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Wunderheilung in Israel? Tumor einer schwer erkrankten Krebspatientin "ohne jede Behandlung verschwunden"

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Heilte Jesus eine Krebspatienten in Israel? (Bild: WikiCommons)

Die Medien in Israel berichten derzeit von einer “Wunderheilung” der lebensbedrohlich an Krebs erkrankten Therese Daoud. Ihr sollte in einer Klinik in Tel Aviv aufgrund eines bösartigen Krebstumors ein Bein als letzte Überlebenschance amputiert werden – doch nun stehen die Ärzte vor einem Rätsel: Der Tumor sei durch “Gebete” verschwunden.


MYSTERY & Prä-Astronautik auf YouTube

Von Lars A. Fischinger 

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen! 

Wunder gibt es immer wieder … hat der Volksmund recht? Wie in diesem Fall einer “Wunderheilung” im Heiligen Land?

“Die größe einer Organge” habe der Krebs der Therese Daoud gehabt, erklärte Professor Yaakov Bickels vom Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv. Der Krebs sei „einer der aggressivsten und entsetzlichsten Krebs-Tumore, die es gibt“, so der Professor weiter. „Mit einem Tumor dieses Ausmaßes war die einzige Behandlung, die wir Therese anbieten konnten, die Amputation ihres Beins.“

Doch nachdem die OP mehrfach verschoben wurde, begann die Gläubige zu beten. Daoud sah es als “ein klares Signal des Himmels”, dass sie sich nicht operieren lassen solle. Drei Monate später sei sie geheilt gewesen, was auch die medizinischen Untersuchen beweisen sollen. Professor Bickels wird mit den Worten zitiert:

So etwas ist einfach unmöglich. Ein Tumor dieser Größe kann niemals so zurückgehen wie bei Therese. Wir haben wieder und wieder ihre Werte überprüft. Wir konnten einfach nicht akzeptieren, dass der Krebs ohne jede Behandlung verschwunden war.“


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      Die Marienerscheinungen von Guadalupe 1531 und das Tuch-Wunder auf der Tilma: Artikel, Videos, Vortrag & Interviews

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      Das Wunder von Guadalupe 1531 und seine Geschichte: Vortrag, Interview und Artikel von Lars A. Fischinger (Bild: Fischinger-Online / gemeinfrei)
      Das Wunder von Guadalupe 1531 und seine Geschichte: Vortrag, Interviews und Artikel von Lars A. Fischinger (Bild: Fischinger-Online / gemeinfrei)

      Der Volksmund weiß es schon sehr lange: „Wunder gibt es immer wieder.“ Aber das Thema „Wunder“ ist auch fester Bestandteil aller Religionen der Welt. Vor allem auch im Christentum werden Wunder gerne als Zeichen Gottes oder des Himmels angenommen. Und die „Marienerscheinungen“ sind dabei in der gesamten christlichen Welt ein fundamentaler Bestandteil der Glaubenswelt. Doch auch wenn die wenigstens angeblichen Erscheinungen von den entsprechenden vatikanischen Untersuchungsbehörden anerkannt werden, so ist ein Marien-Wunder für die katholische Kirche unumstritten: Guadalupe in Mexiko-Stadt, das ab dem 9. Dezember 1531 seinen Anfang nahm. In diesem Posting fasse ich für Euch das Thema in einem umfangreicher Artikel zusammen. Ebenso findet Ihr hier einen Vortrag dazu von meinem YouTube-Kanal, der auch andere Mysterien, wie etwa das Grabtuch von Turin und der Schleier von Manoppello, zum Thema hat.


      “Nicht von Menschenhand – Das Wunder von Guadalupe”

      Der erste Papst, der das Guadalupe-Wunder von 1531 offiziell anerkannte, war bereits im Jahr 1754 Benedikt XIV. Auch andere Päpste nach ihm betonten die Echtheit der Marienerscheinung und im Jahre 1976 wurde aufgrund des großen Zustroms von gläubigen Pilgern sogar eine neue Basilika mit Platz für ca. 10.000 Menschen in Mexiko-City gebaut.

      Guadalupe gilt damit heute als der größte Wallfahrtsort der Erde.

      Im Jahre 2007 habe ich zum Thema der Erscheinungen der Mutter Gottes 1531, der Reliquie der “Tilma von Guadalupe” und anderen rätselhaften Tuch-Reliquien mein Buch “Nicht von Menschenhand – Das Wunder von Guadalupe” veröffentlicht habe (s. a. HIER). In dieser Veröffentlicht erfahrt Ihr die Geschichte und die Details rund um dieses Erscheinung in allen Einzelheiten. Ebenso findet Ihr am Ende dieses Artikels ein entsprechendes YouTube-Video mit einem Vortrag von mir zu diesen Mysterien der Christenheit.

      Doch was war hier vor Jahrhunderten geschehen?

