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Ausstellung von UFO-Bildern aus Russland in Köln – für die Presse eine “Nerd-Kultur” eines Netzwerkes von Fälschern

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Ausstellung von fragwürdigen UFO-Bildern aus der ehemaligen UdSSR in Köln
Ausstellung von fragwürdigen UFO-Bildern aus der ehemaligen UdSSR in Köln – Beispielbild der Ausstellung (Bild: Courtesy Delmes & Zander, Köln)

Derzeit ist in einer Kölner Kunstgalerie eine Ausstellung zum Thema UFOs zu sehen. Gezeigt werden rund 100 Fotos und Zeichnungen von UFOs aus den 1950er bis frühen 2000er Jahren, die alle aus Russland stammen sollen. Die Hintergründe und genaue Herkunft der Bilder der Ausstellung “Enemies and Friends: A Russian Collection of Paranormal Observations” sei unbekannt, heißt es dazu. Lediglich, dass sie in Russland gesammelt wurden und aus einer Privatsammlung stammen. Wahrscheinlich aus dem Bestand einer UFO-Forschungsgrupppe aus Sowjettagen. Und obwohl die genauen Hintergrunde zu den den einzelnen Motiven vollkommen unklar ist, hat jetzt sogar eine große deutsche Tageszeitung über die Ausstellung berichtet. Was von den Bildern zu halten ist, wie einmal mehr der Mainstream ohne jegliches Hintergrundwissen das Thema ins Lächerliche zieht, lest Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFO-Bilder als Kunst

Es mag befremdlich erscheinen, dass eine Kölner Galerie eine Ausstellung mit Fotos, Zeichnungen und anderen Bildern zu UFOs zeigt. Datiert seien die “Kunstwerke” von den 1950er bis 200er Jahre. Und doch kann man diese rund 100 in der Galerie “Delmes & Zander” präsentierten UFO-Bilder durchaus unter einem künstlerischen Aspekt betrachten. Denn viele der präsentierten Motive sind offenkundig Zeichnungen von UFO-Augenzeugen, die damit ihre Sichtung illustriert haben.

Das ist ein ganz normaler Vorgang bei einer UFO-Meldung bis auf den heutigen Tag. Jede UFO-Organisation hat auch heute noch entsprechende Meldebögen, in denen der Melder oder Zeuge sogar ausdrücklich darum gebeten wird seine Beobachtung in einer Skizze festzuhalten. Natürlich zusätzlich zu sämtlichen anderen Informationen zur Sichtung oder sogar Fotomaterial.

Dazu schriebt die Galerie “Delmes & Zander” in ihrem Begleittext zu ihrer am 25. Mai eröffneten Ausstellung in Köln unter anderem:

Delmes & Zander zeigt in der Ausstellung ENEMIES AND FRIENDS: A Russian Collection of Paranormal Observations Fotografien und Zeichnungen aus einer umfangreichen russischen Privatsammlung, die sich mit der Dokumentation und Darstellung paranormaler Phänomene befasst. Die rund 100 Fotografien, rückseitig datiert von den 1950er bis hin zu den frühen 2000er Jahren, lassen vermuten, dass die Sammlung über einen langen Zeitraum hinweg zusammengetragen wurde. Von beinahe perfekten fotografischen Inszenierungen bis hin zu Aufnahmen von außerirdischen Sichtungen, entnommen aus Publikationen oder aus dem Fernseher, ist die Sammlung historisch faszinierend und gleichzeitig visuell beeindruckend.

Herkunft? Unbekannt!

Über die Herkunft dieser Bilder hüllt sich die Galerie in Schweigen. Lediglich, dass sie scheinbar von der UFO-Organisation “Institut 22” der UdSSR stammen sollen, erfährt der Kunstliebhaber. Über die einzelnen UFO-Fälle, den exakten Hintergrund der Meldungen und Zeugen oder auch wie und ob davon irgendwas bewertet oder untersucht wurde, ist auch nichts zu erfahren. Allerdings bestünde …

… das Ziel des ‘Institute 22’ in der analytischen und wissenschaftlichen Erforschung des UFO-Phänomens und diente somit zur Klärung, ob die mysteriösen Objekte am Himmel eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellen könnten. In den darauf folgenden Jahren und bis zum Ende der Sowjetzeit sammelte das ‘Institut 22’ Fotografien von UFO-Sichtungen, dokumentiert von Privatpersonen, getrieben von dem Glauben an das außerirdische Leben.

Ein “Netzwerk von Fälschern”

Demnach könnte man die ca. 100 Bilder und Fotos und ihre Motive einfach so hinnehmen, wie die die Galerie auch präsentiert: Als Kunst. Ohne genauen Hintergrund und weiterer Informationen sind sie schlicht “wertlos”. Zumindest für die UFO-Forschung, die sich hier lediglich einen Abriss auf 50 Jahren UFOs anschauen kann. Offensichtlich auch nicht nur aus der ehemaligen UdSSR, wie es das Titelbild der Ausstellung belegt. Denn dieses zeigt ein UFO aus der umfangreichen Foto-Sammlung des UFO-Gurus Billy Meier aus der Schweiz. Ein Mann, der angeblich direkten und engen Kontakt mit Aliens von den Plejaden pflegt …

Trotz der mangelnden Hintergründe zu den einzelnen Bildern, Fotos, Zeichnungen und Gemälden der Ausstellung, hat “Die Welt” am 18. Juni in einem Artikel alle Motive als Betrug bezeichnet. So schreibt “Die Welt”-Autorin in ihrem Artikel “Diese UFO-Bilder sind wahre Kunst” zum Beispiel pauschal:

Sie tauchen als Leuchtkörper in naiver Malerei auf. Es gibt verblüffend echt wirkende Fotos von nackten Aliens mit aufgeblähten Bäuchen auf dem Seziertisch. Aufnahmen von abstrakt-bunten Lichtphänomenen und mysteriösen Schatten, die sich ins häusliche Umfeld eingeschlichen haben. Es sind enorm erfinderische Bilder, bewusst manipuliert, aber mit Hingabe und Feingefühl komponiert. Fälschungen, deren Urheber zu einem Netzwerk gehören, das an außerirdisches Leben glaubt.

Hier wird also ohne irgendwelche weiteren Hintergrundinformationen direkt von einem ganzen Netzwerk von Fälschern gesprochen. Egal ob Fotos oder gemalte Bilder – alles sei Betrug. Und das, obwohl im “Welt”-Artikel selber klar darauf verwiesen wird, dass man eben nichts weiß: “Auch wer sie gemacht hat, weiß man nicht.”

Alles Fakes für UFO-Nerds …

Es geht aber noch dreister, indem es in dem Artikel heißt:

Warum schafft jemand künstliche Belege für etwas, von dem er weiß, dass es nicht existiert? Glaubt er selbst an das, was er fälscht? Welcher Wille steckt dahinter? Und wieso fasziniert einen bis heute, was dem Zeitalter von Raumfahrt, Atomkraft und Kaltem Krieg entsprungen ist und doch ganz offensichtlich als Humbug gilt?

Für die Autorin der “Welt” ist die Thematik nichts weiter als “Humbug”, den eifrige Fälscher mit neuem Material versorgen. Damals genauso wie heute:

Fakes – mal eindeutig zusammengeschustert, mal raffiniert gemacht, aber von höchstem visuellem Anspruch – werden von Eingeweihten für Eingeweihte produziert. Sie schüren Aberglauben und Verschwörungstheorien. Auch heute noch werden UFO-Bilder getauscht und gepostet. Auf Webseiten stehen Berichte, wer wann wo was gesehen hat.

Das Ganze hat etwas von einem geheimen Ritual, bei der die Faszination für das Unerklärliche alle vereint. Es erinnert an Folk Art, zu der jeder etwas beisteuern kann. Genau das ist interessant an UFOs: Sie sind Nerd-Kultur, aber gehören zum Mainstream.

Solche irreführenden Unterstellungen und Verallgemeinerungen der “Welt”-Autorin

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFOs: Nichts als Erscheinungen von Geistern und okkulte Manifestationen von Dämonen des Teufels?

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UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Was ist die wahre Natur von UFO-Erscheinungen? Alles Schwindel und Irrtümer? Außerirdische aus dem Universum? Oder ganz anders: Ist das UFO-Phänomen sowie die UFOs an sich in Wahrheit eine Erscheinungsform von Dämonen, Geistern und okkulten Mächten? Ausgeburten des Teufels/Satans, quasi die gefallenen Engel der drei großen Weltreligionen? Das jedenfalls wird immer wieder behauptet. Teilweise auch von Seiten kirchlicher Medien oder Vertretern verschiedener Religionen. UFOs seine nichts weiter als Teufelswerk von Dämonen, die die Menschheit nicht nur in die Irre führen sondern dem Satan bzw. Luzifer selber zuführen sollen? Eine christliche Internetseite hat zu diesen und anderen Fragen zum UFO-Phänomen einen durchaus objektiven Artikel veröffentlicht.


