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Umfrage: Die Hälfte der Deutschen hält „Verschwörungstheoretiker“ für „Spinner“ – tatsächlich? +++ Video +++

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VIDEO: Umfrage: Die Hälfte der Deutschen hält "Verschwörungstheoretiker" für "Spinner" - tatsächlich? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Umfrage: Die Hälfte der Deutschen hält „Verschwörungstheoretiker“ für „Spinner“ – tatsächlich? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Verschwörungstheorien sind ein uralter Hut. Sie hat es immer gegeben und wird es immer geben. Vor allem seit dem das Internet die Welt erobert hat, verbreiten sogenannte Verschwörungstheoretiker eben diese Verschwörungstheorien rasanter denn je. Längst sind sie in der „Mitte der Gesellschaft“ angekommen, scheinen seit Jahren zu boomen und immer neue bzw. neue Varianten kommen hinzu. Und diese Thesen reichen längst in alle Bereich des Lebens. Nicht mehr nur die Klassiker wie UFOs, Elvis lebt oder eine Fake-Mondlandung kursieren. Für viele Grund genug immer wieder entsprechende Umfragen zu solchen Verschwörungstheorien zu starten, um deren Ergebnisse zu präsentieren. So geschehen kürzlich in der Zeitung „Die Welt“. Sie berichtete, dass laut Umfrage „die Hälfte der Deutschen Verschwörungstheoretiker für ‚Spinner‘ hält“. Ein interessantes Ergebnis, wie es auf den ersten Blick scheint. Aber nur auf diesen, wie Ihr in diesem YouTube-Video erfahrt. Denn „Die Welt“ manipulierte durch Weglassungen die Kernaussage dieser Umfrage.


Verschwörungstheorien

Sogenannte Verschwörungstheorien gab es schon nimmer und wird es immer geben. Durchaus mit einem fließenden und ineinander greifenden Übergang von Fakten und Fiktionen.

Tatsächliche Verschwörungen hat ebenfalls immer gegeben. Schon in der Bibel, als man sich gegen Jesus verschworen hat, um ihn an die Römer auszuliefern. Zahllose große und kleine, bekannte und weniger bekannte, skurrile und beängstigende und auch bizarre Verschwörungstheorien kursieren seit Jahrzehnten. Einige nimmt man mehr oder weniger ernst, andere regen eher zum Schmunzeln an.

Viele von ihnen greifen ineinander, sollen zusammenhängen oder kursieren in unzähligen Varianten. Von UFOs und Aliens bis zu den Beatles ist für jeden eine Verschwörungstheorie dabei. Ein überaus komplexes Thema, das längst auch für Soziologen, Historiker und Psychologen von Interesse ist. Nicht nur die „großen Klassiker“ unter den Verschwörungstheorien. Auch wenn Begriffe wie „Verschwörungstheoretiker“, „alternative Fakten“ oder schlicht „Verschwörungstheorien“ längst zu Kampfbegriffen avanciert sind, mit denen sich quasi im Handstreich Thesen, Themen und entsprechende Personen in der öffentlichen Wahrnehmung diskreteren lassen.

Natürlich verbreiten sich solche Theorien oder Spekulationen aller Art (und Unart!) längst vor allem über das Internet als Informationsquelle Nummer eins. Wie auf diesem Blog in zahlreichen Postings und Artikeln bereits mehrfach dargelegt.

Verschwörungstheoretiker sind Spinner?

Für viele Grund genug immer wieder entsprechende Umfragen zu solchen Verschwörungstheorien zu starten, um deren Ergebnisse zu präsentieren und diskutieren. So geschehen am 21. Juni 2020 in der etablierten Zeitung „Die Welt“.

Sie titelte mit dem Umfrageergebnis in einer Meldung, dass „die Hälfte der Deutschen Verschwörungstheoretiker für ‚Spinner‘ hält“. „Die Zustimmung ist viel geringer, als man vermuten könnte“, so die Zeitung. Nur ein kleiner Online-Artikel, der deshalb sehr erstaunt.

Nicht dadurch was in dem Beitrag steht, sondern was darin nicht steht. Denn die Umfrageergebnisse sagen weit mehr aus, als es „Die Welt“ berichtet. Vor allen aber bezogen sie sich ausschließlich auf eine einzige Frage, die Verschwörungen rund um Corona (Covid-19) betraf! Die ja bekanntlich sehr zahlreich sind, wie in diesem Blog-Artikel HIER vorgestellt.

Ich habe mit die Ergebnisse besorgt. Blicken wir in diesem Video mal etwas genauer auf die (unrichtige Aussage), dass die Hälfte der Deutschen Verschwörungstheoretiker für „Spinner“ hält.

