Search Results for: Evolution

„Die Ruinen von Cuicuilco könnten unser Bild des Alten Amerika revolutionieren“: Eine 8000 Jahre alte Pyramide in Mexiko?

Teilen:
Die Pyramide von Cuicuilco in Mexiko - ist sie 8000 Jahre alt? (Bilder gemeinfrei & Google Earth)
Die Pyramide von Cuicuilco in Mexiko – ist sie 8000 Jahre alt? (Bilder gemeinfrei & Google Earth)

Überall auf der Welt stehen die unterschiedlichsten Pyramiden und verschiedene mehrstufige Plattformen der Vergangenheit. Und einige dieser Monumente, die oft pauschal als „Pyramide“ bezeichnet werden, sind viele tausende Jahren alt. Doch ein Bauwerk dieser Art in Mexiko sorgte vor 100 Jahren für eine Sensation. Es ist die Rundpyramide (also kegelförmig) von Cuicuilco bei Mexiko-City, die damals von den Archäologen auf 8000 Jahre datiert wurde. Zu dieser Zeit habe ein Vulkanausbruch das Bauwerk verschüttet, hieß es in ersten Berichten der Forscher. Was aber wurde aus diesen Ausgrabungen, die das „Bild des Alten Amerika revolutionieren“ würden, wie es damals hieß?


„Planet der Pyramiden“

Überall auf der Welt stehen Pyramiden. Wir finden sie in China, in Ägypten, in Mesopotamien, im Sudan, in Mexiko oder auch in Peru. Die Erde ist ein „Planet der Pyramiden“. Auch wenn viele Bauwerke, die heute als „Pyramiden“ bezeichnet werden, in ihrer Form nur entfernt an „echte Pyramiden“ erinnern.

Doch schon seit Jahrzehnten rätseln Forscher, Autoren und „alternative Historiker“, ob es einen Zusammenhang zwischen solchen weit voneinander entfernten Bauten in aller Welt gibt. Hatten etwa die Baumeister derartiger Monumente Kontakte zueinander, fragen diese. Und das lange, bevor es die angeblich ersten Überquerungen der Ozeane durch Seefahrer der Antike gab?

Kritiker wenden zu Recht ein, dass die Pyramiden überall auf der Welt anders aussehen, zum Teil andere Funktionen hatten und vor allem aus vollkommen unterschiedlichen Epochen stammen. Teilweise liegen Jahrtausende zwischen ihren jeweiligen Erbauungsdatum.

Welche Pyramide ist die älteste?

Doch wo steht die älteste Pyramide der Erde? Wo die „Urmutter aller Pyramiden“? Etablierte Archäologen sagen, sie steht in Ägypten: Die Stufenpyramide von Sakkara südlich von Kairo. Wobei wohl kaum ein Ägyptologe dabei behauptet, dass die Stufenpyramide von Pharao Djoser dort als eine Art Vorlage für ähnliche Sakralbauten auf der ganzen Erde diente.

Andere wiederum sagen, nein, die Pyramiden von Gizeh sind die ältesten der Welt. Sie stammen nicht aus der Zeit um 2500 vor Christus, sondern sind vielleicht sogar schon 10.000 Jahre alt.

Ähnliches wird auch immer wieder von angeblichen Pyramiden auf dem Meeresgrund behauptet. In schöner Regelmäßigkeit erscheinen online Berichte, dass solche Monumente auf dem Meeresboden gefunden worden sein sollen. Beispielsweise im Meer vor Mittelamerika.

Andere pyramidenförmige Funde sprengen indes ganz den Rahmen der anerkannten Geschichtsschreibung. Sofern es sie überhaupt gibt. Hierzu zählen vor allem die legendären Rundpyramiden vom Dongting-See in China. Sie sollen, wie in diesem Buch HIER berichtet, unglaubliche 45.000 Jahre alt sein. Kegelförmige und riesige Monumente, die einst an die 300 Meter in den Himmel geragt haben sollen. Gefunden und belegt hat diese unglaublichen Riesen-Bauten bisher niemand.

Doch eine runde Pyramide bei Mexiko-City steht ebenso zur Diskussion bei der Suche nach der ältesten Pyramide der Erde. Sie soll nicht weniger als 8000 Jahre alt sein.

Die älteste Pyramide der Erde?

Die Rede ist von einer Rundpyramide, die bereits ab 1922 von dem Archäologen Byron Cummings freigelegt wurde. Heute kennt man sie unter den Namen „Pyramide von Cuicuilo“. Es ist eine Pyramide mit vier Stufen und einen Durchmesser von etwa 150 Metern. Die genauen Angaben unterscheiden sich hierbei.

An oder in der Pyramide fanden sich keinerlei Inschriften. Der Zweck und die Herkunft waren vollkommen unbekannt, weshalb die ersten Archäologen damals auch auf vollkommen unterschiedliche Datierungen kamen. Viertes Jahrhundert vor Christus, 900 vor Christus oder auch zwischen 600 und 300 vor Christus waren und sind im Gespräch. Auch Datierungen in das vierte Jahrhundert nach Christus wurden im Laufe der Jahre ermittelt. Vor allem mit der Radiokarbondatierung.

Wobei eine Holzkohle-Probe sogar auf ein Alter von rund 4770 Jahre datiert wurde. Vielleicht eine Hinterlassenschaft von kurzzeitig hier ansässigen Nomaden oder das Ergebnis eines frühen Waldbrandes. So zumindest Robert F. Heizer und James A. Bennyhoff in „Archeological Excavations at Cuicuilco – 1957“ („Science, 31. Januar 1958, vol. 127, issue 3292).

