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Interview: Lars A. Fischinger im Gespräch mit Robert Stein von NuoViso über „Das Rätsel der Megalithkultur“ +++ Video +++

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VIDEO: Interview mit Lars A. Fischinger: "Das Rätsel der Megalithiker" (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Interview mit Lars A. Fischinger: „Das Rätsel der Megalithkultur“ (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Ende Februar 2019 lud mich NuoViso.tv zu einem Interview für die Sendung „Steinzeit“ von und mit Robert Stein ein. Wir nutzen die Gelegenheit und drehten dabei gleich zwei Video-Interviews. Das erste findet Ihr HIER online. In diesem geht es vor allem um meinen persönlichen „Weg in die Grenzwissenschaft“ und um die Frage, was für mich bis heute die Faszination an den Mystery Files genau ausmacht. Ab sofort findet Ihr hier aber auch das zweite Video online. Ein Interview mit den Schwerpunkten Mysterien der Megalithkultur und das Steinzeiträtsel. Denn alles ist hierzu mit Sicherheit noch nicht gesagt!


Rätsel Megalithkultur und Megalithiker

Die unbekannten und geheimnisvollen Baumeister der Megalithkultur (oder besser: Kulturen) nennt man allgemein auch schlicht Megalithiker.

Es sind jene Menschen, die in der Steinzeit in vielen Gebieten Europas zum Teil gewaltige Megalithanlagen errichteten. Bauwerte, Grabanlagen, Steinkreise und „Kultplätze“ sowie scheinbar sinnlos in der Landschaft stehende riesige einzelne Megalithen. Ein Kult, der auch in anderen Teilen der Welt zu finden ist …

All diese Monumente geben bis heute große und kleine Rätsel auf. Vor allem auch deshalb, da die Megalithiker in der „heidnischen Vorzeit“ Europas uns keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen haben. Es sind Steinzeiträtsel, das viele Forscher, Laien und Archäologen faszinieren.

Über diese Rätsel der Vergangenheit sprach ich im Februar 2019 mit Robert Stein in seiner Sendung „Stein-Zeit“ beim Onlineportal NuoViso.tv. Wir nutzen die Gelegenheit und drehten dabei auch noch ein zweites Interview. Dieses findet Ihr HIER auf Fischinger-Online bereits online.

Hier findet Ihr nun auch das zweite Interview.

Bleibt neugierig …

Video vom 16. Mai 2019 auf NuoViso.tv

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Lars A. Fischinger

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Archäologen und Gen-Forscher auf den Spuren der Megalithkultur: Neue Studie veröffentlicht (+ Videos)

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Archäologen und Gen-Forscher auf den Spuren der Megalithkultur: Neue Studie veröffentlicht (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Archäologen und Gen-Forscher auf den Spuren der Megalithkultur: Neue Studie veröffentlicht (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Neues aus der Steinzeit: In einer gemeinsamen Untersuchung haben Gen-Forscher und Archäologen Grabanlagen der europäischen Megalithkultur untersucht, um den Geheimnis der sogenannten Megalithiker auf die Spur zu kommen. Dazu untersuchten die Wissenschaftler die sterblichen Überreste aus Dolmen-Gräber aus Schweden, Irland, Schottland und der Tschechischen Republik und legten ihre Ergebnisse jetzt in einer neuen Studie vor. Die darin vorgestellten Ergebnisse der DNA-Untersuchungen sind wenig überraschend – bestätigen aber langjährige Vermutungen zu diesem Steinzeiträtsel. Welche das genau sind und warum die genetischen Forschungsergebnisse wenig überraschen, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Steinzeiträtsel überall

Auch wenn es in der Geschichte der Menschheit keine geradlinige Entwicklung von einer Steinzeit bis zur Welt von heute gab, so gab es doch weltweit zu unterschiedlichen Zeiten Steinzeiten. Immerhin bezeichnet man als „Steinzeitmenschen“ grundsätzlich schlicht Gesellschaften, die keine Metalle wie Bronze oder Kupfer nutzen und sich deshalb dem Werkstoff Stein bedienen.

Genaugenomen leben in einsamen Regionen dieses Planeten immer noch Menschen und Stämme in der Steinzeit.

