sogar schon lange die ganze Galaxie besiedelt haben. Paradox war für Fermi deshalb der Umstand, dass man diese Außerirdischen trotzdem noch nicht gefunden hat. Es müsste doch überall Hinweise, Beweise und Spuren für sie geben, was nicht nur Fermi sonderbar vorkam. Und warum sind diese Aliens noch nicht bei uns auf der Erde angekommen? Jetzt wurde eine kurze Astronomie-Studie vorgelegt, die dafür eine hypothetische Erklärung liefert. Welche das und warum ist, erfahrt Ihr detailliert in diesem YouTube-Video auf Grenzwissenschaft und Mystery Files.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Erdähnliche Planeten” und Exoplaneten gibt es im Kosmos sprichwörtlich wie Sandkörner am Meer. Aber wo sind die intelligenten Außerirdischen, warum sind sie nicht hier? Und warum finden wir paradoxerweise keine Beweise für diese Aliens im All? Diesen Gedankengang des Nicht-Kontaktes mit Außerirdischen von Enrico Fermi nennt man bis heute “Fermi-Paradoxon“.

Im Frühjahr 2018 wiederum erschien eine Studie bzw. Berechnung, die eine theoretische “Erklärung” für dieses Paradoxon lieferte:

Die meisten bisher gefundenen “erdähnlichen” Exoplaneten sind sog. Super-Erden. Das heißt, es sind zum Teil riesige Planeten mit einer enormen Massen und Anziehungskraft. Laut der Studie nun könnte es sein, dass wir die Alien-Zivilisationen eben genau deshalb noch nicht gefunden haben.

Wie und warum – all das erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

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