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“Die Insel, die zum Himmel sieht” – und die Moai weisen den Weg: Eine “Pyramide” über der Osterinsel und eine geheime Botschaft im Inneren?

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Moai auf der Osterinsel: Weisen sie wirklich den Weg zu einer "versteckten Botschaft? (Bilder: W.-J. Langbein & Fischinger-Online)
Moai auf der Osterinsel: Weisen sie wirklich den Weg zu einer “versteckten Botschaft? (Bilder: W.-J. Langbein & Fischinger-Online)

Die Osterinsel alias Rapa Nui im Pazifik gilt als die “einsamste Insel der Welt”. Zahlreiche Geschichten ranken sich um das winzige Eiland mit seinen hunderten von riesigen Menschenfiguren, den “Moais”. Allgemein werden diese Statuen als Relikte eines Kultes zur Verehrung der Ahnen angesehen. Andere sehen hier Götter oder Ancient Aliens abgebildet und wieder andere “nur” Herrscher. Doch könnte es sein, dass diese Figuren nur zu einem einzigen Zweck errichtete wurden – als versteckter Hinweis auf eine “Botschaft” im Inneren der Osterinsel unter einer “Energie-Pyramide”?


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das “geometrische Geheimnis” der Osterinsel

Vergangene Woche sah ich auf Facebook eine Grafik mit einer mehr oder weniger genauen Karte der Osterinsel. Eine Landkarte, die mich an eine sonderbare Story erinnerte, zu der ich weiter unten kommen werde.

Auf dieser Karte sind vermeintliche geometrische Beziehungen eingetragen, die sich über die ganze Osterinsel erstrecken. War hier ein Geheimnis zu ergründen? Was ist das für eine sonderbare Karte (s. Bild) der Osterinsel?

Ursprünglich scheint dieses Bild von der Facebook-Seite “Art-Tech / Art & Technologies” zu stammen, auf der sich unzählige Bilder dieser Art befinden. Von Pflanzen, Tieren und Kornkreisen bis diversen Artefakten sind dort Aufnahmen zu finden, die durch “geometrische Linien” zu einer Art Kunst gemacht wurden. Könnte also die gesamte Osterinsel geometrisch angelegt bzw. bebaut worden sein.

Auf Facebook schrieb der Historiker Jörg Dendl zu dieser Osterinsel-Zeichnung am 18. Juli 2015:

Geometrie der Osterinsel- reine Fiktion? (Bild: Art-Tech/Facebook)
Geometrie der Osterinsel- reine Fiktion? (Bild: Art-Tech/Facebook)

Das müsste mit Instrumenten vor Ort exakt vermessen werden. Auf eine Landkarte eines beliebigen Maßstabs ein paar Linien zu zeichnen, beweist gar nichts. Da spielt der Maßstab eine erhebliche Rolle, da kann der gezogene Bleistiftstrich in der Natur ein Breite von mehr als hundert Metern haben.

Kritisch argumentierte auch Bernd Grathwohl unter dem Posting:

Zufall! Wenn ich genug die Dreiecke verkleinere treffe ich doch immer was und das zudem noch ungenau.

Zweifellos ist das richtig!

Die Originaldatei der Karte der Insel, auf der kunstvoll scheinbar willkürlich Linien eingezeichnet wurden, um eine sagen wir mal “schöne Geometrie” zu bekommen, stammt aus dem englischen “Wikimedia Commons” hier. Auch sieht man, dass etwa die nördliche Spitze des Dreiecks über der dreieckigen Osterinsel im leeren Raum (Meer) liegt.

Ist es also nur schöne Tech-Kunst? Vielleicht.

Eine verborgene Botschaft unter einer “Osterinsel-Pyramide”?

Die erst 1722 entdeckte Osterinsel mit ihren Geheimnissen, wundervollen Steinfiguren (von denen es einst über 1.000 gegeben haben soll) und ihre abgeschiedene Lage im Pazifik ist zweifelsfrei faszinierend. Seit die Abenteuer-Legende Thor Heyerdahl die Insel durch seine Forschungen weltberühmt machte, ist die Insel an sich schon eine Legende. Einsam, gottverlassen, winzig, (heute) öde und doch voller Relikte einer versunkenen Kultur.

Hat aber diese (oder eine andere) Kultur mit den Moai eine Botschaft verstecken wollen?

Diese “geometrische Karte” von Rapa Nui, wie die Insel auch heißt, erinnerte mich an eine Spekulation, die 1985 in dem Buch “Aus den Tiefen des Alls” veröffentlicht wurde. Eine Spekulation, die sagt, dass alle kolossalen Menschenstatuen der Insel so angelegt sind, dass diese auf eine Art “geheimen Ort” verwiesen. Dort soll sich eine Botschaft oder eben irgendein Mysterium befinden.

1985 schrieb Rudolf Kutzer in der von Johannes und Peter Fiebag herausgegeben Prä-Astronautik-Anthologie einen Beitrag zu “Feststellungen und Gedanken zur Osterinsel”. Dabei berichtete er auch von einem Professor aus Chile, der auf der Insel Forschungen betrieb, und den er angeblich gesprochen haben will. Dieser Forscher habe von dieser “Energie-Pyramide” der Moai gewusst. Kutzer:

Wir hatten (…) einen chilenischen Professor der Univesidad Santago de Chile getroffen, einen jungen Gelehrten, der sich mit den künstlerischen Aktivitäten der alten wie der heutigen Insulaner beschäftigt. Er gab uns eine ,Freiluft-Lehrstunde’ (…)”

Der Professor für Ethnologie, so Kutzer weiter, fragte, ob sie mal die Blickrichtungen der Moai-Figuren einmal genau beachtet hätte. Denn diese blicken bekanntlich alle in Richtung der Insel und leicht nach oben. Nicht etwa auf das Meer. Ein Umstand übrigens, der einst zu der Idee führte, dass die Figuren von Schiffbrüchigen nach einer langen Odyssee über den Pazifik erbaut wurden. Um dem Meer ihre “Verachtung” zu zeigen, richteten sie deshalb die Figuren mit dem Rücken zum Ozean aus …

“Matakiterani”

Was hat es also mit der Ausrichtung auf sich?

Der junge Professor, so der Bericht von 1985 weiter, haben dann auf eine Karte getippt und gesagt “hier treffen sie sich”. Folglich würden sich die gedachten Blicke der Moai und ihrer magischen Augen alle an einem Punkt über der Mitte der Insel treffen bzw. kreuzen. Es gäbe eine gedachte Pyramide, da sie leicht nach oben blicken. Das könnte sogar mit einem anderen Namen der Osterinsel zusammenhängen: “Matakiterani” (Schreibweise variiert), was als “Insel die zum Himmel blickt” oder auch “Auge zum Himmel” übersetzt wird.

Der anonyme Professor, “dessen Namen ich auf seinen Wunsch hier nicht nennen will”, so Kutzer, wusste aber noch weit mehr. Da aber die bekannten Figuren “sieben von Akivi” nicht auf die Insel sondern auf das Meer blicken, sah der Professor hier eine Art weitere Koordinate:

Aber wenn du die Blickrichtung von Akivi nach rückwärts  verlängerst, kommst du auch exakt in dieser  Gegend – allerdings auf dem Boden, also unter dem Schnittpunkt der Strahlen.”

Eine Energie-Pyramide auf der einsamsten Insel der Erde? (Bild: NASA/R. Kutzer / L.A. Fischinger)
Eine Energie-Pyramide auf der einsamsten Insel der Erde? (zur Großansicht anklicken) (Bild: NASA/R. Kutzer / Bearbeitung: Fischinger-Online)

“Eine Strahlen-Pyramide”, die sich über die gesamte Osterinsel legt und durch eine weitere “Koordinate” einen festgelegten Punkt auf dem Boden anzeigt? Vielleicht sogar im Erdreich? Siehe dazu das Bild links und den Ausschnitt mit den rot eingefärbten Linien.

Das “Auge zum Himmel” und seine Koordinaten

Diese Spekulation einer Art Botschaft oder des “Auges, dass zum Himmel sieht” (Matakiterani) ist nun exakt 30 Jahre alt. Nur ist sie auch wahr?

Die Osterinsel-Figuren liegen heute verstreut auf der gesamten Insel herum. Seit Thor Heyerdahl ab 1947 das Eiland berühmt machte, kennt die ganze Welt Moai. Zahllose sind durch Menschen und/oder Erdbeben und Tsunamis umgeworfen worden. Viele liegen und stehen auch im Inneren der Insel und sind nicht etwa ausnahmslos alle an der Küste errichtet worden. Diese Figuren standen zumindest zum Teil auch auf Sockeln oder Plattformen (Ahu genannt) und anderen offenbar nicht.

