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UFOs und die UFO-Forschung: Der Paradigmenwechsel des öffentlich-rechtlichen TV in 25 Jahren (+ Video)

UFOs und UFO-Foschung: Der Paradigmenwechsel des öffentlich-rechtlichen TV (Bilder: WikiCommons & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFOs und UFO-Forschung: Der Paradigmenwechsel des öffentlich-rechtlichen TV (Bilder: WikiCommons & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

UFOs und Mainstreammedien – das war eigentlich noch nie eine gute Kombination. Meistens zumindest, denn Themen aus der UFO-Forschung werden von den “etablierten Medien” selten neutral behandelt. Entweder sie werden vollkommen überzogen oder sie werden geradezu verspottet. Vor genau 25 Jahren ereignete sich dazu ein Tiefpunkt im öffentlich-rechtlichen TV. 1994 lief überaus erfolgreich eine TV-Doku zur besten Sendezeit auf ARD, die ein großes Echo bekam, so dass kurz darauf ein Talksendung dazu folgte. Für viele UFO-Forscher damals ein Tiefpunkt aufgrund eines beteiligten Wissenschaftlers aus der Sendung “Quarks”. Doch es hat sich offensichtlich genau dort viel getan. Sehr viel, wie Ihr in diesem Beitrag erfahren werdet!


UFOs und das Fernsehen

Die Welt und Gesellschaft wandeln sich stetig. Es gibt und gab nie einen Stillstand, denn Änderungen gehören zu unserer Kultur und Zivilisation. Mal sehen Menschen diese Wandel als Rückschritt oder negativ, mal aber auch als Fortschritt und damit positiv.

Selbstverständlich gilt das auch für die Welt der UFO-Forschung und UFO-Themen an sich. Nicht nur in der Hinsicht wie die Gesellschaft diesen Themen begegnet, sondern auch wie die Mainstreammedien damit umgehen. Die Liste an erschreckenden Beispielen ist dabei unendlich lang! Nur wenige Berichte oder Sendungen aus dem Bereich UFOs fallen in den “etablierten Medien” wirklich positiv auf. Dabei spielt es erst mal keine Rolle ob diese “für” oder “gegen” das Thema sind.

Einen der absoluten Tiefpunkte im öffentlich-rechtlichen Fernsehen hierbei wurde vor genau 25 Jahren erreicht. Jene Mystery-Jäger und UFO-Forscher, die damals schon aktiv waren, erinnern sich daran bis heute nur zu gut.

Doch was war geschehen? Dies (und andere TV-UFO-Themen) diskutierte ich 1999 in dem Buch “Begleiter aus dem Universum” sehr ausführlich:

“UFOs – und es gibt sie doch”

ARD, 24. Oktober 1994: Heinz Rode geht mit der Dokumentation “UFOs – und es gibt sie doch” auf Sendung. Eine Dokumentation, die vor allem die UFO-Sichtungen um 1991 im Belgien und die legendären Greifswald-UFOs (24. August 1990) zum Schwerpunkt hatte. Zeugen wurde befragt, vor Ort recherchiert und Wissenschaftler wie zum Beispiel Illobrand von Ludwiger, Autor des damaligen Standarterkers “Der Stand der UFO-Forschung” interviewt.

Eine Sendung, die der ARD traumhafte Einschaltquoten bescherte (acht Millionen), und die UFO-Forschung durchaus erfreute. Und selbst die legendäre Boulevardzeitung “Bild” kündigte am 14. Oktober 1994 diese Sendung mit der Überschrift “TV will beweisen: UFOs gibt es doch” an. Es war die Hochzeit grenzwissenschaftlicher Themen wie UFOs, Aliens, Rätsel der Welt und Prä-Astronautik in den Medien und vor allem auf dem Buchmark.

Doch, wie sollte es anders sein, es hagelte Kritik! Wie kann Rode in einer Doku behaupten, dass es UFOs gibt – und das im öffentlich-rechtlichen Fernsehen? Eine Art “Gegentalk” war am 27. Oktober 1994 auf ARD die Folge, bei dem verschiedene Personen versuchten Rodes Ergebnisse zu widerlegen, zu diskutieren und sogar ins Lächerliche zu ziehen (s. Video unten).

