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Astronautengötter-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2017 – erste Infos

Auf den Spuren der Astronautengötter: Das 1-Day-Meeting der "Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI" 2017 - erste Infos (Bilder: A.A.S. / Montage: L. A. Fischinger)
Auf den Spuren der Astronautengötter: Das 1-Day-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2017 – erste Infos (Bilder: A.A.S. / Montage: L. A. Fischinger)

Alljährlich im Oktober das sog. “One-Day-Meeting” der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) im deutschsprachigen Raum statt. Immer in unterschiedlichen Städten und Regionen. Dieses Jahr hat sich die A.A.S. für Suhl (Thüringen) für den Kongress am 28. Oktober  rund um die Astronautengötter, Erich von Däniken und Mysterien der Menschheit entschieden und erste Informationen online gestellt. Als aktiver Prä-Astronautiker möchte ich Euch diese und weitere Informationen natürlich nicht vorenthalten!

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Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2016 mit Erich von Däniken: Programm und alle Infos

Meeting der "Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI" 2016 mit Erich von Däniken: Programm und alle Informationen online (Bild: A.A.S. / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2016 mit Erich von Däniken: Programm und alle Informationen online (Bild: A.A.S. / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Am Wochenende um den 29. Oktober 2016 ist es wieder soweit: Das alljährliche Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) rund um den schweizer Götter-Jäger Erich von Däniken findet statt. Diesmal im Konzerthaus in Freiburg im Breisgau und auch das genaue Programm des One-Day-Meeting der A.A.S. steht nun fest. Ihr findet das Programm sowie weiteren Informationen hier online und zum Download bei der Gesellschaft.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen

(Text von der A.A.S.)

Das diesjährige A.A.S. 1-Day-Meeting 2016 findet am Samstag, 29. Oktober in Freiburg i.Br. statt!

Großer Saal des Konzerthauses Freiburg i. Br. (direkt am Hotel NOVOTEL Freiburg i.Br. gegenüber Hauptbahnhof)

Wie immer bietet das 1-Day-Meeting neben den vielen spannenden Referaten eine Gelegenheit mit anderen an Paläo-SETI Interessierten und den Referenten in gemütlicher Atmosphäre Gespräche zu führen.

1-Day-Meeting 2016 in Freiburg i.Br. Das A.A.S.-Ereignis des Jahres!

Das erwartet Sie

Schriftsteller, Forscher, Menschen mit Neugier auf das Unbekannte und Rätselhafte treffen sich in diesem Jahr zum A.A.S.-Meeting in Freiburg i.Br..Bereits am Vorabend, Freitag, 28. Oktober, werden wie immer Diskussionen

stattfinden und man kann neue Bekanntschaften knüpfen. Man sieht sich im Hotel NOVOTEL.

Am Samstag, 29. Oktober, präsentieren aktive Paläo-SETI-Forscher in attraktiven Multimedia-Präsentationen ihre neuesten Entdeckungen und spannende Forschungsergebnisse.

Poster-Session in der Nachmittagspause

Bei einer Poster-Session werden Beiträge nicht in einem Referat, sondern in Form von Postern oder – wie in unserem Fall – auf Pinnwänden präsentiert. Das können Bilder und Grafiken sein und/oder Zusatz und Hintergrund-Informationen, die den Rahmen des Vortrages gesprengt hätten. Die Referenten stehen während der Kaffeepause am Nachmittag bei ihren Pinnwänden und den Teilnehmern  für Fragen oder Diskussionen zur Verfügung.

Vorher, nachher und dazwischen

Gespräche, Diskussionen, Gedanken austauschen, Thesen hinterfragen, Anregungen geben, Fragen stellen …

Preise

Der Eintritt für die Tagung beträgt Euro 60 für Erwachsene und Euro 50 für Schüler/Studenten/Behinderte (jeweils mit Ausweis). Tickets gibt es am Freitag Abend zwischen 18 und 20 Uhr im Foyer des Hotels NOVOTEL, Freiburg i.Br. – direkt gegenüber Hauptbahnhof. Und am Samstagmorgen ab 8.15 Uhr vor dem großen Saal des Konzerthauses Freiburg i.Br. (neben dem Hotel NOVOTEL).

Bis bald in Freiburg i.Br! Wir freuen uns auf Sie!

Herzlich, Ihr

A.A.S.-Team und die Redaktion “Sagenhafte Zeiten

Das Programm

Freitag, 28. Oktober:

Zwangloses Treffen im Foyer, Restaurant und an der Bar des Tagungshotels.

Samstag, 29. Oktober:

  • 9.00 – 9.25 Uhr Eröffnung StD Dipl.-Hdl. Peter Fiebag – Paleo Search for Extraterrestrial Intelligence
  • 9.25 – 10.05 Uhr Armin Schrick – IN GENU VERITAS
  • 10.05 – 10.20 Uhr Christos Langer – Götterwaffen
  • 10.20 – 10.50 Uhr Pause
  • 10.50 – 11.05 Uhr Alfons Göbel – El Mirador. Reise in eine versunkene Maya-Stadt
  • 11.05 – 11.35 Uhr Wolfgang Siebenhaar – Vorsicht vor falschen Mythen. Gegner haben wir genug
  • 11.35 – 12.00 Uhr Luc Bürgin – Neue Mysterien aus China
  • 12.00 – 12.15 Uhr Diskussion Dr. Pierre Flécher: Präsentation – Glühlampe von Dendera
  • 12.15 – 14.00 Uhr Mittagspause
  • 14.00 – 14.30 Uhr Bernd Grathwohl – Rätselhaftes Griechenland
  • 14.30 – 15.00 Uhr Marvin Günter und Moritz Metzech – Geheimnisvolle Mosaike in Ostia Antica
  • 15.00 – 15.30 Uhr OStR i. R. Peter Kaschel – Das Buch Mormon
  • 15.30 – 16.15 Uhr Postersession und Pause
  • 16.15 – 16.50 Uhr Dr. Hermann Burgard – Raumstation „Himmel“ – Erkenntnisse zur Umlaufbahn anhand von Keilschrifttexten
  • 16.50 – 17.20 Uhr Reinhard Habeck – Kosmische Rätsel
  • 17.20 – 17.50 Uhr Dr. h. c. Erich von Däniken
  • 17.50 – 18.00 Uhr Diskussion, Schlusswort

Durch das Programm führt OStR Peter Kaschel.

 

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Video: Alles zum “Erich von Däniken-Kongress” der A.A.S. 2014 in Bremen – das Highlight der Jahres der Prä-Astronautik und Grenzwissenschaft

Alles zum Erich von Däniken Kongress 2014 (Bild: L. A. Fischinger, NASA/ESA/STScI/AURA-ESA / A.A.S. / S. Ampssler)
Alles zum Erich von Däniken Kongress 2014 (Bild: L. A. Fischinger, NASA/ESA/STScI/AURA-ESA / A.A.S. / S. Ampssler)

Ende Oktober 2014 ist es wieder soweit: Wie berichtet, finden dann das One-Day-Meeting der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) um den 25. Oktober im Dorint Hotel Bremen statt. Mit dabei ist neben Erich von Däniken natürlich auch nach langer Abwesenheit von der europäischen A.A.S. auch Giorgio A. Tsoukalos – der bekannte Moderator der Serie „Ancient Aliens“ des „History Channel“.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Meeting der A.A.S. 2014 findet am Wochenende um den 25. Oktober im Dorint Park Hotel Bremen im Bürgerpark statt. Auch ich werde natürlich dort sein, und freue mich auf die Tagung rund um die Prä-Astronautik und Rätsel der Menschheit.

Alle Details, Kommentare und das Programm in diesem YouTube-Video. “Teilen”, kommentieren, liken und verbreiten ist natürlich wie immer erwünscht.

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Erich von Däniken: Not-OP im Krankenhaus! Was geschehen ist und alle Infos zum kommenden Ancient Aliens-Kongress der A.A.S. in Ulm +++ YouTube-Video +++

Erich von Däniken: Not-OP! Was war geschehen? (Bild: L. A. Fischinger E. v. Däniken/A.A.S.)
Erich von Däniken: Not-OP! Was war geschehen? (Bild: L. A. Fischinger / E. v. Däniken/A.A.S.)

Gestern (2. Oktober 2013) twitterte der Ancient Astronauts-Jäger Erich von Däniken, dass er zu einer “Not-OP” Ägypten verlassen musste und in Interlaken in das Krankenhaus kam. Die Gerüchte brodelten. Doch Entwarnung für alle Fans und auch Hater: von Däniken ist bereits heute wieder in seinem Büro bei der Arbeit! Denn die “Götter lieben mich!”, wie er zu sagen pflegt. Dazu ein neues Video, zumal am 26. Oktober 2013 auch der diesjährige Kongress der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik & SETI” (A..A.S.) stattfinden wird. Auch dazu alles in diesem VLOG auf meinem Mystery-Channel bei YouTube.


Liebe und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Gehasst, verdammt, vergöttert” – das ist Erich von Däniken ohne Frage! Auch mit seinen 78 Jahren ist der emsige Autor immer wieder auf den Spuren der Götter der Sterne unterwegs und hält Vorträge zu seinen Ideen “Die Götter waren Astronauten”.

Eine Reise durch Jordanien und Ägypten musste er nun abbrechen und zu einer OP nach Interlaken in der Schweiz zurück. Im Land der Pharaonen wollte er diese – verständlich – nicht durchführen lassen, wie bereits berichtet.

