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Video: Zeitreisen vor Jahrtausenden: Kuriose biblische Überlieferungen und seltsame Sagen und Mythen

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Video: Zeitreisen vor Jahrtausenden - Kuriose biblische Überlieferungen, seltsame Sagen und Mythen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Video: Zeitreisen vor Jahrtausenden – Kuriose biblische Überlieferungen, seltsame Sagen und Mythen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit dem zeitlosen Klassiker „Die Zeitmaschine“ von H. G. Wells aus dem Jahre 1895 sind Zeitreisen ein beliebtes Science-Fiction-Thema in Film und Literatur. Aber auch für die moderne Wissenschaft. Dabei sind angebliche Reisen durch die Zeit und Zeitverschiebungen ein uraltes Thema. Darüber berichteten schon vor Jahrtausenden seltsame Überlieferungen zur Bibel und sonderbare Sagen und Mythen. Es sind spannende Erzählungen unserer Urahnen, wie es dieses Mystery Files-Video zeigt. Ob dahinter ein Körnchen Wahrheit steckt?


Zeitreisen vor Jahrtausenden?

Zeitreisen, Reisen durch andere Dimensionen oder Zeitverschiebungen sind ein spannendes Thema für moderne Science-Fiction und Wissenschaft. Aber neu ist das längst nicht. Denn vor tausenden von Jahren soll es bereits Zeitreisen gegeben haben. Das behaupten Sagen und Mythen und erstaunliche Überlieferungen zur Bibel.

Nach dieser biblischen Erzählung, die sich in dem außerbiblischen Buch „4. Baruch“ findet, geschah vor über 2500 Jahren Sensationelles! Und zwar beim Überfall der Babylonier auf Jerusalem, als unter anderem auch der Tempel des Salomon zerstört worden sein soll. Und die Bundeslade ebenso verschwand. Die Folge war das berühmte Babylonische Exil der Bevölkerung. Einer jedoch verpasste das alles. Und zwar deshalb, da Gott ihn auf Zeitreise in die Zukunft schickte, wo er über ein halbes Jahrhundert später ankam.

Eine erstaunliche Sage, Legende oder Überlieferung, wie Ihr in diesem Video vom 23. April 2022 erfahrt, und die ich bereits vor rund 25 Jahren einmal in einem Buch diskutierte. Zugleich eine Geschichte mit spannenden wie komplexen Hintergründen, die hier zusammengefasst werden sollen. Doch sie steht nicht allein, wie es ein zweites Beispiel zeigen soll.

Übrigens: Ein weiterer Text des biblischen Autors beschreibt scheinbar eine Reise in das (luftleere) All. Einen Artikel dazu findet Ihr HIER auf diesem Blog.

Video auf Mystery Files

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Video: UFOs und Zeitreisen? Ein Forscher sicher: Es sind Historiker und Touristen aus der Zukunft der Erde

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Video: UFOs und Zeitreisen? Ein Forscher sicher: Es sind Historiker und Touristen aus der Zukunft der Erde! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Video: UFOs und Zeitreisen? Ein Forscher sicher: Es sind Historiker und Touristen aus der Zukunft der Erde! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten wird hinter dem UFO-Phänomen eine außerirdische Intelligenz als Urheber vermutet. Wesen von anderen Planeten, die aus uns unbekannten Gründen die Erde und Menschheit mehr oder weniger beobachten und studieren. Doch einige UFO-Forscher sehen das anders. Denn sie vermuten, dass sich dahinter in Wahrheit Zeitreisende verbergen, die aus unserer eigenen Zukunft stammen. Folglich wären es Historiker und Touristen aus der Zukunft der Erde. Doch könnte diese Idee tatsächlich zutreffen?


UFOs: Zeitmaschinen aus unserer Zukunft?

Forscher, Militärs, Regierungen, Laien – sie alle rätseln, woher UAPs/UFOs kommen. Doch kommen sie vielleicht direkt von hier und sind „Maschinen“ für Zeitreisen aus der Zukunft der Erde? Demnach also keine Außerirdischen, wie meist vermutet, sondern Besucher aus unserer eigenen Zukunft?

Neu ist die Spekulation nicht! Denn schon seit Jahrzehnten wird vermutet, dass sich hinter dem seltsame Phänomen der Unbekannten Flugobjekte in Wahrheit Zeitreisende der Erde verbergen könnten. Forschende Historiker oder sogar normale Touristen einer sehr fernen Zukunft. Auch wenn diese Interpretation bei weiten nicht so populär ist, wie jene, dass Aliens dahinter stecken.

Professor Michael Masters ist einer der ganz wenigen Akademiker, die diese Zeitreise-Deutung durchaus favorisieren. Denn er ist sicher, dass eine Manipulation der Raumzeit bei oder an diesem Phänomen zu beobachten ist.

Darüber berichtete vor einiger Zeit auch die bekannte Webseite Space.com. Nur schließen solche Aussagen nicht aus, dass sich dennoch Außerirdische hinter UAPs verbergen könnten. Es wären folglich Besucher aus einer Überwelt, einem Paralleluniversum oder Multiversum, wie ich es seit über 20 Jahren in diversen Büchern dargelegt habe. Und diese Deutung der UFOs schließt durchaus auch andere Phänomene aus der Welt des Unfassbaren mit ein.

Mehr zu diesen faszinierenden Spekulationen (denn nur das sind sie) in diesem Mystery Files-Video vom 9. April 2022.

Bleibt neugierig …

Mystery Files-Video

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Der zeitreisende Oldtimer: Zeitreisen durch die Anderswelt oder Schwindel? (Artikel)

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Portale in die Anderswelt? Der zeitreisende Oldtimer (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Portale in die Anderswelt? Der zeitreisende Oldtimer (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In der Science-Fiction sind Zeitreisen ein überaus beliebtes Thema. Film, Fernsehen und Literatur spielen immer wieder mit allerlei Szenarien von Reisen durch Raum und Zeit. Selbst Wissenschaftler erliegen in diversen Büchern dem Reiz des Themas. Dabei gab es schon vor hunderten und tausenden von Jahren entsprechende Erzählungen über Zeitreisen in oder durch die Anderswelt. Und solche Schilderungen gibt es noch immer, wie dieses Beispiel zeigt.


Zeitreisen und die Anderswelt

Zeitreisen und Reisen durch die Dimensionen von Raum und Zeit sind seit dem Klassiker „Die Zeitmaschine“ von H. G. Wells ein beliebtes Motiv in Filmen und Büchern. Meistens aus dem Bereich Science-Fiction oder Fantasie.

Denn schon Wells unlängst verfilmtes Buch über Zeitreisen gehörte diesem Genre an. Und erschien bereits im Jahr 1895, womit dem Autor ein bahnbrechendes Werk gelang. Obwohl das Thema Zeitreisen an sich grundsätzlich tausende von Jahren alt ist. Denn schon alten Sagen, Mythologien und Legenden berichten von solchen „Reisen“ und Zeitverschiebungen. Meist im Kontext mit Begegnungen mit fremden und überirdischen Wesen, die einer Anderswelt angehörten. Seltener sollen auch nur bestimmte Orte und Plätze solche „Zeitanomalien“ von sich aus bei Menschen hervorrufen können. Ohne Zutun anderer Wesenheiten.

Solche Blicke in die Anderswelt oder dem Verschwimmen der Realitäten sind ein spannendes Welt für Mystery-Jäger. Auf Mystery Files wurde das in zahlreichen Beiträgen bereits thematisiert.

Denkt man an ein Verbindung von Zeitreisen und Auto, fällt jedem wohl nur ein Beispiel ein: Die Zeitmaschine von Dr. Emmett L. „Doc“ Brown aus dem Film „Zurück in die Zukunft“ (1985) und seinen beiden Fortsetzungen. Dort steckt die Zeitmaschine in einem Auto vom Typ „DeLorean DMC-12“. Die Filme sind längst Kult und erfreuen sich einer großen Fangemeinde.

Ein Auto, das durch die Zeit reisen kann, war ein kurioser Einfall in „Zurück in die Zukunft“. Und obwohl auch Wissenschaftler sagen, dass Zeitreisen theoretisch sehr wohl möglich sind, setze Hollywood hier nur Unterhaltung vor.

Begegnung auf dem Highway 167

Dabei soll ein zeitreisendes Auto schon Jahrzehnte zuvor tatsächlich von Zeugen gesehen worden sein. Mit zwei großen Unterschieden. Dieses soll aus der Vergangenheit gekommen sein und nicht aus eigener Kraft als Zeitmaschine wie von „Doc Brown“ genutzt worden sein. Es ist eine jener kuriosen und leider auch nicht belegbaren Berichte aus der Welt der Unerklärlichen Phänomene, über die ich an anderer Stelle bereits berichtete.

Erstmals veröffentlicht wurde sie im damals sehr bekannten „Strange Magazine“ schon 1988 (Nr. 2/1988). Darin berichtete der Autor Ken Meaux in seinem Artikel „Time Traveller“ von einem unheimlichen Erlebnis eines langjährigen Freundes. Meaux schrieb damals einleitend, dass er sich zumindest für den Zeugen verbürgen könne, dessen Namen er nämlich nicht preisgab:

Ich freue mich, ihnen den folgenden Vorfall mitteilen zu können, da ich einen der Beteiligten persönlich interviewt habe und den Vorfall in den letzten sechs Jahren wiederholt mit ihm besprochen habe. L.C. (seine echten Initialen) ist seit fünfzehn Jahren mein Freund, aber als wir uns vor ungefähr sechs Jahren eines Tages zusammen trafen, erzählte er mir von diesem erstaunlichsten Ereignis in seinem Leben, das ihn bis heute verfolgt.“

In dem Bericht heißt es, dass „L. C.“ am 20. Oktober 1969 gegen 13:30 Uhr mit seinem Geschäftspartner „Charlie“ (Pseudonym) zwischen den Orten Abberville und Lafayette im US-Bundesstaat Louisiana den Highway 167 in Richtung Lafayette befuhr.

Es sei ein strahlend schöner Tag gewesen, bis ihnen 24 Kilometer vor Lafayette in einiger Entfernung ein ungewöhnliches Auto in einiger Entfernung auffiel. Es war ein sehr langsam fahrender Oldtimer, der sich beim Näherkommen als perfektes Stück Geschichte erwies. Er sah aus, als sei er neu oder wenigstens in liebevoller Arbeit von Grund auf restauriert worden. Als stamme es aus einem Ausstellungsraum, obwohl es Jahrzehnte alt war, wie sie laut Meaux anmerkten.

Der verschwundene Oldtimer

Die beiden fuhren langsamer, um einen Blick auf die Kostbarkeit zu werfen und stellten überrascht fest, dass das Nummernschild die Jahresangabe 1940 zeigte. „Dies war höchst ungewöhnlich und wahrscheinlich illegal“, heißt es dazu weiter.

Als „Charlie“ und „L.C.“ den langsamen Oldtimer überholen wollten, sah „L. C.“ vom Beifahrersitz aus, dass eine ebenso altmodisch gekleidete Frau mit Pelzmantel und Federhut den Wagen steuerte. Auf dem Soziussitz stand ein ebenso sonderbar bekleidetes Kind. „Möglicherweise ein kleines Mädchen.“




„L. C.“ und sein Fahrer überholten nun den Wagen. Als sie mit ihrem Auto auf gleicher Höhe waren, blickte „L. C.“ zu der Fahrerin herüber und sah, dass diese scheinbar vollkommen aufgelöst war. Sie blickte hin und her und schien große Angst zu haben. Sie konnten „den lebhaften Ausdruck von Angst und Panik im Gesicht der Frau“ deutlich erkennen, da sie „fast kriechend neben ihr her fuhren“. „L. C.“ rief ihr zu, ob sie Hilfe brauche und er ihr irgendwie helfen könne.

Als die Dame am Steuer des Oldtimers nickte, wies „L. C.“ sie an, sie möge an den Straßenrand fahren. Tatsächlich fuhr sie zum Rand der Straße und machte Anstalten dort zu halten. „L. C.“ und sein Kollege hielten an. Doch als sie sich nach dem antiken Wagen umsahen, war er fort. Nirgends war er zu sehen, weder am Rand noch auf der Straße selbst:

Zu ihrem Erstaunen war das Auto jedoch nicht zu sehen. Denken sie daran, dies war auf einem öffentlichen Highway ohne Nebenstraßen in der Nähe. Kein Ort, um ein Auto zu verstecken. Es und seine Insassen waren einfach verschwunden.

L.C. und Charlie blickte zurück auf den leeren Highway. Als sie gebannt und verwirrt im Auto saßen, war ihnen klar, dass eine Suche vergeblich sein würde.“

Zeitreisen vor Augenzeugen?

Einen Augenblick später hielt ein weiterer Wagen, dem ein Mann entstieg. Dieser fragte „L. C.“ und seinem Kollegen, wo der Oldtimer denn geblieben sein. „Er rannte zu L.C. und Charlie und verlangte verzweifelt eine Erklärung, was aus dem Auto vor ihm geworden war“, so Meaux. Eindeutig konnte er aus einiger Entfernung sehen, wie der Wagen von „L. C.“ neben einem Oldtimer langsam über die Straße fuhr. Seiner Meinung nach schien es, als würden beide Fahrzeuge anhalten wollen. Als aber der Oldtimer den Wagen von „L. C.“ kurz verdeckte, verschwand der Oldtimer spurlos von der Straße:

Vor ihm blieb nur der neue Wagen auf dem Seitenstreifen der Autobahn. Verzweifelt, diesem unglaublichen Anblick Logik zuzuordnen, nahm er sofort an, dass sich ein Unfall ereignet hatte. Tatsächlich hatte sich kein Unfall ereignet (…)“

Keiner der drei Männer konnte sich dieses Erlebnis irgendwie erklären. Niemand schien zu wissen, was geschah und vor allem, wo der alte Wagen mit der Dame und dem Kind geblieben war. Eine Stunde lang suchten die drei Männer nach dem antiken Fahrzeug. Vergeblich.

Erst dachte man daran, die Polizei zu alarmieren, der der dritte Mann „fühlte, dass es sich um eine ‚vermisste Person‘ handelte. Die anderen zwei hielten diese Idee jedoch für unangebracht. So tauschten sie ihre Adressen und Telefonnummern aus und setzten ihre Wege fort:

Jahrelang blieb er mit ihnen in Kontakt, rief nur an, um über seinen Vorfall zu sprechen und noch einmal zu bestätigen, dass er gesehen hatte, was er hatte.

Zeitreisen durch Zufall?

Dieses seltsame Erlebnis der drei Männer erweckt den Anschein, dass sie durch eine „Pforte“ in die Vergangenheit gelangt sind. Oder zumindest in eine frühere Zeit blicken. Oder umgekehrt. Dass also die Frau und das Kind in die Zukunft schauten oder sogar „versetzt“ wurden. Beide Spekulationen über solche Zeitreisen setzten natürlich die Möglichkeit einer „höheren Dimension“, einer Überwelt, voraus, durch die es möglich ist, Zeitbarrieren zu überwinden oder zu überblicken.

Eine Halluzination ist eher unwahrscheinlich, da auch ein hinter „L. C.“ und seinem Kollegen befindlicher Autofahrer die Szene sah. Dies würde bedeuten, dass zwei Menschen identische „Visionen“ hatten, die von einem ihnen bis dahin fremden und weiter entfernt fahrenden Mann ebenfalls gesehen wurden.

Die banalste Erklärung, nämlich, dass der Oldtimer schlicht ein liebevoll restauriertes Liebhaberstück war, dessen Fahrerin passend zu ihrem Wagen gekleidet war, ist ebenfalls unzureichend. Zwar sind solche Sammlerwagen auch mit entsprechend gekleideten Insassen auf den Straßen nicht unbekannt, aber eine Erklärung dafür, dass der dritte Zeuge den Wagen hat verschwinden sehen und niemand ihn danach auf der Straße oder daneben fand, ist dies nicht.

Portale durch die Anderswelt und schlechter Witz?

Noch banaler ist, wie bei so vielen Berichten dieser Art, dass hier ganz einfach ein Schwindel vorliegt. Entweder, weil Ken Meaux sie sich für das Magazin ausgedacht und seinen Freund „L. C.“ erfunden hat. Oder aber, Meaux wurde von seinem langjährigen Freund selber auf die Schippe genommen. Hierbei stellt sich die Frage, warum der Zeuge noch immer anonym ist (soweit ich weiß)?

Parallele Universen? Reisen vorwärts und rückwärts in der Zeit? Fake-News oder Schwindel? Portale durch die Anderswelt? Blicke durch die Zeit? Erfahren werden wir es wohl nie. Doch schon Meaux hatte in seinem Artikel 1988 abschließend interessante Gedanken dazu:

Was wäre, wenn sie aus der Vergangenheit stammte und in der Zeit vorwärts ging und sie jetzt eine alte Dame ist, die noch heute lebt (…)

Was wäre, wenn sie aus der Vergangenheit gekommen war, in der Zukunft aufgetauchte und nicht in ihre Vergangenheit zurückgekehrt war. Die Zeitungen von 1940 würden über das Verschwinden einer Mutter und ihres Kindes an einem kalten Oktobertag rätseln (…)“

Video-Auswahl zum Thema

Video vom 17. August 2019 auf Mystery Files

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Video vom 18. Oktober 2018 auf Mystery Files

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Video vom 28. August 2015 auf Mystery Files

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VIDEO: Gerüchte um den 2023 kommenden Indiana Jones 5: Geht der Mystery-Jäger „Indy“ darin auf Zeitreisen?

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VIDEO: Gerüchte um den kommenden Indiana Jones 5: Der Mystery-Jäger "Indy" als Zeitreisender? (Bilder: gemeinfrei & Paramount Pictures / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Gerüchte um den kommenden Indiana Jones 5: Der Mystery-Jäger „Indy“ als Zeitreisender? (Bilder: gemeinfrei & Paramount Pictures / Montage: Fischinger-Online)

Der Kult um den Mystery-Jäger und Archäologie-Professor Indiana Jones geht 2023 weiter. Und längst kursieren Spekulationen um den neuen Film mit dem Helden „Indy“ und deren Handlung. Denn Fotos vom Dreh sollen Hinweise dafür geben, dass es bei „Indiana Jones 5“ um Zeitreisen geht. Kann das sein?


„Indiana Jones 5″ kommt 2023

Indiana Jones ist seit Jahrzehnten Kult! Und so soll auch die Filmreihe 2023 fortgesetzt werden. Der geplante 5. Teil mit dem Mystery Jäger „Indy“ sorgt dabei schon jetzt für Spekulationen unter den Fans. Der Grund sind einige wenige Fotos vom Dreh von „Indiana Jones 5“, anhand derer über die Handlung des Filmes spekuliert wird.

Denn auf den Fotos vom Set sieht man nicht nur den Helden Jones alias Harrison Ford in Aktion, sondern auch Römer. Genauer gesagt römische Soldaten (Legionäre), die offensichtlich in ein Kampfgeschehen verwickelt sind. Andere Bilder zeigen Römer auf einer Galeere. Wie aber kommen lebende Römer in den neuen Film aus Hollywood? Bisher fanden sie sich nicht in den „Indy“-Kult-Filmen, in denen sich mit Vorliebe mit Nazis prügelt.

Video vom 22. Oktober 2021 auf Mystery Files

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Hier spekulieren Fans nun, dass „Dr. Jones“ vielleicht eine Zeitreise machte! Zumal Fotos, die „Indy“ nach einem Absprung mit dem Fallschirm zeigen, in der selben Landschaft wie die Aufnahmen mit den Römern gemacht worden sein sollen. Oder sind es nur Rückblenden?

Zeitreisen bei Indiana Jones? Immerhin wissen wir seit dem Teil 4, das bei „Indy“ nichts mehr unmöglich zu sein scheint. Was die Fans noch auf den Fotos vom Set entdeckten, dass für eine Zeitreise sprechen könnte, erfahrt Ihr in diesem Video vom 22. Oktober 2021.

Bleibt neugierig …

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Eine Zeitreise am Rhein: Der zeitreisende Mönch vom Kloster Heisterbach im Siebengebirge

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Eine Zeitreise am Rhein: Der zeitreisende Mönch vom Kloster Heisterbach im Siebengebirge (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Eine Zeitreise am Rhein: Der zeitreisende Mönch vom Kloster Heisterbach im Siebengebirge (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten denken Physiker über das Thema „Zeitreisen“ nach. Sie sind sicher, dass theoretisch Zeitmaschinen und damit Reisen durch die vierte Dimension möglich sind. Ein Thema, dass eigentlich vor allem aus der Science-Fiction bekannt, aber längst daraus entwachsen ist. Doch Zeitreisen, Zeitmanipulationen oder schlicht Reisen durch „andere Dimensionen“ kennt die Menschheit seit tausenden von Jahren. In Überlieferungen, Legenden, Sagen und Märchen wird darüber bis heute berichtet. Ausgelöst wurden diese durch die „Macht Gottes“ oder durch „fremde Wesen“. So wie in einer Sage aus dem Siebengebirge am Rhein, wie Ihr es in diesem Beitrag erfahrt.


Zeitreisen

Zeitreisen sind nicht erst sein Albert Einstein bekannt und ein Thema. Vor allem in der Science-Fiction gehören Zeitreisen längst zum festen Bestandteil vieler derartiger Geschichten. Beginnend natürlich mit dem Klassiker „Die Zeitmaschine“ von H. G. Wells aus dem Jahr 1895. Und seit Jahren machen sich theoretische Physiker Gedanken darüber, ob und wie wir eines Tages Zeitmaschinen bauen könnten.

Prinzipiell sind Reisen durch die vierte Dimension möglich. Auch wenn uns heute eine praktische Anwendung mittels einer Art Maschine vor (noch?) ungeahnte Aufgaben und Herausforderungen stellt. In der Vergangenheit sahen das unsere Vorfahren ein wenig anders. Denn es gibt in Sagen, Legenden, alten Texten und Märchen eine Vielzahl an Erzählungen von Menschen, die angeblich durch die Zeit gereist sein sollen.