Dieser Talk ist bis heute ein wunderbares Beispiel der teilweisen Engstirnigkeit der Menschen bei der Konfrontation mit dem UFO-Phänomen. Die Sendung, mit dem Titel “UFOs – gibt es sie wirklich?”, wurde damals von dem Soziologen Peter Gatter moderiert, der neben – natürlich – Rode auch Illobrand von Ludwiger, Harald Lesch und den TV-Wissenschaftler des WDR, Ranga Yogeshwar, eingeladen hatte.

Ein TV-Wissenschaftler in Rage!

Die festgefahrene und geradezu militante Meinung Yogeshwars zur UFO-Forschung in dieser Talk-Sendung auf ARD war erstaunlich!

Immer wieder wurde von ihm der gesamten UFO-Forschung pseudowissenschaftlichkeit und sektiererische Untertöne vorgeworfen. Die Spitze seiner Angriffe war die Aussage, dass er Illobrand von Ludwiger, Physiker und Systemanalytiker, als unseriösen Forscher bzw. Lügner bezeichnete. Und relevante Forschungsergebnisse, die dem UFO-Phänomene eine Realität bezeugen, wurden erst gar nicht angehört. “Sie schwindeln ihnen (den Menschen) was vor”, so Yogeshwar. Die UFO-Forschung sei, so Yogeshwar, ein “Rücktritt in ein Mittelalter”:

Was wir heute haben ist ein Rückschritt in ein Mittelalter. Davor warne ich!

Er sei “zornig”, so Yogeshwar weiter, und “wir haben eine Verantwortung”. Damit meinte er das öffentlich-rechtliche TV. Denn die Menschen seien so oder so aufgrund allerlei neuen Technologien etc. “verunsichert” und so würden man ihnen mit UFOs quasi eine Art Glauben vorsetzten. Er verglich es explizit mit Sekten.

Ranga Yogeshwar,  damals sehr bekannt durch die TV-Sendung “Quarks & Co.”, wehrte sich energisch gegen die unseriöse Erforschung des UFO-Phänomens und stellt diese teilweise mit esoterischen Schnickschnack gleich. Zum Teil hat Yogeshwar hier ohne jeden Zweifel recht, doch zu behaupten, es besteht kein Forschungsbedarf in Richtung UFOs ist wohl mehr als voreilig. Denn alle anderen Gäste antworteten auf die Frage des Moderators Gatter, ob ein Forschungsbedarf zu UFOs bestünde, mit einem klaren Ja. Auch der damals noch eher unbekannte Harald Lesch, der aus der heutigen TV-Landschaft nicht mehr wegzudenken ist.

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Unverständlich erschien schon 1994 die Aufregungen, die der Ausstrahlung der Doku vom 24. Oktober 1994 folgten. Und der “ARD-Wissenschaftler” Yogeshwar hat sich mit seinen Aussagen im anschließenden Talk mehr lächerlich gemacht, als sachlich diskutiert, wie Ihr im Video unten sehen könnt.

Interessant am Rande um die Ereignisse vor 25 Jahren ist aber auch das: Nur einen Tag nach Rodes UFO-Sendung, also am 25. Oktober 1994, und damit zwei Tage vor der erwähnten ARD-Diskussion lief ein UFO-Talk-Show, die alle typischen Kriterien einer öden Gesprächsrunde erfüllte: Die Sendung “Fliege” und diese lief – auf ARD!

Darin kamen unterschiedliche Zeugen mit ihren privaten UFO-Sichtungen zu Wort. Von einfachen Sichtungen bis nahen Begegnungen mit fremden Wesen waren fast sämtliche Aspekte der UFO-Kontakte vertreten. Ein gut ausgesuchter Kreis von Gästen. Immerhin, die Sendung lief auf ARD, kurz nach Rodes angeblicher Pseudo-UFO-Sendung.

Bei dem Talk vom 27. Oktober wurde diese ARD-Sendung nicht erwähnt, und dass, obwohl Yogeshwar nicht genug von seiner angeblichen Pseudowissenschaftlichkeit der UFO-Berichte und -Sichtungen reden konnte …

Paradigmenwechsel bei der ARD

Der Auftritt von 1994 war sicherlich keine Glanzleitung von Ranga Yogeshwar. Doch der Diplomphysiker ist auch weiterhin am TV aktiv, wo er bereits ab 1987 als Wissenschaftsredakteur bei ARD und Moderator tätig ist. In den Jahren 1995 bis 2005 war er dort sogar stellvertretender Leiter und später Leiter der Programmgruppe “Wissenschaft Fernsehen”. Auch die von ihm (mit)entwickelten Sendung “Quarks” von damals gibt es noch immer.

