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“Backup der Zivilisation”: Unsere Kultur soll auf Mond und Mars als Bibliothek der Menschheit verwahrt werden – auch für Aliens

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Das Wissen und die Kultur der Menschheit soll für die Zukunft und Außerirdische im All sicher verwahrt werden
Das Wissen und die Kultur der Menschheit soll für die Zukunft und Außerirdische im All sicher verwahrt werden (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Im fast 14 Milliarden Jahre alten Universum existiert die menschliche Zivilisation und Kultur erst wenige Jahrtausende. Mehr als bescheiden, da allein unser Planet bereits 4,5 Milliarden Jahre alt ist. Und ob es in einer unbestimmten Zukunft die Menschheit als Zivilisation auf dieser Welt überhaupt noch geben wird, ist ungewiss. Um aber als Spezies eines Tages nicht spurlos im All verschwunden zu sein, plant die US-Organisation “Arch Mission Foundation” eine mikroskopisch keine “Bibliothek der Menschheit” im Sonnensystem für künftige Außerirdische und Menschheiten zu platzieren. Und das schon ab 2020 mit einem ersten Archiv des Wissens der menschlichen Kultur auf dem Mond. Was genau die Pläne sind, welche Hintergründe diese Weltraum-Bibliotheken haben, warum es sinnvoll und letztlich doch sinnlos ist, lest ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Planetenhocker” Menschheit

Rechnen wir einmal in runden Zahlen: Der Kosmos ist 14 Milliarden Jahre alt, auf der Erde gibt es seit 4 Milliarden Leben, eine Menschheit als Zivilisation existiert seit 10.000 Jahren und eine technologische Gesellschaft gibt es seit 100 Jahren.

Das klingt nicht nur bescheiden, dass ist es auch.

Dennoch suchen wir gerade in den letzten 50 Jahren verstärkt und intensiv nach anderen Zivilisationen im All. Wir sehen uns quasi nach Gesellschaft und irgendwie wollen wir nicht die einzige intelligente Spezies im Universum sein. Sind wir sicherlich auch nicht. Was wir aber sind, sind “Planetenhocker”. Vor gerade mal wenigen Jahrzehnten liefen 12 Menschen dieses Planeten auf dem Mond herum und begeisterten dadurch auch die Menschen für das Thema Aliens und Leben im All.

Woanders war die Menschheit nach den Mondladungen nicht mehr. Lediglich Robotersonden und unbemannte Raumfahrzeuge durchstreifen unser Sonnensystem oder landeten auf anderen Himmelskörpern. Und irgendwelche Außerirdische haben wir trotz Jahrzehnte der Suche bisher auch nicht gefunden. Trotz zahlloser Landungen von Raumsonden auf unserem Nachbarplaneten Mars in den letzten 40 Jahren wissen wir nicht einmal, ob es dort einst Leben gab oder noch gibt.

Alles sehr deprimierend für eine “selbstbewusste Menschheit” und die vielen Weltraum-Enthusiasten. Doch kommt noch deprimierender.

Die Menschheit? Spurlos verschwunden!

Irgendwann wird vielleicht der nicht so schöne Tag kommen, an dem die Menschheit als Zivilisation von diesem Planeten verschwinden wird. Hier kann man noch so viel spekulieren, wann und wie das sein wird, aber grundsätzlich sieht es für uns nicht rosig aus. Wir könnten als Spezies das All besiedeln – werden wir meiner Meinung nach auch! – aber die Gefahr, dass wir vorher untergehen, schwebt alltäglich über uns.

VIDEO: Prof. Stephen Hawking warnt in einem Interview vor dem Untergang der Menschheit – Und spekuliert auch, wie wir den Weltuntergang überleben können … (Bild: NASA/JPL / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Prof. Stephen Hawking warntvor dem Untergang der Menschheit – Und spekuliert, wie wir den Weltuntergang überleben können … (Bild: NASA/JPL / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Es liegt aber zweifellos in der Natur des Menschen, dass er überall seine Spuren hinterlassen will. “Zwanghaft” ist der Homo Sapiens dazu bestimmt, Zeichen seiner Anwesenheit und Existenz der Nachwelt zu vererben. Das fängt bei uralten Höhlenzeichnungen und Handabdrücken an Höhlenwänden an – und reicht bis Flaggen und Plaketten auf dem Mond.

Verschwindet eines Tages die Menschheit und kommen in Milliarden Jahren zufällig Außerirdische in unser Sonnensystem, werde sie nicht mehr viel von uns finden. Ab gesehen von unseren Hinterlassenschaften auf anderen Himmelskörpern. Doch von einer Kultur unserer Spezies wird nichts mehr da sein. Da müssen nicht einmal Milliarden Jahre ins All ziehen.

Und genau gegen diese “Schwarzmalerei” möchte der gemeinnützige Verein “Arch Mission Foundation” mit Sitz in Los Angeles etwas unternehmen.

Bibliotheken auf Mond und Mars

Die “Arch Mission Foundation” sieht eine “Bibliothek der Menschheit” im All als eine ausgezeichnete Lösung für zukünftige Ereignisse. Ereignisse, die uns vernichten könnten, und dadurch von der jetzigen Kultur nichts mehr überlassen. Zwar werden selbst den Einschlag eines riesigen Kometen oder Asteroiden auf der Erde sicher Menschen überleben und sich die Menschheit irgendwann wiederholen – doch unsere Welt wäre eine andere.

Als eine Art moderne Form von Felsbildern oder Handabdrücken auf Höhlenwänden der Vorzeit sieht die Non-Profi-Organisation Hightech im All. Die Geschichte, Kultur, Wissen und unserer Leben als Zivilisation an sich soll in einer “Lunar Library” gespeichert werden. Eine “Mond-Bibliothek” auf unserem  Trabanten. Dazu soll in zwei Jahren der erste Schritt getan werden.

Dokument, Fotos, Textseiten und die gesamte englische Wikipedia werden auf winzige Metallplatten aus Nikel mit einem Laser aufgebrannt und in einer kleinen Box auf den Mond gebracht. Diese Nikelplatten sind winzig, dabei hauchdünn und haben nur 1,7 Zentimeter Kantenlänge. Trotzdem passen auf einer dieser “Speichermedien” bis zu 16.000 Seiten bedrucktes Papier im Mikroformat. Bei 1000-facher Vergrößerung können die Entdecker dieser Weltraum-Achive diese Dokumente problemlos erkennen.

Wem gehört eigentlich der Mond? Über (meine!) lunaren Ländereien, irdische Weltraumverträge und Wildwest im All
ARTIKEL: Wem gehört der Mond? Über (meine!) lunaren Ländereien, irdische Weltraumverträge und Wildwest im All (Bild: gemeinfrei)

Bis zu 50 Millionen Seiten mit Text, Bildern und weiteren Informationen sollen in der ersten “Lunar Library” ab Mitte 2020 den Anfang machen. Theoretisch könnte die “Arch Mission Foundation” auf diesen gravierten und so gut wie unzerstörbare Nikelplättchen Milliarden Seiten an Informationen schreiben und sie auf den Mond bringen. Die gesamte Geschichte der Menschheit kann so bis ins Detail dokumentiert werden.

Das ist auch der Plan der Organisation.

Weitere solcher Bibliotheken sollen nach Angaben des Vereins folgen. Nicht nur auf dem Mond, sondern auch auf dem Mars und an anderen Orten des Sonnensystems. Die Möglichkeiten sind dabei genauso unendlich wie das Weltall selbst. Nach und nach würden diese Bibliotheken der Menschheit immer weiter heranwachsen und letztlich wären die Handabdrücke unserer gesamten Zivilisation, Spezies und Welt im All zu finden. Auch noch nach dem Weltuntergang und Ende der Menschheit.

Ein Backup der Zivilisation

Ein Archiv des menschlichen Wissens im All? Nova Spivack, der Mitgründer der “Arch Mission Foundation” hat dazu eine klare Meinung:

Wir dachten an dieses Projekt, um die menschliche Zivilisation rund um das Sonnensystem zu archivieren – um eine permanente externe Sicherung aller unserer kulturellen Errungenschaften zu schaffen. Also unser Wissen, unsere Kunst, unsere Sprachen, unsere Geschichte. Alles das, was der menschliche Geist hervorgebracht hat.

Tatsächlich ist diese Aussage oder der Wunsch von Spivack nachvollziehbar. Wobei eine “permanente externe Sicherung” wohl eher eine Träumerei ist. Eine “Sicherung”, das kennt man von seinem eigenen PC, dient dazu, dass man etwas Verlorenes wiederherstellen kann. Ist aber die Menschheit “verloren” bzw. als Zivilisation untergegangen und benötigt eben diese “externe Sicherung” – wie soll sie an diese auf dem Mond oder sonst wo herankommen, ohne Raumfahrt? 

Für die “Arch Mission Foundation” sind diese zukünftig im ganzen Sonnensystem verteilten Backups der Zivilisation natürlich auch und vor allem für Außerirdische gedacht. Ist unser Planet noch so zerstört und haben Wind, Wetter und Plattentektonik die Abdrücke unserer Kultur noch so zerstört, sind die Nickelplatten im All noch da.

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Natürlich macht es dabei auch und vor allem die Masse der Bibliotheken, die wir in unserem Sonnensystem verteilen. Nova Spivack dazu:

“Nickel ist ein Element, das nicht korrodiert. Im Grunde für immer im Weltraum hält und kosmische Strahlung kann es nicht beschädigen. Wir sind partnerunabhängig, also fliegen wir mit jedem, der uns Raum gibt.

Wir wollen viele Kopien an viele Orte bringen, damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass diese Archive überleben und in ferner Zukunft gefunden werden.

“Astrobotic” ist dabei das erste (private) Unternehmen, dass diesem Projekt “Raum, gibt”, wenn es Mitte 2020 zum Mond fliegt.

Macht das alles Sinn?

Abgesehen vom “Zwang”, dass unsere Spezies überall ihre Spuren hinterlassen muss, fragt man sich natürlich, was das für einen Sinn haben soll. Sinnvoll ist es, wenn man daran glaubt, dass diese Millionen oder Milliarden von Dokumenten etc. eines Tages auch von Aliens gefunden werden. Ob es diese Außerirdischen allerdings interessiert, was aktuell in Wikipedia steht, ist eine ganz andere Frage.

ARTIKEL: “Hallo zusammen” und “Wie geht´s Dir?”: Was für Töne, Bilder und Grüße die Menschheit 1977 mit zwei Raumfahrzeugen der NASA an Außerirdische schickte. (Bild: NASA/JPL/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “Hallo zusammen” und “Wie geht´s Dir?”: Was für Töne, Bilder und Grüße die Menschheit 1977 mit zwei Raumfahrzeugen der NASA an Außerirdische schickte (Bild: NASA/JPL/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Kritiker sehen hier eher Werbung für die kommerzielle und private Raumfahrt. Man denke hier an Elon Musk und den in eine Erdumlaufbahn geschossenen “Tesla Roadster”. Hier war auch die “Arch Mission Foundation” mit dabei, da sich in dem Auto ein Glasdatenträger von ihnen befand, auf dem Bücher des legendären Science-Fiction-Autoren Isaac Asimov gespeichert waren.

Die Nikel-Datenträger sind winzig, dünn wie ein Haar, können je Seite rund 8.000 Textseiten speichern und sind dabei federleicht. Die Kosten für ein solches Archiv der Menschheit im All sind damit sehr überschaubar, da in der Raumfahrt mit jedem Kilogramm Gewicht gerechnet wird. Der Transport der Platten der “Arch Mission Foundation” fällt da nicht ins Gewicht, wenn die Organisation um eine Mitfluggelegenheit bittet.

