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Schweizer UFO-Fotos des UFO-Gurus Billy Meier für über 16.000 Dollar verkauft!

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Schweizer UFO-Fotos für über 16.000 Dollar verkauft
Schweizer UFO-Fotos für über 16.000 Dollar verkauft (Bilder: Sotherby’s)

In der UFO-Szene “tummeln” sich zahllose Menschen, Forscher und Gruppen. Einer von ihnen ist der UFO-Kontakler Eduard “Billy” Meier aus der Schweiz, der die UFO-Sekte FIGU leitet. Ein regelrechter Guru der UFOlogie, der seit Jahrzehnten behauptet, dass er Kontakt mit Aliens von den Plejaden habe. Liebevolle Außerirdische, die ihn in ihren UFOs besuchen, ihm Botschaften übermitteln und auch dann und wann bereits zu Reisen mit in ihre Raumschiffe genommen haben sollen. Inklusive Zeitreisen mit deren UFOs.


UFO-Kontaktler Billy Meier

Meier als “Sprachrohr” dieser Aliens lieferte für seine irrwitzigen Behauptungen in den vergangenen Jahrzehnten auch immer wieder Fotos. Nicht von UFOs selber, sondern auch von angeblichen Außerirdischen von den Plejaden oder wie er mit einer “Laserpistole” dieser Aliens hantiert. In meinem Buch “UFO-Sekten” habe ich umfangreich über Meier und seine ufologische Glaubensgemeinschaft berichtet. Denn seine Behauptungen, Aussagen und “Beweise” rund um seine Plejaden-Bewohner sind bis heute immer wieder Thema. So auch seine UFO-Fotos, die er von den Raumschiffen dieser Aliens gemacht haben will.

Eines davon ist weltberühmt: es ziert das legendäre Poster “I want to Belive”, dass in der TV-Serie “Akte X” im Büro des FBI-Agenten Fox Mulder hängt. Vorlage war ein angeblich echtes UFO-Bild von Billy Meier. Und eine Auswahl genau solcher vermeintlich authentischen UFO-Fotos bot das weltberühmte Auktionshaus “Sotheby’s” vor einem Jahr zum Verkauf. Wie in diesem Beitrag HIER, in dem Ihr auch mehr über die Welt des Meier erfahrt, berichtet, zu teilweise horrenden Preisen.

Die von UFO-Fotos von Billy Meier stammen aus den Jahren 1975 und 1976. Der “angebliche außerirdische Kontaktmann und Gründer der UFO-Religion” FIGU, wie Sotheby’s zu den Auktionen 2019 schrieb, habe auch das berühmte “Akte X”-Bild mit im Angebot.

Tausende Dollar für UFO-Bilder

So etwa gehen Startgebote der UFO-Fotos teilweise bei 3.000 Dollar los und es wurden damals Verkaufspreise bis zu 9.000 Dollar pro Bilderserie vom Auktionshaus erwartet. Zum Vergleich: Einige Fotos des ersten Weltraumspazierganges der NASA 1965 von “Gemini IV” starteten dort ab bescheidene 300 Dollar und sollen laut Sotherby’s “nur” bis zu 3.000 Dollar bringen. Andere frühe NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt starteten schon ab 50 Dollar und sollten letztlich nur 1.200 Dollar einbringen. Zumindest nach den Schätzungen des Hauses …

Inzwischen ist genau ein Jahr vergangen und die Auktionen der UFO-Bilder von Guru Meier sind längst beendet. Und tatsächlich wurden die Original-Fotos mit einem “interstellaren Besuch eines Raumfahrzeugs vom Planeten Erra”, so Sotherby’s, verkauft. Für teilweise weit mehr als zu Beginn angenommen, wie man auf der Webseite der Auktionen sehen kann.

Sechs der “Vintage-Fotos” des UFO-Gurus vom 3. März und 14. Juni 1975 sollte laut Schätzung von 2019 6.000 bis 9.000 Dollar beim Verkauf bringen. Das wurde gewaltig übertroffen, denn die original Fotoabzüge (keine Negative!) gingen für 16.250 Dollar weg. Also rund 2.700 Dollar pro Bild!

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Vier weitere “Vintage-Fotos” aus dem Jahr 1975 verkaufte das Auktionshaus für 4.375 Dollar. Damit lag man in der Schätzung, die zwischen 4.000 und 6.000 Dollar für die Bilder lag.

Herkunft der Bilder, so vermerkt es Sotherby’s, war übrigens “Ex Estate of Lt. Col. Wendelle Stevens”. Stevens ist in der UFO-Forschung kein Unbekannter und war bis zu seinem Tod im Bereich UFOs überaus aktiv. Vor allem zum Thema “UFO-Absturz bei Roswell” war er auch in diversen TV-Dokumentationen zu sehen. Er publizierte 1979 auch die besagten UFO-Fotos von Billy Meier nach seinen Untersuchungen.

Meier hat für seine gläubigen Anhänger hunderte Fotos von UFOs und anderen angeblichen “Mysterien” gemacht. Bis heute tauchen diese immer wieder vor allem im Internet auf, wo sie gerne zur Illustration genutzt werden. Der UFO-Sekten-Chef machte aber auch mit einem ganz anderen Foto von sich reden. Und zwar präsentierte er einst das Foto seiner angeblichen Freundin aus dem All, die er immer wieder getroffen haben will. Eine blonde Frau namens “Semjase” (bzw. in diesem Fall “Asket”), die mit UFOs auch von den Plejaden kommen soll. Auch das Hauptquartier der UFO-Religion in Hinterschmidrüti trägt den Namen “Semjase-Silver-Star-Center”.

Die Alien-Frau “Semjase”

Dieses Foto der Alienfrau ist nicht nur mehr als fragwürdig, sondern ebenso wie viele andere seiner Bilder als Fake entzaubert worden. Es handelte sich um eine US-Sängerin bzw. Tänzerin, die er wohl vom TV-Bildschirm etwas unscharf abfotografierte, wie im besagten Buch “UFO-Sekten” dargelegt.

Meier und seine Gläubigen (s. auch die Videos HIER und HIER) sehen das natürlich anders. Sie verweisen aber auch darauf, das Meier noch weitere Fotos der außerirdischen Frau gemacht haben soll. Unter anderem vor ihrem UFO (“Beamship”) in der schweizerischen Landschaft, wie sie zu einem Treffen mit Meier geht. Denn nach den Lehren der Gruppe war Semjase eine der wichtigsten Aliens überhaupt. Sie war “die Tochter von JHWH Ptaah, dem Kommandanten der plejadisch-plejarischen Raumflotte” und hatte bis 1984 Kontakt mit Billy Meier. Dabei hatte sie 1977 sogar “einen lebensgefährlichen Unfall im Semjase-Silver-Star-Center” der FIGU, “worauf sie zur ärztlichen Behandlung und Genesung nach Erra gebracht wurde”. Sie wäre heute, so verkündete Meier, 374 Jahre alt.

Das Foto von der außerirdischen Frau Semjase vor ihrem “Beamship” entstand im Zuge einer angeblichen Begegnung 1976 zwischen Meier und der Alien-Dame. Einschließlich UFO-Landespuren im Gras. Doch das wichtigste Bild, das Bild mit dem UFO und der Außerirdischen, ist verschollenen. Deshalb wurde kürzlich eine Belohnung von 5.000 Dollar ausgesetzt, die derjenige erhält, der diese Aufnahme wiederbeschaffen kann.

Eine durchaus interessante Entwicklung, über die auf diesem Blog noch genauer berichtet werden wird.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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„Löwenzahn“ Classics von 1998 und 1984: „Peter sucht die grünen Männchen“ – und fälscht UFO-Fotos: Off topic Videos des Phantastischen für alle Fans

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"Löwenzahn" Classics von 1998: "Peter sucht die grünen Männchen" (Bilder: ZDF & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
„Löwenzahn“ Classics von 1998: „Peter sucht die grünen Männchen“ (Bilder: ZDF & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Im März 1981 startete die deutsche Kinder-Wissenschaftssendung „Löwenzahn“ mit dem Moderator Peter Lustig. Eine Weiterentwicklung der Sendung „Pusteblume“, die bereits ab 1979 auf dem Sender ZDF lief. Bis heute hat die Sendung um den 2016 verstorbenen Moderator Lustig ihre Fans. Auch wenn Lustig bereits 2006 seinen Bauwagen an seinen Nachfolger „Flitz Fuchs“ (Guido Hammesfahr) übergab, so laufen die alten Folgen bis heute als „Löwenzahn Classics“ im Fernsehen. Eine Folge aber scheint „untergegangen“ zu sein. In dieser macht Peter Lustig Jagd auf UFOs und sucht die „grünen Männchen“. Also die Außerirdischen. Ein Klassiker vor allem für die „alten Fans“, der hier mehr oder weniger off topic vorgestellt werden soll. Ebenso ein zweiter Klassiker von 1984, der sich konkret auch mit UFOs beschäftigt.


„Löwenzahn“ und Peter Lustig suchen Außerirdische

„Löwenzahn“ mit Peter Lustig hat bis heute eine sehr treue Fangemeinde. Zwar ist es eine 1981 gestartete Wissenschaftssendung für Kinder, aber auch die Kinder von einst sind heute – als Erwachsene – nicht selten noch immer Fans der Serie. Und ich bin sicher, dass wohl kaum jemand diese beliebte Sendereihe mit dem Kult-Moderator nicht kennt.

Weniger bekannt (oder in Erinnerung) dürfte dahingehend vielleicht eine ganz bestimmte Folge der Serie sein. Die Folge 134 von „Löwenzahn“, die erstmals am 1. März 1998 im ZDF lief. „Peter sucht die grünen Männchen“ war darin das Thema. Also die Suche nach Außerirdischen und auch UFOs, die das ZDF damals mit folgenden Worten ankündigte:

Es könnte doch sein, dass wir nicht die einzigen intelligenten Wesen im All sind. Mit einem Fernrohr und einer selbstgebauten Satellitenschüssel forscht Peter Lustig im nächtlichen Nachthimmel nach Außerirdischen. Langsam findet Peter sich in diesen unzähligen Sternen zurecht – er sieht Sternbilder und erfährt viel über unser Planetensystem und entfernte Galaxien.

Plötzlich macht er eine sensationelle Entdeckung: Es scheint dort oben doch intelligente Wesen zu geben! Das muss Peter sofort der Bärstädter Sternwarte mitteilen.“

Wie in dem Konzept der Serie typisch, macht sich Peter Lustig nun auf eine naive und vor allem begeisterte Art und Weise an das Thema. Immerhin glaubt er ja, wie es schon der Pressetext der Folge verrät, Außerirdische entdeckt zu haben. Konkret ein Fernsehsignal von Aliens, die Lustig bei dem Stern Sirius vermutet.

Peter Lustig entdeckt Alien-Signale

Diese Folge „Löwenzahn“ fängt auch für den (heute) erwachsenden Fan interessant an, weshalb ich sie für Euch unten eingebunden habe. Auch wenn diese Kindersendung sicher nicht zu den „Grenzwissenschaft Classics Videos“ gehört, die bei Fischinger-Online auf YouTube zu finden sind.