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Artikel vom 5. Juni 2013 / Update: 29. Oktober 2016

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hin und wieder lese ich auf der christlichen Internetseite Livenet.ch und die dortigen Artikel und Meldungen im „Webportal von schweizer Christen“. Ein Artikel, der auch auf der angeschlossenen Website Jesus.ch zu finden ist, ist dabei für an der Grenzwissenschaft und UFOs Interessierte besonders interessant. Es ist der Artikel „Sind UFOs Geistererscheinungen?“ von Bruno Graber.

In dem seit mindestens Sommer 2013 online zu finden Artikel geht der Autor Graber kurz und bündig auf einige Fragen zum UFO-Phänomen ein. Inklusive der Frage, ob UFOs in Wahrheit Dämonen und Manifestationen des Satans sind, die Menschen manipulieren und verführen sollen. So schreit er zum Beispiel zu UFOs:

Rund 90 Prozent aller UFO-Meldungen haben sich nachträglich als Fehlalarm erweisen. Was soll man aber von den restlichen Berichten halten? Eine Umfrage in Deutschland zeigt, dass 17 Prozent der Bevölkerung an Besuche aus dem All glauben und dass 31 Prozent annehmen, dass intelligentes Leben im All existiert.”

Bereits hier würden UFO-Forscher an den „rund 90 Prozent“ herum feilschen wollen. Bekanntlich schwanken die Aussagen darüber, wie viel Prozent der UFO-Meldungen „ungeklärt“ bleiben. Ebenso schwanken die Umfrageergebnisse zum Thema Außerirdische im Kosmos, Glaube an UFOs als Alien-Fahrzeuge (das sind eigentlich zwei Paar Schuhe) von Land zu Land und Jahr zu Jahr.

Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

Bruno Graber jedenfalls verweist in seiner Publikation darauf, dass „Spiegel Online“ und „Astrodicticum simplex“ die besten UFO-Bilder „prämiert“ haben. Doch das ist vollkommen irreführend für die christlichen Leser dieser Internetseite. Zumindest dann, wenn man nur den Artikel Graber liest, da es in diesem heißt:

Alle Bilder sind gekonnte Fälschungen.

Und warum sind alle Bilder „gekonnte Fälschungen“? Weil eben „Astrodicticum simplex“ höchst selber am 14. Februar 2010 zu einem Wettbewerb in UFO-Fotos fälschen aufgerufen hat! Dieser stand unter dem Motto „Wer fälscht das beste UFO-Foto?“ und die Bild-Ergebnisse wurden am 21. März 2010 online veröffentlicht.

Diese Tatsache ist zwar im Artikel von Graber verlinkt, aber mit keiner Silbe erwähnt. Wen wundert es, dass Bilder aus einem solchen Fälscherwettbewerb im Ergebnis dann auch alle Fake sind? Also mich nicht. Und so „gekonnte Fälschungen“ sind übrigens auch nicht alle …

UFOs sind satanische Dämonen!

Bruno Graber geht auf der christlichen Internetseite neben einer Reihe anderer Aussagen auch auf die Idee „UFOs sind Dämonen“ ein. Ich kenne eine ganze Reihe Aussagen von Muslimen, die UFOs und das ganze UFO-Phänomen als Dämonen und Satans „Handlanger“ etc. interpretieren.

In der islamischen Mythologie, dem Koran und deren Glaubenswelt kommen solche „Dämonen“ natürlich auch tatsächlich vor. Der Islam unterscheidet sich da nicht von allen anderen Religionen der Welt; ob große oder kleine Religionen.

Wobei man diese übersinnlichen und überirdischen Wesen im Islam als „Dschinn“ bezeichneten Dämonen auch in drei „Gruppen“ unterscheidet. Auch wenn die Deutungen und Interpretationen dieser Dschinn nicht unumstritten sind, finden sich im Koran vielfach Erwähnungen dieser Wesenheiten. Die Sure 72 des Koran, „Der Dschinn“ genannt, widmet sich zum Beispiel vollständig diesen Wesen.

Genius aus Mesopotamien: Ein Astronautengott und Vorläufer von Engeln und geflügelten Dämonen? (Bild: L. A. Fischinger)
Genius aus Mesopotamien: Ein Astronautengott und Vorläufer von Engeln und geflügelten Dämonen? (Bild: L. A. Fischinger)

Es könnte sich bei den Dschinn um dämonische Geister und Naturwesen handeln, die schon vor dem Islam im Nahen Osten (Arabien) bekannt waren. Vielleicht stammt der glaube in seinem Ursprung sogar von den legendären Genien ab. Mesopotamische Flügelwesen, die in der Prä-Astronautik gerne als Anunnaki bezeichnet werden.

Auch die geflügelten „Engel“ der Christenheit scheinen ihren Ursprung in diesen Genien zu haben (hier mehr). Dabei gibt es auch auch Parallelen zu der abendländischen Folklore über Feen, Trolle Elfen bzw. allgemein zu den „Naturgeistern“.

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Natürlich werden auch in der christlichen Welt UFO-Erscheinungen hin und wieder als „dämonisch“ angesehen. Vor allem auch bei den Bibelfundamentalisten, da diese sehr schnell dabei sind, vieles in der Welt als Manifestationen und Manipulationen des Satan anzusehen, wie es beispielsweise hier beschrieben wurde.

UFOs werden dabei auch auch mal in Zusammenhang mit „Plänen geheimer Mächte„, die mit Luzifer im Bunde sind, in Verbindung gebracht. Immerhin ist der Glaube an den Teufel und seine Dämonen eine der Kernlehre des Christentums, auch wenn ich den Ursprung daran vollkommen anders sehe und deute.

Mir ist aufgefallen, dass scheinbar der Glaube daran, dass der Satan/Teufel, okkulte Mächte oder schlicht das Böse hinter dem UFO-Phänomen steckt, offenbar zugenommen hat. Auch Erich von Däniken als bekanntester Vertreter der Idee der Astronautengötter, wurde und wird angeblich “von satanischen Mächten missbraucht”, wie es dann und wann behauptet wird.

Dies lässt sich durchaus auf alle Vertreter der unterschiedlichsten Ideen aus dem Bereich der Grenzwissenschaft übertragen – inklusive mir selber. Wenn es denn stimmen würde …

der Autor Erich von Däniken soll von Satan manipuliert werden (Bild: S. Ampssler / L. A. Fischinger)
Auch der Autor Erich von Däniken soll von Satan manipuliert werden (Bild: S. Ampssler / L. A. Fischinger)

Zumindest bemerke ich persönlich, dass seit dem Start meines YouTube-Kanal zur Grenzwissenschaft im Sommer 2012 häufig in den dortigen Kommentaren diese Meinungen geäußert werden. Ob mein rein subjektives Empfinden in dieser Hinsicht auch zutrifft, kann ich nicht beurteilen.

Der der Artikel von Bruno Graber ist da wesentlich „freundlicher“ verfasst, als so mancher Kommentar dazu auf meinem Video-Kanal. Es lohnt sich für den UFO-Interessierten durchaus ihn zu lesen. Vor allem deshalb, da der Artikel auf einer christlichen Internetseite steht, die in dem dortigen Ressort „Esoterik“ so mancherlei Themen wie Astrologie oder Halloween aus christlicher Sicht behandeln.

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+++YouTube-Video+++ Das “Millennium Falke UFO” von Starbuck Island: UFO-Absturz auf einem Atoll im Pazifik? Die Fakten und die Hintergründe

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Das "Millennium Falke UFO" von Starbuck Island: Eine Analyse der "Sensationsmeldung" von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: Google Earth / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Das “Millennium Falke UFO” von Starbuck Island: Eine Analyse der “Sensationsmeldung” von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: Google Earth / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Hat es einen UFO-Absturz auf einer gottverlassenen Insel mit Namen Starbuck Island mitten im Pazifik gegeben? Eine Insel, auf der kein Mensch wohnt, auf dem es nichts gibt und die gerade mal 16 Quadratkilometer winzig ist? Das zumindest kursiert momentan recht erfolgreich in englischen Medien, die von einem UFO in Form des „Millennium Falke“ von Han Solo und Chewbacca aus Star Wars sprechen, das sogar eine lange „Schleifspur“ hinter sich gelassen hat. Ich fand dieses (neuerliche) UFO auf Google Earth recht interessant und zeige Euch in diesem Video auf YouTube detailliert, wie ich den „UFO-Absturz von Starbuck Island“ nachgegangen bin …

 

News-Feed

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Google Earth ist mit Sicherheit auch für viele von Euch eine wirklich tolle Sache ist, mit der durchaus fraglos spannende und archäologische Spuren gefunden werden können. Aber viele dieser Spuren und Funde aus dem Mystery-Bereich werden zu voreilig ohne genau Überprüfung „breitgetreten“. Zum Beispiel wie eine UFO-Basis im Himalaja, eine UFO-Absturz am Südpol, eine UFO-Basis unter Wasser von Los Angeles, UFO-Bilder samt Piloten in den USA und vielem mehr.

