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Neue Studie: 36 außerirdische Zivilisationen in unserer Milchstraße – doch wie kommen die Astronomen zu diesem Ergebnis? +++ Video +++

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Video: Studie: 36 außerirdische Zivilisationen in unserer Milchstraße? Wie kommen Astronomen zu diesem Ergebnis? (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Video: Studie: 36 außerirdische Zivilisationen in unserer Milchstraße? Wie kommen Astronomen zu diesem Ergebnis? (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Erneut haben sich Astronomen der Drake-Gleichung oder auch Drake-Formel angenommen. Jene Formel von 1961, mit dessen Hilfe man theoretisch berechnen kann, wie viele außerirdische Zivilisationen es in unserer Milchstraße gibt. Technologische Außerirdische, mit denen wir Menschen mutmaßlich kommunizieren oder in Kontakt treten können. Heraus kam in der Studie, dass es 4 bis 211 solcher Zivilisationen im All geben könnte – im Mittel sprechen die Forscher von 36. Doch wie kommen die Wissenschaftler auf eine scheinbar so exakte Zahl an Alien-Zivilisationen? Gibt aufgrund dieser neuen Studie zur Frage nach außerirdischen Zivilisationen “einen Grund zum Feiern”, wie es einige Headlines der Presse suggerieren? Wo ist die nächste dieser technologischen Zivilisationen? Und was hat die irdische Evolution damit zu tun? Alle Details und Hintergründe zu dieser Studie erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Außerirdische Zivilisationen

In unserer Galaxis, der Milchstraße, gibt es 36 außerirdische, technologische Zivilisationen. 36 fremde Zivilisationen in unserer Milchstraße, die einen technologischen Stand haben, der mindestens dem unseren irdischen ebenbürtig ist. Genauer gesagt: 4 bis 211 solcher Zivilisationen …

So das Ergebnis einer neuen Studie von Astrophysikern der Universität Nottingham um Tom Westby. Jüngst (15. Juni 2020) erschienen im „The Astrophysical Journal“.

Doch wie kommen die Wissenschaftler auf eine scheinbar so exakte Zahl an Alien-Zivilisationen? Gibt aufgrund dieser neuen Studie zur Frage nach außerirdischen Zivilisationen „einen Grund zum Feiern“, wie es einige Headlines der Presse momentan suggerieren? Wo ist die nächste dieser technologischen Zivilisationen? Und was hat die irdische Evolution damit zu tun?

Alle Details und Hintergründe zu dieser Studie erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

Video vom 16. Juni 2020 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens der Klimawandel zum Verhängnis? Das “Fermi-Paradoxon” und der Nicht-Kontakt

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Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens Klimawandel und Umweltzerstörung zum Verhängnis? (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)
Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens Klimawandel und Umweltzerstörung zum Verhängnis? (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)

Wenn unsere Milchstraße und das Universum von außerirdischen Zivilisationen zumindest nach einigen Berechnungen nur so wimmelt: Wo sind diese dann alle? Warum finden wir sie scheinbar nicht und warum empfängt SETI kein Signal von Außerirdischen? Dazu gibt es einen ganzen Katalog von Erklärungsversuchen. Eine “neue” These zu diesem “Fermi-Paradoxon” genannten Umstand des Nicht-Kontaktes mit Aliens bringt jetzt ein Astrophysiker in Spiel: Klimawandel und Umweltzerstörung auf ihren Planeten würden die Entwicklung der Außerirdischen bremsen oder sogar stoppen. Wie genau das der US-Wissenschaftler meint, welche weiteren Faktoren eine außerirdische Zivilisation bedrohen und ob das als Erklärung des “Fermi-Paradoxon” ausreicht, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zivilisationen im All

Seit wenigen Jahrzehnten erst hat sich unter Astronomen und Weltraumforschern die Überzeugung durchgesetzt, dass es im Universum von Leben nur so wimmelt. Intelligentes Leben und außerirdische Zivilisationen ausdrücklich eingeschlossen.

Eine Tatsache, die in der breiten Bevölkerung allerdings noch lange nicht angekommen ist. Außerirdische sind für viele Menschen mangels Bildung und Interesse in diesem Bereich weiterhin ein Thema für “Verrückte”, “Freaks” oder “Spinner”. Vor allem auch aufgrund der allgemeinen und falschen Auffassung, dass das Thema Außerirdische dasselbe wie das Thema UFOs ist. Daran hat das Fernsehen und Hollywood eine erhebliche Mitschuld.

Allerdings haben auch all jene etablierten Wissenschaftler “schuld”, die von eben diesem Leben im All immer wieder sprechen. Seien es jetzt Mikroorganismen auf einem Mond oder dem Mars in unserem Sonnensystem, ferne und mutmaßliche bewohnbare Exoplaneten im All oder technologische Zivilisationen von Außerirdische: Nichts davon kann die Weltraumforschung bisher belegen.

Noch nicht. Denn sicher sind sind eigentlich alle, dass es “Sie” da draußen geben muss. Wir müssen sie nur finden (oder sie uns).

Aliens wie Sand am Meer – wo denn?

Wie viele Planeten und Monde in unserer Galaxis oder im gesamten Universum Leben beherbergen, kann niemand auch nur annähernd seriös sagen. Nichteinmal grob schätzen kann man die Anzahl belebter Welten im All. Und das wird auch in fernster Zukunft aller Wahrscheinlich nach immer so bleiben. Wir kennen nicht alle Monde und Planeten im Kosmos, auf denen Leben entstanden sein könnte. Wir werden sie in der Unendlichkeit des Alls niemals alle kennen können. Gleichzeitig können wir auch nicht alle Kandidaten vor Ort untersuchen, um etwa Mikroben oder Alien-Fische nachzuweisen.

Das Universum ist dafür ganz einfach zu groß.

Bei außerirdischen Zivilisationen ist es zwar nicht ganz so aussichtslos, aber dennoch vergeblich. Doch auch hier sprechen Optimisten von “Aliens wie Sand am Meer” im gesamten Kosmos. Und viele seien eben intelligent und haben eine technologische Zivilisation einwickelt. Einige dieser Spezies sind auf dem Stand von uns Menschen – andere vielleicht Millionen Jahre weiter entwickelt.

So nehmen gerne diverse Wissenschaftler die inzwischen schon sehr alte Drake-Gleichung aus den 1960er Jahren dafür vor. Eine Formel (mehr dazu auch HIER, HIER & HIER), mit der man theoretisch die Anzahl intelligenter Alien-Zivilisationen im All berechnen kann. Einige optimistische Ergebnisse dieser Berechnungen zeigen ein Universum, dass voller Zivilisationen ist.

Aber warum finden wir diese doch angeblich so zahllosen Außerirdischen einfach nicht? Obwohl wir beispielsweise seit rund einem halben Jahrhundert mit Radioteleskopen Signale von ihnen suchen schweigt der Kosmos!

Das “Fermi-Paradoxon”

Ein quasi überall bevölkertes Weltall, ohne, dass wir auf der Erde das mitbekommen? Warum?

Genau das fragte sich schon 1950 der berühmte Atomphysiker und Nobelpreisträger Enrico Fermi, nachdem zahlreiche Begriffe aus Wissenschaft und Forschung benannt sind. So auch das “Fermi-Paradoxon”, das eben genau das Problem des Nicht-Kontaktes mit anderen Zivilisationen beschriebt:

Fermi ging davon aus, dass es intelligentes außerirdisches Leben gibt, das technisch hochentwickelte Zivilisationen über Millionen von Jahren aufrecht erhalten kann. In dieser Zeitspanne sollte es mittels interstellarer und intergalaktischer Raumfahrt möglich sein, ganze Galaxien zu kolonisieren – und der Wahrscheinlichkeit nach sollte dies bereits geschehen sein. Dass dennoch die Suche nach den Spuren von Außerirdischen bisher erfolglos blieb, erschien ihm paradox und als Hinweis darauf, entweder die Annahmen oder die Beobachtungen zu hinterfragen.

Rund 70 Jahre ist dieses “Fermi-Paradoxon” nun bekannt und in der Diskussion. Und es ist und bleibt paradox. Obwohl selbstverständlich in der Astronomie und Alien-Forschung verschiedene Parameter angeführt wurden, warum wir bisher alleine bzw. noch nicht besucht worden sind. Man sollte aber dabei aber auch beachten, dass nicht nur keine Alien-Kollonisten zu uns kamen, sondern diese “Anderen” noch nicht mal irgendwas von sich hören ließen.

Das Problem des Nicht-Kontaktes

Beispiele:

  • Außerirdische betreiben ganz einfach keine oder räumlich nur sehr begrenze interstellare Raumfahrt. Aus technischen, wirtschaftlichen oder anderen Gründen – oder weil es für diese schlicht unnötig ist.
  • Alle außerirdischen Zivilisationen sind schon lange Vergangenheit. Es existieren keine mehr.
  • Die Menschheit ist vollkommen allein im All. Wir wären damit die erste “intelligente Spezies”.
  • Aliens leben von unserem Ort im Kosmos aus betrachtet alle zu weit weg. Sie haben uns als Ziel deshalb “nicht auf dem Schirm”.
  • Natürliche Katastrophen haben sie ausgelöscht.
  • Sie haben sich durch Kriege usw. selber ausgelöscht.
  • Die Planeten der Aliens haben eine derart starke Anziehungskraft (“Super-Erden”), dass sie keine Raumfahrt entwickelt haben. Kosten und Ressourcenverbrauch, um erstmal langsam mit Raumfahrt wie Satelliten usw. zu beginnen, sind viel zu hoch (s. a. Video HIER).
  • Alle außerirdischen Zivilisationen ignorieren uns Erdlinge aus mangelnden Interesse absichtlich.
  • Außerirdische haben uns noch gar nicht entdeckt, und wissen nichts von der Menschheit.
  • Sie waren schon längst hier.
  • Die “Anderen” sind schon längst hier.
  • Ab und zu kommen sie mal vorbei.
  • Außerirdische haben durch Weltraummüll eine “Barriere” um ihre Welt geschaffen, so dass sie auf ihrer Welt “gefangen” sind.
  • Alien-Zivilisationen wissen von uns, haben aber untereinander abgesprochen, dass sie uns in Ruhe lassen.
  • Wir erkennen sie gar nicht.
  • Keine außerirdische Zivilisation hat bisher den Sprung zu einer interstellaren Spezies geschafft.

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Wo die Wissenschaft nicht weiter weiß, beginnen die Spekulationen und Thesen. Die genannten Erklärungsversuche des “Fermi-Paradoxon” zeigen dies sehr eindringlich. Obwohl vieles davon nach Science Fiction klingt, ist es das nicht. Science Fiction wird schließlich immer von der nüchternen Wissenschaft beeinflusst. Dann verpackten Hollywood, Autoren & Co. es für den Konsumenten.

Science Fiction vs. Wissenschaft

In der TV-Serie “Raumschiff Enterprise” existiert beispielsweise eine “Oberste Direktive”. Damit ist in der Serie nichts weiter als eine Nichteinmischungsabsprache der handelnden Spezies gegenüber “primitiven Zivilisationen” gemeint. Etwa wenn diese noch nicht die Technologie der interstellaren Raumfahrt erfunden haben, lässt man sie bei “Star Trek” in Ruhe.

Vorstellbar, dass es so was im All wirklich gibt und wir deshalb vor dem “Fermi-Paradoxon” stehen. Genauso vorstellbar aber auch, dass sie schon vor zum Beispiel 14 Millionen Jahren hier waren. Oder uns in 10, 100 oder 10.000 Jahren erst entdeckten. Vielleicht sind alle Außerirdischen in der Galaxis bisher auch nur Steinzeitaliens oder Mikroben …

Alles Thesen. Alles nicht belegbar. Und doch alles durchaus vorstellbar. Inklusive der mit Sicherheit unbeliebtesten Erklärung, dass wir ganz allein sind. Betrachtet man die Diskussionen um außerirdische Zivilisationen und des Problems, dass wir sie bisher einfach nicht finden, sind einige Hypothesen dabei sehr beliebt. Zumindest in den letzten Jahren. Obwohl auch diese nach irdischen Science Fiction klingen, muss es nicht überall so sein.

Zum wäre da die Annahme, dass sie schon lange hier sind, hier waren oder immer mal wieder hier “vorbei schauen”. Verbunden wird dies gerne auch mit der Überlegung, dass sie sich ganz einfach nicht (direkt) einmischen wollen. Wir Menschen sind vielleicht auch sowas wie ein “komischer Zoo” im All: Hin und wieder interessant und unterhaltsam, letztlich aber doch bedeutungslos und langweilig (s. a. Interview mit Lars A. Fischinger HIER).

Eine andere beliebte Idee ist, dass Außerirdische ganz einfach zu weit weg und die Distanzen zwischen den Sternen auch für sie zu gigantisch sind. Vor allem Kritiker der Prä-Astronautik oder auch der UFOs im Sinne von Alien-Fahrzeugen führen das oft an.

Die dritte und überaus beliebte Erklärung des Nicht-Kontaktes ist, dass alle Alien-Zivilisationen inzwischen untergegangen sind. Wann genau ist dabei eher belanglos. Ob vor 1.000 Jahren die letzten Außerirdischen untergingen oder vor 5 Milliarden Jahren spielt dabei kein Rolle. Wir Menschen haben sie schicht und einfach zeitlich verpasst.

Der “Große Filter”

Theoretisch vorstellbar ist in der Unendlichkeit des Universums auch unendlich viel. Immerhin ist das All, soweit wir heute wissen, rund 14 Milliarden Jahre alt. Viel Zeit für viele Ereignisse und Dinge.

Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen betrachte sehr häufig die Entwicklung von solchen Zivilisationen an sich kritisch. Allen voran ist hier der Physiker Stephen Hawking sicher zu nennen. Sie gehen in ihren Thesen davon aus, dass eine außerirdische Spezies sich technologisch bis zu einer Art Scheidepunkt kontinuierlich weiter entwickelt. Irgendwann steht die technologische und parallel laufende biologische Evolution dieser Zivilisationen jedoch an einer Schelle.

Diese Entwicklungsschwelle gilt es zu überwinden, damit eine solche Spezies überhaupt weiter existieren kann. In der Diskussionen wird hier gerne das Risiko der Selbstvernichtung der Außerirdischen genannt. Durch Krieg, Atomaren Holocaust, Killerviren und zahlreiche andere (menschlich) denkbare Katastrophen. Natürlich auch durch verehrende Naturereignisse. Eine Spezies, die zwar einfache Raumfahrt betreibt, eben wie wir, kann beispielsweise einen Killer-Kometen oder riesigen Asteroiden auf Kollisionskurs nicht abwehren. Auch einem Gammestrahlenausbruch oder Supervulkanen wären diese Aliens schutzlos ausgeliefert.

Erst nachdem eine Spezies technologische all diese Hürden meistern und überwinden kann, ist ihre Überleben sicher. Hausgemachte und natürliche Untergänge müssen überwunden oder überwindbar sein. Wie soll eine Spezies den Schritt in den Kosmos schaffen, wenn sie plötzlich von einem Atomkrieg oder Killer-Asteroiden in die Steinzeit zurückgeworfen wird?

Vollkommen logische Überlegungen, die natürlich auch die Spezies Mensch betreffen.

Auch wenn Kriege aller Art gerade von uns Menschen der Erde überaus gerne geführt werden, kann das bei Aliens durchaus auch so sein. Falls nicht, bleiben die überall im Weltraum vorhandenen natürlichen Gefahren. Forscher sprechen hier auch von einem “Großen Filter” in der Entwicklung von Zivilisationen. Einige Spezies überleben die Kinderkrankheiten ihrer Zivilisation und werden von kosmischen Ereignissen verschont, andere nicht.

Klimawandel bei den Außerirdischen

Haben Außerirdische sich nicht alle selber umgebracht oder in die Steinzeit zurück katapultiert und wurden auch von natürlichen Weltuntergängen verschont, steht ihnen das All offen. So die einhellige Meinung unter den Astronomen. Würde eine technologisch fortschrittliche Spezies dann von einem Kometen oder Asteroiden in ihrer Existenz bedroht, würden diese Aliens es verhindern können.

Um so weiter der Fortschritt, um so mehr können sie sich wehren und dadurch immer weiter entwickeln. Eine Aufwärtsspirale, wenn man so will. Denken wir den Extremfall, dass deren Sonne untergeht und die Atmosphäre ihrer Welt deshalb verbrennt, finden diese Super-Aliens auch dafür eine Lösung.

Der Astrophysiker Adam Frank ist mit seinem Buch “The Light of the Stars” vom Juni 2018 bisher einer der letzten Forscher, die das Thema des “Großen Filters” genauer betrachtet haben. Er führte den Klimawandel als einen weiteren Aspekt an, der allerdings keinesfalls neu ist. Frank beruft sich ausdrücklich auf vorherige Pioniere der Alien-Forschung wie etwa Frank Drake oder Carl Sagen.

Populär brachte Frank vor allem den Klimawandel unserer Erde mit Blick au außerirdische Zivilisationen ins Spiel. Wie es sein Untertitel “Außerirdisch Welten und das Schicksal der Erde” schon verrät, zieht Frank eindeutige Verbindungen zur aktuellen Weltlage und potentiellen Alien-Welten. Denn auch ein Wandel das Klimas kann für die Entwicklung einer Zivilisation auf ihren Planeten ungeahnte und hinderliche Konsequenzen haben. Hier sei die Menschheit “kosmische Teenager”, so Frank.

Verwundern sollte das nicht. Ein Klimawandel, gleich ob von Menschenhand, Alienhand oder natürlich, kann für eine planetar gebundene Zivilisation das Aus bedeuten. Zumindest wird es für die betroffene Spezies weit Wichtigeres geben als groß angelegte Raumfahrt. Durchaus eine Aussage, die man schon heute bei Raumfahrt-Kritikern auf diesem Planeten antrifft.

Wer aber keine oder kaum Energien und Technologien in Raumfahrt & Co. investiert, wird im “Großen Filter” des Kosmos stecken bleiben. Ergebnis mit Blick auf das “Fermi-Paradoxon” wäre, dass diese Zivilisation vor uns verborgen bliebe. Zumindest bis diese vielleicht eines Tages ihren Klimawandel überwunden  oder sich nach einem Ende ihre “kosmischen Teenager-Zivilisation” neu entwickelt hat.

Sind das wirklich Erklärungen?

Jeder einzelne Punkt der Interpretationen des “Fermi-Paradoxon” ist nachvollziehbar und möglich. Und doch erklärt nicht einer davon das Problem des Nicht-Kontaktes und das Schweigen aus dem All wirklich zufriedenstellend.

Auch hier kommt wieder die gewaltige Größe des Weltraum ins Spiel. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass alle angeblich so zahllosen außerirdischen Zivilisationen noch zu primitiv sind, sich vernichteten, uns nicht gefunden haben, die Erde ignorieren usw. Auch die Annahme, dass eine Kombination aus allen Punkten für das “Fermi-Paradoxon” verantwortlich ist, ist nicht unbedingt stichhaltig. Zumindest auf den ersten Blick.

Bei Milliarden und Abermilliarden Planeten im All sind die allermeisten unbewohnbare und lebensfeindliche Welten. Planeten deren Klima, Sonnenorbit und zahllose andere damit verbundene Faktoren die Entwicklung einer Zivilisation vollkommen unmöglich machen. Selbst der größte Alien-Fan kann diese Tatsache nicht ignorieren. Zum Glück bleiben aber immer noch genug Welten über, auf denen das sehr wohl möglich war oder ist.