Doch die Pyramide hatte noch eine ganz andere Besonderheit. Sie war teilweise von einer acht Meter dicken Schicht aus Lava und Asche überzogen.

Ein Weltbild gerät aus den Angeln

So kam es, dass auch Geologen sich für das Alter des Bauwerkes interessierten. Der Geologe George E. Hyde aus Neuseeland untersuchte den Fund und war sich sicher, dass die Pyramide mindestens 7000 Jahre alt sein muss. Ein unglaubliches Alter!

Mindestens sieben Jahrtausende? Dies interessierte auch C. W. Ceram, der dazu 1949 in seinem Weltbestseller „Götter, Gräber und Gelehrte“ schrieb:

Sie (die Pyramide, Anm. LAF) steht in einer unheimlichen Landschaft, die aussieht, als sei sie gefroren. Die Vulkane Ajusco und Xitli (vielleicht auch nur der letztere) brachen einst aus und wälzten ihre glühenden Ströme gegen dieses Bauwerk, dem der Gott, der auf ihm wohnte, nur halbe Hilfe zuteil werden ließ – nur zur Hälfte nämlich wurde es vom brodelnden Schlamm überflutet.

Und hier nun riefen die Archäologen ein paar Kollegen von einer anderen Fakultät zu Hilfe: die Geologen. Wie alt ist die Lava? fragten sie. Und die Geologen, nicht ahnend, dass sie mit ihrer Antwort ein historisches Weltbild aus den Angeln hoben, antworteten schlicht: ‚Achttausend Jahre!‘

Hyde war sich nicht im Klaren, dass er mit dieser Altersangabe die archäologische Fachwelt in Aufruhr versetzten würde. Es gab damals keine Zivilisation in Mexiko, die ein solches Monument hätte errichten können. Das sah Ceram in seinem Bestseller ganz richtig.

„vor 8000 oder mehr Jahren“

Denn schon 1923 erschien im „National Geographic Magazine“ (vol. 44) der Artikel „Ruinen von Cuicilco könnten unser Bild des Alten Amerika revolutionieren“. Autor war kein anderer als Cummings, der Ausgräber der Pyramide, selber. Cummings war darin sicher, dass die Erbauer in einer unbekannten Vorzeit Mittelamerikas leben. Er schrieb damals unter anderem:

Diese 15 – 17 Fuß (hohen Ablagerungen, Anm. LAF) von Sand, Lehm und Steinen, die sich über dem umgebenden Pflaster von Cuicuilco angesammelt hatten, bevor der Lavastrom kam, zeigen, dass seine Erbauer Tausende von Jahren vor dem Pedregal gelebt und gearbeitet hatten. Es ist also vernünftig anzunehmen, dass dieser Tempel von primitiven Amerikanern erbaut wurde, die vor 8000 oder mehr Jahren lebten.“

Viele tausend Jahre später erst blühte in dieser Region Mexikos das Reich der Azteken. Ein mächtiges Volk, das ebenso Pyramiden baute. Auch die Kultur der gewaltigen Pyramiden-Stadt Teotihuacán unweit von Mexiko-City lag vor 8000 Jahren noch in ferner Zukunft.

Bereits 10 Jahren nach der Veröffentlichung von Cummings gab es ernsthafte Zweifel an dieser Datierung. Cummings selber berichtete etwa 1933 in einer Veröffentlichung (University of Arizona Bulletin, vol. 4, Nr. 8), dass andere Geologen die Lava auf nur rund 2000 Jahre datierten. All die Datierungen stehen und fallen mit dem Jahr des Ausbruchs des Vulkan Xitle. Heute wird dieser – und damit der Untergang der Stadt – auf das dritte Jahrhundert nach Christus datiert. Flüchtlinge aus Cuicuilcom sollen nach der Katastrophe sogar bis nach Teotihuacán geflohen sein. Das liegt keine 60 Kilometer entfernt.

Um 6000 Jahre verschätzt

In seiner Studie „Age and archaeological implications of Xitle volcano, southwestern Basin of Mexico-City“ (Journal of Volcanology and Geothermal Research, vol. 104, Issues 1–4, 30. Dezember 2000) schreibt C. Siebe über die frühen Datierungen unter anderem:

Vor der Einführung der Radiokohlenstoffdatierung war das Alter der Cuicuilco-Pyramide und der Xitle-Lavaströme Gegenstand intensiver Spekulationen. Seit Cummings den künstlichen Charakter des Cuicuilco-Hügels nachgewiesen hat, ist sein Alter ein Thema von Interesse. Aus geologischen und anderen Gründen vertrat er die Ansicht, dass Cuicuilco vor etwa 8000 Jahren vor Christus verfallen ist.

Über 30 Radiokarbondatierungen seien inzwischen erfolgt, so Siebe. „Und anhand dieser Daten wurden mehrere Altersangaben für den Ausbruch vorgeschlagen.“ Und weiter schreibt er:

Die meisten datierten Proben wurden nicht direkt durch den Ausbruch von Xitle erzeugt, sondern sind Artefakte menschlicher Aktivitäten, die dem Ausbruch vorausgingen.

