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Die UFO-Sichtung von NASA-Astronaut Donald Slayton: Was sah der US-Air Force-Testpilot 1951 am Himmel über den USA?

Die UFO-Sichtung von NASA-Astronaut Donald Slayton 1951 (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die UFO-Sichtung von NASA-Astronaut Donald Slayton 1951 (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Dass nur “Spinner” oder “Wichtigtuer” UFOs am Himmel sehen, ist schon sehr lange widerlegt. Dieses Schein-Argument von Kritikern, Skeptikern und all jenen, die das Thema UFOs und UFO-Forschung sogar absichtlich diskreditieren wollen, liegt längst auf dem “Müllhaufen der UFO-Geschichte”. Und so ist auch längst bekannt, das militärische und zivile Piloten oder auch Astronauten unbekannte Objekte am Himmel gesehen haben. Dazu zählt auch die eher weniger bekannte UFO-Sichtung des NASA-Astronauten Deke Slavton (Donald Kent Slayton), die er als Testpilot einige Jahre vor seiner Zeit als Astronaut bei der NASA machte. Eine seltsame Erfahrung eines in der Öffentlichkeit recht unbekannten Raumfahrers. Obwohl Slaytonr im All Pionierarbeit leistete und zu den Helden der NASA zählt, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt.


Deke Slavto: der unbekannte Held

Donald Kent Slayton, meist schlicht “Deke” Slayton genannt, ist heute ein eher unbekannter Astronaut NASA. Er starb bereits 1993.

Doch wie alle NASA-Astronauten der ersten Stunde ist auch Deke Slavton vor seiner Karriere als Raumfahrer bereits seinen Weg bei der US-Air Force gegangen. Bereits im 2. Weltkrieg bewies er sich als Bomberpilot und wurde nach Kriegsende Testpilot, Fluglehrer und Luftfahrtingenieur bei “Boeing”. Durch seine Erfahrungen wurde auch die 1958 gegründete Raumfahrtbehörde NASA auf ihn aufmerksam. Sie wählte 110 Testpiloten im ganzen Land aus, die zukünftige Astronauten werden sollten.

Unter ihnen war Slayton, der alle Test und Prüfungen bestand und zur ersten Gruppe von Astronauten der NASA gehörte. Heute bekannt als die “Mercury Seven”, die der Welt am 9. April 1959 vorgestellt wurden. Sie sollten Amerika durch das legendäre Mercury”-Programm in das All bringen. Slayton wurde Spezialist der “Atlas”-Raketen des Programms. Er sollte mit dem Flug MR-6 der erste Amerikaner im All werden. Zweifellos hätte dies ihn bis heute zu einer Legende gemacht.

Da aber die UdSSR den USA mit sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin zuvor kam, wurde auch der erste amerikanische bekannte Flug ins All vorgezogen. So wurde der Astronaut und ehemalige Kampfpilot John Glenn der erste Amerikaner im Weltraum. Und es kam für Slayton noch schlimmer. Im März 1962 wurde er aufgrund von Herzproblemen von der NASA für fluguntauglich erklärt.

Slavon wurde bis auf weiteres eine “Schreibtisch-Astroanut” der NASA. Seinen Traum eines Flug im All gab er dabei jedoch nicht auf. Er trainierte um so härter, und schonte sein Herz, wo es nur ging. Es machte sich bezahlt, denn am 15. Juli 1975 startete er mit “Apollo-Sojus-Test-Projekt” (ASTP) mit einem Raumschiff des “Apollo“-Programm dich noch in den Orbit. Eine Mission, die heute legendär ist, da dabei das Raumschiff an die sowjetische Raumkapsel “Sojus 19” im All ankoppelte. Es war die erste Zusammenarbeit zwischen Ost und West im All überhaupt, bei dem Deke Slavton die Steuerung des Andock-Moduls übernahm.

Das UFO des Astronauten

Deke Slavton war nicht der erste Amerikaner im All. Er war nicht der erste Mann auf dem Mond. Und doch ist er in der Raumfahrtgeschichte und bei der NASA zweifellos eine Legende. Ein bodenständiger Mann im Dienst seines Landes Amerika. Eben so, wie man zumindest in den USA eigentlich alle Astronauten der NASA oder Kriegshelden sieht. Trotzdem hat auch diese Raumfahrtlegende nach eigenen Aussagen UFO-Erfahrungen gemacht.

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Jedoch nicht im Weltraum oder während seiner Zeit als Astronaut, sondern bereits 1951 als Testpilot. Ereignet habe sich diese Begegnung mit einem UFO in rund 10.000 Fuß Flughöhe von seinem Flugzeug aus. Am helllichten Tag bei etwa 480 Stundenkilometern von seinem P 51-Flugzeug aus. Auch bekannt auch als “Mustang”. Slavton erinnert sich:

Ich testete gerade in Minneapolis eine P 51, als ich das Objekt entdeckte. Es war an einem schönen, hellen und sonnigen Nachmittag in etwa 10.000 Fuß Flughöhe. Ich dachte zunächst an einen Flugdrachen, den jemand hat steigen lassen. Doch dann besann ich mich, dass ein Drache ja niemals in diese Höhen steigen würde.

Als ich dann näher kam, sah es aus wie ein grauer Wetterballon mit etwa 3 Fuß im Durchmesser. Aber sobald ich dicht hinter dem Ding war, sah es auch nicht mehr nach einem Wetterballon aus, sondern nach einer platten Untertasse.

Ich war mit etwa 300 Meilen pro Stunde unterwegs, doch das Ding flog einige Zeit vor mir her, bevor es beschleunigte und in einem Winkel von 45 Grad steil nach oben schoss und verschwand.

Eine der inzwischen zahlreichen UFO-Sichtungen von Piloten, Militärs oder Astronauten, über die immer wieder spekuliert wird. Allerdings nur auf den ersten Blick. Nach Slavton flog das Objekt zwar schneller als er selbst – also mehr als rund 50 Stundenkilometer -, war aber vergleichsweise winzig. Nur knapp 1 Meter (3 Fuß) im Durchmesser. Zumindest als er nach seiner Aussage es noch für einen “grauen Wetterballon” hielt.

Ob es eine Fehleinschätzung war, kann man kaum sagen. Zumindest sah es für ihn, als er näher an dem Objekt heran geflogen war, nach einer platten oder flachen Untertasse aus. Wie groß sie ihm dann erschien, bevor es beschleunigte und in den Himmel schoss, sagte er leider nicht. Und obwohl die UFO-Forschung durchaus Berichte von derart kleinen UFOs oder unbekannten Objekten kennt, werden wir wohl niemals erfahren, was der später NASA-Astronaut hier gesehen hat.

Zumindest Drohnen, wie siehe heute bekannt und in aller Munde sind, gab es 1951 noch nicht …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Eine UFO-Sichtung 1676 über der Toskana in Italien – aber was hatte die NASA in den 1960ger Jahren damit zu tun? (Artikel)

Im März 1676 kam es am Himmel über der Toskana in Italien zu einer "UFO-Sichtung" (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Im März 1676 kam es am Himmel über der Toskana in Italien zu einer “UFO-Sichtung” (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Welt der Mythen, Sagen und Legenden kennt zahlreiche Geschichten über „unbekannte Flugobjekte“ am Himmel. Die Chroniken und Aufzeichnungen der Vergangenheit sind voll mit derartigen Berichten. Nicht nur aus dem “finsteren Mittelalter” – denn zu allen Zeiten wurde Seltsames am Himmel beobachtet. So auch im Jahre 1676 über der Toskana in Italien, wo ein “stark leuchtender Körper in der Form einer Scheibe oder eines Kornsacks oder einer Garbe, aber etwas runder”, über den Himmel flog. Was aber genau war das? Und warum soll sich Mitte der 1960ger Jahre die NASA für den Original-Bericht der Sichtung interessiert und diesen über “Strohmänner” aufgekauft haben? Eine “historische UFO-Sichtung”, die viele Fragen aufwirft, wie Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Fremde Wesen und unbekannte Zeichen am Himmel

In Märchen oder besser gesagt im allgemeinen Volksgut des Mittelalters auchen immer wieder seltsame Wesen auf. Rätselhafte „Kreaturen“, die sich nach solchen Sagen und Legenden immer wieder den Menschen gezeigt haben sollen. Fast wie selbstverständlich waren sie Teil der Welt und existierten zusammen mit den Menschen. Allerdings in einer anderen Welt – in der Anderswelt.

Heute kennt man diese mutmaßlich verschiedenen Wesen unter ebenso verschiedenen Namen: Feen, Trolle, Elfen, Zwerge, Gnome, Kobolde, Inkubus, Sukkubus, „Engel“, Riesen, Unterirdische … um nur einige von ihnen zu nennen. Zahlreiche sehr interessante Berichte über diese Bewohner der Anderswelt wurden auf diesem Blog bereits umfangreich vorgestellt und diskutiert.

Doch die Welt der Mythen, Sagen und Legenden kennt nicht nur derartige Erscheinungen von fremden Wesen, sondern auch Geschichten über „unbekannte Flugobjekte“ am Himmel. Die Chroniken der Vergangenheit sind voll mit derartigen Berichten. Nicht nur aus dem “finsteren Mittelalter”. Es scheint fast so, als sei gäbe es kein Jahr, in dem nicht irgendwo irgendwas am Himmel von Menschen beobachtet wurde (s. dazu die Videos unten).

