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Erich von Däniken im Video-Interview: Über Verluste in Corona-Zeiten, seinen 85. Geburtstag, die Außerirdischen und sein kommendes Buch (Videos)

Erich von Däniken im Video-Interview - Über Verluste in Corona-Zeiten, seinen 85. Geburtstag und die Außerirdischen (Bild: Screenshot Jungfrau Zeitung)
Erich von Däniken im Video-Interview – Über Verluste in Corona-Zeiten, seinen 85. Geburtstag und die Außerirdischen (Bild: Screenshot Jungfrau Zeitung)

Am 14. April dieses Jahrs wurde die Prä-Astronautik-Legende Erich von Däniken 85 Jahre alt. Seit seinem ersten Weltbesteller vor 52 Jahren ist er “das Gesicht” der Prä-Astronautik und der Welt der Ancient Aliens. Und er arbeitet derzeit an seinem 43. Buch, das im Herbst 2020 erscheinen soll. Wie auf diesem Blog bereits berichtet traf Corona auch von Däniken und seine Arbeit, so dass viele Pläne gestrichen werden mussten. So nutze die “Jungfrau Zeitung” aus der Schweiz die Anwesenheit des unermüdlichen Astronautengötter-Jägers in seinem Büro für ein Video-Interview. Ein fast halbstündiges lockeres Gespräch mit der Talkmaster-Legende Matthias Mast, das nun online erschienen ist. Zusätzlich findet Ihr hier ein Video, das anlässlich seines Geburtstages am 14. April bei Fischinger-Online auf YouTube erschien.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

85 Jahre: Erich von Däniken

Wer hätte im Februar 1968, als Erich von Däniken sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” erschien, gedacht, dass er 52 Jahre später noch immer “seinen Göttern der Sterne” nachjagt? Am wenigsten wohl von Däniken selber, der derzeit an seinem 43. Buch arbeitet. Schwerpunkt sollen die Rätsel und offenen Fragen der Evolution sein, wie er verschiedentlich bereits anklingen ließ.

Wie HIER berichtet, traf das Corona-Virus bzw. die damit verbundenen Maßnahmen und Einschränkungen auch die Arbeit von Däniken. Und das härter als gedacht, wie er jetzt in einem Video-Interview mit der Schweizer “Jungfrau Zeitung” verriet.

Das Interview ging am 17. April online. Dazu heißt es:

Einer der bekanntesten Autoren der Schweiz stellt sich in seinem Unterseener Büro den Fragen von Matthias Mast. Erich von Däniken spricht von persönlichen finanziellen Verlusten in der aktuellen Krise, dem ‘Blob’ oder dem speziellen Geburtstagsbrief aus dem Vatikan.

Wer keine Probleme mit dem Schwizerdütsch hat, findet das Video HIER.

Nachstehend findet Ihr auch ein Video von meinem YouTube-Kanal, das anlässlich seines 85. Geburtstages erschien, und bisher nicht auf diesem Blog zu sehen war.

Bleibt neugierig …

Video vom 14. April 2020 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Rüdiger Nehberg verstorben: Was der Survival-Experte mit den Themen von Erich von Däniken zu tun hatte – Ein Abenteuer auf der Suche nach den Außerirdischen von Akakor (Artikel)

Rüdiger Nehberg verstorben: Was der Überlebenskünstler mit der Grenzwissenschaft zu tun hatte (Bilder: gemeinfrei / S. Schmid/Archiv W. Siebenhaar / WikiCommons/Chemikus69/gemeinfrei)
Rüdiger Nehberg verstorben: Was der Überlebenskünstler mit der Grenzwissenschaft zu tun hatte (Bilder: gemeinfrei / S. Schmid/Archiv W. Siebenhaar / WikiCommons/Chemikus69/gemeinfrei)

Der deutsche Abenteurer und Aktivist für Menschenrechte Rüdiger Nehberg ist verstorben. Ein weltbekannter Survival-Expert, den seine zahllosen Fans liebevolle “Sir Virval” nannten und den viele TV-Zuschauer kannten. Nicht nur deshalb, da er bei seinen Abenteuern und Überlebens-Tipps alles aß, was da irgendwo herumkrabbelte. Auch durch seinen Einsatz zum Schutz indigener Völker und zuletzt vor allem gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Doch was die wenigstens wissen: Nehberg hatte einst weit mehr mit Grenzwissenschaft, Erich von Däniken und dem Thema “unbekannte Kulturen” zu tun, als es heute den Anschein hat. Denn er war maßgeblich an der Aufdeckung eines gewaltigen und vor allem tödlichen Betruges um ein versunkenes Reich namens Akakor in Brasilien beteiligt. Eine Story, die für Aufsehen sorgte und selbst Steven Spielberg seinen Film “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” beeinflusste. Ein Geschichte um Morde, Skandale, Betrug und der Suche nach einem fremden, rätselhaften Volk im Urwald Südamerikas, wie sie kein Autor erfinden könnte. Und dessen Hauptfigur, ein Deutscher, offenbar bis heute nicht von seinen Geschichten abrücken will. Was hinter dieser unglaublichen Geschichte steckt, was Rüdiger Nehberg einst aufdeckte, was die ARD und Erich von Däniken damit zu tun hat und warum die Ereignisse bis heute ohne Konsequenzen blieben, erfahrt Ihr in diesem Artikel.


Versunkene Kulturen und die Suche nach El Dorado

Sind die alten Kulturen und Völker der Vergangenheit von den Archäologen und Forschern in aller Welt bereits entdeckt? Wissen wir heute, wo und wann sich diese oder jene Zivilisation entwickelte und können wir in gerader Linie nachweisen, wie sich die Menschheit auf der Erde entwickelte? Gibt es noch heute unentdeckte Kulturen der Vergangenheit von denen wir – wenn überhaupt – nur in Mythen und Legenden erfahren?

Befasst man sich mit der Vergangenheit, so erscheint es, als sei alles lückenlos geklärt. Doch näher betrachtet streitet heute kein Archäologe der Welt mehr ab, dass es noch viele Fragen und unentdeckte Spuren der Ahnen gibt. Rund um den Erdball machen Wissenschaftler immer wieder neue Entdeckungen und immer wieder muss auch die Geschichte umgeschrieben werden. Ein Bruchteil der uralten Schriften der Vergangenheit ist zum Beispiel erst entziffert. Was mögen sie uns in Zukunft noch offenbaren?

Doch ist es nicht ein faszinierender Gedanke irgendwo auf der Erde neue und bislang unentdeckte Spuren unbekannter Zivilisationen und Völker zu finden? Beispielsweise wie die angeblichen “Bosnischen Pyramiden”, an denen seit Jahren gegraben wird. Oder auch die versunkenen Städte vor der Küste Indiens, die erst vor wenigen Jahren gefunden wurden und 9.000 Jahre alt sein sollen.

Auch Südamerika ist zum Teil noch ein weißes und unbekanntes Terrain. Das alte Kulturland Perus zum Beispiel verbirgt noch viele kulturelle und geschichtliche Fragen. Nicht nur die Inkas lebten hier, sondern vor ihnen bereits andere Zivilisationen. Selbst Pyramiden, die älter sind als die Pyramiden in Gizeh in Ägypten, finden sich in Peru.

Schon die Spanier suchten im 16. Jahrhundert versunkene Städte und Völker in Südamerika. El Dorado, die legendäre Goldstadt voller Reichtümer und Gold, wurde ebenso gesucht wie andere Orte in den Weiten des Kontinentes. Abenteurer und Reisende berichteten in den vergangenen Jahrhunderten auch immer wieder von versunkenen Städten unbekannter Herkunft und unbekannten Alters im riesigen Dschungelgebiet Brasiliens. Gefunden und erforscht wurden sie jedoch bis heute nicht.

Die Chronik von Akakor

Doch im Jahre 1976 erhielt die Suche nach versunkenen Völkern in Südamerika neuen, scheinbar sensationellen Aufwind.

In Deutschland erschien das Buch „Die Chronik von Akakor“ des Journalisten Karl Brugger. Und diese Veröffentlichung schlägt bis heute weite Wogen bei der Leserschaft. Auch über 30 Jahren nach seiner Erstauflage haben das Buch und vor allem die darin erzählte Geschichte ihre Fans. Obwohl schon damals die unglaubliche Geschichte in dem Buch mit keinerlei Beweisen aufwarten konnte. Auch wenn „Die Chronik von Akakor“ vom Verlag als „historisches und kulturelles Dokument“ beworben wurde.

