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Nazi-UFOs, Flugscheiben und rechte Gedanken in der UFO- und Grenzwissenschafts-Szene

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Aus aktuellem Anlaß weitere Informationen zum Thema “Nazis in der Grenzwissenschaft & UFOlogie”

(Siehe den BLOG-Beitrag: “UFOlogen im Antisemitismus-Bericht des Deutschen Bundestages“)

Online-Artikel und Links (nach UFO-Information.de):
Warum waren die Nazis 1938/1939 in der Antartis? Siehe:

Cornelia Lüdecke: In geheimer Mission zur Antarktis – Die dritte Deutsche Antarktisexpedition 1938/39 und der Plan einer territorialen Festsetzung zur Sicherung des Walfangs. Deutsches Schiffahrtsarchiv Nr. 26 2003, Seiten 75 bis 100

Hier zwei ältere Kurzartikel von 2003 und 2005 zum Thema:

Nazi-Ufos und andere Mythen

Es ist ein kaum bekanntes Thema und doch sehr weit verbreitet. Das Thema der UFOs und des Dritten Reiches. Mehr im Verborgenen berichten Autoren von einer ganz anderen Geschichte des dritten Reiches, die zum Teil ins absurde führt!

Diese absurden Thesen, wenn man diese denn überhaupt so nennen kann, gehen soweit, dass die Regierung des dritten Reiches Außerirdischen von den Sternen Geschäfte angeboten hat. Diese angeblichen Geschäfte sollen zum Inhalt gehabt haben, dass Hitler diesen Aliens Inhaftierte der Konzentrationslager (vornehmlichen Juden) für Experimente im All gegeben hat, und dafür Technologie von den Außerirdischen bekam. . .

Diesen abstrusen Ideen wollen wir keine Aufmerksamkeit schenken.

Aber die Schar der Anhänger, die dem dritten Reich dennoch eine außergewöhnliche Technologie nachsagen, ist nicht gerade klein. Hier spricht man von den Deutschen Flugscheiben – den UFOs der Nazis. Angeblich, so munkelt man, bekam Deutschland in den zwanziger und dreißiger Jahren Besuch von Außerirdischen. Diese Aliens aus dem Sonnensystem Aldeberan lieferten das Wissen über ihre Technologie an Deutschland. Vor allem spricht man in den einschlägigen Kreisen hier von der Thule-Gesellschaft, die aus okkulten Zirkeln “germanischer Orden” hervorgegangen sei. In der Tat ist es Fakt, dass die Nazis zum Teil energisch okkulten Praktiken und anderen Dingen huldigten. Dies ist historisch belegt. Doch beim Thema Deutsche UFOs gehen die Behauptungen noch weiter.

Diese Wesen aus dem All haben Nazideutschland ihre Technologie kopieren lassen. Das Resultat dieser Verbindung waren die “Deutschen Flugscheiben” oder Flugkreisel. Angeblich folgen die Ersten vom schon ab dem Jahre 1922. Und der oft erwähnte Typ RFZ (Rundflugzeuge) soll um 1935 erstmals in den Himmel über Nazideutschland gestiegen sein.
Die Entwicklungen an diesen UFOs der Deutschen zogen sich geheim durch das gesamte dritte Reich bis zum Zusammenbruch 1945. Danach plünderten bekanntlich die Amerikaner und die Sowjets die Entwicklungen der Deutschen ebenso aus wie sie sich auch an den Wissenschaftlern der Nazis bedienten. Hierbei soll auch die Technologie der Flugscheiben in die Hände der Amerikaner gefallen sein. In dieser Zeit taucht auch ein anderer Begriff auf, der aus der UFO-Forschung bekannt ist: die Foo-Fighters. Hierbei handelt es sich um die berühmten Phantomraketen, die von den Alliierten am Ende des zweiten Weltkrieges immer wieder am Himmel über Europa gesehen wurden. Die meisten UFOlogen sehen hier schlicht fliegende Untertassen, die vor der berühmten UFO-Sichtung des K. Arnold von 1947, die den UFOs den Namen gab, gesehen wurden. Die Anhänger des Flugscheibenmythos hingegen sind überzeugt, dass es Entwicklungen der Nazis waren. Geheime, zum Teil weit über 100 Meter große Untertassen.

Diese Raumfahrzeuge der Nazis werden in Typen wie V-7, VRIL, Haunebu oder RFZ unterteilt. Letzere dienten angeblich als Fernaufklärer. Die VRIL-Flugscheiben, die Mitte des zweiten Weltkrieges erstmals in den Himmel gestiegen sein sollen, waren bereits bewaffnet und sollen 1942 bis zu 12.000 km/h erreicht haben. Andere Typen dieser Fahrzeuge dienten sogar mit eingebauten Hangars als Mutterschiffe für kleine Flugscheiben der NAZIS. Angetrieben wurden all diese und noch viel mehr seltsamen Geräte der Nazis von ebenso seltsamen Technologien die man als “Thule-Tachyonator” und anderes mehr bezeichnet. Sogar von Antimaterieantrieben und “Kraftstrahlkanonen” wird hier gesprochen. Also hatten die Nazis UFOs mit Laserwaffen?!

Es geht noch viel weiter. Diese ganzen Typen von Flugscheiben der Nazis waren teilweise soweit in ihrer technologischen Entwicklung, dass damit durch das Universum geflogen werden konnte. Bei einem Treffen Hitlers mit Größen wie Heindrich Himmler und Figuren der VRIL-Gesellschaft am 2. Januar 1944 wurde beschlossen, durch einen “Dimensionskanal” mit dem Raumfahrzeug “Odin” nach Aldeberan zu fliegen! Und genau das, so die Vertreter all dieser Ideen, soll auch durchgeführt worden sein. Natürlich nicht mit den herkömmlichen Scheiben mit Düsenantrieb, sondern mit dem modernsten, was die Nazis durch Kooperation mit den Aliens schaffen konnten.

Nach dem Zusammenbruch des dritten Reiches verschwanden auch die Nazi-UFOs aus Deutschland. Nicht nur, dass sich die USA damit eindeckte, sondern auch in Südamerika sollen die UFOs in Sicherheit gebracht worden sein. Einige Flugscheiben wurden auch in Seen in Europa versenkt. Man sagt auch, dass diese Scheiben in einigen Seen des Deutschen Reiches Basen unter dem Wasserspiegel hatten.

Ein Teil der Nazi-UFOs sollen auch in die Antarktis verbracht worden sein. Dort nahm das Deutsche Reich 1938 über eine halbe Millionen Quadratkilometer Land in Besitz und taute es Neuschwabenland. Auch hier ranken sich Legenden, geben sich Dichtung und Wahrheit die Klinke in die Hand! Über 100 U-Boote der Deutschen sollen hier gelandet sein, sie brachten Mensch und Material und errichteten eine Basis der Nazis. Nach dem Krieg flohen hohe NAZIS und Wissenschaftler inklusive Flugscheiben auf den südlichen Kontinent.

Was man davon – und vom gesamten Thema – halten soll, ist jedem selber überlassen. Doch es scheint Tatsache zu sein, dass Deutschland wirklich Land in der Antarktis “in Besitz” nahm. Doch hier gleich UFO-Basen und weiteren Unfug zu vermuten scheint mehr als nur sehr weit hergeholt.

Auch muß man sich nüchtern und klar folgendes beim gesamten Thema Flugscheiben der Nazis vor Augen führen: wenn die Nazis im Besitz von Flugscheiben waren, die solche Geschwindigkeiten erreichten und angeblich sogar bewaffnet waren, wieso verlor das Deutsche Reich den Krieg? Wäre es nicht ein Leichtes gewesen, mit diesen Maschinen die Rüstungsindustrie und Nachschubwege der Alliierten schwer zu schaden? Zum Beispiel in der Nacht Bomben auf die Häfen in Südengland abwerfen und blitzschnell wieder zu verschwinden? Immerhin heißt es, dass die Flugscheiben zum Teil in rechten Winkeln fliegen konnten …

Die Nazis in der Antarktis

Im Jahr 1938/1939 schickten die NAZIS eine Expedition in die Antarktis. Doch Verschwörungstheorien sagen, dass sie dort eine Station errichteten und bis heute halten. Auch UFOs sollen sie besitzen.

Noch heute gilt die Antarktis als eines der letzten, unberührten und zum Teil unerforschten Gebiete der Erde. Eine gewaltige Landmasse, bedeckte ein Eis, Gletschern, Bergen, Tälern Schnee und fest im Griff eisiger Temperaturen. Lediglich an den Küstenstreifen ist es in den Sommermonaten eisfrei und für den Menschen einigermaßen erträglich.

In der Südarktis finden sich keine menschlichen Siedlungen. Lediglich Walfänger vergangener Tage haben sich hier Stationen eingerichtet und heute liegen dort weit verstreut Forschungsstationen und meteorlogische Einrichtungen. Doch das war nicht immer so.
Weniger bekannt ist, dass die Nazis des dritten Reiches in aller Welt unzählige Expeditionen aussandten. Oftmals getrieben vom Rassenwahn und unter Führung der Abteilung “Ahnenerbe” des drittes Reiches forschten die Nazis nach den vermeintlichen Ursprüngen der arischen Rasse und nach den Überlebenden des angeblichen Heimatkontinentes Atlantis.
Doch kurz vor Beginn des zweiten Weltkriegens, in den Jahren 1938 und 1939, schickte das Deutsche Reich auch eine Expedition in die Südarktis. Das Forschungsschiff Schwabenland, ausgestattet und umgebaut zu einem Flugzeugmutterschiff, wurde von den Nazigrößen zum eisigen Kontinent entsandt. Damit begann eine heute beliebte und zum Teil ausgesprochen spekulative und verrückte Verschwörungstheorien. Eine Art neofaschistische Geschichtsschreibung und –Verdrehung.
Das Forschungsschiff Schwabenland wurde im Herbst 1938 in den Werften von Hamburg für ihre Mission in der Antarktis umgerüstet. Das Katapult am Heck des Schiffes war in der Lage, Flugzeuge mit einem Gesamtgewicht von 10 Tonnen in den Himmel zu schicken. Eine Millionen Reichsmarkt verschlang damals der Umbau des Schiffes.
Am 17. Dezember 1938 stach die Schwabenland von Hamburg aus unter der Expeditionsleitung von Alfred Ritscher in See und erreichte am 19. Januar 1939 die kalten Regionen der Antarktis. Dort angekommen ankerte die Schwabenland und die beiden mitgeführten Flugboote Boreas und Passat überflogen ein Gebiet von 600.000 Quadratkilometern von der nördlichen Küste des Kontinentes in das Landesinnere.
Die Flugboote waren mit Zeiss Reihenkameras RMM 38 ausgestattet und nahmen mehr als 11000 Fotos des öden und unbewohnten Gebietes auf. Dabei entdeckte sie nicht nur unvereiste Seen, sondern warfen auch unzählige kleine Hackenkreuzfahnen aus Metall ab und setzten Flaggen an der Nordküste des Kontinentes. So sollten die Ansprüche auf das Gebiet für das Nazireich gelten gemacht werden. Eine Methode, die schon zu den Zeiten der ersten Endecker angewandt wurde. Das erkundete Gebiet wurde in Anlehnung an ihr Schiff von der Expedition Neuschwabenland getauft. Atlanten bezeichnet die Region bis heute als New Schwabenland.
Heute streitet die Bundesregierung die Inbesitznahme angeblich ab. Sie hat jedoch 1952 ihr Recht unterstrichen, Namensgeber der geografischen Gebiete in der Antarktis zu sein. Bis heute finden sich zahlreiche deutsche Namen in Gebieten in aller Welt.
Das sind so ziemlich die einzigen Fakten der Antarktisexpedition des Dritten Reiches. Doch nicht für die Verschwörungstheoretiker!
Zwei an der Expedition beteiligte Soldaten berichteten später, dass die Schwabenland auch nach dem Ende der Entdeckungsfahrt regelmäßig zwischen Deutschland und Neuschwabenland hin und her fuhr. Dabei hat das Schiff angeblich enorme Mengen an Ausrüstungsgegenständen in die Südarktis gebracht. Bergbauausrüstungen, Loren, Gleisanlage und sogar eine gewaltige Fräse um Tunnelanlagen durch das Eis zu bohren seien Teile dieser Ausrüstung gewesen.
Verschwörungstheoretiker sind sicher, dass die Nazis eine gewaltige und geheime Basis in der Antarktis einrichteten. Einige gehen sogar soweit zu behaupten, der Geheimbund der Thule-Gesellschaft habe dort versucht mit einer fremden Zivilisation im Erdieninneren (Hole Erde) in Kontakt zu treten. Auch zahlreiche U-Boote sollen Geheimtechnologien der Nazis in die Antarktis gebracht haben. Vor allem zum Ende und nach dem Ende des zweiten Weltkrieges habe es einen regelrechten Run zum Südpol gegeben und hochrangige Nazis und Wissenschaftler seien samt gemeiner Projekte dorthin geflohene.
Die Vertreter dieser Spekulation berufen sich auch auf ein Zitat von Admiral Karl Dönitz, Oberkommandierender der deutschen Marine, der davon sprach, dass die deutsche U-Boot-Flotte „in einem anderen Teil der Welt“ für Hitler „eine uneinnehmbare Festung“ errichtete hätte. War dies wirklich in Neuschwabenland?
Doch in einschlägigen Büchern, Artikeln und Internetplattformen gehen die Spekulationen noch sehr viel weiter. Angeblich, so wird behauptet, haben die Nazis im Krieg “Flugscheiben” entwickelt, die nicht nur wie typische UFOs aussahen, sondern wirkliche UFOs waren. Diese wurden mit U-Booten im Geheimen nach Neuschwabenland gebracht oder flogen selber dort hin.
Diese Flugscheiben des dritten Reiches sind heute beliebter Stoff zahlloser Veröffentlichungen. Sie sollen nicht nur wie UFOs ausgesehen haben, sondern sie sollen sogar bis zum Mars geflogen sein und unglaubliche Flugeigenschaften gehabt haben. Ja, selbst auf dem Mond gebe es eine Basis dieser Flugobjekte, was der Grund dafür sein soll, warum die Amerikaner ihre Mondflüge eingestellt haben …
Dass sich angeblich die Elite des dritten Reiches inklusiv modernster Flugscheiben-Technologien in eine ultrageheime Basis in Neuschwabenland flüchtete, soll auch die Operation High Jump beweisen. Im Winter 1946/47 führte die Marine der USA eine angebliche “Invasion” Neuschwabenlands durch. Legendär wurde dabei Admiral Richard E. Byrd, der das Manöver geleitet haben soll. Die Operation bestand aus 13 Schiffen wie Zerstörer und Eisbrecher, einem Flugzeugträger, einem U-Boot, 15 Transportflugzeugen und 4000 Soldaten. Am 21. Januar 1947 erreichte die Flotte die Antarktis und am, 13. Februar begann das Manöver.
Obwohl man einige Monate Operationsdauer einplante, wurde am 3. März 1947 der Rückzug angeordnet. Zahlreiche Flugzeuge gingen verloren und neun Maschinen blieben im Eis zurück.
Verschwörungs-Fans sind sicher: hier haben die Nazis eine Basis mit fliegenden Untertassen und haben die Operation zurückgeschlagen! Doch noch mehr, denn von hier aus operieren die UFOs, die man heute meist als außerirdische Raumschiffe betrachtet. Aber es seien vielmehr Nachfahren der geflohenen Nazigrößen, die am Südpol ein “letztes Bollwerk” gehen die Invasion der Alliierten unterhalten. Teilweise wird auch behauptet, die dortigen Nazis hätten “Kontakt mit Aliens”. Als angebliche Beweise für solche Behauptungen werden gerne “UFO-Fotos” hochgehalten, auf denen die Flugobjekte Hakenkreuze tragen. Auch Atomtests in den Jahren 1979 und 1976 in der Antarktis seien Versuche gewesen, diese Geheimbasis zu vernichten.
Beweise für solche Ideen gibt es keine. Es ist nur eine der nicht mehr überschaubaren Verschwörungstheorien und angeblich ein “Rätsel der Welt”.
Nun: Gleich wie man zur Geschichte Deutschlands steht und wie man Fragen zur Deutschen Geschichte sieht:
In der seriösen Grenzwissenschaft haben solche Ideen nichts verloren.
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"Iron Sky": Die Star-Wars-Nazi-Parodie kommt im April in die Kinos