Viele – nicht alle! – dieser Erscheinungen am Himmel sind auch heute noch recht einfach zu interpretieren und zu erklären. Vor allem als Kometen oder „Feuerbälle aus dem All“. Also verglühende oder sogar explodierende Meteore, die man als große Sternschnuppen bezeichnen könnte. Auch heute noch sind diese Objekte aus dem All natürlich Alltag auf unserem Planeten. Jeder Hobbyastronom weiß um die Herkunft, die Ursache und die Natur dieser Feuerkugeln vom oder am Himmel.

In der Vergangenheit sah das nicht selten ganz anders aus. Obwohl schon in jahrhundertealten Chroniken klar von „Kometen“ gesprochen wird, war der Himmel voller unbekannter Erscheinungen, Wunder und böser Omen. Oftmals deute man sie fromm als von Gott gesandt, da der Allmächtige damit den Menschen eine Art Zeichen geben wollte. Gute ebenso wie schlechte.

UFOs vor Jahrhunderten

Alle diese Himmelserscheinungen lassen sich heute nicht oder nicht mehr rational und naturwissenschaftlich erklären. Entweder, da die Aufzeichnungen in den alten Chroniken und Flugblättern zu vage sind, oder aber, da sie in der Tat äußert ungewöhnlich ausgesehen haben sollen. Dieser Umstand hat schon lange auch das Interesse der UFO-Forschung an derartigen Phänomenen geweckt. Sollten hier, so fragen sich nicht wenige Mystery-Forscher, Erscheinungen gesehen worden sein, die wir heute „UFOs“ nennen? Sind in den ungezählten altertümlichen Berichten auch solche verborgen, die sich nicht durch Kometen oder riesige Sternschnuppen erklären lassen?

Viele UFO-Ermittler sind davon überzeugt. So auch Dr. Roberto Pinotti, der „italienische Erich von Däniken“, wie man ihn auch nennt. Auch Pinotti ist überzeugt, „dass Außerirdische seit Jahrtausenden die Erde besuchen und beobachten“, wie er es mir bei einem Treffen in Italien erklärte. Sie waren auch nie irgendwie „weg“, sondern haben die Menschen nie „verlassen“, so der UFO-Forscher und Gründer des „Centro UFOlogico Nazionale“ weiter.

Pinotti ist in Venedig geboren und studierte an der Universität von Florenz. Und genau dort erschien im 17. Jahrhundert ein Bericht über eine sonderbare Himmelserscheinung, die an vielen Orten Italiens gesehen worden sein soll. Autor war ein Florentiner Schirmmacher namens Francesco Barzini, „der offensichtlich schon seit vielen Jahren in Venedig lebte“, so Pinotti 1990 in seinem Buch „Ufo – Visitatore da Altrove“.

Dieser Barzini war jedoch nicht nur ein Schirmmacher sondern auch von der noch recht jungen Astronomie begeistert. Zu seinen eigenen astronomischen Beobachtungen in Florenz und später in Venedig schrieb er auch einige Abhandlungen. Er „soll der Astronom und Philosoph der friedlichen Stadt Florenz gewesen sein“, schrieb schon Francesco Inghirami 1843 in „Storia della Toscana“ (Bd. 12, S. 202f.). Ein umfangreiches Gesichtswerk in 16 Bänden mit dem „Who is who“ aus Italien.

Ein unbekanntes Objekt 1676 über Italien

Eine seiner Veröffentlichungen trägt den Titel „Ein prägnanter Bericht über ein ungewöhnliches Licht, das am Abend des 31. März 1676 in der gesamten Toskana und an vielen anderen Orten in Italien auftrat“. So heißt es in einer Passage des Werkes über diesen denkwürdigen Abend in Italien:

Am Abend des 31. März 1676 erschien im Himmel über der Toskana ein stark leuchtender Körper in der Form einer Scheibe oder eines Kornsacks oder einer Garbe, aber etwas runder, den man in weniger Zeit, als man für ein Miserere braucht, mit einer oder mehrerer Explosionen von adriatischen Meer zum Mittelmeer fliegen sah (…)“

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Was war dies für ein Objekt, nur ein Meteor? Nach dieser Beschreibung war es zumindest länglich und flog von Norden nach Süden. Begleitet von „einer oder mehreren Explosionen“, was die Sichtung durchaus sehr ungewöhnlich macht. Denn Meteore explodieren nicht mehrfach und fliegen dann weiter, wie es zumindest nach dieser Beschreibung den Anschein hat.

Eine Reihe UFO-Forscher und –Autoren haben diesen Fall von 1676 bereits diskutiert. Zum Beispiel schon 1979 Marcello Coppetti in seinem Buch „UFO: Arma Segreta“. Eine einheitliche Erklärung oder Vermutung haben die wenigsten. Und das war schon im 17. Jahrhundert der Fall, als sich Astronomen über diese Erscheinung stritten. Etwa Geminiano Montanari umfangreich in  „La fiamma volante, gran meteora veduta sopra l’Italia la sera del 31 marzo MDCLXXVI“, 1676 herausgegeben von Frederico Gonzaga. „Physikalische und astronomische Spekulationen“ wurden damals diskutiert, die von Meteoren bis sogar Erdbeben als Auslöser reichten.

Leider ist der vollständige Originalbericht von Francesco Barzini heute verloren, so Roberto Pinotti. Er habe sich in der Nationalbibliothek in Florenz befunden und sei bei der großen Überschwemmung im November 1966 für immer verloren gegangen.

Nicht aus unserem Sonnensystem?

Trotzdem fand sich eine Spur dieser alten Veröffentlichung im Katalog des Antiquariat L. Gonnelli und Söhne in Florenz. Datiert auf dem Mai 1966, so Pinotti weiter. In diesem Katalog sei zu erfahren gewesen, dass „eine amerikanische Behörde, die auch für die NASA arbeitete“, unter anderem dieses Buch von 1676 erworben habe. Dazu soll im Katalog gestanden haben:

An den Pater Astronom der ehrwürdigen Schulen von Florenz, Francesco Valiani, über die seltsamen Beobachtungen eines Himmelskörpers, der, was immer er ist, auf keinen Fall zum Sternensystem gehört.“

Merkwürdig. Und irgendwie wird hier eine Verschwörung suggeriert. Eine Verschwörung der NASA, wie es augenscheinlich herausklingt. Marcello Coppetti führte dieses Zitat vor rund 40 Jahren in seinem Buch ebenso an. Allerdings heißt der „Pater Astronom“ bei ihm „Francesco Valsini“, nicht „Valiani“ wie bei Pinotti 1990. Es gibt noch weitere kleine Unterschiede. Coppetti:

Aber die Nachrichten enden nicht dort. Die Broschüre wurde zusammen mit einer anderen an ein amerikanisches Institut in Florida verkauft, das darum bat, nicht erwähnt zu werden, und das Studien für die NASA, die amerikanische Weltraumbehörde, durchführt. Aus dem Katalog 105 vom Mai 1965 kaufte dieses Institut zwei gedruckte Blätter, die wie folgt beschrieben wurden: (…)“

Folglich kaufte dieses geheimnisvolle Institut auf eigenen Wunsch anonym. Scheinbar auch bereits im Mai 1965 bzw. der Katalog des Antiquariats (von dem hier sogar die Nummer erwähnt wird) war entsprechend datiert. Offensichtlich also ein Jahr früher, wobei die Angabe „Mai“ aber in beiden Aussagen identisch ist.

Was aber „Studien für die NASA“ sein sollen, mit denen das Institut in Florida befasst ist, bleibt rätselhaft. In Florida liegt bekanntlich der Weltraumbahnhof „John F. Kennedy Space Center“ der NASA, den man meistens schlicht nach dem angrenzenden Raketengelände der US-Air Force „Cape Canaveral“ nennt. Ein Zusammenhang wäre sicher zu konstruiert, da zahllose Institute in den USA und weltweit mit der NASA zusammenarbeiten und auch „Studien“ für diese durchführen.

Was hat die NASA damit zu tun?

Was also könnte 1676 am Himmel über Italien geflogen sein, dass die „Form einer Scheibe oder eines Kornsacks oder einer Gabe, aber etwas runder“, hatte? Tatsächlich etwas künstliches, also ein UFO im klassischen Sinn? Und hatte tatsächlich die NASA durch das mit ihr zusammenarbeitende und anonyme Institut Interesse an diesem Bericht aus dem 17. Jahrhundert?

Hier könnte man an geheime UFO-Forschungen denken, die es nachweislich auch in den USA gab. Auch von der Luftwaffe. Als die NASA angeblich den Bericht des „Toskana-UFO“ über eine anonyme Firma kaufen ließ, war es das berühmte „Project Blue Book“. Offiziell eingestellt wurde dieses UFO-Forschungsprojekt 1969 und kann heute online eingesehen werden. Darin keine Spur von dem Vorfall aus Italien oder überhaupt ähnliche mutmaßlicher UFO-Sichtungen vergangener Jahrhunderte.

Das gilt auch für den UFO-Bericht „Scientific Study Of Unidentified Flying Objects“ von Dr. Edward U. Condon und Walter Sullivan aus dem Jahr 1968. Eine Untersuchung der US-Luftwaffe in Zusammenarbeit mit der Universität Colorado, der heute nach dem Herausgeber als „Condon Report“ bekannt und berühmt ist.