Der Autor Brugger war bei Erscheinen seines Buches auch kein Unbekannter: Der 1942 nahe München geborene Brugger studierte Zeitgeschichte und Soziologie in München und Paris. Er gilt als Experte für Indianerfragen, arbeitete bis 1974 als Korrespondent für Fernsehen und Rundfunk und war außerdem Auslandskorrespondent der ARD in Rio de Janeiro in Brasilien. Folglich sah man in seinem Buch 1976 eine ernsthafte Veröffentlichung eines seriösen Journalisten aus Deutschland.

Doch was erzählte Brugger nun damals in seinem Buch?

Brugger schildert nicht weniger als die Geschichte eines unbekannten Indianervolkes in Südamerika mit einer sensationellen Herkunftsgeschichte. Der „weiße Häuptling“ der Ugha Mongulala genannten Indianer, Tatunca Nara, traf sich am 3. März 1972 mit Brugger und erzählte ihm die phantastische Story seines Indianervolkes und ihrer vor der Zivilisation versteckten Gesellschaft. Die vorrückende Zivilisation bedrohe die Existenz seines Volkes, und so wollte Tatunca Nara nach eigenen Angaben dafür sorgen, dass die Historie seines Volkes nicht untergeht.

Tatunca Nara, der “weiße Häuptling” der Ugha Mongulala

Angeblich, so schildert es der weißhäutige Häuptling dem deutschen Journalisten, begann die Geschichte seines Volkes vor weit mehr als 13.000 Jahren. Eine Zeit also, in der es nach der allgemeinen Geschichtsschreibung nirgendwo auf der Erde eine Zivilisation gab. Damals, so Nara weiter, kamen die leibhaftigen Götter aus dem Himmel zur Erde und wurden die Lehrmeister der Indianer Südamerikas. Mit glänzenden Raumschiffen seien sie von einem Planeten mit Namen „Schwerta“ gekommen. „In der Stunde Null, 10481 vor Christus in der Zeitrechnung der Weißen Barbaren, verließen die Götter die Erde“, so berichtete es Tatunca Nara.

Im Jahre 3166 vor Christus kamen die außerirdischen Götter wieder auf Erde. Es war die Zeit nach einer verheerenden Katastrophe und das Volk wurde immer kleiner. Die Außerirdischen verschwanden nach diesem Krieg der Sterne wieder und zurück blieb bis ihr Reich mit Akakor als Hauptstadt. Dieses legendäre Akakor liegt, so die Geschichte weiter, in Südamerika teilweise über und teilweise unter der Erde. Bis heute besteht dieses von den Außerirdischen gegründete Reich von Akakor und wird von einigen Tausend Menschen bewohnt. Es handelt sich um 13 unterirdische Städte, die von „künstlichen Licht“ erhellt werden.

Im Zentrum des Reiches liegt Akakor und die unterirdische Welt ist im „Sternbild der Götterheimat Schwerta“ angeordnet. Von hier haben die Götter über 362 Millionen Menschen und die ganze Erde geherrscht, erzählte Tatunca Nara.

Außerdem seien im zweiten Weltkrieg mindestens 2.000 Soldaten des Nazi-Regimes des Deutschen Reiches bis nach Akakor vorgedrungen. Ziel war es, die Akakor-Indianer zu unterstützten und den Kampf gegen Brasilien aufzunehmen. In der Story heißt es, dass der Hohe Rat von Akakor mit Adolf Hitler und dem Regime der Nazis einen Vertrag abschloss. Deutschland sollte nach dem Endsieg die brasilianischen Küstengebiete bekommen und das Volk von Akakor jene Region, die ihm vor Jahrtausenden von den Götter zugesprochen wurde.

Die Nachfahren dieser Deutschen Soldaten leben dort noch heute versteckt vor der Zivilisation des Westens. Auch Häuptling Tatunca Nara hat nach eigenen Angaben eine deutsche Ordensfrau als Mutter.

Da es Tatsache ist, dass die Nazis im Dritten Reich weltweit Expeditionen auf der Suche nach den Nachfahren der so genannten „Arier“ aussandten, wurde diese Behauptung vor 30 Jahren (bis heute) mit großem Interesse aufgenommen. Verantwortlich für derartige Expeditionen im Zeichen des Rassenwahns waren damals das Institut „Ahnenerbe“ in Berlin und die SS.

Tod und Verschwörungstheorien

Brugger nahm die Unterhaltungen mit dem Häuptling damals auf Tonband auf, fasst die sensationelle Geschichte zusammen und veröffentlichte letztlich alles in seinem erstaunlichen Buch über die Chronik von Akakor.

Seit nunmehr 40 Jahren kursiert die Legende von Akakor und den dort vor Jahrtausenden gelandeten Außerirdischen. Auch das Buch von Karl Brugger wurde 2002 neu aufgelegt und mit Verschwörungstheorien beworben. Dafür gab es auch einen triftigen Grund. Im Jahr 1985 wurde nämlich Karl Brugger in Brasilien erschossen. In der Nachrichtensendung „Tagesschau“ der ARD wurde am 3. Januar 1984 um 20 Uhr die Todesmeldung verlesen. Man sprach von einem Überfall auf offener Straße und dass der Zeuge Ulrich Encke, der Nachfolger von Brugger, unversehrt blieb.

Encke berichtete daraufhin in verschiedenen Hörfunksendungen über den Tot von Brugger, dass dieser ein neues Buch schreibe. Auch wusste Encke, dass Brugger sich in naher Zukunft auf die Suche nach einer verborgenen Stadt in Südamerika machen wolle. Was dies Akakor? Wusste Brugger zu viel über das geheime Reich Akakor, fragen sich die Anhänger der Akakor-Legende? Gibt es bei seinem Tod Ungereimtheiten?

Die Neuauflage des Buches wirbt nun damit, dass Brugger bei seinen Recherchen in Brasilien auf offener Straße erschossen wurde. Das gebe der Chronik noch mehr Brisanz. In Wahrheit jedoch wurde der Journalist Opfer eines schlichten Raubüberfalls und nicht von dunklen Mächten beiseite geschafft. Doch fraglich bleibt, warum der Räuber nach seiner Tat Brugger nicht dann doch ausraubte. Vielleicht hat er einfach nur nach dem Schuss Panik bekommen und floh…

Dennoch kann durchaus mehr hinter dem Tod von Brugger stecken, was sie nur noch immer nicht eindeutig belegen lässt!

Da nach der Legende auch einige Tausend Deutsche Soldaten nach Akakor geschickt wurden, nahmen auch gewisse Autoren und Verschwörungstheoretiker die Story auf. So genannte „Flugscheiben“ wie HANEBU oder VRIL, die angeblichen „UFOs“ der Nazis, seien dorthin gebracht worden. Deutsche Top-Wissenschaftler sind nicht nur in den Wirren der letzten Kriegstage nach Akakor geflohen, sondern sie haben dabei auch UFO-Technologie in den Dschungel Brasiliens gebracht. So die aktuellen Thesen diverser Autoren.

Eine Geschichte übrigens, die man sich auch über die Antarktis und das dortige Neuschwabenland erzählt. Ein 600.000 Quadratkilometer großes Gebiet der Südarktis, das von den Nazis bei einer Expedition im Jahre 1938/39 in Besitzt genommen wurde.

Rüdiger Nehberg und Tatunca Nara

Doch die Wahrheit hinter dem Mythos sieht wie so oft ganz anders aus.

Inzwischen ist bekannt, dass es Akakor ebenso wenig gibt, wie den weißen Häuptling Tatunca Nara, der eben ein Herrscher eines verborgenen Indianervolkes gewesen sein will. In Wahrheit hieß er allerdings vollkommen unspektakulär Günther Hauck, wurde am 5. Oktober 1941 in Grub am Forst nahe Coburg, Deutschland, geboren und wanderte Mitte der sechziger Jahre nach Südamerika aus. Nachdem er seine Frau und Familie im Stich ließ.

Er war also tatsächlich deutscher Herkunft – mehr auch nicht. Und sein Volk waren keine verborgenen Indianer in Brasilien. Wenn, dann waren es die deutschen Franken.

Rüdiger Nehberg als Survival-Experte und Abenteuer aus Hamburg nahm bei mehreren Vor-Ort-Recherchen in Brasilien Kontakt mit dem „Häuptling“ auf. Was steckte hinter diesem seltsamen Indianer, wollte er wissen. Und die Ergebnisse seiner Nachforschungen zeigten klar, dass Tatunca Nara ein Märchenerzähler und Betrüger ist!