So auch das „Millennium Falken UFO“ auf der Insel Starbuck Island. Auch wenn es diesmal nach einem durchaus Interessanten Objekt aussah – ergab meine Überprüfung Ernüchterung.

In diesem Video auf meinem Mystery-Channel bei YouTube lege ich dar, wie der „Millennium Falke“ im Pazifik entzaubert wurde. Leider Alltag eines Jäger des Phantastischen, wie ich einer bin …

++Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen hier bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen ;-)++

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Zuhause auf der Jagd nach UFOs: Die Software “UFO-Detector” macht es möglich mit der eigenen Webcam auf UFO-Jagd zu gehen. Das könnte ein Problem werden …

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Auf UFO-Jagd - bequem von zu hause aus - Eine UFO-Detector Software soll es jetzt möglich machen (Bild: NASA / UFOid.net / Montage: L. A. Fischinger)
Auf UFO-Jagd – bequem von zu hause aus – Eine “UFO-Detector” Software soll es jetzt möglich machen (Bild: NASA / UFOid.net / Montage: L. A. Fischinger)

Wer immer mal gerne ein UFO fotografieren oder filmen und dieses Aufnahmen einer breiten Community zur Verfügung stellen wollte, kann dies nun tun. Man benötigt nur eine Überwachungssoftware für den heimischen Computer und eine Webcam, die inzwischen schon die meisten Internetnutzer besitzen. Mit der Software “UFO-Detector” auf dem PC kann dann die Jagd nach unbekannter Flugobjekten bei Tag und Nacht beginnen. Eine heimische UFO-Jagd im Internet-Zeitalter, die gar nicht so absurd ist, wie sie vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag. Aber auch ein Projekt und eine daran angeschlossene Community, die der UFO-Forschung durchaus Probleme bereiten kann.

 

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die UFO-Jagd kann daheim beginnen!

Weltweit gibt es Menschen und Gruppen, die nachts mit Kameras und Feldstechern auf der Lauer nach UFOs am Himmel liegen. Nicht nur in Nevada im Umfeld der angeblichen UFO-Basis “Area 51” sondern beispielsweise auch in Deutschland. Ist man aber zu bequem um sich nächtelang auf die Suche nach dem Unbekannten am Himmel zu begeben oder hat schlicht zu wenig Zeit, kann man die Suche nach UFOs inzwischen auch “automatisieren”.

Der “UFO-Dedector” sucht Unbekannte Flugobjekte

Es gibt schon lange eine technisches UFO-Forschung mittels (automatisierten) Kameras und ähnlichem Equipment. Auch hier bei uns in Deutschland, wo beispielsweise der UFO-Forscher und Autor Gerhard Gröschel das “Institut für technische UFO-Forschung” betreibt. Gröschel benutzt für seine Jagd nach UFOs verschiedene Techniken und Instrumente wie diverse Kameraüberwachungen mit verschiedenen Kameras, mobile Systeme, die vor Ort aufgebaut werden, Magnetfeldsensoren oder auch Instrumente zur Messung der Erdgravitation und anders mehr. Alles in allem überaus kostspielige Techniken, die Gröschel beispielsweise an sog. “UFO-Hotspots” wie Hessdahlen in Norwegen oder Knittelfeld in Österreich einsetzte.

Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

Wer solche Investitionen scheut, der kann den Himmel auch überaus kostengünstig mit einer einfachen Webcam und der kostenlosen Software des “UFO-Dedector” nach UFOs absuchen. Dabei zeichnet die heimische Webcam UFOs bzw. vermeintliche UFOs am Himmel auf, die mit der Software genauer betrachtet werden können. Ebenso ist an diesem “UFO-Detector” eine Online-Community angeschlossen, auf die alle interessanten Bilder und Videos hochgeladen/geteilt werden können. Damit erweitert der einzelne UFO-Jäger also die Reichweite seiner Entdeckung und kann sich mit weiteren UFO-Jägern darüber austauschen. Ein Video des Programmierers erklärt die für den Nutzer fraglos einfache Technik.

Das alles ist meiner Meinung durchaus interessant (ich nutze es aber nicht), da es fast kostenlos ist. Zumal ist es auch deshalb interessant, da der User mittels eines Laptop quasi überall den Himmel nach UFOs überwachen lassen kann. Was dabei dann heraus kommt, ist wieder eine ganz andere Sache. Und kann durchaus ein Problem für die UFO-Forschung werden.

Selbsternannte Hobby-UFO-Jäger als Problem für die UFO-Forschung?

“Selbsternannte Hobby-UFO-Jäger”? Das klingt provokativ und ist auch so gewollt. Ausnahmslos jeder UFO-Forscher hat sich mehr oder weniger absichtlich auch selber so genannt. Und ausnahmslos jeder UFO-Forscher ist ein Hobby-Forscher. Man kann nicht den Job “UFO-Forscher” lernen, sich darin ausbilden lassen, studieren oder wird dazu – von wem auch immer – ernannt. Jeder kann es sein und sich so nennen, wenn er mag.

Marie L. Sievers, Gerhard Gröschel und Robert Fleischer bei einer Tagung im Sommer 2015 in Erfurt (Bild: L. A. Fischinger)
Marie L. Sievers, Gerhard Gröschel und Robert Fleischer bei einer Tagung im Sommer 2015 in Erfurt (Bild: L. A. Fischinger)

Das Problem liegt hier für mich als (selbsternannter) Jäger des Unfassbaren und Phantastischen ganz woanders – im Internet. Die Ausrüstung des oben genannten UFO-Forschers Gerhard Gröschel zum Beispiel ist mit einer einfachen Webcam mit angeschlossener Software nicht zu vergleichen. Eine Webcam liefert alles an Bildmaterial von jedem Nutzer des Detektors überall auf der Welt. Selbst ein echtes unbekanntes Objekt kann natürlich, neben all den Flugzeugen oder Sternschnuppen, hierbei gefunden und gefilmt werden. Jedoch ist der Detektor für die private Jagd nach UFOs auch lernfähig. Natürliche oder bekannte Objekte wie eben Flugzeuge sollen so quasi heraus gefiltert werden.

Ein Problem würde sich dann für die UFO-Forschung an sich ergeben, wenn die Nutzer dieses “UFO-Dedector” ihre Videos von allerlei Lichtern und Punkten am Himmel bei YouTube online stellen. Vielleicht einfach auch nur von Kids oder Teenagern in ihrer Begeisterung, dass sie ein “UFO” gefilmt haben. Immerhin ist die Nutzerfreundlichkeit der Sofortware eines der Anliegen des Programmierers. Eine Art “böse Absicht” steckt bei den allermeisten “UFO-Sensationen” auf dem Video-Portal sicher nicht dahinter.

Genau genommen existiert dieses Problem schon seit Jahren und wächst unaufhaltsam an. YouTube ist übervoll mit “sensationellen UFO-Videos” aus der ganzen Welt, worauf ich immer wieder hinweise. Die meisten dieser Filmchen sind schlicht nichtssagend und langweilig, einige sogar absichtlich gefälscht.

Neues YouTube-Video: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)
VIDEO-Tipp: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis?(Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)

Nun stelle man sich vor, dass diese Software zur UFO-Jagd eine riesige Fanbase bekommt und davon viele Nutzer ihre Filmchen auf YouTube hochladen. Und schon haben wir eine zusätzliche Flut als unklaren und dazu digital komprimierten UFO-Filmen auf der Video-Plattform. Ähnlich war es auch, als mehr und mehr kostenlose Apps für Smartphones aufkamen, mit denen man kinderleicht UFO-Bilder zaubert konnte. Etwa wie in diesem Beispiel auf meinem BLOG mit dem vermeintlich “besten UFO-Foto aller Zeiten”, wie ich glaube. Ebenso sollte bekannt sein, dass die Aufnahmetechnik und Bildqualität von Webcams alles andere als hervorragend ist.

UFO-Forschungsvereine ignorieren zum Glück YouTube-UFO-Filme fast immer. Anders die Regenbogenpresse, die sich gerne mal einen solchen Film heraus pickt und so das Thema “UFOs” unbewusst auf mehr oder weniger schlechte YouTube-Videos reduziert. Auch ist die interne Gemeinde der UFO-Interessierten im Internet überaus schnell darin, solche Filme etwa bei Facebook zu verbreiten. Zur Ehrenrettung muss aber unterstrichen werden, dass selbst die größten UFO-Fans aufgrund der Film-Schwemme mit derartigem Material nicht viel anzufangen wissen. So zumindest mein Endruck beim täglichen Blick in das Internet.