In diesem sehr umfangreichen UFO-Report wurde damals jedoch sehr wohl auch das Thema „UFOs in der Geschichte“ behandelt. Und zwar in einem ganzen Kapitel von Samuel Rosenberg, der „biblische UFOs“ genauso darlegt wie entsprechende alte Berichte aus Indien oder Ägypten. In seiner Auflistung von „Antiken UFO-Berichten“ von 213 vor Christus bis 1879 ist dabei kein Beispiel aus dem Jahr 1676 aus Italien genannt.

Die Mutmaßung, dass die NASA oder vielleicht die US-Air Force alte „UFO-Berichte“ sammelte, bleibt also für diesen Fall Spekulation.

Zumal man bedenken muss, dass es unzählige derartige Berichte in den alten Aufzeichnungen gibt, wie eingangs geschildert. Würden diese im Geheimen gesammelt und sogar aufgekauft werden, wie es die Geschichte mit dem Antiquariat-Katalog anzudeuten scheint, wüsste man davon. Denn wenn massenhaft jahrhundertealte Chroniken und Berichte mit solchen Inhalten „aus dem Verkehr gezogen“ werden, bliebe das nicht unbemerkt …

Video-Auswahl zum Thema

Video vom 28. April 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 24. März 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 31. Juli 2018 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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KI entdeckt auf NASA-Fotos künstliche Strukturen im All – wo (angeblich) überhaupt keine sind +++ Video +++

VIDEO: KI entdeckt Alien-Bauten im All, wo angeblich keine sind (Bilder: PixaBay / NASA / G. G. De la Torre / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: KI entdeckt Alien-Bauten im All, wo angeblich keine sind (Bilder: PixaBay / NASA / gemeinfrei / G. G. De la Torre / Montage: Fischinger-Online)

Wenn Außerirdische vor Jahrtausenden hier waren oder sogar noch hier sind, könnten nicht Spuren dieser Fremden auch auf anderen Himmelskörpern zu finden sein? Zum Beispiel auf dem Mond, dem Mars oder Asteroiden im Sonnensystem? Eine spannende Überlegung. Tatsächlich wollen auch immer wieder Menschen genau diese Spuren gefunden haben. Auf NASA-Fotos von Raumsonden oder Landerobotern, auf den denen Bauwerke und andere künstliche Strukturen zu sehen sein sollen. Für Skeptiker sind das Irrtümer, optische Täuschungen, zu viel Phantasie oder Spekulationen des menschlichen Auges und Verstandes. Nun gab es dazu ein Experiment mit einer KI, mit einer Künstlichen Intelligenz. Tatsächlich sah aber auch die KI das so. Auch sie erkannte in der quadratischen Anomalie eine künstliche Struktur! Tatsächlich erkennt auch die KI auf Fotos aus dem All “Alien-Bauten”, wo eigentlich überhaupt keine sein sollen. Ein sehr interessantes Experiment, das jedoch sehr viele Fragen aufwirft, wie Ihr es in diesem YouTube-Video erfahrt.


Künstliche Intelligenz finden ebenso künstliche Strukturen im All

Immer wieder sollen auf Aufnahmen von anderen Himmelskörpern in unserem Sonnensystem künstliche Strukturen zu sehen sein.

Vieles wurde dabei angeblich schon auf Aufnahmen der NASA von Raumsonden oder Landern und Rovern auf anderen Welten entdeckt. Zum Beispiel Bauwerke, Relikte aller Art, UFOs, Aliens, Roboter, Insekten, Pflanzen und Pyramiden auf dem Mars. Oder sogar Monumente und UFO-Basen auf dem Mond.

Skeptiker sagen zu diesen sicher sehr oft phantasievollen Deutungen und Spekulationen: Alles optische Täuschungen oder im besten Fall falsche Interpretationen. Genau dazu gab es jetzt ein interessantes Experiment.

Einer KI, einer Künstlichen Intelligenz, und realen menschlichen Probanden wurden Fotos einer seltsamen Struktur auf dem Zwergplaneten Ceres vorlegt. Vielfach wurde dieses rechteckige Gebilde auf Ceres in den letzten Jahren als „Alien-Bauwerk“ interpretiert. Tatsächlich sah aber auch die KI das so. Auch sie erkannte in der quadratischen Anomalie eine künstliche Struktur!

Ein sehr interessantes Experiment, das jedoch sehr viele Fragen aufwirft, wie Ihr es in diesem YouTube-Video erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 1. Feb. 2020 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Eine bemannte Mondlandung bereits 2024? Die NASA bräuchte dafür 35 Milliarden Dollar extra

Eine Mondlandung 2024 würde der NASA 35 Milliarden Dollar extra kosten (Bilder: "Apollo 11" 1969/NASA)
Eine Mondlandung 2024 würde der NASA 35 Milliarden Dollar extra kosten (Bilder: “Apollo 11” 1969/NASA)

Raumfahrt kostet Geld. Sehr viel Geld. Und besonders die bemannte Raumfahrt verschlingt Unsummen, was seit jeher von den Kritikern angemahnt wird. Trotzdem gibt es viele ehrgeizige Pläne für die Zukunft der bekannten Raumfahrt. Die Landung von Menschen auf dem Mond und auch auf dem Mars stehen dabei hoch im Kurs. US-Präsident Donald Trump gab unlängst bekannt, dass die USA und NASA wieder auf dem Mond landen sollen oder wollen. Nach den überaus optimistischen Plänen sogar schon in wenigen Jahren. Die NASA hat jetzt der US-Regierung vorgerechnet, wie viel Geld sie für eine Rückkehr zum Mond zusätzlich benötigt. Und das ist nicht wenig – auf den ersten Blick.


Mondlandung 2024

Seit die NASA im Kalten Krieg 1969 erstmals mit der Mission “Apollo 11” die erste Mondlandung schaffte, sind viele Menschen von der der Raumfahrt fasziniert. Auch die weiteren Mondlandungen der “Apollo”-Missionen bis 1972 (“Apollo 17”) durch die USA beflügelten die Phantasie. Auch bei den Skeptikern, die hier kein Raumfahrtprogramm sehen, sondern eher eine Raumfahrt-Show. Sie sagen, dass die Mondlandungen durch die NASA fingiert waren und in Wahrheit nie ein Mensch auf dem Mond war.

Wenn dem so wäre, will das die USA aber in Kürze endgültig ändern. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, dass nach Jahrzehnten wieder bemannte Missionen zum Mond fliegen sollen. Amerika soll so unter anderem ihre Vormachtstellung im All und für die Zukunft sichern. Immerhin ist der Weltraum längst zu einem boomenden Geschäft geworden, an dem auch private Unternehmen immer mehr teilhaben wollen.

Prestigeträchtiger als eine Mondlandung geht es wohl kaum. Was da die ferne und nicht ganz so ferne Zukunft noch alles bringen wird, steht in den Sternen.

Geplant ist unter anderem auch eine kleine Raumstation am Mond. Die Station “Lunar Orbital Platform-Gateway” (s. Beitrag HIER), die in einem Orbit um unsere Trabanten kreisen soll. Eine Art Ausgangsbasis für bemannte Landungen und Forschungen auf dem Mond. Ein gesetztes oder eher ursprüngliches Ziel für dieses Unternehmen war bereits das Jahr 2028. Im Jahr 2028 wäre dann ebenso eine bemannte Landung auf der Oberfläche des Mondes geplant gewesen. Sogar jährliche Mondlandungen sind geplant, sowie die Nutzung der Station für bemannte Flüge zum Mars in den 2030ger Jahren.

Dieser Zeitplan wurde aber mehr oder weniger verworfen und verschoben. Nicht nach hinten, wie man annehmen könnte, sondern die Mondlandung wurde auf das Jahr 2024 vorverlegt.

35 Milliarden Dollar Kosten extra

Fieberhaft arbeiten die Techniker und Wissenschaftler an diesen Zielen des sogenannten “Artemis”-Programm. Schon 2022 soll das Antriebsmodul der Raumstation zum Mond geschickt werden. Ein Jahr später ein erstes Wohnmodul für die zukünftigen Mond-Astronauten, die dann ab 2024 folgen sollen. Das übernimmt allerdings nicht die NASA, sondern das private Weltraumunternehmen “SpaceX” von Elon Musk mit der Schwerlast-Rakete “Falcon Heavy”.

Das Budget der NASA ist bekanntlich riesig. Doch es reicht nicht für das Ziel, Menschen bereits im Jahr 2024 auf dem Mond zu landen. So zumindest Doug Loverro von der NASA, der dort für die bemannten Missionen zuständig ist. Nach einem Bericht von “Ars Technica” würde die NASA zur Erfüllung dieser Ziele 35 Milliarden Dollar mehr benötigen. Also rund 32 Milliarden Euro, die auf das gewaltige bereits vorhandene Budget oben drauf kommen müssten.

Die US-Regierung unter Donald Trump hat bisher der NASA von 2020 bis 2023 “nur” 103,6 Milliarden Dollar im Haushaltsentwurf vorgesehen. Zwar ist der NASA-Chef Jim Bridenstine zuversichtlich, dass man mit den Geldern sehr gute Fortschritte machen wird, aber reichen würde es nicht. Bis 2024 – der anvisierten Landung auf dem Mond – wären die Zusatz-Milliarden notwendig, so die NASA. Beispielsweise zur Entwicklung von Landesystemen. Nur das benötigt allein im Geschäftsjahr 2021 3,37 Milliarden Dollar.