Ein „Betrüger und mutmaßlicher Mehrfachmörder“ sei Tatunca sogar, so Nehberg zu mir, als ich ihn im Zuge meiner Recherchen zu meinem Buch “Historia Mystica” (2009) zu befragte. Eine Reihe von Personen, die mit Tatunca auf Expeditionen nach Akakor waren, kehrten nicht mehr zurück. Hat Tatunca mit ihren Verschwinden etwas zu tun? Sogar mit dem Mord an Karl Brugger wurde Tatunca in Verbindung gebracht. Und so fragte sich nicht nur die „BILD-Zeitung“ am 27. April 1989: „3 Morde im Regenwald: War´s der Indianer aus Nürnberg?“

Tatunca wehrte sich gegen die Vorwürfe von Nehberg und bezichtigte ihn, gegen ihn als armer Indianerhäuptling zu hetzen. Das Nehberg für seinen Einsatz in Sachen Menschenrechte und Indianer-Schutz bekannt ist, schien Tatunca nicht zu wissen.

Das ist der wahre Kern der erfundenen Akakor-Geschichte, die Nehberg vor allem in seinem Buch “Der selbstgemachte Häuptling: Tatunca Nara alias Günther Hauck – oder wie man der Welt einen Bären aufbindet: Eine Reportage” (1991) dokumentierte. Ein Buch, dass als Taschenbuchausgabe 1993 mit dem viel sagen Untertitel “Tatunca Nara alias Günther Hauck oder – Der Mörder im Regenwald” erschien. Auch eine TV-Dokumentation mit dem Titel “Das Geheimnis des Tatunca Nara” sendetet 1991 der WDR dazu.

Wir können heute nur raten, was Günther Hauck damals dazu bewegte, einem angesehenen deutschen Journalisten wie Brugger eine solche bizarre und erfundene Geschichte mit Außerirdischen und verborgenen Reichen zu erzählen. Und diese Geschichte bis heute zu erzählen. Dazu am Ende mehr. Hinzu kommt, so Martin Klenke, deutscher Konsul h. c. in Manaus, Brasilien, dass sich Tatunca 2003 „von einem angesehenen Arzt für verrückt erklären ließ“…

Erich von Däniken auf Spurensuche

Auch Bestsellerautor Erich von Däniken, der immer bemüht ist, Beweise für Astronautengötter auf der Erde zu finden, war angesichts der Geschichte begeistert. Er wollte vor Ort in Südamerika mehr über diese geheimnisvolle Welt Akakor erfahren.

In seinem Buch „Beweise“ von 1977 berichtete von Däniken umfassend über die Story von Akakor. Über mehrere Seiten zitiert er die Erzählungen von Tatunca Nara, die erst ein Jahr zuvor in “Die Chronik von Akakor” von Karl Brugger erschien. Im selben Verlag wie Dänikens Buch “Beweise”, das noch vor dem gewaltsamen Tod Bruggers erschien. Die Aussagen von Tatunca Nara über den Besuch von Außerirdischen vor rund 15.000 Jahren, ihren Fluggeräte, wie sie der Menschheit Wissen und Weisheit brachte und wie sie als “Götter” verehrt wurden, waren verständlicherweise für von Däniken hoch-spannend.

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Ein Beispiel aus den Erzählungen des “Häuptlings”, wie sie auch von Däniken 1977 zitierte:

Nach den Überlieferungen unserer Vorväter muss es 3.000 Jahre vor der Stunde Null gewesen sein, 13.000 vor Christus. in der Zeitrechnung der Weißen Barbaren. Da tauchten am Himmel plötzlich goldglänzende Schiffe auf. Gewaltige Feuerzeichen erleuchteten die Ebene. Die Erde bebte, und Donner hallte über die Hügel. Die Menschen beugten sich in Ehrfurcht vor den mächtigen Fremden, die kamen, um Besitz zu nehmen von der Erde.

Dass derartige angeblich uralte indianische Überlieferungen jeden Prä-Astronautiker auch heute noch begeistern, dürfte außer Frage stehen. Was aber von Däniken in seinem Buch von 1977 nicht klar mitteilt, ist die Tatsache, dass er selber vor Ort in Brasilien bei Tatunca Nara war. Denn er selber bekam ernsthafte Zweifel an der Geschichte, als er sich bemühte, Akakor persönlich zu besuchen.

Trotz umfassender Vorbereitungen, Kontakten nach Südamerika und großen Geldsummen für eine Helikopter-Expedition scheiterte seine Recherche. Von Däniken traf zu diesem Zweck am 15. Juli 1977 Tatunca Nara im „Sheraton“ Hotel in Rio de Janeiro. Großspurig versicherte der Häuptling bei diesem Gespräch, dass er als Führer Erich von Däniken und eine Expedition in sein geheimes Reich bringen würde. Dort würde er auch außerirdische Relikte zu sehen bekommen.

Für von Däniken der lang gesucht Beweis für seine Thesen.

Viel Geld für leere Versprechungen

Die genannte Expedition bestand aus dem Götterjäger selber, seinem damaligen Sekretär Willi Dünnenberger, dem Schriftsteller Walter Ernsting und dem ehemaligen “Swissair”-Piloten Ferdinand Schmid. Schmid lebte zur damaligen Zeit in Brasilien, wo er mit Tantunca Nara Kontakt hatte. Nach allem, was über Neugierige heute bekannt ist, die mit dem “Häuptling” Akakor besuchten wollten, kann die Gruppe von Glück reden, dass aus ihre Expedition 1977 nichts wurde …

Erst 2006 hat Wolfgang Siebenhaar in seinem Buch “Die Wahrheit über die Chronik von Akakor” die Umstände der Recherchen von Däniken in den 1970gern veröffentlicht. Inklusive einer Abschrift des damals auf Tonband aufgenommenen Gespräches zwischen ihm und den Blender Tatunca Nara. Ein sehr langes Gespräch, in dem von Däniken ihn vor allem erst mal nur berichten lassen wollte. Und vor allem wuchsen in ihm mehr und mehr Zweifel an diesem seltsamen “Indianer” und seiner verrückten Geschichte.

Die genauen Hintergründe seiner Recherchen gab von Däniken erst 2015 in seinem Buch “Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe” preis. Am 18. November 1975 habe er von dem genannten Schmid einen 16seitigen Brief aus Brasilien bekommen, in dem dieser von Däniken über Akakor und die Nara-Story informierte. Von Däniken informierte sich daraufhin über Schmid selber. Ob er beispielsweise wirklich für “Swissair” arbeitete, was bestätigt wurde.

So folgte eine umfassende Korrespondenz mit ihm. Weitere Informationen zu Akakor folgten. Ebenso ein aufgezeichnetes Gespräch bzw. Interview zwischen Schmid und Tatunca Nara zu von Dänikens Wünschen Beweise für die Geschichte zu sehen und zu dokumentieren. Bereitwillig stimmte der “Eingeweihte” Nara zu, von Däniken reiste nach Brasilien und so kam es zum Treffen mit dem “Häuptling”. Und zur Absage des Besuches von Akakor durch ihn. Angeblich, da die “Götter” und “Weisen” von Akakor damit nicht einverstanden wären, so Tatunca Nara …

Zu diesem Zeitpunkt hatte Erich von Däniken bereits 80.000 Schweizer Franken investiert., Für den Helikopter ebenso wie Flüge nach Südamerika oder Hotels. Großspurig versprach ihn der “Häuptling” aber einen handfesten und greifbaren Beweis für Akakor zu liefern. Ein außerirdisches Artefakt. “Die Jahre vergingen, der Gegenstand kam nie an”, so von Däniken 2015. Heute wundert er sich darüber nicht mehr.

Dann kamen die verschwundenen bzw. ermordeten Personen im Umfeld des “Indianers” an Licht. Die Kriminalpolizei der Schweiz und das deutsche Bundeskriminalamt baten ihn “um Auskunft über Tatunca”. “Man machte mir klar, dass er vermutlich ein mehrfacher Mörder ist”, schreibt von Däniken zu den damaligen Ereignissen. Unter den Kriminalfällen, die er selber nochmals auflistet, war übrigens auch eine Bekannte von Däniken selber. Eine brasilianische Ethnologin namens Felicitas Barreto, die er einige Jahre zuvor in Brasilien traf.

Indiana Jones vs. Tatunca Nara

Interessant ist es, was bei meinen Recherchen 2008/2009 zu meinem Buch “Historia Mystica” über den Verbleib von Tatunca Nara zutage kam.

Eine niederländische Reiseagentur mit Büros in Eindhoven, Amsterdam und Rotterdam bot damals noch Abenteuerreisen in verschiedene Regionen der Erde an. So auch zum Beispiel nach Südamerika, speziell nach Brasilien ins Amazone-Gebiet des Rio Negro. Also exakt in dass “Herrschaftsgebiet” des Tatunca Nara.

Im Internet pries die Reisegesellschaft einen „einheimischen Indianer“ an, der Touristen tief in den Dschungel führen würde. Und dieser angebliche Indianer war kein anderer als Günther Hauk alias „Tatunca Nara“! Auf den Internetseiten der Agentur war zu lesen, dass der „Indianer“ noch immer in Barcelos am Rio Negro in Brasilien lebe und man seine Frau Anita Nara auf Wunsch kontaktieren kann.

