Suchergebnisse: Atlantis

Das Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini +++ Artikel +++

ARTIKEL: Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Überall auf der Welt suchen Menschen das versunkene Atlantis. Dabei reichen die Thesen zur Lokalisierung der mutmaßlichen Ur-Kultur von Südamerika über das Mittelmeer bis zum Himalaja und sogar in den Weltraum. Vor 50 Jahren kam eine weitere Überlegung zu Atlantis hinzu, als in der Karibik bei den Bahamas (Bimini) mutmaßlich künstliche Strukturen im Meer gefunden wurden, die von Atlantis oder einer Kolonie der Atlanter stammen sollen. Eine Entdeckung, die Jahre zuvor “prophezeit” wurde und der weitere Funde folgten. Für die Mehrheit der Geologen sind diese Gebilde auf dem Meeresboden natürlichen Ursprungs. Andere sehen hier Hinterlassenschaften von Menschenhand, deren Ursprung einige hundert bis Jahrtausende zurück liegen soll. Ein umstrittenes Thema, in dem sich Phantasie und Realität nur allzu oft zu mischen scheinen, wie Ihr es in diesem Artikel lesen könnt.


Atlantis in der Karibik

Rund um die Erde finden Archäologen, Abenteuer oder einfach ganz gewöhnliche Leute immer wieder Spuren aus längst vergessenen Tagen der Menschheit. Hinterlassenschaften unserer im Dunkeln der Vergangenheit verschwundenen Vorfahren. Es ist fast keine Region der Erde bekannt, in der nicht Hinweise auf die Entwicklung der Zivilisation zu finden sind. Und nicht wenige dieser Spuren auf frühe Gesellschaften und sogar Zivilisationen finden sich auch in den Gewässern der Weltmeere.

Ein Ort der Erde mit möglichen Spuren einer versunkenen Kultur ist bei all den interessanten Beispielen fast schon in Vergessenheit geraten: die heutigen Bahamas bzw. Bimini, das knapp über 80 Kilometer südöstlich von Miami im Atlantik liegt.

In der Grenzwissenschaft ist die Meeresregion um Bimini ein fester Begriff. Vor allem Autoren und Mystery-Jäger, die sich mit dem Thema Atlantis beschäftigen, kennen die Entdeckungen von Bimini praktisch auswendig. Aber auch jene Menschen, die vom so genannten Bermuda-Dreieck fasziniert sind, ist Bimini ein Begriff. Vor allem seit Charles Berlitz, Autor der Bestseller „Das Bermuda-Dreieck“ (1974) und „Spurlos“ (1977) , in seinen Büchern die Rätsel um die Bahamas weltweit bekannt machte.

Allein sein Weltbestseller „Das Bermuda-Dreieck“ verkaufte sich fast 15 Millionen mal in mehr als 20 Sprachen und führte auch in Deutschland die Bestsellerlisten an. Und obwohl es still um das „Bimin-Rätsel“ geworden ist, lohnt sich eine nähere Auseinandersetzung mit dem Thema. Was war also geschehen?

Atlantis: “Prophezeit” und gefunden?

Seit Jahrzehnten kursieren Gerüchte, das in den seichten Gewässern um die Bahamas in der Karibik künstliche Strukturen wie Tempel, Grundmauern von Gebäuden und Straßen verborgen liegen. Selbst Pyramiden sollen dort im Meer verborgen liegen, wie zum Beispiel HIER und HIER oder auch HIER berichtet. Sind all das Spuren einer versunkenen Kultur oder sogar Ur-Kultur?

Im Jahre 1968 nahmen diese Gerüchte erstmals konkrete Gestalt an. Jacques Mayol und andere entdeckten damals vor im Gebiet der Bahamas eine rechteckige Struktur auf dem Meeresgrund. Offensichtlich schien die Struktur von Menschen geschaffen worden zu sein, und so sorgte diese Entdeckung für Furore. Vor allem deshalb, da sie angeblich von einem “Seher” vorhergesagt worden sein soll.

In den USA lebte der Seher Edgar Cayce, der bis zu seinem Tode 1945 eine Vielzahl von „Prophezeiungen“ in einer Art Trance diktierte. Inhaltlich beziehen sich seine unzähligen Informationen vor allem auf das Thema Atlantis, Reinkarnation und Astrologie. In einer seiner so genannten „Readings“ in Trance am 2. Dezember 1933 sprach er davon, dass man Reste des sagenhaften Inselreichs Atlantis nahe Bimini im Meer finden wird. Sieben Jahre später wurde er konkreter, und gab an, dass 1968 oder 1969 die ersten Teile von Atlantis genau dort wieder entdeckt werden.

Und genau 1968 tauchten der mutmaßliche Tempel bzw. die Strukturen auf dem Meeresboden auf. Ein Zufall? Oder eine in Erfüllung gegangene Prophezeiung des  sogenannten „schlafenden Propheten“ Cayce?

Man muss hier aber kritisch bleiben. Denn wer waren die Entdecker eigentlich? Es waren zwei Piloten/Mitglieder der „Association for Research an Enlightenment Inc.“ (ARE). Die ARE wurde 1947 gegründet, hat ihren Hauptsitz in Virginia Beach, USA –  und ist die Oberorganisation der „Edgar Cayce Zentren“, die sich in 25 Ländern der Erde finden. Damit steht diese Organisation dem „schlafenden Propheten“ Cayce natürlich sehr nahe. So mag man geneigt sein zu vermuten, dass genau deshalb die Entdeckung auf das vorhergesagte Jahr 1968 fiel. Also quasi um die Prophezeiung zu erfüllen.

Tauchausflüge zur “Bimini Straße”

Dennoch ändert das nichts an der Tatsache, dass die Gewässer reich an interessanten Funden sind.

Manson Valentine war einer der Forscher der ersten Stunden. Der Meeresbiologe und Cayce-Anhänger entdeckte auf der großen Bahama-Bank eine Vielzahl von Plätzen auf dem Meeresgrund, an denen er (seiner Meinung nach) künstliche Konstruktionen identifizierte. Dreiecke, Rechtecke mit 100 Metern Kantenlänge, gerade Mauern und Gebilde und natürlich die berühmte „Straße von Bimini“ mit ihren rechteckigen großen Gesteinsblöcken.

Letztere wurde jedoch schon im Jahre 1957/59 durch den Unterwasserforscher Dimitri Rebikoff entdeckt. Er wurde von einheimischen Fischern auf die heute als „Bimini Straße“ bekannte Struktur aufmerksam gemacht, die sich in nur wenigen Metern Meerestiefe befindet. Erstaunlicherweise hat diese „Straße“ dabei bis heute eine Länge von rund 800 Metern.

Doch der Anfang war gemacht und die Neugier der Forscher und Taucher auf Bimini war geweckt.

So ist es nicht verwunderlich, dass in den Folgejahren die Entdeckungen vermeintlich menschlicher Spuren im Meer der Bahama-Bänke anstiegen. Auch Steinsäulen von 15 Metern Höhe, in dessen Umgebung seltsame „Zahnräder“ zutage gefördert wurden, machten die Runde. Das Hauptinteresse der zahlreichen Tauchexpeditionen galt jedoch bis auf den heutigen Tag den „Strassenpflastern“ im Schlick der Karibik.

Die in zwei Reihen angeordneten Wege bestehen aus Steinblöcken, die drei bis sogar sechs Meter Kantenlänge haben. Sie zeigen sich eben, glatt und sorgfältig wie von Menschenhand verlegt. Sie vermitteln jedem Taucher den deutlichen Eindruck, dass hier einstmals eine unbekannte und versunkene Kultur am Werk war. Denn heute ist die „Straße“ längst zu einem beliebten Ausflugsziel für Hobbytaucher geworden.

Nichts als versteinerter Strand?

Kritiker wenden bis heute ein, diese angeblichen Straßen seien nichts weiter als versteinerte Küstenlinien. Sie verweisen auf die Tatsache, dass an den heutigen Stränden der Inseln auf den Bahama-Bänken noch heute solche Formationen zu finden sind. Sie bestehen aus gepresstem und versteinertem Strandsand. Das ist Fakt, doch die am Strand trockenen Fußes zu sehenden Anordnungen sind wesentlich kleiner. Sie bestehen aus Blöcken, die um die einen Meter Kantenlänge haben. Verglichen mit jenen „Straßen“ auf dem Grund der See sind sie somit mehr als klein.

