Suchergebnisse: Mystery-Review

“Tatort”-Star Miroclav Nemec ist jetzt als Mystery-Jäger mit einer Doku-Reihe am TV: Hintergründe in diesem Mystery-Review

Diesen Beitrag teilen via ...
Tatort-Star Miroclav Nemec jetzt als Mystery-Jäger mit eigener Doku-Reihe am TV (Bild: dmax.de)
“Tatort”-Star Miroclav Nemec jetzt als Mystery-Jäger mit eigener Doku-Reihe am TV (Bild: dmax.de)

Statt Mörder und Verbrecher im “Tatort” des Senders ARD jagt der Schauspieler Miroclav Nemec auf dem Sender DMAX aktuell ganz Anderem hinterher. Dort sieht man den beliebten “Tatort”-Star jetzt in der Sendereihe “Spurlos verschwunden”, in der er als Jäger des Phantastischen “ungelösten Mysterien” der Welt nachgeht. Wie kommt der TV-Kommissar zu diesem vollkommen anderen Fernsehformat, wie steht er dazu und welche Rätsel der Welt möchte der Sender DMAX in der Doku-Reihe genau lüften? All das udn die Hintergründe der TV-Reihe erfahrt Ihr in diesem Mystery-Review.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mystery-Kommissar Miroclav Nemec

TV-Reihen und Doku-Serien, die sich mit den Mysterien der Welt befassen, gibt es in Massen. Eine ganze Industrie des Phantastischen beliefert die TV-Zuschauer mit unzähligen Sendungen rund um die ungelösten Geheimnisse der Menschheit, die vor allem aus den USA in unsere Fernseher kommen. Von der Suche nach Riesen, Monstern, UFOs, Aliens und Ancient Aliens über die Rätsel Ägyptens und Atlantis bis zur Fahndung nach verborgenen Schätzen ist alle dabei.

Ein schier längst gesättigter Markt, wie man denken könnte.

Da mag es seltsam vorkommen, dass ein durch den “Tatort” der ARD bekannter Schauspieler wie Miroclav Nemec plötzlich auf dem doch eher kleinen TV-Sender DMAX mit eben einer solchen Doku-Serie startet. “Ungelöste Mysterien, die der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgeben”, so der Fernsehsender, will der Schauspieler in der Reihe “Spurlos verschwunden – Ungelöste Mysterien mit Miroslav Nemec” nachgehen. Dazu heißt es:

Bei schwierigen Fällen läuft ‘Tatort’-Star Miroslav Nemec zu Hochform auf. Dann werden in der Krimiserie Spuren analysiert, Alibis überprüft und DNA-Abgleiche herangezogen. Um den Täter zu überführen, drehen die Kommissare jeden Stein um. Doch manche Rätsel der Menschheitsgeschichte lassen sich auch mit großem Aufwand und modernen Ermittlungsmethoden nur sehr schwer lösen.

Wenn Schiffe, Flugzeuge, Menschen und sogar Orte wie vom Erdboden verschluckt sind, tappen erfahrene Experten bei der Aufklärung im Dunkeln.

Warum verschwand der Malaysia-Airlines-Flug MH370 im März 2014 mit 227 Passagieren und zwölf Besatzungsmitgliedern an Bord plötzlich vom Radar? Wie lassen sich die Geheimnisse um das versunkene Inselreich Atlantis entschlüsseln und wo befand sich das sagenumwobene Goldland ‘Eldorado‘? In ‘Spurlos verschwunden’ präsentiert der renommierte Schauspieler ungelöste Mysterien, die der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgeben.

Das klingt nicht nur nur nach einer “klassischen Doku-Reihe” zu den Rätseln der Welt, es ist auch eine.

Gestartet ist die die Serie bereits am 30. November mit einer Folge, die sich mit dem Verschwinden des Fluges MH370 2014 befasst. Darüber habe ich in diesem Video und einem weiteren Video bereits auf meinem Grenzwissenschafts-YouTube-Kanal berichtet. Schaut man sich die auch online zu findende Folge um den Flug MH370 an, sieht man schnell, das hier die Machart der zahlreichen Dokumentationen der USA offensichtlich Pate standen.

Nicht nur das.

Made in USA

Auch die Szenen und (englischen) Interviews und Statements stammen aus Übersee. Der deutsche Sprecher in Spurlos verschwunden” ist übrigens jene Stimme, die man aus der US-TV-Reihe “Ancient Aliens” rund um die Prä-Astronautik kennt. Miroclav Nemec übernimmt hierbei soviel wie ein Kommentator und Moderator in Zwischenszenen. Das kennt man aus vielen anderen TV-Formaten, die unter anderem auch DMAX selber im Programm hat.

Letztlich ist das alles auch kein Wunder, denn die DMAX-Sendung wurde in den USA eingekauft und der Original-Moderator durch unseren “Tatort”-Ermittler ersetzt.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Eigentlich handelt es sich bei der Doku-Reihe nämlich um eine US-Serie des Senders Science Channel U.S., die dort erstmals am 28. August 2017 ausgestrahlt wurde. Eine Staffel mit 8 Folgen gibt es von dieser Serie, und der amerikanische Original-Sender ist der Medienmogul der Discovery Gruppe. Also genau einer jener Sender, von denen eine Vielzahl der in Deutschland zu sehenden Dokus stammt. Von UFOs bis zu Tieren.

Im Original ist der Moderator Terry O`Quinn. Ein bekannter Schauspieler, der durch zahlreiche Spielfilme und Serien berühmt wurde. Auch durch Mystery-TV-Serien wie “Roswell”, “Lost”, “Falling Skies” oder “Akte X“. Seinen Platz nahm in Deutschland eben Mircolav Nemec ein. Mehr steckt grundsätzlich nicht hinter der Aussage, dass Nemec nun im deutschen Fernsehen den Mysterien der Menschheit auf den Grund geht.

Vom “Tatort” zu Mystery

Welche Themen, außer den oben in der Beschreibung genannten, die Doku-Reihe von DMAX noch aufgreifen wird, ist damit klar. Folgen zu UFOs, Aliens, Rätsel der Vergangenheit bzw. Archäologie und ähnliche Bereiche wird man aber leider nicht finden. “Spurlos verschwunden” konzentriert sich offenkundig auf genau das, was der Titel sagt: Themen von rätselhaften Verschwinden. Fraglos gehören die “verschwundene Insel Atlantis” ebenso dazu, wie der verschollene Flug MH370 oder auch das Bermuda-Dreieck.

Auszusetzen gibt es daran nichts.

Miroclav Nemec und der Sender DMAX rührten natürlich vor dem Start der Serie die Werbetrommel. So gab Nemec unter anderem dazu ein Interview, das Ende November in verschiedenen Medien erschien. In diesem erklärte Nemec, den man ja eigentlich nur aus dem “Tatort” kennt, auch, was für ihn “die Faszination an solchen Storys” ausmacht. Memec dazu am 30. November:

Ich war schon als Kind von solchen Sachen fasziniert und bin hauptsächlich daran interessiert, sie aufzuklären. Der Mensch mag das Mystische, es regt die Fantasie an. Mir ist es daran gelegen, Dinge zu klären, damit ich weiß, was da passiert ist – zum Beispiel am Djatlow-Pass, ein Ereignis, das mich sehr beeindruckt hat.

Und weiter:

Ich glaube nicht daran, dass UFOs und Außerirdische gekommen sind. Es gibt ja immer sehr interessante Spekulationen, die ich schon von Erich von Däniken kenne, der die Theorie hatte, dass Außerirdische Bauwerke in Ägypten erschaffen haben.”

Nemec sieht derartige Themen des Unfassbaren offenkundig sehr nüchtern. Er möchte mir seiner Show verschiedene Erklärungen oder Deutungen der Themen dem Zuschauer vorstellen. Beispielsweise, dass Atlantis nur ein Traum und damit Phantasie war. Oder auch, dass das legendäre Bermuda-Dreieck durch “Magnetfelder oder Schwefel, der aufsteigt”, zu erklären sei. Letzteres kann zumindest ich nicht nachvollziehen.

Wir wissen – nichts!

Nur weil irgendwelche Mysterien der Menschheit für uns heute nicht zu erklären sind, müssen sie nicht immer unerklärlich oder sogar übernatürlich sein. So die Meinung von Nemec zu seiner Sendung. Eine bodenständige Meinung, die ich so unterschreiben würde. Wie sicher die meisten Grenzwissenschaft und Mystery Files-Fans auch.

Bei all diesen Dingen gibt es aber auch Menschen, die uns erzählen, dass etwas Übernatürliches passiert ist oder es Außerirdische gibt. Aber das heißt ja nur, dass wir nicht wissen, was im Kosmos passiert. Wenn man an Zeitlöcher und schwarze Löcher denkt, dann wissen wir, dass wir nichts wissen.

So Nemec im Interview. Und da er seit Kindertagen “von solchen Sachen fasziniert” sei, ist auch die dieses TV-Format für ihn spannend. Zweifellos aber auch deshalb, da kein Schauspieler bis zum Sankt-Nimmleins-Tag beim “Tatort” bzw. der ARD und ZDF bleiben kann. Auch wenn es augenscheinlich grundsätzlich möglich ist …

Auf die Frage, ob diese Doku-Reihe eine “gelungene Abwechslung” oder vielleicht sogar ein Modell für die Zukunft für ihn sein könnte, antwortete Nenec:

Ich fand das super, es hat mir gut gefallen. Wir hatten ein großartiges Team und es war eine inspirierende Arbeit. Ich habe etwas gelernt, denn ich habe mich mit Dingen beschäftigt, mit denen ich das sonst nicht so ausführlich tun würde – weil ich natürlich auch Hintergrundinformationen haben möchte. Die Arbeit war sehr angenehm und jetzt bin ich gespannt, wie das Ergebnis geworden ist.

Das wird sich in der Tat zeigen. Denn “Spurlos verschwunden” ist eben nichts weiter als einer der ungezählten Doku-Importe aus Übersee. Da wird in Deutschland aber keinen Terry O`Quinn als Moderator haben, ist der Schauspieler Miroclav Nemec meiner Meinung eine gute Wahl. Oder welches TV-Gesicht sollte man sonst hier vor die Kamera stellen, ohne das die gesamte Sendung schon im Voraus zu einer Groteske wird?

Was denkt Ihr – oder wen hättet Ihr lieber als Moderator auf DMAX gesehen? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , markiert <

Die TV-Serie “Ancient Aliens” und die Prä-Astronautik in der Kritik des österreichischen ORF – Ein Mystery-Review

Diesen Beitrag teilen via ...
Die TV-Serie "Ancient Aliens" und die Prä-Astronautik in der Kritik des ORF (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die TV-Serie “Ancient Aliens” und die Prä-Astronautik in der Kritik des ORF (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Dass die Themen und Thesen der Prä-Astronautik rund um die Götter aus dem All seit Jahrzehnten in der Kritik stehen, ist sicherlich kein Geheimnis. Heute hat sich diese Kritik jedoch längst in das Internet verlagert und steht damit nicht mehr so sehr im Fokus der breiten Öffentlichkeit. Zum Beispiel durch Mainstream-TV-Beiträge, auch wenn es solche durchaus immer mal wieder gibt. Aktuell hat aber der österreichische TV-Sender ORF einen kritischen Artikel zu der TV-Serie “Ancient Aliens” und der Prä-Astronautik an sich veröffentlicht. Einen Online-Beitrag mit einer Archäo-Astronomin aus Wien, der in diesem Mystery-Review einmal genauer unter die “GreWi-Lupe” genommen werden soll.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Hobbyisten” suchen Antworten

“Wie wurden die Pyramiden nun gebaut und was genau meinen alte Texte wirklich, wenn darin Himmelsgefährte mit unbekannten Wörtern beschreiben werden? (…)

Die Antwort auf die oben genannten Fragen ist für manche längst sonnenklar: Aliens. Antike Außerirdische Astronauten, die die Erde besucht haben, sollen mit ihren fortgeschrittenen Technologien unmöglich scheinende Monumentalbauwerke geschaffen und alte Legenden inspiriert haben.

So schreibt es Isabella Ferenci von Ö1-Wissenschaft in ihrem Artikel “Zwischen Wissenschaft und Fantasie”, in dem sie sich mit der US-TV-Serie “Ancient Aliens” befasst. Bleibt die “akademische Welt eindeutige Antworten schuldig”, so Ferenci, “springen gerne Hobbyisten ein” und versuchen sich in Deutungen und Erklärungen. Und hier meint sie konkret jene Protagonisten, die eben in der Serie “Ancient Aliens” zu sehen sind. Eine TV-Reihe des “History Channel”, die längst Kultstatus erreicht hat, wie sie richtig bemerkt.

Auch in Deutschland kennt diese Fernsehserie wohl inzwischen jeder, der an Grenzwissenschaft & Mystery Files interessiert ist oder auch die Bücher von Erich von Däniken liest. Denn auf von Dänikens Werken beruht grundsätzlich diese Doku-Reihe, wie es auch die ORF-Autorin Isabella Ferenci bemerkt. In einem Satz bringt sie diese Ideen auf dem Punkt:

Im Kern drehen sie sich darum, dass frühe Kulturen von außerirdischen Wesen besucht und geprägt worden sein sollen – und diese Geschehnisse dann zu Göttergeschichten verklärt wurden.

Ist aber die amerikanische Serie “Ancient Aliens” wissenschaftlich – oder steht sie der etablierten Wissenschaft sogar “feindlich” gegenüber?

Ist “Ancient Aliens” wissenschaftsfeindlich?

Der ORF-Beitrag vom 6. August 2018 fragt einleitend unter anderem:

Wie viel Wissenschaftsfeindlichkeit oder wie viel aufrichtige Neugier steckt aber hinter solchen oft als ‘Verschwörungstheorien’ weitererzählten Geschichten?

Eine Fragestellung, die eher eine Unterstellung ist. “Wissenschaftsfeindlichkeit” der US-Serie hier quasi zu unterstellen, ist nicht fair. Unwissenschaftlich ist die Doku-Reihe auf jeden Fall, was eigentlich auch niemand bestreiten wird. Aber sie soll ja auch keine strenge und trockene wissenschaftliche Fernsehserie sein. Im Gegenteil, wie Ihr es in diesem YouTube-Interview mit dem “Ancient Aiens-Guy” Giorgio Tsoukalos und mir erfahrt. Es ist eben eine von vielen Doku-Reihen der typisch amerikanischen TV-Machart.

Doris Vickers, hauptberuflich Programmleiterin der Volkshochschulen Wiener, wird in dem ORF-Beitrag als kritische Expertin in Sachen Prä-Astronautik zitiert. Wie es die Webseite von Vickers verrät ist sie auch Mitglied der GWUP, der “Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften”. Einer Skeptiker-Organisation, der selbst Grenzwissenschaft-Kriker nicht selten eine geradezu “militante” Skepsis vorwerfen.

Zu Erich von Däniken wiederum sagt Vickers wohlwollend:

Er hat die Archäologie an die Öffentlichkeit gezwungen. Die Archäologen haben früher schon viel gebuddelt und publiziert – und keiner hat’s gelesen. Es hat eigentlich nie jemand viel erfahren, außer über die großen, wertvollen Funde wie das Grab von Tut-Ench-Amun. Heute findet man oft Berichte über verschiedenste Funde auch in den Medien.“

Natürlich hat auch das nichts mit “Wissenschaftsfeindlichkeit” zu tun. Auch wenn von Seiten “der Prä-Astronautik” oft und gern “die Wissenschaft” angegriffen wird. Natürlich auch von von Däniken, wobei diese Angriffen so gut wie immer auf die “Engstirnigkeit” der etablierten Wissenschaft zielt. Das heißt, dass ihnen vorgeworfen wird nicht über den Tellerrand zu blicken oder sogar eben Astronauten der Antike in Betracht zu ziehen.

Legitime Fragen – Problematische Antworten

Die Archä-Astronomin Vickers sagt, dass die bei “Ancient Aliens” gestellten Fragen “teilweise legitim” seien. Es sei aber in ihren Augen problematisch, dass dabei sogleich als Antwort die Außerirdischen geliefert werden. Zuschauer der TV-Serie – egal ob pro oder contra Prä-Astronautik – werden das vor allem auch hierzulande sicherlich so unterschreiben.

“Aliens!” – als Lösung für quasi alles in der Doku-Serie verhalfen ihr aber auch zu dem jetzigen Kultstatus.

