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Video: Die Macht der Bilder: Proxima Centauri ist nur eine Scheibe Wurst – und bizarre Bilder der „Alfred Isaac Midleton-Expedition“ von 1901

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Video: Proxima Centauri ist nur eine Scheibe Wurst - und die verstörenden Bilder der "Alfred Isaac Midleton-Expedition" 1901
Video: Proxima Centauri ist nur eine Scheibe Wurst – und die verstörenden Bilder der „Alfred Isaac Midleton-Expedition“ 1901

Ein Physiker stellt ein bearbeitetes Foto einer Scheibe Wurst beziehungsweise Salami als Aufnahme des Sterns Proxima Centauri ins Netz. Und behauptet dazu, dass es vom neuen James Webb-Weltraumteleskop  aufgenommen wurde. Und eine Künstliche Intelligenz (KI) erzeugt verstörende und unheimliche Fotos, die angeblich von einer verschollenen Expedition stammen. Beide Beispiele zeigen erneut eindrücklich welche Wirkung Fotos ohne wirklichen Kontext haben, wie Ihr hier seht.


Proxima Centauri versus Wurst

Zwei aktuelle Beispiele für die Macht der Bilder, die erstaunen und verstören. Zumal der angesehene Physiker Etienne Klein mit dem bearbeiteten Bild einer Scheibe Salami tausende Follower foppte, dass es den Stern Proxima Centauri zeige, hat er nur einen seiner Kollegen nachgemacht. Allerdings in manipulierter Form.

Viel unheimlicher jedoch sind zahlreiche zeitgleich im Internet aufgetauchte Fotos. Sie sollen die letzten Bilder sein, die die 1901 in Sumatra verschollene Expedition des britischen Forschers namens Alfred Isaac Midleton sein. Auf der Suche nach einer versunkenen Stadt „Dawleetoo“ wären er und seine Team nie wieder zurückgekommen …

Und diese Bilder sind wirklich erstaunlich, bizarr, unheimlich und faszinierend zugleich. Wohl deshalb kursieren sie momentan in der Mystery-Szene. Doch keines der Fotos ist real. Alle wurden automatisch von einer Künstlichen Intelligent erzeugt. Augenscheinlich wäre wohl auch keines der zu sehenden Tiere oder Wesen wirklich lebensfähig.

Doch schaut selbst in diesem Mystery Files-Video vom 6. August 2022.

Bleibt neugierig …

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Lars A. Fischinger

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Video: Bärtierchen als Botschafter der Menschheit an Außerirdische – und warum wir 2254 auf Proxima Centauri landen könnten

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Video: Bärtierchen für das Universum (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Video: Bärtierchen für das Universum (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Werden Bärtierchen die ersten Botschafter der Menschheit im Universum sein, die Außerirdische von uns zu sehen bekommen? Geht es nach einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt, bei dem diese Lebewesen in das All geschickt werden sollen, dann ja. Und nicht nur das: Denn eine weitere Studie geht davon aus, dass wir schon „bald“ zu den Sternen reisen werden. So würden wir beispielsweise im Jahr 2289 schon Sterne in 40 Lichtjahren Entfernung besuchen können. Ob dann noch irdische Bärtierchen im All unterwegs zu den Sternen sein werden?


Bärtierchen versus Außerirdische

Sehen Außerirdische als erstes irdisches Leben winzige Bärtierchen („Tardigrada“), die wir selber in den Kosmos geschickt haben?

Das klingt wirklich kurios, aber eine Studie schlägt vor, dass Bärtierchen und andere widerstandsfähige Organismen in Satelliten gesteckt werden sollen, um sie dann in den Weltraum zu schicken. Und zwar mittels einer neuen Technologie, die diese Raumsonden mit einem Laser von der Erde aus antreibt. Bis zu 30 Prozent der Lichtgeschwindigkeit sollen so erreicht werden.

So erhofft man sich unter anderem Erkenntnisse darüber, wie Menschen durch das All reisen könnten. In wenigen Tagen zu weit entfernten Regionen des Sonnensystem, statt zum Teuil in Jahrzehnten, wie unbekannte Raumsonden bisher.

Eine andere Studie strotzt hingegen nur so vor Optimismus. Denn in dieser gehen die Autoren (unter anderem der NASA) um Jonathan H. Jiang anhand diverser Berechnungen davon aus, dass beispielsweise schon im Jahr 2086 Menschen den Saturn besuchen. Oder auch, dass unsere Nachfahren im Jahr 2289 bereits in 40 Lichtjahren Entfernung das Sternsystem Trappist erreicht haben werden.

Interessante wissenschaftliche Spekulationen, wie Ihr in diesem Mystery Files-Video vom 11. März 2022 erfahrt.

Den im Video erwähnten Beitrag findet Ihr HIER.

Bleibt neugierig …

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NASA-Träume: 2076 könnten Menschen den Saturn und 2254 Proxima Centauri erreichen – und 130 Jahre später die Galaxis durchqueren

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Träumereien bei der NASA: Im Jahr 2076 könnten Menschen den Saturn erreichen, 2254 schon Proxima Centauri und nur 130 Jahre später die Galaxis durchqueren (Bilder: Gemeinfrei & ESO/M. Kornmesser / Montage: Fischinger-Online)
Träumereien bei der NASA: Im Jahr 2076 könnten Menschen den Saturn erreichen, 2254 Proxima Centauri und nur 130 Jahre später die Galaxis durchqueren (Bilder: Gemeinfrei & ESO/M. Kornmesser / Montage: Fischinger-Online)

Die NASA, Science-Fiction-Fans und Raumfahrt-Enthusiasten wollen bekanntlich hoch hinaus. Vor allem aber wollen sie weit hinaus in den Weltraum. Eine Studie beschreibt nun, wie sich mit fortlaufender Entwicklung der Technologie auch die Ziele der Raumfahrt bereits immer weiter in die Ferne verschoben. Und rechnet auf dieser Grundlage die Ziele der Zukunft aus. Demnach wären in knapp 230 Jahren schon Menschen in anderen Sonnensystemen. Eine spannende Studie, die gleichzeitig einen großen Schönheitsfehler hat.


Die NASA und der Griff nach den Sternen

Im Galaxien vordringen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Das wünschen sich zahllose Fans des Science-Fiction seit vielen, vielen Jahren. Und Weltraumforscher oder die NASA schließen sich diesen Träumen gerne an. Immerhin zeigen unsere kühnsten Vorstellungen, dass „da draußen“ alles möglich sein könnte und wohl auch sein wird.

