^

Search Results for: Nazca-Linien

Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: Erich von Däniken von Archäologen längst widerlegt? Im Gegenteil! +++ YouTube-Video +++

Teilen:
Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: von Archäologen ständig widerlegt? Im Gegenteil! (Bild: E v. Däniken/History Channel / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: von Archäologen ständig widerlegt? Im Gegenteil! (Bild: E v. Däniken/History Channel / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Die Hochebene von Nazca in Peru, die dortigen legendären Scharrbilder, Posten und Linien, sind legendär. Seit Anbeginn der Prä-Astronautik (Ancient Aliens) gehören diese Nazca-Linien zu einem der „Kern-Mysterien“ des Themas „waren die Götter Astronauten“. Auch die Archäologie ist von den rund 1.500 Bildern und Formen in der Wüste fasziniert. Was mögen vor rund 2.000 Jahren die Menschen von Nazca damit bezweckt haben? Doch für die Archäologie sind all die Thesen von Astronautengöttern in Nazca lange widerlegt, und der Mainstream wiederholt dies seit Jahrzehnten ständig in Presse und TV. Mainstream-Presse und –TV haben nach Jahrzehnten der Wiederholung noch immer nicht gemerkt, dass sie ihrem Publikum das genaue Gegenteil verkaufen! In diesem Video auf meinem YouTube-Channel erfahrt Ihr, warum Archäologen unbeabsichtigt die Prä-Astronautik-Thesen zu den Nazca-Linien nicht „widerlegt“ sondern „belegt“ haben.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Für viele Prä-Astronautiker ist Nazca ein klarer Hinweis auf die „Götter am/vom Himmel“. Hier in Peru haben Menschen einen Stempel für die Astronautengötter hinterlassen, sind viele Menschen überzeugt.

Archäologen sehen das im wahrsten Sinne des Wortes trocken: Nichts mit Außerirdischen vor Jahrtausenden. Kein „Weltraumbahnhof für UFOs“ und kein „Flughafen der Ancient Aliens“. Dies sei alles längst durch archäologische Forschungen widerlegt worden. Deshalb wissen man inzwischen genau, dass das alles nichts mit (realen) Göttern der Sterne zu tun hat.

Gebetsmühlenartig wiederholen Archäologen, dass die Nazca-Linien nichts mit irgendwelchen phantastischen Thesen von Aliens in der Antike zu haben. Alles sei „Kult“ und „Religion“ der Nazca-Kultur gewesen. Die Massenmedien des Mainstream wiederholen diese Ansichten nun schon an die 20 Jahre im TV und in Presse-Artikeln.

Was die ständigen Wiederholungen im Mainstream aber verschweigen … ist, dass die archäologischen Forschungen die Prä-Astronautik zu Nazca nicht widerlegt haben. Das Gegenteil ist der Fall: Sie haben sie eigentlich bestätigt. Selbst die Medienberichte sagen das „zwischen den Zeilen“ immer wieder – nur erkennen sie es mangels Kenntnisse der Thematik selber nicht.

In diesem YouTube-Video erfahrt Ihr, warum Archäologen unbeabsichtigt die Thesen der Astronautengötter oder auch von Erich von Däniken zu den Nazca-Linien nicht „widerlegt“ sondern „belegt“ haben. Absichtlich provokant ausgedrückt!

Mainstream-Presse und –TV haben nach Jahrzehnten der Wiederholung der archäologischen „Widerlegungen“ noch immer nicht gemerkt, dass sie ihrem Publikum das genaue Gegenteil verkaufen

Bleibt neugierig …

Nazca und die Prä-Astronautik: Längst von Archäologen widerlegt? YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , , <

Angeblich mal wieder gelöst: Das Rätsel der Linien von Nazca in Peru – Was steckt dahinter?

Teilen:
Angeblich mal wieder gelöst: Das Rätsel der Linien von Nazca in Peru (Bilder: E. v. Däniken & Project Save Nazca)
Angeblich mal wieder gelöst: Das Rätsel der Linien von Nazca in Peru (Bilder: E. v. Däniken & Project Save Nazca)

In Peru liegen die weltberühmten Nazca-Linien oder Scharrbilder von Nazca. Bekannt sind sie zum Teil seit Jahrhunderten, doch erst seit knapp über 50 Jahren sind diese riesigen Linien, Trapeze, Pisten und Figuren in der Wüste Gegenstand der Forschung. Und von Diskussionen und Spekulationen über deren Sinn. Jetzt wollten Forscher nach Jahren der Untersuchungen nach eigenen Angaben das Rätsel um die Linien von Nazca gelöst haben. Was steckt dahinter?


Das Geheimnis von Nazca

Das Rätsel von Nazca zählt heute zu den sogenannten großen Rätseln der Welt. Auch wenn sie vor knapp 100 Jahren erst durch Luftbildaufnahmen aus dem Flugzeug heraus mehr und mehr in den Fokus des wissenschaftlichen Interessen rückten. Heute kennt jeder Zuschauer von diversen TV-Dokumentationen diesen Linien, Pisten und Figuren im Boden der Wüste von Peru. Und in diesen oft kurzweiligen TV-Sendungen werden immer wieder neueste Forschungsergebnisse und Spekulationen über das “größte Bilderbuch der Welt” präsentiert. Wer hat diese Bilder und Linien zu welchem Zweck angelegt? – ist dabei die Kernfrage aller Wissenschaftler wie Laien.

Gerne wird auch versucht das Rätsel von Nazca als gelöst und längst erklärt darzustellen. Im Fernsehen, in Büchern, Artikeln oder anderen Veröffentlichungen. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ging das vor einigen Jahren “nach hinten los”, als die dem Publikum vorgetragene Erklärung des Nazca-Rätsels die Thesen der Prä-Astronautik zu diesem Mysterium prinzipiell bestätigte. Dazu finden Ihr HIER ein YouTube-Video von mir.

Teilweise wird bei solchen “Widerlegungen” bewusst gelogen oder es werden Aussagen zu Nazca erfunden, um diese dann stolz zu “widerlegen”. Selbst von Archäologen, wie ich es in meinem jüngsten Buch “Nazca und der ‘Flughafen der Außerirdischen'” belegen konnte. Denn vor allem die Ideen des Erich von Däniken (und anderer vor und nach ihm), dass Nazca etwas mit den Göttern aus dem All zu tun hat, wird von Seiten der Archäologie und Medien immer wieder auf- und angriffen. Eben auch durch Falschaussagen. Auch wenn der “Mythos vom ‘UFO-Flugplatz in Peru”‘ älter, vielschichtiger und in der Tat bizarrer ist, wie im besagten Buch dargelegt (ausführlich dazu HIER).

“Geheimnis der Nazca-Linien enthüllt

Viele wollen das Rätsel von Nazca schon gelöst haben. Etablierte Wissenschaftler ebenso wie Laienforscher oder sogar UFOlogen der 1950ger Jahre und früher. So sorgt seit kurzem vor allem in englischsprachigen Internet erneut eine Meldung für Schlagzeilen, die es unlängst bis in die Boulevardpresse schaffte: “Neue Entdeckungen über die legendären Nazca-Linien von Peru: Das Geheimnis der Nazca-Linien enthüllt!” So titeln die meisten Meldungen dazu, die sich auf eine Pressmitteilung berufen. In dieser heißt es zu der angeblichen Lösung des Nazca-Rätsels unter anderem:

Das Team von Salvar Nazca unter der Leitung von Ingenieur Carlos Hermida entdeckt, dass die berühmten Geoglyphen Perus ein komplexes System von Bewässerungskanälen sind.

Der spanische Ingenieur Carlos Enrique Hermida García wird im Februar 2021 zusammen mit seinem Team eine der größten Entdeckungen in der Welt der Archäologie auf internationaler Ebene präsentieren. Nach seinen Worten ‘haben wir nicht nur das Geheimnis mit zahlreichen und schlüssigen Beweisen enthüllt, sondern auch ein System entdeckt, das Millionen von Menschenleben auf der ganzen Welt retten kann’.

Die mit Tiefbauverfahren durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass die Nazca-Linien tatsächlich ein komplexes Kanalsystem für die Bewässerung großer Wüstengebiete sind, eine Prä-Inka-Technik, die bereits als Wassernutzung bekannt ist. Eine Entdeckung, die ein Vorher und Nachher in der Vorstellung markiert, die die Welt von dieser archäologischen Stätte Perus hatte, einige enorme Geoglyphen, die heute zu einer der Haupttouristenattraktionen des Andenlandes geworden sind.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Salvar Nazca, das internationale multidisziplinäre Team, das für die Entdeckung verantwortlich ist, wird von Carlos E. Hermida geleitet, der Hauptmitautor ist der peruanische Forscher Luis Cabrejo, und es wird von der Tourismuswissenschaftlerin und Ärztin für Kunstgeschichte Ana Mafé García und der Ingenieur für Straßen, Kanäle und Häfen, Xosé Manuel Carreira Rodriguez.

Das Projekt wird von Dr. Ana Mafé und Carlos E. Hermida auf dem VII. Internationalen Wissenschaftlichen Fachkongress für Kulturtourismus vorgestellt, der unter der Leitung von Dr. und Professor M ª Genoveva Millán Vázquez de la Torre als der beste in der Branche in Europa gilt. und wird am kommenden 17., 18. und 19. Februar (2021) in Cordoba (Spanien) online mit dem Artikel ‘Archäologischer Tourismus in Peru: Die Nazca-Linien als immenses Bewässerungssystem für die Ernte wasserintensiver Pflanzen’ abgehalten.

