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Rüdiger Nehberg verstorben: Was der Survival-Experte mit den Themen von Erich von Däniken zu tun hatte – Ein Abenteuer auf der Suche nach den Außerirdischen von Akakor (Artikel)

Rüdiger Nehberg verstorben: Was der Überlebenskünstler mit der Grenzwissenschaft zu tun hatte (Bilder: gemeinfrei / S. Schmid/Archiv W. Siebenhaar / WikiCommons/Chemikus69/gemeinfrei)
Rüdiger Nehberg verstorben: Was der Überlebenskünstler mit der Grenzwissenschaft zu tun hatte (Bilder: gemeinfrei / S. Schmid/Archiv W. Siebenhaar / WikiCommons/Chemikus69/gemeinfrei)

Der deutsche Abenteurer und Aktivist für Menschenrechte Rüdiger Nehberg ist verstorben. Ein weltbekannter Survival-Expert, den seine zahllosen Fans liebevolle “Sir Virval” nannten und den viele TV-Zuschauer kannten. Nicht nur deshalb, da er bei seinen Abenteuern und Überlebens-Tipps alles aß, was da irgendwo herumkrabbelte. Auch durch seinen Einsatz zum Schutz indigener Völker und zuletzt vor allem gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Doch was die wenigstens wissen: Nehberg hatte einst weit mehr mit Grenzwissenschaft, Erich von Däniken und dem Thema “unbekannte Kulturen” zu tun, als es heute den Anschein hat. Denn er war maßgeblich an der Aufdeckung eines gewaltigen und vor allem tödlichen Betruges um ein versunkenes Reich namens Akakor in Brasilien beteiligt. Eine Story, die für Aufsehen sorgte und selbst Steven Spielberg seinen Film “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” beeinflusste. Ein Geschichte um Morde, Skandale, Betrug und der Suche nach einem fremden, rätselhaften Volk im Urwald Südamerikas, wie sie kein Autor erfinden könnte. Und dessen Hauptfigur, ein Deutscher, offenbar bis heute nicht von seinen Geschichten abrücken will. Was hinter dieser unglaublichen Geschichte steckt, was Rüdiger Nehberg einst aufdeckte, was die ARD und Erich von Däniken damit zu tun hat und warum die Ereignisse bis heute ohne Konsequenzen blieben, erfahrt Ihr in diesem Artikel.


Versunkene Kulturen und die Suche nach El Dorado

Sind die alten Kulturen und Völker der Vergangenheit von den Archäologen und Forschern in aller Welt bereits entdeckt? Wissen wir heute, wo und wann sich diese oder jene Zivilisation entwickelte und können wir in gerader Linie nachweisen, wie sich die Menschheit auf der Erde entwickelte? Gibt es noch heute unentdeckte Kulturen der Vergangenheit von denen wir – wenn überhaupt – nur in Mythen und Legenden erfahren?

Befasst man sich mit der Vergangenheit, so erscheint es, als sei alles lückenlos geklärt. Doch näher betrachtet streitet heute kein Archäologe der Welt mehr ab, dass es noch viele Fragen und unentdeckte Spuren der Ahnen gibt. Rund um den Erdball machen Wissenschaftler immer wieder neue Entdeckungen und immer wieder muss auch die Geschichte umgeschrieben werden. Ein Bruchteil der uralten Schriften der Vergangenheit ist zum Beispiel erst entziffert. Was mögen sie uns in Zukunft noch offenbaren?

Doch ist es nicht ein faszinierender Gedanke irgendwo auf der Erde neue und bislang unentdeckte Spuren unbekannter Zivilisationen und Völker zu finden? Beispielsweise wie die angeblichen “Bosnischen Pyramiden”, an denen seit Jahren gegraben wird. Oder auch die versunkenen Städte vor der Küste Indiens, die erst vor wenigen Jahren gefunden wurden und 9.000 Jahre alt sein sollen.

Auch Südamerika ist zum Teil noch ein weißes und unbekanntes Terrain. Das alte Kulturland Perus zum Beispiel verbirgt noch viele kulturelle und geschichtliche Fragen. Nicht nur die Inkas lebten hier, sondern vor ihnen bereits andere Zivilisationen. Selbst Pyramiden, die älter sind als die Pyramiden in Gizeh in Ägypten, finden sich in Peru.

Schon die Spanier suchten im 16. Jahrhundert versunkene Städte und Völker in Südamerika. El Dorado, die legendäre Goldstadt voller Reichtümer und Gold, wurde ebenso gesucht wie andere Orte in den Weiten des Kontinentes. Abenteurer und Reisende berichteten in den vergangenen Jahrhunderten auch immer wieder von versunkenen Städten unbekannter Herkunft und unbekannten Alters im riesigen Dschungelgebiet Brasiliens. Gefunden und erforscht wurden sie jedoch bis heute nicht.

Die Chronik von Akakor

Doch im Jahre 1976 erhielt die Suche nach versunkenen Völkern in Südamerika neuen, scheinbar sensationellen Aufwind.

In Deutschland erschien das Buch „Die Chronik von Akakor“ des Journalisten Karl Brugger. Und diese Veröffentlichung schlägt bis heute weite Wogen bei der Leserschaft. Auch über 30 Jahren nach seiner Erstauflage haben das Buch und vor allem die darin erzählte Geschichte ihre Fans. Obwohl schon damals die unglaubliche Geschichte in dem Buch mit keinerlei Beweisen aufwarten konnte. Auch wenn „Die Chronik von Akakor“ vom Verlag als „historisches und kulturelles Dokument“ beworben wurde.

Der Autor Brugger war bei Erscheinen seines Buches auch kein Unbekannter: Der 1942 nahe München geborene Brugger studierte Zeitgeschichte und Soziologie in München und Paris. Er gilt als Experte für Indianerfragen, arbeitete bis 1974 als Korrespondent für Fernsehen und Rundfunk und war außerdem Auslandskorrespondent der ARD in Rio de Janeiro in Brasilien. Folglich sah man in seinem Buch 1976 eine ernsthafte Veröffentlichung eines seriösen Journalisten aus Deutschland.

Doch was erzählte Brugger nun damals in seinem Buch?

Brugger schildert nicht weniger als die Geschichte eines unbekannten Indianervolkes in Südamerika mit einer sensationellen Herkunftsgeschichte. Der „weiße Häuptling“ der Ugha Mongulala genannten Indianer, Tatunca Nara, traf sich am 3. März 1972 mit Brugger und erzählte ihm die phantastische Story seines Indianervolkes und ihrer vor der Zivilisation versteckten Gesellschaft. Die vorrückende Zivilisation bedrohe die Existenz seines Volkes, und so wollte Tatunca Nara nach eigenen Angaben dafür sorgen, dass die Historie seines Volkes nicht untergeht.

Tatunca Nara, der “weiße Häuptling” der Ugha Mongulala

Angeblich, so schildert es der weißhäutige Häuptling dem deutschen Journalisten, begann die Geschichte seines Volkes vor weit mehr als 13.000 Jahren. Eine Zeit also, in der es nach der allgemeinen Geschichtsschreibung nirgendwo auf der Erde eine Zivilisation gab. Damals, so Nara weiter, kamen die leibhaftigen Götter aus dem Himmel zur Erde und wurden die Lehrmeister der Indianer Südamerikas. Mit glänzenden Raumschiffen seien sie von einem Planeten mit Namen „Schwerta“ gekommen. „In der Stunde Null, 10481 vor Christus in der Zeitrechnung der Weißen Barbaren, verließen die Götter die Erde“, so berichtete es Tatunca Nara.

Im Jahre 3166 vor Christus kamen die außerirdischen Götter wieder auf Erde. Es war die Zeit nach einer verheerenden Katastrophe und das Volk wurde immer kleiner. Die Außerirdischen verschwanden nach diesem Krieg der Sterne wieder und zurück blieb bis ihr Reich mit Akakor als Hauptstadt. Dieses legendäre Akakor liegt, so die Geschichte weiter, in Südamerika teilweise über und teilweise unter der Erde. Bis heute besteht dieses von den Außerirdischen gegründete Reich von Akakor und wird von einigen Tausend Menschen bewohnt. Es handelt sich um 13 unterirdische Städte, die von „künstlichen Licht“ erhellt werden.

Im Zentrum des Reiches liegt Akakor und die unterirdische Welt ist im „Sternbild der Götterheimat Schwerta“ angeordnet. Von hier haben die Götter über 362 Millionen Menschen und die ganze Erde geherrscht, erzählte Tatunca Nara.

Außerdem seien im zweiten Weltkrieg mindestens 2.000 Soldaten des Nazi-Regimes des Deutschen Reiches bis nach Akakor vorgedrungen. Ziel war es, die Akakor-Indianer zu unterstützten und den Kampf gegen Brasilien aufzunehmen. In der Story heißt es, dass der Hohe Rat von Akakor mit Adolf Hitler und dem Regime der Nazis einen Vertrag abschloss. Deutschland sollte nach dem Endsieg die brasilianischen Küstengebiete bekommen und das Volk von Akakor jene Region, die ihm vor Jahrtausenden von den Götter zugesprochen wurde.

Die Nachfahren dieser Deutschen Soldaten leben dort noch heute versteckt vor der Zivilisation des Westens. Auch Häuptling Tatunca Nara hat nach eigenen Angaben eine deutsche Ordensfrau als Mutter.

Da es Tatsache ist, dass die Nazis im Dritten Reich weltweit Expeditionen auf der Suche nach den Nachfahren der so genannten „Arier“ aussandten, wurde diese Behauptung vor 30 Jahren (bis heute) mit großem Interesse aufgenommen. Verantwortlich für derartige Expeditionen im Zeichen des Rassenwahns waren damals das Institut „Ahnenerbe“ in Berlin und die SS.

Tod und Verschwörungstheorien

Brugger nahm die Unterhaltungen mit dem Häuptling damals auf Tonband auf, fasst die sensationelle Geschichte zusammen und veröffentlichte letztlich alles in seinem erstaunlichen Buch über die Chronik von Akakor.

Seit nunmehr 40 Jahren kursiert die Legende von Akakor und den dort vor Jahrtausenden gelandeten Außerirdischen. Auch das Buch von Karl Brugger wurde 2002 neu aufgelegt und mit Verschwörungstheorien beworben. Dafür gab es auch einen triftigen Grund. Im Jahr 1985 wurde nämlich Karl Brugger in Brasilien erschossen. In der Nachrichtensendung „Tagesschau“ der ARD wurde am 3. Januar 1984 um 20 Uhr die Todesmeldung verlesen. Man sprach von einem Überfall auf offener Straße und dass der Zeuge Ulrich Encke, der Nachfolger von Brugger, unversehrt blieb.

Encke berichtete daraufhin in verschiedenen Hörfunksendungen über den Tot von Brugger, dass dieser ein neues Buch schreibe. Auch wusste Encke, dass Brugger sich in naher Zukunft auf die Suche nach einer verborgenen Stadt in Südamerika machen wolle. Was dies Akakor? Wusste Brugger zu viel über das geheime Reich Akakor, fragen sich die Anhänger der Akakor-Legende? Gibt es bei seinem Tod Ungereimtheiten?

