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5 Jahre danach: Was wurde eigentlich aus der christlichen “Prügel-Sekte” der “Zwölf Stämme” und deren Kinder?

Was wurde eigentlich aus der christlichen "Prügel-Sekte" der "Zwölf Stämme" und deren Kindern? (Bilder: gemeinfrei/Symbolbild / Montage: Fischinger-Online)
Was wurde eigentlich aus der christlichen “Prügel-Sekte” der “Zwölf Stämme” und deren Kinder? (Bilder: gemeinfrei/Symbolbild / Montage: Fischinger-Online)

Es ist jetzt genau 5 Jahre her, da machte die christliche Sekte der “Zwölf Stämme” wochenlang Schlagzeilen in der Presse und den Medien. Der Vorwurf: Die Bibelfundamentalisten sollen in Deutschland ihre Kinder misshandeln und durch Schläge und andere physische Misshandlungen “gefügig” machen. Ein Aufschrei ging durch Deutschland, Dutzende Kinder der Sekte wurden in Obhut genommen, Haftstrafen für die Eltern folgten und die Presse stürzte sich auf die “Zwölf Stämme” (HIER). Was aber ist aus der fundamentalistischen Glaubensgemeinschaft und vor allem auch deren Kindern 5 Jahre danach geworden? Die Antworten sind leider wenig erfreulich, wie Ihr es hier erfahren werdet. Antworten, die alle Eltern unter Euch vielleicht besser nicht lesen sollten …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Fundamentales Christentum

Fundamentalisten gibt es in jeder Region. Das Christentum macht da keine Ausnahme, auch wenn im Deutschen Raum solche Gruppe eher selten sind. Nicht wie etwa in den USA, wo Bibelfundamentalisten überaus weit verbreitet sind.

So ging im September 2013 auch ein Aufschrei durch die Deutsche Presselandschaft und Bevölkerung, als die christliche Sondergruppe “Zwölf Stämme” aus Bayern in den Fokus der Öffentlichkeit rückte. Schwere Kindesmisshandlungen, wie Prügelstrafen oder sogar Züchtigungen mit dem Stock, wurde ihnen vorgeworfen. Es folgten Razzien und den Eltern von etwa 40 Kindern der Sekte wurde (meist vorläufig) das Sorgerecht entzogen. Einige Eltern bekamen in späteren Gerichtsverfahren Haftstrafen ohne Bewährung.

“Modernen” Strömungen oder Weltanschauungen sind in nach Ansicht der Fundamentalisten tabu. Natürlich und vor allem auch bei der Erziehung ihrer Kinder, die streng nach den Lehren der Bibel aufwachsen sollen. Die staatliche Schulpflicht wird unter anderem von ihnen  deswegen abgelehnt, da die Kinder dort Sexualkundeunterricht haben oder auch die Evolutionstheorie lernen. Evolution steht im Widerspruch zur Schöpfungsgeschichte der, was auch der Kreationismus sagt.

Gerade der Kreationismus ist in den USA oder Australien weit verbreitet. Das heißt, dass hier beispielsweise die Schulkinder gewarnt werden müssen, dass die Evolution nur eine “Idee” sei. Oder auch, dass in den Lehrbüchern die Schöpfung vor wenigen Jahrtausenden durch Gott gleichberechtigt mit der Evolutionstheorie angeführt werden sein muss.

Verständlich, dass die Bibelfundamentalisten der “Zwölf Stämme” deshalb schon früh in Deutschland mit den Behörden in Konflikt gerieten, als diese ihre Kinder nicht mehr in die Schule schickten. Trotz Schulpflicht wollten die Eltern ihre Kinder daheim unterrichten. Treu nach der Bibel und nach deren Ansichten über Sitte, Gesetzt und eben auch – Bestrafungen. Immerhin lautet auch der Teufel überall, wie es fundamentale Christen oft glauben und meinen.

Auf diesem Blog habe ich HIER über die “Zwölf Stämme” und ihren Glauben umfangreich berichtet.

Aber was geschah nach dieser medialen und juristischen “Hetzjagd” gegen die Gemeinschaft, wie sie es in ihren Augen ansehen? Leider nichts Gutes …

Die “Zwölf Stämme” wanderten aus, aber …

Nachdem es eine ganze Reihe Gerichtsverfahren gegen Eltern der Sekte in Bayern und Sachsen-Anhalt und Urteile wegen Kindesmisshandlungen und Sorgerechtsverfahren gegen sie gab, resignierten die Mitglieder der “Zwölf Stämme”. Nicht etwa, da sie ihre Fehler einsahen, sondern da sie dem Deutschen Staat nicht mehr trauten. Sie fühlten sich unfair behandelt und waren sich keiner Schuld bewusst. Bis heute ist das so, wie es in zahllosen Texten auf deren Internetseite zu lesen ist.

Etwa in dem Sinne, dass schließlich die “Zwölf Stämme” selber nichts dafür können, dass es in Deutschland Schulpflicht gibt und die Prügelstrafe an Kindern verboten ist. Daran änderte auch die Tatsache nicht, dass beispielsweise das Oberlandesgericht in Nürnberg am 15. Juni 2015 verschiedenen Eltern das Sorgerecht entzog, da weitere Gewalttätigkeiten gegen die Kinder zu befürchten wären. Auch ein eigener Schulbetrieb wurde der Sekte natürlich untersagt, lediglich eine “private Ergänzungsschule” dürfe sie betreiben.

