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Video/VLOG: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter?

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UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter?
UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA dahinter?

UFO-Entführungen, Entführungen durch Aliens – dass scheinen in der UFO-Forschung schon sehr „merkwürdige Themen” zu sein. Warum sollten Außerirdische zur Erde kommen und auf unserem Planeten Menschen entführen? Oder sind es überhaupt keine fremden Wesen aus dem All sondern geheime Operationen ganz irdischer Mächte? Was soll man davon halten, das Menschen mit UFO-Entführungen-Erfahrungen teilweise davon berichten, sie hätten dabei auch ganz normale Menschen zusammen mit den “Aliens” gesehen? Dazu ein neues Video auf YouTube.

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Die fünftägige "UFO-Anhörung Citizen Hearing on Disclosure" in Washinton ist zu Ende: Eine Zusammenfassung

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Vom 29. April bis 3. Mai trafen sich rund 40 militärische Zeugen und Forscher zu einer Bürgeranhörung zu Themen wie UFOs, UFO-Vertuschungen, Zeugen, Area 51 und Außerirdische vor früheren US-Kongressabgeordneten im “National Press Club” in Washington. Die wenigen Reaktionen der US-Presse während der Anhörungen waren  meist in einem negativen bis feindseligen Tenor verfasst. Erst am Ende des Events und nach einem sachlichen Artikel der New York Times, kamen auch “vorsichtig aufgeschlosse” Meldungen un den Medien.Zum Beispiel auch durch große Presseanstalten wie “Fox News” und auch “ABC News”.

Umfangreich hat in Deutschland die Seite Exopolitk.org (hier) das Event dokumentiert.

So etwa berichtet Exopolitk.org auf deren Seiten unter “Update 6” von folgendem Resümee der Ex-Abgeordneten Darlene Hooely:


Ehemalige Kongressabgeordnete beeindruckt von UFO-Zeugenaussagen

Auch wenn nicht alle ehemaligen Kongressabgeordneten, die am Citizen Hearing on Disclosure teilnahmen davon überzeugt sind, dass wir von Außerirdischen besucht werden, scheinen sich alle darüber einig, dass sie beeindruckende Zeugenaussagen gehört haben.

Die meisten sind der Ansicht, dass die Regierung dieses Thema weiterverfolgen sollte. Ein ehemaliger ’Congressman’ möchte gar eine Resolution bei den Vereinten Nationen zum Thema anstrengen. Vor den Kameras von ABC News behauptete er, die Vertuschung von Beweisen würde bis zum Weißen Haus reichen.

(…) 

In ihrem Statement gibt Hooley zu:

“Als ich mich dazu entschied dabei zu sein, wusste ich kaum etwas über das ganze Thema. Nach der Anhörung muss ich sagen, dass die Leute, die ausgesagt haben, eine hohe Glaubwürdigkeit besitzen. […] Ich glaube wir sind naiv, wenn wir denken, dass wir die einzigen Wesen in diesem riesigen Universum sind und dass es auf anderen Planeten keine gut funktionierenden Wesen gibt, die dort leben. Was dies betrifft, so habe ich diese Woche eine großartige Lektion bekommen.“

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UFOBase.de – Neues Projekt UFO-Sichtungsdatenbank in Zusammenarbeit mit MUFON-CES

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Zusammen mit MUFON-CES startet das Waechterforum ein neues Großprojekt, dass so in Deutschland einzigartig sein wird: UFOBase – eine freie UFO-Sichtungsdatenbank:

http://ufobase.de

Ich finds “seltsam”, denn es gibt schon lange Jahre die UFO-Datenbank.de … mit der MUFON-CES:
  
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UFO-Sekte in Bayern: Der “Alien-Guru” muss wegen schweren Kindesmissbrauch in 75 Fällen über sechs Jahre ins Gefängnis (+ Video)

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UFO-Sekte in Bayern: Der "Alien-Guru" muss wegen schweren Kindesmissbrauch in 75 Fällen über 6 Jahre ins Gefängnis! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Sekte in Bayern: Der “Alien-Guru” muss wegen schweren Kindesmissbrauch in 75 Fällen über 6 Jahre ins Gefängnis! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Anfang März 2021 stellte ich auf meinem YouTube-Kanal ein Video online, in dem ich über einen aktuellen Fall einer deutschen UFO-Sekte berichtete. Auch wenn das Thema UFO-Sekten meist in der UFO-Thematik ignoriert wird. Das Video findet Ihr in diesen Beitrag nochmal eingebunden. Es ging um einen “Alien-Guru” aus Bayern, der wegen duzendfachen schweren Kindesmissbrauch in Regensburg vor Gericht steht. Jetzt ist das Urteil gefallen. Alle Hintergründe und die verstörenden Details erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


UFO-Sekte in Bayern

In der UFO-Forschung oder -Szene ist das Thema UFO-Sekten mehr oder weniger so etwas wie ein “rotes Tuch”. Es wird schlicht totgeschwiegen und ignoriert und eine Berichterstattung zu diesem Thema findet faktisch nicht statt. Ausnahmen sind, neben diesem Blog und einem entsprechenden Buch, höchstens Erwähnungen einzelner solcher Sekten und UFO-Gurus. Meist werden dabei allgemein die Hintergründe oder obskuren Glaubensvorstellungen dieser Gruppen zusammengefasst.

So gab es vor genau 20 Jahren etwa mal die Artikel-Serie “Vorsicht Falle!” von Thorsten Wiedau (u.a.) in dem Printmagazin “ET – Magazin für Parawissenschaften”. Darin stellte der Autor solche UFO-Sekten und ihrer “Lehren” warnend den Lesern auf mehreren Seiten sehr gut vor.

Der aktuelle Fall einer UFO-Sekte aus Bayern geht in der Berichterstattung mehr oder weniger unter. Das perfide dabei ist, wie in dem Video unten berichtet, dass der Guru der Gruppe sich an mindestens einem Kind der Sekte vergangen hat. Mit Billigung der Mutter, die zumindest in diesen Jahren zu den Anhängern seiner Sekte gehörte. Eher durch Zufall kamen die Behörden dem Guru Aryah G. auf die Spur, da er es mit den Steuern nicht so genau nahm. 1,5 Millionen Euro soll der Steuerschaden betragen.

Der “Alien-Guru” selber bekam nicht unerhebliche Summe seiner Anhänger, die er als Schenkungen betrachtete. Für “Verfehlungen” konnten Anhänger auch mal fünfstellige Summen als “Wiedergutmachung” zahlen.

Haft für den Sekten-Chef!

Beim Finanzamt gab der Sekten-Chef Verluste an – erwirtschaftete aber hunderttausende Euro an Gewinn. Bei den Ermittlungen stießen die Behörden dann auf den Kindesmissbrauch innerhalb der Gemeinschaft. “Hoch manipulativ”, nach Plan und auch mit Gewalt ging der Guru dabei ab 2014 vor. Gegen seine Anhänger an sich und gegen die damals zehnjährige Tochter einer seiner Anhängerinnen. 75 einzelne Fälle des Missbrauchs bzw. schweren sexuellen Missbrauchs des Gurus, der sich selber für einen Alien halten soll, war die Staatsanwalt dem Mann vor. Über fünf Jahre zog sich das hinweg.