Während 1994 die Wissenschaftssendung “Quarks” eigentlich nur von Yogeshwar bestimmt war, ist bes heute anders. Und auch das UFO-Thema wird dort heute offensichtlich ganz anders gesehen. Man könnte, mit Blick auf die Talkrunde von 1994, hier sogar von einem Paradigmenwechsel sprechen.

Zumindest wenn man sich den Artikel “Das wissen wir über UFOs” anschaut, der auf der Internetseite von “Quarks” am 6. Dezember 2019 erschienen ist. In dem sachlich-neutral verfassten Artikel werden vor allem auch die Arbeiten der deutschen UFO-Forschungsorganisationen vorgestellt.

“Eine sachliche Debatte ist nötig”

Drei davon gibt es in Deutschland und dazu heißt es:

Alle drei haben wissenschaftliche Grundsätze erarbeitet, nach denen sie sich bei ihrer Arbeit richten. In diesen sind Datenschutzregeln festgehalten und auch die Tatsache, dass sie alle ‘wissenschaftlich-kritisch’ nach Erklärungen für UFO-Sichtungen suchen, die ihnen gemeldet werden. Sie sind erst einmal skeptisch allen Alien-Theorien gegenüber, da diese bislang nicht wissenschaftlich belegt werden konnten. Die Vereine sehen sich vor allem als Anlaufstelle für die Menschen, die Antworten suchen und die melden wollen, wenn sie ein Objekt am Himmel sehen, das sie nicht zuordnen können.

Dafür führen die drei Vereine gemeinsam die ‘UFO-Sichtungsdatenbank’, in der alle Sichtungen zusammenlaufen.”

Weiter berichtet der “Quarks”-Artikel über die offiziellen UFOs der US-Navy, die auf Fischinger-Online bereits in verschiedenen YouTube-Videos Thema waren (s. Link HIER).

“Ufologie ist keine ausgewiesene akademische Wissenschaft”, so lesen wir dort ganz richtig, und “UFOs haben zunächst nichts mit Aliens oder außerirdischem Leben zu tun”. Abschließend stellt die “Quarks”-Autorin Annika Witzel klar fest: “Eine sachliche Debatte ist nötig” – Eine Aussage, die von Hans-Werner Peininger, 1. Vorsitzende der “Gesellschaft der Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.) in dem Beitrag klar unterstrichen wird.

Ein solcher Artikel und derartige Aussagen waren vor 25 Jahren offiziell bei “Quarks” wohl undenkbar! Das Problem ist nur, dass ein Online-Artikel weit weniger Menschen erreicht, als die damalige TV-Sendung …

Ändert sich etwas in der Gesellschaft bzw. den Mainstreammedien, oder ist eher eine Ausnahme?

Video zum Thema

Die ARD-Talk-Sendung vom 27. Oktober 1994 auf YouTube

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Auf Tour mit Erich von Däniken”: Interview mit EvD vom schweizer TV (und warum es für ihn von 24.000 Menschen standing ovations gab)

"Auf Tour mit Erich von Däniken": Video von und mit EvD vom schweizer TV (Bild: Screenshot TeleBärn)
“Auf Tour mit Erich von Däniken”: Video von und mit EvD vom schweizer TV (Bild: Screenshot TeleBärn)

200 Tage und mehr ist Erich von Däniken jedes Jahr in der Welt unterwegs und damit nicht daheim in der Schweiz. Trotzdem nahm er sich jüngst für den schweizer Regional-TV-Sender “TeleBärn” Zeit für ein knapp 23minütiges Interview. Eine Fernsehsendung, die am 4. Dezember 2018 ausgestrahlt wurde und jetzt online gestellt wurde. Das Interview mit von Däniken hebt sich nicht nur aufgrund seiner Länge von über 20 Minuten von all den zahllosen TV-Sendungen von, mit und über ihn ab. Warum lest und seht Ihr in diesem Mystery-Review auf “Grenzwissenschaft & Mystery Files“.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Auf Tour mit Erich von Däniken”

Interviews im TV und der Presse mit Erich von Däniken kennt man seit 50  Jahren. Mal umfangreich, mal sachlich-langweilig und mal auch nur kurz und knapp. Anders ein Interview des lokalen TV-Senders “TeleBärn” von der Journalistin Michelle Renaud von Anfang Dezember 2018.