Damit ist es ist heute wohl unmöglich hier konkret die ursprünglichen Positionen inkl. deren Blickrichtung “leicht nach oben” zu rekonstruieren, um so die “Energie-Pyramide” zu bekommen. Jedoch erkennt man leicht, dass (s. Titelbild) die Figuren selber schon leicht nach oben blicken.

Warum eigentlich “Energie-Pyramide”?

Die Moai-Figuren hatten einst eingelegte Augen aus hellen Korallen. Als “Fenster zur Seele” haben diese Augen die Figuren quasi zum Leben erweckt und gaben ihr Macht und Würde. Zahlreiche diese Augen sowie Reste der Korallen haben die Archäologen auf der Insel unlängst gefunden. Bei einer Reihe von wieder aufgerichteten Figuren sind diese auch wieder eingesetzt worden. Und eben diese “spirituelle Energie” der Figuren sind gemeint, die auf der Osterinsel “Mana” genannt wird.

Gemeint ist aber auch der Umstand, dass Steinen wie Menhire und anderen Megalithbauten auf der ganzen Welt seit je her “Kräfte” und “Strahlungen” nachgesagt werden.

Gibt es also noch weit mehr auf der winzigen Insel zu ergründen, als nur den kulturellen Untergang und das Leben der Moai-Schöpfer?

Was denkst DU über das Thema? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Neue Runde im Streitfall um die Große Pyramide und Dr. Dominique Görlitz & Stefan Erdmann: Gab es Eisen in der Cheops-Pyramide?

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Neue Runde im Streitfall um die Große Pyramide und Dr. D. Görlitz & St. Erdmann: Eisen in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)
Neue Runde im Streitfall um die Große Pyramide und Dr. D. Görlitz & St. Erdmann: Eisen in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)

Vor rund 4.500 Jahren ließen die Pharaonen in Ägypten die weltbekannte Pyramiden in Gizeh nahe dem heutigen Kairo errichten. Die größte von ihnen ist die Cheops-Pyramide, die in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen sorgte, da die beiden deutschen Hobbyforscher Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz durch die Entnahme von Proben den sog. “Cheops-Skandal” auslösten. Nun berichten die beiden Deutschen, dass sie in diesen Pyramiden-Proben Spuren von Eisen gefunden haben – obwohl beim Bau der Monumente kein Eisen benutzt worden sein soll. Eine hitzige und scheinbar zu frühe Diskussion ist nun entbrannt …

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Als vor Jahrtausenden die Pharaonen auf dem Plateau von Gizeh ihre gewaltigen Pyramiden errichten ließen, nutzen die Heere von Arbeitern dabei als härtestes Metall das Kupfer. Etwa in Form von Meißen, mit denen die emsigen Steinhauer auf dem Plateau die Bausteine für die Pyramiden brachen.

Neben Kupfer war natürlich auch Holz ein wichtiges Material beim Bau der Pyramiden. Doch Eisen haben die Arbeiter vor 4.500 nach den gängigen Erkenntnissen der Archäologie dabei nie benutzt. Auch wenn vereinzelt Objekte aus Eisen aus dem Alten Ägypten bekannt sind, sind diese sehr selten und wertvoll und dienten nicht als Werkzeuge. Auch und vor allem nicht auf den Baustellen in Gizeh in der 4. Dynastie Ägyptens.

Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann, die in der Vergangenheit durch die Entnahme von Materialproben in der Cheops-Pyramide in den Medien für einen “Pyramiden-Skandal” sorgten, berichten nun verhalten-vorsichtig von neuen Ergebnissen. Diese haben jedoch nicht mit der angeblichen “Beschädigung der Cheops-Pyramide” zu tun, sondern mit dem angeblichen Nachweis von Eisen innerhalb der Pyramide des Cheops.

Nachdem die “BILD” am 11. März 2015 in üblich “sensationeller Aufmachung” titelte “Chemnitzer Archäologe Dominique Görlitz sicher: Ich habe das Cheops-Rätsel gelöst” verbreitet sich nun diese neuerliche Entdeckung durch das Internet. Obwohl allein beide Überschriften in der “BILD” falsch sind:

1.: Dr. Dominique Görlitz ist kein Archäologe und hat das auch nie von sich behauptet!

2.: Görlitz hat nicht behauptet, dass er das “Cheops-Rätsel gelöst” hat!

Nun ja …

Die “BILD” schreibt weiter und bringt es durchaus auf den Punkt:

Wenn Görlitz recht hat, waren die Ägypter technisch viel weiter fortgeschritten als bisher gedacht. ,Auch der Bau der Pyramiden ist dann leichter zu erklären’, sagt Görlitz. Wie, will er aber noch nicht verraten.

“Will er aber noch nicht verraten”? Das klingt mysteriös und rief unlängst die Kritiker auf den Plan.

Dominique Görlitz – der Grenzwissenschaftler, der Quatsch erzählt?

Görlitz könnte man seit seinen Seefahrt-Experimenten “Abora” im Fahrwasser von Thor Heyerdahl als einen “Experimentalarchäologen” bezeichnen. Nicht mehr und auch nicht weniger. Ein Archäologe war und ist er nicht. Auch habe ich persönlich ein leichtes Unbehagen, ihn als “Grenzwissenschaftler” zu bezeichnen. Zumindest ich denke da eher an Mystery-Jäger aus den Bereichen Prä-Astronautik, Aliens in UFOs oder auch Autoren des Paranormalen. Dennoch ist Görlitz auch und vor allem durch die Zusammenarbeit mit dem Autor Stefan Erdmann, der fraglos auch die Ancient Aliens zum Thema hat oder hatte, unlängst in den Augen der Skeptiker zu einem “Grenzwissenschaftler” geworden. Persönlich kenne ich aber keine Veröffentlichung von Görlitz, die sich mit Astronauten der Antike oder ähnlichen Themen befasst.

Pressemitteilungen zum "Pyramiden-Skandal" von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)
Der “Pyramiden-Skandal” um Stefan Erdmann und Dominique Görlitz – die Hintergründe (Bild: L.A. Fischinger)

Doch die Titelvergabe “Grenzwissenschaft” hat er unlängst inne. Natürlich auch aufgrund der Tatsache, dass er eben nicht mit wissenschaftlicher “Rückendeckung” einer Universität usw. arbeitet. Und genau das ist der Knackpunkt! Nur und ausschließlich wissenschaftlich abgedeckte und einwandfreie Arbeiten, Veröffentlichungen oder Analysen sind in der “Skeptiker-Szene” auch akzeptiert. Alles andere ist Grenzwissenschaft, Parawissenschaft oder sogar Pseudowissenschaft.

Das ist genau betrachtet auch 100 Prozent richtig, da sie sich eben “hinter der Grenze der Wissenschaft” bewegen. Ebenso bei der Probeentnahme in den Entlastungskammern in der Cheops-Pyramide, die, wie hier umfassend berichtet, den “Pyramiden-Skandal” auslösten. Inzwischen jedoch gab es eine “Außergerichtliche Einigung um Cheops-Projekt”, wie er Erdmann und Görlitz am 4. März 2015 in einer Presseerklärung veröffentlichten. (Übrigens: Die Behauptung, dass man nicht ohne Genehmigung und auch nicht einfach mit einem “Trinkgeld” an die Wächter der Cheops-Pyramide in die Entlastungskammern kommen kann, stimmt nicht! Es geht bzw. ging auch ohne offizielle Erlaubnis und mit etwas Kleingeld an die Aufpasser …)

Am 8. März 2015 veröffentlichten die beiden Hobbyforscher die Meldung “Neue Erkenntnisse zum Bau der Pyramiden” zu der Erkundung von Eisenspuren in der Patina in der Cheops-Pyramide. In dieser heißt unter anderem:

Es dürfte gänzlich außer Zweifel stehen, dass diese Eisenrückstände nicht später nach dem Einbau der Granitbalken dorthin gekommen sind oder das Resultat natürlicher chemischer Prozesse darstellen.

Gemeint sind hier die Granitsteine in der Gönigskammer der Pyramide des Cheops, die nach Erdmann und Görlitz Spuren des Baus sein könnten:

“Die von Görlitz und Erdmann beprobte und untersuchte schwarze Patina auf der Unterseite der riesigen Granitbalken an der Decke der Königskammer, die unter dem Balken über dem gemauerten Decken-Auflager weiter verläuft, deutet darauf hin, dass es sich bei diesen Anhaftungen vermutlich um Spuren technischer Gerätschaften aus Eisen handelt, die bei der Errichtung der Cheops-Pyramide Verwendung fanden.”