Aryah G. gestand alles. So ersparte er auch seinem Opfer eine Aussage vor Gericht. Am 16. März hat ihn deshalb das Landgerichts Regensburg zu sechs Jahren und vier Monaten Knast verurteilt. Allein seine Machtstellung als Führer der UFO-Sekte machten die taten möglich, so das Gericht. “Intensiver teachen” nannte es der Verurteilte unter anderem.

Elke Escher, die vorsitzende Richterin, blieb mit dem Urteil unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die 8,5 Jahre forderte. Der Anwalt von Aryah G. versuchte eine Strafe “nicht über fünf Jahre” zu erwirken. Dazu schreibt die “Regensburg digital” unter anderem:

Das Gericht wertet dies am Schluss erheblich zugunsten des Vergewaltigers, der zwischenzeitlich auch 50.000 Euro an sein Opfer als ‘Entschädigung’ überwiesen hat. (…) Eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren, die er gerade wegen Steuerhinterziehung absitzt, ist mit eingerechnet.

Keine weiteren Ermittlungen

Geld genug scheint der Guru jedenfalls zu haben. Auf dem Anwesen der Sekte parken noch immer “dicke Autos”, wie BMW, Porsche und Mercedes, so die Onlinezeitung. Und auch seine meist weiblichen Anhänger treffen sich dort weiterhin. Außerdem lägen seine jährlichen Einkünfte “meist deutlich über 500.000 Euro”. 2015 betrugen sie 675.000 Euro, wobei der Sekten-Chef in diesem Jahr rund 11.000 Euro Verlust beim Finanzamt angab …

Eine Sicherungsverwahrung oder Anweisung in die Psychiatrie hat der Verurteilte nicht zu erwarten:

Zwar habe der Täter eine ‘psychopathische Grundstruktur,’ sei ‘hoch manipulativ’, selbstbezogen und besitze wenig Einfühlungsvermögen, doch reiche dies für eine Persönlichkeitsstörung im klinischen Sinne nicht aus. Auch könne ein ‘Hang’ im Sinne des Strafgesetzbuches nicht positiv festgestellt werden.”

Die psychiatrische Sachverständige konnte ihr Gutachten nur auf Basis der Aktenlage anfertigen, da Aryah G. sich weigerte untersucht zu werden. “Weshalb seine Psyche weitgehend unzugänglich bleibt”, so “Regensburg digital”. Weitere Verfahren gegen andere Mitglieder der abgeschotteten und nicht gerade auskunftsfreudigen Gemeinschaft soll es nicht geben. Es läge bisher kein Anfangsverdacht vor …

Video zum Thema

Video vom 4. März 2021 auf Mystery Files

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Die Spuren der Anderen: Der deutsche UFO-Forscher und Prä-Astronautiker Dr. Johannes Fiebag wäre heute 65 geworden (+ Videos)

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Auf den Spuren der Anderen: Dr. Johannes Fiebag wäre heute 65 geworden (Bilder: Fiebag/Archiv / Montage: Fischinger-Online)
Auf den Spuren der Anderen: Dr. Johannes Fiebag wäre heute 65 geworden (Bilder: Fiebag/Archiv / Montage: Fischinger-Online)

Heute (14. März) wäre der deutsche Geologe und UFO-Forscher Dr. Johannes Fiebag 65 Jahre alt geworden. Ein Autor unter anderem aus den Bereichen UFO-Forschung und Prä-Astronautik, der bis zu seinem viel zu frühen Tod 1999 maßgeblich die “Szene” hierzulande mitbestimmte. Grund genug an ihn zu erinnern, da zu seinem Geburtstag ein ihm gewidmetes Musikalbum erschien. Und auch ich selber hatte als blutjunger Einsteiger in die Welt der Astronautengötter so einige denkwürdige Augenblicke mit Johannes.


Dr. Johannes Fiebag

In den 1990er Jahren stand alles, was mit UFOs, Aliens, Mystery und Prä-Astronautik zu tun hat, sehr hoch im Kurs. Es waren zweifellos Boom-Jahre der Grenzwissenschaft, die man mit heute nicht vergleichen kann.

Viele Autoren und Forscher, die man durchaus auch heute noch in der grenzwissenschaftlichen Gemeinschaft kennt, da diese weiterhin aktiv sind, starteten in diesen Jahren ihre Jagd nach dem Phantastischen. Auch ich selber nach und nach ab September 1989. Damals bekannt war schon Dr. Johannes Fiebag als UFO-Forscher und Prä-Astronautiker. Ein studierter Geologe, der 1988 promovierte und bereits 1982 mit 26 Jahren sein erstes Buch veröffentlichte. In “Rätsel der Menschheit”, so der Titel des längst vergriffenen Werkes, beschäftigte sich Fiebag mit zahlreichen Mysterien der Welt. Aus Geschichte und Gegenwart, die damals sogar noch Themen wie Kryptozoologie einschlossen.

Später spezialisierte sich Fiebag bei seinen Forschungen auf die UFO-Thematik und Prä-Astronautik. Hierzu erschienen zahlreiche Bücher, die er teilweise mit seinem Bruder Peter Fiebag verfasste. Auch Anthologien erschienen unter seinem Namen und ebenso fand man in diversen Sammelbänden aus diesem Themenfeld immer wieder Beiträge von Fiebag. Dazu kamen zahllose Artikel, die unter anderem in dem Magazin “Ancient Skies” erschienen.

Dieses Magazin war das Sprachrohr der “Ancient Astronaut Society”. Einem Verein, der sich ganz dem Thema “Waren die Götter Astronauten?” widmete. Heute nennt sich die Vereinigung “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.), die Ihr sicher durch diverse Beiträge auf diesem Blog kennt. Auch deren Magazin wandelte sich zeitgleich und nennt sich seit dem “Sagenhafte Zeiten“. Maßgeblich war es unter anderem Johannes Fiebag, der an der Reorganisation und Umgestaltung des Vereins und vor allem des Magazins beteiligt war. Hier übernahm er auch die Redaktion, schrieb fast immer das Editorial und viele Ausgaben enthielten Beiträge mit seinen Forschungen. Vielfach wieder mit seinem Bruder Peter Fiebag, der bis heute in der A.A.S. und als Autor maßgeblich aktiv ist.

Die Anderen

Bis zu seinem Tode 1999 war Johannes Fiebag in Deutschland vor allem im Kreise der UFO-Forscher und -Interessierten ein fester Begriff. Vor allem widmete er sich in dieser Zeit dem Thema UFO-Entführungen und veröffentlichte speziell hierzu eine Reihe von Büchern und Sammelbänden. Dabei konzentrierte er sich auf das Phänomen im deutschsprachigen Raum und war dazu auch im TV ein gern gesehener Gast.

Vor allem sollte hier das Buch “Die Anderen” genannt werden, das von ihm bereits 1993 veröffentlicht wurde. Eine Kernthese, die Fiebag darin formulierte, ist die “Mimikry-Hypothese”, die aus der Zoologie abgeleitet ist. Dort bezeichnet “Mimikry” die Anpassung von Farbe oder Gestalt, die der Täuschung dienen. Meist zum eigenen Schutz, wie etwa vor Fressfeinden. Dieses Verhalten übertrug Fiebag auf die Außerirdischen. Sie tarnen und täuschen, wodurch sie sich in den vollkommen unterschiedlichsten “Erscheinungsformen” manifestieren, so seine Überzeugung.