Fragt man aber nach dem Nutzen dieser ganzen Pläne, sieht es ganz anders aus. Denn den gibt es ganz einfach nicht für uns als gegenwärtige Menschheit. Lediglich das Wissen um die Tatsache, dass wir irgendwo im All unsere Spuren hinterlassen haben und theoretische Entdecker sich so an uns erinnern könnten. Wobei diese zukünftigen Finder allein durch den Schrott unserer Raumfahrt auf anderen Himmelskörpern von erfahren werden. Jedoch nur, dass es uns gab und wir eben diese Art von Technologien besaßen. Mehr nicht.

Eine mutmaßlich uns in späteren Erdzeitaltern folgende “Menschheit” oder aber eines Tages ankommende Außerirdische wären die Nutznießer der Weltraum-Archive. Gleichgültig, ob diese auch wirklich mit dem, “was der menschliche Geist hervorgebracht hat”, etwas anzufangen wissen. Doch hier muss man positiv denken und auf deren Neugierde, Interesse sowie Forscher- und Entdeckerdrang hoffen …

Weltraum-Archive: Eine alte Idee

In der Science-Fiction ist die Idee von Archiven und Bibliotheken im All nicht neu. Auch bei der beliebten TV-Serie “Star Trek – The Next Generation” war dies schon Thema, als man zufällig ein Millionen Jahre im All umher fliegendes Archiv einer untergegangenen Zivilisation fand.

VIDEO/VORTRAG: Der ultimative Beweis für die Astronautengötter – wie lässt sich die Prä-Astronautik unwiderlegbar beweisen? (Bild: L.A. Fischinger / Tatjana Ingold)
VIDEO/VORTRAG: Der ultimative Beweis für die Astronautengötter: wie lässt sich die Prä-Astronautik unwiderlegbar beweisen? (Bild: L. A. Fischinger / T. Ingold)

Selbst in der Welt der Wissenschaft hatte man schon die sonderbarsten Ideen, was die Verbreitung unseres Wissens im All angeht. So wurde beispielsweise erst 2015 vorgeschlagen, dass man mittels Radioteleskop das komplette Internet inkl. Wikipedia ins All senden solle. Für potenzielle außerirdische Empfänger, die so auf uns aufmerksam werden und sich dadurch über uns informieren könne. Ob sie wollen, oder nicht.

Auf einen Kongress habe ich selber das Thema in einem Vortrag einmal anders herum darlegt. Nämlich wie Außerirdische, die vor Jahrtausenden einmal hier auf unserer Erde gewesen sein könnte, uns eine Botschaft über tausende von Jahren hinweg in die Zukunft hinterlassen haben könnten. Quasi also deren “Bibliothek”, die wir erst als technologische Spezies entdecken und verstehen können.

Mein Ergebnis könnt Ihr auf diesem Blog HIER nachlesen und den Vortrag findet Ihr bei YouTube als Video HIER.

Den Erhalt von Wissen und Kultur wurde und wird in der Science-Fiction seit Jahrzehnten immer mal wieder thematisiert. Eine echte Garantie für einen Erfolg gibt es pauschal dafür nicht. Außer vielleicht die Ausbreitung einer Spezies durch Raumfahrt im All an möglichst viele verschiedene Orte.

Würden die geplanten Nikel-Datenträger tatsächlich Milliarden Jahre in unserem Sonnensystem erhalten bleiben, ist auch deren Zeit eines Tages abgelaufen: Wenn unsere Sonne stirbt und explodiert und dabei das Sonnensystem zerstört. Hat bis dahin niemand unsere Archive gefunden, war es das mit der Erinnerung an die Menschheit oder einem “Backup” …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Haben Aliens auf dem Mars einen Atomkrieg geführt – und dabei eine ganze Zivilisation vernichtet? Ein Blick hinter die Schlagzeilen der Regenbogenpresse

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Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Kein anderer Planet in in unserem Sonnensystem fasziniert die Menschen so sehr, wie unser Nachbar Mars. Kosmologen und Laien sind von unserem “kleinen Bruder im All” ebenso begeistert, wie es einst auch unsere Vorfahren vor Jahrtausenden waren. Aber auch in der Grenzwissenschaft und vor allem der Prä-Astronautik spielt der Mars seit jeher eine große Rolle. Immer wieder wurden und werden auf ihm angebliche “außerirdische Spuren” gefunden, die für eine versunkene Mars-Zivilisation sprechen sollen. Das glaubt auch der Autor und Physiker Dr. John E. Brandenburg aus den USA. Er meint, dass auf dem Mars eine Zivilisation durch eine nukleare Katastrophe absichtlich ausgelöscht wurde und hat es jetzt mit dieser Behauptung bis in die deutsche Boulevardpresse geschafft. Dahinter verbirgt sich aber eine spannende Story mit vielen Fragen, wie ich es für Euch hier zusammenfasse …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Mars-Zivilisation

Eigentlich wurde bereits im 18. und 19. Jahrhundert spekuliert, dass es auf die Mars eine fremde Zivilisation gibt. Selbst etablierte Astronomen nahmen bis vor nicht mal 100 Jahren an, dass unser Nachbar im All bewohnt ist und dort eine technologische Alien-Kultur existiert. Frühe Science-Fiction-Autoren nahmen diese Themen gerne auf. Allen voran natürlich H. G. Wells mit seinem Buch “The War of the Worlds”, “Der Krieg der Welten” aus dem Jahr 1898.

Bei solchen Überlegungen über eine Mars-Zivilisation gab es drei Hauptideen:

Entweder, diese Marsianer existieren als eine ganz normale und “gesunde” Zivilisation und bei ihnen ist alles friedlich und in Ordnung. Oder zweitens, diese Mars-Aliens sind momentan dem Untergang geweiht. Beispielsweise durch das Austrocknen ihres Planeten, wogegen sie mit allen Mitteln ankämpfen. Drittens die Überlegung, dass diese Mars-Zivilisation einst existierte, aber schon lange – sehr lange – vernichtet ist.

Vernichtete Marsianer

Gerade der letzte Punkt ist bis heute weiterhin in der Welt der Grenzwissenschaft und Mystery Files aktuell. Dass es augenblicklich ein außerirdische Zivilisation auf dem Roten Planeten gibt, und kämpfe sie auch gegen ihren eigenen Untergang, vermutet heute praktisch niemand ernsthaft mehr. Außer vielleicht im Bereich der Esoterik.

Hauptgrund für die Annahme einer aus dem Mars vernichteten Zivilisation sind angebliche Spuren dieser Außerirdischen, die immer wieder gerne auf Fotos vom Mars “gefunden” werden. Diese “Mars-Anomalien” sind zum Teil schon legendär geworden. Spätestens als die ersten Bücher über Pyramiden auf dem Mars etc. in den 1980ger Jahren mit entsprechenden NASA-Bildern vom Mars erschienen, erhielt die Frage nach Marsianern neuen Zündstoff.

Ein US-Kongressabgeordner wollte von der NASA wissen, ob es einst eine Zivilisation auf dem Planten Mars gab (Bild: NASA / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
“Gab es eine Zivilisation auf dem Mars?” US-Abgeordneter fragt die NASA nach Mars-Bewohnern und verwirrt die Medien (Bild: NASA / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Bis heute hält diese Spekulation an, da zahllose neue Mission zum und auf dem Mars unzählige neue und sehr gute Fotos von dem Planten lieferten. Viele glauben, dass diese Bilder der NASA hier und da klare Spuren oder Relikte dieser nicht mehr existierenden Mars-Zivilisation zeigen.

Ein Thema das wohl nie enden wird, da eben aufgrund der Vielzahl der Fotos und der Mars-Missionen ein steter Strom von neuem Material zu Erde kommt. Leider aber sind alle diese “Beweise” für künstliche Mars-Anomalien auch bei noch so gutem Willen eben nicht beweiskräftig, wie vielfach bereits dargelegt (s. z. B. HIER, HIER, HIER oder HIER).

Atomkrieg auf dem Mars?

Beweiskräftig sind solche Spuren auf dem Mars aber durchaus für Dr. John E. Brandenburg aus den USA. Bereits 1988 veröffentlichte er zusammen mit Vincent DiPietro und Gregory Molenaar das Buch “Unusual Mars Surface Features” über anormale oder sogar künstliche Strukturen auf dem Mars. Sie plädierten darin dafür, dass man diese “Gebilde” auf dem Mars unvoreingenommen untersuchen muss.

Molenaar und DiPietro waren jene beiden Mars-Forscher, die das “Marsgesicht” und die “Pyramiden auf dem” Mars damals weltberühmt machten. Brandenburg legte aber 2011 und 2015 zwei Mars-Bücher nach. In “Life and Death on Mars: The New Mars Synthesis” und “Death on Mars: The Discovery of a Planetary Nuclear Massacre” formulierte er seine Ideen aus, dass ein Atomkrieg auf dem Roten Planeten die dortige Zivilisation vollständig vernichtet habe.

In seinem Buch “Death on Mars” von 2015 führte Dr. Brandenburg seine Ideen der zerstörten Mars-Zivilisation weiter aus. Da der Mars einst durchaus lebensfreundlich war, Wasser trug und eine Atmosphäre hatte, so Brandenburg, existierte doch auch eine Zivilisation. Zwar sprechen Mars-Forscher und Kosmologen davon, dass diese “feucht-warme Epoche” des Mars vielleicht sogar Milliarden Jahre zurück liegt, aber Brandenburg sieht das anders.

Nach den Überlegungen von ihm sei diese Mars-Zivilisation erst vor grob 200 Millionen Jahren zugrunde gegangen. Auf unserem Planten war da an Menschen noch nicht zu denken, denn es fällt in die irdische Urzeit. Viele der heute berühmten Dinosaurier gab es da noch nicht mal auf der Erde. Auf dem Mars nach Meinung von Brandenburg aber eine humanoide Zivilisation.

Gewaltige thermonukleare Explosion hätten nach seiner Meinung den Mars verwüstet. Die gesamte Biosphäre des Planeten wurde dabei zerstört und die Atomwaffen hätten den gesamten Planten verwüstet und die Marsianer letztlich vernichtet. Es waren seiner Meinung nach aber nicht die Mars-Bewohner selber, die sich gegenseitig umbrachten und ihren Heimatplaneten verwüsteten, sonder Außerirdische von anderswo. Eine andere Alien-Rasse sei für diese Nuklear-Angriffe verantwortlich, deren Herkunft aber auch Brandenburg nicht kennt …

Phantastische Vergangenheit

Pyramide auf dem Mars entdeckt: Was fotografierte der NASA-Rover “Curiosity” auf dem Roten Planeten? Eine Analyse (Bild: NASA)
Pyramide auf dem Mars entdeckt: Was fotografierte der NASA-Rover “Curiosity” auf dem Roten Planeten? Eine Analyse (Bild: NASA)

John E. Brandenburg schrieb zwar unter Pseudonym auch Science-Fiction-Romane, aber seine Thesen über einen marsianischen Atomkrieg vor Jahrmillionen sind ihm ernst. Dabei geht er soweit, dass er diesen Atomangriff auf die Marsianer auch Auswirkungen auf unsere Erde gehabt haben könnte.

Hier denkt Brandenburg an das gigantische Massensterben am Ende des irdischen Zeitalters des Perm. Eines der größtes Massensterben auf diesem Planten überhaupt, das allerdings laut Datierungen nicht vor 200 Millionen Jahren stattfand. Dies große irdische Sterben ereignete sich vor rund 252 Millionen Jahren, und ist die Grenze der Zeitalter Perm und Trias sowie des Erdaltertum und des Erdmittelalter.

Allerdings ereignete sich im Erdmittelalter, dem Mesozoikum, erneut ein Massensterben, dass auf etwa 201 Millionen Jahren datiert wird. Es bildet die Trias-Jura-Grenze und war ein Massenaussterben, bei dem annähernd 70 bis 75 Prozent der irdischen Arten verschwanden. Nach Brandenburg könnten das Folgen des Atomkrieges auf dem Mars gewesen sein.