Es beginnt schon bei ca. Minute 0:50, in der „Löwenzahn“ kurz ein UFO-Foto zeigt. Und dieses hat nicht etwa Peter lustig selber gemalt, sondern es ist ein „echtes“ UFO-Foto. Es stammt von dem UFO-Kontaklter George Adamski aus den USA, der ab den 1950ger Jahren behauptete, dass er Kontakt mit Bewohnern der Venus hat. Besagtes Foto wiederum stammt aus seiner Sammlung von angeblich „echten“ UFO-Bildern, die der berühmte UFO-Kontaktler gemacht haben will. Ein Mutterschiff aus dem All, wie Adamski damals behauptete … (mehr HIER)

Im weiteren Verlauf erklärt Lustig quasi das Universum. Den Stern Sirius, den Andromeda-Nebel, Sternbilder wie Orion und den Großen Wagen, den Mars sowie Sonnen und Planeten an sich. Natürlich wird auch der Mond thematisiert, auf dem es überhaupt kein Wasser geben soll.  Inzwischen wissen wir es aber besser, da Wasservorkommen auf unserem Trabanten gefunden wurden. Ebenso erklärt er den Zuschauern was SETI ist. Also die Suche nach außerirdischen Signalen durch Radioteleskope, die heute jeder Weltraum-Interessierte kennt.

Optimistisch wie er ist, will nun auch Lustig alle Monde und Planeten nach diesen Aliens absuchen. Und wird schnell fündig, da er glaubt ein Signal von Außerirdischen empfangen zu haben, dass vom Sirius zu ihm nach „Bärstadt“ gelangte. Sogleich erklärt Lustig seine Entdeckung zur „Geheimsache“, damit niemand anderes ihm die Lorbeeren wegschnappt. Das „Teleskop der Bärstädter Sternwarte“ muss hier helfen, denn er schwärmt schon von großen Schlagzeilen in der Presse:

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Hobbyforscher Lustig entdeckt außerirdische Lebensform auf einem Sirius-Planeten.

So stellte er sich bereits die Titelstory über ihn vor. Doch leider, man ahnt es schon, stellte sich die sensationelle Entdeckung in der „Bärstädter Sternwarte“ schnell als Irrtum heraus. Lustig hat nur eine rein menschliche Übertragung eines Satelliten empfangen. Doch vielleicht gab es sogar schon vor Millionen von Jahren intelligente Außerirdische, die heute längst ausgestorben sind, resümiert Peter Lustig.

UFOs bei „Löwenzahn“

Eine noch heute für die „großen Kinder“ interessante Folge von „Löwenzahn„. Was der echte Fan aber hier schmerzlich vermissen wird, ist der Nachbar von Peter Lustig. Der „Herr Paschulke“, dargestellt von dem 2019 verstorben Helmut Krauss, der bereits seit Beginn 1981 dabei war. Eine Figur, die nicht weniger „kultig“ als die Sendung an sich ist.

Kramt man aber in den Tiefen der einzelnen Folgen von „Löwenzahn“, so findet man eine weitere Folge zum Thema Aliens und Außerirdische aus dem Jahr 1984. Es ist die Folge „Peterchens Mondfahrt“,  in der Lustig sein Nachbar auch erstmals einen Namen bekam („Herr Opitz“ damals noch). Sie lief erstmals am 8. April 1984 auf ZDF und beschäftigt sich konkret mit dem Thema UFOs und ist unten an zweiter Stelle zu sehen.

Was ist denn das? Ein Foto von einer echten fliegenden Untertasse? Gibt es wirklich UFOs? Wie entstehen solche Aufnahmen, und wer kann sie machen? Stolz zeigt Peters Nachbar ein Foto und erzählt eine merkwürdige Geschichte von kleinen, grünen Männchen.

Aber auch Peter hat Erfahrungen mit einem Himmelskörper: Der Mond scheint nachts in den Bauwagen und Peter kann nicht schlafen. Wie es da oben wohl aussieht? Bestimmt hat der Mond ein Gesicht. Ein Käsegesicht? Peter bastelt ein Fernrohr. Nun kann er dem Mond ins Gesicht sehen.

Hauptthema ist der Mond, den Peter Lustig mit einem selbst gebastelten Fernrohr genauer erkunden möchte. Während also der emsige Bastler und Tüftler an seinem Bauwagen dabei ist, sich aus einem Papprohr ein Teleskop zu basteln, kommt der immer aufgeregte „Herr Opitz/Paschulke“ herbeigeeilt. Mit einer Zeitung, deren Titelstory über „geheimnisvolle Lichter über Castrop-Rauxel“ und „Besuch aus dem Weltraum“ berichtet.

Der Herr Nachbar ist sicher: Jetzt kommen sie, er habe nur darauf gewartet. Selbst seine Schwiegermutter hat sie schon gesehen – sie seien „nicht von dieser Welt„.

Peter Lustig als UFO-Fälscher

Nur kurz darauf hat der Nachbar für Peter Lustig direkt einen UFO-Beweis in den Händen. Als er seine neue Kamera ausprobieren wollte, habe er sie aus dem Fenster gehalten und dabei zufällig ein UFO fotografiert. Extra für Lustig hat er „das Ding“ vergrößern lassen. Das beeindruckt Peter Lustig allerdings überhaupt nicht. Er spekuliert, dass die Kamera defekt sein könnte oder das es ein Filmfehler ist. Vielleicht auch einfach ein „Topfdeckel“.

Nicht für den Herrn Nachbarn. Mit erhobenen Zeigefinger klärt dieser auf:

Ich sage ihnen, Herr Lustig, das ist nicht von dieser Welt. Ein Fluggerät ist das. Genauer gesagt ein schnell rotierenden Raumschiff. Ich hätte es ja selber nicht geglaubt, wenn ich nicht kurz danach diese andere Entdeckung gemacht hätte. Es war so 20:15 Uhr gleich nach der ‚Tagesschau‘, da habe ich sie gesehen. So kleine grüne Männchen. Ich hab einen solchen Schreck bekommen, ich hab mich gleich auf den Boden geworden, und bin erst nach zwei Minuten wieder hochgekommen – und da waren sie schon weg.

Peter Lustig nimmt seinen Nachbarn nicht ernst. Seine Mimik und Kommentare verraten das mehr als deutlich. „So was muss man doch schließlich melden“, ist indes der Nachbar überzeugt, weshalb er das Bild zur Zeitung bringen will. Derweil heckt Lustig den Plan aus, wie er selber so „aufregende Fotos“ von UFOs machen kann. So schmeißt er allerlei Gegenstände durch die Luft und fotografiert sie dabei. Versuch gelungen.

„Wie so was gemacht wird, das habt ihr ja jetzt gesehen“, so Lustig zu den Zuschauern. „Probierts doch auch mal“, ermutigt er die jungen UFO-Faker vor dem Fernseher. Damit scheint bei „Löwenzahn“ das Thema UFOs entzaubert zu sein. Auch das Rätsel um die „kleinen grünen Männchen“, die der Nachbar „Herr Opitz/Paschulke“ gesehen hat, klärt sich auf. Es waren verkleidete Nachbarskinder.

Was Lusigs Nachbar wirklich fotografiert hat, oder ob er selber UFO-Foto-Fälscher war, wird übrigens nicht aufgeklärt …

Videos

Peter sucht die grünen Männchen

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Peterchens Mondfahrt

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„Akte X“ lässt grüßen: UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby’s unter dem Hammer – mit sehr hohen Gewinnerwartungen!

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UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby's unter dem Hammer: mit sehr hohen Erwartungen! (Bilder: Sotherby's & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby’s unter dem Hammer: mit sehr hohen Erwartungen! (Bilder: Sotherby’s & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten werden nicht nur UFOs gesehen, sondern sie werden auch fotografiert. Einige der bekanntesten UFO-Fotos stammen dabei zweifellos aus dem Zeitalter vor der Digitalisierung und sind rein analoge Aufnahmen. Heute vielfach Klassiker der UFO-Forschung, auch wenn sie vielfach reine Fälschungen sind. Zu diesen Klassikern gehören auch die UFO-Fotos des Eduard „Billy“ Meier aus der Schweiz. Der Gründer der UFO-Sekte FIGU lieferte über Jahrzehnte hinweg hunderte UFO-Fotos, da er angeblich mit Aliens von den Plejaden in Kontakt steht, die ihn immer wieder besuchten. Seine Fotos schafften es bis auf das legendäre Poster „I want to Believe“ aus der TV-Serie „Akte X“. Und genau aus dieser UFO-Bilderreihe bietet jetzt das weltbekannte Auktionshaus Sotheby’s Originale zum Verkauf. Im Rahmen von zahlreichen historischen NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt und zu Höchstpreisen! Ob falsch oder echt – das weiß Sotheby’s dabei selber nicht. Was es damit auf sich hat und warum die Bilder von Billy Meier weit mehr kosten als die der NASA, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Billy Meier und die UFOs

Seit es das UFO-Phänomen gibt, gibt es auch UFO-Fotos. Bereits seit Jahrzehnten kursieren diverse Aufnahmen von UFOs oder vermeintlichen UFOs in der UFO-Forschung, die zum Teil heute echte „Klassiker“ sind. Dazu gehöre zweifellos die Fotos des Kontaktlers Eduard „Billy“ Meier aus der Schweiz. Dort gründete der die UFO-Sekte FIGU, die „Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschafter und Ufologiestudien“ bzw. heute auch schlicht „Freie Interessengemeinschaft Universell“.

Billy Meier, heute über 80 Jahre alt, behauptet, dass er „bereits seit seinem fünften Altersjahr persönliche und telepathische Kontakte mit zwei Außerirdischen“ habe. Ab Januar 1975 kamen weitere angebliche Aliens hinzu, von denen seine „Außerirdischen“ mit Namen Semajse und Ptaah in den folgenden Jahrzehnten in UFO-Kreisen durchaus bekannt wurden. Zumal Meier mit seinen Anhängern in der Schweiz das „Semjase-Silver-Star-Center“ als Hauptsitz der UFO-Sekte FIGU gründete.

Von diesem Zentrum aus verbreitete Billy Meier mit seinen Anhängern fortan eine gewaltige Anzahl von Botschaften und Mitteilungen dieser Aliens. Angeblich stammen sie von den Plejaden und würden Meier immer wieder in ihren UFOs besuchen. Vor allem mit dem Aufkommenden Internet in den 1990ger Jahren fanden diese Mitteilungen der angeblichen Außerirdischen über ihr auserwähltes Sprachrohr Billy Meier viel Aufmerksamkeit. Auch die zahlreichen UFO-Fotos von ihm, die er zum Teil schon in den 1970ger Jahren machte, aber fortan durch das Netz Verbreitung fanden.

Abenteuer mit Aliens

Für die meisten UFO-Forscher ist und war Meier mit seiner UFO-Sekte FIGU nichts weiter als ein Scharlatan. Seine angeblich „eigenen“ Erlebnisse in UFOs und mit seinen Aliens wurden vielfach eher belächelt als ernst genommen. Etwa Zeitreisen, Reisen ins All und zum Mond oder in geheimen riesigen UFO-Hangars unter der Cheops-Pyramide. Selbst bei Jesus Christus persönlich will er bei einer solchen Zeitreise getroffen haben, von dem er „wichtige Lehren empfangen durfte“, wie es in seiner Biografie noch heute zu lesen ist.

Die Fotos, die er bei seinen Abenteuern mit den Aliens gemacht haben will, zum Beispiel von lebenden Dinosauriern oder Alien-Frauen, sorgten dabei eher für Erheiterung bei vielen UFO-Forschern.