Und doch meint vor allem das europäische Steinzeiträtsel „eine“ Kultur, die vor bis zu 7.000 und mehr Jahren existierte. Jene frühen Vorfahren, die teilweise gerade sesshaft wurden und Landwirtschaft betrieben, oder noch als Jäger und Sammler durch die Gegend streiften. Sie waren es, die über die Grenzen von Europa hinaus ihre bis heute rätselhaften Spuren in Form von riesigen Steinsetzungen hinterlassen haben: Hünengräber, Steinkreise, Menhire und Dolmen.

Obwohl, wie in diesem Video HIER (s. a. unten) vorgestellt, eine archäologische Studie Anfang 2019 „Belege“ gefunden haben will, wo diese Megalithkultur angebliche ihren Ursprung nahm, sind die Rätsel um diese Menschen und ihre Bauten noch lange nicht gelöst!

Ein weiteres Mosaiksteinchen zur Deutung des Steinzeiträtsels um die Megalithiker will jetzt aber ein internationales Forscherteam gefunden haben. Das Team aus Genetikern und Archäologen um Federico Sánchez-Quinto und Mattias Jakobsson veröffentlichte dazu am 15. Mai ihre Ergebnisse in dem Fachmagazin „PNAS“.

Die DNA der Megalithiker

Die Wissenschaftler um Sánchez-Quinto untersuchten dazu die DNA jener Megalithiker, die sie aus den sterblichen Überresten von Dolmen in Schweden, Irland, Schottland und der Tschechischen Republik gewinnen konnten. Insgesamt standen ihnen 24 Skelette bzw. Individuen aus fünf Dolmen-Gräber für ihre Untersuchungen zur Verfügung. Die so erhaltene DNA der darin bestatteten Personen verglichen sie daraufhin mit einer Datenbank aus bereits erfolgten genetischen Untersuchungen anderer vorzeitlicher Europäer.

Wenig überraschend konnten die Forscher so aufzeigen, dass diese europäischen Urahnen eine genetische Vermischung von Jäger und Sammlern mit den ersten Ackerbauern waren. Erstaunlich ist hier allerdings das Ergebnis aus Schweden bzw. von der Insel Gotland in der Ostsee. Hier waren die Megalithiker keine ersten Bauern sondern Jäger und Sammler.

Ebenso wenig überraschen dürften die Resultate der verwandtschaftlichen Zugehörigkeiten der ununtersuchten DNA aus den Dolmen. So konnten die Genetiker bei ihren Analysen nachweisen, dass die Bestatteten miteinander verwandt waren. Ersten und zweiten Grades und auch über verschiedene Dolmen-Gräber einer Region (Irland) hinweg.

Bei zwei Dolmen in Irland zeigten die DNA-Untersuchung zudem, dass die Bestatteten über mindestens 12 Generationen hinweg miteinander verwandt waren. Gleichfalls aber auch, dass es sich um eine väterliche Erbfolge handelte. Für die Autoren der Studie ist dies ein Indiz, dass zumindest in diesem Fall die Menschen in einer patriarchalischen Gesellschaft lebten.

Herrscher der Steinzeit

In ihrer Studie schreiben die Wissenschaftler zu den genetischen Resultaten:

Unsere Ergebnisse zeigen Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den begrabenen Individuen und eine Überrepräsentation von Männern, was darauf schließen lässt, dass zumindest einige dieser Grabdenkmäler von patrilinealen Gesellschaften genutzt wurden.

Damit wird im Grunde also das bestätigt, was seit Jahrzehnten und Jahrhunderten vermutete wurde. Nämlich, dass die Megalithkultur solche Steinsetzungen und Dolmen für ihre Herrscher errichte bzw. diese dort beigesetzt wurden. Führende Familien oder Familienclans hatten die Macht innerhalb eines Stammes oder Volkes. Sie waren Häuptlinge, Könige, Priesterkönige oder schlicht Führer ihre Stämme, die ihre Macht an den Sohn vererbten.

Sofern zukünftige Forschungen diese bisher nur in Irland nachgewiesenen undemokratischen Verhältnisse untermauern sollten.

Wirklich verwunderlich ist das nicht. Hierzu muss man sich nur in diese graue Vorzeit zurückversetzten. Denn gleichgültig ob eine Gesellschaft von Landwirten oder Jägern und Sammlern solche Megalithanlagen errichtete, immer war es mit enormen Anstrengungen verwunden. Planung, Zeit, Logistik, Technik und vor allem die Motivation mussten vorhanden sein. Ebenso ausreichend Arbeitskräfte, die während der Bauzeit dann natürlich nicht mehr für andere Aufgaben innerhalb der Gesellschaft zur Verfügung standen.

