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Die “Alien-Mumien von Peru”: Neue Untersuchungen und Fragen um die seltsamen Mumien von Nazca +++ YouTube-Video +++

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Die "Alien-Mumien von Peru": Neue Untersuchungen und Fragen um die seltsamen Mumien von Nazca (Bilder: The-Alien-Project.com)
Die “Alien-Mumien von Peru”: Neue Untersuchungen und Fragen um die seltsamen Mumien von Nazca (Bilder: The-Alien-Project.com)

Seit 2016 und vor allem ab 2017 gehen in Peru seltsame Dinge vor sich: Grabräuber haben unweit der berühmten Ebene von Nazca zahlreiche Grabkammern, Stollen und Gruften gefunden, in denen dutzende fremdartige Mumien liegen sollen. „Alien-Mumien“, wie es sehr schnell aufgrund des überaus bizarren Aussehens aus Südamerika hieß. Seit dem berichte ich auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder von den Vorgängen in Peru rund um die „außerirdischen Mumien von Nazca“. Doch es gibt eine ganze Reihe neue Entwicklungen und Informationen zu diesen seltsam aussehenden Mumien von Peru, die das Thema wieder spannend machen. Was es für neue Kenntnisse, Analysen, Berichte, Entdeckungen und vor allem auch Fragen rund um die „weißen Mumien Peru“ gibt, erfahrt Ihr umfangreich in diesem YouTube-Video.


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Mumien von Aliens in Peru?

Fragwürdige und sonderbare Geschehnisse, die von gefundenen Kreaturen handeln, die zum Teil rund 30, 40, 60 oder 170 Zentimeter groß sind. Ausgestattet mit teilweise nur drei endlos lange Finger (und Zehn), riesigen Schädeln und irgendwie wie nicht von dieser Welt.

In diesem zweiten Video zum Thema (1. Video HIER) greife ich das Thema der „Alien-Mumien von Nazca“ erneut auf. Es gibt in Peru dazu eine ganze Reihe von neuen Entwicklungen und Untersuchungen, die weitere Fragen zu diesem inzwischen sehr komplexen Thema aufwerfen. Nicht nur jene, dass die DNA nicht menschlich sein soll …

Was es alles an neuen Kenntnissen, Analysen, Berichte, Entdeckungen und vor allem auch Fragen rund um die „weißen Mumien Peru“ gibt, erfahrt Ihr umfangreich in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal.

Bleibt neugierig …

Die Alien-Mumien von Nazca in Peru: Neue Untersuchungen und Fragen! YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ermittlungen wurden eingeleitet. Ist der “Spaß” um die Alien-Mumien bald vorbei?

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Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ist der "Spaß" um Alien-Mumien bald vorbei? (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)
Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ist der “Spaß” um Alien-Mumien bald vorbei? (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)

Manchmal – und leider viel zu oft – frage ich mich: Was denken sich eigentlich einige “Mystery-Jäger” dabei, die an der Grenzwissenschaft und Aliens Interessierten immer wieder mit Lug und Trug zu foppen? Warum geben sich immer wieder Menschen her, mit offenkundigen Schwindeleien und sogar Betrug vermeintliche Sensationen in die Welt zu posaunen? Genau das geschieht, wie mehrfach auf diesem Blog (HIER, HIER & HIER) und in einem YouTube-Video berichtet, derzeit in Südamerika. Denn dort, in Peru, geht eine “Forschergruppe” seit Monaten mit Alien-Mumien & Co. durch die Medien. Jetzt aber hat sich endlich das peruanische Kultur-Ministerium in die Angelegenheit eingeschaltet und die Staatsanwaltschaft ermittelt. Unter anderem wegen Grabräuberei.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ende 2016 schrieb ich in einem Fakten Check-Artikel auf diesem Blog zu den “sensationellen Alien-Mumien”, die in Peru gefunden sein sollen:

Wer will uns hier wieder einmal einen ,Alien aufbinden’, wie ich denke? Diese Bilder sagen eigentlich alles. Und das sollte auch jeder Mediziner und jeder medizinische Laie in Peru erkennen! Hier ist wohl eher von modifiziert als von mumifiziert zu sprechen.

Wenn man nicht die ganze Welt der Grenzwissenschaft wachsam im Auge behält, immer hinterfragt und sich diverse ,Sensationen’ genau ansieht (wenn man daran überhaupt Lust und Interesse hat) – gibt es bald nur noch Lug und Trug …”

Damals war nicht absehbar, dass die Story um den Fund einer angeblichen Alien-Mumie sechs Monate später in so einem Chaos gipfelt, das augenblicklich aus Südamerika zu erfahren ist. Nachdem in Peru angeblich ein kleine Alien-Mumie und ein kleiner Alien-Schädel gefunden wurden, tauchte alsbald noch eine riesige Alien-Hand mit drei langen Fingern auf.

Scheinbar aber nur, damit die “Mystery-Forscher” in Peru einige Zeit später eine komplette Mumie eines vermeintlichen Außerirdischen der stauenden Welt präsentieren konnten. Ebenso gefunden in Nazca, wie es heißt, und diesmal sogar fast 1,70 Meter groß. Unlängst hat man diese weibliche Alien-Leiche “Maria” getauft.

Röntgenbild der angeblichen nur 21 Zentimeter kleinen Alien-Leiche: Ein Blinder sieht die Manipulationen! – Zur Großansicht anklicken (Bild: YouTube-Screenshot / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Röntgenbild der angeblichen nur 21 Zentimeter kleinen Alien-Leiche: Ein Blinder sieht die Manipulationen! – Zur Großansicht anklicken (Bild: YouTube-Screenshot / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Doch dieser Alien-Fund war aufgrund der zuvor in Peru präsentierten Riesen-Hand und Mini-Mumie schon längst nicht mehr ernstzunehmen, wie ich es HIER beschrieben habe.

Frankenstein 2.0

Nachdem beispielsweise die erste Mumie dieser Story, der “Mini-Alien”, meiner Meinung ganz eindeutig aus echten Knochen zusammengebastelt war, wäre es bei dem “großen Alien” ebenso möglich. Das heißt, dass hier illegale Grabräuberei eine Rolle spielen würden.

Allerdings wäre das auch der Fall, wenn diese Funde authentisch wären. Denn sie wurden nicht von regulären Archäologen bei offiziellen Grabungen gefunden und geboren. In ersten Videos und Interviews zu der ersten vermeintlichen Alien-Mumie aus Peru war sogar eindeutig von Grabräubern die Rede. Oder, netter ausgedrückt, von “Hobby-Archäologen”.

In Peru ist es nicht anders, als in anderen Ländern der Erde: Archäologische Funde und Grabungen sind Sache der Behörden. In Peru ist es das “Ministerio de Cultura”, in dessen Aufgabenbereich solche Entdeckungen fallen. Wenn aber nun bei der neuen Alien-Mumie echte Knochen von Menschen/Mumien verwendet wurden, muss das peruanische Ministerium reagieren. Diese können nur aus einer Raubgrabung stammen.

Selbstverständlich können man dann auch anhand solcher verwendeten Knochen (der auch in Peru sehr zahlreich vorkommenden Mumien) wunderschön eine C14-Datierung vornehmen. Also mittels der Radiokarbondatierung das Alter der vermeintlichen Alien-Leiche bestimmen. Auch DNA-Analysen sind so möglich. Nimmt ein Betrüger Teile einer 2.000 Jahre alte Mumie, um daraus eine Alien-Mumie zu “basteln”, würde auch die C14-Datierung bestätigen, dass dieser “Außerirdische” eben 2.000 Jahre alt ist. Et voilà – eine Sensation …

Und das wurde auch bei der Mumie gemacht. Die fragwürdige Kreatur soll nach dieser Datierung etwa 1.750 Jahre alt sein, wie Gaia.com in einem Video berichtet. Der Genetiker Dr. Michael Aseev von Institut für Molekular-Genetik der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau wiederum sagte nach der Untersuchung einer Mumien-Probe in einem weitere Video von “Gaia”:

Durch die DNA-Probe der Mumie, die jetzt Marie genannt wird, konnten wir feststellen, dass dies eine Frau ist. Das Y-Chromosom fehlt.

Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
VIDEO: Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Doch weder das Alter der Probe noch die genetische Analyse dieser sagten irgendwas über eine “außerirdische Natur” der Mumie! Vielmehr zeigen diese, dass die Truppe sowie die fragwürdige Seite bzw. die Video-Arbeit von “Gaia” nicht davor zurück schrecken, echte Menschenteile für ihre Machenschaften zu nutzen. Mit die Ziel…Geld zu verdienen.

Dr. Konstantin Kototkow, der in diesem Zusammenhang ebenso wieder dabei ist, ist auch ganz interessant. Er hat eine Kamera entwickelt, die angeblich die Aura von Menschen, Tieren und Pflanzen fotografieren kann (sog. “Kirlian-Fotografie”). Diese bietet er für rund 850 Dollar an. Neben zahlreichen anderen Produkten, Software, Seminaren, Kursen usw.

Herr Staatsanwalt, übernehmen Sie!

Und so hat auch das “Ministerio de Cultura” von Peru vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass Ermittlungen gegen die “Mystery-Forscher” eingeleitet wurden. Aufgrund “krimineller Attentate gegen archäologische Denkmäler” in Peru. Folglich: Beschädigung und Plünderung von archäologischen Stätten und Kulturgütern. Würde die Behauptung der Mumien-Faker, sie würden um die 20 solcher Alien-Leichen besitzen, stimmen, wäre das Ausmaß dieser dreisten Machenschaften kaum abschätzbar.

Ebenso sei bei der ganzen Sache zu bedenken, dass die Beteiligten online, etwa bei Facebook und YouTube, auch mal gerne Pseudonyme nutzen. Zumindest sind nicht wenige Postings und Videos in den Sozialen Netzwerken von anonymen Nutzern online gestellt worden.

Geld für die Alien-Mumien von Nazca in Peru
Geld für die Alien-Mumien von Nazca in Peru …

Das war auch bei einer Crowdfunding-Kampagne Anfang 2017 von Thierry Jamin so. Gesammelt werden sollte bei dieser Kampagne und Untersuchungen wie GEN-Analysen für die erste kleine Alien-Mumie, den kleinen Alien-Schädel und die Hand. Ziel waren 29.000 Dollar und zusammengekommen waren: 39.510 Dollar.

Der Anwalt Alberto Alfredo Urbano Jaciento, der unter anderem für die Verwaltung der archäologischen Bereiche um Nazca zuständig ist, äußerte ebenso bedenken. Es sei, so Jaciento, nicht möglich, diese Mumie einem Fundort auf oder um die Hochebene von Nazca zuzuordnen. Vor allem betonte er, dass die Internet-Videos der Untersuchungen, der Probe-Entnahmen und die Proben an sich etc. keinerlei Beweiskraft hätten.

“Es ist nicht möglich festzustellen”, so Janiento zu den Videos, “dass die Proben oder Artefakte (wenn sie echt sind) den Beweis erbracht haben, dass sie fremdartigen oder überhaupt archäologischen Charakter haben”.

Damit ist der neueste Fall von Alien-Mumien wohl ein Fall für den Staatsanwalt.

Ich frage mich wirklich, wie man mit seinem Namen und Gesicht an die Öffentlichkeit gehen kann, um solche Storys zu verbreiten?!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Neues Buch von Erich von Däniken: “Neue Erkenntnisse: Beweise für einen Besuch von Außerirdischen in vorgeschichtlichen Zeiten”

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Erich von Däniken "Neue Erkenntnisse: Beweise für einen Besuch von Außerirdischen in vorgeschichtlichen Zeiten"(Bilder: LAF / KOPP-Verlag / NASA / Montage: Fischinger-Online)
Erich von Däniken “Neue Erkenntnisse: Beweise für einen Besuch von Außerirdischen in vorgeschichtlichen Zeiten”(Bilder: LAF / KOPP-Verlag / NASA / Montage: Fischinger-Online)

Soeben ist das 41. Buch von Erich von Däniken erschienen: “Neue Erkenntnisse: Beweise für einen Besuch von Außerirdischen in vorgeschichtlichen Zeiten“, so der Titel des im KOPP-Verlag veröffentlichen Werkes von EvD. “Erich von Däniken präsentiert Ihnen in diesem Buch seine neuesten und spektakulärsten Forschungsergebnisse”, so heißt es in der Ankündigung des Verlages. Alle Infos, Details und mehr zu diesem neuen Däniken-Buch finde Ihr wie immer in diesem Beitrag!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die neuesten Zeugnisse einer uralten Wahrheit

Erich von Däniken präsentiert Ihnen in diesem Buch seine neuesten und spektakulärsten Forschungsergebnisse. Er verbindet diese neuen Indizien intelligent mit denen, die sich in mittlerweile 41 Werken von ihm niedergeschlagen haben.

Dabei wird deutlich: Auch diese neuen Erkenntnisse stützen die Theorie, die der Bestsellerautor seit Langem vertritt. Vor Tausenden von Jahren kamen Außerirdische auf die Erde; sie vermittelten den Menschen bis dahin unbekannte Fertigkeiten und sorgten für einen Wissenssprung.

Der Krieg der Götter

Uralte Schriften aus Indien, Sibirien, Tahiti und vielen anderen Regionen der Erde berichten unabhängig voneinander von einem Krieg der Götter im Weltall. In der Schlacht wurden Waffen von unvorstellbarer Zerstörungskraft eingesetzt. Beim Einsatz einer dieser Waffen explodierte ein kompletter Planet.

Über Jahre regnete es Feuer vom Himmel

Überlieferungen aus allen Teilen der Erde schildern übereinstimmend und in Details die grauenhaften Auswirkungen der Schlacht im All. Über Jahre hinweg gingen endlose Meteoritenschauer auf die Erde nieder. Die Menschen der damaligen Zeit versuchten, sich davor zu schützen, und schufen so weitere Zeugnisse, die den Sternenkrieg und den Kontakt mit Wesen 3von anderen Planeten belegen.

Millionenstädte unter der Erde

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Um vor den zerstörerischen Gesteinsbrocken sicher zu sein, gruben die Menschen kilometerlange Gänge unter der Erde; sie schafften dort auch Platz für Dörfer und ganze Städte. Erich von Däniken illustriert dies mit beeindruckenden Beispielen, die auf der ganzen Welt zu finden sind.

Die dreifingrigen Wesen von Nazca

Zu den neuen Entdeckungen, die Erich von Däniken in diesem Buch präsentiert, gehört auch ein Ereignis, das man nur als sensationell bezeichnen kann: 2017 wurde der Autor darüber informiert, dass in der Nähe des peruanischen Ortes Nazca merkwürdige mumifizierte Wesen gefunden wurden, die vor mehreren Tausend Jahren gelebt hatten, drei Finger und drei Zehen aufwiesen und außergewöhnlich lang gezogene Köpfe hatten.

Einer der Mumien war – offensichtlich vor mehreren Tausend Jahren – ein Metallplättchen unter die Haut implantiert worden. Die Wissenschaftler sind sich einig:

Diese Wesen stammen nicht von der Erde!