Bleibt neugierig …

Video vom 28. Juni 2020 auf Fischinger-Online

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Geschäfte mit der Angst? „Unter den Verschwörungstheoretikern ist eine Art Start-up-Fieber ausgebrochen“

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Verschwörungstheorien boomen (Bild: L.A. Fischinger)
Verschwörungstheorien boomen seit Jahren (Bild: L.A. Fischinger)

Verschwörungstheorien“ und der der Markt der Veröffentlichungen von Informationen „hinter den Kulissen“ boomen seit Jahren. Nicht erst seit dem 11. September 2001 (9/11), dem UFO-Phänomen der 1950ger Jahre oder aktuell rund um den Islam, die USA und Russland. So hat sich auch die „Frankfurter Allgemeine“ in einem umfangreichen Artikel dem Thema nun angenommen. Passend im Wirtschaftsteil der Zeitung.

 

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 17. Januar 2014 hat die „Frankfurter Allgemeine“ ihre Artikel „Geschäft mit Verschwörungstheorien: Die Angstindustrie“ veröffentlicht, in dem es unter anderem heißt:

Willkommen in der Welt der Verschwörer, Populisten und Paranoiden. Eine Welt, die man lange getrost ignorieren konnte, die seit einiger Zeit aber nicht mehr zu übersehen ist. Krude Argumente und Parolen zum Zustand der Medien, zum Islam oder zu Russland haben es aus der Nische auf Marktplätze, in die Talkshows und gesellschaftliche Debatten geschafft. Wer wissen will, wer diesen Trend befeuert, der stößt auf teils junge Unternehmen, die das Geschäft mit der Angst entdeckt haben. Ihre Ware sind konspirative Theorien und furchteinflößende Deutungen des Weltgeschehens, die von einer überschaubaren, aber offenbar wachsenden Szene dankbar angenommen werden.“

Der interessante Artikel der „Frankfurter Allgemeine“ geht vor allem auf die aktuellen Publikationen rund um die Themen „Amerika will die Weltherrschaft“, „Kriegsgefahren“ und „Manipulation durch die Lügenpresse“ ein. Eben all das, was aktuell zum Thema der geheimen Machenschaften der „Mächtigen“ kurierst.

Zu finden ist der Online-Artikel hier. Auch ein Video zum Thema von „ZDFinfo“ ist darin zu finden. Mehr zu Verschwörungen auch auf immer mal wieder meinem YouTube-Kanal „Ancient Aliens & Mystery Files„.

Interessant übrigens, wie ich auf diesen Artikel gestoßen bin: Über die Facebook-Seite des KOPP Verlages, auf denen der Verlag diesen selber „teilte“. Denn der KOPP Verlag wird in dem Artikel der „Frankfurter Allgemeinen“ weiter Raum eingeräumt. Zum KOPP-Versand findet Ihr auch dieses Video auf meinem YouTube-Kanal:

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Wie Verschwörungstheoretiker ticken

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Osama Bin Laden lebt noch. Und ist seit vielen Jahren tot. Wer gern Verschwörungstheorien anhängt, sieht darin keinen Widerspruch. Psychologen wollten herausfinden, wie Menschen ticken, die hinter jedem Geschehen böse Mächte wittern. Jetzt legten sie ihre Studie vor.

Die Regierung belügt uns. Ständig. Große Konzerne beherrschen uns und verschleiern, was tatsächlich in der Welt passiert. Nimmt man diese Vorstellungen als Grundlage, dann erscheinen viele Verschwörungstheorien plausibel
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VIDEO: Außerirdische und UFOs über dem Burgenland, gibt es die? Kurioses aus der Politik in Österreich

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VIDEO: Außerirdische und UFOs über dem Burgenland - Kurioses aus der Politik in Österreich (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Außerirdische und UFOs über dem Burgenland – Kurioses aus der Politik in Österreich (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Das Thema UFOs, UAP und Außerirdische schlägt bekanntlich sehr oft ungeahnte Blüten. Ebenso wie in der Politik, in der gerne auch allerlei seltsame Aussagen fallen. Und treffen beide aufeinander, kann es kurios werden. So wie jetzt in Österreich, wo ein Politiker offiziell nach „Außerirdischen im Burgenland“ und den entsprechenden Aktivitäten des dortigen Forschungskoordinators fragte. Hier hat allerdings wohl jemand etwas ziemlich kurios durcheinander gebracht, wie Ihr in diesem Video vom 29. Dezember 2021 erfahrt.


UFOs und Außerirdische im österreichischen Burgenland?

Angefragt wurde von Landtagsabgeordneten Alexander Petschnig von der Partei FPÖ. Petschnig richtete hierbei seine Anfrage mit insgesamt 30 Fragen direkt an Hans Peter Doskozil, dem „Landeshauptmann“ des Landes Burgenland in Österreich.

Und in dieser ging es um die Person Werner Gruber, der seit Mai 2021 „Forschungskoordiantor“ des Burgenlandes ist. Dieser hatte einen Vortrag gehalten, der Themen wie das UAP-Phänomen, Außerirdische, Deutungen von UFO-Meldungen, Geheimhaltung von UFO-Akten in den USA usw. behandelte. Ganz im Sinne von „UFOs über den Burgenland“, wenn man so will.

Das verstand Petschnig als eine Art „Projekt“ des in Österreich bekannten Physikers Gruber. Bei diesem „Projekt“ habe Gruber angeblich sogar über allerlei „außerirdische Besucher im Burgenland“ „philosophiert“. Somit sei er ein Verschwörungstheoretiker, der eigentlich nicht tragbar ist.

Dabei war alles ganz anders, wie Ihr in diesem Video von heute erfahrt. Denn auch Doskozil nahm die politisch offiziellen Fragen an ihn gelassen. Und verweist unter drauf, dass man „Raumschiff Enterprise“ nicht mit Dokumentarfilmen verwechseln soll. Humor hat er ja.

Bleibt neugierig …

Video vom 29. Dezember 2021 auf Mystery Files

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VIDEO: Erstaunliche Fotos aus dem All: Hat ein Space Shuttle der NASA 1986 wirklich ein riesiges fliegendes Dreieck (UFO) im Orbit fotografiert?

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VIDEO: Hat ein Space Shuttle der NASA 1986 wirklich ein fliegendes Dreieck (UFO) im Orbit fotografiert? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Hat ein Space Shuttle der NASA 1986 wirklich ein fliegendes Dreieck (UFO) im Orbit fotografiert? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Die NASA schickt nicht nur Sonden zu anderen Planeten und Astronauten ins All, sondern macht seit jeher auch unzählige Fotos von diesen Missionen. Einige dieser Bilder aus dem Kosmos oder von anderen Himmelskörpern im Sonnensystem erregen dabei auch das Interesse der UFO-Forschung und von Mystery-Jägern. Sie vermuten UFOs und andere unbekannte Objekte und Dinge auf diesen NASA-Fotos. So bei zwei Aufnahmen, die die NASA schon 1986 von einem Space Shuttle aus machte. Und wie Ihr in diesem Video seht, sehen diese Bilder fraglos erstaunlich aus.


Hat die NASA 1986 UFOs im All fotografiert?

Glauben wir Verschwörungstheoretikern und auch einigen UFO-Forschern und -Autoren, bindet uns die NASA seit Jahrzehnten in Sachen UFOs einen Bären auf. In Wahrheit, so die Vermutung, werden von der US-Weltraumbehörde immer wieder UFOs außerhalb der Erde gesehen und auch fotografiert. Dolch trotz strikter Geheimhaltung seitens der NASA sollen einige dieser Aufnahmen immer wieder durchgesickert und an die Öffentlichkeit gekommen sein.

Obwohl bisher niemand wirklich belegen konnte, dass diese Fotos tatsächlich fremde Unbekannte Flugobjekte, UFOs, zeigen. So auch in diesem Fall. Aufgenommen wurden die beiden Bilder während einer NASA-Mission des Space Shuttle Columbia am 12. Januar 1986. Offizielle Bezeichnung der Mission war STS-61-C und die Fotos tragen die Archiv-Nummern STS61C-31-002 und STS61C-31-3.

Zweifellos sieht man sehr deutlich ein dreieckiges Objekt, dass im Weltraum über der Erde fliegt oder schwebt. Und spätestens seit der legendären „UFO-Welle von Belgien“ um das 1990 herum, bei dem Zeugen solche fliegenden Dreiecke beschrieben haben, horchen Mystery-Interessierte bei derartigem Bildmaterial auf.

Die fraglichen Bilder das NASA sind deshalb seit Jahren in einschlägigen Kreisen bekannt, werden aber immer mal wieder hervorgeholt und präsentiert. Und so spannend die Aufnahmen zweifellos sind, so banal ist leider die Erklärung.

Welche das ist (oder sein soll?) und welche Hintergründe diese Fotos aus dem Universum haben, erfahrt Ihr in diesem Video vom 30. August 2021. Ich freue mich auf ein Feedback in den Kommentaren!

Bleibt neugierig …

Video vom 30. August 2021 auf Mystery Files

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Landung von „Perseverance“ auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (+ Video)

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Landung von "Perseverance" auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (Bild: NASA)
Landung von „Perseverance“ auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (Bild: NASA)

Seit rund 10 Tagen in die NASA-Mission „Mars 2020“ mit dem Rover „Perseverance“ jetzt auf dem Mars. Und schon wenige Minuten nach der Landung (eigentlich schon weit davor) machten Verschwörungstheorien die Runde. Allen voran, dass die Mission ein Fake ist und nur „Idioten“ glauben, dass die NASA auf dem Mars gelandet sei. Doch tatsächlich enthält die Mars-Mission ein Geheimnis, das in dem ungewöhnlichen Durcheinander des Farbmusters auf dem Landefallschirm von „Perseverance“ codiert ist. Diese wurde nun entschlüsselt. Welche das ist, erfahrt Ihr hier.


„Perseverance“, der Mars und Verschwörungen

Sicher haben auch viele der Leser von Mystery Files am Abend des 18. Februar die Landung des Rovers „Perseverance“ von „Mars 2020“ auf dem Mars verfolgt. Mit Spannung wartete man auf das erste Bild, das dann auch direkt einige Zuschauer enttäuschte. Es kam nur ein unklares Bild in schwarz-weiß, auf dem nichts Spannendes zu sehen war. Futter für all jene Verschwörungstheoretiker, die schon im Vorfeld der Landung glaubten, dass die NASA diese Mission zum Mars gefaket hat.

Warum das erste Bild so aussah, wie es aussah, habe ich in diesem Beitrag HIER erklärt.

In „Wahrheit“, so diese Verschwörungstheorie, habe überhaupt keine Mars-Landung stattgefunden. Alles Betrug, heißt es. Damit auch die Fotos, die wir vom Mars bisher zu sehen bekamen und noch zu sehen bekommen werden. Sie alle sind Computersimulationen bzw. am Computer bearbeitete irdische Landschaften, mit der Absicht Mars-Landungen vorzutäuschen. Nicht nur bei der aktuellen Mission „Mars 2020“ sei das so – keine einzige Mars-Mission (oder auch andere Missionen) seien echt. Glauben zumindest die Anhänger solcher Ideen. Warum aber die NASA solche Bilder und damit Missionen fälschen soll, kann bis heute keiner von ihnen wirklich beantworten.

Einige Zeit nach der Landung und des ersten Bildes von der Oberfläche des Mars (oder eines Feldweges kurz hinter Bakersfield…) erreichten weitere Bilder die Interessierten. Jetzt auch hochauflösende Fotos von anderen Kameras des Rovers in Farbe. Unter anderem auch ein Foto vom Abstieg des Rovers  bzw. der Landeeinheit mit „Perseverance“ mit dem Landefallschirm. Einige werden verblüfft über das farbliche Design des Fallschirm gewesen sein. Auch ich staunte über das scheinbare Durcheinander von Rot und Weiß auf dem Landeschirm. Machte mir aber wie die meisten anderen sicher auch darüber keine weiteren Gedanken oder schaute genauer hin. Irgendwas mit „Systemüberwachung“ des Fallschirms oder der Kameras wird wohl der Grund sein, dachte ich.

Immerhin waren schon die erste Fallschirme der ersten NASA-Missionen „bunt“. So kann man an den Fallschirmen der Rückkehrkapseln von Apollo wunderbar das rot-weißes Streifenmuster erkennen. Es dient vor allem dazu, schnell zu erkennen, ob sich der Schirm ordnungsgemäß und ganz geöffnet hat. Verdreht sich dort etwas, sieht man das daran sofort. Auch „zivile“ Fallschirme haben dann und wann solche Art Muster.

Die codierte Botschaft von „Perseverance“

Bei „Perseverance“ allerdings sieht das Muster aus Rot und Weiß direkt so aus, als sei hier wirklich alles verdreht und „verheddert“. Oder aus Flicken zusammengeschusters. Auf dem Titelbild dieses Beitrages seht Ihr es ausgezeichnet.

Dahinter steckte eine Absicht der NASA und des bekannten „Jet Propulsion Laboratory“ (JPL) der Weltraumorganisation. Das JPL baut und steuert für die NASA Satelliten und Weltraumsonden wie eben bei der Mission „Mars 2020“. Genau dieses „Kuddelmuddel“ auf dem Fallschrim wurde jetzt mit einer Aussage der NASA während der Live-Übertragung der Landung in Verbindung gebracht:

Manchmal hinterlassen wir in unserer Arbeit Botschaften für andere. Also laden wir Sie alle ein, sich daran zu versuchen und zu zeigen, was sie gefunden haben.

Damit war keine Plakette auf dem Mond gemeint, sondern eine versteckte, codierte oder verborgene Botschaft, die Fans herausfinden und entschlüsseln können. So stellte ein User auf der Plattform Reddit.com denn auch die Frage, ob der Fallschrim genau diese „Botschaft“ enthalten könnte. Sogleich begannen „Hobby-Kryptographen“ diese Geheimbotschaft der NASA auf dem Fallschirm zu suchen und vor allem zu knacken. Und wurden gleich zweimal fündig!

Nach diesen sind die Streifen ein Binärcode, den man aus der Computertechnologie kennt. Ohne einen solchen Code, der nur aus Einsen und Nullen besteht, würde in unserer Gesellschaft heute praktisch gar nichts mehr funktionieren. Er ist allgegenwärtig. Im Fall „Perseverance“ steht Rot für 1 und Weiß für 0. Die Segmente oder Ringe des Schirmes entsprächen dann je einem Wort oder Codeteil. Diesen Code kann man daraufhin in Zahlenwerte und dann wieder in Buchstaben übersetzten, was sich ASCII-Code nennt. Jedem Computer-Fan ist diese Standart-Codierung von EVD-Systemen ein Begriff.

Decodierungsmöglichkeit Nummer Zwei des Fallschirm-Musters ist uralt und sogar schon bei biblischen Wörtern im Alten Testament zu finden. Hierbei wird der Binärcode einfach in seine Zahlenwerte umgerechnet und jeder Zahl ein Buchstaben zugeordnet. So wäre 7 wäre ein L, 1 ein A und 6 ein F. Beide Möglichkeiten liefern das gleiche Ergebnis bei der Dechiffrierung der „geheimem Botschaft der NASA“:

Dare Mighty Things

Dass bedeutet in Etwa viel wie „mächtige Dinge wagen“, „wage gewaltige Dinge“ oder schlicht „Großes wagen“. Das ist das Motto des „Jet Propulsion Laboratory“! Der äußere Ring des Fallschirms, der schon augenscheinlich nach einem Binärcode aus 1 und O, An oder Aus, aussieht, ist der zweite Teil des Rätsels. Es sind keine Worte, sondern die Koordinaten des JPL bei Pasadena in Kalfiformien. Bei „Google Earth“ zu finden unter: 34°11’58“ N 118°10’31“ W.

Video zum Thema „Perseverance“

YouTube-Video vom 18. Januar 2020

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Mission „Mars 2020“ der NASA auf dem Roten Planeten gelandet: Doch warum sendete der Rover „Perseverance“ ein unklares schwarz-weiß Bild?

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Mars 2020 der NASA auf dem Roten Planeten gelandet: Doch warum sendet der Rover Perseverance schwarz-weiß Bilder? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
Mars 2020 der NASA auf dem Roten Planeten gelandet: Doch warum sendet der Rover Perseverance schwarz-weiß Bilder? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Gestern war es nach Monaten des Wartens soweit: Die am 30. Juli 2020 gestartete NASA-Mission „Mars 2020“ landete erfolgreich auf dem Mars. Wenige Minuten später schickte der Rover „Perseverence“ auch das erste Bild von der Mars-Oberfläche am Landeort – und enttäuschte damit viel. Denn das Foto ist in schwarz-weiß und man erkennt nur eine unklare Sand- oder Wüstenlandschaft. Warum aber ist das so?


„Mars 2020“ und „Perseverence“

Rund 10 Jahre haben die Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker der NASA an der Mission „Mars 2020“ gebaut und geplant. Kurz vor 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit landete die Mission gestern am 18. Februar 2021 sicher und erfolgreich auf dem Mars. Ziel war ein ehemaliges Flussdelta im Jezero-Krater. Das Bangen während der sieben Monaten andauernden Reise durch das All zum Mars hatte ein Ende. Die heiße Phase, die eigentliche Landung bzw. Absetzung des Rovers „Perseverence“, verlief problemlos. Ein neues mobiles Labor steht bereit.

Vollgestopft mit den neuesten Technologien solle der Rover auf dem Mars unter anderem nach Spuren von Leben suchen. Vergangenem oder aktuellen Leben. Erstmals mit dabei ist auch ein Mini-Hubschrauber, eine Drohe, mit dem der Aktionsradius der Mission enorm ausgeweitet werden kann. Auch wenn dieser Helikopter mit Namen „Ingenuity“ keine wissenschaftlichen Analyseaufgaben im eigentlichen Sinn hat, sondern eher der Erprobung derartiger Technologie dient.

Alles in allem eine Mars-Mission, die das Potential hat, Leben aus dem Mars nachzuweisen, wie ich es bereits am 18. Januar 2020 im unten stehenden YouTube-Video ausführte.

Verschwörung der NASA und Fake-Missionen zum Mars

Gebannt saßen nicht nur die NASA-Verantwortlichen am Abend des 18. Februar vor den Bildschirmen. Auch zahlreiche Interessierte, Weltraum-Fans und -Forscher verfolgten die Landung von „Perseverence“. Sei es am heimischen Fernseher oder in einem der Live-Streams im Netz. Alle warteten auf das erste Bild vom Mars, dass aufgrund der enormen Entfernung einige Minuten benötigt, bin es hier auf der Erde empfangen werden kann.

Dann kam für einige die Enttäuschung: Das erste Mars-Foto dieser Mission zeigte nichts anders als eine sandige, öde Wüstenlandschaft mit Felsen in schwarz-weiß. Noch dazu unklar. Eben die Landschaft des Mars, wie wir sie von zahllose anderen Missionen her kennen. Ebenso gut könnte es aber „auf einem Feldweg kurz hinter Bakersfield“ aufgenommen worden sein.

Tatsächlich sind schon seit vielen Jahren einige Menschen skeptisch, wenn es um irgendwelche Missionen oder Fotos der NASA geht. Einige behaupten, dass es auf dem Mars überhaupt keine Rover oder gelandete Raumsonden gibt, die von dort Daten und Bilder zur Erde senden. Alles sei Fake, Betrug. Was übrigens wieder andere Verschwörungstheoretiker ganz anders sehen. Sie glauben, dass es längst Menschen und bewohnte Stationen auf dem Mars gibt, die dort oben im Geheimen das eine oder andere machen. Auch mit Außerirdischen in Kooperation, wird zum Teil behauptet.

Gegenteiliger und widersprüchlich können diese Verschwörungstheorien nicht sein. Grundsätzlich muss man aber sagen, dass das erste Bild der Mission „Mars 2020“ von der Mars-Oberfläche tatsächlich nichts beweist. TV-Kommentatoren in den diversen Sendungen und Nachrichten sprachen am 18. Februar wären der „Live“-Übertragungen vielfach davon, dass man nur auf den „Beweis“ der Landung in Form einer ersten Aufnahme wartet. Zum Beispiel der ehemalige deutsche ESA-Astronaut Thomas Reiter bei dem Nachrichtensender NTV. Auch Reiter kann nicht belegen, dass das unklare schwarz-weiß Bild von „Perseverence“, das uns die NASA stolz präsentierte, wirklich vom Mars stammt.

Der Staub der Wüste

Warum aber sieht das sehnlichst erwartete Bild vom Mars der neuen Mission so aus, wie es aussieht? Konnte man vor dem Start 2020 keine bessere Kamera einbauen? Oder muss die NASA das Bild erst nachkolorieren, da es eben gefälscht wurde? Denn auch solche Vorbehalte gibt es, die besagten, dass die NASA ihre Missionen und Landungen fälscht.

Letzte Frage ist eigentlich vollkommener Blödsinn. Würden diverse Mars-Landungen und die entsprechenden Bilder von Rovern im Studio aufgenommen, so könnte man sie gleich in Farbe anfertigen. Was auch für angebliche Fake-Bilder gilt, die am PC entstanden sein sollen. Ernst nehmen kann man solche „Kritiken“ nicht.

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Interessanter ist, warum das Bild der trostlosen Wüstenlandschaft so unklar oder undeutlich ist. Wir alle kennen gestochen-scharfe Mars-Bilder seit Jahrzehnten. Auch in schwarz-weiß. Hier liegt die Ursache der „Trübung“ ganz einfach an den Umständen wann das Foto entstand. Es ist direkt nach der Landung aufgenommen worden, als die Marsathmospähre – die Luft – am Landeplatz noch voller Staub war. Aufgewirbelt von dem abgesetzten Rover selber und vermutlich auch von den Bremstriebwerken der Abstiegsstufe, an dem der Rover hing. Aufgrund der geringeren Schwerkraft auf dem Mars, etwa ein Drittel der Erdanziehung, dauert es auch wesentlich länger, bis sich der gesamte Staub auf dem Mars wieder abgesetzt hat.

Aufgenommen wurde das Foto auch nicht von einer der Hauptkameras. All die oft brillanten Bilder, die wir aus der Vergangenheit von Mars-Rovern von der Oberfläche kennen, wurden meistens von den sogenannten „Mast-Cams“ aufgenommen. Enorm wichtige Kameras jedes Rovers, die selbstverständlich auch „Perseverence“ zweimal mit an Bord hat. Insgesamt befinden sich auf dem Roboter-Fahrzeug sogar 23 Kameras mit unterschiedlichen Funktionen und Aufgaben. Inklusive Rückfahrkameras. Das besagte Schwarz-Weiß-Bild wurde mit einer der beiden Navigations-Kameras aufgenommen, die man kurz „Navcam“ nennt.

„Navcams“

Bei diesen „Navcams“ handelt es sich um zweifarbige Stereo-Kameras, die hoch oben im Mast in einem Abstand von 42 Zentimetern montiert sind. Sie dienen den NASA-Ingenieuren den Rover über den Mars zu steuern und sollen jedes Hindernis weit im Vorfeld erkennen. Die NASA beschriebt deren Aufgabe so:

Sie können ein Objekt sehen, das so klein wie ein Golfball ist, aus einer Entfernung von 25 Metern. Bevor Perseverance ‚blind fährt‘, sorgen die Navigationskameras zunächst für einen sicheren Weg. Der Blind Drive-Modus tritt auf, wenn Ingenieure dem Rover befehlen, eine bestimmte Strecke in eine bestimmte Richtung zu fahren, und das Computer-‚Gehirn‘ des Rovers berechnet die Entfernung anhand der Raddrehungen ohne den Radschlupf zu überprüfen.

Mit „Schlupf“ bezeichnet man den „Reibekontakt“ der Räder und die damit abweichende Geschwindigkeit. Der sandige Wüstenboden des Mars sorgt hier immer wieder für unliebsame Überraschungen und ist natürlich auch nicht überall gleich. Wird durch diesen „Schlupf“ die Fahrstrecke und Geschwindigkeit vom Rover falsch berechnet, könnte er im schlimmsten Fall buchstäblich im Graben landen oder vor ein Hindernis fahren.

Schwarz-Weiß-Aufnahmen haben den Vorteil, dass man auf ihnen weit mehr erkennt, als auf Farbbilder. Deshalb sind die einzelnen Archiv- und Foto-Seiten der NASA auch voll von solchen Aufnahmen. Parallel zu farbigen Aufnahmen. Aus Schattierungen (Kontraste) lassen sich weit mehr Informationen „herausholen“, als auf einer normalen Farbaufnahme. Die Analyse von Details – und das ist bei Kameras für die Navigation besonders wichtig – ist in schwarz-weiß einfacher und genauer.

Auch NASA-Rover müssen booten

Luftaufnahmen von Flugzeugen oder Spionage-Satelliten sind nicht umsonst meistens in schwarz-weiß. Und wer schon einmal mit dem PKW geblitzt wurde, weiß, dass er kein Farbfoto von sich von der Behörde zugeschickt bekommt. Auch hier kommt es im Zweifelsfall (unter anderem, auch die Geschwindigkeit der Aufnahme spielt eine Rolle) darauf an, die Person eindeutig zu identifizieren.

Noch etwas kommt hinzu: Nach der Landung des Rovers steht das Gerät nicht fix und fertig und in voller Funktion auf dem Mars-Boden einsatzbereit dar. Erst nach und nach werden Schritt für Schritt die einzelnen Systeme hochgefahren. Erst das eine, und sobald es sicher läuft, das andere. Man kann schließlich nicht mal eben ein mögliches Problem vor Ort lösen. Die „Mastcams“ waren nach der Mars-Landung beispielsweise nicht nur offline sondern zum Schutz noch verdeckt. Sie konnten also überhaupt keine ersten Fotos aufnehmen.

Diesen Job übernahmen die „Navcams“ bzw. eine von ihnen. Sicher ist aber, dass sich unzählige Mars-Fans ein „schöneres“ erstes Bild gewünscht haben (mich eingeschlossen). Wir hätten darauf aber nichts gesehen, was wir nicht schon auf zahllosen Fotos früheren Missionen gesehen haben. Eben eine steinige Wüste.

Video zum Thema

YouTube-Video vom 18. Januar 2020

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Verschwörungstheorien: Rund ein Drittel der Deutschen glaubt laut Umfrage an geheime Mächte im Hintergrund – schon vor Corona

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Verschwörungstheorien: Rund ein Drittel der Deutschen glaubt laut Umfrage an geheime Mächte im Hintergrund (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Verschwörungstheorien: Rund ein Drittel der Deutschen glaubt laut Umfrage an geheime Mächte im Hintergrund (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Gerade in diesem Jahr und diesen Zeiten hat der Kampfbegriff „Verschwörungstheorien“ eine neue Dimension erreicht. Grund dafür ist die medial überall und rund um die Uhr vertretene Corona-Pandemie, worüber auf Fischinger-Online mehrfach berichtet wurde. Auch über eine entsprechende Umfrage, dessen Ergebnisse in einer Zeitung manipulativ wiedergegeben wurde (Video dazu am Ende dieses Beitrages). Umfragen zu Verschwörungstheorien gibt es allerdings seit Jahren. Sie sind nicht neu und unlängst Gegenstand der Forschung geworden. Jetzt aber hat die „Konrad-Adenauer-Stiftung“ eine neue Studie zu diesem Thema veröffentlicht, die sich von anderen aktuellen Erhebungen unterscheidet. Warum erfahrt Ihr hier.


Verschwörungstheorien – ein alter Hut!

„Verschwörungstheorien“ und „Verschwöngstheoretiker“ sind seit Jahrzehnten Kampfbegriffe. Oftmals werden sie dazu genutzt, um irgendwelche Themen, Personen oder Thesen gleich im Keim als „lächerlich“ und „absurd“ zu diskreditieren. Ein Rundumschlag, der dabei sicher nicht immer die falschen trifft!

Während Verschwörungstheorien einst nur ein Thema für Außenseiter, „Spinner“ oder sogar Grenzwissenschaftler waren, sieht es längst anders aus. Ganz anders. Selbst der normale Medienkonsument und damit Bürger wird damit konfrontiert. Die Presse und Medienlandschaft berichtet im Zuge der Corona-Pandemie inzwischen nahezu täglich davon. Von irgendwelchen Verschwörungstheoretikern, die dieses oder jenes sagten oder gesagt haben sollen.

Diese gewaltige mediale Berichterstattung findet dadurch auch ihren Niederschlag in entsprechende Umfragen zu Verschwörungstheorien. Auch wenn – was jeder wissen sollte! – die Welt dieser Ideen längst thematisch so komplex ist, das keiner sie mehr zur Gänze erfassen kann. Leider wirkte sich das auch auf eine entsprechende Umfrage aus, deren Ergebnisse im Mainstream falsch dargestellt wurden.

Unten findet Ihr dazu ein Video von meinem YouTube-Channel.

Verschwörungstheorien vor Corona

Anders ist da ein Umfrage bzw. Studie die am 6. September 2020 von der „Konrad-Adenauer-Stiftung“ veröffentlicht wurde. Sie trägt den Namen „Sie sind überall“ und stammt von Dr. Jochen Boose von der Abteilung „Abteilung Wahl- und Sozialforschung“ der Stiftung. „Eine repräsentative Umfrage zu Verschwörungstheorien„, da „die Verbreitung von Verschwörungstheorien“ mehr und mehr „mit Sorge betrachtet“ werde.

Das interessante dabei ist die Tatsache, dass diese Studie vorCorona-Zeiten“ erstellt wurde. Und so wird hier direkt klargestellt, dass bereits „vor der Pandemie“ etwa ein Drittel der Bevölkerung zu Verschwörungstheorien neigte. Zu der Studie – die Ihr HIER findet – heißt es einleitend:

Mehrfach demonstrierten Anhänger von Verschwörungstheorien gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. (…) Es entsteht der Eindruck einer ganz neuen, massenhaften Verbreitung von Verschwörungstheorien, die es in dieser Weise vorher nicht gab.

Dieser Eindruck täuscht. Bereits vor der Corona-Krise hielt ein erheblicher Teil der Bevölkerung eine geheime Weltverschwörung für wahrscheinlich. In einer repräsentativen Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung gaben drei von zehn Befragten an, die Welt werde sicher oder wahrscheinlich von einer geheimen Macht gesteuert.“

Durchgeführt wurde die Umfrage zwischen Oktober 2019 und Februar 2020 unter 3.250 Personen in Deutschland. Und damit also Monate vor dem riesigen Hype um Corona mit all seinen Folgen wie Dauerberichterstattung, Demos und natürlich den Vorsichtsmaßnahmen bis hin zum „Lockdown“. Das macht die erst jetzt veröffentlichte und fast 40-seitige Studie so interessant.

In Wahrheit regieren Außerirdische die Welt – oder wer auch immer

Für Interessierte an den Mystery Files und Grenzwissenschaften ist eine Frage dieser Erhebung von besonderem Interesse:

Es gibt ja einige Behauptungen, bei denen man manchmal nicht so sicher ist, ob sie stimmen. Wie sehen Sie das bei den folgenden Behauptungen?

Es gibt geheime Mächte, die die Welt steuern.

Hier stimmten 11 Prozent mit „sehr richtig“ und 19 Prozent mit „wahrscheinlich richtig“ zu. Also 31 Prozent der Bevölkerung. Nicht gerade wenig, wenn man sich die Umfrage genauer anschaut. Denn es heißt in einer Anmerkung weiter:

„(…) Befragte, für die es sicher oder wahrscheinlich ist, dass geheime Mächte die Welt steuern, wurden anschließend gefragt, an welche Mächte sie dabei denken.

Und diese Antworten sind dann wieder bezeichnet für so viele Verschwörungstheorien. Denn man weiß es schlicht nicht.

Jeder Sechste konnte überhaupt nicht sagen, wer denn in Wahrheit die Strippen zieht. Antworten waren beispielsweise Geheimdienste aus Russland, den USA oder Israel, wobei NSA und CIA überwiegen. 12 Prozent gaben das an. Nur ein Prozent mehr vermuten Banken und mächtige Wirtschaftskonzerne. Andere dachten an „reiche Familien“, Lobbyisten, Freimaurer, Mafia- oder Clan-Organisationen, Juden, Illuminaten oder schlicht Geheimbünde (Logen) oder sogar Außerirdische.

Mit Sicherheit wäre die Studie von Jochen Boose heute in „Corona-Zeiten“ anders ausgefallen! So findet sich beispielsweise darin nichts von einer Art Pharama-Verschwörung oder ähnlichem, was ja seit einigen Monaten scheinbar verstärkt präsent ist. Allerdings geht Boose in seiner Untersuchung auch auf Impfungen gegen Masern und die entsprechenden Ansichten dazu ein. Von Corona (COVID-19) findet sich nichts darin.

Boose kommt damit zu dem Ergebnis, das es für „die Unterstützung von alten oder neuen Verschwörungstheoretikern (…) schon lange ein Potenzial“ in der deutschen Bevölkerung gab.

Video zum Thema

Video vom 1. Juli 2020 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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