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UFOs, Aliens, Prä-Astronautik und diese “krassen Sachen”: Zwei YouTuber entdecken ihre Faszination für die Grenzwissenschaft +++ YouTube-Video +++

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UFOs, Aliens, Prä-Astronautik und die "krassen Sachen": zwei YouTuber entdecken ihre Faszination für die Grenzwissenschaft (Bilder: Screenshot YouTube/Oli Uncut / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFOs, Aliens, Prä-Astronautik und die “krassen Sachen”: zwei YouTuber entdecken ihre Faszination für die Grenzwissenschaft (Bilder: Screenshot YouTube/Oli Uncut / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“UFOs, Aliens, Prä-Astronautik” – das sind grundsätzlich die Kernthemen dieses Blog und meines YouTube-Channel Grenzwissenschaft und Mystery Files. Spekulative und umstrittene Themen, für die sich weltweit Menschen interessieren. Mal mehr – aber auch mal weniger. Ob “anerkannter” Grenzwissenschaftler und Mystery-Forscher oder nur Konsument der Themen: Grundsätzlich sind aber alle diese Interessierte nur Laien, da niemand solche Thematik studieren oder lernen kann (s. HIER). So stieß ich kürzlich im Netz auf zwei solcher Laien, die eigentlich auf YouTube einen Kanal zum Thema Science-Fiction- und Horror-Filme und entsprechende Aktion-Figuren betreiben. Diese haben jetzt ihre neu entdeckte Leidenschaft für Außerirdische und Prä-Astronautik in einem Video online gestellt, dass ich Euch nicht vorenthalten möchte. Nicht nur, da auch ich die beiden YouTube mit meinen Videos dazu “inspiriert” habe. Aber schaut selbst!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Laien, Amateure, Experten, Anfänger & Co.

Auf diesem Blog habe ich verschiedene Postings veröffentlicht, in denen ich die Frage nach “Laien” und “Experten” in Sachen Mystery, UFOs, Aliens & Co. diskutierte. Der grundsätzliche Tenor ist dabei immer gleich: es gibt keinen “anerkannter Experten” in diesen Gebieten der Grenzwissenschaft. Nicht einen.

Das ist vor allem an der Thematik an sich geschuldet. Grenzwissenschaft ist keine anerkannte und etablierte Wissenschaft, die strengen Regeln folgt. Jeder “anerkannte Grenzwissenschaftler” kocht im Grunde genommen sein eigenes Süppchen, wie ich es in diesem Posting erläutert habe. Man kann aber durchaus zu einem Experten und Kenner der unterschiedlichen Materien werden, wenn man sich nur intensiv und lange genug damit befasst. Wann jemand dann den Status “Experte” erreicht hat, ist wieder eine ganz andere Sache.

Aus Jahrzehnten meiner persönlichen und intensiven Tätigkeit und Beschäftigung mit solchen Themen weiß ich aber sehr gut, dass  viele der Interessierten ein Problem gemeinsam haben: Fast keiner will ihnen im privaten Umfeld zuhören und mit ihnen über solche Dinge wie Prä-Astronautik diskutieren. Unzählig Gespräche und Kontakte von mir mit diesen “interessierten Laien” in den letzten 25 Jahren zeigen das sehr deutlich. Mir ging (und geht) es da nicht anders.

Hier stimmen sicher viele Freunde der Grenzwissenschaft und Mystery Files uneingeschränkt zu!

So auch die beiden YouTuber Oli und Klaus.

UFOs, Aliens und Prä-Astronautik: “Kasse Sachen!”

Dieser Oli betreibt den YouTube-Kanal “Oli Uncut”, den Ihr HIER findet. “Der Kanal für Film- und Figurensammler”, wie es in der Beschreibung heißt. Ein offenkundiger Fan von Science-Fiction- und Horror-Filmen sowie Sammler von entsprechenden Aktion-Figuren. Vielleicht in dieser Hinsicht ein sogenannter “Nerd”, wobei dieser Begriff ursprünglich für Computer-Freaks Verwendung fand. Auch ich bin so ein Film- und Sammel-Nerd, wie es meine Vita verrät.

Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Erich von Däniken" (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Erich von Däniken (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Darum habe ich mir das unten eingebundene Video von den beiden “Mystery-Einsteigern” Oli und seinem Freund Klaus auch ganz angesehen. Immerhin ist ein Video mit dem Titel “UFOs, Aliens, Prä-Astronautik” für mich als Jäger des Phantastischen immer spannend. Wenn dann noch mein eigener Kanal von den beiden als Tipp verlinkt und genannt wird, sie ohne Frage wirkliche Laien sind und sie Videos von Erich von Däniken als ihren Einstige in die Materie genannt werden, werde ich hellhörig.

“Zwei Minuten Däniken und man glaubt es sofort”, so die YouTuber in ihrem Video. Eine Aussage, die zahllose Prä-Astronautik-Interessierte bis heute immer wieder in dieser oder ähnlicher Art und Weisen wiederholen. Beispielsweise auf verschiedenen Facebook-Seiten, auf denen es immer wieder heißt, dass Bücher oder Filme von EvD sie an diese Themen führten. Auch das war bei mir im Herbst 1989 genauso.

In einem Video vom 28. Mai 2018 kündigte “Oli Uncut” sein Video zu Prä-Astronautik, UFOs und Aliens an. Es mag “für den ein oder anderen uninteressant” sein, aber das Thema liege ihm am Herzen. Doch Arbeitskollegen & Co. winken dabei immer immer ab. Hier liegt eher das Interesse an Gesprächen über Fußball, was ihn wiederum nicht interessiert.

Und auch hier erkennt sich der ein oder andere Neueinsteiger oder eben Laie der Grenzwissenschaften sicher wieder!

“Wir sind ganz normale Leute”

Das sagen Oli und Klaus über sich selber in dem Video zu ihrer neu entdecken Leidenschaft Außerirdische in der Vorzeit, Mysterien der Vergangenheit, UFOs & Co. Doch das “Thema brennt sich ins Hirn”, obwohl man sich selber “ein bisschen albern vorkommt”, darüber auf YouTube zu sprechen, wie sie sagen.

Zwei YouTuber sprechen als absolute Laien mit Bier in der Hand und Tattoos auf dem Körper über die großen Mysterien der Menschheit, Prä-Astronautik, Leben im Kosmos, Gott usw. Das wirkt nicht seriös – soll es aber auch nicht.

Und auch genau hier erkennen sich nach meiner Erfahrung viele Freundinnen und Freunde des Phantastischen wieder. Denn man glaubt es kaum, wer, wo und wie einem plötzlich “offenbart”, dass er sich für Prä-Astronautik oder dem UFO-Phänomen interessiert. Es muss nicht der Herr im Anzug sein. Die Realität sieht eben ganz anders aus!

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Das Video von “Oli Uncut” zeigt aber auch eine andere Realität. Nämlich die, wie heute junge Menschen oder eben Neulinge heutzutage in die Materie einsteigen oder mit ihr in Berührung kommen: Wenn nur durch das Fernsehen, dann vor allem durch Videos im Netz. “Empfohlene Videos” auf YouTube heißt die Zauberformel. Eben jene thematisch ähnlichen Video-Tipps, die die Videoplattform den Nutzern aufgrund deren Stichwortsuche zeigt. Auch wenn sie oftmals nun wirklich uninteressant für den jeweiligen User sind, bleiben sie immer ein wichtiger Teil dort.

So wurde auch eben “Oli Uncut” durch diese Empfehlungen mit Videos von Erich von Däniken quasi angefixt.

“Däniken ist der Wichtigste”

Fast eine Stunde und 40 Minuten geht das Video unten, das Ankündigungs-Video zuvor nochmals rund 23 Minuten. Mit Sicherheit ist es auch kein Video von der Art, die ich hin und wieder von anderen – wenn eben nicht von mir selber – hier poste und einbinde. Man merkt aber während des gesamten Videos die grenzenlose Begeisterung von Oli und Klaus, die die Grenzwissenschaft und Erich von Däniken bei ihnen entfacht haben.

Wer von den Neueinsteigern in die Welt des Unfassbaren kann das nicht nachvollziehen?

Was man auch bemerkt, wenn man sich alles ansieht, ist die heillose Überforderung der YouTuber. Als völlige Laien sind sie angesichts der Flut an Themen, Spekulationen, Aussagen, Beispiele, Hypothesen, Funde und vielem mehr, die im grenzwissenschaftlichen Bereich und natürlich in entsprechenden Videos vorkommen, überfordert. Auch das kann jeder neue Interessierte uneingeschränkt nachvollziehen. Selbst alten Hasen der Materie ergeht es oft so, da auch immer wieder neue Aussagen und Spekulationen hinzu kommen.

“Grenzwissenschaft und Mystery Files” von Lars A. Fischinger auf YouTube
Der Channel “Grenzwissenschaft und Mystery Files” von Lars A. Fischinger auf YouTube HIER

Obwohl der Oli von sich selbst sagt, er hat selber die ein oder andere seltsame Erfahrung gemacht, wie  er sie später von Menschen aus dem Bereich der UFO-Entführungen gehört habe. Deuten kann er sie nicht.

So zeigt sich diese “heillose Überforderung” gut in diesem Beispiel:

Die Zwei verwechseln das biblische Buch Ezechiel und das “Raumschiff des Ezechiel” mit der spannenden Geschichte der Himmelfahrt des Abraham aus der Abraham-Apokalypse. Ein Buch, das nicht in der Bibel steht, und deren Inhalt mit dem Buch Ezechiel von Klaus und Oli vermischt wurde. Solche Vermischungen kommen in der Grenzwissenschaft oft vor. Mehr als oft sogar. Nur werden diese vermischten Themen dann oft als “Fakten” oder “wahr” veröffentlicht oder im Netz diskutiert.

Bei “Oli Uncut” ist das natürlich nicht so. Hier wollen nicht zwei Film-Fans irgendwas belegen, untermauern oder den Zuschauern als von ihnen überprüfte Tatsachen verkaufen. Sie wollen lediglich ihre neue Begeisterung auf ihre Art und Weise via YouTube verkünden. Daran ist nicht das Geringste auszusetzen. Sie berufen sich dabei auch auf “namhafte Leute”, wie sie nennen, die sie auch verlinken und immer wieder erwähnen.

Diese tragen die “Schuld” an der Faszination Mystery.

Zum einen natürlich Erich von Däniken, da er “der Wichtigste” in Sachen Prä-Astronautik ist. Zweifellose richtig. Dann auf Robert Fleischer von Exopolitik, der bekanntlich mit hohem Einsatz Videos und vor allem zur UFO-Thematik dreht. Als drittes auf meinen YouTube-Channel Grenzwissenschaft und Mystery Files, den Ihr hoffentlich alle kennt …

Hier “UFOs, Aliens, Prä-Astronautik” von “Oli Uncut”:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der Umgang mit Leben im All und Alien-Zivilisationen: Interessante Richtlinien und Überlegungen im irdischen Paragraphen-Dschungel

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Irdische Gesetzte zum "Umgang" mit Leben im All und außerirdischen Zivilisationen (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Irdische Gesetzte zum “Umgang” mit Leben im All und außerirdischen Zivilisationen (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Mitte Mai 2018 erschien auf Grenzwissenschaft & Mystery Files derArtikel “Wem gehört eigentlich der Mond?“, in dem es um “lunare Ländereien, irdische Weltraumverträge und Wildwest im All” ging. Vor allem wurde darin auch der Frage nach gegangen, wie und ob die Menschheit ihre Aktivitäten in der Raumfahrt untereinander geregelt und vertraglich abgesichert hat. Und solche Regelungen und Absprachen bestehen durchaus. Aber sie existieren auch für ein anderes Gebiet der Weltraumforschung: Für außerirdisches Leben! Auch hier gibt es Bestimmungen, Konzepte und Vorgaben, wie man sich gegenüber Leben im All verhalten soll. Das gilt für Mikroorganismen innerhalb unseres Sonnensystems ebenso, wie für intelligente Außerirdische aus dem Weiten des Kosmos. Wie sich Wissenschaftler über Verhaltensrichtlinien im Umgang mit außerirdischen Zivilisation und Aliens den Kopf zerbrechen, erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Leben im All

Ob es irgendeine Art von Leben im All gibt, wissen wir nicht mit Bestimmtheit zu sagen und zu belegen. Es ist mehr als Wahrscheinlich, dass es existiert. Und es ist ebenso wahrscheinlich, dass es auch intelligente Zivilisation im Universum gibt. Vielleicht sogar hunderttausende oder Millionen Völker von Außerirdischen im Kosmos.

Gleichfalls besteht sogar die Chance, dass wir innerhalb unseres eigenen Sonnensystems außerirdisches Leben finden könnten. Auf verschiedenen Monden oder auch dem Mars.

Exobiologen und Astronomen sind unlängst von diesen Aussagen überzeugt. Das Thema “Aliens” hat lange schon sein Schattendasein im Bereich der Verschwörungstheoretiker, UFO-Forscher, Science-Fiction und Grenzwissenschaft und Mystery Files verlassen. Es ist in der sogenannten seriösen und etablierten Wissenschaft in sehr weiten Teilen angekommen.

Natürlich war das nicht immer so. Und der Unterschied zu irgendwelchen Mikroorganismen im All und dem Thema UFOs als “Alien-Fahrzeuge” oder Prä-Astronautik ist dabei weiterhin gewaltig.

Trotzdem hat die wissenschaftliche Community zum Teil bereits vor Jahrzehnten Regellungen beschlossen, die man mit diesem Leben im All oder sogar intelligenten Aliens umzugehen gedenke. Das gilt für versehentlich auf der Erde eingeschleppte Bakterien, wie in diesem Posting HIER dargelegt, ebenso wie für Intelligenzen aus dem All.

Sorgen um die Menschheit

Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins wurden am 20. Juli 1969 zu Legenden, als sie mit “Apollo 11” der NASA auf dem Mond landeten. Während Collins im Mutterschiff von “Apollo 11” verblieb, landeten Armstrong und Aldrin der Landefähre “Eagle” auf dem Mond. Am 21. Juli 1969 um exakt 02:56:20 UTC (= koordinierte Weltzeit) betrat dann Armstrong unseren Erdtrabanten. Aldrin folgte etwas später.

Diese offiziellen Fakten werden auch ein halbes Jahrhundert danach noch als Triumph der Menschheit gefeiert. Die Namen Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins brannten sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit.

Was den Amerikanern auf dem Mond erwartete, war der NASA im Vorfeld durch andere Weltraummission weitestgehend bekannt. Zumindest im Groben, denn wirklich zu 100 Prozent konnte das kein Wissenschaftler der Welt sagen. Und hier kommt ein vierter Name der “Apollo 11”-Mondlandung ins Spiel, den heute niemand kennt: General Samuel Choran Phillips.

Ein Mann der NASA, der sich im Zuge der Mondlandungen Sorgen um den Fortbestand des irdischen Lebens machte.

Killerbakterien vom Mond

Obwohl unbekannt, war General Phillips in den Jahren 1964 bis 1969 Direktor des “Apollo Manned Lunar Lander Program”. Und er war nicht nur um das Wohlergehen der Astronauten an sich besorgt, sondern um das der gesamten Menschheit. So verfasste Phillips am 8. Juli 1969 einen 51-seitigen “Mission Operation Report” über die “Apollo 11”-Mission und veranlasste darin unter anderem eine Quarantäne für Besatzung und Material nach der Heimkehr zur Erde (mehr dazu in diesem Blog-Artikel HIER).

Im Report mit der Nummer M-932-69-11 heißt es dazu:

Um das Risiko einer Kontamination der Biosphäre der Erde durch Mondmaterial zu minimieren, werden Quarantäne-Maßnahmen durchgeführt. Die Besatzung wird für etwa 21 Tage nach dem Start von der Mondoberfläche unter Quarantäne gestellt.

Außerdem wird das CM (Kommando-Modul, Anm. LAF) nach der Landung unter Quarantäne gestellt. Die Beendigung der CM-Quarantänezeit hängt von den Ergebnissen der Mondprobenanalyse und den Beobachtungen der Besatzung ab.

“Kontamination der Biosphäre” unseres Planeten durch Killerbakterien vom Mond? Theoretisch: Ja! Damit war diese Vorsichtsmaßnahme 1969 sicherlich mehr als angebracht. Immerhin, so schrieb es beispielsweise “Time” am 25. Juli 1969, besteht “die entfernte Möglichkeit, dass sie unbekannte Mondorganismen beherbergen, die das Leben auf der Erde gefährden könnten”.

Die Quarantäne und Dekontamination begann sofort nach der Landung von “Apollo 11” am 24. Juli. Nachdem die Kapsel mit den Astronauten im Pazifik wasserte wurde noch im Wasser damit begonnen. Danach flog man die Astronauten zu dem 24 Kilometer entfernt wartenden US-Schiff “Hornet”. Hier “sperrte” man sie drei Wochen lang in eine mobile Quarantäneeinrichtung.

Die Erde ist (vorerst) sicher

Heute wissen natürlich, dass all diese Vorsichtsmaßnahmen unbegründet waren, da auf dem Mond keine Mikroorganismen existieren, die hätten unseren Planeten verseuchen können. Aber hätte es sie gegeben – hätten sie im schlimmsten Fall jeden Menschen des Planeten umbringen können (s. a. HIER).

Ende April 1971 gab Dr. George Michael Low von der NASA nach drei erfolgreichen Mondlandungen endgültig Entwarnung. So hieß es im “Albuquerque Journal” am 30. April 1971 dazu:

Auf der Grundlage dieser Analyse [der Quarantäne-Informationen von Apollo 14 sowie der Ergebnisse der Apollo 11- und 12-Flüge] haben wir festgestellt, dass es keine Gefährdung für Menschen, Tiere oder Pflanzen im Mondmaterial (…) gibt. Der Ausschuss hat empfohlen, dass weitere Mondmissionen nicht unter Quarantäne gestellt werden dürfen.

Es mag 50 Jahre später naiv erscheinen, was die NASA im Rahmen ihrer Mondlandungen da für einen Aufwand zum Schutz der Erde betrieb. Doch es war alles andere als naiv, sondern das genaue Gegenteil. Erstaunlich ist jedoch der Umstand, dass die NASA erst nach zwei weiteren Landungen sowie der Untersuchung und Quarantäne der beteiligten Astronauten etc. Entwarnung geben konnte.

Das bedeutet nämlich, dass die Flüge von “Apollo 12”, “Apollo 13” (auch wenn nicht auf dem Mond gelandet) und “Apollo 14” durchgeführt wurden, obwohl man da noch immer nicht sicher war, dass dadurch unser Planet nicht kontaminiert wird. Statt abzuwarten, was die “Apollo 11”-Raumfahrer vom Mond theoretisch mitgeschleppt haben könnten, folgte eine bemannte Mondmission nach der anderen …

Die Gesetzgeber in den USA nahmen einst diesen Kontakt mit außerirdischem Leben (gleich welcher Art) ebenso ernst. Sie nahmen 1969 das “Extra-Terrestrial Exposure Law” in den “Code of Federal Regulations” (14 C.F.R. 1211) auf, und übertrugen der NASA damit weitreichende Befugnisse. Mit dieser Regelung konnten Menschen, Tiere, privates Eigentum, Pflanzen oder ganz einfach alle Dinge, die mit etwas Außerirdischem in Kontakt kamen, unter eine Zwangs-Quarantäne gestellt werden.

Anwendung fand dieses Gesetzt offiziell nie und wurde bereits 1977 außer Kraft gesetzt. Ganz gestrichen wurde es aber erst 1991. Ob aber nicht irgendwann doch die Erde mit außerirdischem Material kontaminiert wird, kann definitiv niemand ausschließen.