(Verlagstext)

Neue Erkenntnisse

Cover Erich von Däniken: "Neue Erkenntnisse"Beweise für einen Besuch von Außerirdischen in vorgeschichtlichen Zeiten

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Maria Reiche und die Linien von Nazca: Verdienter Mainstream-Bericht über die vergessene Gringa, die die Wüste in Peru fegte

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Maria Reiche und die Linien von Nazca: Die Gringa, die die Wüste in Peru fegte (Bilder: latinamericanstudies.org)
Maria Reiche und die Linien von Nazca: Die Gringa, die die Wüste in Peru fegte (Bilder: latinamericanstudies.org)

Es existiert wohl kein an Prä-Astronautik sowie Grenzwissenschaft und Mystery Files Interessierter auf diesem Planeten, der nicht die Linien und Scharrbilder von Nazca in Peru kennt. Zu verdanken haben die Nazca-Linien ihre Berühmtheit ohne Zweifel Erich von Däniken und seinen Thesen über die Raumfahrer des Altertums. Nazca ist seit nun 50 Jahren Teil seiner Argumentationen. Vergessen wurde darin nie Dr. Maria Reiche aus Deutschland, die als Pionierin der Nazca-Forschung ihr Leben der Entschlüsselung der Hochebene in Peru widmete. “Die Gringa, die die Wüste fegte”, wie sie einst in Peru belächelt wurde. Vergessen wurde Reiche aber vielfach in der Öffentlichkeit. Ein jüngst erschienener Artikel in der Mainstreampresse ruft die Nazca-Forscherin jetzt gebührend ins Gedächtnis zurück. Genau 20 Jahre nach ihrem Tod am 8. Juni 1998 in Peru. Ein Beitrag, der natürlich um von Däniken nicht herum kommt, weshalb das Thema bzw. Maria Reiche an dieser Stelle ebenso einmal genauer betrachtet und gewürdigt werden soll.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Bilderbuch der Götter

Nazca ist jener Ort in Peru, in dem sich die legendären Scharrbilder, Pisten, Linien und Figuren in der Wüste befinden, die nur aus der Luft wirklich in ihrem Ausmaß zu erfassen sind. Diese mysteriösen Nazca-Linien und ihre “Verwandten” in aller Welt, waren bereits vielfach Thema unterschiedlicher Beiträge auf diesem Blog. So gut wie jeder an den Rätseln der Geschichte Interessierte kennt sie. Jeder Erich von Däniken-Leser kennt sie fast schon “in und auswendig”, da sie bereits in seinem 1. Buch 1968 ein wichtiges Thema waren.

So ist auch von Däniken zu verdanken, dass die Bilder in der Wüste heute weltweit bekannt sind. Natürlich nicht nur in der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik. Vor nicht einmal 100 Jahren war das ganz anders!

Erst im Jahre 1927 wurden von dem peruanischen Archäologen Toribio Mejia Xesspe die Geoglyphen von Nazca wieder entdeckt. 13 Jahre später berichtete er erstmals über die sonderbaren Bodenstrukturen in der Ebene in einem Artikel und auf einer Pressekonferenz in Peru. Beachtung fand er dabei eher weniger. Ebenso die wohl erste wissenschaftliche Beschreibung Nazca-Linien von Alfred Kroeber aus den USA, der auf einer Peru-Reise 1926 über die Eben “stolperte”.

Als aber im Juni 1941 der Historiker Paul Kosok aus New York mit einem Flugzeug über den Ebene flog und darüber in “Natural History” 1947 berichte, war Nazca aus dem Winterschlaf der Geschichte endgültig geweckt. Seit diesen Tagen ist die Ebene von Nazca mit ihren rund 1.500 Scharrbildern Archäologen und Forschern aus aller Welt ein Begriff.

Paul Kosok wiederum hatte bei seiner Arbeit in Peru eine Assistentin, die heute untrennbar mit Nazca in Verbindung steht: Maria Reiche aus Dresden.

Maria Reiche und die Linien von Nazca

Kosok sah in der Hochebene von Nazca “das größte Astronomie-Buch der Welt”. Eine Art von gigantischen astronomischen Kalender der Ureinwohner von Peru. In den folgenden Jahren verfiel seine deutsche Assistentin Maria Reiche dem Zauber der Nazca-Linien und verfolgte die Thesen von Kosak in Peru weiter. Sie wurde so geradezu zu einer Ikone der Nazca-Forschung, die bis zum ihrem Tod 1998 unermüdlich die ebene erforschte und dokumentierte.

Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein "Nazca Europas" ...? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein “Nazca Europas” …? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Im fernen Peru ist Maria Reiche bis heute unvergessen. Sie war zu Lebzeiten eine Frau, die buchstäblich bis zum letztem Atemzug für Nazca lebte und arbeitete. Der Erhalt der Linien und Figuren ist zu einem großen Teil allein ihrem Einsatz zu verdanken. Eine seltsame Frau aus Europa, eine “Gringa”, die die Einheimischen vor Ort misstrauisch beäugten.

Einige hielten sie für eine “Hexe”, andere schlicht für ein wenig verrückt. Nicht nur, da die Deutsche ohne Mann und Kinder in spärlichen und geradezu ärmlichen Verhältnissen in Nazca in einer Hütte lebte und täglich bis zu 14 Stunden die Scharrbilder erkundete. Reiche pflegte es auch die Wüste mit einem Besen zu fegen. Ein Bild, das sich vielen Menschen vor Ort eingebrannt hat. Natürlich war Reiche nicht als einsame Hütten-Hausfrau einem Reinigungswahn verfallen, sondern sie legte auf diese Weise zugewehte Scharrbilder der Wüste frei. Eine einfache aber eben effektive Methode.

Bis zu 14 Stunden am Tag versuchte sie das Mysterium der Scharrbilder von Nazca zu ergründen. Entdeckte und dokumentierte unzählige dieser sogenannten Geoglyphen, schlief auch mal einsam in der Wüste oder fuhr mit ihrem “VW Käfer” durch die Pampa und Berge Perus. Immer auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, die die etwa 500 Quadratkilometer große Ebene von Nazca an sie stellte. Selbst als die Forscherin ab 1987 nach und nach erblindetet sowie Krebs und Parkinson bekam, arbeitete sie weiter: Sie ließ sich mit einem Gestell auf dem Rücken von Helfern in der Wüste tragen …

Die Jahre und Jahrzehnte gaben der Leidenschaft von Maria Reiche recht. Fünf Ehrendoktortitel erhielt sie, in Nazca steht eine Staue von ihr und eine Allee trägt dort ihren Namen. Ihr es es auch zu verdanken, dass die UNESCO 1994 die “Linien und Bodenzeichnungen von Nasca und Pampa de Jumana” zum Weltkulturerbe ernannte. Bereits 1978 gelang es ihr in Peru Nazca als archäologische Schutzzone ausweisen zu lassen. Angesichts der Tatsache, dass man die Scharrbilder da schon Jahrzehnte kannte, eine überfällige Notwenigkeit.

Als Zeichen der Würdigung ihrer Leistungen erhielt sie mit 90 Jahren die Staatsbürgerschaft von Peru. Ebenso verlieh der Staat ihr 1993 den “Orden der Weisen der Inka” – die höchste Auszeichnung des Landes Peru. Zehn Jahre zuvor erhielt sie das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Auch Dresden, der Heimatstadt Maria Reiches, würdigt inzwischen verschiedentlich ihrer 1903 dort geborenen Tochter der Stadt.

Heute gibt es nicht nur Museen, Vereine und Organisationen zu ihren Ehren, sondern auch der kleine Flughafen von Nazca trägt ihren Namen. Jener kleine Airport, von dem heute die unzähligen Touristen aus der ganzen Welt zu Rundflügen über die Nazca-Linien starten.

VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)

Das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” veröffentlichte zum 20. Todestag der außergewöhnlichen Nazca-Forscherin am 8. Juni 2018 den Artikel “Wie eine Deutsche die Nazca-Linien rettete”. Darin wird Ana Maria Cogorno, die Adoptivtochter von Maria Reiche, mit den Worten zitiert:

Aus Deutschland gab es keine Hilfe. Nur in den Achtzigerjahren interessierte sich ein deutscher Botschafter für die Arbeit. Es ist eine Schande.

In diesen Worten von Cogorno scheint “Verbitterung mitzuschwingen” so Matthias Lauerer in seinem “Spiegel”-Artikel. Verwunderlich ist das wirklich nicht, da wohl kein anderer Name als eben Erich von Däniken mit Nazca in Verbindung gebracht wird.

Maria Reiche und Erich von Däniken

Erich von Dänikens spektakuläre Thesen über Zeichen für Außerirdische auf der Ebene, machten die Region letztendlich im öffentlichen Bewusstsein erst bekannt. Ebenso aber auch der Franzose Robert Charroux drei Jahre später.

Die Autoren Dietrich Schulze und Viola Zetzsche schreiben in ihrer Maria Reiche-Biographie “Bilderbuch der Wüste” (2005) zu Däniken/Charroux:

Ihre phantastischen Ideen wirkten auf die Pampa wie das Licht eines Scheinwerfers.

Fraglos klingt es auch viel faszinierender, dass die Bilder, Linien und Pisten von Nazca für Besucher aus dem All gedachte waren, als dass sie ein “astronomischer Kalender” waren, wie es Reiche annahm. Von Däniken wiederum hat 1968 in seinem Weltbesteller “Erinnerungen an die Zukunft” Maria Reiche auch nicht (direkt) erwähnt. Was er aber sagte ist Folgendes:

Uns vermittelt die 60 km lange Ebene von Nazca – aus der Luft betrachtet – eindeutig die Idee eines Flugplatzes!

Damit war die Geschichte, von Däniken hält die Ebene in Peru für den Rest eines UFO-Flughafen der Vorzeit, geboren. Eigentlich ist das aber eine Aussage von – Maria Reiche. Nicht von ihm, wie ich es 2009 in meinem Buch “Historia Mystica” aufgezeigt habe. Das mag viele Prä-Astronautik-Interessierte an dieser Stelle mit Sicherheit verwundern, ist aber eine Tatsache.

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So hat EvD in seinem ersten Buch im Anhang zwei Veröffentlichungen von Maria Reiche angeführt. Das von ihr erstmals 1949 in drei Sprachen im Eigenverlag veröffentlichte Büchlein “Mystery on the Desert” ist eine davon. Darin heißt es von Reiche zu den Pisten und ebenen Flächen von Nazca: „Einige könnte man für Flugplätze halten“. Eine Aussage, die man heute kennt …

Zum Thema “von Däniken und Nazca als UFO-Flughafen” wird hier auf Grenzwissenschaft und Mystery Files noch ein gesonderter Artikel folgen, in dem das Thema genauer durchleuchtet werden soll. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel vorweg greifen …

Däniken widerlegt? Im Gegenteil: ZDF-Historiker Guido Knopp “bestätigt” (versehentlich) die Prä-Astronautik (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / D. Herper / Fischinger-Online)
Däniken widerlegt? Im Gegenteil: ZDF-Historiker Guido Knopp “bestätigt” (versehentlich) die Prä-Astronautik (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / D. Herper / Fischinger-Online)

Von Däniken hat seine Ideen und Thesen zu Nazca in seinem zweiten Buch “Zurück zu den Sternen” 1969 wesentlich weiter ausgebaut. Auch Maria Reiche wird darin mehrfach erwähnt und zitiert. “Das Phänomen auf der Pampa von Nazca”, so schreib EvD, “ist von der Wissenschaft bisher viel zu wenig beachtet worden”. Maria Reiche sei dabei die Person, “die sich am längsten und intensivsten um die Enträtselung des Geheimnisses der Nazca-Ebene bemüht”. Und weiter schreibt von Däniken in “Zurück zu den Sternen”:

Ich weiß, dass Maria Reiche meine Deutung der geometrischen Zeichnungen von Nazca nicht teilt, da ihre bisherigen Versuchsergebnisse solche kühnen Schlüsse nicht rechtfertigen würden. Trotzdem sei es mir gestattet, meine Theorie zu erläutern:

Im Artikel des “Spiegel” lesen wir, dass Reiche “seine unwissenschaftliche Arbeit nicht ausstehen” konnte und “ihm wütende Postkarten” aus Peru geschrieben habe. “Däniken wurde mit seinen Fantastereien reich”, als er Mitte der 70ger Jahre seine Ideen publik machte, so der Autor im “Spiegel”. “Sie blieb arm”, was ihr nichts ausgemacht haben soll.

Nazca als Kampfplatz der Meinungen

Tausende Artikel, Bücher und Studien sind in den vergangenen fast 100 Jahren  über Nazca veröffentlicht worden. Ohne Maria Reiches unermüdliche und obsessive Arbeit in Peru, wäre Nazca nicht das, was es heute noch ist. Es wäre sicher zu weiten Teilen achtlos zerstört worden. Vielleicht sogar schon vor Jahrzehnten, wie Ana Maria Cogorno erklärt:

In den Fünfzigerjahren sollte ein großes Bewässerungsprojekt das gesamte Areal überfluten, die Zeichnungen wären verloren gewesen. Sie verhinderte das.

So kann man die Arbeit und den Einsatz von Reiche in diesem Zusammenhang eigentlich nicht deutlich genug unterstreichen. Auch die Prä-Astronautik hat, ungeachtet aller Meinungsverschiedenheiten über den Sinn der Scharrbilder, Pisten und Linien, ihr folgerichtig bis auf den heutigen Tag viel zu verdanken. Auch wenn sie hierzulande kaum jemand kennt. So schreibt auch Matthias Lauerer in “Der Spiegel”:

Die 1.500 rätselhaften Scharrbilder im Süden Perus sind weltberühmt. Maria Reiche, Forscherin aus Leidenschaft, bewahrte die Nazca-Linien vor der Auslöschung. In Deutschland kennt die gebürtige Dresdnerin fast niemand.

Das rätselhafte "Band der Löcher" in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)
Das rätselhafte “Band der Löcher” in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)

Deutlich muss man dabei aber auch sagen, dass es vor rund 50 Jahren eben “Der Spiegel” selber war, der Erich von Däniken und seien Bücher zu einem derart gewaltigen Erfolg verholfen hat. Zwar unabsichtlich, aber auch schlechte Presse ist eben Presse, wie ich es in diesem Blog-Posting HIER vom 30. Mai 2018 zusammengefasst habe.

An der Auseinandersetzung zwischen der klassischen Archäologie von und in Nazca mit den Ideen der Prä-Astronautik hat sich bis heute nichts geändert. Seit einem halben Jahrhundert erscheinen regelmäßig Meldungen zu der Ebene, die groß die Widerlegung von EvD & Co. verkünden. Nazca ist ein Kampfplatz der Meinungen. Hervorheben kann man an dieser Stelle durchaus den bekannten Historiker Guido Knopp und seine “Widerlegung” der Prä-Astronautik im Rahmen der Sendung “Die großen Rätsel der Archäologie” des ZDF.

