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SETI-Forscher: Vielleicht sind Aliens schon hier. Neue Wege bei SETI, die auch das UFO-Phänomen mit einschließt? +++ YouTube-Video +++

VIDEO: NASA/SETI-Wissenschaftler: Vielleicht sind Aliens schon hier gewesen (Bild: NASA/gemeinfrei / Fischinger-Online)
VIDEO: NASA/SETI-Wissenschaftler: Vielleicht sind Aliens schon hier gewesen (Bild: NASA/gemeinfrei / Fischinger-Online)

SETI sucht nun schon seit Mitte der 1960ger Jahre mit Radioteleskopen nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen. Bisher ohne durchschlagenden Erfolg – und es wurden bisher keine Aliens in den Tiefen des Alls gefunden. Jetzt wurde ein wissenschaftliches Papier veröffentlicht, in dem ein SETI-Forscher der NASA dafür plädiert neue Ansätze bei der Suche nach (intelligenten) Außerirdischen anzugehen. Auch das UFO-Phänomen sollte dahingehend erforscht worden, heißt es in der Veröffentlichung. Neue Wege und erstaunlich offene Denkansätze bei der NASA bzw. bei SETI also, wir Ihr es diesem Video auf YouTube erfahrt!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ganz neue Töne aus der SETI-Forschung! Denn selbst das UFO-Phänomen – die zahllosen UFO-Akten und UFO-Meldungen – sollten genauer untersucht werden. Das zumindest fordert ein Wissenschaftler der NASA.

Vielleicht sind Aliens aber auch längst hier oder hier gewesen, nur erkennen wir sie nicht, so das Papier. Oder das UFO-Phänomen könnte Hinweise auf fremde Intelligenzen aus dem All verbergen …

Neue Wege und erstaunlich offene Denkansätze bei der NASA bzw. bei der Suche nach Leben im All, wir Ihr es diesem YouTube-Video erfahrt!

Bleibt neugierig …

YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wettbewerb ausgeschrieben: SETI-Forscher des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden

Wettbewerb: Wissenschaftler des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online
Wettbewerb: Wissenschaftler des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Am 16. November 1974 wurde das damals größte Radioteleskop der Welt feierlich und vor allem öffentlichkeitswirksam in Betrieb genommen: Das 305 Meter messende Observatorium von Arecibo auf der Insel Puerto Rico sendetet eine ausgeklügelte und durchdachte Botschaft an Außerirdische in das All. Ersonnen von dem SETI-Pionier Professor Frank Drake beinhaltet die sogenannte “Arecibo-Botschaft” der Menschheit codiert zahlreiche Informationen zu unserem Planeten und uns als Spezies. Zum 45. Jahrestag dieser Botschaft der Menschheit wollen die Verantwortlichen von Arecibo 2019 erneut eine Signal an außerirdische Zivilisationen senden. Diesmal aber mit dem Unterschied, dass jeder im Rahmen eines Wettbewerbes seine Nachricht an die Aliens einreichen kann, und die Sieger-Botschaft  dann im November 2019 in das All geschickt wird. Was Ihr tun müsst, um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, was sich die Verantwortlich davon versprechen, was die Medienberichte bisher alle übersahen und was Skeptiker dazu sagen – all das erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Aliens, bitte melden!

Als im November 1974 das Radioteleskop von Arecibo in der Karibik seine Arbeit aufnahm, bewiesen die verantwortlichen Astronomen in zweierlei Hinsicht Weitsicht.

Erstens haben sie eine von dem Astronomen Professor Frank Drake, einer Legende aus dem Bereich SETI und “Suche nach außerirdischen Intelligenzen“, erdachte Nachricht an Aliens in dass All gesandt. Aktiv beteiligt war damals auch der legendäre Astronom und Autor Dr. Carl Sagen, dessen Alien-Buch “Contact” 1999 in die Kinos kam. 1974 war es eine Radiobotschaft in Richtung des 22.180 Lichtjahre entfernten Kugelsternhaufens M13.

Theoretisch könnte dieser Gruß von der Erde dort bzw. in der Umgebung von M13 von einer Zivilisationen empfangen und beantwortet werden. Allerdings erst in 22.180 Jahren, so dass deren Antwort erst in 44.360 Jahren hier ankommen würde, wie es in dem Posting HIER und beispielsweise auch HIER dargelegt wurde.

Und daraus ergibt sich zweitens: Sie haben mit dieser heute weltbekannten “Arecibo-Botschaft” die Themen SETI und außerirdische Zivilisationen weithin bekannt gemacht und in das öffentliche Bewusstsein gebracht. Werbewirksam schaute die ganze Welt damals auf das riesige Teleskop auf der kleinen Insel Puerto Rico.

Wirklich ernsthaft daran geglaubt, das man jetzt nur “einige Zeit” auf eine Antwort von einer fremden Spezies im Kosmos warten muss, hat natürlich keiner der beteiligten Astronomen und Astrophysiker. Auch nicht Frank Drake, dessen legendäre Formel zu Berechnung der Anzahl von außerirdischen technischen Zivilisationen im All, die er auf der ersten SETI-Konferenz 1961 präsentierte, bis heute das Ohmsche Gesetz der (SETI-)Astronomie ist. Bekannt ist sie als Drake-Gleichung oder Green-Bank-Formel.

2019: Eine “neue Botschaft an Außerirdische”

Zum 45. Geburtstag der “Arecibo-Botschaft” an Aliens von 1974 wollen es die SETI-Forscher des Radioteleskop es erneut wagen. Einen “globalen Wettbewerb” haben sie deshalb ausgeschrieben, zu dem die Forscher schreiben:

Anlässlich des 45-jährigen Bestehens der legendären Arecibo-Botschaft wird das Arecibo-Observatorium (AO) 2019 aktualisierte Meldungen auswählen, die von generationsübergreifenden, verschiedenen und internationalen Studententeams erstellt wurden.

(…) Die Herausforderung sucht nach innovativen Ideen, die sich aus einer weltweiten Zusammenarbeit ergeben, die von der Jugend geleitet wird, um eine aktualisierte Botschaft zu definieren, die den intelligentesten und sichersten Weg darstellt, unsere möglichen galaktischen Nachbarn zu begrüßen, die friedliche Nutzung des Weltraums zu fördern und den Raum zu erkunden Spitzentechnologie und wissenschaftliches Wissen sind heute verfügbar.

