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Ausstellung von UFO-Bildern aus Russland in Köln – für die Presse eine “Nerd-Kultur” eines Netzwerkes von Fälschern

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Ausstellung von fragwürdigen UFO-Bildern aus der ehemaligen UdSSR in Köln
Ausstellung von fragwürdigen UFO-Bildern aus der ehemaligen UdSSR in Köln – Beispielbild der Ausstellung (Bild: Courtesy Delmes & Zander, Köln)

Derzeit ist in einer Kölner Kunstgalerie eine Ausstellung zum Thema UFOs zu sehen. Gezeigt werden rund 100 Fotos und Zeichnungen von UFOs aus den 1950er bis frühen 2000er Jahren, die alle aus Russland stammen sollen. Die Hintergründe und genaue Herkunft der Bilder der Ausstellung “Enemies and Friends: A Russian Collection of Paranormal Observations” sei unbekannt, heißt es dazu. Lediglich, dass sie in Russland gesammelt wurden und aus einer Privatsammlung stammen. Wahrscheinlich aus dem Bestand einer UFO-Forschungsgrupppe aus Sowjettagen. Und obwohl die genauen Hintergrunde zu den den einzelnen Motiven vollkommen unklar ist, hat jetzt sogar eine große deutsche Tageszeitung über die Ausstellung berichtet. Was von den Bildern zu halten ist, wie einmal mehr der Mainstream ohne jegliches Hintergrundwissen das Thema ins Lächerliche zieht, lest Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFO-Bilder als Kunst

Es mag befremdlich erscheinen, dass eine Kölner Galerie eine Ausstellung mit Fotos, Zeichnungen und anderen Bildern zu UFOs zeigt. Datiert seien die “Kunstwerke” von den 1950er bis 200er Jahre. Und doch kann man diese rund 100 in der Galerie “Delmes & Zander” präsentierten UFO-Bilder durchaus unter einem künstlerischen Aspekt betrachten. Denn viele der präsentierten Motive sind offenkundig Zeichnungen von UFO-Augenzeugen, die damit ihre Sichtung illustriert haben.

Das ist ein ganz normaler Vorgang bei einer UFO-Meldung bis auf den heutigen Tag. Jede UFO-Organisation hat auch heute noch entsprechende Meldebögen, in denen der Melder oder Zeuge sogar ausdrücklich darum gebeten wird seine Beobachtung in einer Skizze festzuhalten. Natürlich zusätzlich zu sämtlichen anderen Informationen zur Sichtung oder sogar Fotomaterial.

Dazu schriebt die Galerie “Delmes & Zander” in ihrem Begleittext zu ihrer am 25. Mai eröffneten Ausstellung in Köln unter anderem:

Delmes & Zander zeigt in der Ausstellung ENEMIES AND FRIENDS: A Russian Collection of Paranormal Observations Fotografien und Zeichnungen aus einer umfangreichen russischen Privatsammlung, die sich mit der Dokumentation und Darstellung paranormaler Phänomene befasst. Die rund 100 Fotografien, rückseitig datiert von den 1950er bis hin zu den frühen 2000er Jahren, lassen vermuten, dass die Sammlung über einen langen Zeitraum hinweg zusammengetragen wurde. Von beinahe perfekten fotografischen Inszenierungen bis hin zu Aufnahmen von außerirdischen Sichtungen, entnommen aus Publikationen oder aus dem Fernseher, ist die Sammlung historisch faszinierend und gleichzeitig visuell beeindruckend.

Herkunft? Unbekannt!

Über die Herkunft dieser Bilder hüllt sich die Galerie in Schweigen. Lediglich, dass sie scheinbar von der UFO-Organisation “Institut 22” der UdSSR stammen sollen, erfährt der Kunstliebhaber. Über die einzelnen UFO-Fälle, den exakten Hintergrund der Meldungen und Zeugen oder auch wie und ob davon irgendwas bewertet oder untersucht wurde, ist auch nichts zu erfahren. Allerdings bestünde …

… das Ziel des ‘Institute 22’ in der analytischen und wissenschaftlichen Erforschung des UFO-Phänomens und diente somit zur Klärung, ob die mysteriösen Objekte am Himmel eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellen könnten. In den darauf folgenden Jahren und bis zum Ende der Sowjetzeit sammelte das ‘Institut 22’ Fotografien von UFO-Sichtungen, dokumentiert von Privatpersonen, getrieben von dem Glauben an das außerirdische Leben.

Ein “Netzwerk von Fälschern”

Demnach könnte man die ca. 100 Bilder und Fotos und ihre Motive einfach so hinnehmen, wie die die Galerie auch präsentiert: Als Kunst. Ohne genauen Hintergrund und weiterer Informationen sind sie schlicht “wertlos”. Zumindest für die UFO-Forschung, die sich hier lediglich einen Abriss auf 50 Jahren UFOs anschauen kann. Offensichtlich auch nicht nur aus der ehemaligen UdSSR, wie es das Titelbild der Ausstellung belegt. Denn dieses zeigt ein UFO aus der umfangreichen Foto-Sammlung des UFO-Gurus Billy Meier aus der Schweiz. Ein Mann, der angeblich direkten und engen Kontakt mit Aliens von den Plejaden pflegt …

Trotz der mangelnden Hintergründe zu den einzelnen Bildern, Fotos, Zeichnungen und Gemälden der Ausstellung, hat “Die Welt” am 18. Juni in einem Artikel alle Motive als Betrug bezeichnet. So schreibt “Die Welt”-Autorin in ihrem Artikel “Diese UFO-Bilder sind wahre Kunst” zum Beispiel pauschal:

Sie tauchen als Leuchtkörper in naiver Malerei auf. Es gibt verblüffend echt wirkende Fotos von nackten Aliens mit aufgeblähten Bäuchen auf dem Seziertisch. Aufnahmen von abstrakt-bunten Lichtphänomenen und mysteriösen Schatten, die sich ins häusliche Umfeld eingeschlichen haben. Es sind enorm erfinderische Bilder, bewusst manipuliert, aber mit Hingabe und Feingefühl komponiert. Fälschungen, deren Urheber zu einem Netzwerk gehören, das an außerirdisches Leben glaubt.

Hier wird also ohne irgendwelche weiteren Hintergrundinformationen direkt von einem ganzen Netzwerk von Fälschern gesprochen. Egal ob Fotos oder gemalte Bilder – alles sei Betrug. Und das, obwohl im “Welt”-Artikel selber klar darauf verwiesen wird, dass man eben nichts weiß: “Auch wer sie gemacht hat, weiß man nicht.”

Alles Fakes für UFO-Nerds …

Es geht aber noch dreister, indem es in dem Artikel heißt:

Warum schafft jemand künstliche Belege für etwas, von dem er weiß, dass es nicht existiert? Glaubt er selbst an das, was er fälscht? Welcher Wille steckt dahinter? Und wieso fasziniert einen bis heute, was dem Zeitalter von Raumfahrt, Atomkraft und Kaltem Krieg entsprungen ist und doch ganz offensichtlich als Humbug gilt?

Für die Autorin der “Welt” ist die Thematik nichts weiter als “Humbug”, den eifrige Fälscher mit neuem Material versorgen. Damals genauso wie heute:

Fakes – mal eindeutig zusammengeschustert, mal raffiniert gemacht, aber von höchstem visuellem Anspruch – werden von Eingeweihten für Eingeweihte produziert. Sie schüren Aberglauben und Verschwörungstheorien. Auch heute noch werden UFO-Bilder getauscht und gepostet. Auf Webseiten stehen Berichte, wer wann wo was gesehen hat.

Das Ganze hat etwas von einem geheimen Ritual, bei der die Faszination für das Unerklärliche alle vereint. Es erinnert an Folk Art, zu der jeder etwas beisteuern kann. Genau das ist interessant an UFOs: Sie sind Nerd-Kultur, aber gehören zum Mainstream.

Solche irreführenden Unterstellungen und Verallgemeinerungen der “Welt”-Autorin

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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5.000 Dollar Belohnung! UFO-Gruppe um den Guru Billy Meier vermisst Fotos von einer Außerirdischen mit ihrem UFO

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 5.000 Dollar Belohnung! UFO-Gruppe um den Guru Billy Meier vermisst Fotos von einer Außerirdischen mit ihrem UFO
5.000 Dollar Belohnung! UFO-Gruppe um den Guru Billy Meier vermisst Fotos von einer Außerirdischen mit ihrem UFO

Eduard Albert Meier, besser bekannt als Billy Meier, aus der Schweiz ist bekannt als UFO-Kontaktler, der seit Jahrzehnten angeblich auch physischen Kontakt mit Aliens hat. Diese kommen von den Plejaden und hätte ihn – und zwar nur ihn – als Sprachrohr ihrer Botschaften auf der Erde ausgesucht. All die zahlreichen anderen Personen, die angeblich Kontakt mit Aliens hatten oder haben, sind für Meier und seine 1975 gegründete UFO-Sekte FIGU (“Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien”) Betrüger.


