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Er glich keinem Menschen, sondern den „Gottessöhnen des Himmels“: Sintflut-Held Noah und seine sonderbare Geburt

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Sintflut-Held Noah und seine sonderbare Abstammung - denn angeblich glich er keinem Menschen! (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Sintflut-Held Noah und seine sonderbare Abstammung – denn angeblich glich er keinem Menschen! (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Die Geschichte über den legendären Noah, seiner Arche und der Sintflut ist sicher eine der bekanntesten der gesamten Bibel. Noah als ein gerechter und gottesfürchtiger Mann, der durch Gottes Hilfe mit seiner Familie in einer Arche die große Flut überleben durfte. Kein Wunder, dass gerade auch über diese biblische Figur zahlreiche ausgesprochen kuriose und rätselhafte Legenden und Überlieferungen existieren. Denn glauben wir diesen, war schon seine Geburt alles andere als normal.


Göttliche Herkunft – Himmlische Abstammungen

In der Mythologie sowie Sagen, Legenden und religiösen Schriften wimmelt es von Helden aller Art. Zu allen Zeiten erzählte man sich in aller Welt Überlieferungen von heldenhaften oder göttlichen Herrschern, Anführern oder Königen. Und deren vorgezeichneter Weg begann oftmals schon mit ihrer Geburt, „himmlischen Herkunft“ oder ihrer Abstammung als ein Mischling aus Mensch und Gottheit.

Es gehört in derartigen und zum Teil uralten Erzählungen fast schon zum guten Ton, dass einer entsprechenden Hauptperson eine fantastische Biographie zugesprochen wurde. Schon Gilgamesch, der mythischen König und Held im nach ihm benannten Gilgamesch-Epos, konnte sich auf eine solche Herkunft berufen. Denn nach dem Jahrtausende alten Epos war er eine genetische Mischung aus Mensch und Gott.

Solche mythischen Ursprünge lassen sich durch die gesamte Geschichte der Menschheit verfolgen. Selbst Figuren aus der Welt der Sagen und Märchen Europas haben in diesen nicht selten „himmlische Teile“ in sich vereint. Und sogar in der Moderne beriefen sich gewissen Kaiser in Asien darauf, dass sie in direkter Linie von nicht-irdischen Wesen abstammen würden. Von Ur-Kaisern, die vom Himmel kamen.

Noah

In einigen Fällen muss man jedoch zweimal hinsehen, um entsprechende Überlieferungen über sagenhafte Abstammungen zu finden. Denn Seltsames berichten alten Schriften auch über die Herkunft von Noah aus der Bibel. Jenem Mann also, der mit seiner Familie auserwählt wurde die Sintflut in seiner Arche zu überleben und die Erde anschließend neu zu bevölkern. Zu finden sind die Legenden seiner rätselhaften Herkunft und Geburt aber nicht in den Büchern des Alten Testamentes.

Hier erfahren wir nur, dass Noahs Vater ein Mann namens Lamech war. Dieser wiederum war der Sohn des Methusalem, der laut dem Alten Testament (Gen. 5,27) stattliche 969 Jahre alt geworden sein soll. Es ist der älteste vorsintflutliche Patriarch der Bibel.

Den Bericht über die eigentliche Geburt des Helden Noah finden wir im 5. Kapitel des Buchs Genesis beschreiben. Hier erzählt die Bibel von den vorzeitlichen Patriarchen vor der Sintflut und bemerkt zur Geburt Noahs folgendes:

Lamech war 182 Jahre alt, da zeugte er einen Sohn. Er gab ihm den Namen Noah; denn, sagte er, dieser wird uns Trost verschaffen in unserer Arbeit und der Mühsal unserer Hände aus dem Ackerboden, den Gott verflucht hat.“ (Gen. 5,28-29)

Lamech, der im wahrhaft biblischen Alter von 777 Jahren das Zeitliche segnete, wird uns in diesen Versen unmissverständlich als Vater Noahs genannt. Über die Identität von Lamechs Frau, der Mutter von Noah, schweigt sich das Buch Genesis aus.

Die biblische Familie des Noah

Wir können aber dem 4. Genesis-Kapitel entnehmen, das es einen weiteren Lamech gab, der zu den Nachkommen Kains gehörte. Diese nahm sich zwei Frauen, die Ada und Zilla genannt werden. Ada bekam zwei Söhne, einen namens Jabel, der ein Stammvater der Nomaden geworden sein soll (Gen. 4,20) und seinen Bruder Jubal. Der Knabe von Zilla war Tubal-Kaijn (Kain), der Stammvater der Schmiede, der eine Schwester mit Namen Naama hatte (Gen 4,22).

Die Arche Noah - hier zwei eher "untypische Darstellungen" (Bilder: gemeinfrei)
Die Arche Noah – hier zwei eher „untypische Darstellungen“ (Bilder: gemeinfrei)

Von Noah leider keine Spur, obwohl er gleichfalls einen Vater namens Lamech hatte. Er entstammte jedoch der Ahnenreihe des Seth, des 3. Sohnes von Adam und Eva. Da Noah aufgrund der Ereignisse mit seiner Arche und der Sintflut wohl der berühmteste Patriarch vor der Flut sein dürfte, verwundert dieses Schweigen der Bibel schon sehr.

Wie sollte es anders sein, die apokryphen Schriften des Alten Testamentes liefern weitere Aussagen über Noahs Abstammung. Auch seine Mutter wird in verschiedenen Texten namentlich genannt. So etwa im Buch der Jubiläen, das auch als „Kleine Genesis“ bekannt ist, in dem wir lesen:

In der dritten Jahrwoche des fünfzehnten Jubiläum heiratete Lamech die Betenos, die Tochter Barakiels und seiner Vaterschwester, und sie gebar ihm in dieser Jahrwoche einen Sohn, und er heiß ihn Noe (…)“ (4,28)

Wer Betenos und Barakiel waren, erfahren wir leider an keiner Stelle. Wohl aber in Vers 4,15, dass Barakiel eine weitere Tochter mit Namen Dina gehabt haben soll, die die Mutter von Jared gewesen sei. Sie habe den auch in der Bibel genannten Mahalalel geehelicht, den Vater Jareds. Durchaus sehr erstaunlich, denn Mahalalel war der Ur-Ur-Großvater von Lamech. Und beide hatten demnach Töchter derselben Mutter zur Gemahlin?!

Märchenhafte Familienverhältnisse und ein Frau namens Bat-Enoch

Eine mehr als verworrene Familiengeschichte, die die alten Überlieferungen hier verkünden. Es wird aber noch verwirrender. So erfahren wir in jüdischen Märchen, dass Lamech eine Enkelin von seinem Großvater Henoch zur Frau nahm. Praktisch also seine Cousine. In diesen Märchen heißt es dazu:

Und Lamech, Methusalahs Sohn, war 181 Jahre alt, da nahm er Esmoah, die Tochter Elisas, des Sohnes Henochs, seines Ohmeis, zum Weibe; und sie ward schwanger (…) Wie Lamechs Weib ausgetragen hatte, gebar sie einen Sohn, als das Jahr zu Ende ging.“

Dieser Knabe war Noah. „Er hieß seine Namen Noah-Menahem“, sagt die Legende hierzu auch. Ein Name für Noah, den so wohl kaum jemand kennt. Schon allein die biblischen Abstammungen und angeblichen Verwandtschaften sind verwirrend und nicht leicht zu überschauen. Deshalb habe ich hier einen entsprechenden biblischen Stammbaum angefügt, der meinem Buch „Rebellion der Astronauten-Wächter“ entnommen und an dieser Stelle gekürzt wurde:

Biblischer Stammbaum (Bild: Fischinger-Online aus "Rebellion der Astronauten-Wächter)
Biblischer Stammbaum (Bild: Fischinger-Online aus „Rebellion der Astronauten-Wächter„)

Im äthiopischen Buch Henoch (auch „1. Henoch“ genannt) lesen wir ab dem Vers 106,1 eine weitere Historie über Noah. Teilweise wird seine Mutter hier Bat-Enoch genannt. Glauben wir den Versen in dieser Henoch-Schrift, war Noah sogar ein völlig fremdartiger Mensch, der den Wesen des Himmels ähnlich sah. Selbst Lamech – immerhin sein eigener Vater – fürchtete sich vor ihm und hatte Bedenken, Noah als eigenen Sohn zu akzeptieren. Wir erfahren beim Propheten Henoch:

Nach einigen Tagen nahm mein (Henoch, Anm. LAF) Sohn Metusala ein Weib für seinen Sohn Lamech; sie ward von ihm guter Hoffnung und gebar einen Sohn.“ (1. Henoch 106,1)

Noah: Ein rätselhaftes Baby

Dieser Spross war Noe (Noah), der Überlebende der verheerenden Flut, dem die Überlieferung schon als Neugeborenen äußerst bemerkenswerte Eigenschaften zuschreibt:

Sein Leib war weiß wie Schnee und rot wie eine Rose, sein Haupthaar weiß wie Wolle und seine Augen wie Sonnenstrahlen. Wenn er seine Augen öffnet, dann erleuchtet er gleich der Sonne das ganze Haus, und das ganze Haus ward sehr hell.“ (1. Henoch 106,2)

Eine sonderbare Beschreibung eines Babys, die uns hier erzählt wird! Selbst heute noch würde jede Mutter, die ein solches Kind das Leben schenkt, sicher starr vor Schreck werden.



Doch zum Beispiel in der Offenbarung (Apokalypse) des Johannes in der Bibel stoßen wir auf eine ähnliche Beschreibung. Dort erfahren wir, wie ein sonderbarer „Thron“, der „Thronwagen Gottes“, mit viel Lärm vom Himmel nieder stieg, in dem sich ebenfalls ein solcher „Typ Mensch“ befand:

Sein Haupt und seine Haare waren weiß wie Wolle, leuchtend weiß wie Schnee, und seine Augen wie Feuerflammen.“ (Off. 1,14)

Noah ähnelte also diesem Himmelswesen aus der Offenbarung, wenn man hier eine Verbindung ziehen mag. Bei Noahs Geburt geschah allerdings noch etwas ganz Außergewöhnliches, was seine „göttliche Herkunft“ weiter untermauert:

Darauf richtete er sich in den Händen der Hebamme auf, öffnete seinen Mund und redete mit dem Herrn der Gerechtigkeit.“ (1. Henoch 106,3)

Ein Abbild „Gottessöhne des Himmels“

Lamech wusste daraufhin nicht, wie ihm geschah. Verständlicherweise hatte er keine Ahnung, was er jetzt unternehmen sollte. Er bekam es angesichts dieses ungewöhnlichen Babys mit der Angst zu tun und eilte zu seinem Vater Methusalem. Ihm offenbarte er seine Sorgen, da vielleicht der weise Methusalem Rat wusste. Sicher sehr aufgeregt sprach Lamech zu seinem Vater:

Ich habe einen merkwürdigen Sohn; er gleicht nicht einem Menschen, sondern den Gottessöhnen des Himmels und seine Natur ist verschieden; er ist nicht wie wir; seine Augen gleichen Sonnenstrahlen und sein Antlitz ist majestätisch. Es dünkt mir, dass er nicht von mir abstammt (…)“ (1. Henoch 106,5-6)

Lamech zweifelt verständlicherweise an seiner Vaterschaft. Er unterbreitete seinem Vater deshalb, dass er mit Sicherheit nicht der tatsächliche Erzeuger eines solchen Kindes sein kann. Und er vermutete schon da, dass wohl „in seinen Tagen auf Erden ein Wunder geschieht“. Nun bat er Methusalem, dass er zum Propheten Henoch gehen möge, denn „er wohnt ja bei den Engeln“. Henoch, der umfangreiche Kontakte mit den Gottessöhnen beziehungsweise Wächtern, wie sie auch genannt werden, pflegte, konnte sicher helfen.

Wie gewünscht wand sich Methusalem Rat suchend an Henoch, seinem Vater, und berichtete ihm die „beunruhigende Erscheinung“ und „beängstigende Sache“ über Noahs Geburt. Noahs „Gestalt und Natur“ widerspreche „der eines Menschen“ und deute eher auf ein „ein Abbild der Engel des Himmels“ hin, so erzählte er es Henoch. Genauso, wie es die die Beschreibung aus der Offenbarung schon vermuten ließ.

Ein verzweifelter Vater

Tatsächlich finden sich an anderer Stelle im 1. Buch Henoch (71,1) Beschreibungen von „Wächtern des Himmels“, dessen Antlitz „leuchtete wie Schnee“. Der Verdacht von Lamech lag demnach auf der Hand, dass Noahs wahrer Vater nicht von dieser Welt war.

Henoch, der zu seiner Zeit ein Mann von unermesslichem Wissen war, prophezeite seinem Sohn Methusalem im Folgenden die kommende Sintflut. Er berichtete ihm auch, dass Gottessöhne des Himmels Kinder mit Menschenfrauen zeugten und der Höchste sie deshalb durch die große Flut vernichten wolle (vergl. Gen. 6). Er sollte seinen Sohn Lamech beruhigen, denn sein Kind wäre auserwählt, die Katastrophe zu überleben, und „die Erde nach all der Vernichtung (zu) trösten“.

Eben das, was auch das Buch Genesis über die Flut und die Arche Noah erzählt. Interessant am Rande ist auch, dass Henoch seinem Sohn nebenbei erzählte, dass vor allem die Sünde durch die Flut vertilgt werden solle. Aber „danach wird die Gottlosigkeit noch weit größer werden als die, die zuerst auf Erden begannen ward“. Folgerichtig war die Sintflut als „Strafe Gottes“ schlichtweg überflüssig, da sie nichts nutzte …

„Wirklich sein Sohn“

Die bereits weiter oben zitierten jüdischen Märchen betonen ebenso, dass Noah bei seiner Geburt irgendwie „anders“ war. So wird dort etwa die Frage, woher Lamech und die anderen Menschen wussten, dass in Noahs Tagen ein Wunder oder ähnliches geschehen werde, damit erklärt, dass er bereits bei seiner Geburt beschnitten gewesen sein soll. Dies sei ein Zeichen Gottes gewesen und die Fragen, „wie wusste Lamech das im Voraus“ und ob er „ein Seher“ war, wäre laut Legende damit beantwortet gewesen.

Lars A. Fischinger: "REBELLION DER ASTRONAUTENWÄCHTER. Gefallene Göttersöhne, die Sintflut und versunkene Ur-Kulturen"
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An einer anderen Stelle wird sogar behauptet, dass alle Menschen vor Noah mißgestaltete Hände hatten. „Ungestaltig und wie geschlossen, und die Finger waren nicht getrennt voneinander“, seien ihre Hände gewesen, wird darin behauptet. Erst bei Noah „waren die Finger einzeln und jeder für sich“.

Noah – dies lässt sich aus diesen Aussagen entnehmen – war ein Mensch mit ganz außergewöhnlichen Eigenschaften, die ihn eigentlich nicht als richtigen Menschen erscheinen lassen. Zumindest in der Mythologie. Dennoch wies Henoch seinen Sohn an, Lamech zu sagen, dass Noah „wirklich sein Sohn ist“, wie es das 1. Buch Henoch sagt. Wie aber konnten Lamech und seine Frau ein derart fremdes Kind bekommen? Und wieso sollen die Menschen zuvor andere Hände gehabt haben? Wie kommt man auf solche Behauptungen?

Fragen, dessen Antworten wohl für immer in den Fluten der Sintflut versunken sind …

Noah – ein Albino?

Schon vor über 60 Jahren fragte sich das auch der britische Medizinprofessor Arnold Sorsby in einem Artikel im „British Medical Journal“. Nach Sorsbys war der Erbauer der rätselhaften Arche Noah einer jener Menschen, denen der Mangel an Hautfarbstoffen ein ungewöhnliches Aussehen verleiht: Ein Albino. Dazu schrieb damals „Der Spiegel“ (Nr. 17/1959, 22. April 1959) unter anderem:

Noahs Erscheinung bei der Geburt, so wie im Buche Henoch geschildert, ist offensichtlich nicht die eines Wunders, sondern die eines Albinos.“

Professor Sorsbys vermutete, dass der genetische Defekt dadurch ausgelöst wurde, dass Noahs Eltern Lamech und Bat-Enosch Blutsverwandte waren. Hierin sah er 1959 die Ursache für den Albinismus. Einen „Engel“, also einen jener außerirdischen „Wächter des Himmels“, wie Henoch sie nennt, schloss der Mediziner als Vater aus. Zehn Jahre bevor alle Welt von der Prä-Astronautik sprach, zitierte „Der Spiegel“ Arnold Sorsby in dem Artikel „Noah: Weiß wie Wolle“ mit den Worten:

„(Es ergeben sich) erhebliche genetische Schwierigkeiten. Man müsste ja dann voraussetzen, dass Bath-Enosch und der Engel nichtverwandte Träger eines Erbfaktors zu einer Zeit waren, da dieser Erbfaktor noch nicht weit verbreitet sein konnte; oder -, noch weniger plausibel -, dass der Albinismus bei den Engeln dominant ist, nicht rezessiv, wie bei den Menschen.“

Des Rätsels Lösung ist möglicherweise ähnlich gelagert wie bei der Geburt Seths, des dritten Sohnes von Adam und Eva. Oder auch bei den biblischen Schöpfungsmythen nach göttlichem Ebenbilde. Bei Seth als Spross des ersten Menschenpaares der Bibel war es so, dass Eva „fremden Samen“ von den Himmlischen eingesetzt bekam. Als Ersatz für ihren Sohn Abel, da dieser von seinem Bruder Kain erschlagen wurde. Doch das ist wieder eine andere Geschichte.

Noah als alter und weiser Mann unter dem Schutz Gottes (Bilder: gemeinfrei)
Noah als alter und weiser Mann unter dem Schutz Gottes (Bilder: gemeinfrei)

Noah in den Schriften von Qumran

Die sogenannte „Lamech-Rolle“ (auch „1Q Genesis Apokryphe“ genannt), ein fragmentarisches Schriftstück aus den Höhlen von Qumran, enthält ebenfalls einen Bericht über Noahs sonderbare Geburt. Recht ähnlich wie im 1. Buch Henoch. Nach der zweiten Kolumne dieser Qumran-Rolle konnte Lamech gar nicht der Vater Noahs gewesen sein. Denn dieser kam nach einer über neun Monate langen Reise zurück zu seiner Frau Bat-Enoch, wo er dann den ominösen Knaben direkt vorfand.

Sofort beschuldigte er sein Frau, sie sei ihm untreu gewesen und das Kind in seinem Haus wäre nicht das seine. Wie sollte es auch nach seiner langen Abwesenheit? Verbittert kam er zu dem Schluss, dass Bat-Enoch ein Kind der „Wächter des Himmels“ bekommen haben müsse. In den Qumran-Schriftrollen vom Toten Meer liest sich das folgendermaßen:

Dann kam ich zu dem Schluss, dass die Empfängnis das Werk der Wächter war, dass der Same von Engeln oder Nefilim gesät worden war. Ich war wegen dieses Kindes in Aufruhr.“ (1QapGen, Kolumne 3, Verse 1-2)

Umgehend konfrontierte Lamech daraufhin seine Gattin mit seinem Verdacht und stellte sie zur Rede:

Dann ging ich, Lamech, eilends zu [meiner] Frau, Bat-Enosch, [und sagte zu ihr]: [‚Ich beschwöre dich bei…] und beim Höchsten, beim Großen Herrn, beim König der Ewigkeit [hast du empfangen] [von einem der] Himmelssöhne? Berichte mir jede Kleinigkeit wahrheitsgemäß (…) Du musst mir die reine Wahrheit sagen, ohne Lügen (…)“ (1QapGen, Kolumne 3, Verse 3-7)

„Weder ein Fremder noch einer der Wächter, auch nicht einer der Söhne des Himmels.“

Bat-Enoch appellierte an das Herz ihres Gemahls. „An meine Wollust“ solle er sich erinnern, „bevor wir uns liebten“ und „wie leidenschaftlich ich reagierte“, entgegnete sie Lamech. Doch dieser bliebt stur, bis sie ihm schließlich antwortete:

Dann hielt sie ihren Unwillen zurück, sprach mit mir und sagte: ‚O mein Herr, mein [Bruder, erinnere dich…] an mein Vergnügen. Ich schwöre beim Großen Heiligen, beim König des Hi[mmels…], dass der Same von Dir kam, die Empfängnis von dir kam, [diese] Frucht von dir gepflanzt ist […Es war] weder ein Fremder noch einer der Wächter, auch nicht einer der Söhne des Himmels.“ (1QapGen, Kolumne 3, Verse 13-16)

Immer wieder wird es deutlich, dass Noah laut diesen Texten kein Abkömmling der Himmelssöhne war. Seine Mutter stritt das mehr als energisch ab. Und auch Henoch sagte laut Qumran-Rolle zu Methusalem, dass Noah „nicht von den Himmelssöhnen, sondern von Lamech, deinem Sohn“ stamme (1QapGen, Kolumne 6, Vers 3). Ob dies alles nur Ausreden in der Mythologie waren, kann natürlich niemand sagen.