Gestartet ist der Wettbewerb für die “neue Arecibo Botschaft”, wie die SETI-Astronomen sie schlicht nennen, am 16. November zum 44. Jahrestag. Und fast jeder kann sich in diesem Wettbewerb zur Kontaktaufnahme mit Außerirdischen einbringen, wie es auf der Internetseite des Arecibo Observatorium erhört ist. “Werde Teil der Geschichte”, rufen die Astronomen dort begeistert auf, und suchen durch den Wettbewerb “nach innovativen Ideen, die aus einer globalen Zusammenarbeit von generationsübergreifenden, diversen und internationalen Studententeams” stammen.

Eine “neue Generation von Weltraum-Enthusiasten” soll inspiriert werden, um eine “neue Arecibo-Botschaft zu definieren”. Neu ist ist die Idee eines solchen SETI-Wettbewerb allerdings nicht.

“Globale Herausforderung”

Francisco Cordova, Direktor des Observatoriums vom Arecibo, wird auf der Internetseite der Universität von Zentral-Florida, einem der Betreiber des Radioteleskops, mit den mehr als euphorischen Worten zitiert:

Wenn wir also heute unsere Botschaft zusammenstellen würden, was würde das bedeuten? Wie würde es aussehen? Was müsste man lernen, um die richtige aktualisierte Nachricht von den Erdlingen zu entwerfen? Dies sind die Fragen, die wir jungen Menschen auf der ganzen Welt durch die neue Arecibo-Botschaft stellen – die globale Herausforderung.

Doch ganz einfach wird es den Teilnehmern an dem Wettbewerb auch nicht gemacht. Es können zwar die unterschiedlichsten (kleinen) Teams teilnehmen – von Schulkindern mit ihrem Lehrer bis Studenten mit ihrem Professor – dich diese müssen erst diverse “Puzzle” knacken, die das Observatorium online stellt. Neun Monate haben diese dann insgesamt Zeit, ihre Vorschläge für die “neue Arecibo Botschaft” einzureichen.

Francisco Cordova:

Wir haben einige Überraschungen für die Teilnehmer auf Lager und werden im weiteren Verlauf des Wettbewerbs mehr Details mitteilen. Wir können es kaum erwarten zu sehen, was unsere jungen Leute auf der ganzen Welt erwarten.”

45 Jahre nach der ersten Botschaft ins All, sei es an der Zeit für eine neue. “Unsere Gesellschaft und unsere Technologie haben sich seit 1974 sehr verändert”, so Cordova, was in den Augen der SETI-Astronomen den ganzen Wettbewerb mehr als interessant werden lasse.

Mitmachen kann fast jeder, der unbedingt im kommenden Jahr am 16. November eine Nachricht an außerirdische Zivilisationen senden möchte. Laut Webseite des Observatorium ist Teamarbeit gefragt. Ein Team muss aus mindestens fünf Studenten bzw. Teilnehmern und einem “Mentor” bestehen. Einem Lehrer, Wissenschaftler oder Professor. Natürlich müsse man zuvor mit wissenschaftlichen Methoden und durch Kenntnisse der Weltraumtechnologie das “Gehirn-Puzzle” lösen.

Start ist der 16. Dezember 2018.

Und wozu?

Das Ziel des Wettbewerbes um diese erneute Nachricht an Aliens fasst das Observatorium in knappen Worten zusammen. Und das liest sich ganz anders als in fast allen Medien, die über den Wettbewerb berichtet haben:

Das Hauptziel dieser Aktivität ist die Aufklärung der Jugend über Radioastronomie-Techniken und exoplanetarische Spitzenforschung. Dabei wird die Einzigartigkeit der Arecibo-Observatoriums-Fähigkeiten dargestellt und die Sensibilisierung für die möglichen Risiken erhöht, die mit der Aussendung unbekannter Erdlinge (durch soziale Medien) oder außerirdischen Zivilisationen (durch Funkwellen) verbunden sind.”

Hier sind klar drei Ziele benannt: Erstens natürlich die Förderung der Forschung oder schlicht die Begeisterung, an Astronomie & Co. Zweitens möchte man “sensibilisieren”, dass Kontaktversuche oder der Kontakt mit Außerirdischen potentielle Gefahren mit sich bringt. Und drittens, was in den aktuellen Medienberichten nicht erwähnt wird, wolle man Bewusstsein im Umgang mit den Sozialen Medien/Netzwerke schärfen.

Was hier mit der Versendung von Nachrichten von “unbekannten Erdlingen in Sozialen Medien” gemeint ist, ist klar.

Durchaus erstaunlich, dass im Zuge des Wettbewerbes zur Arecibo-Botschaft 2019 gleichzeitig die neue Generation im Umgang mit Nachrichten in Sozialen Netzwerken & Co. “sensibilisiert” werden soll. Nicht nur Botschaften an außerirdische und uns vollkommen fremde Zivilisationen bergen Gefahren – auch Nachrichten in sozialen Medien. Das soll hier vermittelt werden.

Gefahr aus dem All

Dass es theoretisch ohne Zweifel eine Gefahr ist, wenn die Menschheit Nachrichten an Außerirdische sendet, wurde bereits mehrfach auf Grenzwissenschaft & Mystery Files dargestellt (z. B. HIER, HIER, HIER, & HIER). Wer mag schon ahnen, wie uns mutmaßliche außerirdische Völker gesonnen sind, die irgendwann einmal ein solches Signal der Erde empfangen?! Und das hat nichts mit Hollywood zu tun, wo Aliens eigentlich fast immer böse und gewalttätig sind, wenn sie hier ankommen. Beachtete dazu auch dass Video unten.

Wenn es nicht gleich Kampfraumschiffe sind, die uns Menschen ausmerzen wollen, dann sind es vielleicht Mikroorganismen aus dem All. Versehentlich mitgebracht von den Außerirdischen und für diese vollkommen ungefährlich. Für Erdlinge aber tödlich. Wie etwa Krankheiten der Europäer, die sie bei ihren Eroberungszügen auf den amerikanischen Kontinenten aus Europa zu den Ureinwohnern brachten. Ihr Immunsystem war vollkommen wehr- und schutzlos; Millionen starben.

Wie sähe das erst bei Mikroorganismen aus, die von außerhalb der Erde stammen?

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Aufgrund solcher Bedenken sehen Kritiker auch immer wieder Gefahren, wenn die Menschheit Signale an fremde Wesen im All sendet. Wie aktuell bei der neuen SETI-Nachricht von Arecibo Ende 2019. Nicht nur Professor Stephen Hawking warnte zu Lebzeiten bekanntlich vor solchen “Activ SETI” genannten Projekten, auch wenn er fraglos in diesem Zusammenhang die prominenteste Person war.

Leider ist bis dato noch unbekannt, wohin die Nachricht dem Radioteleskop in einem Jahr geschickt werden soll. Sicher nicht erneut zum Kugelsternhaufen M13 wie im Jahr 1974, da diese so oder so noch über 22.000 Jahre benötigt, um dort erstmal anzukommen. Gäbe es aber im Umkreis von eigen Dutzend Lichtjahren um unseren Planeten aggressive Aliens, die technologische zu uns kommen könnten, wären sie schon lange hier.