Doch unumstößliche Beweise, dass die „Bimini Straße“ von Menschen geschaffen wurde, fehlen weiterhin.

Die ersten Tauchexpeditionen, wie etwa jene durch Cayce-Anhänger Valentine zusammen mit dem legendären Apnoe-Taucher Jacques Mayol und Robert Angove, fanden aber auch „handliche“ Blöcke der „Bimini Road“. Doch auch wenn die Straßen natürlichen Ursprungs sind, geben andere Entdeckungen bis heute durchaus Rätsel auf. Beispielsweise kreisrunde Anordnungen von Steinen, die vor Andros im Meer liegen und gerne mit den steinzeitlichen Anlagen in England und Frankreich verglichen werden. Sollten auch sie natürlich entstanden sein?

Ganz besonders spannend wird es, wenn es um dort versunkene Pyramiden geht, die sogar mittels Sonar vermessen worden sein sollen. Darüber wurde aber bereits an anderen Stellen umfangreich berichtet.

Pyramiden im Meer?

Die erste Meldung von versunkenen Pyramiden ging im Jahr 1970 durch die Presse. Ein Ray Brown berichtete damals, dass er vor den Berry-Inseln eine Pyramide entdeckt habe, dessen Spitze nur 12 Meter unter dem Wasserspiegel liegt. Auch berichtete Brown von Ruinen, die von einem Sturm freigelegt wurden.

Sieben Jahre später nahmen die vermuteten Pyramiden im Meer Gestalt an (s. a. HIER). Auslöser war 1977 eine Fischfangexpedition eines Don Henry in den Gewässern der Cay Sal Bank, die exakt südlich der Florida Keys liegt. Also nahe der Bahamas.

Während die Expedition Echlotmessungen durchführte, zeichnete das Gerät in 200 Metern Tiefe eine klar erkennbare Pyramide auf. Das seltsame Objekt hat eine Höhe von rund 140 Metern und eine Kantenlänge von 150 Metern. Damit ist sie ohne weiteres mit der großen Pyramide von Gizeh zu vergleichen, die etwa 147 Meter hoch war und rund 120 Meter Kantenlänge besitzt. Mehrfach wurde die Stelle überfahren und immer zeigte das Sonar eindeutig eine sehr regelmäßige Erhebung in Form einer Pyramide auf dem Grund.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Sollte es eine Laune der Natur sein, die zufällig auf dem sonst so ebenen Meeresboden liegt? Vielleicht ein Vulkankegel? Oder ist diese Entdeckung, die vor allem durch Charles Berlitz bekannt wurde, nur das, was wir heute Fake-News nennen? Man muss sich nämlich auch fragen, warum diese angebliche Pyramide nie wieder entdeckt und vor allem dokumentiert wurde. Zumal sie so dicht unter dem Meeresspiegel liegen soll.

Bimini verbirgt durchaus eine Flut an seltsamen Spuren. Einige Atlantis-Autoren sehen in all diese Entdeckungen Hinweise oder sogar Beweis für eine frühe Zivilisation. Vielleicht war Bimini vor 12.000 Jahren eine Art Kolonie der Kultur von Atlantis so argumentieren sie. Bekanntlich lagen bis zum Ende der Eiszeit nachweislich große Teile der Bahama-Bänke und der Umgebung trocken. Erst nach dem Ende der letzten Eiszeit stieg der Meeresspiegel und überflutete die heute Rätsel aufgebenden Strukturen. Um wie viel Meter sich der Meeresspiegel hob, ist aber unsicher. Meist spricht man von rund 100 bis 120 Metern.

Eine versunkene Kultur?

All das klärt nicht die Frage, ob es sich um künstliche Gebilde von Menschenhand handelt. Bis heute ist – erstaunlich genug! – für viele diese Frage nicht geklärt. Obwohl es seit 1971 zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen durch Taucher, Meeresbiologen, Archäologen und Geologen gab, die sich vor allem der „Straße von Bimini“ angenommen hatten. So wurde schon sehr früh von diesen Expeditionen erklärt, dass diese Struktur natürliche Gesteinsformationen sind. Eben versteinerter Strand, den man in der Geologie „Beachrock“, also „Strandstein“, nennt.

Unwidersprochen blieben diese natürlichen Erklärungen natürlich nicht. Verschiedene Autoren und Forscher bezweifelten, dass hier keine Menschen am Werk gewesen sind. Die „Straße“ oder der „Wall“ könnten vielleicht sogar die Reste eines Hafens sein, wie sie schon Rebikoff vor nunmehr 50 Jahren interpretierte.

Bei den zahlreichen Autoren, die sich schon früh mit den Rätseln der Karibik beschäftigt haben, ist vor allem auch Dr. David Zink zu nennen. Zink, der 1976 von der „International Explorer Society“ den Titel „Explorer of the Year“ bekam, legte dazu 1978 ein interessantes Buch vor. Darin berichtet er von seinen eigenen Forschungsexpeditionen in die karibische See und zu den Bimini-Funden, die er nicht als natürlich ansieht. Er ist der Überzeugung, dass die Mauern, Steinkreise, Straßen und Gebäudereste um Bimini künstlich sind und im Zusammenhang mit dem legendären Atlantis stehen müssen.

Zink führte detaillierte Forschungen unter Wasser durch und machte sich über Jahre hinweg auf immer neue Expeditionen. Bei seinen Untersuchungen bediente er sich auch angeblich hellsichtigen „Medien“, weshalb seine Ergebnisse von vielen Kritiker von vornherein als unglaubwürdig angesehen wurden und werden.

Zumindest erhoffte sich der Forscher von diesen „Sensitiven“, das sie mittels ihrer übersinnlichen Fähigkeiten mehr Informationen usw. über die Strukturen liefern. In der Tat, so zumindest Zink, lieferten diese Parapsychologen korrekte Informationen, die ihm bei seinen Forschungen vor Ort halfen.

Das alles hat die Diskussion nicht beendet. Auch wenn Zink und sein Team, zu dem teilweise auch einige andere Forscher der ersten Stunde angehörten, nach zehn Expeditionen angeblich bewiesen haben wollen, dass um Bimini eine versunkene Welt liegt. Zink schreibt beispielsweise von einem menschlichen Kopf aus Marmor, den er aus sechs Metern Tiefe bergen konnte. Auch dieser Fund ist leider kein Beweis, da er auch nur schwer als menschlicher Kopf zu erkennen ist.

“Strahlungen” von Atlantis?

David Zink war auch einer der ersten, die von „Strahlungen“ oder ähnlichem in den Gebiet berichteten. So etwa bei einer steinernen Säule auf dem Meeresgrund. Diese „Strahlungen“ waren auch von dem Seher Edgar Cayce beschrieben worden. Cayce erzählte diesbezüglich in seinen „Visionen“ von seltsamen Kristallen, die angeblich im Besitz der Bewohner von Atlantis waren. Diese „Kristalle“ wiederum seien eine Art Energiequelle gewesen, die den hohen Stand der atlantischen Zivilisation erst ermöglichte.

In Kreisen einiger Esoteriker und auch UFO-Autoren werden diese Ideen teilweise bis heute gerne übernommen. Auch die Spekulation kursiert, dass diese „Kristalle“ bis heute aktiv sind und für das Verschwinden von Mensch und Material im berüchtigten Bermuda-Dreieck verantwortlich sind. Man kann sich das etwa als hoch effizienten Generator vorstellen, der vom Meeresboden aus die Technik der Schiffe und Flugzeuge stört und sie so „verschwinden“ lässt.

Auch der Autor Pierre Carnac nahm sich bereits 1978 in einem Buch der Bimini-Funde an. Er behauptet in seinem Buch „Geschichte beginnt in Bimini“, dass die megalithischen Zeugnisse des frühen Europa ihren Ursprung in der Karibik haben. Nicht umgekehrt, wie von grenzwissenschaftlichen Autoren oder „alternativen Historikern“ vielfach vermute wird.

Diese gewaltigen Steinanlagen in Europa, die sich von Schottland bis Afrika und in den Nahen Osten erstrecken, wurden bereits sehr oft mit Atlantis (im Atlantik) in Verbindung gebracht. Vor allem auch aufgrund der Tatsache, dass sich diese uralten Anlagen an den Küsten Europas konzentrieren und zum Teil 5.000 oder auch 8.000 Jahre alt sind (mehr HIER).