      Die Geschichte des Wunders von Guadalupe.

      Am 9. Dezember 1531 machte sich der aztekisch-stämmige Christ Juan Diego aus Tolpetlac auf den Weg zur heiligen Messe in Mexiko-Stadt. Auf dem Wege dorthin passierte er den Hügel Tepeyac und hatte dort seine erste Begegnung mit der rätselhaften Erscheinung. Von der Spitze des Hügels herab konnte Diego eine für ihn übernatürlich erscheinende Musik und einen „wunderbaren himmlischen Gesang“ vernehmen.

      Plötzlich aber verstummte diese himmlische Musik und er hörte wie jemand seinen Namen rief. Neugierig machte er sich auf den Weg zum Gipfel. Dort angekommen sah er sich nun einer wunderbaren Gestalt, einem „Edelfräulein“, wie es die Überlieferung nennt, gegenüber.

      Bild des Juan Diego in Guadalupe (Bild: L. A. Fischinger)
      Bild des Juan Diego in Guadalupe (Bild: L. A. Fischinger)

      Diego erfuhr von der Erscheinung, dass sie die heilige Jungfrau Maria persönlich sei und einen Auftrag für ihn habe. Er sei dazu auserwählt, an diesem Ort auf dem Tepeya für die Mutter Gottes ein Heiligtum zu errichten. Dazu soll er nach Mexiko-City gehen um diesen heiligen Auftrag dem dortigen Bischof P. Juan de Zumárraga zu unterbreiten. Ein Auftrag des Himmels, das war für Diego klar. Und natürlich machte er sich umgehend auf den Weg zum Bischof.

      Doch Bischof Zumárraga war verständlicherweise misstrauisch gegenüber der Bitte des Azteken Diego. Und so entließ er Diego mit dem Hinweis, bei Zeiten über das von ihm Gehörte nochmals nachzudenken.

      Juan Diego verließ Mexiko-City und begab sich zurück zum Hügel der Erscheinung wo es erneut zu einer Begegnung mit der heiligen Mutter Gottes kam. Diego berichtete, dass er mit Sicherheit der falsche Mann für diese Aufgabe sei und sie doch bitte einen anderen in ihren Namen zum Bischof schicken solle. Doch die „Mutter Gottes“ blieb stur: Diego sei der Vermittler ihrer Bitte und solle am folgenden Tag gleich wieder zum Bischof gehen um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen.

      So sprach Diego am kommenden Tag erneut bei Bischof Zumárraga vor. Doch dieser war weiterhin nicht überzeugt, dass der Azteke die Wahrheit sprach. Auf das Wort eines einzelnen Mannes könne er nicht eine Kirche bauen, so der Bischof. Diego solle einen Beweis bringen, dass er tatsächlich „von der Königin des Himmels persönlich gesandt“ wurde.

      Auf dem Weg zurück traf Diego ein drittes Mal auf die „Königin des Himmels“ und schilderte ihr erneut seinen Misserfolg. Doch diesmal erfuhr Diego, dass er am kommenden Tag erneut hierher kommen soll und dann den geforderten Beweis erhalten werde. 

      Das eigentliche Wunder von 1531: Die Tilma von Guadalupe und das Abbild der Mutter Gottes

      Blick zur Spitze des Tepeyac heute (Bild: L. A. Fischinger)
      Blick zur Spitze des Tepeyac heute (Bild: L. A. Fischinger)

      Nun wurde es sehr interessant, denn Diego kam natürlich wie befohlen erneut zum verabredeten Treffpunkt und die heilige Dame trug Diego auf, er soll zum Gipfel steigen und dort die Blumen pflücken, die er dort vorfinden wird. Schon das verwunderte Diego, denn es war mitten im Winter.

      Auch im Dezember ist es kalt in Mexiko und von einer Blumenpracht kann keine Rede sein.

      Doch an diesem Tage, so die Überlieferungen weiter, wuchsen dort die herrlichsten Blumen und Diego sammelte sie begeistert auf und legte sie in seinen Umhang, die so genannte „Tilma“. Die Madonna trug ihm deutlich auf, dass diese Blumen der Beweis sind, den der Bischof verlangt habe. Ein drittes Mal machte sich Diego nun auf dem Weg zum Bischof und wurde auch zu ihm vorgelassen. Dieser war aber nun nicht allein in seinem Raum. Als ihn der Bischof fragte, ob er nun den Beweis habe – geschah das eigentliche “Wunder von Guadalupe”.

      Wieder schilderte Diego voller Leidenschaft seine Geschichte und aufmerksam hörte sich der Bischof alles an. Sicher voller Erwartung, ob der Azteke das geforderte Wunder liefen kann, blickte er auf die an sich schon wundersame Blumenpracht in Diegos Tilma! Dann geschah das “Zeichen des Himmels”, das bis auf den heutigen Tag von 20 Millionen Menschen im Jahr besucht wird.

