Suchergebnisse: Hater

+++Neues YouTube-Video+++ Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von Fakes, “Akte X” und Desinformationen über Whistleblower Corey Goode und Geheimdiensten bis “Majestic 12”-UFO-Akten und Internet-Hatern.

Diesen Beitrag teilen via ...
Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)
Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)

Vor einiger Zeit fand, wie ich bei YouTube in einem Video und auf diesem BLOG berichtet habe, das 21. Seminar „Phantastische Phänomene“ in Bremen statt. Diesmal mit dabei war auch mein Freund und Kollege Robert Fleischer, der die Vorträge der Tagung filmte. Der Koordinator von „Exopolitik Deutschland“ und ich nutzten eine Verschnaufpause während des Seminars für einen zwanglosen Interview-Talk rund um die Mysterien der Welt. Natürlich vor allem über die UFO-Problematik und die Suche nach der Wahrheit zwischen Fakten, Fakes und Desinformationen.

Blog-Newsletter hier abonnieren

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Robert Fleischer von Exopolitik (www.Exopolitik.org / www.Exomagazin.tv) und ich wollten eigentlich spontan ein kurzes Video zum Thema „Tierverstümmelungen“ (Animal Mutilations) drehen. Doch heraus kam ein zwangloses Gespräch über zahlreiche andere Themen aus der Welt der UFO- und Mystery-Forschung.

Von UFO-Schwindeleien und dem Skandal zu den UFO-Papieren „Majestic 12“ über Facebook als fragwürdige Informationsquelle, Whistleblower Corey Goode, Geheimdienste und (deren) Desinformationen bis zu UFO-Recherchen, geheime Basen auf Mond & Mars, “Akte X” und die Suche nach der Wahrheit.

++Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen bei YouTube.++

Der Talk zwischen Robert von Exopolitik und mir vom 5. März 2016 ist nun auf meinem YouTube-Channel online:

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren
Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

[yop_poll id=”20″]

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

 Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , , , , , , markiert <

“Real Mystery” von der “Mystery Bande” im Interview mit Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft & Mystery Files

Diesen Beitrag teilen via ...
Interview mit Lars A. Fischinger von Real-Mystery / mysterybande ( Bild & Montage: Fischinger-Online)
Interview mit Lars A. Fischinger von “Real Mystery” von der mysterybande.de (Bild & Montage: Fischinger-Online)

Vor einigen Tagen habe ich “Real Mystery” von der grenzwissenschaftlichen Internetseite MysteryBande.de ein Interview gegeben. Zehn Fragen an mich von Grenzwissenschaft & Mystery Files bzw. Fischinger-Online, die jetzt als Interview online gegangen sind. Was ich “aus dem Nähkästchen” zu erzählen hatte, wie ich Aliens, UFOs, Prä-Astronautik, Leben nach dem Tod und viele weitere Dinge auch über die Grenzwissenschaft hinaus sehe, erfahrt Ihr in diesem Beitrag. Aber auch wer diese “Mystery-Bande” eigentlich ist, die mich um ein kleines Interview bat.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Mystery Bande”

Bereits im Januar 2019 schickte mir “Real Mystery” zehn Interview-Fragen zu, die ich gerne beantwortet habe. Allerdings aus zeitlichen Gründen erst kürzlich, wie ich zugeben muss …

Mein Internet-Kollegen von der “Mystery Bande” sind eigentlich drei unterschiedliche Jäger der Unfassbaren, die sich vor geraumer Zeit zu ihrer “Bande” zusammengeschlossen haben. Neben “Real Mystery” gehören dort zum Team “Quipus Paranormal Scanner” und “Mythen Metzger“. Alle drei sind YouTuber mit eigenen Kanälen, die sicher nicht nur ich seit langer Zeit kenne. Sie selber stellen sich unter anderem so vor:

Wir sind drei Betreiber von YouTube-Kanälen.

Jeder befasst sich auf seine Art mit den Themen Mythen, Mystery und Paranormales. Wir sind aber alle Drei dabei keine YouTuber, die irgendwelche Geschichten erzählen und so tun, als wären diese 100% wahr und es gäbe keinen Zweifel an ihnen. Es geht uns darum, zu erforschen, ob an diesen Geschichten etwas wahres dran sein könnte. Wir gehen die Themen also mit einer gesunden Skepsis, aber auch mit einem offenen Geist an. Dabei hat jeder seine Schwerpunkte.

Drei YouTuber also, die “dem Paranormalen auf der Spur” sind, wie sie ihre Banden-Webseite überschrieben haben. Da bietet sich offenkundig ein Interview mit Grenzwissenschaft und Mystery Files bzw. eben mir als YouTuber und Autor des Phantastischen an. Das dachte sich eben auch “Real Mystery”:

Ich habe mir mal gedacht, dass ich vielleicht mal den Lars A. Fischinger interviewen könnte. So habe ich dann kurzerhand beschlossen, dem Lars einige Fragen zu schicken, die er mir doch mal beantworten könnte. Habe nicht lang überlegt, und habe dem Lars meine Fragen zukommen lassen.

Seit dem 3. Mai ist das Interview nun online, das ich Euch natürlich auch nicht vorenthalten möchte.

Interview-Auszug mit Lars A. Fischinger

Frage 1: Hallo Lars – könntest du dich mal kurzerhand vorstellen wer du bist und was du so machst?

Hallo zusammen! Gerne.

Wer ich bin und was ich mache ist sehr leicht zu erklären. Oder auch wieder sehr schwer, wie man es nimmt. Ich selber bezeichne mich seit einigen Jahren als “Mystery-Jäger”, “Jäger des Phantastischen” oder schlicht und einfach “Grenzwissenschaftler”. Mein Kernthema, sozusagen mein Steckenpferd, sind aber die Themen der Prä-Astronautik, die man neudeutsch heute schlicht als Ancient Aliens bezeichnet. Auch wenn ich zwischen “Ancient Aliens” – hergeleitet von der gleichnamigen und sehr erfolgreichen US-TV-Dokureihe – und der Prä-Astronautik erhebliche Unterschiede sehe. Das aber ist ein anderes Thema …

Wie ausnahmslos alle, die sich mit solchen Themen aus der Welt des Unfassbaren beschäftigen, bin ich ein Quereinsteiger. Schließlich kann man “meine Themen” oder irgendwelche Themen aus der sogenannten Grenzwissenschat nicht irgendwo lernen, studieren oder eine entsprechende Ausbildung machen. Also sind wir alle Laien auf diesen Gebieten.

Das ist eigentlich ganz witzig, denn gerne versuchen Leute irgendwelche “Grenzwissenschaftler” und Autoren in Kategorien wie “Laien” oder “Anerkannte” zu stecken. Vollkommener Unsinn, wie ich es immer wieder gerne betone und ausführe.

Gleichfalls ist es aber auch so, dass diese Themen vor allem durch das Internet von Unsinn, Lügen, Unwissen, Halbwahrheiten und Betrug immer mehr durchsetzt werden. Ich selber bin einiger der wenigen, die derartigen Humbug seit Jahrzehnten auch beim Namen nennen und aufzeigen. In Büchern ebenso wie in Artikeln oder Videos, die ich auf meinen YouTube-Kanal stelle. Das hat mir viele Hater aus dem Gebiet der Grenzwissenschaften & Co. eingebracht, die lieber alles glauben wollen.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Hier muss man aber ehrlich sein: Ich bin im September 2019 exakt 30 Jahre “dabei”. Seit September 1989 beschäftige ich mich Aliens, Prä-Astronautik, UFOs, Leben im All, Rätsel der Archäologie, Mysterien der Menschheit usw. Damals war ich ein blutjunger Teenager und nahm ab da sehr vieles auch für wahr und richtig, was man so über diese Themen lesen oder sehen konnte.

Im Internet ist der Mix aus Themen heute unvergleichlich vielschichtiger und auf Knopfdruck sofort verfügbar. Dass hier eben vor allem viele Menschen, die gerade neu in diese Materie einsteigen (wie ich im Herbst 1989) alles glauben, vertauschen, zusammen würfeln und auch online verbreiten, ist da nicht verwunderlich. Es ist auch wirklich leicht in der digitalen Welt. Ich bin damals begeistert angefangen mein erstes Buch zu verfassen. Es erschien allerdings erst im Sommer 1996 (auf eigene Kosten). Es folgten über ein Dutzend weitere Bücher. Und zahlreiche neue Buchprojekte liegen zum Teil schon seit Jahren unverwirklicht in der Schublade.

Mit Büchern, die gekauft und gelesen werden müssen, erreicht man heute aber kaum mehr jemanden. Vor allem natürlich aus dem Bereich der “Phantastischen Phänomene”. Deshalb bin ich seit Jahren auch und vor allem online aktiv und schreibe auf meinem eigenen Blog und betreibe seit 2012 meinen Video-Kanal zu “Grenzwissenschaft und Mystery Files”. Wie auch Ihr selber wisst, ist das nicht gerade wenig Arbeit, wenn man alles im Alleingang macht.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Bücher von Lars A. Fischinger bei amazon.de:

, , , , , , , , , markiert <

US-Archäologe widerlegt Ancient Aliens und Verschwörungstheorien um die Archäologie – hat er das?

Diesen Beitrag teilen via ...
US-Archäologe widerlegt Ancient Aliens und Verschwörungstheorien um die Archäologie - hat er das? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei & L. A. Fischinger / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
US-Archäologe widerlegt Ancient Aliens und Verschwörungstheorien um die Archäologie – hat er das? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei & L. A. Fischinger / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Es ist alles andere als ein Geheimnis, dass etablierte Archäologen und andere “Mainstream-Wissenschaftler” seit Jahrzehnten die Ideen der Prä-Astronautik strickt ablehnen. Außerirdische Astronauten gab es nicht. Ancient Aliens waren nie auf diesem Planeten. Die Götter der Antike waren alles – nur keine Raumfahrer aus dem All. Des weiteren existiert auch keine Verschwörung innerhalb der archäologischen Community dazu. So der recht einheitliche Tenor, den sich selbstverständlich auch und vor allem Theologen anschließen. Aktuell sorgt in diesem Zusammenhang ein Interview mit einem Archäologen der Arizona State University für weltweite Schlagzeilen. In diesen Presseberichten heißt es, er habe den “Einfluss von Aliens” in  der Vergangenheit und “Verschwörungstheorien zur Archäologie” “entlarvt”. Aber hat er das tatsächlich? Was hat der Wissenschaftler wirklich gesagt? Und weshalb hat offenbar kaum jemand sein Interview überhaupt gelesen? In diesem Beitrag erfahrt Ihr es.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Prä-Astronautik und Ancient Aliens – “debunekt”

So wie man heute die Prä-Astronautik “Ancient Aliens” nennt, nennt man deren Widerlegung heute “debunked”. “Debunker” sind auch im deutschen Sprachraum “Entlarver” oder “Widerleger” dieser oder jener These, Idee oder Spekulation. Hierbei natürlich vor allem aus dem Bereichen der Grenzwissenschaft und Mystery Files.

