Search Results for: Mystery-Review

„Tatort“-Star Miroclav Nemec ist jetzt als Mystery-Jäger mit einer Doku-Reihe am TV: Hintergründe in diesem Mystery-Review

Teilen:
Tatort-Star Miroclav Nemec jetzt als Mystery-Jäger mit eigener Doku-Reihe am TV (Bild: dmax.de)
„Tatort“-Star Miroclav Nemec jetzt als Mystery-Jäger mit eigener Doku-Reihe am TV (Bild: dmax.de)

Statt Mörder und Verbrecher im „Tatort“ des Senders ARD jagt der Schauspieler Miroclav Nemec auf dem Sender DMAX aktuell ganz Anderem hinterher. Dort sieht man den beliebten „Tatort“-Star jetzt in der Sendereihe „Spurlos verschwunden“, in der er als Jäger des Phantastischen „ungelösten Mysterien“ der Welt nachgeht. Wie kommt der TV-Kommissar zu diesem vollkommen anderen Fernsehformat, wie steht er dazu und welche Rätsel der Welt möchte der Sender DMAX in der Doku-Reihe genau lüften? All das udn die Hintergründe der TV-Reihe erfahrt Ihr in diesem Mystery-Review.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mystery-Kommissar Miroclav Nemec

TV-Reihen und Doku-Serien, die sich mit den Mysterien der Welt befassen, gibt es in Massen. Eine ganze Industrie des Phantastischen beliefert die TV-Zuschauer mit unzähligen Sendungen rund um die ungelösten Geheimnisse der Menschheit, die vor allem aus den USA in unsere Fernseher kommen. Von der Suche nach Riesen, Monstern, UFOs, Aliens und Ancient Aliens über die Rätsel Ägyptens und Atlantis bis zur Fahndung nach verborgenen Schätzen ist alle dabei.

Ein schier längst gesättigter Markt, wie man denken könnte.

Da mag es seltsam vorkommen, dass ein durch den „Tatort“ der ARD bekannter Schauspieler wie Miroclav Nemec plötzlich auf dem doch eher kleinen TV-Sender DMAX mit eben einer solchen Doku-Serie startet. „Ungelöste Mysterien, die der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgeben“, so der Fernsehsender, will der Schauspieler in der Reihe „Spurlos verschwunden – Ungelöste Mysterien mit Miroslav Nemec“ nachgehen. Dazu heißt es:

Bei schwierigen Fällen läuft ‚Tatort‘-Star Miroslav Nemec zu Hochform auf. Dann werden in der Krimiserie Spuren analysiert, Alibis überprüft und DNA-Abgleiche herangezogen. Um den Täter zu überführen, drehen die Kommissare jeden Stein um. Doch manche Rätsel der Menschheitsgeschichte lassen sich auch mit großem Aufwand und modernen Ermittlungsmethoden nur sehr schwer lösen.

Wenn Schiffe, Flugzeuge, Menschen und sogar Orte wie vom Erdboden verschluckt sind, tappen erfahrene Experten bei der Aufklärung im Dunkeln.

Warum verschwand der Malaysia-Airlines-Flug MH370 im März 2014 mit 227 Passagieren und zwölf Besatzungsmitgliedern an Bord plötzlich vom Radar? Wie lassen sich die Geheimnisse um das versunkene Inselreich Atlantis entschlüsseln und wo befand sich das sagenumwobene Goldland ‚Eldorado‚? In ‚Spurlos verschwunden‘ präsentiert der renommierte Schauspieler ungelöste Mysterien, die der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgeben.

Das klingt nicht nur nur nach einer „klassischen Doku-Reihe“ zu den Rätseln der Welt, es ist auch eine.

Gestartet ist die die Serie bereits am 30. November mit einer Folge, die sich mit dem Verschwinden des Fluges MH370 2014 befasst. Darüber habe ich in diesem Video und einem weiteren Video bereits auf meinem Grenzwissenschafts-YouTube-Kanal berichtet. Schaut man sich die auch online zu findende Folge um den Flug MH370 an, sieht man schnell, das hier die Machart der zahlreichen Dokumentationen der USA offensichtlich Pate standen.

Nicht nur das.

Made in USA

Auch die Szenen und (englischen) Interviews und Statements stammen aus Übersee. Der deutsche Sprecher in Spurlos verschwunden“ ist übrigens jene Stimme, die man aus der US-TV-Reihe „Ancient Aliens“ rund um die Prä-Astronautik kennt. Miroclav Nemec übernimmt hierbei soviel wie ein Kommentator und Moderator in Zwischenszenen. Das kennt man aus vielen anderen TV-Formaten, die unter anderem auch DMAX selber im Programm hat.

Letztlich ist das alles auch kein Wunder, denn die DMAX-Sendung wurde in den USA eingekauft und der Original-Moderator durch unseren „Tatort“-Ermittler ersetzt.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Eigentlich handelt es sich bei der Doku-Reihe nämlich um eine US-Serie des Senders Science Channel U.S., die dort erstmals am 28. August 2017 ausgestrahlt wurde. Eine Staffel mit 8 Folgen gibt es von dieser Serie, und der amerikanische Original-Sender ist der Medienmogul der Discovery Gruppe. Also genau einer jener Sender, von denen eine Vielzahl der in Deutschland zu sehenden Dokus stammt. Von UFOs bis zu Tieren.

Im Original ist der Moderator Terry O`Quinn. Ein bekannter Schauspieler, der durch zahlreiche Spielfilme und Serien berühmt wurde. Auch durch Mystery-TV-Serien wie „Roswell“, „Lost“, „Falling Skies“ oder „Akte X„. Seinen Platz nahm in Deutschland eben Mircolav Nemec ein. Mehr steckt grundsätzlich nicht hinter der Aussage, dass Nemec nun im deutschen Fernsehen den Mysterien der Menschheit auf den Grund geht.

Vom „Tatort“ zu Mystery

Welche Themen, außer den oben in der Beschreibung genannten, die Doku-Reihe von DMAX noch aufgreifen wird, ist damit klar. Folgen zu UFOs, Aliens, Rätsel der Vergangenheit bzw. Archäologie und ähnliche Bereiche wird man aber leider nicht finden. „Spurlos verschwunden“ konzentriert sich offenkundig auf genau das, was der Titel sagt: Themen von rätselhaften Verschwinden. Fraglos gehören die „verschwundene Insel Atlantis“ ebenso dazu, wie der verschollene Flug MH370 oder auch das Bermuda-Dreieck.

Auszusetzen gibt es daran nichts.

Miroclav Nemec und der Sender DMAX rührten natürlich vor dem Start der Serie die Werbetrommel. So gab Nemec unter anderem dazu ein Interview, das Ende November in verschiedenen Medien erschien. In diesem erklärte Nemec, den man ja eigentlich nur aus dem „Tatort“ kennt, auch, was für ihn „die Faszination an solchen Storys“ ausmacht. Memec dazu am 30. November:

Ich war schon als Kind von solchen Sachen fasziniert und bin hauptsächlich daran interessiert, sie aufzuklären. Der Mensch mag das Mystische, es regt die Fantasie an. Mir ist es daran gelegen, Dinge zu klären, damit ich weiß, was da passiert ist – zum Beispiel am Djatlow-Pass, ein Ereignis, das mich sehr beeindruckt hat.

Und weiter:

Ich glaube nicht daran, dass UFOs und Außerirdische gekommen sind. Es gibt ja immer sehr interessante Spekulationen, die ich schon von Erich von Däniken kenne, der die Theorie hatte, dass Außerirdische Bauwerke in Ägypten erschaffen haben.“

Nemec sieht derartige Themen des Unfassbaren offenkundig sehr nüchtern. Er möchte mir seiner Show verschiedene Erklärungen oder Deutungen der Themen dem Zuschauer vorstellen. Beispielsweise, dass Atlantis nur ein Traum und damit Phantasie war. Oder auch, dass das legendäre Bermuda-Dreieck durch „Magnetfelder oder Schwefel, der aufsteigt“, zu erklären sei. Letzteres kann zumindest ich nicht nachvollziehen.

Wir wissen – nichts!

Nur weil irgendwelche Mysterien der Menschheit für uns heute nicht zu erklären sind, müssen sie nicht immer unerklärlich oder sogar übernatürlich sein. So die Meinung von Nemec zu seiner Sendung. Eine bodenständige Meinung, die ich so unterschreiben würde. Wie sicher die meisten Grenzwissenschaft und Mystery Files-Fans auch.

Bei all diesen Dingen gibt es aber auch Menschen, die uns erzählen, dass etwas Übernatürliches passiert ist oder es Außerirdische gibt. Aber das heißt ja nur, dass wir nicht wissen, was im Kosmos passiert. Wenn man an Zeitlöcher und schwarze Löcher denkt, dann wissen wir, dass wir nichts wissen.

So Nemec im Interview. Und da er seit Kindertagen „von solchen Sachen fasziniert“ sei, ist auch die dieses TV-Format für ihn spannend. Zweifellos aber auch deshalb, da kein Schauspieler bis zum Sankt-Nimmleins-Tag beim „Tatort“ bzw. der ARD und ZDF bleiben kann. Auch wenn es augenscheinlich grundsätzlich möglich ist …

Auf die Frage, ob diese Doku-Reihe eine „gelungene Abwechslung“ oder vielleicht sogar ein Modell für die Zukunft für ihn sein könnte, antwortete Nenec:

Ich fand das super, es hat mir gut gefallen. Wir hatten ein großartiges Team und es war eine inspirierende Arbeit. Ich habe etwas gelernt, denn ich habe mich mit Dingen beschäftigt, mit denen ich das sonst nicht so ausführlich tun würde – weil ich natürlich auch Hintergrundinformationen haben möchte. Die Arbeit war sehr angenehm und jetzt bin ich gespannt, wie das Ergebnis geworden ist.

Das wird sich in der Tat zeigen. Denn „Spurlos verschwunden“ ist eben nichts weiter als einer der ungezählten Doku-Importe aus Übersee. Da wird in Deutschland aber keinen Terry O`Quinn als Moderator haben, ist der Schauspieler Miroclav Nemec meiner Meinung eine gute Wahl. Oder welches TV-Gesicht sollte man sonst hier vor die Kamera stellen, ohne das die gesamte Sendung schon im Voraus zu einer Groteske wird?