“TeleBärn” besuchte von Däniken in seinem Büro und filmte dort in einer lockeren Atmosphäre – weit abseits trockener Fernsehstudios oder Talk-Shows. Offenbar ohne klares “Drehbuch”, was das unten verlinkte Interview für jeden Prä-Astronautik- bzw. EvD-Fan zu einem Muss macht. Sofern man dem dort gesprochenen Schwizerdütsch auch folgen kann …

Auf der Webseite des Senders heißt es zu diesem Interview kurz und knapp:

83 Jahre alt und noch immer auf Alien-Mission. Erich von Däniken.

Im Ausland bejubelt, hier wissen die Menschen kaum, was er macht. Außerirdische Gedanken in der heiligen Zeit, diesen Dienstagabend auf TeleBärn in der Sendung ‘Renaud Tour’ — Echt und ehrlich.

Und so ist es auch. In Ländern wie Brasilien oder vor allem auch den USA ist Erich von Däniken längst wieder “kult” geworden. 50 Jahre nachdem sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” 1968 erschien und das Thema der Astronautengötter aus dem Kosmos weltbekannt mache.

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Jubelnde Fans und ein gut gelaunter von Däniken

Hierzulande – in Europa – ticken da die Mystery-Uhren ganz anders!

Bei uns gibt es keine Kongresse, Vorträge oder Tagungen, in denen der “Vater der Prä-Astronautik” mit standing ovations empfangen wird. Hier gibt es keine Stadien, in denen von Däniken von 24.000 begeisterten Gästen jubelnd empfangen wird – so wie in den USA. Der Zeitgeist sei bei uns ein anderer, so EvD. Natürlich freut er sich über solche standing ovations der ausländischen Fans, wie er gerne zugibt.

Einer der Gründe für den Erfolg seiner Person und des Themas sei vor allem die US-Serie “Ancient Aliens”, über die auf “Grenzwissenschaft & Mystery Files” immer wieder gepostet wurde.

In dem Interview mit “TeleBärn” geht von Däniken auch auf die Nazca-Linien ein wenig ein. Er findet es ein Unding, dass fast immer nur die Figuren von Tieren hierzulande gezeigt werden, die sich auf der Hochebene in Peru finden. Nicht aber die zum Teil gewaltigen Pisten und Linien, die eben das Rätsel von Nazca überhaupt erst ausmachen, so EvD (dazu findet Ihr HIER ein aktuelles Video von mir auf meinem YouTube-Channel).

Auf die “Alien-Mumien von Nazca”, über die von Däniken auch in seinem aktuellen Buch “Neue Erkenntnisse” schreibt, geht er ebenso ein. Das sind jene angeblich außerirdischen Körper, die bei Nazca in Peru gefunden wurden und von denen ihm eine zum Kauf angeboten wurde. Mehr dazu erfahrt Ihr in diesem Video HIER von mir.

Ramon Zürcher, die rechte Hand von Erich von Däniken (s. a. Video HIER), kommt gegenüber “TeleBärn” ebenfalls zu Wort. Aalles in allem für mich als “alten Hasen” der Pä-Astronautik ein überaus erfrischendes Interview mit einem gut gelaunten Erich von Däniken und einer nicht minder gut gelaunten Michelle Renaud.

Das vollständige Interview ist auf der Webseite des Senders HIER zu finden.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #19 – Spezial: “Die Geister-Armee aus dem alten Rom” mit Lars A. Fischinger von 2002 +++YouTube-Video+++

Grenzwissenschaft Classics Videos #19 - Spezial: Die Geister-Armee aus dem alten Rom mit Lars A. Fischinger von 2002 (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Grenzwissenschaft Classics Videos #19 – Spezial: Die Geister-Armee aus dem alten Rom mit Lars A. Fischinger von 2002 (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Unter Bezeichnungen wie “Grenzwissenschaft” oder “Mystery” fällt selbstverständlich auch die ganze  Welt des Unerklärlichen und Phantastischen und nicht nur Ancient Aliens & Co. Hierzu gehören auch und vor allem Spukorte, Geistererscheinungen und Phänomene aus der Welt des Paranormalen an sich. Am 20. August 2002 waren mein Freund und Autoren-Kollege Walter-Jörg Langbein und ich eben zu solchen Themen des Paranormalen von Pro7 in eine damals nur sehr kurz laufende TV-Sendung eingeladen worden. Keine Talk-Show an sich – aber Rückblickend auf mich im Alter von 28 Jahren sehr unterhaltsam. Darum ist die Folge #19 meiner Video-Reihe “Grenzwissenschaft Classics Videos” auf YouTube ein “Spezial” mit mir selber …

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Arabellas Phantastische Phänomene”. So hieß vor 15 Jahren eine abendliche TV-Sendung auf Pro7 mit der damals sehr bekannten Moderatorin Arabella Kiesbauer.