Hoffen wir als Freundinnen und Freunde des Phantastischen, dass dieser “UFO-Detector” nicht für eine neue Flut ein YouTube-Filmen sorgt. Tauchen also Filme oder Bilder von dieser Software im Netz auf – seit Ihr nun “gewarnt”.

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Neues YouTube-Video: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis?

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UFO-Alarm? Seltsame Fotos aufgetaucht! (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)
UFO-Alarm? Seltsame Fotos aufgetaucht! (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)

Was geschah im März 1971 im Nordatlantik? Eine Zeitschrift hat seltsame UFO-Fotos zugeschickt bekommen, die mindestens zwei verschiedene UFOs zeigen sollen, die vor über 40 Jahren bei einer Marineübung nördlich von Island entstanden sein sollen. Ursprung der UFO-Bilder sei das U-Boot “Trepang” (SSN 674) unter Kapitän Dean Reynolds Sackett, Jr. Tatsächlich waren U-Boot und Kapitän zu fraglichen Zeit am fraglichen Ort nahe der Insel Jan Mayen Insel. Doch was könnten die ominösen Bilder zeigen?! Dazu ein neues Video auf meinem Channel bei YouTube.

Blog-Feed

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jüngst sind seltsame UFO-Fotos aufgetaucht, die die US-Navy von einem U-Boot aus gemacht haben soll. Es bleibt aber unklar, was genau diese Fotos zeigen, ob sie Fakes sind oder ob die Aufnahmen vielleicht einen anderen Ursprung haben. Zumindest der damalige Kapitän und jetzige Admiral Sackett will 1971 diese “Dinger” nicht gesehen haben. “Ich sah nur Eis”, so Sackett. Stimmt das aber auch?

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

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“Wissenschaft oder Phantasie? Sendboten aus dem Kosmos”: Der vollständige Kult-Artikel von Wjatscheslaw Saizew von 1968

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Titelbild des Artikels "Wissenschaft oder Phantasie? Sendboten aus dem Kosmos" von Wjatscheslaw Saizew aus Sputnik 1/1967, Frankreich (Bearbeitung: Fischinger-Online)
Titelbild des Artikels “Wissenschaft oder Phantasie? Sendboten aus dem Kosmos” von Wjatscheslaw Saizew aus Sputnik 1/1967, Frankreich (Bearbeitung: Fischinger-Online)

Ein absoluter Klassiker ist dieser Artikel von Wjatscheslaw Saizew aus dem Jahr 1968. Zahllose Veröffentlichten der frühen Prä-Astronautik führten genau diesen Artikel im Quellenverzeichnis an. Angefangen von Erich von Däniken in “Zurück zu den Sternen” (1969) oder auch “Aussaat und Kosmos” (1972) bis Peter Krassa in “Als die Gelben Götter kamen” von 1973. Vor allem natürlich rund um die Steinteller aus dem Baian-Kara-Ula (auch Bajan-Kara-Ula), die dort neben “Alien-Skeletten” 1938 gefunden worden sein sollen. Ein Mythos – bis heute. Doch die Geschichte um die vor 12.000 Jahren angeblich auf der Erde abgestürzten Aliens mit Namen “Dropa” war in diesem Artikel vor 50 Jahren nur ein Thema von vielen. Saizew schrieb schon damals von biblischen “Engeln” in Raumschiffen, von UFO-Bildern auf christlichen Fresken im damaligen Jugoslawien, den rätselhaften Dogu-Figuren aus Japan, UFOs bei der Geburt Jesus Christus und vielem weiteren mehr. Doch lest selbst, denn hier findet Ihr diesen Kult-Artikel vollständig online.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein absoluter Klassiker ist dieser Artikel von 1968 bis heute. Aus dem einfachen Grund, dass es genau dieser Artikel, von Wjatscheslaw Saizew in “Sputnik” Nr. 1/1968 war, der vor Jahrzehnten die Quelle vieler Spekulationen der Prä-Astronautik war. Vor allem natürlich rund um die Steinteller aus dem Baian-Kara-Ula (auch Bajan-Kara-Ula), die dort neben “Alien-Skeletten” 1938 gefunden worden sein sollen.

Zahllose frühe Veröffentlichten der Prä-Astronautik führten genau diesen Artikel im Quellenverzeichnis an. Angefangen von Erich von Däniken “Zurück zu den Sternen” (1969) oder auch “Aussaat und Kosmos” (1972) bis Peter Krassa “Als die Gelben Götter kamen” von 1973.

Ausgegraben hat den Artikel  einst mein Kollege Jörg Dendl aus Berlin bei seinen Recherchen.

Wie war das also zum Beispiel nochmal mit den “Steinscheiben von Baian-Kara-Ula” in China und den dort vor 12.000 Jahren angeblich abgestürzten Außerirdischen mit Namen “Dropa”? Ein Thema, das ich inzwischen eher als Ente denn als Fakt ansehe. Solange wir bei diesem Thema (seit mindestens 1968) praktisch auf der Stelle treten.

Zusammengefasst habe ich zum Beispiel  die “Dropa-Sache” 2010 in meinem Buch “Verbotene Geschichte”. Auch um die Aussagen dazu in meinem 1.  Buches von 1996 zu korrigieren. Ebenso mit zahlreichen weiteren Informationen in diesem Blog-Artikel HIER.

Die französische Version des Artikels von Wjatscheslaw Saizew, die bereits in “Sputnik” Nr. 1/1967 erschien, findet Ihr übrigens als Bilddateien im Netz HIER. Das Bild der Startgrafik dieses Postings ist von dort übernommen worden. Es ist übrigens ein Gemälde und keine authentische Höhlenzeichnung, wie oft zu lesen war und ist.

Mehr als nur die außerirdischen “Dropa”!

Wie in dem unten stehenden Artikel “Wissenschaft oder Phantasie?” zu lesen ist, war die Geschichte um die “Dropa” vor 50 Jahren darin nur ein Thema. Fraglos aber das bekannteste.

Allerdings schrieb Saizew schon damals von biblischen “Engeln” in Raumschiffen und damit von Ancient Aliens in der Bibel. Gleiches gilt für die These, dass der “Stern von Bethlehem” vor 2.000 ein UFO gewesen sein könnte, die legendären “Raumschiffbilder” im Kloster Desani, die auf einem Bild mit der Kreuzigung Jesu am Himmel fliegen und viele weitere Spekulationen mehr. Wir finden darin sogar bereits die seit einigen Jahren wieder aktuellen Felsbilder aus den Alpen in der Schweiz und Italien, die Astronauten aus dem All darstellen sollen oder eben könnten.

Wjatscheslaw Saizew hat all das in seinem Artikel damals sogar mit Fotos illustriert, die heute wohl jeder Grenzwissenschaft & Mystery Files-Interessierte in aller Welt kennt. Beispielsweise die “Steinzeit-Astronauten”, wie der Autorenkollege Reinhard Habeck sie in seinem gleichnamigen Buch zum Thema 2014 nannte, auf Felszeichnungen in den Alpen.

Dazu schrieb Saizew als Bildunterschrift vor einem halben Jahrhundert:

Vor 4.000 Jahren entstanden in den Schweizer Alpen die Felszeichnungen dieser Wesen mit eigenartigen Kopfhüllen, die wie kosmische Helme aussehen.

Doch lest selbst …


Wjatscheslaw Saizew: “Wissenschaft oder Phantasie? / Sendboten aus dem Kosmos”

(aus “Sputnik” Nr. 1/1968, S. 44 – 63)

Die Nachfahren der Marsbewohner sind unsere Nachbarn – Die Peruaner sahen vor 12.000 Jahren Raumschiffe – Anhand von Bibellegenden und Apokryphenforschungen stellt ein sowjetischer Wissenschaftler gewagteste Hypothesen auf!

Wjatscheslaw Saizew, Kandidat der philologischen Wissenschaften (Fachgebiet serbische Literatur) ist am Institut für Literatur der Akademie der Wissenschaften der Belorussischen SSR tätig.

Von Schriften der russischen Gelehrten Konstantin Ziolkowski und Nikolai Rynin angeregt, kam Saizew auf den Gedanken, dass unser Planet sich seit undenklichen Zeiten in der Sphäre innergalaktischer Kontakte befindet.

Dreißig Jahre lang trug Saizew Beweismaterial zusammen, das diesen Standpunkt bestätigt. 1959 stellte er in den Studien ‚Kosmische Reminiszenzen in alten Schriften‘ und ‚Die Evolution des Weltalls und die Vernunft‘ die Hypothese auf, dass die Erde von Abgesandten anderer Zivilisationen aufgesucht wurde.

Je umfassender unsere Erkenntnisse werden, je mehr wir die Welt erschließen, desto mehr Rätsel sehen wir uns gegenüber; ihre Zahl ist größer als die der Lösungen und Entdeckungen. Jedes gelüftetes Geheimnis bringt neue Zweifel.