Was denkt Ihr – oder wen hättet Ihr lieber als Moderator auf DMAX gesehen? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , <

Die TV-Serie „Ancient Aliens“ und die Prä-Astronautik in der Kritik des österreichischen ORF – Ein Mystery-Review

Teilen:
Die TV-Serie "Ancient Aliens" und die Prä-Astronautik in der Kritik des ORF (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die TV-Serie „Ancient Aliens“ und die Prä-Astronautik in der Kritik des ORF (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Dass die Themen und Thesen der Prä-Astronautik rund um die Götter aus dem All seit Jahrzehnten in der Kritik stehen, ist sicherlich kein Geheimnis. Heute hat sich diese Kritik jedoch längst in das Internet verlagert und steht damit nicht mehr so sehr im Fokus der breiten Öffentlichkeit. Zum Beispiel durch Mainstream-TV-Beiträge, auch wenn es solche durchaus immer mal wieder gibt. Aktuell hat aber der österreichische TV-Sender ORF einen kritischen Artikel zu der TV-Serie „Ancient Aliens“ und der Prä-Astronautik an sich veröffentlicht. Einen Online-Beitrag mit einer Archäo-Astronomin aus Wien, der in diesem Mystery-Review einmal genauer unter die „GreWi-Lupe“ genommen werden soll.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

„Hobbyisten“ suchen Antworten

„Wie wurden die Pyramiden nun gebaut und was genau meinen alte Texte wirklich, wenn darin Himmelsgefährte mit unbekannten Wörtern beschreiben werden? (…)

Die Antwort auf die oben genannten Fragen ist für manche längst sonnenklar: Aliens. Antike Außerirdische Astronauten, die die Erde besucht haben, sollen mit ihren fortgeschrittenen Technologien unmöglich scheinende Monumentalbauwerke geschaffen und alte Legenden inspiriert haben.

So schreibt es Isabella Ferenci von Ö1-Wissenschaft in ihrem Artikel „Zwischen Wissenschaft und Fantasie“, in dem sie sich mit der US-TV-Serie „Ancient Aliens“ befasst. Bleibt die „akademische Welt eindeutige Antworten schuldig“, so Ferenci, „springen gerne Hobbyisten ein“ und versuchen sich in Deutungen und Erklärungen. Und hier meint sie konkret jene Protagonisten, die eben in der Serie „Ancient Aliens“ zu sehen sind. Eine TV-Reihe des „History Channel“, die längst Kultstatus erreicht hat, wie sie richtig bemerkt.

Auch in Deutschland kennt diese Fernsehserie wohl inzwischen jeder, der an Grenzwissenschaft & Mystery Files interessiert ist oder auch die Bücher von Erich von Däniken liest. Denn auf von Dänikens Werken beruht grundsätzlich diese Doku-Reihe, wie es auch die ORF-Autorin Isabella Ferenci bemerkt. In einem Satz bringt sie diese Ideen auf dem Punkt:

Im Kern drehen sie sich darum, dass frühe Kulturen von außerirdischen Wesen besucht und geprägt worden sein sollen – und diese Geschehnisse dann zu Göttergeschichten verklärt wurden.

Ist aber die amerikanische Serie „Ancient Aliens“ wissenschaftlich – oder steht sie der etablierten Wissenschaft sogar „feindlich“ gegenüber?

Ist „Ancient Aliens“ wissenschaftsfeindlich?

Der ORF-Beitrag vom 6. August 2018 fragt einleitend unter anderem:

Wie viel Wissenschaftsfeindlichkeit oder wie viel aufrichtige Neugier steckt aber hinter solchen oft als ‚Verschwörungstheorien‘ weitererzählten Geschichten?

Eine Fragestellung, die eher eine Unterstellung ist. „Wissenschaftsfeindlichkeit“ der US-Serie hier quasi zu unterstellen, ist nicht fair. Unwissenschaftlich ist die Doku-Reihe auf jeden Fall, was eigentlich auch niemand bestreiten wird. Aber sie soll ja auch keine strenge und trockene wissenschaftliche Fernsehserie sein. Im Gegenteil, wie Ihr es in diesem YouTube-Interview mit dem „Ancient Aiens-Guy“ Giorgio Tsoukalos und mir erfahrt. Es ist eben eine von vielen Doku-Reihen der typisch amerikanischen TV-Machart.

Doris Vickers, hauptberuflich Programmleiterin der Volkshochschulen Wiener, wird in dem ORF-Beitrag als kritische Expertin in Sachen Prä-Astronautik zitiert. Wie es die Webseite von Vickers verrät ist sie auch Mitglied der GWUP, der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“. Einer Skeptiker-Organisation, der selbst Grenzwissenschaft-Kriker nicht selten eine geradezu „militante“ Skepsis vorwerfen.

Zu Erich von Däniken wiederum sagt Vickers wohlwollend:

Er hat die Archäologie an die Öffentlichkeit gezwungen. Die Archäologen haben früher schon viel gebuddelt und publiziert – und keiner hat’s gelesen. Es hat eigentlich nie jemand viel erfahren, außer über die großen, wertvollen Funde wie das Grab von Tut-Ench-Amun. Heute findet man oft Berichte über verschiedenste Funde auch in den Medien.“

Natürlich hat auch das nichts mit „Wissenschaftsfeindlichkeit“ zu tun. Auch wenn von Seiten „der Prä-Astronautik“ oft und gern „die Wissenschaft“ angegriffen wird. Natürlich auch von von Däniken, wobei diese Angriffen so gut wie immer auf die „Engstirnigkeit“ der etablierten Wissenschaft zielt. Das heißt, dass ihnen vorgeworfen wird nicht über den Tellerrand zu blicken oder sogar eben Astronauten der Antike in Betracht zu ziehen.

Legitime Fragen – Problematische Antworten

Die Archä-Astronomin Vickers sagt, dass die bei „Ancient Aliens“ gestellten Fragen „teilweise legitim“ seien. Es sei aber in ihren Augen problematisch, dass dabei sogleich als Antwort die Außerirdischen geliefert werden. Zuschauer der TV-Serie – egal ob pro oder contra Prä-Astronautik – werden das vor allem auch hierzulande sicherlich so unterschreiben.

„Aliens!“ – als Lösung für quasi alles in der Doku-Serie verhalfen ihr aber auch zu dem jetzigen Kultstatus.

Es gehöre aber in der Forschung dazu, dass man nicht alles weiß und wissen kann, so heißt es in dem Artikel weiter. Auch was den Bau der Cheops-Pyramide angeht, die vom ORF als Beispiel herausgesucht wurde. Beim ORF heißt es:

Dass es mitunter keine definitive Antwort gibt, sei keine Lücke der Wissenschaft, sondern ein Teil des wissenschaftlichen Prozesses.

Bei der Deutung von alten Texten und Überlieferungen im Sinne der Prä-Astronautik sei es ganz ähnlich, so Vickers. Was darin ist eine Metapher, was nur Poesie, was ein faktischer Bericht und was steht in der Originalsprache wirklich, fragt sie. In der Tat ist das natürlich ein Problem bei den Interpretationen, da eben tatsächlich meistens „nur“ mit Übersetzungen gearbeitet wird. Allerdings zeigen diese dennoch mögliche Spuren der Götter aus dem All – oder eben nur Phantasie unserer Vorfahren aus aller Welt …?

ORF-Kritik auch am Radio

Der kritische Online-Artikel vom ORF fußt in einem Radiobeitrag des Senders, der am 31. Juli auf Ö1 ausgestrahlt wurde. Im weitesten Sinne ging es darin mit der Redakteurin Barbara Riedl-Daserum und eben Doris Vickers um „Verschwörungstheorien“, Erich von Däniken und natürlich die Serie „Ancient Aliens“.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

In dem Radiobeitrag von „Wissen aktuell“, der noch HIER abrufbar ist (etwas vorspulen), wirft Vickers von Däniken vor, dass er voreingenommen ist. Er gehe an eine Fragestellung mit dem Wissen heran, dass die Antwort „Außerirdische“ sein müsse, wie sie sagt. Ebenso wirft sie „Ancient Aliens“ vor, dass in der Reihe das Können und das Wissen unserer Ahnen herab gewürdigt werde. Unsere Vorfahren waren schlau genug um gewaltige Monumente wie eben die Cheops-Pyramide auch ohne Aliens selber zu errichten, wie Vickers im Radio betonte.

Hier spricht die Archä-Astronomin einen Punkt an, der schon sehr viele Jahre Anlass von zum Teil heftigen Kritiken und Diskussionen zur Prä-Astronautik ist. Nämlich, dass diese oder jene Kultur zu „dumm“ war, als dass sie aus eigener Kraft und mit eigenem Wissen dieses oder jenes bauen oder schaffen konnten. Dieser Vorwurf ist zum Teil durchaus berechtigt. Jedoch muss man hier meiner Meinung nach klar differenzieren!

Selbstverständlich waren die Menschen früherer Völker oder Ur-Kulturen ebenso intelligent wie wir heute. Mehr noch, denn ich bin überzeugt, dass sie in vielen Teilen intelligenter waren, was diverse Problemlösungen und den Ideenreichtum angeht. In unserer technologischen und deshalb einfachen Welt haben Menschen der Industrienation schon lange Lösungswege etc. mit den einfachsten Techniken vergessen. Wir brauch sie heute auch nicht mehr.

Auch beim immer wieder vom ORF zitierten Beispiel der Cheops-Pyramide zeigt sich das. Die sehr häufige Behauptung der „perfekten Bausteine“ des Monumentes ist beispielsweise Unsinn, da die Steinblöcke der Pyramide alles andere als perfekt sind. Zum Teil sind es sogar eher grobe Felsen oder Blöcke mit nicht gerade kleinen Zwischenräumen, Fugen und Lücken. Was aber nicht auf die bis zu 75 Tonnen schweren Granitsteine in der Kammer des Königs oder jene in den Tempeln zu Füßen der Pyramiden zutrifft!

Vielmehr könnten eben die Besuche von Astronautengöttern die Auslöser für Mythologien über Himmlische und für den Bau spiritueller und religiöser Bauwerke aller Art sein. Zu Ehren der Götter des Himmels ist schließlich keine Arbeit zu mühselig.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , , <

Das ZDF und Harald Lesch „Aliens: Der erste Kontakt“- ein Mystery-Review der „Terra X“-Folge vom 9. 10. von Lars A. Fischinger

Teilen:
ZDF & Terra X: mit Harald Lesch auf der Suche nach Außerirdischen - ein Mystery-Review von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)
ZDF & Terra X: mit Harald Lesch auf der Suche nach Außerirdischen – ein Mystery-Review von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Der Fernsehsender „ZDF“ hat sich am Abend des 9. Oktober zu besten sonntäglichen Doku-Sendezeit mal wieder dem Thema „Außerirdische“ angenommen. Vom frühen Glauben an Aliens auf dem Mond und Mars über Signale aus und ins All bis UFOs und Prä-Astronautik war alles dabei. Ebenso mit dabei war natürlich Prof. Harald Lesch als weithin bekanntes TV-Gesicht bei derartigen Themen der Astronomie & Co. Ich habe mir online die Sendung wie üblich sehr aufmerksam angesehen. Hier mein Mystery-Review von „Terra X – Aliens. Der erste Kontakt“.