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‘Iron Sky – Wir kommen in Frieden’ ist eine aberwitzige und komödiantische Sci-Fi-Nazi-Persiflage der besonderen Art, über die wir seit einigen Jahren fortlaufend berichtet haben. Der Film offenbart, dass uns nicht nur von großen Meteoriten und Aliens Gefahr aus dem All drohen könnte, sondern auch von den Nazis!

Der deutsche Trailer
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Worte gegen rechts – Verband deutscher Schriftsteller gegen Nazis

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http://www.vs-nrw.de/

Eva Maaser                              
Vorsitzende
 
Verband deutscher Schriftsteller NRW • Sehrstr. 30 • 48565 Steinfurt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Unter dem Motto “Worte gegen rechts – Verband deutscher Schriftsteller gegen Nazis” ruft der VS-Bundesvorstand alle Mitglieder auf, sich mit Texten zu beteiligen. Texte jeder Art, Fragmente, Gedankensplitter, Sinnsprüche, Gedichte, ganz gleich, wichtig dabei ist, dass die Texte jeweils einen Umfang von 8-10 Zeilen à 40 Anschläge nicht überschreiten dürfen.
Der Bundesvorstand wählt aus diesen Einsendungen eine Hand voll aus, mit denen er ver-schiedene Plakatmotive gestalten wird. Die Plakate sind bereits im Entwurf. Sie werden auf der Buchmesse in Leipzig eingesetzt und darüber hinaus den Landesverbänden zur Verfü-gung gestellt. Die Landesverbände (also auch wir in NRW) sind aufgerufen, im Laufe des Jahres eigene Veranstaltungen zum Thema zu organisieren und die Plakate in ihrem Wir-kungskreis zu verbreiten.
Alle weiteren Texte sollen je nach Eignung an verschiedenen Stellen eingesetzt werden; zum Beispiel in Kunst&Kultur, auf der VS Homepage (Bundesebene) oder auf der Facebookseite des VS.
Um den Zeitplan für die Leipziger Buchmesse halten zu können, bitte ich Euch, Eure Texte bis zum 5. Februar an mich zu senden (bis zum 12. müssen sie nach Berlin weitergeleitet werden). Darüber hinaus benötigt der Bundesvorstand das Einverständnis der Mitglieder, dass ihre Texte für die genannten Zwecke (Plakate, Abdruck in Kunst&Kultur, Internet) verwendet werden dürfen. Ein Honorar oder eine sonstige Vergütung kann (außer bei Ab-druck in K+K) leider nicht angeboten werden. Natürlich wird die Autorin oder der Autor namentlich genannt.
Auf der Buchmesse in Leipzig werden die Plakate natürlich nicht ohne ein dazu passendes Programm eingesetzt werden. Hierzu folgt allerdings noch eine separate Kommunikation von Imre Török, der das Projekt gemeinsam mit weiteren Bundesvorstandsmitgliedern leitet.
Bitte schickt Eure Texte als separate Word-Datei (Stichwort und Dateiname: VS gegen Na-zis) und als Anhang in einer Mail, versehen mit Namen, Anschrift und Einverständniserklä-rung zur Veröffentlichung und weiteren Verwendung bis
zum 5.2. 2012 an mich zurück unter
e.maaser@t-online.de

Herzliche Grüße an Euch alle
Eva Maaser

(PS.: diese Aktion gehört nicht zum Projekt „Sinnkrise“. Die Februarfrage zu „Sinnkrise“ geht Euch am 31.1. zu.)

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Rassismusvorwürfe gegen Erich von Däniken: Das sagt der Astronautengötter-Jäger selber dazu – ein Statement

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Rassismusvorwürfe gegen Erich von Däniken: Das sagt der Astronautengötter-Jäger selber dazu (Bilder: Archiv Fischinger-Online/ E. v. Däniken)
Rassismusvorwürfe gegen Erich von Däniken: Das sagt der Astronautengötter-Jäger selber dazu (Bilder: Archiv Fischinger-Online/ E. v. Däniken)

Erich von Däniken – ein “Rassist” und “islamophob”? Seit über einem halben Jahrhundert ist von Däniken Autor auf den Spuren der Götter aus dem All. Und eben solange wird er von vielen Seiten kritisiert. Teilweise sogar mit unsinnigen oder sogar erfundenen Behauptungen. Doch seit geraumer Zeit wird auch gegen ihn die beliebte “Nazi-Keule” geschwungen. Vor allem von einem “Kritiker” in den USA. Was Erich von Däniken dazu sagt, erfahrt Ihr in diesem Statement von ihm selber.


Kritiker und Erich von Däniken

Man muss die Thesen und Spekulationen rund um antike Astronauten aus dem All weder glauben noch “toll” finden. Und kaum jemand, der sich für die Thematik der Prä-Astronautik begeistern kann oder selber in diesem Bereich forschend tätig ist, teilt all die Ideen rund um Götter aus dem Kosmos. Doch niemand kommt an der Person Erich von Däniken vorbei, der im Februar 1968 mit seinem ersten Buch “Erinnerungen an die Zukunft” die Prä-Astronautik, wie man sie heute kennt, geboren hat. Kein anderer Sachbuchautor, der sich vor ihm mit diesen Überlegungen um Astronautengötter befasst hat, fand auch nur annähernd soviel Gehör wie Erich von Däniken.

Damals wurde er von allen Seiten angefeindet – oder gefeiert. Das Gute hing schon damals vom Standpunkt des Betrachters ab. Man “glaubte” seinen Ideen, oder man lehnte sie ab. Wenige standen zwischen den Stühlen und sagten sich: “Vielleicht ist ja was dran?”

Grundsätzlich hat sich an der Situation gegenüber der Prä-Astronautik und vor allem der Person Erich von Däniken nichts geändert. Mit der Ausnahme, dass heute durch das Netz jeder alles und nichts von sich geben kann. Gerne auch anonym. Man muss nicht irgendwer sein, der seine Meinung (positiv wie negativ) in einem Artikel, einem Zeitungsbeitrag oder einer TV-Sendung verkünden kann und darf. Zu der diese Person dann auch erst mal einen Kontakt haben muss. Ein paar Klicks und schon ist es in der Welt. Unwahrheiten, Lügen und Irrtümer werden dabei erstaunlicherweise lieber geglaubt und bleiben eher hängen. Erstaunlich, eigentlich.

Die “Kritiken”, Unterstellungen und Vorwürfe sind dabei ausgesprochen vielseitig. Besser gesagt phantasievoll und oft vollkommen am Ziel vorbei. Da hieß es einst, Däniken ziehe Schuhe mit hohen Absätzen an, damit er vor dem Publikum größer und damit eindrucksvoller daherkommt. Oder, dass er von dämonischen Kräften oder Satan persönlich geleitet wird. Ja, vielleicht ist er es sogar selber. Dann wieder glauben einige, dass er eine Sekte gründen will. Eine neue Religion im Zeichen der Aliens. Und erst im September 2020 war zu “erfahren”, dass er mit seinen Büchern das unglaubliche Vermögen von 30 Millionen Dollar netto angehäuft habe.

Und doch kam in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit und Mainstream mehr und mehr ein neues Tonschlagargument hinzu: Die Nazi-Keule. Vor dieser ist niemand mehr sicher und ganz schnell rücken Menschen andere Menschen in die “rechte Ecke”. Das gilt natürlich nicht allein für die Grenzwissenschaft! Denn man kann längst nicht mehr alles sagen, ohne, dass vorschnell diese Keule geschwungen wird. Die Nazi-Phobie ist allgegenwärtig und im Alltag angekommen. Ob sie im Einzelfall zutrifft – denn auch das kommt vor -, spielt dabei keine Rolle. Ein Fall für Psychologen und Soziologen.

Auch von Däniken muss sich schon seit Längerem anhören, dass er ein Rassist und Islamfeindlich sei. Mehrfach habe ich das bereits über ihn gelesen und gehört. Nun wurde es dem Vater der der Prä-Astronautik zu viel, denn heute erreichte mich eine Stellungnahme von ihm zu genau diesen Vorwürfen. Auslöser sind Äußerungen des “Kritikers” Jason Colavito. Ich möchte dieses Statement hier ungekürzt wiedergeben.

Außerdem könnt Ihr Euch dieses als PDF von meinem Server laden, sofern Ihr es selber weiter (unverändert!) teilen wollt: In Deutsch HIER und in Englisch HIER.

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Stellungnahme von Erich von Däniken vom 4. Februar 2021

To whom it may concern

Sehr geehrte Damen und Herren

Seit Jahrzehnten gibt es immer wieder vereinzelte Gruppen von Menschen, die der Meinung sind, einige Inhalte meiner Bücher seine rassistisch. In neuerer Zeit macht sich ein Pseudo-Wissenschaftler des Names Jason Colavito damit wichtig. Ganz offensichtlich hat er meine Bücher weder gelesen oder nicht verstanden.

So wird behauptet, in meinen Büchern würden islamophopische Kommentare vorkommen und ich würde die arische Rasse loben. Nichts davon stimmt. In meinen Büchern gibt es weder islamophobische Kommentare noch taucht die arische Rasse irgendwo auf.

Insbesondere wird mir zur Last gelegt, ich würde schreiben, Ausserirdische hätten mit Menschen Sex gehabt, und daraus sei eine spezielle Rasse entstanden. Tatsache ist, dass derartige Gedanken nicht von mir stammen, sondern aus allen grossen Überlieferungen der Menschheit.

Ich zitiere das Alte Testament, 1. Moses, Kapitel 6, Vers 1:

“Als aber die Menschen anfingen, sich auf der Erde zu mehren, und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich zu Weibern, welche sie nur wünschten.”

Ebenfalls aus der Bibel stammt der Gedanke, irgendein Gott habe die Menschen geschaffen.

Ich zitiere das 1. Buch Moses, Kapitel 1, Vers 26:

“Und Gott sprach, lasset uns Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich…(Vers 1.27): ” …und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn.”

Je nach Bibelübersetzung wird in diesem Zusammenhang auch von “gefallenen Engeln” oder “gefallenen Gottessöhnen” gesprochen. Das Vergehen dieser “gefallenen Engel” wird im Buche des Propheten Henoch ausführlich beschrieben.

Nach der Betrachtungsweise von Jason Colavito und ähnlichen Kritikern müssten auch alle Überlieferungen über die sogenannte Sintflut rassistisch sein – und zwar in allen Kulturen der Welt – denn der jeweilige Gott lässt nur eine Gruppe am Leben und vernichtet die anderen.

Wir – die gesamte Menschheit – sind Nachfahren von Adam und Eva. Oder biblisch gesprochen, vom Schöpfungsakt eines Gottes. Da werden keinerlei Rassen privilegiert.

Ob rot-, gelb-, dunkel- oder hellhäutig, die gesamte Menschheit ist Nachfahre jenes eines Schöpfungsaktes. Genau so steht es auch in allen meinen Büchern. Dabei zitiere ich immer die grossen heiligen Bücher der Menschheit und mache klar, woher dieses Gedankengut kommt.

Jede Art von Rassismus ist mir völlig fremd. Ich hatte und habe auch nie etwas mit dem Gedankengut der NAZI gemeinsam. Ich selber habe weltweit Freunde in allen Kulturen. Wir kennen keinerlei Rassismus.

Bestimmte Kritiker werfen mir auch vor, ich würde den alten Kulturen die Fähigkeit absprechen, grandiose Tempel und Kunstwerke zu erbauen. Exakt das Gegenteil trifft zu. Es waren immer die Menschen, welche gigantische Tempel und die Pyramiden errichteten. Meine Fragen hatten eine andere Qualität: Weshalb taten die Menschen dies? Zu Ehren der Götter. Welcher Götter? Erst da beginnen meine Analysen.