      Der Urtext überliefert:

      Vortrag über "Das Wunder von Guadalupe", das Grabuch von Turin und den "Schleier von Manoppello" von L.A. Fischinger 2009 (Bild: L.A. Fischinger)
      VORTRAG über “Das Wunder von Guadalupe”, das Grabuch von Turin und den “Schleier von Manoppello” von Lars A. Fischinger (Bild: L.A. Fischinger)

      Und dann breitete er seine weiße Tilma aus, in die hinein sie die Blumen gelegt hatte. Und sobald die verschiedenen kostbaren Blumen zu Boden fielen, da verwandelte sie (die Tilma, Anm. LAF) sich dort in ein Zeichen, es erschien plötzlich das geliebte Bild der Vollkommenen, der Heiligen Jungfrau Maria, der Mutter Gottes, in der Form und Gestalt, wie es jetzt ist.

      Dort, wo es jetzt aufbewahrt wird in ihrem geliebten kleinen Haus, in ihrem kleinen Heiligtum dort auf dem Tepeyac, der Guadalupe genannt wird. Und als der regierende Bischof es sah, und alle die dort waren, knieten sie nieder und bewunderten es sehr. Sie standen auf, um es zu sehen (…) das Herz, die Gedanken erstaunt…

      Und der regierende Bischof bat ihn unter Weinen und in Betrübnis um Verzeihung, dass er nicht gleich ihren Willen, ihren ehrwürdigen Hauch, ihr ehrwürdiges Wort ausgeführt hatte. Und als er aufstand, löste er von der Schulter, wo es zusammengebunden war, das Gewand, die Tilma von Juan Diego, auf der erschienen war, auf der sich in ein Zeichen verwandelt hatte die Königin des Himmels.

      Die Blumen lösten sich bei der Berührung des Bodens in Luft auf, aber von Erstaunen ergriffen blickten die Anwesenden nun auf ein Bild der Jungfrau Maria, das auf Tilma erschien.

      Die Tilma von Guadalupe heute (Bild: L. A. Fischinger)
      Die Tilma von Guadalupe heute (Bild: L. A. Fischinger)

      Umgehend erklärte sich der tief beeindruckte Bischof bereit, die kleine Kirche am Ort der Erscheinung zu errichten und am 26. Dezember 1531 wurde das Bildnis der Madonna feierlich in die neue Kapelle getragen. Der Bischof war nicht nur erstaunt, er war nun überzeugt! Zumárraga zweifelte nach dem, was er da gesehen hatte, keine Sekunde mehr, dass der Indio tatsächlich eine Begegnung mit dem Himmel gehabt hatte, dass er der Sprecher der Gottesmutter war und dass der Wunsch nach einer Marienkirche erfüllt werden musste.

      So bat er Diego am folgenden Morgen, dass er ihm genau zeigen solle, wo das Gotteshaus der Maria denn erbaut werden sollte. Also machten sich Diego, der Bischof und einige Gefolgsleute auf den Weg zum Tepeyac. Diego führte die Gesandtschaft genau dorthin, wo er seine Treffen mit der Erscheinung gehabt hatte. Dort entstand in den folgenden Jahrhunderten nach und nach die Wallfahrtsstätte der Jungfrau von Guadalupe in Mexiko-Stadt; der meistbesuchte Pilgerort der Erde.

      Eine Marienerscheinung, die eine Reliquie hinterlassen hat?

      Was hier vor über 450 Jahren geschehen sein soll, gilt bis heute als ein reales Wunder. Die Zeugen, die 1531 bei der Manifestation des Bildes der „lieben Frau“ zugegen waren, sahen die plötzliche Erscheinung des Bildes mit eigenen Augen. Aber das Originalbild dieses Wunders liegt bis heute vor. Es existiert noch immer – und es ist ohne Zweifel eines der erstaunlichsten Reliquien der Christenheit.

      Als Wunder muss man eigentlich schon allein den Umstand bezeichnen, dass wir das Bildnis seit 1531 noch immer vorliegen haben. Außer natürlich, wir unterstellen der katholischen Kirche, dass sie schon lange das Bildnis in der Basilika gegen eine Kopie ausgetauscht hat. Der Stoff, aus dem die Tilma einst hergestellt wurde, hält normalerweise nämlich nicht länger als 20 bis 25 Jahre. Normalerweise …

      Lars A. Fischinger vor der Basilika von Guadalupe in Mexiko (Bild: L. A. Fischinger)
      Lars A. Fischinger vor der Basilika von Guadalupe in Mexiko (Bild: L. A. Fischinger)

      Doch bis heute ist an dem Gewebe keinerlei Spur einer Abnutzung zu sehen. Jahrhunderte lang haben es fromme Menschen geküsst und gestreichelt, Weihrauch geopfert, unzählige Kerzen vor dem Bildnis angezündet, und zum Teil sogar kranken Menschen über gelegt. Dabei war das Bild über lange Zeiten hinweg offen in der Kapelle ausgestellt. Keine Glasscheibe schützte das heilige Relikt vor den Einwirkungen der Zeit.