Bei diesen Berichten war es aber nicht die Leistung eines Menschen selbst, sondern diese Zeitreisen oder Zeitververschiebungen wurden durch „fremde Wesen“ ausgelöst. Zum Beispiel durch den biblische Gott oder Sagengestalten wie Feen oder Zwerge, die dafür verantwortlich waren. Auf Fischinger-Online finden sich zu solchen Reisen durch andere Dimensionen zahlreiche Beiträge und Artikel mit entsprechenden Beispielen aus der Vergangenheit (s. a. HIER) …

Viele dieser altertümlichen Zeitreise-Erzählungen ähneln sich im Kern. Und eigentlich immer heißt es in den entsprechenden Märchen, dass der unfreiwillige Zeitreisende von der eigentlichen Zeitverschiebung nichts mitbekam. Erst im Nachhinein wurden diesen „Temponauten“ bewusst, was mit ihnen geschehen war, und dass sie sich durch die Zeit bewegten. Oft sind es spannende und interessanten Erzählungen, die vor allem in der Grenzwissenschaft aufhorchen lassen.

Kloster Heisterbach und das sagenhafte Siebengebirge

So wie die Legende eines zeitreisenden Mönches aus dem Siebengebirge am Rhein südlich von Bonn.

Dort steht bei Königswinter das heutige Kloster Heisterbach sowie die Ruinen des ursprünglichen Klosters Heisterbach. Eine von dem Orden der Zisterzienser 1189 gegründet Klosterabtei, dessen aufgegebenes Gebäude sie von dem Orden der Augustiner übernahmen. Sogleich begannen umfangreiche Bautätigkeiten, Erweiterungen, Renovierungen und Umzüge der frommen Ordensbrüder.

Erst 1327 war die vollständige Anlage des Klosters fertig. Auf einem heiligen Boden, worauf der frühere Name schließen lässt. Denn das neu erbaute Kloster entstand in Heisterbach, das sie „Tal des heiligen Petrus“ nannten. Ihr Kloster selber nannten sie „Maria im Peterstal in Heisterbach“. Bis heute existiert das Kloster. In einer Landschaft, in der es seit jeher von Sagen und Legenden nur so wimmelt. Etwa über die dort lebenden „Heinzelmännchen„.

Die berühmteste ist hierbei sicher die Sage über einen dort lebenden Drachen auf dem „Drachenfels“ am Rheinufer, die auch mit der legendären Nibelungensage in Zusammenhang gebracht wird. Bis zu sieben Drachen sollen hier einst gehaust haben, so die Legenden.

Heute sind dort die „Burg Drachenfels“, die „Nibelungenhalle“ oder der „Siegfriedfels“ beliebte Wander- und Ausflugsziele. Touristisch erschlossen, gut ausgebaut und selbstverständlich mit einem neu gebauten Ausflugslokal namens „Drachenfelsrestaurant“. Und wer nicht wandern möchte oder kann, der kann seit 1883 mit der „Drachenfelsbahn“ gemächlich von Königswinter den Berg hinauf fahren. Soweit bekannt … sind alle heutigen Touristen auch wohlbehalten von ihrem Ausflug ins Siebengebirge zurückgekommen.

Anders sah es im Mittelalter aus.

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Durch Raum und Zeit

In einer Legende über einen Mönch des Klosters Heisterbach wird erzählt, dass dieser in der Zeit des Kölner Erzbischof Engelbert I. von Berg plötzlich verschwunden sei. Das war also irgendwann zwischen 1215 und 1225. Der fromme Mönch, der in einigen Versionen der Sage den Namen Ivo trägt, ging damals in der Umgebung des Klosters spazieren, um im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt nachzudenken.

Ivo – bleiben wir bei dem Namen – sinnierte darüber, was die Bibel wohl damit meinen könnte, dass für Gott 1.000 Jahre nur wie ein Tag wären. Eine Aussage, die sich im Neuen wie im Alten Testament findet, wo es heißt:

Und ihr sollt wissen, liebe Freunde, dass ein Tag für den Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.“ (2. Petrus 3,8)

Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.“ (Psalm 90,4)

Genau über diese rätselhaften Aussagen zu Gott habe der fromme aber zweifelnde Mönch nachgedacht, als er im Garten des Klosters spazieren ging. Plötzlich aber vernahm der Mönch eine vollkommen unbekannten Vogelstimme. Wie ein Regenbogen habe der Vogel ausgesehen und er folgte ihm immer weiter – bis hinaus in den Wald. Dabei habe er eine Tür des Klosters durchschritten, die ihm bisher nie aufgefallen war.

Gedanken machte er sich nicht und so geriet er immer weiter in den Wald hinein. Entspannt kauerte er sich schließlich unter einem Baum – bis der regenbogenfarbige Vogel mit seinem so lieblichen wie befremdlichen Gesang verstummte. Was er jetzt hörte alarmierte ihn. Es waren die Glocken des Klosters in der Ferne, die zum Gebet riefen. Er muss wohl eingeschlafen sein, wie er dachte.

300 Jahre in die Zukunft

Eilig lief er zurück zum Kloster, konnte aber die Tür, aus der er zuvor hinaus in den Wald ging, nicht mehr finden. Also nahm er den Haupteingang der Abtei, den ein ihm vollkommen fremder Ordensbruder öffnete. Etwas verdutzt lief er weiter in die Klosterkirche, um mit den anderen und bereits alle versammelten Brüdern zu beteten.

Doch auf seinem angestammten Platz saß bereits jemand. Und auch ihn kannte Ivo nicht; er hatte ihn noch nie zuvor gesehen. Als er nun in die Gesichter all der anderen zum Gebet anwesenden Mönche blickte, muss dies ihm einen Schock versetzte haben. Nicht einen einzigen der in der Abtei anwenden Personen kannte er. Und so stellte er sich erst mal den fremden Mönchen mit Namen vor. Womit er für Unruhe unter den frommen Ordensbrüdern gesorgt haben dürfte.

Denn einer der Anwesenden erklärt ihm, dass es in den Tagen von Erzbischof Engelbert von Berg aus Köln einen Mönch mit diesen Namen tatsächlich im Kloster gab. Das sei aber 300 Jahre her. Man wüsste über den Mönch nur, dass er ein gottesfürchtiger aber auch zweifelnder Mann war, der eines Tages im Wald spurlos verschwunden sei. Nie wieder habe man von ihm etwas gehört oder gesehen, wie es auch im Klosterbuch vermerkt sei.

Bis zu diesem Tag, wie die Sage abschließt. Der Mönch habe nun erkannt, dass Gott der Herr über Raum und Zeit ist und sei noch in der Kirche friedlich verstorben. Er war ein Zeitreisender. „Da wird ein großes Gotteswunder klar“, wie es Wolfgang Müller von Königswinter 1881 in Gendichtform schrieb. Denn „er ist’s, der drei Jahrhunderte verschwand“.

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UFOs: Aliens aus dem Kosmos oder Zeitmaschinen und Zeitreisende aus der Zukunft (der Erde) +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: UFOs: Aliens aus dem Kosmos oder Zeitmaschinen aus der Zukunft? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
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„UFO“ steht für „Unidentified Flying Object“, für ein „Unbekanntes/Unidentifiziertes Flugobjekt“. Mehr sagt das Kürzel eigentlich nicht. Und trotzdem streiten sich gerade bei diesen drei Buchstaben die Geister innerhalb und außerhalb der Grenzwissenschaft und UFO-Forschung. Ein gemeldetes UFO kann sich beispielsweise als Hubschrauberlicht, Planet oder sogar Betrug herausstellen – muss es aber nicht. Es kann auch bis in alle Ewigkeit als nicht zu identifizieren in den Archive der UFO-Forschung wandern. Etwas Außerirdisches (einfach gesagt) – das ist 99,9 Prozent die Interpretationen der meisten UFO-Interessierten. Und doch gibt es noch die These, dass sich hinter dem UFO-Phänomen in Wahrheit keine Aliens aus dem All verbergen, sondern Zeitreisende aus der Zukunft (der Erde). Ein Deutungsansatz, der nie wirklich populär war und den ich in diesem YouTube-Video einmal aus der verstaubten Schublade des Vergessens holen möchte.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hier setzten die meisten Interessieren und UFO-Forscher an: Ist ein nicht erklärtes Objekt, das Zeugen gesehen haben wollen, etwa eine außerirdische Erscheinung von Aliens? Eine Art Raumfahrzeug von Außerirdischen?