Politisch sei “die Sicherstellung der vollständigen Finanzierung des Artemis-Programms eine schwierige Aufgabe”, so “Ard Technica”. Und Eddie Bernice Johnson, Vorsitzende des Wissenschaftskomitees im US-Repräsentantenhaus, wird mit den Worten zitiert:

Ich bin zutiefst besorgt und enttäuscht über die destruktiven Kürzungen wichtiger ziviler und wissenschaftlicher Technologieprogramme. Obwohl es Lichtblicke gibt, schädigt dieser Vorschlag insgesamt wichtige Teile des föderalen Wissenschafts- und Technologieunternehmens unseres Landes, die unsere Wirtschaft antreiben, unsere Nation wettbewerbsfähig halten und unsere Umwelt schützen.

Ich bin zuversichtlich, dass der Kongress diese schlecht beratenen Kürzungen ablehnen wird, wenn wir diesen Haushaltsantrag in unseren Genehmigungs- und Aneignungsprozessen berücksichtigen.”

Gespart wird bekannt überall! Und obwohl die NASA Milliarden Dollar durch private Trägerraken sparen kann, bleibt es spannend, ob die NASA ihre ehrgeizigen Ziele in diesem Zeitrahmen verwirklichen kann.

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NASA-Mission “Mars 2020” zum Mars: Wird sie den definitiven Beweis für Leben im All bringen? +++ Video +++

VIDEO: Die Mission "Mars 2020" der NASA zum Mars: Wird sie den definitiven Beweis für Leben im All bringen? (Bild: NASA)
VIDEO: Die Mission “Mars 2020” der NASA: Wird sie den definitiven Beweis für Leben im All bringen? (Bild: NASA)

In diesem Jahr startet die NASA die Mars-Mission “Mars 2020” zum Roten Planeten. Eine ehrgeizige Mission mit einem Rover, die wie keine zuvor nach Leben suchen soll. Vergangene oder noch existierende Organismen, die damit den Beweis für Leben im All liefern würden. Welche ehrgeizigen Ziele die NASA mit dieser neuen Mission verfolgt und wo sie nach Leben suchen wird, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Leben im Universum?

Wann findet die Menschheit den definitiven Beweis für Leben im All (auf dem Mars)? Und das ganz offiziell und damit ohne irgendwelche Verschwörungstheorien?

Erstaunlicherweise könnte das schon sehr bald sein! Und zwar durch die Mission “Mars 2020” der NASA, die im Sommer 2020 starten soll. Keine andere Mission zum Mars war mit ihrem Rover an Bord bisher so sehr darauf ausgelegt Leben auf dem Mars zu finden, wie diese. Vergangenes oder noch bestehendes.

Auch wenn dieses Leben auf unserem Nachbarplaneten nur Mikroorganismen wie Bakterien sein sollen, wäre der Nachweis eine sensationelle Entdeckung. Denn wenn sich herausstellt, dass sich hier wie dort unabhänig voneinander Leben in nur einem Sonnensystem entwickelte, hieße das: Leben im Universum ist der “Normalzustand” …

Alles über diese überaus spannende Mission zum Roten Planeten in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

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“Wahrheitsembargo” bei der NASA? Wenn UFOs bei der ISS auftauchen, muss die NASA den Live-Stream aus dem All unterbrechen (+ Video)

"Wahrheitsembargo" bei der NASA: Wenn UFOs bei der ISS auftauchen - muss die NASA den Live-Stream unterbrechen! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Wahrheitsembargo” bei der NASA: Wenn UFOs bei der ISS auftauchen – muss die NASA den Live-Stream unterbrechen! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Webcams stehen heute an jeder Ecke und machen alle paar Sekunden ein Bild und versenden es online durch das Netz in die ganze Welt. Solche Live-Streams sind durchaus sehr beliebt, etwa bei Touristenorten und Sehenswürdigkeiten. Auch auf der Internationalen Raumstation ISS findet sich eine derartige Kamera, die aus dem Weltraum für alle Interessierten Bilder zur Erde sendet. Was aber passiert wenn diese Live-Cam plötzlich ein UFO einfängt, wie es angeblich bereits geschehen sein soll? Laut dem UFO-Aktivisten Stephen Bassett ist dann der Fall klar: Die NASA ist gezwungen sofort die Übertragung zu beenden! Wie er darauf kommt, und warum der NASA “die Hände gebunden” sein sollen, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


UFOs an der Internationalen Raumstation ISS

Webcams oder Videokameras, die praktisch 24 Stunden live Bilder von ihrem Standort online in die ganze Welt versenden, gibt es heute fast schon an jeder Straßenecke. Eine vor allem auch an Urlaubsorten beliebte Technik, die alle paar Sekunden eine Aufnahme macht und verschickt.

Doch solche Live-Bilder kann man längst auch aus dem Weltraum empfangen. Von der Internationalen Raumstation ISS, die rund 400 Kilometer über unseren Köpfen ihre Bahnen zieht.

Bequem auf dem Sofa am Handy oder am PC im Büro kann hier der Nutzer live sehen, was auch die Astronauten auf der Raumstation sehen. Zwar nur aus einem relativ festen und begrenzen Blickwinkel, aber immerhin.

Da ist es mehr als verlockend diese Bilder der ISS-Webcam nach mutmaßlichen UFOs hin abzusuchen. Zufällig ins Bild geratene „Unbekannte Flugobjekte“, die dann ebenso zufällig von der ISS aus an den Planeten Erde gesendet wurden. Genau das wird auch seit vielen Jahren von einigen UFO-Forschern und –Fans getan, was immer wieder zu Meldungen im Sinne von „UFOs bei der ISS gesichtet!“ führte. Und davon gibt es nicht wenige Meldungen in der Grenzwissenschaft.

Im Oktober 2014 habe ich zu einer dieser Sichtungen ein Video auf YouTube gemacht, das ich Euch unten nochmal einbinde. Auch wenn solche ISS-UFO-Meldungen in der UFO-Forschung zu zahlreich sind, um über jede einzelne zu berichten.

UFO-Zensur bei der NASA

Der UFO-Forscher Stephen Bassett ist jedoch skeptisch was UFO-Bildet von der ISS-Webcam angeht, wie er jüngst in einem Interview mit dem „Daily Star“ sagte. Bassett, der vor allem aufgrund seiner Aktivitäten im Bereich „UFO Disclosure“ und als Leiter der „Paradigm Research Group“ bekannt ist, glaubt, dass die NASA bei entsprochen Bilder der ISS zensiert wird.

Seiner Meinung nach würde die Regierung der USA die Weltraumbehörde NASA dazu zwingen den Live-Stream von der ISS sofort zu unterbrechen, sollten entsprechende Aufnahmen gemacht werden. Hier spricht Bassett von einem „Wahrheitsembago“ in Sachen UFOs, das er seit vielen Jahren immer wieder kritisiert.

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Die Menschen auf der Erde würden in diesem Fall nur die Meldung „vorübergehender Verlust des Signals“ statt Live-Bilder sehen, so der UFO-Aktivist. Da aber das Bildsignal des Live-Stream von der Raumstation ISS immer wieder mal unterbrochen ist, öffnet das Raum für unendliche Spekulationen. Technische Störung oder UFO? Wer will das schon mit Bestimmtheit sagen können?

Stephen Bassett ist jedenfalls überzeugt, dass die US-Regierung die NASA für diesen Fall fest im Griff habe. Sie würde der nationalen Sicherheit der USA unterliegen und damit zum Abbruch der Übertragung gezwungen. Der Weltraumbehörde seien „die Hände gebunden“ und beim Thema Außerirdische „müssen sie lügen“, ist Bassett sicher. Die NASA stünde „unter Druck“ und muss daher alles rund um Aliens und UFOs umgehend an das Pentagon weiterleiten und dazu – schweigen …

Bassett weiter:

Wenn sie also die Videokameras ausschalten, weil etwas an der Raumstation vorbei fliegt, ist die NASA nicht der Bösewicht.

Sie halten sich im Wesentlichen an das Gesetz, wie es das nationale Sicherheitsgesetz vorsieht, und tun einfach nichts, was das Wahrheitsembargo gefährden würde, da es nach dem Gesetz der nationalen Sicherheit bestehen bleiben muss.

Ich respektiere die NASA sehr, aber sie ist in einer unmöglichen Position.“

Ein “Wahrheitsembargo” bei UFOs

In der Tat gibt es diverse Weltraumgesetze, Regelungen und Abkommen, wie auf diesem Blog mehrfach berichtet. Auch und vor allem im Zusammenhang mit allem Außerirdischen, was, wie in diesem Artikel HIER detailliert ausgeführt, offiziell jedoch als abgeschafft gilt.

Es ist sehr wohl vorstellbar, dass die NASA so reagiert oder reagieren muss. Nur weil etwas vorstellbar ist, muss es aber nicht den Tatsachen entsprechen. Auch Bassett liefert für seine Behauptungen keinerlei eindeutige Beweise.

Doch für ihn ist die NASA in einer fast schon traurigen Situation, da Außerirdische offiziell geleugnet werden. Würde sich das ändern, gäbe es einen Boom der Weltraumforschung und die Mitarbeiter der NASA „würden Partys schmeißen“:

Das Aufheben des Wahrheitsembargos der Offenlegung wird für die NASA offensichtlich einen gewaltigen Aufschwung bedeuten (…)

Das Interesse an Weltraum und Weltraumforschung wird zunehmen und explodieren, und der NASA wird das zugutekommen.

