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Rätselhafter Fund: Waren Afrikaner lange vor Kolumbus bei den Maya in Mittelamerika? +++ YouTube-Video +++

YouTube-Video: Waren Schwarz-Afrikaner lange vor Kolumbus bei den Maya in Mittelamerika? (Bild: M. Warnholtz/Lübbe Verlag / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
YouTube-Video: Waren Schwarz-Afrikaner lange vor Kolumbus bei den Maya in Mittelamerika? (Bild: M. Warnholtz/Lübbe Verlag / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Gab es Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende vor Christoph Kolumbus und den Wikingern Kontakte über die Ozeane? Waren europäische Seefahrer des Altertums bereits in Amerika und umgekehrt? Darüber zerbrechen sich seit Jahrhunderten zahlreiche Menschen den Kopf. Gerne zieht man auch das Thema Atlantis dabei heran. Oder die Seefahrt-Experimente des Thor Heyerdahl mit seinen Booten sowie Parallelen bei Funden in der Alten und in der Neuen Welt. Im folgenden YouTube-Video wollen wir einen dieser erstaunlichen Funde der alten Maya einmal genau ansehen …

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Parallelen in Kunst, Kult und Kultur zwischen der Alten Welt und Amerika findet man ohne Frage. Mal mehr als deutlich, wie etwa die berühmten Steinkugeln von Costa Rica, die es in dieser Form auch in Südost Europa gibt, oft aber eben weniger deutlich.

In diesem Video soll genau einer dieser „seltsamen Funde“ genauer betrachtet werden, der bis dato oftmals übersehen wurde: Gemälde der alten Maya aus Mexiko in Mittelamerika, die scheinbar eindeutig Schwarz-Afrikaner zeigen …

Bleibt neugierig …

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Lars A. Fischinger

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Das Phantom aus dem Dschungel von Afrika: Der Mythos vom Mokele-Mbembe +++ Artikel +++

Dinosaurier im Dschungel Afrikas – noch heute? Der Mythos vom Mokele-Mbembe (Bild: Mystikum Magazin)
So etwa soll er aussehen: Der Mokele-Mbembe aus Zentralafrika (Bild: Mystikum.at)

Meldungen, dass irgendwo in Nordamerika wieder ein Bigfoot gesehen worden sein soll, kommen regelmäßig an die Öffentlichkeit. Und Videos bei YouTube, die angeblich Filme oder Bilder von solchen Wesen präsentieren, erreichen die Interessierten beinahe täglich. Viele Kryptozoologen, die auf der Suche nach unbekannten Lebewesen sind, ermüden solche “Belege” inzwischen nicht selten. Doch in vielen Regionen der Erde soll es angeblich Lebewesen geben, die aus grauer Vorzeit stammen können. In diesem Beitrag, der 2010 in ähnlicher Form in einem Buch von mir erschien, soll es genau um so eine Kreatur gehen: Den Mokele-Mbembe aus Zentralafrika, den viele für einen leibhaftigen noch lebenden Dinosaurier aus der Urzeit halten …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Kryptozoologie” ist die Suche nach Tieren, die als ausgestorben gelten oder heute schlicht (noch) nicht bekannt sind. Eine durchaus seriöse und ernstzunehmende Wissenschaft, die sich eben keineswegs nur auf den Bigfoot beschränkt.

Auch wenn Bigfoot, Nessie und der Yeti in der Öffentlichkeit als die Top drei der unbekannten “Monster” der Welt gelten, so gibt es eigentlich hunderte weiterer Wesen, die die Kryptozoologie kennt. “Kennt” ist vielleicht das falsche Wort, da man sie eben nicht kennt. Lediglich Berichte und Erzählungen über diese fremdartigen Geschöpfe kursieren und faszinieren so die Jäger des Phantastischen.

Eines dieser Lebewesen ist der Mokele-Mbembe aus Afrika.

Mokele-Mbembe: der lebende Dinosaurier

Anders als der Bigfoot oder der Schneemensch, die vielfach als eine voreiszeitliche Menschenaffen-Art gedeutet werden, handelt es ich bei diesem Mokele-Mbembe um etwas vollkommen anderes. Denn im Dschungel Zentralafrikas soll es Berichten nach noch heute einen leibhaftigen und quicklebendigen Dinosaurier geben. Eine Kreatur, die das Aussterben seiner Art vor etwa 65 Millionen Jahren damit verpasst hat und im Bereich des Kongo eine Lebensraumnische gefunden haben soll. Und das, obwohl das Tier groß wie ein Elefant sei!

Im undurchdringlichen Dickicht des afrikanischen Dschungels entdeckten Zoologen zwar immer neue Lebewesen, aber diese sind wenig spektakulär. Spektakulär sind allerdings die abenteuerlichen Legenden der lokalen Bewohner und einiger Forscher, die beweisen sollen, dass dort eine Art Saurier lebt. Eine dieser Kreaturen, so heißt es, wurde sogar getötet und verspeist.

Das große Tier habe nach den Schilderungen einen sehr langen und etwa 30 Zentimeter dicken Hals und darauf einen recht kleinen Kopf. Wie die bekannten Sauropoden der Urzeit habe auch der Mokele-Mbembe einen langen Schwanz und läuft auf vier stämmigen Beinen. Die männlichen Mokele-Mbembe haben außerdem auf ihren Köpfen so etwas wie ein Horn.

Ein Brontosaurus: so ähnlich (nur kleiner) soll der Mokele-Mbembe in Zentralafrika aussehen (Bild: gemeinfrei)
Ein Brontosaurus: so ähnlich (nur kleiner) soll der Mokele-Mbembe in Zentralafrika aussehen (Bild: gemeinfrei)

Ein Tier also, das fraglos einem längst ausgestorbenen Dinosaurier ähnelt. Und ein Tier, dass zum Beispiel für die Bangombe, einem dort lebenden Pygmäenstamm, vollkommen real ist. Aber ist es auch real?

Aber von Anfang an, denn die Geschichten um den „Nyamala“, wie Ortsansässige diese Kreatur auch nennen, könnten tatsächlich einem Abenteuerroman entsprungen sein.

Der Mythos vom Mokele-Mbembe

Es dauerte Jahrzehnte, Jahrhunderte, bis das Phänomen dieser zentralafrikanischen Sumpfgegend auch bis in die zoologische Gilde Europas drang.

Die vermutlich erste Erwähnung eines „unbekannten Wesens“ in den Sümpfen Zentralafrikas (Kongo-Becken) stammt wahrscheinlich von dem Franzosen Abbe Liévin Bonaventure Proyart. Dieser hat 1776 berichtet, dass in den Likouala-Sümpfen gigantische, nicht erklärbare Fußabdrücke gefunden wurden, die von einem unbekannten Riesentier stammen sollen.

Stütze seiner Behauptung waren vor allem Berichte von Missionaren, die den Urwald durchzogen um Eingeborene zum Christentum zu bekehren. In diesen einsamen Gebieten lagen im feuchten Boden (Fuß?)Abdrücke von fast einem Meter Umfang in einem Abstand von rund 2,50 Metern. Keiner der Missionare konnte damals diese Spuren deuten. Selbst eine Höhlenzeichnung wurde bei diesen Expeditionen entdeckt, die eine fremdartige Kreatur mit ihrem langen Hals zeigt. Diese Abbildung habe Ähnlichkeit mit den „Drachen“, die das Ischtar-Tor aus Babylon, Irak, (heute in Berlin) schmücken. Und tatsächlich sind Abbildungen und Figuren solcher “Drachen” praktisch aus allen Teilen der Welt bekannt. Aber wurden diese Kreaturen auch von Menschen wirklich gesehen?