Die Offenlegung dieser Studie wird uns von nun an dazu führen, die berühmten Nazca-Linien als ein komplexes System des Wassermanagements für die Bewässerung großer Wüstengebiete zu verstehen, das das Ziel hatte, sie zu kontrollieren und in den verschiedenen Jahreszeiten zu nutzen des Jahres angesichts derart wechselnder Luftfeuchtigkeitsbedingungen in dieser Region.

Salvar Nazca ist ein Projekt zur Vereinigung von Synergien zwischen verschiedenen Fachleuten und Forschern, das seit mehr als acht Jahren Feldarbeit leistet. Die Studie wurde in dem Gebiet durchgeführt, in dem sich die Pampa de Jumana in der Nazca-Wüste befindet. Es mussten 3750 Satellitenbilder gesammelt und ein Mosaik aus 75 Zeilen und 50 Spalten erstellt werden. Das Gebiet umfasst eine Studie von 2500 Quadratkilometern. Jede Geoglyphe, Linie und Struktur des Gebiets wurde unter Berücksichtigung und Vergleich der offiziellen Kartographie des Departements Ica untersucht.

Bewässerungskanäle?

Das die Linien die Reste eineskomplexen Systems von Bewässerungskanälen” sind, ist keine neue Idee. Darüber wurde schon vor Jahrzehnten spekuliert. Die derzeitige Nazca-Forschung der “Mainstream-Archäologen” sieht ebenso einen Zusammenhang mit Wasser bzw. Fruchtbarkeit durch Wasser. Nicht aber ein “immenses Bewässerungssystem” in Form von Kanälen, da die meisten Forscher von dieser Idee abgerückt sind. Eher sieht man in den Linien, Flächen und Trapezen “Aktionsflächen”, wie es die Archäologen nennen. Auf ihnen fanden ihrer Meinung nach “Kulthandlungen” zu Ehren der Götter des Himmels statt, von denen man sich Wasser (Regen) erbat. Unabdingbar für das Überleben eines Volkes in dieser sich mehr und mehr verödenden Landschaft. Tatsächlich gibt es noch heute vor Ort ein unterirdisches Wasserkanal-System mit entsprechenden Brunnen.

Das Team um Carlos Hermida scheint den derzeitigen Bericht nach also diese alte These der Bewässerungsgräben wieder aufgenommenen zu haben. Sie sind sogar sicher, dass Rätsel gelöst zu haben und sprechen dabei bescheiden von einer “der größten Entdeckungen in der Welt der Archäologie“. Eine, die “Millionen von Menschenleben auf der ganzen Welt retten kann”, und die mit klaren Beweisen belegt werden könne.

Aufgrund solcher Superlativen sollte es wenig verwundern, dass die beispielsweise via Twitter verbreitete Presseerklärung ein solch großes mediales Echo gestoßen ist. Zwar nicht im deutschen Sprachraum, aber im englischen. Interessant ist bei einigen Berichten über die erneute Lösung des Rätsel von Nazca aber, dass auf neu entdeckte Linien und Formen in Peru verwiesen wird. Diese sollen sich nahe Cahuáchi befinden, einem einstigen Macht- und Kultzentrum der versunkenen Nazca-Kultur, das Archäologen sehr gut kennen. Sie graben dort schon seit über 40 Jahren.

Cahuáchi ist rund 2.000 Jahre alt und liegt keine 30 Kilometer westlich von der Stadt Nazca entfernt. Nur wenig südlich davon liegen im Wüstenboden ebenfalls zahllose Linien und trapezförmige Scharrbilder, von denen sich einige über viele Kilometer hinziehen. Wie im “klassischen” Nazca. Was allerdings nicht verwundert, dass diese ganz einfach dazu gehören und schon seit langer Zeit bekannt sind.

Warten wir mal ab, was in nach der Präsentation der Ergebnisse nach der Konferenz vom 17. bis 19. Februar folgen wird …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , <

“Nazca von Saudi-Arabien”: Rätsel um 7.000 Jahre alte Bodenstrukturen in der Wüste Nefud +++ Video +++

Teilen:
VIDEO: Das "Nazca von Saudi-Arabien":- Rätsel um die 7.000 Jahre alten Bodenstrukturen in der Wüste! (Bild: Google Earth)
VIDEO: Das “Nazca von Saudi-Arabien”: Rätsel um die 7.000 Jahre alten Bodenstrukturen in der Wüste! (Bild: Google Earth)

Bodenbilder oder Geoglyphen gibt es nicht nur in Nazca in Peru. Auch in dem riesigen Gebiet von Saudi-Arabien gibt es derartige „Erdbilder“, Scharrbilder, Linien und geometrische Formen. Hunderte wenn nicht tausende davon. Einige sind in den Boden gescharrt, andere durch die Beseitigung von Geröll und Steinen entstanden. Letzter findet man beispielsweise in der Wüste Nefud in Saudi-Arabien. Hunderte Rechtecke und Steinkreise, die man bisher vor allem durch Luftbilder kannte. Was steckt hinter diesen seltsamen Strukturen, die bis zu 7.000 Jahre alt sind? Mehr dazu in diesem Video auf YouTube.


Ein “Nazca in Saudi-Arabien”?

„Bodenbilder“ aller Art gibt es weltweit. Scharrbilder wie die Geoglyphen von Nazca in Peru ebenso wie aufgeschüttete oder durch Steinsetzungen umrandetet Strukturen und Bilder.

Sie findet man neben Peru und Chile auch in den USA, in dem Gebiet der ehemaligen UdSSR, in Großbritannien oder in Schottland. Zu letzterem und kaum bekannten Bodenzeichnungen (wenn es denn welche sind) findet Ihr HIER ein Video auf meinem Mystery-Kanal.

Doch auch in dem riesigen Gebiet von Saudi-Arabien gibt es derartige „Erdbilder“, Scharrbilder, Linien und geometrische Formen. Hunderte wenn nicht tausende davon. Einige sind in den Boden gescharrt, andere durch die Beseitigung von Geröll und Steinen entstanden.

Letzter findet man beispielsweise in der Wüste Nefud in Saudi-Arabien. Hunderte Rechtecke und Steinkreise, die man bisher vor allem durch Luftbilder kannte. Jetzt aber erschien erstmals eine Studie zu diesen geometrischen Formen in der Wüste. Insgesamt 104 dieser Rechtecke wurden dazu von Archäologen untersucht. Eine davon auf ein Alter von unglaublichen 7.000 Jahren datiert. Zum Vergleich: Nazca in Peru ist erst grob 2.000 Jahre alt!

Doch die Studie wirft weit mehr Fragen auf, als die Wissenschaftler bisher beantworten können. welche das sind und was die Archäologen bisher über diese rechteckigen Gebilde herausgefunden haben, dass erfahrt Ihr in diesem Video vom 22. August 2020.

Bleibt neugierig …

Zum Thema erschien im November 2020 dieses Buch von mir:

YouTube-Video vom 22. August 2020 auf Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER
 

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

 
Interessantes zum Thema bei amazon.de:

 

Tagged , , , , , , <

Auf den Spuren der Mystery Files: Drei neue Bücher von Lars A. Fischinger erschienen!

Teilen:
Auf den Spuren der Mystery Files: Drei neue Bücher von Lars A. Fischinger erschienen!
Auf den Spuren der Mystery Files: Drei neue Bücher von Lars A. Fischinger erschienen!

Liebe Mystery-Fans: Wie sicher treue Freunde des Phantastischen mitbekommen haben, erschien jüngst nicht nur ein neuer Blog von mir, den Ihr unter www.MysteryFiles.de erreichen könnt. Ebenso veröffentlichte ich im November 2020 gleich drei neue Bücher auf den Spuren des Unfassbaren, die ab sofort überall erhält sind. Alle Details dazu erfahrt Ihr in diesem zusammenfassenden Posting.


Liebe Freundinnen und Freunde des Phantastischen – und liebe Mystery-Jäger!

Wahrscheinlich haben es einige treue Leserinnen und Leser bereits mitbekommen. Zum Beispiel durch Postings auf meiner Facebook-Seite „Mystery Files“, auf diesem Blog oder meinem neuen Blog MysteryFiles.de: Im November diesen Jahres erschienen drei neue Bücher von mir!

Alle drei Titel sind ab sofort überall erhältlich und Ihr findet sie selbstverständlich zusätzlich in meiner umfangreichen Liste mit Buchtipps zum Thema „Rätsel der Welt“ und mehr für Euch bei Amazon, die Ihr HIER findet.

Erschienen sind im Einzelnen aus meiner Feder:

Nazca und der ‚Flughafen der Außerirdischen‘: Auf der Suche nach dem Mythos vom ‚UFO-Flugplatz in Peru‘

Eine detaillierte Spuren- und Quellensuche, wie sich der anscheinend unauslöschbare Mythos von Nazca als „Flughafen für Außerirdische“ oder sogar „UFO-Raumfahrtzentrum“ entwickelte.

Denn in nahezu jeder Veröffentlichung – sei es online, im TV oder Print – zum Thema Nazca-Linien in Peru heißt es im Mainstream, dass „UFOlogen“, „Esoteriker“ oder „Phantasten“ in der Ebene von Nazca einen “UFO-Flugplatz” sehen. “Landebahnen von Außerirdischen”. Dabei haben die meisten der Journalisten, Kritiker „Entlarver“ oder auch etablierten Archäologen und Reporter nie selber diese Thematik bzw. Behauptung recherchiert. So kommt es, dass seit Jahrzehnten „etablierte Medien“ unablässig diese Behauptungen weiter verbreiten. Ungeprüft und teilweise mit vollkommen falschen Aussagen und Unterstellungen, die hierbei sogar bis zu absichtlichen Falschaussagen und Lügen reichen.

