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Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät? ABORA-Sonderausstellung in Sassnitz auf Rügen ab Juni 2021

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Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät? ABORA Sonderausstellung in Sassnitz vom 18. Juni bis 19. September 2021 (Bild: D. Görlitz / abora.eu)
Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät? ABORA-Sonderausstellung in Sassnitz vom 18. Juni bis 19. September 2021 (Bild: D. Görlitz / abora.eu)

Der Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz wurde vor allem als „Steinzeit-Segler“ bekannt. Mit seinen Schifffahrtsexpeditionen ABORA wollte er aufzeigen, dass es schon in der Vorzeit möglich war mit einfachen Booten die Weltmeere und Ozeane zu befahren. Jetzt platz er zusammen mit der Stadt Sassnitz auf Rügen eine Sonderausstellung zu seinen Forschungen und Expeditionen.


Mit ABORA auf den Spuren vorzeitlicher Seefahrt

Seit Jahren versucht der deutsche Forscher Dr. Dominique Görlitz nachzuweisen, dass vor tausenden von Jahren unsere Ahnen bereits über die Ozeane und Meere hinweg Kontakt hatten. Lange, bevor Christoph Kolumbus die „Neue Welt“ entdeckte, waren seiner Meinung nach bereits Seefahrer des Altertums dort. Eine These, die seit Jahrzehnten diskutiert wird.

Seine Expeditionen mit dem „Steinzeit-Booten“ ABORA“ I bis IV sorgten dabei immer wieder für Schlagzeilen. Im „Fahrwasser von Thor Heyerdahl“ sucht Görlitz nach Belegen, dass es Kulturkontakte über die Meere zu einer Zeit gab, als dies nach üblicher Geschichtsschreibung nicht möglich war. Dazu findet Ihr HIER einige Video auf meinen YouTube-Kanal. Auch Videos mit Dominique Görlitz – zum Beispiel HIER.

Jetzt plant der „Seefahrt-Forscher“ eine Sonderausstellung auf der Insel Rügen an der Ostsee.  In der Stadt Sassnitz soll diese ab dem 18. Juni ihre Tore öffnen. Görlitz und sein Team von ABORA planen dabei nicht nur eine „trockene Ausstellung“. Die Besucher können bei bestimmten Gelegenheiten auch selber eines der „Steinzeit-Boote“ in Aktion auf der Ostsee erleben. Ein Testsegler namens DILMUN S werde dafür in See stecken.

Sonderausstellung zu ABORA in Sassnitz

Dazu heißt es in einer Presseerklärung und der Ausstellungsbeschreibung von Dominique Görlitz unter anderem:

Die Kulturvölker der Frühzeit lebten in einer Welt, die ihnen unendlich erschien. Die Erde als All. Und sie im Mittelpunkt. Die Frage, die sich daraus ergibt, ist: Hatten die Völker untereinander Kontakt?

Alle Funde, wenn wir sie richtig interpretieren, beweisen uns, dass es schon transozeanische Kontakte in der Zeit vor den großen Kulturen des Altertums gab. Die frühen Völker segelten über die Ozeane rund um die Welt, von und nach Amerika – lange vor Kolumbus. Die Ozeane trennten diese Kulturen nicht, sondern verbanden sie miteinander. Dies zeigt die neue ABORA-Sonderausstellung vom 18. Juni bis 19. September 2021 im Molenfussgebäude Sassnitz.

Die Darstellung dieser archäologischen und maritimen Zusammenhänge ist das Ziel dieser neuen Wissensschau. Aus dem hier gezeigten Material ergibt sich zwingend, dass die Neue Welt lange vor Kolumbus entdeckt worden war. Zu bestimmten Events wird auch der Testsegler DILMUN S mit dem ABORA-Team Segel setzen, um die Manövrierfähigkeit eines vorzeitlichen Schilfseglers vor vielen Besuchern zu dokumentieren. Wieder in der Ausstellung integriert ist ein Eventkino, das neben erfolgreichen alten Dokumentationen auch die völlig neue Fahrt der ABORA IV vom Schwarzen ins Mittelmeer präsentiert.