Drache“ ist ein gutes Stichwort:

Die berühmte Zoolegende und Tierfänger Carl Hagenbeck (1844 bis 1913) berichtet in seinem Tier-Buch „Von Tieren und Menschen“ 1909 von dem Untier in Afrika. Hagenbeck, der zahllose exotische Wildtiere nach Europa holte, schreibt darin, dass er und Kollegen oft von Eingeborenen Berichte von unbekannten Tieren bekam. Das führte nach „gewissenhafter Prüfung ihrer Berichte häufig zu neuen Entdeckungen“. Ab 1871 erhielt er auch von europäischen Reisenden Berichte, die von Eingeborenen Afrikas stammen. Sie handelten von einem Ungeheuer, „halb Elefant, halb Drache“, das „in den unzugänglichen Sümpfen hauste“. Der Zoologe berichtete auch, dass Eingeborene zahlreiche Bilder davon „auf die Wände von Höhlen gemalt“ hätten.

Hagenbeck glaubte aufgrund der Vielzahl der Berichte, dass das Biest wirklich dort lebt. Weiter schrieb er, dass „es sich nur um eine Art Brontosaurus handeln“ könne. Unter enormen Kosten sandte er eine Expedition aus, um den von ihm vermuteten afrikanischen Dinosaurier zu fangen. Doch „Fieberanfälle“ und „sehr tückische Eingeborene“ ließen das Vorhaben scheitern.

Das war sicher spannend für den Abenteurer, der weltweite Expeditionen durchführte um wilde Tiere zu fangen.

In den Jahren vor dem ersten Weltkrieg war der Lebensraum des Monsters die belgischen Kolonie Kamerun (heute gehört dies Gebiet zum Norden und Westen des Kongo). Der der deutsche Offizier Ludwig Freiherr von Stein zu Lausnitz (1868 bis 1934) führte in den Jahren 1913 und 1914 eine Expedition an, die den Auftrag hatte, die lebensfeindliche Region näher zu erkunden.

Artikel: Sind die Wikinger “Dinosauriern” begegnet? Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen über Menschen und Saurier … (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)
Artikel: Seltsames Fundstück: Sind die Wikinger “Dinosauriern” begegnet? (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)

Er verfolgte dabei im Flussgebiet des Likouala-aux-herbes bewusst auch Hinweisen auf Mokele-Mbembe, die er von den einheimischen Pygmäen bekam. Sein in die Hauptstadt Berlin geschickter Bericht enthält einige interessante Punkte. So berichtet zu Lausnitz, dass zwischen den Flüssen Sangha und Likouala-aux-herbes ein großes und rätselhaftes Tier lebe, das von den Eingeborenen immer wieder gesehen wurde.

Das Wesen, so Lausnitz, wird von den Einheimischen “Mokele-Mbembe” genannt und soll mindestens so groß wie ein Elefant sein. Darauf deutet auch der Name hin, der soviel wie „Der den Lauf des Flusses anhält“ in der Sprache des Stammes der Bangombe bedeutet. Der Mokele-Mbembe habe sogar zahlreiche Menschen angegriffen und getötet, diese jedoch nie gefressen. Auch berichteten die Einheimischen, dass das Untier dann und wann ihre Kanus umwirft und so für Angst und Schrecken sorgt.

Vor allem nach diesem Bericht mit seinen phantastischen Erzählungen, haben sich zahlreiche Expeditionen auf die Suche nach dem letzten noch lebenden Dinosaurier gemacht. Fast alle mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Wo ist der “Der den Lauf des Flusses anhält”?

In den Jahrzehnten nach Freiherr von Lausnitz wurde es vorerst mehr oder weniger still um die monströsen Kreaturen in Zentralafrika. Hin und wieder wurden aber aus verschiedenen Teilen der Region erneute Begegnungen mit dem unerklärlichen Saurier gemeldet. So berichtet zum Beispiel der Kryptozoologe Karl P. N. Shuker in seinem 1996 veröffentlichten Buch „In Search of Prehistoric Survivors: Do Giant ‚Extinct’ Creatures still exist?“ („Auf der Suche nach prähistorischen Überlebenden: Haben riesige ,ausgestorbene‘ Kreaturen überlebt?“) über verschiedenen Berichte aus den vergangenen Jahrzehnten.

Im Mai 1954 etwa verbrachte ein englischer Arbeiter aus dem heutige Sambia seinen Angelurlaub am Bangweulu-See, als er plötzlich einen langen, rund 30 Zentimeter starken Hals aus dem Wasser ragen sah, der einen schlangenähnlichen Kopf trug. Andere Zeugen gaben an, sie konnten beobachten wie langhalsige Wesen aus dem Wasser stiegen.

Ein mehr als erstaunlicher Bericht besagt, dass etwa 1959 die lokalen Fischer die ewigen Störungen durch das Biest nicht länger hinnehmen wollten. Es galt dem Wesen eine Falle zu stellten. Man errichtete um eine Lagune, in der die Kreaturen lebten, eine Palisade aus angespitzten Baumstämmen, so dass die Mokele-Mbembes am Verlassen ihres Quartiers gehindert wurden. Als eines dennoch versuchte, sein Gefängnis zu verlassen, wurde es mit Lanzen erstochen und – verspeist.

Keiner derer, die von seinem Fleisch aßen, habe dies überlebt. Heißt es…

In den 20ger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde ebenfalls im heutigen Sambia ein Monster mit dicken Beinen, langem Hals und großen Körper beobachtet, das größer als ein Mann war. Die prähistorisch erscheinende Kreatur befand sich nahe eines Sumpfes, wo später tatsächlich seltsame Fußstapfen und eine etwa 1,50 Meter breite Schneise im Dickicht gefunden wurden. Shuker vermutet, dass es sich bei diesen Beobachtungen durchaus um den Mokele-Mbembe gehandelt haben könnte.

Aufregung und Panik in einem Dorf in Indien über nachts aufgetauchte Fußspuren - waren es Aliens oder der Bigfoot? (Bild: WikiCommons / Archiv / L. A. Fischinger)
Video: Aufregung und Panik in Indien: waren es Aliens oder der Bigfoot? (Bild: WikiCommons / Archiv / L. A. Fischinger)

Vor fast 40 Jahren startete die ehrgeizigste Expedition, die sich auf die Suche nach Mokele-Mbembe und dem (wahrscheinlichen identischen) „Nyamala“ aus Gabun machte. Der „Monsterjäger“ Professor Roy P. Mackal lernte nach einem Vortrag über die kryptozoologische Forschung James Powell kennen, der ihm von den afrikanischen Sauriern berichtete. Mackal war fasziniert. James Powell, der 1976 in Gabun lebte und dort die Geschichten aus erster Hand von den Einheimischen erfuhr, und Mackal beschlossen gemeinsam eine Forschungsreise in die Gegend der mutmaßlichen Saurier zu unternehmen. James Powell reiste im Januar 1979 vorerst alleine zurück nach Gabun, von wo er interessante Neuigkeiten für seinen Kollegen mitbrachte.

So gelang es Powell einen Schamanen kennenzulernen, dem er eine Reihe von Bildern von verschiedenen Tieren des Urwalds vorlegte. Ganz ähnlich, wie man heute Bilder unserer humanoiden Vorfahren mutmaßlichen Yeti-Zeugen im Himalaja vorlegt. Der Schamane erkannte alle, bis auf einen Bären, denn dieser lebt nicht in der Gegend. Doch ein Bild des Saurier Diplodocus identifizierte er als – „Nyamala“.

Andere Bilder mit anderen Saurier der Urzeit konnte der Ureinwohner jedoch nicht zuordnen. Powell wiederholte diese Versuche an verschiedenen Orten mit verschiedenen Zeugen, immer mit denselben Ergebnissen. Auch wurde Powell bei seinen Recherchen gesagt, dass Tier sei zehn Meter lang, lebe in Flüssen oder Seen und ernähre sich von den Früchten des Waldes. Mokele-Mbembe wären demnach ein Pflanzenfresser.

