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Lehrer der Oxford University zum Thema UFO-Entführungen: Aliens züchten eine neue Rasse um die Erde zu besiedeln! +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Lehrer der Oxford University glaubt Aliens züchten eine neue Rasse um die Erde zu besiedeln! (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Lehrer der Oxford University glaubt Aliens züchten eine neue Rasse um die Erde zu besiedeln! (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: Fischinger-Online)

Die UFO-Forschung ist ein Gebiet der Grenzwissenschaft, der sich in eine Reihe einzelner Bereiche unterteilt. Einer davon ist das Thema der UFO-Entführungen. Also der Entführung von Menschen durch mutmaßliche Aliens in UFOs. Ein fraglos auch in den Reihen der UFO-Forscher umstrittenes Thema. Doch kürzlich rückte das Thema der Alien-Entführungen wieder in den Fokus der Medien. Grund war ein Bericht im “Oxford Student” über einen Lehrer der Oxford University, der darin die These vertrat, dass Außerirdische Menschen Entführungen, um eine neue Rasse zu züchten. Eine Rasse von Hybriden als Mischwesen aus Alien und Mensch, die die Erde neu bevölkern sollen! Was genau diese These bzw. Spekulation besagt, woher diese Aussagen stammen und was diese Aliens damit genau beabsichtigen wollen, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor Kurzem rückte das (eigentlich uralte) Thema der UFO-Entführungen wieder in den Fokus der Presse.

Auslöser dafür war die Aussage des Akademikers Dr. Young-Hai Chi der Oxford University in einer Zeitung, dass seiner Meinung nach Außerirdische tatsächlich Menschen entführen. Und das nur zu dem Zweck, da diese Aliens im Geheimen eine neue Rasse von Hybriden züchten würden.

Diese Hybride seien eine Mischrasse aus Aliens und Menschen, die nach und nach unsere Erde Bevölkerung sollen. Selbst der Klimawandel stünde nach Dr. Chi damit in direkten Zusammenhang und solche Hybriden würden sogar schon unter uns leben

Was genau diese UFO-These bzw. Alien-Spekulation besagt, woher diese Aussagen stammen und was diese Aliens damit angeblich genau beabsichtigen wollen, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 17. Mai 2019 von Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Eine Entführung und Zeitreise mit dem Volk der Zwerge: Parallelen zu modernen UFO-Entführungen in Märchen +++ Artikel +++

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ne UFO-Entführung und Zeitreise mit dem Volk der Zwerge ... (Bilder: L. A. Fischinger & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Eine UFO-Entführung und Zeitreise mit dem Volk der Zwerge … (Bilder: L. A. Fischinger & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Märchen, Sagen und die Erzählungen der Folklore sind für viele Menschen heute nichts weiter als eben – Märchen. Irgendwelche vermeintlich unwahren Geschichten, die unsere europäischen Vorfahren sich über Jahrhunderte und Jahrtausende erzählten, aber letztlich doch alle nicht wahr sind. Heute würde man sie in unserer digitalen Welt wohl Fake-News nennen. Trotzdem können sich heute nicht nur kleine Kinder für die “klassischen Märchen” begeistern. Auch UFO-Forscher und Grenzwissenschaftler finden derartige Sagen und Märchen zum Teil überaus spannend. Denn fraglos erkennen wir in diesem “Gedächtnis der Vergangenheit” Erzählmotive und Kernaussagen, die heute auch im UFO-Phänomen zu finden sind, wie auf diesem Blog oftmals berichtet. So auch in einem erstaunlichen Märchen aus Brandenburg, in dem Ähnlichkeiten zu “modernen” Phänomenen geradezu heraus stechen, wie Ihr in diesem Blog-Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Märchen: Erinnerungen der Menschheit

In Büchern, Artikeln und auf diesem Blog habe ich immer wieder das Thema aufgriffen, dass Märchen und Sagen teilweise deutliche Ähnlichkeiten mit dem “modernen” UFO-Phänomen haben.

Das sieht der “Märchen-Laie” sicherlich nicht so. Denn die meisten Menschen kennen Märchen aus ihrer Kindheit und denken bei dem Thema an die Klassiker der Gebrüder Grimm. Obwohl, wie in diesem Blog-Artikel HIER dargelegt, auch die Gebrüder Grimm eine überaus interessante Sage aus dem Böhmerwald überliefert haben.

Nichtsdestotrotz hört das Wissen der meisten Menschen bei den Geschichten über über Dornröschen, Frau Holle, Aschenputtel & Co. auf. Dabei ist das Feld solcher alten und uralten Erzählungen weitaus größer, als man es auch auf dem zwei Blick ahnt. Märchen sind längst Teil einer wissenschaftlichen Forschung geworden, die dabei auch zeigt, dass derartige Überlieferungen in ihren Kernen bis in die vorzeitliche Mythologie der Menschheit zurück reichen.

Märchenforschung

So etwa haben der Anthropologe Jamshid J. Tehrani und die Völkerkundlerin Sara Graça da Silvav am 1. Januar 2016 im Journal der “Royal Society open Science” eine Studie veröffentlicht, die genau das belegt. Die Forscher untersuchten für ihre Arbeit 2.000 Märchentypen aus 200 verschiedenen Gesellschaftskreisen und kamen zu dem eindeutigen Ergebnis:

“Einige dieser Geschichten reichen viel weiter zurück als ihre erste literarische Aufzeichnung und sogar weiter zurück als bis zur klassischen Mythologie. Manche Versionen tauchen in lateinischen und griechischen Texten auf – aber was wir herausgefunden haben, legt nahe, dass sie noch viel älter sind.

Wir finden es bemerkenswert, dass diese Geschichten so lange überlebt haben, ohne aufgeschrieben worden zu sein. Sie wurden erzählt, bevor es Englisch, Französisch und Italienisch überhaupt gab. Möglicherweise wurden sie in einer ausgestorbenen indoeuropäischen Sprache erzählt.

Schon die Gebrüder Grimm haben genau das vermutet. Märchen sind Teil der frühesten Erinnerungen der Menschheit! Auch wenn sie später, was an zahllosen Beispielen deutlich zu erkennen ist, durch das Christentum “verwässert” und beeinflusst wurden.

Archetypen, Aliens und der “rote Faden”

Genre spricht man in der Märchenforschung davon, dass Märchen einem Archetyp des “kollektiven Unterbewusstseins” der Menschheit folgen oder entsprechen. Das heißt, dass in diesen Erzählungen psychische oder psychophysische Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen verarbeitet wurden. Diese reichen von Träumen über Visionen bis hin zu spirituellen Erfahrungen oder sogar psychosomatischen Krankheiten mit Halluzinationen. Letztlich sogar bis zum Glauben an Gott.

Fast immer jedoch wird keine reale Ursache angenommen.

Anders in der UFO-Forschung oder zumindest bei einigen Teilen der UFO-Forscher und -Interessierten. Hier wird vermutet, dass, wenn wirklich Außerirdische oder Fremde aus anderen Welten uns besuchen, diese seit Jahrtausenden hier sein könnten. Dann aber müssten sich, so der Gedanken weiter, Hinweise auf diese Aliens quer durch die Geschichte finden lassen. Die grenzwissenschaftlichen Themen UFO-Forschung und Prä-Astronautik/Ancient Aliens wären demnach nicht zwei getrennt zu betrachten Bereiche, sondern stünden in Verbindung.

Und eine Art “Brücke” zwischen diesen Mysterien der Menschheit wären eben Märchen und Sagen von fremden Wesen wie Zwerge, Feen, Trolle und andere mehr. Das sehe ich persönlich genauso.

Allerdings darf man sich hierbei nichts vormachen: Heutige Berichte aus dem Bereich der UFO-Forschung inklusive UFO-Entführungen, Mythologien etc. der Prä-Astronautik und Märchen weisen untereinander auch erhebliche Unterschiede auf. Zugleich existieren natürlich auch Märchen, in denen sich nicht der Hauch einer Spur auf irgendwelche Astronautengötter finden lassen …

Der berühmte “rote Faden” zwischen uralten Überlieferungen von göttlichen Wesen vom Himmel und mutmaßlichen Aliens in UFOs ist lediglich etwas rötlich.

“Die goldene Wiege”

Diese Ausführungen und Argumente muss man immer im Hinterkopf behalten, wenn man sich auf Spurensuche nach den Besucher aus dem All begibt.

Doch ein deutsches Märchen aus Brandenburg (oder woher es ursprünglich auch immer kommen mag) ist bei der Jagd nach dem Unfassbaren bemerkenswert. Gefunden hat es meine Kollegin Kati Pfau in den Aufzeichnungen ihres Heimatdorfes Wünsdorf südlich von Berlin und mich darauf aufmerksam gemacht. So finden sich in der Erzählung “Die goldene Wiege” bereits auf dem ersten Blick Elemente, die aufhorchen lassen.

“Als noch im Mühlenberg bei Wünsdorf die Zwerge wohnten”, beißt es darin, lebte bei Wünsdorf eine junge Magd, die gerade mit der Arbeit beschäftigt war. Doch dann bekam sie unverhofft Besuch:

Da stand plötzlich ein Zwerg vor ihr. Er zog höflich den Hut und bat das Mädchen, es sollte doch um Mitternacht zum Mühlenberg kommen und bei einem kleinen Zwergenkind Gevatter stehen. Die Magd fürchtete sich und erzählte ihrer Herrschaft von der Einladung des Zwerges. Der Bauern und die Bäuerin redeten ihr zu, der Einladung zu folgen.

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Weil der Bauer und seine Frau befürchteten, dass “die Zwerge nicht rächen würden”, wenn die Magd der Einladung nicht folgt, “machte sich das Mädchen auf den Weg und stand kurz vor Mitternacht am Berg”. Punkt Mitternacht “öffnete sich plötzlich der Berg” und gab den Eingang für die Magd frei.

Das Märchen erzählt uns, was dann geschah:

Ein heller Gang führte ins Innere. Zahlreiche Zwerge geleiteten sie in die Tiefe, bis sie endlich in einem großen Saal standen, dessen Wände und Gold und Edelstein funkelten. Mitten im Saal stand eine goldene Wiege, in der ein Zwergenkind lag. Die Magd musste sich auf einen goldenen Stuhl setzen. Eine prächtig gekleidete Zwergenkönigin nahm das Kindlein aus der Wiege und legte es der Magd in den Schoß. Nun musste sie dem Kind einen Namen geben, und dann wurde das Kind wieder in die Wiege gelegt.