Kiesbauer, die nachmittags auch eine Talk-Show auf Sendung hatte, stelle in dieser Sendung Berichte aus der Grenzwissenschaft vor. Anschließend musste das Publikum raten, ob diese nach gefilmten Storys über paranormale Phänomene wahr oder falsch waren. Ganz ähnlich, wie in der einstigen US-Fernsehserie “X Faktor – Das Unfassbare”, die, so glaube ich, heute noch wiederholt wird.

Viel Spaß mit der 19. Folge der Grenzwissenschaft Classics.

(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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Lars A. Fischinger

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Talk mit Erich von Däniken im Schweizer TV: “Nimmst Du Drogen oder hast Du Dich mal untersuchen lassen, da Du solche Ideen hast?”

TV-Talk mit Erich von Däniken im Schweizer Fernsehen (Bild: Screenshot srf.ch/sendungen/schawinski)
Ein lohnender TV-Talk mit Erich von Däniken im Fernsehen (Bild: Screenshot srf.ch/sendungen/schawinski)

Erich von Däniken als Urgestein der Prä-Astronautik wird in den letzten Jahren immer wieder mit den Bereich der Verschwörungstheorien in Zusammenhang gebracht. Seine Ideen rund um die Astronautengötter aus dem Kosmos gelten hier und da deshalb immer häufiger als Verschwörungstheorien. Genau dazu hat jüngst der TV-Sender SRF (Schweiz) ein überaus interessantes Video der Talksendung “Schawinski” mit von Däniken online gestellt. Ein TV-Talk mit EvD, in dem es auch und vor allem über teils absurde Verschwörungen  geht und dass sich jeder Mystery- und Däniken-Fan unbedingt ansehen sollte. Warum erfahrt Ihr wie immer hier.

Talk mit Erich von Däniken im Schweizer TV: “Nimmst Du Drogen oder hast Du Dich mal untersuchen lassen, da Du solche Ideen hast?” weiterlesen

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Die Roswell Alien Sliders: Auch das spanisches TV machte sich die Mühe einer Analyse – anhand einer Fotofälschung?

Die Roswell Alien Sliders - Spanisches TV macht sich fantasievolle Mühe (Bild: Screenshot cuatro.com)
Die Roswell Alien Sliders – Spanisches TV macht sich fantasievolle Mühe (Bild: Screenshot cuatro.com)

Die Präsentation von Fotos, die mutmaßlich einen außerirdischen Leichnam vom UFO-Absturz nahe Roswell 1947 in den USA zeigen, war Anfang Mai ein riesen Flop. Die ersten an der Analyse der “Roswell Alien Sliders” beteiligten UFO-Forscher haben sich unlängst entschuldigt und ihren Irrtum eingestanden. Es wurde nichts aus der Sensation mit einem “Wesen, das nicht von der Erde stammt”. Wie es zu erwarten war. Offenbar handelt es sich nur um eine Mumie in einem Museum. Doch ein spanischer Fernsehsender hat am 18. Mai zu diesem Thema eine TV-Sendung online gestellt, die man sich durchaus mal genauer ansehen sollte.

 

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die UFO-Forschung hat aufgrund der angeblichen Alien-Fotos von Roswell erneut Schaden genommen. Zumindest in den USA. Auch wenn es noch Unklarheiten bzw. unterschiedliche Aussagen gibt, wer hier eigentlich wen auf den Arm genommen hat oder besser genommen haben könnte. Doch es ist eben kein Alien auf den Dias zu sehen – es ist eine Mumie eines Menschen.

Doch es ist interessant, was das spanische Fernsehen im Zuge dieser Diskussion um die “Roswell Sliders” sendete. Auch wenn ich kein Spanisch verstehe, verstehe ich doch die in der Sendung gezeigten Fotos/Vergleiche. Auffallend ist, dass in der Talk-Show ein “Glassarg” mit einer “Rekonstruktion” der fremden Leiche im Studio zu sehen ist (s. Titelbild). Doch was verblüfft, ist das dort analysierte “Alien-Foto” selber. Dieses ist bei genauem Hinsehen ein anderes Dia, als das, was seit dem 5. Mai 2015 in der UFO-Szene kursiert.

