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80 Kilometer riesiges "Alien-Artefakt" im ewigen Eis in Grönland gefunden?

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80 Kilometer riesiges “Alien-Artefakt” im Eis mitten in Grönland gefunden? Was sehen wir hier bei “Google Earth?” Ein “UFO”? Ein “Pixelfehler”?

Gerade erst wurde ich auf diesen “Youtube”-Film vom 9. September 2012 aufmerksam:

Was mag das für ein “Ding” sein? In dem Video wird eine “Google Earth”-Version genannt, die ich leider nicht habe. Ich nutze die Version 6.2.2.6613, die dort nichts zeigt. Schade – denn ich hätte es mir sehr gerne mal selber angesehen. Die Koordinaten laut dem Video sind:

  • 70°33’07.67″ N 40°02’17.71″ W


Bei mir ist da nur alles weiss vom Schnee. Es ist aber auch eine KMZ-Datei angegeben, die Ihr hier findet. Auch eine Info zeigt meine Version an. Dies stammt aber schon vom 21. Mai 2007:

“Überall diese ‘Quadrate’ von einer Länge von ca. 138 Meter. Die Quarate weißen eine helle Stelle in der Mitte auf und sind hier überall vorzufinden….. Wenn es ein Object ist (und kein Bildfehler), so könnten das so eine Art ‘Abdeckplatten’ sein – ähnlich wie Pflaster für Gummireifen für Fahrräder (vom Sinn her)… Weiß jemand, was das für ein Objekt ist?”



Und nein: Ich glaube nicht an eine böse Verschwörung, dass die Bilder in neueren Versionen ausgetauscht wurden. Ich hätte es mir nur gerne selber angesehen, da sie im Video sehr schlecht sind . . .

 Zum Thema:


“Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
(Walter-Jörg Langbein, 1993)

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Strafe aus der “Anderswelt”? Elfen auf Island wehrten sich gegen unachtsame Bauarbeiten – und die Straßenbaubehörde musste reagieren

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Elfen wehren sich auf Island gegen unachtsame Bauarbeiten in ihrer "Siedlung" (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Elfen wehren sich auf Island gegen unachtsame Bauarbeiten in ihrer “Siedlung” (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Die Insel Island im Nordatlantik gilt als “Insel aus Feuer und Eis”. Gletscher, Vulkane und ein raues Klima, daran denken die meisten Menschen wenn sie von diesem dünn besiedelten Eiland hören. Andere wiederum verbinden die Insel mit einer Art “romantischen Glauben” an Wesen der Folklore, die bis heute dort leben sollen. Denn Feen, Gnome und andere Kreaturen der Sagen- und Märchen-Welt leben nach Ansicht von Teilen der einheimischen Bevölkerung bis heute ganz real auf Island unter ihnen. Nach einem Bericht einer isländischen Zeitung haben unachtsame Bauarbeiten an einem von Elfen bewohnten Ort im August 2015 die Wut eben dieser Fabelwesen nach sich gezogen. Das isländische Straßenbauamt musste in diese Woche darauf reagieren …

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Für den ein oder anderen Menschen ist beim Stichwort “Island” vielleicht noch seit der  Fußballeuropameisterschaft die isländische Nationalmannschaft im Gedächtnis. Seefahrthistoriker, Wikinger-Freunde und Fans der sogenannten “Sagas“, “Wotanisten” und Geschichtsinteressierte kennen Island vor allem aufgrund der Besiedlung durch die Wikinger, denen die Insel vor rund 1.000 Jahren als Zwischenstopp auf dem Weg nach Nordamerika diente. Und Naturliebhaber preisen die Schönheit der Landschaft und auch die dort lebenden Pferde.

Romantikern wird beim Namen der kalten Insel aber warm ums Herz: Auf der Vulkaninsel im Atlantik zwischen Schottland und Grönland ist bis heute bei Teilen der Einheimischen der Glaube an Fabelwesen vollkommen real und alltäglich. Gnome, Zwerge aller Art und Unart, Feen und andere Märchen-Gestalten sollen demnach bis heute auf Island vollkommen real quasi Tür an Tür mit den Menschen wohnen. Eine Folklore, die auf auf dem europäischen Kontinent fast ausgestorben ist.