Das zeigt dieses Buch in all seinen Facetten klar auf.

Eine Suche nach den unzähligen Mythen, die sich um den „UFO-Flughafen der Aliens“ von Nazca ranken, und die heute so gerne ungeprüft und verfälscht weiter in den Massenmedien verbreitet werden. Dabei reichen diese „Alien-Behauptungen“ rund um Nazca bis weit in die Vergangenheit. Zurück in Zeiten, als noch niemand über die Prä-Astronautik sprach, wie man sie heute unlängst kennt. Denn die Linien und Figuren von Nazca wurden mit zum Teil den irrwitzigsten Thesen als Werk von Außerirdischen bzw. Marsmenschen versucht zu erklären. Jahrzehnte bevor unter anderem Erich von Däniken die Ebene weltbekannt machte.

Lars A. Fischinger: "Nazca und der Flughafen der Außerirdischen"
Lars A. Fischinger: “Nazca und der Flughafen der Außerirdischen”

Zahlreiche heute unbekannte und seit vielen Jahrzehnten vergessene Quellen zeigen detailliert auf, wie genau sich der Mythos des Alien-Airport von Nazca entwickelte. Und regen rückblickend nicht selten zum Schmutzen an.

Inhalt:

  • Vorwort
    • Mythos Nazca
    • Nazca und der Mainstream
    • Der „UFO-Flughafen“
    • Astronauten aus dem All
    • Außerirdische „Götter“ in den Anden
    • Frühe Kritiker
    • Nazca, der Kalender und die UFOs
    • Von „Fliegenden Untertassen“ und Marsbewohnern     
    • Ein verschollener Ideengeber?
    • „Landmarken für Raumschiffe und Wesen, auf deren Rückkehr die Inkas warten“
    • „Sternenmenschen“
    • Ansturm auf Nazca und die Botschaft der Venusianer
    • Der Flughafen von Maria Reiche und „Marskanäle“
    • Noch mehr Kritiker und das Fernsehen
    • Ein Blick in das Internet
    • Kondor versus Landebahnen
    • Science-Fiction und die „Landung in den Anden“
  • Nachwort: Was bleibt vom „UFO-Flughafen“ in Peru?
  • Nachgedanken und die neuen Nazca-Projekte
  • Über den Autor
  • Quellen und Fußnoten

Lars A. Fischinger: „Nazca und der ‚Flughafen der Außerirdischen‘: Auf der Suche nach dem Mythos vom ‚UFO-Flugplatz in Peru‘“

  • Ancient Mail Verlag 2020
  • Paperback / 11.9 x 1 x 18.8 cm
  • 180 Seiten inkl. ca. 20 Abbildungen und Fotos
  • ISBN-10 : 395652294X
  • Nur 14,90 Euro

Erschienen als Research Paper Nr. 2 der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.)


Meine zweite Buchveröffentlichung erschien zeitgleich:

Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?

Wann entdeckte wer zuerst Amerika? Wann begannen unsere Vorfahren die Weltmeere und Ozeane zu befahren und legte dabei weite Strecken zurück, bis sie andere Erdteile errichten?

Fragen, die schon seit sehr langer Zeit diskutiert werden und bei denen sich die Geister zum Teil enorm scheiden!Dass nicht erst Christoph Kolumbus 1492 die „Neue Welt“ entdeckte, gilt hingegen heute als gesichert. Ihm kamen – ganz offiziell – Wikinger aus Grönland rund 500 Jahre zuvor. Doch war es das? Ist damit die Entdeckungsgeschichte der amerikanischen Kontinente in Stein gemeißelt? Viele Forscher und Autoren widersprechen diesen heute belegten Tatsachen nicht. Sie verweisen vielmehr darauf, dass auch schon Seefahrer der Antike und sogar Steinzeit die Meere befuhren und zum Teil bis Amerika kamen.

Die Hochseefahrt begann sehr viel früher, als allgemein angenommen wird, so argumentieren diese „alternativen Historiker“. Sie sind sicher, dass schon Jahrhunderte und Jahrtausende vor Kolumbus Seefahrer nach Amerika fuhren. Hier sprach man früher sehr gerne von Bewohnern von Atlantis. Heute eher von einer „Ur-Kultur“, einer verschwunden Zivilisation.

Aber auch andere Abenteurer der Meere oder schlicht Schiffbrüchige sollen bereits den Weg über die Ozeane gefunden haben. Darauf lassen archäologische Funde, Spuren und Mythologien schließen, die immer wieder in die Diskussion eingebracht werden. Sie alle sind umstritten – aber deshalb nicht weniger spannend. Und neuste Forschungen zeigen zudem, dass bereits vor 130.000 Jahren Menschen sehr weitere Strecken über das Meer zurücklegen konnten. Lange bevor es irgendwo auf der Welt sesshafte Zivilisationen oder Kulturen gab. Selbst Seefahrten über den Pazifik, wie sie Thor Heyerdahl vor allem ab 1947 annahm und dafür nur Spott erntete, gelten heute dank DNA-Untersuchungen als beweisen.

Das neue Buch von Lars A. Fischinger: “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden”
Lars A. Fischinger: “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden”

Inzwischen füllen Bücher und Publikationen zu diesen Themen ganzen Bibliotheken. Eine ständig wachsende Anzahl von Veröffentlichungen, in denen die Autoren die Besiedlung Amerikas oder die Geschichte der ersten Seefahrer „umschreiben“ wollen. In diesem Buch  sollen die wichtigsten Thesen, Funde, Hinweise und Überlegungen dazu zusammengefasst werden. Eine Arbeit, indem die klassischen Argumente und Indizien ebenso vorgestellt werden, wie die neusten Entdeckungen zu diesen Fragen.

Inhalt:

  • Vorwort
    • Teil II: Seefahrt in der Antike?
    • Teil III: Biblischen Mythen in Amerika?
    • Teil IV: Eindeutige Parallelen und Hinweise?
    • Teil V: Hochseefahrt vor 130.000 Jahren?
  • Nachwort
  • Hinweis
  • Abbildungen und Fußnoten

Lars A. Fischinger: „Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?“

  • Independently published 2020
  • Paperback / 12.7 x 0.51 x 20.32 cm
  • ca. 88 Seiten inkl. 28 Abbildungen und Fotos
  • ISBN-13 : 979-8563901544
  • Nur 5,50 Euro

Erschienen als Printausgabe und als günstiges E-Book für nur 2,99 Euro!


Meine dritte Veröffentlichung im November erschien auf vielfachen Wunsch der letzten Jahre, da das Buch bisher in dieser Form nur als E-Book erhältlich war. Jetzt ist es überall als Paperback zu bekommen.

Der Tod – Irrtum der Menschheit: PSI-Phänomene, Nah-Tod-Erfahrungen, UFOs und das Leben nach dem Leben: Hängt alles mit allem zusammen?

Kommunikation mit Überwelten, Multiversen, Todesvorstellungen in aller Welt, Nah-Tod-Erfahrungen, Botschaften aus dem Jenseits, Erlebnisse außerhalb von Zeit und Raum, PSI-Erscheinungen, UFO-Phänomene, Leben nach dem Tod, Reinkarnation, Geister …

Sind alle diese “Para-Phänomene” der Grenzwissenschaft unabhängig von einander zu betrachten? Oder hängen diese alle miteinander zusammen?

“JA! – alles hängt mit allem zusammen!” – vermutet der bekannte Mystery-Autor Lars A. Fischinger und zeigt in “Der Tod – Irrtum der Menschheit” auf, dass die Welt des Unerklärlichen wesentlich komplexer und auch vernetzter ist, als es bei oberflächlicher Betrachtung den Anschein zu haben scheint.

Zwischen all diesen “Phänomenen” gibt es Parallelen, Schnittpunkte und Zusammenhänge – aber auch bisher nicht zu deutende Fragen und Widersprüche. Widersprüche, die zumindest wir Menschen heute noch nicht verstehen.

Etwa, ob “Außerirdische in Raumschiffen” (UFOs) tatsächlich das sind, als was sie im Allgemeinen meistens angenommen werden…und warum diese Phänomene dann mit dem mutmaßlichen “Leben nach dem Tode” zusammenhängen könnten.
Oder auch, warum der Glaube an eine Wiedergeburt (Reinkarnation) offenbar dem Glauben an ein Leben im „Jenseits“ nach dem Tod widerspricht.

“Freuen Sie sich auf Ihren Tod?”, fragt dieses Buch provokant.

Lars A. Fischinger: "Der TOD: Irrtum der Menschheit?" - Cover der Printausgabe, November 2020
Lars A. Fischinger: “Der TOD: Irrtum der Menschheit?”

Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie nicht nur die Welt der Grenzwissenschaft mit anderen Augen sehen, sondern auch die Welt und das Leben überhaupt. Wir wissen – nichts! Bis wir selber sterben …

Inhalt:

  • Auftakt
  • Vorwort des Autors: Freuen Sie sich auf ihren Tod?
    • Teil 1 – Der Tod
    • Teil 2 – Dem Tod ein Schnippchen geschlagen: Nah-Tod-Erfahrungen
    • Teil 3 – Zeichen und Einflüsse von der „anderen Seite“?
    • Teil 4 – Transkommunikation: Wenn das „Jenseits“ anruft
    • Teil 5 – PSI-Phänomene jenseits von Raum und Zeit
    • Teil 6 – UFOs, PSI und Nah-Tod-Erlebnisse: Hängt alles mit allem zusammen?
    • Teil 7 – Anhang
  • Nachwort des Autors: Ich bin dann mal tot – ein Multiversum voller Überwelten?
  • Klassische Einwände zur Realität von Nah-Tod-Erfahrungen und deren Kontra
  • Zusätzliche Literaturauswahl
  • Glossar
  • Zum Autor
  • Fußnoten und Quellen

Lars A. Fischinger: Der TOD: Irrtum der Menschheit?: PSI-Phänomene, Nah-Tod-Erfahrungen, UFOs und das Leben nach dem Leben

  • Independently published 2020
  • Paperback / 13.97 x 3.58 x 21.59 cm
  • ca. 620 Seiten
  • ISBN-13 : 978-1520102993
  • Nur 18,50 Euro

Erschienen jetzt als Printausgabe und weiterhin als günstiges E-Book für nur 9,99 Euro erhältlich!