Dann wurde es Zeit zu feiern. Ein üppiger Festschmaus wurde serviert und danach “tanzten die Zwerge bis zum frühen Morgen”. Dann wollte die Magd eigentlich wieder heim, aber die Zwerge hatten noch lange genug getanzt und gefeiert und baten die Magd, “dass sie noch drei Tage bleiben sollte”. Schließlich willigte sie ein und “drei Tage feierten die Zwerge” weiter. In der Welt der Sagen und Märchen sind solche Feste mit Feen oder Zwergen nicht ungewöhnlich.

Obwohl ein Tag schöner wie der andere war, hieß es für die Magd dann letztlich doch Abschied nehmen von den Zwergen.

Ein Abschied mit Folgen

Die Magd danke den Zwergen für die vorzügliche Bewirtung und wurde von ihren Gastgebern wieder “aus dem Berg geleitet”:

Schnell eilte sie nach dem Haus, in dem sie diente. Doch es kam ihr alles so fremd im Orte vor. Auch das Haus ihrer Herrschaft war ihr ganz fremd. Sie ging in den Flur, nahm den Reisigbesen und begann den Flur zu fegen.

Nach einiger Zeit kam die Wirtin, aber das war ja nicht mehr die Frau, von der sie vor drei Tagen weggegangen war. Auch der Wirt und die Knechte und Mägde waren ganz anders. Das Mädchen erkannte keinen von ihnen, sie schauten die Magd auch ganz erstaunt an.

Überall im Ort sprach es sich daraufhin wie ein Lauffeuer herum, dass dieses Mädchen ins Dorf gekommen sein. “Doch niemand hatte das Mädchen je gesehen”, heißt es dazu. Der alte Schäfer des Ortes war schließlich der einzige Bewohner, der sich zumindest entfernt einen Reim über das fremde Mädchen machen konnte:

Der wusste sich zu erinnern, dass ihm seine Urahn in seiner Kindheit erzählt habe, dass, als sein Vater noch Kind war, einmal eine Magd zu den Zwergen gegangen und nie wiedergekommen sei. Das müsse mindestens 200 Jahre her sein. Da wurde aus der schönen jungen Magd ein uraltes Mütterlein. Es fiel um und war tot.

Die Zwerge sind längst fortgezogen. Doch die goldene Wiege haben sie im Berg gelassen. Schon viele haben danach gesucht, doch keiner hat sie gefunden.

Von einem guten und märchenhaften Ende der Geschichte kann hier wohl kaum eine Rede sein.

Erstaunliche Erlebnisse

Was die Magd in Wünsdorf erlebt haben soll, ist mit der moderne Brille gelesen erstaunlich. Dass hier tagelang mit den fremden Wesen gefeiert und geschlemmt wurde, allerdings weniger. Erzählungen dieser Art rund um Zwerge und Feen beinhalten diesen Kern erstaunlich oft! Nicht minder häufig anzutreffen ist auch die Aussage, das sich all das in einen “Hügel”, “Berg” oder “Feenhügel” abgespielt haben soll, wozu auf diesem Blog eine Reihe Beispiele zu finden sind. Sie waren so was wie der Einstieg in die Anderswelt der Anderen.

Vielfach wird dieser Eingang in diese fremde Welt als leuchtend beschrieben. Wie Gold, Silber, Edelsteine oder die Sonne seine diese gewesen, erzähl die Sagenwelt. Das aber erzählen auch Menschen, die von UFO-Entführungen sprechen. Auch sie erinnern sich an helle leuchtende Räume oder Hallen, die heute auch mit OP-Räumen verglichen werden. Verglichen mit der früheren dunklen Welt des Alltags ohne unser heute allgegenwärtiges Kunstlicht war diese Welt geradezu strahlen oder blendend.

Was in dem Beispiel “Die goldene Wiege” besonders heraus sticht ist aber eben genau diese Wiege!

In dem Märchen soll ein Magd ein darin befindliches Zwergenkind bemuttern und einen Namen geben. Eine Reihe derartiger Erzählungen kennt dieses Element mit Babys oder Kindern der Fremden. Diesen Mythos nennt man “Wechselbalg” und ist in diversen Variationen in der Folklore bekannt. Kurz gesagt ist es bei diesem Wechselbalg-Geschichten so, dass Menschen die Kinder von Feen oder Zwergen pflegen, bemuttern, stillen oder sogar austragen müssen. Oder – in der männlichen Version – zum Teil sogar zeugen sollen.

In einer verbreiteten Variante tauschen die fremde Wesen auch ihre Nachkommen mit denen von Menschen aus, um sie später wieder zurück zu tauschen. Eben ein “Wechsel-Kind”. Ebenso bekannt sind Geschichten, bei denen Menschen von den Bewohnern der Anderswelt lediglich ihre Kindlein gezeigt bekommen. Vergleichbar mit diesem Märchen von der goldenen Wiege.

Mischwesen

UFO-Forscher kennen seit Jahrzehnten exakt dasselbe aus den Berichten von UFO-Entführten. Auch hier finden solche Erlebnisse mit Kindern und Babys statt. Abgesehen davon, dass erzählt wird, dass Aliens Frauen künstlich schwängern oder ihre Embryonen bzw. Eizellen stehlen, schildern auch männliche UFO-Entführte vergleichbare Erfahrungen. Zum Beispiel die Entnahme von Sperma durch fremde Kreaturen.

Weiter heißt es bei solchen UFO-Phänomenen, dass Entführte bei einer später erneut erfolgten Entführung Babys oder Kinder von den Aliens gezeigt bekommen. Diese werden dabei als deren Nachkommen bezeichnet – aber als Mischwesen, als Hybride, zwischen Mensch und Alien. Bei den UFO-Entführungen wird hierzu auch geschildert, dass die Entführten diese Hybride auch auf den Arm oder Schloss nahmen oder ihnen sogar einen Namen gaben.

Ungeachtet was bei diesen Phänomen physisch wahr ist, was Einbildung und was vielleicht sogar absichtlich von den Fremden suggeriert wurde, ist das Thema auch unter UFO-Forschern sehr umstritten. Solche pseudomedizinischen Experimente oder sogar Genmanipulationen mit Menschen sind aber seit Jahrzehnten fester Bestandteil der UFO-Thematik.

Für einige Forscher sind es klare Hinweise, dass hier eine Hybridrasse durch Außerirdische gezüchtet oder erschaffen werden soll. Andere lehnen das Thema UFO-Entführung grundsätzlich ab. Wieder andere vermuten rein psychische Ursachen bei den Betroffenen selbst. Einige glauben sogar an reine Sex-Phantasien dieser Personen (und verbreiten dies zur besten Sendezeit am öffentlich-rechtlichen TV, s. HIER).

Es bleibt die Tatsache, dass auch das Märchen genau dieses Element enthält. Entführungen durch Feen, Zwerge und Elfen sind gleichsam Teil zahllosen Märchen.

Zeitreisen

Spannend ist für einen Mystery-Jäger auch das Motiv der Zeitreise in diesem Märchen aus Brandenburg. Auch das findet sich in Sagen und alten Überlieferungen immer wieder in den unterschiedlichsten Ausprägungen, wie zum Beispiel HIER, HIER, HIER und HIER berichtet.

Im Fall der unbescholtenen Magd waren es angeblich 200 Jahren, die sie in nur drei Tagen in die Zukunft reiste. Niemand habe sie mehr im Dorf erkennt, als sie aus der Anderswelt der Zwerge heim kam. Das erinnert sehr Stark an ein anderes Märchen, in dem ein Mädchen nicht minder verwirrt von einem Zwerg in die Zukunft versetzt wurde und orientierungslos wieder in ihr Heimatdorf kam. Ebenso an “meinen Klassiker” mit Abimelech aus biblischen Tagen, der von Gott nahe Jerusalem 66 Jahre in die Zukunft versetzt wurde.

Aber es erinnert auch an die Berichte von UFO-Entführten über Zeitverluste und Zeitanomalien während des Geschehens. “Fehlende Zeit” nennt die Forschung dieses heute, wobei der Name hier Programm ist. Wirklich in die Zukunft reist dabei jedoch kein Mensch. Schon gar nicht Jahrhunderte, wie in dieser Geschichte. Die UFO-Forschung bezeichnet dabei lediglich den Zeitverlust von UFO-Zeugen, den sie während ihrer Begegnung erfuhren. Fehlende Stunden, an die sich die jeweiligen Personen nicht mehr erinnern können.

Fehlende Zeit

Ihnen wird also keine Zeit geschenkt, sondern eher genommen. Eine zeitliche Lücke, die sie sich nicht erklären können, und in denen nach der klassischen Vorstellung das UFO-Erlebnis oder die Entführung stattfand. Auch der sogenannte “Oz-Faktor”, der ein Art Verzerrung der Wahrnehmung von Zeit, Umgebung und Raum bei einer UFO-Begegnung bezeichnet, gehört grundsätzlich thematisch dazu.

Schilderungen von Zeitreisen oder Zeitdehnungen in der Märchenwelt könnten sehr wohl mit dieser fehlenden Zeit der UFO-Forschung in Zusammenhang stehen. Sie sind auch nicht immer gradlinig in diesen Erzählungen zu finden, sondern auch umgekehrt. Das heißt, dass die Person in dem Märchen nicht nur kurze Zeit bei den Anderen verbringt und dann in der Zukunft wieder heim komm. Sie glaubt in diesen Fällen Tage, Wochen oder Monate bei ihnen gewesen zu sein, um dann bei der Rückkehr aus der Anderswelt festzustellen, dass vielleicht sogar nur wenige Minuten vergangen sind.

Auf das UFO-Phänomen übertragen hieße das, dass aus der “modernen” unerklärlich fehlenden Zeit bei unseren Vorfahren und im Volksmund derartige Zeitreisen wurden.