Ob Tatunca Nara noch immer Interessiere auf die Spuren von Akakor bringt, stand dort jedoch nicht. Dass er schon seit Jahrzehnten auch als Führer tätig ist, macht die Sache nicht besser oder glaubhafter. Beispielsweise arbeitete er schon 1983 für den legendären Meeresforscher Jacques Cousteau als Führer, als dieser mit seinem nicht weniger legendären Schiff “Calypso” die Region erkundete …

Den jetzt verstorbenen Aktivisten und Abenteurer Nehberg ließ der Fall um den selbsternannten Häuptling scheinbar auch Jahre später keine Ruhe. So erschien 2004 erneut ein Buch zum Thema von ihm. In “Abenteuer Urwald” unterstrich er erneut, dass Tatunca Nara in Wirklichkeit Hansi Richard Günther Hauck sei – und er, trotz Ermittlungen des Bundeskriminalamt Ende der 1980ger Jahre, unbehelligt blieb.

“Die Morde um Tatunca Nara”, so ein Untertitel des Buches, konnte Rüdiger Nehberg hier penibel dokumentieren. Die Ermittlungen wegen Mordverdacht hingegen wurden in Deutschland eingestellt, da der Beschuldigte Hauck abwesend war. Abwesend im Urwald von Brasilien. Letzlich fehlen vor allem auch deshalb die endgültigen, juristischen Beweise in Deutschland.

Tatunca Nara selber gefällt seine wilde Geschichte von Aliens, Nazis und einer geheimen Stadt zweifellos.

Auch Hollywood-Legende Steven Spielberg beeindruckten und inspirierten die Märchen des Deutschen offensichtlich sehr. In seinem Spielfilm “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” aus dem Jahr 2008 sind entsprechende Parallelen zu ihnen unverkennbar. Hier sucht der Held Indiana Jones die am Amazonas verborgene Stadt “Akator” und das fremde Volk der “Ugha Mogulala”. Wie Tatunca Nara in seinem klassischen Auftreten als “Häuptling” trägt bei Spielberg der Indianer eine Feder und einen Lendenschurz.

Günther Hauck gibt nicht auf

Erst vor sechs Jahren betrat Hauck erneut die Bühne der Presse. Der “Spiegel” (Nr. 27/2014) nahm seine Spur in Südamerika wieder auf und besuchte ihn vor Ort. Niemand würde ihn trauen, so erfuhren die Reporter des “Spiegel”, und “die Leute scheinen Angst vor ihm zu haben”. Er habe sogar sein Haus “mit Dynamit gespickt”. “Unheimlich, der Mann”, so der US-Auswanderer Patrick Falterman zu den Journalisten.

Schließlich trafen sie Tatunca Nara in einem Einkaufszentrum in Manaus. Bereitwillig redete er mit den Reportern und beharrte darauf, dass er nicht der Deutsche Hauck sei und selbstverständlich  auch seine Geschichten wahr sind. Umgebracht habe er auch niemanden. Außer als Soldat, wie er betont, nicht aber die im Urwald vermissten Menschen, die unter anderem Akakor besuchen wollten. Nara:

Ich lebe mit meinem Gewissen. Ich habe viele umgebracht, aber als Soldat, die hatten eine Waffe in der Hand – ich bin nicht unschuldig. Aber ich habe die drei nicht umgebracht, wie sie mir vorgeworfen haben.

Zu seiner versunkenen Welt Akakor meine er gegenüber dem “Spiegel”:

Im November habe ich die Häuptlingswürde abgegeben. Der Chefpriester hatte zwei von diesen drei Meter großen Dienern der Götter bei sich. Er sagte, die Altväter kehren zurück, sie haben den Tunnel geöffnet.

Es gibt Deutsche in meinem Volk. Natürlich sind sie nicht mit U-Booten gekommen. Dazu ist das Wasser dort zu niedrig. Sie müssen vorher umgestiegen sein.”

Riesen leben also in dieser geheimen Welt, die den Göttern aus dem All dienen. Und noch wenige Monate zuvor habe er sie selber gesehen! Weiter heißt es:

“‘Wollt ihr nach Eldorado?’, fängt er an. ‘Das ist keine Legende. Ich habe Mauern gefunden wie die von Machu Picchu. Ich kann euch hinführen.’

Ohne Zögern nimmt er Stift und Notizblock und beginnt, den Weg nach Eldorado aufzuzeichnen. Es liegt irgendwo auf einem Hochplateau zwischen Rio Araçá und Rio Demini.

Günther Hauck sei auch eine ganz andere Person, wie der “Indianer” wiedermal betonte. “Ich bin Tatunca. Punkt.” Außerdem stehe in seinem brasilianischen Personalausweis, dass er “Indianer” ist. Die Recherchen von Nehberg seien außerdem sowieso alle falsch und erfunden: “Der ist schizophren, der Nehberg. Ein Lügner.” Nehberg selber schrieb noch im Mai 2014 an den “Spiegel”:

Tatunca will mich persönlich im Rio Negro ersäufen.

Frust bei “Familie Nara”

Was bleibt, außer einem Verdacht, von einem Fantasten, einem Blender und begnadeten Selbsterfinder, einem Menschen, dem seine Geburtsurkunde nicht mehr war als eine bloße Möglichkeit?

Resümieren die Journalisten nach ihren Gesprächen mit dem “weißen Indianer”. Dennoch trafen sie auch Seder Helio, dem Sohn von Tatunca. Er erlangte offensichtlich die nicht Häuptlingswürde als Erbe, nachdem sein Vater sie nach eigenen Angaben “im November abgegeben” habe. “Vorarbeiter” sei Helio geworden, der aufgrund seines fairen Umganges mit den Yanomami-Indianern geschätzt würde. “Ganz ohne Kontakt zu Außerirdischen, zu Altvätern und nach Eldorado”, so Alexander Smoltczyk in seinem Bericht für den “Spiegel”.

Trotzdem ist Helio frustriert. Das Gerede um seinen Vater als Mörder habe diesen ruiniert und nicht mal aus Hollywood gab es einen Cent:”

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Erich von Däniken und das Corona-Virus: Was macht der Astronautengötter-Jäger eigentlich in Zeiten der COVID-19-Krise? (+ Video)

Erich von Däniken und das Corona-Virus: Was macht der Astronautengötter-Jäger eigentlich in Zeiten der COVID-19-Krise? (Bilder: gemeinfrei & Screenshot YouTube / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Erich von Däniken und das Corona-Virus: Was macht der Astronautengötter-Jäger eigentlich in Zeiten der COVID-19-Krise? (Bilder: gemeinfrei & Screenshot YouTube / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Der Corona-Virus (COVID-19) greift weiter um sich. Das sehen wir seit einigen Wochen jeden Tag gefühlt rund um die Uhr am Fernsehen. Aber auch in sämtlichen anderen Medien und Kommunikationskanälen – von Sozialen Netzwerken und YouTube bis zum privaten Umfeld. Und mehr oder weniger betrifft es jenen persönlich ganz individuell. Vor allem trifft es auch zahlreiche Menschen, die nicht mehr wie gewohnt ihrer Arbeit nachgehen können. Einer von ihnen ist auch der Götterjäger Erich von Däniken. Auch er musste seine Pläne aufgrund des Corona-Virus weitreichend ändern, was dabei auch mich selbst sehr früh betraf. Was von Däniken in Zeiten der Corona-Krise macht und wo ihm COVID-19 einen “Strich durch die Rechnung” machte, erfahrt Ihr von ihm selbst in diesem YouTube-Video.


Corona vs. Erich von Däniken

Vor Corona, dem Virus COVID-19, ist seit Wochen niemand mehr sicher. Vor allem nicht der Medienkonsument. Dabei spielt es keine Rolle ob man Mainstreammedien, alternative Medien, Soziale Netzwerke, Presse oder auch YouTube konsumiert bzw. als Informationsquelle nutzt. Corona ist überall.

Und ohne Zweifel betrifft es unzählige Menschen direkt. Auch wenn sie kerngesund sind. Kleinunternehmer, Firmen und Selbstständige ebenso wie ganz normale Angestellte. Vor allem auch Künstler oder Schriftsteller, worüber beispielsweise der “Verband Deutscher Schriftsteller” bereits vor Wochen seine Mitglieder informierte. Denn viele Autoren halten auch Lesungen oder Vorträge über ihre Arbeit, die ein fester Teil ihrer Tätigkeiten sind. Nicht wenige benötigen aufgrund der Krise deshlab nun Unterstützung , so der Verband, der zur Gewerkschaft “VER.DI” gehört.