      Auch Fenster gab es nicht. Die „Farben“ sind bis heute dennoch kräftig und erscheinen frisch. Schon im Jahre 1979 stellte Professor Philipp Callaham, Biophysiker an der Universität Florida, fest, dass die andauernde Bestrahlung des Bildes mit ultraviolettem Licht der Kerzen die Farben schon unlängst zerstört hätte. Hat es aber nicht.

      Doch Jahrzehnte zuvor, im Jahre 1936, kam es bereits zu einer anderen, seltsamen Entdeckung: Professor Richard Kuhn, Nobelpreisträger für Chemie von der Universität Heidelberg, bekam eine gelbe und eine rote Faser des Stoffes zu genauen Analysen. Professor Kuhn kam nach eingehenden Untersuchungen der Proben zu einem seltsamen Ergebnis, denn er konnte weder tierische, mineralische noch pflanzliche Farbstoffe in den Proben nachweisen.

      Interview der GEP eV zum Wunder von Guadalupe mit Lars A. Fischinger (Bild: L. A. Fischinger)
      Interview der GEP eV zum Wunder von Guadalupe (Bild: L. A. Fischinger)

      Die Ergebnisse von Professor Kuhns Forschungen wurden zehn Jahre später bestätigt. 1946 untersuchte man das gesamte Tuch mit einem Mikroskop. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem Abbild auf keinen Fall um ein Gemälde handeln kann – jegliche Spuren einer Pinselführung fehlten vollkommen.

      Auch der Physiker Professor Franciso Camps Rivera untersuchte das Material 1954 und 1966 auf Hinweise, dass hier ein Gemälde und somit um eine Fälschung vorliegt. Doch auch seine Analysen kamen zu identischen Ergebnissen.

      Den endgültigen Nachweis, die die These einer geschickt angefertigten Fälschung widerlegte, erbrachten 1979 der schon erwähnte Professor Philipp Callaham und Professor Jody Smith. Durch ihre Infrarotuntersuchungen wiesen sie nach, dass das Bild keine Untermalung oder Grundierung besitzt.

      Auch wird das Motiv auf dem Tuch von keiner Glasur oder ähnlichem vor der Witterung geschützt, was aufgrund des sehr guten Erhaltungszustandes sicher mehr als erstaunt. Auch eine Leimung schlossen die beiden Forscher aus und bezeichneten das mysteriöse Phänomen des Tuches als „phantastisch“. Sogar die Zwischenräume der einzelnen Fasern waren leer; es fanden sich keine Farben oder andere Materialien dazwischen.

      Ein Team von KODAK gab im Jahre 1963 sogar bekannt, dass das Abbild der Madonna „den Charakter einer Fotografie“ habe. Erklären konnten sie es nicht. 

      Bilder in den Augen der Madonna von Guadalupe?

      Der Umstand, dass das umstrittene Abbild der Maria auf dem Mantel kein Gemälde ist, ist nur eine Besonderheit des Objektes. Eine andere Eigenart und sicher auch bedeutendere Feststellung sind die seltsamen Details des Bildes an sich. Im Jahr 1929 machte der mexikanische Fotograf Alfonso Gonzales als erster die Entdeckung, dass das Abbild der Jungfrau angeblich versteckte Szenen enthält. Er wies die kirchlichen Behörden darauf hin, dass er in den Augen der Mutter Maria das Gesicht eines Menschen fand.

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      Doch mit seiner Entdeckung konnte man lange nichts anfangen und so dauerte es noch bis zum Jahre 1951.

      Am 29. Mai griff der Grafiker Carlos Salinas diese Entdeckung wieder auf und stellte eigene Untersuchungen an. Salinas fand tatsächlich in der Pupille des rechten Auges das Abbild eines Mannes mit Bart. Sogleich unterrichtete er Luis Maria Martinez, Erzbischof von Mexiko-City. Salinas hatte mehr Glück als Gonzales 1929, denn der Erzbischof rief eine Sonderkommission ein, die das Abbild genauer untersuchen sollte. Die Untersucher bestätigten am 11. Dezember 1955 nicht nur das Vorhandensein eines menschlichen Gesichtes im Auge der Abbildung, sondern sprachen dies sogar Juan Diego höchst selbst zu.