Zumal als sich seine Alien-Frauen als abfotografierte Tänzerinnen aus dem US-Fernsehen und Saurier als unscharf fotografierte Gemälde herausstellten. Der Fund von Mülltonnendeckel, die mehr als nur entfernt einem seiner fotografierten „UFO-Typen“ ähnelten, machte es nicht besser. Ebenso wenig als sein Sohn Methusalem in öffentlichen Briefen und Interviews seine Machenschaften und Fälschungen anprangerte. Seine Exfrau ebenso.

Trotzdem gehören die hunderte von UFO-Fotos von Billy Meier zu den Klassikern.

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Das legendäre Poster aus der TV-Serie „Akte X“ mit einem UFO am Himmel und der Aufschrift „I want to Believe“ ist zum Beispiel von ihm. Der Agent Fox Mulder der TV-Serie hatte dies in den ersten Staffeln in seinem FBI-Büro hängen und so wurde das Motiv zum Kult. UFO-Guru Meier passte dies damals jedoch ganz und gar nicht, da er auf sein Urheberrecht bestand. Deshalb wurde das Poster wieder entfernt und erst 2016 wieder – mit dem OK von Meier – in die Serie aufgenommen

Die komplexen Hintergründe zu Billy Meier haben meine Kollege Roland M. Horn und ich in unserem Buch „UFO-Sekten“ detailliert dargelegt.

UFO-Fotos unter dem Hammer

Auch wenn heute jeder UFO-Interessierte zumindest einige der über 500 UFO-Fotos von Meier zumindest am Sehen her aus dem Netz kennt, gibt es natürlich auch Originale davon. Und genau von diesen werden einige bei dem weltberühmten Auktionshaus Sotheby’s nun versteigert. Im Rahmen einer ganzen Serie von alten Fotos aus den 1960ger Jahren zum Thema Raumfahrt, Mond bzw. Mondlandungen und Weltraum.

Als sei das nicht erstaunlich genug, werden die drei Serien der Meier-Fotos dabei sogar sehr hoch gehandelt! Weit höher als beispielsweise Original-Fotos vom/am Mond.

So etwa gehen Startgebote der UFO-Fotos teilweise bei 3.000 Dollar los und es werden Verkaufspreise bis zu 9.000 Dollar pro Bilderserie vom Auktionshaus erwartet. Zum Vergleich: Einige Fotos des ersten Weltraumspazierganges der NASA 1965 von „Gemini IV“ starten ab 300 Dollar und sollen laut Sotherby’s bis 3.000 Dollar bringen. Andere frühe NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt starten schon ab 50 Dollar und sollen letztlich nur 1.200 Dollar einbringen. Zumindest nach den Schätzungen des Hauses …

Die von UFO-Fotos von Billy Meiner stammen aus den Jahren 1975 und 1976. Der „angebliche außerirdische Kontaktmann und Gründer der UFO-Religion“ FIGU, wie Sotheby’s schreibt, habe auch das berühmte „Akte X“-Bild mir um Angebot.

Die „Originale von Akte X“

In der Beschreibung heißt es dazu unter anderem:

Diese Bilder zeigen einen interstellaren Besuch eines Raumfahrzeugs vom Planeten Erra (…)

Die vorliegende Fotoserie gehört zu den bekanntesten und am besten dokumentierten Bildern von UFO-Phänomenen, die jemals aufgezeichnet wurden. Insbesondere eine der Fotografien im vorliegenden Los ist möglicherweise eines der berühmtesten und berüchtigtsten UFO-Bilder aller Zeiten (…)“

In den USA hat am 27. November selbst der Nachrichtensender Fox News von diesen Fotos berichtet. Fraglos steigerte das den Preis der UFO-Fotos (aber auch der dort angebotenen NASA-Fotos vom Mond usw.). Auch Fox News schreibt zu den „Akte X“-Bildern und der Beschriebung bei Sotheby’s:

Der Verkauf umfasst auch zwei Meier-Fotos, die im Serien-Trailer für den Neustart der Show 2016 verwendet wurden.

Das Bild wurde verwendet, um das berühmte ‚I want to Believe‘-Poster zu erstellen, das in den ersten drei Staffeln von ‚The X-Files‘ zu sehen war.“

UFOs, Ancient Aliens und Mystery sind in den USA derzeit überaus beliebt. Man kann schon von einem neuen Boom dieser Themen sprechen, wie in diesem Video HIER dargelegt. Da kommt der Verkauf der UFO-Fotos genau zur passenden Zeit. Da es sich um die „Original Akte X Fotos“ handelt, erklärt sich die extrem hohe Verkaufserwartung der Bilder zumindest etwas.

Wer also ein echter Fan mit genügend Kleingeld ist oder ein Weihnachtsgeschenk für einen solchen Fan sucht, kann noch bis zum 3. Dezember bieten …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics Folge #13: Die UFO-Welle von Gulf Breeze. TV-Doku von 1993 zu den UFOs und UFO-Fotos Ende der 1980er in Florida (YouTube Video)

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Grenzwissenschaft Classics Folge #13: Die UFO-Welle von Gulf Breeze. TV-Doku von 1993 zu den UFOs und UFO-Fotos Ende der 1980er in Florida (YouTube Video)
Grenzwissenschaft Classics Folge #13: Die UFO-Welle von Gulf Breeze. (Bild: Ed Walters / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Grenzwissenschaft Classics Videos – die retro Mystery-Serie: Folge #13: Die UFO-Welle von Gulf Breeze, Florida, USA. TV-Sendung von 1993 über die UFO-Sichtungen und UFO-Fotos rund um die 1987 begonnene UFO-Welle von Gulf Breeze. Seit Ed Walters und seine Frau Frances Walters dutzende Polaroid-Fotos von vermeintlichen UFOs über dem kleinen Nest in Florida veröffentlichten, wurde die Gemeinde zu einem UFO-Hotspot. Zahlreiche weitere Zeugen meldeten sich ebenso wie Skeptiker und Kritiker. Eine Reihe ihrer Aussagen findet Ihr in dieser YouTube-Folge der „Classics“.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die UFO-Welle von Gulf Breeze und die vermeintlichen „Beweisfotos“ von UFOs durch den Anwohner Ed Walters gehören zu einem der „Höhepunkte“ der UFO-Forschung. Vor allem nachdem Edward Walters und seine Gemahlin ihr Buch „UFOs – Es gibt sie“ („The Gulf Breeze Sightings“, 1990) veröffentlichen. Heute gilt er bei den meisten UFO-Forschern als Schwindler. Aber nicht bei allen …

(Beachtet zu diesem Thema auch dieses Video auf YouTube von mir!)

Dazu ein spannendes und sehr seltenes Video aus den Archiven den Unfassbaren. Viel Spaß mit der neuen „Classics“-Folge …

+++ Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinen grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke! +++

(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab 1960 ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg

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Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

UFO-Akten und Dokumente zum Thema UFOs und unbekannte Flugobjekte gibt es in der UFO-Forschung inzwischen zu hunderttausenden. Auch und vor allem solche UFO-Dokumente, die einst als „Top Secret“ von verschiedenen Regierungen und Behörden eingestuft waren. Auch der US-Geheimdienst CIA hat unlängst unzählige einstmals als „geheim“ eingestufte UFO-Akten freigegeben. Eine dieser UFO-Akten der CIA aus dem Jahr 1960 ist dabei besonders interessant: Die Papiere enthalten Anweisungen und Tipps für die CIA-Mitarbeiter, wie diese die bestmöglichen UFO-Fotos machen können und was dabei zu beachten und zu dokumentieren ist.

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine Flut von UFO-Fotos und -Filmen durch Max Mustermann

„Die Jagd nach den UFOs ist eröffnet“ so oder so ähnlich klingende Presseberichte habe ich in den letzten Jahrzehnten immer wieder gelesen. Doch in der Tat gibt es bis heute UFO-Jäger, die sich quasi auf die Lauer legen, um unbekannte Flugobjekte am Himmel zu fotografieren und zu filmen.

Legendär ist hier an erster Stelle sicher der „UFO-Hotspot“ rund um die „Geheimbasis Area 51“ zu nennen. Dort, in Nevada, USA, liegen seit den 1990er Jahren jeden Tag Menschen mit Fotoapparat und Filmkamera in der Wüste auf der Lauer nach UFOs am Himmel.

Das digitale Zeitalter, in dem unlängst mit einem Handy immer besser werdende Digitalfotos und Videos gemacht werden können, gibt es eine Schwämme an UFO-Material. Vor allem auch bei YouTube. Was immer im Einzelfall auch konkret gefilmt worden sein mag.

Vor Jahrzehnten war das anders. Ganz anders! Da hatten Fotos von unbekannten Objekten am Himmel noch eine Art „Aussagekraft“. Analoge UFOs-Fotos inklusive deren Negative waren etwas handfestes, das man analysieren konnte. Fälschungen waren ohne Frage immer möglich – aber im digitalen Zeitalter war es noch nie so leicht vermeintlich echte UFO-Fotos zu faken.

Obwohl auch Digitalfotos analysiert werden können, ist doch die wahre Sintflut an derartigem UFO-Material aufgrund der Verbreitung von Digitalkameras und Smartphones längst nicht mehr fassbar. Echte UFOs (die dem Ersteller des Filmes oder Bildes also wirklich unbekannt waren, aber dennoch beispielsweise nur ein rein irdisches Objekt gewesen sind) ebenso wie echte Schwindeleien.

CIA gibt Anweisungen für die perfekten UFO-Fotos

CIA-Papier von 1960: 10 Tipps für die perfekten UFO-Fotos (Bild: gemeinfrei)
CIA-Papier von 1960: 10 Tipps für die perfekten UFO-Fotos [Großansicht](Bild: gemeinfrei)
Der US-Geheimdienst CIA fertigte im Jahre 1960 eine Anweisung für die eigenen Mitarbeiter an, die ihnen bei der Dokumentation von UFO-Sichtungen helfen sollte.  Für den Falle der Sichtung eines UFO sollte diese Anleitung den Angestellten des Schnüffeldienstes dabei helfen, dieses unbekannte Flugobjekt in der bestmöglichen Art und Weise mit dem Fotoapparat zu dokumentieren.