RSS-Feed von Fischinger-Online abonnieren


Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Prof. Harald Lesch war wieder in Aktion:

An Sonntagen sendet das „Zweite Deutsche Fernsehen“ um 19:30 Uhr seit Jahren gerne die verschiedensten Dokumentationen. Hier ist vor allem die Sendereihe „Terra X“ natürlich sehr vielen ein Begriff. Immerhin hat das GEZ-TV ja auch den viel zitierten „Bildungsauftrag“, weshalb man sich nun erneut den Themen Aliens und Leben im Kosmos in der Reihe „Faszination Universum“ angenommen hat. In der Ankündigung der Sendung „Aliens: Der erste Kontakt“ ist folgendes zu lesen:

Unfassbar viele Sterne, unzählige Möglichkeiten: Durchaus denkbar, dass es irgendwo da draußen Aliens gibt. Wie können wir sie finden – und sie uns? Oder hat es ihn schon gegeben: den ersten Kontakt?

Das klingt spannend. Hier also mein Mystery-Rewiew der Sendung, die Ihr hier in der Mediathek online findet.

Prof. Harald Lesch auf Alien-Jagd

Mein erster Eindruck: Sehr hübsches digitales Studie für Harald Lesch seine Sendung! Auch wenn ich natürlich keine hohen und detaillierten Ansprüche an solche Dokumentationen stelle (wie auch, wenn jeder mit noch so wenig Vorwissen die Sendung verstehen soll?!), war sie für mich als Lesch- und Alien-Fan ein Muss.

Lesch startet die eigentliche Sendung mit dem Thema „Voraussetzungen für Leben im All“. Eben jene, dass beispielsweise flüssiges Wasser auf den jeweiligen Planten existieren muss etc. Da auch „Oma Erna“ im abendlichen Wohnzimmersessel oder Kinder (die Sendung ist ab 12 Jahren angegeben) an ihrem Sonntagabend Harald Lesch und den Themen folgen sollen, sind die Erklärungen allesamt sehr gut!

Prof. Harald Lesch macht dann ein Themenschenker bezüglich von anderen Planten im Universum zu der spektakulären Entdeckung des Planten Proxima Centauri B vom August 2016. Das ist jener mutmaßlich „erdähnliche Planet“ in nur 4,2 Lichtjahren Entfernung, zu dem ich am 25. August in diesem Posting die Fakten einmal zusammengefasst habe. Auch spricht Lesch über die ersten Vertusche einer Kontaktaufnahme mit Mars-Menschen oder Bewohnen auf dem Mond im 19. Jahrhunder. Beispielsweise jene Idee des Mathematiker Karl Gauss von 1820. Er schlug vor, in Sibirien ein riesiges und rechtwinkliges Dreieck aus Weizen anzulegen, an deren Seiten Pinienwälder gepflanzt werden sollten. Diese Wälder würden den Satz des Pythagoras darstellen, welcher von Au­ßerirdischen dann klar als intelligentes Signal von der Erde identifiziert wer­den kann (hier mehr …).

Mit Laserstrahlen gegen die Außerirdischen: US-Wissenschaftler über die Möglichkeit, die Erde vor Aliens zu verstecken (Bild: NASA/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Mit Laserstrahlen gegen die Außerirdischen: Über die Möglichkeit, die Erde vor Aliens zu verstecken (Bild: NASA/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Ebenso spricht die Sendung die NASA-Sonden „Voyager“ an. Jene Sonden also, die Botschaften an potenzielle Aliens auf ihrer Reise durch das All mit an Bord haben. Obwohl es natürlich fraglich ist, dass diese jemals von Aliens gefunden werden. Selbstverständlich wird auch SETI, also die Suche nach Radiosignalen von Außerirdischen, und das Gegenstück Active Seti angeschnitten. Active SETI bedeutet soviel, dass wir Menschen bewusst Nachrichten an Aliens in das All hinaus senden. Die von Lesch in der Sendung erwähnten Radiostrahlungen durch unsere Fernsehübertragungen sind natürlich dabei unabsichtliche „Botschaften“ …

Interessant für den Laien dargestellt hat diese Sendung das Thema des „Planeten-Transit“. Die Technik also, mit der unsere Forscher heute Exoplaneten im Kosmos aufspüren, wenn diese vor ihrer jeweiligen Sonne herziehen und diese minimal verdunkeln. Vergleichbar mit einer Sonnenfinsternis, bei der sich der Mond vor die Sonne schiebt. Hierbei erklärt Lesch meiner Meinung nach sehr gekonnt, was wir aus dem Farbspektrum solcher „Sonnenverdunklungen“ im All alles erfahren können. Aber auch, dass Außerirdische auf diese Art und Weise unsere Erde schon lange entdeckt haben könnten. Und, dass diese Fremden mit dieser Methode auch von unserer Sauerstoffatmosphäre erhaben haben könnten.

Ein Thema, dass sogar in einer Studie zu Spekulationen führte, wie die Menschen unseren Planeten vor den Augen von Aliens verstecken können, sofern diese ebenfalls die Transit-Methode bei der Suche nach anderen Welten nutzen. In diesem Artikel sowie in diesem YouTube-Video von mir habe ich darüber berichtet.

Prof. Lesch und die Grenzwissenschaft

Nach rund 25,5 Minuten macht die Sendung einen Themenschwenk von der reinen Astronomie auf das Thema Prä-Astronautik, UFOs und Ähnlichem. Angefangen bei dem Stamm der Dogon in Mali, die angeblich verborgenes Wissen über das Sternensytem Sirius haben oder hatten. Dabei geht es darum, das diese Dogon einst erzählt haben sollen, dass der Stern Sirius in Wahrheit von einem zweiten Stern umrundet wird. Also das Sonnensystem ein Doppelsternsystem ist, wobei aber der tatsächlich vorhandene zweite Stern nur mit modernen Teleskopen zu sehen ist. Woher wusste also dieser Stamm in Afrika davon?

Das Thema ist in der Prä-Astronautik seit genau 40 Jahren bekannt. Damals erschien das Buch „Das Sirius-Rätsel“ (1977 in deutsch), in dem der Autor Robert K. G. Temple darüber spekuliert, ob das Volk der Dogon Besuch aus dem All hatte – aus dem Sirius-System. Harald Lesch nennt sogar das Buch in der Sendung, zwar mit dem falschen Titel „Das Dogon-Rätsel“, aber immerhin. Auch ein Seitenhieb auf Erich von Däniken und die Gemeinde der Prä-Astronautik-Fans ist natürölich mit dabei. Immerhin ist EvD laut Lesch seiner eigenen Aussage „ein außerordentlich interessanter Ideengeber

Aktuelle Videos zu Mystery und Grenzwissenschaft auf YouTube – mit dem Einen sieht man besser
Mehr zur Grenzwissenschaft und den Rätseln der Welt natürlich auf meinen Video-Kanal bei auf YouTube …

Letztlich erklärt das ZDF diese Dogon-Geschichte als falsch gedeutet und „rein interpretiert“.

Das gilt laut der Sendung auch für die weltberühmte UFO-Welle von Belgien um 1990. Lesch nach entfaltete sich eine Art „Massenhysterie“, die durch UFO-Berichte in den Medien ausgelöst wurde. Jedes Licht am Himmel – gleich welcher Natur es war – sei damals umgehend zu einem UFO erklärt worden. Auch die teilweise Ortungen dieser UFOs durch das Radar und das Militär seien demnach Trugschlüsse und Irrtümer gewesen. Und die Militärpiloten der Abfangjäger, die diesen Ortungen nachgehen sollten, wären 1990 durch die Medienberichte über UFO-Sichtungen schon mit einer Art „Erwartungshaltung“ in ihre Jets gestiegen …

Ähnlich wird das Thema UFO-Entführungen bei „Terra X“ gehandhabt. Lesch seiner Aussage nach glaubten jene Menschen, die meinen, dass sie von Fremden entführt wurden, schon vorher an Aliens und UFOs. Trügerische Erinnerungen, Sauerstoffarmut im Gehirn während des Schlafes bzw. Erwachen usw. seien die Ursachen, dass Menschen glauben von UFOs entführt und sogar von Aliens „untersucht“ worden zu sein. So Lesch. Auch ein sehr interessantes Experiment, dass vom ZDF in diesem Zusammenhang erwähnt wird, solle das untermauern.

In diesem Experiment wurden den Probanden manipulierte Fotos aus ihrer eigenen Kindheit gezeigt, auf denen Szene und Ereignisse zu sehen waren, die nie stattfanden. Die Hälfte der Probanden habe sich in dieser Versuchsreihe an die gezeigten aber nicht stattgefundenen Kindheitserlebnisse erinnern können. Je öfter der Versuch mit diesen Personen durchgeführt wurde, um so detailreicher wurden diese „Erinnerungen“ an das vermeintliche Erlebnis in der Kindheit.

Das ZDF „erklärt“ mutmaßliche UFO-Entführungen als „sexuelles Wunschdenken“ im Schlaf. Ein Kommentar (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Das ZDF „erklärt“ mutmaßliche UFO-Entführungen als „sexuelles Wunschdenken“ im Schlaf. Ein Kommentar (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Übrigens: Das ZDF hat in einer Folge von „Abenteuer Forschung“, ebenfalls mit Harald Lesch, am 1. Oktober 2013 auch UFO-Entführungen zum Thema gehabt. Darin wurden solche Entführungen mit „sexuellen Wunschdenken“ der Betroffenen erklärt bzw. gedeutet, wie ich es damals in diesem entsprechenden Mystery-Review der Sendung ausführlich berichtet habe …

Fazit

Prof. Harald Lesch beendet die Sendung mit den Hypothesen, dass das Leben der Erde vielleicht woanders im All entstanden sein könnte. Er verweist auf die Tatsache, dass wir überall im All die Bausteine des Lebens finden und vielleicht sogar lebendige Organismen mit Kometen und Asteroiden einst auf unseren Planeten kamen. Außerirdisches Leben könne es auch nach Lesch durchaus irgendwo im Universum geben. Wer würde das heute auch noch ernsthaft bezweifeln?!

„Oma Erna“ oder ihre Enkel und Urenkel sowie der vollkommene Laie am Sonntagabend vor dem heimischen Fernseher vor dem „Tatort“ auf ARD bekamen gute Unterhaltung geliefert. Wissen leicht verpackt, verständlich und gut vermittelt. Darum bekenne ich mich bekanntlich immer wieder als Fan von Lesch seinen Astronomie-Sendungen. Denn davon versteht der Mann was und kann es wie kein Zweiter vermitteln. Von Grenzwissenschaft oder anderen Mystery-Themen allerdings nicht viel, wie es beispielsweise dieser Beitrag von 2012 auf meinem Blog zeigt.