Carnac, dessen Name übrigens ein Pseudonym ist und von einer gewaltigen Steinanlage nahe dem Ort Carnac in der Bretagne abgeleitet wurde, behauptet, dass die Kunst mit diesen Megalithen in Europa zu hantieren aus dem Westen kam – aus der Karibik. Nachweislich finden sich auch im Nordosten Amerikas Steinsetzungen, so genannte Dolmen, die eigentlich als typisch für die Steinzeit Europas gelten. Die Frage nach einem Kontakt der beiden „Welten“ liegt daher durchaus nahe.

Dr. Zink wiederum greift in einem Buch auch das Thema Plejaden auf. Das 380 Lichtjahre entfernte Sternbild der Plejaden („Siebengestirn“) ist bei vielen Autoren etwas ganz besonderes. Sie sehen hier zum Beispiel die Heimat der außerirdischen Götter, die in der Vergangenheit vom Himmel kamen. Fraglos hat diese auffällige Sternkonstellation in der Mythologie unserer Vorfahren festen Bestand. Bis heute wird von UFO-Kontaktlern und ebenso von anderen Menschen behauptet, Aliens der Plejaden seien auf die Erde gekommen. Hier driften die meisten Autoren in wüste Spekulationen ab.

Bauten von chinesischen Seefahrern?

Die Bahamas wurden nach Altamerika-Forschern erst im 4. Jahrhundert nach Christus besiedelt. Folglich, so die Argumentation, können die Strukturen nicht Jahrtausende alt sein und von irgendeiner Ur-Kultur wie Atlantis stammen. Dies ist aber ein Zirkelschluss, da diese angeblich unbekannte versunkene Ur-Zivilisation eben unbekannt ist.

Der Autor und ehemaliger U-Boot-Kommandant der Royal Navy, Rowan Gavin Paton Menzies, sieht das Thema wiederum ganz anders. Er vermutet, dass diese Gebilde im Meer Spuren von Seefahrern aus China sind, die schon vor Kolumbus im Jahre 1421 dort waren. Der Kaiser Zhu Di (auch Yongle, 1360 bis 1424) habe diese Expedition befohlen und so entdeckten und kartographierten die chinesischen Seefahrer angeblich fast alle Teile der Welt.

Damit sind nach Ansicht Menzies die Bimini-Gebilde zwar künstlich, aber nur einige Jahrhunderte alt.

Die Seefahrer des Kaisers gab es unter dem Kommando des legendären Entdeckers Zheng Hes tatsächlich. Seine sogenannte „Schatzflotte“ befuhr weiterer Strecken der Ozeane und brachte beispielsweise aus Afrika Tiere mit nach China. Ob sie aber Amerika erreichte, ist ungewiss. Der Historiker Robert Finlay sah im „Journal of World History“ (Nr.2/2004) in dieser Idee eine reine Phantasie von Menzies. Zumal die Chinesen von Osten durch den Indischen Ozean an Afrika vorbei durch den Atlantik hätten segeln müssen, um die Karibik zu erreichen. Oder durch den gesamten Pazifik und dann entlang der Westküste Südamerikas, weiter an Feuerland vorbei (durch die 1520 entdeckte Magellanstraße) in den Atlantik und von dort in Richtung Norden bis Mittelamerika …

Ein endloser Streit …

Obwohl die Mehrzahl der Geologen schon lange überzeugt ist, dass hier in der Karibik keine versunkenen Bauten zu finden sind, reißt die Diskussion darüber nicht ab. Zum Beispiel 2005 als der Atlantis-Forscher Greg Little und der Unterwasser-Archäologe William M. Donato ihre Ergebnisse zu den Strukturen veröffentlichten. Sie verweisen in „Underwater Stone Formation at Bimini: Ancient Harbor Evidence“ darauf, dass frühere Forscher absichtlich irreführende Ergebnisse publiziert hätten.

Little und Donato bezogen in ihrer Arbeit auch jene Strukturen im Meer mit ein, die wahrscheinlich der Hurrikan „Wilma“ 2005 freilegte, und kommen so zu dem Schluss, dass diese von Menschen geschaffen wurden. Frühere Untersuchungen bezeichnen sie als „Bimini Hoax“ und werfen vor allem dem Archäologen Marshall McKusick und dem Geologen Eugene A. Shinn eine Falschdarstellung der Fakten vor. Denn vor allem Shinn war es, der schon in den 1970ger Jahren die These des versteinerten Strandes vertrat.

Wobei jedoch schon 1978 diese Erklärung der Steingebilde in der karibischen See von Shinn kritisiert wurde. Zum Beispiel von William R. Corliss in einem Beitrag in „Science Frontiers“ (Nr. 4 vom Juli 1978), wo er unter anderem zu der Erklärung schreibt:

Ein Geheimnis bleibt jedoch in diesem entlarvenden Artikel (von Shinn, Anm. LAF). Das ist die unbeantwortete Frage, wie die Bimini-Felsen 15 Fuß unter Wasser gelangten, wenn erhebliche Beweise darauf hindeuten, dass in den letzten 2.200 Jahren keine derartigen Veränderungen des Meeresspiegels stattgefunden haben.“

Diese frühe und „leichte Kritik“ ging eher unter. Zumal Corliss selber kein Geologe war, sondern Physiker. Vor allem aber war er Sachbuchautor von dutzenden Büchern, die sich vielfach auch mit der Welt des Paranormalen befassten.

All das ändert nichts an der Tatsache, dass das Bimini-Rätsel bis heute noch immer ungelöst ist. Zumindest für all jene, die die etablierten Deutungen ablehnen und in diesem Zusammenhang auf die unterschiedlichsten Funde im dortigen Meer verweisen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , markiert <

Die Steinzeit Lüge: Megalithen, Malta, Atlantis und versunkene Kulturen / Vortrag von Lars A. Fischinger 2019 +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Die Steinzeit Lüge: Megalithen, Malta, Atlantis und versunkene Kulturen, Vortrag 2019 (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Die Steinzeit Lüge: Megalithen, Malta, Atlantis und versunkene Kulturen, Vortrag 2019 (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Die Steinzeit – immer noch eine Epoche der Menschheit voller Geheimnisse, Mysterien, Spekulationen und Widersprüche. Eine längst versunkene Welt, von der heute eindrücklich zahllose Megalithanlagen zeugen. Zum Teil gigantische Steine, die zu “kultischen Zwecken” von unseren Ahnen vor Jahrtausenden errichtet wurden. Eine Zeit, in der nicht wenige Autoren und Forscher auch das legendäre Atlantis datieren bzw. “ansiedeln”. Von Widersprüchen, offensichtlichen Verbindungen, sensationellen Funden und Erkenntnissen bis vollkommen ungelösten Rätseln der Magalithkultur geht es in diesem Vortrag vom 17. August 2019, den ich Euch jetzt als Video neu geschnitten auf YouTube online gestellt habe.


Rätsel der Steinzeit

Die Steinzeit – immer noch eine Epoche der Menschheit voller Geheimnisse, Mysterien, Spekulationen und Widersprüche. Eine längst versunkene Welt, von der heute eindrücklich zahllose Megalithanlagen zeugen. Zum Teil gigantische Steine, die zu “kultischen Zwecken” von unseren Ahnen vor Jahrtausenden errichtet wurden.

Eine Zeit, in der nicht wenige Autoren und Forscher auch das legendäre Atlantis datieren und “lokalisieren”.

Der Vortrag mit dem absichtlich provokant gewählten Titel “Die Steinzeit-Lüge” vom 17. August 2019 gibt einen Einblick in die unbekannte Welt der Steinzeit. Von Widersprüchen, offensichtlichen Verbindungen, sensationellen Funden und Erkenntnissen bis vollkommen ungelösten Rätseln der Magalithkultur.

Ihr findet das Video des Vortrags jetzt auf meinem YouTube-Kanal kostenlos online (Neuschnitt vom 26. Sep. 2019).