Ferne Welten in unserem Sonnensystem und vor allem darüber hinaus sind die Ziele der Sehnsucht. Nicht nur, dass wir diese mit automatischen Sonden und Robotern erkunden, sondern dass der Mensch selber eines Tages dorthin reist. Grenzen gibt es bei solchen Vorstellungen nicht. Der „Homo Cosmicus“ als raumfahrende Spezies, die zu anderen Sternen reist, neue Welten besiedelt und das Universum erforscht. Genau das gaukeln Film und Fernsehen uns für die Zukunft gerne vor. Gerne in Verbindung mit guten sowie fiesen Aliens.

Und wo stehen wird als Mensch? Fest auf der guten alten Mutter Erde! Lediglich eine handvoll Astronauten umkreist in lächerlichen 400 Kilometern Höhe in der Internationalen Raumstation ISS die Erde. Erfolge in Sache Entfernung feiern nur automatische Raumsonden und Lande-Roboter. Teilweise reisten diese Raumschiffe Jahrzehnte durch unser Sonnensystem um ferne Planeten wie Jupiter oder den Pluto zu erreichen.

Dabei sah es nach dem Start des ersten Satelliten „Sputik“ 1957 und dem Kosmonauten Juri Gagarin 1961 als erster Mensch im All alles ganz prächtig aus. Nur achte Jahre später landete „Apollo 11“ der NASA mit den ersten Menschen auf den Mond. Die Euphorie war immens, der Planet Mars als nächstes Ziel des Menschen wurde immer konkreter ins Auge gefasst. Und selbst Laien wie Phantasten rechneten fest mit Basen auf dem Mond und Mars, Raumstationen sowie einer ganzen Flotte von Space Shuttles, die in den 1980er Jahren längst Alltag wären.

Immerhin waren solche Konzepte und Ideen schon Jahrzehnte vor „Sputnik“ erdacht.

Entwicklung der Raumfahrt

All das hat sich (offiziell) augenscheinlich nicht im Geringsten erfüllt. Aufgegeben wurden diese Träume und Ziele aber nie. Vor allem auch nicht bei Weltraumforschern wie Astronomen oder Physikern, die sich in einer endlosen Fülle an Studien und wissenschaftlichen Publikationen immer wieder den Kopf darüber zerbrechen, wie wir die Sterne erreichen. Oder wie wir wenigstens Menschen zu anderen Himmelskörpern in unserem Sonnensystem schicken könnten.

Genau eine solche Studie legten Forscher um Jonathan H. Jiang vom „Jet Propulsion Laboratory“ (JPL) der NASA in Kalifornien vor. Einen „projizierten Zeitrahmen für die menschliche Expansion außerhalb der Erde“, der auf den bisherigen Erfolgen der bemannten und unbemannten Raumfahrt beruht. Vor allem mit Blick auf die stetige Entwicklung von Technologien, vor allem der Mikrotechnologie, und den damit verbundenen Fortschritt in der Raumfahrt. Angefangen mit dem Start von „Sputnik“ 1957.

Anhand dieser bekannte Daten rechneten die Wissenschaftler die bisherige Entwicklung der Raumfahrt hoch beziehungsweise in die Zukunft. Besondere Berücksichtigung findet dabei das sogenannte „Mooresche Gesetz“ aus dem Jahr 1965. Dies besagt, vereinfachst ausgedrückt, dass damit die Weiterentwicklung komplexer elektronischer Schaltkreise ermittelt werden kann. Und zwar deren Leistungsverdopplung mit der gleichzeitig damit einhergehender Kostensenkung.

Meistens nimmt man hier ein oder zwei Jahre an. In diesem Zeitraum verdoppelt sich die Leistung und halbiert sich der Preis.

Besuch bei Proxima Centauri im Jahr 2254

Mit diesen theoretischen Überlegungen und den realen Daten kommt das Team um Jiang zu erstaunlich exakten Zeitangaben für zukünftige Missionen.

Demnach werde als erster Schritt ein „Basis-Lager“ der Mission „Artemis“ auf dem Mond in den späten 2020er Jahren realistisch. Ein winziger Anfang, der schon nach der ersten Mondlandung 1969 als baldige Realität angesehen wurde. Der Forscherdrang der Menschheit stehe dann aber nicht still, so die Studie weiter. So wird 2038 das Jahr sein, in dem Menschen den Mars betreten und 2076 den Riesenplaneten Jupiter und seine Monde erreichen. Nur zehn Jahre später wären bereits Raumfahrer am Saturn.

Alles nur kleine Etappen, denn das große Ziel sind ferne Sterne im Kosmos. Als nächster Nachbar bietet sich hier das Sternsystem Proxima Centauri mit den dortigen Exoplaneten an. Dieses liegt nur rund 4,3 Lichtjahre von uns entfernt und könnte nach den Berechnungen der Forscher etwa im Jahr 2254 erreicht werden. Nur bescheidene 16 Jahre später würden Menschen bereits das Sternsystem Tau Ceti mit eigenen Augen sehen, das immerhin bereits schon rund 12 Lichtjahre von der Erde weg ist.

Der Theorie-Optimismus der Studien-Autoren geht von dort noch weiter. Und zwar zum berühmten Sternsystem Trappist-1 in rund 40 Lichtjahren Entfernung, in dem bereits 7 Exoplaneten entdeckt wurden. Einige von ihnen sind erdähnlich und könnten sogar Leben tragen, welche Form dieses auch immer haben mag. Nur rund 100 Jahre später, im Jahr 2383, wäre der Mensch bereits 14.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. In einer Region unserer Galaxis, die „durch statistische Modellierung als die Region der Milchstraße vorgeschlagen (wurde), die in der Vergangenheit am wahrscheinlichsten komplexes Leben, einschließlich technologischer Zivilisationen, beherbergt hat“.

„Great Reset“

Selten hat man in einem wissenschaftlichen Theorie-Papier so viel Optimums gelesen. Mathematisch mag das anhand der empirischen Daten sicherlich wunderbar „hochgerechnet“ worden sein, aber wie sieht es in der Realität aus? Das können auch die Autoren der Studie nicht sagen. Es bleibt rein theoretisch und damit Spekulation, ob beispielsweise die ersten Menschen im Jahr 2086 vor Ort die Ringe des Saturn bestaunen können. Oder im Jahr 2064 Asteroiden im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter erkunden, wie es das Papier ebenfalls prognostiziert.