Eine derart phantastische Vergangenheit des Mars sind keine neuen Gedanken in der Science-Fiction und auch Grenzwissenschaft. Neu ist aber, dass John E. Brandenburg seit Jahren meint, er habe Belege für seine Atom-Thesen gefunden. Der Boulevardzeitung “BILD”, die bekannt ist, nicht gerade sachlich über Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files zu berichten, war es am 22. Februar trotzdem einen Online-Artikel wert.

Beweise für einen Mars-Atomkrieg?

Die “BILD-Zeitung” schreibt, dass Brandenburg als Beweise für seine spektakulären Behauptungen “physikalischen Daten, die bei den Mars-Missionen der NASA entstanden” habe. Und dabei verweist die “BILD” auch auf die sicher vielen bekannte Webseite Atlantisforschung.de. Ein Seite, deren Macher und Autoren ich gut kenne, und die vor allem bei ihren lexikalischen Begriffen auf der Online-Präsenz sehr wertneutral berichtet.

So ist es auch bei dem Eintrag zu John E. Brandenburg, der seine Mars-Ideen ausgezeichnet zusammenfasst. Denn vor allem kam Brandenburg durch “außergewöhnliche regionale Konzentrationen von radioaktivem Uran, Thorium und Kalium in zwei Gebieten des Mars” diesen angeblichen Atomschlägen auf die Spur.

Weiter heißt es bei Atlantisforschung.de:

Diese Anomalien versuchte er zunächst mit der vormaligen Existenz mindestens eines ‘natürlichen Atomreaktors’ auf dem Mars zu erklären, vergleichbar demjenigen, der 1972 auf der Erde in Gabun entdeckt wurde. Diese Entdeckungen präsentierte er 2011 auf der Lunar and Planetary Science Conference.

Zwei Kerngebiete dieser atomaren Verwüstungen bzw. radioaktiv verseuchten Gebiete will Brandenburg bei seinen Untersuchungen der NASA-Mars-Daten gefunden haben. Eine liegt nahe der Cydonia-Region – dort, wo sich auch das Marsgesicht und die Pyramiden befinden.

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Hier wurde er bei seinen Untersuchungen hellhörig, dass der Mars einen gewaltigen Überschuss von Xenon-129 besitzt. Dieses aber entstehe in einer derartigen Konzentration nur bei Kernexplosionen, wie wir es durch die Atomtests auf der Erde wissen. Schlussfolgerung, so Brandenburg weiter, auf dem Mars muss es gewaltige Atomexplosionen gegeben haben, die in ihrem Ausmaß nur künstlich herbei geführt sein konnten!

Der strahlende Planet

Nach den Ergebnissen von Brandenburg weisen auch andere Isotope auf dem Mars auf derartige Nuklearexplosionen hin. Etwa die Verteilung von Krypton und Argon. Alle diese nuklearen Spuren, deren Zerfallsraten und Verteilungen auf dem Mars seine Belege für einen Atomkrieg auf dem Mars. Anders bzw. natürlich ließe sich das nicht erklären, so Brandenburg.

ARTIKEL: Mars-Rover “Curiosity” fotografierte einen “Knochen” auf dem Mars: Die NASA dementierte aus gutem Grund (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS)
ARTIKEL: Mars-Rover “Curiosity” fotografierte einen “Knochen” auf dem Mars: Die NASA dementierte aus gutem Grund (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS)

Selbst mögliche Orte dieser Detonationen will der Physiker klar auf dem Mars lokalisiert haben. Mein Mystery- und Autoren-Kollege Roland M. Horn, der in einem Artikel Brandenburgs Thesen sehr gut zusammenfasste, schreibt etwa:

Die beobachtete Region konzentrierten Thoriums läge in der nordwestlichen Arcadia-Region des Mars und sei eine dunkle ringförmige Region innerhalb eines großen dunklen Gebiets mit wenig Rückstrahlvermögen. Das Auftreten von einer Region aus erhöhten Mengen an Thorium und radioaktivem Kalium-40 würde auf Abbildungen von kurzlebigen Eisen- und Silizium-Isotopen nicht reflektiert und lege nahe, dass das Ereignis vor einigen Millionen Jahren (…) stattfand.

Das Vorhandensein von Thorium im offensichtlichen Zentrum der Explosion sei besonders aufschlussreich, denn Thorium sei in größeren Mengen vorhanden als Uran, aber wie Uran-238 nur in Gegenwart von 14 MeV Neutronen bemerkbar. (…) Die Explosion müsse eine Luftdetonation gewesen sein, da im Zentrum der radioaktiven Muster keine Krater zu sehen sind.

Der Atomschlag gegen die Mars-Zivilisation hätte nach den Berechnungen von Brandenburg einer Milliarde Megatonnen entsprochen. Eine planetare Katastrophe wäre die Folge gewesen und hätte das Leben auf dem gesamten Mars so gut wie vollständig vernichtet. Natürlich auch die Zivilisation der Mars-Bewohner. Zurück blieb der öde und lebensfeindliche Mars, wie wir ihn alle kennen

Relikte der Mars-Zivilisation

Ein zweifellos unfassbares Szenario, das der Plasmaphysiker Brandenburg in seinen Veröffentlichungen entworfen hat. Leider aber hat es mindestens drei grundsätzliche Probleme:

Als erstes die Alien-Relikte und-Beweise der Mars-Zivilisation, die er benennt. Hier sind eben vor allem die angeblichen Pyramiden und Bauten sowie das nahegelegene Marsgesicht der Cydonia-Region weithin bekannt. Ob diese aber wirklich künstlich sind, ist mehr als zweifelhaft. Vor allem neue Fotos des Marsgesicht nach den ersten NASA-Bildern Mitte der 1970ger Jahre zeigen, dass da eben kein künstliches Gesicht ist. Nur ein Berg, nichts weiter. Wenn man den neuen hochauflösenden Fotos der NASA traut, was bei Weitem nicht jeder Mystery-Interessierte macht.

Der Mars: Hat die NASA Hinweise auf früheres Leben auf unserem Nachbarplaneten übersehen? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der Mars: Hat die NASA Hinweise auf früheres Leben auf unserem Nachbarplaneten übersehen? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Der zweite Punkt wäre die Entwicklung einer humanoiden Spezies auf dem Mars, die Millionen Jahre vor den ersten menschlichen Urahnen auf der Erde existiert haben soll. Dafür gibt es keine Anhaltspunkte. Zwar gab es sehr wahrscheinlich Meere, Seen und ein erdähnliches Ur-Klima auf dem Mars – doch ob diese Epoche für ein solche komplexe Evolution reichte, ist mehr als fragwürdig.

Natürlich wäre ein Evolution auf dem Roten Planten denkbar, nur wissen wir nicht im Geringsten in welcher Art und Geschwindigkeit diese abgelaufen sein soll. Verglichen mit unserer Erde wäre es auf dem Mars eine “Turbo-Evolution“, wenn dort schon vor 200 Millionen Jahren eine Zivilisation gelebt haben soll. Aber, um es den Marsianer doch noch eine Chance zu geben, vielleicht verlief die Entwicklung dort eben vollkommen anders. Ungestört von Massenaussterben wie auf der Erde und damit eben schneller.

Eine reine Spekulation. Wie es auch der dritte Punkt in Brandenburg seinem Modell der Mars-Bewohner ist: Der nukleare Vernichtungsschlag gegen die Marsianer durch eine fremde Alien-Zivilisation. Nach dieser Annahme gab es folgerichtig nicht nur auf Erde und Mars Leben – beim Mars sogar eine Zivilisation – sondern es waren Außerirdische von “irgendwo her” damals in unserem Sonnensystem.

Brandenburg mutmaßt, dass die Mars-Zivilisation in den Augen dieser Alien-Rasse eine “Bedrohung” oder “Gefahr” darstellte, weshalb man sie nuklear vernichtete.

Science-Fiction vor 200 Millionen Jahren

Es war also nicht vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis, sondern vor unserer Haustüre im All. Hier zeigt sich, dass Dr. Brandenburgs Thesen wohl nicht mal den begeisterten Prä-Astronautik und Grenzwissenschafts-Fan überzeugen können. Warum sollte eine technologische Alien-Zivilisation in unser Sonnensystem kommen und in den Marsianern eine Gefahr sehen, die sogleich beseitigt werden muss?

Gleichzeitig muss man sich fragen, welche Art diese Mars-Kultur überhaupt gewesen sein soll. Brandenburg vermutet anhand der mutmaßlichen Reste diese Aliens auf dem Mars, dass sie der irdischen durchaus ähnlich war. Inklusive aller Probleme und Schwierigkeiten. All das ist aber erneut nur Spekulation. Und selbst wenn diese Marsianer den Stand einer technologischen Gesellschaft hatten, waren sie immer noch keine “Gefahr”. Für wen auch immer.

Auch die Menschheit kann  man wohl kaum als “Bedrohung” für Außerirdische ansehen, so dass diese uns gleich auslöschen wollen oder sogar müssen.

Allerdings ist die “BILD”-Schlagzeile “US-Forscher glaubt an Atomkrieg auf dem Mars” wiedereinmal ein schönes Beispiel dafür, dass sich hinter so manchem Artikel der Regenbogenpresse durchaus spannende Geschichten verbergen können …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Atlantis lag auf dem Mars, die Mars-Anomalien und Pharao Tutanchamun starb bei einem Shuttle-Absturz der Ancient Aliens

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Lag Atlantis nauf dem Mars? (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)
Lag Atlantis auf dem Mars? (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)

“Atlantis lag angeblich auf dem Mars: Wissenschaftler entziffern ägyptische Schriftrolle”, so eine Meldung, die derzeit im Internet kursiert. Tatsächlich ist Atlantis schon mehrfach auch außerhalb der Erde “gefunden” worden. So etwa will der Bestsellerautor Johannes von Buttlar Atlantis als eine Art “Paradies” schon in seinem Buch “Adams Planet: Das Paradies lag auf Phaethon” im Jahr 1991 auf einem nun zerstörten Planeten zwischen Mars und Jupiter ausfindig gemacht haben. Was hinter dieser “neuen” Meldung und den angeblich auf dem Roten Planeten fotografierten Mars-Anomalien steckt – erfahrt Ihr hier.

Atlantis lag auf dem Mars, die Mars-Anomalien und Pharao Tutanchamun starb bei einem Shuttle-Absturz der Ancient Aliens weiterlesen

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Auf der Suche nach den "Aliens": Finden wir ab dem 6. August 2012 7:31 Uhr MET Leben auf dem Mars?

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Mars

Den genauen Zeitpunkt haben die Wissenschaftler schon berechnet: Am 6. August um 7.31 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit wird die Nasa mit dem Roboter-Fahrzeug “Curiosity” den Mars erreichen. Dann wird sich zeigen, ob es je Leben auf dem Roten Planeten gab oder geben wird.

Endspurt auf dem Weg zum Mars: Nach unvorstellbaren 570 Millionen Kilometern soll das High-Tech-Roboter-Fahrzeug “Curiosity” (Neugier) Anfang August den Roten Planeten erreichen. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa erwartet von ihrer 2,5 Milliarden Dollar (rund 1,9 Milliarden Euro) teuren Mission aufschlussreiche Daten und Bilder – und endlich eine Antwort auf die Frage, ob Leben auf dem Mars jemals möglich war oder sein wird. “Curiosity” ist dafür technisch um einiges ausgefeilter als beispielsweise seine Vorgänger “Spirit” und “Opportunity”.