Bleibt neugierig …

Video/Vortrag vom 17. Aug. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

, , , , , , , , , markiert <

10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Atlantis +++ Start der neuen Blog-Serie +++

Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Atlantis" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Atlantis” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss”, so der Titel dieser neuen Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. In Zukunft werdet Ihr in unregelmäßigen Abständen auf Fischinger-blog.de diese “10 Dinge-Reihe” zu den unterschiedlichsten Themen aus der Mystery-Welt und darüber hinaus finden. Kurzweilige und zusammenfassende Postings zum jeweiligen Thema, die sich an Laien und Neueinsteiger dieser Gebiete ebenso richten, wie an die Experten und Kenner. Auf eine Bewertung der individuellen “10 Dinge, die man wissen muss”, wird im jeweiligen Teil der Blog-Reihe ausdrücklich verzichtet.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Atlantis wissen muss”!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

10 (erstaunliche) Dinge, die man über Atlantis wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Platon, ein Griechischer Philosoph, schrieb um das Jahr 360 vor Christus erstmals die Geschichte des versunkenen Reich Atlantis auf. Aber sie soll aber in Wahrheit aus Ägypten stammen.

Dort habe sie einige Jahrhunderte vor Platon der athenische Staatsmann und Lyriker Solon (ca. 640 v. Chr. – 560 v. Chr.) in der Stadt Sais von einem Priester erfahren. Dieser Priester der Göttin Neith, eine Muttergöttin und auch Schöpferin, habe die Atlantis-Geschichte aus „heiligen Texten“ vorgelesen. Schriften, die bisher in Ägypten nie gefunden wurden.

2.:

Im „Kritias“ schreibt Platon, dass in der Mitte der Insel Atlantis eine riesige Ebene gelegene habe. Diese sei 3.000 mal 2.000 „Stadien“ groß gewesen, was 540 mal 360 Kilometer betragen würde, da ein „Station“ bei den Griechen 180 Meter sind. Wären jedoch ägyptische „Stadien“ gemeint (= rund 211 Meter), wäre die Atlantis-Ebene sage und schreibe 633 mal 422 Kilometer groß gewesen.

Dort lag auch die Hauptstadt, die von ringförmigen Kanälen umgeben war, die bis zum Meer führten.

3.:

Nach den Schriften von Platon sei Atlantis etwa 9.600 vor Christus binnen 24 Stunden versunken. Eine Datierung, die bis heute für Streitigkeiten unter den Atlantis-Forschern sorgt, da Platon weiter schreibt, dass die Bewohner von Atlantis Krieg mit Athen führten: Athen und andere Städte Griechenland gab es vor rund 11.600 Jahren noch sehr lange nicht.

4.:

Fast alle Historiker sehen den Mythos von Atlantis als Erfindung Platons an. Eine solche Zivilisation habe es nach deren Meinung nie gegeben. Aber: Platon hat alle seine erfundenen Schriften immer ausdrücklich als „Mythos“ und damit erdacht ausgegeben. In den Atlantis-Schriften betont er hingegen immer wieder, dass diese Ereignisse „logos alēthēs“ (= „ein wahrer Bericht“) seien.
VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? Atlantis im Atlantik, die Pyramide auf dem Meeresgrund und andere Mysterien … (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)
VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)

5.:

Nach der Entdeckung Amerikas bzw. der versunkenen Kultur der Maya in Mexiko kamen Ideen auf, dass diese Nachfahren der Atlanter waren. Überlebende, die sich nach Mittelamerika retten konnten, und so den dortigen „Primitiven“ die Kultur brachten. Tatsächlich aber fand diese Idee erst 1882 durch das Buch eines US-Kongressabgeordneten weltweite Beachtung.

Der 1901 verstorbene Ignatius Loyola Donnelly war es, der in seinem Bestseller „Atlantis, the Antediluvian World“ diese Thesen aufstellte. Atlantis sei versunken, die Azoren seien der Rest davon und weltweit haben die Flüchtlinge von Atlantis andere Völker „befruchtet“. Bis heute werden die Kernaussagen von Donnelly in der Atlantis-Forschung diskutiert.

6.:

Als einer der großen Mythen der Menschheit haben sich inzwischen zahllose Privatforscher und Autoren auf die Suche nach Atlantis gemacht. So existieren bis heute bereits über 100 Hypothesen, wo es einst gelegen haben soll oder könnte.

Diese Lokalisierungs-Hypothesen reichen von der Antarktis über Nigeria bis zum Nordpol. Und von Indonesien über Spanien und den Atlantischen Ozean bis Chile in Südamerika. Die meisten Menschen suchen die untergegangene Welt allerdings in Europa, dem Mittelmeerraum und im Atlantik.

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

7.:

Es gibt bis heute Menschen, die behaupten sie stammen selber ursprünglich aus Atlantis. Ebenso solche, die angeben, dass sie Kontakt mit Atlantern haben. Solche angeblichen „Kontakte“ finden entweder über die „geistige Ebene“ statt oder aber ganz real und physisch, da die überlebenden Atlanter heute im Inneren der Erde wohnen sollen.

Einige halten sie auch für Außerirdische – und Atlantis sei eine irdische Kolonie dieser Aliens gewesen. Das sind moderne Formen der Esoterik und des Okkultismus, da bereits im 19. Jahrhundert Menschen von ähnlichen „Kontakten“ erzählten.

8.:

In dieser Zeit kam auch die antisemitische und rassistische „Völkische Bewegung“ auf. Im Zuge dieser Lehren von den „Übermenschen“ und Ariern wurde auch Atlantis vereinnahmt und als Urheimat der „arisch-germanischen Rasse“ angesehen.

So kam es auch, dass der Okkultismus-gläubige Heinrich Himmler in seiner Funktion als SS-Reichsführer 1938 und 1939 im Gebiet der Insel Helgoland nach Beweisen für Atlantis suchen ließ. Diese deutsche Insel (aber auch die Insel Sylt) galt als ein Rest des versunkenen Reiches der „Ur-Arier“ in Nordeuropa.

VIDEO: Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

9.:

Der deutsche Autor Johannes von Buttlar vermutete (wie andere auch), dass Atlantis und das Paradies bzw. der Garten Eden der Bibel in Zusammenhang stehen. Von Buttlar lokalisierte diese Welt auf einen anderen Planeten zwischen Mars und Jupiter. Heute existiert dieser nicht mehr und der dortige Asteroidengürtel seien die Reste dieses Atlantis-Paradieses.

Walter Cloos, ebenfalls ein deutscher Autor, siedelte diese versunkene Welt auf einen inzwischen nicht mehr vorhandenen Mond der Erde an. Der Autor Dieter Bremer aus Deutschland wiederum sieht in Atlantis eine Raumstation von frühen Außerirdischen, die auf die Erde stürzte.

10.:

Atlantis wird in Popkultur und Hollywood gerne als eine versunkene Stadt dargestellt, was aber nicht den Texten des Platons entspricht. Im „Kritias“ schreibt dieser, dass Atlantis größer als Asien und Libyen zusammen gewesen sein soll. Vor rund 2.400 Jahren galt Vorderasien, soweit man es kannte, als „Asien“ und ganz Nordafrika mit Ausnahme von Ägypten als „Libyen“.

Trotz dieser kleinen Abstriche wäre das Reich „vor den Säulen des Herkales“ (Meerenge von Gibraltar = Atlantik) damit riesig gewesen. Da eine so gewaltige Insel im Atlantik, wo sie laut Platon lag, kaum Platz hat, vermuten einige, dass hier Kolonialgebiete mitberechnet wurden.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema “Atlantis” und “versunkene Welten” bei amazon.de:

, , , , , , , , , , , , , markiert <

Im Inneren der Sphinx: Von Geheimkammern, Atlantis und rätselhaften Tunneln im Wächter von Gizeh +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Im Inneren der Sphinx: Von Geheimkammern und rätselhaften Tunneln im Wächter von Gizeh (Bild:; L. A Fischinger)
VIDEO: Im Inneren der Sphinx: Von Geheimkammern und rätselhaften Tunneln im Wächter von Gizeh (Bild: L. A Fischinger)

Geheimkammern bzw. verborgene Räume soll es verschiedenen Thesen nach tatsächlich noch immer in der großen Cheops-Pyramide zu entdecken geben. Aber auch alte arabische Legenden erzählen von solchen versteckten Kammern, die wir bis heute offiziell nicht kennen und um die sich zahllose Spekulationen ranken. Doch unbekannte und von der Öffentlichkeit verborgene Kammern sollen auch in und um die Sphinx existieren. Tatsächlich gibt es sie auch – aber sind diese bekannte „Geheimkammern“ in der Sphinx nur die berühmte „Spitze des Eisberges“? In diesem YouTube-Video zeige ich Euch Bilder aus dem Inneren der Sphinx und berichte von jenen Mythen, die von den Geheimkammern des „Wächters von Gizeh“ erzählen. Und von einem lügenden Ägyptologen, der uns an der Nase herumführen wollte …

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Gizeh und seine mindestens 4.500 Jahre alte Bauwerke, Pyramiden und Anlagen zieht seit jeher die Blicke auf sich. Von Archäologen ebenso wie von Mystery-Jägern, Verschwörungstheoretikern oder auch Atlantis-Forschern.