Ich hätte mir zwar gewünscht, dass auch das Thema „Leben in unserem Sonnensystem?“ wie zum Beispiel auf Mars oder dem Jupiter-Mond Europa vorgekommen wäre, aber alles geht nun mal eben nicht. Ernsthaft erwartet hat der Kenner eine erschöpfende Sendung über den „ersten Kontakt“ mit Aliens aber so oder so nicht. Das ist auch nicht das Ziel derartiger Dokumentationen! Obwohl schon der Titel dieser Folge vollkommen irreführen war, sehe ich solche „Shows“ immer mit mehreren Augen. Einmal meinem Mystery-Auge, weshalb mir vor allem die Darlegung des Themas „UFO-Entführungen“ nicht gefiel, und einmal mit dem Auge des Laien, Kindes und „Oma Erna“.

Mein grenzwissenschaftlichtes Auge weint – das andere strahlt. Eigentlich also wie immer. Sicherlich wünschten sich viele, dass dem UFO-Thema oder der Prä-Astronautik weit mehr Beachtung zuteil geworden wäre, aber die TV-Erfahrung lehrt uns grundsätzlich etwas anderes. Das eigentliche Thema – laut Titel der Erstkontakt mit Aliens – hat die Sendung meiner Meinung nach aber vollkommen verfehlt.

Dennoch kann ich diese Lesch-Sendung auch für den größten Experten empfehlen. Wissenschaft kann auch kurzweilige Unterhaltung bieten.

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

 

Tagged , , , , , , , , , , , , , , <

Bischofskonferenz in Fulda, der Papst auf Kuba und an was glaubt eigentlich Erich von Däniken? (M)ein Mystery-Review einer TV-Sendung des Bayrischen TV

Teilen:
WAn was glaubt eigentlich Erich von Däniken? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger / NASA/JPL)
An was glaubt eigentlich Erich von Däniken? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger / NASA/JPL)

Derzeit ist Papst Franziskus auf Reisen, unter anderem auf Kuba. Parallele dazu fand auch in Fulda die traditionelle deutsche Bischofskonferenz statt. Grund genug für die ARD bzw. das Bayrische Fernsehen eine Folge des Magazin „Stationen“ diesen Themen zu widmen. Doch auch ein drittes Thema findet sich in der Programmvorschau der Sendung: „Was glaubt: Erich von Däniken“. Grund für mich ausnahmsweise einmal einen TV-Hinweis auf dieses Magazin des öffentlichen-rechtlichen Fernsehens zu geben.

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mein „Google Alert“ verwunderte mich heute am Morgen: „Erich von Däniken“ war diese in der eMail-Betreffzeile beschrieben und nach einem Klick las ich darin:

Bischofskonferenz in Fulda: Mehr Engagement für Flüchtlinge

Was hat das mit von Däniken zu tun? Deutscher Bischof wird er nun wohl kaum geworden sein.

Neugierig führte mich der Link zu einem ARD-Programmtipp, in dem es über die Ausgabe des TV-Magazins „Stationen“ vom 23./24. September 2015 des Bayrischen Fernsehens heißt:

Was glaubt: Erich von Däniken

Der bekannte Schweizer Autor Erich von Däniken ist 80 Jahre alt … und kein bisschen weise. Die Neugierde und der Schaffensdrang des berühmtesten und populärsten Prä-Astronautikers sind ungebrochen.

(…)“

Die Themen des Magazins selber waren:

  • Bischofskonferenz in Fulda: Mehr Engagement für Flüchtlinge
  • Zwischenbilanz: Papstbesuch auf Kuba
  • Was glaubt: Erich von Däniken

Was genau hat von Däniken in einem „frommen TV-Magazin“ zu suchen, in dem es um den Papst, Bischöfe, Christentum und Glauben geht? Das interessierte mich denn doch, obwohl ich die Ausstrahlungen verpasst hatte.

Sendung verpasst? Kein Problem!

Vatikan: Aliens könnte es geben aber nicht einen zweiten Jesus Christus (Bild: L.A. Fischinger / NASA)
Vatikan: Aliens könnte es geben aber nicht einen zweiten Jesus Christus (Bild: L.A. Fischinger / NASA)

Ich persönlich versprach mir von der Sendung nichts! Rein gar nichts.

Erstaunt war ich schon deshalb, dass der Abschnitt der Vorschau mit EvD sehr lang ist – aber nur der oben zitierte Absatz damit bzw. mit ihm etwas zu tun hat. Darum auch die Kürzung des Zitates. Und „kein bisschen Weise“ verheißt nichts Gutes zum Thema Prä-Astronautik.

Aber als Prä-Astronautiker und „Däniken-Autor“ konnte es mal wieder nicht lassen, die Mediathek des BR nach dem fraglichen Magazin zu durchsuchen und es online anzusehen.

Mein Mystery-Review und ein Daumen hoch für das Bayrische Fernsehen!

Schau an: Das Magazin wurde mit einem Einspieler von Erich von Däniken eröffnet, der das 45 Minuten dauernde Magazin des öffentlich-rechtlichen TV ankündigte.

Nach den Berichten über Christen, Glauben, Flüchtlinge, Sonntag als Tag des Herrn usw. kommt am Ende der Sendung (ab ca. Minute 35:40) das Thema Prä-Astronautik. Mit einer, wie ich finde, sachlichen, korrekten und guten Einleitung des Moderotors. Das hatte ich in diesem Fernsehmagazin nicht erwartet!

Erich von Däniken im Interview: "Ich will das Denken verändern" (Bild: R. Harder / Jungfrau Zeitung)
Erich von Däniken im Interview: „Ich will das Denken verändern“ (Bild: R. Harder / Jungfrau Zeitung)

Von Däniken wurde in Interlaken im ehemaligen Mystery-Park interviewt. Gewohnt gekonnt umreißt er seine Ideen und Spekulationen um die Aliens vor Jahrtausenden. Fans von Erich von Däniken kennen diese Aussagen in „Stationen“ mit Sicherheit schon. Auch unterstreicht er erneut detailliert den Umstand, dass der Glaube an Astronautengötter nicht den Glauben an eine Schöpfung ersetzt. Eher im Gegenteil. Eine Aussage, die ich zu 100 Prozent unterstreichen kann.

„Ich persönlich versprach mir von der Sendung nichts“, schrieb ich oben. Das muss revidiert werden. Die Sendung ist frei von Spott, Anfeindungen und Besserwisser. Für eine christliche TV-Sendung absolut erstaunlich.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Weitere Links zur Grenzwissenschaft von Ancient Aliens & Mystery Files:

Interessantes zum Thema:

Tagged , , , , , , , , , <

„Muss man wissen! Ein Interview mit Dr. Axel Stoll“: Von Freier Energie, Nazi-UFOs und „Raumzeit-Schleusen“ auf der Erde – (m)ein Mystery-Review

Teilen:
Muss man wissen... - Ein Interview mit Dr. Axel Stoll (Bild: Ralf Stockmann)
„Muss man wissen… – Ein Interview mit Dr. Axel Stoll“ (Bild: Ralf Stockmann / Screenshot des Films)

Der Geologe Dr. Axel Stoll ist im nähren Kreise der Grenzwissenschaft und Rätsel der Menschheit durchaus ein fester Begriff. Er gilt nicht nur als überaus umstritten sondern durch seine Thesen, Aussagen und Ideen in zahlreichen Internet-Videos unlängst als ein Web-Phänomen. Am 21. September 2013 haben die skeptischen „Ruhrbarone“ Dr. Stoll in Berlin besucht und umfangreich zu seinen Ideen interviewt und befragt. Herausgekommen ist ein Film, der inzwischen für jeden zu bekommen ist, und in dem mit Hilfe von weiteren Interviewpartner die Ansichten des Dr. Stoll hinterfragt werden . Ich habe mir den Film angesehen – hier (m)ein Mystery-Review.

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich kann mich guten Gewissens aufgrund meiner vielen Jahre der Tätigkeit als Mystery-Autor als ein „Kenner der Szene“ betrachten. So ist es nicht verwunderlich, dass ich auch Dr. Axel Stoll und seine zahnlosen Aussagen kenne. Stoll, der am 28. Juli 2014 verstarb, war bis zu seinem Tode sehr viele Jahre aktiv in der Welt der „Freien Energie“, Nazi-UFOs (Flugscheiben / Reichsflugscheiben), neuen Weltsichten und Verschwörungen um das 3. Reich. Dies hat ihn bei YouTube inzwischen ein „Fangemeinde“ eingebracht.

  • Einen Zusammenfassung seiner Ideen ist auf Wikipedia zum Einstieg recht gut zusammengefasst.

Das „Neuschwabendlandtreffen“ (NFL-Forum) mit und um Axel Stoll in Berlin ist der Kernauslöser seiner Online-Bekanntheit geworden, da Filme dieser Treffen eben auf YouTube zu sehe sind. Diese Videos bieten gleichzeitig eine gute Übersicht über die Weltanschauungen von Dr. Stoll. Und diese Filme bzw. die Aussagen in diesen waren auch der Grund für die Skeptiker Dr. Sebastian Bartoschek und Alexa & Alexander Waschkau Dr. Axel Stoll selber einmal aufzusuchen und mit ihm umfangreich zu sprechen. Heraus kam das Buch „Muss man wissen!: Ein Interview mit Dr. Axel Stoll„, das vor genau einem Jahr erschienen ist. Anhand der dortigen Rezensionen und Kommentare im Buch-Link zu amazon sieht man auch sehr schön, wie die Person Dr. Axel Stoll polarisiert …
Der Trailer:

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft von mir [klick] hier.

Das Interview ist aber auch und vor allem ein Interview-Talk-Film geworden, der ein Jahr nach dem Tod von Dr. Stoll und zwei Jahre nach dem Interview 2013 veröffentlicht wurde. Eben nicht nur ein Buch. Ende Juli 2015 hatte der Film „Muss man wissen!“ mit dem Stoll-Interview Premiere in Hamburg und ist seit dem online als Download zu bekommen. Auch eine DVD mit über drei Stunden Bonusmaterial ist in Arbeit und wird noch Ende 2015 erscheinen.

Ich habe mir den Film einmal angesehen, da sich die Grenzwissenschaft und darin vor allem die UFO-Forschung seit Jahren beschwert, dass sich immer mehr „braune Esoterik“ darin breit mache. Etwa eben das Thema, dass Adolf Hitler und Konsorten schon UFOs hatten, mit diesen in andere Welten flogen oder „Freie Energien“ nutzten. Und dabei fällt in diesem Zusammenhang unter anderem oft der Name Axel Stoll.