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Was also macht eine christlich-fundamenalistishe Sekte nach dieser “Hetzjagd” gegen sie und ihre Brüder und Schwestern? Nicht etwa ihre Methoden und Lehren einmal überprüfen, sondern aus Deutschland auswandern. Und war in ein Land, in dem man “maßvoll” ungestraft die Kinder züchtigen und schlagen kann.

Ungeheuerlich, aber das taten die “Zwölf Stämme” ab September 2015 tatsächlich.

Im Spätsommer 2015 teilte die Gruppe mit, dass sie nach Tschechien und auch Frankreich auswandern werde. Sie besäßen zum Beispiel nahe Prag bzw. in Skalná Grund und Boden, wo sie sich neu ansiedeln wollen. Das begann schon 2013, als die Behörden den “Zwölf Stämmen” vorwarfen, dass sie etwa zehn schulpflichtige Kinder von ihrem Anwesen in Dolchau im Altmarkkreis Salzwedel nach Tschechien gebracht hätten.

Zum Jahresbeginn 2017 zogen die letzten Anhänger der Sekte mit ihren Kindern aus Deutschland fort. In Tschechien sei es einfacher, “Kinder zu Hause zu unterrichten und nach ihren Wertvorstellungen zu erziehen”, hieß es damals. Die “Zwölf Stämme” schrieben am 13. September 2015 selber dazu:

Wir müssen leider zum traurigen Fazit kommen, dass wir hier nicht mehr ein Leben in Verantwortung vor unserem Schöpfer führen können.

So brechen wir nach 20 Jahren Präsenz in diesem Land unsere Zelte ab, um in der Tschechischen Republik und anderen europäischen Nachbarländern eine neue Heimat zu finden. Wir hoffen, dort wieder ein Zuhause für Familien zu schaffen, wo wir unbehelligt unser friedliches und gemeinschaftliches Leben nach Gottes Wort leben können.

“Gut angekommen in Tschechien…” schrieben die Fundamentalisten am 8. Januar 2017 auf ihrer Webseite, als sie ihre neue Page in tschechischer Sprache vorstellten.

Weiter “züchtigen” in Tschechien

Natürlich wehren sich die “Zwölf Stämme” vehement, dass sie ihre Kinder geschlagen und misshandelt haben. Trotz Gerichtsurteile, verweise sie auch auf Fälle, bei denen der Nachweis nicht erbracht werden konnte. Schläge mit dem Rostrock – auch mehrfach am Tag – sei scheinbar “Gottes Wille” bei der Erziehung von Kindern.

Es wird aber noch erschreckender – für die Kinder der Prügel-Sekte. Nachdem die Deutschen Behörden andere europäischen Länder mit Niederlassungen der “Zwölf Stämme” in über die Vorwürfe und Verfahren hierzulande gegen sie informierten, wurden auch hier einige Prüfungen vorgenommenen. So konnte die Sekte stolz verkünden:

Bei den Besuchen der tschechischen Behörden wurde deutlich, dass es dort noch normal ist, dass Eltern ihre Kinder zu Gehorsam und Respekt erziehen.

Das liest sich sehr liebevoll. Gemeint ist aber, dass in Tschechien die Prügelstrafe und körperliche “Zurechtweisungen”von Kindern eben normal und straffrei sind. Kein Wunder also, dass in den Augen der “Zwölf Stämme” in diesem Land ein Neuanfang sicher ganz ausgezeichnet funktioniert wird. So traurig das auch klingt und ist.

Sehr deutlich wird Matthias Pöhlmann in einem Beitrag im “Materialdienst” der “Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen” in Berlin. Er schreibt in der “Zeitschrift für Religions- und Weltanschauungsfrage” (Nr. 11/2015), dass die Auswanderung nach Tschechien und Frankreich “offensichtliches Kalkül” sei. In beiden Ländern sei es unter gewissen Voraussetzungen erlaubt, dass man seine Kinder zu hause selber unterrichtet oder unterrichten lässt, so Pöhmann. Und weiter:

Hinzu kommt, dass in Frankreich und Tschechien die körperliche Züchtigung von Kindern nicht verboten ist. So sind in Frankreich ‘leichte’ Züchtigungen zu erzieherischen Zwecken erlaubt. In Tschechien ist die Prügelstrafe an Kindern nicht verboten. Einer Umfrage zufolge sind drei Viertel aller tschechischen Eltern  Anhänger dieser Bestrafungsmethode. Wie es heißt, nehme die große Mehrheit gerne den Kochlöffel oder den Gürtel zur Hand, um die Kinder zu züchtigen.

Im März 2015 wertete das Komitee für soziale Rechte des Europarats die Tatsache, dass Frankreich Prügelstrafen für Kinder nicht völlig verboten hat, als Verstoß gegen die Europäische Sozialcharta. Auch die Tschechische Republik wurde gerügt.”

Spätestens nach diesen Worten kann sich jeder denken, warum die “Zwölf Stämme” sich gerade diese Länder als neue Heimat auswählten.