Doch schon heute ist er wieder bei der Arbeit. Und Ende dieses Monats – am Wochenende um den 26. Oktober 2013 – findet in Ulm das Meeting der A.A.S. 2013 statt. Das Programm ist inzwischen in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” veröffentlicht worden und hier als PDF abrufbar.

40 Jahre Bestehen feiert die A.A.S. in diesem Jahr ebenso: Hier alle Informationen zum Treffen in Ulm. Grund genug heute am “Tag der Deutschen Einheit” ein neues Video dazu für Euch zu machen.

Gute Besserung, Erich!

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+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Zum Thema:
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One-Day-Meeting der "Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI" 2012 – Rückblick

Neuer Banner der neuen Website der A.A.S.

Zum ersten Mal seit 32 Jahren begrüßte Peter Fiebag bei Schneeschauern die Teilnehmer eines A.A.S.1-Day-Meetings. Über 400 Paläo-SETI-Interessierte aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, aber auch aus Luxemburg, den Niederlanden oder Estlands waren nach Dresden gekommen. In seinem kurzen Eröffnungsvortrag zeigte er am Beispiel der jüdischen Tradition des Tragens eins Tallins (Gebetsschales) und dessen Knotenschrift, wie Botschaften, die für die Paläo-SETI relevant sein könnten, in Form eines Codes bis heute weitergegeben werden.

Newcomerin Marie-Marthe Rennel und A.A.S.-“Urgestein” Wolfgang Siebenhaar nahmen die Zuhörer mit auf eine Reise durch Südamerika und konnten unter anderem von einer rätselhaften Mumie berichten, die eher einem E. T. ähnelt als einem Menschen. Buchautor Alexander Knörr präsentierte eigene Forschungen über die Misqa Tanks auf Malta. Daniela Machnitzke sprach über Totenkulte und ging der Frage nach, ob der Auferstehungsglaube mit der Paläo-SETI in Bezug gebracht werden kann. Hans Dieter Gau hatte bei Reisen auf die Azoren auch dort Cart Ruts im Lavagestein entdeckt und stellte dieses Rätsel vor.

Lars A. Fischinger nach seinem Vortrag auf dem Meeting der A.A.S. 2012 in Dresden (Foto: Tatjana Ingold)

Links:

Zum Thema: 
 

 Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL

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Video: Erich von Däniken stellt die A.A.S. (Gesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI) vor

Das Ziel der A.A.S. – Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI* – ist es, einen anerkannten Beweis für ehemalige Besuche von Ausserirdischen auf unserer Erde zu erbringen. Dabei wollen wir den Grundregeln des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns folgen, uns aber nicht von bestehenden Dogmen oder Paradigmen eingrenzen lassen. Wird ein derartiger Beweis von uns oder anderen Forschern gefunden, sehen wir unsere Aufgabe darin, Verbindungen zwischen der Wissenschaft und der Öffentlichkeit herzustellen. Wir sind auch bereit, ein Institut für “Paläo-SETI” einzurichten.

*SETI = Search for Extraterrestrial Intelligence (Suche nach ausserirdischer Intelligenz)

Unsere Adresse

Für weiteres Informationsmaterial:

A.A.S. – Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI
Postfach
CH-3803 Beatenberg (Schweiz)

Telefon: (0041) (0)33 / 841 20 80
Telefax: (0041) (0)33 / 841 20 81

e-Mail: info@sagenhaftezeiten.com

Der Forschungsbereich

Seit Erich von Dänikens Bestseller ERINNERUNGEN AN DIE ZUKUNFT (1968) wird auf der ganzen Welt eine faszinierende Idee diskutiert: Haben ausserirdische Wesen vor Jahrtausenden die Erde besucht? Haben diese Ausserirdischen dabei Spuren hinterlassen, die wir noch heute in Form von rätselhaften Bauwerken, seltsamen Artefakten und insbesondere von erstaunlichen Beschreibungen in uralten Texten auffinden können?

Eine Fülle von Indizien aus aller Welt ist mittlerweile von vielen Forschern (Wissenschaftlern wie Laien) zusammengetragen und publiziert worden. Dieser populär als Prä-Astronautik bezeichnete Bereich wird im wissenschaftlichen Sprachgebrauch durch den von Dr. Johannes Fiebag geprägten Begriff als Paläo-SETI-Hypothese bezeichnet. Sollte sich die Idee eines vor- und frühgeschichtlichen Besuches von Ausserirdischen beweisen lassen, wird dies unweigerlich und zwangsläufig zu einer völligen Neuinterpretation unserer Geschichte führen. Umfrageergebnisse der letzten Jahre zeigen die zunehmende Tendenz in der Öffentlichkeit, sich mit derartigen Gedanken auseinanderzusetzen und einen Kontakt mit ausserirdischen Intelligenzen nicht nur in einer fernen Zukunft, sondern bereits in unserer Vergangenheit für wahrscheinlich zu halten.

Die Idee von “Paläo-SETI” eröffnet neue Möglichkeiten, bislang rätselhafte Ereignisse unserer Vorgeschichte zu betrachten und anders als bisher einzuordnen. “Diese Theorie”, schreibt zum Beispiel der Wissenschaftsphilosoph Prof. Dr. Luis Navia von der New York University, “wirft mehr Licht auf die gesammelten Unterlagen menschlicher Frühgeschichte als manch andere, erklärende Hypothese. Mit ihr haben wir ein aussergewöhnliches Werkzeug in Händen und können so den roten Faden durch das verwirrende Labyrinth der menschlichen Entwicklung auf diesem Planeten erkennen”.

Unsere Geschichte

Die A.A.S. in ihrer heutigen Gestalt basiert auf der Ancient Astronaut Society, einer Gesellschaft, die der amerikanische Rechtsanwalt Dr. Gene Phillips 1973 gründete. Seit damals organisiert die A.A.S. viele Reisen zu archäologischen Stätten, die in der Hypothese um einen Besuch aus dem All eine Rolle spielen. Die A.A.S. veranstaltet in verschiedem Jahresrhythmus Weltkonferenzen und seit 1980 im deutschsprachigen Raum jährliche “One-day-meetings”. Die von der A.A.S. herausgegebene Zeitschrift SAGENHAFTE ZEITEN (ursprünglich ANCIENT SKIES) wandelte sich in den vergangenen 30 Jahren vom Info-Blatt zu einem professionell gestalteten Magazin, das im Zwei-Monatsrhythmus Beiträge zahlreicher Forscher auf diesem Sektor veröffentlicht.

Die A.A.S. blickt somit inzwischen auf eine Geschichte von mehr als einem Vierteljahrhundert zurück. In den vergangenen Forschungsjahren konnte eine Fülle an Indizienmaterial gesammelt und präsentiert werden. Und für die Kenner der Szene wurde immer deutlicher: Ein Besuch von ETs in der tiefen Vergangenheit der Menschheit ergibt mehr vernünftige Erklärungen als viele bisherigen Lehrmeinungen!

Was wollen wir?

Wir möchten zur Popularisierung einer Idee beitragen, die in der üblichen Wissenschaftsliteratur und -diskussion bislang nur ansatzweise zu finden ist. Wir suchen nach neuen Antworten, weil die alten weitgehend unbefriedigend sind. Nachfolgend einige Punkte, die uns als Forschungsgebiet interessieren:

  • Die Entstehung des Lebens im Universum und auf der Erde
  • Die Entstehung von Intelligenz auf der Erde
  • Die wirklichen Gründe für den Ursprung der Religionen
  • Die Ursachen global überlieferter Mythen
  • Die Götterbeschreibungen in alten Texten
  • Die Schilderungen göttlicher Strafgerichte
  • Die minutiösen Beschreibungen technischer Gerätschaften und technischer Vorgänge in alten Texten rund um die Welt
  • Die Cargokult-ähnlichen Verhaltensmuster frühgeschichtlicher Völker
  • Die erstaunlichen astronomischen und anderen Kenntnisse einfacher Stammesgemeinschaften
  • Die legendären Urgötter, “himmlischen Kaiser” oder Urväter in den Religionen vieler Völker
  • Das Verschwinden zahlreicher religiöser und mythologischer Gestalten “in den Himmel”
  • Das Wiederkunftsversprechen derartiger Gestalten in vielen Religionen und Kulturen
  • Die in mehreren alten Texten erwähnten Zeitverschiebungseffekte
  • Die Motivation für zahlreiche unerklärliche Bauten der Antike
  • Die Entstehung religiöser Symbole und Kulte
  • Die erstaunlichen Übereinstimmungen in vorgeschichtlichen Ritzzeichnungen rund um die Welt
  • Die Symbolik von Götterfiguren und Götterdarstellungen
  • Die weltweite Anlage riesiger Scharr- und Felsbilder (die man nur aus der Luft erkennen kann)

Wir behaupten einerseits nicht, Patentlösungen für alle Fragen zu haben oder gar in jeder Hinsicht letztgültige Antworten zu besitzen. Andererseits bleibt es unbestreitbar, dass die Einbeziehung ausserirdischer Intelligenzen in unsere Vorgeschichte viele offenen Fragen befriedigend zu klären vermag.

Unsere Aufgabe

Es ist unser Ziel, einen anerkannten Beweis für ehemalige Besuche von Ausserirdischen auf unserer Erde zu erbringen. Dabei wollen wir den Grundregeln des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns folgen, uns aber nicht von bestehenden Dogmen oder Paradigmen eingrenzen lassen. Ist ein derartiger Beweis von uns oder anderen Forschern gefunden, sehen wir unsere Aufgabe darin, Verbindungen zwischen der Wissenschaft und der Öffentlichkeit herzustellen. Wir sind auch bereit, ein Institut für “Paläo-SETI” einzurichten.