      Sind in den Augen der Madonna der Tilma von Guadalupe Personen zu sehen? (Bild-Beispiele entnommen aus dem Buch "El secreto de sus ojos" von José Aste Tönsmann 2004)
      Sind in den Augen der Madonna der Tilma von Guadalupe Personen zu sehen? Klick zur Großansicht. (Bild-Beispiele entnommen aus dem Buch “El secreto de sus ojos” von José Aste Tönsmann 2004)

      Die Entdeckungen gingen noch weiter.

      Schon im Juli 1956 konnten die Augenärzte Dr. Javier Torroelle Bueno und Rafael Torifa Lavoignet die Ergebnisse nicht nur bestätigen sondern noch erweitern. Lavoignet wies darauf hin, dass die Abbildungen in den Augen der heiligen Madonna exakt einer Spiegelung entsprechen, wie sie in einem echten menschlichen Auge entstehen kann. „Die Verzerrung und die Stelle des optischen Bildes stimmen mit dem überein, was in einem normalen Auge produziert wird“, schrieb Lavoignet.

      Lars A. Fischinger im Interview 2010 (Bild: L.A. Fischinger)VIDEO: iPhone, eBooks, neue Medien & die alten Mysterien der Menschheit: Interview von Susan Heat mit Lars A Fischinger auf der Buchmesse Frankfurt 2010
      VIDEO: Lars A. Fischinger im spontanen Interview mit Susan Heat auf der Buchmesse Frankfurt 2010 (Bild: L. A. Fischinger)

      Doch die Untersuchungen des Augenarztes Dr. C. Wahlig und seinem Team aus Optikern und Ärzten übertrafen alle bisherigen. Ihnen gelang es nicht nur weitere „Personen“ in den Augen des Bildes zu finden, sondern sie konnten sogar rekonstruieren in welcher Anordnung sich diese befanden. Dr. Wahlig vermutet, dass die Szene in den Augen der Jungfrau Maria exakt jener Szene entspricht, wie sie sich im Dezember 1531 in den Räumen des Bischofs von Mexiko-City zugetragen hat, als Juan Diego die Blumen vor den Geistlichen auf dem Boden warf … heißt es.

      Die letzte derartige Untersuchung der Augen des Madonna-Bildnisses wurde 1986 von dem Augenarzt Dr. Jorge Padilla durchgeführt. Mittels Computeranalysen und Aufnahmen durch ein Elektronenmikroskop bestätigte auch Dr. Padilla die Existenz der Personen im vollen Umfang. 

      Ein „Wink des Himmels“?

      Die Tilma ist nur 167,64 mal 94,15 Zentimeter groß.

      Lars A. Fischinger im Interview (Bild: S. Ampssler / WikiCommons)
      VIDEO: Lars A. Fischinger 2008 im (lokalen) TV-Interview – u.a. zum Thema “Guadalupe” (Bild: S. Ampssler / WikiCommons)

      Das eigentliche Bild der „Mutter Lateinamerikas, wie Papst Johannes Paul II. es bei seinem Besuch in Guadalupe 1979 nannte, ist nur 142,24 Zentimeter hoch. Ein sehr grob gewebtes Stück Stoff, das seit der ersten, einfachen Untersuchung 1666 immer mehr Rätsel aufgibt.

      Was mag hier vor Jahrhunderten geschehen sein? Was hat es mit der Geschichte auf sich? Ist alles reines Wunschdenken der Gläubigen? Ist die Urschift der Ereignisse, das “Nican Mopohua” von 1540 bis 1550, das die Geschichte erzählt, authentisch? Für Skeptiker ist allein schon dieser Text ein Fake. Und was wollte Gott, Jesus, der heilige Geist oder die Mutter Maria mit diesen Erscheinungen und dem Wunder auf der Tilma überhaupt erreichen?

      Die Ereignisse und wundersamen Marienerscheinungen in Mexiko liegen lange zurück, sind aber vom Vatikan als eine Art „Wink aus dem Himmel“ und “Zeichen von Gott” anerkannt.

      Auch den Einheimische Juan Diego, der bis heute in Mexiko eine Art „Held“ oder besser eine nationale Ikone ist, hat der Papst als ersten Amerikaner heiliggesprochen. Obwohl es Zweifel gibt, dass es diesen Mann jemals gab. Und wir haben von der Erscheinung der Mutter Gottes ein „Zeichen“ in Form des Bildes auf der Tilma bis heute vorliegen. Jeder kann es sich ansehen. Wenn es – denn auch diese Einwände existieren – tatsächlich noch das echte Bild von 1531 ist.

      Bei allen Untersuchungen des Bildes verstärkten sich die Hinweise, dass wir hier tatsächlich eine unerklärliche Situation vor uns haben. Die Abbildung scheint kein Gemälde zu sein, sie ist seit rund 480 Jahren in einem bemerkenswert guten Erhaltungszustand und in den Augen wurden mutmaßlich die Abbildungen von Menschen nachgewiesen, die sogar jene Personen seien, die im Dezember 1531 beim Wunder anwesend waren. Und vom Bildnis selber sollen ebenso „Wunder“ ausgehen.