Sorgen um die Kinder der Sekte

Auch Gabriele Hoidn, Sprecherin der Kreisbehörde des Landratsamt Donau-Ries, von wo die Sekte abwanderte, befürchtet, dass die Gruppe jetzt jeder Kontrolle entzogen ist. Man sieht diese Entwicklung mit Sorge und nicht mit Erleichterung, dass die Glaubensgemeinschaft ihren Landkreis verlassen habe, so die “Süddeutsche Zeitung” am 4. Januar 2017.

Matthias Pöhlmann fand in seinem Beitrag 2015 hierzu warnenden Worte:

Im europäischen Ausland dürften sie nun von der staatlichen Duldung des häuslichen Unterrichts profitieren, womit die Abschottung der Kinder und Jugendlichen wohl weiter vorangetrieben werden wird. Schwerer wiegt jedoch die Züchtigung von Kindern mit der Rute innerhalb der Gemeinschaft, die in den beiden Nachbarstaaten keine Sanktionen befürchten müsste.

Damit endet also das traurige Kapitel der Kinder der “Zwölf Stämme” nicht, sondern verlagert sich nur aus unserem Blickenkel. Und entzieht sich dadurch den Deutschen Gesetzten zum Schutz des Kindeswohls in Länder, in denen auch mal “gezüchtigt” werden darf …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Tierregen in China: Es regnete Seesterne, Schnecken und Garnelen vom Himmel – Über seltsame “Regenschauer”

Tierregen in China: Es regnete Seesterne, Schnecken und Garnelen vom Himmel (Bild: Screenshot Twitter)
Tierregen in China: Es regnete Seesterne, Schnecken und Garnelen vom Himmel (Bild: Screenshot Twitter)

“Forteanische Phänomene”, so bezeichnet man verschiedene seltsame und mysteriöse Begebenheiten nach dem Pionier des Unerklärlichen Charles Fort. Zu diesen Erscheinungen gehört auch sonderbare Regenfälle, bei denen es plötzlich Tiere, Pflanzen oder allerlei unerwartete Dinge vom Himmel regnet. Solche “Tierregen” sind weltweit bekannt und es wird immer wieder von diesen berichtet. So auch aktuell aus China, wo es bei einem Unwetter vor einigen Tagen an der Ostküste Meerestiere auf die Stadt Qingdao regnete. Ein uraltes und immer wieder auftretendes Phänomen. Was in China vorgefallen ist und was es sonst noch für ungewöhnliche “Regenarten” in anderen Teilen der Welt gibt, lest Ihr in diesem Beitrag. Ergänzt durch ein Video von 2014 meines YouTube-Kanal zum Thema.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Meeresfrüchte vom Himmel

In diesem Augenblick regnet es in meinem Heimatdorf. Aber es kommt, soweit ich das sehen kann, ganz normales Wasser vom Himmel. Kein Fischregen. Anders war es vor wenigen Tagen in der Küstenstadt Qingdao im Osten von China. Denn dort fielen während eines Gewitters plötzlich verschiedene Meeresbewohner auf die Stadt nieder.

Schnecken, Garnelen (Crevetten) und Seesterne regneten auf die Hafenstadt, die bei diesem Vorfall von einem sehr schweren Unwetter heimgesucht wurde. Begleitet von Hagelkörnern, die so groß wie Golfbälle gewesen sein sollen. Für die Zeugen dieses “Niederschlag” in der riesigen Metropole Qingdao mit ihren fast acht Millionen Einwohnern ein sicherlich unvergessliches Ereignis.

Im Bereich Grenzwissenschaft und Mystery Files sind solche Tierregen bzw. Fischregen oder weitere Regen dieser Art alles andere als fremd und unbekannt. Auch wenn es bis heute vollkommen unklar ist, wie genau diese seltsamen Regen-Phänomene zu erklären sind, kamen und kommen sie weltweit vor. Es wird sicherlich eine natürliche Erscheinung sein, doch alle bisherigen Erklärungen haben ihre Schwächen, wie ich es an anderer Stelle 2009 darlegt habe.

Die gängigste Ursachen-Theorie ist die der Windhosen oder kleine Tornados während eines Unwetters. Diese Winde ziehen oder “saugen” die Tiere, Pflanzen oder Objekte in die Luft und lassen sie an anderer Stelle wieder fallen. In Qingdao scheint das während des schweren Unwetters tatsächlich der Fall gewesen zu sein.

Einleuchtend aber auch nicht einleuchtend

Man kann Mysterien der Welt und Rätsel der Menschheit “erfinden”. Keine Frage. So schrieb schon mein Freund und Autorenkollege Walter-Jörg Langbein 1992 in seinem Bestseller “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre“ treffend

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Mache Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”

Letzte Aussage von Langbein trifft auf die Erklärung von derartigen Regenfällen als Ergebnis von Windhosen etc. zu (s. dazu Video unten). Immerhin, und Charles Fort hat das in seinen Büchern vor rund 100 Jahren schon belegt, gibt es da feines aber wichtiges Detail: Bei vielen solcher Tierregen & Co. fällt nur eine Art oder Sorte vom Himmel! Das heißt, dass ein kleiner Tornado beispielsweise nur Frösche vom Boden oder aus einem Gewässer “aufsaugt”, dabei aber andere Tiere und Pflanzen quasi liegen lässt. Auch beim Klassiker des Fischregen ist das so wenn nur eine Fischart vom Himmel fällt.

