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Pro7 fragt: “Sind UFOs wirklich nur Hirngespinste?” – “Galileo” zu Besuch bei UFO-Forschern der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”. Review der online zu sehenden Sendung

Screenshot der Galilo-Sendung von Pro7 am 27. Mai 2016 mit den UFO-Forschern André Kramer (rechts) und Hans-Werner Peininger (Mitte) von der "Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens" (Bild: Screenshot Pro7-Video)
Die UFO-Forscher André Kramer (rechts) und Hans-Werner Peininger (Mitte) von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” mit einem Pro7-Reporter (Bild: Screenshot Pro7-Video)

“Sind UFOs wirklich nur Hirngespinste?”, das fragte sich der Sender “Pro7” im Rahmen seiner populärwissenschaftlichen Sendung “Galileo” am 27. Mai 2016. Um diese Frage näher zu beleuchten machte ich ein Reporter der Sendung auf den Weg nach Lüdenscheid um dort mit den beiden UFO-Forschern Hans-Werner Peininger und André Kramer von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.) über das Thema zu sprechen. Heraus kam ein rund 10 Minuten langer TV-Beitrag von “Galileo”, der nun von dem Sender online gestellt wurde. Als Jäger des Phantastischen, dem die sehr oft mangelhafte Qualität von TV-Reportagen zu diesen Themen mehr als bekannt ist, habe ich mit den “Pro7”-Beitrag einmal genau angesehen. Hier mein Mystery-Review.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Format der TV-Reihe “Galileo” auf dem Sender “Pro7” ist auch in der Grenzwissenschaft mehr als bekannt. Bekannt vor allem deshalb, da in dieser abendlichen Sendung rund um populärwissenschaftliche sowie auch rein banale Themen immer mal wieder Aliens, Mystery, UFOs & Co. behandelt werden. Von der “Area 51” über Kornkreise bis zur Prä-Astronautik war in der Reihe schon alles dabei. Selbst ein “Galileo Mystery” gab es einst zur Grenzwissenschaft, in dem es ausschließlich um die Rätsel und Phänomene der Welt ging.

Den allermeisten Mystery-Freundinnen und -Freunde graust es schon seit Jahren, wenn sie nur den Namen der Sendung in diesem Zusammenhang hören. Aber sehen wir uns mal an, was “Galileo” am 27. Mai da über das Thema “UFO-Phänomen” brachte.

“Pro7” auf der Jagd nach UFOs

Auf der Internetseite zu diesem TV-Beitrag lesen wir:

Allein in Deutschland werden jährlich hunderte von unbekannten Flugobjekten gesichtet. In Nordrhein-Westfalen gibt es sogar eine Einrichtung, in der Forscher versuchen, diesen mysteriösen Sichtungen auf den Grund zu gehen.

Natürlich gibt es nicht nur eine “Einrichtung” für UFO-Forschung in Deutschland, wie es der Text sagt. Auch der Moderator in der Ankündigung unterliegt diesem Irrtum. UFO-Fans wissen das – und es spielt auch eigentlich zum Review der Sendung keine wirkliche Rolle. Ebenso wie das albern durch das Bild schwebende UFO und die unvermeidliche Musik von “Akte X” im Hintergrund. Kennen wir, ignorieren wir …

Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (Bild: GEP e.V.)
Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (Bild: GEP e.V.)

Die eigentliche Einleitung des Beitrages mit dem Reporter ist meiner Meinung nach wirklich mehr als gut. Warum? Weil er sein Smartphone in der Hand hat und einfach mal guckt, was google so zum Thema UFO für Treffer liefert. Und genau das ist sicherlich heute der allererste Schritt von unzähligen Menschen, wenn sie mehr zum Thema erfahren wollen. Wohin sie das dann schlussendlich führt und was man dadurch für eine Meinung gewinnt, steht auf einem anderen Blatt.

Den “Pro7”-Journalisten jedenfalls führt dies nach Lüdenscheid zur “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.), wo ihn der UFO-Forscher und Autor die Tür zu deren Büros öffnet. Einer von 50 aktiven UFO-Ermittlern sei dieser, so heißt es im Video. Woher diese Zahl stammt, ist mir nicht klar. Wie mit Sicherheit den meisten Zuschauern der Sendung, die diese, wie ich, mit einem wachen “Mystery-Auge” gesehen haben.

Definiere “aktiviere UFO-Forscher”…könnte man einwenden. Sicherlich stammt diese Zahl von der GEP selber und wurde nicht von “Pro7” errechnet. Interessant finde ich sie aber schon sehr, da es eben eine Frage der Definition ist. Erbsenzählerei für den Laien, sicherlich. Spannend für Jäger des Phantastischen mit Blick für die Details, bestimmt.

Vor Ort bei der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”

In den Räumen der GEP stellt sich der UFO-Forscher Kramer den Fragen des Reporters und erläutert die Arbeit eines “UFO-Jägers” Etwa auch, dass die Ermittler der GEP nicht dazu da sind, die eingegangenen Meldungen von UFO-Sichtungen zu widerlegen. “Wir gucken einfach, was könnte die Erklärung sein”, so Kramer.

Vorgestellt wird auch der Fragebogen zu den Details der Sichtung, den UFO-Zeugen ausfüllen (sollten), wenn sie ein UFO melden wollen. Diesen findet man auch online unter diesem GEP-Link. Ebenso wird sachlich erklärt, dass UFO-Zeugen keine “verrückten Leute” sind, die an den Verein ihre Sichtungen herantragen. Vielmehr sei es, so Kramer, ein Querschnitt durch die gesamte Bevölkerung in Deutschland, der UFOs sieht. Eine wichtige Aussage, die aber an dem schlechten öffentlichen Ruf des UFO-Thema und auch dessen überwiegende Negativdarstellung in den Mainstreammedien nichts ändern wird.

Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Video auf YouTube)(Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L.A. Fischinger)

In einem Nebensatz werden auch UFO-Entführungen nur leicht angeschnitten, da André Kramer hierzu auch die Arbeit “Leben in zwei Welten: Die psychosozialen Folgen außergewöhnlicher Erfahrungen am Beispiel von “UFO-Entführungen” veröffentlicht hat (s. auch hier).

Auch wird bei “Galileo” darauf eingegangen, was denn der Grund für die Sichtung eines UFO sein könnte. Beispielsweise auf Bildern der NASA, die zweifellos innerhalb der UFO-Gemeinde immer schon populär waren. Aber eben auch, dass ein UFO-Zeuge zum Beispiel Weltraumschrott beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre oder nur die Raumstation ISS gesehen hat. Fakten, die der UFO-Interessierte kennt und den Profi in solche Sendungen langweilen – aber unabdingbar mit in derartige TV-Berichte gehören. Ebenso wird das Thema der UFO-Schwindel vorgestellt. Fälschungen wie durch Handy-UFO-Apps oder sogar UFO-Plastik-Modelle, wie anhand eines UFO-Fotos von 1995 erklärt wird. Uneingeschränkt kann man hier den Aussagen von Kramer zustimmen, dass die “klassischen” UFO-Fakes durch Modelle & Co. schon lange durch moderne Digitaltechnik abgelöst worden sind.

Hans-Werner Peiniger in seiner Funktion als Gründer und Chef der GEP e.V. kommt natürlich ebenso zu Wort. Auch Peiniger erklärt die Arbeit eines UFO-Ermittlers und weist darauf hin, dass Zeugen auch mit der gelieferten Erklärung einer Sichtung nicht zufrieden sein können. “Nicht jeder lässt sich gerne sein UFO kaputt machen”, so Peininger. Dennoch bleiben UFO-Fälle, die eben nicht erklärt werden können. Natürlich auch bei der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”, wie anhand eines UFO-Falles von zwei Polizisten dargelegt wird.

(Ein erstaunliches) Review-Fazit

Der “Galileo”-Reporter bzw. die Sendung resümiert am Ende des Beitrages, dass UFO-Forscher tatsächlich “keine Spinner” sind und dass diese Art der Mysterien-Jagd durchaus fasziniert sei. Das kann ich, obwohl selber kein UFO-Ermittler und eher mit den Rätseln der Vergangenheit befasst, natürlich nur unterstreichen.

Mein Fazit der 10 Minuten dauernden UFO-Reportage von “Pro7” wundert mich schon irgendwie selber: “Galileo” und die beiden UFO-Forscher des Vereins GEP haben die Thematik überaus sachlich dargestellt und, soweit in der Zeit möglich, erklärt. Erstaunlich ist aber viel mehr, dass der Sender selber auf “Hohn und Spott” beim Schneiden des Beitrages und in den Kommentaren verzichtete. Damit hätten die Redakteure sehr schnell aus sachlichen Ausführen der beiden Ermittler einen vollkommen anders aussehenden Beitrag schaffen können.

Und das ist in den Mainstreammedien überaus selten, wie es die Jahrzehnte der UFO-Forschung zeigen …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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“AKTE X – die unheimlichen Fälle des FBI”: Trailer & YouTube-Video zur Neuauflage der TV-Kultserie “X-Files” um die FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder. (Ab 8. Feb. 2016 auf PRO7)

AKTE X - Neues von der neuer Serie der X-Files (Bild: L.A. Fischinger)
“AKTE X – die unheimlichen Fälle des FBI”: Neues von der neuen Serie der X-Files (Bild: L.A. Fischinger)

Am 19. Januar 2015 stellte ich ein Video auf meinem Mystery-Channel bei YouTube, in dem ich davon berichtet habe, dass die erfolgreiche TV-Serie “Akte X” (“X-Files”) der 1990er eine Neuauflage bekommen wird. Wieder dem den beiden FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder als Jäger des Phantastischen. Nun ist der erste Trailer des Senders “FOX” zusammen mit den Schauspielern Gillian Anderson und David Duchovny  erschienen. Mehr erfahrt Ihr hier.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im Januar 2015 schrieb ich als einstiger Fan der Serie “Akte X” auf diesem BLOG:

Tatsächlich gab ,FOX’ nun bekannt, dass Gespräche über einen Neustart der Erfolgsserie laufen. Wann es jedoch soweit sein wird – das ist bis dato noch vollkommen offen. Dennoch liegt die Wahrheit irgendwo da draußen ...”

Nun gibt es endlich Neuigkeiten, denn der Sender “FOX” hat einen neuen Trailer zur Neuauflage der “X-Files” veröffentlicht. Ab dem 24. Januar 2016 kommen die neuen Folgen der von Chris Carter neu belebten Kultserie in den USA ins Fernsehen. Unklar ist noch, wann das deutsche Fernsehen die Serie auch nach uns bringen wird.

Update: Ab dem 8. Februar 2016 läuft die Serie auch auf PRO7 in Deutschland

Jedoch wird es auch ein Wiedersehen mit einigen Bekannten der Serie geben. So sollen neben Gillian Anderson und David Duchovny als FBI-Agenten Scully und Mulder auch William B. Davis als mysteriöser “Raucher” und Mitch Pileggi als Walter Skinner wieder dabei sein. Ohne Mulder und Scully würde meiner Meinung nach die Neufassung von “Akte X” wohl auch nicht funktionierten …

Hier mein Video zu “Akte X” vom Anfang dieses Jahres:

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Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

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Video: "Pro7" Gailio Spezial widerlegt Erich von Däniken? – "Leben Alien längst unter uns?"

2009 drehte “Pro7” ein Spezial zur Prä-Astronautik mit Aiman Abdallah – natürlich auch mit dem Kollegen Erich von Däniken. Es ging zum Beispiel um die “Goldflieger” oder die “Grabplatte von Palenque”. Die Sendung wurde erst 2011 ausgestrahlt und wird seit dem gerne als “Widerlegung der Astronautengötter-Thesen” hoch gehalten. Ist das so?


Hier wurde von “Pro7” die fraglos interessante Sendung online gestellt:

Beschrieben ist der Film mit diesem Text:

Gibt es außer den Menschen noch andere Wesen im All? Der Schweizer Erich von Däniken ist davon überzeugt, dass die Außerirdischen schon vor tausenden von Jahren auf der Erde waren. ProSieben Spezial prüft, was an seinen Thesen wirklich dran ist...”

Dies “Goldflieger” zu Beginn kennt Ihr sicher aus meinem “Youtube”-Channel  “Rätsel & Mysterien der Welt“, wo ich ein solches “Ding” (wie bei Vorträgen auch) immer trage. Auch die Modelle von Peter Belting und die Originale in Bremen kenne ich gut.

Doch hat “Pro7” die Prä-Astronautik mit der Sendung nun widerlegt? Das wird in einigen Internet-Foren seit dem immer mal wieder hitzig diskutiert. Erich von Däniken hat dazu unlängst in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” Stellung bezogen.

Erich von Däniken schrieb zu der Sendung im August 2011 zum Beispiel auch:


Es sollte eine objektive Sendung über mögliche Alienbesuche in der Vergangenheit werden. Erich von Däniken über einer Sendung, die unter falschen Vorzeichen lief.
 
