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“Die griechischen Götter waren Außerirdische!” – Captain James T. Kirk und Dr. Leonard “Pille” McCoy erklären in “Raumschiff Enterprise” die Idee der Prä-Astronautik +++YouTube-Video+++

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"Die Götter der alten Griechen waren Außerirdische!" - heißt es in einer Folge der Original-Serie "Raumschiff Enterprise", in der Captain Kirk und Dr. McCoy die Idee der Prä-Astronautik erklären (Bild: gemeinfrei / YouTube-Screenshot / Montage: L. A. Fischinger)"Die Götter der alten Griechen waren Außerirdische!"
“Die Götter der alten Griechen waren Außerirdische!” – heißt es in einer Folge der Original-Serie “Raumschiff Enterprise”, in der Captain Kirk und Dr. McCoy die Idee der Prä-Astronautik erklären (Bild: gemeinfrei / YouTube-Screenshot / Montage: L. A. Fischinger)

“Raumschiff Enterprise” rund um Captain Kirk, “Pille”, Mr. Spok & Co. ist seit Jahrzehnten Kult in der Science-Fiction. Die Originalserie von “Star Trek”, die ursprünglich zwischen 1966 bis 1969 in den USA lief, hat bis heute viele Fans, die die Science-Fiction-Welt des Erfinders Gene Roddenberry begeistert. Die Abenteuer des “Raumschiff Enterprise” liefen erstmals in einer Zeit im Fernsehen, als die Welt mit Fieber der Mondladungen war und als Erich von Däniken 1968  sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” veröffentlichte. Ein weltweiter Erfolg, wie es auch das TV-Weltraummärchen von Roddenberry um Kirk und seine Crew wurde. Und so findet sich in einer Folge von “Raumschiff Enterprise” eine kurze Szene, in der Captain Kirk und Dr. McCoy kurz und auf den Punkt gebracht die Idee hinter der Prä-Astronautik und den Ancient Aliens erklären bzw.. diskutieren …

 

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Das “Raumschiff des Propheten Ezechiel” in der Bibel: Billig-Technologie der Astronautengötter vor 2500 Jahren? +++YouTube-Video+++

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Das "Raumschiff des Ezechiel": Warum besaßen sie Ancient Aliens vor 2.500 Jahren derartige "Billig-Technik"? (Bild/Montage: L. A. Fischinger / gemeinfrei / E. v. Däniken)
Das “Raumschiff des Ezechiel”: Warum besaßen sie Ancient Aliens vor 2.500 Jahren derartige “Billig-Technik”? (Bild/Montage: L. A. Fischinger / gemeinfrei / E. v. Däniken)

“Geiz ist geil!”, redet uns die Werbung eines Elektronik-Marktes ein. Gilt oder galt dieses Motto auch bei den Ancient Aliens, die vor Jahrtausenden hier auf der Erde gewesen sein könnten? Denn bei dem fraglosen Klassiker-Thema der Prä-Astronautik, dem “Raumschiff des Propheten Ezechiel” aus dem Alten Testamt, scheint ebenfalls “Geiz geil” gewesen zu sein. Nach vielen Meinungen innerhalb der Grenzwissenschaft, beschriebt der Prophet Ezechiel in seinen Texten ein außerirdisches Raumschiffes der Astronautengötter. Eine Art “Zubringer-Raumfahrzeug”, wie es 1973 der Ingenieur Josef F. Blumrich rekonstruiert haben will. Wenn dem so ist, warum erscheint uns diese Technologie der Götter der Sterne selbst heute so primitiv? Mehr zu diesen und anderen Fragen rund um das “Raumschiff des Ezechiel” in einem neuen Video auf meinem Grenzwissenschaft-Kanal bei YouTube. Das “Raumschiff des Propheten Ezechiel” in der Bibel: Billig-Technologie der Astronautengötter vor 2500 Jahren? +++YouTube-Video+++ weiterlesen

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Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens der Klimawandel zum Verhängnis? Das “Fermi-Paradoxon” und der Nicht-Kontakt

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Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens Klimawandel und Umweltzerstörung zum Verhängnis? (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)
Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens Klimawandel und Umweltzerstörung zum Verhängnis? (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)

Wenn unsere Milchstraße und das Universum von außerirdischen Zivilisationen zumindest nach einigen Berechnungen nur so wimmelt: Wo sind diese dann alle? Warum finden wir sie scheinbar nicht und warum empfängt SETI kein Signal von Außerirdischen? Dazu gibt es einen ganzen Katalog von Erklärungsversuchen. Eine “neue” These zu diesem “Fermi-Paradoxon” genannten Umstand des Nicht-Kontaktes mit Aliens bringt jetzt ein Astrophysiker in Spiel: Klimawandel und Umweltzerstörung auf ihren Planeten würden die Entwicklung der Außerirdischen bremsen oder sogar stoppen. Wie genau das der US-Wissenschaftler meint, welche weiteren Faktoren eine außerirdische Zivilisation bedrohen und ob das als Erklärung des “Fermi-Paradoxon” ausreicht, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zivilisationen im All

Seit wenigen Jahrzehnten erst hat sich unter Astronomen und Weltraumforschern die Überzeugung durchgesetzt, dass es im Universum von Leben nur so wimmelt. Intelligentes Leben und außerirdische Zivilisationen ausdrücklich eingeschlossen.

Eine Tatsache, die in der breiten Bevölkerung allerdings noch lange nicht angekommen ist. Außerirdische sind für viele Menschen mangels Bildung und Interesse in diesem Bereich weiterhin ein Thema für “Verrückte”, “Freaks” oder “Spinner”. Vor allem auch aufgrund der allgemeinen und falschen Auffassung, dass das Thema Außerirdische dasselbe wie das Thema UFOs ist. Daran hat das Fernsehen und Hollywood eine erhebliche Mitschuld.

Allerdings haben auch all jene etablierten Wissenschaftler “schuld”, die von eben diesem Leben im All immer wieder sprechen. Seien es jetzt Mikroorganismen auf einem Mond oder dem Mars in unserem Sonnensystem, ferne und mutmaßliche bewohnbare Exoplaneten im All oder technologische Zivilisationen von Außerirdische: Nichts davon kann die Weltraumforschung bisher belegen.

Noch nicht. Denn sicher sind sind eigentlich alle, dass es “Sie” da draußen geben muss. Wir müssen sie nur finden (oder sie uns).

Aliens wie Sand am Meer – wo denn?

Wie viele Planeten und Monde in unserer Galaxis oder im gesamten Universum Leben beherbergen, kann niemand auch nur annähernd seriös sagen. Nichteinmal grob schätzen kann man die Anzahl belebter Welten im All. Und das wird auch in fernster Zukunft aller Wahrscheinlich nach immer so bleiben. Wir kennen nicht alle Monde und Planeten im Kosmos, auf denen Leben entstanden sein könnte. Wir werden sie in der Unendlichkeit des Alls niemals alle kennen können. Gleichzeitig können wir auch nicht alle Kandidaten vor Ort untersuchen, um etwa Mikroben oder Alien-Fische nachzuweisen.

Das Universum ist dafür ganz einfach zu groß.

Bei außerirdischen Zivilisationen ist es zwar nicht ganz so aussichtslos, aber dennoch vergeblich. Doch auch hier sprechen Optimisten von “Aliens wie Sand am Meer” im gesamten Kosmos. Und viele seien eben intelligent und haben eine technologische Zivilisation einwickelt. Einige dieser Spezies sind auf dem Stand von uns Menschen – andere vielleicht Millionen Jahre weiter entwickelt.

So nehmen gerne diverse Wissenschaftler die inzwischen schon sehr alte Drake-Gleichung aus den 1960er Jahren dafür vor. Eine Formel (mehr dazu auch HIER, HIER & HIER), mit der man theoretisch die Anzahl intelligenter Alien-Zivilisationen im All berechnen kann. Einige optimistische Ergebnisse dieser Berechnungen zeigen ein Universum, dass voller Zivilisationen ist.