Und so werden sie am Tag, nachdem das Staatsoberhaupt die ET-Präsenz endgültig bestätigt hat, viele freudige Partys in verschiedenen NASA-Einrichtungen im ganzen Land veranstalten.“

Wollen wird es hoffen …

YouTube-Video zum Thema

Video vom 22. Okt. 2014 auf Fischinger-Online

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Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Hinweise für früheres Leben auf dem Mars übersehen? +++ YouTube-Video +++

Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Hinweise für früheres Leben auf dem Mars übersehen? (Bilder: NASA)
Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Hinweise für früheres Leben auf dem Mars übersehen? (Bilder: NASA)

Der Nachbarplanet Mars fasziniert die Menschen seit eh und je. Und selbst nach Jahrzehnten der Raumfahrt und der Erforschung des Mars mit Sonden, Robotern und Rovern wissen wir noch immer nicht, ob es auf dem Planeten (primitives) Leben gab. Oder vielleicht sogar noch gibt. Trotz intensiver Suche nach diesen Mikroorganismen. Allerdings tauchen immer wie Fotos vom Mars auf, auf denen angebliche Mars-Anomalien entdeckt worden sein sollen. Von Pyramiden von Aliens über versteinerte Knochen bis hin zu UFOs und allerlei Gegenstände wollen emsige Mystery-Jäger bereits auf Mars-Fotos der NASA entdeckt haben. Ein NASA-Foto mit einer mutmaßlichen Mars-Anomalie ist dabei eher in den Hintergrund gerückt. Vielleicht, das es nicht spektakulär genug ist und keine Alien-Bauten zeigt, wie angeblich auf anderen Bilder zu sehen. Was es aber zeigt, ist nach dem „sieht-aus-wie-Prinzip“ dennoch sehr interessant. Warum zeige ich in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Sogenannte Mars-Anomalien sind dein fester Bestandteil der Grenzwissenschaft und UFO-Thematik. Darüber habe ich auf diesem Blog und in YouTube-Videos immer wieder berichtet.

Ein Foto des NASA-Rovers “Curiosity” von 2014 ist dabei eher weniger beachtete worden (s. a. Details zum Thema HIER). Wahrscheinlich … da es wenig „sensationell“ eben keine außerirdischen Objekte oder Alien-Basen zeigt bzw. zeigen soll.

Was es aber zeigt, ist nach dem „sieht-aus-wie-Prinzip“ dennoch sehr interessant. Warum, zeige ich in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 29. März 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Sieben Millionen Dollar von der NASA für die Suche nach außerirdischem Leben – vor unserer Haustür. Doch: Warum?

7 Millionen Dollar von der NASA für die Suche nach außerirdischem Leben (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
Auch in unserem Sonnensystem kann es außerirdisches Leben geben, das die NASA finden will. Die Collage zeigt (nicht maßstabsgetreu) die Kandidaten-Beispiele Mars, Europa, Titan, Ganymed und Enceladus  (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Glauben wir den Beteuerungen von Astronomen und allgemein Weltraum-Forschern, wimmelt es in unserem Universum vom Leben und auch außerirdischen Zivilisationen. Wir müssen sie nur finden. Sofern nicht eines Tages Aliens vor unserer planetaren Tür stehen oder ein SETI-Projekt ein außerirdisches Signal einer andern Zivilisation empfängt, finden wir dieses Leben im All am Ehesten in unserem eigenen Sonnensystem. Denn auch direkt vor unserer Haustür könnte es vor Leben wimmeln, das sich auf verschiedenen Himmelskörpern bislang unseren Blicken entzogen hat. Ob auf dem Mars oder einem fernen Mond um Jupiter oder Saturn: Jetzt hat die NASA sieben Millionen Dollar freigeben um neue Technologien zu entwickeln, die diese außerirdischen Nachbarn finden können. Was die NASA und Wissenschaftler warum vorhaben, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Unser “bewohntes” Sonnensystem

Erzählt man einen Laien, dass es in unserem eigenen Sonnensystem, etwa auf dem Planeten Mars, außerirdisches Leben geben könnte (oder gab), wird er sich mit dem Zeigefinger lächelnd an den Kopf tippen. Legt man dann nach, und sagt, dass es vielleicht sogar auf 5, 6 oder mehr Himmelskörpern vor unserer Haustür diese Außerirdischen geben könnte, wird derjenige vielleicht schon seine Hand vor die Stirn legen. Wagt man es dann seinem Gegenüber auch noch zu sagen, dass möglicherweise sogar auf Kometen und Asteroiden Leben existiert, vernimmt man womöglich nur noch ein müdes Stöhnen … noch bevor man sich erklären kann.

Möchte man seinen Gesprächspartner loswerden, fügt man noch an, dass das Leben auf der Erde ursprünglich sogar durch Asteroiden und Kometen aus All hierher gekommen sein könnte.

Das macht nichts, denn in in dieser Hinsicht ist die Allgemeinbildung schlicht und einfach aus dem letzten Jahrtausend. Und zur Ehrenrettung muss man sagen, dass auch die Weltraum- und Planeten-Forschung einst genauso dachte. Doch diese machte Fortschritte und der wissenschaftliche Zweig der “Astrobiologie” ist längst eine ernste und angesehene Wissenschaft geworden.

Von “richtigen Aliens” vor unserer kosmischen Haustür, also jene (UFO-)Kreaturen, wie sie heute in aller Munde sind, spricht dabei natürlich niemand. Lediglich in den Köpfen der meisten Menschen herrscht das Bild von solchen Aliens vor, wenn sie irgendwie beiläufig etwas von Leben im All aufschnappen. Kein Wunder, dass sich dann der Laie an den Kopf tippt, wenn er etwas von fremden Leben in unserem Solarsystem vernimmt …

Ungeahnte Astrobiologie

Tatsächlich hat sich in den letzten Jahrzehnten eine ungeahnte Astrobiologie (auch Exobiologie) entwickelt, die sich mit Leben im All auseinander setzt. Man ist unlängst davon ab, nur auf Planeten wie die Erde (die wir erstmal finden müssen) die Entwicklung und Existenz von Leben anzunehmen. Selbst auf Monden, auf denen es flüssiges Methan regnet (Saturn-Mond Titan) oder die kilometerdick mit Eis bedeckt sind und deren Oberflächen-Höchsttemperatur -150 Grad Celsius beträgt (Jupiter-Mond Europa), könnte es Leben geben.

Vor wenigen Jahrzehnten war das in der Astrobiologie noch undenkbar.

Heute sieht das anders aus, da selbst auf unserem Planeten extreme Mikroorganismen – die sogenannten Extremophile – leben. Beispielsweise Organismen, die sich in Batteriesäure pudelwohl fühlen. Andere, die unter enormen Druck bei über 120 Grad Celsius leben und sich von hochgiftigen und stinkendem Schwefelwasserstoff ernähren. In giftigem Benzol oder im Kühlwasser von Atomreaktoren gedeihen wieder andere dieser extremophilen Organismen prächtig.

Aus Welten außerhalb der Erde übertragen heißt das für die Astrobiologie, dass das Leben immer seine Nischen findet. Folglich revidierte die Astronomie ihre Ansichten, wo und wie außerirdisches Leben zu finden sein könnte. Damit eben auch auf diversen Himmelskörpern innerhalb unseres eigenen Sonnensystems, auf denen solche primitiven und zugleich beeindruckenden Mikroorganismus durchaus leben könnten.

In einigen sehr wenigen Fällen könnten diese Außerirdischen sogar weit mehr als bakterielle Extremophile sein, so die Thesen der Astrobiologie. Vor allem auf dem Jupiter-Mond Europa, der unterhalb seines scheinbar undurchdringlichen Eispanzer von 15 bis 18 Kilometern Dicke einen Ozean aus flüssigem Wasser von rund 100 Kilometern besitzt.

Außerirdische Fische

Auch wenn die Berechnungen schwanken, ist man sich einig, dass die Gravitation des Riesenplaneten Jupiter auf Europa flüssiges Wasser existieren lässt. Das Zerren der Genzeiteinkräfte an dem kleinen Mond erwärmt sein Inneres und lässt so das Eis unter dem Panzer schmelzten. Vergleichbar damit, wenn man ein Stück Metall hin und her biegt, dass sich an der entsprechen Stelle erwärmt. Denkbar ist zudem, dass auch Vulkanismus oder heiße Quellen unter dem Eisschild für zusätzliche Wärme sorgen.

Selbst höheres Leben, vergleichbar mit irdischen Fischen, wird auf Europa nicht unbedingt ausgeschlossen.

Leben könnte überall existieren und die Suche nach diesen Aliens vor unserer Haustür dauert nun schon Jahrzehnte. Die Thesen der Astrobiologie gehen heute sehr weit. Selbst die Idee, dass Kometen und Asteroiden in der ganzen Galaxis primitives Leben geradezu verteilen könnten (“Panspermie-Hypothese“), wird längst ernsthaft debattiert.

Noch wissen wir es nicht. Vielleicht erkennen wir außerirdisches Leben ganz einfach nicht (s. a. HIER & HIER). Doch genau für solche “Fälle” hat die NASA jetzt ein neues Sieben-Millionen-Dollar-Projekt in Auftrag gegeben: Das interdisziplinäre “Laboratory for Agnostic Biosignatures“, ein “Labor für agnostische Biosignaturen”.

