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+++Video+++ “Der Desinformant” – Vortrag von Lars A. Fischinger: Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens & Co. Desinformationen verbreite.

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VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: "Der Desinformant" Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens, NWO etc. etc. Desinformationen verbreite ...
VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: “Der Desinformant” Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens, NWO etc. etc. Desinformationen verbreite …

“Ich bin ein Desinformant!” – und verbreite auf diesen Webseiten und auf meinem Youtube-Video-Channel Falschdarstellungen, Lügen und irgendwie von CIA, Vatikan, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten & Co. bezahlten Unsinn. Das wirft man mir seit einigen Jahren vor. Trollerei in Reinkultur! Aber bereits im Sommer 1996 wurde nach einem Vortrag von mir “festgestellt”, dass ich in Wahrheit sogar vom Mars komme. Bin ich demnach ein Alien, der Desinformationen verbreitet? Dazu habe ich 2013 einen Vortag gehalten, den Ihr hier nun online als Video findet.

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Oak Island, Kanadas legendäre Schatzinsel: Ein Insel-Besitzer hat seine Fundstücke online gestellt – die Hintergründe

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Die legendäre Schatzinsel Oak Island vor der Ostküste Kanadas: Ein Besitzer hat jetzt alle seine Fundstücke von der Schatzinsel ins Netz gestellt (Bilder: Google Earth / aus L. A. Fischinger "Historia Mystica" / Montage: Fischinger-Online)
Die legendäre Schatzinsel Oak Island vor der Ostküste Kanadas: Ein Besitzer hat jetzt alle seine Fundstücke von der Schatzinsel ins Netz gestellt (Bilder: Google Earth & L. A. Fischinger “Historia Mystica” 2009 / Montage: Fischinger-Online)

Denkt man an Schatzinseln, denkt man gleichzeitig an irgendwelche Piraten, die auf warmen Inseln irgendwo in der Karibik oder im Pazifik Truhen voller Gold und Edelsteine unter Palmen vergraben haben. Ganz anders als diese einsamen und “klassischen Schatzinseln” aus Film und Literatur ist es bei dem winzigen Eiland Oak Island. Diese Schatzinsel liegt im kalten Nord-Atlantik an der Ostküste Kanadas und ist alles andere als einsam und weit abgelegen. Und trotzdem suchen auf Oak Island seit Jahrhunderten Schatzsucher, Neugierige und ganze Bergungsgesellschaften nach einem mutmaßlichen Schatz. Zumindest nach einem dort verborgenen Geheimnis, von dem nicht mal klar ist, was und von wem dieses eigentlich stammt. Ein Landbesitzer der kleinen und geheimnisvollen Insel hat jetzt alle Fundstücke von seinem Grundstück dokumentiert und ins Netz gestellt. Für alle an dem Mythos von Oak Island Interessierte ein Glücksfall. Was es damit genau auf sich hat, die Hintergründe und Details erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Oak Island

Klein, kalt, öde und vollkommen unspektakulär. Nur eine Insel von insgesamt rund 350 weiteren Inseln in der Mahone Bay, die sich an der Ostküste von Nova Scotia, Kanada, befindet. Sie ist gerade einmal 1,3 Kilometer lang und rund 600 Meter breit udn liegt nur knapp 200 Meter vom Festland entfernt.

Mit diesen Worten könnte man die Insel Oak Island auf den ersten Blick treffend beschreiben. Wenn sie nicht schon vor Jahrhunderten zu einem Mythos geworden wäre, da seit 1795 dort nach einem Schatz oder einem vergrabenen Geheimnis gesucht wird. Eine Suche, an der seit dem tausende Menschen beteiligt waren, die unzählige Millionen Dollar kostete, mehre Todesopfer forderte, Bergungsfirmen in den Ruin stürzte und letztlich doch (fast) nichts brachte!

Auslöser des Mythos waren drei Freunde.

1795

Daniel McGinnis, John Smith und Anthony Vaughan erkundeten 1795 die Insel und stieße dabei auf eine Art von Senke im Boden. Irgendwie erschien sie den drei Männern künstlich angelegt, so als sei hier etwas vergraben worden. Ein Schatz! – so ihre erste Vermutung. Also begannen sie zu graben und stießen Meter für Meter weiter in das Innere von Oak Island vor. Sie waren sicher, dass sie einen von Menschenhand angelegten Schacht entdeckt haben, auf dessen Grund sich etwas Wertvolles verbergen müsse.

Gefunden haben die drei ersten Oak Island-Jäger keinen Schatz. Sie fanden keine unermesslichen Reichtümer oder irgendwas, das vor unbekannten Zeiten von unbekannten Menschen dort verborgen wurde. Sie gaben schließlich auf. Obwohl sie fest glaubten, dass sie hier ein Versteck gefunden haben.

Seit diesem Ereignis pilgerten unzählige Menschen auf die kleine Insel Oak Island. Es wurden Gesellschaften gegründet, Teams von Bergbauexperten zusammengestellte, Millionen Gelder besorgt, schwere Bohr- und Grabungsgeräte auf die Insel gebracht und Oak Island im Laufe der Jahre wortwörtlich durchlöchert. Am Ende sah die geschundene Insel aus wie ein Schweizer Käse und war in weiten Teilen vollkommen umgepflügt.

Schätze und Geheimnisse der Insel

Die Geschichte der Arbeiten und Suchen auf Oak Island ist seit 1795 zu einer unendliche Geschichte geworden. Ausnahmslos niemand der dort tätigen Schatzsucher und Gesellschaften hat je einen Schatz gefunden. Nicht die Spur eines wertvollen Versteckes brachte man nach über 220 Jahren ans Tageslicht. Was aber die emsigen Oak Island-Forscher immer wieder in den Jahrhunderten fanden waren Hinweise oder Indizien für ein dort verborgenes Geheimnis. Vielleicht eben sogar ein Schatz von enormen finanziellen Wert.

Immer wieder kamen Objekte oder angebliche Hinweise auf ein Versteck in der Landschaft oder Geologie der Insel hervor. Mal Objekte, die ganz real ausgegraben oder durch Bohrungen gefunden wurden, mal auch solche Spuren, die mittels Bodenradar und ähnlichen modernden Technologien aufgespürt wurden.

Dutzende Thesen, was hier in Wahrheit einst von wem auf Oak Island versteckt worden sein könnte, wurden in de letzten 200 Jahren vertreten. Quasi jeder Fund verleitet zu einer neuen Spekulation um das Mysterien der Insel. Fast jeder vermutet die angeblich existierenden geheimen Kammern udn Tunnel unter der Erde woanders. Andere glauben sogar alles sei nur Tarnung udn Ablenkung der Erbauer des Versteckes, da der wahre Schatz (oder was auch immer dort verborgen liegen mag) auf einer anderen Insel in diesem Gebiet liegt …

Thesen, Thesen, Thesen

Der Mythos von Oak Island fasziniert heute viele Menschen (mich eingeschlossen, z. B.  HIER & HIER). Irgendwer muss irgendwann hier irgendwas auf/in dieser winzigen Insel verborgen haben. Reichtümer finanzieller Art oder vielleicht sogar ein so brisantes Geheimnis, dass es dort für allezeit vor der Welt versteckt bleiben sein sollte.

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Ich selber habe in einige Veröffentlichungen, Büchern und Vorträgen immer mal wieder das Thema Oak Island aufgriffen und diskutiert. Unlängst ist es zu einer ganzen “Themen-Krake” herangewachsen, wenn man sich all die Spekulationen zu dieser Insel heute anschaut. Vermutungen, wer hier einst ein Versteckte anlegte oder was sich dort befinden könnte, sind zahllos:

  • Piraten der Karibik (vor allem Captain Kidd & Francis Drake)
  • Die Inka aus Peru
  • Außerirdische
  • Die Azteken aus Mexiko
  • Die Wikinger
  • Die Original-Manuskripte von Francis Bacon (Texte, die William Shakespeare zugeschrieben werden)
  • Die Tempelritter aus Europa
  • Britische Soldaten
  • Die Bundeslade aus dem Alten Testament
  • Der Heilige Gral
  • Der Schatz der Tempelritter / Templer
  • Ein Alien-Raumschiff
  • Lokale Indianerstämme (Micmac-Indianer)
  • Die Maya aus Mexiko
  • Die Phönizier aus dem Mittelmeerraum
  • Bewohner des versunkenen Atlantis
  • Irgendwelche Geheimbünde wie die Freimauer,  Illuminaten etc.
  • Die Manna-Maschine (ein Gerät, dass angeblich von Astronautengöttern den Hebräern beim biblisches Exodus übergeben wurde, und für diese bei ihrer Wanderung die Nahrung “Manna” produzierte . s. d. Video mit Erich von Däniken HIER)

Es wäre müßig die gesamte Geschichte von Oak Island an dieser Stelle darzulegen und zu diskutieren. Dafür ist sie zu umfangreich geworden. Wie auch die Spekulationen, was hier eigentlich versteckt ist. Und wann, von wem, warum und ob es überhaupt ein derartiges Geheimnis gibt. Denn in der Auflistung der Beispiele oben fehlt der Punkt, dass alles um Oak Island nur ein Märchen ist. Demnach seien alle “ungewöhnlichen Funde” entweder natürlichen Ursprungs, durch Stürme angeschwemmt und dann verschüttet worden, nur Zufall oder wurden irgendwann einmal von irgendeinem Besucher dort verloren.

Rick und Marty Lagina und Oak Island

Auf keinen Fall unerwähnt bleiben dürfen aber die beiden Brüder Rick und Marty Lagia und ihr Team. Die beiden unermüdlichen Oak Island-Forscher sind seit Kindertagen von der Insel fasziniert und erwarben bereits im Jahr 2006 große Anteile von Oak Island. Seit dem suchen die wohlhabenden Geschäftsleute mit allen heute nur erdenklichen Mitteln und Techniken nach dem Geheimnis von Oak Island.

Ihre Begeisterung nahm ihren Anfang, als sie 1965 in “Reader’s Digest” erstmals von der Insel und dem dortigen Versteck “Mony-Pit” (“Geld-Loch”) lasen.

Bei ihren Forschungen werden die beiden nicht nur von Forscherkollegen und Expertenteams unterschiedlicher Richtungen begleitet, sondern auch von dem US-TV-Sender “History Channel”. Anfang Januar 2014 startete dieser die Doku-Reihe “The Curse of Oak Island” rund um die Laginas und ihren Arbeiten auf dem Eiland. Aktuell läuft die TV-Reihe in der 6. Staffel mit etwa 30 Folgen. In diesem Internet-Forum HIER wird das Thema und die TV-Reihe übrigens sehr aufmerksam verfolgt und umfangreich diskutiert (dort vor allem die Beiträge des Users “s..zwerg05” beachten).

The Curse of Oak Island”

The Curse of Oak Island” mit Rick und Marty Lagia & Co. ist eine typische Doku-Reihe der USA. Spektakulär aufgemacht, gespickt mit vermeintlich sensationelle Entdeckungen und auf Sensation gedrillt. Das kennt man nur zu gut von entsprechenden UFO-Dokumentationen aus Amerika. Doch streicht man diese unvermeidlichen US-Doku-Beigaben (schließlich will der Sender die Serie auch verkaufen) heraus, bleibt eine überaus spannende TV-Reihe zum Thema. Bedenken sollte man auch, dass die Brüder beträchtliche Summen ihres Privatvermögens für ihre Leidenschaft investierten.

Kritiker der Sendung übersehen das sehr gerne.

Sie übersehe auch, dass der “History Channel” erst Jahre nachdem die Lagias auf Oak Island Land und Grabungslizenzen erworben dazu kam. Die enormen Kosten der Arbeiten für Mensch, Material und Maschine sind in “The Curse of Oak Island” unübersehbar. Wenn (davon ist auszugehen) die Familienväter finanziell vom “History Channel” unterstützt werden, ist dagegen nichts einzuwenden. Immerhin besser, als wenn es eines Tages heißt “entschuldigt, liebe Familie, wird sind pleite. Alles Geld wurde für unseren Kindheitstraum in Oak Island versenkt” …

Und je mehr Finanzmittel, je mehr kann gesucht und geforscht werden und je mehr Ergebnisse können der rätselhaften Insel entlockt werden. Auch wenn diese Resultate eben vor allem für Mystery-Jäger und an den Rätseln der Welt Interessierte spannend sind.

Artefakte von Oak Island im Internet

Einer der seine ganz eigenen Ergebnisse bzw. Fund  jetzt ins Netz stellte ist Robert Young. Young ist ein Grundstücksbesitzer auf Oak Island, der 1996 eine Parzelle der Insel kaufte. Damals herrschte eine Art von kalten Krieg auf der Insel,  da die Haupteigentümer Fred Nolan und Dan Blankenship einen erbitterten Streit um die Insel führten. Begonnen hatte dieser bereits 1983, als Nolan Land auf der Insel kaufte. Unbemerkt von der damals auf der Insel aktiven “Triton-Allianz” von Dan Blankenship, der bereits seit Ende der 60ger Jahre auf der Insel wohnte.

Von diesem Fred Nolan erwarb Young das Grundstück “Lot 5”. Bis heute darf er nicht den 1965 erbauten Fahrdamm zum Festland benutzen und muss das Boot nehmen. Trotz dieser Streitigkeiten hat aber auch Young auf seinem Grundstück im Laufe der Jahre diverse Funde gemacht. Da sein Land für die Brüder Lagina und dem “History Channel” natürlich tabu sind, präsentiert Young seine Entdeckungen auf einem anderen Weg. Auf seiner Webseite OakIslandlotfive.com, die er nach seinem Grundstück benannt hat.

Durch die Streitigkeiten auf der Insel bleibt Young auch nicht viel anderes übrigen, wenn er seine gefundenen Objekte präsentieren will. Denn in der aktuellen TV-Reihe “The Curse of Oak Island” ist von Young niemals die Rede. So, als existiere er gar nicht …

Das ändert natürlich nichts daran, dass er seit 1996 auf seinem Grund und Boden auch diverse Funde machte. Wie die kanadische Tageszeitung “The Chronicle Herald” am 10. Januar 2018 über Robert Youngs Funde berichtete, haben diese ihn selber überrascht:

Ich war überrascht, wie viel ich wahrheitsgemäß gefunden habe. Ich dachte, ich würde verbogene Taschenmesser oder was auch immer finden, aber es war einfach wunderbar. Von Tag zu Tag wusste ich nie, was ich finden würde.

Lot 5

Ergebnis sind rund 100 Fotos verschiedenster Fundobjekte von seinem Grundstück “Lot 5”, die Ihr HIER online sehen könnt. Alle diese Objekte – von Münzen bis verbogenem Metall – sind von ihm, so betont er, ganz legal ausgegraben worden. Seit 1998 besaß er eine “Treasure Trove License” für seien Parzelle 5 der Behörden im nahen Halifax. Das ist eine Art offizielle Schatzsucherlizenz, die Young auch auf seiner Internetseite als Pdf vollständig online gestellt hat.

Für Fans des Mythos um Oak Island sind diese zahlreichen Artefakte von der Insel mehr als spannend. Immerhin ist seit Jahren die einzige wirkliche Quelle für Funde aller Art und Unart die US-TV-Serie des “History Channel”. So zitiert “The Chronicle Herald” ihn auch mit den Worten:

Ich bin eine Ein-Mann-Operation. Und als ich diese Arbeit machte, hatte ich nicht einmal einen Computer, um auf das Internet zuzugreifen, also musste ich in die Innenstadt zur Bibliothek gehen und alles über Cricket-Abzeichen oder was auch immer herausfinden. (…)

Ich betrachte diese Website immer als eine Art Geschenk für die Menschen in Nova Scotia. Ein Dankeschön, dass sie mich hier leben lassen und ich in den Laden gehen kann, ohne meine Tür und dergleichen verschließen zu müssen Im Grunde sag ich, ich war hier, das ist, was ich getan habe, und jetzt müssen sie herausfinden, was das alles bedeutet.

Eine kleines Stück Schatzinsel

Gefunden hat Young alle Objekte nach seinen Angaben ausschließlich auf seinem kleinen Stückchen Oak Island im Nord-Westen der Insel. Weit weg von all den Arbeiten, Grabungen, Tätigkeiten, Bohrungen usw. der Brüder Lagina und ihren Teams, die sich hauptsächlich 700 oder mehr Meter von seinem Grund und Boden abspielen. Denn dort befindet sich das “Haupt-Suchgebiet”, da in dieser Ecke der angeblich ursprüngliche Versteck lag, das 1795 entdeckt wurde. Auch wenn natürlich auf der gesamten Insel gesucht, geforscht und gegraben wird.

Auf diesem Screenshot der Insel von Google Earth habe ich das einmal grauer eingezeichnet (zur Großsicht anklicken):

Oak Island - Aktuelle Übersicht mit dem Grundstück Lot 5 von R. S. Young (Bilder: Google Earth Sceenshot & oakislandlotfive.com / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Oak Island – Aktuelle Übersicht mit dem Grundstück Lot 5 von R. S. Young [Großansicht] (Bilder: Google Earth Sceenshot & oakislandlotfive.com / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Insgesamt ist Oak Island in 32 Lot unterteilt. Ganz unten rechts auf dem Google Earth-Bild findet sich Lot 32; ganz oben links Lot 1.

Die Lot 5-Funde

In “The Curse of Oak Island” des “History Channel” sind die Objekte von Young nicht zu sehen. Die genannten Unstimmigkeiten sind der Grund. Für Oak Island-Interessierte sind sie gerade deshalb interessant, da jede Neuigkeit wissbegierig aufgenommen wird. So hat auch die Lokalzeitung “The Chronicle Herald” vor wenigen Tagen die veröffentlichten Fotos der Lot 5-Funde Professor Jonathan Fowler von der Universität Saint Mary in Halifax gezeigt, und ihn um eine Stellungnahme gebeten:

“Ich würde sagen, auf den ersten Blick ist das Material, das wir hier betrachten, eine typische Kolonialzeit-Artefaktsammlung. Es gibt eine Reihe funktionaler Kategorien, von Küchengeräten, Bekleidungselementen und persönlichen Elementen. Es gibt dort einen Schlüssel, ich sehe ein oder zwei Fingerhüte, einen Kochtopf und einige Werkzeuge. Dies ist ziemlich normal. Nun, es gibt einige Dinge, die ein bisschen seltsam sind, zum Beispiel dieses Cricket-Abzeichen und solche Dinge Aber selbst das ist nicht untypisch (…) Es gibt Leute, die zurückkommen und dort Sachen fallen lassen.”

Professor Fowler ist weiter sicher, dass es “eine echte archäologische Geschichte zu Oak Island gibt, die sich von der abenteuerlicheren Erzählung der populären spekulativen Geschichte unterscheidet.” Aus diesem Grunde findet er die Online-Bildergalerie der Objekt “nützlich”.

Etwas wirklich Spektakuläres sucht der Betrachter unter diesen Artefakten vergeblich. Auch der Archäologie Dr. Jonathan Fowler sieht das so. Fowler selber ist von der Athropolischen Abteilung der Universität Saint Mary und unter anderem auf die Archäologie des Kolonialismus Nordamerikas spezialisiert. Damit sind Robert Young seine Fundstücke für einen Forscher wie ihn fraglos interessant aber alltägliche Artefakte. Zynische Oak Island-Skeptiker würden sie vielleicht sogar schlicht als Müll aus zwei Jahrhunderten bezeichnen …

Ein enttäuschter Oak Island-Besitzer?

Robert Young äußerte sich in dem Zeitungsartikel auch zu den aktuellen Vorgängen auf Oak Island rund um die Brüder Lagina. Er gehört nicht zu dessen Team und habe auch keine Einigung über die Nutzung des Fahrdamms zum Festland erzielen können, schreibt “The Chronicle Herald”. Mehr noch, Young glaubt, so heißt es weiter, “dass die beliebte Fernsehserie ‘Curse of Oak Island’ andere wie ihn und seine Funde zur Seite gestoßen haben könnte”.

Klingt hier Unmut angesichts des Erfolges der TV-Serie und der enormen zur Verfügung stehenden Mittel heraus? Meiner Meinung durchaus denkbar. Ebenso sagt Young selber, dass der seine Schatzsucherlizenz “Treasure Trove License” bereits im Jahr 2008 auslaufen lies. Er habe sie nicht verlängert, da die “damit verbundenen Bestimmungen dazu führen könnten, dass sein Eigentum als Special Place ausgewiesen” werden könnte. Aus diesem Grunde habe er sich zurückgezogen, da es ihm “das Risiko nicht wert” war.

Ferien auf Oak Island

Seine Parzelle nutze er nur noch als “Ferienobjekt” und Young sei “grundsätzlich zufrieden mit dieser Entscheidung“, die Lizenz nicht verlängert zu haben. Letztlich haben Rick und Marty Lagia mit ihren Arbeiten und der TV-Serie das ganze Thema Oak Island zerstört und missbraucht, meint Young:

Ich bin überhaupt nicht damit einverstanden, was in den letzten Jahren dort vor sich gegangen ist. Ich denke, sie haben die Insel irgendwie missbraucht. Mein ganzes Thema ist es, es so original wie möglich zu halten.

Sehr gut möglich, dass Young es heute bereut, dass er zwei Jahre nach dem Landkauf der Lagina-Brüder hat seine eigene Lizenz auslaufen lassen. Jetzt gehört ihm nur ein kleines Waldgrundstück, mit dem er eigentlich nichts anfangen und das er nur mit einem Boot erreichen kann. Während andere mit LKWs, Kranwagen, Baggern, Bohrmaschinen und Kettenfahrzeugen über den Damm anreisen und auf Oak Island herumfahren und lärmen.