Genau diese Aussage rief die Kritiker auf den Plan, die glauben, die Analysen seien laienhaft und/oder falsch genommen und ausgewertet worden. So etwa in einem Internetforum, in dem es heißt, dass alles vollkommen natürlich sei und die beiden Hobbyforscher Quatsch erzählen. Selbst Dominique Görlitz mischte sich in dem Forum “Allmystery” in die Diskussion ein und postete am 6. März eine wichtige Aussage in diesem Zusammenhang (Fettschrift von mir):

Cheops-Pyramide: Aufregung in Ägypten um die illegale Entnahme von Proben in der Pyramide durch “alternative Geschichtsforscher”n (Bild: L. A. Fischinger)
Cheops-Pyramide (Bild: L.A. Fischinger)

Es ist mir klar, dass nicht alle Ägypteninteressierten unsere Magnetit-Entdeckung mit Begeisterung aufnehmen. Da die Ägyptologen jedoch nur einwandfreie Beweise gelten lassen und unbeweisbare Hypothesen ablehnen, war es genau das Ziel unserer Studie, diesen Nachweis durch eine archäometrische Untersuchung zu führen. An der genauen Dokumentation einschließlich der historischen Quellen arbeiten wir jetzt. Die Ergebnisse werden in Kürze umfassend vorgestellt und veröffentlicht (also keine Geheimnistuerei!).

Den hier diskutierenden Kritikern möchte ich folgende Informationen im Vorab mitteilen:

1. Wir haben nicht den Granit an der Oberfläche der Deckenbalken beprobt.
2. Es stimmt, dass Granit eisenhaltige Mineralien besitzt. Dazu zähln in erster Linie aber nicht Magnetit, sondern Biotit und Hämatit sowie andere für die Härte des Granits zuständige „mafische“ Mineralien.
3. Unser Untersuchungsobjekt war eine etwa 0,1 Mikrometer dünne schwarze Schicht, die sich gegenüberliegend auf allen Granitbalken an der Decke der Königspyramide befindet. Dabei handelt es sich…
4. …nicht um einen, sondern 18 unabhängige Befunde an der Decke der Königskammer
5. Diese grauschwarze Patina ist im originalen Fundzusammenhang vorhanden, was für die Authentizität unserer Materialentdeckung von entscheidender Bedeutung ist!
6. Bereits der optische Befund an der Decke sprach für das Vorhandensein von Magnetit (Schwarzglanz) [-> Bitte schön: Es ist eine bewährte Methode der Freilandgeologie ein Material vor Ort mittels seiner optischen Eigenschaften zu begutachten!!!]

Interview & Pressemitteilung: Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz: juristisch überaus fragwürdig! +++Plus YouTube-Video+++
Interview & Pressemitteilung: Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz: juristisch überaus fragwürdig! +++Plus YouTube-Video+++ (Bild: L. A. Fischinger / D. Görlitz)

7. Versuche an einzelnen Proben mit einem Magneten ergaben, dass sich einige der
schwarzen Partikel in einem relativ schwachen Magnetfeld bewegten, was andere Eisenoxide nicht tun!!!
8. Die Laborversuche lieferten mittels der Element-Spektroskopie starke Eisen-detektionen, die den optischen Befund erstmals bestätigten.
9. Den wichtigsten Nachweis lieferte die Röntgen-Photoelektronen-Spektroskopie (XPS), die Magnetit als wichtigsten Bestandteil in der schwarzen Schicht dokumentierte.

Erst mittels der XPS-Tiefenprofilanalyse konnte sicher bestimmt werden, ob die Eisen-Signale aus der Elementanalyse von natürlichem Hämatit aus dem Granit oder tatsächlich von anthropogen (von Menschen) hergestelltem und an die Oberfläche verbrachtem Eisen stammen. Die Messungen in der schwarzen Kruste ergaben ein dominantes Magnetitsignal. Kein Hämatit oder auch Biotit. Das sind die Fakten und keine Spekulationen oder Interpretation…

Man kann uns für die Entdeckung nun kritisieren oder loben. Es geht es hier und in der Wissenschaft aber nicht um emotionale Bewertungen! Es geht um die Klärung wichtiger bautechnischen Fragstellungen bei der Errichtung der Cheops-Pyramide.

Auch auf seiner Facebook-Seite stellte Dr. Görlitz diesen Text ein. Es sollte demnach nicht verwundern, dass nach der Veröffentlichung der kurzen News-Meldung “Neue Erkenntnisse zum Bau der Pyramiden” auf der Seite von Görlitz Kritik kommen wird. Immerhin enthielt diese News keinerlei Details und Fakten und war das, was sie ist: eine Meldung. Das hätten aber auch die Skeptiker sehen müssen. Aber ebenso sollte klar sein, dass nach einer derartigen Neuigkeit viele Fragen aufkommen werden

Wo sind die Fakten des eisernen “Cheops-Rätsel”?

Görlitz schrieb später in der genannte Internet-Diskussion:

Wie, was und warum… alles später, wenn die Zeit für die Veröffentlichung reif ist.

Um darauf noch zu ergänzen (Fettschrift von mir):

Ich werde die Fragen beantworten, aber nicht bevor ich alle Details und die notwendigen empirischen Befunde beisammen habe. Ich bitte Sie jedoch um Fairness. Es geht nicht um Recht oder Unrecht, sondern darum, mit den eigenen Leistungen und denen der anderen fair umzugehen. Und meine Kritik vorhin richtete sich auf eine Paradigmen lastige Forschung, die vielfach einen praktischen und empirischen Bezug vermissen lässt.

Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
YouTube-Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Damit läuft die Eisen-Diskussion folgerichtig ins Leere, da eine Veröffentlichung noch aussteht. Erst diese könnte als Grundlage dienen, auch wenn Dominique Görlitz ein paar “Häppchen” der Ergebnisse nannte.

Auch auf der Facebook-Seite des Experimental-Forschers sagt dieser, dass eine Publikation der Analysen der Patina noch aussteht. Ebenso schrieb er am 7. März:

Der Kongress (22. August 2015 im “Galileo-Park Lennestadt, Anm. L.A.F.) wird sicherlich sehr spannend werden, denn – ohne den Mund zu voll zu nehmen – glaube ich schwerwiegende Hinweise gefunden zu haben, wie die Alten die Riesenblöcke in +68 m Höhe transportiert zu haben…

Aber dafür braucht es den empirische Praxis-Versuch: Nur er kann den Nachweis führen, ob meine Interpretation richtig oder falsch ist!

So ist es! Und so sollten meiner Meinung nach die Gesamt-Veröffentlichung abgewartet werden, bevor sich die Pro- und Kontra-Seite darüber streiten kann. Doch das kommt dabei raus, wenn versucht wird, aus einer inhaltlich eher leeren Meldung eine “Diskussions-Analyse” zu schaffen. Was vollkommen legitim ist, aber dabei sollte der Autor dieser Meldung nicht sogleich angriffen werden.

Görlitz selber hätte aber in der News vom 8. März besser darauf hinweisen sollen, dass eine Veröffentlichung der gesamten Analyseergebnisse folgen wird. Immerhin erfolgten unlängst die Aussage, dass eine Publikation der Ergebnisse irgendwie von Ägyptologen “unterdrückt” oder “zurückgehalten” wird.  Zurückgehalten – ja: Von Görlitz selber bis die Daten vollständig ausgewertet wurden und “ich alle Details und die notwendigen empirischen Befunde beisammen habe” …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Cheops-Skandal: Die Beschädigung der Cheops-Pyramide durch zwei Deutsche Privatforscher, die Klage der Ägypter und die Hintergründe

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Die Cheops-Pyramide sorgt weiter für Schlagzeilen (Bild: L. A. Fischinger)
Die Cheops-Pyramide sorgt weiter für Schlagzeilen (Bild: L. A. Fischinger)

Im Spätherbst 2013 sorgten die Deutschen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz für einen Aufschrei in der Archäologie. Ihnen wurde und wird vorgeworfen, illegal in der Pyramide des Cheops in Ägypten Proben entnommen zu haben. Unter anderem von der wertvollen Namens-Kartusche des Pharao in einer der sogenannten “Entlastungskammmern” in der Cheops-Pyramide. Nun soll laut einem Bericht der “Wiener Zeitung” Anklage in Ägypten erhoben werden. Oder steckt sogar eine Manipulation der Ägypter selber dahinter? Details zu den Hintergründen um den “Cheops-Skandal” erfahrt Ihr hier.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ohne Zweifel ist der Namensschriftzug des Pharao Cheops, die sogenannte “Kartusche”, in einer der Entlastungskammern oberhalb der Königskammer in der Cheops-Pyramide in der Grenzwissenschaft ein bekanntes Thema. Der Grund ist vor allem der Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin gewesen, der schon im Jahr 1980/82 in seinem Buch “Stufen zum Kosmos” zu beweisen versuchte, dass diese Schrift gefälscht wurde. Damit wäre ein wichtiger Beweis der Ägyptologie für den Pharao Cheops als Bauherr der Großen Pyramide vor 4500 Jahren in Gizeh in Ägypten ein Fake! Auf diesen Webseiten habe ich das Thema immer mal wieder aufgegriffen.