Als noch Zwerge lebten

Natürlich ist vieles Spekulation und Vermutung und kann nicht belegt werden. Wie auch, da wir die Magd noch sonst jemanden aus der Wünsdorfer Sage befragen können. Es ist nicht mal sicher, dass der in dem Märchen genannte Ort auch der wirklich ursprüngliche Ort des Geschehens war. Und wann es sich ereignet haben soll, ist nicht minder fraglich.

Die Kollegin Kati Pfau schrieb mit zu dieser Sage aus ihrer Heimat, dass es dort überhaupt keinen Mühlberg gibt, den die Geschichte nennt. Wohl einen “Mühlenweg” und in unmittelbarer Nähe die Straße “Am Mühlberg” nahe von zwei Seen. Die Märchenkennerin Pfau meint auch, dass Sagen “oft nur noch Bruchstücke” seien und eher “ausgeschmückte Historie überliefern” darstellen. Dennoch sei eine Besiedlung des heutigen Wünsdorf “seit mindestens 20.000 Jahren gesichert”. Im Zweiten Weltkrieg seien durch die Kriegsschauplätze dort rund um Berlin auch vielen Spuren verloren gegangen.

Seit der Kaiserzeit über die Wehrmacht bis zu den Russen in Zeiten der DDR sei das Gebiet militärisch genutzt worden. “Der Wald ist untertunnelt und überall findet man Reste von militärischen Anlagen”, so Pfau, und “keiner weiß so genau, was wo ist und vor allem, wie alt es ist”. Das Oberkommando der sowjetischen Ost-Truppen hatte dort seinen Sitz und bis 1994 war es Sperrgebiet.

Dennoch standen wohl bis zum Zweiten Weltkrieg Mühlen an diesem Ort.

Zwerge brauchen kein Gebirge

Mit Blick auf Erzählungen über Zwerge ist die geografische Lage aber durchaus interessant. “Keine Berge, kein Bergbau, kein Gebirge, keine Höhlen” finden sich dort. Nur Sand, Wald, Seen und Moor. Das ist nicht gerade das, was man als typisches Gebiet für Sagen und Märchen von kleinen fremdartigen Zwergenwesen betrachtet! Eher das Gegenteil.

Eine Legende aus einer dunklen Vergangenheit, als an verschiedenen Orten in der Welt “noch die Zwerge wohnten”. Vielleicht hat die UFO-Forschung tatsächlich recht, wenn sie Zwergenwesen aller Art mit den “Kleinen Grauen” Aliens des UFO-Phänomen in Zusammenhang bringt. Allerdings macht ein anders vermeintliches Märchen genau das ebenso, wenn es darin heißt, dass “Wichtel” die Kunde von “Wesen von einem anderen Stern” den Menschen überbracht haben. Nachlesen könnt Ihr das in diesem Artikel HIER.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Unboxing “Galaktische Horizonte: Die Suche nach den Ancient Aliens” von Erich von Däniken – und weitere “Kosmische Spuren” +++ YouTube-Video +++

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Unboxing-Video zu "Galaktische Horizonte: Die Suche nach den Ancient Aliens" und mehr "Kosmische Spuren": (Bilder: Archiv E. v. Däniken / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Unboxing-Video zu “Galaktische Horizonte: Die Suche nach den Ancient Aliens” und noch mehr “Kosmische Spuren”! (Bilder: Archiv E. v. Däniken / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Ende April 2018 erschien das Buch “Galaktische Horizonte – Die Suche nach den Ancient Aliens“. Eine neue Anthologie, die Erich von Däniken jüngst herausgebracht hat, und über die auf diesem Blog bereits detailliert berichtete wurde. Inzwischen ist es der neunte Sammelband der Buchreihe “Kosmische Spuren” von EvD, in dem Beiträge zahlreicher Forscher und Autoren aus dem Bereich der Ancient Aliens finden. An dieser Stelle präsentiere ich Euch in einem neuen Unboxing-Video auf meinem YouTube-Channel das Buch “Galaktische Horizonte“. Ebenso die genauen Hintergründe zu dieser neuen Däniken-Anthologie, wie so ein Buch zustande kommt sowie die Geschichte der Bücher “Kosmische Spuren” seit dem Jahr 1988 bis heute!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Die Suche nach den Ancient Aliens”, die der Untertitel des Band 9 der Erich von Däniken-Buchreihe “Kosmische Spuren”, über das das ich am 20. April HIER bereits vorab berichtete. Und der Name ist natürlich Programm, wie es auch das Inhaltsverzeichnis weiter unten zeigt.

Auch in diesem Buch rund um Astronautengötter, Rätsel und Mysterien der Geschichte und Prä-Astronautik geht es natürlich um die Frage der Götter aus dem Kosmos. Eine Anthologie – ein Sammelband verschiedener Autoren Grenzwissenschaft und Mystery Files – das nun schon genau 30 Jahre erscheint. Immer herausgegebenen von Erich von Däniken.

Inzwischen habe auch ich als Co-Autor das Buch “Galaktische Horizonte” vom Kopp Verlag bekommen. Im folgenden Unboxing-Video öffne ich quasi mit Euch das Paket und berichte über spannende Hintergründe und Details zu dieser Buchreihe auf den Spuren der Ancient Aliens.

Bleibt neugierig …

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Inhaltsverzeichnis von “Galaktische Horizonte”

  • Erich von Däniken: Vorwort

I. Aufbruch zur Vernunft

  • Erich von Däniken: Der „Zeitgeist“ – ein Anti-Zauberwort
  • Peter Fiebag: Codex Galactica. Spekulationen über Aliens
  • Ulrich Dopatka: SETA- und SETI-Forschung im Auf- und Umbruch. Von der systematischen Suche nach ETI-Artefakten zur Drake-Formel 2.0
  • Peter Fiebag: Paleo Search for Extraterrestrial Intelligence. Artifact-SETI bei „Tabbys Stern“
  • Andreas Kirchner interviewt Prof. Dr. Seth Shostak: „Vielleicht haben sie unser Sonnensystem besucht“

II. Im Land der Pharaonen

  • Erich von Däniken: Schleiertanz um die Pyramiden. Kosmische Strahlen, Hohlräume und Streitereien
  • G. F. L. Stanglmeier: Zank und Zoff im Pharaonen-Grab. Rätsel um KV 62/2
  • Erich von Däniken: Centauren, Genien, Chimären. Mischwesen im Serapeum?
  • Reinhard Habeck und Gisela Ermel: Göttliche Gentechnik oder Fantasiekreaturen? Chimäre, Sphinx und Löwenmann
  • Erdogan Ercivan: Krypta des Lichts. Künstliche Energie und Lampen versunkener Reiche
  • Reinhard Habeck: Die „Wunderschale“ von Sakkara. Moderner Gegenstand in altägyptischem Grab

III. Präkolumbische Horizonte

  • Erich von Däniken: Zweites Nazca gefunden! Die „Ideologie“ der Steinzeit
  • Gisela Ermel: Labyrinth und Nazca-Götter. Rätselhafte Szenen und Gestalten
  • Wolfgang Siebenhaar: Im Mainstream der Archäologie gefangen. Tiahuanaco und die Besiedelung Amazoniens
  • Jan Peter de Jong: Steinverglasungen in Peru. Auf den Spuren einer verlorenen Technologie
  • Rafael Videla Eissmann: Die Götter der Tierra del Fuego. Selk’nam-Mythen von den Feuerland-Inseln
  • Rafael Videla Eissmann: Sonnentempel in Chile. Vergessen und unerforscht
  • Edison Boaventura: Was 1846 geschah. Frühester UFO-Report in Brasilien
  • Gabriele Lukacs: Däniken widerlegt? Komplexes Tunnelsystem unter dem “Raumfahrer von Palenque” entdeckt

IV. Schlaglichter in die Vergangenheit

  • Erich von Däniken: Der Computer von Antikythera. Wer erschuf in der Antike ein kompliziertes Differentialgetriebe?
  • Reinhard Habeck: Fliegende Häuser – Wohnstätten der Götter. Unmögliche Unterkünfte
  • Armin Schrick: Historische SETI-Spuren im Herzen der Schweiz. Brennende Sterne, radioaktive Kugel und eine rätselhafte Entführung
  • Leopold Hnidek: Das Geheimnis von Nan Madol. Sagenhafte Ruinenstätte im Pazifik
  • Gisela Ermel: Streit um Vimanas. Kongress wirbelt Staub auf
  • Lars A. Fischinger: Der Turmbau zu Babel. Vom Himmel hernieder zur göttlichen Intervention
  • Dr. Hermann Burgard: Die erfundene Unterwelt. Die Macht der falschen Übersetzungen

V. Himmlische Ereignisse

  • Erich von Däniken: Himmlische Datenspeicher. Über jüdische Mythen
  • Peter Fiebag: Das Manna aus der Maschine. Ein Update
  • Nicolas Benzin: Dr. John Dee und seine Kommunikation mit “Engeln”. Manifestation einer fremden Intelligenz?
  • Viktoria Schuh: Muhammad und der Eingriff. Rätselhafte Brustöffnung und Nur Muhammadi
  • Herbert Eisengruber: Das Geheimnis von Guadalupe. Ein technologisches Artefakt?
  • Gottfried Bonn: Die Heilkraft der Götter. Unerklärliche göttliche Taten

VI. Wandel der Zeit

  • Erich von Däniken: Im Wandel der Zeiten. „Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.“
  • Ulrich Dopatka interviewt Prof. Dr. Michael Schetsche: …könnten wir solche künstlichen Objekte durchaus in unserem Sonnensystem entdecken”
  • Ulrich Dopatka: Neugierhorizont Weltraum. Von Entdeckungen im All und Zielen der Raumfahrt zu Hinweisen auf die Evolution der ETIs
  • Claudio Stella: Wo bleibt E.T.? Sozialwissenschaftliche Kontakthypothese
  • Dr. Stefan Thiesen: Sieben neue Welten von Trappist 1. Reiseziele wohin das Auge blickt?
  • Ulrich Dopatka: Mit den Göttern verschränkt. Erweitert die Quantenphysik das Paläo-SETI-Denkmodell?
  • Prof. Shamsey Oloko und Andreas Wolter: Paläo-SETI goes Crowdfunding. Paläo-SETI und Wissenschaft: Hand in Hand statt Widerstand
  • Peter Fiebag: Das Leben selbst. Open mind!