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Apollo 11-Astronaut Buzz Aldrin fordert von Donald Trump und den USA den Mars zu kolonisieren! +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Apollo 11-Astronaut Buzz Aldrin fordert von Trump und den USA den Mars zu kolonisieren! (Bilder: NASA/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Apollo 11-Astronaut Buzz Aldrin fordert von Trump und den USA den Mars zu kolonisieren! (Bilder: NASA/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der NASA-Astronaut Edwin Buzz Aldrin war 1969 nach Neil Armstrong mit der Mission “Apollo 11” der zweite Mann auf dem Mond. Doch seit den Mondlandungen hat die Menschheit keine derart ehrgeizigen Ziele mehr in der Raumfahrt konkret verfolgt. Bis jetzt. Denn die USA hat unlängst angekündigt wieder zum Mond fliegen zu wollen. Für den “Apollo”-Astronauten Aldrin ein längst überfälliger Schritt, wie er es in einem flammenden und patriotischen Artikel schrieb. Aldrin wünscht sich darin nicht nur “mehr davon”, sondern auch, dass die USA und die Regierung von Präsidenten Donald Trump endlich den Weg zum Mars wagt. Und zwar dauerhaft – in Form einer Besiedlung des Planeten Mars. Was der Buzz Aldrin in seinem Plädoyer an die US-Regierung und die Amerikaner noch alles forderte, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit einem halben Jahrhundert hat es keine wirklich ehrgeizigen Pläne in der Raumfahrt mehr gegeben. Zumindest in der Praxis. Das könnte sich ändern, denn die Ankündigung der USA, dass sie wieder zurück zum Mond wollen, entfachte bei einigen ein neues Raumfahrtfieber.

Wie bei Buzz Aldrin von der Mondlande-Mission “Apollo 11”. In einem mehr als feurigen Artikel in der “Washington Post” fordert er von US-Präsidenten Donald Trump und den gesamten Vereinigen Staaten, dass nicht nur der Mond sondern vor allem der Mars ins Visiert der Raumfahrt genommen werden muss.

Eine “nationale Priorität” sollte es seiner Meinung nach sein, dass die USA die ersten Schritte zu einer dauerhaften Besiedlung des Mars in die Tat umsetzt.

Was der NASA-Astronaut ein halbes Jahrhundert nach den Mondlandungen von den USA fordert und welche Pläne er sich wünscht, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

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YouTube-Video vom 10. Mai 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Leben auf dem Mars? Wissenschaftler finden mutmaßliche Bakterien in dem Mars-Meteorit ALH 77005 +++ YouTube-Video +++

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Leben auf dem Mars? Wissenschaftler finden mutmaßliche Bakterien in Mars-Meteorit (Bilder: NASA/JPL / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Leben auf dem Mars? Wissenschaftler finden mutmaßliche Bakterien in dem Mars-Meteorit ALH 77005 (Bilder: NASA/JPL / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Suche nach Leben auf dem Mars dauert nun schon Jahrhunderte. Auch wenn man schon lange keine “kleinen grünen Männchen” mehr auf unserem Nachbarplaneten sucht, so suchen Wissenschaftler dennoch weiterhin nach Lebensspuren auf dem Mars. Die Frage, ob auf dem “Roten Planeten” einst Mikroorganismen existierten, ist noch nicht abschließend beantwortetet. Ob derartige Bakterien sogar noch heute auf dem Mars leben, ebenso wenig. Eine neue Studie ungarischer Forscher liefert jetzt allerdings neue Hinweise für einstiges Mars-Leben. Die Forscher glauben Spuren von Bakterien in einem 1977 gefundenen Mars-Meteoriten entdeckt zu haben, und befeuert so die Diskussion erneut. Das erinnert an einen anderen Stein vom Mars, der 1996 aufgrund von darin enthaltenen mutmaßlichen bakteriellen Spuren ein Mars-Fieber mit entfachte. Alles über die Entdeckungen möglicher Biosignaturen in dem Mars-Gestein erfahrt Ihr in diesem Video auf YouTube von Fischinger-Online.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ab August 1996 befeuerte der Mars-Meteor ALH 84001 die Diskussionen und Spekulationen über Leben auf dem Mars. Ein wahres Mars-Fieber brach in diesen Jahren aus und weltweit machte dieser Stein vom Mars Schlagzeilen in der Presse.

Sicher nicht zuletzt, da auch der damalige US-Präsident Bill Clinton höchst selbst die Entdeckungen rund um ALH 84001 bekannt gab …

Die jetzige Studie ungarischer Forscher um Ildikó Gyollai zu einem anderen Mars-Meteoriten findet dagegen keine derartige Beachtung wie 1996. Obwohl sie berichten, dass sie in dem 1977 in der Antarktis gefundenen Mars-Stein ALH 77005 Rückstände von Mars-Leben gefunden haben. Sogenannte Biosignaturen, die für Gyollai und seine Kollege Spuren von außerirdischen Leben sein könnten. Von Leben auf dem Mars.

Alles zu diesen mutmaßlichen Mars-Bakterien erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video!

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 10. April 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Hinweise für früheres Leben auf dem Mars übersehen? +++ YouTube-Video +++

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Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Hinweise für früheres Leben auf dem Mars übersehen? (Bilder: NASA)
Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Hinweise für früheres Leben auf dem Mars übersehen? (Bilder: NASA)

Der Nachbarplanet Mars fasziniert die Menschen seit eh und je. Und selbst nach Jahrzehnten der Raumfahrt und der Erforschung des Mars mit Sonden, Robotern und Rovern wissen wir noch immer nicht, ob es auf dem Planeten (primitives) Leben gab. Oder vielleicht sogar noch gibt. Trotz intensiver Suche nach diesen Mikroorganismen. Allerdings tauchen immer wie Fotos vom Mars auf, auf denen angebliche Mars-Anomalien entdeckt worden sein sollen. Von Pyramiden von Aliens über versteinerte Knochen bis hin zu UFOs und allerlei Gegenstände wollen emsige Mystery-Jäger bereits auf Mars-Fotos der NASA entdeckt haben. Ein NASA-Foto mit einer mutmaßlichen Mars-Anomalie ist dabei eher in den Hintergrund gerückt. Vielleicht, das es nicht spektakulär genug ist und keine Alien-Bauten zeigt, wie angeblich auf anderen Bilder zu sehen. Was es aber zeigt, ist nach dem „sieht-aus-wie-Prinzip“ dennoch sehr interessant. Warum zeige ich in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Sogenannte Mars-Anomalien sind dein fester Bestandteil der Grenzwissenschaft und UFO-Thematik. Darüber habe ich auf diesem Blog und in YouTube-Videos immer wieder berichtet.

Ein Foto des NASA-Rovers “Curiosity” von 2014 ist dabei eher weniger beachtete worden (s. a. Details zum Thema HIER). Wahrscheinlich … da es wenig „sensationell“ eben keine außerirdischen Objekte oder Alien-Basen zeigt bzw. zeigen soll.

Was es aber zeigt, ist nach dem „sieht-aus-wie-Prinzip“ dennoch sehr interessant. Warum, zeige ich in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 29. März 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens der Klimawandel zum Verhängnis? Das “Fermi-Paradoxon” und der Nicht-Kontakt

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Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens Klimawandel und Umweltzerstörung zum Verhängnis? (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)
Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens Klimawandel und Umweltzerstörung zum Verhängnis? (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)

Wenn unsere Milchstraße und das Universum von außerirdischen Zivilisationen zumindest nach einigen Berechnungen nur so wimmelt: Wo sind diese dann alle? Warum finden wir sie scheinbar nicht und warum empfängt SETI kein Signal von Außerirdischen? Dazu gibt es einen ganzen Katalog von Erklärungsversuchen. Eine “neue” These zu diesem “Fermi-Paradoxon” genannten Umstand des Nicht-Kontaktes mit Aliens bringt jetzt ein Astrophysiker in Spiel: Klimawandel und Umweltzerstörung auf ihren Planeten würden die Entwicklung der Außerirdischen bremsen oder sogar stoppen. Wie genau das der US-Wissenschaftler meint, welche weiteren Faktoren eine außerirdische Zivilisation bedrohen und ob das als Erklärung des “Fermi-Paradoxon” ausreicht, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zivilisationen im All

Seit wenigen Jahrzehnten erst hat sich unter Astronomen und Weltraumforschern die Überzeugung durchgesetzt, dass es im Universum von Leben nur so wimmelt. Intelligentes Leben und außerirdische Zivilisationen ausdrücklich eingeschlossen.

Eine Tatsache, die in der breiten Bevölkerung allerdings noch lange nicht angekommen ist. Außerirdische sind für viele Menschen mangels Bildung und Interesse in diesem Bereich weiterhin ein Thema für “Verrückte”, “Freaks” oder “Spinner”. Vor allem auch aufgrund der allgemeinen und falschen Auffassung, dass das Thema Außerirdische dasselbe wie das Thema UFOs ist. Daran hat das Fernsehen und Hollywood eine erhebliche Mitschuld.

Allerdings haben auch all jene etablierten Wissenschaftler “schuld”, die von eben diesem Leben im All immer wieder sprechen. Seien es jetzt Mikroorganismen auf einem Mond oder dem Mars in unserem Sonnensystem, ferne und mutmaßliche bewohnbare Exoplaneten im All oder technologische Zivilisationen von Außerirdische: Nichts davon kann die Weltraumforschung bisher belegen.

Noch nicht. Denn sicher sind sind eigentlich alle, dass es “Sie” da draußen geben muss. Wir müssen sie nur finden (oder sie uns).

Aliens wie Sand am Meer – wo denn?

Wie viele Planeten und Monde in unserer Galaxis oder im gesamten Universum Leben beherbergen, kann niemand auch nur annähernd seriös sagen. Nichteinmal grob schätzen kann man die Anzahl belebter Welten im All. Und das wird auch in fernster Zukunft aller Wahrscheinlich nach immer so bleiben. Wir kennen nicht alle Monde und Planeten im Kosmos, auf denen Leben entstanden sein könnte. Wir werden sie in der Unendlichkeit des Alls niemals alle kennen können. Gleichzeitig können wir auch nicht alle Kandidaten vor Ort untersuchen, um etwa Mikroben oder Alien-Fische nachzuweisen.

Das Universum ist dafür ganz einfach zu groß.

Bei außerirdischen Zivilisationen ist es zwar nicht ganz so aussichtslos, aber dennoch vergeblich. Doch auch hier sprechen Optimisten von “Aliens wie Sand am Meer” im gesamten Kosmos. Und viele seien eben intelligent und haben eine technologische Zivilisation einwickelt. Einige dieser Spezies sind auf dem Stand von uns Menschen – andere vielleicht Millionen Jahre weiter entwickelt.

So nehmen gerne diverse Wissenschaftler die inzwischen schon sehr alte Drake-Gleichung aus den 1960er Jahren dafür vor. Eine Formel (mehr dazu auch HIER, HIER & HIER), mit der man theoretisch die Anzahl intelligenter Alien-Zivilisationen im All berechnen kann. Einige optimistische Ergebnisse dieser Berechnungen zeigen ein Universum, dass voller Zivilisationen ist.

Aber warum finden wir diese doch angeblich so zahllosen Außerirdischen einfach nicht? Obwohl wir beispielsweise seit rund einem halben Jahrhundert mit Radioteleskopen Signale von ihnen suchen schweigt der Kosmos!

Das “Fermi-Paradoxon”

Ein quasi überall bevölkertes Weltall, ohne, dass wir auf der Erde das mitbekommen? Warum?

Genau das fragte sich schon 1950 der berühmte Atomphysiker und Nobelpreisträger Enrico Fermi, nachdem zahlreiche Begriffe aus Wissenschaft und Forschung benannt sind. So auch das “Fermi-Paradoxon”, das eben genau das Problem des Nicht-Kontaktes mit anderen Zivilisationen beschriebt:

Fermi ging davon aus, dass es intelligentes außerirdisches Leben gibt, das technisch hochentwickelte Zivilisationen über Millionen von Jahren aufrecht erhalten kann. In dieser Zeitspanne sollte es mittels interstellarer und intergalaktischer Raumfahrt möglich sein, ganze Galaxien zu kolonisieren – und der Wahrscheinlichkeit nach sollte dies bereits geschehen sein. Dass dennoch die Suche nach den Spuren von Außerirdischen bisher erfolglos blieb, erschien ihm paradox und als Hinweis darauf, entweder die Annahmen oder die Beobachtungen zu hinterfragen.

Rund 70 Jahre ist dieses “Fermi-Paradoxon” nun bekannt und in der Diskussion. Und es ist und bleibt paradox. Obwohl selbstverständlich in der Astronomie und Alien-Forschung verschiedene Parameter angeführt wurden, warum wir bisher alleine bzw. noch nicht besucht worden sind. Man sollte aber dabei aber auch beachten, dass nicht nur keine Alien-Kollonisten zu uns kamen, sondern diese “Anderen” noch nicht mal irgendwas von sich hören ließen.

Das Problem des Nicht-Kontaktes

Beispiele:

  • Außerirdische betreiben ganz einfach keine oder räumlich nur sehr begrenze interstellare Raumfahrt. Aus technischen, wirtschaftlichen oder anderen Gründen – oder weil es für diese schlicht unnötig ist.
  • Alle außerirdischen Zivilisationen sind schon lange Vergangenheit. Es existieren keine mehr.
  • Die Menschheit ist vollkommen allein im All. Wir wären damit die erste “intelligente Spezies”.
  • Aliens leben von unserem Ort im Kosmos aus betrachtet alle zu weit weg. Sie haben uns als Ziel deshalb “nicht auf dem Schirm”.
  • Natürliche Katastrophen haben sie ausgelöscht.
  • Sie haben sich durch Kriege usw. selber ausgelöscht.
  • Die Planeten der Aliens haben eine derart starke Anziehungskraft (“Super-Erden”), dass sie keine Raumfahrt entwickelt haben. Kosten und Ressourcenverbrauch, um erstmal langsam mit Raumfahrt wie Satelliten usw. zu beginnen, sind viel zu hoch (s. a. Video HIER).
  • Alle außerirdischen Zivilisationen ignorieren uns Erdlinge aus mangelnden Interesse absichtlich.
  • Außerirdische haben uns noch gar nicht entdeckt, und wissen nichts von der Menschheit.
  • Sie waren schon längst hier.
  • Die “Anderen” sind schon längst hier.
  • Ab und zu kommen sie mal vorbei.
  • Außerirdische haben durch Weltraummüll eine “Barriere” um ihre Welt geschaffen, so dass sie auf ihrer Welt “gefangen” sind.
  • Alien-Zivilisationen wissen von uns, haben aber untereinander abgesprochen, dass sie uns in Ruhe lassen.
  • Wir erkennen sie gar nicht.
  • Keine außerirdische Zivilisation hat bisher den Sprung zu einer interstellaren Spezies geschafft.

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Wo die Wissenschaft nicht weiter weiß, beginnen die Spekulationen und Thesen. Die genannten Erklärungsversuche des “Fermi-Paradoxon” zeigen dies sehr eindringlich. Obwohl vieles davon nach Science Fiction klingt, ist es das nicht. Science Fiction wird schließlich immer von der nüchternen Wissenschaft beeinflusst. Dann verpackten Hollywood, Autoren & Co. es für den Konsumenten.

Science Fiction vs. Wissenschaft

In der TV-Serie “Raumschiff Enterprise” existiert beispielsweise eine “Oberste Direktive”. Damit ist in der Serie nichts weiter als eine Nichteinmischungsabsprache der handelnden Spezies gegenüber “primitiven Zivilisationen” gemeint. Etwa wenn diese noch nicht die Technologie der interstellaren Raumfahrt erfunden haben, lässt man sie bei “Star Trek” in Ruhe.

Vorstellbar, dass es so was im All wirklich gibt und wir deshalb vor dem “Fermi-Paradoxon” stehen. Genauso vorstellbar aber auch, dass sie schon vor zum Beispiel 14 Millionen Jahren hier waren. Oder uns in 10, 100 oder 10.000 Jahren erst entdeckten. Vielleicht sind alle Außerirdischen in der Galaxis bisher auch nur Steinzeitaliens oder Mikroben …

Alles Thesen. Alles nicht belegbar. Und doch alles durchaus vorstellbar. Inklusive der mit Sicherheit unbeliebtesten Erklärung, dass wir ganz allein sind. Betrachtet man die Diskussionen um außerirdische Zivilisationen und des Problems, dass wir sie bisher einfach nicht finden, sind einige Hypothesen dabei sehr beliebt. Zumindest in den letzten Jahren. Obwohl auch diese nach irdischen Science Fiction klingen, muss es nicht überall so sein.

Zum wäre da die Annahme, dass sie schon lange hier sind, hier waren oder immer mal wieder hier “vorbei schauen”. Verbunden wird dies gerne auch mit der Überlegung, dass sie sich ganz einfach nicht (direkt) einmischen wollen. Wir Menschen sind vielleicht auch sowas wie ein “komischer Zoo” im All: Hin und wieder interessant und unterhaltsam, letztlich aber doch bedeutungslos und langweilig (s. a. Interview mit Lars A. Fischinger HIER).

Eine andere beliebte Idee ist, dass Außerirdische ganz einfach zu weit weg und die Distanzen zwischen den Sternen auch für sie zu gigantisch sind. Vor allem Kritiker der Prä-Astronautik oder auch der UFOs im Sinne von Alien-Fahrzeugen führen das oft an.

Die dritte und überaus beliebte Erklärung des Nicht-Kontaktes ist, dass alle Alien-Zivilisationen inzwischen untergegangen sind. Wann genau ist dabei eher belanglos. Ob vor 1.000 Jahren die letzten Außerirdischen untergingen oder vor 5 Milliarden Jahren spielt dabei kein Rolle. Wir Menschen haben sie schicht und einfach zeitlich verpasst.

Der “Große Filter”

Theoretisch vorstellbar ist in der Unendlichkeit des Universums auch unendlich viel. Immerhin ist das All, soweit wir heute wissen, rund 14 Milliarden Jahre alt. Viel Zeit für viele Ereignisse und Dinge.

Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen betrachte sehr häufig die Entwicklung von solchen Zivilisationen an sich kritisch. Allen voran ist hier der Physiker Stephen Hawking sicher zu nennen. Sie gehen in ihren Thesen davon aus, dass eine außerirdische Spezies sich technologisch bis zu einer Art Scheidepunkt kontinuierlich weiter entwickelt. Irgendwann steht die technologische und parallel laufende biologische Evolution dieser Zivilisationen jedoch an einer Schelle.

Diese Entwicklungsschwelle gilt es zu überwinden, damit eine solche Spezies überhaupt weiter existieren kann. In der Diskussionen wird hier gerne das Risiko der Selbstvernichtung der Außerirdischen genannt. Durch Krieg, Atomaren Holocaust, Killerviren und zahlreiche andere (menschlich) denkbare Katastrophen. Natürlich auch durch verehrende Naturereignisse. Eine Spezies, die zwar einfache Raumfahrt betreibt, eben wie wir, kann beispielsweise einen Killer-Kometen oder riesigen Asteroiden auf Kollisionskurs nicht abwehren. Auch einem Gammestrahlenausbruch oder Supervulkanen wären diese Aliens schutzlos ausgeliefert.

Erst nachdem eine Spezies technologische all diese Hürden meistern und überwinden kann, ist ihre Überleben sicher. Hausgemachte und natürliche Untergänge müssen überwunden oder überwindbar sein. Wie soll eine Spezies den Schritt in den Kosmos schaffen, wenn sie plötzlich von einem Atomkrieg oder Killer-Asteroiden in die Steinzeit zurückgeworfen wird?

Vollkommen logische Überlegungen, die natürlich auch die Spezies Mensch betreffen.

Auch wenn Kriege aller Art gerade von uns Menschen der Erde überaus gerne geführt werden, kann das bei Aliens durchaus auch so sein. Falls nicht, bleiben die überall im Weltraum vorhandenen natürlichen Gefahren. Forscher sprechen hier auch von einem “Großen Filter” in der Entwicklung von Zivilisationen. Einige Spezies überleben die Kinderkrankheiten ihrer Zivilisation und werden von kosmischen Ereignissen verschont, andere nicht.

Klimawandel bei den Außerirdischen

Haben Außerirdische sich nicht alle selber umgebracht oder in die Steinzeit zurück katapultiert und wurden auch von natürlichen Weltuntergängen verschont, steht ihnen das All offen. So die einhellige Meinung unter den Astronomen. Würde eine technologisch fortschrittliche Spezies dann von einem Kometen oder Asteroiden in ihrer Existenz bedroht, würden diese Aliens es verhindern können.

Um so weiter der Fortschritt, um so mehr können sie sich wehren und dadurch immer weiter entwickeln. Eine Aufwärtsspirale, wenn man so will. Denken wir den Extremfall, dass deren Sonne untergeht und die Atmosphäre ihrer Welt deshalb verbrennt, finden diese Super-Aliens auch dafür eine Lösung.

Der Astrophysiker Adam Frank ist mit seinem Buch “The Light of the Stars” vom Juni 2018 bisher einer der letzten Forscher, die das Thema des “Großen Filters” genauer betrachtet haben. Er führte den Klimawandel als einen weiteren Aspekt an, der allerdings keinesfalls neu ist. Frank beruft sich ausdrücklich auf vorherige Pioniere der Alien-Forschung wie etwa Frank Drake oder Carl Sagen.

Populär brachte Frank vor allem den Klimawandel unserer Erde mit Blick au außerirdische Zivilisationen ins Spiel. Wie es sein Untertitel “Außerirdisch Welten und das Schicksal der Erde” schon verrät, zieht Frank eindeutige Verbindungen zur aktuellen Weltlage und potentiellen Alien-Welten. Denn auch ein Wandel das Klimas kann für die Entwicklung einer Zivilisation auf ihren Planeten ungeahnte und hinderliche Konsequenzen haben. Hier sei die Menschheit “kosmische Teenager”, so Frank.

Verwundern sollte das nicht. Ein Klimawandel, gleich ob von Menschenhand, Alienhand oder natürlich, kann für eine planetar gebundene Zivilisation das Aus bedeuten. Zumindest wird es für die betroffene Spezies weit Wichtigeres geben als groß angelegte Raumfahrt. Durchaus eine Aussage, die man schon heute bei Raumfahrt-Kritikern auf diesem Planeten antrifft.

Wer aber keine oder kaum Energien und Technologien in Raumfahrt & Co. investiert, wird im “Großen Filter” des Kosmos stecken bleiben. Ergebnis mit Blick auf das “Fermi-Paradoxon” wäre, dass diese Zivilisation vor uns verborgen bliebe. Zumindest bis diese vielleicht eines Tages ihren Klimawandel überwunden  oder sich nach einem Ende ihre “kosmischen Teenager-Zivilisation” neu entwickelt hat.

Sind das wirklich Erklärungen?

Jeder einzelne Punkt der Interpretationen des “Fermi-Paradoxon” ist nachvollziehbar und möglich. Und doch erklärt nicht einer davon das Problem des Nicht-Kontaktes und das Schweigen aus dem All wirklich zufriedenstellend.

Auch hier kommt wieder die gewaltige Größe des Weltraum ins Spiel. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass alle angeblich so zahllosen außerirdischen Zivilisationen noch zu primitiv sind, sich vernichteten, uns nicht gefunden haben, die Erde ignorieren usw. Auch die Annahme, dass eine Kombination aus allen Punkten für das “Fermi-Paradoxon” verantwortlich ist, ist nicht unbedingt stichhaltig. Zumindest auf den ersten Blick.

Bei Milliarden und Abermilliarden Planeten im All sind die allermeisten unbewohnbare und lebensfeindliche Welten. Planeten deren Klima, Sonnenorbit und zahllose andere damit verbundene Faktoren die Entwicklung einer Zivilisation vollkommen unmöglich machen. Selbst der größte Alien-Fan kann diese Tatsache nicht ignorieren. Zum Glück bleiben aber immer noch genug Welten über, auf denen das sehr wohl möglich war oder ist.

Eine außerirdische Spezies um einen Stern in 10 Millionen oder sogar Milliarden Lichtjahren Entfernung ist für uns unfassbar. Allein den Stern dieser Aliens sehen wir so, wie er vor Millionen oder Milliarden Jahre einmal aussah. Da gab es diese Zivilisation vielleicht noch gar nicht bzw. nicht mehr. Wir haben aber auch Nachbarn im All, die nur einige dutzend oder ein paar hundert Lichtjahre von uns entfernt sind. Warum finden oder besser gesagt hören wir diese nicht?

Da SETI mit Teleskopen seit nunmehr über 50 Jahren das All nach Alien-Signalen vergeblich absucht, kann das nur Folgendes beuten.

Nachbarn im Kosmos und das “Fermi-Paradoxon”

Eine technologische Spezies in unserer Nachbarschaft kann zeitlich und räumlich nicht passend existieren. Wir müssten ihre Signale mit unseren irdischen Radioteleskiepen längst entdeckt haben.

Wären diese Aliens 100 Jahre von uns weg und haben zu dieser Zeit oder auch davor Signale von ihrer Welt in das All abgestrahlt, müssten wir sie längst empfangen haben. Auch unsere irdischen Signale sind bereits Jahrzehnte weit in das all vorgedrungen. Bei einer außerirdischen Zivilisation wäre das nicht anders. Längst hätten wir von diesen kosmischen Nachbarn etwas gehört. Haben wir aber nicht.

Pessimisten und vor allem SETI-Kritiker argumentieren genau so. Demnach wären die Fremden im All einfach viel zu weit weg, als das wir sie finden. Im Prinzip würde das auch das “Fermi-Paradoxon” erklären. Allerdings nur bei oberflächlicher Betrachtung und damit letztlich auch wieder nicht.

Aliens, die nur 100 Jahre von uns weg sind, können sehr wohl unabsichtlich Signale ausgesendet haben, die auch die Erde erreichten. Wir haben sie ganz einfach nicht gehört. Vielleicht da wir auf einer anderen Frequenz gesucht haben. Auch möglich, dass wir überhaupt nicht im passenden Augenblick in deren Richtung lauschten. Immerhin hat SETI dank der rasenden Entwicklung der Technologie heute die Möglichkeit Millionen Frequenzen automatisiert gleichzeitig abzuhören. Das war natürlich nicht immer so.

Raum und Zeit

Bedenken muss man auch Folgendes: Wenn diese Zivilisation bereits seit 1.000 Jahren keine Radiosignale etc. mehr aussendet, da sie vollkommen anderen Technologien entwickelt haben, hören wir sie auch nicht mehr. Sie könnten in 100 Jahren Entfernung leben – uns technologische aber soweit voraus sein, dass wir absolut nichts mehr von ihren hören. Und ein Alien-Signal, dass vor Jahrhunderten unsere Erde erreichte, konnte natürlich auch niemand empfangen.

So kann es in der unmittelbaren Umgebung von uns zwar andere Zivilisationen geben, aber deren Technik können wir heute nicht mehr aufspüren. Existiert deren technologische Gesellschaft schon eine Millionen Jahre, da sie den “Großen Filter” lange überwunden haben, haben wir überhaupt keine Vorstellung mehr, was diese tun und was nicht. Es wäre vermessen anzunehmen, dass alle Alien-Nachbarn Radiosignale zeitlich und räumlich so sendeten, so dass wir sie in den letzten Jahrzehnten auch empfangen konnten.

Und vielleicht sind sie ja schon lange hier und mischen sich nur nicht ein.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Denver Airport: Tummelplatz für Aliens, UFOs und Geheimgesellschaften? Der Flughafen nimmt die Verschwörungstheorien mit Humor

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Der internationale Flughafen von Denver: ein Tummelplatz für Aliens UFOs und Geheimgesellschaften? Der Flughafen nimmt die Verschwörungstheorien jetzt mit Humor ... (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Teilansicht des internationalen Flughafens von Denver: Er gilt als “Treffpunkt” für Aliens, UFOs und obskurer Geheimgesellschaften. Jetzt nimmt der Airport selber die Verschwörungstheorien mit Humor … (Bild: Google Earth / Bearbeitung: keine …)

Verschwörungstheorien gibt es ebenso wie echte, reale Verschwörungen auf der seit Jahrtausenden aus der ganzen Welt. Neben den heutigen “Klassikern” wieder Mord an US-Präsident John F. Kennedy, die Mondlandung-Lüge, UFO-Vertuschungen oder 9/11 gibt es aber noch die kleinen Verschwörungstheorien. Eine davon dreht sich rund um den 1995  neu eröffneten internationalen Flughafen Denver in den USA. Am Denver International Airport (DIA) soll es einigen Verschwörungstheoretikern nicht im Rechten Dingen zu gehen. Es wird von UFOs und Außerirdischen gemunkelt, die unterhalb des Flughafens eine Art Geheimbasis betrieben. Hier hätten aber auch die Freimauer, Illuminaten, die “Neuen Welt Ordnung” (NWO) oder andere Geheimgesellschaften ihre Finger im Spiel. Jetzt “schlägt” der DIA humorvoll zurück – und bestätigt ganz offen all die Verschwörungstheorien, die seit nunmehr über 20 Jahren über den Flughafen kursieren. Schauen wir in diesem Posting einmal detailliert auf all diese Verschwörungen und “verborgenen Hinweise” und was jetzt die Flughafenbetreiber dazu sagen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Denver International (UFO-)Airport

Der 1995 eröffnete internationale Flughafen von Denver ist nicht nur einer der jüngsten Airports der USA, sondern zugleich auch einer der größten Flughäfen der Welt. Über 61 Millionen Passagiere, 265.285 Tonnen Luftfracht und fast 583.000 Flugbewegungen verzeichneten die rund 35.000 Angestellten allein im letzten Jahr.

Mit einer Fläche von 13.727 Hektar, also rund 138 Quadratkilometern, ist der DAI flächenmäßig der zweitgrößte Flughafen der Welt. Und er könnte noch wachsen, da er auf zehn Lande- und Startbahnen ausgebaut werden soll, umso  jedes Jahr bis zu 100 Millionen Reisende abzufertigen. Ein gigantischer Komplex mit fast 150 Flugsteigen, dessen Wahrzeichen die Zelt-Dächer der Gebäude sind.

Sind die beeindruckenden Daten aber wirklich die ganze Wahrheit? Geht es nach einigen Verschwörungstheoretikern, dann ist es nicht mal die halbe Wahrheit. Ihren Spekulationen nach starten und landen am DIA nicht nur “Boeing”, “Airbus” & Co. mit ihren Fluggästen, sondern auch ganz andere Fluggeräte mit ebenso anderen Passagieren, die nicht von dieser Welt sind: UFOs und Aliens!

Nicht genug, dass hier Außerirdische im Geheimen agieren und irgendwelchen dunklen Tätigkeiten nachgehen sollen. Auch die US-Regierung soll tief unter dem Airport Top Secret-Einrichtungen betreiben. Sogar von Geheimgefängnissen und Folterkellern wird gemunkelt. Mit Blick auf diverse Aktivitäten der USA klingt zumindest das nicht ganz soweit hergeholt, wie angebliche UFO-Basen unter dem Flughafen.

Alternativ werden diese Spekulationen auch miteinander kombiniert. Also, dass hier Geheimagenten mit fremden Wesen von den Sternen gemeinsame Sache mache. Immer mit dabei sind natürlich auch diverse Geheimgesellschaften, die in diesem Kontext genannt werden. Etwa die Freimaurer, die Illuminaten oder irgendwelche anderen finsteren Gestalten der “Neuen Welt Ordnung”. Oder gleich die “Men in Black” als eine Art Dachverband aller dunklen Geheimbünde der Welt …

Der geheime “Denver Clan”

Woher diese zum Teil extrem wilden Spekulationen über einen geheimen “Denver Clan” am DIA kommen, ist schnell ausfindig zu machen: Vom Flughafen selber! Selbstverständlich ungewollt.

Grundsätzlich angefangen hat das mit den Baukosten des Airport. Für den Neubau wurden Kosten in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar geplant – und geworden sind daraus 4,8 Milliarden US-Dollar. Prinzipiell eigentlich ganz normal für solche Bauprojekte. Auch wir Deutschen bauen bekanntlich in Berlin einen neuen Flughafen, der nicht nur pünktlich seine Flugbahnen (irgendwann) öffnen wird, sondern auch dessen schlussendliche Baukosten natürlich auch voll und ganz im Rahmen blieben …

Für Verschwörungstheoretiker ist das aber ein erstes Mosaiksteinchen. Sie fragen sich, ob die drei Milliarden Mehrkosten nicht vielleicht in geheime Projekte in und unter dem Flughafen geflossen sein könnten. Und sieht man sich am Flughafen in Denver unter dieser Voraussetzung um, findet man dafür auf Schritt und  Tritt angeblich klare Anhaltspunkte und Hinweise, so die Mystery-Theoretiker. Sogar vom Schreibtisch aus mit Hilfe von Google Earth.

Blickt man mit Google Earth direkt von oben auf den Flughafen erscheinen die Start- und Landebahnen nämlich (mit etwas Phantasie) wie ein riesiges Hakenkreuz. Ein Hinweis auf dunkle Hintermänner? Nein sagt zumindest der Flughafen selber. Vielmehr seien es rein praktische Erwägungen gewesen, die bahnen in dieser Form anzulegen, die außerdem, so ein Flughafensprecher, aussehe wie ein Windrad und nicht wie ein Hakenkreuz. Zum Beispiel laut “The Telegraph” vom 28. Februar 2015 anlässlich des 20. Geburtstages des Flughafens.

Auch und vor allem die vielen Wandgemälde (z.B. HIER zu sehen) des Künstler Leo Tanguma innerhalb des Flughafens verleiten zu unzähligen Spekulationen und Verschwörungen und die “Neue Welt Ordnung”. Kunstwerke mit durchaus verstörenden Motiven, Szenen und Bildern, die sehr viel Spielraum für Interpretationen und Spekulationen lassen. Wie bei Kunst eigentlich durchaus üblich und gewollt.

Weltuntergang und “Neue Welt Ordnung”

Im DIA sehen die Fluggäste in den Hallen Bilder, die scheinbar Szenen der Apokalypse zeigen. Brennende Städte ebenso, wie angebliche Nazis bzw. “Deutsche” und “Juden” sowie einen Krieg gegen die Natur und Menschheit an sich. Immer wieder zu sehen auch Kinder aus aller Herren Ländern und “eines der Kinder hält eine Mayatafel, die das Ende der Zivilisation darstellt”, wie es heißt. Auch das Aussterben einer oder mehrerer Rassen werde hier in den verstörenden Wandbildern zur Schau gestellt oder sogar prophezeit.

Alles teil eines geheimen “Denver-Pan”, wie ein entsprechendes Buch des bekannten deutschen Autorenduos Grazyna Fosar und Franz Bludorf es nennt.

Ein kleines Mädchen, dass auf dem Gemälde mit Namen “Peace and Harmony with Nature” in einem Sarg zu liegen scheint, soll sogar “den Tod des jüdisch-christlichen Glaubens symbolisieren”, da sie angeblich eine Juden-Stern und eine Bibel in der Hand hält. Also folgen Verschwörungstheoretiker, das die Schöpfer der Kunstwerke keine Christen oder Juden waren, sondern einer bösen Geheimgesellschaft gehören. Eventuell der Loge der “Skulls & Bones”, da bei ihnen Särge angeblich wichtige Symbole seien.

Bibelfundamentalisten in den USA, etwa die Gruppe “Cephas Ministry”, warnten sogar bereits 2003 in einem Newsletter vor diesen satanischen Machenschaften des Flughafens! Denn der Untergang des Christentums sein hier im Gange. In den Katakomben werden sogar jene “Menschen, die Luzifer hassen” in Konzentrationslagern systematisch ermordet, behaupte ein Verschwörungstheoretiker bei YouTube.

Ein”farbigen Dunst” auf genau diesem Bild soll eine im Hintergrund gemalte Stadt umgeben, “als wäre von einer biochemischen Waffe angegriffen worden”. Ein auf einem weiteren Wandbild  in grellen Farben leuchtende zu sehende Pflanze, um die sich fröhlich und tanzend jungen Menschen versammelt haben, soll damit im Zusammenhang stehen. Denn dies zeige die neuen Welt mit genetisch neu erschaffenen Pflanzen, nachdem (wer auch immer) den Großteil der Menschheit vernichtet hat.

Grund für Verschwörungen ist auch das Kunstwerk direkt vor dem Eingang des Airport. Es ist das riesige “Pferd der Apokalypse” auf Fieberglas mit guselig-rot leuchtenden Augen. Es zeige demnach den Fluggäste sofort an, wo sie jetzt rein gehen werden. Dass der schaffende Künstler des “Pferd der Apokalypse”, Luis Jimenez, bei der Arbeit daran durch einen Unfall ums Lebens kam, macht die Sache für Verschwörungstheoretiker noch leichter. Hier steckt ein teuflisch-perfider Plan hinter allem!

Der “Blaue Mustang”, so der offizielle Name der Skulptur, heißt unlängst mit Spitznamen “Blucifer”, denn das Pferd sei der “mörderische Mustang des Denver Flughafens”. Dass hier in Colorado, im”Wilden Westen” der USA, wo bekanntlich Denver liegt, die edle Pferderasse Mustang natürlich äußert begehrt und beliebt ist, scheint man zu übersehen ..

Die Deutschen kriegen euch alle

Zu zahllose sind die Deutungen, Verschwörungen, Interpretationen und Vermutungen hinter den ganzen Bildern im DAI, als dass sie hier alle vorgestellt werden könnten. Und sollten. Eines der Kunstwerke mit dem Titel “Kinder der Welt träumen vom Frieden” soll jedoch einmal eingefügt werden:

Bild im internationalen Flughafen von Denver: "Die Kinder der Welt träumen vom Frieden" - und die Deutschen (Nazis) wollen die Weltherrschaft! (Bild / Ausschnitt: DAI)
Bild im internationalen Flughafen von Denver: “Die Kinder der Welt träumen vom Frieden” – und die Deutschen (Nazis) wollen die Weltherrschaft! (Bild / Ausschnitt: DAI)

Hier sehen die Anhänger einer düsteren Weltverschwörung um den Airport eine warnende Prophezeiung von Deutschland und den Deutschen. Kinder aus der ganzen Welt, gut zu erkennen an ihrer traditionellen Tracht, strömen auf eine Zentralfigur mit einem Hammer, die angeblich einen “Flugzeugflügel” hämmert. Eingewickelt in ihren Landesflaggen geben zum Beispiel Israel und die USA offenkundig bereitwillig dem schmiedenden Knaben in der Mitte ihre Waffen (Schwerter).

Unter der Szene liegt ein toter Soldat, für einige eben ein Nazi aus dem Zweiten Weltkrieg, auf dem zwei Friedenstauben sitzen. Die Verschwörungstheoretiker sehen hier allerdings Folgendes:

Der blonde Junge in der Mitte ist ein Deutscher, ein Bayer. Durchaus zu erkennen an seiner Tracht. Der Betrachter des Werkes soll nun das zukünftige Schicksal der Welt erkennen, die Deutschen als “ewige Nazis” wollen die Weltherrschaft an sich reißen. Alle, auch die USA selber, müssen oder werden sich dem beugen.

Völkermord, Hunger, Militärische Unterdrückung und Tod” sollen hier zu sehen sein. Ausgelöst und verschuldet von den Deutschen und angeblich Sinnbild, dass die Völker der Welt ihre Identität zugunsten der “Neuen Welt Ordnung” aufgeben sollen, müssen oder werden. Mit einer Weltarmee und einer Weltregierung, der sich auch die USA unterwerfen wild. Anführer der unterjochten Welt nach der Apokalypse wird Deutschland sein.

So wollen es jene, die dem Flughafen Denver die dunkelsten Absichten unterstellen. Naja, wenigstens lächeln die Kinder alle auf dem Gemälde. Dass der Künstler Leo Tanguma das Bild so erklärt, dass aus den Waffen ein landwirtschaftlicher Pflug und damit kein Flügel eines womöglichen Kampfjets gehämmert wird, sehen die NWO-Jäger nicht.

Dass am DAI teuflisches vor sich geht, “beweisen” übrigens auch Skulpturen von geflügelten Dämonen in den Hallen, die in geöffneten Koffern sitzen. Eigentlich aber sind es sogenannte “Gargoyle” des Christentums. Das sind jene dämonischen Flügelwesen, die als Wasserspeier an Regenablaufrinnen an Kirchen und  Kathedralen in ganz Europa zu finden sind. Seit Jahrhunderten bringt man sie an den Fassaden der Gotteshäuser an, um böse Mächte abzuwehren. Nicht um sie anzulocken!

“New World Airport Commission”

Ungenannt bleiben darf auf keinem Fall, was dem Besucher in der großen Eingangshalle begegnet. Es ist ein Marmorstein mit einer Zeitkapsel vom 19. März 1994, der nicht vor dem Jahr 2094 geöffnet werden soll. Groß und eindeutig ist auf dem Stein das Zeichen der Freimaurer sowie eine Art Unterschrift einer “New World Airport Commission” als Schöpfer des Steines sowie der Zeitkapsel zu sehen.

Das Problem ist, dass es die “New World Airport Commission” nicht gibt. Oder doch, fragen sich die Anhänger der Airport-Verschwörung. Und wenn ja, wer sind diese Leute und was führen sie im Schilde? Ehrlich gesagt sollten sich die Bauherren des Flughafens nicht wundern, wenn sie in der Eingangshalle einen solchen Stein mit derartigen Beschriftungen aufstellen, dass sie damit Verschwörungstheorien befeuerten! Die fraglos bizarren und  “kuriosen” Motive der riesigen Wandgemälde, laden den Betrachter geradezu dazu ein, hier mehr als mehr oder weniger geschmackvolle Kunst zu sehen.

Familienuntauglich sind die Bilder keinesfalls, die angeblich mysteriöse “New World Airport Commission” hier in Denver auf die Betrachter losgelassen hat. Beispielsweise ein weiteres Gemälde, auf dem ein riesiger bedrohlicher Soldat mit Gasmasse und automatischem Gewehr mit einem Krummschwert eine Friedenstaube ersticht. Während keine Kinder auf dem Schutt von Häuserruinen schlafen.

All das sei schlicht auch satanisch, “entlarvten” diverse Verschwörungstheoretiker. Tanguma wiederum sagt, dass der Soldat jeder sein könne:

Deshalb habe ich ihn mit einer Maske versehen. Ich wollte ihn nicht weiß oder schwarz machen. Ich wollte ihn schurkisch machen, um diesen Aspekt von etwas Bösem, etwas Wirklichem, etwas Bedeutendem zu geben.

Geheimbasis im Untergrund

Es wird den Baumeistern des Airport auch und vor allem unterstellt, dass sie das ganze Areal mit Bunkern und anderen unterirdischen Einrichtungen versehen haben. Jene Bauwerke, in denen einigen Stimmen nach eben auch die Außerirdischen ihren Plänen nachgehen sollen. Verschwörungstheorien und dunkle Unterstellungen an jeder Ecke des Geländes!

Andere verweisen hier auf den ganz einfachen Umstand, dass ein so gigantischer Flughafen eben zahllose unterirdische Tunnel und Räume hat und auch haben muss. Dazu gehören auch solche, in denen der normale Fluggast keinen Zutritt hat (ist das nicht normal?). Auch habe es eine Fehlplanung gegeben, die viele der unterirdischen Anlagen erklären würde. Geplant war eigentlich, dass der DAI ein automatisiertes Gepäckfördersystems unter der Erde bekommen solle, was aber nie fertiggestellt werden konnte. Was blieb sind die entsprechenden Tunnel etc., in denen das System arbeiten sollte. Verpulvert wurden allein für dieses nie einsatzbereite Fördersystem 700 Millionen Dollar.

Spekulationen gehen aber dahingehend, dass diese Tunnelsysteme im Erdreich einen noch größeren Umfang haben, als der offizielle Flughafen an der Oberfläche. Dies würde wiederum die Explosion der Baukosten in den 1990ger Jahren sowie die jahrelange Bauerverzögerung “erklären”. Vielleicht verzögert sich genau deshalb ja auch die Eröffnung des neuen Flughafens in Berlin. Und auch die Kosten des BER explodieren bekanntlich auch immer weiter …

Zynismus hin oder her, der Denver-Airport sieht das alles durchaus mit Humor, wie der aktuell zeigt.

Denver International Airport entlarvt

Verschwörungstheoretikern wurde es im Fall des DIA auch wirklich mehr als leicht gemacht, die “Wahrheit” aufzudecken.

Zum Beispiel dem Radiomoderator, Online-Unternehmer und Verschwörungstheoretiker Alex Jones aus Dallas, der als einer der ersten auf angeblich verborgene Dinge am Denver Airport hinwies. Auch hierzulande ist seine Webseite “InfoWars.com” durchaus ein fester Begriff. Professor Michael Butter von der Universität Tübingen, in unseren Breiten als ein scharfer Kritiker und Gegner von Verschwörungstheorien, UFOs etc. durchaus sehr bekannt, bezeichnet in seinem Buch Nichts ist, wie es scheint (2018) Jones sogar als “kommerziell erfolgreichsten Verschwörungstheoretiker (…) vermutlich der ganzen Welt”. Ein millionenschweres Imperium hätte sich Alexander Jones durch diese erfundenen Theorien erwirtschaftet, so Butter in einem Interview am 29. März 2018 zu seinem Buch.

Und so war es eben vor allem Verschwörungstheorie-Unternehmer und -Erfinder Jones, dessen Aussagen dem Flughafen Denver seinem Ruf einbrachte.

Man stelle sich vor:

Eine Geheimgesellschaft wie die Freimaurer und irgendwelche finsteren Gruppen (ink. Deutsche und Aliens), die eine “Neue Welt Ordnung” planen, wollen zu diesem Zweck in Denver eine Operationsbasis bauen. Den Bau des neuen Airport nutzten diese Leute deshalb zu Tarnung und Täuschung für irrere grausamen Vorhaben. Top Secret-Einrichtungen und all die dem Flughafen nachgesagten Dinge wurden hier also von der NWO und ihren Helfershelfern erschaffen. Natürlich in der Hoffnung, dass niemand etwas davon erfahren wird.

Dann aber “verstecken” diese Geheimbünde auf dem gesamten Flughafen riesige Gemälde mit überaus seltsamen Motiven und andere Kunstwerke, die “geheime Botschaften” beinhalten. Da diese ohne Frage allesamt “bizarr” aussehen, kann man diese “Geheimbotschaften” als Betrachter überhaupt nicht übersehen. Und falls jemand sich bei Google Earth den Airport einmal ansehen möchte, werden auch gleich die Lande- und Startbahnen im Form eines Hakenkreuzes angelegt. Nicht, dass jemand die “geheimen Zeichen” der Top Secret-NWO übersehen sollte.