Raumschiff auf dem Himalaja

Die Zeitschrift ‚Das vegetarische Universum’ berichtete 1964 über die Entdeckung eines chinesischen Archäologen. An der Grenze zwischen China und Tibet liegt die Gebirgsgegend Bajan-Kara-Ula mit ihren zahlreichen Höhlen. Seit etwa 25 Jahren finden Archäologen in diesem Gebiet seltsame Steinscheiben mit rätselhaften Mustern und Hieroglyphen. Vor Tausenden von Jahren dürften Höhlenbewohner mit unbekannten Werkzeugen diese Scheiben aus dem Stein gemeißelt haben; die Zahl der bisher aufgefundenen Werkzeuge beträgt 716 Stück.

Alle Scheiben haben wie Schallplatten ein Loch in der Mitte, von dem sich spiralförmig eine Doppelrille bis zum Rand hinzieht. ‚Das vegetarische Universum’ schreibt über diese Rillen. „Offenbar handelt es sich nicht um Tonrillen, sondern um Schriftzeichen, um die seltsamsten Hieroglyphen, die jemals in China, ja in der ganzen Welt entdeckt worden sind.“

Archäologen und Fachleute für alte Schriftzeichen zerbrachen sich 20 Jahre lang den Kopf, um hinter das Geheimnis dieser Spiralen zu kommen. Die Lösung erwies sich mittlerweile als so verblüffend, dass die Pekinger Akademie für Prähistorische Forschungen dem Professor zunächst untersagte, etwas darüber zu publizieren. Als der chinesische Archäologe schließlich die Erlaubnis erhielt, veröffentlichte er zusammen mit seinen vier Kollegen eine Abhandlung unter dem Titel ‚Rillenschriftzeichen, die über Raumschiffe berichten, die den Scheibeninschriften zufolge vor 12.000 Jahren existierten’.

In den Gebirgshöhlen von Bajan-Kara-Ula leben die kleinwüchsigen Volksstämme der Dropa und der Cham, deren Stammesangehörige nur etwa 1,30 m groß werden. Bisher konnte die Wissenschaft sie noch keiner ethnischen Gruppe zuordnen, zumal es über diese Stämme nur höchst spärliche Informationen gibt.

Bei der Entzifferung der Schriftzeichen auf den seltsamen Scheiben stießen der chinesische Archäologe und seine Kollegen auf eine Erwähnung der Dropa und der Cham: „Die Dropa glitten mit ihren Luftfahrzeugen aus den Wolken herab. Zehnmal bis zum Sonnenaufgang versteckten sich Männer, Frauen und Kinder in der Höhlen. Schließlich verstanden sie die Zeichen und sahen ein, dass diesmal die Dropa mit friedlichen Absichten gekommen waren…“

In einer deutschen Zeitschrift wird an dieser Stelle der Einwand erhoben, es sei wohl anzunehmen, dass ein Schriftkundiger aus dem Volksstamm der Cham sich einen Scherz über die Raumschiffe erlaubt habe; vielleicht sei das Ganze aber auch nur ein Aberglaube. Der Autor des Beitrags wiederlegt aber diese Mutmaßungen, denn es gibt noch andere Schriftzeichen der Cham, in denen das Bedauern über den Untergang ihrer Luftfahrzeuge bei der Landung in den unbewegsamen Bergen und darüber geäußert wird, dass es ihnen nicht gelingen wollte, neue Raumschiffe zu bauen!

Nach Ansicht der chinesischen Archäologen sind die Schriftzeichen von Bajan-Kara-Ula so geheimnisvoll, dass ihre Auslegung und wissenschaftliche Verwendung größter Umsicht bedürfen.

Um die Scheiben gründlicher zu erforschen, übersandte man Gesteinsproben zur Analyse nach Moskau. Hier wurde eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Die Scheiben enthalten viel Kobalt und ein anderes Metall. Weitere Untersuchungen ergaben einen ungewöhnlichen Vibrationsrhythmus, als seien die Scheiben geladen oder einer elektrischen Ladung angeschlossen worden.

Die Scheiben von Bajan-Kara-Ula sind immer noch ein Rätsel, das auf Geschehnisse vor 12.000 Jahren zurückgeht.

Alte chinesische Sagen künden von kleinen schmächtigen gelben Menschenwesen, die angeblich aus den Wolken herabgestiegen seien. Sie sollen äußerst hässlich gewesen sein: riesige Köpfe und spindeldürre Leiber. Ihre Hässlichkeit habe bei den irdischen Stämmen Abscheu erregt, sie seien von allen gemieden und von irgendwelchen „Menschen auf fliegenden Rossen“ sogar geprügelt worden.

Soweit die Sagen. Die Wirklichkeit gibt ihnen aber bis zu einem gewissen Grade recht: Archäologen und Höhlenforscher fanden in den Höhlen von Bajan-Kara-Ula Überreste von Grabstätten und Skeletten; ihr Alter wird auf 12.000 Jahre geschätzt. Das waren Menschen mit Riesenschädeln und schwachem Knochenbau. Die ersten chinesischen Expeditionen, die diese Grabstätten entdeckten, schrieben in ihren Berichten von einer „verschwundenen Affenart“. Bisher hat aber noch niemand Affengräber oder Scheiben mit Schriftzeichen prähistorischer Affen gefunden.

Daran ist zweifellos viel Sinnwidriges und Verworrenes. Hinzu kommt, dass die Höhlenwände vielerorts Darstellungen der aufgehenden Sonne, des Mondes und der Sterne aufweisen mit zahlreichen Punkten (oder kleinen Gegenständen?) von Erbsengröße dazwischen, die sich gleichsam nach und nach den Bergen und der Erdoberfläche nähern.

Himmlische Eier

In einer peruanischen Sage heißt es, dass einst Menschen des Landes aus bronzenen, goldenen und silbernen Eiern geboren wurden, die vom Himmel fielen.

Diese Sage wird von Jean Jacques Elisée Reclus in seinem bekannten Buch ‚Die Welt und die Menschen’ erwähnt, doch nicht erörtert.

Die Zeit brachte ein Pendant zu dieser Sage in der Malerei. Das berühmte „Eiersujet“ kommt in den berühmten Tassili-Fresken vor. Sie wurden im Inneren der Sahara von dem französischen Leutnant Brennan entdeckt. Auf seinen Spuren traf aus Frankreich eine spezielle Expedition unter der Führung von Henri Lhote ein, der später das Buch ‚Auf der Suche nach den Tassili-Fresken’ herausgab. Der französische Wissenschaftler entdeckte auf den Fresken neben Tierbildern und Jagdszenen seltsame Figuren mit skapahnderartigen Anzügen und runden Helmen. Auf den Fresken sieht man deutlich, wie die Helme mit den Skaphandern verbunden sind. Die Skaphander weisen aber keine Ähnlichkeit mit Ritual- oder Jagdkleidung auf, noch weniger mit Jägern, die Straußeneierschalen als Helme benutzten, wie einige Wissenschaftler annehmen. Ein Straußenei hat nämlich einen Durchmesser von höchstens 15 cm. Henri Lhote bezeichnete die rätselhaften Figuren bedingt als „Marsbewohner“.

Der französische Forscher, der die seltsamen Kompositionen in den Tassili-Höhlen beschreibt, hebt eine Zeichnung hervor. Sie stellt ein „Wesen“ dar, das einem eiförmigen, mit konzentrischen Kreisen bedeckten Gegenstand entsteigt, welche entweder an ein Ei oder – was wahrscheinlicher ist – an eine Schnecke erinnert.

Besteht hier wohl ein Zusammenhang zwischen der peruanischen Sage und den Tassili-Fresken?

Dabei hat es aber nicht sein Bewenden. Später fand diese Motiv in der altgriechischen Skulptur seinen Niederschlag. Die Dioskuren, Kastor und Pollux, sowie Helena und die Nemesis wurden von einigen Bildhauern mit Eierschalen auf dem Kopf dargestellt. In griechischen Sagen heißt es, dass diese Gestalten aus himmlischen Eiern geschlüpft seien.

Wie entstand die ungeheuerliche Vorstellung, dass ein Mensch aus deinem Ei schlüpfen könnte? Hatte jemals ein Mensch derartiges in der Natur beobachten können? Vielleicht entstand diese Vorstellung durch den Vergleich mit der Geburt von Vögeln oder Fischen? Was hat dann der Himmel, von dem die Eier gefallen seien, damit zu tun?

In einer Variante der südamerikanischen Sage heißt es, dass die Eier mit Löwenzahn vom Himmel gefallen seine…

Es gibt keine einzige Auslegung dieses Motivs, und deshalb kann man nur eine Variante annehmen, so phantastisch diese auf den ersten Blick auch scheinen mag.