Auch in den Texten von Qumran, den Schriftrollen vom Toten Meer, finden sich seltsame Berichte über die Geburt des nicht-menschlichen Noah (Bilder: Fischinger-Online)
Auch in den Texten von Qumran, den Schriftrollen vom Toten Meer, finden sich seltsame Berichte über die Geburt des nicht-menschlichen Noah (Bilder: Fischinger-Online)

In der Prä-Astronautik hält sich seit Jahrzehnten die Aussage, dass Noah von den Göttern aus dem Himmel gezeugt wurde. Von den Wächtern des Himmels, die fromme Deuter als „Engel“ ansehen. Verwunderlich ist das nicht, denn die Schriften und Überlieferungen schildern sehr umfangreich und im Detail, dass es zu solchen sexuellen Beziehungen zwischen den Söhnen des Himmels und den Frauen der Menschen kam. Und so wurden aus diesen Mischehen auch Kinder auf Erden geboren. Im Buch Genesis ist das in den Versen 6,1-4 sehr knapp angeschnitten.

Eigentlich ist das schon eine Ungeheuerlichkeit, die an anderer Stelle von mir detailliert beleuchtet wurde.

Uralte Vorlagen?

Können wir den überlieferten Beteuerungen von Bat-Enoch und Henoch aber trauen? Immerhin ist Noah der einzige Mensch, der wie die Wächter des Himmels ausgesehen haben soll. Nur „Engel“ oder die Söhne der Götter sahen aus wie er. Haben hier ältere religiöse Weltanschauungen diverser Nachbarvölker als Vorlage der gedient? Ungewöhnlich wäre das nicht.

So etwa die Geschichte des Moses im Buch Exodus, in der es heißt, dass er als Kindlein in einem Körbchen auf dem Nil ausgesetzt und dann wundersam gerettet wurde. Sehr ähnliches wird auch von König Sargon von Akkad in Mesopotamien überliefert. Einen heldenhafter Herrscher, dessen Legenden vor den entsprechenden Aussagen im Alten Testament niedergeschrieben wurden. Er lebte bereits um 2300 vor Christus, damit lange vor Moses angeblicher Lebzeiten und der Niederschrift des Buches Exodus.

Man denke bei solchen himmlischen Abstammungs-Legenden auch an die paarweise durch „Geburtengöttinnen“ erschaffenen Menschen der assyrischen Mythologie. Erzählungen einer Schöpfung von neuen Menschen durch die Kreuzung göttlicher Wesen (deren Blut) mit irdischen Menschen. Diese „Geburtengöttinnen“ waren die Göttinnen der „Doppelsieben“, die Menschen quasi wie aus der Retorte das Leben schenkten. Ein vielfach anzutreffendes Motiv der Menschheitsschöpfung in den Mythen der mesopotamischen Kulturen:

„(Von den) [sieben] und sieben Mutterleibern, brachten sieben männliche Wesen, [sieben] brachten weibliche Wesen hervor. (…) Paarweise vollendete er sie, paarweise vollendete sie vor ihr.“

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ein rätselhafter Sprung des Lebens in der Urzeit: Ist die Erde seit Millionen von Jahren ein Laborexperiment Außerirdischer? (Artikel)

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Die Erde: Seit Millionen von Jahren ein "Großraumlabor" von Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die Erde: Seit Millionen von Jahren ein „Großraumlabor“ von Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Manipulierten Außerirdische schon vor tausenden von Jahren die Entwicklung der Menschheit? Das ist eine Grundidee der Prä-Astronautik. Was aber wäre, wenn diese Fremden aus dem All schon vor Millionen von Jahren hier waren, als es noch lange keine Menschen gab? Das ist zwar möglich – aber haben sie schon in Urzeit der Erde eingriffen? Außerirdische, die den Planeten als eine Art „Großlabor“ nutzten? Tatsächlich ist diese Idee alles andere als neu. Und erstaunlicherweise könnte es dafür in der Entwicklung des Lebens in der Urzeit Hinweise geben, wie Ihr in diesem Blog-Artikel erfahrt.


Außerirdische und die Rätsel der Menschheit – und davor

Außerirdische vor Millionen von Jahren? Möglich. Je weiter wir uns zurück in das Dunkel der Geschichte unserer Welt wagen, desto unheimlicher wird die historische Finsternis, die uns umgibt. Während die aktuellen Geschichtsbücher die letzten Jahrhunderte und Jahrtausende der Menschheit mehr oder minder genau zu dokumentieren scheinen, je dünner wird aber unser gesichertes Wissen über die Vergangenheit vor Millionen oder sogar Milliarden Jahren.

All die modernen Erkenntnisse über den Ursprung des Lebens und den Beginn der Welt selber, sind Resultate langjähriger und penibler Forschung. Dabei hat es den Anschein, dass unsere hervorragenden Wissenschaftler offenbar ein lückenloses Bild der Geschichte der Erde vorweisen können. Sie zeigen uns heute anhand erstaunlicher und beeindruckender Rechenbeispiele, Computeranimationen und ausgeklügelter Modelle, was Sekundenbruchteile nach dem Urknall geschehen sein soll. Sie können mit Hilfe erstaunlicher Simulationen die Entstehung unserer Welt nachvollziehen. Und sie können den langsamen Beginn des Lebens bis zum Menschen verständlich erklären.

Genau dieses Bild vermitteln uns unzählige TV-Dokumentationen und Schulbücher wunderbar seit Jahrzehnten.

Mainstream-Dokumentationen am Fernsehen sind zweifellos leichte Kost für das breite Publikum. Sie sind wichtig und vielfach auch sehr spannend gemacht. Wirkliche Tiefe vermitteln sie dabei meist nicht. Und das sollen sie auch nicht. Es sind Dokus, keine Fachbücher. Genau deshalb erfährt der Konsument darin oft nur am Rande von den Lücken in der Geschichte unserer Welt. Sie werden von der etablierten Wissenschaft dort nicht absichtlich verschwiegen oder sogar vertuscht. Nein, vielmehr betont die Forschung immer wieder, dass es hier und dort Rätsel gibt. Es wird eingestanden, dass man bei verschiedenen Dingen ganz einfach nicht weiß, was, wie und wodurch geschah.

Vor allem das Universum und Außerirdische/Leben im All betreffend, sowie die Frage nach der Entstehung des Lebens an sich. Bei historisch mehr oder weniger „greifbaren Zeitaltern“ – da ist man sich meist recht sicher. Ob das immer stimmen mag, sei einmal dahingestellt.

Außerirdische vor Millionen von Jahren

Irgendwelche Lücken in der Urgeschichte der Welt lange – sehr lange! – vor den ersten Menschen mit phantastischen Ideen zu füllen, das trauen sich die wenigsten. Hier springen die Phantasten und Mystery-Jäger seit Jahrzehnten ein. Unter anderem jene, die vermuten, dass Außerirdische die Menschheit in ihrer Entwicklung (gezielt) beeinflusst haben. Und es vielleicht sogar noch heute tun, wenn wir den Thesen einiger UFO-Forscher glauben wollen. Diese spreche davon, dass Fremde aus dem Kosmos aktuell und in der Vergangenheit uns geradezu als Versuchskaninchen benutzen. Zu irgendwelchen obskuren Zwecken verschleppen sie Menschen, um an ihnen „genetische Experimente“ durchzuführen. So, als sei die Erde ein gigantisches Versuchslabor einer überlegenden, außerirdischen Spezies.

Das mag stimmen. Denn glauben wir entsprechenden UFO-Berichten und vor allem auch Überlieferungen der Vergangenheit, ist das so. „Moderne“ Aliens, Götter und Himmelswesen griffen immer wieder in die Menschheitsentwicklung ein. Aber seit wann? Könnten sie nicht schon vor einer Milliarde Jahre hier gewesen sein?

Theoretisch steht dieser ungeheuerlichen Annahme absolut nichts entgegen. Selbst etablierte Wissenschaftler können das nicht ausschließen. Vor dutzenden Millionen Jahren könnten sich auf anderen und vielleicht älteren Planeten längst außerirdische Zivilisationen entwickelt haben. Obwohl es nach Science-Fiction klingt, ist das sehr gut möglich. Ebenso wie der Umstand, dass schon vor beispielsweise 500 Millionen Jahren diese Aliens unsere Welt besuchten und diese heute vielleicht gar nicht mehr existieren.

Was aber könnten sie auf der Urerde gewollt haben? Haben sie damals in die Entwicklung ebenso eingegriffen, wie es angebliche UFO-Aliens noch heute tun sollen?

Die Erde als Großlabor der Aliens

Kann man ihre Spuren finden, abgesehen von künstlichen Artefakten, die angeblich „uralt“ sein sollen? Wie etwa ein 1981 gefundenes Metallobjekt in über drei Kilometern Tiefe in der Erde, das angeblich 200 oder mehr Millionen Jahre alt ist. Ich lies es 2021 in Deutschland analysieren, wie in diesem Mystery Files-Video HIER erst kürzlich berichtet.

Dieses Metallobjekt soll angeblich 200 oder sogar 250 Mio Jahre alt sein - ich ließ es 2021 in Deutschland analysieren (Bild: Fischinger-Online)
Dieses Metallobjekt soll angeblich 200 oder sogar 250 Mio Jahre alt sein – ich ließ es 2021 in Deutschland analysieren. Mehr dazu HIER (Bild: Fischinger-Online)

In der Tat könnte ein ganz spezielles Rätsel der Evolution ein Hinweis sein: Die sogenannte Ediacara-Fauna und die „kambrische Explosion“. Einen plötzlichen und vollkommenen Wandel des irdischen Lebens vor Jahrmillionen. Dieser könnte auf den direkten Einfluss einer außerirdischen Spezies zurückzuführen sein. Und in diesem Fall ist es so, dass sich nicht irgendwelche „Alien-Freaks“ ein vermeintliches Rätsel der Welt ausdachten, sondern dieses ist der etablierten Wissenschaft sehr wohl bekannt. Diverse Dokumentationen über die Entwicklung des irdischen Lebens erwähnen genau dieses Mysterium immer mal wieder. Jedoch eher am Rande.

Eine Erklärung, warum es damals einen „Austausch“ des irdischen Lebens gab, gibt es bis heute nicht. Fast nicht.

Schon vor Jahrzehnten hat zum Beispiel der UFO-Forscher und Geologe Dr. Johannes Fiebag in einem Bericht auf „Das Rätsel der Ediacara-Fauna“ hingewiesen. Genau jenes Zeitalter, in dem sich auf bis heute unerklärliche Art und Weise die Tier- und Pflanzenwelt unseres Planeten schlagartig änderte. Aber aus welchem Grund? Das wissen Evolutionsbiologen bis heute nicht, weshalb Fiebag dieses Phänomen mit Außerirdischen in Verbindung brachte. Dazu schrieb er 1989:

Ich habe (…) die Möglichkeit vertreten, dass außerirdische Intelli­genzen unseren Planeten seit langer Zeit (und nicht erst seit Auf­treten des Menschen) als biologisches ,Großlabor‘ betrachten und die Entwicklungsgeschichte des Lebens gezielt und bewusst gesteuert haben. Dies muss nicht permanent geschehen sein.

Rätselhafte Kreaturen in der Ediacara-Fauna

Johannes Fiebag bezieht sich bei seiner Vermutung auf genau diese absonderliche Zeit zwischen den Erdzeitaltern Kambrium und Präkambrium (vor grob 560 Millionen Jahren). Aus dem Kambrium sind heute vor allem die berühmten Trilobiten bekannt. Bis zu dieser Wende lebten in den Ozeanen und Weltmeeren unserer Erde kleine ein- oder vielzellige Weich­tiere, deren  Entwicklungsformen vor allem denen der heutigen Quallen und Plattwürmer entspro­chen haben sollen.

Millionen Jahre hatten diese „Edicaras“ – wie man diese Kreaturen auch nennt – Zeit, um sich evolutionär weiter zu entwickeln. Offenbar taten sie es nicht.

Doch fossile Funde lassen darauf schließen, dass zu Anfang des Kambriums fast alle wichti­gen Grundstämme, auf denen sich das spätere Leben aufbauen sollte, auf unserem Planeten plötzlich vorhanden waren: Schwämme, Hohltiere, Würmer, Ar­chäocyathiden, Gliederfüßer etc. Ohne einen ersichtlichen Übergang und wie aus dem Nichts wimmelte es auf einmal auf der Erde von komplexeren Le­bewesen, die sich grundlegend von den Wesen der Ediacara-Fauna unterschieden. Wo kamen diese her?

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Lässt sich daraus bereits schließen, dass himmlische Besucher – Außerirdische – die Erde, nach einem missglückten „Experiment“, mit neuem Leben befruchte­ten, wie Fiebag es einst vermutete?

Einige dieser Urtiere waren völlig fremdartig aufgebaut, sie scheinen so gar nicht in die irdische Evolution des Lebens passen zu wollen. Dies veranlasste Adolf Seilacher, Professor an der Univer­sität in Tübingen, bereits 1984 zu der erstaunlichen Aussage:

Das Konstruktionsprinzip dieser Ediacara-Wesen ist so wenig vergleichbar mit dem Bauprinzipien aller späteren und heutigen Vielzeller, dass sie eigentlich eher die Lebensform dar­stellen könnten, die wir immer auf irgendwelchen Planeten im All vermuten.

Professor Seilacher hielt folglich diese Wesen der sonderbaren Fauna keineswegs für die Grundsteine der nachfolgenden Geschöpfe. Also auch nicht des Menschen. Oder waren die Edicaras die eigentliche „Bevölkerung“ der Erde, die dann von diesen Superintelligenzen gegen „brauchbare“ ausgetauscht wurden? Das ist und bleibt ein Denkspiel.

Eine rätselhafte Tierwelt

Die Spekulationen über Rätsel oder eben nicht Rätsel in der seltsamen Ediacara-Fauna (benannt nach dem Ediacara-Platteau in Australien, wo man diese Fossilien fand) können sich nur und ausschließlich auf auffindbare Fossilien berufen. Es mag sein, dass neue Forschungen in der Naturwissenschaft ebenso neue Resultate erbringen, die dem Rätsel ein Ende bereiten.

Erste Funde, die dem als „kambrische Explosion“ bekannten Phänomen etwas von ihrem Mythos nahmen, wurden an der Küste des Weißen Meeres gefunden. Dort entdeckten Wissenschaftler Fossilien der Gattung „Kimberella“, Quallen der Ediacara-Welt. Ihr Alter wir durch Untersuchungen der Wissenschaftler Michail Fedonkin von der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau, und Benjamin Waggoner, University of Central Arkansas, auf ca. 550 Millionen Jahre beziffert. Waggoner ist sich nach seinen Analysen sogar sicher, dass es keine „kambrische Explosion“ gegeben hat. Fiebag zitierte ihn 1989 mit folgenden Worten:

Kimberella ist komplexer als eine Qualle oder ein Plattwurm. Sie wirft erstmals Licht auf die Zeit vor der kambrischen Explosion und zeigt, dass die Weichtiere nicht aus dem Nichts entsprungen sind.“

Seit dem sind Jahrzehnte vergangen, doch der vollständige Wandel des Lebens der Ediacara-Fauna gibt noch immer Rätsel auf. „Die Ediacara-Fauna war vor allem eines: ziemlich fremdartig“, hieß es zu diesem Phänomen erst 2019 in einem Artikel bei Scinexx. Und weiter:

Mit dem Beginn des Kambriums verschwand die Ediacara-Fauna nahezu vollständig – nicht einmal Nachfahren dieser Organismen lassen sich unter den Fossilien finden. An ihre Stelle traten ganz neue Lebewesen, aus denen sich später alle modernen Tiergruppen entwickelten. Was jedoch aus der Tierwelt des Ediacariums wurde, ist bis heute rätselhaft.“

Woher kam dieses irdische Leben?

Vor etwa „540 Millionen Jahren tauchten plötzlich unzählige neue Mehrzeller-Formen auf“, berichtet Scinexx. „Scheinbar aus dem Nichts entwickelten sich damals nahezu alle Grundbaupläne des Tierreichs.“ Hat die Evolution hier etwas ausprobiert und sich dann gesagt, das müssen wir wieder ändern?

Es wurde tatsächlich schon spekuliert, dass Aliens für den Untergang der Saurier verantwortlich sind! (Bild: Fischinger-Online)
Es wurde tatsächlich schon spekuliert, dass Aliens für den Untergang der Saurier verantwortlich sind! (Bild: Fischinger-Online)

Oder kam dieser rätselhafte Sprung doch im wahrsten Sinne des Wortes „von außen“? Denn es gibt sogar „Ancient Aliens-„Spekulationen, dass Besucher aus dem All für das Aussterben der Dinosaurier vor rund 65 Millionen Jahren verantwortlich sind! So verrückt sie auch sind, wäre die Ursache demnach kein Komet oder Asteroid gewesen …

Auf Scinexx lesen wir weiter:

Ein weiteres Rätsel der Ediacara-Fauna ist die Frage, woher diese Wesen so plötzlich kamen und was aus ihnen wurde. Was war der Auslöser dafür, dass sich plötzlich aus mikroskopisch kleinen, einzelligen Lebensformen größere, komplexere Organismen entwickelten?

Jennifer Hoyal Cuthill von der University of Cambridge betont, dass diese Lebewesen „mit einem Knall“ urplötzlich auf der Erde waren. Zufall oder „die direkte Folge von Veränderungen in der Meereschemie“, fragt sich deshalb die Forscherin. Aber es sei noch „zu früh um zu sagen, welche geochemischen Veränderungen in den Ozeanen des Ediacariums für den Wechsel zu größeren Lebensformen verantwortlich waren“, so Cuthill.

Ein rasend schneller Wandel des Lebens

Der Wechsel oder Austausch des irdischen Lebens damals dauerte nur 410.000 Jahre. „Das ist aus geologischer Sicht ein echter Sprint“, so Ulf Linnemann von den „Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen“ in Dresden. Und dieser „Sprint“ des Lebens war radikal, grundlegend und vollständig. Zuvor gab es fast nur die Ediacara-Fauna auf der Erde, danach war sie praktisch spurlos verschwunden. Auch Parallelen in der darauf folgenden Tierwelt lassen sich nach dieser „Evolutions-Explosion des Lebens“ praktisch nicht mehr finden.

Mark McMenamin, Geologe am „Mount Holyoke College“ im US-Bundesstaat Massachusetts, ließ dieses Wunder des Lebens in seinem Buch „The Garden of Ediacara“ (1998) nicht mehr los. Am 16. August 1998 zitierte ihn „Der Spiegel“ mit den Worten:

Hier ist eine Form von Intelligenz ausgelöscht worden, die sehr, sehr anders war als heutiges Leben. Die Ediacara-Wesen sind ein zweites Experiment des Lebens. Diese Formen erhöhen dramatisch die Möglichkeit intelligenter Organismen auch auf anderen Planeten.“

Über den dramatischen Wandel und Untergang des existierenden und fremdartigen Lebens wird bis heute spekuliert. Zahlreiche Thesen wurden inzwischen als Ursache angeführt. Diese Wesen seien ganz einfach den dramatischen Änderungen der Erde im Kambrium nicht gewachsen gewesen, heißt es dazu grundsätzlich.