Billy Meier: Kontakt mit den Plejaden

Zahlreiche Bücher und hunderte sogenannten “Kontaktberichte” (auch: “Plejadisch-plejarische Kontaktberichte”) sind seit dem von Billy Meier erschienen. Botschaften der Aliens, die er meist Plejadier nennt und in deren Auftrag er zur Welt spricht. Damit nicht genug, denn Meier flog auch mehrfach mit den Raumschiffen seiner außerirdischen Freude mit durch das Universum und durch die Zeit. Als Auserwählter, der einst auf der Erde als Henoch, Mohammed oder auch Elija lebte, traf er bei einer dieser Reisen durch Raum und Zeit sogar Jesus Christus.

Wenig verwunderlich, dass Meier von Jesus angeblich bestätigt bekam, dass er ein Auserwählter und Prophet sei. Auch die vielen anderen UFO-Kontakler seien ohne Zweifel Schwindler und sogar “Sektierer aller Art”. Ausschließlich mit ihm haben die Plejadier Kontakt aufgenommen. So etwa heißt es von der FIGU selbst:

Außerdem sei festgestellt, dass ausnahmslos alle Behauptungen von Personen, mit Wesen von den Plejaden/Plejaren in irgendeinem Kontakt zu stehen, nicht der Wahrheit entsprechen.

Um seien nicht selten irrwitzigen Behauptungen, Thesen und Abenteuer mit seinen Außerirdischen zu untermauern, legte Meier im Laufe der Jahrzehnte nicht nur seine angeblichen “Kontaktberichte” vor. Er lieferte seinen Gläubigen auch zahllose Fotos, die er von den Raumschiffen der Plejaden-Menschen gemacht haben will. Selbst Bilder von seinen UFO-Zeitreisen und Reisen durch den Kosmos legte er vor.

Wie in meinem Buch “UFO-Sekten”, dass ich zusammen mit meinem Kollegen Roland M. Horn 1999 veröffentlichte, dargelegt, wird Meier und seine Sekte FIGU seit Jahrzehnten innerhalb der UFO-Forschung aufgrund solcher Lehren angegriffen. Kaum ein UFO-Forscher nimmt Billy Meier oder auch nur seine Fotoaufnahmen von UFOs in der Schweiz ernst. Auch wenn es durchaus bis heute Ausnahmen innerhalb der UFO-Szene gibt.

Neben den mehrheitlichen Kritikern und Skeptikern hat Meier aber weltweit auch Fans, die seine bizarren Aussagen glauben. Ein Beispiel seiner Behauptungen, die seine Anhänger für wahr nehmen, besagt, dass er unter den Pyramiden von Gizeh einen gigantischen UFO-Hangar gesehen habe. Ein Beispiel, dass ich immer gerne anführe, da es viele seiner Lehren in sich vereint. Verschwörungen, Reisen durch Raum und Zeit mit seinen Außerirdischen in deren UFOs oder auch Meiers “Geheimwissen” um die Wahre Weltgeschichte.

Ein UFO-Flughafen in einem riesigen Hangar unter der Erde von Gizeh ist aber nur eine Art Randnotiz in seinen unzähligen Abenteuer, die er mit den Aliens erlebt haben will. Bedeutender sind seine unzähligen Fotos, die er bei seinen Treffen mit den Plejadiern in der Schweiz gemacht haben will. Bilder sagen bekannt mehr als 1.000 Worte. Und es wenig wahrscheinlich, dass UFO-Fans oder auch UFO-Kritiker seine Bücher und vor allem seine hunderten “Kontaktberichte” mit den “Gesprächen” zwischen den Aliens und ihm gelesen haben. So liegt der Fokus rund um die UFO-Welt des Meier längst auf seine Fotos, die vor allem ab den 1970er Jahren veröffentlicht wurden.

Aufgrund der Qualität der Bilder, das heißt, dass man darauf eindeutig UFOs erkennt, weckten diese schon sehr früh das Interesse der UFO-Gemeinde. Was selbstverständlich nichts über deren Echtheit verrät. Dennoch kann man diese Aufnahmen kaum mit jenen “modernen” UFO-Bildern und -Filmen vergleichen, die heute vor allem im Internet veröffentlicht werden …

Verwunderlich ist es trotzdem, dass für einige wenige der Original-Bilder (nicht die Negative!) beim Auktionshaus Sotheby’s über 16.000 Dollar bezahlt wurden. Darüber habe ich auf diesem Blog HIER und HIER bereits berichtet.

“Semjase”, die Alien-Frau aus dem UFO

Billy Meier fotografierte nach seinen Lehren nicht nur UFOs am Himmel. Er dokumentierte auch deren Landespuren am Boden – etwas runde Abdrücke im Gras – und sogar die Aliens selber. Vor allem die Alien-Frauen “Asket” und “Semjase”, wie sie angebliche heißen. Letzte ist dabei besonders interessant. Nach ihr ist auch das “Semjase-Silver-Star-Center”, das Hauptquatier der UFO-Sekte FIGU, benannt worden.

Laut den Lehren der FIGU bzw. von Meier ist sie eine “Halb-Weisheitskönigin” von heute 374 Jahren und nahm am 28. Januar 1975 erstmals Kontakt mit Meier auf. Als Witwe, denn “ihr Ehemann auf einer Expedition wegen eines Steuerschadens mit seinem Raumschiff in eine Sonne gestürzt und ums Leben gekommen”. Das sei in diesem Jahr schon 244 Jahre her. Ihr “Arbeitsbereich” wäre Europa und es sei ihr untersagt mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen oder sich “in irgendwelche Belange einzumischen”. Außer natürlich mit Billy Meier.

Dann kam es zu einer ungewollten Unterbrechung des Kontaktes von Meier mit der außerirdischen Frau:

Am 15. Dezember 1977 hatte Semjase einen lebensgefährlichen Unfall im Semjase-Silver-Star-Center, worauf sie zur ärztlichen Behandlung und Genesung nach Erra gebracht wurde und am 20. Mai 1978 (107. Kontakt) wieder zurück zur Erde kam. Bis zum 26. März 1981 (144. Kontakt) hatte sie laufend Kontakte mit Billy.

“Offenbar hatte sie während dem Fallen den Knopf ihres Transmitters gedrückt”, so dass ihr im Universum der Außerirdischen ihr Leben gerettet werden konnte, hieß es dazu im 95. “Kontaktbericht” vom 17. Dezember 1977.

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Anfang Februar war dann der letzte Kontakt, den Billy Meier mit der Alien hatte. Einige Monate später erlitt sie einen “Gehirnkollaps” aufgrund ihres angeblichen Unfalles in der Schweiz bei Meier. Meier selber hatte aber noch weiter “offizielle” Kontakte mit anderen Abgesandten von den Plejaden. Zum Beispiel den wichtigen Kontakt-Alien “Ptaah”. So häuften sich hunderte “Kontaktberichte” an, bis 1995 “die Mission der Plejadier/Plejaren auf der Erde offiziell beendet” wurde. “Alle Stationen wurden eliminiert und die Örtlichkeiten in den Urzustand zurückverwandelt”, ist im 251. “Kontaktbericht” zu lesen.

Trotzdem bleibe man in Freundschaft verbunden, beteuert Meier. Auch mit seiner kosmischen Freundin “Semjase”, die ihn noch am 3. Februar 2004 zusammen mit der Alien-Frau “Asket” “überraschend in seinem Büro” besuchte. Bis zum Tode von Meier, so erfuhren es seine Anhänger 2007 in seinem 443. Bericht, bleiben die Plejadier aber mit ihrem Auserwählten “auf privater und freundschaftlicher Basis” in Kontakt.

Was, ganz nebenbei “zufällig” interessant ist, ist, das zahlreiche Kontakte oder wichtige Ereignisse jeweils am 3. Februar stattfanden. Das ist der Geburtstag von Billy Meier, der 1937 geboren wurde.

“Semjase” und ihr Raumschiff in der Schweiz

Wenn “Semjase” schon so früh Kontakt mit ihrem Freund Billy Meier aufnahm, hat sie dann nicht irgendwo “Spuren” hinterlassen? Seine Anhänger glauben das. Und zwar in Form von einem oder mehren Fotos, die Meier ja so zahlreich von den fliegenden Untertassen anfertigte. Auf diesen sei auch sie zu sehen, wie sie mit ihrem UFO, einem sogenannten “Beamship”, Billy Meier besuchte. Von diesem denkwürdigen Ereignis – “Semjase” mit dem UFO zusammen – sowie von der blonden Schönheit selbst existieren bis heute nur Gemälde (das Titelbild zeigt ein Beispiel).

1976 ereignete sich laut Aussagen von Meier und seine Gläubigen diese Begegnung. Dabei wurde ein Film mit 36 Fotos belichtet, die zum Beispiel die ankommenden UFOs in der Luft zeigen, wie sie über eine typische Schweitzer Landschaft mit Wiesen, Wäldern und Bergen schweben. Heute sind es Klassiker von Meier, die am 28. Juni 1976 bei seinem 59. Kontakt nahe Altmatt im Kanton Schwyz aufgenommen worden sein sollen. Unter anderem entstanden dabei einige Bilder der “Landespuren” der UFOs von “Semjase” und dem ebenfalls gelandeten Plejaden-Alien “Quetzal”. Auf einem steht Billy Meier selber in einer der “Landespuren” im Gras.