In einer dünn besiedelten Vorzeit waren derartige Megalithbauten folglich das Privileg der Herrscherfamilien und Mächtigen. Eine Art Familienangelegenheit. Jahrtausende später war das in anderen Kulturen überall auf der Welt nicht anders.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

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YouTube-Video vom 16. Februar 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files
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Das Steinzeiträtsel der Megalithkultur: Forscher finden Belege für den (angeblichen) Ursprung – aber … +++ YouTube-Video +++

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Die Rätsel Megalithkultur: Forscher finden (angeblich) Belege für ihren Ursprung - aber ... (Bild: Pixabay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Die Rätsel Megalithkultur: Forscher finden Belege für den (angeblichen) Ursprung – aber(Bild: Pixabay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Das Steinzeiträtsel der Megalithkultur ist eines der großen Geheimnisse unserer Vergangenheit. Denn vor vielen Jahrtausenden bauten Menschen, die nicht mal eine Schrift kannten und in der „primitiven Steinzeit“ lebten, aus teilweise riesigen Monolithen bis heute unerklärliche Anlagen. Steinkreise, Dolmen, Ganggräber aus Megalithen, Menhire und andere Wunderwerke der Urzeit, denen wir heute fragend gegenüber stehen. Hierzu wurde kürzlich eine Studie veröffentlicht, die immerhin einem Rätsel der Megalithkultur näher gekommen sein will: Die Frage nach dem Ursprung und dem Verbreitungsweg des Kultes der Megalithbauten. Eine interessante Untersuchung. Aber bei genauerem Hinsehen wirft diese noch mehr Fragen auf, als sie beantwortet. In diesem YouTube-Video erfahrt ihr, was die wissenschaftliche Studie herausgefunden hat und welche Schlüsse daraus gezogen wurden. Aber vor allem auch, was die Arbeit außen vor ließ, nicht berücksichtigte oder sogar ganz verschwieg. Viele Fragen stellen sich hier …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In Europa begann die eigentliche Megalithkultur vor mindestens 7.000 Jahren. Denn damals opferten Steinzeitmenschen aus einem unbekannten Antrieb heraus viel Zeit, Ressourcen und Kraft, um einer „neuen Mode“ nachzugehen: Große Steine aufstellen. So begannen diese Menschen vereint und voller Tatendrang aus gewaltigen Megalithen wuchtigen Anlagen zu erbauten, und bekamen von uns deshalb den Namen „Megalithiker“.

Das alles in einem kaum besiedelten Europa der Steinzeit nach der Eiszeit. Forscher sind sich zumindest hier recht einig.

Aber warum sie das taten, ist vollkommen unbekannt. Ausgenommen von eindeutigen Grabanlagen haben diese Megalithanlagen eigentlich keinen praktischen Nutzen. Besser gesagt keinen Nutzen, den wir heute noch nachvollziehen könnten. Obschon all dies ein Werk der Jäger und Sammler und der ersten sesshaften Urzeit-Landwirte war. Auf jeden Fall die ältesten der Kathedralen der Steinzeit.

Bettina Schult Paulsson (Universität Göteborg) will ein weiteres Mosaiksteinchen dieses Steinzeiträtsel gefunden haben. Hierzu legte sie eine Studie vor, in der die Forscherin ihre These über den mutmaßlichen Geburtsort der Megalithkultur präsentiert. Somit müsste diese Epoche der Vorzeit nach ihrer Meinung „umgeschrieben“ werden.

Wie Ihr in diesem Grenzwissenschaft & Mystery Files-Video erfahren werdet, ist es eine durchweg interessante Arbeit. Sie wird dabei um so interessanter, je mehr man sich mit ihr befasst. Vor allem auch mit dem, was nicht in ihr zu finden ist …

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 16. Feb. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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+++YouTube-Video+++ Nicht erkannte Reste einer Megalithkultur an den Stränden von New York abgeladen…oder nichts als moderne Kunst?

