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Die Marienburg in Polen: Von Deutschrittern, Wundern und sagenhaften Phänomenen +++ Video +++

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VIDEO: Die Marienburg in Polen: Von Deutschrittern und sagenhaften Phänomenen (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Die Marienburg in Polen: Von Deutschrittern und sagenhaften Phänomenen (Bild: Fischinger-Online)

Legenden, Sagen und phantastische Geschichten ranken sich um so manches Bauwerk der Vergangenheit. Nicht nur um solche, deren Grundsteinlegung Jahrtausende zurückreichen und deren Wurzeln sich teilweise im Dunkeln der Geschichte verlieren. Auch um Bauwerke aus dem Mittelalter erzählt man sich so manche sonderbare Legende und Überlieferung. Vor allem um Burgen und Schlösser. Eine solches Baumwerk ist die gewaltige Marienburg bzw. Malbork im polnischen Pommern. Gegründet im aus dem 13. Jahrhundert von den Deutschrittern. Ich war für Euch vor Ort und berichte Euch in diesem Video auf YouTube von genau diesen Legenden, die sich um die Marienburg und vor allem um die dortige Statue der Mutter Maria ranken.


Die Marienburg

In Pommern in Polen steht wohl eine der beeindruckten Burgen Europas: Die Marienburg oder auch Malbork unweit von Danzig.

Ein riesiger Ziegelbau, den die Deutschritter bzw. der Deutsche Ritterorden im 13. Jahrhundert erbaut haben. Als weithin sichtbares Zeichen ihrer Macht im Osten von Europa. Heute steht die gewaltige Burganlage nach den verehrenden Zerstörungen am Ende des 2. Weltkrieges wieder in weiten Teilen in neuem Glanz da.

Wie bei eigentlich allen Bauwerken dieser Art, so ranken sich auch um die Marienburg Sagen, Mythen und Legenden. Das beginnt schon bei der Grundsteinlegung durch die Ritter des Deutschen Orden, die angeblich einen ganz besonderen Stein aus Jerusalem dafür nutzten, und endet bei einem verzauberten Liebespaar.

Ich war für Euch vor Ort und berichte Euch in diesem Video auf YouTube von genau diesen Legenden, die sich um die Marienburg und vor allem um die dortige Statue der Mutter Maria ranken.

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Video vom 12. Aug. 2020 auf Fischinger-Online

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Grenzwissenschaft Classics, Folge 44: Moses und die Wunder und Rätsel des Exodus der Bibel +++ Video +++

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VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, Folge 44: Moses und die Wunder und Rätsel des Exodus der Bibel (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, Folge 44: Moses und die Wunder und Rätsel des Exodus der Bibel (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Millionen Menschen sind von der Bibel und den Geschichten, die das Alte Testament erzählt, fasziniert. Was ist hier Geschichte und was sind doch nur Geschichten? Was Mythos und was Wahrheit? Das 2. Buch Moses, das Buch Exodus, gehört zweifellos zu einem der bekanntesten und beliebtesten Mythen des Alten Testament. Hier wird erzählt, die das Volk der Hebräer unter Führung von Moses und Gott Ägypten verließ um nach einer Wanderung – dem Exodus – das “gelobte Land” erreichte. Eine Erzählung voller Fragen, Wunder und archäologischer und historischer Rätsel. Die spannende Folge 44 der Grenzwissenschaft Classic Videos aus dem Jahr 1994 geht diesem Mythos Moses und dem Auszug der Hebräer nach.


Mythos Moses und der Exodus

Moses und der Exodus: Doch die Bibel ist voller Geschichte und auch phantastischer Geschichten. 

Vor allem die Bücher des Alten Testament enthalten zahllose Berichte, Überlieferungen und Erzählungen, die kaum zu glauben sind. Außer dann, wenn man in diesen das “Wirken Gottes” oder vielleicht nur schlichte Märchen. Erzählungen, die der Phantasie der Bibelautoren vor Jahrtausenden entsprungen sind.

Und das Buch Exodus, das 2. Buch Moses, gehört unzweifelhaft dazu!

Darin finden wir die Geschichte des legendären Moses erzählt. Seinen Begegnungen mit Gott und seinem Wirken vor tausenden von Jahren. Denn vor allem beinhaltet das Buch Exodus die spannende wie umstrittene Geschichte des Auszugs der Hebräer bzw. Israeliten unter Führung des Moses aus Ägypten. Eben dem Exodus in das “gelobte Land”.

Ein Marsch quer durch die Wüste. Vor allem aber ein Marsch voller Wunder und geheimnisvoller Ereignisse, wie es die Bibel erzählt.

Was dabei Wahrheit und was Fiktion ist, darüber streiten sich Bibelforscher, Theologen, Gläubige, Kritiker und Archäologen seit Jahrhunderten. Handfeste Beweise für diese phantastische Geschichte fehlen bis heute.

Die Folge 44 der “Grenzwissenschaft Classic Videos” aus dem Jahr 1994 geht genau diesem Exodus nach. Einer Wanderung voller Geheimnisse und Wunder unter Führung von Moses und natürlich Gott, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet.

Damit Euch viel Spaß mit Teil Nr. 44 der “Grenzwissenschaft und Mystery Files Classic Videos“.

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Video auf Fischinger-Online

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Seltsame Sagen aus dem Münsterland: Das Wunder von Lette – Paranormale Phänomene vor der eigenen Haustür? +++ Video +++

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VIDEO: Das Wunder von Lette: Paranormales vor der Haustür (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Das Wunder von Lette: Paranormales vor der eigenen Haustür? (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Grenzwissenschaftler, Mystery-Jäger oder ganz allgemein all jene, die sich mit der Welt des Unfassbaren beschäftigen spüren auf der ganzen Welt dem Unglaublichen nach. Paranormale Phänomene, Rätsel der Geschichte und vieles mehr, das sich irgendwann einmal irgendwo auf diesem Planeten ereignet haben soll. Doch warum immer in die Ferne schweifen, wenn es solche “Wunder” auch vor der Haustür gegeben haben soll? So auch in meinem Heimatdorf, wo sich vor Jahrhunderten etwas “Paranormales” ereignet haben soll. Seltsame Ereignisse um einen Eremiten, einem frommen und gottergebenen Einsiedler, die sogar in einem indirekten Zusammenhang mit der Bundeslade aus dem Alten Testament gebracht wurden. Was hier in meinem Dorf im Münsterland geschehen sein soll, und welche Spuren es davon hier noch heute gibt, erfahrt Ihr in diesem “Lokal-Video” bei YouTube.