Vorstoß ins Unbekannte

Das “Laboratory for Agnostic Biosignatures”(LAB) ist Teil des “Network für Life Detection” (NfoLD) – also einem wissenschaftlichen Netzwerk, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leben im All zu identifizieren. Dazu heißt es unter anderem:

Neben LAB startet NfoLD, ein Forschungskoordinationsnetzwerk mit mehreren Institutionen, das sich auf die Entwicklung von Technologien und Techniken zur Erkennung von Leben in anderen Welten konzentriert.

Nach jahrzehntelanger Forschung, die unser Verständnis von der Bewohnbarkeit, den Grenzen des Lebens und bewohnbaren Umgebungen auf anderen Planeten und Monden unterstützt und erweitert, wird NfoLD die Grenzen der Forschung eröffnen, indem es die Lebenserkennungs-Community katalysiert und verbindet, um die Grundlagen für Studien zu schaffen, die die Suche nach außerirdischem Leben erlaubt, um in unerforschte Gebiete vorzustoßen.

Dr. Sarah Stewart Johnson vom LAB verweist mit Blick auf die neuen Entwicklungen und Entdeckungen in der Astrobiologie darauf, dass wir bei der Suche nach Leben im All unsere irdischen Vorstellungen schlicht über Bord werfen müssen:

Unser Ziel ist es, über das, was wir derzeit verstehen, hinauszugehen und Wege zu finden, um Lebensformen zu finden, die wir uns kaum vorstellen können.

Man müsse sich das Unvorstellbare vorstellen können, meint auch Dr. Heather V. Graham vom “Goddard Space Flight Center” der NASA zu den neuen Ansätzen.

“Unbeschreibliche Fremdartigkeit”

Im All und eben auch in unserem eigenen Sonnensystem, könnte das Leben ungeahnte Entwicklungen durchlaufen haben:

Wenn das Leben auf eine agnostische Art und Weise erfasst wird, werden keine besonderen Merkmale des irdischen Lebens verwendet.”

Graham verweist darauf, dass neue Indikatoren entwickelt werden müssen, die sich eben nicht an den Zeichen für Leben auf unserem Planeten richten. Zum Beispiel eine Häufig von chemischen Elementen auf einem anderen Himmelskörpern, die vielleicht auf das Vorhandensein von Leben zurückzuführen seine. Die Biochemie der Erde könne man nicht eins zu eins in All übertragen, so sind sich alle Experten des LAB einig.

Astrobiologin Sarah Stewart Johnson, unter anderem Assistents-Professor für Planeten-Wisssenschaft und Leiterin des “Johnson Biosignatures Lab” von der Universität Georgetown in Washington:

Die unbeschreibliche Fremdheit anderer Welten hat uns immer wieder beeindruckt. Die Suche nach außerirdischem Leben geht jedoch häufig auf Annahmen zurück, die auf Erfahrungen mit der Erfassung von Leben auf der Erde beruhen.

Um das zu tun, müssen wir weniger darüber nachdenken, ob das Leben zu unseren Vorstellungen über das Leben passt, und mehr darüber, wie der Unterschied zwischen dem, was wir sehen, und dem, was wir von einer abiotischen Umgebung erwarten können, quantifiziert wird.

Sieben Millionen Dollar für Alien-Bakterien

Die Untersuchung der chemischen Komplexität auf anderen Himmelskörpern wie Mars oder einem Eismond in unserem Sonnensystem, ist teilweise längst Routine. Zahlreiche Sonden der NASA & Co. machen dies seit Jahrzehnten. Und doch würden sie wortwörtlich immer nur an der Oberfläche kratzen, wenn es um die Suche nach fremden Organismen geht.

Hier bedarf es neuer Blick- und Zielrichtungen, die die NASA als Weltraumorganisation bei zukünftigen Missionen berücksichtigen muss. Aber auch bei der Analyse aktueller und vergangener Daten und Forschungsergebnisse diverser Weltraum-Missionen. Auch müssen organischer und anorganischer Bausteine und Substanzen in Asteroiden bzw. Meteoriten in dieser Hinsicht neu bewertet werden. Sie könnten die Entwicklung von zukünftigen Technologien und Methoden zur Erkennung von außerirdischem Leben voran bringen.

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Vorausgesetzt, dass alle irdischen Indikatoren außen vor bleiben, so die Astrobiologen. Die Seite “astrobiology.com” beschreibt das in einer Meldung vom 4. November 2018 so:

Die NASA hat Finanzmittel für ein neues interdisziplinäres Projekt namens Laboratory for Agnostic Biosignatures (LAB) vergeben. Der Zuspruch in Höhe von fast sieben Millionen US-Dollar wird für die Entwicklung neuer, nicht erdähnlicher Lebenserkennungsverfahren für den Einsatz auf dem Mars und auf den Eismonden von Jupiter und Saturn verwendet.

Sieben Millionen Dollar nur für die Entwicklung neuer Technologien und Methoden, um vielleicht auf dem Mars oder einem Mond irgendwelche Organismen zu finden (oder nicht)? Außerirdische Bakterien, die vielleicht seit Milliarden Jahren tot sind?

Geldverschwendung?

Für Kritiker der Verschwendung von Geldern in der Wissenschaft, von denen es bekanntlich nicht wenige gibt, ein gefundenes Fressen. Allerdings sind sieben Millionen Dollar keine wirkliche Summe für die Überstützung eines solches Vorhaben durch die NASA oder einer anderen Organisationen. Eher sogar sehr wenig im Vergleich zu all den Kosten und Ausgaben, die die Weltraumforschung, Raumfahrt und Wissenschaft allgemein hat.

Zumal die dann entwickelten Techniken für “nicht erdähnlicher Lebenserkennungsverfahren” erst noch zu ihren jeweiligen Einsatzorten im Sonnensystem gebracht werden müssen. Was natürlich ganz klassisch mit Raketen, Weltraumsonden und Landemodulen auf den Himmelskörpern erfolgen wird. Mit wesentlich hören und weiteren Kosten!

Buchstäblich Milliarden Gelder werden in den Himmel geblasen.

Ist die eventuelle Entdeckung von außerirdischen Mikroorganismen im All, die vielleicht (neben theoretischen Alien-Fischen) auf dem Mond Europa leben oder vielleicht mal vor Milliarden Jahren mal auf dem Mars, das wert, fragen Raumfahrt-Kritiker. Warum mit all diesem Geld nicht mal erst einmal auf unserem eigenen Planeten für Ordnung in Bezug auf das Leben sorgen, bevor man es zum Mond schießt? Kritiken, die nicht ganz zu unrecht immer wieder anklingen.

Was denkt Ihr darüber? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Neues Geld für SETI und die Suche nach ET: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause wieder nach Außerirdischen suchen?

SETI: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause bald wieder nach Außerirdischen suchen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
SETI: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause bald wieder nach Außerirdischen suchen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die US-Weltraumbehörde NASA sucht seit 25 Jahren nicht mehr nach Außerirdischen? Das mag seltsam klingen, da die NASA in den Augen der meisten Menschen sicher die Institution ist, die nach anderen Zivilisationen im All sucht oder suchen sollte. Immerhin erfahren wir regelmäßig durch die Medien von diversen NASA-Missionen, die irgendwo im All nach Leben suchen oder in naher Zukunft suchen werden. Das ist zwar richtig, aber bereits 1993 hat sie NASA ihre Suche nach außerirdischen Zivilisationen in Form von SETI-Projekten (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) eingestellt. Das könnte sich jetzt ändern, denn ein Gesetzentwurf im US-Kongress sieht vor, der NASA wieder Millionen an staatlichen Geldern für die Suche nach ET zur Verfügung zu stellen. Warum es zu diesem “Sinneswandel” kam, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

SETI, NASA und ET

Die “Suche nach außerirdischer Intelligenz” mit Radioteleskopen und anderen modernen Technologien ist im Grunde genommen Jahrzehnte alt (s. a. HIER).

Jeder Weltraum- und Alien-Fan kennt diese Technologie, bei der Astronomen versuchen Signale aus dem All zu empfangen, die eindeutig von Außerirdischen stammen: Radiosignale, die irgendwelche Aliens absichtlich oder unabsichtlich in der Vergangenheit in das All geschickt haben, und die wir mit unseren Teleskopen auf der Erde registrieren können. Diese rasen mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum und könnten einen unumstößlichen Beweis für eine Alien-Zivilisation liefern.

Trotz einer bereits Jahrzehnte andauernden Suche nach diesen Signalen von ET fanden die Astronomen bis heute keinen Beweis für solche künstlichen Botschaften. Und das, obwohl auch unsere Erde unbeabsichtigt und absichtlich solche Radiosignale in das All abstrahlt. Theoretisch könnten diese irdischen “Funkfeuer” von Außerirdischen empfangen werden, die dann wiederum darauf antworten könnten.

Ein Problem ist hierbei natürlich, dass diese Aliens auch noch leben/existieren, sie eine entsprechende technologische Entwicklung beim Empfang haben  und auch “in unserer Nähe wohnen”. Würde beispielsweise eine bewusst an Außerirdische geschickte Nachricht (= “Active SETI“) von heute in 1.000 Jahren eine fremde Intelligenz in 1.000 Lichtjahren Entfernung erreichen – dauert deren Antwort erneut 1.000 Jahre, bis sie an der Erde ankommt.