In diesem Video des spanischen Fernsehen wird also ein Foto diskutiert und analysiert, dass nicht dem entspricht, das als “Roswell Slider” wohl in die Annalen der UFO-Forschung eingehen wird. Hier ist der Hintergrund ein anderer, was unlängst erneut zu “Verschwörungen” im Netz führte. Aus diesem Grund lohnt ich ein zweiter Blick. Ein Bildvergleich von Screenshots soll dies veranschaulichen, auf dem ich die Unterschiede mit Pfeilen markiert habe (oben das Bild aus dem spanischen Fernsehen / unten das inzwischen allen bekannte Foto):

Die Roswell Alien Sliders: Bildvergleich (YouTube-Screenshots)
Die Roswell Alien Sliders: Bildvergleich / Für eine Großansicht anklicken (YouTube-Screenshots)

Absichtlicher Betrug und Irreführung der UFO-Szene?!

Das klingt erstmals seltsam. Zumal sich auch Anthony Bragalia als einer der Hauptbeteiligten bei den “Roswell Dias” unlängst entschuldigt hat. Entschuldigt deshalb, da die Schrift auf dem Schild vor der Mumie anhand eines anderen Bildes entziffert werden konnte. In diesem YouTube-Clip sieht man, wie dies geschah. Dieses andere und besser erkennbare Foto lag den Beteiligten Bragalia, Tom Carey und Don Schmitt nach eigenen Angaben nicht bei ihren Untersuchungen vor.

Es hat sich inzwischen auch in der UFO-Szene in Deutschland deshalb ein mulmiges Gefühl in der Magengrube breit gemacht. Anthony Bragalia und Kollegen, so schreibt er in seiner Stellungnahme nach den “Enthüllungen” gingen davon aus, dass sie das beste zur Verfügung stehende Bildmaterial für ihre Analysen vorliegen haben. Bragalia:

Gab es 1947 eine "echte Alien-Autopsie von Roswell"? (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)
VIDEO-Tipp: Die „Alien Autopsie“ von Roswell 1947 des Ray Santilli – steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)

Mir wurde gesagt, das sind besten verfügbaren und hochauflösendsten Bilder des Schildes, die der Mitbesitzer der Dias, Mr. Adam Dew, den Untersuchern bereitgestellt hat. (…)

Ich kann nur vermuten, dass Mr. Adam Dew den Experten nicht die hochauflösendsten Bilder der Dias  vorgelegt hat. Ich bin mir nicht sicher, warum er das nicht tat.”

Genau dies klingt sehr nach einer absichtlichen Irreführung der UFO-Forscher rund um die Bilder. Und genau dieses hochauflösende Bild der Mumie war es, das das spanischen Fernsehen zeigte und oben in der Grafik im Bildvergleich zu sehen ist. Das Video mit der Rekonstruktion der Aufschrift auf dem Schild zeigt dies sehr deutlich. Damit hat das Fernsehen in Spanien keine Manipulation präsentiert, sondern das Bragalia & Co. zuvor unbekannte Bild.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Ein Klassiker von 1994: Die ARD, die UFOs und die Wissenschaft

  Eine historische ARD-Talkrunde vom 27. Oktober 1994 (insgesamt 5 Youtube-Teile):

Es ging in der besagten UFO-Dokumentation vom 24. Oktober 1994 (“UFOs – und es gibt sie doch”, NDR) vor allem um die Legendäre “UFO-Welle über Belgien“. Die BILD kündigte die UFO-Sendung von Heinz Rode zum Beispiel am 14. Oktober 1994 mit der Überschrift an: “TV will beweisen: UFOs gibt es doch”.
Leider ist die Sendung nicht mehr bei Youtube zu finden.
In meinem Buch “Begleiter aus dem Universum” von 1999 widmete ich auch ein Kapitel der öffentlichen Diskussion über fliegende Untertassen & Co. Zu dem Talk oben und vor allem Ranga Yogeshwar entrüstete ich mich damals in dem Buch (und das tun noch heute Youtube-Zuschauer ähnlich):
ARD, 24. Oktober 1994: Heinz Rode geht mit der Dokumentation “UFOs – und es gibt sie doch” auf Sendung. Eine sachliche, unvoreingenommene und hervorragend gemachte Dokumentation, die vor allem die UFO-Sichtungen um 1991 im Belgien und die legendären Greifswald-UFOs (24. August 1990) zum Schwerpunkt hatte. Zeugen wurde befragt, vor Ort recherchiert und Wissenschaftler wie zum Beispiel Illobrand von Ludwiger, Autor des ausgezeichneten Buches “Der Stand der UFO-Forschung”, interviewt. Eine Sendung, die der ARD traumhafte Einschaltquoten bescherte (acht Millionen), und die UFO-Forschung durchaus erfreute. Selbst die legendäre Zeitung BILD kündigte am 14. Oktober 1994 diese Sendung mit der Überschrift “TV will beweisen: Ufos gibt es doch” an.