Vielleicht ein Teil des “Fluch von Oak Island, von denen einige Menschen sprechen. Aber vielleicht ist die Veröffentlichung seiner Artefakte von Lot 5 ja ein Anfang für ein Entgegenkommen …

Was denkst DU über das Thema? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Denver Airport: Tummelplatz für Aliens, UFOs und Geheimgesellschaften? Der Flughafen nimmt die Verschwörungstheorien mit Humor

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Der internationale Flughafen von Denver: ein Tummelplatz für Aliens UFOs und Geheimgesellschaften? Der Flughafen nimmt die Verschwörungstheorien jetzt mit Humor ... (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Teilansicht des internationalen Flughafens von Denver: Er gilt als “Treffpunkt” für Aliens, UFOs und obskurer Geheimgesellschaften. Jetzt nimmt der Airport selber die Verschwörungstheorien mit Humor … (Bild: Google Earth / Bearbeitung: keine …)

Verschwörungstheorien gibt es ebenso wie echte, reale Verschwörungen auf der seit Jahrtausenden aus der ganzen Welt. Neben den heutigen “Klassikern” wieder Mord an US-Präsident John F. Kennedy, die Mondlandung-Lüge, UFO-Vertuschungen oder 9/11 gibt es aber noch die kleinen Verschwörungstheorien. Eine davon dreht sich rund um den 1995  neu eröffneten internationalen Flughafen Denver in den USA. Am Denver International Airport (DIA) soll es einigen Verschwörungstheoretikern nicht im Rechten Dingen zu gehen. Es wird von UFOs und Außerirdischen gemunkelt, die unterhalb des Flughafens eine Art Geheimbasis betrieben. Hier hätten aber auch die Freimauer, Illuminaten, die “Neuen Welt Ordnung” (NWO) oder andere Geheimgesellschaften ihre Finger im Spiel. Jetzt “schlägt” der DIA humorvoll zurück – und bestätigt ganz offen all die Verschwörungstheorien, die seit nunmehr über 20 Jahren über den Flughafen kursieren. Schauen wir in diesem Posting einmal detailliert auf all diese Verschwörungen und “verborgenen Hinweise” und was jetzt die Flughafenbetreiber dazu sagen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Denver International (UFO-)Airport

Der 1995 eröffnete internationale Flughafen von Denver ist nicht nur einer der jüngsten Airports der USA, sondern zugleich auch einer der größten Flughäfen der Welt. Über 61 Millionen Passagiere, 265.285 Tonnen Luftfracht und fast 583.000 Flugbewegungen verzeichneten die rund 35.000 Angestellten allein im letzten Jahr.

Mit einer Fläche von 13.727 Hektar, also rund 138 Quadratkilometern, ist der DAI flächenmäßig der zweitgrößte Flughafen der Welt. Und er könnte noch wachsen, da er auf zehn Lande- und Startbahnen ausgebaut werden soll, umso  jedes Jahr bis zu 100 Millionen Reisende abzufertigen. Ein gigantischer Komplex mit fast 150 Flugsteigen, dessen Wahrzeichen die Zelt-Dächer der Gebäude sind.

Sind die beeindruckenden Daten aber wirklich die ganze Wahrheit? Geht es nach einigen Verschwörungstheoretikern, dann ist es nicht mal die halbe Wahrheit. Ihren Spekulationen nach starten und landen am DIA nicht nur “Boeing”, “Airbus” & Co. mit ihren Fluggästen, sondern auch ganz andere Fluggeräte mit ebenso anderen Passagieren, die nicht von dieser Welt sind: UFOs und Aliens!

Nicht genug, dass hier Außerirdische im Geheimen agieren und irgendwelchen dunklen Tätigkeiten nachgehen sollen. Auch die US-Regierung soll tief unter dem Airport Top Secret-Einrichtungen betreiben. Sogar von Geheimgefängnissen und Folterkellern wird gemunkelt. Mit Blick auf diverse Aktivitäten der USA klingt zumindest das nicht ganz soweit hergeholt, wie angebliche UFO-Basen unter dem Flughafen.

Alternativ werden diese Spekulationen auch miteinander kombiniert. Also, dass hier Geheimagenten mit fremden Wesen von den Sternen gemeinsame Sache mache. Immer mit dabei sind natürlich auch diverse Geheimgesellschaften, die in diesem Kontext genannt werden. Etwa die Freimaurer, die Illuminaten oder irgendwelche anderen finsteren Gestalten der “Neuen Welt Ordnung”. Oder gleich die “Men in Black” als eine Art Dachverband aller dunklen Geheimbünde der Welt …

Der geheime “Denver Clan”

Woher diese zum Teil extrem wilden Spekulationen über einen geheimen “Denver Clan” am DIA kommen, ist schnell ausfindig zu machen: Vom Flughafen selber! Selbstverständlich ungewollt.

Grundsätzlich angefangen hat das mit den Baukosten des Airport. Für den Neubau wurden Kosten in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar geplant – und geworden sind daraus 4,8 Milliarden US-Dollar. Prinzipiell eigentlich ganz normal für solche Bauprojekte. Auch wir Deutschen bauen bekanntlich in Berlin einen neuen Flughafen, der nicht nur pünktlich seine Flugbahnen (irgendwann) öffnen wird, sondern auch dessen schlussendliche Baukosten natürlich auch voll und ganz im Rahmen blieben …

Für Verschwörungstheoretiker ist das aber ein erstes Mosaiksteinchen. Sie fragen sich, ob die drei Milliarden Mehrkosten nicht vielleicht in geheime Projekte in und unter dem Flughafen geflossen sein könnten. Und sieht man sich am Flughafen in Denver unter dieser Voraussetzung um, findet man dafür auf Schritt und  Tritt angeblich klare Anhaltspunkte und Hinweise, so die Mystery-Theoretiker. Sogar vom Schreibtisch aus mit Hilfe von Google Earth.

Blickt man mit Google Earth direkt von oben auf den Flughafen erscheinen die Start- und Landebahnen nämlich (mit etwas Phantasie) wie ein riesiges Hakenkreuz. Ein Hinweis auf dunkle Hintermänner? Nein sagt zumindest der Flughafen selber. Vielmehr seien es rein praktische Erwägungen gewesen, die bahnen in dieser Form anzulegen, die außerdem, so ein Flughafensprecher, aussehe wie ein Windrad und nicht wie ein Hakenkreuz. Zum Beispiel laut “The Telegraph” vom 28. Februar 2015 anlässlich des 20. Geburtstages des Flughafens.

Auch und vor allem die vielen Wandgemälde (z.B. HIER zu sehen) des Künstler Leo Tanguma innerhalb des Flughafens verleiten zu unzähligen Spekulationen und Verschwörungen und die “Neue Welt Ordnung”. Kunstwerke mit durchaus verstörenden Motiven, Szenen und Bildern, die sehr viel Spielraum für Interpretationen und Spekulationen lassen. Wie bei Kunst eigentlich durchaus üblich und gewollt.

Weltuntergang und “Neue Welt Ordnung”

Im DIA sehen die Fluggäste in den Hallen Bilder, die scheinbar Szenen der Apokalypse zeigen. Brennende Städte ebenso, wie angebliche Nazis bzw. “Deutsche” und “Juden” sowie einen Krieg gegen die Natur und Menschheit an sich. Immer wieder zu sehen auch Kinder aus aller Herren Ländern und “eines der Kinder hält eine Mayatafel, die das Ende der Zivilisation darstellt”, wie es heißt. Auch das Aussterben einer oder mehrerer Rassen werde hier in den verstörenden Wandbildern zur Schau gestellt oder sogar prophezeit.

Alles teil eines geheimen “Denver-Pan”, wie ein entsprechendes Buch des bekannten deutschen Autorenduos Grazyna Fosar und Franz Bludorf es nennt.

Ein kleines Mädchen, dass auf dem Gemälde mit Namen “Peace and Harmony with Nature” in einem Sarg zu liegen scheint, soll sogar “den Tod des jüdisch-christlichen Glaubens symbolisieren”, da sie angeblich eine Juden-Stern und eine Bibel in der Hand hält. Also folgen Verschwörungstheoretiker, das die Schöpfer der Kunstwerke keine Christen oder Juden waren, sondern einer bösen Geheimgesellschaft gehören. Eventuell der Loge der “Skulls & Bones”, da bei ihnen Särge angeblich wichtige Symbole seien.

Bibelfundamentalisten in den USA, etwa die Gruppe “Cephas Ministry”, warnten sogar bereits 2003 in einem Newsletter vor diesen satanischen Machenschaften des Flughafens! Denn der Untergang des Christentums sein hier im Gange. In den Katakomben werden sogar jene “Menschen, die Luzifer hassen” in Konzentrationslagern systematisch ermordet, behaupte ein Verschwörungstheoretiker bei YouTube.

Ein”farbigen Dunst” auf genau diesem Bild soll eine im Hintergrund gemalte Stadt umgeben, “als wäre von einer biochemischen Waffe angegriffen worden”. Ein auf einem weiteren Wandbild  in grellen Farben leuchtende zu sehende Pflanze, um die sich fröhlich und tanzend jungen Menschen versammelt haben, soll damit im Zusammenhang stehen. Denn dies zeige die neuen Welt mit genetisch neu erschaffenen Pflanzen, nachdem (wer auch immer) den Großteil der Menschheit vernichtet hat.

Grund für Verschwörungen ist auch das Kunstwerk direkt vor dem Eingang des Airport. Es ist das riesige “Pferd der Apokalypse” auf Fieberglas mit guselig-rot leuchtenden Augen. Es zeige demnach den Fluggäste sofort an, wo sie jetzt rein gehen werden. Dass der schaffende Künstler des “Pferd der Apokalypse”, Luis Jimenez, bei der Arbeit daran durch einen Unfall ums Lebens kam, macht die Sache für Verschwörungstheoretiker noch leichter. Hier steckt ein teuflisch-perfider Plan hinter allem!

Der “Blaue Mustang”, so der offizielle Name der Skulptur, heißt unlängst mit Spitznamen “Blucifer”, denn das Pferd sei der “mörderische Mustang des Denver Flughafens”. Dass hier in Colorado, im”Wilden Westen” der USA, wo bekanntlich Denver liegt, die edle Pferderasse Mustang natürlich äußert begehrt und beliebt ist, scheint man zu übersehen ..

Die Deutschen kriegen euch alle

Zu zahllose sind die Deutungen, Verschwörungen, Interpretationen und Vermutungen hinter den ganzen Bildern im DAI, als dass sie hier alle vorgestellt werden könnten. Und sollten. Eines der Kunstwerke mit dem Titel “Kinder der Welt träumen vom Frieden” soll jedoch einmal eingefügt werden:

Bild im internationalen Flughafen von Denver: "Die Kinder der Welt träumen vom Frieden" - und die Deutschen (Nazis) wollen die Weltherrschaft! (Bild / Ausschnitt: DAI)
Bild im internationalen Flughafen von Denver: “Die Kinder der Welt träumen vom Frieden” – und die Deutschen (Nazis) wollen die Weltherrschaft! (Bild / Ausschnitt: DAI)

Hier sehen die Anhänger einer düsteren Weltverschwörung um den Airport eine warnende Prophezeiung von Deutschland und den Deutschen. Kinder aus der ganzen Welt, gut zu erkennen an ihrer traditionellen Tracht, strömen auf eine Zentralfigur mit einem Hammer, die angeblich einen “Flugzeugflügel” hämmert. Eingewickelt in ihren Landesflaggen geben zum Beispiel Israel und die USA offenkundig bereitwillig dem schmiedenden Knaben in der Mitte ihre Waffen (Schwerter).

Unter der Szene liegt ein toter Soldat, für einige eben ein Nazi aus dem Zweiten Weltkrieg, auf dem zwei Friedenstauben sitzen. Die Verschwörungstheoretiker sehen hier allerdings Folgendes:

Der blonde Junge in der Mitte ist ein Deutscher, ein Bayer. Durchaus zu erkennen an seiner Tracht. Der Betrachter des Werkes soll nun das zukünftige Schicksal der Welt erkennen, die Deutschen als “ewige Nazis” wollen die Weltherrschaft an sich reißen. Alle, auch die USA selber, müssen oder werden sich dem beugen.

Völkermord, Hunger, Militärische Unterdrückung und Tod” sollen hier zu sehen sein. Ausgelöst und verschuldet von den Deutschen und angeblich Sinnbild, dass die Völker der Welt ihre Identität zugunsten der “Neuen Welt Ordnung” aufgeben sollen, müssen oder werden. Mit einer Weltarmee und einer Weltregierung, der sich auch die USA unterwerfen wild. Anführer der unterjochten Welt nach der Apokalypse wird Deutschland sein.

So wollen es jene, die dem Flughafen Denver die dunkelsten Absichten unterstellen. Naja, wenigstens lächeln die Kinder alle auf dem Gemälde. Dass der Künstler Leo Tanguma das Bild so erklärt, dass aus den Waffen ein landwirtschaftlicher Pflug und damit kein Flügel eines womöglichen Kampfjets gehämmert wird, sehen die NWO-Jäger nicht.

Dass am DAI teuflisches vor sich geht, “beweisen” übrigens auch Skulpturen von geflügelten Dämonen in den Hallen, die in geöffneten Koffern sitzen. Eigentlich aber sind es sogenannte “Gargoyle” des Christentums. Das sind jene dämonischen Flügelwesen, die als Wasserspeier an Regenablaufrinnen an Kirchen und  Kathedralen in ganz Europa zu finden sind. Seit Jahrhunderten bringt man sie an den Fassaden der Gotteshäuser an, um böse Mächte abzuwehren. Nicht um sie anzulocken!

“New World Airport Commission”

Ungenannt bleiben darf auf keinem Fall, was dem Besucher in der großen Eingangshalle begegnet. Es ist ein Marmorstein mit einer Zeitkapsel vom 19. März 1994, der nicht vor dem Jahr 2094 geöffnet werden soll. Groß und eindeutig ist auf dem Stein das Zeichen der Freimaurer sowie eine Art Unterschrift einer “New World Airport Commission” als Schöpfer des Steines sowie der Zeitkapsel zu sehen.

Das Problem ist, dass es die “New World Airport Commission” nicht gibt. Oder doch, fragen sich die Anhänger der Airport-Verschwörung. Und wenn ja, wer sind diese Leute und was führen sie im Schilde? Ehrlich gesagt sollten sich die Bauherren des Flughafens nicht wundern, wenn sie in der Eingangshalle einen solchen Stein mit derartigen Beschriftungen aufstellen, dass sie damit Verschwörungstheorien befeuerten! Die fraglos bizarren und  “kuriosen” Motive der riesigen Wandgemälde, laden den Betrachter geradezu dazu ein, hier mehr als mehr oder weniger geschmackvolle Kunst zu sehen.

Familienuntauglich sind die Bilder keinesfalls, die angeblich mysteriöse “New World Airport Commission” hier in Denver auf die Betrachter losgelassen hat. Beispielsweise ein weiteres Gemälde, auf dem ein riesiger bedrohlicher Soldat mit Gasmasse und automatischem Gewehr mit einem Krummschwert eine Friedenstaube ersticht. Während keine Kinder auf dem Schutt von Häuserruinen schlafen.

All das sei schlicht auch satanisch, “entlarvten” diverse Verschwörungstheoretiker. Tanguma wiederum sagt, dass der Soldat jeder sein könne:

Deshalb habe ich ihn mit einer Maske versehen. Ich wollte ihn nicht weiß oder schwarz machen. Ich wollte ihn schurkisch machen, um diesen Aspekt von etwas Bösem, etwas Wirklichem, etwas Bedeutendem zu geben.

Geheimbasis im Untergrund

Es wird den Baumeistern des Airport auch und vor allem unterstellt, dass sie das ganze Areal mit Bunkern und anderen unterirdischen Einrichtungen versehen haben. Jene Bauwerke, in denen einigen Stimmen nach eben auch die Außerirdischen ihren Plänen nachgehen sollen. Verschwörungstheorien und dunkle Unterstellungen an jeder Ecke des Geländes!

Andere verweisen hier auf den ganz einfachen Umstand, dass ein so gigantischer Flughafen eben zahllose unterirdische Tunnel und Räume hat und auch haben muss. Dazu gehören auch solche, in denen der normale Fluggast keinen Zutritt hat (ist das nicht normal?). Auch habe es eine Fehlplanung gegeben, die viele der unterirdischen Anlagen erklären würde. Geplant war eigentlich, dass der DAI ein automatisiertes Gepäckfördersystems unter der Erde bekommen solle, was aber nie fertiggestellt werden konnte. Was blieb sind die entsprechenden Tunnel etc., in denen das System arbeiten sollte. Verpulvert wurden allein für dieses nie einsatzbereite Fördersystem 700 Millionen Dollar.

Spekulationen gehen aber dahingehend, dass diese Tunnelsysteme im Erdreich einen noch größeren Umfang haben, als der offizielle Flughafen an der Oberfläche. Dies würde wiederum die Explosion der Baukosten in den 1990ger Jahren sowie die jahrelange Bauerverzögerung “erklären”. Vielleicht verzögert sich genau deshalb ja auch die Eröffnung des neuen Flughafens in Berlin. Und auch die Kosten des BER explodieren bekanntlich auch immer weiter …

Zynismus hin oder her, der Denver-Airport sieht das alles durchaus mit Humor, wie der aktuell zeigt.

Denver International Airport entlarvt

Verschwörungstheoretikern wurde es im Fall des DIA auch wirklich mehr als leicht gemacht, die “Wahrheit” aufzudecken.

Zum Beispiel dem Radiomoderator, Online-Unternehmer und Verschwörungstheoretiker Alex Jones aus Dallas, der als einer der ersten auf angeblich verborgene Dinge am Denver Airport hinwies. Auch hierzulande ist seine Webseite “InfoWars.com” durchaus ein fester Begriff. Professor Michael Butter von der Universität Tübingen, in unseren Breiten als ein scharfer Kritiker und Gegner von Verschwörungstheorien, UFOs etc. durchaus sehr bekannt, bezeichnet in seinem Buch Nichts ist, wie es scheint (2018) Jones sogar als “kommerziell erfolgreichsten Verschwörungstheoretiker (…) vermutlich der ganzen Welt”. Ein millionenschweres Imperium hätte sich Alexander Jones durch diese erfundenen Theorien erwirtschaftet, so Butter in einem Interview am 29. März 2018 zu seinem Buch.

Und so war es eben vor allem Verschwörungstheorie-Unternehmer und -Erfinder Jones, dessen Aussagen dem Flughafen Denver seinem Ruf einbrachte.

Man stelle sich vor:

Eine Geheimgesellschaft wie die Freimaurer und irgendwelche finsteren Gruppen (ink. Deutsche und Aliens), die eine “Neue Welt Ordnung” planen, wollen zu diesem Zweck in Denver eine Operationsbasis bauen. Den Bau des neuen Airport nutzten diese Leute deshalb zu Tarnung und Täuschung für irrere grausamen Vorhaben. Top Secret-Einrichtungen und all die dem Flughafen nachgesagten Dinge wurden hier also von der NWO und ihren Helfershelfern erschaffen. Natürlich in der Hoffnung, dass niemand etwas davon erfahren wird.

Dann aber “verstecken” diese Geheimbünde auf dem gesamten Flughafen riesige Gemälde mit überaus seltsamen Motiven und andere Kunstwerke, die “geheime Botschaften” beinhalten. Da diese ohne Frage allesamt “bizarr” aussehen, kann man diese “Geheimbotschaften” als Betrachter überhaupt nicht übersehen. Und falls jemand sich bei Google Earth den Airport einmal ansehen möchte, werden auch gleich die Lande- und Startbahnen im Form eines Hakenkreuzes angelegt. Nicht, dass jemand die “geheimen Zeichen” der Top Secret-NWO übersehen sollte.

Wie es sich gehört, wenn kein Mensch irgendwas davon erfahren soll, unterzeichnet man die direkt in der Haupthalle angebrachte Zeitkapsel mit einem rätselhaften Namen und dem nicht zu übersehende Logo der Freimaurer. Und dass aufgrund der verborgenen Geheim-Bautätigkeiten unter der Erde die Gesamtkosten von 1,7 Milliarden auf 4,8 Milliarden US-Dollar explodieren, wird in den Augen der NWO die Öffentlichkeit sicher auch nicht merken. Gleiches gilt für die sich um Jahre verzögerte Fertigstellung …

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Der Flughafen gesteht (erneut) alles!

Momentan in der Terminal den DIA während des laufenden Betriebes eine Baumstelle und wird umgebaut. Wie es sicher viel von Flughaufen-Umbauten kennen, ziehen sich deshalb durch das ganze Gebäude nackte kahle Wände als Absperrungen jener Bereiche, in denen gearbeitet wird. Meistens kann man als Fluggast nicht hinter diese Bauwände schauen und so einen Blick auf die Baumaßnahmen werfen.

Nicht anders beim DIA, der deshalb auf übergroßen Plakaten an den sonst kahlen Wänden auf “Mysterien”, “Alien-Aktivitäten” und “Ungereimtheiten” verweist, die hier vor sich gehen. Wirklich nur eine normale “Baustelle oder Vertuschung?”, fragen die Plakate des Airport die Reisegäste. Oder der Gast liest auf diesen auf die Frage “Was wir hier machen?”, dass dort ein “neues Hauptquartier der Illuminaten” entsteht sowie ein “Umbau der Höhle der Echsenmenschen“. Damit sind die außerirdischen Reptiloide gemeint, die, wie sollte es anders auch anders sein, ebenfalls hinter all dem stecken sollen (angebliche ernähren sie sich im Flughafen-Gewölbe von vermissten Kindern).

Vielleicht baue der Flughafen aber auch für “Zombie-Katzen”, “ein geheimes Portal im Untergrund” oder gleich “eine Area 52”, statt “coole neue Bereiche zum  Abhängen”.

Superverschwörungstheoretiker Alex Jones wird das mit gemischten Gefühlen sehen. Wahrscheinlicher jedoch in seine Welt von geheimen Machenschaften lückenlos mit einbinden.

“DEN Files” (“DEN” für den Flughafen) nennt der Airport seine humorvolle Kampagne während der Umbaumaßnahmen in seinen hallen. Fraglos eine Anspielung auf “Akte X” bzw. “X Files”. “Etwas Lustiges, über das man sich unterhalten kann”, seien die Plakate, so Flughafensprecherin Emily Williams gegenüber der “The Denver Post” am 5. September 2018.

“Ja, DEN hat einige Geheimnisse”, steht auf einem Plakat mit einem riesigen Alien. Und wer die Wahrheit erfahren will, wird auf eine eigens dazu eingerichtete Seite unter “DENFiles.com” verwiesenen mit den Hintergründen der Kampagne verwiesen.