Es gehöre aber in der Forschung dazu, dass man nicht alles weiß und wissen kann, so heißt es in dem Artikel weiter. Auch was den Bau der Cheops-Pyramide angeht, die vom ORF als Beispiel herausgesucht wurde. Beim ORF heißt es:

Dass es mitunter keine definitive Antwort gibt, sei keine Lücke der Wissenschaft, sondern ein Teil des wissenschaftlichen Prozesses.

Bei der Deutung von alten Texten und Überlieferungen im Sinne der Prä-Astronautik sei es ganz ähnlich, so Vickers. Was darin ist eine Metapher, was nur Poesie, was ein faktischer Bericht und was steht in der Originalsprache wirklich, fragt sie. In der Tat ist das natürlich ein Problem bei den Interpretationen, da eben tatsächlich meistens “nur” mit Übersetzungen gearbeitet wird. Allerdings zeigen diese dennoch mögliche Spuren der Götter aus dem All – oder eben nur Phantasie unserer Vorfahren aus aller Welt …?

ORF-Kritik auch am Radio

Der kritische Online-Artikel vom ORF fußt in einem Radiobeitrag des Senders, der am 31. Juli auf Ö1 ausgestrahlt wurde. Im weitesten Sinne ging es darin mit der Redakteurin Barbara Riedl-Daserum und eben Doris Vickers um “Verschwörungstheorien”, Erich von Däniken und natürlich die Serie “Ancient Aliens”.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

In dem Radiobeitrag von “Wissen aktuell”, der noch HIER abrufbar ist (etwas vorspulen), wirft Vickers von Däniken vor, dass er voreingenommen ist. Er gehe an eine Fragestellung mit dem Wissen heran, dass die Antwort “Außerirdische” sein müsse, wie sie sagt. Ebenso wirft sie “Ancient Aliens” vor, dass in der Reihe das Können und das Wissen unserer Ahnen herab gewürdigt werde. Unsere Vorfahren waren schlau genug um gewaltige Monumente wie eben die Cheops-Pyramide auch ohne Aliens selber zu errichten, wie Vickers im Radio betonte.

Hier spricht die Archä-Astronomin einen Punkt an, der schon sehr viele Jahre Anlass von zum Teil heftigen Kritiken und Diskussionen zur Prä-Astronautik ist. Nämlich, dass diese oder jene Kultur zu “dumm” war, als dass sie aus eigener Kraft und mit eigenem Wissen dieses oder jenes bauen oder schaffen konnten. Dieser Vorwurf ist zum Teil durchaus berechtigt. Jedoch muss man hier meiner Meinung nach klar differenzieren!

Selbstverständlich waren die Menschen früherer Völker oder Ur-Kulturen ebenso intelligent wie wir heute. Mehr noch, denn ich bin überzeugt, dass sie in vielen Teilen intelligenter waren, was diverse Problemlösungen und den Ideenreichtum angeht. In unserer technologischen und deshalb einfachen Welt haben Menschen der Industrienation schon lange Lösungswege etc. mit den einfachsten Techniken vergessen. Wir brauch sie heute auch nicht mehr.

Auch beim immer wieder vom ORF zitierten Beispiel der Cheops-Pyramide zeigt sich das. Die sehr häufige Behauptung der “perfekten Bausteine” des Monumentes ist beispielsweise Unsinn, da die Steinblöcke der Pyramide alles andere als perfekt sind. Zum Teil sind es sogar eher grobe Felsen oder Blöcke mit nicht gerade kleinen Zwischenräumen, Fugen und Lücken. Was aber nicht auf die bis zu 75 Tonnen schweren Granitsteine in der Kammer des Königs oder jene in den Tempeln zu Füßen der Pyramiden zutrifft!

Vielmehr könnten eben die Besuche von Astronautengöttern die Auslöser für Mythologien über Himmlische und für den Bau spiritueller und religiöser Bauwerke aller Art sein. Zu Ehren der Götter des Himmels ist schließlich keine Arbeit zu mühselig.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , , markiert <

Das ZDF und Harald Lesch “Aliens: Der erste Kontakt”- ein Mystery-Review der “Terra X”-Folge vom 9. 10. von Lars A. Fischinger

Diesen Beitrag teilen via ...
ZDF & Terra X: mit Harald Lesch auf der Suche nach Außerirdischen - ein Mystery-Review von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)
ZDF & Terra X: mit Harald Lesch auf der Suche nach Außerirdischen – ein Mystery-Review von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Der Fernsehsender “ZDF” hat sich am Abend des 9. Oktober zu besten sonntäglichen Doku-Sendezeit mal wieder dem Thema “Außerirdische” angenommen. Vom frühen Glauben an Aliens auf dem Mond und Mars über Signale aus und ins All bis UFOs und Prä-Astronautik war alles dabei. Ebenso mit dabei war natürlich Prof. Harald Lesch als weithin bekanntes TV-Gesicht bei derartigen Themen der Astronomie & Co. Ich habe mir online die Sendung wie üblich sehr aufmerksam angesehen. Hier mein Mystery-Review von “Terra X – Aliens. Der erste Kontakt”.

RSS-Feed von Fischinger-Online abonnieren


Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Prof. Harald Lesch war wieder in Aktion:

An Sonntagen sendet das “Zweite Deutsche Fernsehen” um 19:30 Uhr seit Jahren gerne die verschiedensten Dokumentationen. Hier ist vor allem die Sendereihe “Terra X” natürlich sehr vielen ein Begriff. Immerhin hat das GEZ-TV ja auch den viel zitierten “Bildungsauftrag”, weshalb man sich nun erneut den Themen Aliens und Leben im Kosmos in der Reihe “Faszination Universum” angenommen hat. In der Ankündigung der Sendung “Aliens: Der erste Kontakt” ist folgendes zu lesen:

Unfassbar viele Sterne, unzählige Möglichkeiten: Durchaus denkbar, dass es irgendwo da draußen Aliens gibt. Wie können wir sie finden – und sie uns? Oder hat es ihn schon gegeben: den ersten Kontakt?

Das klingt spannend. Hier also mein Mystery-Rewiew der Sendung, die Ihr hier in der Mediathek online findet.

Prof. Harald Lesch auf Alien-Jagd

Mein erster Eindruck: Sehr hübsches digitales Studie für Harald Lesch seine Sendung! Auch wenn ich natürlich keine hohen und detaillierten Ansprüche an solche Dokumentationen stelle (wie auch, wenn jeder mit noch so wenig Vorwissen die Sendung verstehen soll?!), war sie für mich als Lesch- und Alien-Fan ein Muss.

Lesch startet die eigentliche Sendung mit dem Thema “Voraussetzungen für Leben im All”. Eben jene, dass beispielsweise flüssiges Wasser auf den jeweiligen Planten existieren muss etc. Da auch “Oma Erna” im abendlichen Wohnzimmersessel oder Kinder (die Sendung ist ab 12 Jahren angegeben) an ihrem Sonntagabend Harald Lesch und den Themen folgen sollen, sind die Erklärungen allesamt sehr gut!

Prof. Harald Lesch macht dann ein Themenschenker bezüglich von anderen Planten im Universum zu der spektakulären Entdeckung des Planten Proxima Centauri B vom August 2016. Das ist jener mutmaßlich “erdähnliche Planet” in nur 4,2 Lichtjahren Entfernung, zu dem ich am 25. August in diesem Posting die Fakten einmal zusammengefasst habe. Auch spricht Lesch über die ersten Vertusche einer Kontaktaufnahme mit Mars-Menschen oder Bewohnen auf dem Mond im 19. Jahrhunder. Beispielsweise jene Idee des Mathematiker Karl Gauss von 1820. Er schlug vor, in Sibirien ein riesiges und rechtwinkliges Dreieck aus Weizen anzulegen, an deren Seiten Pinienwälder gepflanzt werden sollten. Diese Wälder würden den Satz des Pythagoras darstellen, welcher von Au­ßerirdischen dann klar als intelligentes Signal von der Erde identifiziert wer­den kann (hier mehr …).

Mit Laserstrahlen gegen die Außerirdischen: US-Wissenschaftler über die Möglichkeit, die Erde vor Aliens zu verstecken (Bild: NASA/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Mit Laserstrahlen gegen die Außerirdischen: Über die Möglichkeit, die Erde vor Aliens zu verstecken (Bild: NASA/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Ebenso spricht die Sendung die NASA-Sonden “Voyager” an. Jene Sonden also, die Botschaften an potenzielle Aliens auf ihrer Reise durch das All mit an Bord haben. Obwohl es natürlich fraglich ist, dass diese jemals von Aliens gefunden werden. Selbstverständlich wird auch SETI, also die Suche nach Radiosignalen von Außerirdischen, und das Gegenstück Active Seti angeschnitten. Active SETI bedeutet soviel, dass wir Menschen bewusst Nachrichten an Aliens in das All hinaus senden. Die von Lesch in der Sendung erwähnten Radiostrahlungen durch unsere Fernsehübertragungen sind natürlich dabei unabsichtliche “Botschaften” …

Interessant für den Laien dargestellt hat diese Sendung das Thema des “Planeten-Transit”. Die Technik also, mit der unsere Forscher heute Exoplaneten im Kosmos aufspüren, wenn diese vor ihrer jeweiligen Sonne herziehen und diese minimal verdunkeln. Vergleichbar mit einer Sonnenfinsternis, bei der sich der Mond vor die Sonne schiebt. Hierbei erklärt Lesch meiner Meinung nach sehr gekonnt, was wir aus dem Farbspektrum solcher “Sonnenverdunklungen” im All alles erfahren können. Aber auch, dass Außerirdische auf diese Art und Weise unsere Erde schon lange entdeckt haben könnten. Und, dass diese Fremden mit dieser Methode auch von unserer Sauerstoffatmosphäre erhaben haben könnten.

Ein Thema, dass sogar in einer Studie zu Spekulationen führte, wie die Menschen unseren Planeten vor den Augen von Aliens verstecken können, sofern diese ebenfalls die Transit-Methode bei der Suche nach anderen Welten nutzen. In diesem Artikel sowie in diesem YouTube-Video von mir habe ich darüber berichtet.

Prof. Lesch und die Grenzwissenschaft

Nach rund 25,5 Minuten macht die Sendung einen Themenschwenk von der reinen Astronomie auf das Thema Prä-Astronautik, UFOs und Ähnlichem. Angefangen bei dem Stamm der Dogon in Mali, die angeblich verborgenes Wissen über das Sternensytem Sirius haben oder hatten. Dabei geht es darum, das diese Dogon einst erzählt haben sollen, dass der Stern Sirius in Wahrheit von einem zweiten Stern umrundet wird. Also das Sonnensystem ein Doppelsternsystem ist, wobei aber der tatsächlich vorhandene zweite Stern nur mit modernen Teleskopen zu sehen ist. Woher wusste also dieser Stamm in Afrika davon?

Das Thema ist in der Prä-Astronautik seit genau 40 Jahren bekannt. Damals erschien das Buch “Das Sirius-Rätsel” (1977 in deutsch), in dem der Autor Robert K. G. Temple darüber spekuliert, ob das Volk der Dogon Besuch aus dem All hatte – aus dem Sirius-System. Harald Lesch nennt sogar das Buch in der Sendung, zwar mit dem falschen Titel “Das Dogon-Rätsel”, aber immerhin. Auch ein Seitenhieb auf Erich von Däniken und die Gemeinde der Prä-Astronautik-Fans ist natürölich mit dabei. Immerhin ist EvD laut Lesch seiner eigenen Aussage “ein außerordentlich interessanter Ideengeber

Aktuelle Videos zu Mystery und Grenzwissenschaft auf YouTube – mit dem Einen sieht man besser
Mehr zur Grenzwissenschaft und den Rätseln der Welt natürlich auf meinen Video-Kanal bei auf YouTube …

Letztlich erklärt das ZDF diese Dogon-Geschichte als falsch gedeutet und “rein interpretiert”.

Das gilt laut der Sendung auch für die weltberühmte UFO-Welle von Belgien um 1990. Lesch nach entfaltete sich eine Art “Massenhysterie”, die durch UFO-Berichte in den Medien ausgelöst wurde. Jedes Licht am Himmel – gleich welcher Natur es war – sei damals umgehend zu einem UFO erklärt worden. Auch die teilweise Ortungen dieser UFOs durch das Radar und das Militär seien demnach Trugschlüsse und Irrtümer gewesen. Und die Militärpiloten der Abfangjäger, die diesen Ortungen nachgehen sollten, wären 1990 durch die Medienberichte über UFO-Sichtungen schon mit einer Art “Erwartungshaltung” in ihre Jets gestiegen …

Ähnlich wird das Thema UFO-Entführungen bei “Terra X” gehandhabt. Lesch seiner Aussage nach glaubten jene Menschen, die meinen, dass sie von Fremden entführt wurden, schon vorher an Aliens und UFOs. Trügerische Erinnerungen, Sauerstoffarmut im Gehirn während des Schlafes bzw. Erwachen usw. seien die Ursachen, dass Menschen glauben von UFOs entführt und sogar von Aliens “untersucht” worden zu sein. So Lesch. Auch ein sehr interessantes Experiment, dass vom ZDF in diesem Zusammenhang erwähnt wird, solle das untermauern.

In diesem Experiment wurden den Probanden manipulierte Fotos aus ihrer eigenen Kindheit gezeigt, auf denen Szene und Ereignisse zu sehen waren, die nie stattfanden. Die Hälfte der Probanden habe sich in dieser Versuchsreihe an die gezeigten aber nicht stattgefundenen Kindheitserlebnisse erinnern können. Je öfter der Versuch mit diesen Personen durchgeführt wurde, um so detailreicher wurden diese “Erinnerungen” an das vermeintliche Erlebnis in der Kindheit.

Das ZDF „erklärt“ mutmaßliche UFO-Entführungen als „sexuelles Wunschdenken“ im Schlaf. Ein Kommentar (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Das ZDF „erklärt“ mutmaßliche UFO-Entführungen als „sexuelles Wunschdenken“ im Schlaf. Ein Kommentar (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Übrigens: Das ZDF hat in einer Folge von “Abenteuer Forschung”, ebenfalls mit Harald Lesch, am 1. Oktober 2013 auch UFO-Entführungen zum Thema gehabt. Darin wurden solche Entführungen mit “sexuellen Wunschdenken” der Betroffenen erklärt bzw. gedeutet, wie ich es damals in diesem entsprechenden Mystery-Review der Sendung ausführlich berichtet habe …

Fazit

Prof. Harald Lesch beendet die Sendung mit den Hypothesen, dass das Leben der Erde vielleicht woanders im All entstanden sein könnte. Er verweist auf die Tatsache, dass wir überall im All die Bausteine des Lebens finden und vielleicht sogar lebendige Organismen mit Kometen und Asteroiden einst auf unseren Planeten kamen. Außerirdisches Leben könne es auch nach Lesch durchaus irgendwo im Universum geben. Wer würde das heute auch noch ernsthaft bezweifeln?!

“Oma Erna” oder ihre Enkel und Urenkel sowie der vollkommene Laie am Sonntagabend vor dem heimischen Fernseher vor dem “Tatort” auf ARD bekamen gute Unterhaltung geliefert. Wissen leicht verpackt, verständlich und gut vermittelt. Darum bekenne ich mich bekanntlich immer wieder als Fan von Lesch seinen Astronomie-Sendungen. Denn davon versteht der Mann was und kann es wie kein Zweiter vermitteln. Von Grenzwissenschaft oder anderen Mystery-Themen allerdings nicht viel, wie es beispielsweise dieser Beitrag von 2012 auf meinem Blog zeigt.

Ich hätte mir zwar gewünscht, dass auch das Thema “Leben in unserem Sonnensystem?” wie zum Beispiel auf Mars oder dem Jupiter-Mond Europa vorgekommen wäre, aber alles geht nun mal eben nicht. Ernsthaft erwartet hat der Kenner eine erschöpfende Sendung über den “ersten Kontakt” mit Aliens aber so oder so nicht. Das ist auch nicht das Ziel derartiger Dokumentationen! Obwohl schon der Titel dieser Folge vollkommen irreführen war, sehe ich solche “Shows” immer mit mehreren Augen. Einmal meinem Mystery-Auge, weshalb mir vor allem die Darlegung des Themas “UFO-Entführungen” nicht gefiel, und einmal mit dem Auge des Laien, Kindes und “Oma Erna”.