Die Autoren sprechen in ihrer Veröffentlichung auch deshalb von „frühestmöglichen Starttermine für bemannte Missionen“. „Die Erforschung des Weltraums zu rein wissenschaftlichen Zwecken ist zwar ein edles Ziel“ und sicher die gewaltigen Kosten und Opfer wert, schreiben sie, aber Ziel bleibe die Entwicklung der Menschheit zu einer Spezies auf mehreren Welten. Dabei ginge es vor allem um das „langfristige Überleben“ der Menschheit an sich durch „sich selbst erhaltende und genetisch lebensfähige Kolonien außerhalb der Erde“.

Der Schönheitsfehler dieser Studie ist dabei der, dass die Menschheit an einem Strang ziehen muss. Und vor allem auch, dass sie vorher nicht auf diesen Planeten unter geht. Die Gefahren von Atomkriegen, Seuchen, Klimawandel oder auch Sonneneruptionen muss die Menschheit zuvor abwenden. So schreiben es die Forscher um Jonathan H. Jiang selber in ihrem Artikel. „Great Reset“ nennen sie dies.

Durchaus dürfen aber Zweifel erlaubt sein, dass die Menschheit bei solchen Vorhaben an einem Strang ziehen wird. Selbst wenn es um das Überleben unserer Spezies geht.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Weiterer Exoplanet um Proxima Centauri? Mögliche „Super-Erde“ um unseren nächsten Nachbarn entdeckt (+ Videos)

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Neues von Proxima Centauri: Weiterer Exoplanet um unseren nächsten Nachbarn entdeckt? (Bild: ESO)
Neues von Proxima Centauri: Weiterer Exoplanet um unseren nächsten Nachbarn entdeckt? (Bild: ESO)

Aktuell haben Astronomen bereits exakt 9.023 Exoplaneten oder entsprechende Kandidaten im Universum gefunden. Einen davon im Sommer 2016 bei unserem direkten Nachbarstern Proxima Centauri in nur 4,24 Lichtjahren Entfernung. Den erdähnlichen und potentiell lebensfreundlichen Planeten Proxima Centauri b. Doch neben dieser „zweiten Erde“ könnte es dort noch einen weiteren Planeten geben, wie es jetzt eine neue Studie zeigt. Eine sogenannte „Super-Erde“. Was es mit dieser neuen Welt in unserer kosmischen Nachbarschaft auf sich hat, erfahrt Ihr hier.


Proxima Centauri b – unser Nachbar im All

Im Sommer 2016 haben Astronomen um unseren direkten Nachbarstern Proxima Centauri in nur 4,24 Lichtjahren Entfernung einen erdähnlichen Planten entdeckt. Den Exoplaneten Proxima Centauri b.

Für die Astronomen aufgrund seiner Nähe zu unserem Sonnensystem eine Sensation. Der Planet Proxima Centari b gehört prinzipiell zum Dreifach-Sternsystem Alpha Centauri und umrundet dort den Roten Zwerg Proxima Centauri in der lebensfreundlichen Zone. Obwohl der Stern nur rund 12 Prozent der Masse unserer Sonne hat, ist der kurz auch Proxima b genannte Exoplanet potentiell lebensfreundlich (mehr HIER, HIER, HIER & HIER).

Bis zu 80 Prozent aller Sterne im Universum sind kleine und kühle Rote Zwerge. Die lebensfreundliche Zone, also dort, wo Wasser in flüssiger Form vorhanden sein kann, liegt deshalb wesentlich dichter um diese Sterne. Der erdähnliche Proxima Centauri b liegt genau innerhalb dieser Zone um seine Sonne und umrundet sie in nur rund 7,5 Millionen Kilometern in rund 11 Tagen. Der Merkur – der sonnennächste Planet in unserem Sonnensystem – hat im Vergleich dazu einen Abstand um unsere Sonne von durchschnittlich 58 Millionen. Unser Erde sogar ca. 150 Millionen Kilometer.

Dieser erdähnliche Planet hat mindestens 1,27 Erdmassen und ist damit größer als unsere Erde. Und trotz seiner Nähe zu der als „unruhig“ geltenden Sternklasse der Roten Zwerge könnte theoretisch dort Leber existieren. Mehr dazu in dem unten angefügten YouTube-Video auf Fischinger-Online.

Der Rote Zwergstern sorgt momentan für eine weitere Überraschung unter Astronomen. Nicht nur, dass in so unmittelbarer Nähe zu unserer Erde ein lebensfreundlicher Exoplanet gefunden wurde, sondern dort könnte es einen weiteren „erdähnlichen“ Planeten geben. Eine sogenannte „Super-Erde„.

Das sind (Gesteins)planeten, die eine mehrfache Masse der Erde haben. Eine klar umrissene Definition gibt es hierbei nicht. Jedoch spricht man bei mehr als 10 Erdmassen bereits von einer „Mega-Erde“.

Proxima Centauri c?

Entdeckt hat diesen weiteren Planeten um Proxima Centauri ein Forscherteam um Mario Damasso vom Astrophysikalischen Observatorium Turin. Die Astronomen werteten dazu Beobachtungsdaten der letzten 17,5 Jahre des Sterns aus, die sie mit neuen Messungen des La Silla-Observatoriums in Chile ergänzten. Aus diesen schließen die Astronomen auf die Existenz einer weiteren Welt um den Roten Zwerg.

Wie die Forscher in ihrer Studie in „Science Advances“ vom 15. Januar 2020 berichten, seien aber weiter Untersuchen notwendig, um diese „Super-Erde“ eindeutig zu bestätigten. Lebensfreundlich ist dieser mögliche Planet Prxima Centari c allerdings nicht:

Wenn der Planet dort ist, ist er mindestens sechsmal so massereich wie die Erde – was ihn zu einer so genannten Supererde macht – und es dauert 1.936 Tage, bis er einmal um seinen Stern umrundet hat. Das bedeutet, dass die durchschnittliche Oberflächentemperatur des Planeten viel zu kalt ist, als dass flüssiges Wasser fließen könnte.

Auch Daten des Observatorium „Atacama Large Millimeter / Submilliter Array“ (ALMA) in Chile lassen auf diesen Exoplaneten schließen, so die Forscher. Aber der Nachweis „ist sehr schwierig“, wie der Mitautor der Studie Fabio Del Sordo von der Universität von Kreta betont:

Es gibt eine unbekannte Quelle – da ist etwas. Es könnte eine Hintergrundquelle sein, es könnte Rauschen sein. Wir wissen es nicht.“

Der eindeutige Beweis für einen weiteren „Nachbarn“ im All steht noch aus. Möglicherweise kann dieser durch weitere Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop Gaia der ESA erbrachte werden, das seit Ende 2013 im All ist. „Auch wenn dieser Planet ein Luftschloss ist“, so del Sordo, werden die Untersuchungen fortgesetzt.

