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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Die TV-Serie “Ancient Aliens” +++ Blog-Serie, Teil #4 +++

Blog-Serie, Teil #4: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über die TV-Serie "Ancient Aliens" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #4: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über die TV-Serie “Ancient Aliens” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss” – vierter Teil meiner Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. Teil #4 der erstaunlichen “10 Dinge, die man wissen muss”, widmet sich diesmal der TV-Doku-Reihe “Ancient Aliens”. Eine US-Serie des History Channel, die seit nunmehr 10 Jahren in bald 200 Folgen über Themen aus der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik berichtet. Und die einen neuen Boom dieser Ideen und Spekulationen auslöste.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über die TV-Serie Ancient Aliens wissen muss”!


10 (erstaunliche) Dinge, die man über die TV-Serie “Ancient Aliens” wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Die US-Doku-Serie „Ancient Aliens“ wird von dem Produzenten und Regisseur Kevin Burns für den History Channel produziert. Burns gründete im März 1999 die Produktionsfirma „Prometheus Entertainment“, die seit 10 Jahren „Ancient Aliens“ produziert. Ein überaus passender Name, denn Prometheus ist eine sehr bekannte Figur der griechischen Mythologie.

Sein Name bedeutet so viel wie „der Vorausdenkende“ und er gehört dem Geschlecht der Titanen oder Riesen an. In den zahlreichen Legenden und Mythen ist Prometheus der Lehrmeister der Menschheit, der auch das Feuer zu den Menschen brachte. Einige Variationen erzählen über das göttliche Himmelswesen, dass er die Menschheit sogar erschaffen habe.

Ein Lehrmeister aus dem Himmel also, die in der Prä-Astronautik bzw. in der Serie „Ancient Aliens“ als Astronautengötter interpretiert werden. Auch in den Science-Fiction-Filmen „Prometheus“, die zur berühmten „Alien“-Reihe gehören, ist die Idee der Astronauten der Vorzeit eine Kernaussage der Filme.

2.:

Die erste Folge der Serie „Ancient Aliens“ lief in den USA am 8. März 2009 auf dem beliebten History Channel.

Doch sie war gar nicht als Serie geplant, sondern die erste Folge war ein TV-Spezial des Senders zu den Thesen rund um die Astronauten der Antike und die Ideen von Erich von Däniken. Es war eher eine „klassische Prä-Astronautik-Doku“ mit Themen wie die Nazca-Linien, die Cheops-Pyramide, biblischen Mythen und andere Rätsel der Archäologie und Mythologie rund um von Däniken.

Ausgestrahlt wurde dieses Spezial unter dem Titel „Chariots, Gods & Beyond“, angelehnt an den englischsprachigen Titel „Chariots of the Gods“ von Dänikens Weltbestseller „Erinnerungen an die Zukunft“ aus dem Jahr 1968. Durch den gewaltigen Erfolg dieses TV-Spezial ermuntert wurde die eigentliche Serie „Ancient Aliens“ produziert.

Die eigentlich erste Folge der Staffel 1 kam dann am 20. April 2010 mit dem Titel „The Evidence“ („Hinterlassenschaften“ in der deutschen Version) in das US-Fernsehen. Mehr oder weniger passend zu Erich von Dänikens 75. Geburtstag am 14. April 2010.

3.:

Der History Channel war vor rund 10 Jahren noch recht „vorsichtig“ mit ihrer neuen Serie. Die erste Staffel, in den USA ausgestrahlt von April bis Mai 2010, war nur fünf Folgen lang. Jedoch dauerten diese damals noch jeweils 88 Minuten. Erst ab Staffel 2 wurden sie auf je 44 Minuten halbiert, wie sie bis heute zu sehen sind.

Da der Sender mit der Doku-Reihe aber ein Millionenpublikum erreichte, war eine Fortsetzung schnell beschlossen. Mitte Dezember 2010 sahen beispielsweise über zwei Millionen Zuschauer eine “Ancient Aliens”-Folge.

Was folgte waren im Zuge des Erfolges zahlreiche und oft sehr harsche Kritiken von Seiten der etablierten Wissenschaften an der Serie und am History Channel an sich. Am 11. November 2011 nahm auch die bekannte und sehr beliebte Satiereserie “South Park” die Doku-Reihe scharf aufs Korn (s. Blog-Beitrag HIER).

4.:

Jeder Fan oder Interessierte verbindet mit der Serie „Ancient Aliens“ heute untrennbar den History Channel.

Doch die Serie lief nicht immer dort. Nach den ersten drei Staffeln startete die vierte Staffel auf dem Sender H2 (History 2), wo sie bis zur Mitte der siebten Staffel ausgestrahlt wurde. Am 10. April 2015 war die Serie aber wieder zurück beim History Channel, wo sie bis heute geliebten ist.

5.:

Schon im ersten TV-Spezial von 2009 waren neben von Däniken selber die „üblichen Verdächtigen“ in der Serie vertreten. Allen voran natürlich Giorgio A. Tsoukalos, David Childress und Philip Coppens.

Ab der ersten regulären Folge 2010 jedoch auch noch deutsche Autoren und Prä-Astronautiker auf. Zum Beispiel Peter Fiebag und Algrund Eenboom.

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6.:

Giorgio A. Tsoukalos ist zweifellos das Gesicht der Serie und der „Ancient Aliens Guy“, der in keiner Folge fehlen darf.

In den USA wurde er durch seine Mitarbeit bei „Ancient Aliens“ sehr schnell zu einer Art Kultfigur. Zahlreiche der vor allem im englischen Internet sehr beliebte sogenannte „Memes“ verbreiteten sich daraufhin mit/über ihm.

Das dabei genutzte Bild von Tsoukalos ist ein Schnappschuss, der bereits in der zweiten Folge der Staffel 1 vom 27. April 2010 von ihm gemacht wurde. Es hat sich geradezu unauslöschlich in Zusammenhang mit ihm und der Serie „viral eingebrannt“ – und wird längst für Fan-Artikel genutzt.

Und trotz des Alters des Bildes erkennt man ihn immer noch …

7.:

Erich von Däniken, dessen Ideen und Spekulationen die Grundlage der Erfolgsserie des History Channel sind, ist vom Erfolg der Serie natürlich begeistert.

Er hat jedoch immer wieder betont, dass er längst nicht alle in der Serie gemachten Aussagen usw. teilt. Sie seine „nicht auf seinen Mist“ gewachsen und er halte diverse Spekulationen und Behauptungen, die darin gemacht werden, für „bekloppt“. (s. a. HIER , HIER HIER) Um es freundlichen auszudrücken.

Ebenso beinhalten inzwischen sehr viele Folgen Themen, die zwar daraus zur Grenzwissenschaft allgemein gehören, aber mit der Prä-Astronautik an sich nichts mehr zu tun haben. Einige der letzten Folgen der 14. Staffel vom November 2019 zeigen dies erneut sehr gut (Exoplaneten, Sturm auf die Area 51 …).

8.:

Der „Ancient Aliens Guy“ Giorgio A. Tsoukalos tauchte in den USA nicht plötzlich aus dem Nichts als Prä-Astronautiker in der Serie auf. Quasi als „gekaufter Experte“. Das wird bis heute sehr gerne über ihn behauptet. Er ist in Luzern in der Schweiz geboren und war schon Anfang der 1990ger Jahre in der Prä-Astronautik aktiv. Von fast 30 Jahren begegnete ich ihm bereits in der „Szene“ und lernte ihn so gut kennen.

Nach seinem Studium in New York und seiner Auswanderung in die USA übernahm er dort auch die Redaktion des Prä-Astronautik-Magazins „Legendary Times“. Im deutschen Sprachraum als „Sagenhafte Zeiten“ bekannt, die zuvor unter dem Titel „Ancient Skies“ des Vereins „Ancient Astronaut Society“ erschien. Dieses Magazin brachte auf den letzten Seiten auch englische Beiträge und wurde ab der Ausgabe 1/1998 in ein deutschsprachiges und englisches Magazin geteilt.

In der Ausgabe 2/1998 von „Sagenhafte Zeiten“ wurde diese Veränderung ebenso umfangreich vorgestellt, wie die Person Tsoukalos selber. Denn dieser übernahm fortan der englischen Ableger der A.A.S., der „Forschungsgesellschaft für Archäologie und SETI“ (wie sie seit dem heißt), der dafür von Ulrich Dopatka und Tsoukalos am 17. Juni 1998 in den USA gegründet wurde.

Sitz war damals noch Ithaca im US-Bundesstaat New York, wo der „Ancient Aliens Guy“ studierte. Heute ist das Clendale im Großraum Los Angeles in Kalifornien.

Als verantwortlicher der amerikanischen A.A.S. in unmittelbarer Nähe zum Film-Mekka Los Angeles sollte sein Mitwirken eigentlich niemanden mehr wundern.

9.:

Die zahlreichen in verschiedenen Folgen der Doku-Serie zu sehenden Wissenschaftler haben sehr oft mit Prä-Astronautik nichts zu tun. Sie entstammen der sogenannten etablierten Wissenschaft und geben Statements zu bzw. aus ihren jeweiligen Fachgebieten ab, die zum Thema der jeweiligen Folge passen.