Der Fall war für Powell und Mackal klar: Man wollte den mysteriösen Mokele-Mbembe finden, ihn fangen oder wenigstens ein Foto von ihm schießen. So machten sich beide mit einem Team am 30. Januar 1980 von Chicago aus auf die Suche im Dschungel des Kongos. Die Expedition der beiden überzeugten Kryptozoologen erbrachte leider nicht den Beweis für die Existenz des Sauriers. Aber Powell und Mackal konnten eine Reihe zum Teil faszinierender Zeugenaussagen sammeln und auswerten. Deutlich zeigten ihre Auswertungen, dass sich zahlreiche der Aussagen der angeblichen Zeugen glichen.

Waren es wirkliche Augenzeugen? Oder waren es nur „Ohrenzeugen“, die lokale Geschichten über die Kreatur hörten und weitererzählten? Mokele-Mbembe – nichts als ein Wandermärchen?

Rund 30 Zeugenaussagen wurde von Mackal und seinem Team 1980 gesammelt. Die Forscher sichteten Spuren und notierten penibel, was die Eingeborenen in Afrika ihnen erzählten. Immer wieder war von Fußspuren wie die eines Elefanten die Rede und man beschrieb das Wesen immer sehr ähnlich. Handfeste Beweise gab es keine und Mackal selber hat den Mokele-Mbembe nie selbst gesehen. Nur einmal fast. Da war er mit einem Kanu auf dem Fluss Likouala unterwegs, als er ein lautes „Plop“ neben ihm Wasser vernahm. Sein einheimischer Begleiter schrie sofort „Mokele-Mbembe! – Mokele-Mbembe!“ und tatsächlich konnte Mackal „etwas“ unter der Wasseroberfläche erkennen. Aber: was?

Ebenfalls 1980 berichte das Ehepaar Kia und Herman Regusters, dass sie von Oktober bis Dezember seltsame Laute und Bewegungen des Wassers sahen. Ein großes Tier war ihrer Meinung nach die Ursache, von dem sie einen langen Hals aus dem Wasser ragen sahen.

Auf Dino-Jagd

Inzwischen folgten der Suche von Mackal und seinen Leuten mehr als ein Dutzend weitere Expeditionen.

Mokele-Mbembe, das Phantom Zentralafrikas: Neue Suchexpedition geplant (Bild: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

So etwa unternahm der aus dem Kongo stammende Biologe und einst Begleiter vom Mackal, Marcellin Agnagna, 1983 seine eigene Forschungsreise auf der Suche nach dem “Urvieh” des Urwaldes. Dabei will er im Tele-See das Wesen für 20 Minuten selber gesehen haben. Obwohl er eine Kamera dabei hatte und auch Fotoapparate (schließlich befand er sich auf eine Suchexpedition nach dem angeblichen Tier), konnte er später nichts vorzeigen. Kritiker unterstellen ihm deshalb, er habe überhaupt nichts gesehen. Angeblich seien die Einstellungen seiner Kameras falsch gewesen, argumentierte Agnagna dagegen. Der noch dazu mehrfach seine Aussagen änderte. Beweise? Also keine! Man kann ihm glauben oder nicht.

Die Expedition „Operation Kongo“ brachte von Januar bis Juni 1986 tatsächlich Beweise für fremde Tiere im Tele-See. Doch dies waren große Schlangen und Krokodile sowie Schildkröten. Den mutmaßlichen Saurier fand die Expedition auch nicht.

Die Japaner haben bis heute mehrere Expeditionen unternommen. So machte sich beispielsweise auch 1992 eine japanische Filmcrew um Tatsuo Watanabe auf die Suche nach dem Ding aus dem Sumpf. Auch diese Expedition wurde am Tele-See mutmaßlicher weise fündig. Mit einem kleinen Flugzeug kurvten sie über dem Gewässer, um Aufnahmen für ihre Dokumentation zu machen. Plötzlich sahen sie einen großen „Körper“ im Wasser und der Kameramann belichtete 15 Sekunden Film, bevor das Etwas für immer im See verschwand. Was es war, weiß man nicht.

Das Filmmaterial an sich ist sehr ruckartig und unscharf, scheint aber mit gutem Willen ein Wesen mit langem Hals zu zeigen. In einer Sequenz glaubt man auch einen Schwanz zu erkennen und die Geschwindigkeit der Bewegung entspricht in keinem Fall einem Boot ohne Motor, wie etwa einem Kanu. Irgendwie erinnerte mich der Film an die zahllosen Filme mit Nessie – kurz, unscharf, mehrdeutig, verschwommen…irgendwie nichtssagend.

Das Rätsel um dieses “saurierähnliches Urvieh“ ist bis heute nicht wirklich gelöst.

Auch eine Expedition von 2009 unter Leitung von Bill Gibbons für die „History Channel“-Serie „Monster Quest“ und wieder mit Professor Dr. Roy Mackal, blieb den Beweis schuldig. Obwohl zahlreiche Augenzeugen von ihren Erfahrungen mit dem Mokele-Mbembe berichten, gibt es keine Beweise. Daran ändern auch Gipsabdrücke angeblicher Fußspuren des Monsters nichts, wie sie zum Beispiel auch die Kryptozoologen Milt Marcy, Peter Beach und Rob Mullin bei ihren Nachforschungen 2006 im Kongo genommen haben.

Mokele-Mbembe vs. Nessie

Einige Kryptozoologen lehnen die Existenz der Kreatur nicht kategorisch ab. Doch es fehlten, wie bei vielen anderen „Rätsel“ oder „Entdeckungen“ in der Welt des Unerklärlichen, auch hier eindeutige Belege. Zeugenaussagen sind Hin-weise aber keine Be-weise.

Die Beschreibungen der einheimischen Ureinwohner erinnern durchaus an einen Sauropoden. Wenn auch in einer kleineren Version, da diese Urzeit-Geschöpfe zum Teile riesig wurden. Geschätzt mehr als 30 Meter Länge und 73 Tonnen Gewicht erreichte zum Beispiel die Art Argentinosaurus, die vor knapp 95 Millionen Jahren ausstarb. Sie waren die größten Landlebewesen, die jemals über unseren Planten streiften.

Popobawa - Das Batman-Monster von Afrika
Artikel: Der Mothman und das „Batman-Monster“ Popobawa von Sansibar (Bilder: gemeinfrei / mothmanfestival.com / CNN.com / Montage: L. A. Fischinger)

Auch wenn die Wissenschaft inzwischen über 150 Arten solcher Sauropoden kennt, waren es alle Tiere, die das Aussterben der Dinosaurier vor rund 65 Millionen Jahren eigentlich nicht überlebt haben sollten. Kein Mensch kann demnach eigentlich jemals einen lebenden Sauropoden gesehen haben. Unsere Spezies betrat erst dutzende Millionen Jahren später die Bühne des Lebens auf der Erde.

Fossilienfunde belegen aber, dass auch in Afrika diese Urzeitgattung vor Jahrmillionen heimisch war. Allerdings ist Afrika da keine Ausnahme, da auf der ganzen Welt ihre Fossilien gefunden werden. Sauropoden waren eine weltweite Gattung, die etwa in der Zeit vor 228 bis 65 Millionen Jahren lebten und am Ende der Kreidezeit vom Antlitz des Planeten verschwanden.

Wenn man einen leibhaftigen Dinosaurier in Zentralafrika vermutet, muss man auch folgendes bedenken. Es kann nicht nur einen solchen Mokele-Mbembe in den Urwäldern Mittelafrikas geben. Es muss dort eine ganze Population solcher bisher unbekannter Tiere leben, damit die genetische Vielfalt gegeben ist. Wäre es tatsächlich eine kleine Dinosaurier-Gruppe, wäre diese ganz einfach von Inzucht und ihrem genetischen Ende bedroht. Sie würden aussterben. Also würde diesen Lebewesen in Afrika genau das widerfahren, dass eigentlich allen Sauropoden am Ende der Kreidezeit widerfahren ist.

Dieses Problem wird bei fast allen Tieren aus dem Bereich der Kryptozoologie oft vollkommen übersehen. Zum Beisiel auch bei Nessie, dem Ungeheuer von Loch Ness in Schottland. Auch Nessie, wäre es ein überlebender Saurier oder ein bisher unentdecktes Lebewesen der Vorzeit, würde als Population im Loch Ness genetisch kaum überlebensfähig sein.