Videos zum Thema auf Fischinger-Online

Video vom 30. Mai 2019 auf Fischinger-Online

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Video vom 12. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 18. Juli 2018 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Leben auf Exoplanet Proxima Centauri b immer wahrscheinlicher – und nicht nur dort +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Außerirdisches Leben bei unserem Nachbarn Alpha Centauri immer wahrscheinlicher (Bild: NASA)
VIDEO: Außerirdisches Leben bei unserem Nachbarn Alpha Centauri immer wahrscheinlicher (Bild: NASA)

Neuigkeiten bei der Jagd nach Leben im All: Unser nächster Nachbarbarstern in rund 4,24 Lichtjahren Entfernung ist Proxima Centauri. Ein sogenannter Roter Zwerg, der nur etwa 12 Prozent der Masse unserer Sonne hat. Bis zu 80 Prozent der Sterne im All sind Rote Zwerge und viele von ihnen haben Planeten. Auch Proxima Centauri – den Exoplaneten Proxima Centauri b. Doch bisher galten derartige Planeten um rote Zwergsonnen aufgrund der Strahlungen ihrer Muttersterne als ungeeignete Kandidaten für die Entwicklung von Leben. Eine neue Studie zeigt nach der Untersuchung der vier nächsten Exoplaneten um Rote Zwerge jetzt, dass sich sehr wohl auf dortigen Exoplaneten Leben entwickeln kann. Alles darüber erfahrt Ihr in diesem Video auf YouTube.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In der Studie von Wissenschaftlern des „Carl Sagan Institut“ der Universität Cornell wurden die vier der Erde am nächsten gelegenen „erdähnlichen Planeten“ um Rote Zwerge untersucht. Planeten, die sich in der habitablen (lebensfreundlichen) Zone um ihre Sonnen befinden.

Das Ergebnis: Auf diesen Exoplaneten kann trotz deren Nähe zu ihren Roten Zwerg-Muttersternen sehr wohl Leben entwickeln! Auch wenn ihre Umlaufbahnen extrem dicht um ihre stark strahlenden Sonnen liegen. Auch auf dem Exoplaneten Proxima Centauri b, der seine Sonne in nur rund 7,5 Millionen Kilometern in 11 Tagen umkreist.

Der Merkur – der sonnennächste Planet in unserem Sonnensystem – hat im Vergleich dazu einen Abstand um unsere Sonne von durchschnittlich 58 Millionen und die Erde von 150 Millionen Kilometern.

Die Forscher sind in ihrer Studie sicher, dass man auf keinen Fall Planeten um Rote Sterne bei der Suche nach Leben im All ausschließen darf.

Alle Fakten und Details erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 18. April 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Die „zweite Erde“ um den Stern Proxima Centauri: Neues zum Gerücht über einen „bewohnbaren Planeten“ vor unserer kosmischen Haustür: Die Fakten!

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Die "zweite Erde" in unserer Nachbarschaft um unseren direkten Nachbarstern Proxima Centari: Ob es dort tatsächlich wie in dieser Computerdarstellung aussieht,. weiß bisher niemand! (Bild: ESO/M. Kornmesser )
Die „zweite Erde“ in unserer Nachbarschaft um unseren direkten Nachbarstern Proxima Centari: Ob es dort tatsächlich wie in dieser Computerdarstellung aussieht, weiß bisher niemand! (Bild: ESO/M. Kornmesser )

Am 12. August 2016 habe ich auf dieser Webseite darüber berichtete, dass die weltweite Presse ein Gerücht verbreitet, dass ein „bewohnbarer Planet“ um unseren nächstgelegenen Stern Proxima Centauri nachgewiesen worden sein soll. Auslöser des medialen Interesses war eine eher schwammige Meldung des Nachrichtenmagazins „Spiegel“, die rund um den Globus zumindest Online-Medien weiter verbreiteten. Ende August sollte dazu eine Pressekonferenz der Europäischen Südsternwarte (ESO) folgen, auf der diese Entdeckung bekannt gegeben werden soll. Dies ist hat nun stattgefunden  und  unter anderem erscheint heute in dem Magazin „Nature“ ein Artikel über die entdeckte „zweiten Erde“ im Kosmos. Da sich das Gerücht damit teilweise bestätigt hat, sollen an dieser Stelle nochmals alle Fakten um diesen neuen Exoplaneten dargelegt werden. Denn – wie so oft – „vergessen“ verschiedene Medien diese …

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor rund zwei Wochen schrieb ich auf diesem Blog folgendes zu dem Gerücht über die Entdeckung einer Erde 2.0 um den Stern Proxima Centauri:

Ist es also Ende August soweit, dass die Entdeckung eines theoretisch bewohnbaren und (ebenso theoretisch) bewohnten Planten zu verkünden ist? Wer oder was auf einem solchen Expoplanetren keucht und fleucht ist natürlich Spekulation. Da aber Rote Zwerge wie Proxima Centauri zu jene Sonnen gehören, die im Kosmos am Meisten vorkommen, wäre ein erdähnlicher Planet um einen solchen Fixstern bei der Suche nach Leben im All ein Glücksfall!

Am 24. August war es dann soweit und die Europäische Südsternwarte (ESO) gab eine Pressekonferenz sowie eine Pressmitteilung heraus, in dem der Fund „bestätigt“ wurde:

Planet in bewohnbarer Zone um nächstgelegenen Stern gefunden – Die Beobachtungskampagne ,Pale Red Dot‘ entdeckt einen Planeten mit erdähnlicher Masse um den Stern Proxima Centauri.“

Der Nachweis dieses „Proxima b“ genannten Exponaten in unmittelbarer Nachbarschaft unseres Sonnensystems in nur rund 4 Lichtjahren Entfernung sei eine „epochale Entdeckung“, so die ESO. Zweifellos ist sie das, aber was genau sind die trockenen Fakten und was ist von Medienberichten über eine zweite Erde zu halten?