“Informationsmüll” der Menschheit

Jahrzehnte schon sendet die Erde Radiosignale in das All. Mit voller Absicht an irgendwelche anderen Zivilisationen genauso, wie versehentlich. Wir “müllen” unsere kosmische Umgebung durch TV- Radio- Radar- und Funk-Signale regelrecht zu, die von unserem Planeten ausgestrahlt werden. Bei diesem “Informationsmüll” haben die Außerirdischen vielleicht auch einfach kein Interesse sich bei uns zu melden.

Der Astrophysiker Sebastian von Hoerner drückte dies treffend mit den Worten aus:

Würden sie uns allein an den Krieg- und Terrorberichten der TV-Nachrichten messen, dürfen wir uns über ihr Schweigen wohl kaum wundern.”

In dem eingangs erwähnten Buch “Contact” von Carl Sagan, dessen Verfilmung 1997 mit Jodie Foster als Hautdarstellerin der SETI-Astronomin ihr einen “Golden Globe” als beste Schauspielerin einbrachte, zeigt das sehr drastisch:

Als eine Art Trägerwelle empfangen die SETI-Forscher in “Contact” von den Aliens als erstes TV-Aufnahmen der Eröffnungsrede von Adolf Hitler bei den Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin. Warum? Weil diese Radio- und TV-Übertragungen von damals (tatsächlich) seit 1936 mit Lichtgeschwindigkeit durch das All rasen und im Film von den Außerirdischen empfangen wurden. Friedliche Aliens, übrigens.

Jahrzehntelang reisen also schon längst “Botschaften der Menschheit” durch das Universum. Nicht nur Hitlers Rede.

Übrigens arbeitet die SETI-Astronomin im Film “Contact” zu Beginn am Arecibo-Observatorium auf Puerto Rico.

Video-Auswahl auf Grenzwissenschaft & Mystery Files auf YouTube

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YouTube-Video vom 16. Dez. 2014

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YouTube-Video vom 24. April 2018

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YouTube-Video vom 25. Aug. 2014

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Was denkt Ihr? Und was wäre EURE Botschaft an die Aliens? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Internet für All-le? Neuer Vorschlag von SETI-Forschern bei der Suche nach Außerirdischen: die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden

Ein Vorschlag von SETI-Forschern - die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden (Bild: L.A.Fischinger / NASA/JPL)
Ein Vorschlag von SETI-Forschern – die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)

Die Menschheit sucht nicht nur mit verschiedenen Projekten wie SETI (Suche nach außerirdischer Intelligenz) nach Signalen oder sogar Botschaften von Außerirdischen – sie sende solche an an diese. Seit rund 50 Jahren vergeblicher Suche nach Radiosignalen von Aliens schlagen Forscher von SETI nun vor, dass man doch einfach den Inhalt des Internet mittels Lasertechnologie an die vermuteten Außerirdischen schicken könne. Sie haben diese Fremden ein umfassendes Bild von der Menschheit. Wäre das aber ratsam?

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahren finde ich die Frage spannend, was bei einem Alien-Kontakt (physisch oder via SETI) mit der Menschheit wohl geschehen wird. Auch auf diesen Blog-Seiten habe ich darüber mehrfach berichtet.

Gleichfalls fragte ich mich bereits im Zusammenhang mit “Entführungen durch Außerirdische“, warum diese Aliens nicht einfach das Internet herunterladen. Immerhin, so eine sehr gängige Idee zu diesen UFO-Entführungen, sollen diese den Fremden dazu dienen, die Menschheit zu studieren und kennenzulernen etc.

Nun hat Dr. Seth Shostak, der Leiter des SETI-Projekt und “Inventar” entsprechender TV-Dokumentationen zum Thema Aliens, vorgeschlagen, dass man den Inhalt des Internet in das Universum senden sollte. Als Nachricht an die Außerirdischen, die sich so ein sehr umfassendes Bild von der Menschheit auf der Erde machen können. Botschaften an andere vermutetet Zivilisationen im All zu senden, nennt sich “Active SETI” – und ist mehr als umstritten.

Braucht und will das Universum überhaupt das Internet der Menschheit?

Dazu schrieb ich am 10. Februar in einem Artikel auf diesem Blog:

Dabei stellen sich aber eigentlich drei Fragen:

1. Haben die Forscher des SETI-Projektes eigentlich das Recht, für die ganze Menschheit zu sprechen und für die Erde eine Nachricht in das Universum zu schicken?

2. Was soll eigentlich diese Botschaft der Menschheit an die Außerirdischen beinhalten?

3. Setz sich die Erde mit dieser SETI-Botschaft nicht der Gefahr einer Alien-Invasion oder ähnlichem aus?

,Active SETI’ könnte das Ende der Menschheit bedeuten

Eine Botschaft der Menschheit an intelligente Aliens im Kosmos kann ohne Zweifel ,nach hinten los gehen’. So, wie es Astronomie-Legende Prof. Dr. Stephen Hawking unlängst sagte, als er den Kontakt mit Außerirdischen mit der Ankunft der Europäer in Amerika und dem Schicksal der dortigen Ureinwohner verglich.”

In der Tat wissen wir nicht, ob und wie solche fremden Wesen im Universum denken und handeln. Vom friedfertigen “Kosmischen Club der Welten” bis zu “Killer-Aliens” ist tatsächlich alles denkbar.

Nun also die Idee des SETI-Fortschers Seth Shostak via Laser das WWW in den Kosmos zu versenden. Von Datenschutz sprach er aber nicht, meine YouTube-Videos kann er jedoch gerne nehmen … Aber Scherz beiseite:

Wäre tatsächlich der gesamte Inhalt des Internet dazu geeignet, einer anderen intelligenten Spezies im All ein erstes Bild der Menschheit zu vermitteln? Oder würden diese Außerirdischen nach dem Empfang der Botschaft der Menschheit nicht vielleicht doch zu sich sagen:

“Seht ihr – wir sind doch die einzige Intelligenz im All!” …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

 

Links zur Grenzwissenschaft:

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SETI-Forscher belauschten gezielt neu entdeckte Exoplaneten nach Alien-Signalen – Vergebens.

Am Ende unseres Buches “Die Akte 2012 – Wahn und Wirklichkeit” schrieben wir bzg. der “grossen Wende 2012”: Kann es sein, dass die NASA-Weltraumteleskop-Mission “Kepler” die “grosse Wende” bringen wird? Ds weiss bis heute natürlich keiner. Jedoch hat die Planeten-Such-Mission eine Flut an neuen Welten in den weiten des Kosmos gesucht. SETI-Forscher haben nun einige Erde 2.0-Kandidaten auf Signale einer außerirdischen Zivilisation abgehorcht. (Bisher) vergeblich!