Auch wenn sich Radiosignale mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, würde der Weg zwischen unseren Nachbarsternsystem Alpha Centauri und uns immer noch rund 4,5 Jahre dauern. “Hallo, wie geht es Euch?” – “Danke, gut. Und Euch?” dieses theoretische Gespräch würde neun Jahre mit unseren kosmischen Nachbarn dauern.

Das kling nicht sehr ermutigend. Obwohl der Empfang eines eindeutigen Signals einer außerirdischen Zivilisation fraglos die größte Entwicklung der Menschheit wäre.

Trotzdem hat die NASA seit dem Jahr 1993 keine Gelder mehr für SETI-Projekte ausgegeben. Die Finanzmittel dafür wurden schlicht gestrichen. Das war natürlich lange nicht das Ende von SETI, das sich danach mehr und mehr in private Hände verlagert hat. Immerhin existiert auch das legendäre SETI Institut in den USA bis heute und weltweit suchen Radioastronomen nach diesem Heiligen Gral der Alien-Forschung, wie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder berichtet.

20 Millionen Dollar für die Alien-Suche?

Der US-Kongress, die Öffentlichkeit sowie Wissenschaftler sahen SETI immer mit gemischten Gefühlen. Warum Millionen für Alien-Projekte ausgeben, deren Erfolg ungewiss und deren Nutzen nicht erkennbar ist? Seit es SETI überhaupt gibt, fragen sich genau das viele Menschen. Und natürlich die Raumfahrtbehörde NASA bei der Festlegung ihrer Prioritäten.

Natürlich sucht die NASA nach Leben im All. Aber in unserem Vorgarten mit Raumsonden und Roboter-Rovern, was ebenso alles andere als günstige Projekte sind. Man denke hier nur an die zahllosen Missionen zum Mars sowie die dortigen Landungen, die in den letzten vier Jahrzehnten ausgesandt wurden.

Die privaten (SETI-)Projekte unter der Bezeichnung “Breakthrough” unter Federfügung des Milliardärs Juri Milner, Facebook-Boss Mark Zuckerberg oder auch dem Physiker Stephen Hawking sind heute die bekanntesten Forschungen nach ET. Etwa das SETI-Forschungsprojekt “Breakthrough Listen” oder auch das mehr als ehrgeizige “Breakthrough Starshot”, bei dem Kleinst-Raumsonden zu Alpha Centauri geschickt werden sollen. Erste Kosten allein dafür: 100 Millionen US-Dollar … (mehr in diesem Video HIER)

Da klingt es geradezu bescheiden, dass der US-Kongress darüber nachdenkt, der NASA 20 Millionen Dollar für neue SETI-Projekte zuzubilligen. Dem Texaner Lamar S. Smith, Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses des Repräsentantenhauses der USA, ist es zu verdanken, dass die US-Regierung über diese Finanzmittel für die Alien-Suche debattiert. Verteilt würde das Geld über zwei Jahre, so Jason Davis am 2. Oktober 2018 in einer Meldung der “Planetary Society”.

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Smith ist selber von SETI fasziniert. “Ich denke, ich habe im Laufe der Jahre jedes einzelne Buch zu diesem Thema gelesen”, zitiert ihn die “Planetary Society” aus einem Video von einem NASA-Workshop des”Lunar and Planetary Institute” in Houston, Texas. Da war es für Smith sicher eine Endtäuschung, dass auf die von ihm im Juni 2017 vorlegte Gesetzesvorlage für die Finanzmittel auf taube Ohren stieß. Der Ausschuss habe darauf “nicht reagiert”.

Linda Billings, SETI-Skeptikerin und Beraterin des NASA-Astrobiologie-Programms:

Von dort, wo ich gestanden habe, habe ich beobachtet, dass die SETI-Gemeinschaft die NASA unerbittlich gedrängt hat, wieder in das SETI-Spiel zurückzukehren, seit der Kongress das Programm abgesagt hat.

Vielleicht wird es die NASA ja. Zumindest hat der ebenfalls aus Texas stammende John Culberson einen weiteren Versuch unternommen, SETI-Gelder für die NASA von der US-Regierung zu bekommen. Zumindest diese neue Initiative ist vom Repräsentantenhaus abgesegnet worden.

Jetzt hat der US-Senat das letzte Wort …

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Killer-Bakterien vom Mond und die Ängste der NASA bei der ersten Mondlandung: Warum das weiterhin aktuell bleibt und wie die NASA 1969 mit dem Feuer spielte

Killer-Bakterien vom Mond - Die Ängste der NASA bei der Mondlandung (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Killer-Bakterien vom Mond – Die Ängste der NASA bei der Mondlandung (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Mitte Mai 2018 veröffentlichte ich auf Grenzwissenschaft & Mystery Files den Artikel “Wem gehört eigentlich der Mond?“, in dem es um “lunaren Ländereien, irdische Weltraumverträge und Wildwest im All” ging. Vor allem wurde in dem Posting der Frage nach gegangen, wie und ob die Menschheit ihre Aktivitäten in der Raumfahrt untereinander geregelt und vertraglich abgesichert hat. Solche Regelungen und Absprachen bestehen durchaus. Doch im Zuge der ersten bemannten Mondlandungen der NASA ab 1969 stellte sich noch eine ganze andere Frage, die direkte Konsequenzen für das Leben auf der Erde und die gesamte Menschheit hatte: Was machen wir, wenn es entgegen allen Erwartungen auf dem Mond doch fremde und fremdartige Mikroorganismen gibt, gegen die der menschliche Organismus vollkommen schutzlos ist? Welche Ängste die NASA ab der ersten Mondlandung von “Apollo 11” hatte, welche Anstrengungen sie zum Schutz des irdischen Lebens unternahm und warum solche Missionen immer ein Spiel mit dem Feuer bleiben, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Leben im All

Ob es irgendeine Art von Leben im All gibt, wissen wir noch nicht mit Bestimmtheit zu sagen. Es ist mehr als Wahrscheinlich, dass es existiert. Und es ist ebenso wahrscheinlich, dass es auch intelligente Zivilisation im Universum gibt. Vielleicht sogar hunderttausende oder Millionen Völker von Außerirdischen im Kosmos. Gleichfalls besteht sogar die Chance, dass wir innerhalb unseres eigenen Sonnensystems außerirdisches Leben finden könnten. Auf verschiedenen Monden oder auch dem Mars.

Exobiologen und Astronomen sind unlängst von diesen Aussagen überzeugt. Das Thema “Aliens” hat lange schon sein Schattendasein im Bereich der Verschwörungstheoretiker, UFO-Forscher, Science-Fiction und Grenzwissenschaft und Mystery Files verlassen. Es ist in der sogenannten seriösen und etablierten Wissenschaft in sehr weiten Teilen angekommen.

Natürlich war das nicht immer so. Und der Unterschied zu irgendwelchen Mikroorganismen um All und dem Thema UFOs als “Alien-Fahrzeuge” oder der Prä-Astronautik ist dabei weiterhin gewaltig!

Trotzdem hat die wissenschaftliche Community zum Teil bereits vor Jahrzehnten Regellungen beschlossen, die man mit diesem Leben im All oder sogar intelligenten Aliens umzugehen gedenkt. Das gilt für versehentlich auf der Erde eingeschleppte Bakterien, wie in diesem Posting HIER dargelegt, ebenso, wie für Intelligenzen aus dem All.

All diese Regelungen und Vorsichtsmaßnahmen begannen spätestens mit der ersten Landung des Menschen auf dem Mond akut zu werden.

“Apollo 11”: Sorgen um die Menschheit

Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins wurden am 20. Juli 1969 zu Legenden, als sie mit “Apollo 11” der NASA auf dem Mond landeten. Während Collins im Mutterschiff von “Apollo 11” verblieb, landeten Armstrong und Aldrin der Landefähre “Eagle” auf dem Mond. Am 21. Juli 1969 um exakt 02:56:20 UTC (= koordinierte Weltzeit) betrat dann Armstrong den Mond. Aldrin folgte etwas später.

Die Mondlandung und Hollywood: Hat Hollywood-Regisseur Stanley Kubrick die Landung der NASA auf dem Mond für die USA gefälscht? (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die Mondlandung und Hollywood: Hat Hollywood-Regisseur Stanley Kubrick die Landung auf dem Mond gefälscht? (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Diese offiziellen Fakten werden auch ein halbes Jahrhundert danach noch als Triumph der Menschheit gefeiert. Die Namen Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins brannten sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit.

Was den Amerikanern auf dem Mond erwartete, war der NASA im Vorfeld durch andere Weltraummission weitestgehend bekannt. Wirklich zu 100 Prozent konnte das damals noch kein Wissenschaftler der Welt sagen. Und hier kommt ein vierter Name der “Apollo 11”-Mondlandung ins Spiel, den heute fast niemand kennt: General Samuel Choran Phillips.

Ein Mann der NASA, der sich im Zuge der Mondlandungen Sorgen um den Fortbestand des irdischen Lebens machte.

Killer-Bakterien vom Mond

Obwohl unbekannt, war General Phillips in den Jahren 1964 bis 1969 Direktor des “Apollo Manned Lunar Lander Program”. Und er war nicht nur um das Wohlergehen der Astronauten an sich besorgt, sondern um das der gesamten Menschheit. So verfasste Phillips am 8. Juli 1969 einen 51-seitigen “Mission Operation Report” über die “Apollo 11”-Mission und veranlasste darin unter anderem eine Quarantäne für Besatzung und Material nach der Heimkehr.