Eigentlich sollte heute, wo alles im Netz vollkommen ungeprüft weiter verbreitet wird, jeder Mystery-Interessierte ein “Debunker” sein. Auch wenn dieses Wort schon lange zu einem Kampfbegriff geworden ist. Hater, Neider und Trolle werfen selbst mir vor, dass ich ein solcher bin. Ihnen passt es nicht, dass ich als Grenzwissenschaftler auch Lügen, Fakes und Irrtümer aufzeige und belege. Glauben möchte man – nicht wissen!

Und doch fällt es es in eine andere Kategorie wenn ein Mainstream-Archäologe sich gegen Prä-Astronautik-Ideen oder “Verschwörungen in der Archäologie” wendet. Die Mystery-Gemeinde nennt solche Menschen schnell System-Trolle oder bezahlte Desinformanten. Hinterfragen oder prüfen, was diese Personen genau sagten, macht kaum jemand.

Ein Vorwurf, den man aber umgekehrt genauso auf die Mainstreampresse anwenden kann. Denn auch sie plappert im grenzwissenschaftlichen Themenbereich sehr gerne alles nach. Dabei ist es sogar gleichgültig, ob es pro oder contra ist. So geschieht es aktuell auch mit einem Interview, das der Archäologe Matthew Peeples gegeben hat. Er ist Kodirektor der “School of Human Evolution and Social Change” vom “Center for Archaeology and Society” der Arizona State University. Seines Zeichen auch ein Experte für Feldbilder, den sogenannten Petrogyphen, in den USA.

Und über diesen Assistenz-Professor heißt es, er habe “den Einfluss von Außerirdischen und andere Verschwörungstheorien zur Archäologie entlarvt”.

Teil der Archäologie-Verschwörung

Auf der Webseite der Universität erschien dazu am 14. März ein Interview mit Matthew Peeples. Darin spricht er davon, dass die Idee der Prä-Astronautik bzw. Ancient Aliens nichts weiter als eine Art Popkultur ist. Sie entstand “Anfang des 20. Jahrhunderts in der Science-Fiction-Literatur” und habe so nach und nach ihren Siegeszug angetreten.

Seiner Meinung nach belegen das die zahlreichen TV-Sendungen rund um das Thema Astronautengötter im Altertum. Explizit nennt er die US-TV-Serie “Ancient Aliens”. Ebenso den Science-Fiction-Autoren H. P. Lovecraft. Ein bis heute gefeierter Autor, der tatsächlich bis zu seinem frühen Tode 1937 Bücher und Geschichten mit Elementen der Prä-Astronautik veröffentlichte.

Matthew Peeples:

Diese Ideen werden nicht durch wissenschaftliche Beweise gestützt. Aber sie sind so weit verbreitet, dass viele Leute glauben, dass an ihnen etwas dran sein muss. Am Beispiel der Großen Pyramiden in Ägypten haben Archäologen deutlich gezeigt, wie diese Strukturen in eine breitere Tradition kleinerer Steinstrukturen und früherer Versuche des Pyramidenbaus passen. Auch die Gebäudetechnik ist beeindruckend, aber wir müssen keine Aliens beschwören, um sie zu erklären.

Eine andere populäre Ansicht ist, dass professionelle Archäologen selbst die Wahrheit über die Vergangenheit verstecken. Mich persönlich habe Leute beschuldigt, Teil einer weit verbreiteten Vertuschung oder Verschwörung zu sein.”

Filme wie “Akte X” oder “Stargate” würden seiner Meinung nach solche Ideen einer Verschwörung weiter befeuern. Obwohl es Archäologen lieben würden “ihre Vorstellungen über die Vergangenheit mit neuen Daten und Entdeckungen zu testen”. Immerhin treibe genau das die Wissenschaft voran, so Peeples.

In der Tradition von König Arthur

Weite Teile des Interviews widmet sich Peeples diversen Behauptungen um Felsbilder in den USA. Immerhin ja auch sein Fachgebiet. Beispielsweise, das einige dieser Bilder für Archäologie-Kritiker belegen sollen, dass die Wikinger an diesen Orten waren. Peeples lehnt diese Interpretation aus verschiedenen Gründen ab. Etwa deshalb, da Reproduktionen der fraglichen Bilder in Büchern falsch seien. In Wahrheit sähen sie nämlich anders aus und sind damit alles andere als ein Beleg für Europäer lange vor Kolumbus im Westen der USA.

Derartige Verschwören stünden nach Peeples in einer Art Tradition zu König Arthurs. Denn auch diese mythische Gestalt sei einst, etwa durch die Abtei Glastonbury Abbey in Großbritannien, durch Falschbehauptungen verklärt worden. Diese Abtei behauptete, dass auf deren Grund und Boden das Grab des legendären König Arthur liegen würde. “Für die meisten Historiker ein Werbegag” der Abtei, so Peeples.

Und genau in dieser Tradition von Falschaussagen mit einer Archäologie-Verschwörung stünde heute das Thema Ancient Aliens:

Ich glaube, diese Behauptungen sind aus verschiedenen Gründen immer noch beliebt. Erstens kann mit dem Verkauf pseudowissenschaftlicher Ideen an die Öffentlichkeit viel Geld verdient werden, wie die zahlreichen Bücher und Fernsehsendungen belegen, die immer wieder auftauchen. Viele dieser Ideen hängen auch mit Nationalismus und verschiedenen anderen Arten von Gruppenidentitäten zusammen. Die Menschen haben den Wunsch zu behaupten, dass ihre Vorfahren die ersten waren, die in ein neues Land kamen oder fortgeschrittene Technologien entwickelten. Das wurde sogar sogar dazu benutzt, Krieg und Invasion zu rechtfertigen.

“Nationalismus” ist im Sinne der Götter der Sterne natürlich Unsinn. Immerhin behauptet ja kein Alien, dass seine Nation oder Gruppe dieses oder jenes geschaffen hat. Und Autoren, die über solche Astronautengötter schreiben, können das ebenso wenig behaupten. Die mutmaßlichen außerirdischen Götter stammen ja von keiner irdischen Nation ab.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Vorwürfe der Archäologie und Kritiker

Obwohl die derzeitigen Medienberichte eigentlich ausnahmslos titeln, dass ein Archäologe die Prä-Astronautik & Co. widerlegt habe, stimmt das nicht. Egal ob in Boulevardmedien oder News-Blogs.

Matthew Peeples macht in seinem kurzen Interview nicht einmal den Versuch Verschwörungstheorien oder Aliens zu widerlegen. Jedoch sind derartige Verschwörungen, Behauptungen, TV-Sendungen und Bücher sind für ihn Pseudowissenschaft. Dementsprechend arbeiten die Vertreter dieser Thesen nicht wissenschaftlich. “In der Archäologie geht es um die systematische und wissenschaftliche Erforschung menschlicher Gesellschaften”, so Peeples. “Die von den Forschern in ihrem “hinterlassenen Kontext” erforscht werden.

“Plausible Argumente müssen durch Beweise gestützt und die verwendeten Methoden und Daten sollten zur Prüfung zur Verfügung gestellt werden”, wirft Peeples vor. Jeder solle misstrauisch sein, sobald jemand Verschwörungen aufstellt. Vor allem dann, wenn “die mangelnde Akzeptanz von Wissenschaftlern für ihre Ideen und die Unterdrückung der Wahrheit” genannt werden. Die Verwendung von durch “Experten geprüfte Quellen” muss gegeben sein. Und diese sollten Menschen mit “einschlägigen Fachwissen” nachprüfen können.

Genau das und eigentlich nur das hat Matthew Peeples im Kern gesagt! An keiner Stelle hat er eine Verschwörung der Archäologie gegen unliebsame Funde und die Spekulationen um außerirdische Götter “debunked”. Allerdings ist das im Rahmen eines Interviews auch gar nicht möglich.

Er teilt damit lediglich dieselben Vorwürfe, die Kritiker seit Jahrzehnten diesen Themen gegenüber machen: Mangelndes Quellenstudium, fehlende “seriöse Quellen”, unwissenschaftliches arbeiten, fragwürdige bis erfundene Quellen und ungenügender Blick auf den Kontext der Funde etc. Dies wiederum sind Vorwürfe, sie in der populärwissenschaftlichen Welt allgegenwärtig sind. Immerhin arbeitet niemand der entsprechenden Autoren wissenschaftlich.

Eigentlich nicht verwerflich, solange niemand davon spricht, er habe Beweise und echte Belege für die Prä-Astronautik gefunden. Allerdings mit Blick auf die täglich im Netz erscheinenden zum Teil grausigen Falschbehauptungen der Grenzwissenschaft ein echtes Übel.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , markiert <

Interview mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken: “Ich möchte eine Brücke schlagen!” +++ YouTube-Video +++

Diesen Beitrag teilen via ...
Video-Interview von "Hangar18B" mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken (Bild: YouTube-Screenshot "Hangar18B")
Video-Interview von “Hangar18B” mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken (Bild: YouTube-Screenshot “Hangar18B“)

Der Kult- und Bestsellerautor Erich von Däniken aus der Schweiz wurde 1968 mit seinem ersten Buch schlagartig weltbekannt. Seit dem Buch “Erinnerungen an die Zukunft” folgten rund 40 weitere Titel von EvD, der nunmehr 50 Jahre rund um die Welt unterwegs ist. Stets auf den Spuren der Astronautengötter der Vorzeit und den ungelösten Rätseln der Vergangenheit. Doch hinter von Däniken stehen noch weitere Personen: Seine Mitarbeiter. Einer von ihnen ist Ramon Zürcher, dessen Gesicht der ein oder andere “normale Däniken-Vortrag-Besucher” sicher schon gesehen hat. Die Mystery-Plattform “Hangar 18B” aus der Schweiz hat jetzt ein Interview mit Zürcher auf YouTube online gestellt, das Ihr gesehen haben solltet. Warum lest und seht Ihr in diesem Beitrag und Kommentar!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erich von Dänikens freier Rücken

Man muss wahrlich kein Experte für Grenzwissenschaft & Mystery Files sein, kein “Promi-Kenner” oder auch irgendwie ein Insider irgendeiner VIP-Cummunity: Als Autor oder als TV-Sternchen der Neuzeit braucht man Menschen im Hintergrund, die einem dem Rücken freihalten. Gerade auch Autoren und Schriftsteller, für die Störungen und Ablenkungen bei ihrer Arbeit geradezu “tödlich” sind.