Mein grenzwissenschaftlichtes Auge weint – das andere strahlt. Eigentlich also wie immer. Sicherlich wünschten sich viele, dass dem UFO-Thema oder der Prä-Astronautik weit mehr Beachtung zuteil geworden wäre, aber die TV-Erfahrung lehrt uns grundsätzlich etwas anderes. Das eigentliche Thema – laut Titel der Erstkontakt mit Aliens – hat die Sendung meiner Meinung nach aber vollkommen verfehlt.

Dennoch kann ich diese Lesch-Sendung auch für den größten Experten empfehlen. Wissenschaft kann auch kurzweilige Unterhaltung bieten.

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

 

, , , , , , , , , , , , , , markiert <

Bischofskonferenz in Fulda, der Papst auf Kuba und an was glaubt eigentlich Erich von Däniken? (M)ein Mystery-Review einer TV-Sendung des Bayrischen TV

Diesen Beitrag teilen via ...
WAn was glaubt eigentlich Erich von Däniken? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger / NASA/JPL)
An was glaubt eigentlich Erich von Däniken? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger / NASA/JPL)

Derzeit ist Papst Franziskus auf Reisen, unter anderem auf Kuba. Parallele dazu fand auch in Fulda die traditionelle deutsche Bischofskonferenz statt. Grund genug für die ARD bzw. das Bayrische Fernsehen eine Folge des Magazin “Stationen” diesen Themen zu widmen. Doch auch ein drittes Thema findet sich in der Programmvorschau der Sendung: “Was glaubt: Erich von Däniken”. Grund für mich ausnahmsweise einmal einen TV-Hinweis auf dieses Magazin des öffentlichen-rechtlichen Fernsehens zu geben.

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mein “Google Alert” verwunderte mich heute am Morgen: “Erich von Däniken” war diese in der eMail-Betreffzeile beschrieben und nach einem Klick las ich darin:

Bischofskonferenz in Fulda: Mehr Engagement für Flüchtlinge

Was hat das mit von Däniken zu tun? Deutscher Bischof wird er nun wohl kaum geworden sein.

Neugierig führte mich der Link zu einem ARD-Programmtipp, in dem es über die Ausgabe des TV-Magazins “Stationen” vom 23./24. September 2015 des Bayrischen Fernsehens heißt:

Was glaubt: Erich von Däniken

Der bekannte Schweizer Autor Erich von Däniken ist 80 Jahre alt … und kein bisschen weise. Die Neugierde und der Schaffensdrang des berühmtesten und populärsten Prä-Astronautikers sind ungebrochen.

(…)”

Die Themen des Magazins selber waren:

  • Bischofskonferenz in Fulda: Mehr Engagement für Flüchtlinge
  • Zwischenbilanz: Papstbesuch auf Kuba
  • Was glaubt: Erich von Däniken

Was genau hat von Däniken in einem “frommen TV-Magazin” zu suchen, in dem es um den Papst, Bischöfe, Christentum und Glauben geht? Das interessierte mich denn doch, obwohl ich die Ausstrahlungen verpasst hatte.

Sendung verpasst? Kein Problem!

Vatikan: Aliens könnte es geben aber nicht einen zweiten Jesus Christus (Bild: L.A. Fischinger / NASA)
Vatikan: Aliens könnte es geben aber nicht einen zweiten Jesus Christus (Bild: L.A. Fischinger / NASA)

Ich persönlich versprach mir von der Sendung nichts! Rein gar nichts.

Erstaunt war ich schon deshalb, dass der Abschnitt der Vorschau mit EvD sehr lang ist – aber nur der oben zitierte Absatz damit bzw. mit ihm etwas zu tun hat. Darum auch die Kürzung des Zitates. Und “kein bisschen Weise” verheißt nichts Gutes zum Thema Prä-Astronautik.

Aber als Prä-Astronautiker und “Däniken-Autor” konnte es mal wieder nicht lassen, die Mediathek des BR nach dem fraglichen Magazin zu durchsuchen und es online anzusehen.

Mein Mystery-Review und ein Daumen hoch für das Bayrische Fernsehen!

Schau an: Das Magazin wurde mit einem Einspieler von Erich von Däniken eröffnet, der das 45 Minuten dauernde Magazin des öffentlich-rechtlichen TV ankündigte.

Nach den Berichten über Christen, Glauben, Flüchtlinge, Sonntag als Tag des Herrn usw. kommt am Ende der Sendung (ab ca. Minute 35:40) das Thema Prä-Astronautik. Mit einer, wie ich finde, sachlichen, korrekten und guten Einleitung des Moderotors. Das hatte ich in diesem Fernsehmagazin nicht erwartet!

Erich von Däniken im Interview: "Ich will das Denken verändern" (Bild: R. Harder / Jungfrau Zeitung)
Erich von Däniken im Interview: “Ich will das Denken verändern” (Bild: R. Harder / Jungfrau Zeitung)

Von Däniken wurde in Interlaken im ehemaligen Mystery-Park interviewt. Gewohnt gekonnt umreißt er seine Ideen und Spekulationen um die Aliens vor Jahrtausenden. Fans von Erich von Däniken kennen diese Aussagen in “Stationen” mit Sicherheit schon. Auch unterstreicht er erneut detailliert den Umstand, dass der Glaube an Astronautengötter nicht den Glauben an eine Schöpfung ersetzt. Eher im Gegenteil. Eine Aussage, die ich zu 100 Prozent unterstreichen kann.

“Ich persönlich versprach mir von der Sendung nichts”, schrieb ich oben. Das muss revidiert werden. Die Sendung ist frei von Spott, Anfeindungen und Besserwisser. Für eine christliche TV-Sendung absolut erstaunlich.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Weitere Links zur Grenzwissenschaft von Ancient Aliens & Mystery Files:

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , markiert <

“Muss man wissen! Ein Interview mit Dr. Axel Stoll”: Von Freier Energie, Nazi-UFOs und “Raumzeit-Schleusen” auf der Erde – (m)ein Mystery-Review

Diesen Beitrag teilen via ...
Muss man wissen... - Ein Interview mit Dr. Axel Stoll (Bild: Ralf Stockmann)
“Muss man wissen… – Ein Interview mit Dr. Axel Stoll” (Bild: Ralf Stockmann / Screenshot des Films)

Der Geologe Dr. Axel Stoll ist im nähren Kreise der Grenzwissenschaft und Rätsel der Menschheit durchaus ein fester Begriff. Er gilt nicht nur als überaus umstritten sondern durch seine Thesen, Aussagen und Ideen in zahlreichen Internet-Videos unlängst als ein Web-Phänomen. Am 21. September 2013 haben die skeptischen “Ruhrbarone” Dr. Stoll in Berlin besucht und umfangreich zu seinen Ideen interviewt und befragt. Herausgekommen ist ein Film, der inzwischen für jeden zu bekommen ist, und in dem mit Hilfe von weiteren Interviewpartner die Ansichten des Dr. Stoll hinterfragt werden . Ich habe mir den Film angesehen – hier (m)ein Mystery-Review.

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich kann mich guten Gewissens aufgrund meiner vielen Jahre der Tätigkeit als Mystery-Autor als ein “Kenner der Szene” betrachten. So ist es nicht verwunderlich, dass ich auch Dr. Axel Stoll und seine zahnlosen Aussagen kenne. Stoll, der am 28. Juli 2014 verstarb, war bis zu seinem Tode sehr viele Jahre aktiv in der Welt der “Freien Energie”, Nazi-UFOs (Flugscheiben / Reichsflugscheiben), neuen Weltsichten und Verschwörungen um das 3. Reich. Dies hat ihn bei YouTube inzwischen ein “Fangemeinde” eingebracht.

  • Einen Zusammenfassung seiner Ideen ist auf Wikipedia zum Einstieg recht gut zusammengefasst.

Das “Neuschwabendlandtreffen” (NFL-Forum) mit und um Axel Stoll in Berlin ist der Kernauslöser seiner Online-Bekanntheit geworden, da Filme dieser Treffen eben auf YouTube zu sehe sind. Diese Videos bieten gleichzeitig eine gute Übersicht über die Weltanschauungen von Dr. Stoll. Und diese Filme bzw. die Aussagen in diesen waren auch der Grund für die Skeptiker Dr. Sebastian Bartoschek und Alexa & Alexander Waschkau Dr. Axel Stoll selber einmal aufzusuchen und mit ihm umfangreich zu sprechen. Heraus kam das Buch “Muss man wissen!: Ein Interview mit Dr. Axel Stoll“, das vor genau einem Jahr erschienen ist. Anhand der dortigen Rezensionen und Kommentare im Buch-Link zu amazon sieht man auch sehr schön, wie die Person Dr. Axel Stoll polarisiert …
Der Trailer:

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft von mir [klick] hier.

Das Interview ist aber auch und vor allem ein Interview-Talk-Film geworden, der ein Jahr nach dem Tod von Dr. Stoll und zwei Jahre nach dem Interview 2013 veröffentlicht wurde. Eben nicht nur ein Buch. Ende Juli 2015 hatte der Film “Muss man wissen!” mit dem Stoll-Interview Premiere in Hamburg und ist seit dem online als Download zu bekommen. Auch eine DVD mit über drei Stunden Bonusmaterial ist in Arbeit und wird noch Ende 2015 erscheinen.

Ich habe mir den Film einmal angesehen, da sich die Grenzwissenschaft und darin vor allem die UFO-Forschung seit Jahren beschwert, dass sich immer mehr “braune Esoterik” darin breit mache. Etwa eben das Thema, dass Adolf Hitler und Konsorten schon UFOs hatten, mit diesen in andere Welten flogen oder “Freie Energien” nutzten. Und dabei fällt in diesem Zusammenhang unter anderem oft der Name Axel Stoll.

“Muss man wissen!” Was?

“Muss man sehen!” – das kann ich allen Freundinnen und Freunden des Phantastischen vorab über diesen Film schon mal verraten.

Axel Stoll wurde zum “Phänomen” auf YouTube, weil viele der User dort seine Aussagen so bizarr und auch unfassbar finden, dass sie sich darüber amüsieren. Vor allem seine häufige Wiederholung von “Muss man wissen!” in den Online-Videos mit ihm machten ihn zum “Kult”. Was lag also näher Stoll selber einmal in einem Interview “Rede & Antwort” stehen zu lassen? Und das hat Stoll in “Muss man wissen!” auch umfassend getan, denn eigentlich ist die Sache zum Teil nicht mehr lustig.

Neuer Sonderband der GEP: "VORSICHT VERSCHWÖRUNG" (Bild: GEP e.V.)
Zum Thema: „Vorsicht Verschwörung! Verschwörungstheorien, UFOs, Atlantis und Paläo-SETI im Lichte rechtsextremer Unterwanderung“ (Bild: GEP e.V.)

Grundsätzlich sind lauter böse “Mächte” an der Weltsituation schuld, so Dr. Stoll in dem Interview immer wieder. Illuminaten, Bilderberger, Öl-Mafia, Juden, Mainstream-Wissenschaft, NASA oder auch schlicht der einfache Physiker um die Ecke tragen die Verantwortung, dass die Menschheit bis heute für dumm verkauft wird. So die Grundaussage von Stoll selber. Sie seien es, die beispielsweise dass Wissen über “Freie Energie” unterdrücken oder auch die Technologie der Teleportation vor der Menschheit verbergen. Etwa hat die Öl-Mafia ein waches Auge darauf, dass das Wissen über kostenfreie Energie für alle nicht bekannt wird. Physiker, so Stoll, dürfe nur dass schreiben, dass die “Oberen” sagen. Neues Wissen sei schlicht verboten. Dazu zählt natürlich auch die “UFO-Technologie” des 3. Reich, da die Nazis angeblich bereits in “Flugscheiben” herum geflogen sind.

Wenn es solche Super-Technologien wirklich gibt, so wird Axel Stoll beispielsweise gefragt, warum werden diese dann nicht für Mars-Missionen der NASA genutzt? Das ist für Stoll klar: Sie ist geheim und die Öl-Mafia hat ihren Finger darauf. Geld regiert die Welt.

Dr. Stoll im Interview:

Es ist nichts Neues seit dem Deutschen Reich dazugekommen. Man man leider sagen.

Logo BLOG - Ancient Aliens & Mystery Files - Aktuelles aus der Grenzwissenschaft & mehr: auch auf YouTube
Ein Video-Interview zum Untersberg folgt auch meinem YouTube-Kanal “Ancient Aliens & Mystery Files”

Das bedeutet nichts weiter, dass seit dem Ende des 2. Weltkriegs die gesamte Menschheit für dumm verkauft wird. Machteliten auf der Erde unterdrücken alles – inkl. natürlich auch die Technologie der Nazi-UFOs. Selbst reisen in andere Welten bzw. Dimensionen werden von diesen unterschlagen. So soll es nach den Aussagen von Dr. Stoll in dem Film am Untersberg in Österreich eine “Raumzeit-Schleuse” geben, die Menschen in andere Welten/Dimensionen bringt. Das wussten und nutzten angeblich auch die Nazis und sogar Hitlers berühmtes Panoramafenster seiner “Alpenfestung” Berghof wurde genau deshalb zum Untersberg hin ausgerichtet. Zu diesem Thema “Untersberg” gibt es aber noch mehr zu sagen, was ich in einem noch kommenden Video-Interview auf meinem YouTube-Kanal zeigen werde.

Fazit

Rundum finde ich den Interview-Film hervorragend. Vor allem auch deshalb, dass Axel Stoll selber Skeptikern ein Interview gab und seine Aussagen nicht quasi “einseitig” im Internet zu finden sind. Auch wenn ich leider bisher die über drei Stunden Bonusmaterial noch nicht kenne.

Stoll kann hier persönlich darlegen, was er wie sieht und die Interviewer stellen sachliche und offenbar sorgsam ausgewählte und vorbereitete Fragen. Ebenso kommen eine ganze Reihe Experten in dem Film zu Wort, die die Aussagen von Stoll kommentieren und bewerten. Etwa die, dass er selber Gold machen kann. Oder auch eben die Sache mit den Flugscheiben im 3. Reich, die der Mystery-Forscher André Kramer der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e. V.” kommentiert und erläutert.

Für mich persönlich als Prä-Astronautiker finde ich natürlich Erich von Däniken in dem Film “Muss man wissen!” sehr spannend. Da Stoll behauptetet, dass auch von Däniken über all diese geheimen (Nazi-UFO-)Sachen informiert sei, es aber lieber verschweige. Da von Däniken dies Stoll gegenüber selber gesagt haben soll, wurde auch EvD dazu interviewt. Ein Aussage übrigens, die von Axel Stoll bekannt ist. Zum Beispiel hat er diese bereits vor Jahren sehr ähnlich getätigt, wie es dieses YouTube-Video mit ihm zeigt.

Der Boom von Verschwörungstheorien (Bild: gemeinfrei / WikiCommons / L. A. Fischinger/ US Government / P. Krassa)
ARTIKEL: Ab wann ist man eigentlich ein „Verschwörungs-Theoretiker“? (Bild: gemeinfrei / WikiCommons / L. A. Fischinger/ US Government / P. Krassa)

Wer sich die zahlreichen Videos mit Axel Stoll bei YouTube selber angesehen hat, der wird somit nicht unbedingt neue Aussagen und Ideen von ihm finden. Das sollte aber eigentlich auch nicht verwundern, da nach Stolls eigener Überzeugung “nichts Neues seit dem Dritten Reich dazugekommen” ist.

Außerdem finde ich, dass Stoll und die Interviewer ein Interview führten, in dem es durchaus “gemütlich” und “sympathisch” zugeht. Auf das Bonusmaterial bin ich vor allem auch aus diesem Grunde sehr gespannt.

Nach Hamburg wird der Film übrigens auch in Dortmund gezeigt. Termin ist der 30. August.

Exkurs: “Geht nicht zu von Däniken …”

Erich von Däniken als der Prä-Astronautiker hält auch mit 80 Jahren noch immer göttliche Vorträge. So war es auch in Berlin im März 2015 in der Uranier. Über “Unmögliche Wahrheiten”, so der Titel seines Vortrages zum gleichnamigen aktuellen Buch, referierte von Däniken dort. EvD, der ja auch über die “geheimen Dinge” des Themengebietes von Dr. Axel Stoll informiert sein soll, wie es “Muss man wissen!” zeigt (ich frage ihn auch mal selber), aber es nicht offen sagt.