Paranormale Phänomene im Münsterland

Wunder gibt es immer wieder“ – sagen der Volksmund und ein bekannter Schlager aus dem Jahr 1970. Und oft hört der Mystery-Interessierte auch von solchen Wunder, Paranormalen Phänomen oder rätselhaften Ereignissen, die sich irgendwann irgendwo auf der Welt ereignet haben sollen.

Auf meinem YouTube-Kanal, in meinen Büchern und auf diesem Blog berichte ich bekanntlich immer wieder von derartigen Berichten den Unfassbaren. Doch warum immer in die Ferne schweifen? In irgendwelche weit entfernten Länder und zu unbekannten und fremden Völkern und Kulturen?

Denn auch direkt vor meiner Haustür in meinem Heimatdorf soll sich vor Jahrhunderten etwas „Paranormales“ ereignet haben. Seltsame Ereignisse um einen Eremiten, einem frommen und gottergebenen Einsiedler, namens „Johannes von Merfeld“. Und dabei wurde sogar in der Legende ein indirekter Zusammenhang mit der Bundeslade aus dem Alten Testament hergestellt.

Was hier im Münsterland geschehen sein soll, und welche Spuren es davon hier noch heute gibt, erfahrt Ihr in diesem „Lokal-Video“ bei YouTube.

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Video vom 4. März 2020 auf Fischinger-Online

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Wunderzeichen und Zeichen am Himmel: Seltsame Erscheinungen in der Vergangenheit (Vortrag 2019) +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Wunderzeichen - Rätselhafte Erscheinungen am Himmel und darüber hinaus - Vortrag von Fischinger-Online 2019
VIDEO: Wunderzeichen – Rätselhafte Erscheinungen am Himmel und darüber hinaus – Vortrag von Fischinger-Online 2019 (Bild: gemeinfrei)

Wunderzeichen, Zeichen am Himmel oder auch schlicht Himmelszeichen – so nannte man im Mittelalter allerlei unerklärliche Dinge. Am Himmel ebenso, wie auch auf der Erde. Dabei reichen diese Zeichen des Himmels von (natürlichen) Kometen über seltsame Wesen wie Zwerge, Riesen oder “Monster” bis hin zu allerlei fliegenden Objekten am Himmel. Vieles lässt sich ganz natürlich erklären, anderes scheint aber nicht so leicht wegzudeuten zu sein. In diesem Vortrag vom März 2019 geht es genau um diese Wunderzeichen. Phänomene, Beschreibungen und Überlieferungen, die heute auch von der UFO-Forschung diskutiert werden. Denn diese fragt: Wer waren die “Urheber” einiger dieser Zeichen des Himmels …? Mehr dazu in diesem Video auf Fischinger-Online bei YouTube.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zeichen am Himmel waren im Mittelalter praktisch ausnahmslos überirdisch. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Doch immer waren es in den Augen der damaligen Menschen auch Zeichen von Gott. Vielleicht aber auch von dunklen Mächten, wie etwa dem Teufel und seiner Helfer.

In diesem Vortrag vom März 2019 geht es genau um diese Wunderzeichen. Phänomene, Beschreibungen, Wunder und Überlieferungen, die heute auch von der UFO-Forschung diskutiert werden. Denn diese fragt: Wer waren die “Urheber” einiger dieser Zeichen des Himmels …?

Alle Details dazu erfahrt Ihr in diesem Vortags-Video bei YouTube (mehr Vorträge HIER).

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YouTube-Video vom 15. März 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Religiöser Betrug oder Wunder Gottes? Der rätselhafte “Madonna-Hagel” von 1907 in Frankreich und die damalige “Erklärung”

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Ein Wunder Gottes? Der rätselhafte "Madonna-Hagel" von 1907 in Frankreich (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Ein Wunder Gottes? Der rätselhafte “Madonna-Hagel” von 1907 in Frankreich (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Der 1932 verstorbene Autor Charles Fort war ein Pionier auf dem Gebiet der Grenzwissenschaft und der Mysterien der Welt. Sein Leben widmete er der Suche nach dem Unbekannten, Phantastischen und Unerklärlichen, worüber er (auch mit einem leichten Augenzwinkern) in einer Reihe von Büchern berichtete. Vor über 100 Jahren durchstöberte er deshalb zahllose Archive und Bibliotheken nach diesen ungelösten Wundern der Welt. Und seit dem nennt mal solche seltsame Erscheinungen auch „forteantische Phänomene“. Das beste Beispiel hierfür sind all die Berichte über ominöse Dinge, die vom Himmel regnen. Fische, Frösche, anders Getier oder auch Nüsse und Pflanzen, die scheinbar aus dem Nichts auf die Erde fallen. Ein ganz besonderes Ereignis dieser sonderbaren Mysterien der Welt ereignete sich 1907 in Frankreich. Ein scheinbar von Gott gesandter Hagelschauer mit Abbildungen der Mutter Gottes, für den die Wissenschaft damals eine nicht minder wundersame „Erklärung“ fand …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein wundersamer Hagelschauer 1907

Am Abend des 26. Mai 1907 zog über der französischen Ortschaft Remiremont ein schweres Gewitter auf. An sich nicht ungewöhnliches. Doch was sich dabei laut dem Magazin „English Mechanic and World of Science“ (Nr. 87, 2. Juni 1908 & Nr. 87, 3. Juli 1908) ereignete, sorgte für Aufruhr. Und gibt bis heute Anlass zu zahlreichen Spekulationen.

Dokumentiert hat diesen wundersamen Hagel vor allem der Pfarrer des Ortes. Nichts ahnend saß Abbé Gueniot während des Unwetters in seiner Bibliothek und las ruhig in einem Buch. Bis plötzlich jedoch seine Ruhe unterbrochen wurde, als seine aufgeregte Haushaltshilfe zum ihm eilte. Sie wollte ihm unbedingt ein „Wunder“ zeigen, dass soeben mit einem Hagelschauer vom Himmel gekommen sei.