Wir öffnen die Ausstellung in Kooperation mit der Stadt Sassnitz sowie der dem Speedboot Skipper Freiherr Constantin von Hodenberg vom 18. Juni bis 19. September 2021. Kommen Sie vorbei und segeln Sie mit im Kielwasser prähistorischer Seefahrer!

(…)

Die Ausstellung thematisiert Görlitz‘ Experimentalreisen im Mittelmeer und auf dem windigen Nordatlantik mit den vorzeitlichen Schilfbooten ABORA I bis IV. Er ist einem der ungelösten Rätsel der Archäologie auf der Spur: Standen die Hochkulturen der Neuen Welt in einem Kulturaustausch?

Mehr Informationen über die kommende Ausstellung findet Ihr auf der Internetseite www.Schilfsegelboot-Sassnitz.de HIER.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Rätselhafter Fund: Waren Afrikaner lange vor Kolumbus bei den Maya in Mittelamerika? +++ YouTube-Video +++

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YouTube-Video: Waren Schwarz-Afrikaner lange vor Kolumbus bei den Maya in Mittelamerika? (Bild: M. Warnholtz/Lübbe Verlag / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
YouTube-Video: Waren Schwarz-Afrikaner lange vor Kolumbus bei den Maya in Mittelamerika? (Bild: M. Warnholtz/Lübbe Verlag / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Gab es Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende vor Christoph Kolumbus und den Wikingern Kontakte über die Ozeane? Waren europäische Seefahrer des Altertums bereits in Amerika und umgekehrt? Darüber zerbrechen sich seit Jahrhunderten zahlreiche Menschen den Kopf. Gerne zieht man auch das Thema Atlantis dabei heran. Oder die Seefahrt-Experimente des Thor Heyerdahl mit seinen Booten sowie Parallelen bei Funden in der Alten und in der Neuen Welt. Im folgenden YouTube-Video wollen wir einen dieser erstaunlichen Funde der alten Maya einmal genau ansehen …

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Parallelen in Kunst, Kult und Kultur zwischen der Alten Welt und Amerika findet man ohne Frage. Mal mehr als deutlich, wie etwa die berühmten Steinkugeln von Costa Rica, die es in dieser Form auch in Südost Europa gibt, oft aber eben weniger deutlich.

In diesem Video soll genau einer dieser „seltsamen Funde“ genauer betrachtet werden, der bis dato oftmals übersehen wurde: Gemälde der alten Maya aus Mexiko in Mittelamerika, die scheinbar eindeutig Schwarz-Afrikaner zeigen …

Bleibt neugierig …

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Türkischer Präsident Erdogan: Muslime entdeckten Amerika vor Kolumbus und bauten eine Moschee auf Kuba

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Recep Tayyip Erdogan: Muslime entdeckten Amerika (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / L. A. Fischinger)
Recep Tayyip Erdogan: Muslime entdeckten Amerika (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Der türkische Ministerpräsident sorgte in der Vergangenheit bereits oft für politische Schlagzeilen. Nun aber hat sich Recep Tayyip Erdogan bei einer Rede vor islamischen Gläubigen aus Lateinamerika auch der Geschichte der Entdeckungen der Welt angenommen, da Erdogan meint, dass Muslime bereits im Jahr 1178 Mittelamerika entdeckten. Zum Gedenken an diese Seefahrt würde er auf Kuba gerne eine Moschee an entsprechender Stelle errichten. Was Erdogan zu dieser These veranlasste, ist eine Jahrzehnte alte Spekulation eines türkischen Historikers.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Verschiedene Online-Medien haben am 15. und 16. November 2014 die Meldung publiziert, dass Erdogan überzeugt sei, dass schon Christoph Kolumbus 1492 bei der Entdeckung Amerikas auf der Insel Kuba eine islamische Moschee gesehen habe. „Kolumbus selbst erwähnte eine Moschee auf einem Hügel an der Küste Kubas“, so Erdogan, denn „Kontakte zwischen Lateinamerika und dem Islam lassen sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen“.

Dass Thesen über die Entdeckung Amerikas vor Kolumbus immer wieder für Zündstoff sorgen, ist vor allem auch in der Grenzwissenschaft kein Geheimnis. Nicht nur ein Ur-Volk à la Atlantis wird hier herangezogen, sondern zum Beispiel auch die Chinesen als Entdecker der „Neuen Welt“ vor Kolumbus werden genannt.