Wie es sich gehört, wenn kein Mensch irgendwas davon erfahren soll, unterzeichnet man die direkt in der Haupthalle angebrachte Zeitkapsel mit einem rätselhaften Namen und dem nicht zu übersehende Logo der Freimaurer. Und dass aufgrund der verborgenen Geheim-Bautätigkeiten unter der Erde die Gesamtkosten von 1,7 Milliarden auf 4,8 Milliarden US-Dollar explodieren, wird in den Augen der NWO die Öffentlichkeit sicher auch nicht merken. Gleiches gilt für die sich um Jahre verzögerte Fertigstellung …

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Der Flughafen gesteht (erneut) alles!

Momentan in der Terminal den DIA während des laufenden Betriebes eine Baumstelle und wird umgebaut. Wie es sicher viel von Flughaufen-Umbauten kennen, ziehen sich deshalb durch das ganze Gebäude nackte kahle Wände als Absperrungen jener Bereiche, in denen gearbeitet wird. Meistens kann man als Fluggast nicht hinter diese Bauwände schauen und so einen Blick auf die Baumaßnahmen werfen.

Nicht anders beim DIA, der deshalb auf übergroßen Plakaten an den sonst kahlen Wänden auf “Mysterien”, “Alien-Aktivitäten” und “Ungereimtheiten” verweist, die hier vor sich gehen. Wirklich nur eine normale “Baustelle oder Vertuschung?”, fragen die Plakate des Airport die Reisegäste. Oder der Gast liest auf diesen auf die Frage “Was wir hier machen?”, dass dort ein “neues Hauptquartier der Illuminaten” entsteht sowie ein “Umbau der Höhle der Echsenmenschen“. Damit sind die außerirdischen Reptiloide gemeint, die, wie sollte es anders auch anders sein, ebenfalls hinter all dem stecken sollen (angebliche ernähren sie sich im Flughafen-Gewölbe von vermissten Kindern).

Vielleicht baue der Flughafen aber auch für “Zombie-Katzen”, “ein geheimes Portal im Untergrund” oder gleich “eine Area 52”, statt “coole neue Bereiche zum  Abhängen”.

Superverschwörungstheoretiker Alex Jones wird das mit gemischten Gefühlen sehen. Wahrscheinlicher jedoch in seine Welt von geheimen Machenschaften lückenlos mit einbinden.

“DEN Files” (“DEN” für den Flughafen) nennt der Airport seine humorvolle Kampagne während der Umbaumaßnahmen in seinen hallen. Fraglos eine Anspielung auf “Akte X” bzw. “X Files”. “Etwas Lustiges, über das man sich unterhalten kann”, seien die Plakate, so Flughafensprecherin Emily Williams gegenüber der “The Denver Post” am 5. September 2018.

“Ja, DEN hat einige Geheimnisse”, steht auf einem Plakat mit einem riesigen Alien. Und wer die Wahrheit erfahren will, wird auf eine eigens dazu eingerichtete Seite unter “DENFiles.com” verwiesenen mit den Hintergründen der Kampagne verwiesen.

Der gewitzte Airport

Die Betreiber des Flughafens haben jahrelang all die obskuren und wilden Spekulationen, Vorwürfe und Verschwörungen gegen sich abgewunken und ignoriert. Offenbar waren sie es nicht wert in irgendeiner Form kommentiert oder widerlegt zu werden. Nachvollziehbar. Das ging bis zum Jahr 2008 so, als Kim Day die neue Chefin des DIA wurde.

Day ging die Sache fortan so an, wie man sie (wenn überhaupt) angehen sollte: Mit Humor. Bei jeder nur erdenklichen Möglichkeit verwiest sie fortan selber auf die Verschwörungstheorien um ihren Flughafen. Es wurden Ausstellungen zu Aliens und den Thesen um den DIA realisiert und sogar Besichtigungstouren in den Top Secret-Anlagen der NWO unter der Erde verlost. Während einer Ausstellung im Oktober 2016 wurde sogar ein “Alien-Schädel” in einer Vitrine präsentiert. Natürlich ein Fake-Schädel (den sogar ich selber habe).

Um den ganzen quasi die Krone aufzusetzten, veröffentlicht der Flughafen auf seiner eigenen Internetseite regelmäßig die neuesten Enthüllungen über sich. Und als 2014 ein neues Hotel am Flughafen gebaut wurde, zeigte sich der Bauherr in den Medien mit einem “Alien”.

Aber die “New World Airport Commission”!?

Trotz diesem ganzen (auch selbst unverschuldeten) Verschwörungstheorie-Unsinn um den Airport, bleibt aber die eindeutige Tatsache, dass Zeitkapsel in der Halle mit dem deutlichen Zeichen der Freimaurer versehen ist. Gleiches gilt auch für die Nennung der ominösen “New World Airport Commission” auf dem Stein oder “seltsamer Zeichen” in den Gebäuden selbst

Zunächst einmal sind die Zeichen oder Markierungen keine vermutete Alien-Sprache. Es handelt sich um “Zeichen der Navajo-Sprache und Verweise auf andere Flughafenkünstler”, so “The Denver Post” am 12. April 2017 in einem Artikel zu den Spekulationen. Das Indianervolk der Navajo verehrt unter anderem auch im Gebiet von Colorado und dem DIA verschiedene Berge als heilig und mythisch-sporituelle Ursprungsregionen ihres Stammes bzw.. ihrer Stämme.

Alien-Sprache oder kleine Ehrung der Indianer sowie deren Künstler mit ihrer mehr als leidvollen Geschichte in Amerika?

Die geheimnisvolle “New World Airport Commission” soll ebenfalls alles anderer geheimnisvoll sein. Zumindest laut einem bereits am 30. August 2007 in “Westword” erschienen Artikel, der unter anderem anlässlich eines DIA-Radiobeitrages der Verschwörungstheorien-Tratschbude “Coast to Coast” vom 11. Juni 2007 erschien. Dazu muss man wissen, dass hunderte US-Radiostationen die Sendungen von “Coast to Coast” mit auszustrahlen und in dieser Radio-Show wirklich jeder alles als Wahrheiten verbreiten kann. Vor allem natürlich die Anrufer in der Show, die diese als Sprachrohr für die verstecktesten Behauptungen nutzen.

Beispiele zu der Sendung findet Ihr auf diesem Blog  HIER, HIER oder auch HIER.

“Westword” griff 2007 in  ihrem sehr umfangreichen Artikel die ganzen Verschwörungen um den Airport auf und vergaß dabei natürlich nicht den Marmorstein der “New World Airport Commission”. “Niemand hat sich die Mühe gemacht, Charles Ansbacher, den heutigen Dirigenten des Boston Landmarks Orchestra” zu dieser Kommission zu befragen, heißt es in dem Artikel. Ansbacher war jedoch in den 1990er Jahren einer der Vorsitzenden diesen mysteriösen Gesellschaft udn damit wohl einer der NWO in den Augen der Verschwörungstheoretiker.

Laut “Westword” lebte Ansbacher damals in Denver und gründete im Auftrag des neu entstehenden Flughafens eine “nicht gewinnorientierte Organisation, die dazu beitragen sollte, den neuen Flughafen den Einwohnern von Denver vorzustellen”. Namhafte Personen aus der Region waren in dieser Kommission damals Mitglied. Den Namen entlehnte der Kunstanwalt “Dvoráks New World Symphony”, da der DIA nicht nur der neuste Flughafen der Welt werde, sondern zugleich auch der erste seit Dallas in Texas aus dem Jahr 1973.

Flugshows, Galaabende und der Wille, Kunst in die Architektur zu bringen, gehörten zu den Aufgaben der “New World Airport Commission”. Daran arbeiteten 39 ausgewählte Künstler wie eben auch Leo Tanguma mit seinen in mexikanischem Stil geschaffenen Bildern.

Und die Freimauer?

“Die Vorstellung, dass etwas geheimnisvoll ist, ist absolut absurd”, sagte Charles Ansbacher 2007.

Und doch waren hier tatsächlich die Freimauer am Werk! Leugnen kann der Flughafen das so oder so nicht, da ihr “geheimes Symbol” für jeden sofort sichtbar die Zeitkapsel im Eingangsbereich ziert. Nun sind die Freimauer – egal, was ihnen alles nachgesagt wird – seit Gründung der USA in Amerika aktiv und vielfach vertreten. Ein Geheimnis ist das nicht. Im Gegenteil. Und abgestritten wird das dort auch nirgendwo.

Was natürlich auch alberner nicht sein könnte, da die Freimauer quasi die ganze USA mit ihren Logos und Symbolen vollgestopft haben. Der Geheimbund sei, so “Westword” zu ihren Zeichen auf dem Stein, “eine legitime brüderliche (und historisch geschlossene) Organisation mit bürgerlichen Bindungen zum Engagement des Flughafens”. Im Klartext heißt das, dass die Freimauer dem Airport den Stein für ihre Zeitkapsel sponserten.

Es gibt jedoch keine Anzeichen dafür, dass sie an der laufenden Planung oder Entscheidungsfindung in der zivilen Einrichtung beteiligt sind.

Mit diesem knappen Worten wird die Freimauer-Aktivität am Flughafen Denver abgetan. Ob die Organisation, der bekanntlich Personen von Rand, Namen und Einfuß angehören, beim Bau des DIA nicht doch mehr involviert haben, ist meiner Meinung nach allerdings durchaus zu vermuten. Sei es auch “nur” finanzielle Vetternwirtschaft innerhalb der Finanzierungen, Behören und Baufirmen bei der Errichtung des Flughafens …

Was denkt Ihr darüber? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

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Vulkanausbruch auf dem Mars? Wurde nach Millionen Jahren Ruhe eine astronomische Sensation von “Mars Express” fotografiert? +++ YouTube-Video +++

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Sensation nach 100 Millionen Jahren auf dem Mars fotografiert? (Bilder: NASA/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Sensation nach 100 Millionen Jahren von der ESA-Sonde “Mars Express” auf dem Mars fotografiert? (Bilder: NASA/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der „Rote Planet“ zieht seit jeher Astronomen, Alien-Fans und Sternengucker in aller Welt in seinem Bann. Von der Frage nach Leben auf dem Mars, über eine einstige Zivilisation dort, bis hin zur Frage, ob die Menschheit unseren Nachbarn eines Tages besiedeln wird – der Mars ist und bleibt spannend. Auch aufgrund einer neuen Entdeckung, die Mitte September die Mars-Web-Cam der Sonde „Mars Express“ der ESA machte. Denn auf diesem Fotos ist eine an die 2.000 Kilometer lange „Rauchfahne“ zu sehen, die aus dem Vulkan Arsia Mons zu steigen scheint. Einem riesigen Schildvulkan, der eigentlich seit Millionen von Jahren als erloschen gilt. Ist der Mars also gar nicht so geologisch tot, wie es die Mars-Forschung annimmt? All das und noch viel mehr erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kein anderer Planet in unserem Sonnensystem fasziniert die Menschen so sehr wie unser roter Nachbar.

Ein Planet, der immer wieder für spannende Entdeckungen und viel Diskussionsstoff sorgt. Wie aktuell durch Mars-Fotos von Raumsonde “Mars Express” von der ESA, die den Planeten umrundet. Hier scheint die Kamera etwas fotografiert zu haben, dass es seit 100 Millionen Jahren nicht mehr auf dem Roten Planeten gegeben haben soll: Einen Vulkanausbruch!

Wie alle Vulkane des Planeten, der als geologisch „tot“ angesehen wird, soll auch Arsia Mons erloschen sein. Aber ist der Mars tatsächlich so tot, wie bisher immer angenommen?

Belegen die Mars-Bilder der ESA mit dem „Vulkanausbruch“ nicht das genaue Gegenteil? Warum schweigen ESA und auch NASA bisher zu den seltsamen Mars-Fotos? Oder gibt es noch andere Erklärungen für die gewaltige „Rauchfahne“ aus dem Vulkan Arsia Mons?

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