Nun aber lösten die Grenzwissenschaftler Erdmann und Görlitz ab ca. Herbst 2013 einen weltweiten Skandal aus, über den vor allem natürlich auch die Presse in Deutschland berichtete. Die Kernaussage war:

Die beiden deutschen Hobbyforscher hielten sich mit einem Kamerateam zu Dreharbeiten für eine Dokumentation in der Pyramide des Cheops auf und haben dabei die Kartusche des Cheops absichtlich beschädigt. Mit Gewalt hätten sie, so weiter, Proben von der roten Schrift in der fünften Entlastungskammer genommen, um diese in Deutschland analysieren zu lassen. Es sollte so die Echtheit oder eben eine Fälschung dieser Inschrift untersucht werden. Eine Erlaubnis hatten Görlitz und Erdmann dafür nicht und sie hinterließen zerstörtes Weltkulturerbe.

Von Strafanzeigen, Diebstahl, Sachbeschädigung und einer entzünden Ägyptologin

Neu erschienen: "Das Cheops-Projekt" Cover (Bild: Kopp-Verlag)
Neu im August 215 erschienen: “Das Cheops-Projekt” Cover (Bild: Kopp-Verlag)

Die “Wiener Zeitung” hat am 14. August 2014 dazu einen sehr lesenswerten Artikel veröffentlicht, in dem die Autorin versucht die Hintergründe des Cheops-Skandals um die beiden Deutschen darzulegen. Vor allem auch deshalb, da Görlitz und Erdmann von Monica Hanna in Deutschland wegen dieser Aktion angezeigt wurde. Hanna wird zitiert:

Können Sie Proben von der Büste der Nofretete im Berliner Museum entnehmen? Können Sie das tun, ohne vom Fleck weg verhaftet zu werden? Dass Sie nur wenig entnommen haben, ist einfach eine dumme Entschuldigung! (…)

Man kann nicht Amateuren, wie diesen zwei Männern, die die Pyramide beprobt haben, erlauben zu kommen und Experimente zu machen! Sie arbeiten nicht einmal für eine richtige Universität, die eine Ägyptologie-Abteilung hat. Man kann nicht jeden, der eine verrückte Idee hat, machen lassen, was er will. Das ist Wissenschaft und kein Abenteuerroman!

Aufgrund dieser Aktion der beiden Privatforscher entwickelte sich im Herbst/Winter 2013 der Skandal, wie ich auf meinem Blog damals auch berichtete. Die “Wiener Zeitung” schreibt aktuell dazu:

Daraufhin wurden Görlitz, Erdmann, ihr Kameramann sowie ihre ägyptischen Begleiter in Ägypten angeklagt. Die Ägypter sitzen seitdem im Gefängnis, darunter die Inspektoren der Antikenverwaltung und der Reiseleiter, der die Privatgenehmigung organisiert hatte. Im September soll es zur Verhandlung kommen. In Deutschland könnte nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen Sachbeschädigung und wegen Diebstahls eine Strafzahlung in der Höhe von mehreren tausend Euro drohen.”

Die Zusammenfassung der Hintergründe um den Cheops-Skandal in der “Wiener Zeitung” ist erfrischend. Denn es wird von der Autorin des Artikels, Liza Ulitzka, die als freie Journalistin in Ägypten arbeitet, auch umfangreich erwähnt, was für Dominique Görlitz und Stefan Erdmann spricht. Beide streiten seit 2013 ab, dass sie die Kartusche in der Cheops-Pyramide bei ihrem Besuch im April 2013 zerstört bzw. beschädigt hätten. Auch sei die ganze Sache mit der Probe “spontan” gewesen. Vielmehr, so weiter, hätten sie auch nur Proben von daneben befindlichen Schriften/Zeichen genommen, nicht aber von der Königsinschrift selber. “Hatte er die echte Kartusche verfehlt”, fragt Ulizka dazu, “oder wollten sie vielleicht Referenzproben nehmen?”

Auch sind die Nachforschungen des bekannten Autoren Robert Bauval in der “Wiener Zeitung” geschildert worden, die Erdmann/Görlitz entlasten könnten. Bauval hatte aufgrund von Vorwürfen des ehemaligen Antikenverwalters Dr. Zahi Hawass, dass Bauval der Auftraggeber von Erdmann/Görlitz gewesen sei, selber Recherchen angestellt. (Anm.: 18. August 2015: Dazu habe ich einen umfassenden Artikel im November 2014 verfasst, der derzeit aber noch nicht beendet “auf Eis liegt”.)

Es heißt zu den Erkenntnissen von Bauval:

Bauval gelang es mit Hilfe von Fotos des amerikanischen Geologen Robert Schoch zu zeigen, dass die von den Inspektoren gefunden Meißelspuren bereits 2006 vorhanden waren.

Ebenso konnte Bauval anhand einer Folge der amerikanischen TV-Serie ,Chasing Mummies’ im History Channel feststellen, dass auch Zahi Hawass von den Meißelspuren gewusst haben musste. Denn in dieser Folge aus dem Jahr 2010 ist klar ersichtlich, wie Hawass vor der bereits beschädigten Cheops-Kartusche sitzt. Wenn es ihm nicht aufgefallen ist, wäre das für einen ausgewiesenen Ägyptologen und Pyramiden-Chef jedenfalls eine Schande. Und er wäre auf jeden Fall dafür zur Verantwortung zu ziehen, zumal die Beschädigung unter seiner “Regentschaft” passiert ist. Die spezielle Folge wurde inzwischen aus dem Internet genommen.

Die Rechercheergebnisse leitete Bauval an den damaligen Antikenminister Mohamed Ibrahim weiter, der 2014 eine neue Inspektion in Auftrag gab, mit der Anweisung, diese neuen Erkenntnisse zu berücksichtigen. Die Inspektion wurde jedoch aus ungeklärten Gründen gestoppt.”

Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
VIDEO: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Zu diesem Vorwurf der Anstiftung durch Bauval und der Unterstützung durch ihn bei der Aufklärung hatte Görlitz bereits im Dezember 2013 auf seiner Facebook-Seite Stellung genommen. So schrieb er unter anderem:

Der berühmte Ägyptologe und Buchautor Robert Bauval kontaktierte mich (Dr. Görlitz), während ich mich in der vergangenen Woche in den USA aufhielt. Er bot mir Unterstützung und faire Verhandlungen mit den ägyptischen Medien in Kairo an. Der ehemalige Ex-Minister für Altertumsgüter, Zahi Hawass, verbreitet Lügen über uns und unser ,Cheops-Projekt’ Er beschuldigte sogar Robert Bauval, dass er uns zu unserer Forschungen motiviert hätte!”

Der Cheops-Skandal – was stimmt hier nicht?

Bauval legte jedoch dar, dass in einer Dokumentation aus dem Jahre 2004 die fragliche Kartusche noch vollkommen unbeschädigt gewesen sei. Im Dezember 2006 waren dann Beschädigungen vorhanden, wie Bilder von Robert Schoch zeigen. Doch wer ist tatsächlich daran schuld? Hat ein anderer Hobbyforscher gegen ein kleines Bestechungsgeld von den Pyramiden-Wärtern Zugang zu den Entlastungskammern bekommen und dabei die Kartusche beschädigt? Liza Ulitza weist aber gleichzeitig auf den Umstand hin, dass Stefan Erdmann im fraglichen Zeitraum selber in Ägypten war. Weiter weist sie darauf hin, dass Erdmann dabei auch innerhalb und außerhalb der Cheops-Pyramide Proben genommen habe. Erdmann hingegen sagt, dass er bei diesen Probenahmen nicht in den Entlastungskammern gewesen sei und deshalb für die Beschädigung nicht verantwortlich gemacht werden könne.