Der gewitzte Airport

Die Betreiber des Flughafens haben jahrelang all die obskuren und wilden Spekulationen, Vorwürfe und Verschwörungen gegen sich abgewunken und ignoriert. Offenbar waren sie es nicht wert in irgendeiner Form kommentiert oder widerlegt zu werden. Nachvollziehbar. Das ging bis zum Jahr 2008 so, als Kim Day die neue Chefin des DIA wurde.

Day ging die Sache fortan so an, wie man sie (wenn überhaupt) angehen sollte: Mit Humor. Bei jeder nur erdenklichen Möglichkeit verwiest sie fortan selber auf die Verschwörungstheorien um ihren Flughafen. Es wurden Ausstellungen zu Aliens und den Thesen um den DIA realisiert und sogar Besichtigungstouren in den Top Secret-Anlagen der NWO unter der Erde verlost. Während einer Ausstellung im Oktober 2016 wurde sogar ein “Alien-Schädel” in einer Vitrine präsentiert. Natürlich ein Fake-Schädel (den sogar ich selber habe).

Um den ganzen quasi die Krone aufzusetzten, veröffentlicht der Flughafen auf seiner eigenen Internetseite regelmäßig die neuesten Enthüllungen über sich. Und als 2014 ein neues Hotel am Flughafen gebaut wurde, zeigte sich der Bauherr in den Medien mit einem “Alien”.

Aber die “New World Airport Commission”!?

Trotz diesem ganzen (auch selbst unverschuldeten) Verschwörungstheorie-Unsinn um den Airport, bleibt aber die eindeutige Tatsache, dass Zeitkapsel in der Halle mit dem deutlichen Zeichen der Freimaurer versehen ist. Gleiches gilt auch für die Nennung der ominösen “New World Airport Commission” auf dem Stein oder “seltsamer Zeichen” in den Gebäuden selbst

Zunächst einmal sind die Zeichen oder Markierungen keine vermutete Alien-Sprache. Es handelt sich um “Zeichen der Navajo-Sprache und Verweise auf andere Flughafenkünstler”, so “The Denver Post” am 12. April 2017 in einem Artikel zu den Spekulationen. Das Indianervolk der Navajo verehrt unter anderem auch im Gebiet von Colorado und dem DIA verschiedene Berge als heilig und mythisch-sporituelle Ursprungsregionen ihres Stammes bzw.. ihrer Stämme.

Alien-Sprache oder kleine Ehrung der Indianer sowie deren Künstler mit ihrer mehr als leidvollen Geschichte in Amerika?

Die geheimnisvolle “New World Airport Commission” soll ebenfalls alles anderer geheimnisvoll sein. Zumindest laut einem bereits am 30. August 2007 in “Westword” erschienen Artikel, der unter anderem anlässlich eines DIA-Radiobeitrages der Verschwörungstheorien-Tratschbude “Coast to Coast” vom 11. Juni 2007 erschien. Dazu muss man wissen, dass hunderte US-Radiostationen die Sendungen von “Coast to Coast” mit auszustrahlen und in dieser Radio-Show wirklich jeder alles als Wahrheiten verbreiten kann. Vor allem natürlich die Anrufer in der Show, die diese als Sprachrohr für die verstecktesten Behauptungen nutzen.

Beispiele zu der Sendung findet Ihr auf diesem Blog  HIER, HIER oder auch HIER.

“Westword” griff 2007 in  ihrem sehr umfangreichen Artikel die ganzen Verschwörungen um den Airport auf und vergaß dabei natürlich nicht den Marmorstein der “New World Airport Commission”. “Niemand hat sich die Mühe gemacht, Charles Ansbacher, den heutigen Dirigenten des Boston Landmarks Orchestra” zu dieser Kommission zu befragen, heißt es in dem Artikel. Ansbacher war jedoch in den 1990er Jahren einer der Vorsitzenden diesen mysteriösen Gesellschaft udn damit wohl einer der NWO in den Augen der Verschwörungstheoretiker.

Laut “Westword” lebte Ansbacher damals in Denver und gründete im Auftrag des neu entstehenden Flughafens eine “nicht gewinnorientierte Organisation, die dazu beitragen sollte, den neuen Flughafen den Einwohnern von Denver vorzustellen”. Namhafte Personen aus der Region waren in dieser Kommission damals Mitglied. Den Namen entlehnte der Kunstanwalt “Dvoráks New World Symphony”, da der DIA nicht nur der neuste Flughafen der Welt werde, sondern zugleich auch der erste seit Dallas in Texas aus dem Jahr 1973.

Flugshows, Galaabende und der Wille, Kunst in die Architektur zu bringen, gehörten zu den Aufgaben der “New World Airport Commission”. Daran arbeiteten 39 ausgewählte Künstler wie eben auch Leo Tanguma mit seinen in mexikanischem Stil geschaffenen Bildern.

Und die Freimauer?

“Die Vorstellung, dass etwas geheimnisvoll ist, ist absolut absurd”, sagte Charles Ansbacher 2007.

Und doch waren hier tatsächlich die Freimauer am Werk! Leugnen kann der Flughafen das so oder so nicht, da ihr “geheimes Symbol” für jeden sofort sichtbar die Zeitkapsel im Eingangsbereich ziert. Nun sind die Freimauer – egal, was ihnen alles nachgesagt wird – seit Gründung der USA in Amerika aktiv und vielfach vertreten. Ein Geheimnis ist das nicht. Im Gegenteil. Und abgestritten wird das dort auch nirgendwo.

Was natürlich auch alberner nicht sein könnte, da die Freimauer quasi die ganze USA mit ihren Logos und Symbolen vollgestopft haben. Der Geheimbund sei, so “Westword” zu ihren Zeichen auf dem Stein, “eine legitime brüderliche (und historisch geschlossene) Organisation mit bürgerlichen Bindungen zum Engagement des Flughafens”. Im Klartext heißt das, dass die Freimauer dem Airport den Stein für ihre Zeitkapsel sponserten.

Es gibt jedoch keine Anzeichen dafür, dass sie an der laufenden Planung oder Entscheidungsfindung in der zivilen Einrichtung beteiligt sind.

Mit diesem knappen Worten wird die Freimauer-Aktivität am Flughafen Denver abgetan. Ob die Organisation, der bekanntlich Personen von Rand, Namen und Einfuß angehören, beim Bau des DIA nicht doch mehr involviert haben, ist meiner Meinung nach allerdings durchaus zu vermuten. Sei es auch “nur” finanzielle Vetternwirtschaft innerhalb der Finanzierungen, Behören und Baufirmen bei der Errichtung des Flughafens …

Was denkt Ihr darüber? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Zecharia Sitchin, der Planet Nibiru und die Anunnaki: Nur ein Desinformant im Auftrag der Illuminaten und dunkler Eliten?

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Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin, Erfinder des Nibiru und der Anunnaki: War er ein Desinformant und Lügner im Auftrag der Illuminaten? (Bilder: tamilwin.com / gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin, Erfinder des Nibiru und der Anunnaki: War er ein Desinformant und Lügner im Auftrag dunkler Eliten? (Bilder: tamilwin.com / gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

War der 2010 verstorbene Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin mit seinen Anunnaki- und Nibiru-Ideen nur ein Handlanger dunkler Mächte? Ein Desinformant, der im Auftrag der Freimaurer und/oder der Illuminaten handelte und absichtlich falsche “Enthüllungen” zum Thema Astronautengötter und Ancient Aliens verbreitet? Einige “Kritiker” sind davon überzeugt. Sie sind der Meinung, dass Sitchin nur eine Marionette geheimer Gesellschaften und Machteliten war, der bewusste Desinformationen veröffentlichen sollte. Damit aber nicht genug – denn der bekannte Autor war vielleicht selber ein Alien und packtierte mit satanisch-okkulten Geheimgesellschaften auf unserem Planeten. Was Sitchin mit seinen Ideen des Planten Nibiru und der dortigen Aliens namens Anunnaki alles vorgeworfen wird und wie man das einordnen kann, erfahrt Ihr sehr umfangreich hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zecharia Sitchin, die Anunnaki und der Nibiru

Der US-Autor Sitchin ist auch knapp sieben Jahre nach seinem Tod in der Szene der Prä-Astonautik bzw. Ancient Aliens eine bekannte Größe. Wie ein Blick auf dem Buchmarkt beweist, sind es seine Außerirdischen mit Namen Anunnaki auch. Zahllose Bücher und Veröffentlichungen führen inzwischen den Begriff “Anunnaki” im Titel, der mehr und mehr zu einem Synonym für “Astronauten der Antike” wird (s. Buchtipps am Ende).

Ich selber habe auf diesem Blog in dutzenden Posting und Artikel über Zecharia Sitchin und seine Ideen des unbekanntem aber von Aliens bewohnten Planeten Nibiru (in unserem Sonnensystem!) berichtet. Gleichfalls auch in vielen Videos auf meinem YouTube-Kanal, weshalb ich an dieser Stelle auf detaillierte Wiederholungen verzichten möchte.

Was zum Thema “Planet Nibiru”, der von intelligenten Außerirdischen mit Namen Anunnaki bewohnt sein soll, zu sagen ist, könnte Ihr mehr als umfangreich auch in dem Buch “Die Akte 2012” nachlesen. Die dortigen Ausführungen, Tatsachen und Fakten gelten natürlich auch weit über das Jahr 2012 hinaus. Jahrhunderte sogar …

Man kann Zecharia Sitchin seine Welt der Astronauten aus dem All aber in folgenden 5 Kernaussagen zusammenfassen:

  1. In unserem Sonnensystem existiert ein weiterer Planet, der sich in ca. 3.600 Jahren in einer starken Ellipse einmal um die Sonne dreht: Der Nibiru
  2. Dieser ist schon seit hunderttausenden von Jahren von einer außerirdischen Zivilisation bewohnt: Den Anunnaki
  3. Diese “Nibiruianer” kamen vor grob 432.000 mit ihrer Raumfahrtechnologie zur Erde und wurden die Götter der Vorzeit.
  4. Auf der Erde haben die Anunnaki durch Gentechnologie die jetzige Menschheit erschaffen bzw. unsere Vorfahren “verbessert”.
  5. Der Planet der Anunnaki sorgt durch seinen Sonnenorbit (durch seine Gravitation) etwa alle 3,5 Jahrtausende für Naturkatastrophen auf der Erde.

All diese erstaunlichen Information will der Autor Zecharia Sitchin aus uralten Texten aus Mesopotamien erfahren haben. Überlieferungen und Schriften der Babylonier, Sumerer, Assyrer und anderer Zivilisationen des Nahen Ostens und in anderen Teilen der Welt würden nach Sitchin davon berichten.

Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)
Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger)

Sitchins erste Kritiker

Im Jahr 1976 veröffentlichte Sitchin sein erstes Buch “Der zwölfte Planet: Wann, wo, wie die Astronauten eines anderen Planeten zur Erde kamen und den Homo Sapiens schufen”. Ein Dutzend weitere Bücher zum Thema “Nibiru” und “Anunnaki” folgten von ihm.

Vor allem ab dem Beginn der 1990er Jahre, als UFOs, Aliens und Prä-Astronautik booten, nahm auch die Kritik an den zahlreichen Büchern und Thesen von Zecharia Sitchin zu. Diese Kritiken waren damals fast ausnahmslos in inhaltlichen Charakters. Eigentlich aber machte sich fast niemand der Leser die Mühe, die unzähligen Aussagen, Zitate angeblicher alter Texte, die Flut an Götternamen und behaupteter Querverbindungen, archäologischer Hinweise etc. auf deren Richtigkeit zu überprüfen.

Es waren und sind derer einfach zu viel.

Zumal fast immer Quellen oder genaue Angaben in den Büchern fehlten, da Sitchin vorgab, dass er all das selber übersetzt habe. Für die “normalen Leser” seiner Werke ist das aber bin heute auch nicht sonderlich wichtig. Anders bei vielen Kritiken der 1990er Jahre, als auch ernsthaft die Behauptungen und “Übersetzungen” von Sitchin überprüft wurden. Zeitgleich wurde auch seine wissenschaftliche Reputation hinterfragt, die in seinen Büchern immer genannt wurde. “Anerkannter Altertumsforscher und Experte für Semitische Sprachen”, wie zum Beispiel immer behauptet wurde und wird, war er nie. Er war Wirtschaftsjournalist.

Nur ein Handlanger des Bösen?

Die Themen von Sitchin haben dank des Internet schon sehr lange eine Form von Eigenleben entwickelt, die nicht mehr seinen Behauptungen entsprechen. Vielfach finden sie sich auch vollkommen losgelöst von seiner Person als Begründer der Anunnaki und des Nibiru wieder, so dass er selber nicht mal mehr erwähnt wird. Teilweise ist er sogar nicht einmal bekannt, wie ich etwa in “Die Akte 2012” bemängelte (s. a. Blog-Posting HIER)!

Eine solche Entwicklung, den “Verlust der Quellen”, ist für einen Jäger des Phantastischen immer schade. Was aber jedem Mystery-Autoren und -Interessierten weit mehr Bauchschmerzen bereiten sollte, ist die Tatsache, welche Form der “Kritiken” Zecharia Sitchin postum erfährt. Auch hier möchte ich mal 5 Kernaussagen zusammenfassen:

  1. Sitchin war Jude – also schon naturgemäß ein Lügner und Verschwörer.
  2. Sitchin war ein Handlanger der Freimauer.
  3. Sitchin war ein Handlanger der Illuminaten.
  4. Sitchin war ein Handlanger der Rothschilds.
  5. Sitchin war ein Handlanger der Neuen Weltordnung
  6. Sitchin war ein Handlanger der “Machteliten”
  7. Sitchin war ein Handlanger satanisch-okkulter Mächte.
  8. Sitchin war ein Handlanger der außerirdischen Reptiloide.
  9. Sitchin war selber ein Außerirdischer.
  10. Sitchin war alles zusammen und in deren Auftrag ein Desinformant.

Nicht wenige Seiten finde sich im Internet, die solche oder ähnliche “Kritiken” an den Ideen von Sitchin verbreiten. Die Grundaussage ist dabei fast immer gleich: Er hatte zu Lebzeiten mit Geheimgesellschaften und “Eliten” zu tun. In deren Auftrag schrieb er seine mit Lügen und Desinformationen voll gestopften Bücher. Die Manipulation der Massen durch Falschinformationen rund um das Thema der Götter aus dem Kosmos sei das Ziel dieser Machenschaften von Sitchin und seinen Hintermännern gewesen.

Sitchin habe als Jude selber diesen Kreis der “Machteliten” oder “Neuen Weltordnung” angehört und war damit Teil der großen Weltverschwörung. Damit reiht sich der Prä-Astronautik-Autor nahtlos in die Reihe anderer großer Massenmanipulationen ein, wie etwa US-Präsidenten und andere Mächtige aus Politik und Wirtschaft. Ein Handlanger des Bösen also …

Zecharia Sitchin und seine angeblichen Hintermänner

In der Biographie von Sitchin heißt es, dass er “London School of Economics” (LSE) studierte oder ausgebildet wurde. Für einige ist das ein klares Zeichen, dass Sitchin einer der Verschwörer der Mächtigen gewesen sein muss. Denn diese ist “in der Welt der mächtigen globalen Elite und der dunklen Verschwörungen der Illuminierten/Freimaurer/Zionisten” eine wichtige Adresse, wie es zum Beispiel heißt.

Und weiter lesen wir in dem Online-Artikel “Zecharia Sitchin: Lügner für die Illuminaten?”

Die London School of Economics ist ein Bestandteil der City of London, des finanziellen und faktischen Machtzentrums der westlichen Welt, beherrscht von der Illuminatenfraktion der Rothschilds; sie dient als Talentfabrik für ihre Wirtschaftsführer. Wir können mit Sicherheit annehmen, dass die meisten wenn nicht alle Studenten in den verschiedenen Graden der örtlichen Loge eingeweiht sind, in ihr ‘geheimes Wissen’, in ihre okkulten Rituale und apokalyptischen Glaubenssysteme.

Tatsächlich ist die “London School of Economics and Political Science” eine Elite-Schmiede ersten Ranges. “The Guardian” bescheinigt ihr „mehr Einfluss auf die derzeitige politische Welt als jede andere Hochschule auf der Erde“ und hat damit zweifellos recht. Mehr als 40 ehemalige oder amtierende Staatsoberhäupter und Regierungschefs haben an der “London School of Economics” studiert und dutzende Nobellpreisträge brachte sie hervor.

Kern ist dort Ökonomie und Wirtschaftswissenschaften. Alte Geschichte und Schriften wie eben Sumerisch, Sitchins “Hauptquelle”, kann man dort nicht studieren. Besonders aber stört den Kritikern, dass diese “Schule” zweifellos eine der frühesten Kaderschmieden der Welt überhaupt ist. Sie ist Teil der sogenannte Gruppe “G-5” von Super-Elite-Universitäten in Großbritannien und lehnt mit einer Aufnahmequote von nur 6,5 Prozent mehr Bewerber ab, als die Universitäten Oxford und Cambridge.

Das riecht für viele Menschen nach Geheimbünden oder sogar den Hintermännern der “Neuen Weltordnung”. Zumal sich unter den Absolventer der “London School of Economics” Namen wie David Rockefeller, George Soros, John F. Kennedy, Janet Yellen (US-Notenbankpräsidentin), Kaushik Basu, (Chefökonom der Weltbank), eine ganze Reihe Berater von Barack Obama und viele andere schillernde Figuren der Welt-Macht-Eliten finden. Das diese Kreise der Mächtigen schon immer für allerlei Verschwörungen Pate standen, ist weithin bekannt.

Und genau diesen Kreisen der Weltverschwörer soll auch Zecharia Sitchin angehört haben. Damit kann er schon prinzipiell und vom Grundsatz her nur ein Desinformant und Lügner gewesen sein, argumentieren entsprechende Sitchin-Gegner.

Werkzeug dunkler Mächte und Geheimwissen

Als Mitglied elitärer Kreise soll Sitchin natürlich auch über Geheimwissen verfügt haben. Als Freimauer, Illuminat oder schlicht Manipulator der (Leser-)Massen für die Neue Weltordnung habe er dieses verborgene Wissen genutzt, um “ein völlig neues Weltbild aufzubauen, um korrekteren Weltbildern das Wasser abzugraben”, wie es beispielsweise heißt.

Es hat sich herausgestellt, dass Sitchin Hochgradfreimaurer war, insofern wurde er sicher nicht ‘benutzt’, sondern spielte eine größere Rolle bei der Verteilung der luziferischen Desinformation.

Er ist möglicher Weise Werkzeug einer geheimen Macht gewesen, welche ja nicht dafür bekannt ist, den Menschen Wissen und Wahrheit zu vermitteln, sondern sie in Unwissenheit und Angst zu halten.”

Hinterhältig haben die überall aktiven Illuminaten demnach über die Arbeiten von Sitchin Falschinformationen über unserer Vergangenheit und besonders die Astronautengötter unter das Volk gebracht. Dabei sei das Ziel dieser Eliten des Bösen klar gewesen:

In dem ihrem Bestreben, eine globale Atmosphäre des Weltuntergangs zu schaffen, vollführten die Illuminaten einen schlauen Schachzug, indem sie die Geschichte von Nibiru in die UFO- und New-Age-Gemeinschaften einschleusten.

Das sind harte Vorwürfe, die sich so oder so ähnlich auf einer ganzen Reihe vor allem englischer Webseiten finden. Darauf komme ich weiter unten zurück.

Ob der Nibiru-Erfinder während seiner Zeit an der LSE mit irgendwelchen Geheimgesellschaften und somit mit Plänen von verschworenen und dunklen Eliten in Kontakt kam, ist vollkommen unklar. Natürlich kann man es nicht ausschließen, dass dem so war.

Sitchin, der Desinformant der Illuminaten

Doch bezweifeln kann man durchaus, dass diese Hintermänner hinter der Neuen Weltordnung und den angeblichen Illuminaten ihn sogleich zu ihren literarischen Desinformanten machten. Aus welchem Grund sollten sie gerade ihn nehmen? Und wann “erwählten” die Verschwörer ihn eigentlich?

Der Sitchin-Kritiker Frank Dörnenburg, der sich online intensiv mit dem Inhalt von Sitchins Thesen befasst, hat erhebliche Zweifel an der wissenschaftlichen Vita von ihm. Auch wenn es dem Autoren Dörnenburg eher um den Umstand geht, dass es keinen Nachweis für die Sitchins Ausbildung als “anerkannten Altertumsforscher” etc. geht, schreibt er etwas Interessantes:

Sitchin, so ergaben meine Nachforschungen, war zwischen Herbst 1938 und Frühjahr 1941 an der LSE eingeschrieben. In diesen knapp 3 Jahren kann man an der Schule den ersten ‘undergraduate degree’ machen, den Bachelor. Dieser Abschluss ist der unterste mögliche anerkannte akademische Abschluss, bis zum englischen ‘Diploma’ dauerte s noch eine ganze Weile.”

Am 11. Juli 1920 wurde Sitchin in Baku, Aserbaidschan (Sowjetunion), geboren und war damit im Herbst 1938 gerade 18 Jahre jung. Rund drei bescheidene Jahre verbrachte er an der Elite-Schmiede und verließ sie nach Dörnenburg im Frühjahr 1941. Also mit jungen 20 Jahren. War Sitchin da schon einer ausgesuchter Lügner für die geheimen Machteliten, mit denen er nach vielen Aussagen dort in Kontakt kam?

Wenn dem so ist: Warum hat er sein erstes Buch “Der zwölfte Planet” mit seinen Ideen rund um Nibiru und die Aliens namens Anunnaki erst 1976 in den USA veröffentlicht – 35 Jahre später?

Reptiloide Aliens wollen/haben die Weltherrschaft

Die weiter oben aufgezählten 10 Punkte, was Sitchin so alles nach den “neuen Kritikern” so sein soll, sind noch in ganz anderer Hinsicht spannend: Wenn er schon den dunklen Mächten à la Illuminaten & Co. angehört haben soll, so stand er sicher auch selber mit Außerirdischen in Verbindung.

Oder war er vielleicht selber einer?

Überaus beliebt ist es in der Welt der Verschwörungen die Führer der Erde sowie diverse Geheimbünde als Teil einer gigantischen Manipulation zwischen Aliens und Menschen anzusehen. Einige dieser Personen dieser Eliten sind sogar angeblich selber Aliens, die ihre äußere Erscheinungsform verändern können. Diese Außerirdischen werden oftmals genannt und waren auf diesem Blog bereits dann und wann mal Thema.

Kompakt gesagt sind diese satanische oder teuflische Außerirdische in Form von humanoiden Reptilien, die die Erde unterwandern. Hand in Hand mit eben den Eliten unserer Welt, von denen einige selber solche Reptilien-Aliens sind, ziehen sie hinter den Kulissen die Fäden der Macht.In Wahrheit sehen diese Außerirdischen wie eine Mischung aus Dinosaurier bzw. Echse und dem Homo sapiens aus, haben Schuppen und klassische Reptilien-Augen.

Allerdings sehen wir das meistens nicht, da sie ihr Erscheinungsbild verändern können und so von uns normalen Menschen nicht erkannt werden. Jedoch sollen ihre unheimlichen Reptilien-Augen sogar auf einigen – meist qualitativ minderwertigen – Video-Aufnahmen bei YouTube bei verschiedenen Führern zu erkennen sein. Beispielsweise diversen internationalen Politikern, Wirtschaftsbossen, Prominenten oder auch US-Präsidenten.

Vielfach wird hier von Gedankenmanipulation gesprochen, die diese Reptiloide ausüben können. Deshalb kann sie unser Gehirn nichts als das erkennen, was sie sind. Ihre wahre Identität und Herkunft bleibt so der Menschheit verborgen. Wer hier jetzt an den Science-Fiction-Film “Sie leben” (1988) von John Carpenter aus der Traumfabrik Hollywood denkt, liegt da gar nicht so falsch. So kann man sich das in Etwa vorstellen – nur, dass die Anhänger dieser Alien-Echsen-Spekulation das Thema Reptiloide und Weltverschwörung überaus ernst nehmen.

Sitchin … der außerirdische “Gestaltwandler”

Schon lange wird in diesem Zusammenhang mit den Echten-Wesen gemunkelt, dass auch Zecharia Sitchin persönlich einer dieser bösen Außerirdischen war. Auch er war ein “Formwandler” und erschien nur uns wie ein ganz normaler Mensch und Autor der Prä-Astronautik.

Auslöser für diese bizarre Vermutung ist ein Interview mit einer gewissen Arizona Wilder, das David Icke führte. Icke wiederum ist jener Autor, der die Ideen einer Weltverschwörung von Menschen und außerirdischen Reptilien-Aliens in seine Bücher populär machte. Ein Autor, der innerhalb der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik mehr als umstritten ist und der von den meisten “Prä-Astronautikern” aufgrund seiner Spekulationen auch abgelehnt wird (z. B. HIER).

Bei seiner Spurensuche nach diesen Reptilien-Aliens oder “Reptos” traf sich Icke zum Video-Interview mit genau dieser Arizona Wilder, von der es heißt, sie sei eine ….

… ehemalige Hohepriesterin der satanischen Blutopferrituale der Elite, eine Insiderin insofern, als dass sie der ‘Hoch-Prominenz’ zur Verfügung zu stehen hatte. Sie war dort, wo Fremde sonst niemals hinkommen, wo die Elite der Machthaber, die von Wesenheiten aus der vierten Dichte besetzt und überschattet werden, ihre grausamen Rituale durchführen.

Als Ex-Hohenpriesterin und Insiderin erzählte sie David Icke in dem besagten Interview, dass sie bei einem solchen blutigen Treffen der Eliten und Aliens auch Zecharia Sitchin gesehen habe. Bei dieser Gelegenheit offenbarte er sich als Gestaltwandler und zeigte somit der Hohepriesterin Wilder sein wahres und nicht menschliches Ich.

Arizona Wilder “bestätigte” Icke in dem Interview auch, dass Sitchin ganz im Sinne der Illuminaten und Reptilien-Aliens desinformieren soll, da es seine Aufgabe als Prä-Astronautik-Autor sei. Waren dem Nibiru-Erfinder irgendwelche Personen bei seiner Arbeit hinderlich, so Wilder weiter, habe er diese durch seine guten Beziehungen dogar einfach beiseite schaffen lassen …

“Whistleblower” Corey Goode

Ein Whistleblower (im deutschen Sprachraum zunehmend auch ‚Hinweisgeber’, ‚Enthüller’ oder ‚Skandalaufdecker’), ist eine Person, die für die Allgemeinheit wichtige Informationen aus einem geheimen oder geschützten Zusammenhang an die Öffentlichkeit bringt.

So erklärt kurz und knapp das Online-Lexikon Wikipedia treffend die schon lange arg strapazierte Bezeichnung “Whistleblower”. Nachdem beispielsweise brisantes Material über die USA oder auch den Vatikan von solchen Enthüllern an die Öffentlichkeit gebracht wurden, sprießen überall Whistleblower zu allen möglichen Themen aus dem Boden. Vor allem natürlich wieder aus dem digitalen Boden des Internet, denn durch kein anderes Medium der Welt verbreiten sich Informationen schneller. Egal ob wahr oder unwahr.

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Ein solcher Whistleblower möchte auch Corey Goode gern sein, der über die Online-Interview-Serie “Cosmic Disclosure” von David Wilcock in zahlreichen Videos-Interviews sein angebliches Geheimwissen preis gibt. Goode erzählt in den Videos mit Wilcock über Mars-Basen, Mond-Stationen und Bergbau auf dem Mond, Leben im Inneren der Erde, Raumfahrt- und Alien-Verschwörungen und vieles mehr. Alles, so der “Whistleblower”, sei wahr und zu seinem großen Teil von ihm persönlich und real selber erlebt.

Bei einer seiner Reisen zu der fremden Zivilisation im Erdinneren sprach Goode mit den Wesen dort auch über Zecharia Sitchin. Anlass war sein Besuch der “Bibliothek der Innererde”, in der der “Geheimnisträger” Goode unter anderem Bücher von Zecharia Sitchin gesehen haben will. In dem Interview heißt es zum Beispiel über seinen Trip in die Bibliothek der hohlen Erde:

Goode : Nun, wir hielten an einer Stelle mit einem Haufen Bücher über das Thema alte Aliens.

Wilcock : Sahst du Bücher, die du von der Erdoberfläche her wieder erkanntest?

Goode : Ja.

Wilcock : Kannst du uns einige Beispiele nennen?

Goode : O ja, Zecharia Sitchins Bücher.

Natürlich fanden sich auch Bücher von Erich von Däniken in dieser Bibliothek. Und auch das Internet würden die Super-Wesen im Erdinneren “sorgfältig verfolgen”. Von Goode auf die Bücher von Sitchin angesprochen, soll dann das Wesen aus dem Erdinneren den Autor als Lügner bezeichnet haben. Goode dazu:

Und sie fuhr fort damit über alle diese Informationen zu sprechen, und sagte, auf Zecharia Sitchins Bücher zeigend, dass die ganzen Informationen darin weitgehend erfunden seien. (…)

Ich konnte das nicht bestreiten, wie soll man das auch tun, also hörte ich einfach zu. Und sie fuhr fort, dass es eine geheime Gesellschaft gebe, die diese Geschichte herausgebracht habe, sehr clever ausgedacht, um eine elitäre Religion zu bilden – eine elitäre Religion der Erdoberfläche auszuwählen und sie in die esoterische Community hineinzutragen.

Egal ob außerirdisch, innerirdisch, oberirdisch oder alles zusammen: Alle gegen Sitchin scheint inzwischen das Motto zu sein. “Sitchin ist nur der Frontmann eines Schreiberteams” von Desinformanten, so David Wilcock in seinem Gespräch mit “Whistleblower” Corey Goode.

Alles und jeder gegen Zecharia Sitchin!

Die Verschwörungstheorien über Reptilien-Aliens, Machteliten, Hohlwelt, Illuminaten oder schlicht der Neuen Weltordnung vermischen sich. Die Grenzen sind fließend und jeder Anhänger kocht sich sein eigenes Süppchen aus diesen Zutaten zusammen. Nun ist also auch Zecharia Sitchin als einer der bekanntesten Autoren der Ancient Aliens-Idee Teil dieses Verschwörungs-Süppchen geworden.

Vor allem “Cosmic Disclosure” von David Wilcock kocht hier mit großer Hitze mit, was ein Blick auf die Themen seiner bisher 146 Folgen zeigt. Seine kostenpflichtige Video-Reihe liegt übrigens auf der Online-Plattform “Gaia”. Diese war/ist mit ihren dortigen Videos und Berichten auch für die große Verbreitung der Geschichten von der in Peru gefunden “Alien-Hand” und “Alien-Mumien” verantwortlich. Darüber hatte ich beispielsweise HIER, HIER, HIER und HIER berichtet.

Wie soll man als überzeugte Prä-Astronautiker, Grenzwissenschaftler und Mystery-Jäger solche wirren und bizarren Behauptungen begegnen? Dass Sitchin ein Desinformant war, er mit okkulten Mächten kooperierte oder satanische Irrlehren rund um Astronautengötter und UFOs verbreitete, kenne auch andere als Vorwürfe der “Kritiker”. Natürlich auch ich.

Leider allerdings kopieren User der Sozialen Netzwerke diese Behauptungen gegenüber Sitchin immer mal wieder gerne. Drückt man Sitchin (oder anderen) den Stempel “Desinformant” oder “bezahlter XY” auf, ist es einfach, sich nicht damit befassen zu müssen. Bequem, ganz im Sinne der modernen Faulheit, kann man so sagen: “Ach, alles Lüge. Muss ich nicht lesen.” Und schon das Thema Sitchin vom Tisch.

Nur ist das falsch.

Ich selber hielt früher sehr viel von Sitchins Spekulationen und scheinbar unfassbaren Erkenntnissen zu den Göttern der Vorzeit. Heute halte ich fast alles in seinen Büchern für puren Unsinn und von ihm ausgedacht. Im eingangs erwähnten Buch “Die Akte 2012” ist sauber und umfangreich aufgezeigt, was von Nibiru und den dortigen Außerirdischen sachlich zu halten ist: Nichts.

Gleichzeit aber habe ich in meinem Buch “Rebellion der Astronautenwächter” 2015 klar belegen können, dass eine Reihe von Sitchins Grundideen und Kernaussagen eben doch wahr sind. Wahr in der Hinsicht, dass diese Überlieferungen, Texte usw. existieren und von diesen Astronautengöttern auch wirklich berichten. Das heißt, wenn man die Anunnaki und andere Wesen der Mythologie als solche Aliens ansieht und nicht als imaginäre Phantasiewesen unserer Vorfahren.

Durch Quellenmaterial, das nicht aus einer prä-astronautischen Quelle oder sogar von Sitchin selber “übersetzt” wurde, habe ich das sehr deutlich dargelegt (s. a. das YouTube-Video HIER).

Warum also soll Zecharia Sitchin ab 1976 mit seinem Erstlingswerk ein von dunklen Geheimbünden wie den Freimaurern bezahlter Desinformant gewesen sein? Diese geheimen Eliten, Aliens oder Strippenzieher der Macht sollten doch wissen, dass Sitchins Arbeiten eines Tages vollkommen “zerlegt” werden, wie es in den 1990er Jahren begann. Falschinformationen in seinen zahllosen Büchern kamen und kommen eben letztlich doch ans Licht. Kann man diese überprüfen, wird es auch jemand machen. Und so war und ist es ja auch!

Und damit sind wir bei einem Kernproblem dieser “Verschwörungs-Kritiker”

1976, das Jahr, in dem wir desinformieren werden

Zecharia Sitchin, Erich von Däniken und Lars A. Fischinger … alle drei verbreiten Falschinformationen, sind Desinformanten, bezahlte Schreiberlinge irgendwelcher Organisationen, gehören dunklen Logen und Gesellschaften an usw. Das höre und lese gerade ich selber vor allem über mich immer wieder. Nichts als dummes Zeug, der daher kommt, dass ich online persönlich sehr stark aktiv und vertreten bin. Gepaart mit der Bequemlichkeit, Fakten zu prüfen.

Von Däniken, als der Prä-Astronautiker schlechthin, ist im Netz persönlich nicht vertreten. Er mag das Internet sogar nicht mal, wie er immer wieder gerne in Interviews etc. betont. EvD hat vor rund 50 Jahren seinen Weg als desinformierender Autor der Eliten nach Meinung dieser “Kritiker” durch seine Bücher begonnen. Welche Mühe es ihm damals kostete für sein erstes Buch 1968 einen Verlag zu finden, wie winzig seine erste Auflage war und wie viel Dutzend Absagen er zuvor bekam, das wird dabei gerne vergessen.

Erst nach dem Welterfolg von “Erinnerungen an die Zukunft” wurde von Däniken der berühmte Autor mit weit über 60 Millionen verkauften Exemplaren.

Hätte von Däniken damals im Auftrag irgendwelcher geheimem elitären Gruppe gehandelt, warum halfen diese mächtigen Hintermänner ihm nicht bei der Suche nach einem Verlag? Der “ECON” Verlag war damals ein eher kleiner Verlag und “Erinnerungen an die Zukunft” erschien dort im Februar 1968 in einer winzigen Auflage von einigen hundert Exemplaren. Baut man so einen Schreiber auf,  der die Menschheit in die irre führen soll? Eher weniger.

Und Anunnaki-Autor Sitchin?

Weiter oben zitierte ich, dass die Illuminaten “in dem ihrem Bestreben, eine globale Atmosphäre des Weltuntergangs zu schaffen (…) die Geschichte von Nibiru in die UFO- und New-Age-Gemeinschaften einschleusten”. Das war dann 1976, als “Der zwölfte Planet” von Sitchin erschien und bis heute ein erfolgreicher Titel der Prä-Astronautik ist. Rund 35 Jahre nach verlassen der Elite-Schmiede “London School of Economics” begann also Sitchin seinen Auftrag als bezahlter Schreiberling und Manipulator nach diesen und ähnlichen Aussagen über ihn.

Bei erscheinen seines ersten Buches war der 1920 geborene Nibriu-Erfinder etwa 56 Jahre alt. Für einen Desinformanten im Auftrag von dunklen Welteliten, die er 35 Jahren zuvor auf der LSE kennen lernte, ein schon erstaunliches Alter. Warum erst 1976 und dann 1979 in Deutschland? Darüber geben die ersten Bücher von Sitchin selber Auskunft, in deren Werbe- und Rückentexten es oftmals heißt:

Sein Buch ist das Resultat von mehr als 30 Jahren Studiums alter Schriften (…).

Nach jahrzehntelangen, mühevollen Forschungen gibt der Altertumsforscher (…).

Das Produkt von 30 Jahren intensiven Forschungen.”

Damit soll suggeriert werden, dass Sitchin 30 Jahre oder mehr an seinem ersten Buch gearbeitet hat. Über drei Jahrzehnte studierte er folgerichtig alte Überlieferungen und Texte und ersann letztlich dadurch seinen Spekulation über den Planeten Nibiru und den dortigen Anunnaki. So konnte seine Karriere für die dunkle Seite der Macht beginnen.

Hier stimmt was nicht!

30 Jahre oder mehr würde zeitlich ausgezeichnet zwischen dem Verlassen der LSE und der Veröffentlichung von “Der zwölfte Planet” 1976 in New York  passen. Passt es aber nicht. Sitchin selber zog im Jahr 1952 nach New York, der Hauptstadt der us-amerikanischen Verlage. Zuvor war er Journalist in Palästina/Israerl tätig und von seinen Arbeiten um Astronauten aus dem All war noch keine Spur zu sehen.

Wieso sollte Sitchin als geheimer Falschinformierer drei Jahrzehnte die Texte der Sumerer oder allgemein der Völker des Nahen Ostens “studieren” und “erforschen” wenn er doch Teil der manipulativen Weltmächte gewesen sein soll? Immerhin ist es es ja gerade das “geheime Wissen” und allgemein der Zugang zu allerlei “Geheimnissen”, die eben diese verschworenen Illuminaten & Co. besitzen sollen. Das macht sie ja angeblich so mächtig.

Man kann nicht ernsthaft annehmen, dass Zecharia Sitchin und seine Hintermänner (ob irdisch oder außerirdisch) von der LSW 30 Jahren an seinem Buch mit den angeblichen Desinformationen gearbeitet haben! Des weiteren haben die Skeptiker und Kritiker seiner Thesen, gerade aus dem Bereich Altertumsforschung des Nahen Ostens und der Astronomie bzg. Nibiru eigentlich ein ganz leichtes Spiel, ihn zu widerlegen.

Und das nach 30 Jahren Arbeit mit Hilfe und für die Neue Weltordnung und die Verschwörer gegen die Menschheit? Das nenne ich mehr als schlampige Arbeit der dunklen Eliten.

Hier lohnt sich auch ein genauer Blick auf das Jahr 1976 und der Erstveröffentlichung von “The 12th Planet” in den USA. Heute kennt jeder Prä-Astronautiker der Buch “Der zwölfte Planet”. Zum Beispiel die Ausgaben des KOPP-Verlages oder zuvor bei “Droemer Knaur” oder “Ullstein” sowie eventuell auch die englische Ausgaben von “Harper” bzw. “Avon” aus New York. “HarperCollins Publishers” ist sogar der zweitgrößte Verlag der Welt und damit eine erste Adresse für Autoren.

Pleite trotz Hilfe der Illuminaten?

Kaum bekannt ist aber, dass Sitchin sein “The 12th Planet” 1976 ganz woanders veröffentlichte, bevor es durch Lizenzen und Taschenbücher bei anderen US-Verlagen bekannt wurde. Zuerst erschien es im damals noch recht jungen Verlag “Stein and Day” in New York, der 1962 von Sol Stein und seiner Frau Patricia Day gegründet wurde. 1989 ging “Stein and Day” jedoch pleite.

1962 erschien in diesem Verlag das erste Buch mit dem Titel “America America” von Elia Kazans, da später verfilmt wurde. In Deutschland kam der Roman als “Die Unbezwingbaren” 1964 in die Kinos und erhielt eine Reihe von Auszeichnungen inklusive einen Oscar. Ein riesen Erfolg, dem sich weitere Erfolgsbücher bei “Stein and Day” anschlossen und so ein thematisch überaus breit gestreutes Buchprogramm erhaben.

Beispielsweise erschien dort im selben Jahr wie Sitchin sein Erstling das Buch “My Story” der Hollywood-Legende Marilyn Monroe. Ein weiteres Beispiel dieses bunten Verlagsprogramms ist das Buch “Backstage Passes: Rock ‘N’ Roll Life in the Sixties”, das ein Jahr später von Musiklegende Al Kooper erschien. Kooper ist Musikproduzent und Musiker, der mit bekannten Musikgrößen wie “Jimi Hendrix”, den “Rolling Stones” oder “The Who” zusammenarbeitete.

Der Erfolg des Verlages kam aber nicht aus dem Nichts bzw. aus dunklen Kanälen: Day und Stein arbeiteten Tag und Nacht an Werbemaßnahmen für ihre Bücher, um sie so weithin bekannt zu machen. Allein an dem Buch “The Arrangement” (1967) von Kazan arbeiten sie und Sol Stein fünf Monate ohne Unterbrechung, so die “New York Times” am 12. März 1969.

Ebenfalls die “New York Times” berichtete am 8. Januar 2010 nach einem Treffen und Interview über Sitchin seinen Erfolg ab 1976. Corey Kilgannon traf sich für diesen NYT-Artikel mit Sitchin in seiner Wohnung in New York und schrieb auch über den Werdegang des Nibiru-Autors. So heißt es etwa:

Sitchin studierte Wirtschaftswissenschaften in London und arbeitete als Journalist und Redakteur in Israel, bevor er 1952 nach New York zog. Hier war er leitender Angestellter bei einer Reederei und mit seiner 66 Jahre alten Frau (sie starb 2007), hat zwei Töchter großgezogen.”

Als Wirtschaftswissenschaften und Mitarbeiter einer Reederei, der in seiner Freizeit als Autodidakt “seine” alten Überlieferungen studiert haben will, war Sitchin also alles andere als ein Prominenter, wie andere Autoren des Verlages “Stein and Day”. Er blieb, soweit ich weiß, in diesem Verlag auch der einzige Autor solcher Themen. Obwohl 1976 das Interesse an der Prä-Astronautik durch Erich von Däniken seine Weltbesteller fraglos auf dem Höhepunkt war. Auch und vor allem in den USA.

In den Vereinigen Staaten waren die Bücher von Dänikens und seine Vorträge wahre “Abräumer”. Doch die Bücher von EvD, der ja angeblich auch ein Desinformant der dunklen Weltverschwörer ist, erschienen während dieses Boom in einem anderen US-Verlag, als später Sitchins “12. Planet”.

Warum? Konnten die Illuminaten, Freimaurer oder Reptilien-Aliens hier in den USA keinen Einfluss nehmen? Offensichtlich hilflos waren Sitchins Hintermänner auch bei der Pleite des Verlages “Stein and Day” 1989, der ein Jahr zuvor seine (älteren) Bücher aufgrund des Konkurses verkaufen musste.

Diese umfangreiche Darstellung von verschiedenen Hintergründen rund um das erste Buch von Zecharia Sitchin (und auch von Däniken) klingt alles andere als eine weltweite Verschwörung, die hinter ihm steckt(e).

Desinformant der Apokalypse

Jene Verschwörungstheoretiker, die Sitchin in die Schublade eines miesen Handlangers von Dunkelmännern schieben wollen, haben noch ein weiteres “Argument”: Den thematischen Inhalt seiner Bücher.

Sinngemäß behaupten diese, dass Sitchin Angst vor einem Ende der Welt in die UFO- und Alien-Szene der 1970er schleusen sollte. Bis zu seinem Tode 2010 habe er das auch angeblich erfolgreich mit seinen vielen Büchern getan. Damit war die Mission der Unterwanderung der UFO-Fans und -Interessierten erfolgreich unterwandert und von seinen Ideen infiltriert.