Nun aber kam es bei seinem Vortrag in Berlin am 9. März 2015 zu einer Begegnung der “besonderen Art”, wie ich erst auf dem Kongress “Das Cheops-Projekt” am 22./23. August in Lennestadt erfuhr. Der Mystery-Kollege Frank Grondkowski war als Gast bei diesem Vortrag in Berlin zugegen und berichtete mir, dass dort ein Mann und eine Frau mit Flyern vor der Uranier auftauchten. Sie wollten den Zuschauern des folgenden Vortrages diesen und von Däniken selber madig machen, in dem sie behaupteten, die Herkunft der Menschen (oder eben bestimmter Menschen…) seien die “Ur-Arier”. Erich von Däniken als Vertreter der Astronautgötter erzähle und schreibe deshalb schlicht Unfug. Wolle man die wahre Geschichte der Menschheit hören, so könne man doch besser zu ihnen und nicht von Däniken gehen …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Weitere Links zur Grenzwissenschaft von Ancient Aliens & Mystery Files:

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , , , , , markiert <

Die TV-Serie “Ancient Aliens”: Ein Kommentar und Mystery-Review des Prä-Astronautik-Autoren Lars A. Fischinger

Diesen Beitrag teilen via ...
Die Serie "Ancient Aliens" ist ein Quotenhit. Aber zurecht? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die Serie “Ancient Aliens” ist ein Quotenhit. Aber zurecht? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Prä-Astronautik vs. Ancient Aliens: In den USA und auch auf dem Deutschen History Channel ist die US-TV-Serie “Ancient Aliens” ein Quotenhit. Eine Doku-Reihe in mehreren Staffeln zur Frage “Waren die Götter Astronauten?“, die vor allem in den USA zu einem ungeahnten TV-Hit wurde. Inzwischen kennen die meisten Fans der Mysterien der Menschheit und vor allem von Erich von Däniken diese Fernsehserie. Der Erfolg der Reihe ist ungebrochen. Aber zurecht? Ich habe als Prä-Astronautiker und Jäger des Phantastischen mal in “Ancient Aliens” rein gesehen …


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

(Update: 19. Januar 2018)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor einigen Jahren meldeten sich die Macher der US-Serie “Ancient Aliens” (s. auch Posting vom 8. Jan. 2018 HIER) mehrfach bei mir und baten um Interviews für diese Serie. Vor Ort bei mir in meinem Arbeitszimmern und in Mittel- und Südamerika sollten diese stattfinden. Ich sagte immer zu – wurde aber immer versetzt. Das kann in der weiten Medienlandschaft vorkommen und kommt auch vor.

Kein Problem.

Die Doku-Serie “Ancient Aliens” läuft nun schon seit einigen Jahren mir sehr großem Erfolg in vielen Ländern der Welt. Natürlich auch in Deutschland. Gestartet ist die Reihe eigentlich nur als ein TV-Spezial am 8. März 2009 auf dem amerikanischen “History Channel, die dann jedoch zu einer ganzen TV-Reihe anwuchs und bisher (14. Januar 2016) 104 Folgen in 8 Staffeln erreichte.

Dabei ist es aber interessant, dass selbst Kritiker der Prä-Astronautik, des Erich von Däniken und selbstverständlich der US-Serie teilweise sagen, dass die ersten Folgen “noch OK waren”. Verfolgt habe ich selber die Staffeln und damit alle Folgen aber nicht komplett. Ich sehe sie jedoch immer in meiner TV-Zeitung angekündigt, aber der deutsche “History Channel”, wo diese Serie läuft, ist nicht Teil meines Pay-TV-Abos.

Da es die Zeit erlaubte, habe ich aber dieser Tage mal wieder verschiedene Folgen der Reihe auf DVD gesehen.

Was will “Ancient Aliens”?

Giorgio A.Tsoukalos, der "Ancient Aliens Guy" im Interview (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO-Interview: Giorgio A.Tsoukalos, der “Ancient Aliens Guy” im Interview (Bild: L. A. Fischinger)

Was will die Doku-Reihe “Ancient Aliens” dem Zuschauer eigentlich genau sagen und mitteilen? Keine Frage: Eben im Kern die Aussage, dass die Götter unserer Ahnen in Wahrheit Außerirdische aus dem Kosmos waren waren und wir Menschen von heute Spuren dieser Himmlischen noch immer finden könnten.

Der Kenner der Materie sieht aber sehr schnell beim “spulen und rein sehen” in verschiedene Folgen, dass es meist lediglich eine Aneinanderreihung alter Storys ist. Teilweise (eigentlich seit geraumer Zeit immer) reichen diese in die vollkommen verschiedensten Mystery-Bereiche hinein.

Die junge bzw. neue Prä-Astronautik-Generation wird mit Sicherheit von der fraglos spannenden und ebenso fraglos gut gemachten Serie begeistert sein. Wohl an genau diese richten sich die Kollegen und Macher der Alien-Serie.

Es ist ja auch ohne Zweifel so, dass Jahrzehnte alte Wiederholungen und kalter Kaffee der Prä-Astronautik für junge Menschen bzw. “Neueinsteiger” eben neu sein können und auch sind. Prä-Astronautiker, die sich teilweise seit X Jahrzehnten intensiv damit befassen – kann man nicht mit einem 20 Jahre jungen Menschen in den USA oder zum Beispiel in Deutschland vergleichen, dem das alles neu ist.

Genau darum finden sich auch oft thematische Wiederholungen in der Literatur dieses Themas. Auch ich war 16 Jahre alt, als ich die Prä-Astronautik-Filme “Erinnerungen an die Zukunft” und “Botschaft der Götter” erstmals sah und so auch erstmals von der Idee der Prä-Astronautik und von einen gewissen Erich von Däniken hörte.

Das ist erst mal soweit verständlich und rundum OK.

Die Welt der Astronautengötter – und darüber hinaus!

Mir fiel beim Sehen der verschiedenen Folgen der Reihe immer wieder sehr deutlich Folgendes auf:

  • Interview mit Erich von Däniken (Bild: L. A. Fischinger)
    Video auf YouTube: Lars A. Fischinger im Exklusiv-Interview mit Erich von Däniken – Göttliche Eingriffe der Astronautengötter bis heute? (Bild: L. A. Fischinger)

    Für “alte Hasen” eben altes Zeug, alte Themen. Oft sogar uralte Spekulationen und Ideen.

  • Teilweise wird absoluter Unsinn ausgesagt.
  • Permanentes zusammen würfeln von ungezählten Ideen, Themen und Spekulationen, die sich auch widersprechen.
  • Nicht die Spur von einer winzigen Eigenkritik am Thema der Götter der Sterne selbst.
  • Aussagen, Idee und Spekulationen, die oft sehr lange überholt bzw. als klar falsch bekannt sind.
  • Sogar glatte und deutliche Lügen werden aufgetischt.
  • Häufige Darstellung der Aussagen in der Serie als “Fakten”, “bewiesen” oder “belegt” etc.
  • Permanent wird davon gesprochen, dass “DIE Prä-Astronautiker” dies und das meinen oder glauben.
  • Wirklich überall und in allem werden Alien-Hinweise und -Spuren gesehen.
  • usw.

Nun: Die Autorenkollegen der Prä-Astronautik und der Mystery-Welt sind fast alle mehr oder weniger lange dabei und kennen alle mehr oder weniger alle diese Themen der “Ancient Aliens”. Also – wie gesagt – denke ich als ein solcher Autor, dass die Serie nur das ganz neue Publikum ansprechen will.

Der Erfolg der Serie gibt mir da wohl Recht, da die Prä-Astronautik als Thema an sich schon seit Zeitaltern keine starke Massenmedien-Präsenz mehr hatte. Das hat das Thema nun ohne Zweifel zumindest in den USA.

Es zeigt aber gleichzeitig auch das, was ich seit langem immer sage: Die Prä-Astronautik hat nicht wirklich was großes Neues zu bieten! Wenn, sind es Details zu längst bekannten und/oder gestellten Fragen sowie “Kleinigkeiten” innerhalb der “Hauptthemen”.

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Aber muss dies in einer solchen Serie mit oftmals derart hanebüchenem Unsinn geschehen? Ist das für “unser Mystery-Gebiet” wirklich gut, wenn derart viel Quatsch dabei mit verbreitet wird? Auch wenn ich trotz allem Negativen auch durchaus gute und spannende Aussagen usw. fand, die dann aber häufig wieder im Unsinn versanken.

(Übrigens kenne ich einen Zuschauer der Reihe, der als “Neueinsteiger” der Thematik zuerst dachte, dass die Prä-Astronautik eine Religion ist! Das ist sie natürlich nicht. Siehe auch dieses Interview mit mir auf meinem YouTube-Kanal dazu, wo über diese Frage diskutiert wird)

Götter aus dem All? Alles Quatsch!?

Ist nun der Erfolg der spannend gemachten Serie vor allem beim (jungen?!) Publikum das Ergebnis von interessierter Begeisterung an dem Thema der Götter aus dem All an sich? Befassen sich die Interessierten nach dem Sehen der Folgen mit der Prä-Astronautik – und wenn ja: wie? Besorgen sie sich die verfügbare Literatur zu den Themen, gleich ob zum spannenden Thema Bigfoot, zu den Rätseln der Anunnaki-Götter oder zu den Pyramiden von Gizeh? Oder schmeißen die Zuschauer “Google” an und suchen ihre Infos selber? Wenn ja: wo und welche?

ARTIKEL: “Ancient Aliens” im deutschen Free-TV: Ein mediales Feedback, etablierte Wissenschaftler und die Laien der Grenzwissenschaft (Bilder: gemeinfrei)
ARTIKEL: “Ancient Aliens” im deutschen Free-TV: Ein mediales Feedback, etablierte Wissenschaftler und die Laien der Grenzwissenschaft (Bilder: gemeinfrei)

Immerhin ist es kein Geheimnis, dass „etablierten Massenmedien“ schon lange auf einem absteigenden Ast sind. Man denke nur an die “GEZ”-Hauptsender “ARD” und “ZDF”, dessen Marktanteil schwindet und deren Zuschauer immer älter werden (und eines Tages aussterben). Printmedien machen da keine Ausnahme. Das Internet ist längst die Informationsquelle Nummer 1 geworden.

Will der neue/junge Zuschauer also mehr zur Serie erfahren – was mag er über das Thema denken, wenn er tatsächlich plötzlich die von mir oben genannten Kritikpunkte bestätigen muss? “Aha, es ist also doch nichts dran. Thema gegessen!”?

Die Zuschauerin oder der Zuschauer, der aber so oder so durch “Ancient Aliens” nicht “angefixt” wird, die/der wird auch kaum nach weiteren Informationen suchen. Da sind sich auch mein Freund und Kollege Giorgio A.Tsoukalos, das Gesicht der Serie “Ancient Aliens”, und ich uns einig.

Oder ganz anders: ist es für die neuen Zuschauer nichts weiter als TV-Voyeurismus, den die Fernsehlandschaft ja zu genüge kennt? Im Sinne von: LOL – was ein Quatsch, was DIE Prä-Astronautiker doch alles für Verrückte sind. Prä-Astronautik als “abgespactes Dschungel Camp” oder “Mitten im Leben aus dem All”? A(s)si TV à la “RTL” auf hohem Niveau im Sinne von gesehen, gelacht und vergessen?! Ich denke, dass die/wir Vertreter der Götter der Sterne-Idee dies sicher nicht wollen …

Die Medienwelt in den USA ist aber nun mal anders als hier (wobei ich dazu kein Experte bin). Auch will wohl kein “Otto-Normal-Zuschauer” eine trockene Doku sehen; gleichgültig zu welchem Thema. Mainstream ist das Stichwort! Mainstream kann aber eben auch unterhalten, bilden, informieren usw. Soll es auch.

“Angefixt” durch die außerirdischen Götter …

YouTube = DummTube? (Bild: NASA / YouTube / L. A. Fischinger)
VIDEO: YouTube = DummTube? Macht YouTube uns alle dumm und liefert zur Grenzwissenschaft nur Unsinn …? (Bild: NASA / YouTube / L. A. Fischinger)

Aber ich kenne dennoch auch Menschen, die eben über diese Astronautengötter-Serie aus den USA Interesse an den Themen bekommen haben und sich weiter damit befassen. Zumindest das ist schon mal mehr als positiv.

Aber ich kenne eben auch zahlreiche Menschen, die geradezu schockiert und natürlich belustigt über die Ideen/Themen in der Serie darin sind: “Was!!?? Damit befasst Du Dich, Lars?! Oh Weia!” Auch hat sich die Bezeichnung “Ancient Aliens” für die Idee der Raumfahrer der Antike zumindest im Internet vielfach durchgesetzt.

Doch inzwischen (dieser Beitrag erschien erstmals am 17. Januar 2013 auf meinen Seiten und wurde am 18. August 2014, am 14. Januar 2016 und am 9. Januar 2018 Updates unterzogen) bemerke ich sehr oft, dass die Ausstrahlung der Serie in Deutschland auf zahllose Mystery-Freunde-Zuschauer großen Einfluss hat.

Die Vielzahl der Zuschriften bestätigt das. Viele der Freundinnen und Freunde des Phantastischen, die mir per E-Mail, Facebook oder YouTube schreiben, kamen eben durch die Serie des “History Channel” zu diesem Thema. So wie ich einst durch genannten zwei TV-Sendungen auf dem Sender “Pro7” von und mit Erich von Däniken im Herbst 1989.

Prä-Astronautik, Mystery und “Die Götter waren Astronauten!”: JA, davon bin ich weiterhin überzeugt. Trotz Revision früher Aussagen.

Auch freue ich mich praktisch jeden Tag, dass ich im September 1989 mit diesen Ideen und natürlich mit dem Kollegen Erich von Däniken in Berührung kam! So, wie ich es in diesem Video auf meinen YouTube-Kanal bei YouTube berichte.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema Ancient Aliens bei amazon.de:

, , , , , , , , , , , , , , , , markiert <

Wettbewerb ausgeschrieben: SETI-Forscher des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden

Diesen Beitrag teilen via ...
Wettbewerb: Wissenschaftler des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online
Wettbewerb: Wissenschaftler des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Am 16. November 1974 wurde das damals größte Radioteleskop der Welt feierlich und vor allem öffentlichkeitswirksam in Betrieb genommen: Das 305 Meter messende Observatorium von Arecibo auf der Insel Puerto Rico sendetet eine ausgeklügelte und durchdachte Botschaft an Außerirdische in das All. Ersonnen von dem SETI-Pionier Professor Frank Drake beinhaltet die sogenannte “Arecibo-Botschaft” der Menschheit codiert zahlreiche Informationen zu unserem Planeten und uns als Spezies. Zum 45. Jahrestag dieser Botschaft der Menschheit wollen die Verantwortlichen von Arecibo 2019 erneut eine Signal an außerirdische Zivilisationen senden. Diesmal aber mit dem Unterschied, dass jeder im Rahmen eines Wettbewerbes seine Nachricht an die Aliens einreichen kann, und die Sieger-Botschaft  dann im November 2019 in das All geschickt wird. Was Ihr tun müsst, um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, was sich die Verantwortlich davon versprechen, was die Medienberichte bisher alle übersahen und was Skeptiker dazu sagen – all das erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Aliens, bitte melden!

Als im November 1974 das Radioteleskop von Arecibo in der Karibik seine Arbeit aufnahm, bewiesen die verantwortlichen Astronomen in zweierlei Hinsicht Weitsicht.

Erstens haben sie eine von dem Astronomen Professor Frank Drake, einer Legende aus dem Bereich SETI und “Suche nach außerirdischen Intelligenzen“, erdachte Nachricht an Aliens in dass All gesandt. Aktiv beteiligt war damals auch der legendäre Astronom und Autor Dr. Carl Sagen, dessen Alien-Buch “Contact” 1999 in die Kinos kam. 1974 war es eine Radiobotschaft in Richtung des 22.180 Lichtjahre entfernten Kugelsternhaufens M13.

Theoretisch könnte dieser Gruß von der Erde dort bzw. in der Umgebung von M13 von einer Zivilisationen empfangen und beantwortet werden. Allerdings erst in 22.180 Jahren, so dass deren Antwort erst in 44.360 Jahren hier ankommen würde, wie es in dem Posting HIER und beispielsweise auch HIER dargelegt wurde.

Und daraus ergibt sich zweitens: Sie haben mit dieser heute weltbekannten “Arecibo-Botschaft” die Themen SETI und außerirdische Zivilisationen weithin bekannt gemacht und in das öffentliche Bewusstsein gebracht. Werbewirksam schaute die ganze Welt damals auf das riesige Teleskop auf der kleinen Insel Puerto Rico.