Der Skandal 2013 fiel auch mit einer Veranstaltung im “Galileo-Park” in Lennestadt zusammen, in dem am 12. und 13. Oktober der Kongress “Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?” stattfand. Zu diesem Thema findet Ihr auch ein Video auf meinem YouTube-Kanal, in dem es um die Frage möglicher Kontakte über den Atlantik schon vor Jahrtausenden geht (s. a. dieses Video auf meinem Kanal dazu). Bei diesem Kongress ging es auch um die angekündigte Dokumentation “Das Cheops-Projekt” von Erdmann und Görlitz und natürlich um die Analysen von Proben der Cheops-Pyramide im “Fresenius Institut” in Dresden. Vor allem aber auch um die Frage “War Cheops tatsächlich der Erbauer der großen Pyramide?”, wie es auf der Internetseite von Görlitz erläutert wird.

“Wir sind niemals mit der Absicht dahin, irgendwas kaputt zu machen oder zu schänden, sondern es ging rein um seriöse, ideologiefreie Forschung, Punkt!”, so Dominique Görlitz zu der Aufregung um ihn, Erdmann und ihrem Kamerateam.

Neue Runde im Streitfall um die Große Pyramide und Dr. D. Görlitz & St. Erdmann: Eisen in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)
Neue Runde im Streitfall um die Große Pyramide und Dr. D. Görlitz & St. Erdmann: Eisen in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)

Ganz interessant ist aber auch, dass Stefan Erdmann in der früheren Dokumentation “Die Cheops-Lüge” mit dem Autoren Jan van Helsing unmissverständlich davon berichtet, in den Entlastungskammern Proben genommen zu haben. Dominique Görlitz hat mit diesem ersten Cheops-Film von Erdmann aber nichts zu tun. Erschienen ist die DVD “Die Cheops Lüge” im Jahr 2007 im und spielt in Deutschland und Ägypten im Jahr 2006. Zumindest wird zu Beginn des Filmes von Erdmann und van Helsing “Kairo, die Hauptstadt Ägyptens, 2006 nach Christus” eingeblendet. Auch sehen wir in der Dokumentation mehrfach die Probeentnahmen in und an der Pyramide des Cheops, die Erdmann auch keineswegs abstreitet. Die Analyseergebnisse dieser Pyramiden-Proben vom “Fresenius Institut” sind auch klar eines der Kernthemen in “Die Cheops-Lüge” von Regisseur Christoph Lehmann. Hinsichtlich der beschädigten Kartusche des Cheops ist das Ende des Dokumentar-Spielfilmes jedoch sehr interessant.

Hier heißt es:

Nach Abschluss der Dreharbeiten zu diesem Film, reiste Stefan Erdmann zwei weitere Male nach Kairo. Wenn die Große Pyramide tatsächlich als ,Wasserhebewerk’ eingesetzt wurde, dann muss das Wasser auch in den sogenannten ,Entlastungskammern’ oberhalb der Königskammer gewesen sein. Nun raten Sie mal, was Stefan dort entdeckt hat? Nilschlamm.

Streitfall Entlastungskammern und “Korruption, Lügen und Antisemitismus”

Die Aussage bzg. der “Wasserhebewerk”-Idee ist hier nicht von Bedeutung. Sie wird in der Erdmann-van-Helsing-Doku umfassend diskutiert, da die Proben eben auf fließendes Wasser in der Cheops-Pyramide hinweisen sollen und damit einen großen Teil des Filmes einnehmen. Spannend ist die Aussage und die eingeblendeten Bilder im Abspann, dass Erdmann eben doch in den Entlastungskammern war. Die Bilder zeigen (oder sollen zeigen), wie er Schmutz-Proben vom Boden der Kammern nimmt. Da der Film 2006 spielen und gedreht worden sein soll und 2007 veröffentlicht wurde, stellt sich die Frage, wann genau Stefan Erdmann in den Entlastungskammern diese Proben nahm. “Nach Abschluss der Dreharbeiten” sagt der Sprecher im Abspann – und irgendwann zwischen 2004 und Dezember 2006 wurde die Cheops-Kartusche nach den Recherchen von Robert Bauval beschädigt.

Dominique Görlitz wiederum ließ es sich nicht nehmen, in einem Video auf YouTube vom 6. Juli 2014 umfangreich und in aller Ruhe selber zu dem gesamten Cheops-Skandal Stellung zu nehmen. Auch Robert Bauval kommt darin zu Wort. Zu dem Video heißt es unter anderem zu den Hintergründen, dass zum Cheops-Skandal in Ägypten selber ein Netz aus Lügen gesponnen wird.

Video: Der Skandal um illegale Proben deutscher Forscher in der Cheops-Pyramide: erstes offizielles Statement von Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann
Das erste offizielle Statement von Dr. D. Görlitz und St. Erdmann vom Dezember 2013 (Bild: L.A. Fischinger)

Vielleicht alles nur ein Missverständnis? Nein!

Mittlerweile verdichten sich die Hinweise auf einen politischen Skandal in Ägypten, interne Rangkämpfe, Korruption, Lügen und Antisemitismus in dem der selbsternannte ,letzte Pharao’ und Ex-Antikenminister Zahi Hawass eine gewichtige Rolle zu spielen scheint. All diese innenpolitischen Querelen werden nun auf dem Rücken der beiden deutschen Forscher und ihren ägyptischen Begleitern ausgetragen. So brachte z.B. die Aussage von Hawass, dass die deutschen Forscher von reichen Juden bestochen wurden, um die Cheops Kartusche aus ,dem Stein zu meißeln’, um diese ,umzudatieren’ und damit letztendlich jüdischen Erbauern zuzuschreiben, dass Fass in Ägypten zum überlaufen.

Diese widersinnigen Verschwörungstheorien stammen übrigens von derselben Person, welche Einfluss auf die Untersuchungskommission und die ägyptische Presse ausübt. In vielen Fällen ist dies auch die Informationsbasis deutscher Medien. Mit diesem Interview räumt Dr. Dominique Görlitz mit den vielen Spekulationen und Lügen um den ,Cheops Skandal’ auf.”

“Reiche Juden”? Tatsächlich berichtet auch die Journalistin Liza Ulizka aus Ägypten in der “Wiener Zeitung” etwas in dieser Richtung, da Zahi Hawass ja Robert Bauval der Anstiftung beschuldigte:

Auch Zahi Hawass mischte sich in den Skandal ein, obwohl er seit zwei Jahren kein Amt mehr in der Antikenverwaltung innehat. Er beschuldigt den Buchautor Robert Bauval, die Deutschen beauftragt zu haben, weil der beweisen wolle, dass die Pyramiden vor 15.000 Jahren von Juden erbaut wurden. Bauval konnte allerdings glaubhaft machen, dass er mit den beiden Deutschen bisher nichts zu tun hatte. Er blieb an dem Fall aber dran, indem er versuchte, nach Kontaktaufnahme mit Dominique Görlitz dessen Unschuld zu beweisen. Bauval gelang es mit Hilfe von Fotos des amerikanischen Geologen Robert Schoch zu zeigen, dass die von den Inspektoren gefunden Meißelspuren bereits 2006 vorhanden waren.

Schon spannend – denn vor 15.000 Jahren gab es überhaupt keine Juden …

(Anm. 18. August 2015: Der umfangreiche und oben genannte Artikel vom November 2014 zum Thema “Cheops-Skandal” und “Kartusche des Cheops” liegt zwar noch auf Eis, wird aber zu gegebener Zeit noch veröffentlicht.)

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Zum Thema
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Der Cheops-Skandal um illegale Proben deutscher Forscher in der Cheops-Pyramide: erstes offizielles Statement von Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann

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Mythos & Rätsel Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Die Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Wie vor einiger Zeit berichtet, haben die die beiden “alternativen Geschichtsforscher” Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann aus Deutschland in Ägypten für Aufruhr gesorgt. Sie haben in einer der sogenannten “Entlastungskammern” der Cheops-Pyramide Proben der dortigen Inschriften genommen und diese zur Analyse nach Deutschland gebracht. Das alles ohne offizielle Erlaubnis der ägyptischen Altertümerverwaltung und so war der Cheops-Skandal geboren. Auch in Deutschland berichteten Medien wie “Der Spiegel” oder “Focus” über diese Aktion. Nun melden sich die beiden Forscher selber umfassend zu Wort und sprechen von Lügen und Tatsachenverdrehungen von Seiten Ägyptens.