Dazu führte ich 1997 ein Interview mit ihm, das Ihr HIER auf meinem Blog online findet. Beachtet aber auch das erste Video mit Johannes Fiebag unten dazu.

Auch die heute in Kreisen der Grenzwissenschaft immer wieder diskutierte Überlegung, ob Marienerscheinungen in Wahrheit auf das Einwirken einer außerirdischen Intelligenz zurückzuführen sind, wurde maßgeblich durch Bücher der beiden Fiebags hierzulande geprägt. HIER findet Ihr unter anderem ein Video dazu.

Obwohl Fiebag durch seine Beschäftigung mit UFOs, dem Entführungsphänomen und den “antiken Aliens” damals jedem aus diesem Bereich sehr bekannt war, ist ein Buch von ihm heute nahezu vergessen. Er erschien zusammen mit Torsten Sasse 1996 unter dem Titel “Mars: Planet des Lebens“. Wie es der Titel unschwer erkennen lässt, geht es darin um Leben auf dem Mars und den möglichen Spuren von Mikroorganismen in dem Mars-Meteoriten ALH 84001 (mehr dazu u. a. in diesem Video HIER). Das besondere daran ist die Tatsache, dass das Buch nur wenige Monate nach der Bekanntgabe der Entdeckungen in ALH 84001 bereits erschien. Bekannt gegeben wurden die Neuigkeit zu diesem Meteortiten unter anderem durch den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton persönlich am 7. August 1996.

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Ich selber begann schon 1990 mit der Arbeit an meinem allerersten Buch. Einige Jahre darauf intensivierte ich diese, da ich beschloss, es auch tatsächlich zu veröffentlichen (mehr HIER). Also wandte ich mich immer wieder an Johannes Fiebag von der damaligen “Ancient Astronaut Society”, und bat per Fax oder Brief um Rat, Tipps, Quellen und auch Bildmaterial. Unter anderem Bilder vom/zum Marsgesicht und anderen “Anomalien auf dem Mars”. All das bekam ich von ihm postwendend umgehend zugeschickt. In einem Brief von ihm, der sich noch immer in meinem Archiv befindet, warnte er als Geologe mich damals sogar, die Sache mit dem Gesicht und den Pyramiden auf dem Mars nicht zu hoch zu bewerten.

Es war einmal im Aufzug …

Nach Erscheinen meines ersten Buchs im Juni 1996 meinte Fiebag unter anderem, dass es “ganz gut aussieht”. Einen jungen Frischling wie mich, ich war damals 22, spornt so was natürlich enorm an, wenn ein alter Hase sich Zeit für irgendwelche unbekannten Enthusiasten nimmt. Einige Zeit später erschien bereits mein zweites Buch unter dem Titel “Götter der Sterne”. Hierzu steuerte Fiebag bereits ein Nachwort bei.

Im gleichen Jahr, im Oktober 1996, kam es dann zu einer “schicksalhaften” Begegnung mit ihm. Es war auf einem Kongress der “Ancient Astronaut Society” in Mannheim, auf dem selbstverständlich auch Johannes Fiebag war. Diese Tagungen, auf denen ich inzwischen selber einige Vorträge hielt, gibt es bis heute. Die letzte fand im Oktober 2020 in Leipzig statt.

In Mannheim begegnete ich Fiebag meiner Erinnerung nach zum ersten Mal persönlich. Und zwar fand ich mich selber mit ihm zufällig im Aufzug des Hotels wieder, in dem sich noch eine dritte Person befand. Es war ein inzwischen ebenso verstorbener UFO-Aktivist, der damals überaus bekannt war. Vor allem durch das Fernsehen, seine enorme “Schreibwut” im frühen Internet und seine zahllosen Pressemitteilungen zur UFO-Thematik, auf die immer wieder von den Mainstreammedien zurückgegriffen wurde. Er selber gehörte aber mit seinem kleinen UFO-Verein der “Gegenseite” an. Er war der Kritiker” der UFO-Forschung überhaupt, wodurch er in der deutschen (Presse-)Öffentlichkeit viel Gehört fand. Damit waren Johannes Fiebag und er alles andere als Freunde, um es freundlich zu formulieren.

Es war, wie man sich denken kann, Werner Walter, der bis zu seinem Tode 2016 selber in Mannheim lebte. Wer ihn, seine Schriften und Aussagen etc. kannte oder kennt, weiß, dass zwischen Fiebag und ihm unüberbrückbare Differenzen lagen. Gerade das machte meinen First Contact mit gleich beiden zusammen in einem engen Aufzug als blutjunger Autor zu einer unvergesslichen Begegnung der III. Art …

Ein musikalisches Andenken

Ein Weggefährte von Dr. Johannes Fiebag war auch Gottfried Bonn, der einige Veröffentlichungen zu UFOs und Prä-Astronautik herausgab. Doch Bonn macht bis heute auch Musik – elektronische Musik -, in denen er sich diesen Themen annimmt. Er hat anlässlich des 65. Geburtstag von Fiebag in seinem Gedenken das Album “The Others (Interdimensional Aliens)” komponiert, zu dem er schreibt:

Dieses Album ist den Theorien und der Arbeit des Paläo-SETI-Autors Dr. Johannes Fiebag gewidmet und von ihm und seinen Werken inspiriert. Er wurde am 14. März 1956 in Northeim geboren und verstarb am 11. Oktober 1999 in Bad Neustadt. Er war ein Pionier der Paläo-SETI-Theorie.”

Ihr findet dieses musikalische Andenken an Fiebag mit Themen aus dessen Schaffensbereich HIER auf der Seite von Bonn.

Video-Auswahl mit Johannes Fiebag von meinem Kanal

  • Weitere Videos findet Ihr HIER.

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Neues Buch aus der UFO-Forschung: Roland M. Horn: “Die UFO-Fallakten”

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Roland M. Horn: "Die UFO-Fallakten"
Roland M. Horn: “Die UFO-Fallakten” (Montage: Fischinger-Online)

“Die UFO-Fallakten”, so der Titel des neuen Buches des Autoren Roland M. Horn, das jüngst erschienen ist. Welche “Fallakten” aus der UFO-Forschung in Deutschland aber auch den USA das sind, erfahrt Ihr hier.


UFO-Forschung und die Fallakten

Die UFO-Fallakten – Untersuchte UFO-Sichtungen und Analysen von UFO-Entführungsfällen“, so der Titel des neuen Buches des Autoren Roland M. Horn.

Deutschland und Mitteleuropa sind seit Jahrzehnten ein Hot-Spot unheimlicher Himmelserscheinungen. Im ersten Teil seiner interessanten Ausführungen berichtet der Autor Roland M. Horn über rätselhafte Sichtungen der letzten Jahre. Im zweiten Teil geht er auf ein Phänomen ein, welches speziell den amerikanischen Kontinent betrifft, die Entführung von Personen durch Außerirdische. Ebenso eindringlich wie einfühlsam schildert der Autor das Leid der Opfer, das Unverständnis der Mitmenschen und die Hilflosigkeit von Ärzten und Behörden. Es bleibt die Erkenntnis, dass das UFO-Phänomen immer noch viel mehr Unerklärliches zu bieten hat, als Viele es für möglich halten …

UFO-Sichtungen und UFO-Entführungsfälle: Was steckt dahinter?