Wirklich ernsthaft daran geglaubt, das man jetzt nur “einige Zeit” auf eine Antwort von einer fremden Spezies im Kosmos warten muss, hat natürlich keiner der beteiligten Astronomen und Astrophysiker. Auch nicht Frank Drake, dessen legendäre Formel zu Berechnung der Anzahl von außerirdischen technischen Zivilisationen im All, die er auf der ersten SETI-Konferenz 1961 präsentierte, bis heute das Ohmsche Gesetz der (SETI-)Astronomie ist. Bekannt ist sie als Drake-Gleichung oder Green-Bank-Formel.

2019: Eine “neue Botschaft an Außerirdische”

Zum 45. Geburtstag der “Arecibo-Botschaft” an Aliens von 1974 wollen es die SETI-Forscher des Radioteleskop es erneut wagen. Einen “globalen Wettbewerb” haben sie deshalb ausgeschrieben, zu dem die Forscher schreiben:

Anlässlich des 45-jährigen Bestehens der legendären Arecibo-Botschaft wird das Arecibo-Observatorium (AO) 2019 aktualisierte Meldungen auswählen, die von generationsübergreifenden, verschiedenen und internationalen Studententeams erstellt wurden.

(…) Die Herausforderung sucht nach innovativen Ideen, die sich aus einer weltweiten Zusammenarbeit ergeben, die von der Jugend geleitet wird, um eine aktualisierte Botschaft zu definieren, die den intelligentesten und sichersten Weg darstellt, unsere möglichen galaktischen Nachbarn zu begrüßen, die friedliche Nutzung des Weltraums zu fördern und den Raum zu erkunden Spitzentechnologie und wissenschaftliches Wissen sind heute verfügbar.

Gestartet ist der Wettbewerb für die “neue Arecibo Botschaft”, wie die SETI-Astronomen sie schlicht nennen, am 16. November zum 44. Jahrestag. Und fast jeder kann sich in diesem Wettbewerb zur Kontaktaufnahme mit Außerirdischen einbringen, wie es auf der Internetseite des Arecibo Observatorium erhört ist. “Werde Teil der Geschichte”, rufen die Astronomen dort begeistert auf, und suchen durch den Wettbewerb “nach innovativen Ideen, die aus einer globalen Zusammenarbeit von generationsübergreifenden, diversen und internationalen Studententeams” stammen.

Eine “neue Generation von Weltraum-Enthusiasten” soll inspiriert werden, um eine “neue Arecibo-Botschaft zu definieren”. Neu ist ist die Idee eines solchen SETI-Wettbewerb allerdings nicht.

“Globale Herausforderung”

Francisco Cordova, Direktor des Observatoriums vom Arecibo, wird auf der Internetseite der Universität von Zentral-Florida, einem der Betreiber des Radioteleskops, mit den mehr als euphorischen Worten zitiert:

Wenn wir also heute unsere Botschaft zusammenstellen würden, was würde das bedeuten? Wie würde es aussehen? Was müsste man lernen, um die richtige aktualisierte Nachricht von den Erdlingen zu entwerfen? Dies sind die Fragen, die wir jungen Menschen auf der ganzen Welt durch die neue Arecibo-Botschaft stellen – die globale Herausforderung.

Doch ganz einfach wird es den Teilnehmern an dem Wettbewerb auch nicht gemacht. Es können zwar die unterschiedlichsten (kleinen) Teams teilnehmen – von Schulkindern mit ihrem Lehrer bis Studenten mit ihrem Professor – dich diese müssen erst diverse “Puzzle” knacken, die das Observatorium online stellt. Neun Monate haben diese dann insgesamt Zeit, ihre Vorschläge für die “neue Arecibo Botschaft” einzureichen.

Francisco Cordova:

Wir haben einige Überraschungen für die Teilnehmer auf Lager und werden im weiteren Verlauf des Wettbewerbs mehr Details mitteilen. Wir können es kaum erwarten zu sehen, was unsere jungen Leute auf der ganzen Welt erwarten.”

45 Jahre nach der ersten Botschaft ins All, sei es an der Zeit für eine neue. “Unsere Gesellschaft und unsere Technologie haben sich seit 1974 sehr verändert”, so Cordova, was in den Augen der SETI-Astronomen den ganzen Wettbewerb mehr als interessant werden lasse.

Mitmachen kann fast jeder, der unbedingt im kommenden Jahr am 16. November eine Nachricht an außerirdische Zivilisationen senden möchte. Laut Webseite des Observatorium ist Teamarbeit gefragt. Ein Team muss aus mindestens fünf Studenten bzw. Teilnehmern und einem “Mentor” bestehen. Einem Lehrer, Wissenschaftler oder Professor. Natürlich müsse man zuvor mit wissenschaftlichen Methoden und durch Kenntnisse der Weltraumtechnologie das “Gehirn-Puzzle” lösen.

Start ist der 16. Dezember 2018.

Und wozu?

Das Ziel des Wettbewerbes um diese erneute Nachricht an Aliens fasst das Observatorium in knappen Worten zusammen. Und das liest sich ganz anders als in fast allen Medien, die über den Wettbewerb berichtet haben:

Das Hauptziel dieser Aktivität ist die Aufklärung der Jugend über Radioastronomie-Techniken und exoplanetarische Spitzenforschung. Dabei wird die Einzigartigkeit der Arecibo-Observatoriums-Fähigkeiten dargestellt und die Sensibilisierung für die möglichen Risiken erhöht, die mit der Aussendung unbekannter Erdlinge (durch soziale Medien) oder außerirdischen Zivilisationen (durch Funkwellen) verbunden sind.”

Hier sind klar drei Ziele benannt: Erstens natürlich die Förderung der Forschung oder schlicht die Begeisterung, an Astronomie & Co. Zweitens möchte man “sensibilisieren”, dass Kontaktversuche oder der Kontakt mit Außerirdischen potentielle Gefahren mit sich bringt. Und drittens, was in den aktuellen Medienberichten nicht erwähnt wird, wolle man Bewusstsein im Umgang mit den Sozialen Medien/Netzwerke schärfen.

Was hier mit der Versendung von Nachrichten von “unbekannten Erdlingen in Sozialen Medien” gemeint ist, ist klar.

Durchaus erstaunlich, dass im Zuge des Wettbewerbes zur Arecibo-Botschaft 2019 gleichzeitig die neue Generation im Umgang mit Nachrichten in Sozialen Netzwerken & Co. “sensibilisiert” werden soll. Nicht nur Botschaften an außerirdische und uns vollkommen fremde Zivilisationen bergen Gefahren – auch Nachrichten in sozialen Medien. Das soll hier vermittelt werden.

Gefahr aus dem All

Dass es theoretisch ohne Zweifel eine Gefahr ist, wenn die Menschheit Nachrichten an Außerirdische sendet, wurde bereits mehrfach auf Grenzwissenschaft & Mystery Files dargestellt (z. B. HIER, HIER, HIER, & HIER). Wer mag schon ahnen, wie uns mutmaßliche außerirdische Völker gesonnen sind, die irgendwann einmal ein solches Signal der Erde empfangen?! Und das hat nichts mit Hollywood zu tun, wo Aliens eigentlich fast immer böse und gewalttätig sind, wenn sie hier ankommen. Beachtete dazu auch dass Video unten.

Wenn es nicht gleich Kampfraumschiffe sind, die uns Menschen ausmerzen wollen, dann sind es vielleicht Mikroorganismen aus dem All. Versehentlich mitgebracht von den Außerirdischen und für diese vollkommen ungefährlich. Für Erdlinge aber tödlich. Wie etwa Krankheiten der Europäer, die sie bei ihren Eroberungszügen auf den amerikanischen Kontinenten aus Europa zu den Ureinwohnern brachten. Ihr Immunsystem war vollkommen wehr- und schutzlos; Millionen starben.

Wie sähe das erst bei Mikroorganismen aus, die von außerhalb der Erde stammen?

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Aufgrund solcher Bedenken sehen Kritiker auch immer wieder Gefahren, wenn die Menschheit Signale an fremde Wesen im All sendet. Wie aktuell bei der neuen SETI-Nachricht von Arecibo Ende 2019. Nicht nur Professor Stephen Hawking warnte zu Lebzeiten bekanntlich vor solchen “Activ SETI” genannten Projekten, auch wenn er fraglos in diesem Zusammenhang die prominenteste Person war.

Leider ist bis dato noch unbekannt, wohin die Nachricht dem Radioteleskop in einem Jahr geschickt werden soll. Sicher nicht erneut zum Kugelsternhaufen M13 wie im Jahr 1974, da diese so oder so noch über 22.000 Jahre benötigt, um dort erstmal anzukommen. Gäbe es aber im Umkreis von eigen Dutzend Lichtjahren um unseren Planeten aggressive Aliens, die technologische zu uns kommen könnten, wären sie schon lange hier.

“Informationsmüll” der Menschheit

Jahrzehnte schon sendet die Erde Radiosignale in das All. Mit voller Absicht an irgendwelche anderen Zivilisationen genauso, wie versehentlich. Wir “müllen” unsere kosmische Umgebung durch TV- Radio- Radar- und Funk-Signale regelrecht zu, die von unserem Planeten ausgestrahlt werden. Bei diesem “Informationsmüll” haben die Außerirdischen vielleicht auch einfach kein Interesse sich bei uns zu melden.

Der Astrophysiker Sebastian von Hoerner drückte dies treffend mit den Worten aus:

Würden sie uns allein an den Krieg- und Terrorberichten der TV-Nachrichten messen, dürfen wir uns über ihr Schweigen wohl kaum wundern.”

In dem eingangs erwähnten Buch “Contact” von Carl Sagan, dessen Verfilmung 1997 mit Jodie Foster als Hautdarstellerin der SETI-Astronomin ihr einen “Golden Globe” als beste Schauspielerin einbrachte, zeigt das sehr drastisch:

Als eine Art Trägerwelle empfangen die SETI-Forscher in “Contact” von den Aliens als erstes TV-Aufnahmen der Eröffnungsrede von Adolf Hitler bei den Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin. Warum? Weil diese Radio- und TV-Übertragungen von damals (tatsächlich) seit 1936 mit Lichtgeschwindigkeit durch das All rasen und im Film von den Außerirdischen empfangen wurden. Friedliche Aliens, übrigens.

Jahrzehntelang reisen also schon längst “Botschaften der Menschheit” durch das Universum. Nicht nur Hitlers Rede.

Übrigens arbeitet die SETI-Astronomin im Film “Contact” zu Beginn am Arecibo-Observatorium auf Puerto Rico.

Video-Auswahl auf Grenzwissenschaft & Mystery Files auf YouTube

Mehr YouTube-Videos zum Thema “SETI” HIER.

YouTube-Video vom 16. Dez. 2014

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 24. April 2018

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 25. Aug. 2014

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Was denkt Ihr? Und was wäre EURE Botschaft an die Aliens? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , , , markiert <

“Fatima – Das letzte Geheimnis”: Die Marienerscheinungen von 1917 kommen als Doku-Spielfilm in die Kinos +++ Artikel und Review +++

Diesen Beitrag teilen via ...
"Fatima - Das letzte Geheimnis": Die Marienerscheinungen von 1917 kommen in die Kinos (Bild: fatimathedocumentary.com)
“Fatima – Das letzte Geheimnis”: Die Marienerscheinungen von 1917 kommen in die Kinos (Bild: fatimathedocumentary.com)

1917 kam es in Fatima in Portugal zu bis heute viel diskutierten sonderbaren Erscheinungen: Drei Kindern hatten mehrere Marienerscheinungen und zehntausende Pilger und Neugierige strömten in der Folge jeden Monat nach Fatima, um weiteren “Erscheinungen der Mutter Gottes” beizuwohnen, die von ihr den Kindern angekündigt wurden. Fatima wurde so zu einem der größten Wallfahrtsorte der Christenheit und von der katholischen Kirche offiziell auch als solcher anerkannt. Hier habe sich demnach wirklich der Himmel, die Mutter Maria bzw. Gott selber den Menschen der Erde mit Botschaften und Erscheinungen offenbart! Eine spanische Filmproduktionsfirma hat 2017 das 100-jährige Jubiläum der Erscheinungen zum Anlass genommen, und den schon jetzt gefeierten Film “Fatima. Das letzte Geheimnis” in die Kinos gebracht. Auch in die deutschen. Mehr zu Fatima 1917 und dem Kinofilm,  erfahrt Ihr in diesem Mystery-Review.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Fatima, Portugal, 1917

Es wäre von vornherein zum Scheitern verurteilt, an dieser Stelle die Ereignisse, Erscheinungen, Botschaften, Kritiken, Wunder und all die vielschichtigen Facetten rund um die Marienerscheinungen von Fatima 1917 darzulegen. Sie sind nicht nur viel zu umfangreich und komplex, sondern können auch und vor allem mit Sicherheit niemals vollständig aufgezeigt werden.

Fatima und die Erscheinungen der Gottesmutter, die drei Botschaften der Seherkinder sowie das “Sonnenwunder” etc. waren allerdings auf Grenzwissenschaft und Mystery Files in der Vergangenheit immer mal wieder Thema. Grundsätzlich kann man es in einfachen Worten wie folgt zusammenfassen, was hier in Portugal vor 100 Jahren geschehen sein soll:

Drei einfache Kinder sahen bzw. hörten mehrfach in Fatima die Erscheinungen der Mutter Maria des Himmels. Jeden Monat ab dem 13. Mai 1917 zu einem festgelegten Termin kam es erneut zu diesen Marienerscheinungen und diese Geschichte verbreitete sich schon 1917 wie ein Lauffeuer. Monat für Monat strömten immer mehr Menschen nach Fatima, um diesen Erscheinungen beizuwohnen.

Bis es zum himmlischen Höhepunkt der Marienerscheinungen kam: Das “Sonnenwunder von Fatima” am 13. Oktober 1917, über das Ihr zum Beispiel in diesem Artikel HIER alles erfahrt. Bis zu 100.000 Menschen sollen angeblich an diesem denkwürdigen Tag in Fatima anwesend gewesen sein. Wobei andere Schätzungen wohl realistischer von 30.000, 50.000 oder 75.000 Anwesenden sprechen …

Was aber außer Zweifel steht ist, dass die drei Kinder Lucia Santos, Jacinta Marto und Francisco Marto zu gefeierten Sprachrohren des Himmels innerhalb der katholischen Kirche wurden. Bis heute. Vor allem aber die kleine Lucia, da sie als die Hauptkontaktperson während der Marienerscheinungen vor 100 Jahren angesehen weder kann. Hinzu kommen die legendären “drei Botschaften von Fatima”, die von der Erscheinung des Himmels an die ganze Menschheit über die Seherkinder überbracht wurden.

Was dann folgte waren Pilgermassen und die Anerkennung des Vatikan, die Fatima zu einem der größten Wallfahrtsorte der christlichen Welt machten. Hier war also den ganzen Sommer 1917 drei armen und einfachen Kindern die Jungfrau Maria erschienen, um allen Menschen des Planeten himmlische Botschaften zu überbringen.

Das kann man glauben, muss man aber nicht!

Kritiker, Gläubige, Katholiken

Über der Steineiche schwebte eine Dame, ganz in Weiß gekleidet, strahlender als die Sonne. Sie verbreitete ein noch helleres Licht als die hellsten Sonnenstrahlen, die durch ein mit Wasser gefülltes Kristallglas scheinen.“

Die wunderbare Frau schien 15 bis 18 Jahre alt zu sein. Sie war nur 1,20 Meter groß und hatte schwarze Augen. Ihr Kleid war weiß wie der Schnee; es war am Halse mit einer goldenen Schnur geschlossen und reichte bis zu den Füßen, welche die Blätter der Steineiche kaum berührten. Ein weißer, goldumsäumter Mantel umhüllte den Kopf und die ganze Gestalt.

Von den Händen, die sie vor der Brust gefaltet hielt, hing ein Rosenkranz aus weißen Perlen mit einem silbernen Kreuzlein herab. Heller Lichtschein umstrahlte das Antlitz; doch die reinen, unendlich zarten Züge schienen von Traurigkeit überschattet. Die Dame blickte auf die Kinder. Lucias frommes Herz ahnte, dass es die Muttergottes sei, aber sie wagte nicht, es zu glauben.“

Mit solchen Worten wurde damals beschrieben, was die Kinder bzw. Lucia gesehen haben. Eine strahlende Erscheinung. Eine winzige junge Frau, so dass “Lucias frommes Herz ahnte, dass es die Muttergottes” sein müsse, die sich hier offenbare.