Was leisten wir?

Im Zweimonatsrhythmus geben wir die Zeitschrift SAGENHAFTE ZEITEN© heraus. Diese Publikation bringt interessante Artikel aus unserem Fachgebiet, deckt neue Querverbindungen auf und dient als Sprachrohr aller Abonnenten. SAGENHAFTE ZEITEN© wird allen A.A.S.lern zugestellt.
Alle drei Jahre organisieren wir eine Weltkonferenz. Damit ist ein internationales Forum für Wissenschaftler, Forscher, Autoren und interessierte Laien geschaffen worden. Hier werden neue Befunde und neue Interpretationen aus unserem Bereich vorgestellt und diskutiert. Zu diesen Konferenzen werden neben den A.A.S.-ForscherInnen auch die Öffentlichkeit und die internationale Presse eingeladen.
Zusätzlich werden jährliche Treffen im deutschsprachigen Raum organisiert, bei denen A.A.S.ler und alle an unserer Forschungsgesellschaft Interessierten ihre persönlichen Forschungsergebnisse vorstellen können.
Wir führen Studienreisen zu interessanten archäologischen Stätten durch. Diese Touren werden von qualifizierten A.A.S.-Fachkräften geführt. Bislang wurden viele Reisen von Erich von Däniken geleitet.
Wir organisieren themenbezogene eintägige Seminare. Hier haben A.A.S.-ForscherInnen und Interessierte die Gelegenheit, intensiv mit den neuesten Forschungsergebnissen bekannt gemacht zu werden und eigene Ideen und Vorstellungen in die Diskussion einzubringen.
Etwa alle zwei bis drei Jahre erscheint unter dem Serientitel KOSMISCHE SPUREN ein neuer Band auf dem deutschprachigen Buchmarkt, der die interessantesten Beiträge aus SAGENHAFTE ZEITEN© einem grossen Publikum näherbringt. Bislang sind vier derartige Bände erschienen. Als Herausgeber wirkt hier Erich von Däniken.
Eine eigene Homepage im Internet (http://www.sagenhaftezeiten.com) mit den DAILY NEWS (und einer sehr grossen Gratis-Datenbank bei den NEWS) gibt den jeweils aktuellen Einblick in das weltweite Geschehen, eröffnet die Möglichkeit, andere Forscher kennenzulernen, mit anderen von der A.A.S. über die Treffpunktseite zu kommunizieren oder von den Links zu verschiedenen Foren Gebrauch zu machen bzw. die jeweils neuesten Ausgaben Zeitschrift SAGENHAFTE ZEITEN© vorgestellt zu bekommen.

Redaktionsadresse:
Redaktion Sagenhafte Zeiten
A.A.S. GmbH
Postfach
CH-3803 Beatenberg
redaktion@sagenhaftezeiten.ch

Die Homepage bietet neben weiteren Features auch einen Daily News Service auf der englischen A.A.S. R.A. legendarytimes.com Page an. Beide Homepages (deutsch / englisch) zählen inzwischen zu den weltweit am häufigsten aufgerufenen Internetseiten. Die deutschsprachigen sind auch über den URL:
www.sagenhaftezeiten.com
www.sagenhaftezeiten.de
www.sagenhaftezeiten.ch
www.sagenhaftezeiten.at
zugänglich.
Jugendliche, die sich für die Thematik interessieren, finden sich auf der ebenfalls sehr vielseitig gestalteten HomePage www.jaas.de, wo Diskussionen stattfinden, gemeinsame Reisen organisiert werden u.v.m.
Schliesslich informiert die A.A.S. über Sachbücher und Multimedia von Erich von Däniken und anderen Autoren.

Interessierte können sich online via

Bibliographie auf der A.A.S. Page

oder

Bibliographie auf der daniken.com Page” infomieren. Ein sehr reichhaltiges Angebot an internationaler Literatur und Multimedia zu Paläo-SETI, Erich von Däniken und anderen Themen mit online-Bestellmöglichkeit bieten der Bookstore der englischsprachigen A.A.S. R.A.

www.legendarytimesbooks.com

Was sind wir?

Wir sind eine Gesellschaft nach Schweizer Recht. Der Name unserer Organisation und unserer Zeitschrift ist international geschützt.
Wir sind Wissenschaftler aus vielen Fakultäten und Laien aus allen Berufen, die eine gemeinsame Idee verbindet.
Wir sind Menschen mit einem offenen und forschenden Verstand.

Was sind wir nicht?

Wir sind kein Verein mit Statuten, Vereinsabstimmungen und Wahlen.
Wir sind keine religiöse Gemeinschaft, keine Sekte und keine politische Vereinigung.

Was leisten wir nicht?

Aus Datenschutzgründen verschicken wir keine Abonnentenangaben oder Adressen.
Wir führen keine Korrespondenz über Einzelfragen. Wir leiten Ihre diesbezüglichen Fragen oder Anregungen aber gerne an die entsprechenden Fachleute weiter.
Wir verleihen keine Bücher, Videos und DVD‘s.

Stimmen zur A.A.S. Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI

“Die A.A.S. erwartet nicht mehr von der Welt, als dass ihr das Recht zugestanden wird, ihre Ideen im gleichen Geiste wie die Wissenschaft verfolgen zu dürfen, und dass ihre Funde mit der gleichen respektvollen Aufmerksamkeit aufgenommen werden wie diejenigen anderer Wissenschaften.”
Prof. Dr. Pasqual Schievella, Präsident des “National Council for Critical Analysis USA”

“Es ist denkbar, dass unser Heimatplanet in der Vergangenheit von Extraterrestriern besucht wurde. Den Beweis dafür hat die A.A.S. zu liefern. Wer sonst?”
Prof. Dr. Harry Ruppe, Ordinarius für Weltraumtechnologie, Technische Universität, München, Deutschland

“Untersucht man die A.A.S.-Hypothese mit einer unvoreingenommenen und offenen Haltung, erkennt man bald, dass nichts in dieser Hypothese selbst den strengsten Regeln der Wissenschaft oder unserem Verständnis des Universums entgegensteht.”
Prof. Dr. Luis E. Navia, Lehrstuhlinhaber für Philosophie am New York Institute of Technology, New York, USA

“Die A.A.S.-Hypothese wird eine zunehmende Einwirkung auf die Gesellschaft, die Wissenschaft, die Literatur und die Kunst ausüben. Zudem trägt sie zur Lösung irdischer Probleme bei. Die Forschung nach ausserirdischer Intelligenz ist ein Anliegen, das die gesamte Menschheit betrifft.”
Dr. Vladimir Ivanovich Avinsk, Geologe, Kuibyschew, UdSSR

“Aus alt-indischen Texten lässt sich eindeutig belegen, dass die Erde in grauer Vergangenheit von Ausserirdischen besucht und beeinflusst wurde.”
Prof.Dr. Dileep Kumar Kanjilal, Ordinarius für Sanskrit und Indologie am Sanscrit College, Calcutta, Indien

“Durch die gesamte Erd- und Lebensgeschichte hindurch bis in die Zeit historischer Aufzeichnungen lassen sich die Spuren ausserirdischer Intelligenzen auf unserem Planeten deutlich machen. Es ist eine grossartige Aufgabe, jetzt, nachdem wir dies erkannt haben, die wahren Hintergründe so zahlreicher historischer Rätsel aufzuspüren und die Geschichte der Menschheit neu zu beleuchten.”
Dr. Johannes Fiebag, Geologe, Bad Neustadt, Deutschland. (1999 verstorben)

“Bislang kamen wir recht gut ohne ET’s aus. Angesichts der Fülle von literarischem und archäologischem Material, das unsere Vorfahren vor Jahrtausenden anhäuften, täten wir besser daran, uns erneut auf die ET’s einzustellen.”
Dr.h.c. Erich von Däniken, Autor von 26 Sachbüchern zur A.A.S. – Thematik, Beatenberg, Schweiz.

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Video-Interview mit Erich von Däniken: Von Däniken über die neuen Forschungen in Nazca in Peru und die Hintergründe

Video-Interview mit Erich von Däniken 2019 (Bilder: E. v. Däniken & Hangar 18b / Montage: Fischinger-Online)
Video-Interview mit Erich von Däniken 2019 (Bilder: E. v. Däniken & Hangar 18b/Screenshot / Montage: Fischinger-Online)

Ende Oktober 2019 fand in Hannover die Jahrestagung der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) statt. Neben zahlreichen weiteren Referenten aus dem Bereich der Prä-Astronautik war natürlich auch Erich von Däniken dabei. Er hielt nicht nur traditionell den Abschlussvortrag, sondern gab auch den Kollegen von “Hangar 18b” ein kurzes Interview. Vor allem über die von ihm mit initialisierten neuen Forschungen auf der Hochebene von Nazca in Peru. Dieses Video-Interview ist jetzt online und soll hier mit weiteren Hintergrundinformationen vorgestellt werden.


Erich von Däniken und Nazca

Wie jedes Jahr Ende Oktober hat die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) auch 2019 ihres Jahrestagung veranstaltet (s. Link HIER). Im vergangenen Jahr fand diese in Hannover statt. In diesem Jahr soll das sogenannte “One-Day-Meeting” des Vereins sie in Leipzig stattfinden.

Mit bei dem Treffen 2019 waren auch die geschätzten Kollegen von “Hangar 18b“. Unter anderem hat das Team von “Hangar 18b” alle Vorträge der Tagung gefilmt und kostenlos auf ihren YouTube-Kanal online gestellt. Ihr findet diese all für jeden kostenlos HIER.