Daher sind diese Altersangaben (meist um 2000 bp) älter als der Ausbruch. Ein neues Alter von (…) 245 – 315 nach Christus aus Holzkohleproben, die direkt unter der Lava gesammelt wurden, wird für den Ausbruch von Xitle favorisiert. Diese Proben entstanden durch die Entzündung der Vegetation während der Ablagerung der heißen Schlackentephra.“

Stimmen diese neuen Datierungen und Deutungen, dann ging das Monument fast 6000 Jahre später unter, als es noch vor 100 Jahren angenommen wurde. Damals war verständlicherweise die Alterseinschätzung eine Sensation – doch heute spricht kaum mehr jemand über sie.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , <

Video: Gene der Götter: Charles Darwin und eine „gelenkte Evolution“? Vortrag von Erich von Däniken

Teilen:
Video: Gene der Götter: Eine gelenkte Evolution? Vortrag Erich von Däniken 2020 (Bilder: E. v. Däniken & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Video: Gene der Götter: Eine gelenkte Evolution? Vortrag Erich von Däniken 2020 (Bilder: E. v. Däniken & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Im Jahr 1859 veröffentlichte Charles Darwin seine bahnbrechende Evolutionstheorie „über die Entstehung der Arten“. Demnach war nicht Gott für die Entstehung des vielfältigen Lebens verantwortlich, sondern die Natur durch Selektion und Mutation der einzelnen Arten. Dadurch war die These der Evolution war geboren. Und sie hat bis heute Kritiker und Zweifel. War wirklich alles so, wie es diese Lehre sagt? Der bekannte Autor Erich von Däniken fasst in diesem Vortrag die Zweifel an der Evolutionstheorie zusammen. Denn er vermutet, dass es einen „Eingriff von außen“ in irdische Entwicklung des Lebens gab.


Alles Evolution – oder was?

Jedes Kind weiß heute: Durch die Evolution entstanden all die Arten des Lebens auf der Erde. Dies habe die Evolutionstheorie von Charles Darwin im 19. Jahrhundert gezeigt. Und doch hat diese Theorie Skeptiker. Einer von Ihnen ist Erich von Däniken.

Der bekannte Autor rund um die Rätsel der Vergangenheit ist zwar überzeugt, dass es eine Evolution gibt oder gab. Eine Veränderung der Arten durch natürliche Selektion und Mutation, wie sie Darwin mit seinen Thesen postulierte. Doch irgendwas stimmt bei dieser Lehre von der Abstammung der Arten nicht, ist Däniken sicher. So wie andere mit ihm.

Vielmehr vermutet er, dass es einen intelligenten Eingriff in die natürliche Evolution gab. Einen Eingriff von außen – durch Außerirdische. Diese Idee erinnert an die „Lehre“ vom „Intelligent Design“. Also die Überzeugung, dass eine „intelligente Gestaltung“ hinter der Vielfalt des Lebens steckt.

Über diese Zweifel berichtet Erich von Däniken in diesem Vortrag von 2020, in dem er auch sein Buch „Alles Evolution – oder was?“ vorstellt.

Gehalten hat er den Vortrag auf dem damaligen Jahresmeeting der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) in Leipzig. Wie auf diesem Blog berichtet, gab es bei dieser Veranstaltung zahlreiche Vorträge, in denen sich die Referenten mit den großen Rätseln der Welt und den Universum sowie der Idee der Götter aus dem Weltraum beschäftigten. Diese habe ich vor Ort für Euch gefilmt und der Vortrag von Erich von Däniken war der Abschlussvortrag.

Übrigens hielt auch ich dort einen Vortrag, den Ihr HIER auf dem Mystery-Files-Kanal online findet.

Bleibt neugierig …

Video/Vortrag vom 24. Oktober 2020 auf Mystery Files

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , , , <

„Alles Evolution – oder was?“: Neues Buch von Erich von Däniken liefert „Argumente für ein radikales Umdenken“ (+ Video)

Teilen:
"Alles Evolution - oder was?": Neues Buch von Erich von Däniken (Bilder: Kopp Verlag & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
„Alles Evolution – oder was?“: Neues Buch von Erich von Däniken (Bilder: Kopp Verlag & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie unter anderem am 31. Juli 2020 auf Fischinger-Online berichtet, sollte im Herbst das neue Buch von Erich von Däniken erscheinen: „Alles Evolution – oder was? – Argumente für ein radikales Umdenken„. Da auch von Däniken durch die „Corona-Beschränkungen“ in den letzten Monaten mehr Zeit in seinem Büro verbringen musste, wurde auch sein neues Buch früher fertig (Video dazu im Beitrag). Es erscheint in diesen Tagen. Alle Details dazu erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


„Alles Evolution – oder was?“

Die unmögliche Evolution: Warum die Thesen der Darwinisten nicht länger haltbar sind

Es gab einmal ein Gedankengebäude, das nannte man Evolutionstheorie. Erdacht von klugen Menschen und bestätigt durch unzählige Wissenschaftler. Dann entdeckten die Menschen das Elektronenmikroskop. Damit ließen sich die Moleküle innerhalb der Zelle sichtbar machen, und plötzlich tauchten Fragen zur Evolution auf, die vorher nicht möglich waren.

Welche Kraft bündelt eigentlich die Atome in der richtigen Reihenfolge? Was verschiebt die Molekülketten in die korrekte Position? Wie eigentlich war die erste lebende Einheit innerhalb der Zelle entstanden? Wie funktioniert die Vererbung, die Weitergabe der Informationen an die nächste Generation? Stammte der Mensch nur und ausschließlich von den Primaten ab, wie Charles Darwin und unzählige andere Geistesgrößen annahmen – oder griffen zusätzliche „Motoren“ in die Evolution ein? Kräfte, von denen man bislang nichts ahnte?

Heute steht fest: Mit der bisherigen Evolutionstheorie lassen sich unzählige Fragen nicht mehr beantworten.