Neugierig aber auch widerwillig ging Gueniot nach draußen, um sich selber ein Bild von diesem Hagel zu machen. Und hier entdeckten er schnell unzählige von großen Hagelkörner, die dort gerade vom Himmel gefallen waren. Nichts ahnend hob einige von ihnen auf und blickte unverhofft und staunend auf das Abbild einer Frau in einem langen Kleid. Deutlich sah man auf den Hagelkörnern dieses rätselhafte Abbild, so der Abbé.

Es schien aber nicht aus dem Eis selber heraus, sondern erweckte den Anschein, als seien die Darstellungen der Frau in das Eis geschnitzt worden. Es waren Reliefdarstellungen, in denen Abbé Gueniot und zahlreiche Bewohner von Remiremont eindeutig die Mutter Gottes erkannt haben wollen.

Die Jungfrau Maria vom Himmel

Die Madonna als Zeichen von Gott? Der Geistliche Gueniot berichtete damals zu diesem Vorfall:

Um sie (die herbeigeeilte Haushalshilfe, Anm. LAF) zufriedenzustellen, habe ich einen flüchtigen Blick auf die Hagelkörner geworfen, die sie in der Hand hatte. Aber da ich nichts zu sehen beabsichtigt habe und ohne meine Brille sowieso nichts erkennen konnte, wollte ich mich wieder meinem Buch zuwenden. Doch sie drängte mich: ‚Ich bitte Euch, setzt doch Eure Brille auf.‘ Ich tat es und sah auf der Vorderseite der Hagelkörner, die im Zentrum leicht konvex und an den Rändern etwas unregelmäßig waren, ganz deutlich das Bildnis einer Frau. Sie trug ein Gewand, das unten umgeschlagen war wie der Talar eines Priesters.

Vielleicht sollte ich das Bildnis etwas genauer beschreiben und sagen, dass die Frau unserer Jungfrau der Einsiedler ähnlich sah. Rings um die Bilder lief eine Art Rinne, als seien sie mit einem Stempel aufgeprägt worden, aber sie waren kräftig gezeichnet.

Mademoiselle André wollte mich auf gewisse Details der Kleidung aufmerksam machen, doch ich habe mich geweigert, es mir länger anzusehen. Ich schämte mich wegen meiner Leichtgläubigkeit, denn ich war sicher, dass die Heilige Jungfrau sich wohl kaum mit solchen Photographien auf Hagelkörnern beschäftigen würde.

Ich sagte: ‚Aber sehen Sie nicht, dass diese Hagelkörner auf Pflanzen gefallen sind und dort Abdrücke bekommen haben? Schaffen Sie sie fort, ich kann damit nichts anfangen.‘ Ich wandte mich wieder meinem Buch zu, ohne weiter darüber nachzudenken. Nur über die einzigartige Form der Hagelkörner machte ich mir gewisse Gedanken.

Ich hob dann noch einmal drei von ihnen auf, ohne näher hinzusehen. Sie wogen zwischen sechs und sieben Unzen. Eines von ihnen war vollkommen rund. Es kam mir vor wie ein Ball, mit dem Kinder spielen. Rundherum lief eine Naht, als wäre es in einer Form gegossen worden.“

Fraglos ein mehr als sonderbarerer Bericht über einen nicht minder seltsamen Hagelschauer.

Betrug oder Zeichen Gottes?

Die Hagelkörner waren alle fast kugelförmig und zeigten ringsherum einen Rand (Grad), so als seien die Stücke wie Eisenkugeln in einer zweiteiligen Verschalung gegossen worden. Eine Laune der Natur schloss der Geistliche aus. Die Madonnen oder besser Frauengestalten waren auf den Körner klar und regelmäßig zu erkennen. Ein Irrtum sei Ausgeschlossen.

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Aber war dieses „Hagel-Wunder“ vielleicht sogar eine Fälschung? Sollte ein gewitzter Dorfbewohner die Eiskugeln mit dem Bild der Mutter Gottes selber angefertigt und dann in der Gegend verteilt haben? Auch das wurde angesichts der unzähligen Hagelkörner schnell wieder verworfen. Auch haben viele der Dorfbewohner von Remiremont mit eigenen Augen gesehen, wie die wundersamen Eisbälle vom Himmel gefallen sind.

Für Abbé Gueniot war der Hagel mit Sicherheit keine natürliche Erscheinung – eher ein wundersames Zeichen des Himmels:

Und wenn ihr Weisen euch noch so viel Mühe gebt, diese Tatsachen mit natürlichen Ursachen zu erklären, ihr werdet keinen Erfolg haben.

Nach Aussage des Abbé habe er insgesamt 50 Unterschriften von Zeugen gesammelt, die dieses Wunder vom Himmel mit eigenen Augen gesehen haben. Vielleicht war es eine Warnung von Gott, so Gueniot, der der „unfromme Stadtrat“ einige Tage zuvor einen religiösen Umzug untersagt habe. Das führte zu religiösen Unruhen in Remiremont.

Eine Untersuchung und „Erklärung“

Da man vor einem Rätsel oder sogar Wunder stand, wurde der Bischof von Sainte-Dié über das Ereignis unterrichtet. Dieser gab zur Klärung eine Untersuchung in Auftrag, bei der auch einige Wissenschaftler zu dem Vorfall befragt wurden. Unter anderem nennt „English Mechannic“ hier einen Monsieur de Lapparent, Sekretär der „Adadémie Française“.

Insgesamt 107 Menschen wurden dabei befragt, die bezeugten, dass sie den Hagel selber haben niedergehen sehen. Doch auch die Untersuchung erbrachte keinen Hinweis, auf einen derart umfassenden Schwindel. Auch verursachten die Hagelkörner mit dem Abbild keinen Schaden an Glasscheiben und Pflanzen. „Aber andere, nicht markierte Hagelkörner, haben beim gleichen Sturm erheblichen Schaden angerichtet“, heißt es weiter.