Solche Behauptungen sind aus mehreren Gründen ebenfalls Unfug. Auch wenn es Tatsache ist, dass Sitchin seit 1976 in praktisch allen seiner Büchern über Katastrophen und Apokalypsen schrieb, die sein Planet Nibiru ausgelöst haben soll. Zum Beispiel sie bekannte Sintflut, die von der Anziehungskraft des Nibiru bei der Annäherung an unseren Planeten ausgelöst worden sein soll. Alle 3.600 Jahre ist das der Fall, wie zu Beginn geschrieben. In allen Büchern von Sitchin finden sich zahllose Wiederholungen dieser Spekulationen von ihm dazu.

Nur hat er niemals behauptet, dass es bald soweit sein wird.

Genau das Gegenteil war der Fall. Sitchin hat schon in “Der zwölfte Planet” durchaus für jeden ersichtlich geschrieben, wann sein Planet wieder in Erdnähe kommen soll. Diese “Nähe” liegt noch Jahrhunderte in der Zukunft und ist relativ, da er uns nicht näher als der Mars kommen würde. Hier verweise ich nochmals auf das Buch “Die Akte 2012”, in dem auch das detailliert beleuchtet wurde.

Alle “Nibiru-Apokalyptiker”, die sehr oft – praktisch jährlich – sogar einen Zusammenstoß der Erde mit Nibiru erwarten, reden nur Unsinn, der sich vollkommen abseits von Sitchins Aussagen bewegt. Das gilt übrigens auch für die Anunnaki an sich.

Aber wie soll ein arrangierter Desinformant, der im Auftrag die Alien-UFO-Gemeinde unterwandern soll, diese Szene teuflisch und apokalyptisch verängstigen – wenn doch seine Weltuntergänge Jahrtausende zurück bzw. Jahrhunderte vor uns liegen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier ernsthaft Illuminaten und Echsen-Aliens sowie die geheime Weltregierung von Verschwörern gegen die Menschheit angenommen haben, dass in Jahrhunderten Sitchins Ideen noch ernst genommen werden.

Den Geheimgesellschaften sollte klar sein, dass Jahrhunderte nach Sitchins Büchern diese von allen möglichen Seiten widerlegt wurden.

Wozu die Anunnaki vom Nibiru?

Dazu kommt noch, dass seit Beginn des UFO-Zeitalters unzählige Bücher und Spielfilme über Außerirdische in fliegenden Untertassen veröffentlicht wurden. Jene Personen, die angeblich mit diesen Aliens in Kontakt stehen (“Kontaktler” genannt) überfluteten jahrzehntelang den Buchmarkt mit ihren phantastischen Geschichten von Kontakten mit Außerirdischen. Kernaussage praktisch aller dieser Veröffentlichung waren Warnungen der angeblichen Aliens vor einer – Apokalypse.

Das heißt, dass schon über Jahrzehnte hinweg die UFO-Alien-Gemeinde mit solchen apokalyptischen Ängsten von diesen Kontaktlern gefüttert wurde. Immerhin, so behaupteten es diese Autoren, stünden sie in Verbindung mit den Aliens, die immer wieder die Menschheit vor ihrem Untergang etc. warnten. Angst vor dem Weltuntergang war in diesen UFO-Büchern allgegenwärtig. In den Kinos ebenso, die damals wie heute Ängste vor den Fremden aus dem All in ihren UFOs unter die Massen bringen.

Da bedurfte es in den 1970gern keinen Sitchin mit seinen Anunnaki vom Nibiru. Der UFO-Buchmarkt und die Kinos waren voll mit apokalyptischen Ängsten.

Hier reiht sich noch ein weiteres “Problem” ein: Die Behauptung, dass Sitchin seine Werke von den wahren Aliens und UFOs durch Falschaussagen ablenken sollen. Auch dieses “Argument” ist absurd, sehr sogar. Wer die unzählige Literatur zu UFOs und Astronautengöttern von den 1950er Jahren über die Boomzeiten in den 70er und 80er und 90ger bis heute kennt, wird das wissen.

Seit über 50 Jahren haben die Autoren dieser Veröffentlichungen unterschiedliche Ansichten und Meinungen. Natürlich gibt es eine Vielzahl immer wiederkehrender Themen, aber jeder kocht seine eigenen Thesen-Süppchen zusammen. Schon in den 1970er Jahren, als Sitchin auf dem Markt erschien, war von einheitlichen oder sogar “wahren Aliens” überhaupt keine Rede. Hinzu kommt, dass Sitchin überhaupt kein UFO-Autor war, sondern seine Außerirdischen in der Vergangenheit agierten.

Sitchin war eben ein Autor der Raumfahrt der Antike, der erst in späteren Büchern ein wenig auf das Thema UFOs einging. Wie Erich von Däniken vor ihm (der später dann auch UFOs zum Thema machte). Von Däniken, und das ist vielleicht ganz interessant, hat Sitchin in seinen Büchern übrigens nie als Quelle verwandt oder ihn genauer genannt. Obwohl 1976 längst die ganze Welt von ihm sprach und Sitchin inhaltlich mit seinen Astronautengöttern das gleich Thema hatte …

Wovon sollte Sitchin also im Auftrag von wem auch immer ablenken, wenn tausende Autoren in all den Jahrzehnten vor und nach seinem Erstling praktisch schrieben, was sie wollen?

Waren und sind alle auserwählte Desinformanten? Wohl kaum.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ist “Grenzwissenschaft & Mystery Files” von Fischinger-Online auf YouTube ein Werk der Freimaurer, Illuminaten & Co.? +++ YouTube-Video re-Upload +++

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re-Upload: Grenzwissenschaft & Mystery Files von Fischinger-Online: Ein YouTube-Channel der Freimauer oder Illuminaten? (Bild: Fischinger-Online)
re-Upload eines Videos vom Sommer 2013: Ist der YouTube-Kanal “Grenzwissenschaft & Mystery Files” von Fischinger-Online ein Werk der Freimaurer oder Illuminaten? (Bild: Fischinger-Online)

Gehöre ich einer Loge wie etwa den Freimaurern oder Illuminaten an? Ist mein YouTube-Channel “Grenzwissenschaft & Mystery Files” in Wahrheit das Werk eines Mitgliedes einer Geheimgesellschaft? Seit Jahren bekomme ich derartige Nachfragen oder Kommentare im Sinne von: „Hey, Lars, bist Du ein Freimaurer oder ein Illuminti?” Nicht nur bei YouTube bekomme ich solche Nachfragen von Verschwörungstheoretikern. Auch bei Facebook oder via E-Mail, die mich erreichen. Der Grund ist dabei so gut wie immer mein (ehemaliges) Logo von Fischinger-Online, das ich bis 2017 nutzte und weiterhin in vielen früheren Videos zu sehen ist. Darum findet Ihr hier ein kurzes YouTube-Video zu diesem Thema in einer neuen Schnittversion als re-Upload, das bereits 2013 auf meinem Kanal online ging …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Nein! – Ich gehöre weder zu den Freimaurern noch zu den Illuminaten. Ich gehöre auch sonst keiner anderen sogenannten “Geheimgesellschaft” an oder werde von einer bezahlt.

(Kann ja jeder sagen, also stimmt es doch, sehe ich schon in den Kommentaren …)

Auch die Neue Weltordnung (NWO)- was immer das für den Einzelnen sein soll – steckt nicht hinter “Grenzwissenschaft und Mystery Files“. Mein früher genutztes Logo von Fischinger-Online, das damit auch das Logo meines im Sommer 2012 gestarteten YouTube-Channel war, hat damit nichts zu tun. Nichts weiter als vollkommen wirre Verschwörungsphantasien einiger “sonderbarer Menschen”!

Das bis 2017 genutzte Logo stammte dabei nicht mal von mir. Es wurde damals von meinem Kollegen Guido Braun frei gestaltet. Eine leuchtende Scheibe (eine Art Sonne) hinter einem Dreieck (ein Art Pyramide) regt allerdings bis heute viele User zu dummen Phantastereien über Freimaurer, Illuminaten & Co. an!

Bis heute, da dieses Logo in meinen YouTube-Videos bis zum Wechsel 20147 selbstverständlich noch zu finden ist. Und über 300 Videos neu schneiden um das Fischinger-Online-Bild zu tauschen …?

Bleibt neugierig …

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

(re-Upload eines Videos vom 20. August 2013 mit neuem Schnitt, da weiter aktuell)

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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News zum YouTube-Video “Interview mit einem Alien”: Ein Urheber hat sich gemeldet – aber nicht die CIA! Über den Fake und “krimineller Energie”

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Interessante Wendung zu meinem YouTube-Video "Interview mit einem Alien aus der Zukunft" (Bilder: Fischinger-Online / YouTube)
Interessante Wendung zu meinem YouTube-Video “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” (Bilder: Fischinger-Online / YouTube)

Dass sich die Welt und Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files schon seit Jahren einer Sintflut an Fakes, Betrug, Irrtümern und Schwindeleien gegenüber sieht, sollte kein Mysterium sein. Vieles entsteht aus Unwissenheit und völlig mangelhafter Recherche, wobei andere Dinge wieder mit Absicht gefälscht werden. So auch ein Video, dass angeblich ein Interview mit einem Außerirdischen zeigt, der im Rahmen des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Regierung 1964 vernommen wurde. Ein eindeutiger Fake, wie ich es für ein entsprechendes YouTube-Video 2016 detailliert recherchierte und darlegte. Jetzt aber gibt es zu diesem Schwindel Neuigkeiten von einem der “Urheber”, denen ich erneut genauer nachgegangen bin. Obwohl sich nicht CIA & Co. meldeten, so zeigte sich doch, mit welcher “kriminellen Energie” die Alien-Video-Hoaxer agiert haben, wie Ihr in diesem Posting erfahren werdet!


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Bereits am 3. August 2016 diskutierte ich auf meinem YouTube-Kanal rund um die Grenzwissenschaft und Mystery Files ein “unheimliches Alien-Videos”.

Darin ging es um ein Filmchen, in dem angeblich ein Außerirdischer von den USA interviewt wird. Ein fremdes Wesen, das sogar aus der Zukunft gekommen sein, wie es in dem entsprechenden Interview heißt.

Die ganze Sache war und ist natürlich “Top Secret” und sei angeblich irgendwie durch dunkle Kanäle in das Internet gelangt. Wie eigentlich alle derartigen “streng geheimen” Videos, die plötzlich im Netz auftauchen. In meinem YouTube-Video, das ich ich für Euch weiter unten erneut eingebunden habe, ging ich im Sommer 2016 diesem rätselhaften Film mit dem Alien-Interview einmal genauer nach.

Angeblich stamme die Aufzeichnung dieses Interviews mit dem dort zu sehenden Außerirdischen von dem US-Geheimdienst CIA. Mehr noch, denn wie behauptet wurde, “stammt das Video-Dokument von 1964 und wurde im Rahmen des bekannten UFO-Forschungsprojektes Blue Book der USA erstellt”.

Da dieses “Alien-Interview” 2016 innerhalb der Mystery-Szene weite Kreise im Netz zog, und ich damals zahlreiche Anfragen dazu von Euch bekam, nahm ich mich des Themas letztlich an.

Der Grund für meine Recherchen war auch, dass in dem Interview UFO-Papiere gezeigt wurden, die angeblich eben von diesem UFO-Forschungsprojekte “Blue Book” stammten. Gleich zu Beginn sollte diese UFO-Akte belegen, dass der danach zu sehende Außerirdische am 9. Juli 1964 im Rahmen von “Blue Book” interviewt bzw. verhört wurde.

Und dieses hoch-offizielle UFO-Projekt der US-Regierung gab es bekanntlich tatsächlich.

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: Fischinger-Online)
UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: Fischinger-Online)

Schon hatten also die Macher des “Alien-Interviews” das Interesse von UFO- und Alien-Interessierten durch dieses kleine Detail geweckt. Der Plan ging auch dadurch auf, da sich der Film international (ohne kritische Analyse) im Internet verbreitete und viele Klicks und Kommentare folgten.

UFO-Faker und Alien-Witzbolde

Wie im unten eingebundenen YouTube-Film von mir deutlich wird, habe ich das “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” detailliert behandelt. Das Ergebnis meiner Vergleiche und Recherchen zeigte klar, dass es ein Fake von Alien-Witzbolden war. Es war kein super geheimes Interview mit einem Außerirdischen, der von der US-Regierung einem dunklen Raum (in Englisch) interviewt wurde.

Weiter ergaben die Recherchen auch, woher dieser Film eigentlich stammt – und das dieser ganz einfach von vorne bis hinten ein Schwindel ist.

Schon als der Film 2016 viral ging, sagten zum Glück fast alle Mystery-Fans, dass es ein Fake sei. Vor allem auch in den Sozialen Netzwerken und hier vor allem bei Facebook. Aber wirklich belegen konnte ausnahmslos niemand in den Kommentaren, dass das Video gefälscht wurde. Aussagen in Sinne von “das sieht man doch sofort” sind grundsätzlich erst mal kein Beweis für einen Fake.

Aber umgekehrt wären es auch kein Beleg für ein echtes Alien-Video, nur weil man “es doch sieht”. Nachdem ich in meinem YouTube-Video diesen kleinen Alien-Film mit dem Interview detailliert durchleuchtet hatte, folgten in der dortigen Community zahlreiche Kommentare. Die allermeisten Feedbacks waren eben im nichtssagenden Sinne von “sieht man doch sofort, dass es ein Fake ist”.

VIDEO: Pssst …! Angebliche Top Secret UFO-Akten des KGB über Aliens und deren Raumschiffe entdeckt und – veröffentlicht! (Bild: Marie L. Sievers / WikiCommons)
VIDEO: Pssst …! Angebliche Top Secret UFO-Akten des KGB über Aliens und deren Raumschiffe entdeckt und – veröffentlicht! (Bild: Marie L. Sievers / WikiCommons)

Viele Kommentaren lobten dabei auch die Mühe, die ich mir machte, um Genaues zu die Alien-Filmchen herauszufinden. Schließlich kann jeder schnell “Fälschung!” rufen und es als Computeranimation bezeichnen. Auch ich habe es allerdings von vornherein als Hoax angesehen.

Es gab aber noch eine dritte Gruppe von Meinungen. Und zwar jene, die weiterhin glaubten, dass dieses “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” möglicherweise doch echt sein könnte. Nach diesen wäre es also möglich, dass hier ein echtes Wesen zu sehen ist, das nicht von unserer Welt stammte, als es 1964 vor die Kamera gebeten wurde …

Copyright by CIA and Government of the United States?

Grundsätzlich ist es so oder so immer fraglich, wenn auf YouTube oder anderen Stellen im Netz streng geheime Fotos oder Videos auftauchen, die irgendwie von einer Regierung stammen sollen. Seien es nun Top Secret-Filme der NASA oder US-Regierung oder UFO-Dokumente, die angeblich ultra geheim sein sollen.

Warum aber stehen sie dann teilweise über Jahre hinweg online und sind damit für jeden zu sehen?

Das fragen sich nicht nur Kritiker der Grenzwissenschaft, sondern auch viele Pro-Mystery-Fans. Zumal vielfach dieses vorgebliche Top Secret-Material gerade auf YouTube unbehelligt zu finden ist. Diese Video-Plattform gehört zum Imperium von Google – und Google wird nicht umsonst als “Datenkranke” bezeichnet. Auch die USA (CIA, NSA & Co.) hat Zugriff auf das Google-Imperium.

VIDEO: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)
VIDEO: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)

Spätestens seit den ganzen Enthüllungen in Sachen Spionage, Abhörsandale, Edward Snowden oder der massenhafte Überwachung des Internet, sollte jedem klar sein, dass echtes brisantes Geheimmaterial niemals dauerhaft über YouTube verbreitet werden kann!

Jetzt habe ich es mir aber im August 2016 erlaubt, dass fragwürdige Alien-Interview in voller Länge in meiner entsprechenden Analyse bei YouTube einzubinden. Mein Video geht exakt 18 Minuten und das Interview mit dem Außerirdischen darin allerdings nur rund 4,5 Minuten.

Seit dem Upload am 3. August 2016 habe ich bis dato 204.765 Aufrufe und weit über 700 Kommentare dazu erhalten – doch die US-Regierung, das CIA oder wer auch immer schwieg. Man ließ mich also weiterhin das “streng geheime Video” innerhalb meines Filmes verbreiten.

Bis jetzt!

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Am 22. Januar bekam ich eine E-Mail von YouTube, dass jemand genau auf einen Teil dieser Sequenz mit dem Alien einen Urheberanspruch erhebt. Doch es war nicht die CIA, die Angst um irgendwelche Geheimnisse aus ihrem UFO-Projekt “Blue Book” hatte, sondern es war u. a. zu lesen:

Hallo Grenzwissenschaft und Mystery Files,

ein Urheberrechtsinhaber hat mit Content ID einen Anspruch auf Inhalte in deinem Video erhoben.

(…)

Videotitel: Interview mit einem ALIEN aus der Zukunft: Gruseliges Top Secret Video von Project Blue Book 1964″

Das ist durchaus kein ungewöhnliches Vorgehen seitens YouTube bzw. von Urhebern und auch vollkommen OK. Allerdings ist der Urheber ein User mit Namen “TuneCore” der im Auftrag von “Zenyth the Architect” handelt. Bei YouTube selber sieht das dann so aus, wenn ich mir im Dashboard meines Channel die Details dazu ansehe:

In deinem Video wurden urheberrechtlich geschützte Inhalte gefunden. Der Anspruchsteller lässt die Verwendung seiner Inhalte in deinem YouTube-Video zu. Es könnten allerdings Werbeanzeigen eingeblendet werden.

Urheber-Details zu meinem YouTube-Video "Interview mit einem Alien aus der Zukunft" (Ausschnitt)
Urheber-Details zu meinem YouTube-Video “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” [anklicken zur Großansicht] (Ausschnitt)

Hier wurde also bei diesem Fake-Alien Anspruch auf eine Tonaufnahme mit dem Titel “Offset Spacial Divergence” von einem Auftraggeber namens “Zenyth the Architect” erhoben. Ich kenne dieses Problem auch aus anderen Videos von mir, weshalb ich weiß, dass man den fraglichen Bereich mit dem Ton oder Sound auch automatisch entfernen lassen könnte.

In diesem Fall ist es exakt der Timecode 3:12 bis 4:41 meines Videos, in dem sich der Anfang des vermeintlichen “Alien-Interview” befindet. Der Anspruchssteller, der nun deshalb in meinem Video werben darf, ist auch nicht der Geheimdienst CIA sonder eben “Zenyth the Architect“. Diese Produktion sitzt in Kanada und produziert “Space-Sounds”, wenn man es so nennen möchte. Sie selber sagen zum Teil “Astral Hippie” dazu und haben sogar eine eigene Sound-Cloud mir ihren und anderen Werken.

+++Video+++ “Der Desinformant” – Vortrag von Lars A. Fischinger: Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens & Co. Desinformationen verbreite.
VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: “Der Desinformant” Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan … etc. Desinformationen verbreite (Bild: Fischinger-Online)

Recherchiert man in der Musik-Cloud von “Zenyth the Architect” findet man schnell auch den fraglichen Teil mit dem Alien-Interview. Also das Gespräch an sich zwischen “Alien” und “US-Agent”. Wobei dieser Sound dort über drei Minuten und zehn Sekunden geht. Nach dem “Interview” folgt eben “Space-Sound”, der von den Video-Hoaxern natürlich herausgeschnitten wurde …

Diskrepanzen und kriminelle Energie!

Vielleicht mag es dem ein oder anderen an diesem Fake bereits aufgefallen sein:

Der Film mit dem Alien geht in meinem YouTube-Video von ca. 3:10 bis 7:45, also rund 4 Minuten und 35 Sekunden. Anspruch erhebt “Zenyth the Architect” aber nur für etwa die ersten eineinhalb Minuten des Gesprächs. Wie kann das sein, wenn doch der “Alien” über 4,5 Minuten sein Interview gibt? Die Antwort zeigt wieder, welche Mühe sich die Video-Fälscher mit ihrem “Interview mit einem Außerirdischen” gegeben haben.

Der fragliche Sound, zu dem Anspruch gestellt wurde, heißt ganz genau genommen “Offset Spacial Divergence (Space Pilot II)” und ist damit offensichtlich ein zweiter Teil. Tatsächlich hat ein anderer Sound-Architekt bereits zuvor einen Teil 1 produziert, der inzwischen ebenso in der fragliche Cloud zu finden ist. Dieser geht rund 4,5 Minuten und gehört erstaunlicherweise nicht “Zenyth the Architect”.

Erstaunlich ist es deshalb, das sich in diesem Teil 1 der Rest des Alien-Interviews findet, den die Video-Fälscher von dort heraus geschnitten haben. Auch wenn es der erste Teil ist, handelt sich dabei um das Ende des Gespräches in dem fraglichen “Alien-Interview” und ist sicherlich auch eher produziert worden. Die Animationsfirma des Interview-Videos hat folglich schon regelrechte kriminelle Energie in diese Produktion gesteckt:

Neben der Erschaffung des Alien-Filmes an sich mussten die Hoaxer eine UFO-Akte von “Blue Book” für die Einleitung des Filmes fälschen. Letzteres kann natürlich jeder Laie.

VIDEO: Die Fake-News Jagd: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch zur Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger mit Nutzung der offiziellen Icons / WikiCommons/gemeinfrei)
VIDEO: Die Fake-News Jagd: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch zur Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei)

Nachdem das Video dann aber fertig geschnitten war, brauchten die Macher noch die richtige Tonkulisse für das Gespräch zwischen “US-Agent” und “Außerirdischen”. Dieses Gespräch schnitten sie aus zwei unterschiedlichen Musik-Titeln heraus, die von zwei ebenso unterschiedlichen Sound-Künstlern bzw. Musikern angefertigt wurden. Auch wenn beide die Stimmen von Mensch und Alien auf die selbe Art verzerrten.

Dann nahmen die Interview-Produzenten diese Sequenzen und schnitten sie inkl. “dramatischer Pausen” zu einem in sich stimmigen und flüssigen Interview zusammen und legten es über ihr Alien-Video. Natürlich zeitlich exakt auf ihren Film abgestimmt. Gut möglich ist jedoch auch, dass das Bildmaterial der zuvor zusammengebastelten Tonspur angepasst wurde.

Wie es auch immer genau im Detail geschah, so zeigt dieses Beispiel doch eines überaus deutlich: Video-Fälscher scheinen zu viel Zeit zu haben und stecken offenkundig nicht wenig Energie und Überlegungen in ihre Hoax hinein.

Als begeisterter Mystery-Jäger habe ich dies in diesem Posting zwar auch getan, doch aus anderen Beweggründen. Die detailreichen Ausführen in diesem Post sollen zeigen, was sich hinter so machen Mysterium alles verbergen kann, wenn man es nicht einfach mit einem “man sieht doch, dass es Fake ist” beiseite schiebt.

“Jäger des Phantastischen” sind schon ein sonderbarer Schlag Mensch, wenn man sich auch für nachgewiesene Fakes interessiert. Es ist jedoch Teil der Faszination Mystery, und einer der Gründe, warum ich im kommenden Jahr eigentlich schon 30 Jahre Grenzwissenschaft-Begeisterung feiern kann …

Hier meine Analyse des “Alien-Interview” vom Sommer 2016 bei YouTube:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das “teuflische Evangelium der Aliens”: Ein Video will zeigen, dass ich durch “die dämonischen Lehren der Prä-Astronautik” zum Satan verführe

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"Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium" der UFOs und Astronautengötter: Wie Erich von Däniken bin auch ich ein dämonischer Verführer mit meinen Lehren (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
“Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium” der UFOs und Astronautengötter: Wie Erich von Däniken bin auch ich ein dämonischer Verführer mit meinen “Lehren” (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Es ist wahrlich nicht neu, dass die Themen UFO-Phänomen, Außerirdische und natürlich Prä-Astronautik (Ancient Aliens) sehr umstritten sind. Ebenso ist es nicht neu, dass Skeptiker und Kritiker den Befürwortern der Grenzwissenschaft & Co. neben sachlichen auch oftmals allerlei vollkommen unsinnige Vorwürfe machen. Sei es zum Beispiel, dass ich und mein YouTube-Kanal bezahlte Desinformation von Illuminaten, Freimauer oder wem auch immer ist, oder, dass ich mit dem “Teufel im Bunde” stehe. Nun aber stieß ich auf ein Video im Internet, das an Vorwürfen mir und anderen Autoren der Grenzwissenschaft gegenüber nicht zu überbieten ist! Oder besser gesagt: unterbieten. Ich habe mir das ungewöhnliche Schmäh-Video eines angeblichen “Christen” einmal genau angesehen und stell es Euch hier umfassend vor.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wer sich, wie ich, mit augenscheinlich sehr “sonderbaren Themen” beschäftigt, gilt ganz schnell als Spinner. Das stört mich nicht im Geringsten, da jene Personen, die solche Aussagen treffen, von meiner Tätigkeit, meinen Aussagen und meine Themen keinen Funken Ahnung haben. Schlimmer noch, denn diese Tölpel haben nie etwas von mir genau gelesen etc.

Das macht nichts. Warum soll man etwas lesen, dass einen nicht interessiert? Da stehen die meisten Autoren oder Grenzwissenschaftler ganz einfach drüber. Vor allem ist natürlich hier Erich von Däniken zu nennen, da er seit 1968 neben sachlicher Kritik auch die wildesten Vorwürfe zu hören bekommt.

Teufelszeug!

Selbstverständlich ist es oft einfach zum Lachen, was “Skeptiker” in ihrem Wahn alles behaupten. Oft wird mir vorgeworfen, dass ich irgendwie von einer Geheimgesellschaft in und bezahlte Desinformationen bei YouTube in meinen Videos verbreite. Oder aber auch, dass Leute wie EvD und ich Teufelszeug verbreiten, wenn es um Raumfahrer im Altertum oder auch um UFOs geht.

Was solls?! Solche “Kritiken” prallen zumindest an mir ab, wie vom Körper abgestoßene Biomasse an einer Marmorsäule.

Doch kürzlich fand ich im Internet ein etwa halbstündiges Video das “der Wahrheit entspricht”. Es sei “eine wahre Begebenheit – Erfahrungen mit den Lehren der Greys”, die unter anderem mich persönlich als Verbreiter satanischer und dämonischen “Lehren” bezeichnet. Ich sei damit eine “Gefahr” für alle Menschen!

Ich habe mir das Video einmal ganz genau angehört und möchte es Euch auf keinen Fall vorenthalten. Vor allem, da sich mit Sicherheit viele von Euch durchaus unterhalten fühlen werden …

Das “Evangelium der Aliens” und die Lehren des Lars A. Fischinger

Das Video von dem YouTube-User “Ökumene Kritik” ging am 12. April 2017 online. Darin wird vorgeworfen, dass ich – wie Erich von Däniken oder auch Zecharia Sitchin – ein “Evangelium der Grauen”, also der Aliens, lehre und verbreite. Dieses “Alien-Grey-Dämonen-Evangelium”, wie des in der Beschreibung des Videos heißt, habe vor allem von Däniken verbreitet und ich sei als eine Art “Schüler” dieser Lehren nun selber ein solcher teuflischer Lehrer geworden.

So heißt es in der Beschreibung in Etwa:

Kann man Lehrern dieser Prä-Astronautiker wie (…) Lars A. Fischinger vertrauen? Wo sind Lügen darin zu finden? Welche Gefahren stecken in diesem Phänomen?”

Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“
Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“

Weiter lesen wir dort:

Wer wegklickt hat Angst vor der Wahrheit. Wer die Wahrheit liebt hört bis zum Ende zu.

Das habe ich freudig getan und fühlte mich nett unterhalten.

Dieser Quatsch von einer (Alien-)”Lehre”, die verbreitet wird, zieht sich durch das ganze Video. Immer wieder wird von dem (angeblich!) “gläubigen Christen” in seinem Schmäh-Vortrag fabuliert, dass Leute wie Däniken und ich “Lehren” verbreiten. Also quasi mit einer Alien-Religion missionieren und eben das Evangelium der Greys verbreiten.

Schlimmer noch ist aber eine weitere Falschaussage, die sich durch das gesamte Video zieht: Der Einsteller spricht die ganze Zeit unzählige Male davon, das die Prä-Astronautik die Außerirdischen der Vorzeit als Götter ansehen. Götter im Sinne von echten Göttern, als die Götter eben. Hier zeigt sich, dass der “Kritiker” überhaupt gar nichts von der Prä-Astronautik verstanden hat. Nichts.

Und das, obwohl er selber einleitend davon spricht, sich einst intensiv mit UFOs, Esoterik, Aliens der Antike usw. befasst habe. Das ging so weit, dass er selber verzweifelt versuchte, dass die Alien-Götter ihn doch auch mal entführen. Was der angeblich “christliche Kritiker” aber versteht ist übrigens, wie man ungefragt Bilder von mir und diesem Blog sowie anderen Seiten nimmt und in seine “christlichen” Videos einbaut. Wie sagte Gott im Alten Testamt noch gleich? – “Du sollst nicht stehlen!”

Nur ist es vollkommener Unsinn, dass ich (oder wer auch immer) die Astronautengötter als echten Gott oder ähnlich ansehen! Die Ahnen, so heißt es nach der Idee der Prä-Astronautik, begegneten Wesen aus Fleisch und Blut aus dem All und diese wurden für überirdisch (göttlich) gehalten. Es ist völlig absurd zu behaupten, dass EvD oder ich jemals etwas anders sagten oder schrieben.

“Die Außerirdischen sind unsere Götter”, wie es im Video unterstellt wird, behauptet kein einziger Grenzwissenschaftler. Außer jene, die der UFO-Sekte Rael-Bewegung angehören. “Ökumene Kritik” zeigt damit mehr als deutlich, dass er von UFO-Forschung und Prä-Astronautik nichts versteht. Nichtmal die Grundidee hinter den Überlegungen zu Astronautengöttern oder auch UFOs.

Erst sein angeblicher Weg zu Jesus und, wie er es am Ende erzählt, eine vergebliche versuchte Verführung durch den Satan oder einen seiner Handlanger auf einem Autobahnrastplatz, brachte ihn zu diesen Erkenntnissen. Die versuchte Verführung durch den Teufel sah übrigens so aus, dass ein Mann, eine Art “Men in Black”, wie er sagt, ihn an der Autobahn davon abriet von ihm gemalte Bilder von Aliens in den Müll zu werfen … dennoch tat er es.

Aber es wird noch absurder:

Dämonische Lehren, teuflische Verführungen, okkulte Machenschaften

UFOs und Prä-Astronautik sind eine “Götterlehre”, wie es “Ökumene Kritik” dank seinem Glauben zu Jesus Christus wissen will. Ein falsches Evangelium, dass von Satan persönlich ausgeht, da es auch “wissenschaftlich erwiesen” sei, dass Aliens niemals die Erde erreichen können. Also sind und waren sie nicht hier und folglich steckt der Teufel und seine Dämonen hinter all diesen Phänomene bzw. Themen. Das schließt nach Meinung des “Kritikers” Kornkreise explizit mit ein.

Und hier wird es wieder unsinnig. Ausgiebig wird davon gesprochen, dass Kornkreise sehr oft okkulte, esoterische oder dämonische Symbole zeigen würden. Damit sei klar, dass diese von Satans Schergen angefertigt werden, die damit die Menschheit verführen wollen. Die Dämonen würden sich heute ganz einfach “modern” in Form von Aliens präsentieren, um so Menschen zu verführen und von Gott und Jesus Christus zu trennen.

“The Mowing Devil” von Hartfordshire 1678 (Bild: gemeinfrei)

Als Beispiel wird in dem Video das bekannte Bild “The Mowing Devil” von 1678 genannt, auf dem zu sehen ist, wie der Teufel mit seiner Sense ein Feld mäht. Diese Abbildung wird heute in der Kornkreis-Thematik häufiger als ein Indiz für mittelalterliche Kornkreise angesehen. Wenn aber damals der Teufel solche Kornmuster geschaffen hat … dann macht er es auch noch heute, glaubt mein “Kritiker” in seinem Beitrag. Nur ist der Höllenfürst von damals heute up to date und präsentiert sich als Alien

Wer also sich mit den Themen der Grenzwissenschaft beschäftigt und diese “lehrt” (wie auch immer man dies “lehren” kann), gehört zu diesem okkulten Zirkel. Auch ich bin damit ein Verführer im direkten oder indirekten Auftrag des Satan.

Es würde zu weit gehen darzulegen, warum und weshalb eine Beziehung zwischen dem Glauben an überirdische Wesen wie Dämonen, Feen, Zwerge oder eben den Teufel im Mittelalter mit den “Aliens von heute” in Verbindung stehen könnte. Auf diesem Blog, in Videos und in Büchern habe ich das Thema immer wieder aufgegriffen. Gleichfalls habe ich in einem Buch sehr umfassend und detailliert dargelegt, wer Satan eigentlich gewesen sein könnte und warum es ihn als Bestie in einer Hölle nicht gibt.

Trotzdem ist sich der “christliche” Mann sicher, dass hinter Kornkreisen der Satan steckt. Dass solche Bilder in den Feldern der ganzen Welt in Massen von ganz normalen Menschen gefälscht werden, erwähnt er jedoch mit keiner Silbe. Vielmehr verweist er in seinem Vortrag auf einige Kornkreise hin, die seine satanische Herkunftsidee belegen sollen. Ob sie von Menschen als Gag angefertigt sein könnten, zieht er nicht mal in Erwägung.

Dämonen in UFOs und der Verführer Fischinger

UFOs sind ebenso auch ganz einfach Manifestationen des Satans und seiner Dämonen. Eine Aussage, die nicht neu ist. Doch der religiös erfüllte “Kritiker” vermutet dahinter noch weit mehr. Es könnte sein, so sagt er, dass Geheimdienste mit dem Teufel und seinen höllischen Kreaturen gemeinsame Sache machen. Die UFOs seine zwar materielle und damit physische Objekte, aber von Menschen und Höllenwesen zusammen gebaut worden.

“Es ist ein dämonisches Ding”, das hier zwischen Mensch und Satan laufen könnte, heißt es in dem Video. Das würde dann auch die “Men in Black” erklären, die nach Meinung des Ex-Esoterikers eben auch Dämonen sind. Immerhin habe er ja einen solchen “Men in Black-Dämon” selber an der Autobahn mit einem dicken Wagen der Marke “Audi” getroffen. Wenn es nicht sogar Luzifer selber war.

“Ich werde Euch nachher noch ein Zeugnis geben”, so kündigt er übrigens seine Erzählung von seiner Autobahn-Begegnung an. Dies alles diene ausschließlich dazu, die Menschheit zum Gehörten zu verführen oder zu leiten. So sagt er in seinem “Kritik-Video” zum Beispiel über UFOs, Prä-Astronautik, Aliens etc. ab etwa Minute 10:33:

Ich glaube, dass dieses Gedankengut, dieses Konstrukt, dieses Evangelium der Grauen ein okkult-dämonisches Evangelium ist und damit Menschen verführt werden, Kontakt zur dämonischen Welt aufzubauen.

UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Wer also von den Freundinnen und Freunden des Phantastischen durch meine Veröffentlichungen bereits versucht hat “Kontakt zur dämonischen Welt aufzubauen” (= Außerirdische), möge sich bitte bei mir melden.

Die Greys, die Grauen, von denen “Ökumene Kritik” dauernd spricht, sind aber auch in Sachen UFOs an dieser Stelle sehr interessant. Diese Wesen sind heute sicher jeden bekannt und werde als Aliens angesehen. Beispielsweise eben beim UFO-Phänomen sollen diese gesehen worden sein. Vornehmlich bei UFO-Entführungen. Diese Greys sind nach Lesart dieser Video-“Kritik” ganz einfach Dämonen und keine Wesen aus dem All.

Man könne allerdings diese Greys und ihre UFOs aber zum Glück dadurch vertreiben, dass man bei einer solchen Begegnung zu Gott und Jesus Christus betet. Solche Fälle kenne er selber, wird im Video gesagt.

Was aber mit keiner einzigen Silbe in dem Video erwähnt wird, sind andere angebliche “Alien-Typen”. Die “kleinen Grauen” sind fraglos sehr bekannt, jedoch lange nicht die einzigen Wesen, die gesehen worden sein sollen. Auch engelhafte Geschöpfe oder blonde und große Menschen kennt die UFO-Forschung. Sind auch diese – wenn sie real sind – Dämonen oder nur teuflische Kreaturen, die sich in anderen Körpern tarnen?

Das Video schweigt darüber. Es schweigt aber selbstverständlich nicht darüber, woher diese UFO-Alien-Verführer eigentlich kommen.

Schon in der Bibel seien diese Wesen des Luzifer erwähnt. Interessanterweise wird dazu in der Videobeschreibung das 1. Buch Moses (6,1-7) zitiert, in dem von den Gottessöhnen und den Menschenfrauen berichtet wird. Knappe Verse, die ich beispielsweise in meiner “satanischen Lehre” vor allem HIER sehr umfangreich interpretiert und hinterfragt habe. Nur waren diese weder echte Götter, im eigentlichen Sinn, noch irgendwie überirdische Wunderwesen eines Satans, der in der Hölle wohnt. Zumal nach meinem Verständnis eines “Dämon” dieser wohl kaum mit einer Menschendame Babys zeugen kann.

Genau das sagt aber der von diesem “Kritiker” selber zitierte Text aus der Bibel selber … (mehr HIER)

Meine “Lügen” und die “Lügen” der anderen …

Nun wird es ganz besonders spannend:

Der Meister der “Alien-Dämonen-Religion” ist selbstverständlich Erich von Däniken, heißt es von dem “christlichen” YouTuber. Er ist der Meister dieses “Evangelium der Grauen” und ich war oder bin einer seiner Schüler. Bis ich dann eines Tages selber zu einem solchen “Lehrer” des Okkulten und Bösen wurde. Folglich bin ich von der dunklen Seite in der Welt verführt worden.

Der satanische Lehrer und sein Schüler: Erich von Däniken und Lars A. Fischinger
Der satanische Lehrer und sein Schüler: Erich von Däniken und Lars A. Fischinger

EvD ist “der große Lehrer der dämonischen Lehre der Prä-Astronautik”, wie es auch Armin Risi oder Zecharia Sitchin seien. Letzter habe die teuflischen Lehren des Planten Nibiru, der außerirdischen Anunnaki “und blabla” (Zitat) verbreitet. Doch von Däniken als Vorreiter der Astronautengötter-Idee habe schon seine Laufbahn als Lehrer des Satans auf fiese Machenschaften begründet, berichtet das Video.

So hat EvD angeblich sogar eine Art Artefakt in Form eines UFOs gefälscht, um seine “Lehren” damit zu belegen. Was bzw. welches Objekt damit gemeint ist, weiß ich an dieser Stelle allerdings auch nicht.

Als geradezu sensationelle Enthüllung stellt der “gottesfürchtige Kritiker” seine Ausführungen zu von Däniken dar, dass dieser einst im Gefängnis war. Das würde gerne “verschwiegen” und sei erst viel später herausgekommen, so flunkert er weiter als “Christ”.

Das ist ebenso falsch, wie die Behauptung, in den 1980er Jahren sei der Schweizer Autor mit seinen “Missionierungen” angefangen. Richtig ist nämlich, dass EvD vor Gericht und ins Gefängnis kam, als ihn bereits alle Welt durch sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” von 1968 kannte. “Verschwiegen” wurde da nichts. Im Gegenteil, da es ein mediales Spektakel war! Und es wäre bei dem Hype um seine Person damals auch unmöglich gewesen, da die Presse in aller Welt von seiner Verhaftung berichtete.

Dass die Verurteilung von EvD wegen Betrug zu einem Großteil eine reine Show der Justiz war und vor allem nichts mit seinem Thema der Götter aus dem All zu tun hatte, wurde übrigens von “Ökumene Kritik” verschwiegen. Oder er weiß es nicht, was ich eher denke. Schließlich weiß der “Kritiker” vieles nicht, wie es schon das mangelnde Wissen um die Grundannahme der Prä-Astronautik oben zeigte.

Ein “Kritiker”, der keine Ahnung hat

Da verwundert es auch nicht, dass seine Behauptungen zu mir schlichte Lügen des “frommen Christen” sind. Zumindest zeugen sie von purer Unwissenheit und es wurden so manipulativ in dem Schmäh-Video erzählt, das man nur die Hände über den Kopf zusammen schlagen kann.

So suggeriert der unwissende “Christ” ab ca. Minute 8:35 folgenden Unfug über mich:

Die Akte 2012 reloaded - Weltuntergang, Nibiru, Maya-Kalender und anderen Unsinn zum 21. Dezember 2012
Die Akte 2012 reloaded – Weltuntergang, Nibiru, Maya-Kalender und anderen Unsinn zum 21. Dezember 2012

Ich hätte verbreitet, dass der Maya-Kalender im Jahre 2012 das Ende der Welt vorhersagen würde – und würde mich nun “plötzlich” davon distanzieren. Wie auch andere nicht genannte Autoren. So sagt er etwa in seiner Unwissenheit:

Und machen blabla, als hätte das gar nicht gestimmt. Aber vorher haben sie kräftig damit Geld gemacht und ihre Bücher verkauft.”

An Dummheit ist “Ökumene Kritik” damit in diesem Zusammenhang kaum mehr zu überbieten. Weder hat er mein Buch “Die Akte 2012” gelesen, noch meine zahllosen (kostenlosen) Blog-Postings und YouTube-Videos zu 2012  gelesen bzw. gesehen. Als Autor wurde gerade ich in diesem Zusammenhang nicht müde, gegen diesen 2012-Hype zu arbeiten. Der “Kritiker” lügt folglich bei dieser Behauptung ganz einfach oder hätte es gerne, dass es so ist. “Du sollst nicht lügen!”

Man sollte hierbei noch unterstreichen, dass fast kein Esoteriker und ausnahmslos kein Prä-Astronautiker Bücher publizierte, dass 2012 der Weltuntergang kommt. Das ist reines Wunschdenken dieses “Kritiker”, da es so wunderbar in sein teuflisches Weltbild der bösen Alien-Fans passt. Bei der Sintflut an esoterischen 2012-Büchern damals war sogar genau das Gegenteil der Fall: Diese fabulierten in ihren Veröffentlichungen vom “Aufstieg der Menschheit”, einem “goldenen Zeitalter” oder “spirituellen Wandel” usw. Grundsätzlich also von positiven Geschehen in den Augen dieser 2012-Esoteriker.

Auch der “große Meister des Bösen” von Däniken hat nie davon gesprochen

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Taub – blind – faul: Die um sich greifende Faulheit und Bequemlichkeit in der Grenzwissenschaft – Mein “Brandbrief” zum Jahresende

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In der Grenzwissenschaft greift die Faulheit und Bequemlichkeit immer weiter um sich! (Bild: gemeinfrei)
In der Grenzwissenschaft greift die Faulheit und Bequemlichkeit immer weiter um sich! (Bild: gemeinfrei)

Bald schreiben wir das Jahr 2017. Wieder ist ein interessantes Jahr auf den Spuren des Unfassbaren und Unerklärlichen vergangen. Doch auch in diesem Jahr fiel es mir wieder auf – und das mehr als jemals zuvor: Die Gemeinschaft der an den Mysterien der Welt Interessierten wird immer fauler und bequemer und damit auch oftmals immer peinlicher! Die Bequemlichkeit breitet sich aus. Lesen und denken ist zu viel verlangt und sogar das bloße anschauen von Filmen zu grenzwissenschaftlichen Themen wird zu einem scheinbar unüberwindbaren Kraftakt. Woher ich das weiß und warum ich mir herausnehme das beurteilen zu können, erfahrt Ihr in diesem “Brandbrief” an die Community der Grenzwissenschaft …

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende und wir haben inzwischen Weihnachten. Plötzlich und unverhofft, wie jedes Jahr 😉

Ich bin seit Herbst 1989 ein begeisterter und leidenschaftlicher “Grenzwissenschaftler”, der bis heute von den Rätseln der Welt überzeugt ist. Treue Leserinnen und Leser meiner Bücher, dieses Blog bzw. des davor betriebenen Blog bei Google sowie User meines seit Sommer 2012 existierenden YouTube-Kanal wissen mit Sicherheit eines: Ich “stänkere” auch mal mit der Welt des Unfassbaren und Grenzwissenschaft herum. Und das hat mir schon lange viele Feinde und Hater eingebracht. So möchte ich auch zum Ende dieses Jahres erneut ein wenig stänkern, da mir 2016 eines aufgefallen ist: Die Mystery-Szene wird immer fauler.