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Cheops-Pyramide: Aufregung in Ägypten um die illegale Entnahme von Proben in der Pyramide durch “alternative Geschichtsforscher”

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Pressemitteilungen zum "Pyramiden-Skandal" von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)
Der “Pyramiden-Skandal” um die Hobby-Forscher Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)

Großer Streit um die „alternativen Geschichtsforscher“ Dominique Görlitz und Stefan Erdmann und ihre Probeentnahmen in der Pyramide des Cheops in Gizeh. Seit Jahrzehnten wird behauptet, dass die Inschrift mit dem Königsnamen in der Großen Pyramide eine Fälschung des Entdeckers Howard Vyse selber aus dem Jahr 1837 sei. Erdmann und Görlitz haben nun ohne Genehmigung in einer der “Entlastungskammern” eine Probe der Farbe der Inschriften genommen um diese in Dresden analysieren zu lassen. Und damit zogen sie den Zorn der Ägyptologen, der ägyptischen Behörden und auch vieler Mystery-Fans auf sich …

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Im Fahrwasser des Thor Heyerdahl: Bericht über den Kongress "Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?" und Video

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War Columbus 15.000 Jahre zu spät in Amerika? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
War Kolumbus 15.000 Jahre zu spät in Amerika? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Am 13. Oktober fand im Galileo-Park Lennestadt der Kongress “Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?” statt, über den ich hier und hier berichtete. Aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema “Kulturaustausch über die Ozeane schon vor Kolumbus?” und der vergangene Kongress sollen die Weichen für künftige alternative Vergangenheitsforschung im deutschsprachigen Raum stellen. Die Internetseite Atlantisforschung.de hat nun einen umfassenden Bericht mit weiterführenden Links und Informationen zu der Veranstaltung veröffentlicht.

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Video/Trailer: "Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?" – Aktuelle Sonderausstellung im Sauerland.

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Rätsel zwischen der Alten und Neuen Welt – gab es Jahrtausende vor Kolumbus kulturelle Kontakte über die Ozeane? Dazu gibt es derzeit im “Galileo Park” in Lennestadt im Sauerland einer Sonderausstellung von Dominique Görlitz. “Eine Ausstellung über Weltreisen in der Steinzeit”, wie es bei YouTube dazu heißt. Alle Informationen und Details dazu erfahrt Ihr hier.

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Auf den Spuren der Mystery Files: Drei neue Bücher von Lars A. Fischinger erschienen!

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Auf den Spuren der Mystery Files: Drei neue Bücher von Lars A. Fischinger erschienen!
Auf den Spuren der Mystery Files: Drei neue Bücher von Lars A. Fischinger erschienen!

Liebe Mystery-Fans: Wie sicher treue Freunde des Phantastischen mitbekommen haben, erschien jüngst nicht nur ein neuer Blog von mir, den Ihr unter www.MysteryFiles.de erreichen könnt. Ebenso veröffentlichte ich im November 2020 gleich drei neue Bücher auf den Spuren des Unfassbaren, die ab sofort überall erhält sind. Alle Details dazu erfahrt Ihr in diesem zusammenfassenden Posting.


Liebe Freundinnen und Freunde des Phantastischen – und liebe Mystery-Jäger!

Wahrscheinlich haben es einige treue Leserinnen und Leser bereits mitbekommen. Zum Beispiel durch Postings auf meiner Facebook-Seite „Mystery Files“, auf diesem Blog oder meinem neuen Blog MysteryFiles.de: Im November diesen Jahres erschienen drei neue Bücher von mir!

Alle drei Titel sind ab sofort überall erhältlich und Ihr findet sie selbstverständlich zusätzlich in meiner umfangreichen Liste mit Buchtipps zum Thema „Rätsel der Welt“ und mehr für Euch bei Amazon, die Ihr HIER findet.

Erschienen sind im Einzelnen aus meiner Feder:

Nazca und der ‚Flughafen der Außerirdischen‘: Auf der Suche nach dem Mythos vom ‚UFO-Flugplatz in Peru‘

Eine detaillierte Spuren- und Quellensuche, wie sich der anscheinend unauslöschbare Mythos von Nazca als „Flughafen für Außerirdische“ oder sogar „UFO-Raumfahrtzentrum“ entwickelte.

Denn in nahezu jeder Veröffentlichung – sei es online, im TV oder Print – zum Thema Nazca-Linien in Peru heißt es im Mainstream, dass „UFOlogen“, „Esoteriker“ oder „Phantasten“ in der Ebene von Nazca einen “UFO-Flugplatz” sehen. “Landebahnen von Außerirdischen”. Dabei haben die meisten der Journalisten, Kritiker „Entlarver“ oder auch etablierten Archäologen und Reporter nie selber diese Thematik bzw. Behauptung recherchiert. So kommt es, dass seit Jahrzehnten „etablierte Medien“ unablässig diese Behauptungen weiter verbreiten. Ungeprüft und teilweise mit vollkommen falschen Aussagen und Unterstellungen, die hierbei sogar bis zu absichtlichen Falschaussagen und Lügen reichen.

Das zeigt dieses Buch in all seinen Facetten klar auf.

Eine Suche nach den unzähligen Mythen, die sich um den „UFO-Flughafen der Aliens“ von Nazca ranken, und die heute so gerne ungeprüft und verfälscht weiter in den Massenmedien verbreitet werden. Dabei reichen diese „Alien-Behauptungen“ rund um Nazca bis weit in die Vergangenheit. Zurück in Zeiten, als noch niemand über die Prä-Astronautik sprach, wie man sie heute unlängst kennt. Denn die Linien und Figuren von Nazca wurden mit zum Teil den irrwitzigsten Thesen als Werk von Außerirdischen bzw. Marsmenschen versucht zu erklären. Jahrzehnte bevor unter anderem Erich von Däniken die Ebene weltbekannt machte.

Lars A. Fischinger: "Nazca und der Flughafen der Außerirdischen"
Lars A. Fischinger: “Nazca und der Flughafen der Außerirdischen”

Zahlreiche heute unbekannte und seit vielen Jahrzehnten vergessene Quellen zeigen detailliert auf, wie genau sich der Mythos des Alien-Airport von Nazca entwickelte. Und regen rückblickend nicht selten zum Schmutzen an.

Inhalt:

  • Vorwort
    • Mythos Nazca
    • Nazca und der Mainstream
    • Der „UFO-Flughafen“
    • Astronauten aus dem All
    • Außerirdische „Götter“ in den Anden
    • Frühe Kritiker
    • Nazca, der Kalender und die UFOs
    • Von „Fliegenden Untertassen“ und Marsbewohnern     
    • Ein verschollener Ideengeber?
    • „Landmarken für Raumschiffe und Wesen, auf deren Rückkehr die Inkas warten“
    • „Sternenmenschen“
    • Ansturm auf Nazca und die Botschaft der Venusianer
    • Der Flughafen von Maria Reiche und „Marskanäle“
    • Noch mehr Kritiker und das Fernsehen
    • Ein Blick in das Internet
    • Kondor versus Landebahnen
    • Science-Fiction und die „Landung in den Anden“
  • Nachwort: Was bleibt vom „UFO-Flughafen“ in Peru?
  • Nachgedanken und die neuen Nazca-Projekte
  • Über den Autor
  • Quellen und Fußnoten

Lars A. Fischinger: „Nazca und der ‚Flughafen der Außerirdischen‘: Auf der Suche nach dem Mythos vom ‚UFO-Flugplatz in Peru‘“

  • Ancient Mail Verlag 2020
  • Paperback / 11.9 x 1 x 18.8 cm
  • 180 Seiten inkl. ca. 20 Abbildungen und Fotos
  • ISBN-10 : 395652294X
  • Nur 14,90 Euro

Erschienen als Research Paper Nr. 2 der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.)


Meine zweite Buchveröffentlichung erschien zeitgleich:

Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?

Wann entdeckte wer zuerst Amerika? Wann begannen unsere Vorfahren die Weltmeere und Ozeane zu befahren und legte dabei weite Strecken zurück, bis sie andere Erdteile errichten?

Fragen, die schon seit sehr langer Zeit diskutiert werden und bei denen sich die Geister zum Teil enorm scheiden!Dass nicht erst Christoph Kolumbus 1492 die „Neue Welt“ entdeckte, gilt hingegen heute als gesichert. Ihm kamen – ganz offiziell – Wikinger aus Grönland rund 500 Jahre zuvor. Doch war es das? Ist damit die Entdeckungsgeschichte der amerikanischen Kontinente in Stein gemeißelt? Viele Forscher und Autoren widersprechen diesen heute belegten Tatsachen nicht. Sie verweisen vielmehr darauf, dass auch schon Seefahrer der Antike und sogar Steinzeit die Meere befuhren und zum Teil bis Amerika kamen.

Die Hochseefahrt begann sehr viel früher, als allgemein angenommen wird, so argumentieren diese „alternativen Historiker“. Sie sind sicher, dass schon Jahrhunderte und Jahrtausende vor Kolumbus Seefahrer nach Amerika fuhren. Hier sprach man früher sehr gerne von Bewohnern von Atlantis. Heute eher von einer „Ur-Kultur“, einer verschwunden Zivilisation.