So auch Erich von Däniken. Bekanntlich geht er zweimal im Jahr mit Vorträgen im deutschen Sprachraum auf Tournee. Vorträge, die immer sehr gut besucht sind, und die er neben seiner normalen Tätigkeit als Autor und seiner zahlreichen weiteren Reisen in alle Welt hält. Zum Beispiel zur Recherche oder den Besuch diverser Tagungen und Kongresse. Auch aktuell wäre er mit einer Vortragsreihe in Deutschland auf Reise.

Eigentlich, denn Erich von Däniken musste diese Tour aufgrund der Corona-Krise abbrechen. Er und Ramon Zürcher, seine rechte Hand, Freund und Sekretär, kehrten daraufhin in die Schweiz zurück. Fraglos sehr zum Bedauern der zahlreichen Däniken-Fans, die sich bereits auf einen Vortrag von ihm in dieser oder jener Stadt gefreut haben. Auch ich selber war mit von Däniken und Zürcher Anfang März in diesem Rahmen verabredet. Geplant war unter anderem ein Interview mit von Däniken, dass auf meinem MysteryFiles-YouTube-Kanal erscheinen sollte.

“Aufgrund behördlicher Auflagen”, so erfuhr ich von Däniken/Zürcher, wurde es leider abgesagt. Wie alle folgenden Vorträge des Altermeisters der Prä-Astronautik und Ancient Aliens auch. Viele der Vorträge konnten dabei auf neue Termin verschoben werden, die zum Teil bis in das kommende Jahr reichen. Die Termine findet Ihr HIER.

Video von Erich von Däniken

Untätig sind von Däniken und Zürcher deshalb in der Schweiz nicht, wie er es selber in diesem jüngst erschienen Video berichtet. Wie von Däniken, der am 14. April übrigens 85 Jahre alt wird, betont, sind er und Ramon Zürcher auch gesund und wohlauf.

In seinem Video erzählt er seinen treuen Fans und Lesern nicht nur, “was er während der Corona-Krise tut, was ihn gerade interessiert und woran er arbeitet”. Gleichfalls informiert er darüber, welche Reisen bzw. Projekte er aufgrund des grassierenden Virus absagen bzw. verschieben musste. Immerhin war und ist von Däniken die meiste Zeit des Jahres in aller Welt unterwegs.

Ungebremster Tatendrang, den jetzt die zahlreichen Beschränkungen aufgrund von COVID-19 doch bremsten. Zumindest für eine Zeit lang …

Video von Erich von Däniken vom 31. März 2020

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Teil #26: “Menschen-Götter – Götter-Menschen” – Erich von Däniken 1996 im TV-Talk

Grenzwissenschaft Classics Videos, Teil #26: Erich von Däniken 1996 im TV-Interview (Bilder: E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Teil #26: Erich von Däniken 1996 im TV-Interview (Bilder: E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Das Warten hat endlich ein Ende! Nach langer Pause geht auf vielfachen Wunsch die YouTube-Reihe “Grenzwissenschaft Classics Videos” auf meinen Kanal weiter. Den Anfang macht mit der Folge 26 ein umfangreiches TV-Interview bzw. ein Fernseh-Talk mit Erich von Däniken aus dem Jahr 1996. Eine sicher vielen Interessierten und Däniken-Fans unbekannte Sendung. Und schon damals äußerte sich von Däniken in dieser Sendung zum UFO-Thema und Entführungen durch Außerirdische. Eine Fernsehsendung … lange bevor es die heute allgegenwärtigen “Ancient Aliens” am Fernsehen gab.


Erich von Däniken im Gespräch

Endlich ist es wieder soweit: Nach sehr langer Pause geht die Video-Reihe “Grenzwissenschaft Classics” weiter! Mit der Folge Nummer 26. Den “Neuanfang” macht ein umfangreiches TV-Interview bzw. -Gespräch mit Erich von Däniken aus dem Jahr 1996.

Darin berichtet der weltbekannter Autor der Prä-Astronautik von Däniken über seine “klassische Themen” aus der Prä-Astronautik. Ebenso über damalige Neuigkeiten von den Linien von Nazca in Peru, der Erschaffung des Menschen durch Außerirdische und vielen weiteren Themen seiner Arbeit.

Selbst zum Thema UFOs und Entführungen durch Außerirdische äußerte er sich schon damals.

Eine Fernsehsendung … lange bevor es die heute allgegenwärtigen “Ancient Aliens” am Fernsehen gab.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video auf Fischinger-Online

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Video mit Erich von Däniken: “Meine Geschichte” – Von Däniken über seinen Weg zum Autor der Prä-Astronautik

Erich von Däniken: "Meine Geschichte" - Der Weg von Dänikens zum Autor der Prä-Astronautik (Bilder: Screenshot YouTube / E. v. Däniken / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Erich von Däniken: “Meine Geschichte” – Der Weg von Dänikens zum Autor der Prä-Astronautik (Bilder: Screenshot YouTube / E. v. Däniken / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Vor allem seit die TV-Dokureihe “Ancient Aliens” aus den USA seit über 10 Jahren so erfolgreich läuft, gibt es eine Art neuen Boom um Erich von Däniken. Damit verbunden natürlich ein großes Interesse an den Thesen, Spekulationen und Ideen der Prä-Astronautik. Also jener Überlegung, dass die “Götter” der Vergangenheit in Wahrheit außerirdische Astronauten waren. Von Däniken machte sie mit seinem 1. Buch “Erinnerungen an die Zukunft” 1968 schlagartig weltberühmt (detailliert in diesem Artikel HIER). Wie es aber genau dazu kam, wissen im Internetzeitalter die neuen Generationen der Fans und Interessieren eher weniger. Genau das erzählt von Däniken in diesem spannenden Video auf YouTube. Mit einer scheinbar “überheblichen” Aussage, die vor allem seine Kritiker “sauer aufstoßen” könnte. Welche das ist und warum er damit schlicht und einfach Recht hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Der lange Weg des Erich von Däniken

Die Prä-Astronautik lebt heute fast ausschließlich von den sogenannten “neuen Medien” und vom Fernsehen- Vor allem seit rund 10 Jahren durch die US-Serie “Ancient Aliens”, die auch in Deutschland erfolgreich läuft.

Interessierte und Fans der Prä-Astronautik und damit untrennbar verbunden Erich von Däniken informieren sich heute (fast nur) online. Durch TV-Dokumentationen, Internetartikel oder YouTube-Videos, da diese kostenlos jederzeit verfügbar sind. Das kommt der “Generation Kostenlos” sehr entgegen. Auch von Däniken selber hat das erkannt. So ging er im April 2019 mit einem eigenen offiziellen YouTube-Kanal online, wie HIER berichtet.

Die Anfänge der Prä-Astronautik sahen natürlich vor über 50 Jahren ganz anders aus. Schlagartig wurde durch von Däniken diese Idee weltweit bekannt und ein Hit auf dem Buchmarkt.

Bis zum aufkommen des Internet folgten unzählige Bücher aus dem Bereich der “Astronauten aus dem All”. Und auch heute noch ist von Däniken als Autor der Prä-Astronautik aktiv. Da nützt es nichts, dass Kritiker immer wieder mit erhobenen Zeigefinger darauf verweisen, dass schon vor von Däniken andere Autoren Ideen der Prä-Astronautik in ihren Büchern publizierten.

Es bleibt unbestritten, dass erst von Däniken diese Thesen und Spekulationen berühmt machte, wie in diesem Blog-Artikel HIER detailliert nachzulesen.

Wie es dazu kam, dass ein Hotelier in der Schweiz ein erfolgreicher Bestsellerautor wurde, wissen im Detail heute wenige der “neuen Fans”. Auch wenn es zum Beispiel in diversen Bibliographien über ihn auf dem Buchmarkt nachgelesen werden kann. Denn Hintergründe sind, sofern man sich für diese Themen interessiert, immer sehr spannend. Und was könnte dabei spannender sein, als den Altmeister der Prä-Astronautik selber zuzuhören, wie er davon berichtet?

Genau das macht er in dem unteren eingebundenen Video.

Erich von Däniken und Nazca

Das Video “Erich von Däniken – Meine Geschichte” auf seinem offiziellen Kanal ist recht kurz. Es geht nur 15 Minuten. Angesichts dessen, was von Däniken zu den Anfängen seiner Arbeit als Prä-Astronautik-Autor zweifellos noch alles hätte erzählen können. Er beschränkte sich beim Dreh auf das wesentliche seiner Tätigkeit, bis im Februar 1968 sein 1. Buch auf dem Markt kam.

Anhand der Kommentare unter dem Video sieht man deutlich, dass auch nach einem halben Jahrhundert die Faszination an seinen Gedanken und vor allem an seiner Art, von diesen zu erzählen, noch immer die Fans begeistert. Zurecht!