Es hatte auch den Anschein, dass der Hagel nur langsam und/oder aus sehr geringer Höhe auf die Erde fiel. Abbé Gueniot notierte dazu:

Besonders bemerkenswert erschien die Tatsache, dass die Hagelkörner, die entsprechend der Gesetze der Fallbeschleunigung hätten herunterprasseln müssen, allem Anschein nach aus einer Höhe von nur wenigen Yards herabgefallen sind.

Der an der Untersuchung beteiligte Monsieur de Lapparent bot letztlich auch eine „Erklärung“ des Phänomens an. Er „vertrat die Ansicht, ein Blitz hätte ein Medaillon der Jungfrau Maria getroffen und ihr Abbild auf die Hagelkörner vervielfältigt“ …

Eine zweifellos mehr als fragwürdige Deutung, die wohl nicht minder ein Wunder wäre! Dazu schrieb Charles Fort als der Vater des Phantastischen 1932 in seinem Buch „Wild Talents“:

Ich kann keine weiteren Angaben zu Hagelkörnern finden, die von Blitzen oder sonst etwas mit Bildern versehen worden wären. Es wäre schon ein großer Zufall, wenn zur Zeit einer religiösen Auseinandersetzung in Remiremont ein Blitz den einzigen bekannten oder berichteten Fall von Bildern auf Hagelkörnern produziert und dabei ausgerechnet religiöse Motive gewählt hätte.

Aber dass die religiöse Aufregung eine Menge mit den religiösen Bildern auf den Hagelkörnern zu tun hatte, das kann ich mir gut vorstellen.“

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

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Lars A. Fischinger

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Das “Blutwunder” des heiligen Märtyrer Januarius von Neapel: Es trat wie angekündigt ein. Warum weiß allerdings wohl niemand genau

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Das "Blutwunder" des heiligen Januarius von Neapel: Es trat auch 2017 ein (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Das “Blutwunder” des heiligen Januarius von Neapel: Es trat auch 2017 ein (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

In der Geschichte der römisch-katholischen Kirche gab es bereits viele sog. “Wunder”, die allerdings nicht alle auch vom Vatikan auch als solche anerkannt sind. Ebenso gibt es in der Kirche zahllose anerkannte und nicht anerkannte Reliquien, die meist von Heiligen oder Jesus Christus stammen sollen. Grundsätzlich unterscheidet sich das Christentum hier nicht sehr von vielen anderen Religionen der Welt. Allerdings liegt im Dom von Neapel in Italien eine Reliquie, die bei den Gläubigen immer wieder für Staunen sorgt. Es handelt sich um die Blutreliquie des Heiligen und Märtyrer Januarius von Neapel (“Blutwunder von San Gennaro”), einst Bischof und heute Schutzpatron der Stadt. Dabei soll es sich um authentisches Blut des Januarius handeln, das in einer verschlossenen Falsche verwahrt wird und sich auf wundersame Weise an bestimmten Tagen wieder verflüssigen soll. So jüngst wieder geschehen – pünktlich auf den Tag genau.


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Das Blutwunder von San Gennaro in der Kathedrale von Neapel in Italien ist ein “Wunder mit Ansage”. Mindestens dreimal im Jahr, am ersten Wochenende im Mai, am 19. September und am 16. Dezember, verflüssigt sich bei diesem Kirchen-Wunder das ansonsten verklumpte Blut des Heiligen Januarius in einem kleinen Fläschchen. Januarius ist der Schutzpatron der Stadt und wenn das Wunder einmal ausbleibt, so fürchten die Gläubigen ein schlechtes Zeichen oder Omen für die Zukunft.

Soweit kam es am vor zwei Tagen zum Glück nicht: Das Wunder trat pünktlich ein!

Der heilige San Gennaro und sein Blut

San Gennaro alias Januarius wurde ca. 305 unter dem römischen Kaiser Diokletian hingerichtet. Einem römischen Herrscher, der 303 eine Welle der Gewalt und Verfolgung gegen die Christen ausrief. Sie gilt als eine der brutalsten Hinrichtungs- und Verfolgungswellen der des damals noch jungen Christentums überhaupt. Im Zuge dieser Tötungen fiel auch der Januarius dem Henker zum Opfer und wurde enthauptet. Dabei habe eine gläubige Christin sein Blut aufgefangen und sicher aufbewahrt.

Januarius Gebeine wurden in Neapel bestatte, befanden sich kurzzeitig allerdings ab dem Jahr 835 in Benevento. Und genau dort soll es am 17. August 1389 erstmals zu dem Blutwunder des Heiligen gekommen sein. Am 1. Mai 1491 kam die Reliquie letztlich an ihren heutigen Platz im Dom von Neapel, wo sie bis heute von den Gläubigen tief verehrt wird.

Die Blut-Reliquie mit dem Blut des Heiligen Januarius von Neapel (Bild: gemeinfrei)
Die Blut-Reliquie mit dem Blut des Heiligen Januarius von Neapel (Bild: gemeinfrei)

Die Reliquie in der Kathedrale von Neapel an sich ist wenig spektakulär: Es ist ein kleines Glasgefäß in Form einer Birne mit einem sehr langen “Flaschenhals”, das in der Antike “Phiole” genannt wurde. In diesem fest verschlossenen Fläschchen wiederum befindet sich die eigentliche Reliquie, die aus dem verklumpten und damit festen Blut des hingerichteten Märtyrer besteht. So jedenfalls die Legende und Überzeugung der Gläubigen.

Dreimal im Jahr wird diese bräunliche und rötliche “Materie” den zahllosen Pilgern in der Stadt nach einer Prozession präsentiert. Und dabei geschieht das Wunder, dass diese Substanz sich in dem kleinen Fläschchen wieder verflüssigt. Oder besser gesagt in den beiden Ampullen, da es zwei sind, wie an der hier eingefügten Zeichnung der Reliquie auch gut erkennbar ist. Die Blutreliquie wird dabei an dem Griff der Monstranz gehalten und gedreht, so dass die Anwesenden selber “Zeugen” des Wunders von Neapel werden können.