(Verlagstext)

Inhalt

Vorwort

TEIL 1: Untersuchte UFO-Fälle

  • Unbekanntes rundes Objekt von Wildkamera fotografiert
  • UFO-Sichtung auf der A6 und der OZ-Faktor
  • UFO-Sichtungen im Saarland und Umgebung und die Frage nach der Freie Energie
  • Langenargen, Entführungen und Dr. Bick

TEIL 2: Analysen von UFO-Entführungsfällen

  • Die Waltons oder der Entführungsfall Travis Walton
  • Die Entführung der Kathy Davies

Literaturverzeichnis

Vorwort von Roland M. Horn

Seit Jahrzehnten untersuchte ich UFO-Sichtungsmeldungen – insbesondere für die Gesellschaft für UFO-Forschung (GEP e. V.) – aber auch die Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung e.V. (DEGUFO e. V.) sowie für andere Gruppen als auch in Eigeninitiative. Des Weiteren beschäftigte ich mich eine Zeitlang intensiv mit den klassischen UFO-Entführungen.

Die in diesem Buch aufgeführten UFO-Meldungsfälle wurden bisher noch nicht in Buchform veröffentlicht (bzw. in Büchern, die nur äußerst kurzzeitig auf dem Markt waren. Vollkommen neu ist aber die Bebilderung). Oft führen diese Fälle tief in Teilbereiche des UFO-Phänomens hinein, die gerade im deutschsprachigen Raum viel zu wenig Beachtung finden. Im Rahmen dieses Buches sollen sie aber ausführlich Würdigung finden. Es bleibt die Erkenntnis, dass das UFO-Phänomen immer noch viel mehr Unerklärliches zu bieten hat, als viele es für möglich halten.

Bei der Betrachtung der sogenannten UFO-Entführungsfälle (Der Begriff ist eigentlich vollkommen falsch gewählt, denn es werden ja keine „UFO“ entführt – was immer man sich unter diesem theoretischen Begriff auch immer vorstellen mag), fällt auf, dass dieses Phänomen weitaus vielschichtiger ist als man auf den ersten Blick annehmen möchte und dass eine definitive und alleingültige Antwort auf dieses Phänomen zum jetzigen Zeitpunkt schlicht und einfach nicht gegeben werden kann.

  • Eine umfangreiche Leseprobe findet Ihr HIER.

Roland M. Horn:

Die UFO-Fallakten – Untersuchte UFO-Sichtungen und Analysen von UFO-Entführungsfällen

  • Carl Gerber Verlag 2020
  • ISBN: 978-3-87249-388-0
  • Paperback
  • Abbildungen
  • 174 Seiten
  • 12,50 Euro

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Die UFO-Sekte Rael-Bewegung gründet das erste “Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte” – die Ziele sind klar

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Die UFO-Sekte Rael-Bewegung gründet das erste "Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte" - die Ziele sind klar (Bild: rael.org)
Die UFO-Sekte Rael-Bewegung gründet das erste “Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte” – die Ziele sind klar (Bild: rael.org)

Seit Jahrzehnten macht nicht nur das UFO-Thema im eigentlich Sinn immer wieder Schlagzeilen oder sorgt unter Interessieren für Gesprächsstoff. Auch verschiedene UFO-Sekten schaffen es immer wieder in die Thematik und Diskussion. Eine besonders hartnäckige UFO-Sekte ist die Rael-Bewegung, über die ich seit Jahrzehnten ebenso immer wieder berichte. Ein sehr aktive Alien-Religion, von der jüngst wieder Neuigkeiten vermeldet wurden. Man habe ein “Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte” in Leben gerufen, verkündet die UFO-Sekte. Was das Ziel sein soll und was die Hintergründe sind, das erfahrt Ihr hier. Denn das erstaunt den Laien zweifellos.


UFO-Sekte Real-Bewegung

UFO-Sekten wie die Rael-Bewegung sind auf diesem Blog in all ihren Variationen und Verschiedenheiten immer wieder Thema gewesen. Seit Jahrzehnten berichte ich über diese neureligiösen Gruppen, die es grundsätzlich seit Anbeginn des “UFO-Zeitalters” gibt. In harmlosen bis verrückten Ausprägungen, wie ich es schon 1999 zusammen mit Roland M. Horn in unserem Erfolgsbuch “UFO-Sekten” darlegte.

Seit dem stand auch die Zeit für solchen Sekten nicht still. Immer wieder gibt es Neuigkeiten und weitere “Auswüchse” dieser Alien-Sekten, die von der gewaltigen Mehrheit der UFO-Interessierten oder der entsprechenden Community meistens einfach ignoriert werden. Dabei sind genau sie es, die nicht selten das öffentliche Bild der UFOs bestimmen. Genau deshalb ist es wichtig diese nicht zu ignorieren. Auch wenn man all diese zahlreichen UFO-Sekten-Gruppen und ihre Gurus für Spinner hält. Die Sekte Real-Bewegung ist eine der aktivsten Gruppen dieser Art, weshalb sich auf diesem Blog eine ganze Reihe Beiträge und Artikel genau mit dieser beschäftigt. Ins Bewusstsein der Öffentlichkeit trat sie wohl erst vor 20 Jahren, als die Sekte dahingehend für Schlagzeilen sorgte, dass sie Menschen klonen will. Dafür für eigens eine Firma gegründet. All das sei im Sinne der von ihnen vergöttlichten Aliens und schenke ewiges Leben.

Mehr zu der Sekte HIER auf meinem Blog und im genannten Buch.

Im Grunde ist deren Sektenlehre um den Guru “Rael” einfach: Sie hat sich in den 1970er Jahren die Prä-Astronautik genommen, mit UFOs vermischt und eine Heilslehre daraus gesponnen. Ihr Sekten-Chef und Guru, mit richtigen Namen Claude Vorilhon, habe schon damals Kontakt mit den außerirdischen Göttern und Schöpfern gehabt. Sie nennen sie einfach Elohim, abgeleitet von einem biblischen Götternamen.

Seit dem handle er in ihren Namen und habe ein Mission. Den Anfang nahm dabei das Buch “Das Buch, das die Wahrheit sagt”, dass der Sekten-Erfinder Rael nach seinem angeblichen ersten Alien-Kontakt 1973 schrieb. Weitere Bücher folgten. Ebenso Auftritte in den Medien, in denen Vorilhon seine Lehren verbreitete.

Heute hat die Sekte mehrere zehntausend Mitglieder in aller Welt. Nach eigenen Angaben sogar “mehr als 100.000 Mitglieder in über 120 Ländern”, wobei die “Bewegung” auch von “mehr als 130.000 Mitgliedern” spricht. Dabei sei die Gruppe in ihrem Eigenverständnis “eine atheistische Religion und die größte Non-Profit-Organisation”. “Atheistische Religion” ist augenscheinlich ein Widerspruch in sich, gesteht aber ein, dass sie eine “Religion” ist. Oder sein will. Auch eine Facebook-Seite des Alien-Religions-Clubs ist dort als “Religiöse Bewegung” bezeichnet bzw. gelistet (mit sehr bescheidenen 29 Abonnenten).