Island – Insel der Elfen

Kontinental-Europäer blicken oft mit gerunzelter Stirn staunend drein, wenn sie erfahren, dass es auf Island Menschen gibt, die fest an die Existenz von Elfen und Naturgeistern glauben. Einem Aberglauben, den die Kirche in Jahrhunderten eigentlich ausgerottet hatte. Nicht aber auf Island, wo Menschen nicht nur an diese Wesenheiten glauben, sondern wo die Einheimischen auch um den Erhalt der vermeintliche Wohnstätten der Elfen und ihrer Freunde aus der sogenannten “Anderswelt” bemüht sind.

ARTIKEL: Das uralte UFO-Phänomen! Jahrhundertealte „UFO-Berichte“ und Begegnungen mit der Anderswelt (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)
ARTIKEL: Das uralte UFO-Phänomen! Jahrhundertealte „UFO-Berichte“ und Begegnungen mit der Anderswelt
(Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)

Die Eigenart, noch heute fest an die Realität von solchen Fabelwesen zu glauben, ist tief im kulturellen Erbe der Isländer verankert. Und wie ganz selbstverständlich gibt es Reiseführer, Wanderrouten und Karten zu den Wohnstätten, Plätzen und Versammlungsorten der dort lebenden Trolle, Elfen & Co.

Trotz unseres High-Tech-Zeitalters hat sich im kalten Nordatlantik auf dieser kargen (unlängst christlichen) Vulkaninsel diese Weltanschauung gehalten. In Zentraleuropa finden sich derartige Vorstellungen – wenn überhaupt – nur noch in der Esoterik und/oder individuell gestalteten persönlichen “Naturreligionen”. Das ist einer der Gründe, warum Island dieses Erbe pflegt und bemüht ist, Rücksicht auf die (meist?!) unsichtbaren Mitbewohner nimmt. Auch wenn diese in der “Anderswelt” leben, wie es seit Jahrhunderten in ganz Europa erzählt wurde.

Der Zorn der Elfen von Siglufjörður

Nach einem Zeitungsbericht vom 30. August 2016 der isländische Zeitung “Morgunbladit” ging diese Rücksicht auf die lokalen Elfen jedoch bei einem Bauvorhaben gründlich schief. Das Unglück auf Island begann bereits im August 2015 bei Bauarbeiten in Siglufjörður im Norden der Insel. Dort hatten Arbeiter beim Straßenbau unachtsam einen sogenannten “Elfen-Stein”, nach der Folklore eine Art Heimstätte oder Wohnort von Elfen, unter einer Ladung Sand, Dreck, Schutt und Erde verschüttet. Nicht wissend, was es mit diesem speziellen Felsen auf sich hat, sahen die Bauarbeiter in diesem nur einen gewöhnliches Hindernis. Jedoch begann damit “die Rache der Elfen” für diesen Frevel.

Die Zeitung “Morgunbladit” berichtet weiter,

Die in Siglufjörður letzten Sommer gebaute Straße nahe dem Elfen-Felsen “Álfkonusteinn” (“Elfen-Damen-Stein”) brachte der Insel kein Glück. Sveinn Zóphóníasson von der zuständigen Baufirma “Bass” erzählte, dass sich nach einem starken Regen im vergangenen Sommer eine Schlamm- und Gerölllawine an einem Hang der Straße löste und sie streckenweise verschüttete.

ARTIKEL: Johann Wolfgang von Goethe: er sah scheinbar ein UFO - und glaube auch an Naturgeister (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Johann Wolfgang von Goethe: er sah scheinbar ein UFO – und glaube auch an Naturgeister (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Bei den darauf folgenden Instandsetzungsarbeiten der Straße, so Zóphóníasson weiter, haben die Bauarbeiter auch versehentlich den Elfen-Felsen “Álfkonusteinn” verschüttet. Wohl unwissend, dass dort Elfen wohnen sollen, wie es die lokale Bevölkerung wusste. In der Folge kam es zu “mysteriösen Vorkommnissen” rund um den Felsblock. Die Straße sei überschwemmt worden, einer der Bauarbeiter stürzte und verletzte sich schwer, Maschinen und Bulldozer funktionierten plötzlich nicht mehr und sogar ein neugieriger Journalist des Fernsehsenders “RÚV” versank bis zum Bauch im Morast und musste befreit werden.