Viele Christen glauben das. Viele andere wiederum nicht. Und wieder andere Christen/Katholiken sind die ein Jahrhundert zurück liegenden Ereignisse fremd udn fremdartige oder schlicht egal. Immerhin ist die überwiegender Mehrheit der Christen hierzulande nur irgendwie “auf dem Papier” Christ. Vielmehr sind es “Karteileichen in der katholischen Kirche”, wie ich sie in diesem Blog-Artikel HIER 2015 nannte. Man geht dann wann wann mal in die Kirche, weil man das so macht, und kennt – wenn überhaupt! – die Bibel nur vom Hörensagen …

Hinzu kommen die Kritiker innerhalb der Kirche. Nicht nur all jene, die diesen Ganzen “Götzenkult” um Marien- und Heiligenverehrungen der katholischen Kirche ablehnen. Auch die, die mit solchen Dogmen und Lehren des Vatikan ganz einfach nichts anzufangen wissen. Warum soll sich der allmächtige Gott in Form seiner vor 2000 Jahren verstorbenen irdischen Mutter drei einfachen Kindern vom Lande in einem Nest namens Fatima offenbaren, fragen viele.

Nüchterne Skeptiker von Marienerscheinungen an sich sehen das nicht ganz so. Gleich welche Erscheinungen an welchen Orten auch immer. Sie fragen eher nach Fakten, Beweisen, empirischen Belegen und handfesten Tatsachen.

Marienerscheinungen von Fatima und Außerirdische

Keinesfalls ungenannt bleiben darf an dieser Stelle natürlich auch nicht die “moderne Interpretationen” diverser Marienerscheinungen. Allen voran auch Fatima und das damalige “Sonnenwunder” dort. Nicht wenige Autoren der Prä-Astronautik und UFO-Forscher sehen die Ereignisse 1917 vollkommen anders als die Kirche. Sie glauben, dass hier nichts weiter als Außerirdische am Werk waren, die sich unter dem “Deckmantel Gott” den Menschen offenbarten.

Schon Erich von Däniken hat in seinem Buch “Erscheinungen” aus dem Jahr 1974 solche These vertreten (s. auch mein Video-Interview HIER). Ein Buch des Bestsellerautoren, das heute eher unbekannt ist. Auch die in der Prä-Astronautik und UFO-Thematik bekannten Autoren Johannes und Peter Fiebag vertraten diese Überlegungen in einigen Büchern. Nicht wenige internationale grenzwissenschaftliche Autoren sehen das sehr ähnlich.

In Deutschland ist der Autor Hubert Berghaus alias “Judas Aries” in dieser Hinsicht mit zahlreichen Büchern und Vorträgen sehr aktiv. So schreibt er beispielsweise in seinem Buch “Fatima: Wozu braucht Gott Fluggeräte?“:

Vergessen wir also den Begriff ‘Sonnenwunder’. Wir sprechen hier inszenierte Flugtage für die Öffentlichkeit. (…) Während dieser Termine zeigten sich die bereits erwähnten Flugobjekte mit all dem beschrieben Beiwerke, und zwar im Auftrag des prominentesten Außerirdischen auf unserer Erde, namentlich Gott.

Ein “3D-Lichttheater” haben die Aliens hier 1917 am Himmel über Fatima vollführt, so Berghaus. In einem weiteren seiner Bücher (“Das Unternehmen Gott” 2009) untermauert Berghaus klar, dass er den drei Seherkindern keine bösen Absichten, Lügen oder Betrug unterstellt. Ihre Erfahrungen seien real gewesen – aber eben nicht von Gott gekommen. So schreibt er auf Seite 409:

Doch meines Erachtens finden wir keine zureichenden Anhaltspunkte dafür, Lucia habe die exklusiven ‘Gottermutter-Kontakte’ ausgeschmückt und mit Unwahrheiten versehen. Hingegen werden uns Fakten überliefert, deren genauere Betrachtung die Aussagen der späteren Schwester Lucia glaubwürdig erscheinen lässt.

Exakt das ist der Schnittpunkt zwischen religiöser und außerirdischer Deutung der Erscheinungen von Fatima. Aber auch der einzige. Fatima-gläubige Christen weltweit laufen Sturm gegen die Behauptung, dass hier nicht Gott bzw. die Jungfrau Maria vor 100 Jahren erschien, sondern Aliens sich offenbarten. Immerhin ist Fatima vom Vatikan anerkannt und damit von der höchsten religiösen Instanz des katholischen Glaubens als echte und stattgefundene Offenbarungen Gottes für alle Gläubigen abgesegnet.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Verständlich, dass sich Erscheinungen von Außerirdischen aus Fleisch und Blut nicht mit Erscheinungen des wahren metaphysischen Gottes und Schöpfers von Allem vereinbaren lässt!

Fatima: Das letzte Risiko?

Wie ist das eigentlich, wenn man selber überzeugter Christ bzw. Katholik ist, an Jesus Christus, die Auferstehung und all die Lehren der Bibel und des Vatikan glaubt, aber Marienerscheiungen für Quatsch hält? Gläubige, die in Fatima & Co. Unsinn, Hirngespinste, Märchen, Irrtümer, Massenhalluzinationen usw. sehen, sollten doch eigentlich mit Papst und Kirche in Konflikt geraten? Tun sie das?

Eigentlich eine endlose Geschichte. Denn eigentlich kann sich der Gläubige nicht einfach aus dem Fundus der kirchlichen Lehren bedienen, wie es ihm beliebt. “Das gefällt mir, das glaube ich gerne. Das das aber wieder nicht!” – ist keine Option. Meiner Meinung nach eines der ganz großen Probleme der modernen Kirche mit ihren Anhängern.

Kommen dann Autoren und Prä-Astronautiker, die sagen, dass hier niemals der wahre Gott des Universums wirkte, sondern Außerirdische, ist ein Streit vorprogrammiert. Sofern natürlich die Gläubigen diese Thesen überhaupt ernst nehmen oder sich mit ihnen befassen. Ein Beispiel zeigt das deutlicher als alle anderen, die man nennen könnte: Die US-Serie “Ancient Aliens” des “History Channel”, die jeder Prä-Astronautik-Fan heute kennt (s. a. HIER, HIER, HIER, HIER & HIER).

Kernkritik an der amerikanischen Doku-Reihe ist die Tatsache, dass in “Ancient Aliens” geradezu alles und jedes irgendwie mit den Astronautengöttern der Vorzeit in Verbindung gebracht wird. Kritiker der Prä-Astronautik an sich sehen das ebenso wie die Anhänger dieser Ideen. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Denn schaut man sich die fast 150 Teile der Serie von 2009 bis jetzt zum Beispiel einmal HIER an, fällt auf, dass ein Thema fehlt: Fatima!

Obwohl die US-Serie vielfach Themen aus der Bibel inkl. einer Folge mit dem Titel “Engel und Außerirdische” im Programm hat, fehlen die Marienerscheinungen von Fatima völlig (Jesus Christus übrigens auch). Und das, obwohl die Ereignisse von 1917 in Portugal mit Sicherheit wesentlich mehr Potential für eine “Ancient Aliens”-Folge haben, als so manch anders Thema in der Serie. Dass das Thema (bisher) vollkommen fehlt, ist aber nicht die “Schuld” des Senders oder der Produktionsfirma, da man dieses Risiko nicht eingehen möchte.

Fatima oder andere Marienerscheinungen in Verbindung mit Ancient Aliens zu bringen, ist die “History Channel” zu heiß. Die (zum Teil extrem) gläubige Nation der Amerikaner wäre durch eine solche Sendung wie vor dem Kopf gestoßen. Zu riskant für den in den USA sehr bekannten Sender und seine erfolgreiche TV-Serie.

Francisco Mourão Corrêa, portugiesischer UFO- und Mystery-Forscher von der Universität Fernando Pessoa in Porto, berichtete 2017 Ähnliches in diesem Zusammenhang. Auch Corrêa befasste sich mit den Fatima-Erscheinungen und war “an einer Produktion des History Channel über die Vorfälle von Fatima beteiligt, die jedoch nie ausgestrahlt wurde – angeblich aus Respekt vor den religiösen Gefühlen der Zuschauer”.

Zumindest ist es sehr auffällig, dass das Thema “Fatima und Ancient Aliens” bis dato nicht von der US-Doku-Reihe aufgegriffen und auch ausgestrahlt wurde.

“Fatima – Das letzte Geheimnis”

Fatima war und ist in aller Welt zuerst einmal ein rein religiöses Thema oder Phänomen. Gezeigt hat sich das natürlich 2017, als die Kirche 100 Jahre Fatima feierte und zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema erschienen. So auch der Kinofilm “Fatima – Das letzte Geheimnis” der spanischen Produktionsfirma “Goya Producciones” in Madrid. Premiere hatte der Film unter der Regie von Andrés Garrigóin in Deutschland am 7. Oktober 2018 in Bonn.

Es ist aber nicht noch ein Spielfilm, der die Ereignisse von 1917 nachzeichnet, sondern ein Dokumentarfilm, wie es der Trailer unten schon klar zeigt. Eine Mischung aus Spielfilm, Interviews, Dokus und Spielszenen, die in den letzten Jahren bekanntlich immer beliebter werden und auch in den Lichtspielhäusern laufen:

Ein Dokumentarfilm über die weltgeschichtliche Bedeutung der Marienerscheinungen von Fatima. Hat Fatima die Geschichte der Welt verändert?

Eine Reihe merkwürdiger Umstände scheinen darauf hinzuweisen, dass die geheimnisvollen Erscheinungen von Fatima den Lauf der Geschichte innerhalb der letzten 100 Jahre verändert haben. (…) Basierend auf Tatsachen und den Meinungen internationaler Experten, schildert dieser Film bislang unbekannte Ereignisse und bietet eine spannende ganzheitliche Sicht auf unsere Geschichte.

So oder ähnlich lesen sich die Ankündigungen des Filmes. Ein Doku-Spielfilm, der die Ereignisse also historisch, religiös und weltgeschichtlich betrachtet. Von den Thesen über UFOs und Außerirdische vor 100 Jahren findet der Zuschauer darin selbstverständlich nichts. Vielmehr soll der Film “Fatima – Das letzte Geheimnis” exakte Recherchen aufzeigen:

Diese detailgetreuen Nachforschungen wurden in eine fiktive Rahmenhandlung verpackt und durch Szenen bereichert, die die Erscheinungen der Muttergottes 1917 nachstellen.

“Ist Fatima immer noch relevant für die heutigen Probleme?”, fragt der Film. Und gleichfalls auch, ob “ein Zusammenhang zwischen Fatima und dem Islam” besteht und was geschehen wird, “wenn die Welt die Warnungen der Jungfrau Maria ignoriert”. Klammert man als Mystery-Jäger einmal aus, wer nun wirklich hinter den Erscheinungen damals steckte, klingen diese Ankündigungen ohne Zweifel spannend.

Ob von Gott oder durch Aliens gegeben sind die Folgen und Auswirkungen der Ereignisse in den letzten 100 Jahren hier von Bedeutung. Das sagte selbst UFO-Forscher Francisco Mourão Corrêa am Ende seines UFO-Fatima-Vortrag am 27. Mail 2017 in Leipzig. Ein Vortrag, der selbstverständlich alles andere als unumstritten ist, wie es entsprechende Kommentare im Netz zeigen.

Was ist ein “letztes Geheimnis”?

Der Kinofilm heißt “Fatima – Das letzte Geheimnis” und läuft nicht regulär im Kino (geplante Vorführungen HIER). Nur was ist das eigentlich, ein “letztes Geheimnis”? Und wird dieses in dem Film gelüftet, so dass 100 Jahre nach Fatima kein solches Geheimnis mehr existiert? Wohl kaum. Dafür ist das Thema an sich nicht nur zu komplex, sondern es wird ständig neu und aus anderen Winkeln beachtet und interpretiert (s. a. die Buchtipps am Ende).

Ein einziges “letztes Geheimnis” wird es nie geben. Das unterscheidet die Wunder und Erscheinungen von Fatima damit nicht im Geringsten von anderen Mysterien der Welt und der Geschichte. Neue Fragen und Ereignisse der Zeit werfen nun mal neue Fragestellungen auf und wollen neue Antworten. Egal ob es sich dabei um die Marienerscheinungen und Botschaften von Fatima handelt, oder Themen aus ganz anderen Bereichen der Geschichte und Gesellschaft.

Der Kirchenhistoriker Michael Hesemann, Autor zahlreicher Bücher über kirchliche Mysterien, Reliquien, Geschichte und natürlich Fatima, sieht das sehr ähnlich. Nicht nur in verschieden Interviews 2017, wie etwa mit “Kirche in Not” oder dem katholischen Portal “One Peter five”. Hesemann veröffentlichte 2016 sein Buch “Das letzte Geheimnis von Fatima“, bei dem es sich um eine erweiterte, überarbeitete und aktualisierte Ausgabe seines Buches “Das Fatima Geheimnis” von 2002 und 2005 handelt.

Beleg dafür, dass auch 100 Jahre nach den eigentlichen Ereignissen in Portugal das Thema nicht stillsteht. Im Gegenteil, denn es wächst unaufhörlich. So schreibt Hesemann in seinem Buch “Das letzte Geheimnis von Fatima”:

Tatsache ist: Bei den Erscheinungen von Fatima, gipfelnd in einem großen Sonnenwunder mit 70.000 Augenzeugen, handelte es sich um den machtvollsten Eingriff Gottes in die Geschichte der Gegenwart. (…)

Papst Franziskus, der am Fatima-Tag gewählt wurde, weihte der Gottesmutter sein Pontifikat – und betonte damit die Aktualität der marianischen Botschaft auch und gerade in den Krisen unserer Zeit. Noch ist es möglich, die prophezeite Katastrophe zu verhindern.”

Aus religiöser Sicht spielen alle Päpste bei Fatima eine Rolle. Vor allem und in ganz besondere Weise natürlich Johannes Paul II., in dem es in dem Film “Fatima – Das letzte Geheimnis” deshalb auch in weiten Strecken geht. Und natürlich auch Papst Franziskus.

Fatima und Johannes Paul II.

Nach einem Attentat auf Johannes Paul II. am 13. Mai 1981 wurde Fatima erneut in das Bewusstsein der Menschen gerückt. Es war der Gedenktag der Fatima-Erscheinungen, als auf den Papst in Rom von einem Attentäter geschossen wurde. So schrieb der glühende Marienverehrer Johannes Paul II. sein Überleben damals eben der Jungfrau Maria zu.

Mehr noch: Der Papst reiste nach seiner Genesung in einer Wallfahrt selber nach Fatima, um vor Ort der Gottes Mutter für seine himmlische Rettung zu danken. Die Kugel des Attentäters, die die Ärzte ihm aus dem Bauch entfernten, brachte er dabei gleich mit. Sie wurde vergoldet und in eine Krone eingefasst, die der Madonnafigur in Fatima als Dankesgeschenk vom Papst “überreicht” wurde.

Göttliche Rettung durch Maria, Zufall oder medizinisches Können der Ärzte in Rom?! Auch das eine Sache des Glaubens.

Der Attentäter war 1981 der Türke Mehmet Ali Ağca, der schon zuvor in der Türkei in Morde, Schießereien und Straßenkämpfe verwickelt war. Warum er den Papst ermorden wollte, darüber machte Ağca die unterschiedlichsten Angaben. Kommunistische Geheimdienste oder auch die Stasi wurden ins Spiel gebracht. Aber auch Allah, da der iranische Ajatollah Chomeini Ağca den Mord in Namen Allahs persönlich befohlen habe. Vor Gericht erzählte Ağca 1985 jedoch auch, dass er der “wiedergeborene Christus” sei, weshalb er sich den Jahrestag von Fatima für seinen Mordplan an dem irdischen Stellvertreter Christus auswählte …

2009 meldeten dann die Medien, dass Mehmet Ali Ağca zum Katholizismus konvertiert sei. Ein Jahr später, Ende 2010, folgten dann Meldungen, dass er sich wieder zum Islam bekenne. Aber ist das alles eine Rechtfertigung, Fatima und den Islam miteinander zu verbinden, da in allen Ankündigungen des Filmes “Fatima – Das letzte Geheimnis” auch vom muslimische Glauben gesprochen wird?