„Muss man wissen!“ Was?

„Muss man sehen!“ – das kann ich allen Freundinnen und Freunden des Phantastischen vorab über diesen Film schon mal verraten.

Axel Stoll wurde zum „Phänomen“ auf YouTube, weil viele der User dort seine Aussagen so bizarr und auch unfassbar finden, dass sie sich darüber amüsieren. Vor allem seine häufige Wiederholung von „Muss man wissen!“ in den Online-Videos mit ihm machten ihn zum „Kult“. Was lag also näher Stoll selber einmal in einem Interview „Rede & Antwort“ stehen zu lassen? Und das hat Stoll in „Muss man wissen!“ auch umfassend getan, denn eigentlich ist die Sache zum Teil nicht mehr lustig.

Neuer Sonderband der GEP: "VORSICHT VERSCHWÖRUNG" (Bild: GEP e.V.)
Zum Thema: „Vorsicht Verschwörung! Verschwörungstheorien, UFOs, Atlantis und Paläo-SETI im Lichte rechtsextremer Unterwanderung“ (Bild: GEP e.V.)

Grundsätzlich sind lauter böse „Mächte“ an der Weltsituation schuld, so Dr. Stoll in dem Interview immer wieder. Illuminaten, Bilderberger, Öl-Mafia, Juden, Mainstream-Wissenschaft, NASA oder auch schlicht der einfache Physiker um die Ecke tragen die Verantwortung, dass die Menschheit bis heute für dumm verkauft wird. So die Grundaussage von Stoll selber. Sie seien es, die beispielsweise dass Wissen über „Freie Energie“ unterdrücken oder auch die Technologie der Teleportation vor der Menschheit verbergen. Etwa hat die Öl-Mafia ein waches Auge darauf, dass das Wissen über kostenfreie Energie für alle nicht bekannt wird. Physiker, so Stoll, dürfe nur dass schreiben, dass die „Oberen“ sagen. Neues Wissen sei schlicht verboten. Dazu zählt natürlich auch die „UFO-Technologie“ des 3. Reich, da die Nazis angeblich bereits in „Flugscheiben“ herum geflogen sind.

Wenn es solche Super-Technologien wirklich gibt, so wird Axel Stoll beispielsweise gefragt, warum werden diese dann nicht für Mars-Missionen der NASA genutzt? Das ist für Stoll klar: Sie ist geheim und die Öl-Mafia hat ihren Finger darauf. Geld regiert die Welt.

Dr. Stoll im Interview:

Es ist nichts Neues seit dem Deutschen Reich dazugekommen. Man man leider sagen.

Logo BLOG - Ancient Aliens & Mystery Files - Aktuelles aus der Grenzwissenschaft & mehr: auch auf YouTube
Ein Video-Interview zum Untersberg folgt auch meinem YouTube-Kanal „Ancient Aliens & Mystery Files“

Das bedeutet nichts weiter, dass seit dem Ende des 2. Weltkriegs die gesamte Menschheit für dumm verkauft wird. Machteliten auf der Erde unterdrücken alles – inkl. natürlich auch die Technologie der Nazi-UFOs. Selbst reisen in andere Welten bzw. Dimensionen werden von diesen unterschlagen. So soll es nach den Aussagen von Dr. Stoll in dem Film am Untersberg in Österreich eine „Raumzeit-Schleuse“ geben, die Menschen in andere Welten/Dimensionen bringt. Das wussten und nutzten angeblich auch die Nazis und sogar Hitlers berühmtes Panoramafenster seiner „Alpenfestung“ Berghof wurde genau deshalb zum Untersberg hin ausgerichtet. Zu diesem Thema „Untersberg“ gibt es aber noch mehr zu sagen, was ich in einem noch kommenden Video-Interview auf meinem YouTube-Kanal zeigen werde.

Fazit

Rundum finde ich den Interview-Film hervorragend. Vor allem auch deshalb, dass Axel Stoll selber Skeptikern ein Interview gab und seine Aussagen nicht quasi „einseitig“ im Internet zu finden sind. Auch wenn ich leider bisher die über drei Stunden Bonusmaterial noch nicht kenne.

Stoll kann hier persönlich darlegen, was er wie sieht und die Interviewer stellen sachliche und offenbar sorgsam ausgewählte und vorbereitete Fragen. Ebenso kommen eine ganze Reihe Experten in dem Film zu Wort, die die Aussagen von Stoll kommentieren und bewerten. Etwa die, dass er selber Gold machen kann. Oder auch eben die Sache mit den Flugscheiben im 3. Reich, die der Mystery-Forscher André Kramer der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e. V.“ kommentiert und erläutert.

Für mich persönlich als Prä-Astronautiker finde ich natürlich Erich von Däniken in dem Film „Muss man wissen!“ sehr spannend. Da Stoll behauptetet, dass auch von Däniken über all diese geheimen (Nazi-UFO-)Sachen informiert sei, es aber lieber verschweige. Da von Däniken dies Stoll gegenüber selber gesagt haben soll, wurde auch EvD dazu interviewt. Ein Aussage übrigens, die von Axel Stoll bekannt ist. Zum Beispiel hat er diese bereits vor Jahren sehr ähnlich getätigt, wie es dieses YouTube-Video mit ihm zeigt.

Der Boom von Verschwörungstheorien (Bild: gemeinfrei / WikiCommons / L. A. Fischinger/ US Government / P. Krassa)
ARTIKEL: Ab wann ist man eigentlich ein „Verschwörungs-Theoretiker“? (Bild: gemeinfrei / WikiCommons / L. A. Fischinger/ US Government / P. Krassa)

Wer sich die zahlreichen Videos mit Axel Stoll bei YouTube selber angesehen hat, der wird somit nicht unbedingt neue Aussagen und Ideen von ihm finden. Das sollte aber eigentlich auch nicht verwundern, da nach Stolls eigener Überzeugung „nichts Neues seit dem Dritten Reich dazugekommen“ ist.

Außerdem finde ich, dass Stoll und die Interviewer ein Interview führten, in dem es durchaus „gemütlich“ und „sympathisch“ zugeht. Auf das Bonusmaterial bin ich vor allem auch aus diesem Grunde sehr gespannt.

Nach Hamburg wird der Film übrigens auch in Dortmund gezeigt. Termin ist der 30. August.

Exkurs: „Geht nicht zu von Däniken …“

Erich von Däniken als der Prä-Astronautiker hält auch mit 80 Jahren noch immer göttliche Vorträge. So war es auch in Berlin im März 2015 in der Uranier. Über „Unmögliche Wahrheiten“, so der Titel seines Vortrages zum gleichnamigen aktuellen Buch, referierte von Däniken dort. EvD, der ja auch über die „geheimen Dinge“ des Themengebietes von Dr. Axel Stoll informiert sein soll, wie es „Muss man wissen!“ zeigt (ich frage ihn auch mal selber), aber es nicht offen sagt.

Nun aber kam es bei seinem Vortrag in Berlin am 9. März 2015 zu einer Begegnung der „besonderen Art“, wie ich erst auf dem Kongress „Das Cheops-Projekt“ am 22./23. August in Lennestadt erfuhr. Der Mystery-Kollege Frank Grondkowski war als Gast bei diesem Vortrag in Berlin zugegen und berichtete mir, dass dort ein Mann und eine Frau mit Flyern vor der Uranier auftauchten. Sie wollten den Zuschauern des folgenden Vortrages diesen und von Däniken selber madig machen, in dem sie behaupteten, die Herkunft der Menschen (oder eben bestimmter Menschen…) seien die „Ur-Arier“. Erich von Däniken als Vertreter der Astronautgötter erzähle und schreibe deshalb schlicht Unfug. Wolle man die wahre Geschichte der Menschheit hören, so könne man doch besser zu ihnen und nicht von Däniken gehen …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Weitere Links zur Grenzwissenschaft von Ancient Aliens & Mystery Files:

Interessantes zum Thema:

Tagged , , , , , , , , , , , , , <

Die TV-Serie „Ancient Aliens“: Ein Kommentar und Mystery-Review des Prä-Astronautik-Autoren Lars A. Fischinger

Teilen:
Die Serie "Ancient Aliens" ist ein Quotenhit. Aber zurecht? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die Serie „Ancient Aliens“ ist ein Quotenhit. Aber zurecht? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Prä-Astronautik vs. Ancient Aliens: In den USA und auch auf dem Deutschen History Channel ist die US-TV-Serie „Ancient Aliens“ ein Quotenhit. Eine Doku-Reihe in mehreren Staffeln zur Frage „Waren die Götter Astronauten?„, die vor allem in den USA zu einem ungeahnten TV-Hit wurde. Inzwischen kennen die meisten Fans der Mysterien der Menschheit und vor allem von Erich von Däniken diese Fernsehserie. Der Erfolg der Reihe ist ungebrochen. Aber zurecht? Ich habe als Prä-Astronautiker und Jäger des Phantastischen mal in „Ancient Aliens“ rein gesehen …


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

(Update: 19. Januar 2018)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor einigen Jahren meldeten sich die Macher der US-Serie „Ancient Aliens“ (s. auch Posting vom 8. Jan. 2018 HIER) mehrfach bei mir und baten um Interviews für diese Serie. Vor Ort bei mir in meinem Arbeitszimmern und in Mittel- und Südamerika sollten diese stattfinden. Ich sagte immer zu – wurde aber immer versetzt. Das kann in der weiten Medienlandschaft vorkommen und kommt auch vor.

Kein Problem.

Die Doku-Serie „Ancient Aliens“ läuft nun schon seit einigen Jahren mir sehr großem Erfolg in vielen Ländern der Welt. Natürlich auch in Deutschland. Gestartet ist die Reihe eigentlich nur als ein TV-Spezial am 8. März 2009 auf dem amerikanischen „History Channel, die dann jedoch zu einer ganzen TV-Reihe anwuchs und bisher (14. Januar 2016) 104 Folgen in 8 Staffeln erreichte.

Dabei ist es aber interessant, dass selbst Kritiker der Prä-Astronautik, des Erich von Däniken und selbstverständlich der US-Serie teilweise sagen, dass die ersten Folgen „noch OK waren“. Verfolgt habe ich selber die Staffeln und damit alle Folgen aber nicht komplett. Ich sehe sie jedoch immer in meiner TV-Zeitung angekündigt, aber der deutsche „History Channel“, wo diese Serie läuft, ist nicht Teil meines Pay-TV-Abos.

Da es die Zeit erlaubte, habe ich aber dieser Tage mal wieder verschiedene Folgen der Reihe auf DVD gesehen.