      Grenzwissenschafts-Autor und Mystery-Jäger Lars A. Fischinger im Interview: Die Welt der Prä-Astronautik, die Skeptiker, der Papst und die “Ancient Aliens-Religion” (Bild: L. A. Fischinger)
      VIDEO: Lars A. Fischinger im Interview: Die Prä-Astronautik, die Skeptiker, der Papst & die „Ancient Aliens-Religion“ (Bild: L. A. Fischinger)

      Wie vom heiligen Wallfahrtsort Fatimá und anderen wird auch von dem Bildnis in Guadalupe berichtet, es haben Menschen geheilt usw. Auch einer Wasserquelle, die am Ort der Erscheinungen entspringt, werden heilende Wirkungen nachgesagt. Doch das Größte Wunder ist wohl die Tatsache, dass das Bild der heiligen Jungfrau zu einer Zeit erschienen sein soll, als das große Volk der Azteken seine schlimmsten Jahre durchlebte.

      Die spanischen Eroberer schafften es in rund 40 Jahren nicht nur ein riesiges Reich zu zerschlagen sondern fast das gesamte Volk der Azteken auszulöschen. Eingeschleppte Erkrankungen der Europäer taten dabei ihr übriges. In diesen Tagen des Untergangs erschien das Bild.

      Im Zuge dieses Wunders von Guadalupe – ließen sich über neun Millionen Azteken taufen und vermischten sich mit den Spaniern …

      Update 2. September 2018: Layout, Links & Bilder

      Vortrag von 2009 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files zum Thema
      Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
      Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

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      Euer Jäger des Phantastischen

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      12. Dezember: Der "Tag der Jungfrau von Guadalupe", Mexiko. Das Marienwunder von 1531

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      Nichts geht mehr heute – Mexiko feiert: Am 12. Dezember 1531 erschien die “Heilige Jungfrau Maria” zum 4. Mal dem Indianer Juan Diego auf dem Tepeyac Berg im heutigen Mexiko-Stadt und bat ihm, als Zeichen für den Bischof, auf der Spitze des Berges Blumen zu pflücken. Trotz Frost fand Diego dort eine Fülle bunter Blumen und blühende kastilische Rosen. Er pflückte die Blumen und Rosen und legte sie in seiner umgeschlagenen Tilma (= Umhang) und ging erneut zum Bischof von Mexiko-Stadt. Als er vor diesem seine Tilma öffnete, erschien auf dem Umgang das zuvor vom Bischof gewünschte “Wunderzeichen”: Während die Blumen zu Boden fielen erschien auf  dem Cape ein Bild der “Heiligen Jungfrau Maria”. Der Bischof erkannte darin das Bild der “Jungfrau von Guadalupe” von Spanien und war nun überzeugt, dass die wahre Gottesmjtter hier Wunder wirkt. Seit dem ist der 12. Dezember in ganz Mexiko (und darüber hinaus) ein Freundentag!

      Von Lars A. Fischinger

      Im Jahr 2007 veröffentlichte ich zu der oben nur sehr kurz geschilderten Geschichte mein 2006 geschriebenes Buch “Das Wunder von Guadalupe – Nicht von Menschenhand”.

      Ende 2007 wurde mir dazu die Ehre gewäht, dieses Buch persönlich bei einer Audienz Papst Benedikt XVI. im Vatikan zu überreichen. Der Einladung des Vatikan folgte ich Anfang Dezember 2007 (hier und hier).

      In ganz Mexiko wird die Nationalheilige heute gefeiert. Dazu:

      Papst Benedikt XVI. und Lars A. Fischinger im Vatikan

      Links:

        Zum Thema
         

         Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

        (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
        www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL

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        Vlog: Kommt/kam im Jahr 2012 ein wundersamer "Synchronisationsstrahl" aus dem All?

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        Rätsel & Mysterien der Welt – der Channel des Schriftstellers, Journalisten und Phänomene-Jägers Lars A. Fischinger.

        Viele Freunde vom Mythos 2012 meinen, dass ein wundersamer “Synchronisationsstrahl” 2012 unsere Erde erreichen wird oder besser schon erreicht hat. Angeblich, so weiter, habe die NASA das klar messen/nachweisen können.

        “Synchronisationsstrahl” – ein Thema, das vor allem von dem 2012-Autor Dieter Broers bekannt gemacht wurde (aber schon ähnlich 1987 in dem Buch “Der Maya-Faktor” von José Ergüelles postuliert wurde).

        So etwa Broers:

        So berichtete kürzlich die NASA, dass eine Energiewelle von nicht für möglich gehaltener Intensität — kurzzeitig so intensiv wie die Energie des gesamten Universums — direkt auf die Erde gerichtet war.