Knopp hatte darin verkündet, dass “hartnäckige Rätsel um die sogenannten Nazca-Linien” inzwischen gelöst und von Däniken widerlegt sei. Nur “ging der Schuss” in der ZDF-Sendung nach hinten los, da er als “Widerlegung” im Grunde ganz genau das über die Scharrbilder sagt, was auch von Däniken sagt: Nazca sei “Graffiti für die Götter”. In diesem Posting HIER vom 5. Juni 2012 erfahrt Ihr die genauen Details dazu und findet das entsprechende ZDF-Video …

Hassliebe?

Da kommt ein schweizer Hotelier ohne akademische Ausbildung aus dem Nichts, schreibt einen Weltbesteller nach dem anderen, wird damit über Nacht weltberühmt und plötzlich kennt jeder die Ebene von Nazca. Was folgte waren nach und nach immer mehr Besucher aus aller Welt, die selber diese Scharrbilder sehen wollten.

Dass das Maria Reiche im fernen Peru aufgrund ihrer jahrzehntelangen Leidenschaft und Liebe zu der Ebene durchaus sauer auf stieß, kann man sich durchaus vorstellen. Ein Mann mit Thesen von Astronautengöttern in “ihrem” Nazca, stellte so ihre Arbeit udn die Arbeiten aller anderen Forscher sehr weit in den Hintergrund. Aber gab es deshalb eigentlich einen regelrechten “Krieg” zwischen von Däniken und Reiche in der damaligen Zeit? Eine Behauptung, die bis heute von Kritikern und Skeptikern immer wieder erhoben wird.

Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ist der "Spaß" um Alien-Mumien bald vorbei? (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)
Die “Alien-Leichen” von Nazca in Peru:Maria Reiche würde sich im Grabe umdrehen! (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)

Im Jahr 1978 erschien das Buch “Erich von Däniken im Kreuzverhör” in seinem damaligen Verlag. Ein Buch, in dem eine Auswahl zahlreicher Fragen der Zuschauer der Däniken-Vorträge in aller Welt und seine entsprechenden Antworten veröffentlicht wurden. Eine dieser Fragen bezog sich auf einen Artikel über Nazca in dem Magazin “GEO”, in dem auch Maria Reiche zu Wort gekommen war. Sie nannte EvD darin angeblich “einen Schwindler”, so dass der Fragestelle gerne wüsste, was von Däniken dazu sagt.

Seine umfangreiche Antwort auf die Publikumsfrage:

“Gleich nach Lektüre schrieb ich an Frau Reiche, bekam aber bis heute keine Antwort. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die alte Dame das gesagt hat! Sie hätte zu dieser Diffamierung auch nicht den geringsten Anlass, weil ich über die Ebene von Nazca nichts veröffentlicht habe, was man als ‘Schwindel’ bezeichnen könnte. Und dass ich zu Nazca eine andere Meinung vertrete als Frau Reiche und die offizielle Archäologie, das ist doch wohl mein gutes Recht, besonders deswegen, weil sich die Gelehrten selbst wieder mal nicht einig sind.

Zwanzig Personen, alles Bekannte von mir, darunter der Präsident der ‘Ancient Astronaut Society’, Rechtsanwalt Gene Philipps aus Chicago, unterhielten sich Mitte Juli ’77 mit Frau Maria Reiche. Diese Unterhaltung fand im Hotel Touristas in Nazca statt, wo Frau Reiche ihre Zelte aufgeschlagen hat. Die Tonbänder dieser Unterhaltung habe ich abhören können. Frau Reiche war außerordentlich freundlich und humorvoll und äußerte sich sehr positiv über mich!

Das klingt eher nach einer “Hassliebe”. Von Däniken hat ebenso nie die Leistungen von Maria Reiche irgendwie in Frage gestellt. Im Gegenteil: In seinem 1997 erscheinenden Buch “Zeichen für die Ewigkeit- Die Botschaft von Nazca” nennt er sie “die große alte Dame von Nazca”, würdigt mehrfach ihre “epochale Leistung” und schreibt unter anderem über sie:

Maria Reiche hat sich redlich alle Verdienste erworben, die in Peru nur möglich sind.

Dem ist nichts weiter hinzuzufügen!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Gen-Analyse: Die Alien-Mumie “Ata” aus Chile ist ein Mensch! Doch niemand spricht von dem verschollenen Bruder aus Peru

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Der "Mini-Alien" aus Chile - und sein verschollener Bruder (Bilder: A. Kramer / ripleys.com / Montage: Fischinger-Online)
“Ata”, der “Mini-Alien” aus Chile – und sein verschollener Bruder (Bilder: A. Kramer / R. Ripley / Montage: Fischinger-Online)

Angebliche “Alien-Mumien“, “Monster-Kadaver” und “Alien-Leichen” gibt es immer wieder in der Grenzwissenschaft und UFO-Forschung. Sie wird es auch immer wieder geben. Gelegentlich schaffen es einige von diesen  seltsamen Leichen auch in die Mainstream- und Boulevardpresse. So auch eine winzige Mumie, die vor rund 15 Jahren in Chile in Südamerika gefunden wurde und über die ich in den letzten zehn Jahren bereits vielfach berichtet habe. Bekannt wurde die kleine Mumie mit dem Namen “Ata” aber erst ab 2012 durch Steven Greer, der den Geheimnissen der vermeintlichen Alien-Mumie medienwirksam auf den Grund gehen wollte. In der Mystery-Community ein viel diskutiertes Thema. Jetzt jedoch hat es “Ata” erneut in die Schlagzeilen geschafft, da Gen-Untersuchungen seine rein irdische Herkunft aufdeckten. Was aber bei alle den Kontroversen um die “Alien-Leiche” bisher übersehen wurde, ist die Tatsache, dass bereits vor ca. 85 Jahren ein Bruder von “Ata” in Südamerika gefunden wurde. Grund genug, diesen “Bruder” an dieser Stelle erneut ins Gedächtnis zu rufen, und seine Geschichte zu erzählen, wie Ihr es hier lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Ata”, die zwergenhafte Alien-Mumie aus Chile

Die Diskussion über die seltsame Mumie “Ata” aus der Atacama-Wüste in Chile, die Dr. Steven Greer in seinem Doku-Film “SIRIUS”  genetisch untersuchen ließ, zieht sich schon einige Jahre dahin. Auch ich habe über diese nur rund 7 Zentimeter kleine “Alien-Leiche” an verschiedenen Stelle schon ab 2002 berichtet (s. z. B. HIER, HIER, HIER und HIER ). Gleichzeit war sie mit anderen sonderbaren Mumien und Leichen aus aller Welt 2010 Thema in einem Buch von mir.

Warum ist nachvollziehbar: Derartige Funde sind für grenzwissenschaftlich Interesse immer spannend, vor allem wenn sie in den Medien ein großes Echo erfahren. Auch wenn bisher nie wirklich irgendwas handfestes dabei heraus kam.

Heraus kam aber jetzt, dass die Mini-Mumie “Ata” aus Südamerika durch und durch ein Mensch ist. Das haben genetische Untersuchungen und Analysen ergeben, von denen in der letzten Woche weltweit berichtet wurde. Erstaunlich viele Meldungen dazu erschienen in der Mainstreampresse. Von “etablierten Medien” bis zur Regenbogenpresse schienen sich die Redaktionen geradezu zu überschlagen, um über diese Ergebnisse der Gen-Untersuchungen zu berichten.

Heute, wo quasi jeder seltsame Leichnam oder Kadaver sogleich ein Außerirdischer oder ein Monster wie der Ziegensauger sein soll, war das mediale Interesse an “Ata” der letzten Tage/Wochen schon verwunderlich. Selbst die unsäglichen Machenschaften um die “Alien-Mumien aus Nazca in Peru” kommen da kaum hinterher ..

Ob die Spekulationen um “Ata” damit beendet sind, steht auf einem anderen Blatt der Grenzwissenschaft und Mystery Files.

“Ata” hat einen Bruder aus Peru!

Am 27. Mai 2013 fragte ich ich in einem Artikel auf diesem Blog, ob der “Atacama Humanoid ‘Ata’ einen Bruder hat”. Denn ebenfalls aus Südamerika, und zwar in Peru, wurde bereits vor rund 85 Jahren eine andere Mumie gefunden, die fraglos große Ähnlichkeiten mit der winzigen Mumie des “Ata” hat. Ihr Name: “Atta-Boy”.

Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
VIDEO: Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? (Bild: gemeinfrei / Fischinger-Online)

Zum Beispiel berichtet der Autor Neal Thompson in seinem 2013 erscheinenden Buch “A Curious Man” von dieser winzigen Mumie, die “Ata” so ähnlich sieht (s. Titelbild). Dieser Bruder der winzigen Mumie “Ata” trägt den schon sehr ähnlich klingenden Namen “Atta Boy” und stammt sogar grob aus der gleichen Region. Der Zwerg “Atta Boy” soll jedoch aus Bolivien oder Peru stammen, also nördlich von Chile, der Heimat von “Ata”.

Finder bzw. Besitzer dieser “Alien-Leiche” war der 1949 verstorbenen Reporter, Cartoon-Zeichner und Globetrotter Robert Ripley aus Kalifornien. LeRoy Robert Ripley war schon zu Lebzeiten eine Art Legende, was seltsame Artefakte, Geschichten und Objekte angeht. Er sammelte vor allen in den 1920ger und 30ger Jahren zahlreiche Kuriositäten, die er ab 1933 in einem eigenen Museum der Kuriositäten in Chicago ausstellte. Weitere solcher Ausstellungen folgten.

“Glaube es, oder nicht!”

Gelang es Ripley nicht, eines der von ihm irgendwo in der Welt gefundenen Kuriosa mitnehmen zu können, zeichnete er von diesen Comics und stellte sie in Radioshows vor. “Ripley’s Believe It or Not!” nannte er diese Veröffentlichungen, mit denen er schon 1918 in New York begann. Die TV-Serie „Ripleys unglaubliche Welt“, die hier in Deutschland zum Beispiel einst auf RTL2 lief, beruht darauf.

Und genau unter diesen Sammlungen des Kuriosen und Phantastischen aus der ganze Welt befand sich auch der Bruder der Mumie “Ata” aus Chile. Thompson berichtet zum Beispiel, dass Ripley zeitlebens „fasziniert von der Miniaturisierung von menschlichen Formen“ war. Etwa „in den Kulturen, wo das Schrumpfen von Köpfen praktiziert wurde“. Eben die bekannten „Schrumpfköpfe”, die bis heute in vielen Museen rund um die Erde verstreut zu sehen sind.

Offen sei, so Thompson weiter, ob diese Mumie ein auf diese Art geschrumpfter Fötus oder sogar ein bereits geborener Mensch sei. Wobei man aber auch bedenken muss, dass sich “Schrumpfköpfe” aus dem Gebiet des Amazons im 19. und 20. Jahrhundert in der westlichen Welt einer makaberen Beliebtheit erfreuten. Reisende und Seeleuten kauften sie genau so, wie Museen für Völkerkunde in Nordamerika oder Europa.

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Das hatte zur Folge, dass solche gruseligen Schädel auch absichtlich gefälscht wurden. Gefälscht in dem Sinne, dass man schlicht und einfach Menschen nur deshalb ermordete, um ihre Köpfe zu schrumpfen und dann zu verkaufen. Selbst Europäer in Südamerika waren davor nicht sicher, dass sie als derartige “Kopf-Souvenir” enden. Mit dem ursprünglichen religiösen Brauch dieser Kopftrophäen von einigen Stämmen im Amazonas hatte das nichts mehr zu tun.

Ist auch der “Atta Boy” von Ripley ein solche bizarre “Schrumpf-Mumie”?

Der geschrumpfte “Atta Boy”: Kein Alien

„Es scheint mir eher ein mumifizierter Fötus zu sein, als ein geschrumpften Körper“, glaubt Edward Meyer, der Vizepräsident der Exponate des Sonderbaren und des Ripley-Archiv. „Nachdem wir tatsächliche geschrumpfte Körper gesehen haben“, so Meyer, “sieht dies sehr, sehr unterschiedlich aus”.“

800 Mio. Jahre alte Mumie in Sibirien gefunden? Eine Spurensuche (Bild: W. Da-Gang)
VIDEO: 800 Mio. Jahre alte Mumie in Sibirien gefunden? Eine Spurensuche (Bild: W. Da-Gang)

Auch seien ihm selber nur drei Fälle bekannt, wo der ganzer Körper eines Menschen geschrumpft wurde. Meyer vermutet, dass jemand einem Deutschen Arzt die Technik der Schrumpfköpfe zeigte, und dieser es dann an einem Fötus ausprobierte …

Die Ähnlichkeit mit der Mumie des “Ata” aus Chile ist schon erstaunlich. Der Zwerg aus Chile wurde immer wieder in den letzten zehn Jahren als “Alien-Mumie” angesehen und hitzig diskutiert. Bei seinem Bruder dem “Atta Boy” ist es eigentlich nicht der Fall. “Ata”, der seinen Namen von der Atacama-Wüste in Chile hat, liegt bekanntlich bis heute vor. Sein Bruder aus dem Besitz von Ripley ist aber spurlos verschollen.

Ob sie ein Deutscher Arzt anfertigte, ist reine Spekulation. Aber schon Ripley selber hat 1931 und 1933 bei der Präsentation seiner Mini-Mumie für Widersprüche gesorgt. So zeichnete er am 8. März 1931 einen Cartoon des “Atta Boy” und nannte es “das bolivianische Baby”, das “geschrumpft und mumifiziert” wurde. Nur 6,5 Inch (ca. 16,5 Zentimeter) groß sei die Mumie, so Ripley 1931.

1933 sah das dann etwas anders aus. Bei der Eröffnung des Kuriositäten-Museums in Chicago entstanden 3 Fotos von Robert Ripley mit dem “Atta-Boy”, von dem eines handschriftlich von ihm beschriftet wurde. Darauf steht, dass die Herkunft der Schrumpf-Mumie sei “Jivaro – Peru”. Kein Wort mehr von Bolivien, wie auf der Zeichnung von 1931, die übrigens die Mumie mit Haaren und einem Lendenschurz zeigt.

“Jivaro” ist allerdings kein Ort in Peru, sondern die Bezeichnung eines Indianer-Volkes, die diesen Namen den spanischen Eroberern verdanken. Eigentlich sind es vier unterschiedliche Stämme aus dem Gebiet des Flusses Marañón in Peru und Ecuador, die man “Jivaroan Leute” nennt. Und diese indigenen Stämme der Shuar, Achuar, Humabisa und Aguaruna waren – Kopfjäger, die Schrumpfköpfe anfertigten!

Angesicht der mutmaßlichen Herkunft des “Atta Boy” bei den “Jivaroan Leuten” in Südamerika, wird wohl die Beschreibung von Ribley als “geschrumpft und mumifiziert” zutreffen. Kein Alien, wie eben auch “Ata” aus Chile, wie wir jetzt wissen.-

Verschollen – oder identisch?