Etwas Außerirdisches aus dem Universum (vereinfacht gesagt) – so interpretieren die meisten UFO-Fans, -Forscher und –Interessierte das UFO-Phänomen. Und doch gibt es noch die These, dass sich hinter dem UFO-Phänomen in Wahrheit vielleicht keine Aliens aus dem All verbergen, sondern Zeitreisende aus der Zukunft (der Erde). Und die vereinheitlichen Aliens in diesen UFO? Vielleicht Bioroboter oder sogar Menschen der Zukunft!

Ein Deutungsansatz, der nie wirklich populär war und im Laufe der Jahre mehr und mehr in den Hintergrund gerückt ist. Scheint es zumindest. Genauer vorstellt habe ich diese Überlegungen auf Grenzwissenschaft und Mystery Files durch diesen Gast-Artikel HIER.

Darum möchte ich diese Zeitreise-These in diesem Video einmal aus der verstaubten Schublade des Vergessens holen, und Euch hier einmal etwas genauer vorstellen.

Bleibt neugierig …

UFOs: Aliens oder Zeitmaschinen aus der Zukunft? YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Zeitreisen: Zeitreisender Ex-KGB-Agent traf sich mit Aliens im Jahr 4000 – sagt er (+ Videos)

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Zeitreisender Ex-KGB-Agent traf sich mit Aliens im Jahr 4000 - sagt er (Bilder: gemeinfrei/LAF / Montage: Fischinger-Online)
Zeitreisender Ex-KGB-Agent traf sich mit Aliens im Jahr 4000 – sagt er (Bilder: gemeinfrei/LAF / Montage: Fischinger-Online)

Geheime Experimente, Versuche und technologische Entwicklungen gab und gibt es bei allen Regierungen der Welt. Vor allem im Kalten Krieg zwischen Ost und West nahmen diese Geheimprojekte ungeahnte Formen an. Was aber jetzt der Russe Wojnach Djokovic behauptet, klingt schon mehr als bizarr. Freut aber die Boulevardmedien. Er habe als Agent des Geheimdienstes KGB der UdSSR in den 1980er Jahre eine Zeitreise rund 2000 Jahre in die Zukunft gemacht. Als Technologiespion bei zünftigen Aliens für die Sowjetunion.


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Zeitreisen

In der Theorie und in physikalischen Berechnungen und Modellen sind Zeitreisen theoretisch durchaus möglich. Für unzählige Filme und Serien aus Hollywood und der Science-Fiction sind sie schon lange Realität. Seit dem legendären Buch „The Time Machine“ von H. G. Wells, das schon 1895 erschien, ist das Thema nicht mehr wegzudenken.

„Die Zeitmaschine“ von Wells gilt als erste literarische Erzählung über eine Zeitreise. Auch im Zusammenhang mit dem UFO-Phänomen wird die These diskutiert, dass es keine „Alien-Raumschiffe“ sondern möglicherweise Zeitmaschinen aus der Zukunft von uns Menschen selber sind.

KGB-Zeitreisen im Kalten Krieg

Geheimdienste und Militärs der USA und der UdSSR haben im Kalten Krieg mit so allerlei Dingen und Techniken experimentiert. Von Drogenexperimenten an „Freiwilligen“ bis zu Versuchen mit mutmaßlich paranormalen Fähigkeiten von Menschen. Letzteres etwa zum Zweck der Spionage.

Der damalige Maschinenbauingenieur Wojnach Djokovic wiederum geht einige Schritte weiter, wie es beispielsweise die Zeitung „Express“ am 17. Juli 2018 berichtete. Andere englischsprachige Boulevardzeitungen übernahmen das Thema

Djokovic will nach eigenen Bekunden einst ein Geheimagent des KGB gewesen sein. Die UdSSR hätte, so sagt er in einem Video von „ApexTV“, im Kalten Krieg sogar schon die Technologie von Zeitreisen beherrscht, in der er eingeweiht war. So kam es, dass er quasi als Spezialagent für Zeitreisen beim KGB ausgewählt und in die Zukunft geschickt wurde. Aber nicht zu einer Art Vergnügungsreise.

VIDEO: Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / YouTube Screenshot)
VIDEO: Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / YouTube Screenshot)

Seinen Worten nach (und nur das sind sie!) sollte er in der fernen Zukunft so etwas wie „Wirtschaftsspionage“ betreiben. Zumindest war er zur Fortbildung dort, da er die fortschrittliche Technologie der Zukunft studieren und mehr über deren Anwendung erfahren. Mit diesem gewaltigen Zukunfts-Wissen hätte die Sowjetunion im Kalten Krieg mit den USA einen immensen Vorteil erlangen können.

Aliens im Jahr 4000

Irgendwie schien die Mission des super-geheimen KGB-Agenten Wojnach Djokovic gescheitert zu sein. Immerhin zeigt die Geschichte, dass die Russen den Kalten Krieg verloren haben. Eine Zukunftstechnologie scheint demnach Mitte der 1980er Jahre nie den „Ostblock“ erreicht zu haben.

Der angebliche Zeitreisende erzählt weiter, dass er in der Zeitmaschine eingeschlafen sein und im Jahr 4000 wieder erwachte. In einem „großen Kalten Schwimmbecken“, wo ihn fremdartige Wesen in Empfang nahmen. Freundlich seien diese Kreaturen zu ihm gewesen und erforschten daraufhin mit einer „seltsamen Waffe“ sein Gehirn.

Es waren allerdings keine Menschen der Zukunft, sondern Aliens, die vollkommen weiß waren:

Sie waren absolut weiß mit großen Augen. Etwa fünf oder sechs Fuß groß, mit großen Köpfen und kleinen winzigen Mündern mit langen Fingern, aber ohne Fingernägel.

Diese 1,50 bis 1,80 Meter großen Aliens seinen Kolonisten aus dem Kosmos, die seit dem Jahr 3100 auf der Erde siedelten, so Djokovic weiter. So sagten ihm die weißen Außerirdischen:

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Wir haben uns entschieden, auf dem Planeten Erde zu ziehen. Das war im Jahr 3100. Unsere Galaxie ist großartig, aber wir sind mit einer extrem wichtigen Mission hierher gekommen. Wir wollten eine Kolonie der intelligentesten Menschen mit super starken Kräften und Fähigkeiten schaffen.

"Grenzwissenschaft und Mystery Files" von Lars A. Fischinger auf YouTube
„Grenzwissenschaft und Mystery Files“ von Lars A. Fischinger auf YouTube

Ein ehrgeiziger Plan dieser außerirdischen Siedler, der aber gründlich daneben ging. Über 50 Jahre hinweg habe es immer wieder Kriege zwischen ihnen und den Menschen gegeben, da die Menschheit die Fremden nicht akzeptieren wollten. „Sie wollten die Menschheit nicht vernichten“, so KGB-Zeitreisender Djokovic, „sie schickten sie auf einen anderen Planeten“.