Ein Tempel für Aliens

Die Aliens der Rael-Bewegung wollen aber offiziell mit den Menschen – ihren Kindern – Kontakt aufnehmen. Sie verlangen nach einem “besonderen diplomatischen Status”, wie es auf der Webseite der Sekte heißt:

Eine weitere Hauptaufgabe unserer Organisation ist es, ein offizielles Botschaftsgebäude bereitzustellen, um unsere Schöpfer bei ihrer Rückkehr zu begrüßen.

Über ihren Gesandten, Maitreya Rael, haben die Elohim respektvoll den Wunsch geäußert, uns besuchen und uns treffen zu wollen. Aber da sie nur kommen wollen, wenn ihre Anwesenheit hier willkommen ist, bitten sie uns, vorher unseren Wunsch zu zeigen, sie einladen zu wollen, indem wir vor ihrer Ankunft ein geeignetes Botschaftsgebäude errichten.

Die Elohim – unsere Schöpfer – haben uns gebeten, ein Botschaftsgebäude zu bauen, in das sie offiziell zurückkehren werden, um sich mit den Führern unserer Welt zu treffen.

Gemäß den Spezifikationen der Elohim muss es an einem neutralen Ort errichtet werden, dem das Recht der Extraterritorialität zugestanden und ein neutraler Luftraum zugesichert worden ist.”

Genau dieses Botschaftsgebäude für die angebeteten Alien-Götter ist es, dass die UFO-Sekte seit Jahrzehnten realisieren möchte. Hier sollen die Außerirdischen Götter endlich wieder zur Erde kommen und mit den Menschen Kontakt aufnehmen. Bis auf zum Teil sehr kitschige Bilder und Videos, wie man sich diese Botschaft der Außerirdischen vorstellt, hat sich diesbezüglich bei der Sekte nicht viel getan. Auch wenn sie immer wieder diverse Länder anfragte, ob man es dort bauen könnte. Übrigens auch in Deutschland. Vor allem muss dieses Gebäude auf neutralem Gebiet entstehen. Immerhin sei es für die gesamte Menschheit. In aller Bescheidenheit heißt es von der Rael-Bewegung:

Dieses Botschaftsgebäude wäre der dritte Tempel, der in den alten Schriften angekündigt worden ist.

Gemeint ist damit der dritte Tempel von Jerusalem. Bekanntlich sind der erste Tempel, der Tempel des Salomon, und der zweite Tempel, jenen, den auch auch Jesus Christus betrat, in Jerusalem zerstört worden. Der zweite Tempel im 1. Jahrhundert nach Christus von den Römern. Seit dem befindet sich kein jüdischer Tempel mehr auf dem Tempelberg und nur die berühmte Klagemauer findet sich als Rest dort. Dieses Botschaftsgebäude der Sekte für ihre Aliens wäre demnach der “dritte Tempel von Jerusalem”, auch wenn er nicht in dieser Stadt stehen würde. Auch eine Reihe jüdischer Fundamentalisten sehnt sich nach diesem Tempel für ihren Gott. Aber in Jerusalem – nachdem man die muslimischen Heiligtümer auf dem Tempelberg abgerissen oder woanders wieder aufgebaut habe.

Forderungen mit politisch extremer Sprengkraft im Nahen Osten! Wie vermessen muss die Rael-Alien-Sekte sein, um ihr Botschaftsgebäude für die Aliens ihres Gurus als “dritten Tempel” zu bezeichnen, “der in den alten Schriften angekündigt worden ist”?

“Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte”

Schaut man auf die aktuellen Pläne dieses Botschaftsgebäude, scheinen die Rael-Bewegung und ihr Guru ganz genau zu wissen, was die Götter wollen. Zu finden über eine der Webseiten des Sekten-Clubs, die speziell für ihr Botschaftsgebäude online gestellt wurde. Kernstück der Anlage ist ein Gebäude in Form eines Rades, in dem sich acht Wohnquartiere befinden. Sieben für Elohim-Götter und eines natürlich für den Guru Rael selber. Davor befindet sich ein runder Konferenzraum mit einer Kuppel, der aber nur für 21 Sitzplätze ausgelegt wurde. Identisch wie der Frühstücksraum an der anderen Seite des rund 50 Meter im Durchmesser messenden Hauptrades. Eigentlich etwas mager, da sicher weit mehr Menschen an solchen historischen Ereignissen des ersten Kontakt mit Außerirdischen teilhaben wollen.

Genau um dieses Gebäude geht es, wenn jetzt die Sekte von der Gründung eines “Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte” spricht. Diese “Alliance for Extraterrestrial Diplomatic Contact” (AEDC) diene letztlich nur den Zweck endlich die Botschaft bauen zu können. Dies erklärte Daniel Turcotte, der “Leiter des ET-Botschaftsgebäudeprojekts der Rael-Bewegung” in einer Mitteilung vom 18. Februar 2021. Ein Unbekannter ist der Australier Turcotte Insidern aber nicht, wie Ihr HIER auf Fischinger-Online nachlesen könnt. Denn schon im April 2019 forderte er im Namen seiner UFO-Religion von den Vereinten Nationen unter anderem:

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Raelianer fordern die Vereinten Nationen auf, eine internationale Konferenz zu organisieren, um die diplomatischen Vorkehrungen für eine Botschaft zu erörtern, um eine ET-Zivilisation auf der Erde willkommen zu heißen.

Damals war Turcotte noch voller Hoffnung, denn er schrieb weiter:

Und wenn die Vereinten Nationen nicht die Führung übernehmen, dann werden die Länder, mit denen wir diskutieren, einen Willen haben.”

Was offenkundig bisher nicht gelang. Deshalb dieser neue Schritt mit der Gründung der AEDC. Aber was will diese Alliance der Rael-Bewegung? Im Grunde noch immer dasselbe, denn in der Presseerklärung heißt es zum Beispiel weiter:

Dieses Bündnis (die AEDC) ist ein gemeinnütziges internationales Netzwerk, das aus Politikern, Diplomaten, Regierungsbeamten und anderen besteht, die das gleiche Ziel und die gleiche Vision teilen, außerirdische Zivilisationen willkommen zu heißen, um diplomatische Vereinbarungen auf unserem Planeten zu etablieren. (…)

Turcotte zufolge bietet die AEDC den Regierungen maßgebliche Ratschläge und Informationen, um deren Vertretern, Militärs und Entscheidungsträgern zu helfen, die Natur und die Bedeutung eines Kontakts mit außerirdischen Zivilisationen zu verstehen und die Entwicklung einer adäquaten Politik zu fördern.”

Das Goldene Zeitalter kommt!

Wieder wird auch in diesen neuerlichen Bekanntmachung der Wunsch der Aliens betont, dass diese eine Botschaft haben möchten, um “offiziell auf die Erde zurückzukehren”. Sekten-Anhänger Turcotte unterstreicht dabei:

Die Rückkehr derer, die uns erschaffen haben, wird dann geschehen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, von denen die wichtigste darin besteht ein Botschaftsgebäude zu haben, um sie willkommen zu heißen.