Aufregung und Panik in einem Dorf in Indien über nachts aufgetauchte Fußspuren - waren es Aliens oder der Bigfoot? (Bild: WikiCommons / Archiv / L. A. Fischinger)
VIDEO: Aufregung und Panik in einem Dorf in Indien über nachts aufgetauchte Fußspuren – waren es Aliens oder der Bigfoot? (Bild: WikiCommons / Archiv / Fischinger-Online)

Also nicht wie in aktuell in China, in dem es eine Auswahl ein Meereslebewesen gab. So, wie man es von einer starken Windhose auch erwarten sollte. Ein windiger Sog nach oben trifft auf der Erde keine Auswahl, was er denn nun alles mit sich reisen wird.

Fischregen und Phantastisches

Die Liste solcher “Mono-Regen” ist lang. Es sollen hier ein handvoll außergewöhnlicher Beispiele ausreichen:

In dem Dorf Rákóczifalva in der Puszta von Ungarn regnete es innerhalb einer Woche gleich zweimal Frösche! Am 18. und 20. Juni 2010. Laut der ungarischen Zeitung “Szoljon” vom 21. Juni war es ein “dreckiger gelber Regen”, was auf Sahara-Sand zurückzuführen sei. Es wurde darin auch spekuliert, dass “Tornados und dioe Wolken der letzten Tage” die Frösche in die Luft zogen. Aber zweimal in einer Woche und nur Frösche …?

Anfang Mai 2014 fielen laut “BBC News” vom 6. Mai 2014 hunderte wenn nicht tausende Fische auf der Insel Sri Lanka im Indischen Ozean vom Himmel. Betroffen war der Hafenort Chilaw, dessen Bewohner nach einem Unwetter die Tiere fanden. Das seltsame ist hierbei, dass die meisten der nur 5 bis 8 Zentimeter kleine Tierchen nach dem Fischregen noch lebten.

Eleanor Beal vom Police Department in Jennings im US-Bundesstaat Louisiana wurde am 11. Juli 2007 Zeugin, wie plötzlich Regenwürmer vom Himmel fielen. Erdwürmer die vom Himmel regnen kennt man aber auch in Norwegen, wo dies bereits mehrfach beobachtet wurde. “Ich sah Tausende von Regenwürmern auf der Schneeoberfläche liegen”, zitiert zum Beispiel “Independent” am 16. April 2015 den Zeugen Karstein Erstad.

David Ludlum, Herausgeber des Wettermagazins “Weatherwise” (USA) trug zahlreiche solcher Berichte zusammen. Beispielsweise stieß er auf einen Bericht über gefrorene Enten, die 1933 in Worcester, Massachusetts, plötzlich vom Himmel regneten! Und die Engländerin Sylvia Mowday erlebte am 12. Juni 1954 in einem Park in Sutton Coldfield, Birmingham, etwas Unglaubliches.

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Nachdem ein Gewitter aufzog suchten sie und ihre Kinder Schutz unter den Bäumen des Parks. Mowday berichtete:

Bei genauerem Hinsehen stellten wir erstaunt fest, dass es Frösche regnete. Sie vielen zu Hunderten vom Himmel, lagen auf dem Schirm und auf unseren Schultern, und als wir nach oben blickten, sahen wir sie wie Schneeflocken herunterkommen.

Der Boden ringsum war im Umkreis von etwa 40 Quadratmetern so dicht mit den Tieren bedeckt, dass wir Angst hatten, sie zu zertreten. Es waren lauter winzige, rund 1 bis 2 Zentimeter lange, wie frisch aus dem Laich geschlüpfte sandfarbene Frösche mit kleinen gelben Flecken.“

“It’s raining Men” …

“Es regnet Männer”, trällerten die “Weather Girls” in den 1980er Jahren. Das geschah zwar bisher (soweit bekannt) nicht, aber sehr bekannt ist hierzulande der Ausspruch “Es regnet Katzen und Hunde” für Starkregen und Unwetter. Woher diese Redensart kommt, ist nicht ganz geklärt. Aber in vielen Ländern und Sprachen der Erde gibt es recht kuriose Ausdrücke für starke Regengüsse.

Beispiele:

  • “Es regnet Stuhlbeine” (Griechenland)
  • “Es regnet alte Weiber mit Keulen” (Afrikaans/Afrika)
  • “Es regnet Nägel” (Frankreich)
  • “Es regnet Schubkarren” (Tschechien)
  • “Es regnet Bindfäden” (Deutschland)
  • “Es regnen Schuster-Lehrlinge” (Dänemark)
  • “Es regnet Frösche” – sagt man treffend in Polen und Rumänien

Schon die Historiker Plinius der Ältere (Mitte des 1. Jahrhundert) oder auch Athenäus bzw. Athenaeus (um 200 nach Christus) kennen solche Phänomene des Himmels wie eben Fischregen. Plinius der Ältere, ist unter anderem Autor des Mammutwerkes “Naturgeschichte” in 37 Büchern, das um 77 nach Christus verfasst wurde. Darin schildert der römische Gelehrte neben Fischregen sogar, dass im Jahr 49 vor Christus Wolle vom Himmel regnete. Und, damit nicht genug, selbst Backsteine.

Das fraglos natürlich erklärbare Ereignis in China zeigt uns einmal mehr, dass wird technologischen Menschen noch immer die Natur um uns herum nicht ganz verstehen.