Der Gesamtkontext der ganzen Serie ist dabei einigen erst später klar geworden. Andere sind mit ihren Auftritten sehr zufrieden und wieder andere kritisieren, dass durch den Schnitt der Eindruck erweckt wird, dass sie die Thesen von „Ancient Aliens“ teilen. Einige fügten ihre dortigen Auftritte auch in ihre wissenschaftliche Vita ein.

In Dokumentationen aus den USA ist ein solches TV-Format für Wissenschaftssendungen allerdings vollkommen normal (wie mehrfach auf diesem Blog ausgeführt). Es ist auch von Vorteil, dass Wissenschaftler des „Mainstream“ Präsenz in den dortigen TV-Medien zeigen. Ein Umstand, der sich auch in Deutschland offensichtlich mehr und mehr verbreitet.

10.:

Heute umfasst die Serie „Ancient Aliens“ inkl. des TV-Spezial von 2009, 180 Folgen in 14 Staffeln. Insgesamt 8.184 Minuten der Reihe wurden bereits gesendet, was rund 136,5 Stunden entspricht. Etwa 5,7 Tage Zeit benötigt man, um alle Folgen hintereinander ohne Pause und Unterbrechung zu sehen.

Dazu kommen zehn Folgen der Sonder-Reihe „Auf den Spuren der Aliens“ von und mit Tsoukalos mit 400 Minuten Umfang, sowie acht Episoden der Serie „Ancient Aliens – Neue Erkenntnisse“ von 2015 mit 328 Minuten Spieldauer. Mehr als 148,5 Stunden pausenloses TV-Vergnügen für den Fan …

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Ancient Aliens” und der History Channel als Satire in der TV-Cartoon-Serie “South Park”: Ein Mystery-TV-Review

Ancient Aliens” und der History Channel als Satire in South Park (Bild: Screenshot southpark.de)

Im April 2010 starte in den USA auf dem History Channel die erfolgreiche TV-Serie “Ancient Aliens”. Bis heute läuft diese Doku-Reihe rund um die Prä-Astonautik und zahlreiche andere Mysterien und Grenzwissenschaft am US-TV und auch bei uns in Deutschland. “Ancient Aliens” ist mit seinen fast 140 Folgen unlängst zu einer Art “Kult” in der Öffentlichkeit geworden. Was von den meisten Prä-Astronautik-Interessierten allerdings eher negativ gesehen wird. Ebenso kult ist die satirische US-Cartoon-Serie “South Park”, die seit rund 20 Jahren läuft und der eigentlich nichts “heilig ist”. So auch 2011, als “South Park” die Serie “Ancient Aliens” in einer Folge auf die Schippe nahm, die ich Euch in diesem Mystery-Review vorstellen möchte.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die TV-Serie “Ancient Aliens”

Am 8. März 2009 strahlte das “History Network” aus den USA die Pilot-Folge von “Ancient Aliens” aus. Damit löste sie einen US-Boom in Sachen Prä-Astronautik und später allerlei andere Themen der Grenzwissenschaft (und darüber hinaus) aus, der bis heute anhält.

Vor allem hierzulande ist “Ancient Aliens” bei den allermeisten Menschen, die sich für Astronautengötter, Prä-Astronautik, Aliens usw. interessieren, aber eine Art “rotes Tuch”. Kaum einer, das zeigen persönliche Gespräche ebenso, wie die unzähligen Diskussion in Sozialen Netzwerken und im Internet dazu eindeutig, nimmt die US-Serie irgendwie ernst (siehe z. B. die Beiträge HIER, HIER, HIER, HIER, HIER & HIER dazu).

Das war zu Beginn der regulären TV-Reihe auf dem History Channel ab dem 20. April 2010 noch anderes. Doch da in den bereits 13 Staffeln mit sage und schreibe 147 Folgen geradezu jedes Thema “mystifiziert” wird, lehnen zumindest die meisten deutschsprachigen Alien- und UFO-Freunde diese Serie schlicht ab. Vor allem in Debatten bei Facebook stellt man immer wieder fest, dass viele die Serie “Ancient Aliens” sogar klar als Schaden für die Idee der Götter aus dem All ansehen.

Den Erfolg tut das keinen Abbruch, wie man es umgangssprachlich sagt. Ebenfalls ist der Serienname “Ancient Aliens” an sich schon längst eine feste Bezeichnung für die Prä-Astronautik bzw. eben die Astronauten vor Jahrtausenden geworden.

Erfolgreich ist aber auch die US-Serie “South Park”, die bereits 20 Jahre Erfolge feiert. Eine in sehr weiten Teilen bitter-böse Cartoon-Reihe von Trey Parker und Matt Stone, die 1997 startete und 1999 nach Deutschland kam. Darin wird wirklich alles und jeder durch den Kakao gezogen, wenn die 4 Jungen Stan Marsh, Kyle Broflovski, Eric Cartman und Kenny McCormick in dem Ort “South Park” ihr Unwesen treiben.

“Wegen des sehr aggressiven Humors und der kontroversen Inhalte wird South Park stellenweise heftig kritisiert; dies führte zum Teil bis zum Verbot von einzelnen Folgen”, schiebt zum Beispiel Wikipedia zu der Animationsserie. Die trotz aller Kritik auch überaus viel Lob bekommt und zahllose Fans in aller Welt hat. Man mag sie, oder hasst sie …

“Ancient Aliens” bei “South Park”

Es sollte nicht verwundern, dass die Macher von “South Park” auch die TV-Serie “Ancient Aliens” in einer Folge aufs Korn genommen haben. Das war schon am 9. November 2011 in der Folge “Erntedank und Doku-Drama” der Fall, auf die ich bereits vor einigen Jahren auf diesem Blog verwies.

In dieser Folge der 13. Staffel sollen die Jungs Stan, Kyle, Eric und Kenny einen Aufsatz zu “Thanksgiving” für die Schule verfassen. Das US-Amerikanische Gegenstück zu unserem “Erntedank”, dass in den USA und Kanada m Oktober bzw. November gefeiert wird. In den USA wird meistens das Fest auf den Herbst 1621 zurückgeführt, als die legendären Pilgerväter in bei Plymouth Rock in Massachusetts ankamen. Hier feierten sie zusammen mit den einheimischen Wampanoag-Indianern ein Erntedankfest.

Und hier setzt die Satire von “South Park” an der Serie “Ancient Aliens” an.

Bequem wie die Jungs in der Serie sind, schalten sie History Channel an, um dort in Dokus mehr über “Thanksgiving” und die Pilgerväter zu erfahren. “Warum Bücher wälzten, wenn es den Histoy Channel gibt?”, so Rädelsführer Eric Cartman in der Folge. Sogleich stoßen sie auf die Serie “Ancient Aliens” und die imaginäre Folge “Uralte Außerirdische an Thanksgiving”.

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Ein gefundenes Fressen, wie die Jungs. Immerhin wird der History Channel in der Folge von einem TV-Sprecher mit den Worten “Sie sehen die Histoy Channel. Hier ist die Wahrheit Geschichte!” präsentiert. Sogleich bahn sich eine Sensation an, denn vor 1621 gab es keine Truthahn-Füllungen beim US-Erntedankfest. Nirgendwo finden sich eine Erwähnung, also muss sie aus dem All kommen!

Mehr noch, denn die Ureinwohner und die Pilgerväter waren vielleicht selber Außerirdische. Nirgendwo, so sagt es der History Channel, findend sich eine Aufzeichnung aus der Zeit, dass sie nicht aus dem All kamen. Also kamen sie aus dem All ... da man es nicht widerlegen kann.

Die Satire geht bei “South Park” so weit, dass der Junge Kyle, der sich fortlaufend über die Sendung aufregt, selber als “Professor für Thanksgiving” auf dem History Channel landet. Nur, da er die Idee der Ureinwohner und/oder Pilgerväter von den Sternen sarkastisch in einem Interview bejahte. Also war damit bei “South Park” die Sache ein Fakt. Selbst die als “Men in Black” auftretenden Mitarbeiter des History Channel können es selber nicht glauben, das Professor Kyle alles darüber wusste.

Da nutzt es auch nichts, dass der Junge Kyle immer wieder zu den TV-Sender-Leuten sagt, dass er sein “Wissen” von deren eigenem Sender habe. Auch wenn Plymouth Rock ein Wurmloch-Portal zu den Ancient Aliens letztlich ist.

Letztlich werden landesweit die Truthahn-Füllungen knapp, die Aliens geraten im Streit um den Abbau der Füllungen und ein Pilgervater selber kommt auf die Erde. Satire eben, die aber noch weiter ging. So heißt es gegen Ende der Folge zu einer neuen Sensation:

Es gibt garantiert keine Beweise dafür, dass das erste Thanksgiving-Mahl nicht von Geistern heimgesucht wurde.

Also waren laut History Channel 1621 sicher Geister bei Plymouth Rock anwesend.

Alien-Satire

“South Park” hat in einigen Folgen zum Teil mehr als deftigen Humor, den man mögen kann oder ebne nicht. Die Folge um “Ancient Aliens” von 2011 gehört da eher zu den harmlosen Varianten.