Die Fakten rund um den Planten „Proxima b“

Neue Erde direkt in unserer Nachbarschaft gefunden? (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Neue Erde direkt in unserer Nachbarschaft gefunden? (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

In ihrer Pressemitteilung gestern schaffte die ESO, mit dem Hinweis, dass eine Publikation dazu in „Nature“ erscheinen wird (hier als PDF zu finden), eigentlich gleich zu Beginn klare Fakten. So heißt es dort:

Mit Teleskopen der ESO und anderen Einrichtungen ist es Astronomen gelungen, einen klaren Hinweis auf einen Planeten zu finden, der den nächsten Stern zur Erde, Proxima Centauri, umkreist. Dieser lang gesuchte Planet, genannt Proxima b, umkreist seinen kühlen, roten Mutterstern alle 11 Tage und besitzt eine Temperatur, die Wasser in flüssigem Zustand an der Oberfläche für möglich erscheinen lässt. Dieser Gesteinsplanet hat etwas mehr Masse als unsere Erde und ist der zu uns nächstgelegene extrasolare Planet – vielleicht ist er sogar der nächste Ort außerhalb unseres Sonnensystems, wo Leben existieren kann.

Schon damit sollten alle Spekulation über eine neue Erde im All hinfällig sein. Sind sie aber nicht, wie es die Presselandschaft aktuell zeigt.

Der Planet „Proxima b“ ist eher unwirklich, wild und alles andere als eine zweite Erde. Das zeigen diese bisher veröffentlichen Daten dieses Exoplanten:

  • Ein Jahr dauert auf diesem Planeten nur 11,2 Tage
  • Jahreszeiten, wie wir sie kennen, sind damit so gut wie ausgeschlossen
  •  VIDEO: "Planet Nine": Fanden Astronomen einen neuen (Riesen-)Planten in unserem Sonnensystem? (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)
    VIDEO: „Planet Nine“: Fanden Astronomen einen neuen (Riesen-)Planten in unserem Sonnensystem? (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

    Der Planet hat laut ESO eine „Mindestmasse von 1,3 Erdmassen“ – mindestens

  • Er umrundet seinen kühlen Mutterstern Proxima Centauri in nur 7 Millionen Kilometern Entfernung (die Erde umkreist die Sonne in etwa 150 Millionen Kilometer Abstand)
  • Der Exoplanet ist durch seine Mutterstern einem Vielfachen der Strahlungsintensität ausgesetzt, wie die Erde durch unserer Sonne
  • Damit befindet er sich in der bewohnbaren Zone um seine Sonne und damit könnte es flüssiges Wasser dort geben

Die Europäische Südsternwarte schreibt in klaren Worten etwa:

Schätzungen seiner Oberflächentemperatur nach wäre das Vorhandensein von flüssigem Wasser möglich. Trotz seiner gemäßigten Umlaufbahn werden die Bedingungen an seiner Oberfläche stark von Ausbrüchen des Sterns im Ultravioletten und Röntgenbereich beeinflusst – in viel stärkerem Ausmaß als die Erde es von der Sonne erfährt.

Zwei zusätzliche Fachartikel diskutieren die Bewohnbarkeit und das Klima auf Proxima b. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass das Vorhandensein von flüssigem Wasser derzeit nicht ausgeschlossen werden kann. In einem solchen Fall würde es nur in Regionen mit starker Sonneneinstrahlung vorkommen, entweder in einem Teil der Hemisphäre des Planeten, die ständig dem Stern zugewandt ist (gebundene Rotation) oder in einem tropischen Gürtel (Rotation mit 3:2-Resonanz). Die Eigenrotation von Proxima b, die starke Strahlung von seinem Mutterstern und die Entstehungsgeschichte des Planeten führen zu einem verglichen mit der Erde deutlich anderen Klima. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass es auf Proxima b Jahreszeiten gibt.

Keine zweite Erde im All gefunden!

Damit ist „Proxima b“ alles andere als eine zweite Erde im All! Wissenschaftlich ist die Entdeckung eine Glanzleistung, aber nicht mehr. Irgendwelche Formen von Leben, Meere und Ozeane, ruhige Bedingen in einem „angenehmen“ und stabilen Klima – von all dem kann keine Rede sein.

Wissenschaftler wollen tausende Mini-Sonden zu anderen Sternen schicken - auch zu Proxima Centari?!
VIDEO: Wissenschaftler wollen tausende Mini-Sonden zu anderen Sternen schicken – auch zu Proxima Centari?! (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

„Proxima b“ist weder eine „Erde 2.0“, eine zweite oder neue Erde und schon gar nicht eine „Erde 3.0„. Er ist nicht mehr aber auch nicht weniger als ein Exoplanet in einer habitablen Zone um seinen Mutterstern. Das aber kühle rote Zwerg Proxima Centauri nur rund 4 Lichtjahre von unserer Erde entfernt ist, ist die Nachweis dieses Planeten dort eine Fundgrube für die zukünftige Astronomie und weitere Forschungen. Die ESO sieht das so:

Proxima b wird in der Zukunft eines der wichtigsten Ziele für die Suche nach Leben im Universum sein. Und tatsächlich gibt es mit dem Projekt StarShot die Vision, das Alpha Centauri-System mit einen Raumfahrzeug von der Erde aus anzuvisieren.

(…) Viele Exoplaneten wurde bisher gefunden und viele weitere werden in der Zukunft entdeckt werden, aber die Suche nach dem potentiell nächsten erdähnlichen Planeten war für uns alle eine einzigartige Erfahrung in unserem Leben. Es sind die Anstrengung vieler, die diese Entdeckung erst möglich machten. Ihnen allen sei Tribut und Ehre gezollt. Die Suche nach Leben auf Proxima b ist der nächste Schritt…“

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Bewohnbarer Planet vor unserer kosmischen Haustür gefunden? Die Gerüchte um eine „Erde 2.0“ um den Stern Proxima Centauri brodeln …

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Neue Erde direkt in unserer Nachbarschaft gefunden? (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Neue Erde direkt in unserer Nachbarschaft um den Stern Proxima Centauri gefunden? (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Das Internet ist fraglos auch die größte Gerüchteküche des Planten – voller Falschmeldungen, Halbwahrheiten und Lügen. Doch seit heute kursiert ein Gerücht im Netz, dass aufhorchen lässt, da es eine sogenannte „seriöse Quelle“ dieses in die Welt gesetzt hat. So berichtet ein deutsches Nachrichtenmagazin, dass Astronomen bei der Jagd nach Exoplanten – und hier speziell nach einer „Erde 2.0“, also einem bewohnbaren Planeten – bei unserem Nachbarstern Proxima Centauri in nur 4,2 Lichtjahren Entfernung fündig geworden seien. Eine Sensation des Jahrhunderts, wie es bereits hieß. Eine Zusammenfassung der bisherigen Gerüchte.