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Liegen tatsächlich die Reste einer vergessenen Kultur achtlos an den Stränden von New York herum - oder sind sie moderne Herkunft? (Bild: gemeinfrei)
Liegen tatsächlich die Reste einer vergessenen Kultur achtlos an den Stränden von New York herum – oder sind sie moderne Herkunft? (Bild: gemeinfrei)

Liegen am Strand von New York in den USA achtlos abgeladene Relikte einer vergessenen Megalithkultur im Sand herum? Für jeden sichtbare archäologische Spuren eines versunkenen Volkes einer Kultur, die scheinbar auch moderne Felsbearbeitungsmethoden wie Kernlochbohrungen und Sägetechnik beherrschten? Zumindest behaupteten dies einige angesichts der Vielzahl an vermeintlich alten Fundobjekten wie in Fels gehauene Gesichter und Figuren, die einige sogar für Gottheiten der Wikinger oder Kelten halten. Oder sind die gut erhaltenen Abbildungen doch nichts weiter als „moderne Kunst“ im Gestein, die aus der Neuzeit stammen? Mehr erfahrt Ihr in einem neuen Video zur Grenzwissenschaft auf meinem YouTube-Channel.


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  • Update 27. Okt. 2017: Das Mysterium ist gelöst! Wie ich im Video vermutet habe, stammen die Abbildungen von einem modernen Künstler. Danke an meinen Kollegen Jörg Dendl!

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine Megalithkultur an der Ostküste der USA, deren Reste, Spuren und Hinterlassenschaften unbeachtet an den Stränden der Metropole New York City abgekippt wurden? Felsbearbeitungen, die sogar mit den Wikingern oder Kelten aus Europa vor Kolumbus in Verbindung stehen sollen, wie spekuliert wird?

Und das unbemerkt von der Archäologie und Geschichtsforschung am Brighton Beach (Coney Island) … Kann das wirklich sein? Denken wir an den tatsächlich rund 2.000 Jahre alten Steinkreis in Miami in Florida, den „Miami Circle„. Als dieser 1998 gefunden wurde, sorgte die Entdeckung für viele Spekulationen über Amerikafahrten von europäischen Völkern lange vor Christoph Kolumbus.

Diesen und weiteren Fragen zu den vermeintlichen Reste der Megalithkultur gehe ich in diesem Video genauer nach…

Bleibt also neugierig!

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Video: Fremde Kultur vom Bada Valley: Das Megalithen Rätsel auf Sulawesi, das kaum einer kennt

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Video: Bada Valley - das megalithische Rätsel in Fernost, das kaum einer kennt (Bild: mybestplace.com)
Video: Bada Valley – das megalithische Rätsel in Fernost, das kaum einer kennt (Bild: mybestplace.com)

Auf der fernen Insel Sulawesi in Südost-Asien existierte von unbekannten Zeiten eine heute unbekannte Zivilisation. Von ihr blieben fast nur hunderte Megalithfiguren übrig, von denen nicht mal genau bekannt ist, wie alt sie eigentlich sind. Diese Megalithen und menschlichen Figuren stehen als stumme Zeugen einer längst versunkenen Vergangenheit im „Lindu National Park“ und geben den Archäologen noch viele Rätsel auf.


Rätsel der Archäologie auf Sulawesi

Versunkene Kulturen und Zivilisationen der Vorzeit kennt man heute viele. Vor allem die großen Völker der Welt, wie beispielsweise die Inka in Peru oder die Megalithkultur Europas. Doch auch auf der Insel Sulawesi nördlich von Australien finden sich Spuren einer bisher fremden Kultur, die erstaunen.

Diese Spuren sind Megalithe und megalithische Figuren, die sich im Bada Valley (auch Napu Valley) im „Lindu National Park“ in Zentral-Sulawesi finden. Bis zu 4,5 Meter riesige Figuren aus Granit, die vor unbekannten Zeiten ein ebenso unbekanntes Volk dort schuf. Und dies gleich zu hunderten. Wobei nichtmal das genaue Alter der Statuen dieser fremden und verschwundenen Megalithkultur heute bekannt ist. Denn die Schätzungen des Alters dieser Megalithe reichen von 5000 vor bis 1400 nach Christus.
Also von der Steinzeit bis ins Mittelalter.

Die Erforschung dieses Rätsel der Archäologie steckt demnach noch in den Kinderschuhen und ist ein Rennen gegen die Zeit. Denn dutzende Megalithfiguren sind bereits auf dem Schmerzmarkt in Übersee gelandet.