Es ist ein Problem in den Reihen der Mystery-Fans, das sich durch die gesamte grenzwissenschaftliche Community zieht. Es ist die pure Faulheit und Bequemlichkeit innerhalb der Mysterien-der-Welt-Gemeinde, die sich offenkundig immer weiter ausbreitet. Vielleicht ganz ähnlich wie die japanischen drei Affen, die sich heute bei der oder dem ein oder anderen daheim als Deko befinden. Mit dem Unterschied, dass in der Mystery-Welt das Motto ist: nichts hören – nichts sehen – viel sagen …

Eine Unart, die teilweise schon längst ungeahnte Züge angenommen hat.

Faul, bequem, peinlich!

VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: "Der Desinformant" Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens, NWO etc. etc. Desinformationen verbreite ...
VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: “Der Desinformant” Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens, NWO etc. etc. Desinformationen verbreite … (Bild: L. A. Fischinger)

Schon seit sehr vielen Jahren ist der Buchmarkt für Grenzwissenschaft, UFO und Mysterien in Deutschland am Boden. Es gibt sehr wenige Ausnahmen. Aber es ist ein Tatsache, dass schon lange der Wille, Geld für ein echtes Buch auszugeben, in diesen Bereichen kaum vorhanden ist. Von der Beschäftigung mit den drin (hoffentlich!) genannten Quellen ganz zu schweigen.

Und hier tun sich unlängst wahre Abgründe auf, die ich als “Jäger des Phantastischen 2.0” durchaus genau beurteilen kann. Durch mein Online-Aktivitäten wie YouTube, Blog und auch dem täglichen lesen von Mystery-Themen und -Diskussionen im Netz schreit es mir alltäglich entgegen: Faulheit, Bequemlichkeit, Unlust und daraus entstehende wahre Peinlichkeiten innerhalb der grenzwissenschaftlichen Community.

Es gibt dazu überaus anschauliche Beispiele aus dem Alltag:

Jemand (wie ich) postet einen neuen Blog-Artikel oder ein Video-Link bei Facebook und irgendwo in diesem Sozialen Netzwerk finden sich Personen, die dieses und jenes daran zu motzen haben. Oftmals vollkommen zu Recht, aber es gibt dabei vermehrt “Kritiker” eines ganz anders Schlages. Grund: Diese haben nur die jeweiligen Überschriften gelesen oder im besten Fall die Texte grob überflogen und wissen nicht, was genau da steht. Sie sind schlicht und einfach zu faul, den Link anzuklicken und den Beitrag dahinter auch zu lesen!

So kommt es sehr häufig vor, dass entweder über was gemotzt wird, dass überhaupt nicht im Posting steht … oder aber auf etwas als “Hinweis” verwiesen wird, dass eben schon darin steht. So reicht also vielen Menschen unlängst eine reine Überschrift. Inhalt? – egal!

Das ist bei sehr vielen Posting in den Sozialen Netzwerken zu sehen. Nicht nur bei meinen eigenen. Ein absolutes Unding, dass seltener auch bei Büchern zu Mystery-Themen zu beobachten ist. Auch diese werden hin und wieder (meist von Kritikern) nur Anhand des Titels und/oder der Inhaltsangabe beurteilt. Seltener übrigens deshalb, da Internet-Texte natürlich ungleich häufiger erscheinen als echte Bücher aus Papier …

Die neuesten Videos und Filme zur Grenzwissenschaft von und mit Lars A. Fischinger auf YouTube
Die neuesten Videos und Filme zur Grenzwissenschaft von und mit Lars A. Fischinger auf YouTube

Ein anders Beispiel ist YouTube, wo es mich als YouTuber jeden Tag graust! Jeden. Da stelle ich beispielsweise Videos auf meinen Kanal online und eigentlich jedes Mal gibt es Kommentare, die sich in Peinlichkeiten ergießen. Ich beobachte (ähnlich wie bei Sozialen Netzwerken und in Internet-Foren), dass diese User sich über Themen, Aussagen oder Fakten aufregen, die überhaupt nicht(!) in den jeweiligen Videos vorkommen. Es geht aber noch schlimmer: Nicht wenige sind derart faul, sich vor ihren Kommentar das entsprechende Video nicht mal anzusehen und zuzuhören. Sonst würden solche Peinlichkeiten ganz einfach nicht möglich sein.

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Da wird dann gerne mal etwas fabuliert, wie man dieses oder jenes nur sagen oder behaupten kann, und beweist damit doch nur, wie faul man eigentlich selber ist. Denn oftmals wird in den Videos genau das Gegenteil gesagt oder das angesprochene Thema darin von mir als Unsinn dargelegt. Es kommen sogar Feedbacks, in denen geschimpft wird, das ich das und das nicht berücksichtige usw. obwohl genau das “bemängelte Thema” in dem entsprechenden Video diskutiert wird. Unfassbar!

Singe mir ein Mysterium …

Das beweist, dass viele Menschen inzwischen so unsagbar faul geworden sind, dass sie nicht mal mehr Videos (mit Ton) ansehen. Die Lese-Faulheit ist inzwischen bei einer “Sehen-und-hören-Faulheit” angekommen. Und die Themen vorzusingen … wäre wohl das Ende meines YouTube-Kanals … 😉

Die Jagd nach den Fake News ist eröffnet: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch in der Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Die Jagd nach den Fake News ist eröffnet: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch in der Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger)

Es ist natürlich aufgrund so einer Bequemlichkeit und schlichten Faulheit klar, dass Menschen peinliche Feedbacks geben. Geradezu “erschüttert” war ich beispielsweise, als eines meiner Videos immer wieder von einem User (der seine Kommentare dann immer schön bearbeite!) als Unfug etc. bezeichnet wurde, weil ich einen gewissen Historiker überhaupt nicht beachtet habe. Dabei ging es in diesem Video fast ausschließlich um diesen. So was kommt immer wieder vor.

Man stelle ich vor, jemand macht ein Video über Atlantis als bekanntes Thema und stellt dieses online. Daraufhin bekommt dieser Filmemache Feedbacks in denen man ihm vorwirft, dass er das Thema Atlantis in seinem Video nicht berücksichtigt oder ob er schon mal was von dem Griechen Platon gehöre habe.

Ist das zu fassen?

Nur wirkliche Hardcore-Fans der Grenzwissenschaft lesen Bücher, prüfen die Quellen, recherchieren selber oder ziehen weiteres Material hinzu. So wie ich, weshalb ich auch abertausende Bücher und Materialien im Archiv habe. Eine Umstand übrigens, dem wieder einige der “bequemen Kritiker” nicht passt. Mehrfach habe ich in den letzten Jahren zu hören bekommen, dass meine Bücherwände im Hintergrund meiner Videos Angeberei seien. Die Mehrzahl all jener, die die Grenzwissenschaft fasziniert, lesen einfach darüber und sehen keine Grund zu einem Studium der Quellen. Das ist aber auch absolut OK und daran gibt es nichts auszusetzen.

Auszusetzen aber gibt es an die sich ausbreitende Faulheit. Nach meinem eigenen Empfinden scheint es, als wird die “Generation Facebook” immer und immer bequemer. Von Postings – und damit meine ich nicht nur meine! – von verschiedenen Mystery-Fans werden nur noch die Überschriften gelesen und bei Videos im Netz reicht ebenso ein Titel. Obwohl man dort nicht mal mehr selber lesen muss. Die meisten YouTube-Videos haben unterhalb auch eine mehr oder wenige lange Beschreibung, die grundsätzlich viel über das Filmchen aussagt. Aber zu glauben, dass diese auch gelesen werden, ist ein Trugschluss.

Interview mit Lars A. Fischinger: "Die Prä-Astronautik ist keine Sekte oder Religion!" (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Lars A. Fischinger im Interview: Die Welt der Prä-Astronautik, die Skeptiker, der Papst und die „Ancient Aliens-Religion“ (Bild: L. A. Fischinger)

Das Ergebnis dieser viralen Bequemlichkeit sind peinliche Aussagen, Kommentare, Meinungen, Feedbacks & Co. Aus meiner täglichen Praxis kann ich unzählige Beispiele nennen. Wozu soll man Texte noch lesen oder Videos anschauen, wenn ich doch anhand des Titels schon alles (besser) weiß? Obwohl es Pro-Grenzwissenschaft Themen sind, ist man schon hier zu bequem als “Fan” diese zu lesen bzw. sich anzusehen. Das gilt übrigens auch für Hinweise, Postings, Texte der Gegenseite; also der Skeptiker und Kritiker. Diese werden schon dreimal nicht genauer beachtet.

Die Szene der Grenzwissenschaft wird immer bequemer. Traurig, aber wahr.

Es gab einmal …

Obwohl eindeutig zu beobachten ist, dass die Szene immer fauler wird, ist noch nicht alles verloren. Lange Texte im Internet lesen war grundsätzlich noch nie beliebt. Obwohl sie im Gegensatz zu Büchern genauso kostenlos sind wie Videos – was die “Generation kostenlos” ja immer auch gerne verlangt. Das lange Texte unbeliebt sind weiß ich beispielsweise von den Marketing-Strategen einer Internet-Firma, für die ich rund zehn Jahre als Mystery-Autor arbeitete. Ich selber lese sie auch nicht so gerne, das muss ich gestehen. Aber Videos?!

Einst gab es “nur” Autoren und Interessierte, die sich mit der Materie “Ungelöste Rätsel der Menschheit” befassten und darüber Bücher und Artikel geschrieben haben. Und die gibt es tatsächlich noch heute. Es gibt zum Glück noch immer Freundinnen und Freunde des Phantastischen, die sich intensiver mit den Themen beschäftigen. Erfreulicherweise denken sicher einige, denn von irgendwem müssen ja die Postings, Online-Artikel und Videos kommen, anhand dessen Überschriften die bequemen Mystery-“Fans” sich echauffieren können …

Euch allen tollen Weihnachten und ein noch tolleren Start in das Jahr 2017!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Riesen-Skelett gefunden! 340.000 Fakes und die Fotos von Riesen, Anunnaki und Nephilim im Internet – Ein Update!

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Gab es Riesen auf Erden? Über die Fotos von Riesen, Anunnaki und Nephilim in der Grenzwissenschaft - Update (Bilder: Archiv L. A. Fischinger)
Gab es Riesen auf Erden? Über die Fotos von Riesen, Anunnaki und Nephilim in der Grenzwissenschaft – Update (Bilder: Archiv L. A. Fischinger)

Schon seit Jahren kursieren im Web, Magazinen und sogar Büchern angebliche “Fotobeweise” von Riesen. Ausgrabungen von Skeletten oder Schädeln, die immer wieder in der Grenzwissenschaft und Mystery-Forschung als Beweise für allerlei Rätsel der Vergangenheit gehandelt werden. Sei es als Belege für einstige Riesen auf der Erde, als Beweise für Anunnaki, für die Nephilim der Bibel oder alles zusammen. In einigen Büchern, in Vorträgen und einer ganzen Reihe von Videos auf meinem YouTube-Kanal habe ich auf die Herkunft der seit langer Zeit meist ungeprüft verbreiteten Bilder bereits hingewiesen. Bilder, die gerne als “Anunnaki-Aliens” verkauft werden und immer wieder in den Fokus rücken. Zeit also, an dieser Stelle das Thema erneut in einem Beitrag (der ursprünglich vom März 2012 stammt) darzulegen …

Riesen-Skelett gefunden! 340.000 Fakes und die Fotos von Riesen, Anunnaki und Nephilim im Internet – Ein Update! weiterlesen

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Vor genau 20 Jahren: Die Katastrophe der “Sonnentempler”-Sekte. Massenmord und Gruppensuizid um in eine neue Welt beim Stern Sirius zu reisen.

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Die "Sonnentempler" und der Massenmord in der Schweiz vor 20 Jahren (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
Die “Sonnentempler” und der Massenmord in der Schweiz, Frankreich und Kanada vor 20 Jahren (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger/bearbeitet)

Genau 20 Jahre ist es nun her, seit dem sich die (UFO-?)Sekte der „Sonnentempler“ das Leben nahm. Ein Suizid im Zeichen des Wahns! Es war im Herbst 1994, da berichteten die Medien in aller Welt von einem Massensuizid, in dem auch Massenmord eine Rolle spielte. Mitglieder einer Sekte mit dem so friedlich klingenden Namen „Sonnentempler“hatten sich sowohl in der Schweiz als auch in Kanada gemeinschaftlich das Leben genommen. Wie kam es dazu? Was war geschehen und spielte auch der Glaube an UFOs und Außerirdische bzw. Überirdische hierbei eine Rolle? Bis heute sind die Details der Ereignisse mit insgesamt über 70 Toten ungeklärt. Eine Zusammenfassung.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der „Orden des Sonnentempels“ mit seinen Symbolen Kreuz und Rose spaltete sich einst von den durchaus bekannten „Rosenkreuzern“ ab, die im 17. Jahrhundert als Reformbewegung des Protestantismus entstanden war. Doch die 1994 die Medien beherrschenden „Sonnentempler“ hingegen haben eine völlig andere Philosophie. Eine Lehre, die letztlich in den Tod führte:

In der Nacht zum 5. Oktober 1994 verbrannten 22 Mitglieder des “Sonnentempler”-Ordens in ihren Häusern in dem Schweizer Dorf Cheiry, und gleichzeitig starben fünf Sonnentempler in Kanada. Darunter auch die Sektenführer Luc Jouret (der Hauptgründer) und Joseph di Mambro selber. Einige Stunden später wurde von der Polizei in Martigny im Wallis ein Feuer über den Rhonetal gemeldet. Der Brand wütete im Dorf Granges-sur-Salvan in einem Chalet am Berghang. Die herbeigeeilte Kripo und Feuerwehr fand auch dort Leichen: 25 Menschen, darunter fünf Kinder.

Was war hier geschehen und wer waren die Toten?

Nach den Polizeiermittlungen sind von allen Toten lediglich fünfzehn Menschen freiwillig aus dem Leben geschieden. Die anderen wurden ermordet, offenbar oder vermutlich von ranghören Mitgliedern der Sekte.(1) Folglich hatte es die Polizei hier nicht nur mit Selbstmorden sondern auch mit zahlreichen Morden zu tun. Denn: Die polizeilichen und medizinischen Untersuchungen ergaben, dass die verkohlten Leichen teilweise sowohl Einschüsse als auch Injektionsspuren von Spritzen aufwiesen(2), also eindeutige Hinweise auf ein unfreiwilliges Dahin scheiden. Die Leichen selber wurden in einer Art Kapelle entdeckt, die mit hell roten Stoffen, einem Bild von Jesus Christus und zahlreichen Wandspiegeln geschmückt war, und in dessen Mitte die Leichen in Form eines Sterns am Boden lagen.

Es waren die sterblichen Überreste einer Sekte. Aber offenkundig starben nicht alle Sonnentempler, denn am 23. Dezember 1995 wurden weiterer 16 tote Sektenmitglieder gefunden – diesmal in den französischen Ostalpen. Ermordet wurden diese Menschen wahrscheinlich bereits am 16. Dezember.(3) Die Leichen wurden in einem Waldstück oberhalb des Weilers St.-Pierre-de Chérennes bei Grenoble entdeckt, waren verbrannt und wiesen sogar Schussverletzungen auf. Die Suchtrupps, alarmiert durch den Jäger Robert Arnaud, der in der Gegend verbranntes Fleisch und Haare gerochen hatte, aber nicht die Quelle des Gestankes ausfindig machen konnte, fanden 14 der 16 toten Jünger auch hier in einer Sternenform liegend. Sie lagen verkohlt um einen erloschenen Scheiterhaufen verteilt.(4) Die bei den Leichen entdeckten zwei Gewehre und zwei Pistolen stellten sich im Nachhinein als die Dienstwaffen zweier Polizisten heraus, die wahrscheinlich ebenfalls unter den Toten waren.(5)

Auch bei dieser zweiten Tat schloss die Polizei einen gemeinschaftlichen Massenselbstmord aus: „Es könnte sich vielmehr um mehrfachen Mord und zwei oder drei Selbstmorde gehandelt haben“, sagte der zuständige Staatsanwalt damals. Da die verkohlten Leichen erneut Schusswunden zeigten und ihnen offenbar zum Teil vor der Ermordung dunkle Plastiksäcke über den Kopf gestülpt wurden, machte auch dieses Verbrehen schnell Schlagzeilen um die Weihnachtszeit. Ebenso stellte sich recht schnell heraus, dass die Sektenmitglieder offenbar alle der Meinung waren, dass der Tod nichts weiter als eine Illusion sei. eigentlich ja eine Kernlehre aller Religionen der Welt, die ihren Gläubigen die eine oder andere Form des „ewigen Lebens“ versprechen. Die „Sonnentempler“ gingen aber einen großen Schritt weiter. Sie waren der Ansicht, dass sie nur durch die gemeinschaftliche Selbsttötung einer unmittelbar bevorstehenden Apokalypse der Welt entziehen können und dadurch einen „Transit zum Sirius“ antreten werden. Bei einer landesweiten Razzia, die Mitte März 1996 durchgeführt wurde, nahm die Polizei 30 Sektenanhänger fest, um einen weiteren bevorstehenden gemeinsamen Suizid zu verhindern.(6)

Mord, Selbstmord und schlampige Ermittlungen?

Nach der für alle – von den Anwohnern der Sekten-Anwesen bis zu Sektenberatern – überraschenden Tat der zuvor als „unauffällig“ und „harmlos“ eingestuften „Sonnentempler“ begann das Rätselraten: Wollen sie freiwillig auf körperlose Art zum „Sirius“ reisen, wie es zuerst hieß? Glaubten sie, dass ihre „Seele“ nach dem Tod den Körper verlässt um irgendwo anders im Weltraum wieder geboren zu werden? Oder steckte hinter dieser Tragödie der Sekte doch ein wohl durchdachter Plan?

Vieles scheint eher für die zweite Möglichkeit zu sprechen, zumal einige der Umgekommenen klar durch Mord aus dem Leben geschieden waren. Da stellt sich natürlich umgehend die Frage, ob diese Menschen überhaupt sterben wollten. Waren es nur einige wenige, die die anderen „verirrten Seelen“ und später dann sich selbst getötet haben? Oder haben sie sich selber erschossen? Aber was war das Motiv der Mörder? Wer waren sie? Hier tappt die Polizei bis heute bei ihren Ermittlungen in Details im Dunkeln, da die Mörder und deren Opfer nicht mehr befragt werden können …

Auch Eric Bergkraut, der versucht hatte, Hintergründe und Ablauf des Dramas näher auszuleuchten, konnte in seiner Dokumentation „Die Sonnentempler – eine Reise in den Tod“ für das Schweizer Fernsehen keine neuen Details vermitteln, da seine Recherchen mehr oder weniger im Sand verlaufen waren. Doch zeigte sich bei der Fallermittlung sehr schnell, dass hier ein wahres Massaker stattfand, da einige der Leichen bis zu neun Einschüsse aufwiesen.
Der Schlussbericht der zuständigen Untersuchungsbehörde fiel entsprechend dünn aus, und zudem wurde er erst verzögert publiziert. Der Staatsanwalt aus dem Schweizer Freiburg musste herbe Kritik an sich hinnehmen, da sich mittlerweile im französischen Vercors bekanntlich während der Untersuchungen ein weiteres Drama nach ähnlichem Muster abgespielt hatte. Vielleicht hätten die Behörden – hätte man sich eingehender mit dem Drama beschäftigt – die Tat verhindern können, so lautete der Kernpunkt der öffentlichen Kritik. Besonders die französischen Behörden und Sektenforscher kritisierten die Arbeit, da die Schweiz diese Sekte nicht schon zuvor als „kriminelle Gruppe“ einschätzte und nicht einmal die Telefone überwachte.

Tatsächlich waren fast alle von den Behörden in Freiburg und im Wallis befragten Personen aus dem Umfeld des Ordens beim zweiten rituell inszenierten Mord am 23. Dezember 1995 umgekommen. Unter ihnen waren auch Patrick Vuarnet, der Sohn eines Olympiameisters von 1960, und seine Frau. Patrick Vuarnet wurde ausgiebig von Untersuchungsrichter André Piller zusammen mit den Polizeibeamten Patrick Rostand und Jean-Pierre Lardanchet vernommen und danach wieder auf freien Fuß gesetzt. Alle drei kamen am 23. Dezember 1994 bei dem neuerlichen Feuertod um. Und der Gendarm Lardanchet war mit einem Gehilfen für dies Drama verantwortlich, bei dem von insgesamt 16 Menschen auch drei Kinder waren. Alle wurden noch am Tag vor der Tragödie von Zeugen gesehen.

Eine Person entkam (obwohl sie durch Freundschaft den „Sonnentemplern“ nahe stand) dem Schicksal ihrer Geistesverwandten: der Komponist und Dirigent Michel Tabachnik, obwohl er im September 1994, also kurz vor der ersten Wahnsinnstat, an einem Treffen der Ordensführer in Avignon teilgenommen hatte. Bei der Befragung der Untersuchungsrichter soll er geweint haben, nachdem er erfahren hatte, was sein Freund Joe di Mambro und andere Mitglieder hinter seinem Rücken getan hatten.

Tabachnik war einer der weniger Informanten, die etwas Konkretes über die Sekte hätten aussagen können. Doch er – der Urheber der esoterisch inspirierten Komposition „Cosmosgonie“ – äußerte sich leider nur überaus vage. Bis heute. Aber es gab noch eine andere Zeugin: die Mutter der Geliebten di Mambros, die ihm das sogenannte heilige oder „kosmische Kind“ Emmanuelle geboren hatte. Diese Zeugin besuchte zwar Di Mambros Stiftung „Golden Way“ mehrmals, um ihre Tochter und ihre Enkelin zu sehen, jedoch ließ sie sich nicht von der Sekte vereinbaren.