Aber auch andere Abenteurer der Meere oder schlicht Schiffbrüchige sollen bereits den Weg über die Ozeane gefunden haben. Darauf lassen archäologische Funde, Spuren und Mythologien schließen, die immer wieder in die Diskussion eingebracht werden. Sie alle sind umstritten – aber deshalb nicht weniger spannend. Und neuste Forschungen zeigen zudem, dass bereits vor 130.000 Jahren Menschen sehr weitere Strecken über das Meer zurücklegen konnten. Lange bevor es irgendwo auf der Welt sesshafte Zivilisationen oder Kulturen gab. Selbst Seefahrten über den Pazifik, wie sie Thor Heyerdahl vor allem ab 1947 annahm und dafür nur Spott erntete, gelten heute dank DNA-Untersuchungen als beweisen.

Das neue Buch von Lars A. Fischinger: “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden”
Lars A. Fischinger: “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden”

Inzwischen füllen Bücher und Publikationen zu diesen Themen ganzen Bibliotheken. Eine ständig wachsende Anzahl von Veröffentlichungen, in denen die Autoren die Besiedlung Amerikas oder die Geschichte der ersten Seefahrer „umschreiben“ wollen. In diesem Buch  sollen die wichtigsten Thesen, Funde, Hinweise und Überlegungen dazu zusammengefasst werden. Eine Arbeit, indem die klassischen Argumente und Indizien ebenso vorgestellt werden, wie die neusten Entdeckungen zu diesen Fragen.

Inhalt:

  • Vorwort
    • Teil II: Seefahrt in der Antike?
    • Teil III: Biblischen Mythen in Amerika?
    • Teil IV: Eindeutige Parallelen und Hinweise?
    • Teil V: Hochseefahrt vor 130.000 Jahren?
  • Nachwort
  • Hinweis
  • Abbildungen und Fußnoten

Lars A. Fischinger: „Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?“

  • Independently published 2020
  • Paperback / 12.7 x 0.51 x 20.32 cm
  • ca. 88 Seiten inkl. 28 Abbildungen und Fotos
  • ISBN-13 : 979-8563901544
  • Nur 5,50 Euro

Erschienen als Printausgabe und als günstiges E-Book für nur 2,99 Euro!


Meine dritte Veröffentlichung im November erschien auf vielfachen Wunsch der letzten Jahre, da das Buch bisher in dieser Form nur als E-Book erhältlich war. Jetzt ist es überall als Paperback zu bekommen.

Der Tod – Irrtum der Menschheit: PSI-Phänomene, Nah-Tod-Erfahrungen, UFOs und das Leben nach dem Leben: Hängt alles mit allem zusammen?

Kommunikation mit Überwelten, Multiversen, Todesvorstellungen in aller Welt, Nah-Tod-Erfahrungen, Botschaften aus dem Jenseits, Erlebnisse außerhalb von Zeit und Raum, PSI-Erscheinungen, UFO-Phänomene, Leben nach dem Tod, Reinkarnation, Geister …

Sind alle diese “Para-Phänomene” der Grenzwissenschaft unabhängig von einander zu betrachten? Oder hängen diese alle miteinander zusammen?

“JA! – alles hängt mit allem zusammen!” – vermutet der bekannte Mystery-Autor Lars A. Fischinger und zeigt in “Der Tod – Irrtum der Menschheit” auf, dass die Welt des Unerklärlichen wesentlich komplexer und auch vernetzter ist, als es bei oberflächlicher Betrachtung den Anschein zu haben scheint.

Zwischen all diesen “Phänomenen” gibt es Parallelen, Schnittpunkte und Zusammenhänge – aber auch bisher nicht zu deutende Fragen und Widersprüche. Widersprüche, die zumindest wir Menschen heute noch nicht verstehen.

Etwa, ob “Außerirdische in Raumschiffen” (UFOs) tatsächlich das sind, als was sie im Allgemeinen meistens angenommen werden…und warum diese Phänomene dann mit dem mutmaßlichen “Leben nach dem Tode” zusammenhängen könnten.
Oder auch, warum der Glaube an eine Wiedergeburt (Reinkarnation) offenbar dem Glauben an ein Leben im „Jenseits“ nach dem Tod widerspricht.

“Freuen Sie sich auf Ihren Tod?”, fragt dieses Buch provokant.

Lars A. Fischinger: "Der TOD: Irrtum der Menschheit?" - Cover der Printausgabe, November 2020
Lars A. Fischinger: “Der TOD: Irrtum der Menschheit?”

Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie nicht nur die Welt der Grenzwissenschaft mit anderen Augen sehen, sondern auch die Welt und das Leben überhaupt. Wir wissen – nichts! Bis wir selber sterben …

Inhalt:

  • Auftakt
  • Vorwort des Autors: Freuen Sie sich auf ihren Tod?
    • Teil 1 – Der Tod
    • Teil 2 – Dem Tod ein Schnippchen geschlagen: Nah-Tod-Erfahrungen
    • Teil 3 – Zeichen und Einflüsse von der „anderen Seite“?
    • Teil 4 – Transkommunikation: Wenn das „Jenseits“ anruft
    • Teil 5 – PSI-Phänomene jenseits von Raum und Zeit
    • Teil 6 – UFOs, PSI und Nah-Tod-Erlebnisse: Hängt alles mit allem zusammen?
    • Teil 7 – Anhang
  • Nachwort des Autors: Ich bin dann mal tot – ein Multiversum voller Überwelten?
  • Klassische Einwände zur Realität von Nah-Tod-Erfahrungen und deren Kontra
  • Zusätzliche Literaturauswahl
  • Glossar
  • Zum Autor
  • Fußnoten und Quellen

Lars A. Fischinger: Der TOD: Irrtum der Menschheit?: PSI-Phänomene, Nah-Tod-Erfahrungen, UFOs und das Leben nach dem Leben

  • Independently published 2020
  • Paperback / 13.97 x 3.58 x 21.59 cm
  • ca. 620 Seiten
  • ISBN-13 : 978-1520102993
  • Nur 18,50 Euro

Erschienen jetzt als Printausgabe und weiterhin als günstiges E-Book für nur 9,99 Euro erhältlich!

Auch außerhalb von amazon Kindle!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

 
Mehr auch bei amazon.de:

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Neuerscheinung: “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?”

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Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?
Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?

Wann begann die “Globalesierung” der Erde? Wann die Seefahrt über die Meere und Ozeane hinweg? Darüber streiten sich bis heute Forscher und Autoren. Auch wenn es unlängst erwiesen ist, dass nicht erst Christoph Kolumbus 1492 Amerika entdeckte, wird immer wieder vermutet, dass bereits Seefahrer der Antike die Weltmeere befuhren. Inzwischen füllen Bücher und Publikationen zu diesen Themen ganzen Bibliotheken. Eine ständig wachsende Anzahl von Veröffentlichungen, in denen die Autoren die Besiedlung Amerikas oder die Geschichte der ersten Seefahrer „umschreiben“ wollen. In diesem Buch bzw. E-Book sollen die wichtigsten Thesen, Funde, Hinweise und Überlegungen dazu zusammengefasst werden. Eine sicherlich alles andere als erschöpfende Arbeit dazu, indem die klassischen Argumente und Indizien ebenso vorgestellt werden, wie die neusten Entdeckungen zu diesen Fragen.


Neuerscheinung November 2020!

Wann entdeckte wer zuerst Amerika? Wann begannen unsere Vorfahren die Weltmeere und Ozeane zu befahren und legte dabei weite Strecken zurück, bis sie andere Erdteile errichten?

Fragen, die schon seit sehr langer Zeit diskutiert werden und bei denen sich die Geister zum Teil enorm scheiden!

Dass nicht erst Christoph Kolumbus 1492 die „Neue Welt“ entdeckte, gilt hingegen heute als gesichert. Ihm kamen – ganz offiziell – Wikinger aus Grönland rund 500 Jahre zuvor. Doch war es das? Ist damit die Entdeckungsgeschichte der amerikanischen Kontinente in Stein gemeißelt? Viele Forscher und Autoren widersprechen diesen heute belegten Tatsachen nicht. Sie verweisen vielmehr darauf, dass auch schon Seefahrer der Antike und sogar Steinzeit die Meere befuhren und zum Teil bis Amerika kamen. Die Hochseefahrt begann sehr viel früher, als allgemein angenommen wird, so argumentieren diese „alternativen Historiker“. Sie sind sicher, dass schon Jahrhunderte und Jahrtausende vor Kolumbus Seefahrer nach Amerika fuhren. Hier sprach man früher sehr gerne von Bewohnern von Atlantis. Heute eher von einer „Ur-Kultur“, einer verschwunden Zivilisation.