Eine außerirdische Spezies um einen Stern in 10 Millionen oder sogar Milliarden Lichtjahren Entfernung ist für uns unfassbar. Allein den Stern dieser Aliens sehen wir so, wie er vor Millionen oder Milliarden Jahre einmal aussah. Da gab es diese Zivilisation vielleicht noch gar nicht bzw. nicht mehr. Wir haben aber auch Nachbarn im All, die nur einige dutzend oder ein paar hundert Lichtjahre von uns entfernt sind. Warum finden oder besser gesagt hören wir diese nicht?

Da SETI mit Teleskopen seit nunmehr über 50 Jahren das All nach Alien-Signalen vergeblich absucht, kann das nur Folgendes beuten.

Nachbarn im Kosmos und das “Fermi-Paradoxon”

Eine technologische Spezies in unserer Nachbarschaft kann zeitlich und räumlich nicht passend existieren. Wir müssten ihre Signale mit unseren irdischen Radioteleskiepen längst entdeckt haben.

Wären diese Aliens 100 Jahre von uns weg und haben zu dieser Zeit oder auch davor Signale von ihrer Welt in das All abgestrahlt, müssten wir sie längst empfangen haben. Auch unsere irdischen Signale sind bereits Jahrzehnte weit in das all vorgedrungen. Bei einer außerirdischen Zivilisation wäre das nicht anders. Längst hätten wir von diesen kosmischen Nachbarn etwas gehört. Haben wir aber nicht.

Pessimisten und vor allem SETI-Kritiker argumentieren genau so. Demnach wären die Fremden im All einfach viel zu weit weg, als das wir sie finden. Im Prinzip würde das auch das “Fermi-Paradoxon” erklären. Allerdings nur bei oberflächlicher Betrachtung und damit letztlich auch wieder nicht.

Aliens, die nur 100 Jahre von uns weg sind, können sehr wohl unabsichtlich Signale ausgesendet haben, die auch die Erde erreichten. Wir haben sie ganz einfach nicht gehört. Vielleicht da wir auf einer anderen Frequenz gesucht haben. Auch möglich, dass wir überhaupt nicht im passenden Augenblick in deren Richtung lauschten. Immerhin hat SETI dank der rasenden Entwicklung der Technologie heute die Möglichkeit Millionen Frequenzen automatisiert gleichzeitig abzuhören. Das war natürlich nicht immer so.

Raum und Zeit

Bedenken muss man auch Folgendes: Wenn diese Zivilisation bereits seit 1.000 Jahren keine Radiosignale etc. mehr aussendet, da sie vollkommen anderen Technologien entwickelt haben, hören wir sie auch nicht mehr. Sie könnten in 100 Jahren Entfernung leben – uns technologische aber soweit voraus sein, dass wir absolut nichts mehr von ihren hören. Und ein Alien-Signal, dass vor Jahrhunderten unsere Erde erreichte, konnte natürlich auch niemand empfangen.

So kann es in der unmittelbaren Umgebung von uns zwar andere Zivilisationen geben, aber deren Technik können wir heute nicht mehr aufspüren. Existiert deren technologische Gesellschaft schon eine Millionen Jahre, da sie den “Großen Filter” lange überwunden haben, haben wir überhaupt keine Vorstellung mehr, was diese tun und was nicht. Es wäre vermessen anzunehmen, dass alle Alien-Nachbarn Radiosignale zeitlich und räumlich so sendeten, so dass wir sie in den letzten Jahrzehnten auch empfangen konnten.

Und vielleicht sind sie ja schon lange hier und mischen sich nur nicht ein.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Erstkontakt mit außerirdischen Zivilisationen: Was dann? Podcast der ARD Tagesschau über Außerirdische (+ Videos)

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Erstkontakt mit Außerirdischen - Was aber dann? - Podcast der ARD Tagesschau (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Erstkontakt mit Außerirdischen – Was aber dann? Podcast der ARD “Tagesschau” (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Wann finden wir Leben im All? Entweder in Form von Mikroben in unserem Sonnensystem oder sogar durch eine Erstkontakt mit Außerirdischen? Und was hätte diese Entdeckung für Folgen für die Menschheit? Wie unterschiedlich könnten diese Folgen sein – je nachdem, wie genau diese Entdeckung von Aliens aussieht? Über solche und ähnlichen Fragen berichte ich seit Jahrzehnten und offensichtlich inzwischen auch immer mehr etablierte Wissenschaftler. Nun hat auch die “Tagesschau” der ARD sich dieses Themas in einem Podcast angenommen, den ich Euch hier vorstellen möchte. Ein “Mystery-Review” mit Aussagen und Ergebnissen, die interessierte “Insider” fraglos bekannt vorkommen.


Leben im All, Außerirdische und UFOs

Sich in der Öffentlichkeit oder auch nur im Freundes- und Bekanntenkreis dazu zu bekennen, dass man sich mit Leben im All, Aliens oder außerirdische Zivilisationen beschäftigt, war bis vor einigen Jahren ein “rotes Tuch”. Im Handumdrehen wurde man von der Öffentlichkeit oder all jenen Personen, die keine Ahnung von der Materie haben, als “Spinner” stigmatisiert.

Für etablierte Wissenschaftler durchaus eine heikle Gratwanderung, da schnell der gute Ruf in Gefahr war. Schnell wurde das Thema Außerirdische oder Leben im All mit UFOs in einen Topf geworfen. Obwohl es grundsätzlich zwei vollkommen verschiedene Themen sind, worauf auf diesem Blog in den letzten Jahren immer wieder hingewiesen wurde.

Dass sich schon seit Jahrzehnten auch sogenannte ernsthafte Forscher, Institute und Organisationen mit dieser Materie beschäftigen, ist allerdings alles andere als ein Geheimnis. Nur war dies nicht im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Bis heute haben Außerirdische das Stigmata von Science-Fiction und UFOs für den Laien. Und tatsächlich ist es auch so, dass beispielsweise Astronomen und Forscher, die Leben im All oder außerirdische Zivilisationen suchen, mit UFO-Forschung nichts zu tun haben (wollen).

Eine interessante Tatsache ist dabei übrigens , dass der berühmte Astronom Dr. Carl Sagan dem Thema UFOs in den 1960ger Jahren noch anders begegnete, wie in diesem Video HIER darlegt.

Es ist in den letzten Jahren auch verstärkt zu beobachten, dass immer mehr Forscher sich öffentlich Gedanken darüber machen, wie ein Erstkontakt mit Aliens aussehen könnte. Wie Menschen und die Menschheit an sich reagieren oder wie genau dieser erste Kontakt aussehen, ablaufen und zustande kommen könnte. Was wären die Reaktionen in der Politik und hat diese Vorbereitungen für den Fall der Fälle? Welche wirtschaftlichen Auswirkungen wären denkbar und wie handelt die internationale Gemeinschaft?

Überlegungen, über die ich seit Jahrzehnten berichte. In Büchern ebenso, wie in einer Reihe Online-Beiträge. Schließlich lassen sich bei derartigen Fragestellungen die vielfältigsten Szenarien durchspielen, die durchaus nicht nur reine Spekulationen und Phantastereien sind!

Außerirdische im Mainstream

Solche Überlegungen sind seit einigen Jahren aber auch im Mainstream der Wissenschaft angekommen. Obwohl es sie schon vor Jahrzehnten gab – etwa im Rahmen diverser SETI-Projekte -, werden diese inzwischen auch in populärwissenschaftlich Büchern und TV-Dokumentationen vorgestellt und durchgespielt. Vorbei die Zeiten, in denen solche Hypothesen ein Fall für Grenzwissenschaftler, Science-Fiction-Fans, Hollywood oder UFO-Freaks waren.

Im Grunde ist der Grundtenor dabei immer identisch: Die Menschheit ist nicht vorbereitet. Die Regierung von Deutschland ebenso wenig, wie die anderer Staaten oder der UN an sich. Im Fall der Bundesrepublik ist es dabei so, dass diese auf politische Anfragen mehrfach selber betonte, keinerlei Pläne oder ähnliches für den “Ernstfall” hat, wie ich es in diesem Buch HIER 2010 aufzeigte.

Auch die “Tagesschau” der ARD hat das Thema nun für sich entdeckt. Als “Flaggschiff der Nachrichten” wurde dort am 2. Juli 2020 der PodcastErstkontakt zu Aliens? Was dann?” veröffentlicht, zum des einleitend heißt:

Mal angenommen, wir entdecken außerirdisches Leben. Wie reagieren die Menschen darauf, panisch oder neugierig? Können wir uns überhaupt verständigen? Und was, wenn uns die Aliens nicht wohlgesonnen sind? Ein Gedankenexperiment.

Zwar sind es nur “Gedankenexperimente im neuen Tagesschau-Podcast”, die passend zum “Welt-UFO-Tag” von den Journalisten Vera Wolfskämpf und Justus Kliss vom ARD-Hauptstadtstudio in Berlin veröffentlicht wurde, doch der Podcast lohnt sich auch für den Kenner der Materie. Aufgrund des Umstandes, dass in den vergangenen Jahren recht viel Material rund um dieses Thema publiziert wurde, fasst der etwa 25-minütige Podcast dieses sehr gut zusammen und spricht deshalb mit einigen Experten.

Die “Tagesschau” auf Alien-Jagd

Der Podcast beginnt mit einer imaginären “Tagesschau”-Meldung, die im Prinzip schon vieles auf dem Punkt bring. Darin heißt es, dass es ein Signal von Außerirdischen empfangen worden sei, dass nach einigen Jahren endlich decodiert werden konnte. Doch diese Botschaft sei bereits 10.000 Jahre alt, heißt es weiter, da sie aus 10.000 Lichtjahren Entfernung gekommen ist. Damit wäre für die Experten unklar, ob diese außerirdische Zivilisation überhaupt noch existiert.