Der derbe überspitze Humor macht die Serie eben aus und das ist eben Satire. Wer als Mystery-Fan die TV-Serie “Ancient Aliens” oder andere solcher Doku-Formate aus dem amerikanischen Fernsehen kennt, der wird mit Sicherheit bei “South Park”-Folge um die Pilgerväter aus dem All viele wiedererkennen.

Ansehen könnt Ihr Euch die Folge kostenlos HIER.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die TV-Serie “Ancient Aliens” und die Prä-Astronautik in der Kritik des österreichischen ORF – Ein Mystery-Review

Die TV-Serie "Ancient Aliens" und die Prä-Astronautik in der Kritik des ORF (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die TV-Serie “Ancient Aliens” und die Prä-Astronautik in der Kritik des ORF (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Dass die Themen und Thesen der Prä-Astronautik rund um die Götter aus dem All seit Jahrzehnten in der Kritik stehen, ist sicherlich kein Geheimnis. Heute hat sich diese Kritik jedoch längst in das Internet verlagert und steht damit nicht mehr so sehr im Fokus der breiten Öffentlichkeit. Zum Beispiel durch Mainstream-TV-Beiträge, auch wenn es solche durchaus immer mal wieder gibt. Aktuell hat aber der österreichische TV-Sender ORF einen kritischen Artikel zu der TV-Serie “Ancient Aliens” und der Prä-Astronautik an sich veröffentlicht. Einen Online-Beitrag mit einer Archäo-Astronomin aus Wien, der in diesem Mystery-Review einmal genauer unter die “GreWi-Lupe” genommen werden soll.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Hobbyisten” suchen Antworten

“Wie wurden die Pyramiden nun gebaut und was genau meinen alte Texte wirklich, wenn darin Himmelsgefährte mit unbekannten Wörtern beschreiben werden? (…)

Die Antwort auf die oben genannten Fragen ist für manche längst sonnenklar: Aliens. Antike Außerirdische Astronauten, die die Erde besucht haben, sollen mit ihren fortgeschrittenen Technologien unmöglich scheinende Monumentalbauwerke geschaffen und alte Legenden inspiriert haben.

So schreibt es Isabella Ferenci von Ö1-Wissenschaft in ihrem Artikel “Zwischen Wissenschaft und Fantasie”, in dem sie sich mit der US-TV-Serie “Ancient Aliens” befasst. Bleibt die “akademische Welt eindeutige Antworten schuldig”, so Ferenci, “springen gerne Hobbyisten ein” und versuchen sich in Deutungen und Erklärungen. Und hier meint sie konkret jene Protagonisten, die eben in der Serie “Ancient Aliens” zu sehen sind. Eine TV-Reihe des “History Channel”, die längst Kultstatus erreicht hat, wie sie richtig bemerkt.

Auch in Deutschland kennt diese Fernsehserie wohl inzwischen jeder, der an Grenzwissenschaft & Mystery Files interessiert ist oder auch die Bücher von Erich von Däniken liest. Denn auf von Dänikens Werken beruht grundsätzlich diese Doku-Reihe, wie es auch die ORF-Autorin Isabella Ferenci bemerkt. In einem Satz bringt sie diese Ideen auf dem Punkt:

Im Kern drehen sie sich darum, dass frühe Kulturen von außerirdischen Wesen besucht und geprägt worden sein sollen – und diese Geschehnisse dann zu Göttergeschichten verklärt wurden.

Ist aber die amerikanische Serie “Ancient Aliens” wissenschaftlich – oder steht sie der etablierten Wissenschaft sogar “feindlich” gegenüber?

Ist “Ancient Aliens” wissenschaftsfeindlich?

Der ORF-Beitrag vom 6. August 2018 fragt einleitend unter anderem:

Wie viel Wissenschaftsfeindlichkeit oder wie viel aufrichtige Neugier steckt aber hinter solchen oft als ‘Verschwörungstheorien’ weitererzählten Geschichten?

Eine Fragestellung, die eher eine Unterstellung ist. “Wissenschaftsfeindlichkeit” der US-Serie hier quasi zu unterstellen, ist nicht fair. Unwissenschaftlich ist die Doku-Reihe auf jeden Fall, was eigentlich auch niemand bestreiten wird. Aber sie soll ja auch keine strenge und trockene wissenschaftliche Fernsehserie sein. Im Gegenteil, wie Ihr es in diesem YouTube-Interview mit dem “Ancient Aiens-Guy” Giorgio Tsoukalos und mir erfahrt. Es ist eben eine von vielen Doku-Reihen der typisch amerikanischen TV-Machart.

Doris Vickers, hauptberuflich Programmleiterin der Volkshochschulen Wiener, wird in dem ORF-Beitrag als kritische Expertin in Sachen Prä-Astronautik zitiert. Wie es die Webseite von Vickers verrät ist sie auch Mitglied der GWUP, der “Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften”. Einer Skeptiker-Organisation, der selbst Grenzwissenschaft-Kriker nicht selten eine geradezu “militante” Skepsis vorwerfen.

Zu Erich von Däniken wiederum sagt Vickers wohlwollend:

Er hat die Archäologie an die Öffentlichkeit gezwungen. Die Archäologen haben früher schon viel gebuddelt und publiziert – und keiner hat’s gelesen. Es hat eigentlich nie jemand viel erfahren, außer über die großen, wertvollen Funde wie das Grab von Tut-Ench-Amun. Heute findet man oft Berichte über verschiedenste Funde auch in den Medien.“

Natürlich hat auch das nichts mit “Wissenschaftsfeindlichkeit” zu tun. Auch wenn von Seiten “der Prä-Astronautik” oft und gern “die Wissenschaft” angegriffen wird. Natürlich auch von von Däniken, wobei diese Angriffen so gut wie immer auf die “Engstirnigkeit” der etablierten Wissenschaft zielt. Das heißt, dass ihnen vorgeworfen wird nicht über den Tellerrand zu blicken oder sogar eben Astronauten der Antike in Betracht zu ziehen.

Legitime Fragen – Problematische Antworten

Die Archä-Astronomin Vickers sagt, dass die bei “Ancient Aliens” gestellten Fragen “teilweise legitim” seien. Es sei aber in ihren Augen problematisch, dass dabei sogleich als Antwort die Außerirdischen geliefert werden. Zuschauer der TV-Serie – egal ob pro oder contra Prä-Astronautik – werden das vor allem auch hierzulande sicherlich so unterschreiben.

“Aliens!” – als Lösung für quasi alles in der Doku-Serie verhalfen ihr aber auch zu dem jetzigen Kultstatus.

Es gehöre aber in der Forschung dazu, dass man nicht alles weiß und wissen kann, so heißt es in dem Artikel weiter. Auch was den Bau der Cheops-Pyramide angeht, die vom ORF als Beispiel herausgesucht wurde. Beim ORF heißt es:

Dass es mitunter keine definitive Antwort gibt, sei keine Lücke der Wissenschaft, sondern ein Teil des wissenschaftlichen Prozesses.

Bei der Deutung von alten Texten und Überlieferungen im Sinne der Prä-Astronautik sei es ganz ähnlich, so Vickers. Was darin ist eine Metapher, was nur Poesie, was ein faktischer Bericht und was steht in der Originalsprache wirklich, fragt sie. In der Tat ist das natürlich ein Problem bei den Interpretationen, da eben tatsächlich meistens “nur” mit Übersetzungen gearbeitet wird. Allerdings zeigen diese dennoch mögliche Spuren der Götter aus dem All – oder eben nur Phantasie unserer Vorfahren aus aller Welt …?

ORF-Kritik auch am Radio

Der kritische Online-Artikel vom ORF fußt in einem Radiobeitrag des Senders, der am 31. Juli auf Ö1 ausgestrahlt wurde. Im weitesten Sinne ging es darin mit der Redakteurin Barbara Riedl-Daserum und eben Doris Vickers um “Verschwörungstheorien”, Erich von Däniken und natürlich die Serie “Ancient Aliens”.

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In dem Radiobeitrag von “Wissen aktuell”, der noch HIER abrufbar ist (etwas vorspulen), wirft Vickers von Däniken vor, dass er voreingenommen ist. Er gehe an eine Fragestellung mit dem Wissen heran, dass die Antwort “Außerirdische” sein müsse, wie sie sagt. Ebenso wirft sie “Ancient Aliens” vor, dass in der Reihe das Können und das Wissen unserer Ahnen herab gewürdigt werde. Unsere Vorfahren waren schlau genug um gewaltige Monumente wie eben die Cheops-Pyramide auch ohne Aliens selber zu errichten, wie Vickers im Radio betonte.

Hier spricht die Archä-Astronomin einen Punkt an, der schon sehr viele Jahre Anlass von zum Teil heftigen Kritiken und Diskussionen zur Prä-Astronautik ist. Nämlich, dass diese oder jene Kultur zu “dumm” war, als dass sie aus eigener Kraft und mit eigenem Wissen dieses oder jenes bauen oder schaffen konnten. Dieser Vorwurf ist zum Teil durchaus berechtigt. Jedoch muss man hier meiner Meinung nach klar differenzieren!