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine durchaus erstaunlicher Meldung geht seit dem 12. August 2016 um die Welt: Astronomen und Planeten-Jäger der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben eine Exoplaneten um den roten Zwergstern Proxima Centauri gefunden. Einen Planeten, der flüssiges Wasser und außerirdisches Leben beherbergen könnte, da er seinen Mutterstern in genau dem richtigen Abstand umrundet. Also in der lebensfreundlichen oder auch habitalen Zone. Die ungarische Newsseite „24.hu“  weiß dazu sogar zu berichten:

„Das European Southern Observatory (ESO) plant, die wissenschaftliche Sensation Ende August zu verkünden.

Und diese Sensation sei nach „24.hu“ sogar: „Erdähnlicher Planet wurden in der Umgebung des Proxima Centauri entdeckt.“ – doch dabei handelt es sich bisher nur um ein Gerücht und es fehlt die Bestätigung. Selbst von einer „Erde 2.0“ wird dabei bereits gesprochen. Ausnahmslos alle Online-Meldungen dieser oder ähnlicher Art weltweit berufen sich bisher aber nur auf eine einzige Quelle; nämlich einem Artikel in dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Erde 2.0 gefunden? Die Fakten

Eine zweite Erde im All ist der heilige Gral der Astronomie, über die auch auf diesem Blog immer wieder berichtet wurden. Ein Planet wie unsere Erde in den Weiten des Kosmos – es muss sie einfach geben, da sind sich viele Astronomen einig.

Aber auch dieses derzeit kursierende Gerücht über die Entdeckung eines erdähnlichen Planeten ist nach Lage der „Gerüchte-Fakten“ teilweise stark übertrieben. In der entsprechenden News-Meldung des Magazins „Der Spiegel“, die Quelle dieser Spekulationen, heißt es:

Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)
VIDEO: Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)

Auf der frem­den Welt herrscht ewi­ge Däm­me­rung. Der blut­ro­te Zwerg­stern, der dort am Him­mel glüht, spen­det nur ein Viel­tau­sends­tel des Lichts un­se­rer Son­ne. Den­noch könn­te die Wär­me­strah­lung ge­ra­de so aus­rei­chen, um ein le­bens­freund­li­ches Kli­ma zu schaf­fen.

Schon das klingt eben nicht nach einer „Erde 2.0„. „Es könnte darauf Wasser geben“, heißt es dazu weiter, „und damit auch Leben“. In einer ergänzenden Meldung schreibt „Der Spiegel“:

Der noch namenlose Planet ist mutmaßlich erdähnlich und bewegt sich offenbar in so günstigem Abstand um Proxima Centauri, dass auf seiner Oberfläche flüssiges Wasser vorkommen könnte – was als wichtige Voraussetzung für die Entstehung von Leben gilt.

Nie zuvor sind Wissenschaftler auf eine mögliche zweite Erde gestoßen, die so nahe ist.

Quelle der Informationen des bekannten Nachrichtenmagazins ist ein nicht genannter Astrophysiker. Dieser habe dem „Spiegel“ unter anderem gesagt:

Den kleinen Himmelskörper zu finden, war ein hartes Stück Arbeit. Wir bewegten uns an der Grenze des messtechnisch Machbaren.

Andere Magazine und Webseiten, sprechen schon von einer Entdeckung eines bewohnbaren Planten. Obwohl „Der Spiegel“ immer als Quelle angegeben ist, ist diese „Tatsache“ verfrüht, wie oben gesehen.

Den Aliens so nahe …?

Zwei Fakten aber machen dieses Gerücht überaus spannend.

Erstes, ist der rote Zwergstern Proxima Centauri der nächste Stern von unserer Sonne aus und damit unser direkter Nachbar. Er liegt nahe an dem, berühmten Doppelsternsystem Alpha Centauri und könnte sogar als Teil davon dieses zu einem Dreifachsternsystem machen.

Zweitens, wird in dem nur 4,24 Lichtjahre entfernen Sternsystem seit Anfang 2016 mit dem Projekt „Pale Red Dot“ von der ESO tatsächlich nach Planeten gesucht. Es gab Hinweise, dass es dort tatsächlich einen oder mehrere Planten geben könnte. Auch ein erdähnlicher Planet wurde von der EOS um Proxima Centauri vermutet, wobei die bis dato gewonnenen Daten das jedoch (bisher?) nicht klar bestätigten.

Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All: NASA gibt neue Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt (Bild: NASA)
Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All – sie macht Fortschritte: Die NASA hat neue Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt gegeben (Bild: NASA)

So heißt es etwa auf der Internetseite des Beobachtungsprojektes „Pale Red Dot“ überaus vielversprechend dazu:

Nach Jahren der Datenerfassung durch zahlreiche Forscher und Teams, wurde ein Signal identifiziert, dass auf die Existenz eines erdähnlichen Planeten hinweist. Das Projekt ,Pale Red Dot‘ soll nun durch weitere detaillierte Beobachtungen versuchen, diesen Planeten zu bestätigen oder zu widerlegen.“

Ist es also Ende August soweit, dass die Entdeckung eines theoretisch bewohnbaren und (ebenso theoretisch) bewohnten Planten zu verkünden ist? Wer oder was auf einem solchen Expoplanetren keucht und fleucht ist natürlich Spekulation. Da aber Rote Zwerge wie Proxima Centauri zu jene Sonnen gehören, die im Kosmos am Meisten vorkommen, wäre ein erdähnlicher Planet um einen solchen Fixstern bei der Suche nach Leben im All ein Glücksfall!

Vielleicht hatte Regisseur James Cameron ja eine „prophetische Eingabe“, als er im Jahr 2009 den Kino-Welterfolg „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ in die Kinos brachte. Der Science-Fiction-Film spielt auf dem erdähnlichen Mond „Pandora“ und dieser liegt im Alpha Centauri-System …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

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Besiedlung des All: Raumflug mit nur 49 Paaren und in 6.300 Jahre zum Stern Proxima Centrauri +++ YouTube-Video +++

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49 Paare und 6.300 Jahre Flugzeit sind nötig, um den Planeten Proxima Centauri b zu erreichen, so eine Studie (Bild: NASA)
49 Paare und 6.300 Jahre Flugzeit sind nötig, um den Planeten Proxima Centauri b zu erreichen, so eine Studie (Bild: NASA)

Seit jeher träumen die Menschen von Reisen durch das Universum zu fernen Sternen und Planeten. All das ist bisher reine Science-Fiction und es ist rund 40 Jahre her, seit dem letztmalig ein Mensch einen anderen Himmelskörper (den Mond) betreten hat. Und der liegt als nächster Nachbar direkt vor unserer Haustür. Der nächste Stern wiederum ist Proxima Centauri in rund 4,22 Lichtjahren Entfernung, der zum System Alpha Centauri gehört. Eine Studie hat aufgezeigt, was wir tun müssen, um diesen Stern und die dortige „Erde 2.0“ Proxima Centauri b zu erreichen. Was das alles ist und worüber die Wissenschaft und Raumfahrt noch so alles träumt, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hier bei Proxima Centauri gibt es den erdähnlichsten Planeten (Exoplaneten), den wir bisher entdeckt haben (s. HIER & HIER) – und den Menschen mit unserer heutigen Technologie theoretisch schon erreichen können!