Was mag es hier noch alles zu entdecken geben und wo sind die viel gesuchten versteckten Kammern, Tunneln und sogar ganze Hallen?

In diesem YouTube-Video zeige ich Euch exklusive Fotos aus dem Inneren der Sphinx und berichte über jene Mythen, die von Geheimkammern den des „Wächters von Gizeh“ erzählen …

Bleibt neugierig …

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

Interessante Bücher zum Thema:

, , , , , , , , , , markiert <

+++YouTube-Video+++ Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt?

Haben James Cameron und ein Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Haben James Cameron und ein Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

James Cameron und der TV-Sender National Geographic Channel soll Atlantis gefunden haben. Das sagen zumindest verschiedene Medienberichte, die sich auf die Doku-Reihe “Atlantis Rising” berufen. Eine erstaunliche Meldungen, da James Cameron spätestens seit seinen Kinofilmen “Titanic” und “Avatar” wohl jeder kennt. Was das Team um Cameron und dem National Geographic Channel bei ihrer Suche nach Atlantis entdeckten, erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Channel.

 

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

James Cameron hat nicht nur Filme wie den Science-Fiction-Film “Avatar – Aufbruch nach Pandora” gedreht, sondern auch Dokumentationen. Für sehr viel Aufsehen sorgte beispielsweise seine Doku über das angebliche Grab der Familie des Jesus, dass in Jerusalem gefunden worden sein soll.

Nun machen Cameron und der TV-Sender National Geographic Channel erneut Schlagzeilen. Diesmal soll – zumindest einige Presseberichten nach – Atlantis gefunden worden sein …

In meinem neuen YouTube Video gehe ich diesen Aussagen und Behauptungen genauer auf den Grund!

Bleibt also neugierig! Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , markiert <

Gigantische Pyramide, UFO oder Atlantis? Über die Entdeckung einer „perfekten Pyramide“ am Grund des Pazifik – und anderswo

Angeblich gigantische Pyramide oder sogar ein UFO auf dem Grund des Pazifik entdeckt (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)
Angeblich gigantische Pyramide oder sogar ein UFO auf dem Grund des Pazifik entdeckt (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)

Erneut macht eine Meldung aus der Grenzwissenschaft Schlagzeilen in der Medienlandschaft und den Sozialen Netzwerken. Ein UFO-Forscher aus Argentinien habe mit dem Programm “Google Earth” eine gigantische “perfekte Pyramide” auf dem Meeresboden des Pazifik vor Mexiko gefunden. Ist es vielleicht sogar ein UFO, eine Alien-Basis oder Spuren von Atlantis? All diese Spekulationen werden gerade zu diesem weit über 10 Kilometer riesigen “Objekt” breitgetreten. Aber um was handelt es sich hier tatsächlich und ist dieser Fund so einzigartig?

 

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich liebe “Google Earth“, denn es ist eine herrliche Software um sich gemütlich am PC die Welt oder auch nur sein heimatliches Umfeld anzusehen. Ebenso aber berichte ich auch immer wieder in YouTube-Videos und Postings von durchaus sehr spannenden und interessanten Entdeckungen mit dieser Software. Wobei sich dabei aber speziell die “sensationellen Funde” aus dem Bereich Grenzwissenschaft bei genauer Analyse eigentlich immer als Unfug oder Irrtum heraus stellen.

Auf diesem Blog findet Ihr dazu zahlreiche Beispiele.

Eine gigantische Pyramide auf dem Meeresboden – oder doch ein UFO?

Derzeit schildern verschiedene Medien, dass der UFO-Forscher Marcelo Irazusta aus Argentinien in Südamerika eine geradezu “perfekte Pyramide” auf dem Grund des Pazifischen Ozeans gefunden hat. Der Fund soll durch seine Ausmaße von rund 15 Kilometern Kantenlänge derart gewaltig sein, dass er nicht von Menschen geschaffen worden sein kann. Aber eben auch nicht von der Mutter Natur. Und so kursieren Ideen von einem UFO auf dem Meeresgrund, Spuren von Atlantis (das aber eigentlich – wenn – im Atlantik gelegen haben soll!) oder sogar einer UFO-Basis. Eine Alien-Basis, die übrigens nicht allzu weit vor der angeblichen UFO-Basis auf dem Meeresboden vor Los Angeles liegt, über die ich in diesem YouTube-Video berichtete.

Gigantische Pyramide oder UFO auf dem Grunde des Pazifik entdeckt - Bild 2 (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)
Gigantische Pyramide oder UFO auf dem Grunde des Pazifik entdeckt – Bild 2 [zur Großansicht anklicken] (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)
Die Entdeckung dieser angeblich künstlichen Struktur im Pazifik ist eigentlich nicht neu. Schon am 20. Juni 2016 wurde beispielsweise dazu ein Video auf YouTube hochgeladen, in dem dieses “Gebilde” als UFO bezeichnet wird. Die Struktur selber liegt ca. 1750 Kilometer von der Westküste Mexikos entfernt und in einer Tiefe von grob fünf Kilometern.

Die Vermessung des “Objektes” selber ist schwierig. Etwa 10 Kilometer Kantenlänge oder mehr könnte es haben. Die Bild-Montage links soll es verdeutlichen (zur Großansicht anklicken):

Marcelo Irazustahält hält das dreieckige Gebilde für ein außerirdisches Raumschiff oder eine UFO-Basis. Der UFO- und Mystery-Blogger Scott C. Warren, der die bekannte Seite ufosightingsdaily.com mit oftmals überaus fragwürdigen Inhalten betreibt, findet diese Entdeckung ebenso sensationell:

Auch wenn es kein im Ozean gelandetes UFO oder kein für Aliens gedachtes Objekt ist, handelt es sich hier zweifelsfrei um einen grandiosen Fund.

Die Fakten

Was ist von dieser Meldung und dem “Objekt” nun wirklich zu halten? Kurz: Nichts!

Wie an der Bildmontage oben zu sehen ist, wimmelt es in der Region von solchen “pyramidenförmigen Bergen” oder kegelförmigen Erhebungen. Diese finden sich weltweit und sind fast immer Vulkane. Unter den Koordinaten 12° 8’1.49″ N 119°35’26.39″ W könnt Ihr Euch selber davon überzeugen.

Die beiden hellen und mindestens 10 Kilometer langen Linien auf diesem Kegel sehen auch alles andere als nach einer “perfekten Pyramide” aus. Wenn solche “Striche” als Hinweis auf ein UFO, eine Alien-Basis oder eben eine Pyramide im Meer schon reichen, dann würde es auf der Erde nur so von ihnen wimmeln. Eine Weltreise via “Google Earth” zeigt dies deutlich.

Pyramiden à la Gizeh im Meer vor Südafrika …

Pyramiden im Meer vor Südafrika? (Bilder: Google Earth)
Pyramiden im Meer vor Südafrika? (Bilder: Google Earth)

Zu einem sehr ähnlichen Thema bekam ich erst vor wenigen Wochen eine E-Mail eines Mystery-Interessierten.

Drei Pyramiden, so schrieb er mir am 3. Juli 2016, habe er mittels “Google Earth” im Atlantischen Ozean auf dem Meeresboden gefunden. Mehr noch, denn diese drei vermeintlichen künstlichen Pyramiden seien identisch angeordnet wie die drei großen Pyramiden von Gizeh in Ägypten. “Eine klar deutlich erkennbare Pyramide” und zwei etwas davon entfernte seien hier in den Tiefen des Ozeans verborgen. Im Internet würden diese Pyramiden mit keinem Wort irgendwo erwähnt, schrieb der Interessierte weiter, und fügte als Anlage seiner E-Mail eine kleine Montage dieser “Bauten” an (siehe Bild).

Da keine Koordinaten genannt wurden, konnte ich aber nach einigem Suchen diese “Monumente” dennoch finden. Die Koordinaten der “Hauptpyramide” sind 36°10’21.71″ S 14°20’3.46″ E und sie liegt ca. 420 Kilometer vor Kapstadt in Südafrika. Ein Screenshot spare ich mir an dieser Stelle und belasse es bei den Koordinaten.

Doch auch hier im Südatlantik finden sich zahlreiche “Pyramiden” rund um die drei angeblich an Gizeh erinnernden Pyramiden auf dem Meeresboden. Auch die “deutlich erkennbare Pyramide” – in der Montage oben links und unten zu sehen – ist nur ein Berg, der längst bekannt ist. Im Katalog für Seeberge trägt er die Index-Nummer SMNT-362S-0143E, besitzt die militärischen Koordinaten 33HVV4010588116 und wird “Engelbrecht Seamount” genannt …

Die Suche geht also weiter!

Eurer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , markiert <

Das Monument von Yonaguni: Interview mit einem Geologen zu “Japans Atlantis” und seinen Untersuchungen vor Ort

Das Monument von Yonaguni - Interview mit einem Geologen zu Japans Atlantis (Bild: Google Maps/Panoramio/drhoneytongue)
Das Monument von Yonaguni – Interview mit einem Geologen zu Japans Atlantis (Bild: Google Maps/Panoramio/drhoneytongue / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Das sog. “Monument von Yonaguni” auf dem Meeresboden vor der gleichnamigen japanischen Insel im Ostchinesischen Meer sorgt seit seiner Entdeckung 1985 durch den Taucher Kihachiro Aratake immer wieder für hitzige Debatten. Geologen, Archäologen und Grenzwissenschaftler streiten sich bis heute über die wahre Natur und Herkunft der in bis zu 30 Metern Tiefe liegenden Gesteinsformationen. Einige halten es für 100 Prozent natürlich und andere sehen hier sogar die Reste eines versunkenen Reiches wie etwa Mu. Im Zuge meiner Recherchen zu einem Buch habe ich mit einem Geologen gesprochen, der bei mehrfachen Tauchgängen vor Ort das “Japanische Atlantis” selber untersuchte. Das bisher unveröffentlichte Interview stelle ich nun vollständig für alle Mystery-Interessierte hier online.

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im März 2009 veröffentlichte ich mein Buch “Historia Mystica“. Im Rahmen meiner Arbeit und Recherchen zu diesem Buch beschloss ich, auch das Thema “Monument von Yonaguni” als Thema mit einzufügen. Eine angebliche Pyramide auf dem Meeresboden im Pazifik.

Was mag es mit der “Pyramide vor Japans Küste” auf sich haben? Ist die Struktur tatsächlich 10.000 Jahr oder mehr alt und von Menschen geschaffen? Oder ist es schlichtweg eine Laune der Natur? Interessanterweise gibt es heute – im Herbst 2015 – noch immer keine verbindliche und allgemein akzeptierte Antwort auf diese Fragen.

Damals wurde ich bei meiner Arbeit auch auf den Geologen Wolf Wichmann aufmerksam, der zusammen mit “Spiegel TV” in einer Dokumentationen über das “Japanische Atlantis” arbeitete. Der Geologe und  Wissenschaftsjournalist war überaus freundlich und hilfsbereit bei meinen Recherchen zu Yonaguni. In diesem Zusammengang entstand auch das folgende Interview. Wichmann selber hält die gesamte “Pyramide” für eine natürliche Formation im Meer, schließt aber nicht grundlegend aus, “dass da vielleicht irgendwann einmal jemand dran geschabt hat”.

Alles weitere erklärt der Geologe Wichmann in diesem Interview mit mir.

Interview:

Lars A. Fischinger: Wann hörten Sie erstmals von den angeblich künstlichen Strukturen von Yonaguni?

Wolf Wichmann: Das war im Sommer 1999, als mich ein befreundeter TV-Produzent anrief und mich auf die Struktur vor Yonaguni aufmerksam machte

(Schon wieder) Pyramiden im Bermuda-Dreieck gefunden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: (Schon wieder) Pyramiden im Bermuda-Dreieck gefunden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Er hatte vor einen Dokumentationsbeitrag für “Spiegel-TV/ ZDF” zu drehen und wollte einen fachlichen Kommentar von Seiten der Archäologie und/ oder der Geologie …

LAF: Wie kam es dazu, dass Sie selber vor Ort im Südchinesischen Meer die Strukturen erkundeten?

WW: Das entwickelte sich eigentlich als eine logische Fortsetzung auf die zu Frage 1 gegebene Antwort. Besagter Produzent hatte mich selber neugierig gemacht. Er bot mir daraufhin an, die Produktion als Fachberater zu begleiten und die Struktur aus Sicht der Geologie zu bewerten. Das habe ich dann auch getan.

Meine anschließenden Kommentare provozierten einiges an Widerspruch. Dies führte schließlich zur Einladung eines britischen Autors, nun seinerseits ihn zu begleiten um mich im Laufe einer eigenen TV-Produktion für “Channel 4/ Learning Channel” von der Richtigkeit seines Standpunktes überzeugen zu können – am besten vor laufender Kamera.

LAF: Was war Ihr erster Eindruck und woraus besteht die Struktur?

WW: Nachdem ich eingewilligt hatte, die deutsche Produktion als Fachberater zu unterstützen, begann ich mit den Recherchen im Internet. Die dort gezeigten Bilder waren außerordentlich beeindruckend und legten auf Anhieb den Schluss nahe, es handle sich um künstliche Strukturen, eben Ruinen oder Bauwerksreste.

Zu diesem Zeitpunkt war ich überzeugt davon, dass es sich bei den gezeigten Formen in der Tat um eine archäologische Sensation handeln könnte. Verwunderlich war nur, dass eine derartige Entdeckung, die ja schon 1985 gemacht und seither auch von Fachleuten begutachtet worden war, nicht schon in Europa und den USA Schlagzeilen gemacht hatte. In den Kommentaren im Internet wurden die Muster in Ausdehnung und Anlage mit den ägyptischen Pyramiden verglichen – das allein hätte mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt (Anm. LAF: Die “Kernstruktur” der “Unterwasserpyramide” ist etwa 150 x 200 Meter aber nur ca. 25 Meter hoch.).

Mehr noch hat mich damals schon verwundert, dass selbst in archäologischen Fachpublikationen kein Kommentar zu den “Ruinen” am Hiseki-Point zu finden war.

Pyramiden bei uns - sensationelle Entdeckungen in Deutschland? (Bild: L.A. Fischinger / GoogleEarth)
VIDEO: Pyramiden bei uns – sensationelle Entdeckungen in Deutschland? (Bild: L.A. Fischinger / GoogleEarth)

Zweifel am künstlichen Ursprung der Strukturen entstanden dann allerdings schon bei unserem ersten Schnorchelgang auf der Formation. Sie vertieften sich mit dem ersten richtigen Tauchgang.

Nachdem ich die Gesamtanlage der Formation auch unter Einbeziehung der Küste, des geologischen Gefüges und des geomorphologischen Formeninventars her beurteilen konnte, gab es an den grundsätzlich natürlichen Ursprung der Formen am Hiseki-Point aus meiner Sicht keinen Zweifel mehr.

LAF: Sie sehen in der fälschlich immer “Pyramide” genannten Struktur eine natürliche Formation. Was veranlasste Sie als Experten zu diesem Ergebnis und schließen Sie menschliche Bearbeitungen aus?