Das Motiv er himmlischen Eier konnte wie jeder andere Mythos, jede Legende unter Mythos, jede Legende unter dem Eindruck konkreter Erscheinungen entstehen, die offensichtlich mit dem Himmelsraum zusammenhingen. Es ist anzunehmen, dass der Beobachter aus uralten Zeiten eine Kapsel mit einem Lebewesen vom Himmel herabsteigen sah. Man kann sich sogar vorstellen, was sich dieser Beobachter dabei dachte: Vor seinen Augen wurde ein Mensch aus einem himmlischen Ei geboren.

Die „Visitenkarten“ der Sendboten aus dem All

Bei zeitlich voneinander unabhängigen Ausgrabungen in den Präfekturen Aomori und Iwate stießen japanischen Archäologen auf kleine Figuren, die Menschen oder menschenähnlichen Wesen in seltsamen, skaphanderartigen Anzügen und mit großen Helmen darstellten. Die Helme zeigen deutlich eine mit Schlitzen versehene Schutzbrille, Atmungsfilter, Antennen und Hörvorrichtungen. Die Skaphander sind sogar mit „Visiergeräten“ ausgerüstet. Die Figuren sind als Dogu bekannt. Die Zeitschrift „Freie Welt“ (Heft 12/1966) brachte einen Beitrag über die jüngsten Erkenntnisse der sowjetischen kosmischen Wissenschaft und fasste eine Serie von Felszeichnungen und Dogu-Fotos unter dem Scherztitel „Visitenkarten“ zusammen. Das Blatt betrachtet diese Zeichnungen und Figuren als etwaige Zeugnisse von Sendboten aus dem Kosmos.

Wissenschaftler haben bis heute schon viele Höhlenzeichnungen entdeckt. Bekannt sind die Kosmonauten-Höhlenzeichnungen von Val Camonica (Schweizer Alpen), bei Fergana, in Australien, in der Nähe von Nawoi (Usbekistan).

Mag sein, dass sich auf unserer Erde viele Spuren von anderen Planeten finden ließen. Für gewöhnlich misst man ihnen aber keine Bedeutung bei, und wenn man sie schon beachtet, dann gibt man sich nicht die Mühe, sie zu erklären.

Besonders viele Rätsel, die vielleicht kosmische Aufschlüsse geben, sind in Sagen und Mythen enthalten. Volksmythen aus Australien, dem Nahen Osten, aus Süd- und Mittelamerika und dem Fernen Osten schildern die Herkunft von Göttern aus himmlischen Gefilden. Ihre Weltauffassung enthält viele Begriffe, Gestalten und Äußerungen, die sich auf herkömmliche Art nicht aufschlüsseln lassen. Betrachtet man sie aber unter „kosmischen“ Gesichtspunkten, so beflügeln sie die Phantasie.

Der Stern von Bethlehem

Diese Legende ist mindestens 2.000 Jahre alt. Man kann sich zu ihr unterschiedlich verhalten. Man kann sie als Dichtung, als abstrakte Konstruktion ohne materiellen Gehalten betrachten, man kann aber auch überlegen, ob in den Worten „Stern von Bethlehem“ nicht doch etwas Konkretes steckt. Schon vor 350 Jahren suchte der große deutsche Astronom Johannes Kepler diese Frage zu beantworten. Vor kurzem haben sich Wissenschaftler in einem internationalen Symposium mit dem Problem des „Sterns von Bethlehem“ auseinandergesetzt.

Aber weder der deutsche Astronom noch unsere Zeitgenossen konnten eine eindeutige Antwort geben. Betrachtet man jedoch das Problem von einer etwas ungewöhnlichen Seite, so ergeben sich einige Überraschungen.

Im Altertum und im Mittelalter wurde die Phantasie der Menschen von diesem Stern angeregt, der kein fixer Stern und auch keine Sternschnuppe, sondern ein gleitender, leitender Stern gewesen sein soll. Das Erstaunlichste daran ist, dass der Stern nicht nur leiten, sondern auch innehalten konnte. Hier sei uns eine Abschweifung auf die Apokryphen gestattet, d.h. die Schriften, die im Kanon nicht anerkannt wurden und die von der Kirchenzensur für den Gottesdienst oder für erbauliche Literatur nicht zugelassen sind. Darin äußert sich das forschende Denken von Menschen, die eine Erklärung für unerklärliche Rätsel des menschlichen Seins suchten. Die apokryphischen Schriften sind umfangreich, und einige enthalten Dinge, die sich von den kanonisierten Kirchenschriften stark unterscheiden.

Unter den Apokryphen aus der frühen Zeit des Christentums ist auch die Sage von den drei Magiern; das lateinische Original entstand offensichtlich um die Mitte des 3. Jh. Später wurde die Sage in verschiedene Sprachen übertragen. In der belorussischen Übertragung aus dem 15. Jh., also 500 Jahre vor dem Raumzeitalter, in dem wir jetzt leben, findet sich eine ungewöhnliche Interpretation des Sterns von Bethlehem.

Es heißt dort, dass der Stern in vielen orientalischen Ländern beobachtet worden sei; zu diesem Zweck seien auf den Bergen „Warten“ gebaut worden, in denen sich „Astronomen“ befanden. Das Nachts habe der Stern das ganze Firmament „einer Sonne gleich“ erleuchtet. Einen ganzen Tag sei der Stern, ohne die Luft zu erschüttern, über dem Berg Wans geschwebt. Als am Abend die Sterne aufflammten, habe der große Stern so hell geleuchtet, dass zwischen ihm und der Sonne kein Unterschied gewesen sei. Von seinem Abstieg auf dem Berg heißt es: „Leicht wie ein Adler glitt er auf den Berg hinab.“ Das Apokryph enthält den Hinweis auf „einige Bücher“, in denen behauptet wurde, dass Christus von diesem Stern gestiegen sei. „Jener Stern war aber nicht so, wie man ihn in unseren Ländern in den Kirchen malt, sondern, er hatte Schwingen wie ein Adler und viele lange Strahlen“, die den Stern „im Kreis bewegten“, als er auf dem Berg Wans niederging. Beim Lesen dieses Apokryphs drängt sich ein anderer Sinn auf als der, den man von den kanonischen Kirchenbüchern her kennt.

Diese Apokrpyhen-Lesart ist natürlich höchst phantastisch. Ist sie aber wirklich so viel phantastischer als die kanonische? Und worauf beruht die Phantasie des Autors dieser Lesart? Auch das ist ein Rätsel. Vielleicht würde eine kosmische Interpretation aber auch dieses Rätsel lösen helfen.

Engel in Raumschiffen

In Kosovo-Metohija (Südjugoslawien) steht das Kloster Desani (l. Hälfte 14. Jh.). Gegen 1350 wurde das Innere der Klosterkirche mit zahlreichen Fresken, hauptsächlich zu Themen des Alten und des Neuen Testaments, ausgemalt. Im Frühjahr 1964 wurde in Desani bisher unbekannte Fresken entdeckt. Die jugoslawische Zeitschrift „Svijet“ betitelt die Fotos dieser Fresken folgendermaßen: „Raumschiffe an der ‚Passion von Desani’?“, „Sputniks auf unseren Fresken“, „Sollten die Ikonenmaler in Desani Raumschiffe dargestellt haben?“. Diese Titel waren keine bloßen Hirngespinste jugoslawischer Journalisten. Es hat in der Tat den Anschein, dass die Fresken von Desani Engel darstellen, die mit Raumschiffen, modernen Sputniks gleich, fliegen.

Auf den Fresken sieht man zwei raumschiffähnliche Gebilde, die hintereinander von West nach Ost fliegen. Im ersten sitzt ein Wesen ohne Heiligenschein. Seine Hand ruht auf einem unsichtbaren Hebel: sein Blick ist nach hinten gerichtet, als achte es auf den Raumflieger hinter ihm. Dieser sieht dem ersten ähnlich und hat auch nichts mit den herkömmlichen Engelsfiguren gemein. Seine Hand liegt ebenfalls auf dem Steuer.

Die beiden Raumschiffe sind stromlinienförmig. Man sieht deutlich die Düsenspuren, die die große Geschwindigkeit noch mehr betonen. Die Zeitschrift meint: „In den Flugapparaten sitzen Heilige in den Posen von Piloten.“

Andere Engel, die den Flug von unten verfolgen, schrecken, die Hände schützend vor Augen und Ohren haltend, zurück, als fürchteten sie, dass dieser Anblick sie blind und das Rauschen der fliegenden Körper taub machen könnte.

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Darunter sind zwei Menschengruppen dargestellt. Aus ihren Gesichtern sprechen Bestürzung und Angst. In der Mitte die Figur des Gekreuzigten.

Seltsam wirkt auch die Freske „Auferstehung“ unterhalb der „Kreuzigung“. Die Zeitschrift meint dazu, im Augenblick der Auferstehung scheint der Messias in einer Rakete zu sitzen, die noch nicht abgeflogen ist. In der Tat, die Ähnlichkeit mit den Umrissen eines Raketenraumschiffs ist frappant; hinzu kommt, dass der obere Teil des Raumschiffs zwei Stabilisierungsflügel aufweist. Christus reißt mit der rechten Hand einen Menschen, der auf der Erde steht, mit zur Reise ins Himmelreich.