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Im Report mit der Nummer M-932-69-11 heißt es dazu:

Um das Risiko einer Kontamination der Biosphäre der Erde durch Mondmaterial zu minimieren, werden Quarantäne-Maßnahmen durchgeführt. Die Besatzung wird für etwa 21 Tage nach dem Start von der Mondoberfläche unter Quarantäne gestellt.

Außerdem wird das CM (= Kommando-Modul, Anm. LAF) nach der Landung unter Quarantäne gestellt. Die Beendigung der CM-Quarantänezeit hängt von den Ergebnissen der Mondprobenanalyse und den Beobachtungen der Besatzung ab.

“Kontamination der Biosphäre” unseres Planten durch Killer-Bakterien vom Mond? Theoretisch: Ja! Damit war diese Vorsichtsmaßnahme 1969 sicherlich mehr als angebracht. Immerhin, so schrieb es die “Time” am 25. Juli 1969, besteht “die entfernte Möglichkeit, dass sie unbekannte Mondorganismen beherbergen, die das Leben auf der Erde gefährden könnten”.

Neil Armstrong Buzz Aldrin und Michael Collins in Quarantäne nach der Mondlandung (Bild: gemeinfrei)
Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins in Quarantäne auf der “Hornet” – re.: US-Präsident Richard Nixon (Bild: gemeinfrei)

Die Quarantäne und Dekontamination begann sofort nach der Landung von “Apollo 11” am 24. Juli. Nachdem die Kapsel mit den Mond-Astronauten im Pazifik wasserte wurde noch im Wasser damit begonnen, dann die Astronauten zu dem 24 Kilometer entfernen wartenden US-Schiff “Hornet” geflogen und dort in einer mobilen Quarantäneeinrichtung “gesperrt”. Drei Wochen lang.

Heute wissen natürlich, dass all diese Vorsichtsmaßnahmen unbegründet waren, da es auch dem Mond keine Mikroorganismen existieren, die hätten unseren Planeten verseuchen können. Aber hätte es sie gegeben – hätten sie im schlimmsten Fall jeden Menschen des Planeten umbringen können (s. HIER).

Ende April 1971 gab Dr. George Michael Low von der NASA nach drei erfolgreichen Mondlandungen endgültig Entwarnung. Im “Albuquerque Journal” war am 30. April 1971 dazu zu lesen:

Auf der Grundlage dieser Analyse (der Quarantäne-Informationen von Apollo 14 sowie der Ergebnisse der Apollo 11- und 12-Flüge) haben wir festgestellt, dass es keine Gefährdung für Menschen, Tiere oder Pflanzen im Mondmaterial (…) gibt.

Der Ausschuss hat empfohlen, dass weitere Mondmissionen nicht unter Quarantäne gestellt werden dürfen.

Es bedurfte also drei geglückten Mondlandungen und der sicheren Heimkehr von Mensch und Material, bis die NASA eine Gefahr für die irdische Biosphäre ausschließen konnte. Die Mondlandung der Mission “Apollo 13” ging bekanntlich schief, so dass diese nicht mitgezählt werden kann.

Die NASA spielte mit dem Feuer!

Es mag 50 Jahre später naiv erscheinen, was die NASA im Rahmen ihrer Mondlandungen da für einen Aufwand zum Schutz der Erde betrieb. Doch es war alles andere als naiv sondern das genaue Gegenteil. Erstaunlich ist allerdings die Tatsache, dass die NASA erst nach zwei weiteren Landungen sowie der Untersuchung und Quarantäne der beteiligten Astronauten etc. Entwarnung geben konnte.

Das bedeutet nämlich, dass die Flüge von “Apollo 12”, “Apollo 13” (auch wenn nicht auf dem Mond angekommen) und “Apollo 14” durchgeführt wurden, obwohl man da noch immer nicht sicher war, dass unser Planet nicht kontaminiert wird. Den raumfahrttechnischen Wettstreit der Systeme gewannen die USA im Juli 1969 mit “Apollo 11” auf dem Mond. Doch statt abzuwarten, was die Raumfahrer vom Mond theoretisch mitgeschleppt haben könnten, folgte eine bemannte Mondmission nach der anderen.

Unverantwortlich.

Natürlich war die Chance überaus gering, dass auf dem Mond irgendwelche Mikroorganismen leben, doch sie war nicht Null. Vor allem vor 50 Jahren war das eine offene Frage. Heute kennt man die sogenannten Extremophile auf der Erde, die jeden noch so für uns tödlichen Lebensraum besiedelt haben. Gäbe es diese bizarren Organismen auf dem Mond und hätten durch “Apollo” die Erde erreicht, die Konsequenzen wären nicht absehbar.

Außerirdisches Leben auf der Raumstation ISS! Der kommende Kinofilm “Life” und die Alien-Invasion unseres Immunsystems (Bild: NASA)
Außerirdisches Leben auf der Raumstation ISS! Der kommende Kinofilm “Life” und die Alien-Invasion unseres Immunsystems (Bild: NASA)

Von einer vollständigen Vernichtung der Menschheit, bis hin zu einem Absterben der Mikroorganismen selbst in der Erdatmosphäre, ist alles denkbar.

Welche Inkubationszeiten haben Aliens?

Zum Glück war Samuel Choran Phillips weitsichtig genug. Aber wie weitsichtig eigentlich genau, als er in seinem “Mission Operation Report” 1969 anordnete, “für etwa 21 Tage nach dem Start von der Mondoberfläche” Mannschaft und Gerät in Quarantäne zu stecken? Ehrlicherweise muss man zugeben, dass drei Wochen Isolation der Raumfahrer eine willkürliche Vorgabe war.

Weder vor 50 Jahren noch bei zukünftigen Missionen zum Mars kann ein Biologe verbindlich sagen, wann Entwarnung gegeben werden. Eine “außerirdische Inkubationszeit” von Organismen im All, denen die menschliche Biologie wehrlos gegenüber steht, kennt nun wirklich niemand.

Lepra zum Beispiel, also eine rein irdische (und behandelbare) Krankheit, hat eine Inkubationszeit von 6 Monaten bis zu 20 Jahren! Tuberkulose bis zu 10 Wochen und die verschiedenen Malaria 50 Tage oder einige Monate, um zwei weitere bekannte Beispiele zu nennen.

Nach 21 Tagen Isolation hätte die “Apollo 11”-Crew also zweifelsohne trotz aller Vorkehrungen unbemerkt irgendeine lunare Biologie einschleppen können. Naiv ist es zu glauben, das außerirdische Organismen sich an die Vorschriften der NASA halten. Man kann hier von einem “Restrisiko” sprechen. Und selbstverständlich kann man von den Astronauten nicht verlangen, dass sie nach ihrer Heimkehr bis ans Lebensende in Quarantäne bleiben.

Wie wir wissen, erfreuten bzw. erfreuen sich die Mond-Astronauten einer langen und besten Gesundheit.

Neue Gefahren vom Mond

So ist es auch in der Raumfahrt der Zukunft entscheidet, dass nichts Biologisches irgendwie auf unsere Erde kommt. Offensichtlich kam mit den Amerikanern nichts vom Mond zu uns. Der Mond gilt als toter Himmelskörper. Der Mars, immerhin ein Traumziel für die bemannte Raumfahrt, nicht unbedingt. Obwohl unzählige Sonden auf der Marsoberfläche nach Leben suchten und suchen, wurde es bis dato nicht gefunden. Das heißt aber nicht, dass es nicht da ist. Vielleicht müssen wir an anderen Orten dort weiter suchen, was eben auch genau ein Ziel von Menschen auf dem Mars ist!

Der Mars: Hat die NASA Hinweise auf früheres Leben auf unserem Nachbarplaneten übersehen? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der Mars: Hat die NASA Hinweise auf früheres Leben auf unserem Nachbarplaneten übersehen? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ Bearbeitung: Fischinger-Online)

Überall ist Vorsicht geboten. Erstaunlicherweise gilt das prinzipiell erneut für bemannte Flüge zum Mond. Auch wenn er als tot angesehen wird, haben in den vergangenen Jahren immer wieder Entdeckungen von Wasser auf dem Mond für Freude bei NASA & Co. gesorgt. Dieses Mond-Wasser befindet sich im Schatten innerhalb von Kratern, wo es vor Sonnenlicht geschützt ist. So verdampft es nicht und bleibt tief gefroren erhalten.

Hier herrscht ziemliche Einigkeit, dass dieses Mond-Wasser durch Asteroiden und Kometen auf dem Mond gekommen ist. Für feste Mondbasen ein riesiger Glücksfall, da es als Treibstoff (Wasserstoff), Sauerstoff und natürlich Trinkwasser genutzt werden kann. Dank der dauerhaften Schattenlage des Eises wartet es nur darauf von uns in Zukunft genutzt zu werden. Was man vor Ort hat, muss man nicht mehr teuer und mühsam zum Mond schaffen.

Nur sind das gleichzeitig neue Gefahren vom Mond. Asteroiden und Kometen könnten mit dem Wasser auch Biomaterial auf unseren Trabanten gebracht haben, das bis heute in diesem gefrorenen Wasser existiert. So, wie diese “Bomben aus dem All” auch das Leben auf die Erde gebracht haben könnten. Eine These, die schon viele Jahre in der Astronomie und Exobiolgie diskutiert wird.

Damit wäre man so schlau wie 1969 bei “Apollo 11” und es hieße: Alles auf Anfang. Sofern man nicht im Vorfeld von dort Wasserproben untersucht.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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