In meinen Büchern schreibe ich auch, jene sogenannten “Götter” hätten versprochen in einer fernen Zukunft wiederzukehren. Tatsächlich wurde dieser Wiederkunftsgedanke Bestandteil aller Kulturen und Religionen – bis auf den heutigen Tag. Wenn Ausserirdische eines Tages wiederkehren, so betrifft das die gesamte Menschheit. Seit Jahrtausenden führen Menschen Kriege gegeneinander. Sowie uns bewusst würde, dass es eine Lebensform im Universum gäbe, die uns technologisch voraus ist und uns besucht, würde dies die Kriege zwischen den Menschen augenblicklich beenden. Das höhere Ziel wäre die Kommunikation mit den Fremden.

In neuerer Zeit haben sich namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaften zum Besuch von Ausserirdischen geäussert. Hier vier Beispiele:

“Mindestens vier verschiedene Spezies von Ausserirdischen haben die Erde seit Jahrtausenden besucht. Einige der Ausserirdischen sehen aus wie wir, und sie könnten die Strasse hinunter laufen und man würde es nicht merken.” (Paul Theodore Hellyer, Ex Verteidigungsminister Kanadas und 22 Jahre Mitglied des Kanadischen Kabinetts)

Professor Doktor Haim Eshed, der 30 Jahre lang das israelische Programm für Weltraumsicherheit leitete, gestand, Außerirdische seien hier auf der Erde und es existiere ein Geheimabkommen mit ihnen. [1]

Eshed wörtlich: “Wenn ich das, was ich heute sage, vor fünf Jahren gesagt hätte, hätte man mich ins Krankenhaus eingeliefert. Wo immer ich damit in der Wissenschaft hingekommen bin haben sie gesagt: <Der Mann hat seinen Verstand verloren>. Heute reden sie schon anders. Ich habe nichts zu verlieren. Ich habe meine Abschlüsse und Auszeichnungen, ich werde an den Universitäten im Ausland respektiert. Dort hat sich der Trend auch geändert.” [2]

Dr. Yves Sillard, immerhin der Ex-Chef der französischen Raumfahrbehörde: [3] “Die objektive Realität der UFOS unterliegt keinem Zweifel mehr…Das Klima des Misstrauens und der Desinformation, ganz zu schweigen vom Spott, lässt eine überraschende Form intellektueller Blindheit erkennen.”

Und ein weiterer Mensch, der es begriffen hat: ist Elon Musk. Er gehört zu den reichsten Menschen auf unserem Planeten und ist der Begründer des Unternehmens SPACE-X. Kürzlich sagte er in einem Interview: der Zweck des Menschen besteht darin, “dass wir zu einer multiplanetarischen Spezies und einer raumfahrenden Zivilisation werden”. [4]

Im Grunde genommen fällt der Rassimus-Vorwurf auf die Gruppe dieser Art von Kritikern zurück. Denn sie betrachten sich selbst als etwas Besonderes.

Dr. hc. Erich von Däniken,

[1] Jüdische Allgemeine vom 8. Dezember 2020

[2] Aliens exist and Donald Trump knows about it. Timesnownews, 9. Dec. 2020

[3] Alien technology, the best hope to save our Planet. In: OTTAWA CITIZEN, Kanada, 28. Feb. 2007

[4] WELT am SONNTAG vom 6. Dezember 2020.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Freigegebene UFO-Akten der CIA: Was wusste der US-Geheimdienst von “Reichsflugscheiben” wirklich? +++ Video +++

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Freigegebene UFO-Akten der CIA: Was wusste der US-Geheimdienst von Reichsflugscheiben wirklich? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Freigegebene UFO-Akten der CIA: Was wusste der US-Geheimdienst von Reichsflugscheiben wirklich? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Derzeit sind die von der CIA freigegeben einst “geheimen UFO-Akten” wieder Thema in der UFO-Forschung. Grund sind knapp 2.700 Seiten dieser Dokumente, die der US-Geheimdienst jüngst auf recht unkonventionellen Wegen freigegeben hat. In diversen Berichten über diese Freigabe erwähnen Medien auch, dass darin etwas über “Reichsflugscheiben” zu finden sein. Jene fliegenden Untertassen, die angeblich in Deutschland im 3. Reich erfunden und gebaut wurden. Für Euch habe ich mir diese Aussage in den UFO-Akten der CIA einmal genau angesehen. Alle Hintergründe und Fakten dazu erfahrt Ihr  in diesem Video auf YouTube.


“Reichsflugscheiben” in den UFO-Akten der CIA

Derzeit in aller Munde, zumindest in der UFO-Gemeinde: Die von der CIA freigegeben einst “geheimen UFO-Akten”!

Lediglich rund 2.700 Seiten wurden vom CIA zum Thema UFOs bzw. UAP veröffentlicht. Sensationelle Informationen finden sich – wie fast immer – darin nicht. Ungewöhnlich ist eher die Art dieser Veröffentlichung. Die Papiere wurden vom US-Geheimdienst als Kopien dem UFO-Forscher John Greenewald auf einer CD-Rom zugeschickt, der sie dann auf seinem Bog zum Download stellte.

Sicher ein ungewöhnliches Vorgehen, da weltweit längst 100.000sende UFO-Akten diverser Länder und Organisationen frei zugänglich auf deren Webseiten zu finden sind. Inklusive CIA oder auch FBI. Überaus zweifelhaft bleibt, was die CIA damit erreichen wollte. Denn fraglos wird kein einziger UFO-Forscher glauben, dass das alle Akten zum Thema UFO waren.

In diversen Berichten über diese Freigabe erwähnen Medien auch, dass darin etwas über “Reichsflugscheiben” zu finden sein. Jene fliegenden Untertassen, die angeblich in Deutschland im 3.- Reich erfunden und gebaut wurden (s. dazu dieses Video HIER dazu)

Für Euch habe ich mir diese Aussage in den UFO-Akten der CIA einmal genau angesehen. Und schnell festgestellt: Das alles war schon vorher freigegeben und sogar von der CIA überaus nachlässig dokumentiert worden. Warum erfahrt Ihr in diesem Video – eine Spurensuche vom 20. Januar 2021.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom vom 20. Januar 2021 auf Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Heiße Spur zum Bernsteinzimmer? Taucher finden Wrack eines deutschen Frachters aus dem Zweiten Weltkrieg in der Ostsee

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Heiße Spur zum Bernsteinzimmer? Taucher finden Wrack eines deutschen Frachters aus dem Zweiten Weltkrieg in der Ostsee (Bilder: gemeinfrei & T. Stachura)
Heiße Spur zum Bernsteinzimmer? Taucher finden Wrack eines deutschen Frachters aus dem Zweiten Weltkrieg in der Ostsee (Bilder: gemeinfrei & T. Stachura)

Seit 1945 ist das legendäre “Bernsteinzimmer” aus dem Schloss von Königsberg verschwunden. Das “achte Weltwunder”, wie es leidenschaftlich von einigen genannt wird, tauchte nach den Wirren des Kriegsendes nie wieder auf. Ist es zerstört, verbrannt? Oder schafften die Nazis es das unermesslich wertvolle Zimmer zu retten und sicher zu verstecken? Schatztaucher aus Polen könnten jetzt dem Verbleib des “Bernsteinzimmers” auf die Spur gekommen sein. In einem Wrack eines 1945 in der Ostsee versenken deutschen Frachters, der als einer der letzten vor der anrückenden Roten Armee aus Ostpreußen fliegen konnte. Liegt das Zimmer wirklich auf dem Grund der Ostsee? Viele Vermutungen kursieren derzeit in den Medien. Aber es könnte tatsächlich so sein, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt!


Das Bernsteinzimmer

Es ist eines der großen Geheimnisse der jüngeren Geschichte: Der Verleib des “Bernsteinzimmer” am Ende des Zweiten Weltkrieges. Kurz vor dem endgültigen Untergang des Dritten Reiches verschwand es spurlos aus dem Schloss von Königsberg. Dorthin brachten es die Deutschen, als sie das Kunstwerk im damalige Leningrad (heute Sankt Petersburg) entdeckten. Ein unermesslich wertvolles Stück bester Handwerkskunst aus Holz, Gold und dem namensgebenen Bernstein. Ein Geschenk des Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. an den den russischen Zaren Peter I.aus dem Jahr 1716.

Längst ist das “Bernsteinzimmer” ein Heiliger Gral unzähliger Schatzjäger und Historiker geworden. Auch mehr als 70 Jahren nach dessen Verschwinden begeistert es viele Menschen. Und da die Nazis im Zweiten Weltkrieg in nahezu ganz Europa auf hemmungslosen Beutezug nach Kunstschätzen und wertvollen Artefakten waren, will man bis heute nicht glauben, dass nicht auch das “Bernsteinzimmer” nicht noch irgendwo verborgen liegt. Immerhin haben die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg belegt, dass zahlreiche Schätze der Nazis noch zu finden waren. Aber auch, das vieles seit dieser Zeit spurlos verschwunden ist.

Die einfachste Theorie, dass das “Bernsteinzimmer” am Ende des Krieges und im Zuge der vorrückenden Roten Armee der UdSSR bei der Zerstörung des königsberger Schlossen verbrannte, möchte kein Schatzjäger glauben. Eher wird vermutet, dass es sich noch immer vor Ort befindet. In bisher unentdeckten unterirdischen Bunkern oder Räumen, in denen der Schatz vor den anrückenden Sowjets 1945 eilig in Sicherheit gebracht wurde. Vielleicht in einem Bunker des damaligen deutschen Gauleiters Erich Koch. Er selber schwieg bis zu seinem Tode 1971 über das Schicksal des Zimmers.

Vielleicht wusste er es einfach nicht. Im Gensatzsatz zu vielen Schatz-Forschern, die bis heute nach dem “Bernsteinzimmer” fahnden. In Archiven und alten Dokumenten von 1945 ebenso, wie an den unterschiedlichsten Orten in ganz Deutschland, Polen, Tschechien und dem heutigen Russland. “Heiße Spuren” gab es in den letzten Jahrzehnten dabei immer wieder. Beispielsweise in geheimen und noch unerforschten Stollen verschiedener Bergwerke, in denen die Nazis das Zimmer versteckt haben könnten. Tatsächlich wurden in Bergwerken und Bunkeranlagen nach Kriegsende immer wieder “Nazi-Schätze” gefunden. Kostbare Gemälde, Museumsstücke, Gold, Schmuck, Skulpturen – all das wurde im Deutschen Reich damals eifrig in ganz Europa “gesammelt”.

Die Stichworte “Nazi-Gold” und “NS-Raubkunst” sind in diesem Zusammengang bis heute sehr, sehr weit verbreitet. Das “Bernsteinzimmer” würde sich hier nahtlos einfügen. Das Sehen nicht nur Abenteurer und Schatzsucher so, sondern auch Historiker. Nur findet man es nicht. Selbst die DDR und deren STASI sowie der KGB der UdSSR hat über viele Jahre vergeblich danach gesucht. Unter anderem in Stollen und Bergwerken in Thüringen, in denen das Zimmer bis heute von einigen Forschern vermutet wird.

Bis heute können Besucher des “Katharienpalastes” bei Sankt Petersburg nur eine Rekonstruktion des Zimmers bewundern. Seit 1976 wurde daran gebaut, wobei nur Fotos des Original als Vorlage zur Verfügung standen Am 31. Mai 2003 wurde durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin der Nachbau feierlich für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zum 300-jährigen Jubiläum der Stadt.

“Bernsteinzimmer” auf dem Grund der Ostsee?

Über 70 Jahre nach Ende des Faschismus in Deutschland reist die Begeisterung für diese Nazi-Schätze (welcher Art auch immer) nicht ab. Trotz des “braunen Beigeschmacks”, die einige hinter solchen Schatzsuchen sehen. “Schatzsuche” weckt natürlich das Kind im Menschen und es gibt nun mal noch viele zu finden. Auch und vor alle aus der Nazi-Zeit.

Angeheizt wird die Jagd nach dem “Bernsteinzimmer” immer wieder. Durch neue Spuren in alten Archiven oder Zeugenaussagen von damals. Aber vor allem dadurch, das Teile des Zimmers (Möbelstücke) vor einigen Jahren auftauchten. Öl auf die Mühlen all jener, die an die weitere Existenz des Zimmers glauben. Genau solches Öl entdeckten jetzt auch polnischen Schatzsucher auf dem Grund der Ostsee und heizen damit Spekulationen um den Schatz weiter an.

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Denn bisher sind es reine Spekulationen, dass die Taucher Hinweise auf das Zimmer oder sogar das Objekt der Begierde selber entdeckt haben. Was aber die Schatztaucher des polnischen Taucherteam “Baltictech” in der Ostsee gefunden haben, ist das Wrack eines Frachters aus dem Zweiten Weltkrieg. Von denen es bekanntlich unzählige gibt. Ein relativ kleines Schiff von nur  knapp 66 Metern Länge und 10 Metern breite, dass die Taucher um Wracktaucher Tomasz Szachura in 88 Metern Tiefe ausfindig machen konnten. Sie identifizieren es als das deutsche Handelsschiff “Karlsruhe”, dass 1905 in Bremerhaven vom Stapel lief.

40 Jahre später machte sich die “Karlsruhe” am Ende des Krieges auf seine letzte Reise. Während der Kampfhandlungen in Ostpreußen und dem nahenden Ende des Dritten Reiches stach es am 11. April 1945 von Pillau bei Königsberg aus in See. An Bord unzählige Kisten und über 1.083 Flüchtlinge, die hier ihre letzte Chance zur Flucht im Chaos des Krieges im Osten sahen. Wie so viele Fluchtversuche durch Evakuierungen über das Meer gegen Kriegsende aus dieser Region endete auch diese in einer Katastrophe. Nach einem Zwischenstopp nahe Danzig schloss sich die “Karlsruhe” einem Geleitzug in Richtung Kopenhagen an und stach am 12. April wieder in See.

Es kam nie an. Am 13. April versenken sowjetische Kampfflieger nördlich von Stolpmünde den Frachter. Rund 360 Tonnen Fracht versanken in den Fluten und nur 150 Menschen überlebten die Katastrophe. Eine Fußnote der unzähligen leidvollen Fluchtgeschichten aus den Ostgebieten des Nazi-Reiches. Bis die Taucher von “Baltictech” das Schiff jüngst wieder fanden.

Rund 130 Kilometer von Gdansk (vormals Danzig) entfernt, nördlich von Ustka, liegt es auf dem Meeresgrund. Mit samt seiner Ladung, die aus zahllosen Kisten besteht, wie die Taucher vor Ort dokumentierten. Bisher sprachen sie vor allem von Porzellan der weltberühmten “Königlichen Porzellan-Manufaktur” in Berlin (KPM) und militärisch Gerät, dass sie in dem Wrack entdeckten. Dabei ist es unbekannt, was die ganzen Kisten in den Laderäumen der “Karlsruhe” noch beinhalten., Bislang sind diese ungeöffnet und sollen vorerst geboren werden.

“Die Polen haben ein Indiana-Jones-Syndrom”

Das Taucherteam aus Gdansk, Sopot und Gdynia selber ist von ihrer Entdeckung des seit 70 Jahren verschollenen Schiffes begeistert. “Das Auffinden des deutschen Frachters und der Kisten mit derzeit unbekanntem Inhalt auf dem Grund der Ostsee kann für die ganze Geschichte von Bedeutung sein”, so Teammitglied Tomasz Zwara. Nicht zu Unrecht, da jedes Frachtschiff aus dieser Zeit historisch wertvolle Objekte an Bord hatte. Vor allem auch Flüchtlingsschiffe aus den Ostgebieten. Selbst unbekannte Akten der NS-Zeit sind für Historiker ungeahnte Schätze mit möglicherweise weltvollen Informationen.

Materielle Werte schließen solche Entdeckungen sicher ein. Ob es sich um Kisten voll Nazi-Gold, Schmuck, Kunst oder sogar das “Bernsteinzimmer” handelt, wird sich zeigen. Die Taucher plane weitere Untersuchungen des Schiffes und vor allem die Sicherstellung der Fracht. Erst an Land sollen diese noch verschlossenen Kisten geöffnet werden. Spannender geht es vor allem für Schatztaucher kaum mehr! Der “mdr” schrieb am 6. Oktober zu der Entdeckung des Schiffes:

Die Polen haben ein Indiana-Jones-Syndrom. Schatzsuche ist dort zu einer Art Volkssport geworden. Und das Bernsteinzimmer löst bei vielen Schatzsuchern eine besondere Faszination aus.

Dass das “Bernsteinzimmer” wirklich an Bord der “Karlsruhe” war, ist reine Spekulation. Nichts handfestes spricht dafür. Andersherum spricht aber auch nichts dagegen. Als eines der letzten Schiffe konnte die “Karlsruhe” mit Flüchtlingen und Fracht entkommen – wenn auch nur kurzzeitig. Einen unermesslichen Schatz wie das “Bernsteinzimmer” hätten auch die Nazi-Schergen und NS-Bonzen gerne in Sicherheit vor der Roten Armee gebracht. So, wie sie zahllose andere Kunstschätze in Sicherheit brachten. Ob in einem Bunker oder sogar durch den Versuch es ins “Kernland” des Dritten Reiches zu schaffen, weiß bisher niemand.

Von daher kann bei der nun mehr 70jähigen Jagd dem Zimmer niemand sicher ausschließen, dass es nicht einem Schiff in der Ostsee versank.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Rettet die BRD!”: Das deutsche Computerspiel “Reptrails” gegen Verschwörungstheorien – was ist davon zu halten? (+ Videos)

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"Rettet die BRD!": Das deutsche Computerspiel "Reptrails" gegen Verschwörungstheorien (Bild: Screenshot YouTube / Reptrails)
“Rettet die BRD!”: Das deutsche Computerspiel “Reptrails” gegen Verschwörungstheorien (Bild: Screenshot YouTube / Reptrails)

Verschwörungstheorien haben prinzipiell immer Konjunktur. Doch sie werden in “Wellen” populär, so dass plötzlich auch die breite Masse der Bevölkerung diese verstärkt wahrnimmt. Und wird etwas im Mainstream und bei der Bevölkerung populär, so dauert es nicht lange, bis diese Themen auch von anderen Seiten aufgegriffenen werden. Meistens zuerst durch das Fernsehen und Kino. Man denke hier an “Akte X”, “Iron Sky” oder “Ancient Aliens”. Doch auch auch die Unterhaltungsindustrie und vor allem die Computerspielwelt schläft hier nicht. So auch aktuell bei einem Game mit Namen “Reptrails”. Ein Computerspiel, dass sich ausdrücklich gegen allerlei Verschwörungstheorien, “Wutbürger” und “Neue Weltordnung”-Ideen richtet. Weshalb in diesem Spiele auch bei diversen Themen Informationen von sogenannten “seriösen Quellen” nachzulesen sein werden. Ziel von “Reptrails”: Im Auftrag der “Echsenmenschen” muss die Bevölkerung kontrolliert und manipuliert werden. In diesem Beitrag erfahrt Ihr mehr über die Hintergründe dieses Spieles und was sich die Macher eigentlich davon erhoffen.


“Reptrails”: Die Echsenmenschen regieren die Welt

Sicher wird jeder, der irgendwie in grenzwissenschaftlichen Themen aktiv ist, von unzähligen Verschwörungstheorien bereits gehört haben. Viele werden in der Flut der Spekulationen zu allerlei Verschwörungen jedoch kaum mehr einen wirklichen Überblick habe. Was an sich nicht verwundert, da zahllose solcher Verschwörungen miteinander kombiniert und auch immer wieder neu durchmischt werden.

Während des Corona-Hypes boomen Verschwörungen. Sie sind neuartig und haben kaum mehr etwas mit den Klassikern unter den Verschwörungstheorien zu tun. Und grundsätzlich auch nichts mit den Themen von Grenzwissenschaft und Mystery Files. Sofern man in Sozialen Netzwerken wie Facebook aktiv ist, sieht der Nutzer aber sehr schnell, dass Themen aus dem “Wutbürgertum” und allerlei Verschwörungstheorien und “alternative Fakten” boomen wie nie zuvor.

Fraglos blicken viele Menschen mit sehr gemischten Gefühlen auf solche Entwicklungen. Vor allem beim Hype um die “Corona-Verschwörungstheorien“. Das zeigte auch eine Umfrage zu Verschwörungstheorien vor einiger Zeit, die in Deutschland veröffentlicht wurde. Allerdings in Form von Fake-News, da die Ergebnisse falsch und eindeutig irreführend wiedergegeben wurden, wie Ihr es im 1. Video unten erfahren könnt.

Für zwei Deutsche aus der EDV- bzw. Computerspiele-Branche nahmen unter anderem den Boom an Verschwörungstheorien nun zum Anlass daraus ein Computerspiel zu entwickeln: “Reptrails”

“Reptrails – Rettet die BRD!”

Wer sich für Verschwörungen und EDV interessiert, wird sich fraglos auch für dieses Gameprojekt “Reptrails” interessieren. Auch wenn man selber keine Verbindungen zur “Gamer-Szene” hat. Hinter dem Spiel selber steckten Torsten Fock-Herde und seine Tochter Jasmin Herde, die versuchen ihre Idee zu diesem Spiel unter anderem mit Crowdfunding zu realisieren. Angeblich flossen bereits 10.000 Euro aus eigener Tasche in das Projekt. Der Rest von 20.000 Euro soll auf der Plattform Startnetxt zusammen kommen. Dort heißt es zu “Reptrails” unter anderem:

REPTRAILS ist ein Mobile / PC Game, in dem Du im Dienste der sogenannten Neuen Weltordnung (NWO) die Weltbevölkerung kontrollieren musst. Die Spielwelt und ihre Regeln folgen dabei der “Logik” bekannter und weniger bekannter Verschwörungstheorien. Durch die spielerische Auseinandersetzung mit ihnen lernst Du diese kennen und kannst sie besser entkräften.

In REPTRAILS musst Du im Auftrag der Echsenmenschen die Bevölkerung kontrollieren. Dir stehen dabei verschiedene Werkzeuge zur Verfügung, wie Flugzeuge, Handymasten, Medien und Geheimwaffen. All diese Dinge sind mit Verschwörungstheorien belegt. Immer wenn Du vom Glauben abfällst, hast Du über den spielinternen Browser Zugriff auf weitere Informationen, Anekdoten und Faktenchecks.

Die Bevölkerung wird sich wehren und es entstehen Wutbürgerdemos, Schwurbelpromis und esoterische Gegenmittel, die Du eindämmen musst.

Hierfür kannst Du zum Beispiel Deine Chemtrails weiterentwickeln und Dich entscheiden, in welche Richtung das ganze gehen soll. Wenn Du gut bist, bekommst Du von Deiner Chefechse mehr Kohle. Dein Ziel ist klar: Kontrolliere die ganze Bevölkerung. Weltweit.”

In dem Spiel kann also der Gamer “im Auftrag der Echsenmenschen” die Weltherrschaft an sich reißen. Mit Mitteln wie strategisch platzierten Chemtrail-Flugzeugen, Fake-News der “Lügenpresse” oder Handymasten. Alles, um ein “Erwachen” der Bevölkerung zu verhindern und so die “NeueWeltordnung” (NWO) zu etabliere. Im 2. Video unten erklären die Macher ihre Ideen dahinter recht anschaulich.

Kampf gegen Verschwörungstheorien

Die Crowdfunding-Kampagne auf Startnetxt zu “Reptrails” startete am 1. August und hat bereits fast das Ziel von 20.000 Euro erreicht. Und das Ziel dieses Spieles ist dort klar umrissen, denn die Macher dahinter möchten …

… all jene motivieren und unterstützen, die sich tagtäglich auf Social Media Plattformen und im persönlichen Gespräch gegen Fake-News und Verschwörungsmythen einsetzen. Wir wissen aus eigener Erfahrung wie kräftezehrend und demotivierend es sein kann, wenn man das Gefühl hat nichts ausrichten zu können. Wir verbinden auf einzigartigem Weg Humor mit Informationen, wobei der Spielspaß eindeutig im Vordergrund steht. Dabei lassen wir den erhobenen Zeigefinger stecken und setzen auf unterhaltsame Infos von Faktencheckern wie Mimikama, Volksverpetzer und Psiram, die seit Jahren wertvolle und spaßige Aufklärungsarbeit leisten.

(…)

In den letzten Monaten hat der Glaube an Verschwörungstheorien stark zugenommen und auch jüngere Menschen sind davon betroffen. Unser Spiel soll dazu beitragen diese Entwicklung einzudämmen, denn sie stellt eine ernsthafte Gefahr für unsere Demokratie und die Gesellschaft dar. Wie schnell Fake-News und wilde Thesen eine ganze Gesellschaft in schwierige Situationen bringen können, erleben wir gerade in Echtzeit am Beispiel der USA.

Vor allem Torsten Fock-Herde steckt hinter dem Anti-Verschwörungstheorien-Spiel. Denn er selber geriet “vor 20 Jahren (…)  fast selbst unter die Verschwörungstheoretiker und setzt sich seither gegen diese ein”, wie er schreibt. Er “war fast ein Jahr darin gefangen” und konnte sich dann aber “von kruden Gedanken befreien” und “in die Realität zurückgleiten”. So beschreibt er seine Motivation auf der Webseite Reptrails.com.

Reptiloiden und Chemtrails und Schwurbel-Promis

In einem aktuellen Interview mit der “taz” führt Fock-Herde seinen Kampf gegen die Verschwörungstheorie weiter aus:

Wir wollen Menschen ermächtigen, sich eine informierte Meinung zu bilden, und ihnen das Rüstzeug bieten, um in Diskussionen gegenzuhalten. Im Spiel gibt es deshalb immer wieder Infos über die verschiedenen Verschwörungstheorien wie QAnon oder Pizzagate, und über all diese Dinge wie Reptiloiden und Chemtrails. Wir binden über einen In-Game-Browser Factcheckingseiten wie Mimikama, Volksverpetzer, Hoaxilla, Psiram oder Belltower News ein. Die muss man als Spieler nicht lesen – aber wenn man gut performen will, muss man sich auskennen mit den Instrumenten, die einem zur Verfügung stehen. Chemtrails helfen vielleicht bei einer Wutbürger-Demo, nicht aber gegen Schwurbel-Promis – denen muss man schon mit der Lügenpresse auf den Leib rücken.

Offensichtlich kommt der Kopf hinter dem Game also aus der Sparte der “Skeptiker”. Denn die genannten “Factcheckingseiten” zeigen das sehr deutlich. Seiten, die wie alle anderen auch selbstverständlich alles andere als unfehlbar und sind, wie HIER und HIER gezeigt. Mehr noch, denn die genannten Webseiten werden von den eigentlichen “Verschwörungstheoretikern” so oder so fast immer komplett abgelehnt. Somit beißt sich hier die Schlange in den Schwanz, da kein “Schwurbler”, wie Skeptiker sie nennen, diese Informationen ernst nehmen wird. Damit auch das Spiel an sich nicht.

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Das ist aber auch Fock-Herde vollkommen klar. “Wer so tief in diesen Welten drinsteckt, braucht mehr als ein Spiel”, betont auch er. Es sei “nur ein weiterer Ansatz” um Menschen zu erreichen, die sich online sonst nicht auf “Factcheckingseiten” zu diversen Theorien informieren würden, so Fock-Herde. Menschen, die über aktuelle Bilder von Demos – er nennt hier Berlin (wo ja angeblich fast nur Nazis und Verschwörer teilnahmen …) – “erschrocken” waren, soll so quasi ein weiteres Instrument zu Aufklärung an die Hand gegeben werden.

Was soll man davon halten?

Ein Spiel wie “Reptrails” wir kaum einen echten Verschwörungstheoretiker oder besser -Fanatiker irgendwie beeindrucken. Eher im Gegenteil wird es als Teil der “Skeptiker-Sekten” angesehen, die in deren Augen eh nur Desinformanten sind, die bewusst Fake-News streuen. Da könnte “Reptrails” vollständig “nach hinten los gehen”. Es ist leicht zu erkennen, dass das Game vor allem eine Herzensangelegenheit von Fock-Herde ist, wie er es beispielsweise sehr umfangreich in einem interessanten Podcast mit “Hoaxilla” am 9. August schilderte. Ob aber wirklich die “richtige Zielgruppe” erreicht wird, ist fraglich.

Der Spieler soll sich mit den Themen “befassen”, damit er die Mechaniken dahinter “durchschaut”, wie es im Podcast bei “Hoaxilla” heißt. Nur ist es meiner Meinung fraglich, ob das weitläufig gelingt. Vermutlich wird es nämlich vor allem von Skeptikern oder entsprechenden Theoretikern selber gespielt werden. Deren Standpunkte sind vor Spielstart schon klar. Auch wenn sicher andere User mit dabei sein werden, die sich dann auch informieren. Lohnt sich dafür der Einsatz von soviel (auch privatem) Geld für die Entwicklung?

Vor einigen Jahren arbeitete ich selber an einem Konzept zu einem Abenteuerspiel der Prä-Astronautik. Eine Art “die Welt des Erich von Däniken zum Spielen”. Hier waren wir eine internationale Gruppe mit entsprechenden Möglichkeiten, Experten und Mitteln. Realisiert wurde es in der angedachten Form nie (es kam später etwas ähnliches auf dem Mark). Auch hier gab es Hintergrundinformationen (“Belohnungen”), zum Beispiel am Ende eines Level zu einem Mysterium, um im Spiel weiter zu kommen. Ähnlich wie bei “Reptrails – Rettet die BRD!”.

Die Zielgruppe war hierbei von unserem Team international klar umrissen: Vornehmlich junge Gamer, die “am Rande” mal was von der Prä-Astronautik gehört haben. Sie konnten durch das Spiel tiefer in die Materie ansteigen. Ich denke, dass Fock-Herde quasi im Alleingang auf eine solche Zielgruppe abzielt; nur halt zu Verschwörungen. Mir persönlich jedenfalls gefällt das Projekt von Fock-Herde. Trotz aller Bedenken.

Videos zum Thema

Video vom 1. Juli 2020 auf Fischinger-Online

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Vorstellung des Projektes

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Game-Trailer zu Reptrails

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Erich von Däniken über Beweise für die Ancient Aliens, “Weltraumrassismus” und sein neues Buch 2020 (+Video)

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VIDEO: Erich von Däniken über Beweise für die Ancient Aliens, "Weltraumrassismus" und sein neues Buch (Bild: Screenshot YouTube / Erich von Däniken Official / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Erich von Däniken über Beweise für die Ancient Aliens, “Weltraumrassismus” und sein neues Buch 2020 (Bild: Screenshot YouTube / Erich von Däniken Official / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Erich von Däniken hat sich online wieder zu Wort gemeldet. Mit einem interessanten Video auf seinem offiziellen YouTube-Kanal, das ich Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte. Zumal von Däniken darin nicht nur von seinen Beweisen für die die Ancient Aliens spricht, sondern auch erstmals umfangreich von seinem kommenden Buch, das noch in diesem Herbst erscheinen wird. Was der Altmeister der Prä-Astronautik noch berichtete und einige Hintergründe dazu, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Neues von Erich von Däniken

Anfang 2019 startete Erich von Däniken mit einem eigenen offiziellen Kanal auf YouTube, den ich in diesem Beitrag HIER bereits vorstellte. Seit dem füllt sich der Channel nach und nach mit Videos von und mit dem Altmeister der Prä-Astronautik.

Nicht nur Dokumentationen bzw. Ausschnitte aus TV-Sendungen, wie etwa aus “Ancient Aliens” des History Channel, gehen dort online. Ebenso erscheinen dort auch Videos, die von Däniken zwischen der Arbeit in seinem Büro aufnimmt. In diesen berichtet er über aktuelle Ereignisse, Projekte und Tätigkeiten, wie Ihr zum Beispiel in diesem Posting HIER sehen könnt. Und so erschien dort nach einigen Monaten der Stille am 30. Juli ein neues Video von ihm:

Erich von Däniken spricht in seinem neuesten Video über schlagkräftige Beweise für den Besuch von Außerirdischen in grauer Vorzeit. Er spricht über sein neustes Buch-Manuskript und die kommende Reise nach Malta.

So die knappe Videobeschreibung auf YouTube. Doch das Video beinhaltet weit mehr, als es diese wenigen Worte in der Beschreibung vermuten lassen.

Beweise für Götter aus dem All

Die Themen des Videos “Erich von Däniken über Beweise für die Paläo-SETI und seine neuesten Projekte”, das Ihr unten eingebunden findet, sind recht zahlreich. Denn, so von Däniken, er wird immer wieder nach Belegen für seine Idee, dass die Götter aus dem Kosmos reale Außerirdische waren, gefragt. So beschreibt er zum Beispiel die Geschichte um den Sirius und den Stamm der Dogon in Mali (Afrika).

Ein bei den “alten Hasen” der Prä-Astronautik sehr gut bekanntes Beispiel. In diesem geht es darum, dass der afrikanische Stamm der Dogon in ihren Mythologien bis heute davon sprechen, dass einst “Götter” vom Sirius kamen, die ihnen eine Art “geheimes Wissen” brachten. Dieses Wissen besteht aus astronomischen Kenntnissen vom Sirius-System, dass die Dogon eigentlich gar nicht wissen konnten. Denn es war in jener Zeit, als es von Ethnologen in Mali aufgezeichnet wurde, überhaupt noch nicht bekannt, wie es heißt.

Erst spätere und neue Forschungen in der Astronomie haben beispielsweise entdeckt, dass es einen weiteren Stern bei Sirius gibt. Man kann ihn mit bloßem Auge nicht sehen. Doch das Volk der Dogon habe dies bereits gewusst und in Mythen weitergegeben, so die Befürworter des Dogon-Rätsels. Was von Däniken nicht erwähnt, ist die Quelle dieses “Sirius-Mysterium”. Es ist das Buch “The Sirius Mystery” von Robert K. G. Temple aus dem Jahr 1976, das unter dem Titel “Das Sirius-Rätsel” bereits 1977 in deutsch erschien.

Bis heute einer der Klassiker der Prä-Astronautik (Artikel HIER), das seit dem für Kontroversen sorgt. Ein aktuelles Nachfolgebuch erschien 1998 von Temple, in dem er “neue wissenschaftliche Beweise für einen Alien-Kontakt vor 5.000 Jahren” präsentierte. Leider erschien dies bisher nicht in deutsch.

Von Stonehenge bis Polynesien

Erich von Däniken nennt noch weitere Beispiele für seine Beweise, dass die Götter aus dem All kamen. Etwa, das die Kreise von Stonehenge in England ein maßstabsgetreues Modell des inneren Sonnensystems darstellen. Da mit dem Bau des sogenannten “Stonehenge 1” (damals nur eine einfache Ringanlage ohne riesige Megalithen) bereits vor über 5.000 Jahren Jahren begonnen wurde, konnte eigentlich niemand den Aufbau des Sonnensystems kennen. Und warum sind zahlreiche Megalithanlagen der Steinzeit offenbar nach geometrischen und mathematischen Modellen erbaut worden? Über Kilometer hinweg!

Woher kam also dieses Wissen, fragt sich von Däniken nicht nur im unten stehenden Video.

Gleiches gilt für die sogenannten Cargo-Kulte, die auf diesem Blog bereits mehrfach Thema waren. Kulte, die aus der Konfrontation technisch entwickelter Menschen mit technologisch primitiven Völkern entstanden. Zum Beispiel im Zweiten Weltkrieg, als Soldaten der USA im Pazifik auf einsamen Inseln landeten, wobei diese mit ihren Flugzeugen von den Einheimischen staunend und argwöhnisch beobachtet wurden. Daraus entstanden teilweise solche Cargo-Kulte.

Hier nennt von Däniken das Beispiel eines solche Kultes auf der Insel Tanna, der in der Tat eine erstaunliche Ausprägung hat. Ein Kult, in dem die USA als “gelobtes Land” verehrt wird und eine Art Gottheit mit Namen “John” die Hauptrolle spielt. Mehr über diesen interessanten Kult erfahrt Ihr in diesem Gastartikel HIER, den der Kollege Walter-Jörg Langbein schrieb. Er war vor Ort im Pazifik um sich diesen Cargo-Kult selber anzusehen.

“Dank Corona”: Neues Däniken-Buch kommt früher

“Dank Corona” ist auch von Däniken derzeit an sein Büro gefesselt. Zahlreiche Vorträge und Reisen wurden abgesagt oder verschoben. So aber hatte der emsige Autor des Phantastischen mehr Zeit für sein neues Buch, das er erstmals in diesem Video konkret vorstellt. An dem Manuskript arbeitete er bereits etwas länger, doch durch “Homeoffice” konnte er es früher beenden und so wird es auch einige Wochen früher erscheinen.

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“Alles Evolution oder was? Argumente für ein radikales Umdenken”, so der Titel seines kommenden Buches, das Ende September oder Anfang Oktober 2020 erscheinen soll. Wie es der Titel unschwer verrät, widmet sich von Däniken in diesem Fragen und ungelösten Rätseln der Evolutionstheorie, wozu er auch einige spannende Beispiele nennt. Ist wirklich alles nur Evolution auf diesem Planeten, oder steckt mehr dahinter? Wenn ja, was?

“Weltraumrassismus”

Das neue Werk erscheint wieder im bekannten Kopp-Verlag. Für von Däniken die Gelegenheit einige Worte zum Verlag zu sagen, da dieser in seiner Gesamtheit so gerne in die rechte Ecke gestellt wird. Die beliebte Nazi-Keule hat den Kopp-Verlag schon lange pauschal getroffen, weshalb für angebliche “Kritiker” sogleich alle dort verlegten Autoren Nazis sind. Gern verwendete “Argumente” in der heutigen Zeit.

Natürlich trifft es dann auch von Däniken, als sicherlich der erfolgreichste Autor des Verlages. Er würde, so heißt es, unsere Ahnen schlicht für “dumm” halten, so dass Wesen aus dem All kommen mussten, die dann entsprechende Monumente usw. erbauten und Wissen brachten. Das sei angeblich “rassistisch”.

Man wirft ihm dabei “Weltraumrassismus” vor, da er in einigen Büchern behauptet (die teilweise erschienen, bevor es den Kopp-Verlag bzw. -Versandt überhaupt gab), dass Außerirdische Sex mit Menschentöchtern gehabt haben. Auch das ein beliebtes “Argumente” von “Kritikern”, die sich zum Teil dabei selber mit blödsinnigen Aussagen um Kopf und Kragen reden! Zurecht verweist von Däniken darauf, dass diese Aussagen nicht seine Erfindung sind, sondern in den alten heiligen Schriften halt tatsächlich stehen.

Detailliert wurden diese in “Rebellion der Astronautenwächter” von mir 2015 analysiert. Denn: Sie sind nun mal da – die alten Texte, die das behaupten.

Versunkene Zivilisationen

Erich von Däniken spricht am Ende eher knapp etwas Erstaunliches an.

Hier geht er auf eine versunkene Zivilisation bzw. versunkene Ruinen ein, die im Meer vor der Küste der Mittelmeerinsel Malta liegen. Hierzu gab es jüngst Tauchexpeditionen und nähere Untersuchungen, da diese Ruinen oder versunkenen Tempel 10.000 oder mehr Jahre alt sein sollen. Und sie liegen in einer Meerestiefe von um die 30 Meter. Damit wären diese Entdeckungen auf dem Meeresgrund, wie in diesem Beitrag HIER geschildert, eine Weltsensation.

Thorsten Morawietz, Taucher und Teilnehmer dieser Expeditionen, veröffentlichte erst kürzlich dazu sein Buch “Das versunkene Königreich“. Noch in diesem Jahr wird auch Erich von Däniken selber eine Leserreise auf die Insel Malta durchführen, die er im Weiteren beschreibt.

Interessant für viele aus der Community meines YouTube-Kanal der “Grenzwissenschaft und Mystery Files” dürfte auch die von Däniken beschriebene A.A.S. sein. Die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI”, die eingefleischte Prä-Astronautiker und treue Leser dieses Blogs natürlich kennen. Dieser “Däniken-Verein” widmet sich vollständig der Prä-Astronautik und gibt dazu das Magazin “Sagenhafte Zeiten” heraus.

Da ich immer wieder von meiner YouTube-Community gefragt werde, wo man den Ansteker oder den Anhänger mit dem “Goldflieger” bekommen kann, den ich in meinem Videos trage: Diese bekommt man (ähnlich) bei der A.A.S. unter diesen Direktlink. auf der Seite SagenhafteZeiten.com. Viele werden diesen “Goldflieger” aus Kolumbien auch von Erich von Däniken selber  oder aus der TV-Serie “Ancient Aliens” kennen.

Für Kritiker ein Fisch, ein Krokodil, reine Phantasie, ein Vogel oder schlicht ein mythologisches Mischwesen. Im Sinne der Prä-Astronautik aber eine primitive Kopie eines Fluggerätes der Götter, das im Sinne der oben genannten Cargo-Kulte entstanden sein könnte.