WW: Dazu möchte ich auf einige Aussagen verweisen, die ich bereits zu anderen Gelegenheiten gemacht habe. Zum Beispiel hier oder auch hier (Anm. LAF: Der 2. Link funktioniert nicht mehr. Siehe jedoch hier und alternativ diese Doku hier):

“Menschliche Aktivitäten zeigen sich vor allem in eindeutigen Spuren von Bearbeitung, in systematisch angelegten Straßen oder Kanälen oder überhaupt Dingen, die sich gegen die natürliche Vorgabe stellen, die aufgeschichtet oder nach einem deutlich erkennbaren System angelegt oder arrangiert worden sind. Auch wenn sie sich an die natürlichen Vorgaben anlehnen, so unterscheiden sie sich doch meist im Detail. Die Natur wird wohl kopiert und genutzt – aber doch den eigenen Bedürfnissen angepasst. Und die sind eben nicht genau gleich – daher gibt es eben auch nachweisbare Unterschiede oder wenigstens Abweichungen. Die Stufen, die an dem Monument gefunden werden, kann kein Mensch begehen. Mit einer Höhe zwischen einem und fünf Metern sind sie viel zu hoch. Das sind also keine begehbaren Treppen. Vielmehr entsprechen diese Stufen ganz genau der Abfolge der dortigen Sandsteinbänke und -schichten. Sie sind genau an den Schwachstellen heraus gebrochen. Auch die Löcher, die man dort findet und die menschlichen Ursprungs sein sollen, sind ganz eindeutig Strudellöcher, wie sie in schnell bewegtem Wasser entstehen. …”

“… Ich schließe nicht aus, dass da vielleicht irgendwann einmal jemand dran geschabt hat. Das ist aber ein Unterschied. Wenn es zu der Zeit, als der Felsklotz noch an Land lag, Jäger-und-Sammler-Kulturen in der Gegend gab, dann kann es natürlich sein, dass mal ein Mensch diese exponierte Fläche als Aussichtspunkt oder Wachpunkt benutzt hat und vielleicht auch mal einige Steine abgebrochen hat. Aber selbst dafür müssten noch eindeutige Belege gefunden und von Facharchäologen entsprechend begutachtet und kommentiert werden. So etwas ist meines Wissens noch nicht passiert. …”

Sensation in Äthiopien? Eine Stufenpyramide? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger)
VIDEO: Sensation in Äthiopien? Eine Stufenpyramide … (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger)

… Bitte entschuldigen Sie, dass ich hier auf andere Texte verweise, die Sie selbstverständlich nutzen können. Aber es ist schon sehr spät und ich muss noch einiges vorbereiten und morgen recht früh raus. Zu einem späteren Zeitpunkt gehe ich gern ausfü

LAF: Die doch recht exakten Winkel des Felsen werden immer wieder als Beweis für menschliche Arbeiten an diesem angeführt. Können solche auch natürlich entstehen?

WW: Ja, sicherlich. So bilden etwa die Schnittstellen von Sedimentschichten mit senkrecht hierzu verlaufenden Kuftsystemen oder Bruchstrukturen geradezu klassische Bedingungen für mehr oder weniger rechtwinklige Erosionsmuster bzw. Bruchstufen.

Auch innerhalb eines Felskörpers verlaufende unterschiedliche Kluftsysteme, die in einem Winkel zueinander stehen, führen bei der Verwitterung des Gesteinskörpers zu winkeligen Formen. Auch andere natürlich ablaufende Prozesse bilden charakteristische Winkelmuster, wie zum Beispiel die allseits bekannten säulig ausgebildeten Abkühlungsmuster im Basalt (= “Basaltsäulen”, “Säulenbasalt). Beeindruckende Landschaftsformen, wie ausgeprägte Basaltwände auf Island oder der berühmte “Giants Causway” in Nordirland, sind die besten Belege.

LAF: Wie alt schätzten Sie die Struktur bzw. seit wann liegt sie auf dem Meeresgrund?

WW: Es gibt zuverlässige Untersuchungen über die Schwankungen des Meeresspiegels in dieser Region. Demnach hat es dort im Zeitraum zwischen 10.000 und 8.000 Jahren vor heute mehrfach Meeresvorstöße und- rückzüge gegeben. Daraus kann man ersehen, dass die Felsen in der Zeit vor oder während des letzten Meeresspiegelanstiegs geformt worden sind – und noch werden. Denn die Prozesse, die die Formationen Unterwasser gebildet haben, laufen weiterhin in Bereich der Steilküste ab.

Erich von Däniken bei den Pyramiden in Bosnien (Bild: L. A. Fischinger / Google Earth)
Erich von Däniken bei den “Pyramiden in Bosnien” (Bild: L. A. Fischinger / Google Earth)

Die Einzelformen und damit auch die gesamte Formation sind typisch für Kliffbildungen an Felsküsten mit hoher Brandungs- und Strömungsenergie. Mit Hilfe der Radiokarbonmethode kann man das Alter der organisch gebildeten Kalküberzüge der Felsen bestimmen. Diese sind rein marinen Ursprungs – also erst nach Überflutung der Felsen durch das Meer entstanden.

LAF: Sollte an dem Monument von Yonaguni in Zukunft weiter geforscht werden?

WW: Die Formation gehört zu den eindrucksvollsten “Landschaften”, die ich bisher Unterwasser gesehen habe. dabei finde ich es vollkommen gleichgültig, ob von Menschenhand gemacht oder von der Natur geschaffen. Für Forscher, die den Ehrgeiz haben, das eine oder das andere zu beweisen, bietet Yonaguni eine vorzügliche Wirkungsstätte.

Nach meiner Ansicht stellt diese Küste in ihrer Gesamtheit wie auch in der Sammlung ihrer Einzelformen ein geradezu perfektes Lehrbuch zur Erforschung und dem Verständnis küstenbildender Erosionsprozesse sowohl über- wie auch Unterwasser dar. Also: ja.

Für die Erforschung Hiseki-Points unter dem Aspekt, des Nachweises ob die Struktur künstlich ist oder rein geologisch / geomorphologisch entstanden ist, dürfte es allerdings die Frage stellen, wer ein erweitertes Forschungsprojekt finanzieren würde.

Diese beiden YouTube-Videos von und mit mir auf meinem Channel könnten Euch thematisch dazu interessieren:

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren
Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , markiert <

Neue Hinweise auf Atlantis? Ein Komet und eine Monsterwelle sollen eine Zivilisation auf Sardinien ausgelöscht haben: Vorbild für das Atlantis des Platon?

War Sardinien in Wahrheit Atlantis? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
War Sardinien in Wahrheit Atlantis? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Die Suche nach dem sagenhaften Reich Atlantis, das der Grieche Platon einst in seinen Texten “Timaios” und “Kritias” beschrieben hat, reichen von der Antarktis über den Weltraum bis zum Planeten Mars. Sofern es diese unterfangene Welt einst tatsächlich gab und nicht nur Phantasie des Platon war, wie es Kritiker sagen. Nun aber glaubt der italienische Autor Sergio Frau, dass eine vernichtete Zivilisation auf der Mittelleerinsel Sardinen das Vorbild für den Mythos Atlantis war. Grund soll der Einschlag eines Kometen im Jahr 1175 vor Christus sein.

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein “dunkles Zeitalter” brach etwa im Jahr 1175 vor Christus über die Kultur auf der Insel Sardinien herein. Der Untergang dieser Zivilisation im Tyrrhenischen Meer westlich von Italien könnte das historische Vorbild für die Mythos von Atlantis sein. Das glaubt der Autor und Journalist Sergio Frau, der seit über zehn Jahren dem Rätsel von Atlantis auf Sardinien auf der Spur ist. Oder besser gesagt, dass die Insel Sardinien einst Atlantis war. Eine Idee, die nicht neu ist, und über die Frau bereits im April 2002 sein 800 Seiten umfassendes Wert “Le colonne d’Ercole. Un’inchiesta” veröffentlichte.

Zusammen mit einem Team von Wissenschaftlern glaubt nun aber Sergio Frau, dass hier eine Hochkultur durch eine gewaltige Flut vernichtet worden ist, und er dafür weitere Hinweise gefunden habe.

Die Zeitung “The Guardian” berichtete am 15. August, dass Spuren auf der Insel darauf hinzudeuten scheinen, dass im zweiten Jahrtausend vor Christus ein Komet in das Mittelmeer stürzte und dieser eine dabei aufgetürmte Flutwelle auslöste. Dieser Tsunami habe auf der südlichen Spitze von Sardinien ein Katastrophengebiet hinterlassen, das aus der Luft “einem marinen, von Schlamm bedecktem Pompeji ähneln”, so Frau.

Ein Komet soll das Ende gebracht haben

Neue Beweise für Atlantis - Pyramide im Meer gefunden? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: Neue Beweise für Atlantis – Pyramide im Meer gefunden? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Ein Dutzend Wissenschaftler aus Italien sind im vergangenen Juni zusammen mit Sergio Frau diesen Spuren eines mutmaßlichen Atlantis auf der Mittelleerinsel nachgegangen. Darunter auch der Geophysiker und Experte für derartige Flutwellen Professor Stefano Tinti. Professor Tinti meint, dass eine Komet mit 20 Kilometer pro Sekunde in das Mittelmeer schlug und so einen gigantischen Tsunami ausgelöst habe. Nach “The Guadrian” zitiert Tinti mit den Worten:

Ein Komet stürzt mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern in der Sekunde in das Meer. In weniger als einer Sekunde kann die Welle dann um das Vier- oder Fünffache wachsen.”