Was will „Ancient Aliens“?

Giorgio A.Tsoukalos, der "Ancient Aliens Guy" im Interview (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO-Interview: Giorgio A.Tsoukalos, der „Ancient Aliens Guy“ im Interview (Bild: L. A. Fischinger)

Was will die Doku-Reihe „Ancient Aliens“ dem Zuschauer eigentlich genau sagen und mitteilen? Keine Frage: Eben im Kern die Aussage, dass die Götter unserer Ahnen in Wahrheit Außerirdische aus dem Kosmos waren waren und wir Menschen von heute Spuren dieser Himmlischen noch immer finden könnten.

Der Kenner der Materie sieht aber sehr schnell beim „spulen und rein sehen“ in verschiedene Folgen, dass es meist lediglich eine Aneinanderreihung alter Storys ist. Teilweise (eigentlich seit geraumer Zeit immer) reichen diese in die vollkommen verschiedensten Mystery-Bereiche hinein.

Die junge bzw. neue Prä-Astronautik-Generation wird mit Sicherheit von der fraglos spannenden und ebenso fraglos gut gemachten Serie begeistert sein. Wohl an genau diese richten sich die Kollegen und Macher der Alien-Serie.

Es ist ja auch ohne Zweifel so, dass Jahrzehnte alte Wiederholungen und kalter Kaffee der Prä-Astronautik für junge Menschen bzw. „Neueinsteiger“ eben neu sein können und auch sind. Prä-Astronautiker, die sich teilweise seit X Jahrzehnten intensiv damit befassen – kann man nicht mit einem 20 Jahre jungen Menschen in den USA oder zum Beispiel in Deutschland vergleichen, dem das alles neu ist.

Genau darum finden sich auch oft thematische Wiederholungen in der Literatur dieses Themas. Auch ich war 16 Jahre alt, als ich die Prä-Astronautik-Filme „Erinnerungen an die Zukunft“ und „Botschaft der Götter“ erstmals sah und so auch erstmals von der Idee der Prä-Astronautik und von einen gewissen Erich von Däniken hörte.

Das ist erst mal soweit verständlich und rundum OK.

Die Welt der Astronautengötter – und darüber hinaus!

Mir fiel beim Sehen der verschiedenen Folgen der Reihe immer wieder sehr deutlich Folgendes auf:

  • Interview mit Erich von Däniken (Bild: L. A. Fischinger)
    Video auf YouTube: Lars A. Fischinger im Exklusiv-Interview mit Erich von Däniken – Göttliche Eingriffe der Astronautengötter bis heute? (Bild: L. A. Fischinger)

    Für „alte Hasen“ eben altes Zeug, alte Themen. Oft sogar uralte Spekulationen und Ideen.

  • Teilweise wird absoluter Unsinn ausgesagt.
  • Permanentes zusammen würfeln von ungezählten Ideen, Themen und Spekulationen, die sich auch widersprechen.
  • Nicht die Spur von einer winzigen Eigenkritik am Thema der Götter der Sterne selbst.
  • Aussagen, Idee und Spekulationen, die oft sehr lange überholt bzw. als klar falsch bekannt sind.
  • Sogar glatte und deutliche Lügen werden aufgetischt.
  • Häufige Darstellung der Aussagen in der Serie als „Fakten“, „bewiesen“ oder „belegt“ etc.
  • Permanent wird davon gesprochen, dass „DIE Prä-Astronautiker“ dies und das meinen oder glauben.
  • Wirklich überall und in allem werden Alien-Hinweise und -Spuren gesehen.
  • usw.

Nun: Die Autorenkollegen der Prä-Astronautik und der Mystery-Welt sind fast alle mehr oder weniger lange dabei und kennen alle mehr oder weniger alle diese Themen der „Ancient Aliens“. Also – wie gesagt – denke ich als ein solcher Autor, dass die Serie nur das ganz neue Publikum ansprechen will.

Der Erfolg der Serie gibt mir da wohl Recht, da die Prä-Astronautik als Thema an sich schon seit Zeitaltern keine starke Massenmedien-Präsenz mehr hatte. Das hat das Thema nun ohne Zweifel zumindest in den USA.

Es zeigt aber gleichzeitig auch das, was ich seit langem immer sage: Die Prä-Astronautik hat nicht wirklich was großes Neues zu bieten! Wenn, sind es Details zu längst bekannten und/oder gestellten Fragen sowie „Kleinigkeiten“ innerhalb der „Hauptthemen“.

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Aber muss dies in einer solchen Serie mit oftmals derart hanebüchenem Unsinn geschehen? Ist das für „unser Mystery-Gebiet“ wirklich gut, wenn derart viel Quatsch dabei mit verbreitet wird? Auch wenn ich trotz allem Negativen auch durchaus gute und spannende Aussagen usw. fand, die dann aber häufig wieder im Unsinn versanken.

(Übrigens kenne ich einen Zuschauer der Reihe, der als „Neueinsteiger“ der Thematik zuerst dachte, dass die Prä-Astronautik eine Religion ist! Das ist sie natürlich nicht. Siehe auch dieses Interview mit mir auf meinem YouTube-Kanal dazu, wo über diese Frage diskutiert wird)

Götter aus dem All? Alles Quatsch!?

Ist nun der Erfolg der spannend gemachten Serie vor allem beim (jungen?!) Publikum das Ergebnis von interessierter Begeisterung an dem Thema der Götter aus dem All an sich? Befassen sich die Interessierten nach dem Sehen der Folgen mit der Prä-Astronautik – und wenn ja: wie? Besorgen sie sich die verfügbare Literatur zu den Themen, gleich ob zum spannenden Thema Bigfoot, zu den Rätseln der Anunnaki-Götter oder zu den Pyramiden von Gizeh? Oder schmeißen die Zuschauer „Google“ an und suchen ihre Infos selber? Wenn ja: wo und welche?

ARTIKEL: “Ancient Aliens” im deutschen Free-TV: Ein mediales Feedback, etablierte Wissenschaftler und die Laien der Grenzwissenschaft (Bilder: gemeinfrei)
ARTIKEL: “Ancient Aliens” im deutschen Free-TV: Ein mediales Feedback, etablierte Wissenschaftler und die Laien der Grenzwissenschaft (Bilder: gemeinfrei)

Immerhin ist es kein Geheimnis, dass „etablierten Massenmedien“ schon lange auf einem absteigenden Ast sind. Man denke nur an die „GEZ“-Hauptsender „ARD“ und „ZDF“, dessen Marktanteil schwindet und deren Zuschauer immer älter werden (und eines Tages aussterben). Printmedien machen da keine Ausnahme. Das Internet ist längst die Informationsquelle Nummer 1 geworden.

Will der neue/junge Zuschauer also mehr zur Serie erfahren – was mag er über das Thema denken, wenn er tatsächlich plötzlich die von mir oben genannten Kritikpunkte bestätigen muss? „Aha, es ist also doch nichts dran. Thema gegessen!“?

Die Zuschauerin oder der Zuschauer, der aber so oder so durch „Ancient Aliens“ nicht „angefixt“ wird, die/der wird auch kaum nach weiteren Informationen suchen. Da sind sich auch mein Freund und Kollege Giorgio A.Tsoukalos, das Gesicht der Serie „Ancient Aliens“, und ich uns einig.

Oder ganz anders: ist es für die neuen Zuschauer nichts weiter als TV-Voyeurismus, den die Fernsehlandschaft ja zu genüge kennt? Im Sinne von: LOL – was ein Quatsch, was DIE Prä-Astronautiker doch alles für Verrückte sind. Prä-Astronautik als „abgespactes Dschungel Camp“ oder „Mitten im Leben aus dem All“? A(s)si TV à la „RTL“ auf hohem Niveau im Sinne von gesehen, gelacht und vergessen?! Ich denke, dass die/wir Vertreter der Götter der Sterne-Idee dies sicher nicht wollen …

Die Medienwelt in den USA ist aber nun mal anders als hier (wobei ich dazu kein Experte bin). Auch will wohl kein „Otto-Normal-Zuschauer“ eine trockene Doku sehen; gleichgültig zu welchem Thema. Mainstream ist das Stichwort! Mainstream kann aber eben auch unterhalten, bilden, informieren usw. Soll es auch.

„Angefixt“ durch die außerirdischen Götter …

YouTube = DummTube? (Bild: NASA / YouTube / L. A. Fischinger)
VIDEO: YouTube = DummTube? Macht YouTube uns alle dumm und liefert zur Grenzwissenschaft nur Unsinn …? (Bild: NASA / YouTube / L. A. Fischinger)

Aber ich kenne dennoch auch Menschen, die eben über diese Astronautengötter-Serie aus den USA Interesse an den Themen bekommen haben und sich weiter damit befassen. Zumindest das ist schon mal mehr als positiv.

Aber ich kenne eben auch zahlreiche Menschen, die geradezu schockiert und natürlich belustigt über die Ideen/Themen in der Serie darin sind: „Was!!?? Damit befasst Du Dich, Lars?! Oh Weia!“ Auch hat sich die Bezeichnung „Ancient Aliens“ für die Idee der Raumfahrer der Antike zumindest im Internet vielfach durchgesetzt.

Doch inzwischen (dieser Beitrag erschien erstmals am 17. Januar 2013 auf meinen Seiten und wurde am 18. August 2014, am 14. Januar 2016 und am 9. Januar 2018 Updates unterzogen) bemerke ich sehr oft, dass die Ausstrahlung der Serie in Deutschland auf zahllose Mystery-Freunde-Zuschauer großen Einfluss hat.

Die Vielzahl der Zuschriften bestätigt das. Viele der Freundinnen und Freunde des Phantastischen, die mir per E-Mail, Facebook oder YouTube schreiben, kamen eben durch die Serie des „History Channel“ zu diesem Thema. So wie ich einst durch genannten zwei TV-Sendungen auf dem Sender „Pro7“ von und mit Erich von Däniken im Herbst 1989.

Prä-Astronautik, Mystery und „Die Götter waren Astronauten!“: JA, davon bin ich weiterhin überzeugt. Trotz Revision früher Aussagen.