Da gibt es eine Lebensform die nennt man „Blob“ (Physarum polycephalum). Das „Ding“ hat weder Augen noch Ohren, weder Mund noch Nase oder gar ein Gehirn. Trotzdem nimmt es Nahrung auf, überwindet Hindernisse auf dem kürzesten Weg und tauscht Informationen mit anderen „Blobs“ aus. Der „Blob“ widerspricht jedem evolutionären Gedanken, wonach sich eines aus dem anderen entwickelt.

Ähnliches gilt für die „Venusfliegenfalle“ (Dionaea muscipula). Dabei handelt es sich um eine fleischfressende Pflanze mit Fangblättern, die sich im Bruchteil einer Sekunde schließen. Oder die in Australien vorkommenden „Magenbrüterfrösche“ (Rheobatrachus). Sie brüten ihre Jungen im Magen aus. Unmöglich in einem langsamen, evolutionären Prozess.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Überall gibt es Eigenschaften von Tieren, die nirgendwo in die Evolutionstheorie passen wollen.

Und der Mensch? Sind wir tatsächlich die am besten angepasste Lebensform auf diesem Planeten?

Heute melden sich immer mehr Wissenschaftler zu Wort, die der bisherigen Evolutionslehre widersprechen. Die Theorie passt zu den Veränderungen innerhalb der Arten – sie lässt sich aber nicht mehr mit dem Innenleben der Zelle vereinbaren. Irgendein anderer Einfluss, der uns bisher entgangen ist, wirkt auf die Evolution. Man nennt ihn „Intelligent Design“. Dahinter wird eine intelligente Planung vermutet. Irgendwer oder irgendwas – ein Geist des Universums? Außerirdische? – müsste hinter dieser Planung stecken.

Erich von Däniken demonstriert an unzähligen Beispielen die Unmöglichkeit des bisherigen Evolutionsgedankens.

Er zitiert Wissenschaftler, die gegen die bisherige Lehre argumentieren, aber auch solche, die sie verteidigen. Alles Evolution – oder was?

(Verlagstext)

Buch erscheint offiziell am 24. September beim Kopp Verlag HIER.

Gebunden, 223 Seiten, durchgehend farbig illustriert, 22,99 Euro. Auch bei Amazon erhältlich:

Video von Erich von Däniken zum Thema

Video vom 30. Juli 2020 von Erich von Däniken

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , <

+++Video auf YouTube+++ Die „Saatgut-Mafia“, der „Urzeit-Code“ und eine Ernährungslüge: Wird uns eine biologische Revolution in der Ernährung verheimlicht?

Teilen:
Wird uns eine biologische Revolution in der Ernährung verheimlicht? (Bild: L.A. Fischinger)
Wird uns eine biologische Revolution in der Ernährung verheimlicht? (Bild: L.A. Fischinger)

Was alles genau in unseren Nahrungsmitteln steckt, wo sie wirklich herkommen oder auch nur ob „drin ist, was drauf steht“ – geht eigentlich jeden an. Gentechnik, Tiere voller Medikamente oder auch Nahrungspflanzen voller Chemie erschrecken viele. Eine Ernährungslüge macht die Runde. Doch schon Mitte der 1980ger Jahren soll eine „Bio-Revolution“ erfunden worden sein, die angeblich bis heute von den großen Konzernen der „Saatgut-Mafia“ mehr oder weniger unterschlagen wird. Schlummert also diese wissenschaftlicher Sensation in den Archiven der Lebensmittel-Lobby? Dazu ein neues Video auf meinem YouTube-Kanal, dem ich den ersten TV-Bericht der Entdeckung von 1988 angefügt habe …

 

Blog-News hier abonnieren

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Auf den Spuren der sog. Ernährunglüge: 1988 stellten die Bio-Forscher Dr. Guido Ebner und Heinz Schürch in einer TV-Sendung einer Methode vor, mit der Tiere und Pflanzen vollkommen ohne Chemie & Co. in ihrem Ertrag und ihrer „Gesundheit“ gesteigert werden können. Lediglich ein elektrischen Feld sei dafür bemüht worden, um Keimlinge oder auch Fischlaich zu verbessern.

Mehr noch, man sprach von einem „Urzeit-Code„, da diese sich angeblich wieder in ihre „ursprünglichen Arten“ entwickelten.

1996 dann machte die Methode bei „Stern TV“ und später im Magazin „Der Spiegel“ erneut die Runde, und geriet durch wirre Aussagen und Behauptungen vollständig ins Abseits.

In diesem Video habe ich die damalige TV-Sendung vom 17. Dezember 1988 mit dem Moderator Kurz Felix eingefügt, in der Dr. Guido Ebner und Heinz Schürch ihre Methoden vorstellen, erklären und in der vom Widerstand der „Saatgut-Mafia“ und der „Ernährungslüge“ berichtet wird …

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren
Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Also, ran an die Tasten bei YouTube. Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

Wenn Ihr mögt, folgt mir doch auch bei Facebook und/oder Twitter. Ich freue mich, Euch, liebe Userinnen und User, auch dort begrüßen zu können.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Links:

Interessantes zum Thema:

Tagged , , , , , , , , , <

„Alien“-Kult-Regisseur Scott: Außerirdische haben in die Evolution des Menschen eingegriffen!