Im Rahmen der Tagung fand aber auch Erich von Däniken Zeit für ein Interview, das Ihr unten angefügt findet. Geführt hat es “Prisma TV”. Von Däniken berichtet in diesem vor allem über die neuen Fragen an das alte Nazca. Jene rätselhafte Wüste in Peru, die von Linien, Pisten und Figuren übersät sind, und seit ihrer Entdeckung für Spekulationen und Rätselraten sorgen. Deshalb hat Erich von Däniken bzw. die “von Däniken Stiftung” ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen.

Dieses Projekt, genannt “Nazca III”, soll vor Ort in Peru Untersuchungen, Messungen und Forschungen in Nazca durchführen, und wird von verschiedenen Forschungsinstituten und Wissenschaftlern begleitet. Ein Forschungsprojekt, dass mit ganz anderen Fragen an die Hochebene von Nazca herangeht, als es die klassische Archäologie macht. So unterstreicht es von Däniken auch in diesem Interview.

Bekanntlich ist die Hochebene von Nazca seit Jahrzehnten ein fester Teil der Thesen und Ideen von Däniken. Kaum ein anderes Thema zieht sich so sehr durch seine Bücher, Vorträge und TV-Dokumentationen wie diese seltsame Landschaft in Südamerika.

“Nazca III”

In diesem Beitrag HIER auf Fischinger-Online wurde das Projekt “Nazca III” und die gesetzten Ziele bereits vorgestellt. Um diese kostspieligen Forschungen in Peru realisieren zu können wurde ein Teil der Kosten mittels Crowdfunding gesammelt. Und es gelang auch die Finanzierung zu sichern, nachdem die “Däniken-Stiftung” in den Jahren zuvor bereits zwei Nazca-Expeditionen in die Tat umsetzte.

Vor allem sollen mit “Nazca III” folgende Fragestellungen untersucht werden:

  • Aus welchem Material bestehen die breiten, pistenähnlichen Linien?
  • Gibt es unterschiedliche Minerale oder geochemische Elementverbindungen zwischen dem Wüstenboden und den “las Pistas”?
  • Existieren Hinweise auf irgendeine verborgene Technologie, die bei den bisherigen Untersuchungen nicht entdeckt wurde, weil gar nicht danach gesucht wurde?
  • Gibt es Informationen, die sich unterhalb der Scharrlinien und Figuren im Wüstenboden befinden?
  • Sollten neue Messinstrumente eingesetzt werden?

Ein überaus ehrgeiziges und vor allem umfangreiches Projekt, dass Erich von Däniken in dem unten stehenden Interview in der Kürze der zeit nicht umfassend vorstellen konnte. Denn das Team der internationalen Wissenschaftler, die sich an “Nazca III” beteiligen, hat viel vor:

  • Geophysikalische Messungen vornehmen, und auch das neue “Gesteinsradar” soll zum Einsatz kommen.
  • Laboruntersuchungen der Bodenchemie, Bodenphysik und der Mineralogie durchführen.
  • Altersdatierungen erstellen.
  • Luft-und Satellitenbildauswertung einsetzen. Auch deshalb, um verschiedene Zeitepochen der letzten 70 Jahre miteinander zu vergleichen und zu erfahren, ob Einflüsse von Klimaveränderungen, Umweltverschmutzungen und Massentourismus auf die sensiblen Bodenzeichnungen zu erkennen sind. Unter anderem wird Upscaling eingesetzt. Das heißt, durch modernste Berechnungsverfahren wird die Bildqualität oder Bildstärke hochskaliert. Zum Beispiel bei der Pampa de Nasca.

Auf die Ergebnisse dieser neuen Forschungen können wir gespannt sein. Denn die beiden vorherigen Projekte in Nazca erbrachten “Anomalien des Magnetfeldes auch geoelektrische Unregelmäßigkeiten”. Ebenfalls konnten erheblich abweichende Ergebnisse bei elektrischen Messungen zwischen den Pisten der Ebene und der Umgeung gemessen werden. “In Nazca stimmt etwas nicht”, so von Däniken.

Interview mit Erich von Däniken

Video vom 1. Jan. 2020 auf dem Kanal von Hangar 18b

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die “Goldflieger der Ancient Aliens” aus Kolumbien: Was weiß und sagt Wikipedia eigentlich darüber – und warum? (+ Video)

Die "Goldflieger der Ancient Aliens" aus Kolumbien: Was weiß und sagt Wikipedia eigentlich darüber? (Bilder: R. Habeck & Fischinger-Online)
Die “Goldflieger der Ancient Aliens” aus Kolumbien: Was weiß und sagt Wikipedia eigentlich darüber? (Bilder: R. Habeck & Fischinger-Online)

Jeder an der Prä-Astronautik und an den Ideen der Astronautengötter Interessierte kennt die “Goldflieger aus Kolumbien“. Jene Goldobjekte, die aussehen wie Flugzeuge, und von dem ich ein Exemplar oder ein “Typ” auch als Anhänger in meinen Videos bei YouTube trage. Vor allem ist es als Zeichen oder Logo der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) bekannt. Auch im Logo von Fischinger-Online ist es zu finden. Doch was hat es “offiziell” und in der Prä-Astronautik mit diesen “Goldfliegern” auf sich, die seit vielen Jahrzehnten in der Grenzwissenschaft bekannt sind? Und was schreibt Wikipedia als das Online-Lexikon schlechthin eigentlich über diese zum Teil fast 2.000 Jahre alten Fundstücke aus Südamerika?


Wikipedia und die Grenzwissenschaft

Über das Online-Lexikon Wikipedia kann man vortrefflich streiten. Vor alle auch in Bezug zu Themen rund um UFOs, Mystery Files, Grenzwissenschaft oder “Parawissenschaft”. Auf diesem Blog finden sich dazu auch eine ganze Reihe Beiträge und Postings, denn der ewige “Wiki-Streit” kennt kein Ende.

Immer wieder verweise ich allerdings auch darauf, dass ich Wikipedia für ganz eine hervorragende Erfindung und Quelle halte. An dieser Tatsache gibt es nichts zu rütteln und man kann sie nicht ernsthaft leugnen. Auch wenn es selbstverständlich Menschen gibt, die Wikipedia pauschal und komplett ablehnen. Ein großer Fehler, der lediglich von der mangelnden Bereitschaft herrührt, sich intensiver mit den dortigen Aussagen und vor allem Quellenangaben zu befassen!

Wikipedia muss man als Einstieg in eine Thematik verstehen. Die Quellenangaben der Fußnoten sowie er “verborgene” Diskussionsbereich zu den einzelnen Artikeln sind das A und O dort. Hierdurch kann man weit – sehr weit – tiefer in die jeweilige Materie einstiegen, wenn man es denn überhaupt will und diese Quellen denn auch beachtet. Wobei Quellenverweise seit Bestehen des Lexikons natürlich Streitthemen sind. Was für die einen nützliche Quellen sind, sind für andere unseriöse Verweise, die bei Wikipedia nichts zu suchen haben würden.

Darum lohnt sich eben ein Blick in die Diskussionen und auch die Bearbeitsungschronologie der individuellen Artikel dort.

Das löst natürlich nicht das Grundsätzliche Problem bei Wikipedia. Denn viele User sind ganz einfach zu faul nähre Quellen zu studieren, sich intensiver mit einem Gebiet oder einer Aussage auseinanderzusetzen. Es fehlt der Blick “hinter ein Thema”. Leider eben auch bei der Grenzwissenschaft mit all seinen Einzelthemen.

“Mal eben” bei Wikipedia nachlesen

Ein großes Problem ist es dann, wenn User nur beiläufig “mal eben” dort etwas nachlesen wollen.

Sie hörten mal von diesem oder jenem Mysterium oder Rätsel, suchen es daraufhin im Netz und landen bei einem entsprechenden Wikipedia-Beitrag. Schnell dort nachgelesen und man ist “informiert”. Grundsätzlich ist ein Lexikon ja genau dafür da. Es ist unrealistisch zu verlangen, dass sich jemand nach der Lexikon-Lektüre weiter und tiefer gehend informiert. Dies machen wohl nur wirklich Interessierte und dies gilt dabei fraglos für alle Themen. Nicht nur Mystery & Co.

Ärgerlich wird es für den Fan oder den wirklich auf mehr Informationen bedachten Leser, wenn Quellen zu Aussagen ganz fehlen. Ein Unding, dass bei diversen Behauptungen und Beiträgen zur Prä-Astronautik und Grenzwissenschaft vielfach vorgekommen ist oder noch vorkommt. Wikipedia hat sich aber in diesem Gebiet zum Teil sehr gebessert. Zum Teil aber auch nur in einer eher schwammigen und nichtssagenden Art und Weise. Man sollte das nicht ignorieren

Und diese hier zusammengefassten Probleme muss man im Hinterkopf behalten, wenn man sich das Thema “Goldflieger aus Kolumbien” bei Wikipedia anschaut.

Freunde des Phantastischen kennen eines dieser Objekte aus meinen YouTube-Videos und als Teil meines Logos. “Eines dieser Objekte” deshalb, da es zahlreiche verschiedene Ausführungen, Arten oder “Typen” dieser Goldflieger gibt. Das rechts im Titelbild zu diesem Beitrag eingefügte Objekt ist dabei zweifellos der Klassiker. Und es ist das Logo der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astrononautik und SETI” (A.A.S.).

A.A.S.-Mitglieder, Interessierte und natürlich Erich von Däniken selber tragen Repliken dieser Goldflieger seit Jahrzehnten als Anstecken oder Kettenanhänger. Vielen ist das bekannt, doch viele fragen zumindest mich doch immer wieder danach, “was es damit auf sich hat”.