Ist man dann noch ein erfolgreicher Sachbuchautor des Phantastischen, der wie Erich von Däniken um die Welt reist und von dem unzählige Menschen irgendwas wollen, brauch man den legendären freien Rücken. Genau dafür ist unter anderem Erich von Däniken sein Mitarbeiter Ramon Zürcher zuständig. Eine Person, die die Allgemeinheit vielleicht als Sekretär von EvD kennt.

Prä-Astronautik-Interessierte, die in den letzten rund 15 Jahren einen Vortrag von von Däniken besuchten, kennen zumindest sein Gesicht. Zürcher ist jener junge Mann, der beispielsweise mit am Däniken-Büchertisch bei diesem Vorträgen sitzt. Andere die von Däniken bzw. die Welt der Prä-Astronautik etc. genau kennen, kennen Ramon Zürcher natürlich.

Er ist nicht einfach der “Sekretär” des Prä-Astronautik-Pioniers von Däniken, der irgendwelche Tätigkeiten im Sekretariat des Autoren zu erledigen hat. Ein “Sekretär” für von Däniken ist alles, nur kein “Nine to Five-Job”! Denn welcher normale Schreibtisch-Arbeiter im Sekretariat ist jedes Jahr an die 200 Tage nicht im Büro, sondern irgendwo mit seinem Chef in der Welt unterwegs, um unter anderem irgendwelche Mysterien der Vergangenheit nachzugehen?

Ramon Zürcher, der Torwächter

Genauso ist es bei Zürcher und Erich von Däniken.

Neben anderen Mitarbeitern, etwa EvD seine Agentin/Managerin Sabine Nass, ist sein Job alles andere als normal. Grundsätzlich müsste man sagen, dass “Mitarbeiter von Däniken” eine ganz eigene Beruftsbezeichnung sein müsste. Nicht nur den Rücken des Autors vor Störungen, Post, Anfragen usw. freihalten gehört dazu.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Zürcher ist eine Art “Torwächter” von EvD, wie er es in dem unten eingebundenen Video sehr schön darlegt. “Ich arbeite für einen Freund”, so Zürcher, über den all die unzähligen wichtigen und unwichtigen Dinge laufen, die an seinem Chef herangetragen werden. Wer, wie ich, Ramon und seine Arbeit besser kennt, kann davon ein Lied singen. Vermutlich wird jeder grenzwissenschaftliche Laie jedoch ahnen, dass aus der ganzen Welt Menschen irgendwas von Erich von Däniken wollen. Ob sie jetzt ein UFO gesehen haben, von dem sie von Däniken berichten wollen, oder eine vermeintlich sensationelle Erkenntnis entdeckt haben …

Für die eigentlich Arbeit bliebe dem Ancient-Alien-Autoren da keine Zeit. Das gilt für alle Autoren.

Darum finde ich persönlich das Interview von “Hangar 18B” mit Ramon Zürcher spannend und unbedingt sehenswert. Vor allem natürlich für all jene, die hinter von Dänikens Rücken und hinter seine Arbeit sehen möchten. Das nähre Umfeld ist bekannt, aber wohl nicht der viel zitierten neuen Generation der an diesen Themen interessierten Menschen.

Ramon Zürcher, der Brückenbauer

Neben all den Details und Ausführungen von Zürcher zu seiner Arbeit für von Däniken (von Koffer-Wächter bis Post-Kontrolleur), schilder er auch viele persönliche Erfahrungen und Eindrücke. “Auf unserer ‘Mission’ ohne Rechthaberei”, gibt es schließlich immer was zu tun. Rund 15 Jahre ist er nun Mitarbeiter von EvD und mit ihm immer unterwegs. Trotz der Jahrzehnte an Verleugnungen und Angriffe gegen seinen Chef und Freund Erich, wird er nicht müde bei seiner “Mission”.

“Ich möchte eine Brücke schlagen”, so Zürcher im Interview, und meint damit eine Brücke zwischen den Gegenrationen. Ein halbes Jahrhundert ist von Dänikens erstes Buch nun schon her und viele der jungen Menschen kennen die Person von Däniken überhaupt nicht mehr. Vor allem jene jungen Menschen, die mit dem Internet aufwachsen, meint er hier. Wobei ich das etwas anders sehe: Wenn sich jemand für (Ancient) Aliens, UFOs, Grenzwissenschaft, Rätsel der Vergangenheit etc. zu interessieren beginnt – wird er früher oder später auf Erich von Däniken stoßen.

Ob er dann aber seine Bücher aus echtem Papier kauft und liest, steht auf einem anderem Blatt (Papier)!

So schildert Ramon Zürcher in dem Interview auch ausführlich das Online-Projekt “RAMAR”, das ich HIER vorgestellt habe. Es gäbe so viele Informationen und vor allem auch Desinformationen zu grenzwissenschaftlichen Themen im Netz, dass diese kaum mehr zu unterscheiden sind. So in Etwa seine vollkommen richtige Grundaussage. “RAMAR” wurde von Zürcher und einigen Freunden eben deshalb aus der Taufe gehoben, um auf dieser Plattform Fakt und Fiktion in der Grenzwissenschaft zu trennen.

Zu viel “absoluter Bullshit”

Eine Anlaufstelle und eine Brücke des Phantastischen wäre damit “RAMAR”, auf der durch nachprüfbare Quellenangaben diese Thematiken zu finden sind. Ein Vorhaben und eine Motivation, die wohl redlicher nicht sein könnte. Treuer Freunde all meiner Offline- und Online-Arbeiten wissen, dass ich voll und ganz hinter solchen Ideen stehe.

Zu viel “absoluter Bullshit”, so Zürcher, kursiere heute. Vieles, “dass einfach nicht stimmt – und niemand kontrolliert es; der eine schreibt vom anderen ab”. Das es “niemand kontrolliert” ist allerdings so nicht richtig. Viele meiner YouTube-Videos, unzählige Beiträge auf diesem Blog oder auch einige meiner Bücher zeigen deutlich, dass sehr wohl auch Bullshit innerhalb der Mysterien der Welt aufgezeigt werden.

Nur macht man sich als Jäger des Phantastischen damit wesentlich mehr Feinde als Freunde. Selbst wenn man überzeugter Prä-Astronautiker ist! (s. zum Beispiel HIER, HIER, HIER, HIER oder auch HIER)

Es fehlt eine einheitlichen Anlaufstelle für die Grenzwissenschaft, die nicht nur die Prä-Astronautik an sich umspannt. Zürcher und seine “RAMAR”-Mitstreiter sehen das genauso, wie es in dem Interview unten klar herausklingt. Und selbst die Kritiker und Skeptiker der Idee der Götter aus dem All & Co. teilen durchaus dieses Konzept und diesen Schritt. All die eigenen Süppchen, die von Autoren wie Interessierte gekocht werden, unter einem Nenner zu bringen, ist aber vorsichtig ausgedrückt – schwierig.

Zur Erinnerung: Ramon Zürcher ist in diesem Jahr 200 Tage mit seinem Chef, Freund, Partner und “Inspirator” Erich von Däniken unterwegs gewesen. 2017 waren es nur zwei Wochen weniger. Wo ist da die Zeit sich intensiv einem solchen Projekt zu widmen, wie es Zürcher im Gespräch mit “Hangar 18B” erläutert? 50 Jahre von Dänikens Bücher mit all ihren Themen, plus nicht zu zählende andere Veröffentlichungen und Aussagen sowie tagtägliche Fake- und Fakt-Rätsel im Netz, sollten jedem die Flut an Material deutlich werden lassen.

Kritiker der Grenzwissenschaft, Prä-Astronautik und Mysterien sollten genau das bedenken, wenn sie derartige Vorhaben zum Beispiel als Blödsinn ansehen sollten …

Übrigens: Der Spruch “hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine Frau” gilt auch bei Erich von Däniken, wie Ihr es in diesem Video-Interview HIER erfahrt.

“Hangar 18B” im Interview Ramon Zürcher

Interview vom 12. Oktober 2018 von 'Hanagar 18B' mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema und Erich von Däniken bei amazon.de:

, , , , markiert <

10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Erich von Däniken +++ Blog-Serie, Teil #2 +++

Diesen Beitrag teilen via ...
Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Erich von Däniken" (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #2: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Erich von Däniken” (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss” – zweiter Teil der meiner Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. Teil #2 der erstaunlichen “10 Dinge, die man wissen muss” widmet sich diesmal der Person Erich von Däniken. Als bekanntester Autor und Pionier der Thesen um Ancient Aliens bzw. Prä-Astronautik jeden grenzwissenschaftlich interessierten Menschen seit 50 Jahren ein Begriff.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Erich von Däniken wissen muss”!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

10 (erstaunliche) Dinge, die man über Erich von Däniken wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Erich von Däniken (EvD) hat heute weit über 60 Millionen Bücher in über 30 Sprachen auf der ganzen Welt verkauft. Dabei begann seine Karriere als Schriftsteller alles andere als vielversprechend: Die Erstausgabe seines 1. Buches „Erinnerungen an die Zukunft“ erschien im Februar/März 1968 mit überaus bescheidenen 6.000 Exemplaren in einem recht kleinen Verlag.

Rund zwei Dutzend Verlage lehnten seine Ideen vorher ab, so dass EvD 1967 persönlich in seinem alten „VW“ und dem Manuskript in der Tasche von Davos in den Schweizer Bergen nach Düsseldorf zu seinem späteren Verlag fuhr.

2.:

EvD plante einst nicht Schriftsteller zu werden. Er war während der Entstehung seines 1. Buches Direktor des Hotels „Rosenhügel“ in der Schweiz. Als Hotelier schrieb er einige Zeitungsartikel zu den Themen seiner späteren Bücher und sprach im Zuge des damaligen Wettlauf ins All zwischen den USA und der UdSSR mit Hotelgästen immer wieder über Außerirdische, Raumfahrt und das Universum. In jenen Jahren überall präsente Themen.

Einer dieser Hotelgäste schlug dann vor, dass er ein Buch über seine Aliens der Antike schreiben solle.

3.:

Das Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ bzw. die englische Ausgabe „Chariots of the Gods?“, mit dem EvD bis heute immer genannt wird, ist heute nicht das, was von Däniken damals schrieb.

Sein 1966 fertiggestelltes Manuskript hatte in der Ur-Version dicke 434 Textseiten plus 40 Seiten mit Bildern. Geschrieben hat es der spätere Bestsellerautor in einem ungeheizten Lagerschuppen hinter seinem gepachteten Hotel, um als Leiter des „Rosenhügel“ und junger Vater und Ehemann (seit 1960) ungestört zu sein. Auf Wunsch seines Verlages wurde „Erinnerungen an die Zukunft“ soweit gekürzt, “vom Schwyzerdütsch bereinigt” und bearbeitet, wie es seine Fans heute kennen.