Solche Fotos sind nichtssagend und haben keinerlei Wert. Kreise im Gras einer Wiese kann jeder anlegen und dann als Spuren der Landebeine von UFOs verkaufen. Obwohl diese Abdrücke auf Wunsch von Meier von den Außerirdischen als “Beweis” absichtlich zurückgelassen wurden. Seine Gläubigen erfahren dazu im 59. “Kontaktbericht” vom 28. Juni 1976:

Billy: ‘Okay, aber noch eine Frage: Es wäre für uns sehr wertvoll, wenn wir einmal gute Spuren von euren Schiffen filmen und photographieren könnten. Wäre es nicht möglich, dass ihr die beiden Kähne ‘auf Grund setzt’ statt sie schweben zu lassen, so sich die Tellerabdrücke im Gras abzeichnen würden, die wir dann auf Filme bannen können?’

Eigentlich unnötig als “Beweis”, da Meier zu dieser Zeit auch mindestens ein Bild geschossen haben soll, auf dem er, “Semjase” und ihr “Strahlenschiff” im Hintergrund zu sehen wären. Gesehen hat dieses Foto nur bis heute niemand. Fast niemand, denn der Meier-Anhänger Michael Horn, Betreiber eines Blog über Meiers UFO-Lehren, veröffentlichte am 24. Oktober 2020 ein ganz erstaunliche Meldung. “5.000 Dollar Belohnung für vermisstes UFO-Foto von Billy Meier!”

Belohnung für UFO-Foto mit Alien-Frau

Damit ist das “Semjase-UFO-Bild” gemeint, dass angeblich in den USA im Fernsehen gezeigt wurde. Demnach existiert es, so Horn, wurde aber einst von unbekannte bei Meier gestohlen. Er schreibt:

Vor einigen Tagen erhielt Billy Meier einen Anruf von einem unbekannten Mann, der sagte, er habe vor einiger Zeit im US-Fernsehen ein Foto von Billy Meier und Semjase gesehen, die vor einem Strahlenschiff standen. Obwohl er sich nicht an den Namen der Show oder des Dokumentarfilms erinnerte, wollte der Mann wissen, ob er eine Kopie des Fotos erhalten könnte, da Billy Meier bisher kein solches Foto veröffentlicht hat.

Meier sagte dem Mann, dass es ihm leid tut, dass er keine Kopie zur Verfügung stellen könne, da dieses und viele andere Fotos gestohlen wurden, bevor er die Gelegenheit hatte, sie zu veröffentlichen.

Sarkastisch könnte man hier einfach sagen “dumm gelaufen”. Ein derartiges Foto hätte zumindest weit mehr Beweiskraft, als irgendwelche Bilder von niedergedrücktem Gras auf einer Wiese in der Schweiz. Aus diesem Grund rief Horn in seinem Artikel zur Suche nach dem ominösen Bild auf und verspricht eine Belohnung von 5.000 Dollar für die Wiederbeschaffung. Bereitgestellt “von einem anonymen Unterstützer der Billy Meier-Kontakte”, wie es heißt. Meier-Anhänger Horn unterstreicht in seinem Aufruf weiter:

Eine Belohnung in Höhe von 5.000 US-Dollar wird an die Person vergeben, die ein oder mehrere seiner Fotos aus dem Jahr 1976, oder das Einzelbild, das Semjase, Billy Meier und Semjases Beamship (UFO) zeigt, an Billy Meier zurück gibt oder Informationen liefert, die zur Rückgabe führen.

Gegen die Person oder Personen, die an der sicheren Rückgabe der Fotos beteiligt sind, werden keinerlei rechtliche Anklagen erhoben. Die Fotos müssen in gutem Zustand sein, damit Billy Meier, Semjase und das Beamship (UFO) eindeutig identifiziert werden können.“

Aus sich der Gläubigen von Meier und seiner Anhängerschaft sind 5.000 Dollar mit Sicherheit nicht zu viel “Finderlohn” für ein derart bedeutendes Fotodokument. Persönlich bezweifle ich aufgrund meiner intensiven Beschäftigung mit dem “Fall Meier” schon seit über 20 Jahren, dass diese Aufnahme jemals existierte. Was aber sah dann der “unbekannte Mann” im US-Fernsehen? Hat es diesen Anruf bei Meier überhaupt wirklich gegeben? War der Mann nur der FIGU in der Schweiz namentlich unbekannt, oder ist damit “anonym” gemeint? Immerhin hat die FIGU schon vor Jahren aufgrund von Telefonterror und zahlloser anonymer Anrufe usw. ihren Telefonkontakt (verständlicherweise) stark eingeschränkt.

Wer weiß, was der Mann im amerikanischen Fernsehen gesehen hat. Vielleicht nur eines der vielen gemalten Bilder dieser angeblichen Alien-Begnung von Meier 1976, das im Rahmen einer der zahllosen UFO-TV-Dokumentationen gezeigt wurde. Oder doch das behauptete Diebesgut von Billy Meier?

Ich bin sehr gespannt wie und ob sich dieser Fall in der Welt des Meier und der FIGU mit seiner “Semjase” weiter entwickeln wird!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Schweizer UFO-Fotos des UFO-Gurus Billy Meier für über 16.000 Dollar verkauft!

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Schweizer UFO-Fotos für über 16.000 Dollar verkauft
Schweizer UFO-Fotos für über 16.000 Dollar verkauft (Bilder: Sotherby’s)

In der UFO-Szene “tummeln” sich zahllose Menschen, Forscher und Gruppen. Einer von ihnen ist der UFO-Kontakler Eduard “Billy” Meier aus der Schweiz, der die UFO-Sekte FIGU leitet. Ein regelrechter Guru der UFOlogie, der seit Jahrzehnten behauptet, dass er Kontakt mit Aliens von den Plejaden habe. Liebevolle Außerirdische, die ihn in ihren UFOs besuchen, ihm Botschaften übermitteln und auch dann und wann bereits zu Reisen mit in ihre Raumschiffe genommen haben sollen. Inklusive Zeitreisen mit deren UFOs.


UFO-Kontaktler Billy Meier

Meier als “Sprachrohr” dieser Aliens lieferte für seine irrwitzigen Behauptungen in den vergangenen Jahrzehnten auch immer wieder Fotos. Nicht von UFOs selber, sondern auch von angeblichen Außerirdischen von den Plejaden oder wie er mit einer “Laserpistole” dieser Aliens hantiert. In meinem Buch “UFO-Sekten” habe ich umfangreich über Meier und seine ufologische Glaubensgemeinschaft berichtet. Denn seine Behauptungen, Aussagen und “Beweise” rund um seine Plejaden-Bewohner sind bis heute immer wieder Thema. So auch seine UFO-Fotos, die er von den Raumschiffen dieser Aliens gemacht haben will.

Eines davon ist weltberühmt: es ziert das legendäre Poster “I want to Belive”, dass in der TV-Serie “Akte X” im Büro des FBI-Agenten Fox Mulder hängt. Vorlage war ein angeblich echtes UFO-Bild von Billy Meier. Und eine Auswahl genau solcher vermeintlich authentischen UFO-Fotos bot das weltberühmte Auktionshaus “Sotheby’s” vor einem Jahr zum Verkauf. Wie in diesem Beitrag HIER, in dem Ihr auch mehr über die Welt des Meier erfahrt, berichtet, zu teilweise horrenden Preisen.

Die von UFO-Fotos von Billy Meier stammen aus den Jahren 1975 und 1976. Der “angebliche außerirdische Kontaktmann und Gründer der UFO-Religion” FIGU, wie Sotheby’s zu den Auktionen 2019 schrieb, habe auch das berühmte “Akte X”-Bild mit im Angebot.

Tausende Dollar für UFO-Bilder

So etwa gehen Startgebote der UFO-Fotos teilweise bei 3.000 Dollar los und es wurden damals Verkaufspreise bis zu 9.000 Dollar pro Bilderserie vom Auktionshaus erwartet. Zum Vergleich: Einige Fotos des ersten Weltraumspazierganges der NASA 1965 von “Gemini IV” starteten dort ab bescheidene 300 Dollar und sollen laut Sotherby’s “nur” bis zu 3.000 Dollar bringen. Andere frühe NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt starteten schon ab 50 Dollar und sollten letztlich nur 1.200 Dollar einbringen. Zumindest nach den Schätzungen des Hauses …

Inzwischen ist genau ein Jahr vergangen und die Auktionen der UFO-Bilder von Guru Meier sind längst beendet. Und tatsächlich wurden die Original-Fotos mit einem “interstellaren Besuch eines Raumfahrzeugs vom Planeten Erra”, so Sotherby’s, verkauft. Für teilweise weit mehr als zu Beginn angenommen, wie man auf der Webseite der Auktionen sehen kann.