Doch, wie sollte es anders sein, wie kann Rode feststellen, dass es UFOs gibt – und das im öffentlichen TV? Eine Art “Gegentalk” war am 27. Oktober 1994 auf ARD die Folge, bei dem verschiedene Personen versuchten Rodes Ergebnisse zu widerlegen und sogar zu verlächerlichen.

Dieser Talk ist ein wunderbares Beispiel der teilweisen Engstirnigkeit der Menschen bei der Konfrontation mit dem UFO-Phänomen. Die Sendung, mit dem Titel “UFOs – gibt es sie wirklich?”, wurde von dem Soziologen Peter Gatter moderiert, der neben – natürlich – Rode auch von Ludwiger und den TV-Wissenschaftler des WDR, Ranga Yogeshwar, eingeladen hatte.

Die festgefahrene Meinung Yogeshwars in dieser Sendung war erstaunlich. Immer wieder wurde von ihm der gesamten UFO-Forschung pseudowissenschaftlichkeit und sektiererische Untertöne vorgeworfen. Die Spitze seiner Angriffe war die Aussage, dass er Illobrand von Ludwiger, Physiker und Systemanalytiker, der immerhin bei der Weltraumbehörde DASA arbeitet, als unseriösen Forscher bezeichnete. Die UFO-Forschung sei, so Yogeshwar, ein “Rücktritt in ein Mittelalter”. Und relevante Forschungsergebnisse, die dem UFO-Phänomene eine Realität bezeugen, wurden erst gar nicht angehört.

Ranga Yogeshwar,  bekannt durch die interessante TV-Sendung “Quox & Co.”, wehrte sich energisch gegen die unseriöse Erforschung des UFO-Phänomens und stellt diese teilweise mit esoterischen Schnickschnack gleicht. Zum Teil hat Yogeshwar hier ohne jeden Zweifel recht, doch zu behaupten, es besteht kein Forschungsbedarf in Richtung UFOs ist wohl mehr als voreilig. Alle anderen Gäste antworteten auf die entsprechende Frage des Moderators Peter Gatter mit einem klaren Ja zu weiterer, seriöser Forschung, um endlich dies Phänomen verifizieren zu können.

Dieser “Doppelsendung” des NDR/ARD war eine Wohltat. Unverständlich hingegen scheinen mir die Aufregungen zu sein, die der Ausstrahlung vom 24. Oktober 1994 folgten. Und der “ARD-Wissenschaftler” hat sich hier mehr lächerlich gemacht, als sachlich diskutiert.

Nur einen Tag nach Rodes UFO-Sendung, am 25. Oktober 1994, und zwei Tage vor der erwähnten ARD-Diskussion lief ein Talk-Show zum UFO-Thema, die alle typischen Kriterien einer öden Gesprächsrunde erfüllte: “Fliege” auf – ARD!

In der Sendung “Fliege” kamen unterschiedliche “Zeugen” mit ihren privaten UFO-Sichtungen zu Wort. Von einfachen Sichtungen bis nahen Begegnungen mit fremden Wesen waren fast sämtliche Aspekte der UFO-Kontakte vertreten. Ein gut ausgesuchter Kreis von Gästen. Immerhin, die Sendung lief auf ARD, kurz nach Rodes angeblicher Pseudo-UFO-Sendung. Bei dem Talk vom 27. Oktober wurde diese ARD-Sendung nicht erwähnt, und dass, obwohl Yogeshwar nicht genug von seiner angeblichen Pseudowissenschaftlichkeit der UFO-Berichte und -Sichtungen faseln konnte.
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