Damals war von Däniken 33 Jahre alt.

4.:

In seinem Erstlingswerk dankt von Däniken in seinem Vorwort einigen Personen für „die aufmunternde Mithilfe“ an dem Buch. Namen, die niemand (mehr) kennt. Ein gewisser „Herr Dr. Stehlin“ fällt hier auf, da nur bei ihm kein Vorname genannt wurde.

Dr. Stehlin war der Besitzer des von EvD geleiteten Hotels und eigentlich Bankier in Basel. Als wohlgesonnener Besitzer des Hotels drückte dieser auch mal ein Auge zu, was von Däniken ihm damit danken wollte. Direkt nach seiner Frau Elisabeth dankt er auch einen gewissen Hans Neuner. Das war ein Hotelangestellter und guter Freund von von Däniken, der ihn auf allen damaligen Reisen begleitete. Bis auf über 4.000 Meter hohe Berge in Peru.

ARTIKEL: Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Erich von Däniken und die Prä-Astronautik – die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bilder: Archiv E. v. Däniken / Fischinger-Online)

5.:

Als bekanntester Vertreter der Thesen der Prä-Astronautik, also, dass die Götter aus dem All kamen, wurde Erich von Däniken bekanntlich bereits mit seinem ersten Buch 1968 weltberühmt. Dies zog sogleich Spötter, Kritiker und Neider auf dem Plan, die ihm die absurdesten Dinge vorwarfen. So etwa, dass er sich das „von” in seinem Namen selber gab. Oder auch, dass er Schuhe mit doppelt so hohen Absätzen und Sohlen trage, um größer zu erscheinen. Heute würde man solche Menschen “Hater” oder “Trolle” nennen.

In Wahrheit heißt er genau genommen Dr. h.c. Erich Anton Paul von Däniken und der Stammbaum seiner Familie “von Däniken” lässt sich väterlicherseits bis ins Jahr 1570 zurückverfolgen.

Bei einem Vortrag bot EvD auch an, dass ein Zuhörer selber auf die Bühne kommen kann, um seine Schuhe zu überprüfen. Dieser hatte ihn zuvor auf diese “Schuh-Kritik” angesprochen.

6.:

Auf einer Pressekonferenz in Griechenland bezichtigte ein anwesender Journalist Erich von Däniken, dass er Mitglied des „Mossad“. Das ist der Geheimdienst von Israel. Von Däniken musste bzw. sollte auf der Pressekonferenz allen Anwesenden offiziell bestätigten, dass er kein Mitglied des israelischen Geheimdienstes ist. Was er auch umfangreich tat.
Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

7.:

Nachdem „Erinnerungen an die Zukunft“ erschien, veröffentlichte das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ angesichts des Bucherfolges bereits zwei Monate später ein Artikel darüber. Der „Spiegel“-Artikel vom 13. Mai 1968 überzog das gesamte Buch und die Thesen von EvD an sich auf zwei Seiten mit Hohn und Spott, der bis heute seinesgleichen sucht.

Die Einleitung liest sich so:

In grauer Vorzeit entdeckten fremde Raumfahrer die Erde und brachten den Affen Anstand und Sitte bei. Durch künstliche Befruchtung weiblicher Erdbewohner mit Astronauten-Sperma und radikale Ausrottung der misslungenen Exemplare mittels einer Sintflut gelang ihnen die Züchtung des Homo sapiens. Die veredelten Affen verehrten die Astronauten fortan als Götter.“

Ergebnis: Einstig des Buches in die „Spiegel“-Bestsellerliste am 22. Juli auf Platz 9 und in der Ausgabe vom 9. Dezember 1968 auf Platz 1. Passend zum Weihnachtsfest.

8.:

Das 2. Buch von Erich von Däniken, „Zurück zu den Sternen“, stieg 1969 auf Platz 4 der Bestsellerliste des “Spiegel” ein. Auch dank weiterer Berichte in „Der Spiegel“, obwohl ausnahmslos alle negativen Inhaltes über EvD und seine Thesen waren!

Geschrieben hat von Däniken dieses Buch ganz ohne vorliegende Sekundärliteratur, da er während der Arbeit daran im Zuchthaus in U-Haft saß. Später verurteilt wegen angeblicher Untreue und in einem schon damals überaus fragwürdigen Prozess verurteilt. Dieses juristische Verfahren hatte – entgegen allen heutigen Behauptungen! – nichts seiner Arbeit bzw. den Themen seiner Bücher zu tun.

Die Verurteilung wurde vom Gericht in Graubünden rund fünf Jahre nach dem Verfahren aus dem Strafregister von Dänikens entfernt. Auch die Prozessordnung des Kanton Graubründen wurde im Nachhinein geändert, was heute vor Ort „Lex Däniken“ genannt wird.

+++YouTube-Video+++ Erich von Däniken im TV-Interview 1978 über die Manna-Maschine, die Bundeslade, Astronauten in der Bibel und seine Suche nach der Wahrheit
VIDEO: Erich von Däniken im TV-Interview 1978 über die Manna-Maschine, die Bundeslade, Astronauten in der Bibel und seine Suche nach der Wahrheit

9.:

Apropos Schuhe:

Mitte der 1990er Jahre macht EvD zusammen mit dem damaligen Formel 1-Star Michael Schuhmacher TV-Werbung für einen Sportschuhe-Hersteller. Ein 45 Sekunden dauernder TV-Spot (HIER), den der Sportartikel-Hersteller 1996 voll und ganz auf Weltraum, UFOs, Aliens und von Däniken zugeschnitten hatte.

10.:

Von Däniken lebte früher in Feldbrunnen in der Schweiz. Als er und seine Familie sich verkleinerten und nach Beatenberg zogen, entsorgte er bei dieser Gelegenheit über eine Millionen alphabetisch in Ordner sortierte Briefe. Sie landeten im Müll.

Gleichzeitig trennte er sich aus Platzmangel von einer Vielzahl von Büchern etc. aus seinem riesigen Archiv. Dafür gab EvD eine Zeitungsanzeige auf, in der er schrieb, dass sich jeder holen kann, was er will. Er stellte also für die Interessierten Bücherkisten an die Stresse – die allesamt blitzschnell weg waren …

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema “Erich von Däniken” bei amazon.de:

, , , , , , , markiert <

Harald Lesch in Interviews zu Erich von Däniken, der “Hämorrhoide am Hintern der Archäologen” – und warum auch er “begeisterter von Däniken-Anhänger” war

Diesen Beitrag teilen via ...
Harald Lesch im Interview 2002: "Erich von Däniken ist ein außerordentlich interessanter Ideengeber" (Bild: Screenshot ZDF/Lesch Kosmos)
Harald Lesch im Interview 2002: “Erich von Däniken ist ein außerordentlich interessanter Ideengeber” (Bild: Screenshot ZDF/Lesch Kosmos)

Am 15. August 2012 verwies ich auf meinem alten Blog auf ein Interview mit Professor Harald Lesch aus dem Jahr 2002. Geführt hatte das sehr umfangreich Gespräch der Betreiber einer privaten Webseite, der von sich selber sagt, dass man ihn als “Querdenker, Spinner, Realist, Gedankenakrobat oder was auch immer bezeichnen” könne. In diesem Interview äußerte sich der bekannte Astrophysiker und TV-Moderator nicht nur zu “grünen Schleim” und den Wunders des Universums, sondern auch zu Erich von Däniken und dessen Ideen rund um die Prä-Astronautik. Da das entsprechende Interview wegen technischer Veränderungen lange nicht erreichbar war, möchte ich das Thema in einem neuen und erweiterten Beitrag an dieser Stelle auf Grenzwissenschaft und Mystery Files erneut für Euch online stellen. Mehr oder weniger aus aktuellem Anlass, doch vor allem aufgrund der interessanten Antworten, die Lesch darin zu von Däniken gab. Welche anderen Aussagen Lesch an anderen Stellen noch zu EvD machte, und warum er selber Däniken-Anhänger war, erfahrt Ihr wie immer hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Pseudowissenschaft

Etablierten Wissenschaftler stehen bereits Jahrzehnte mit grenzwissenschaftlichen Ideen und Autoren auf Kriegsfuß. Die Grenzwissenschaft wird von vielen “Mainstream-Wissenschaftlern” inklusive Professor Harald Lesch fast immer in ihrer Gesamtheit als “Pseudowissenschaft” bezeichnet. Ein schon lange bekannter Begriff, den Wikipedia beispielsweise so beschreibt:

Pseudowissenschaft (…) ist ein Begriff für Behauptungen, Lehren, Theorien, Praktiken und Institutionen, die beanspruchen, wissenschaftlich zu sein bzw. scheinbar wissenschaftlich sind, aber die Ansprüche an Wissenschaftlichkeit, insbesondere das Kriterium der Nachprüfbarkeit, nicht erfüllen.”

Eigentlich eine Bezeichnung, die keinerlei feste Grenzen hat, was genau als “Pseudowissenschaft” zu benennen wäre. Wiki schreibt in dem dortigen, gut zusammenzufassenden Artikel unter anderem auch:

Viele verbreitete Vorschläge zu einer groben Begriffsbestimmung kommen zumindest in zwei Punkten überein:

  1. Pseudowissenschaften treten mit dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit auf.
  2. Pseudowissenschaften stehen im Widerspruch zu den anerkannten wissenschaftlichen Methoden.

Punkt 1 trifft auf “die Grenzwissenschaft” wohl nicht zu, da es keine Bücher gibt, die wissenschaftlich diese Thesen beweisen wollen oder können. Die allermeisten “Pseudowissenschaftler” treten alles andere als wissenschaftlich auf, sie wollen es auch gar nicht. Gleichgültig ob UFO-Forscher oder eben Prä-Astronautiker, fast alle bezeichnen sich als “Hobbyforscher” oder “Sonntagsforscher”. Fast alle, denn gerade und vor allem in der Esoterik wimmelt es an solchen “Pseudowissenschaftlern”, die für sich in Anspruch nehmen, ihre Sache XY sei wissenschaftlich. Oder sogar wissenschaftlich erforscht und belegt …

Der 2. Punkt ist eigentlich richtig, was sicher jedem Mystery-Fan und -Leser einleuchtend erscheint. Da sich die veröffentlichten Spekulationen, Ideen, Hypothesen etc. der GreWi “im Widerspruch zu den anerkannten wissenschaftlichen Methoden” bewegen. Nicht eine Pro-Veröffentlichung ist eine wissenschaftliche Arbeit.