Ich denke nicht!

Fatima und der Islam

Auf der Internetseite “Texte zum Film” wird in einer Kritik zu dem Fatima-Film aber noch eine andere Begründung genannt. Dort heißt es unter anderem:

Als besonders aktuell nimmt sich außerdem der Zusammenhang zwischen Fatima und dem Islam aus. Dazu führt Regisseur und Produzent Garrigó aus:

‘Warum hat unsere himmlische Mutter sich dazu entschieden, im einzigen Ort Portugals zu erscheinen, der denselben Namen trägt wie die Tochter Mohammeds? Die Erklärung einer unserer Experten ist sehr interessant:

Die Muslime hatten Spanien und Portugal erobert und die Portugiesen kämpften, um ihr Land von den Mauren zu befreien. Während der Schlacht wurde eine junge Frau namens Fatima gefangen genommen. Sie war jung und einer der Soldaten, ein portugiesischer Adliger, verliebte sich in sie und sie heirateten. Sie wurde Katholikin.

Der Ort, wo sie begraben liegt, wurde nach ihr benannt: Fatima. Fatima ist also ein arabischer Name und die Anhänger des Islam haben große Achtung vor Unserer lieben Frau von Fatima, nicht nur, weil sie denselben Namen trägt wie Mohammeds Tochter, sondern auch, weil im Koran die Jungfrau Maria als die Mutter Jesu, eines Propheten, verehrt wird.’

Wer der Experte sein soll, wird hier nicht verraten.

Ich vermute der Thologieprofessor Manfred Hauke aus der Schweiz war hier gemeint, da dieser als Mitwirkender an “Fatima – Das letzte Geheimnis” explizit aufgeführt ist. Und Professor Hauke hat sich bereits am 19. April 2017 in dem Interview mit dem Bistum Regensburg mit dem Titel “Fatima: Der Marienerscheinungsort, der Muslime neugierig machen könnte” genau dahingehend umfassend geäußert.

Islam ist also das/ein “letzte Geheimnis” um Fatima? Eine vermeintlich neue Antwort auf eine vermeintlich neue Frage der Zeit im Zwist der Religionen? Wenn, dann sicher nur solange, bis neue Geschehnisse neue “letzte Geheimnisse” der Marienerscheinungen von 1917 offenbaren. Zumindest hiervon kann man sicher ausgehen. Kern bleibt dabei wohl immer die Botschaft des Friedens.

Fatima-Forscher und -Autor Michael Hesemann sieht das in seinem Buch “Das letzte Geheimnis von Fatima” sehr ähnlich. Der “Verein zur Förderung des internationalen christlichen Films” (VficF) zitiert ihn mit den Worten:

Ich habe diesen Dokumentarfilm gesehen und bin darüber zutiefst beeindruckt. Ich hatte tatsächlich Tränen in meinen Augen! Was für ein
wunderbarer Film und welch perfekter Weg, die Botschaft von Fatima bekannt zu machen!

Möge Gott und Unsere Frau all jene segnen, die dieses Meisterstück zustande gebracht haben.

Ob man dem Thema skeptisch, religiös, mystisch oder sogar gleichgültig gegenüber steht, sollte man sich dennoch diesen Film ansehen. (Mögliche) Verbindungen von wundersamen Erscheinungen und Botschaften von vor 100 Jahren mit der Gegenwart, sind immer ein interessantes Thema.

Und was sind schon zehn Jahrzehnte im Vergleich zu Querverbindungen, die über Jahrtausende hinweg gehen, wie sie beispielsweise aus der Bibel heraus interpretiert und gezogen werden?

Trailer 'Fatima - Das letzte Geheimnis' auf YouTube

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , , , , , markiert <

Interview mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken: “Ich möchte eine Brücke schlagen!” +++ YouTube-Video +++

Diesen Beitrag teilen via ...
Video-Interview von "Hangar18B" mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken (Bild: YouTube-Screenshot "Hangar18B")
Video-Interview von “Hangar18B” mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken (Bild: YouTube-Screenshot “Hangar18B“)

Der Kult- und Bestsellerautor Erich von Däniken aus der Schweiz wurde 1968 mit seinem ersten Buch schlagartig weltbekannt. Seit dem Buch “Erinnerungen an die Zukunft” folgten rund 40 weitere Titel von EvD, der nunmehr 50 Jahre rund um die Welt unterwegs ist. Stets auf den Spuren der Astronautengötter der Vorzeit und den ungelösten Rätseln der Vergangenheit. Doch hinter von Däniken stehen noch weitere Personen: Seine Mitarbeiter. Einer von ihnen ist Ramon Zürcher, dessen Gesicht der ein oder andere “normale Däniken-Vortrag-Besucher” sicher schon gesehen hat. Die Mystery-Plattform “Hangar 18B” aus der Schweiz hat jetzt ein Interview mit Zürcher auf YouTube online gestellt, das Ihr gesehen haben solltet. Warum lest und seht Ihr in diesem Beitrag und Kommentar!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erich von Dänikens freier Rücken

Man muss wahrlich kein Experte für Grenzwissenschaft & Mystery Files sein, kein “Promi-Kenner” oder auch irgendwie ein Insider irgendeiner VIP-Cummunity: Als Autor oder als TV-Sternchen der Neuzeit braucht man Menschen im Hintergrund, die einem dem Rücken freihalten. Gerade auch Autoren und Schriftsteller, für die Störungen und Ablenkungen bei ihrer Arbeit geradezu “tödlich” sind.

Ist man dann noch ein erfolgreicher Sachbuchautor des Phantastischen, der wie Erich von Däniken um die Welt reist und von dem unzählige Menschen irgendwas wollen, brauch man den legendären freien Rücken. Genau dafür ist unter anderem Erich von Däniken sein Mitarbeiter Ramon Zürcher zuständig. Eine Person, die die Allgemeinheit vielleicht als Sekretär von EvD kennt.

Prä-Astronautik-Interessierte, die in den letzten rund 15 Jahren einen Vortrag von von Däniken besuchten, kennen zumindest sein Gesicht. Zürcher ist jener junge Mann, der beispielsweise mit am Däniken-Büchertisch bei diesem Vorträgen sitzt. Andere die von Däniken bzw. die Welt der Prä-Astronautik etc. genau kennen, kennen Ramon Zürcher natürlich.

Er ist nicht einfach der “Sekretär” des Prä-Astronautik-Pioniers von Däniken, der irgendwelche Tätigkeiten im Sekretariat des Autoren zu erledigen hat. Ein “Sekretär” für von Däniken ist alles, nur kein “Nine to Five-Job”! Denn welcher normale Schreibtisch-Arbeiter im Sekretariat ist jedes Jahr an die 200 Tage nicht im Büro, sondern irgendwo mit seinem Chef in der Welt unterwegs, um unter anderem irgendwelche Mysterien der Vergangenheit nachzugehen?

Ramon Zürcher, der Torwächter

Genauso ist es bei Zürcher und Erich von Däniken.

Neben anderen Mitarbeitern, etwa EvD seine Agentin/Managerin Sabine Nass, ist sein Job alles andere als normal. Grundsätzlich müsste man sagen, dass “Mitarbeiter von Däniken” eine ganz eigene Beruftsbezeichnung sein müsste. Nicht nur den Rücken des Autors vor Störungen, Post, Anfragen usw. freihalten gehört dazu.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Zürcher ist eine Art “Torwächter” von EvD, wie er es in dem unten eingebundenen Video sehr schön darlegt. “Ich arbeite für einen Freund”, so Zürcher, über den all die unzähligen wichtigen und unwichtigen Dinge laufen, die an seinem Chef herangetragen werden. Wer, wie ich, Ramon und seine Arbeit besser kennt, kann davon ein Lied singen. Vermutlich wird jeder grenzwissenschaftliche Laie jedoch ahnen, dass aus der ganzen Welt Menschen irgendwas von Erich von Däniken wollen. Ob sie jetzt ein UFO gesehen haben, von dem sie von Däniken berichten wollen, oder eine vermeintlich sensationelle Erkenntnis entdeckt haben …

Für die eigentlich Arbeit bliebe dem Ancient-Alien-Autoren da keine Zeit. Das gilt für alle Autoren.

Darum finde ich persönlich das Interview von “Hangar 18B” mit Ramon Zürcher spannend und unbedingt sehenswert. Vor allem natürlich für all jene, die hinter von Dänikens Rücken und hinter seine Arbeit sehen möchten. Das nähre Umfeld ist bekannt, aber wohl nicht der viel zitierten neuen Generation der an diesen Themen interessierten Menschen.

Ramon Zürcher, der Brückenbauer

Neben all den Details und Ausführungen von Zürcher zu seiner Arbeit für von Däniken (von Koffer-Wächter bis Post-Kontrolleur), schilder er auch viele persönliche Erfahrungen und Eindrücke. “Auf unserer ‘Mission’ ohne Rechthaberei”, gibt es schließlich immer was zu tun. Rund 15 Jahre ist er nun Mitarbeiter von EvD und mit ihm immer unterwegs. Trotz der Jahrzehnte an Verleugnungen und Angriffe gegen seinen Chef und Freund Erich, wird er nicht müde bei seiner “Mission”.

“Ich möchte eine Brücke schlagen”, so Zürcher im Interview, und meint damit eine Brücke zwischen den Gegenrationen. Ein halbes Jahrhundert ist von Dänikens erstes Buch nun schon her und viele der jungen Menschen kennen die Person von Däniken überhaupt nicht mehr. Vor allem jene jungen Menschen, die mit dem Internet aufwachsen, meint er hier. Wobei ich das etwas anders sehe: Wenn sich jemand für (Ancient) Aliens, UFOs, Grenzwissenschaft, Rätsel der Vergangenheit etc. zu interessieren beginnt – wird er früher oder später auf Erich von Däniken stoßen.

Ob er dann aber seine Bücher aus echtem Papier kauft und liest, steht auf einem anderem Blatt (Papier)!

So schildert Ramon Zürcher in dem Interview auch ausführlich das Online-Projekt “RAMAR”, das ich HIER vorgestellt habe. Es gäbe so viele Informationen und vor allem auch Desinformationen zu grenzwissenschaftlichen Themen im Netz, dass diese kaum mehr zu unterscheiden sind. So in Etwa seine vollkommen richtige Grundaussage. “RAMAR” wurde von Zürcher und einigen Freunden eben deshalb aus der Taufe gehoben, um auf dieser Plattform Fakt und Fiktion in der Grenzwissenschaft zu trennen.

Zu viel “absoluter Bullshit”

Eine Anlaufstelle und eine Brücke des Phantastischen wäre damit “RAMAR”, auf der durch nachprüfbare Quellenangaben diese Thematiken zu finden sind. Ein Vorhaben und eine Motivation, die wohl redlicher nicht sein könnte. Treuer Freunde all meiner Offline- und Online-Arbeiten wissen, dass ich voll und ganz hinter solchen Ideen stehe.

Zu viel “absoluter Bullshit”, so Zürcher, kursiere heute. Vieles, “dass einfach nicht stimmt – und niemand kontrolliert es; der eine schreibt vom anderen ab”. Das es “niemand kontrolliert” ist allerdings so nicht richtig. Viele meiner YouTube-Videos, unzählige Beiträge auf diesem Blog oder auch einige meiner Bücher zeigen deutlich, dass sehr wohl auch Bullshit innerhalb der Mysterien der Welt aufgezeigt werden.

Nur macht man sich als Jäger des Phantastischen damit wesentlich mehr Feinde als Freunde. Selbst wenn man überzeugter Prä-Astronautiker ist! (s. zum Beispiel HIER, HIER, HIER, HIER oder auch HIER)

Es fehlt eine einheitlichen Anlaufstelle für die Grenzwissenschaft, die nicht nur die Prä-Astronautik an sich umspannt. Zürcher und seine “RAMAR”-Mitstreiter sehen das genauso, wie es in dem Interview unten klar herausklingt. Und selbst die Kritiker und Skeptiker der Idee der Götter aus dem All & Co. teilen durchaus dieses Konzept und diesen Schritt. All die eigenen Süppchen, die von Autoren wie Interessierte gekocht werden, unter einem Nenner zu bringen, ist aber vorsichtig ausgedrückt – schwierig.

Zur Erinnerung: Ramon Zürcher ist in diesem Jahr 200 Tage mit seinem Chef, Freund, Partner und “Inspirator” Erich von Däniken unterwegs gewesen. 2017 waren es nur zwei Wochen weniger. Wo ist da die Zeit sich intensiv einem solchen Projekt zu widmen, wie es Zürcher im Gespräch mit “Hangar 18B” erläutert? 50 Jahre von Dänikens Bücher mit all ihren Themen, plus nicht zu zählende andere Veröffentlichungen und Aussagen sowie tagtägliche Fake- und Fakt-Rätsel im Netz, sollten jedem die Flut an Material deutlich werden lassen.

Kritiker der Grenzwissenschaft, Prä-Astronautik und Mysterien sollten genau das bedenken, wenn sie derartige Vorhaben zum Beispiel als Blödsinn ansehen sollten …

Übrigens: Der Spruch “hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine Frau” gilt auch bei Erich von Däniken, wie Ihr es in diesem Video-Interview HIER erfahrt.

“Hangar 18B” im Interview Ramon Zürcher

Interview vom 12. Oktober 2018 von 'Hanagar 18B' mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema und Erich von Däniken bei amazon.de:

, , , , markiert <

Achtung! Streng verboten: Die Prä-Astronautik – und warum darf sie nicht existieren (wahr sein) darf

Diesen Beitrag teilen via ...
Achtung! Streng verboten: Die Prä-Astronautik (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Achtung! Streng verboten: Die Prä-Astronautik (Bilder: NASA & Archiv / Montage: Fischinger-Online)

Unter den Begriffen Prä-Astronautik, Paläo-SETI, Ancient Aliens oder auch Astronautengötter versteht man im Grunde genommen dasselbe: Die Annahme, dass vor tausenden und/oder noch mehr Jahren hochentwickelte Außerirdische auf unseren Planeten kamen und hier die noch junge und technisch primitive Menschheit, ihre Kulturen und Religionen beeinflussten. Bewusst oder unbewusst. Unser Ahnen sahen in diesen wortwörtlich überirdischen Wesen vom Himmel “Götter”, die so im Laufe der Zeit Einzug in die Mythologien und Überlieferungen der ganzen Welt fanden. Grundsätzlich eine sehr einfache Idee, die seit rund einem halben Jahrhundert viele Menschen interessiert. Aber warum sollte die Prä-Astronautik “streng verboten” sein und besser “nicht existieren”? Denn das behauptet ein Artikel eines Mystery-Kollegen schon 2007. Schauen wir uns seinen Beitrag in diesem Posting einmal genauer an – denn an Aktualität hat er nichts verloren!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Streng verboten: Die Prä-Astronautik

Die Ideen der Prä-Astronautik sind natürlich nicht verboten. Von wem auch? Nichts davon ist “streng verboten” oder fällt auch nur annähernd in diese Kategorie. Im Gegenteil wimmelt es in der Grenzwissenschaft und den Mystery Files von Autoren, Interessierten und Fans dieser Thesen und Spekulationen.

Und das seit 50 Jahren, als Erich von Däniken die Prä-Astronautik schlagartig mit seinem Buch “Erinnerungen an die Zukunft” weltbekannt machte. Bis heute, denn jüngst in diesen Tagen ist sein inzwischen 41. Buch mit dem Titel “Neue Erkenntnisse” dazu erschienen.

Allerdings stieß ich bereits vor 11 Jahren auf einen Artikel des grenzwissenschaftlichen Autoren-Kollegen Pierluigi Peruzzi mit dem provokanten Titel “Warum darf die Prä-Astronautik nicht existieren?”. Ein mehr als flammender Beitrag, über den ich bereits einmal berichtete, und in denen der Autor sogar von einer “offiziellen Verheimlichung der Prä-Astronautik” spricht.

Peruzzi sieht sich selber “unter den Prä-Astronautikern als Realo”, der “die offizielle Geschichtsschreibung kritisch hinterfragen” möchte, um auch “notfalls Korrekturen vorzunehmen”. Eben wie es die meisten “Anhänger” dieser Ideen von sich sagen würden. “SETI und UFO interessieren mich nicht”, schreibt der Autor auf seiner Webseite weiter, und unterstreicht zudem:

Das wirkliche Interessante ist die reale, effektive Geschichte ohne jeglichen Mysterien und schon gar keine UFO oder kindliche, religiöse Interpretationen der fliegenden Götter.