Bekanntlich kann in 10 Jahrtausenden sehr viel passieren. Und sicher auch bei irgendwelchen außerirdischen Zivilisationen.

Weiter heißt es, dass sich die UN nicht einigen kann, ob die Erde eine Antwort senden soll. Die übrigens dann mit Lichtgeschwindigkeit erneut 10.000 Jahren unterwegs wäre. Die imaginäre “Tagesschau”-Sendung bemerkt auch, dass die USA nun im Alleingang eine Antwort an die Aliens schicken würden. Also für sich alleine entschied, dass sie für die Menschheit als Ganzes sprechen kann …

Nachdem der Podcast das Prinzip und die Schwierigkeiten von SETI erklärt, kommt auch der SEIT-Astronom Seth Shostak per Telefoninterview zu Wort. Erneut betont er auch hier, dass ein intelligentes Signal die “Nadel im Heuhaufen” ist, aber es seiner Meinung nach binnen der kommenden 25 Jahren entdeckt werden wird. Das Universum sei einfach zu gigantisch, so die ARD-Sendung. Irgendwo wird es sie schon geben.

Dabei verweist der Podcast auch auf die jüngst veröffentlichte Studie, nach der es theoretisch 36 außerirdische und technologische Zivilisationen allein in unserer Mischstraße geben könnte. Eine reine Zahlenspielerei, wie in diesem Video HIER auf meinem YouTube-Kanal dargelegt (s. 1. Video unten). Recht interessant ist an dieser Studie auch, dass zur Ermittlung dieser Alien-Völker wie üblich die Drake-Gleichung von Frank Drake (s. z. B. HIER) von den Wissenschaftlern herangezogen wurde.

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Eine sehr flexible Formel, wenn man so will.

Zum Beispiel ergaben Berechnungen des Astronomen Duncan Forgan von der Universität Edinburgh mit einer “verfeinerten” Version dieser Formel 2008 etwas ganz anders. Im “International Journal of Astrobiology” bzw. seiner Studie ermittelte und berechnete er die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen in unserer Galaxis mit 37.964,97. Ein “leicht” anders Ergebnis als bescheidene 36 Zivilisationen in unserer Milchstraße, wie man sieht …

Was tun, wenn Außerirdische anklopfen?

Shostak erklärt auch, wie SETI-Wissenschaftler reagieren sollen, wenn ein Alien-Signal empfangen wird. Ob das auch so ablaufen wird, bezweifelt er. Man sollte auch bedenken, dass entsprechende Pläne für SETI-Astronomen auch nur das sind: Für SETI. Für die Gesellschaft gelten diese längst nicht. Ebenso gelten auch keine entsprechenden Vorschriften oder Vorbereitungen für die Regierung der Bundesrepublik.

Diese existieren nämlich überhaupt nicht, da ein solches Szenario zu “unwahrscheinlich” sei, wie es der ARD-Podcast betont:

Für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischen Leben gibt es keine Protokolle oder Pläne.

Wie die Sendung sehr deutlich macht, ist sogar die zuständige Behörde vollkommen unklar. Die ARD-Redakteure habe regelrechtes “Ministerium-Hopping” betrieben, um überhaupt jemanden zu finden, der als Ansprechpartner zur Verfügung stand. Meiner Meinung ein eklatantes Versäumnis. Egal wie unwahrscheinlich es auch sein mag, dass Aliens hier ankommen, ein außerirdisches UFO in Deutschland abstürzt, ein Alien-Objekt entdeckt wird (auf der Erde oder außerhalb) oder eine Botschaft aus dem All empfangen wird.

Rationales Verhalten kann man von Menschen (weltweit) in Ausnahmesituationen nicht erwarten! Der Corona-Hype hat das einmal mehr beweisen. Schon hier hat die internationale Gemeinschaft sowie die Bevölkerung der Länder nicht (immer) an einem Strang gezogen. Details dazu sahen und sehen wir tagtäglich am Fernsehen.

Von Panik bis Begeisterung reicht auch laut dem Soziologen und Autor Michael Schetsche von der Universität Freiburg das Verhalten der Menschen nach dem Erstkontakt, wie er im Podcast-Interview ganz richtig erklärt.

Schetsche hat sich in mehreren Veröffentlichungen mit solchen Fragen und Szenarien befasst, weshalb er gerne als “Exosoziologe” bezeichnet wird. Wobei seine spannenden Gedankenexperimente und Veröffentlichungen fast ausschließlich auf die europäische Gesellschaft bzw. die Industrienationen Anwendung finden. Wirklich global kann einen Erstkontakt niemand annähernd seriös einschätzen, wie ich immer gerne betone.

Sie sind da!

Ob Schetsche oder wer auch immer, einige sind sich dahingehend alle, dass die Menschheit mehr als schlecht vorbereitet ist (s. a. 2. Video unten). Und dabei kommt es auch und vor allem auf die Art des Erstkontakt an, wie auch der ARD-Podcast unterstreicht. Funde von Mikroben auf dem Mars, die vielleicht seit Milliarden Jahren dort leben,  haben ein ganze anders “Gewicht”, als eine außerirdische Raumsonde, die seit 100 Jahren auf dem Mars liegt. Von physisch hier eintreffenden Außerirdischen ganz zu schweigen.

Hinzu kommt die Absicht der Aliens. Was mögen sie wollen? Wie ist die Rechtslage, wenn jemand ein Alien-Objekt zum Beispiel auf dem Mond findet, fragt sich auch Schetsche im Podcast mit der ARD. Grundsätzlich gibt er eine kompakte Zusammenfassung seines Buches “Sie sind da” wieder, das erst Anfang 2020 erschien. In dem er auch UFOs im sinne von Alien-Fahrzeugen und Prä-Astronautik-Ideen thematisiert.

Obwohl UFOs als hypothetische außerirdische Objekte unter einem Bann oder Tabu in der etablierten Astronomie stehen, werden sie von der ARD am Rande erwähnt. Nicht alle Sichtungen von UFOs seinen zu erklären, so die Journalistin Wolfskämpf, doch sei dies nicht Thema der Sendung, wie sie betont. Immerhin.

In jedem Fall sähe ein Erstkontakt mit Außerirdischen für die Menschheit übel aus, so Schetsche. Die Frage ist nur, wie übel genau? Dies richtet sich nach der Art und Weise des ersten Kontakt und damit an der Intensität dieses Ereignisses. Wobei natürlich diese Verhaltensweise nicht eins zu eins auf alle irdischen Gesellschaften, Länder, Regionen, Religionen und Gruppen zu übertragen ist.

Alles in allem ein interessanter Podcast, der in der kurzen Zeit das komplexe Thema gut darlegt. Gerichtet allerdings an den Laien, der sonst mit irgendwelchen Aliens oder der Suche nach Leben im All nichts zu tun hat. Es ist immer problematisch solche Thematiken in den Massenmedien darzustellen. Aber noch mehr Mainstream als die “Tagesschau” der ARD geht wohl nicht mehr (s. d. a. Artikel & Video HIER).

Video-Auswahl zum Thema

Mehr Videos zur Suche nach Leben im All und SETI HIER.

Video vom 23. Juni 2020 auf Fischinger-Online

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Video vom 4. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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Handbuch der NASA veröffentlicht: Die US-Weltraumbehörde will die Menschheit “auf den Kontakt mit außerirdischen Zivilisationen vorbereiten”

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Die NASA hat ein eBook zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat ein eBook zur Frage des “Kontakt mit Aliens” veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Seit rund 60 Jahren suchen Astronomen mit Hilfe von Radioteleskopen nach Signalen Außerirdischer. Gefunden haben sie bisher nichts, was eindeutig den Beweis für intelligente Aliens im Kosmos geliefert hat. Noch nicht?! Doch was geschieht bei einem Kontakt mit einer anderen Zivilisation im All und wie ist der Stand der Forschung? Nun hat die NASA ein 330 Seiten starkes “Handbuch” herausgegeben, dass sich mit diesen Themen und den Arbeiten von SETI (“Search for Extraterrestial Intelligence”) befasst. Laut Herausgeber des kostenlosen eBooks kann es die Menschheit auf diesen Tag des Kontakts “vorbereiten”.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich selber habe auch auf diesem BLOG in nicht sehr ferner Vergangenheit ebenfalls die Frage gestellt: “Was wird geschehen, wenn die Menschheit eindeutigen Kontakt mit einer anderen Intelligenz im Universum bekommt?” (hier, hier & hier).

Das fragen sich inzwischen nicht nur “verschrobene Mystery-Jäger” seit Jahrzehnten, sondern mehr und mehr auch Wissenschaftler, Soziologen, religiöse Institutionen, Astronomen und natürlich auch die NASA bzw. SETI-Forscher selber. Vorbereitet ist die Menschheit als Ganzes auf den Kontakt mit anderen Zivilisationen im Kosmos meiner Meinung nach noch lange nicht. Ganz zu schweigen davon, was sich daraus für Konsequenten für die Erdlinge ergeben oder ergeben könnten.

Nun hat die NASA das eBook “Archäologie, Anthropologie und interstellare Kommunikation” herausgebracht, das sich genau mit diesen und mehr Fragen umfassend auseinander setzt. Die Autoren des kostenlosen Buches präsentieren darin in 15 Kapiteln den Stand der SETI-Forschung, wie man mit intelligenten Aliens kommunizieren könnte und diskutieren auch die Frage “Was wäre – wenn?!”. Mit seinen Folgen für die Menschheit.

Herausgeber und Editor des eBook ist Douglas Vakoch, der nicht nur das legendäre “Project Ozma” von Professor Frank Drake vom 8. April 1960 als eigentlichen Beginn von SETI vorstellt, sondern auch die Entwicklung dieser Forschungen zusammenfasst. “Wann immer der Tag auch kommen mag”, so Vakoch, das NASA-eBook könnte zum Verständnis dieser neuen Dekade der Menschheit beitragen. Vakoch erwähnt aber auch, an wen sich diese Veröffentlichung richtet: An die etablierte Wissenschaft, die mit “enormen Herausforderungen konfrontiert sein wird” wenn SETI “ein informationsreiches Signal aus einer anderen Welt” nachweisen wird.

Warten wir also weiterhin ab … wenn die Außerirdischen nicht, wie Erich von Däniken jüngst in einem Interview spekulierte, selber in nicht allzu ferner Zukunft (wieder) hier auf der Erde landen werden.

Das kostenlose eBook könnt Ihr hier als PDF downloaden.

Ich danke Euch – Euer Jäger des Phantastischen
Fischinger-Online

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SETI: Wo sind die außerirdischen Superzivilisationen im Kosmos?

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SETI-Forscher auf der Suche nach neuen Strategien und Techniken.

Auf der vom SETI Institut ins Leben gerufenen SETICon II, die vom 22. bis 24. Juni im Hyatt Regency Hotel in Santa Clara (Kalifornien) abgehalten wird, trifft sich derweil die Crème de la Crème der US-SETI-Wissenschaftler (SETI=Suche nach außerirdischer Intelligenz). SETICon II versteht sich nicht als rein wissenschaftlich-technische Konferenz, sondern als “unique, entertaining and enlightening public event”, wie die Veranstalter betonen.

 
Drei Tage lang sollen Wissenschaftler, SF-Autoren, Künstler, Astronomen und Hobby-Astronomen sowie schlichtweg SETI-Fans oder Neugierige Ideen austauschen, diskutieren, feiern, lernen, sich unterhalten und hier und da über neue Konzepte und Ansätze nachdenken. Anlässlich dieser weltweit einzigartigen SETI-Veranstaltung thematisiert der folgende Beitrag einige Aspekte rund um und über SETI, von denen das Gros in Kalifornien zweifelsfrei zur Sprache kommen wird.

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VIDEO: Suche nach Alien-Beweis: Sind oder waren Außerirdische schon hier? Harvard-Professor Avi Loeb ruft Forschungs-Projekt ins Leben

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VIDEO: Sind oder waren Außerirdische schon hier? Harvard-Professor Avi Loeb ruft Forschungs-Projekt ins Leben (Bilder: gemeinfrei & Harvard.eu/Loeb's photo collection / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Sind oder waren Außerirdische schon hier? Harvard-Professor Avi Loeb ruft Forschungs-Projekt ins Leben (Bilder: gemeinfrei & Harvard.eu/Loeb’s photo collection / Montage: Fischinger-Online)

Professor Avi Loeb von der Harvard Universität gibt nicht auf, wenn es um die Suche nach einem Beweis für Außerirdische geht. Nicht nur in Sachen Oumuamua sorgte der Wissenschaftler bekanntlich für mediales Interesse. auch dahingehend, dass er energisch seine Meinung vertritt, dass Belege für intelligentes Leben im All quasi vor unserer Haustür geben könnte. Aus diesem Grund hat Loeb nun mit anderen Forschern ein Projekt ins Leben gerufen, dass diesen Beweis erbringen soll. Inklusive der Untersuchung von UFOs und der Suche nach Alien-Technologie im Sonnensystem. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video.


Die Suche nach DEM Beweis für Aliens (vor unserer Haustür)

Stecken hinter UAPs bzw. UFOs tatsächlich Außerirdische? Gibt es außerirdische Technologie in unserem Sonnensystem? Das will ein Forschungsprojekt des Astronomen Professor Avi Loeb der Harvard Universität nun endgültig klären.

Avi Loeb (Abraham Loeb) ist seit Jahren kein Unbekannter mehr. Als hochkarätiger Wissenschaftler an der Universität von Harvard war er es, der hinter dem fremden Objekt Oumuamua nicht nur einen natürlichen interstellaren Besucher vermutete. Er spekulierte darüber, dass der Eindringling in unsere Sonnensystem vielleicht von Aliens stammten könnte. Eine Technologie von Außerirdischen!

Damit löste er eine hitzige und oft erbittert geführte Debatte aus. Nicht nur über die wahre Natur von Oumuamua, sondern auch zum Thema Zivilisationen im Universum an sich. Auf diesem Blog und in Videos auf meinem YouTube-Kanal habe ich vielfach darüber berichtet.

Mit Blick auf das Thema der UAP in den USA, dem “UFO-Pentagon-Bericht” und will sich Loeb nun intensiv dem Thema Beweis für Außerirdische widmen. In einem groß angelegten wissenschaftlichen Projekt zusammen mit anderen namhaften Wissenschaftlern, deren Ergebnisse über jeden Zweifel erhaben sein sollen. In Anlehnung an die bahnbrechenden Entdeckungen von Galileo Galilei nennt es sich “The Galileo Project“.

Denn haben die Forscher Erfolg – wäre das für die Menschheit mindestens so einschneidend, wie Galileos Entdeckung, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Und nicht umgekehrt. Welche sicher sehr hoch gesteckten Zeile das Projekt auf der Suche nach dem Beweis für Aliens verfolgt, erfahrt Ihr in diesem Video vom 26. Juli 2021.

Bleibt neugierig …

Video vom 26. Juli 2021 auf Mystery Files

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Popstar Demi Lovato suchte nicht nur bereits Kontakt zu Außerirdischen: Jetzt startet sie eine Doku-Serie zum Thema – die Hintergründe

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Popstar Demi Lovato suchte nicht nur mit UFOlogen Kontakt zu Außerirdischen: Jetzt startete sie eine Doku-Serie zum Thema (Bilder: gemeinfrei & WikiCommons/R. Arvesen/CC BVY 2.0)
Popstar Demi Lovato suchte nicht nur mit UFOlogen Kontakt zu Außerirdischen: Jetzt startete sie eine Doku-Serie zum Thema (Bilder: gemeinfrei & WikiCommons/R. Arvesen/CC BVY 2.0)

Prominente sind auch nur Menschen – egal ob “Z-Promis” oder “echte Prominente”. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Personen des öffentlichen Lebens immer mal wieder wie aus dem Nichts plötzlich zu grenzwissenschaftlichen Themen äußern. Sei es nun über Prä-Astronautik, wie vor einiger Zeit von Elon Musk, oder über UFOs und Aliens. Genau zu letzteren hatte sich im Oktober 2020 die Schauspielerin und Sängerin Demi Lovato online geäußert. Demnach sei sie selber auf der Suche nach Alien-Kontakten, wie sie in einem Postings bei Instagram schrieb. Doch jetzt gab sie bekannt, dass sie selber zusammen mit einem TV-Sender eine entsprechende Doku-Reihe produzieren werde. Grund genug hier einmal genauer hinter die Kulissen dieser Aussagen zu schauen. Denn die offenbaren Erstaunliches, wie Ihr hier erfahrt.


Demi Lovato suchte bereits Kontakt mit Außerirdischen

Zugegeben, ich kannte die Sängerin Demi Lovato bis Oktober 2020 überhaupt nicht. Doch das sehen Millionen Fans ganz anders, denn die vor allem in den USA berühmte Sängerin hat allein bei Instagram mehr als 104 Millionen Follower. Zum Vergleich: Unsere Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel schafft es dort auf magere 1,8 Millionen Follower. Auch wenn man es nicht wahrhaben mag, ist es eine Tatsache, dass Promis mit derartiger Reichweite in der Öffentlichkeit und vor allem bei ihren Fans “Meinung machen” können. Sie bestimmen durch ihre Aussagen aufgrund ihrer vielen Millionen Online-Mitleser maßgeblich das eine oder andere Thema mit.

Ob man das gutheißen mag, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt. Vor allem wenn es um “unsere” Themen aus dem Bereich Mystery Files, Grenzwissenschaft oder Außerirdische geht.

Neben dem üblichen “Promi-Postings” und Selbstdarstellungen fällt ein Posting von Lovoto bei Instagram deutlich aus der Reihe. In diesem schrieb sie schon im Oktober 2020:

Die letzten Tage habe ich mit einer kleinen Gruppe von Lieben und Dr. Steven Greer und seinem CE5-Team in Joshua Tree verbracht. In den letzten paar Monaten habe ich mich tief in die Wissenschaft des Bewusstseins eingegraben und nicht nur Frieden und Gelassenheit erlebt, wie ich sie noch nie gekannt habe, sondern auch die unglaublich tiefsten Sichtungen sowohl am Himmel als auch in naher Entfernung von mir erlebt.”

Dokumentiert hat sie diesen Ausflug mit dem auch und vor allem in der UFO-Szene umstrittenen Greer mit eigenen UFO-Aufnahmen, die sie für ihre Follower postet. Mehr als 335.000 von diesen “liketen” dieses UFO-Posting bisher. Steven Greer ist in der UFO-Forschung schon lange auch dafür bekannt, dass er fragwürdige und sehr teure “Seminare” anbietet, in denen Kontakt zu Außerirdischen hergestellt werden soll. Eine Art meditative Treffen in Stille und Abgeschiedenheit der Wüste, in denen nach UFOs am Himmel Ausschau gehalten wird. Wie beispielsweise in “Joshua Tree” außerhalb von Los Angeles.

Lovato jedenfalls war nach diesem Erlebnis mit Greer und der Gruppe überzeugt:

Dieser Planet befindet sich auf einem sehr negativen Weg zur Zerstörung, aber WIR können das gemeinsam ändern. Wenn wir 1 % der Bevölkerung dazu bringen würden, zu meditieren und Kontakt aufzunehmen, würden wir unsere Regierungen zwingen, die Wahrheit über das außerirdische Leben unter uns anzuerkennen und unsere zerstörerischen Gewohnheiten zu ändern, die unseren Planeten zerstören.

Dies ist nur ein Teil der Beweise unter den Sternen am Wüstenhimmel, die nicht länger ignoriert werden können und sofort weitergegeben werden müssen, um Kontakt mit sich selbst aufzunehmen.”