Goldflieger und Prä-Astronautik

In der Archäologie sagt niemand zu den unterschiedlichen Arten dieser Goldstücke aus Südamerika “Goldflieger“. So heißen sie nur in der Grenzwissenschaft und eben der Prä-Astronautik. Weil sie eben zweifellos wie Flugzeuge aussehen. Egal welche “Bauart” man sich von diesen Goldfliegern ansieht: Flugzeugen ähneln sie alle. Deshalb stellen sich viele Prä-Astronautiker eben genau deshalb die Frage, ob es vielleicht solche darstellen sollten.

Das heißt, dass vor 1.500 bzw. fast 2.000 Jahren, denn so alt sind diese Grabbeigaben aus Gräbern in Kolumbien, Menschen solche Flugobjekte sahen und dann in Gold kopierten. Flugobjekte am Himmel, mit denen die Götter durch die Wolken oder über das Firmament flogen. Für den damaligen Menschen in Südamerika etwas, das sie nicht verstehen konnten. Es war göttlich oder himmlisch, weshalb man das Gesehene in Gold als kleine Kunstwerk kopierte. Denn Gold war als Metall der Götter oder Tränen, Blut oder Schweiß des Sonnengottes für solche Objekte gerade angemessen.

Die einzelnen Typen dieser Goldflieger sind dabei zum Teil recht klein. Einige nur um 2 Zentimeter lang, andere etwa 4,5 Zentimeter. Etwa der “klassische Flieger” vom Titelbild. Damit waren sie natürlich keine eins zu eins Kopien von echten Technologien, die die damaligen Menschen sahen. Sie sind auch alle keine technisch perfekten Kopien. Von maßstabsgerechten Repliken mit einem Anspruch auf Exaktheit kann keine Rede sein.

Zwar wird das – zumindest unterschwellig – hin und wieder behauptet, aber es entspricht nicht der Realität der vorhandenen Goldflieger-Flotte!

Prä-Astronautiker verwiesen auf drei einfache Fakten an diesen Objekten:

  • Sie sind alle (mehr oder weniger) aerodynamisch geformt.
  • Die “Schwanzflosse” bzw. “Heckflosse” ist senkrecht, und das habe kein Vogel oder Fisch.
  • An den Goldfliegern finden sich vier flache Flügel – zwei Große vorne, zwei Kleine hinten. Zum Teil in Form von Deltaflügel.

Goldflieger am Himmel

Hinzu kommt die Tatsache, dass Mitte der 1990er Jahre Nachbildungen dieser Goldflieger im Maßstab 1 : 16 mit Motoren versehen gebaut wurden und diese tatsächlich flogen (s. Titelbild). Realisiert wurde dies damals von Peter Belting und Algund Eenboom, die mehrfach ihre flugfähigen Modelle auf Tagungen oder im Rahmen von TV-Sendungen vorführten. Daraus entstand zusammen mit Peter Fiebag 2004 auch das Buch “Flugzeuge der Pharaonen“.

Viele Anhänger der Ancient Aliens-Idee waren und sind von diesen Versuchen bis heute begeistert. Zeigten sie doch ganz klar, dass diese Objekte tatsächlich fliegen konnten, sobald man sie mit einem Propellermotor versieht.

Bei Wikipedia werden diese Nachbauten erfreulich neutral mit Verweis auf das Buch “Flugzeuge der Pharaonen” auch erwähnt. Unter dem Punkt “Interpretation der Ingenieurwissenschaft” heißt es dort unter anderem:

Flugfähige Modelle bauten unter anderem Algund Eenboom und der Luftwaffenoffizier Peter Belting (Deutschland), weitere Untersuchungen fanden an der TU Bremen statt.

Kritiker winkten schon damals gelangweilt ab. Sie verwiesen darauf, dass alles, was nur mit einem Motor und Propeller ausgestattet wird, fliegen kann. Auch ein Rasenmäher, wie von den Kritikern dazu sehr gerne als Beispiel genannt wird.

Der Mystery-Autor Reinhard Habeck hat im Sommer 2019 erneut einen Nachbaut eines Goldfliegers präsentiert. “Geglückt ist das Projekt den ‘Aeroplane’-Konstrukteuren Erik Unger und Ramin Dalkouhi, beide Software-Entwickler aus der Steiermark”, so Habeck auf seiner Webseite. UFO-Forscher Mario Rank hat diesen Versuch in einem Video bei YouTube veröffentlicht.

Beim Jahresmeeting 2019 der oben genannten A.A.S. hat Habeck neben dem neuen Nachbau auch Ausschnitte aus dem Video präsentiert. Im Prinzip also wurden die Experimente der 1990ger Jahre damit erneut untermauert, dass das “Ding” eben tatsächlich fliegen kann. Aber ob diese Goldflieger deshalb auch tatsächlich religiös-vergöttlichte “Kopien” von Luftfahrzeugen der Götter im alten Kolumbien waren, belegt auch der neue Versuch nicht.

Goldflieger bei Wikipedia

Neben der wertneutral vorgestellten Interpretation der Goldstücke bei Wikipedia im Sinne der Prä-Astronautik, findet sich dort natürlich auch die “Interpretation der Natur- und Geisteswissenschaft”. Dort heißt es sehr knapp:

Es handelt sich um die Nachbildung flugfähiger Fische. Andererseits kann auch der Meerengel oder Engelshai in Frage kommen, der anatomisch einige Besonderheiten (z. B. die deltaförmigen Brustflossen) mit den Goldobjekten teilt.

“Fliegende Fische” (Exocoetidae) kennt sicher auch der biologische und zoologische Laie. Bei einem “Engelhai” (Squatina) oder “Meerengel” sieht es schon anders aus. Von diesen Tieren mit ihren extrem flachen Körper gibt es an die zwei Dutzend Arten, die an die bekannten Rochen erinnern. Hier verlinkt Wikipedia auch einen eigenen entsprechenden Eintrag zu “Engelhaien”, in dem sich auch zahlreiche Bilder und Abbildungen dieser Tierart im Commons-Bereich finden.

Ähnlichkeiten zwischen “Fliegenden Fischen” und “Engelhaien” mit den legendären Goldfliegern sind dabei nicht zu leugnen. Sollen also diese Goldobjekte eben solche Fische darstellen? Oder “fliegende Krokodile”, wie auch immer wieder angeführt wird? Vielleicht auch nur Mischwesen, die der Phantasie der frühen Kolumbianer entsprungen sind, wie von Seiten der Kritiker dann und wann auch angeführt wird?

Wikipedia führ hier unter anderem die Quelle “El Dorado. Das Gold der Fürstengräber” von 1994 an, in der vier diese Objekte als “Anhänger in Form von Mischwesen” bezeichnet werden. Artefakte, die sich im berühmten Goldmuseum (“Museo del Oro”) von Bogotá in Kolumbien befinden. Eine andere Quelle, der Katalog “The Gold of El Dorado” von 1978, wird ebenso benannt. In dieser werden sechs Objekte aus dem Museum in Bogotá mit den Worten “Anhänger, fischähnliche Formen. Besetzung Gold” vorgestellt. Herkunft sei die Kultur der Quimbaya aus der Region Qiundío in Kolumbien.

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In der Tat war die ab etwa dem 6. Jahrhundert vor Christus entstandene Quimbaya-Kultur für ihre Kunstfertigkeiten bei der Herstellung von Goldschmuck und anderen Objekten sehr bekannt. Viele ihrer Artefakte finden sich in den Museen der Welt. Darunter eben auch die Goldflieger, von denen man auch im “Überseemusem” Bremen, im “Humboldt Forum” des Berliner Schloss (dort aber im Archiv) und im “Metropolitan Museum of Art” in New York Exemplare bewundern kann.

Fliegende Fische und Mischwesen

Damit wären nach diesen Quellen aus Sicht der Archäologen die Goldflieger entweder schlicht “fischähnlich” oder “Mischwesen” (aus was auch immer). Ursprung seien die Goldschmiede der Quimbaya-Kultur.

Darauf haben schon Peter Fiebag, Algund Eenboom und Peter Belting vor rund 20 Jahren in ihrem Buch Flugzeuge der Pharaonen” sehr umfangreich hingewiesen. Die Autoren berichten darin auch von ihrem Besuch im “Überseemuseum” in Bremen 1996, wo neben vielen anderen Goldstücken auch die Goldflieger gerade neu ausgestellt wurden. Bis heute kann man sie dort bewundern.

Hier traf Eenboom auf die Museumsleiterin Dr. Viola König, der er die “moderne Interpretationen” der Goldflieger erklärte. Gleichfalls auch, dass Modelle davon angefertigt wurden.

König hatte aber keine wirklichen Informationen zu den “Fliegern” aus Kolumbien und ihre Bedeutung. Auf Seite 125 zitiert das Autorentrio sie mit den Worten:

Alle historischen Details finden Sie übrigens in dem Buch ‘El Dorado. Das Gold der Fürstengräber’. Mehr wissen wir nicht.

Also eben jene Quelle, die auch Wikipedia anführt, und in der diese Objekte als “Anhänger in Form von Mischwesen” gedeutet werden.

Eine wissenschaftliche oder archäologische Quelle ist das nicht. Es ist ein Katalog oder Museumsführer zu einer entsprechenden Ausstellung, die 1994 vom “Museums für Völkerkunde” in Berlin veröffentlicht wurde. Ab Seite 41 findet sich darin “Der Schatz der Quimbaya”, wozu diese Kunstwerke natürlich zählen. Eine Veröffentlichung in Buchform ist bei entsprechen Sonderausstellungen in Museen durchaus üblich. Man denke hier an die Ausstellungen zu Pharao Tutanchamun. Der Interessierte kann diese in den jeweiligen Shops der Museen kaufen.

Folglich ist die Interpretation als “Mischwesen” oder auch “fischähnlich” nicht in Stein gemeißelt. Es ist nicht mehr als eine Deutung, um diese Objekte irgendwie zu bezeichnen und zu katalogisieren. Wie so vieles in der Archäologie. Da die Goldflieger teilweise augenscheinlich Fischen wie dem “Engelhai” ähneln, kann man froh sein, dass sie nicht einfach nur als “Kultobjekte” geführt wurden. Mangels Alternativen wimmelt es in den Museen der Welt schon von diesen …

Dass die Handwerker der Quimbaya-Kultur vorzügliche Goldschmiede waren, belegen ihre Hinterlassenschaften sehr deutlich. Der Mythos von “El Dorado“, der legendären Stadt aus Gold irgendwo im Urwald von Südamerika, die verzweifelt von den goldgierigen Spaniern im 16. Jahrhundert gesucht wurde, fußt zumindest zum Teil in dieser Goldschmiedekunst der Quimbaya.

Die Religion der Fliegenden Fische

Aufgrund fehlender schriftlicher Zeugnisse aus erster Hand der südamerikanische Völker und Zivilisationen, herrscht Rätselraten bei vielen gefundenen “Kultobjekten”. Gleiches gilt für Funde in anderen Teile der Welt oder sogar aus der Steinzeit. Hier bedarf es der Interpretation der Archäologen und Wissenschaftler, was dieses oder jenes Objekt, Bild, Relief oder eine Statue bedeuten soll. Der Ermessensspielraum ist dabei zum Teil riesig.

Wen wundert es da, dass Archäologen auch vorgeworfen wird, sie saugen sich ihre Erklärungen, Deutungen und Identifizierungen “aus den Fingern”?

Die Quimbaya legten die Goldflieger zusammen mit anderen Gegenständen ihren Verstorbenen mit ins Grab. Natürlich nicht allen, sondern wohl eher Würdenträgern und hohen Persönlichkeiten der Gesellschaft. Eine “Gebrauchsanweisung”, was die jeweilige Beigabe aussagen oder bedeuten soll, fand sich nicht. Warum auch, wenn der Verstorbene so oder so weiß, was da in seinem Grab neben ihm liegt? In der Prä-Astronautik wird hier vielfach von einem Cargo-Kult gesprochen (mehr dazu HIER).

Es lässt sich sehr wohl vermuten, dass es etwas “Heiliges” war. In der Archäologie streitet dies auch niemand ab. Das hat verschiedene Gründe. Zum Einen waren diese Beigaben für den Toten und damit für das Jenseits oder das Leben nach dem Tod bestimmt, und damit nicht mehr “Teil dieser Welt”. Somit waren sie eineindeutig religiöser und göttlicher Natur bzw. Teil der Religion und der Verehrung.

Gold war für viele Kulturen Südamerikas göttlichen Ursprungs. Götter und Gold gehörten untrennbar zusammen. Es wird teilweise sogar vermutet, dass Gold überhaupt keinen materiellen Wert für diese Völker hatte. Erst die Spanier brachten diese Anschauung.

Viele Goldobjekte zeigen klar, dass hier Götter oder Ähnliches dargestellt wurde. Sie dienten Augenscheinlich der Verehrung und der Ehrfurcht vor den himmlischen und spirituellen Mächten. Dass die Goldflieger irgendwie einen anderen Zweck dienten, ist kaum denkbar! Wenn sie aber Fische darstellen sollen, gab es dann eine Religion oder einen Kult der “Fliegenden Fische”?

Oder symbolisierten sie genau diese Fische als Nahrung für das Jenseits, da der Verstorbene auf seine Leibspeise in den Sphären der Götter nicht verzichten wollte?

Ein Goldflieger im Windkanal

Wir werden nie eindeutig und belegbar erfahren, was diese Goldflieger wirklich darstellen sollten. So erstaunlich sie auch aussehen mögen.

Wikipedia weiß aber in dem dortigen Absatz über diese “Flugzeugmodelle” noch mehr zu berichten. Es ist dort zu lesen:

Untersuchungen im Windkanal am ‘Aeronautical Institute’, New York lassen nicht unbedingt auf Flugzeuge schließen, da ja neben den Vögeln auch Fische über einen aerodynamischen Aufbau verfügen (müssen), um sich optimal in ihrem Milieu bewegen zu können.

Zu diesen “Untersuchungen im Windkanal am ‘Aeronautical Institute'” in den USA findet sich keine direkte Quellenangabe. Es ist aber unter anderem im Backend von Wikipedia zu sehen, dass hier das Buch “Aussaat und Kosmos” von Erich von Däniken in einer Taschenbuchauflage aus dem Jahr 1990 wohl als Quelle diente. Und das ist eigentlich eine uralte Information.

Das besagte Buch ist einer der Däniken-Klassiker und war das dritte Buch von ihm. Erschienen ist es bereits 1972. Eines der umstrittensten (und spannendsten) Bücher von Erich von Däniken überhaupt, auf dessen Originalcover sich sogar schon ein Foto eines Goldfliegers befand.

“Ich habe drei prähistorische Modelle von Flugzeugtypen modernster Bauart gesehen”, schreibt von Däniken darin auf Seite 44. Unter anderem zeigte er damals zwei schlechte Fotos in schwarzweiß des “klassischen Goldfliegers” aus Bogotá, das “sich in keinen Fisch-Vogel-Kult einbauen” ließe, so von Däniken. “Es gab keinen.”

Weiter berichtet von Däniken, dass “Luftfahrtexperten” sich “das Ding angesehen” haben und schließlich “im Windkanal untersucht” hätten. “Sie halten es für ein Flugzeugmodell”, heißt es im Buch von 1972. Dazu zitiert von Däniken “Dr. Arthur Poyslee vom Aeronautical Institute, New York” auf S. 46:

Die Möglichkeit, daß der Gegenstand einen Fisch oder einen Vogel darstellen soll, ist höchst unwahrscheinlich. Nicht nur, daß dieses goldene Modell tief im Landesinneren Columbiens gefunden wurde und der Künstler nie einen Meerfisch zu Gesicht bekommen hat, sondern auch, weil man sich Vögel mit derartig präzisen Tragflächen und senkrecht hochgestellten Spannflossen nicht vorstellen kann.”

Spätestens damit war eine “Legende” vor fast 50 Jahren geboren. Legende deshalb, da diese Aussage des Dr. Arthur Poyslee seit dem in viele entsprechenden Publikationen zu finden ist. Es ist bis dato aber offen, woher genau diese Aussage des Luftfahrtexperten stammt und ob es weitere Unterlagen oder Berichte zu diesem Versuch in New York gibt.

Allerdings floß diese Information mit dem Windkanal-Test in New York sowie die beiden in “Aussat und Kosmos” dazu veröffentlichten Fotos schon früher in die Prä-Astronautik ein. Zischen dem 2. Däniken-Buch “Zurück zu den Sternen” 1969, in dem die Goldflieger noch kein Thema waren,  und dem Buch “Aussaat und Kosmos” 1972 erschien die berühmte Dokumentation “Erinnerungen an die Zukunft”.

Dieser Kultfilm wurde 1969 von Harald Reindl produziert und kam am 26. April 1970 in die Kinos des damaligen Westdeutschland. Er basierte auf den ersten beiden Däniken-Büchern und im Kommentar hieß es 1970 dazu im Film:

Die kleine goldene Nachbildung eines Flugkörpers stammt aus Kolumbien. Mehr als 1.000 Jahre alt.

Sie wurde im Windkanal getestet. Ihre aerodynamischen Eigenschaften entsprechen denen eines modernen Flugzeuges.

Hier werden gegen Ende erstmals die Goldflieger kurz präsentiert und damit einer sehr weiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Der vergessene Windkanal-Test

Mag sein, dass irgendwann um 1970 ein Goldflieger in den USA im Windkanal getestet wurde. Das ist lange her.

Inzwischen gab es aber längst einen neuen Test, um die “Flugfähigkeit” von diesen Artefakten zu überprüfen. Und obwohl dieser 2009 in Deutschland stattgefunden hat, ist er offensichtlich vergessen worden. Auf jeden Fall findet dieses Experiment heute keine Beachtung, was vielleicht auch an der Art und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung liegen mag.

Diese war eine “Galileo”-Sondersendung mit dem Moderator Aiman Abdallah von Pro7, die am 8. August 2011 um 23 Uhr unter dem Titel “ProSieben Spezial: Leben Aliens längst unter uns?” ausgestrahlt wurde. Also einige Jahre nach dem Experiment.

Auf diese Sendung habe ich in diesem Beitrag HIER im September 2012 umfangreich verwiesen. Dort findet sich auch eine umfangreiche Stellungsnahme zu der Sendung von Erich von Däniken selber. Eine scharfe Kritik, da die Sendung manipulativ produziert worden sei, um ihn und seine Thesen “lächerlich zu machen”. “Die Verdreher der Sendung unterstellten mir Aussagen, die nie gefallen sind, und widerlegten anschließend die nie gemachten Aussagen”, so beispielsweise von Däniken nach der Ausstrahlung vor acht Jahren.

Leider ist die Sendung nicht mehr online auffindbar. Im oben verlinkten Posting war sie es damals noch auf der Plattform “MyVideo”.

In meiner persönlichen Erinnerung wurde damals ein Modell des “klassischen Goldfliegers” in einen Windkanal montiert und getestet. Weiter glaube ich, dass in den den folgenden Jahren Ausschnitte dieses Versuches in anderen Dokumentationen oder TV-Sendungen zum Thema gesehen zu haben. (Wer dazu mehr sagen kann, bitte Email an mich.)

Das Ergebnis 2009 war wie erwartet: Das Objekt hatte aerodynamische Eigenschaften und war damit durchaus stromlinienförmig. Fische sind das aber auch, da sie sich durch das Medium “Wasser” bewegen …

Der “moderne Fisch-Kult” der Prä-Astronautiker

Der ein oder andere zynische Kritiker mag einwenden, dass Prä-Astronautiker mit ihrem Goldflieger-Zeichen einen “modernen Fisch-Kult” betreiben. Tatsächlich kam das sinngemäß schon vor. Zum Beispiel in zwei, drei Kommentaren zu Videos auf meinem Kanal unter YouTube.com/FischingerOnline, da ich dort bekanntlich diesen Goldflieger trage.

Ob die besagten Objekte mit ihren unterschiedlichen Formen und “Typen” wirklich Fische darstellen sollten, ist nicht belegt. Natürlich ist auch unbewiesen, dass diese Fluggeräte der Götter aus dem All waren. Auch die Nachbauten dieser archäologischen Artefakte als flugfähige Modelle sind aus wissenschaftlicher Sicht natürlich kein Beweis für eine Hochtechnologie vor Jahrtausenden.

“Es war ein Sieg des des praktischen Verstandes über die akademischen Verurteile”, kommentierte Erich von Däniken beispielsweise diese Flugversuche in seinem Buch “Zeichen für den Ewigkeit” (1997). In der Tat könnte man, mit etwas guten Willen, diese Nachbauten mit experimenteller Archäologie vergleichen. Mit dem kleinen aber sehr feinen Unterschied, dass kein Archäologe annimmt, dass einstmals solche Geräte tatsächlich am Himmel flogen.

Und doch versinnbildlichen diese Goldflieger sicherlich wie kaum ein anders “Symbol” die Idee der Prä-Astronautik und gleichzeitig den “Konflikt” mit der etablierten Wissenschaft und Archäologie.

YouTube-Video zum Thema von Fischinger-Online

YouTube-Video vom 26. Nov. 2014 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Tagung der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” mit Erich von Däniken am 26. Oktober 2019: Programm & Infos

A.A.S. 1-Day-Meeting 2019 mit Erich von Däniken am 26. Oktober in Hannover - Das Programm & Infos (Bilder A.A.S./LAF)
A.A.S. 1-Day-Meeting 2019 mit Erich von Däniken am 26. Oktober in Hannover – Das Programm & Infos (Bilder A.A.S./Fischinger-Online)

Das diesjährige 1-Day-Meeting 2019 der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) rund um die Ideen und Themen von Erich von Däniken findet am Samstag, 26. Oktober in Hannover statt. Schriftsteller, Forscher, Menschen mit Neugier auf das Unbekannte und die Astronautengötter treffen sich dort zum A.A.S.-Meeting. Anreisetag ist Freitag, der 25. Oktober. Wie immer gibt es am Vorabend interessante Diskussionen und neue Bekanntschaften rund um die Prä-Astronautik und die Götter aus dem All. In diesem Beitrag habe ich alle Information zum Programm, Meeting und mehr für Euch zusammengestellt.


Ancient Aliens und Erich von Däniken

Nach über einem halben Jahrhundert Prä-Astronautik (Neudeutsch: Ancient Aliens) ist der Autor und “Götter-Jäger” Erich von Däniken weiterhin überaus aktiv. Wie kürzlich auf meinem YouTube-Kanal in diesem Video HIER berichtet.

Mit seinen Ideen und Überlegungen rund um die Frage, ob die Götter alter Mythologien reale Wesen von den Sternen gewesen sein könnten, inspirierte und faszinierte er zahllose Leser und Autoren. Und viele dieser Menschen treffen sich unter anderem jedes Jahr bei den jährlichen Meetings der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.). Einem Verein, der sich ausschließlich mit diesen Themen befasst und ein entsprechendes Magazin publiziert (s. a. Video dazu HIER).

Dies Jahr findet das Astronautengötter-Meeting in Hannover statt. Geplant sind insgesamt 11 Vorträge sowie eine Diskussionsrunde. Mit dabei ich natürlich auch von Däniken selber, der traditionell den Abschlussvortrag hält. Mit im Gepäck wird er sicherlich auch sein neues Buch haben – das inzwischen 43., wenn ich mich nicht irre …

Programm

  • 09:00 – 09:30 Uhr: Peter Fiebag – Eröffnungsvortrag: In Stein und Sand geborgen
  • 09:30 – 10:00 Uhr: Hansjörg Ruh: Iram – Die verschollene Stadt
  • 10:00 – 10:30 Uhr: Bernd Grathwohl: Saudiarabien von oben

Pause: 10:30 – 11:00 Uhr

  • 11:00 – 11:30 Uhr: Klaus Pionzik & Claude Bärtels: Wahrscheinlichkeiten in der Galaxis für Leben,  Intelligenz und Zivilisationen
  • 11:30 – 12:00 Uhr: Reinhard Habeck: Neue Paläo-SETI-Spuren in Ägypten

Pause: 12:00 – 14:00 Uhr

  • 14:00 – 14:30 Uhr: Dr. Marcel Polte: Native Americans und ihre Lehrmeister
  • 14:30 – 15:00 Uhr: Detlev Hoyer: Generationenraumschiff

Pause + Postersession 15.00 – 15:30 Uhr

  • 15:30 – 16:00 Uhr: Désirée Neff: Mythen der Philippinen
  • 16:00 – 16:30 Uhr: Thorsten Morawietz: Crowdfunding Expedition Malta – die Ergebnisse
  • 16:30 – 17:00 Uhr: Ramon Zürcher: Mondlegenden und digitale Updates
  • 17:00 – 17:30 Uhr: Diskussion/Podiumsgespräch (Leitung: Andreas Kirchner und Peter Fiebag)
  • 17:30 – 18:00 Uhr: Erich von Däniken: Schlussvortrag

Einen PDF-Fleyer zum Programm findet Ihr HIER.

Ein Video zu den einzelnen Referenten findet Ihr HIER.

Weitere Informationen sowie Hinweise zur Anreise auf der Seite der A.A.S. HIER.

Details und Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:

MARITIM Airport Hotel Hannover
Flughafenstr. 5
D-30669 Hannover
Telefon +49 (0) 511 9737-0
Fax +49 (0) 511 9737-590
E-Mail: hfl@maritim.de

Veranstalter:

“Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.)

Karten:

Tickets 79 Euro – erhältlich vor Ort sowie im Online-Shop der A.A.S. HIER.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß und interessante Stunden in Hannover.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Interview mit dem Autoren und YouTuber Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft & Mystery Files: “Ich bin nicht der deutsche Erich von Däniken”

Interview mit Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft und Mystery Files 2011 (Bild: Mars/NASA/JPL / M. Sievers)
Interview mit Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft und Mystery Files 2011 (Bild: Mars/NASA/JPL / M. L. Sievers)

Anfang 2011 habe ich dem bekannten Internetportal “Nachgebloggt” ein umfangreiches Interview zu meiner Arbeit als Autor des Phantastischen gegeben. Ein Interview, das einen Einblick hinter die Kulissen eines Phänomene-Jägers und hinter “Grenzwissenschaft und Mystery Files” gibt. Hier erfahrt Ihr nicht nur, was ein Mystery-Autor macht, wenn er ein Buch schreiben möchte, sondern auch, warum ich nicht Deutschlands Erich von Däniken bin – und weshalb ich auch nicht in die Sauna gehe …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Auf dem Entertainment-Portal “Nachgebloggt” finden die Leser eine ganze Reihe Interviews, Tipps und News aus Bereichen wie Sport und Comedians über Schauspieler und Gaming bis Musik und Technik. Ein Ressort sind dabei auch Interviews mit Autoren.

Das folgende Interview mit Daniel Pietrzik stellte ich bereits Anfang Februar 2011 auf meinem früheren grenzwissenschaftlichen Blog online, ist jedoch bisher nicht auf diesen Seiten zu finden. Das soll an dieser Stelle nun endlich nachgeholt werden.

Dass mein Kanal bei YouTube hier übrigens keine Rolle spielt liegt daran, dass dieser erst 1,5 Jahre später online ging.

Interview mit Lars A. Fischinger (2011)

Lars, wie ist eigentlich Ihr Interesse an Prä-Astronautik /seltsamen Phänomenen , UFOs etc. gewachsen?

Ich interessiere mich seit ich denken kann für die Rätsel der Welt, Geschichte, Phänomene, Weltraum, Aliens & Co. Sciencefiction, „Paranormales“ und alles, was auch irgendwie „seltsam“ und „alt“ erscheint. Mit sechs Jahren kam ich dann auch noch in Berührung mit den „fliegenden Untertassen“. Doch erst Ende 1989 „mischten“ sich meine seit der Kindheit bestehenden Interessen zu jenen Themenkomplexen, über die ich heute schreibe.