Erich von Däniken (Hrsg.): "Galaktische Horizonte - Die Suche nach den Ancient Aliens" (2018)Galaktische Horizonte

Die Suche nach den Ancient Aliens

  • Verlag: KOPP Verlag
  • Format: gebunden / zahlreiche Abbildungen
  • Seitenzahl: 383
  • Erscheinungsdatum: 26. April 2018
  • ISBN-13: 978-3864455735
  • Preis: 22,95 € HIER BESTELLEN bei amazon.de und über unseren Shop HIER

[Mehr EvD-Bücher HIER]

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Galaktische Horizonte: Die Suche nach den Ancient Aliens”: Neuer Sammelband von Erich von Däniken zur Prä-Astronautik

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"Galaktische Horizonte: Die Suche nach den Ancient Aliens": Neuer Sammelband zur Prä-Astronautik erschienen! (Bilder: LAF / KOPP-Verlag / NASA / Montage: Fischinger-Online)
“Galaktische Horizonte: Die Suche nach den Ancient Aliens“: Neuer Sammelband zur Prä-Astronautik erschienen! (Bilder: LAF / KOPP-Verlag / NASA / Montage: Fischinger-Online)

Galaktische Horizonte“, so der Titel des neuen Buches, das von Erich von Däniken in Kürze als Anthologie herausgegeben wird. Kein Buch von EvD selber bzw. allein, sondern die Prä-Astronautik-Legende von Däniken präsentiert in “Galaktische Horizonte” einen neuen Sammelband mit zahlreichen Autoren aus dem Bereich der Ancient Aliens. Auch ich werde dort vertrete sein. Damit wird die Buchreihe “Kosmische  Spuren”, die seit 1989 von ihm herausgegeben wird, und die neusten Mysterien rund um die Rätsel der Vergangenheit und Astronautengötter beinhaltet, weiter fortgeführt. Alle Infos und mehr zu diesem neuen Däniken-Buch finde Ihr wie immer in diesem Beitrag!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Aufbruch in neue Dimensionen

Faszinierende Indizien für außerirdische Kontakte und ein “Aufbruch zur Vernunft” bei den Paläo-SETI-Kritikern.

Dass Bewohner von fremden Planeten vor Jahrtausenden auf die Erde kamen und die Entwicklung der Menschheit beeinflussten, passt nicht in das propagierte Geschichtsbild. Von unserer Wissenschaftselite wird ein möglicher Kontakt mit Außerirdischen ignoriert. Wissenschaftler und Journalisten packen das Thema nicht an, aus Angst, ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Doch es gibt Hoffnung!

Erich von Däniken (EvD) beobachtet einen “Aufbruch zur Vernunft”, den er in dieser Anthologie dokumentiert. Während in Europa immer noch Tiefschlaf herrscht, beginnt sich der Zeitgeist in Amerika zunehmend zu ändern. Die Wissenschaft zieht immer häufiger in Betracht, dass extraterrestrische Zivilisationen in unsere Geschichte eingegriffen haben könnten.

Da berichten Nachrichtenmagazine wie “Newsweek” in einer Sonderausgabe objektiv vom Jahrestreffen der “Ancient Astronaut Society”. Da führt die Diskussion über Kollisionen von Neutronensternen oder Schwarzen Löchern zu “Alien-Spekulationen”. Da suchen renommierte Forscher wie der Physiker Dr. Paul Davies nach ETI-Spuren auf Planeten unseres Sonnensystems.

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Von Däniken zeigt in diesem Buch, dass Entwicklungen wie diese dringend geboten sind. Denn das Argument der Paläo-SETI-Kritiker, nach dem es keine Indizien für historische Kontakte mit Außerirdischen gibt, trifft nicht zu. Es existieren unzählige Beweise!

Und EvD fügt in diesem Buch weitere hinzu. Zusammen mit Autoren wie Peter Fiebag, Reinhard Habeck, Lars A. Fischinger, Edison Boaventura und Prof. Shamsey Oloko präsentiert der Bestsellerautor einmal mehr atemberaubende Spuren eines Kontakts mit extraterrestrischen Zivilisationen.

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Themen dieser Anthologie sind unter anderem:

  • Der Computer von Antikythera: Wer erschuf in der Antike ein kompliziertes Differenzialgetriebe?
  • Das mysteriöse Verschwinden eines Schweizer Bauern, der ohne Erinnerung 15 Tage später in Mailand wieder auftaucht – völlig haarlos und mit verbranntem Gesicht.
  • Der seltsame Schöpfungsritus des Selk’nam-Volkes in Feuerland.
  • Der erste UFO-Bericht Brasiliens aus dem Jahr 1846.
  • Das technisch ausgefeilte Modell eines modernen Schwungrads, das in einem 5.000 Jahre alten Grab gefunden wurde.
  • Die merkwürdigen Abbildungen von “fliegenden Pfahlbauten” im italienischen Valcamonica.
  • Die von einer Art Engel vorgenommene “Brustöffnung” an Muhammad, die der Gründer des Islam problemlos überstand.

“Wir sind alle längst in der Zukunft angekommen. Unser galaktischer Horizont öffnet sich.” EvD

(Verlagstext)

Erich von Däniken (Hrsg.): "Galaktische Horizonte - Die Suche nach den Ancient Aliens" (2018)Galaktische Horizonte

Die Suche nach den Ancient Aliens

  • Verlag: KOPP Verlag
  • Format: gebunden / zahlreiche Abbildungen
  • Seitenzahl: 383
  • Erscheinungsdatum: 26. April 2018
  • ISBN-13: 978-3864455735
  • Preis: 22,95 € HIER BESTELLEN bei amazon.de und über unseren Shop HIER

[Mehr EvD-Bücher HIER]

Inhaltsverzeichnis von “Galaktische Horizonte”

  • Erich von Däniken: Vorwort

I. Aufbruch zur Vernunft

  • Erich von Däniken: Der „Zeitgeist“ – ein Anti-Zauberwort
  • Peter Fiebag: Codex Galactica. Spekulationen über Aliens
  • Ulrich Dopatka: SETA- und SETI-Forschung im Auf- und Umbruch. Von der systematischen Suche nach ETI-Artefakten zur Drake-Formel 2.0
  • Peter Fiebag: Paleo Search for Extraterrestrial Intelligence. Artifact-SETI bei „Tabbys Stern“
  • Andreas Kirchner interviewt Prof. Dr. Seth Shostak: „Vielleicht haben sie unser Sonnensystem besucht“

II. Im Land der Pharaonen

  • Erich von Däniken: Schleiertanz um die Pyramiden. Kosmische Strahlen, Hohlräume und Streitereien
  • G. F. L. Stanglmeier: Zank und Zoff im Pharaonen-Grab. Rätsel um KV 62/2
  • Erich von Däniken: Centauren, Genien, Chimären. Mischwesen im Serapeum?
  • Reinhard Habeck und Gisela Ermel: Göttliche Gentechnik oder Fantasiekreaturen? Chimäre, Sphinx und Löwenmann
  • Erdogan Ercivan: Krypta des Lichts. Künstliche Energie und Lampen versunkener Reiche
  • Reinhard Habeck: Die „Wunderschale“ von Sakkara. Moderner Gegenstand in altägyptischem Grab

III. Präkolumbische Horizonte

  • Erich von Däniken: Zweites Nazca gefunden! Die „Ideologie“ der Steinzeit
  • Gisela Ermel: Labyrinth und Nazca-Götter. Rätselhafte Szenen und Gestalten
  • Wolfgang Siebenhaar: Im Mainstream der Archäologie gefangen. Tiahuanaco und die Besiedelung Amazoniens
  • Jan Peter de Jong: Steinverglasungen in Peru. Auf den Spuren einer verlorenen Technologie
  • Rafael Videla Eissmann: Die Götter der Tierra del Fuego. Selk’nam-Mythen von den Feuerland-Inseln
  • Rafael Videla Eissmann: Sonnentempel in Chile. Vergessen und unerforscht
  • Edison Boaventura: Was 1846 geschah. Frühester UFO-Report in Brasilien
  • Gabriele Lukacs: Däniken widerlegt? Komplexes Tunnelsystem unter dem “Raumfahrer von Palenque” entdeckt

IV. Schlaglichter in die Vergangenheit

  • Erich von Däniken: Der Computer von Antikythera. Wer erschuf in der Antike ein kompliziertes Differentialgetriebe?
  • Reinhard Habeck: Fliegende Häuser – Wohnstätten der Götter. Unmögliche Unterkünfte
  • Armin Schrick: Historische SETI-Spuren im Herzen der Schweiz. Brennende Sterne, radioaktive Kugel und eine rätselhafte Entführung
  • Leopold Hnidek: Das Geheimnis von Nan Madol. Sagenhafte Ruinenstätte im Pazifik
  • Gisela Ermel: Streit um Vimanas. Kongress wirbelt Staub auf
  • Lars A. Fischinger: Der Turmbau zu Babel. Vom Himmel hernieder zur göttlichen Intervention
  • Dr. Hermann Burgard: Die erfundene Unterwelt. Die Macht der falschen Übersetzungen

V. Himmlische Ereignisse

  • Erich von Däniken: Himmlische Datenspeicher. Über jüdische Mythen
  • Peter Fiebag: Das Manna aus der Maschine. Ein Update
  • Nicolas Benzin: Dr. John Dee und seine Kommunikation mit “Engeln”. Manifestation einer fremden Intelligenz?
  • Viktoria Schuh: Muhammad und der Eingriff. Rätselhafte Brustöffnung und Nur Muhammadi
  • Herbert Eisengruber: Das Geheimnis von Guadalupe. Ein technologisches Artefakt?
  • Gottfried Bonn: Die Heilkraft der Götter. Unerklärliche göttliche Taten

VI. Wandel der Zeit

  • Erich von Däniken: Im Wandel der Zeiten. „Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.“
  • Ulrich Dopatka interviewt Prof. Dr. Michael Schetsche: …könnten wir solche künstlichen Objekte durchaus in unserem Sonnensystem entdecken”
  • Ulrich Dopatka: Neugierhorizont Weltraum. Von Entdeckungen im All und Zielen der Raumfahrt zu Hinweisen auf die Evolution der ETIs
  • Claudio Stella: Wo bleibt E.T.? Sozialwissenschaftliche Kontakthypothese
  • Dr. Stefan Thiesen: Sieben neue Welten von Trappist 1. Reiseziele wohin das Auge blickt?
  • Ulrich Dopatka: Mit den Göttern verschränkt. Erweitert die Quantenphysik das Paläo-SETI-Denkmodell?
  • Prof. Shamsey Oloko und Andreas Wolter: Paläo-SETI goes Crowdfunding. Paläo-SETI und Wissenschaft: Hand in Hand statt Widerstand
  • Peter Fiebag: Das Leben selbst. Open mind!