Um 23 Uhr am 8. August 2011 rieselte die Sendung „ProSieben Spezial: Leben Alien längst unter uns?“ in die Wohnstuben. Es sollte eine faire Auseinandersetzung mit meinen Theorien sein. Heraus kam eine Art von Propaganda Sendung eines totalitären Staates. Das Erziehungsziel lautete: Däniken lächerlich zu machen. Dem hilflosen Zuschauer wurde ein dummer, rechthaberischer Erich von Däniken serviert, der von den blitzgescheiten Wissenschaftlern regelrecht abgestraft wurde. Wer eigentlich manipuliert eine derartige Sülze?

Es ist mehr als anderthalb Jahre her seit eine liebenswerte Dame von PRO7 mehrmals mit meinem Sekretär und mir telefonierte. Sie bat um möglichst viele Unterlagen für eine spannende, objektive Sendung zu meinen Theorien. Wir lieferten Bücher und DVD’s, Studienmaterial für gute 20 Stunden. Die Redakteurin von PRO7 war stets sehr interessiert. Genutzt hat’s nichts. Däniken musste vorgeführt werden.

Moderator Aiman Abdallah ist eine freundliche Persönlichkeit. Er verkauft sachliche Wissenschaft. Meint man. So befragte er mich am Anfang der Aufzeichnung über die „Goldflieger“ aus Kolumbien. Das sind flugzeugähnliche, kleine Objekte, die in diversen Gräbern Kolumbiens gefunden wurden und heute im Goldmuseum der Staatsbank von Kolumbien in Bogota liegen, einige wenige davon auch in einem Bremer Museum. Ich antwortete, diese „Goldflieger“ seien für meine Theorien nie ein gewichtiges Argument gewesen. Doch können sie sehr wohl als Indizien für das Cargo-Kult Verhalten (=Imitationsverhalten) der präkolumbischen Indios dienen.

Cargo-Kulte

Diese Klarstellung von mir fehlte in der Sendung. Dafür folgte eine Show über diese „Goldflieger“, als würde EvD’s Theorien damit gleich sterben. Dazwischen immer wieder die entlarvenden Sätze:“…und nicht wie Däniken behauptet hat…“ Die Verdreher der Sendung unterstellten mir Aussagen, die nie gefallen sind und wiederlegten anschliessend die nie gemachten Aussagen. Auch haben die Schlaumeier im Hintergrund immer so getan, als müssten die „Goldflieger“ fliegen können und sogar noch aerodynamisch sein. In Wirklichkeit sind Cargo-Kulte etwas völlig anderes. Dies ist quer durch die Geschichte beweisbar. Immer, wenn eine technologisch höhere Gesellschaft mit einer technologisch tieferen zusammenprallte, kam es zu verwirrenden Missverständnissen.

Als nächstes kam ein Herr Prof. Dr.-Ing. Bernd Teichert von der HTW Dresden und dozierte, die Linien von Nazca seien Ausrichtungen für den Kalender. Sie würden zu bestimmten Sternen weisen. Ich kannte den Herrn aus früheren Begegnungen und wir unterhielten uns eigentlich sehr vernünftig. Nichts davon tauchte in der Sendung auf. Der Zuschauer sollte den Mumpitz vom Nazca-Kalender fressen. Hauptsache, Däniken wurde als Spinner entlarvt. Noch während den Aufnahmen – vor anderthalb Jahren (!) – hatten Herr Dr. Teichert und ich über die Kalender- und Sternen Theorie diskutiert und ich hatte klargestellt, dass die Theorie wiederlegt und ein alter Hut sei. Das interessierte keinen der „wissenschaftlichen“ Hintermänner am Schneidetisch. Über Nazca habe ich ein ganzes Buch verfasst und dort jede Hypothese und jede Literatur vorgestellt. Bei PRO7 wurde ich als sturer Scharlatan vorgeführt, der keine Ahnung über Nazca hat.

Den nächsten Clou bot ein Dr. Klaus Richter, der sich von vornherein weigerte, mit mir gemeinsam aufzutreten. Ich sei „unwissenschaftlich“, mit mir könne man nicht sachlich diskutieren. Wiederum im Mäntelchen der ernsten Wissenschaft, gab der Sender längst überholte Ansichten über die Grabplatte von Palenque zum Besten. Selbstverständlich wurde mir dieser „wissenschaftliche“ Unsinn im Studio vorher nicht vorgeführt. Entsprechend konnte ich gar nicht darauf antworten. Die Grabplatte von Palenque, so hiess es, stelle den König Pakal dar. Das stimmt sogar. Dieser König sitze auf einem Altar oder einem Erdungeheuer, aus seinem Penis tropfe geopfertes Blut, das erhitzt werde und dessen Dämpfe zum Himmel steigen. Heiliger Moctezuma – hilf!

Das Neuste aus Palenque

Wie ist der aktuelle Stand der Maya-Forschung heute? In meinem aktuellsten Buch sind die neuen Theorien darüber nachzulesen. Die Top-Leute der Maya Epigraphik (Entzifferung) sind heute die Professoren David und George Stuart. (Vater und Sohn, University of Texas, Austin/USA). In der Inschrift auf der Grabplatte lesen sie die Geschichte des Knabenkönigs Pakal bis zu seinem Tod. Das Duo Stuart und Stuart vermerkt: Als Ganzes betrachtet, kann der Sarkophag als gewissenhaft zusammengestelltes Modell des Kosmos betrachtet werden… Im Zentrum der Ornamente sieht man die zurückgelehnte menschliche Gestalt von K’inich Janaab Pakal, umgeben von einem Komplex kosmologischer Vorstellungen. Das himmlische Band umrahmt die gesamte Szene und weist auf die Dinge im Himmel hin.

War man bisher der Ansicht, König Pakal stürze in das Erdungeheuer hinein, sieht das die neueste Lehrmeinung völlig anders: Pakal steigt vielmehr aus der Erde hinauf ins Firmament. Und was ist mit dem ominösen „Lebensbaum“ oder „Lebenskreuz“? Stuart und Stuart erkennen darin einen abstrakten Baum, der wegen seiner Kreuzform von Fachleuten oft als „Weltenbaum“ bezeichnet wird… Für die Maya hatten Bäume immer eine sehr komplexe und wichtige kosmologische Bedeutung.

Genau dies ist mein Anliegen seit 50 Jahren. Selbstverständlich stellt der „Weltenbaum“ kein Space Shuttle dar, es handelt sich vielmehr um etwas Missverständliches aus der Cargo-Schule. Die Maya-Archäologen und Epigraphen haben hervorragende Arbeit geleistet. Man versucht mit viel Sachverstand zu erklären, was schwer verständlich ist. Doch letztlich unterliegt jedes Denken der Vernunft. Und die ändert sich von Generation zu Generation.

Im Cargo-Kult-Denken existieren keine perfekten technologischen Darstellungen, weil bereits die Urväter, die vor Jahrtausenden etwas Technisches erblickten, nichts damit anfangen konnten. Sie hatten keinen blassen Schimmer von dem was sie sahen – geschweige denn Ihre Nachfahren Jahrhunderte oder Jahrtausende später. Übrigens steht kein Bauwerk von Palenque zufällig an seinem Ort; alles hat mit Astronomie und dem Kosmos zu tun. Doch von all dem vernahm man in der PRO7 Sendung nichts. Irgendein Schlaumeier profilierte sich auf meine Kosten. Nun ist Welt voll von Wichtigtuern. Einer von Ihnen sitzt an der verantwortlichen Stelle von PRO7. Der schämt sich bestimmt nicht – Rechthaber kennen nur sich selbst. Ein ausführlicher Artikel zum Thema, mit konkreten Beispielen und mit Quellenangaben, finden Sie in der neuen Nummer der Paläo-SETI-Zeitschrift Sagenhafte Zeiten, die ab 26. September ausgeliefert wird.”

Links:

 Zum Thema:


“Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
(Walter-Jörg Langbein, 1993)

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50 Jahre Erich von Däniken und “Erinnerungen an die Zukunft”: Das sagen seine Fans und Leser heute (+ Videos)

50 Jahre Erich von Däniken und "Erinnerungen an die Zukunft": Das sagen seine Fans und Leser heute (Bilder: L. A. Fischinger & Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
50 Jahre Erich von Däniken und “Erinnerungen an die Zukunft”: Das sagen seine Fans und Leser heute (Bilder: L. A. Fischinger & Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Im Februar 1968 publizierte der ECON Verlag in Düsseldorf das Buch “Erinnerungen an die Zukunft” eines bis dato unbekannten Schweizer Autoren mit Namen Erich von Däniken. Damit wurde von Däniken und mit ihm die Idee der Astronautengötter der Antike schlagartige weltberühmt (detailliert HIER). Über 50 weitere Bücher folgten und der “Vater der Prä-Astronautik” hat bis heute in aller Welt treue Leser und Fans. Vor allem in den USA ist von Däniken ein regelrechter Superstart der “Alien-Szene”. Viele Menschen wurden durch ihn inspiriert, sich mit Grenzwissenschaft und Ancient Aliens auseinander zu setzen. Nicht wenige wurde selber Autoren und Forscher des Unfassbaren. Ein halbes Jahrhundert später denken zum Jubiläum des Weltbestsellers “Erinnerungen an die Zukunft”, Freunde, Weggefährten, Kollegen und Autoren zurück. Was sie heute zum Ideengeber von Däniken sagen, worauf sie zurück blicken und wie seine Bücher von vielen das weitere Leben veränderten und bestimmten, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Däniken die “Hämorrhoide am Hintern der Archäologie”

Es war im vergangenen Jahr 50 Jahre her, dass “Erinnerungen an die Zukunft – Ungelöste Rätsel der Vergangenheit” von Erich von Däniken in Deutschland erschien. Die Folge war die viel zitierte “Dänikenites”, wie es US-Medien nannten. Ein Hype und Run auf von Däniken und sein 1. sowie die folgenden Bücher.

Damit war die Prä-Astronautik zwar nicht geboren, aber plötzlich weltweit bekannt. Jeder sprach nun über die Idee, ob vielleicht die mythologischen Götter usw. in Wahrheit nicht leibhaftige Außerirdische gewesen sein könnten. Götter der Sterne, die in längst vergangenen Zeiten die Erde unserer Vorfahren besuchten. Wesen aus dem Universum also, die hier auf der Erde in menschlichen Mythen, Religionen, Überlieferungen, Bauwerken oder auch Bildnissen ihre Spuren hinterlassen haben.

Fraglos ein spannender Gedanke, der damals Millionen Menschen elektrisierte. Es war das Zeitalter der Mondlandungen und der Auflehnung der jungen Generation gegen das alte Establishment. Von Däniken seine Bücher trafen den Nerv der Zeit – und der etablierten Archäologie, Theologie und Geschichtsforschung vor dem Kopf. Der bekannte Professor Harald Lesch meinte deshalb in einem Interview anlässlich des 80. Geburtstag von von Däniken 2015 (s. Blog-Artikel HIER):

“Erich von Däniken ist eine der Hämorrhoiden am Hintern der Wissenschaft gewesen. Er hat immer wieder gezwickt und damit die Archäologie und die gesamten historischen Wissenschaften ein bisschen herausgefordert. Und das hat ja offenbar das Publikum sehr gemocht.”

Das mag das Publikum immer noch. Vor allem in den USA, wo das Thema Götter aus dem All vor allem durch die TV-Serie “Ancient Aliens” wieder weithin bekannt wurde. Dort ist von Däniken ein Star, dem zehntausende Fans begeistert zuhören, wie er es vor einiger Zeit in diesem sehr interessanten Interview ebenfalls erzählte. Junge und alte Menschen finden seien Ideen spannend und nicht wenige halten sie für durchaus denkbar oder möglich.

Ein halbes Jahrhundert Erich von Däniken und die Götter aus dem All

All das wurde 1968 mit nur einem Buch erstmals ausgelöst. Es folgten rund 55 weitere Bücher des Götter-Jägers. Sachbücher, wenige (Sach-)Romane zum Thema und eine Reihe Anthologien, die er herausgegeben hat. Praktisch alle Autoren, die neben von Däniken heute über Prä-Astroanautik schreiben, wurden irgendwann durch ihn “angefixt”. Nicht unbedingt bereits vor 50 Jahren, doch auch die “junge Generation” kam irgendwann mit dem Schweitzer in Berührung.

Ich persönlich zum Beispiel im September 1989, als ich zufällig zwei Dokumentationen von und mit von Däniken im TV sah. Mein ganz persönlicher “Einstig in die Materie”, wie ich es sehr detailliert in meiner Autoren-Vita HIER schildere.

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Was liegt also näher, als anlässlich 50 Jahre “Erinnerungen an die Zukunft” Kommentare und Statements von Menschen zu sammeln, deren Leben durch dieses (oder ein folgendes) Buch verändert wurde?

Genau das hat die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) getan, und nach und nach in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” veröffentlicht. Einige Dutzend dieser Erinnerungen hat die A.A.S. inzwischen als PDF auf deren Internetseite für jedermann veröffentlicht. Für jeden Däniken-Fan und -Leser ein spannender Abriss der unterschiedlichsten Werdegänge. Und obwohl alle Erinnerungen an die “Erinnerungen” unterschiedlich sind, ähneln sie sich doch sehr.

Kritiker, Fans und Ignoranten

Unter den Statements befindet sich auch eines von mir:

Seit Kindesbeinen begeisterten mich der Weltraum, Aliens, Science Fiction, fremde Kulturen und alles ‘Phantastische’.

Doch dann jener Tag im September 1989: Im TV liefen die Dokus ‘Erinnerungen an die Zukunft’ und ‘Botschaft der Götter’ von und mit unserem EvD, von dem ich als Teenager bis dato noch nie etwas vernommen hatte. Ich war von dem, was der Herr mit dem komischen Dialekt dort berichtete, augenblicklich elektrisiert! Umgehend wurde ‘Erinnerungen an die Zukunft’ als mein erstes Buch zum Thema (analog) bestellt und die VHS-Aufzeichnungen der Doku-Wiederholungen von ‘Pro7’ immer wieder angesehen. Weitere EvD-Titel und Bücher anderer Autoren folgten. Wenig später dann die UFOs, die damals in aller Munde waren (belgische UFO-Welle).

Die Begeisterung an den Rätseln der Welt ließ mich von da an nie wieder los. Bis heute, wo ich als Autor und Mystery-Jäger aktiver bin denn je. Danke, Erich!

Es blieb nicht aus, dass bereits vor 50 Jahren Dänikens Bücher von vielen Seiten her hart und harsch attackiert und kritisiert wurden. Das lag und liegt in der Natur der Sache, da in diesen nicht weniger als die gesamte Weltgeschichte auf den Kopf gestellt wird: Aliens kamen zur Erde, wurden von unseren technologisch primitiven Vorfahren gesehen und für Götter gehalten, die Anwesenheit der Fremden fand Niederschlag in der globalen Mythologie, in sakralen Bauten sowie den Weltreligionen und letztlich ist Gott ein Außerirdischer.

Durch die “Dänikenites”, und da die ersten Bücher von Däniken die Bestsellerlisten anführten, mussten Medien und “etablierte Wissenschaften” reagieren. Was folgte war von der einen Seite ein jahrzehntelanger Shitstorm, wie man es heute nennt, und von der anderen Seite pure Begeisterung. Kritiker, Hater, Neider, Fans, “Ungläubige” und “Gläubige” gaben ihr Stelldichein. Andere wiederum ignorierten es einfach. Aus mangelndem Interesse oder da es in ihren Augen eh Unsinn ist.

Auf der Suche nach mehr “Input”

Eigentlich war es damals nicht anders als heute. Der einzig Unterschied bestand nur darin, dass all die Debatten und auch Schlammschlachten über Pro und Contra analog ausgefochten wurden. Recherchen waren überaus mühsam und Quellenmaterial schwer zu bekommen. Vor allem für den Laien war es eine langwierige und auch kostenintensive Arbeit. Und für mehr “Input” in Sachen Astronautengötter und Rätsel der Vergangenheit musste man auf neue Däniken-Bücher, Magazine oder TV-Sendungen warten.

Nicht wenige Sendungen und Medienberichte nahmen sich den Däniken-Aussagen an. Meistens kritisch, in dem dieser oder jener Experte oder Professor gegen die Idee der Prä-Astronautik aussprach. Aber auch von Däniken selber wurde schnell zu einem gefragten Gast im TV oder für Interviews.

Wollte jedoch ein Fan oder Kritiker die Aussagen, Behauptungen und Materialien überprüfen oder selber studieren, wurde es noch schwerer. Und teurer. Immerhin reiste von Däniken stetig in der Welt herum und lieferte spannende Bilder und Geschichten, von denen der Ottonormalverbraucher noch nie etwas gehört hatte. Entsprechende Fachliteratur gab es höchstens durch Fernleihe an Bibliotheken oder Universitäten, die dann womöglich noch in einer Fremdsprache war.

Bei all den Ländern, Kulturen, Stätten, Religionen, Mythen, Völkern, Göttern und vielem mehr, die in den Büchern von Däniken bis heute vorkommen, konnte damals niemand wirklich selber aus erster Hand forschen. Obwohl es schon früh erste kritische Bücher zu den Thesen Erich von Dänikens auf dem Markt gab. Doch die “etablierte Wissenschaft” hatte wahrscheinlich schlichtweg auch keine Lust und Zeit all die unzähligen Einzelthemen zu überprüfen oder sogar zu widerlegen.

Die “Input-Flut”

Heute ist das anders. Ganz anders!

Kritiker wie Fans finden in den Weiten des Internet buchstäblich alles Relevante zu nahezu allen Themen. Und ist es nicht direkt in digitaler Form am PC verfügbar, findet man schnell heraus, wo man es bekommt. Nicht minder schnell findet man auch neuen “Input” zu diesem oder jenem oder einem ganz anderen Rätsel der Welt (oder solche, die es sein sollen) und sehr zügig Gleichgesinnte für einen Austausch.

Das ist bekanntlich Fluch und Segen zugleich.

Aufgrund der heutigen “Input-Flut” im Netz – inklusive unzähliger Fakes, Halbwahrheiten und Falschbehauptungen! – spielt sich die Auseinandersetzung mit von Däniken und der Prä-Astronautik online ab. Meistens anonym prügelt hier die eine Seite auf die andere ein. Neueinsteiger in die Themen werden überschüttet mit angeblichen Mysterien und “Fakten” zur Grenzwissenschaft und die Mystery Files der Welt. Überprüft wird fast nie, genau gelesen oder nachgelesen ebenso wenig. Zur Bildung einer Meinung und zum Erhalt von “Wissen” reicht vielen Menschen allein die Headline eines Beitrages oder Artikels.

Wichtig ist heute oftmals: Bitte wenig Text. Und wenn, dann bitte ganz einfach verfasst. Quellen, sachliche Fußnoten oder sogar der Hinweis auf Bücher sind überflüssig. All das muss spektakulär und vor allem vollkommen kostenlos (und werbefrei) sein. Sensationelle “Enthüllungen” sind gefragt – nicht Fakten!

Wen wundert es da, dass viele Fans und frühe Leser von Erich von Däniken heute fast schon wehmütig auf die “gute alte Zeit” zurückblicken? Das zeigen auch die von der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” veröffentlichten Statements zu 50 Jahren “Erinnerungen an die Zukunft” sehr gut.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video-Auswahl zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

YouTube-Video vom 21. Nov, 2015

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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YouTube-Video vom 27. Okt. 2014

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Mehr zu Erich von Däniken bei amazon.de (s. a. HIER):

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Spekulationen um die Greys, die „kleinen Grauen“: Sind die angeblichen UFO-Aliens in Wahrheit biologische Roboter? +++ Artikel +++

Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Bereits seit Jahrzehnten ist im Dickicht der UFO-Forschung und Alien-Thematik ein Typus von Außerirdischen überaus weit verbreitet: Die der “kleinen Grauen” oder auch “Greys”. Kleine menschenähnliche Wesen, die vor allem durch das Thema UFO-Entführungen sowie natürlich durch Kino und TV weltbekannt wurden. Spätestens die US-Erfolgsserie “Akte X” verhalf diesem Bild der kleinen Aliens mit ihren riesigen Augen und zierlichen Körpern zum Siegeszug. Aber sind diese “kleinen Grauen” überhaupt biologische Lebensformen, die bei UFO-Entführungen angeblich ihre Hände im Spiel haben? Sind es vielleicht nicht eher eine Art von Bioroboter, die von “echten Aliens” erschaffen wurden? Obwohl das Thema um diese grauen Zwerge aus dem All selber Spekulation ist, lassen sich dazu noch weit mehr Überlegungen in Betracht ziehen. Interessante Mutmaßungen über die wahre Natur der Greys, die Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahrzehnten beschreiben Zeugen einer UFO-Begegnung die mutmaßlich beteiligten Außerirdischen als „kleine Graue“, die Greys. Vor allem bei den so genannten UFO-Entführungen. Aber auch bei schlichten Landungen von unbekannten Flugobjekten, sehen Menschen ihren Angaben nach diese seltsamen Wesen, die heute durch Kino und TV wohl jeder kennt.

Eben die „klassischen Aliens“, die ihren ersten großen Kinoauftritt bereits in “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg 1977 hatten.

Die „kleinen Grauen“: Der Alien-Klassiker

Es handelt sich um kleine, nur etwa 120 bis 150 Zentimeter große und grauhäutige Hominide. Sie sollen sehr lange und dünne Arme und Beine haben, (meistens) nur vier Finger besitzen und einen ungewöhnlich großen Kopf auf ihrem dünnen Hals tragen. Die Augen werden einheitlich als oval, tiefschwarz und groß beschrieben, die leicht schräg im Schädel liegen. Gerne bezeichnet man diese Augen als „mandelförmig“

Die Nase wie auch die Ohren sind nur ansatzweise zu erkennen oder meisten nur als „Löcher“ im Kopf des Wesens. Auch der Mund scheint „verkümmert“, da er keine Lippen und auch keine Zähne habe und eher wie ein einfacher Schlitz im Schädel aussehe. Die Haut der „Greys“ erscheint meist wie Leder. Hin und wieder heißt es aber auch, dass die Haut nicht grau, sondern eher blaugrün, grauschwarz oder grünlich erscheint.

Alles in allem bestimmt genau diese sonderbare Gestalt heute in der UFO-Forschung wie auch in der Öffentlichkeit das Bild, das man von einem „klassischen Alien“ hat. Zwar durchaus mit Variationen, aber im Kern identisch. Selbst der bekannte Handy-Messenger-Dienst “Whatsapp” nutzt das Gesicht dieses Grey-Alien in seinen Icon-Bildchen. Kaum also jemand, der zumindest diesen medial stark verbreiteten Alien-Kopf nicht schon mal gesehen hat …

Greys und UFO-Menschen

Ganz besonders bei dem Thema UFO-Entführungen treten diese zwergenhaften Alien-Figuren in Erscheinung. Sie sind es, die an den entführten Menschen pseudomedizinische „Versuche“ durchführen und/oder dem Entführten ominöse Dinge innerhalb der UFOs zeigen. Dabei, so die einstimmige Meinung der Betroffenen, sind die Greys ausgesprochen gefühlskalt. Sie verhalten sich vollkommen kühl, es besteht kein Interesse an eventuelle Leiden eines Menschen während einer Entführung.

VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die kleinen Grauen werden aber nicht selten gleichzeitig zusammen mit anderen „außerirdischen Wesen“ beobachtet. Bei diesen handelt es sich meist um echt „normal aussehende Menschen“. Das heißt, sie sehen aus, als sei es der Nachbar von nebenan. Zum Teil jedoch heißt es, dass diese „Menschen“ größer wären als wir und eher eine blasse Hautfarbe haben. Auch werden diese „UFO-Menschen“ dann und wann als haarlos beschrieben.

Diese Figuren der UFO-Forschung sind seit langem in die Kategorie „nordisch“ oder schlicht „humanoid“ eingeordnet worden (wobei aber auch die Greys eigentlich “humanoid” sind). Es stellt sich aber durchaus die Frage, wer in der „Rangordnung“ oben steht. Sind es die „Menschen“ – oder sind es die Greys? Zumindest glauben UFO-Forscher durch ihre Beschäftigungen mit Entführten hier eine Rangordnung erkennen zu können.

Dass es auch Berichte von UFO-Entführungen gibt, an denen „Militärangehörige“ oder „Uniformierte“ beteiligt gewesen sein sollen, wurde bereits an anderer Stelle in einem YouTube-Video dargelegt …

UFO-Entführungsforscher, die auch den obskuren Bereich der medizinischen Experimente und vor allem der “sexuell” bezogenen Varianten eines solchen „Experimentes“ diskutieren, sehe sich oftmals durch Entführungsberichte zu der Annahme verleitet, die Außerirdischen züchten eine „neue Rasse“.

Im Klartext: Die Greys kreuzen Alien-DNA mit denen von uns Menschen und erzeugen so Hybridwesen. Ein Projekt, wenn man es so nennen mag, das schon seit unbekannten Zeiten auf der Erde laufen würde.

Alien-Multikulti im UFO

Die Tatsache, dass die Zeugen einer nahen UFO-Begegnung einschließlich Alien-Entführungen Greys, Menschen und verschiedenen Varianten von kleinen Grauen zusammen beschreiben, ist problematisch. Vollkommen unterschiedlich erscheinende Alien-Spezies agieren demnach gemeinsam?

Da das Kürzel „UFO“ umgehend als Synonym für „Außerirdische” angesehen wird, glauben auch einige UFO-Forscher und UFO-Interessierte, dass die Unterschiede in der Anatomie der vermeintlichen außerirdischen Lebensformen darauf beruhen, dass es Wesen von unterschiedlichen Planten im All sind. Eigentlich ist das sicherlich die einfachste Interpretation dieser seltsamen UFO-Berichte.

VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)
VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)

Es handelt sich also bei den UFO-Sichtungen und -Begegnungen nach dieser Deutung um ein multikulti Programm außerirdischer Intelligenzen. Als eines der Indizien für diese Annahme halten deren Befürworter gerne Aussagen der UFO-Piloten hoch, die die Heimat bzw. den Ursprung der Insassen beinhalten.

Denn die Piloten der fliegenden Untertassen antworten auf die Frage nach ihrer Herkunft (wenn) oftmals mit sehr unterschiedlichen Angaben. Der Mond, Saturn oder gewisse Sterne sind ebenso dabei, wie der Mars und undeutbare Aussagen. (Nebenbei: Wenn diese Aliens gewisse Sterne als ihre Heimat bezeichnen, verwenden sie netterweise die uns geläufigen Namen für diese Himmelskörper).

Es würde also bedeuten, dass die Insassen der UFOs ein Zusammengewürfelter Haufen von verschiedenen bewohnten Planten in ebenso verschiedenen Teilen des Universums sind. Und dabei wissen wir nicht einmal, ob diese Berichte rund um Greys, Entführungen, UFOs und Aliens überhaupt auf Außerirdische zurückzuführen sind. Bisher hat noch niemand einen echten Alien vorweisen können

Leben UFO-Greys überhaupt?

Bei dem Thema Greys und ihren Handlungen ist es seltsam, dass sie unseren Vorstellungen von intelligenten Außerirdischen nicht unbedingt entsprechen. Sicher, wir haben keine Ahnung, wie Intelligenzen im All aussehen und nur uns Menschen zum Vergleich. Aber diese kleinen UFO-Wesen entsprechen in gewisser Weise nicht einmal einer biologischen Lebensform. Sind sie also wirklich „normale“ Außerirdische mit einer Biologie und Physiologie?

Folgende Punkte könnten in dem eh schon spekulativen Feld der UFO-Entführungen für diese Spekulation sprechen:

  • Die Greys erscheinen als Kreaturen ohne Gefühl, ohne emotionale Regungen und ohne Anteilnahme an den Vorgängen, die sie nicht interessieren zu scheinen.
  • Diese „Wesen“ haben keine erkennbaren Geschlechtsorgane, obwohl sie meistens ohne Kleidung gesehen werden.
  • Ebenfalls haben sie keine zu erkennenden Ausscheidungssysteme wie einen After.
  • Ihre Augen sind lediglich schwarze Ovale, die keine Pupillen haben, und werden als „tot“ beschrieben.
  • Die Kreaturen wurden nie bei der Nahrungsaufnahme gesehen.
  • Sie sprechen meist nicht, denn ihre Stimmen kommen „von innen“. (Hier wird aber meistens von Telepathie gesprochen.)
  • Sie haben keinen Bauchnabel.
  • Ihre Schädel sind im Vergleich zum dünnen und feinen Körper derart groß, dass eine Geburt durch einen biologischen Geburtskanal nach unserem Verständnis nicht möglich ist.
  • Oft sind sie nackt, scheinen also ein Schamgefühl im unserem Sinne nicht zu haben.
  • Sie agieren auch in Zusammenarbeit mit normal erscheinen Menschen.
  • Ihre Haut wirkt “unecht”, wie Leder oder sogar künstlich.
  • Es gibt scheinbar keine männlichen und weiblichen Greys, sondern sie sind alle asexuell.

Sicher sind diese Punkte ohne Zweifel problematische Details bei der Frage, nach der wahren Natur der kleinen Wesen. Wobei wir, um es nochmals zu unterstreichen, natürlich keine Ahnung haben, wie außerirdische Intelligenz aussieht und funktioniert.

Roboter aus dem Universum?

Nüchtern betrachtet spricht die Auflistung oben für die Annahme, bei den Greys handele es sich nicht um biologische Wesen. Vielmehr verleitet sie zu der Hypothese, die Greys sind eine künstliche Lebensform – also: Roboter.

Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Heute erscheint die Idee, dass es so perfekte Roboter (oder Bioroboter) wie die Greys geben könnte, fast absurd. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass es in der Zukunft mit Sicherheit Roboter geben wird, die sich nicht von biologischen Lebewesen unterscheiden lassen. Eine Reihe von Zukunftsforscher geht sogar soweit zu behaupten, dass es in Zukunft auf der Erde sogar künstliche Intelligenz geben wird. Der Physiker Michio Kaku, sehr bekannt aus diversen TV-Dokus, ist zum Beispiel einer von ihnen.

Wir Menschen werden in absehbarer Zukunft (50 bis 100 Jahre nehmen Optimisten an) künstliche Wesen schaffen, die uns Menschen mehr als nur ähneln. Es ist hier übrigens ganz interessant, dass zum Beispiel die Robotik in Japan festgestellt hat, dass zu menschlich aussehende Roboter die Menschen eher abschrecken als begeistern …

Bei der Betrachtung der Grauen der UFOs ist also die Frage legitim, ob es sich bei diesen eben um solche künstlichen Kreaturen handelt. Sie wären demzufolge „Arbeitsdrohnen“ der „echten“ Außerirdischen, zum Beispiel der „nordischen Typen“ der UFO-Forschung. Tatsache ist, dass gerade die Greys offenbar wirklich die Arbeiter sind, denn sie hantieren an den Menschen im Rahmen einer Entführung herum. Die großen und normal erscheinenden Wesen in den UFOs hingegen nicht/kaum.

Diese normalen Wesen sind es auch, die bei modernen UFO-Entführungen als „Ärzte“ bezeichnet werden. Oder, als Frau, „Krankenschwestern“ oder „Medizinerin“.

Greys und die Alien-Mensch Hybriden

Nun aber stehen wir vor einem ganz anderen Problem:

Jene Menschen, die angeblich von UFOs entführt wurden, berichten teilweise, dass ihnen Sperma oder, bei Frauen, Eier gestohlen wurden. Einige UFO-Forscher haben selbst Entführungsfälle recherchiert, bei denen die Frauen künstliche befruchtet worden sein sollen. Im Rahmen einer weiteren Entführung wurde diesen Frauen dann der Fötus wieder aus dem Mutterleib entnommen.

Hier sprechen eine ganze Reihe Entführungsforscher wie auch Zeugen davon, dass die kleinen grauen Freaks Zwitter aus ihnen und uns Menschen schaffen. Hybridwesen, Zwitter, also. Aktuell hat sich beispielsweise der UFO-Forscher David M. Jacobs in seinem Buch „Alien-Hybriden“ diesem Thema erneut angenommen.

Tatsächlich ist es in der UFO-Forschung hinlänglich bekannt, dass einige Entführte in ihren hypnotischen Rückführungen davon sprachen, dass die in den UFOs (oder wo sie waren) genau solchen Hybriden gesehen haben. Entweder als umherlaufende „Kinder“ – oder aber sogar als noch heranwachsende Föten, die sich in „Brutkästen“ befanden. Zieht man alte Berichte über Begegnungen mit fremden Wesen und Entführen durch diese dabei auch noch heran, scheint es dieses “Zucht-Programm” schon Jahrhunderte zu geben. Mindestens, wie in diesem YouTube-Video dargelegt (s. z. B. auch HIER, HIER und HIER).

Wären also die Greys Maschinen, Roboter ohne organische Funktionen (vor allem der Fortpflanzung dienend), kann eine Hybridrasse aus diesen nie geschaffen werden. Da aber beispielsweise kein Bauchnabel an den Grauen zu sehen ist, und auch Geschlechtsorgane offenkundig fehlen, möchte man sicher einwenden, dass die Greys sich künstliche Fortpflanzen. Das heißt, alle kleinen Grauen wachsen in Reagenzgläsern heran. Eine geschlechtliche Fortpflanzung ist ihnen unbekannt.

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Das halte ich für unsinnig und falsch.

Wenn es sich bei den grauen Aliens und reale biologische Lebewesen handelt, müssen sie auf ihren Heimatplaneten eine Evolution durchlebt haben. Auch wenn man annimmt, die Greys seien asexuelle Geschöpfe, so müssen sie sich aber dennoch biologisch Fortpflanzen. Doch dazu fehlen ihnen offenkundig die Geschlechtsorgane.

Und wenn diese nun tatsächlich innerhalb ihre kleinen und schmächtigen Körpers liegen sollten, ist es immer noch unmöglich, dass sie einen Geburtskanal haben, durch den ihre großköpfigen Babys geboren werden können (wie sie herauskommen ist ohne äußere Geschlechtsmerkmale eh ein Rätsel).

Alien-Züchtungen aus dem All?

VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit – aber wozu? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Wenn die kleinen Geschöpfe wirklich biologische Lebewesen sind, wäre die Überlegung legitim, sie wären selber durch eine andere Alien-Spezies gezüchtet worden. Es würde sich also bei ihnen um „biologische Roboter“ handeln. Die medizinische Technologie der Fremden aus dem All wäre demnach soweit fortgeschritten, dass es ihnen möglich ist, Wesen nach dem Typus „Grey“ künstlich zu schaffen.

Auch wenn diese Spekulation mehr als reizvoll klingt, so bleibt der Umstand, dass die Grauen keine Körperöffnungen haben, durch die verarbeitete Nahrung ausgeschieden wird. Zumindest will sie niemand gesehen haben. Wozu dient dann aber der Mund? Immerhin sollen diese Kreaturen mittels Telepathie kommunizieren. Oder ist er doch ein „Überbleibsel“ einer biologischen Evolution?

Erschwerend kommt hinzu, dass sich nach allen bisher vorliegenden Beschreibungen der Brustkorb der Gestalten nicht bewegt. Er hebt und senkt sich nicht, was bei einer Atmung mit Lungen (und Kiemen haben sie nicht) zu erwarten wäre. Zumindest will auch das niemand gesehen haben.

Da den „Wesen“ unsere Atmosphäre nichts ausmacht – auch den anderen beschriebenen Aliens nicht -, wird auch ihr Körper ähnlich wie unser funktionieren. Zwar haben wir auf unserer Erde zum Erstaunen vieler Biologen und auch Astrobiologen Lebewesen an Orten gefunden, die bisher als lebensfeindlich galten, aber diese können dafür nicht in unserer normalen Atmosphäre überleben. Deshalb wäre es irrig zu behaupten, die Greys kämen aus einer so verschiedenen Welt, dass sie hier ohne Atmung leben können …

Da die Idee Greys = Roboter oder sogar Cyborgs meiner Meinung nach durchaus interessant ist, dürfen wir ein anderes Teilproblem bei diesen Spekulationen nicht übergehen: UFO-Abstürze.

UFO-Abstürze und tote Aliens

Befasst man sich nur etwas genauer mit der UFO-Forschung und den entsprechenden Veröffentlichungen, gewinnt man schnell den Eindruck, dass inzwischen unzählige UFOs abgestürzt sind. Allen voran natürlich der UFO-Absturz von Roswell vom Sommer 1947.

Ein Raumfahrt-Ingenieur sorgte für Diskussionen: Er behauptet, dass in der Area 51 Außerirdische mit den USA zusammen arbeiten…und zeigt angebliche Beweise (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ein Raumfahrt-Ingenieur behauptet, in der Area 51 arbeiten Aliens … und zeigt angebliche Beweise (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Glauben wir den Zeugen und Recherchen, so sollen bei UFO-Abstürzen rund um die Welt auch deren Insassen gefunden worden sein. Ein Umstand, der, wenn ein Absturz tatsächlich erfolgt sein soll, natürlich auch zu erwarten wäre. Zeugen – und jene, die es sein wollen – sagen, dass solche Aliens gefunden wurden, und sie diese dann an diesem oder jenem Ort selber gesehen haben. Im Fall Roswell zum Beispiel in einer Militärbasis. Dabei, und dieser Punkt ist hervorzuheben, wird aber nicht behauptet, man habe Organe gesehen. Lediglich die vermeintlichen „Leichen“.

Nun aber liegen gleichsam Berichte vor, die von Obduktionen der bei einem UFO-Absturz gefunden Körper sprechen. Ebenfalls ein Umstand, der zu erwarten ist, wenn irgendwo auf der Welt ein UFO samt Besatzung gefunden wird. Und gerade in diesem Zusammenhang ist ein nebulöser Film weltweit berühmt geworden, der angeblich die Öffnung einer außerirdischen Leiche zeigt. Der als Santilli-Film bekannte Streifen wurde in der UFO-Forschung viele Jahre hitzig diskutiert und von vielen als schlichte Fälschung angesehen. Letztlich stellte sich auch heraus, dass der ganze Film ein Fake war.

Somit ist auch der Santilli-Film kein Beweis, dass die Greys echte Lebewesen mit einer organischen Biologie sind. Obwohl die Macher des Filmes behaupteten, es gäbe einen echten Alien-Autopsie-Film und ihr Werk stelle diesen nur nach. Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass der angeblich echte Autopsie-Film zu beschädigt gewesen sei …

Neben Berichten über gefundenen Alien-Leichen und natürlich den zweifelhaften Santilli-Fake, liegen aber auch Aussagen vor, die davon sprechen, dass lebendige Außerirdische in gewissen militärischen Anlagen gesehen wurden. Zum Teil gehen diese Aussagen sogar soweit zu behauten, dass diese Aliens mit menschlichen Wissenschaftlern der Erde gemeinsam an diversen Projekten arbeiten.

Wie wir solchen Aussagen gegenüberstehen, ist sicher jedem Interessenten selber überlassen. Immerhin müssen wir uns bei solchen Geschichten auf die Glaubwürdigkeit einzelner „Zeugen“ (oder eben solche, die es sein wollen) verlassen. Definitive Beweise gibt es nicht einen.

Außerirdische im Verhör

Doch auch hier gibt es Einwände.

So zeigte Mitte der 1990ger Jahre die Pro7-Sendung „TAFF“ einen kurzen und undeutlichen Film, der angeblich von einem Angestellten der sagenumwobenen „Area 51“, Nevada, USA, heraus geschmuggelt wurde. Wir sehen dort einen tatsächlich typischen Grey, der von einem Mann in Arztkleidung „verhört“ wird. Deutlich erkennbar ist in dem Farbfilm, dass der vermeintliche kleine Graue lebt.

VIDEO: Die "Alien Autopsie" von Roswell 1947 des Ray Santilli - steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)
VIDEO: Die “Alien Autopsie” von Roswell 1947 des Ray Santilli – steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / Fischinger-Online)

Da dieser dunkel gefilmte Streifen äußerst zweifelhaft ist, und einen dokumentarischen Wert für irgendein geheimes Militärarchiv nicht erkennen lässt, sehen die meisten UFO-Forscher und auch ich hier einen Schwindel. Es handelt sich wahrscheinlich lediglich um gewitzte Zeitgenossen, wobei einer eine Grey-Maske trägt.

Interessant am Rande: Im Rahmen des „UFO Day“ 1996 in Berlin gab ich dem Sender Pro7 ein Interview, in dem ich mich (negativ) zu mir dort von Pro7 vorgelegten „UFO-Fotos“ äußerte. Die Quelle der Bilder war, so der Reporter des Senders, dieselbe, wie der Area 51-Film mit dem Alien-Interview. Die mir von dem Reporter gezeigten schwarzweißen Fotos mit „UFOs“ waren als einfache Fälschungen leicht zu erkennen. Meinte ich zumindest auf dem „UFO Day“. Es war auch bemerkenswert, dass man heute noch mit einem schwarz-weiß Film in der Kamera umherläuft … und Pro7 mein und andere negativen Statements zu den Bildern in ihrem Bericht zu dem Kongress nicht sendete. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Heute, 2018, ist das Netz bekanntlich mit Alien-Videos, UFO-Filmen und auch Interviews mit angeblichen Außerirdischen überflutet …

Keine Beweise, nur Spekulationen!

Die Spekulation, die kleinen Grauen seien in Wahrheit (Bio-)Roboter, lässt sich natürlich nicht beweisen. Ausschließlich durch die Berichte von Entführungsopfern und Zeugen einer UFO-Landung einschließlich der Sichtung von Wesen, können Indizien liefern. Denn nicht mal diese Begegnungen lassen sich belegen.

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und seltsame “Zwerglein” (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Es ist aber so, dass Greys ein ausgesprochen „seltsames Verhalten“ zeigen, welches sich von den fast normal menschlich aussehenden Wesen stark unterscheidet. Da beide „Rassen“ in Zusammenarbeit beobachtet wurden und werden, könnt man sogar folgendes behaupten:

Die Grauen sind Roboter, die wir Menschen der Erde selber in der Zukunft gebaut haben. Die menschlichen „UFOnauten“ wären dann unsere eigenen Nachfahren von diesem Planeten und die UFOs an sich nichts weiter als Zeitmaschinen irdischen Ursprungs.

Ob nur wir in der Zukunft solchen Roboter erschaffen und sogar Zeitmaschinen erfinden, wissen wir natürlich auch wieder nicht.

Außerirdische Zivilisationen können im Laufe ihrer technischen Evolution solche Roboter sicher problemlos entwickelt haben. Eigentlich geht jeder Vertreter der These, dass UFOs außerirdisch sind, von der Annahme aus, die Aliens kommen von sehr viel älteren Planeten. Damit haben sie eine weitaus längere (technische) Entwicklung hinter sich, und so dürfen wir den bis zur Erde gekommenen Besuchern durchaus die Fähigkeit zum Roboterbau à la Grey zubilligen.

Und wenn die Außerirdischen sich mit mehr als der Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, sind es so oder so Zeitreisende. Auch wenn das nach allem was wir wissen nicht möglich sein kann.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Interview mit dem Autoren und YouTuber Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft & Mystery Files: “Ich bin nicht der deutsche Erich von Däniken”

Interview mit Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft und Mystery Files 2011 (Bild: Mars/NASA/JPL / M. Sievers)
Interview mit Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft und Mystery Files 2011 (Bild: Mars/NASA/JPL / M. L. Sievers)

Anfang 2011 habe ich dem bekannten Internetportal “Nachgebloggt” ein umfangreiches Interview zu meiner Arbeit als Autor des Phantastischen gegeben. Ein Interview, das einen Einblick hinter die Kulissen eines Phänomene-Jägers und hinter “Grenzwissenschaft und Mystery Files” gibt. Hier erfahrt Ihr nicht nur, was ein Mystery-Autor macht, wenn er ein Buch schreiben möchte, sondern auch, warum ich nicht Deutschlands Erich von Däniken bin – und weshalb ich auch nicht in die Sauna gehe …


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Auf dem Entertainment-Portal “Nachgebloggt” finden die Leser eine ganze Reihe Interviews, Tipps und News aus Bereichen wie Sport und Comedians über Schauspieler und Gaming bis Musik und Technik. Ein Ressort sind dabei auch Interviews mit Autoren.

Das folgende Interview mit Daniel Pietrzik stellte ich bereits Anfang Februar 2011 auf meinem früheren grenzwissenschaftlichen Blog online, ist jedoch bisher nicht auf diesen Seiten zu finden. Das soll an dieser Stelle nun endlich nachgeholt werden.

Dass mein Kanal bei YouTube hier übrigens keine Rolle spielt liegt daran, dass dieser erst 1,5 Jahre später online ging.

Interview mit Lars A. Fischinger (2011)

Lars, wie ist eigentlich Ihr Interesse an Prä-Astronautik /seltsamen Phänomenen , UFOs etc. gewachsen?

Ich interessiere mich seit ich denken kann für die Rätsel der Welt, Geschichte, Phänomene, Weltraum, Aliens & Co. Sciencefiction, „Paranormales“ und alles, was auch irgendwie „seltsam“ und „alt“ erscheint. Mit sechs Jahren kam ich dann auch noch in Berührung mit den „fliegenden Untertassen“. Doch erst Ende 1989 „mischten“ sich meine seit der Kindheit bestehenden Interessen zu jenen Themenkomplexen, über die ich heute schreibe.

Damals sah ich eine Prä-Astronautik-Dokumentation am Fernsehen (Pro7, von Erich von Däniken). Und – das kann man kaum leugnen – die Prä-Astronautik umfasst alle Themen, für die ich mich schon als junger Bube interessierte. So begann ich schon 1990 mein 1. Buch zu schreiben. Dies erschien im Sommer 1996 unter dem Titel, „Göttliche Zeiten“ und war eine Art „klassisches Prä-Astronautik-Buch“. 1989/1990 war übrigens auch die Zeit der legendären belgischen UFO-Welle. Wobei ich jedoch sagen muss, dass die UFO-Thematik nur eine Art Randthema meiner Tätig ist.

Unser täglich UFO gib uns heute! Öffentlich-rechtlich vs. Privat-TV: Der NDR über die UFO-Dokus auf N24 und warum es so ist, wie es ist (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Unser täglich UFO gib uns heute! Öffentlich-rechtlich vs. Privat-TV: Der NDR über die UFO-Dokus auf N24 und warum es so ist, wie es ist (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Die Rätsel des Altertums sind es, die mich bis heute in ihren Bann ziehen. Und das immer mehr – auch nach über 20 Jahren. Erst 1989 kaufte ich mein erstes Buch über die Prä-Astronautik. Natürlich “Erinnerungen an die Zukunft” von Erich von Däniken nach der Fernsehsendung.

Ich denke mal Sie werden nebenbei nicht noch einer weiteren Arbeit nachgehen, war das eigentlich schwer den Sprung zu schaffen und wie war das genau? Arbeit und nebenbei schreiben stelle ich mir schon ziemlich stressig vor?

In der Schulzeit wollte ich schon Autor werden. Die Bücher von Jules Verne zogen mich in ihren Bann und ich versuchte eben ein solchen Buch zu schreiben. Ich weiß es noch genau: Mit einem Kuli auf losem Papier… Damals erschien sogar mein erster Artikel in einer Schülerzeitung, der sich mit den Ancient Aliens befasste. Viele Jahre habe ich neben meinem normalen Berufsleben Bücher und Artikel geschrieben. Das ging alles sehr gut und da schreiben gleichzeitig mein Hobby ist gab es niemals zeitliche Probleme.

Seit 2002 bin ich nun nur noch als Autor und Journalist tätig.

Wie lange arbeiten Sie eigentlich an so einem Buch und wie recherchieren Sie die Themen?

Das ist vollkommen unterschiedlich. An meinem 1. Buch schrieb ich sechs lange Jahre. Andere in wenigen Monaten oder sogar Wochen. Es liegt daran welchen Inhalt diese haben und ob zuvor schon an den Themen recherchiert wurde. Heute schreibe ich aber erst dann ein Buch, wenn ein Verlag meinen Buchvorschlag annimmt.

Im Bezug auf Ihre Bücher, was war der spannendste Ort den Sie bisher besuchen durften?

"Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium" der UFOs und Astronautengötter: Wie Erich von Däniken bin auch ich ein dämonischer Verführer mit meinen Lehren (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
UFOs und Astronautengötter: Angeblich sind Erich von Däniken und ich dämonische Verführer der Satan … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Das ist einfach – und vor allem für jeden „machbar“: Es sind die jährlich im deutschen Sprachraum stattfinden One-Day-Meetings der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) von Erich von Däniken.

Der Grund ist ebenso einfach: dort treffen sich jedes Jahr die Autoren des Phantastischen und Interessierte. Auch und natürlich werden dabei Vorträge gehalten. Das ist nicht nur sehr inspirierend, sondern es ist das A und O des Gedankenaustausches für mich als Autor (ebenso aber auch die teils bizarren Diskussionen und Seiten im Web).

Kritiker verspotten diese Kongresse als eine Art Beweihräucherung der Autoren der Prä-Astronautik; vor allem Erich. Quasi eine Huldigung der Autoren des Unmöglichen. Darüber muss ich lachen, denn der Austausch zwischen Leser und Autor – pro und kontra – ist für einen Autoren aber auch für einen an den Themen interessierten doch eigentlich Pflicht! Neben diesen Meetings beeindruckte mich Jerusalem und Umgebung wirklich sehr.

Haben Sie als Schriftsteller Vorbilder?

Nein, nicht wirklich.

Welches Ihrer Bücher ist Ihrer Meinung nach das gelungenste?

Das kann ich leider so nicht beantworten weil es sich sehr, sehr oft ändert. Mal lese ich mit Freude das eine oder andere meiner eigenen Bücher. Später krame ich wieder ein anderes vor, da es mich gerade interessiert …

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Bei Facebook habe ich gelesen, dass Sie an einem Buch schreiben, dieses zu 98 % fertig wäre es aber kein Verlag haben möchte? Woran liegt das? Ihre Bücher verkaufen sich doch recht gut, gab es da eine direkte Antwort warum man Ihr Buch nicht haben wollte?

Ich habe fast 20 Bücher (besser: Exposés) vorbereitet; alle sind für die „großen Verlage“ „zu speziell“. Auch das bei Facebook erwähnte Buch ist zu „speziell“ und detailliert usw. Darum lehnten es meine Verlage ab. Das Buch – und noch ein anderes! – habe ich vor über für Jahren geschrieben, da ich damals einen Agenten hatte, der sicher war: ich bringe es unter. 2009 erhielt das Buch ein notwendiges Update und nun habe ich es mal aus der Schublade genommen. Wenn es einen ansprechenden Verlag findet…muss es natürlich noch auf den Stand von 2011 gebracht werden. Das sind die zwei fehlenden Prozent des Manuskriptes.

Wie gesagt schreibe ich heute eigentlich nur dann ein Buch, wenn ich dafür auch einen Vertrag habe.

Was tut man als Autor eigentlich wenn man ein Buch geschrieben hat, der Verlag es aber nicht möchte? Gibt es dann Kontakte zu anderen oder wie kann man sich das vorstellen?