Die Neuauflage des Buches wirbt nun damit, dass Brugger bei seinen Recherchen in Brasilien auf offener Straße erschossen wurde. Das gebe der Chronik noch mehr Brisanz. In Wahrheit jedoch wurde der Journalist Opfer eines schlichten Raubüberfalls und nicht von dunklen Mächten beiseite geschafft. Doch fraglich bleibt, warum der Räuber nach seiner Tat Brugger nicht dann doch ausraubte. Vielleicht hat er einfach nur nach dem Schuss Panik bekommen und floh…

Dennoch kann durchaus mehr hinter dem Tod von Brugger stecken, was sie nur noch immer nicht eindeutig belegen lässt!

Da nach der Legende auch einige Tausend Deutsche Soldaten nach Akakor geschickt wurden, nahmen auch gewisse Autoren und Verschwörungstheoretiker die Story auf. So genannte „Flugscheiben“ wie HANEBU oder VRIL, die angeblichen „UFOs“ der Nazis, seien dorthin gebracht worden. Deutsche Top-Wissenschaftler sind nicht nur in den Wirren der letzten Kriegstage nach Akakor geflohen, sondern sie haben dabei auch UFO-Technologie in den Dschungel Brasiliens gebracht. So die aktuellen Thesen diverser Autoren.

Eine Geschichte übrigens, die man sich auch über die Antarktis und das dortige Neuschwabenland erzählt. Ein 600.000 Quadratkilometer großes Gebiet der Südarktis, das von den Nazis bei einer Expedition im Jahre 1938/39 in Besitzt genommen wurde.

Rüdiger Nehberg und Tatunca Nara

Doch die Wahrheit hinter dem Mythos sieht wie so oft ganz anders aus.

Inzwischen ist bekannt, dass es Akakor ebenso wenig gibt, wie den weißen Häuptling Tatunca Nara, der eben ein Herrscher eines verborgenen Indianervolkes gewesen sein will. In Wahrheit hieß er allerdings vollkommen unspektakulär Günther Hauck, wurde am 5. Oktober 1941 in Grub am Forst nahe Coburg, Deutschland, geboren und wanderte Mitte der sechziger Jahre nach Südamerika aus. Nachdem er seine Frau und Familie im Stich ließ.

Er war also tatsächlich deutscher Herkunft – mehr auch nicht. Und sein Volk waren keine verborgenen Indianer in Brasilien. Wenn, dann waren es die deutschen Franken.

Rüdiger Nehberg als Survival-Experte und Abenteuer aus Hamburg nahm bei mehreren Vor-Ort-Recherchen in Brasilien Kontakt mit dem „Häuptling“ auf. Was steckte hinter diesem seltsamen Indianer, wollte er wissen. Und die Ergebnisse seiner Nachforschungen zeigten klar, dass Tatunca Nara ein Märchenerzähler und Betrüger ist!

Ein „Betrüger und mutmaßlicher Mehrfachmörder“ sei Tatunca sogar, so Nehberg zu mir, als ich ihn im Zuge meiner Recherchen zu meinem Buch “Historia Mystica” (2009) zu befragte. Eine Reihe von Personen, die mit Tatunca auf Expeditionen nach Akakor waren, kehrten nicht mehr zurück. Hat Tatunca mit ihren Verschwinden etwas zu tun? Sogar mit dem Mord an Karl Brugger wurde Tatunca in Verbindung gebracht. Und so fragte sich nicht nur die „BILD-Zeitung“ am 27. April 1989: „3 Morde im Regenwald: War´s der Indianer aus Nürnberg?“

Tatunca wehrte sich gegen die Vorwürfe von Nehberg und bezichtigte ihn, gegen ihn als armer Indianerhäuptling zu hetzen. Das Nehberg für seinen Einsatz in Sachen Menschenrechte und Indianer-Schutz bekannt ist, schien Tatunca nicht zu wissen.

Das ist der wahre Kern der erfundenen Akakor-Geschichte, die Nehberg vor allem in seinem Buch “Der selbstgemachte Häuptling: Tatunca Nara alias Günther Hauck – oder wie man der Welt einen Bären aufbindet: Eine Reportage” (1991) dokumentierte. Ein Buch, dass als Taschenbuchausgabe 1993 mit dem viel sagen Untertitel “Tatunca Nara alias Günther Hauck oder – Der Mörder im Regenwald” erschien. Auch eine TV-Dokumentation mit dem Titel “Das Geheimnis des Tatunca Nara” sendetet 1991 der WDR dazu.

Wir können heute nur raten, was Günther Hauck damals dazu bewegte, einem angesehenen deutschen Journalisten wie Brugger eine solche bizarre und erfundene Geschichte mit Außerirdischen und verborgenen Reichen zu erzählen. Und diese Geschichte bis heute zu erzählen. Dazu am Ende mehr. Hinzu kommt, so Martin Klenke, deutscher Konsul h. c. in Manaus, Brasilien, dass sich Tatunca 2003 „von einem angesehenen Arzt für verrückt erklären ließ“…

Erich von Däniken auf Spurensuche

Auch Bestsellerautor Erich von Däniken, der immer bemüht ist, Beweise für Astronautengötter auf der Erde zu finden, war angesichts der Geschichte begeistert. Er wollte vor Ort in Südamerika mehr über diese geheimnisvolle Welt Akakor erfahren.

In seinem Buch „Beweise“ von 1977 berichtete von Däniken umfassend über die Story von Akakor. Über mehrere Seiten zitiert er die Erzählungen von Tatunca Nara, die erst ein Jahr zuvor in “Die Chronik von Akakor” von Karl Brugger erschien. Im selben Verlag wie Dänikens Buch “Beweise”, das noch vor dem gewaltsamen Tod Bruggers erschien. Die Aussagen von Tatunca Nara über den Besuch von Außerirdischen vor rund 15.000 Jahren, ihren Fluggeräte, wie sie der Menschheit Wissen und Weisheit brachte und wie sie als “Götter” verehrt wurden, waren verständlicherweise für von Däniken hoch-spannend.

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Ein Beispiel aus den Erzählungen des “Häuptlings”, wie sie auch von Däniken 1977 zitierte:

Nach den Überlieferungen unserer Vorväter muss es 3.000 Jahre vor der Stunde Null gewesen sein, 13.000 vor Christus. in der Zeitrechnung der Weißen Barbaren. Da tauchten am Himmel plötzlich goldglänzende Schiffe auf. Gewaltige Feuerzeichen erleuchteten die Ebene. Die Erde bebte, und Donner hallte über die Hügel. Die Menschen beugten sich in Ehrfurcht vor den mächtigen Fremden, die kamen, um Besitz zu nehmen von der Erde.

Dass derartige angeblich uralte indianische Überlieferungen jeden Prä-Astronautiker auch heute noch begeistern, dürfte außer Frage stehen. Was aber von Däniken in seinem Buch von 1977 nicht klar mitteilt, ist die Tatsache, dass er selber vor Ort in Brasilien bei Tatunca Nara war. Denn er selber bekam ernsthafte Zweifel an der Geschichte, als er sich bemühte, Akakor persönlich zu besuchen.

Trotz umfassender Vorbereitungen, Kontakten nach Südamerika und großen Geldsummen für eine Helikopter-Expedition scheiterte seine Recherche. Von Däniken traf zu diesem Zweck am 15. Juli 1977 Tatunca Nara im „Sheraton“ Hotel in Rio de Janeiro. Großspurig versicherte der Häuptling bei diesem Gespräch, dass er als Führer Erich von Däniken und eine Expedition in sein geheimes Reich bringen würde. Dort würde er auch außerirdische Relikte zu sehen bekommen.

Für von Däniken der lang gesucht Beweis für seine Thesen.

Viel Geld für leere Versprechungen

Die genannte Expedition bestand aus dem Götterjäger selber, seinem damaligen Sekretär Willi Dünnenberger, dem Schriftsteller Walter Ernsting und dem ehemaligen “Swissair”-Piloten Ferdinand Schmid. Schmid lebte zur damaligen Zeit in Brasilien, wo er mit Tantunca Nara Kontakt hatte. Nach allem, was über Neugierige heute bekannt ist, die mit dem “Häuptling” Akakor besuchten wollten, kann die Gruppe von Glück reden, dass aus ihre Expedition 1977 nichts wurde …

Erst 2006 hat Wolfgang Siebenhaar in seinem Buch “Die Wahrheit über die Chronik von Akakor” die Umstände der Recherchen von Däniken in den 1970gern veröffentlicht. Inklusive einer Abschrift des damals auf Tonband aufgenommenen Gespräches zwischen ihm und den Blender Tatunca Nara. Ein sehr langes Gespräch, in dem von Däniken ihn vor allem erst mal nur berichten lassen wollte. Und vor allem wuchsen in ihm mehr und mehr Zweifel an diesem seltsamen “Indianer” und seiner verrückten Geschichte.

Die genauen Hintergründe seiner Recherchen gab von Däniken erst 2015 in seinem Buch “Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe” preis. Am 18. November 1975 habe er von dem genannten Schmid einen 16seitigen Brief aus Brasilien bekommen, in dem dieser von Däniken über Akakor und die Nara-Story informierte. Von Däniken informierte sich daraufhin über Schmid selber. Ob er beispielsweise wirklich für “Swissair” arbeitete, was bestätigt wurde.

So folgte eine umfassende Korrespondenz mit ihm. Weitere Informationen zu Akakor folgten. Ebenso ein aufgezeichnetes Gespräch bzw. Interview zwischen Schmid und Tatunca Nara zu von Dänikens Wünschen Beweise für die Geschichte zu sehen und zu dokumentieren. Bereitwillig stimmte der “Eingeweihte” Nara zu, von Däniken reiste nach Brasilien und so kam es zum Treffen mit dem “Häuptling”. Und zur Absage des Besuches von Akakor durch ihn. Angeblich, da die “Götter” und “Weisen” von Akakor damit nicht einverstanden wären, so Tatunca Nara …

Zu diesem Zeitpunkt hatte Erich von Däniken bereits 80.000 Schweizer Franken investiert., Für den Helikopter ebenso wie Flüge nach Südamerika oder Hotels. Großspurig versprach ihn der “Häuptling” aber einen handfesten und greifbaren Beweis für Akakor zu liefern. Ein außerirdisches Artefakt. “Die Jahre vergingen, der Gegenstand kam nie an”, so von Däniken 2015. Heute wundert er sich darüber nicht mehr.

Dann kamen die verschwundenen bzw. ermordeten Personen im Umfeld des “Indianers” an Licht. Die Kriminalpolizei der Schweiz und das deutsche Bundeskriminalamt baten ihn “um Auskunft über Tatunca”. “Man machte mir klar, dass er vermutlich ein mehrfacher Mörder ist”, schreibt von Däniken zu den damaligen Ereignissen. Unter den Kriminalfällen, die er selber nochmals auflistet, war übrigens auch eine Bekannte von Däniken selber. Eine brasilianische Ethnologin namens Felicitas Barreto, die er einige Jahre zuvor in Brasilien traf.

Indiana Jones vs. Tatunca Nara

Interessant ist es, was bei meinen Recherchen 2008/2009 zu meinem Buch “Historia Mystica” über den Verbleib von Tatunca Nara zutage kam.

Eine niederländische Reiseagentur mit Büros in Eindhoven, Amsterdam und Rotterdam bot damals noch Abenteuerreisen in verschiedene Regionen der Erde an. So auch zum Beispiel nach Südamerika, speziell nach Brasilien ins Amazone-Gebiet des Rio Negro. Also exakt in dass “Herrschaftsgebiet” des Tatunca Nara.