Wir glauben, dass außergewöhnliche Zeiten außerordentliche Gelegenheiten schaffen, und, dass das Erbauen eines Botschaftsgebäudes, um eine außerirdische Zivilisation willkommen zu heißen, bestimmt ein einzigartiges und ehrgeiziges Projekt ist, welches es der Menschheit erlauben wird, in das seit langem schon prophezeite Goldene Zeitalter einzutreten. (…) Stellen Sie sich die Auswirkung einer Kontaktaufnahme mit einer außerirdischen Zivilisation vor, die tausende von Jahren wissenschaftlichen, technologischen und philosophischen Vorsprung auf uns hat! Wir laden alle Regierungsbehörden ein, dieses Fakultativprotokoll bezüglich eines Botschaftsgebäudes für Außerirdische zu unterstützen, indem sie uns kontaktieren und unseren Bemühungen auf LinkedIn ‚Bündnis für außerirdische diplomatische Kontakte’ folgen.

Auf LinkedIn? Tatsächlich – bisher spielt sich dieses “Bündnis” vor allem genau auf dieser Plattform ab. Und das ist nicht irgendeine Plattform oder soziales Netzwerk wie etwa Facebook, sondern ein in den USA gegründetes Karrierenetzwerk. Eine Jobbörse, vereinfacht gesagt, auf der sich aber  auch Unternehmen vorstellen und präsentieren können. Was allerdings auch bei vielen anderen Jobnetzwerken die Regel ist. Eine sicher eher unübliche Vorgehensweise für ein derartiges Bündnisses, dessen Kernaussage nichts anderes als der ersten Kontakt mit Außerirdischen in einem eigens erbauten Botschaftsgebäude ist.

Aufgrund meiner Erfahrungen über Jahrzehnte auch mit dieser Sekte, kann ich prophezeien: Das wird wieder nichts.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFO-Enthüllungen noch in diesem Jahr? Was dahinter steckt, dass 2021 ein offizieller “UFO-Bericht” der US-Regierung kommen soll +++ Video +++

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UFO-Enthüllungen 2021? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Enthüllungen in den USA noch 2021 (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Spekulationen machen (mal wieder) in die Runde unter den UFO-Forschern und -Interessierten. Angeblich, so heißt es, muss die USA per Gesetzt bis zum Sommer 2021 ihr Wissen über UFOs offenlegen. In einem Bericht, der sämtliche bisherigen Erkenntnisse aus verschiedenen Bereichen und Behörden kombiniert. Tatsächlich stimmt das Gerücht und der Fall ist überaus spannend, wie Ihr in diesem YouTube-Video erfahrt. Ebenso, wer eigentlich genau hinter diesen “UFO-Bericht mit Ankündigung” steckt.


(Noch) Geheime UFO-Forschung?

Hitzige Diskussionen in der Gemeinde der UFO-Forscher und -Interessierten: Im Sommer diesen Jahres soll ein offizieller Bericht der USA erscheinen, der sämtliche verfügbaren Fakten, Auswertungen und Informationen rund um UFOs beinhalten soll. Dazu wurde ein Gesetzt verabschiedet, das die Geheimdienste und Behörden der USA dazu verpflichtet, ihr Wissen und ihre Ergebnisse rund um die UAP (“Unidentified Aerial Phenomenon”), wie UFOs bekanntlich neu genannt werden, zusammengefasst zu dokumentieren.

Es ist kein “UFO-Gesetzt” im eigentlichen Sinn, sondern Teil eines ganzes Paketes und Plans.

Kritiker sagen schon jetzt, dass das alles so oder so nix bringen wird. Wieder nur leeres Gerede rund um UAP / UFOs, wie sie meinen. Das mag sein – die Vergangenheit zeigt es ja auch -, dass da “nichts bei rum kommt”, was sich UFO-Forscher und -Fans gerne wünschen. Und doch ist dieser Schritt bisher einmalig.

Aber wer genau steckt eigentlich hinter diesem Plan und worum geht es im Detail? Und was sagt eigentlich der zumindest medial bekannteste UFO-Forscher der Welt, Nick Pope aus Großbritannien, dazu? Denn, so Pope, er habe dazu so einiges aus seinen Quellen erfahren.

Was hinter dieser Vorgabe steckt, dass die entsprechenden Stellen in den USA verpflichtet sind, eine Art UFO-Wissen-Dokumentation zu publizieren, erfahrt Ihr in diesem Video HIER vom 11. Januar 2021. Ebenso, wer genau hinter dieser Eingabe an den Kongress steht (s. auch Video HIER).

Bleibt neugierig …

Video vom 11. Januar 2021 auf Mystery Files

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US-Senator im Interview: “Hoffentlich sind UFOs Außerirdische und nicht aus einem anderen Land” +++ Video +++

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US-Senator im Interview: "Hoffentlich sind UFOs Außerirdische und nicht aus einem anderen Land!" (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
US-Senator im Interview: “Hoffentlich sind UFOs Außerirdische und nicht aus einem anderen Land!” (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Marco Rubio, Senator des Bundesstaates Florida in den USA, ließ sich im Sommer 2020 zu einem ganz erstaunlichen Statement zum Thema UFOs hinreisen: Er hofft, dass UFOs bzw. die heute sogenannten UAP, von Außerirdischen stammen und nicht eine Technologie eines anderen Landes sind! Was er damit meinte, erfahrt Ihr wie immer bei Fischinger-Online in diesem Video hier.


UFOs – aus dem All?

Egal ob private oder staatliche Organisationen: Praktisch alle „kochen ihr eigenes Süppchen“ in Sachen UFOs und UFO-Forschung. Selten zieht man gemeinsam an einem Strang, arbeitet koordiniert zusammen, tauscht sich aus oder arbeitet Hand in Hand. Auch wenn es sehr wenige Ausnahmen gibt.

In den USA, wo seit einigen Jahren das Thema UFOs und unbekannten Flugobjekte wieder stark in die Öffentlichkeit gerückt ist, sieht es nicht anders aus. Auch und vor allem bei den staatlichen Behörden und Institutionen wie Militär (Navy) oder den Geheimdiensten.

Für nicht wenige ist das ein Problem. Sie fordern schon länger, dass die Regierung das Phänomen ernst nehmen und systematisch erforschen soll. Das sieht auch Marco Rubin so, der Senator des Staates Florida. In einem Interview mit CBS Miami unterstrich er erneut die Wichtigkeit ein Zusammenarbeit und betonte. Er hofft sogar, dass UFOs „von außerhalb des Planeten“ kommen und nicht von einem anderen („feindlichen“) Staat der Erde.

Warum sich Senator Rubin, zu dem Ihr in diesem Video HIER noch weitere Hintergründe erfahrt,  dahingehend äußerte und welche Hintergründe diese Aussagen haben, erfahrt Ihr in diesem Video HIER vom 22. Juli 2020.