Video von Erich von Däniken

Video vom 30. Juli 2020 von Erich von Däniken

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Rüdiger Nehberg verstorben: Was der Survival-Experte mit den Themen von Erich von Däniken zu tun hatte – Ein Abenteuer auf der Suche nach den Außerirdischen von Akakor (Artikel)

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Rüdiger Nehberg verstorben: Was der Überlebenskünstler mit der Grenzwissenschaft zu tun hatte (Bilder: gemeinfrei / S. Schmid/Archiv W. Siebenhaar / WikiCommons/Chemikus69/gemeinfrei)
Rüdiger Nehberg verstorben: Was der Überlebenskünstler mit der Grenzwissenschaft zu tun hatte (Bilder: gemeinfrei / S. Schmid/Archiv W. Siebenhaar / WikiCommons/Chemikus69/gemeinfrei)

Der deutsche Abenteurer und Aktivist für Menschenrechte Rüdiger Nehberg ist verstorben. Ein weltbekannter Survival-Expert, den seine zahllosen Fans liebevolle “Sir Virval” nannten und den viele TV-Zuschauer kannten. Nicht nur deshalb, da er bei seinen Abenteuern und Überlebens-Tipps alles aß, was da irgendwo herumkrabbelte. Auch durch seinen Einsatz zum Schutz indigener Völker und zuletzt vor allem gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Doch was die wenigstens wissen: Nehberg hatte einst weit mehr mit Grenzwissenschaft, Erich von Däniken und dem Thema “unbekannte Kulturen” zu tun, als es heute den Anschein hat. Denn er war maßgeblich an der Aufdeckung eines gewaltigen und vor allem tödlichen Betruges um ein versunkenes Reich namens Akakor in Brasilien beteiligt. Eine Story, die für Aufsehen sorgte und selbst Steven Spielberg seinen Film “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” beeinflusste. Ein Geschichte um Morde, Skandale, Betrug und der Suche nach einem fremden, rätselhaften Volk im Urwald Südamerikas, wie sie kein Autor erfinden könnte. Und dessen Hauptfigur, ein Deutscher, offenbar bis heute nicht von seinen Geschichten abrücken will. Was hinter dieser unglaublichen Geschichte steckt, was Rüdiger Nehberg einst aufdeckte, was die ARD und Erich von Däniken damit zu tun hat und warum die Ereignisse bis heute ohne Konsequenzen blieben, erfahrt Ihr in diesem Artikel.


Versunkene Kulturen und die Suche nach El Dorado

Sind die alten Kulturen und Völker der Vergangenheit von den Archäologen und Forschern in aller Welt bereits entdeckt? Wissen wir heute, wo und wann sich diese oder jene Zivilisation entwickelte und können wir in gerader Linie nachweisen, wie sich die Menschheit auf der Erde entwickelte? Gibt es noch heute unentdeckte Kulturen der Vergangenheit von denen wir – wenn überhaupt – nur in Mythen und Legenden erfahren?

Befasst man sich mit der Vergangenheit, so erscheint es, als sei alles lückenlos geklärt. Doch näher betrachtet streitet heute kein Archäologe der Welt mehr ab, dass es noch viele Fragen und unentdeckte Spuren der Ahnen gibt. Rund um den Erdball machen Wissenschaftler immer wieder neue Entdeckungen und immer wieder muss auch die Geschichte umgeschrieben werden. Ein Bruchteil der uralten Schriften der Vergangenheit ist zum Beispiel erst entziffert. Was mögen sie uns in Zukunft noch offenbaren?

Doch ist es nicht ein faszinierender Gedanke irgendwo auf der Erde neue und bislang unentdeckte Spuren unbekannter Zivilisationen und Völker zu finden? Beispielsweise wie die angeblichen “Bosnischen Pyramiden”, an denen seit Jahren gegraben wird. Oder auch die versunkenen Städte vor der Küste Indiens, die erst vor wenigen Jahren gefunden wurden und 9.000 Jahre alt sein sollen.

Auch Südamerika ist zum Teil noch ein weißes und unbekanntes Terrain. Das alte Kulturland Perus zum Beispiel verbirgt noch viele kulturelle und geschichtliche Fragen. Nicht nur die Inkas lebten hier, sondern vor ihnen bereits andere Zivilisationen. Selbst Pyramiden, die älter sind als die Pyramiden in Gizeh in Ägypten, finden sich in Peru.

Schon die Spanier suchten im 16. Jahrhundert versunkene Städte und Völker in Südamerika. El Dorado, die legendäre Goldstadt voller Reichtümer und Gold, wurde ebenso gesucht wie andere Orte in den Weiten des Kontinentes. Abenteurer und Reisende berichteten in den vergangenen Jahrhunderten auch immer wieder von versunkenen Städten unbekannter Herkunft und unbekannten Alters im riesigen Dschungelgebiet Brasiliens. Gefunden und erforscht wurden sie jedoch bis heute nicht.

Die Chronik von Akakor

Doch im Jahre 1976 erhielt die Suche nach versunkenen Völkern in Südamerika neuen, scheinbar sensationellen Aufwind.

In Deutschland erschien das Buch „Die Chronik von Akakor“ des Journalisten Karl Brugger. Und diese Veröffentlichung schlägt bis heute weite Wogen bei der Leserschaft. Auch über 30 Jahren nach seiner Erstauflage haben das Buch und vor allem die darin erzählte Geschichte ihre Fans. Obwohl schon damals die unglaubliche Geschichte in dem Buch mit keinerlei Beweisen aufwarten konnte. Auch wenn „Die Chronik von Akakor“ vom Verlag als „historisches und kulturelles Dokument“ beworben wurde.

Der Autor Brugger war bei Erscheinen seines Buches auch kein Unbekannter: Der 1942 nahe München geborene Brugger studierte Zeitgeschichte und Soziologie in München und Paris. Er gilt als Experte für Indianerfragen, arbeitete bis 1974 als Korrespondent für Fernsehen und Rundfunk und war außerdem Auslandskorrespondent der ARD in Rio de Janeiro in Brasilien. Folglich sah man in seinem Buch 1976 eine ernsthafte Veröffentlichung eines seriösen Journalisten aus Deutschland.

Doch was erzählte Brugger nun damals in seinem Buch?

Brugger schildert nicht weniger als die Geschichte eines unbekannten Indianervolkes in Südamerika mit einer sensationellen Herkunftsgeschichte. Der „weiße Häuptling“ der Ugha Mongulala genannten Indianer, Tatunca Nara, traf sich am 3. März 1972 mit Brugger und erzählte ihm die phantastische Story seines Indianervolkes und ihrer vor der Zivilisation versteckten Gesellschaft. Die vorrückende Zivilisation bedrohe die Existenz seines Volkes, und so wollte Tatunca Nara nach eigenen Angaben dafür sorgen, dass die Historie seines Volkes nicht untergeht.

Tatunca Nara, der “weiße Häuptling” der Ugha Mongulala

Angeblich, so schildert es der weißhäutige Häuptling dem deutschen Journalisten, begann die Geschichte seines Volkes vor weit mehr als 13.000 Jahren. Eine Zeit also, in der es nach der allgemeinen Geschichtsschreibung nirgendwo auf der Erde eine Zivilisation gab. Damals, so Nara weiter, kamen die leibhaftigen Götter aus dem Himmel zur Erde und wurden die Lehrmeister der Indianer Südamerikas. Mit glänzenden Raumschiffen seien sie von einem Planeten mit Namen „Schwerta“ gekommen. „In der Stunde Null, 10481 vor Christus in der Zeitrechnung der Weißen Barbaren, verließen die Götter die Erde“, so berichtete es Tatunca Nara.

Im Jahre 3166 vor Christus kamen die außerirdischen Götter wieder auf Erde. Es war die Zeit nach einer verheerenden Katastrophe und das Volk wurde immer kleiner. Die Außerirdischen verschwanden nach diesem Krieg der Sterne wieder und zurück blieb bis ihr Reich mit Akakor als Hauptstadt. Dieses legendäre Akakor liegt, so die Geschichte weiter, in Südamerika teilweise über und teilweise unter der Erde. Bis heute besteht dieses von den Außerirdischen gegründete Reich von Akakor und wird von einigen Tausend Menschen bewohnt. Es handelt sich um 13 unterirdische Städte, die von „künstlichen Licht“ erhellt werden.

Im Zentrum des Reiches liegt Akakor und die unterirdische Welt ist im „Sternbild der Götterheimat Schwerta“ angeordnet. Von hier haben die Götter über 362 Millionen Menschen und die ganze Erde geherrscht, erzählte Tatunca Nara.

Außerdem seien im zweiten Weltkrieg mindestens 2.000 Soldaten des Nazi-Regimes des Deutschen Reiches bis nach Akakor vorgedrungen. Ziel war es, die Akakor-Indianer zu unterstützten und den Kampf gegen Brasilien aufzunehmen. In der Story heißt es, dass der Hohe Rat von Akakor mit Adolf Hitler und dem Regime der Nazis einen Vertrag abschloss. Deutschland sollte nach dem Endsieg die brasilianischen Küstengebiete bekommen und das Volk von Akakor jene Region, die ihm vor Jahrtausenden von den Götter zugesprochen wurde.

Die Nachfahren dieser Deutschen Soldaten leben dort noch heute versteckt vor der Zivilisation des Westens. Auch Häuptling Tatunca Nara hat nach eigenen Angaben eine deutsche Ordensfrau als Mutter.

Da es Tatsache ist, dass die Nazis im Dritten Reich weltweit Expeditionen auf der Suche nach den Nachfahren der so genannten „Arier“ aussandten, wurde diese Behauptung vor 30 Jahren (bis heute) mit großem Interesse aufgenommen. Verantwortlich für derartige Expeditionen im Zeichen des Rassenwahns waren damals das Institut „Ahnenerbe“ in Berlin und die SS.

Tod und Verschwörungstheorien

Brugger nahm die Unterhaltungen mit dem Häuptling damals auf Tonband auf, fasst die sensationelle Geschichte zusammen und veröffentlichte letztlich alles in seinem erstaunlichen Buch über die Chronik von Akakor.

Seit nunmehr 40 Jahren kursiert die Legende von Akakor und den dort vor Jahrtausenden gelandeten Außerirdischen. Auch das Buch von Karl Brugger wurde 2002 neu aufgelegt und mit Verschwörungstheorien beworben. Dafür gab es auch einen triftigen Grund. Im Jahr 1985 wurde nämlich Karl Brugger in Brasilien erschossen. In der Nachrichtensendung „Tagesschau“ der ARD wurde am 3. Januar 1984 um 20 Uhr die Todesmeldung verlesen. Man sprach von einem Überfall auf offener Straße und dass der Zeuge Ulrich Encke, der Nachfolger von Brugger, unversehrt blieb.

Encke berichtete daraufhin in verschiedenen Hörfunksendungen über den Tot von Brugger, dass dieser ein neues Buch schreibe. Auch wusste Encke, dass Brugger sich in naher Zukunft auf die Suche nach einer verborgenen Stadt in Südamerika machen wolle. Was dies Akakor? Wusste Brugger zu viel über das geheime Reich Akakor, fragen sich die Anhänger der Akakor-Legende? Gibt es bei seinem Tod Ungereimtheiten?

Die Neuauflage des Buches wirbt nun damit, dass Brugger bei seinen Recherchen in Brasilien auf offener Straße erschossen wurde. Das gebe der Chronik noch mehr Brisanz. In Wahrheit jedoch wurde der Journalist Opfer eines schlichten Raubüberfalls und nicht von dunklen Mächten beiseite geschafft. Doch fraglich bleibt, warum der Räuber nach seiner Tat Brugger nicht dann doch ausraubte. Vielleicht hat er einfach nur nach dem Schuss Panik bekommen und floh…

Dennoch kann durchaus mehr hinter dem Tod von Brugger stecken, was sie nur noch immer nicht eindeutig belegen lässt!

Da nach der Legende auch einige Tausend Deutsche Soldaten nach Akakor geschickt wurden, nahmen auch gewisse Autoren und Verschwörungstheoretiker die Story auf. So genannte „Flugscheiben“ wie HANEBU oder VRIL, die angeblichen „UFOs“ der Nazis, seien dorthin gebracht worden. Deutsche Top-Wissenschaftler sind nicht nur in den Wirren der letzten Kriegstage nach Akakor geflohen, sondern sie haben dabei auch UFO-Technologie in den Dschungel Brasiliens gebracht. So die aktuellen Thesen diverser Autoren.

Eine Geschichte übrigens, die man sich auch über die Antarktis und das dortige Neuschwabenland erzählt. Ein 600.000 Quadratkilometer großes Gebiet der Südarktis, das von den Nazis bei einer Expedition im Jahre 1938/39 in Besitzt genommen wurde.

Rüdiger Nehberg und Tatunca Nara

Doch die Wahrheit hinter dem Mythos sieht wie so oft ganz anders aus.

Inzwischen ist bekannt, dass es Akakor ebenso wenig gibt, wie den weißen Häuptling Tatunca Nara, der eben ein Herrscher eines verborgenen Indianervolkes gewesen sein will. In Wahrheit hieß er allerdings vollkommen unspektakulär Günther Hauck, wurde am 5. Oktober 1941 in Grub am Forst nahe Coburg, Deutschland, geboren und wanderte Mitte der sechziger Jahre nach Südamerika aus. Nachdem er seine Frau und Familie im Stich ließ.

Er war also tatsächlich deutscher Herkunft – mehr auch nicht. Und sein Volk waren keine verborgenen Indianer in Brasilien. Wenn, dann waren es die deutschen Franken.

Rüdiger Nehberg als Survival-Experte und Abenteuer aus Hamburg nahm bei mehreren Vor-Ort-Recherchen in Brasilien Kontakt mit dem „Häuptling“ auf. Was steckte hinter diesem seltsamen Indianer, wollte er wissen. Und die Ergebnisse seiner Nachforschungen zeigten klar, dass Tatunca Nara ein Märchenerzähler und Betrüger ist!