        Doch hier liegt ein Irrtum vor, den aber Broers unlängst korrigiert hat! Was aber wohl in der “2012-Szene” ungehört blieb …

        Bücher zum Thema “2012”
         

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        Das "Wunder von Guadalupe" (Mexiko) von 1531: Interview mit Lars A. Fischinger zum Thema

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        Interview der GEP eV zum Wunder von Guadalupe mit Lars A. Fischinger (Bild: L. A. Fischinger)
        Interview der GEP eV zum Wunder von Guadalupe mit Lars A. Fischinger (Bild: L. A. Fischinger)

        Die aztekische Schrift “Nican Mopohua” aus dem 16. Jahrhundert berichtet von einem unglaublichen Ereignis, das sich im Dezember 1531 in Mexiko zugetragen hat. Damals kam der aztekischstämmige Juan Diego aus Tolpetlac am Hügel Tepeyac vorbei, der heute der Wallfahrtsort Guadalupe (Mexiko-City) ist. Von der Kuppe her hörte er eine Art Musik und Gesang und als diese verstummt waren, erklomm er den Hügel und sah sich einer bildschönen weiblichen Gestalt gegenüber. Laut Meinung der katholichen Kirche war diese Frau die Mutter Gottes – die Madonna, “Unsere Liebe Frau von Guadalupe”. Diese erste Begegnung war der Beginn des “Wunder von Guadalupe”. Hier ein Interview zum Thema von 2008 (mit der G.E.P. e.V.).

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        Das Wunder von Guadalupe: Die Marienerscheinung in Mexiko von 1531

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        Das Wunde von Guadalupe 1531 (Bild: Fischinger-Online / gemeinfrei)
        Das Wunde von Guadalupe 1531 (Bild: Fischinger-Online / gemeinfrei)

        Am 9. Dezember 1531 erschien in Guadalupe, Mexiko, dem Indianer Juan Diego (um 1474 – 1548, 2002 heiliggesprochen) die Muttergottes. “Ich bin eure erbarmungsreiche Mutter, die Mutter aller Menschen, all jener, die mich lieben, die zu mir rufen, die Vertrauen zu mir haben. Hier will ich auf ihr Weinen und ihre Sorgen hören und will ihre Leiden, ihre Nöte und ihr Unglück lindern und heilen.” Dies bewahrheitete sich auf unwahrscheinliche Weise: Innerhalb weniger Jahre bekehrten sich über acht Millionen Indios vom Götzendienst zum Christentum. Als Zeichen hinterließ die Muttergottes ein fortwährendes Wunder: Ihr Bildnis auf der Tilma, dem mantelartigen Überhang des Sehers, das in den letzten Jahrzehnten Gegenstand ungezählter wissenschaftlicher Untersuchungen gewesen ist.


        von Francis Johnston
        Die Jahrhunderte hindurch wurde das heilige Bild einer Vielzahl von eingehenden Prüfungen und gründlichen Untersuchungen durch Kunstexperten und Wissenschaftler unterzogen, um zu entscheiden, ob es irgendeine mögliche natürliche Erklärung für seine Existenz gebe. Doch bis heute haben alle Untersuchungen, ob mit Mikroskopen, Infrarotstrahlung oder computer-vergrösserten Fotografien, auf seinen übernatürlichen Ursprung hingewiesen. 
        • Artikel und Video zum Thema findet Ihr auf meiner Webseite HIER. Ebenso auf diesem Blog HIER.
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        Video: "Welt der Wunder" und der Nibiru 2012

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        RTL II vom 20. Dezember 2009

        In dem Buch “Die Akte 2012” haben wir uns damals bös über diese absurde Nibiru-Sendung aufgeregt …

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        Artikel: Das Wunder der Maria von Guadalupe, Mexiko 1531

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        Die aztekische Schrift Nican Mopohua (16. Jh.) berichtet von einem unglaublichen Ereignis, das sich im Dezember 1531 in Mexiko zugetragen hat. Damals kam der aztekischstämmige Juan Diego aus Tolpetlac am Hügel Tepeyac vorbei, der heute die Wallfahrtsstätte Guadalupe ist. Von der Kuppe her hörte er Musik und Gesang, und als sie verstummt waren, erklomm er den Hügel und sah sich einer bildschönen weiblichen Gestalt gegenüber.

        Von Lars A. Fischinger
        Aus dem P.M. Magazin 2009 nach dem Buch “Historia Mystica

        Jahrhundertelang haben fromme Menschen das Tuch geküsst, mit den Händen berührt, unzählige Kerzen neben ihm verbrannt. Doch der empfindliche Stoff blieb unversehrt.