Eine islamische Moschee auf Kuba?

Ministerpräsident Erdogan wiederum berief sich bei seiner Rede auf den Historiker Dr. Youssef Mroueh, der 1996 in seiner Arbeit „Precolumbian Muslims in the Americas“ die These der muslimischen Entdecker publizierte. Darin schreibt Mroueh von der „As-Sunnah Foundation of America“, dass Kolumbus in seinem Tagebuch notiert habe, dass er eine Moschee gesehen habe, die auf einem Hügel auf einem Berg an der Küste der Karibikinsel Kuba stand. Fraglos wäre das eine Sensation!

Der fragliche Eintrag im Tagebuch von Christoph Kolumbus stammt vom 29. Oktober 1492. Jedoch schreibt Kolumbus dort von einem „montecillo“ (Hügel) der nur „wie eine schöne Moschee“ aussieht. („…y una de ellas tiene encima otro montecillo a manera de una hermosa mezquita.“) Damit vergleicht er das Aussehen dieses Hügel mit dem einer Moschee aber spricht nicht von einem künstlichen Bauwerk, dass eine Moschee ist.

Zumindest sagen dass verschiedene Online-Übersetzungen aus dem Spanischen wie etwa bei „Abacho“ oder auch „PONS“.

Es scheint demnach durchaus mehr als fragwürdig, dass Kolumbus 1492 an der Küste Kubas tatsächlich ein muslimisches Heiligtum sah. Wenn Muslime aber 1178 in Amerika waren – waren sie immer noch fast 200 Jahre nach den Wikingern dort. Und die Entdeckung (Nord-)Amerikas durch die Wikinger gilt als gesichert.

Übrigens soll auch die im Kreis der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik hinlänglich bekannte „Weiße Pyramide“ mit ihren angeblichen 300 Metern Höhe von Muslimen (Türken) erbaut worden sein …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Im Fahrwasser des Thor Heyerdahl: Bericht über den Kongress "Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?" und Video

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War Columbus 15.000 Jahre zu spät in Amerika? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
War Kolumbus 15.000 Jahre zu spät in Amerika? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Am 13. Oktober fand im Galileo-Park Lennestadt der Kongress „Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?“ statt, über den ich hier und hier berichtete. Aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema „Kulturaustausch über die Ozeane schon vor Kolumbus?“ und der vergangene Kongress sollen die Weichen für künftige alternative Vergangenheitsforschung im deutschsprachigen Raum stellen. Die Internetseite Atlantisforschung.de hat nun einen umfassenden Bericht mit weiterführenden Links und Informationen zu der Veranstaltung veröffentlicht.

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"Das Cheops Projekt", die Rätsel der Cheops-Pyramide und die Frage ob Kolumbus 15.000 Jahre zu spät kam

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(Bild: abora.eu / nuoviso.tv / Fischinger)

„Mehr sehen als anderswo“ – das ist das Motto von NuoViso.TV (hier). Aktuell fand am 12. und 13. Oktober im Galileo-Park Lennestadt der Kongress „Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?“, bei dem es rund um die Frage ging, ob es in der sog. „Steinzeit“ schon Kulturkontakte über die Ozeane gab (DVD hier erhältlich). Aber es wird nicht bei einem einmaligen Kongress dazu bleiben, da auch die Dokumentation „Das Cheops Projekt“ thematisch dazu in Arbeit ist. Darin soll Klarheit über einige der Rätsel der Pyramide des Cheops in Ägpten geschaffen werden. Dazu gibt es nun ein neues Video online.


Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen! 

Die interdisziplinäre Forschung trägt immer mehr Fakten zusammen, die dafür Hinweise liefern, dass es schon vor mehr als 15.000 Jahren Seefahrt und kulturellen Austausch über die Meere gegeben haben könnte.“

So die Initiatoren zusammenfassend über den vergangenen und erfolgreichen Kongress und die dazugehörige Ausstellung in Lennestadt im Sauerland. Als Referenten waren dabei waren die Forscher Dr. Dr. Wolfgang Knabe, Dr. Hans Jelitto, Dr. phil. Helge Wirth, Bernhard Beier und natürlich auch der Kollege Dr. rer. nat. Dominique Görlitz. (hier, hier und hier).