Tatsächliche Augenzeugen sind die Pilger allerdings nicht. Tritt das Wunder der Verflüssigung in der Kathedrale der Stadt ein, so gibt ein Beobachter neben dem Bischof ein Zeichen betend wartenden Gläubigen. Erst am Folgetag können die Menschen die Reliquien in der Messe selber näher betrachten, während diese den Gläubigen bei der Eucharistie zum Küssen hingehalten wird. Die Blutreliquie ist damit auch und vor allem eine sogenannte “Berührungsreliquie”.

Die Substanz soll sich bei der wundersamen Verflüssigung , so der Glaube, wieder zu dem Blut des Januarius werden. Vor allem jedes Jahr am 19. September, der als Todestag und damit als Festtag des Schutzpatron von Neapel gilt.

Kein echtes Wunder für die Kirche

Die katholische Kirche bzw. der Vatikan ist bei dem Wunder um das Blut des ermordeten Januarius skeptisch. Das “Blutwunder von San Gennaro” von Neapel wurde bis heute nicht von dieser als “echt” und damit “göttlich” anerkannt. Aber sie verteufelt es aber auch nicht, sondern akzeptiert die Verehrung der Reliquie als christlichen Volksglauben und katholischen Brauch.

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Auch am Morgen des 19. September 2017 ist das Wunder von Neapel wieder eingetreten. Pünktlich, wie es von den zahllosen Pilgern erwartet wurde, die danach auf dem Domplatz vor Neapel die gute Nachricht mit Böllern und Gesängen feierten. Der katholische Nachrichtendienst kath.net schrieb dazu einen Tag später:

Das Blutwunder des heiligen Januarius in Neapel ist pünktlich eingetreten. Zum Todestag des Schutzpatrons der Stadt verflüssigte sich Dienstagfrüh im Dom dessen Blutreliquie. Zu Beginn eines Gottesdienstes verkündete Kardinal Crescenzio Sepe das Eintreten des sogenannten Blutwunders (‘O miracolo’).”

Obwohl die Kirche in diesem Wunder und seiner Anbetung eher einen “christlichen Volksglauben” sieht, war auch Papst Franziskus im März 2015 selber in der Kathedrale von Neapel. Nachdem für den Heiligen Vater die Monstranz aus ihrem sichern Safe geholt wurde, verflüssigte sie sich auch bei ihm. Zwar nur teilweise, aber immerhin. Und auch der Papst selber ließ es sich nicht nehmen, die Reliquie zu küssen, wie es die vielen Pilger machen. Für Neapel und die dortige Verehrung des Januarius ist eine derartige Aufwartung von Papst Franziskus durchaus eine Bestätigung ihres Glaubens.

ARTIKEL: Der Kölner Dom und die Reliquien der drei heidnischen Esoteriker aus dem Irak (Bild: Public Domain / L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Der Kölner Dom und die Reliquien der drei heidnischen Esoteriker aus dem Irak (Bild: Public Domain / L. A. Fischinger)

Am 19. September 2017 schrieb das katholische domradio.de der Erzdiözese Köln zu dem nun eingetreten Blutwunder skeptisch:

Aller Verehrung zum Trotz – die katholische Kirche bleibt skeptisch und erkennt das Wunder offiziell nicht an. Die Überlieferung über Januarius stammt vor allem aus dem Martyrologium des Hieronymus und dem liturgischen Kalender von Karthago.

In Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965), als das Verzeichnis der Heiligen und Seligen überarbeitet wurde, hat die Kirche San Gennaro zum ‘Ortsheiligen’ degradiert. Wegen der großen Volksfrömmigkeit toleriert sie ihn aber – und damit auch das Blutwunder.

Es zählt also hier die Volksfrömmigkeit der Gläubigen und vor allem der Neapolitaner. Eigentlich zählt immer nur der Glaube. Auch im Dom zu Köln liegen bekanntlich Reliquien, die von den legendären “drei Weisen aus dem Morgenland” der biblischen Weihnachtsgeschichte stammen sollen, und mit denen ich mich in diesem Artikel befasst habe.

“Schluss mit diesem Wunder auf Kommando!”

Die Webseite domradio.de verweist auch darauf, dass “meist jüngere Leute” sich im Internet über das Blutwunder mokieren und es als als Betrug ansehen. “Schluss mit diesem Wunder auf Kommando! Der Glaube ist was anderes”, soll zum Beispiel jemand in einem Online-Forum geschrieben haben. Ein anderer wiederum habe geschrieben, “ein Betrug (ist), hinter dem die Camorra steckt”. Also die Mafia von Neapel. Ein Vorwurf, der schon seit Jahren kursiert.

Tatsächlich ist es vollkommen unklar, um was es sich bei der Substanz in den Fläschchen wirklich handelt. Blut eines hingerichteten Märtyrer des Christentums, ein einfacher Irrtum oder sogar ein Betrug der ansässigen Kirche? Chemische oder biologische Untersuchungen und Analysen gab es bisher nie. Treffend heißt es dazu aus der Erzdiözese Köln:

“In der Vergangenheit gab es schon viele naturwissenschaftliche Forschungen über das Phänomen. Doch sie konnten schon deshalb keine eindeutigen Beweise bringen, weil dazu Verflüssigung von Substanzen nur simuliert, der Ampulleninhalt selbst aber gar nicht untersucht wurde.

Weiter unklar ist: Ist in der Monstranz überhaupt Blut? Und stammt es überhaupt von San Gennaro? Heutzutage wäre ein solcher wissenschaftlicher Nachweis denkbar. Aber kaum jemand scheint daran Interesse zu haben. Der Volksglaube zählt.

Interview: Dr. Mark Benecke über Erich von Däniken und die Prä-Astronautik (Bild: Büro E. v. Däniken / WikiCommons/gemeinfrei)
Interview: Dr. Mark Benecke über Erich von Däniken und die Prä-Astronautik (Bild: Büro E. v. Däniken / WikiCommons/gemeinfrei)

Eventuell wurde hier auch an Dr. Mark Benecke und seine Experimente zum Blutwunder von San Gennaro gedacht.

Auch Mark Benecke sah sich das Wunder im April 2004 näher an und meint, dass man dieses “Blut” leicht fälschen könne (thixotrope Flüssigkeiten). Auch mit Materialien, die bereits im 14. Jahrhundert den Menschen zur Verfügung standen.