Das sollte ein Autor nie machen. Den Fehler habe ich früher auch immer gemacht. Immer erst ein Exposé ausarbeiten und erst nach einer Zusage das Buch schreiben. Natürlich hat man als Autor aber auch mehr oder weniger intensive Kontakte zu anderen Verlagen und Lektoren.

Worüber wird das neue Buch handeln?

Erich von Däniken und Lars A. Fischinger
Erich von Däniken und Lars A. Fischinger

Das kommt ganz darauf an welches meiner Ideen von einem Verlag genommen wird.

Wie reagieren Sie wenn man Sie mit Erich von Däniken vergleicht?

Erich und ich sind befreundet – aber ich bin nicht der „deutsche Erich von Däniken“. Und doch schätze ich ihn als Kollegen und Autor sehr! Dass ich nicht der deutsche Erich bin sieht man schon daran, was ich außerhalb der Prä-Astronautik für Themen behandele. Etwa in Artikeln oder auch Büchern. Zum Beispiel die Kryptozoologie, Leben nach dem Tode, „Spuk“, Reinkarnation, paranormale Dinge oder auch Sekten, christliche Mystik und jüngst mein „Anti-2012-Buch“ „Die Akte 2012“ (das leider nur “zensiert”/entschärft erscheinen konnte).

Ich könnte mir vorstellen, dass Sie unglaublich viel lesen, gibt es auch Tage an denen man sich davon komplett befreien kann? Ohne Lesen, ohne druck etc.?

Ja, die gibt es. Ich bin jedoch ein Autor der in zahllosen Internetforen usw. unzählige Themen passiv verflogt, die mich und meine Arbeit interessieren.

Solche oft ins bizarre und blödsinnige abdriftenden Diskussionen in Foren in BLOGS verfolge ich seit vielen Jahren. Es sind zehntausende und zehntausende Beiträge und das kostet enorme Zeit. Täglich kommen ja neue Beiträge zu den mich interessierenden Themen dazu.

Nach einer „Auszeit“ heißt es dann: alles nachholen um wieder bei den Diskussionen den Faden zu finden. Ich bin der festen Überzeugung, dass man nirgendwo anders die Meinungen von an den „Rätsel und Mysterien der Welt“ interessierten Usern erfahren kann als in Foren & Co. im Web.

Grenzwissenschaft, UFOs, Erich von Däniken ... auch als Thema in der Schule - Sinn oder Unsinn? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
VIDEO: Grenzwissenschaft, UFOs, Erich von Däniken … auch als Thema in der Schule – Sinn oder Unsinn? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Das bezieht sich nicht auf meine Bücher oder Artikel, sondern ganz allgemein. Vor allem ist es ein wundervolles Medium, um auch die Contra-Meinungen und –Ansichten zu studieren. Es fordert Zeit – aber es lohnt sich. Und ganz nebenbei wird mal sogar oft angesichts häufig dort geäußerten Quatsch prima unterhalten …

Wie ist es denn zu der Papst Audienz gekommen?

Ich habe mein Buch „Das Wunder von Guadalupe“ nach meinen Recherchen in Mexiko und Italien im September 2007 veröffentlicht und damals den Vatikan auf dieses Buch hingewiesen. Nur kurz darauf kam vom Sekretär des Papstes eine persönliche Einlandung für mich zu einer Audienz mit dem Papst Anfang Dezember 2007. Siehe auch hier: www.tilma-von-guadalupe.de Besagtes Buch hat aber nichts mit Aliens & Co. zu tun. Nur eben mit einem „Phänomen“…eben das Bild der Madonna auf der Tilma, das man in Mexiko-City bewundern kann.

Gibt es etwas, dass Sie an dieser Stelle dem Leser sagen möchten?

Die Welt steckt voller faszinierender Geheimnisse und Storys. Aber nicht alle sind auch wirklich Rätsel und Mysterien. Spannend sind sie jedoch allemal.

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Ich gehe nicht in die Sauna, es ist zu warm zum Denken dort …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Bücher von Lars A. Fischinger:

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #19 – Spezial: “Die Geister-Armee aus dem alten Rom” mit Lars A. Fischinger von 2002 +++YouTube-Video+++

Grenzwissenschaft Classics Videos #19 - Spezial: Die Geister-Armee aus dem alten Rom mit Lars A. Fischinger von 2002 (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Grenzwissenschaft Classics Videos #19 – Spezial: Die Geister-Armee aus dem alten Rom mit Lars A. Fischinger von 2002 (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Unter Bezeichnungen wie “Grenzwissenschaft” oder “Mystery” fällt selbstverständlich auch die ganze  Welt des Unerklärlichen und Phantastischen und nicht nur Ancient Aliens & Co. Hierzu gehören auch und vor allem Spukorte, Geistererscheinungen und Phänomene aus der Welt des Paranormalen an sich. Am 20. August 2002 waren mein Freund und Autoren-Kollege Walter-Jörg Langbein und ich eben zu solchen Themen des Paranormalen von Pro7 in eine damals nur sehr kurz laufende TV-Sendung eingeladen worden. Keine Talk-Show an sich – aber Rückblickend auf mich im Alter von 28 Jahren sehr unterhaltsam. Darum ist die Folge #19 meiner Video-Reihe “Grenzwissenschaft Classics Videos” auf YouTube ein “Spezial” mit mir selber …

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Arabellas Phantastische Phänomene”. So hieß vor 15 Jahren eine abendliche TV-Sendung auf Pro7 mit der damals sehr bekannten Moderatorin Arabella Kiesbauer.

Kiesbauer, die nachmittags auch eine Talk-Show auf Sendung hatte, stelle in dieser Sendung Berichte aus der Grenzwissenschaft vor. Anschließend musste das Publikum raten, ob diese nach gefilmten Storys über paranormale Phänomene wahr oder falsch waren. Ganz ähnlich, wie in der einstigen US-Fernsehserie “X Faktor – Das Unfassbare”, die, so glaube ich, heute noch wiederholt wird.

Viel Spaß mit der 19. Folge der Grenzwissenschaft Classics.

(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Radiointerview mit dem UFO-Forscher Hans-Werner Peiniger von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” online

WDR 2-Interview mit dem UFO-Forscher Hans-Werner Peiniger der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (Bild: GEP)
UFO-Forscher und seit 45 Jahren Leiter der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”: Hans-Werner Peiniger (Bild: GEP)

Die “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.) ist eine ältesten Gruppen zur UFO-Forschung in Deutschland. Gegründet wurde sie bereits 1972 durch den UFO-Forscher Hans-Werner Peiniger, der bis heute auch der 1. Vorsitzende der sehr aktiven Forschungsgesellschaft ist. Dem Radiosender WDR 2 gab Peiniger vor einiger Zeit im Rahmen der Sendung “Stichtag” ein Interview, das jetzt als Audio-Datei online zu finden ist.

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die GEP e.V., die neben den beiden deutschen UFO-Organisationen DEGUFO und MUFON-CES Teil der Vereinigung “Deutsche Kooperationsinitiative UFO-Forschung” ist seit nun 45 Jahren dem UFO-Phänomen auf der Spur. 2017 ist also nicht nur für die “Fliegenden Untertassen” ein Jubiläum, wie berichtet, sondern auch für die GEP an sich.

Der UFO-Forscher Hans-Werner Peiniger als langjähriger Vorsitzender der Gesellschaft war in der Vergangenheit immer wieder Ansprechpartner in Sachen UFOs & Co. für die Medien. So auch kürzlich für den Radiosender WDR 2.

Der Sender schreibt dazu:

Haben Sie schon mal was im Himmel gesehen, das Sie sich nicht erklären konnten? Könnte es ein UFO gewesen sein? Bei Aliens und fliegenden Untertassen, da scheiden sich ja die Geister. Aber es kann ja nicht schaden, vorbereitet zu sein. Wenn Besuch aus dem All kommt.”

Peiniger gab das Interview offenbar für die kurze Sendung “Stichtag” des Radiosenders. Als “Stichtag” ist in diesem Fall der angebliche UFO-Absturz von Roswell in New Mexiko (USA) gemeint, der am 8. Juli 1947 stattfand. Also im kommenden Monat vor 70 Jahren.

Da als Datum der Radiosendung der 8. Juli 2017 angegeben ist (eben der “Stichtag”), scheint allerdings der WDR wohl mit einem Hans-Werner Peiniger der Zukunft das Interview geführt zu haben. 😉

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab 1960 ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg

Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

UFO-Akten und Dokumente zum Thema UFOs und unbekannte Flugobjekte gibt es in der UFO-Forschung inzwischen zu hunderttausenden. Auch und vor allem solche UFO-Dokumente, die einst als “Top Secret” von verschiedenen Regierungen und Behörden eingestuft waren. Auch der US-Geheimdienst CIA hat unlängst unzählige einstmals als “geheim” eingestufte UFO-Akten freigegeben. Eine dieser UFO-Akten der CIA aus dem Jahr 1960 ist dabei besonders interessant: Die Papiere enthalten Anweisungen und Tipps für die CIA-Mitarbeiter, wie diese die bestmöglichen UFO-Fotos machen können und was dabei zu beachten und zu dokumentieren ist.

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine Flut von UFO-Fotos und -Filmen durch Max Mustermann

“Die Jagd nach den UFOs ist eröffnet” so oder so ähnlich klingende Presseberichte habe ich in den letzten Jahrzehnten immer wieder gelesen. Doch in der Tat gibt es bis heute UFO-Jäger, die sich quasi auf die Lauer legen, um unbekannte Flugobjekte am Himmel zu fotografieren und zu filmen.

Legendär ist hier an erster Stelle sicher der “UFO-Hotspot” rund um die “Geheimbasis Area 51” zu nennen. Dort, in Nevada, USA, liegen seit den 1990er Jahren jeden Tag Menschen mit Fotoapparat und Filmkamera in der Wüste auf der Lauer nach UFOs am Himmel.

Das digitale Zeitalter, in dem unlängst mit einem Handy immer besser werdende Digitalfotos und Videos gemacht werden können, gibt es eine Schwämme an UFO-Material. Vor allem auch bei YouTube. Was immer im Einzelfall auch konkret gefilmt worden sein mag.

Vor Jahrzehnten war das anders. Ganz anders! Da hatten Fotos von unbekannten Objekten am Himmel noch eine Art “Aussagekraft”. Analoge UFOs-Fotos inklusive deren Negative waren etwas handfestes, das man analysieren konnte. Fälschungen waren ohne Frage immer möglich – aber im digitalen Zeitalter war es noch nie so leicht vermeintlich echte UFO-Fotos zu faken.

Obwohl auch Digitalfotos analysiert werden können, ist doch die wahre Sintflut an derartigem UFO-Material aufgrund der Verbreitung von Digitalkameras und Smartphones längst nicht mehr fassbar. Echte UFOs (die dem Ersteller des Filmes oder Bildes also wirklich unbekannt waren, aber dennoch beispielsweise nur ein rein irdisches Objekt gewesen sind) ebenso wie echte Schwindeleien.

CIA gibt Anweisungen für die perfekten UFO-Fotos

CIA-Papier von 1960: 10 Tipps für die perfekten UFO-Fotos (Bild: gemeinfrei)
CIA-Papier von 1960: 10 Tipps für die perfekten UFO-Fotos [Großansicht](Bild: gemeinfrei)
Der US-Geheimdienst CIA fertigte im Jahre 1960 eine Anweisung für die eigenen Mitarbeiter an, die ihnen bei der Dokumentation von UFO-Sichtungen helfen sollte.  Für den Falle der Sichtung eines UFO sollte diese Anleitung den Angestellten des Schnüffeldienstes dabei helfen, dieses unbekannte Flugobjekt in der bestmöglichen Art und Weise mit dem Fotoapparat zu dokumentieren.

Das CIA-Papier führte dazu 10 Punkte bzw. Tipps auf, die beim Fotografieren eines UFO zu beachten seinen. Dies liest sich in der “Anleitung um UFO zu fotografieren” so:

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  1. Setzen Sie den Fokus Ihrer Kamera auf ,unendlich’.
  2. Schnelle Film wie Tri-X sind sehr gut.
  3. Bei bewegten Objekten, keine Geschwindigkeit der Blende langsamer als eine Hundertstelsekunde verwenden. Blendenverschluss und Blendenstufen-Kombination ist abhängig von den Lichtbedingungen; Dämmerung; bewölkter Tag, Sonneneinstrahlung usw. Wenn Ihre Kamera nicht über diese Einstellungen verfügt, nehmen Sie einfache Bilder auf.
  4. Kamera während der Belichtung nicht bewegen.
  5. Machen Sie verschiedene Fotos des Objekts; so viele wie Sie können. Wenn Sie können, nehmen Sie auch etwas Erdoberfläche mit ins Bild des UFOs auf.
  6. Wenn das Objekt Ihnen zu nah erscheint, ein paar hundert Fuß oder näher, versuchen Sie, Ihre Position zu verändern, so dass einige Bilder oder jedes Bild aus einer anderen Perspektive erfolgt. Eine Veränderung der Position von 40 oder 60 Fuß ist gut (dies ermöglicht einen sogenannten Referenzpunkt zu erstellen und hilft bei der technischen Analyse Ihrer Fotografien). Wenn das Objekt zu weit weg erscheint, eine Meile oder so, bleiben Sie wo Sie sind und machen Sie weitere Bilder. Eine kleine Annäherung wird hier nicht helfen. Allerdings, wenn Sie ein Auto benutzen können, fahren Sie eine halbe bis ganze Meile heran und machen Sie eine weitere Serie von Bildern, das wäre hilfreich.
  7. Nachdem Sie die UFO-Aufnahmen gemacht haben, bleiben Sie, wo Sie sind. Nun, drehen Sie sich langsam um 360° und nehmen dabei aus Augenhöhe sich überlappende Bilder auf. Durch diese Technik wird auch die umliegende Landschaft fotografiert. Diese Aufnahmen sind für die Analyse des UFO, das Sie gerade fotografiert haben, sehr wertvoll.
    CIA-Papier von 1960: hier sollten weitere Angaben zu gemachten UFO-Fotos eingetragen werden
    CIA-Papier von 1960: hier sollten weitere Angaben zu gemachten UFO-Fotos eingetragen werden [Großansicht] (Bild: gemeinfrei)
  8. Ihre originalen Negative sind wertvoll. Stellen Sie sicher, dass sie mit Sorgfalt behandelt werden.
  9. Wenn Sie können, erstellen Sie ein weiteres Negativ vom Original.
  10. Jede Kopie, die Sie für die technische Untersuchung und Analyse gemacht haben, sollte vom ursprünglichen Negativ erstellt sein und der Ausdruck sollte alle Bilder zeigen, einschließlich der Ränder und es sollte auch die Löcher zeigen, wenn Ihr Film welche hat.

UFO-Bürokram für CIA-Agenten

Was wäre ein UFO-Foto ohne weitere Hintergrundinformationen zu der Aufnahme? Das wissen UFO-Forscher heute ebenso wie 1960 die CIA. Und so gab es zu dem oben zitierten “Guide” für Fotoaufnahmen von UFOs auch ein Informations-Papier, dass die Mitarbeiter auszufüllen haben. Darin (s. Bild rechts oben) finden sich 8 Punkte, die anzugeben oder auszuführen sind:

  1. Informationen zur benutzen Kamera wie Hersteller, Name, Typ etc.
  2. Datum der Aufnahmen.
  3. Datum und möglichst genau Uhrzeit der Aufnahmen.
  4. In welcher Himmelsrichtung die Aufnahmen gemacht wurden.
  5. Wo genau die Aufnahmen entstanden.
  6. Orientierungspunkte in einer 360 Grad Rundumsicht auf dem Boden, die auch auf einer Landkarte angegeben werden können.
  7. Details der Umgebung des Standortes bei der Aufnahme wie Gebäude oder Telefonzellen.
  8. Wo und wann wurden die originalen Negative entwickelt wurden.

Schaut man sich gängige UFO-Meldebögen der einschlägigen UFO-Forschungsgruppen an, sind fast alle Angaben der beiden CIA-Papiere auch heute noch aktuell.

„AKTE X – die unheimlichen Fälle des FBI“: Trailer & YouTube-Video zur Neuauflage der TV-Kultserie „X-Files“ um die FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulde.r (Ab 8. Feb. 2016 auf PRO7) (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Mehr zu „AKTE X” rund um die FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder. (Bild: L. A. Fischinger)

Haben aber nun die CIA-Mitarbeiter 1960 den Auftrag gehabt…UFOs und Außerirdische zu jagen, zu fotografieren und zu dokumentieren? Also eine Art frühes Gegenstück der TV-Serie “Akte X” mit den FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder nur in der Realität? Nach diesen beiden Papieren zumindest nicht.

Die Bezeichnung “UFO” ist zwar praktisch immer gleichbedeutend mit “Aliens”, jedoch ist das schlicht und einfach falsch. Das wissen auch alle UFO-Forscher.

Ein UFO ist nicht mehr und nicht weniger als ein für den Zeugen bei der Beobachtung unbekanntes Objekt. Das können Flugzeuglichter ebenso sein wie ein Meteor. Ebenso “geheime Militär-Techniken” – und in diesem Beispiel vielleicht sogar der Sowjetunion, die sich 1960 mit der USA im “Kalten Krieg” befand …

(Danke an F. Calvo / Terra Mystica)

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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6 Fragen an Lars A. Fischinger – Interview mit dem Jäger des Phantastischen: “Der Weg ist das Ziel und das Ziel die Faszination”

Interview mit Lars A. Fischinger Oktober 2015
Interview mit Lars A. Fischinger vom Oktober 2015 (Bild: privat / Montage: L. A. Fischinger)

Neues Interview mit mir vom 23. Oktober 2015 von Buecherwurm.org. Dort heißt es einleitend zu den 6 Fragen an mich: “Lars A. Fischinger ist ein bekannter deutscher Sachbuchautor, der über verschiedene Themen aus den Bereichen der Prä-Astronautik sowie über UFOs und diverse Grenzwissenschaften schreibt. Er ist ein Tausendsasa, der als Herausgeber und Mitarbeiter von Fachmagazinen arbeitet, eine Serie über Prä-Astronautik beim japanischen Fernsehen unterstützt hat und der neben seinen Recherchen noch eifrig darüber bloggt und diese sogar im eigenen Youtube-Kanal präsentiert. Heute stellt er sich wagemutig dem schriftlichen Interview unseres Blogs.” Ein thematisch sehr weites und offenes Interview. Von den Anfängen meiner Arbeit als Jäger des Phantastischen, über Fakes und Schwindel in der Grenzwissenschaft oder auch meinen Neidern/Hatern bis zum toten Mystery-Buchmakt und der “Umsonst-Gesellschaft”.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Interview: Daniela Mattes / Buecherwurm.org

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im Rahmen der Interview-Reihe “6 Fragen an …” der Internetseite Buecherwurm.org, hat die Autorenkollegin Daniela Mattes mich gebeten dort auch “Rede & Antwort” zu stehen.

Wer selber Autor, Blogger, Schriftsteller oder sogar YouTube-Vlogger ist, der weiß, dass die tTage zu kurz und die Zeit zu knapp ist. Dennoch habe ich es zeitlich geschafft die Fragen zu beantworten und inzwischen sind sie online gegangen. Sehe ich das richtig, dann entschuldige ich mich schon mal bei Euch, falls meine Antworten zu umfangreich ausgefallen sind. Und falls sich einige “auf den Schlips getreten fühlen”, wenn es hier und da zu offen beantwortet wurde …

Die vereinzelten Links habe ich eingefügt.

Interview mit Lars A. Fischinger: “Der Weg ist das Ziel und das Ziel die Faszination”

Lieber Lars, bei Dir weiß man gar nicht, wo man mit den Fragen beginnen soll. Du hast deine ersten Bücher schon in jungen Jahren veröffentlicht und eine steile Karriere hingelegt.

Buecherwurm.org - Die Welt der Bücher
Buecherwurm.org – Die Welt der Bücher. Eine Internetseite, die sich lohnt!

Frage 1: Weißt Du noch welches Buch oder Thema bei Dir der Auslöser war, zunächst über diese Themen zu recherchieren und dann aber sogar selbst darüber schreiben zu wollen?

L. A. Fischinger: Oh, ja, das weiß ich noch so gut, als sei es erst gestern gewesen!
Mich faszinierte seit den aller frühesten Kindertagen das Unfassbare, das Universum, die Vergangenheit, Rätsel der Menschheit, Aliens, versunkene Welten und fremde Kulturen und mehr. So kam es eines Tages, dass ich noch als Schüler nach Art des großartigen Vordenkers Jules Verne einen Roman in solcher einer Art begonnen habe zu schreiben – mit Bleistift auf A4-Papier. Ich wollte auch „Bücher des Phantastischen“ schreiben.

"Belgien hat seine UFOs wieder" (Bild: Archiv L. A. Fischinger)
“Belgien hat seine UFOs wieder” (Bild: Archiv L. A. Fischinger)

Doch im Herbst 1989 änderte sich alles schlagartig! Am Fernsehen sah ich zwei damals schon ältere Dokumentationen von und mit Erich von Däniken („Erinnerungen an die Zukunft“ und „Botschaft der Götter“), die mich ungemein in ihren Bann zogen. Ich erinnere mich sogar noch an die Kommentare meiner Eltern damals, als ich die TV-Wiederholungen der Sendungen am gemeinsamen Mittagstisch nicht abstellen, sondern erneut sehen wollte.

Es war mit diesen beiden Dokumentationen damals auf „Pro7“ um mich „geschehen“. Dieser mir bis dato unbekannte Erich von Däniken und dessen Prä-Astronautik-Idee waren schlicht fesselnd. Vor allem deshalb, da in diesen Sendungen offenbar alle meine oben genannten Interessen zusammen vereint waren. So kaufte ich mir das Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ als günstiges Taschenbuch und las mich in die Materie ein. Viele weitere Bücher von Erich von Däniken, Robert Charroux etc. folgten. Vom Taschengeld ebenso wie vom Trödelmarkt oder vom Weihnachtsmann.

Und um 1990 war auch genau jene Zeit der „Belgischen UFO-Welle“, über die auch immer mal in Zeitungen berichtete wurde. So begann ich gleichzeitig auch, mich für das UFO-Thema zu interessieren und entsprechende Berichte zu sammeln. „Belgien hat seine UFOs wieder“ war damals der erste UFO-Zeitungsbericht, der von mir archiviert wurde. So was vergisst man nicht. Auch nicht, dass ich zeitgleich begann, grenzwissenschaftliche Artikelchen für die Schülerzeitung und mein erstes Sachbuch zu schreiben …

Frage 2: Bei der Vielzahl der seltsamen Phänomene und Rätsel, die Dir bisher begegnet sind, wie skeptisch oder wie offen bist Du da bei der Recherche? Bist Du grundsätzlich so eingestellt, dass Du alles für möglich hältst, oder wäre es Dir eher wichtig, für alles eine natürliche Erklärung zu finden oder es sogar als Hoax zu entlarven, wie zum Beispiel die UFOs oder den Yeti?

L. A.Fischinger: Ich halte fast alles für möglich. Nur leider ist es so – gerade und vor allem heute!! – dass enorme Massen, so kann man es schon sagen, von Fälschungen, Falschmeldungen, bewussten Schwindeln und auch falsch verstandene „Mysterien“ kursieren. Immer wieder tauchen diese auf. Aufgrund des Internets eigentlich jeden Tag, da dort jeder alles online stellen kann. Daraus bildete sich unlängst eine Art „Grenzwissenschafts-Mix“. Das heißt, dass Mysterien der Menschheit mit anderen Mysterien vermischt werden und ein neues „Rätsel“ daraus geboren wird.

Auch in der Grenzwissenschaft ist Vorsicht geboten (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Obacht vor falschen Sensationen der Grenzwissenschaft – denn auch in der Grenzwissenschaft ist Vorsicht geboten (Bild: L. A. Fischinger)

Ich unterstelle hier keine bösen Absichten, aber es ist eindeutig so, dass „junge Online-Grenzwissenschaftler“ viele alte Mysterien nicht mehr kennen und dann in völlig anderen Zusammenhängen und gerne mit weiteren Phänomenen vermischen. Erst vor einigen Tagen las ich online von „Flugzeugmodellen aus Kupfer von den alten Ägyptern“. Die gibt es aber nicht. Gemeint waren damit die „Goldflieger“ aus Südamerika. Ein weiteres Beispiel sind Fotos und Videos im Internet, die vollkommen verschiedene Rätsel der Welt in einen einzigen Topf werfen. Ganz besonders bitter ist es, wenn man sogar durch kostenlose Online-Quellen beweisen kann, dass dies oder das nicht echt/wahr ist, aber es ignoriert wird.

Hin und wieder lege ich dar, dass dieses oder jenes Unsinn ist und eben ein Fake oder ein Irrtum. Du fragst nach UFOs und dem Yeti und deren Entlarvung als Hoax. Ich halte diese Themen an sich nicht für Hoaxes, womit ich diese auch nicht als solche „entlarven will“ und auch nicht kann. Was hingegen – sagen wir – einzelne UFO-Filme und Ähnliches angeht, so ist mir meine Zeit fast immer zu schade diese irgendwie zu „entlarven“. Das UFO-Phänomen ist real und deren Untersuchung nicht Aufgabe eines Prä-Astronautikers. Finde ich. Auch wenn ich bei Fällen, die in den Medien in Deutschland oder weltweit besonders „breitgetreten“ werden, dann und wann beispielsweise auf meinem YouTube-Channel doch ein Video dazu mache. Jedoch nur, wenn ich glaube, dass dieser UFO-Fall aufgrund des Medieninteresses meine Zuschauerinnen und Zuschauer interessieren könnte. Oft sehe ich das vorhandene Interesse auch an deren Zuschriften.

Solche „Online-UFOs“, wie eben diese Filmchen im Internet, sind aber ein Thema für sich. Vor allem auch deshalb, da kein sachlicher Untersucher solches Material online von daheim aus 100% analysieren kann. Eigentlich bedarf es hierbei unabdingbar eines persönlichen Kontaktes und auch des Gesprächs mit den Zeugen. Vielleicht sogar eine Recherche vor Ort, wenn der Fall spannend zu sein scheint. Ein YouTube-Film, anonym online gestellt und natürlich in der Qualität komprimiert, ist kaum aussagefähig. Aufgrund dieser Tatsachen zeigt sich auch, dass „UFO-Forscher“ ein zeit- und kostenintensiver (Freizeit-)Job ist.

Vortrag über "Das Wunder von Guadalupe", das Grabuch von Turin und den "Schleier von Manoppello" von L.A. Fischinger 2009 (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO, ARTIKEL & INTERVIEW über “Das Wunder von Guadalupe”, das Grabtuch von Turin und den “Schleier von Manoppello” von L.A. Fischinger 2009 (Bild: L.A. Fischinger)

Frage 3: Mit Deinem Buch „Das Wunder von Guadalupe“ hast Du so viel Aufmerksamkeit erregt, dass Du 2007 sogar eine Audienz beim Papst (Papst Benedikt XVI.) bekommen hast. Das ist doch sicher ein ganz besonderer Höhepunkt in Deinem Leben und Schaffen gewesen. Wie ist das damals abgelaufen? Der Papst hat zufällig von Deinem Buch gehört und Dich gleich angerufen oder wie kommt man bis zum Papst und wie war die Audienz?

L.A. Fischinger: Ohne Frage war das eine Ehre. Und eine große Freude als bisher einziger Prä-Astronautiker weltweit (soweit ich weiß!) eine persönliche Audienz beim Papst zu bekommen. Das darf man sich aber nicht als eine Art „privates Treffen“ unter vier Augen im Vatikan vorstellen. Solche Audienzen finden im Rahmen der Generalaudienz im Vatikan statt. Dort bekommt man vom Vatikan quasi als „VIP-Gast“ die Gelegenheit den Heiligen Vater anschließend zu treffen und einige Worte mit ihm zu wechseln.

In meinem Fall war es so, dass ich mein Buch „Das Wunder von Guadalupe“ in den Vatikan schickte und daraufhin eingeladen wurde, dem Papst dieses persönlich zu überreichen. Das Angebot kann (und sollte) niemand ausschlagen und bis heute bin ich froh, dass es geklappt hat. Ich erinnere mich gerne daran.

Interessant bei dieser Audienz war auch Folgendes, was ich bisher gar nicht erzählte: Mich begleitete damals die Mystery-Kollegin und Freundin Sonja Ampssler, mit der ich bei dieser Gelegenheit einige Tage in Rom verschiedene Rätsel der Vergangenheit und Touristenattraktionen erkundete. Sonja war nicht zu diesem Treffen eingeladen und hatte schon gar nicht eine „VIP-Karte“ für eine persönliche Begegnung mit dem Papst. Sie wollte einfach im Vatikan warten. Doch irgendwie wurde sie, als ich den Wachen meine Einladung zeigte, einfach mit vorgelassen. Darauf war sie nicht vorbereitet und wir waren doch mehr als erstaunt …

Frage 4: Du hast schon unheimlich viel erreicht und bist ständig am Ball, hast Du da überhaupt noch Ziele, die das bisher Erreichte noch toppen können? Welche Ziele sind das?

Ancient Aliens und Mystery Files mit Lars A. Fischinger - der Grenzwissenschaft Kanal bei YouTube
“Ancient Aliens & Mystery Files” mit Lars A. Fischinger – der Grenzwissenschaft Kanal bei YouTube – auch diese Arbeit kostet sehr viel Zeit.

L. A. Fischinger: Der Weg ist das Ziel und das Ziel die Faszination. Ich habe zahlreiche Buchideen im Kopf, die ich seit Jahren verwirklichen will. Aber die Zeit habe ich nicht und die Szene des Unfassbaren will heute am liebsten alles kostenlos. Das kennen alle Autoren, nicht nur aus dem Bereich der Grenzwissenschaft.

Ein Buch anzuschaffen kostet aber nun mal Geld und auch die Recherchen für den Autor sind nicht umsonst. Der Markt für Phänomene-Literatur (nicht Esoterik) ist seit Jahren enorm eingebrochen und teilweise schlicht am Boden. Autoren und die großen Verlage können so nicht mehr kostendeckend arbeiten. Leider bestätigt das die Marktforschung der etablierten Verlage immer sehr deutlich. Also sind zwei „Hauptbücher“ im Hinterkopf, währen ich mich vor allem auf die Online-Welt konzentriere. Auch das fordert enorme Zeit. Leider.

Frage 5: Wenn man ständig so präsent ist und mit so vielen Menschen zu tun hat, gibt es sicher nicht nur Freunde und Gönner, sondern auch Neider. Wie stark bist Du davon betroffen und wie gehst Du damit um?

L. A. Fischinger: Die gibt es in der Tat. Und nicht zu wenige, was ich aber auch schon wieder revidieren muss. Ich bekomme täglich einige Hundert Emails, Nachrichten, Kommentare usw. die fast ausnahmslos positiv sind. Die sehr wenigen negativen Meinungen sind zu 99% pure Dummheit, Ignoranz und sogar Unwissenheit.

Beispielsweise bekomme ich bei diesen „Kritiken“ oft zu lesen, dass ich dies und das in einem Video auf meinem YouTube-Kanal gesagt haben soll, was aber nicht wahr ist usw. Da muss ich lachen und weinen, da solche Aussagen häufig nicht stimmen und so zeigen, dass derjenige das Video niemals aufmerksam sah und verstand. Andere regen sich gerne auf, dass ich Unsinn, Lügen, Irrtümer, Schwindel und schlichten Mist als solchen auch mal benenne. Es aber selber nüchtern nachzuprüfen, dafür sind diese „Hater“ oft zu faul. Oder aber, ihnen fehlen die Quellen, die man sich im aller „schlechtesten Fall“ in Form eines Buches aus Papier kaufen müsste. Selbst und vor allem auch Bücher der Grenzwissenschaft könnten das sein. Und das sollte ja eigentlich eine Art Pflicht sein, dass man diese Literatur kennt. Es ist auch jene Gruppe von „Kritikern“, die teilweise unzufrieden sind, dass ich eben für ein Mysterium eine einfache Lösung anbieten kann – nur anhand kostenloser Online-Quellen. Dann ist die Erklärung eben nicht deren Geschmack.

Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: "Rebellion der Astronautenwächter"
Das aktuelle Pro-Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: “Rebellion der Astronautenwächter(Bild: L. A.Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei)

Eine weitere „Skeptiker-Gruppe“ ist hingegen absolut mürrisch, wenn ich persönlich keine abschließende Meinung habe. Ich bin zu 100% überzeugt von UFOs und auch der Idee, dass die Götter Astronauten aus dem All waren. Aber: wenn man etwas nicht beweisen kann, kann man durchaus die Pros & Kontras nennen. Die Kontra-Seite wird fast immer nicht gerne gehört, muss aber auch beachtet werden. Das ist wichtig.

Eine rein persönliche Meinung in meinen YouTube-Videos würde die ganze Aussage des Videos und die folgenden Kommentare (meistens) „manipulieren“. Bitter ist es nur dann, wenn ich lesen muss, dass ich ein „Desinformant“ sei. Eben weil meine Aussagen dem ein oder anderen wieder stinken. Oder es heißt, ich sei jemand, der pauschal Astronautengötter, Rätsel der Menschheit, Aliens, UFOs etc. pp. ablehnt. Was wiederum beweist, dass man sich nicht mit anderen Blog-Texten, Artikeln, zahlreichen Büchern oder Videos von mir befasste oder überhaupt mit meiner Person als Jäger des Phantastischen und den Hintergründen. Die, ganz nebenbei, kostenlos in meiner umfangreichen Vita online auf meinem BLOG stehen.

Eine weitere Kategorie sind die reinen Spinner und Idioten. Diese reicht von nicht informierten Hardcore-Esoterikern bis total Verrückten. Diese Hardcore-Gläubigen haben dabei das Problem, dass sie selbst Quellen aus der Grenzwissenschaft selber nicht kennen – aber sich eben auf diese beziehen. Etwa auf Erich von Däniken. Oder sie reden ständig von den Aliens „Anunnaki“ und deren Planeten „Nibiru“, kennen aber dabei den Prä-Astronautik-Autoren und Erfindern dieser Ideen Zecharia Sitchin überhaupt nicht. Da diese Themen online eine ganze Welt für sich sind, angereichert mit viel Unsinn, ist das traurig. Ein Kommentar eines Nibiru-Fans war etwa mal, dass es denjenigen nicht interessiert, was ein ihm (oder ihr) unbekannter Sitchin zu Anunnaki und Nibiru geschrieben habe.

"Die Akte 202" von Lars A. Fischinger , 2010 (Bild: Silberschnur Verlag)
“Die Akte 2012”: mehr als umfangreich habe ich z. B. darin das Thema “Nibiru” behandelt (Bild: Silberschnur Verlag)

Weitere Kommentare warfen mir vor, ich würde Sitchin seine Bücher quasi als „Meilensteine“ der Prä-Astronautik anpreisen. Aber nicht weil der der Autor so erfolgreich war, wie es das Web ja auch zeigt, sondern weil ich seine Arbeiten als Wahrheiten oder meinetwegen als Beweise ansehe. Erneut ein Beweis, dass solche Aussagen vom puren Nichtwissen meiner Arbeit und meinen Veröffentlichungen dazu zeugen.

Die Idioten hingegen sind ein Fall für sich. Diese Spinner scheuen nicht vor Morddrohungen gegen mich zurück, wollen gleich mein Heim anzünden, mich verprügeln oder belästigen sogar meine Familie.

Frage 6: Als fleißiger Autor und Blogger bist Du täglich mit neuen Themen konfrontiert, gibt es derzeit eines, aus dem Du ein neues Buch machen wirst, oder stehen andere aktuelle Projekte an, über die Du berichten möchtest?

L. A. Fischinger: Wie erwähnt habe ich einige Bücher vorbereitet. Aber auch einige eBooks, die zum Teil sogar schon praktisch fertig sind, für die mir aber die Zeit fehlt. Auch laufen trotz der knappen Zeit Recherchen „im Hintergrund“ für ein neues Sachbuch, an dem zwei, drei Verlage bereits ihr grundsätzliches Interesse bekundet haben.

Ebenso war ich vor einiger Zeit in München bei einem großen Verlagshaus, um dort mit Lektorat und Verlagsleitung eine ganze Buchreihe mit verschiedenen Autoren der Grenzwissenschaft zu besprechen. Auch von und mit mir. Die Marktprüfung des Verlages in Sachen Mysterien der Welt, Aliens, UFOs usw. machte den Plänen der Verlage und mir später aber einen Strich durch die Buchreihe bzw. das Verlagslabel.

Bücher zur klassischen Esoterik und Spiritualität, die ja immer sehr gefragt sind, lehne ich jedoch ab. „Ein Autor wächst mit seinen Aufgaben – sollte er zumindest“, sage ich immer gerne. Aber ein Autor sollte sich nicht an Themen verkaufen, die nicht die seinen sind oder seinen Überzeugungen entsprechen.

Lars A. Fischinger und Daniela Mattes auf einer Tagung (Bild: L. A. Fischinger)
Lars A. Fischinger und und die Autorin Daniela Mattes von Buecherwurm.org auf einer Tagung (Bild: L. A. Fischinger)

Obwohl ich jeden Tag mit neuen Themen konfrontiert bin, viele davon auch wirklich überaus spannend klingen, fehlt vielen wirkliches Potenzial. Man muss genau überlegen, wo man in Recherchen investiert und vor allem wofür man seine überaus knappe Zeit „opfert“. Jetzt gerade ganz aktuell begeisterten mich viele kleine Phänomene und Themen. Was hat etwa die Mission „Kepler“ der NASA bei der Suche nach Erden im Kosmos noch zu bieten? Eine Frage, die bestenfalls ganz plötzlich zu einem großen Thema von Welt werden kann. Spannend sind auch die Themen „Affenmenschen“, also Kryptozoologie, oder „Riesen der Vorzeit“. Ebenso ungebrochen die Mythen und Überlieferungen der Vergangenheit – der eigentliche Kern der Prä-Astronautik. Sie sind es, die am meisten Potenzial haben …

Lieber Lars, dann dürfen wir ja auch in Zukunft noch einige neue Bücher von Dir erwarten, die Themen scheinen Dir ja noch lange nicht auszugehen.

Vielen Dank für Deine Zeit und Deine Offenheit und weiterhin viel Erfolg!

Buecherwurm.org - Die Welt der Bücher
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Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

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