Das Problem mit dem Ausdruck “Pseudowissenschaft” ist aber, dass er schon lange zu einem negativen Ausdruck für die Skeptiker gegen, in deren Augen, “alles unwissenschaftliche” geworden ist. Eine Art Kampfbegriff, ähnlich wie “Verschwörungstheoretiker”.

“Viel Feind – viel Ehr” Artikel von Dr. h. c. Erich von Däniken über angeblich gekaufte Doktortitel und anderen Anmaßungen (Bilder: E. v. Däniken / Kollage: L. A. Fischinger)
“Viel Feind – viel Ehr” Artikel von Dr. h. c. Erich von Däniken über angeblich gekaufte Doktortitel und anderen Anmaßungen (Bilder: E. v. Däniken / Kollage: Fischinger-Online)

Auch und vor allem der bekannte “Vorzeige-Wissenschaftler” Harald Lesch als Moderator der öffentlich-rechtlichen TV-Sender nutzt gerne den Begriff “Pseudowissenschaft”. Und darum sollte man die Erläuterungen oben beim folgenden Interview mit ihm im Hinterkopf haben, wenn Professor Lesch über Erich von Däniken spricht. Zumal er in den Medien immer mal wieder als “Anti-Däniken” bezeichnet wurde und wird.

“Ich bin niemand, der auf dem Herrn Däniken herum hackt”

Auf der Video-Plattform YouTube finden sich unzählige Videos von und mit Harald Lesch auf ebenso unzähligen verschiedenen Channels. Offizielle und illegale. Was man dort aber nicht findet, ist ein Interview, das ein gewisser Manuel Uhl 2002 persönlich mit Lesch führte. Immerhin mache sich Uhl “Gedanken über alles”.

Auf die Frage an Lesch, dass er auch „der Anti-Däniken“ genannt wurde, antwortete der Astrophysiker:

Haha, also ich kenne den Erich von Däniken persönlich. Er ist ein ganz wunderbarer Mensch und ich kann nichts böses über ihn sagen. Ich weiß nicht so genau – wer glaubt mehr an seine Hypothesen – seine Leser oder er.

Auf jeden Fall sind seine Hypothesen immer sehr interessant. Es lohnt sich, sich damit auseinander zu setzen und sie sind zwar sehr gewagt, aber da könnte ich fast dagegen halten, denn in der Physik gibt es auch jede Menge gewagter Thesen. Solche Theorien wie ‘Stringtheorien und Paralleluniversen’ sind mindestens genauso gewagt wie die Vorstellung, dass hier pausenlos irgendwelche Außerirdischen landen.Aber ich würde sagen: Erich von Däniken ist ein außerordentlich interessanter Ideengeber.”

Von Däniken sei ein “außerordentlich charismatischer Redner” und fülle immer wieder bei seinen Vorträgen die Säle, so Lesch weiter in seiner umfangreichen Antwort. Der Wissenschaftler aus München sieht das alles recht gelassen, wenn er weiter sagt:

Ich bin niemand, der auf dem Herrn Däniken herum hackt. Ich versuche nur, dagegen zu halten, was ich gerne unter ‘gesundem Menschenverstand’ zusammen fassen würde.

Zweifellos klingen diese Aussagen alles andere als die von einem “Anti-Däniken” und von einem etablierten Wissenschaftler, der mit der “Pseudowissenschaft” auf offenem Kriegsfuß steht. Natürlich stehen alle etablierten Wissenschaftler den zahlreichen Ideen der Grenzwissenschaft kritisch und auch ablehnend gegenüber – eben auf Kriegsfuß, da sie nichts mit der Arbeit ausgebildeter Wissenschaftler zu tun hat – aber hier zeigt Lesch seine freundliche Art.

Auch wenn Harald Lesch zehn Jahre später im Zusammenhang mit EvD und dem 21. Dezember 2012 des Maya-Kalender offensichtlich groben Unfug erzählte, wie Ihr es HIER nachlesen und sehen könnt.

“Online-Kritiker” der Prä-Astronautik, des von Däniken oder allgemein der Grenzwissenschaft sind da ein ganz anderes Kaliber.

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Däniken die Hämorrhoide …

“Spinner”, “Phantast” oder auch “Märchenonkel” sind wohl die meist verbreiteten Bezeichnungen der freundlicheren Art, die man in 50 Jahren für Erich von Däniken gefunden hat. Denn vor einem halben Jahrhundert wurde er 1968 mit seinem ersten Buch “Erinnerungen an die Zukunft” zum Bestsellerautoren. Weitere Bezeichnungen für seine Person von Kritikern, Hatern, Neidern, Skeptikern und entrüsteten Wissenschaftler sind zu unflätig, als dass ich ich sie hier nennen mag. Wobei sich “Phantast” der Bestsellerautor allerdings auch selber nennt.

Eine neue Umschreibung der Person EvD brachte Harald Lesch selber ins Spiel: “Däniken ist eine Hämorrhoide am Hintern der Archäologen”. Das sagte Lesch beispielsweise schmunzelt aber doch klar anerkennt im Mai 2012 in einer UFO- und Alien-Dokumentation auf dem TV-Sender “Phoenix”. Es war nicht als Beleidigung des angeblichen “Anti-Däniken” Lesch gemeint.

ARTIKEL: Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
Erich von Däniken und die Prä-Astronautik – die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bilder: Archiv E. v. Däniken / Fischinger-Online)

Im Gegenteil. Er meinte damit, dass es von Däniken durch seine Thesen und Bücher wie kein anderer Autor der “Pseudowissenschaft” geschafft hat, Altertumsforscher und Archäologen herauszufordern. Die trockenen, altgedienten und eben auch und vor allem etablierten Wissenschaften wurden hier von einem vollkommen Laien provoziert und mit frischem Wind wach gerüttelt.

Bekanntlich wurde dieser unterhaltsame Wind zu einem Sturm, und viele Menschen zeigten plötzlich Interesse an der Vergangenheit der Menschheit und anderen Däniken-Themen.

Viele Kritiker stimmen zumindest hier zu.

… und Lesch der Ex-Däniken-Anhänger

“Ein Kind seiner Zeit”, wäre von Däniken gewesen, als vor 50 Jahren sein erstes Buch erschien, so Professor Lesch. Eine Tatsache, die Ihr in meinem Blog-Artikel “Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens” umfangreich nachlesen könnt.

In diesem Telefon-Interview mit Harald Lesch, das er anlässlich zu von Dänikens 80. Geburtstag am 14. April 2015 führte, outete sich der Professor sogar als ehemaliger Däniken-Anhänger:

Ich war als 14, 15jähriger begeisterter von Däniken-Anhänger, ich fand diese Ideen unglaublich interessant. Und dabei ist es dann auch geblieben.

Sie sind eben nur interessant, es sind einfach nur interessante Gedankengänge, die ja zu der Zeit auch viele Wissenschaftler auf dem Plan gerufen haben, die erst mal gesagt haben, dass ist alles Unsinn. Aber die dann doch gedacht haben, ok, dann geben wir doch den Argumenten dieses Mannes mal nach, und schauen mal, wie können wir denn wissenschaftlich seriös argumentieren und nicht nur einfach spekulieren. (…)”

Natürlich gratulierte auch Lesch “ganz herzlich” zum 80. Geburtstag und betont auch in diesem Interview:

“Erich von Däniken ist eine der Hämorrhoiden am Hintern der Wissenschaft gewesen. Er hat immer wieder gezwickt und damit die Archäologie und die gesamten historischen Wissenschaften ein bisschen herausgefordert. Und das hat ja offenbar das Publikum sehr gemocht.”

Dr. Lesch traf tatsächlich im Laufe seiner Karriere hin und wieder auch auf von Däniken. Was eigentlich nicht verwunderlich ist, da er ein medial stark vertretener Wissenschaftler ist, und von Däniken der erfolgreichste “Alien-Autor” der Welt ist. Wenn man es so sagen mag. So auch vor ziemlich genau acht Jahren, als sich beide bei einer ZDF-Talkshow zum Thema Raumfahrt und Außerirdische trafen.

Markus Lanz lädt zum Alien-Talk

Zu dem Thema “Gibt es Außerirdische?” lief am 1. September 2010 auch die Talkshow “Markus Lanz“ am ZDF. Gäste waren Lesch, von Däniken und der ehemalige Astronaut Ulrich Walter.

Das ZDF und Harald Lesch gehen in Terra X ungelösten Fällen der Archäologie nach (Bilder: ZDF / gemeinfrei / LAF / Montage: Fischinger-Online)
Das ZDF und Harald Lesch gehen in Terra X ungelösten Fällen der Archäologie nach (Bilder: ZDF / gemeinfrei / LAF / Montage: Fischinger-Online)

Nachdem in der Sendung von Däniken seine Überlegungen zu den Astronautengöttern erklärte, vor allem in Bezug auf uralte religiöse Texte und Schriften über diese, entgegnete ihm Harald Lesch:

Aber stellen sie sich doch mal vor: In 5- oder 6.000 Jahren macht man Archäologie dieses Teils der Erde. Und dort findet man Plastiktüten. Plastiktüten von ’ner bestimmten Sorte. Da gibt es also zum Beispiel Plastiktüten mit dem großen Buchstaben ,A’ am Anfang und Plastiktüten mit dem großen Buchstaben ,L’.

Und dann vermuten die Archäologen: Ja, damals muss es zwei große Religionsgruppen gegeben haben, nämlich die ‘A’s’ und die ‘L’s’, und die haben in Tempeln… es gab sogar großen Tempelanlagen, wo die alle hingegangen sind und saßen sie in Regalen. Also man kann ja wahnsinnig schief liegen, wenn man einfach nur das interpretiert (…)”

Hiermit wollte Lesch sagen, dass die Prä-Astronautik von Interpretationen lebt, die eben auch vollkommen falsch liegen können. Texte, wie die bei “Lanz” von EvD genannten Schriften des Propheten Henoch (umfangreich dazu HIER) oder indische Schriften, könne man nicht für “wahr” nehmen. Ohne an dieser Stelle auf “wahr” oder “unwahr” einzugehen, zeigt diese Talkwunde vor allem, dass auch hier Lesch seinem “Feind” sehr freundlich gegenüber steht.

Über die Religion der Plastiktüten meint von Däniken, dass “beide Humor haben” und es sein “eine Freude sei, mit ihnen diskutieren zu dürfen”. “Solche Beispiele sind vernünftig”, so der Astronautengötter-Jäger bei “Markus Lanz” weiter, und erklärt daraufhin seine Sicht der Dinge genauer.