In diesem Vlog auf meinem Mystery-Channel bei YouTube ging ich ebenso auf die Frage „gab es Jahrtausende vor Kolumbus kulturelle Kontakte über die Ozeane?“ ein:

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.

Die Vortrags-DVD zu dem Kongress ist nun bereits zu bekommen und enthält zusätzlich Filmmaterial zu der kommenden Dokumentation „Das Cheops Projekt“ (hier):

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Vidos hier.

Damit ist und bleibt – wie seit Jahrzehnten! – die Frage nach einem bewussten kulturellen Austausch unserer Ahnen über die Meere und Ozeane weiter spannend (s. a. diesen Artikel). Immerhin müssen ja mit Sicherheit nicht alle Rätsel & Mysterien der Welt „zwingend“ mit den Ancient Aliens der Prä-Astronautik zusammenhängen, wie ich bereits in diesem Artikel hier sehr deutlich machte.

Die Dokumentation „Das Cheops Projekt“ widmet sich dabei auch der berühmt-berüchtigten Kartusche des Cheops in einer der „Entlastungskammern“ innerhalb der großen Pyramide von Gizeh. Seit Zecharia Sitchins Buch „Stufen zum Kosmos“ wird diese in der Mystery-Welt oft als Fälschung seines Endeckers Howard Vyse angesehen. Auch wenn Sitchin in seinem Beststeller 1980/82 nicht die Wahrheit über die Schreibweise der Königskartusche im Inneren der Pyramide schrieb (z.B. S. 307ff & Abb. 148b).

Die Kartusche ist richtig geschrieben, und eben nicht wie von Sitchin vor rund 35 Jahren behauptet. Bereit in meinem Buch „Die Götter waren hier!“ habe ich vor fast 15 Jahren zu der Idee der Fälschung und der Schreibweise des Namens des König Cheops in der grossen Pyramide geschrieben: 

„(…) Da man wohl kaum von einem Fotobetrug ausgehen kann, ist die These der falschen Hieroglyphe zu den Akten zu legen. Doch die These der Fälschung noch lange nicht. Endgültige Klarheit bringt nur eine wissenschaftliche Analyse der Farbe selber. So kann das Alter der Schrift bestimmt werden.“

Und genau dies nimmt „Das Cheops Projekt“ nun unter anderem in Angriff. Erste Ergebnisse werden in naher Zukunft bereits vorliegen …

Links:

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      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.“
      (Walter-Jörg Langbein, 1993 in „Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre“)

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      Video/Trailer: "Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?" – Aktuelle Sonderausstellung im Sauerland.

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      Rätsel zwischen der Alten und Neuen Welt – gab es Jahrtausende vor Kolumbus kulturelle Kontakte über die Ozeane? Dazu gibt es derzeit im „Galileo Park“ in Lennestadt im Sauerland einer Sonderausstellung von Dominique Görlitz. „Eine Ausstellung über Weltreisen in der Steinzeit“, wie es bei YouTube dazu heißt. Alle Informationen und Details dazu erfahrt Ihr hier.

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      Drangen spanische Kelten lange vor Kolumbus bis nach Peru in Südamerika? Das Rätsel der "Wolkenmenschen" Chachapoya

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      Kamen die Kelten als erste Siedler nach Amerika? Darüber berichtete ich kürzlich auf diesem BLOG. Nun hat der Kulturwissenschaftler Hans Giffhorn dazu ein Buch veröffentlicht. Er verweisst darin unter anderem auf eine genetische Verwandschaft zwischen Peru und Kelten aus Spanien. Auch „Focus Online“ widmete sich nun diesem Thema.

      Bei „Amazon“ wird die Arbeit „Wurde Amerika in der Antike endeckt?von Hans Giffhorn mit diesen Worten beworben:

      In den peruanischen Anden, in der kaum erforschten Region des rätselhaften, vor Jahrhunderten untergegangenen Volkes der Chachapoya, stießen Abenteurer auf uralte steinerne Rundbauten und gewaltige Festungen, die nirgendwo in Amerika ihresgleichen finden – die aber bis ins Detail den zweitausend Jahre alten Bauwerken spanischer Kelten entsprechen.