In dieser fernen Zukunft sein die Welt „ein Paradies“. Die Aliens hätten „eine große Revolution“ gebracht und der selbsternannte KGB-Agent und Zeitreisende solle zurück reisen und die Menschheit darüber informieren. Wir sollen unsere erde schützen, aber er dürfe nie mehr wieder ins Jahr 4000 zurück kommen, so ein Aliens zu Djokovic …

Zeitreisende unter Zeitvertrag (mit der Regenbogenpresse)

Verrücktes Zeug„, was hier die britische Presse verbreitet. Quelle ist der YouTube-Kanal „ApexTV“, der über „Mystery und Wissenschaft“ berichten möchte. Dort finden sich dutzende Videos mit Interviews von angeblichen Zeitreisenden. Über 50 Videos sind es bis dato allein nur dazu. Auch das mit Djokovic. Zumindest mit jemanden, der anonym und unkenntlich gemacht sich als Ex-KGB-Agenten Wojnach Djokovic und Zeitreisender bezeichnet.

Was aber bei diesen wilden Videos auffällt ist der Umstand, dass die Boulevardzeitung „Daily Star“ bereits mehrfach Videos von diesem Kanal zum Thema machte. Auch und vor allem über „Zeitreisende“. Es scheint sich thematisch also für den Kanal zu lohnen. Das sieht man auch an dem Folge-Video, das einen Tag nach dem Interview mit Djokovic dort hochgeladen wurden.

In diesem ebenso fragwürdigen Video von heute zeigt ein ebenso fragwürdiger Zeitreisender ein Handy-Video von Las Vegas mit fliegenden Autos und futuristischen Gebäuden. Aufgenommen hat es der natürlich unkenntlich gemachte Zeit-Abenteurer im Jahr 2120 bei einer „Top Secret Zeitreise-Mission“.

Auch das hat der britische „Daily Star“ (und andere Regenbogen-Medien) zum Thema gemacht. Und der Aufrufe-Counter bei „ApexTV“ für diese geradezu unverschämten Videos läuft und läuft …

Videos-Auswahl zum Thema Fakes in der Grenzwissenschaft

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Video vom 30. August 2017 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files bei YouTube

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Lars A. Fischinger

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Zeitreisen schon vor 2500 Jahren? Wenn ein Mensch unwissentlich mehr als ein halbes Jahrhundert in die Zukunft reist! (Artikel)

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Zeitreise vor 2500 Jahren?! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)
Zeitreise vor 2500 Jahren?! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)

„Missing Time“, die „Fehlende Zeit“, oder Zeitversetzungen sind schon lange feste Begriffe in der UFO- und PSI-Forschung. Im Zusammenhang mit dem Thema der UFO-Entführungen hat dieses „Missing-Time-Syndrom“ weltweite Berühmtheit erlangt. Vor allem seit den Büchern „Die unterbrochene Reise“ von John G. Fuller 1966 und natürlich dem Buch „Missing Time“ von Budd Hopkins 1981 zum Thema Entführungen durch Außerirdische. Doch gleichgültig ob das Phänomen als „neuzeitliche Hysterie“ belächelt wird, so sind auch in der Mythologie, der Märchen- und Sagenwelt und den heiligen Schriften unserer Ahnen solche Phänomene beschrieben und geschildert. So auch zu biblischen Zeiten, als ein Prophet angeblich durch die Zeit reiste – mit Hilfe Gottes.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Phänomen „Zeit“ und ihre Beeinflussung durch fremde Wesen (Engel, Feen, Elfen, „Götter“, Außerirdische etc.) ist in vielen globalen Überlieferungen zu finden. Die mittelalterliche Märchenwelt kennt dies genauso wie verschiedene andere Mythen oder Begegnungen mit „Geistern“ und ähnlichem. So auch der Prophet Baruch, der nach einem alten Text eine Zeitreise am eigenen Leibe erfahren haben will.

Es gibt heute zwei Versionen der nicht in der Bibel zu findenden Schriften „Apokalypse des Baruch“, die zu den sog. Apokryphen zählen. An dieser Stelle interessiert uns aber ein dritter Text, der den Namen des Propheten trägt und als „Restschrift“ des Propheten angesehen wird. Dieser Text wird „Reste der Worte Baruchs“ oder „Nachtrag zum Propheten Jeremias“ genannt. Diese jüdische Schrift ist heute in verschiedenen Sprachen wie unter anderem griechisch, äthiopisch und slawische überliefert und erzählt über das Leben des biblischen Propheten Jeremia (ca. 647 v. Chr. geboren) um die Zeit von Jerusalems Zerstörung. Trotz umfangreicher Quellen-Texte ist allerdings die genaue Entstehungszeit der Schriften bis heute ungewiss.

Wenn Engel hernieder fahren und Gott mit seinem Propheten einen Plan schmiedet

Die Propheten Baruch und Jeremia waren einst gute Freunde und gingen gemeinsam ihren prophetischen Weg im Heiligen Land. Kurz vor der Zerstörung Jerusalems, so heißt es in der „Restschrift“, trafen die beiden gottesfürchtigen Männer sich auf der Stadtmauer der Stadt. Möglicherweise, weil sie dort die Ankunft eines Himmlischen erwartet haben. Zumindest ertönte bei diesem Treffen plötzlich ein „Trompetenschall“ und …

„…aus dem Himmel kamen fromme Engel mit Fackeln in den Händen, und stellten sich auf die Stadtmauern.“ (3,2)

Baruch und sein Freund Jeremia waren sehr traurig über Jerusalems düstere Zukunft. So nutzten sie diese Gelegenheit, die göttlichen Wesen aus dem Himmel um eine persönliche Unterredung mit Gott zu bitten. Mit mehr oder minder guten Erfolg bzg. der Zukunft Jerusalems.

Im Folgenden gab Gott während dieser Besprechung den beiden Männern aber auch die Anweisung, die Heiligtümer des Tempels von Jerusalem vor den nahenden Eroberern zu verstecken.

Jeremia hingegen plagte noch eine weitere Sorge: Das Schicksal eines äthiopischen Mannes mit Namen Abimelech lag ihm persönlich sehr am Herzen. Der Prophet konnte es nicht ertragen, dass dieser Abimelech das nahende Ende Jerusalems mit ansehen muss, und bat Gott etwas zu unternehmen. Dieser zeigte durchaus Verständnis für die Bitte seines Propheten und erklärte ihm:

Modell der Bundeslade (Bild: L. A. Fischinger)
Modell der Bundeslade: Auch sie sollte gerettet werden! (Bild: L. A. Fischinger)

Schick ihn (Abimelech, LAF) zum Weinberg des Agrippa durch den Bergweg! Und ich verberge ihn, bis ich das Volk zur Stadt zurückgeführt.“ (3,10)

Es ist bereits hier zu erkennen, dass der Herr des Himmels einen Plan hatte, um diesen Abimelech vor dem Untergang zu bewahren. Ganz wie es Jeremia sich erhoffte. Aus diesem Grunde soll der Äthiopier in die nahen Berge geschickt werden, wo Gott ihn dann erwarten würde. Nachdem Jeremia mit dem Herrn diesen Plan abgemacht hatte, „ging der Herr von Jeremias in den Himmel“ (3,13) zurück und die zwei Propheten versteckten die Tempelschätze (Stichwort: Bundeslade …) in der Erde (3,14).

Die Zukunft kann kommen!

„Am anderen Morgen schickte Jeremias Abimelech fort“, so beginnt die eigentliche Überlieferung, die hier durchleuchtet werden soll. „Durch den Bergweg“ musste er einen Korb voll Feigen hohlen, um diesen den armen und kranken Einwohnern von Jerusalem zu geben (3,15-16). Also eine ganz normale Aufgabe für den Abimelech als Freund des Propheten. So sagt es auch der alte Text, in dem es heißt, ahnungslos „ging er weg, wie er ihn hieß“. Abimelech konnte auch nicht ahnen, dass sein Prophet Jeremia zuvor mit Gott einen Plan zu seinem eigenen Schutz geschmiedet habe. Dass in dieser Bergregion bereits Gott auf ihn wartete, konnte er nicht wissen.

Es wurde auch Zeit … und Abimelech verließ gerade noch rechtzeitig die Stadt, so dass er deren Zerstörung und Plünderung (inkl. des Tempels) nicht miterleben musste (4,1ff.). Jeremia wurde mit ins Exil nach Babylon verschleppt und Baruch blieb weinend und trauernd in Jerusalem zurück. Hier heißt es unter anderem, dass Engel des Himmels kamen und ihm „über alles Kunde“ brachten. Mit dieser Feststellung beginnt auch die Überlieferung in dem Buch der griechischen Apokalypse des Baruch ab Kapitel 1, Vers 3. Darin steht geschrieben, dass Abimelech irgendwie „durch Gottes Hand errettet ward“. Wie erfahren wir in dieser Schrift aber nicht …

Der Turm von Babylon - himmelhoch! (Bild: WikiCommons, L. A. Fishcinger / NASA/JPL)
VIDEO: Der weltberühmte Turm von Babylon – Zum Himmel hoch! (Bild: WikiCommons, L. A. Fischinger / NASA/JPL)

Anders in den „Resten“, wo wir mehr über die Ereignisse vor rund 2500 Jahre lesen. Dort wird ab Kapitel 5 berichtet, dass Abimelech weisungsgemäß die Feigen besorgte und sich anschließend erschöpft unter einen schattigen Baum „ein wenig ausruhen“ wollte. „Ein wenig“ ist in diesem Fall aber wohl mehr als untertrieben, denn Abimelech schlief mal eben mehr als ein halbes Jahrhundert. Wir erfahren:

Er legte auf den Korb dabei sein Haupt, und schlummerte so sechsundsechzig Jahre und wachte nicht ein einzig Mal aus seinem Schlafe auf.“ (5,2)

Wie soll man diese Aussage interpretieren, deuten, verstehen oder auslegen?

Zeitreisen können sehr verwirrend enden

An Abimelech selber jedenfalls war das Nickerchen von 66 Jahren spurlos vorüber gegangen. Mehr noch: Als er aufwachte wollte er sogar noch etwas weiter schlummern, da er sich noch immer nicht erholt fühlte. Ganz nebenbei warf er dabei einen Blick auf seine gesammelten Feigen. Zum Glück waren diese „noch saftig“, dass er eigentlich noch etwas hätte ruhen können (5,3-4). Jedoch bekam Abimelech Angst. Angst davor, dass Jeremia ihn bestrafen wird, wenn er nicht bald zurück sei, da er der Auftrag offenbar eilig war.

Also ging er nichts ahnend zurück in Richtung Jerusalem und dachte nicht im Traum daran, dass er 66 Jahre fort war. Doch dies sollte sich bald ändern. An Jerusalems Mauern angekommen machte er nämlich eine überaus verstörende Feststellung:

„Doch kennt er weder diese Stadt, noch ihre Häuser, noch seine eigene Familie. (…) Dies ist gar nicht die rechte Stadt.“ (5,7-8)

Was sollte er tun? Sicher zweifelte auch Abimelech langsam an seinem Verstand. Wo war Jerusalem?

Ich bin verwirrt, weil ich den Bergweg ging. Ich bin gerade aus dem Schlaf erwacht. Der Kopf ist mir noch schwer; ich habe noch nicht genug geschlafen; ich bin verwirrt. Verwunderlich! Wie kann ich nur vor Jeremias sagen, ich sei verwirrt!“ (5,9-11)

So, wie es wahrscheinlich jeder von uns in einem solchen Fall getan hätte, ging er vor die Stadtmauern und „schaute nach den Merkmalen der Stadt“. Da er seine Heimat natürlich gut kannte, bemerkte er aber sehr schnell, dass dieser Ort tatsächlich Jerusalem war. Die Stadt hatte er zweifellos an ihren architektonischen „Merkmalen“ identifiziert. Abimelech glaubte lediglich, dass er sich „verirrt“ haben muss. Also ging er wieder hinein und suchte seine Angehörigen. Doch das half ebenso nichts, da Abimelech kein einziges bekanntes Gesicht in Jerusalem antraf. Als seine Verzweiflung wuchs, ging er erneut vor die Stadt und wartete darauf, dass „der Herr mir diesen Schrecken nimmt“ (5,13-16).

Der durch die "Zeitreise" verwirrte Abimelech (Bild: Archiv W.-J. Langbein)
Der durch die „Zeitreise“ verwirrte Abimelech und der alten Mann (Bild: Archiv W.-J. Langbein)

Als ein alter Mann sich dem traurigen Abimelech vor den Mauern der Stadt nährte, er den Greisen nach den Namen dieser Stadt und den Verbleib seiner Einwohner und der Propheten Baruch und Jeremia befragte, verstand er gar nichts mehr. Der Mann war über die scheinbar wirren Fragen mehr als erstaunt und entgegnete ihm, dass Jeremia und das Volk vor langer Zeit nach Babylon deportiert wurden. Ein Umstand, den natürlich jeder Bewohner kennt!

Die Antwort des Greisen gefiel Abimelech indes überhaupt nicht. Er musste sich sogar zügeln, den Mann nicht zu „beschimpfen“ und zu „verlachen“. Selbst wenn die „Wolkenbrüche“ auf die Erde gefallen wären, hätte die Zeit seiner Abwesenheit „für einen Marsch nach Babel einfach nicht gereicht“, so Kapitel 5 ab Vers 23. Abimelech erklärte dem alten Mann, dass er von Jeremia persönlich zum Feigen holen geschickt wurde, und nur in der Mittagshitze eingeschlafen sei. So war schlicht und einfach überhaupt keine Zeit, um das Volk nach Babylon zu verschleppen. Wie zum Beweis für seine Behauptung präsentierte er dem Greisen seinen Korb mit den immer noch saftigen Früchten. Und dieser war daraufhin mehr als nur erstaunt:

Sieh! Heute sind es sechsundsechzig Jahre, seitdem das Volk nach Babylon verschleppt worden ist. Damit du siehst, mein Sohn, dass dieses wahr, schau auf das Ackerland und sieh! Sie Samen keimen erst. Die Zeit für Feigen ist noch nicht gekommen. Bedenk es wohl!“ (5,30-31)

Bei Gott ticken die Uhren halt anders

Abimelech bemerkte laut dieser Überlieferung nicht, was eigentlich mit ihm geschehen war: Er war vor 66 Jahren in den Bergen unterwegs und schlief bei einer Pause ein. Für ihn war das einige wenige Stunden her. Als er wieder erwachte, war auch seine Ernte noch knackig und nichts schien an dem Nickerchen ungewöhnlich gewesen zu sein. Auf den Feldern der „neuen“ und ihm fremdartig erscheinenden Umgebung keimten das Saatgut jedoch erst Er reiste durch die Zeit.

Abimelech war fassungslos. Dankbar betete er zu Gott, bis ein Engel aus dem Himmelreich kam und ihn nach Baruch, der ja nicht im babylonischen Exil lebte, brachte. Unter Tränen sahen sie sich wieder und konnten nicht begreifen, was geschehen war (Ab Kapitel 6, Vers 1). Aber auch Jeremia, hunderte Kilometer von Jerusalem entfernt, sollte von diesem großartigen Ereignis erfahren. Baruch wusste natürlich nicht, wie er seinem Freund im Exil die frohe Nachricht schnell zukommen lassen konnte. Aber Gott wusste es.

Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: "Rebellion der Astronautenwächter"
Engel waren alles andere als „Engel“: Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: „Rebellion der Astronautenwächter“ (Bild: L. A. Fischinger / Archiv / gemeinfrei / Amra Verlag)

So kam erneute „vom Herrn ein Engel“ hernieder, der dem unlängst greisen Propheten erklärte, dass er sich über den Transport der Nachricht keine Gedanken machen soll. Ein „Adler“ werde kommen, der die Botschaft nach Babylon bringen werde. In Kapitel 7, genannt „Der Adler“, ist uns dieser himmlische Botschafter, der übrigens ganz normal „mit Menschenstimme“ sprach, beschrieben. Dieses „Tier“ informierte Baruch, dass er hierher gekommen sei, um die Botschaft nach Babylon zu überbringen. Was er dann auch tat.

Die Erzählung über diese Zeitanomalie aus dem kleinen Baruch-Text ist überaus interessant. Auch und vor allem für uns Prä-Astronautik-Forscher und -Autoren. Leider finden sich in den entsprechenden Kommentaren keinerlei klärende Erläuterungen zu diesem Ereignis. Es bleibt ganz allein dem Leser dieser Schriften überlassen, was er davon hält. Frommes Märchen der jüdischen Mythologie oder eine Sage mit möglicherweise einem realen Kern, wie ich es als Mystery-Jäger vermute?!

Es steht jedoch absolut außer Frage, dass Überlieferungen über Zeitversetzungen etc. in der Mythologie uralt sind und auch in der mittelalterlichen Sagenwelt auftauchen. Bei Letzterem sogar überaus häufig im Zusammenhang mit der sog. „Anderswelt“ jenseits von Zeit und Raum und den Wesen der Folklore. Wenn man es ganz genau nehmen möchte, enthält schon die Bibel einen Hinweis auf eine andere Zeitlinie der Himmlischen. So heißt es im recht bekannten Psalm 90,4 über Gott:

Denn tausend Jahre sind für dich / wie der Tag, der gestrige, der verging, / wie eine Wache in der Nacht.

Abimelech wurde bewusst bei seiner Suche nach Obst von dem Herrn erwartet. Schließlich trug Gott seinem Propheten Jeremia persönlich auf, dass er ihn in die Berge schicken soll. Als der Äthiopier sich dann kurz hinsetzte und einschlief … entrückte der Herr ihn von der Erde oder „aus der Zeit“. Erst unglaubliche 66 Jahre später soll er dann wieder zurückgekommen sein. Für Abimelech waren es ein paar Stunden, für die Welt Jahrzehnte …

Das uralte Buch "Die Apokalypse des Abraham" erzählt: Engel brachten Abraham in das "All". (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Reiste zwar nicht durch die Zeit aber in das All: Stammvater Abraham. (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)

All dies – Reisen in der vierten Dimension – ist heute nicht mehr nur Spekulation, sondern inzwischen vertreten ernstzunehmende Wissenschaftler die Meinung, dass dies durchaus möglich sein könnte. Science-Fiction sind solche Ideen ohne jede Frage. Ebenso Überlegungen zu Zeitmaschinen. Wobei wir seit Einstein von der Relativität der Zeit wissen. Auch der Physiker und Mathematiker Prof. Stephen Hawking (Universität Cambridge) ist sicher, dass „Zeitreisen grundsätzlich möglich sind“, wie er seit Jahrzehnten sagt. „Grundsätzlich“.

Ob auch Hawking bei seinen Spekulationen und Theorien Baruch gelesen hat? Wie sagt das Buch Ezechiel so treffend:

Sie haben Augen um zu sehen, und sehen nichts“ (Ez. 12,2).

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Erinnerungen an die Zukunft? Interview mit dem Physiker Meltin Tolan: „Zeitreisen sind theoretisch möglich“ und auch Reisen zu anderen Sternen könnte es geben

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Zeitreisen: Theoretisch können sie eines Tages Realität werden (Bild: WikiCommons / NASA/JPL / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Zeitreisen: Theoretisch können sie eines Tages Realität werden (Bild: WikiCommons / NASA/JPL / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Das Thema „Zeitreisen“ ist fester Bestandteil zahlloser Science-Fiction-Storys. Kühen Geschichten über Reisen in die Vergangenheit oder auch Zukunft, die aber auch die Wissenschaft und Grenzwissenschaft interessieren. So auch Physiker, Autor und Wissenschaftskabarettisten Prof. Metin Tolan, der in einem Interview über Zeitreisen, Warp-Technologien und das alternde Universum spricht.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Spätestens seit die britische Autorenlegende H. G. Wells 1895 seinen Roman „The Time Maschine“ („Die Zeitmaschine“, 1904) veröffentlichte, sind Gedankenspielereien um Reisen durch die Zeit in der Science-Fiction nicht mehr wegzudenken. Wer möchte nicht die Zeit manipulieren können oder auch nur mal einen Blick in die Zukunft oder Vergangenheit werfen? Inklusive aller Gefahren, die dadurch (theoretisch) natürlich verbunden sind.

Selbst Jesus Christus bzw. auch die Propheten der Bibel wurden unlängst als „Zeitreisende“ angesehen. Ebenso gibt es die Idee, dass das UFO-Phänomen in Wahrheit eine Art Zeitreise-Phänomen aus der Zukunft der Erde ist. Wobei meiner Meinung nach eher „Dimensionsreisene“ statt Zeitreisende aus der Zukunft der Menschheit dahinter stecken könnten.

Die „Stuttgarter Nachrichten“ haben am 26. Mai 2015 zu diesen Themen ein interessantes Interview mit dem Physiker Prof. Meltin Tolan veröffentlicht. Tolan hatte sich bereits auch in populärwissenschaftlichen Büchern mit der Physik hinter Science-Fiction befasst. Etwa zu „Star Trek“.

Prof. Tolan spekuliert nicht nur über Zeitreisen, sondern auch über interstellare Reisen. „Ich will gar nicht ausschließen“, so Tolan, „dass man in der Zukunft Raumschiffe bauen kann, die Bruchteile der Lichtgeschwindigkeit erreichen“.:

Herr Professor Tolan, sind Zeitreisen nur Utopien in den Köpfen von Science-Fiction-Fans?

Reisen in die Zukunft sind theoretisch ‚relativ‘ einfach. Das sagt uns die Spezielle Relativitätstheorie von Albert Einstein. Im Jahr 1905 hat er herausgefunden, dass Raum und Zeit miteinander zusammenhängen. Die Zeit ist nicht irgendetwas Absolutes und für alle gleich. Wenn man sich schnell bewegt, vergeht die Zeit objektiv langsamer. Man altert auch langsamer im Vergleich zu jemanden, der sich nicht so schnell bewegt.

Angenommen man reist durch das Weltall . . .

. . . nach Alpha Centauri, dem uns mit vier Lichtjahren am nächsten gelegen Stern. Das Licht braucht vier Jahre, um zur Erde zu gelangen. Wenn die Lichtgeschwindigkeit von knapp 300 000 Kilometer pro Sekunde die größte Geschwindigkeit ist, die im Universum erreichbar ist, dann wäre man offenbar mindestens vier Jahre unterwegs. Dem ist aber nicht so. Wenn man sich nämlich mit 99,9999 Prozent der Lichtgeschwindigkeit bewegen könnte, würden auf dieser Reise nur drei Tage vergehen. Tatsächlich würde die Zeit also viel langsamer verlaufen.“ (Hier weiter …)

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