Warum ein Experiment durch Außerirdische?

Zerbrechen der Landmassen, Änderung der Meereschemie sowie der Atmosphäre und giftige Vulkanausbrüche werden hier vielfach angeführt. Ein Klimawandel, der für diese fremden Lebewesen das Aus bedeutete. Vielleicht gingen auch katastrophale Vereisungen der Erde und geologische Zerstörungen der Meeresböden damit einher. Vielleicht durch das Auseinanderbrechen des damaligen Superkontinentes, in dessen Verlauf sich die Böden der Ozeane quasi umpflügten.

Die Folge wäre eine neu durchmischte chemische Zusammensetzung des Wassers in den irdischen Ur-Ozenen gewesen. Und die schmeckte dem damaligen Leben gar nicht mehr – es verschwand. Es wurde von daraufhin in vollkommen anderer Form erneuert.

Die Spekulation, dass hier ein Eingriff von Außerirdischen vor Millionen von Jahren geschehen sein könnte, diskutieren die etablierten Wissenschaftler verständlicherweise nicht. Nur die Jäger des Phantastischen. Fraglos ist es interessant, sich mit solchen Gedanken und Ideen zu befassen. Zumal naturwissenschaftlich und kosmologisch nichts dagegen spricht, es aber auch nicht bestätigt. Science-Fiction, die an den Prä-Astronautik-Spielfilm „Prometheus“ aus Hollywood erinnern.

Folgen wir aber diesen Gedankengängen über ein „Großlabor Erde“ von Außerirdischen, stellt sich sehr schnell die Frage nach dem Warum. Welche Beweggründe mögen diese hypothetische Außerirdische überhaupt gehabt haben, auf der Erde einen derart radikalen Wandel herbeizuführen? Was brachte ihnen dieses Experiment letztlich?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Eine fliegende UFO-Kugel aus „Glas“ und außerirdische Riesen: Was geschah im Sommer 1976 über den Kanarischen Inseln?

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Eine fliegende Kugel aus „Glas“ und außerirdische Riesen: Was geschah im Sommer 1976 über den Kanarischen Inseln? (Bild: gemeinfrei)
Eine fliegende Kugel aus „Glas“ und außerirdische Riesen: Was geschah im Sommer 1976 über den Kanarischen Inseln? (Bild: gemeinfrei)

Weltweit berichtete im Herbst 1989 die Presse über einen spektakulären UFO-Fall in der damaligen UdSSR. Denn die Sowjets gaben offiziell bekannt, das in der Stadt Woronesch ein Kugel-UFO mit außerirdischen Riesen an Bord gelandet sei. Ein medialer Hype brach aus. Doch schon im Juni 1976 kam es zu einem ähnlichen Fall auf den Kanarischen Inseln. Hunderte Zeugen sahen seltsame Leuchterscheinungen und UFOs am Himmel über den Insel. Einige ein riesiges, durchsichtiges UFO landen, in dem sich zwei fremdartige Riesen befanden. Ein unglaubliche Geschichte, die viele Kritiken und Zweifel nach sich zog, wie Ihr es in diesem Blog-Artikel erfahrt.


UFO-Landung in Woronesch – und „Riesen aus dem All“

Im Herbst 1989 sorgte ein UFO-Bericht aus der damaligen Sowjetunion weltweit für spektakuläre Schlagzeilen. Von „Time“, über „Der Spiegel“ bis „Moscow News“ wurde darüber berichtet, nachdem die staatliche UdSSR-Nachrichtenagentur „TASS“ eine UFO-Landung in einem Park in Woronesch verbreitete. Demnach sei eine Kugel vom Himmel gekommen, aus der riesige Außerirdische stiegen, die sich zahlreichen Zeugen im Park zeigten. „Die Außerirdischen waren drei oder sogar vier Meter groß, aber mit sehr kleinen Köpfen“, hieß es etwa in den „AP News2 vom 9. Oktober 1989 in einem Beitrag von John Iams.

Russische Wissenschaftler übernahmen die Untersuchungen der UFO-Vorfälle mit den fremdartigen Riesen von den Sternen und waren sicher, dass hier ein reales Ereignis stattfand. Lt. Sergei A. Matveyev, ein UFO-Polizist aus Woronesch, betonte zum Beispiel, dass die Landung der Riesen am 27. September 1989 „keine optische Illusion“ war. Vielmehr sahen Zeugen, wie „ein pinkfarbendes Licht am Himmel schien“ worauf sie dann „eine Kugel von tief-roter Farbe mit einem Durchmesser von etwa 10 Metern“ landen sahen.

Daraufhin liefen zahlreiche weitere Personen zum Ort der Landung „und sie konnten deutlich eine Luke im unteren Teil des Balls und einen Hominiden in der Öffnung sehen“. So Esther B. Fein am 11. Oktober in einem Artikel in der „New York Times“, in der die russische Zeitung „Sovetskaya Kultura“ zitiert wurde. Panik brach aus, bis die Riesen vom Himmel wieder mit der leuchtenden Kugel davonflogen. Bei den Untersuchungen der Landestellen konnten die Ermittler angeblich auch Spuren sichern, wie aus der Sowjetunion gemeldet wurde.

Eine riesige, durchsichtige Kugel über den Kanaren

Medien weltweit nahmen in der Folge jede neue Information und Meldung aus der bereits zerfallenden UdSSR dazu auf. Der Blätterwald hatte seine Schlagzeilen und UFO-Kritiker sprachen direkt ohne jegliche Überprüfung von Unsinn und „verrückten Russen“.

Woronesch und die gesamten damaligen Vorfälle gingen in die Chroniken der UFOs und  UFO-Forschung ein. Für die einen als riesen Bluff und Unfug, für die anderen als reales Ereignis einer ausgesprochen sonderbaren UFO-Landung. Der Landung einer Kugel mit Riesen.

Ein UFO-Fall 13 Jahre vor Woronesch auf den Kanaren schaffte es nicht jedoch nicht in die globale Presse. Nur vereinzelt brachten zum Beispiel deutschsprachige Boulevardmedien wie „Bild am Sonntag“, „Blick“, „Krone“ oder „Bild“ Ende Juni 1976 Berichte über die sonderbare Geschichte. „Riesiges UFO gelandet! Hunderte von Touristen sahen es!“, titelte etwa die „Blick“ am 28. Juni 1976. Obwohl diese Begegnung der anderen Art eine ganze Reihe Parallelen zum Ereignis in Woronesch Jahre später zeigte. Und dabei auch mit verschiedenen Himmelserscheinungen der Antike und des Mittelalters vergleichbar ist, über die alte Chroniken und Dokumente immer wieder berichten.

Geschehen ist es am 22. Juni 1976 ab etwa 21:30 Uhr auf den Kanarischen Inseln und wurde Teil der UFO-Akten der spanischen Luftwaffe im Luftfahrtministerium in Madrid. Dokumentiert haben dieses verstörende wie umstrittene Ereignis vor allem Jesus Maria Sanchez und Gordon Creighton in ihren Beiträgen in der „Flying Saucers Review“ (vol. 23, Nr. 3, Oktober 1977) ein Jahr später.

Bis zu drei Meter große Außerirdische

Demnach war der Arzt Dr. Francisco-Julio Padron León in Begleitung von Santiago del Pino und Francisco Estévez abends mit dem Taxi unterwegs. Bis sie plötzlich eine rätselhafte, durchsichtige Kugel über den Boden schweben sahen, die sich nur 60 Meter (anderer Quellen sprechen von 15 bis 20 Metern – s. unten) von ihnen entfernt befand. Eine „perfekte Kugel, so perfekt, wie mit einem Kompass gezeichnet, mit einer sehr schönen grauen oder hellblauen Peripherie“, so die Zeugen.

León konnte seinen Augen nicht trauen, „aber es war Tatsache“, wie er berichtete. Im Inneren der gewaltigen Kugel selber wiederum befanden sich „zwei seltsame und riesige Wesen“ in rötlicher Kleidung. Das Objekt an sich war transparent, „perfekt sauber“ und „die Sterne am Himmel dahinter“ waren durch sie hindurch zu sehen. Es sah nicht metallisch aus, eher wie Glas oder eine Seifenblase, so die Zeugen 1976.

Im Durchmesser sei die Kugel groß „wie ein zweistöckiges Haus“ gewesen und im Inneren konnte man eine silberne Plattform mit „einigen Konsolen“ erkennen. Auf dieser standen die riesigen Humanoiden. Es waren keine „Ecken oder rechte Winkel“ an den Schalttafeln auszumachen, alles war rund (s. Interpretationen im Titelbild). „Wir waren über die enorme Größte der Wesen erstaunt: Bestimmt 2,80 oder 3 Meter“, so Dr. León, der weiter über ihr Aussehen berichtete:

Sie trugen schwarze ‚Taucherhelme‘ und ihre Kleidung, die sehr eng anliegend war, war von einem Rotton, den ich in meinem Leben noch nie gesehen habe. Ihre Hände schienen in großen, ebenfalls schwarzen Kegeln eingeschlossen zu sein. Ich konnte nirgendwo ein Zeichen von Fingern sehen. Die beiden Wesen standen einander gegenüber, bewegten ihre Hände und drehten die Hebel. Sie waren für uns im Profil. Was mich persönlich verblüffte, war die unverhältnismäßige Größe des hinteren Teils ihrer Köpfe.“

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Verschwunden ist das Objekt nicht minder rätselhaft. Plötzlich habe es gewaltig an Größe zugenommen, bis es den Durchmesser eines Hauses mit 20 Stockwerken hatte und mit einem schrillen Pfeifen in Richtung der Insel Teneriffa raste:

Ich bemerkte, dass etwas bläulicher Rauch aus dem durchscheinenden Zentralrohr in der Kugel kam, der den Umfang des inneren Teils der Kugel bedeckte und zu keiner Zeit austrat. Dann wuchs die Kugel und wuchs, bis sie so groß war wie ein 20-stöckiges Gebäude, aber die Plattform und das Team blieben gleich groß; Es erhob sich langsam und majestätisch, und ich glaube, ich hörte ein ganz leises Pfeifen.“

Auch mehrere Einwohner von Las Rosa und andernorts auf den Kanarischen Inseln beobachteten das unbekannte Objekt bzw. seltsame Lichterscheinungen zu dieser Zeit.

Ermittlungen des spanischen Militärs

Vor allem wird in diesem Zusammenhang immer wieder die Besatzung des Schiffes „Atrevida“ als Zeugen genannt. Eine Korvette der spanischen Marine, sie sich zum Zeitpunkt der Sichtung 5,5 Kilometer vor Punta Lantailla auf der Insel Fuerteventura befand. Die Soldaten sahen von dort aus ein unbekanntes Etwas am Himmel, dass in Richtung Gran Canaria und Teneriffa flog. Die Dauer der gesamten Sichtung wurde von verschiedenen Zeugen der Inseln mit bis zu 40 Minuten angegeben.

Zu Anfang vermutete die Besatzung der „Atrevida“, dass es sich um Landescheinwerfer eines Flugzeuges handelt. Zu ihrer Verblüffung zeigte das Bordradar aber keine entsprechende Maschine in der Nähe. Den Lichtschein des Objektes konnte indes von der Besatzung klar auf der Meeresoberfläche und dem nahen Land gesehen werden.

Dutzende – andere sprechen von hunderten – Zeugen sahen das Licht bzw. UFO. Eine sogenannte Massensichtung, zu der das Militär Spaniens im Juli 1994 einen 101-seitigen Untersuchungsbericht (Expediente: 760622) freigab, der zuvor der Geheimhaltung unterlag. Inklusive einer Zeugenskizze der Riesen in ihrem Kugel-UFO.

Grundsätzlich waren die enthaltenen Informationen über die Sichtung bereits seit langem bekannt. Auch wenn der UFO-Bericht zuvor geheim war. Doch der spanische UFO- und Mystery-Autor Juan José Benítez konnte diese Dokumente bereits kurz nach den Ereignissen einsehen und veröffentlichte dazu bereits 1977 sein Buch „OVNIS: Documentos Oficiales del Gobierno Español“.

Kein geringerer als General Carlos Castro Cavero war es, der Benítez diese Papiere im Oktober 1976 zeigte. Auch aus eigenem Interesse, da Cavero selber von UFOs überzeugt war. Und auch selber bereits ein UFO mit seiner Familie und weiteren Zeugen gesehen habe. „Ein glänzendes Objekt“, das über eine Stunde „bewegungslos ganz hoch am Himmel“ hing, so der General. Seine „Familie und alle Arbeiter der Farm“, die er in nordspanischen Provinz Saragossa betrieb, konnten das Objekt beobachten.

Die UFO-Akten Spaniens

Cavero sah in dem UFO-Autoren Benítez wohl einen Mitstreiter oder kompetenten Gesprächspartner zu diesen Themen. Immerhin hat Benítez schon damals über alles geschrieben, was auch nur den Hauch des Mysteriösen umgab. Nicht selten mit sehr fragwürdigen Spekulationen und Themen.

General Cavero wiederum handelte inoffiziell und unter dem Vorbehalt, dass J. J. Benítez seine Quelle, also den General, bei einer Publikation nicht nennt. Angeblich habe der Autor „rücksichtslos diese Informationen verwendet“, wie es ein Dokument vom Januar 1979 besagen soll. Immerhin war Cavero bis 1976 militärischer Kommandant des Luftbereichs der Kanarischen Inseln.

In einem Interview mit Benítez, das unter anderem in seinem Buch „100.000 Kilómetros tras los Ovnis“ (1978) zu finden ist, bekräftigte General Cavero, dass er an außerirdische UFOs glaube. Auch sei er sicher, dass wir regelmäßig von diesen Außerirdischen besucht werden. Eine offizielle Meinung oder Stellungnahme des spanischen Militärs ist das natürlich nicht.

Viele Spekulationen kursieren um den UFO-Fall vom 22. Juni 1976 über den Kanaren - Die Bilder links stammen aus dem offiziellen Bericht der spanischen Behörden. (Bilder: gemeinfrei)
Viele Spekulationen kursieren um den UFO-Fall vom 22. Juni 1976 über den Kanaren – Die Bilder links stammen aus dem offiziellen Bericht der spanischen Behörden. (Bilder: gemeinfrei)

Zweifel an der Realität der UFO-Sichtung über den Kanaren am 22. Juni 1976 hatten die Behörden grundsätzlich nicht. Mehr noch, denn sie waren nach ihren Untersuchungen der Ereignisse sicher, dass hier eine ungeklärte Sichtung stattgefunden haben muss. Die eigentlichen Aussagen, die riesige Kugel mit den ebenso riesigen Wesen an Bord, wurden aber in Zweifel gezogen. In dem Bericht des spanischen Militärs heißt es dazu:

Wir sollten energisch den sehr wahrscheinlichen Umstand berücksichtigen, dass beide Zeugen angesichts eines ungewöhnlichen Phänomens am Himmel erzählten, was ihr ‚Geist‘ sie sehen ließ und sich gegenseitig beeinflusste. Dieser Ermittlungsadjutant hat nicht den geringsten Zweifel an ihrer Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit. Sie erzählten, was sie zweifellos gesehen zu haben ‚glaubten‘.

Maßlos phantasiert?

Für die Behörden blieb der Fall „ungeklärt“ und das Objekt „unidentifiziert“. Von irgendwelchen Aliens aus dem All sprachen sie aber nicht. Und offensichtlich schenkte man den Zeugen der fliegenden, durchsichtigen Kugel mit ihren seltsamen „Piloten“ keinen Glauben. Sie haben demnach nur etwas (viel) dazu phantasiert, als sie das ominöse Licht über die Inseln fliegen sahen. Und das, obwohl der offizielle Militärbericht der Ereignisse schon zu Beginn festhält, dass die Kugel laut Zeugen 30 Meter Durchmesser hatte „und in einer Distanz von 15 bis 20 Metern“ beobachtet worden ist.

Beobachter in so geringer Entfernung zu einem derart großen Objekt werden wohl kaum einer Verwechselung unterlegen sein. Auch in der Dunkelheit oder Dämmerung nicht, da die Kugel leuchtete oder strahlte. Haben sie es nur erfunden und weiter gesponnen, da diesen Zeugen allen gleichzeitig ihre Fantasie einen Streich spielte? Eine maßlos übertriebene Sinnestäuschung?

Zahlreiche Erklärungen schlossen die Militärs damals aus. Etwa Asteroiden, Raketen oder Flugzeuge. Kritiker der spanischen UFO-Gruppe „Fundación Anomalía“ sahen das Jahre später anders. Sie erklärten diesen Fall und andere UFO-Sichtungen im Gebiet der Kanaren zum Beispiel im „European Journal of UFO und Abduktion Studies“ (September 1999) mit U-Boot-Raketenstarts vor der Küste der Inseln. Ebenfalls führten sie Starts vom Weltraumbahnhof Capa Canaveral in Florida in den USA als Erklärung an.

Verwechselungen mit Raketentests?

Im militärischen Untersuchungsbericht, in dem auch zahlreiche Zeugenaussagen, wie die hier zitierten, dokumentiert sind, finden sich Details, die aufhorchen lassen. Zumindest wenn man geneigt ist hinter den Erscheinungen Raketen zu vermuten. So heißt es von der Besatzung des Marineschiffes „Atrevida“ unter anderem:

„(Wir sahen) ein intensives gelblich-bläuliches Licht, das sich vom Ufer auf unsere Position zu bewegte. Zuerst dachten wir, es sei ein Flugzeug mit eingeschalteten Landescheinwerfern. Dann, als das Licht eine bestimmten Höhe (15-18 Grad) erreichte, wurde es stationär.

Das ursprüngliche Licht ging aus und der Lichtstrahl begann sich zu drehen. Das blieb etwa zwei Minuten lang so. Dann gab es einen intensiven großen Halo aus gelblichem und bläulichem Licht, der 40 Minuten lang in derselben Position blieb, obwohl das ursprüngliche Phänomen nicht mehr sichtbar war.

Zwei Minuten nach dem großen Halo teilte sich das Licht in zwei Teile, der kleinere Teil befand sich unten in der Mitte des leuchtenden Halos, wo eine blaue Wolke auftauchte und der Teil, aus dem der bläuliche Kern herauskam, verschwand. Der obere Teil begann sich schnell und ungleichmäßig nach oben zu winden und verschwand schließlich. Keine dieser Bewegungen beeinflusste in irgendeiner Weise den ursprünglichen kreisförmigen Halo, der die ganze Zeit unverändert blieb, sein Glühen beleuchtete Teile des Landes und des Ozeans, woraus wir schließen konnten, dass das Phänomen nicht weit von uns entfernt war.“

Genau diese Halos, Leuchterscheinungen um das UFO, deuten auf Raketen hin, so die Kritiker in ihrer Erklärung. Hierbei handelte es sich schlicht um die Abgase der Rakete, die im Licht der untergehenden Sonne in prächtigen Farben leuchteten. Hinzu kommen chemische Wechselwirkungen mit der Atmosphäre.

Fantasieerzählungen und Fehldeutungen?

Dass Raketen in der Tat äußerst ungewöhnliche Lichterscheinungen am Himmel hinterlassen können, wurde übrigens auch in den letzten Jahren mehrfach gesehen. Zum Beispiel durch seltsam leuchtende Spiralen und Formationen am Himmel, die von zahlreichen Menschen mit ihren Handy dokumentiert wurden. Etwa am 9. Dezember 2009 am Nachthimmel über Norwegen und Schweden, wo ein besonders bemerkenswertes „Exemplar“ erschien. Damals war die Ursache eine Interkontinentalrakete vom Typ SS-N-30 „Bulawa“, die vom russischen U-Boot „Dmitrij Donskoj“ abgefeuert wurde.