“Niemand hatte an den Felsen Álfkonusteinn gedacht”, sagte Zóphóníasson der Zeitung “Morgunbladit”. Obwohl es seit 2012 auf Island ein Gesetzt gibt, dass solche Plätze und magische Ort als “kulturelles Erbe” der Insel unter Schutz stellt. Das betonte beispielsweise auch 2014 Pétur Matthíasson von der isländischen Straßenbaubehörde, als Bauarbeiten eine “Elfen-Kirche” bedrohten „Das ist einfach Teil unseres kulturellen Erbes”, so Matthíasson damals.

Der Elfen-Wohn-Felsen wurde diese Woche im Auftrag des isländischen Straßenbauamts wieder freigelegt, damit es keine weitere Probleme mit den Naturwesen gibt. Nach der Freilegung, so eine weitere Meldung der Zeitung “Morgunbladit”, habe man den Elfen-Stein “Álfkonusteinn” von 10. bis 12.000 Kubikmeter Schlamm und Geröll bereit und anschließend durch die Feuerwehr mit Hochdruck-Löschwasser gereinigt.

Hoffen wir, dass die dort lebenden Elfen dadurch wieder besänftigt wurden …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Magnetischer Polsprung in rasender Geschwindigkeit vor 41000 Jahren

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Eine extrem kurze Umpolung des Erdmagnetfeldes, Klimaschwankungen und ein Supervulkan: Vor 41000 Jahren kam es zu einer vollständigen und schnellen Umpolung des Erdmagnetfeldes. Magnetische Untersuchungen des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ an Sedimentbohrkernen aus dem Schwarzen Meer belegen, dass in diesem Zeitraum, während der letzten Eiszeit, ein Kompass am Schwarzen Meer nach Süden statt nach Norden gezeigt hätte. Zudem wies das Wissenschaftlerteam um GFZ-Forscher Dr. Norbert Nowaczyk und Prof. Helge Arz in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Earth and Planetary Science Letters“ mit weiteren Daten anderer Studien aus dem Nordatlantik, dem Südostpazifik sowie Hawaii nach, dass diese Umpolung ein globales Ereignis war.

Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrum Potsdam / Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Erstaunlich ist die Geschwindigkeit der Umpolung: „Die der heutigen Orientierung der Feldlinien entgegengesetzte Magnetfeldgeometrie bestand für lediglich etwa 440 Jahre und war zudem mit einer Feldstärke verbunden, die nur etwa einem Viertel der heutigen Stärke entspricht“, erklärt Norbert Nowaczyk. „Auch die eigentlichen Umpolungsphasen selbst dauerten jeweils nur etwa 250 Jahre. Das ist, in geologischen Zeitskalen gedacht, enorm schnell.“ Zudem war die Feldstärke während dieser Umpolungsphasen deutlich geringer, die Intensität des Erdmagnetfeldes lag bei lediglich einem Zwanzigstel des heutigen Werts. Das bedeutet, dass die Erde weitgehend ihren Strahlenschutzschild verloren hatte, was zu einer deutlich erhöhten Belastung durch kosmische Strahlung führte. Der Beleg sind Spitzenwerte von radioaktivem Berillium (10Be) in grönländischen Eisbohrkernen aus dieser Zeit dokumentiert. 10Be und auch radioaktiver Kohlenstoff (14C) entsteht durch die Kollision von energiereichen Protonen aus dem Weltall mit Atomen der Erdatmosphäre.

Das Laschamp-Ereignis
Die nun mittels der Magnetisierung von Sedimenten des Schwarzen Meeres nachgewiesene Magnetfeldumpolung ist bereits seit 45 Jahren bekannt. Sie wurde zuerst anhand der von der heutigen Richtung des Erdmagnetfeldes deutlich abweichenden Magnetisierung mehrerer Lavaströme in der Nähe des Ortes Laschamp bei Clermont-Ferrand im französischen Zentralmassiv entdeckt. Seitdem wird dieses Umpolungsereignis auch als „Laschamp-Event“ bezeichnet. Doch stellen die Daten aus dem Zentralmassiv lediglich einige wenige Momentaufnahmen des Erdmagnetfeldes der letzten Eiszeit dar, während die neuen Daten aus dem Schwarzen Meer das komplette Geschehen in hoher zeitlicher Auflösung widerspiegeln.