ARTIKEL: Dr. Steven Greer, die angebliche Alien-Mumie “Ata” aus der Wüste von Chile und das UFO-Filmprojekt “Sirius” (Bild: A. Kramer / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Dr. Steven Greer, die angebliche Alien-Mumie “Ata” aus der Wüste von Chile (Bild: A. Kramer / Montage: Fischinger-Online)

Der „Atta Boy“ ist heute verschollen – wohl in irgendeiner privaten Sammlung verborgen. Nur die Fotos von 1933 aus Chicago existieren. Die Mumie selber sei der „persönliche heilige Gral“ von Edward Meyer, wie er sagt, und die Story um sie „ist besser als die des modernen Ata“ …

Aber sind nicht vielleicht bei ein und die selbe Mumie? Ist der “Atta Boy” in Wahrheit “Ata” aus Chile und damit nicht spurlos verschwunden?

Bei zwei derart bizarren und sich so ähnelnden Mini-Mumien, könnte man das vermuten. In der Tat wird es auch hin und wieder. Aber vergleicht man Bilder beider Mumien miteinander, ist das ziemlich sicher ausgeschlossen, wie es auch Meyer glaubt. Trotz aller Ähnlichkeiten und Parallelen, zeigen sich erhebliche Unterschiede zwischen den beiden Zwergen, die sie als zwei Individuen ausweisen.

Dieser Bild-Vergleich von mir soll das verdeutlichen:

"Ata" aus Chile /li.) und der "Atta Boy" aus Peru (re.) im Vergleich: Sie sind nicht identisch! (Bilder: A. Kramer / ripleys.com / Montage: Fischinger-Online)
“Ata” aus Chile /li.) und der “Atta Boy” aus Peru (re.) im Vergleich: Sie sind nicht identisch! (Bilder: A. Kramer / ripleys.com / Montage: Fischinger-Online)

Ich bin sicher, dass es sich hierbei um zwei unterschiedliche Mumien handelt. Der “Ex-Alien” aus dem Doku-Fim “SIRIUS” von Dr. Steven Greer und der verschollenen “Atta Boy” sind nicht die selben Menschen/Föten/Babys.

Hier ein Mystery-Review zu Greer auf meinem YouTube-Kanal Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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von Lars A. Fischinger

 

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Zecharia Sitchin, der Planet Nibiru und die Anunnaki: Nur ein Desinformant im Auftrag der Illuminaten und dunkler Eliten?

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Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin, Erfinder des Nibiru und der Anunnaki: War er ein Desinformant und Lügner im Auftrag der Illuminaten? (Bilder: tamilwin.com / gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin, Erfinder des Nibiru und der Anunnaki: War er ein Desinformant und Lügner im Auftrag dunkler Eliten? (Bilder: tamilwin.com / gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

War der 2010 verstorbene Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin mit seinen Anunnaki- und Nibiru-Ideen nur ein Handlanger dunkler Mächte? Ein Desinformant, der im Auftrag der Freimaurer und/oder der Illuminaten handelte und absichtlich falsche “Enthüllungen” zum Thema Astronautengötter und Ancient Aliens verbreitet? Einige “Kritiker” sind davon überzeugt. Sie sind der Meinung, dass Sitchin nur eine Marionette geheimer Gesellschaften und Machteliten war, der bewusste Desinformationen veröffentlichen sollte. Damit aber nicht genug – denn der bekannte Autor war vielleicht selber ein Alien und packtierte mit satanisch-okkulten Geheimgesellschaften auf unserem Planeten. Was Sitchin mit seinen Ideen des Planten Nibiru und der dortigen Aliens namens Anunnaki alles vorgeworfen wird und wie man das einordnen kann, erfahrt Ihr sehr umfangreich hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zecharia Sitchin, die Anunnaki und der Nibiru

Der US-Autor Sitchin ist auch knapp sieben Jahre nach seinem Tod in der Szene der Prä-Astonautik bzw. Ancient Aliens eine bekannte Größe. Wie ein Blick auf dem Buchmarkt beweist, sind es seine Außerirdischen mit Namen Anunnaki auch. Zahllose Bücher und Veröffentlichungen führen inzwischen den Begriff “Anunnaki” im Titel, der mehr und mehr zu einem Synonym für “Astronauten der Antike” wird (s. Buchtipps am Ende).

Ich selber habe auf diesem Blog in dutzenden Posting und Artikel über Zecharia Sitchin und seine Ideen des unbekanntem aber von Aliens bewohnten Planeten Nibiru (in unserem Sonnensystem!) berichtet. Gleichfalls auch in vielen Videos auf meinem YouTube-Kanal, weshalb ich an dieser Stelle auf detaillierte Wiederholungen verzichten möchte.

Was zum Thema “Planet Nibiru”, der von intelligenten Außerirdischen mit Namen Anunnaki bewohnt sein soll, zu sagen ist, könnte Ihr mehr als umfangreich auch in dem Buch “Die Akte 2012” nachlesen. Die dortigen Ausführungen, Tatsachen und Fakten gelten natürlich auch weit über das Jahr 2012 hinaus. Jahrhunderte sogar …

Man kann Zecharia Sitchin seine Welt der Astronauten aus dem All aber in folgenden 5 Kernaussagen zusammenfassen:

  1. In unserem Sonnensystem existiert ein weiterer Planet, der sich in ca. 3.600 Jahren in einer starken Ellipse einmal um die Sonne dreht: Der Nibiru
  2. Dieser ist schon seit hunderttausenden von Jahren von einer außerirdischen Zivilisation bewohnt: Den Anunnaki
  3. Diese “Nibiruianer” kamen vor grob 432.000 mit ihrer Raumfahrtechnologie zur Erde und wurden die Götter der Vorzeit.
  4. Auf der Erde haben die Anunnaki durch Gentechnologie die jetzige Menschheit erschaffen bzw. unsere Vorfahren “verbessert”.
  5. Der Planet der Anunnaki sorgt durch seinen Sonnenorbit (durch seine Gravitation) etwa alle 3,5 Jahrtausende für Naturkatastrophen auf der Erde.

All diese erstaunlichen Information will der Autor Zecharia Sitchin aus uralten Texten aus Mesopotamien erfahren haben. Überlieferungen und Schriften der Babylonier, Sumerer, Assyrer und anderer Zivilisationen des Nahen Ostens und in anderen Teilen der Welt würden nach Sitchin davon berichten.

Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)
Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger)

Sitchins erste Kritiker

Im Jahr 1976 veröffentlichte Sitchin sein erstes Buch “Der zwölfte Planet: Wann, wo, wie die Astronauten eines anderen Planeten zur Erde kamen und den Homo Sapiens schufen”. Ein Dutzend weitere Bücher zum Thema “Nibiru” und “Anunnaki” folgten von ihm.

Vor allem ab dem Beginn der 1990er Jahre, als UFOs, Aliens und Prä-Astronautik booten, nahm auch die Kritik an den zahlreichen Büchern und Thesen von Zecharia Sitchin zu. Diese Kritiken waren damals fast ausnahmslos in inhaltlichen Charakters. Eigentlich aber machte sich fast niemand der Leser die Mühe, die unzähligen Aussagen, Zitate angeblicher alter Texte, die Flut an Götternamen und behaupteter Querverbindungen, archäologischer Hinweise etc. auf deren Richtigkeit zu überprüfen.

Es waren und sind derer einfach zu viel.

Zumal fast immer Quellen oder genaue Angaben in den Büchern fehlten, da Sitchin vorgab, dass er all das selber übersetzt habe. Für die “normalen Leser” seiner Werke ist das aber bin heute auch nicht sonderlich wichtig. Anders bei vielen Kritiken der 1990er Jahre, als auch ernsthaft die Behauptungen und “Übersetzungen” von Sitchin überprüft wurden. Zeitgleich wurde auch seine wissenschaftliche Reputation hinterfragt, die in seinen Büchern immer genannt wurde. “Anerkannter Altertumsforscher und Experte für Semitische Sprachen”, wie zum Beispiel immer behauptet wurde und wird, war er nie. Er war Wirtschaftsjournalist.

Nur ein Handlanger des Bösen?

Die Themen von Sitchin haben dank des Internet schon sehr lange eine Form von Eigenleben entwickelt, die nicht mehr seinen Behauptungen entsprechen. Vielfach finden sie sich auch vollkommen losgelöst von seiner Person als Begründer der Anunnaki und des Nibiru wieder, so dass er selber nicht mal mehr erwähnt wird. Teilweise ist er sogar nicht einmal bekannt, wie ich etwa in “Die Akte 2012” bemängelte (s. a. Blog-Posting HIER)!

Eine solche Entwicklung, den “Verlust der Quellen”, ist für einen Jäger des Phantastischen immer schade. Was aber jedem Mystery-Autoren und -Interessierten weit mehr Bauchschmerzen bereiten sollte, ist die Tatsache, welche Form der “Kritiken” Zecharia Sitchin postum erfährt. Auch hier möchte ich mal 5 Kernaussagen zusammenfassen:

  1. Sitchin war Jude – also schon naturgemäß ein Lügner und Verschwörer.
  2. Sitchin war ein Handlanger der Freimauer.
  3. Sitchin war ein Handlanger der Illuminaten.
  4. Sitchin war ein Handlanger der Rothschilds.
  5. Sitchin war ein Handlanger der Neuen Weltordnung
  6. Sitchin war ein Handlanger der “Machteliten”
  7. Sitchin war ein Handlanger satanisch-okkulter Mächte.
  8. Sitchin war ein Handlanger der außerirdischen Reptiloide.
  9. Sitchin war selber ein Außerirdischer.
  10. Sitchin war alles zusammen und in deren Auftrag ein Desinformant.

Nicht wenige Seiten finde sich im Internet, die solche oder ähnliche “Kritiken” an den Ideen von Sitchin verbreiten. Die Grundaussage ist dabei fast immer gleich: Er hatte zu Lebzeiten mit Geheimgesellschaften und “Eliten” zu tun. In deren Auftrag schrieb er seine mit Lügen und Desinformationen voll gestopften Bücher. Die Manipulation der Massen durch Falschinformationen rund um das Thema der Götter aus dem Kosmos sei das Ziel dieser Machenschaften von Sitchin und seinen Hintermännern gewesen.

Sitchin habe als Jude selber diesen Kreis der “Machteliten” oder “Neuen Weltordnung” angehört und war damit Teil der großen Weltverschwörung. Damit reiht sich der Prä-Astronautik-Autor nahtlos in die Reihe anderer großer Massenmanipulationen ein, wie etwa US-Präsidenten und andere Mächtige aus Politik und Wirtschaft. Ein Handlanger des Bösen also …

Zecharia Sitchin und seine angeblichen Hintermänner

In der Biographie von Sitchin heißt es, dass er “London School of Economics” (LSE) studierte oder ausgebildet wurde. Für einige ist das ein klares Zeichen, dass Sitchin einer der Verschwörer der Mächtigen gewesen sein muss. Denn diese ist “in der Welt der mächtigen globalen Elite und der dunklen Verschwörungen der Illuminierten/Freimaurer/Zionisten” eine wichtige Adresse, wie es zum Beispiel heißt.

Und weiter lesen wir in dem Online-Artikel “Zecharia Sitchin: Lügner für die Illuminaten?”

Die London School of Economics ist ein Bestandteil der City of London, des finanziellen und faktischen Machtzentrums der westlichen Welt, beherrscht von der Illuminatenfraktion der Rothschilds; sie dient als Talentfabrik für ihre Wirtschaftsführer. Wir können mit Sicherheit annehmen, dass die meisten wenn nicht alle Studenten in den verschiedenen Graden der örtlichen Loge eingeweiht sind, in ihr ‘geheimes Wissen’, in ihre okkulten Rituale und apokalyptischen Glaubenssysteme.

Tatsächlich ist die “London School of Economics and Political Science” eine Elite-Schmiede ersten Ranges. “The Guardian” bescheinigt ihr „mehr Einfluss auf die derzeitige politische Welt als jede andere Hochschule auf der Erde“ und hat damit zweifellos recht. Mehr als 40 ehemalige oder amtierende Staatsoberhäupter und Regierungschefs haben an der “London School of Economics” studiert und dutzende Nobellpreisträge brachte sie hervor.

Kern ist dort Ökonomie und Wirtschaftswissenschaften. Alte Geschichte und Schriften wie eben Sumerisch, Sitchins “Hauptquelle”, kann man dort nicht studieren. Besonders aber stört den Kritikern, dass diese “Schule” zweifellos eine der frühesten Kaderschmieden der Welt überhaupt ist. Sie ist Teil der sogenannte Gruppe “G-5” von Super-Elite-Universitäten in Großbritannien und lehnt mit einer Aufnahmequote von nur 6,5 Prozent mehr Bewerber ab, als die Universitäten Oxford und Cambridge.

Das riecht für viele Menschen nach Geheimbünden oder sogar den Hintermännern der “Neuen Weltordnung”. Zumal sich unter den Absolventer der “London School of Economics” Namen wie David Rockefeller, George Soros, John F. Kennedy, Janet Yellen (US-Notenbankpräsidentin), Kaushik Basu, (Chefökonom der Weltbank), eine ganze Reihe Berater von Barack Obama und viele andere schillernde Figuren der Welt-Macht-Eliten finden. Das diese Kreise der Mächtigen schon immer für allerlei Verschwörungen Pate standen, ist weithin bekannt.

Und genau diesen Kreisen der Weltverschwörer soll auch Zecharia Sitchin angehört haben. Damit kann er schon prinzipiell und vom Grundsatz her nur ein Desinformant und Lügner gewesen sein, argumentieren entsprechende Sitchin-Gegner.

Werkzeug dunkler Mächte und Geheimwissen

Als Mitglied elitärer Kreise soll Sitchin natürlich auch über Geheimwissen verfügt haben. Als Freimauer, Illuminat oder schlicht Manipulator der (Leser-)Massen für die Neue Weltordnung habe er dieses verborgene Wissen genutzt, um “ein völlig neues Weltbild aufzubauen, um korrekteren Weltbildern das Wasser abzugraben”, wie es beispielsweise heißt.

Es hat sich herausgestellt, dass Sitchin Hochgradfreimaurer war, insofern wurde er sicher nicht ‘benutzt’, sondern spielte eine größere Rolle bei der Verteilung der luziferischen Desinformation.

Er ist möglicher Weise Werkzeug einer geheimen Macht gewesen, welche ja nicht dafür bekannt ist, den Menschen Wissen und Wahrheit zu vermitteln, sondern sie in Unwissenheit und Angst zu halten.”

Hinterhältig haben die überall aktiven Illuminaten demnach über die Arbeiten von Sitchin Falschinformationen über unserer Vergangenheit und besonders die Astronautengötter unter das Volk gebracht. Dabei sei das Ziel dieser Eliten des Bösen klar gewesen:

In dem ihrem Bestreben, eine globale Atmosphäre des Weltuntergangs zu schaffen, vollführten die Illuminaten einen schlauen Schachzug, indem sie die Geschichte von Nibiru in die UFO- und New-Age-Gemeinschaften einschleusten.

Das sind harte Vorwürfe, die sich so oder so ähnlich auf einer ganzen Reihe vor allem englischer Webseiten finden. Darauf komme ich weiter unten zurück.

Ob der Nibiru-Erfinder während seiner Zeit an der LSE mit irgendwelchen Geheimgesellschaften und somit mit Plänen von verschworenen und dunklen Eliten in Kontakt kam, ist vollkommen unklar. Natürlich kann man es nicht ausschließen, dass dem so war.

Sitchin, der Desinformant der Illuminaten

Doch bezweifeln kann man durchaus, dass diese Hintermänner hinter der Neuen Weltordnung und den angeblichen Illuminaten ihn sogleich zu ihren literarischen Desinformanten machten. Aus welchem Grund sollten sie gerade ihn nehmen? Und wann “erwählten” die Verschwörer ihn eigentlich?

Der Sitchin-Kritiker Frank Dörnenburg, der sich online intensiv mit dem Inhalt von Sitchins Thesen befasst, hat erhebliche Zweifel an der wissenschaftlichen Vita von ihm. Auch wenn es dem Autoren Dörnenburg eher um den Umstand geht, dass es keinen Nachweis für die Sitchins Ausbildung als “anerkannten Altertumsforscher” etc. geht, schreibt er etwas Interessantes:

Sitchin, so ergaben meine Nachforschungen, war zwischen Herbst 1938 und Frühjahr 1941 an der LSE eingeschrieben. In diesen knapp 3 Jahren kann man an der Schule den ersten ‘undergraduate degree’ machen, den Bachelor. Dieser Abschluss ist der unterste mögliche anerkannte akademische Abschluss, bis zum englischen ‘Diploma’ dauerte s noch eine ganze Weile.”

Am 11. Juli 1920 wurde Sitchin in Baku, Aserbaidschan (Sowjetunion), geboren und war damit im Herbst 1938 gerade 18 Jahre jung. Rund drei bescheidene Jahre verbrachte er an der Elite-Schmiede und verließ sie nach Dörnenburg im Frühjahr 1941. Also mit jungen 20 Jahren. War Sitchin da schon einer ausgesuchter Lügner für die geheimen Machteliten, mit denen er nach vielen Aussagen dort in Kontakt kam?

Wenn dem so ist: Warum hat er sein erstes Buch “Der zwölfte Planet” mit seinen Ideen rund um Nibiru und die Aliens namens Anunnaki erst 1976 in den USA veröffentlicht – 35 Jahre später?

Reptiloide Aliens wollen/haben die Weltherrschaft

Die weiter oben aufgezählten 10 Punkte, was Sitchin so alles nach den “neuen Kritikern” so sein soll, sind noch in ganz anderer Hinsicht spannend: Wenn er schon den dunklen Mächten à la Illuminaten & Co. angehört haben soll, so stand er sicher auch selber mit Außerirdischen in Verbindung.

Oder war er vielleicht selber einer?

Überaus beliebt ist es in der Welt der Verschwörungen die Führer der Erde sowie diverse Geheimbünde als Teil einer gigantischen Manipulation zwischen Aliens und Menschen anzusehen. Einige dieser Personen dieser Eliten sind sogar angeblich selber Aliens, die ihre äußere Erscheinungsform verändern können. Diese Außerirdischen werden oftmals genannt und waren auf diesem Blog bereits dann und wann mal Thema.

Kompakt gesagt sind diese satanische oder teuflische Außerirdische in Form von humanoiden Reptilien, die die Erde unterwandern. Hand in Hand mit eben den Eliten unserer Welt, von denen einige selber solche Reptilien-Aliens sind, ziehen sie hinter den Kulissen die Fäden der Macht.In Wahrheit sehen diese Außerirdischen wie eine Mischung aus Dinosaurier bzw. Echse und dem Homo sapiens aus, haben Schuppen und klassische Reptilien-Augen.

Allerdings sehen wir das meistens nicht, da sie ihr Erscheinungsbild verändern können und so von uns normalen Menschen nicht erkannt werden. Jedoch sollen ihre unheimlichen Reptilien-Augen sogar auf einigen – meist qualitativ minderwertigen – Video-Aufnahmen bei YouTube bei verschiedenen Führern zu erkennen sein. Beispielsweise diversen internationalen Politikern, Wirtschaftsbossen, Prominenten oder auch US-Präsidenten.

Vielfach wird hier von Gedankenmanipulation gesprochen, die diese Reptiloide ausüben können. Deshalb kann sie unser Gehirn nichts als das erkennen, was sie sind. Ihre wahre Identität und Herkunft bleibt so der Menschheit verborgen. Wer hier jetzt an den Science-Fiction-Film “Sie leben” (1988) von John Carpenter aus der Traumfabrik Hollywood denkt, liegt da gar nicht so falsch. So kann man sich das in Etwa vorstellen – nur, dass die Anhänger dieser Alien-Echsen-Spekulation das Thema Reptiloide und Weltverschwörung überaus ernst nehmen.

Sitchin … der außerirdische “Gestaltwandler”

Schon lange wird in diesem Zusammenhang mit den Echten-Wesen gemunkelt, dass auch Zecharia Sitchin persönlich einer dieser bösen Außerirdischen war. Auch er war ein “Formwandler” und erschien nur uns wie ein ganz normaler Mensch und Autor der Prä-Astronautik.

Auslöser für diese bizarre Vermutung ist ein Interview mit einer gewissen Arizona Wilder, das David Icke führte. Icke wiederum ist jener Autor, der die Ideen einer Weltverschwörung von Menschen und außerirdischen Reptilien-Aliens in seine Bücher populär machte. Ein Autor, der innerhalb der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik mehr als umstritten ist und der von den meisten “Prä-Astronautikern” aufgrund seiner Spekulationen auch abgelehnt wird (z. B. HIER).

Bei seiner Spurensuche nach diesen Reptilien-Aliens oder “Reptos” traf sich Icke zum Video-Interview mit genau dieser Arizona Wilder, von der es heißt, sie sei eine ….

… ehemalige Hohepriesterin der satanischen Blutopferrituale der Elite, eine Insiderin insofern, als dass sie der ‘Hoch-Prominenz’ zur Verfügung zu stehen hatte. Sie war dort, wo Fremde sonst niemals hinkommen, wo die Elite der Machthaber, die von Wesenheiten aus der vierten Dichte besetzt und überschattet werden, ihre grausamen Rituale durchführen.

Als Ex-Hohenpriesterin und Insiderin erzählte sie David Icke in dem besagten Interview, dass sie bei einem solchen blutigen Treffen der Eliten und Aliens auch Zecharia Sitchin gesehen habe. Bei dieser Gelegenheit offenbarte er sich als Gestaltwandler und zeigte somit der Hohepriesterin Wilder sein wahres und nicht menschliches Ich.

Arizona Wilder “bestätigte” Icke in dem Interview auch, dass Sitchin ganz im Sinne der Illuminaten und Reptilien-Aliens desinformieren soll, da es seine Aufgabe als Prä-Astronautik-Autor sei. Waren dem Nibiru-Erfinder irgendwelche Personen bei seiner Arbeit hinderlich, so Wilder weiter, habe er diese durch seine guten Beziehungen dogar einfach beiseite schaffen lassen …

“Whistleblower” Corey Goode

Ein Whistleblower (im deutschen Sprachraum zunehmend auch ‚Hinweisgeber’, ‚Enthüller’ oder ‚Skandalaufdecker’), ist eine Person, die für die Allgemeinheit wichtige Informationen aus einem geheimen oder geschützten Zusammenhang an die Öffentlichkeit bringt.

So erklärt kurz und knapp das Online-Lexikon Wikipedia treffend die schon lange arg strapazierte Bezeichnung “Whistleblower”. Nachdem beispielsweise brisantes Material über die USA oder auch den Vatikan von solchen Enthüllern an die Öffentlichkeit gebracht wurden, sprießen überall Whistleblower zu allen möglichen Themen aus dem Boden. Vor allem natürlich wieder aus dem digitalen Boden des Internet, denn durch kein anderes Medium der Welt verbreiten sich Informationen schneller. Egal ob wahr oder unwahr.

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Ein solcher Whistleblower möchte auch Corey Goode gern sein, der über die Online-Interview-Serie “Cosmic Disclosure” von David Wilcock in zahlreichen Videos-Interviews sein angebliches Geheimwissen preis gibt. Goode erzählt in den Videos mit Wilcock über Mars-Basen, Mond-Stationen und Bergbau auf dem Mond, Leben im Inneren der Erde, Raumfahrt- und Alien-Verschwörungen und vieles mehr. Alles, so der “Whistleblower”, sei wahr und zu seinem großen Teil von ihm persönlich und real selber erlebt.

Bei einer seiner Reisen zu der fremden Zivilisation im Erdinneren sprach Goode mit den Wesen dort auch über Zecharia Sitchin. Anlass war sein Besuch der “Bibliothek der Innererde”, in der der “Geheimnisträger” Goode unter anderem Bücher von Zecharia Sitchin gesehen haben will. In dem Interview heißt es zum Beispiel über seinen Trip in die Bibliothek der hohlen Erde:

Goode : Nun, wir hielten an einer Stelle mit einem Haufen Bücher über das Thema alte Aliens.

Wilcock : Sahst du Bücher, die du von der Erdoberfläche her wieder erkanntest?

Goode : Ja.

Wilcock : Kannst du uns einige Beispiele nennen?

Goode : O ja, Zecharia Sitchins Bücher.

Natürlich fanden sich auch Bücher von Erich von Däniken in dieser Bibliothek. Und auch das Internet würden die Super-Wesen im Erdinneren “sorgfältig verfolgen”. Von Goode auf die Bücher von Sitchin angesprochen, soll dann das Wesen aus dem Erdinneren den Autor als Lügner bezeichnet haben. Goode dazu:

Und sie fuhr fort damit über alle diese Informationen zu sprechen, und sagte, auf Zecharia Sitchins Bücher zeigend, dass die ganzen Informationen darin weitgehend erfunden seien. (…)

Ich konnte das nicht bestreiten, wie soll man das auch tun, also hörte ich einfach zu. Und sie fuhr fort, dass es eine geheime Gesellschaft gebe, die diese Geschichte herausgebracht habe, sehr clever ausgedacht, um eine elitäre Religion zu bilden – eine elitäre Religion der Erdoberfläche auszuwählen und sie in die esoterische Community hineinzutragen.

Egal ob außerirdisch, innerirdisch, oberirdisch oder alles zusammen: Alle gegen Sitchin scheint inzwischen das Motto zu sein. “Sitchin ist nur der Frontmann eines Schreiberteams” von Desinformanten, so David Wilcock in seinem Gespräch mit “Whistleblower” Corey Goode.

Alles und jeder gegen Zecharia Sitchin!

Die Verschwörungstheorien über Reptilien-Aliens, Machteliten, Hohlwelt, Illuminaten oder schlicht der Neuen Weltordnung vermischen sich. Die Grenzen sind fließend und jeder Anhänger kocht sich sein eigenes Süppchen aus diesen Zutaten zusammen. Nun ist also auch Zecharia Sitchin als einer der bekanntesten Autoren der Ancient Aliens-Idee Teil dieses Verschwörungs-Süppchen geworden.

Vor allem “Cosmic Disclosure” von David Wilcock kocht hier mit großer Hitze mit, was ein Blick auf die Themen seiner bisher 146 Folgen zeigt. Seine kostenpflichtige Video-Reihe liegt übrigens auf der Online-Plattform “Gaia”. Diese war/ist mit ihren dortigen Videos und Berichten auch für die große Verbreitung der Geschichten von der in Peru gefunden “Alien-Hand” und “Alien-Mumien” verantwortlich. Darüber hatte ich beispielsweise HIER, HIER, HIER und HIER berichtet.

Wie soll man als überzeugte Prä-Astronautiker, Grenzwissenschaftler und Mystery-Jäger solche wirren und bizarren Behauptungen begegnen? Dass Sitchin ein Desinformant war, er mit okkulten Mächten kooperierte oder satanische Irrlehren rund um Astronautengötter und UFOs verbreitete, kenne auch andere als Vorwürfe der “Kritiker”. Natürlich auch ich.

Leider allerdings kopieren User der Sozialen Netzwerke diese Behauptungen gegenüber Sitchin immer mal wieder gerne. Drückt man Sitchin (oder anderen) den Stempel “Desinformant” oder “bezahlter XY” auf, ist es einfach, sich nicht damit befassen zu müssen. Bequem, ganz im Sinne der modernen Faulheit, kann man so sagen: “Ach, alles Lüge. Muss ich nicht lesen.” Und schon das Thema Sitchin vom Tisch.

Nur ist das falsch.

Ich selber hielt früher sehr viel von Sitchins Spekulationen und scheinbar unfassbaren Erkenntnissen zu den Göttern der Vorzeit. Heute halte ich fast alles in seinen Büchern für puren Unsinn und von ihm ausgedacht. Im eingangs erwähnten Buch “Die Akte 2012” ist sauber und umfangreich aufgezeigt, was von Nibiru und den dortigen Außerirdischen sachlich zu halten ist: Nichts.

Gleichzeit aber habe ich in meinem Buch “Rebellion der Astronautenwächter” 2015 klar belegen können, dass eine Reihe von Sitchins Grundideen und Kernaussagen eben doch wahr sind. Wahr in der Hinsicht, dass diese Überlieferungen, Texte usw. existieren und von diesen Astronautengöttern auch wirklich berichten. Das heißt, wenn man die Anunnaki und andere Wesen der Mythologie als solche Aliens ansieht und nicht als imaginäre Phantasiewesen unserer Vorfahren.

Durch Quellenmaterial, das nicht aus einer prä-astronautischen Quelle oder sogar von Sitchin selber “übersetzt” wurde, habe ich das sehr deutlich dargelegt (s. a. das YouTube-Video HIER).

Warum also soll Zecharia Sitchin ab 1976 mit seinem Erstlingswerk ein von dunklen Geheimbünden wie den Freimaurern bezahlter Desinformant gewesen sein? Diese geheimen Eliten, Aliens oder Strippenzieher der Macht sollten doch wissen, dass Sitchins Arbeiten eines Tages vollkommen “zerlegt” werden, wie es in den 1990er Jahren begann. Falschinformationen in seinen zahllosen Büchern kamen und kommen eben letztlich doch ans Licht. Kann man diese überprüfen, wird es auch jemand machen. Und so war und ist es ja auch!

Und damit sind wir bei einem Kernproblem dieser “Verschwörungs-Kritiker”

1976, das Jahr, in dem wir desinformieren werden

Zecharia Sitchin, Erich von Däniken und Lars A. Fischinger … alle drei verbreiten Falschinformationen, sind Desinformanten, bezahlte Schreiberlinge irgendwelcher Organisationen, gehören dunklen Logen und Gesellschaften an usw. Das höre und lese gerade ich selber vor allem über mich immer wieder. Nichts als dummes Zeug, der daher kommt, dass ich online persönlich sehr stark aktiv und vertreten bin. Gepaart mit der Bequemlichkeit, Fakten zu prüfen.

Von Däniken, als der Prä-Astronautiker schlechthin, ist im Netz persönlich nicht vertreten. Er mag das Internet sogar nicht mal, wie er immer wieder gerne in Interviews etc. betont. EvD hat vor rund 50 Jahren seinen Weg als desinformierender Autor der Eliten nach Meinung dieser “Kritiker” durch seine Bücher begonnen. Welche Mühe es ihm damals kostete für sein erstes Buch 1968 einen Verlag zu finden, wie winzig seine erste Auflage war und wie viel Dutzend Absagen er zuvor bekam, das wird dabei gerne vergessen.