Ich persönlich finde, dass die oft überaus bösen “Kritiken” von der Pro-Prä-Alien-Seite zu Harald Lesch aufgrund seiner Ablehnung der Prä-Astronautik maßlos am Ziel vorbei schießen. Das sollten diese Beispiele zeigen. Vor allem in der (nicht vorhandenen) Diskussionskultur der Sozialen Netzwerke wie Facebook begegne ich als Pro-Prä-Astronautik-Anhänger und als Lesch-Fan diesen leider immer wieder, bei meinen alltäglichen “Up-to-Date-Arbeiten” im Netz.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Mehr zu Harald Lesch und Erich von Däniken auch bei amazon.de:

, , , , , , , markiert <

“Warum wird Erich von Däniken mundtot gemacht?”: Interessantes Netzfundstück und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) des Heiko Maas

Diesen Beitrag teilen via ...
"Warum wird Erich von Däniken mundtot gemacht?": Interessantes Netzfundstück und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (Bild: Fischinger-Online)
Erich von Däniken und Lars A. Fischinger im Video-Interview: Wird von Däniken wirklich “mundtot gemacht”? (Bild: Fischinger-Online)

Das Netz ist ein Tummelplatz von Meinungen, Ideen, Spekulationen und Vermutungen rund um die Grenzwissenschaft. Obwohl sehr viele dieser Aussagen lediglich auf Missverständnisse und Fehlinformationen beruhen, so kann man doch fast immer auch von diesen lernen. So auch bei einer interessanten Fragestellung zu der Person Erich von Däniken, die ich Euch hier als neues Netzfundstück vorstellen möchte. Vor allem die Kommentare und Antworten einer Online-Community zur Frage, warum von Däniken in den Mainstreammedien “mundtot” gemacht wird, erstaunen sehr. Und zwar mit Blick auf das jüngst in Kraft getretene Netzwerkdurchsetzungsgesetz, wie Ihr hier erfahrt.


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine “Däniken-Verschwörung” der Medien?

Bereits häufig habe ich auf diesem Blog interessante Netzfundstücke vorgestellt und auch diskutiert. Obwohl es nicht möglich ist, sich bei der Menge an solchen “Fundstücken” rund um die Grenzwissenschaft und Mystery Files auch nur mit einem Teil von diesen zu befassen, stechen einige doch immer wieder hervor.

So auch das Netzfundstück “Warum wird Erich von Däniken mundtot gemacht?”, das am 6. Januar 2018 einer Fragen-Community gestellt wurde:

Ein bekannter Physiker, der viele Sachen aufgedeckt hat, zum Beispiel, dass die Pyramiden von Außerirdischen erschaffen wurden. Er wird von den Fernsehanstalten nicht eingeladen, weil seine Theorien nicht in die Doktrin der Massenmedien passen.

Die Frage an sich ist eigentlich weniger interessant. Kenner der Prä-Astronautik und der Person EvD wissen, dass er kein Physiker ist und das natürlich auch nie behauptet hat. Gleichfalls ist von Däniken sehr wohl auch in den Massenmedien präsent. Und das seit 50 Jahren. Wobei natürlich die Hochzeit dieser TV-Auftritte usw. lange vor dem Internet, dem Privatfernsehen und den Smartphones war.

Vor allem die 1970ger und 1980ger Jahre waren das Zeitalter der Prä-Astronautik und der entsprechenden Bücher rund um diese Themen. Natürlich auch der Veröffentlichungen von EvD selber.

Was aber wesentlich interessanter als die Frage nach einer Art Verschwörung gegen von Däniken der Massenmedien ist, sind darauf folgenden Antworten der Community. Antworten, die eigentlich sprachlos machen sollten.

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Heiko Maas, übernehmen Sie!

ARTIKEL: Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Erich von Däniken und die Geschichte der Prä-Astronautik (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)

Kürzlich trat das neue Mediengesetzt mit dem schönen Namen “Netzwerkdurchsetzungsgesetz” in Deutschland in Kraft. Vorgestellt wurde das “Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken”, das der Volksmund bereits “Facebook-Gesetz” nennt, bereits im Frühjahr 2017 durch den deutschen Justizminister Heiko Maas.

Kern dieses Gesetztes sei es, so das “Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz”, dass Online-Plattformen und Soziale Netzwerke wie eben Facebook dazu verpflichtet werden, Hasskommentare, Beleidigungen und “strafrechtlich relevante” Inhalte binnen eines Frist zu löschen.

Für viele Menschen gleicht das in vielen Teilen einer Zensur. Auch etablierte Journalisten sehen das zum Teil so und üben scharfe Kritik an diesem Gesetz. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) fordert sogar eine Rücknahme des Gesetzes.

Bei Facebook ist seit dem vielfach zu beobachten, wie sich dort User über die Löschung von Postings oder Kommentaren oder sogar Sperrungen ihres Accounts innerhalb der Facebook-Gemeinde beschweren. Harmlos erscheinende Kommentare werden entfernt – andere nicht, so die einhellige Meinung.

“Erich von Däniken ist tot”

Was dieses Gesetzt mit Erich von Däniken und dem oben zitierten Netzfundstück zu tun hat, wird schnell klar:

Bis dato bekam die Frage, warum EvD von den Mainstreammedien “mundtot gemacht” wird, 28 Antworten. Dazu kommen ein Dutzend Kommentare zu den jeweiligen Antworten der Netz-Gemeinde. Mehr als auffällig ist dabei, dass auf dieser Plattform das Netzwerkdurchsetzungsgesetz des Heiko Maas offensichtlich keine Anwendung findet.

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Es hagelt in den dortigen Antworten von Beleidigungen gegen die Person Erich von Däniken, die nach dem neuen “Zensur-Gesetzt” etwa bei Facebook samt und sonders entfernt würden! Zwei Beispiele:

“Erich von Däniken hätte Wimbledon-Gewinner oder Nobelpreisträger werden können” – EvD im Interview mit Deutschlandradio (Bilder: Archiv E. v. Däniken / Montage: L. A. Fischinger)
“Erich von Däniken hätte Wimbledon-Gewinner oder Nobelpreisträger werden können” – EvD im Interview mit Deutschlandradio (Bilder: Archiv E. v. Däniken / Montage: L. A. Fischinger)

Weil man Schwätzern ohne jeglichen wissenschaftlichen Hintergrund und scheinbar mit ein paar Schrauben zu locker, keine Bühne gibt.”

EvD ist ein Spinner, Parawissenschaftler und Löffelbieger der ersten Stunde.

Das Wort “Spinner” fällt hier oft.

Eigentlich reicht das im Sinne des Netzwerkdurchsetzungsgesetz, wie Justizminister Heiko Maas unlängst bekanntlich selber erfahren musste. Ein Posting bei Twitter, in dem Maas den Autoren und Politiker Thilo Sarrazin als “Idiot” bezeichnete, wurde von Twitter gelöscht. Obwohl dieser Tweet bereits am 6. November 2010 von Heiko Maas bei Twitter geschrieben wurde. Angeblich sei aber der Grund für die Löschung “unklar” – wer es glaubt.

Auch wenn das NetzDG wahrscheinlich gekippt oder zumindest massiv geändert wird, so sind die Postings bzg. von Däniken schon harter Stoff für dieses. Ein User verbreitet beispielsweise, dass EvD gar nicht mehr unter den Lebenden weile:

Erich von Däniken ist tot, das mal zuerst. Ihn kann niemand mehr, wohin auch immer, einladen.

Obwohl, es fallen neben solch absurden Aussagen auch sachliche Sätze dort. Etwa, dass von Däniken “in den 1980er Jahren eine richtige Medien-Euphorie” auslöste und er weiterhin in den Medien zu finden ist.

“Däniken-Bashing”?

Selbstverständlich sind die Spekulationen und Thesen rund um außerirdische Götter in der Vergangenheit mehr als strittig. Als “anerkannter Prä-Astronautiker und Mystery-Jäger” weiß ich das zu gut. Dabei richtet sich die Hauptkritik eben gegen von Däniken, da er nun schon seit 50 Jahren der bekannteste Autor und Vertreter der Prä-Astronautik ist.

Wie bereits an anderer Stelle berichtet, ist er es gewohnt, dass er von allen Seiten angegriffen und diffamiert wird. Das war nach seinem ersten Buches 1968 ebenso wie heute im Jahr 2018. Ein halbes Jahrhundert Kritik und Angriffe, die einige schon als “Däniken-Bashing” bezeichnen würden.

In der Tat gibt es noch (oder gerade!) heute im Netz viele “Däniken-Hater”. Auch viele Artikel oder Berichte in den “etablierten Medien” schlagen hier oftmals über die Stränge.

Aber hier von einem “Däniken-Bashing” zu sprechen … ist rund weg falsch. Und, dass Kritiker, Hater und Skeptiker auch unter der Gürtellinie “argumentieren” ist eben so und bleibt wohl auch immer so.

Online-Gelassenheit

Talk mit Erich von Däniken im Schweizer TV: “Nimmst Du Drogen oder hast Du Dich mal untersuchen lassen, da Du solche Ideen hast?”
VIDEO: Talk mit Erich von Däniken: “Nimmst Du Drogen oder hast Du Dich mal untersuchen lassen, da Du solche Ideen hast?” (Bild: Screenshot srf.ch/sendungen/schawinski)

Man kann es auch mit Humor nehmen. Das zeigen einige Antworten in der Community meines Netzfundstück, die dort auf eine andere Frage folgten. Gestellt hatte diese der selben User, der von einer Mundtodmachung von von Däniken sprach. So fragte dieser in einer zweiten Frage bei gutefrage.net am 8. Januar 2018:

Warum sind Erich von Dänikens Entdeckungen noch immer nicht Teil von Schulgeschichtsbüchern?

Eine interessante Frage, die ich kürzlich auch in diesem Video auf YouTube gestellt habe.

Obwohl auf diese Frage teilweise die selber User antworteten, die bei der Frage oben noch schimpften, kann man das alles eben auch gelassen angeben:

Sie werden in die neue Ausgabe von Grimms Hausmärchen aufgenommen.

Weil man mit dem Vorlesen von Märchen nach dem Kindergarten i.d.R. aufhört.

Kein Fall für Heiko Maas und seine “Zensur-Behörde”.

Und doch ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz mehr als fragwürdig. Beleidigungen in großen Netzwerken wie Facebook werden gemeldet und verschwinden (zurecht) – vor allem wohl aus Angst der Netzwerke vor Geldstrafen, die das NetzDG  vorsieht – aber in kleinen Communitys darf weiter “gehatet” werden …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zu den Themen rund um Erich von Däniken bei amazon.de:

, , , , , markiert <

Ergebnisse Euer YouTube-Abstimmung: “Sollen UFOs, Erich von Däniken, Grenzwissenschaft, Mystery & Co. auf den Lehrplan der Schule?”