Stefano Tinti argumentiert, dass bis in die 1980ger Jahre niemand wusste, dass solche Superwellen im Mittelmeer überhaupt einst stattgefunden hätten. Inzwischen seien jedoch 350 derartige Ereignisse in den letzten 2500 Jahren identifiziert worden. Tinti:

Das Erdbeben in Algerien im Jahr 2003, das 2.000 Menschen tötete, löste eine Schockwelle (Tsunami, Anm. L.A..F.) aus, die die Balearen und Sardinien eine Stunde später erreichte. Also, was wäre in diesem Fall erforderlich gewesen? Wir reden über eine riesige Wassermasse, etwa 500 Meter hoch. Nur ein Komet ist dazu in der Lage, wenn die Auswirkungen des Einschlages sehr nah an der Küste und in einer ganz bestimmten Richtung auftraten.

Die Forscher glauben, dass die mutmaßliche Monsterwelle eine derartige Höhe gehabt haben muss, da deren Aufprall das Gebiet Nuraghi der Insel vernichtete. Und damit auch die dort ansässige Kultur mit ihren Bauwerken und pyramidenförmigen Monumenten.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Weitere Links zur Grenzwissenschaft von Ancient Aliens & Mystery Files:

Interessantes zum Thema:

, , , , , , markiert <

Neues Buch der GEP e.V.: “Vorsicht Verschwörung! Verschwörungstheorien, UFOs, Atlantis und Paläo-SETI im Lichte rechtsextremer Unterwanderung” von André Kramer

Neuer Sonderband der GEP: "VORSICHT VERSCHWÖRUNG" (Bild: GEP e.V.)
Neuer Sonderband der GEP: “VORSICHT VERSCHWÖRUNG!” (Bild: GEP e.V.)

“Nur so, indem man auch die grenzwissenschaftliche Szene selbst anspricht, lassen sich Effekte erzielen und es besteht die Chance auf eine gewisse Aufklärung. Solange die Behauptungen aus entsprechenden Kreisen weiterhin als nicht widerlegt und potenziell plausibel dastehen (unabhängig vom Grad des tatsächlich Irrationalen), solange werden sie weiterhin Anhänger finden und ihre Vertreter können diesen Aspekt fortführend für ihre Belange betonen.” So schreibt es der Autor und UFO-Forscher André Kramer der GEP e.V. (“Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”) in seiner neuen Veröffentlichung “Achtung Verschwörung!”. Eine Sonderpublikation des UFO-Forschungsvereins GEP, die sich gegen die Themen der “Nazi-UFOs” und der “braunen Esoterik” in der Grenzwissenschaft stellt.

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Endlich ist es erschienen, die neue Publikation des Mystery-Autoren und UFO-Forschers André Kramer: “Vorsicht Verschwörung! Verschwörungstheorien, UFOs, Atlantis und Paläo-SETI im Lichte rechtsextremer Unterwanderung”. Ein Buch, das sich auf 188 Seiten dem Themenkreis der “rechten Esoterik” in der Mystery-Forschung widmet. Da, so eine Grundaussage von Kramer, dieses braune Gedankengut unlängst in der Grenzwissenschaft festgesetzt hat. Von UFOs bis Atlantis finden sich teilweise immer wieder “rechtslastige Thesen” und Aussagen, die einer nur scheinbar vor 70 Jahren untergegangenen Ideologie entstammen.

Von “brauner Esoterik” …

Der UFO-Forscher Danny Ammon stellte am 16. Februar 2015 die Veröffentlichung auf der Webseite der UFO-Organisation GEP e.V. vor, bei der André Kramer unter anderem Vorstandsmitglied ist. Zusammenfassend schreibt Ammon:

Alle Forscher und Organisationen, die sich mit dem Themengebiet der Anomalistik befassen, sehen sich dem Problem einer zunehmenden Verbreitung brauner Esoterik und rechtsextremer Verschwörungstheorien gegenüber. Auch in den Bereichen UFOs und Außerirdische werden immer wieder Spekulationen laut, die sich in diesen Kontext einordnen lassen. Es liegt daher in der Verantwortung seriöser Anomalistik- und UFO-Forschung, derartigem Gedankengut entgegenzutreten, und zwar nicht mit leichtfertigem Abtun, sondern mit gezielter Aufklärung über Inhalte und Widerlegungen entsprechender Behauptungen.

VIDEO: Neuschwabenland & Nazi-UFOs: Von der hohlen Erde, Nazi-Basen am Südpol, Raumfahrt unter Adolf Hitler & Reichsflugscheiben (WikiCommons / L. A. Fischinger)
VIDEO: Neuschwabenland & Nazi-UFOs: Von der hohlen Erde, Nazi-Basen am Südpol, Raumfahrt unter Adolf Hitler & Reichsflugscheiben (WikiCommons / L. A. Fischinger)

Bereits vor drei Jahren hat die GEP in einer Stellungnahme ihre Position zu rechter Esoterik mit Verweisen auf inhaltliche Auseinandersetzungen mit der Thematik klargestellt. In einer neuen Sonderpublikationen lassen wir dieser ersten Stellungnahme eine genauere und umfangreichere Veröffentlichung folgen.

Unser Vorstandsmitglied André Kramer hat eine lesenswerte Auseinandersetzung mit zahlreichen Ideen, Autoren und Sachverhalten aus der rechten Esoterik verfasst, die insbesondere mit den Themen Aliens, UFOs und Paläo-SETI / Prä-Astronautik verknüpft sind und klärt darin unter anderem über folgende Fragen auf:

  • Steckt hinter UFOs und UFO-Entführungen ein »Zuchtprogramm der Nazis?«
  • Waren die Götter aus alten Überlieferungen »arische Astronauten?«
  • Ist Atlantis real und die »arische Urheimat?«
  • Welche Rolle spielten Geheimbünde und Okkultismus im Dritten Reich?
  • Tobt der Zweite Weltkrieg noch immer?
  • Hat Hitler den Krieg überlebt?
  • Was hat es mit den Reichsflugscheiben auf sich?
  • Wer ist Jan van Helsing und welche Thesen hat er veröffentlicht?
  • Welche weiteren Autoren rechter Esoterik gibt es und welche Thesen brachten sie hervor?
  • Woher kommt der Erfolg derartiger Verschwörungstheorien?

Mit Antworten zu diesen Themen soll das Buch eine Handreichung für jeden an Grenzwissenschaften Interessierten sein, um kritische Untersuchungen zu diesen Inhalten zu kennen, aber auch für jeden in der Anomalistik und insbesondere UFO-Forschung oder Paläo-SETI Aktiven, um irrationalen Spekulationen mit fundierten Argumenten entgegentreten zu können.”

André Kramer
Vorsicht Verschwörung!
Verschwörungstheorien, UFOs, Atlantis und Paläo-SETI im Lichte rechtsextremer Unterwanderung

188 Seiten, broschiert, DIN A5, 39 Abb.
ISBN 978-3-923862-43-6, 15,00 € – Hier erhältlich

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema
, , , , , , , , , , , markiert <

Atlantis lag auf dem Mars, die Mars-Anomalien und Pharao Tutanchamun starb bei einem Shuttle-Absturz der Ancient Aliens

Lag Atlantis nauf dem Mars? (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)
Lag Atlantis auf dem Mars? (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)

“Atlantis lag angeblich auf dem Mars: Wissenschaftler entziffern ägyptische Schriftrolle”, so eine Meldung, die derzeit im Internet kursiert. Tatsächlich ist Atlantis schon mehrfach auch außerhalb der Erde “gefunden” worden. So etwa will der Bestsellerautor Johannes von Buttlar Atlantis als eine Art “Paradies” schon in seinem Buch “Adams Planet: Das Paradies lag auf Phaethon” im Jahr 1991 auf einem nun zerstörten Planeten zwischen Mars und Jupiter ausfindig gemacht haben. Was hinter dieser “neuen” Meldung und den angeblich auf dem Roten Planeten fotografierten Mars-Anomalien steckt – erfahrt Ihr hier.

Atlantis lag auf dem Mars, die Mars-Anomalien und Pharao Tutanchamun starb bei einem Shuttle-Absturz der Ancient Aliens weiterlesen

, , , , , , , markiert <