Von Markus Becker

Noch in den achtziger Jahren hielten Wissenschaftler die Suche nach Außerirdischen für das Geschäft von Spinnern: Die Existenz eines kleinen, lebensfreundlichen Gesteinsplaneten wie der Erde erschien als derartig unfassbare Verkettung von Glücksfällen, dass die Hoffnung auf eine zweite Erde in den Tiefen des Alls vergeblich erschien. Sogar die Existenz irgendeines weiteren Planetensystems außer dem unseren galt als unwahrscheinlich.

Inzwischen ist die Suche nach den Alien eine ernste Wissenschaft (hier). Vor wenigen Jahrzehnte war das noch ganz anders! Auf diesem BLOG hatte ich bereits kurz darüber berichtet, als es bei “Wer wird Millionär” auf RTL im September 2012 zu einer SETI-Frage kam: hier

Zum Thema


  Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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Erstkontakt mit außerirdischen Zivilisationen: Was dann? Podcast der ARD Tagesschau über Außerirdische (+ Videos)

Erstkontakt mit Außerirdischen - Was aber dann? - Podcast der ARD Tagesschau (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Erstkontakt mit Außerirdischen – Was aber dann? Podcast der ARD “Tagesschau” (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Wann finden wir Leben im All? Entweder in Form von Mikroben in unserem Sonnensystem oder sogar durch eine Erstkontakt mit Außerirdischen? Und was hätte diese Entdeckung für Folgen für die Menschheit? Wie unterschiedlich könnten diese Folgen sein – je nachdem, wie genau diese Entdeckung von Aliens aussieht? Über solche und ähnlichen Fragen berichte ich seit Jahrzehnten und offensichtlich inzwischen auch immer mehr etablierte Wissenschaftler. Nun hat auch die “Tagesschau” der ARD sich dieses Themas in einem Podcast angenommen, den ich Euch hier vorstellen möchte. Ein “Mystery-Review” mit Aussagen und Ergebnissen, die interessierte “Insider” fraglos bekannt vorkommen.


Leben im All, Außerirdische und UFOs

Sich in der Öffentlichkeit oder auch nur im Freundes- und Bekanntenkreis dazu zu bekennen, dass man sich mit Leben im All, Aliens oder außerirdische Zivilisationen beschäftigt, war bis vor einigen Jahren ein “rotes Tuch”. Im Handumdrehen wurde man von der Öffentlichkeit oder all jenen Personen, die keine Ahnung von der Materie haben, als “Spinner” stigmatisiert.

Für etablierte Wissenschaftler durchaus eine heikle Gratwanderung, da schnell der gute Ruf in Gefahr war. Schnell wurde das Thema Außerirdische oder Leben im All mit UFOs in einen Topf geworfen. Obwohl es grundsätzlich zwei vollkommen verschiedene Themen sind, worauf auf diesem Blog in den letzten Jahren immer wieder hingewiesen wurde.

Dass sich schon seit Jahrzehnten auch sogenannte ernsthafte Forscher, Institute und Organisationen mit dieser Materie beschäftigen, ist allerdings alles andere als ein Geheimnis. Nur war dies nicht im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Bis heute haben Außerirdische das Stigmata von Science-Fiction und UFOs für den Laien. Und tatsächlich ist es auch so, dass beispielsweise Astronomen und Forscher, die Leben im All oder außerirdische Zivilisationen suchen, mit UFO-Forschung nichts zu tun haben (wollen).

Eine interessante Tatsache ist dabei übrigens , dass der berühmte Astronom Dr. Carl Sagan dem Thema UFOs in den 1960ger Jahren noch anders begegnete, wie in diesem Video HIER darlegt.

Es ist in den letzten Jahren auch verstärkt zu beobachten, dass immer mehr Forscher sich öffentlich Gedanken darüber machen, wie ein Erstkontakt mit Aliens aussehen könnte. Wie Menschen und die Menschheit an sich reagieren oder wie genau dieser erste Kontakt aussehen, ablaufen und zustande kommen könnte. Was wären die Reaktionen in der Politik und hat diese Vorbereitungen für den Fall der Fälle? Welche wirtschaftlichen Auswirkungen wären denkbar und wie handelt die internationale Gemeinschaft?

Überlegungen, über die ich seit Jahrzehnten berichte. In Büchern ebenso, wie in einer Reihe Online-Beiträge. Schließlich lassen sich bei derartigen Fragestellungen die vielfältigsten Szenarien durchspielen, die durchaus nicht nur reine Spekulationen und Phantastereien sind!

Außerirdische im Mainstream

Solche Überlegungen sind seit einigen Jahren aber auch im Mainstream der Wissenschaft angekommen. Obwohl es sie schon vor Jahrzehnten gab – etwa im Rahmen diverser SETI-Projekte -, werden diese inzwischen auch in populärwissenschaftlich Büchern und TV-Dokumentationen vorgestellt und durchgespielt. Vorbei die Zeiten, in denen solche Hypothesen ein Fall für Grenzwissenschaftler, Science-Fiction-Fans, Hollywood oder UFO-Freaks waren.

Im Grunde ist der Grundtenor dabei immer identisch: Die Menschheit ist nicht vorbereitet. Die Regierung von Deutschland ebenso wenig, wie die anderer Staaten oder der UN an sich. Im Fall der Bundesrepublik ist es dabei so, dass diese auf politische Anfragen mehrfach selber betonte, keinerlei Pläne oder ähnliches für den “Ernstfall” hat, wie ich es in diesem Buch HIER 2010 aufzeigte.

Auch die “Tagesschau” der ARD hat das Thema nun für sich entdeckt. Als “Flaggschiff der Nachrichten” wurde dort am 2. Juli 2020 der PodcastErstkontakt zu Aliens? Was dann?” veröffentlicht, zum des einleitend heißt:

Mal angenommen, wir entdecken außerirdisches Leben. Wie reagieren die Menschen darauf, panisch oder neugierig? Können wir uns überhaupt verständigen? Und was, wenn uns die Aliens nicht wohlgesonnen sind? Ein Gedankenexperiment.

Zwar sind es nur “Gedankenexperimente im neuen Tagesschau-Podcast”, die passend zum “Welt-UFO-Tag” von den Journalisten Vera Wolfskämpf und Justus Kliss vom ARD-Hauptstadtstudio in Berlin veröffentlicht wurde, doch der Podcast lohnt sich auch für den Kenner der Materie. Aufgrund des Umstandes, dass in den vergangenen Jahren recht viel Material rund um dieses Thema publiziert wurde, fasst der etwa 25-minütige Podcast dieses sehr gut zusammen und spricht deshalb mit einigen Experten.

Die “Tagesschau” auf Alien-Jagd

Der Podcast beginnt mit einer imaginären “Tagesschau”-Meldung, die im Prinzip schon vieles auf dem Punkt bring. Darin heißt es, dass es ein Signal von Außerirdischen empfangen worden sei, dass nach einigen Jahren endlich decodiert werden konnte. Doch diese Botschaft sei bereits 10.000 Jahre alt, heißt es weiter, da sie aus 10.000 Lichtjahren Entfernung gekommen ist. Damit wäre für die Experten unklar, ob diese außerirdische Zivilisation überhaupt noch existiert.

Bekanntlich kann in 10 Jahrtausenden sehr viel passieren. Und sicher auch bei irgendwelchen außerirdischen Zivilisationen.

Weiter heißt es, dass sich die UN nicht einigen kann, ob die Erde eine Antwort senden soll. Die übrigens dann mit Lichtgeschwindigkeit erneut 10.000 Jahren unterwegs wäre. Die imaginäre “Tagesschau”-Sendung bemerkt auch, dass die USA nun im Alleingang eine Antwort an die Aliens schicken würden. Also für sich alleine entschied, dass sie für die Menschheit als Ganzes sprechen kann …

Nachdem der Podcast das Prinzip und die Schwierigkeiten von SETI erklärt, kommt auch der SEIT-Astronom Seth Shostak per Telefoninterview zu Wort. Erneut betont er auch hier, dass ein intelligentes Signal die “Nadel im Heuhaufen” ist, aber es seiner Meinung nach binnen der kommenden 25 Jahren entdeckt werden wird. Das Universum sei einfach zu gigantisch, so die ARD-Sendung. Irgendwo wird es sie schon geben.

Dabei verweist der Podcast auch auf die jüngst veröffentlichte Studie, nach der es theoretisch 36 außerirdische und technologische Zivilisationen allein in unserer Mischstraße geben könnte. Eine reine Zahlenspielerei, wie in diesem Video HIER auf meinem YouTube-Kanal dargelegt (s. 1. Video unten). Recht interessant ist an dieser Studie auch, dass zur Ermittlung dieser Alien-Völker wie üblich die Drake-Gleichung von Frank Drake (s. z. B. HIER) von den Wissenschaftlern herangezogen wurde.

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Eine sehr flexible Formel, wenn man so will.

Zum Beispiel ergaben Berechnungen des Astronomen Duncan Forgan von der Universität Edinburgh mit einer “verfeinerten” Version dieser Formel 2008 etwas ganz anders. Im “International Journal of Astrobiology” bzw. seiner Studie ermittelte und berechnete er die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen in unserer Galaxis mit 37.964,97. Ein “leicht” anders Ergebnis als bescheidene 36 Zivilisationen in unserer Milchstraße, wie man sieht …

Was tun, wenn Außerirdische anklopfen?

Shostak erklärt auch, wie SETI-Wissenschaftler reagieren sollen, wenn ein Alien-Signal empfangen wird. Ob das auch so ablaufen wird, bezweifelt er. Man sollte auch bedenken, dass entsprechende Pläne für SETI-Astronomen auch nur das sind: Für SETI. Für die Gesellschaft gelten diese längst nicht. Ebenso gelten auch keine entsprechenden Vorschriften oder Vorbereitungen für die Regierung der Bundesrepublik.

Diese existieren nämlich überhaupt nicht, da ein solches Szenario zu “unwahrscheinlich” sei, wie es der ARD-Podcast betont:

Für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischen Leben gibt es keine Protokolle oder Pläne.

Wie die Sendung sehr deutlich macht, ist sogar die zuständige Behörde vollkommen unklar. Die ARD-Redakteure habe regelrechtes “Ministerium-Hopping” betrieben, um überhaupt jemanden zu finden, der als Ansprechpartner zur Verfügung stand. Meiner Meinung ein eklatantes Versäumnis. Egal wie unwahrscheinlich es auch sein mag, dass Aliens hier ankommen, ein außerirdisches UFO in Deutschland abstürzt, ein Alien-Objekt entdeckt wird (auf der Erde oder außerhalb) oder eine Botschaft aus dem All empfangen wird.

Rationales Verhalten kann man von Menschen (weltweit) in Ausnahmesituationen nicht erwarten! Der Corona-Hype hat das einmal mehr beweisen. Schon hier hat die internationale Gemeinschaft sowie die Bevölkerung der Länder nicht (immer) an einem Strang gezogen. Details dazu sahen und sehen wir tagtäglich am Fernsehen.

Von Panik bis Begeisterung reicht auch laut dem Soziologen und Autor Michael Schetsche von der Universität Freiburg das Verhalten der Menschen nach dem Erstkontakt, wie er im Podcast-Interview ganz richtig erklärt.

Schetsche hat sich in mehreren Veröffentlichungen mit solchen Fragen und Szenarien befasst, weshalb er gerne als “Exosoziologe” bezeichnet wird. Wobei seine spannenden Gedankenexperimente und Veröffentlichungen fast ausschließlich auf die europäische Gesellschaft bzw. die Industrienationen Anwendung finden. Wirklich global kann einen Erstkontakt niemand annähernd seriös einschätzen, wie ich immer gerne betone.

Sie sind da!

Ob Schetsche oder wer auch immer, einige sind sich dahingehend alle, dass die Menschheit mehr als schlecht vorbereitet ist (s. a. 2. Video unten). Und dabei kommt es auch und vor allem auf die Art des Erstkontakt an, wie auch der ARD-Podcast unterstreicht. Funde von Mikroben auf dem Mars, die vielleicht seit Milliarden Jahren dort leben,  haben ein ganze anders “Gewicht”, als eine außerirdische Raumsonde, die seit 100 Jahren auf dem Mars liegt. Von physisch hier eintreffenden Außerirdischen ganz zu schweigen.

Hinzu kommt die Absicht der Aliens. Was mögen sie wollen? Wie ist die Rechtslage, wenn jemand ein Alien-Objekt zum Beispiel auf dem Mond findet, fragt sich auch Schetsche im Podcast mit der ARD. Grundsätzlich gibt er eine kompakte Zusammenfassung seines Buches “Sie sind da” wieder, das erst Anfang 2020 erschien. In dem er auch UFOs im sinne von Alien-Fahrzeugen und Prä-Astronautik-Ideen thematisiert.