Zwei Wissenschaftler haben in einer Studie durch gerechnet was hierfür notwendig sein muss, um diesen Planeten Proxima Centauri b zu erreichen. Denn die Flugzeit würde nach dem aktuellen Stand der Technik immer noch ca. 6.300 Jahre betragen.

Welche Überlegungen die Astronomen anstellten, warum nicht weniger als genau 49 Paare auf die Reise gehen dürfen und wovon die Raumfahrt noch so träumt – all das erfahrt Ihr in diesem Video.

Bleibt neugierig …

Video: Interstellare Reise zum Planeten Proxima Centauri b

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Gibt es einen bewohnbaren Planeten in unserem Nachbar-Sonnensystem Alpha Centauri? Ein privates Raumfahrtprojekt will ihn suchen

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Gibt es eine "Erde 2.0" im Sonnensystem Alpha Centauri? Ein privates Forschungsprojekt will sie finden (Bild: NASA)
Gibt es eine „Erde 2.0“ im Sonnensystem Alpha Centauri? Ein privates Forschungsprojekt will sie finden (Bild: NASA)

Exoplaneten, also Planten, die sich in anderen Sonnensystemen und nicht in unserem befinden, haben Astronomen inzwischen tausende im Weltall gefunden. Doch nicht einer dieser fernen Welten ist eine echte „zweite Erde“, wie wir sie uns vorstellen. Einige Exoplaneten ähneln in ihrer Größe dem unserem, andere könnten flüssiges Wasser besitzen und wieder andere sind eisige oder glühende Riesenplaneten. Aber eventuell muss man nicht weit nach einer bewohnbaren Welt suchen: Nach der Entdeckung eines angeblich „erdähnlichen Planeten“ in unserem Nachbar-Sonnensystem Alpha Centauri im Sommer 2016, möchte nun eine private Initiative die Suche wieder aufnehmen. Mittels Spendengeldern und Sponsoren, da die NASA an diesem Projekt kein Interesse hat. Warum sich die NASA sich an dieser speziellen Suche nach einer Erde 2.0 bei unseren Nachbarn nicht beteiligen will und dieses mit privaten Mittel realisiert werden soll, erfahrt Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Astronomen in aller Welt sowie die Weltraumbehörde NASA feiern in nicht allzu ferner Zukunft die Entdeckung des 4.000sten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.

4.000 ferne Welten, die sich um fremde Sonnen drehen und Menschen in aller Welt zu Träumereien um Außerirdische und einer zweiten Erde inspirieren.

Obwohl solche Träumereien eben bisher nur Phantasie sind, sind sie vollkommen gerechtfertigt. Es wurde zwar eindeutig bis heute keine einzige „zweite Erde“ im All nachgewiesen, aber das ist sicher nur eine Frage der Zeit. Trotz spektakulärer Pressemeldungen, die vor allem von der Regenbogenpresse aufgebauscht wurden, kennen wir keine Erde 2.0!

Eine zweite Erde um Alpha Centauri?

Alpha Centari, unser kosmische Nachbar im All, besteht aus mindestens zwei Sonnen. Eine davon ist der rote Zwergstern Proxima Centauri, der mit nur 4,24 Lichtfahren Entfernung der nächste Stern von unserer Sonne aus und damit unser direkter Nachbar ist. Genau um diesen Stern brodelte 2016 die Gerüchteküche, da dort eine zweite Erde gefunden worden sein soll, wie in diesem Blog-Beitrag und in diesem Fakten-Check von mir geschildert.

Damals gab die Europäische Südsternwarte (ESO) unter anderem zu diesem Planeten bekannt:

Mit Teleskopen der ESO und anderen Einrichtungen ist es Astronomen gelungen, einen klaren Hinweis auf einen Planeten zu finden, der den nächsten Stern zur Erde, Proxima Centauri, umkreist. Dieser lang gesuchte Planet, genannt Proxima b, umkreist seinen kühlen, roten Mutterstern alle 11 Tage und besitzt eine Temperatur, die Wasser in flüssigem Zustand an der Oberfläche für möglich erscheinen lässt. Dieser Gesteinsplanet hat etwas mehr Masse als unsere Erde und ist der zu uns nächstgelegene extrasolare Planet – vielleicht ist er sogar der nächste Ort außerhalb unseres Sonnensystems, wo Leben existieren kann.

ehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Tatsächlich fanden sich bereits 2013 die ersten Hinweise auf diesen Planeten um Proxima Centauri. Doch erst die genaueren Untersuchungen durch die ESO unter Leitung von Guillem Anglada-Escudé sowie die Überprüfung anderer Observatorien erbrachte letztlich im Sommer 2016 den Nachweis.

Weitere Untersuchungen der Bahndaten des Planeten Proxima b wurden am 17. Mai 2017 in dem Magazin „Astronomy & Astrophysics“ (Nr. 601) veröffentlicht. Demnach sei die Existenz von flüssigem Wasser auf der Oberfläche unseres Nachbarn möglich.

Das heißt, dass hier in nur ca. 4,2 Lichtfahren Entfernung ein Planet seine Bahnen zieht, der potentiell auch Leben tragen könnte. Primitives Leben allerdings und keine Alien-Zivilisation. Dafür ist der Orbit von Proxima b von nur 11 Tagen um seinen Stern Proxima Centauri ungeeignet. Stabile Verhältnisse über Millionen von Jahren zur Entwicklung von intelligentem Leben sind hier nicht denkbar.

Ebenso ist eine Atmosphäre um diesen Planeten notwendig, um das mutmaßliche Wasser auf diesen auch zu halten. Bisher konnte eine solche Atmosphäre um Proxima b aber noch nicht nachgewiesen werden.

„Projekt Blau“

Die private Weltrauminitiative „Project Blue“ möchte genau hier ansetzten und weitere Forschungen realisieren. Die Wissenschaftler des Projektes wollen mit einem eigenen Weltraumteleskop bei den beiden Sonnen von Alpha Centrai überprüfen, ob es dort weitere Planeten gibt. Doch dabei ergeben sich einige Probleme, die „Project Blue“ lösen muss.