Teilen:
"Prometheus - Dunkle Zeichen". Auch Ridley Scott glaubt an die Prä-Astronautik (Bild: L. A. Fischinger / NASA, ESA, and the Hubble Heritage Team [STScI/AURA] / puplic domain)
„Prometheus – Dunkle Zeichen“. Auch Ridley Scott glaubt an die Prä-Astronautik (Bild: L. A. Fischinger / NASA, ESA, and the Hubble Heritage Team [STScI/AURA] / puplic domain)

Hollywood-Regisseur Ridley Scott schrieb mit dem Film „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ 1979 fraglos Filmgeschichte. In einem aktuellen Interview zu seinem neuen Science-Fiction-Streifen „Prometheus – Dunkle Zeichen“ der „Alien“-Reihe sagte Scott, dass er davon ausgeht, dass einst tatsächlich Außerirdische der Menschheit während der Evolution geholfen haben. Mathematisch sei eine so schnelle Entwicklung ohne Hilfe von Aliens unmöglich, so glaube er.

Blog-News hier abonnieren

Continue reading „Alien“-Kult-Regisseur Scott: Außerirdische haben in die Evolution des Menschen eingegriffen!

Tagged , , , , , <

Umfrage zum Kreationismus in Deutschland: Je öfter Sonntags in der Kirche – je öfter wird die Evolutionstheorie abgelehnt!

Teilen:
Ein Problem der Kreationisten? Jerusalem ist älter als die Schöpfung des Universums (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Viele Menschen glauben fest an die Schöpfung des Universums durch Gott und lehnen moderne Naturwissenschaft ab. Das zeigte auch eine Forsar-Umfrage in Deutschland  (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Mir fiel kürzlich eine sehr interessante Umfrage der „Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland“ von 2005 zur „Auffassung über die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde“ auf. Eine interessante Erhebung zu Auffassungen in Deutschland über die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde und uns Menschen und damit auch zum Kreationismus. War es die Natur oder Gott, war dabei die grundsätzliche Fragestellung.

Continue reading Umfrage zum Kreationismus in Deutschland: Je öfter Sonntags in der Kirche – je öfter wird die Evolutionstheorie abgelehnt!

Tagged , , , , <

Evolution zum Zuschauen: Echsen auf einsamen Eilanden

Teilen:
DNA

Von Cornelia Dick-Pfaff
 
Ausgesetzte Reptilien geben Aufschluss darüber, wie zentrale Effekte der Artenentwicklung zusammenwirken
Ein paar von einem Hurrikan leergefegte Karibik-Inselchen und ein gutes Dutzend mittelgroße Eidechsen sind die Zutaten für einen detaillierten Einblick in Evolutionsmechanismen: Einzelne, auf den kleinen Eilanden ausgesetzte Echsenpärchen ermöglichten es US-Biologen, die Einflüsse von Umwelt und Erbgut auf die Entwicklung einer Art in einer natürlichen Umgebung gezielt zu studieren. Das Fazit: Sowohl die natürliche Selektion als auch der sogenannte Gründereffekt beeinflussen, wie sich die Merkmale einer Art verändern, wenn eine Population nur aus wenigen Artgenossen besteht. Die Beobachtungen, die die Forscher online im Fachblatt „Science“ präsentieren, geben nun Aufschluss über die Interaktion zwischen diesen zwei zentralen Prozessen, die die Evolution antreiben.
<

Invasion von Aliens: In unserer Milchstraße könnten vier „bösartige außerirdische Zivilisationen“ existieren – so eine Studie (+ Videos)

Teilen:
Invasion von Aliens: In unserer Milchstraße könnten vier "bösartige außerirdische Zivilisationen" existieren - so eine Studie (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Invasion von Aliens: In unserer Milchstraße könnten vier „bösartige außerirdische Zivilisationen“ existieren – so eine Studie (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Hollywood macht es uns seit Jahrzehnten vor: Eine Invasion von Aliens auf unseren Planeten, die nichts Gutes im Schilde führen. Wie viele solcher boshaften Alien-Zivilisationen in unserer Galaxis aber tatsächlich existieren könnten, versuchte eine wissenschaftliche Studie zu berechnen. Ebenso die Wahrscheinlichkeit, dass diese Außerirdischen uns tatsächlich eines Tages angreifen oder sogar vernichten werden. Ein Thema voller Spekulationen, wissenschaftlichen Theorien und unendlichen Fragen.


Böse Außerirdische

Bösartige Außerirdische, die plötzlich an oder auf der Erde erscheinen, um unseren Planeten zu erobern und die Menschheit zu vernichten, sind seit über 100 Jahren in der Science-Fiction ein beliebtes Thema. Vor allem angefacht durch den Roman „Der Krieg der Welten“ von H. G. Wells aus dem Jahr 1898. Ein Klassiker des Science-Fiction, in dem aggressive Marsmenschen mit ihrem Raumschiffen beziehungsweise UFOs die Menschheit überfallen.

Seit dem ist der erste Kontakt der Menschheit mit den Außerirdischen ein beliebter Stoff. Und fast immer sind sie bösartig und der menschlichen Zivilisation weit überlegen. Gerne gipfelt es in Materialschlachten, die vor allem Hollywood bildgewaltig in Szene setzt. Die Gründe, warum die Aliens die Erde erobern oder unsere Spezies vernichten oder versklaven wollen, sind dabei vielschichtig.

Einige Videos zum Thema findet Ihr am Ende angehangen.

Und trotz der wenigen Ausnahmen von liebevollen oder friedlichen Besuchern aus dem Kosmos, ist das Bild recht einheitlich: Kommen eines Tages die Außerirdischen – steht es um uns schlecht! Stoff, aus dem Aktionfilme sind.

Wie „ticken“ Außerirdische?

Dabei haben vor allem unter etablierten Wissenschaftlern wie auch „Alien-Forschern“ solche Filme, Serien und Bücher durchaus zahlreiche Kritiker. Hauptargument ist hierbei vielfach, dass Außerirdische, die zu interstellare Reisen fähig sind, ihre „Gewalttätigkeit“ im Laufe ihrer Entwicklung längst abgelegt hätten. Sonst wären sie gar nicht im Stande solche Weltraumreisen durchzuführen, die einen gewaltigen Aufwand an Technologie und Ressourcen voraussetzten.

All das aber wissen wir nicht. Wir haben grundsätzlich nicht den Hauch einer Ahnung, wie außerirdische Zivilisationen im Kosmos „ticken“. Wir können nur „von uns auf andere schließen“. Wenn man an dieser Stelle die diversen Thesen, Aussagen und Überlegungen der UFO-Forschung, die hinter dem Phänomen eben solche Intelligenzen vermutet, einmal außen vor lässt. Hinzu kommt, dass vollkommen unbekannt ist, wie viele intelligente Alien-Zivilisationen im Weltraum überhaupt existieren.

Und von dieser unbekannten Anzahl an technologischen Zivilisationen wissen wir noch weniger, welche individuelle Entwicklung diese durchliefen. Oder wann (und ob) sie anfingen das Universum zu bereisen. Die einen vielleicht vor 100 Millionen Jahren – die anderen erst vor 100 Jahren. Im wahrsten Sinne des Wortes ein Universum voller Fragen. Eines scheint aber gewiss. Nämlich, dass diese fremden Spezies im All einen Grund haben müssen, um den Weltraum zu bereisen.

Generationsraumschiffe von Aliens

Genau bei dieser Frage setzt nicht nur Hollywood an, sondern auch die etablierte Wissenschaft. Denn aufgrund der gigantischen Entfernungen im Kosmos würden diese Völker hunderte oder tausende von Jahren im All in ihrem Raumschiffen unterwegs sein. Sofern sie nicht – was ebenso diskutiert wird – die Lichtjahre mit Hilfe „exotischer Antriebe“ in kürzester Zeit überwinden können. Dann kämen die Fremden mal kurz hier vorbei – und reisen dann wieder zurück …

Das gerne gewählte Mittel zur Fortbewegung im Weltraum ist hierbei ein Generationenraumschiff. Gigantische Weltraum-Archen, in denen Generationen von Aliens durch das Universum fliegen, bis sie eines Tages eine neue Welt für sich finden. Selbst „Alien-Forscher“ Erich von Däniken spricht seit Jahrzehnten davon, dass „seine“ außerirdischen „Götter“ auch mit solchen Generationenraumschiffen vor Jahrtausenden längst hier gewesen sein könnten. Theoretisch sogar vor Millionen von Jahren.

Warum aber sollten sie dann wieder verschwinden? Wenn diese Aliens in ihrem Weltraum-Archen hunderte oder tausende Jahre durch den leeren Raum reisen, dann endlich einen für sie attraktiven Planeten finden – würden diese dann wieder verschwinden und weiterziehen?

Es gibt nur sehr wenige Gründe, warum Außerirdische derartige Reisen antreten sollten. Vielleicht ist ihre Welt längst unbewohnbar. Jedenfalls wäre der Hauptgrund die Suche nach neuen Lebensraum und auch Ressourcen. Genau das, wo all die zahllosen Filme über Alien-Invasionen ansetzten. Träfen sie dann eines Tages genau mit solchen Raumfahrzeugen hier ein, dann stünde die Menschheit sicher im Weg.

Wie der Mensch, so der Außerirdische?

All dies sind Spekulationen, die Grenzwissenschaftler, UFO-Forscher, Hollywood wie auch Astronomen und Science-Fiction-Fans seit Jahrzehnten diskutieren. Einfache Forscher, außerirdische Ethnologen, reisen wohl nicht Jahrtausende durch das All. So wird meist argumentiert. Natürlich auch wieder ohne zu wissen, wie diese Wesen fühlen und denken.

Und ignoriert man die Überlegung, dass Aliens so was wie einen „Warp-Antrieb“ haben, um durch Abkürzungen von Raum und Zeit zu reisen, bleiben in der Tat nur Generationenraumschiffe. Und deren Besatzungen würden nicht einfach mal eben die Erde besuchen. Sofern unsere Welt für diese Wesen geeignet ist, würden sie sicher gerne bleiben wollen. Wir als Menschheit hätten das nachsehen. Dazu weiter unten mehr.

Genau diese Fragen stellte sich auch Alberto Caballero von der spanischen Universidade de Vigo in einer Studie. In dieser versucht er zu ermitteln, wie viele „bösartige außerirdische Zivilisationen“ in unserer Galaxis leben. Wie alle Forschern beziehungsweise „Alien-Theoretikern“ nimmt auch Caballero unsere Spezies als eine Art Ausgangspunkt. Er schreibt unter anderem:

In diesem Papier wird versucht, die Häufigkeit feindseliger außerirdischer Zivilisationen abzuschätzen, indem die Wahrscheinlichkeit extrapoliert wird, dass wir als menschliche Zivilisation einen bewohnten Exoplaneten angreifen oder erobern, sobald wir eine Zivilisation vom Typ 1 auf der Kardaschew-Skala geworden sind, die in der Lage ist, interstellare Reisen in der Nähe durchzuführen.

Die Schätzung basiert auf der weltweiten Geschichte der Invasionen im letzten Jahrhundert, den militärischen Fähigkeiten der beteiligten Länder und der globalen Wachstumsrate des Energieverbrauchs.