Im Internet pries die Reisegesellschaft einen „einheimischen Indianer“ an, der Touristen tief in den Dschungel führen würde. Und dieser angebliche Indianer war kein anderer als Günther Hauk alias „Tatunca Nara“! Auf den Internetseiten der Agentur war zu lesen, dass der „Indianer“ noch immer in Barcelos am Rio Negro in Brasilien lebe und man seine Frau Anita Nara auf Wunsch kontaktieren kann.

Ob Tatunca Nara noch immer Interessiere auf die Spuren von Akakor bringt, stand dort jedoch nicht. Dass er schon seit Jahrzehnten auch als Führer tätig ist, macht die Sache nicht besser oder glaubhafter. Beispielsweise arbeitete er schon 1983 für den legendären Meeresforscher Jacques Cousteau als Führer, als dieser mit seinem nicht weniger legendären Schiff “Calypso” die Region erkundete …

Den jetzt verstorbenen Aktivisten und Abenteurer Nehberg ließ der Fall um den selbsternannten Häuptling scheinbar auch Jahre später keine Ruhe. So erschien 2004 erneut ein Buch zum Thema von ihm. In “Abenteuer Urwald” unterstrich er erneut, dass Tatunca Nara in Wirklichkeit Hansi Richard Günther Hauck sei – und er, trotz Ermittlungen des Bundeskriminalamt Ende der 1980ger Jahre, unbehelligt blieb.

“Die Morde um Tatunca Nara”, so ein Untertitel des Buches, konnte Rüdiger Nehberg hier penibel dokumentieren. Die Ermittlungen wegen Mordverdacht hingegen wurden in Deutschland eingestellt, da der Beschuldigte Hauck abwesend war. Abwesend im Urwald von Brasilien. Letzlich fehlen vor allem auch deshalb die endgültigen, juristischen Beweise in Deutschland.

Tatunca Nara selber gefällt seine wilde Geschichte von Aliens, Nazis und einer geheimen Stadt zweifellos.

Auch Hollywood-Legende Steven Spielberg beeindruckten und inspirierten die Märchen des Deutschen offensichtlich sehr. In seinem Spielfilm “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” aus dem Jahr 2008 sind entsprechende Parallelen zu ihnen unverkennbar. Hier sucht der Held Indiana Jones die am Amazonas verborgene Stadt “Akator” und das fremde Volk der “Ugha Mogulala”. Wie Tatunca Nara in seinem klassischen Auftreten als “Häuptling” trägt bei Spielberg der Indianer eine Feder und einen Lendenschurz.

Günther Hauck gibt nicht auf

Erst vor sechs Jahren betrat Hauck erneut die Bühne der Presse. Der “Spiegel” (Nr. 27/2014) nahm seine Spur in Südamerika wieder auf und besuchte ihn vor Ort. Niemand würde ihn trauen, so erfuhren die Reporter des “Spiegel”, und “die Leute scheinen Angst vor ihm zu haben”. Er habe sogar sein Haus “mit Dynamit gespickt”. “Unheimlich, der Mann”, so der US-Auswanderer Patrick Falterman zu den Journalisten.

Schließlich trafen sie Tatunca Nara in einem Einkaufszentrum in Manaus. Bereitwillig redete er mit den Reportern und beharrte darauf, dass er nicht der Deutsche Hauck sei und selbstverständlich  auch seine Geschichten wahr sind. Umgebracht habe er auch niemanden. Außer als Soldat, wie er betont, nicht aber die im Urwald vermissten Menschen, die unter anderem Akakor besuchen wollten. Nara:

Ich lebe mit meinem Gewissen. Ich habe viele umgebracht, aber als Soldat, die hatten eine Waffe in der Hand – ich bin nicht unschuldig. Aber ich habe die drei nicht umgebracht, wie sie mir vorgeworfen haben.

Zu seiner versunkenen Welt Akakor meine er gegenüber dem “Spiegel”:

Im November habe ich die Häuptlingswürde abgegeben. Der Chefpriester hatte zwei von diesen drei Meter großen Dienern der Götter bei sich. Er sagte, die Altväter kehren zurück, sie haben den Tunnel geöffnet.

Es gibt Deutsche in meinem Volk. Natürlich sind sie nicht mit U-Booten gekommen. Dazu ist das Wasser dort zu niedrig. Sie müssen vorher umgestiegen sein.”

Riesen leben also in dieser geheimen Welt, die den Göttern aus dem All dienen. Und noch wenige Monate zuvor habe er sie selber gesehen! Weiter heißt es:

“‘Wollt ihr nach Eldorado?’, fängt er an. ‘Das ist keine Legende. Ich habe Mauern gefunden wie die von Machu Picchu. Ich kann euch hinführen.’

Ohne Zögern nimmt er Stift und Notizblock und beginnt, den Weg nach Eldorado aufzuzeichnen. Es liegt irgendwo auf einem Hochplateau zwischen Rio Araçá und Rio Demini.

Günther Hauck sei auch eine ganz andere Person, wie der “Indianer” wiedermal betonte. “Ich bin Tatunca. Punkt.” Außerdem stehe in seinem brasilianischen Personalausweis, dass er “Indianer” ist. Die Recherchen von Nehberg seien außerdem sowieso alle falsch und erfunden: “Der ist schizophren, der Nehberg. Ein Lügner.” Nehberg selber schrieb noch im Mai 2014 an den “Spiegel”:

Tatunca will mich persönlich im Rio Negro ersäufen.

Frust bei “Familie Nara”

Was bleibt, außer einem Verdacht, von einem Fantasten, einem Blender und begnadeten Selbsterfinder, einem Menschen, dem seine Geburtsurkunde nicht mehr war als eine bloße Möglichkeit?

Resümieren die Journalisten nach ihren Gesprächen mit dem “weißen Indianer”. Dennoch trafen sie auch Seder Helio, dem Sohn von Tatunca. Er erlangte offensichtlich die nicht Häuptlingswürde als Erbe, nachdem sein Vater sie nach eigenen Angaben “im November abgegeben” habe. “Vorarbeiter” sei Helio geworden, der aufgrund seines fairen Umganges mit den Yanomami-Indianern geschätzt würde. “Ganz ohne Kontakt zu Außerirdischen, zu Altvätern und nach Eldorado”, so Alexander Smoltczyk in seinem Bericht für den “Spiegel”.

Trotzdem ist Helio frustriert. Das Gerede um seinen Vater als Mörder habe diesen ruiniert und nicht mal aus Hollywood gab es einen Cent:”

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Aliens +++ Blog-Serie, Teil #3 +++

Blog-Serie, Teil #3: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Aliens" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #3: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Aliens” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss” – dritter Teil der meiner Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. Teil #3 der erstaunlichen “10 Dinge, die man wissen muss” widmet sich diesmal den Aliens bzw. Außerirdischen. Immerhin sind Aliens wohl eines der Hauptthemen im Bereich Rätsel der Welt, Phänomene und Unerklärliches überhaupt. Jedes Kind weiß heute was Aliens sind oder sein sollen, kann was dazu sagen oder hat Außerirdische am TV gesehen. Demnach ein umfassend bekanntes Thema.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Aliens wissen muss”!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

10 (erstaunliche) Dinge, die man über Aliens wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Ein “Alien” ist eigentlich nicht unbedingt ein “Außerirdischer”.

Die Bezeichnung “Alien” oder “Aliens” bedeutet im angloamerikanischen Sprachgebrauch soviel wie “Ausländer” oder “Fremder” – aber eben auch “Außerirdischer”. Genaugenomen ist jedoch ein Lebewesen aus dem All im Englischen ein “Extraterrestrial”.

Doch “Alien” hat sich schon lange durchgesetzt und für “Ausländer” oder “Fremder” nutzt man im englischen Raum weit mehr das Wort “Foreigner”. “Enemy Alien” ist bzw. war vor allem im 1. und 2. Weltkrieg in den USA sogar ein “feindlicher Ausländer”. Beispielsweise nach Kriegsbeginn mit Japan im 2. Weltkrieg die in den USA lebende Japaner.

Interessant ist dabei, dass das “neumodische” Wort “Alien” für einen Außerirdischen in seiner Mehrfachbedeutung so ähnlich auch in anderen Ländern der Welt vorkommt. Beispielsweise heißt in Ungarn ein Ausländer aber auch ein Außerirdischer “Idegen”, was zugleich für “seltsam” steht. “Külföldi” wiederum, ungarisch für “Ausländer” bzw. “Fremder” ebenso wie für “Außerirdischer”, bezeichnet sogar einfach Menschen aus “Übersee”. Das Wort “Alien” an sich heißt dort “Kkülföldi Állampolgár” – was eigentlich wiederum ein “ausländischer Staatsbürger” ist.

In Afrikaans ist übrigens ein Alien, “Uitheemse”, nicht nur ein Ausländer, Fremder oder auch Immigrant, sondern auch ein nicht eingebürgerter Ausländer.

2.:

Das Wort “Alien” ist heute schlicht das Wort für einen Außerirdischen. Aber es gab tatsächlich zwischen den Jahren 1600 und 1670 einen explosionsartigen Anstieg der Verwendung dieses Wortes im deutschen Sprachgebrauch. So sprang um 1600 die Nutzung von “Alien” in der deutschsprachigen Wissenschaft gewaltig in die Höhe, stürzte dann gegen 1670 wieder ab.

Nach dem “Wortauskunftssystem zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart” stieg das Wort “Alien” nach dem 2. Weltkrieg langsam aber unaufhaltsam als Begriff in Zeitungen an. Ab etwa 1960 – 1962 explodierte die Verwendung des Wortes in der deutschen Sprache in Zeitungen, Wissenschaft, Belletristik und der allgemeinen Literatur.

Interessanterweise lief diese Entwicklung in der deutschen Sprache nicht parallele mit dem Begriff “UFO”. Immerhin ist ein Alien längst ein Wesen aus dem All und UFOs sind gerade ab den 1950er und 1960er Jahren zum Thema geworden. Doch erst 1987 stieg die Verwendung des Kürzel “UFO” in der deutschen Sprache rapide.

3.:

In der UFO-Forschung oder besser gesagt “Alien-Thematik” ist man sich vollkommen uneins, wie viele Rassen von Außerirdischen hier auf unserem Planeten sind oder waren. Vorausgesetzt natürlich, dass überhaupt Aliens die Erde besucht haben und vielleicht sogar noch immer hier sind.

Dennoch tauchen immer wieder Verschwörungstheorien auf, die behaupten, dass die Erde von einigen wenigen bis zu dutzenden Rassen aus dem All besucht wird. Ohne, dass dafür Beweise existieren, sollen sogar einige Alien-Spezies mit diversen Menschen/Ländern Verträge abgeschlossen haben. Mehr noch, denn angebliche Whistleblower behaupten sogar einfach, dass diverse Aliens miteinander Krieg führen und es so auch außerirdische Flüchtlinge auf unserem Planeten gibt.

Zu diesen unzähligen Rassen oder genauer gesagt Sichtungen und Beschreibungen von Aliens gab es in den 1990er Jahren sogar im deutschen Raum das Projekt “HUMDAT”. Diese “Humanoiden-Datei” erfasste, katalogisierte und archivierte bekannte Varianten der zahllosen verschiedenen UFO-Wesen, die Zeugen gesehen haben wollen.

4.:

Obwohl immer wieder behauptetet wird, dass das “klassische Bild” eines Aliens – die kleinen grauen Wesen mit den großen Köpfen und Augen – von Hollywood in die Welt gesetzt wurde, stimmt das so nicht.