Ricardo Campo von der „Fundación Anomalía“ wiederum gab bekannt, dass verschiedene Militär- und Raketenexperten zur Klärung der Sichtungen um die Kanarischen Inseln beitrugen. Unter anderem Dr. Jonathan McDowell, einem Astrophysiker vom Havard-Smithsonian Center for Astrophysics. Freigegebene Dokumente der US-Navy über entsprechende Tests mit dem interkontinentalen Raketentyp „Poseidon“ würden zeitlich mit UFO-Sichtungen auf den Kanaren korrelieren. In einer Pressemitteilung vom 9. März 1999 führten sie dabei explizit auch einen Test am 22. Juni 1976 an.

Der ehemalige deutsche UFOlge Werner Walter, ein Skeptiker, der durch ausartende „Kritiken“ am UFO-Phänomen zweifelhafte Bekanntheit erlangte, teilte in einem Buch schon 1996 die Raketen-Deutung. Denn nicht erst die „Fundación Anomalía“ brachte diese Ursache als Erklärung ins Spiel. Schon in den Jahren davor wurde immer wieder die Meinung laut, dass hier lediglich abgefeuerte Raketen gesehen wurden. Die hunderten Zeugen, unter ihnen zahllose Sommerurlauber, konnte das Phänomen als Laien ganz einfach nicht korrekt zuordnen.

Und die Berichte von fliegenden Objekten? Allen voran die Story des transparenten Kugel-UFOs mit samt riesenhaften Insassen? Das seien, so die Skeptiker, entweder Irrtümer, falsche Beobachtungen oder nur Fantasieerzählungen gewesen. Also ganz ähnlich, wie schon vor über 30 Jahren der legendäre Fall Woronesch in der damaligen UdSSR interpretiert wurde …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFOs und das US-Militär: Deutsche Mainstreammedien können alles erklären – oder auch nicht (+ Videos)

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UFOs und das US-Militär - Deutsche Mainstreammedien können alles erklären (oder auch nicht)
UFOs und das US-Militär – Deutsche Mainstreammedien können alles erklären (oder auch nicht) (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Während in den USA verschiedene Mainstreammedien oder Leitmedien wie „CNN“, „New York Times“ oder „Washington Post“ ungewohnt offen über UFOs und UFO-Sichtungen von US-Piloten etc. berichten, schweigt die Presse in Deutschland weitestgehend dazu. Es liegt bekanntlich ein Tuch des Unseriösen und Lächerlichen über dem Thema UFO, das damit nichts für die „seriöse“ Mainstreampresse ist. Kürzlich hat dennoch „Der Spiegel“ online darüber in einem kleinen Video berichtet. Darin äußert sich ein Redakteur des „Spiegel“ zu dem aktuellen UFO-Thema und hat auch gleich für scheinbar alles eine Erklärung. Was der „UFO-Forscher“ des Politmagazins berichtete und warum er so angeblich mehr weiß als die US-Army, lest Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wenn Mainstreammedien das Thema UFOs und Sichtungen von unbekannten Objekten oder Erscheinungen annehmen, kommst so gut wie immer nichts Gutes dabei heraus. Das zeigen die letzte Jahrzehnten deutlich. Und das zeigt sich jetzt auch in einem kleinen Video, dass „Der Spiegel“ am 14. Juni 2019 online gestellt hat.

In diesem Video berichtet der Redakteur „Marco Evers über UFO-Berichterstattung der New York Times – und den Umgang mit unerklärlichen Videos im Internet“. Also eine journalistische Reaktion des „Spiegel“ auf die aktuell zahlreichen Presseberichte in den USA über das UFO-Phänomen. Ausgelöst durch die Ankündigung der US-Navy, dass deren Piloten und Angehörige tatsächlich UFOs sehen und das Phänomen vollkommen real sei.

Deshalb, so das Militär weiter, wolle man eine Art „einheitliches UFO-Meldesystem“ bei der Navy einführen. Mehr dazu in diesem Video HIER und unten.

„Der Spiegel“ und die UFOs

Der „Spiegel“-Redakteur Marco Evers ist beim Nachrichtenmagazin als „Science Reporter“ tätig und demnach also für den Bereich Wissenschaft zuständig. Über die aktuelle UFO-Diskussion hat Evers bereits in einem (kostenpflichtigen) Artikel für den „Spiegel“ berichtet, in dem er unter anderem titelt:

Eine Gruppe von Ufologen glaubt, Beweise dafür zu haben, dass Außerirdische die nationale Sicherheit der USA gefährden.

Darin heißt es zu Beginn weiter:

Die ‚New York Times‘ und die ‚Washington Post‘ gelten als beste Tageszeitungen Amerikas, wenn nicht gar der Welt. (…) Umso verblüffender ist, was beide jetzt allen Ernstes berichten: Hoch über den Vereinigen Staaten gingen mysteriöse Dinge vor sich.

Schon hier wird deutlich, dass „Spiegel“-Autor Evers die ganze Thematik und aktuelle UFO-Berichterstattung in den USA alles andere als ernst nimmt. Schon allein gleich „eine Gruppe von Ufologen“ ins Spiel zu bringen, ist meiner Meinung nach eine Frechheit!

Natürlich ist Evers nur ein Redakteur bzw. Journalist. Das UFO-Thema ist mit Sicherheit nicht sein Gebiet und es ist darauf zu wetten, dass er sich nie damit wirklich befasst hat. Warum sollte er auch, wenn es ihn nicht privat interessiert? Besonders aber zeigt sich dieses Desinteresse in seinem oben genannten UFO-Video für den „Spiegel“. Denn in dem kurzen Film suggeriert der Redakteur in wenigen Minuten, dass schon er als vollkommener Laie die UFO-Sichtungen der US-Navy am heimischen PC erklären kann.

Ein Ufologe des „Spiegel“ klärt auf …

Ganz richtig sagt Evers in seinem „Spiegel“-Film allerdings:

Im Internet finden sich Aufnahmen von UFOs, die sich sehr, sehr schnell selbst aufklären.

Dies stimmt ohne Zweifel. Man muss sich nur man die zahnlosen Videos mit „UFOs“ bei YouTube ansehen, die von zahllosen Fakes über Irrtümer und einfach Lichtpunkte bis zu „das ist interessant“ reichen. „Spiegel“-Ufologe Marco Evers allerdings zeigt in seinem Film anhand von Beispielen, dass Aufnahmen im Infrarotbereich aufgrund ihrer Fremdartigkeit schnell wie UFOs aussehen können. Die Technik, in der Wärmeabstrahlungen wie beispielsweise von Flugzeugtriebwerken wie massive Objekte erscheinen können, führe seiner Meinung nach oft zu UFO-Falschmeldungen. Oder zu falschen UFO-Videos, die dann im Netz die Runde machen.

Was das aber mit UFO-Meldungen von Piloten oder Angehörigen der US-Navy zu tun hat, verschweigt Evers. Vielmehr wird der eindeutige Eindruck erweckt, dass die Militärs unfähig seinen solche Infrarotaufnahmen richtig zu deuten. Obwohl solche Technologien Alltag sind und zur Routine der Piloten gehören. Würden die US-Navy-Piloten (oder andere) dieses absolute Grundwissen nicht beherrschen, dürften sie wohl kaum starrten dürfen!

Dennoch erweckt das Video des „Spiegel“ den Anschein, dass es so ist!

Evers bemängelt aber auch die ungenügende Datenlage bei diesen Navy-UFO-Sichtungen. Welche konkret nennt er nicht. Dies ist ein Problem, dass bei vielen UFO-Meldungen vorliegt. Würden mehr Daten vorliegen, so ist Evers überzeugt, „könnte man ein außerirdisches UFO ausschließen“. Woher der „Spiegel“-Redakteur allerdings wissen will, dass die US-Army nicht genügend Daten zu den einzelnen Meldungen vorliegen hat, verrät er nicht. Was den Mangel an zusätzlichen Daten zu UFO-Videos im Internet angeht, hat Evers natürlich vollkommen recht.

Es gibt weitaus schlimmere Berichte zum UFO-Thema in den Medien und der Presse – positive/spekulative und negative/kritische. Doch dieses Video des Journalisten Marco Evers zeigt einmal mehr, dass das UFO-Thema für die Mainstreammedien in Deutschland schlicht nicht ernsthaft genug ist …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video zum Thema bei Grenzwissenschaft & Mystery Files

Video vom 3. Mai 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Video vom 17. Mai 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Die „geheime UFO-Sekte“ der Rael-Bewegung: „Eine der gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt“? (mit Video)

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Die UFO-Sekte Rael-Bewegung: "Eine der gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt"? (Bilder: rael.org & gemeinfrei Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Die UFO-Sekte Rael-Bewegung: „Eine der gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt“? (Bilder: rael.org & gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Sekten, neu-religiöse Glaubensgemeinschaften und  religiöse Sondergruppen gab es weltweit schon immer und wird es immer geben. Es gibt dabei nichts, was nicht geglaubt, gelehrt oder angebetet wird. Eine dieser Glaubensgruppen ist die UFO-Sekte Rael-Bewegung (= Raelianer), die auch auf Grenzwissenschaft & Mystery Files und an anderen Stellen immer wieder Thema war. Diese Gruppe ist eine Prä-Astronautik- und UFO-Sekte, die in den 1970ger Jahren ausschließlich aus den Themen rund um die Astronautengötter aus dem All entstanden und bis heute sehr aktiv ist. Doch ist sie wirklich eine der „drei gefährlichsten Sekten der Welt“, wie jetzt in einem Video behauptet wurde? Die Raelianer um ihren Alien-Gott-Führer Claude Vorilhon, die Aliens als Götter preisen und die in deren Auftrag unter anderem Menschen als „Auserwählte“ klonen wollen, eine Gefahr für die Menschheit? Lassen wir in diesem Beitrag die UFO-Kirche im Dorf – und schauten einmal auf die Fakten.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erlöser aus dem All

UFO-Sekten aller Art und vor allem Unart gibt es seit vielen Jahrzehnten.

Eigentlich seit den ersten Tagen der „Fliegenden Untertassen“ nach dem Zweiten Weltkrieg, als die ersten Menschen behaupteten, Sprecher dieser Aliens in ihren UFOs zu sein. „Kontaktler“ wurden diese genannt, da sie eben mit den angeblichen Außerirdischen in Kontakt stünden. In deren Auftrag seien sie auserwählt allerlei „Lehren“ und „Weisheiten“ der Aliens der gesamten Menschheit zu offenbaren …

Das mag heute fast schon „niedlich“ erscheinen, doch das Gegenteil war und ist der Fall!

Jeder am Thema UFOs, Prä-Astronautik oder eben Aliens Interessierte wird sich sicherlich denken können, dass solche „Sprecher der Außerirdischen“ sowie deren Anhänger und Gläubige dem Thema in der Öffentlichkeit schaden. Einer der Gründe, warum auf diesem Blog solche UFO-Sekten immer wieder zum Thema gemacht werden. Denn diese Gruppen gibt es in verschieden starken Ausprägungen und mit sehr unterschiedlich großen Anhängerschaften bis heute. Sind sind Teil der Thematik.

Wobei jede dieser UFO-Sekten unterschiedliche Alien-Lehren verbreitet, die sich dabei natürlich alle widersprechen. Ein Grundtenor ist aber, dass diese Fremden von den Sternen in Sorge um die Menschheit und unseren Planten sind. Sie wollen uns helfen oder sogar erlösen.

Eine dieser Sekten ist ist die Gruppe der Raelianer um ihren Guru Claude Vorilhon, die vor allem auch als Real-Bewegung bekannt ist. Sicher eine der bekanntesten Alien-Religionen, die sich in den 1970ger Jahre im Zuge des weltweit ausgebrochenen Prä-Astronautik-Fiebers um die Bücher von Erich von Däniken und anderen gründete. Sehr zum Ärger von EvD selber, wie er immer wieder betont.

Immerhin behauptete der Sekten-Gründer Claude Vorilhon damals, dass diese Ancient Aliens, wie sie heute heißen, mit ihm persönlich Kontakt aufgenommen haben. Mehr noch: Er selber sei am 25. Dezember 1945 von den göttlichen Außerirdischen gezeugt worden. Grund genug für den Auserwählten Weihnachten doppelt zu feiern:

„Natürlich haben wir Weihnachten gefeiert, denn es ist der Tag meiner Zeugung. Meine Mutter empfing mich am 25. Dezember 1945 durch einen Außerirdischen. An Weihnachten feiere ich zugleich meine Zeugung und den Geburtstag meines Bruders Jesus, denn wir haben denselben Vater.

So Claude Vorilhon beispielsweise in einem Interview am 30. Dezember 2002.

Die drei „gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt“?

Als überzeugter Prä-Astronautiker und Mystery-Jäger verfolge ich die Aktivitäten und Tätigkeiten solcher UFO-Gruppen und -Sekten seit nunmehr bald 30 Jahren. Ein Ergebnis war dabei bereits 1999 mein Buch „UFO-Sekten„, das ich zusammen mit dem Kollegen Roland M. Horn veröffentlicht habe. Eine sehr umfangreiche Analyse solcher Alien-Sekten, Kontaktler und UFO-Religionen.

Spätestens nach dem Massenselbstmord der UFO-Sekte „Heavens Gate“ 1997 sowie den Massensuizid der (Alien-)Sekte der „Sonnentempler“ 1994 und anderer Ereignisse, war das ganz einfach notwendig. Zumindest sahen und sehen das mein Coautor Roland M. Horn und ich so. In meinem Nachwort schrieb ich 1999 dazu unter anderem:

„Wenn die Medien das Thema ‚Sekten‘ aufgreifen, werden fast immer die selben Gruppen ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Esoterische UFO-Kulte sind praktisch unbekannt, und doch sind sie in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Sie sind ‚im Hintergrund‘ des öffentlichen Interesses vertreten und könnten potentielle Gefahren bergen.

Nicht unbedingt für Leib und Leben, aber dennoch für den gesunden Menschenverstand.“

Das sehe ich bis heute nicht anders als vor 20 Jahren. Und verwundert mich doch, was ein Video mit dem Titel „Geheime UFO-Sekte betet Außerirdische an – Die 3 gefährlichsten Sekten der Welt“ vom 31. Oktober 2018 bei YouTube behauptet (s. unten). In diesem möchte der YouTube-Kanal „MULTI“ …

Drei Sekten vorstellen, die zu den gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt gehören.

Zu diesen drei Gruppen gehört laut dem YouTube-Channel die Rael-Bewegung, als „geheime UFO-Sekte, die Außerirdische anbetete“. Die anderen beiden Sekten in dem Video sind die Sekte „AUM“ (eigentlich „Ōmu Shinrikyō“) aus Japan und „Boko Haram“ aus Nigeria.

Die Kirche im Dorf lassen

Ich bin wahrlich kein Freund der UFO-Sekte der Raelianer und ihrer wirren und verrückten Alien-Lehren um ihren „Gott-Guru“ Claude Vorilhon. Im Gegenteil. Doch man sollte die Kirche im Dorf lassen, wenn man solche Gruppen zum Thema macht. Das unten eingebundene Video schießt hier bei weitem über das Ziel hinaus und wirft die Rael-Bewegung in einen Topf mit zwei Terror-Sekten, auf deren Konto unzählige Tote gehen.

So wurde die Sekte „AUM“ (heute „Aleph“) weltbekannt, als diese Gruppe um ihren Führer Shōkō Asahara am 20. März 1995 in der U-Bahn von Tokio einen Giftgas-Anschlag mit dem Nervengift Sarin verübte. 13 Menschen verloren ihr Leben, über 6.000 wurde verletzt und 12 Führer von „Ōmu Shinrikyō“ wurden daraufhin zum Tode verurteilt.

„Boko Haram“ aus Nigeria bzw. Afrika wiederum ist eine bis heute immer mal wieder in den Medien erscheinende islamistische Terrororganisation. Eine fundamentalistische Vereinigung des Terrors,der Gewalt und des Hasses auf „Andersgläubige“, die durch zahlreiche (Massen-)Morde und Terroranschläge traurige Berühmtheit erlangt hat.

Die Rael-UFO-Sekte mit den Mördern und Terroristen von „Ōmu Shinrikyō“ und „Boko Haram“ in einem Atemzug zu nennen, ist in keinster Weise irgendwie gerechtfertigt.

Die „High-Tech-Spinner“ der Rael-Bewegung

„Geheim“, wie es das Video unten suggeriert, ist die Rael-Bewegung auch nicht. Im Gegenteil, denn sie pflegt seit Jahrzehnten eine überaus intensive Öffentlichkeitsarbeit. Spektakuläre Behauptungen und Mitteilungen wie jene vom Sommer 2001, dass sie Adolf Hitler und Jesus Christus klonen wollen oder angeblich in ihrem Genlabor „Clonaid“ die ersten Klon-Menschen erschaffen haben, gehören dazu. Selbst Dracula sollte nach Meldungen der UFO-Sekte vom Mai 2002 geklont werden.

Hitler sollte übrigens nur aus dem Grund geklont werden, damit man ihn vor Gericht stellen kann. „Ich halte diesen Mann für größenwahnsinnig. Er muss gestoppt werden“, kommentierte dieses Vorhaben damals Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden Niedersachsens („Der Spiegel“, 4. August 2001).

Als „High-Tech-Spinner“ bezeichnete am 2. August 2001 „Kulturzeit“ des Senders 3sat die Vorhaben oder besser Behauptungen der UFO-Sekte und ihre Klon-Phantasien. Denn die Real-Bewegung konnte nicht mal belegen, dass sie wirklich den ersten Menschen namens „Eve“ gentechnisch erschaffen haben. „Science-Fiction-Klamauk“ von „Monstermachern“ nannte es „Der Tagesspiegel“ am 14. Juni 2001 und auch die „Bild-Zeitung“ berichtete damals in großen Aufmachungen von diesen Klon-Ideen der Alien-Sekte.

Ergänzt durch eine überaus umfangreiche Präsenz im Internet in dutzenden Sprachen und natürlich den Bemühungen ein „Botschaftsgebäude für Außerirdische“ bauen zu wollen. Immerhin, so sind sich Claude Vorilhon und seine Gläubigen sicher, sollen die göttlichen Aliens als wahre Schöpfer der Menschheit bis zum Jahr 2035 wieder auf die Erde kommen. Ein angemessenes Botschaftsgebäude der Raelianer zu ihrem Empfang sei deshalb mehr als nötig, glauben sie …

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Nichts als „harmlose“ Werbung

Ethische Bedenken einmal außen vorgelassen: Die ganzen Klon-Behauptungen der Sekte waren nichts als PR für deren Alien-Religion. Das bestätigte der Sekten-Chef jubelnd selber, in dem er in einem internen Schreiben seiner „Bischöfin“ Brigitte Boisselier (Chefin von „Clonaid“) für ihre PR-Arbeit dankt. Vorilhon schrieb darin unter anderem („Berliner Zeitung“, 23. Januar 2003):

Wenn ihr das Experiment wirklich gelungen ist, hat sie eine historische Leistung vollbracht, für die sie den Nobelpreis verdient. Wenn es ihr nicht gelungen ist, hat sie auch eine historische Leistung vollbracht, weil der ganze Planet nun über unsere Religion und unsere Botschaften informiert ist. Wir sind in jedem Fall die Gewinner.

Seit dem Tag hatten wir mehr als 30 Millionen Hits auf unserer Webseite. Brigitte und ich haben hunderte von Interviews gegeben. Die Zahl unserer Mitglieder ist in zwei Wochen um zehn Prozent gestiegen. Einem kanadischen Experten zufolge haben wir ein Äquivalent von 500 Millionen Dollar kostenloser Werbung erhalten.

„Wenn“ es gelungen ist sagt schon alles. Nichtmal der UFO-Guru selber war demnach informiert, ob das Klonen des ersten Menschen „Eve“ überhaupt erfolgreich war.

Ernsthaft an dem UFO- und Alien-Thema interessierte Menschen können über die Rael-Sekte nur müde lächeln. Auch wenn sie dem öffentlichen UFO-Bild ohne Zweifel immer wieder geschadet hat. Aber sie als als eine Gefahr wie die beiden Terror-Sekten „Ōmu Shinrikyō“ und „Boko Haram“ anzusehen, ist unfair. Selbst der energischste Kritiker sollte das zugestehen.