Hier spekuliert der Kriminalbiologe, dass eine solche Substanz in die Fläschchen gefüllt wurde, die im Ruhezustand eine Art Gelee bilden und erst durch Bewegung flüssig werden. Etwa, in dem man sie nur kräftig genug schüttelt, wie es der Bischof von Neapel macht. Vielleicht sei es nur Wasser mit Eierschalenkalk und Farbe, so der Mediziner.

Möglich – aber auch nur eine Spekulation von Benecke.

Da aber das Ausbleiben des Wunders der Verflüssigung als schlechtes Omen gilt, ist es verwunderlich, dass es letztes Jahr und im Jahr 1980 tatsächlich ausblieb. Warum sollte es ausbleiben, wenn es doch eine natürliche chemische Reaktion ist? Oder war das Gemisch in diesen Jahren vielleicht “verbraucht” und musste durch die hinter dem Schwindel steckenden Personen wieder erneuert werden? Also reine Nachlässigkeit der Fälscher? Oder war es sogar Absicht, dass das Wunder in diesen Jahren nicht geschieht? Und wenn ja: warum?

Das weiß wohl nur der Himmel …

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Die Wunder von Fatima 1917: Marienerscheinungen die (fast) keiner sah und der “Beamer der Götter” +++ Artikel +++

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Die Marienerscheinungen von Fatima 1917 und der Beamer der Götter (Bild: gemeinfrei)
Die Marienerscheinungen von Fatima 1917 und der Beamer der Götter: Was geschah vor 100 Jahren in Fatima? (Bild: gemeinfrei)

Vor genau 100 Jahren, im Jahre 1917, kam es über mehre Monate hinweg in dem Ort Fatima in Portugal zu rätselhaften und übernatürlichen Ereignissen. Wundersame Marienerscheinungen, die von der römisch-katholischen Kirche als echte Erscheinungen der Mutter Gottes anerkannt sind und die bis heute eine tiefe religiöse Faszination auf die Gläubigen haben.  Einige Grenzwissenschaftler und UFO-Forscher vermuten jedoch, dass hinter diesen Phänomenen in Wahrheit Außerirdische stecken und nicht das Wirken Gottes. Das Problem ist dabei nur, dass eigentlich niemand außer drei Hirtenkindern die Marienerscheinungen auch wirklich sah oder hörte. Doch wie lässt dann das “Wunder von Fatima” deuten?


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Aktuell haben wir das Jahr 2017. Ein Jahr, das für gläubige Christen in aller Welt ein ganz besonders oder sogar heiliges Jahr ist. Denn vor genau 100 Jahren fanden in der heutigen Wallfahrtsstätte Fatima in Portugal die weltberühmten „Marienerscheinungen von Fatima“ statt. Wunder und Erscheinungen, die der Mutter Gottes, eben der Maria, zugesprochen werden und heute von Millionen Menschen tief verehrt werden.

Die Erscheinungen der Mutter Gottes mit all ihren Wundern rund um die Ereignisse 1917 in Fatima sind von der katholischen Kirche unlängst anerkannt.

Der Vatikan in Rom hat dem Wallfahrtsort Fatima den Stempel „echt!“ verliehen und so deutlich gemacht, dass hier tatsächlich Wunder und Erscheinungen geschehen sind. Ereignisse also, die auf Gott im Himmel höchst persönlich zurückzuführen sind. Die „Jungfrau Maria“ ist damit für die katholische Kirche hier ganz offiziell auf Erden in ihrer himmlischen Pracht erschienen. Ein Zeichen des Himmels!

Aber stimmt das?

Die strahlende Erscheinung von Fatima, die (fast) keiner sah

Die „normalen Mitglieder“ der katholischen Kirche sind Karteileichen, wie bereits an anderer Stelle beschrieben. Sie haben oft von Fatima und den Ereignissen ab dem 13. Mai 1917 noch nie gehört. Und wenn doch, dann meistens nur, dass hier irgendwie eine Wallfahrtsstätte sei und dass irgendwie hier mal die Madonna erschienen sein soll. Details über die Erscheinungen, die „drei Botschaften von Fatima“, das „Sonnenwunder“ oder auch die Hirtenkinder, die diese Wunder erlebten, kennen diese nicht.

Kritiker der Fatima-Thematik wenden zusätzlich seit 100 Jahren ein, dass die Seherkinder von damals nichts Göttliches und nichts physisch Reales erlebten. Wenn, sei alles Massenhysterie, religiöser Eifer oder sogar Wahn, Irrtümer, Verwechselungen und vieles mehr. Alles vermischt mit einer tiefen Religiosität der Anwesenden und vor allem auch der drei Seherkinder Lucia dos Santos, Jacinta Marto und Francisco Marto.

Fatima rückte allerdings um den 13. Mai 2017 in die Medien, als Papst Franziskus anlässlich des 100jährigen Jubiläums den Wallfahrtsort besuchte. Christen aus allen Ecken der Erde feierten. Doch eines übersehen diese sowie viele anderen Fatima-Gläubige oftmals.

Die “Seherkinder von Fátima”: Lucia Santos (Mitte) im Alter von 10 Jahren mit ihrer Cousine Jacinta Marto (7) und ihrem Cousin Francisco Marto (9). Unten rechts: Die Madonna von Fátima. (gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Die “Seherkinder von Fátima”: Lucia Santos (Mitte) im Alter von 10 Jahren mit ihrer Cousine Jacinta Marto (7) und ihrem Cousin Francisco Marto (9). Unten rechts: Die Madonna von Fátima. (gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Auch wenn immer wieder das „Sonnenwunder von Fatima“ mit den (angeblich) 70.000 bis 100.000 Zeugen am 13. Oktober 2017 hochgehalten wird, gibt es bei den eigentlichen Erscheinungen einen Problem: Die Mutter Gottes, die Jungfrau Maria, die Himmelskönigin oder auch „Unsere Liebe Frau vom Himmel“ hat niemand gesehen! Sie war bei allen Erscheinungen der drei Seherkinder, die sich immerhin über Monate hinweg ereigneten, unsichtbar. Nicht mal Francisco Marto, immerhin eines der Kinder, konnte sie zuerst sehen oder auch nur hören.