Am 29. Juli 2014 nahm ich Hai-Hype um den Film “Sharknado” zum Anlass, um über “den wahren Kern” hinter dem C-Movie ein Video auf meinem YouTube-Kanal online zu stellen.

Eben ein Video über das Phänomen der Fisch- und Tierregen:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und ein noch seltsameres “Zwerglein” aus dem Böhmerwald +++ Artikel +++

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
“Missing Time” bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Denkt man an Märchen, denken viele Menschen sofort an die Geschichten der Brüder Grimm. Klassiker wie “Der Froschkönig”, “Rapunzel”, “Aschenputtel” und natürlich “Schneewittchen” kennt sicher jeder aus den Märchensammlungen von Jacob und Wilhelm Grimm. Schöne Geschichten aber eben Märchen. In der grenzwissenschaftlichen Forschung sieht man das naturgemäß ein wenig anders. Schon lange werden hier Sagen und Märchen aus aller Welt dahingehend betrachtet, ob es darin Parallelen oder Hinweise auf die Astronautengötter gibt. Fündig wurden viele Prä-Astronautiker und Mystery-Jäger. Allerdings praktisch nie bei den “Klassikern” der Grimms. Und doch beinhalten deren Sammlungen die ein oder andere rätselhafte Überlieferung, die nur wenige Grenzwissenschaftler kennen. Auf ein solches “Märchen” wurde ich jüngst aufmerksam gemacht, da es fraglos überaus interessante Elemente im Sinne der Prä-Astronautik enthält. Welche das sind, was die spannende Legende erzählt und wo es eine Jahrtausende alte Parallele gibt, erfahrt Ihr wie immer hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Von Märchen und Sagen

Vor wenigen Tagen habe ich auf diesem Blog einen Artikel veröffentlicht, der von einer seltsamen Erscheinung aus der Welt des Paranormalen handelt. Eine Art “Geistergeschichte”, die sich angeblich 1933 in der damaligen UdSSR ereignet haben soll.

Ich bat in dem entsprechen Posting auch um Eure Hilfe, ob Ihr mehr Informationen oder Quellen zu diesem Fall aus Russland habt. Kurz darauf erreichte mich eine E-Mail meines Lesers Rainer L., der mich im Zusammenhang mit meinem Artikel auf eine andere seltsame Geschichte hinwies.

Diese sei in den Veröffentlichungen der Brüder Grimm zu finden, und weise Ähnlichkeiten zu dem Fall von 1933 auf, so Rainer L. In der Tat hatte er Recht. Und nicht nur das, denn dieses angebliche Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm zeigt noch zu weiteren Überlieferungen Parallelen.

Ich selber habe in über zwei Jahrzehnten immer wieder derartige Mythologien, Sagen & Co. im Sinne der Götter der Sterne beleuchtet um mögliche Verbindungen zu finden. Doch die von Rainer L. genannte Geschichte war mir leider bisher entgangen.

Spuren der Astronautengötter

Jacob und Wilhelm Grimm sind zweifellos die Märchensammler schlechthin gewesen. Ihnen verdanken wir die eingangs erwähnten Klassiker, die mit Sicherheit jedes Kind in Mitteleuropa kennt. Die Brüder Grimm sammelten zu Lebzeiten jedoch unzählige Sagen und Märchen, die sie später in verschiedenen Sammlungen publizierten. Dass sie dabei auch verschiedene Versionen einzelner Erzählungen zu einer neuen Version kombinierten, ist auch vielen bekannt.

Märchen, die ein und dasselbe Thema erzählen, variieren von Region zu Region und auch von Zeit zu Zeit. Schließlich handelt es sich auch und vor allem um mündliche Erzählungen. Ein Umstand, den übrigens kein Astronautengötter-Jäger anzweifelt, wenn Märchen und Sagen der Folklore nach möglichen Spuren der Ancient Aliens in deren Kern “abgeklopft” werden.

VIDEO: UFOs und fremde Wesen im Mittelalter und seit Jahrtausenden: Das UFO-Phänomen ist uralt … und keine moderne Erfindung einer “Phantasten”! (Bild & Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: UFOs und fremde Wesen im Mittelalter und seit Jahrtausenden: Das UFO-Phänomen ist uralt … und keine moderne Erfindung einer “Phantasten”! (Bild & Montage: L. A. Fischinger)

Immerhin ist es vollkommen logisch für die Idee der Prä-Astronautik, dass man Mythologien, Sagen, Überlieferungen und all die Erzählungen der Vergangenheit “neu und modern betrachtet“.

Wirkliche Grenzen, die zum Beispiel durch Zeitepoche, Herkunft oder deren Quelle gezogen werden, gibt es hierbei nicht. Das wird am klassischen Beispiel der biblischen und jüdischen Texte und Märchen deutlich. Diese werden schon Jahrzehnte prä-astronautisch gedeutet und sind teilweise Jahrtausende alte Schriften.

Religiöse Schriften (aus aller Welt) kann man in diesem Sinn interpretieren. Nur hören diese meiner Meinung nicht auf, wenn solche Überlieferungen offiziell als “Folklore” und damit “Märchen” gelistet sind. Nur weil sie nicht schriftlich seit tausenden von Jahren vorliegen, darf man sie nicht bei der Suche nach ihrem wahren Kern ignorieren.

Aber was mag dieser “wahre Kern” in dem Grimm-Märchen mit dem Namen “Die Heiligszwerge” sein?