Doch dann eine Aussage im Video, die ohne Zweifel vor allem Kritiker und Skeptiker “sauer aufstoßen” könnte:

Nur wegen mir ist Nazca weltberühmt geworden!

Ein gefundenes Fressen für seine Gegner und vielleicht auch Neider, da es mehr als überheblich klingt. Entspricht aber absolut den Tatsachen, was auch von Seiten der Archäologie zähneknirschend anerkannt wird. Natürlich nicht immer.

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Von Däniken hat selbstverständlich die Hochebene von Nazca und die weltbekannten Linien und Pisten von Nazca nicht selber entdeckt. Die waren schon Jahrhunderte zuvor von dem spanischen Eroberer Pedro de Cieza de León erstmals in “Chronik von Peru” 1553 erwähnt worden. Er glaubte hier Straßen oder Wegweiser der Inka vor sich zu haben. “In einigen Gebieten in der Wüste sind Zeichen zu sehen, damit sie den Weg finden, den sie nehmen müssen”, so de León.

Erst in den 1920ger und 1930ger Jahren folgte die wirklich Entdeckung vom Flugzeug aus. 1926 und 1927 erfolgten durch den US-Anthropologen Alfred Kroeber und dem peruanischen Archäologen Toribio Mejía Xesspe die ersten wissenschaftlichen Beschreibungen und Forschungen. Es folgte ab 1946 die Deutsche Maria Reiche, die gut 50 Jahre in Nacza blieb um die Bodenzeichnungen zu erforschen und zu dokumentierten.

Heute ist die 1998 verstorbene Forscherin eine Legende der Erforschung der Nazca-Linien.

Dass die Eben von Nazca aber weltberühmt wurde, ist in der Tat Erich von Däniken zu seinen “phantastischen Ideen” zu verdanken. Ebenso auch den Büchern des Franzosen Robert Charroux. Vor durch sein Werk “Das Rätsel der Anden”, dass erstmals 1974 in Frankreich erschien. Diese spektakulären Thesen über Zeichen für Außerirdische auf der Ebene im fernen Peru, machten die Region letztendlich im öffentlichen Bewusstsein erst bekannt.

“Ihre phantastischen Idee”

Die Autoren Dietrich Schulze und Viola Zetzsche schreiben in ihrer Reiche-Biographie “Bilderbuch der Wüste” (2005) zu Däniken und Charroux:

Ihre phantastischen Ideen wirkten auf die Pampa wie das Licht eines Scheinwerfers.

Fraglos klingt es viel faszinierender, dass die Bilder, Linien und Pisten von Nazca für Besucher aus dem All gedacht waren, als dass sie ein “astronomischer Kalender” waren, wie es Reiche annahm. Von Däniken wiederum hat 1968 in seinem 1. Weltbesteller Reiche nicht (direkt) erwähnt. Was er aber schrieb, war:

Uns vermittelt die 60 km lange Ebene von Nazca – aus der Luft betrachtet – eindeutig die Idee eines Flugplatzes!

Damit war die Geschichte, von Däniken hält die Ebene in Peru für einen UFO-Flughafen der Vorzeit, geboren. Eigentlich ist das aber eine Aussage von – Maria Reiche! Nicht von ihm, wie ich es 2009 in einem meiner Bücher ausgeführt habe. Das mag viele Prä-Astronautik-Interessierte an dieser Stelle verwundern, ist aber eine Tatsache.

Von Däniken selber hat in seinem 1. Buch im Anhang zwei Veröffentlichungen von Reiche aufgeführt. Das von ihr erstmals 1949 in drei Sprachen im Eigenverlag veröffentlichte Büchlein “Mystery on the Desert” ist eine davon. Darin heißt es von ihr zu den Pisten und Ebenen von Nazca:

Einige könnte man für Flugplätze halten.

Eine Aussage, die man kennt. Kern des Mythos vom “UFO-Flughafen”.

In Peru wiederum sind auch von Dänikens Werke und die damit verbundene Puplicity für Nazca geehrt worden. 1981 von der Stadt Nacza sowie dem Ort Ica. Damit ist seine Aussage im unten stehenden Video nicht überheblich, sondern wahr. Auch in Reiche sieht bzw. sah er, wie gerne behauptet wird, kein “Feindbild”.

In seinem Nazca-Buch “Zeichen für die Ewigkeit” (1997) nennt er sie “die große alte Dame von Nazca”, würdigt mehrfach ihre “epochale Leistung” und schreibt:

Maria Reiche hat sich redlich alle Verdienste erworben, die in Peru nur möglich sind.

Video mit Erich von Däniken

YouTube -Video vom 20. Feb. 2020 von Erich von Däniken

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Interview mit Erich von Däniken: “Es gibt eine Alien-Basis in der Antarktis” +++ Video +++

VIDEO: Interview mit Erich von Däniken: "Es gibt eine Alien-Basis in der Antarktis" (Bild: Screenshot YouTube)
VIDEO: Interview mit Erich von Däniken: “Es gibt eine Alien-Basis in der Antarktis” (Bild: Screenshot YouTube)

Im Herbst 2019 veröffentlichte Erich von Däniken sein neues Buch “Die Bekenntnisse des Ägyptologen Adel H.”, das auf diesem Blog HIER bereits vorgestellt wurde. In diesem Buch berichtet der Jäger der Götter aus dem All vor allem darüber, “was ein junger Grabräuber unter den Pyramiden von Sakkara entdeckte”. Ebenso widmet sich von Däniken drin der aktuellen UFO-Thematik. Jetzt wurde ein halbstündiges Video-Interview mit von Däniken zu seiner neuen Veröffentlichung online gestellt, in dem einige erstaunliche Aussagen fallen!


Erich von Däniken

Erich von Däniken berichtet in seinem neuen Buch “Die Bekenntnisse des Ägyptologen Adel H.” unter anderem eine phantastische Geschichte. Dazu heißt es:

Im Land am Nil führte von Däniken nächtelange Gespräche mit Adel H., einem studierten Ägyptologen, dessen Familienmitglieder als Grabräuber tätig waren. Als 16-jähriger Knabe war derselbe Adel H. tagelang unter der Stufenpyramide von Sakkara gefangen gewesen.

Auf seiner Suche nach einem Weg aus der Unterwelt hatte der Junge unterirdische Gänge und Räume durchstreift und atemberaubende Dinge gesehen, von denen die Fachwelt keine Ahnung hat. Adel erlebte Unheimliches, eine Mischung aus Geisterwelt und Realität, über die hier erstmals berichtet wird.

‘Ägypten’, so Adel, ‘kennt zwei Geschichten. Die offizielle und eine unbekannte, die Jahrzehntausende alt sein muss.‘”

Ein unglaublicher Bericht, den von Däniken in klaren Zusammenhang mit den Göttern der Sterne sieht. Jene Astronauten aus dem All, die vor Jahrtausenden die Erde besucht haben – und vielleicht heute hinter dem UFO-Phänomen stecken, wie von Däniken im unten stehenden Interview ausführt.

Auch die UFO-Sichtungen von Piloten der US-Navy kommen zur Sprache. Gleichfalls auch andere Themen aus der Arbeit von Erich von Däniken.

Erstaunlich auch die Aussagen, dass es in der Antarktis eine geheime UFO-Basis geben soll. Eine Geheimbasis, in der Menschen und Außerirdischen gemeinsam tätig sind! Angebliche Geheimdokumente, die der bekannten Autorin und UFO-Forscherin Linda Moulton Howe vorliegen, sollen dies belegen, so von Däniken im Interview.

Das 30 Minuten lange Interview führte Peter Orzechowski.

Interview mit Erich von Däniken

Video vom 7. Jan. 2020

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Video-Interview mit Erich von Däniken: Von Däniken über die neuen Forschungen in Nazca in Peru und die Hintergründe

Video-Interview mit Erich von Däniken 2019 (Bilder: E. v. Däniken & Hangar 18b / Montage: Fischinger-Online)
Video-Interview mit Erich von Däniken 2019 (Bilder: E. v. Däniken & Hangar 18b/Screenshot / Montage: Fischinger-Online)

Ende Oktober 2019 fand in Hannover die Jahrestagung der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) statt. Neben zahlreichen weiteren Referenten aus dem Bereich der Prä-Astronautik war natürlich auch Erich von Däniken dabei. Er hielt nicht nur traditionell den Abschlussvortrag, sondern gab auch den Kollegen von “Hangar 18b” ein kurzes Interview. Vor allem über die von ihm mit initialisierten neuen Forschungen auf der Hochebene von Nazca in Peru. Dieses Video-Interview ist jetzt online und soll hier mit weiteren Hintergrundinformationen vorgestellt werden.