Erst nach dem Welterfolg von “Erinnerungen an die Zukunft” wurde von Däniken der berühmte Autor mit weit über 60 Millionen verkauften Exemplaren.

Hätte von Däniken damals im Auftrag irgendwelcher geheimem elitären Gruppe gehandelt, warum halfen diese mächtigen Hintermänner ihm nicht bei der Suche nach einem Verlag? Der “ECON” Verlag war damals ein eher kleiner Verlag und “Erinnerungen an die Zukunft” erschien dort im Februar 1968 in einer winzigen Auflage von einigen hundert Exemplaren. Baut man so einen Schreiber auf,  der die Menschheit in die irre führen soll? Eher weniger.

Und Anunnaki-Autor Sitchin?

Weiter oben zitierte ich, dass die Illuminaten “in dem ihrem Bestreben, eine globale Atmosphäre des Weltuntergangs zu schaffen (…) die Geschichte von Nibiru in die UFO- und New-Age-Gemeinschaften einschleusten”. Das war dann 1976, als “Der zwölfte Planet” von Sitchin erschien und bis heute ein erfolgreicher Titel der Prä-Astronautik ist. Rund 35 Jahre nach verlassen der Elite-Schmiede “London School of Economics” begann also Sitchin seinen Auftrag als bezahlter Schreiberling und Manipulator nach diesen und ähnlichen Aussagen über ihn.

Bei erscheinen seines ersten Buches war der 1920 geborene Nibriu-Erfinder etwa 56 Jahre alt. Für einen Desinformanten im Auftrag von dunklen Welteliten, die er 35 Jahren zuvor auf der LSE kennen lernte, ein schon erstaunliches Alter. Warum erst 1976 und dann 1979 in Deutschland? Darüber geben die ersten Bücher von Sitchin selber Auskunft, in deren Werbe- und Rückentexten es oftmals heißt:

Sein Buch ist das Resultat von mehr als 30 Jahren Studiums alter Schriften (…).

Nach jahrzehntelangen, mühevollen Forschungen gibt der Altertumsforscher (…).

Das Produkt von 30 Jahren intensiven Forschungen.”

Damit soll suggeriert werden, dass Sitchin 30 Jahre oder mehr an seinem ersten Buch gearbeitet hat. Über drei Jahrzehnte studierte er folgerichtig alte Überlieferungen und Texte und ersann letztlich dadurch seinen Spekulation über den Planeten Nibiru und den dortigen Anunnaki. So konnte seine Karriere für die dunkle Seite der Macht beginnen.

Hier stimmt was nicht!

30 Jahre oder mehr würde zeitlich ausgezeichnet zwischen dem Verlassen der LSE und der Veröffentlichung von “Der zwölfte Planet” 1976 in New York  passen. Passt es aber nicht. Sitchin selber zog im Jahr 1952 nach New York, der Hauptstadt der us-amerikanischen Verlage. Zuvor war er Journalist in Palästina/Israerl tätig und von seinen Arbeiten um Astronauten aus dem All war noch keine Spur zu sehen.

Wieso sollte Sitchin als geheimer Falschinformierer drei Jahrzehnte die Texte der Sumerer oder allgemein der Völker des Nahen Ostens “studieren” und “erforschen” wenn er doch Teil der manipulativen Weltmächte gewesen sein soll? Immerhin ist es es ja gerade das “geheime Wissen” und allgemein der Zugang zu allerlei “Geheimnissen”, die eben diese verschworenen Illuminaten & Co. besitzen sollen. Das macht sie ja angeblich so mächtig.

Man kann nicht ernsthaft annehmen, dass Zecharia Sitchin und seine Hintermänner (ob irdisch oder außerirdisch) von der LSW 30 Jahren an seinem Buch mit den angeblichen Desinformationen gearbeitet haben! Des weiteren haben die Skeptiker und Kritiker seiner Thesen, gerade aus dem Bereich Altertumsforschung des Nahen Ostens und der Astronomie bzg. Nibiru eigentlich ein ganz leichtes Spiel, ihn zu widerlegen.

Und das nach 30 Jahren Arbeit mit Hilfe und für die Neue Weltordnung und die Verschwörer gegen die Menschheit? Das nenne ich mehr als schlampige Arbeit der dunklen Eliten.

Hier lohnt sich auch ein genauer Blick auf das Jahr 1976 und der Erstveröffentlichung von “The 12th Planet” in den USA. Heute kennt jeder Prä-Astronautiker der Buch “Der zwölfte Planet”. Zum Beispiel die Ausgaben des KOPP-Verlages oder zuvor bei “Droemer Knaur” oder “Ullstein” sowie eventuell auch die englische Ausgaben von “Harper” bzw. “Avon” aus New York. “HarperCollins Publishers” ist sogar der zweitgrößte Verlag der Welt und damit eine erste Adresse für Autoren.

Pleite trotz Hilfe der Illuminaten?

Kaum bekannt ist aber, dass Sitchin sein “The 12th Planet” 1976 ganz woanders veröffentlichte, bevor es durch Lizenzen und Taschenbücher bei anderen US-Verlagen bekannt wurde. Zuerst erschien es im damals noch recht jungen Verlag “Stein and Day” in New York, der 1962 von Sol Stein und seiner Frau Patricia Day gegründet wurde. 1989 ging “Stein and Day” jedoch pleite.

1962 erschien in diesem Verlag das erste Buch mit dem Titel “America America” von Elia Kazans, da später verfilmt wurde. In Deutschland kam der Roman als “Die Unbezwingbaren” 1964 in die Kinos und erhielt eine Reihe von Auszeichnungen inklusive einen Oscar. Ein riesen Erfolg, dem sich weitere Erfolgsbücher bei “Stein and Day” anschlossen und so ein thematisch überaus breit gestreutes Buchprogramm erhaben.

Beispielsweise erschien dort im selben Jahr wie Sitchin sein Erstling das Buch “My Story” der Hollywood-Legende Marilyn Monroe. Ein weiteres Beispiel dieses bunten Verlagsprogramms ist das Buch “Backstage Passes: Rock ‘N’ Roll Life in the Sixties”, das ein Jahr später von Musiklegende Al Kooper erschien. Kooper ist Musikproduzent und Musiker, der mit bekannten Musikgrößen wie “Jimi Hendrix”, den “Rolling Stones” oder “The Who” zusammenarbeitete.

Der Erfolg des Verlages kam aber nicht aus dem Nichts bzw. aus dunklen Kanälen: Day und Stein arbeiteten Tag und Nacht an Werbemaßnahmen für ihre Bücher, um sie so weithin bekannt zu machen. Allein an dem Buch “The Arrangement” (1967) von Kazan arbeiten sie und Sol Stein fünf Monate ohne Unterbrechung, so die “New York Times” am 12. März 1969.

Ebenfalls die “New York Times” berichtete am 8. Januar 2010 nach einem Treffen und Interview über Sitchin seinen Erfolg ab 1976. Corey Kilgannon traf sich für diesen NYT-Artikel mit Sitchin in seiner Wohnung in New York und schrieb auch über den Werdegang des Nibiru-Autors. So heißt es etwa:

Sitchin studierte Wirtschaftswissenschaften in London und arbeitete als Journalist und Redakteur in Israel, bevor er 1952 nach New York zog. Hier war er leitender Angestellter bei einer Reederei und mit seiner 66 Jahre alten Frau (sie starb 2007), hat zwei Töchter großgezogen.”

Als Wirtschaftswissenschaften und Mitarbeiter einer Reederei, der in seiner Freizeit als Autodidakt “seine” alten Überlieferungen studiert haben will, war Sitchin also alles andere als ein Prominenter, wie andere Autoren des Verlages “Stein and Day”. Er blieb, soweit ich weiß, in diesem Verlag auch der einzige Autor solcher Themen. Obwohl 1976 das Interesse an der Prä-Astronautik durch Erich von Däniken seine Weltbesteller fraglos auf dem Höhepunkt war. Auch und vor allem in den USA.

In den Vereinigen Staaten waren die Bücher von Dänikens und seine Vorträge wahre “Abräumer”. Doch die Bücher von EvD, der ja angeblich auch ein Desinformant der dunklen Weltverschwörer ist, erschienen während dieses Boom in einem anderen US-Verlag, als später Sitchins “12. Planet”.

Warum? Konnten die Illuminaten, Freimaurer oder Reptilien-Aliens hier in den USA keinen Einfluss nehmen? Offensichtlich hilflos waren Sitchins Hintermänner auch bei der Pleite des Verlages “Stein and Day” 1989, der ein Jahr zuvor seine (älteren) Bücher aufgrund des Konkurses verkaufen musste.

Diese umfangreiche Darstellung von verschiedenen Hintergründen rund um das erste Buch von Zecharia Sitchin (und auch von Däniken) klingt alles andere als eine weltweite Verschwörung, die hinter ihm steckt(e).

Desinformant der Apokalypse

Jene Verschwörungstheoretiker, die Sitchin in die Schublade eines miesen Handlangers von Dunkelmännern schieben wollen, haben noch ein weiteres “Argument”: Den thematischen Inhalt seiner Bücher.

Sinngemäß behaupten diese, dass Sitchin Angst vor einem Ende der Welt in die UFO- und Alien-Szene der 1970er schleusen sollte. Bis zu seinem Tode 2010 habe er das auch angeblich erfolgreich mit seinen vielen Büchern getan. Damit war die Mission der Unterwanderung der UFO-Fans und -Interessierten erfolgreich unterwandert und von seinen Ideen infiltriert.

Solche Behauptungen sind aus mehreren Gründen ebenfalls Unfug. Auch wenn es Tatsache ist, dass Sitchin seit 1976 in praktisch allen seiner Büchern über Katastrophen und Apokalypsen schrieb, die sein Planet Nibiru ausgelöst haben soll. Zum Beispiel sie bekannte Sintflut, die von der Anziehungskraft des Nibiru bei der Annäherung an unseren Planeten ausgelöst worden sein soll. Alle 3.600 Jahre ist das der Fall, wie zu Beginn geschrieben. In allen Büchern von Sitchin finden sich zahllose Wiederholungen dieser Spekulationen von ihm dazu.

Nur hat er niemals behauptet, dass es bald soweit sein wird.

Genau das Gegenteil war der Fall. Sitchin hat schon in “Der zwölfte Planet” durchaus für jeden ersichtlich geschrieben, wann sein Planet wieder in Erdnähe kommen soll. Diese “Nähe” liegt noch Jahrhunderte in der Zukunft und ist relativ, da er uns nicht näher als der Mars kommen würde. Hier verweise ich nochmals auf das Buch “Die Akte 2012”, in dem auch das detailliert beleuchtet wurde.

Alle “Nibiru-Apokalyptiker”, die sehr oft – praktisch jährlich – sogar einen Zusammenstoß der Erde mit Nibiru erwarten, reden nur Unsinn, der sich vollkommen abseits von Sitchins Aussagen bewegt. Das gilt übrigens auch für die Anunnaki an sich.

Aber wie soll ein arrangierter Desinformant, der im Auftrag die Alien-UFO-Gemeinde unterwandern soll, diese Szene teuflisch und apokalyptisch verängstigen – wenn doch seine Weltuntergänge Jahrtausende zurück bzw. Jahrhunderte vor uns liegen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier ernsthaft Illuminaten und Echsen-Aliens sowie die geheime Weltregierung von Verschwörern gegen die Menschheit angenommen haben, dass in Jahrhunderten Sitchins Ideen noch ernst genommen werden.

Den Geheimgesellschaften sollte klar sein, dass Jahrhunderte nach Sitchins Büchern diese von allen möglichen Seiten widerlegt wurden.

Wozu die Anunnaki vom Nibiru?

Dazu kommt noch, dass seit Beginn des UFO-Zeitalters unzählige Bücher und Spielfilme über Außerirdische in fliegenden Untertassen veröffentlicht wurden. Jene Personen, die angeblich mit diesen Aliens in Kontakt stehen (“Kontaktler” genannt) überfluteten jahrzehntelang den Buchmarkt mit ihren phantastischen Geschichten von Kontakten mit Außerirdischen. Kernaussage praktisch aller dieser Veröffentlichung waren Warnungen der angeblichen Aliens vor einer – Apokalypse.

Das heißt, dass schon über Jahrzehnte hinweg die UFO-Alien-Gemeinde mit solchen apokalyptischen Ängsten von diesen Kontaktlern gefüttert wurde. Immerhin, so behaupteten es diese Autoren, stünden sie in Verbindung mit den Aliens, die immer wieder die Menschheit vor ihrem Untergang etc. warnten. Angst vor dem Weltuntergang war in diesen UFO-Büchern allgegenwärtig. In den Kinos ebenso, die damals wie heute Ängste vor den Fremden aus dem All in ihren UFOs unter die Massen bringen.

Da bedurfte es in den 1970gern keinen Sitchin mit seinen Anunnaki vom Nibiru. Der UFO-Buchmarkt und die Kinos waren voll mit apokalyptischen Ängsten.

Hier reiht sich noch ein weiteres “Problem” ein: Die Behauptung, dass Sitchin seine Werke von den wahren Aliens und UFOs durch Falschaussagen ablenken sollen. Auch dieses “Argument” ist absurd, sehr sogar. Wer die unzählige Literatur zu UFOs und Astronautengöttern von den 1950er Jahren über die Boomzeiten in den 70er und 80er und 90ger bis heute kennt, wird das wissen.

Seit über 50 Jahren haben die Autoren dieser Veröffentlichungen unterschiedliche Ansichten und Meinungen. Natürlich gibt es eine Vielzahl immer wiederkehrender Themen, aber jeder kocht seine eigenen Thesen-Süppchen zusammen. Schon in den 1970er Jahren, als Sitchin auf dem Markt erschien, war von einheitlichen oder sogar “wahren Aliens” überhaupt keine Rede. Hinzu kommt, dass Sitchin überhaupt kein UFO-Autor war, sondern seine Außerirdischen in der Vergangenheit agierten.

Sitchin war eben ein Autor der Raumfahrt der Antike, der erst in späteren Büchern ein wenig auf das Thema UFOs einging. Wie Erich von Däniken vor ihm (der später dann auch UFOs zum Thema machte). Von Däniken, und das ist vielleicht ganz interessant, hat Sitchin in seinen Büchern übrigens nie als Quelle verwandt oder ihn genauer genannt. Obwohl 1976 längst die ganze Welt von ihm sprach und Sitchin inhaltlich mit seinen Astronautengöttern das gleich Thema hatte …

Wovon sollte Sitchin also im Auftrag von wem auch immer ablenken, wenn tausende Autoren in all den Jahrzehnten vor und nach seinem Erstling praktisch schrieben, was sie wollen?