In diesem Zusammenhang wird dazu immer der Alien-Film-Klassiker “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg aus dem Jahr 1977 genannt. Bedenken muss man aber dabei, dass der Astronom und UFO-Forscher-Legende Allen Hynek Spielberg bei dem Film beriet (er ist auch bei der UFO-Landung am Ende des Filmes mit Pfeife zu sehen). Hynek lieferte nicht nur durch seine UFO-Klassifizierungen von CE1 bis CE3, “Begegnung der dritten Art”, aus dem Jahr 1972 den Filmtitel, sondern eben auch Informationen zu UFOs und eben Aliens an sich.

Die “klassische Alien-Darstellung” als kleine schmale Wesen gab es schon lange vor Steven Spielbergs Film, wo diese “Greys” genannten Aliens am Ende auch nur sehr kurz schemenhaft zu sehen sind.

5.:

Obwohl immer wieder die Meinung vorherrscht, dass Außerirdische die Erde vielleicht schon Jahrtausende besuchen, gibt es noch andere Hypothesen.

So vermuten einige, dass diese Aliens in Wahrheit Zeitreisende sind. Und zwar von unserem eigenen Planeten und diese vermeintlichen Außerirdischen in Wirklichkeit Menschen der Zukunft repräsentieren. Entweder habe die natürlich Evolution sie zu dem gemacht, wie sie heute gesehen werden, oder die Menschheit habe sich selber und bewusst genetisch verändert.

Vielleicht sind diese Zeitreisenden sogar eine Mischung aus Aliens und Menschen, heißt es in einigen Überlegungen.

6.:

Aliens oder Außerirdische sind etwas ganz anders, als das, was wir uns darunter vorstellen.

Denn es existiert auch die teilweise weit verbreitete Meinung, dass diese “Wesen” vom Satan kommen. Sie sind Dämonen des Teufels der christlichen Tradition, die die Menschheit und unsere Seelen quasi vernichten wollen. Unter dem Deckmantel von Aliens und dem UFO-Phänomen.

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7.:

Bei der Vielzahl an angeblichen Alien-Begegnungen und -Sichtungen werden immer wieder unterschiedliche Rassen in einer Art “Zusammenarbeit” beschrieben. Selbst normale Erden-Menschen in “militärischen Uniformen” sollen gemeinsam mit den mutmaßlichen Außerirdischen beobachtet worden sein.

Die kleinen grauen Kreaturen mit ihren riesigen Köpfen sind dabei die einzigen, die eigentlich immer vollkommen nackt sind. Geschlechtsteile scheinen diese “Greys” auch nicht zu haben. Warum das so ist, kann niemand erklären.

8.:

Angebliche Begegnungen mit Extraterrestrischen oder auch Botschaften von diesen, unterscheiden sich heute enorm von den Anfängen der Alien- und UFO-Thematik!

Ab den 1950er Jahren waren in der entsprechenden Literatur und den Aussagen der “Kontaktler” genannten “Zeugen” diese Aliens liebevolle Wesen. Fremde, die sich Menschen auswählten, um diesen wichtige Nachrichten für die Menschheit mitzuteilen. Diese bestanden so gut wie ausnahmslos aus Warnungen von diesen freundlichen Aliens an die Erdbewohner. Auch sahen diese Aliens fast immer aus wie Menschen oder zumindest uns Menschen überaus ähnlich.

Sehr großen Wert wurde dabei von den Außerirdische darauf gelegt, die Menschheit vor den Gefahren der Atomkraft zu warnen. Ebenso vor der Zerstörung unserer Umwelt etc. Daraus entwickelten sich im Laufe der Jahre regelrechte und auch echte UFO-Sekten, die zum Teil bis heute aktiv sind.

Spätsteins ab den 1980er Jahren wandelte sich das Blatt. Von da an rückten UFO-Entführungen mit pseudo-medizinischen Experimenten und Untersuchungen durch diese Aliens in den Vordergrund. Vor allem flogen jetzt nicht mehr irgendwelchen “Kontaktler” mit ihren außerirdischen Freunden freiwillig in UFOs mit, sondern die Fremden sollen Menschen gegen ihren Willen entführen. Und dabei vor allem auch misshandeln, was davor nie ein Thema war.

Ab da, und vor allem ab den 1990er Jahren, sprach die UFO-Forschung davon, dass Aliens durch ihre pseudo-medizinischen Experimente am Menschen genetische Manipulationen vornehmen. Die genetische Schaffung einer Mischrasse aus Mensch und Alien (Hybride) sei das Ziel dieser UFO-Entführungen. Gegen den Willen der Betroffenen, natürlich.

Aber auch dieses Bild hat sich gewandelt. Inzwischen rücken die mutmaßlichen Gen-Experimente und –Versuche bei UFO-Entführungen vielfach in den Hintergrund. Betroffene sprechen zwar noch immer von Hybriden, aber eher im positiven Sinne, da solche “Versuche” scheinbar weniger werden. Zumindest in den Berichten, die, anderes als etwa in den 1990gern, frei heraus erzählt werden. Aus einer bewussten Erinnerung an UFO-Entführungen, da die Aliens diese nicht “gelöscht” hätten …

9.:

Menschen, die aussagen, dass sie von Aliens an Bord von UFOs entführt wurden (UFO-Entführungen), beschreiben im Nachhinein immer zahlreiche und facettenreiche Dinge und Erlebnisse. Was sie aber nie erwähnen oder gesehen haben wollen, sind Waffen bei diesen Außerirdischen in ihren fliegenden Unterassen.

10.:

Es gibt keinen Beweis für Aliens.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Spekulationen um die Greys, die „kleinen Grauen“: Sind die angeblichen UFO-Aliens in Wahrheit biologische Roboter? +++ Artikel +++

Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Bereits seit Jahrzehnten ist im Dickicht der UFO-Forschung und Alien-Thematik ein Typus von Außerirdischen überaus weit verbreitet: Die der “kleinen Grauen” oder auch “Greys”. Kleine menschenähnliche Wesen, die vor allem durch das Thema UFO-Entführungen sowie natürlich durch Kino und TV weltbekannt wurden. Spätestens die US-Erfolgsserie “Akte X” verhalf diesem Bild der kleinen Aliens mit ihren riesigen Augen und zierlichen Körpern zum Siegeszug. Aber sind diese “kleinen Grauen” überhaupt biologische Lebensformen, die bei UFO-Entführungen angeblich ihre Hände im Spiel haben? Sind es vielleicht nicht eher eine Art von Bioroboter, die von “echten Aliens” erschaffen wurden? Obwohl das Thema um diese grauen Zwerge aus dem All selber Spekulation ist, lassen sich dazu noch weit mehr Überlegungen in Betracht ziehen. Interessante Mutmaßungen über die wahre Natur der Greys, die Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahrzehnten beschreiben Zeugen einer UFO-Begegnung die mutmaßlich beteiligten Außerirdischen als „kleine Graue“, die Greys. Vor allem bei den so genannten UFO-Entführungen. Aber auch bei schlichten Landungen von unbekannten Flugobjekten, sehen Menschen ihren Angaben nach diese seltsamen Wesen, die heute durch Kino und TV wohl jeder kennt.

Eben die „klassischen Aliens“, die ihren ersten großen Kinoauftritt bereits in “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg 1977 hatten.

Die „kleinen Grauen“: Der Alien-Klassiker

Es handelt sich um kleine, nur etwa 120 bis 150 Zentimeter große und grauhäutige Hominide. Sie sollen sehr lange und dünne Arme und Beine haben, (meistens) nur vier Finger besitzen und einen ungewöhnlich großen Kopf auf ihrem dünnen Hals tragen. Die Augen werden einheitlich als oval, tiefschwarz und groß beschrieben, die leicht schräg im Schädel liegen. Gerne bezeichnet man diese Augen als „mandelförmig“

Die Nase wie auch die Ohren sind nur ansatzweise zu erkennen oder meisten nur als „Löcher“ im Kopf des Wesens. Auch der Mund scheint „verkümmert“, da er keine Lippen und auch keine Zähne habe und eher wie ein einfacher Schlitz im Schädel aussehe. Die Haut der „Greys“ erscheint meist wie Leder. Hin und wieder heißt es aber auch, dass die Haut nicht grau, sondern eher blaugrün, grauschwarz oder grünlich erscheint.

Alles in allem bestimmt genau diese sonderbare Gestalt heute in der UFO-Forschung wie auch in der Öffentlichkeit das Bild, das man von einem „klassischen Alien“ hat. Zwar durchaus mit Variationen, aber im Kern identisch. Selbst der bekannte Handy-Messenger-Dienst “Whatsapp” nutzt das Gesicht dieses Grey-Alien in seinen Icon-Bildchen. Kaum also jemand, der zumindest diesen medial stark verbreiteten Alien-Kopf nicht schon mal gesehen hat …

Greys und UFO-Menschen

Ganz besonders bei dem Thema UFO-Entführungen treten diese zwergenhaften Alien-Figuren in Erscheinung. Sie sind es, die an den entführten Menschen pseudomedizinische „Versuche“ durchführen und/oder dem Entführten ominöse Dinge innerhalb der UFOs zeigen. Dabei, so die einstimmige Meinung der Betroffenen, sind die Greys ausgesprochen gefühlskalt. Sie verhalten sich vollkommen kühl, es besteht kein Interesse an eventuelle Leiden eines Menschen während einer Entführung.

VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die kleinen Grauen werden aber nicht selten gleichzeitig zusammen mit anderen „außerirdischen Wesen“ beobachtet. Bei diesen handelt es sich meist um echt „normal aussehende Menschen“. Das heißt, sie sehen aus, als sei es der Nachbar von nebenan. Zum Teil jedoch heißt es, dass diese „Menschen“ größer wären als wir und eher eine blasse Hautfarbe haben. Auch werden diese „UFO-Menschen“ dann und wann als haarlos beschrieben.

Diese Figuren der UFO-Forschung sind seit langem in die Kategorie „nordisch“ oder schlicht „humanoid“ eingeordnet worden (wobei aber auch die Greys eigentlich “humanoid” sind). Es stellt sich aber durchaus die Frage, wer in der „Rangordnung“ oben steht. Sind es die „Menschen“ – oder sind es die Greys? Zumindest glauben UFO-Forscher durch ihre Beschäftigungen mit Entführten hier eine Rangordnung erkennen zu können.

Dass es auch Berichte von UFO-Entführungen gibt, an denen „Militärangehörige“ oder „Uniformierte“ beteiligt gewesen sein sollen, wurde bereits an anderer Stelle in einem YouTube-Video dargelegt …

UFO-Entführungsforscher, die auch den obskuren Bereich der medizinischen Experimente und vor allem der “sexuell” bezogenen Varianten eines solchen „Experimentes“ diskutieren, sehe sich oftmals durch Entführungsberichte zu der Annahme verleitet, die Außerirdischen züchten eine „neue Rasse“.

Im Klartext: Die Greys kreuzen Alien-DNA mit denen von uns Menschen und erzeugen so Hybridwesen. Ein Projekt, wenn man es so nennen mag, das schon seit unbekannten Zeiten auf der Erde laufen würde.

Alien-Multikulti im UFO

Die Tatsache, dass die Zeugen einer nahen UFO-Begegnung einschließlich Alien-Entführungen Greys, Menschen und verschiedenen Varianten von kleinen Grauen zusammen beschreiben, ist problematisch. Vollkommen unterschiedlich erscheinende Alien-Spezies agieren demnach gemeinsam?