Es war einmal im Böhmerwald

Die Geschichte beginnt mit einer Ortsangabe, wo das folgende Ereignis stattgefunden haben soll:

Am Fluss Eger zwischen dem Hof Wildenau und dem Schlosse Aicha ragen ungeheure große Felsen hervor, die man vor alters den Heilingsfelsen nannte.

Den genannten Heilingfelsen gibt es tatsächlich und auch die Ortsangaben passen dazu. Es ist, so weiß es auch Wikipedia korrekt, ein “sagenumwobenes Naturdenkmal”, das im “Hans-Heiling-Tal” am Fluss Eger westlich von Karlsbad liegt. Heute ist das Tschechien und diese Felsen sind angeblich schon seit unbekannten Tagen ein mythisches Gebiet.

Eine Sage, die verkürzt auch die Brüder Grimm veröffentlichten, erzählt von “Hans Heiligens”, dem Namensgeber der Felsen. Dieser wohlhabende Hans war “mit den Teufel” im Bunde und verfluchte eines Tages die Hochzeitsgesellschaft seiner nicht erwiderten Liebe. So kamen die Felsen zu ihren Namen “Hans Heilings Felsen” …

In dem Märchen “Die Heiligszwerge” heißt es, dass am Fuß des Berges eine kleine gewölbte Höhle existieren würde, die “von kleinen Zwerglein bewohnt” gewesen sein soll. Einem dieser “Zwerge” soll, so die Sage weiter, eines Tages vor langer Zeit einmal ein lokale Bewohnerin aus dem Dorf Taschwitz begegnet sein. Eine Treffen in einem seltsamen “Haus”, dass diese Frau wohl nie vergessen hatte.

"So rasch wie der Wind": Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “So rasch wie der Wind”: Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)

Die Sage erzählt dies Ereignis in der Grimm-Version so:

Einmal vorzeiten ging ein Weib, aus dem Dorfe Taschwitz bürtig, am Vorabend von Peter Pauli in den Forst und wollte Beeren suchen; es wurde ihr Nacht, und sie sah neben diesem Felsen ein schönes Haus stehen. Sie trat hinein, und als sie die Tür öffnete, saß ein alter Mann an einem Tische, schrieb emsig und eifrig. Die Frau bat um Herberge und wurde willig angenommen. Außer dem alten Mann war aber kein lebendes Wesen im ganzen Gemach (…).”

Irgendwie schien es in der Höhle des alten Zwerges aber nicht mit rechten Dingen zuzugehen. “Es rumorte heftig in allen Ecken, der Frau ward greulich und schauerlich”, so dass die Besucherin von dem Fremden wissen wolle, wo sie eigentlich genau sei. Dieser sagte nur, er heiße “Heiling” und müsse bald verreisen. Er sei praktisch einer der letzten seiner Art hier, “denn zwei Drittel meiner Zwerge sind schon fort und entflohen”.

“Alles war seltsam und verändert”

“Diese sonderbare Antwort machte das Weib nur noch unruhiger”, geht es in der Erzählung weiter. Eigentlich wollte sie noch mehr wissen, aber der Zwerg verbot ihr eitere Nachfragen und “gebot ihr Stillschweigen”. Bevor sich die Frau “demütig” und erschöpft schlafen legte, mahnte die fremde Gestalt noch:

Wäret Ihr nicht gerade in dieser merkwürdigen Stunde gekommen, solltet Ihr nimmer Herberge gefunden haben.”

Eine seltsame Anspielung des Zwerglein in seinem Haus. Aber nicht zu unrecht, denn als die Frau am kommenden Morgen aus ihrem Schlaf erwachte, war das gruselige Haus verschwunden. Ebenso das fremde Wesen war nirgends mehr zu sehen. Sie erwachte “mitten unter dem Felsstein” und glaubte, dass sie all das nur geträumt habe. So machte sie sich “froh und zufrieden, dass ihr in der gefährlichen Gegend kein Leid widerfahren sei”, zufrieden und erholt zurück in ihr Heimatdorf.

Bei der Ankunft in Taschwitz dann der Schock, denn es war irgendwie “alles so verändert und seltsam”. Und weiter:

Im Dorf waren die Häuser neu und anders aufgebaut, die Leute, die ihr begegneten, kannte sie nicht und wurde auch nicht von ihnen erkannt. Mit Mühe fand sie endlich die Hütte, wo sie sonst wohnte, und auch die war besser gebaut; nur dieselbe Eiche beschattete sie noch, welche einst ihr Großvater dahin gepflanzt hatte”

Neubauten und Renovierungen in Taschwitz, die in nur einer Nacht geschaffen wurden und das Bild des Dorfes dermaßen veränderten? Das ist weder heute möglich – noch war es damals möglich. “Das Weib” hatte sich aber nicht verlaufen, da sie schließlich auch ihr (restauriertes) Heim wieder gefunden habe.

VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Es scheint, als habe sie ganz allein ihr Haus bzw. ihre Hütte wiedergefunden. Schließlich konnte niemand ihr den Weg weisen, da sie niemanden der Dorfbewohner kannte und niemand kannte sie. Es wird aber noch Seltsamer.

Eine Irre im Dorfe?