Waren und sind alle auserwählte Desinformanten? Wohl kaum.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der History Channel nennt 5 Gründe, warum Außerirdische im Alten Ägypten gewesen sein sollen – und vergisst den wichtigsten Punkt

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Der History Channel präsentiert 5 Gründe warum Außerirdische im Alten Ägypten gewesen sein sollen (Bild/Montage: L. A. Fischinger)
Außerirdische im Alten Ägypten? Der History Channel präsentiert 5 Gründe (Bild/Montage: L. A. Fischinger)

Schon ein halbes Jahrhundert glauben viele Leser und Fans von Erich von Däniken und der Prä-Astronutik, dass in der Vergangenheit Außerirdische auf der Erde waren. “Neudeutsch” hat sich für diese Idee der antiken Raumfahrer aus dem Kosmos die Bezeichnung “Ancient Aliens” weit verbreitet, die von der gleichnamigen US-TV-Serie des Senders History Channel stammt. In dieser erfolgreichen Fernsehserie geht es (neben inzwischen vielen anderen Themen) vor allem eben um diese Astronautengötter der Vorzeit. Jetzt hat der TV-Sender fünf “Gründe, warum Ägypten mit Außerirdischen in Verbindung gebracht werden”, auf seinen News-Seiten online gestellt. Fünf Gründe, die deshalb erstaunen, da der wichtigste Grund vom History Channel überhaupt nicht erwähnt wird. Welcher das ist, erfahrt Ihr hier …


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Überzeugte Prä-Astronautiker sind grundsätzlich der Meinung, dass Spuren der früheren Besuche von Außerirdischen sich weltweit in Mythen, Überlieferungen und Sagen aller Völker und aller Kulturen niedergeschlagen haben. Hinweis, die bis heute zu finden sind, wenn in diesen alten Schriften und Mythologien von den fremden “Göttern” gesprochen wird.

Durch die TV-Reihe “Ancient Aliens” des amerikanischen History Channel ist die Idee der Alien-Götter vor allem in den USA zu einer neuen Blüte erwacht. Auch im deutschen Free-TV ist sie seit einiger Zeit zu sehen. Und so präsentiert der TV-Sender online Gründe, warum diese Astronautengötter auch im alten Ägypten gewesen sein sollen. Es heißt dazu:

UFO-Experten und Anhänger von Verschwörungstheorien glauben, dass es eine Verbindung zwischen dem Alten Ägypten und Außerirdischen gibt. Hier findest du fünf Gründe für diese verbreitete Annahme.”

UFO-Experten und Verschwörungstheoretiker klingt schon etwas sehr überzogen. “Viele Prä-Astronautiker” wäre wohl richtiger.

Aber die Gründe, auf die ich nur zufällig durch ein Facebook-Posting meines Mystery-Freundes Klaus K. in der Facebook-Gruppe “Die EvD-Thesen” stieß, haben mich dann doch schon verblüfft. Besser gesagt: Das Fehlen eines Grundes in der Prä-Astronautik.

Fünf Gründe für Aliens im Alten Ägypten

Die vom History Channel sehr knapp angeführten Gründe sind zusammenfassend:

  1. Die Pyramiden: “Für viele” sei klar, dass solche Bauten nur von Astronauten aus dem All errichtet worden sein können.
  2. Hieroglyphen: Einige sollen Flugkörper zeigen, wobei es auch weniger phantastische Erklärungen gibt.
  3. Sir William Petrie (auch Flinders Petrie, er starb 1942): “Manche selbsternannte Experten” würden davon ausgehen, dass der Archäologe Alien-Mumien in seiner Privatsammlung versteckte. Heute seien sie in Jerusalem im Museum versteckt.
  4. Elektrizität: Die Ägypten haben angeblich vor Jahrtausenden elektrischen Strom genutzt. “Für diese krude Theorie wurde jedoch nie auch nur der Funken eines Beweises erbracht”, heißt es allerdings dazu beim TV-Sender.
  5. Tulli-Papyrus: Auf diesem Papyrus soll “eine UFO-Sichtung zu Lebzeiten des Pharaos Thutmose III.” (Thutmosis III., ca. 1486 bis 1425 vor Christus) beschrieben sein.

Der TV-Sender listet diese Punkte durchaus kritisch auf. Beispielsweise heißt es zum “UFO-Papyrus des Thutmosis”, dass dieser von viele für eine Fälschung gehalten wird.

Allerdings hat der History Channel den wichtigsten Punkt schlicht vergessen: Die Mythologie der alten Ägypter! Die über Jahrtausende hinweg im Land der Pyramiden aufgezeichneten Vorstellungen ihrer Götter und Himmelswesen. Ihre zahllosen und auch oft unterschiedlichen religiösen Überlieferungen, in denen das Volk der Ägypter von ihrer Götterwelt erzählt.

Ist es aber nicht genau das, was im Rahmen der Prä-Astronautik und der Ancient Aliens immer wieder diskutiert wird und zu Spekulationen um Wesen aus dem All anregt? Ich denke schon. Da die Serie “Ancient Aliens” eben genau auf diesem US-TV-Sender läuft, verwundet es mich als Prä-Astronautiker schon sehr, dass das nicht genannt wurde. Immerhin sind die Götter-Mythen & Co. aus dem alten Ägypten selbstverständlich immer wieder Thema der TV-Reihe.

Kein Weltuntergang für einen Mystery-Jäger, aber schon erstaunlich für eben diesen Sender …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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6.000 Löcher hintereinander: Das rätselhafte “Band der Löcher” in Peru – ist hier tatsächlich alles geklärt?

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Das rätselhafte "Band der Löcher" in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)
Das rätselhafte “Band der Löcher” in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)

Wenn es um Mysterien und Rätsel der Vergangenheit in Südamerika geht, fällt den meisten Menschen umgehend die Eben von Nazca in Peru ein. Ein Gebiet in den Anden mit zum Teil riesigen Linien, Figuren und geometrischen Formen, die inzwischen weltberühmt sind. Obwohl solche gewaltigen Scharrbilder (Geoglyphen) in vielen Teilen der Welt vorkommen und für Rätselraten sorgen, wird ein archäologisches Phänomen in Peru oftmals übersehen: Das “Band der Löcher” in den peruanischen Bergen. Abertausende Löcher wie ein Lochstreifenband in der Erde, deren Sinn und Zweck für eine Reihe von Archäologen als geklärt gilt. Aber sind diese Erklärungen der Wissenschaft tatsächlich so sicher, wie vielfach behauptet wird?


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Scharrbilder in der Erde existieren in ganz Peru und weit darüber hinaus. Die Ebene von Nazca ist kein Einzelfall aber mit Sicherheit die “Königin der Geoglyphen”, die immer wieder Menschen faszinierend. Auch und vor allem die Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik kennt diese Bilder in der Wüste, die nun schon Jahrzehnte für Spekulationen sorgen.

Weniger bekannt aber dennoch den meisten Mystery-Interessierten ein Begriff, ist der “Dreizack von Pisco” an der Pazifikküste von Peru. Dieser liegt auf der Halbinsel Paracas, auf der einst die Kultur der Paracas beheimatet war. Ein Volk, dass fast 3.000 Jahre in die Vergangenheit reicht und das heute vor allem auch durch seine gruseligen Mumien bekannt ist. Überaus viele dieser Mumien sorgen in der Prä-Astronautik aufgrund der Tatsache, dass diese auffallende Schädeldeformationen aufweisen, immer wieder für Gesprächsstoff.

Der etwa 170 Meter lange “Candelabro de Paracas (= Kerzenleuchter von Paracas) wird jünger datiert, als die Zeichnungen auf der Nacza-Ebene und deren Umgebung. Dennoch ist er durchaus als eines der bekanntesten Symbole für die archäologischen Rätsel Perus bzw. Südamerikas zu sehen.

Genau das kann man von den ca. 48 Kilometer Luftlinie nordöstlich des “Kerzenleuchters” gelegenen “Band der Löcher” leider nicht sagen. Obwohl dieses “Band” bis dato nicht minder spannend ist.

Ein “Lochstreifenband” ohne Sinn?

Dieses “Band der Löcher” liegt scheinbar sinnlos in der Erde Perus im Tal von Pisco und kann am Besten aus der Luft in seiner Vollständigkeit bestaunt werden. Zum Beispiel bequem mit Google Earth unter den am Ende angefügten Koordinaten, da die Ausmaße der Löcher heute noch zu gewaltig sind. Immerhin, so die Schätzungen, besteht das Band aus bis zu 6.000 oder sogar 7.000 Löchern oder Gruben.

Das "Band der Löcher" in Peru: Dieses Foto machte den Ort weithin bekannt (Bild: American Museum of Natural History)
Das “Band der Löcher” in Peru: Dieses Foto von 1931 machte den Ort weithin bekannt (Bild: American Museum of Natural History)

Das Band verläuft in Nord-Süd-Richtung, ist ca. 1,5 Kilometer lang und ist durchschnittlich um die 20 Meter breit. Die schmalste Stelle der Lochstreifen misst aber immerhin noch 14 Meter. Jede der tausende von Gruben für sich betrachtet, ist vollkommen unspektakulär. Ein jedes der Löcher hat nur eine Tiefe von 50 bis 100 Zentimetern, ist nur einen Meter im Durchmesser und wurde einst durch Steine und Geröll an den Rändern “verstärkt”. Erst die Menge und Anordnung der Gruben in dem unwegsamen Gelände machen sie zu einem Rätsel der Archäologie.

Wie auch die Linien von Nazca wurde auch das Lochband im Pisco-Tal erst durch die moderne Fliegerei weithin bekannt. Der Pilot Robert Shippee war es, der 1933 in “National Geographic” (Nr. 63) das erste weltweit bekannt gewordene Luftbild (von 1931) des Bandes in seinem Artikel “Air Adventures in Peru” veröffentlichte. Seitdem wird um diese “seltsamen und geheimnisvolle Pockennarben”, die Shippee sie nannte, gestritten.

Deutungen der Löcher in Peru gibt bzw. gab es in der Archäologie inzwischen einige. Sie reichen von Lagerstätten, Grabanlagen, Verteidigungsstellungen für Inka-Krieger, Gruben von Grabräubern, Probegrabungen nach Edelmetallen oder auch unbenutzte, also vorbereitete, Gräber. Richtig zufriedenstellend erklärt klingt das nicht. Gefunden wurde innerhalb dieser sonderbaren Löcher bisher auch nichts.

Der Archäologe John Hyslop schrieb zum Beispiel in seinem Standartwerk “The Inka Road System” 1984, dass diese Gruben für “die für die Lagerung verwendet wurden”. Hyslop schrieb dazu:

Wenngleich deren Rolle unbestimmt ist, ist eine Hypothese für die Forschung, dass sie für die Lagerung verwendet wurden. Sie befinden sich zwischen zwei wichtigen Inka-Stätten (Tambo Colorado und Lima la Vieja) und ganz in der Nähe der Stelle, wo die Inka-Küstenstraße die Straße zum Hochland kreuzt. Sie könnten einer der größeren Lagerstätten des Imperiums sein.

Also ist das 1,5 Kilometer lange Lochstreifenband ein Speicher oder eine Lagerstätte er alten Inka von Peru?

Ein Anruf beim Professor

Ich habe noch nie etwas ähnliches gesehen. Es ist wirklich einzigartig.”

Mit diesen Worten kommentierte der Archäologe Prof. Charles Stanish , ein Experte für Peru, Chile und Bolivien von der Universität Kalifornien in Los Angeles, das Gruben-Band in Peru. Das erstaunliche dabei ist, dass Stanish, obwohl er selber seit 30 Jahren in der Region arbeitet, von diesen Löchern bis 2014 noch nie gehört hatte. Ebenso erstaunlich ist, dass das Loch-Band keine 20 Kilometer von seinen eigenen Ausgrabungen im Chincha-Tal in Peru entfernt liegt.

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Das erstaunlichste ist für einen Grenzwissenschaftler aber, wie der Archäologe auf dieses Band der Löcher aufmerksam wurde. Nicht durch das Studium verstaubter Fachliteratur in Bibliotheken, sondern durch einen Zuschauer der US-Serie “Ancient Aliens”. Eine Prä-Astronautik-TV-Reihe, die sicher jeder Mystery-Fan kennt.

In dem Artikel “An Overlooked Inca Wonder” von Eric A. Powell in dem Magazin “Archaeology” vom 5. April 2016 heißt es dazu:

Ancient Aliens im deutschen Free TV (Bild: History Channel/USA)
“Ancient Aliens” jetzt auch im deutschen Free TV (Bild: History Channel/USA)

Vor zwei Jahren erhielt Stanish einen Anruf von einem Mann aus Pittsburgh, der gerade ein Programm sah, in dem behauptet wurde, dass Aliens eine große Rolle im Leben der frühen Menschen spielten. Er war daran interessiert, dass Stanish sicher einer bestimmten peruanische Stelle annahm, von der behauptet wurde, dass sie von Außerirdischen gemacht wurde. ‘Ich versuche immer nett zu den Leuten zu sein’, sagt Stanish. ‘Aus welchem Grund sie sich auch immer für die alte Vergangenheit interessieren, ich teile ihnen mit, was die Archäologen über das Thema wissen.’

In diesem Fall fragte der Mann Stanish, was er über die Idee denkt, dass Außerirdische die seltsam ausgerichteten Gruben bauten, die im Volksmund als Band der Löcher in Perus Pisco-Tal bekannt seien. Obwohl er mehr als 30 Jahren in der Gegend gearbeitet hat, hatte Stanish noch die von dieser Stelle gehört.”

Die Neugier von Prof. Stanish an diesem archäologische Stätte war dank der Serie “Ancient Aliens” geweckt, so dass er selbe vor Ort Nachforschungen anstellen wollten. Tatsächlich wurde er vor Ort nicht enttäuscht und bot später auch eine Erklärung oder besser Interpretation des Bandes der Löcher an.

Alles geklärt?

Zehn Arbeiter, so rechnete es Charles Stanish durch, hätten das gesamte “Band” mit allen Gruben in 300 Tagen bauen können. 100 Arbeiter in nur einem Monat. Angesicht der Art und Weise, wie diese doch recht niedrigen und kleinen Löcher in die Erde gegraben wurden, ist das grundsätzlich keine Meisterleistung.

Der Archäologe fand bei seinen Untersuchungen vor Ort auch Reste einer Straße der Inkas sowie einige Ruinen von “Colas”. Das Waren Lagerhäuser der Inkas, in dessen Umfeld Stanish auch Töpfereien der Inka fand. Ausgehend von diesen Funden vermutete Stanish, dass das Lochband aus dem 15. Jahrhundert stammen könnte, als das Imperium der Inka das Volk der dortigen Chincha unterwarf.

VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)

Das Inkareich war in Südamerika bekannt dafür, dass sie zahlreiche andere Völker und Stämme eroberten und sich ihrem eigen Reich einverleibten. So vermutete Stanish, dass “die Löcher einmal verwendet wurden, um etwas zu speichern, aber genau das und warum war noch nicht klar”, so Eric A. Powell in seinem Artikel 2016. Erst ein Vortrag des Archäologen Gary Urton von der Harvard Universität schien Stanish weiter zu helfen.

In diesem Vortrag berichtete Urton von schachbrettartigen Rechtecken, in denen Bauern Tribute für die Inkas abliefern mussten. Tatsächlich hatten Urton und seine Kollegen in diesen als Khipus bekannten Strukturen die Reste von landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Nüssen gefunden. Mit Hilfe dieser “Schachbretter” konnte dann ein Steuereintreiber bzw. Buchhalter die genaue Menge des Tribut bestimmen, die ein Bauer, eine Sippe oder oder Familie entrichtet hat.