Auch einige Bücher zur Prä-Astronautik erschienen von Pierluigi Peruzzi. Vor allem 2017, wobei allein zwei seiner Arbeiten die Grabplatte von Palenque (Mexiko) mit dem dort zu sehenden “Raumfahrer” in seiner “Rakete” behandeln.

Damit ist Peruzzi zweifellos ein Kollege innerhalb der Prä-Astronautik, da er eben Ancient Aliens-Themen behandelt. Aber warum behauptet er gleichzeitig in einem Beitrag, dass die Prä-Astronautik “streng verboten” sei? Immerhin sind seine Bücher ebenso wenig “auf dem Index” wie meine eigenen Veröffentlichungen oder die zahllosen anderen Werke anderer Autoren dieses Gebietes.

Darum darf Prä-Astronautik nicht existieren

Pierluigi Peruzzi nennt natürlich auch Gründe, warum Prä-Astronautik “streng verboten” sei. In seinem Artikel (2007/2012/2013) schreibt er beispielsweise einleitend:
  • Im Falle eines klaren Beweises des Vorhandenseins der Prä-Astronautik, würden der Zerfall der abrahamistischen Religionen noch schneller vorangehen. Milliarden von Menschen würden ihren Glauben und einen Großteil ihrer Traditionen verlieren. Das wäre verheerend. Selbst die buddistisch-hinduistischen Religionen würden einen Teil ihres Gedankengutes verlieren.
  • Denkt an die Millionen Geschichtsdozenten, die ein Großteil ihres Wissens in den Müll werfen müssten!
  • Alle politischen Parteien, die sich auf Religionen stützen (z. B. Christdemokraten), würden lächerlich werden.
  • Zudem spielen wirtschaftliche und politische Motiven auch eine größere Rolle. Die ganze Weltwirtschaft und Politik beruht zum Teil auf den Weltreligionen.

In anderen Worten: Falls man offiziell zugeben würde, dass die Prä-Astronautik existiert hat, könnte es zu einer unstabilen Weltlage kommen. Ein Weltkrieg nicht ausgeschlossen, wenn die Menschen nichts mehr haben, an was sie glauben können.”

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTubeWerde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Damit ist deutlich, was Peruzzi in seinem feurigen Artikel meint: Nicht die Idee an sich darf nicht existieren, sondern die Grundlage der Prä-Astronautik darf es nicht. Also, dass es Tatsache ist, dass Astronauten aus dem All vor Jahrtausenden hier waren, darf schlicht nicht stimmen. Wenn sie es wirklich waren, wäre dieses Wissen darüber “streng verboten”. So sagt Peruzzi unter anderem auch:

Aber kann nun die offizielle Verheimlichung der Prä-Astronautik zum sozialen Supergau führen?

Falls die Erkenntnis der existierenden Prä-Astronautik plötzlich wie ein Erdrutsch über die Menschheit kommt, könnte doch genau das eintreten. Das wäre dann der soziale Supergau mit all seinen unsozialen Folgen. Folglich müsste man Schritt um Schritt die Menschheit auf das Vorhandensein der Prä-Astronautik vorbereiten.

Eigentlich kann man hier nur zustimmend mit einem “Ja!” antworten. Auch ich selber befasse mich online und offline immer wieder mit der Frage “was wäre wenn…” in Sachen Regionen und der Menschheit an sich.

Das belogene und dumm-gehaltene Volk

Wir dürfen nicht vergessen, dass die Weltreligionen – wie zum Beispiel der Vatikan – von betagten Menschen geführt werden. Ab ein gewisses Alter ist nicht mehr viel Platz für Toleranz und Neues vorhanden. Der religiöse Fanatismus älter werdenden Menschen siegt über die Vernunft. Diese älteren Personen werden hartnäckig das verteidigen, was sie immer geglaubt haben.”

So Peruzzi weiter.

Dass der Vatikan eben nicht in Sachen Aliens so denkt und handelt, habe ich bereits mehrfach in Veröffentlichungen aufgezeigt. Ebenso, dass der Vatikan die Existenz von Außerirdischen als möglich ansieht, die Suche nach ihnen sogar fördert und damit auch kein Problem hat. Man sollte also nicht zu pauschal auf den Vatikan schimpfen.

Allerdings drückt der Schuh hier etwas anders. Peruzzi meint damit, dass die Buchreligionen (Islam, Christentum, Judentum) ihrem Ende entgegen sehen, wenn die Öffentlichkeit erfahren sollte, dass der “todbringenden und rachsüchtige Gott des Alten Testament” in Wahrheit eben nicht Gott war. Auch das wäre zweifellos richtig.

Nach den Überlegungen von Peruzzi wird das Volk quasi für dumm verkauft – und auch von der “offizielle Schulgeschichte” an der Nase herumgeführt. Auch die “Äußerungen der gut bezahlten Schularchäologen, die uns belehren sollen, dass wir heute die beste Kultur, die beste Religion und die beste Schulbildung haben” prangert er an. Er ist überzeugt, dass man “ein heute instruiertes Volk” einfach “mit der offiziellen Weltgeschichte” gläubig hält.

Aber er ist sicher, dass der Zusammenbuch kommen wird, wenn er prophezeit:

Persönlich bin ich fest davon überzeugt, das wir in den nächsten Jahrzehnten den Zusammenbruch der heutigen Schulgeschichte erleben werden. Mit der Erkundung des Sonnensystems werden noch einige Beweise auftauchen.”

Und weiter:

Wenn man mit allen Mitteln versucht ein instruiertes Volk weiterhin hartnäckig anzulügen, dann geschieht exakt das, was sich heute als kleines Phänomen entwickelt: Die Gläubigen ziehen zur buddhistischen Religion über. Dieser Übergang könnte aber plötzlich Lawinenartig durchstarten. Insbesondere durch die Erstarkung Chinas und Indochinas.

Leidenschaftliche Worte

Der Artikel von Pierluigi Peruzzi führt auf den ersten Blick in die Irre, da er suggeriert, dass die Prä-Astronautik “nicht existieren” darf. Zumindest führten die Überschriften mich in die Irre. Gemeint ist aber in seinen leidenschaftlichen Worten nichts anders,  als dass die Astronautengötter-Idee letztlich nicht korrekt und wahr sein darf. Eben aufgrund der Konsequenzen für Kirche und Religionen und natürlich der Geschichtsschreibung.

Die meisten “Anhänger” der Prä-Astronautik werden sicher diese Aussagen von Peruzzi sofort unterschreiben. Was zumindest mir als überzeugter Prä-Astronautiker Kopfzerbrechen bereitet, ist der Umstand, dass hier die Außerirdischen in der Vergangenheit als Fakt und Tatsache angesehen werden. Mit geradezu flammender Leidenschaft plädiert Peruzzi hier für eine Offenheit von Staat, Kirche, Wissenschaft und Volk gegenüber der Prä-Astronautik und resümiert sogar:

Aber sämtliche Durchhalteparolen nützen nichts vor den mannigfaltigen, steinernen Beweise.

Nur gibt es sie nicht, die “mannigfaltigen, steinernen Beweise”. Ebenso wenig gibt es eine Art Geheimhaltung, Unterdrückung oder Vertuschung der Astronautengötter, wie es in dem Artikel von Peruzzi anklingt. Allerdings kritisiert er meiner Meinung nach ganz zu recht eine Reihe von Deutungen der Archäologie bzw. Geschichtsschreibung:

Bei Entdeckung von relevanten Artefakten, die nicht ins Bild der offiziellen Schulgeschichte passen, fallen immer wieder die gleichen Erklärungen.

Hier meint der Prä-Astronautiker, dass die Forscher immer wieder alles und jedes als “Kult”, “Kultobjekt” oder auch “rituelles XY” interpretieren. Sicher werden auch das die meisten Prä-Astronautiker so unterschreiben. Man denke an die Rätsel der Hochebene von Nazca, die in einer Sendung des ZDF von Guido Knopp 2000 der breiten Öffentlichkeit als gelöst und geklärt präsentiert wurde. “Eine Art Graffiti für die Götter” seinen die dortigen Scharrbilder, Pisten und Linien, so Knopp am ZDF, und damit “weder geheime Straßen, noch Landebahnen für Besucher aus dem All” …

Der Mystery- und Facebook-Kollege Pierluigi Peruzzi verfasste sein Plädoyer 2007, also vor gut zehn Jahren. Geändert hat sich seit dem fast nichts an dem, was er darin kritisiert und auch vorwirft. Demnach ist sein Artikel heute ebenso aktuell wie damals!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , , markiert <

“Ancient Aliens” und der History Channel als Satire in der TV-Cartoon-Serie “South Park”: Ein Mystery-TV-Review

Diesen Beitrag teilen via ...
Ancient Aliens” und der History Channel als Satire in South Park (Bild: Screenshot southpark.de)

Im April 2010 starte in den USA auf dem History Channel die erfolgreiche TV-Serie “Ancient Aliens”. Bis heute läuft diese Doku-Reihe rund um die Prä-Astonautik und zahlreiche andere Mysterien und Grenzwissenschaft am US-TV und auch bei uns in Deutschland. “Ancient Aliens” ist mit seinen fast 140 Folgen unlängst zu einer Art “Kult” in der Öffentlichkeit geworden. Was von den meisten Prä-Astronautik-Interessierten allerdings eher negativ gesehen wird. Ebenso kult ist die satirische US-Cartoon-Serie “South Park”, die seit rund 20 Jahren läuft und der eigentlich nichts “heilig ist”. So auch 2011, als “South Park” die Serie “Ancient Aliens” in einer Folge auf die Schippe nahm, die ich Euch in diesem Mystery-Review vorstellen möchte.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die TV-Serie “Ancient Aliens”

Am 8. März 2009 strahlte das “History Network” aus den USA die Pilot-Folge von “Ancient Aliens” aus. Damit löste sie einen US-Boom in Sachen Prä-Astronautik und später allerlei andere Themen der Grenzwissenschaft (und darüber hinaus) aus, der bis heute anhält.

Vor allem hierzulande ist “Ancient Aliens” bei den allermeisten Menschen, die sich für Astronautengötter, Prä-Astronautik, Aliens usw. interessieren, aber eine Art “rotes Tuch”. Kaum einer, das zeigen persönliche Gespräche ebenso, wie die unzähligen Diskussion in Sozialen Netzwerken und im Internet dazu eindeutig, nimmt die US-Serie irgendwie ernst (siehe z. B. die Beiträge HIER, HIER, HIER, HIER, HIER & HIER dazu).

Das war zu Beginn der regulären TV-Reihe auf dem History Channel ab dem 20. April 2010 noch anderes. Doch da in den bereits 13 Staffeln mit sage und schreibe 147 Folgen geradezu jedes Thema “mystifiziert” wird, lehnen zumindest die meisten deutschsprachigen Alien- und UFO-Freunde diese Serie schlicht ab. Vor allem in Debatten bei Facebook stellt man immer wieder fest, dass viele die Serie “Ancient Aliens” sogar klar als Schaden für die Idee der Götter aus dem All ansehen.

Den Erfolg tut das keinen Abbruch, wie man es umgangssprachlich sagt. Ebenfalls ist der Serienname “Ancient Aliens” an sich schon längst eine feste Bezeichnung für die Prä-Astronautik bzw. eben die Astronauten vor Jahrtausenden geworden.

Erfolgreich ist aber auch die US-Serie “South Park”, die bereits 20 Jahre Erfolge feiert. Eine in sehr weiten Teilen bitter-böse Cartoon-Reihe von Trey Parker und Matt Stone, die 1997 startete und 1999 nach Deutschland kam. Darin wird wirklich alles und jeder durch den Kakao gezogen, wenn die 4 Jungen Stan Marsh, Kyle Broflovski, Eric Cartman und Kenny McCormick in dem Ort “South Park” ihr Unwesen treiben.

“Wegen des sehr aggressiven Humors und der kontroversen Inhalte wird South Park stellenweise heftig kritisiert; dies führte zum Teil bis zum Verbot von einzelnen Folgen”, schiebt zum Beispiel Wikipedia zu der Animationsserie. Die trotz aller Kritik auch überaus viel Lob bekommt und zahllose Fans in aller Welt hat. Man mag sie, oder hasst sie …

“Ancient Aliens” bei “South Park”

Es sollte nicht verwundern, dass die Macher von “South Park” auch die TV-Serie “Ancient Aliens” in einer Folge aufs Korn genommen haben. Das war schon am 9. November 2011 in der Folge “Erntedank und Doku-Drama” der Fall, auf die ich bereits vor einigen Jahren auf diesem Blog verwies.

In dieser Folge der 13. Staffel sollen die Jungs Stan, Kyle, Eric und Kenny einen Aufsatz zu “Thanksgiving” für die Schule verfassen. Das US-Amerikanische Gegenstück zu unserem “Erntedank”, dass in den USA und Kanada m Oktober bzw. November gefeiert wird. In den USA wird meistens das Fest auf den Herbst 1621 zurückgeführt, als die legendären Pilgerväter in bei Plymouth Rock in Massachusetts ankamen. Hier feierten sie zusammen mit den einheimischen Wampanoag-Indianern ein Erntedankfest.

Und hier setzt die Satire von “South Park” an der Serie “Ancient Aliens” an.

Bequem wie die Jungs in der Serie sind, schalten sie History Channel an, um dort in Dokus mehr über “Thanksgiving” und die Pilgerväter zu erfahren. “Warum Bücher wälzten, wenn es den Histoy Channel gibt?”, so Rädelsführer Eric Cartman in der Folge. Sogleich stoßen sie auf die Serie “Ancient Aliens” und die imaginäre Folge “Uralte Außerirdische an Thanksgiving”.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Ein gefundenes Fressen, wie die Jungs. Immerhin wird der History Channel in der Folge von einem TV-Sprecher mit den Worten “Sie sehen die Histoy Channel. Hier ist die Wahrheit Geschichte!” präsentiert. Sogleich bahn sich eine Sensation an, denn vor 1621 gab es keine Truthahn-Füllungen beim US-Erntedankfest. Nirgendwo finden sich eine Erwähnung, also muss sie aus dem All kommen!

Mehr noch, denn die Ureinwohner und die Pilgerväter waren vielleicht selber Außerirdische. Nirgendwo, so sagt es der History Channel, findend sich eine Aufzeichnung aus der Zeit, dass sie nicht aus dem All kamen. Also kamen sie aus dem All ... da man es nicht widerlegen kann.

Die Satire geht bei “South Park” so weit, dass der Junge Kyle, der sich fortlaufend über die Sendung aufregt, selber als “Professor für Thanksgiving” auf dem History Channel landet. Nur, da er die Idee der Ureinwohner und/oder Pilgerväter von den Sternen sarkastisch in einem Interview bejahte. Also war damit bei “South Park” die Sache ein Fakt. Selbst die als “Men in Black” auftretenden Mitarbeiter des History Channel können es selber nicht glauben, das Professor Kyle alles darüber wusste.

Da nutzt es auch nichts, dass der Junge Kyle immer wieder zu den TV-Sender-Leuten sagt, dass er sein “Wissen” von deren eigenem Sender habe. Auch wenn Plymouth Rock ein Wurmloch-Portal zu den Ancient Aliens letztlich ist.

Letztlich werden landesweit die Truthahn-Füllungen knapp, die Aliens geraten im Streit um den Abbau der Füllungen und ein Pilgervater selber kommt auf die Erde. Satire eben, die aber noch weiter ging. So heißt es gegen Ende der Folge zu einer neuen Sensation:

Es gibt garantiert keine Beweise dafür, dass das erste Thanksgiving-Mahl nicht von Geistern heimgesucht wurde.

Also waren laut History Channel 1621 sicher Geister bei Plymouth Rock anwesend.

Alien-Satire

“South Park” hat in einigen Folgen zum Teil mehr als deftigen Humor, den man mögen kann oder ebne nicht. Die Folge um “Ancient Aliens” von 2011 gehört da eher zu den harmlosen Varianten.

Der derbe überspitze Humor macht die Serie eben aus und das ist eben Satire. Wer als Mystery-Fan die TV-Serie “Ancient Aliens” oder andere solcher Doku-Formate aus dem amerikanischen Fernsehen kennt, der wird mit Sicherheit bei “South Park”-Folge um die Pilgerväter aus dem All viele wiedererkennen.

Ansehen könnt Ihr Euch die Folge kostenlos HIER.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , markiert <