Diesen Beitrag teilen via ...
1. Ergebnisse der YouTube-Umfrage, ob UFOs, Erich von Däniken, Grenzwissenschaft, Mystery & Co. auf den Lehrplan der Schule sollten (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
1. Ergebnisse Eurer YouTube-Abstimmung, ob UFOs, Erich von Däniken, Grenzwissenschaft, Mystery & Co. auf den Lehrplan der Schule sollten (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Vor über einen Monat habe ich auf meinem Video-Channel bei YouTube ein Video veröffentlicht, in dem ich fragte, ob Grenzwissenschaft, UFOs, Themen über Astronautengötter der Vorzeit von Erich von Däniken etc. auch in der Schule behandelt werden sollten. Dazu fügte ich eine automatische YouTube-Umfrage ein, mit der Ihr darüber abstimmen konntet (und noch weiterhin könnt), was Ihr davon haltet. Nach ca. sechs Wochen Abstimmung soll an dieser Stelle einmal ein Blick auf das bisherige Ergebnis geworfen werden. Und das erstaunt schon sehr, wie Ihr im Folgenden erfahrt …


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hausaufgabe für heute: Erich von Däniken

Am 6. Oktober 2017 ging bei YouTube mein Video online, in dem ich fragte: “Grenzwissenschaft, Aliens, UFOs und die Themen von Erich von Däniken in der Schule – Sinn oder Unsinn?”. Weiter unten habe ich das Video nochmals eingebunden.

Ein Thema, dass innerhalb der Szene und der Interessierten der Prä-Astronautik und der Mysterien der Welt grundsätzlich seit Jahrzehnten aktuell ist. Es ist aber auch eine recht problematische Thematik. Würde tatsächlich eines Tages der ernsthafte Versuch unternommen werden, grenzwissenschaftliche Phänomene in den Lehrplan der Schulen einbinden zu wollen, wäre Streit schon im Vorfeld sicher. Vor allem würde es weitreichende Meinungsverschiedenheiten darüber geben, was denn nun genau hier als “grenzwissenschaftliches Thema” oder als “ungelöstes Rätsel der Menschheit” in den Unterricht soll.

Die Grenzwissenschaft ist ungeheuer vielfältig und die einzelnen Mysterien, wenn man sie so nennen mag, fließen dabei zweifellos ineinander. Sollte man zu Beispiel das UFO-Thema behandeln oder doch nur die Frage nach Leben im All? Sollte die Prä-Astronautik und die Themen ihres bekanntesten Vertreters Erich von Däniken in den Schulstoff einfließen – oder nur allgemein ungelöste Rätsel der Vergangenheit? Gehören zur schulisches Grenzwissenschaft dann auch Themen wie “Leben nach dem Tod?“, “paranormale Phänomene” oder “Kryptozoologie“?

Und in welchen Unterrichtsfächern würden dann die Schüler darin wie unterrichtet? Wer bewertet die einzelnen unerklärlichen Phänomene und welche Pro- und Kontra-Quellen werden beachtet und welche nicht? Von wem stammen diese Quellen und Arbeiten? Welche Schulfächer würden sich für diese komplexen und thematisch vielschichtigen Themen überhaupt eignen?

Man sieht, dass diese einfache Frage nach Mystery in der Schule eine ganze Palette weiterer Fragen nach sich zieht.

Ja! für Grenzwissenschaft in der Schule, aber …

Mein Video mit der Abstimmung ist aktuell etwa 1,5 Monate auf meinem YouTube-Kanal online. Wie an dem Bild unten zu sehen, ist das Ergebnis der Abstimmung meiner User dort mehr als eindeutig:

Die derzeitigen Ergebnisse der YouTube-Umfrage (Bild: YouTube-Screenshot)
Die derzeitigen Ergebnisse der YouTube-Umfrage (Bild: YouTube-Screenshot)

85 Prozent von Euch bzw. jenen Usern bei YouTube,. die abgestimmt haben, wollen also Erich von Däniken & Co. auf den Lehrplan der Schulen sehen. Nur schwache 5 Prozent der 68 Beteiligten sagen nein. Warum die Prozentangaben zusammen keine 100 Prozent ergeben, ist mir übrigens nicht bekannt.

Mich persönlich verwundert es allerdings, dass das Ergebnis bis zum jetzigen Zeitpunkt derart eindeutig ausgefallen ist! Auch wenn sie natürlich alles andere als repräsentativ ist. Man könnte hier argumentieren, dass eben die meisten Personen, die bei YouTube meine Mystery Files-Videos sehen, so oder so mehrheitlich Believer sind. Das heißt, dass sie eh “Anhänger der Grenzwissenschaft”, UFO-Fans und Leser von Erich von Däniken & Co sind. Auch die Kommentare zu diesem Video sprechen sich mehrheitlich klar dafür aus.

Ob das so ist, bezweifele ich nach über fünf Jahren, in denen ich dort meinen Kanal betreibe, stark. Anhand der Kommentare und der mich erreichenden Nachrichten weiß ich, dass auch sehr viele Skeptiker, Kritiker und richtige Mystery-Hater dort meine Videos sehen. Jedoch ist deren Anzahl im Vergleich zu den GreWi-Believern fraglos geringer.

Dass das Ergebnis so klar ist, wundert mich dennoch. Ich finde es interessant.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Eine Umfrage ohne Teilnehmer?

Sicher ist aufgefallen, dass bis dato nur bescheidene 68 Personen an der Abstimmung teilgenommen haben. Das sind gerade mal rund 1 Prozent aller bisherigen Zuschauer bzw. Aufrufe des Videos. Woran liegt das?

Die mangelnde Beteiligung hat zwei ganz einfache Gründe. Da wäre zuerst die geringe Reichweite dieses (aber auch anderer YouTube-Filme) Videos. Ich habe bereits an anderer Stelle auf diesem Blog ausgeführt, dass es ein Märchen ist, dass man mit YouTube-Videos “ordentlich Geld verdient”. Und das hat eben auch mit der Reichweite zu tun. Wenige Zuschauerzahlen ergeben natürlich eine geringe Beteiligung an der Umfrage, die in dem Video eingeblendet wird.

Geld scheffeln mit YouTube Videos: Ist das wirklich so einfach? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Geld scheffeln mit YouTube Videos: Ist das wirklich so einfach? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Der wesentliche und damit der entschiedene Punkt ist jedoch die Technik. In meinem Video wird die Umfrage als eine sog. “Infokarte” von YouTube zu einer von mir festgelegten Zeit eingeblendet (bei Minute 3:45). Dabei handelt es sich dort um genau jene Technik, die auch Link- und Video-Tipps währen des Videos als “Infokarten” einblendet, die in ähnlicher Form auch am Ende für ca. 20 Sekunden zu sehen sind.

Auch wenn das eine schöne Technik ist, hat sie eine sehr große Schwachstelle: Man kann die eingeblendeten Links nur am Computer daheim sehen und so auch anklicken und nutzen. Am Handy bzw. Smartphone sieht man – nichts, obwohl rund ein Drittel Videos mit dem Handy sehen.

Auch der Abspann mit Video-Tipps, Abo-Button und Links ist auf einem Smartphone leer. Da sich aber sehr viele Menschen heute auch solche YouTube-Filme wie meine am Smartphone anschauen, können diese natürlich keine Links & Co. aufrufen, die sie nicht sehen.

Wundert Euch also nicht wenn Ihr Euch eines meiner Videos via Smartphone anschaut, in dem ich auf ein eingeblendetes Video oder einen Link hinweise…den Ihr am Handy nicht seht. Am PC im heimischen Browser sind sie da …

Für die Statistiker unter Euch ist vielleicht meine YouTube-Analytics der letzten 30 Tage in diesem Zusammenhang interessant. Demnach erfolgten vom 21. Oktober bis 19. November nur 39 Prozent der Zugriffe auf meine Videos über den klassischen Computer. 31 Prozent über Handy/Smartphone, 14 Prozent schauten mit einem Tablet, 10 Prozent via Fernseher/Smart-TV, 5 Prozent mit einer Spielekonsole und 0,1 mit “unbekannten Quellen”.

Hier nochmals das besagt Video vom 6. Oktober 2017 (Abstimmung bei Minute 3:45):

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , markiert <

Der Weltuntergang und Planet X: Warum ist am 23. September 2017 die Apokalypse erneut ausgeblieben?

Diesen Beitrag teilen via ...
Der Weltuntergang und Planet X: Warum ist am 23. September erneut das Ende der Welt ausgeblieben? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der Weltuntergang und Planet X: Warum ist am 23. September erneut das Ende der Welt ausgeblieben? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Montag, 25. September 2017 – Tag 2 nach der Apokalypse: Vorgestern, am 23. September, sollte nach den schwarzseherischen Worten einiger “Apokalyptiker” eigentlich die Welt untergehen. Sie tat es aber erneut nicht. Ein weiteres Mal blieb die Apokalypse aus. Auch Planet X oder auch Planet Nibiru habt unseren Planten und die Menschheit mal wieder nicht vernichtet. Wie auch nicht anders zu erwarten war, wie es die Leserinnen und Leser dieses Blog nur zu gut wissen. Was sollte also diese “Prophezeiung” eines Weltuntergang durch die Kollision unseres Heimatplaneten mit einem Planeten X?


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Keine Angst, soviel vorweg, der nächste prophezeite Weltuntergang kommt sicher in einigen wenigen Monaten (in die Medien).

Auf diesem Blog und auf meinem Video-Kanal bei YouTube habe ich im Laufe der Jahre oftmals über das kommenden oder nahende Ende der Welt berichtet. Jedoch mag der ein oder andere bemerkt haben, dass dieses Thema auf “Grenzwissenschaft & Mystery Files” längst in den Hintergrund gerückt ist. Und dafür gibt es einen Grund: Bei der Flut an angekündigten Weltuntergängen kommt man nicht mehr hinterher. Oder anders gesagt: es lohnt sich einfach nicht, solche “Prophezeiungen” in irgendeiner Art und Weise auch nur etwas ernst zu nehmen.

Trotzdem soll der Weltuntergang vom 23. September 2017 hier kurz Thema sein. Allerdings nicht deshalb, da man “hinterher schlauer” ist. StammleserInnen wissen, dass ich im Vorfeld zahlreicher Welthungergänge diese als “Humbug” dargelegt habe. Vor allem natürlich rund um den Maya-Kalender und den 21. Dezember 2012 sowie davor um das “Schreckensjahr 1999”.