Beachtet dazu auch weitere Videos zum Thema auf meinem Kanal und diesen Artikel HIER.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 22. Juli 2020 auf Mystery Files

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UFO-Alarm im öffentlich-rechtlichen Fernsehen: „Unbekanntes Flugobjekt bei Duisburg gelandet“ – Der vorweihnachtliche TV-Skandal des ZDF 1982

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"Unbekanntes Flugobjekt bei Duisburg gelandet": Der vorweihnachtliche TV-Skandal des ZDF 1982
“Unbekanntes Flugobjekt bei Duisburg gelandet”: Der vorweihnachtliche TV-Skandal des ZDF 1982

So wirklich kann das Fernsehen heute niemanden mehr “schocken” oder einen “Skandal” hervorrufen. Scheinbar hat heute in der medialen Vielfalt der Sender jeder bereits alles gesehen. Skandale – ob aufgebauscht oder nicht – sind scheinbar sehr selten geworden. Und vieles, das heute der TV-Konsument zu ertragen hat, wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen. Das Publikum ist in dieser Hinsicht abgestumpft. Als Garant für “Qualität” gelten dennoch weiterhin die öffentlich.-rechtlichen Sender. Natürlich haben und hatten auch sie immer mal wieder ihre “Skandale”. Selbst wenn es Pseudo-Skandale waren oder diese in der heutigen Zeit kein Wimpernzucken mehr auslösen würden. So geschehen Anfang Dezember 1982, dass zur besten Sendezeit das ZDF während eines laufenden Krimis via Einblendung verkündetet, dass ein UFO in Duisburg geladen sei! Es folgte ein damaliger Shitstorm in der Presse. Doch was genau war gesehenen?


Skandale, GEZ-TV und die Privaten

Schaltet man den heimischen Fernseher an, vergeht kein Augenblick, in dem nicht irgendwo irgendwelche „Skandale“ in irgendwelchen bizarren Sendungen irgendwelcher Sender zu sehen sind. Aufgebauschte oder erfundene Sensationen, „Promi“-Enthüllungen oder unsägliche TV-Formate überfluten die Konsumenten. Vieles, was heute in die privaten Wohnzimmer via TV-Empfangsgerät gesendet wird, ist schon lange unsäglicher Schrott. „Scriptet Reality“-Shows jeglicher Art und Unart, die sich immer wieder neu erfinden müssen. Der Medienkonsument benötigt Abwechslung. Egal wie bescheuert diese auch letztlich sein mag, Hauptsache ist, dass sie unterhält. Und den TV-Zuschauer am ab- oder umschalten weniges für eine Zeit hindert. Ob er dabei nicht abschalten kann, da dieser starr vor Schock angesichts des gezeigten Blödsinns ist, ist dabei Nebensache. Fremdschämen ist eine Einnahmequelle.

Gut, dass wir auch noch die „Qulitätsmedien“ bzw. “Mainstreammedien” haben. Die GEZ-Sender, die sich dank Gebühren nicht mit Sensationen, Skandalen und immer neuen Sendungen des Absurden abgeben müssen. Wirklich „schocken“ kann heute das TV kaum noch. Vor allem die privaten Sender nicht, die schon jeden Mist auf die Zuschauer losgelassen haben. Wie die letzten Jahrzehnte jedoch zeigen, übertrifft sich das TV dennoch immer wieder selbst. Was heute zu sehen ist – wäre vor Jahren undenkbar gewesen. Ein Aufschrei wäre durch die Republik gegangen!

Der Zuschauer erwartet von dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen so was nicht. Er erwartet Qualität. Anspruchsvolle Unterhaltung, Information und Programmgestaltung, für die wir als Zuschauer schließlich auch mit unseren Gebühren garantieren sollen. Immerhin 8,07 Milliarden Euro allein an Rundfunkgebühren kamen so 2019 in Deutschland zusammen. Dazu kommen noch jährliche Werbeeinahnen und sonstige Einkünfte der Sender, die 2018 beispielsweise 324,1 Millionen Euro betrugen. Kein Wunder also, dass die Bevölkerung gerade bei den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern ganz genau hinsieht, was dort gesendet wird. Die kleinste „Verfehlung“, etwa in einem „Tatort“, und schon hat man einen „Skandal“ dem erboste Zuschauerbriefe folgen. Das werbefinanzierte Privatfernsehen ist dagegen „abgebrüht“ und muss dem Publikum liefern. Egal was, wie es seit Jahrzehnten deutlich zu sehen ist. Schön zu erkennen ist das an der Zeitleiste Talkshow – Gerichtsshow – Polizeishows/„Brennpunkt-Shows“. Als “Assi TV” wird gerne darüber geschimpft.

Es gab eine Zeit vor dem privaten Fernsehen, die rund 35 Jahre zurück liegt. Ein paar GEZ-Sender bestimmten das Fernsehprogramm für alle Deutschen und lieferten verlässlich Unterhaltung und Infos für die Fangemeinde. Krimis standen hoch im Kurs und haben bis heute ihren Kultcharakter behalten. Zum Beispiel „Derrick“, „Der Alte“ und natürlich „Tatort“. Sendungen im Vorabendprogramm, die aus den USA eingekauft wurden, begeisterten ebenso die Zuschauer. Auch wenn diese nicht ohne Skandale über den Bildschirm flimmerten. Die noch heute immer mal wieder im Privat-TV ausgestrahlte Serie „A-Team“ war so eine skandalöse US-Serie. Sie war dem damaligen Publikum der ARD schlicht zu brutal! Wer Ende der 1980er Jahren auf das „Traumschiff“, ein Fußballspiel oder „Die Schwarzwaldklinik“ wartete – stand beim “A-Team” sicher unter Schock. Selbstverständlich bringen “Skandal-Serien” Quote und die bezahlten Fernsehsender lieben es sicher auch, wenn ein Plan funktioniert.

In jener Zeit waren Nacktszenen, „Busenblitzer“ oder auch mal Kraftausdrücke kein Problem mehr für die Zuschauer. Hierzulande konnten die Menschen das schon vertragen (anders als zum Teil in den USA noch heute). Selbstverständlich wurde in damaligen Talksendungen geraucht und sich das ein oder andere geistreiche und alkoholhaltige Erfrischungsgetränkt genehmigt, aber das wäre erst heute ein Skandal. Damals nicht.

Das ZDF verkündet UFO-Landung in Duisburg

Etwas anders hingegen war skandalös, was das ZDF auf die deutsche Bevölkerung los lies.

Es war die Krimiserie „Kottan ermittelt“, die heute wohl kaum mehr jemand kennt. Sie stammt aus den Jahren 1976 bis 1983 aus Österreich und kam ab 1980 auch in das deutsche Fernsehen. Obwohl es schon nach der Erstausstrahlung in Österreich zu hunderten erboster Briefe und Anrufe der Zuschauer bei dem österreichischen Sender ORF aufgrund der neuen Serie kam. Auch die Polizeigewerkschaft lief gegen „Kottan“ Sturm, da diese die Polizei und deren Arbeit verunglimpfen würde. Obwohl die Serie um den Polizisten „Adolf Kottan“ aus Wien als Satire und überspitz-humorvolle Kritik an der Polizeiarbeit konzipiert war. Heute würde bei einer derartigen Krimiserie wohl kein einziger Zuschauer den Hörer in die Hand nehmen, um sich beim entsprechenden Sender zu beschweren. 19 Episoden wurde damals gedreht.