Auch außerhalb von amazon Kindle!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

 
Mehr auch bei amazon.de:

Tagged , , , , , , <

Archäologen gegen die Pseudoarchäologie: Archäologische Mysterien, die in Wahrheit keine sind? (+ Videos)

Teilen:

Archäologen gegen die Pseudoarchäologie: Archäologische Mysterien, die in Wahrheit keine sind? (Bilder: Google Earth & Fischinger-Online)
Archäologen gegen die Pseudoarchäologie: Archäologische Mysterien, die in Wahrheit keine sind? (Bilder: Google Earth & Fischinger-Online)

Archäologen der “Schulwissenschaft” und Autoren und Forscher aus dem Bereich der Prä-Astronautik, Atlantis oder “Pseudoarchäologie”, waren noch nie Freunde. Sie werden wohl auch keine mehr werden. Denn glaubt man einem gerade erschienenen Zeitungsartikel sind etablierte Archäologen “den Missbrauchs ihre Fachs” jetzt leid und “wehren sich” dagegen. Durch Bücher, Vorträge und in den Sozialen Netzwerken würden diese Fakten von Fiktionen trennen. Doch stimmt das überhaupt und wie sieht deren Verteidigung im Detail eigentlich aus? Ich habe für Euch den Artikel einmal genauer beleuchtet. Mit recht erstaunlichen Ergebnissen, wie Ihr hier lesen werdet.


Archäologie vs. “Pseudoarchäologie”

Dass die etablierte Archäologie, die “Schulwissenschaft“, und die Grenzwissenschaft wohl keine Freunde mehr werden, ist kein Geheimnis. Während Archäologen und Altertumsforscher in aller Welt versuchen die verschiedenen Kulturen und ihre Hinterlassenschaften zu finden und zu interpretieren, macht es sich die “Pseudoarchäologie” da leichter. Hier werden einfach Spuren der Vergangenheit genommen und fast schon nach Belieben interpretiert.

Ob Bauwerke, Artefakte oder sonstige Hinterlassenschaften der Vorzeit: Überall sieht die “Pseudoarchäologie” ungelöste Rätsel und Mysterien, die irgendwie das althergebrachte Weltbild der Schulwissenschaft infrage stellen. Oder sogar widerlegen sollen. Und vielfach wird dabei auf irgendwelche längst versunkenen Kulturen wie Atlantis verwiesen, die für die unterschiedlichen Rätsel der Menschheitsgeschichte verantwortlich sind. Vielleicht sogar Außerirdische, die vor Jahrtausenden als “Götter” auf der Erde waren, wie es die Prä-Astronautik sagt.

So oder so ähnlich sehen etablierten Archäologen die Grenzwissenschaft. Vor allem die Spekulationen rund um “Ancient Aliens” oder angeblich uralte – viel zu alte! – und deshalb von der Wissenschaft ignorierte Funde.

Deshalb sprechen etablierte Forscher hier von einer “Pseudoarchäologie”. Sie bestünde praktisch nur aus Spekulation, Phantasie, Irrtümern und vollkommen falschen “Beweisen”, die von deren Vertretern verbreitet werden. Für die anerkannte Archäologie sind sie deshalb ein Dorn im Auge ihrer eigenen Arbeiten und Forschungen. Meistens jedoch ignorieren sie diese grenzwissenschaftlichen Ideen. Und das seit Jahrzehnten.

Es gab in der Vergangenheit durchaus immer mal wieder “Stimmen der Vernunft” innerhalb der Mainstreamforschung. Sie erreichten jedoch nie die Massen, wie es populärwissenschaftliche Bücher mit derartigen Rätseln der Menschheit taten. Überlegungen zu Außerirdischen vor Jahrtausenden auf der Erde, die für viele ungelöste Phänomene der Geschichte verantwortlich sind, sind schlicht spannender …

Missbrauch der Archäologie

Darum sehen und sahen viele Archäologen, Historiker oder Geschichtswissenschaftler allgemein es auch als Zeitverschwendung sich mit Thesen um Raumfahrer der Antike zu beschäftigen. Was im Umkerhschluß wieder den Eindruck vermittelt, diese Forscher verheimlichen oder vertuschen die entsprechenden Mysterien oder Erkenntnisse. Bis auf unzählige kurze Statements entsprechender “Schulwissenschaftler” in Interviews, Fernsehsendungen oder TV-Dokumentationen machen sie sich scheinbar überaus rar.

Doch glauben wir einem in der “Neuen Zürcher Zeitung” am 6. März erschienen Artikel zum Thema, “wehren” sich immer mehr Wissenschaftler gegen die “Pseudoarchäologie”:

Heute wird jeder noch so simple Hügel zu einer geheimnisvollen Pyramide verklärt: Die Pseudoarchäologie boomt. Doch jetzt wehren sich Forscher gegen den Missbrauch ihres Fachs.

Eine sicherlich sehr übertreibe Aussage der Zeitung, da bis auf Ausnahmen aus dem Mainstream davon keine Rede sein kann! Vor allem nicht im Sinne von “geschlossen gegen die Pseudoarchäologie”. Auch in dem Beitrag der “NZZ” selber wird das deutlich. Darin werden als erstes Beispiel für diese Form der Grenzwissenschaft die “Bosnischen Pyramiden” (s. a. Video HIER & HIER) genannt.

“Die angeblichen Bauwerke sind natürliche Hügel aus Gestein, die zufällig eine recht geometrische Form haben”, so die NZZ. Und vor 34.000 Jahren gab es “keine Pyramiden und keinen Beton”. Dennoch gäbe es “jede Menge solcher pseudoarchäologischer Geschichten” und die etablierte Forschung fühle sich deshalb geradezu missbraucht:

Von diesem Missbrauch ihres Fachs haben Archäologen nun genug: In Büchern, sozialen Netzwerken oder Vorträgen fangen sie an, sich zu wehren.”

Wo und wie konkret sich Archäologen fortan verteidigen, verrät der Artikel nicht. Obwohl es geradezu nach einem Zusammenschluss, nach einer “geschossenen Front”, gegen die “Pseudoarchäologie” klingt.

Außerirdische vor Jahrtausenden

Weitere Beispiele in dem “NZZ”-Artikel für den Missbrauch der Archäologie sind auch Themen wie Atlantis, “die Lokalisierung der Bundeslade oder von Resten der Arche Noah”. Natürlich auch “die Nazca-Linien in Peru als Landebahn für Außerirdische” und Pyramiden in Ägypten und in aller Welt. In Blogs, Vorträgen, Büchern und Vereinen werden solche “Zielsetzungen” intensiv verfolgt.

Vor allem durch die US-Doku-Serie “Ancient Aliens” werden diese Themen gefördert, wie die “NZZ” spekuliert. Aber auch durch die Sendereihe “Terra X” des ZDF, womit der Artikel zweifellos auf einige Folgen der Serie über Rätsel der Archäologie anspielt, die HIER sehr umfangreich diskutiert wurde. Mit dem klaren Fazit, dass diese Folgen von “Terra X” unter anderem alles andere als spekulativ waren.

Die Autorin des Artikels, Esther Widmann, hat demnach die fraglichen Folgen von “Terra X” nicht selber gesehen. Sie zitiert auch nur einen Satz aus der Pressebeschreibung des ZDF über “Felszeichen, die Astronauten zeigen, oder Menschen in Taucheranzügen” dazu. Hätte sie die entsprechenden Teile der Sendereihe aufmerksam selber gesehen, wüsste sie, dass darin “Pseudoarchäologie” mehr schlecht als recht wegkommt.

Natürlich wird konkret als Beispiel für diese Themen Erich von Däniken namentlich genannt. Den Widmann ebenso wenig gelesen hat, wie sie die “Terra X“-Sendungen gesehen zu haben scheint. Sonst würde sie mit Bezug auf Dänikens erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” von 1968 nicht folgendes behaupten:

Prominentestes Beispiel ist wohl Erich von Däniken, sozusagen der Godfather of Pseudoarchaeology. 1968 veröffentlichte der Koch aus Zofingen erstmals seine Theorie, Angehörige einer technisch fortgeschritteneren Zivilisation hätten die Erde besucht und die Pyramiden in Ägypten errichtet.”

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++


Die Pyramiden – also von Außerirdischen erbaute! Eine Falschaussage, die seit Jahrzehnten kursiert und belegt, dass Widmann (wie so viele anderer “Kritiker”) nicht selber die entsprechenden Aussagen bzw. Bücher gelesen hat. Lediglich ungeprüfte Behauptungen der “Skeptiker” werden zum x-Male wiederholt. Wahren werden sie dadurch natürlich nicht. Das gilt auch für die ständig wiederholte Lüge, dass “die Nazca-Linien in Peru als Landebahn für Außerirdische” gedient haben sollen (s. a. das 1. Video unten).

Ebenfalls ein Falschbehauptung, wie zum Beispiel HIER aufgezeigt.