Der Dokumentarfilmer Eric Bergkraut erhob den Vorwurf, dass die Untersuchungsbehörden an der Geschichte des „Sonnentempler“-Ordens überhaupt nicht interessiert seien. Er deutete an, dass Luc Jouret und Joe di Mambro die Leitung des Ordens von einem „Priester“ übernommen hätten, der dem Faschismus nahe stand. Der Abenteurer und Gesundheitsapostel Luc Jouret, geboren 1947 im damaligen Belgisch-Kongo, ließ sich nach Bergkraut in der abgespalteten fundamentalistischen Sektion der katholischen Kirche zum Priester weihen. Auch interessierte er sich schon sehr früh für Yoga, Geistheiler, Astrologie, Gurus und Geheimwissenschaften und zog Anfang der 1980er Jahre als angeblicher Heiler durch die Schweiz, Frankreich, Kanada, Belgien und Luxemburg.

Dass in der Sekte rassistische Tendenzen herrschten, wurde auch von einer früheren Anhängerin aus Frankreich bestätigt. Sie sagte aus, dass der Orden die weiße Rasse als überlegen gefeiert habe, während zum Beispiel Schwarze als „weniger entwickelte Leute“ bezeichnet wurden.

In einem in Kanada eingesetzten Werbefilm der Sekte konnte man gut die paranoiden Züge des Ordens erkennen: Sie bezeichneten sich ganz typisch für derartige Sekten als „Auserwählte“, und das im licht durchfluteten und von Kindern bevölkerten Treibhaus gezüchtete Gemüse wurde in einem geweihten, himmlischen „Javelwasser“ gewaschen. Auch im Umgang mit dem erwähntem „kosmischen Kind“ Emmanuelle zeigte sich eine übertriebene Hygieneauffassung: Die Großmutter durfte es nicht berühren.

Eric Bergkraut machte in seiner Reportage, die am 3. Oktober 1996 vom Fernsehsender „DRS“ ausgestrahlt wurde, deutlich, dass die Gruppe die Erde in ihrem heutigen Zustand für nicht mehr bewohnbar hielt. Auch sei die angebliche Unbewohnbarkeit des Planeten nicht das einzige Motiv für die Blutteten gewesen. Licht in die finanziellen Hintergründe und in die Geschäftspraktiken der Führungspersonen konnte Eric Bergkrauts Werk leider nicht bringen. Er beendete seine Reportage jedoch mit einer Sensation, in dem er sagte:

In Kanada wartet man auf Teil drei des Dramas, denn in Quebeck leben noch Anhänger, die bedauerten, beim Transit zum Sirius nicht dabei gewesen zu sein.“(7)

Recherchen des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ ergaben damals jedoch auch, dass zu Lebzeiten des Sektenchefs di Mambros 20 Millionen Franken an die „Sonnentempler“ überwiesen worden sein sollen, die sich immer weiter aus der Kasse „verflüchtigten“, je näher die Jahrtausendwende und der damit verbundene Weltuntergang kam.(8)

Die Reporter des „Stern“(9) recherchierten ebenso Informationen, die den Vorwurf rechter Ideologien innerhalb der “Sonnentempler”-Sekte zu bestätigen scheinen. So berichteten sie in dem Artikel „Die Hintermänner laufen frei herum“, dass die Sekte sogar in einem ganzen Netz von konspirativen Gruppen eingebettet war. Die „Sonnentempler“ entstanden teilweise aus der Gruppe „Souveräne und militärische Orden des Tempels von Jerusalem“, Frankreich, in dem ab 1970 Mitglieder des rechtsradikalen und geheimen Bundes „Service d’Action Civique“ (SCA) einstiegen. Der Turiner Sektenexperte Professor Massimo Introvigne vermutet gegenüber dem „Stern“, dass auf diesem eine verschwörerische Gemeinschaft aus rechter Politik und Templern entstand.

Die als gefährlich einzustufende militärische Gruppe SCA hatte, so hieß es im „Stern“ weiter, nachweislich Verbindungen zu rechten Aktivisten. 1972 wurde ihnen bei Gerichtsverfahren Waffenhandel vorgeworfen, in den unter anderem auch die italienische Freimauer-Organisation „P2“ von Licio Gelli verstrickt war. Auch hatte der belgische „Sonnentempler“-Gründer Luc Jouret zwischen 1981 und 1983 regen Kontakt mit dem französischen Neonazi Julien Origas (der Gründer einer eigenen Gruppe) unterhalten. Professor Introvigne sagte, dass die Gründer der „Sonnentempler“ „lange genug mit Origas Orden assoziiert (waren), um in den Einfluss politischer Gruppen und von Geheimdiensten zu geraten“. Erst nach dem Tod Origas im Jahr 1983 wurden die „Sonnentempler“ als Orden an sich geboren. Die „Sonnentempler“ bestanden letztlich aus Polizisten, Managern, Regierungsbeamten, Bürgermeistern, Künstlern und auch Millionären. Sie hatten ihre Hände in Immobiliengeschäften, besaßen ein verschlungenes Firmenimperium und verfügten über dunkle und ungeklärte Geldquellen.

Eine Agenturmeldung vom Frühjahr 1996 scheint wiederum mehr über den Tathergang vom Oktober 1994 zu wissen. Der Fernsehsender „RTL“ meldete am 7. April 1996, dass es im Abschlussbericht der Schweizer Polizei, der Anfang April vorgelegt wurde und in dem es um die Tötungen vom Oktober 1994 ging, hieß, dass nun definitiv bei nur fünfzehn der rund 50 toten Sekten-Mitgliedern von Suizid auszugehen sei. Die restlichen Sektenmitglieder weigerten sich offensichtlich am kollektiven Selbstmord teilzunehmen und wurden definitiv ermordet.(10)

Doch bereits zwei Jahre früher bekundete der Schweizer Sektenkenner Jean-Francois Meyer Zweifel an Dokumenten, die als Abschiedsbriefe und Testamente der „Sonnentempler“ ausgegeben wurden. Die Echtheit der Unterlagen sei zwar nicht anzuzweifeln, aber alle Papiere würden auf Luc Jouret persönlich zurückgehen.(11)

Die „Sonnentempler“ sind und waren nicht allein

Das damalige Sekten-Drama vor 20 Jahren war nicht das erste Selbstmorddrama. Es wird mit Sicherheit auch nicht das letzte bleiben!

  • Ein anderes Sekten-Geschehen fand im November 1978 statt, und ist sicher das dramatischste Beispiel von kollektivem Suizid. Damals begingen 923 Mitglieder der amerikanischen „Volkstempler-Sekte“ in der Siedlung „Jonestown“ im Dschungel Guayanas in Südamerika den vermutlich größten Massenselbstmord der Geschichte.
  • Im April 1993 verbrannten beispielsweise auch mindestens 81 Menschen im Anwesen der „Davidianer“-Sekte im texanischen Waco, USA. Ihr Führer hielt sich für Jesus Christus. Es ist anzunehmen, dass die Sektenmitglieder das Feuer selbst legten, als die Polizei und das FBI das Anwesen nach 51 Tagen Belagerung stürmten. Es war für sie eine Art Endkampf gegen die Antichristen bzw. Gut gegen Böse, was auch 1978 einer der Gründe für den Massensuizid in Südamerika war.
  • Vor allem bekannte im Kreise der UFO-Szene ist auch der Massenselbstmord der UFO-Sekte „Heaven’s Gate“ im Jahr 1997. Diese Sekte um den UFO-Guru Marshall Applewhite glaubte, dass sie durch nach ihren Selbstmord in einem UFO mit Aliens wiedergeboren werden. Dieses außerirdisch-göttliche Raumschiff wäre angeblich auf dem Weg zur Erde und verstecke sich dabei im Schweif des Kometen Hale Bopp, der damals mit bloßem Auge am Himmel zu sehen war. Auch hier herrschte also eine Art „Endzeitstimmung“ der Sekte, die fast 40 Menschen den Tod brachten.

Es gibt aber auch Fälle in der Sektengeschichte, in denen ein möglicher Massenselbstmord verhindert werden konnte.

  • Eine solche von Anhängern einer Endzeitsekte auf den Philippinen geplante Aktion konnte von den Behörden in letzter Minute abgewendet werden. Ponciano Lumboy – der Führer der Sekte, die sich „Pfingstliche Internationale Christengemeinschaft“ nannte (sicherlich hat sie nichts mit der auch in Deutschland verbreiteten evangelischen Freikirche ähnlichen Namens zu tun) – konnte jedoch untertauchen und sich so dem Zugriff der Polizei entziehen. Die Anhänger der Sekte hatten sich am 31. Dezember 1995 auf einem Gelände in Isabela, das 265 Kilometer nördlich von der philippinischen Hauptstadt Manila liegt, eingeschlossen, um den kommenden Weltuntergang zu erwarten. Die Polizei berichtete damals, dass die Sektenmitglieder sogar mit Gewehren bewaffnet waren. In Anbetracht des unmittelbar bevorstehenden Weltunterganges hatten die Gläubigen der Gemeinschaft ihren gesamten Besitz verkauft und ihr Geld dem Sektenführer übergeben, wie so oft in der Geschichte des Sektierertums. Leider ist bisher kein Hinweis darauf zu finden, ob es dem Sektenführer gelungen ist, das ihm ausgehändigte Geld bei seiner Flucht mitzunehmen. Auf jeden Fall aber fand der Weltuntergang nicht statt, der Sektenführer ist fort und die ernüchterten Sektenanhänger stehen nun mittellos dar.
  • Eine ähnliche Tragödie wie die von „Heaven´s Gate“ soll Anfang Januar 1998 von der Polizei auf Teneriffa verhindert worden sein. Ab dem 9. Januar überschlugen sich dazu die Meldungen: Die Sektenführerin, die Hamburger Psychologin Dr. Heide Fittkau-Garthe, hatte laut Polizeiangaben den meist Deutschen Sektenmitgliedern das ewige Leben versprochen und die Landung eines Raumschiffes auf dem Berg Teide prophezeit. Das UFO sollte die Gruppe von 32 Männern, Frauen und Kindern nach dem Suizid durch Gift retten und – zum Stern Sirius bringen! Bereits kurz vor Weihnachten 1997 soll Heide Fittkau-Garthe vom Ende der Welt gesprochen haben. Sie glaubte an einen baldigen „Erdachsensprung“, also den bekannten Polsprung, der ohne Zweifel den Untergang der Welt nach sich ziehen würde. Fittkau-Garthe, die vor 5000 Jahren angeblich schon in Ägypten lebte und mit Gott sprach, stritt eventuelle Suizid-Absichten ihrer Sekte damals in den Medien immer ab. Zum Beispiel sagte sie zu den Vorwürfen bei „RTL Punkt 12“ am 22. Januar 1998:

Dies ist alles total absurd. Es ist für mich erstaunlich, wie erwachsene Menschen so etwas in die Presse setzten können und glauben, es könnte sogar wahr sein. Dies ist für mich so gigantisch, dass ich es gar nicht fassen kann.

Einige Tage später veröffentlichte der „Spiegel“(12) einen Brief der Sektenchefin, der sie offensichtlich schwer belastete. Dem Schreiben, dass als Fax am 8. Dezember 1997 in Deutschland bei einer Freundin im Hamburger Wohnhaus von Fittkau-Garthe einging, sind deutliche Hinweise auf einen Suizid zu entnehmen. So ist etwa unmissverständlich zu lesen:

Ich Gott, die Mutter aller lebendigen Wesen, die einzige Allmacht der Liebe für alle und alles, werde am 8. 1. 1998 um 20 h den Erdplanten verlassen und mit einem Raumschiff (keinem Flugzeug) zu meinen realen Planeten, den ich Aida meinen Himmel nenne, fliegen. Alle Menschen und alle Tiere werde ich mit mir nehmen. Sie werden alle ihren Körper verlassen, d.h. praktisch sterben.“

Scheinbar war auch hier der Sirius das Ziel der fragwürdigen Reise zu den Sternen …

Erst der Tod, dann eine Reise zu den Sternen! Steckt mehr dahinter?

Das „Sonnentempler“-Drama war also nicht das erste seiner Art, und leider sollten die beiden Wahnsinnsaktionen im Oktober 1994 und im Dezember 1995 nicht die letzten ihrer Art bleiben. Die „Sonnentempler“ bzw. einige von ihnen dachten, nach ihrem Tod würden sie zum Stern Sirius reisen. Nur durch das erleiden eines „feurigen Todes“ und der Ausführung der rituellen Tötung eines Säuglings, der als Antichrist galt, sei der körperlose Transit zum Sirius möglich. Diese grausamen und erschreckenden Informationen stammen von der kanadischen Polizei. Dafür wählten die Sektenführer Joseph di Mambro und Luc Jouret den nur drei Monate alten Christopher Emmanuelle Dutoit als Opfer aus – und trieben ihm unter anderem angeblich sogar einen Holzpfahl durch das kleine Herz des Babys! Die Eltern des Säuglings – Antonio Dutoit und Nicky Dutoit – wurden erstochen, danach das Haus abgebrannt. Nicky Dutoit wurde mit acht Messerstichen nieder gemetzelt, möglicherweise symbolisch für die für die acht Regeln des Ordens. Vier der Stiche gingen in den Hals, da die Sonnentempler glaubten, die Empfängnis erfolge durch den Hals einer Frau.(13)

Auch wenn die Fernsehnachrichten und die großen Magazine und Zeitungen nach den Dramen immer davon sprachen, dass die Mitglieder geistig zum Stern oder Sternensystem Sirius schweben wollten, um den Weltuntergang zu entgehen, so haben nähere Recherchen ergeben, dass die Gruppe offensichtlich in verschwommenen Geschäften verwickelt war. Geheimdienste, Waffengeschäfte und nicht nachvollziehbare „Hintermänner“, die nach Professor Introvigne dem Tod entkamen, sowie scheinbar einflussreiche politische Verbindungen legen auch nahe, dass die getöteten „Sonnentempler“ nicht der wirkliche und harte Kern der Sekte waren.

Und doch scheint zumindest der Gründer Luc Jouret von einem kommenden „Wassermannzeitalters“ und dem Untergang der Erde überzeugt gewesen zu sein. So schildert es Thomas Gandow in seiner Zusammenstellung „Das Geheimnis des Sonnentempels“(14) über die Lebensstation von Jouret. So etwa verbreitete Jouret bereits 1987 in Kanada zahlreiche Weltuntergangslehren. Seine Anhänger bauten deshalb einen Atomschutzbunker auf seinem Anwesen, in dem Lebensmittel und 45 Kilogramm Schweizer Schokolade gelagert wurden. Später verkam das rettende Gemäuer zum Lagerraum und Bäckerei.

Jouret gab auch den Befehl an seine Mitglieder, sie sollen sich Waffen kaufen, was die kanadischen Behörden veranlasste, die Gruppe zu überwachen. Am 30. Juni 1993 kam es dort deshalb zu einem Gerichtsverfahren. Da aber die Mitglieder abstritten, der Gruppe überhaupt noch anzugehören, wurde das Verfahren gegen Jourets Orden eingestellt, und er selber gegen 1000 Kanadische Dollar mit einem Jahr auf Bewährung freigelassen. Er reiste daraufhin umgehend in die Schweiz. Ehemalige Sektenmitglieder sagen weiter aus, dass es normal sei, dass die Mitglieder eine Austrittsbestätigung bei sich tragen, die besagt, dass man keine Beziehung mehr zu der Gruppe habe. „In Wirklichkeit“, so heißt es, gehören diese dann aber „einen hören, streng geheimen Rang“ an.(15)

Es ist bei diesem Drama so oder so mehr als schleierhaft, wer die Hintermänner der ganzen Sekte waren und ob tatsächlich alle Gurus der Sekte unter den Toten waren. Spannend ist auch die Frage, in welchem Zusammenhang Michel Tabachnik in das Geflecht der Sekte eingebunden war. Oder sogar ist? In den zweifelhaften „Glanzzeiten“ der apokalyptischen Sekten zählte diese über 500 Mitglieder bzw. Anhänger, die vor allem in Kanada, Schweiz und Frankreich zu hause waren. Insgesamt gab es bei den Dramen vor 20 Jahren 74 Tote. Wo sind die anderen Menschen? Gibt es „Splittergruppen“ der Sekte noch heute, obwohl die Gurus auch eindeutige Betrüger waren? 2001 und 2006 kam es zu Prozessen gegen Tabachnik – noch nachweisen konnte man ihm nichts. Der damalige Untersuchungsrichter André Piller sagte in einem Interview für die Sendung „Kriminalfälle – Schweizer Verbrechen im Visier“ von Felice Zenoni („SWR“ 2013) jedoch noch 2013:

Der Michel Tabachnik hat sicher gewusst und auch formuliert, dass das Endziel von deren Sekte wird eine Reise auf Sirius sein. Ein Übergang in ein anderes Leben.“

Doch inwieweit Tabachnik über Details informiert war, dass konnten die Untersuchungen eben nicht beweisen, so Piller im Interview. Wer genau den Befehl gab, dass nun der „Transit zum Sirius“ stattfinden soll, ist bis heute unklar.

Die „Sonnentempler“ eine UFO-Sekte?

Neuapokalyptische Sekten gab es immer und wird es immer geben. Ob sich gleich alle umbringen, ist natürlich fraglich. Aber was wollten eigentlich die „Sonnentempler“ unbedingt auf dem Stern Sirius? Wieso glaubten sie, dass ein „Transit zum Sirius“ stattfinde wird, und sie als „Auserwählte“ dort ein neues Leben führen würden?

Auf Sirius selber sähe das Leben der Mitglieder erst mal schlecht aus, da es ein Stern und kein Planet ist. Doch Sirius wurde von der Sekte schon von Beginn an als etwas besonders angesehen. Dabei spielte die Mythologie der Alten Ägypter eine bedeutende Roll in den Weltanschauungen der Sekte. Auch mehrfache Reisen nach Ägypten von Mitgliedern und Gurus der „Sonnentempler“ wurden unternommen. Immer auf den Spuren der kosmischen Botschaften und des Sterns Sirius. Dieser wurde einst in Ägypten vergöttlicht und stand bei der Sekte auch als Symbol des Wandels und der Erneuerung. Das bezog sich offenbar auch auf die Mythologie der Pyramidenbauer von einst im Land am Nil. Das Erscheinen des Sterns am Himmel zeigte den Alten Ägypten an, dass bald die Nilflut kommen wird. Diese war für das eigentliche Wüstenland überlebensnotwenig für die Landwirtschaft im ganzen Reich.

Zu diesem heiligen Stern wollten also die Anhänger der Sekte reisen. Freiwillig und/oder unfreiwillig durch ihren irdischen Tod. Auch wurde von den Gurus der Sekte bestimmt, wer innerhalb des Ordens zu einem „kosmischen Paar“ zusammen sein darf. Sogar Partnerschaften wurden deshalb getrennt um die Personen dem „richtigen“ Partner zuzuführen. „Kosmische Paare“ waren auch die altägyptischen Götter Osiris und seine Frau Isis, die das Kind Horus hatten. Der Stern Sirius galt als Verkörperung der Isis (Sopdet), die eben auch als Verkörperung der Wiedergeburt oder dem Kreislauf des Lebens galt. Da erscheint es zumindest verständlicher, dass die Sekte dem Irrglauben unterlag, dass sie zum Sirius reisen werden, wenn sie diese Erde verlassen. Ob tatsächlich die Mitglieder der Gruppe aber alle wussten, dass dieser „Transit zum Sirius“ durch herbeigeführten Tod stattfindet wird, ist bis heute zweifelhaft. Zumindest sind die Gurus der Sekte als große Manipulatoren bekannt, die auch vor Lug und Trug nicht scheuten. Dass ist so oder so eine Voraussetzung eines jeden Sekten-Gurus, wie es die Geschichte zeigt.

Ob und wie die „Sonnentempler“ an UFOs und Außerirdische glaubten, ist unklar. Dass es UFO-Sekten gibt, ist keine Frage. Dass sich solche UFO-Sekten auch Weltbildern der „klassischen Religionen“ und Mythen bedienen, ist ebenso klar. Ebenfalls in der Schweiz etwa tat dies deutlich auch die Sekte „Fiat Lux“, die von Aliens und UFOs gerettet werden wollte und deren Gurus angeblich Kontakte mit Jesus & Co. pflegten. Es ist bei den „Sonnentemplern“, die in ihrem Guru ebenso Jesus sahen (zumindest behauptete er, dass er es sei) und von Gotteswesen aus der Mythologie Ägyptens sprachen, nicht eindeutig. „Gotteswesen“ gleich welcher Herkunft, ob Jesus, Buddha, Satan oder Isis, gehen im Glauben vieler UFO-Sekten jedoch nahtlos in Außerirdische über. Das zeigte oben auch das Beispiel der Gruppe um Fittkau-Garthe auf Teneriffa.

 

Obwohl mein Freund und Kollege Roland M. Horn und ich in unserem 1999 publizierten Buch mit dem unzweideutigen Titel „UFO-Sekten“ auch die „Sonnentempler“ aufnahmen – ist eine klare Verbindung zu UFOs und Aliens meines Wissens nach nicht eindeutig belegt. Auch wenn etwa Isis und Jesus natürlich keine irdischen Wesen und damit natürlich „außerirdisch“ in deren Augen waren, müssen es nicht unbedingt „UFO-Piloten“ alias Aliens in dem Sinne, wie wir alle sie uns heute vorstellen, gewesen sein …

Ich danke Euch Euer Jäger des Phantastischen

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Fußnoten

1 Berliner Zeitung vom 9. Januar 1998
2 Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 31. Oktober 1997
3 Berliner Zeitung vom 9. Januar 1998
4 Stern Nr. 2/1996
5 Westfalen-Blatt vom 27. Dezember 1995
6 Skeptiker Nr. 3/1996, S. 114
7 Neue Züricher Zeitung vom 5. Oktober 1996, S. 39
8 Der Spiegel Nr. 1/1996
9 Stern Nr. 2/1996
10 Skeptiker Nr. 3/1996, S. 114
11 Neue Züricher Zeitung vom 7. Oktober 1994
12 Heide Fittkau-Garthe: Beweise für geplanten Gruppensuizid, in: Der Spiegel Nr. 5/1998, S. 20ff.
13 Fortean Times Nr. 79 (Febr./März 1995) und Der Spiegel Nr. 1/1996
14 http://www.thur.de/religio/dialog/195/195s25.html, bezogen am 17. Oktober 1998
15 Le Soleil, Quebec, Kanada, vom 7. April 1993

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