Viele Fragen werfen die Steine auf Sulawesi bisher noch auf. Steine, die auf der Insel übrigens nicht mal vorkommen und so eigenes von den unbekannten Erbauern über das Meer dorthin gebracht wurden. Spuren dieses Volkes fanden sich auch nicht in der Umgebung.
Eine Spur scheint aber fast 14.000 Kilometer Luftlinie Richtung Osten zu führen. Und zwar zur Osterinsel (Rapa Nui) und den mächtigen Moai dort.

Was diese Megalithstätte auf der Insel so beeindruckend macht und welche Fragen diese aufwirft, das erfahrt Ihr in diesem Mystery Files-Video vom Januar 2022.

Bleibt neugierig …

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Video: Die „Heilige Landschaft“ der Steinzeit um Stonehenge: Sie war schon tausende Jahre vorher beliebt

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Video: Die "Heilige Landschaft" der Steinzeit um Stonehenge - Sie war schon tausende Jahre vorher beliebt (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Video: Die „Heilige Landschaft“ der Steinzeit um Stonehenge – Sie war schon tausende Jahre vorher beliebt (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

In der Grafschaft Wiltshireim Südwesten von England liegt die berühmteste Megalithanlage der Welt: Stonehenge. Gut sichtbar in einer weitläufigen Landschaft, die einstmals von durchgängigen Wäldern bedeckt gewesen sein soll. Wie jetzt eine Studie zeigte, wurde dieses Gebiet schon vor 10.000 Jahren bei den Jägern und Sammlern geschätzt. Und offenbar sah sie nicht so aus, wie bis heute immer angenommen wird. Doch gilt das auch tausende Jahre später noch, als um 3000 vor Christus mit dem Bau des Ur-Stonehenge begonnen wurde?


Stonehenge – Zentrum einer 2spirituellen Landschaft“

Stonehenge ist wohl das bekannteste Monument der Steinzeit überhaupt. Rund 5.000 reicht sein Ursprung im Süden von England in die Vergangenheit der Menschheit zurück. Jetzt hat eine Studie gezeigt, dass diese Gegend schon tausende Jahre vorher bei unseren Ahnen beliebt war.

Denn das ergaben Ausgrabungen und Untersuchungen von Forschern um Samuel Hudson von Universität Southampton. Wie das Team aktuell in einer Studie in „Plos One“ berichtet, war das Gebiet um das spätere Stonehenge schon vor 10.000 Jahren bei den frühen Jägern und Sammlern beliebt.

Dies schließen sie aus untersuchten Pflanzenpollen, Erdsedimenten, Knochen und anderem Material, das unweit der Megalithanlage bei „Blick Mead“ entnommen wurde. Demnach war damals die Landschaft nicht durchgängig von Wald bedenkt, wie bisher angenommen wurde. So fanden die Menschen der Steinzeit hier sehr gute Bedienungen vor.

War es aber tausende Jahre später so, als angefangen wurde die Megalithanlage von Stonehenge zu errichten? Denn als „astronomischer Kalender“ zu Beobachtung von Himmelsereignissen, wie die Anlage meist gedeutet wird, sollte man eine freie Sicht aus den Horizont haben. Und ihn nicht vor lauter Bäumen nicht sehen können …

Mehr in diesem kurzen Video vom 28. April 2022.

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Video: Versunkene Spuren und Megalithen einer fremden Vorzeit: Die „Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern“ – Vortrag von Ramon Zürcher

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Video: "Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern" - Vortrag von Ramon Zürcher (Bild: R. Zürcher & R. Rupert)
Video: „Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern“ – Vortrag von Ramon Zürcher (Bild: R. Zürcher & R. Rupert)

In vielen fernen Ländern stößt man an ebenso vielen Orten auf beeindruckende Spuren einer längst vergangenen Zeit. Oft sind es Spuren in Form von Megalithen und steinernen Monumenten, die von einer vergessenen Vergangenheit zeugen. Doch solche Spuren der Vorzeit findet man auch bei uns, in unseren heimische Wäldern. Der Mystery-Jäger Ramon Zürcher begab sich auf Spurensuche und berichtet in diesem Vortrag von seinen Entdeckungen.


Megalithen der Vorzeit

Die Rätsel der Vergangenheit sind ein spannendes Thema. Denn wir finden sie in fernen Ländern und auch direkt vor unserer Haustür. Deshalb ist auch Ramon Zürcher diesen Mysterien der Menschheit auf der Spur – weltweit und auch quasi vor der Haustür mitten in Europa.

Denn auch hier in Zentral-Europa liegen versunkene Orte und Stätten aus einer fernen Vorzeit. Oftmals liegen diese mitten in unseren Wäldern und oftmals reichen solche Megalithanlagen bis in die Steinzeit zurück.

Zürcher begab sich unter anderem zusammen mit Ralf Rupert vom YouTube-Kanal „Mysterien der Vergangenheit“ auf Spurensuche. Davon berichtet er in seinem Vortrag „Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern“ vom Oktober 2020 Zürcher über diese versunkene Vergangenheit in unseren Wäldern.

Aufgenommen habe ich diesen Vortrag auf dem Jahrestreffen der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) 2020 in Leipzig. Wie unter anderem auf diesem Blog berichtet, gab es bei dieser Veranstaltung (wie in jedem Jahr) zahlreiche Vorträge, in denen sich die Referenten mit den großen Rätseln der Welt und den Universum sowie der Idee der Götter aus dem Weltraum beschäftigten. Diese Vorträge habe ich vor Ort für Euch gefilmt.

Übrigens hielt auch ich dort einen Vortrag, den Ihr HIER auf dem Mystery-Files-Kanal online findet.

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Video: Zufallsfund auf Sylt: Archäologische Fundgrube und unbekanntes Hügelgrab der Steinzeit entdeckt

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Video vom Nov. 2021: Zufallsfund - Archäologische Fundgrube und unbekanntes Hügelgrab der Steinzeit auf Sylt entdeckt (Beispielbild: Fischinger-Online)
Video vom Nov. 2021: Zufallsfund – Archäologische Fundgrube und unbekanntes Hügelgrab der Steinzeit auf Sylt entdeckt (Beispielbild: Fischinger-Online)

Ein archäologischer Zufallsfund bei Bauarbeiten auf der Insel Sylt entpuppte sich als reichhaltige Kulturschicht, die Jahrtausende umfasst. Die dortigen Funde reichen von der Steinzeit bis in die Zeit der Wikinger. Auch ein bisher nicht bekanntes Hügelgrab befand sich einst an diesem Platz. Ein Glücksfall für die Archäologen. Und doch kein Einzelfall, wie Ihr in diesem Mystery Files-Video vom November 2021 erfahrt. Denn tausende archäologische Stätten warten nicht nur in dieser Region noch auf ihre Entdeckung. Dies interessierte einst auch die Nationalsozialisten und die „Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe“ der SS.


Sylt – von der Steinzeit bis zu den Wikingern

Erstaunte Archäologen in Achsum auf Sylt. Denn hier wurde bei Bauarbeiten zufällig eine ganze Schicht kultureller Hinterlassenschaften entdeckt. In dieser fanden sich unter anderem ein bisher unbekanntes Hügelgrab der Steinzeit, Spuren Bronzezeit und der Wikinger sowie zahlreiche Siedlungsreste.

Daraufhin ließ das Landesamt für Archäologie in Schleswig-Holstein die Arbeiten stoppen, um die Funde zu sichern. Schnell stellte sich dabei heraus, dass hier eine rund zwei Meter starke Kulturschicht in der Erde verborgen liegt. Die unterste und damit älteste reicht bis in die Steinzeit zurück und verbarg ein bisher unbekanntes Hünengrab (Hügelgrab). Schon in der späteren Bronzezeit wurde dies überbaut, wie gefundene Siedlungsspuren zeigen.

Der Platz im heutigen Achsum scheint über tausende von Jahren ein beliebter Siedlungsplatz gewesen zu sein. Denn die Schichten mit den archäologischen Funden reichen bis in das frühe Mittelalter und die Tage der Wikinger und Römer.

Ein Zufallsfund, der aber weder auf Sylt noch anderswo einmalig ist. Immer wieder finden sich solche versunkenen Spuren der Vergangenheit (s. z. B. Beitrag HIER und Video HIER). Auch und gerade weil vieles zerstört und abgetragen wurde. Auf Sylt wollten das einst übrigens die Nationalsozialisten um Heinrich Himmler verhindern, wie Ihr in diesem Mystery Files-Video vom 30. November 2021 erfahrt.

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