Erich von Däniken und Nazca

Wie jedes Jahr Ende Oktober hat die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) auch 2019 ihres Jahrestagung veranstaltet (s. Link HIER). Im vergangenen Jahr fand diese in Hannover statt. In diesem Jahr soll das sogenannte “One-Day-Meeting” des Vereins sie in Leipzig stattfinden.

Mit bei dem Treffen 2019 waren auch die geschätzten Kollegen von “Hangar 18b“. Unter anderem hat das Team von “Hangar 18b” alle Vorträge der Tagung gefilmt und kostenlos auf ihren YouTube-Kanal online gestellt. Ihr findet diese all für jeden kostenlos HIER.

Im Rahmen der Tagung fand aber auch Erich von Däniken Zeit für ein Interview, das Ihr unten angefügt findet. Geführt hat es “Prisma TV”. Von Däniken berichtet in diesem vor allem über die neuen Fragen an das alte Nazca. Jene rätselhafte Wüste in Peru, die von Linien, Pisten und Figuren übersät sind, und seit ihrer Entdeckung für Spekulationen und Rätselraten sorgen. Deshalb hat Erich von Däniken bzw. die “von Däniken Stiftung” ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen.

Dieses Projekt, genannt “Nazca III”, soll vor Ort in Peru Untersuchungen, Messungen und Forschungen in Nazca durchführen, und wird von verschiedenen Forschungsinstituten und Wissenschaftlern begleitet. Ein Forschungsprojekt, dass mit ganz anderen Fragen an die Hochebene von Nazca herangeht, als es die klassische Archäologie macht. So unterstreicht es von Däniken auch in diesem Interview.

Bekanntlich ist die Hochebene von Nazca seit Jahrzehnten ein fester Teil der Thesen und Ideen von Däniken. Kaum ein anderes Thema zieht sich so sehr durch seine Bücher, Vorträge und TV-Dokumentationen wie diese seltsame Landschaft in Südamerika.

“Nazca III”

In diesem Beitrag HIER auf Fischinger-Online wurde das Projekt “Nazca III” und die gesetzten Ziele bereits vorgestellt. Um diese kostspieligen Forschungen in Peru realisieren zu können wurde ein Teil der Kosten mittels Crowdfunding gesammelt. Und es gelang auch die Finanzierung zu sichern, nachdem die “Däniken-Stiftung” in den Jahren zuvor bereits zwei Nazca-Expeditionen in die Tat umsetzte.

Vor allem sollen mit “Nazca III” folgende Fragestellungen untersucht werden:

  • Aus welchem Material bestehen die breiten, pistenähnlichen Linien?
  • Gibt es unterschiedliche Minerale oder geochemische Elementverbindungen zwischen dem Wüstenboden und den “las Pistas”?
  • Existieren Hinweise auf irgendeine verborgene Technologie, die bei den bisherigen Untersuchungen nicht entdeckt wurde, weil gar nicht danach gesucht wurde?
  • Gibt es Informationen, die sich unterhalb der Scharrlinien und Figuren im Wüstenboden befinden?
  • Sollten neue Messinstrumente eingesetzt werden?

Ein überaus ehrgeiziges und vor allem umfangreiches Projekt, dass Erich von Däniken in dem unten stehenden Interview in der Kürze der zeit nicht umfassend vorstellen konnte. Denn das Team der internationalen Wissenschaftler, die sich an “Nazca III” beteiligen, hat viel vor:

  • Geophysikalische Messungen vornehmen, und auch das neue “Gesteinsradar” soll zum Einsatz kommen.
  • Laboruntersuchungen der Bodenchemie, Bodenphysik und der Mineralogie durchführen.
  • Altersdatierungen erstellen.
  • Luft-und Satellitenbildauswertung einsetzen. Auch deshalb, um verschiedene Zeitepochen der letzten 70 Jahre miteinander zu vergleichen und zu erfahren, ob Einflüsse von Klimaveränderungen, Umweltverschmutzungen und Massentourismus auf die sensiblen Bodenzeichnungen zu erkennen sind. Unter anderem wird Upscaling eingesetzt. Das heißt, durch modernste Berechnungsverfahren wird die Bildqualität oder Bildstärke hochskaliert. Zum Beispiel bei der Pampa de Nasca.

Auf die Ergebnisse dieser neuen Forschungen können wir gespannt sein. Denn die beiden vorherigen Projekte in Nazca erbrachten “Anomalien des Magnetfeldes auch geoelektrische Unregelmäßigkeiten”. Ebenfalls konnten erheblich abweichende Ergebnisse bei elektrischen Messungen zwischen den Pisten der Ebene und der Umgeung gemessen werden. “In Nazca stimmt etwas nicht”, so von Däniken.

Interview mit Erich von Däniken

Video vom 1. Jan. 2020 auf dem Kanal von Hangar 18b

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Axel Milberg: Wie der „Tatort“-Kommissar „Klaus Borowski“ als Schüler Erich von Däniken begegnete und plötzlich die Welt verstand

Axel Milberg: Wie der "Tatort"-Kommissar "Klaus Borowski" als Schüler Erich von Däniken begegnete - und mutmaßlich seinem ärgsten Kritiker (Bilder: ARD/NDR/Ch. Schroeder / Montage: Fischinger-Online)
Axel Milberg: Wie der “Tatort”-Kommissar “Klaus Borowski” als Schüler Erich von Däniken begegnete – und mutmaßlich seinem ärgsten Kritiker (Bilder: ARD/NDR/Ch. Schroeder/LAF / Montage: Fischinger-Online)

Viele Prominente wie Schauspieler, TV-Sternchen und Musiker haben inzwischen Bücher veröffentlicht. Sie werden gerne gekauft, so dass Publikumsverlage gerne auf diese Autoren zurückgreifen. So auch auf die Schauspieler der beliebten TV-Serie “Tatort”. Einer von diesen ist Axel Milberg, der im “Tatort” der ARD den Kommissar “Klaus Borowski” in Norddeutschland spielt. Tatsächlich ist Milberg in Kiel aufgewachsen, worüber er in seinem Buch “Düsternbook” schreibt. Und hier begegnete er als Schüler einst Erich von Däniken, der an Milbergs Gymnasium 1971 einen Vortrag hielt. Für Milberg ein einschneidendes Erlebnis seiner Jugend. Durchaus interessante Ausführungen des Schauspielers, in der sich jedoch offenbar sein Phantasie und “Erinnerung” mischen. Was und wie damals gesehen sein soll, und was der erste “Anti-Däniken-Autor” dieser Tage damit zu tun hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag!


Axel Milberg

Unlängst gehört es zum guten Ton, dass Prominente, Stars und Sternchen aus Fernsehen und Öffentlichkeit Bücher schreiben. Nicht wenige dieser Veröffentlichungen diverser „Promis“ und auch „Z-Promis“ werden dabei auch gekauft. Das wissen auch deutsche Schauspieler, wozu natürlich die verschiedenen Kommissare der beliebten Krimireihe „Tatort“ von ARD und ZDF zählen.

Einer von ihnen ist Axel Milberg, der im „Tatort“ den Kommissar „Klaus Borowski“ spielt. Er veröffentlichte 2019 sein Buch „Düsternbrook“, das wie zu erwarten ein Besteller in Deutschland wurde. Einen autobiographischen Roman über seine Kindheit und Jugend im Stadtteil Düsternbrook in Kiel. Eigentlich also kein Buch, das irgendwas mit Grenzwissenschaften und Mystery-Themen zu tun hat.

Könnte man meinen. Doch schon der Buchumschlag und die Werbetexte zeigen, dass es doch damit in Verbindung steht:

Als die populäre Theorie vom Wirken Außerirdischer die Stadt erreicht, scheint sie für Axel viele Merkwürdigkeiten zu erklären. Mit dem rätselhaften Verschwinden einiger Jungen wird die Heimat vollends unheimlich und der Wunsch auszubrechen übermächtig. (…)

Er folgt seinem heranwachsenden Helden, der die Welt mithilfe von Märchen, Mädchen, übersinnlichen Mächten und Erich von Däniken verstehen will (…).“

Wenn Erich von Däniken und Außerirdische schon in der Buchwerbung, auf dem Buchrücken und im Klappentext vorkommen, macht das einen Prä-Astronautiker neugierig. Immerhin kam nach Erscheinen des Buches in diversen Interviews mit Milberg auch darin immer wieder das Thema auf von Däniken.

Auch wenn natürlich der bei weitem größte Teil von „Düsternbrook“ nichts mit Aliens, Däniken & Co. zu tun hat, findet sich darin doch ein ganzes Kapitel zum Thema. In „Besuch aus der Schweiz“ schildert Milberg den für ihn denkwürdigen Tag des 6. September 1971, als Erich von Däniken in seinem damaligen Gymnasium einen Vortrag hielt. „Ein Schweizer Hochstapler, der gerade aus dem Gefängnis entlassen worden war“ habe die Aula des damaligen Schülers Milberg betreten.