Abenteurer der Meere

Aber auch andere Abenteurer der Meere oder schlicht Schiffbrüchige sollen bereits den Weg über die Ozeane gefunden haben. Darauf lassen archäologische Funde, Spuren und Mythologien schließen, die immer wieder in die Diskussion eingebracht werden. Sie alle sind umstritten – aber deshalb nicht weniger spannend. Und neuste Forschungen zeigen zudem, dass bereits vor 130.000 Jahren Menschen sehr weitere Strecken über das Meer zurücklegen konnten. Lange bevor es irgendwo auf der Welt sesshafte Zivilisationen oder Kulturen gab. Selbst Seefahrten über den Pazifik, wie sie Thor Heyerdahl vor allem ab 1947 annahm und dafür nur Spott erntete, gelten heute dank DNA-Untersuchungen als beweisen.

Inzwischen füllen Bücher und Publikationen zu diesen Themen ganzen Bibliotheken. Eine ständig wachsende Anzahl von Veröffentlichungen, in denen die Autoren die Besiedlung Amerikas oder die Geschichte der ersten Seefahrer „umschreiben“ wollen. In diesem Buch bzw. E-Book sollen die wichtigsten Thesen, Funde, Hinweise und Überlegungen dazu zusammengefasst werden. Eine sicherlich alles andere als erschöpfende Arbeit dazu, indem die klassischen Argumente und Indizien ebenso vorgestellt werden, wie die neusten Entdeckungen zu diesen Fragen.

Lars A. Fischinger: “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?”

Das neue E-Book von Lars A. Fischinger: “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden” – erhältlich für nur 2,99 Euro bei amazon Kindle HIER
Das neue Buch von Lars A. Fischinger: “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden” – erhältlich für nur 6,81 Euro als Buch HIER oder 2,99 Euro bei amazon Kindle HIER

Ab sofort erhältlich!

Das neue E-Book von Lars A. Fischinger: “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden” – erhältlich für nur 2,99 Euro bei amazon Kindle HIERLars A. Fischinger

Globale Seefahrt vor Jahrtausenden

Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2720 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe : 64 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B08NCBTC5Z
  • Erschienen: 13. November 2020
  • Preis bei amazon Kindle: nur 2,99 Euro HIER BESTELLEN
  • Auch als Printausgabe HIER erhältlich

Inhalt von “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden”

Vorwort

I: Altes in der Neuen Welt?

II: Seefahrt in der Antike?

III: Biblischen Mythen in Amerika?

IV: Eindeutige Parallelen und Hinweise?

V: Hochseefahrt vor 130.000 Jahren?

Nachwort

Hinweis

Abbildungen und Fußnoten

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Woher kamen die Ureinwohner der Kanarischen Inseln? (Gast-Artikel + Videos)

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Woher kamen die Ureinwohner der Kanarischen Inseln? (Pyramide auf La Palma / Bild: D. Görlitz/Bild-Archiv abora.eu)
Woher kamen die Ureinwohner der Kanarischen Inseln? (Pyramide auf La Palma / Bild: D. Görlitz/Bild-Archiv abora.eu)

Pyramiden stehen nicht nur in Mexiko oder in Ägypten. Man findet sie auch auf den Kanarischen Inseln wie Teneriffa und sogar auf den Azoren. Wer aber hat sie dort wann errichtet? Sind sie ein Werk der Ureinwohner der Kanaren, die man heute zusammengefasst Guanchen nennt? Ein rätselhaftes Volk, deren Herkunft und Geschichte auf den Inseln noch immer Fragen aufwirft. Welche das sind, erfahrt Ihr in diesem Gast-Artikel von Dr. Dominique Görlitz.


Die Guanchen und das Rätsel der Kanaren

Die Geschichte und Herkunft der Guanchen genannten Ureinwohner der Kanaren ist eines der noch ungelösten Rätsel der modernen Archäologie. Die Theorien über deren Ursprung füllen ganze Bibliotheken. Die kulturelle Vielfalt der einzelnen Inseln und der Sachverhalt, dass sie ihre Sprache und ihre materielle Kultur bis zur Ankunft der Spanier beibehalten, machen die Kanaren als “Freilichtmuseum” im afro-europäischen Teil der Alten Welt einzigartig.

Dieser Kurzartikel soll auf das “Kanaren-Problem” aufmerksam machen, wie viel Forschung hier eigentlich noch zu leisten ist, um deren Herkunft zu erleuchten.

Die Historiker können das Dilemma der kanarischen Archäologie im Grund auf drei Problemfelder zurückführen:

  1. Das Fehlen schichtenkundlicher Studien, die das Beobachten einer Kulturabfolge für das vorspanische Teneriffa gestattet hätten.
  2. Das Fehlen einer absoluten und relativen Chronologie.
  3. Die Schwierigkeit, Beziehung zwischen den Altkulturen Teneriffas und der übrigen Kanarischen Inseln sowie die gleichzeitigen Kulturen der nahen Teile des afrikanischen Festlandes zu ermitteln und das Verhältnis der anthropologisch überschaubaren Menschengruppen zu den einzelnen Altkulturen zu klären.

Diese Schwierigkeiten werden noch dadurch verstärkt, dass viele Wissenschaftler immer noch die Kanaren als einen Teil Europas, und nicht Nordafrikas mit den entsprechenden Kulturen ansehen.

Vor etwa 20 Jahren habe ich dazu mit Thor Heyerdahl und Harald Brehm sowie anderen Forschern, auch von der Universität in La Laguna auf Teneriffa, eine Menge Arbeit investiert. Im Zuge der ABORA I (1999) habe ich die Ergebnisse auch in dem Buch “Segeln gegen den Wind im Mittelmeer” DSV Verlag Hamburg veröffentlicht. Heute hat sich die wissenschaftliche Situation nicht wesentlich gebessert.

Woher kamen die Ureinwohner der Kanarischen Inseln? (Bilder: D. Görlitz/Bild-Archiv abora.eu)
Pyramide von Güimar auf Teneriffa / Spiralförmigen Felsbilder von La Zarma auf den Kanarischen Inseln / Abora IV (Bilder: D. Görlitz/Bild-Archiv abora.eu)

Pyramiden auf den Kanaren

So werden die Pyramiden von Teneriffa und auf La Palma (s. Titelbild) immer noch vielfach spanischen Bauern zugeschrieben, obwohl die frühesten Chronisten die Urbevölkerung dafür verantwortlich machen (das Gleiche trifft übrigens auf die Azoren-Pyramiden von Pico zu!).

Ein weiteres Problem für die Klärung des Ursprungs stellen die beiden Floßfahrten mit RA I & II von Thor Heyerdahl dar. Aufgrund der schlechten Segeleigenschaften beider Papyrusboote, die nur direkt, also 180° vor dem Wind segelten, gehen die meisten Archäologen davon aus, dass die Erstbesiedler nur sehr weit nördlich gestartet sein konnten oder dass sie passiv, zum Beispiel von den Phöniziern, auf die Kanaren verschleppt wurden.

Der Kanarenexperte Bruno Schmidt, der ebenfalls eng in Kontakt mit Thor Heyerdahl stand, hat als erster anhand der Segeldaten von RA II versucht, den möglichst südlichen Startort einer Paläo-Besiedlung zu rekonstruierten.

Leider kannte er damals noch nicht das ABORA-Projekt, dessen Schilfboote sogar leicht gegen den Wind mit der Strömung aufkreuzen können.

So sind wir auf unserer letzten Expedition mit ABORA IV von Rhodos sowohl quer zum Wind als auch quer zu einer mäßig starken Strömung ohne Probleme halb am Wind gesegelt. Mit derart gut aufgetakelten Flößen wäre also nach meinen neueren Berechnungen ein Übersetzen selbst südlich von Safi möglich gewesen. Außerdem hätten jene Entdecker auch zwischen den Inseln segeln, und so kulturelle Errungenschaften austauschen können.

Die Pyramiden von La Palma oder Teneriffa sowie die spiralförmigen Felsbilder von La Zarma, La Palma demonstrieren, die Vielzahl der möglichen Herkunftsorte von der Bretagne bis ins Mittelmeer der erste Ureinwohner der Kanaren.

Dieser Artikel erschien ebenso auf der Webseite Atlantisforschung.de.Mit freundlicher Genehmigung. Links von Fischinger-Online.

Video-Auswahl zum Thema auf YouTube

Mehr Videos findet Ihr HIER auf meinem Video-Kanal. Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Video vom 12. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Video vom 26. Nov. 2019 auf Fischinger-Online

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