Schon der Theologe Dr. Josef Hanauer stellte in seiner kritischen Fatima-Analyse „Fatima Erscheinungen und Botschaften“ (1979) zu diesen Vorkommnissen eine ganze Reihe Fragen. Hanauer, der in seinen zahlreichen Veröffentlichungen immer wieder unangenehme Fragen zu Marienerscheinungen und andere Wunder der Kirche stellte, fasst diese „Unsichtbarkeit“ treffend zusammen:

Bei der ersten Erscheinung wie auch in den späteren Fällen konnten alle drei Kinder die Muttergottes schauen; die Gespräche aber mit ihr führte ausschließlich Lucia. Die Worte der überirdischen Dame wurden lediglich von den beiden Mädchen vernommen; Francisco hörte bloß, was Lucia sprach; für die Worte der Muttergottes war er regelmäßig taub; ja, ,er sah sie nicht einmal die Lippen bewegen‘.

Bei der ersten Erscheinung dauerte es sogar eine ganze Weile, bis auch Francisco die Frau zu Gesicht bekam. Nachdem er eine Zeitlang zugehört hatte, was Lucia sprach, wurde er unwillig. Aus diesem Grunde redete das Mädchen die überirdische Gestalt an: ,Wie? Ihr seid Unsere Liebe Frau vom Himmel und der Franz sieht Euch nicht?‘

Auf diese Worte hin gab die Frau zur Antwort: ,Sage dem Franz, er solle den Rosenkranz beten, dann werde er mich schon sehen!‘ Lucia richtete den Auftrag aus; Franz zog seinen Rosenkranz aus der Tasche und betete ,sechs oder sieben Ave Maria‘; dann sah er plötzlich die Frau vor sich stehen.“

Alle anderen Schaulustigen und Zeugen der späteren Ereignisse sahen ebenso keine lichtvolle Erscheinung der Madonna am Himmel schweben, wie sie es angeblich tat. Das heißt, dass die Erscheinung eben unsichtbar war. Allerdings ist das Phänomen von unsichtbaren oder teilweise unsichtbaren Erscheinungen an sich uralt. Schon Märchen und religiöse Schriften kennen solche Erzählungen, wie zum Beispiel in diesem Blog-Artikel an einem Beispiel ausgeführt wurde.

Das Sehermädchen Lucia indes sah geradezu etwas Spektakuläres. Sie erinnert sich an die erste Begegnung (bei der es natürlich keine tausende Schaulustige gab):

Über der Steineiche schwebte eine Dame, ganz in Weiß gekleidet, strahlender als die Sonne. Sie verbreitete ein noch helleres Licht als die hellsten Sonnenstrahlen, die durch ein mit Wasser gefülltes Kristallglas scheinen.“

Das Wunde von Guadalupe 1531 und seine Geschichte – Vortrag und Artikel von Lars A. Fischinger (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Vortrag, Videos, Interviews & Artikel von Lars A. Fischinger zum Wunder und den Marienerscheinungen von Guadalupe 1531 (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Bis auf 1,5 Meter seien Lucia, Francisco und Jacinta an die strahlende Dame am Himmel herangegangen. Eine Erscheinung, die zum Beispiel mit folgenden Worten beschrieben wird:

Die wunderbare Frau schien 15 bis 18 Jahre alt zu sein. Sie war nur 1,20 Meter groß und hatte schwarze Augen. Ihr Kleid war weiß wie der Schnee; es war am Halse mit einer goldenen Schnur geschlossen und reichte bis zu den Füßen, welche die Blatter der Steineiche kaum berührten. Ein weißer, goldumsäumter Mantel umhüllte den Kopf und die ganze Gestalt.

Von den Händen, die sie vor der Brust gefaltet hielt, hing ein Rosenkranz aus weißen Perlen mit einem silbernen Kreuzlein herab. Heller Lichtschein umstrahlte das Antlitz; doch die reinen, unendlich zarten Züge schienen von Traurigkeit überschattet. Die Dame blickte auf die Kinder. Lucias frommes Herz ahnte, dass es die Muttergottes sei, aber sie wagte nicht, es zu glauben.“

Ein fremdes Wesen, das lichtvoll und prächtig am Himmel erschien und sich vorher durch „Blitze“ am klaren Himmel angekündigte? Das klingt nach Science-Fiction und – nach Prä-Astronautik & dem UFO-Phänomen.

(Siehe dazu auch mein YouTube-Video am Ende dieses Artikels!)

Außerirdische oder Mutter Gottes?

Tatsächlich scheinen sich nur sehr wenige Gedanken darüber zu machen, warum die „Himmelkönigin“ unsichtbar war. Auch Mystery-Forscher aus dem Bereichen Prä-Astronautik und UFOs, die Fatima in diese Richtung deuten, übersehen das vielfach.

Die Anwesenden sahen zwar die beiden Mädchen sprechen, doch eine eindeutige Mutter Gottes als Gesprächspartner sah niemand von ihnen. Auch hörte niemand die Worte dieser Erscheinung. Wobei man aber erwähnen muss, dass es Aussagen gibt, dass einige Schaulustige „eine ganz zarte Stimme wie das Summen einer Biene“ bei der 2. Erscheinung am 13. Juni 1917 vernommen haben wollen.

Da aber als Beweis für die himmlische Herkunft der Frau am Himmel von dieser selber das „Sonnenwunder“ am 13. Oktober 1917 angekündigt wurde, ist die gesamte Fatima-Geschichte für viele zweifelhaft.

VIDEO: Erschien nicht die “Mutter Gottes” 1917 in Fatima sondern Aliens? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
VIDEO: “die Wunder von Fatima”: Kamen die Ancient Aliens schon vor rund 100 Jahren zurück? Oder waren sie nie fort? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: L. A. Fischinger)

Hätte, so fragen Kritiker, die „Liebe Frau vom Himmel“ sich nicht einfach bei ihren Erscheinungen vorher allen Anwesenden zeigen können? Immerhin nahm die Zahl der Menschen, die jeden Monat am Tag der angekündigten Wiederkehr der Himmelsfrau zum Schauplatz des Geschehens kamen, stetig zu. Es waren nachher tausende Personen anwesend – und sahen: keine Madonna am Himmel schweben, mit denen die Seherkinder sprachen.