Als Fachleute die Mönche von Desani um Aufklärung über die „Raumschiffe“ ersuchten, sagten sie, dort seien wohl Sonne und Mond dargestellt. Im Neuen Testament heiße es, während der Kreuzigung Christi habe es eine Sonnenfinsternis gegeben. Die Frage, warum die Sonne im Westen aufgehe, konnten sie jedoch nicht beantworten.

Eine Publikation über das Wunder von Desani enthält einen Hinweis auf die Hypothese, Christus sei ein Sendbote aus dem Kosmos gewesen. Die Zeitschrift nennt derartige Ideen „zu gewagt“ und nimmt an, dass die Bestätigung dieser Hypothese die Christuslegende grundsätzlich verändern würde. Es wird ferner hervorgehoben, dass die Fresken sowohl für Laien als auch für Fachleute überraschend seien, da die Ähnlichkeit mit Erdsatelliten unverkennbar ist.

Das „Wunder von Desani“ ist keine Ausnahme. Im Kabinett für Kirchenarchäologie der Moskauer Geistlichen Akademie hängt die Ikone „Auferstehung“ aus dem 17. Jh. Sie stellt Christus in einem stromlinienförmigen Gehäuse dar, das an ein auf der Erde ruhendes Raumschiff erinnert. Das Gehäuse strömt unten zu beiden Seiten Dampf aus, der die Beine der flankierenden Engel verdeckt. Ebenso wie im Fresko von Desani zieht Christus mit seiner Rechten einen Menschen mit sich (nach der kirchlichen Lesart soll das Adam sein). Auf der anderen Seite wartet Eva, mitgenommen zu werden.

Diese Ikone ist zweifellos apokryphisch. Es ist anzunehmen, dass es ein schriftliches Apokryph gab, das die Auferstehung und die Himmelsfahrt Christi ganz anders als die kanonische Lesart behandelte. Was mit diesem Apokryph geschah, ist unbekannt. Es dürfte von der Kirchenzensur vernichtet oder einfach verschollen sein. Vielleicht wird es noch einmal irgendwo entdeckt werden. Dieses Apokryph könnte die Ikonen- und Kirchenfreskenmaler zu ihren kosmischen Sujets inspiriert haben. Jedenfalls lassen sich interessante Betrachtungen über die mögliche Interpretierung des Apokryphensujets anstellen.
Himmel ohne Mond

Einige Rätsel lassen sich durchaus analysieren, wenn man sie anhand moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse betrachtet.

In alten tibetanischen Chroniken, die von „vorsintflutlichen Zeiten“ handeln, heißt es, dass es einst am Firmament keinen Mond gab. Diese Betrachtung kommt auch in einigen slawischen Märchen vor. (‚Märchen und Erzählungen aus Podoli in Aufzeichnungen von 1850-1860, zusammengestellt von Nikola Lewtschenko’, Kiew. 1928. S. 6. Märchen Nr. 17)

Zur damaligen Zeit betrachtete man den Inhalt dieser Märchen als müßige Phantasterei. Jetzt bietet sich aber die Möglichkeit, den mythischen Hinweis auf das Fehlen des Mondes anders aufzufassen. Der österreichische Ingenieur und Mathematiker Hans Hörbiger hat ausgerechnet, dass der Mond ungefähr vor 12.000 Jahren durch die Anziehungskraft der Erde zum Trabanten wurde. Nach Hörbigers Ansicht hatte dieses Phänomen den Untergang von Atlantis und die Sintflut bewirkt, die vor kurzem noch als Ausgeburt der Phantasie aus alten Zeiten galten. Hörbigers Hypothese ist in dem Buch ‚Das Mythos von Atlantis’ von Henry Bellamy eingehend erörtert.

Kinder Gottes oder Enkelkinder des Mars?

Mit der Frage nach dem Ursprung des Menschengeschlechts hängt eine der geheimnisvollsten Probleme der Gegenwart zusammen. Es gibt dreierlei Antworten auf diese Frage: Der Mensch ist ein Ergebnis der Evolution auf Erden; der Mensch ist eine Schöpfung Gottes; der Mensch ist ein Kettenglied in der langwierigen Entwicklung, die einst auf einem anderen Planeten begann und auf der Erde fortgesetzt wurde.

Die erste Antwort ist logisch und wissenschaftlich fundiert. Sie hat aber eine Lücke, die bis heute noch nicht geschlossen ist: Sie betrifft den Zeitpunkt, in dem die Spezies Mensch sich aus dem Affenreich absonderte. Der berüchtigte Pithekanthropus ist ja immer noch nicht entdeckt worden.

Die zweite Antwort – der Mensch ist ein Geschöpf Gottes – lässt sich, vom heutigen Stand der Wissenschaft gesehen, wiederlegen. Es ist nahezu unmöglich, sie die Entstehung des Menschen als einen augenblicklichen Schöpfungsakt vorzustellen.

Es gibt eine dritte Antwort, die ebenso alt ist wie die zweite. Einigen Mythen zufolge hat der Mensch seine anfängliche Entwicklung auf einem anderen Planeten durchgemacht. Dann geriet er in irdischen Verhältnisse und veränderte sich auf Erden weiter. Übrigens besteht auch heute die Ansicht, dass unser Planet viel zu jung ist und die Evolution viel zu langsam vor sich geht, als dass das vernünftige Leben auf Erden sich spontan von den einfachsten bis zu den kompliziertesten Organismen entwickeln konnte.

In dem slawischen Märchen ‚Wie der Mensch auf Erden erschien’ heißt es, dass der Mensch „nicht auf Erden geschaffen wurde, sondern vor sehr langer Zeit irgendwo in einer anderen Welt. Und als diese Welt unterging, befahl Gott, um das Angedenken des Menschengeschlechts zu bewahren, den Engeln, einige Menschenpaare zu nehmen und auf die Erde zu bringen, damit sie sich vermehrten. Mag sein, dass Gott, wenn auch diese Welt vor dem Untergang steht, wieder einmal die Menschen irgendwohin bringen lässt, damit sie sich vermehren.“

Verblüffend in diesem Märchen ist der Rationalismus der Verfassers, wenn von einem Verfasser überhaupt die Rede sein kann. Kann man den Inhalt dieses Märchens als sinnlose Erfindung abtun? Erfindung wohl, aber sinnlos? Der Inhalt berechtigt zu der Annahme, dass die Menschheit in alten Zeiten eine Vorstellung von der Herkunft des Menschen hatte, die mit der kanonischen Ansicht nicht übereinstimmte. Man begnügte sich nicht mit dem fertigen Dogmen der Kirche und war bestrebt, seine Erkenntnis von der Welt zu erweitern. Schließlich enthält das Märchen die Gedanken, dass die Menschheit nicht das erste vernünftige Geschlecht auf Erden sei, dass vorher andere bestanden hätten, die jedoch durch Kataklysmen untergegangen seien.

Den alten Glauben von Völkern Süd- und Mittelamerikas zufolge habe es vor den Menschen auf Erden Wesen aus Ton und Holz gegeben. Eine Variante dieses Gedankens kommt auch in einem slawischen Apokryph vor, das sich in der Leningrader Bibliothek der Akademie der Wissenschaften befindet. Das Apokryph beginnt mit den Worten: „Es gab einen Menschen, der vor Adam erschaffen wurde.“ Es heißt dort, dieser Vorfahre Adams habe ein „Herz aus Holz“ gehabt.

Man darf nicht alle Einzelheiten dieses Mythos ernst nehmen. Erstaunlich ist aber, wie logisch der Grundgedanke und die Fragestellung ist, dass die Evolution eine Reihe von Versuchen und Fehlern ist, dass alles fließt und sich verändert, dass nichts ewig ist unter den Gestirnen, zumal der Mond selbst nicht von Urzeiten an am Firmament prangte, will man den alten Überlieferungen glauben.

Einstein war nicht der erste

Inwieweit kann man den Kenntnissen der Menschen von einst glauben? Wie soll man sich zu den alten Begebnissen im Licht der neuen Erkenntnisse verhalten? Es ist natürlich vorauszusetzen, dass die Kenntnisse, über die die Menschheit verfügt, nicht nur durch die Evolution des Menschengeschlechts und seine Geschichte entstanden. Es ist möglich, dass einige Tatsachen und Vorstellungen das Erbe einer vergangenen Zivilisation sind und ein Teil der Kenntnisse von Kontakten der Erdbewohner mit einer anderen, kosmischen Welt herrühren.