Selbstverständlich waren die Menschen früherer Völker oder Ur-Kulturen ebenso intelligent wie wir heute. Mehr noch, denn ich bin überzeugt, dass sie in vielen Teilen intelligenter waren, was diverse Problemlösungen und den Ideenreichtum angeht. In unserer technologischen und deshalb einfachen Welt haben Menschen der Industrienation schon lange Lösungswege etc. mit den einfachsten Techniken vergessen. Wir brauch sie heute auch nicht mehr.

Auch beim immer wieder vom ORF zitierten Beispiel der Cheops-Pyramide zeigt sich das. Die sehr häufige Behauptung der “perfekten Bausteine” des Monumentes ist beispielsweise Unsinn, da die Steinblöcke der Pyramide alles andere als perfekt sind. Zum Teil sind es sogar eher grobe Felsen oder Blöcke mit nicht gerade kleinen Zwischenräumen, Fugen und Lücken. Was aber nicht auf die bis zu 75 Tonnen schweren Granitsteine in der Kammer des Königs oder jene in den Tempeln zu Füßen der Pyramiden zutrifft!

Vielmehr könnten eben die Besuche von Astronautengöttern die Auslöser für Mythologien über Himmlische und für den Bau spiritueller und religiöser Bauwerke aller Art sein. Zu Ehren der Götter des Himmels ist schließlich keine Arbeit zu mühselig.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Prä-Astronautik-Serie “Ancient Aliens” aus den USA kommt ins deutsche Free-TV – auch im ZDF

Ancient Aliens im deutschen Free TV (Bild: History Channel/USA)
“Ancient Aliens” im deutschen Free TV (Bild: History Channel/USA)

Mit Sicherheit kennt jeder Prä-Astronautik-Interessierte und Mystery-Fan die US-Serie “Ancient Aliens“, die seit vielen Jahren au dem History Channel mit großem Erfolg läuft. Zumindest hat man von dieser Serie gehört, die in den USA inzwischen schon in der 12. Staffel ausgestrahlt wird. Ein TV-Erfolgskonzept rund um die Frage “Waren die Götter Astronauten?”, das sich aber schon lange auch anderen Themen aus der Grenzwissenschaft angenommen hat. Jetzt kommt die Doku-Reihe aus den USA nach Jahren auch in das deutsche Free-TV. Selbst das öffentlich-rechtliche Fernsehen plant die Serie zu senden. Mehr zu den Hintergründen und Terminen erfahrt Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die TV-Erfolgsserie “Ancient Aliens” aus den USA war einst als eine kleine Doku-Reihe mit ein paar Folgen rund um die Prä-Astronautik und die Ideen von Erich von Däniken geplant.

Doch in Übersee wurde das Konzept zu einem Erfolg und so vom History Channel thematisch in nun bereits 12 Staffeln enorm ausgeweitet. Längst geht es in der Reihe nicht mehr nur um die Frage, ob vor Jahrtausenden Außerirdische hier auf der Erde waren …

Während die 1. Staffel (an der auch ich einst mitwirken sollte) damals im Vergleich zu heute geradezu “zaghaft” Themen der Prä-Astronautik präsentierte, ist die Serie heute in den USA ein Selbstläufer. Ein Art “Kult-Serie”, deren Gesicht unlängst der Kollege Giorgio A. Tsoukalos ist.

Bei uns in Deutschland konnten nur vergleichsweise wenige TV-Zuschauer die Reihe “Ancient Aliens” sehen. Sie lief und läuft zwar auch hierzulande auf dem History Channel in Deutsch, aber dieser ließ sich nicht ohne ein Abo empfangen. Und das auch nicht immer. Ich selber zum Beispiel habe ein Abo von “Sky” und bekomme den History Channel nicht. So kenne ich auch nur einige wenige der bereits über 120 gesendeten Folgen der Reihe.

Astronautengötter für Alle!

Die Fernsehlandschaft steht nicht still. Natürlich auch nicht bei uns in Deutschland. Und so kann der deutsche TV-Konsument die US-Serie “Ancient Aliens” seit wenigen Tagen auch bei uns im Free-TV sehen. Der relativ neue Privatsender “Kabel 1 Doku” startete am 23. Juli mit der Doku-Serie und wird sie zukünftig mehrmals die Woche senden (1. Termine HIER).

Aber auch das GEZ-TV der öffentlich-rechtlichen Sender scheint auf den Zug der Astronautengötter aufzuspringen. Zumindest finden sich im Programmkatalog von “ZDF Enterprises” die ersten vier Straffen der Serie mit insgesamt 46 Folgen gelistet. Dazu schreibt das ZDF:

Die Dokumentarserie geht der Frage nach, ob es möglich ist, dass intelligente Lebensformen bereits vor vielen tausend Jahren die Erde besuchten und mit ihren Technologien die Geschichte und Entwicklung der Menschheit spürbar beeinflussten. Immer wieder tauchen an verschiedenen Orten der Erde Indizien auf, die Rückschlüsse auf außerirdische Einflüsse zulassen und Forschern Rätsel aufgeben.

Seien es antike Höhlenzeichnungen von unbekannten Kreaturen, Überreste von Landepisten in Peru oder indische Texte, die die ,fliegenden Maschinen der Götter’ beschreiben. In der Sendung werden Berichte über Sichtungen unbekannter Flugobjekte analysiert, mysteriöse Orte wie das Bermuda Dreieck oder die ,Zone der Stille’ in Mexiko untersucht und rätselhafte Bauwerke vorgestellt, deren Errichtung durch Menschenhand unmöglich erscheint.

Geplante Sendetermine oder den genauen Sender nennt “ZDF Enterprises” allerdings nicht. Jedoch kann sich der Zuschauer im Programmkatalog zwei Trailer von “Ancient Aliens” ansehen. Zum Beispiel zu der Folge “Engel und Außerirdische” (Staffel 2, Folge 7), deren inhaltliche Beschreibung sich so ließt:

In biblischen Texten und alten Überlieferungen ist häufig die Rede von geflügelten Geschöpfen, die Nachrichten aus dem Himmel übermitteln. Wenn Engel tatsächlich existieren, woher kommen sie? Nicht nur in christlichen, sondern auch in islamischen und indianischen Texten werden derartige Wesen erwähnt.

In unzähligen Geschichten werden sie zugleich als Beobachter und Beschützer beschrieben. Aber sie gelten auch als Krieger, die Frieden bringen. Engel könnten Geschöpfe des Himmels sein, die uns von verschiedenen Planeten aus bereisen.”

VIDEO-Interview: Giorgio A.Tsoukalos, der „Ancient Aliens Guy“ im Interview (Bild: L. A. Fischinger)

Das ist, wie ich finde, für das öffentlich-rechtliche Fernsehen thematisch schon mehr als gewagt. Für Prä-Astronautiker wie mich natürlich nicht.

Deshalb bin ich mehr als gespannt, ob es nach dem Start von “Ancient Aliens” bei einem der TV-Sender von “ZDF Enterprises” ein Echo in der Presse und den Medien geben wird …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Interview mit Giorgio A. Tsoukalos über die TV-Serie “Ancient Aliens”, das Fernsehen der USA und die Fans bei uns und in den USA (Video)

Giorgio A.Tsoukalos, der "Ancient Aliens Guy" im Interview (Bild: L. A. Fischinger)
Giorgio A.Tsoukalos, der “Ancient Aliens Guy” im Interview (Bild: L. A. Fischinger)

Seit einigen Jahren läuft auf dem History Channel sehr erfolgreich die Serie Ancient Aliens aus den USA, die sich im Kern mit den Ideen von Erich von Däniken befasst. Sehr bekannt wurde durch die Serie auch der Moderator Giorgio A. Tsoukalos (“Ancient Alien Guy”), den ich im Rahmen eines Meetings zur Prä-Astronautik interviewte. Auf meinem YouTube-Kanal Ancient Aliens & Mystery Files ist dieses nun online.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Giorgio kenne ich schon sehr viele Jahre – noch bevor das Internet oder die US-Serie “Ancient Aliens” gab, die weltweit erfolgreich am Fernsehen die Mysterien der Welt in die Wohnzimmer bringt.

Doch die Serie hat in hier in Deutschland aufgrund ihrer Machart viele Kritiker und auch Spötter. Darüber sprach ich mit Giorgio Tsoukalos auf einem Kongress, auf dem auch er und ich Vorträge hielten.

Alles rund um die Serie „Ancient Aliens“ und warum sie so ist wie ist in diesem YouTube-Video. “Teilen”, kommentieren, liken und verbreiten ist natürlich wie immer erwünscht.