Ein „Betrüger und mutmaßlicher Mehrfachmörder“ sei Tatunca sogar, so Nehberg zu mir, als ich ihn im Zuge meiner Recherchen zu meinem Buch “Historia Mystica” (2009) zu befragte. Eine Reihe von Personen, die mit Tatunca auf Expeditionen nach Akakor waren, kehrten nicht mehr zurück. Hat Tatunca mit ihren Verschwinden etwas zu tun? Sogar mit dem Mord an Karl Brugger wurde Tatunca in Verbindung gebracht. Und so fragte sich nicht nur die „BILD-Zeitung“ am 27. April 1989: „3 Morde im Regenwald: War´s der Indianer aus Nürnberg?“

Tatunca wehrte sich gegen die Vorwürfe von Nehberg und bezichtigte ihn, gegen ihn als armer Indianerhäuptling zu hetzen. Das Nehberg für seinen Einsatz in Sachen Menschenrechte und Indianer-Schutz bekannt ist, schien Tatunca nicht zu wissen.

Das ist der wahre Kern der erfundenen Akakor-Geschichte, die Nehberg vor allem in seinem Buch “Der selbstgemachte Häuptling: Tatunca Nara alias Günther Hauck – oder wie man der Welt einen Bären aufbindet: Eine Reportage” (1991) dokumentierte. Ein Buch, dass als Taschenbuchausgabe 1993 mit dem viel sagen Untertitel “Tatunca Nara alias Günther Hauck oder – Der Mörder im Regenwald” erschien. Auch eine TV-Dokumentation mit dem Titel “Das Geheimnis des Tatunca Nara” sendetet 1991 der WDR dazu.

Wir können heute nur raten, was Günther Hauck damals dazu bewegte, einem angesehenen deutschen Journalisten wie Brugger eine solche bizarre und erfundene Geschichte mit Außerirdischen und verborgenen Reichen zu erzählen. Und diese Geschichte bis heute zu erzählen. Dazu am Ende mehr. Hinzu kommt, so Martin Klenke, deutscher Konsul h. c. in Manaus, Brasilien, dass sich Tatunca 2003 „von einem angesehenen Arzt für verrückt erklären ließ“…

Erich von Däniken auf Spurensuche

Auch Bestsellerautor Erich von Däniken, der immer bemüht ist, Beweise für Astronautengötter auf der Erde zu finden, war angesichts der Geschichte begeistert. Er wollte vor Ort in Südamerika mehr über diese geheimnisvolle Welt Akakor erfahren.

In seinem Buch „Beweise“ von 1977 berichtete von Däniken umfassend über die Story von Akakor. Über mehrere Seiten zitiert er die Erzählungen von Tatunca Nara, die erst ein Jahr zuvor in “Die Chronik von Akakor” von Karl Brugger erschien. Im selben Verlag wie Dänikens Buch “Beweise”, das noch vor dem gewaltsamen Tod Bruggers erschien. Die Aussagen von Tatunca Nara über den Besuch von Außerirdischen vor rund 15.000 Jahren, ihren Fluggeräte, wie sie der Menschheit Wissen und Weisheit brachte und wie sie als “Götter” verehrt wurden, waren verständlicherweise für von Däniken hoch-spannend.

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Ein Beispiel aus den Erzählungen des “Häuptlings”, wie sie auch von Däniken 1977 zitierte:

Nach den Überlieferungen unserer Vorväter muss es 3.000 Jahre vor der Stunde Null gewesen sein, 13.000 vor Christus. in der Zeitrechnung der Weißen Barbaren. Da tauchten am Himmel plötzlich goldglänzende Schiffe auf. Gewaltige Feuerzeichen erleuchteten die Ebene. Die Erde bebte, und Donner hallte über die Hügel. Die Menschen beugten sich in Ehrfurcht vor den mächtigen Fremden, die kamen, um Besitz zu nehmen von der Erde.

Dass derartige angeblich uralte indianische Überlieferungen jeden Prä-Astronautiker auch heute noch begeistern, dürfte außer Frage stehen. Was aber von Däniken in seinem Buch von 1977 nicht klar mitteilt, ist die Tatsache, dass er selber vor Ort in Brasilien bei Tatunca Nara war. Denn er selber bekam ernsthafte Zweifel an der Geschichte, als er sich bemühte, Akakor persönlich zu besuchen.

Trotz umfassender Vorbereitungen, Kontakten nach Südamerika und großen Geldsummen für eine Helikopter-Expedition scheiterte seine Recherche. Von Däniken traf zu diesem Zweck am 15. Juli 1977 Tatunca Nara im „Sheraton“ Hotel in Rio de Janeiro. Großspurig versicherte der Häuptling bei diesem Gespräch, dass er als Führer Erich von Däniken und eine Expedition in sein geheimes Reich bringen würde. Dort würde er auch außerirdische Relikte zu sehen bekommen.

Für von Däniken der lang gesucht Beweis für seine Thesen.

Viel Geld für leere Versprechungen

Die genannte Expedition bestand aus dem Götterjäger selber, seinem damaligen Sekretär Willi Dünnenberger, dem Schriftsteller Walter Ernsting und dem ehemaligen “Swissair”-Piloten Ferdinand Schmid. Schmid lebte zur damaligen Zeit in Brasilien, wo er mit Tantunca Nara Kontakt hatte. Nach allem, was über Neugierige heute bekannt ist, die mit dem “Häuptling” Akakor besuchten wollten, kann die Gruppe von Glück reden, dass aus ihre Expedition 1977 nichts wurde …

Erst 2006 hat Wolfgang Siebenhaar in seinem Buch “Die Wahrheit über die Chronik von Akakor” die Umstände der Recherchen von Däniken in den 1970gern veröffentlicht. Inklusive einer Abschrift des damals auf Tonband aufgenommenen Gespräches zwischen ihm und den Blender Tatunca Nara. Ein sehr langes Gespräch, in dem von Däniken ihn vor allem erst mal nur berichten lassen wollte. Und vor allem wuchsen in ihm mehr und mehr Zweifel an diesem seltsamen “Indianer” und seiner verrückten Geschichte.

Die genauen Hintergründe seiner Recherchen gab von Däniken erst 2015 in seinem Buch “Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe” preis. Am 18. November 1975 habe er von dem genannten Schmid einen 16seitigen Brief aus Brasilien bekommen, in dem dieser von Däniken über Akakor und die Nara-Story informierte. Von Däniken informierte sich daraufhin über Schmid selber. Ob er beispielsweise wirklich für “Swissair” arbeitete, was bestätigt wurde.

So folgte eine umfassende Korrespondenz mit ihm. Weitere Informationen zu Akakor folgten. Ebenso ein aufgezeichnetes Gespräch bzw. Interview zwischen Schmid und Tatunca Nara zu von Dänikens Wünschen Beweise für die Geschichte zu sehen und zu dokumentieren. Bereitwillig stimmte der “Eingeweihte” Nara zu, von Däniken reiste nach Brasilien und so kam es zum Treffen mit dem “Häuptling”. Und zur Absage des Besuches von Akakor durch ihn. Angeblich, da die “Götter” und “Weisen” von Akakor damit nicht einverstanden wären, so Tatunca Nara …

Zu diesem Zeitpunkt hatte Erich von Däniken bereits 80.000 Schweizer Franken investiert., Für den Helikopter ebenso wie Flüge nach Südamerika oder Hotels. Großspurig versprach ihn der “Häuptling” aber einen handfesten und greifbaren Beweis für Akakor zu liefern. Ein außerirdisches Artefakt. “Die Jahre vergingen, der Gegenstand kam nie an”, so von Däniken 2015. Heute wundert er sich darüber nicht mehr.

Dann kamen die verschwundenen bzw. ermordeten Personen im Umfeld des “Indianers” an Licht. Die Kriminalpolizei der Schweiz und das deutsche Bundeskriminalamt baten ihn “um Auskunft über Tatunca”. “Man machte mir klar, dass er vermutlich ein mehrfacher Mörder ist”, schreibt von Däniken zu den damaligen Ereignissen. Unter den Kriminalfällen, die er selber nochmals auflistet, war übrigens auch eine Bekannte von Däniken selber. Eine brasilianische Ethnologin namens Felicitas Barreto, die er einige Jahre zuvor in Brasilien traf.

Indiana Jones vs. Tatunca Nara

Interessant ist es, was bei meinen Recherchen 2008/2009 zu meinem Buch “Historia Mystica” über den Verbleib von Tatunca Nara zutage kam.

Eine niederländische Reiseagentur mit Büros in Eindhoven, Amsterdam und Rotterdam bot damals noch Abenteuerreisen in verschiedene Regionen der Erde an. So auch zum Beispiel nach Südamerika, speziell nach Brasilien ins Amazone-Gebiet des Rio Negro. Also exakt in dass “Herrschaftsgebiet” des Tatunca Nara.

Im Internet pries die Reisegesellschaft einen „einheimischen Indianer“ an, der Touristen tief in den Dschungel führen würde. Und dieser angebliche Indianer war kein anderer als Günther Hauk alias „Tatunca Nara“! Auf den Internetseiten der Agentur war zu lesen, dass der „Indianer“ noch immer in Barcelos am Rio Negro in Brasilien lebe und man seine Frau Anita Nara auf Wunsch kontaktieren kann.

Ob Tatunca Nara noch immer Interessiere auf die Spuren von Akakor bringt, stand dort jedoch nicht. Dass er schon seit Jahrzehnten auch als Führer tätig ist, macht die Sache nicht besser oder glaubhafter. Beispielsweise arbeitete er schon 1983 für den legendären Meeresforscher Jacques Cousteau als Führer, als dieser mit seinem nicht weniger legendären Schiff “Calypso” die Region erkundete …

Den jetzt verstorbenen Aktivisten und Abenteurer Nehberg ließ der Fall um den selbsternannten Häuptling scheinbar auch Jahre später keine Ruhe. So erschien 2004 erneut ein Buch zum Thema von ihm. In “Abenteuer Urwald” unterstrich er erneut, dass Tatunca Nara in Wirklichkeit Hansi Richard Günther Hauck sei – und er, trotz Ermittlungen des Bundeskriminalamt Ende der 1980ger Jahre, unbehelligt blieb.

“Die Morde um Tatunca Nara”, so ein Untertitel des Buches, konnte Rüdiger Nehberg hier penibel dokumentieren. Die Ermittlungen wegen Mordverdacht hingegen wurden in Deutschland eingestellt, da der Beschuldigte Hauck abwesend war. Abwesend im Urwald von Brasilien. Letzlich fehlen vor allem auch deshalb die endgültigen, juristischen Beweise in Deutschland.

Tatunca Nara selber gefällt seine wilde Geschichte von Aliens, Nazis und einer geheimen Stadt zweifellos.

Auch Hollywood-Legende Steven Spielberg beeindruckten und inspirierten die Märchen des Deutschen offensichtlich sehr. In seinem Spielfilm “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” aus dem Jahr 2008 sind entsprechende Parallelen zu ihnen unverkennbar. Hier sucht der Held Indiana Jones die am Amazonas verborgene Stadt “Akator” und das fremde Volk der “Ugha Mogulala”. Wie Tatunca Nara in seinem klassischen Auftreten als “Häuptling” trägt bei Spielberg der Indianer eine Feder und einen Lendenschurz.

Günther Hauck gibt nicht auf

Erst vor sechs Jahren betrat Hauck erneut die Bühne der Presse. Der “Spiegel” (Nr. 27/2014) nahm seine Spur in Südamerika wieder auf und besuchte ihn vor Ort. Niemand würde ihn trauen, so erfuhren die Reporter des “Spiegel”, und “die Leute scheinen Angst vor ihm zu haben”. Er habe sogar sein Haus “mit Dynamit gespickt”. “Unheimlich, der Mann”, so der US-Auswanderer Patrick Falterman zu den Journalisten.

Schließlich trafen sie Tatunca Nara in einem Einkaufszentrum in Manaus. Bereitwillig redete er mit den Reportern und beharrte darauf, dass er nicht der Deutsche Hauck sei und selbstverständlich  auch seine Geschichten wahr sind. Umgebracht habe er auch niemanden. Außer als Soldat, wie er betont, nicht aber die im Urwald vermissten Menschen, die unter anderem Akakor besuchen wollten. Nara:

Ich lebe mit meinem Gewissen. Ich habe viele umgebracht, aber als Soldat, die hatten eine Waffe in der Hand – ich bin nicht unschuldig. Aber ich habe die drei nicht umgebracht, wie sie mir vorgeworfen haben.

Zu seiner versunkenen Welt Akakor meine er gegenüber dem “Spiegel”:

Im November habe ich die Häuptlingswürde abgegeben. Der Chefpriester hatte zwei von diesen drei Meter großen Dienern der Götter bei sich. Er sagte, die Altväter kehren zurück, sie haben den Tunnel geöffnet.

Es gibt Deutsche in meinem Volk. Natürlich sind sie nicht mit U-Booten gekommen. Dazu ist das Wasser dort zu niedrig. Sie müssen vorher umgestiegen sein.”

Riesen leben also in dieser geheimen Welt, die den Göttern aus dem All dienen. Und noch wenige Monate zuvor habe er sie selber gesehen! Weiter heißt es:

“‘Wollt ihr nach Eldorado?’, fängt er an. ‘Das ist keine Legende. Ich habe Mauern gefunden wie die von Machu Picchu. Ich kann euch hinführen.’

Ohne Zögern nimmt er Stift und Notizblock und beginnt, den Weg nach Eldorado aufzuzeichnen. Es liegt irgendwo auf einem Hochplateau zwischen Rio Araçá und Rio Demini.

Günther Hauck sei auch eine ganz andere Person, wie der “Indianer” wiedermal betonte. “Ich bin Tatunca. Punkt.” Außerdem stehe in seinem brasilianischen Personalausweis, dass er “Indianer” ist. Die Recherchen von Nehberg seien außerdem sowieso alle falsch und erfunden: “Der ist schizophren, der Nehberg. Ein Lügner.” Nehberg selber schrieb noch im Mai 2014 an den “Spiegel”:

Tatunca will mich persönlich im Rio Negro ersäufen.

Frust bei “Familie Nara”

Was bleibt, außer einem Verdacht, von einem Fantasten, einem Blender und begnadeten Selbsterfinder, einem Menschen, dem seine Geburtsurkunde nicht mehr war als eine bloße Möglichkeit?