Große Populationen von Nessies und natürlich von Mokele-Mbembes müssten aber auch Knochen und Kadaver in ihrem Lebensraum hinterlassen. Da sollte man meinen, dass solche längst gefunden wurden. Sie sind es aber bisher nicht. Skeptiker denken eher an Verwechslungen mit Nashörnern, Flusspferden, Elefanten oder afrikanische Seekühen (Manati genannt). Solche Berichte vermischten sich im afrikanischen Aberglauben, vielleicht vermengt durch schlechte Sicht bei der Beobachtung und Weitererzählungen, zum Mokele-Mbembe.

Ob aber das stimmt, wissen wir auch nicht. Bereits vor über 100 Jahren hatte schon Hagenbeck die Hoffnung, dass die Zoologie den Beweis eines Tages erbringen wird.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das “Auge Afrikas” in Mauretanien: ist die ca. 40 Kilometer riesige Kreisstruktur wirklich von Menschenhand?

Das "Auge Afrikas" in Mauretanien: ist die ca. 40 Kilometer riesige Kreisstruktur wirklich von Menschenhand? (Bild: Google Earth / static.panoramio.com)
Das “Auge Afrikas” in Mauretanien: ist die ca. 40 Kilometer riesige Kreisstruktur wirklich von Menschenhand? (Bild: Google Earth / static.panoramio.com)

“Google Earth” ist für “gute und schlechte” Entdeckungen aus dem gesamten Bereich der Grenzwissenschaft sehr von Nutzen. Seien es UFOs, die dann doch keine sind, oder um sich archäologische Stätten damit anzusehen. Noch spannender wird es aber dann, wenn Mysterien und vermeintliche Mysterien damit irgendwo auf der Welt aufgespürt werden, die so nicht allgemein bekannt sind. So auch bei einem kleinem Video des “Science Channel” auf Facebook vom 27. Oktober 2015 über die riesige Kreisstruktur “Das Auge der Sahara” oder “Auge Afrikas”  in Mauretanien. Doch irgendwie schießt das Video über das Ziel hinaus …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ende Oktober lud der “Science Channel” auf seiner Facebook-Seite einen kurzen Film hoch, zu dem es dort heißt:

Nicht alle ungeklärten Geschichten kommen aus dem Weltraum. Einige werden aus dem Weltraum entdeckt.

Gemeint ist dabei das kreisförmige Gebilde “das Auge der Sahara” oder “Auge Afrikas” in Mauretanien im nordwestlichen Afrika. Eine Struktur von rund 40 Kilometern Durchmesser, die via “Google Earth” geradezu unnatürlich rund zu sein scheint. Einsam und verlassen liegt sie dort in der Wüste und in dem Video bei Facebook wird spekuliert, dass die als “Richat-Struktur” durchaus bekannte Anomalie scheinbar “zu perfekt” ist, um nicht von Menschen gemacht worden zu sein.

Bei “Google Earth” unter den Koordinaten 21° 7’18.49″N / 11°23’58.57″W kann man die Struktur sehr gut sehen. Ebenso finden sich dort eine ganze Reihe von Fotos, die den Krater vom Boden aus zeigen. Auch erkennt man westlich des “Auges” und seiner Ringwälle eine weitere Kreisstruktur von etwa 5 Kilometern Durchmesser:

"Das Auge der Sahara" (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)
“Das Auge der Sahara” und ein weitere Krater (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)
Stürzte in der Antarktis ein UFO ab? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)
VIDEO: Stürzte in der Antarktis ein UFO ab? Auch das soll bei Google Earth kürzlich gefunden worden sein (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)

Ich glaube kaum, dass hier irgendwas “mysteriöses” vorliegt.

Eine Laune der Natur

Viel mehr aber zeigt dieses Beispiel, dass auch die Natur runde Struktur schaffen kann. Wie hier etwa einen Krater, der zum Beispiel durch den senkrechten Einschlag eines Asteroiden/Kometen in die Erde gerissen wurde. Sieht man sich dagegen den Krater des Asteroiden von Mexiko an, der die Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren vernichtetet hat und weltweit sehr bekannt ist, so ist dieser (heute) zum Beispiel alles andere als “perfekt rund”.

Der mexikanische “Chicxulub-Krater” zeigt heute keine derart konzentrischen geologischen Ringe, die an eine Raumstation erinnern. Das “Auge” in Afrika schon. Aber: Werfen wir einen Stein senkrecht in das Wasser (oder einen Sandkasten) sehen wir auch konzentrischen Ringe, die vom Zentrum wegführen.

Das “Google Earth” für Jäger des Phantastischen spannend ist, ist eine Tatsache. Obwohl ich mich frage, warum der “Science Channel” sein nicht ganz eine Minute dauerndes Video bei Facebook derart auf Mystery getrimmt hat.

Sensation in Äthiopien? Eine Stufenpyramide? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger)
VIDEO: Sensation in Äthiopien? Eine Stufenpyramide entdeckt …? (Bild: Google Earth / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

“Das Auge der Sahara” ist ja keine neue Entdeckung und schon bald 50 Jahre als Einschlagkrater bekannt. Selbst unsere Astronauten im All sollen diesen laut einem Wikipedia-Eintrag zur Orientierung nutzen. Wobei es in diesem Eintrag auch heißt, dass “die Entstehung dieser kreisförmigen Struktur ist nicht restlos geklärt” sei …

Wesentlich spannender sind da schon Entdeckungen, die Archäologen mit dieser Software machen und machen könnten. Oder solche, die der Laie entdeckt. Etwa eine mutmaßliche “Stufenpyramide in Äthiopien” oder sogar eine Art “Zweites Nazca in Kasachstan” wozu ich auf meinem YouTube-Kanal Videos online stellte.

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Lars A. Fischinger

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Die NASA warnt vor 6 Tagen Dunkelheit im Dezember 2014! Und in Afrika wurde ein lebender Flugsaurier am Himmel fotografiert …

NASA warnt vor 6 Tagen Dunkelheit im Dezember 2014 (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Die NASA warnt: Im Dezember 2014 wird die Erde 6 Tage in Dunkelheit versinken (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Seit einigen Tagen verbreitet sich eine etwas ältere Nachricht im Internet, dass uns im Dezember 2014 etwas mehr oder weniger schreckliches vorstehen würde. Die NASA, so heißt es in der Meldung, habe offiziell die Welt darüber informiert, dass im ab dem 16. Dezember die Erde 6 Tage dunkel werden wird. Ein Sonnensturm würde nach NASA-Angaben dabei einige Zeit sogar 90 Prozent des Sonnenlichtes blockieren. Was kommt da auf uns zu?

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Dunkelheit wird die Erde heimsuchen? Diese derzeit vor allem im Web 2.0 verbreitete Meldung der NASA ist – oder besser: wäre – interessant. Aber sie ist nichts weiter als ein dummer Schwindel.

Angeblich, so die vielfach zitierte “News”, würde der schlimmste Sonnensturm seit 250 Jahren für die Dunkelheit der Erde verantwortlich sein. Weiter heißt es, dass laut der NASA währen der finsteren Tage kein Grund zur Panik und Angst bestünde.

Das erinnert mehr als stark an den Boom um den Unfug um den Maya-Kalender und den 21. Dezember 2012. Denn auch dort war alles erfunden, gefälscht oder schlicht missverstanden worden.

Tatsächlich hat die Internetseite “Huzlers.com” diese Fake-Meldung schon am 24. Oktober 2014 als “Breaking News” in Umlauf gebracht. Von dort wurde sie durch diverse Links zum “Teilen” und den Tweet “#6DaysofDarkness” verbreitet. Doch erst jetzt erreichte diese Meldung eine gewisse Aufmerksamkeit, da verschiedenen Webseiten sie übernahmen. In den Sozialen Netzwerken jedoch – so erweckt des den Anschein – nimmt diese Meldung kaum einer ernst. Zum Glück.