Obwohl UFOs als hypothetische außerirdische Objekte unter einem Bann oder Tabu in der etablierten Astronomie stehen, werden sie von der ARD am Rande erwähnt. Nicht alle Sichtungen von UFOs seinen zu erklären, so die Journalistin Wolfskämpf, doch sei dies nicht Thema der Sendung, wie sie betont. Immerhin.

In jedem Fall sähe ein Erstkontakt mit Außerirdischen für die Menschheit übel aus, so Schetsche. Die Frage ist nur, wie übel genau? Dies richtet sich nach der Art und Weise des ersten Kontakt und damit an der Intensität dieses Ereignisses. Wobei natürlich diese Verhaltensweise nicht eins zu eins auf alle irdischen Gesellschaften, Länder, Regionen, Religionen und Gruppen zu übertragen ist.

Alles in allem ein interessanter Podcast, der in der kurzen Zeit das komplexe Thema gut darlegt. Gerichtet allerdings an den Laien, der sonst mit irgendwelchen Aliens oder der Suche nach Leben im All nichts zu tun hat. Es ist immer problematisch solche Thematiken in den Massenmedien darzustellen. Aber noch mehr Mainstream als die “Tagesschau” der ARD geht wohl nicht mehr (s. d. a. Artikel & Video HIER).

Video-Auswahl zum Thema

Mehr Videos zur Suche nach Leben im All und SETI HIER.

Video vom 23. Juni 2020 auf Fischinger-Online

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Video vom 4. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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SETI und die Suche nach Außerirdischen: “Breakthrough Listen” veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (+ Videos)

SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)
SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)

Die Suche nach Leben im All – sie macht gigantische Fortschritte. Nicht nur bei der Suche nach bewohnbaren Exoplaneten (einer “Erde 2.0”) oder bei der Fahndung nach möglichem Leben in unserem eigenen Sonnensystem. Auch bei SETI, der Suche nach außerirdischer Intelligenz mittels Radioteleskopen und anderen Technologien. Wie berichtet, ist das ehrgeizigste SETI-Projekt derzeit die privat finanzierte Forschungsinitiative “Breakthrough Listen“. Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die systematisch das Universum nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen absuchen. Jetzt hat “Breakthrough Listen” ihre bisher gewonnenen Daten ihrer Suche nach den Außerirdischen öffentlich zugänglich gemacht. Und die Menge der Daten ist gigantisch!


Außerirdische und SETI

Seit Jahrzehnten sucht die Menschheit mit Radioteleskopen nach Signalen aus dem All, die von intelligenten Außerirdischen stammen. Diese Projekte unter dem Kürzel SETI (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) gehen dabei von drei ganz einfachen Voraussetzungen aus:

  1. Es gab oder gibt technologische außerirdische Zivilisationen im Universum
  2. Diese Außerirdischen nutzten oder nutzten zumindest zeitweise Radiowellen
  3. Da Radiowellen sich mit Lichtgeschwindigkeit im All ausbreiten, könnte man diese auf der Erde mit Radioteleskopen empfangen

Über 50 Jahre horcht die Menschheit nun ins All und fand – nichts. Absolutes Schweigen im Universum. Kein Signal aus den Tiefen des Kosmos konnte je eindeutig einem intelligenten außerirdischem Absender zugeordnet werden. Doch vielleicht haben haben wir die Signale der Außerirdischen auch nur verpasst. Um 100, 1.000 oder 100.000 Jahre.

Es besteht unter SETI-Astronomen aber ungebremster Optimums, dass doch eines Tages ein derartiger Beweis für Intelligenzen im All empfangen wird. Man muss nur lange und intensiv genug danach suchen. Um so mehr Sterne und Funkfrequenzen man abhört, um so wahrscheinlicher wird es, dass der große Treffer dabei sein wird. Eine Mammutaufgabe angesichts der Größe des Kosmos und der Vielzahl an möglichen Frequenzen.

Hinzu kommt natürlich der Faktor Zeit. Das Signal muss (absichtlich oder unabsichtlich) in Richtung Erde geschickt worden sein, dass es genau jetzt bei der Menschheit ankommt. Eine außerirdische Zivilisation in 100 Lichtjahren Entfernung, die vor 10.000 Jahren Funksignale in das All und vor allem Richtung Erde abstrahlte, finden wird nicht. Deren Signal wäre vor 9.900 Jahre an unserem Planten angekommen …

“Breakthrough Listen”

Breakthrough Listen“, ins Leben gerufen von dem russische Milliardär Milner, soll diese Signale der Aliens finden. Mit mehreren Radioteleskopen sucht das Projekt den Himmel nach diesen ab. Geleitet von der Hoffnung, dass der große Treffer dabei ist, und wir den ersten Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation haben. Dieser “Kontakt” würde zwar recht einseitig ausfallen, da beispielsweise ein Absender in 1.000 Lichtjahren Entfernung unsere Antwort erst in 1.000 Jahren empfangen könnte, doch immer wüsste wir dann, dass wir nicht allein sind.

Die Initiative hat in den letzten vier Jahren bei ihrer intensiven Suche nach diesen Signalen gigantische Datenmengen angesammelt. Dank der fortgeschrittenen Technologie ist SETI heute nicht mehr mit entsprechenden Projekten zu vergleichen, die in den 1960ger oder auch 1990ger Jahren durchgeführt wurden. Die Automatisierung hat hier längst Einzug gehalten.

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Und so hat “Breakthrough Listen” jetzt bekannt gegeben, dass sie die Öffentlichkeit bei der Auswertung der gewonnenen Datenmengen mit einbeziehen will. Nicht nur ein paar Astronomen und “Künstliche Intelligenz” (KI). Unglaubliche zwei Milliarden Megabyte (= zwei Petabyte) gilt es auszuwerten und nach künstlichen Signalen von Außerirdischen hin abzusuchen. Gleichzeitig muss diese Datenmenge auch von Störsignalen “gesäubert” werden. Also jene Daten, die nicht von Aliens stammen können, da sie beispielsweise von Satelliten und astrophysikalischen Phänomenen stammen (s. a. Video unten).

Damit sind die gewonnen Daten auch für die Astrophysik spannend, die darin beispielsweise natürliche Radioquellen nachweisen können. “Fast Radio Burst” zum Beispiel. Sich sehr schnell und periodisch wiederholende “Radioblitze”, die Astronomen noch immer vor ein Rätsel stellen. Über 70 solcher schnellen “Radioblitzen” haben die Forscher bereits gefunden. Systemadministrator Matt Lebfosky dazu:

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im vergangenen Juni haben wir die Menge der erfassten und öffentlich verfügbaren Daten verdoppelt”, sagte Matt Lebfosky, leitender Systemadministrator von Breakthrough Listen. “Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

Der Großteil der Daten stammt von dem Parkes-Observatorium in Australien und dem Radioteleskop von Green-Bank in den USA, wie “Breakthrough Listen” dazu mitteilte. Sie umfassen ein Frenquenzbreite zwischen 1 und 12 Gigahertz.