Von Däniken selber ist gerade erst – am 14. April 2018 – 83 Jahre alt geworden. Und sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” feierte Anfang des Jahres 50-jähgriges Jubiläum. Er erschien im Februar 1968.

Dazu findet Ihr auf meinem YouTube-Kanal Grenzwissenschat und Mystery Files dieses Geburtstags- und Jubiläums-Video von mir online:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der Mothman und das „Batman-Monster“ Popobawa von Sansibar: Von fliegenden Bestien und Sex-Dämonen +++ Artikel +++

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Popobawa: Das Batman-Monster von Sansibar in Afrika (Bilder: gemeinfrei / mothmanfestival.com / CNN.com / Montage: Lars A. Fischinger)
Popobawa: Das Batman-Monster von Sansibar in Afrika (Bilder: gemeinfrei / mothmanfestival.com / CNN.com / Montage: L. A. Fischinger)

Berichte von Begegnungen mit fremden Wesen oder sogar dämonischen Kreaturen gibt es aus aller Welt und aus allen Zeiten. Viele dieser sonderbaren Gestalten gehören in den Mystery-Bereich der Kryptozoologie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat bis dato unbekannte Tiere aufzuspüren. Seien die Erzählungen und die angebliche gesehenen “Tiere” noch so bizarr. Eines solcher Monster ist in unseren Breiten dabei eher weniger bekannt: Der “Popobawa” von der Insel Sansibar vor der Ostküste Afrikas. Eine geflügelte, menschenähnliche Kreatur, die an den berühmten Mothman aus den USA erinnert – dann aber doch wieder ganz anders ist. Warum der Popobawa so anders ist, was sich in Afrika über diesen Fledermaus-Dämon erzählt wird und was Adam und Eva damit zu tun haben, erfahrt Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Beschreibungen und Berichte von Kreaturen aller Art und Unart, die es zoologisch eigentlich gar nicht geben dürfte, sind aus vielen Teilen der Welt bekannt. Seien es jetzt „Seeungeheuer“ oder „dinosaurierähnliche Wesen“ – die Welt der Kryptozoologie bleibt auch im 21. Jahrhundert spannend.

Besonders spannend und zugleich seltsam wird es aber immer dann, wenn Menschen von Kreaturen berichten, die menschenähnlich ein sollen. Zumindest im weitesten Sinne als humanoid beschrieben werden. Während man beim Yeti, Bigfoot und anderen „Affenmenschen“ noch gut von „menschenähnlich“ oder „humanoid“ sprechen kann, sieht es bei anderen Wesen wieder ganz anders aus. Man denke hier nur an den „Ziegensauer“, den „Chupacabra“. Obwohl diese Bestie auf zwei Beinen laufen/springen und zwei Arme mit Händen haben soll, ähnelt sie einem Monster mehr als einem Menschen.

Der Mottenmann

Gleiches gilt für den schon legendären „Mothman“, der nur entfernt menschlich ist. Dieser „Mottenmann“ aus den USA (aber unlängst auch aus anderen Teilen der Welt) ist, wie es sein Name schon verrät, eine Mischung aus Fledermaus, Riesenmotte, Engel, Mensch und Riese. Die Beschreibungen der Zeugen, die diesen Mothman gesehen haben wollen, machen deutlich, dass die Kreatur zoologisch auf keinen Fall zugeordnet werden kann. Das heißt, wenn es ein solches „Biest“ auch wirklich gibt.

Der Mothman wurde vor allem durch John E. Keel bekannt. In seinem Buch „The Mothman Prophecies“ dokumentierte Keel bereits 1975 zahlreiche Augenzeugenberichte und Geschichten über diesen Mottenmann, die später sogar verfilmt wurden. Unheimliche Ereignisse, die sich vor allem ab Mitte November 1966 um den Ort Point Pleasant im US-Bundesstaat West Virginia ereignet haben sollen.

Keel schilderte 1975 in diesem Zusammenhang  auch Berichte über UFOs, die MIB (Men in Black) und Verschwörungstheorien. Skeptiker vermuten hinter den Sichtungen des Mothman eher Verwechselungen mit großen Kranichen und Eulen im Dunkeln sowie eine Anfeuerung des Themas durch Presseberichte …

Der Mothman-Mythos ist inzwischen durchaus „kultig“ geworden. So wird jedes Jahr in Point Pleasant ein „Mothman-Festival“ veranstaltet und vor Ort gibt es auch ein  „Mothman-Museum“. Alljährlich treffen sich hier Fans, Forscher und Freaks zum Fest, das dies Jahr am 16. und 17. September stattfinden wird. Begleitet wird diese Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen rund um Kryptozoologie, Geistererscheinungen, UFOs, Para-Phänomenen und natürlich dem Mottenmann selbst. Ebenso mit Live-Bands, Diskussionsrunden und „Cosplay“ aus Comic und Science-Fiction.

All das ähnelt dem jährlichen UFO-Festival in Roswell in New Mexiko, wo bekanntlich im Sommer 1947 ein UFO abgestürzt sein soll.

Diese Hintergrundinformationen sind dahingehend von Bedeutung um zu zeigen, dass Mythen wie der Mothman heute längst von dem eigentlichen Geschehen von damals getrennt in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Auch die UFO-Feste von Roswell schaffen es fast jährlich in die Medien und Presse und zeigen damit ein verzerrtes Bild des Themas. In den Mainstreammedien zu sehende UFO-Fest-Besucher, die als grüne Aliens mit Fühlern oder Antennen auf dem Kopf verkleidet feiernd durch Roswell laufen, sind natürlich ein Zerrbild der UFO-Thematik. Ein weit verbreitetes allerdings, dass in der öffentlichen Wahrnehmung schnell alle UFO-Interessierte als Spinner brandmarkt.

Der Teufel mit dem Wolfskopf

Fliegende „Mensch-Engel-Monster-Wesen“ werden, zumindest behaupten das Augenzeugen, in aller Welt gesehen. Selbst aus Deutschland meldeten sich nach einem YouTube-Aufruf 2012 Zeugen bei mir, die einen Mothman nach Art des Wesens aus Point Pleasant in den USA gesehen haben wollen.

Schnell fällt bei Berichten über „fliegende Monster“ auf, dass die Beschreibungen dieser Wesen aus einem Horrorfilm stammen könnten. Sie erinnern auch an Phantasiewesen auf Abbildungen aus dem Mittelalter, auf denen die Künstler Fabelwesen darstellten, die sie aus bekannten Tieren einfach zusammensetzten. Etwa, indem man einfach einem echten Fisch mit dem Kopf eines echten Vogels versah.

Der Phantasie war damals keine Grenze gesetzt. Doch teilweise vergleichen Menschen „ihre“ gesehenen Kreaturen noch immer mit allerlei unterschiedlichen Tieren, die real existieren. Womit sollten sie das Gesehene auch sonst vergleichend beschreiben – wenn nicht mit bekannten Tieren?!

Ein Beispiel:

Am 24. April 1994 war der damals achtzehnjährige Brian Canfield in seinem Wagen zwischen dem Ort Buckley südlich von Seattle und den Bergen von Mount Rainer im US-Bundesstaat Washington unterwegs.

Eine Region übrigens, die für Geschichten von Begegnungen mit sonderbaren Wesen geradezu „ein Händchen hat“, wie Ihr es in einem Video von mir HIER erfahrt.

Aber zurück zu Canfield. Es war tiefste Nacht, so der junge Mann damals weiter, und er sei an diesem Tage auf dem Weg nach Hause gewesen. Alles war ganz normal und auch die Autofahrt war wie jede andere auch. Bis plötzlich der Motor seines Kleinlasters abstirbt und Canfield so gezwungen wird, anzuhalten.

Doch plötzlich bemerkt der Zeuge, dass ganz in seiner Nähe ein wahres Monster lauert! Eine Kreatur von ca. 2,70 Metern Größe, das gelbe Augen, einen voluminösen Brustkorb, Flügel, einen kleinen Kopf und Klauen, wie die eines Raubvogels, hatte. „Vom Kopf her ähnelte er einem Wolf“, erinnert sich Brian Canfield später.

Als es ihm gelang, seinen „abgesoffenen“ Wagen wieder in Fahrt zu bringen, blickte er in den Rückspiegel und sah, wie das „Ding“ seine riesigen Flügel ausspannte. Sie waren so breit wie die Straße. Dann verschwand die Gestalt im Dunkeln des Nachthimmels.

Wieder daheim, fuhren Canfield und ein ortskundiger Freund mit Kamera und Gewehr bewaffnet wieder an den Ort des Geschehens. Doch sie fanden nichts – der gruselige „Teufel“ war verschwunden. Nach diesem erschreckenden Erlebnis beschwor Canfield der lokalen Zeitung „News Tribune“ gegenüber:

Es ist wirklich passiert! Darauf wette ich mein Leben! Ich habe immer noch das Bild in meinem Kopf von diesem Ding, ich kann es einfach nicht loswerden. Ich wünschte, es wäre nie passiert!

In der Tat ein Mischwesen-Monster aus uns bekannten Tierarten. Aber gleichzeitig nur eine Zeugenaussage, die man glauben kann oder eben nicht. Beweise konnte Canfield nicht liefern. Sofern der Zeuge tatsächlich eine solche ungewöhnliche Kreatur gesehen hat, wünscht sich sicher niemand mehr das belegen zu können, als er selber …

Das Monster von Sansibar

Tausende Kilometer vom Mottenmann entfernt soll ein weiteres „Flugmonster“ sein Unwesen auf einer Insel treiben: Auf Sansibar. Damit ist nicht das Lokal „Sansibar“ auf der Insel Sylt gemeint, sondern die Inselgruppe Sansibar (auch Zanzibar) im Indischen Ozean.

Auf dieser kleinen Inselgruppe vor der Küste von Tansania (Südost Afrika) berichten Menschen von einem Wesen, welches dem Mothman erstaunlich zu ähneln scheint. Die Bewohner der Inseln nennen die Kreatur Popobawa und beschreiben sie als eine Mischung aus Mensch und Fledermaus. Auch der Name Popobawa wurzelt in dem Aussehen des Monsters, da es aus der Swahili-Sprache (Suaheli) für „Fledermaus“ (= popo) und „Flügel“ (= bawa) zusammengesetzt ist. Auf der Insel Pemba, quasi das Kernland der Berichte über das Wesen, wird es auch als „Zain Haider“ bezeichnet. Angeblich abgeleitet vom arabischen Wort für „Löwe“ (= Haydar), was die Gefährlichkeit der geisterhaften Flugbestie unterstreichen soll.

Wie eben in anderen Berichten von fliegenden Wesen, so wird auch Popobawa als menschenähnlich beschrieben. Aber auch hier nur von der grundsätzlichen Statur des Untieres her. Popobawa sei etwa so groß wie ein ausgewachsener Mensch, hat aber nur ein (rotes) Auge mitten auf der Stirn, die Flügel und Krallen einer Fledermaus einen langen Schwanz und zwei Beine. Mit diesen Beinen könne der Geist oder Dämon auch laufen wie ein Mensch.

Das besonders Unheimliche an diesen Geschichten aus dem Indischen Ozean ist, dass Popobawa Menschen attackieren und verletzten soll. Anders als der legendären Mothman, der grundsätzlich niemanden angreift und schädigt(e).

Die ersten bekannten Begegnungen mit diesem „Dracula“ ereigneten sich ab etwa 1970/72 auf der Sansibar-Nachbarinsel Pemba. Nach einigen Wochen jedoch war der Spuk vorbei. Bis in die 1980er Jahre, als erneut Zeugen berichtete, dass sie das Wesen beobachtet hätten. Angst und Schrecken habe das Fledermaus-Monster verbreitet und sogar für einige Knochenbrüche bei Menschen gesorgt.

1995 kam Popobawa wieder auf die Insel zurück. Vor allem der Reporter Chris McGreal machte damals diese Sichtungswelle bzw. das Wesen an sich weit über die Grenzen Sansibars hinaus bekannt. Auslöser dafür war der Artikel „Zanzibar Diary“ zu den Vorfällen, den McGreal am 2. Oktober 1995 in der Zeitung „The Guardian“ veröffentlichte. Vor allem die Schilderungen des lokalen Farmers Mjaka Hamad sorgten dabei für hitzige Debatten.

Hamad war einer der ersten Zeugen, die eine Begegnung mit dem Wesen beschrieben. Angeblich, so Hamad, haben mehrere Bewohner seines Hauses den Popobawa tatsächlich gesehen. Ein Mann soll von dem Fledermausmenschen sogar zu Tode „gehackt“ worden sein!

Ein anders Opfer der Kreatur kam glimpflich davon. Er sei in das Landeshauptkrankenhaus eingeliefert worden, da ihm der Popobawa mehrere Rippen gebrochen und Quetschungen sowie andere Verletzungen zugeführt habe. Nach dieser schmerzhaften Begegnung sei das Biest ebenso schnell wieder verschwunden, wie es kam …

Sex mit dem Monster?

Erste Berichte über Begegnungen mit unheimlichen Wesen dieser Art stammen schon aus den 1960er Jahren. Diese Schilderungen lösten aber kein weit verbreitetes Interesse aus, da sie eher lokal erzählt wurden.

Bei den Ereignissen von 1995 hingegen wird gerne die Bezeichnung „Massenhysterie“ verwendet, da sich die Berichte auch auf andere Inseln ausbreiteten. Ebenso erfasste die Popobawa-Hysterie Städte und Orte an der Küste des Festlandes.

Vor allem die Männer des Archipels sahen sich in Gefahr, da der Popobawa ausschließlich Männer im Schlaf überfallen haben soll. So griffen die männlichen Bewohner zur Selbsthilfe, in dem sie nicht mehr alleine in ihren Hütten und Häusern schliefen, sondern die Nächte zusammen an offenen Feuern im Freien verbrachten. Die Gruppe sollte Schutz vor diesem bösen Dämon der Nacht bieten. Und die Männer glaubten auch, dass der Popobawa von ihnen etwas „sexuelles“ wollte.

So schilderte Mjaka Hamad seine unheimliche Begegnung mit den Worten:

Ich konnte es fühlen, dass etwas auf mich drückte und ich konnte mir nicht vorstellen, was mit mir geschieht. Du fühlst dich, als ob du ohne Stimme schreist. Es war wie ein Traum, aber da dachte ich, dass ist der Popobawa und er ist gekommen, um etwas Schreckliches mit mir zu tun. Etwas Sexuelles. Es ist schlimmer als das, was er mit Frauen macht.

Ich glaube nicht an Geister. Vielleicht hat er mich aber genau deshalb angegriffen. Vielleicht will es jeden angreifen, der nicht glaubt.“

Ein sexueller Angriff eines rätselhaften Monsters auf einen unbescholtenen Farmer im Schlaf? Kaum zu glauben, aber schon Jahrhunderte bekannt. Zumindest in der (europäischen) Folklore, wo dämonische Wesen mit Namen Inkubus und Sukkubus schlafende Frauen bzw. Männer sexuell überfallen haben sollen (mehr HIER). Diese Albe/Elbe/Elfen mit Namen Sukkubus würden nachts dem schlafenden Mann den Samen rauben und die Inkubus wiederum sich mit schlafenden Frauen paaren. Eben ein Alb-Traum.

Grundsätzlich sind das uralte Motive der Mythologie, die schon vor tausenden von Jahren (zum Beispiel in Mesopotamien) bekannt waren.

Als Anfang Februar 1995 die Sichtungswelle auf den Inseln ausbrach, sollen auch verschiedentlich solche Kreaturen von Menschen getötet worden sein. Etwa am 28. April in dem Ort Nungwi und am 3. April in Sansibar-Stadt. Doch dann endete die Welle ebenso schnell, wie sie über die Inseln herein brach. Vorerst.

Auch nach 1995 kam es immer wieder zu Berichten über den Popobawa. Teilweise enthielten diese Meldungen auch die „sexuelle Komponente“ rund um das Monster der Nacht. Beispielsweise brachte die BBC am 21. Februar 2007 die Meldung „Fledermaus-Dämon schuld an Sex-Attacken“. In den BBC News war zu lesen:

Männer in Teilen der Tansanias Hauptstadt Dar es Salaam leben in Angst vor einem nächtlichen Sex-Angreifer. (…) Manche Männer bleiben wach oder schlafen in Gruppen außerhalb ihrer Häuser. Andere beschmieren sich mit Schweine-Öl und glauben, dass dies die Angriffe abwehrt.

(…)

Die Geschichte sagt, dass die Fledermaus in der Lage sei, sich nachts in einen Mann zu verwandeln und sie wird auch für Vergewaltigungen von Frauen verantwortlich gemacht.

Scheich Yahya Hussein, ein prominenter Astrologe in Tansania, behauptet, dass der Dämon ein Geist ist, der von Hexen entfesselt wird, um ihre Gegner zu quälen.

Der Glaube an Hexerei und Aberglauben ist in Tansania weit verbreitet, vor allem in ländlichen Gebieten.“

Bei der BBC wurde übrigens schon 2001 über die Angriffe des Popobawa auf Sansibar berichtet. “Sex-wütiger ‘Geist’ erschreckt Zanzibaris” lautete am 19. Juli 2001 die Schlagzeile der BBC News. Darin war vor rund 16 Jahren unter anderem zu lesen:

Die Angst hat die Bewohner der Sansibar-Inseln geschlagen, nachdem Gerüchte über das Wiedererscheinen eines sexuell gefräßigen Geistes kursieren, der Menschen angreift, während sie nachts in ihren Betten schlafen.

(…)

Die Leute behaupten, dass seine Anwesenheit in einem Haus durch einen ätzenden Geruch und einen Hauch von Rauch zu erkennen sei. Die Opfer sprechen dann von einem Trance- oder traumhaften Zustand, in dem sie belästigt werden.

Bizarre Geschichten, die es am 28. Februar 2007 sogar in die deutsche „Tagesschau“ der ARD schafften. Auf die BBC-Meldung von 2001 komme ich weiter unten noch einmal zurück, da diese ein Detail enthält, das später von Interesse sein wird …

Folklore, Aberglaube und das Christentum

Wir Europäer sehen oder hören immer mal wieder davon, dass in Afrika irgendwelche „abergläubischen Kulte“ oder Ansichten existieren. Von Voodoo bis zum Glauben an böse Geister und Dämonen, die man ver- oder austreiben muss. So auch beim Popobawa vor und an Afrikas Ostküste, wie es die oben zierte Meldung der BBC aussagt?

Die Gebiete im Osten Afrikas waren einst Kolonien, wie es viele Teile der Erde waren. Im Zuge der Kolonisierung vieler Regionen der Welt durch „zivilisierten Menschen“ kamen auch neue Religionen zu den dortigen Urbevölkerungen. Traditionelle Kulte und Glaubensvorstellungen vermischten sich so mit den eingeschleppten Religionen der Eroberer zu den unterschiedlichsten religiösen Weltanschauungen.

In Südamerika beispielsweise haben sich auf diese Art das Christentum und einheimische Religionen zu ganz „neuen“ Religionen entwickelt. Ebenso in Afrika. Auch hier wurden archaische Glaubensvorstellungen von Geistern, Dämonen, Erdwesen, bösem Zauber usw. zum Teil mit in die christlichen Lehren der Eroberer übernommen.

Und das gilt auch für Tansania und Sansibar, wo eine Mischung aus drei Religionen existiert. Die dortige Urbevölkerung mischte im Zuge der Kolonisierung ihren vorhandenen Glauben mit dem Islam und dem Christentum der Neuankömmlinge. Der Glaube an Dämonen, böse Mächte & Co. ist dort bis heute tief verwurzelt.

Sind also alle Schilderungen über den Popobawa nichts weiter als Aberglaube, herüber gerettet aus jenen Tagen vor der Eroberung durch „zivilisierte Menschen“? Zumindest vermuten das viele Kritiker dieser und ähnlicher Berichte.

Auch bei den oben genannten Inkubus und Sukkubus der mittelalterlichen Sagenwelt Europas soll das der Fall sein. Auch diese „Dämonen der Nacht“ des Mittelalters sollen ihren Ursprung in der Epoche lange vor dem Christentum haben. Folglich ein Aberglaube der „heidnischen Völker“, der sich bis in das christliche Europa retten konnte. Auch wenn Überlieferungen solcher und ähnlicher Art Jahrtausende vor Christus bereits in anderen Teilen des Planeten bekannt waren. Nicht nur in Europa.

Skeptiker sehen in abergläubischen Erzählungen nichts weiter als eben Aberglaube. Fiktionen aus der Vergangenheit, denen keinerlei Realität zugrunde liegt. Das mag so sein. Wobei man sich fragen muss, ob es nicht doch einen realen Auslöser für den Glauben an solche Wesen gab. Andererseits ist es nicht von der Hand zu weisen, dass vor allem 1995 der Hype um den Popobawa mit Sicherheit durch die Medien „angefeuert“ wurde. Beim eingangs kurz erwähnten Monster des Chupacabra aus Mittelamerika beispielsweise war es meiner Meinung nach so. Auch wenn dieser Ziegensauer eine andere Art von Kreatur sein soll, die es vor allem auf das Blut von Tieren abgesehen hat.

Interessant ist vielleicht am Rande, dass die Chupacabra-Welle auf der Insel Puerto Rico im Jahr 1995 begann …

Von Geistern besessene Politiker und Al-Qaida

Alles also nur ein soziokulturelles Phänomen der Neuzeit? Blenden wir die Tatsache aus, dass schon vor Jahrhunderten und Jahrtausenden „Luftgeister“ und „Sex-Dämonen“ geschildert wurden, wird beim Popobawa noch eine andere Deutung der Ereignisse angeführt. Man könnte diese als „politische Deutung“ bezeichnen.

So erschien am 13. Dezember 2003 in „The Economist“ der Artikel „Terror, Tourism and Odd Beliefs“, der den bezeichneten Untertitel „Aberglaube als politisches Barometer“ trug. Darin hieß es, dass die Paniken und Wellen von Sichtungen um den Popobawa ein Spiegelbild der Bevölkerung vor sozialen Ängsten sei. Quasi ein „Ventil“ der abergläubischen Menschen der Region.

Weiter wurde in dem Artikel vermutet, dass die Sichtungswellen eine Art Prädiktor des Terrors sein könnten. Da Sansibar und seine paradiesischen Strände bei Touristen aus aller Welt sehr beliebt sind und die Terrorgruppe Al-Qaida Verbindungen hierher hat(te), sei der Popobawa Ausdruck der Angst vor Terroranschlägen auf Sansibar. Das Al-Qaida Anschläge auf touristische Ziele in aller Welt verübt, ist hinlänglich bekannt.

Ein Monster als abergläubischer Ausdruck politischer Unruhen, Unsicherheiten und der Angst vor Al-Qaida?

Auch frühere Popobawa-Paniken werden so interpretiert. Zum Beispiel verweist Martin Walsh von der Universität Cambridge in seiner Veröffentlichung „The Politicisation of Popobawa“ im „Journal of Humanities“ (Nr. 1/2009) darauf, dass diese Bestie immer während Zeiten der Unsicherheit und Veränderung erscheinen würde. Die Verbreitung derartiger Berichte über das Internet und Fernsehen trägt letztlich zur Entstehung eines Popobawa-Hype bei. Auch das ist mit dem Ziegensauer Mittelamerikas zu vergleichen.

Walsh führt allerdings auch Beispiele an, die durchaus zu denken geben. So zeigen die „Popobawa-Paniken im historischen Kontext“ in seiner Veröffentlichung, dass es vor den nationalen Wahlen 1995 und 2000 solche Paniken gegeben hat. Gleiches gilt zum Beispiel auch nach den Massenprotesten und Gewaltausbrüchen 2001 oder 1964 nach der Unabhängigkeit Sansibars von Großbritannien, der folgenden Revolution und der Union mit Tansania.

Selbst gegen politische Gegner wurde der Popobawa bereits instrumentalisiert.

So nennt Walsh in seiner Arbeit das Beispiel einer Frau von der Insel Pemba während des Wehrkampfes 1995. Sie habe gesagt, dass die Regierungspartei CCM hinter all dem stecken würden. Walsh:

Namentlich nicht genannte Politiker, Mitglieder der Regierungspartei CCM, haben 70 Geister auf die Insel geholt, um Menschen zu belästigen und sie abzulenken, dass sie nicht darüber sprechen und sich nicht in die Politik einbringen.“

Als Folge dieser Geister der Regierungspartei zweifelte die Oppositionspartei CUF an den konkurrierenden Politikern per se. Waren sie überhaupt Menschen oder waren sie dämonisch?

Die Parteien CCM und CUF befanden sich in dieser Zeit in einem erbitterteren Wahlkampf „und die Leute spekulierten über die Identität der CCM-Politiker, die von den Geistern angedeutet wurden“, von denen die Frau erzählt habe. Waren also die CCM-Politiker von Popobawa bessern? Der Bezirksausschuss von Wete schlug sogar vor, einen „Mganga“, eine Art Medizinmann oder Arzt, zu rekrutieren, der Medizin gegen den Popobawa vorbereiten soll. Dadurch wollen man die nächtlichen Angriffe der Bestien abwehren, die die CCM-Regierung beherrschten …

Dennoch ist es interessant, dass scheinbar in den Epochen des Wandels auf Sansibars Insel Monster-Wellen bevorzugt auszubrechen scheinen. Die Verfechter dieser „Politik-Panik-These“ glauben, dass das auch in Zukunft so sein wird. Nur scheinen die Bewohner der Inseln dieser These selber zu widersprechen. Zumindest nach der weiter oben erwähnten BBC-Meldung “Sex-wütiger ‘Geist’ erschreckt Zanzibaris” vom 19. Juli 2001. Denn in der oben teilweise zierten Meldung erfahren wir auch:

In den letzten Jahren behaupteten die Bewohner auf den halb autonomen tansanischen Inseln, dass Popobawa die Inselbewohner nur bei Wahlen besucht, wie etwa bei den umstrittenen Parlamentswahlen 1995 und 2000.

Aber zur Überraschung von vielen, ist dieser Geist gegenwärtigen wieder erschienen, obwohl es keine Wahlen irgendwelcher Art gibt.”

Ally Saleh, der selber auf Sansibar lebt und diese BBC-Meldung verfasste, widerspricht mit diesen Informationen eigentlich klar der „Politik-Panik-These“. Die Inselbewohner zeigen sich nach seinen Angaben selber überrascht, dass Popobawa wieder da sei …

Uralt – aber auch wahr?

Die tropischen Inseln vor der Ostküste Afrikas und ihrer Bewohner haben kulturell und geschichtlich vollkommen andere Hintergründe als wir. Bei uns in Deutschland stehen nun auch Wahlen vor der Tür. Soweit mir bekannt ist, hat bisher im Wahlkampf kein Oppositions-Politiker der Regierung vorgeworfen, sie habe böse Geister ins Land geholt oder sei sogar von ihnen besessen. Auch wenn von einigen Alien-Verschwörungstheoretikern behauptet wird, dass verschiedene Politiker in Wahrheit außerirdische Reptiloide sind. Kanzlerin Angela Merkel einschlossen.

Dämonen-Glaube und Hexerei sind in allen westlichen Gesellschaften praktisch kein Thema. Nur ist es fraglich, ob die weltweiten Berichte von geflügelten Kreaturen alle als „abergläubischer Ausdruck der Angst vor dem Wandel“ angesehen werden können. Der Mothman würde schon nicht in dieses Erklärungsmodell passen. Auch die mythischen Wesen der mittelalterliche Sagen- und Märchen-Welt fügen sich hier nicht ein.

Jedoch sind derartige Überlieferungen frühere Jahrhunderte zeitlich fast nie zu datieren. Auch deren genaue Herkunft (Land, Ort, Region, Kultur, Volk …) lässt sich unmöglich ermitteln. Somit kann man diese nicht mit irgendwelchen Zeiten in Kontext bringen, in denen sich die Menschen ungewissen Veränderungen gegenüber sahen.

Einzig und allein lässt sich belegen, dass schon vor 5.000 und mehr Jahren die Menschheit glaubte, dass es solche fliegenden Wesen gibt. Und – dies nur der Vollständigkeit halber – selbst die erste Frau des biblischen Adam reiht sich hier ein.

Vor dem Zusammenfinden des berühmten Paares Adam und Eva hatte der Mann bereits eine Frau, die in der jüdischen Mythologie Lilith genannt wird. Diese Ex-Frau des Adam wurde im Laufe der Zeiten zu einem Geist oder Dämon der Nacht und Lüfte, hat aber ihren Ursprung in den genannten und wesentlich älteren Mythen aus Mesopotamien. Hier war sie eine Göttin, die einst fliehen musste und später als ein weibliches Mischwesen mit Flügeln dargestellt wurde.

Später „teilte“ sich diese Lilith in den Überlieferungen und daraus wurden männliche und weibliche Nacht-Dämonen, die Lils und Lilits genannt wurden. Eben jene, die nachts schlafende Menschen heimsuchen, „sexuell missbrauchen“ und sogar Kinder töten …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Kette mit Drachen-Anhänger: Das Wappentier der Targaryen mit drei Köpfen von “Game of Thrones”

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Anhänger als Symbol für “Feuer und Blut” – der Leitspruch des Königshauses der Targaryen

Dachen-Kette der Targaryen

Ein Drache ist ein schlangenartiges Mischwesen der Mythologie, in dem sich Eigenschaften von Reptilien, Vögeln und Raubtieren in unterschiedlichen Variationen miteinander verbinden. Häufig ist er geflügelt, mit Adlerklauen oder Löwenpranken ausgestattet und speit sogar Feuer.

Kein Wunder also, dass in der Antike ein Drache vor allem ein Symbol der herrschaftlichen und königlichen Macht und Stärke war.

Zahlreiche Kulturen und Völker kennen das Fabelwesen in ihren Mythen, Sagen, Legenden und Überlieferungen. So ist der Drache in orientalischen und westlichen Schöpfungsmythen ein Sinnbild des Chaos am Anfang allen Seins. Ebenso ein Ungeheuer, das die lebenspendenden Wasser zurückhält und Sonne oder Mond verschlingen will. Ein Drache muss von einem Helden oder sogar einer Gottheit im Kampf besiegt und getötet werden, damit die Welt überhaupt erst entstehen oder zumindest weiterbestehen kann.

Drachen im ostasiatischen Raum sind hingegen weniger gefährlich und heute ein beliebtes Symbol für Glück und Hoffnung (zum Beispiel bei Tattoos). Der asiatische Drache ist ein Wesen mit einer zweischneidigen Eigenart, dem überwiegend positiven Eigenschaften zugesprochen werden. Er gilt als Glücksbringer, als Garant für Regen und damit auch als Symbol der Fruchtbarkeit oder auch als Darstellung der Reinheit.

Das Motiv dieses sehr speziellen Anhängers mit dem dreiköpfgigen Drachen stammt ursprünglich aus “Game of Thrones”.

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Kette mit Meerjungfrau-Anhänger: Fabelwesen, Mondgöttin und unschuldiges Symbol der Liebe

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Lassen Sie sich vom mythischen Zauber schützen und – verführen!

Die Meerjungfrau: ein Fabelwesen und (Mond-)Göttin

Meerjungfrau, Fischweib, Seejungfrau…das alles sind Namen einer zauberhaften Sagengestalt.

Das Bild der “modernen Meerjungfrauen” hat in der westlichen Welt vor allem Hollywood und zuvor die Folklore Mitteleuropas gezeichnet. Weltberühmt ist vor allem die Bronzefigur der “kleinen Meerjungfrau” im Hafen von Kopenhagen in Dänemark, die nach einem gleichnamigen Märchen des Dichters und Schriftstellers Hans Christian Andersen entstand. Doch das Motiv der Meerjungfrau geht weiter tiefer!

In vielen Teilen der Erde kennt man das Bild einer Meerjungfrau. Jener Gestalt, die oben den Körper einer (meist reizvollen) Frau besitzt und deren Unterleib ein Fischschwanz bildet. Jahrhunderte alte Erzählungen und nicht zu datierende Überlieferungen berichten häufig, dass Meerjungfrauen eine Art “seelenloses Wesen” seien, die in den Meeren und Ozeanen aber auch in Seen und Brunnen wohnen. Erst die Liebe eines Menschen-Mannes kann sie von ihrer Bürde eines Mischwesens erlösen.

Gott Oannes auf einem Wasserbecken (Pergamon Museum Berlin - Bild: L. A. Fischinger)
Gott Oannes auf einem Wasserbecken (Pergamon Museum Berlin – Bild: L. A. Fischinger)

Dabei kannten schon die ersten Kulturen der Menschheit das Motiv der Meerjungfrau!

Hier halt sie als Bringer der Kultur und der Zivilisation. So etwa der Meermann Oannes, der nach babylonischen Überlieferungen aus dem heutigen Irak in grauer Vorzeit aus dem Meer (Persischen Golf) stieg und die Kultur brachte. Sein Abbild ist auf zahlreichen Rollsiegeln und Kunstwerken des Nahen Ostens zu finden. Dieser Gott Oannes zeugte mit seiner Meerjungfrau-Gemahlin Söhne und Töchter, die wie er den Unterleib eines Fisches besaßen.

Auch die Göttin Atargatis, eine semitischen Göttin des (weiblichen) Mondes, war in der Mythologie ein solches Mischwesen von der es heißt:

“...die obere Hälfte ihres Körpers ist der einer Frau, aber von den Hüften bis zu den unteren Gliedmaßen besteht sie aus dem Schwanz eines Fisches.”

Auch aufgrund solcher mythologischen Überlieferungen aus ferner Vergangenheit gelten Meerjungfrauen bis durch das Mittelalter hinweg als Symbole der Liebe, Mütterlichkeit und Fürsorge aber auch der Verführung und Hingabe. Die Mythologie in Japan, wo man das Motiv der Meerjungfrau als “Ningyo” kennt, erzählt sogar, dass man versehentlich gefangene Meerjungfrauen zurück ins Meer geben solle. Sonst drohe Unheil, Sturm oder Schlimmeres. Obwohl der Verzehr des Fleisch einer “Ningyo” ewiges Lebens verheißt …

Letztlich hat sich um die Meerjungfrau in der Internet-Gemeinde ein kleiner “Kult” gebildet, da immer wieder Fotos und Videos mit vermeintlich echten Meerjungfrauen auftauchen.

Teilen auch Sie den Zauber dieser Wesen!

(Ohne Deko)

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Daniela Machnitzkes: “Als die Götter die Menschen erschufen”

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Sind wir alle Kinder der Götter?

Außerirdische schufen die Menschheit

Gibt es Außerirdische? Und wenn ja, waren sie dann schon einmal zu Besuch auf unserer Erde? Oder leben diese gar mitten unter uns?

Diesen und anderen Fragen geht die Autorin nach. Sie entführt den Leser auf eine Spurensuche in den Bereichen der Mythologie, Religion, Archäologie und UFOlogie und findet dabei erstaunliche Antworten. Anhand von Indizienketten legt sie dar, dass Außerirdische die ersten Menschen erschufen, wir heute noch ihre Gene in uns tragen und sie immer wieder mit einigen Auserwählten Hybridkinder zeugen.

Doch auch die unterschiedlichsten außerirdischen Gruppen stellt sie vor, sowie die verschiedensten Mischwesen, die sie einst kreierten. Zudem nimmt sie die Fahr- und Fluggeräte der Außerirdischen unter die Lupe, und schlussendlich untersucht sie die Marienerscheinungen von Fatima, die in fast schon unheimlicher Weise die wahren Beweggründe der Außerirdischen offenbaren.

Video zum Thema Astronautengötter und die “Erschaffung” bzw. Manipulation der Menschheit auf YouTube:

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.
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Kette mit Drachen-Anhänger – Schutzamulett: Das Symbol für Reinheit, Glück und Hoffnung

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Glück – Chaos – Macht – Hoffnung – Fruchtbarkeit

Dachen-Kette

Ein Drache ist ein schlangenartiges Mischwesen der Mythologie, in dem sich Eigenschaften von Reptilien, Vögeln und Raubtieren in unterschiedlichen Variationen miteinander verbinden. Häufig ist er geflügelt, mit Adlerklauen oder Löwenpranken ausgestattet und speit sogar Feuer. Kein Wunder also, dass in der Antike ein Drache vor allem ein Symbol der herrschaftlichen und königlichen Macht und Stärke war.

Zahlreiche Kulturen und Völker kennen das Fabelwesen in ihren Mythen, Sagen, Legenden und Überlieferungen.

So ist der Drache in orientalischen und westlichen Schöpfungsmythen ein Sinnbild des Chaos am Anfang allen Seins. Ebenso ein Ungeheuer, das die lebenspendenden Wasser zurückhält und Sonne oder Mond verschlingen will. Ein Drache muss von einem Helden oder sogar einer Gottheit im Kampf besiegt und getötet werden, damit die Welt überhaupt erst entstehen oder zumindest weiterbestehen kann.

Drachen im ostasiatischen Raum sind hingegen weniger gefährlich und heute ein beliebtes Symbol für Glück und Hoffnung (zum Beispiel bei Tattoos). Der asiatische Drache ist ein Wesen mit einer zweischneidigen Eigenart, dem überwiegend positiven Eigenschaften zugesprochen werden. Er gilt als Glücksbringer, als Garant für Regen und damit auch als Symbol der Fruchtbarkeit oder auch als Darstellung der Reinheit.

Ein Schutzamulett auf allen Wegen.

(Ohne Deko)

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Video: “Auf der Jagd nach den Nephilim” – Von Ancient Aliens, Riesen, Anunnaki und Göttersöhnen (Vortrag von Lars A. Fischinger 2015)

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Auf der Jagd nach den Nephilim - Vortrag von 2015 (Bild: L.A. Fischinger)
Auf der Jagd nach den Nephilim – Vortrag von 2015 (Bild: L.A. Fischinger)

„Auf der Jagd nach den Nephilim“. Ein Vortrag von mir vom Sommer 2015 in Erfurt auf den Spuren der Astronauten aus dem All und ihrer angeblichen Kinder mit den Menschen(frauen). Ein überaus komplexes Thema zu gefallenen Engeln, Riesen/Titanen, Göttersöhnen, Anunnaki, Ancient Aliens, Mischwesen, Arche Noah & Sintflut und mehr, das ich in meinem aktuellen Buch „Rebellion der Astronautenwächter“ detailliert dargelegt habe. Nun ist der Vortrag auch auf meinem YouTube-Channel vollständig online zu sehen.

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

„Engel“ … die himmlischen Helferlein im Himmelreich Gottes, die den ganzen Tag den Herrn lobpreisen und huldigen!? Vergesst es!

Es war selbst laut den Mythologien, alten Schriften und Überlieferungen vollkommen anders in der unserer Vergangenheit. Liebe Engelchen sind eine reine Erfindung, die sich nicht mal klar aus den alten Texten herleiten lässt. Ganz im Gegenteil.

Warum das so ist, erfahrt Ihr in diesem Video.

Ein Vortrag, den ich im Juni 2015 auf einer Tagung in Erfurt gehalten habe. Das Thema ist durch die vielen Texte mehr als komplex und verwoben, weshalb ich hier auf mein Buch „Rebellion der Astronautenwächter“ von 2015 hinweisen möchte.

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und bei YouTube kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

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Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

 

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