Weltraumhygiene

Für “irre Gesetzte” ist die USA durchaus bekannt. Doch verschiedene Regelungen und Vereinbarungen sollen nicht nur das irdische Leben und unseren Planeten von irgendwelchen außerirdischen Einflüssen schützen.

Das bekannte Beispiel ist sicher die “Weltraumhygiene”. Denn so kann man die Abkommen der Raumfahrt betreibenden (und anderer) Nationen durchaus bezeichnen, die Raumsonden auf andere Himmelskörper im All schicken. Im Grunde genommen ist es ein ganz einfacher Kodex, der besagt, dass niemand Sonden oder Raumfahrzeuge auf andere Planeten oder Monde landen darf, die nicht bis in den kleinsten Winkel sterilisiert wurden. Möglichst alle irdischen Mikroorganismen müssen vor dem Start einer solchen Missionen abgetötet werden, um eine irdische Kontaminationen fremder Welten zu verhindern.

Ein überaus nachvollziehbarer Schritt. Wenn beispielsweise der Mars oder der Jupiter-Mond Europa eine Biosphäre und damit Leben beherbergen, können diese durch irdische Mikroben irreparabel zerstört werden. Zumindest aber eben kontaminiert und dadurch auch beeinflusst.

Im eigenen Interesse der Forscher wird das auch getan. Beispielsweise wurden die Mars-Landesonden von den beiden NASA-Missionen “Viking” Mitte der 1970ger Jahre mit größter Sorgfalt steril gehalten. Über Stunden wurden sie unter anderem in Öfen geradezu gebacken. Schließlich will kein Exobiologe nach Jahren der Vorbereitung am Ende bei der Suche nach Leben im All eingeschleppte irdische Bakterien finden.

Erste Hygienevorschriften

Solche Vorkehrungen zur Weltraumhygiene werden in diesem Jahr bereits 55 Jahre alt. Im Jahr 1964 hat das “Komitee für Weltraumforschung (COSPAR) die Resolution Nummer 26 veröffentlicht, in der es unter anderem heißt:

Die Suche nach außerirdischem Leben ist ein wichtiges Ziel der Weltraumforschung. Der Planet Mars bietet in absehbarer Zeit die einzige mögliche Möglichkeit, diese Suche durchzuführen. Eine Kontamination dieses Planeten würde eine solche Suche erheblich erschweren und möglicherweise sogar verhindern. 

(Es müssen) alle praktischen Schritte unternommen werden, um sicherzustellen, dass der Mars bis zu dem Zeitpunkt, an dem diese Suche zufriedenstellend durchgeführt wurde, nicht biologisch kontaminiert ist, und dass die Zusammenarbeit bei der richtigen Planung von Experimenten und dem Einsatz angemessener Sterilisationstechniken für Raumfahrzeuge gewährleistet ist. Dies wird allen Startbehörden für Weltraumsonden vorgeschrieben, um eine solche Kontamination zu vermeiden.

Im Jahr 1964 war zwar an Landungen auf dem Mars technisch noch nicht zu denken, doch sie waren absehbar. Die Raumsonde “Mars 3” der UdSSR schaffte dann auch 1971 die erste Landung auf dem Roten Planten. Fünf Jahre später folgten “Viking 1 & 2” der USA.

Nur drei Jahre nach dieser Resolution wurde auch der schon legendäre Weltraumvertrag der Vereinten Nationen beschlossen. Ein Vertrag, der sämtliche Aktivitäten im Weltraum und auf anderen Himmelskörpern regeln sollte. Von Besitzansprüchen bis zur besagten Weltraumhygiene. Immerhin haben dieses Regelwerk fast 130 Nationen unterzeichnet und knapp über 100 Staaten ratifiziert.

In Artikel IX des Weltraumvertrages heißt es, dass “die Vertragsstaaten nach dem Grundsatz der Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung” handeln und “alle ihre Tätigkeiten im Weltraum (…) unter gebührender Berücksichtigung der entsprechenden Interessen aller anderen Vertragsstaaten” ausrichten. Und über den Schutz anderer Welten sowie der irdischen Umwelt selbst heißt es darin:

Die Vertragsstaaten führen Untersuchungen des Weltraums – einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper – durch und erforschen sie. Um ihre schädliche Kontamination und auch nachteilige Veränderungen der Umwelt der Erde infolge der Einführung von außerirdischem Material zu vermeiden, werden alle erforderlichen und geeigneten Maßnahmen getroffen.”

Weltraumethik

Grundsätzlich herrscht in der wissenschaftlichen Community also die Meinung, dass jegliche Art von außerirdischem Leben vor irdischer Kontamination bewahrt werden muss. Für zukünftige Forschungen und Forschergenerationen ebenso wie “aus ethischen Gründen”. Wobei man sich fragen muss, was das für “ethische Gründe” sein sollen. Immerhin sitzt die ethische Messlatte bei Leben aller Art auf unserem eigenen Planeten mehr als nur etwas weit unten.

Mit Blick auf diese Bemühungen ist die Aussage des Physikers Dr. Claudius Gros von der Universität Frankfurt eigentlich sehr erstaunlich. Gros, der sich mit Themen wie Leben im All und interstellare Raumfahrt befasst, sagte Anfang März 2019 in einem Interview unter anderem:

Wenn wir zu einem Planeten, auf dem es nur primitive prokaryotische Bakterien gibt, Bakterien von der Erde bringen, erhöhen wir die Chance, dass sich dort komplexes Leben entwickelt, gewaltig. Das wäre die Sache also wert.”

Mit dieser Aussage warf Dr. Gros einfach mal alle Ansichten und Bemühungen der bisherigen Raumfahrt über den Haufen, wie in diesem Blog-Beitrag HIER dargelegt. Auch wenn man argumentieren kann, dass irgendwelche Bakterien auf dem Mars oder sogar fernen Exoplaneten eben nur Bakterien sind, sollte man mit diesem Thema keinesfalls so leichtfertig umgehen.

Lippenbekenntnisse?

Prinzipiell hat Artikel IX des Weltraumvertrages auch solche Vorhaben geregelt. Denn laut dem Abkommen können die Unterzeichner-Staaten gegen derartige Aktivitäten Beschwerde einlegen. Gleichfalls bei den Vereinten Nationen “eine Konsultation bezüglich der Aktivität oder des Experiments beantragen”, um diese abzuklären. Weiter heißt es:

Wenn ein Vertragsstaat Grund zu der Annahme hat, dass eine von ihm oder seinen Staatsangehörigen geplante Aktivität oder ein von ihm geplantes Experiment im Weltraum, einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper, potenziell schädliche Störungen der Aktivitäten anderer Vertragsstaaten bei der friedlichen Erkundung und Nutzung des Weltraum hervorrufen würde (…), führt sie geeignete internationale Konsultationen durch, bevor sie mit solchen Aktivitäten oder Experimenten fortfährt.”

Vernünftige und mehr als sinnvolle Regelungen. Ob sie aber das Papier wert sind, auf dem diese und andere Regeln des Weltraumvertrages stehen, steht auf einem anderen Blatt. Wohlwollende Lippenbekenntnisse, deren wirkliche Überprüfbarkeit und Durchführung in der Realität schwierig sein dürfte. Zieht man dann noch diverse Verschwörungstheorien hinzu, wäre der Weltraumvertrag an sich schlicht ein Witz.

Immerhin, so die unterschiedlichsten Spekulationen, soll es nicht nur geheime Mondlandungen gegeben haben, sondern es soll längst Mars-Basen und auch Stationen auf dem Mond geben. Einige Spekulationen gehen soweit zu behaupten, dass auch Außerirdische hier ihre Finger mit im Spiel haben. Also, dass Aliens mit Menschen hier gemeinsam geheime Weltraumaktivitäten durchführen. Dadurch wären alle (irdischen!) Vereinbarungen, Verträge und Abkommen hinfällig …

Die Menschenwürde der Außerirdischen

Dass der Mensch nicht möchte, dass außerirdische Mikroben unseren Planeten verseuchen und uns als Spezies dabei vielleicht sogar auslöschen, ist nur allzu verständlich. Nicht minder nachvollziehbar ist es, dass für die zukünftige Wissenschaft und Forschung alle Himmelskörper im Sonnensystem und darüber hinaus vor irdischer Kontamination bewahrt werden müssen. Doch im All gibt es mit Sicherheit weit mehr als als nur Mikroorganismen oder fliegende Schleimpilze. Es wir auch intelligentes Leben geben.

Und auch über deren Schutz wird seit Jahrzehnten debattiert. Vor allem natürlich seit dem sich SETI als Suche nach außerirdischer Intelligenz weithin verbreitet hat.

Der Anwalt Andrew G. Haley war vor knapp 60 Jahren der erste, der “gesetzlichen Regeln, die die Beziehungen zwischen verschiedenen Rassen im Universum regeln”, in einem Gesetzt zusammenfasste, dass als “Metalaw” bekannt ist. Veröffentlicht am 8. November 1956 unter dem Titel “Space law and Metalaw – A Synoptic View” in “Harvard Law Record” Nr. 23, als Außerirdische und Zivilisationen im All eigentlich nur Thema bei UFO-Freaks und Science-Fiction-Fans war.

Auch wenn Haley selber und andere dieses Metalaw immer wieder neu formulierten und in Details umarbeiteten, gelten nach diesem universellen Gesetzt folgende Grundprinzipien “des strengen Konzeptes der absoluten Gerechtigkeit”:

  1. Menschen dürfen Außerirdische keinen Schaden zufügen.
  2. Alle Rassen im Universum haben das Recht auf Selbstverteidigung.
  3. Außerirdische haben das Recht auf einen sicheren Lebensraum im All.

Im Kern soll das Metalaw allen außerirdischen Zivilisationen und Spezies unsere irdischen Menschenrechte zubilligen. Ob diese Außerirdischen sich jetzt in einer Entwicklungsstufe von Höhlenaliens befinden oder unendlich weit voraus sind, spielt dabei keine Rolle. Alle Aliens sind vor dem Meta-Gesetzt gleich und haben alle die gleichen Rechte.

Zum Wohle der Außerirdischen

Selbstverständlich gab und gibt es bis heute Kritiken an diesem Metalaw.

Einige Kritiker bemängeln, dass hier das Konzept von “Gut” und “Böse” auf alle Spezies im All angewandt wird. Andere meinen, dass es unsinnig wäre darüber nachzudenken, da niemand sagen kann, ob sich irgendwelche Aliens auch daran halten. Wieder andere argumentieren, dass diese kosmischen Gesetzte uns und unsere Vorstellungen, Ethik und Weltanschauungen in den Mittelpunkt stellen (Anthropozentrismus).

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Alles sicher nicht zu widerlegende Kritikpunkte. Doch darüber nachdenken und philosophieren ist mit Sicherheit nicht falsch. Obwohl wir auf unserer eigenen Welt solche oder ähnliche Regen nicht einmal Ansatzweise bei unserer eigenen Spezies anwenden. Auch vor dem Hintergrund, dass die Menschen nicht mal wissen, wer bei einem Kontakt mit Aliens für “uns” sprechen wird, scheint so ein Metalaw grotesk. Denn auch das ist eine bisher vollkommen ungelöste Frage, wie in diesem Blog-Artikel HIER und diesem Vortrags-Video bei YouTube HIER dargelegt.

Dennoch wurde bereits 1960 das “Internationale Institut für Weltraumgesetz” (IISL) gegründet. Dieses “International Institute of Space Law” vergibt seit 1961 auch Preise an Personen, die in einem von fünf verschiedenen Bereichen zum Thema Weltraumgesetz Besonders geleistet haben. Und einer dieser Preisträger war 1963 aus Österreich stammende Jurist Dr. Ernst Fasan, der bis heute als Autorität auf dem Gebiet Weltraumrecht gilt.

11 Regeln für alle Alien-Rassen

Fasan hat 1970 das Metalaw von Andrew G. Haley aus dem Jahr 1956 umfangreich neu formuliert, angepasst und erweitert und 11 Kerngesetze ausgearbeitet. Diese diskutiert er in seiner Veröffentlichung “Relations with Alien Intelligences – The Scientific Basis of Metalaw” und fasst sie in folgenden Punkten zusammen:

  1. Jegliche Handlung, die einer anderen Rasse Schaden zufügt, muss vermieden werden.
  2. Jede Rasse hat das Recht, sich gegen jegliche schädliche Handlung einer anderen Rasse zu verteidigen.
  3. Alle intelligenten Rassen im Universum haben prinzipiell die gleichen Rechte und Werte.
  4. Jeder Partner von Metalaw hat das Recht auf Selbstbestimmung.
  5. Das Prinzip, eine Rasse zu erhalten, hat Vorrang vor der Entwicklung einer anderen Rasse.
  6. Es ist kein legaler, sondern ein ethischer Grundsatz, dass eine Rasse der anderen durch ihre eigenen Aktivitäten hilft.
  7. Im Schadensfall hat der Verursacher die Unversehrtheit des Geschädigten wiederherzustellen.
  8. Kein Partner von Metalaw darf eine Unmöglichkeit verlangen.
  9. Es muss keine Regelung des Metalaw eingehalten werden, wenn die Einhaltung zu einem praktischen Selbstmord für die verpflichtete Rasse führen würde.
  10. Metalaw-Vereinbarungen und -Verträge müssen eingehalten werden.
  11. Jede Rasse hat einen Anspruch auf ihren eigenen Lebensraum.

Auch dieser Kodex klingt nicht nur nach Science-Fiction, er ist es auch. Obwohl dahinter keine Science-Fiction-Fans oder UFO-Enthusiasten stecken. Es sind vielmehr ernsthafte wissenschaftliche Überlegungen, die zu derartigen “Gesetzten” führten. Und genauso wie alle anderen Weltraumgesetze, die irgendwelche anderen Spezies im All einschließen, sind sie letztlich doch nur Wunschdenken.

Science-Fiction und Wissenschaft sind natürlich keine sich widersprechende Gebiete, sondern beeinflussen sich gegenseitig. Träumerei und Vordenken ist hier Alltag. Doch ob es jetzt 11 oder 1.111 Regelungen über ein Miteinander der Alien-Rassen mit noch so fundierten, logischen und wissenschaftlichen Argumenten erdacht werden, sind sie wahrscheinlich am Tag X so oder so unnütz …

Interstellare Handesgesetze

Blickt man als an Themen wie Leben im All, Aliens und Grenzwissenschaft & Mystery Files Interessierter auf die etablierte wissenschaftliche Community, wundert man sich nicht selten über deren Arbeiten und Veröffentlichungen. Zynisch ausgedrückt muss man sich teilweise fragen, womit diese eigentlich so alles ihre Zeit und (Steuer-)Gelder verschwenden.

Zum Beispiel auch mit “der Theorie des interstellaren Handel”, deren Regelungen, Besteuerung und Durchführbarkeit. Veröffentlicht hat diese theoretischen Überlegungen der Wirtschaftsprofessor Paul R. Krugman bereits im Juli 1978. Immerhin ein sehr bekannter Experte für Wirtschaft und Handel, der 2008 den Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften verliehen bekam.

In seiner Studie “Die Theorie des Interstellaren Handel” geht Krugman vor allem auch der Frage nach, wie aufgrund der gigantischen Distanzen im Universum ein solcher Handel funktionieren könnte. Viele Lichtjahre müssten hierbei überbrückt werden und damit wäre es “eine sehr zeitaufwändige Investition”. Preis-Leitung eines derartigen Handel wäre innerhalb des Sonnensystems möglicherweise rentabel. “Ist diese Transaktion profitabel”, wenn es um Handel zwischen den Sternen geht, fragt Krugman zurecht.

Handessbeziehungen mit Außerirdischen schloss Krugman vor rund 40 Jahren in seine Überlegungen ebenso mit ein. Er nennt es “Interspezies Transaktionen” von Waren und Kapital. Doch das alles sei “nicht so einfach”, solange wir die Entfernungen im All nicht wesentlich schneller oder mit anderen Technologien überwiesen können. Etwa wie bei “Star Trek”.

Was in seinen Berechnungen und Gedankengängen aber fehlt, sind genaue Ausführungen, ob irgendwelche anderen Zivilisationen mit der Erde überhaupt Handel treiben wollen. Und womit eigentlich. Ebenso, ob Aliens überhaupt Interesse an Kapitel und damit Geld haben. Dies wissen wir heute ebenso wenig wie 1978.

Wenn ich einen Alien töte …

Vor fast fünf Jahren bin ich in diesem Blog-Artikel HIER auf eine andere spekulative aber durchaus spannende Frage eingegangenen: Was droht “gesetzlich gesehen” einem Menschen, der ein UFO mit Aliens landen sieht – und die Außerirdischen daraufhin tötet?

Eine seltsame Frage, die aber letztlich darauf hinauslaufen würde, dass man straffrei davon kommt. Es fehlt ganz einfach in Deutschland die Gesetzesgrundlage, da “die Delikte ‘Mord’ und ‘Totschlag’ jeweils den Tod eines anderen Menschen voraussetzen”, wie damals jemand kommentierte. Außerirdische sind eben keine Menschen und sind im Strafgesetzbuch schlicht und einfach irrelevant. So heiß es damals in einem Kommentar weiter:

Denn tatsächlich gilt, dass eine Strafbarkeit die Existenz eines entsprechenden Gesetzes vor dem Ausüben der Tat voraussetzt.”

So unwahrscheinlich es auch ist, dass jemand gelandete Außerirdische antrifft und dann tötet, es ist ein interessanter Gedanke. Mich erinnert das an “Tötung eines Wirbeltieres” oder auch, dass etwa Hunde juristisch als “Sache” betrachtet werden. Ermorde ich also einen Alien, weil mir zum Beispiel seine ggf. nicht vorhandene Nase nicht passt (juristisch also: “Mordlust”), wäre das Sachbeschädigung?

Auch das ist fraglich, denn muss zur Strafverfolgung eine “Sache” nicht jemanden gehören?

Alien-Invasion und die Folgekosten

Im Juli 2016 befasste sich der Jurist Klaus Hempel für den Sender SWR mit einer nicht minder spekulativen und Frage, wie in diesem Blog-Beitrag HIER berichtet:

Wer zahlt eigentlich wenn Außerirdische angreifen?

Eine Alien-Invasion ist nach den Vorstellungen von Hollywood bekanntlich immer mit enormen bis gigantischen Schäden verbunden. Vermutlich war auch der Film “Independence Day 2: Wiederkehr” der Ideengeber, dass sich der SWR damals die Frage nach den Folgekosten einer solchen Invasion stellte. Zerschießen die Außerirdischen dabei mein Haus oder eines ihrer UFOs stürzt beim Kampf in mein Dach, ist es erstmal ein Fall für die Versicherung, so Hempel.

Weiter schrieb er:

“In Frage kommt zunächst einmal eine Haftung durch die Gebäudeversicherung. Das Problem besteht erst einmal darin, dass es sich bei einem Angriff von Aliens nicht um einen klassischen Fall von Naturgewalt handelt. Insofern bringt es mir nichts, wenn ich mich gegen sogenannte Elementarschäden versichert habe. In den Geschäftsbedingungen der Versicherer ist außerdem vielfach geregelt, dass eine Haftung bei kriegerischen Angriffen von außen nicht besteht, aber: wir haben es hier mit einem Sonderfall zu tun.

Wenn beispielsweise ein UFO versehentlich auf dem Dach landet und dadurch die Immobilie beschädigt wird, liegt ein sogenannter Anprallschaden vor. Der ist in der Regel vom Versicherungsschutz umfasst. Und gleiches gilt auch für den Absturz von unbemannten Flugkörpern. Und im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung kann da eigentlich nichts anderes gelten, wenn mein Haus von einem UFO beschossen wird. Für Beschädigungen an der Inneneinrichtung, also Möbel usw., kann man dann konsequenterweise die Hausratversicherung in Anspruch nehmen. Und wer sich voll umfänglich versichert hat, der kann sogar die Kosten für die Aufräumarbeiten geltend machen.”

Wer hätte das gedacht? Ob bei einer unwahrscheinlichen aber theoretischen möglichen Alien-Invasion dann aber wirklich Gelder von den Versicherungen fließen, sei einmal dahingestellt. Sofern diese den Angriff überstanden, wären sie so oder so ruiniert …

Spekulationen und SETI

Viele – sehr viele – Spekulationen. Das steht außer Frage. Aber dieser Ausflug in die Welt der Vorschriften und vertraglichen Regelungen von uns Menschen zeigt mehr als deutlich, dass man sich seit Jahrzehnten Gedanken über so was wie eine einheitliche Richtlinie bei diesen Themen macht.

Diverse Bereiche haben hierbei durchaus konsequente Bestimmungen was Leben  im All betrifft. Allen voran die SETI-Forscher. Also jene Astronomen und Wissenschaftler, die mir Radioteleskopen und anderen Technologien nach Signalen von außerirdischen Zivilisation suchen. Irgendwo und irgendwann muss es andere Intelligenzen im All geben oder gegen haben, davon sind sie überzeugt. Man muss deren Signale und Spuren im Universum “nur” finden.

Auch wenn SETI-Astronomen seit Jahrzehnten vergeblich nach diesen eindeutigen Botschaften von Aliens suchen, haben sie längst Regelungen für den Tag X getroffen. Keiner der Beteiligten darf beim Empfang eines Signales einer Alien-Zivilisation diese Information einfach eigenmächtig an die Öffentlichkeit geben. Erst nach einer mehrfachen Bestätigung des Signals durch weiterer Teleskope und Astronomen und nach Absprache untereinander. Der gesamte Vorgang ist klar strukturiert und gegliedert.

Was aber in unserer Welt wohl nicht zu regeln sein wird ist, wer diesen Aliens in Namen der Menschheit was antwortet. Jeder Staat, jede Gruppe, jede Religion und jede Gesellschaft hat mit Sicherheit hierzu ihre eigenen Ansichten und Wünsche.

Ich denke jedoch, dass ausnahmslos alle Gesetzte, Regelungen und jeder Kodex und jeder guter Wille eines Tages im Sand verlaufen werden …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Denver Airport: Tummelplatz für Aliens, UFOs und Geheimgesellschaften? Der Flughafen nimmt die Verschwörungstheorien mit Humor

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Der internationale Flughafen von Denver: ein Tummelplatz für Aliens UFOs und Geheimgesellschaften? Der Flughafen nimmt die Verschwörungstheorien jetzt mit Humor ... (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Teilansicht des internationalen Flughafens von Denver: Er gilt als “Treffpunkt” für Aliens, UFOs und obskurer Geheimgesellschaften. Jetzt nimmt der Airport selber die Verschwörungstheorien mit Humor … (Bild: Google Earth / Bearbeitung: keine …)

Verschwörungstheorien gibt es ebenso wie echte, reale Verschwörungen auf der seit Jahrtausenden aus der ganzen Welt. Neben den heutigen “Klassikern” wieder Mord an US-Präsident John F. Kennedy, die Mondlandung-Lüge, UFO-Vertuschungen oder 9/11 gibt es aber noch die kleinen Verschwörungstheorien. Eine davon dreht sich rund um den 1995  neu eröffneten internationalen Flughafen Denver in den USA. Am Denver International Airport (DIA) soll es einigen Verschwörungstheoretikern nicht im Rechten Dingen zu gehen. Es wird von UFOs und Außerirdischen gemunkelt, die unterhalb des Flughafens eine Art Geheimbasis betrieben. Hier hätten aber auch die Freimauer, Illuminaten, die “Neuen Welt Ordnung” (NWO) oder andere Geheimgesellschaften ihre Finger im Spiel. Jetzt “schlägt” der DIA humorvoll zurück – und bestätigt ganz offen all die Verschwörungstheorien, die seit nunmehr über 20 Jahren über den Flughafen kursieren. Schauen wir in diesem Posting einmal detailliert auf all diese Verschwörungen und “verborgenen Hinweise” und was jetzt die Flughafenbetreiber dazu sagen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Denver International (UFO-)Airport

Der 1995 eröffnete internationale Flughafen von Denver ist nicht nur einer der jüngsten Airports der USA, sondern zugleich auch einer der größten Flughäfen der Welt. Über 61 Millionen Passagiere, 265.285 Tonnen Luftfracht und fast 583.000 Flugbewegungen verzeichneten die rund 35.000 Angestellten allein im letzten Jahr.

Mit einer Fläche von 13.727 Hektar, also rund 138 Quadratkilometern, ist der DAI flächenmäßig der zweitgrößte Flughafen der Welt. Und er könnte noch wachsen, da er auf zehn Lande- und Startbahnen ausgebaut werden soll, umso  jedes Jahr bis zu 100 Millionen Reisende abzufertigen. Ein gigantischer Komplex mit fast 150 Flugsteigen, dessen Wahrzeichen die Zelt-Dächer der Gebäude sind.

Sind die beeindruckenden Daten aber wirklich die ganze Wahrheit? Geht es nach einigen Verschwörungstheoretikern, dann ist es nicht mal die halbe Wahrheit. Ihren Spekulationen nach starten und landen am DIA nicht nur “Boeing”, “Airbus” & Co. mit ihren Fluggästen, sondern auch ganz andere Fluggeräte mit ebenso anderen Passagieren, die nicht von dieser Welt sind: UFOs und Aliens!

Nicht genug, dass hier Außerirdische im Geheimen agieren und irgendwelchen dunklen Tätigkeiten nachgehen sollen. Auch die US-Regierung soll tief unter dem Airport Top Secret-Einrichtungen betreiben. Sogar von Geheimgefängnissen und Folterkellern wird gemunkelt. Mit Blick auf diverse Aktivitäten der USA klingt zumindest das nicht ganz soweit hergeholt, wie angebliche UFO-Basen unter dem Flughafen.

Alternativ werden diese Spekulationen auch miteinander kombiniert. Also, dass hier Geheimagenten mit fremden Wesen von den Sternen gemeinsame Sache mache. Immer mit dabei sind natürlich auch diverse Geheimgesellschaften, die in diesem Kontext genannt werden. Etwa die Freimaurer, die Illuminaten oder irgendwelche anderen finsteren Gestalten der “Neuen Welt Ordnung”. Oder gleich die “Men in Black” als eine Art Dachverband aller dunklen Geheimbünde der Welt …

Der geheime “Denver Clan”

Woher diese zum Teil extrem wilden Spekulationen über einen geheimen “Denver Clan” am DIA kommen, ist schnell ausfindig zu machen: Vom Flughafen selber! Selbstverständlich ungewollt.

Grundsätzlich angefangen hat das mit den Baukosten des Airport. Für den Neubau wurden Kosten in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar geplant – und geworden sind daraus 4,8 Milliarden US-Dollar. Prinzipiell eigentlich ganz normal für solche Bauprojekte. Auch wir Deutschen bauen bekanntlich in Berlin einen neuen Flughafen, der nicht nur pünktlich seine Flugbahnen (irgendwann) öffnen wird, sondern auch dessen schlussendliche Baukosten natürlich auch voll und ganz im Rahmen blieben …

Für Verschwörungstheoretiker ist das aber ein erstes Mosaiksteinchen. Sie fragen sich, ob die drei Milliarden Mehrkosten nicht vielleicht in geheime Projekte in und unter dem Flughafen geflossen sein könnten. Und sieht man sich am Flughafen in Denver unter dieser Voraussetzung um, findet man dafür auf Schritt und  Tritt angeblich klare Anhaltspunkte und Hinweise, so die Mystery-Theoretiker. Sogar vom Schreibtisch aus mit Hilfe von Google Earth.

Blickt man mit Google Earth direkt von oben auf den Flughafen erscheinen die Start- und Landebahnen nämlich (mit etwas Phantasie) wie ein riesiges Hakenkreuz. Ein Hinweis auf dunkle Hintermänner? Nein sagt zumindest der Flughafen selber. Vielmehr seien es rein praktische Erwägungen gewesen, die bahnen in dieser Form anzulegen, die außerdem, so ein Flughafensprecher, aussehe wie ein Windrad und nicht wie ein Hakenkreuz. Zum Beispiel laut “The Telegraph” vom 28. Februar 2015 anlässlich des 20. Geburtstages des Flughafens.

Auch und vor allem die vielen Wandgemälde (z.B. HIER zu sehen) des Künstler Leo Tanguma innerhalb des Flughafens verleiten zu unzähligen Spekulationen und Verschwörungen und die “Neue Welt Ordnung”. Kunstwerke mit durchaus verstörenden Motiven, Szenen und Bildern, die sehr viel Spielraum für Interpretationen und Spekulationen lassen. Wie bei Kunst eigentlich durchaus üblich und gewollt.

Weltuntergang und “Neue Welt Ordnung”

Im DIA sehen die Fluggäste in den Hallen Bilder, die scheinbar Szenen der Apokalypse zeigen. Brennende Städte ebenso, wie angebliche Nazis bzw. “Deutsche” und “Juden” sowie einen Krieg gegen die Natur und Menschheit an sich. Immer wieder zu sehen auch Kinder aus aller Herren Ländern und “eines der Kinder hält eine Mayatafel, die das Ende der Zivilisation darstellt”, wie es heißt. Auch das Aussterben einer oder mehrerer Rassen werde hier in den verstörenden Wandbildern zur Schau gestellt oder sogar prophezeit.

Alles teil eines geheimen “Denver-Pan”, wie ein entsprechendes Buch des bekannten deutschen Autorenduos Grazyna Fosar und Franz Bludorf es nennt.

Ein kleines Mädchen, dass auf dem Gemälde mit Namen “Peace and Harmony with Nature” in einem Sarg zu liegen scheint, soll sogar “den Tod des jüdisch-christlichen Glaubens symbolisieren”, da sie angeblich eine Juden-Stern und eine Bibel in der Hand hält. Also folgen Verschwörungstheoretiker, das die Schöpfer der Kunstwerke keine Christen oder Juden waren, sondern einer bösen Geheimgesellschaft gehören. Eventuell der Loge der “Skulls & Bones”, da bei ihnen Särge angeblich wichtige Symbole seien.

Bibelfundamentalisten in den USA, etwa die Gruppe “Cephas Ministry”, warnten sogar bereits 2003 in einem Newsletter vor diesen satanischen Machenschaften des Flughafens! Denn der Untergang des Christentums sein hier im Gange. In den Katakomben werden sogar jene “Menschen, die Luzifer hassen” in Konzentrationslagern systematisch ermordet, behaupte ein Verschwörungstheoretiker bei YouTube.

Ein”farbigen Dunst” auf genau diesem Bild soll eine im Hintergrund gemalte Stadt umgeben, “als wäre von einer biochemischen Waffe angegriffen worden”. Ein auf einem weiteren Wandbild  in grellen Farben leuchtende zu sehende Pflanze, um die sich fröhlich und tanzend jungen Menschen versammelt haben, soll damit im Zusammenhang stehen. Denn dies zeige die neuen Welt mit genetisch neu erschaffenen Pflanzen, nachdem (wer auch immer) den Großteil der Menschheit vernichtet hat.

Grund für Verschwörungen ist auch das Kunstwerk direkt vor dem Eingang des Airport. Es ist das riesige “Pferd der Apokalypse” auf Fieberglas mit guselig-rot leuchtenden Augen. Es zeige demnach den Fluggäste sofort an, wo sie jetzt rein gehen werden. Dass der schaffende Künstler des “Pferd der Apokalypse”, Luis Jimenez, bei der Arbeit daran durch einen Unfall ums Lebens kam, macht die Sache für Verschwörungstheoretiker noch leichter. Hier steckt ein teuflisch-perfider Plan hinter allem!

Der “Blaue Mustang”, so der offizielle Name der Skulptur, heißt unlängst mit Spitznamen “Blucifer”, denn das Pferd sei der “mörderische Mustang des Denver Flughafens”. Dass hier in Colorado, im”Wilden Westen” der USA, wo bekanntlich Denver liegt, die edle Pferderasse Mustang natürlich äußert begehrt und beliebt ist, scheint man zu übersehen ..

Die Deutschen kriegen euch alle

Zu zahllose sind die Deutungen, Verschwörungen, Interpretationen und Vermutungen hinter den ganzen Bildern im DAI, als dass sie hier alle vorgestellt werden könnten. Und sollten. Eines der Kunstwerke mit dem Titel “Kinder der Welt träumen vom Frieden” soll jedoch einmal eingefügt werden:

Bild im internationalen Flughafen von Denver: "Die Kinder der Welt träumen vom Frieden" - und die Deutschen (Nazis) wollen die Weltherrschaft! (Bild / Ausschnitt: DAI)
Bild im internationalen Flughafen von Denver: “Die Kinder der Welt träumen vom Frieden” – und die Deutschen (Nazis) wollen die Weltherrschaft! (Bild / Ausschnitt: DAI)

Hier sehen die Anhänger einer düsteren Weltverschwörung um den Airport eine warnende Prophezeiung von Deutschland und den Deutschen. Kinder aus der ganzen Welt, gut zu erkennen an ihrer traditionellen Tracht, strömen auf eine Zentralfigur mit einem Hammer, die angeblich einen “Flugzeugflügel” hämmert. Eingewickelt in ihren Landesflaggen geben zum Beispiel Israel und die USA offenkundig bereitwillig dem schmiedenden Knaben in der Mitte ihre Waffen (Schwerter).

Unter der Szene liegt ein toter Soldat, für einige eben ein Nazi aus dem Zweiten Weltkrieg, auf dem zwei Friedenstauben sitzen. Die Verschwörungstheoretiker sehen hier allerdings Folgendes:

Der blonde Junge in der Mitte ist ein Deutscher, ein Bayer. Durchaus zu erkennen an seiner Tracht. Der Betrachter des Werkes soll nun das zukünftige Schicksal der Welt erkennen, die Deutschen als “ewige Nazis” wollen die Weltherrschaft an sich reißen. Alle, auch die USA selber, müssen oder werden sich dem beugen.

Völkermord, Hunger, Militärische Unterdrückung und Tod” sollen hier zu sehen sein. Ausgelöst und verschuldet von den Deutschen und angeblich Sinnbild, dass die Völker der Welt ihre Identität zugunsten der “Neuen Welt Ordnung” aufgeben sollen, müssen oder werden. Mit einer Weltarmee und einer Weltregierung, der sich auch die USA unterwerfen wild. Anführer der unterjochten Welt nach der Apokalypse wird Deutschland sein.

So wollen es jene, die dem Flughafen Denver die dunkelsten Absichten unterstellen. Naja, wenigstens lächeln die Kinder alle auf dem Gemälde. Dass der Künstler Leo Tanguma das Bild so erklärt, dass aus den Waffen ein landwirtschaftlicher Pflug und damit kein Flügel eines womöglichen Kampfjets gehämmert wird, sehen die NWO-Jäger nicht.

Dass am DAI teuflisches vor sich geht, “beweisen” übrigens auch Skulpturen von geflügelten Dämonen in den Hallen, die in geöffneten Koffern sitzen. Eigentlich aber sind es sogenannte “Gargoyle” des Christentums. Das sind jene dämonischen Flügelwesen, die als Wasserspeier an Regenablaufrinnen an Kirchen und  Kathedralen in ganz Europa zu finden sind. Seit Jahrhunderten bringt man sie an den Fassaden der Gotteshäuser an, um böse Mächte abzuwehren. Nicht um sie anzulocken!

“New World Airport Commission”

Ungenannt bleiben darf auf keinem Fall, was dem Besucher in der großen Eingangshalle begegnet. Es ist ein Marmorstein mit einer Zeitkapsel vom 19. März 1994, der nicht vor dem Jahr 2094 geöffnet werden soll. Groß und eindeutig ist auf dem Stein das Zeichen der Freimaurer sowie eine Art Unterschrift einer “New World Airport Commission” als Schöpfer des Steines sowie der Zeitkapsel zu sehen.

Das Problem ist, dass es die “New World Airport Commission” nicht gibt. Oder doch, fragen sich die Anhänger der Airport-Verschwörung. Und wenn ja, wer sind diese Leute und was führen sie im Schilde? Ehrlich gesagt sollten sich die Bauherren des Flughafens nicht wundern, wenn sie in der Eingangshalle einen solchen Stein mit derartigen Beschriftungen aufstellen, dass sie damit Verschwörungstheorien befeuerten! Die fraglos bizarren und  “kuriosen” Motive der riesigen Wandgemälde, laden den Betrachter geradezu dazu ein, hier mehr als mehr oder weniger geschmackvolle Kunst zu sehen.

Familienuntauglich sind die Bilder keinesfalls, die angeblich mysteriöse “New World Airport Commission” hier in Denver auf die Betrachter losgelassen hat. Beispielsweise ein weiteres Gemälde, auf dem ein riesiger bedrohlicher Soldat mit Gasmasse und automatischem Gewehr mit einem Krummschwert eine Friedenstaube ersticht. Während keine Kinder auf dem Schutt von Häuserruinen schlafen.

All das sei schlicht auch satanisch, “entlarvten” diverse Verschwörungstheoretiker. Tanguma wiederum sagt, dass der Soldat jeder sein könne:

Deshalb habe ich ihn mit einer Maske versehen. Ich wollte ihn nicht weiß oder schwarz machen. Ich wollte ihn schurkisch machen, um diesen Aspekt von etwas Bösem, etwas Wirklichem, etwas Bedeutendem zu geben.

Geheimbasis im Untergrund

Es wird den Baumeistern des Airport auch und vor allem unterstellt, dass sie das ganze Areal mit Bunkern und anderen unterirdischen Einrichtungen versehen haben. Jene Bauwerke, in denen einigen Stimmen nach eben auch die Außerirdischen ihren Plänen nachgehen sollen. Verschwörungstheorien und dunkle Unterstellungen an jeder Ecke des Geländes!

Andere verweisen hier auf den ganz einfachen Umstand, dass ein so gigantischer Flughafen eben zahllose unterirdische Tunnel und Räume hat und auch haben muss. Dazu gehören auch solche, in denen der normale Fluggast keinen Zutritt hat (ist das nicht normal?). Auch habe es eine Fehlplanung gegeben, die viele der unterirdischen Anlagen erklären würde. Geplant war eigentlich, dass der DAI ein automatisiertes Gepäckfördersystems unter der Erde bekommen solle, was aber nie fertiggestellt werden konnte. Was blieb sind die entsprechenden Tunnel etc., in denen das System arbeiten sollte. Verpulvert wurden allein für dieses nie einsatzbereite Fördersystem 700 Millionen Dollar.

Spekulationen gehen aber dahingehend, dass diese Tunnelsysteme im Erdreich einen noch größeren Umfang haben, als der offizielle Flughafen an der Oberfläche. Dies würde wiederum die Explosion der Baukosten in den 1990ger Jahren sowie die jahrelange Bauerverzögerung “erklären”. Vielleicht verzögert sich genau deshalb ja auch die Eröffnung des neuen Flughafens in Berlin. Und auch die Kosten des BER explodieren bekanntlich auch immer weiter …

Zynismus hin oder her, der Denver-Airport sieht das alles durchaus mit Humor, wie der aktuell zeigt.

Denver International Airport entlarvt

Verschwörungstheoretikern wurde es im Fall des DIA auch wirklich mehr als leicht gemacht, die “Wahrheit” aufzudecken.

Zum Beispiel dem Radiomoderator, Online-Unternehmer und Verschwörungstheoretiker Alex Jones aus Dallas, der als einer der ersten auf angeblich verborgene Dinge am Denver Airport hinwies. Auch hierzulande ist seine Webseite “InfoWars.com” durchaus ein fester Begriff. Professor Michael Butter von der Universität Tübingen, in unseren Breiten als ein scharfer Kritiker und Gegner von Verschwörungstheorien, UFOs etc. durchaus sehr bekannt, bezeichnet in seinem Buch Nichts ist, wie es scheint (2018) Jones sogar als “kommerziell erfolgreichsten Verschwörungstheoretiker (…) vermutlich der ganzen Welt”. Ein millionenschweres Imperium hätte sich Alexander Jones durch diese erfundenen Theorien erwirtschaftet, so Butter in einem Interview am 29. März 2018 zu seinem Buch.

Und so war es eben vor allem Verschwörungstheorie-Unternehmer und -Erfinder Jones, dessen Aussagen dem Flughafen Denver seinem Ruf einbrachte.

Man stelle sich vor:

Eine Geheimgesellschaft wie die Freimaurer und irgendwelche finsteren Gruppen (ink. Deutsche und Aliens), die eine “Neue Welt Ordnung” planen, wollen zu diesem Zweck in Denver eine Operationsbasis bauen. Den Bau des neuen Airport nutzten diese Leute deshalb zu Tarnung und Täuschung für irrere grausamen Vorhaben. Top Secret-Einrichtungen und all die dem Flughafen nachgesagten Dinge wurden hier also von der NWO und ihren Helfershelfern erschaffen. Natürlich in der Hoffnung, dass niemand etwas davon erfahren wird.

Dann aber “verstecken” diese Geheimbünde auf dem gesamten Flughafen riesige Gemälde mit überaus seltsamen Motiven und andere Kunstwerke, die “geheime Botschaften” beinhalten. Da diese ohne Frage allesamt “bizarr” aussehen, kann man diese “Geheimbotschaften” als Betrachter überhaupt nicht übersehen. Und falls jemand sich bei Google Earth den Airport einmal ansehen möchte, werden auch gleich die Lande- und Startbahnen im Form eines Hakenkreuzes angelegt. Nicht, dass jemand die “geheimen Zeichen” der Top Secret-NWO übersehen sollte.

Wie es sich gehört, wenn kein Mensch irgendwas davon erfahren soll, unterzeichnet man die direkt in der Haupthalle angebrachte Zeitkapsel mit einem rätselhaften Namen und dem nicht zu übersehende Logo der Freimaurer. Und dass aufgrund der verborgenen Geheim-Bautätigkeiten unter der Erde die Gesamtkosten von 1,7 Milliarden auf 4,8 Milliarden US-Dollar explodieren, wird in den Augen der NWO die Öffentlichkeit sicher auch nicht merken. Gleiches gilt für die sich um Jahre verzögerte Fertigstellung …

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Der Flughafen gesteht (erneut) alles!

Momentan in der Terminal den DIA während des laufenden Betriebes eine Baumstelle und wird umgebaut. Wie es sicher viel von Flughaufen-Umbauten kennen, ziehen sich deshalb durch das ganze Gebäude nackte kahle Wände als Absperrungen jener Bereiche, in denen gearbeitet wird. Meistens kann man als Fluggast nicht hinter diese Bauwände schauen und so einen Blick auf die Baumaßnahmen werfen.

Nicht anders beim DIA, der deshalb auf übergroßen Plakaten an den sonst kahlen Wänden auf “Mysterien”, “Alien-Aktivitäten” und “Ungereimtheiten” verweist, die hier vor sich gehen. Wirklich nur eine normale “Baustelle oder Vertuschung?”, fragen die Plakate des Airport die Reisegäste. Oder der Gast liest auf diesen auf die Frage “Was wir hier machen?”, dass dort ein “neues Hauptquartier der Illuminaten” entsteht sowie ein “Umbau der Höhle der Echsenmenschen“. Damit sind die außerirdischen Reptiloide gemeint, die, wie sollte es anders auch anders sein, ebenfalls hinter all dem stecken sollen (angebliche ernähren sie sich im Flughafen-Gewölbe von vermissten Kindern).

Vielleicht baue der Flughafen aber auch für “Zombie-Katzen”, “ein geheimes Portal im Untergrund” oder gleich “eine Area 52”, statt “coole neue Bereiche zum  Abhängen”.

Superverschwörungstheoretiker Alex Jones wird das mit gemischten Gefühlen sehen. Wahrscheinlicher jedoch in seine Welt von geheimen Machenschaften lückenlos mit einbinden.

“DEN Files” (“DEN” für den Flughafen) nennt der Airport seine humorvolle Kampagne während der Umbaumaßnahmen in seinen hallen. Fraglos eine Anspielung auf “Akte X” bzw. “X Files”. “Etwas Lustiges, über das man sich unterhalten kann”, seien die Plakate, so Flughafensprecherin Emily Williams gegenüber der “The Denver Post” am 5. September 2018.

“Ja, DEN hat einige Geheimnisse”, steht auf einem Plakat mit einem riesigen Alien. Und wer die Wahrheit erfahren will, wird auf eine eigens dazu eingerichtete Seite unter “DENFiles.com” verwiesenen mit den Hintergründen der Kampagne verwiesen.

Der gewitzte Airport

Die Betreiber des Flughafens haben jahrelang all die obskuren und wilden Spekulationen, Vorwürfe und Verschwörungen gegen sich abgewunken und ignoriert. Offenbar waren sie es nicht wert in irgendeiner Form kommentiert oder widerlegt zu werden. Nachvollziehbar. Das ging bis zum Jahr 2008 so, als Kim Day die neue Chefin des DIA wurde.

Day ging die Sache fortan so an, wie man sie (wenn überhaupt) angehen sollte: Mit Humor. Bei jeder nur erdenklichen Möglichkeit verwiest sie fortan selber auf die Verschwörungstheorien um ihren Flughafen. Es wurden Ausstellungen zu Aliens und den Thesen um den DIA realisiert und sogar Besichtigungstouren in den Top Secret-Anlagen der NWO unter der Erde verlost. Während einer Ausstellung im Oktober 2016 wurde sogar ein “Alien-Schädel” in einer Vitrine präsentiert. Natürlich ein Fake-Schädel (den sogar ich selber habe).

Um den ganzen quasi die Krone aufzusetzten, veröffentlicht der Flughafen auf seiner eigenen Internetseite regelmäßig die neuesten Enthüllungen über sich. Und als 2014 ein neues Hotel am Flughafen gebaut wurde, zeigte sich der Bauherr in den Medien mit einem “Alien”.

Aber die “New World Airport Commission”!?

Trotz diesem ganzen (auch selbst unverschuldeten) Verschwörungstheorie-Unsinn um den Airport, bleibt aber die eindeutige Tatsache, dass Zeitkapsel in der Halle mit dem deutlichen Zeichen der Freimaurer versehen ist. Gleiches gilt auch für die Nennung der ominösen “New World Airport Commission” auf dem Stein oder “seltsamer Zeichen” in den Gebäuden selbst

Zunächst einmal sind die Zeichen oder Markierungen keine vermutete Alien-Sprache. Es handelt sich um “Zeichen der Navajo-Sprache und Verweise auf andere Flughafenkünstler”, so “The Denver Post” am 12. April 2017 in einem Artikel zu den Spekulationen. Das Indianervolk der Navajo verehrt unter anderem auch im Gebiet von Colorado und dem DIA verschiedene Berge als heilig und mythisch-sporituelle Ursprungsregionen ihres Stammes bzw.. ihrer Stämme.

Alien-Sprache oder kleine Ehrung der Indianer sowie deren Künstler mit ihrer mehr als leidvollen Geschichte in Amerika?

Die geheimnisvolle “New World Airport Commission” soll ebenfalls alles anderer geheimnisvoll sein. Zumindest laut einem bereits am 30. August 2007 in “Westword” erschienen Artikel, der unter anderem anlässlich eines DIA-Radiobeitrages der Verschwörungstheorien-Tratschbude “Coast to Coast” vom 11. Juni 2007 erschien. Dazu muss man wissen, dass hunderte US-Radiostationen die Sendungen von “Coast to Coast” mit auszustrahlen und in dieser Radio-Show wirklich jeder alles als Wahrheiten verbreiten kann. Vor allem natürlich die Anrufer in der Show, die diese als Sprachrohr für die verstecktesten Behauptungen nutzen.

Beispiele zu der Sendung findet Ihr auf diesem Blog  HIER, HIER oder auch HIER.

“Westword” griff 2007 in  ihrem sehr umfangreichen Artikel die ganzen Verschwörungen um den Airport auf und vergaß dabei natürlich nicht den Marmorstein der “New World Airport Commission”. “Niemand hat sich die Mühe gemacht, Charles Ansbacher, den heutigen Dirigenten des Boston Landmarks Orchestra” zu dieser Kommission zu befragen, heißt es in dem Artikel. Ansbacher war jedoch in den 1990er Jahren einer der Vorsitzenden diesen mysteriösen Gesellschaft udn damit wohl einer der NWO in den Augen der Verschwörungstheoretiker.

Laut “Westword” lebte Ansbacher damals in Denver und gründete im Auftrag des neu entstehenden Flughafens eine “nicht gewinnorientierte Organisation, die dazu beitragen sollte, den neuen Flughafen den Einwohnern von Denver vorzustellen”. Namhafte Personen aus der Region waren in dieser Kommission damals Mitglied. Den Namen entlehnte der Kunstanwalt “Dvoráks New World Symphony”, da der DIA nicht nur der neuste Flughafen der Welt werde, sondern zugleich auch der erste seit Dallas in Texas aus dem Jahr 1973.

Flugshows, Galaabende und der Wille, Kunst in die Architektur zu bringen, gehörten zu den Aufgaben der “New World Airport Commission”. Daran arbeiteten 39 ausgewählte Künstler wie eben auch Leo Tanguma mit seinen in mexikanischem Stil geschaffenen Bildern.

Und die Freimauer?

“Die Vorstellung, dass etwas geheimnisvoll ist, ist absolut absurd”, sagte Charles Ansbacher 2007.

Und doch waren hier tatsächlich die Freimauer am Werk! Leugnen kann der Flughafen das so oder so nicht, da ihr “geheimes Symbol” für jeden sofort sichtbar die Zeitkapsel im Eingangsbereich ziert. Nun sind die Freimauer – egal, was ihnen alles nachgesagt wird – seit Gründung der USA in Amerika aktiv und vielfach vertreten. Ein Geheimnis ist das nicht. Im Gegenteil. Und abgestritten wird das dort auch nirgendwo.

Was natürlich auch alberner nicht sein könnte, da die Freimauer quasi die ganze USA mit ihren Logos und Symbolen vollgestopft haben. Der Geheimbund sei, so “Westword” zu ihren Zeichen auf dem Stein, “eine legitime brüderliche (und historisch geschlossene) Organisation mit bürgerlichen Bindungen zum Engagement des Flughafens”. Im Klartext heißt das, dass die Freimauer dem Airport den Stein für ihre Zeitkapsel sponserten.

Es gibt jedoch keine Anzeichen dafür, dass sie an der laufenden Planung oder Entscheidungsfindung in der zivilen Einrichtung beteiligt sind.

Mit diesem knappen Worten wird die Freimauer-Aktivität am Flughafen Denver abgetan. Ob die Organisation, der bekanntlich Personen von Rand, Namen und Einfuß angehören, beim Bau des DIA nicht doch mehr involviert haben, ist meiner Meinung nach allerdings durchaus zu vermuten. Sei es auch “nur” finanzielle Vetternwirtschaft innerhalb der Finanzierungen, Behören und Baufirmen bei der Errichtung des Flughafens …

Was denkt Ihr darüber? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Aliens +++ Blog-Serie, Teil #3 +++

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Blog-Serie, Teil #3: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Aliens" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #3: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Aliens” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss” – dritter Teil der meiner Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. Teil #3 der erstaunlichen “10 Dinge, die man wissen muss” widmet sich diesmal den Aliens bzw. Außerirdischen. Immerhin sind Aliens wohl eines der Hauptthemen im Bereich Rätsel der Welt, Phänomene und Unerklärliches überhaupt. Jedes Kind weiß heute was Aliens sind oder sein sollen, kann was dazu sagen oder hat Außerirdische am TV gesehen. Demnach ein umfassend bekanntes Thema.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Aliens wissen muss”!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

10 (erstaunliche) Dinge, die man über Aliens wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Ein “Alien” ist eigentlich nicht unbedingt ein “Außerirdischer”.

Die Bezeichnung “Alien” oder “Aliens” bedeutet im angloamerikanischen Sprachgebrauch soviel wie “Ausländer” oder “Fremder” – aber eben auch “Außerirdischer”. Genaugenomen ist jedoch ein Lebewesen aus dem All im Englischen ein “Extraterrestrial”.

Doch “Alien” hat sich schon lange durchgesetzt und für “Ausländer” oder “Fremder” nutzt man im englischen Raum weit mehr das Wort “Foreigner”. “Enemy Alien” ist bzw. war vor allem im 1. und 2. Weltkrieg in den USA sogar ein “feindlicher Ausländer”. Beispielsweise nach Kriegsbeginn mit Japan im 2. Weltkrieg die in den USA lebende Japaner.

Interessant ist dabei, dass das “neumodische” Wort “Alien” für einen Außerirdischen in seiner Mehrfachbedeutung so ähnlich auch in anderen Ländern der Welt vorkommt. Beispielsweise heißt in Ungarn ein Ausländer aber auch ein Außerirdischer “Idegen”, was zugleich für “seltsam” steht. “Külföldi” wiederum, ungarisch für “Ausländer” bzw. “Fremder” ebenso wie für “Außerirdischer”, bezeichnet sogar einfach Menschen aus “Übersee”. Das Wort “Alien” an sich heißt dort “Kkülföldi Állampolgár” – was eigentlich wiederum ein “ausländischer Staatsbürger” ist.

In Afrikaans ist übrigens ein Alien, “Uitheemse”, nicht nur ein Ausländer, Fremder oder auch Immigrant, sondern auch ein nicht eingebürgerter Ausländer.

2.:

Das Wort “Alien” ist heute schlicht das Wort für einen Außerirdischen. Aber es gab tatsächlich zwischen den Jahren 1600 und 1670 einen explosionsartigen Anstieg der Verwendung dieses Wortes im deutschen Sprachgebrauch. So sprang um 1600 die Nutzung von “Alien” in der deutschsprachigen Wissenschaft gewaltig in die Höhe, stürzte dann gegen 1670 wieder ab.

Nach dem “Wortauskunftssystem zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart” stieg das Wort “Alien” nach dem 2. Weltkrieg langsam aber unaufhaltsam als Begriff in Zeitungen an. Ab etwa 1960 – 1962 explodierte die Verwendung des Wortes in der deutschen Sprache in Zeitungen, Wissenschaft, Belletristik und der allgemeinen Literatur.

Interessanterweise lief diese Entwicklung in der deutschen Sprache nicht parallele mit dem Begriff “UFO”. Immerhin ist ein Alien längst ein Wesen aus dem All und UFOs sind gerade ab den 1950er und 1960er Jahren zum Thema geworden. Doch erst 1987 stieg die Verwendung des Kürzel “UFO” in der deutschen Sprache rapide.

3.:

In der UFO-Forschung oder besser gesagt “Alien-Thematik” ist man sich vollkommen uneins, wie viele Rassen von Außerirdischen hier auf unserem Planeten sind oder waren. Vorausgesetzt natürlich, dass überhaupt Aliens die Erde besucht haben und vielleicht sogar noch immer hier sind.

Dennoch tauchen immer wieder Verschwörungstheorien auf, die behaupten, dass die Erde von einigen wenigen bis zu dutzenden Rassen aus dem All besucht wird. Ohne, dass dafür Beweise existieren, sollen sogar einige Alien-Spezies mit diversen Menschen/Ländern Verträge abgeschlossen haben. Mehr noch, denn angebliche Whistleblower behaupten sogar einfach, dass diverse Aliens miteinander Krieg führen und es so auch außerirdische Flüchtlinge auf unserem Planeten gibt.

Zu diesen unzähligen Rassen oder genauer gesagt Sichtungen und Beschreibungen von Aliens gab es in den 1990er Jahren sogar im deutschen Raum das Projekt “HUMDAT”. Diese “Humanoiden-Datei” erfasste, katalogisierte und archivierte bekannte Varianten der zahllosen verschiedenen UFO-Wesen, die Zeugen gesehen haben wollen.

4.:

Obwohl immer wieder behauptetet wird, dass das “klassische Bild” eines Aliens – die kleinen grauen Wesen mit den großen Köpfen und Augen – von Hollywood in die Welt gesetzt wurde, stimmt das so nicht.

In diesem Zusammenhang wird dazu immer der Alien-Film-Klassiker “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg aus dem Jahr 1977 genannt. Bedenken muss man aber dabei, dass der Astronom und UFO-Forscher-Legende Allen Hynek Spielberg bei dem Film beriet (er ist auch bei der UFO-Landung am Ende des Filmes mit Pfeife zu sehen). Hynek lieferte nicht nur durch seine UFO-Klassifizierungen von CE1 bis CE3, “Begegnung der dritten Art”, aus dem Jahr 1972 den Filmtitel, sondern eben auch Informationen zu UFOs und eben Aliens an sich.

Die “klassische Alien-Darstellung” als kleine schmale Wesen gab es schon lange vor Steven Spielbergs Film, wo diese “Greys” genannten Aliens am Ende auch nur sehr kurz schemenhaft zu sehen sind.

5.:

Obwohl immer wieder die Meinung vorherrscht, dass Außerirdische die Erde vielleicht schon Jahrtausende besuchen, gibt es noch andere Hypothesen.

So vermuten einige, dass diese Aliens in Wahrheit Zeitreisende sind. Und zwar von unserem eigenen Planeten und diese vermeintlichen Außerirdischen in Wirklichkeit Menschen der Zukunft repräsentieren. Entweder habe die natürlich Evolution sie zu dem gemacht, wie sie heute gesehen werden, oder die Menschheit habe sich selber und bewusst genetisch verändert.

Vielleicht sind diese Zeitreisenden sogar eine Mischung aus Aliens und Menschen, heißt es in einigen Überlegungen.

6.:

Aliens oder Außerirdische sind etwas ganz anders, als das, was wir uns darunter vorstellen.

Denn es existiert auch die teilweise weit verbreitete Meinung, dass diese “Wesen” vom Satan kommen. Sie sind Dämonen des Teufels der christlichen Tradition, die die Menschheit und unsere Seelen quasi vernichten wollen. Unter dem Deckmantel von Aliens und dem UFO-Phänomen.

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7.:

Bei der Vielzahl an angeblichen Alien-Begegnungen und -Sichtungen werden immer wieder unterschiedliche Rassen in einer Art “Zusammenarbeit” beschrieben. Selbst normale Erden-Menschen in “militärischen Uniformen” sollen gemeinsam mit den mutmaßlichen Außerirdischen beobachtet worden sein.

Die kleinen grauen Kreaturen mit ihren riesigen Köpfen sind dabei die einzigen, die eigentlich immer vollkommen nackt sind. Geschlechtsteile scheinen diese “Greys” auch nicht zu haben. Warum das so ist, kann niemand erklären.

8.:

Angebliche Begegnungen mit Extraterrestrischen oder auch Botschaften von diesen, unterscheiden sich heute enorm von den Anfängen der Alien- und UFO-Thematik!

Ab den 1950er Jahren waren in der entsprechenden Literatur und den Aussagen der “Kontaktler” genannten “Zeugen” diese Aliens liebevolle Wesen. Fremde, die sich Menschen auswählten, um diesen wichtige Nachrichten für die Menschheit mitzuteilen. Diese bestanden so gut wie ausnahmslos aus Warnungen von diesen freundlichen Aliens an die Erdbewohner. Auch sahen diese Aliens fast immer aus wie Menschen oder zumindest uns Menschen überaus ähnlich.

Sehr großen Wert wurde dabei von den Außerirdische darauf gelegt, die Menschheit vor den Gefahren der Atomkraft zu warnen. Ebenso vor der Zerstörung unserer Umwelt etc. Daraus entwickelten sich im Laufe der Jahre regelrechte und auch echte UFO-Sekten, die zum Teil bis heute aktiv sind.

Spätsteins ab den 1980er Jahren wandelte sich das Blatt. Von da an rückten UFO-Entführungen mit pseudo-medizinischen Experimenten und Untersuchungen durch diese Aliens in den Vordergrund. Vor allem flogen jetzt nicht mehr irgendwelchen “Kontaktler” mit ihren außerirdischen Freunden freiwillig in UFOs mit, sondern die Fremden sollen Menschen gegen ihren Willen entführen. Und dabei vor allem auch misshandeln, was davor nie ein Thema war.

Ab da, und vor allem ab den 1990er Jahren, sprach die UFO-Forschung davon, dass Aliens durch ihre pseudo-medizinischen Experimente am Menschen genetische Manipulationen vornehmen. Die genetische Schaffung einer Mischrasse aus Mensch und Alien (Hybride) sei das Ziel dieser UFO-Entführungen. Gegen den Willen der Betroffenen, natürlich.

Aber auch dieses Bild hat sich gewandelt. Inzwischen rücken die mutmaßlichen Gen-Experimente und –Versuche bei UFO-Entführungen vielfach in den Hintergrund. Betroffene sprechen zwar noch immer von Hybriden, aber eher im positiven Sinne, da solche “Versuche” scheinbar weniger werden. Zumindest in den Berichten, die, anderes als etwa in den 1990gern, frei heraus erzählt werden. Aus einer bewussten Erinnerung an UFO-Entführungen, da die Aliens diese nicht “gelöscht” hätten …

9.:

Menschen, die aussagen, dass sie von Aliens an Bord von UFOs entführt wurden (UFO-Entführungen), beschreiben im Nachhinein immer zahlreiche und facettenreiche Dinge und Erlebnisse. Was sie aber nie erwähnen oder gesehen haben wollen, sind Waffen bei diesen Außerirdischen in ihren fliegenden Unterassen.

10.:

Es gibt keinen Beweis für Aliens.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema “Aliens”, “UFOs” und “Außerirdische” bei amazon.de:

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Spekulationen um die Greys, die „kleinen Grauen“: Sind die angeblichen UFO-Aliens in Wahrheit biologische Roboter? +++ Artikel +++

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Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Bereits seit Jahrzehnten ist im Dickicht der UFO-Forschung und Alien-Thematik ein Typus von Außerirdischen überaus weit verbreitet: Die der “kleinen Grauen” oder auch “Greys”. Kleine menschenähnliche Wesen, die vor allem durch das Thema UFO-Entführungen sowie natürlich durch Kino und TV weltbekannt wurden. Spätestens die US-Erfolgsserie “Akte X” verhalf diesem Bild der kleinen Aliens mit ihren riesigen Augen und zierlichen Körpern zum Siegeszug. Aber sind diese “kleinen Grauen” überhaupt biologische Lebensformen, die bei UFO-Entführungen angeblich ihre Hände im Spiel haben? Sind es vielleicht nicht eher eine Art von Bioroboter, die von “echten Aliens” erschaffen wurden? Obwohl das Thema um diese grauen Zwerge aus dem All selber Spekulation ist, lassen sich dazu noch weit mehr Überlegungen in Betracht ziehen. Interessante Mutmaßungen über die wahre Natur der Greys, die Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahrzehnten beschreiben Zeugen einer UFO-Begegnung die mutmaßlich beteiligten Außerirdischen als „kleine Graue“, die Greys. Vor allem bei den so genannten UFO-Entführungen. Aber auch bei schlichten Landungen von unbekannten Flugobjekten, sehen Menschen ihren Angaben nach diese seltsamen Wesen, die heute durch Kino und TV wohl jeder kennt.

Eben die „klassischen Aliens“, die ihren ersten großen Kinoauftritt bereits in “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg 1977 hatten.

Die „kleinen Grauen“: Der Alien-Klassiker

Es handelt sich um kleine, nur etwa 120 bis 150 Zentimeter große und grauhäutige Hominide. Sie sollen sehr lange und dünne Arme und Beine haben, (meistens) nur vier Finger besitzen und einen ungewöhnlich großen Kopf auf ihrem dünnen Hals tragen. Die Augen werden einheitlich als oval, tiefschwarz und groß beschrieben, die leicht schräg im Schädel liegen. Gerne bezeichnet man diese Augen als „mandelförmig“

Die Nase wie auch die Ohren sind nur ansatzweise zu erkennen oder meisten nur als „Löcher“ im Kopf des Wesens. Auch der Mund scheint „verkümmert“, da er keine Lippen und auch keine Zähne habe und eher wie ein einfacher Schlitz im Schädel aussehe. Die Haut der „Greys“ erscheint meist wie Leder. Hin und wieder heißt es aber auch, dass die Haut nicht grau, sondern eher blaugrün, grauschwarz oder grünlich erscheint.

Alles in allem bestimmt genau diese sonderbare Gestalt heute in der UFO-Forschung wie auch in der Öffentlichkeit das Bild, das man von einem „klassischen Alien“ hat. Zwar durchaus mit Variationen, aber im Kern identisch. Selbst der bekannte Handy-Messenger-Dienst “Whatsapp” nutzt das Gesicht dieses Grey-Alien in seinen Icon-Bildchen. Kaum also jemand, der zumindest diesen medial stark verbreiteten Alien-Kopf nicht schon mal gesehen hat …

Greys und UFO-Menschen

Ganz besonders bei dem Thema UFO-Entführungen treten diese zwergenhaften Alien-Figuren in Erscheinung. Sie sind es, die an den entführten Menschen pseudomedizinische „Versuche“ durchführen und/oder dem Entführten ominöse Dinge innerhalb der UFOs zeigen. Dabei, so die einstimmige Meinung der Betroffenen, sind die Greys ausgesprochen gefühlskalt. Sie verhalten sich vollkommen kühl, es besteht kein Interesse an eventuelle Leiden eines Menschen während einer Entführung.

VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die kleinen Grauen werden aber nicht selten gleichzeitig zusammen mit anderen „außerirdischen Wesen“ beobachtet. Bei diesen handelt es sich meist um echt „normal aussehende Menschen“. Das heißt, sie sehen aus, als sei es der Nachbar von nebenan. Zum Teil jedoch heißt es, dass diese „Menschen“ größer wären als wir und eher eine blasse Hautfarbe haben. Auch werden diese „UFO-Menschen“ dann und wann als haarlos beschrieben.

Diese Figuren der UFO-Forschung sind seit langem in die Kategorie „nordisch“ oder schlicht „humanoid“ eingeordnet worden (wobei aber auch die Greys eigentlich “humanoid” sind). Es stellt sich aber durchaus die Frage, wer in der „Rangordnung“ oben steht. Sind es die „Menschen“ – oder sind es die Greys? Zumindest glauben UFO-Forscher durch ihre Beschäftigungen mit Entführten hier eine Rangordnung erkennen zu können.

Dass es auch Berichte von UFO-Entführungen gibt, an denen „Militärangehörige“ oder „Uniformierte“ beteiligt gewesen sein sollen, wurde bereits an anderer Stelle in einem YouTube-Video dargelegt …

UFO-Entführungsforscher, die auch den obskuren Bereich der medizinischen Experimente und vor allem der “sexuell” bezogenen Varianten eines solchen „Experimentes“ diskutieren, sehe sich oftmals durch Entführungsberichte zu der Annahme verleitet, die Außerirdischen züchten eine „neue Rasse“.

Im Klartext: Die Greys kreuzen Alien-DNA mit denen von uns Menschen und erzeugen so Hybridwesen. Ein Projekt, wenn man es so nennen mag, das schon seit unbekannten Zeiten auf der Erde laufen würde.

Alien-Multikulti im UFO

Die Tatsache, dass die Zeugen einer nahen UFO-Begegnung einschließlich Alien-Entführungen Greys, Menschen und verschiedenen Varianten von kleinen Grauen zusammen beschreiben, ist problematisch. Vollkommen unterschiedlich erscheinende Alien-Spezies agieren demnach gemeinsam?

Da das Kürzel „UFO“ umgehend als Synonym für „Außerirdische” angesehen wird, glauben auch einige UFO-Forscher und UFO-Interessierte, dass die Unterschiede in der Anatomie der vermeintlichen außerirdischen Lebensformen darauf beruhen, dass es Wesen von unterschiedlichen Planten im All sind. Eigentlich ist das sicherlich die einfachste Interpretation dieser seltsamen UFO-Berichte.

VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)
VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)

Es handelt sich also bei den UFO-Sichtungen und -Begegnungen nach dieser Deutung um ein multikulti Programm außerirdischer Intelligenzen. Als eines der Indizien für diese Annahme halten deren Befürworter gerne Aussagen der UFO-Piloten hoch, die die Heimat bzw. den Ursprung der Insassen beinhalten.

Denn die Piloten der fliegenden Untertassen antworten auf die Frage nach ihrer Herkunft (wenn) oftmals mit sehr unterschiedlichen Angaben. Der Mond, Saturn oder gewisse Sterne sind ebenso dabei, wie der Mars und undeutbare Aussagen. (Nebenbei: Wenn diese Aliens gewisse Sterne als ihre Heimat bezeichnen, verwenden sie netterweise die uns geläufigen Namen für diese Himmelskörper).

Es würde also bedeuten, dass die Insassen der UFOs ein Zusammengewürfelter Haufen von verschiedenen bewohnten Planten in ebenso verschiedenen Teilen des Universums sind. Und dabei wissen wir nicht einmal, ob diese Berichte rund um Greys, Entführungen, UFOs und Aliens überhaupt auf Außerirdische zurückzuführen sind. Bisher hat noch niemand einen echten Alien vorweisen können

Leben UFO-Greys überhaupt?

Bei dem Thema Greys und ihren Handlungen ist es seltsam, dass sie unseren Vorstellungen von intelligenten Außerirdischen nicht unbedingt entsprechen. Sicher, wir haben keine Ahnung, wie Intelligenzen im All aussehen und nur uns Menschen zum Vergleich. Aber diese kleinen UFO-Wesen entsprechen in gewisser Weise nicht einmal einer biologischen Lebensform. Sind sie also wirklich „normale“ Außerirdische mit einer Biologie und Physiologie?

Folgende Punkte könnten in dem eh schon spekulativen Feld der UFO-Entführungen für diese Spekulation sprechen:

  • Die Greys erscheinen als Kreaturen ohne Gefühl, ohne emotionale Regungen und ohne Anteilnahme an den Vorgängen, die sie nicht interessieren zu scheinen.
  • Diese „Wesen“ haben keine erkennbaren Geschlechtsorgane, obwohl sie meistens ohne Kleidung gesehen werden.
  • Ebenfalls haben sie keine zu erkennenden Ausscheidungssysteme wie einen After.
  • Ihre Augen sind lediglich schwarze Ovale, die keine Pupillen haben, und werden als „tot“ beschrieben.
  • Die Kreaturen wurden nie bei der Nahrungsaufnahme gesehen.
  • Sie sprechen meist nicht, denn ihre Stimmen kommen „von innen“. (Hier wird aber meistens von Telepathie gesprochen.)
  • Sie haben keinen Bauchnabel.
  • Ihre Schädel sind im Vergleich zum dünnen und feinen Körper derart groß, dass eine Geburt durch einen biologischen Geburtskanal nach unserem Verständnis nicht möglich ist.
  • Oft sind sie nackt, scheinen also ein Schamgefühl im unserem Sinne nicht zu haben.
  • Sie agieren auch in Zusammenarbeit mit normal erscheinen Menschen.
  • Ihre Haut wirkt “unecht”, wie Leder oder sogar künstlich.
  • Es gibt scheinbar keine männlichen und weiblichen Greys, sondern sie sind alle asexuell.

Sicher sind diese Punkte ohne Zweifel problematische Details bei der Frage, nach der wahren Natur der kleinen Wesen. Wobei wir, um es nochmals zu unterstreichen, natürlich keine Ahnung haben, wie außerirdische Intelligenz aussieht und funktioniert.

Roboter aus dem Universum?

Nüchtern betrachtet spricht die Auflistung oben für die Annahme, bei den Greys handele es sich nicht um biologische Wesen. Vielmehr verleitet sie zu der Hypothese, die Greys sind eine künstliche Lebensform – also: Roboter.

Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Heute erscheint die Idee, dass es so perfekte Roboter (oder Bioroboter) wie die Greys geben könnte, fast absurd. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass es in der Zukunft mit Sicherheit Roboter geben wird, die sich nicht von biologischen Lebewesen unterscheiden lassen. Eine Reihe von Zukunftsforscher geht sogar soweit zu behaupten, dass es in Zukunft auf der Erde sogar künstliche Intelligenz geben wird. Der Physiker Michio Kaku, sehr bekannt aus diversen TV-Dokus, ist zum Beispiel einer von ihnen.

Wir Menschen werden in absehbarer Zukunft (50 bis 100 Jahre nehmen Optimisten an) künstliche Wesen schaffen, die uns Menschen mehr als nur ähneln. Es ist hier übrigens ganz interessant, dass zum Beispiel die Robotik in Japan festgestellt hat, dass zu menschlich aussehende Roboter die Menschen eher abschrecken als begeistern …

Bei der Betrachtung der Grauen der UFOs ist also die Frage legitim, ob es sich bei diesen eben um solche künstlichen Kreaturen handelt. Sie wären demzufolge „Arbeitsdrohnen“ der „echten“ Außerirdischen, zum Beispiel der „nordischen Typen“ der UFO-Forschung. Tatsache ist, dass gerade die Greys offenbar wirklich die Arbeiter sind, denn sie hantieren an den Menschen im Rahmen einer Entführung herum. Die großen und normal erscheinenden Wesen in den UFOs hingegen nicht/kaum.

Diese normalen Wesen sind es auch, die bei modernen UFO-Entführungen als „Ärzte“ bezeichnet werden. Oder, als Frau, „Krankenschwestern“ oder „Medizinerin“.

Greys und die Alien-Mensch Hybriden

Nun aber stehen wir vor einem ganz anderen Problem:

Jene Menschen, die angeblich von UFOs entführt wurden, berichten teilweise, dass ihnen Sperma oder, bei Frauen, Eier gestohlen wurden. Einige UFO-Forscher haben selbst Entführungsfälle recherchiert, bei denen die Frauen künstliche befruchtet worden sein sollen. Im Rahmen einer weiteren Entführung wurde diesen Frauen dann der Fötus wieder aus dem Mutterleib entnommen.

Hier sprechen eine ganze Reihe Entführungsforscher wie auch Zeugen davon, dass die kleinen grauen Freaks Zwitter aus ihnen und uns Menschen schaffen. Hybridwesen, Zwitter, also. Aktuell hat sich beispielsweise der UFO-Forscher David M. Jacobs in seinem Buch „Alien-Hybriden“ diesem Thema erneut angenommen.

Tatsächlich ist es in der UFO-Forschung hinlänglich bekannt, dass einige Entführte in ihren hypnotischen Rückführungen davon sprachen, dass die in den UFOs (oder wo sie waren) genau solchen Hybriden gesehen haben. Entweder als umherlaufende „Kinder“ – oder aber sogar als noch heranwachsende Föten, die sich in „Brutkästen“ befanden. Zieht man alte Berichte über Begegnungen mit fremden Wesen und Entführen durch diese dabei auch noch heran, scheint es dieses “Zucht-Programm” schon Jahrhunderte zu geben. Mindestens, wie in diesem YouTube-Video dargelegt (s. z. B. auch HIER, HIER und HIER).

Wären also die Greys Maschinen, Roboter ohne organische Funktionen (vor allem der Fortpflanzung dienend), kann eine Hybridrasse aus diesen nie geschaffen werden. Da aber beispielsweise kein Bauchnabel an den Grauen zu sehen ist, und auch Geschlechtsorgane offenkundig fehlen, möchte man sicher einwenden, dass die Greys sich künstliche Fortpflanzen. Das heißt, alle kleinen Grauen wachsen in Reagenzgläsern heran. Eine geschlechtliche Fortpflanzung ist ihnen unbekannt.

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Das halte ich für unsinnig und falsch.

Wenn es sich bei den grauen Aliens und reale biologische Lebewesen handelt, müssen sie auf ihren Heimatplaneten eine Evolution durchlebt haben. Auch wenn man annimmt, die Greys seien asexuelle Geschöpfe, so müssen sie sich aber dennoch biologisch Fortpflanzen. Doch dazu fehlen ihnen offenkundig die Geschlechtsorgane.

Und wenn diese nun tatsächlich innerhalb ihre kleinen und schmächtigen Körpers liegen sollten, ist es immer noch unmöglich, dass sie einen Geburtskanal haben, durch den ihre großköpfigen Babys geboren werden können (wie sie herauskommen ist ohne äußere Geschlechtsmerkmale eh ein Rätsel).

Alien-Züchtungen aus dem All?

VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit – aber wozu? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Wenn die kleinen Geschöpfe wirklich biologische Lebewesen sind, wäre die Überlegung legitim, sie wären selber durch eine andere Alien-Spezies gezüchtet worden. Es würde sich also bei ihnen um „biologische Roboter“ handeln. Die medizinische Technologie der Fremden aus dem All wäre demnach soweit fortgeschritten, dass es ihnen möglich ist, Wesen nach dem Typus „Grey“ künstlich zu schaffen.

Auch wenn diese Spekulation mehr als reizvoll klingt, so bleibt der Umstand, dass die Grauen keine Körperöffnungen haben, durch die verarbeitete Nahrung ausgeschieden wird. Zumindest will sie niemand gesehen haben. Wozu dient dann aber der Mund? Immerhin sollen diese Kreaturen mittels Telepathie kommunizieren. Oder ist er doch ein „Überbleibsel“ einer biologischen Evolution?

Erschwerend kommt hinzu, dass sich nach allen bisher vorliegenden Beschreibungen der Brustkorb der Gestalten nicht bewegt. Er hebt und senkt sich nicht, was bei einer Atmung mit Lungen (und Kiemen haben sie nicht) zu erwarten wäre. Zumindest will auch das niemand gesehen haben.

Da den „Wesen“ unsere Atmosphäre nichts ausmacht – auch den anderen beschriebenen Aliens nicht -, wird auch ihr Körper ähnlich wie unser funktionieren. Zwar haben wir auf unserer Erde zum Erstaunen vieler Biologen und auch Astrobiologen Lebewesen an Orten gefunden, die bisher als lebensfeindlich galten, aber diese können dafür nicht in unserer normalen Atmosphäre überleben. Deshalb wäre es irrig zu behaupten, die Greys kämen aus einer so verschiedenen Welt, dass sie hier ohne Atmung leben können …

Da die Idee Greys = Roboter oder sogar Cyborgs meiner Meinung nach durchaus interessant ist, dürfen wir ein anderes Teilproblem bei diesen Spekulationen nicht übergehen: UFO-Abstürze.

UFO-Abstürze und tote Aliens

Befasst man sich nur etwas genauer mit der UFO-Forschung und den entsprechenden Veröffentlichungen, gewinnt man schnell den Eindruck, dass inzwischen unzählige UFOs abgestürzt sind. Allen voran natürlich der UFO-Absturz von Roswell vom Sommer 1947.

Ein Raumfahrt-Ingenieur sorgte für Diskussionen: Er behauptet, dass in der Area 51 Außerirdische mit den USA zusammen arbeiten…und zeigt angebliche Beweise (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ein Raumfahrt-Ingenieur behauptet, in der Area 51 arbeiten Aliens … und zeigt angebliche Beweise (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Glauben wir den Zeugen und Recherchen, so sollen bei UFO-Abstürzen rund um die Welt auch deren Insassen gefunden worden sein. Ein Umstand, der, wenn ein Absturz tatsächlich erfolgt sein soll, natürlich auch zu erwarten wäre. Zeugen – und jene, die es sein wollen – sagen, dass solche Aliens gefunden wurden, und sie diese dann an diesem oder jenem Ort selber gesehen haben. Im Fall Roswell zum Beispiel in einer Militärbasis. Dabei, und dieser Punkt ist hervorzuheben, wird aber nicht behauptet, man habe Organe gesehen. Lediglich die vermeintlichen „Leichen“.

Nun aber liegen gleichsam Berichte vor, die von Obduktionen der bei einem UFO-Absturz gefunden Körper sprechen. Ebenfalls ein Umstand, der zu erwarten ist, wenn irgendwo auf der Welt ein UFO samt Besatzung gefunden wird. Und gerade in diesem Zusammenhang ist ein nebulöser Film weltweit berühmt geworden, der angeblich die Öffnung einer außerirdischen Leiche zeigt. Der als Santilli-Film bekannte Streifen wurde in der UFO-Forschung viele Jahre hitzig diskutiert und von vielen als schlichte Fälschung angesehen. Letztlich stellte sich auch heraus, dass der ganze Film ein Fake war.

Somit ist auch der Santilli-Film kein Beweis, dass die Greys echte Lebewesen mit einer organischen Biologie sind. Obwohl die Macher des Filmes behaupteten, es gäbe einen echten Alien-Autopsie-Film und ihr Werk stelle diesen nur nach. Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass der angeblich echte Autopsie-Film zu beschädigt gewesen sei …

Neben Berichten über gefundenen Alien-Leichen und natürlich den zweifelhaften Santilli-Fake, liegen aber auch Aussagen vor, die davon sprechen, dass lebendige Außerirdische in gewissen militärischen Anlagen gesehen wurden. Zum Teil gehen diese Aussagen sogar soweit zu behauten, dass diese Aliens mit menschlichen Wissenschaftlern der Erde gemeinsam an diversen Projekten arbeiten.

Wie wir solchen Aussagen gegenüberstehen, ist sicher jedem Interessenten selber überlassen. Immerhin müssen wir uns bei solchen Geschichten auf die Glaubwürdigkeit einzelner „Zeugen“ (oder eben solche, die es sein wollen) verlassen. Definitive Beweise gibt es nicht einen.

Außerirdische im Verhör

Doch auch hier gibt es Einwände.

So zeigte Mitte der 1990ger Jahre die Pro7-Sendung „TAFF“ einen kurzen und undeutlichen Film, der angeblich von einem Angestellten der sagenumwobenen „Area 51“, Nevada, USA, heraus geschmuggelt wurde. Wir sehen dort einen tatsächlich typischen Grey, der von einem Mann in Arztkleidung „verhört“ wird. Deutlich erkennbar ist in dem Farbfilm, dass der vermeintliche kleine Graue lebt.

VIDEO: Die "Alien Autopsie" von Roswell 1947 des Ray Santilli - steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)
VIDEO: Die “Alien Autopsie” von Roswell 1947 des Ray Santilli – steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / Fischinger-Online)

Da dieser dunkel gefilmte Streifen äußerst zweifelhaft ist, und einen dokumentarischen Wert für irgendein geheimes Militärarchiv nicht erkennen lässt, sehen die meisten UFO-Forscher und auch ich hier einen Schwindel. Es handelt sich wahrscheinlich lediglich um gewitzte Zeitgenossen, wobei einer eine Grey-Maske trägt.

Interessant am Rande: Im Rahmen des „UFO Day“ 1996 in Berlin gab ich dem Sender Pro7 ein Interview, in dem ich mich (negativ) zu mir dort von Pro7 vorgelegten „UFO-Fotos“ äußerte. Die Quelle der Bilder war, so der Reporter des Senders, dieselbe, wie der Area 51-Film mit dem Alien-Interview. Die mir von dem Reporter gezeigten schwarzweißen Fotos mit „UFOs“ waren als einfache Fälschungen leicht zu erkennen. Meinte ich zumindest auf dem „UFO Day“. Es war auch bemerkenswert, dass man heute noch mit einem schwarz-weiß Film in der Kamera umherläuft … und Pro7 mein und andere negativen Statements zu den Bildern in ihrem Bericht zu dem Kongress nicht sendete. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Heute, 2018, ist das Netz bekanntlich mit Alien-Videos, UFO-Filmen und auch Interviews mit angeblichen Außerirdischen überflutet …

Keine Beweise, nur Spekulationen!

Die Spekulation, die kleinen Grauen seien in Wahrheit (Bio-)Roboter, lässt sich natürlich nicht beweisen. Ausschließlich durch die Berichte von Entführungsopfern und Zeugen einer UFO-Landung einschließlich der Sichtung von Wesen, können Indizien liefern. Denn nicht mal diese Begegnungen lassen sich belegen.

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und seltsame “Zwerglein” (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Es ist aber so, dass Greys ein ausgesprochen „seltsames Verhalten“ zeigen, welches sich von den fast normal menschlich aussehenden Wesen stark unterscheidet. Da beide „Rassen“ in Zusammenarbeit beobachtet wurden und werden, könnt man sogar folgendes behaupten:

Die Grauen sind Roboter, die wir Menschen der Erde selber in der Zukunft gebaut haben. Die menschlichen „UFOnauten“ wären dann unsere eigenen Nachfahren von diesem Planeten und die UFOs an sich nichts weiter als Zeitmaschinen irdischen Ursprungs.

Ob nur wir in der Zukunft solchen Roboter erschaffen und sogar Zeitmaschinen erfinden, wissen wir natürlich auch wieder nicht.

Außerirdische Zivilisationen können im Laufe ihrer technischen Evolution solche Roboter sicher problemlos entwickelt haben. Eigentlich geht jeder Vertreter der These, dass UFOs außerirdisch sind, von der Annahme aus, die Aliens kommen von sehr viel älteren Planeten. Damit haben sie eine weitaus längere (technische) Entwicklung hinter sich, und so dürfen wir den bis zur Erde gekommenen Besuchern durchaus die Fähigkeit zum Roboterbau à la Grey zubilligen.

Und wenn die Außerirdischen sich mit mehr als der Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, sind es so oder so Zeitreisende. Auch wenn das nach allem was wir wissen nicht möglich sein kann.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Programm-UPDATE zur Alien.de-Konferenz zu UFOs und Grenzwissenschaft am 11. August 2018 in Frankfurt/M !

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UPDATE zur Alien.de-Konferenz am 11. August 2018 in Frankfurt/M.: Alle Infos, Details, Anmeldung und das Programm (Bild: M. Schädler / Fischinger-Online)
UPDATE zur Alien.de-Konferenz am 11. August 2018 in Frankfurt/M.: Alle Infos, Details, Anmeldung und das Programm (Bilder: M. Schädler / gemeinfrei / Fischinger-Online)

(Programm-Update 2. August 2018!) Alien.de ist seit Beginn der 1990er Jahre ein fester Begriff in der Grenzwissenschaft und UFO-Community. Jetzt lädt Marin Schädler, Inhaber und Betreiber von Alien.de, erstmalig am 11. August 2018 zu einer Konferenz  in Frankfurt/M. rund um GreWi, UFOs und die Mysterien der Welt ein. “Willkommen sind alle Interessierte, Involvierte, Betroffene und getarnte Aliens ;-)”, so der Veranstalter Schädler in seiner Ankündigung der Tagung. Hier findet Ihr alle notwendigen Informationen und mehr rund um die Alien.de-Konferenz in der Main-Metropole Frankfurt!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Alien.de: Online-Pionier des Unfassbares

Die Anfang der neunziger Jahre gestartete Page Alien.de gilt bis heute. Die meistbesuchte deutsche Seite rund UFOs, Außerirdische, Rätsel der Menschheit, Prä-Astronautik und zahlreichen weiteren Gebieten der Grenzwissenschaft. Ein Server, auf dem sich damals alle großen und kleinen Autoren, UFO-Forscher und -Gruppen, Vereine und Jäger des Phantastischen aller Art mit ihren Webseiten versammelten (Details HIER).

Hier versammelte sich die Pro-Seite ebenso wie die Kritiker und Contra-Seite dieser Themen des Phantastischen. Auch die sehr bekannte UFO-Datenbank der deutschen UFO-Forschungsgruppen nahm auf alien.de ihren Anfang. Wie viele andere auch, so hatte auch ich selber dort meine erste mehr oder weniger richtige Webseite mit dem Namen “Rätsel der Welt”.

Marin Schädler war es damals zu verdanken, dass auf alien.de bereits zu Beginn der 1990er Jahre alle an den Themen Interessierte kostenlos(!) ihre Internet-Seiten veröffentlichen konnten. Von UFO-Organisationen über Mystery-Autoren bis hin zu Skeptiker-Gruppen und Geisterjägern. Gleichfalls bot die immer noch existierende Plattform den Unsern Chats, News, Link-Tipps, Buch-Hinweise, Diskussionsforum und einiges mehr.

Bis heute blieb das einmalig und alien.de ist natürlich unlängst auch bei Facebook zu finden.

Wehmütig denken sicher viele “alte Mystery-Netz-Hasen” an diese frühen Tage des Internet zurück. Doch jetzt hat Martin Schädler eine entsprechende “Alien.de-Konferenz” im Herzen von Frankfurt am Main geplant, die am Wochenende um den 11. August 2018 stattfinden wird.

Alles zur “Alien.de-Konferenz”

Die Planungen und Vorbereitungen der Tagung laufen auf Hochtouren und richte sich an alle, die Interesse an Themen abseits des Mainstream haben:

Leute treffen und diskutieren! Willkommen sind alle Interessierte, Involvierte, Betroffene und getarnte Aliens. Treffe Leute mit ähnlichen Interessen und komme ins Gespräch. Auf dieser Konferenz gibt es viele gute und interessante Vorträge rund um das Alien-Thema.

Zum Thema der Konferenz gehören beispielsweise:

  • UFO-Entführungen
  • Prä-Astronautik
  • Verschwörungen
  • UFO-Forschung
  • Channeling
  • Raumfahrt
  • Menschheitsgeschichte
  • Religionen
  • Astrophysik
  • Bewusstsein/Unterbewusstsein
  • Seele/O.B.E./N.D.E.
  • Kornkreise

Termine

  • 10. August 2018 (Anreise und erstes Treffen)
  • 11. August 2018 (Konferenztag)
  • 12. August 2018 (Abreise)

Veranstaltungsort

DJH Jugendherberge
Terrassensaal
Deutschherrnufer 12,
60594 Frankfurt am Main

Veranstalter

Alien.de / Martin Schädler
Kontakt und Anfragen HIER

Referenten-Hotels

Hotel Maingau
Schifferstraße 38 – 40
60594 Frankfurt am Main
http://www.maingau.de

Haus der Jugend
Deutschherrnufer 12,
60594 Frankfurt am Main
http://www.jugendherberge-frankfurt.de/

Preise, Tickets, Anmeldung

  • Vorverkauf: 75 Euro p.P.
  • Ab Ende Juli: 85 Euro p.P.

Tickets gibt es bequem online über die Webseite der Tagung HIER.

Helfer werden?

Wer kann bei organisatorischen Dingen mitarbeiten und am Tag der Veranstaltung Gäste einchecken, Fragen beantworten, Stühle rücken, Beamer aufbauen usw.?

Selbstverständlich ist für Helfer/Innen die Teilnahme kostenlos. Wenn Ihr Interesse habt, sendet bitte eine Bewerbung  über das Kontaktformular der Veranstaltung an Martin Schädler.

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Programm “Alien.de-Konferenz” / Update & Erweiterungen!

(Änderungen im Programmablauf sind möglich!)

Tag 1 – Anreise zur Tagung ist für viele Teilnehmer der Freitag vor dem Kongress: Der 10. August 2018

  • Ab 18:00 Uhr: Abendessen, Kennenlernen …

Am Abend des 10. August treffen sich die Referenten und die ersten Gäste in der typisch Frankfurter Gaststätte in Alt-Sachsenhausen Dauth Schneider zum Abendessen. Jeder der Interesse hat, kann sich zu uns setzen und sich über grenzwissenschaftliche Themen unterhalten. Meist sind die Gespräche sehr spannend. Die genaue Adresse ist:

Neuer Wall 5-7
Klappergasse 39
60594 Frankfurt am Main
Tel./Fax: +49 (0)69 613 533

Zusatzangebot (NEU)

  • 12:00 – 18:00 Uhr: Hypnose-Sitzungen

Es werden zwei ausgebildete Hypnotiseure da sein. Beide haben jahrelange Erfahrung bei Regressionen (Rückführung) von Menschen, die vermuten, von Außerirdischen besucht worden zu sein.

Die Hypnose-Sitzungen sind unabhängig von der Konferenz und müssen getrennt gebucht und bezahlt werden. Bei Interesse einfach eine Nachricht an den Veranstalter Martin Schädler senden.

Ort:

Berger Str. 200
60385 Frankfurt am Main

Tag 2 – Konferenztag (11. August 2018)

  • 9:00 – 9:30 Uhr: Einlass
  • 9:30 – 9:45 Uhr: Begrüßung zur Konferenz durch Martin Schädler / alien.de
  • 9:45 – 10:25 Uhr: Lars A. Fischinger: Außerirdische und Mysterien in der Antike und … davor
  • 10:25 – 10:35 Uhr: Fragen an Lars A. Fischinger
  • 10:35 – 11:15 Uhr: Marie L. Sievers: Mysterien des Unglaublichen
  • 11:15 – 11:25 Uhr: Fragen an Marie L. Sievers

11:25 – 11:40 Uhr: Kaffeepause

  • 11:40 – 12:20 Uhr: Werner Betz: Reale Spuren der UFOs von der Sals
  • 12:20 – 12:30 Uhr: Fragen an Werner Betz

12:30 – 13:45 Uhr: Mittagspause

  • 13:45 – 14:25 Uhr: Chris Dimperl: Abductions / UFO-Entführungen in Deutschland
  • 14:25 – 14:35 Uhr: Fragen an Chris Dimperl
  • 14:35 – 14:55 Uhr: Martin Schädler: Kurze geführte Meditation (NEU)
  • 14:55 – 15:35 Uhr: Hubert Berghaus: Das Unternehmen Gott
  • 16:35 – 16:45 Uhr: Fragen an Hubert Berghaus

16:45 – 16:05 Uhr: Kuchen – & Kaffeepause

  • 16:05 – 16:35 Uhr: Dr. Marcel Polte: Greys – Abductions (NEU)
  • 16:35 – 16:45 Uhr: Fragen an Dr. Marcel Polte
  • 16:45 – 17:15 Uhr: Marin Schädler: Aliens heute
  • 17:15 – 17:25 Uhr: Fragen an Marin Schädler

17:25 – 17:40 Uhr: Pause

  • 17:40 – 18:30 Uhr: Große Talkrunde: Was haben die Aliens vor?
  • Ab 19:00 Uhr: Abendessen, Diskussionen, Gespräche und Ausklang der Tagung. Erneut im Dauth Schneider.

Tag 3 – Abreisetag (12. August 2018)

Viele Teilnehmer reisen erst am Tag nach der Konferenz ab.

Wir sehen uns in Frankfurt am Main,

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Liebe und Fliegende Untertassen”: Ein Maler behauptet, er habe hunderte Kinder mit Alien-Frauen gezeugt – und verarbeitet dies jetzt in einer Dokumentation

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David Huggins will hunderte Kinder mit Alien-Frauen gezeugt haben (Bild: twitter/loveandsaucers)
David Huggins will hunderte Kinder mit Alien-Frauen gezeugt haben (Bild: twitter/loveandsaucers)

Der Maler David Huggins aus New Jersey (USA) ist heute über 70 Jahre und wohl der Mann mit den meisten Kindern auf der Welt. So behauptet er es zumindest, auch wenn seine hunderte von Kindern nicht auf dieser Welt leben sollen. Nach Huggins wird er nämlich seit Kindertagen von Außerirdischen besucht und entführt und habe auf diesem Weg unzählige Kinder mit Alien-Frauen gezeugt. Selbst seine sexuelle Unschuld verlor er mit einer Außerirdischen. Ein Filmproduzent hat jetzt über ihn die Dokumentation “Love and Saucers” produziert, in der Huggins unglaubliche Geschichte erzählt wird. Was aber behauptet der Film “Liebe und Unterassen” eigentlich genau?


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Von UFOs entführt

Das Thema UFO-Entführungen aus dem Bereich der UFO-Forschung ist schon viele Jahrzehnte bekannt. Es ist alles andere als neu und grundsätzlich sind solche Berichte von “Entführungen durch Außerirdische” sogar bereits Jahrhunderte alt.

Obwohl angebliche Entführungen durch fremde Wesen im Zusammenhang mit dem UFO-Phänomen in der öffentlichen Wahrnehmung eine eher untergeordnete Rolle spielen, soll es sie geben. Hier herrscht große Uneinigkeit in den Reihen der Grenzwissenschaftler, um was es es sich bei diesem “Rand-Phänomen” der UFO-Forschung eigentlich genau handelt. Viele sehen in solchen Berichten nur Lügenmärchen, worauf wieder andere darauf hinweisen, dass diesen Menschen kein Lug und Trug nachgewiesen werden kann. Etwa durch psychologische Untersuchungen.

Einige UFO-Forscher sehen hier ein echtes Phänomen, das aber eher psychologischer Natur ist. Damit also nichts mit Wesen aus anderen Welten zu tun hat. Andere Mystery-Forscher sehen das wieder ganz anders. Sie vermuten hier echte Außerirdische, die Menschen aus Gründen XY entführen. Vielleicht für “medizinische Experimente”, da einige Betroffene glauben, dass sie sich an solche pseudo-medizinischen “Untersuchungen” erinnern können. Gerade dieser Aspekt der UFO-Entführungen veranlasst schon jahrzehntelang UFO-Forscher zu der Vermutung, dass hier sogar eine Alien-Mensch-Rasse erschaffen wird. Also Hybride.

Oft liegt bei dem Thema eben das Augenmerk genau auf diese “Untersuchungen” der Entführten durch die Aliens. Entnehmen diese teilweise wirklich Samen, Eizellen oder sogar Embryonen von Menschen? Warum sollten sie das schon mutmaßlich Jahrhunderte machen? Für eine TV-Sendung des Senders “ZDF” ist das ganze Thema der “Entführungen durch Außerirdische” deshalb sogar nur “sexuelles Wunschdenken” der Entführten. Ein, wie ich finde, vollkommen absurder Versuch einer Erklärung, wie ich es HIER ausführlich dargelegt habe.

Aber Sex-Phantasien als Ursache für UFO-Entführungs-Geschichten sind im Fall des Senior David Huggins auf dem ersten Blick tatsächlich die einfachste Erklärung.

Sex mit Alien-Frauen

"So rasch wie der Wind": Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “So rasch wie der Wind”: Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)

Huggins ist heute über 70 Jahre alt und Vater von rein irdischen Kindern. Das Besondere an ihm ist die Tatsache, dass er behauptet, dass er mit außerirdischen Frauen hunderte Kinder gezeugt haben will. Seine irdischen Nachkommen haben demnach irgendwo in den Weiten des All unzählige Stiefgeschwister, die weder sie noch Huggins als angeblicher Vater jemals gesehen haben.