Auch die Vorstellung unserer Vorfahren von der Relativität des Zeitablaufs ist von der Wissenschaft stiefmütterlich behandelt worden. In alten Zeiten und im Mittelalter waren die christlichen Völker der Ansicht, dass im Himmel die Zeit langsamer dahinfließe als auf Erden. Der Volksmund drückte diesen Gedanken so aus: „Gottes Augenblick ist ein Menschenalter.“ In einem japanischen Märchen aus der Sammlung Nippon Mukashi Banashi heißt es, der Mensch sei von einer Himmelfahrt jung zurückgekehrt und habe daheim seine Nachfahren nicht mehr angetroffen. Ähnliches findet man auch in einem russischen Märchen aus der Sammlung von A.N. Afanasjew und in einem ukrainischen Märchen aus der obenangeführten Sammlung („Märchen und Erzählungen aus Podolien“, S. 65, Märchen Nr. 131 „Gottes dreihundert Jahre wie drei Jahre“).

Seltsam sind auch die Worte des Apokryphs von Enoch, über den es in den religiösen Schriften heißt, er sei zu Lebzeiten in den Himmel berufen worden: „Enoch lebte vor der Sintflut und ist noch heute am Leben.“

Ein gleiches ist auch in dem Apokryph „Die Geschichte Jesajas“ (2. oder 3. Jh.) zu lesen: Dem Propheten Jesajas kamen Zweifel über die Wahrheit seines Glaubens und die Größe des Allmächtigen, und er wurde auf dessen Willen in den Himmel berufen. Dort sah Jesajas, wie groß die Ewigkeit ist, und gestand seine Zweifel ein. Der Engel, der den Propheten in den Himmel gebracht hatte, wollte ihn auf die Erde zurückbringen. Jesajas wunderte sich: „Warum so schnell? Ich bin nur zwei Stunden hier gewesen.“ Der Engel antwortete: „Nicht zwei Stunden, sondern 32 Jahre.“

Der Prophet war ganz verblüfft. Er begriff, dass die Rückkehr auf Erden für ihn entweder den Tod oder tiefes Alter bedeuten würde, denn die 32 Jahre im Himmel waren im Nu verflogen. Und er fragte Bang: „Warum soll ich in mein jämmerliches Fleisch zurückkehren?!“ Und er ward traurig. Der Engel tröstete ihn jedoch: „Trauere nicht, du wirst nicht alt sein“.

Erst Anfang des 20. Jh. Erfuhren wir aus der Entdeckung Albert Einsteins von den etwaigen Kuriositäten der Zeit im Zusammenhang mit der Bewegung des Körpers mit lichtnahen Geschwindigkeiten. Diese These ist vorläufig nur anhand von Mesonen labormäßig bestätigt worden, utopische Schriftsteller (u.a. Jules Vernes) beschreiben aber schon längst Raumfahrten, bei denen die Helden ähnliches wie Jesajas erlebten.

Es ist anzunehmen, dass die uralten Vorstellungen von einer Unsterblichkeit des Menschen nicht nur von dem Sehnen nach ewigem Sein herrühren, sondern auch von der Ansicht, dass die Zeit unter gewissen Umständen ihren Ablauf verändert.

Wie wir die Ursachen des Entstehens derartiger Begriffe auch erklären mögen, wir müssen mit sehr vagen Annahmen vorliebnehmen, wenn wir nicht den kosmischen Koeffizient mit einbeziehen.

Was ist ein „Himmelstempel?“

In den religiösen Schriften kommt ein „Himmelstempel“ oder ein „Haus des Herrn“ vor. Die Kommentatoren der Heiligen Schrift verweisen das gewöhnlich in die Kategorie des Abstrakten, Überirdischen. In der judäischen und christlichen Literatur fällt aber eine „kosmische“ Auffassung des Himmels-“tempels“ auf. In der Offenbarung des Johannes (Kap. 11, 19) wird dieser „Tempel“ mit himmlischen Erscheinungen, mit Donner und Blitz in Zusammenhang gebracht: „Und der Tempel Gottes ward aufgetan im Himmel… Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel.“ Nach alten Überlieferungen soll im „Tempel“ Gott aus dem All herabgestiegen sein. Eine andere Bibelstelle lautet: „Da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berg Sinai aber rauchte, darum, dass der Herr herab auf den Berg fuhrt mit Feuer, und sein Rauch ging auf wie ein Rauch von Ofen, dass der ganze Berg bebte.“ (Kap. 19, 16-18; 20, 18). Ebendort heißt es: „Und der Herr sprach zu Mose: ‚Und mache dem Volk ein Gehege umher und sprich zu ihnen, dass ihr nicht auf den Berg steiget, noch seine Ende anrühret, denn wer den Berg anrühret, soll des Todes sterben’“ (19, 12). „Steig hinab und bezeuge dem Volk, dass sie nicht durchbrechen zum Herrn, ihn zu sehen, und viele aus ihnen fallen“ (19, 21).

Eine „vulkanische“ Interpretation dieser Stellen kommt nicht in Frage, da darin nachdrücklich auf eine himmlische Herkunft hingewiesen wird. Ebenso kann auch von keiner Vision die Rede sein, da nicht der geringste Präzedenzfall vorhanden ist.

Man kann dem „Himmelstempel“ oder den „Tempel Gottes“ auch als eine Art Raumschiff auffassen, das die Menschen einst gesehen hatten. Es ist vielleicht sogar anzunehmen, dass die Vorstellung von dem „Himmelstempel“ in gewisser Hinsicht den Tempelbau beeinflusst hat. In alten Quellen ist der Gedanke an die Kontinuität des „himmlischen“ und des „irdischen“ Tempels sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Im 1 Paratipomenon (28 6, 11-12) heißt es, dass König David auf Gottes Geheiß seinen Sohn Salomon auftrug, auf Erden einen „Tempel Gottes“ nach der Gestalt des himmlischen zu erbauen. In einem Apokryph wird ausführlich dargelegt, wie David im Himmel das Bild eines Tempels gezeigt wurde. Der Bau des „Gottehauses“ war für den Fall vorgesehen, dass Gott auf Erden erscheinen könnte. „Wenn Gott zu uns kommt, dann wird er bei uns wohnen.“

Die Maya in Mexiko glaubten, dass die Götter einst auf Spinngeweben zu ihnen herabgestiegen seien. Darauf verwies seinerzeit N.A. Rynin (‚Interplanetarische Kontakte. Raumschifffahrt. Chronik und Bibliographie’. Leningrad, 1932, S. 110-111).

In indirekter Verbindung mit dieser Legende steht wohl auch Jakobs Traum vom Tempel Gottes auf dem Berge und den der Himmelsleiter im Kapitel 28 der Genesis.

Unter dem kosmischen Gesichtswinkel bieten sich Aufschlüsse über die Majalegenden und das alttestamentarische Sujet.

Nichts kann aus nichts entstehen

Ob richtig oder nicht. Hypothesen standen schon immer an der Wiege der Forschung. Die Hypothese von heute ist die Wissenschaft von morgen. Allerdings wird nicht jede Hypothese zur Theorie. Es gab solche, die drei Jahrhunderte hindurch nicht bewiesen werden konnten.

Selbst eine wiederlegte Hypothese ist nützlich, denn um etwas zu negieren, muss man viele positive Kenntnisse sammeln.

Die bekannte Hypothese von Sendboten aus dem Kosmos, davon, dass die Erde sich in der Sphäre intergalaktischer bzw. interplanetarischer Kontakte befindet, hat Chancen, mit der Zeit Theorie zu werden. Darüber kann man freilich bisher nur nach Legenden und Ausgrabungen urteilen und zunächst mag das unglaubwürdig erscheinen. Nil posse crean de nihilo: Nichts kann aus dem nichts entstehen. Diese alte Weisheit stimmt. Der chinesische Gelehrte Juan Ke schreibt: „Viele sind der Ansicht, dass Mythen eine Ausgeburt der Phantasie sind und mit der Wirklichkeit nicht gemein haben. Das ist ein schwerer Irrtum.“ Den gleichen Gedanken äußerte Maxim Gorki: „Überhaupt gibt es nichts Märchenhaftes auf der Welt. Alles, was wundersam zu sein scheint, hat in Wirklichkeit eine ganz bestimmte reale Grundlage. Es gibt nichts, was der Mensch erfunden hätte und was in der Wirklichkeit nicht begründet wäre.“

Es hat keinen Sinn, vor dem Rätsel des Mythos fassungslos dazustehen. Die Wissenschaft entwickelt sich und erhält immer mehr Möglichkeiten, uralte Geheimnisse zu enträtseln.

Da in den letzten Jahren der Mensch immer tiefer in den Weltraum vorstößt, wird die Hypothese von den Sendboten aus dem Kosmos immer beweiskräftiger. Mag sein, dass mit der Zeit diese Vermutungen widerlegt werden, es ist aber, um mit dem russischen Chemiker Mendelejew zu sprechen, „besser, sich an eine Hypothese zu halten, die vielleicht mit der Zeit berichtigt wird, als an gar keine“.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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