Interessant ist es, wenn man die ursprüngliche Quelle der “Breaking News” bei “Huzlers” anklickt … man wird nach sehr kurzer Zweit auf eine neue “Breaking News” weiter geleitet., In dieser Sensations-Meldung heißt es unter anderem, in Afrika (Kongo) wurde ein lebender Flugsaurier entdeckt, ein Lichtbild von diesem geschossen und “Wissenschaftler von überall auf der Welt und Afrika haben das Foto untersucht” und halten es für echt …

Ich danke Euch Euer Mystery-Jäger

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Video: Ebola-Alarm! Auch in Berlin – aber: Angeblich stecken die USA und ihre geheimen Pläne hinter dem aktuellen Ebola-Outbreak in Afrika

Ebola-Alarm: Auch hier sollen die USA wieder schuld haben (Bilder: Centers for Disease Control and Prevention/WikiCommons/Content Providers(s): CDC/ Ethleen Lloyd/gemeinfrei / L. A. Fischinger)
Ebola-Alarm: Auch hier sollen die USA wieder schuld haben (Bilder: Centers for Disease Control and Prevention/WikiCommons/Content Providers(s): CDC/ Ethleen Lloyd/gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Derzeit in allen Medien: Die Seuche Ebola wütet in weiten Teilen Westafrikas und fordert immer mehr Todesopfer. Nun kam es zu einem “Ebola-Alarm” in einem sogenannten “Jobcenter” in Berlin. Ein Fehlalarm, wie sich zum Glück zeigte. Doch viele Menschen haben Angst vor der gefährlichen Fiebererkrankung aus Afrika und befürchten teilweise die wildesten Szenarien einer Katastrophe. In diese Ängste mischen sich nun Aussagen, dass die USA hinter dem derzeitigen Ausbruch des Ebola-Fieber in Ländern wie Liberia, Sierra Leone oder Sierra Leone stecken. Warum erkläre ich in diesem Video auf meinem Mystery-Kanal des Unfassbaren bei YouTube.

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Von Lars A. Fischinger

HALLO, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Was man so alles in den „dunklen Ecken“ des Internet munkelt, ist schon erstaunlich. Da starben bisher rund 1200 Menschen in Westafrika an dem schrecklichen Ebola-Fieber und in Deutschland sorgte Ebola-Alarm (Ebola-Fehlalarm) in Berlin und Hagen für Aufregung, und schon steht die USA unter Generalverdacht.

Dass die USA weltweit in nicht ganz saubere Aktivitäten verstrickt waren und sind, ist sicher kein Geheimnis. Bekannte Beispiel sind die NSA-Affären, „rechtsfreie“ Gefängnisse oder der Irak. Aber nun wird auch der Ausbruch von Ebola in Westafrika den USA in die Schuhe geschoben.

In meinem neuen Video habe ich mir mal zu dieser vermeintlichen US-Verschwörung Gedanken gemacht:

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Die UFO-Sekte Rael-Bewegung verspricht genitalverstümmelten Frauen in Afrika im Verein „Clitoraid“ chirurgische Hilfe

Logo der UFO-Sekte "RAEL-Bewegung"
Logo der UFO-Sekte “RAEL-Bewegung” (Bild: WikiCommos / L. A. Fischinger)

Weltweit gibt es laut Schätzungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) bis zu 140 Millionen Frauen, die Opfer von „Beschneidungen“ geworden sind. Diese Verstümmlungen im Vaginalbereich sind vor allem in Afrika stellenweise weit verbreitet und sollen den betroffenen Frauen jegliche sexuelle Lustempfindungen nehmen. Nun hat sich die ominöse UFO-Sekte der Rael-Bewegung (= Raelianer) des Themas angenommen und verspricht chirurgische Hilfe in einem Krankenhaus in Burkina Faso.

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Die UFO-Sekte Rael-Bewegung verspricht genitalverstümmelten Frauen in Afrika im Verein „Clitoraid“ chirurgische Hilfe weiterlesen

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Versunkene Kultur in Südafrika gefunden? Seltsame Boden-Bilder in der Karoo-Halbwüste geben Rätsel auf und lassen an ein “Nazca in Südafrika” denken.

Ein Nazca in Südafrika - oder doch eher moderne Spuren? (Bild: Google Earth)
Ein Nazca in Südafrika – oder doch eher moderne Spuren? (Bild: Google Earth)

Die Hochebene von Nazca in Peru ist weltweit bekannt. Bis heute rätseln Wissenschaftler wie auch Laien über denn wahren Sinn und Zweck der dort vorkommenden Bodenzeichnungen (Geoglyphen) im Riesen-Format von Tieren, geometrischen Pisten und Linien. Nun soll ein “zweites Nazca” nahe der Halbwüste Karoo südöstlich der Kalahari-Wüste im südlichen Afrika gefunden worden sein. Doch sind die auf “Google Earth” zu sehenden Strukturen wirklich aus dem Altertum?

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Versunkene Kultur in Südafrika gefunden? Seltsame Boden-Bilder in der Karoo-Halbwüste geben Rätsel auf und lassen an ein “Nazca in Südafrika” denken. weiterlesen

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Neue Suchexpedition will LEBENE Dinosaurier in Zentralafrika finden: Den Mokele-Mbembe

Mokele-Mbembe, das Phantom Zentralafrikas: Eine neue Suchexpedition nach dem Wesen ist geplant (Bild: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Wieder soll sich eine Expedition in Zentralafrika auf der Suche nach dem legendären Mokele-Mbembe machen. Angeblich ein leibhaftig noch heute lebender Dinosaurier, den schon zahllose Menschen gesucht im Dschungel Afrikas gesucht haben. Nach den Beschreibungen der afrikanische Ureinwohner erinnert dieses Monster an einen (kleinen) Sauropoden. Lebewesen, die eigentlich vor 65 Millionen alle ausgestorben sein sollten …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Stephen McCullah aus Springfield im US-Bundesstaat Missouri sucht über das Internet Investoren für seine Expedition in den abgelegenen Dschungel von Afrika. Er will versuchen, die dort noch unentdeckt Flora und Fauna zu dokumentieren und vor allem möchte er einen lebendigen Dinosaurier finden, der dort bis heute leben soll!

Dazu benötigt McCullah nach eigenen Angaben 27.000 US-Dollar, die er mit Hilfe der Crowdfunding-Seite “Kickstarter” nun sammeln will. Auf seine Kickstarter-Page heißt es dazu:

Es gibt die legitime Hoffnung, dort viele Reptilien- und Säugetier-Arten zu entdecken.”

Zu diesen bisher unentdeckten Tieren zähle auch der Mokele-Mbembe, der laut Augenzeugen im Urwald und Sumpfland Zentralafrikas leben soll.

Das hört sich zwar nach einem Abenteuerroman nach Art von “Die verlorene Welt” an, ist aber grundsätzlich ein sehr spannendes Thema. Ein interessantes Mysterium, wie ich es beispielsweise in diesem Blog-Artikel zum Thema Mokele-Mbembe zeige.

Nicht nur ich warte auf Beweise zum Thema …

Nachtrag 7. September 2017: Auch die Suchexpedition von McCullah fand keine Beweise für den Mokele-Mbembe.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Jagd nach Mokele Mbembe: Haben Dinosaurier bis heute überlebt? (Kryptozoologie Kongress 2019) +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Mokele Mbembe - Haben Dinosaurier bis heute überlebt? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Mokele Mbembe – Haben Dinosaurier bis heute überlebt? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Existiert im dichten Dschungel von Zentralafrika ein großes und bisher unentdecktes Tier, dass von den Ureinwohner Mokele Mbembe genannt wird? Ein Lebewesen, das nach den Beschreibungen wie ein überlebender Dinosaurier – ein kleiner Sauropod – aussehen soll, und von dem seit Jahrhunderten berichtet wird. Für die Kryptozoologie ein ebenso spannendes wie schwieriges Forschungsgebiet, über das sie kürzlich auf dem Kongress für Kryptozoologie im Galileo Park in Lennestadt berichtet haben. Ich war für Euch auf der Tagung der Kryptozoologen. Alle Details dazu erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Forschungsbereich der Kryptozoologie ist jener, der weltweit nach verborgenen und noch unerkannten Tieren sucht. Auch solche, die von der Wissenschaft als ausgestorben angesehen wurden oder werden. In der Tat finden Naturwissenschaftler wie Zoologen oder eben Kryptozoologen immer wieder Tiere, die der Wissenschaft bis dato vollkommen unbekannt waren.

Doch in der Kryptozoologie wird auch nach Lebewesen gesucht, die viele für pure Phantasie halten. Das fängt bei Bigfoot an und hört bei Mokele Mbembe in Afrika auf.

Dieser Mokele Mbembe im Dschungel von Zentralafrika (Kongo) ist faszinierend. Nach den Beschreibungen von Ureinwohnern ähnelt dieses bisher unentdeckte Tier einem Dinosaurier. Einer Art Brontosaurus in klein, der sich bis heute im dichten Urwald Afrikas verborgen halte.

Ein Sauropod, der der Wissenschaft entgangen ist?

Genau zu diesem „Biest“ Mokele Mbembe fand kürzlich vom Netzwerk für Kryptozoologie (s. a. HIER) und dem Galileo-Park Lennestadt ein Kongress statt, wie bereits HIER berichtet.

Ich war für Euch dort und berichte Euch in diesem YouTube-Video von der Veranstaltung auf den Spuren des „Dinosauriers in Afrika“ und unbekannter Tiere.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 12. Okt. 2019 auf Fischinger-Online

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Das Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini +++ Artikel +++

ARTIKEL: Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Überall auf der Welt suchen Menschen das versunkene Atlantis. Dabei reichen die Thesen zur Lokalisierung der mutmaßlichen Ur-Kultur von Südamerika über das Mittelmeer bis zum Himalaja und sogar in den Weltraum. Vor 50 Jahren kam eine weitere Überlegung zu Atlantis hinzu, als in der Karibik bei den Bahamas (Bimini) mutmaßlich künstliche Strukturen im Meer gefunden wurden, die von Atlantis oder einer Kolonie der Atlanter stammen sollen. Eine Entdeckung, die Jahre zuvor “prophezeit” wurde und der weitere Funde folgten. Für die Mehrheit der Geologen sind diese Gebilde auf dem Meeresboden natürlichen Ursprungs. Andere sehen hier Hinterlassenschaften von Menschenhand, deren Ursprung einige hundert bis Jahrtausende zurück liegen soll. Ein umstrittenes Thema, in dem sich Phantasie und Realität nur allzu oft zu mischen scheinen, wie Ihr es in diesem Artikel lesen könnt.


Atlantis in der Karibik

Rund um die Erde finden Archäologen, Abenteuer oder einfach ganz gewöhnliche Leute immer wieder Spuren aus längst vergessenen Tagen der Menschheit. Hinterlassenschaften unserer im Dunkeln der Vergangenheit verschwundenen Vorfahren. Es ist fast keine Region der Erde bekannt, in der nicht Hinweise auf die Entwicklung der Zivilisation zu finden sind. Und nicht wenige dieser Spuren auf frühe Gesellschaften und sogar Zivilisationen finden sich auch in den Gewässern der Weltmeere.

Ein Ort der Erde mit möglichen Spuren einer versunkenen Kultur ist bei all den interessanten Beispielen fast schon in Vergessenheit geraten: die heutigen Bahamas bzw. Bimini, das knapp über 80 Kilometer südöstlich von Miami im Atlantik liegt.

In der Grenzwissenschaft ist die Meeresregion um Bimini ein fester Begriff. Vor allem Autoren und Mystery-Jäger, die sich mit dem Thema Atlantis beschäftigen, kennen die Entdeckungen von Bimini praktisch auswendig. Aber auch jene Menschen, die vom so genannten Bermuda-Dreieck fasziniert sind, ist Bimini ein Begriff. Vor allem seit Charles Berlitz, Autor der Bestseller „Das Bermuda-Dreieck“ (1974) und „Spurlos“ (1977) , in seinen Büchern die Rätsel um die Bahamas weltweit bekannt machte.

Allein sein Weltbestseller „Das Bermuda-Dreieck“ verkaufte sich fast 15 Millionen mal in mehr als 20 Sprachen und führte auch in Deutschland die Bestsellerlisten an. Und obwohl es still um das „Bimin-Rätsel“ geworden ist, lohnt sich eine nähere Auseinandersetzung mit dem Thema. Was war also geschehen?

Atlantis: “Prophezeit” und gefunden?

Seit Jahrzehnten kursieren Gerüchte, das in den seichten Gewässern um die Bahamas in der Karibik künstliche Strukturen wie Tempel, Grundmauern von Gebäuden und Straßen verborgen liegen. Selbst Pyramiden sollen dort im Meer verborgen liegen, wie zum Beispiel HIER und HIER oder auch HIER berichtet. Sind all das Spuren einer versunkenen Kultur oder sogar Ur-Kultur?

Im Jahre 1968 nahmen diese Gerüchte erstmals konkrete Gestalt an. Jacques Mayol und andere entdeckten damals vor im Gebiet der Bahamas eine rechteckige Struktur auf dem Meeresgrund. Offensichtlich schien die Struktur von Menschen geschaffen worden zu sein, und so sorgte diese Entdeckung für Furore. Vor allem deshalb, da sie angeblich von einem “Seher” vorhergesagt worden sein soll.

In den USA lebte der Seher Edgar Cayce, der bis zu seinem Tode 1945 eine Vielzahl von „Prophezeiungen“ in einer Art Trance diktierte. Inhaltlich beziehen sich seine unzähligen Informationen vor allem auf das Thema Atlantis, Reinkarnation und Astrologie. In einer seiner so genannten „Readings“ in Trance am 2. Dezember 1933 sprach er davon, dass man Reste des sagenhaften Inselreichs Atlantis nahe Bimini im Meer finden wird. Sieben Jahre später wurde er konkreter, und gab an, dass 1968 oder 1969 die ersten Teile von Atlantis genau dort wieder entdeckt werden.

Und genau 1968 tauchten der mutmaßliche Tempel bzw. die Strukturen auf dem Meeresboden auf. Ein Zufall? Oder eine in Erfüllung gegangene Prophezeiung des  sogenannten „schlafenden Propheten“ Cayce?

Man muss hier aber kritisch bleiben. Denn wer waren die Entdecker eigentlich? Es waren zwei Piloten/Mitglieder der „Association for Research an Enlightenment Inc.“ (ARE). Die ARE wurde 1947 gegründet, hat ihren Hauptsitz in Virginia Beach, USA –  und ist die Oberorganisation der „Edgar Cayce Zentren“, die sich in 25 Ländern der Erde finden. Damit steht diese Organisation dem „schlafenden Propheten“ Cayce natürlich sehr nahe. So mag man geneigt sein zu vermuten, dass genau deshalb die Entdeckung auf das vorhergesagte Jahr 1968 fiel. Also quasi um die Prophezeiung zu erfüllen.

Tauchausflüge zur “Bimini Straße”

Dennoch ändert das nichts an der Tatsache, dass die Gewässer reich an interessanten Funden sind.

Manson Valentine war einer der Forscher der ersten Stunden. Der Meeresbiologe und Cayce-Anhänger entdeckte auf der großen Bahama-Bank eine Vielzahl von Plätzen auf dem Meeresgrund, an denen er (seiner Meinung nach) künstliche Konstruktionen identifizierte. Dreiecke, Rechtecke mit 100 Metern Kantenlänge, gerade Mauern und Gebilde und natürlich die berühmte „Straße von Bimini“ mit ihren rechteckigen großen Gesteinsblöcken.

Letztere wurde jedoch schon im Jahre 1957/59 durch den Unterwasserforscher Dimitri Rebikoff entdeckt. Er wurde von einheimischen Fischern auf die heute als „Bimini Straße“ bekannte Struktur aufmerksam gemacht, die sich in nur wenigen Metern Meerestiefe befindet. Erstaunlicherweise hat diese „Straße“ dabei bis heute eine Länge von rund 800 Metern.