Angefangen haben die angeblichen Begegnungen von ihm mit fremden Wesen, als er erst 8 Jahre jung war. “Ein kleiner behaarter Typ” sei ihm begegnet, der nicht von dieser Welt zu kommen schien. “ich sah mich plötzlich in seinen Augen”, so Huggins, und die kleine Kreatur habe ihm Angst gemacht.

Seine sexuellen Affären mit den Alien-Frauen begannen einige Jahre später, als David Huggins ein Teenager war. Im Alter von 17 Jahren habe erstmals mit einer Außerirdischen Sex gehabt, die ihm auf diesem Weg seine Unschuld nahm, wie er behauptet:

Als ich 17 Jahre alt war, verlor ich meine Jungfräulichkeit an eine weibliche Außerirdische. Das ist alles was ich dazu sagen kann.

Das war der Startschuss seiner – sagen wir – “seltsamen Erfahrungen”. Fortan hatte er eine Sex-Partnerin mit Namen “Crescent”, die ihn bis heute treu geblieben sei. Schon als er nur zwei Jahre nach seinem ersten Mal umzog, kam seine Alien-Freundin praktisch mit. Huggins:

Sie sind mir gefolgt, sie wussten genau, wo ich war. Ich würde am Morgen aufwachen und ich würde diese Stimme sagen hören: ‘Wir kommen heute Abend zurück’, und ich würde es vergessen. Das würde Monate und Monate dauern. Ich würde diese Worte hören, aber dann würde ich es vergessen. Du hast keine Ahnung, was ich in diesen Tagen durchgemacht habe: ‘Sie sind echt. Nein, sind sie nicht. Sie ist echt. Nein ist sie nicht.'”

Da war Huggins gerade 19 Jahre jung. Fortan entbrannte diese “Partnerschaft” mit der Alien-Frau, was nach seinen Behauptungen hunderte “Misch-Kinder” zur Folge hatte. Erst nach und nach seien die Erinnerungen an all diese Erlebnisse und Kontakte mit der Außerirdischen und anderen Aliens zurück in sein Bewusstsein gedrungen. Allerdings hatte er schon zu Beginn seiner Liebschaft mit “Cresent” seine Zweifel. Immerhin kam das Wesen durch eine Art Portal durch die Wand zu ihm. Und so stellte er seiner Alien-Frau eine “Falle” und kaufe ihr Blumen:

“Wenn sie echt ist, ist die Pflanze für sie. Wenn nicht, mache ich ein Gemälde oder Pastell davon.”

ARTIKEL: Das uralte UFO-Phänomen! Jahrhundertealte “UFO-Berichte” und Begegnungen mit der Anderswelt (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)
ARTIKEL: Das uralte UFO-Phänomen! Jahrhundertealte “UFO-Berichte” und Begegnungen mit der Anderswelt (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)

Und natürlich waren sie – weg. Er träumte das alles also nicht. Und wenn die kosmische Schönheit schon abends zu ihm kommen wolle, dann muss dieses “Date” sorgsam vorbereitet sein, wie er sagt:

Ich eilte nach Hause, putzte die Wohnung und überlegte, wie ich mich präsentieren sollte. Trage ich einen Anzug? Sie kam zu mir herüber setzte sich auf mich und wir haben Sex. Es war sehr angenehm. Ich erinnere mich, wie sie sich auf mich gelegt hat und ich höre dieses schnurrende Geräusch, fast wie eine Katze.

Allein war der “Sex-Sklave der Aliens” bei diesem Treffen jedoch nicht. Als er nackt im Bett auf “Crescent” wartete kam sie in Begleitung von kleinen Grauen und einem riesigen insektenartigen Wesen, das einer Gottesanbeterin ähnelte.

Bizarr ist untertrieben!

Als seien die Geschichten von Sex mit Alien-Frauen in Anwesenheit von kleinen Grauen und Insekten-Aliens nicht schon schräg genug. kennen Huggins Erzählungen offenbar keine Grenzen! Dutzende verschiedene Aliens habe er im Laufe der Jahrzehnte getroffen, die seiner Meinung nach zu vier verschneiden Rassen gehörten. Eine große Kreatur bzw. seine Rasse sei dabei auffallen gewesen, da es scheinbar der Aufseher der ganzen Sex-Treffen war.

So trumpft David Huggins im Zusammenhang mit diesem Alien-Aufseher mit einer noch bizarreren Story auf. Bei einer seiner Alien-Begegnungen habe dieses Wesen ihn zu einer Gruppe von dutzenden Alien-Frauen gebracht, die alle der Rasse wie seine Freundin “Crescent” angehörten. Sie alle wollten Kinder von ihm und der Aufseher forderte ihn auf: “Du wirst all diesen Frauen Babys geben.”

Es hat mich total fertig gemacht. Ich kann unmöglich mit 30 oder 40 Frauen rummachen, es gibt einfach keinen Weg. Das hat mich sehr erschreckt. Er (der Alien, LAF) hat nur gelacht.

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Der Aufpasser führte Huggins daraufhin in ein Zimmer, wo er in eine Schüssel ejakulieren sollte. Dabei beobachtete ihn dieses insektenartige Wesen, das er als Gottesanbeterin beschrieb. Doch es klappte:

Ich ich erinnere mich, dass ich gesagt habe: ‘Willst du, dass ich mit einer Schüssel Liebe mache, ohne umarmen oder küssen?’ Und ich mag es, zu umarmen und zu küssen. Und zwei Frauen kamen zu mir und fingen an, mich zu umarmen und zu streicheln und ich ejakuliere in den Behälter.

Und so kann der nun 74 Jahre alte Huggins heute mit nicht mehr zu zählenden Kindern aufwarten. Wobei die meisten dieser Mensch-Alien-Hybride auf natürlichem Wege gezeugt wurden. Die Erfahrungen bestimmen auch seine Arbeit als Maler, da seine über 100 Alien-Bilder genau diese zeigen sollen. Viele seiner bizarren Alien-Gemälde zeigt er davon auf Twitter und in anderen Sozialen Medien.

Auffallen ist bei seinen zahllosen Bildern, dass seine Sex-Partnerin aus dem All alles andere als “wunderschön” aussieht. Nicht, weil Huggins nicht Malen kann, sondern da es ein Kreatur mit dem Körper einer schlanken Menschenfrau und dem Kopf eines glauben Aliens riesen Augen ist. Ohne Frage mehr als sonderbare Phantasien!

“Liebe und Fliegende Unterassen”

“Love and Saucers” ist das Motto von Huggins und der Titel eines Dokumentarfilms, der über diese Geschichten gedreht wurde. Am 12. Dezember 2017 hatte dieser in den USA Premiere und wurde von dem kanadische Regisseur Brad Abrahams verwirklicht (s. Video unten). Inklusive Interviews mit Freunden, Nachbarn und der Familie von Huggins – der selber einräumt:

“Ich habe andere Menschen nie gebeten, mir zu glauben, weil ich genau weiß, dass ich nichts beweisen kann. Ich hoffe aber, dass sie ernsthaft darüber nachdenken.

Huggins ist sicher, dass hunderttausende andere Menschen genau solche Erfahrungen gemacht haben, wie er selber. Auch darum wurde der Film “Love and Saucers” gedreht. “Zuhören statt urteilen” solle man diesem Film, wie der Regisseur Abrahams es betont. Der Film solle ein Bewusstsein dafür schaffen, wie vielfältig der Mensch an sich doch sei und wie unterschiedlich ihre Leben verlaufen würden. Abrahams dazu:

VIDEO: UFOs, Außerirdische und UFO-Entführungen durch fremde Wesen im Mittelalter und seit Jahrtausenden! (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: UFOs, Außerirdische und UFO-Entführungen durch fremde Wesen im Mittelalter und seit Jahrtausenden! (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Ich möchte nicht unbedingt, dass die Leute an Aliens glauben; das war nicht meine Absicht. Es ist mehr, David zu glauben, weil er glaubte, dass er irgendeine Art von Erfahrung hatte.

Tatsächlich ist es auch in der UFO-Forschung hin und wieder so, dass vielfach “irgendeine Art von Erfahrung” als Auslöser für diverse UFO-Geschichten angenommen wird. Das heißt, dass die jeweilige Person vielleicht wirklich mal eine UFO-Erfahrung machte, aber im Laufe der Jahre daraus dann immer verrückter Geschichten gesponnen hat. Storys, an die dieser Mensch letztlich sogar wirklich glaubt, dass die real sind oder waren!

Vielleicht war und ist es bei David Huggins ebenso, der längst seiner Phantasie freien Lauf lässt. Zum Beispiel seine erste sexuelle Begegnung mit der Alien-Frau, bei der er seine Unschuld verloren haben will. Im Film “Love and Saucers” erzählt er darüber mit geradezu kindlichem Gemüt:

Ich bin im Wald spazieren gegangen und sehe unter einem Baum eine Frau sitzen. Sie steht auf und kommt auf mich zu und ich werde sexuell sehr erregt. Ich konnte meine Hose nicht schnell genug runter bekommen. Ich falle auf den Boden zurück und ich liege da und sie sieht mich an und so erreiche ich meinen Höhepunkt, der ziemlich schmerzhaft war. Es war sehr intensiv und dann schaue ich in ihre Augen und ich vergehe.”

Das Titelbild dieses Postings zeigt diese Szene von Huggins erstem Sex nach seinen “Erinnerungen”. Es ist wohl eher als gruselig zu bezeichnen, einer solchen Alien-Frau im Wald zu begegnen …

Sex mit Alien-Frauen ist auch kein neues Thema. Bereits am 14. Oktober 1957 will in Brasilien ein junger Mann mit Namen Antonio Villas-Boas so etwas erlebt haben. Er behauptete damals Zeuge einer UFO-Entführung gewesen zu sein und nach Abschuss der medizinischen “Untersuchungen” mit einer Alien-Frau geschlafen zu haben.

Die nackte außerirdische Frau, deren Körperbau „viel schöner war als der sämtlicher Frauen, die ich je gesehen hatte”, so Villas-Boas, soll angeblich ebenso ein Kind von ihm gewollt haben. Eine Geschichte, auf die ich vielleicht einmal gesondert eingehen werde.

Zumindest aber kurbelt das momentane Medieninteresse im englischen Internet an den Geschichten des David Huggins sicher den Verkauf seiner Bilder an. Die von Brad Abrahams produzierte Dokumentation darüber sicher ebenso …

Der Trailer von “Love and Saucers”:

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? +++YouTube-Video+++

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Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Sensationelle Funde in Peru? Alien-Mumien und Teile von außerirdischen Leichen in einer Höhle entdeckt? Tatsächlich kursiert vor allem im spanischen Internet seit einigen Monaten eine sehr seltsame Geschichte und sonderbare Bilder aus Südamerika. Angebliche Beweise für die Existenz von Aliens und sogar einem dort gefundenen UFO. Doch die Geschichte aus Peru ist sogar noch weit „verrückter“, wie Ihr es in meinem neuen Video auf YouTube erfahrt.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Was da so alles in Peru seit einigen Monaten gefunden worden sein soll, klingt mehr als phantastisch!

Von einer mumifizierten Alien-Hand über eine ganze Höhle voller Alien-Leichen unterschiedlicher Rassen bis zu einem “abgestürzten UFO” ist für jeden Mystery-Fan was dabei.

Mehr dazu in diesem Video.

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Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch echte Aliens im Sinne von Außerirdischen bei uns Asyl? Interessante Spekulationen …

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ARTIKEL: Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch echte Aliens im Sinne von Außerirdischen bei uns Asyl? Interessante Spekulationen … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch echte Aliens im Sinne von Außerirdischen bei uns Asyl? Interessante Spekulationen … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

“Aliens” sind von ihrer ursprünglichen englischen Bedeutung her (auch) schlicht  “Fremde” oder “Ausländer”. Aber echte Außerirdische als Asylanten bzw. Flüchtlinge hier in Deutschland, was soll man von solchen Ideen halten? In der Grenzwissenschaft gibt es bekanntlich sehr viele sonderbare Überlegungen, Spekulationen und Ansichten. Doch diesmal stieß ich in einer Internet-Community zum Thema “Politik”, die auf dem ersten Blick  nichts mit Mystery und Außerirdische zu tun hat, auf diese sonderbare Überlegung: “Asyl auch für Außerirdische?” Eine irrwitzige Idee bzw. Frage? Nicht unbedingt, wie es beim zweiten Blick deutlich wird. Es ergeben sich hier tatsächlich durchaus spannende Spekulationen, Fragen und Überlegungen. Welche das genau sind, erfahrt Ihr in diesem Beitrag …

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Asylanten aus dem All in Hollywood

Außerirdische wollen auf der Erde Asyl, da sie aus Gründen XY hierher fliehen mussten? Das hatten wir schon mal in der Science-Fiction à la Hollywood in dem Kinofilm “District 9” aus dem Jahre 2009.

Darin landen Aliens nach ihrer Flucht in Johannesburg in Südafrika in einem Flüchtlingslager, dass im Laufe der Jahre zu einem Slum verkommt. Eine eindeutige und gerollte Verbindung zur Apartheid (Rassentrennung) in Südafrika.

Als “grandioser Mix aus Effekt-Kino und Apartheid-Parabel. Die Geburtsstunde eines Genre-Klassikers”, pries beispielsweise das Magazin “Cinema” den Spielfilm.

Und die Realität?

Bekommen auch Außerirdische in Deutschland Asyl?

Meines Wissens hat Kanzlerin Dr. Angela Merkel keine Aliens nach Deutschland “eingeladen”, sondern nur menschliche Flüchtlinge, die Schutz vor Krieg, Terror und Verfolgung suchen. Eine deutsche/europäische Flüchtlingskrise ist die bekannte Folge, die längst die Gemüter der ganzen Nation erregt. Doch das ist ein Thema der (Welt-)Politik und kein Thema der Grenzwissenschaft und Mystery Files.

Allerdings ist ein ganz anders politisches Thema von Interesse, dass eben stark an den oben genannten Film “Discrit 9” anklingt. So fand ich am 1. Februar 2016 im Forum von “Politik sind wir” folgende Frage, die nur auf dem ersten Blick unsinnig oder sogar kindisch erscheint. Eine Frage, die wohl sehr treffend als “kosmos-politisch” zu bezeichnen wäre:

Fallen Außerirdische auch unter das Asylrecht? Im Art. a des GG ist dies jedenfalls nicht so klar definiert. Sollten aber wirklich einmal etliche Millionen außerirdische ,Flüchtlinge’ zur Erde gelangen, stellt sich die Frage ja kaum, wo sie dann eh freundlichst aufgenommen werden.

Wollte jetzt aber nicht wirklich, auf biegen und brechen, die Ernsthaftigkeit des Themas unterwandern. Man möge es einem Erdenbürger verzeihen.

Die Außerirdischen kommen - zumindest am TV (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL/DLR / gemeinfrei)
VIDEO: Die Außerirdischen kommen! Werden wir alle durch die Medien auf Intelligenzen im All vorbereitet? (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL/DLR / gemeinfrei)

Diese Frage wurde in dem Politik-Forum im Zuge einer Diskussion zum Thema “Außerirdische” gestellt. Oder besser gesagt in die dort laufende Diskussion eingeworfen. Eine Kommentierung speziell zu diesem Einwurf folge bis dato (2. Feb. 2016) aber nicht.

Man muss beim Thema “Internetforen” übrigens Folgendes bedenken: Wie bei vielen anderen Foren dieser Art auch, so geht es bei “Politik sind wir” nicht zu 100 Prozent nur um das Titel gebende Thema. Hier also “Politik”. Beispielsweise kann man bei dem Forum “Allmystery” (also “Alles Mystery”) auch über Computer-Spiele und Politik diskutieren.

Aber “Asyl für Aliens” – ist das abwegig?

Nicht jeder Flüchtling ist ein Alien – und nicht jeder Alien ein Flüchtling

Im deutschen Grundgesetz steht zum Asylrecht in Artikel 16a folgende Formulierung, die für die “Alien-Frage” relevant ist:

Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.

Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist (…) Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt.

Wer in seiner Heimat keine “politische Verfolgung noch unmenschliche oder erniedrigende Bestrafung oder Behandlung” erfährt, bekommt auch kein Asyl, sagt Artikel 16a (3). Diese Voraussetzung muss der Schutz suchende Ausländer dem Deutschen Staat nachweisen. Themen, die wir in den Jahren der Flüchtlingskrise und endlosen TV-Debatten dazu alle zu genüge in- und auswendig kennen.

Außerirdische, mit Angst um ihr Leben und ihre Unversehrtheit, wären demnach sehr streng und wohlwollend genommen vollkommen legale Flüchtlinge.

Liegt das All außerhalb der EU?

Ob es nun intelligente Außerirdische im All gibt, dass ist bisher wissenschaftlichen unbewiesen. Gibt es sie (davon gehe nicht nur ich aus), dann waren zumindest nach dem Wissen der Öffentlichkeit keine Aliens bisher als Flüchtlinge hier. Beispielsweise als Geflohene eines Krieges im All.

Auch wenn das nach Science-Fiction klingt, kann man kriegerische Außerirdische, die das All bereisen können, aber nicht pauschal als “Quatsch” ablehnen. Das gilt selbstverständlich auch für eine Invasion von Außerirdischen auf der Erde, worüber auf diesem Blog immer wieder berichtet wurde. Diese Aliens wäre jedoch kaum Flüchtlinge, sondern schlicht Invasoren aus dem All!

VIDEO: Terror-Ziel: Erde! Die Invasion der Aliens und was aggressive Außerirdische bei uns eigentlich wollen könnten (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)
VIDEO: Terror-Ziel: Erde! Die Invasion der Aliens und was aggressive Außerirdische bei uns eigentlich wollen könnten (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)

Das Universum müsste nach dem deutschen Grundgesetz aber erst mal als einer der “Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaft” anerkannt werden. Doch das sollte wohl kaum das Problem sein. In der Heimat dieser Flüchtling-Aliens, gleich ob es dort wie auf der Erde einzelnen Länder etc. gibt oder nicht, muss es also Verfolgung geben.

Wie sieht es bei einem Weltuntergang aus? Also wenn die Heimatwelt der außerirdischen Flüchtenden untergegangen ist oder unbewohnbar wurde? Wären das dann sogar die viel zitierten “Wirtschaftsflüchtlinge”?

Und wer, bitte, soll das eigentlich alles überprüfen?! Wer soll und kann ein Asylverfahren von Außerirdischen bearbeiten?

Die Angaben der hypothetischen Asylsuchenden aus dem Kosmos können wir überhaupt nicht prüfen. Niemand kann eben zu deren Herkunft reisen und sich so ein Bild von der Situation vor Ort machen. Andere Sternensysteme sind nicht der Irak oder Syrien.

Nicht nur unser “Bundesamt für Migration und Flüchtlinge” wäre vollkommen überfordert, wenn Aliens in unserem Land um Schutz bitten. Eigentlich stünde die gesamte Weltgemeinschaft ratlos vor diesen kosmischen Asylanten. Auch wenn diese – meinetwegen durch reinen Zufall – in Deutschland Asyl suchen. Das war ja auch konkret die oben zitiere Frag: in unserem Staat.

Mehrfach habe ich in Büchern, Artikeln und Vorträgen darauf hingewiesen, dass allein schon der Beweis für intelligente Aliens und vor allem die Landung dieser die Menschheit überfordern würde. Das gilt auch für Deutschlands Regierung, die nach eigenen Worten für derartige Ereignisse keinen Plan hat. Für die Weltreligionen so oder so. Auch wenn die katholische Kirche zumindest in ihrer “Führungsebene” die Möglichkeit für intelligentes Leben im All zu akzeptieren scheint. Der Dalai Lama übrigens ebenfalls.