Wie es nicht anders zu erwarten war, wollte die Frau in ihr vermeintliches eigenes Haus eintreten. Nur schien es nicht ihr Heim zu sein, und so wurde “von den unbekannten Bewohnern als eine Fremde vor die Tür” gesetzt.

Sie selber war deshalb tief bestürzt und schien an ihrem Verstand zu zweifeln. Wie auch die Dorfbewohner selbst, als sie nach der unliebsamen Begegnung an “ihrer” Hütte “weinend und klagend im Dorfe umher” rannte.

Als es den Dörflern letztlich zu viel wurde, wurde die “Irre” dem Dorfvorstand vorgeführt. Was dieser dann heraus fand, klingt unglaublich:

Die Leute hielten sie für wahnwitzig und führten sie vor die Obrigkeit, wo sie verhört und ihre Sache untersucht wurde; sieh da, es fand sich in den Gedenk- und Kirchenbüchern, dass grad vor hundert Jahren an ebendiesem Tag eine Frau ihres Namens, welche nach dem Forst in die Beeren gegangen, nicht wieder heimgekehrt sei und auch nicht mehr zu finden gewesen war.”

Nach nur einer Nacht in den ominösen und nachher verschwundenen “Haus” des alten Zwerges kam sie 100 Jahre später erst in ihr Dorf zurück! Nach dem Märchen aus dem Böhmerwald war auch die Dorfgemeinschaft und die Obrigkeit angesichts dieser rätselhaften Zeitreise der Frau sprachlos und fasziniert:

“Es war also deutlich erwiesen, dass sie volle hundert Jahr im Felsen geschlafen hatte und die Zeit über nicht älter geworden war. Sie lebte nun ihre übrigen Jahre ruhig und sorgenlos aus und wurde von der ganzen Gemeinde anständig verpflegt zum Lohn für die Zauberei, die sie hatte erdulden müssen.

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“Zauberei” überall!

Eine phantastische Erzählung, auf die mich hier Rainer L. hingewiesen hat. Natürlich ist es ein “Märchen” und ich selber habe bereits unzählige Märchen, Überlieferungen und Sagen dieser und ähnlicher Art in Büchern, Artikeln und Postings zum Thema. Darum wäre es an dieser Stelle unsinnig hier eine Parallele und ein Beispiel nach dem anderen aus anderen Mythologien zu benennen.

ARTIKEL: Gott und die Berufung des Mose am “brennenden Dornbusch”: War in Wahrheit alles ganz anders? ( Bild: Archiv W.-J. Langbein)
ARTIKEL: Gott, Moses und der “brennende Dornbusch”: War es in Wahrheit ganz anders und wurde Moses sogar entführt? (Bild: Archiv W.-J. Langbein)

Ein sehr deutliches Beispiel soll reichen, das ich in meinem Prä-Astronautik-Buch “Götter der Sterne” 1997 umfassend zitiert habe:

Was mir an dieser Sage über “Die Heiligszwerge” sofort aufgefallen ist, ist eine erzählerische Verbindung zu einer viel älteren Überlieferung.

Diese stammt allerdings aus der jüdisch-biblischen Tradition und ist in einer außerbiblischen Schrift niedergeschrieben worden. Sie gehört also zu den apokryphe Schriften, die zwar klar mit biblischen Texten in Verbindung und in deren Tradition stehen, aber nicht innerhalb der Bibel zu finden sind.

Das beste weil bekannteste Beispiel in der Grenzwissenschaft sind hier die Texte des biblischen Propheten Henoch. Auch die gehören zu den apokryphen Schriften.

Diese Schrift wird “Reste der Worte Baruchs” oder “Nachtrag zum Propheten Jeremias” genannt. Die biblischen Propheten Baruch und Jeremia lebten und wirkten rund 600 Jahre vor Christus. In diesem Text findet sich die Geschichte eines Mannes mit Namen Abimelech, mit dem der Gottesmann Jeremia befreundet war.

So kam es, dass Jeremia eines Tages ein Treffen mit Gott und seinen Himmlischen hatte, die vom Himmel hernieder kamen. Bei dieser Gelegenheit bat Jeremia, dass der Herr und seine Helfer diesen Abimelech irgendwie in Sicherheit bringen mögen, da bald Jerusalem zerstört würde. Das solle Abimelech nicht mir ansehen. Gesagt getan.

So bekam Abimelech den Auftrag, dass er in den nahen Bergen einen Korb Feigen für Jeremia sammeln gehen soll. Dort würde Gott schon auf ihn warten und so auf wundersame Weise retten.

Ein Verirrter in der Stadt

Selbstverständlich ging Jeremias Freund und Helfer auch los in die Berge, wobei er dann allerdings während einer Verschnaufpause einschlief. Munter erwacht hatte Abimelech daraufhin ein schlechtes Gewissen und eilte zurück nach Jerusalem und zu Jeremias. Also ging er nichts ahnend zurück und dachte nicht im Traum daran, dass er Jahrzehnte “geschlafen” hatte.

VIDEO: Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco (Bild: L.A. Fischinger)
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Das änderte sich erst, als er an Jerusalems Mauern angekommen war und eine verstörende Feststellung machen musste:

„Doch kennt er weder diese Stadt, noch ihre Häuser, noch seine eigene Familie. (…) Dies ist gar nicht die rechte Stadt.“ (Kapitel 5, Verse 7-8)

Was war passiert? Sicher zweifelte auch Abimelech langsam an seinem Verstand, wie es die Frau in dem Märchen oben tat.