        Die aztekische Schrift Nican Mopohua (16. Jh.) berichtet von einem unglaublichen Ereignis, das sich im Dezember 1531 in Mexiko zugetragen hat. Damals kam der aztekischstämmige Juan Diego aus Tolpetlac am Hügel Tepeyac vorbei, der heute die Wallfahrtsstätte Guadalupe ist. Von der Kuppe her hörte er Musik und Gesang, und als sie verstummt waren, erklomm er den Hügel und sah sich einer bildschönen weiblichen Gestalt gegenüber. 


        Diese stellte sich als heilige Maria vor und bat Juan, beim Bischof P. Juan de Zumárraga (1468–1548) den Bau einer Kirche zu erwirken. Natürlich kam Juan diesem Wunsch unverzüglich nach. Doch der Bischof war misstrauisch und lehnte ab, auch nach einer weiteren Erscheinung und einem weiteren Treffen. Der Bischof wollte einen Beweis, dass Diego “von der Königin des Himmels persönlich gesandt” wurde. Und so zeigte sich Maria Juan ein drittes Mal und sagte ihm, dass er am nächsten Tag den Beweis bekommen werde.

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        Sensationelle Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien +++ Video +++

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        VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)
        VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)

        Wann bauten Menschen die ersten Kultstätten zu ehren einer überirdischen Macht? Ist die sensationelle Entdeckung von Göbekli Tepe bis bis zu 13.000 Jahren in Anatolien wirklich das älteste Bauwerk der Welt? Die Antworten erstaunen! Denn schon der Neandertaler baute und Rumänien und Frankreich (einfache) Kultstätten, die rund 165.000 Jahre(!) älter sind, als alles, was bisher bekannt war. Unglaubliche Funde, die die Geschichte neu schrieben, wir Ihr hier erfahrt.


        Die Neandertaler: Sensationelle Entdeckungen

        Wann wurde der Mensch intelligent und vor allem „spirituell“? Wo liegt der Ursprung der menschlichen Kulte und wie alt ist das Verlangen des Menschen Kultstätten zu errichten?
        Diese Fragen beschäftigen Wissenschaftler seit Jahrzehnten. Und dabei datieren sie die Anfänge solcher Kulte oder sogar ganzer Kultbauten immer weiter in die Vergangenheit. Damit auch die Anfänge von dem, was man heute Religion nennen würde. Bekanntestes Beispiel ist hier sicher Göbekli Tepe in Anatolien.

        Eine riesige Kultstätte, die über 10.000 Jahre alt ist. Von 13.000 Jahren wird hier sogar gerne gesprochen. Gebaut aus gewaltigen Megalithen, die in Steinkreisen errichtet wurde. Eine archäologische Sensation – aber keineswegs die älteste.

        Ungleich ältere Kultstätten erbaute schon der Neandertaler. Sie sind aufgrund ihres Alters bei weitem spektakulärer als alle Monumente oder Megalithbauten, die spätere Zivilisationen erbauten. Von Göbekli Tepe über die Pyramiden in Ägypten bis Megalithanlagen aus der Steinzeit wie Stonehenge oder Carnac. Sie alle wurden im Vergleich zu den Kultbauten der Neandertaler ausnahmslos alle erst gestern gebaut! Auch wenn man diese natürlich nicht in ihrer Art und Weise direkt vergleichen kann und darf!

        Die ältesten Kultstätten der Erde

        Längst ist den Archäologen bekannt, dass vor über 40.000 Jahren unsere Ahnen schon wundervolle Kunstwerke an die Wände zahlreiche Höhlen malten. Galerien der Eiszeit, die vor allem vor 20.000 bis 30.000 Jahren entstanden und den Forschern bis heute Rätsel aufgeben. Irgendeine Art „Kult“ wird dahinter vermutet. Gerne in Form eines „Jagdzaubers“. Was man aber nie fand waren Bauwerke dieser „Höhlenmenschen“.

        Das änderte sich durch einen Fund in Rumänien. Hier stieß man tief in einer Höhle auf eine primitive Kultstätte der Neandertaler, die aus bewusst platzierten Knochen bestand. Ein „spiritueller Ort“, der bis zu 85.000 Jahre alt ist! Als sei das nicht erstaunlich genug wurde kurz darauf in Südfrankreich ein weiterer Fund gemacht, über den ich bereits in einem Vortrag 2019 berichtete, den Ihr HIER findet.

        Es ist die bisher älteste Kultstätte der Erde – errichtet von Neandertalern in Form von Steinkreise aus Tropfsteinen in einer tiefen, dunklen Höhle. Alter: rund 165.000 Jahre(!) älter als die Steinkreise von Göbekli Tepe. Sensationelle Funde, über die in der Öffentlichkeit praktisch nichts bekannt ist, wie Ihr in diesem Video vom 6. Oktober 2020 erfahrt.

        Bleibt neugierig…

        Video vom 6. Oktober 2020 auf Mystery Files

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        Euer Jäger des Phantastischen

        Lars A. Fischinger

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