Rational, national und international spekuliert!

Betrachten wir die Frage nach außerirdischen Asylanten in Deutschland mal vollkommen nüchtern. Und natürlich spekulativ. Denn es ist eines der wundervollen Dinge der Grenzwissenschaft auch herrlich spekulieren zu dürfen. Sofern man dies auch so bezeichnet!

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Da kommen nun (friedliebende!) Aliens aus dem Weltraum zur Erde und sagen “wir möchten Eure Hilfe, wir benötigen Asyl”. Alle anderen Probleme und Fragen – vom “Götterschock” bis Religions-Fragen – einmal außen vor gelassen: Warum sollten sie unbedingt Asyl in Deutschland haben wollen (das nicht mal Edward Snowden polnisches Asyl zugestehst)?

Aliens als "Wirtschaftsflüchtlinge" aus einer zerstörten Heimat? Auch uns könnte so etwas drohen! / VIDEO
Aliens als “Wirtschaftsflüchtlinge” aus einer zerstörten Heimat? Auch uns könnte so etwas drohen! (VIDEO) (Bild: NASA/JPL / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Persönlich glaube ich nicht, dass solche Fremden, die bei ihrer Flucht die Erde im All fanden, sich dann ein einzelnes und winziges Land wie Deutschland aussuchen würden. Egal ob nun 100 oder 100 Millionen Aliens hier ankommen würden … sie wären einfach plötzlich da. Überall. Es ist dann ganz einfach eine globale Aufgabe, die meiner Überzeugung so oder so scheitern würde.

Das oben in Teilen zitierte Grundgesetz Deutschlands hilft da auch in kleinster Weise irgendwie weiter. Nichtmal der erste Artikel des Grundgesetzes, in dem es heißt:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

Diese beiden Artikel sind viel zitierte Grundrechte in unserem Land. Sie gelten für alle – Menschen.

Haben Außerirdische überhaupt Menschenrechte?

Außerirdische können schon per Definition keine “Menschen” sein. Sie können damit auch keine “unveräußerlichen Menschenrechte” haben. Damit sind auch die Grundrechte des Grundgesetzes hier nicht anwendbar. In Deutschland scheinen die Außerirdischen also ein Problem mit ihrer Bitten um Schutz zu bekommen.

Es ist unwahrscheinlich, dass Aliens auf der Flucht hier her kommen. Obwohl schon lange nicht mehr nur Phantasten und UFO-Spinner außerirdische Zivilisationen vermuten, sondern auch ernstzunehmende Wissenschaftler. Es kann in einem solchen theoretisch dennoch möglichen Fall kein einzelnes Land der Erde mit einer Invasion von “Alien-Flüchtlingen” fertig werden.

Und wären diese Wesen überhaupt in irgendeinem Land des Planeten sicher vor den Gründen ihrer Verfolgung? Sie kommen ja eben nicht von hier und möglicherweise sind ihre “Verfolger” ihnen auf den Versen. Vielleicht kamen sie sogar auf ihrer Flucht bereits über einen anderen Planten hierher. Das wäre dann die Science-Fiction-Version der “sicheren Drittstaaten” oder ähnlich. Demnach “sichere Dritt-Planeten”, von denen aus die Außerirdischen weiter zur Erde und nach Deutschland reisten.

Wer prüft diese Planeten? Oder erklärt Deutschland einfach im Alleingang alle bewohnbaren Welten im Universum zu sicheren Herkunftsplaneten um der kosmischen Flut an Flüchtlingen Herr zu werden?

Oder, noch schlimmer, sagen sich die Aliens einfach selber, dass sie hier bleiben wollen – aber erst die Menschheit Platz machen muss?

Deshalb ist es vollkommen hinfällig, was in den einzelnen Gesetzen und Reglungen der Länder der Welt steht: niemand wird dabei an Außerirdische gedacht haben. Warum auch? Und wenn es ein Land mit einer Art “Grundgesetz” gibt, das sich auf solche kosmische Besucher anwenden ließe, nimmt dann nur dieses eine Nation alle Fremden auf? Ähnlich katastrophal wie in dem Spielfilm “District 9”?

Ich habe versehentlich einen Alien erschossen – komme ich den in den Knast? Nein!

Knast oder nicht Knast: Was würde passieren, wenn ich gelandete Aliens töte – „gesetzlich gesehen“? (Bild US Navy/gemeinfrei/WikiCommons / L. A. Fischinger)
Knast oder nicht Knast: Was würde passieren, wenn ich gelandete Aliens töte – „gesetzlich gesehen“? (Bild US Navy/gemeinfrei/WikiCommons / L. A. Fischinger)

Als Nachtrag ist es vielleicht ganz spannend, was ein User in einem anderen Form vor Zeiten einmal fragte: Kann ich einen Alien einfach so erschießen? Würde ich einen Außerirdisch treffen und ihm Streit töten, droht mir dann Zuchthaus oder gehe ich straffrei aus?

Auch diese Frage ist juristisch sehr interessant und bietet viel Raum für Spekulationen und grundsätzlichen Überlegungen jeder Art, wie ich es einmal hier dargelegte.

Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Interview mit Lars A. Fischinger zur Prä-Astronautik, Göttern aus dem All und UFOs: “Vielleicht sind wir ein intergalaktischer Zoo … und total bescheuert in den Augen der Aliens”

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Interview mit Lars A. Fischinger 2013 - Wir sind ein abschreckendes Beispiel für die Kinder der Ancient Aliens (Bild: L.A. Fischinger)
Interview mit Lars A. Fischinger 2013: “Wir sind ein abschreckendes Beispiel für die Kinder der Ancient Aliens” (Bild: L.A. Fischinger)

“Vergiss Gott, die Außerirdischen waren es!” – Interview mit mir vom November 2013, das über “Skype” mit dem Online-Magazin “VICE.com” geführt wurde. Dominik Schönleben von VICE hat sich “mit dem Parawissenschaftler Lars A. Fischinger darüber unterhalten, warum sich hochentwickelte Außerirdische dazu herablassen sollten, mit uns in Kontakt zu treten.” Und warum die Prä-Astronautik und Aliens keine Ersatzreligion sind und sein können. Hier das lockere Interview rund um die Ancient Aliens, die Mythen und Rätsel der Welt die vermeintlichen Götter und warum wir vielleicht in einem intergalaktischem Zoo leben …Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich hatte das Interview vom 19. November 2013 auf dem Online-Portal VICE mit mir schon fast vergessen. Aber nur fast, weshalb ich es hier nun ebenso publizieren möchte. Das Interview führten Dominik Schönleben und ich in lockerer Stimmung via Videochat per “Skype”. Dominik machte sich später dann die Arbeit unser Gespräch in Worte zu fassen. Dafür meinen Dank.

Einleitet schrieb Dominik Ende 2013:

Träumen wir nicht alle davon, nicht alleine im Universum zu sein? Von einer übernatürlichen Wesenheit, die uns helfend die Hand reichen wird, damit wir uns aus der eigenen Unmündigkeit erheben können? Wir mögen sie Gott oder Aliens nennen, doch vermutlich sind sie ein und dasselbe. Das zumindest behauptet die Ancient Aliens-Theorie, auch bekannt unter dem Namen Prä-Astronautik. Sie besagt, dass die Götter der Vergangenheit, die wir aus Mythen und Legenden, religiösen Schriften und Märchen kennen, gar keine spirituellen Wesen sind. Dass sie wahrhafte Wesen sind – nämlich Außerirdische, die uns vor Jahrtausenden besucht haben.

Bekannt ist dir diese These vermutlich noch am besten durch Giorgio A. Tsoukalos, über dessen Auftritt im History Channel sich heute noch das Internet lustig macht. Doch nicht nur Erich-von-Däniken-Fans mit Vogelnestfrisur beschäftigen sich mit dieser These.

Ein Mann, der sich in Deutschland seit fast zwanzig Jahre mit diesem Thema auseinander setzt, ist Lars A. Fischinger.

Ancient Aliens und Mystery Files mit Lars A. Fischinger - der Grenzwissenschaft Kanal bei YouTube
Ancient Aliens und Mystery Files mit Lars A. Fischinger – der Grenzwissenschaft Kanal bei YouTube

Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem Phänomen auf den Grund zu gehen, mit dem sich ernsthafte Wissenschaftler nicht abgeben, weil sie Angst haben, ausgelacht zu werden. Nicht ohne Grund spricht Lars deshalb meist im Konjunktiv, wenn er von den Ancient Aliens spricht. Er hat wohl Angst, sonst als verrückter Spinner abgetan zu werden. Denn beweisen lässt sich die Theorie von den antiken Astronauten nämlich genau so wenig wie die Existenz von Gott.

Lars ist Parawissenschaftler und hat bereits zahlreiche Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht er außerdem seine neusten Erkenntnisse auf seinem YouTube-Channel.

Ich habe mich mit Parawissenschaftler Lars A. Fischinger darüber unterhalten, warum sich hochentwickelte Außerirdische dazu herablassen sollten, mit uns in Kontakt zu treten.” (Quelle)

Interview mit Lars A. Fischinger: “Vielleicht sind wir ein intergalaktischer Zoo … und bescheuert”

VICE: Welche Hinweise gibt es dafür, dass die Ancient Aliens-Theorie wahr ist?

Lars A. Fischinger: Unsere Vorfahren haben sich nicht irgendwelchen imaginären Firlefanz ausgedacht, um sich die Welt und den Himmel zu erklären. Wenn sie in ihren Mythen davon sprechen, dass irgendjemand vom Himmel kam – ein Lehrmeister uns den Ackerbau brachte oder die Götter das Königtum auf die Erde brachten – könnte es sein, dass diese Wesen echt gewesen sind.

Gibt es harte Fakten, die dieser Theorie Rückhalt geben?

Greifbare Beweise gibt es nicht. Andere Parawissenschaftler sagen, es gäbe Beweise, dass die Götter aus dem All waren, aber das ist anzuzweifeln. Aus der Vergangenheit unseres Planeten gibt es kein Objekt, das wirklich unstrittig als Beweis für diese Prä-Astronautik angesehen werden kann.

Wenn ich von Ancient Aliens höre, dann muss ich immer an die Batterie von Bagdad oder die Nazca-Linien denken. Schließt du die als Hinweise auf Außerirdische aus?

Die Mythen sind der Leuchtturm, der uns den Weg weisen könnte, wo wir suchen müssen. Die Batterie von Bagdad ist ein interessantes Thema. Auch wenn sie eine gewisse Spannung erzeugen konnte, dann ist das für mich kein Hinweis auf Außerirdische. Es kann natürlich auch eine früh entwickelte Hochkultur gewesen sein oder eine Zufallsentdeckung. Wenn wir uns die Vase ansehen, dann sieht das doch recht primitiv aus. Das ist keine außerirdische Batterie, wie ich sie mir vorstelle.

Und was ist mit den Nazca-Linien?

Zweite Nazca in Kasachstan (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Gibt es in Kasachstan eine Art “zweites Nazca”? (Bilder: Google Earth)

Die meisten Fans der Ancient Aliens deuten Nazca dahin, dass hier ein Imitationskult vorliegt. Damals seien Astronautengötter gelandet und die Nazca-Kultur hat diese Linien dann kopiert als Zeichen oder Botschaften für die Götter. So wie diese überproportionalen Tierfiguren, die wir nur von Berghügeln oder aus der Luft sehen können. Eben als Hinweis: “Liebe Götter, kommt doch bitte wieder auf die Erde zurück.” Die Astronautengötter werden die Figuren nicht selber gemacht haben, sondern die Menschen in Erinnerung an den Besuch von Außerirdischen.

Hatten die Nazca also den ersten Cargo-Cult? Vergleichbar zu dem, was im Zweiten Weltkrieg passierte, als die USA mit ihren Flugzeugen auf einer Insel landeten und seitdem dort US-Soldaten von den Eingeborenen als Götter verehrt werden.

Das war 1945 in Papua Neuguinea im Pazifik. Solche Cargo-Kulte gibt es natürlich weltweit. Aber auch die Nazca-Linien werden natürlich so interpretiert. Ein Imitationskult, in dem Soldaten als wiedergekehrte Ahnen angesehen wurden oder eben als wiedergekehrte Götter. So kann auch Nazca im Sinne der Ancient Aliens-Theorie interpretiert werden.

Wenn solche hochentwickelten Wesen auf unsere Welt kommen, dann sind wir ja wie Tiere für die. Was könnte da die Motivation dahinter sein, dass sie sich mit uns abgeben?

Unsere Erde ist viereinhalb Milliarden Jahre alt. Unsere Zivilisation im eigentlichen Sinne 10.000 Jahre, wenn wir vom Aufkommen des Ackerbaus und der Viehzucht ausgehen. Nehmen wir an, die Evolution lief auch auf deren Planeten ab, egal, wo im Universum oder in einem Parallel-Universum. Nehmen wir an, die sind eine Million Jahre weiter in ihrer geistigen und technologischen Evolution. Dann sind wir tatsächlich – auch heute noch – völlig primitive Lebewesen. Da stellt sich tatsächlich die Frage, was soll so eine hochtechnologische Zivilisation schon vor 10.000 Jahren auf unserer Erde.

Der ultimative Beweis für die Astronautengötter - wo lässt er sich finden? (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Der ultimative Beweis für die Astronautengötter – was könnte das sein? (Vortrag) (Bild: L.A. Fischinger)

Da habe ich keine Antwort darauf. Vielleicht sind sie zufällig rumgejettet, fanden die Erde, kuckten mal ein bisschen herum, landeten hier, landeten dort und hauten wieder ab, weil sie uns für dämlich hielten. So haben sie ihre Spuren in unserer Mythologie hinterlassen. Das heißt noch lange nicht, dass sie nur uns besucht haben, wir sind ja nur ein Planet unter vielen.

Vielleicht sind wir ja einfach zum Naturschutzgebiet erklärt worden und deswegen kommen sie nicht mehr zu uns?

Ja, das stimmt! Vielleicht sind wir ein intergalaktischer Zoo. Kuckt euch mal an, wie die Evolution da verlaufen ist, da hätte echt was draus werden können. Aber jetzt sind die nach ihrer Kalenderrechnung schon nach dem Jahr 2000 und die sind immer noch total bescheuert. Also, wenn wir auf unserem Planeten die nächsten Sommerferien haben, dann können wir hinjetten und kucken, was aus diesen komischen Leuten geworden ist, die mit Steinwerkzeugen irgendwo rumhämmern. Vielleicht sind wir wirklich ein Naturschutzgebiet, oder das abschreckende Beispiel im Kosmos. Man muss uns erhalten, um zu zeigen: so nicht.

Aber viele Leute behaupten ja heute noch, dass sie von Außerirdischen entführt wurden. Wie ist das mit der Ancient Aliens-Theorie zu vereinbaren?

Wir haben solche Berichte auch aus der Folklore des Mittelalters. Trolle oder Feen haben Menschen in eine Anderswelt entführt, und wir haben auch jahrtausendealte Berichte, dass Menschen von den Göttern in den Himmel entführt wurden. Da könnte man einen Zusammenhang sehen.

Ich finde das nicht stimmig. Früher haben sie sich öffentlich gezeigt in den Mythen, heute findet das alles im Geheimen statt. Da stimmt doch irgendwas nicht?

Ja, ganz genau. Ich habe in meinem Buch “Begleiter aus dem Universum” versucht, einen roten Faden von der Vergangenheit in die Gegenwart zu ziehen. Aber da gibt es ganz klar Diskrepanzen, einen Widerspruch zwischen Ancient Aliens-Mythologien und dem UFO-Phänomen. Egal, wie man es hin- und herbiegen will, da gibt es einen klaren Unterschied. Heute landet kein vermeintlicher Gott mit Donner und Getöse auf der Erde und zeigt sich vielen Menschen, wie wir es in den Mythen lesen. UFO-Entführungen sind ein Phänomen, das ohne Zeugen statt findet.

Wie ist das zu bewerten?

Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Die einzige Lösung, wenn alle Berichte zutreffen, ist, dass es da ein Tarnverhalten gibt oder eben verschiedene Alien-Kulturen oder Rassen, die unabhängig voneinander auf unserem Planeten agieren. Wenn man über die Intentionen von Aliens spekulieren möchte, dann steht man schnell auf dem Schlauch. Wir haben keine Vergleichskultur außer unserer eigenen. Viele Fragen sind seit Jahrzehnten offen und immer wieder kommen sensationelle Ankündigungen für den Beweis von Ancient Aliens, aber alles verläuft im Nichts.

Enttäuscht dich das nicht, dass andere Experten der Parawissenschaft so dreist lügen und behaupten, sie hätten den Beweis endlich gefunden?

Es ist wirklich zum Kotzen. Gerade in den letzten zehn Jahren kann man jeden Tag im Internet sensationelle Enthüllungen von irgendwelchen Spezies sehen. Wenn solche Dinge dann in die Mainstream-Medien kommen und das entpuppt sich als Dreck, das schadet der Szene ganz enorm.

Denken wir mal an Ockhams Rasiermesser: Sind da nicht unglaublich viele Annahmen nötig, um auf Ancient Aliens zu schließen. Zuerst einmal die Existenz von intelligentem Leben auf einem anderen Planeten, dann müssen sie einen Antrieb bauen und dann brauchen sie auch noch eine Motivation, um überhaupt zu uns zu kommen. Ist die Ancient Aliens-Theorie unter diesen Gesichtspunkten überhaupt noch zu rechtfertigen?

Eigentlich nein. Die Grundannahme, dass die Götter aus den alten Mythen Außerirdische waren, ist natürlich spannend und interessant, braucht aber zahlreiche Voraussetzungen. Wir wissen ja noch nicht einmal, ob es überhaupt Leben im All gibt. All das nehmen wir Prä-Astronautiker als gegeben an. Die ganze Prä-Astronautik ist eine Spekulation.

Reicht es dann nicht einfach, daran zu glauben? Ist das nicht in Wirklichkeit eine Religion statt Wissenschaft?

Religion ist es nicht, aber auf jeden Fall eine Glaubenssache. Wir können glauben, dass der Gott auf den Berg Sinai niederfuhr und dieser Gott ein Alien war.

Wir könnten auch glauben, dass er tatsächlich ein Gott war? Das ist doch dann ähnlich unwahrscheinlich, oder?

UFO-Sekten - bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Die Prä-Astronautik eine „Ancient Aliens Sekte“? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Wir können auch glauben, dass es eine religiös interpretierte Vulkanaktivität von irgendwelchen hebräischen Vorfahren ist, die daraus eine Gottesstory gesponnen haben.

Was unterscheidet dann die Prä-Astronautik noch von Religion?

Sie ist keine religiöse Sache, weil wir keine Heilsversprechungen machen. Kein Prä-Astronautiker wird sagen: „Glaubt an meine Idee, dann werdet ihr ewiges Leben erlangen.“ Jede Religion verspricht ihren Anhängern – ihren Fans – das ewige Leben in irgendeiner Form, sei es Wiedergeburt oder das Himmelreich. Wenn es tatsächlich Astronautengötter gab auf unserer Erde, dann ist das eine coole Sache, aber davon werden wir nicht ewig leben.

Wenn jetzt aber tatsächlich morgen früh die Außerirdischen auf dem Alexanderplatz landen würden und behaupten, sie wären zum ersten Mal da?

Binnen zwei Tagen gäbe es dann im Internet die ersten Verschwörungstheorien, die sagen würden, dass selbst die Aliens lügen. Wie unsere Regierung.

(Übernommen von der VICE-Internetseite hier

Links von mir eingefügt)

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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