Doch der Anfang war gemacht und die Neugier der Forscher und Taucher auf Bimini war geweckt.

So ist es nicht verwunderlich, dass in den Folgejahren die Entdeckungen vermeintlich menschlicher Spuren im Meer der Bahama-Bänke anstiegen. Auch Steinsäulen von 15 Metern Höhe, in dessen Umgebung seltsame „Zahnräder“ zutage gefördert wurden, machten die Runde. Das Hauptinteresse der zahlreichen Tauchexpeditionen galt jedoch bis auf den heutigen Tag den „Strassenpflastern“ im Schlick der Karibik.

Die in zwei Reihen angeordneten Wege bestehen aus Steinblöcken, die drei bis sogar sechs Meter Kantenlänge haben. Sie zeigen sich eben, glatt und sorgfältig wie von Menschenhand verlegt. Sie vermitteln jedem Taucher den deutlichen Eindruck, dass hier einstmals eine unbekannte und versunkene Kultur am Werk war. Denn heute ist die „Straße“ längst zu einem beliebten Ausflugsziel für Hobbytaucher geworden.

Nichts als versteinerter Strand?

Kritiker wenden bis heute ein, diese angeblichen Straßen seien nichts weiter als versteinerte Küstenlinien. Sie verweisen auf die Tatsache, dass an den heutigen Stränden der Inseln auf den Bahama-Bänken noch heute solche Formationen zu finden sind. Sie bestehen aus gepresstem und versteinertem Strandsand. Das ist Fakt, doch die am Strand trockenen Fußes zu sehenden Anordnungen sind wesentlich kleiner. Sie bestehen aus Blöcken, die um die einen Meter Kantenlänge haben. Verglichen mit jenen „Straßen“ auf dem Grund der See sind sie somit mehr als klein.

Doch unumstößliche Beweise, dass die „Bimini Straße“ von Menschen geschaffen wurde, fehlen weiterhin.

Die ersten Tauchexpeditionen, wie etwa jene durch Cayce-Anhänger Valentine zusammen mit dem legendären Apnoe-Taucher Jacques Mayol und Robert Angove, fanden aber auch „handliche“ Blöcke der „Bimini Road“. Doch auch wenn die Straßen natürlichen Ursprungs sind, geben andere Entdeckungen bis heute durchaus Rätsel auf. Beispielsweise kreisrunde Anordnungen von Steinen, die vor Andros im Meer liegen und gerne mit den steinzeitlichen Anlagen in England und Frankreich verglichen werden. Sollten auch sie natürlich entstanden sein?

Ganz besonders spannend wird es, wenn es um dort versunkene Pyramiden geht, die sogar mittels Sonar vermessen worden sein sollen. Darüber wurde aber bereits an anderen Stellen umfangreich berichtet.

Pyramiden im Meer?

Die erste Meldung von versunkenen Pyramiden ging im Jahr 1970 durch die Presse. Ein Ray Brown berichtete damals, dass er vor den Berry-Inseln eine Pyramide entdeckt habe, dessen Spitze nur 12 Meter unter dem Wasserspiegel liegt. Auch berichtete Brown von Ruinen, die von einem Sturm freigelegt wurden.

Sieben Jahre später nahmen die vermuteten Pyramiden im Meer Gestalt an (s. a. HIER). Auslöser war 1977 eine Fischfangexpedition eines Don Henry in den Gewässern der Cay Sal Bank, die exakt südlich der Florida Keys liegt. Also nahe der Bahamas.

Während die Expedition Echlotmessungen durchführte, zeichnete das Gerät in 200 Metern Tiefe eine klar erkennbare Pyramide auf. Das seltsame Objekt hat eine Höhe von rund 140 Metern und eine Kantenlänge von 150 Metern. Damit ist sie ohne weiteres mit der großen Pyramide von Gizeh zu vergleichen, die etwa 147 Meter hoch war und rund 120 Meter Kantenlänge besitzt. Mehrfach wurde die Stelle überfahren und immer zeigte das Sonar eindeutig eine sehr regelmäßige Erhebung in Form einer Pyramide auf dem Grund.

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Sollte es eine Laune der Natur sein, die zufällig auf dem sonst so ebenen Meeresboden liegt? Vielleicht ein Vulkankegel? Oder ist diese Entdeckung, die vor allem durch Charles Berlitz bekannt wurde, nur das, was wir heute Fake-News nennen? Man muss sich nämlich auch fragen, warum diese angebliche Pyramide nie wieder entdeckt und vor allem dokumentiert wurde. Zumal sie so dicht unter dem Meeresspiegel liegen soll.

Bimini verbirgt durchaus eine Flut an seltsamen Spuren. Einige Atlantis-Autoren sehen in all diese Entdeckungen Hinweise oder sogar Beweis für eine frühe Zivilisation. Vielleicht war Bimini vor 12.000 Jahren eine Art Kolonie der Kultur von Atlantis so argumentieren sie. Bekanntlich lagen bis zum Ende der Eiszeit nachweislich große Teile der Bahama-Bänke und der Umgebung trocken. Erst nach dem Ende der letzten Eiszeit stieg der Meeresspiegel und überflutete die heute Rätsel aufgebenden Strukturen. Um wie viel Meter sich der Meeresspiegel hob, ist aber unsicher. Meist spricht man von rund 100 bis 120 Metern.

Eine versunkene Kultur?

All das klärt nicht die Frage, ob es sich um künstliche Gebilde von Menschenhand handelt. Bis heute ist – erstaunlich genug! – für viele diese Frage nicht geklärt. Obwohl es seit 1971 zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen durch Taucher, Meeresbiologen, Archäologen und Geologen gab, die sich vor allem der „Straße von Bimini“ angenommen hatten. So wurde schon sehr früh von diesen Expeditionen erklärt, dass diese Struktur natürliche Gesteinsformationen sind. Eben versteinerter Strand, den man in der Geologie „Beachrock“, also „Strandstein“, nennt.

Unwidersprochen blieben diese natürlichen Erklärungen natürlich nicht. Verschiedene Autoren und Forscher bezweifelten, dass hier keine Menschen am Werk gewesen sind. Die „Straße“ oder der „Wall“ könnten vielleicht sogar die Reste eines Hafens sein, wie sie schon Rebikoff vor nunmehr 50 Jahren interpretierte.

Bei den zahlreichen Autoren, die sich schon früh mit den Rätseln der Karibik beschäftigt haben, ist vor allem auch Dr. David Zink zu nennen. Zink, der 1976 von der „International Explorer Society“ den Titel „Explorer of the Year“ bekam, legte dazu 1978 ein interessantes Buch vor. Darin berichtet er von seinen eigenen Forschungsexpeditionen in die karibische See und zu den Bimini-Funden, die er nicht als natürlich ansieht. Er ist der Überzeugung, dass die Mauern, Steinkreise, Straßen und Gebäudereste um Bimini künstlich sind und im Zusammenhang mit dem legendären Atlantis stehen müssen.

Zink führte detaillierte Forschungen unter Wasser durch und machte sich über Jahre hinweg auf immer neue Expeditionen. Bei seinen Untersuchungen bediente er sich auch angeblich hellsichtigen „Medien“, weshalb seine Ergebnisse von vielen Kritiker von vornherein als unglaubwürdig angesehen wurden und werden.

Zumindest erhoffte sich der Forscher von diesen „Sensitiven“, das sie mittels ihrer übersinnlichen Fähigkeiten mehr Informationen usw. über die Strukturen liefern. In der Tat, so zumindest Zink, lieferten diese Parapsychologen korrekte Informationen, die ihm bei seinen Forschungen vor Ort halfen.