Riesige Datenmengen aus dem All

Das Green-Bank-Observatorium ist hierbei so was wie eine Legende der SETI-Forschung. Dort fand 1961 der erste Konferenz zum Thema SETI und die Suche nach Leben im All der Geschichte statt. Auf dieser Tage entwickelte der Astronomen Frank Drake die nach ihm bekannte “Drake-Gleichung” oder “Drake-Formel”, mit der man theoretisch die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen berechnen kann. Die Gleichung ist heute ebenso Legende, wie der SETI-Pionier Frank Drake selber (s. a. HIER, HIER & HIER).

“Das ist die größte Veröffentlichung von SETI-Daten in der Geschichte”, so Andrew Siemion von der Universität von Kalifornien und Chefwissenschaftler von “Breakthrough Listen”. Und auch Juli Milner ist begeistert:

Für die gesamte Menschheitsgeschichte hatten wir eine begrenzte Datenmenge, um nach Leben jenseits der Erde zu suchen. Daher konnten wir nur spekulieren. Jetzt, wo wir eine große Menge Daten erhalten, können wir echte Wissenschaft betreiben – und mit der Bereitstellung dieser Daten für die breite Öffentlichkeit auch jeder, der die Antwort auf diese tiefe Frage wissen möchte .

“SETI@home” von der Universität von Kalifornien in Berkeley kann ebenso zur Auswertung der Daten genutzt werden, so Siemion. Dazu bedarf es nur einen Computer mit Internetzugang, der irgendwo auf diesem Planeten steht. Da aber die gewonnenen Datenmassen so umfangreich sind, können diese nicht mehr so einfach online über das Internet an die Nutzer von “SETI@home” verschickt werden. Supercomputer rechnen diese erst herunter, ohne dass die Sensibilität im Signalspektrum verringert würde, wie die “Breakthrough Listen” mitteilte.

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im Juni letzten Jahres haben wir die Menge der erfassten und öffentlich zugänglichen Daten verdoppelt. Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

 “Wir haben noch keine Außerirdischen gefunden, aber wir setzen dem Vorhandensein einer technologisch fähigen Spezies sehr strenge Grenzen, indem wir zum ersten Mal nach Daten zwischen 4 und 8 Gigahertz im Funkspektrum suchen”, so Siemion.

Ob sich jetzt darunter ein Signal von Aliens befindet – wird sich zeigen.

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Neue SETI-Studie: Sind Außerirdische “spirituelle Wesen” – oder haben sie eine “aggressiv-räuberischen Haltung”? (plus Video)

Neue SETI-Studie: Sind Außerirdische "spirituelle Wesen"? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Neue SETI-Studie: Sind Außerirdische “spirituelle Wesen”? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Studien und Untersuchungen über Leben im All, Außerirdische oder die Suche nach Alien-Zivilisationen gibt es sehr zahlreich. Auch und vor allem rund um den Bereich SETI, der “Suche nach außerirdischer Intelligenz”. Jetzt haben (katholische) Astronomen und Forscher um den “Vatikan-Astronomen” José G. Fundes von der katholischen Universität Córdoba in Argentinien erneut eine entsprechende Studie veröffentlicht. Darin gehen sie im Zuge der Suche nach Leben im All der Frage nach, ob auch Außerirdische “spirituell” seinen. Da jeden Tag mit einem Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation zu rechnen  ist, wäre dies eine fundamentale Frage, so die Forscher. Alles zu dieser neuen und sehr ungewöhnlichen Studie erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Außerirdische Spiritualität im Kosmos

Astronomen, SETI-Forscher und andere Naturwissenschaftler aber auch Geisteswissenschaftler oder Soziologen haben in den letzten Jahrzehnten eine Fülle an Studien rund um diverse “Alien-Themen” veröffentlicht. Derartige Veröffentlichen eichen von der Frage, ob es überhaupt intelligentes Leben im All gibt, bis zu Frage, wie die Menschheit an sich auf einen möglichen Kontakt mit ihnen regiert.

Naturgemäß sind ausnahmslos alle diese Studien und Untersuchungen rein theoretischer Natur.

Nicht anders der am 28. Juni 2019 im Journal “Thology and Science” (vol. 17, 2019) veröffentlichte Artikel “Searching for Spiritual Signatures in SETI Research” von José G. Funes und seinen Koautoren. Darin gehen die Autoren vor allem der frage nach “ob wir in einem spirituell freundlichen Universum” leben:

Die Suche nach außerirdischer Intelligenz (SETI) geht davon aus, dass wir in einem intelligenzfreundlichen Universum leben. Aber leben wir in einem spirituell freundlichen Universum? Wir beziehen die spirituelle Suche in einen neuen multidisziplinären Ansatz für SETI ein. In einem Gedankenexperiment betrachten wir zwei Arten von fremden Zivilisationen, indem wir einen spirituellen Faktor in die Drake-Gleichung aufnehmen. Unter Verwendung der Analogie planetarischer Biomarker und des von Teilhard de Chardin eingeführten Konzepts der Noosphäre schlagen wir zwei spirituelle Marker vor, die die Anwesenheit einer Noosphäre in einem Exoplaneten nachweisen könnten.

Das klingt auf den ersten Blick “esoterisch” oder “religiös”. Zumal vor allem der Astronom José G. Fundes auch in den Mainstreammedien kein Unbekannter mehr ist. Er ist eine Art “Chef-Astronomen des Papst”, auf dem auch auf diesem Blog mehrfach berichtet wurde. Fundes ist nicht nur überzeugter Katholik und steht im Dienst des Vatikan, sondern er glaubt auch an die Möglichkeit von intelligenten Zivilisationen im All (s. a. HIER).

Es ist jener “Astronom des Papstes”, der 2017 Schlagzeilen machte, da er auch Außerirdische taufen würde, wie in diesem Blog-Artikel HIER berichtet.

Liebe Aliens, böse Aliens

Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass sich Astronomen wie Fundes auch über die “Spiritualität von Aliens” Gedanken machen. Eine durchaus philosophisches Thema, weshalb auch Mariano Asla einer der Mitautoren der Studie ist. Asla ist Philosoph an der der Südlichen Universität Chile. Aus diesem Grund haben die Forscher in Argentinien das Projekt “OTHER” gegründet (“Otros mundos, Tierra, Humanidad, and Espacio Remoto”).