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Die TV-Serie “Ancient Aliens”: Ein Kommentar und Mystery-Review des Prä-Astronautik-Autoren Lars A. Fischinger

Die Serie "Ancient Aliens" ist ein Quotenhit. Aber zurecht? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die Serie “Ancient Aliens” ist ein Quotenhit. Aber zurecht? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Prä-Astronautik vs. Ancient Aliens: In den USA und auch auf dem Deutschen History Channel ist die US-TV-Serie “Ancient Aliens” ein Quotenhit. Eine Doku-Reihe in mehreren Staffeln zur Frage “Waren die Götter Astronauten?“, die vor allem in den USA zu einem ungeahnten TV-Hit wurde. Inzwischen kennen die meisten Fans der Mysterien der Menschheit und vor allem von Erich von Däniken diese Fernsehserie. Der Erfolg der Reihe ist ungebrochen. Aber zurecht? Ich habe als Prä-Astronautiker und Jäger des Phantastischen mal in “Ancient Aliens” rein gesehen …


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(Update: 19. Januar 2018)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor einigen Jahren meldeten sich die Macher der US-Serie “Ancient Aliens” (s. auch Posting vom 8. Jan. 2018 HIER) mehrfach bei mir und baten um Interviews für diese Serie. Vor Ort bei mir in meinem Arbeitszimmern und in Mittel- und Südamerika sollten diese stattfinden. Ich sagte immer zu – wurde aber immer versetzt. Das kann in der weiten Medienlandschaft vorkommen und kommt auch vor.

Kein Problem.

Die Doku-Serie “Ancient Aliens” läuft nun schon seit einigen Jahren mir sehr großem Erfolg in vielen Ländern der Welt. Natürlich auch in Deutschland. Gestartet ist die Reihe eigentlich nur als ein TV-Spezial am 8. März 2009 auf dem amerikanischen “History Channel, die dann jedoch zu einer ganzen TV-Reihe anwuchs und bisher (14. Januar 2016) 104 Folgen in 8 Staffeln erreichte.

Dabei ist es aber interessant, dass selbst Kritiker der Prä-Astronautik, des Erich von Däniken und selbstverständlich der US-Serie teilweise sagen, dass die ersten Folgen “noch OK waren”. Verfolgt habe ich selber die Staffeln und damit alle Folgen aber nicht komplett. Ich sehe sie jedoch immer in meiner TV-Zeitung angekündigt, aber der deutsche “History Channel”, wo diese Serie läuft, ist nicht Teil meines Pay-TV-Abos.

Da es die Zeit erlaubte, habe ich aber dieser Tage mal wieder verschiedene Folgen der Reihe auf DVD gesehen.

Was will “Ancient Aliens”?

Giorgio A.Tsoukalos, der "Ancient Aliens Guy" im Interview (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO-Interview: Giorgio A.Tsoukalos, der “Ancient Aliens Guy” im Interview (Bild: L. A. Fischinger)

Was will die Doku-Reihe “Ancient Aliens” dem Zuschauer eigentlich genau sagen und mitteilen? Keine Frage: Eben im Kern die Aussage, dass die Götter unserer Ahnen in Wahrheit Außerirdische aus dem Kosmos waren waren und wir Menschen von heute Spuren dieser Himmlischen noch immer finden könnten.

Der Kenner der Materie sieht aber sehr schnell beim “spulen und rein sehen” in verschiedene Folgen, dass es meist lediglich eine Aneinanderreihung alter Storys ist. Teilweise (eigentlich seit geraumer Zeit immer) reichen diese in die vollkommen verschiedensten Mystery-Bereiche hinein.

Die junge bzw. neue Prä-Astronautik-Generation wird mit Sicherheit von der fraglos spannenden und ebenso fraglos gut gemachten Serie begeistert sein. Wohl an genau diese richten sich die Kollegen und Macher der Alien-Serie.

Es ist ja auch ohne Zweifel so, dass Jahrzehnte alte Wiederholungen und kalter Kaffee der Prä-Astronautik für junge Menschen bzw. “Neueinsteiger” eben neu sein können und auch sind. Prä-Astronautiker, die sich teilweise seit X Jahrzehnten intensiv damit befassen – kann man nicht mit einem 20 Jahre jungen Menschen in den USA oder zum Beispiel in Deutschland vergleichen, dem das alles neu ist.

Genau darum finden sich auch oft thematische Wiederholungen in der Literatur dieses Themas. Auch ich war 16 Jahre alt, als ich die Prä-Astronautik-Filme “Erinnerungen an die Zukunft” und “Botschaft der Götter” erstmals sah und so auch erstmals von der Idee der Prä-Astronautik und von einen gewissen Erich von Däniken hörte.

Das ist erst mal soweit verständlich und rundum OK.

Die Welt der Astronautengötter – und darüber hinaus!

Mir fiel beim Sehen der verschiedenen Folgen der Reihe immer wieder sehr deutlich Folgendes auf:

  • Interview mit Erich von Däniken (Bild: L. A. Fischinger)
    Video auf YouTube: Lars A. Fischinger im Exklusiv-Interview mit Erich von Däniken – Göttliche Eingriffe der Astronautengötter bis heute? (Bild: L. A. Fischinger)

    Für “alte Hasen” eben altes Zeug, alte Themen. Oft sogar uralte Spekulationen und Ideen.

  • Teilweise wird absoluter Unsinn ausgesagt.
  • Permanentes zusammen würfeln von ungezählten Ideen, Themen und Spekulationen, die sich auch widersprechen.
  • Nicht die Spur von einer winzigen Eigenkritik am Thema der Götter der Sterne selbst.
  • Aussagen, Idee und Spekulationen, die oft sehr lange überholt bzw. als klar falsch bekannt sind.
  • Sogar glatte und deutliche Lügen werden aufgetischt.
  • Häufige Darstellung der Aussagen in der Serie als “Fakten”, “bewiesen” oder “belegt” etc.
  • Permanent wird davon gesprochen, dass “DIE Prä-Astronautiker” dies und das meinen oder glauben.
  • Wirklich überall und in allem werden Alien-Hinweise und -Spuren gesehen.
  • usw.

Nun: Die Autorenkollegen der Prä-Astronautik und der Mystery-Welt sind fast alle mehr oder weniger lange dabei und kennen alle mehr oder weniger alle diese Themen der “Ancient Aliens”. Also – wie gesagt – denke ich als ein solcher Autor, dass die Serie nur das ganz neue Publikum ansprechen will.

Der Erfolg der Serie gibt mir da wohl Recht, da die Prä-Astronautik als Thema an sich schon seit Zeitaltern keine starke Massenmedien-Präsenz mehr hatte. Das hat das Thema nun ohne Zweifel zumindest in den USA.

Es zeigt aber gleichzeitig auch das, was ich seit langem immer sage: Die Prä-Astronautik hat nicht wirklich was großes Neues zu bieten! Wenn, sind es Details zu längst bekannten und/oder gestellten Fragen sowie “Kleinigkeiten” innerhalb der “Hauptthemen”.

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Aber muss dies in einer solchen Serie mit oftmals derart hanebüchenem Unsinn geschehen? Ist das für “unser Mystery-Gebiet” wirklich gut, wenn derart viel Quatsch dabei mit verbreitet wird? Auch wenn ich trotz allem Negativen auch durchaus gute und spannende Aussagen usw. fand, die dann aber häufig wieder im Unsinn versanken.

(Übrigens kenne ich einen Zuschauer der Reihe, der als “Neueinsteiger” der Thematik zuerst dachte, dass die Prä-Astronautik eine Religion ist! Das ist sie natürlich nicht. Siehe auch dieses Interview mit mir auf meinem YouTube-Kanal dazu, wo über diese Frage diskutiert wird)

Götter aus dem All? Alles Quatsch!?

Ist nun der Erfolg der spannend gemachten Serie vor allem beim (jungen?!) Publikum das Ergebnis von interessierter Begeisterung an dem Thema der Götter aus dem All an sich? Befassen sich die Interessierten nach dem Sehen der Folgen mit der Prä-Astronautik – und wenn ja: wie? Besorgen sie sich die verfügbare Literatur zu den Themen, gleich ob zum spannenden Thema Bigfoot, zu den Rätseln der Anunnaki-Götter oder zu den Pyramiden von Gizeh? Oder schmeißen die Zuschauer “Google” an und suchen ihre Infos selber? Wenn ja: wo und welche?

ARTIKEL: “Ancient Aliens” im deutschen Free-TV: Ein mediales Feedback, etablierte Wissenschaftler und die Laien der Grenzwissenschaft (Bilder: gemeinfrei)
ARTIKEL: “Ancient Aliens” im deutschen Free-TV: Ein mediales Feedback, etablierte Wissenschaftler und die Laien der Grenzwissenschaft (Bilder: gemeinfrei)

Immerhin ist es kein Geheimnis, dass „etablierten Massenmedien“ schon lange auf einem absteigenden Ast sind. Man denke nur an die “GEZ”-Hauptsender “ARD” und “ZDF”, dessen Marktanteil schwindet und deren Zuschauer immer älter werden (und eines Tages aussterben). Printmedien machen da keine Ausnahme. Das Internet ist längst die Informationsquelle Nummer 1 geworden.

Will der neue/junge Zuschauer also mehr zur Serie erfahren – was mag er über das Thema denken, wenn er tatsächlich plötzlich die von mir oben genannten Kritikpunkte bestätigen muss? “Aha, es ist also doch nichts dran. Thema gegessen!”?