Kontakt mit Aliens via Handy-App

Die Sängerin, die es in den USA mit einer Single im Januar 2020 direkt  auf Platz 1 der US-iTunes-Charts schaffte, sorgte mit solchen Aussagen auch bei ihren Fans zum Teil für Verwirrung. So kommentierte einer Ihrer Follower:

Ich verstehe den Zusammenhang zwischen dem Kontakt mit außerirdischem Leben und der Verbesserung unseres Planeten einfach nicht. Können Sie erklären?

Eine direkte Erklärung hatte Demi Lovato nicht. Wohl aber einen Tipp, wie ihre Fans selber Kontakt zu Außerirdischen aufnehmen können:

Sie können die CE5-App herunterladen und sie bringt Ihnen die Protokolle bei, wie Sie sich mit der Lebensform jenseits unseres Planeten verbinden können!! (PS: Wenn es beim ersten Versuch nicht passiert – versuchen Sie es weiter – ich habe mehrere Sitzungen gebraucht, um eine ausreichend tiefe Meditationsebene zu erschließen, um Kontakt aufzunehmen!)

“Viel Spaß beim Kommunizieren”, gab Lovato ihren Fans noch mit auf dem Weg. Eine Applikation für das Handy und Tablett, mit denen man Kontakt mit einer weit überlegenden Lebensform von außerhalb der Erde aufnehmen kann? So sonderbar es auch klingen mag, was Lovato ihren Followern da empfahl, diese App gibt es tatsächlich.

Genaugenomen heißt sie “CE5 Contact” und ist in jedem App-Store bei uns für 10,99 Euro (9,99 US-Dollar, als Lovato das schrieb) zu haben. Mehr als 10.000-mal wurde sie bei uns bereits heruntergeladen und stammt – natürlich – von Steven Greer. “Lerne friedlichen Kontakt mit außerirdischen Zivilisationen aufzunehmen”, heißt es in der App-Beschreibung.

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Eigentlich ist aber schon der Name der Applikation irreführend. “CE5” ist ein Kürzel aus der UFO-Forschung. Eine Klassifikation von UFO-Sichtungen oder –Begegnungen, von denen es durchaus zahlreiche unterschiedliche gibt. Etwa die Einteilungen des legendären UFO-Forschers Dr. Allen Hynek von 1972 wie “DD” für eine UFO-Sichtung am Tage (“Daylight Disk”). “CE” bei sogenannten “Nahbegegnungen” wiederum gehen von “CE I” bis “CE V”. Dabei steht “CE I” für eine einfache Begegnung aus der Nähe und “CE V” für eine mehr als nur nahe UFO-Begegnung, die dauerhafte psychische Folgen oder Wirkungen hatte. Das können Verletzungen ebenso sein, wie der Tod.

Irgendwie mehr als ein unpassender Name für diese App und die “Kontakt-Gruppe” des UFOlogen Greer. Übersehen sollte man aber bei all der Skepsis nicht, dass “CE V” (wie alle anderen Klassifizierungen auch) in der Auslegung nicht in Stein gemeißelt ist.  Das Kürzel wird auch für eine Kontaktaufnahme mit außerirdischen Lebewesen bzw. Intelligenzen verwendet. “CE IV” sind übrigens in dieser Einteilung die sogenannten UFO-Entführungen.

Meditieren und Alien-Kontakt für den Weltfrieden

Nun könnte man meinen, dass Demi Lovato in diesen Tagen “nicht ganz klar” im Kopf war. Immerhin ist es kein Geheimnis, dass sie immer wieder mit Heroin, Alkohol und psychosomatischen Erkrankungen zu kämpfen hatte. Ihr Posting und die von ihr geteilten UFO-Bilder kamen aber nicht aus dem Nichts. Denn schon fünf Wochen zuvor postete sie bei Instagram ein Bild von Greers aktuellem Buch “Unacknowledged” von 2017, das 2020 als “Offiziell geleugnet!”“ auch in Deutschland erschien. Vor allem in den USA ein sehr erfolgreiches UFO-Buch. Schon zu diesem Posting schrieb Lovato recht ähnliche esoterische Bekenntnisse. Etwa diese Aussage:

Wenn nur 1 % der Menschen täglich meditieren, hat es die Kraft, unseren Planeten zu verändern. Es wird uns als Individuen erheben und uns in eine positivere Umgebung bringen und die Frequenzen in der Welt um uns herum erhöhen. Vielen Dank für Ihr Wissen Dr. Steven Greer. Die CE5-App hat Wunder für mich gewirkt und könnte auch anderen helfen.”

Zweifellos für Greers App und Buch eine sehr gute Werbung. Woran natürlich erst mal nichts auszusetzen ist. Überaus fraglich finde ich es aber, wenn Prominente mit einer derartigen Reichweite eine Handy-App dahingehend anpreisen, dass man mit dieser Kontakt zu Aliens aufnehmen kann. Ich selber habe mir diese Applikation jedoch nicht gekauft und ausprobiert – dazu habe ich zu viele Zweifel an der Wahrhaftigkeit einer solchen “Methode”.

Zumindest Steven Greer persönlich wird sich über die Postings der Sängerin gefreut haben. Sie hatte ihn in diesen jeweils verlinkt/markiert und so zu seinem Konto bei Instagram verwiesen. Hier hatte Greer selber auf diese Veranstaltung am 16. Oktober in der Wüste mit Lovato geworben. “Begleiten Sie Dr. Steven Greer und Demi Lovato zu einer globalen CE5-Kontaktmeditation aus der Hochwüste”, schrieb der UFO-Kontaktler darin. Immerhin sei Greer “einer der weltweit führenden Autoritäten in Bezug auf UFOs, ET- Intelligenz und die Aufnahme eines friedlichen Kontakts mit ET-Zivilisationen”, wie er in seinem dortigen Profil schreibt. Auch auf seinem YouTube-Kanal kann man sich diese “Kontaktaufnahme” mit den Außerirdischen von ihm und Lovato anschauen.

Ein Popstar auf der Suche nach Beweisen für Außerirdische

Über ein halbes Jahr ist dieser vermeintliche Kontakt mit Wesen von den Sternen des Popstars nur her. Scheinbar ließ ihr das Thema keine Ruhe, denn bei Twitter verkündetet sie am 11. Mai erfreut:

Überraschung!!! Ich mache mich auf den Weg zu einem außergewöhnlichen Abenteuer für meine neue Show ‘Unidentified’ und nehme euch mit auf die Reise. Kommt bald zu peacockTV!! Ich kann es kaum erwarten, mehr zu teilen.”

“Peacock” wiederum ist ein Streamingdienst der zu NBC gehört. Nicht wenige Dokumentationen oder Serien an sich laufen heute über solche modernen Medien. Eine Art Fernsehen 2.0, das seit Jahren boomt. Hier will also die Musikerin Demi Lovato eine Doku-Serie starten, die “Unidentified with Demi Lovato” heißen wird. Ein Titel, der mit Sicherheit nicht zufällig an den Titel der UFO-Doku-Reihe “Unidentified: Inside America’s UFO Investigation” des US-Senders “History Channel” erinnert. In Deutschland bekannt als “Unidentified – Die wahren X-Akten“.

Geplant sind bisher nur vier Folgen, so “Fox News” am 11. Mai. Demnach will “sie tief in das UFO-Phänomen eintauchen und ihr Bestes geben”, um ihren skeptischen Freund Matthew und ihre Schwester Dallas zu überzeugen. Und zwar davon, “dass Außerirdische nicht nur existieren, sondern möglicherweise bereits hier auf der Erde sind”. Lovato reicht das aber nicht. Als überzeugte UFO-“Gläubige” hoffte sie “mit ihrer Stimme nicht nur ihre Freunde und Familie davon zu überzeugen, dass Außerirdische real sind, sondern auch ihre Millionen von Anhängern”. Folglich genau das, was weiter oben gesagt wurde. Wie sie das schaffen will, steht dabei auch schon fest:

Demi plant, durch Interviews mit Wissenschaftlern, außerirdischen Entführten und ihren eigenen Experimenten genug über die Außerirdischen zu lernen, um diese engen Begegnungen zu initiieren, Frieden mit den Außerirdischen zu schließen und uns letztendlich zu retten. Diese Serie wird eine eindringliche Doku-Follow-Erkundung von Demis Suche sein, die durch ihren einzigartig kühnen und unterhaltsamen Filter erzählt wird.

Ob die Dokuserie vom Lovato Skeptiker überzeugen wird, ist mehr las fraglich. Fraglich finde ich auch die Aussage, dass ein Ziel von ihr “Frieden mit den Außerirdischen” ist, um “uns letztendlich zu retten”. Zumindest ich wusste nicht, dass wir uns in einer Krieg mit den Aliens befinden und unsere zukünftige Existenz auf dem Spiel steht. Abgesehen von diversen Aussagen aus dem Bereich sensationell aufgebauschter Aussagen diverser Verschwörungstheorien.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die UFO-Sekte Rael-Bewegung gründet das erste “Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte” – die Ziele sind klar

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Die UFO-Sekte Rael-Bewegung gründet das erste "Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte" - die Ziele sind klar (Bild: rael.org)
Die UFO-Sekte Rael-Bewegung gründet das erste “Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte” – die Ziele sind klar (Bild: rael.org)

Seit Jahrzehnten macht nicht nur das UFO-Thema im eigentlich Sinn immer wieder Schlagzeilen oder sorgt unter Interessieren für Gesprächsstoff. Auch verschiedene UFO-Sekten schaffen es immer wieder in die Thematik und Diskussion. Eine besonders hartnäckige UFO-Sekte ist die Rael-Bewegung, über die ich seit Jahrzehnten ebenso immer wieder berichte. Ein sehr aktive Alien-Religion, von der jüngst wieder Neuigkeiten vermeldet wurden. Man habe ein “Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte” in Leben gerufen, verkündet die UFO-Sekte. Was das Ziel sein soll und was die Hintergründe sind, das erfahrt Ihr hier. Denn das erstaunt den Laien zweifellos.


UFO-Sekte Real-Bewegung

UFO-Sekten wie die Rael-Bewegung sind auf diesem Blog in all ihren Variationen und Verschiedenheiten immer wieder Thema gewesen. Seit Jahrzehnten berichte ich über diese neureligiösen Gruppen, die es grundsätzlich seit Anbeginn des “UFO-Zeitalters” gibt. In harmlosen bis verrückten Ausprägungen, wie ich es schon 1999 zusammen mit Roland M. Horn in unserem Erfolgsbuch “UFO-Sekten” darlegte.

Seit dem stand auch die Zeit für solchen Sekten nicht still. Immer wieder gibt es Neuigkeiten und weitere “Auswüchse” dieser Alien-Sekten, die von der gewaltigen Mehrheit der UFO-Interessierten oder der entsprechenden Community meistens einfach ignoriert werden. Dabei sind genau sie es, die nicht selten das öffentliche Bild der UFOs bestimmen. Genau deshalb ist es wichtig diese nicht zu ignorieren. Auch wenn man all diese zahlreichen UFO-Sekten-Gruppen und ihre Gurus für Spinner hält. Die Sekte Real-Bewegung ist eine der aktivsten Gruppen dieser Art, weshalb sich auf diesem Blog eine ganze Reihe Beiträge und Artikel genau mit dieser beschäftigt. Ins Bewusstsein der Öffentlichkeit trat sie wohl erst vor 20 Jahren, als die Sekte dahingehend für Schlagzeilen sorgte, dass sie Menschen klonen will. Dafür für eigens eine Firma gegründet. All das sei im Sinne der von ihnen vergöttlichten Aliens und schenke ewiges Leben.

Mehr zu der Sekte HIER auf meinem Blog und im genannten Buch.

Im Grunde ist deren Sektenlehre um den Guru “Rael” einfach: Sie hat sich in den 1970er Jahren die Prä-Astronautik genommen, mit UFOs vermischt und eine Heilslehre daraus gesponnen. Ihr Sekten-Chef und Guru, mit richtigen Namen Claude Vorilhon, habe schon damals Kontakt mit den außerirdischen Göttern und Schöpfern gehabt. Sie nennen sie einfach Elohim, abgeleitet von einem biblischen Götternamen.

Seit dem handle er in ihren Namen und habe ein Mission. Den Anfang nahm dabei das Buch “Das Buch, das die Wahrheit sagt”, dass der Sekten-Erfinder Rael nach seinem angeblichen ersten Alien-Kontakt 1973 schrieb. Weitere Bücher folgten. Ebenso Auftritte in den Medien, in denen Vorilhon seine Lehren verbreitete.

Heute hat die Sekte mehrere zehntausend Mitglieder in aller Welt. Nach eigenen Angaben sogar “mehr als 100.000 Mitglieder in über 120 Ländern”, wobei die “Bewegung” auch von “mehr als 130.000 Mitgliedern” spricht. Dabei sei die Gruppe in ihrem Eigenverständnis “eine atheistische Religion und die größte Non-Profit-Organisation”. “Atheistische Religion” ist augenscheinlich ein Widerspruch in sich, gesteht aber ein, dass sie eine “Religion” ist. Oder sein will. Auch eine Facebook-Seite des Alien-Religions-Clubs ist dort als “Religiöse Bewegung” bezeichnet bzw. gelistet (mit sehr bescheidenen 29 Abonnenten).

Ein Tempel für Aliens

Die Aliens der Rael-Bewegung wollen aber offiziell mit den Menschen – ihren Kindern – Kontakt aufnehmen. Sie verlangen nach einem “besonderen diplomatischen Status”, wie es auf der Webseite der Sekte heißt:

Eine weitere Hauptaufgabe unserer Organisation ist es, ein offizielles Botschaftsgebäude bereitzustellen, um unsere Schöpfer bei ihrer Rückkehr zu begrüßen.

Über ihren Gesandten, Maitreya Rael, haben die Elohim respektvoll den Wunsch geäußert, uns besuchen und uns treffen zu wollen. Aber da sie nur kommen wollen, wenn ihre Anwesenheit hier willkommen ist, bitten sie uns, vorher unseren Wunsch zu zeigen, sie einladen zu wollen, indem wir vor ihrer Ankunft ein geeignetes Botschaftsgebäude errichten.

Die Elohim – unsere Schöpfer – haben uns gebeten, ein Botschaftsgebäude zu bauen, in das sie offiziell zurückkehren werden, um sich mit den Führern unserer Welt zu treffen.

Gemäß den Spezifikationen der Elohim muss es an einem neutralen Ort errichtet werden, dem das Recht der Extraterritorialität zugestanden und ein neutraler Luftraum zugesichert worden ist.”

Genau dieses Botschaftsgebäude für die angebeteten Alien-Götter ist es, dass die UFO-Sekte seit Jahrzehnten realisieren möchte. Hier sollen die Außerirdischen Götter endlich wieder zur Erde kommen und mit den Menschen Kontakt aufnehmen. Bis auf zum Teil sehr kitschige Bilder und Videos, wie man sich diese Botschaft der Außerirdischen vorstellt, hat sich diesbezüglich bei der Sekte nicht viel getan. Auch wenn sie immer wieder diverse Länder anfragte, ob man es dort bauen könnte. Übrigens auch in Deutschland. Vor allem muss dieses Gebäude auf neutralem Gebiet entstehen. Immerhin sei es für die gesamte Menschheit. In aller Bescheidenheit heißt es von der Rael-Bewegung:

Dieses Botschaftsgebäude wäre der dritte Tempel, der in den alten Schriften angekündigt worden ist.

Gemeint ist damit der dritte Tempel von Jerusalem. Bekanntlich sind der erste Tempel, der Tempel des Salomon, und der zweite Tempel, jenen, den auch auch Jesus Christus betrat, in Jerusalem zerstört worden. Der zweite Tempel im 1. Jahrhundert nach Christus von den Römern. Seit dem befindet sich kein jüdischer Tempel mehr auf dem Tempelberg und nur die berühmte Klagemauer findet sich als Rest dort. Dieses Botschaftsgebäude der Sekte für ihre Aliens wäre demnach der “dritte Tempel von Jerusalem”, auch wenn er nicht in dieser Stadt stehen würde. Auch eine Reihe jüdischer Fundamentalisten sehnt sich nach diesem Tempel für ihren Gott. Aber in Jerusalem – nachdem man die muslimischen Heiligtümer auf dem Tempelberg abgerissen oder woanders wieder aufgebaut habe.

Forderungen mit politisch extremer Sprengkraft im Nahen Osten! Wie vermessen muss die Rael-Alien-Sekte sein, um ihr Botschaftsgebäude für die Aliens ihres Gurus als “dritten Tempel” zu bezeichnen, “der in den alten Schriften angekündigt worden ist”?

“Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte”

Schaut man auf die aktuellen Pläne dieses Botschaftsgebäude, scheinen die Rael-Bewegung und ihr Guru ganz genau zu wissen, was die Götter wollen. Zu finden über eine der Webseiten des Sekten-Clubs, die speziell für ihr Botschaftsgebäude online gestellt wurde. Kernstück der Anlage ist ein Gebäude in Form eines Rades, in dem sich acht Wohnquartiere befinden. Sieben für Elohim-Götter und eines natürlich für den Guru Rael selber. Davor befindet sich ein runder Konferenzraum mit einer Kuppel, der aber nur für 21 Sitzplätze ausgelegt wurde. Identisch wie der Frühstücksraum an der anderen Seite des rund 50 Meter im Durchmesser messenden Hauptrades. Eigentlich etwas mager, da sicher weit mehr Menschen an solchen historischen Ereignissen des ersten Kontakt mit Außerirdischen teilhaben wollen.

Genau um dieses Gebäude geht es, wenn jetzt die Sekte von der Gründung eines “Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte” spricht. Diese “Alliance for Extraterrestrial Diplomatic Contact” (AEDC) diene letztlich nur den Zweck endlich die Botschaft bauen zu können. Dies erklärte Daniel Turcotte, der “Leiter des ET-Botschaftsgebäudeprojekts der Rael-Bewegung” in einer Mitteilung vom 18. Februar 2021. Ein Unbekannter ist der Australier Turcotte Insidern aber nicht, wie Ihr HIER auf Fischinger-Online nachlesen könnt. Denn schon im April 2019 forderte er im Namen seiner UFO-Religion von den Vereinten Nationen unter anderem:

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Raelianer fordern die Vereinten Nationen auf, eine internationale Konferenz zu organisieren, um die diplomatischen Vorkehrungen für eine Botschaft zu erörtern, um eine ET-Zivilisation auf der Erde willkommen zu heißen.

Damals war Turcotte noch voller Hoffnung, denn er schrieb weiter:

Und wenn die Vereinten Nationen nicht die Führung übernehmen, dann werden die Länder, mit denen wir diskutieren, einen Willen haben.”

Was offenkundig bisher nicht gelang. Deshalb dieser neue Schritt mit der Gründung der AEDC. Aber was will diese Alliance der Rael-Bewegung? Im Grunde noch immer dasselbe, denn in der Presseerklärung heißt es zum Beispiel weiter:

Dieses Bündnis (die AEDC) ist ein gemeinnütziges internationales Netzwerk, das aus Politikern, Diplomaten, Regierungsbeamten und anderen besteht, die das gleiche Ziel und die gleiche Vision teilen, außerirdische Zivilisationen willkommen zu heißen, um diplomatische Vereinbarungen auf unserem Planeten zu etablieren. (…)

Turcotte zufolge bietet die AEDC den Regierungen maßgebliche Ratschläge und Informationen, um deren Vertretern, Militärs und Entscheidungsträgern zu helfen, die Natur und die Bedeutung eines Kontakts mit außerirdischen Zivilisationen zu verstehen und die Entwicklung einer adäquaten Politik zu fördern.”

Das Goldene Zeitalter kommt!

Wieder wird auch in diesen neuerlichen Bekanntmachung der Wunsch der Aliens betont, dass diese eine Botschaft haben möchten, um “offiziell auf die Erde zurückzukehren”. Sekten-Anhänger Turcotte unterstreicht dabei:

Die Rückkehr derer, die uns erschaffen haben, wird dann geschehen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, von denen die wichtigste darin besteht ein Botschaftsgebäude zu haben, um sie willkommen zu heißen.

Wir glauben, dass außergewöhnliche Zeiten außerordentliche Gelegenheiten schaffen, und, dass das Erbauen eines Botschaftsgebäudes, um eine außerirdische Zivilisation willkommen zu heißen, bestimmt ein einzigartiges und ehrgeiziges Projekt ist, welches es der Menschheit erlauben wird, in das seit langem schon prophezeite Goldene Zeitalter einzutreten. (…) Stellen Sie sich die Auswirkung einer Kontaktaufnahme mit einer außerirdischen Zivilisation vor, die tausende von Jahren wissenschaftlichen, technologischen und philosophischen Vorsprung auf uns hat! Wir laden alle Regierungsbehörden ein, dieses Fakultativprotokoll bezüglich eines Botschaftsgebäudes für Außerirdische zu unterstützen, indem sie uns kontaktieren und unseren Bemühungen auf LinkedIn ‚Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte’ folgen.

Auf LinkedIn? Tatsächlich – bisher spielt sich dieses “Bündnis” vor allem genau auf dieser Plattform ab. Und das ist nicht irgendeine Plattform oder soziales Netzwerk wie etwa Facebook, sondern ein in den USA gegründetes Karrierenetzwerk. Eine Jobbörse, vereinfacht gesagt, auf der sich aber  auch Unternehmen vorstellen und präsentieren können. Was allerdings auch bei vielen anderen Jobnetzwerken die Regel ist. Eine sicher eher unübliche Vorgehensweise für ein derartiges Bündnisses, dessen Kernaussage nichts anderes als der ersten Kontakt mit Außerirdischen in einem eigens erbauten Botschaftsgebäude ist.

Aufgrund meiner Erfahrungen über Jahrzehnte auch mit dieser Sekte, kann ich prophezeien: Das wird wieder nichts.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Elon Musk rudert zurück: Erst bauten Aliens die Pyramiden – jetzt gibt es (wahrscheinlich) keine Außerirdischen oder gar UFOs

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Elon Musk rudert zurück: Erst bauten Aliens die Pyramiden - jetzt gibt es keine Außerirdischen (Bilder: gemeinfrei & WikiCommons/St. Jurvetson/CC BY2.0 / Montage: Fischinger-Online)
Elon Musk rudert zurück: Erst bauten Aliens die Pyramiden – jetzt gibt es keine Außerirdischen (Bilder: gemeinfrei & WikiCommons/St. Jurvetson/CC BY 2.0 / Montage: Fischinger-Online)

Erst im August 2020 sorgte Elon Musk für Schlagzeilen in den Medien. Wie HIER berichtet, äußerte er sich dahingehen, dass Außerirdische die Pyramiden in Gizeh gebaut haben sollen. Es folgte von einigen Seiten ein Aufschrei gegen diese Aussage des berühmten Gründers von “SpaceX” und “Tesla”. Sogar eine halb-offizielle Einladung aus Ägypten folgte, dass er sich vor Ort überzeugen könne, dass hier keine Aliens am Werk waren. Doch jetzt überraschte er in einem Podcast-Interview mit einer weiteren Aussage zum Thema Außerirdische und auch UFOs.


Elon Musik und die Außerirdischen

Der Milliardär Elon Musk gilt heute wohl als einer der schillerndsten Visionäre unserer Zeit. Mit “Tesla” eroberte er den Mark der Elektroautos. Mit seinem privaten Weltraumunternehmen “SpaceX” will er das All erobern. Ehrgeizige Visionen und Pläne waren schon immer genau nach seinem Geschmack. Genügen Geld hat Musk ja, um seine Ideen in die Tat umzusetzen. Inklusive einer ersten Besiedlung des Planeten Mars.

Zweifellos ist Elon Musk ein Phantast. Das zeigte sich im Sommer 2020 als er (wohl recht gedankenlos) twitterte, dass einst Außerirdische in Ägypten die Pyramiden erbaut hätten. Ein Aufschrei erfolgte von verschiedenen Seiten, weshalb er kurz darauf seine Aussage mehr oder minder entschärfte, wie Ihr in diesem Beitrag HIER nachlesen könnt. Aktuell äußerte sich Musk erneut zum Thema Aliens bzw. außerirdische Zivilisationen. Und zwar in einem Podcast von Joe Rogan im Rahmen der Folge Nr. 1609 seiner reihe “Joe Rogan Experience”. Ein 205-minütiges Interview mit Musk, in dem es am 11. Februar um seine Pläne für Zukunft und seine Visionen der Raumfahrt ging.

Als Pionier der zukünftigen Raumfahrt – auch und vor allem der bemannten Reisen in das All – kam dabei das Gespräch auch auf das Thema Leben im All und die Frage, ob intelligente Aliens existieren. Mein Kollege Fernando Calvo, Betreiber des Blog “Terra Mystica” zitiert Musk mit den Worten:

Ehrlich gesagt, ich glaube, ich würde es wissen, wenn es Außerirdische gäbe. (…) Ich meine, wenn sie wollten, dass wir (über sie) Bescheid wissen, könnten sie einfach auftauchen und die Hauptstraße entlanglaufen und sagen: ‘Hey, ich bin ein Alien, seht mich an. Hier ist mein Raumschiff, ich bin gerade mitten auf dem Time Square gelandet.’ (Dann) würden wir sagen: ‘Okay, wir glauben dir.’ Sie sind sehr subtil, diese Aliens.”

Mehr noch, denn Musk selber habe bisher auch “Null” über das Thema UFOs nachgedacht. Er ist sogar der Meinung, dass die Suche nach Leben im All reine Zeitverschwendung sei.

Wenn es Aliens gibt, sind sie sehr subtil. (…) Sie sind ziemlich scheu. Soweit wir das beurteilen können, gibt es keine und wir sehen auch keine Signale aus einem fremden Sonnensystem.

Wenn das mal nicht das exakte Gegenteil von dem ist, was Elon Musik noch im Sommer 2020 via Twitter verkündete …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Harvard-Professor Avi Loeb ist sicher: 2017 waren bereits Außerirdische durch Oumuamua hier! +++ Video +++

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VIDEO: Harvard-Professor Avi Loeb: 2017 waren bereits Außerirdische hier! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Harvard-Professor Avi Loeb: 2017 waren bereits Außerirdische hier! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Professor Avi Loeb, Chef-Astronom in Harvard, sorgt seit langem für Aufmerksamkeit, da er hinter dem interstellare Objekt Oumuamua außerirdische Technologie vermutet. Ein Objekt von Aliens, das vor sehr langer Zeit in Richtung unseres Sonnensystem startete (absichtlich oder unabsichtlich). Jetzt untermauert er seine Überzeugung in einem Buch zu Oumuamua. Die genauen Hintergründe zu Loeb seinem Buch und was durch diese Veröffentlichung vielleicht(!) erreicht werden könnte, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video vom 6. Januar 2021.


Oumuamua: Das (angebliche) Relikt von Außerirdischen

Anfang September 2017 entdeckten Astronomen aus Hawaii ein neues Objekt am Himmel. Nur ein gewöhnlicher Komet oder Asteroid, wie sie zu Milliarden in unserem Sonnensystem herumzufliegen, wie man erst dachte.

Schnell aber stellten die Forscher fest: Bei diesem Objekt stimmt was nicht. Denn der Oumuamua getaufte Körper kam von außerhalb unseres Sonnensystems und war schon allein deshalb alles andere als gewöhnlich. Derartige Objekte waren bis dato nicht entdeckt worden. Doch damit begann das Rätselraten, da Oumuamua eine Reihe sehr außergewöhnliche Eigenschaften zeigte. Von seiner mutmaßlichen Form über seine Flugeigenschaften bis zu seiner Helligkeit.

Das veranlasste Professor Avi Loeb, Chef-Astronom in Harvard, schon für die These aufzustellen, dass das Objekt künstlich sein könnte. Ein Relikt einer außerirdischen Zivilisation, wie er glaubt. Weltraumschott von Aliens, ein Sonnensegel oder Reste einer Raumsonde, so seine Überlegungen. viele Spekulationen um die “wahre Natur” von Oumuamua folgten ebenso, wie Spott von anderen Astronomen gegenüber den Thesen von Avi Loeb. Worüber ich in einigen Videos bei YouTube und Beiträgen auf meinen Blog immer wieder berichtete.

Professor Loeb bleibt bei seinen Aussagen! Mehr noch, denn er versucht diese weiter zu untermauern und veröffentlicht dazu in wenigen Wochen ein Buch. Er ist sicher, dass die Deutung von Oumuamua als Relikt einer außerirdischen Zivilisation die wahrscheinlichste Erklärung ist. Und, dass weder Astronomen noch Laien auf eine derartige sensationelle Entdeckung vorbereitet wären, weshalb man das Thema Außerirdische, Aliens und Zivilisationen im Kosmos lieber mit einem Lachen beiseite schiebt …

Die genauen Hintergründe zu Loeb seinem Buch und was durch diese Veröffentlichung vielleicht(!) erreicht werden könnte, erfahrt Ihr in diesem Video vom 6. Januar 2021.

Das Buch von Avi Loeb selber in Deutsch findet Ihr HIER.

Bleibt neugierig …

Video vom 6. Januar 2021 auf Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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