Grundlage der Überlegungen von Fundes und seinen Mitautoren ist das spirituell-philosophe Konzept des französischen Geistlichen und Philosophen Pierre Teilhard de Chardin. Er entwarf nicht nur das Konzept des “Noosphere” als eine “Sphäre des menschlichen Geistes und Verstandes”, sondern versuchte auch als einer der ersten Naturwissenschaft, Evolution und Bibel in Einklang zu bringen. Sein Ergebnis was das Buch “Der Mensch im Kosmos” von 1955, das als sein Hauptwerk gilt.

Die Forscher der aktuellen Studie gehen davon aus, dass intelligente und spirituelle Außerirdische verschiedene Erkennungsmerkmale haben müssen, an denen wir sie erkennen. Insgesamt zählen sie 13 Punkte bzw. “Merkmale” dazu auf.

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Zum Beispiel “sollten sie die Fähigkeit haben, Warum-Fragen zu stellen und über die unmittelbare Wahrnehmung der Realität hinaus zu denken”. Außerdem sollten sie ihre Toten bestatten, die Zukunft planen können, soziale Gesellschaften besitzen, Musik und Künste aller Art pflegen oder auch eine Moral und Ethik haben. Ebenso sollten sie sich ihrer Herkunft bewusst sein (wo immer sie auch liegen mag) und einen freien Willen besitzen.

Die Fähigkeit, persönliche Beziehungen untereinander aufzubauen, sowie ein Sinn für spirituell-religiöse Gemeinschaften, der zu einem Bewusstsein für übergreifende kulturelle Formen führen kann.

Das heißt also, dass Fundes und seine Koautoren davon ausgehen, dass “spirituelle Aliens” eine Form der Religion haben müssen oder sollten. Denn, so die Studie weiter, nur spirituelle Außerirdische sind für uns keine Gefahr. Wesen im Kosmos ohne diese und andere “Geistesempfindungen” sind nach ihren Überlegungen wären ganz einfach “aggressiv”.

Außerirdische mit einer “aggressiv-räuberischen Haltung”

Die Autoren der philospophischen SETI-Studie teilen außerirdische Zivilisationen in zwei Grundklassen ein. “Gute Zivilisationen” zeichnen sich beispielsweise wie folgt aus:

Respekt für andere aufstrebende Zivilisationen, Offenheit für andere Ideen oder Organisationen, Bereitschaft kosmische Vision und spirituelle Erfahrung zu teilen.

(…) Dieses Merkmal impliziert die Achtung der Rechte des Einzelnen und der Minderheiten sowie die Verantwortung für die natürlichen Ressourcen auf ihrem Planeten. Sie haben den Wunsch nach anderen Zivilisationen zu suchen, um ihr spirituelles Verständnis zu vertiefen und ihre Erfahrung des Heiligen und ihre spirituell-religiöse kosmische Vision zu kommunizieren.

Dazu kommt, das die verschieden Gruppen auf deren Planeten ihre Differenzen überwinden können um so auf planetarer Ebene “Vereinbarungen zu treffen”. Bis hierher sind das alles Aussagen, die jeder nachvollziehen kann, und die spätestens seit der TV-Serie “Raumschiff Enterprise” jeder Weltraum- und Alien-Fan kennt. Hier nur ergänzt durch die Spekulation, dass Außerirdische nach anderem Leben suchen, um “ihre spirituell-religiöse kosmische Vision zu kommunizieren”.

Deutlich zeigt sich spätestens hier der religiöse Hintergrund der Autoren um José Fundes!

Außerirdische Wesen ohne solche – rein irdischen – ethisch-religiösen Prinzipien haben laut der Veröffentlichung eine “ggressiv-räuberischen Haltung”. Und damit sind sie auch eine potentielle Gefahr für uns Menschen, wenn wir sie nicht rechtzeitig anhand der fehlen “spirituellen Biomarker” erkennen. Ihre Merkmale umreißen die Autoren folgendermapßen:

Das Streben nach Überleben um jeden Preis, auch wenn es erforderlich ist, eine andere Art zu erobern oder zu versklaven.

Der Mangel an Respekt für individuelle und Gruppenfreiheiten und die Tendenz zu diktatorischen Regierungsformen. Die Entwicklung eines absoluten Egos – im Gegensatz zum Altruismus – und Chauvinismus – im Gegensatz zur Offenheit für Vielfalt -, das das System der Bedeutungen und Werte bestimmt. Diese Merkmale könnten von der Angst zum Anderssein getrieben sein und sich in religiösen Fundamentalismus niederschlagen.

Einem solchen Volk von Aliens wollen wir nicht begegnen …

“Kosmische Demut” als Fazit?

José Fundes & Co. betonen, dass ihre Überlegungen von ein irdischen Vorstellungen geprägt seien. Aber sie könnten “dem SETI-Forscher bei der Suche nach spirituellen Biomarkern zugute kommen”, so ihr Fazit. Weiter schreiben sie:

Wir wissen nicht sicher, ob wir jemals Kontakt mit einem spirituellen ET aufnehmen werden. Trotzdem treibt uns die SETI-Suche dazu, das Universum und uns selbst besser zu verstehen. In diesem Bestreben müssen wir unsere geozentrische und anthropozentrische Mentalität beiseite legen, um ein umfassenderes kosmisches Weltbild zu erreichen. Grundsätzlich müssen wir eine kosmisch-demütige Haltung entwickeln.

Wenn wir feststellen, dass andere Erden gemeinsam sind und einige von ihnen Lebenszeichen aufweisen, werden wir endlich die kopernikanische Revolution vollende.

In diesem Zusammenhang sprechen sie von der “kosmischen Demut”, die es angesichts des Universums zu lernen gilt. Ob das irgendein Astronomen der Welt noch lernen muss, ist allerdings stark zu bezweifeln. Ebenso ist es doch sehr zweifelhaft, dass diese Ausführungen SETI-Forschern dabei helfen “spirituelle Biomarker” zu finden. SETI sucht nach Signalen von Außerirdischen und macht da keinerlei Unterschied bei irgendwas. Nichtmal dabei, ob Aliens diese Signale absichtlich an andere Wesen im All ausgesendet haben, oder ob es nur “Signal-Müll” ihrer Welt ist.

So ist auch diese Aussage in der sicher interessanten Ausarbeitung eher Wunschdenken:

Mit Analogien aus der terrestrischen menschlichen Spiritualität soll dieses Modell Astrobiologen helfen, spirituelle Signaturen an Orten außerhalb der Erde zu finden.

Angenommen diese “spirituellen Signaturen” eines endlich gefundenen Signals sind darin nicht zu finden – sollen die Astronomen dann lieber weiter suchen?

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

YouTube-Video vom 28. Januar 2015 bei Fischinger-Online

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