      Zufall, könnte man meinen. Aber Hans Giffhorn entdeckte weitere Indizien, die für eine Herkunft der Chachapoya aus dem antiken keltisch-karthagischen Kulturraum sprechen: ähnliche Götterdarstellungen, fast identische Steinschleudern, die gleiche Technik der Schädelbohrung. Mehr noch: In uralten Mumien der Chachapoya konnte die aus der Alten Welt stammende Tuberkulose nachgewiesen werden, und neue genetische Untersuchungen ergaben Indizien für eine Verwandtschaft von Nachkommen der Chachapoya mit spanischen Kelten. Hans Giffhorn weist nach, dass es keltischen Kriegern im Verbund mit Karthagern durchaus möglich war, nach Peru zu gelangen, und er berichtet fesselnd von seiner akribischen Spurensuche am Amazonas und in den Anden, aber auch in Labors, Museen und Archiven.“

      Fraglos ein sehr spannendes Thema.

      „Focus Online“ berichtet dazu am 28. Januar 2012 zum Beispiel:

      Darin (in dem Buch, Anm. L.A.F.) entwirft er das Szenario, karthagische Seeleute hätten im 2. Jahrhundert vor Christus zusammen mit keltischen Kriegern und Söldnern aus Mallorca den Atlantik überquert. Ziel sei es gewesen, den Römern, die damals die rivalisierende Metropole Karthago in Nordafrika zerstörten, zu entkommen. Ebenfalls per Schiff hätten die Flüchtlinge anschließend das Amazonas-Gebiet durchquert und zuletzt im Nordosten des heutigen Perus eine neue Kultur begründet: die der Chachapoya.“

      Das klingt schon sehr spannend …

      Archäologie: Spektakuläre These: Kamen die Kelten bis nach Amerika? – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/wissen/mensch/archaeologie/tid-29207/archaeologie-spektakulaere-these-kamen-die-kelten-bis-nach-amerika_aid_905807.html

      VLOG zum Thema von Lars A. Fischinger:

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        Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

      (Walter-Jörg Langbein, 1993 in „Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre“)
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      Video: Kolumbus kam als Letzter:- gab es Jahrtausende vor Kolumbus Kontakte über die Ozeane? Es scheint tatsächlich so!

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      Gab es Seefahrt über die Ozeane schon vor Jahrtausenden? (Bild: L. A. Fischinger / Reto Stöckli, NASA Earth Observatory)
      Gab es Seefahrt über die Ozeane schon vor Jahrtausenden? (Bild: L. A. Fischinger / Reto Stöckli, NASA Earth Observatory)

      Rätsel zwischen der Alten und Neuen Welt – gab es Jahrtausende vor Kolumbus kulturelle Kontakte über die Ozeane? Kam demnach Christoph Kolumbus zuletzt über den Ozean? Es scheint tatsächlich so gewesen zu sein, wie es Funde auf dem Balken deutlich nahelegen, die es identisch auch in Mittelamerika gibt. Alles dazu ausführlich in einem Video auf meinem Mystery-Kanal des Unfassbaren bei YouTube.

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      VIDEO: Kuriose Entdeckung: Waren Afrikaner vor Jahrtausenden doch bei den Maya in Mexiko? (re-Upload/Neuschnitt)

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      VIDEO: Kuriose Entdeckung: Waren Afrikaner vor Jahrtausenden bei den Maya in Mexiko? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
      VIDEO: Kuriose Entdeckung: Waren Afrikaner vor Jahrtausenden bei den Maya in Mexiko? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

      Gab es Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende vor Christoph Kolumbus und den Wikingern Kontakte über die Ozeane? Waren europäische Seefahrer des Altertums bereits in Amerika und umgekehrt? Darüber zerbrechen sich seit Jahrhunderten zahlreiche Menschen den Kopf. Gerne zieht man auch das Thema Atlantis dabei heran. Oder die Seefahrt-Experimente des Thor Heyerdahl mit seinen Booten sowie Parallelen bei Funden in der Alten und in der Neuen Welt. Im folgenden YouTube-Video wollen wir einen dieser erstaunlichen Funde der alten Maya einmal genau ansehen, der bis dato immer übersehen wurde.