Am 3. Dezember 1982 erlaubte sich das ZDF zur besten Sendezeit aber einen ganz besonderen Scherz, der für den Sender nach hinten los ging.  Es war die Folge 10 mit dem Titel „Kansas City“, in der „Kottan“ den vermeintlichen Unfalltod eines Rennfahrers aufklären muss. Eine Folge, wie jede andere auch. Außer für das deutsche Publikum, das nach nicht ganz 11 Minuten vor dem TV eine sensationelle News-Meldung in großer Laufschrift über den Bildschirm laufen sah:

+++ Unbekanntes Flugobjekt bei Duisburg gelandet. Sonderbericht im Anschluß an diese Sendung. +++

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Eine mehr oder weniger schockierende Meldung für alle Krimi-Fans, unter denen sicher auch einige UFO-Fans waren. Nachrichten, News und Meldungen am Fernsehen waren in dieser schier unendlich lange zurückliegenden Epoche des „Qualitäts-Fernsehens“ noch etwas wert. Kommt es am TV als Neuigkeit, dann wird das auch so sein. Heute – im Zeitalter von „alternativen Medien“ und der vernetzten Welt – nicht minder unvorstellbar. Und wer weiß wer von den Millionen Zuschauern nicht bei dem Thema „UFOs“ durch den damaligen Kassenknüller „E.T. – Der Außerirdische“ sensibilisiert war. Der Film sollte nur sechs Tage später, am 9. Dezember 1982, in den westdeutschen Lichtspielhäusern anlaufen. Aufgeregt warteten in diesen Tagen auch die „Star Wars“-Fans (wie ich) auf den VI. Teil der Saga, der exakt ein Jahr später in die BRD-Kinos kam. Science-Fiction-Freunde konnten sich 1982 im Kino auch an Filmen wie „Star Trek 2: Der Zorn des Khan“ (4. November), „Tron“ (9. Dezember) oder auch, besonders hervorzuheben, „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff“ (22. April) erfreuen.

Natürlich war die Einblendung ein Witz der Verantwortlichen. Es landete kein UFO in Duisburg. Man hatte sich für diese Stadt beim „Zweiten Deutschen Fernsehen“ bzw. ORF nur deshalb entschieden, da dort die äußerst erfolgreiche Krimi-Serie „Tatort“ mit dem bis heute beliebte Kommissar „Schimanski“ spielte.

Aufgeregt wartete in der Folge das Publikum nun, dass „Kottan“ den Bösewicht endlich stellt und der Krimi zu Ende ist. Schließlich sollte ein „Sonderbericht im Anschluß“ folgen und jeder ZDF-Zuschauer wusste, dass nach dem 90 Minuten-Krimi so oder so Nachrichten kommen. Was heute noch immer so ist. Doch es geschah nichts. Die Nachrichten kamen und gingen. Kein Wort zu der UFO-Landung von Duisburg von der bezaubernden Ansagerin bzw. in den Nachrichten. Vielmehr gestand man den Gag. Von einer Sondersendung über den Vorfall ganz zu schweigen.

“Unbekanntes Flugobjekt bei Duisburg gelandet“ – Der vorweihnachtliche TV-Skandal 1982

Die Polizei in Duisburg und Umgebung aber war längst informiert. Hunderte besorgte und sicher auch neugierige Zuschauer riefen an, um über die UFO-Landung informiert zu werden. Sie konnten das Ende des Krimis wohl nicht abwarten. Die Folge war eine Überlastung des Telefonnetzes und auch beim ZDF in Mainz selber überfluteten die Zuschauer den Sender mit Anrufen. So wie heute jeder „Tatort“ Medienberichte und Leserbriefe in den einschlägigen TV-Zeitschriften und Tageszeitungen nach sich zieht -, vor allem wenn er mal wieder „zu brutal“ oder „albern“ war – , folgte auch nach diesem „Kottan“ 1982  ein mediales Echo. Eher eine Ohrfeige, denn die Zeitungsredaktionen und die TV-Zuschauer waren sich einig, dass diese einmalige Einblendung in dem Krimi ein Unding war. Ein Skandal ging durch die Presse der Nation und der Sender ORF aus Österreich als Produzent der Serie musste sich im Nachhinein beim deutschen Publikum entschuldigen. Drehbuchautor Helmut Zenker und Regisseur Peter Patzak fanden die Idee witzig. Es war, wie man sich denken kann, eine Anspielung an die 1938er Radioversion von H. G. Wells „Krieg der Welten“ von 1898. In diesem zeitlosen Klassiker, der Vorlage fast aller Alien-UFO-Invasionsfilme von heute, überfallen Marsmenschen die Erde (s. Artikel HIER).

„Helle Empörung über Kottans ,UFO-Scherz‘“, schrieb die „Tagespost“ am 5. Dezember dazu. „Fernsehanstalten und Polizei mit Anrufen bombardiert“ und auch bei Zeitungen wurde sich „nach dem Wahrheitsgehalt der Einblendung erkundigt“. Vor allem vor dem Ende des Krimis, da im Anschluss „eine Fernsehsprecherin die Zuschauer beruhigen und über den Spaß aufklären musste“. Nur einen Tag nach dem „Kottan“ zog laut „Tagespost“ das ZDF die Konsequenz, „Einblendungen nur noch für glaubhafte Informationen einzusetzen und Jux-Texte völlig zu streichen“. Der Sender ORF kam glimpflicher davon. Hier riefen nur 70 Personen an, von denen 40 direkt von einem „dummen Scherz“ sprachen. Sie glaubten demnach nicht wirklich, was ihnen das TV da sensationelles mitteilte.

Erbost zeigte sich ein Fan von Erich von Däniken in einem Leserbrief an die „Hörzu“ (Nr. 49/1982). Heute die wohl älteste TV-Zeitung Deutschlands. „Auf den Arm genommen und für dumm verkauft“ sei er sich mit dieser Einblendung vorgekommen. Was zweifellos viele andere Zuschauer ebenso fühlten. Doch er sei „als echter Däniken-Fan der Meinung, dass man mit so etwas nicht spaßen sollte“. Womit er im Grunde Recht hatte. Für den erzürnten Zuschauer und Däniken-Fan war 1982 aber ein gutes Jahr, denn in diesem erschien Dänikens Buch „Strategie der Götter“, das noch im selben Jahr mehrere Auflagen erreichte.

Am Sonntag, 25. August 1985, lief mit Folge 19 „Mabuse kehrt zurück“ die letzte Folge der Krimiserie. Nach 19 Teilen war Schluss. Entgegen den Beteuerungen „Einblendungen nur noch für glaubhafte Informationen einzusetzen und Jux-Texte völlig zu streichen“, wurde in dieser Sendung erneut eine Einblendung vorgenommen, Aber als eine Art Entschuldigung an all jene (Duisburger), die sich auf den Schlips getreten fühlten:

Dieser Film ist Duisburg und allen anderen von Ufos vernachlässigten Städten gewidmet.

Ein längst vergessener „UFO-Skandal“ der öffentlich-rechtlichen Sender, der heute kaum mehr eine derartige Wirkung haben dürfte. Die TV-Gesellschaft ist dafür längst zu abgestumpft. Sie versteht zum Teil nicht mal mehr den Unterschied zwischen den Knöpfen zum Abstellen, Umstellen und Lauterstellen des TV-Programms an der Fernbedienung …

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Lars A. Fischinger

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