Das Thema Fatima ist schon seit Jahren in der UFO-Forschung und eben in der Prä-Astronautik in der Diskussion. Für die römisch-katholische Kirche ist die Sachlage klar, dass sich hier die Jungfrau Maria offenbarte. Für Mystery-Jäger ist sie das ganz und gar nicht.

Diese spekulieren über Außerirdische bzw. Astronautengötter, die sich damals quasi „geheimnisvoll der Menschheit offenbarten“. Das „Sonnenwunder“ vom Oktober 1917 wird dann in diesem Zusammenhang vielfach als UFO-Erscheinung interpretiert. Die angebliche Mutter Gottes wiederum als außerirdisches Wesen oder vielleicht auch nur eine (technische) Projektion von diesen.

Beide „modernden Deutungen“ können aber nicht stimmen. Physisches Auftauchen eines Wesens der Sterne wäre von allen Personen vor Ort ebenso gesehen worden, wie eine Projektion. Auch ein technologisches Trugbild dieser Art, erzeugt durch einen „Beamer der Götter“, hätte für alle Schaulustigen sichtbar sein müssen. War es aber nicht.

Was bleibt ist in der Deutung der außerirdischen Götter ausschließlich eine Suggestion. Das Abbild der Madonna am Himmel wurde in die Köpfe der beiden Sehermädchen und später dem Jungen „eingepflanzt“. Ebenso die Stimme der Erscheinung, die dadurch nur die Kinder vernommen haben.

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Das klingt utopisch und ist es auch. Aber das ist die Prä-Astronautik, die ja voraussetzt, dass Wesen aus dem Kosmos schon vor Jahrtausenden auf unserem Planeten waren, an sich auch. Heute haben wir noch keine Technologie, um Menschen Bilder und ganze Unterhaltungen in den Kopf zu setzten. Gott und die Götter könnten das vielleicht eben schon.

Es ist heute allerdings hinlänglich belegt, dass religiöse Erfahrungen in das Gehirn eines Menschen „projiziert“ werden können. Die Manipulation und Stimulation der Schläfenlappen mit von außen angelegten Magnetfeldern ist dazu nachweislich in der Lage. Vor allem auch bei religiösen Menschen, wie es eben auch die Kinder von Fatima waren.

Studie: Bei religiösen Menschen schaltet das Gehirn die Logik ab! Der ewige Streit zwischen Naturwissenschaft und Glaube (Bild: L. A. Fischinger / NASA / gemeinfrei)
Bei religiösen Menschen schaltet das Gehirn die Logik ab! Der ewige Streit zwischen Naturwissenschaft und Glaube (Bild: L. A. Fischinger / NASA / gemeinfrei)

Was solche Magnetfelder im menschlichen Gehirn aber bis heute nicht erzeugen konnten, sind ganze Dialoge. Es können also durch die Reizung des Gehirns von außen keine Gespräche zwischen Versuchsperson und deren eigenem Gehirn „erzeugt“ werden.

Bei den Erscheinungen der Gottesmutter in Fatima war es aber nach den Berichten und Aufzeichnungen so. Es fanden ganze Gespräche und Diskussionen mit Fragen und Antworten zwischen der Erscheinung und den Kindern statt. Dazu ist eine äußerliche Magnetfeldstimulation der Schläfenlappen (wie wir sie bisher kennen) eines Menschen nicht fähig.

Gleichfalls ist es bis dato auch nicht möglich durch solche Techniken der Versuchsperson ganz konkrete und klar umrissene Bilder oder Szenarien einzugeben. Es können religiöse, spirituelle oder sogar übersinnliche Wahrnehmungen im Gehirn erzeugt werden, aber nicht deren Thema oder Umfang. Das heißt, ein Laborleiter ist nicht in der Lage bei einer Versuchsperson auf Knopfdruck eine Marienerscheinung magnetisch zu erzeugen. Was ganz konkret der Proband – wenn überhaupt – bei solchen Experimenten „sieht“ ist eher Zufall.

Glauben …?

Natürlich sind die Ereignisse von 1917 um die Marienerscheinungen und der Verlauf des Themas in den Jahrzehnten danach wesentlich umfangreicher, als hier umrissen. Nicht umsonst streiten sich nun schon 100 Jahre lang Gläubige, Kritiker, Kirchen und Wissenschaftler um Fatima. Auch Veröffentlichungen dazu, die von Arbeiten von Gläubigen bis Untersuchungen von Soziologen und Psychologen reichen, erscheinen nun schon seit einem Jahrhundert.

Wissenschaftlich beweisen konnte es bisher niemand. Gleich auf welche Art und Weise und in welcher Richtung hier etwas belegt werden sollte. Auch die UFO-Forschung und die Prä-Astronautik können nicht beweisen, dass hier Außerirdische eingriffen haben. Man kann es aber glauben.

UMFRAGE: Mehr Deutsche glauben an Außerirdische als an das Jüngste Gericht und ewiges Leben. Über die Karteileichen der katholischen Kirche (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Mehr Deutsche glauben an Außerirdische an die Lehren der Kirche. Über die Karteileichen der katholischen Kirche (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Natürlich ist es keinesfalls ausgeschlossen, dass es Technologien geben kann, mit deren Hilfe es möglich ist, ganz bestimmten Menschen solche Ereignisse zu „implantieren“. Bei den oben genannten Magnetfeld-Experimenten beispielsweise müssen die Probanden verkabelte Kopfbedeckungen tragen und sind an verschiedene Geräte angeschlossen. Das waren die drei Seherkinder mit Sicherheit nicht. Wie so etwas in der Realität aussehen soll, steht für uns noch in den Sternen.

Ebenso kann man glauben, dass hier die Mutter von Jesus Christus aus dem Himmel den drei Kindern erschienen ist. Grundsätzlich ist natürlich auch das ein Angriff von außerhalb der Erde bzw. von außerhalb unserer Welt.

Die Erscheinungen, das spätere Wunder mit der „tanzenden Sonne“ am Himmel und nicht zuletzt natürlich die drei Botschaften der Gottesmutter werden wohl für immer eine Sache des Glaubens bleiben …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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