      Afrikaner in Mexiko – lange vor Kolumbus?

      Reisten Menschen aus Afrika und Europa schon zu den Maya nach Mexiko?

      Parallelen in Kunst, Kult und Kultur zwischen der Alten Welt und Amerika findet man ohne Frage. Mal mehr als deutlich, wie etwa die berühmten Steinkugeln von Costa Rica, die es in dieser Form auch in Südost Europa gibt, oft aber eben weniger deutlich.

      Ein bisher nicht oder kaum beachteter Fund der Kultur der Maya aus Mexiko scheint ebenfalls auf solche globalen Kulturkontakte hinzuweisen. Es ist eine bemalte Vase der Maya, die scheinbar eindeutig Schwarz-Afrikaner und Europäer zeigt. Zu einer Zeit, als es angeblich noch keine Kontakte über den Atlantik gegeben haben soll.

      In diesem Video vom September 2017 (Neuschnitt Dezember 2021) soll deshalb dieser sonderbare Funde einmal genauer betrachtet werden.

      Bleibt neugierig …

      Video vom 14. September 2017 - Neuschnitt und Re-Upload vom Dezember 2021

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      „Unsere Liebe Frau auf dem Pfeiler“: Die wohl seltsamste Marienerscheinungen der Welt – und das aus einem erstaunlichen Grund! (+ Videos)

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      "Unsere Liebe Frau auf dem Pfeiler": Eine der wohl seltsamsten Marienerscheinungen der Welt (Bild: gemeinfrei)
      „Unsere Liebe Frau auf dem Pfeiler“: Eine der wohl seltsamsten Marienerscheinungen der Welt (Bild: gemeinfrei)

      Marienerscheinungen, also die wundersame Erscheinung der angeblichen Maria, der Mutter Jesu, gehören in der katholischen Kirche zum festen Glaubenskern. Zahlreich dieser Wunder der Gottesmutter werden heute in Wallfahrtsstätten rund um die Welt von den Gläubigen verehrt. Doch eine dieser Erscheinungen der „Jungfrau Maria“ unterscheidet sich von allen anderen, anerkannten Marienerscheinungen. Und diese war zugleich die erste ihrer Art überhaupt. Aus erstaunlichen Gründen in erstaunliche Zeiten, wie Ihr hier erfahrt.


      Marienerscheinungen und „Unsere Liebe Frau auf dem Pfeiler“

      Der 12. Oktober 1492 war ein Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit: Christoph Kolumbus betrat Amerika und entdeckte die „Neue Welt“ für Europa wieder. Eine große Ehre für die Krone Spaniens, zu dessen Besitz Kolumbus sogleich die neu entdeckten Gebiete erklärte. Und als gläubiger Christ wurde diese Entdeckung auch mit einer Heiligen Messe gefeiert.

      Heute ist der 12. Oktober der spanische Nationalfeiertag. Doch mit diesem Datum hat es noch eine ganz andere Bewandtnis. Er ist zugleich der Gedenktag, der sogenannte Patronatag, einer Marienerscheinung, die sich in Saragossa ereignet haben soll. Diese Erscheinung der angeblichen Jungfrau Maria trägt in der katholischen Kirche den Namen „Unsere Liebe Frau auf dem Pfeiler“ („Nuestra Señora del Pilar“) und wurde vom Vatikan als „echt“ anerkannt. Dazu weiter unten mehr.

      Diese Maria ist heute die Schutzheilige Spaniens und aller „Hispanidad„. Und wie bei vielen anderen Erscheinungen dieser Art auch, sieht die Kirche demnach hier einen Ort, an dem die „Gottesmutter Maria“ erschien. Zumindest eine Pilgerstätte für Gläubige, die hier die „Basílica del Pilar“ aufsuchen. Sie ist die Hauptkirche der Pilgerstätte und zugleich der größte Barockbau in ganz Spanien. 130 Meter lang, fast 70 Meter breit und ausgestattet mit 11 Kuppeln empfängt die Basilika einen nicht enden wollen Sturm von frommen Pilgern.