Die Rätsel der Pyramiden

Natürlich kann oder darf man von Zeitungsjournalisten keine tiefen Recherchen zur Prä-Astronautik & Co. erwarten. Wie man sieht reichen falsche Behauptungen, die man wiederholen kann. Beim Thema Mysterien der Pyramiden heißt es in dem “NZZ”-Artikel aber sehr richtig:

Nur darum, weil zwei Dinge ähnlich aussehen, bedeutet das noch nicht, dass ein Zusammenhang zwischen ihnen besteht. Pyramiden, die echten, aus Stein gebauten, zum Beispiel: Es gibt sie in Ägypten, und es gibt sie in Mittelamerika (und auch in Indonesien). Daraus abzuleiten, dass es die gleiche Gruppe war, die sie errichtet hat, missachtet jedoch alles andere, was über diese Gebäude bekannt ist – ihre Funktion (in Ägypten sind es Grabanlagen, in Mittelamerika Plattformen für kultische Handlungen), ihre Entstehungszeit (in Ägypten 3. Jahrtausend vor, in Amerika 1. Jahrtausend nach Christus).

Ein Kritikpunkt, der nicht nur von der etablierten Schulwissenschaft gerne angeführt wird. Auch innerhalb der Prä-Astronautik wird das kritisiert.

Der kritische Artikel bekannt als einen jener Archäologen, die begonnen haben, sich zu wehren, Dr. Stefan Baumann. Der “Ägyptologe an der Universität Trier, hat das bisher einzige deutschsprachige Buch zur Pseudoarchäologie herausgegeben”, wie es darin heißt. Auch das ist schlichtweg falsch. Es erschienen seit Ende der 1960ger Jahre zahlreiche deutschsprachige Bücher zur “Pseudoarchäologie”.

Allein in meinem Archiv befinden sich sicher über ein Dutzend entsprechende Publikationen. Geschrieben wurden sie aber fast ausschließlich nicht von Ägyptologen, wie Baumann einer ist. Sein Buch “Fakten und Fiktionen – Archäologie vs. Pseudowissenschaft” erschien 2018 und ist damit allerdings wohl das letzte Werk dieser Art auf dem Buchmarkt. Zuvor erschien beispielsweise 2008/9 das Buch “Pyramidengeheimnisse?” von Frank Dörnenburg, der sich darin jedoch auf die Rätsel des Alten Ägypten spezialisierte.

Und dieses Buch von Dörnenburg diente Baumann übrigens als eine der wichtigsten Quellen für seinen Buchbeitrag über “Mysterien und pseudowissenschaftlicher Mystifizierungen” in Ägypten. Dies zeigen seine Quellenangaben eindrücklich.

Fakten, Fakes und Fiktionen

Stefan Baumann ist Herausgeber von “Fakten und Fiktionen” sowie Autor von lediglich zwei Beiträgen in dem Sammelband. “NZZ” zitiert ihn mit den Worten:

Im Grunde geht es da um essenzielle Fragen: Wo kommen wir her? Und natürlich ist es auch die Lust am Mysteriösen, die die Leute fasziniert.”

Eine Aussage, die wohl die meisten Mystery-Interessierten sofort unterschreiben würden. Und eben der Grund warum solche Themen beim breiten Publikum besser ankommen als nüchterne Archäologie.

Baumann selber kam aus ähnlichen Gründen auf die Idee ein solches Buch herauszugeben, wie er in seinem Vorwort schreibt. Auf einem von ihm an der Universität Tübingen im Wintersemester 2015/2016 abgehaltenen Seminar mit dem Titel “‘Rätsel’ und ‘Mythen’ der (Vor-)Geschichte. Pseudoarchäologie vs. Wissenschaft”. “Eine Brücke zwischen der Wissenschaft und der archäologisch-historisch interessierten Öffentlichkeit” solle durch diese Publikation geschlagen, so der Herausgeber.

Gelungen ist das mehr oder weniger gut. Da das Buch in dem renommierten Fachverlag “Philipp von Zabern” erschien, ist es überaus teuer. Für das breite Publikum damit alles andere als interessant. Inhaltlich enthält es eine mehr als große Vielzahl an unterschiedlichen Themen aus der “Pseudoarchäologie”. Sie reichen von Atlantis über die Nibiru-Lüge bis zu Einhörnern. Aufgemacht wie die unzähligen Mystery-Themen-Sammelbände, die vor allem in den 1990ger Jahren den Buchmarkt überschwemmten.

Wobei man diese nicht miteinander vergleichen darf und kann, was schon allein durch die umfassenden Quellenangaben in “Fakten und Fiktionen” offensichtlich ist. Teilweise werden darin dennoch Themen nur auf einer Seite von den verschiedenen Autoren abgehandelt, sehr gekürzt dargestellt und alles andere als umfassend erläutert. Vor allem die Ausführungen und “Widerlegungen” zum Thema Atlantis in dem Sammelband stehen in der Kritik der Leser. Autor ist hier Dr. Stephan W. E. Blum von “Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters” der Universität Tübingen.

Keine Gegenwehr!

Diese Erläuterungen zu dem meiner Meinung nach fraglos lesenswertem Buch von Baumann waren notwendig. Denn die Behauptung von “NZZ”, dass Archäologen inzwischen von dem “Missbrauch ihres Fachs” genug haben, und sich “wehren”, bezieht sich zu weiten Teilen offenbar genau auf diese Publikation. Inklusive des genannten Seminars von Baumann an der Universität Tübingen vor einigen Jahren.

Das ist mehr als mager. Mit der Gegenwehr in “Sozialen Netzwerken” ist es auch nicht viel besser. Hier bezieht sich die Autorin Widmann nur auf einen Tweet eines Archäologen zum Thema weltweite Ähnlichkeit von Pyramiden:

Und warum sich ihre Konstruktionsweise ähnelt, erklärt Archäologe David S. Anderson aus den USA sehr einprägsam in einem Tweet: Es gebe nur eine Art, ein großes Gebäude aus Stein ohne Stahlträger zu errichten. Dazu zeigt er beschriftete Fotos von gestuften Pyramiden: ‘Mexiko’, ‘Ägypten’, ‘Indonesien’ – und, auf einem Bild mit bunten, zur Pyramide gestapelten Bauklötzen, ‘Baby’“.

Sich wehren sieht ohne Frage anders aus!

Schon eher so, wie es der Archäologe und Historiker Mirko Gutjahr macht, der unter anderem zwei kritische Podcast zu solchen Themen betreibt. Ein Kritiker, der zur deutschen Skeptiker-Szene gehört und unter anderem in der Skeptiker-Organisation GWUP aktiv ist. Zu einem entsprechenden Skeptiker-Vortrag von ihm heißt es in der Ankündigung unter anderem:

Glühbirnen in der Antike? UFO-Landeplätze in Peru? Pyramiden auf dem Balkan? Glaubt man Autoren wie Erich von Däniken oder TV-Serien wie ‘Ancient Aliens’, dann verheimlichen uns die Archäologen die wichtigsten Funde der Menschheit. Denn die monumentalen Bauten der Vergangenheit stammen demnach nicht von den damaligen Menschen, sondern seien in Wirklichkeit von Außerirdischen oder Dimensionsreisenden errichtet. Da dies aber auf keinen Fall an die Öffentlichkeit kommen dürfe, würden vom Staat bezahlte Archäologen damit beauftragt, diese Funde wegzuschließen oder ganz zu beseitigen.

Solche und ähnliche Themen sind immer wieder Teil seiner interessanten Podcast.

Die Nazikeule muss her

In dem “NZZ”-Artikel holt Gutjahr sogleich die Nazikeule gegen die “Pseudoarchäologie” heraus. Zumindest heißt es in dem Artikel:

‘In meiner Wahrnehmung sind es auch nationalistische und völkisch-ideologische Tendenzen, die in der Pseudoarchäologie zunehmend gefährlich werden’, sagt der Archäologe Mirko Gutjahr. Hinter vielen pseudoarchäologischen Geschichten stecken seiner Ansicht nach sehr oft bewusst oder unbewusst rassistische Motive: ‘Den Bau der Pyramiden oder von Machu Picchu traut man nicht den indigenen Völkern vor Ort zu.’ Als wahre Erbauer müssen dann Außerirdische herhalten oder eine andere überlegene Gesellschaft.

Solche Ideen sind in rechtsextremen Kreisen populär, und das hat Tradition: Adolf Hitler sprach oft davon, die Griechen der klassischen Antike müssten Nachfahren der Germanen gewesen sein. Das Phänomen Pseudoarchäologie ist also keineswegs neu. Bleibt die Frage, ob das eine gute oder eine schlechte Nachricht ist.

Das “braune Todschlagagument” wird hier aus dem Hut und selbst Adolf Hitler muss hierzu herangezogen werden. Eine durchaus beliebte Masche von Seiten der Kritiker, um gegen die Prä-Astronautik oder ähnlich gelagerte Themen vorzugehen. Und natürlich ist das fast immer vollkommen absurd. Allerdings gab und gibt es diese Ansichten durchaus; auch schon Jahrhunderte vor dem Dritten Reich. Zum Beispiel bezüglich der Pyramiden in Ägypten, der Kultur der Maya in Mittelamerika oder auch Ruinenstätten in Afrika (wie etwa Zimbabwe).

Es suggeriert eindeutig, dass die Prä-Astronautik mit ihrer Idee der Lehrmeister und Götter aus dem All “sehr oft bewusst oder unbewusst rassistische Motive” beinhaltet. Da eben Wissen und Weisheit zu unseren Vorfahren sprichwörtlich vom Himmel kam. Wobei niemand etwas dafür kann, dass die alten Mythologien und Überlieferungen eben genau das zum Teil berichten. Sind diese also rassistisch? Haben die entsprechende Religionen deshalb “rassistische Motive”?

Sind nach dieser Lesart Missionare oder Aufbauhelfer und Förderprogramme der Industrienationen in der Dritten Welt rassistisch?

“Nationalistische und völkisch-ideologische Tendenzen” sind dabei meistens etwas anders. Sie besagen ja, dass ein bestimmtes Volk (der Erde) dieses Wissen zu den “Primitiven” brachte. Wie es in der Tat der wirre “Germanen-Kult” einiger Nationalsozialisten im Dritten Reich verbreitet (s. a. Artikel HIER).

Freunde werden die etablierten Archäologen und die “Pseudoarchäologie” nach einem solchen Artikel wohl nie mehr …

Auswahl an YouTube-Videos zum Thema

Video vom 14. Nov. 2018 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Video vom 29. Aug. 2019 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , , <

Grenzwissenschaft Classics Videos, Teil #26: “Menschen-Götter – Götter-Menschen” – Erich von Däniken 1996 im TV-Talk

Teilen:

Grenzwissenschaft Classics Videos, Teil #26: Erich von Däniken 1996 im TV-Interview (Bilder: E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Teil #26: Erich von Däniken 1996 im TV-Interview (Bilder: E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Das Warten hat endlich ein Ende! Nach langer Pause geht auf vielfachen Wunsch die YouTube-Reihe “Grenzwissenschaft Classics Videos” auf meinen Kanal weiter. Den Anfang macht mit der Folge 26 ein umfangreiches TV-Interview bzw. ein Fernseh-Talk mit Erich von Däniken aus dem Jahr 1996. Eine sicher vielen Interessierten und Däniken-Fans unbekannte Sendung. Und schon damals äußerte sich von Däniken in dieser Sendung zum UFO-Thema und Entführungen durch Außerirdische. Eine Fernsehsendung … lange bevor es die heute allgegenwärtigen “Ancient Aliens” am Fernsehen gab.


Erich von Däniken im Gespräch

Endlich ist es wieder soweit: Nach sehr langer Pause geht die Video-Reihe “Grenzwissenschaft Classics” weiter! Mit der Folge Nummer 26. Den “Neuanfang” macht ein umfangreiches TV-Interview bzw. -Gespräch mit Erich von Däniken aus dem Jahr 1996.

Darin berichtet der weltbekannter Autor der Prä-Astronautik von Däniken über seine “klassische Themen” aus der Prä-Astronautik. Ebenso über damalige Neuigkeiten von den Linien von Nazca in Peru, der Erschaffung des Menschen durch Außerirdische und vielen weiteren Themen seiner Arbeit.

Selbst zum Thema UFOs und Entführungen durch Außerirdische äußerte er sich schon damals.

Eine Fernsehsendung … lange bevor es die heute allgegenwärtigen “Ancient Aliens” am Fernsehen gab.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , , <

Video mit Erich von Däniken: “Meine Geschichte” – Von Däniken über seinen Weg zum Autor der Prä-Astronautik

Teilen:

Erich von Däniken: "Meine Geschichte" - Der Weg von Dänikens zum Autor der Prä-Astronautik (Bilder: Screenshot YouTube / E. v. Däniken / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Erich von Däniken: “Meine Geschichte” – Der Weg von Dänikens zum Autor der Prä-Astronautik (Bilder: Screenshot YouTube / E. v. Däniken / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Vor allem seit die TV-Dokureihe “Ancient Aliens” aus den USA seit über 10 Jahren so erfolgreich läuft, gibt es eine Art neuen Boom um Erich von Däniken. Damit verbunden natürlich ein großes Interesse an den Thesen, Spekulationen und Ideen der Prä-Astronautik. Also jener Überlegung, dass die “Götter” der Vergangenheit in Wahrheit außerirdische Astronauten waren. Von Däniken machte sie mit seinem 1. Buch “Erinnerungen an die Zukunft” 1968 schlagartig weltberühmt (detailliert in diesem Artikel HIER). Wie es aber genau dazu kam, wissen im Internetzeitalter die neuen Generationen der Fans und Interessieren eher weniger. Genau das erzählt von Däniken in diesem spannenden Video auf YouTube. Mit einer scheinbar “überheblichen” Aussage, die vor allem seine Kritiker “sauer aufstoßen” könnte. Welche das ist und warum er damit schlicht und einfach Recht hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Der lange Weg des Erich von Däniken

Die Prä-Astronautik lebt heute fast ausschließlich von den sogenannten “neuen Medien” und vom Fernsehen- Vor allem seit rund 10 Jahren durch die US-Serie “Ancient Aliens”, die auch in Deutschland erfolgreich läuft.

Interessierte und Fans der Prä-Astronautik und damit untrennbar verbunden Erich von Däniken informieren sich heute (fast nur) online. Durch TV-Dokumentationen, Internetartikel oder YouTube-Videos, da diese kostenlos jederzeit verfügbar sind. Das kommt der “Generation Kostenlos” sehr entgegen. Auch von Däniken selber hat das erkannt. So ging er im April 2019 mit einem eigenen offiziellen YouTube-Kanal online, wie HIER berichtet.

Die Anfänge der Prä-Astronautik sahen natürlich vor über 50 Jahren ganz anders aus. Schlagartig wurde durch von Däniken diese Idee weltweit bekannt und ein Hit auf dem Buchmarkt.

Bis zum aufkommen des Internet folgten unzählige Bücher aus dem Bereich der “Astronauten aus dem All”. Und auch heute noch ist von Däniken als Autor der Prä-Astronautik aktiv. Da nützt es nichts, dass Kritiker immer wieder mit erhobenen Zeigefinger darauf verweisen, dass schon vor von Däniken andere Autoren Ideen der Prä-Astronautik in ihren Büchern publizierten.

Es bleibt unbestritten, dass erst von Däniken diese Thesen und Spekulationen berühmt machte, wie in diesem Blog-Artikel HIER detailliert nachzulesen.

Wie es dazu kam, dass ein Hotelier in der Schweiz ein erfolgreicher Bestsellerautor wurde, wissen im Detail heute wenige der “neuen Fans”. Auch wenn es zum Beispiel in diversen Bibliographien über ihn auf dem Buchmarkt nachgelesen werden kann. Denn Hintergründe sind, sofern man sich für diese Themen interessiert, immer sehr spannend. Und was könnte dabei spannender sein, als den Altmeister der Prä-Astronautik selber zuzuhören, wie er davon berichtet?

Genau das macht er in dem unteren eingebundenen Video.

Erich von Däniken und Nazca

Das Video “Erich von Däniken – Meine Geschichte” auf seinem offiziellen Kanal ist recht kurz. Es geht nur 15 Minuten. Angesichts dessen, was von Däniken zu den Anfängen seiner Arbeit als Prä-Astronautik-Autor zweifellos noch alles hätte erzählen können. Er beschränkte sich beim Dreh auf das wesentliche seiner Tätigkeit, bis im Februar 1968 sein 1. Buch auf dem Markt kam.

Anhand der Kommentare unter dem Video sieht man deutlich, dass auch nach einem halben Jahrhundert die Faszination an seinen Gedanken und vor allem an seiner Art, von diesen zu erzählen, noch immer die Fans begeistert. Zurecht!

Doch dann eine Aussage im Video, die ohne Zweifel vor allem Kritiker und Skeptiker “sauer aufstoßen” könnte:

Nur wegen mir ist Nazca weltberühmt geworden!

Ein gefundenes Fressen für seine Gegner und vielleicht auch Neider, da es mehr als überheblich klingt. Entspricht aber absolut den Tatsachen, was auch von Seiten der Archäologie zähneknirschend anerkannt wird. Natürlich nicht immer.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++


Von Däniken hat selbstverständlich die Hochebene von Nazca und die weltbekannten Linien und Pisten von Nazca nicht selber entdeckt. Die waren schon Jahrhunderte zuvor von dem spanischen Eroberer Pedro de Cieza de León erstmals in “Chronik von Peru” 1553 erwähnt worden. Er glaubte hier Straßen oder Wegweiser der Inka vor sich zu haben. “In einigen Gebieten in der Wüste sind Zeichen zu sehen, damit sie den Weg finden, den sie nehmen müssen”, so de León.

Erst in den 1920ger und 1930ger Jahren folgte die wirklich Entdeckung vom Flugzeug aus. 1926 und 1927 erfolgten durch den US-Anthropologen Alfred Kroeber und dem peruanischen Archäologen Toribio Mejía Xesspe die ersten wissenschaftlichen Beschreibungen und Forschungen. Es folgte ab 1946 die Deutsche Maria Reiche, die gut 50 Jahre in Nacza blieb um die Bodenzeichnungen zu erforschen und zu dokumentierten.

Heute ist die 1998 verstorbene Forscherin eine Legende der Erforschung der Nazca-Linien.

Dass die Eben von Nazca aber weltberühmt wurde, ist in der Tat Erich von Däniken zu seinen “phantastischen Ideen” zu verdanken. Ebenso auch den Büchern des Franzosen Robert Charroux. Vor durch sein Werk “Das Rätsel der Anden”, dass erstmals 1974 in Frankreich erschien. Diese spektakulären Thesen über Zeichen für Außerirdische auf der Ebene im fernen Peru, machten die Region letztendlich im öffentlichen Bewusstsein erst bekannt.

“Ihre phantastischen Idee”

Die Autoren Dietrich Schulze und Viola Zetzsche schreiben in ihrer Reiche-Biographie “Bilderbuch der Wüste” (2005) zu Däniken und Charroux:

Ihre phantastischen Ideen wirkten auf die Pampa wie das Licht eines Scheinwerfers.

Fraglos klingt es viel faszinierender, dass die Bilder, Linien und Pisten von Nazca für Besucher aus dem All gedacht waren, als dass sie ein “astronomischer Kalender” waren, wie es Reiche annahm. Von Däniken wiederum hat 1968 in seinem 1. Weltbesteller Reiche nicht (direkt) erwähnt. Was er aber schrieb, war:

Uns vermittelt die 60 km lange Ebene von Nazca – aus der Luft betrachtet – eindeutig die Idee eines Flugplatzes!

Damit war die Geschichte, von Däniken hält die Ebene in Peru für einen UFO-Flughafen der Vorzeit, geboren. Eigentlich ist das aber eine Aussage von – Maria Reiche! Nicht von ihm, wie ich es 2009 in einem meiner Bücher ausgeführt habe. Das mag viele Prä-Astronautik-Interessierte an dieser Stelle verwundern, ist aber eine Tatsache.

Von Däniken selber hat in seinem 1. Buch im Anhang zwei Veröffentlichungen von Reiche aufgeführt. Das von ihr erstmals 1949 in drei Sprachen im Eigenverlag veröffentlichte Büchlein “Mystery on the Desert” ist eine davon. Darin heißt es von ihr zu den Pisten und Ebenen von Nazca:

Einige könnte man für Flugplätze halten.

Eine Aussage, die man kennt. Kern des Mythos vom “UFO-Flughafen”.

In Peru wiederum sind auch von Dänikens Werke und die damit verbundene Puplicity für Nazca geehrt worden. 1981 von der Stadt Nacza sowie dem Ort Ica. Damit ist seine Aussage im unten stehenden Video nicht überheblich, sondern wahr. Auch in Reiche sieht bzw. sah er, wie gerne behauptet wird, kein “Feindbild”.

In seinem Nazca-Buch “Zeichen für die Ewigkeit” (1997) nennt er sie “die große alte Dame von Nazca”, würdigt mehrfach ihre “epochale Leistung” und schreibt:

Maria Reiche hat sich redlich alle Verdienste erworben, die in Peru nur möglich sind.

Video mit Erich von Däniken

YouTube -Video vom 20. Feb. 2020 von Erich von Däniken

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , <

Video-Interview mit Erich von Däniken: Von Däniken über die neuen Forschungen in Nazca in Peru und die Hintergründe

Teilen:

Video-Interview mit Erich von Däniken 2019 (Bilder: E. v. Däniken & Hangar 18b / Montage: Fischinger-Online)
Video-Interview mit Erich von Däniken 2019 (Bilder: E. v. Däniken & Hangar 18b/Screenshot / Montage: Fischinger-Online)

Ende Oktober 2019 fand in Hannover die Jahrestagung der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) statt. Neben zahlreichen weiteren Referenten aus dem Bereich der Prä-Astronautik war natürlich auch Erich von Däniken dabei. Er hielt nicht nur traditionell den Abschlussvortrag, sondern gab auch den Kollegen von “Hangar 18b” ein kurzes Interview. Vor allem über die von ihm mit initialisierten neuen Forschungen auf der Hochebene von Nazca in Peru. Dieses Video-Interview ist jetzt online und soll hier mit weiteren Hintergrundinformationen vorgestellt werden.


Erich von Däniken und Nazca

Wie jedes Jahr Ende Oktober hat die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) auch 2019 ihres Jahrestagung veranstaltet (s. Link HIER). Im vergangenen Jahr fand diese in Hannover statt. In diesem Jahr soll das sogenannte “One-Day-Meeting” des Vereins sie in Leipzig stattfinden.

Mit bei dem Treffen 2019 waren auch die geschätzten Kollegen von “Hangar 18b“. Unter anderem hat das Team von “Hangar 18b” alle Vorträge der Tagung gefilmt und kostenlos auf ihren YouTube-Kanal online gestellt. Ihr findet diese all für jeden kostenlos HIER.

Im Rahmen der Tagung fand aber auch Erich von Däniken Zeit für ein Interview, das Ihr unten angefügt findet. Geführt hat es “Prisma TV”. Von Däniken berichtet in diesem vor allem über die neuen Fragen an das alte Nazca. Jene rätselhafte Wüste in Peru, die von Linien, Pisten und Figuren übersät sind, und seit ihrer Entdeckung für Spekulationen und Rätselraten sorgen. Deshalb hat Erich von Däniken bzw. die “von Däniken Stiftung” ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen.

Dieses Projekt, genannt “Nazca III”, soll vor Ort in Peru Untersuchungen, Messungen und Forschungen in Nazca durchführen, und wird von verschiedenen Forschungsinstituten und Wissenschaftlern begleitet. Ein Forschungsprojekt, dass mit ganz anderen Fragen an die Hochebene von Nazca herangeht, als es die klassische Archäologie macht. So unterstreicht es von Däniken auch in diesem Interview.

Bekanntlich ist die Hochebene von Nazca seit Jahrzehnten ein fester Teil der Thesen und Ideen von Däniken. Kaum ein anderes Thema zieht sich so sehr durch seine Bücher, Vorträge und TV-Dokumentationen wie diese seltsame Landschaft in Südamerika.

“Nazca III”

In diesem Beitrag HIER auf Fischinger-Online wurde das Projekt “Nazca III” und die gesetzten Ziele bereits vorgestellt. Um diese kostspieligen Forschungen in Peru realisieren zu können wurde ein Teil der Kosten mittels Crowdfunding gesammelt. Und es gelang auch die Finanzierung zu sichern, nachdem die “Däniken-Stiftung” in den Jahren zuvor bereits zwei Nazca-Expeditionen in die Tat umsetzte.

Vor allem sollen mit “Nazca III” folgende Fragestellungen untersucht werden:

  • Aus welchem Material bestehen die breiten, pistenähnlichen Linien?
  • Gibt es unterschiedliche Minerale oder geochemische Elementverbindungen zwischen dem Wüstenboden und den “las Pistas”?
  • Existieren Hinweise auf irgendeine verborgene Technologie, die bei den bisherigen Untersuchungen nicht entdeckt wurde, weil gar nicht danach gesucht wurde?
  • Gibt es Informationen, die sich unterhalb der Scharrlinien und Figuren im Wüstenboden befinden?
  • Sollten neue Messinstrumente eingesetzt werden?

Ein überaus ehrgeiziges und vor allem umfangreiches Projekt, dass Erich von Däniken in dem unten stehenden Interview in der Kürze der zeit nicht umfassend vorstellen konnte. Denn das Team der internationalen Wissenschaftler, die sich an “Nazca III” beteiligen, hat viel vor:

  • Geophysikalische Messungen vornehmen, und auch das neue “Gesteinsradar” soll zum Einsatz kommen.
  • Laboruntersuchungen der Bodenchemie, Bodenphysik und der Mineralogie durchführen.
  • Altersdatierungen erstellen.
  • Luft-und Satellitenbildauswertung einsetzen. Auch deshalb, um verschiedene Zeitepochen der letzten 70 Jahre miteinander zu vergleichen und zu erfahren, ob Einflüsse von Klimaveränderungen, Umweltverschmutzungen und Massentourismus auf die sensiblen Bodenzeichnungen zu erkennen sind. Unter anderem wird Upscaling eingesetzt. Das heißt, durch modernste Berechnungsverfahren wird die Bildqualität oder Bildstärke hochskaliert. Zum Beispiel bei der Pampa de Nasca.

Auf die Ergebnisse dieser neuen Forschungen können wir gespannt sein. Denn die beiden vorherigen Projekte in Nazca erbrachten “Anomalien des Magnetfeldes auch geoelektrische Unregelmäßigkeiten”. Ebenfalls konnten erheblich abweichende Ergebnisse bei elektrischen Messungen zwischen den Pisten der Ebene und der Umgeung gemessen werden. “In Nazca stimmt etwas nicht”, so von Däniken.

Interview mit Erich von Däniken

Video vom 1. Jan. 2020 auf dem Kanal von Hangar 18b

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , , <

10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Die TV-Serie “Ancient Aliens” +++ Blog-Serie, Teil #4 +++

Teilen:

Blog-Serie, Teil #4: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über die TV-Serie "Ancient Aliens" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #4: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über die TV-Serie “Ancient Aliens” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss” – vierter Teil meiner Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. Teil #4 der erstaunlichen “10 Dinge, die man wissen muss”, widmet sich diesmal der TV-Doku-Reihe “Ancient Aliens”. Eine US-Serie des History Channel, die seit nunmehr 10 Jahren in bald 200 Folgen über Themen aus der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik berichtet. Und die einen neuen Boom dieser Ideen und Spekulationen auslöste.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über die TV-Serie Ancient Aliens wissen muss”!


10 (erstaunliche) Dinge, die man über die TV-Serie “Ancient Aliens” wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Die US-Doku-Serie „Ancient Aliens“ wird von dem Produzenten und Regisseur Kevin Burns für den History Channel produziert. Burns gründete im März 1999 die Produktionsfirma „Prometheus Entertainment“, die seit 10 Jahren „Ancient Aliens“ produziert. Ein überaus passender Name, denn Prometheus ist eine sehr bekannte Figur der griechischen Mythologie.

Sein Name bedeutet so viel wie „der Vorausdenkende“ und er gehört dem Geschlecht der Titanen oder Riesen an. In den zahlreichen Legenden und Mythen ist Prometheus der Lehrmeister der Menschheit, der auch das Feuer zu den Menschen brachte. Einige Variationen erzählen über das göttliche Himmelswesen, dass er die Menschheit sogar erschaffen habe.

Ein Lehrmeister aus dem Himmel also, die in der Prä-Astronautik bzw. in der Serie „Ancient Aliens“ als Astronautengötter interpretiert werden. Auch in den Science-Fiction-Filmen „Prometheus“, die zur berühmten „Alien“-Reihe gehören, ist die Idee der Astronauten der Vorzeit eine Kernaussage der Filme.

2.:

Die erste Folge der Serie „Ancient Aliens“ lief in den USA am 8. März 2009 auf dem beliebten History Channel.

Doch sie war gar nicht als Serie geplant, sondern die erste Folge war ein TV-Spezial des Senders zu den Thesen rund um die Astronauten der Antike und die Ideen von Erich von Däniken. Es war eher eine „klassische Prä-Astronautik-Doku“ mit Themen wie die Nazca-Linien, die Cheops-Pyramide, biblischen Mythen und andere Rätsel der Archäologie und Mythologie rund um von Däniken.

Ausgestrahlt wurde dieses Spezial unter dem Titel „Chariots, Gods & Beyond“, angelehnt an den englischsprachigen Titel „Chariots of the Gods“ von Dänikens Weltbestseller „Erinnerungen an die Zukunft“ aus dem Jahr 1968. Durch den gewaltigen Erfolg dieses TV-Spezial ermuntert wurde die eigentliche Serie „Ancient Aliens“ produziert.

Die eigentlich erste Folge der Staffel 1 kam dann am 20. April 2010 mit dem Titel „The Evidence“ („Hinterlassenschaften“ in der deutschen Version) in das US-Fernsehen. Mehr oder weniger passend zu Erich von Dänikens 75. Geburtstag am 14. April 2010.

3.:

Der History Channel war vor rund 10 Jahren noch recht „vorsichtig“ mit ihrer neuen Serie. Die erste Staffel, in den USA ausgestrahlt von April bis Mai 2010, war nur fünf Folgen lang. Jedoch dauerten diese damals noch jeweils 88 Minuten. Erst ab Staffel 2 wurden sie auf je 44 Minuten halbiert, wie sie bis heute zu sehen sind.

Da der Sender mit der Doku-Reihe aber ein Millionenpublikum erreichte, war eine Fortsetzung schnell beschlossen. Mitte Dezember 2010 sahen beispielsweise über zwei Millionen Zuschauer eine “Ancient Aliens”-Folge.

Was folgte waren im Zuge des Erfolges zahlreiche und oft sehr harsche Kritiken von Seiten der etablierten Wissenschaften an der Serie und am History Channel an sich. Am 11. November 2011 nahm auch die bekannte und sehr beliebte Satiereserie “South Park” die Doku-Reihe scharf aufs Korn (s. Blog-Beitrag HIER).

4.:

Jeder Fan oder Interessierte verbindet mit der Serie „Ancient Aliens“ heute untrennbar den History Channel.

Doch die Serie lief nicht immer dort. Nach den ersten drei Staffeln startete die vierte Staffel auf dem Sender H2 (History 2), wo sie bis zur Mitte der siebten Staffel ausgestrahlt wurde. Am 10. April 2015 war die Serie aber wieder zurück beim History Channel, wo sie bis heute geliebten ist.

5.:

Schon im ersten TV-Spezial von 2009 waren neben von Däniken selber die „üblichen Verdächtigen“ in der Serie vertreten. Allen voran natürlich Giorgio A. Tsoukalos, David Childress und Philip Coppens.

Ab der ersten regulären Folge 2010 jedoch auch noch deutsche Autoren und Prä-Astronautiker auf. Zum Beispiel Peter Fiebag und Algrund Eenboom.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

6.:

Giorgio A. Tsoukalos ist zweifellos das Gesicht der Serie und der „Ancient Aliens Guy“, der in keiner Folge fehlen darf.

In den USA wurde er durch seine Mitarbeit bei „Ancient Aliens“ sehr schnell zu einer Art Kultfigur. Zahlreiche der vor allem im englischen Internet sehr beliebte sogenannte „Memes“ verbreiteten sich daraufhin mit/über ihm.

Das dabei genutzte Bild von Tsoukalos ist ein Schnappschuss, der bereits in der zweiten Folge der Staffel 1 vom 27. April 2010 von ihm gemacht wurde. Es hat sich geradezu unauslöschlich in Zusammenhang mit ihm und der Serie „viral eingebrannt“ – und wird längst für Fan-Artikel genutzt.

Und trotz des Alters des Bildes erkennt man ihn immer noch …

7.:


Erich von Däniken, dessen Ideen und Spekulationen die Grundlage der Erfolgsserie des History Channel sind, ist vom Erfolg der Serie natürlich begeistert.

Er hat jedoch immer wieder betont, dass er längst nicht alle in der Serie gemachten Aussagen usw. teilt. Sie seine „nicht auf seinen Mist“ gewachsen und er halte diverse Spekulationen und Behauptungen, die darin gemacht werden, für „bekloppt“. (s. a. HIER , HIER HIER) Um es freundlichen auszudrücken.

Ebenso beinhalten inzwischen sehr viele Folgen Themen, die zwar daraus zur Grenzwissenschaft allgemein gehören, aber mit der Prä-Astronautik an sich nichts mehr zu tun haben. Einige der letzten Folgen der 14. Staffel vom November 2019 zeigen dies erneut sehr gut (Exoplaneten, Sturm auf die Area 51 …).

8.:

Der „Ancient Aliens Guy“ Giorgio A. Tsoukalos tauchte in den USA nicht plötzlich aus dem Nichts als Prä-Astronautiker in der Serie auf. Quasi als „gekaufter Experte“. Das wird bis heute sehr gerne über ihn behauptet. Er ist in Luzern in der Schweiz geboren und war schon Anfang der 1990ger Jahre in der Prä-Astronautik aktiv. Von fast 30 Jahren begegnete ich ihm bereits in der „Szene“ und lernte ihn so gut kennen.

Nach seinem Studium in New York und seiner Auswanderung in die USA übernahm er dort auch die Redaktion des Prä-Astronautik-Magazins „Legendary Times“. Im deutschen Sprachraum als „Sagenhafte Zeiten“ bekannt, die zuvor unter dem Titel „Ancient Skies“ des Vereins „Ancient Astronaut Society“ erschien. Dieses Magazin brachte auf den letzten Seiten auch englische Beiträge und wurde ab der Ausgabe 1/1998 in ein deutschsprachiges und englisches Magazin geteilt.

In der Ausgabe 2/1998 von „Sagenhafte Zeiten“ wurde diese Veränderung ebenso umfangreich vorgestellt, wie die Person Tsoukalos selber. Denn dieser übernahm fortan der englischen Ableger der A.A.S., der „Forschungsgesellschaft für Archäologie und SETI“ (wie sie seit dem heißt), der dafür von Ulrich Dopatka und Tsoukalos am 17. Juni 1998 in den USA gegründet wurde.

Sitz war damals noch Ithaca im US-Bundesstaat New York, wo der „Ancient Aliens Guy“ studierte. Heute ist das Clendale im Großraum Los Angeles in Kalifornien.

Als verantwortlicher der amerikanischen A.A.S. in unmittelbarer Nähe zum Film-Mekka Los Angeles sollte sein Mitwirken eigentlich niemanden mehr wundern.

9.:

Die zahlreichen in verschiedenen Folgen der Doku-Serie zu sehenden Wissenschaftler haben sehr oft mit Prä-Astronautik nichts zu tun. Sie entstammen der sogenannten etablierten Wissenschaft und geben Statements zu bzw. aus ihren jeweiligen Fachgebieten ab, die zum Thema der jeweiligen Folge passen.

Der Gesamtkontext der ganzen Serie ist dabei einigen erst später klar geworden. Andere sind mit ihren Auftritten sehr zufrieden und wieder andere kritisieren, dass durch den Schnitt der Eindruck erweckt wird, dass sie die Thesen von „Ancient Aliens“ teilen. Einige fügten ihre dortigen Auftritte auch in ihre wissenschaftliche Vita ein.

In Dokumentationen aus den USA ist ein solches TV-Format für Wissenschaftssendungen allerdings vollkommen normal (wie mehrfach auf diesem Blog ausgeführt). Es ist auch von Vorteil, dass Wissenschaftler des „Mainstream“ Präsenz in den dortigen TV-Medien zeigen. Ein Umstand, der sich auch in Deutschland offensichtlich mehr und mehr verbreitet.

10.:

Heute umfasst die Serie „Ancient Aliens“ inkl. des TV-Spezial von 2009, 180 Folgen in 14 Staffeln. Insgesamt 8.184 Minuten der Reihe wurden bereits gesendet, was rund 136,5 Stunden entspricht. Etwa 5,7 Tage Zeit benötigt man, um alle Folgen hintereinander ohne Pause und Unterbrechung zu sehen.

Dazu kommen zehn Folgen der Sonder-Reihe „Auf den Spuren der Aliens“ von und mit Tsoukalos mit 400 Minuten Umfang, sowie acht Episoden der Serie „Ancient Aliens – Neue Erkenntnisse“ von 2015 mit 328 Minuten Spieldauer. Mehr als 148,5 Stunden pausenloses TV-Vergnügen für den Fan …

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , <
How to whitelist website on AdBlocker?

How to whitelist website on AdBlocker?

  1. 1 Click on the AdBlock Plus icon on the top right corner of your browser
  2. 2 Click on "Enabled on this site" from the AdBlock Plus option
  3. 3 Refresh the page and start browsing the site