Da das Kürzel „UFO“ umgehend als Synonym für „Außerirdische” angesehen wird, glauben auch einige UFO-Forscher und UFO-Interessierte, dass die Unterschiede in der Anatomie der vermeintlichen außerirdischen Lebensformen darauf beruhen, dass es Wesen von unterschiedlichen Planten im All sind. Eigentlich ist das sicherlich die einfachste Interpretation dieser seltsamen UFO-Berichte.

VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)
VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)

Es handelt sich also bei den UFO-Sichtungen und -Begegnungen nach dieser Deutung um ein multikulti Programm außerirdischer Intelligenzen. Als eines der Indizien für diese Annahme halten deren Befürworter gerne Aussagen der UFO-Piloten hoch, die die Heimat bzw. den Ursprung der Insassen beinhalten.

Denn die Piloten der fliegenden Untertassen antworten auf die Frage nach ihrer Herkunft (wenn) oftmals mit sehr unterschiedlichen Angaben. Der Mond, Saturn oder gewisse Sterne sind ebenso dabei, wie der Mars und undeutbare Aussagen. (Nebenbei: Wenn diese Aliens gewisse Sterne als ihre Heimat bezeichnen, verwenden sie netterweise die uns geläufigen Namen für diese Himmelskörper).

Es würde also bedeuten, dass die Insassen der UFOs ein Zusammengewürfelter Haufen von verschiedenen bewohnten Planten in ebenso verschiedenen Teilen des Universums sind. Und dabei wissen wir nicht einmal, ob diese Berichte rund um Greys, Entführungen, UFOs und Aliens überhaupt auf Außerirdische zurückzuführen sind. Bisher hat noch niemand einen echten Alien vorweisen können

Leben UFO-Greys überhaupt?

Bei dem Thema Greys und ihren Handlungen ist es seltsam, dass sie unseren Vorstellungen von intelligenten Außerirdischen nicht unbedingt entsprechen. Sicher, wir haben keine Ahnung, wie Intelligenzen im All aussehen und nur uns Menschen zum Vergleich. Aber diese kleinen UFO-Wesen entsprechen in gewisser Weise nicht einmal einer biologischen Lebensform. Sind sie also wirklich „normale“ Außerirdische mit einer Biologie und Physiologie?

Folgende Punkte könnten in dem eh schon spekulativen Feld der UFO-Entführungen für diese Spekulation sprechen:

  • Die Greys erscheinen als Kreaturen ohne Gefühl, ohne emotionale Regungen und ohne Anteilnahme an den Vorgängen, die sie nicht interessieren zu scheinen.
  • Diese „Wesen“ haben keine erkennbaren Geschlechtsorgane, obwohl sie meistens ohne Kleidung gesehen werden.
  • Ebenfalls haben sie keine zu erkennenden Ausscheidungssysteme wie einen After.
  • Ihre Augen sind lediglich schwarze Ovale, die keine Pupillen haben, und werden als „tot“ beschrieben.
  • Die Kreaturen wurden nie bei der Nahrungsaufnahme gesehen.
  • Sie sprechen meist nicht, denn ihre Stimmen kommen „von innen“. (Hier wird aber meistens von Telepathie gesprochen.)
  • Sie haben keinen Bauchnabel.
  • Ihre Schädel sind im Vergleich zum dünnen und feinen Körper derart groß, dass eine Geburt durch einen biologischen Geburtskanal nach unserem Verständnis nicht möglich ist.
  • Oft sind sie nackt, scheinen also ein Schamgefühl im unserem Sinne nicht zu haben.
  • Sie agieren auch in Zusammenarbeit mit normal erscheinen Menschen.
  • Ihre Haut wirkt “unecht”, wie Leder oder sogar künstlich.
  • Es gibt scheinbar keine männlichen und weiblichen Greys, sondern sie sind alle asexuell.

Sicher sind diese Punkte ohne Zweifel problematische Details bei der Frage, nach der wahren Natur der kleinen Wesen. Wobei wir, um es nochmals zu unterstreichen, natürlich keine Ahnung haben, wie außerirdische Intelligenz aussieht und funktioniert.

Roboter aus dem Universum?

Nüchtern betrachtet spricht die Auflistung oben für die Annahme, bei den Greys handele es sich nicht um biologische Wesen. Vielmehr verleitet sie zu der Hypothese, die Greys sind eine künstliche Lebensform – also: Roboter.

Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Heute erscheint die Idee, dass es so perfekte Roboter (oder Bioroboter) wie die Greys geben könnte, fast absurd. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass es in der Zukunft mit Sicherheit Roboter geben wird, die sich nicht von biologischen Lebewesen unterscheiden lassen. Eine Reihe von Zukunftsforscher geht sogar soweit zu behaupten, dass es in Zukunft auf der Erde sogar künstliche Intelligenz geben wird. Der Physiker Michio Kaku, sehr bekannt aus diversen TV-Dokus, ist zum Beispiel einer von ihnen.

Wir Menschen werden in absehbarer Zukunft (50 bis 100 Jahre nehmen Optimisten an) künstliche Wesen schaffen, die uns Menschen mehr als nur ähneln. Es ist hier übrigens ganz interessant, dass zum Beispiel die Robotik in Japan festgestellt hat, dass zu menschlich aussehende Roboter die Menschen eher abschrecken als begeistern …

Bei der Betrachtung der Grauen der UFOs ist also die Frage legitim, ob es sich bei diesen eben um solche künstlichen Kreaturen handelt. Sie wären demzufolge „Arbeitsdrohnen“ der „echten“ Außerirdischen, zum Beispiel der „nordischen Typen“ der UFO-Forschung. Tatsache ist, dass gerade die Greys offenbar wirklich die Arbeiter sind, denn sie hantieren an den Menschen im Rahmen einer Entführung herum. Die großen und normal erscheinenden Wesen in den UFOs hingegen nicht/kaum.

Diese normalen Wesen sind es auch, die bei modernen UFO-Entführungen als „Ärzte“ bezeichnet werden. Oder, als Frau, „Krankenschwestern“ oder „Medizinerin“.

Greys und die Alien-Mensch Hybriden

Nun aber stehen wir vor einem ganz anderen Problem:

Jene Menschen, die angeblich von UFOs entführt wurden, berichten teilweise, dass ihnen Sperma oder, bei Frauen, Eier gestohlen wurden. Einige UFO-Forscher haben selbst Entführungsfälle recherchiert, bei denen die Frauen künstliche befruchtet worden sein sollen. Im Rahmen einer weiteren Entführung wurde diesen Frauen dann der Fötus wieder aus dem Mutterleib entnommen.

Hier sprechen eine ganze Reihe Entführungsforscher wie auch Zeugen davon, dass die kleinen grauen Freaks Zwitter aus ihnen und uns Menschen schaffen. Hybridwesen, Zwitter, also. Aktuell hat sich beispielsweise der UFO-Forscher David M. Jacobs in seinem Buch „Alien-Hybriden“ diesem Thema erneut angenommen.

Tatsächlich ist es in der UFO-Forschung hinlänglich bekannt, dass einige Entführte in ihren hypnotischen Rückführungen davon sprachen, dass die in den UFOs (oder wo sie waren) genau solchen Hybriden gesehen haben. Entweder als umherlaufende „Kinder“ – oder aber sogar als noch heranwachsende Föten, die sich in „Brutkästen“ befanden. Zieht man alte Berichte über Begegnungen mit fremden Wesen und Entführen durch diese dabei auch noch heran, scheint es dieses “Zucht-Programm” schon Jahrhunderte zu geben. Mindestens, wie in diesem YouTube-Video dargelegt (s. z. B. auch HIER, HIER und HIER).

Wären also die Greys Maschinen, Roboter ohne organische Funktionen (vor allem der Fortpflanzung dienend), kann eine Hybridrasse aus diesen nie geschaffen werden. Da aber beispielsweise kein Bauchnabel an den Grauen zu sehen ist, und auch Geschlechtsorgane offenkundig fehlen, möchte man sicher einwenden, dass die Greys sich künstliche Fortpflanzen. Das heißt, alle kleinen Grauen wachsen in Reagenzgläsern heran. Eine geschlechtliche Fortpflanzung ist ihnen unbekannt.

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Das halte ich für unsinnig und falsch.

Wenn es sich bei den grauen Aliens und reale biologische Lebewesen handelt, müssen sie auf ihren Heimatplaneten eine Evolution durchlebt haben. Auch wenn man annimmt, die Greys seien asexuelle Geschöpfe, so müssen sie sich aber dennoch biologisch Fortpflanzen. Doch dazu fehlen ihnen offenkundig die Geschlechtsorgane.

Und wenn diese nun tatsächlich innerhalb ihre kleinen und schmächtigen Körpers liegen sollten, ist es immer noch unmöglich, dass sie einen Geburtskanal haben, durch den ihre großköpfigen Babys geboren werden können (wie sie herauskommen ist ohne äußere Geschlechtsmerkmale eh ein Rätsel).

Alien-Züchtungen aus dem All?

VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit – aber wozu? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Wenn die kleinen Geschöpfe wirklich biologische Lebewesen sind, wäre die Überlegung legitim, sie wären selber durch eine andere Alien-Spezies gezüchtet worden. Es würde sich also bei ihnen um „biologische Roboter“ handeln. Die medizinische Technologie der Fremden aus dem All wäre demnach soweit fortgeschritten, dass es ihnen möglich ist, Wesen nach dem Typus „Grey“ künstlich zu schaffen.

Auch wenn diese Spekulation mehr als reizvoll klingt, so bleibt der Umstand, dass die Grauen keine Körperöffnungen haben, durch die verarbeitete Nahrung ausgeschieden wird. Zumindest will sie niemand gesehen haben. Wozu dient dann aber der Mund? Immerhin sollen diese Kreaturen mittels Telepathie kommunizieren. Oder ist er doch ein „Überbleibsel“ einer biologischen Evolution?

Erschwerend kommt hinzu, dass sich nach allen bisher vorliegenden Beschreibungen der Brustkorb der Gestalten nicht bewegt. Er hebt und senkt sich nicht, was bei einer Atmung mit Lungen (und Kiemen haben sie nicht) zu erwarten wäre. Zumindest will auch das niemand gesehen haben.

Da den „Wesen“ unsere Atmosphäre nichts ausmacht – auch den anderen beschriebenen Aliens nicht -, wird auch ihr Körper ähnlich wie unser funktionieren. Zwar haben wir auf unserer Erde zum Erstaunen vieler Biologen und auch Astrobiologen Lebewesen an Orten gefunden, die bisher als lebensfeindlich galten, aber diese können dafür nicht in unserer normalen Atmosphäre überleben. Deshalb wäre es irrig zu behaupten, die Greys kämen aus einer so verschiedenen Welt, dass sie hier ohne Atmung leben können …

Da die Idee Greys = Roboter oder sogar Cyborgs meiner Meinung nach durchaus interessant ist, dürfen wir ein anderes Teilproblem bei diesen Spekulationen nicht übergehen: UFO-Abstürze.

UFO-Abstürze und tote Aliens

Befasst man sich nur etwas genauer mit der UFO-Forschung und den entsprechenden Veröffentlichungen, gewinnt man schnell den Eindruck, dass inzwischen unzählige UFOs abgestürzt sind. Allen voran natürlich der UFO-Absturz von Roswell vom Sommer 1947.