Das alles hat die Diskussion nicht beendet. Auch wenn Zink und sein Team, zu dem teilweise auch einige andere Forscher der ersten Stunde angehörten, nach zehn Expeditionen angeblich bewiesen haben wollen, dass um Bimini eine versunkene Welt liegt. Zink schreibt beispielsweise von einem menschlichen Kopf aus Marmor, den er aus sechs Metern Tiefe bergen konnte. Auch dieser Fund ist leider kein Beweis, da er auch nur schwer als menschlicher Kopf zu erkennen ist.

“Strahlungen” von Atlantis?

David Zink war auch einer der ersten, die von „Strahlungen“ oder ähnlichem in den Gebiet berichteten. So etwa bei einer steinernen Säule auf dem Meeresgrund. Diese „Strahlungen“ waren auch von dem Seher Edgar Cayce beschrieben worden. Cayce erzählte diesbezüglich in seinen „Visionen“ von seltsamen Kristallen, die angeblich im Besitz der Bewohner von Atlantis waren. Diese „Kristalle“ wiederum seien eine Art Energiequelle gewesen, die den hohen Stand der atlantischen Zivilisation erst ermöglichte.

In Kreisen einiger Esoteriker und auch UFO-Autoren werden diese Ideen teilweise bis heute gerne übernommen. Auch die Spekulation kursiert, dass diese „Kristalle“ bis heute aktiv sind und für das Verschwinden von Mensch und Material im berüchtigten Bermuda-Dreieck verantwortlich sind. Man kann sich das etwa als hoch effizienten Generator vorstellen, der vom Meeresboden aus die Technik der Schiffe und Flugzeuge stört und sie so „verschwinden“ lässt.

Auch der Autor Pierre Carnac nahm sich bereits 1978 in einem Buch der Bimini-Funde an. Er behauptet in seinem Buch „Geschichte beginnt in Bimini“, dass die megalithischen Zeugnisse des frühen Europa ihren Ursprung in der Karibik haben. Nicht umgekehrt, wie von grenzwissenschaftlichen Autoren oder „alternativen Historikern“ vielfach vermute wird.

Diese gewaltigen Steinanlagen in Europa, die sich von Schottland bis Afrika und in den Nahen Osten erstrecken, wurden bereits sehr oft mit Atlantis (im Atlantik) in Verbindung gebracht. Vor allem auch aufgrund der Tatsache, dass sich diese uralten Anlagen an den Küsten Europas konzentrieren und zum Teil 5.000 oder auch 8.000 Jahre alt sind (mehr HIER).

Carnac, dessen Name übrigens ein Pseudonym ist und von einer gewaltigen Steinanlage nahe dem Ort Carnac in der Bretagne abgeleitet wurde, behauptet, dass die Kunst mit diesen Megalithen in Europa zu hantieren aus dem Westen kam – aus der Karibik. Nachweislich finden sich auch im Nordosten Amerikas Steinsetzungen, so genannte Dolmen, die eigentlich als typisch für die Steinzeit Europas gelten. Die Frage nach einem Kontakt der beiden „Welten“ liegt daher durchaus nahe.

Dr. Zink wiederum greift in einem Buch auch das Thema Plejaden auf. Das 380 Lichtjahre entfernte Sternbild der Plejaden („Siebengestirn“) ist bei vielen Autoren etwas ganz besonderes. Sie sehen hier zum Beispiel die Heimat der außerirdischen Götter, die in der Vergangenheit vom Himmel kamen. Fraglos hat diese auffällige Sternkonstellation in der Mythologie unserer Vorfahren festen Bestand. Bis heute wird von UFO-Kontaktlern und ebenso von anderen Menschen behauptet, Aliens der Plejaden seien auf die Erde gekommen. Hier driften die meisten Autoren in wüste Spekulationen ab.

Bauten von chinesischen Seefahrern?

Die Bahamas wurden nach Altamerika-Forschern erst im 4. Jahrhundert nach Christus besiedelt. Folglich, so die Argumentation, können die Strukturen nicht Jahrtausende alt sein und von irgendeiner Ur-Kultur wie Atlantis stammen. Dies ist aber ein Zirkelschluss, da diese angeblich unbekannte versunkene Ur-Zivilisation eben unbekannt ist.

Der Autor und ehemaliger U-Boot-Kommandant der Royal Navy, Rowan Gavin Paton Menzies, sieht das Thema wiederum ganz anders. Er vermutet, dass diese Gebilde im Meer Spuren von Seefahrern aus China sind, die schon vor Kolumbus im Jahre 1421 dort waren. Der Kaiser Zhu Di (auch Yongle, 1360 bis 1424) habe diese Expedition befohlen und so entdeckten und kartographierten die chinesischen Seefahrer angeblich fast alle Teile der Welt.

Damit sind nach Ansicht Menzies die Bimini-Gebilde zwar künstlich, aber nur einige Jahrhunderte alt.

Die Seefahrer des Kaisers gab es unter dem Kommando des legendären Entdeckers Zheng Hes tatsächlich. Seine sogenannte „Schatzflotte“ befuhr weiterer Strecken der Ozeane und brachte beispielsweise aus Afrika Tiere mit nach China. Ob sie aber Amerika erreichte, ist ungewiss. Der Historiker Robert Finlay sah im „Journal of World History“ (Nr.2/2004) in dieser Idee eine reine Phantasie von Menzies. Zumal die Chinesen von Osten durch den Indischen Ozean an Afrika vorbei durch den Atlantik hätten segeln müssen, um die Karibik zu erreichen. Oder durch den gesamten Pazifik und dann entlang der Westküste Südamerikas, weiter an Feuerland vorbei (durch die 1520 entdeckte Magellanstraße) in den Atlantik und von dort in Richtung Norden bis Mittelamerika …

Ein endloser Streit …

Obwohl die Mehrzahl der Geologen schon lange überzeugt ist, dass hier in der Karibik keine versunkenen Bauten zu finden sind, reißt die Diskussion darüber nicht ab. Zum Beispiel 2005 als der Atlantis-Forscher Greg Little und der Unterwasser-Archäologe William M. Donato ihre Ergebnisse zu den Strukturen veröffentlichten. Sie verweisen in „Underwater Stone Formation at Bimini: Ancient Harbor Evidence“ darauf, dass frühere Forscher absichtlich irreführende Ergebnisse publiziert hätten.

Little und Donato bezogen in ihrer Arbeit auch jene Strukturen im Meer mit ein, die wahrscheinlich der Hurrikan „Wilma“ 2005 freilegte, und kommen so zu dem Schluss, dass diese von Menschen geschaffen wurden. Frühere Untersuchungen bezeichnen sie als „Bimini Hoax“ und werfen vor allem dem Archäologen Marshall McKusick und dem Geologen Eugene A. Shinn eine Falschdarstellung der Fakten vor. Denn vor allem Shinn war es, der schon in den 1970ger Jahren die These des versteinerten Strandes vertrat.

Wobei jedoch schon 1978 diese Erklärung der Steingebilde in der karibischen See von Shinn kritisiert wurde. Zum Beispiel von William R. Corliss in einem Beitrag in „Science Frontiers“ (Nr. 4 vom Juli 1978), wo er unter anderem zu der Erklärung schreibt:

Ein Geheimnis bleibt jedoch in diesem entlarvenden Artikel (von Shinn, Anm. LAF). Das ist die unbeantwortete Frage, wie die Bimini-Felsen 15 Fuß unter Wasser gelangten, wenn erhebliche Beweise darauf hindeuten, dass in den letzten 2.200 Jahren keine derartigen Veränderungen des Meeresspiegels stattgefunden haben.“

Diese frühe und „leichte Kritik“ ging eher unter. Zumal Corliss selber kein Geologe war, sondern Physiker. Vor allem aber war er Sachbuchautor von dutzenden Büchern, die sich vielfach auch mit der Welt des Paranormalen befassten.

All das ändert nichts an der Tatsache, dass das Bimini-Rätsel bis heute noch immer ungelöst ist. Zumindest für all jene, die die etablierten Deutungen ablehnen und in diesem Zusammenhang auf die unterschiedlichsten Funde im dortigen Meer verweisen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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