      Ein glanzvolles Bauwerk mit dem üblichen Protz und Pomp solcher Wallfahrtorte.

      Jakobus der Ältere in Spanien

      Das war natürlich nicht immer so. Auch der 12. Oktober als Tag der „Lieben Frau auf dem Pfeiler“ wurde erst 1613 durch den Stadtrat von Saragossa eingeführt. Denn eigentlich lag da die wundersame Erscheinung der Mutter Gottes schon fast 1.600 Jahre zurück. Sagt zumindest die Legende der kirchlichen Tradition. Und genau die ist erstaunlich, wenn man vergleichend auf die unzähligen Marienerscheinungen und Erscheinungen von „Lichtwesen“ in aller Welt blick.

      In der katholischen Kirche haben solcher Erscheinungen eine lange Tradition des Glaubens. Maria, die Mutter Jesus Christus, ist nach christlicher Theologie nach ihrem irdischen Leben in den Himmel „aufgefahren“. Hier lebt sie im Reich Gottes an der Seite all der anderen Himmelswesen und Heiligen, wie es das Dogma sagt. Und ab und zu, so müssen es die katholischen Christen glauben, erscheint sie auf Erden ausgewählten Menschen. Eben in Form der Marienerscheinungen.

      In Saragossa war alles anders. Ganz anders. Hier sei nach der Lehre die Gottesmutter bereits am 2. Januar 40 erschienen. Also bereits zu ihren Lebzeiten, weshalb dieses Wunder als erste Marienerscheinung der Welt gilt. Sie erschien dabei auch nicht irgendwem, sondern einen Bekannten. Dieser war Jakobus der Ältere, der zu den Jüngern Jesus zählte. Er starb ca. zehn Jahre nach Jesus im Jahr 44 und ist heute wohl einer der bekanntesten Heiligen der katholischen Welt überhaupt.

      Zahllose Legenden ranken sich um diesen Jünger Jakobus, dem Bruder des Evangelisten Johannes. Vor allem jene, dass er als Anhänger Jesus nach der Kreuzigung als Missionar nach Spanien ging, um dort die Worte seines Meistern zu verkünden. Die Verehrung von Jakobus nahm so im Laufe der Jahrhunderte enorme Ausmaße in Spanien an. Und sicher kennen auch viele Nicht-Christen heute Santiago de Compostela als mutmaßliche Grabstätte des Jüngers und den Jakaobsweg.

      Erscheinung einer noch lebenden Maria

      Mit seiner Mission jedenfalls hatte der Jesus-Anhänger nur mäßigen Erfolg in Spanien, weshalb er eines Tages darüber nachdachte, seine Bemühungen in Spanien abzubrechen. Das war am Ufer des Flusses Ebro in Saragossa am 2. Januar 40. Und während der fromme Jakobus so über den Sinn und Zweck grübelte, erschien ihm die Gottesmutter auf einer Säule oder einem Pfeiler.

      Eigentlich aber lebte Maria da noch auf Erden und war noch nicht „in den Himmel aufgestiegen“. Wie sie es dennoch schaffte, zu irdischen Lebzeiten im fernen Spanien zu erscheinen, sagt eine Legende. Demnach wurde sie von einem oder mehreren Engel von Jerusalem irgendwie nach Spanien gebracht oder geleitet. Eine bekannte katholische News-Seite im Netz drückt diesen Umstand sehr treffend mit folgenden Worten aus:

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      Obwohl es sich technisch gesehen um eine Zweiteilung Unserer Lieben Frau handelte, da sie bei Johannes dem Apostel in Jerusalem lebte, wird es in der Tradition der Kirche immer noch als eine Erscheinung angesehen.

      „Technisch gesehen“ war diese Erscheinung eine sogenannte Bilokation. Ein Phänomen aus dem Bereich der Paranormalen Phänomene, das nichts anders beschreibt, als das, dass Personen gleichzeitig an zwei Orten gesehen worden sein sollen. Eine Fähigkeit, die so machen frommen Menschen nachgesagt wird. Zum Beispiel Pater Pio aus Italien.

      Das Neue Testament weiß leider nichts von diesem Wunder und der „Reise“ der Maria von Jerusalem nach Spanien zu Jakobus. Obwohl die Evangelien und weitere Schriften des Neuen Testamentes erst danach entstanden. Allerdings wissen gleichzeitig auch keine Quellen außerhalb der Bibel etwas über den Jünger Jakobus. Schon gar nicht historisch belegt in Spanien.

      Ein materielles Geschenk

      Die Erscheinung wiederum präsentierte sich nicht nur dem Jakobus allein. Nach der Tradition waren acht seiner Anhänger bei ihm, als die Mutter Gottes mit dem Jesus-Kindlein auf dem Arm plötzlich auf einer Säule erschien. In guter alter Tradition solcher Himmelserscheinungen verlangte sie von Jakobus und seinen Mitstreitern, dass sie an diesem Ort eine Kirche errichten sollen. Genauso nahmen fast alle entsprechenden Marien-Wallfahrtsorte der katholischen Kirche ihren Anfang.

      So entstand hier die erste Kirche zu Ehren der Gottesmutter in der Kirchengeschichte des Christentums. Inklusive der Säule, auf der sie erschienen sein soll. Ein weiterer Unterschied dieser Erscheinung ist der, dass die Maria dem Jakobus bei ihrem Besuch etwa materielles mitbrachte. Eine kleine Holzstatue, die später mit einer kostspieligen, goldenen Krone mit tausenden Edelsteinen gekörnt wurde. Sie ist noch immer in der „Basílica del Pilar“ zu bestaunen und sicher das Allerheiligste des Pilgerortes.

      Diese Erscheinung soll nun schon rund 1980 Jahre her sein. Dass man hierzu eigentlich nicht einen Beleg hat, eingeschlossen der Anwesenheit Jakobus in Spanien, ist im Glauben Nebensache. Die erste schriftlich Erwähnung auf eine verehrte Säule stammt sogar erst aus dem Jahr 1299. Also ganze 1259 Jahre nach wundersamen Ereignis am Fluss Ebro. Und damit eine gefühlte Ewigkeit. Es dauerte daraufhin nochmal bis in das Jahr 1471, als erstmals von der Erscheinung der Maria an sich konkret berichtet wurde. Unter anderem, dass Engel sie hierher brachten.

      Keine Beweise, aber anerkannt

      Traditionell gehören an einem solchen kirchlich anerkannten Wallfahrtsort Wunder dazu. Ohne solche Wunder udn angebliche Wunder schafft es keine Pilgerstätte im Vatikan das Siegel „echt“ zu bekommen. Im Fall der „Jungfrau auf der Säule“ wurde die Marienerscheinung bzw. die Tradition dieser im Jahr 1723 anerkannt. Die Richtigkeit der Muttergottes-Erscheinungen an sich hat der Vatikan dabei nie ausdrücklich bestätigt. Aufgrund des Mangels an historischen Belegen nach fast 2.000 Jahren. Anerkannt ist „nur“ die gläubige Verehrung und Tradition.

      Dem Glauben der Gläubigen schadet das nicht. Und so kommt es auch in diesem Zusammenhang immer wieder zu Wundern, wie behauptet wird.

      Eines der ersten Wunder dieser Art soll hier im Jahr 1640 geschehen sein. Einem Miguel Pellicers wurde sein verstümmeltes Bein auf unerklärliche Weise geheilt. Aber auch andere Arten von Wundern sollen von diesem Ort ausgehen, nicht nur Heilungen. Beispielsweise erschien am 17. Mai 1808 während der Invasion der Franzosen eine „Wolke“ in Palmenform über der Kathedrale. Einen Monat sei die Heilige Maria sogar erschienen, als die französischen Truppen Saragossa belagerten.

      Das mit Abstand am meisten zitierte, vermeintliche Wunder im Kontext dieser Marienerscheinungen, ereignete sich am 3. August 1936. Damals herrschte ein schrecklicher Bürgerkrieg in Spanien und auf die Kathedrale wurden drei Bomben abgeworfen. Keine davon detonierte …

      Video-Auswahl zum Thema

      Video vom 26. Juni 2018 auf Mystery Files

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      Video vom 28. April 2015 auf Mystery Files

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      Euer Jäger des Phantastischen

      Lars A. Fischinger

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