Aber warum finden wir diese doch angeblich so zahllosen Außerirdischen einfach nicht? Obwohl wir beispielsweise seit rund einem halben Jahrhundert mit Radioteleskopen Signale von ihnen suchen schweigt der Kosmos!

Das “Fermi-Paradoxon”

Ein quasi überall bevölkertes Weltall, ohne, dass wir auf der Erde das mitbekommen? Warum?

Genau das fragte sich schon 1950 der berühmte Atomphysiker und Nobelpreisträger Enrico Fermi, nachdem zahlreiche Begriffe aus Wissenschaft und Forschung benannt sind. So auch das “Fermi-Paradoxon”, das eben genau das Problem des Nicht-Kontaktes mit anderen Zivilisationen beschriebt:

Fermi ging davon aus, dass es intelligentes außerirdisches Leben gibt, das technisch hochentwickelte Zivilisationen über Millionen von Jahren aufrecht erhalten kann. In dieser Zeitspanne sollte es mittels interstellarer und intergalaktischer Raumfahrt möglich sein, ganze Galaxien zu kolonisieren – und der Wahrscheinlichkeit nach sollte dies bereits geschehen sein. Dass dennoch die Suche nach den Spuren von Außerirdischen bisher erfolglos blieb, erschien ihm paradox und als Hinweis darauf, entweder die Annahmen oder die Beobachtungen zu hinterfragen.

Rund 70 Jahre ist dieses “Fermi-Paradoxon” nun bekannt und in der Diskussion. Und es ist und bleibt paradox. Obwohl selbstverständlich in der Astronomie und Alien-Forschung verschiedene Parameter angeführt wurden, warum wir bisher alleine bzw. noch nicht besucht worden sind. Man sollte aber dabei aber auch beachten, dass nicht nur keine Alien-Kollonisten zu uns kamen, sondern diese “Anderen” noch nicht mal irgendwas von sich hören ließen.

Das Problem des Nicht-Kontaktes

Beispiele:

  • Außerirdische betreiben ganz einfach keine oder räumlich nur sehr begrenze interstellare Raumfahrt. Aus technischen, wirtschaftlichen oder anderen Gründen – oder weil es für diese schlicht unnötig ist.
  • Alle außerirdischen Zivilisationen sind schon lange Vergangenheit. Es existieren keine mehr.
  • Die Menschheit ist vollkommen allein im All. Wir wären damit die erste “intelligente Spezies”.
  • Aliens leben von unserem Ort im Kosmos aus betrachtet alle zu weit weg. Sie haben uns als Ziel deshalb “nicht auf dem Schirm”.
  • Natürliche Katastrophen haben sie ausgelöscht.
  • Sie haben sich durch Kriege usw. selber ausgelöscht.
  • Die Planeten der Aliens haben eine derart starke Anziehungskraft (“Super-Erden”), dass sie keine Raumfahrt entwickelt haben. Kosten und Ressourcenverbrauch, um erstmal langsam mit Raumfahrt wie Satelliten usw. zu beginnen, sind viel zu hoch (s. a. Video HIER).
  • Alle außerirdischen Zivilisationen ignorieren uns Erdlinge aus mangelnden Interesse absichtlich.
  • Außerirdische haben uns noch gar nicht entdeckt, und wissen nichts von der Menschheit.
  • Sie waren schon längst hier.
  • Die “Anderen” sind schon längst hier.
  • Ab und zu kommen sie mal vorbei.
  • Außerirdische haben durch Weltraummüll eine “Barriere” um ihre Welt geschaffen, so dass sie auf ihrer Welt “gefangen” sind.
  • Alien-Zivilisationen wissen von uns, haben aber untereinander abgesprochen, dass sie uns in Ruhe lassen.
  • Wir erkennen sie gar nicht.
  • Keine außerirdische Zivilisation hat bisher den Sprung zu einer interstellaren Spezies geschafft.

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Wo die Wissenschaft nicht weiter weiß, beginnen die Spekulationen und Thesen. Die genannten Erklärungsversuche des “Fermi-Paradoxon” zeigen dies sehr eindringlich. Obwohl vieles davon nach Science Fiction klingt, ist es das nicht. Science Fiction wird schließlich immer von der nüchternen Wissenschaft beeinflusst. Dann verpackten Hollywood, Autoren & Co. es für den Konsumenten.

Science Fiction vs. Wissenschaft

In der TV-Serie “Raumschiff Enterprise” existiert beispielsweise eine “Oberste Direktive”. Damit ist in der Serie nichts weiter als eine Nichteinmischungsabsprache der handelnden Spezies gegenüber “primitiven Zivilisationen” gemeint. Etwa wenn diese noch nicht die Technologie der interstellaren Raumfahrt erfunden haben, lässt man sie bei “Star Trek” in Ruhe.

Vorstellbar, dass es so was im All wirklich gibt und wir deshalb vor dem “Fermi-Paradoxon” stehen. Genauso vorstellbar aber auch, dass sie schon vor zum Beispiel 14 Millionen Jahren hier waren. Oder uns in 10, 100 oder 10.000 Jahren erst entdeckten. Vielleicht sind alle Außerirdischen in der Galaxis bisher auch nur Steinzeitaliens oder Mikroben …

Alles Thesen. Alles nicht belegbar. Und doch alles durchaus vorstellbar. Inklusive der mit Sicherheit unbeliebtesten Erklärung, dass wir ganz allein sind. Betrachtet man die Diskussionen um außerirdische Zivilisationen und des Problems, dass wir sie bisher einfach nicht finden, sind einige Hypothesen dabei sehr beliebt. Zumindest in den letzten Jahren. Obwohl auch diese nach irdischen Science Fiction klingen, muss es nicht überall so sein.

Zum wäre da die Annahme, dass sie schon lange hier sind, hier waren oder immer mal wieder hier “vorbei schauen”. Verbunden wird dies gerne auch mit der Überlegung, dass sie sich ganz einfach nicht (direkt) einmischen wollen. Wir Menschen sind vielleicht auch sowas wie ein “komischer Zoo” im All: Hin und wieder interessant und unterhaltsam, letztlich aber doch bedeutungslos und langweilig (s. a. Interview mit Lars A. Fischinger HIER).

Eine andere beliebte Idee ist, dass Außerirdische ganz einfach zu weit weg und die Distanzen zwischen den Sternen auch für sie zu gigantisch sind. Vor allem Kritiker der Prä-Astronautik oder auch der UFOs im Sinne von Alien-Fahrzeugen führen das oft an.

Die dritte und überaus beliebte Erklärung des Nicht-Kontaktes ist, dass alle Alien-Zivilisationen inzwischen untergegangen sind. Wann genau ist dabei eher belanglos. Ob vor 1.000 Jahren die letzten Außerirdischen untergingen oder vor 5 Milliarden Jahren spielt dabei kein Rolle. Wir Menschen haben sie schicht und einfach zeitlich verpasst.

Der “Große Filter”

Theoretisch vorstellbar ist in der Unendlichkeit des Universums auch unendlich viel. Immerhin ist das All, soweit wir heute wissen, rund 14 Milliarden Jahre alt. Viel Zeit für viele Ereignisse und Dinge.

Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen betrachte sehr häufig die Entwicklung von solchen Zivilisationen an sich kritisch. Allen voran ist hier der Physiker Stephen Hawking sicher zu nennen. Sie gehen in ihren Thesen davon aus, dass eine außerirdische Spezies sich technologisch bis zu einer Art Scheidepunkt kontinuierlich weiter entwickelt. Irgendwann steht die technologische und parallel laufende biologische Evolution dieser Zivilisationen jedoch an einer Schelle.

Diese Entwicklungsschwelle gilt es zu überwinden, damit eine solche Spezies überhaupt weiter existieren kann. In der Diskussionen wird hier gerne das Risiko der Selbstvernichtung der Außerirdischen genannt. Durch Krieg, Atomaren Holocaust, Killerviren und zahlreiche andere (menschlich) denkbare Katastrophen. Natürlich auch durch verehrende Naturereignisse. Eine Spezies, die zwar einfache Raumfahrt betreibt, eben wie wir, kann beispielsweise einen Killer-Kometen oder riesigen Asteroiden auf Kollisionskurs nicht abwehren. Auch einem Gammestrahlenausbruch oder Supervulkanen wären diese Aliens schutzlos ausgeliefert.

Erst nachdem eine Spezies technologische all diese Hürden meistern und überwinden kann, ist ihre Überleben sicher. Hausgemachte und natürliche Untergänge müssen überwunden oder überwindbar sein. Wie soll eine Spezies den Schritt in den Kosmos schaffen, wenn sie plötzlich von einem Atomkrieg oder Killer-Asteroiden in die Steinzeit zurückgeworfen wird?

Vollkommen logische Überlegungen, die natürlich auch die Spezies Mensch betreffen.

Auch wenn Kriege aller Art gerade von uns Menschen der Erde überaus gerne geführt werden, kann das bei Aliens durchaus auch so sein. Falls nicht, bleiben die überall im Weltraum vorhandenen natürlichen Gefahren. Forscher sprechen hier auch von einem “Großen Filter” in der Entwicklung von Zivilisationen. Einige Spezies überleben die Kinderkrankheiten ihrer Zivilisation und werden von kosmischen Ereignissen verschont, andere nicht.

Klimawandel bei den Außerirdischen

Haben Außerirdische sich nicht alle selber umgebracht oder in die Steinzeit zurück katapultiert und wurden auch von natürlichen Weltuntergängen verschont, steht ihnen das All offen. So die einhellige Meinung unter den Astronomen. Würde eine technologisch fortschrittliche Spezies dann von einem Kometen oder Asteroiden in ihrer Existenz bedroht, würden diese Aliens es verhindern können.

Um so weiter der Fortschritt, um so mehr können sie sich wehren und dadurch immer weiter entwickeln. Eine Aufwärtsspirale, wenn man so will. Denken wir den Extremfall, dass deren Sonne untergeht und die Atmosphäre ihrer Welt deshalb verbrennt, finden diese Super-Aliens auch dafür eine Lösung.

Der Astrophysiker Adam Frank ist mit seinem Buch “The Light of the Stars” vom Juni 2018 bisher einer der letzten Forscher, die das Thema des “Großen Filters” genauer betrachtet haben. Er führte den Klimawandel als einen weiteren Aspekt an, der allerdings keinesfalls neu ist. Frank beruft sich ausdrücklich auf vorherige Pioniere der Alien-Forschung wie etwa Frank Drake oder Carl Sagen.

Populär brachte Frank vor allem den Klimawandel unserer Erde mit Blick au außerirdische Zivilisationen ins Spiel. Wie es sein Untertitel “Außerirdisch Welten und das Schicksal der Erde” schon verrät, zieht Frank eindeutige Verbindungen zur aktuellen Weltlage und potentiellen Alien-Welten. Denn auch ein Wandel das Klimas kann für die Entwicklung einer Zivilisation auf ihren Planeten ungeahnte und hinderliche Konsequenzen haben. Hier sei die Menschheit “kosmische Teenager”, so Frank.

Verwundern sollte das nicht. Ein Klimawandel, gleich ob von Menschenhand, Alienhand oder natürlich, kann für eine planetar gebundene Zivilisation das Aus bedeuten. Zumindest wird es für die betroffene Spezies weit Wichtigeres geben als groß angelegte Raumfahrt. Durchaus eine Aussage, die man schon heute bei Raumfahrt-Kritikern auf diesem Planeten antrifft.

Wer aber keine oder kaum Energien und Technologien in Raumfahrt & Co. investiert, wird im “Großen Filter” des Kosmos stecken bleiben. Ergebnis mit Blick auf das “Fermi-Paradoxon” wäre, dass diese Zivilisation vor uns verborgen bliebe. Zumindest bis diese vielleicht eines Tages ihren Klimawandel überwunden  oder sich nach einem Ende ihre “kosmischen Teenager-Zivilisation” neu entwickelt hat.

Sind das wirklich Erklärungen?

Jeder einzelne Punkt der Interpretationen des “Fermi-Paradoxon” ist nachvollziehbar und möglich. Und doch erklärt nicht einer davon das Problem des Nicht-Kontaktes und das Schweigen aus dem All wirklich zufriedenstellend.

Auch hier kommt wieder die gewaltige Größe des Weltraum ins Spiel. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass alle angeblich so zahllosen außerirdischen Zivilisationen noch zu primitiv sind, sich vernichteten, uns nicht gefunden haben, die Erde ignorieren usw. Auch die Annahme, dass eine Kombination aus allen Punkten für das “Fermi-Paradoxon” verantwortlich ist, ist nicht unbedingt stichhaltig. Zumindest auf den ersten Blick.

Bei Milliarden und Abermilliarden Planeten im All sind die allermeisten unbewohnbare und lebensfeindliche Welten. Planeten deren Klima, Sonnenorbit und zahllose andere damit verbundene Faktoren die Entwicklung einer Zivilisation vollkommen unmöglich machen. Selbst der größte Alien-Fan kann diese Tatsache nicht ignorieren. Zum Glück bleiben aber immer noch genug Welten über, auf denen das sehr wohl möglich war oder ist.

Eine außerirdische Spezies um einen Stern in 10 Millionen oder sogar Milliarden Lichtjahren Entfernung ist für uns unfassbar. Allein den Stern dieser Aliens sehen wir so, wie er vor Millionen oder Milliarden Jahre einmal aussah. Da gab es diese Zivilisation vielleicht noch gar nicht bzw. nicht mehr. Wir haben aber auch Nachbarn im All, die nur einige dutzend oder ein paar hundert Lichtjahre von uns entfernt sind. Warum finden oder besser gesagt hören wir diese nicht?

Da SETI mit Teleskopen seit nunmehr über 50 Jahren das All nach Alien-Signalen vergeblich absucht, kann das nur Folgendes beuten.

Nachbarn im Kosmos und das “Fermi-Paradoxon”

Eine technologische Spezies in unserer Nachbarschaft kann zeitlich und räumlich nicht passend existieren. Wir müssten ihre Signale mit unseren irdischen Radioteleskiepen längst entdeckt haben.

Wären diese Aliens 100 Jahre von uns weg und haben zu dieser Zeit oder auch davor Signale von ihrer Welt in das All abgestrahlt, müssten wir sie längst empfangen haben. Auch unsere irdischen Signale sind bereits Jahrzehnte weit in das all vorgedrungen. Bei einer außerirdischen Zivilisation wäre das nicht anders. Längst hätten wir von diesen kosmischen Nachbarn etwas gehört. Haben wir aber nicht.

Pessimisten und vor allem SETI-Kritiker argumentieren genau so. Demnach wären die Fremden im All einfach viel zu weit weg, als das wir sie finden. Im Prinzip würde das auch das “Fermi-Paradoxon” erklären. Allerdings nur bei oberflächlicher Betrachtung und damit letztlich auch wieder nicht.

Aliens, die nur 100 Jahre von uns weg sind, können sehr wohl unabsichtlich Signale ausgesendet haben, die auch die Erde erreichten. Wir haben sie ganz einfach nicht gehört. Vielleicht da wir auf einer anderen Frequenz gesucht haben. Auch möglich, dass wir überhaupt nicht im passenden Augenblick in deren Richtung lauschten. Immerhin hat SETI dank der rasenden Entwicklung der Technologie heute die Möglichkeit Millionen Frequenzen automatisiert gleichzeitig abzuhören. Das war natürlich nicht immer so.

Raum und Zeit

Bedenken muss man auch Folgendes: Wenn diese Zivilisation bereits seit 1.000 Jahren keine Radiosignale etc. mehr aussendet, da sie vollkommen anderen Technologien entwickelt haben, hören wir sie auch nicht mehr. Sie könnten in 100 Jahren Entfernung leben – uns technologische aber soweit voraus sein, dass wir absolut nichts mehr von ihren hören. Und ein Alien-Signal, dass vor Jahrhunderten unsere Erde erreichte, konnte natürlich auch niemand empfangen.

So kann es in der unmittelbaren Umgebung von uns zwar andere Zivilisationen geben, aber deren Technik können wir heute nicht mehr aufspüren. Existiert deren technologische Gesellschaft schon eine Millionen Jahre, da sie den “Großen Filter” lange überwunden haben, haben wir überhaupt keine Vorstellung mehr, was diese tun und was nicht. Es wäre vermessen anzunehmen, dass alle Alien-Nachbarn Radiosignale zeitlich und räumlich so sendeten, so dass wir sie in den letzten Jahrzehnten auch empfangen konnten.

Und vielleicht sind sie ja schon lange hier und mischen sich nur nicht ein.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Kanadische Astronomen rätseln über mysteriöse periodische Radiosignale aus dem All

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Astronomen rätseln über ein mysteriöses Signal aus dem All (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Astronomen rätseln über ein mysteriöses Signal aus dem All (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Wissenschaftler der Universität Britisch Columbia in Kanada rätseln derzeit über mysteriöse Signale, dass von der kanadischen Radioteleskop-Anlage “Canadian Hydrogen Intensity Mapping Experiment” (CHIME) empfangen wurde. Wie die Astronomen auf einer Tagung der renommierten “American Astronomical Society” am 7. Januar in Seattle und dem Magazin “Nature” berichten, ist der Ursprung der Radioblitze bisher vollkommen unklar. Seit dem überschlagen sich die Berichte in den Medien, denn viele spekulieren, dass die kanadischen Forscher mit ihrem CHIME vielleicht Signale von Außerirdischen empfangen haben könnten. Woher kommen diese zum teil periodischen Signale aus dem All – was sagen die Forscher dazu? Das erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das belauschte Universum

Astronomen belauschen schon seit Jahrzehnten das Universum. Mit einem ganzen Netz von verschiedenen Radioteleskopen rund um die Erde wollen die Forscher so mehr über unsere Kosmos und all seine Geheimnisse erfahren. Ein Teilbereich dieser Radioastronomie steht dabei immer wieder im Fokus der Presse und Berichterstattungen: SETI – Die Suche nach außerirdischer Intelligenz.

Verwunderlich ist das nicht. Denn bodenständige Astronomen, die mit ihren Radioteleskopen nach Botschaften und Signalen von außerirdischen Zivilisationen suchen faszinieren weite Teile der Öffentlichkeit. Zumindest weit mehr als Radioteleskope, die irgendwelche “nicht fassbaren” kosmischen Strahlungen erforschen. Wenn aber eines dieser Teleskope Signale aus den Weiten des Alls empfängt, die sich die beteiligten Astronomen nicht erklären können, wird die Presse hellhörig.

So auch im aktuellen Fall der zahllosen “Radioblitze”, die in Kanada mit der Anlage CHIME aufgespürt wurden.

Mysteriöse Signale aus dem All

Erstmal empfangen wurden diese “Schnellen Radio-Ausbrüche” (“Fast Radio Bursts”, FRB) genannten Signale bereits vor rund 12 Jahren. Seit dem im Jahr 2007 erstmals in dem Magazin “Science” (vol. 318, 2. Nov. 2007) über diese Radio-Blitze berichtet wurde, kamen einige Dutzend dieser FRB aus dem Kosmos hinzu. Dies war immer mal wieder Anlass für diverse Medienberichte.

Doch seit die Astronomen in Kanada ihr CHIME erstmals aktivierten, haben sie bereits 13 weitere Radiosignal-Ausbrüche dieser Art registriert. Sie dauern nur wenige Millisekunden, stellen die Astronomen bisher aber vor ein Rätsel. Besonders interessant ist für die Forscher dabei das Signale mit der Bezeichnung FRB 180814 (bzw. FRB 180814.J0422+73), wie sie am 9. Januar in “Nature” berichteten. Denn das Signal ist erst das zweite, dass periodisch aus dem All hier auf der Erde empfangen wurde.

In dem Artikel “Eine zweite Quelle für sich wiederholende schnelle Radio-Ausbrüche” schreiben die Astronomin Deborah Good der Universität Britisch Columbia und ihre Kollegen, dass die Natur dieser FRB ihnen schlicht nicht bekannt sei. Rund 50 Wissenschaftler von fünf Forschungseinrichtungen sind an dem Projekt CHIME in Kanada beteiligt, und alle können nur Vermutungen anstellen.

Vielleicht stammen diese kosmischen Signale von Gaswolken in denen Sterne geboren werden, spekuliert zum Beispiel der Astronom Shriharsh Tendulkar von der McGill Universität. Jedenfalls kann die Ursache keine vernichtende Katastrophe im All sein, da sich die Signale wiederholen. Zwei kollidieren und verschmelzen Neunotensterne oder ein Schwarzes Loch, das einen solche Neutronenstern “verschluckt”, können demnach als Ursache ausgeschlossen werden, so Tendulkar.

Signale von Aliens?

Natürlich ist man bei rätselhaften Signalen aus dem Universum sehr schnell bei dem Gedanken, dass es sich um Außerirdische handeln könnte. Immerhin suchen wir ja schon über ein halbes Jahrhundert nach Funksignalen dieser Intelligenzen im All. Ein Erfolg bei der Suche nach dieser Art von Leben im All ist für viele Menschen schon längst überfällig.

Ingrid Stairs, Astrophysikerin von der Universität Britisch Columbia, ist sicher, dass es in den Weiten des Kosmos zahlreiche solche Signale geben muss. Je mehr von diesen gefunden würden, je näher könne man auch der Ursache kommen, erklärte sie “BBC World” am 10. Januar. Von der Spekulation, dass diese FRB ihren Ursprung bei außerirdischen Zivilisation haben, hält sie allerdings nichts:

Es scheint einfach völlig unvorstellbar, dass es so viele verschiedene außerirdische Zivilisationen geben könnte, die alle beschließen, dasselbe Signal auf dieselbe Art und Weise zu erzeugen – das erscheint höchst unwahrscheinlich.”

Vieles im All ist für uns Menschen (noch) unvorstellbar. Allerdings sieht keiner der beteiligten Forscher in diesen Radiosignalen irgendeinen Hinweis auf Außerirdische. Shriharsh Tendulkar:

Als Wissenschaftler kann ich das nicht zu 100 Prozent ausschließen. Aber intelligentes Leben hat kein Astronom als Quelle dieser FRBs im Kopf.

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Und wenn Aliens die Ursache wären, dann würden sie sich nicht gerade vor unserer Haustüre im All befinden. Das erste periodische Signal mit der Bezeichnung FRB 121102 beispielsweise kommt aus 2,5 Milliarden Lichtjahren Entfernung zu uns. Das aktuell in diversen Meldungen genannte Signal FRB 180814 könnte 1,5 Milliarden Lichtjahre von uns seine Quelle haben, heißt es in diversen Veröffentlichungen.

Optimisten im Internet spekulieren dennoch, dass es vielleicht so etwas wie “Signaturen von Alien-Antrieben” sein könnten. Hier denke man die klassische Science-Fiction von “Raumschiff Enterprise“, in denen die Raumschiffe eine “Warp-Signatur” ihres Antriebes im Kosmos hinterlassen. Die Astronomen sind aber optimistisch, dass sie mit Hilfe des “Canadian Hydrogen Intensity Mapping Experiment” noch zahllose weitere FRB finden werden.

“Wenn wir 1.000 Beispiele hätten, könnten wir viel mehr darüber sagen, wie FRBs aussehen”, ist sich beispielsweise Deborah Good sicher. Der Kosmos ist immer für Überraschungen gut. Und sicher wird auch der empirische Beweis für Leben im All ganz plötzlich bei uns “anklopfen” – oder vor der Tür stehen …

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Der Stern von Bethlehem: Ein UFO der Astronautengötter? Falsche Zitate und wirre “Kritik” im Mainstream

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Der Stern von Bethlehem: ein UFO? Falscher Spott und wirre "Kritik" im Mainstream (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Der Stern von Bethlehem: ein UFO? Falscher Spott und wirre “Kritik” im Mainstream (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Forscher und Autoren der Prä-Astronautik, die die Idee verflogen, dass die “imaginären” Götter der Vergangenheit in Wahrheit Außerirdische waren, durchforsten bei ihrer Suche auch die Schriften der Vergangenheit. Auch und vor allem in diesen Überlieferungen und Texten finden sich unzählige Aussagen zu diesen göttlichen Wesen aus dem Himmel. So natürlich auch in der Bibel. Dabei wurde schon vor Jahrzehnten die These aufgestellt, dass der “Stern von Bethlehem” vielleicht ein Fahrzeug dieser “Götter” war. Ein UFO, dass die “drei Weisen aus dem Morgenland” den Weg wies, und über der “Krippe” mit dem Jesus-Kindlein zu sehen gewesen sein soll. Jetzt erschien allerdings eine “Kritik” an der Spekulation um das “Bethlehem-UFO” im Mainstream, dass einem fast die Worte fehlen. Wie Ihr hier lesen werdet, scheint hier die Presse vollkommen am Ziel vorbei geschrieben zu haben.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jesus Christus und die Aliens

Es ist alles andere als neu, dass Prä-Astronautiker in der Bibel nach Spuren von Astronautengöttern suchen und dabei meistens nur das Alte Testament im Blick haben. Das Neue Testament des Christentums mit den Erzählungen über Jesus Christus wird eher am Rande bei diesen Thesen gestreift.

Dafür gibt es drei ganz einfache Gründe:

Erstens handelt das Neue Testament vor allem von den Taten Jesus und der Welt um sein sein Wirken und ist damit weitaus Jünger als all die mythologischen Geschichten im Alten Testament. Und zweitens enthalten die Schriften des Neuen Testament auf den ersten Blick nicht so viele Hinweise auf mögliche Götter der Sterne.

Vor allem aber gibt es einen dritten Grund. Viele Forscher scheuen davor Jesus Christus irgendwie mit diesen Aliens der Antike in Verbindung zu bringen. Die religiösen Gefühle von Milliarden Christen könnten dadurch mehr als nur ein wenig strapaziert werden. Das sieht man auch an der bekannten TV-Serie “Ancient Aliens”, die bis dato das Thema (und das Thema Marienerscheinungen) komplett ausgelassen hat, wie bereits HIER berichtet. Der amerikanische TV-Sender “History Channel” möchte auf keinen Fall die zahllosen Gläubigen und auch Fundamentalisten in den USA vor dem Kopf stoßen.

Auch Erich von Däniken wurde (meines Wissens nach) bereits vor 50 Jahren mit diesen religiösen Bedenken konfrontiert als er sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” veröffentlichen wollte. Erst nach einer grundlegenden Überarbeitung seines Manuskriptes und der Entfernung der darin enthaltenen Jesus-Themen (u.a.) erschien das “entschärfte” Werk 1968. Dem damaligen ECON-Verlag war es schlicht “zu heiß”.

Das UFO von Bethlehem

Dennoch wurde das Thema “Jesus und Aliens” später in der Prä-Astronautik aufgegriffen. Wjatscheslaw Saizew aus der damaligen UdSSR war sicherlich mit seinem legendären Artikel “Wissenschaft oder Phantasie” in dem Magazin “Sputnik” 1968 (zu finden HIER) einer der ersten Mystery-Autoren. Vor allem aber nachdem das Buch “Jesus Christus – Erbe der Astronauten” von Gerhard R. Steinhäuser 1973 erschien, wurde das “heiße Thema” populärer. “Die Religion aus der Retorte” war ein weiterer provokanter Untertitel von Steinhäusers Buch, dem thematisch einige Autoren im Laufe der Jahre folgten. Beispielsweise Walter Hain, Peter Krassa oder auch Gisela Ermel.

Die These dahinter ist eigentlich vollkommen simpel, wenn man in die Bibel schaut. Die “Weihnachtsgeschichte” erzählt, dass Fremde bzw. Esoteriker aus dem Morgenland – über die in diesem Posting HIER umfangreich berichtet wurde – einem hellen Stern am Himmel folgten, bis sie den Geburtsort von Jesus Christus erreichten. Dieser Stern bzw. das UFO wies den Männern den Weg zu Jesus und blieb dann angeblich über seiner “Krippe” stehen. Hierhin mussten die “Weisen aus dem Morgenland” also ziehen, um das Baby zu finden.

Und da Maria, die Mutter Jesus, von einem Engel aus dem Himmel die kommende Schwangerschaft und Geburt von Jesus verkündet wurde, könnten hier Außerirdische hinter stecken. Noch dazu, da das Neue Testament betont, dass nicht Joseph als Mann von Maria der leibliche Vater des Kindes war – sondern Gott.

Klassische Überlieferungen, die jedes Kind heute kennt. Zumal in wenigen Tagen erneut die Weihnachtsfeiertage anbrechen. Allerdings auch Überlieferungen, die sich fraglos im Sinne der Prä-Astronautik deuten lassen. Auch wenn Astronomen schon seit sehr vielen Jahren den Stern von Bethlehem mit einer besonderen Planetenkonstellation oder anderen astronomischen Besonderheiten am Himmel zu erklären versuchen. Oder aber diese natürlicher Phänomene vor den Besuchern aus dem Morgenland herziehen bzw. ihnen den Weg zeigen können, steht auf einem anderen Blatt.

Damit war zumindest in der Grenzwissenschaft die Spekulationen um ein UFO von Bethlehem geboren. Wie so vieles in der Prä-Astronautik eine reine Hypothese, die sie niemals beweisen lassen wird.

Heute allerdings erschien auf der bekannten Internetseite “Telepolis” von “Heise online” eine “Kritik” an dieser Geschichte vom Bethlehem-UFO. Eine wirre Häme daran, die inhaltlich nicht nur vollkommen unleserlich ist. Sie ist auch noch falsch und mit Unwahrheiten “untermauert”!

Lügenmärchen …

In dem Artikel auf Telepolis vom 22. Dezember heißt es unter der Überschrift “Vom Himmel hoch direkt in die Krippe zu Bethlehem”, dass der Stern von Bethlehem nach einem UFO klingen würde. Auch im Petrus-Evangelium sei dieses UFO zu finden, wo “wiederum ein UFO am Himmel über dem Grab” Jesus stehen würde. Und weiter:

Der Mythos hält sich, obwohl die frühen Redakteure des Neuen Testaments ja genau deswegen das Petrusevangelium rausgeschmissen haben dürften. Es roch ihnen wohl doch — schon damals — zu sehr nach einer Episode aus Star Treck.” (“Star Trek”, so wäre es korrekt, schreibt der Autor in seinem Artikel “Lügenmärchen mit Sci-Fi Einschlag” wirklich mit “ck”)

“Kirk und Spock betreten — als Zeitreisende — eine Szenerie im Nahen Osten der ausgehenden Bronze-Ära”, so seine Häme an der Überlieferung im Petrus-Evangelium. “Das erschien den frühen Redakteuren des Christentums doch ein bisschen weit hergeholt”, heißt es auf “Telepolis” weiter, auch wenn der Text “als Augenzeugenbericht” in der Ich-Form niedergeschrieben wurde. Es sei, da wir das Buch nicht im Kanon der Bibel finden, “Pseudoepigraphisch” und damit “eine Lügengeschichte”.

Natürlich ist es Unsinn und schlicht unwahr zu sagen, dass pseudepigraphische Texte “Lügengeschichten” sind. “Die Qualifizierung einer Schrift als ‘pseudepigraph’ sagt nichts über die inhaltliche oder literarische Qualität aus”, bringt es beispielsweise sogar Wikipedia auf dem Punkt. Vielmehr ist es so, dass Texte außerhalb der Bibel Schatz- und Fundgruben für die Bibelforschung sind. Dabei ist es auch gleichgültig, dass oftmals nicht jene Personen sie verfassten, die als Autor genannt sind. Auch die fünf Bücher Mose hat nicht Moses geschrieben. Und die stehen in der Bibel.

Geburt und Tod Jesus: In der “Kritik” dasselbe

In dem “kritischen Beitrag” zum Bethlehem-UFO geht es erstaunlicherweise nur um das Evangelium des Petrus. Aus dem wird auch zitiert. Bibelzitate zu “Weihnachtsgeschichte” fehlen ganz. Und der gesamte Rest des Artikels ist vollkommen belanglos, da er andere Themen behandelt (recht zusammenhangslos verfasst, übrigens).

Doch es wird aus dem Petrus-Evangelium auch zitiert, um das “Bethlehem-UFO” ad absurdum zu führen:

In der Nacht aber (…) erscholl eine laute Stimme im Himmel, und sie sahen die Himmel geöffnet und zwei Männer in einem großen Lichtglanz von dort herniedersteigen und sich dem Grabe nähern. Jener Stein, der vor den Eingang des Grabes gelegt war, geriet von selbst ins Rollen und wich zur Seite, und das Grab öffnete sich, und beide Jünglinge traten ein.” (Verse 35-37)

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Diese Jünglinge sind jene angeblichen Engel des Herrn, die auch in der Bibel genannt werden. Einige Quellen nennen einen “jungen Mann” oder “Jüngling” und andere zwei, wie in diesem Posting HIER und diesem Artikel HIER auf diesem Blog umfangreich dargestellt. Jene, die der “Kritiker” als die Zeitreisenden “Kirk” und “Spock” aus “Raumschiff Enterprise” bezeichnet.

Nur gibt es einen offensichtliches Problem bei dieser “Schmäh-Kritik”, da diese nichts mit dem Stern von Bethlehem zu tun hat. Eindeutig ließt man schließlich auch von dem Tod oder der Auferstehung Jesus in dem Petrus-Evangelium-Zitat, dass immerhin Telepolis selber anfügt. Was hat das mit der Geburt Jesus und dem besagten Stern zu tun? Richtig – nichts.

Wenn man aber der These des Bethlehem-UFO oder “Jesus Christus – Erbe der Astronauten” (Steinhäuser) untermauert das von dem “Kritiker” angeführte Zitat mit den beiden Himmelswesen diese sogar noch. Eine “laute Stimme” ertönt, “zwei Männer in einem großen Lichtglanz” kommen aus dem sich geöffneten Himmel hernieder und rollen wie durch Zauberhand den Stein vom Grab Jesus beiseite …

Bei all der oft genug gerechtfertigten Kritik an der Prä-Astronautik und den Thesen der Raumfahrt im Altertum ist dieser Beitrag von Telepolis ein Tiefpunkt. Wirr verfasste Häme, die mit einem vollkommen falschen Zitat “untermauert” wurde, dass eigentlich eher für die Idee der Ancient Aliens spricht …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wenn UFO-Sekten wahnsinnig werden und der Alien-Glaube in den Massenselbstmord führt: Die UFO-Sekte “Heavens Gate” 1997 – eine Analyse

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Screenshot der Webseite der UFO-Sekte Heavens Gate von 1997 (Bild: Archiv)
Screenshot der Webseite der UFO-Sekte Heavens Gate von 1997 (Bild: Archiv)

Das spezielle UFO-Randthema der UFO-Sekten im Bereich der “Fliegenden Untertassen” und Außerirdischen ist eigentlich immer aktuell. UFO-Kulte und gewissen UFO-Alien-Esoteriker mit den wildesten Phantastereien bringen mit diesen seit je her auch die Prä-Astronautik und die UFO-Forschung in Verruf, da sich gerade diese Verrückten in den (modernen) Medien tummeln und ggf. Mainstream-Schlagzeilen machen. Besonders erschreckend war dies 1997 mit einer dieser UFO-Sekten: “Heavens Gate”. Hier eine umfangreiche Aufarbeitung der Ereignisse vor 20 Jahren rund um den Massensuizid des Alien-Kultes.

Wenn UFO-Sekten wahnsinnig werden und der Alien-Glaube in den Massenselbstmord führt: Die UFO-Sekte “Heavens Gate” 1997 – eine Analyse weiterlesen

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Interstellare "Warp"-Reisen: Die Sonnenbrille nicht vergessen

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Tödliches Reisen mit Warp-Antrieb Physikstudenten haben ermittelt, wie überlichtschnelles Reisen wirklich aussehen würde. Wenn wir wirklich mit Warp-Antrieb und Überlichtgeschwindigkeit reisen könnten, wäre unsere Aussicht ziemlich eintönig: Denn vor den Bullaugen des Raumschiffs würden keine streifenförmig verzerrten Sterne vorbeirasen, wie in Hollywood-Filmen dargestellt. Stattdessen wäre es nur einfach hell – sehr hell. Das zumindest haben vier britische Physikstudenten ermittelt. Und ziemlich ungesund wäre diese Form des Reisens auch, wie sie im Uni-Journal “Physics Special Topics” berichten.

Wenn das Raumschiff Enterprise oder der Millennium-Falke aus Star Wars zum Sprung in die Überlichtgeschwindigkeit ansetzen, dann sieht das bei Hollywood immer ähnlich aus: Die Sterne ziehen sich zu strahlenförmigen Streifen aus und das Schiff rast wie durch einen Tunnel durch diese Sternenstreifen.”

 Links

   Zum Thema:

  Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL

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Mysteriöse “Kristall-Pyramide” im Bermuda-Dreieck gefunden? Die genauen Hintergründe der Pyramiden auf dem Meeresgrund +++ Artikel +++

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Spektakuläre Pyramiden im Bermuda-Dreieck entdeckt? (Bild: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
Spektakuläre Pyramiden im Bermuda-Dreieck entdeckt? (Bild: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Kürzlich hat angeblich eine Gruppe von Tauchern bzw. Forschern aus Frankreich und den USA eine mysteriöse Pyramide auf dem Grund des Bermuda-Dreiecks im Atlantischen Ozean entdeckt. In den Meldungen heißt es weiter, dass diese Pyramide “durchsichtig” erscheint oder sogar aus Glas/Kristall sein soll. Was steckt hinter dieser scheinbaren Sensation und wo kommt sie ursprünglich her? In diesem Artikel gehe ich den genauen Hintergründen und den ursprünglichen Berichten dieser immer wieder kursierenden Meldung nach und zeige, was davon eigentlich zum halten ist. Doch auch die Quellen und Herkunft dieser seltsamen Berichte sollen dargelegt werden, da diese nicht minder spannend sind …


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Update: 17. Jan. 2018

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kristallpyramide entdeckt: Die Sensation

Eine spektakulär klingende Neuigkeit kursiert momentan im Internet, in der es unter anderem heißt:

“Wissenschaftler in der ganzen Welt waren erstaunt über diese Entdeckung. Allerdings gehen die Entdecker der Pyramide davon aus, dass ihre Kollegen sich zunächst recht skeptisch gegenüber dieser Entdeckung verhalten werden.”

Oder auch an anderer Stelle im Netz:

“Die Entdeckung hat die Wissenschaftler auf der ganzen Welt erschüttert. Fraglich jedoch, ob sie in die Region eilen, um das Wunderwerk zu untersuchen oder die Kristallpyramide geflissentlich ignorieren.”

Pyramiden im Bermuda-Dreieck. Meldung von 1977 (Bild: Archiv)
Pyramiden im Bermuda-Dreieck. Meldung von 1977 (Bild: Archiv)

Doch leider ist diese “Kristallpyramide” nichts als Unsinn, was im weiteren Verlauf noch mehr als deutlich wird.

Eigentlich sehr schade, denn auf derartige Funde des Unfassbaren warten Mystery-Jäger wie ich schon viele Jahrzehnte.

Die Pyramide im Bermuda-Dreieck …

Schon das angebliche “Foto” der Pyramide auf dem Grund des Atlantik im Bermuda-Dreick erscheint mehr als fragwürdig. Obwohl es sehr wohl möglich sein mag, dass es in der Karibik-Region (Bimini) Unterwasser-Bauten von Menschenhand gibt, ist diese News-Meldung einer “Pyramide aus Kristall” kaum wirklich ernst zu nehmen.

Auch ist die eigentliche Idee einer Unterwasser-Pyramide dort im Atlantik nicht neu. Schon der berühmte Mystery-Autor Charles Berlitz berichtete in den 1970er Jahren darüber. So zum Beispiel hat auch die “St. Petersburg Times” bereits am 6. April 1977 auf Seite 5a in einer kleiner Meldung über Berlitz seine Aussagen von einer Pyramide im Bermuda-Dreieck geschrieben (s. Bild).

Anlass dieser  Zeitungsmeldung war damals das ebenfalls 1977 erschienene Buch “Spurlos” von Berlitz, dem Nachfolgebuch seines Weltbestsellers “Das Bermuda-Dreieck“.

Wirklich beweisen konnte bis heute niemand, dass es riesige Pyramiden auf dem Grund der Karibik gibt. Sehr fraglich ist bei der derzeitigen und weit verbreiteten Internet-News auch, wer denn die oben zitierten “erschütterten” Wissenschaftler “der ganzen Welt” sein sollen.

Woher kommt die “Kristall-Pyramide” im Bermuda-Dreieck?

Sie kommt aus den USA.

Schon die legendäre Kult-(Lügen-)Zeitung “Weekly World News” aus den USA hat diese nun erneut aktuelle Ente vor über 25 Jahren mehr oder weniger in die Welt gesetzt. Die “Weekly World News” waren auch auf diesem BLOG immer mal wieder ein Thema, wie etwa in dieser “News-Zusammenfassung” der Zeitung hier. Die Zusammenfassung vermittelt sicher eine hervorragende Übersicht darüber, welche Mystery-Sensationen und mehr diese US-Print-(Satire-)Zeitung in der Vergangenheit bereits “enthüllte” …

So war es auch 1991:

"Kristall-Pyramide" im Bermuda-Dreieck: die Wurzel des Übels von 1991 (Bild: Archiv L. A. Fischinger)
“Kristall-Pyramide” im Bermuda-Dreieck: die Wurzel des Übels von 1991 (Bild: Archiv L. A. Fischinger)

Damals hat die “WWN” in ihrer Ausgabe vom 28. Mai 1991 die Meldung “Pyramids found in Devil´s Triangle” als Titelstory gebracht (s. Bild). Darin wird behauptet, dass ein gewisser “Dr. Verlag Meyer” unter anderem auch “Glas-Pyramiden im Bermuda-Dreieck” gefunden habe, die doppelt so hoch wie die Cheops-Pyramide in Ägypten seien.

Das wären fast 300 Meter für die “Glas-Pyramiden”! Eine echte Story für oder besser von dieser Zeitung, der jedoch eine echte Grundlage vollkommen fehlt.

Jahre zuvor hat Charles Berlitz selber aber nie von Pyramiden aus Glas oder Kristall gesprochen, so dass ihm sicher nicht diese vermeintliche Sensation anzulasten ist. Auch war seine Pyramide nur etwa 140 Meter groß, während die “WWN” sie gleich mehr als doppelt so groß machte.

Entsprechende Videos zum Thema der “neuen Entdeckung” dieses angeblichen “Dr. Meyer” sind inzwischen natürlich bei YouTube zu finden.

Freispruch für Charles Berlitz!

Charles Berlitz berichtete in seinem Buch “Spurlos – Neues aus dem Bermuda-Dreieck” von 1977 (auf dem ja die oben abgebildete Meldung der “St. Petersburg Times” beruhte) auch von einer Sonar-Aufnahme einer Pyramide im Bermuda-Dreieck. Diese sei von einem Kapitän mit Namen Don Henry während einer Fischfang-Expedition gemacht worden. Diese Aufnahme zeigt Berlitz auch im Bildteil seines Buches “Spurlos” und gab eine Höhe von 140 Metern an.

Ein Vergleich mit der 1991 in den “WWN” abgebildeten “Sonar-Aufnahme” der “Kristall-Pyramiden” zeigt hier eine gewisse Ähnlichkeit der Pyramiden-Spitzen. Diese sind bei beiden angeblichen Pyramiden auf dem Meeresgrund nicht tatsächlich spitz zulaufend, wie bei einer echten Pyramiden, sondern haben eine Art Türmchen oben auf.

Für Pyramiden, gleich ob flach oder spitz, eigentlich absolut untypisch. Auch Pyramiden in Mittelamerika, die oben eine Kammer, einen Tempel oder Plattform tragen/trugen, sehen anders aus.

Sieht man jedoch einmal genauer hin, erkennt man auch, dass ein Mitarbeiter der “WWN” diese angebliche Aufnahme wohl selber gemalt hat. Wie üblich in der Redaktion. Als Inspiration für den Maler könnte durchaus die Abbildung bei Berlitz 1977 gedient haben.

Dazu hier ein Bildvergleich – links Berlitz 1977 / rechts “WWN” 1991:

Pyramiden im Bermuda-Dreieck? Berlitz 1977 und die "Weekly World News"-Ente 1991 im Vergleich (Zum Vergrößern [klick] / Bild: Berlitz / WWN / Archiv L.A. Fischinger)
Pyramiden im Bermuda-Dreieck? Berlitz 1977 und die “Weekly World News”-Ente 1991 im Vergleich (Zum Vergrößern [klick] / Bild: Berlitz / WWN / Archiv Fischinger-Online)
Interessant ist er Umstand, dass die “WWN” aktuell ihre “Kristall-Pyramiden-Geschichte” aus dem Jahr 1991 scheinbar einfach neu verbreitet zu haben scheint. Diverse Videos und Artikel im Internet geben als Quelle des Bildmaterials nämlich genau diese Zeitung an. Wobei die kursierenden Bilder aber nicht mehr dem “Original-Sonar-Bild” der Zeitung von 1991 entsprechen.

Warum muss es denn unbedingt Kristall sein?

Während Charles Berlitz 1977 in seinem zweiten Bermuda-Dreieck-Buch “Spurlos” niemals von irgendwelchem Pyramiden aus Kristall oder Glas sprach, sah es bereits zwei, drei Jahre später etwas anders aus. Damals lief die US-TV-Serie “In search of…” mit keinem geringeren als Leonard Nimoy als Moderator. Vielen SF-Fans als “Mr. Spok” der Serie “Raumschiff Enterprise” bekannt.

In der 10. Folge TV-Reihe mit dem Titel “In search of…Atlantis” von 1979 und noch konkreter in der 22. Folge “In the search of…the Bimini-Wall” von 1980, kommt dann aber ein Dr. Ray Brown zu Wort. Dr. Brown berichtete nun in dieser Mystery-TV-Folge, dass er bei seiner persönlichen Suche nach Atlantis eben im Bereich von Bimini solche Kristall-Pyramiden gefunden haben will! Belege? – Keine.

Damit kann man diese Aussage im Fernsehen damals nur glauben, wie man auch nur an Gott glauben kann. Oder eben nicht. Untermauernde Fakten lieferte Dr. Brown zu keiner Zeit.

Mit dabei in dieser TV-Serie mit Leonard Nimoy zu Atlantis war übrigens auch Dr. David Zink, der schon 1978 mit seinem Buch “Von Atlantis zu den Sternen – Das Bimini-Rätsel” (Bild rechts Originalausgabe) ein ganzes Buch zum Bimini-Rätsel und die mutmaßlichen Bauten von Menschenhand dort veröffentlichte. Mit Sicherheit eines der ersten dieser Art.

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Atlantis und das Bimini-Rätsel: Schon 1978 Thema für ein ganzes Buch (Bild: Archiv L.A. Fischinger)
Atlantis und das Bimini-Rätsel: Schon 1978 Thema für ein ganzes Buch (Bild: Archiv L.A. Fischinger)

Nicht erst seit Charles Berlitz wird in der Region vor den Künsten der Bahamas nach einem “versunkenen Atlantis” gesucht. Und das ist bis heute so. Diese Ideen sind tatsächlich schon Jahrzehnten vor ihm ausgesprochen worden und auch schon vor Berlitz gab es Tauchexpeditionen in diesen Gewässern. Eine Reihe Autoren haben die dortigen Steinstrukturen immer wieder als mögliche Hinweise auf ein versunkenes Atlantis interpretiert, wie ich es 2009 in einem Buch zusammenfasste.

Ebenso ist allerdings ist, mit Blick auf die aktuell kursierenden Meldungen der Pyramiden aus Kristall, die Spekulation nicht neu, dass hier eine Art Energiequelle einer versunkenen Zivilisation versteckt liegen könnte. Eine Quelle, die sogar noch heute aktiv sei. Zumindest nach den sich derzeit im Internet verbreitenden Meldungen und Diskussionen, worin immer wieder eine Parallele gezogen wird, dass diese “Kristall-Bauten” und ihre “Kräfte” irgendwie mit dem angeblichen Verschwinden von Flugzeugen und Schiffen im Bermuda-Dreieck in Verbindung stehen.

Und diese uralte “Energiequelle” einer versunkenen Welt soll eben aus Kristall sein, wie es bereits im Jahr 1940 hieß. Also bereits vor 75 Jahren!

1940: Das Jahr, in dem der “Kristall” ins Bermuda-Dreieck kam

Mythos & Rätsel Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Ägypten war nach Edgar Cayce eine Art “Kolonie” von Atlantis (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Vor über 70 Jahren hat der “schlafende Prophet” Edgar Cayce, der untrennbar mit dem Thema “Bimini-Ruinen” verbunden ist, unzählige Aussagen über Atlantis usw. getätigt. Bis auf den heutigen Tag werden diese Aussagen in der Grenzwissenschaft hitzig diskutiert.

Auch und vor allem deshalb, da Cayce davon sprach, dass exakt in dieser Meeresregion Spuren einer untergegangenen Kultur zu finden seinen, ist er bei diesem Thema nicht  wegzudenken.

Auch Charles Berlitz und zahlreiche weitere Mystery-Autoren zogen und ziehen immer wieder die vielfachen Aussagen des “schlafenden Propheten” bei ihren Arbeiten hinzu. Auch über geheime Kammern in den Pyramiden von Gizeh hat Cayce übrigens immer wieder gesprochen.

Diese Weissagungen, genannt “Readings”, sind es dabei auch, die von einem “Kristall von Atlantis” im Atlantik sprechen. In seinem “Reading” mit der Nummer 2072/10 vom 22. Juli 1940 sagte Cayce zum wundersamen Kristall zum Beispiel:

Es hatte die Form einer sechsseitigen Figur, in der das Licht als Kommunikationsmittel zwischen dem Unendlichen und dem Endlichen erschien. Es war das Mittel, durch das mit jenen Kräften kommuniziert werden konnte, von denen die Energien ausstrahlten, also dem Zentrum, von dem aus die Strahlenaktivität die verschiedenen Formen des Übergangs oder der Fortbewegung in jener Zeit lenkten.

Es war einem Kristall ähnlich, hatte aber eine etwas andere Form. Es sollte nicht mit einem einfachen Kristall verwechselt werden, denn es gab viele Generationen dazwischen. In der atlantischen Zeit lenkte man mit diesem Stein Flugzeuge oder sonstige Fortbewegungsmittel, man bewegte sich damit in der Luft, im Wasser oder unter dem Wasser fort.

Aber die Kraft, aus der diese Fahrzeuge gelenkt wurden, ruhte in dieser zentralen Kraftstation, dem Tuaoi-Stein, er war der Strahl, der die Fortbewegung ermöglichte.

Pyramide im Meer gefunden - neue Beweise für Atlantis? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: Pyramide im Meer vor den Azoren gefunden? Beweise für Atlantis? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Im Anfang war dies die Quelle, aus der auch spiritueller und mentaler Kontakt herrührte.

Könnten solche und ähnliche Behauptungen des 1945 verstorbenen Cayce zu dem Mythos einer “Kristall-Pyramide im Bermuda-Dreieck” geführt haben? Bis sie über Dr. Ray Brown 1979/80, die “WWN”-Ausgabe von 1991 und nun aktuell das Internet ihren Weg in die Welt der Grenzwissenschaft und Mystery Files fand?

Ich denke ja, denn die ganze Sache der Pyramide aus Kristall im Atlantik ist sicherlich eine über 20 Jahre alte Zeitungsente.

Persönlich finde ich das Thema Bimini-Strukturen und/oder Pyramiden im Meer sehr spannend. Doch nun scheint es leider so, dass sich der Fake aus dem Internet-Vorzeitalter von 1991 unkontrolliert im Netz verbreitet.

Es bleibt abzuwarten, wie diese Meldung in einigen Jahren gehandelt wird, da sie mit Sicherheit – wie viele falsche und echte Meldungen – immer mal wieder die Runde machen wird.

Was von den den “Weekly World News”-Meldungen überhaupt zu halten ist, habe ich auch auf meinem YouTube-Kanal zum Beispiel in diesen Videos gezeigt:

  Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.

Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video: Star Trek – Into Darkness: Der Planet Nibiru, die Prä-Astronautik und die Götter der Sterne

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Im Kino: "Star Trek - Into Darkness" inkl dem Planeten Nibiru und den Ancient Aliens (Bilder: NASA/JPL / L. Sromovsky, and P. Fry/University of Wisconsin-Madison / NASA, ESA, and A. Nota/STScI/ESA)
Im Kino: “Star Trek – Into Darkness” inkl dem Planeten Nibiru und den Ancient Aliens (Bilder: NASA/JPL / L. Sromovsky, and P. Fry/University of Wisconsin-Madison / NASA, ESA, and A. Nota/STScI/ESA)

Derzeit läuft (bzw. lief) in den Kinos der neue Star Trek-Film: “Into Darkness”. Für Fans von Science-Fiction-Filmen mit Sicherheit ein Muss. Für Fans von Mr. Spock, Kapitän James T. Kirk und Co. so oder so. Aber durchaus auch für die Fans der Prä-Astronautik und des Autoren Zecharia Sitchin. Zu Beginn des SF-Filmes tummelt sich die Besatzung des Raumschiff “Enterprise” nämlich auf einem fremden Planeten, den letztlich Mister Spock vor einer Katastrophe rettet. Dieser fremde Himmelskörper ist von einer Art “Steinzeitvolk” bewohnt und wird im Film “Into Darkness” “Nibiru” genannt – und da steckt mehr dahinter, wie es ein neues Video auf meinem YouTube-Kanal zeigt.

Video: Star Trek – Into Darkness: Der Planet Nibiru, die Prä-Astronautik und die Götter der Sterne weiterlesen

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STAR WARS & Star Trek lassen grüssen: Wissenschaftler haben einen "Traktorstrahl" entwickelt – im Mini-Format

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Die Erde und die “Enterprise” NCC-1701-A  (Bild: JPL/NASA, Lars A. Fischinger, El Carlos)

Forschern aus Großbritannien und Tschechien ist es gelungen mit Hilfe eines “Traktor-Lichtstrahls” ein winziges Partikel zu bewegen. Eine Technik-Vision, die man aus STAR WARS, Star Trek & Co. kennt. Hierbei sind nun neuartigen Anwendungen in der Medizin denkbar – aber “ein Raumschiff zu bewegen, steht (…) nicht zur Debatte”.

Nach Angaben der Universität von St. Andrews ist die Technik völlig neu. Einem Bericht der Wissenschaftler zufolge nutzten sie einen Lichtstrahl, um mikroskopisch kleine Objekte in Richtung der Lichtquelle zu ziehen – so wie es bei „Star Trek“ geschieht. Die Forscher von Schottlands ältester Universität arbeiteten dafür mit dem tschechischen „Institute of Scientific Instruments“ (ISI) zusammen.

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       Zum Thema:

      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

    (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
    www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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