Der Grund war ein Telefonanruf eines besorgten Menschen zum Ende der Welt durch Nibiru bzw. Planet X, den ich vor ca. zwei Wochen erhielt.

Ein sorgenvoller Anruf

Mehr als entspannt war in den Sozialen Netzwerken vor dem 23. September ist die dortige Mystery-Gemeinde. Eigentlich niemand dort, wie etwa in den einschlägigen Gruppen oder den GreWi-Seiten bei Facebook, nahm diese Ankündigungen auch nur im Entferntesten ernst. Im Gegenteil, eher gelangweilter Spott angesichts des Gott weiß wievielten Armageddon waren die Reaktionen.

Dennoch war ich überrascht, als ich einen Anruf bekam, bei dem ein freundlicher Herr mehr über die kommende Apokalypse durch Planet X erfahren wollte. Er sei in Sorge, was man denn nun glauben kann und was nicht.

Es ist normal, dass ich jeden Tag Anfragen und Nachrichten zu diversen Themen der Grenzwissenschaft bekomme. Ungewöhnlich ist seit einiger Zeit aber das erneute aufflammen des Thema “Ende der Welt?”. Fragen dazu sind eigentlich stark zurück gegangen, kommen aber dennoch vor. Das zeigt, dass die durchaus verwirrende “Berichterstattung”, die Fakes und die Meinungen zu solchen Weltuntergängen eben wirklich Menschen verwirren kann. “Verwirren” in der Hinsicht, dass diese keiner Quelle mehr trauen!

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Der nette Anrufer äußerte sein Misstrauen gegenüber den kursierenden Aussagen eben zu diesem Planeten X. Einen bisher fiktiven Planeten innerhalb unseres Sonnensystems, der eben als Nibiru vielen Mystery-Interessierten bekannt ist (s. a. Videos HIER). Da ich am Telefon unter anderem erklärte, dass die US-Weltraumbehörde NASA das Kommen dieses Planeten des Untergangs nicht, wie von ihm im Netz gelesen, bestätigte, war es damit auch erledigt.

Obwohl viele Hater und vor allem unwissende User im Internet gerne posaunen, dass ich ein bezahlter Desinformant bin, hier nochmals die “Nibiru-Fakten”.

Grundsatz-Fakten zu Planet X/Nibiru

In der Anonymität des Web verstecke sich viele Menschen unter Pseudonymen. Und viele dieser Personen regen sich teilweise sogar darüber auf, dass ich als Grenzwissenschaftler und Prä-Astronautiker auch kritische YouTube-Videos und Texte/Bücher/Artikel veröffentliche. Quellen und Fakten sind denen schlicht schnuppe, werden eh nicht überprüft und diese glauben lieber jeden grenzwissenschaftlichen Mist, der ihnen vollkommen ohne Belege aufgetischt wird. Ein niemals endendes Thema.

Ich möchte aber dennoch hier einmal die die Mühe machen, die wichtigsten Grund-Fakten zum Thema Nibiru/Planet X zusammenzufassen. “Mühe” ist übertrieben ausgedrückt, da ich folgende 5 Punkte von mir selber via Copy & Paste übernommen habe.

Folgende Grundsatz-Fakten sind im Zusammenhang mit Nibiru alias Planet X kaum mehr bekannt:

  • Fakt 1: Der US-Autor Zecharia Sitchin hat diesen Planeten in einem Buch schon 1976 erfunden. Sein Name wird gerne “vergessen”.
  • Fakt 2: Nibiru soll von Aliens bewohnt sein, die die Menschheit erschufen – und kann auch so kein “Brauner Zwegstern” sein, wie oft behauptet wird.
  • Fakt 3: Rund 3.600 Jahre soll er sich in einer extremen Ellipse um die Sonnen drehen – und dabei nie(!) mit der Erde kollidieren. Etwa die Umlaufbahn des Mars ist nach Sitchin seine geringste Annäherung.
  • Fakt 4: Nibiru kommt erst in Jahrhunderten wieder in das innere Sonnensystem (wenn es ihn geben würde). Sitchin selber hat darüber umfangreiche Berechnungen in seinem Buch mit dem schlagkräftigen Titel “The End of Days: Armageddon and Prophecies of the Return” 2007 veröffentlicht (s. HIER)
  • Fakt 5: Der Planet würde nicht zu verheimlichen sein, da auch Millionen Hobbyastronomen in aller Welt sein Kommen lange im Voraus bemerken würden.

Doch das nächste Armageddon kommt bestimmt …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , markiert <

Geld scheffeln mit YouTube-Videos zu Mystery-Themen und Grenzwissenschaft: Ist das wirklich alles so einfach?

Diesen Beitrag teilen via ...
Geld scheffeln mit YouTube Videos: Ist das wirklich so einfach? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Geld machen mit YouTube-Videos: Ist das wirklich so einfach? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Unzählige Stunden Videomaterial werden jede Sekunde auf der Videoplattform YouTube von den Usern hochgeladen. Längst reicht ein Leben nicht aus, um sich dort alle diese Filme und Filmchen anzusehen. Immer mal wieder berichten dabei die Medien über sog. “YouTuber”, die mit ihren Videos und Kanälen dort eine Menge Geld gemacht haben. Tatsächlich ist es aber hierzulande so, dass es geradezu als Schande gilt, wenn man auf diese Art und Weise Geld verdient. Auch ich kenne das, da ich nun bereits fünf Jahre einen grenzwissenschaftlichen Kanal dort betreibe. Aber wie ist das eigentlich so mit dem vielen Geld, dass wir YouTuber aus dem Bereich Phänomene der Welt angeblich scheffeln? Dazu hat der YouTube-Kollege “Mythen Metzger” auf seinem Mysterie-Kanal jüngst ein ausgezeichnetes Video hochgeladen, das ich Euch hier vorstellen möchte.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seien es lustige Tier-Videos, Musik-Clips, Mystery-Filme, Tutorials, Sport-Clips, Spielfilme oder was auch immer: Die Plattform YouTube “platz aus allen Nähten”!

YouTube ist im Internet die Anlaufstelle für Videos aller Art und Unart. Ein Sammelsurium an Filmen, in dem für jeden was dabei ist. Dazu gesellen sich zahlreiche YouTuber mit eigenen Kanälen, in denen diese von Comedy über Film-Kritiken bis Kosmetik-Tipps und Software-Tutorials wirklich alles präsentieren. Solche Channel dort nennt man VLOG. Das ist eine Wortschöpfung aus “Video” und “Blog” und damit ganz einfach ein “Video-Blog.”

YouTube und das große Geld

In den Mainstream-Medien tauchten immer mal wieder “Vlogger” auf, die angeblich mit ihren Videos und Kanälen auf YouTube hunderttausende Dollar oder Euro verdienen. Wahre “Idole der Generation YouTube”, wie die Presse diese auch gerne nennt, die durch Werbeeinnahme steinreich geworden sein sollen.

Diese YouTuberinnen und YouTuber gibt es tatsächlich. Hier stehen praktisch aber immer Firmen, Sponsoren und Konzerne hinter, die diese mit-bezahlen und durch die eben solche “YouTube-Großverdiener” ihr Geld bekommen.

Doch zu illustren Gesellschaft solcher Video-Macher gesellen sich unzählige kleine YouTuber, von denen niemand spricht. Personen, die mit ihren Kanälen jeglicher Art vor sich her dümpeln und nicht in den Medien gefeiert werden. Wie kann das sein, wo man doch angeblich mit YouTube-Videos so viel Geld scheffeln kann?

In Deutschland ist es – ganz anders als in den USA! – so, dass man sich oft geradezu rechtfertigen muss, wenn man mit modernen Medien wie eben YouTube Geld verdient. Hierzulande muss nicht nur alles kostenlos sein, sondern man darf selber auch kein Cent an seiner Arbeit verdienen. Ich möchte es mal mit einem Musiker vergleichen: Dieser Künstler hat nicht nur seine produzierte Musik kostenfrei dem Konsumenten anzubieten, nein, er hat gefälligst auch nichts daran zu verdienen. Erzielt dieser Einnahmen durch seine Arbeit, ist das ein Unding.

So denken tatsächlich viele Menschen/Neider/Hater/Trolle, da man das Beispiel eben auf YouTuber übertragen kann. Auf Autoren von Büchern sowieso.

Auf YouTube gibt es auch einige sehr wenige Aktive, die Kanäle bzw. einen VLOG zur Grenzwissenschaft betreiben. Eben wie ich meinen Channel “Grenzwissenschaft und Mystery Files” seit dem Sommer 2012. Und so höre ich mir seit 5 Jahren immer wieder den Quatsch an, dass mein Kanal auf Klicks und damit viel Geld aus ist. Wäre einzig und allen der Sinn meines Kanal das Geld, würde ich ganz andere Videos zu Phantastischen Phänomenen hochladen. Videos, die die Sensationsgier befriedigen und deren Inhalt gleichgültig ist. Irgendwelche ausgedachten Mysterien, Themen und spektakulären Sensationen … und die Kasse klingelt. In Peru wird es derzeit ja auch gerade wieder mit den “Alien-Mumien” gemacht.

Der “Geld scheffelnde Mythen Metzger” bei YouTube

Auch der Kollege “Mythen Metzger” bei YouTube kennt diese dummen Sprüche zu seinen Videos. Auch er produziert Videos zu den Rätseln der Welt auf seinem eigenen Channel, den es seit dem April 2015 gibt. Und auch der “Mythen Metzger” muss sich immer wieder anhören, dass er “klick-geil” sei. Ebenso natürlich – wie eben auch ich – dass er von irgendwelchen Geheimbünden oder diversen Gesellschaften als Troll und Desinformant bezahlt wird.

Der “Mythen Metzger”, der übrigens weit mehr Abonnenten und Video-Aufrufe als ich hat, und den viele Grenzwissenschaft-Interessierte unlängst kennen, hat am 14. Juli 21017 genau zu diesen Geld-Vorwürfen ein neues Video hochgeladen. Ein Video, in dem er darauf eingeht, was er von diesen dummen Kommentaren, dass er nur Geld scheffeln will, hält.

Da der Metzger der Mythen (genau wie ich) keine Sponsoren oder überhaupt irgendwelche Unterstützer hat, sind seine Erläuterungen mit Sicherheit auf die meisten YouTuber übertragbar. Es wird von diesen Trollen übrigens auch immer gerne vergessen, dass es praktisch keine thematisch passenden Kooperationspartner etc. gibt, die grenzwissenschaftliche Kanäle durch ihre Waren oder Dienstleistungen mit finanzieren könnten …

Ab etwa Minute 15:15 in seinem neuen FAQ-Video erfahrt Ihr dazu mehr:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , markiert <