Ein Raumfahrt-Ingenieur sorgte für Diskussionen: Er behauptet, dass in der Area 51 Außerirdische mit den USA zusammen arbeiten…und zeigt angebliche Beweise (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ein Raumfahrt-Ingenieur behauptet, in der Area 51 arbeiten Aliens … und zeigt angebliche Beweise (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Glauben wir den Zeugen und Recherchen, so sollen bei UFO-Abstürzen rund um die Welt auch deren Insassen gefunden worden sein. Ein Umstand, der, wenn ein Absturz tatsächlich erfolgt sein soll, natürlich auch zu erwarten wäre. Zeugen – und jene, die es sein wollen – sagen, dass solche Aliens gefunden wurden, und sie diese dann an diesem oder jenem Ort selber gesehen haben. Im Fall Roswell zum Beispiel in einer Militärbasis. Dabei, und dieser Punkt ist hervorzuheben, wird aber nicht behauptet, man habe Organe gesehen. Lediglich die vermeintlichen „Leichen“.

Nun aber liegen gleichsam Berichte vor, die von Obduktionen der bei einem UFO-Absturz gefunden Körper sprechen. Ebenfalls ein Umstand, der zu erwarten ist, wenn irgendwo auf der Welt ein UFO samt Besatzung gefunden wird. Und gerade in diesem Zusammenhang ist ein nebulöser Film weltweit berühmt geworden, der angeblich die Öffnung einer außerirdischen Leiche zeigt. Der als Santilli-Film bekannte Streifen wurde in der UFO-Forschung viele Jahre hitzig diskutiert und von vielen als schlichte Fälschung angesehen. Letztlich stellte sich auch heraus, dass der ganze Film ein Fake war.

Somit ist auch der Santilli-Film kein Beweis, dass die Greys echte Lebewesen mit einer organischen Biologie sind. Obwohl die Macher des Filmes behaupteten, es gäbe einen echten Alien-Autopsie-Film und ihr Werk stelle diesen nur nach. Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass der angeblich echte Autopsie-Film zu beschädigt gewesen sei …

Neben Berichten über gefundenen Alien-Leichen und natürlich den zweifelhaften Santilli-Fake, liegen aber auch Aussagen vor, die davon sprechen, dass lebendige Außerirdische in gewissen militärischen Anlagen gesehen wurden. Zum Teil gehen diese Aussagen sogar soweit zu behauten, dass diese Aliens mit menschlichen Wissenschaftlern der Erde gemeinsam an diversen Projekten arbeiten.

Wie wir solchen Aussagen gegenüberstehen, ist sicher jedem Interessenten selber überlassen. Immerhin müssen wir uns bei solchen Geschichten auf die Glaubwürdigkeit einzelner „Zeugen“ (oder eben solche, die es sein wollen) verlassen. Definitive Beweise gibt es nicht einen.

Außerirdische im Verhör

Doch auch hier gibt es Einwände.

So zeigte Mitte der 1990ger Jahre die Pro7-Sendung „TAFF“ einen kurzen und undeutlichen Film, der angeblich von einem Angestellten der sagenumwobenen „Area 51“, Nevada, USA, heraus geschmuggelt wurde. Wir sehen dort einen tatsächlich typischen Grey, der von einem Mann in Arztkleidung „verhört“ wird. Deutlich erkennbar ist in dem Farbfilm, dass der vermeintliche kleine Graue lebt.

VIDEO: Die "Alien Autopsie" von Roswell 1947 des Ray Santilli - steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)
VIDEO: Die “Alien Autopsie” von Roswell 1947 des Ray Santilli – steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / Fischinger-Online)

Da dieser dunkel gefilmte Streifen äußerst zweifelhaft ist, und einen dokumentarischen Wert für irgendein geheimes Militärarchiv nicht erkennen lässt, sehen die meisten UFO-Forscher und auch ich hier einen Schwindel. Es handelt sich wahrscheinlich lediglich um gewitzte Zeitgenossen, wobei einer eine Grey-Maske trägt.

Interessant am Rande: Im Rahmen des „UFO Day“ 1996 in Berlin gab ich dem Sender Pro7 ein Interview, in dem ich mich (negativ) zu mir dort von Pro7 vorgelegten „UFO-Fotos“ äußerte. Die Quelle der Bilder war, so der Reporter des Senders, dieselbe, wie der Area 51-Film mit dem Alien-Interview. Die mir von dem Reporter gezeigten schwarzweißen Fotos mit „UFOs“ waren als einfache Fälschungen leicht zu erkennen. Meinte ich zumindest auf dem „UFO Day“. Es war auch bemerkenswert, dass man heute noch mit einem schwarz-weiß Film in der Kamera umherläuft … und Pro7 mein und andere negativen Statements zu den Bildern in ihrem Bericht zu dem Kongress nicht sendete. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Heute, 2018, ist das Netz bekanntlich mit Alien-Videos, UFO-Filmen und auch Interviews mit angeblichen Außerirdischen überflutet …

Keine Beweise, nur Spekulationen!

Die Spekulation, die kleinen Grauen seien in Wahrheit (Bio-)Roboter, lässt sich natürlich nicht beweisen. Ausschließlich durch die Berichte von Entführungsopfern und Zeugen einer UFO-Landung einschließlich der Sichtung von Wesen, können Indizien liefern. Denn nicht mal diese Begegnungen lassen sich belegen.

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und seltsame “Zwerglein” (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Es ist aber so, dass Greys ein ausgesprochen „seltsames Verhalten“ zeigen, welches sich von den fast normal menschlich aussehenden Wesen stark unterscheidet. Da beide „Rassen“ in Zusammenarbeit beobachtet wurden und werden, könnt man sogar folgendes behaupten:

Die Grauen sind Roboter, die wir Menschen der Erde selber in der Zukunft gebaut haben. Die menschlichen „UFOnauten“ wären dann unsere eigenen Nachfahren von diesem Planeten und die UFOs an sich nichts weiter als Zeitmaschinen irdischen Ursprungs.

Ob nur wir in der Zukunft solchen Roboter erschaffen und sogar Zeitmaschinen erfinden, wissen wir natürlich auch wieder nicht.

Außerirdische Zivilisationen können im Laufe ihrer technischen Evolution solche Roboter sicher problemlos entwickelt haben. Eigentlich geht jeder Vertreter der These, dass UFOs außerirdisch sind, von der Annahme aus, die Aliens kommen von sehr viel älteren Planeten. Damit haben sie eine weitaus längere (technische) Entwicklung hinter sich, und so dürfen wir den bis zur Erde gekommenen Besuchern durchaus die Fähigkeit zum Roboterbau à la Grey zubilligen.

Und wenn die Außerirdischen sich mit mehr als der Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, sind es so oder so Zeitreisende. Auch wenn das nach allem was wir wissen nicht möglich sein kann.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Warum haben Menschen Angst vor Aliens und fürchten sich vor Fremden aus dem All? Die Antworten sind erstaunlich einfach

Darum haben Menschen Angst vor Aliens (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Darum haben Menschen Angst vor Aliens (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Eines (nicht allzu fernen) Tages wird die irdische Forschung mit Sicherheit Leben im All entdecken. Da sind sich die meisten Astronomen und Wissenschaftler einig. Auch wenn es vorerst wahrscheinlich nur Mikroben sind, die beispielsweise auf unserem Nachbarplaneten Mars entdeckt werden. Doch warum fürchten sich Menschen vor tatsächlichen Aliens, vor intelligenten Außerirdischen irgendwo im Kosmos? Was beflügelte diese Angst vor solchen fremden Zivilisationen, die vielleicht irgendwann einmal zu uns auf die Erde kommen? Diesen Fragen ging jetzt ein wissenschaftliches Magazin genauer nach – mit eigentlich verblüffend einfachen Antworten!


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vorsicht vor Aliens!

Hollywood zeigt es seit Jahren immer und immer wieder: Wenn irgendwann Aliens zu uns auf die Erde kommen, ist es praktisch Aus mit dem “sorglosen Leben” der Menschheit. Außerirdische kommen fast nie in Frieden und bringen nur Tod und Zerstörung, erzählt uns die Traumfabrik.

Eigentlich vollkommen klar, dass Hollywood dieses Bild von fiesen und bösen Aliens zeigt, wie es zum Beispiel in diesem Posting oder auch diesem YouTube-Video von mir aufgezeigt wurde. Ob irgendwas davon auch nur annähernd der Realität entspricht, weiß definitiv niemand. Erst wenn wenn es soweit ist, kann der Mensch reflektierend zurück blicken und sagen, dass diese oder jene Science-Fiction-Story der Realität doch schon sehr nahe kam.

Doch nur, weil wir dann einen Vergleich mit der nun eingetretenen Wirklichkeit haben.

Alle voran hat der Physiker Stephen Hawking längst vor intelligenten Aliens gewarnt. Theoretisch auch vollkommen zurecht, da er den Kontakt zwischen Menschen und Außerirdischen mit der Begegnung zwischen Europäern und den amerikanischen Ureinwohner vergleicht. Die Konsequenz dieser und ähnlicher Kontakte weltweit war der Untergang der Urbevölkerung mit den fortschrittlicheren Europäern, so Hawking. Im Fall einer Alien-Begegnung nähme die Menschheit die Rolle der Ureinwohner ein.

Es muss nicht gleich eine Alien-Invasion sein, wie wir sie eben aus Film und Kino kennen. Eine physische Ankunft der Fremden, die eigentlich keine brutale Eroberung planen, reicht vollkommen.

Die Angst vor dem Unbekannten

Das Magazin “Der Standard” aus Österreich veröffentlichte am 24. Februar den Beitrag “Warum wir uns vor Aliens fürchten”. Einen kleinen Artikel im Zuge des Magazins “Forschung” der Redakion, in dem es um Leben im All, Aliens und die Suche nach neuen Welten im Universum geht. Darin schreibt der Autor Peter Illetschko:

Wir fürchten uns gern vor dem Fremden, vor dem Unvorstellbaren – und deswegen verbinden wir es mit albtraumhaften Vorstellungen, mit einer Ausweglosigkeit des unüberwindbar Bösen, wie es die Giger-Monster in der Aliens-Filmreihe sind. Das war schon so, als das boshafte Genie Orson Welles 1938 im Hörfunk H. G. Wells Krieg der Welten aufführte und eine Massenpanik auslöste.

Grundsätzlich hat Illetschko mit dieser Aussage das gesamte Thema “Angst vor Aliens” auf dem Punkt beantwortet. Der Mensch hat eben Freude an der Furcht vor dem Unbekannten. Und was ist unbekannter und fremder und bietet dabei so unendlich viel Gedankenspielraum als Außerirdische?

Schon allein die Vielfalt der dem Konsumenten vorgesetzten Alien-Träumereien zeigt, dass das Universum im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos ist. Vom Knuddel-Alien ALF oder dem lieben Zwerg ET über ekelhafte und tödliche Alien-Bestien bis zu netten kleinen Grauen aus dem Klassiker “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg ist für jeden was dabei.

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Die Angst vor dem Unbekannten aus dem All, dass aufgrund seiner nicht annähernd einzuschätzenden Fremdartigkeit zu Spekulationen anregt, ist tief in uns verwurzelt. Da es schwer ist, hier auf der Erde etwas vollkommen Fremdes und “unüberwindbares Böse” zur Befriedung unserer Furcht zu schaffen, bedienen wir uns eben im All.