Das CIA-Papier führte dazu 10 Punkte bzw. Tipps auf, die beim Fotografieren eines UFO zu beachten seinen. Dies liest sich in der „Anleitung um UFO zu fotografieren“ so:

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  1. Setzen Sie den Fokus Ihrer Kamera auf ,unendlich‘.
  2. Schnelle Film wie Tri-X sind sehr gut.
  3. Bei bewegten Objekten, keine Geschwindigkeit der Blende langsamer als eine Hundertstelsekunde verwenden. Blendenverschluss und Blendenstufen-Kombination ist abhängig von den Lichtbedingungen; Dämmerung; bewölkter Tag, Sonneneinstrahlung usw. Wenn Ihre Kamera nicht über diese Einstellungen verfügt, nehmen Sie einfache Bilder auf.
  4. Kamera während der Belichtung nicht bewegen.
  5. Machen Sie verschiedene Fotos des Objekts; so viele wie Sie können. Wenn Sie können, nehmen Sie auch etwas Erdoberfläche mit ins Bild des UFOs auf.
  6. Wenn das Objekt Ihnen zu nah erscheint, ein paar hundert Fuß oder näher, versuchen Sie, Ihre Position zu verändern, so dass einige Bilder oder jedes Bild aus einer anderen Perspektive erfolgt. Eine Veränderung der Position von 40 oder 60 Fuß ist gut (dies ermöglicht einen sogenannten Referenzpunkt zu erstellen und hilft bei der technischen Analyse Ihrer Fotografien). Wenn das Objekt zu weit weg erscheint, eine Meile oder so, bleiben Sie wo Sie sind und machen Sie weitere Bilder. Eine kleine Annäherung wird hier nicht helfen. Allerdings, wenn Sie ein Auto benutzen können, fahren Sie eine halbe bis ganze Meile heran und machen Sie eine weitere Serie von Bildern, das wäre hilfreich.
  7. Nachdem Sie die UFO-Aufnahmen gemacht haben, bleiben Sie, wo Sie sind. Nun, drehen Sie sich langsam um 360° und nehmen dabei aus Augenhöhe sich überlappende Bilder auf. Durch diese Technik wird auch die umliegende Landschaft fotografiert. Diese Aufnahmen sind für die Analyse des UFO, das Sie gerade fotografiert haben, sehr wertvoll.
    CIA-Papier von 1960: hier sollten weitere Angaben zu gemachten UFO-Fotos eingetragen werden
    CIA-Papier von 1960: hier sollten weitere Angaben zu gemachten UFO-Fotos eingetragen werden [Großansicht] (Bild: gemeinfrei)
  8. Ihre originalen Negative sind wertvoll. Stellen Sie sicher, dass sie mit Sorgfalt behandelt werden.
  9. Wenn Sie können, erstellen Sie ein weiteres Negativ vom Original.
  10. Jede Kopie, die Sie für die technische Untersuchung und Analyse gemacht haben, sollte vom ursprünglichen Negativ erstellt sein und der Ausdruck sollte alle Bilder zeigen, einschließlich der Ränder und es sollte auch die Löcher zeigen, wenn Ihr Film welche hat.

UFO-Bürokram für CIA-Agenten

Was wäre ein UFO-Foto ohne weitere Hintergrundinformationen zu der Aufnahme? Das wissen UFO-Forscher heute ebenso wie 1960 die CIA. Und so gab es zu dem oben zitierten „Guide“ für Fotoaufnahmen von UFOs auch ein Informations-Papier, dass die Mitarbeiter auszufüllen haben. Darin (s. Bild rechts oben) finden sich 8 Punkte, die anzugeben oder auszuführen sind:

  1. Informationen zur benutzen Kamera wie Hersteller, Name, Typ etc.
  2. Datum der Aufnahmen.
  3. Datum und möglichst genau Uhrzeit der Aufnahmen.
  4. In welcher Himmelsrichtung die Aufnahmen gemacht wurden.
  5. Wo genau die Aufnahmen entstanden.
  6. Orientierungspunkte in einer 360 Grad Rundumsicht auf dem Boden, die auch auf einer Landkarte angegeben werden können.
  7. Details der Umgebung des Standortes bei der Aufnahme wie Gebäude oder Telefonzellen.
  8. Wo und wann wurden die originalen Negative entwickelt wurden.

Schaut man sich gängige UFO-Meldebögen der einschlägigen UFO-Forschungsgruppen an, sind fast alle Angaben der beiden CIA-Papiere auch heute noch aktuell.

„AKTE X – die unheimlichen Fälle des FBI“: Trailer & YouTube-Video zur Neuauflage der TV-Kultserie „X-Files“ um die FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulde.r (Ab 8. Feb. 2016 auf PRO7) (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Mehr zu „AKTE X“ rund um die FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder. (Bild: L. A. Fischinger)

Haben aber nun die CIA-Mitarbeiter 1960 den Auftrag gehabt…UFOs und Außerirdische zu jagen, zu fotografieren und zu dokumentieren? Also eine Art frühes Gegenstück der TV-Serie „Akte X“ mit den FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder nur in der Realität? Nach diesen beiden Papieren zumindest nicht.

Die Bezeichnung „UFO“ ist zwar praktisch immer gleichbedeutend mit „Aliens“, jedoch ist das schlicht und einfach falsch. Das wissen auch alle UFO-Forscher.

Ein UFO ist nicht mehr und nicht weniger als ein für den Zeugen bei der Beobachtung unbekanntes Objekt. Das können Flugzeuglichter ebenso sein wie ein Meteor. Ebenso „geheime Militär-Techniken“ – und in diesem Beispiel vielleicht sogar der Sowjetunion, die sich 1960 mit der USA im „Kalten Krieg“ befand …

(Danke an F. Calvo / Terra Mystica)

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Video auf YouTube: „Das beste UFO-Foto aller Zeiten“ begeistert die UFO-Forscher! Tatsächlich …? (und warum meine UFO-Fotos besser sind)

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UFO über Coesfeld-LETTE: Auch "das beste UFO-Foto aller Zeiten" (Bild: L.A. Fischinger)
UFO über Coesfeld-LETTE: Auch „das beste UFO-Foto aller Zeiten“? (Bild: L.A. Fischinger)

„Das beste UFO-Foto aller Zeiten!“ So hat eine Online-Zeitung ein UFO-Fotos aus Indien bezeichnet, das ein Schuljunge zufällig mit seinem Smartphone aufgenommen haben will. Der 11 Jahre alte Bub aus dem indischen Ort Kampur habe das UFO dabei erst daheim auf dem Foto gefunden und sein Vater legt (natürlich) für seine UFO-Erfahrung die Hand ins Feuer. Die Medien berichteten in den letzten Wochen mehrfach über die vermeintlicher UFO-Sensation aus Indien. Selbst UFO-Forscher sollen von dem Bild begeistert sein. Heißt es. Aber so einfach ist das nicht mit dem „besten UFO-Foto aller Zeiten“ … Mehr dazu in einem neuen YouTube-Video auf meinem Channel.

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Was soll man von diesem angeblich so sensationellen UFO-Foto eines Knaben aus dem fernen Indien halten? Keine Frage: es zeigt ein UFO am Himmel. Aber selbst ich habe solche UFO-Fotos über meinem schönen Heimatdorf Lette und über dem Balaton in Ungarn aufnehmen können! Selbst einen gruseligen „Geist“ (offensichtlich eine Frau) entdeckte ich auf einem scheinbar normalen Foto

Wie das sein kann – erfahrt Ihr in diesem Video …

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

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Neues YouTube-Video: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis?

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UFO-Alarm? Seltsame Fotos aufgetaucht! (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)
UFO-Alarm? Seltsame Fotos aufgetaucht! (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)

Was geschah im März 1971 im Nordatlantik? Eine Zeitschrift hat seltsame UFO-Fotos zugeschickt bekommen, die mindestens zwei verschiedene UFOs zeigen sollen, die vor über 40 Jahren bei einer Marineübung nördlich von Island entstanden sein sollen. Ursprung der UFO-Bilder sei das U-Boot „Trepang“ (SSN 674) unter Kapitän Dean Reynolds Sackett, Jr. Tatsächlich waren U-Boot und Kapitän zu fraglichen Zeit am fraglichen Ort nahe der Insel Jan Mayen Insel. Doch was könnten die ominösen Bilder zeigen?! Dazu ein neues Video auf meinem Channel bei YouTube.

Blog-Feed

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jüngst sind seltsame UFO-Fotos aufgetaucht, die die US-Navy von einem U-Boot aus gemacht haben soll. Es bleibt aber unklar, was genau diese Fotos zeigen, ob sie Fakes sind oder ob die Aufnahmen vielleicht einen anderen Ursprung haben. Zumindest der damalige Kapitän und jetzige Admiral Sackett will 1971 diese „Dinger“ nicht gesehen haben. „Ich sah nur Eis“, so Sackett. Stimmt das aber auch?

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Fliegende Scheibe über Costa Rica 1971: Das Problem mit UFO-Bildern und die spannenden Hintergründe des angeblich besten UFO-Foto aller Zeiten

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Fliegende Scheibe über Costa Rica 1971 (Ausschnitt): Das beste UFO-Foto? (Bild: Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica / uapmedia.uk)
Fliegende Scheibe über Costa Rica 1971 (Ausschnitt): Das beste UFO-Foto? (Bild: Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica / uapmedia.uk)

Ein rund 50 Jahre altes UFO-Foto sorgt derzeit wieder für Schlagzeilen. Aufgenommen wurde es durch Zufall in Costa Rica 1971 aus einem Flugzeug heraus durch eine automatische Kamera. Jetzt wurde von einem Negativ dieser Aufnahme ein hochauflösender Scan angefertigt, der das Foto wieder in den Fokus des Interesses rückt. Und tatsächlich hebt sich dieses Bild von vielen anderen UFO-Fotos der Vergangenheit ab und hat eine überaus spannende Historie vorzuweisen. Dies betrifft den Umstand der Entstehung ebenso, wie die bisher erfolgten Untersuchungen und einen späteren Vorfall am Ort der Aufnahme, der kaum beachtet wurde. Denn UFO-Fotos sind und waren immer ein Problem, weshalb an dieser Stelle einmal genauer dahinter geschaut werden soll.


Streitfall UFO-Fotos

In den vergangenen Jahrzehnten tauchten immer wieder gestochen scharfe Fotos von UFOs oder unbekannten Objekten am Himmel auf. Viele skeptische UFO-Forscher waren und sind angesichts solcher Aufnahmen immer sehr schnell hellhörig. Der Verdachte auf eine Fälschung liegt sehr schnell auf der Hand. Und das sicherlich aus sehr gutem Grund – wenn man auf die Vergangenheit der UFO-Forschung schaut.

Immer wieder war höchste Aufmerksamkeit geboten, wenn privat jemand „rein zufällig“ plötzlich mit einem UFO-Foto daherkam. Nicht minder auch dann, wenn bestimmte esoterische UFO-Gruppen die UFO-Gemeinde mit erstaunlichen „Bildern von außerirdischen Raumschiffen“ geradezu überfluteten. Etwa die UFO-Sekte FIGU um ihren Anführer Billy Meier aus der Schweiz.

Zweifel bekamen UFO-Ermittler auch sehr schnell, wenn ganz normale Menschen plötzlich mit ganzen Serien von UFO-Fotos aufwarten konnten. Umso mehr dann, wenn diese verblüffenden Bilder über eine längere Zeit immer wieder angefertigt wurden, da die entsprechenden Zeugen vorgaben, sie wären von den fremden Flugobjekten immer wieder besucht worden. So geschehen im schon legendären Fall von Ed und Frances Walters aus dem Örtchen Gulf Breeze in Florida in den USA während der dortigen UFO-Welle ab 1987. Dort folgte ein gewaltiger Ansturm an UFO-Forschern und Schaulustigen, der bis heute beispiellos ist.

Bis heute diskutiert die UFO-Forschung diese UFO-Welle immer mal wieder und hier vor allem die Vielzahl von Walters fraglos beeindruckenden Fotografien. Einst galten sie als die besten UFO-Bilder der Welt – oder als die besten Fakes. Und selbst Außerirdische habe er bei diesen angeblichen Erlebnissen selber gesehen, wie in diesem Mystery Files-Video HIER 2014 berichtet.

Was aber macht ein „gutes UFO-Foto“ letztlich aus? Und gibt es wirklich das „beste UFO-Foto der Welt“? Immerhin hat schon der CIA 1960 seinen Mitarbeitern in einem Papier erläutert, was sie bei einer UFO-Begegnung zu tun haben, um gute Fotos zu schießen. Ein durchaus erstaunliches Dokument, wie HIER berichtet.

UFO-Bilder einst und heute

So wurde beispielsweise im Sommer 2015 ein Handy-UFO-Foto als „das beste UFO-Foto aller Zeiten“ in den Medien bezeichnet, das ein 11järiger Junger in Kampur in Indien schoss. Es war eine Aufnahme, die in 2 Sekunden mittels Handy-Applikation hätte gefertigt werden können, wie damals in diesem Mystery Files-Video HIER berichtet.

Der Nachteil solcher Bilder (oder auch Videos) mit einem Smartphone liegt für interessierte UFO-Forscher auf der Hand: Solche Aufnahmen liegen ausnahmslos nur digital vor. Physisch greifbare Negative gibt es heutzutage praktisch nicht mehr (mehr dazu auch HIER). Doch gerade solche real belichteten Fotos sind in vielen Fällen schwerer zu faken. Digital kann man leicht etwas einfügen (und es auch nachweisen!) oder es kommt zu digitalen Störungen bei der Aufnahme, die dann für ein UFO gehalten werden.

Bei echten, also nicht digitalen Fotos, muss man schon etwas vor die Linse hängen oder werfen oder es sonst wie mit abfotografieren, damit es auch auf dem Negativ sichtbar wird. „Notfalls“ geht auch eine Doppelbelichtung.

Wobei in allen Fällen natürlich ein Irrtum nie ausgeschlossen werden kann. Klassisch ist hier das Beispiel eines nahe am Objektiv vorbei sausenden Insektes oder eines mit abgelichteten Vogels im Flug. Letzteres wurde sogar schon von jemanden als „UFO“ im Hintergrund eines meiner Mystery Files-Videos entdeckt. In Wahrheit waren es Möwen über dem Meer vor Sylt.

Von daher sollte es den Laien nicht wundern, dass auch ältere Fotos von Unbekannten Flugobjekten immer mal wieder in der UFO-Forschung neu diskutiert werden. Ähnlich wie in der „etablierten Wissenschaft“ kommt es oft vor, dass mit neuen Fragen, Ideen und Techniken an alte oder sogar sehr alte Themen neu herangegangen wird. Für die UFO-Forschung gilt das ebenso, wie für andere Bereiche der sogenannten „Grenzwissenschaft“. Im Besonderen übrigens für die Prä-Astronautik.

Costa Rica 1971: Das „überzeugendste UFO-Foto aller Zeiten“

Und durch die oben zusammengefasste, grundlegende Problematik bei UFO-Fotos sollte das auch verständlich sein. Bildanalyseverfahren waren beispielsweise 1960 ganz andere als heute.

Deshalb wird aktuell in der Medienlandschaft und vor allem unter UFO-Interessierten ein Foto diskutiert, dass erneut als „bestes“ oder „überzeugendstes UFO-Foto aller Zeiten“ oder ähnlich gehandelt wird. Obwohl es bereits im Jahr 1971 aufgenommen und in der Vergangenheit mehrfach analysiert wurde. Und zwar entstand es am 4. September über Costa Rica in Mittelamerika aus einem Flugzeug heraus, dass eine automatische Kamera mit an Bord hatte. Deutlich sieht man eine klassische Fliegende Untertasse auf dem beeindruckenden Foto. Dazu aber gleich mehr.

Folglich hat das Bild in der UFO-Forschung bereits eine lange Geschichte hinter sich. Hier ist vor allem der bekannte UFO-Forscher Dr. Jacques Vallée zu nennen, der beispielsweise schon 1990 in seinem Buch „Konfrontationen“ ausführlich über diese Foto aus Costa Rica berichtete. Vallée hielt dieses Foto schon damals für „authentisch“, wie er schreibt. Leider versäumt er es das Bild auch in seinem Buch abzudrucken (zumindest in der deutschen Ausgabe ist es nicht zu finden).

Der deutsche UFO-Forscher Illobrand von Ludwiger holte dies in seinem Standartwerk „Der Stand der UFO-Forschung“ 1992 jedoch nach. Er zeigte darin auf Fotopapier in sehr guter Qualität neben dem besagten UFO-Bild zusätzlich noch eine Ausschnittsvergößerung des „physikalisch realen Gegenstandes“, so Ludwiger.

Erste Analysen

Bereits 1989 veröffentlichte Vallée zusammen mit Dr. Richard F. Haines im „Journal of Scientific Exploration“ (Vol. 3, No. 2, 1989) einen Untersuchungsbericht des Fotos und den Umständen seiner Herkunft und Entstehung. Ihrem umfangreichen Bericht „Fotoanalyse einer Luftscheibe über Costa Rica“ folgte ein Jahr später ein weiter mit „Neuen Beweisen“ im „Journal of Scientific Exploration“ (Vol. 4, No. 1, 1990).

Haines und Vallée kommen in diesen Arbeiten zu dem eindeutigen Ergebnis, dass 1971 ein mehr als ungewöhnliches UFO-Foto durch reinen Zufall entstand, deren Geschichte lückenlos nachweisbar sei. Ihre Untersuchungen begannen schon in den Jahren zuvor und schon 1985 suchte Vallée in Costa Rica die „Zeugen“ selber auf, um mehr zu erfahren und Kopien der Negative der Fotos zu bekommen. Zeugen steht deshalb in Anführungszeichen, da niemand die fliegende Scheibe selber mit eigenen Augen sah. Und gerade diese Tatsache macht die Aufnahme mit der klar erkennbaren Scheibe so besonders.

Sie entstand während eines während eines Fluges über dem See Cote in Costa Rica mit einer automatischen Kamera. Der mehr oder weniger staatliche Auftrag bestand darin, aus dem kleinen Flugzeug heraus das Gebiet für geplante Baumaßnahmen zu fotografieren. Deshalb war unter der Maschine eine (damalige) High-Tech-Kamera vom Typ „R-M-K 15/23“ installiert, die alle 20 Sekunden ein Foto von der Oberfläche schoss. Finanziert sei sie einigen Angaben nach von Deutschland gewesen.

Sämtliche technische Daten waren somit von der Kamera ebenso bekannt, wie von dessen Einstellungen und dem genutzten Film.

Frame 300

Jacques Vallée beziehungsweise Haines und Vallée nennen in ihren Publikationen zum Beispiel eine Belichtungszeit von 1/500 Sekunde, eine Blende von 5.6, den Film Kodak Typ 3665, auf dem die Negative in 23 x 23 Zentimeter gedruckt wurden, den Frame-Zähler (909) und viele weitere Daten. Aufgenommen sei das Bild aus 10.000 Fuß Höhe über dem See, von dem sich das Objekt deutlich abzeichnet. Das „Ding“ selber ist auf den Bild 4,2 Millimeter große und das Foto lichtete ein Gebiet von 11,5 x 11,5 Kilometer Größe ab. Der Stand der Sonne wurde ebenso beachtet, da auf dem Objekt offenbar Reflexionen zu erkennen sind.

Ebenfalls ist bekannt, wer sich an Bord der Maschine im staatlichen Auftrag des „Nationalen Geographischen Institut“ („Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica“) befand. Insgesamt waren es mit dem Piloten 4 Personen. Unter ihnen war Sergio L. V. (= Sergio Loaiza), ein Spezialist für Luftbildfotografie, der für die Technik verantwortlich war. Natürlich waren daneben Ort und Zeit (8.25 Uhr) exakt dokumentiert.

Auf den Bildern 299 und 301 ist nichts von einem UFO zu sehen (Bild: Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica / uapmedia.uk)
Bilder 299 und 301 der Serie zeigen kein UFO (Bild: Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica / uapmedia.uk)

Leider wurde die metallisch schimmernde Fliegende Untertasse nur einmal fotografiert. Der Bildzähler („Frame“) weist für diese Aufnahme die Nummer 300 auf. Auf Nummer 299 und 301, also 20 Sekunden davor und danach, ist indes nichts von einem Objekt über den See zu sehen.

Schon im Jahr 1980 bekam Ricardo Vilchez aus San José Kopien der Negative und vor allem des Bildes Nummer 300 mit dem UFO. Er ist auch die Bildquelle der Fotos in dem oben genannten Buch von Illobrand von Ludwiger. In der Folge kam es zu einer ganzen Reihe Untersuchungen des Bildes. So schrieb schon 1990 Vallée in „Konfrontationen“ zum Beispiel folgendes:

Das Labor in Costa Rica, das die Fotos entwickelte, schätze den Durchmesser des Objektes auf einhundertsiebzig Meter.“

170 Meter Durchmesser?

Mit 170 Meter Durchmesser wäre das UFO riesig. Doch schon Vallée merkte an, dass andere das Objekt auf „nur“ 40 Meter Größe schätzten. Er erwähnt auch eine vierte Analyse vom Dezember 1987, die schon damals von Haines durchgeführt wurde. Nach dieser wurde hier klar ein „dreidimensionales Objekt“ fotografiert. „Die 4,2 mm Länge auf dem Bild entspricht einem Objekt von 210 m Länge oder 683 Fuß“, schrieben Vallée und Haines 1989 in „Journal of Scientific Exploration“.

Dann wurde es still um diese Bild, dass grundsätzlich weiterhin Eigentum des „Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica ist. Bis am 10. Mai 2021 „The New Yorker“ einen umfangreichen Bericht darüber brachte „wie das Pentagon begann, UFOs ernst zu nehmen“ und damit „das Tabu überwunden“ habe. In diesem wird ein Besuch bei Leslie Kean in New York geschildert, die in der UFO-Forschung schon seit vielen Jahren ein fester Begriff ist. Dort heißt es:

„An der Wand hinter ihrem Schreibtisch (hängt) ein gerahmtes Schwarzweißbild (…), das wie das Ultraschallbild einer Frisbee aussieht. Das Foto wurde ihr zusammen mit einer Dokumentation über die Aufbewahrungskette von Kontakten in der costaricanischen Regierung übergeben; ihrer Einschätzung nach ist es das beste Bild eines UFOs, das je veröffentlicht wurde.“

Als Herausgeberin eines viel beachteten Buches, in dem „Generäle, Piloten und Regierungsvertreter“ zum Thema UFOs „ihr Schweigen“ brechen, kannte Kean besagtes Foto schon lange. Auch in ihrem Buch ist es zu sehen. Doch durch den Bericht im „New Yorker“ vor ziemlich genau einem Jahr rückte die Aufnahme wieder in den Fokus. Und inzwischen haben in den letzten Tagen zahllose News-Seiten und Medien es aufgegriffen. Vor allen seit dem 8. und 9. Mai boomt das Thema des „besten UFO-Fotos aller Zeiten“ in den Boulevardmedien.

Hochauflösender Scan

Die Gruppe „UAP Media UK“ wurde nach diesem Bericht nämlich auf das Bild aufmerksam und konnte von Esteban Carranza in Costa Rica eine Kopie davon bekommen. Carranza ist im Besitz eines „über 40 Jahre altes 8×10-Negativ“ des UFO-Fotos von 1971, das über seinen Onkel direkt vom „Instituto Geográfico Nacional de Costa Ricastammen soll.

Carranza selber fuhr mit dieser Kopie des Negativ zu Sergio Loaiza, dessen Kamera das Bild damals automatisch schoss. Loaiza ist sicher, dass es um 1975 vom Original-Negativ angefertigt wurde. „Denn als das Negativ in den 80er Jahren berühmt wurde, wies es bereits viele Kratzer auf, die auf seine Bearbeitung zurückzuführen waren“, wie „UAP Media UK“ unter Berufung auf Loaiza schreibt. Und deshalb zeigte er sich auch „ziemlich begeistert“, dass dieses Bildmaterial nun aufgetaucht sei.

Fliegende Scheibe über Costa Rica 1971 - Bild 3
Aus den Untersuchungsberichten von Vallée und Haines 1989 & 1990 (Bilder: Vallée/Haines)

Carranza wiederum nahm das Negativ und schickte es in das Fotolabor „Michael Strickland Photography“ in Kansas in den USA. Hier ließ er mit einem „Tango-Trommelscanner“ einen hochauflösen Scan des Bildes anfertigen, dass letztlich „UAP Media UK“ online stellte. In einer sehr komprimierten Form allerdings, da nach deren Angaben der Spezial-Scan 1,7 GB groß sei. Für ein einzelnes Bild ist das wahrlich gigantisch! Zu diesem Scan schreibt die Gruppe in ihrer Veröffentlichung vom 6. Mai:

Ein Trommelscanner funktioniert im Wesentlichen wie eine Präzisions-Digitalkamera, mit der reflektierende und transparente Materialien mit extrem hoher Auflösung gescannt werden können. Er nimmt das Bild mit analogem Licht auf, wobei er in jedem Farbkanal so viele Details wie möglich erzeugt, und wandelt es dann in eine digitale Datei um.

Ein außergewöhnliches UFO-Foto

Kean zeigte sich nach dem erfolgten Scan ebenfalls begeistert und wird mit folgenden Worten zitiert:

Dieses Foto eines UFOs ist vielleicht das außergewöhnlichste, das jemals von Regierungsbeamten veröffentlicht wurde. Wir haben keine Ahnung, welche vergleichbaren oder noch besseren Bilder in geheimen Akten des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten versteckt sind. Ich bin der Regierung von Costa Rica für ihre Transparenz dankbar. Ich bin auch Esteban dankbar für seine Bemühungen, die bestmögliche Wiedergabe dieses historischen Fotos zu erhalten.“

Auch der „Costa Rica Star“ berichtete über die Foto und schreibt unter anderem:

Der Fotograf Loaiza sagte, dass ihm und seinen Kollegen nach der Entwicklung der Fotos und der Erörterung des Objekts, das auf diesem einen Bild zu sehen war, untersagt wurde, Informationen über das weiterzugeben, was die Wissenschaftler des ICE-Lake Arenal-Projekts für ein UFO hielten.“

Dennoch sei es erstmals 1979 in die Hände der Organisation „Ground Saucer Watch (GSW), die solche Fälle analysiert“, in den USA gekommen. „Es ist eine der überzeugendsten wissenschaftlichen Bestätigungen dafür, dass UFOs real sind“, wird der UFO-Forscher Oscar Sierra aus Costa Rica zitiert. Sehr genau scheint der „Costa Rica Star“ allerdings nicht bei seinen Angaben zu sein, da zum Beispiel auch angeben wurde, dass die Kamera alle 13 Sekunden ein Bild machte. Alle anderen Quellen sprechen ausnahmslos von 20 Sekunden.

Fake oder Fehler?

RTL in Deutschland brachte heute (9. Mai) in deren Online-News ebenso eine Meldung über das UFO-Foto. Anders als viele Boulevardmedien – vor allem aus Großbritannien – nennt RTL aber auch angebliche Erklärungen für das UFO auf dem Bild:

Doch es gibt auch andere Erklärungen dafür, worum es sich bei der ‚Untertasse‘ tatsächlich handeln könnte. Diese reichten von einer zufälligen Reflexion auf der Kameralinse, Doppelbelichtung bis hin zu einer einfachen Fälschung.“

Nichts davon sei bisher belegt, betonten schon UFO-Forscher wie Vallée vor 30 Jahren. Ob der neue und hochauflösende Scan eine Erklärung liefern wird, bleibt zu bezweifeln. Jedoch lassen sich fraglos durch diese Technik weit mehr Details dem Bild entnehmen, als es noch bei den Analysen von Vallée und Haines der Fall war.

Weit weniger bekannt dürfte sein, dass es Jahre nach Entstehung des Fotos laut Zeugen am Cote See zu einer außergewöhnlichen UFO-Sichtung kam. Diese hatten schon Haines und Vallée in ihrer Analyse in „Journal of Scientific Exploration“ 1989 diskutiert. Vallée hatte den Fall vom 25. Oktober 1986 gegen 9 Uhr morgens in seinem Buch „Konfrontationen“ ein Jahr später praktisch identisch erneut aufgegriffen.

Ein zweites Objekt im See?

Demnach gaben vor Ort die beiden Zeugen Joaquin U. A. Ronald-Alberto L. A. zwei Wochen nach dem Vorfall gegenüber Carlos und Ricardo Vilchez an, dass sie zuerst in rund 550 Metern Entfernung „drei oder vier Zylinder, die, Pfählen ähnlich, im Abstand von einem Meter jeweils einen Meter aus dem stillen, spiegelglatten Wasser ragten“, so Vallée. Als die beiden näher kamen, erkannten sie, dass die „Zylinder“ grau oder kaffeefarben waren und konnten sie so einige Minuten aus dem Wasser ragend sehen. Bis sie plötzlich verschwanden:

Nach 5 oder 10 Minuten lösten sich diese Objekte auf, die auftauchenden Teile kippten wieder zusammen, als ob sie an einer einzigen untergetauchten Struktur befestigt wären, und das ganze Objekt verschwand mit erheblichem Aufruhr und Wellen wieder im See.“

Fliegende Scheibe über Costa Rica 1971 - Bild 4
Zeugen-Skizzen der angeblichen Sichtung 1986, wie sie Vallée und Haines 1990 veröffentlichten.

So schilderten es Haines und Vallée 1989, die damals auch zwei entsprechende Skizzen der Zeugen veröffentlichten. Nach den beiden Zeugen sahen sie also kein UFO am Himmel, sondern ein USO – ein „Unbekanntes Unterwasserobjekt“, die der UFO-Forschung ebenfalls nicht fremd sind. Auch wenn sie meistens in den Meeren und Ozeanen gesichtet worden sein sollen, nicht in einem See.

Irgendwelche Beweise, wie etwa Fotos und weitere Zeugen, gab es für diesen USO-Fall von 1986 leider nicht. Ob die Zeugen nur Trittbrettfahrer waren und ihre Sichtung erfanden?

Bis zu 3.199 Stundenkilometer schnell!

Die Geschichte mit dem UFO-Foto von 1971 ist keine UFO-Sichtung im eigentlichen Sinn. Das Objekt hat niemand gesehen. Das Bild von der Scheibe entstand unbemerkt und wurde erst nach der Auswertung der gesamten Fotos entdeckt. So etwas gab und gibt es immer wieder bei Amateuraufnahmen, die später dann „etwas“ auf ihren Fotos finden. Erneut sei hierzu auf den Klassiker eines Insektes verwiesen, dass während der Auslösung vor der Linse her flog.

Da 1971 die belichteten Bilder vor und nach dem eigentlichen UFO-Foto das Objekt nicht zeigten, muss es sehr schnell gewesen sein. Im „Journal of Scientific Exploration“ machten sich Vallée und Haines in ihrem zweiten Bericht von 1990 deshalb auch über die mögliche Geschwindigkeit des Objektes Gedanken.

Da die Flugrichtung auf einem Einzelbild nicht ermittelt werden kann, nahmen sie verschiedene Strecken an, in welche Richtung die Scheibe verschwunden sein könnte, als sie 20 Sekunden später auf dem Folgebild nicht mehr zu sehen war. Im Ergebnis kamen sie auf unglaubliche 3.199 Stundenkilometer (1.988 Meilen pro Stunde). Und wäre es in eine andere Richtung gerast, „so hätte es mindestens 1.425 Meilen pro Stunde zurücklegen müssen“, wie sie schreiben. Also rund 2.293 Stundenkilometer.

Das wäre grob und großzügig als Mittel angenommen doppelte Schallgeschwindigkeit (= 1234,8 Stundenkilometer). Und damit fern jeder Technologie, die damals wie heute von einem solchen runden Objekt bekannt wäre.

Ein UFO-Foto, das ganz anders ist

All die hier nur zusammengefassten und ausgesuchten Einzelheiten machen das „Foto Nr. 300“ so spannend und durchaus zu einem der besten UFO-Bilder, die es gibt. Die lückenlose Historie und die Herkunft beziehungsweise Zufalls-Entstehung im offiziellen Auftrag des Fotos machen den Fall auch Jahrzehnte später interessant. Demnach ist es quasi „ganz anders“ als all jene Aufnahmen, die einleitend erläutert wurden.

Es bleibt nun zu hoffen, das anhand der neuen Digitalisierung neue Erkenntnisse gewonnen werden können. Oder, dass das einzige Original vom „Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica“ oder dem Nationalarchiv von Costa Rica für Untersuchungen zur Verfügung gestellt wird. Und sei es auch noch so zerkratzt, wie es Loaiza erwähnte.

Abschließend sei noch erwähnt, dass praktisch niemand behauptet hat, dass hier 1971 Außerirdische in ihrem Raumschiff über den See in Costa Rica rasten …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die „Wahrheit über Außerirdische und UFOs“: Eine schrittweise Vorbereitung? Jahrzehnte alte Gedanken zu einem aktuellen Thema (+ Videos)

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Werden wir auf die Wahrheit über Außerirdische schrittweise vorbereitet? Alte Gedanken zu einem aktuellen Thema (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Werden wir auf die Wahrheit über Außerirdische schrittweise vorbereitet? Alte Gedanken zu einem aktuellen Thema (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit wenigen Jahren herrscht in Wissenschaft und Politik (zumindest teilweise) eine bis dato ungeahnte Offenheit beim Thema UFOs/UAP und außerirdisches Leben. Ist all das Teil einer „Vorbereitung“, wie nicht wenige glauben? Eine Strategie, um die Öffentlichkeit schrittweise auf die „Wahrheit über UFOs und Außerirdische“ vorzubereiten? Diese Vermutung ist alles andere als neu, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt.


UFO-Enthüllungen als Vorbereitung?

Seit einiger Zeit ist in der Gemeinschaft all jener, die sich für UFOs (UAPs) und Außerirdische interessieren, eines klar zu bemerken: Viele vermuten, dass die Enthüllungen und die Offenheit der vergangenen Jahre gegenüber solchen Themen, nur einen Zweck dienen: Die Öffentlichkeit soll schrittweise durch Politik, Wissenschaft und Medien an die „Wahrheit über Außerirdische“ herangeführt werden. Diese besteht dann natürlich darin, dass man die Existenz von Wesen aus anderen Welten (in UFOs) zugibt und öffentlich bekannt gibt.

Einer Art Agenda folgend würde die Menschheit demnach in kleinen Häppchen vorbereitet werden. Man will nicht mit der „Tür ins Haus platzen“, um keinen globalen Schock angesichts dieses ungeheuerlichen Ereignisses auszulösen. Einen „Götterschock“ nennt man dies zusammenfassend seit Jahrzehnten in der Prä-Astronautik gerne. Und auch ich selbst habe das in den vergangenen 30 Jahren in Büchern, Blog-Beiträgen, Videos, Artikeln und Vorträgen immer wieder thematisiert.

Die Themen „Vorbereitung“, „UFOs“ und „was wäre wenn?“ faszinieren mich seit Jahrzehnten. Deshalb sei an dieser Stelle auf meine zahlreichen Beiträge auf diesem Blog und entsprechende Videos auf meinem YouTube-Kanal verwiesen.

Inzwischen sprangen auch etablierte Forscher, etwa Soziologen, auf diesen Zug auf und haben entsprechende Bücher veröffentlicht. Obwohl angebliche Phantasten derartiges seit dutzenden von Jahren publizieren. Es gibt aber einen kleinen und weitreichenden Unterschied. Während die einen spekulieren, was geschehen würde, wenn „sie“ kommen, sind andere sicher, dass sie längst hier sind. Eine Annahme geht davon aus, dass die plötzlich hier sein werden. Eine andere, das sie schon vor tausenden von Jahren hier waren und jetzt wiederkehrten. Oder sogar nie fort waren, aber sich nun langsam „offenbaren“.

Kaum ein Thema hat mehr Spekulations-Potential, als dieses! Das zeigt uns wunderbar schon allein die Unterhaltungsindustrie. Nicht nur die einschlägige UFO-Forschung.

Die Aliens waren/sind hier?

Tatsache bleibt in allen Fällen, dass die Menschheit als Ganzes betrachtet einen „Götterschock“ erleiden würde. Einige Völker, Kulturen, Menschen, Religionen oder ganze Nationen nehmen es dabei gelassener hin, als andere.

Doch wie ist das eigentlich mit dieser Vorbereitung? Gibt es sie wirklich? Oder ist das alles nur eine Wunschvorstellung? Und wann ist diese eigentlich beendet, so dass die Verantwortlichen dahinter beschließen, heute ist es soweit? Wer sind diese Verantwortlichen dahinter überhaupt? Oder bestimmen die Außerirdischen von sich aus und eigenständig, wann sie sich der Welt offenbaren? Waren sie da, dann wieder weg, und nun erneut hier? Oder gibt es sie (hier) gar nicht?

Solche und viele weitere Fragen kann niemand klar und deutlich beantworten. Was aber ein Blick in die Diskussionen im Internet, etwa in Sozialen Medien oder in Kommentaren bei YouTube, zeigt, ist, dass scheinbar viele aktuell eine solche Vorbereitung vermuten. Der Gedanke liegt auch durchaus nahe. Das Thema ist alles andere als neu, da eben schon vor vielen Jahrzehnten genau dasselbe vermutet wurde. Geschehen ist damals: Nichts!

Dann verschwand diese Annahme etwas aus dem Fokus. Bis etwa Ende 2017, als in den USA die bis heute diskutierten und anhaltenden UFO-Enthüllungen in Bezug auf UAPs begannen. Und eine mehr oder weniger ungewohnte Offenheit von Seiten der offiziellen Stellen. Was es durchaus bereits in all den Jahren zuvor auch in anderen Ländern gab.

Wann kommt der „Tag X“?

Ob es wirklich Teil einer baldigen Offenlegung ist, bezweifle ich persönlich. Denn zu oft wurde derartiges vermutet und heraus kam dabei immer wenig bis nichts. Nie wurden echte Beweise hoch-offiziell präsentiert. Ein ehemaliger Verteidigungsminister, zum Beispiel, der frei heraus seine private Meinung erzählt, dass es Aliens in UFOs usw. hier auf Erden gibt, ist mit Sicherheit kein Beweis. Nur eine Aussage. Tag X lässt auf sich warten. Leider scheinbar noch lange.

Im Sommer 1996 erschien mein 1. Sachbuch zu den Mysterien der Welt, dass Jahre später überarbeitet und erweitert neu aufgelegt wurde. Umfangreich spekulierte ich bereits damals, nachdem ich 1991 mit der Arbeit an dem Manuskript begann, dass wir vorbereitet werden. Und es weitreichende UFO-Vertuschungen gibt.

Heute würde ich statt Vorbereitung eher sagen, dass sich die Thematik mehr und mehr ins Bewusstsein ihren Weg bahnt. Längst der UFO-Schmuddelecke entronnen, ist das Thema Außerirdische im Laufe der Jahre im Mainstream angekommen. Auch vor allem in der Wissenschaft. Eine gesteuerte Vorbereitung auf das „sie sind hier!“, bleibt fraglich.

So schrieb ich einst dazu voller Optimismus und Eifer das Folgende, das hier auszugsweise wiedergeben möchte. Denn erstaunlich ist, dass vieles davon Jahrzehnte später wieder diskutiert wird. Es scheint sogar aktueller denn je zu sein.

Werden wir auf Außerirdische vorbereitet?

(…) Man stelle sich einmal vor, über dem Münchner Oktoberfest er­scheint eine deutlich Formation von UFOs. Tausende Besucher werden Zeugen dieses Ereignisses, und die ständig anwesende Presse filmt unter anderem das ganze Spektakel. (…)

Die großen Sender auf der ganzen Welt zeigen diese Aufnahmen. Um den gesamten Erdball werden fortan Sendungen gebracht, in denen angesehene Personen völlig offen die Existenz von außerirdischen Leben – auch auf unserer Erde – bestätigen. Der erstaunte Zuschauer er­fährt, dass diese Wesen seit jeher unsere Erde besuchen, beobachten und ihre Evolution beeinflussen. Wo stünde da unsere allgemein gültige Weltanschauung?

Die Stütze jeder irdischen Religion scheint zerschlagen! Wir Menschen stehen zwar weiter als Gipfel der irdischen Schöpfung da, aber bilden eigentlich nur das Tal der kosmischen Evolution. Die Weltkirchen registrieren die höchsten Austritte seit ihrer Gründung, die Menschen „sind von Gott verlassen“. „Heilige Kriege“ werden entfacht. Überall auf der Erde werden religiöse Gruppierun­gen versuchen ihre Stellung zu bewahren. Andere setzen vielleicht sogar alles daran, die ETs zu vernichten, und lehnen sich gegen die Weltre­gierungen (mit denen am ehesten ein direkter, öffentlicher Kon­takt eingegangen wird) auf.

Es beginnt ein wildes Durcheinander auf unseren Planeten, viele Länder der Erde wollen sich die hochentwickelte Technologie der Außerirdischen aneignen. Wem es gelingen sollte, im Besitz dieser Techniken zu gelangen, der genießt unzweifelhaft eine dominierende Stellung in der Weltordnung. Jede Macht, die es versteht, mit derartig hochtechnologischen Gerätschaften umzugehen, ist zweifelsohne ein unbesiegbarer Gegner. Da stelle man sich einmal vor, dass terroristische Gruppierungen an solches Gerät gelangen. Somit ist es auch verständlich, dass abgestürzte UFOs unter allergrößter Geheimhal­tung in diversen Militärbasen verschwinden.

UFO-Mythos und „UFO-Religionen“

Wenn uns fremde Wesen aus dem All seit unendlich vielen Jahren besuchen, und auch direkten Kontakt mit den jeweiligen Kulturen aufnahmen, wann kommen sie zurück? Gibt es Hinweise auf eine bal­dige Wiederkehr, oder sind sie schon seit langem mitten unter uns? Werden wir durchgehend beobachtet, dann und wann kontaktiert, um „sicher“ aus den „kosmischen Flegeljahren“ geführt zu werden?

Viele Menschen bezeichnen diejenigen, die von der Existenz von UFOs (sprich: Außerirdischen) überzeugt sind, als „Ersatzreligiöse“, Mitglieder irgendwelcher obskuren Sekten oder schlicht und ergreifend als Spinner. Solche Bemerkungen können kaum ernst genommen werden, denn wäre der UFO-Mythos tatsächlich eine „UFO-Religion“, dann haben deren Anhänger als einzige häufige Begegnungen mit ihrem „Gott“ (ihren „Göttern“) und könnten noch dazu ein riesiges Feld an „heiligen Artefakten« (UFO-Fotos eingeschlossen) vorweisen. Warum diese Skeptiker dann nicht zum „UFOismus“ übertreten, ist genauso schleierhaft, wie der Widerwillen vieler, sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen.

Natürlich, ich streite es nicht ab, gibt es endzeitvernatische Esoterikgruppierungen, die mit einer Rettung durch die kosmischen Brüder rechnen. Solche und ähnliche Sekten gehören nicht in den Bereich einer seriösen Erforschung des Phänomens! (…)

Tatsächlich aber scheinen die ETs ihr „Come back“ vorzubereiten. Nach und nach, fast über-vorsichtig, werden wir Menschen auf ein Ereignis vorbereitet, das bald wieder ins Haus steht. Während einige Regierungen unlängst Bescheid zu wissen scheinen, dringt die Botschaft auch langsam in alle Bevölkerungsschichten.

Mit der Tür ins Haus fallen?

Kehren die Götter vergangener Kulturen zurück, wie sie es einst ankündigten? Steht die „back to earth-mission“ in den Startschuhen? Werden wir ständig und immer intensiver auf dieses Ereignis vorbereitet, um eine Art „Götterschock“ zu vermei­den?

Im Rahmen der irdischen SETI-Programme wurde unlängst darüber diskutiert, wie man sich beim Empfang eindeutiger, intelligenter Signale aus den Tiefen des Alls verhalten solle. Nehmen wir an, es gelänge ein Signal zu orten, das sich bei späte­ren Analysen als kosmischer „Star Trek“-Film einer fremden Zivilisation präsentiert. Wie wird weiter verfahren?

  1. Alle Informationen werden umgehend durch die Medien veröffentlicht und durch entspre­chende Experten (wie Professor Frank Drake) bestätigt.
  2. Es wird geschwiegen. Nichts der sensationellen Entdeckungen darf in irgendeiner Form an die Öf­fentlichkeit geraten. Oder
  3. Nach und nach – häppchenweise – wird alles der Menschheit preisge­geben.

Wie sollte vorgegangen werden? Würden tatsächlich sämtliche Information direkt veröffentlicht, hätte das ungeahnte Folgen! Wie reagieren Menschen, die sich als Mittelpunkt des Universums sehen, auf sol­che Nachrichten? Die Vergangenheit hat oft genug gezeigt, dass die Konfrontation mit einer höheren Technik, den kulturellen Untergang der rückständigen Zivilisation oder Kultur zur Folge haben kann.

„Eine kulturelle Zeitbombe“

Vom 4. bis 11. Oktober 1986 fand in Innsbruck ein Kongress der In­ternational Astronautical Federation statt, wobei eine Frage im Vordergrund stand: Wie muss weiter verfahren werden, wenn intelligente Signal aufge­fangen werden? Unter anderem war in jenen Tagen auch der italienische Soziologe Dr. Roberto Pinotti (vom Instituto Futuor in Florenz) zu Gast. Roberto Pi­notti erklärte damals:

„(…) das (das) Verhalten der Massen nach einer zu­künftigen Kontaktaufnahme mit anderen Intelligenzen im Universum nicht nur eine Herausforderung für So­ziologen und Politiker der ganzen Welt, sondern auch eine kulturelle Zeitbombe (ist). Da die Nach­richt von einem solchen CETI (Contact with Extra­terrestrial Intelligence, Anm. LAF) zu einem ernsthaften so­zioanthropologischen Schock führen kann, ist eine gemeinsame und vorbestimmte weltweite Strategie notwendig, um Angst, Panik und Hysterie nach der Bekanntgabe eines Kontaktes zu verhindern.“

Unsere Gesellschaft würde mit einem Male zweitrangig werden. Fragen nach dem Wie, Warum und Woher kämen auf, die irdischen Religionen würden plötzlich von einer viel bedeutenderen, einer kos­mischen, in Bedrängnis geraten. Ja vielleicht würde sich einer der Fremden sogar als Urahn Quetzalcoatls oder Enkis vorstellen. Wo stünde da unser Verständnis der Welt, wie wir sie kennen?

Eine schrittweise UFO-Wahrheit

Aber andersherum, nichts der neuen Erkenntnisse wird an die Bevölkerung freigegeben. Ein wahnwitzi­ger Gedanke! Da werden Millionen über Millionen von Geldern für SETI-Projekte ausgegeben, um im entscheidenden Augenblick alles für sich zu behalten. Welchen Sinn würde es dann überhaupt geben, SETI weiterhin zu betreiben? Wollen die Weltregierungen vorerst die Fremden studieren, ihre Sprachen, politischen Gliederungen oder Religionen, um sie dann besser zu verstehen? Kaum, denn schließlich haben „sie“ uns zuerst entdeckt. „Sie“ sind es auch, die den Zeitpunkt eines kulturellen Kontakts bestimmen. Die Fremden passen sich seit je her un­serer Entwicklung an, denn ihnen ist es ein leichtes, sich primitiveren technischen, politi­schen oder auch soziologischen Ständen anzupassen.

Ist es da sinnvoll, die breite Masse schrittweise zu informieren? Etwa so als hätten die großen Entdeckungsfahrer ihre Technik Schritt für Schritt den erstaunten Eingeborenen präsentiert?

Und tatsäch­lich, wir werden vorbereitet. Die letzten Jahre zeigen dies überdeutlich.

Immer wieder gelangen spektakuläre Regierungsdokumente an die Öffent­lichkeit, die, zwar häufig stark zensiert, von UFOs und Außerirdischen zu berichten wissen. All dies auf höchsten Ebenen. Einwände gegen diese Dokumente existieren natürlich ebenfalls. Die Papiere sollen nichts als reine Fälschungen sein, so wollen es die skepti­schen Stimmen unsere Tage. Wer aber setzt sich hin und macht sich die Arbeit abertausende Seiten – mit richtigen Stempeln, Briefköpfen und Unterschriften – von staatlichen Akten zu fälschen? Welchen Sinn sollte das alles ergeben? Eine bewusste Irreführung seitens der Regierungen?

Wenn derartige Dokumente in weit verbreiteten Zeitschriften (Spiegel, Stern, Science etc.) vorurteilslos veröffentlicht würden, hätten mit Si­cherheit weite Teile der Bevölkerung eine völlig andere Einstellung zu außerirdischen Leben.

Die Vorbereitung ist im Gange!

In unseren Tagen geschieht etwas sehr tiefgrei­fendes in unserer Welt. Die Rückkehr der einstigen Götter bahnt sich ihren Weg in die Allgemeinheit. Spielfilme und immer häufiger werdende Talkshows zu Themen wie dem UFO-Phänomen tragen einen Teil dazu bei, die Einstellung der Allgemeinheit zu beeinflussen. („Auch wenn der informative Wert solcher Sendungen stark anzuzweifeln ist“, ergänzte ich in der Neuauflage Jahre später. Ganz richtig, wie man in diesen Videos HIER sehen kann. Anm. 2021)

(…)

Die irdische Bevölke­rung wird ständig mit außerirdischen konfrontiert. Sei es durch das TV (z.B. die Serie „Akte X“, die in den USA und Deutschland ein Einschaltquotenknüller ist/war) oder irgendwelche Artikel in diversen Magazinen. Jährlich werden rund 100.000 „UFO“-Sichtungen gemeldet – Tendenz: steigend. Fernsehsendungen und Talkshows setzen sich immer häufiger mit dem UFO-Mythos auseinander, wobei man hier nur an die ARD-Sendung von Heinz Rohde, „UFOs – und es gibt sie doch“ (Erstsendung am 24. Oktober 1995), die unzählige Zuschauer vor den Bildschirm lockte, denken muss.

Gerade in diesen Minuten, wo ich diese Zeilen schreibe, läuft wieder eine Nachmittagstalkshow zum Thema „Ich hatte Kontakt mit Außerirdische“ (RTL-TV, 25. September 1995) in der verschiedene Menschen (…) ihr „außerirdisches“ Erlebnis schildern. Aber kaum glaubhaft.

UFOs: Die Zeit hat sich gewandelt

Spätestens seit Erich von Dänikens Sendereihe „Auf den Spuren der All­mächtigen“ ist auch die Prä-Astronautik einer grö­ßeren Bevölkerung bekannt. Führende Wissenschaftler stehen der Möglichkeit von extraterrestrischen Intelligenzen immer öfter positiv gegenüber und be­kennen sich dazu (wie der Harvard-Professor Dr. John E. Mack), auch wenn sie verspottet werden. Akten, die sonst unter der größten Geheimhaltung standen, werden nach und nach freigegeben. Namhafte Militärs und auch Astronauten/Kosmonauten geben offen die Existenz von UFOs zu und berichten von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Phänomen. So zum Beispiel der Astronaut Gordon Cooper, der vor laufender Kamera bestätigte, dass ein UFO auf einer Luftwaffenbasis der USA landete und vom Militär gefilmt wurde.

Besonders interessant ist auch, dass der erfolgreichste Filmproduzent aller Zeiten, Steven Spielberg, für den 2. Juli 1997 (zum 50. Jahrestag) ein Tatsachenspielfilm über den UFO-Absturz bei Roswell mit samt der darauf folgenden Intrige durch die Regierung der USA plant. Selbst originale Filmdokumente über UFOs sollen in diesem Spielfilm mit eingebaut werden.

In unseren Tagen kann jeder feststellen, dass sich die USA und die ehemalige Sowjetunion schon lange darauf geeinigt haben, ihre Weltraumprojekte durch intensive Zusammenarbeit in die Tat umzusetzen. Hier sei auf die Andockmanöver von US-Raumfähren mit der MIR-Station hingewiesen. Dies war vor einigen Jahren, zur Zeit des „Kalten Krieges“, noch völlig undenkbar. Das große gemeinsame Ziel der beiden Mächte ist eine ständig bemannte Raumstation (Alpha) und ein bemannter Flug zum roten Bruder Mars. Schon lange sind sich die obersten Regierungsorgane darüber einig, dass die Zukunft der Menschheit nur durch Kooperation aller führenden Staaten der Welt gesichert werden kann.

„…von einer Macht im Weltraum, von einem anderen Planeten…“

Auch zu Zeiten des US-Präsidenten Ronald Reagan (der 1974 selber ein UFO gesehen haben will), wurde immer offener über eine mögliche Konfrontation mit außerirdischen Intelligenzen gesprochen. So zum Beispiel stellte Reagan im Mai 1988 bei einem Treffen des Nationalen Strategieforums in Chicago die Frage:

Was würde wohl geschehen, wenn wir alle auf der Erde erfahren sollten, saß wir von außen bedroht werden, von einer Macht im Weltraum, von einem anderen Planeten?

Reagan war sich sehr wohl bewusst, dass Ost und West endlich aufhören müssen, ihre raumfahrttechnischen Erfahrungen voreinander zu verbergen. Auf der Hauptversammlung der UNO am 21. September 1987, sprach er ausdrücklich davon, wie wichtig es sei, dem gegenseitigen Misstrauen endlich ein Ende zu bereiten:

Wenn wir von einem momentanen Antagonismus besessen sind, vergessen wir oft, wie vieles die Mitglieder der Menschheit vereint. Vielleicht bedarf es einer allgemeinen Gefahr von außen, um diese Gemeinsamkeit zu erkennen. Ich denke manchmal, wie schnell unsere Differenzen verschwinden würden, wenn wir einer Drohung von Fremden, die außerhalb unserer Welt leben, gegenüber stünden.“

Und genau in den Zeiten der schleppenden Bekannt­gabe von offiziellen UFO-Wissen aus den höchsten Kreisen und der Einsicht, dass wir  möglicherweise nicht alleine im All (Sonnensystem) sind, erscheinen sonder­bare Zeichen in den Getreidefeldern der Erde. Auch wenn die Zeitungen anscheinend dieses Phänomen vergessen haben.

Kontakt „in nicht allzu ferner Zukunft“

Laut einer Umfrage von 1993 glauben 87(!) Prozent der Deutschen an übersinnliche Phänomene (Fliegende Un­tertassen eingeschlossen) und eine Allenbach-Umfrage hat ergeben, dass 40 Prozent der Deutschen an außerirdisches Leben glauben – die Menschheit ist im Wandel. (…) In den nächsten Jahren wird einiges geschehen. Immer deutlicher wird, dass es tatsächlich Außerirdische gibt, die unsere Erde immer wieder besuchen. Seit Beginn der 90er Jahre häufen sich die UFO-Sichtungen derart, dass es in nicht allzu ferner Zukunft mit Sicherheit zu einem öffentlichen Kontakt kommen wird.

Ein Grund zur Panik á la „Krieg der Welten“, wie es selbsternannte Endzeitpropheten gerne hät­ten, ist dabei überhaupt nicht zu befürchten. Die Außerirdischen haben uns immer begleitet, von den Anfängen der Welt bis heute. Sie studieren uns, vor allem seitdem wir in das Atomzeitalter eingetaucht sind, und damit begannen, diese Macht zu nutzen (auch im Schlechten). Tatsächlich künden die UFO-Beobachtungen über Atomwaffenarsenalen (bei denen sogar der sieben-stelligen Auslösecode zurückgesetzt worden sein soll), von einem steigenden Interesse unserer Ahnen an uns Primitiven. Und was sie einst unseren Vor­fahren versprachen, dass sie eines fernen Tages wie­der zu Erde kommen würden, rückt in greifbare Nähe.

Außerirdische: Voller Optimismus in die Zukunft?

Diese Zeilen schrieb ich als junger Autor ab 1991 und veröffentlichte sie in meinem ersten Buch 1996 (nur die Zwischenüberschriften sind neu). Sie strotzen augenscheinlich nur so vor Optimismus, dass es „bald“ soweit sein wird. Wir warten noch immer. Womit der ersehnte Tag wohl noch immer in der Ferne liegt, sofern er denn jemals kommt.

Damals habe ich in diesen Kapiteln auch die Kornkreise im Sinne eines Teils der Vorbereitung interpretiert. Sie waren in jenen Jahren allgegenwärtig. An dieser Stelle habe ich diese Ausführungen bzw. Seiten nicht zitiert. Damals jedoch war diese Deutung der Kunstwerke in Feldern sehr typisch für die UFO-Gemeinschaft. Als Botschaften aus dem Kosmos.

Pessimistisch betrachtet hat sich seit diesen Zeilen in all den Jahren nichts geändert. Außer, dass man nicht mehr mit TV-Talkshows über UFOs konfrontiert wird. Heute gibt es hier ganz andere Fernsehformate und auch weit mehr entsprechenden Dokumentationen. Vor allem auch solche, in denen sich „nüchterne Wissenschaftler“ mit Aliens, außerirdischen Zivilisationen und mehr auseinander setzen. In einer einstmals undenkbaren Offenheit.

Inwieweit dies einer stillen Vorbereitung in Sachen UFOs dient, muss jeder für sich entscheiden. Was aber wohl eindeutig ist, ist, dass der Zeitgeist sich stark gewandelt hat. Und zwar in Richtung der Phantasten!

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Lars A. Fischinger

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