Geheime UFO-Sekte betet Außerirdische an - Die 3 gefährlichsten Sekten der Welt

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Maria Reiche und die Linien von Nazca: Verdienter Mainstream-Bericht über die vergessene Gringa, die die Wüste in Peru fegte

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Maria Reiche und die Linien von Nazca: Die Gringa, die die Wüste in Peru fegte (Bilder: latinamericanstudies.org)
Maria Reiche und die Linien von Nazca: Die Gringa, die die Wüste in Peru fegte (Bilder: latinamericanstudies.org)

Es existiert wohl kein an Prä-Astronautik sowie Grenzwissenschaft und Mystery Files Interessierter auf diesem Planeten, der nicht die Linien und Scharrbilder von Nazca in Peru kennt. Zu verdanken haben die Nazca-Linien ihre Berühmtheit ohne Zweifel Erich von Däniken und seinen Thesen über die Raumfahrer des Altertums. Nazca ist seit nun 50 Jahren Teil seiner Argumentationen. Vergessen wurde darin nie Dr. Maria Reiche aus Deutschland, die als Pionierin der Nazca-Forschung ihr Leben der Entschlüsselung der Hochebene in Peru widmete. „Die Gringa, die die Wüste fegte“, wie sie einst in Peru belächelt wurde. Vergessen wurde Reiche aber vielfach in der Öffentlichkeit. Ein jüngst erschienener Artikel in der Mainstreampresse ruft die Nazca-Forscherin jetzt gebührend ins Gedächtnis zurück. Genau 20 Jahre nach ihrem Tod am 8. Juni 1998 in Peru. Ein Beitrag, der natürlich um von Däniken nicht herum kommt, weshalb das Thema bzw. Maria Reiche an dieser Stelle ebenso einmal genauer betrachtet und gewürdigt werden soll.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Bilderbuch der Götter

Nazca ist jener Ort in Peru, in dem sich die legendären Scharrbilder, Pisten, Linien und Figuren in der Wüste befinden, die nur aus der Luft wirklich in ihrem Ausmaß zu erfassen sind. Diese mysteriösen Nazca-Linien und ihre „Verwandten“ in aller Welt, waren bereits vielfach Thema unterschiedlicher Beiträge auf diesem Blog. So gut wie jeder an den Rätseln der Geschichte Interessierte kennt sie. Jeder Erich von Däniken-Leser kennt sie fast schon „in und auswendig“, da sie bereits in seinem 1. Buch 1968 ein wichtiges Thema waren.

So ist auch von Däniken zu verdanken, dass die Bilder in der Wüste heute weltweit bekannt sind. Natürlich nicht nur in der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik. Vor nicht einmal 100 Jahren war das ganz anders!

Erst im Jahre 1927 wurden von dem peruanischen Archäologen Toribio Mejia Xesspe die Geoglyphen von Nazca wieder entdeckt. 13 Jahre später berichtete er erstmals über die sonderbaren Bodenstrukturen in der Ebene in einem Artikel und auf einer Pressekonferenz in Peru. Beachtung fand er dabei eher weniger. Ebenso die wohl erste wissenschaftliche Beschreibung Nazca-Linien von Alfred Kroeber aus den USA, der auf einer Peru-Reise 1926 über die Eben „stolperte“.

Als aber im Juni 1941 der Historiker Paul Kosok aus New York mit einem Flugzeug über den Ebene flog und darüber in „Natural History“ 1947 berichte, war Nazca aus dem Winterschlaf der Geschichte endgültig geweckt. Seit diesen Tagen ist die Ebene von Nazca mit ihren rund 1.500 Scharrbildern Archäologen und Forschern aus aller Welt ein Begriff.

Paul Kosok wiederum hatte bei seiner Arbeit in Peru eine Assistentin, die heute untrennbar mit Nazca in Verbindung steht: Maria Reiche aus Dresden.

Maria Reiche und die Linien von Nazca

Kosok sah in der Hochebene von Nazca „das größte Astronomie-Buch der Welt“. Eine Art von gigantischen astronomischen Kalender der Ureinwohner von Peru. In den folgenden Jahren verfiel seine deutsche Assistentin Maria Reiche dem Zauber der Nazca-Linien und verfolgte die Thesen von Kosak in Peru weiter. Sie wurde so geradezu zu einer Ikone der Nazca-Forschung, die bis zum ihrem Tod 1998 unermüdlich die ebene erforschte und dokumentierte.

Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein "Nazca Europas" ...? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein „Nazca Europas“ …? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Im fernen Peru ist Maria Reiche bis heute unvergessen. Sie war zu Lebzeiten eine Frau, die buchstäblich bis zum letztem Atemzug für Nazca lebte und arbeitete. Der Erhalt der Linien und Figuren ist zu einem großen Teil allein ihrem Einsatz zu verdanken. Eine seltsame Frau aus Europa, eine „Gringa“, die die Einheimischen vor Ort misstrauisch beäugten.

Einige hielten sie für eine „Hexe“, andere schlicht für ein wenig verrückt. Nicht nur, da die Deutsche ohne Mann und Kinder in spärlichen und geradezu ärmlichen Verhältnissen in Nazca in einer Hütte lebte und täglich bis zu 14 Stunden die Scharrbilder erkundete. Reiche pflegte es auch die Wüste mit einem Besen zu fegen. Ein Bild, das sich vielen Menschen vor Ort eingebrannt hat. Natürlich war Reiche nicht als einsame Hütten-Hausfrau einem Reinigungswahn verfallen, sondern sie legte auf diese Weise zugewehte Scharrbilder der Wüste frei. Eine einfache aber eben effektive Methode.

Bis zu 14 Stunden am Tag versuchte sie das Mysterium der Scharrbilder von Nazca zu ergründen. Entdeckte und dokumentierte unzählige dieser sogenannten Geoglyphen, schlief auch mal einsam in der Wüste oder fuhr mit ihrem „VW Käfer“ durch die Pampa und Berge Perus. Immer auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, die die etwa 500 Quadratkilometer große Ebene von Nazca an sie stellte. Selbst als die Forscherin ab 1987 nach und nach erblindetet sowie Krebs und Parkinson bekam, arbeitete sie weiter: Sie ließ sich mit einem Gestell auf dem Rücken von Helfern in der Wüste tragen …

Die Jahre und Jahrzehnte gaben der Leidenschaft von Maria Reiche recht. Fünf Ehrendoktortitel erhielt sie, in Nazca steht eine Staue von ihr und eine Allee trägt dort ihren Namen. Ihr es es auch zu verdanken, dass die UNESCO 1994 die „Linien und Bodenzeichnungen von Nasca und Pampa de Jumana“ zum Weltkulturerbe ernannte. Bereits 1978 gelang es ihr in Peru Nazca als archäologische Schutzzone ausweisen zu lassen. Angesichts der Tatsache, dass man die Scharrbilder da schon Jahrzehnte kannte, eine überfällige Notwenigkeit.

Als Zeichen der Würdigung ihrer Leistungen erhielt sie mit 90 Jahren die Staatsbürgerschaft von Peru. Ebenso verlieh der Staat ihr 1993 den „Orden der Weisen der Inka“ – die höchste Auszeichnung des Landes Peru. Zehn Jahre zuvor erhielt sie das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Auch Dresden, der Heimatstadt Maria Reiches, würdigt inzwischen verschiedentlich ihrer 1903 dort geborenen Tochter der Stadt.

Heute gibt es nicht nur Museen, Vereine und Organisationen zu ihren Ehren, sondern auch der kleine Flughafen von Nazca trägt ihren Namen. Jener kleine Airport, von dem heute die unzähligen Touristen aus der ganzen Welt zu Rundflügen über die Nazca-Linien starten.

VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ veröffentlichte zum 20. Todestag der außergewöhnlichen Nazca-Forscherin am 8. Juni 2018 den Artikel „Wie eine Deutsche die Nazca-Linien rettete“. Darin wird Ana Maria Cogorno, die Adoptivtochter von Maria Reiche, mit den Worten zitiert:

Aus Deutschland gab es keine Hilfe. Nur in den Achtzigerjahren interessierte sich ein deutscher Botschafter für die Arbeit. Es ist eine Schande.

In diesen Worten von Cogorno scheint „Verbitterung mitzuschwingen“ so Matthias Lauerer in seinem „Spiegel“-Artikel. Verwunderlich ist das wirklich nicht, da wohl kein anderer Name als eben Erich von Däniken mit Nazca in Verbindung gebracht wird.

Maria Reiche und Erich von Däniken

Erich von Dänikens spektakuläre Thesen über Zeichen für Außerirdische auf der Ebene, machten die Region letztendlich im öffentlichen Bewusstsein erst bekannt. Ebenso aber auch der Franzose Robert Charroux drei Jahre später.

Die Autoren Dietrich Schulze und Viola Zetzsche schreiben in ihrer Maria Reiche-Biographie „Bilderbuch der Wüste“ (2005) zu Däniken/Charroux:

Ihre phantastischen Ideen wirkten auf die Pampa wie das Licht eines Scheinwerfers.

Fraglos klingt es auch viel faszinierender, dass die Bilder, Linien und Pisten von Nazca für Besucher aus dem All gedachte waren, als dass sie ein „astronomischer Kalender“ waren, wie es Reiche annahm. Von Däniken wiederum hat 1968 in seinem Weltbesteller „Erinnerungen an die Zukunft“ Maria Reiche auch nicht (direkt) erwähnt. Was er aber sagte ist Folgendes:

Uns vermittelt die 60 km lange Ebene von Nazca – aus der Luft betrachtet – eindeutig die Idee eines Flugplatzes!

Damit war die Geschichte, von Däniken hält die Ebene in Peru für den Rest eines UFO-Flughafen der Vorzeit, geboren. Eigentlich ist das aber eine Aussage von – Maria Reiche. Nicht von ihm, wie ich es 2009 in meinem Buch „Historia Mystica“ aufgezeigt habe. Das mag viele Prä-Astronautik-Interessierte an dieser Stelle mit Sicherheit verwundern, ist aber eine Tatsache.

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So hat EvD in seinem ersten Buch im Anhang zwei Veröffentlichungen von Maria Reiche angeführt. Das von ihr erstmals 1949 in drei Sprachen im Eigenverlag veröffentlichte Büchlein „Mystery on the Desert“ ist eine davon. Darin heißt es von Reiche zu den Pisten und ebenen Flächen von Nazca: „Einige könnte man für Flugplätze halten“. Eine Aussage, die man heute kennt …

Zum Thema „von Däniken und Nazca als UFO-Flughafen“ wird hier auf Grenzwissenschaft und Mystery Files noch ein gesonderter Artikel folgen, in dem das Thema genauer durchleuchtet werden soll. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel vorweg greifen …

Däniken widerlegt? Im Gegenteil: ZDF-Historiker Guido Knopp “bestätigt” (versehentlich) die Prä-Astronautik (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / D. Herper / Fischinger-Online)
Däniken widerlegt? Im Gegenteil: ZDF-Historiker Guido Knopp “bestätigt” (versehentlich) die Prä-Astronautik (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / D. Herper / Fischinger-Online)

Von Däniken hat seine Ideen und Thesen zu Nazca in seinem zweiten Buch „Zurück zu den Sternen“ 1969 wesentlich weiter ausgebaut. Auch Maria Reiche wird darin mehrfach erwähnt und zitiert. „Das Phänomen auf der Pampa von Nazca“, so schreib EvD, „ist von der Wissenschaft bisher viel zu wenig beachtet worden“. Maria Reiche sei dabei die Person, „die sich am längsten und intensivsten um die Enträtselung des Geheimnisses der Nazca-Ebene bemüht“. Und weiter schreibt von Däniken in „Zurück zu den Sternen“:

Ich weiß, dass Maria Reiche meine Deutung der geometrischen Zeichnungen von Nazca nicht teilt, da ihre bisherigen Versuchsergebnisse solche kühnen Schlüsse nicht rechtfertigen würden. Trotzdem sei es mir gestattet, meine Theorie zu erläutern:

Im Artikel des „Spiegel“ lesen wir, dass Reiche „seine unwissenschaftliche Arbeit nicht ausstehen“ konnte und „ihm wütende Postkarten“ aus Peru geschrieben habe. „Däniken wurde mit seinen Fantastereien reich“, als er Mitte der 70ger Jahre seine Ideen publik machte, so der Autor im „Spiegel“. „Sie blieb arm“, was ihr nichts ausgemacht haben soll.

Nazca als Kampfplatz der Meinungen

Tausende Artikel, Bücher und Studien sind in den vergangenen fast 100 Jahren  über Nazca veröffentlicht worden. Ohne Maria Reiches unermüdliche und obsessive Arbeit in Peru, wäre Nazca nicht das, was es heute noch ist. Es wäre sicher zu weiten Teilen achtlos zerstört worden. Vielleicht sogar schon vor Jahrzehnten, wie Ana Maria Cogorno erklärt:

In den Fünfzigerjahren sollte ein großes Bewässerungsprojekt das gesamte Areal überfluten, die Zeichnungen wären verloren gewesen. Sie verhinderte das.

So kann man die Arbeit und den Einsatz von Reiche in diesem Zusammenhang eigentlich nicht deutlich genug unterstreichen. Auch die Prä-Astronautik hat, ungeachtet aller Meinungsverschiedenheiten über den Sinn der Scharrbilder, Pisten und Linien, ihr folgerichtig bis auf den heutigen Tag viel zu verdanken. Auch wenn sie hierzulande kaum jemand kennt. So schreibt auch Matthias Lauerer in „Der Spiegel“:

Die 1.500 rätselhaften Scharrbilder im Süden Perus sind weltberühmt. Maria Reiche, Forscherin aus Leidenschaft, bewahrte die Nazca-Linien vor der Auslöschung. In Deutschland kennt die gebürtige Dresdnerin fast niemand.

Das rätselhafte "Band der Löcher" in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)
Das rätselhafte „Band der Löcher“ in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)

Deutlich muss man dabei aber auch sagen, dass es vor rund 50 Jahren eben „Der Spiegel“ selber war, der Erich von Däniken und seien Bücher zu einem derart gewaltigen Erfolg verholfen hat. Zwar unabsichtlich, aber auch schlechte Presse ist eben Presse, wie ich es in diesem Blog-Posting HIER vom 30. Mai 2018 zusammengefasst habe.

An der Auseinandersetzung zwischen der klassischen Archäologie von und in Nazca mit den Ideen der Prä-Astronautik hat sich bis heute nichts geändert. Seit einem halben Jahrhundert erscheinen regelmäßig Meldungen zu der Ebene, die groß die Widerlegung von EvD & Co. verkünden. Nazca ist ein Kampfplatz der Meinungen. Hervorheben kann man an dieser Stelle durchaus den bekannten Historiker Guido Knopp und seine „Widerlegung“ der Prä-Astronautik im Rahmen der Sendung „Die großen Rätsel der Archäologie“ des ZDF.

Knopp hatte darin verkündet, dass „hartnäckige Rätsel um die sogenannten Nazca-Linien“ inzwischen gelöst und von Däniken widerlegt sei. Nur „ging der Schuss“ in der ZDF-Sendung nach hinten los, da er als „Widerlegung“ im Grunde ganz genau das über die Scharrbilder sagt, was auch von Däniken sagt: Nazca sei „Graffiti für die Götter“. In diesem Posting HIER vom 5. Juni 2012 erfahrt Ihr die genauen Details dazu und findet das entsprechende ZDF-Video …

Hassliebe?

Da kommt ein schweizer Hotelier ohne akademische Ausbildung aus dem Nichts, schreibt einen Weltbesteller nach dem anderen, wird damit über Nacht weltberühmt und plötzlich kennt jeder die Ebene von Nazca. Was folgte waren nach und nach immer mehr Besucher aus aller Welt, die selber diese Scharrbilder sehen wollten.

Dass das Maria Reiche im fernen Peru aufgrund ihrer jahrzehntelangen Leidenschaft und Liebe zu der Ebene durchaus sauer auf stieß, kann man sich durchaus vorstellen. Ein Mann mit Thesen von Astronautengöttern in „ihrem“ Nazca, stellte so ihre Arbeit udn die Arbeiten aller anderen Forscher sehr weit in den Hintergrund. Aber gab es deshalb eigentlich einen regelrechten „Krieg“ zwischen von Däniken und Reiche in der damaligen Zeit? Eine Behauptung, die bis heute von Kritikern und Skeptikern immer wieder erhoben wird.

Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ist der "Spaß" um Alien-Mumien bald vorbei? (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)
Die „Alien-Leichen“ von Nazca in Peru:Maria Reiche würde sich im Grabe umdrehen! (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)

Im Jahr 1978 erschien das Buch „Erich von Däniken im Kreuzverhör“ in seinem damaligen Verlag. Ein Buch, in dem eine Auswahl zahlreicher Fragen der Zuschauer der Däniken-Vorträge in aller Welt und seine entsprechenden Antworten veröffentlicht wurden. Eine dieser Fragen bezog sich auf einen Artikel über Nazca in dem Magazin „GEO“, in dem auch Maria Reiche zu Wort gekommen war. Sie nannte EvD darin angeblich „einen Schwindler“, so dass der Fragestelle gerne wüsste, was von Däniken dazu sagt.

Seine umfangreiche Antwort auf die Publikumsfrage:

„Gleich nach Lektüre schrieb ich an Frau Reiche, bekam aber bis heute keine Antwort. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die alte Dame das gesagt hat! Sie hätte zu dieser Diffamierung auch nicht den geringsten Anlass, weil ich über die Ebene von Nazca nichts veröffentlicht habe, was man als ‚Schwindel‘ bezeichnen könnte. Und dass ich zu Nazca eine andere Meinung vertrete als Frau Reiche und die offizielle Archäologie, das ist doch wohl mein gutes Recht, besonders deswegen, weil sich die Gelehrten selbst wieder mal nicht einig sind.

Zwanzig Personen, alles Bekannte von mir, darunter der Präsident der ‚Ancient Astronaut Society‘, Rechtsanwalt Gene Philipps aus Chicago, unterhielten sich Mitte Juli ’77 mit Frau Maria Reiche. Diese Unterhaltung fand im Hotel Touristas in Nazca statt, wo Frau Reiche ihre Zelte aufgeschlagen hat. Die Tonbänder dieser Unterhaltung habe ich abhören können. Frau Reiche war außerordentlich freundlich und humorvoll und äußerte sich sehr positiv über mich!

Das klingt eher nach einer „Hassliebe“. Von Däniken hat ebenso nie die Leistungen von Maria Reiche irgendwie in Frage gestellt. Im Gegenteil: In seinem 1997 erscheinenden Buch „Zeichen für die Ewigkeit- Die Botschaft von Nazca“ nennt er sie „die große alte Dame von Nazca“, würdigt mehrfach ihre „epochale Leistung“ und schreibt unter anderem über sie:

Maria Reiche hat sich redlich alle Verdienste erworben, die in Peru nur möglich sind.

Dem ist nichts weiter hinzuzufügen!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Erich von Däniken +++ Blog-Serie, Teil #2 +++

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Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Erich von Däniken" (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #2: „10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Erich von Däniken“ (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss” – zweiter Teil der meiner Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. Teil #2 der erstaunlichen “10 Dinge, die man wissen muss” widmet sich diesmal der Person Erich von Däniken. Als bekanntester Autor und Pionier der Thesen um Ancient Aliens bzw. Prä-Astronautik jeden grenzwissenschaftlich interessierten Menschen seit 50 Jahren ein Begriff.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Erich von Däniken wissen muss”!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

10 (erstaunliche) Dinge, die man über Erich von Däniken wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Erich von Däniken (EvD) hat heute weit über 60 Millionen Bücher in über 30 Sprachen auf der ganzen Welt verkauft. Dabei begann seine Karriere als Schriftsteller alles andere als vielversprechend: Die Erstausgabe seines 1. Buches „Erinnerungen an die Zukunft“ erschien im Februar/März 1968 mit überaus bescheidenen 6.000 Exemplaren in einem recht kleinen Verlag.

Rund zwei Dutzend Verlage lehnten seine Ideen vorher ab, so dass EvD 1967 persönlich in seinem alten „VW“ und dem Manuskript in der Tasche von Davos in den Schweizer Bergen nach Düsseldorf zu seinem späteren Verlag fuhr.

2.:

EvD plante einst nicht Schriftsteller zu werden. Er war während der Entstehung seines 1. Buches Direktor des Hotels „Rosenhügel“ in der Schweiz. Als Hotelier schrieb er einige Zeitungsartikel zu den Themen seiner späteren Bücher und sprach im Zuge des damaligen Wettlauf ins All zwischen den USA und der UdSSR mit Hotelgästen immer wieder über Außerirdische, Raumfahrt und das Universum. In jenen Jahren überall präsente Themen.

Einer dieser Hotelgäste schlug dann vor, dass er ein Buch über seine Aliens der Antike schreiben solle.

3.:

Das Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ bzw. die englische Ausgabe „Chariots of the Gods?“, mit dem EvD bis heute immer genannt wird, ist heute nicht das, was von Däniken damals schrieb.

Sein 1966 fertiggestelltes Manuskript hatte in der Ur-Version dicke 434 Textseiten plus 40 Seiten mit Bildern. Geschrieben hat es der spätere Bestsellerautor in einem ungeheizten Lagerschuppen hinter seinem gepachteten Hotel, um als Leiter des „Rosenhügel“ und junger Vater und Ehemann (seit 1960) ungestört zu sein. Auf Wunsch seines Verlages wurde „Erinnerungen an die Zukunft“ soweit gekürzt, „vom Schwyzerdütsch bereinigt“ und bearbeitet, wie es seine Fans heute kennen.

Damals war von Däniken 33 Jahre alt.

4.:

In seinem Erstlingswerk dankt von Däniken in seinem Vorwort einigen Personen für „die aufmunternde Mithilfe“ an dem Buch. Namen, die niemand (mehr) kennt. Ein gewisser „Herr Dr. Stehlin“ fällt hier auf, da nur bei ihm kein Vorname genannt wurde.

Dr. Stehlin war der Besitzer des von EvD geleiteten Hotels und eigentlich Bankier in Basel. Als wohlgesonnener Besitzer des Hotels drückte dieser auch mal ein Auge zu, was von Däniken ihm damit danken wollte. Direkt nach seiner Frau Elisabeth dankt er auch einen gewissen Hans Neuner. Das war ein Hotelangestellter und guter Freund von von Däniken, der ihn auf allen damaligen Reisen begleitete. Bis auf über 4.000 Meter hohe Berge in Peru.

ARTIKEL: Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Erich von Däniken und die Prä-Astronautik – die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bilder: Archiv E. v. Däniken / Fischinger-Online)

5.:

Als bekanntester Vertreter der Thesen der Prä-Astronautik, also, dass die Götter aus dem All kamen, wurde Erich von Däniken bekanntlich bereits mit seinem ersten Buch 1968 weltberühmt. Dies zog sogleich Spötter, Kritiker und Neider auf dem Plan, die ihm die absurdesten Dinge vorwarfen. So etwa, dass er sich das „von“ in seinem Namen selber gab. Oder auch, dass er Schuhe mit doppelt so hohen Absätzen und Sohlen trage, um größer zu erscheinen. Heute würde man solche Menschen „Hater“ oder „Trolle“ nennen.

In Wahrheit heißt er genau genommen Dr. h.c. Erich Anton Paul von Däniken und der Stammbaum seiner Familie „von Däniken“ lässt sich väterlicherseits bis ins Jahr 1570 zurückverfolgen.

Bei einem Vortrag bot EvD auch an, dass ein Zuhörer selber auf die Bühne kommen kann, um seine Schuhe zu überprüfen. Dieser hatte ihn zuvor auf diese „Schuh-Kritik“ angesprochen.

6.:

Auf einer Pressekonferenz in Griechenland bezichtigte ein anwesender Journalist Erich von Däniken, dass er Mitglied des „Mossad“. Das ist der Geheimdienst von Israel. Von Däniken musste bzw. sollte auf der Pressekonferenz allen Anwesenden offiziell bestätigten, dass er kein Mitglied des israelischen Geheimdienstes ist. Was er auch umfangreich tat.
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7.:

Nachdem „Erinnerungen an die Zukunft“ erschien, veröffentlichte das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ angesichts des Bucherfolges bereits zwei Monate später ein Artikel darüber. Der „Spiegel“-Artikel vom 13. Mai 1968 überzog das gesamte Buch und die Thesen von EvD an sich auf zwei Seiten mit Hohn und Spott, der bis heute seinesgleichen sucht.

Die Einleitung liest sich so:

In grauer Vorzeit entdeckten fremde Raumfahrer die Erde und brachten den Affen Anstand und Sitte bei. Durch künstliche Befruchtung weiblicher Erdbewohner mit Astronauten-Sperma und radikale Ausrottung der misslungenen Exemplare mittels einer Sintflut gelang ihnen die Züchtung des Homo sapiens. Die veredelten Affen verehrten die Astronauten fortan als Götter.“

Ergebnis: Einstig des Buches in die „Spiegel“-Bestsellerliste am 22. Juli auf Platz 9 und in der Ausgabe vom 9. Dezember 1968 auf Platz 1. Passend zum Weihnachtsfest.

8.:

Das 2. Buch von Erich von Däniken, „Zurück zu den Sternen“, stieg 1969 auf Platz 4 der Bestsellerliste des „Spiegel“ ein. Auch dank weiterer Berichte in „Der Spiegel“, obwohl ausnahmslos alle negativen Inhaltes über EvD und seine Thesen waren!

Geschrieben hat von Däniken dieses Buch ganz ohne vorliegende Sekundärliteratur, da er während der Arbeit daran im Zuchthaus in U-Haft saß. Später verurteilt wegen angeblicher Untreue und in einem schon damals überaus fragwürdigen Prozess verurteilt. Dieses juristische Verfahren hatte – entgegen allen heutigen Behauptungen! – nichts seiner Arbeit bzw. den Themen seiner Bücher zu tun.

Die Verurteilung wurde vom Gericht in Graubünden rund fünf Jahre nach dem Verfahren aus dem Strafregister von Dänikens entfernt. Auch die Prozessordnung des Kanton Graubründen wurde im Nachhinein geändert, was heute vor Ort „Lex Däniken“ genannt wird.

+++YouTube-Video+++ Erich von Däniken im TV-Interview 1978 über die Manna-Maschine, die Bundeslade, Astronauten in der Bibel und seine Suche nach der Wahrheit
VIDEO: Erich von Däniken im TV-Interview 1978 über die Manna-Maschine, die Bundeslade, Astronauten in der Bibel und seine Suche nach der Wahrheit

9.:

Apropos Schuhe:

Mitte der 1990er Jahre macht EvD zusammen mit dem damaligen Formel 1-Star Michael Schuhmacher TV-Werbung für einen Sportschuhe-Hersteller. Ein 45 Sekunden dauernder TV-Spot (HIER), den der Sportartikel-Hersteller 1996 voll und ganz auf Weltraum, UFOs, Aliens und von Däniken zugeschnitten hatte.

10.:

Von Däniken lebte früher in Feldbrunnen in der Schweiz. Als er und seine Familie sich verkleinerten und nach Beatenberg zogen, entsorgte er bei dieser Gelegenheit über eine Millionen alphabetisch in Ordner sortierte Briefe. Sie landeten im Müll.

Gleichzeitig trennte er sich aus Platzmangel von einer Vielzahl von Büchern etc. aus seinem riesigen Archiv. Dafür gab EvD eine Zeitungsanzeige auf, in der er schrieb, dass sich jeder holen kann, was er will. Er stellte also für die Interessierten Bücherkisten an die Stresse – die allesamt blitzschnell weg waren …

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wenn UFO-Sekten wahnsinnig werden und der Alien-Glaube in den Massenselbstmord führt: Die UFO-Sekte „Heavens Gate“ 1997 – eine Analyse

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Screenshot der Webseite der UFO-Sekte Heavens Gate von 1997 (Bild: Archiv)
Screenshot der Webseite der UFO-Sekte Heavens Gate von 1997 (Bild: Archiv)

Das spezielle UFO-Randthema der UFO-Sekten im Bereich der „Fliegenden Untertassen“ und Außerirdischen ist eigentlich immer aktuell. UFO-Kulte und gewissen UFO-Alien-Esoteriker mit den wildesten Phantastereien bringen mit diesen seit je her auch die Prä-Astronautik und die UFO-Forschung in Verruf, da sich gerade diese Verrückten in den (modernen) Medien tummeln und ggf. Mainstream-Schlagzeilen machen. Besonders erschreckend war dies 1997 mit einer dieser UFO-Sekten: „Heavens Gate“. Hier eine umfangreiche Aufarbeitung der Ereignisse vor 20 Jahren rund um den Massensuizid des Alien-Kultes.

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Erstunken und erlogen: Die 311 verrücktesten Meldungen und Berichte der Zeitung „Weekly World News“ aus Grenzwissenschaft, Politik und Gesellschaft

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Völlig verrückte Mystery-News aus den USA (Bild: Archiv L.A. Fischinger / "WWN")
Völlig verrückte Mystery-News aus den USA (Bild: Archiv L.A. Fischinger / „WWN“)

Wusstet Ihr, dass die USA den Familien der beim UFO-Absturz von Roswell 1947 umgekommenen Aliens Entschädigungen gezahlt hat? Oder, dass beim Untergang der Titanic 300 Eskimos auf dem Eisberg standen und alles mit ansahen? Dass die US-Behörden drei Engel Gottes gefangen halten, Hillary Clinton einst eine Affäre mit eine Außerirdischen hatte und die Arche Noah von japanischen Fischern gesehen wurde? Nicht? Dann kennt Ihr nicht die Zeitung „Weekly World News“, die Woche für Woche solche und noch spektakulärere und Meldungen veröffentlichte. Eine Zeitung, die einst sogar im Hollywood-Film „Men in Black“ als Informationsquelle der  MiB-Agenten diente. Für diesen Beitrag habe ich über 300 der „spektakulärsten Enthüllungen“ aus dieser Zeitung für Euch einmal zusammengefasst. Viel Spaß …


(Posting vom 21. Februar 2012)

Elvis lebt!

In meinem Archiv geht nichts verloren. Auch nicht unzählige Druckausgaben der Zeitung „Weekly World News“ (WWN) aus den USA, deren „spektakuläre Meldungen“ sich teilweise bis heute in der Grenzwissenschaft im Netz wieder spiegeln. Und das, obwohl die letzte Ausgabe der US-Zeitung am 27. August 2007 erschien.

Auch wenn wenige der vor allem „neuen Mystery-Fans“ die Zeitung WWN aus den USA kennen dürften, kennt die ganze Welt eine Meldung von 1988 daraus: „Elvis lebt!“

Damals berichtete die WWN, dass „eine Hausfrau den King im Supermarkt“ in Kalamazoo, Michigan, gesehen habe und prägte damit den weltweit bekannte Spruch „Elvis lebt“. Daraus entwickelte sich die Legende, dass Elvis Presley seinen Tod in Wahrheit nur vorgetäuscht hat, um aus der Öffentlichkeit zu verschwinden. Die Ausgabe der Zeitung mit dieser Schlagzeile wurde 1988 1,2 Millionen mal verkauft und war der größte Erfolg der „Kult-Zeitung“. Zuletzt hatte die „Weekly World News“ noch eine Auflage von rund 80.000 Exemplaren, was natürlich auch mit dem grenzenlosen Erfolg von Nachrichten im Internet zu erklären ist. Alle Printmedien haben Leserinnen und Leser an die ständig verfügbaren Nachrichten im Internet verloren.

Aber nicht nur „Elvis lebt“, sondern zumindest in meinem Archiv die Schlagzeilen, Meldungen und Berichte der WWN.

Ich habe es in der Zeitung gelesen …

Die USS Eldridge und das Philadelphia-Experiment - 60 Jahre danach (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Vor genau 60 Jahren „enthüllt“: Das Philadelphia-Experiment. Über einen fragwürdigen Mythos der Grenzwissenschaft (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Ihr werdet unten an der von mir mühevoll zusammengetragenen Auswahl an Meldungen und Schlagzeiten der „Weekly World News“ schnell erkennen, was diese Zeitung für ein „Kaliber“ war. Dennoch glaubten in den USA nicht wenige Bibelfundamentalisten und Verschwörungstheoretiker diesen Berichten, während andere sie klar als Satire wahrnahmen. Der Stil der Meldungen war dabei so angelegt, dass beide Leserkreise sie auf ihre jeweils eigene Art und Weise lesen konnten. Denn auch ein ganz ganz wenig Realität findet sich in den Ausgabe. Etwa reale Namen. Oder auch bis ins Unerkennbare verzerrte Real-Ereignisse, die mit Spinnereien vermischt wurden.

„Wir holen uns die brand-heißen News“, sagt in Etwa in dem Film „Men in Black“ einer der Agenten zu seinem MiB-Lehrling, gespielt von Will Smith, und holt daraufhin am Kiosk Zeitung. Diese News war hierbei sinngemäß die Schlagzeile „Außerirdische haben die Haut meines Mannes geklaut“. Das es sich dabei (und in einer Szene am Ende des Film) um die WWN handelte und diese Zeitung mit derartigen Schlagzeiten in den USA tatsächlich existierte, wussten die Kinobesucher wohl nicht. Zumindest nicht bei uns in Deutschland.

Erstunken und erlogen

Was alles in den USA in der Zeitung WWN für unfassbare, verrückte und schlicht irre News, Meldungen und Beiträge gedruckt wurden, kann man kaum in Worte fassen. Dennoch habe ich es unten versucht und über 300 vermeintliche Sensationen aus den „Weekly World News“ für Euch zusammengetragen. Ich bin sicher, dass für jeden Fan des Phantastischen etwas dabei sein wird.

Und wer es (verständlicherweise) nicht glauben kann, dass derart unfassbare Meldungen tatsächlich in dieser Zeitung veröffentlicht wurden, für den habe ich jede einzelne Quelle angeben. Ich weise aber scharf darauf hin, dass nicht eine dieser „News“ ernst genommen werden soll und darf.

Sicherlich wird auch der größte Mystery-Fan hier seine „Lieblings-Sensation“ finden … und die Sache mit Humor nehmen.

Mystery-Toon Nr. #8 - die Grenzwissenschaft auf die Schippe genommen: ... neulich kam es zu einer Begegnung der dritten Art! (Bild: H. Stehr / Deep-Xcursion.de)
(Bild: H. Stehr / Deep-Xcursion.de)

Sensationen und Top-Meldungen aus den „Weekly World News“

  • Bigfoot: Erneut wurde einer der zotteligen Zeitgenossen von der Polizei in den USA erschossen. (WWN. 2. März 04)
  • Ein riesiger Wal ist beim LKW-Transport explodiert und hat einen ganzen Straßenzug versaut (s. oben)
  • Archäologen sind fassungslos: eine ägyptische Mumie mit sechs Armen ist gefunden worden! (s. oben)
  • Das Ende ist nahe: Die NASA hat versehentlich einen tödlichen Alien-Virus von den Sternen zur Erde gebracht! (s. oben)
  • Herr der Ringe ist – real! Forscher fanden „Mittelerde“ in New Jersey (WWN, 24. Feb. 04)
  • Prinzessin Dina lebt – auch Fotos existieren (s. oben)
  • Saddam ist frei! Er ist wohlauf vom CIA in Argentinien gesehen worden! (s. oben)
  • Die NASA hat Alien-Schädel auf dem Mars gefunden! Ebenso verlassene Orte und Müllhalden. (WWN, 17. Feb. 04)
  • Überlebende der Titanic sind eingefroren in ihrem Ruderboot im Atlantik gefunden worden. (WWN, 3. Feb. 04)
  • Geeeenau: Unter dem Parkplatz der WWN-Redaktion ist ein Alien-Grab gefunden worden. (s. oben)
  • Ein Asteroid in Form eines Alienkopfes ist im All gefunden worden (s. oben)
  • Bizarr: Saddam Hussein hat in den USA im Lotto gewonnen. (WWN, 20. Jan. 04)
    (Schon wieder) Pyramiden im Bermuda-Dreieck gefunden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
    Mysteriöse „Kristall-Pyramide“ im Bermuda-Dreieck (mal wieder) gefunden? Eine Zeitungsente von 1991 macht die Runde (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
  • Jetzt mal woanders: im Irak ist die Arche Noah gefunden worden – 40 Fuß unter einem Palast von Saddam. (WWN, 6. Jan. 04)
  • Ein im Jahre 1536 abgestürztes UFO ist in Peru gefunden worden. (s. oben)
  • Die Polizei in Montana hat einen Bigfoot erschossen (WWN, 30. Dez. 04)
  • Der Papst hat seinen Amtskollegen aus dem All getroffen (s. oben)
  • Medizinische Sensation: Ein seit 1945 im Eis gefrorenes Mädchen lebt wieder! (WWN, 16. Dez, 03)
  • Erschreckend: Japan erschafft eine Armee von 100 Fuß großen Godzillas um die USA anzugreifen! (s. oben)
  • Gefunden: Bin Laden und Saddams Gay-Heimvideos sind entdeckt worden! (WWN, 9. Dez. 03)
  • Die NASA ist schockiert: auf dem Mond und den Mars stehen kitschige Gartenzwerge herum (s. oben)
  • Panik in der Welt: Belgien ist von einem Asteroiden zerstört worden! (s. oben)
  • Außerirdische haben dem Marsgesicht eine Schönheitsoperation verpasst… (WWN, 2. Dez. 03)
  • Nette Spende: die USA hat Kanada für ihre Schlittenhunde 3.000 Feuerwehrhydranten gespendet (WWN, 25. Nov 03)
  • Osama bin Laden hat nun geklonte Hitlers in seiner Armee! (WWN, 18. Nov. 03)
  • Saddam spielt mit Menschen ein lebendes Schach. (s. oben)
  • In Nord Korea ist die Arche Noah entdeckt worden. (WWN. 11. Nov. 03)
  • Unter dem Sand der Wüste Sahara ist Atlantis gefunden worden (s. oben)
  • Ein Fall für Greenpeace: Außerirdische Touristen müllen den Mond zu! (WWN. 4. Nov. 04)
  • Saddam und bin Laden wollen ein Kind: also haben sie einen rasierten Affen adoptiert (WWN, 4. Nov. 03)
  • Satte 25 Prozent aller Erdbewohner sind in Wahrheit – Aliens! (WWN, 28. Okt. 03)
  • Sensationeller Fang: ein Angler hat am Loch Ness ein Nessie-Baby gefangen!! (WWN, 21. Okt. 03)
  • Kopfjäger am Amazonas haben die Atombombe! Bush ist in Panik. (s. oben)
  • Bin Laden und Saddam Hussein sind schwul und haben geheiratet (WWN, 7. Okt. 03)
  • Unter dem Weißen Haus in Washington ist Öl gefunden worden (s. oben)
  • Saddam muss derzeit in Bagdad die Toiletten putzen. (WWN, 23. Sep. 03)
  • Bin Laden bekommt nun mit seiner Familie eine eigene TV-Show! (s. oben)
  • Der „Bad Boy“ (Bild oben links) fliegt das Space Shuttle (s. oben)
  • Die USA hat der Familie der in Roswell getöteten Aliens Millionen von Dollar Schadenersatz gezahlt (s. oben)
  • In Wahrheit sind fliegende Untertassen die Frisbees von Engeln! (s. oben)
  • Aliens kommen auf die Erde um hier zum Zahnarzt zu gehen! (WWN, 16. Sep. 03)
  • Elvis lebt: er wurde im Rollstuhl gesehen! (s. oben)
  • Mal wieder: Elvis lebt – gähn! (WWN, 27. Mai 03)
  • 1200 Jahre alter Wikinger ist in einem gefrorenen Eisblock gefunden worden – die Geschichte muss neue Geschrieben werden. (s. oben)
  • Das geheime Tagebuch von Saddam Hussein ist entdeckt! (s. oben)
  • Der Eingang zum Garten Eden wird vom US Militär bewacht – und sie fanden ein religiöses Sternentor („religious stargate“) (s. oben)
  • SARS ist in Wahrheit eine Massenvernichtungswaffe der Chinesen! (s. oben)
  • Ärzte haben einem Mann Computeranschlüsse (inkl. Drucker) ins Gehirn gepflanzt. Bequem im Nacken zu erreichen. (WWN, 22. April 03)
  • Endlich: Ein Psychiater behandelt nun unglückliche Geister („tereats unhappy Ghosts“). (s. oben)
  • Ein Schock für die freie Welt: Saddam baut eine Zeitmaschine! (s. oben)
  • Der „Bat Boy“, das Maskottchen der WWN (Bild oben links), der fast in jeder Nummer zu finden ist, kämpft im Irak. (s. oben)
  • Öl auf dem Mond gefunden (die USA freut sich). (WWN, 15. April 03)
  • Supertermiten essen alles, auch Metall. (s. oben)
  • Riesige, gigantische und unheimliche Erdwürmer terrorisieren ganz Nevada! (s. oben)
    ARTIKEL: UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
    ARTIKEL: UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
  • Außerirdische schicken ihre Sprösslinge auf amerikanische Universitäten. (s. oben)
  • Die USA will mit „Killer-Affen“ im Irak-Krieg antreten. (s. oben)
  • Ein 16 Jahre alter Junge hat bei einer Internetauktion für 250 Dollar eine Atomrakete gekauft. Sie liegt nun beim auf dem Dach, denn im Garten ist kein Platz. (s. oben)
  • In Tennessee nimmt die Bigfoot Population dramatisch zu und so sind sie jährlich zwischen Juni und September zum Abschuss freigegeben. (WWN, 25. März 03)
  • Ein acht Jahre alter Junge hat einen Fisch mit menschlichem Gesicht gefangen! (s. oben)
  • Bin Laden – der „Madman“ – hat von Nord Korea die Atombombe gekauft. (s. oben)
  • „Shocking discovery in the Middle East“: Die US-Armee hat die Arche Noah gefunden! (WWN, 18. März 03 – komisch: weiter unten steht, sie schippert vor Japan rum)
  • In einem Casino in Las Vegas soll Bin Laden als Elvis Double arbeiten. (s. oben)
  • Gegen Parkgebühren: ein Spray das Autos unsichtbar macht ist erfunden! (s. oben)
  • Der Schädel eines einäugigen Zyklopen ist gefunden worden. (WWN, 11. März 03)
  • Neue Modedrogen: Kids in den USA schnüffeln Kuhfladen. (s. oben)
  • Der mumifizierte Kopf von Adolf Hitler wurde von einer Frau bei einem Garagenverkauf in New Jersey erstanden. (s. oben. Und in Südamerika soll der Schrumpfkopf von Bin Laden aufgetaucht sein…)
  • Wissenschaftler haben den ersten Menschen geklont. Als Vorlage diente Bill Clinton! (WWN, 4. März 03)
  • „Top Scientists say“: unter Roswell in New Mexiko liegt eine riesige UFO-Basis! Und dort geht es zu wie im Taubenschlag. (s. oben)
  • Doch weiter: die Black Box des 1947 abgestürzten UFO von Roswell hat es ergeben: das UFO ist abgeschossen worden! (s. oben)
  • Oh man: Ein 12.000 Jahre altes Magazin mit 48 Seiten (wie die WWN!) aus Atlantis ist von Archäologen gefunden worden. (s. oben)
  • Die Aliens sind wieder auf der Erde: sie wollen ihren Planeten von den Menschen zurück! (WWN, 25. Feb. 03)
  • Das hat sich gelohnt: ein Zeitreisender aus dem Jahr 2256 hat aus 800 Dollar 350 Millionen in zwei Wochen gemacht. (s. oben)
  • Der Vatikan ist entsetzt: ein geheimes Video zeigt, dass im Irak Christen den Löwen vorgeworfen wurden! (WWN, 18. Feb. 03)
  • Der Mythos Jack the Ripper ist geklärt: Es war ein Alien sind sich Experten sicher. (s. oben)
  • Adolf Hitler hat einen geheimen Sohn (Eric von Reinhard Hitler, „Son of Führer“)! Und dieser hat sich nun schriftlich bei den WWN über die Berichterstattung um seinen Vater beschwert. (s. oben)
  • Neue Prophezeiungen in den Rollen von Qumran kennen Bin Laden, Saddam Hussein, Michael Jackson usw. (WWN, 11. Feb. 03)
  • WWN-Meinungsmacher Ed Anger fordert: „Let´s make Iraq our 51st State!“ (s. oben)
  • Bin Laden hat den teuflischen Plan die ganze USA zu kaufen. (s. oben)
  • Ein Entenjäger in Jackson County hat beim Jagen einen Engel des Himmels erschossen. (WWN, 4. Feb. 03)
  • Durch DNS-Test bewiesen: eine Frauenstatue aus Salz war einst wirklich ein Mensch. (s. oben)
  • „Bomb North Korea back into the stone age”, verlangt Ed Anger, der WWN-Meinungsmacher. (s. oben)
  • Weltexklusiv: ein 12 Jahre alter Junge hat eine Weltraumkatze fotografiert als die auf der Erde landete. (s. oben)
  • Eine Alien-Mumie aus dem alten Ägypten erstaunt die Wissenschaft! Der Grey ist wie eine ägyptische Mumie mumifiziert und stammt von 1880 v. Chr. (s. oben)
  • Ein Farmer hat Dank freundlicher Alien-Hilfe Riesen-Mais gezüchtet. (WWN, 28. Jan. 03)
  • Weltsensation ohne gleichen! Eine 3-000 Jahre alte Mumie hat ein gesundes Kind geboren! (s. oben)
  • Hussein hat eine Weltuntergangs Waffe („Doomsday Weapon“) – auszulösen mit einem einzigen Knopfdruck! (WWN, 21. Jan. 03)
  • Vor Kalifornien schwimmt ein japanisches U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das seit 1945 35 Schiffe versenkte! “He´s still fighting WW2, too!“ (s. oben)
  • Die Arche Noah wurde im Meer vor Japan von Fischern gesehen (WWN, 14. Jan. 03)
  • Eine kleine Spielfigur für Kinder in Form von Jesus Christus ist ein Wunder: sie kann übers Wasser laufen! (WWN, 7. Jan. 03)
  • Geheime Prophezeiungen von Adolf Hitler sind entdeckt worden! Euro, Mondlandung, Jennifer Lopez usw. hat Hitler gewusst! (s. oben)
  • Eine Frau mit einer Nah-Tod-Erfahrung plauderte mit dem leibhaftigen Satan. (s. oben)
  • Krähen haben einem schlafenden Mann Löcher in den Kopf gehackt und sein Gehirn gegessen. (s. oben)
  • Ein Deutscher Wissenschaftler will die fünf berühmtesten US-Präsidenten klonen. (s. oben)
  • Die Russen haben eine „Regenmaschine“ erfunden, die prächtig funktioniert! (WWN, 31. Dez, 02)
  • Monsterschnecken von drei Metern Größe bedrohen die Camper in Oregon! (s. oben)
  • In Roswell wurde ein Alien-Schädel des UFO-Absturz von 1947 gefunden! (WWN, 24. Dez. 02)
  • Bin Laden hat Amerika eine „christliche Botschaft“ geschickt. Passend: es war die Weihnachtsausgabe der WWN. (s. oben)
  • Überall auf der Welt retten die Geister der umgekommenen NY Feuerwehrmänner vom 11. September Menschenleben! (s. oben)
  • Mutierte Insekten terrorisieren den US-Bundesstaat Louisiana! (s. oben)
    VIDEO auf YouTube: Im Erdinneren existiert eine uralte Hoch-Zivilisation! Neue Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden oder nur eine Ente? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
    VIDEO auf YouTube: Im Erdinneren existiert eine uralte Hoch-Zivilisation! Neue Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden oder nur eine Ente? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
  • Die USA will den Irak mit einer Armee von Robotern angreifen. (s. oben)
  • Der Irak wiederum hat „Super-Soldaten“, die Tage ohne Essen und Schlaf auskommen können. (s. oben)
  • Erstaunlich: 58 Jahre später erst stütze eine Nazi-Rakete in London vom Himmel! (WWN, 17. Dez. 02)
  • Sensationeller NASA-Fotobericht: 20 Meilen unter der Erde ist eine unterirdische Zivilisation entdeckt worden. (s. oben)
  • Aliens haben sich mit dem Amis verbündet um Bin Laden zu vernichten! (WWN, 10. Dez. 02)
  • In einem Eisblock aus der Antarktis ist ein riesiges Seemonster (120 Fuß lang) eingefroren. (s. oben)
  • Geheime medizinische Aufzeichnungen von Hussein sind gefunden worden: er hat Alzheimer! (s. oben)
  • Saddam Hussein hat sich mit dem leibhaftigen Satan verbündet, um den Angriff der USA abzuwehren. Tja, in einer späteren Ausgabe kündigte Satan den Vertrag … die Folgen sind bekannt (WWN, 3. Dez. 02)
  • Unfassbar: die Area 51 ist nichts weiter als ein Nudistencamp für hohe Offiziere der Armee! (s. oben)
  • Aktueller denn je – Stichwort Donald Trump: Die USA hat von China für 100 Billionen Dollar die chinesische Mauer für ihre Grenzen abgekauft. (WWN, 26. Nov. 02)
  • Millionen Frösche haben ein schreiendes Baby in Australien angegriffen. (s. oben)
  • Ein elektrisch geladener Mann bietet seine Dienste als Batterie an; etwa zum Überbrücken des Autos. (s. oben)
  • Eine süße Babykatze ist vom Satan besessen! (WWN, 19. Nov. 02)
  • Ein riesiges Loch im Atlantik wird Florida verschlingen. (s. oben)
  • Sensation im Vatikan: drei neue Gebote Gottes sind gefunden worden! (WWN, 12. Nov. 02)
  • Freundliche Außerirdische (offenbar Demokraten) wollen die USA im Irak-Krieg unterstützen (s. oben)
  • Wissenschaftler haben einen Auswurfknopf („Eject Button“) für die menschliche Seele gefunden. (s. oben)
  • Das erste organische Auto fährt nun über die Erde. (s. oben)
  • Die heiligen Sandalen von Jesus Christus sind gefunden worden! (WWN, 5. Nov. 02)
  • Wissenschaftler planen einen Riesen-Airbag für die Erde zum Schutz vor Asteroiden. (s. oben)
  • Ein Angler fängt Fische mit der Musik des Rappers Eminem. (s. oben)
  • Endlich: Eine „Einstein-Pille“ macht Kinder zu Genies! (s. oben)
  • Eine Meerjungfrau hat sich den Schwanz abnehmen lassen und nun menschliche Beine. (WWN, 29. Okt. 02)
  • Blutsaugende Schmetterlinge attackieren Menschen in ganz Südamerika! (s. oben)
  • Tausende UFOs sind um die Erde versammelt: die Menschheit muss sich ändern – oder sterben! (s. oben)
  • Ein Leser der WWN hat auf seinem Surfbrett das Gesicht von Satan und Jesus Christus entdeckt! (s. oben)
    Lag Atlantis nauf dem Mars? (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)
    Fundstück in Netz: Atlantis lag auf dem Mars, die Mars-Anomalien und Pharao Tutanchamun starb bei einem Shuttle-Absturz der Ancient Aliens (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)
  • Saddam Hussein hat in den WWN „selber“ einen Gastartikel geschrieben. Titel: „Warum ich Amerika liebe!“ (s. oben)
  • Im Lake Michigan wurde ein irakisches U-Boot gesichtet. (WWN, 22. Okt. 02)
  • In den Sümpfen Floridas treibt eine Kreatur sein Unwesen: Halb Mensch, halb Fisch (s. oben)
  • Atlantis versank im Meer, da seine Bewohner zu viel aßen und zu schwer für die Insel wurden. (s. oben)
  • Das Monster von Loch Ness ist erschossen worden! (WWN, 15. Okt. 02)
  • Laute Musik ist in Wahrheit Schuld am Ozonloch waren Forscher! (s. oben)
  • Igitt: Ein Mann in den USA fand beim Biss in sein Fisch-Sandwitsch eine tote Mini-Meerjungfrau. (WWN, 22. Okt. 01)
  • Der Schädel des biblischen Riesen Goliath wurde gefunden – und es hat sich herausgestellt, dass er mit einer 38ger erschossen wurde! (s. oben)
  • Auf einem „sensationellen“ NASA-Foto der Apollo 11 Mission liegen Bierdosen auf dem Mond herum. (s. oben)
  • Ein neuer Boom: in den USA sind die neuen Haustiere hand-große Elefanten. (WWN, 18. Dez. 01)
  • Das berühmte, in Stein gehauene Bildnis von Präsident A. Lincoln hat zu sprechen angefangen! (s. oben)
  • AUA! Ein Einhorn hat sein Horn einem Mann in den Allerwertesten gerammt – und dann ist es auch noch abgebrochen! (WWN, 25. Dez. 01)
  • Die NASA hat einen Alien, der 53 Jahre in der Area 51 war, wieder zurück in das All gebracht. (s. oben)
  • Unglaublich! Mondstaub lässt Männern mit Glatze neue Haar wachsen. Eine wahre Marktlücke … (WWN, 11. Dez. 01)
  • Das tat weh! Ein Jäger hat den Schwanz des leibhaftigen Satan in seiner Bärenfalle gefunden. (s. oben)
  • Hillary Clinton hatte in New York eine heiße Nacht mit einem Alien verbracht – und ihr Mann Bill Clinton regt sich natürlich tierisch auf! (WWN, 25. Sep. 02)
  • Das hätte ins Augen gehen können: ein 12 Jahre junger Knabe hat beim fröhlichen Angeln eine Wasserstoffbombe „gefangen“. (s. oben)
  • Moderner Spuk, oder wie?! Das Fernsehhaus der TV-Serie „Waltons“ ist bewohnt – von den Geistern der Schauspieler. (WWN, 11. Sep. 01)
  • Über ein halbes Jahrhundert wurde es vertuscht! Die Sensation: Die USA hat Japan mit Atombomben angegriffen um den dort wütenden Godzilla zu töten. (s. oben)
  • Das ist eine Titelstory! Präsident Bush wurde geklont!! (s. oben)
  • Titanic, mal wieder: Im Atlantik ist nach 89 Jahren ein Rettungsring der Titanic gefunden worden. Und: in ihm saßen die Skelette von zwei Besatzungsmitgliedern aneinander gekuschelt. (WWN, 21. Aug. 01, es ist die Titelstory mit einem unglaublichen „Foto“ J)
  • Treffer: In Russland wurde eine über einen Meter große Heuschrecke erschossen. Eine wahre Landplage dort. (s. oben)
  • Das fehlte noch: eine Alien hat einen Astronauten der NASA entführt und verlangt ein Shuttle für den Heimflug sowie eine Mio. Dollar in bar. (WWN, 22. Jan. 02)
  • Allergisch auf Betäubungsmittel, kein Problem: Ein Mediziner in den USA haut einfach seine Patienten KO – fertig. (WWN, 5. Feb. 02)
  • Das war zu viel: ein Frauchen hat ihre Katze zu viel zu Futtern gegeben – sie ist letztlich explodiert! (WWN, 26. März 02)
  • Die Pop-Sensation des Jahrhunderts!! Britney Spears ist in Wahrheit ein Alien; so UFO-Forscher der WWN. (WWN, 12. Feb.02)
  • Nur ein Jahr vor Christoph Kolumbus landeten die afrikanischen Pygmäen in Amerika. (WWN, 19. Feb. 02)
  • Spannung pur: ein findiger Geschäftsmann lässt in Texas den Yeti und die Bigfoot gegeneinander ringen! (s. oben)
  • Ein super geheimes Foto der NASA erbrachte den Beweis: das Marsgesicht leidet an Akne. (WWN, 1. Jan. 02)
  • Der legendäre „Seher“ Edgar Cayce ist wieder geboren. Und zwar als Fliege mit magischen Kräften. (WWN, 15. Jan. 02)
  • Was eine Sauerei: Die Kanäle auf dem Mars sind nach NASA-Forschungen voll mit alten Autoreifen und Chemiemüll! (WWN, 5. März 02)
  • Wie praktisch: ein wahrlich wunderbarer Mann kann sich im Handumdrehen auf Miniform verkleinern und wieder vergrößern. (WWN, 12. März 02)
    VIDEO auf YouTube: Von einem Bigfoot entführt und handzahme Affenmenschen – bizarre Geschichten um den Sasquatch (Bild: L. A. Fischinger)
    VIDEO auf YouTube: Von einem Bigfoot entführt und handzahme Affenmenschen – bizarre Geschichten um den Sasquatch (Bild: L. A. Fischinger)
  • O. J. Simpson hat den wahren Mörder von Nicole um die Ecke gebracht. (s. oben)
  • Ein seit 1939 in einem Eisblock eingefrorenes Mädchen wurde wieder aufgetaut und lebt natürlich wieder. (s. oben)
  • Die Meldung musste kommen: Das Attentat vom 11. September in NY wurde von dem Seher Nostradamus vorhergesagt! (WWN, 9. Okt. 01)
  • „Mutter Theresa“ war, so „beweisen“ es Berichte und Bilder, einst vom Satan besessen! (s. oben)
  • Unglaubliche Mutationen: Ein Delphin mit Menschenarmen und eine Fledermaus mit einem menschlichen Gesicht wurden gefunden!! (WWN; 18. Sep. 02)
  • Genau! Ein Gentechniker hat die Nase von Adolf Hitler geklont. (WWN, 20. Nov. 01)
  • In Boston wurde Graf Dracula verhaftet (s. oben)
  • Eine sieben Meter große Maus hat einen Wissenschaftler verspeist. (s. oben)
  • Mit einem Vakuum-Reiniger hat ein Mann sich versehentlich das Gehirn ausgesaugt. (s. oben)
  • Sensation! Ein Alien wurde einfach von einem Astronauten der NASA geschwängert. (s. oben)
  • Sechs Stunden lang lief ein Alien durch Los Angeles – und keiner hat ihn beachtet. (WWN, 13. Nov. 01)
  • In Ägypten wurden 3.500 Jahre alte Musiktexte gefunden – und zwar RAP! (WWN, 4. Dez. 01)
  • OH Wunder! Eine Dame wusch ahnungslos ihren Ford – und hatte plötzlich einen BMW auf der Auffahrt stehen. (s. oben, dass sollten wir mal probieren, vielleicht wird aus meinem dreckigen BMW ja ein Fort…)
  • Bizarre Möbel: ein „Künstler“ macht aus Leichen Möbel: Tische, Lampen, Garderoben… (WWN, 27. Nov. 01)
  • Das „Ungeheuer von Loch Ness“ und Champ, eine gleiche Kreatur aus einem See in den USA, haben sich verliebt. (s. oben)
  • Kalt ist es geworden: Wissenschaftler fanden heraus, dass die Hölle eiskalt und gefroren ist. (s. oben)
  • Ein Wesen, halb Mensch halb Saurier, sucht dringend eine Frau bevor er „explodiert“! (WWN, 30. Okt. 02)
  • Ein Mann kann auf seinen Zähnen wie auf einem Xylophon spielen – von Blues bis Klassik. (s. oben)
  • Nun sind wir sicher: für ca. 20 Dollar können wir einen „Anti-Christ-Detektor“ kaufen!! (WWN, 6. Nov. 2001)
  • Bei einem Sturz in einen Fluss wurde ein 13 Jahre alter Junge von einem mehrere Meter großen Flusskrebs gerettet! (s. oben)
  • Mal wieder: das Gesicht auf dem Mars sendet Radiosignale zur Erde. (s. oben)
  • Vampire aus dem All kommen auf die Erde um den Menschen das Blut auszusaugen! (WWN, 15. Feb. 00)
  • In Peru wurde ein friedlicher Bürgen von einer „Strahlenkanone“ eines UFOs mitten ins Gesicht geschossen! (s. oben)
  • Ein Wissenschaftler hat den ersten Baum „erfunden“, der singen kann. (s. oben)
  • Das wahre Geheimnis: Hitler war ein Vampir! Er schlich nachts durch die Straßen, trank Blut und hatte gewaltige Zähne (WWN, 28. März 00, ach so: weiter unten ist zu lesen, dass er eine Frau war …)
  • Der erste Kopf eines Menschen ist erfolgreich transplantiert worden. (s. oben)
  • Im Deutschen Bremen lebt eine Frau, die echte Eier legt. (s. oben)
  • Angeblich biblische Prophezeiungen werden wahr: Auf dem Mond wurde Blut gefunden. (s. oben)
  • Aus einer 50.000 Jahre alte DNA wurde ein Steinzeitmensch geklont. Und vier Babys. (s. oben)
  • Vor 40.000 Jahren rauchten unsere Ahnen Hasch. (s. oben)
  • In den USA werden nun auch ganz kleine Abdrücke des Bigfoot gefunden! (WWN; 11. April 00)
  • Lee Harvey Oswald, der angeblich tote Mörder von US-Präsident JFK, lebt und fühlt sich in Russland pudelwohl. (WWN, 4. April 00)
    Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt in der Mystery-Radio-Tratschbude „Coast to Coast“, dass sie 1979 „Menschen auf dem Mars“ gesehen habe (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)
    Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt, dass sie 1979 „Menschen auf dem Mars“ gesehen habe (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)
  • Computerhacker sind inzwischen in der Lage, auf Ihrem PC daheim eine Bombe zu machen! (s. oben)
  • Die Viking-Mission der NASA hat eine Alien-Basis auf dem Mars fotografiert und Warnende Signale übermittelt. (WWN, 29. Feb. 00)
  • Ein Delphin mit Menschenarmen ist geboren worden, er starb nach 20 Jahren. (s. oben)
  • Wieder Titanic: Der Eisberg der Katastrophe hat erneut ein (dänisches) Schiff versenkt!!! (s. oben)
  • Vorsicht: Ihr PC könnte von einem Dämon besessen sein. (s. oben)
  • Wieder sensationelle UFO-Welle im Heiligen Land (was für Bilder….). (WWN, 14. März 00)
  • In den USA breiten sich „Killer Bakterien“ in Betten aus! (WWN, 7. März 00)
  • Pioniere aus dem Jahr 1851 gelangten durch einen Zeittunnel in die USA von 2000!! (s. Oben)
  • Im Jahr 1924 wurde ein Baby geboren, das auch heute noch ein Baby ist – „Fotos“ beweisen das! (s. oben)
  • Ein im Jahr 1993 gefundenes Alien-Baby wollen die Eltern – natürlich auch nicht von dieser Welt – nun unbedingt zurück haben. (WWN, 22. Feb. 00)
  • Eine Ostsversetzung: Ein Mann plumpste in den Pool seines Hotel und kam acht Meilen weiter aus einem Brunnen gestiegen! (s. oben)
  • Der biblische Garten Erden wurde in Syrien entdeckt! In ihm: die Skelette von Adam und Eva in ihren Gräbern. (s. oben)
  • Die Bundeslade war in Wahrheit ein atomarer Reaktor von Aliens! (WWN, 8. Feb. 00, traurig, aber wahr: Die WWN schreibt in dicken Lettern über diesen Artikel, dass „UFO-Ermittler Erich von Däniken“ dies sagt! Es soll in seinem Buch „Zeichen der Götter“ stehen.)
  • Der „Tempel der kopflosen Jungfrauen“ ist unter einer Maya-Pyramide gefunden worden. In ihm: 25.000 Skelette (s. oben)
  • Sensation: Auf dem Mond wurde ein Bomber aus dem 2. Weltkrieg gefunden. 11 Jahre studierten die Wissenschaftler das entsprechende Foto und sind ratlos. (WWN, 6. Juli 99)
  • Ein Pferd mit nur drei Beinen hat ein millionenschweres Rennen gewonnen. (s. oben)
  • Ein Mädchen, das im Bermuda-Dreieck geboren wurde, kann Gedanken lesen. (s. oben)
  • Der „Flug 19“, der im Bermuda-Dreieck 1945 angeblich verschwand, wurde beim Mars gesehen. (s. oben)
  • Ein UFO wurde in einem Eisberg gefunden. (s. oben)
  • Das Marsgesicht sendet Radiosignale zur Erde (s. oben)
  • Ein uraltes und natürlich echtes Foto von Jesus ist gefunden worden! (WWN, 9. Nov. 99)
  • Gott persönlich hat aus dem Himmel eine Warnung vor dem Y2K geschickt! (s. oben)
  • Wieder: Das Marsgesicht ist von Aliens geschaffen! (WWN, 1. Feb. 2000)
  • Wissenschaftler warnen: Hitler wird wiedergeboren werden! (s. oben – in WWN vom 23, Juli 98 lebte er noch, s. unten)
  • Der erste Alien hat eine Menschenfrau geheiratet! (Das Beweis-Bild in extrem schlecht…) (WWN, 19. Okt. 99)
  • JA! Atlantis ist im „Lake Erie“ gefunden worden. (s. oben)
  • Wieder: Noahs Arche ist gefunden worden. Alter: 10.500 Jahre. (s. oben)
  • Bald ist die Erde futsch: Am 11. August 2000 verschluckt die ein schwarzes Loch! (WWN, 28. Dez. 99)
  • In einem brennenden Auto wurde der „Engel des Todes“ fotografiert. (s. oben)
  • Die NASA hat Radiosignale empfangen, die aus dem Zentrum der Erde stammen. (s. oben)
  • Am 1. Januar 2000 wird die Erde stillstehen. (s. oben)
  • Die US-Armee hat Insekten zu Killern trainiert: sie sollen Feinde fressen. (s. oben)
  • Das Grab des biblisches Riesen Goliath ist gefunden worden! (s. oben)
  • Ein Werwolf hat 47 Menschen ermordet. (WWN, 7. Sep. 99)
  • Das Monster von Loch Ness ist gefangen worden – und bekam drei Monate später ein Baby. (s. oben)
  • Im Asche- und Gewitterwolken ist das Gesicht des Satans fotografiert worden. (s. oben)
  • Hitler war eine Frau. (s. oben)
  • Die Seele ist beim Verlassen des Körper fotografiert worden (s. oben)
  • Die erste Meerjungfrau ist Fischern ins Netz gegangen. (WWN, 5. Okt. 99)
  • Eine Familie in Idaho hat einen Bigfoot angefahren, der jetzt bei ihnen lebt. (s. oben)
  • Die Astronauten haben ein Grab mit einem Kreuz auf dem Mond gefunden. (WWN, 18. Jan. 00)
    Fundstück in Netz: Warum es keine Einhörner mehr gibt: Schlamperei bei der Arche Noah ist der Grund (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
    Fundstück in Netz: Warum es keine Einhörner mehr gibt: Schlamperei bei der Arche Noah ist der Grund (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
  • Aliens benutzen das TV zur Kontrolle der Gedanken des Menschen. (s. oben)
  • Vor 12.000 Jahre stürzte in China ein UFO ab – und die WWN beruft sich dabei sogar auf Hartwig Hausdorf und sein Buch „Die weiße Pyramide“. (WWN, 16. Nov. 99)
  • Ein Nagel vom Kreuz Jesus ist gefunden! (WWN, 14. Sep. 99)
  • Mein Gott: Ein Alien hatte Sex mit dem Auspuff einer Harley in den USA. (Mir fehlen die Worte…) (s. oben)
  • Das Wasser, das man auf dem Mond gefunden haben will, ist Astronautenpipi … (WWN, 2. Nov. 99)
  • Der Garten Eden ist gefunden worden, im Irak, Hunderte Meter unter Wasser. (WWN, 21. Sep. 99)
  • Der „Gottesstab“ des Moses ist gefunden worden. (s. oben)
  • Die letzte Familie der Neandertaler ist im Nordatlantik aufgetaucht! (s. oben)
  • NASA weiß: Die Sonde „Mars Observer“ ist von Marschmenschen abgeschossen worden. (WWN, 7. Dez. 99)
  • Im Januar 2000 hätte die Erde durch eine Asteroiden zerstört werden sollen. (WWN, 26. Okt. 99)
  • Handschriften von Gott, Aliens, Dämonen und Engel sind aufgetaucht. (s. oben)
  • 12.600 Pfund schwerer Hai gefangen. (WWN, 13. Juli 99)
  • Die Armee des Satans wird die USA überfallen. (s. oben)
  • Außerirdischer Schädel neben einem Dinosaurier gefunden. (WWN, 14. Dez. 99)
  • Die Erde hat einen Ring wie der Saturn. (s. oben)
  • Hunderte von toten Ägyptern wurden gefunden, die beim biblischen Meerwunder umkamen. (s. oben)
  • US-Air Force warnt: Einer von fünf Außerirdischen fliegt unter Drogen sein UFO…… (WWN, 4. Jan. 00)
  • Passagierflugzeug begegnet Engel mit Flügeln im Himmel. (s. oben)
  • Das Gesicht des Teufels ist in einer riesigen Wolke über dem US-Kapitol fotografiert worden. (s. oben)
  • Der „Rote Baron“ hat 1917 ein UFO abgeschossen – Foto abgedruckt. (WWN, 31. Aug. 99)
  • Eine Katze kann die Bibel lesen! (WWN, 28. Sep. 99)
  • Clinton weiß vom Ende der Welt. (s. oben)
  • Ein eine Millionen Jahre alter Alien-Schädel ist entdeckt worden. (WWN, 21. Dez. 99)
  • Der Mond schrumpft in sich zusammen! (s. oben)
  • Zahllose Engel wurden im Heiligen Land gesehen und fotografiert. (s. oben)
  • Engel haben einem einbeinigen Mann ein neues Bein verpasst! (s. oben)
  • Die NASA hat ein SOS-Signal aufgefangen, dass von einem vor 80.000 Jahren explodierten Planeten aus dem Andromeda-Nebel stammt! (WWN, 15. Sep. 98)
  • Unglaublich: In Ägypten wurde eine 4.400 Jahre als Reliefdarstellung gefunden, die als die erste Abbildung von Homosexualität betrachtet wird, denn das Motiv ist XY. (s. oben)
  • Das Geschäft mit dem Tod: Ein Geschäftsmann verkauft für 800 Dollar Stücke des originalen Eisberges, mit dem die Titanic kollidierte. (s. oben)
  • Ein Insider hat ausgepackt: Saddam Hussein fühlt sich so hässlich, dass er sich gerne als Frau schminkt. (WWN, 9. Feb. 99)
  • Ein Bild von Jesus wurde in den Niederlanden in einer alten Bibel gefunden. Nicht nur das: Es hat unglaubliche magische Wirkungen. (WWN, 27. Okt. 98)
  • Wieder Jesus: Ein 2000 Jahre alter Brief von Jesus persönlich ist aufgetaucht. (WWN, Winter Spezial 98)
  • Die Zehn Gebote sind im Original in Israel von Dr. Johanson gefunden worden. (s. oben)
    Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)
    Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)
  • Der Vatikan war es leid: 300 Priester machten sich auf, um im Bermuda-Dreieck den „Teufel auszutreiben„. (s. oben)
  • Experten sind sich einig: ein dreijähriges Mädchen steht unter dem Schutz Gottes, denn sie hat einen Heiligenschein, der auf Foto gebannt wurde. (s. oben)
  • In Junkyard ist ein abgestürztes UFO gefunden worden. Die Fotos sind „offensichtlich“. (WWN, 5. Jan. 99)
  • Ein neuer (1. Sep. 98) Brief von Elvis an seinen Fans sagt es deutlich: „Ich lebe noch“. (WWN, 22. Sep. 98)
  • Wissenschaftlern ist es gelungen ein Fisch zu züchten, der wie ein Vogel lustig zwitschert. (s. oben)
  • Es ist bewiesen: Napoleon, der große Feldherr, war halb Man und halb Frau. (s. oben)
  • Durch den Test einer winzigen Miniatombombe sind in China 90.000 Menschen umgekommen. (WWN, 29. Sep. 98)
  • Mal anders herum: Bei Paul Rantala wachsen die Haare in den Schädel hinein. (s. oben)
  • Vor Floridas Küste ist der „Fliegende Holländer“ gesichtet worden, wobei es hunderte Zeugen gab. (WWN, 13. Okt. 98)
  • Sensationell: Es wurde in Sibirien nicht nur ein abgestürztes UFO gefunden, sondern auch 31 tote Aliens und seltsam „Kräfte“ nachgewiesen. (WWN, 3. Nov. 98)
  • Eine Frau hat selbstlos ihre Seele den Satan gegeben, um ihre kleine Tochter zu retten. (WWN, 17. Nov. 98)
  • Experten sind sich einig: Ein kleiner Junge ist die Reinkarnation eines bösen Nazis. (WWN, 24. Nov. 98)
  • Historiker sind der Überzeugung, dass das erste Weihnachtsfest der Menschheit ein regelrechtes Besäufnis war. (s. oben)
  • 1932 wurde westlich von Casper, USA, die 14 inches kleine Mumie eines Aliens gefunden. (WWN, 8. Dez. 98)
  • Ein satanisches Computerspiel dient dem Teufel dazu, das Ende der Welt heraufzubeschwören. (s. oben)
  • Auf zum Klonen: Ein eingefrorener und intakter 50 Fuß riesiger Dinosaurier ist endlich gefunden worden. Natürlich ein T. Rex. (WWN, 15. Dez. 98)
  • Anthropologen sind der Meinung, dass der Neandertaler(!) im Jahr 3000 die Erde regieren will und wird (s. oben)
  • In Israel sagen unzählige Zeigen den „Stern Jesus“ kommen. Kommt der Messias zurück? (WWN, 22. Dez. 98)
  • Wieder Saddam Hussein: Wie bekannt wurde, hat der Diktator 60 Kisten Viagra bestellt. (WWN, 20. Okt. 98)
  • Der US-Geheimdienst baut nun einen Jumbo mit einem Laser mit dem Ziel , UFOs abzuschießen. (s. oben)
  • Medizinisches Wunder: Eine Frau hat sich vom Sperma ihres im 2. Weltkrieg gefallenen Mannes schwängern lassen – im Alter von 78 Jahren. (s. oben)
  • Ein Dr. Saunsbury hat anhand von NASA-Fotos eine Armada von UFOs entdeckt, die die Erde überfallen wollen (s. oben)
  • Eine neunzehnjährige Frau hat 1997 einen Bigfoot geboren! (WWN, 21. April 98)
  • Im März 1998 wurde in Chile Adolf Hitler im Alter von 109 Jahre bei bester Gesundheit fotografiert. (s. oben / WWN, 23. Juni 98)
  • Satan naht: Die NASA hat das Gesicht des Teufels auf einem 20 Meilen riesigen Asteroiden fotografiert, der sich der Erde nährt! (s. oben)
  • In Paris haben Reporter exklusiv den ersten Alien interviewt. Das Interview erschien inklusive Fotos in WWN. (s. oben)
  • Vermutungen bestätigt: Der Kapitän der Titanic, E. J. Smith, war in Wirklichkeit eine Frau! (s. oben)
  • Sensation ohne gleichen: In Ulm ist es gelungen, einen seit 1845 eingefrorenen Mann zum Leben zu erwecken! Er dachte, J. K. Polk sei US-Präsident. (s. oben)
  • UFOlogen warnen, dass bösen Aliens das Christentum und den Glauben an Jesus nutzen, um die Erde zu überfallen. (WWN, 12, Jan. 99)
  • In Argentinien gelang es, ein uraltes Ei eines Sauriers zu neuem Leben zu erwecken. (WWN, 26. Jan. 99)
  • Die Ängste haben sich bestätigt: Computerviren könne auch Menschen infizieren! (s. oben)
  • Das Ende der Welt ist von Tausenden Wissenschaftlern und Mutter Theresa angekündigt worden! (s. oben / WWN, 4. Aug. 98)
  • Skandal: Ein Shuttle der NASA hat heimlich ein außerirdisches Objekt auf die Erde gebracht. (WWN, 30. Juni 98)
  • Laune der Natur: Wissenschaftler fanden Wale, die wie Siamesische Zwillinge verwachsen sind. (s. oben)
  • Menschen auf dem Mars: Die USA hat seit langem eine Basis auf dem Mars und verheimlicht alles! (WWN, 23 Juni 98)
  • Die dritte Botschaft von Fatimá ist enthüllt und besagt, dass Satan im Jahr 2000 die Erde regieren wird. (s. oben)
  • Ein 2000 Jahre altes Schriftstück beweist, dass Jesus in Japan geboren wurde. (s. oben)
  • Etwas unglaubliches hat sich im Nordantlantik ereignet, denn dort wurde der Eisberg, der der Titanic den Untergang brachte gefunden. Mit Besatzungsmitgliedern. (WWN, 19. Mai 98)
    YouTube-Video: Sechs Alien-Leichen sollen auf dem Mars gefunden worden sein - Eine Analyse der Beweise (Bild NASA / Montage: L. A. Fischinger)
    YouTube-Video: Sechs Alien-Leichen sollen auf dem Mars gefunden worden sein – Eine Analyse der Beweise (Bild NASA / Montage: L. A. Fischinger)
  • Ein tragischer Beweis ist erbracht worden: Das Monster von Loch Ness hat einen Menschen ermordet – es wurde dabei fotografiert. (WWN, 12. Mai 98)
  • Das FBI hat es geschafft, drei Engel Gottes aus dem Himmel zu fangen und hält sie nun auch gefangen! (WWN, 2. Juni 98)
  • Die NASA hat den Beweis, dass es auf dem Mars Aliens gibt. Und das neue Marsgesicht-Bild ist falsch! (s. oben)
  • Wie Wissenschaftler nachweisen konnten, kommen auch Tiere in den Himmel durch einen langen Tunnel einem Licht entgegen usw. (s. oben)
  • Der Historiker Dr. Babman fand heraus, dass es bei der Titanic-Katastrophe „externe“ Zeugen gab: Auf dem todbringenden Eisberg standen 300 Eskimos herum – aber diese kamen auch um! (WWN, 26. Mai 98)
  • Ein unheimliches Geheimnis verbirgt die US-Regierung, denn nach neuen Erkenntnissen ist jeder fünfte Abgeordnete ein Handlanger des Satan. (WWN, 21. Juli 98)
  • Ein junger Texaner musste im Krankenhaus behandelt werden, nachdem er innerlich nach dem Verzehr extrem scharfen Chillis anfing zu brennen! (WWN, 28, Juli 98)
  • Am 16. November 1998 sollte die neue Sintflut beginnen, deshalb hat ein Man in Florida eine Arche gebaut. (s. oben)
  • Das erste Baby wurde auf der Raumstation Mir geboren! Leider starb es nach drei Tagen. (WWN, 14. Juli 98)
  • Der Irak hat das Wasser der USA vergiftet und Tausende Amerikaner starben daran, so das Pentagon. (s. oben)
  • China wollte oder hat einen Tunnel bis zu den USA gebuddelt um die USA zu überfallen (WWN, 18. Aug. 98)

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Unfassbar?

Dieser Abriss durch die Welt der spektakulären „Weekly World News“ macht  deutlich, dass es immer Menschen gibt, die alles glauben wollen. Auch wenn die jeweiligen Artikel von mir oben eher als Stichpunkte wiedergegeben sind. Und obwohl natürlich in den USA sicher genügend Menschen die Zeitung als Satire ansahen (hoffentlich).

Dennoch waren ausnahmslos alle Artikel in jeder der ca. 45 Seiten umfassenden Ausgaben nach diesem Schema aufgebaut. Der Erfolg des Blattes lag aber auch darin, dass diese „spektakulären Enthüllungen“ so gut wie immer mit Fotos illustriert wurden. Selbstverständlich meistens mit Fotomontagen, die vor allem auch durch den Abdruck in schwarz-weiß echt erschienen. Wenn man es denn gerne glauben wollte. Aber auch dadurch, dass reale Fotos einfach thematisch vollkommen andere Berichte illustrierten …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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