Resümieren die Journalisten nach ihren Gesprächen mit dem “weißen Indianer”. Dennoch trafen sie auch Seder Helio, dem Sohn von Tatunca. Er erlangte offensichtlich die nicht Häuptlingswürde als Erbe, nachdem sein Vater sie nach eigenen Angaben “im November abgegeben” habe. “Vorarbeiter” sei Helio geworden, der aufgrund seines fairen Umganges mit den Yanomami-Indianern geschätzt würde. “Ganz ohne Kontakt zu Außerirdischen, zu Altvätern und nach Eldorado”, so Alexander Smoltczyk in seinem Bericht für den “Spiegel”.

Trotzdem ist Helio frustriert. Das Gerede um seinen Vater als Mörder habe diesen ruiniert und nicht mal aus Hollywood gab es einen Cent:”

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Eine UFO-Sichtung 1676 über der Toskana in Italien – aber was hatte die NASA in den 1960ger Jahren damit zu tun? (Artikel)

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Im März 1676 kam es am Himmel über der Toskana in Italien zu einer "UFO-Sichtung" (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Im März 1676 kam es am Himmel über der Toskana in Italien zu einer “UFO-Sichtung” (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Welt der Mythen, Sagen und Legenden kennt zahlreiche Geschichten über „unbekannte Flugobjekte“ am Himmel. Die Chroniken und Aufzeichnungen der Vergangenheit sind voll mit derartigen Berichten. Nicht nur aus dem “finsteren Mittelalter” – denn zu allen Zeiten wurde Seltsames am Himmel beobachtet. So auch im Jahre 1676 über der Toskana in Italien, wo ein “stark leuchtender Körper in der Form einer Scheibe oder eines Kornsacks oder einer Garbe, aber etwas runder”, über den Himmel flog. Was aber genau war das? Und warum soll sich Mitte der 1960ger Jahre die NASA für den Original-Bericht der Sichtung interessiert und diesen über “Strohmänner” aufgekauft haben? Eine “historische UFO-Sichtung”, die viele Fragen aufwirft, wie Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Fremde Wesen und unbekannte Zeichen am Himmel

In Märchen oder besser gesagt im allgemeinen Volksgut des Mittelalters auchen immer wieder seltsame Wesen auf. Rätselhafte „Kreaturen“, die sich nach solchen Sagen und Legenden immer wieder den Menschen gezeigt haben sollen. Fast wie selbstverständlich waren sie Teil der Welt und existierten zusammen mit den Menschen. Allerdings in einer anderen Welt – in der Anderswelt.

Heute kennt man diese mutmaßlich verschiedenen Wesen unter ebenso verschiedenen Namen: Feen, Trolle, Elfen, Zwerge, Gnome, Kobolde, Inkubus, Sukkubus, „Engel“, Riesen, Unterirdische … um nur einige von ihnen zu nennen. Zahlreiche sehr interessante Berichte über diese Bewohner der Anderswelt wurden auf diesem Blog bereits umfangreich vorgestellt und diskutiert.

Doch die Welt der Mythen, Sagen und Legenden kennt nicht nur derartige Erscheinungen von fremden Wesen, sondern auch Geschichten über „unbekannte Flugobjekte“ am Himmel. Die Chroniken der Vergangenheit sind voll mit derartigen Berichten. Nicht nur aus dem “finsteren Mittelalter”. Es scheint fast so, als sei gäbe es kein Jahr, in dem nicht irgendwo irgendwas am Himmel von Menschen beobachtet wurde (s. dazu die Videos unten).

Viele – nicht alle! – dieser Erscheinungen am Himmel sind auch heute noch recht einfach zu interpretieren und zu erklären. Vor allem als Kometen oder „Feuerbälle aus dem All“. Also verglühende oder sogar explodierende Meteore, die man als große Sternschnuppen bezeichnen könnte. Auch heute noch sind diese Objekte aus dem All natürlich Alltag auf unserem Planeten. Jeder Hobbyastronom weiß um die Herkunft, die Ursache und die Natur dieser Feuerkugeln vom oder am Himmel.

In der Vergangenheit sah das nicht selten ganz anders aus. Obwohl schon in jahrhundertealten Chroniken klar von „Kometen“ gesprochen wird, war der Himmel voller unbekannter Erscheinungen, Wunder und böser Omen. Oftmals deute man sie fromm als von Gott gesandt, da der Allmächtige damit den Menschen eine Art Zeichen geben wollte. Gute ebenso wie schlechte.

UFOs vor Jahrhunderten

Alle diese Himmelserscheinungen lassen sich heute nicht oder nicht mehr rational und naturwissenschaftlich erklären. Entweder, da die Aufzeichnungen in den alten Chroniken und Flugblättern zu vage sind, oder aber, da sie in der Tat äußert ungewöhnlich ausgesehen haben sollen. Dieser Umstand hat schon lange auch das Interesse der UFO-Forschung an derartigen Phänomenen geweckt. Sollten hier, so fragen sich nicht wenige Mystery-Forscher, Erscheinungen gesehen worden sein, die wir heute „UFOs“ nennen? Sind in den ungezählten altertümlichen Berichten auch solche verborgen, die sich nicht durch Kometen oder riesige Sternschnuppen erklären lassen?

Viele UFO-Ermittler sind davon überzeugt. So auch Dr. Roberto Pinotti, der „italienische Erich von Däniken“, wie man ihn auch nennt. Auch Pinotti ist überzeugt, „dass Außerirdische seit Jahrtausenden die Erde besuchen und beobachten“, wie er es mir bei einem Treffen in Italien erklärte. Sie waren auch nie irgendwie „weg“, sondern haben die Menschen nie „verlassen“, so der UFO-Forscher und Gründer des „Centro UFOlogico Nazionale“ weiter.

Pinotti ist in Venedig geboren und studierte an der Universität von Florenz. Und genau dort erschien im 17. Jahrhundert ein Bericht über eine sonderbare Himmelserscheinung, die an vielen Orten Italiens gesehen worden sein soll. Autor war ein Florentiner Schirmmacher namens Francesco Barzini, „der offensichtlich schon seit vielen Jahren in Venedig lebte“, so Pinotti 1990 in seinem Buch „Ufo – Visitatore da Altrove“.

Dieser Barzini war jedoch nicht nur ein Schirmmacher sondern auch von der noch recht jungen Astronomie begeistert. Zu seinen eigenen astronomischen Beobachtungen in Florenz und später in Venedig schrieb er auch einige Abhandlungen. Er „soll der Astronom und Philosoph der friedlichen Stadt Florenz gewesen sein“, schrieb schon Francesco Inghirami 1843 in „Storia della Toscana“ (Bd. 12, S. 202f.). Ein umfangreiches Gesichtswerk in 16 Bänden mit dem „Who is who“ aus Italien.

Ein unbekanntes Objekt 1676 über Italien

Eine seiner Veröffentlichungen trägt den Titel „Ein prägnanter Bericht über ein ungewöhnliches Licht, das am Abend des 31. März 1676 in der gesamten Toskana und an vielen anderen Orten in Italien auftrat“. So heißt es in einer Passage des Werkes über diesen denkwürdigen Abend in Italien:

Am Abend des 31. März 1676 erschien im Himmel über der Toskana ein stark leuchtender Körper in der Form einer Scheibe oder eines Kornsacks oder einer Garbe, aber etwas runder, den man in weniger Zeit, als man für ein Miserere braucht, mit einer oder mehrerer Explosionen von adriatischen Meer zum Mittelmeer fliegen sah (…)“

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Was war dies für ein Objekt, nur ein Meteor? Nach dieser Beschreibung war es zumindest länglich und flog von Norden nach Süden. Begleitet von „einer oder mehreren Explosionen“, was die Sichtung durchaus sehr ungewöhnlich macht. Denn Meteore explodieren nicht mehrfach und fliegen dann weiter, wie es zumindest nach dieser Beschreibung den Anschein hat.

Eine Reihe UFO-Forscher und –Autoren haben diesen Fall von 1676 bereits diskutiert. Zum Beispiel schon 1979 Marcello Coppetti in seinem Buch „UFO: Arma Segreta“. Eine einheitliche Erklärung oder Vermutung haben die wenigsten. Und das war schon im 17. Jahrhundert der Fall, als sich Astronomen über diese Erscheinung stritten. Etwa Geminiano Montanari umfangreich in  „La fiamma volante, gran meteora veduta sopra l’Italia la sera del 31 marzo MDCLXXVI“, 1676 herausgegeben von Frederico Gonzaga. „Physikalische und astronomische Spekulationen“ wurden damals diskutiert, die von Meteoren bis sogar Erdbeben als Auslöser reichten.

Leider ist der vollständige Originalbericht von Francesco Barzini heute verloren, so Roberto Pinotti. Er habe sich in der Nationalbibliothek in Florenz befunden und sei bei der großen Überschwemmung im November 1966 für immer verloren gegangen.

Nicht aus unserem Sonnensystem?

Trotzdem fand sich eine Spur dieser alten Veröffentlichung im Katalog des Antiquariat L. Gonnelli und Söhne in Florenz. Datiert auf dem Mai 1966, so Pinotti weiter. In diesem Katalog sei zu erfahren gewesen, dass „eine amerikanische Behörde, die auch für die NASA arbeitete“, unter anderem dieses Buch von 1676 erworben habe. Dazu soll im Katalog gestanden haben:

An den Pater Astronom der ehrwürdigen Schulen von Florenz, Francesco Valiani, über die seltsamen Beobachtungen eines Himmelskörpers, der, was immer er ist, auf keinen Fall zum Sternensystem gehört.“

Merkwürdig. Und irgendwie wird hier eine Verschwörung suggeriert. Eine Verschwörung der NASA, wie es augenscheinlich herausklingt. Marcello Coppetti führte dieses Zitat vor rund 40 Jahren in seinem Buch ebenso an. Allerdings heißt der „Pater Astronom“ bei ihm „Francesco Valsini“, nicht „Valiani“ wie bei Pinotti 1990. Es gibt noch weitere kleine Unterschiede. Coppetti:

Aber die Nachrichten enden nicht dort. Die Broschüre wurde zusammen mit einer anderen an ein amerikanisches Institut in Florida verkauft, das darum bat, nicht erwähnt zu werden, und das Studien für die NASA, die amerikanische Weltraumbehörde, durchführt. Aus dem Katalog 105 vom Mai 1965 kaufte dieses Institut zwei gedruckte Blätter, die wie folgt beschrieben wurden: (…)“

Folglich kaufte dieses geheimnisvolle Institut auf eigenen Wunsch anonym. Scheinbar auch bereits im Mai 1965 bzw. der Katalog des Antiquariats (von dem hier sogar die Nummer erwähnt wird) war entsprechend datiert. Offensichtlich also ein Jahr früher, wobei die Angabe „Mai“ aber in beiden Aussagen identisch ist.

Was aber „Studien für die NASA“ sein sollen, mit denen das Institut in Florida befasst ist, bleibt rätselhaft. In Florida liegt bekanntlich der Weltraumbahnhof „John F. Kennedy Space Center“ der NASA, den man meistens schlicht nach dem angrenzenden Raketengelände der US-Air Force „Cape Canaveral“ nennt. Ein Zusammenhang wäre sicher zu konstruiert, da zahllose Institute in den USA und weltweit mit der NASA zusammenarbeiten und auch „Studien“ für diese durchführen.

Was hat die NASA damit zu tun?

Was also könnte 1676 am Himmel über Italien geflogen sein, dass die „Form einer Scheibe oder eines Kornsacks oder einer Gabe, aber etwas runder“, hatte? Tatsächlich etwas künstliches, also ein UFO im klassischen Sinn? Und hatte tatsächlich die NASA durch das mit ihr zusammenarbeitende und anonyme Institut Interesse an diesem Bericht aus dem 17. Jahrhundert?

Hier könnte man an geheime UFO-Forschungen denken, die es nachweislich auch in den USA gab. Auch von der Luftwaffe. Als die NASA angeblich den Bericht des „Toskana-UFO“ über eine anonyme Firma kaufen ließ, war es das berühmte „Project Blue Book“. Offiziell eingestellt wurde dieses UFO-Forschungsprojekt 1969 und kann heute online eingesehen werden. Darin keine Spur von dem Vorfall aus Italien oder überhaupt ähnliche mutmaßlicher UFO-Sichtungen vergangener Jahrhunderte.

Das gilt auch für den UFO-Bericht „Scientific Study Of Unidentified Flying Objects“ von Dr. Edward U. Condon und Walter Sullivan aus dem Jahr 1968. Eine Untersuchung der US-Luftwaffe in Zusammenarbeit mit der Universität Colorado, der heute nach dem Herausgeber als „Condon Report“ bekannt und berühmt ist.

In diesem sehr umfangreichen UFO-Report wurde damals jedoch sehr wohl auch das Thema „UFOs in der Geschichte“ behandelt. Und zwar in einem ganzen Kapitel von Samuel Rosenberg, der „biblische UFOs“ genauso darlegt wie entsprechende alte Berichte aus Indien oder Ägypten. In seiner Auflistung von „Antiken UFO-Berichten“ von 213 vor Christus bis 1879 ist dabei kein Beispiel aus dem Jahr 1676 aus Italien genannt.

Die Mutmaßung, dass die NASA oder vielleicht die US-Air Force alte „UFO-Berichte“ sammelte, bleibt also für diesen Fall Spekulation.

Zumal man bedenken muss, dass es unzählige derartige Berichte in den alten Aufzeichnungen gibt, wie eingangs geschildert. Würden diese im Geheimen gesammelt und sogar aufgekauft werden, wie es die Geschichte mit dem Antiquariat-Katalog anzudeuten scheint, wüsste man davon. Denn wenn massenhaft jahrhundertealte Chroniken und Berichte mit solchen Inhalten „aus dem Verkehr gezogen“ werden, bliebe das nicht unbemerkt …

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