Mensch vs. Alien

Wie an anderer Stelle dargelegt, nimmt der Mensch seine “Menschlichkeit” und vor allem seine Fehler und Taten, und schiebt sie den Aliens in die Schuhe. So lässt sich leicht eine Angst vor Außerirdischen erzeugen. Was wäre, wenn die Aliens auch nur ein klein wenig so sind, wie die Menschheit? Ein Schreckensszenario.

Auch Peter Illetschko schreibt in seinem Beitrag:

Auffallend ist auch: Immer dann, wenn eine Gesellschaft von Ängsten dominiert wird, fürchtet man sich noch lieber vor UFO-Landungen auf der Erde als sonst.

Recht ähnlich sehen das auch sehr viele User auf  “Der Standard” in ihren Kommentaren. So schreibt einer treffend:

Die Aliens erscheinen – wie im Artikel angedeutet – nur deshalb so böse, weil wir mangels Vorlage einen menschlichen Charakter in sie projizieren.

Wer also vor Aliens Angst hat, hat zu viele schlechte SF-Filme gesehen. Zudem bezweifle ich, dass es irgendeine kosmische Zivilisation mit der Menschheit in Punkto, Aggressivität, Zerstörungspotential oder Bösartigkeit aufnehmen kann. Zynisch überspitzt könnte man sogar behaupten, dass die Aliens uns schon länger kennen, aber sich schaudernd abgewandt haben.

“Schaudernd abgewandt” ist ein gutes Stichwort, denn vielleicht ist die Menschheit einen ein abschreckendes Beispiel für Leben im All für andere Lebewesen. Natürlich ist auch das reine Spekulation – aber wer weiß das schon. Überspitzt aber nicht minder zutreffend schrieb diesbezüglich ein anderer User in seinem Kommentar:

Wir werden eh schon lange von denen beobachtet. Die Erde gilt nämlich als Live Reality TV-Show für diese Aliens. Ein Quotenhit!

Zum Glück für uns setzt man einen Quotenhit nicht so schnell ab … vorerst.

+++ “Was würden aggressive Aliens überhaupt hier wollen?” – Video zum Thema auf meinem YoTube-Kanal: +++

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Lars A. Fischinger

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Sind die Wikinger “Dinosauriern” begegnet? Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen über Menschen und Saurier … (Artikel)

Sind die Wikinger Dinosauriern begegnet: Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)
Sind die Wikinger Dinosauriern begegnet: Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)

“Im Jahre 2012 hatte ein User mit dem Namen “gint5812” im großen Internetauktionshaus “eBay” eine Figur zum Verkauf angeboten, die zum Nachdenken anregt”, schreibt mein Mystery-Freund und -Kollege Fernando Calvo auf Terra-Mystica.jimdo.com. In der Tat regt diese Figur eines “Monsters” zu vielen Deutungen und Spekulationen an, da sie ursprünglich von den Wikingern stammen soll. Und wir alle wissen und bekommen es quasi jeden Tag in TV-Dokumentationen gesagt, dass die Saurier lange Zeit vor den Menschen ausgestorben sind. Was also könnte es mit diesem mutmaßlichen Wikinger-Fund für eine Bewandtnis haben und warum ist dieser nur die “Spitze des Eisberges” eines verwirrenden Mysterium?

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Haben die Wikinger Dinosaurier gesehen?” – das fragt Fernando Calvo auf seinem Mystery-BLOG “Terra Mystica” angesichts der figürlichen Darstellung des seltsamen “Monsters”, welches aus der Ära der Wikinger stammen soll. Weiter schreibt er über das Objekt:

Es soll sich angeblich um einen alten Anhänger aus dem Nachlass der Wikinger handeln. Er besteht aus Bronze, ist vom Kopf bis zur Schwanzspitze drei Zentimeter lang und scheint einen langhalsigen Dinosaurier darzustellen. Der lange Schwanz ist geringelt und bildet dadurch eine kleine Öse, um die man einen Draht oder Lederriemen durch stecken konnte, um es als dekorativen Anhänger zu tragen.”

Die Figur ähnelt einem Brachiosaurus (Armechse) der Gattung der Sauropoden aus dem Jura, som der Mystery-Forscher. Eine der größten Saurierarten, die jemals auf der Erde lebten und die spätestens seit dem Film “Jurasic Park” von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 und den Nachfolgern unzähligen Menschen bekannt sein dürften. Nur: Diese Giganten der Urzeit sollen schon vor 65 Millionen Jahren ausgestorben sein. Einer Epoche der Erde, in der es noch nicht ansatzweise Menschen gab.

Was wurde da vor 3 Jahren bei “eBay” tatsächlich angeboten?

Abgesehen von dem Umstand, was diese Figur wirklich darstellen soll, ist auch die Herkunft offenbar nebulös. So schreibt Calvo in seinem Artikel:

VIDEO: Das Rätsel um den El Chupacabra: Der unheimliche Ziegensauger (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / J. Maussan / J. Martín)
VIDEO & eBook: Auch ein Urzeittier? Das Rätsel um den El Chupacabra: Der unheimliche Ziegensauger (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / J. Maussan / J. Martín)

Der Verkäufer veröffentlichte leider keine genaueren Informationen über die Figur und offenbar waren auch keine Interessenten da, die hellhörig wurden und nach hakten. Man weiß nur, dass der Verkäufer aus Lettland stammt und eine zweite – ebenfalls alte Wikingerfigur – zum Verkauf anbot. Diese ging seinerzeit für 140,00 US-Dollar an einen Käufer über.

Diese mangelhaften Informationen lassen natürlich genügend Raum für Spekulationen offen. So kann es sich tatsächlich um zwei antike Wikingerfigürchen handeln, die kryptoide Wesen handeln, welche die seefahrenden Wikinger bei ihren Ausflügen nach Nordamerika beobachteten.

Und das ist das Problem.

Ist die Figur vielleicht sogar ein Fake? Möglich. Nicht aber unbedingt des angeblichen aus Lettland stammenden Verkäufers selber, denn er könnte schließlich selber darauf “hereingefallen” sein. Oder dienten gefundene Saurierknochen dem Wikinger-Künstler als Vorlage?

Ebenso scheint der der einstige Verkäufer “gint5812” bei “eBay” (heute) nicht mehr aktiv zu sein, wie Calvo schreibt. Nachfragen, “um nähre Informationen zu erhalten”, scheitern deshalb. Ich habe selber bei “eBay” USA, Deutschland und Lettland nach diesem lettischen Verkäufer gesucht – ebenfalls vergeblich.

Der “Saurier der Wikinger” ist kein Einzelfall!

Fernando Calvo veröffentlichte seinen BLOG-Artikel auch bei Facebook in seiner Mystery-Gruppe. Daraufhin kommentierte dort die Leserin Silke Hahn beispielsweise am 20. Oktober 2015:

Vielleicht basieren ja die ganzen Drachen-Mythen tatsächlich auf Dinosaurier-Sichtungen/-Erlebnisse. Die Forschung hat sich schon so oft vertan bzw. weiß so vieles noch nicht – da kann es doch sein, dass es doch zeitliche Überschneidungen gegeben hatte.”

Die seltsame "Saurier-Figur der Wikinger" (Bild: F. Calvo / Terra Mystica)
Die seltsame “Saurier-Figur der Wikinger” (Bild: F. Calvo / Terra Mystica)

Trotz “Gegenwind”, die Hahn durch diese Vermutung bei Facebook bekam, ist der Gedanke nicht so abwegig. Aber in einer anderen Hinsicht, an die ich schon als junger Knabe dachte: Waren vielleicht von unseren Vorfahren gefundene und nicht verstandene Dinosaurier-Knochen die Vorlage für die Sagen und Mythen über Monster und Drachen?

Aufgrund der Unwissenheit unserer Ahnen von Erdzeitaltern, Aussterben von Tieren und der Evolution wurden solche Zufallsfunde von Dino-Resten eben als Monster und Drachen interpretiert. Eine Idee, die ich seit Jahrzehnten für sehr interessant halte. Irgendwie passen auch die “Dachenboote” der Wikinger sehr schön dazu …

Es gibt dabei aber ein Problem. Obwohl der “Dinosaurier der Wikinger” ungeklärter Herkunft ist, existieren auf der ganzen Welt solche Funde und Darstellungen von “Monstern”. Global gibt es Figuren und Abbildungen von Kreaturen, die deutlich an Dinosaurier erinnern. Hin und wieder so detailreich, dass es schwer fällt hier an einen “Drachen” zu denken, der anhand weniger und zufällig gefundener Saurier-Versteinerungen “rekonstruiert” wurde. Zumal in den allermeisten Fällen diese Funde auch nicht fix und fertig präpariert herumliegen. Es sind eben Versteinerungen im Gestein. Sind diese angeblichen Fabelwesen wirklich alle reine Phantasie?

Mensch vs. Dinosaurier?

Es gibt noch ein weiteres Problem bei dieser Debatte. Das Problem, dass es Darstellungen gibt, die “Monster” und Menschen gemeinsam zeigen. Von Felszeichnungen in Nordamerika bis zu Figuren.

Bei den Figuren denke ich da beispielsweise an die Dinosaurier von Acámbaro in Mexiko, die ab 1944 von dem Deutschen Waldemar Julsrud ausgegraben wurden. Diese “Figuren von Acámbaro” werden in der Archäologie alle als Fälschungen angesehen, während andere davon sprechen, dass diese 4000 oder mehr Jahre alt sind. Über 33.000 solcher Figuren aus Obsidian, gebrannter Keramik, Ton und Jade sind inzwischen bekannt … und sie wirken recht verstörend. Sind sie tatsächlich so alt – dann fragt man sich, woher die Vorlagen für diese Saurier-Figuren kamen.

Menschen in Zeiten der Saurier in Rumänien? (Bild: P. Krassa/L. A. Fischinger & WikiCommons: Edontasaurus/gemeinfrei/Ryanz720)
ARTIKEL: Menschen in Zeiten der Saurier in Rumänien? (Bild: P. Krassa/L. A. Fischinger & WikiCommons: Edontasaurus/gemeinfrei/Ryanz720)

Gab es also noch vor einigen 1000 Jahren noch solche Kreaturen, wie ich beispielsweise in meinem Buch “Verbotene Geschichte” im Zusammenhang mit diesen Funden darlege? Oder existieren sie sogar noch heute, wie das Monster “Mokele-Mbembe” in Zentralafrika?

Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass vor mindestens 65 Millionen Jahren schon intelligente Menschen existierten, diese Saurier sahen, von ihnen Abbildungen anfertigten und diese Bilder, Darstellungen und Figuren nach Jahrmillionen noch zu finden sind.

Wer weiß, ob es noch solche Tiere gibt (s. weiter unten). Und wer weiß, ob es sie zumindest vor nicht allzu lange Zeit noch gab. Genau diese Frage wirft auch die Figur der Wikinger auf, über die Fernando Calvo berichtete. So kommentiert Calvo bei der Facebook-Diskussion um seinen Artikel selber treffend:

Ich denke auch, dass es noch so einige exotische Land- und Wassertierarten geben könnte, deren kleine Populationen sich im Laufe der Jahrtausende und Jahrhunderte durch die immer höhere Besiedelungsdichte des Menschen immer mehr in entlegene Gebiete zurückgezogen hat oder ausgestorben ist.