Axel Milberg vs. Erich von Däniken

Seine Schulklasse sollte, so habe es der Lehrer ihnen damals gesagt, „ohne Vorurteile“ dem Vortrag von Erich von Däniken zuhören:

Hört euch das mal an, habt keine Vorurteile. Wir reden anschließend darüber, ob wahr oder falsch. Sammelt für beide Seiten Argumente, es ist wichtig, das ihr lernt, Lüge und Wahrheiten zu unterscheiden. Gute Unterhaltung wird es auf jeden Fall sein.“

Mit diesen Worten lauschten der junge Milberg und seine Mitschüler dem Däniken-Vortrag damals. Freundlich und in einer „gewinnenden Art“ trug von Däniken seinen Vortrag vor. „Wir trauten unseren Ohren nicht“, so Milberg weiter, und er zitiert im Folgenden Aussagen aus dem Vortrag. Eine Art Zusammenfassung der Idee der Prä-Astronautik.

Da dieser Vortrag 1971 stattgefunden hat, werden es wohl kaum mehr korrekte Wiedergaben der Worte von Däniken an der Schule sein. Zum Beispiel solche:

Es ist denkbar, dass vor vielen Jahrtausenden die Affen mit superintelligenten Astronautensperma gekreuzt und die misslungenen Fehlexemplare in einer Eiszeit beseitigt wurden.“

Egal ob Phantasie-Zitate des Autors Milberg in seinem Roman oder nicht, auf den folgenden Seiten geht genau diese mit ihm durch! Er schreibt, dass er damals von den Thesen des von Däniken überzeugt war. „Ich war überzeugt, dass dieser Gast aus der Schweiz recht hatte“, erinnert sich der „Tatort“-Kommissar weiter:

Gibt es nicht wirklich überall Spuren um uns, die von frühen Besuchern aus dem All erzählen? Die erklärten, was sonst unerklärlich wäre?

Alles hängt mit allem zusammen

Daraufhin habe Milberg damals alles hinterfragt und in Zusammenhang mit Außerirdischen und Verschwörungen gebrachte, behauptet er. Von „Geräuschen in der Nacht auf dem Dachboden“ bis zu den Hünengräbern, die in Norddeutschland bis heute recht häufig zu finde sind. Auch sein ständiges Nasenbluten habe etwas mit diesen Aliens zu tun, da in Büchern aus den USA von Sonden zu lesen war, die Außerirdische in Menschen implantieren.

„Alles hängt zusammen und alles macht plötzlich Sinn“, so Milberg in seinem Roman nach von Dänikens Besuch in Kiel. Und sogar er selbst könnte von diesen Fremden aus dem All ausgesucht worden sein, da diese „frische kleine Menschen“ benötigen. Auch das Autokennzeichen „KI“ von Kiel und die alte bzw. damalige Postleitzahl „23“ (West-2300) von Kiel stehen hiermit in Verbindung. KI sei „Künstliche Intelligenz“ und die Zahl 23 habe sowieso irgendwas mit den Illuminaten zu tun.

Also deutet alles auf einen frühen Besuch hin, Fremde aus dem All, in vorchristlicher Zeit. Kiel könnte einer dieser Orte sein, die für die Aliens eine große Rolle spielen.“

Natürlich darf man diese Aussagen und „Erinnerungen“ von Axel Milberg in seinem Roman nicht für bare Münze nehmen. Gut zu erkennen an seinen Erwähnungen von Künstlicher Intelligenz als „KI“, Alien-Implanten und den Illuminaten sowie der „23“. 1971 und in den Jahren danach waren dies längst keine bekannte Themen!

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Dass ihn als jungen Schüler Erich von Däniken mit seinem Vortrag, Ideen und Thesen faszinierte und begeisterte, kann man aber sehr wohl glauben. Das kennen sehr viele Fans und Leser des von Däniken von sich selber, die heute längst erwachsen und „vernünftig“ sind. Die einen finden es noch immer hoch spannend, die anderen haben diese „Jugendsünden“ längst begraben.

Der Däniken-Kritiker der ersten Stunde

Milberg schildert in seiner Autobiographie aber noch ein Detail im Zusammenhang mit Dänikens Vortrag an seinem Gymnasium. Denn nach diesem betrat ein Kritiker für einen zweiten Vortrag die Bühne, über den behauptet wird:

Danach betrat ein Abiturient die Bühne und nannte seinen Vortag ‚Erinnerungen an die Wahrheit‘. (…) Er machte sich lustig über den Scharlatan, der gut aussehende Mitschüler, er war bestimmt der Primus seiner Klasse.

Alle lachten nun über den Schweizer Gast, nur ich dachte, was für ein Wichtigtuer, dieser Primus, Glaubt, er ist klüger als Erich von Däniken.“

Da der junge Milberg durch seine Schule „zu Hause in der Antike“ war, war dieser Kritiker nur ein Schwätzer. Von Däniken habe Recht, nicht er. Ob es diesen Skeptiker aber wirklich 1971 dort in Kiel gab, wäre interessant. Denn der Titel des angeblichen Vortrages, „Erinnerungen an die Wahrheit“, erinnert frappierend an das erste „Anti-Däniken-Buch“.

Dieses erschien erstmals als Schreibmaschinen-Version 1969 in Berlin, wo es die „SLAN-Nachrichten“ als ihren Sonderband Nr. 2 weiter kopierten. Ab März 1971 brachte es das dann ein Verlag als kleines dünnes Taschenbuch mit dem Titel „Erinnerungen an die Wirklichkeit – Erich von Däniken und seine Quellen“ heraus. Autor des heute praktisch vergessenen Büchleins war Gerhard Gadow. Gedacht als „Ein Kommentar zum Däniken-Bestseller“, so der Untertitel der ersten Version von 1969. Allein im ersten Jahr nach Erscheinen des Taschenbuches 1971 haben sich davon über 50.000 Exemplare verkauft.

War dieser Gadow der Kritiker damals in Kiel?

“Erinnerungen an die Wirklichkeit”

In den 1970ger Jahren war Gadow aufgrund seiner „Erinnerungen an die Wirklichkeit“ kein Unbekannter. Was auch daran liegen mag, dass er der erste Autor überhaupt war, der sich gegen den Boom von Erich von Däniken stellte. Deshalb berichteten auch die Medien und Zeitungen über Gadow und von Däniken selber ist er bis heute in Erinnerung. Ich selber hatte ihn vor wenigen Jahren auf ihn angesprochen …

Gerhard Gadow machte laut seinem Buch im Jahr 1970 Abitur und studierte bei erscheinen „gegenwärtig an der FU Berlin Rechtswissenschaft“. Also ein Student am Tag des Kieler Däniken-Vortrages 1971. „Der Primus seiner Klasse“, wie Milberg ihn in seinem Buch nennt, muss nicht zwangsläufig sein Mitschüler gewesen sein. Sonst hätte ihn Milberg auch sicher gekannt.

In solchen „vergangenen Zusammenhängen“ zu stöbern ist durchaus zeitaufwendig. Aber für Mystery-Jäger durchaus sehr spannend. Gerade wenn es um den Kritiker der ersten Stunde geht, was Gerhard Gadow zweifelsohne war. Und auch wenn Däniken selber aus verschiedenen Gründen nicht gut auf seine Veröffentlichung „Erinnerungen an die Wirklichkeit“ zu sprechen ist, gibt es hier „verborgene Verbindungen“.

So nennt von Däniken ein Kapitel in seinem Buch „Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe“ von 2015. Dort heißt es über Gadow:

„(Er) studierte damals Jura an einer Berliner Hochschule. Wir trafen uns, und ich erfuhr, dass hinter dem Text wieder einmal ein Professor der Archäologie steckte. (…) Damals lud ich den Anti-Däniken-Autor Gerhard Gadow in die USA ein, und gemeinsam reisten wir für 20 Tage in den Vereinigen Staaten umher. Als zuverlässiger Begleiter betreute Gerhard die Technik bei meinen Vorträgen.“

Demnach wäre Gadow damals ein Ghostwriter eines Archäologie-Professors gewesen, der „Erinnerungen an die Wirklichkeit“ so gar nicht schrieb. Oder nur im Auftrag.

Hat Milberg diese Marionette des „Professor der Archäologie“ in 1971 Kiel in der Aula seiner Schule gesehen? Wer aber war dieser angebliche Archäologe, der Gadow anstifte, beauftragte oder sogar benutzte?

Eigentlich faszinierend: Nach Jahrzehnten der Prä-Astronautik hat es unlängst intern so einige eigene Mysterien und Rätsel, die es zu lösen gilt.

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