Charles Stanish zu den Vermutungen von Urton:

Sie hatten eine wirklich gute Erklärung dafür, wie diese Quadrate verwendet wurden, um Tribute zu messen. Es erschien mir wahrscheinlich, dass die Löcher am Monte Sierpe auch dafür verwendet worden sein könnten, um Tribut zu messen.”

Die Abgabe von Steuern in Form von Naturalien an die Herrscherkasten der Inka war für alle eroberten Völker zwingend. Eigentlich nicht anders wie 1.500 Jahre führer bei den Römern oder bei “modernen Expansions-Imperien”.

Obwohl die Idee der “Mess-Löcher für Tributzahlungen” inzwischen als Erklärung des Löcher-Bandes vielfach akzeptiert wird, ist das keineswegs gesichert! gt werden muss.Selbst Charles Stanish betont, dass das bisher nur eine Spekulation ist, die erst noch belegt werden muss. Erst Pollen oder Kieselsäure von pflanzlichen Materialien innerhalb diesen Löchern könnte das beweisen, so der Archäologe. “Es ist spekulativ” aber es könnte der Anfang eines “ganz neuen Verständnisses der Buchhaltung der Inka sein”.

YouTube-Video: Waren Schwarz-Afrikaner lange vor Kolumbus bei den Maya in Mittelamerika? (Bild: M. Warnholtz/Lübbe Verlag / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Waren Schwarz-Afrikaner lange vor Kolumbus bei den Maya in Mittelamerika? (Bild: M. Warnholtz/Lübbe Verlag / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Obwohl das Imperium der Inka in den Anden-Gebieten Südamerikas im 15. und 16. Jahrhundert gewaltige Ausmaße und zehntausende Kilometer befestigter Straßen hatte, ist die Verwaltung des Reiches tatsächlich bis heute rätselhaft. Die Inka hatten keine Schrift und konnte folglich auch nicht schreiben. Alles, was wir heute beispielsweise schriftlich über die Mythologie, das Leben und Region der “Könige der Sonne” haben, ist von den spanischen Eroberern aufgezeichnet worden.

Es fehlt also (bisher) der Beweis, dass das spektakuläre Lochstreifenband einst tatsächlich als ein Hilfsmittel zur Mengenbestimmung von Abgaben an die Inka diente.

Zum Beispiel hat Jean-Pierre Protzen, ein Kenner der Architektur der Inka an der Universität von Kalifornien, so seine eigenen Theorien zu dem Gruben-Band. Vielleicht waren es auch Lagerstätten für Guano, also Dünger für die Landwirtschaft, so Protzen. In den oft kargen Gegenden der Region ist Dünger zweifellos überaus wichtig, “aber wir wissen noch nicht viel darüber”.

Vorteilhaft an diesen Thesen zum Lochband von Peru ist, dass sie sich verhältnismäßig leicht überprüfen lassen. Laboratorien können von Archäologen genommene Proben aus den Gruben mir recht wenig Aufwand auf Pollen, Sporen, Pflanzen- und Samenreste oder Guano-Spuren untersuchen. Auch Prof. Charles Stanish hofft, dass zukünftige Forscher genau das machen werden.

  • Googel Earth Koordinaten des “Bandes der Löcher”: 13°42’28.96″S / 75°52’30.56″W

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Geld scheffeln mit YouTube Videos: Ist das wirklich so einfach? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Geld machen mit YouTube-Videos: Ist das wirklich so einfach? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Unzählige Stunden Videomaterial werden jede Sekunde auf der Videoplattform YouTube von den Usern hochgeladen. Längst reicht ein Leben nicht aus, um sich dort alle diese Filme und Filmchen anzusehen. Immer mal wieder berichten dabei die Medien über sog. “YouTuber”, die mit ihren Videos und Kanälen dort eine Menge Geld gemacht haben. Tatsächlich ist es aber hierzulande so, dass es geradezu als Schande gilt, wenn man auf diese Art und Weise Geld verdient. Auch ich kenne das, da ich nun bereits fünf Jahre einen grenzwissenschaftlichen Kanal dort betreibe. Aber wie ist das eigentlich so mit dem vielen Geld, dass wir YouTuber aus dem Bereich Phänomene der Welt angeblich scheffeln? Dazu hat der YouTube-Kollege “Mythen Metzger” auf seinem Mysterie-Kanal jüngst ein ausgezeichnetes Video hochgeladen, das ich Euch hier vorstellen möchte.

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Seien es lustige Tier-Videos, Musik-Clips, Mystery-Filme, Tutorials, Sport-Clips, Spielfilme oder was auch immer: Die Plattform YouTube “platz aus allen Nähten”!

YouTube ist im Internet die Anlaufstelle für Videos aller Art und Unart. Ein Sammelsurium an Filmen, in dem für jeden was dabei ist. Dazu gesellen sich zahlreiche YouTuber mit eigenen Kanälen, in denen diese von Comedy über Film-Kritiken bis Kosmetik-Tipps und Software-Tutorials wirklich alles präsentieren. Solche Channel dort nennt man VLOG. Das ist eine Wortschöpfung aus “Video” und “Blog” und damit ganz einfach ein “Video-Blog.”

YouTube und das große Geld

In den Mainstream-Medien tauchten immer mal wieder “Vlogger” auf, die angeblich mit ihren Videos und Kanälen auf YouTube hunderttausende Dollar oder Euro verdienen. Wahre “Idole der Generation YouTube”, wie die Presse diese auch gerne nennt, die durch Werbeeinnahme steinreich geworden sein sollen.

Diese YouTuberinnen und YouTuber gibt es tatsächlich. Hier stehen praktisch aber immer Firmen, Sponsoren und Konzerne hinter, die diese mit-bezahlen und durch die eben solche “YouTube-Großverdiener” ihr Geld bekommen.

Doch zu illustren Gesellschaft solcher Video-Macher gesellen sich unzählige kleine YouTuber, von denen niemand spricht. Personen, die mit ihren Kanälen jeglicher Art vor sich her dümpeln und nicht in den Medien gefeiert werden. Wie kann das sein, wo man doch angeblich mit YouTube-Videos so viel Geld scheffeln kann?

In Deutschland ist es – ganz anders als in den USA! – so, dass man sich oft geradezu rechtfertigen muss, wenn man mit modernen Medien wie eben YouTube Geld verdient. Hierzulande muss nicht nur alles kostenlos sein, sondern man darf selber auch kein Cent an seiner Arbeit verdienen. Ich möchte es mal mit einem Musiker vergleichen: Dieser Künstler hat nicht nur seine produzierte Musik kostenfrei dem Konsumenten anzubieten, nein, er hat gefälligst auch nichts daran zu verdienen. Erzielt dieser Einnahmen durch seine Arbeit, ist das ein Unding.

So denken tatsächlich viele Menschen/Neider/Hater/Trolle, da man das Beispiel eben auf YouTuber übertragen kann. Auf Autoren von Büchern sowieso.

Auf YouTube gibt es auch einige sehr wenige Aktive, die Kanäle bzw. einen VLOG zur Grenzwissenschaft betreiben. Eben wie ich meinen Channel “Grenzwissenschaft und Mystery Files” seit dem Sommer 2012. Und so höre ich mir seit 5 Jahren immer wieder den Quatsch an, dass mein Kanal auf Klicks und damit viel Geld aus ist. Wäre einzig und allen der Sinn meines Kanal das Geld, würde ich ganz andere Videos zu Phantastischen Phänomenen hochladen. Videos, die die Sensationsgier befriedigen und deren Inhalt gleichgültig ist. Irgendwelche ausgedachten Mysterien, Themen und spektakulären Sensationen … und die Kasse klingelt. In Peru wird es derzeit ja auch gerade wieder mit den “Alien-Mumien” gemacht.

Der “Geld scheffelnde Mythen Metzger” bei YouTube

Auch der Kollege “Mythen Metzger” bei YouTube kennt diese dummen Sprüche zu seinen Videos. Auch er produziert Videos zu den Rätseln der Welt auf seinem eigenen Channel, den es seit dem April 2015 gibt. Und auch der “Mythen Metzger” muss sich immer wieder anhören, dass er “klick-geil” sei. Ebenso natürlich – wie eben auch ich – dass er von irgendwelchen Geheimbünden oder diversen Gesellschaften als Troll und Desinformant bezahlt wird.

Der “Mythen Metzger”, der übrigens weit mehr Abonnenten und Video-Aufrufe als ich hat, und den viele Grenzwissenschaft-Interessierte unlängst kennen, hat am 14. Juli 21017 genau zu diesen Geld-Vorwürfen ein neues Video hochgeladen. Ein Video, in dem er darauf eingeht, was er von diesen dummen Kommentaren, dass er nur Geld scheffeln will, hält.

Da der Metzger der Mythen (genau wie ich) keine Sponsoren oder überhaupt irgendwelche Unterstützer hat, sind seine Erläuterungen mit Sicherheit auf die meisten YouTuber übertragbar. Es wird von diesen Trollen übrigens auch immer gerne vergessen, dass es praktisch keine thematisch passenden Kooperationspartner etc. gibt, die grenzwissenschaftliche Kanäle durch ihre Waren oder Dienstleistungen mit finanzieren könnten …

Ab etwa Minute 15:15 in seinem neuen FAQ-Video erfahrt Ihr dazu mehr:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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Lars A. Fischinger

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Die Alien-Leichen von Peru: Der nächste “spektakuläre Fund” einer Alien-Mumie in Südamerika (und eine Doku-Serie)

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Die Alien-Leichen von Peru - der nächste Streich aus Südamerika (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube)
Die Alien-Leichen von Peru – der nächste Streich aus Südamerika (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube)

Mehr und mehr entwickelt sich Südamerika und hier speziell Peru zu einem Eldorado für Alien-Fans. Nachdem zuerst winzige “Alien-Mumien” und dann eine “Alien-Hand” dort aufgetaucht sein sollen, wie HIER und HIER berichtet, geht es nun in die dritte Runde. Jetzt haben die dortigen Mystery-Fans/Forscher gleich eine vollständige und perfekte Mumie eines mutmaßlichen Außerirdischen mit drei riesigen Zehn und Fingern gefunden. Diesmal ist der Fund, der laut Berichten auf der legendären Hochebene von Nazca ausgegraben wurde, sogar etwa 1,68 Meter groß und sei ein weibliches Wesen. Eine archäologische und geschichtliche  Sensation, wie es heißt. Mehr dazu in diesem Posting und einigen Videos dazu.


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Die Grenzwissenschaft und Mystery Files Gemeinde in Südamerika kommt nicht zur Ruhe: Nach den mehr als zweifelhaften Entdeckungen von Alien-Leichen und einer fremdartigen mumifizierten Hand mit riesig langen Fingen kommt nun die nächste Sensation aus Peru!

Die dortigen Mystery-Forscher vermelden, dass sie im Bereich der Ebene von Nazca eine vollständige Mumie eines fremden Wesens gefunden haben (s. Titelbild). Diesmal sei die Entdeckung eine epochale Entdeckung, da das (weibliche) Wesen scheinbar ein Alien und in einem ausgezeichneten Zustand ist.

Außerdem sei es diesmal nicht eine kleine Alien-Leiche, wie meist bei  solchen Funden üblich, sondern dieser Humanoid war einst fast 1,70 Meter groß. Und trauen wir beispielsweise veröffentlichten Röntgenaufnahmen, dann gab es schon am 19. Mai 1997 erste Untersuchungen der Gestalt.

Hier seht Ihr eine Computer-Rekonstruktion aus Peru, wie man sich dort das aufrecht stehende Individuum vorstellt:

Die Alien-Leichen von Peru : So soll die Mumie aufgerichtet aussehen (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube)
Die Alien-Leichen von Peru : So soll die Mumie aufgerichtet aussehen [für eine Großansicht – anblicken] (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube)
Nun könnte man an dieser Stelle sehr viel über diese neue Mumie aus Peru diskutieren. Doch durch die oben verlinkten Postings mit den peruanischen Alien-Mumien und der seltsamen Hand, scheint es wieder nur Unfug zu sein. Zwar ist die “hockende Position” der Mumie im Andenraum von Südamerika sehr verbreitet, aber das war es auch schon.

Ebenso zeigt sich sehr schnell, wenn man die Internet-Videos und die Berichte zu dieser Mumie im Netz studiert, dass auch hinter dieser “sensationellen Entdeckung” die gleichen Personen stecken, wie bei der Hand und den Mumien zuvor.

Auch ist augenscheinlich, dass diese neue Alien-Mumie mit ihren 17 Zentimeter langen Fingen ausgezeichnet zu der gruseligen Hand passt, mit denen man zuvor an die Medien ging (Bild).

Die Mumie hat zwar Hand und Fuß, aber diesmal gehen die fragwürdigen Grenzwissenschaftler in Peru einen Schritt weiter: Sie haben zusammen mit der Firma “Gaia” eine Doku-Serie nach typischer us-amerikanischer Art daraus gemacht.

Kein Wunder, denn “Gaia” sitzt in Louisville, Colorado, USA, und hat zahlreiche Videos und Artikel zu Themen des Phantastischen im Angebot. Von Themen wie Ancient Aliens und Leben nach dem Tod bis UFOs, Jesus-Mysterien und Esoterik ist alles dabei. Übrigens auch den fragwürdigen “Alien-Mumien-Film” SIRIUS von Steven Greer (HIER mehr dazu).

So jetzt auch die Video-Reihe “Unearthing Nazca” mit dieser seltsamen “Alien-Leiche”, die man jedoch nur gegen Bezahlung vollständig sehen kann (was grundsätzlich ja OK ist). Wenn man sich jedoch schon in dem “Spezial Report”-Video HIER der Produktion einmal die ersten 5 bis 7 Sekunden anschaut ist es schon überaus erstaunlich, dass die riesigen Zehn der angeblich uralten Mumie so perfekt erhalten und nicht abgebrochen sind.

Ich bezweifele, dass hier irgendwas Spektakuläres heraus kommen wird. Leider …

Hier ein Video von mir zu den Funden in Peru, zu dem sich nun diese neue Mumie gesellt:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? +++YouTube-Video+++

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Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Sensationelle Funde in Peru? Alien-Mumien und Teile von außerirdischen Leichen in einer Höhle entdeckt? Tatsächlich kursiert vor allem im spanischen Internet seit einigen Monaten eine sehr seltsame Geschichte und sonderbare Bilder aus Südamerika. Angebliche Beweise für die Existenz von Aliens und sogar einem dort gefundenen UFO. Doch die Geschichte aus Peru ist sogar noch weit „verrückter“, wie Ihr es in meinem neuen Video auf YouTube erfahrt.

 

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Was da so alles in Peru seit einigen Monaten gefunden worden sein soll, klingt mehr als phantastisch!

Von einer mumifizierten Alien-Hand über eine ganze Höhle voller Alien-Leichen unterschiedlicher Rassen bis zu einem “abgestürzten UFO” ist für jeden Mystery-Fan was dabei.

Mehr dazu in diesem Video.

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