Das größte davon ist der Umstand, dass der Äquator beider Sterne nicht in Richtung unserer Erde weist. Aber genau auf dieser solaren Äquatorebene würden sich dortige Planeten und damit auch eine Erde 2.0 bewegen. So funktioniert hier die bekannte und bewährte Transitmethode nicht, bei der von der Erde aus die Passage eines kleinen dunklen Planeten vor seiner Sonne zu beobachten wäre. Die minimale Verdunkelung der beobachteten Sonne durch diese Exponaten wäre von der Erde aus messbar.

VIDEO: Mit Facebook Geld ins All: Wissenschaftler wollen tausende Mini-Sonden zu Alpha Centauri senden (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Mit Facebook Geld ins All: Wissenschaftler wollen tausende Mini-Sonden zu Alpha Centauri senden (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Am 8. Oktober 2015 präsentierte der Astrophysiker Dr. Ruslan Belikov vom „Ames Research Center“ der NASA und seine Kollegen allerdings eine Lösung. Eine „Multi-Star Wavefront Control“ (MSWC) genannte Technologie für ein Weltraumteleskop, die genau auf die Anforderungen einer Planetensuche bei Alpha Centari zugeschnitten ist. Die Astronomen würden etwa zwei Jahre lang mit diesen Technologien unser benachbartes Sonnensystem beobachten und auf Planten-Jagd gehen. MSWC wäre in der Lage, um beide Sterne Himmelskörper zu finden. Solche, die sich innerhalb der lebensfreundlichen Zone befinden ebenso, wie Planeten außerhalb der „habitablen Zone “ ihrer Sonnen.

Die „habitable Zone“ ist genau jener Bereich um einen Stern, in dem Planeten flüssiges Wasser tragen können. Dort ist es nicht zu heiß und nicht zu kalt und damit theoretisch geeignet für die Entstehung von Leben.

Die NASA lehnte dankend ab

Alpha Centauri liegt nicht nur in unserem kosmischen Vorgarten, sondern eher schon auf der Schwelle unserer Haustür. 4,24 Lichtjahre Entfernung ist im Universum keine wirkliche Entfernung. Zum Vergleich: unsere Milchstraße als eine von Milliarden Galaxien im All, hat bereits ca. 100.000 Lichtjahre Durchmesser.

Diese Nähe zu unserer Heimatwelt ist auch der Grund, warum das Konzept des Weltraumteleskop „Alpha Centauri Exoplanet Satellite“ (ACESat) von Belikov und seinem Team so überaus preiswert wäre. Das wissenschaftliche Komitee des „Project Blue“ geht davon aus, dass die Weltraumteleskop-Mission ACESat nur zwischen 10 und 50 Millionen US-Dollar kosten würde und 2020 oder 2021 startbereit wäre. Vergleichsweise wenig zu anderen Projekten der NASA. Aufgrund der Nähe von Alpha Centauri wäre auch Weltraumteleskop an sich recht klein.

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Auf der Projekt-Webseite heißt es dazu:

Project Blue will ein kompaktes Weltraumteleskop mit einer Öffnung von 45 bis 50 Zentimeter bauen und starten, um direkte Bilder der bewohnbare Zone des nächsten Sternsystems – Alpha Centauri A und B – zu machen. Mit dem Ziel, den nächstgelegenen und potentiell bewohnbaren Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu entdecken. Das Ziel von Projekt Blue ist es, Fotos von ‚erdähnliche‘ Planeten‘ zu machen, die den Stern innerhalb der bewohnbaren Zone umkreisen und eine Atmosphäre besitzen, die es ermöglicht, dass flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche existiert.

Wenn ein solcher Planet genau wie die Erde wäre, mit Ozeanen und einer solchen Atmosphäre, könnten wir nur ‚blau sehen‘„.

175.000 US-Dollar davon will „Project Blue“ mit Hilfe der Crowdfunding-Plattform „Indiegogo“ sammeln. Mit Stand heute sind hier bisher rund 75.000 US-Dollar zusammen gekommen. Angesichts der Auswirkungen bei Erfolg der Mission, sind die Kosten allerdings mehr als überschaubar. Doch das Interesse an diesen Forschungen fehlt in der Öffentlichkeit, wie sich bereits Ende 2016 zeigte. Da versuchten die Köpfe hinter dem „Project Blue“ bereits vergeblich eine Millionen Dollar durch Crowdfunding zu erzielen.

Wieder eine Erde 2.0 im All entdeckt: Planet “Kepler-452b” ist ein “größerer und älterer Cousin der Erde” – aber nicht die Erde 3.0…noch nicht! (Bild: NASA / L. A. Fischinger)
Wieder eine Erde 2.0 im All entdeckt: Planet “Kepler-452b” ist ein “größerer und älterer Cousin der Erde” – aber nicht die Erde 3.0…noch nicht! (Bild: NASA / L. A. Fischinger)

Die NASA als erste Anlaufstelle für solche Ideen und Konzepte lehnte aber das ACESat-Projekt ab. Einen blauen Punkt um Alpha Centauri ist selbstverständlich auch und gerade für die Wissenschaftler der NASA spannend, aber nicht lohnenswert. Die US-Weltraumorganisation hat ehrgeizigere Pläne bei der Suche nach einer zweiten Erde, die Alpha Centauri mit einschließt.

ACESat ist zwar kostengünstig, aber nur auf das Doppelsternsystem Alpha Centauri ausgelegt. Andere und vor allem weiter entfernte Sterne lassen sich mit dieser Technologie nicht nach bewohnbaren Welten absuchen. Würde also die NASA das Programm realisieren und es findet sich keine ferne Welt in der bewohnbaren Zone dort, ist das Teleskop – Weltraumschott.

Die NASA möchte eine eigene Mission für die Suche nach einem solchen Planeten ins Leben rufen, die zahlreiche weitere Sonnensysteme im All absuchen kann. Nicht nur unseren nächsten Nachbarn im Kosmos, der allerdings bei diesem Projekt der NASA auch untersucht wird.

Es soll also wesentlich mehr Geld für wesentlich mehr Unterbringungsmöglichkeiten in die Hand genommen werden. Das ist durchaus nachvollziehbar, sofern man diese Gelder hat. Die NASA-Eigene Mission wäre aber erst in grob acht Jahren soweit.

Für die Forscher des „Project Blue“ dauert das einfach zu lange, so das auch Ihr Euch mittels Crowdfunding daran beteiligen könnt …

Ob die Realisierung der ACESat-Mission auch gelingen wird, steht natürlich in den Sternen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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