Nur vier „bösartige außerirdische Zivilisationen“

„Um die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer außerirdischen Invasion durch eine Zivilisation“ zu ermitteln, so Caballero, wird also unsere Vergangenheit bemüht. Natürlich auch verschiedene theoretische Berechnungen, wie viele technologischen Zivilisationen es überhaupt gibt. Allen voran werden diese mit der „Drake-Gleichung“ bestimmt. Gleichfalls aber auch unsere Bemühungen Radiosignale ins das All zu senden, um andere auf uns aufmerksam zu machen.

Denn die Ergebnisse seiner Studie „könnten als Ausgangspunkt für eine internationale Debatte über das Senden der ersten ernsthaften interstellaren Funksprüche an nahe gelegene, potenziell bewohnbare Planeten dienen“. Ein Thema, das auf diesem Blog und dem Mystery Files-Video-Kanal bereits viele Male behandelt wurde. Sollen wir Botschaften in das All senden und uns der Gefahr aussetzten, dass die falschen Außerirdischen sie empfangen? Ein Frage mit dem Potential noch über Generationen diskutiert zu werden.

In dem er aggressive und kriegerische Invasionen von Länder hier auf der Erde in andere Staaten in das All überträgt, kommt Caballero aber zu einem durchaus erfreulichen Resultat in seiner Untersuchung. Demnach gäbe es in unserer Galaxis nur vier kriegerische Alien-Zivilisationen, die für unser Spezies zu einer Bedrohung werden können. Und damit ist die Gefahr überaus gering:

Die Ergebnisse zeigen, dass diese Wahrscheinlichkeit um zwei Größenordnungen geringer ist als die Einschlagswahrscheinlichkeit eines Asteroiden, der einen Planeten zerstört.

Damit wäre unsere Existenz also kaum in Gefahr.

Vorsicht bei Signalen ins All!

Ob es nur vier solcher Zivilisationen gibt, oder letztlich doch 40, es wird kaum etwas daran ändern, wohin wir Botschaften in das All senden. Auch wenn Caballero meint, dass sein Ergebnis für eine Kontakt-Aufnahme der Menschheit mittels Funksignalen „an nahe gelegene, potenziell bewohnbare Planeten dienen“ könnte. Das ist mehr als nur vage.

Woher soll man im Vorfeld wissen, ob diese Welt von bösen Wesen bewohnt wird (oder überhaupt wem), um genau dorthin eben kein Signal zu senden? Und wie soll man solche Signale gezielt in den Kosmos senden, damit keine aggressive Spezies sie zufällig empfängt und von uns erfährt? Denn Warnungen, dass man sehr vorsichtig sein soll, was man in das All sendet, sind nicht neu. Und längst auch kein Thema mehr, dem sich nur Phantasten widmen.

Sitzen solche Invasoren in ihrem Generationenraumschiff und reisen durch das All, wissen wir nicht im Geringsten wo sie wann entlang fliegen. Oder ob eine dieser vier „Krieger-Rassen“ nicht längst auf dem Weg zum uns ist. Möglicherweise reist eine dieser Spezies schon seit 10.000 Jahren in ebenso vielen Weltraum-Archen durch unsere Galaxis. Ausgebreitet durch eine ständige Expansion und Invasion. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass an Bord eines dieser Raumschiff durch einen unglücklichen Zufall unsere ins All gesendete Visitenkarte der Menschheit und Erde entdeckt wird.

Auch wenn es nur vier Völker sind und damit wohl die meisten Außerirdischen uns nicht gleich versklaven oder ausrotten wollen, sind solche Spekulationen immer verlockend. Und es ist immer spannend zu sehen, wie immer wieder wissenschaftliche Studien oder Untersuchungen erscheinen, die im Grunde auch nur spekulieren können. Wenn auch auf einer mehr oder weniger wissenschaftlichen Grundlage. Denn ausnahmslos keine einzige solcher Publikationen kann alles berücksichtigen und bedenken.

Wie lang ist eine Generation?

Kommen wir nochmal zurück zu einem Generationenraumschiff.

Sobald eine Spezies den Plan fasst, dass sie ein solches Raumfahrzeug bauen will, steht sie vor einer riesen Aufgabe. Um tausende oder sogar hunderttausende ihrer Art in diesem Raumschiff das Überleben zu sicher, müssen sie quasi ihre Heimatwelt darin im Kleinen nachbauen. Sofern sie nicht alle in Tiefschlafkammern liegen, die man aus diversen Science-Fiction-Filmen kennt. Auch nicht, wenn diese Rasse längst technologische Lebewesen sind. Als „Roboter“ oder „Cyborgs“ wären unendliche lange Raumflüge bei weitem leichter zu überstehen, als für rein biologische Lebensformen.

Hier könnte man leicht spekulieren, dass diese überhaupt kein Interesse daran haben, einen erreichten Planeten als neue Heimat zu erobern. Ihre Welt in einem solchen Raumfahrzeug reicht ihnen. Gleiches gilt durchaus auch für biologische Lebensformen in einer derartigen Arche. Sinn und Zweck eines Generationenraumschiff ist es ja, dass dort Generationen geboren werden. Sie leben und sterben dort und eine neue Generation folgt.

Kommt dann aber eine der unzähligen Folgegenerationen an einer für sie bewohnbaren Welt vorbei, könnten diese längst kein Interesse mehr an einer Invasion oder ähnliches haben. Sie kennen als Heimat nur ihr Raumschiff. Hierbei spielt es auch eine Rolle, wie lange eine solche Spezies lebt. Werden diese Aliens 1.000 Jahre alt, ist es in Sachen „Generationen“ auch schon wieder ganz anders. Würden Menschen so alt und wir hätten ein solches Raumfahrtzeug, dass zum Beispiel mit nur einem Zehntel der Lichtgeschwindigkeit reist, dann wären wir in nur 43 Jahren bei unserem Nachbarsternsystem Alpha Centauri.

Für Aliens könnten derartige Reisezeiten absolut annehmbar sein.

Mehr als zwei Seiten der Medaille

Wenn Außerirdische solche Raumfahrzeuge bauen, da sie das All kolonisieren wollen oder ihre Heimat tatsächlich untergegangen ist, müssen sie dennoch nicht feindselig sein. Trotz dieses enormen Schrittes, den ihre Spezies damit geht.

Ja, sie müssen nicht einmal überhaupt in ihrer Entwicklung jemals aggressiv und feindselig gewesen sein. Krieg und Gewalt haben sie niemals gesehen und erfahren. Was wir Menschen als „Kolonisation“ verstehen, ist leider bekannt. Die Erschließung und Eroberung von neuem Lebensraum und neuen Rohstoffen, muss längst nicht auch hinter ihren Absichten stecken. Vorstellbar wäre es dennoch.

Doch sind sie vielleicht nicht schon lange hier im Sonnensystem angekommen? Einige denken das. Einige sogar, dass eine heimlicher Invasion längst im Gange ist, wie beispielsweise in diesem Mystery Files-Video HIER gezeigt.

Ein derart gigantisches Raumschiff kann sich durchaus seit tausenden oder Millionen von Jahren innerhalb unseres Sonnensystem vor unseren Augen verbergen. Beispielsweise eine Alien-Heimat von 10 Kilometern Länge, dass sich direkt vor unserer Haustür verborgen oder getarnt hält. In diesem Falle wären die Bewohner dieser kosmischen Arche offensichtlich nicht auf die Eroberung unserer Erde aus. Vielleicht könnten sie hier nicht mal dauerhaft überleben.

Oder ganz anders. Sie denken sich, warum sollten wir unser Raumfahrzeug verlassen, um die Menschheit zu beseitigen und auf der Erde zu leben, wenn es uns doch in unserer Archen-Welt glänzend geht? Wir sind Forscher, also bleiben wir und schauen mal, was aus denen da auf der Erde so wird.

Viele Wenns und Abers, was bei diesem höchst theoretischen Thema nicht ausbleibt. Dennoch hat, wie man an der Studie von Caballero erneut sieht, gerade bei diesem Thema die Medaille nicht nur zwei Seiten. Sie hat auch einen Rand, der sich drehen beziehungsweise rollen lässt. Und damit fast unendliche Möglichkeiten, Modelle und Meinungen zulässt.

Video-Auswahl zum Thema auf Mystery Files

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , <

Video: Forscher rätseln über „Kultstätten“ von Schimpansen: Haben Affen in Afrika eine eigene „Proto-Religion“ entwickelt?

Teilen:
Video: Rätselhafte Affen - Haben Schimpansen in Afrika eine "Proto-Religion" entwickelt? (Bilder: gemeinfrei & H. J. Kühl / Montage: Fischinger-Online)
Video: Rätselhafte Affen – Haben Schimpansen in Afrika eine „Proto-Religion“ entwickelt? (Bilder: gemeinfrei & H. J. Kühl / Montage: Fischinger-Online)

In Afrika zeigen Affen, genauer gesagt Schimpansen, ein unerklärliches Verhalten, dass Forscher vor ein Rätsel stellt. Offensichtlich suchen die Tiere regelrechte „Kultstätten“ auf, an denen sie Seltsames machen: Sie werfen ausgewählte Steine an ebenso ausgewählte Bäume oder legen mitgebrachte Steine in diese hinein. Nach den Beobachtungen sprechen die Forscher in einer Studie von einer Art „Proto-Religion“. Das könnte auch ein neues Licht auf die frühe Ur-Menschheit werfen.


Seltsame Affen in Afrika

Wissenschaftler haben in Afrika ein rätselhaftes Verhalten bei Schimpansen dokumentiert: Einzelne Tiere werfen Steine an und in Bäume und legen dabei sogar regelrechte Steinhaufen an. Den Grund dafür weiß bisher niemand – sollte es eine „Proto-Religion“ oder ein „Affen-Kult“ sein?

Tatsächlich sprechen die beteiligten Forscher nach den Beobachtungen dieses Verhaltens in einer Studie davon, dass dieses Verhalten kulturelle Züge habe. Es ähnelt dadurch einer Urform einer Religion. Doch das bei Schimpansen, bei Affen?

Bekannt ist seit langen, dass unter anderem diese Tiere Werkzeuge nutzen. Zum Beispiel Steine zum Knacken von Nüssen. Doch Steine zu sammeln und sie an einen Baum zu werfen, hat nichts mit Nahrungsbeschaffung zu tun. Dieses Verhalten ist für die Forscher schlicht sinnlos und ein Rätsel.

Die Beobachtungen erfolgten unter anderem in Zusammenarbeit mit dem „Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie“ (Leipzig) an verschiedenen Orten in Afrika. Demzufolge zeige diese „Proto-Religion“ der Affe tatsächlich „kulturelle Elemente“. Und verweisen dabei auf ähnliche Steinhaufen aus der Urzeit der Menschheit, die Archäologen immer wieder finden.

In diesem Mystery Files-Video vom 23. Dezember 2021 zeige ich Euch einige der spannenden Aufnahmen. Was mag hier in Afrika vor sich gehen? Sehen dort, wie die Evolution der Affen eines Tages den „Planet der Affen“ Realität werden läßt? Urteilt selbst.

Video

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , <