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Ancient Aliens und die Erich von Däniken-Forschung: Vortrag von Ramon Zürcher 2019 +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Ancient Aliens und die Erich von Däniken-Forschung - Vortrag von Ramon Zürcher 2019 (Bild: R. Zücher / E. v. Däniken)
VIDEO: Ancient Aliens und die Erich von Däniken-Forschung – Vortrag von Ramon Zürcher 2019 (Bild: R. Zücher / E. v. Däniken)

Wie in diesem YouTube-Video HIER berichtet, besuchte ich kürzlich aus aktuellem Anlass den Galileo-Park in Lennestadt. Neben den aktuellen Ausstellungen rund um die Themen 50 Jahre Mondladung, Weltraum, Außerirdische und Raumfahrt hielt an diesem Tag dort auch Ramon Zürcher seinen Vortrag “Paläo-SETI und die A.A.S.”. Zürcher, die rechte Hand und der ständige Begleiter von Erich von Däniken auf seinen Reisen, berichtete darin über zahlreiche Themen rund um die Däniken-Forschung sowie über die Arbeit der “Forschungsgesellschaft und Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.). Von Legenden über Landungen auf dem Mond vor Jahrtausenden, über scheinbar künstliche Strukturen auf anderen Himmelskörpern und “missverstandene Technologie” der Ancient Aliens, bis hin zu Cargo-Kulten und versunkenen Stätten der Vergangenheit. Ein einstündiger Vortrag aus der Welt des Phantastischen. Mit freundlicher Genehmigung von Zürcher habe ich sein Video des Vortrages für Euch auf meinen YouTube-Kanal online gestellt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ramon Zürcher ist als “Sekretär und rechte Hand” von Erich von Däniken 200 und mehr Tage im Jahr mit dem Altmeister der Prä-Astronautik auf Reisen. Auf Recherchen, Vorträgen, Kongressen oder Veranstaltungen.

Daneben kennt man Zürcher aber auch aus der Redaktion des Magazin “Sagenhafte Zeiten” der A.A.S – der “Forschungsgesellschaft und Archäologie, Astronautik und SETI”. Dem einzigen Journal im deutschsprachigen Raum, dass sich ausschließlich mit “Däniken-Forschung” und Prä-Astronautik befasst. Auch das Online-Projekt “RAMAR”(“Research of Ancient Mysteries and Anomalies for Reevaluation”), das sich der “Erforschung vorzeitlicher Mysterien und Anomalien für eine Neubewertung” widmet, entstand unter anderem durch Zürcher.

Seltener hält Zürcher selber auch Vorträge. So wie am 24. Juli 2019, als der Däniken- und Prä-Astronautik-Kenner im Galileo-Park Lennestadt seinen Vortrag “Paläo-SETI und die A.A.S.” präsentierte.

Mit freundlicher Erlebnis von Zürcher habe ich sein Vortrags-Video für Euch jetzt exklusiv auf meinem YouTube-Kanal online gestellt.

Bleibt neugierig …

Video & Vortrag vom 24. Juli 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Interview mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken: “Ich möchte eine Brücke schlagen!” +++ YouTube-Video +++

Video-Interview von "Hangar18B" mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken (Bild: YouTube-Screenshot "Hangar18B")
Video-Interview von “Hangar18B” mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken (Bild: YouTube-Screenshot “Hangar18B“)

Der Kult- und Bestsellerautor Erich von Däniken aus der Schweiz wurde 1968 mit seinem ersten Buch schlagartig weltbekannt. Seit dem Buch “Erinnerungen an die Zukunft” folgten rund 40 weitere Titel von EvD, der nunmehr 50 Jahre rund um die Welt unterwegs ist. Stets auf den Spuren der Astronautengötter der Vorzeit und den ungelösten Rätseln der Vergangenheit. Doch hinter von Däniken stehen noch weitere Personen: Seine Mitarbeiter. Einer von ihnen ist Ramon Zürcher, dessen Gesicht der ein oder andere “normale Däniken-Vortrag-Besucher” sicher schon gesehen hat. Die Mystery-Plattform “Hangar 18B” aus der Schweiz hat jetzt ein Interview mit Zürcher auf YouTube online gestellt, das Ihr gesehen haben solltet. Warum lest und seht Ihr in diesem Beitrag und Kommentar!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erich von Dänikens freier Rücken

Man muss wahrlich kein Experte für Grenzwissenschaft & Mystery Files sein, kein “Promi-Kenner” oder auch irgendwie ein Insider irgendeiner VIP-Cummunity: Als Autor oder als TV-Sternchen der Neuzeit braucht man Menschen im Hintergrund, die einem dem Rücken freihalten. Gerade auch Autoren und Schriftsteller, für die Störungen und Ablenkungen bei ihrer Arbeit geradezu “tödlich” sind.

Ist man dann noch ein erfolgreicher Sachbuchautor des Phantastischen, der wie Erich von Däniken um die Welt reist und von dem unzählige Menschen irgendwas wollen, brauch man den legendären freien Rücken. Genau dafür ist unter anderem Erich von Däniken sein Mitarbeiter Ramon Zürcher zuständig. Eine Person, die die Allgemeinheit vielleicht als Sekretär von EvD kennt.

Prä-Astronautik-Interessierte, die in den letzten rund 15 Jahren einen Vortrag von von Däniken besuchten, kennen zumindest sein Gesicht. Zürcher ist jener junge Mann, der beispielsweise mit am Däniken-Büchertisch bei diesem Vorträgen sitzt. Andere die von Däniken bzw. die Welt der Prä-Astronautik etc. genau kennen, kennen Ramon Zürcher natürlich.

Er ist nicht einfach der “Sekretär” des Prä-Astronautik-Pioniers von Däniken, der irgendwelche Tätigkeiten im Sekretariat des Autoren zu erledigen hat. Ein “Sekretär” für von Däniken ist alles, nur kein “Nine to Five-Job”! Denn welcher normale Schreibtisch-Arbeiter im Sekretariat ist jedes Jahr an die 200 Tage nicht im Büro, sondern irgendwo mit seinem Chef in der Welt unterwegs, um unter anderem irgendwelche Mysterien der Vergangenheit nachzugehen?

Ramon Zürcher, der Torwächter

Genauso ist es bei Zürcher und Erich von Däniken.

Neben anderen Mitarbeitern, etwa EvD seine Agentin/Managerin Sabine Nass, ist sein Job alles andere als normal. Grundsätzlich müsste man sagen, dass “Mitarbeiter von Däniken” eine ganz eigene Beruftsbezeichnung sein müsste. Nicht nur den Rücken des Autors vor Störungen, Post, Anfragen usw. freihalten gehört dazu.

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Zürcher ist eine Art “Torwächter” von EvD, wie er es in dem unten eingebundenen Video sehr schön darlegt. “Ich arbeite für einen Freund”, so Zürcher, über den all die unzähligen wichtigen und unwichtigen Dinge laufen, die an seinem Chef herangetragen werden. Wer, wie ich, Ramon und seine Arbeit besser kennt, kann davon ein Lied singen. Vermutlich wird jeder grenzwissenschaftliche Laie jedoch ahnen, dass aus der ganzen Welt Menschen irgendwas von Erich von Däniken wollen. Ob sie jetzt ein UFO gesehen haben, von dem sie von Däniken berichten wollen, oder eine vermeintlich sensationelle Erkenntnis entdeckt haben …

Für die eigentlich Arbeit bliebe dem Ancient-Alien-Autoren da keine Zeit. Das gilt für alle Autoren.

Darum finde ich persönlich das Interview von “Hangar 18B” mit Ramon Zürcher spannend und unbedingt sehenswert. Vor allem natürlich für all jene, die hinter von Dänikens Rücken und hinter seine Arbeit sehen möchten. Das nähre Umfeld ist bekannt, aber wohl nicht der viel zitierten neuen Generation der an diesen Themen interessierten Menschen.

Ramon Zürcher, der Brückenbauer

Neben all den Details und Ausführungen von Zürcher zu seiner Arbeit für von Däniken (von Koffer-Wächter bis Post-Kontrolleur), schilder er auch viele persönliche Erfahrungen und Eindrücke. “Auf unserer ‘Mission’ ohne Rechthaberei”, gibt es schließlich immer was zu tun. Rund 15 Jahre ist er nun Mitarbeiter von EvD und mit ihm immer unterwegs. Trotz der Jahrzehnte an Verleugnungen und Angriffe gegen seinen Chef und Freund Erich, wird er nicht müde bei seiner “Mission”.

“Ich möchte eine Brücke schlagen”, so Zürcher im Interview, und meint damit eine Brücke zwischen den Gegenrationen. Ein halbes Jahrhundert ist von Dänikens erstes Buch nun schon her und viele der jungen Menschen kennen die Person von Däniken überhaupt nicht mehr. Vor allem jene jungen Menschen, die mit dem Internet aufwachsen, meint er hier. Wobei ich das etwas anders sehe: Wenn sich jemand für (Ancient) Aliens, UFOs, Grenzwissenschaft, Rätsel der Vergangenheit etc. zu interessieren beginnt – wird er früher oder später auf Erich von Däniken stoßen.

Ob er dann aber seine Bücher aus echtem Papier kauft und liest, steht auf einem anderem Blatt (Papier)!

So schildert Ramon Zürcher in dem Interview auch ausführlich das Online-Projekt “RAMAR”, das ich HIER vorgestellt habe. Es gäbe so viele Informationen und vor allem auch Desinformationen zu grenzwissenschaftlichen Themen im Netz, dass diese kaum mehr zu unterscheiden sind. So in Etwa seine vollkommen richtige Grundaussage. “RAMAR” wurde von Zürcher und einigen Freunden eben deshalb aus der Taufe gehoben, um auf dieser Plattform Fakt und Fiktion in der Grenzwissenschaft zu trennen.

Zu viel “absoluter Bullshit”

Eine Anlaufstelle und eine Brücke des Phantastischen wäre damit “RAMAR”, auf der durch nachprüfbare Quellenangaben diese Thematiken zu finden sind. Ein Vorhaben und eine Motivation, die wohl redlicher nicht sein könnte. Treuer Freunde all meiner Offline- und Online-Arbeiten wissen, dass ich voll und ganz hinter solchen Ideen stehe.

Zu viel “absoluter Bullshit”, so Zürcher, kursiere heute. Vieles, “dass einfach nicht stimmt – und niemand kontrolliert es; der eine schreibt vom anderen ab”. Das es “niemand kontrolliert” ist allerdings so nicht richtig. Viele meiner YouTube-Videos, unzählige Beiträge auf diesem Blog oder auch einige meiner Bücher zeigen deutlich, dass sehr wohl auch Bullshit innerhalb der Mysterien der Welt aufgezeigt werden.

Nur macht man sich als Jäger des Phantastischen damit wesentlich mehr Feinde als Freunde. Selbst wenn man überzeugter Prä-Astronautiker ist! (s. zum Beispiel HIER, HIER, HIER, HIER oder auch HIER)

Es fehlt eine einheitlichen Anlaufstelle für die Grenzwissenschaft, die nicht nur die Prä-Astronautik an sich umspannt. Zürcher und seine “RAMAR”-Mitstreiter sehen das genauso, wie es in dem Interview unten klar herausklingt. Und selbst die Kritiker und Skeptiker der Idee der Götter aus dem All & Co. teilen durchaus dieses Konzept und diesen Schritt. All die eigenen Süppchen, die von Autoren wie Interessierte gekocht werden, unter einem Nenner zu bringen, ist aber vorsichtig ausgedrückt – schwierig.

Zur Erinnerung: Ramon Zürcher ist in diesem Jahr 200 Tage mit seinem Chef, Freund, Partner und “Inspirator” Erich von Däniken unterwegs gewesen. 2017 waren es nur zwei Wochen weniger. Wo ist da die Zeit sich intensiv einem solchen Projekt zu widmen, wie es Zürcher im Gespräch mit “Hangar 18B” erläutert? 50 Jahre von Dänikens Bücher mit all ihren Themen, plus nicht zu zählende andere Veröffentlichungen und Aussagen sowie tagtägliche Fake- und Fakt-Rätsel im Netz, sollten jedem die Flut an Material deutlich werden lassen.

Kritiker der Grenzwissenschaft, Prä-Astronautik und Mysterien sollten genau das bedenken, wenn sie derartige Vorhaben zum Beispiel als Blödsinn ansehen sollten …

Übrigens: Der Spruch “hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine Frau” gilt auch bei Erich von Däniken, wie Ihr es in diesem Video-Interview HIER erfahrt.

“Hangar 18B” im Interview Ramon Zürcher

Interview vom 12. Oktober 2018 von 'Hanagar 18B' mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken

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Entdeckungen in 30 Metern Meerestiefe: Über 10.000 Jahre alte Ruinen und riesige Monolithen vor der Küste Maltas? (+ Videos)

Über 10.000 Jahre alte Ruinen in 30 Metern Tiere vor der Küste Maltas entdeckt? (Bilder: Screenshot YouTube/Th. Morawietz & gemeinfrei)
Über 10.000 Jahre alte Ruinen in 30 Metern Tiere vor der Küste Maltas entdeckt? (Bilder: Screenshot YouTube/Th. Morawietz & gemeinfrei)

Die kleine Mittelmeerinsel Malta (sowie die Nachbarinsel Gozo) sind für “alternative Forscher” und Mystery-Entdecker schon seit Jahrzehnten ein spannendes Betätigungsfeld. Überall auf der Insel finden sich uralte Megalithbauten, die auch nach offizieller Lehrmeinung zum Teil über 7.000 Jahre alt sind. Ebenso ist Malta für die rätselhaften “Curt Ruts” bekannt, die überall auf der Insel zu finden sind. Seltsame parallele Rillen im Gestein, die aussehen wie Eisenbahnschienen. Und teilweise laufen sie direkt ins Meer und auf dem Meeresboden weiter. Jetzt haben neue Nachforschungen und Tauchexpeditionen auf dem Meeresboden vor Malta weitere Hinweise auf versunkene archäologische Stätten ergeben. Offenbar bearbeitete riesige Monolithen und weitere “Cart Ruts” in bis zu über 30 Metern Meerestiefe. Spuren einer versunkenen Welt? Alles zu den ersten Ergebnissen erfahrt Ihr in diesem Beitrag und entsprechenden Videos.


Rätselhaftes Malta

Malta ist den meisten Menschen höchstens als Urlaubsinsel für entspannte Wochen ein Begriff. Etwa eine Millionen Touristen besuchen jährlich die Insel und ca. nochmal so viele Menschen kommen kurzzeitig mit einem Kreuzfahrtschiff hier an.

Weitläufige Sandstände sucht man hier vergeblich. Malta und die Nachbarinsel Gozo sind eher “Felsen im Mittelmeer”, weshalb sonnenhungrige Strandtouristen meist andere Ziele wählen. Und obwohl der Tourismus für Malta ein wichtiger Wirtschaftszweig ist, übersehen die meisten Besucher die unzähligen Rätsel der keinen Insel.

Denn Malta und Gozo gehören trotz oder gerade aufgrund ihrer geringen Größe und Einzigartigkeit zu den großen Mysterien der Welt.

Überall auf den Insel stehen Tempel und Megalithanlagen aus der Steinzeit, die vor allem Grenzwissenschaftler faszinieren. Nicht nur aufgrund der hohen Anzahl derartiger Bauwerke dort, sondern auch aufgrund ihres gewaltigen Alters. Selbst die etablierte Archäologie datiert viele dieser Megalithanlagen auf ein Alter von rund 7.000 Jahren. Auch für Megalith-Tempel aus der Steinzeit ist das enorm. Dazu beeindrucken die dortigen archäologischen Stätten mit verbauten Megalithen, die bis zu einigen Dutzend Tonnen wiegen.

Auf meinem YouTube-Kanal findet Ihr HIER dazu einige entsprechende Videos.

Rätselhaft sind für viele Menschen auch die auf der gesamten Insel verteilten “Curt Ruts”. Parallel im Gestein verlaufene Rillen, die mal kerzengerade über den Boden verlaufen, um dann wieder elegante Kurven einzuschlagen. Selbst Spuren mit Abweichungen und Kreuzungen finden sich im Fels von Malta, weshalb man diese auch “Gleise” nennt. In der Tat haben sie oftmals eine fast schon genormte Spurbreite von über einem Meter und sehen an einigen Orten der Insel aus der Luft wie ein Güterbahnhof aus.

Ein Phänomen der Vorzeit, dass sich auch an anderen Orten der Welt in sehr ähnlicher Form findet, wie zum Beispiel in den Videos HIERHIER und HIER berichtet.

Spuren auf dem Meeresgrund

Seit Jahren vermuten immer wieder Autoren und Forscher, dass die archäologischen Rätsel von Malta und Gozo die Relikte einer versunkenen Hochkultur sein könnten. Auch das Stichwort “Atlantis” ist hierbei immer wieder im Gespräch, da die Insel fraglos Teil des Steinzeiträtsels sind.

Verwiesen wird dabei auch immer wieder auf die Tatsache, dass die “Gleise” von Malta und Gozo an einigen Küsten direkt ins Meer laufen. Hier enden sie allerdings nicht, sondern führen auf dem Meeresboden weiter in die Tiefe. Obwohl der Baumboom unzählige dieser Spuren längst zerstört hat, und diese auch an den Küsten oftmals einfach unter Beton verschwanden, findet man sie immer noch. Selbst mit bloßem Auge von einigen Steilküsten aus sind sie zu sehen, wenn man von dort ins Meer blickt.

Was ist hier wann versunken? – fragen deshalb viele Forscher. Was liegt auf den Grund des Meeres vor den Küsten der kleinen Inseln noch verborgen?

Schon vor Jahren hat hierzu der Autor und Malta-Forscher Hubert Zeitlmair verschiedene Entdeckungen und Berichte veröffentlicht. Zeitlmair, der sich in seinen Publikationen mit der Suche nach einer versunkenen Ur-Kultur befasst, ist sicher, dass Malta ein Zentrum von dieser war. Im Jahr 1999 gab er dazu die Entdeckung eines versunkenen Tempels auf dem Meeresboden vor Maltas Nordost-Küste bekannt, den er auf 12 bis 14.000 Jahren datierte. Nach weiteren Erkundungen der megalithischen Reste im Meer war sich Zeitlmair sicher, dass hier Menschen am Werk gewesen sein müssen.

Die gesamte Anlage muss nach seinen Überlegungen am Ende der letzten Eiszeit im Meer versunken sein, da deren höchste Erhebung heute rund 20 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Er taufte die Anlage “Gebel gol-Bahar” und verwies immer wieder darauf, dass die versunkene Megalithanlage den bekannten Tempeln auf Malta und Gozo ähnelt.

Das untergegangene Plateau, das Zeitlmair mit einer Größe von 900 x 500 Meter bestimmte, wäre folglich bei weitem der älteste Tempel der Mittelmeerinseln. Wenn nicht einer der ersten bekannten Bauten dieser Art der Menschheit überhaupt.

Modern oder uralt?

Gehör fand der Forscher bei den etablierten Archäologen ebenso wenig wie bei den Behörden. Trotz seiner Bemühungen um eine Zusammenarbeit bezweifelten sie den Fund vollständig. Genauer gesagt zweifelten sie an dem fraglos enormen Alter oder an der künstlichen Herstellungen der Monolithen an sich. Kritische Stimmen wandten ein, dass es vielleicht moderne Steine sind, die irgendwer irgendwann einmal illegal ins Meer gekippt habe. Andere Skeptiker meinten, dass es alles nur  Phantasie sei und Beweise fehlen.

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Professor Anthony Bonanno von der Universität Malta glaubte laut “Archaeology” vom 9. November 1999 auch nicht, dass man Maltas Tempel deshalb neu datieren müsse. Selbst wenn “Gebel gol-Bahar” auf dem Meeresgrund von Menschen gebaut sei:

Der archäologische Kurator der maltesischen Museumsabteilung, Ruben Grima, hat die Stätte besucht und war nicht überzeugt, dass die Steine auf dem Meeresboden tatsächlich ein Tempel sind, so der Archäologe Anthony Bonanno von der Universität von Malta. Bonanno selber steht dem Fund skeptisch gegenüber und bemerkte, dass Maltas Tempel nicht neu datiert werden müssen, auch wenn die Struktur untergegangen ist.

Eine etwas verwirrende Aussage von Bonanno nach diesem Bericht. Demnach sei eine Neubewertung der maltesischen Tempelanlagen nicht nötig, selbst wenn die Struktur im Meer von Menschen stammt? So könnte man es zumindest verstehen. Sofern der Fund rein natürlich ist, erübrigt sich selbstredend eine neue Datierung anderer archäologischer Stätten auf den Inseln. Stammt sie allerdings von unbekannten Menschen, sieht das etwas anders aus.

Ob aber deshalb die unzähligen Tempel und archäologischen Stätten auf Malta plötzlich wirklich alle falsch datiert wurden, ist nicht minder fraglich. Immerhin liegen Jahrtausende zwischen den Bauwerken auf den Inseln und dem mutmaßlichen Tempel “Gebel gol-Bahar” auf dem Meeresgrund. Lag die etablierte Archäologie bei ihren Forschungen wirklich bei allen Fundstätten derart daneben? Oder war die versunkene Anlage schlicht und einfach die erste ihrer Art auf Malta? Falls ja: Warum machte man tausende von Jahren Pause, bevor man weitere Tempel baute?

Neue Forschungen und Tauchgänge auf Malta

Der Streit über versunkene Stätten vor Malta (und durchaus auch anderswo) ist seit Jahren im Gange. Selbst Äußerungen sind unlängst laut geworden, die besagten, dass man diese Entdeckungen “unter den Teppich kehren” will …

Neue Tauchexpeditionen und Erkundungen sollen das Geheimnis um Maltas versunkene Welten weiter lüften. Ramon Zürcher kündigte bereits in einem Vortrag im August 2019 (Video des Vortrags findet Ihr HIER) an, das unter anderem er und Thorsten Morawietz auf Malta unter dem Meeresspiegel archäologischen Mysterien nachgehen wollen. Unter anderem durch Tauchgänge und mit einem eigens dafür angeschafften Tauchroboter.

Die ersten Ergebnisse wurden im Oktober 2019 auf dem Kongress der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) vorgestellt. Denn schon jetzt gibt es interessante Ergebnisse bzw. Aussagen, die Morawietz und Zürcher in ihrem Vortrag (s. unten) vorstellen konnten. Demnach fanden sie nicht nur weitere “Cart Cuts” auf dem Meeresboden, sondern auch Spuren von künstlichen Bearbeitungen an Monolithen im Meer:

Immer wieder konnten wir deutliche Spuren von künstlichen Bearbeitungen in Tiefe unter 30 Meter finden. Also ist die gesamte Anlage wohl deutlich älter als 10.000 Jahre.”

Besonderes Augenmerk richteten Zürcher und Morawietz in diesem Video unten auf einen riesigen Gesteinsblock, den sie als “gewaltigen rechtwinkligen Monolithen” bezeichnen. “Scharfe Kanten und überall rechte Winkel” finden sich auf diesem und anderen Steinen in der Umgebung. Der riesige “rechtwinklige Monolith” wiederum habe dazu “auf der Oberfläche überall rechtwinklige Muster eingekerbt” und sei ca. 20 Meter lang.

Ein 10.000 Jahre alter Tempel?

Wie man an den Aufnahmen der Tauchgänge sehen kann, ist der Megalith offenbar auch nicht mit dem Grundgestein verbunden. Zumindest augenscheinlich scheint dieser nachträglich an seinen Platz gekommen zu sein. Ob ihn jemand in der Neuzeit illegal ins Meer kippte – oder er seit 10.000 oder weit mehr Jahren dort liegt, verraten die Bilder natürlich nicht. Klar gegen einen modernen Baustein scheint aber das geschätzte Gewicht des Megalithen zu sein: Fast 2.000 Tonnen soll dieser Gigant wiegen!

In seinem Artikel “Der versunkene Tempel” schreibt Thorsten Morawietz auf seiner Seite dasversunkenekoenigreich.de zum Beispiel dazu:

Ist diese unterseeische Struktur tatsächlich künstlichen Ursprunges, so ist sie auf Gebieten erbaut, welche seit weit über 10.000 Jahren nach dem Ende der letzten Eiszeit unter dem Meeresfluten versunken ist, wäre also geradezu unglaublich alt und Zeugnis eines längst vergessenen Hochkultur auf Malta.”

Würde das stimmen, wäre dies einer der schwersten und auch ältesten Steinblöcke, die jemals von Menschen angefertigt wurden. In der Vergangenheit ebenso wie in der Neuzeit. Auch gäbe es auf Malta und Gozo nichts vergleichbares an den dort vorhandenen und restaurierten Tempelanlagen. Hier wiegen die schwersten Bausteine “nur” etwa 50 Tonnen. Dies ist sehr weit entfernt von den geschätzten fast 2.000 Tonnen.

Auf der Tagung der A.A.S. präsentierte Morawietz in seinem Vortrag aber auch eine erstaunliche Parallele zu Göbekli Tepe in Anatolien. Jene riesigen Ruinenstätte, die von der Archäologie auf ein Alter von fast 13.000 Jahren datiert und als Sensation der Archäologie gefeiert wird. Denn auch im Meer vor Malta fand sich ein scheinbar zerbrochener Monolith, der ursprünglich die Form eines “T” hatte.

Genauso wie die berühmten “T-Pfeiler” in den uralten Anlagen von Göbekli Tepe, wo es mehre hunderte von ihnen in dutzenden Kreisanlagen gibt. Auch wenn sie dort noch lange nicht alle ausgegraben wurden.

Damit bleiben vorerst die versunkenen Anlagen ein Fall für die Unterwasserarchäologie. es könnten Spuren eines “versunkenen Königreich” vor der Eiszeit sein, so Thorsten Morawietz. Anfang kommenden Jahres sollen die Forschungsergebnisse detailliert in dem Buch “Das versunkene Königreich” veröffentlicht werden. Auch weitere Tauchexpeditionen sind geplant. Etwa auf Sri Lanka.

YouTube-Videos zum Thema

Mehr Videos zum Thema Malta HIER auf Fischinger-Online bei YouTube.

Video vom Vortrag von Zürcher und Morawietz vom 26. Okt. 2019

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Video-Interview vom 26. Okt. 2019 mit Morawietz

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Tagung der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” mit Erich von Däniken am 26. Oktober 2019: Programm & Infos

A.A.S. 1-Day-Meeting 2019 mit Erich von Däniken am 26. Oktober in Hannover - Das Programm & Infos (Bilder A.A.S./LAF)
A.A.S. 1-Day-Meeting 2019 mit Erich von Däniken am 26. Oktober in Hannover – Das Programm & Infos (Bilder A.A.S./Fischinger-Online)

Das diesjährige 1-Day-Meeting 2019 der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) rund um die Ideen und Themen von Erich von Däniken findet am Samstag, 26. Oktober in Hannover statt. Schriftsteller, Forscher, Menschen mit Neugier auf das Unbekannte und die Astronautengötter treffen sich dort zum A.A.S.-Meeting. Anreisetag ist Freitag, der 25. Oktober. Wie immer gibt es am Vorabend interessante Diskussionen und neue Bekanntschaften rund um die Prä-Astronautik und die Götter aus dem All. In diesem Beitrag habe ich alle Information zum Programm, Meeting und mehr für Euch zusammengestellt.


Ancient Aliens und Erich von Däniken

Nach über einem halben Jahrhundert Prä-Astronautik (Neudeutsch: Ancient Aliens) ist der Autor und “Götter-Jäger” Erich von Däniken weiterhin überaus aktiv. Wie kürzlich auf meinem YouTube-Kanal in diesem Video HIER berichtet.

Mit seinen Ideen und Überlegungen rund um die Frage, ob die Götter alter Mythologien reale Wesen von den Sternen gewesen sein könnten, inspirierte und faszinierte er zahllose Leser und Autoren. Und viele dieser Menschen treffen sich unter anderem jedes Jahr bei den jährlichen Meetings der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.). Einem Verein, der sich ausschließlich mit diesen Themen befasst und ein entsprechendes Magazin publiziert (s. a. Video dazu HIER).

Dies Jahr findet das Astronautengötter-Meeting in Hannover statt. Geplant sind insgesamt 11 Vorträge sowie eine Diskussionsrunde. Mit dabei ich natürlich auch von Däniken selber, der traditionell den Abschlussvortrag hält. Mit im Gepäck wird er sicherlich auch sein neues Buch haben – das inzwischen 43., wenn ich mich nicht irre …

Programm

  • 09:00 – 09:30 Uhr: Peter Fiebag – Eröffnungsvortrag: In Stein und Sand geborgen
  • 09:30 – 10:00 Uhr: Hansjörg Ruh: Iram – Die verschollene Stadt
  • 10:00 – 10:30 Uhr: Bernd Grathwohl: Saudiarabien von oben

Pause: 10:30 – 11:00 Uhr

  • 11:00 – 11:30 Uhr: Klaus Pionzik & Claude Bärtels: Wahrscheinlichkeiten in der Galaxis für Leben,  Intelligenz und Zivilisationen
  • 11:30 – 12:00 Uhr: Reinhard Habeck: Neue Paläo-SETI-Spuren in Ägypten

Pause: 12:00 – 14:00 Uhr

  • 14:00 – 14:30 Uhr: Dr. Marcel Polte: Native Americans und ihre Lehrmeister
  • 14:30 – 15:00 Uhr: Detlev Hoyer: Generationenraumschiff

Pause + Postersession 15.00 – 15:30 Uhr

  • 15:30 – 16:00 Uhr: Désirée Neff: Mythen der Philippinen
  • 16:00 – 16:30 Uhr: Thorsten Morawietz: Crowdfunding Expedition Malta – die Ergebnisse
  • 16:30 – 17:00 Uhr: Ramon Zürcher: Mondlegenden und digitale Updates
  • 17:00 – 17:30 Uhr: Diskussion/Podiumsgespräch (Leitung: Andreas Kirchner und Peter Fiebag)
  • 17:30 – 18:00 Uhr: Erich von Däniken: Schlussvortrag

Einen PDF-Fleyer zum Programm findet Ihr HIER.

Ein Video zu den einzelnen Referenten findet Ihr HIER.

Weitere Informationen sowie Hinweise zur Anreise auf der Seite der A.A.S. HIER.

Details und Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:

MARITIM Airport Hotel Hannover
Flughafenstr. 5
D-30669 Hannover
Telefon +49 (0) 511 9737-0
Fax +49 (0) 511 9737-590
E-Mail: hfl@maritim.de

Veranstalter:

“Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.)

Karten:

Tickets 79 Euro – erhältlich vor Ort sowie im Online-Shop der A.A.S. HIER.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß und interessante Stunden in Hannover.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Mit Erich von Däniken und seinen Lesern in Ägypten: Erstaunlich positives Feedback in der Mainstreampresse

Mit Erich von Däniken in Ägypten: Erstaunlich positives in der Mainstreampresse und interessante User-Kommentare
Mit Erich von Däniken in Ägypten: Erstaunlich positives in der Mainstreampresse und interessante User-Kommentare (Bilder: T. Ingold & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Erich von Däniken gilt als “Vater der Prä-Astronautik“, da er es war, der ab 1968 die Idee “Die Götter waren Astronauten” weltberühmt machte. Inzwischen ist er 84 Jahre und schreibt weiterhin Bücher zum Thema Astronautengötter und hält entsprechende Vorträge. Von Däniken ist auch weiterhin in aller Welt unterwegs und führt auch Reisen mit seinen Lesern und Fans durch, um ihnen die Schauplätze seiner Bücher zu zeigen. Bei einer dieser Leserreisen wurde die Gruppe vor einiger Zeit von einer (freien) Journalistin der “Neuen Zürcher Zeitung” (NZZ) einige Tage begleitet, die darüber einen Podcast und einen Artikel in “NZZ Folio” publizierte. Und entgegen allen negativen Erwartungen, die man häufig hat, wenn es um Berichte der Mainstreampresse über von Däniken oder Prä-Astronautik geht, sieht es diesmal anders aus. Was NZZ im Nachhinein berichtete, und wie die Däniken-Fans darauf teilweise reagierten, lest Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erich von Däniken und die Presse

Nunmehr 51 Jahre ist es her, als Erich von Däniken 1968 sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” veröffentlichte und damit einen riesen Hype um Astronauten der Vorzeit auslöste. Bis heute folgten dutzende Bücher (das nächste Buch erscheint im Herbst 2019). Ebenso unzählige Vorträge, TV-Auftritte, Reisen, Interviews, Shows und endlose Debatten von, über und mit von Däniken.

Und selbstverständlich ziehen bis heute von Dänikens Thesen und Spekulationen sehr viel Kritik auf sich. Auch Journalisten und die Mainstreammedien beteiligten sich natürlich schon zu Beginn der Prä-Astronautik daran. Von eher seltenen sachlichen Berichten über Fake-News zum Thema bis Angriffen und Anfeindungen war und ist alles dabei. “Viel Feind – viel Ehr” nannte er es selber einmal, wie in diesem Blog-Artikel HIER dargelegt.

So ist es alles andere als verwunderlich, dass von Däniken Pressevertretern und Journalisten nach jahrzehntelangen Angiftungen mehr als skeptisch gegenüber steht. Dennoch haben er und seine rechte Hand Ramon Zürcher vor einiger Zeit die schweizer Journalistin Gudrun Sachse mit auf eine Leserreise genommen. Sie führte mit etwa 40 Däniken-Fans nach Ägypten. So organisierte Sachse im Zuge dieser Reise selber einen entsprechenden Aufenthalt im Land der Pyramiden, um die Gruppe und von Däniken einige Tage vor Ort begleiten zu können.

In Ihrem Artikel für “NZZ Folio” (Juli 2019) schreibt Sachse dazu unter anderem:

Eine Journalistin mitreisen zu lassen ist mutig. Natürlich weiß Erich schon jetzt, was auf ihn zukommt: Einem Däniken glauben, ‘das dürft ihr doch gar nicht’. Die Presse hat sich auf ihn eingeschossen, seit das Nachrichtenmagazin ‘Spiegel’ 1973 mit dem Titel ‘Der Däniken-Schwindel’ aufmachte.

Die Journalistin reiste mit der Däniken-Gruppe zu den Pyramiden von Gizeh und nach Sakkara, wo unter anderem die unterirdische Totenwelt mit den riesigen Sarkophagen (Serapeum) besucht wurde.

Positiv überrascht

Heraus kam nach er Reise ein überraschend neutraler bis eher positiver NZZ-Artikel von Gudrun Sachse über ihre Erfahrungen mit von Däniken und seinen Lesern. Ein rund 18-minütiges Interview über ihre Erlebnisse folgte am 28. Juni als NZZ-Podcast.

Sachse unterstreicht mehrfach, dass nicht nur Erich von Däniken ein ganz normaler und netter Zeitgenosse sei, sondern auch seine ihn auf der Reise begleitenden Fans. Auch wenn es eigentlich ganz normal klingt, ist es vielfach eben nicht so. Däniken gilt in viele Medien als “UFO-Spinner” (auch wenn er Prä-Astronautiker ist!) und seine Fans und Leser als “Freaks” – um es freundlich auszudrücken.

Es sei ihr gelungen als Mainstream-Journalistin “das Vertrauen des Starautors zu gewinnen”, wie sie sagt. Sie wollte ganz einfach mehr über ihn und seine riesige Fangemeinde erfahren.

Und entgegen ihrer Erwartungen haben von den 40 Reiseteilnehmern nur sieben, “also überraschend wenige, Unbekanntes im Himmel entdeckt”. Der sonst vielfach in derartigen Berichten zu findende Hohn und Spott von Däniken und seiner Leserschaft gegenüber, fehlt in dem NZZ-Artikel sowie dem Podcast mit Sachse völlig. Und das ist überraschend.

So kommentiert ein Leser des Artikels, der selber an der Ägypten-Reise teilnahm zum Beispiel:

Der Bericht ist gut und sachgerecht, nicht hämisch wie in vielen Fällen.

Mein Beweggrund: Ich wollte wissen, wie Erich von Däniken bestimmte archäologische Funde persönlich sieht und interpretiert, denn seine Bücher kenne ich zum großen Teil, vom ersten an. Außerdem interessierte mich der Zugang zu Stätten, die man als Pauschaltourist und auch mit individuellem Führer nicht zu sehen bekommt. Hier gilt halt: Prominenz und Bakschisch machen es möglich. (…)

Frau Sachse gebührt Lob für ihren Artikel. Jedoch ist er nach meiner Auffassung etwas zu esoteriklastig. (…)”

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Stolz und Vorurteil

Im überaus hörenswerten NZZ-Podcast geht Sachse noch ein wenig mehr ins Details. Darin erzählt sie, dass von Däniken ein festes Bild von der Welt hat, sehr offen ist und er durchaus stolz war, dass jemand von der “Neuen Zürcher Zeitung” mit auf seine Reise kommen wolle. NZZ ist bekanntlich auch weit über die Grenze der Schweiz hinweg ein Begriff in der Meinstreampresselandschaft. “Ohne Vorurteile” wollte sie mit nach Ägypten. Und doch traf sie schon bei ihren Vorbereitungen eben auf diese Vorurteile gegenüber von Däniken & Co. Auch bei sich selber.

Lachend erzählt Sachse im Podcast:

Und dann habe ich mir die ersten Bücher ausgeliehen. Und das war mir richtig unangenehm. Ich weiß noch wie ich zu dem Bibliothekar gesagt habe … ich muss die nehmen, das ist beruflich. Also als wollte ich mich irgendwie rechtfertigen, weil ich aus dem Regal über Archäologie ausgerechnet diese Bücher gewählt habe.

Vor Ort bei der Reise seien nicht nur von Däniken und Ramon Zürcher der Journalistin gegenüber “sehr schnell aufgetaut”, sondern auch sie selber. Einige Teilnehmer seien ihr als Pressevertreterin eher zurückhalten gegenüber gewesen, andere vollkommen offen. “Eigentlich denkt man, das ist so eine Freak-Show”, meint Sachse, “ist es aber überhaupt nicht gewesen”. Natürlich haben aber alle “spezielle Ansichten, nämlich den Glauben an Außerirdische”. Ohne Frage stimmt das!

Wäre sie nicht einige Tage mit der Gruppe zusammen gewesen, und konnte so viele Gespräche und intensivere Kontakte mit den Teilnehmern und von Däniken selber aufbauen, “würde die Geschichte komplett anders aussehen”. Da “merkt man wieder, wie der erste Eindruck eigentlich täuschen kann”, so Sachse zu ihrem Erstaunen …

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Vortrag von Erich von Däniken beim A.A.S.-Meeting 2018 kostenlos online (und mehr!) +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Vortrag von Erich von Däniken beim A.A.S.-Meeting 2018 (Bilder: D. Renner / Fischinger-Online)
VIDEO: Vortrag von Erich von Däniken beim A.A.S.-Meeting 2018 (Bilder: D. Renner / Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten veranstaltet die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) im deutschen Sprachraum eine Tagung rund um die Prä-Astronautik. Auf diesen Meetings tragen verschiedene Referenten jeweils unterschiedliche Themen rund um die Grenzwissenschaft und die Suche nach den Spuren der Ancient Aliens vor. Am 26. Oktober 2018 fand das sogenannte “1-Day-Meeting” der A.A.S. in Interlaken in der Schweiz statt und wurde traditionell mit einem Vortrag von Erich von Däniken beendet. Diesen Vortrag vom Altmeister der Prä-Astronautik kann sich nun jeder kostenlos ab dem 15. Februar online hier und bei YouTube ansehen. Doch nicht nur das, wie Ihr in diesem Beitrag lesen werdet.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Meeting zur Prä-Astronautik

Das traditionelle Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” von 2018 liegt nun schon einige Monate zurück. Das nächste Meeting der A.A.S. findet erst am 26. Oktober 2019 statt.

Anders als bei den “1-Day-Meetings” der A.A.S. wurden im vergangenen Jahr die Vorträge der Tagung von “Hangar 18b” mit gefilmt und nach und nach kostenfrei ins Netz gestellt. Eine Premiere für die “Däniken-Forschungsgesellschaft” und das Team von “Hangar 18b” an sich. Und so sind inzwischen alle Vorträge des Meetings vom Oktober 2018 bei YouTube zu sehen (s. unten). Für all jene Fans und Interessiere rund um die Prä-Astronautik, die nicht am Kongress teilnehmen konnten, eine wundervolle Gelegenheit, sich wenigstens die Vorträge im Nachhinein daheim anzusehen.

In Buchform nachlesen kann man die jeweiligen Vorträge kurze Zeit nach den Meetings ebenso. Der Ancient Mail Verlag von Werner Betz veröffentlicht jedes Jahr einen Tagungsband mit diesen, den Ihr HIER findet.

Erich von Däniken hat das letzte Wort

Was bisher von “Hangar 18b” fehlte war der Schlussvortrag der Tagung. Das Highlight, denn diesen Vortrag hält alljährlich Erich von Däniken selber. Als Pionier der Prä-Astronautik und der “Ancient Aliens” gebührt ihm zurecht das letzte Wort.

“Wir – Simon, Olli und Philip vom Hangar 18b Team – freuen uns riesig zusammen mit euch die Premiere von Erich von Dänikens Vortrag anzuschauen”, schreiben sie in ihrer Ankündigung. Denn diesmal nutzen sie eine neue Funktion bei YouTube, die ich beispielsweise auf meinem Video-Kanal noch nie nutzte: Die Premiere. Damit geht ein hochgeladenes Video erst an einem voreingestellten Tag zu einer bestimmten Zeit online. Zeitgleich mit dem Start des Videos – in diesem Fall 15. Februar um 20 Uhr! – können die User dort über das Video miteinander chatten. Ein Austausch während das Video also läuft.

In der Ankündigung heißt es zum Inhalt des Videos aber recht knapp nur:

“Erich von Däniken spricht unter anderem über die ‘Alien’ Mumien von Nazca in Peru, über die Fotos des Asteroiden Ceres, die vergangenen und zukünftigen Reisen, und vieles mehr.

Die genannten “Alien-Mumien” von Nazca wurde in zahlreichen Postings auf diesem Blog ebenfalls bereits thematisiert. Zuletzt umfangreich in diesem YouTube-Video HIER auf meinem Kanal. Erich von Däniken widmet sich auch in seinem neuesten Buch “Neue Erkenntnisse – Beweise für einen Besuch von Außerirdischen in vorgeschichtlichen Zeiten”, das ich Euch HIER vorgestellt habe, diesem Thema.

Der Vortrag von EvD wird dann hier zu sehen sein:

Abschlussvortrag von Erich von Däniken beim A.A.S.-Meeting 2018

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Weiter Vorträge zur Prä-Astronautik

Die bereits von “Hangar 18b” als Video online gestellten Vorträge sind nach Uploaddatum sortiert:

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Lars A. Fischinger

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“Auf Tour mit Erich von Däniken”: Interview mit EvD vom schweizer TV (und warum es für ihn von 24.000 Menschen standing ovations gab)

"Auf Tour mit Erich von Däniken": Video von und mit EvD vom schweizer TV (Bild: Screenshot TeleBärn)
“Auf Tour mit Erich von Däniken”: Video von und mit EvD vom schweizer TV (Bild: Screenshot TeleBärn)

200 Tage und mehr ist Erich von Däniken jedes Jahr in der Welt unterwegs und damit nicht daheim in der Schweiz. Trotzdem nahm er sich jüngst für den schweizer Regional-TV-Sender “TeleBärn” Zeit für ein knapp 23minütiges Interview. Eine Fernsehsendung, die am 4. Dezember 2018 ausgestrahlt wurde und jetzt online gestellt wurde. Das Interview mit von Däniken hebt sich nicht nur aufgrund seiner Länge von über 20 Minuten von all den zahllosen TV-Sendungen von, mit und über ihn ab. Warum lest und seht Ihr in diesem Mystery-Review auf “Grenzwissenschaft & Mystery Files“.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Auf Tour mit Erich von Däniken”

Interviews im TV und der Presse mit Erich von Däniken kennt man seit 50  Jahren. Mal umfangreich, mal sachlich-langweilig und mal auch nur kurz und knapp. Anders ein Interview des lokalen TV-Senders “TeleBärn” von der Journalistin Michelle Renaud von Anfang Dezember 2018.

“TeleBärn” besuchte von Däniken in seinem Büro und filmte dort in einer lockeren Atmosphäre – weit abseits trockener Fernsehstudios oder Talk-Shows. Offenbar ohne klares “Drehbuch”, was das unten verlinkte Interview für jeden Prä-Astronautik- bzw. EvD-Fan zu einem Muss macht. Sofern man dem dort gesprochenen Schwizerdütsch auch folgen kann …

Auf der Webseite des Senders heißt es zu diesem Interview kurz und knapp:

83 Jahre alt und noch immer auf Alien-Mission. Erich von Däniken.

Im Ausland bejubelt, hier wissen die Menschen kaum, was er macht. Außerirdische Gedanken in der heiligen Zeit, diesen Dienstagabend auf TeleBärn in der Sendung ‘Renaud Tour’ — Echt und ehrlich.

Und so ist es auch. In Ländern wie Brasilien oder vor allem auch den USA ist Erich von Däniken längst wieder “kult” geworden. 50 Jahre nachdem sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” 1968 erschien und das Thema der Astronautengötter aus dem Kosmos weltbekannt mache.

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Jubelnde Fans und ein gut gelaunter von Däniken

Hierzulande – in Europa – ticken da die Mystery-Uhren ganz anders!

Bei uns gibt es keine Kongresse, Vorträge oder Tagungen, in denen der “Vater der Prä-Astronautik” mit standing ovations empfangen wird. Hier gibt es keine Stadien, in denen von Däniken von 24.000 begeisterten Gästen jubelnd empfangen wird – so wie in den USA. Der Zeitgeist sei bei uns ein anderer, so EvD. Natürlich freut er sich über solche standing ovations der ausländischen Fans, wie er gerne zugibt.

Einer der Gründe für den Erfolg seiner Person und des Themas sei vor allem die US-Serie “Ancient Aliens”, über die auf “Grenzwissenschaft & Mystery Files” immer wieder gepostet wurde.

In dem Interview mit “TeleBärn” geht von Däniken auch auf die Nazca-Linien ein wenig ein. Er findet es ein Unding, dass fast immer nur die Figuren von Tieren hierzulande gezeigt werden, die sich auf der Hochebene in Peru finden. Nicht aber die zum Teil gewaltigen Pisten und Linien, die eben das Rätsel von Nazca überhaupt erst ausmachen, so EvD (dazu findet Ihr HIER ein aktuelles Video von mir auf meinem YouTube-Channel).

Auf die “Alien-Mumien von Nazca”, über die von Däniken auch in seinem aktuellen Buch “Neue Erkenntnisse” schreibt, geht er ebenso ein. Das sind jene angeblich außerirdischen Körper, die bei Nazca in Peru gefunden wurden und von denen ihm eine zum Kauf angeboten wurde. Mehr dazu erfahrt Ihr in diesem Video HIER von mir.

Ramon Zürcher, die rechte Hand von Erich von Däniken (s. a. Video HIER), kommt gegenüber “TeleBärn” ebenfalls zu Wort. Aalles in allem für mich als “alten Hasen” der Pä-Astronautik ein überaus erfrischendes Interview mit einem gut gelaunten Erich von Däniken und einer nicht minder gut gelaunten Michelle Renaud.

Das vollständige Interview ist auf der Webseite des Senders HIER zu finden.

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Lars A. Fischinger

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UFOs über Deutschland und in aller Welt: Die interaktive Weltkarte der UFO-Forscher und auf Mystery-Spuren im Internet

UFOs über Deutschland und in aller Welt: Interaktive "UFO-Weltkarte" online (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
UFOs über Deutschland und in aller Welt: Interaktive “UFO-Weltkarte” online (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Was wäre die heutige UFO-Forschung ohne das Internet mit all den dortigen Möglichkeiten? Nicht nur, dass Zeugen wie Interessierte online schnell Kontakt zu Forschern und Gleichgesinnten finden, sondern auch für die unterschiedlichsten Recherchen ist das Netz längst die Anlaufstelle Nummer 1. Das dachten sich auch die Forscher der bekannten UFO-Organisation MUFON (“Mutual UFO Network“) in den USA. Auf Grundlage der zahllosen von der MUFON archivierten UFO-Meldungen gibt es eine online interaktive Weltkarte, anhand jeder Interessierte in über 80.000 UFO-Meldungen aus der ganzen Welt recherchieren kann. Ein spannendes Projekt für alle Mystery-Jäger, das ich Euch hier vorstellen möchte, aber das keinesfalls beispiellos ist.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFOs kommen mit der Post

Es gab einst eine Zeit, in der jene Menschen, die etwas für sie nicht Erklärbares gesehen haben – eben ein UFO – zum Telefon griffen, um das irgendwo zu melden. Sofern sie es melden wollten.

Mit Glück kamen diese UFO-Zeugen dann mit irgendeiner UFO-Forschungsgruppe in Kontakt, die dann dem Anrufer einen UFO-Meldebogen per Post zuschickte. Der Zeuge füllte diesen dann mühsam per Hand auf, steckte ihn in einen Briefumschlag und schickte ihn dann postalisch wieder zu der entsprechenden Organisation zurück.

Ein mühsamer und vor allem aus heutiger Sicht unendlich langsamer Weg, ein UFO zu melden! Wollte dann ein UFO-Forscher oder -Autor diverse Fälle oder über das Thema an sich recherchieren, wurde das ganze zu einer Lebensaufgabe.

Zum Glück ist all das Vergangenheit. Auch Dank der 1969 gegründeten MUFON, deren “Fall Management System” sowie der noch recht unbekannten “Live UFO-Map”.

Online auf UFO-Jagd

Die online “UFO-Weltkarte” ist ein interaktives Projekt für UFO-Interessierte und UFO-Forscher, die global nach Sichtungen suchen wollen. Anhand der Weltkarte auf Basis von “Google Maps” können die User dort vor allem auch gezielt nach UFO-Sichtungen und Berichte suchen, in dem zum Beispiel Ort und Datum in eine entsprechende Suchmaske eingeben werden.

Woran erkenne ich ich ein UFO – und was soll ich machen, wenn ich eines sehe? (Bild: L. A. Fischinger)
Woran erkenne ich ich ein UFO – und was soll ich machen, wenn ich eines sehe? (Bild: L. A. Fischinger)

Auf der Karte zeigen dann UFO-Icons die jeweiligen Meldungen und die exakten Orte an. Klicken die Benutzer auf diese Symbole, führt sie das System zu der entsprechenden “Fallakte”, in der alle vorhandenen Informationen zum jeweiligen Bericht zu finden sind. Nicht nur Ort, Uhrzeit, Land, Stadt, Bundesland, Datum, wann gemeldet wurde oder Beschreibungen des Gesehenen etc., sondern auch Fotos und/oder Videos des UFOs, sofern diese vorhanden sind (Beispiel HIER).

Natürlich kann der User dort auch über einen entsprechenden Link der MUFON direkt selber eine UFO-Sichtung melden. Eine Funktion oder ein Service, den heute grundsätzlich alle entsprechenden UFO-Forschungsgruppen anbieten. Niemand muss mehr Meldeformulare per Post versenden.

Über 20 Prozent mehr UFO-Meldungen!

Diese interaktive Weltkarte des Betreibers “UFO-Stalker” beeindruckt nicht nur durch ihre Fülle an Daten und Information und der guten Bedienbarkeit. Sie beeindruckt auch durch die auf der Webseite groß zu sehende Statistik der dort verzeichneten UFO-Sichtungen. Und das kann sich sehen lassen.

So befinden sich mit Stand heute insgesamt 83.794 gemeldete UFO-Sichtungen aus aller Welt in der Datenbank. Letztes Jahr kamen 5.390 neue hinzu und letzten Monat sowie letzte Woche stieg die Anzahl der Meldungen sogar um jeweils 21 Prozent an. Auch einige hundert UFOs über Deutschland werden in dem System angezeigt. Wie viele Meldungen es aus Deutschland derzeit genau sind, konnte ich aber leider nirgendwo finden oder habe es übersehen.

Beeindruckende Zahlen …

Die schiere Masse der von der MUFON hier verzeichneten UFO-Sichtungen beeindruckt zweifellos. Doch schon der Volksmund weiß, dass man keiner Statistik glauben schenken soll, die man nicht selber gefälscht hat.

VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L. A. Fischinger)

Bei der “Live UFO-Map” der MUFON ist es nicht anders – auch wenn diese Zahlen von UFO-Meldungen nicht gefälscht sind. Es sind eben nur Meldungen von unbekannten Dingen am Himmel (oder wo auch immer), die keinesfalls irgendwie mit “Alien-UFOs” oder unerklärlichen Phänomenen verwechselt werden dürfen. Hier sind demnach also keine 83.794 Sichtungen von “außerirdischen Raumschiffen” dokumentiert und online gestellt.

Gleichzeitig geben diese Zahlen übrigens auch nur einen Einblick, da es keine Datenbank gibt, die ausnahmslos alle jemals gemachten UFO-Sichtungen beinhaltet. Die legendäre Dunkelziffer von Beobachtungen, die nie irgendwo gemeldet wurden, kennt auch niemand. Nichtmal die gesammelten Fälle anderer UFO-Organisationen auf der ganzen Welt sind hier alle verzeichnet. All das wäre utopisch.

Über 80.000 UFO-Datensätze des Eisbergs Spitze, mehr tatsächlich nicht. Was aber hinter jeder Meldung ganz genau steckt, verraten solche Zahlen nicht. Jeder, der eine UFO-Sichtung meldet, kann auch etwas vollkommen irdisches oder natürliches gesehen haben. Nur wusste diese Person eben nicht, was sie da gerade genau sieht oder auch fotografiert – also war es für sie tatsächlich ein “unidentifiziertes Flugobjekt”. Es könnte auch Weltraumschrott gewesen sein, der in der Erdatmosphäre verglühte, oder eine beleuchtete Drohne etc. etc.

Jeder UFO-Forscher und jede entsprechende Organisation weiß um diese Tatsachen und streitet sie nicht ab. Und so finden sich auch in der “Live UFO-Map” der MUFON viele erklärbare Sichtungen. Das sieht man gut anhand der dort eingefügten Videos und Fotos, die von den jeweiligen Meldern eingereicht wurden. Damit sind solche Meldungen keine Fakes, die es bekanntlich in Massen im Internet gibt.

VIDEO: 150.000 Datensätze in der erfolgreichen deutschen UFO-Datenbank erreicht! (Bild: UFO-Datenbank.de / Archiv L.A. Fischinger)
VIDEO: 150.000 Datensätze in der erfolgreichen deutschen UFO-Datenbank erreicht! (Bild: UFO-Datenbank.de / Archiv L.A. Fischinger)

Entdeckt jemand auf einem Foto ein seltsames Objekt das “irgendwie total komisch aussieht”, meldet das und bittet um eine Interpretation oder Erklärung, ist diese Person kein Faker oder Betrüger. Auch wenn es sich dann als außergewöhnlich fotografierten Vogel am Himmel herausstellen sollte (zum Beispiel).

Auf Mystery-Spuren im Netz

Ich finde Projekte wie diese UFO-Weltkarte für UFO-Forscher durchaus sehr spannend. Welchen Nutzen und welche Informationen der einzelnen Mystery-Jäger aus solchen Veröffentlichungen zieht, ist sicher individuell verschieden. Man muss schon ein wahrer Enthusiast sein, solche Arbeiten umzusetzen und diese dann kostenlos und ohne Anmeldung jedem im Netz zur Verfügung zu stellen.

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Auch in Deutschland gibt es etwas Vergleichbares, das sich treffend schlicht “UFO-Datenbank” nennt und über die auch UFO-Sichtungen gemeldet werden. Seit 2007 werden hier UFO-Meldungen archiviert, die vor allem auch aus den Beständen der deutschen UFO-Forschungsorganisationen stammen. Mit bislang 152.580 Datensätzen hat diese UFO-Datenbank sogar fast doppelt so viele Fälle online wie das Projekt der MUFON bzw. des “UFO-Stalker”. Da ich die Köpfe hinter diesem deutschen Online-UFO-Archiv kenne, weiß ich um die Arbeit, die sich hinter solchen Systemen verbirgt.

Eine interaktive Karte wie die MUFON für UFO-Meldungen hat, gibt es auch für die Prä-Astronautik und die Mystery Files der Vergangenheit. Es ist die ebenso interaktive “Mystery Karte” der Internetseite “Ramar”, die vor ziemlich genau einem Jahr gestartet ist und die ich in am 14. November 2016 in diesem Blog-Beitrag bereits vorstellte. Auch hier bedient man sich der Technologie von “Google Maps”.

“RAMAR” steht hier für “Research of Ancient Mysteries and Anomalies for Reevaluation”, was zu Deutsch soviel heißt wie “Erforschung vorzeitlicher Mysterien und Anomalien für eine Neubewertung”. Wie es der Name besagt, sollen auf dieser Plattform Mysterien und Rätsel gesammelt und vorgestellt werden, die sich auch faktisch belegen lassen. Hinter diesem Projekt zu den Rätseln der Vergangenheit und der entsprechenden Online-Weltkarte steckt grundsätzlich auch (wie könnte es anders sein?) Erich von Däniken.

Interaktive Mystery-Online-Plattform “RAMAR” gestartet: Jeder kann sich beteiligen! (Bild: Logo RAMAR / WikiCommons / L. A. Fischinger / Bearbeitung: L. A: Fischinger)
Interaktive Mystery-Online-Plattform “RAMAR” gestartet: Jeder kann sich beteiligen! (Bild: Logo RAMAR / WikiCommons / L. A. Fischinger / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Am 5. Oktober 2016 schrieb mir Ramon Zürcher, der Sekretär und die rechte Hand von EvD sowie einer der Initiatoren von “RAMAR”, unter anderem:

Der Zweck dieser Plattform ist, ,mysterious facts’ zu dokumentieren. Inklusive deren Visualisierung auf Google Maps und vielem mehr. Es soll interessierten Menschen einen Zugang zu Autoren und unserem gemeinsamen Themengebiet vermitteln.

Das Internet ist voll mit Fehlinformationen und wir möchten hier eine weltoffene aber kritische Alternative erschaffen. Bei uns findest Du keine Verschwörungs-, Esoterik, oder Channeling-Themen.”

Arbeit ohne Anerkennung: Die Skeptiker

Die drei oben genannten Online-Plattformen sind für jeden nutzbar, der einen Internetanschuss hat und kosten nichts. Die Macher solcher und ähnlicher Arbeiten stecken zum Teil enorm viel Zeit und Arbeit in ihre Ideen und haben dabei durchaus auch Kosten.

Für die meisten Kritiker der Grenzwissenschaft in all seinen Facetten ist das alles Humbug. Im schlimmsten Fall sehen diese Skeptiker sogar Gleichmacherei der jeweiligen Betreiber. Diese, so heißt es, wollen durch eingeblendet Werbebanner über die Besucher und Nutzer Geld verdienen. Dass zum Teil nicht ein einziger Werbebanner auf diesen und ähnlichen Seiten zu finden ist, wird bei solchen “Kritiken” vergessen. Wären sie aber da und die User klicken sie an, zahlen die User trotzdem kein Cent Geld. Wie bei der Werbung auf diesem Blog.

Die neuesten Videos und Filme von & mit Lars A. Fischinger / Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube
Die neuesten Videos und Filme von & mit Lars A. Fischinger / Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Auch ist mir persönlich kein einziges Projekt in dieser Form bekannt, das von irgendeinem “Skeptiker” oder “Kritiker” oder einer entsprechenden Organisation realisiert wurde und wird. Warum nicht? Ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht rentabel genug? Bringt es nicht den berühmten Mehrwert oder scheut man sich der Mühen? Vielleicht ist auch die Finanzierung unklar, obwohl die meisten Skeptiker-Internetseite mit Werbebannern betrieben werden (was ich nicht verurteile) …

Ich selber habe einst viele Jahren als Mystery-Autor & Co. bei einem großen Internetanbieter und Online-Unternehmen gearbeitet. Vor mindestens 10 Jahren plante ich bei einem Termin mit diesem Unternehmen auf der Computermesse CEBIT in Hannover eine Ausweitung der dortigen Grenzwissenschaft-Sparte.

Unter anderem wollten wir eine interaktive Weltkarte realisieren, auf der neben UFO-Sichtungen auch andere Mysterien der Welt und der Vergangenheit online allen Nutzern zur Verfügung stehen. Eben genau das, was oben diskutierte wurde – eine Datenbank des Phantastischen mit UFOs und Prä-Astronautik.

Diese Idee wurde nie Wirklichkeit. Warum? Weil selbst für ein großes Unternehmen aus der Sparte Internet, Telefon, Handy, TV, News usw. der Aufwand viel zu groß war …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:

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Interaktive Online-Plattform “RAMAR” zur Grenzwissenschaft und Rätsel der Vergangenheit gestartet: Jeder kann sich beteiligen!

Das Online-Projekt "RAMAR" ist gestartet. Eine interaktive Webseite zur "Erforschung vorzeitlicher Mysterien und Anomalien für eine Neubewertung" (Bild: Logo RAMAR / WikiCommons / L. A. Fischinger / Bearbeitung: L. A: Fischinger)
Das Online-Projekt “RAMAR” ist gestartet. Eine interaktive Webseite zur “Erforschung vorzeitlicher Mysterien und Anomalien für eine Neubewertung” (Bild: Logo RAMAR / WikiCommons / L. A. Fischinger / Bearbeitung: L. A: Fischinger)

“Lass uns mysteriöse Fakten entdecken”. Unter diesem Motto steht das jüngst gestartete Online-Projekt RAMAR im Zusammenarbeit mit der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) und Erich von Däniken. RAMAR steht dabei für “Research of Ancient Mysteries and Anomalies for Reevaluation”, also die “Erforschung vorzeitlicher Mysterien und Anomalien für eine Neubewertung”, und somit ganz im Zeichen der Grenzwissenschaft und der Prä-Astronautik/Paläo-SETI. Worum es sich bei diesem Projekt handelt und warum sich jeder Jäger des Phantastischen daran beteiligen kann und soll, erfahrt Ihr hier.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

RAMAR steht für “Research of Ancient Mysteries and Anomalies for Reevaluation” – zu Deutsch: “Erforschung vorzeitlicher Mysterien und Anomalien für eine Neubewertung”. Und genau wie es der Name sagt, sollen auf dieser Plattform im Netz Mysterien und Anomalien gesammelt und präsentiert werden, die faktisch belegt werden können.

RAMAR: Jeder kann mitmachen

Jeder an der Grenzwissenschat, archäologischen Mysterien, der Prä-Astronautik und den Mysterien der Vergangenheit Interessierte soll ein Teil dieses Online-Projektes werden, so eines der Ziele von RAMAR. Ebenso kann und soll sich jeder mit seinen eigenen Gedanken, persönlich favorisierten Mysterien und ggf. auch Lösungen dazu einbringen.

Als Mitglied des Projektes kann der User auf einer interaktiven Weltkarte selber solche Orte, rätselhafte Artefakte, Phänomene oder UFO-Sichtungen eintragen. Der User kann sich über RAMAR ebenso mit Gleichgesinnten unterhalten und austauschen. Entweder direkt oder in einem Online-Forum. Aktuelle Neuigkeiten über die verschiedenen “mysterious facts” werden zukünftig ebenso zu finden sein, wie Informationen über Events und Reisen in der Nähe des jeweiligen Teilnehmers oder rund um den Globus.

Aktuelles aus der Grenzwissenschaft und mehr findet Ihr auch als Videos auf meinem YouTube-Kanal ...
Aktuelles aus der Grenzwissenschaft und mehr findet Ihr auch als Videos auf meinem YouTube-Kanal

Die Plattform bietet außerdem auch die Möglichkeit sich über verschiedene Autoren/Forscher der Genwissenschaft und Mysterien der Menschheit zu informieren und noch viel mehr … Mich findet Ihr als Partner zum Beispiel hier.

Rätsel der Vergangenheit als Schwerpunkt

Beim Thema UFOs will sich die Plattform aber auf “Massen-Sichtungen” oder profunde Beweise konzentriert. Bekanntlich sind UFO-Meldungen quasi alltäglich und so würde schnell das Projekt zu einer Art Anlaufstelle für UFO-Meldungen werden, die es schon seit vielen Jahren erfolgreich gibt. Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf nachprüfbare Rätsel der Vergangenheit und den Themen von EvD.

Ramon Zürcher, der Sekretär und rechte Hand von Erich von Däniken und zugleich einer der Initiatoren von RAMAR, schrieb mir dazu am 5. Oktober 2016:

Der Zweck dieser Plattform ist, ,mysterious facts’ zu dokumentieren. Inklusive deren Visualisierung auf Googlemaps und vielem mehr. Es soll interessierten Menschen einen Zugang zu Autoren und unserem gemeinsamen Themengebiet vermitteln.

Das Internet ist voll mit Fehlinformationen und wir möchten hier eine weltoffene aber kritische Alternative erschaffen. Bei uns findest Du keine Verschwörungs-, Esoterik, oder Channeling-Themen. Wir versuchen uns hier an die EvD/A.A.S.-Leitlinie zu halten, aber die Besucher werden über ihre jeweiligen Interessen auch auf weitere Autoren aufmerksam.”

Kein Platz für Fakes und “faule Eier”

Eine solche Internet-Plattform lebt und füllt sich nur durch aktive TeilnehmerInnen. Und zwar ernsthafte User, die sich konstruktiv mit der Welt der Grenzwissenschaft auseinander setzten wollen.

Erstunken und erlogen: Die 311 verrücktesten Meldungen und Berichte der Zeitung „Weekly World News“ (Bild: Archiv L.A. Fischinger / "WWN")
Erstunken und erlogen: Die 311 verrücktesten Meldungen und Berichte der Zeitung „Weekly World News(Bild: Archiv L.A. Fischinger / “WWN”)

Auch Ramon Zürcher betonte dies bei der Vorstellung von RAMAR bei dem jährlichen Kongress der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) im Oktober 2016 in Freiburg i. Br.:

Ich muss noch erwähnen – ein Mitglieds-Account soll einen symbolischen Dollar kosten, dies mussten wir so als ,Sicherung’ einbauen, um Fakeaccounts zu vermeiden und dass wir unangebrachte Informationen oder Statements unter Kontrolle halten könnten – wir rechnen natürlich mit konstruktiven Geistern auf dieser Seite, aber faule Eier gibt es leider überall.

Eine Plattform ist keine Plattform ohne Mitglieder, die sich aktiv beteiligen. Wir würden uns wünschen, Sie zu angeregten Diskussionen und informativem Austausch auf unserer RAMAR-Plattform begrüßen zu dürfen. Feedbacks sind in jeder Phase für unsere technische und inhaltliche Weiterentwicklung sehr wichtig. Bitte helfen Sie uns RamaR noch besser zu machen, und eine vertrauenswürdige Quelle auf dem immer öfter desinformativen Internet zu schaffen. Jeder soll hier die Möglichkeit erhalten, ein Stück seines Wissens einzugeben, damit eine Übersicht irgendwann ersichtlich wird.”

Den Zugang dazu findet Ihr entweder direkt über die Internetseite von RAMAR oder auch über die neue Website von Erich von Däniken (oben rechts).

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

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Astronautengötter-Jäger Erich von Däniken zu Besuch bei den angeblichen “Pyramiden von Bosnien” in Visoko: Warum und was davon zu halten ist

Erich von Däniken und die "Pyramiden in Bosnien" (Bild: D. Herper / Google Earth)
Erich von Däniken und die “Pyramiden in Bosnien” (Bild: D. Herper / Google Earth)

Erich von Däniken kennt keine Freizeit: Im April 2014 besuchte der Ancient Aliens- und Mystery-Jäger die weltberühmten “Pyramiden von Bosnien” und die unterirdischen Tunnels nahe der Ortschaft Visoko. Vor über zehn Jahren machte Dr. Semir Osmanagic diese angeblich ersten Pyramiden der Menschheit weltweit bekannt und liefert seit dem immer neue “Beweise” für seine Thesen. Nun stattet von Däniken dem “Tal der Pyramiden” selber vor Ort einen Besuch ab. Die Hintergründe, warum er dies tat und was von diesen “Bosnischen Pyramiden” eigentlich zu halten ist, erfahrt Ihr hier.


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Die “Pyramiden” von Visoko in Bosnien

Die angeblichen Pyramiden in Bosnien und Herzegowina sind seit Jahren auch im Kreise der Grenzwissenschaft ein (Dauer-)Streitthema. Selbst von dem “größten Schwindel der Geschichte” wurde unlängst in einem Video gesprochen. Auch ich als Mystery-Jäger habe in den Bergen bei Visoko in Bosnien nie künstlich gebaute Pyramiden gesehen.

Bereits nach den ersten Meldungen, dass in Bosnien riesige Pyramiden von “vor der Sintflut” stehen sollen, hatte ich persönlich daran erhebliche Zweifel. Etwa, als ich vor über 10 Jahren darüber mit meinem Autorenkollegen und Mystery-Jäger Alexander Knörr diskutierte. Es waren und sind für mich nichts weiter als natürliche Berge. Eine Aussage, mit der ich mir im Laufe der Jahre nicht immer Freunde machte …

Trotzdem kursieren sogar angebliche “Datierungen”, dass diesen “Bauwerke” auf dem Balkan fast 30.000 Jahre alt sein könnten. Oder sogar mehr. Damit würden diese angeblichen Monumente klar von einer unbekannten und lange versunkenen Kultur stammen. Atlantis wird hier gerne im Zusammenhang genannt, da in jener fernsten und dunkelsten Vergangenheit der Menschheit kein Volk bekannt ist, das auch nur annähernd so gewaltige Pyramiden hätte bauen können.

Archäologen laufen Sturm!

Die etablierte Archäologen-Community lief schon nach den ersten Berichten über diese Pyramiden Sturm gegen diese Meldungen.

VIDEO: Riesige Pyramiden in Deutschland – Sind vor unseren Augen sensationelle Entdeckungen verborgen? (Bild: Fischinger-Online / Google Earth)
VIDEO: Riesige Pyramiden in Deutschland – Sind vor unseren Augen sensationelle Entdeckungen verborgen? (Bild: Fischinger-Online / Google Earth)

Semir Osmanagic ( Sam Osmanagich), der Entdecker der angeblichen Bauten, ist bis heute bemüht durch immer neue Funde und Grabungen seine Ideen der Weltsensation in seiner Heimat zu belegen. Kritiker verweisen dabei auf zahlreiche unseriöse Arbeiten von ihm (s. a. hier & hier), und dass hier nur eine Art “Tourismus” des lieben Geldes wegen aufgebaut werden soll. Künstlich aufgebaut, dass nichts an dieser vermeintlichen Sensation dran wäre.

Ein Höhepunkt der Kritik an der Pyramiden-Idee war beispielsweise ein Protestschreiben von zahlreichen Wissenschaftlern an die UNESCO am 12. Juni 2006, in dem deutlich vor diesen Hypothesen und den Arbeiten von Osmanagic vor Ort gewarnt wurde.

Für Archäologen aber auch zahlreiche andere Kritiker sind die “Pyramiden von Bosnien” nichts weiter als ganz normale Berge. Es ist leider recht beliebt, dass einige Menschen in jedem noch so seltsam aussehenden Berg eine “künstliche Pyramide” sehen wollen. Gleichgültig, ob diese nun im Schwabenland in Süddeutschland, in der fernen kalten Antarktis oder sogar auf dem Planeten Mars stehen sollen: Überall wittern viele Mystery-Fans künstliche Pyramiden!

Erich von Däniken und die “Pyramiden” von Visoko

Am 30. April schrieb mir Erich von Däniken “wie üblich im Stress”, dass er gerade aus Visoko zurück sei. Auf der Internetseite Bosnische-Pyramiden-Reisen.de sind nur ein paar Bilder dieses Besuches vor Ort an der “Sonnenpyramide” zu sehen.

In einem Bericht vom 7. Mai 2014 auf der Webseite des Ausgrabungen der “Pyramiden” wird EvD mit den Worten zitiert wird:

ARTIKEL: Gigantische Pyramide, UFO oder Atlantis? Über die Entdeckung einer „perfekten Pyramide“ am Grund des Pazifik – und anderswo (Bild: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Gigantische Pyramide, UFO oder Atlantis? Über die Entdeckung einer „perfekten Pyramide“ am Grund des Pazifik – und anderswo (Bild: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Ich bin sehr beeindruckt von dieser Entdeckung hier. Seit 50 Jahren befasse ich mich mit dem Phänomen der Weltmysterien und ich weiß ganz genau, was natürlich und was Hand gemacht ist. Die Tunnels und Mauern darin sind zweifelsfrei von Menschenhand gemacht worden. Die Ausgrabungsstellen auf der Sonnenpyramide, die ich gesehen habe, sind mit Betonblöcken abgedeckt worden.

Ich verstehe darum nicht, wieso die bosnische Regierung dieses Projekt finanziell nicht unterstützt. Dieses Pyramiden-Projekt sollte man doch mit viel Geld unterstützen, Millionen von Dollars sogar.

Doch warum genau machte sich Erich von Däniken trotz vollem Terminkalender auf den Weg in das “Tal der Pyramiden” in Bosnien? Das schrieb er vor seinem Besuch am 28. April Semir Osmanagic selber.

Bei seinen Vorträgen, so von Däniken, fragen ihn anschließend immer wieder Teilnehmer, was er selber von diesen “Bosnischen Pyramiden” halten würde. Doch dazu konnte er nie etwas Konkretes sagen, da er selber nie vor Ort gewesen sei. Deshalb, so der Götter-Forscher, sei er nun endlich erstmals selber an den Pyramiden auf dem Balkan gewesen …

Die “Bosnische Pyramiden-Show”

In dem grenzwissenschaftlichen Magazin “Mysteries” (Juli/August 2014) des Autoren Luc Bürgin geht von Däniken selber genauer auf seinem Besuch ein. Hier liest sich das ganze jedoch wie folgt:

“(Semir Osmanagic) macht grundsätzlich einen ganz sympathischen Eindruck. Er kleidet sich wie Indiana Jones, hat immer seinen Hut auf und ein Lachen auf den Lippen. (…)

Zuerst hat er mich und meinen Mitarbeiter Ramon (Zürcher, LAF) an eine Stelle gebracht, wo man den Berg frontal sieht. Er zog einen Kompass aus der Tasche und zeigte mir, dass das Monument in Nordsüd-Richtung ausgerichtet ist. Das stimmt auch. Später sind wir in Löcher und Tunnels hinein gekrochen. Diese scheinen definitiv künstlich gefertigt.

Danach hat uns Osmanagic über allerlei Steinstufen auf den Berg hinaus geführt. (…) Oben auf der Pyramide hat er uns an zwei Stellen steinerne Platten gezeigt und gemeint, dies sei uralter, künstlicher Beton. Ehrlich gesagt: Das hat mich nicht überzeugt.

Ich bin mir fasst sicher: Der ganze Berg ist natürlich entstanden und zufälligerweise in Nordsüd-Richtung gelegen. Wir haben bei mir zu hause am Thunersee einen ähnlichen Berg, den Niesen. Der sieht ebenfalls aus wie eine Pyramide. Den könnte man Touristen ebenso gut als ‘künstlich’ verkaufen.

Tatsächlich künstlich gefertigt sind dagegen wohl so manche Gänge, Schächte und Mauern im sogenannten Ravne-Labyrinth von Visoko. Vielleicht findet Herr Osmanagaic darin eines Tages tatsächlich ein Wunder. Man kann es ihm nur wünschen.

(…) Das Fragezeichen bleibt. Irgendetwas ist sonderbar. Auch wenn der Berg meiner Meinung nach nicht künstlich ist.

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Also eine Art “Touristenfalle”, um das kleine Örtlichen Visoko weltweit bekannt zu machen? Ausschließen kann man das nicht. Aber man auch nicht ausschließen, dass Semir Osmanagic tatsächlich an seine zehntausende Jahre alten Pyramiden in Bosnien glaubt.

Suchbild: Wer findet die “Bosnischen Pyramiden”

Weltweit bekannt und im Netz immer wieder präsentiert, in ein Foto der “Sonnenpyramide”, die nahe Visoko steht. Dieser Berg gilt als das “Sahnestück” der sich dort angeblich stehenden Pyramiden aus unbekannten Urzeiten. Vor allem deshalb, da dieser Berg dort der größte seiner Art, den man als Pyramide ansieht. Der Name “Sonnenpyramide” ist da eigentlich sehr gut für gewählt. Wenn es denn eine wäre.

Das klassische Foto dieses Berges zeigt ihn aber immer nur aus einer Perspektive, also aus einer Richtung aus aufgenommen. Mit Fantasie erkennt man eine dreieckige Erhebung, die man durchaus als “pyramidenförmig” bezeichnen könnte. Doch leider war es das dann auch.

VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? Atlantis im Atlantik, die Pyramide auf dem Meeresgrund und andere Mysterien … (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)
VIDEO: Eine Pyramide unter Wasser? Atlantis im Atlantik, die Pyramide auf dem Meeresgrund und andere Mysterien … (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)

Aus anderen Richtungen usw. betrachtet, sieht die “Sonnenpyramide” ganz und gar nicht mehr so “pyramidenartig” aus, wie viele es sich wünschen.

Mittlerweile kann man sich darüber sehr gut via “Google Earth” davon ein Bild machen. Die Koordinaten der “Sonnenpyramide” sind etwa:

  • 43°58’41.90″N
  • 18°10’40.74″E

Um den Unkenrufen der Pyramiden-Befürworter, dass “Google-Earth”-Bilder der Berge nicht den richtigen Eindruck vermitteln, zuvor zu kommen:

Bei der Betrachtung der “Pyramiden von Bosnien” sollten bei “Google Earth” unbedingt die von Usern eingestellten Fotos mit beachtet werden. Sie zeigen andere Perspektiven der Berge als Vor-Ort-Fotos und geben damit die Realität klar wieder! Gleichfalls finden sich dort auch Fotos der Ausgrabungen sowie auch der tatsächlich künstlichen und angeblich künstlichen Funde auf diesem natürlichen Berg …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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