Damals sah ich eine Prä-Astronautik-Dokumentation am Fernsehen (Pro7, von Erich von Däniken). Und – das kann man kaum leugnen – die Prä-Astronautik umfasst alle Themen, für die ich mich schon als junger Bube interessierte. So begann ich schon 1990 mein 1. Buch zu schreiben. Dies erschien im Sommer 1996 unter dem Titel, „Göttliche Zeiten“ und war eine Art „klassisches Prä-Astronautik-Buch“. 1989/1990 war übrigens auch die Zeit der legendären belgischen UFO-Welle. Wobei ich jedoch sagen muss, dass die UFO-Thematik nur eine Art Randthema meiner Tätig ist.

Unser täglich UFO gib uns heute! Öffentlich-rechtlich vs. Privat-TV: Der NDR über die UFO-Dokus auf N24 und warum es so ist, wie es ist (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Unser täglich UFO gib uns heute! Öffentlich-rechtlich vs. Privat-TV: Der NDR über die UFO-Dokus auf N24 und warum es so ist, wie es ist (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Die Rätsel des Altertums sind es, die mich bis heute in ihren Bann ziehen. Und das immer mehr – auch nach über 20 Jahren. Erst 1989 kaufte ich mein erstes Buch über die Prä-Astronautik. Natürlich “Erinnerungen an die Zukunft” von Erich von Däniken nach der Fernsehsendung.

Ich denke mal Sie werden nebenbei nicht noch einer weiteren Arbeit nachgehen, war das eigentlich schwer den Sprung zu schaffen und wie war das genau? Arbeit und nebenbei schreiben stelle ich mir schon ziemlich stressig vor?

In der Schulzeit wollte ich schon Autor werden. Die Bücher von Jules Verne zogen mich in ihren Bann und ich versuchte eben ein solchen Buch zu schreiben. Ich weiß es noch genau: Mit einem Kuli auf losem Papier… Damals erschien sogar mein erster Artikel in einer Schülerzeitung, der sich mit den Ancient Aliens befasste. Viele Jahre habe ich neben meinem normalen Berufsleben Bücher und Artikel geschrieben. Das ging alles sehr gut und da schreiben gleichzeitig mein Hobby ist gab es niemals zeitliche Probleme.

Seit 2002 bin ich nun nur noch als Autor und Journalist tätig.

Wie lange arbeiten Sie eigentlich an so einem Buch und wie recherchieren Sie die Themen?

Das ist vollkommen unterschiedlich. An meinem 1. Buch schrieb ich sechs lange Jahre. Andere in wenigen Monaten oder sogar Wochen. Es liegt daran welchen Inhalt diese haben und ob zuvor schon an den Themen recherchiert wurde. Heute schreibe ich aber erst dann ein Buch, wenn ein Verlag meinen Buchvorschlag annimmt.

Im Bezug auf Ihre Bücher, was war der spannendste Ort den Sie bisher besuchen durften?

"Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium" der UFOs und Astronautengötter: Wie Erich von Däniken bin auch ich ein dämonischer Verführer mit meinen Lehren (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
UFOs und Astronautengötter: Angeblich sind Erich von Däniken und ich dämonische Verführer der Satan … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Das ist einfach – und vor allem für jeden „machbar“: Es sind die jährlich im deutschen Sprachraum stattfinden One-Day-Meetings der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) von Erich von Däniken.

Der Grund ist ebenso einfach: dort treffen sich jedes Jahr die Autoren des Phantastischen und Interessierte. Auch und natürlich werden dabei Vorträge gehalten. Das ist nicht nur sehr inspirierend, sondern es ist das A und O des Gedankenaustausches für mich als Autor (ebenso aber auch die teils bizarren Diskussionen und Seiten im Web).

Kritiker verspotten diese Kongresse als eine Art Beweihräucherung der Autoren der Prä-Astronautik; vor allem Erich. Quasi eine Huldigung der Autoren des Unmöglichen. Darüber muss ich lachen, denn der Austausch zwischen Leser und Autor – pro und kontra – ist für einen Autoren aber auch für einen an den Themen interessierten doch eigentlich Pflicht! Neben diesen Meetings beeindruckte mich Jerusalem und Umgebung wirklich sehr.

Haben Sie als Schriftsteller Vorbilder?

Nein, nicht wirklich.

Welches Ihrer Bücher ist Ihrer Meinung nach das gelungenste?

Das kann ich leider so nicht beantworten weil es sich sehr, sehr oft ändert. Mal lese ich mit Freude das eine oder andere meiner eigenen Bücher. Später krame ich wieder ein anderes vor, da es mich gerade interessiert …

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Bei Facebook habe ich gelesen, dass Sie an einem Buch schreiben, dieses zu 98 % fertig wäre es aber kein Verlag haben möchte? Woran liegt das? Ihre Bücher verkaufen sich doch recht gut, gab es da eine direkte Antwort warum man Ihr Buch nicht haben wollte?

Ich habe fast 20 Bücher (besser: Exposés) vorbereitet; alle sind für die „großen Verlage“ „zu speziell“. Auch das bei Facebook erwähnte Buch ist zu „speziell“ und detailliert usw. Darum lehnten es meine Verlage ab. Das Buch – und noch ein anderes! – habe ich vor über für Jahren geschrieben, da ich damals einen Agenten hatte, der sicher war: ich bringe es unter. 2009 erhielt das Buch ein notwendiges Update und nun habe ich es mal aus der Schublade genommen. Wenn es einen ansprechenden Verlag findet…muss es natürlich noch auf den Stand von 2011 gebracht werden. Das sind die zwei fehlenden Prozent des Manuskriptes.

Wie gesagt schreibe ich heute eigentlich nur dann ein Buch, wenn ich dafür auch einen Vertrag habe.

Was tut man als Autor eigentlich wenn man ein Buch geschrieben hat, der Verlag es aber nicht möchte? Gibt es dann Kontakte zu anderen oder wie kann man sich das vorstellen?

Das sollte ein Autor nie machen. Den Fehler habe ich früher auch immer gemacht. Immer erst ein Exposé ausarbeiten und erst nach einer Zusage das Buch schreiben. Natürlich hat man als Autor aber auch mehr oder weniger intensive Kontakte zu anderen Verlagen und Lektoren.

Worüber wird das neue Buch handeln?

Erich von Däniken und Lars A. Fischinger
Erich von Däniken und Lars A. Fischinger

Das kommt ganz darauf an welches meiner Ideen von einem Verlag genommen wird.

Wie reagieren Sie wenn man Sie mit Erich von Däniken vergleicht?

Erich und ich sind befreundet – aber ich bin nicht der „deutsche Erich von Däniken“. Und doch schätze ich ihn als Kollegen und Autor sehr! Dass ich nicht der deutsche Erich bin sieht man schon daran, was ich außerhalb der Prä-Astronautik für Themen behandele. Etwa in Artikeln oder auch Büchern. Zum Beispiel die Kryptozoologie, Leben nach dem Tode, „Spuk“, Reinkarnation, paranormale Dinge oder auch Sekten, christliche Mystik und jüngst mein „Anti-2012-Buch“ „Die Akte 2012“ (das leider nur “zensiert”/entschärft erscheinen konnte).

Ich könnte mir vorstellen, dass Sie unglaublich viel lesen, gibt es auch Tage an denen man sich davon komplett befreien kann? Ohne Lesen, ohne druck etc.?

Ja, die gibt es. Ich bin jedoch ein Autor der in zahllosen Internetforen usw. unzählige Themen passiv verflogt, die mich und meine Arbeit interessieren.

Solche oft ins bizarre und blödsinnige abdriftenden Diskussionen in Foren in BLOGS verfolge ich seit vielen Jahren. Es sind zehntausende und zehntausende Beiträge und das kostet enorme Zeit. Täglich kommen ja neue Beiträge zu den mich interessierenden Themen dazu.

Nach einer „Auszeit“ heißt es dann: alles nachholen um wieder bei den Diskussionen den Faden zu finden. Ich bin der festen Überzeugung, dass man nirgendwo anders die Meinungen von an den „Rätsel und Mysterien der Welt“ interessierten Usern erfahren kann als in Foren & Co. im Web.

Grenzwissenschaft, UFOs, Erich von Däniken ... auch als Thema in der Schule - Sinn oder Unsinn? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
VIDEO: Grenzwissenschaft, UFOs, Erich von Däniken … auch als Thema in der Schule – Sinn oder Unsinn? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Das bezieht sich nicht auf meine Bücher oder Artikel, sondern ganz allgemein. Vor allem ist es ein wundervolles Medium, um auch die Contra-Meinungen und –Ansichten zu studieren. Es fordert Zeit – aber es lohnt sich. Und ganz nebenbei wird mal sogar oft angesichts häufig dort geäußerten Quatsch prima unterhalten …

Wie ist es denn zu der Papst Audienz gekommen?

Ich habe mein Buch „Das Wunder von Guadalupe“ nach meinen Recherchen in Mexiko und Italien im September 2007 veröffentlicht und damals den Vatikan auf dieses Buch hingewiesen. Nur kurz darauf kam vom Sekretär des Papstes eine persönliche Einlandung für mich zu einer Audienz mit dem Papst Anfang Dezember 2007. Siehe auch hier: www.tilma-von-guadalupe.de Besagtes Buch hat aber nichts mit Aliens & Co. zu tun. Nur eben mit einem „Phänomen“…eben das Bild der Madonna auf der Tilma, das man in Mexiko-City bewundern kann.

Gibt es etwas, dass Sie an dieser Stelle dem Leser sagen möchten?

Die Welt steckt voller faszinierender Geheimnisse und Storys. Aber nicht alle sind auch wirklich Rätsel und Mysterien. Spannend sind sie jedoch allemal.

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Ich gehe nicht in die Sauna, es ist zu warm zum Denken dort …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Bücher von Lars A. Fischinger:

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