Wenn ein Dinosaurier in Afrika (noch heute) sein Unwesen treibt …

Würde es zutreffen, dass nicht alle Urzeitmonster vor 65 Millionen starben, dann könnte es vielleicht auch den “Mokele-Mbembe” im Dschungel Afrikas geben. Zumindest behaupten das die lokalen Ureinwohner, die immer wieder von Begegnungen mit diesem saurierähnlichen Biest erzählen. Auch dieses Wesen ist den Geschichten nach eine Art Sauropode, der jedoch von den Bewohnern Zentralafrikas als wesentlich kleiner beschrieben wird. Obwohl erste Berichte dieser Kreatur in Europa schon 1776 durch den Franzosen Abbe Liévin Bonaventure Proyart bekannt wurden, fehlt bis heute jeder Beweis für dieses Tier. Trotz unzähliger Suchexpeditionen in Afrika und obwohl das Tier bereits Menschen angegriffen und getötet haben soll …

Rätsel und Sensationen um den Bigfoot - Meldungen gibt es immer wieder (Bild: L. A. Fischinger)
ARTIKEL & VIDEOs: Rätsel und Sensationen um den Bigfoot (Bild: L. A. Fischinger)

Der berühmte deutsche Zoolegende und Tierfänger Carl Hagenbeck (1844 bis 1913) berichtete in seinem Tier-Buch “Von Tieren und Menschen” bereits 1909 von dem Untier “Mokele-Mbembe” in Afrika. Hagenbeck, der zahllose exotische Wildtiere nach Europa holte, schreibt in seinem Buch, dass er und seine Kollegen oft von Eingeborenen Berichte und Tipps zu unbekannten Tieren bekamen. Das führte sie nach “gewissenhafter Prüfung ihrer Berichte häufig zu neuen Entdeckungen”.

Seit 1871 erhielt er auch von europäischen Reisenden Berichte, die von Eingeborenen Afrikas stammen. Sie handelten von einem Ungeheuer, “halb Elefant, halb Drache”, das “in den unzugänglichen Sümpfen hauste”. Hagenbeck schrieb, dass Eingeborene zahlreiche Bilder davon “auf die Wände von Höhlen gemalt” hätten. Er persönlich glaube aufgrund der Vielzahl der Erzählungen, dass “Mokele-Mbembe” wirklich dort existiert.

Hagenbeck spekulierte in seinem Buch 1909 auch, dass “es sich nur um eine Art Brontosaurus handeln” könne. Unter enormen Kosten sandte er selber eine Suchexpedition nach der unbekannten Spezies aus. Doch “Fieberanfälle” und “sehr tückische Eingeborene” ließen diese scheitern.

Und eigentlich sind alle Expeditionen bis auf den heutigen Tag gescheitert. Auch das ist einer der Gründe weshalb die Kritiker vermuten, dass s sich bei bei dem Tier um ein Legende handelt. Möglicherweise auch um Flusspferde, die verzerrt Einzug in diese lokalen Geschichten hielten. Selbiges kennt man zum Beispiel auch bei dem Thema “Monster von Loch Ness“. Hier sagen kritische Stimmen gerne, dass es sich um eine Vermischung aus Volksglaube und realen Sichtungen (etwa von dem Riesenfisch “Baltischer Stör”) handeln soll.

Dinosaurier vor ein paar 1000 Jahren …?

Angenommen, dass die “eBay”-Figur tatsächlich von den Wikingern stammt und diese eine lebende Vorlage für diese hatten, dann gab es noch in greifbarer Zeit derartige Kreaturen. Wo aber sind dann die quasi frischen Reste dieser Tiere? Wo die Kadaver von dem Saurier im Dschungel Afrikas? Wo die Leichen der Tiere, die vor 4000 Jahren in Mexiko Modell für die Dinosaurier-Figuren von Acámbaro standen?

In Acámbaro (Mexiko) gefundene Figur - wie alt mag sie sein? (Bild: L. A. Fischinger)
In Acámbaro (Mexiko) gefundene Figur – wie alt mag sie sein? (Bild: L. A. Fischinger)

Die Acámbaro-Figuren sind dabei ein “Sonderfall” bei diesem grenzwissenschaftlichen Thema. Untersuchungen der Figuren, die ich in “Verbotene Geschichte” erwähnte, sollen belegt haben, dass diese Objekte tatsächlich Jahrtausende alt sind. Das klingt erst einmal nicht sonderlich sensationell, da die Dinosaurier schließlich schon vor 65 Millionen Jahren ihr Ende fanden. Was sind da schon 4000 oder meinetwegen 10.000 Jahre? Zu behaupten, dass diese Statuen Millionen Jahre alt und damit ein Beweis für damalige Menschen sind, ist für mich absolut abwegig. Derart unbeschadet bleiben solche zerbrechlichen Handwerkarbeiten niemals über so lange Zeit.

Da aber die darstellten Tiere Sauriern ohne Zweifel sehr ähneln, müssen die Schöpfer der Figuren diese lebend gesehen haben. Lässt sich das beweisen?

Schwerlich, da es keine “neuzeitlichen” Kadaver dieser Tiere gibt. Man könnte die Figuren vielleicht wissenschaftlich Untersuchen lassen, um so auch den Vorwürfen der Fälschungen auf den Grund zu sehen. Für keinen etablierten Forscher der Welt sind diese Figuren bekanntlich authentisch.

Ich selber habe mich vor einiger Zeit bemüht ein echtes (= vor Ort aus Mexiko stammendes) Exemplar einer dieser Saurier-Figuren von Acámbaro datieren zu lassen. Mit Hilfe der Thermolumineszenz-Datierung, da diese Objekte kein organisches Material sind und die Radiokartondatierung (C14) somit nicht funktioniert. “Die Genauigkeit der Methoden liegt meist um ±10 %, und Zeiträume bis 100.000 Jahre, in seltenen Fällen auch weit mehr, können erfasst werden”, so schreibt etwa Spektrum.de auf ihre Website zu dieser Methode. Bei der fraglichen Figur  ist ein Stück beim Transport abgebrochen und dieses wäre für eine solche Untersuchung geeignet (s. Bild). Es scheiterte jedoch an den enormen Kosten einer derartigen Analyse.

Interessierte Unterstützer können sich gerne bei mir melden, da die fragliche Figur (und ein anderes Objekt) noch immer auf ihre Entschlüsselung wartet … DANKE! Siehe auch HIER

Menschen vor Millionen von Jahren …?

Problematisch wird das ganze Thema rund um Saurier und Menschen in der Grenzwissenschaft, wenn man bestimmte “unmögliche Funde der Archäologie” beachtet. Dabei handelt es sich um menschliche Fußspuren oder irgendwelche künstlichen Hinterlassenschaften, die scheinbar Millionen von Jahre alt sind. Teilweise wird dabei behauptet, dass diese Funde aber-dutzende von Millionen Jahre alt seien und so auf eine Epoche verweisen, als es noch keine Humanoiden geschweige denn Menschen gab. Folglich eben doch Menschen in den Tagen der Urzeitechsen existierten.

Gab es einst Giganten auf der Erde? (Collage aus alten Zeitungsberichten, Archiv L. A. Fischinger)
VIDEO: Gab es einst Giganten auf der Erde? (Collage aus alten Zeitungsberichten, Archiv L. A. Fischinger)

Derartige Funde sind in der Mystery-Forschung weithin bekannt. Aber um das Thema vollends verwirrend zu machen, dennoch ein Beispiel:

Als es ab etwa 1848 zu einem Goldrausch in Kalifornien kam, wurden den von Schätzjägern auch immer wieder kuriose Funde bei der Arbeit in den Stollen und Flüssen gemacht. So berichtete etwa die “Times“” aus London am 24. Dezember 1851, dass ein Glücksritter ein Stück goldhaltigen Quarz fallen lies und in diesem ein rostiger aber gerader Eisennagel zur Vorschein kam. Und das war nur ein Fund von vielen währen des Goldrausch.

Bald sah sich auch die Harvard Universität veranlasst, über die Vielzahl der “kuriosen Entdeckungen” einen Bericht auszuarbeiten. Damit beauftragt wurde Harvard-Professor J. D. Whitney, vom Staat Kalifornien bestellter Geologe, der daraufhin 1880 seinen Bericht “The Aufriferous Gravels of the Sierre Nevada of California” vorlegte. Berichte, Diskussionen und Vorträge, wie am 30. Dezember 1890 vor der Gesellschaft für Geologie, folgten zu diesen Funden. Ebenso legte das Smithsonian-Institute 1889 zu diesen “Kuriositäten” einen skeptischen Bericht vor. Der Streit über solche sonderbaren Funde begann und hält eigentlich bis heute (in der Grenzwissenschaft) an.

Doch die Bergleute fanden eben immer wieder Seltsames. Legendär wurde der “Table Mountain” in Tuolumne County (Kalifornien). Goldsucher durchlöcherten die Region mit teilweise hunderte Meter langen Tunneln und fanden plötzlich Löffel, Speerspitzen, Steinwerkzeuge und sogar menschliche Knochen. Selbst ein Mörser aus Stein wurde in einer Mine in 55 Metern Tiefe entdeckt. Auch eine Art Schmuck kam 1853 ans Tageslicht. In 38 Meter Tiefe tauchte der Zahn eines Mastodon (ausgestorbene Elefantenart) auf und ebenso ovale “Marmorperlen”, die etwa vier Zentimeter lang und 2,5 Zentimeter im Durchmesser waren. Sie zeigten gebohrte Löcher in ihrer Mitte.

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Gefunden wurde all das in 33 bis 55 Millionen Jahre alten Gestein und Schichten unter einer Lavakuppe, wie es Professor Whitney 1880 berichtete. Er selber habe sogar einige der Funde persönlich untersucht. Der Bericht „Antiquities from under Tuolumme Table Mountain in California“ der “Geological Society of America” (Bulletin Nr. 2/1891) resümiert über die Funde in Kalifornien sogar:

Für mich persönlich wäre es befriedigender gewesen, wenn ich diese Werkzeuge (die zahlreichen Steinmörser, Anm. LAF) selber ausgegraben hätte, doch kann ich keinen Grund entdecken, weshalb die Aussagen (der Minenarbeiter, Anm. LAF) nicht eben soviel Beweiskraft haben sollen wie meine eigenen. Er war ebenso kompetent wie ich, einen von der Oberfläche herab führenden Spalt zu erkennen oder irgendwelche alten Eingriffe, die der Bergmann sofort erkannt und aus tiefstem Herzen fürchtet.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

 

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Wissenschaftler will mögliche Beweise für die Existenz der Bundeslade gefunden haben

Modell der Bundeslade (Bild: L. A. Fischinger)
Modell der Bundeslade (Bild: L. A. Fischinger)

Vor über 2000 Jahren verschwand angeblich die Bundeslade aus dem Tempel des Salomo in Jerusalem. Moses habe diese bis zu 1,40 x 0,80 x 0,80 Meter große und vergoldete Kiste einst, so heißt es im Buch Exodus der Bibel, nach Anweisungen Gottes am Berg Sinai anfertigen lassen. Dort, wo laut Altem Testament Jahwe auch die legendären zehn Gebote seinem Volk übergab. Im Kino hat der Held „Indiana Jones“ die Lade Gottes in dem Film „Jäger des verlorenen Schatzes“ in Ägypten gefunden. In Wahrheit aber ist ihre bloße Existenz umstritten. Nun aber will ein Professor neue Hinweise gefunden haben, dass es die Bundeslade einst wirklich gab.

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