Plötzliche Klimaschwankungen und ein Supervulkan

Neben den Hinweisen auf eine Erdmagnetfeldumpolung vor 41000 Jahren entdeckten die Potsdamer Geoforscher in den untersuchten Bohrkernen aus dem Schwarzen Meer auch zahlreiche plötzliche Klimaänderungen während der letzten Eiszeit, wie sie bereits von den Grönländischen Eisbohrkernen her bekannt sind. Dies ermöglichte letztendlich erst die präzise Synchronisation der Datensätze aus dem Schwarzen Meer und dem Grönländischen Festlandeis. So ist auch die größte vulkanische Eruption der letzten hunderttausend Jahre auf der Nordhalbkugel, nämlich der Ausbruch des Supervulkans im Bereich der heutigen Phlegräischen Felder bei Neapel in Italien vor 39400 Jahren, in den untersuchten Sedimenten dokumentiert. Die Asche dieses Ausbruchs, bei dem etwa 350 Kubik-Kilometer Gestein und Lava ausgeworfen wurden, verteilte sich im gesamten östlichen Mittelmeerraum und bis nach Zentralrussland. Diese drei Extrem-Szenarios, eine kurze und schnelle Magnetfeldumpolung, kurzfristige Klimaschwankungen der letzten Eiszeit und der Vulkanausbruch in Italien, sind damit zum ersten Mal anhand eines einzigen geologischen Archivs untersucht und in einen eindeutigen zeitlichen Zusammenhang gebracht worden.


Nowaczyk, N. R.; Arz, H. W.; Frank, U.; Kind, J.; Plessen, B. (2012): “
Dynamics of the Laschamp geomagnetic excursion from Black Sea sediments” Earth and Planetary Science Letters, 351-352, 54-69. doi:10.1016/j.epsl.2012.06.050.

 (Quelle)
“Die eigentlichen Umpolungsphasen selbst dauerten jeweils nur etwa 250 Jahre” – das ist in der Tat rasend schnell! Viele 2012- bzw. Weltuntergangs-Freunde erwarten ja immer und immer wieder einen Polsprung. Aber einen physischen!

Magnetische und physische Polsprünge sind ein “kleiner” aber sehr feiner Unterschied. In dem Buch “Die Akte 2012” etwa schrieben wir:

Polsprünge der Erde gab es tatsächlich. Professor Peter Olsen weist diesbezüglich in der Folge „Der unsichtbare Schutzschild unseres Planeten“ der Serie ,Naked Science’, 2005, von ,National Geographic Channel’ darauf hin, dass es bereits mindestens 18 Millionen (magnetische!) Polsprüngen der Erde gab. Und er ist auch sicher, dass es irgendwann wieder passieren wird.

Es handelt sich bei einem Polsprung um eine Umkehrung des lebenswichtigen Erdmagnetfeldes von Nord nach Süd und umgekehrt. Cirka alle 250.000 Jahre soll das durchschnittlich passieren. Der letzte liegt 750.000 bis 780.000 Jahre zurück. Statistisch wäre der Polsprung also überfällig. Da das Magnetfeld der Erde schwächer wird glauben Geologen tatsächlich, dass uns ,bald’ ein neuer Polsprung ins Hause steht. Doch in diesem Satz sind zwei Aussagen, die hinterfragt werden müssen. Geologen bzw. Geophysiker denken in riesigen Zeiträumen, sodass nach deren Meinung in bis zu 4000 Jahren der Start des ,Sprungs’ stattfinden könnte. Konsequenzen für uns? Wir bräuchten einen neuen Kompass. Mehr nicht, so der Geophysiker Bruce Buffett, Universität von British Columbia.

Die Bezeichnung ,Sprung’ selber ist dabei jedoch enorm irreführend wenn nicht sogar schlicht falsch: Ein Pol,sprung’ dauert bis zu 10.000 Jahre bis er beendet ist. Für Geophysiker ein Wimpernschlag, für die Menschheit eine Ewigkeit.

Links:

Bücher zum Thema

 

 
 

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