Die Zuschauerin oder der Zuschauer, der aber so oder so durch “Ancient Aliens” nicht “angefixt” wird, die/der wird auch kaum nach weiteren Informationen suchen. Da sind sich auch mein Freund und Kollege Giorgio A.Tsoukalos, das Gesicht der Serie “Ancient Aliens”, und ich uns einig.

Oder ganz anders: ist es für die neuen Zuschauer nichts weiter als TV-Voyeurismus, den die Fernsehlandschaft ja zu genüge kennt? Im Sinne von: LOL – was ein Quatsch, was DIE Prä-Astronautiker doch alles für Verrückte sind. Prä-Astronautik als “abgespactes Dschungel Camp” oder “Mitten im Leben aus dem All”? A(s)si TV à la “RTL” auf hohem Niveau im Sinne von gesehen, gelacht und vergessen?! Ich denke, dass die/wir Vertreter der Götter der Sterne-Idee dies sicher nicht wollen …

Die Medienwelt in den USA ist aber nun mal anders als hier (wobei ich dazu kein Experte bin). Auch will wohl kein “Otto-Normal-Zuschauer” eine trockene Doku sehen; gleichgültig zu welchem Thema. Mainstream ist das Stichwort! Mainstream kann aber eben auch unterhalten, bilden, informieren usw. Soll es auch.

“Angefixt” durch die außerirdischen Götter …

YouTube = DummTube? (Bild: NASA / YouTube / L. A. Fischinger)
VIDEO: YouTube = DummTube? Macht YouTube uns alle dumm und liefert zur Grenzwissenschaft nur Unsinn …? (Bild: NASA / YouTube / L. A. Fischinger)

Aber ich kenne dennoch auch Menschen, die eben über diese Astronautengötter-Serie aus den USA Interesse an den Themen bekommen haben und sich weiter damit befassen. Zumindest das ist schon mal mehr als positiv.

Aber ich kenne eben auch zahlreiche Menschen, die geradezu schockiert und natürlich belustigt über die Ideen/Themen in der Serie darin sind: “Was!!?? Damit befasst Du Dich, Lars?! Oh Weia!” Auch hat sich die Bezeichnung “Ancient Aliens” für die Idee der Raumfahrer der Antike zumindest im Internet vielfach durchgesetzt.

Doch inzwischen (dieser Beitrag erschien erstmals am 17. Januar 2013 auf meinen Seiten und wurde am 18. August 2014, am 14. Januar 2016 und am 9. Januar 2018 Updates unterzogen) bemerke ich sehr oft, dass die Ausstrahlung der Serie in Deutschland auf zahllose Mystery-Freunde-Zuschauer großen Einfluss hat.

Die Vielzahl der Zuschriften bestätigt das. Viele der Freundinnen und Freunde des Phantastischen, die mir per E-Mail, Facebook oder YouTube schreiben, kamen eben durch die Serie des “History Channel” zu diesem Thema. So wie ich einst durch genannten zwei TV-Sendungen auf dem Sender “Pro7” von und mit Erich von Däniken im Herbst 1989.

Prä-Astronautik, Mystery und “Die Götter waren Astronauten!”: JA, davon bin ich weiterhin überzeugt. Trotz Revision früher Aussagen.

Auch freue ich mich praktisch jeden Tag, dass ich im September 1989 mit diesen Ideen und natürlich mit dem Kollegen Erich von Däniken in Berührung kam! So, wie ich es in diesem Video auf meinen YouTube-Kanal bei YouTube berichte.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der (neue) Däniken-Boom: Erich von Däniken und die Ancient Aliens +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Der Däniken-Boom - Erich von Däniken und die Ancient Aliens (Bilder. D. Herper / Fischinger-Online / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Der Däniken-Boom – Erich von Däniken und die Ancient Aliens (Bilder. D. Herper / Fischinger-Online / Montage: Fischinger-Online)

Seit einem halben Jahrhundert ist Erich von Däniken aus der Grenzwissenschaft nicht mehr wegzudenken! Mit seinem ersten Buch 1968 stieß er das Tor in die Welt der Prä-Astronautik weit auf und fragt seit dem “Waren die Götter Astronauten”. Inzwischen folgten über 40 weitere Bücher und unzählige Vorträge und TV-Sendungen und Dokumentationen. Doch seit 2009 die US-Doku-Reihe “Ancient Aliens” startete, ist ein neuer Däniken-Boom ausgebrochen. Ein Hype um ihn und die Prä-Astronautik, von dem wir in Zentraleuropa bzw. Deutschland auf den ersten Blick gar nichts mitbekommen. Denn dieser spielt sich vor allem außerhalb der Öffentlichkeit und der Mainstreampresse hierzulande ab. In diesem YouTube-Video erfahrt Ihr alles über den neuen Däniken-Boom in anderen Teilen der Welt, der hierzulande wohl kaum denkbar wäre.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor über 50 Jahren veröffentlichte Erich von Däniken sein erstes Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ („Chariots of the Gods“). Seit dem folgten über 40 weitere Bücher von ihm und unzählige TV-Sendungen, Dokumentationen, Vorträge und Serien.

Millionen Leser waren (und sind) in seinen Bann gezogen.

Und Erich von Däniken – heute 84 Jahre – ist noch immer äußerst aktiv bei seiner Suche nach den Göttern aus dem All. So verwundert es auch nicht, dass wohl jeder an Grenzwissenschaft und Mystery sowie an Rätsel der Vergangenheit Interessierte ihn kennt oder bereits von ihn und seinen Thesen hörte.

Doch seit dem Start der US-TV-Serie „Ancient Aliens“ 2009, die nunmehr bereits über 150 Folge umspannt, ist ein neuer Däniken-Boom ausgebrochen. Ein Boom und ihn und seine Überlegungen über Außerirdische, die vor Jahrtausenden hier auf die Erde kamen – und von unseren Ahnen für Götter gehalten wurden.

Dieses neuen Kult, Boom oder Hype bekommen viele Menschen in Zentraleuropa aber so überhaupt nicht mit! Seien es grenzwissenschaftlich auf die eine oder andere Art interessierte Mystery-Jäger oder die Mainstreammedien. Denn er zeigt sich erst auf dem zweiten Blick über die Grenzen Europas hinaus.

In diesem YouTube-Video möchte ich Euch genau über diesen neuen Däniken-Boom berichten. Denn Erich von Däniken ist in anderen Teilen der Welt ein gefeierter „Ancient Aliens“-Star. Geliebt von vielen Fans, Prominenten und Medien. Das genaue Gegenteil wie bei uns.

Bleibt neugierig …

Video vom 29. August 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Lehrer der Oxford University zum Thema UFO-Entführungen: Aliens züchten eine neue Rasse um die Erde zu besiedeln! +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Lehrer der Oxford University glaubt Aliens züchten eine neue Rasse um die Erde zu besiedeln! (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Lehrer der Oxford University glaubt Aliens züchten eine neue Rasse um die Erde zu besiedeln! (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: Fischinger-Online)

Die UFO-Forschung ist ein Gebiet der Grenzwissenschaft, der sich in eine Reihe einzelner Bereiche unterteilt. Einer davon ist das Thema der UFO-Entführungen. Also der Entführung von Menschen durch mutmaßliche Aliens in UFOs. Ein fraglos auch in den Reihen der UFO-Forscher umstrittenes Thema. Doch kürzlich rückte das Thema der Alien-Entführungen wieder in den Fokus der Medien. Grund war ein Bericht im “Oxford Student” über einen Lehrer der Oxford University, der darin die These vertrat, dass Außerirdische Menschen Entführungen, um eine neue Rasse zu züchten. Eine Rasse von Hybriden als Mischwesen aus Alien und Mensch, die die Erde neu bevölkern sollen! Was genau diese These bzw. Spekulation besagt, woher diese Aussagen stammen und was diese Aliens damit genau beabsichtigen wollen, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor Kurzem rückte das (eigentlich uralte) Thema der UFO-Entführungen wieder in den Fokus der Presse.

Auslöser dafür war die Aussage des Akademikers Dr. Young-Hai Chi der Oxford University in einer Zeitung, dass seiner Meinung nach Außerirdische tatsächlich Menschen entführen. Und das nur zu dem Zweck, da diese Aliens im Geheimen eine neue Rasse von Hybriden züchten würden.

Diese Hybride seien eine Mischrasse aus Aliens und Menschen, die nach und nach unsere Erde Bevölkerung sollen. Selbst der Klimawandel stünde nach Dr. Chi damit in direkten Zusammenhang und solche Hybriden würden sogar schon unter uns leben

Was genau diese UFO-These bzw. Alien-Spekulation besagt, woher diese Aussagen stammen und was diese Aliens damit angeblich genau beabsichtigen wollen, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 17. Mai 2019 von Grenzwissenschaft und Mystery Files

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US-Archäologe widerlegt Ancient Aliens und Verschwörungstheorien um die Archäologie – hat er das?

US-Archäologe widerlegt Ancient Aliens und Verschwörungstheorien um die Archäologie - hat er das? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei & L. A. Fischinger / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
US-Archäologe widerlegt Ancient Aliens und Verschwörungstheorien um die Archäologie – hat er das? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei & L. A. Fischinger / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Es ist alles andere als ein Geheimnis, dass etablierte Archäologen und andere “Mainstream-Wissenschaftler” seit Jahrzehnten die Ideen der Prä-Astronautik strickt ablehnen. Außerirdische Astronauten gab es nicht. Ancient Aliens waren nie auf diesem Planeten. Die Götter der Antike waren alles – nur keine Raumfahrer aus dem All. Des weiteren existiert auch keine Verschwörung innerhalb der archäologischen Community dazu. So der recht einheitliche Tenor, den sich selbstverständlich auch und vor allem Theologen anschließen. Aktuell sorgt in diesem Zusammenhang ein Interview mit einem Archäologen der Arizona State University für weltweite Schlagzeilen. In diesen Presseberichten heißt es, er habe den “Einfluss von Aliens” in  der Vergangenheit und “Verschwörungstheorien zur Archäologie” “entlarvt”. Aber hat er das tatsächlich? Was hat der Wissenschaftler wirklich gesagt? Und weshalb hat offenbar kaum jemand sein Interview überhaupt gelesen? In diesem Beitrag erfahrt Ihr es.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Prä-Astronautik und Ancient Aliens – “debunekt”

So wie man heute die Prä-Astronautik “Ancient Aliens” nennt, nennt man deren Widerlegung heute “debunked”. “Debunker” sind auch im deutschen Sprachraum “Entlarver” oder “Widerleger” dieser oder jener These, Idee oder Spekulation. Hierbei natürlich vor allem aus dem Bereichen der Grenzwissenschaft und Mystery Files.

Eigentlich sollte heute, wo alles im Netz vollkommen ungeprüft weiter verbreitet wird, jeder Mystery-Interessierte ein “Debunker” sein. Auch wenn dieses Wort schon lange zu einem Kampfbegriff geworden ist. Hater, Neider und Trolle werfen selbst mir vor, dass ich ein solcher bin. Ihnen passt es nicht, dass ich als Grenzwissenschaftler auch Lügen, Fakes und Irrtümer aufzeige und belege. Glauben möchte man – nicht wissen!

Und doch fällt es es in eine andere Kategorie wenn ein Mainstream-Archäologe sich gegen Prä-Astronautik-Ideen oder “Verschwörungen in der Archäologie” wendet. Die Mystery-Gemeinde nennt solche Menschen schnell System-Trolle oder bezahlte Desinformanten. Hinterfragen oder prüfen, was diese Personen genau sagten, macht kaum jemand.

Ein Vorwurf, den man aber umgekehrt genauso auf die Mainstreampresse anwenden kann. Denn auch sie plappert im grenzwissenschaftlichen Themenbereich sehr gerne alles nach. Dabei ist es sogar gleichgültig, ob es pro oder contra ist. So geschieht es aktuell auch mit einem Interview, das der Archäologe Matthew Peeples gegeben hat. Er ist Kodirektor der “School of Human Evolution and Social Change” vom “Center for Archaeology and Society” der Arizona State University. Seines Zeichen auch ein Experte für Feldbilder, den sogenannten Petrogyphen, in den USA.

Und über diesen Assistenz-Professor heißt es, er habe “den Einfluss von Außerirdischen und andere Verschwörungstheorien zur Archäologie entlarvt”.

Teil der Archäologie-Verschwörung

Auf der Webseite der Universität erschien dazu am 14. März ein Interview mit Matthew Peeples. Darin spricht er davon, dass die Idee der Prä-Astronautik bzw. Ancient Aliens nichts weiter als eine Art Popkultur ist. Sie entstand “Anfang des 20. Jahrhunderts in der Science-Fiction-Literatur” und habe so nach und nach ihren Siegeszug angetreten.

Seiner Meinung nach belegen das die zahlreichen TV-Sendungen rund um das Thema Astronautengötter im Altertum. Explizit nennt er die US-TV-Serie “Ancient Aliens”. Ebenso den Science-Fiction-Autoren H. P. Lovecraft. Ein bis heute gefeierter Autor, der tatsächlich bis zu seinem frühen Tode 1937 Bücher und Geschichten mit Elementen der Prä-Astronautik veröffentlichte.

Matthew Peeples:

Diese Ideen werden nicht durch wissenschaftliche Beweise gestützt. Aber sie sind so weit verbreitet, dass viele Leute glauben, dass an ihnen etwas dran sein muss. Am Beispiel der Großen Pyramiden in Ägypten haben Archäologen deutlich gezeigt, wie diese Strukturen in eine breitere Tradition kleinerer Steinstrukturen und früherer Versuche des Pyramidenbaus passen. Auch die Gebäudetechnik ist beeindruckend, aber wir müssen keine Aliens beschwören, um sie zu erklären.

Eine andere populäre Ansicht ist, dass professionelle Archäologen selbst die Wahrheit über die Vergangenheit verstecken. Mich persönlich habe Leute beschuldigt, Teil einer weit verbreiteten Vertuschung oder Verschwörung zu sein.”

Filme wie “Akte X” oder “Stargate” würden seiner Meinung nach solche Ideen einer Verschwörung weiter befeuern. Obwohl es Archäologen lieben würden “ihre Vorstellungen über die Vergangenheit mit neuen Daten und Entdeckungen zu testen”. Immerhin treibe genau das die Wissenschaft voran, so Peeples.

In der Tradition von König Arthur

Weite Teile des Interviews widmet sich Peeples diversen Behauptungen um Felsbilder in den USA. Immerhin ja auch sein Fachgebiet. Beispielsweise, das einige dieser Bilder für Archäologie-Kritiker belegen sollen, dass die Wikinger an diesen Orten waren. Peeples lehnt diese Interpretation aus verschiedenen Gründen ab. Etwa deshalb, da Reproduktionen der fraglichen Bilder in Büchern falsch seien. In Wahrheit sähen sie nämlich anders aus und sind damit alles andere als ein Beleg für Europäer lange vor Kolumbus im Westen der USA.

Derartige Verschwören stünden nach Peeples in einer Art Tradition zu König Arthurs. Denn auch diese mythische Gestalt sei einst, etwa durch die Abtei Glastonbury Abbey in Großbritannien, durch Falschbehauptungen verklärt worden. Diese Abtei behauptete, dass auf deren Grund und Boden das Grab des legendären König Arthur liegen würde. “Für die meisten Historiker ein Werbegag” der Abtei, so Peeples.

Und genau in dieser Tradition von Falschaussagen mit einer Archäologie-Verschwörung stünde heute das Thema Ancient Aliens:

Ich glaube, diese Behauptungen sind aus verschiedenen Gründen immer noch beliebt. Erstens kann mit dem Verkauf pseudowissenschaftlicher Ideen an die Öffentlichkeit viel Geld verdient werden, wie die zahlreichen Bücher und Fernsehsendungen belegen, die immer wieder auftauchen. Viele dieser Ideen hängen auch mit Nationalismus und verschiedenen anderen Arten von Gruppenidentitäten zusammen. Die Menschen haben den Wunsch zu behaupten, dass ihre Vorfahren die ersten waren, die in ein neues Land kamen oder fortgeschrittene Technologien entwickelten. Das wurde sogar sogar dazu benutzt, Krieg und Invasion zu rechtfertigen.

“Nationalismus” ist im Sinne der Götter der Sterne natürlich Unsinn. Immerhin behauptet ja kein Alien, dass seine Nation oder Gruppe dieses oder jenes geschaffen hat. Und Autoren, die über solche Astronautengötter schreiben, können das ebenso wenig behaupten. Die mutmaßlichen außerirdischen Götter stammen ja von keiner irdischen Nation ab.

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Vorwürfe der Archäologie und Kritiker

Obwohl die derzeitigen Medienberichte eigentlich ausnahmslos titeln, dass ein Archäologe die Prä-Astronautik & Co. widerlegt habe, stimmt das nicht. Egal ob in Boulevardmedien oder News-Blogs.

Matthew Peeples macht in seinem kurzen Interview nicht einmal den Versuch Verschwörungstheorien oder Aliens zu widerlegen. Jedoch sind derartige Verschwörungen, Behauptungen, TV-Sendungen und Bücher sind für ihn Pseudowissenschaft. Dementsprechend arbeiten die Vertreter dieser Thesen nicht wissenschaftlich. “In der Archäologie geht es um die systematische und wissenschaftliche Erforschung menschlicher Gesellschaften”, so Peeples. “Die von den Forschern in ihrem “hinterlassenen Kontext” erforscht werden.

“Plausible Argumente müssen durch Beweise gestützt und die verwendeten Methoden und Daten sollten zur Prüfung zur Verfügung gestellt werden”, wirft Peeples vor. Jeder solle misstrauisch sein, sobald jemand Verschwörungen aufstellt. Vor allem dann, wenn “die mangelnde Akzeptanz von Wissenschaftlern für ihre Ideen und die Unterdrückung der Wahrheit” genannt werden. Die Verwendung von durch “Experten geprüfte Quellen” muss gegeben sein. Und diese sollten Menschen mit “einschlägigen Fachwissen” nachprüfen können.

Genau das und eigentlich nur das hat Matthew Peeples im Kern gesagt! An keiner Stelle hat er eine Verschwörung der Archäologie gegen unliebsame Funde und die Spekulationen um außerirdische Götter “debunked”. Allerdings ist das im Rahmen eines Interviews auch gar nicht möglich.

Er teilt damit lediglich dieselben Vorwürfe, die Kritiker seit Jahrzehnten diesen Themen gegenüber machen: Mangelndes Quellenstudium, fehlende “seriöse Quellen”, unwissenschaftliches arbeiten, fragwürdige bis erfundene Quellen und ungenügender Blick auf den Kontext der Funde etc. Dies wiederum sind Vorwürfe, sie in der populärwissenschaftlichen Welt allgegenwärtig sind. Immerhin arbeitet niemand der entsprechenden Autoren wissenschaftlich.

Eigentlich nicht verwerflich, solange niemand davon spricht, er habe Beweise und echte Belege für die Prä-Astronautik gefunden. Allerdings mit Blick auf die täglich im Netz erscheinenden zum Teil grausigen Falschbehauptungen der Grenzwissenschaft ein echtes Übel.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ancient Aliens in einem Museum in China und in Leipzig? Über die Jagd nach Prä-Astronautik-Artefakten

Ancient Alien in einem Museum in Leipzig? Über die Jagd nach Prä-Astronautik-Artefakten (Bilder: Fischinger-Online)
Ancient Alien in einem Museum in Leipzig? Über die Jagd nach Prä-Astronautik-Artefakten (Bilder: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten nehmen die Vertreter der Prä-Astronautik an, dass vor Jahrtausenden Außerirdische auf der Erde waren. Sie wurden von den Menschen zu “Göttern” erhoben und hinterließen in Mythen, Kunst, Kultur und auch Artefakten ihre Spuren. Und so suchen “Ancient Aliens-Jäger” weltweit in Mythologien und Museen nach den Spuren dieser Götter der Sterne. Nicht selten werden sie bei ihrer Suche nach Artefakten der Astronautengötter auch fündig. Auf allen Kontinenten. So auch jüngst in Leipzig und in China. Wie man aber die Suche nach diesen Hinterlassenschaften der “Anderen” deuten soll, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Götter waren Astronauten!

Das ist die Grundannahme der gesamten Prä-Astronautik. Gleichgültig ob man sie jetzt Paläo-SETI, Astronautengötter oder neudeutsch Ancient Aliens nennt. An der grundlegenden Idee ändert das nichts.

Vertreter der Prä-Astronautik haben alles andere als eine einheitliche Überzeugung, Herangehensweise oder These. Jeder Prä-Astronatiker kocht sein eigenes Süppchen, wie es in diesem Blog-Beiträgen HIER, HIER und HIER bereits sehr detailliert erläutert wurde. Nur die Idee, dass die Götter Astronauten waren, ist im Grundsatz bei allen zu finden.

Alle “Ancient Aliens-Jäger” haben aber auch gemeinsam, dass sie Mythologien etc. sowie Artefakten der Vergangenheit auf Spuren der einstigen Besucher hin abklopfen. Das ist vollkommen legitim (wer sollte es auch verbieten?!) und meiner Überzeugung nach richtig!  Denn wenn Astronauten der Antike hier waren, dann sollten wir ihre Spuren eben genau in diesen Hinterlassenschaften finden. Eine Überzeugung, die bereits Jahre vor den klassischen Autoren wie Erich von Däniken oder Peter Krassa ausgesprochen wurde. Beispielsweise von der Astronomen-Legenden Carl Sagan 1966.

Und hat man diese Spuren und Hinweise gefunden? Ja, man hat. Und das in einer nicht zu überschauenden Zahl in nahezu allen Ländern und Kulturen der Erde. Einige Anhänger der Prä-Astronautik sprechen sogar von einer Fülle an Beweisen für die Astronautengötter. Was allerdings rund weg falsch ist und damit nicht stimmt.

Hinweise gibt es, die man im Sinne der Götter des Kosmos deuten kann. Ob die Interpretation deshalb richtig ist, weiß und kann niemand belegen.

Artefakte der Astronautengötter

Solche Hinweise veröffentlichte beispielsweise jüngst der Autor und Mystery-Jäger Alexander Knörr in dem Magazin “Mystikum”. In der Ausgabe 133 (März 2019) des kostenlosen Online-Magazins verweist er auf seltsame Artefakte, die er in dem Museum von Sanxingdui in China aufgespürt hat.

Bei einem Besuch dort starrten ihm aus den Vitrinen des Museums sonderbare Gesichter an, die alles andere als menschlich aussehen. 3.100 bis 4.500 Jahre sind diese “Fratzen” laut Meinung der Archäologie alt. Herkunft könnte das mythische Volk der Shu sein. Eine Art Ur-Dynastie des alten China.

Ancient Alien in einem Museum in Leipzig - über die Jagd nach Prä-Astronautik-Artefakten - Bild 2 von Alexander Knörr
Beispiele der von Alexander Knörr im Museum von Sanxingdui in China von Alexander Knörr fotografierten “Fratzen” (Bilder: A. Knörr / aus “Mystikum” Nr. 133)

Knörr schreibt dazu:

Mehr als 60 bronzene Skulpturen, die Köpfe zeigen, wurden gefunden. Und jeder dieser Köpfe ist anders gearbeitet. Jeder einzigartig! Man erkennt individuelle Gesichtszüge und Attribute an jeder Skulptur. Diese stellen also nicht durchweg ein Götzenbild dar, sondern meiner Meinung nach wirkliche Personen, die diesen wie eben erwähnt Modell gestanden haben.”

“Auch ohne viel Fantasie” erwecken die Abbildungen der Köpfe “als wären es außerirdische Besucher gewesen”, so der Autor Knörr weiter. Fraglos hat er da ebenso recht, wie all die anderen Autoren, die immer wieder auf derart fremdartige Abbildungen und Artefakte verweisen. Zumal immer im Hintergrund behalten werden muss, dass die meisten Kulturen- eben in ihren Religionen und Mythen von fremden Wesen aus dem Himmel sprechen.

Wenn diese real waren, dann darf (muss) man erwarten, dass sich deren Anwesenheit auch in der Kunst niedergeschlagen hat. War es auch bei diesen Darstellungen in China der Fall? Belegen lässt sich diese Spekulation nicht. In solchen Fällen wären sicher viele überzeugte Prä-Astronautiker lieber Archäologen. Immerhin ist deren Deutung und Erklärung einfach und allgemein anerkannt: “Kultobjekte”.

Als an den Mysterien-Interessierter sollte man in jedem Museum dazu immer die Augen offen halten.

Ein “Alien” in Leipzig

Leser von Prä-Astronautik-Büchern machen das so oder so seit Jahren. Denn immer wieder stolpert man über “Kultobjekte”, die sich in die Idee der außerirdischen Besucher einfügen lassen. Steinchen ohne Beweiskraft, aber dafür Phantasie anregend.

Im Naturkundemuseum in Leipzig liegt so ein Artefakt zwischen allerlei archäologischen Fundstücken und Keramiken aus den vergangenen Jahrtausenden in einer Vitrine. Eine angebliche Gürtelschnalle mit einer menschlichen Figur. Ein “Kultgegenstand” oder einfaches Schmuckwerk den Besucher ohne prä-astronautischen Hintergrund mit Sicherheit übersehen.

Der keltische Gürtelschmuck in einem Museum in Leipzig (Bilder: Fischinger-Online)
Der keltische Gürtelschmuck in einem Museum in Leipzig (Bilder: Fischinger-Online)

Der als “Gürtelhaken” keltischen Ursprungs beschriftete Gegenstand zeigt eine Figur mit “typisch keltischen, gedrehten Halsring”. Also einen Kelten. Verstörend sind hier aber die riesigen und lang gezogenen Augen des “Kelten” (s. a. Titelbild). Kein Mensch sieht oder sah so aus. Wohl aber sehen die angeblichen Aliens so ähnlich aus, die von UFO-Zeugen und unlängst Hollywood beschrieben werden. Man bezeichnet sie längst allgemein als “Kleine Graue” bzw. “Greys”.

Viele Museumsstücke aus aller Welt erscheinen uns heute wie Aliens. Nicht nur die von Figuren aus China oder das Beispiel aus Leipzig. Alles nur Kultgegenstände! – sagen die etablierten Forscher. Künstlerische Freiheiten nahm sich der Mensch schließlich zu jeder Zeit. Mythische Erinnerungen an wahre Besuche aus dem Universum, vermutet die Prä-Astronautik.

In diesem Zusammenhang rufen die Kritiker immer das Zauberwort “Beweispflicht”. Nein, es lässt sich nicht beweisen, dass es Abbildungen von Aliens sind. Alles Spekulation.

“Kultobjekte” im archäologischen Sinne sind auch Spekulation. Wobei diese “Mainstream-Deutung” im Kern zu 100 prozentig korrekt und eigentlich sogar dieselbe wie in der Prä-Astronautik ist. Der kleine aber sehr feine Unterschied ist nur, dass die Alien-Götter-Idee eine handfeste Ursache zum Ursprung diese Kulte annimmt.

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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