Sechs der “Vintage-Fotos” des UFO-Gurus vom 3. März und 14. Juni 1975 sollte laut Schätzung von 2019 6.000 bis 9.000 Dollar beim Verkauf bringen. Das wurde gewaltig übertroffen, denn die original Fotoabzüge (keine Negative!) gingen für 16.250 Dollar weg. Also rund 2.700 Dollar pro Bild!

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Vier weitere “Vintage-Fotos” aus dem Jahr 1975 verkaufte das Auktionshaus für 4.375 Dollar. Damit lag man in der Schätzung, die zwischen 4.000 und 6.000 Dollar für die Bilder lag.

Herkunft der Bilder, so vermerkt es Sotherby’s, war übrigens “Ex Estate of Lt. Col. Wendelle Stevens”. Stevens ist in der UFO-Forschung kein Unbekannter und war bis zu seinem Tod im Bereich UFOs überaus aktiv. Vor allem zum Thema “UFO-Absturz bei Roswell” war er auch in diversen TV-Dokumentationen zu sehen. Er publizierte 1979 auch die besagten UFO-Fotos von Billy Meier nach seinen Untersuchungen.

Meier hat für seine gläubigen Anhänger hunderte Fotos von UFOs und anderen angeblichen “Mysterien” gemacht. Bis heute tauchen diese immer wieder vor allem im Internet auf, wo sie gerne zur Illustration genutzt werden. Der UFO-Sekten-Chef machte aber auch mit einem ganz anderen Foto von sich reden. Und zwar präsentierte er einst das Foto seiner angeblichen Freundin aus dem All, die er immer wieder getroffen haben will. Eine blonde Frau namens “Semjase” (bzw. in diesem Fall “Asket”), die mit UFOs auch von den Plejaden kommen soll. Auch das Hauptquartier der UFO-Religion in Hinterschmidrüti trägt den Namen “Semjase-Silver-Star-Center”.

Die Alien-Frau “Semjase”

Dieses Foto der Alienfrau ist nicht nur mehr als fragwürdig, sondern ebenso wie viele andere seiner Bilder als Fake entzaubert worden. Es handelte sich um eine US-Sängerin bzw. Tänzerin, die er wohl vom TV-Bildschirm etwas unscharf abfotografierte, wie im besagten Buch “UFO-Sekten” dargelegt.

Meier und seine Gläubigen (s. auch die Videos HIER und HIER) sehen das natürlich anders. Sie verweisen aber auch darauf, das Meier noch weitere Fotos der außerirdischen Frau gemacht haben soll. Unter anderem vor ihrem UFO (“Beamship”) in der schweizerischen Landschaft, wie sie zu einem Treffen mit Meier geht. Denn nach den Lehren der Gruppe war Semjase eine der wichtigsten Aliens überhaupt. Sie war “die Tochter von JHWH Ptaah, dem Kommandanten der plejadisch-plejarischen Raumflotte” und hatte bis 1984 Kontakt mit Billy Meier. Dabei hatte sie 1977 sogar “einen lebensgefährlichen Unfall im Semjase-Silver-Star-Center” der FIGU, “worauf sie zur ärztlichen Behandlung und Genesung nach Erra gebracht wurde”. Sie wäre heute, so verkündete Meier, 374 Jahre alt.

Das Foto von der außerirdischen Frau Semjase vor ihrem “Beamship” entstand im Zuge einer angeblichen Begegnung 1976 zwischen Meier und der Alien-Dame. Einschließlich UFO-Landespuren im Gras. Doch das wichtigste Bild, das Bild mit dem UFO und der Außerirdischen, ist verschollenen. Deshalb wurde kürzlich eine Belohnung von 5.000 Dollar ausgesetzt, die derjenige erhält, der diese Aufnahme wiederbeschaffen kann.

Eine durchaus interessante Entwicklung, über die auf diesem Blog noch genauer berichtet werden wird.

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Lars A. Fischinger

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“Löwenzahn” Classics von 1998 und 1984: “Peter sucht die grünen Männchen” – und fälscht UFO-Fotos: Off topic Videos des Phantastischen für alle Fans

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"Löwenzahn" Classics von 1998: "Peter sucht die grünen Männchen" (Bilder: ZDF & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Löwenzahn” Classics von 1998: “Peter sucht die grünen Männchen” (Bilder: ZDF & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Im März 1981 startete die deutsche Kinder-Wissenschaftssendung “Löwenzahn” mit dem Moderator Peter Lustig. Eine Weiterentwicklung der Sendung “Pusteblume”, die bereits ab 1979 auf dem Sender ZDF lief. Bis heute hat die Sendung um den 2016 verstorbenen Moderator Lustig ihre Fans. Auch wenn Lustig bereits 2006 seinen Bauwagen an seinen Nachfolger “Flitz Fuchs” (Guido Hammesfahr) übergab, so laufen die alten Folgen bis heute als “Löwenzahn Classics” im Fernsehen. Eine Folge aber scheint “untergegangen” zu sein. In dieser macht Peter Lustig Jagd auf UFOs und sucht die “grünen Männchen”. Also die Außerirdischen. Ein Klassiker vor allem für die “alten Fans”, der hier mehr oder weniger off topic vorgestellt werden soll. Ebenso ein zweiter Klassiker von 1984, der sich konkret auch mit UFOs beschäftigt.


“Löwenzahn” und Peter Lustig suchen Außerirdische

“Löwenzahn” mit Peter Lustig hat bis heute eine sehr treue Fangemeinde. Zwar ist es eine 1981 gestartete Wissenschaftssendung für Kinder, aber auch die Kinder von einst sind heute – als Erwachsene – nicht selten noch immer Fans der Serie. Und ich bin sicher, dass wohl kaum jemand diese beliebte Sendereihe mit dem Kult-Moderator nicht kennt.

Weniger bekannt (oder in Erinnerung) dürfte dahingehend vielleicht eine ganz bestimmte Folge der Serie sein. Die Folge 134 von “Löwenzahn”, die erstmals am 1. März 1998 im ZDF lief. “Peter sucht die grünen Männchen” war darin das Thema. Also die Suche nach Außerirdischen und auch UFOs, die das ZDF damals mit folgenden Worten ankündigte:

Es könnte doch sein, dass wir nicht die einzigen intelligenten Wesen im All sind. Mit einem Fernrohr und einer selbstgebauten Satellitenschüssel forscht Peter Lustig im nächtlichen Nachthimmel nach Außerirdischen. Langsam findet Peter sich in diesen unzähligen Sternen zurecht – er sieht Sternbilder und erfährt viel über unser Planetensystem und entfernte Galaxien.

Plötzlich macht er eine sensationelle Entdeckung: Es scheint dort oben doch intelligente Wesen zu geben! Das muss Peter sofort der Bärstädter Sternwarte mitteilen.”

Wie in dem Konzept der Serie typisch, macht sich Peter Lustig nun auf eine naive und vor allem begeisterte Art und Weise an das Thema. Immerhin glaubt er ja, wie es schon der Pressetext der Folge verrät, Außerirdische entdeckt zu haben. Konkret ein Fernsehsignal von Aliens, die Lustig bei dem Stern Sirius vermutet.

Peter Lustig entdeckt Alien-Signale

Diese Folge “Löwenzahn” fängt auch für den (heute) erwachsenden Fan interessant an, weshalb ich sie für Euch unten eingebunden habe. Auch wenn diese Kindersendung sicher nicht zu den “Grenzwissenschaft Classics Videos” gehört, die bei Fischinger-Online auf YouTube zu finden sind.

Es beginnt schon bei ca. Minute 0:50, in der “Löwenzahn” kurz ein UFO-Foto zeigt. Und dieses hat nicht etwa Peter lustig selber gemalt, sondern es ist ein “echtes” UFO-Foto. Es stammt von dem UFO-Kontaklter George Adamski aus den USA, der ab den 1950ger Jahren behauptete, dass er Kontakt mit Bewohnern der Venus hat. Besagtes Foto wiederum stammt aus seiner Sammlung von angeblich “echten” UFO-Bildern, die der berühmte UFO-Kontaktler gemacht haben will. Ein Mutterschiff aus dem All, wie Adamski damals behauptete … (mehr HIER)

Im weiteren Verlauf erklärt Lustig quasi das Universum. Den Stern Sirius, den Andromeda-Nebel, Sternbilder wie Orion und den Großen Wagen, den Mars sowie Sonnen und Planeten an sich. Natürlich wird auch der Mond thematisiert, auf dem es überhaupt kein Wasser geben soll.  Inzwischen wissen wir es aber besser, da Wasservorkommen auf unserem Trabanten gefunden wurden. Ebenso erklärt er den Zuschauern was SETI ist. Also die Suche nach außerirdischen Signalen durch Radioteleskope, die heute jeder Weltraum-Interessierte kennt.

Optimistisch wie er ist, will nun auch Lustig alle Monde und Planeten nach diesen Aliens absuchen. Und wird schnell fündig, da er glaubt ein Signal von Außerirdischen empfangen zu haben, dass vom Sirius zu ihm nach “Bärstadt” gelangte. Sogleich erklärt Lustig seine Entdeckung zur “Geheimsache”, damit niemand anderes ihm die Lorbeeren wegschnappt. Das “Teleskop der Bärstädter Sternwarte” muss hier helfen, denn er schwärmt schon von großen Schlagzeilen in der Presse:

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Hobbyforscher Lustig entdeckt außerirdische Lebensform auf einem Sirius-Planeten.

So stellte er sich bereits die Titelstory über ihn vor. Doch leider, man ahnt es schon, stellte sich die sensationelle Entdeckung in der “Bärstädter Sternwarte” schnell als Irrtum heraus. Lustig hat nur eine rein menschliche Übertragung eines Satelliten empfangen. Doch vielleicht gab es sogar schon vor Millionen von Jahren intelligente Außerirdische, die heute längst ausgestorben sind, resümiert Peter Lustig.

UFOs bei “Löwenzahn”

Eine noch heute für die “großen Kinder” interessante Folge von “Löwenzahn“. Was der echte Fan aber hier schmerzlich vermissen wird, ist der Nachbar von Peter Lustig. Der “Herr Paschulke”, dargestellt von dem 2019 verstorben Helmut Krauss, der bereits seit Beginn 1981 dabei war. Eine Figur, die nicht weniger “kultig” als die Sendung an sich ist.

Kramt man aber in den Tiefen der einzelnen Folgen von “Löwenzahn”, so findet man eine weitere Folge zum Thema Aliens und Außerirdische aus dem Jahr 1984. Es ist die Folge “Peterchens Mondfahrt”,  in der Lustig sein Nachbar auch erstmals einen Namen bekam (“Herr Opitz” damals noch). Sie lief erstmals am 8. April 1984 auf ZDF und beschäftigt sich konkret mit dem Thema UFOs und ist unten an zweiter Stelle zu sehen.

Was ist denn das? Ein Foto von einer echten fliegenden Untertasse? Gibt es wirklich UFOs? Wie entstehen solche Aufnahmen, und wer kann sie machen? Stolz zeigt Peters Nachbar ein Foto und erzählt eine merkwürdige Geschichte von kleinen, grünen Männchen.

Aber auch Peter hat Erfahrungen mit einem Himmelskörper: Der Mond scheint nachts in den Bauwagen und Peter kann nicht schlafen. Wie es da oben wohl aussieht? Bestimmt hat der Mond ein Gesicht. Ein Käsegesicht? Peter bastelt ein Fernrohr. Nun kann er dem Mond ins Gesicht sehen.

Hauptthema ist der Mond, den Peter Lustig mit einem selbst gebastelten Fernrohr genauer erkunden möchte. Während also der emsige Bastler und Tüftler an seinem Bauwagen dabei ist, sich aus einem Papprohr ein Teleskop zu basteln, kommt der immer aufgeregte “Herr Opitz/Paschulke” herbeigeeilt. Mit einer Zeitung, deren Titelstory über “geheimnisvolle Lichter über Castrop-Rauxel” und “Besuch aus dem Weltraum” berichtet.

Der Herr Nachbar ist sicher: Jetzt kommen sie, er habe nur darauf gewartet. Selbst seine Schwiegermutter hat sie schon gesehen – sie seien “nicht von dieser Welt“.

Peter Lustig als UFO-Fälscher

Nur kurz darauf hat der Nachbar für Peter Lustig direkt einen UFO-Beweis in den Händen. Als er seine neue Kamera ausprobieren wollte, habe er sie aus dem Fenster gehalten und dabei zufällig ein UFO fotografiert. Extra für Lustig hat er “das Ding” vergrößern lassen. Das beeindruckt Peter Lustig allerdings überhaupt nicht. Er spekuliert, dass die Kamera defekt sein könnte oder das es ein Filmfehler ist. Vielleicht auch einfach ein “Topfdeckel”.

Nicht für den Herrn Nachbarn. Mit erhobenen Zeigefinger klärt dieser auf:

Ich sage ihnen, Herr Lustig, das ist nicht von dieser Welt. Ein Fluggerät ist das. Genauer gesagt ein schnell rotierenden Raumschiff. Ich hätte es ja selber nicht geglaubt, wenn ich nicht kurz danach diese andere Entdeckung gemacht hätte. Es war so 20:15 Uhr gleich nach der ‘Tagesschau’, da habe ich sie gesehen. So kleine grüne Männchen. Ich hab einen solchen Schreck bekommen, ich hab mich gleich auf den Boden geworden, und bin erst nach zwei Minuten wieder hochgekommen – und da waren sie schon weg.

Peter Lustig nimmt seinen Nachbarn nicht ernst. Seine Mimik und Kommentare verraten das mehr als deutlich. “So was muss man doch schließlich melden”, ist indes der Nachbar überzeugt, weshalb er das Bild zur Zeitung bringen will. Derweil heckt Lustig den Plan aus, wie er selber so “aufregende Fotos” von UFOs machen kann. So schmeißt er allerlei Gegenstände durch die Luft und fotografiert sie dabei. Versuch gelungen.

“Wie so was gemacht wird, das habt ihr ja jetzt gesehen”, so Lustig zu den Zuschauern. “Probierts doch auch mal”, ermutigt er die jungen UFO-Faker vor dem Fernseher. Damit scheint bei “Löwenzahn” das Thema UFOs entzaubert zu sein. Auch das Rätsel um die “kleinen grünen Männchen”, die der Nachbar “Herr Opitz/Paschulke” gesehen hat, klärt sich auf. Es waren verkleidete Nachbarskinder.

Was Lusigs Nachbar wirklich fotografiert hat, oder ob er selber UFO-Foto-Fälscher war, wird übrigens nicht aufgeklärt …

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Peter sucht die grünen Männchen

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Peterchens Mondfahrt

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“Akte X” lässt grüßen: UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby’s unter dem Hammer – mit sehr hohen Gewinnerwartungen!

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UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby's unter dem Hammer: mit sehr hohen Erwartungen! (Bilder: Sotherby's & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby’s unter dem Hammer: mit sehr hohen Erwartungen! (Bilder: Sotherby’s & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten werden nicht nur UFOs gesehen, sondern sie werden auch fotografiert. Einige der bekanntesten UFO-Fotos stammen dabei zweifellos aus dem Zeitalter vor der Digitalisierung und sind rein analoge Aufnahmen. Heute vielfach Klassiker der UFO-Forschung, auch wenn sie vielfach reine Fälschungen sind. Zu diesen Klassikern gehören auch die UFO-Fotos des Eduard “Billy” Meier aus der Schweiz. Der Gründer der UFO-Sekte FIGU lieferte über Jahrzehnte hinweg hunderte UFO-Fotos, da er angeblich mit Aliens von den Plejaden in Kontakt steht, die ihn immer wieder besuchten. Seine Fotos schafften es bis auf das legendäre Poster “I want to Believe” aus der TV-Serie “Akte X”. Und genau aus dieser UFO-Bilderreihe bietet jetzt das weltbekannte Auktionshaus Sotheby’s Originale zum Verkauf. Im Rahmen von zahlreichen historischen NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt und zu Höchstpreisen! Ob falsch oder echt – das weiß Sotheby’s dabei selber nicht. Was es damit auf sich hat und warum die Bilder von Billy Meier weit mehr kosten als die der NASA, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Billy Meier und die UFOs

Seit es das UFO-Phänomen gibt, gibt es auch UFO-Fotos. Bereits seit Jahrzehnten kursieren diverse Aufnahmen von UFOs oder vermeintlichen UFOs in der UFO-Forschung, die zum Teil heute echte „Klassiker“ sind. Dazu gehöre zweifellos die Fotos des Kontaktlers Eduard „Billy“ Meier aus der Schweiz. Dort gründete der die UFO-Sekte FIGU, die „Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschafter und Ufologiestudien“ bzw. heute auch schlicht „Freie Interessengemeinschaft Universell“.

Billy Meier, heute über 80 Jahre alt, behauptet, dass er „bereits seit seinem fünften Altersjahr persönliche und telepathische Kontakte mit zwei Außerirdischen“ habe. Ab Januar 1975 kamen weitere angebliche Aliens hinzu, von denen seine „Außerirdischen“ mit Namen Semajse und Ptaah in den folgenden Jahrzehnten in UFO-Kreisen durchaus bekannt wurden. Zumal Meier mit seinen Anhängern in der Schweiz das „Semjase-Silver-Star-Center“ als Hauptsitz der UFO-Sekte FIGU gründete.

Von diesem Zentrum aus verbreitete Billy Meier mit seinen Anhängern fortan eine gewaltige Anzahl von Botschaften und Mitteilungen dieser Aliens. Angeblich stammen sie von den Plejaden und würden Meier immer wieder in ihren UFOs besuchen. Vor allem mit dem Aufkommenden Internet in den 1990ger Jahren fanden diese Mitteilungen der angeblichen Außerirdischen über ihr auserwähltes Sprachrohr Billy Meier viel Aufmerksamkeit. Auch die zahlreichen UFO-Fotos von ihm, die er zum Teil schon in den 1970ger Jahren machte, aber fortan durch das Netz Verbreitung fanden.

Abenteuer mit Aliens

Für die meisten UFO-Forscher ist und war Meier mit seiner UFO-Sekte FIGU nichts weiter als ein Scharlatan. Seine angeblich „eigenen“ Erlebnisse in UFOs und mit seinen Aliens wurden vielfach eher belächelt als ernst genommen. Etwa Zeitreisen, Reisen ins All und zum Mond oder in geheimen riesigen UFO-Hangars unter der Cheops-Pyramide. Selbst bei Jesus Christus persönlich will er bei einer solchen Zeitreise getroffen haben, von dem er „wichtige Lehren empfangen durfte“, wie es in seiner Biografie noch heute zu lesen ist.

Die Fotos, die er bei seinen Abenteuern mit den Aliens gemacht haben will, zum Beispiel von lebenden Dinosauriern oder Alien-Frauen, sorgten dabei eher für Erheiterung bei vielen UFO-Forschern.

Zumal als sich seine Alien-Frauen als abfotografierte Tänzerinnen aus dem US-Fernsehen und Saurier als unscharf fotografierte Gemälde herausstellten. Der Fund von Mülltonnendeckel, die mehr als nur entfernt einem seiner fotografierten „UFO-Typen“ ähnelten, machte es nicht besser. Ebenso wenig als sein Sohn Methusalem in öffentlichen Briefen und Interviews seine Machenschaften und Fälschungen anprangerte. Seine Exfrau ebenso.

Trotzdem gehören die hunderte von UFO-Fotos von Billy Meier zu den Klassikern.

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Das legendäre Poster aus der TV-Serie „Akte X“ mit einem UFO am Himmel und der Aufschrift „I want to Believe“ ist zum Beispiel von ihm. Der Agent Fox Mulder der TV-Serie hatte dies in den ersten Staffeln in seinem FBI-Büro hängen und so wurde das Motiv zum Kult. UFO-Guru Meier passte dies damals jedoch ganz und gar nicht, da er auf sein Urheberrecht bestand. Deshalb wurde das Poster wieder entfernt und erst 2016 wieder – mit dem OK von Meier – in die Serie aufgenommen

Die komplexen Hintergründe zu Billy Meier haben meine Kollege Roland M. Horn und ich in unserem Buch „UFO-Sekten“ detailliert dargelegt.

UFO-Fotos unter dem Hammer

Auch wenn heute jeder UFO-Interessierte zumindest einige der über 500 UFO-Fotos von Meier zumindest am Sehen her aus dem Netz kennt, gibt es natürlich auch Originale davon. Und genau von diesen werden einige bei dem weltberühmten Auktionshaus Sotheby’s nun versteigert. Im Rahmen einer ganzen Serie von alten Fotos aus den 1960ger Jahren zum Thema Raumfahrt, Mond bzw. Mondlandungen und Weltraum.

Als sei das nicht erstaunlich genug, werden die drei Serien der Meier-Fotos dabei sogar sehr hoch gehandelt! Weit höher als beispielsweise Original-Fotos vom/am Mond.

So etwa gehen Startgebote der UFO-Fotos teilweise bei 3.000 Dollar los und es werden Verkaufspreise bis zu 9.000 Dollar pro Bilderserie vom Auktionshaus erwartet. Zum Vergleich: Einige Fotos des ersten Weltraumspazierganges der NASA 1965 von „Gemini IV“ starten ab 300 Dollar und sollen laut Sotherby’s bis 3.000 Dollar bringen. Andere frühe NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt starten schon ab 50 Dollar und sollen letztlich nur 1.200 Dollar einbringen. Zumindest nach den Schätzungen des Hauses …

Die von UFO-Fotos von Billy Meiner stammen aus den Jahren 1975 und 1976. Der „angebliche außerirdische Kontaktmann und Gründer der UFO-Religion“ FIGU, wie Sotheby’s schreibt, habe auch das berühmte „Akte X“-Bild mir um Angebot.

Die “Originale von Akte X”

In der Beschreibung heißt es dazu unter anderem:

Diese Bilder zeigen einen interstellaren Besuch eines Raumfahrzeugs vom Planeten Erra (…)

Die vorliegende Fotoserie gehört zu den bekanntesten und am besten dokumentierten Bildern von UFO-Phänomenen, die jemals aufgezeichnet wurden. Insbesondere eine der Fotografien im vorliegenden Los ist möglicherweise eines der berühmtesten und berüchtigtsten UFO-Bilder aller Zeiten (…)“

In den USA hat am 27. November selbst der Nachrichtensender Fox News von diesen Fotos berichtet. Fraglos steigerte das den Preis der UFO-Fotos (aber auch der dort angebotenen NASA-Fotos vom Mond usw.). Auch Fox News schreibt zu den „Akte X“-Bildern und der Beschriebung bei Sotheby’s:

Der Verkauf umfasst auch zwei Meier-Fotos, die im Serien-Trailer für den Neustart der Show 2016 verwendet wurden.

Das Bild wurde verwendet, um das berühmte ‚I want to Believe‘-Poster zu erstellen, das in den ersten drei Staffeln von ‚The X-Files‘ zu sehen war.“

UFOs, Ancient Aliens und Mystery sind in den USA derzeit überaus beliebt. Man kann schon von einem neuen Boom dieser Themen sprechen, wie in diesem Video HIER dargelegt. Da kommt der Verkauf der UFO-Fotos genau zur passenden Zeit. Da es sich um die „Original Akte X Fotos“ handelt, erklärt sich die extrem hohe Verkaufserwartung der Bilder zumindest etwas.

Wer also ein echter Fan mit genügend Kleingeld ist oder ein Weihnachtsgeschenk für einen solchen Fan sucht, kann noch bis zum 3. Dezember bieten …

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Peruanische Luftwaffe bestätigt (erneute) UFO-Sichtungen in der Nähe des Flughafens von Lima +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Peruanische Luftwaffe bestätigt UFO-Sichtungen in der Nähe des Flughafens von Lima (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Peruanische Luftwaffe bestätigt UFO-Sichtungen in der Nähe des Flughafens von Lima (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Was geht in Peru vor sich? Nachdem vor wenigen Jahren der Flugbetrieb am internationalen Flughafen von Lima in Peru aufgrund von UFO-Sichtungen einige Stunden lahmgelegt wurde, sind sie scheinbar jetzt zurück. Zumindest nach diversen Medienberichten wie etwa von “CNN Espanol”. Denn nach diesen Meldungen sollen erneut UFOs über den Flughafen von Lima aufgetaucht und auch gefilmt worden sein. Wie es hieß, habe auch das peruanische Militär dies jüngst bestätigt. Ich bin in diesem YouTube-Video der Sache einmal nachgegangen, denn tatsächlich hat die Luftwaffe von Peru diesen neuerlichen UFO-Vorfall bestätigt. Allerdings mit durchaus sehr sonderbaren Aussagen und Deutungen, wie Ihr es in diesem Video erfahrt.


Auch wenn sich seit 2017 die “mediale UFO-Landschaft” aufgrund von Berichten über UFOs und die US-Navy fast ausschließlich auf die USA konzentriert, sind UFOs natürlich ein weltweites Phänomen. Und so ging eine UFO-Meldung bzw. UFO-Sichtungen aus Südamerika hierzulande ziemlich unter.

Demnach sollen im Februar erneut über den internationalen Flughafen von Lima UFOs gesehen und sogar gefilmt worden sein. Dies wurde auch laut Medienberichten auch von der peruanischen Luftwaffe bestätigt.

Tatsächlich meldete sich das Militär zu Wort – allerdings mit durchaus sehr sonderbaren Aussagen und Deutungen …

Was aber ist tatsächlich dort vorgefallen und was genau sagte die Luftwaffe von Peru zu diesen UFOs von Lima? Das erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

Video vom 30. Juni 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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UFOs: Nichts als Erscheinungen von Geistern und okkulte Manifestationen von Dämonen des Teufels?

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UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Was ist die wahre Natur von UFO-Erscheinungen? Alles Schwindel und Irrtümer? Außerirdische aus dem Universum? Oder ganz anders: Ist das UFO-Phänomen sowie die UFOs an sich in Wahrheit eine Erscheinungsform von Dämonen, Geistern und okkulten Mächten? Ausgeburten des Teufels/Satans, quasi die gefallenen Engel der drei großen Weltreligionen? Das jedenfalls wird immer wieder behauptet. Teilweise auch von Seiten kirchlicher Medien oder Vertretern verschiedener Religionen. UFOs seine nichts weiter als Teufelswerk von Dämonen, die die Menschheit nicht nur in die Irre führen sondern dem Satan bzw. Luzifer selber zuführen sollen? Eine christliche Internetseite hat zu diesen und anderen Fragen zum UFO-Phänomen einen durchaus objektiven Artikel veröffentlicht.


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Artikel vom 5. Juni 2013 / Update: 29. Oktober 2016

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hin und wieder lese ich auf der christlichen Internetseite Livenet.ch und die dortigen Artikel und Meldungen im „Webportal von schweizer Christen“. Ein Artikel, der auch auf der angeschlossenen Website Jesus.ch zu finden ist, ist dabei für an der Grenzwissenschaft und UFOs Interessierte besonders interessant. Es ist der Artikel „Sind UFOs Geistererscheinungen?“ von Bruno Graber.

In dem seit mindestens Sommer 2013 online zu finden Artikel geht der Autor Graber kurz und bündig auf einige Fragen zum UFO-Phänomen ein. Inklusive der Frage, ob UFOs in Wahrheit Dämonen und Manifestationen des Satans sind, die Menschen manipulieren und verführen sollen. So schreit er zum Beispiel zu UFOs:

Rund 90 Prozent aller UFO-Meldungen haben sich nachträglich als Fehlalarm erweisen. Was soll man aber von den restlichen Berichten halten? Eine Umfrage in Deutschland zeigt, dass 17 Prozent der Bevölkerung an Besuche aus dem All glauben und dass 31 Prozent annehmen, dass intelligentes Leben im All existiert.”

Bereits hier würden UFO-Forscher an den „rund 90 Prozent“ herum feilschen wollen. Bekanntlich schwanken die Aussagen darüber, wie viel Prozent der UFO-Meldungen „ungeklärt“ bleiben. Ebenso schwanken die Umfrageergebnisse zum Thema Außerirdische im Kosmos, Glaube an UFOs als Alien-Fahrzeuge (das sind eigentlich zwei Paar Schuhe) von Land zu Land und Jahr zu Jahr.

Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

Bruno Graber jedenfalls verweist in seiner Publikation darauf, dass „Spiegel Online“ und „Astrodicticum simplex“ die besten UFO-Bilder „prämiert“ haben. Doch das ist vollkommen irreführend für die christlichen Leser dieser Internetseite. Zumindest dann, wenn man nur den Artikel Graber liest, da es in diesem heißt:

Alle Bilder sind gekonnte Fälschungen.

Und warum sind alle Bilder „gekonnte Fälschungen“? Weil eben „Astrodicticum simplex“ höchst selber am 14. Februar 2010 zu einem Wettbewerb in UFO-Fotos fälschen aufgerufen hat! Dieser stand unter dem Motto „Wer fälscht das beste UFO-Foto?“ und die Bild-Ergebnisse wurden am 21. März 2010 online veröffentlicht.

Diese Tatsache ist zwar im Artikel von Graber verlinkt, aber mit keiner Silbe erwähnt. Wen wundert es, dass Bilder aus einem solchen Fälscherwettbewerb im Ergebnis dann auch alle Fake sind? Also mich nicht. Und so „gekonnte Fälschungen“ sind übrigens auch nicht alle …

UFOs sind satanische Dämonen!

Bruno Graber geht auf der christlichen Internetseite neben einer Reihe anderer Aussagen auch auf die Idee „UFOs sind Dämonen“ ein. Ich kenne eine ganze Reihe Aussagen von Muslimen, die UFOs und das ganze UFO-Phänomen als Dämonen und Satans „Handlanger“ etc. interpretieren.

In der islamischen Mythologie, dem Koran und deren Glaubenswelt kommen solche „Dämonen“ natürlich auch tatsächlich vor. Der Islam unterscheidet sich da nicht von allen anderen Religionen der Welt; ob große oder kleine Religionen.

Wobei man diese übersinnlichen und überirdischen Wesen im Islam als „Dschinn“ bezeichneten Dämonen auch in drei „Gruppen“ unterscheidet. Auch wenn die Deutungen und Interpretationen dieser Dschinn nicht unumstritten sind, finden sich im Koran vielfach Erwähnungen dieser Wesenheiten. Die Sure 72 des Koran, „Der Dschinn“ genannt, widmet sich zum Beispiel vollständig diesen Wesen.

Genius aus Mesopotamien: Ein Astronautengott und Vorläufer von Engeln und geflügelten Dämonen? (Bild: L. A. Fischinger)
Genius aus Mesopotamien: Ein Astronautengott und Vorläufer von Engeln und geflügelten Dämonen? (Bild: L. A. Fischinger)

Es könnte sich bei den Dschinn um dämonische Geister und Naturwesen handeln, die schon vor dem Islam im Nahen Osten (Arabien) bekannt waren. Vielleicht stammt der glaube in seinem Ursprung sogar von den legendären Genien ab. Mesopotamische Flügelwesen, die in der Prä-Astronautik gerne als Anunnaki bezeichnet werden.

Auch die geflügelten „Engel“ der Christenheit scheinen ihren Ursprung in diesen Genien zu haben (hier mehr). Dabei gibt es auch auch Parallelen zu der abendländischen Folklore über Feen, Trolle Elfen bzw. allgemein zu den „Naturgeistern“.

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Natürlich werden auch in der christlichen Welt UFO-Erscheinungen hin und wieder als „dämonisch“ angesehen. Vor allem auch bei den Bibelfundamentalisten, da diese sehr schnell dabei sind, vieles in der Welt als Manifestationen und Manipulationen des Satan anzusehen, wie es beispielsweise hier beschrieben wurde.

UFOs werden dabei auch auch mal in Zusammenhang mit „Plänen geheimer Mächte„, die mit Luzifer im Bunde sind, in Verbindung gebracht. Immerhin ist der Glaube an den Teufel und seine Dämonen eine der Kernlehre des Christentums, auch wenn ich den Ursprung daran vollkommen anders sehe und deute.

Mir ist aufgefallen, dass scheinbar der Glaube daran, dass der Satan/Teufel, okkulte Mächte oder schlicht das Böse hinter dem UFO-Phänomen steckt, offenbar zugenommen hat. Auch Erich von Däniken als bekanntester Vertreter der Idee der Astronautengötter, wurde und wird angeblich “von satanischen Mächten missbraucht”, wie es dann und wann behauptet wird.

Dies lässt sich durchaus auf alle Vertreter der unterschiedlichsten Ideen aus dem Bereich der Grenzwissenschaft übertragen – inklusive mir selber. Wenn es denn stimmen würde …

der Autor Erich von Däniken soll von Satan manipuliert werden (Bild: S. Ampssler / L. A. Fischinger)
Auch der Autor Erich von Däniken soll von Satan manipuliert werden (Bild: S. Ampssler / L. A. Fischinger)

Zumindest bemerke ich persönlich, dass seit dem Start meines YouTube-Kanal zur Grenzwissenschaft im Sommer 2012 häufig in den dortigen Kommentaren diese Meinungen geäußert werden. Ob mein rein subjektives Empfinden in dieser Hinsicht auch zutrifft, kann ich nicht beurteilen.

Der der Artikel von Bruno Graber ist da wesentlich „freundlicher“ verfasst, als so mancher Kommentar dazu auf meinem Video-Kanal. Es lohnt sich für den UFO-Interessierten durchaus ihn zu lesen. Vor allem deshalb, da der Artikel auf einer christlichen Internetseite steht, die in dem dortigen Ressort „Esoterik“ so mancherlei Themen wie Astrologie oder Halloween aus christlicher Sicht behandeln.

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+++YouTube-Video+++ Das “Millennium Falke UFO” von Starbuck Island: UFO-Absturz auf einem Atoll im Pazifik? Die Fakten und die Hintergründe

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Das "Millennium Falke UFO" von Starbuck Island: Eine Analyse der "Sensationsmeldung" von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: Google Earth / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Das “Millennium Falke UFO” von Starbuck Island: Eine Analyse der “Sensationsmeldung” von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: Google Earth / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Hat es einen UFO-Absturz auf einer gottverlassenen Insel mit Namen Starbuck Island mitten im Pazifik gegeben? Eine Insel, auf der kein Mensch wohnt, auf dem es nichts gibt und die gerade mal 16 Quadratkilometer winzig ist? Das zumindest kursiert momentan recht erfolgreich in englischen Medien, die von einem UFO in Form des „Millennium Falke“ von Han Solo und Chewbacca aus Star Wars sprechen, das sogar eine lange „Schleifspur“ hinter sich gelassen hat. Ich fand dieses (neuerliche) UFO auf Google Earth recht interessant und zeige Euch in diesem Video auf YouTube detailliert, wie ich den „UFO-Absturz von Starbuck Island“ nachgegangen bin …

 

News-Feed

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Google Earth ist mit Sicherheit auch für viele von Euch eine wirklich tolle Sache ist, mit der durchaus fraglos spannende und archäologische Spuren gefunden werden können. Aber viele dieser Spuren und Funde aus dem Mystery-Bereich werden zu voreilig ohne genau Überprüfung „breitgetreten“. Zum Beispiel wie eine UFO-Basis im Himalaja, eine UFO-Absturz am Südpol, eine UFO-Basis unter Wasser von Los Angeles, UFO-Bilder samt Piloten in den USA und vielem mehr.

So auch das „Millennium Falken UFO“ auf der Insel Starbuck Island. Auch wenn es diesmal nach einem durchaus Interessanten Objekt aussah – ergab meine Überprüfung Ernüchterung.

In diesem Video auf meinem Mystery-Channel bei YouTube lege ich dar, wie der „Millennium Falke“ im Pazifik entzaubert wurde. Leider Alltag eines Jäger des Phantastischen, wie ich einer bin …

++Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen hier bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen ;-)++

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Zuhause auf der Jagd nach UFOs: Die Software “UFO-Detector” macht es möglich mit der eigenen Webcam auf UFO-Jagd zu gehen. Das könnte ein Problem werden …

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Auf UFO-Jagd - bequem von zu hause aus - Eine UFO-Detector Software soll es jetzt möglich machen (Bild: NASA / UFOid.net / Montage: L. A. Fischinger)
Auf UFO-Jagd – bequem von zu hause aus – Eine “UFO-Detector” Software soll es jetzt möglich machen (Bild: NASA / UFOid.net / Montage: L. A. Fischinger)

Wer immer mal gerne ein UFO fotografieren oder filmen und dieses Aufnahmen einer breiten Community zur Verfügung stellen wollte, kann dies nun tun. Man benötigt nur eine Überwachungssoftware für den heimischen Computer und eine Webcam, die inzwischen schon die meisten Internetnutzer besitzen. Mit der Software “UFO-Detector” auf dem PC kann dann die Jagd nach unbekannter Flugobjekten bei Tag und Nacht beginnen. Eine heimische UFO-Jagd im Internet-Zeitalter, die gar nicht so absurd ist, wie sie vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag. Aber auch ein Projekt und eine daran angeschlossene Community, die der UFO-Forschung durchaus Probleme bereiten kann.

 

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die UFO-Jagd kann daheim beginnen!

Weltweit gibt es Menschen und Gruppen, die nachts mit Kameras und Feldstechern auf der Lauer nach UFOs am Himmel liegen. Nicht nur in Nevada im Umfeld der angeblichen UFO-Basis “Area 51” sondern beispielsweise auch in Deutschland. Ist man aber zu bequem um sich nächtelang auf die Suche nach dem Unbekannten am Himmel zu begeben oder hat schlicht zu wenig Zeit, kann man die Suche nach UFOs inzwischen auch “automatisieren”.

Der “UFO-Dedector” sucht Unbekannte Flugobjekte

Es gibt schon lange eine technisches UFO-Forschung mittels (automatisierten) Kameras und ähnlichem Equipment. Auch hier bei uns in Deutschland, wo beispielsweise der UFO-Forscher und Autor Gerhard Gröschel das “Institut für technische UFO-Forschung” betreibt. Gröschel benutzt für seine Jagd nach UFOs verschiedene Techniken und Instrumente wie diverse Kameraüberwachungen mit verschiedenen Kameras, mobile Systeme, die vor Ort aufgebaut werden, Magnetfeldsensoren oder auch Instrumente zur Messung der Erdgravitation und anders mehr. Alles in allem überaus kostspielige Techniken, die Gröschel beispielsweise an sog. “UFO-Hotspots” wie Hessdahlen in Norwegen oder Knittelfeld in Österreich einsetzte.

Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

Wer solche Investitionen scheut, der kann den Himmel auch überaus kostengünstig mit einer einfachen Webcam und der kostenlosen Software des “UFO-Dedector” nach UFOs absuchen. Dabei zeichnet die heimische Webcam UFOs bzw. vermeintliche UFOs am Himmel auf, die mit der Software genauer betrachtet werden können. Ebenso ist an diesem “UFO-Detector” eine Online-Community angeschlossen, auf die alle interessanten Bilder und Videos hochgeladen/geteilt werden können. Damit erweitert der einzelne UFO-Jäger also die Reichweite seiner Entdeckung und kann sich mit weiteren UFO-Jägern darüber austauschen. Ein Video des Programmierers erklärt die für den Nutzer fraglos einfache Technik.

Das alles ist meiner Meinung durchaus interessant (ich nutze es aber nicht), da es fast kostenlos ist. Zumal ist es auch deshalb interessant, da der User mittels eines Laptop quasi überall den Himmel nach UFOs überwachen lassen kann. Was dabei dann heraus kommt, ist wieder eine ganz andere Sache. Und kann durchaus ein Problem für die UFO-Forschung werden.

Selbsternannte Hobby-UFO-Jäger als Problem für die UFO-Forschung?

“Selbsternannte Hobby-UFO-Jäger”? Das klingt provokativ und ist auch so gewollt. Ausnahmslos jeder UFO-Forscher hat sich mehr oder weniger absichtlich auch selber so genannt. Und ausnahmslos jeder UFO-Forscher ist ein Hobby-Forscher. Man kann nicht den Job “UFO-Forscher” lernen, sich darin ausbilden lassen, studieren oder wird dazu – von wem auch immer – ernannt. Jeder kann es sein und sich so nennen, wenn er mag.

Marie L. Sievers, Gerhard Gröschel und Robert Fleischer bei einer Tagung im Sommer 2015 in Erfurt (Bild: L. A. Fischinger)
Marie L. Sievers, Gerhard Gröschel und Robert Fleischer bei einer Tagung im Sommer 2015 in Erfurt (Bild: L. A. Fischinger)

Das Problem liegt hier für mich als (selbsternannter) Jäger des Unfassbaren und Phantastischen ganz woanders – im Internet. Die Ausrüstung des oben genannten UFO-Forschers Gerhard Gröschel zum Beispiel ist mit einer einfachen Webcam mit angeschlossener Software nicht zu vergleichen. Eine Webcam liefert alles an Bildmaterial von jedem Nutzer des Detektors überall auf der Welt. Selbst ein echtes unbekanntes Objekt kann natürlich, neben all den Flugzeugen oder Sternschnuppen, hierbei gefunden und gefilmt werden. Jedoch ist der Detektor für die private Jagd nach UFOs auch lernfähig. Natürliche oder bekannte Objekte wie eben Flugzeuge sollen so quasi heraus gefiltert werden.

Ein Problem würde sich dann für die UFO-Forschung an sich ergeben, wenn die Nutzer dieses “UFO-Dedector” ihre Videos von allerlei Lichtern und Punkten am Himmel bei YouTube online stellen. Vielleicht einfach auch nur von Kids oder Teenagern in ihrer Begeisterung, dass sie ein “UFO” gefilmt haben. Immerhin ist die Nutzerfreundlichkeit der Sofortware eines der Anliegen des Programmierers. Eine Art “böse Absicht” steckt bei den allermeisten “UFO-Sensationen” auf dem Video-Portal sicher nicht dahinter.

Genau genommen existiert dieses Problem schon seit Jahren und wächst unaufhaltsam an. YouTube ist übervoll mit “sensationellen UFO-Videos” aus der ganzen Welt, worauf ich immer wieder hinweise. Die meisten dieser Filmchen sind schlicht nichtssagend und langweilig, einige sogar absichtlich gefälscht.

Neues YouTube-Video: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)
VIDEO-Tipp: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis?(Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)

Nun stelle man sich vor, dass diese Software zur UFO-Jagd eine riesige Fanbase bekommt und davon viele Nutzer ihre Filmchen auf YouTube hochladen. Und schon haben wir eine zusätzliche Flut als unklaren und dazu digital komprimierten UFO-Filmen auf der Video-Plattform. Ähnlich war es auch, als mehr und mehr kostenlose Apps für Smartphones aufkamen, mit denen man kinderleicht UFO-Bilder zaubert konnte. Etwa wie in diesem Beispiel auf meinem BLOG mit dem vermeintlich “besten UFO-Foto aller Zeiten”, wie ich glaube. Ebenso sollte bekannt sein, dass die Aufnahmetechnik und Bildqualität von Webcams alles andere als hervorragend ist.

UFO-Forschungsvereine ignorieren zum Glück YouTube-UFO-Filme fast immer. Anders die Regenbogenpresse, die sich gerne mal einen solchen Film heraus pickt und so das Thema “UFOs” unbewusst auf mehr oder weniger schlechte YouTube-Videos reduziert. Auch ist die interne Gemeinde der UFO-Interessierten im Internet überaus schnell darin, solche Filme etwa bei Facebook zu verbreiten. Zur Ehrenrettung muss aber unterstrichen werden, dass selbst die größten UFO-Fans aufgrund der Film-Schwemme mit derartigem Material nicht viel anzufangen wissen. So zumindest mein Endruck beim täglichen Blick in das Internet.

Hoffen wir als Freundinnen und Freunde des Phantastischen, dass dieser “UFO-Detector” nicht für eine neue Flut ein YouTube-Filmen sorgt. Tauchen also Filme oder Bilder von dieser Software im Netz auf – seit Ihr nun “gewarnt”.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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