Ich bin verwirrt, weil ich den Bergweg ging. Ich bin gerade aus dem Schlaf erwacht. Der Kopf ist mir noch schwer; ich habe noch nicht genug geschlafen; ich bin verwirrt. Verwunderlich! Wie kann ich nur vor Jeremias sagen, ich sei verwirrt!“ (Kapitel 5, Verse 9-11)

Verstört ging Abimelech vor die Stadtmauern und “schaute nach den Merkmalen der Stadt”. Schnell erkannte er an diesen, dass dieser Ort tatsächlich Jerusalem war. Nur war die Stadt irgendwie anders und auch innerhalb der Stadtmauern erkannte er keinen einzigen Menschen wieder. Alles waren Fremde. Erst ein alter Mann brachte Aufklärung.

Dieser Greis erzählte Abimelech, dass es bereits 66 Jahre her sei, “seitdem das Volk nach Babylon verschleppt worden ist”. Mehr als sechs Jahrzehnte waren nach dieser Überlieferung also vergangen, seit dem Abimelech “mal eben” Feigen sammeln ging. Er konnte es verständlicherweise nicht glauben und wollte den Senior sogar “beschimpfen” und “verlachen”.

Erst als klar wurde, dass die gesammelten Feigen in seinem Korb noch frisch und saftig waren, glaubte er an dieses göttliche Wunder. “Schau auf das Ackerland und sieh”,  so der greise Mann zu Abimelech, die Feigensamen würden erst keimen, denn “die Zeit für Feigen ist noch nicht gekommen” …

Unglaublich?

ARTIKEL: Unsichtbare Riesen und die "Wesen eines anderen Sterns": Spuren der Prä-Astronautik in der Sagenwelt (Bild: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Unsichtbare Riesen und die “Wesen eines anderen Sterns”: Spuren der Prä-Astronautik in der Sagenwelt (Bild: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Abimelech und die namentlich nicht genannte Frau aus der Sage haben offensichtlich Ähnliches erlebt! Da besteht zumindest anhand der Texte überhaupt kein Zweifel.

  • Beide begegnen “überirdische Wesen”: Im Märchen ein Zwerglein in/mit einem später verschwundenen Haus. Bei Baruch Gott/Engel.
  • Beide schlafen ein.
  • Beide wachen erst sehr viele Jahre später wieder auf, sind sich dessen aber nicht bewusst.
  • Beide gehen dann heim, erkennen aber ihr Dorf bzw. ihre Stadt nicht mehr wieder.
  • Beide erkennen jedoch, dass sie grundsätzlich am richtigen Ort sind.
  • Beide finden keine ihnen bekannte Bewohner mehr vor.
  • Beide zweifeln letztlich an ihrem Verstand.
  • Beide stellen letztlich fest, dass sie durch “überirdische Wesen” durch die Zeit gereist sind.
  • Beide sammeln sogar in den Erzählungen Beeren bzw. Früchte.

All das klingt zu schön, um auch wahr zu sein! Niemand pocht (hoffentlich) in der Grenzwissenshaft und hier spezielle der Prä-Astronautik, dass sich diese und viele ähnliche Berichte dieser Art eins zu eins so zutragen haben. Es faszinieren aber immer wieder die “Kerne” derartige Überlieferungen und sogenannter Märchen.

Vielleicht stimmen sie – vielleicht auch nicht. Weder das eine noch das andere kann man belegen. Lediglich vermuten oder glauben kann man, dass hier Spuren von Astronautengöttern (die fremden Wesen) vorhanden sind, da solche Sagen eben weltweit existieren. In den beiden Beispielen hier wären diese Hinweise das Eingreifen oder besser gesagt die Manipulation von nicht-menschlichen Wesen von Menschen. Klar verbunden mit Zeitanomalien, da hier sicher niemand jahrzehntelang geschlafen hat.

Oder man sieht in ihnen schlicht und einfach nichts weiter als fromme Belletristik unserer Vorfahren rund um die Welt, wie es die meisten Kritiker machen. Letztendlich wissen wir einfach nicht!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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STAR WARS & Star Trek lassen grüssen: Wissenschaftler haben einen "Traktorstrahl" entwickelt – im Mini-Format

Die Erde und die “Enterprise” NCC-1701-A  (Bild: JPL/NASA, Lars A. Fischinger, El Carlos)

Forschern aus Großbritannien und Tschechien ist es gelungen mit Hilfe eines “Traktor-Lichtstrahls” ein winziges Partikel zu bewegen. Eine Technik-Vision, die man aus STAR WARS, Star Trek & Co. kennt. Hierbei sind nun neuartigen Anwendungen in der Medizin denkbar – aber “ein Raumschiff zu bewegen, steht (…) nicht zur Debatte”.

Nach Angaben der Universität von St. Andrews ist die Technik völlig neu. Einem Bericht der Wissenschaftler zufolge nutzten sie einen Lichtstrahl, um mikroskopisch kleine Objekte in Richtung der Lichtquelle zu ziehen – so wie es bei „Star Trek“ geschieht. Die Forscher von Schottlands ältester Universität arbeiteten dafür mit dem tschechischen „Institute of Scientific Instruments“ (ISI) zusammen.

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       Zum Thema:

      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

    (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
    www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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