Auch freue ich mich praktisch jeden Tag, dass ich im September 1989 mit diesen Ideen und natürlich mit dem Kollegen Erich von Däniken in Berührung kam! So, wie ich es in diesem Video auf meinen YouTube-Kanal bei YouTube berichte.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema Ancient Aliens bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , <

„UFOs – Die Fakten“: Harald Lesch trennt zur besten Sendezeit im ZDF „Fakten und Fiktion und zeigt, was wir über UFOs und Außerirdische wissen“

Teilen:
"UFOs – Die Fakten": Harald Lesch trennt zur besten Sendezeit im ZDF "Fakten und Fiktion und zeigt, was wir über UFOs und Außerirdische wissen" (Bild: ZDF)
„UFOs – Die Fakten“: Harald Lesch trennt zur besten Sendezeit im ZDF „Fakten und Fiktion und zeigt, was wir über UFOs und Außerirdische wissen“ (Bild: ZDF)

Am 12. April um 20.15 Uhr nimmt sich das ZDF zur besten Sendezeit in einer Dokumentation den Themen Leben im All und UFOs an. Natürlich mit Professor Harald Lesch als bekanntes „Wissenschafts-Gesicht“ des öffentlich-rechtlichen Fernsehen. In der  Sendung „UFOs – Die Fakten“ sollen Phantasien und Phantastereien rund um diese Themen „getrennt“ werden. „Was wir über UFOs und Außerirdische wissen“ soll dem Zuschauern dadurch erläutert werden. Was wird uns im ZDF erwarten?


Harald Lesch und die UFOs im ZDF

Erneut kommt das Thema „UFOs und Außerirdische“ in den Mainstream. Und zwar in eine Sendung am 12. April auf dem öffentlich-rechtlichen Sender ZDF und natürlich mit Professor Harald Lesch. Um ihn kommt der TV-Zuschauer bei keiner Sendung, die irgendwas mit Wissenschaft oder direkt dem Weltraum zu tun hat, herum. Lesch gilt als eine Art Garant für Seriosität und Qualität.

Und scheinbar kennt er sich auch mit wirklich jedem Thema aus. Denn so muss es dem Zuschauern seit Jahren vorkommen, seit Lesch in unzähligen Wissenschafts-Sendungen sowie zahlreichen Sachbüchern aus seiner Feder die Welt erklärt. Leicht verständlich für den Mainstream und in gekonnt sympathischer Art und Weise. Was längst nicht bedeutet, dass er keine Kritiker hat. Vor allem im Bereich der grenzwissenschaftlichen oder alternativen Forschungen können ihn viele „nicht leiden“.

Dies ist vor allem in Sozialen Netzwerken in entsprechenden Feedbacks und Kommentaren oftmals zu lesen. Denn offensichtlich ist er bei der Vielfalt seiner Themen nicht immer auf dem Laufenden oder wurde entsprechend „gebrieft“. Vor Jahren erklärte er auf Nachfrage seiner Studenten sogar absolute Nonsens in Sachen Weltuntergang, Prä-Astronautik-Autor Erich von Däniken und 2012. Hier stimmte praktisch nichts an seinen Ausführungen, wie damals auf Mystery Files HIER dokumentiert.

Auch wenn er, so spätere Aussagen, durchaus Sympathien für von Dänikens Ansichten zu hegen scheint. Zumindest ab und zu …

Es ist auch längst nicht das erste Mal, das Harald Lesch sich am TV mit dem UFO-Phänomen beziehungsweise Aliens auseinander setzt. Selbst das Thema Rätsel der Archäologie inklusive der Prä-Astronautik hat im ZDF mit ihm bereits ein eigenes Sendeformat.

Und so dürfen Lesch-Fans wie auch Lesch-Kriker am 12. April um 20.15 Uhr gespannt sein, was er und das ZDF zum UFO-Thema zu berichten wissen. Klar ist, dass es in einfacher und verständlicher Form für Jedermann sein wird.

„Wir müssen unvoreingenommen an die Sache herangehen“

Zumindest bringt die Ankündigung des ZDF die UFO-Situation sehr treffen auf den Punkt, in der es heißt:

Intelligentes außerirdisches Leben – gibt es wahrscheinlich nicht. UFOs – sind vor allem was für Spinner. So denkt die Mehrheit der Deutschen. Forschende sehen das anders.

Die Sendung „trennt Fakten und Fiktion und zeigt, was wir über UFOs und Außerirdische wissen – und wie Forscher nach ihnen suchen“, so das ZDF weiter. Anhand der Beschreibung sieht man, dass die ZDF-Zuschauer eine thematisch zusammenfassende Sendung zu sehen bekommen:

‚Wir müssen unvoreingenommen an die Sache herangehen‘, sagt Hakan Kayal, Professor für Raumfahrttechnik an der Uni Würzburg. Der Forscher arbeitet daran, unidentifizierte Luftraumphänomene, kurz UAPs, mithilfe künstlicher Intelligenz zu untersuchen.

Flugobjekte mit bemerkenswerten Eigenschaften, die seit zwanzig Jahren von Radarsystemen, Kameras und gut ausgebildeten Piloten gesichtet werden – und für die das US-Militär keine Erklärung hat. US-Präsident Barack Obama sprach öffentlich von der Existenz ‚unbekannter Luftraumphänomene‘ (UAP). Eine neue Pentagon-Spezialeinheit, die UAP-Sichtungen gezielt sammeln und analysieren sollen, wurde gegründet: Das sind die Zutaten, die einer der großen Menschheitsfragen neuen Schub gegeben haben: Sind wir allein im Universum?

Fest steht: In einem Bericht des US-Verteidigungsministeriums wird 2021 die Existenz von unbekannten Flugobjekten offiziell bestätigt, dass dahinter Aliens stecken könnten, jedoch mit keinem Wort erwähnt. Gleichzeitig vollzieht sich in den Wissenschaften ein bemerkenswerter Paradigmenwechsel: Immer mehr Forschende halten die Existenz außerirdischen Lebens für wahrscheinlich.

So auch Avi Loeb, renommierter Physik-Professor in Harvard, der Schlagzeilen machte, weil er die These vertritt, bei dem Himmelsobjekt Oumuamua, das 2017 an der Erde vorbeizog, habe es sich um eine außerirdische Sonde gehandelt. Was ist dran an dieser radikalen Hypothese? Und wo steht die Forschung bei der Suche nach extraterrestrischem Leben?

Dann schauen wir mal, ob man mit dem Zweiten besser sieht …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , , <

Universität Würzburg: Wissenschaftliche UFO-Forschung für Deutschland – UFOs „frei von Vorurteilen und Stigmatisierungen“? (+ Video)

Teilen:

 

Universität Würzburg: UFO-Forschung für Deutschland? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Universität Würzburg: UFO-Forschung für Deutschland? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie in einem YouTube-Video auf Mystery Files berichtet, fand Mitte August 2021 ein Workshop der „Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt“ (DGLR) zum Fachbereich „Extraterrestrik“statt. Unter anderem ging es bei diesem Workshop unter Leitung von Prof. Dr. Hakan Kayal von der Universität Würzburg auch um die wissenschaftliche Erforschung des Phänomens der Unbekannten Luft-Phänomene. Also um UFOs (UAPs). Jetzt haben auch die Mainstreammedien diesen Workshop aufgriffen und darüber berichtet. Wie genau, das erfahrt Ihr in diesem neuen „Mystery-Review“.


UFOs als Thema für akademischer Forschung

Etablierte Wissenschaftler wie auch die Presse wollen in Deutschland mit dem Thema UFOs und UAPs nicht wirklich etwas zu tun haben. Zu schnell „verbrennt man sich die Finger“ daran und wird als „Alien-Spinner“ dargestellt. Ein Umstand, den selbst der interessierte Laie nur allzu gut kennt, sofern er sein Interesse oder Hobby preisgibt. Aber in anderen Ländern wiederum ganz anders aussieht.

Ein Workshop der „Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt“ (DGLR) wollte das in einem ersten, kleinen Schritt ändern, wie im unten nochmals eingefügten Video berichtet. Geleitet wurde dieser von Prof. Dr. Hakan Kayal von der Universität Würzburg und organisiert im Rahmen des DGLR-Fachbereich „Extraterrestrik“. Wie HIER berichtet, waren sich die teilnehmenden Wissenschaftler und Interessierten einig, dass es eine wissenschaftliche Erforschung des Phänomens der UFOs geben muss. Diese Forschung, so betonten es die Teilnehmer, muss dabei vor allem frei von Vorurteilen und Stigmatisierungen sein.

Eben genau das, was dem Phänomen und all jenen, die versuchen sich damit ernsthaft zu befassen, seit Jahrzehnten anhaftet.

Erstaunlich bei diesem Workshop war auch, dass die teilnehmenden Akademiker nicht ausgeschlossen, das hinter dem Phänomen Außerirdische stecken könnten. Eine verblüffende Aussage, die man so nicht erwartet hat. Auch wenn diese Vermutung oder „starke Behauptung“ von Seiten der Wissenschaftler natürlich nicht minder starke Beweise bedarf.

Wie nicht anders zu erwarten war, berichteten die „etablierten Medien“ nichts über diesen Workshop. Was man grundsätzlich von den Mainstreammedien in Deutschland nicht anders kennt. Wer will es ihnen verübeln, da es in ihren Augen „weit wichtigere Themen“ gibt, die die Öffentlichkeit auch sicherlich mehr interessieren? Die Finger mag sich auch niemand verbrennen. Und auf eine ironische und mit einem breiten Grinsen im Gesicht des Journalisten gebrachte TV-Meldung kann man lieber gleich verzichten, denken sicher viele.

Wissenschaftliche UFO-Forschung

Anders der „Bayerische Rundfunk“ (BR) der GEZ-Presse, der am 2. September das Thema und den Workshop für sich in der Radiosendung „Hier ist Bayern“ entdeckte und mit einem zusätzlich Artikel online stellte.

Sehr ähnlich wie in meiner Video-Beschreibung vom 16. August formuliert, heißt es im Artikel des BR korrekt:

Doch während in anderen Ländern etablierte Wissenschaftler UAPs seit Jahren ernst nehmen, sah es an deutschen Universitäten lange mau aus: Fachpresse wie Wissenschaft wollte damit nichts zu tun haben. Eine Professur an der Universität Würzburg will das schon seit geraumer Zeit ändern – indem sie die Forschung zu UAPs zu einem ihrer Schwerpunkte im Gebiet Raumfahrttechnik erklärt.

„Deutschlandweit einmalig“ wäre dieser Schritt, so titelt der BR.

Natürlich beruft sich auch der BR auf Kayal, der „sich seit Jahren mit der Erforschung von UAPs und somit von allen Phänomenen am Himmel“ befasse. Deshalb könne er nicht verstehen, dass „es in ganz Deutschland keine institutionelle Forschung über UAPs gibt und ich auch keine andere Universität kenne, in der das als aktiver Schwerpunkt betrieben wird“, wie ihn der BR zitiert. Selbst, dass Kayal, wie er auf dem Workshop nochmals erklärte, „intelligente Sensoren“ zur UFO-Jagd entwickelt, vergisst der BR nicht zu erwähnen.

Werde auch DU Fan von Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Sensoren zur Erfassung von UFOs? Gerade dieser Punkt mag viele Skeptiker Bauchweh verursachen. Und damit fraglos auch jeden Journalisten, die sich nicht mit der UFO-Forschung auskennen.

Grundsätzlich aber will Kayal damit hochauflösende Fotos von UFOs bekommen. In Verbindung mit sämtlichen sensorischen und anderen gewonnen Daten, wolle man so UFOs identifizieren. Erst klare Grundlagendaten einer Sichtung oder ähnlichem hilft bei der Erklärung. Und sei es nur ein Vogel, der da vorerst für ein Unbekanntes Flugobjekt gehalten wurde. Immerhin würden rund 97 Prozent aller UFO-Sichtungen erklärt werden können, wenn genügen Datenmaterial der einzelnen Sichtungen vorliegen würde, so der Wissenschaftler. Mehr dazu im Video unten.

Professor Kayal betonte aber auch zum UFO-Phänomen, dass ein intelligentes Verhalten dahinter stecken könnte:

„(Es gibt) Dinge, die scheinbar aus dem Stand heraus sehr hohe Beschleunigungen aufweisen, abrupte Richtungswechsel vollführen oder auf der Stelle schweben ohne Geräusche von sich zu geben.

Derartige Aussagen sind nicht neu und vor allem im Zusammenhang mit den UFO-Videos der US-Navy ab 2017 wieder in den Fokus gerückt. In Deutschland allerdings erst, wie in diesem Video HIER , diesem Artikel HIER sowie auch HIER berichtet, als Ex-Präsident Barack Obama das in der Talkshow wiederholte. Da wurden auch die deutschen Mainstreammedien etwas aufmerksam, da es der hierzulande noch immer beliebte Obama sagte. Wenn er etwas sagt, hört man – warum auch immer – hin.

UFOs und die Wissenschaft: Ein Umdenken?

Wie der BR weiter berichtet, ist Kayal (wie viele andere Wissenschaftler auch) voller Optimismus, dass wir „bald“ Leben im All finden und beweisen können. Er sprich von den kommenden 10, 20 oder 30 Jahren. Damit meint er keine außerirdischen Zivilisationen, sondern Mikroorganismen und demnach primitives Leben. Was sich bekanntlich auch auf einigen Himmelskörpern inkl. Monden in unserem Sonnensystem entwickelt haben kann.

In „einer fernen Zukunft“, so der BR, glaubt aber auch der Raumfahrttechnik-Professor, dass wir „auf außerirdische Intelligenz“ im All stoßen werden:

Bis dahin will der Würzburger Lehrstuhl die Zahl der falsch-positiven Erkennungen reduzieren und zunächst die noch unbekannten Wetterphänomene verstehen. Kayal fordert, dass UAPs deutschlandweit auch im wissenschaftlichen Umfeld mit größerer Offenheit und ohne Stigmatisierung untersucht werden.

So der BR in seinem zusammenfassenden Artikel über dieses Thema.

Auf diesen Blog-Seiten wurde in der Kategorie „Mystery Reviews“ zum Teil wie ein Rohspatz über diesen oder jenen Bericht des Mainstream oder entsprechenden TV-Sendungen zu grenzwissenschaftlichen Themen geschimpft. In diesem Fall hat der BR in der kürze des Artikels die Sachlage und Hintergründe klar und sachlich dargelegt. Eine Ausnahme, wie meine Erfahrung zeigt.

Der Artikel selber ist nur eine Art Ergänzung zu dem Radiointerview mit Hakan Kayal, das der BR dort ebenso online stellte. Knapp über drei Minuten, in der die Moderatorin gleich zu Beginn betont: „Wissenschaftlich wird das Thema eher stiefmütterlich behandelt“. Die Frage, die sich bei den redlichen Bemühungen von Kayal jedoch stellt, ist die, ob er in der wissenschaftlichen Gemeinschaft in Deutschland damit wirklich etwas bewegen kann.

Vielleicht erweisen sich letztlich seine Forschungen dann doch als Tropfen auf den heißen Stein – oder als Beginn des Umdenkendens …

Video zum Thema

Video vom 18. August 2021 auf Mystery Files

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , , , <

„Pyramiden in Bosnien“: Der TV-Sender MDR auf den Spuren der „Bosnischen Pyramiden“ von Visoko (+ Videos)

Teilen:
"Pyramiden in Bosnien":Der MDR auf den Spuren der Bosnischen Pyramiden von Visoko (Bild: Screenshot MDR)
„Pyramiden in Bosnien“: Der MDR auf den Spuren der Bosnischen Pyramiden von Visoko (Bild: Screenshot MDR)

Der Fernsehsender MDR widmete sich am 23. Januar 2021 in seiner Sendereihe „Heute im Osten“ einem eher ungewöhnlichen Thema: Den „Pyramiden in Bosnien“ nahe des Ortes Visoko. Was der MDR über diese „Pyramiden“ in der knapp 15-minütigen Sendung zu berichten weiß und welche weiteren Hintergründe es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem neuen Mystery-Review-Beitrag.


„Bosnische Pyramiden“

Der Fernsehsender MDR widmete sich am 23. Januar 2021 in seiner Sendereihe „Heute im Osten“ einem eher ungewöhnlichen Thema: „Pyramiden in Bosnien“. So de Titel des knapp 15-minütiges Berichtes, der noch bis zum 23. Januar 2022 online HIER zu sehen sein wird. Mit sehr beeindrucken Luftaufnahmen der Visoko-Berge in Bosnien und Herzegowina, die dank unserer Gebühren mittels Drohne gefilmt wurden.

In sehr knappen Worten heißt es zu der Sendung beim MDR:

Sie sollen vor 30.000 Jahren erbaut worden und damit die ältesten Pyramiden der Welt sein. Wissenschaftler halten die ‚bosnischen Pyramiden‘ für einen Mythos. Dennoch locken sie viele Touristen an.

Natürlich habe ich mir die Sendung für Euch angesehen. Und im Grunde bestätigt der MDR-Bericht genau das, was bereits am 1. Februar 2020 in diesem YouTube-Video HIER auf Fischinger-Online dazu gesagt wurde: Der Tourismus rund um die Berge bei dem Ort Visoko boomt gewaltig (s. a. das erste Video unten). Sie sind zu einem Tourismusmagnet geworden. Etwas Neues erfährt der Kenner nicht. Ihr findet das Video dazu am Ende nochmals eingefügt.

Auch der MDR betont, dass Dr. Sam Osmanagich, der Entdecker der „Bosnischen Pyramiden“, nach eigenen Angaben 100.000sende Dollar in sein „Pyramiden-Projekt“ bei Visoko in Bosnien investiert habe. Osmanagich ist überzeugt, dass hier sensationelle Pyramiden stehen, die möglicherweise 30.000 Jahre alt sind. Die ältesten der Welt und zugleich auch die höchsten. Bei einer Begehung auf dem Berg ist er sicher:

Wenn wir hier alle Vegetation und die Erde abtragen würden, dann würde die Pyramide zum Vorschein kommen.“

Der MDR wiederum begleitet eines Touristengruppe aus Deutschland und der Schweiz zu den „Pyramiden“ und den dort gegrabenen Tunneln. Alle Grabungen geschahen und geschehen in Eigenleitung, betont auch der MDR, da es keinerlei staatliche Unterstützung für die Vorhaben von Sam Osmanagich gäbe. Da die Berge dort Staatseigentum sind, sind auch direkte private Ausgrabungen untersagt. Hunderte Freiwillige kommen jedes Jahr, um sich an diesen Grabungen zu beteiligen.

Ein Ort von „globaler Bedeutung“

„Dieser Ort wird von globaler Bedeutung sein“, prophezeit Osmanagich überzeugt. Auch sein „Pyramiden Park“ dort boome deshalb. Bekanntlich sehen das etablierte Archäologen ganz anders, die beim Thema „Pyramiden von Bosnien“ nur müde abwinken.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Wie im ersten Video unten und diesem Blog-Artikel HIER auch ausgeführt, sehen das die Anwohner ganz anders. Sie sehen es gelassen bzw. mit Freude, was hier um die „Bosnischen Pyramiden“ geschieht und entsteht. Ein Zentrum des Tourismus. Mehr als 2.000 Einwohner von Visoko sollen nach Angaben von Osmanagich bereits jetzt vom Tourismus leben. Visoko selber hat knall über 40.000 Einwohner. Solange Besucher angezogen werden, ist es der lokalen Bevölkerung auch egal, ob hier echte archäologische Sensationen im Berg stecken, oder diese eben doch rein natürliche Formationen sind. Wie sie auch augenscheinlich aussehen. Dazu der MDR:

In Visoko, der Stadt am Fuß der Berge, sind Semis Aktivitäten sehr willkommen. Wer kann, setzt hier jetzt auf den Tourismus. 2019 kamen schon über 50.000 Touristen.

Es haben sich „viele lokale Händler niedergelassen – sie verkaufen Souvenirs“, erfahren die MDR-Zuschauer. Osmanagich möchte den Menschen dort auch eine Perspektive geben, wie der Geschäftsmann und Hobby-Archäologe betont. In der Tat finden sich an den Bergen Händler, die vom Boom profitieren wollen. Ebenso wie an katholischen Wallfahrtsstätten von Marienerscheinungen wie Fatima in Portugal oder Guadalupe in Mexiko. Oder an archäologischen Orten wie Gizeh in Ägypten, den Stätten in Jerusalem oder Teotihuacán in Mexiko. Dort, wo Menschen aus welchen Gründen auch immer hin strömen, kommen die Händler und Geschäftemacher. Das war schon im Mittelalter so, wenn Andenken an an irgendwelchen Pilgerorten verkauft wurden oder dort Märkte stattfanden. Letzteres bevorzugt im Umfeld von Kirchen passend zur Messe.

Kitsch (nicht selten in extremen Formen!) und Kommerz an Händlerständen, die oftmals überaus verstörend wirken. Vor allem an heiligen Orten des Christentums oder anderer Religionen. Wer aber will es den lokalen Menschen – auch mit Blick auf die Berge bei Visoko – verübeln, dass sie nach Wegen suchen, ihr Auskommen zu bestreiten?

Alles in allem liefert der MDR-Bericht keine Neuigkeiten für alle jene, die sich für diese „Pyramiden“ interessieren. Was auch nicht zu erwarten war, da es sich nicht um eine TV-Dokumentation handelt. Nur um einen kurzweiligen Bericht, der sich aber aufgrund der wundervollen Drohnen-Aufnahmen lohnt.

Videoauswahl zum Thema

Video vom 2. Feb. 2020 auf YouTube

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER
Video vom 17. März 2019 auf YouTube

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , <