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Prä-Astronautik-Forscher im ZDF: Atlantis war vor Jahrtausenden eine Raumstation von Außerirdischen! +++ Video +++

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VIDEO: Atlantis war eine Raumstation von Ancient Aliens! Sagt ein deutscher Ancient Aliens-Autor - im ZDF (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Atlantis war eine Raumstation von Ancient Aliens! Sagt ein deutscher Ancient Aliens-Autor – im ZDF (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Weltweit kennt man heute den Mythos des versunkenen Atlantis. Und weltweit sucht man das verschwundene Inselreich, das vor tausenden von Jahren im Meer versunken sein soll. Diese versunkene Welt hat bisher niemand gefunden. Der deutscher Prä-Astronautik-Autor Dieter Bremer glaubt zu wissen warum: Atlantis war in Wahrheit eine Raumstation von Außerirdischen, die vor Jahrtausenden auf die Erde stürzte! Eine unglaubliche Idee, die auch das ZDF in einer Dokumentation zum Thema übernahm. Die Hintergründe dazu erfahrt Ihr in diesem Video vom 11. Januar 2021.


Atlantis und die Außerirdischen

Am 25. Dezember 2020, dem 1. Weihnachtstag, lief auf dem TV-Sender ZDF eine Dokumentation zum Thema “Atlantis”: “Mythos: Die Suche nach Atlantis”, so der Titel.

Diese Dokumentation war Teil eienr Reihe über “die größten Rätsel der Geschichte” im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Folglich also eine eher “leichte” Dokumentation rund um das Thema “Die Suche nach Atlantis“. Grundsätzlich bot sie für entsprechende Forscher, Autoren und all jene, die sich intensiv mit dem Mythos um das von dem Griechen Platon beschriebene Reich befassen, nicht unbedingt Neuigkeiten. Zu sehen waren mehr zusammenfassende Informationen für das allgemeine Publikum.

Doch diese Dokumentation hat einen entscheiden Unterschied, der erst gegen Ende der Sendung deutlich wird. Hier kommt der deutsche Prä-Astronautik-Forscher und Autor Dieter Bremer zu Wort, der eine ganz eigen These zum Mythos Atlantis hat. Er ist der festen Überzeugung, dass diese “Welt” einst tatsächlich existierte, aber niemals auf der Erde gefunden werden wird. Denn seiner Meinung nach war Atlantis eine ringförmige Raumstation im All von Außerirdischen. Er ist sicher, dass dieser “Himmel Atlantis” von Astronautengöttern der Antike bewohnt war und das himmlische Objekt eines Tages auf die Erde stürzte. Auslöser globaler, katastrophaler Veränderungen dieses Planeten.

Das wird mit Sicherheit einige Zuschauer oder Atlantis-Forscher irritiert haben, die diese Sendung auf ZDF sahen. Auch wenn der Autor Bremer nur wenige Minuten seine Ansichten darlegen konnte.

Welche Ansichten der Prä-Astronautik-Forscher in seiner durchaus sehr komplexen These vertritt, habe ich für Euch deshalb einmal in diesem Video vom 11. Januar 2021 genauer durchleuchtet und fasse für Euch die Hintergründe und Thesen zu dieser “Raumstation Atlantis” zusammen.

Bleibt neugierig …

Video

Video vom 11. Januar 2021 auf Mystery Files

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Exklusive Einblicke in das “Zentrum für Prä-Astronautik”: Interview von Dominique Görlitz mit Ramon Zürcher – Sekretär und rechte Hand von Erich von Däniken +++ Video +++

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VIDEO: Exklusive Einblicke in das "Zentrum für Prä-Astronautik": Interview von Dominique Görlitz mit Ramon Zürcher - Sekretär und rechte Hand von Erich von Däniken (Bild: YouTube-Screenshot /NuoViso.tv)
VIDEO: Exklusive Einblicke in das “Zentrum für Prä-Astronautik”: Interview von Dominique Görlitz mit Ramon Zürcher – Sekretär und rechte Hand von Erich von Däniken (Bild: YouTube-Screenshot /NuoViso.tv)

Wie unter anderem von diesem Blog bekannt, ist Ramon Zürcher die rechte Hand und der Sekretär von Erich von Däniken in der Schweiz. Kürzlich gab er dem Kollegen Dr. Dominique Görlitz und den Kollegen von NuoViso.TV über seine Arbeit im ” “Zentrum für Prä-Astronautik”” ein Video-Interview, das ich Euch nicht vorenthalten will.


Ramon Zürcher und Erich von Däniken im “Zentrum für Prä-Astrautik”

Treuen Lesern und Zuschauern des Mystery Files-Blog und des entsprechenden YouTube-Kanal ist Ramon Zürcher längst ein Begriff. Durch Beiträge, Postings und Videos. Vereinfacht gesagt ist er der Sekretär des Autors und Götter-Jägers Erich von Däniken in Interlaken in der Schweiz. Was aber viel zu einfach ausgedrückt ist, wie im unten angefügten Video erneut deutlich wird.

Aufgenommen bzw. geführt hat das Interview der Kollege Dr. Dominique Görlitz. Er sollte vielen treuen Freunden des Phantastischen ebenfalls ein fester Begriff sein (z. B. Link HIER oder auch Video HIER). Und zwar im “Zentrum für Prä-Astronautik”, wie es der Video-Titel bereits besagt. Das wird vielen neu sein. Was aber nicht verwundert, denn ein solches Zentrum gibt es nicht.

Gemeint ist damit natürlich das Büro und vor allem Archiv von Erich von Däniken selber. Hier laufen die Fäden seiner Arbeit zusammen, weshalb es tatsächlich zu einem Zentrum der Astronautengötter- und Rätsel der Welt-Thematik wurde. Aber das schon vor Jahrzehnten, wie es auch Zürcher selber sehr schön in seinem Interview veranschaulicht. Da stellt sich nicht nur bei Görlitz in dem Gespräch die Frage: Sollte das nicht eine Anlaufstelle für die akademische Wissenschaft sein?!

Das Video stellt Ramon als rechte Hand von Herrn Däniken vor, der spannendes zu erzählen hat”, so NuoViso.TV in der Videobeschreibung. Lassen wir ihn selber zu Wort kommen, denn auch für die “alten Hasen” sind derartige Einblicke immer spannend.

Video

Video von NuoViso.TV vom 7. Mai 2021

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Mythos der Prä-Astronautik: “Außerirdische haben die Cheops-Pyramide von Gizeh gebaut” – Eine Spurensuche +++ Video +++

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VIDEO: Mythos über die Ancient Aliens: "Außerirdische haben die Cheops-Pyramide gebaut" (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Mythos über die Ancient Aliens: “Außerirdische haben die Cheops-Pyramide gebaut” (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Pyramide des Cheops fasziniert seit tausenden von Jahren die Menschen. War die wirklich “nur” ein Grab der Pharaonen, in diesem Fall Cheops? Oder wurde sie sogar von Bewohnern von Atlantis oder einer anderen Kultur erbaut? Vielleicht durch Außerirdische​, wie es bereits mehrfach auf diesem Blog angesprochen wurde. Denn dieser Mythos hält sich seit Jahrzehnten! Vor allem im Mainstream und bei Kritikern der Prä-Astronautik, die das Thema nur sehr am Rande kennen. Was dahinter steckt, erfahrt Ihr in diesem Video auf YouTube.


Cheops-Pyramide – Erbaut von Außerirdischen?

Seit Jahrtausenden stehen sie nun unweit der heutigen Stadt Kairo in Ägypten: die großen Pyramiden von Gizeh. Riesige Monumente, die nach klassischer Deutung  vor rund 4.500 Jahren die Pharaonen Cheops, Chephren und Mykerinos der IV. Dynastie errichtet haben, wie es die Archäologie besagt. Und die größte von ihnen ist die Cheops-Pyramide, die einst fast 147 Meter hoch war.

Weltwunder der Antike, um die sich unzählige Mythen, Spekulationen, Thesen, Legenden und Rätsel ranken. Viele davon waren bereits Thema in Videos auf diesem Kanal und auf diesem Blog.

Eine Art “unauslöschlicher Mythos” dreht sich vor allem um die Große Pyramide – die Cheops-Pyramide. Demnach haben Außerirdische, Ancient Aliens, vor tausenden von Jahren das gewaltige Monument erbaut. Nicht Pharaonen bzw. Menschen – Raumfahrer der Antike waren die Pyramiden-Baumeister. Darüber wurde auf diesem Blog bereits mehrfach berichtet (z.B. HIER , HIER, HIER & HIER)

Eine Spekulation, die angeblich schon in 1968 von Erich von Däniken in seinem ersten Buch in die Welt gesetzt worden sei. Zumindest sagen das auch über 50 Jahre danach noch immer Skeptiker und Kritiker der Prä-Astronautik. Eine reine Fake-News, die zum Beispiel Däniken vor exakt 50 Jahren schon klarstellte.

Ungehört, wie Ihr in diesem Video vom 19. März 2020 erfahrt. Aber: Dennoch gibt es in der Prä-Astronautik durchaus solche Behauptungen. Zum Teil mit mehr als absurden “Begründungen” ….

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Video vom 19. März 2020 auf Mystery Files

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Erich von Däniken wird 86: Alles Gute an den Altmeister der Prä-Astronautik und Ancient Aliens (+ Videos)

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Erich von Däniken wird 86: Alles Gute an den Altmeister der Prä-Astronautik und Ancient Aliens (Bilder: E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
Erich von Däniken wird 86: Alles Gute an den Altmeister der Prä-Astronautik und Ancient Aliens (Bilder: E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Happy Birthday, Erich von Däniken! Heute feiert der Altmeister der Prä-Astronautik und Ancient Aliens und nimmer müde Autor seinen 86sten Geburtstag. Seit nun mehr 53 Jahren schreibt von Däniken Bücher über seine Jagd nach den Astronautengöttern, reist um die Welt und hält Vorträge. Grund genug für eine ganz besondere Art der Geburtstagswünsche, die Ihr hier sehen könnt.


Erich von Däniken: Altmeister der Prä-Astronautik

Seit dem Februar 1968 das erste Buch von Erich von Däniken erschien, kennt die ganze Welt die Idee der Prä-Astronautik. Eine im Grunde sehr einfache Überlegung, die besagt: Außerirdische verbergen sich hinter vielen Mythen, Überlieferungen und Berichten aus der Vergangenheit, die von “Göttern” oder überirdischen Wesen berichten. Antike Raumfahrer kamen auf die Erde und wurdenvor tausenden von Jahren von unseren damals technologisch noch primitiven Ahnen für “Götter” gehalten.

In diesem Artikel HIER erfahrt Ihr die Geschichte dieser Idee, und wie sich die Prä-Astronautik entwickelte. Und in meiner umfangreichen Vita HIER, wie ich persönlich im September 1989 durch Erich auf die Prä-Astronautik kam.

Fans, Kritiker, “Anhänger der Prä-Astronautik”, Skeptiker und auch viele Menschen, die sich nicht mit solchen Themen auseinandersetzten, kennen den Namen Erich von Däniken. Und selbst seine schärfstens Gegner und “Hater” räumen ein, dass ohne ihn die Spekulationen und Thesen um Raumfahrt im Altertum und Astronautengötter niemals diese Bekanntheit erlangte. Ausgelöste durch sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft”. Und seit einigen Jahren gibt es einen neuen Boom dazu, wie in diesem Video HIER beschrieben.

Heute wird Erich von Däniken sage und schreibe 86 Jahre. Doch wie an seinem Geburtstag im vergangenen Jahr wird er wohl arbeiten. Immerhin schreibt er derzeit auch an einem neuen Buch, das noch 2021 erschienen wird, wie ich vor geraumer Zeit von ihm erfuhr. Auch 2020 war er aufgrund der Pandemie an seinem Ehrentag zur “Büroarbeit verdonnert” (s. zweites Video unten).

Erich von Dänikens 86ster Geburtstag

In diesem Jahr haben sich die geschätzten Kollegen des Teams von “Hangar 18b” bereits vor längerer Zeit etwas Besonders zu von Dänikens Geburtstag einfallen lassen. Auf deren YouTube-Kanal geht heute um 19 Uhr ein Video mit Geburtstagsgrüßen von verschiedenen Forschern und Autoren der Prä-Astronautik und Weggefährten von Erich online. Dazu schreibt “Hangar 18b”:

Da Erich von Däniken aufgrund der Situation in der Welt nicht wie gewohnt um die Welt reisen kann, hatten wir die Idee, die Welt an seinem 86. Geburtstag, der heute ist, nach Erich zu bringen. Ein großes Dankeschön an alle, die an diesem Projekt teilgenommen haben. und auch ein großes Dankeschön an Ramon Zürcher, der uns geholfen hat, euch alle zu erreichen.

Auch ich selber werden mit einem kurzen Geburtstagsgruß an Erich von Däniken im Video dabei sein. Ebenfalls dabei sind:

  • Sid Goldberg
  • David Hatcher Childress
  • Giorgio Tsoukalos & Krix
  • Victoria GeVoian & Paul Andrews
  • Sameh Wasfy, Violette Fouad, Marc Sameh, Jessica Sameh
  • Sameh Milad
  • Steve Mera, Vitaly Safarov, Jackie Heighway, Chris Turner, Jerey Denning
  • Ramon Zürcher, Patrick & Anael Wenger
  • Reinhard Habeck
  • Hartwig Hausdorf
  • Gabriele Lukacs
  • Dominique Görlitz
  • Andreas Kirchner & Michael Huber
  • Christos Langer
  • Désirée Neff
  • Walter-Jörg Langbein
  • Floyd Varesi & Familie
  • Werner Betz
  • Gregor Spörri Peter Kunz
  • Thomas Schneider
  • Hangar18b-Team

Das Video startete als sogenannte “Premiere” bei YouTube um 19 Uhr. Parallel zum Video wird dort ein Live-Chat mit allen eingeloggten Teilnehmern laufen. Das Video ist unten angehangen und Ihr kommt über diesen Link HIER direkt dorthin.

Auch von mir an dieser Stelle nochmal: Herzliche Glückwünsche, lieber Erich!

Videos

YouTube-Video von Hangar18b

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Video vom 14. April 2020 auf Mystery Files

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Die Spuren der Anderen: Der deutsche UFO-Forscher und Prä-Astronautiker Dr. Johannes Fiebag wäre heute 65 geworden (+ Videos)

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Auf den Spuren der Anderen: Dr. Johannes Fiebag wäre heute 65 geworden (Bilder: Fiebag/Archiv / Montage: Fischinger-Online)
Auf den Spuren der Anderen: Dr. Johannes Fiebag wäre heute 65 geworden (Bilder: Fiebag/Archiv / Montage: Fischinger-Online)

Heute (14. März) wäre der deutsche Geologe und UFO-Forscher Dr. Johannes Fiebag 65 Jahre alt geworden. Ein Autor unter anderem aus den Bereichen UFO-Forschung und Prä-Astronautik, der bis zu seinem viel zu frühen Tod 1999 maßgeblich die “Szene” hierzulande mitbestimmte. Grund genug an ihn zu erinnern, da zu seinem Geburtstag ein ihm gewidmetes Musikalbum erschien. Und auch ich selber hatte als blutjunger Einsteiger in die Welt der Astronautengötter so einige denkwürdige Augenblicke mit Johannes.


Dr. Johannes Fiebag

In den 1990er Jahren stand alles, was mit UFOs, Aliens, Mystery und Prä-Astronautik zu tun hat, sehr hoch im Kurs. Es waren zweifellos Boom-Jahre der Grenzwissenschaft, die man mit heute nicht vergleichen kann.

Viele Autoren und Forscher, die man durchaus auch heute noch in der grenzwissenschaftlichen Gemeinschaft kennt, da diese weiterhin aktiv sind, starteten in diesen Jahren ihre Jagd nach dem Phantastischen. Auch ich selber nach und nach ab September 1989. Damals bekannt war schon Dr. Johannes Fiebag als UFO-Forscher und Prä-Astronautiker. Ein studierter Geologe, der 1988 promovierte und bereits 1982 mit 26 Jahren sein erstes Buch veröffentlichte. In “Rätsel der Menschheit”, so der Titel des längst vergriffenen Werkes, beschäftigte sich Fiebag mit zahlreichen Mysterien der Welt. Aus Geschichte und Gegenwart, die damals sogar noch Themen wie Kryptozoologie einschlossen.

Später spezialisierte sich Fiebag bei seinen Forschungen auf die UFO-Thematik und Prä-Astronautik. Hierzu erschienen zahlreiche Bücher, die er teilweise mit seinem Bruder Peter Fiebag verfasste. Auch Anthologien erschienen unter seinem Namen und ebenso fand man in diversen Sammelbänden aus diesem Themenfeld immer wieder Beiträge von Fiebag. Dazu kamen zahllose Artikel, die unter anderem in dem Magazin “Ancient Skies” erschienen.

Dieses Magazin war das Sprachrohr der “Ancient Astronaut Society”. Einem Verein, der sich ganz dem Thema “Waren die Götter Astronauten?” widmete. Heute nennt sich die Vereinigung “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.), die Ihr sicher durch diverse Beiträge auf diesem Blog kennt. Auch deren Magazin wandelte sich zeitgleich und nennt sich seit dem “Sagenhafte Zeiten“. Maßgeblich war es unter anderem Johannes Fiebag, der an der Reorganisation und Umgestaltung des Vereins und vor allem des Magazins beteiligt war. Hier übernahm er auch die Redaktion, schrieb fast immer das Editorial und viele Ausgaben enthielten Beiträge mit seinen Forschungen. Vielfach wieder mit seinem Bruder Peter Fiebag, der bis heute in der A.A.S. und als Autor maßgeblich aktiv ist.

Die Anderen

Bis zu seinem Tode 1999 war Johannes Fiebag in Deutschland vor allem im Kreise der UFO-Forscher und -Interessierten ein fester Begriff. Vor allem widmete er sich in dieser Zeit dem Thema UFO-Entführungen und veröffentlichte speziell hierzu eine Reihe von Büchern und Sammelbänden. Dabei konzentrierte er sich auf das Phänomen im deutschsprachigen Raum und war dazu auch im TV ein gern gesehener Gast.

Vor allem sollte hier das Buch “Die Anderen” genannt werden, das von ihm bereits 1993 veröffentlicht wurde. Eine Kernthese, die Fiebag darin formulierte, ist die “Mimikry-Hypothese”, die aus der Zoologie abgeleitet ist. Dort bezeichnet “Mimikry” die Anpassung von Farbe oder Gestalt, die der Täuschung dienen. Meist zum eigenen Schutz, wie etwa vor Fressfeinden. Dieses Verhalten übertrug Fiebag auf die Außerirdischen. Sie tarnen und täuschen, wodurch sie sich in den vollkommen unterschiedlichsten “Erscheinungsformen” manifestieren, so seine Überzeugung.

Dazu führte ich 1997 ein Interview mit ihm, das Ihr HIER auf meinem Blog online findet. Beachtet aber auch das erste Video mit Johannes Fiebag unten dazu.

Auch die heute in Kreisen der Grenzwissenschaft immer wieder diskutierte Überlegung, ob Marienerscheinungen in Wahrheit auf das Einwirken einer außerirdischen Intelligenz zurückzuführen sind, wurde maßgeblich durch Bücher der beiden Fiebags hierzulande geprägt. HIER findet Ihr unter anderem ein Video dazu.

Obwohl Fiebag durch seine Beschäftigung mit UFOs, dem Entführungsphänomen und den “antiken Aliens” damals jedem aus diesem Bereich sehr bekannt war, ist ein Buch von ihm heute nahezu vergessen. Er erschien zusammen mit Torsten Sasse 1996 unter dem Titel “Mars: Planet des Lebens“. Wie es der Titel unschwer erkennen lässt, geht es darin um Leben auf dem Mars und den möglichen Spuren von Mikroorganismen in dem Mars-Meteoriten ALH 84001 (mehr dazu u. a. in diesem Video HIER). Das besondere daran ist die Tatsache, dass das Buch nur wenige Monate nach der Bekanntgabe der Entdeckungen in ALH 84001 bereits erschien. Bekannt gegeben wurden die Neuigkeit zu diesem Meteortiten unter anderem durch den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton persönlich am 7. August 1996.

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Ich selber begann schon 1990 mit der Arbeit an meinem allerersten Buch. Einige Jahre darauf intensivierte ich diese, da ich beschloss, es auch tatsächlich zu veröffentlichen (mehr HIER). Also wandte ich mich immer wieder an Johannes Fiebag von der damaligen “Ancient Astronaut Society”, und bat per Fax oder Brief um Rat, Tipps, Quellen und auch Bildmaterial. Unter anderem Bilder vom/zum Marsgesicht und anderen “Anomalien auf dem Mars”. All das bekam ich von ihm postwendend umgehend zugeschickt. In einem Brief von ihm, der sich noch immer in meinem Archiv befindet, warnte er als Geologe mich damals sogar, die Sache mit dem Gesicht und den Pyramiden auf dem Mars nicht zu hoch zu bewerten.

Es war einmal im Aufzug …

Nach Erscheinen meines ersten Buchs im Juni 1996 meinte Fiebag unter anderem, dass es “ganz gut aussieht”. Einen jungen Frischling wie mich, ich war damals 22, spornt so was natürlich enorm an, wenn ein alter Hase sich Zeit für irgendwelche unbekannten Enthusiasten nimmt. Einige Zeit später erschien bereits mein zweites Buch unter dem Titel “Götter der Sterne”. Hierzu steuerte Fiebag bereits ein Nachwort bei.

Im gleichen Jahr, im Oktober 1996, kam es dann zu einer “schicksalhaften” Begegnung mit ihm. Es war auf einem Kongress der “Ancient Astronaut Society” in Mannheim, auf dem selbstverständlich auch Johannes Fiebag war. Diese Tagungen, auf denen ich inzwischen selber einige Vorträge hielt, gibt es bis heute. Die letzte fand im Oktober 2020 in Leipzig statt.

In Mannheim begegnete ich Fiebag meiner Erinnerung nach zum ersten Mal persönlich. Und zwar fand ich mich selber mit ihm zufällig im Aufzug des Hotels wieder, in dem sich noch eine dritte Person befand. Es war ein inzwischen ebenso verstorbener UFO-Aktivist, der damals überaus bekannt war. Vor allem durch das Fernsehen, seine enorme “Schreibwut” im frühen Internet und seine zahllosen Pressemitteilungen zur UFO-Thematik, auf die immer wieder von den Mainstreammedien zurückgegriffen wurde. Er selber gehörte aber mit seinem kleinen UFO-Verein der “Gegenseite” an. Er war der Kritiker” der UFO-Forschung überhaupt, wodurch er in der deutschen (Presse-)Öffentlichkeit viel Gehört fand. Damit waren Johannes Fiebag und er alles andere als Freunde, um es freundlich zu formulieren.

Es war, wie man sich denken kann, Werner Walter, der bis zu seinem Tode 2016 selber in Mannheim lebte. Wer ihn, seine Schriften und Aussagen etc. kannte oder kennt, weiß, dass zwischen Fiebag und ihm unüberbrückbare Differenzen lagen. Gerade das machte meinen First Contact mit gleich beiden zusammen in einem engen Aufzug als blutjunger Autor zu einer unvergesslichen Begegnung der III. Art …

Ein musikalisches Andenken

Ein Weggefährte von Dr. Johannes Fiebag war auch Gottfried Bonn, der einige Veröffentlichungen zu UFOs und Prä-Astronautik herausgab. Doch Bonn macht bis heute auch Musik – elektronische Musik -, in denen er sich diesen Themen annimmt. Er hat anlässlich des 65. Geburtstag von Fiebag in seinem Gedenken das Album “The Others (Interdimensional Aliens)” komponiert, zu dem er schreibt:

Dieses Album ist den Theorien und der Arbeit des Paläo-SETI-Autors Dr. Johannes Fiebag gewidmet und von ihm und seinen Werken inspiriert. Er wurde am 14. März 1956 in Northeim geboren und verstarb am 11. Oktober 1999 in Bad Neustadt. Er war ein Pionier der Paläo-SETI-Theorie.”

Ihr findet dieses musikalische Andenken an Fiebag mit Themen aus dessen Schaffensbereich HIER auf der Seite von Bonn.

Video-Auswahl mit Johannes Fiebag von meinem Kanal

  • Weitere Videos findet Ihr HIER.

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Stonehenge: Eine “Landerampe für UFOs”? – Seltsame Aussagen von Kritikern der Prä-Astronautik

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Stonehenge: Eine "Landerampe für UFOs"? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Stonehenge: Eine “Landerampe für UFOs”? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Bücher rund um Verschwörungstheorien und Fake-News boomen erneut seit einigen Jahren. Entweder als Widerlegung solche Theorien oder als Promoter derselben. In einem solchen Werk las ich jüngst auch einige seltsame Aussagen rund um Erich von Däniken und der Prä-Astronautik, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.


“Die Anhänger der Prä-Astronautik”

“Die Anhänger der Prä-Astronautik” glauben oder verweisen auf so Einiges. Zumindest wenn es nach der TV-Serie “Ancient Aliens” geht, in der immer wieder auf diese “Anhänger der Prä-Astronautik” verwiesen wird. Sie scheinen schon ein lustiges Völkchen zu sein, diese “Anhänger der Prä-Astronautik”. Zumindest wenn man einige Folgen der US-Serie gesehen hat. Auf was diese alles verwiesen oder was sie glauben, ist fraglos erstaunlich.

Aber glauben sie auch, dass die Megalithanlage von Stonehenge einst als UFO-Landeplattform gebaut wurde? Namentlich: Glaubt das Erich von Däniken als bekanntester Vertreter der Ideen rund um Astronautengötter aus dem Kosmos? Denn genau das habe ich vor einigen Tagen in einem kritischen Buch zu Verschwörungstheorien und Fake-News gelesen. Erschienen 2020 unter dem Titel “Fake Facts” der Autorinnen Katharina Nocun und Pia Lamberty. Ein durchaus interessantes Buch, auch wenn mich persönlich viele der geschilderten “Fake Facs” der modernen Gesellschaft nicht interessierten.

Spannend waren hingegen die Ausflüge in die Welt der UFOs und UFO-Sekten bzw. einer solchen Sekte, wie es die Autorinnen nennen. Und später ging es dann im dem Werk auf relativ wenigen Seiten um Erich von Däniken und die Prä-Astronautik. Ziemlich allgemein und ohne Tiefe. Bis zu der Aussage: “sogar Stonehenge soll als Landerampe für UFOs gebaut worden sein”. Dies würde angeblich von Däniken behaupten und sei so im “Jungfrau Park” in der Interlaken dargestellt. Jenem Park, in dem die Ideen der Astronautengötter bekanntlich in einer Art Freizeitpark dem breiten Publikum präsentiert werden.

Der “Götterschock”

Ich selber war mehrfach in dem Park, habe aber nichts dergleichen in Sachen Stonehenge sei eine “Landerampe für UFOs” gesehen. Haben das wirklich irgendwo “die Anhänger der Prä-Astronautik” behauptet? Oder eben von Dänikens selber? Habe ich es übersehen? Vorstellen kann ich es mir nicht. Auch die Quellenangaben in dem Buch an diesen Stellen – es sind nur zwei – geben diese Behauptung nicht her. Und es sind beides nur Online-Sekundärquellen.

Diesen scheint jedoch entnommen worden zu sein, dass von Däniken bei einem Vortrag “von einem drohenden ‘Götterschock‘ und massenhaften Selbstmord gewarnt” habe, “sollten die Aliens Kontakt zu uns aufnehmen”. “Schließlich seinen wir darauf schlichtweg nicht vorbereitet.” Genauso ist es auch! Nicht nur von Däniken behauptet das, sondern seit wenigen Jahren ist diese Behauptung salonfähig geworden. “Exo-Soziologie” nennt man das neu-modisch.

Diverse Autoren, die allesamt nicht aus dem Bereich Prä-Astronautik oder UFOs kommen, haben darüber bereits geschrieben. Beispielsweise sind die Soziologen Michael Schetsche und Andreas Anton auf diesen Zug möglicher “Erstkontakte mit Aliens” aufgesprungen und haben damit mediales Gehör gefunden. Vor allem auch zu der Frage, wie man sich auf einen Kontakt vorbereiten kann. Als jüngstes Beispiel ist sicher der Astronom Avi Loeb mit seinem Buch “Außerirdisch” zu nennen, das ich Euch in diesem Video HIER vorgestellt habe. Loeb ist jener Astronom, der bei dem extrasolaren Objekt Oumuamua über eine außerirdische Technologie spekuliert. Auch ich selber als Autor des Phantastischen verweise in Bücher, Videos oder Online-Artikeln immer wieder auf solche mögliche Konsequenzen. Selbst von Seiten der Theologie und Kirche wird sich dahingehend längst Gedanken gemacht, was wäre wenn? …

In dem Buch “Fake Facts” wiederum ist zu lesen, dass von Däniken mit diesen Gefahren eines Erstkontakt mit Außerirdischen eine “Drohkulisse” aufbauen würde. Wovor “drohen”? Man sieht, dass es darauf ankommt, wer solche Bedenken eines Kontakts mit Aliens ausspricht. Bei Däniken sind es Drohungen – bei etablierten Wissenschaftlern fundierte Szenarien.

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Theologie-Professor versus Prä-Astronautik: Ein interessanter Vortrag um die Astronautengötter, der in einem Ärgernis endet

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Theologie-Professor versus Prä-Astronautik - ein interessanter Vortrag um die Astronautengötter
Theologie-Professor versus Prä-Astronautik – ein interessanter Vortrag um die Astronautengötter (Bilder: Gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Prä-Astronautik, die Idee der Götter aus dem Kosmos, ist zweifellos umstritten. Was aber passiert, wenn ein Theologe in einem Vortrag die Prä-Astronautik mit zahlreichen falschen Darstellungen vermischt, erfahrt Ihr in diesem Beitrag. Denn offensichtlich wurde hier die Überlegung der antiken Raumfahrer vollkommen aus dem Kontext gerissen und mit allerlei unwahren Behauptungen “untermalt”. Ein Ärgernis, wie sich herausstellte!


Prä-Astronautik – ein Ärgernis für Kritiker

Seit in den 1960er Jahren das Thema Prä-Astronautik, auf den Buchmarkt drängte, hat es zahllose Kritiker, Skeptiker und sogar Feinde. Unter dem neumodischen Begriff Ancient Aliens, abgeleitet von der gleichnamigen US-TV-Serie, ist die Idee, dass die Götter aus dem All kamen, seit einigen Jahren wieder populär geworden. Zumindest im Fernsehen und vor allem auch im Internet. Weniger auf dem Buchmarkt. Dazu findet Ihr HIER ein Video.

Grundsätzlich gibt es seit 1968, als Erich von Däniken mit seinem ersten Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ das Thema weltweit zu einer literarischen Sensation machte, zwei Sorten von „Hauptkritikern“. Da wären einmal die etablierten Archäologen, da die Idee der Astronautengötter gerade auch in deren Forschungsgebiet „wildert“, wie diese es sicher bezeichnen würden. Die Deutung von Artefakten und archäologischen Bauten jeglicher Art im Sinn der Götter der Sterne, gehört seit Anbeginn dieser Thesen zum festen Kern. Das gilt auch für Mythologien, religiöse Texte, Überlieferungen und Schriften nahezu aller Religionen, Kulte und Theologien.

Natürlich spielt es dabei überhaupt keine Rolle, ob es sich dabei um noch „lebende Religionen“ oder längst versunkene religiöse Kulturen handelt. Etwa Überlieferungen der Inkas oder Maya in Amerika,. der Babylonier in Mesopotamien oder natürlich der altägyptischen Kultur. Prä-Astronautik-Autoren und –Forscher machen dabei, vereinfacht gesagt, keine Unterschiede.

So ist es wenig verwunderlich, dass Theologen und Religionswissenschaftler oder auch schlicht „Gläubige“ seit Bestehen der Ideen um raumfahrende Götterastronauten zu den schärfsten Kritikern gehören. Denn hier „wilderte“ die Prä-Astronautik nicht nur in deren Forschungsgebiet, sondern direkt in der deren Grundsätze. In ihrem Lebenssinn von allem. Kurz gesagt, die Prä-Astronautiker  sagen, dass es keinen Gott oder Götter gab, von denen weltweite Mythen sprechen. Es waren Außerirdische. Welcher Gläubige oder Theologe kann das einfach so hinnehmen? Der biblische Gott ist alles – und dann kommen Autoren die sagen: Nein, das waren fremde Raumfahrer der Antike, die nur für Gott, Engel oder Götter gehalten wurden …

Blasphemie!

Schon früh kam es in den Anfangsjahren der Prä-Astronautik, wie wir sie heute kennen, genau deshalb zu scharfer Kritik aus theologischen Kreisen. Auch (wenige wenige) Bücher gegen Däniken & Co. und deren blasphemische Ansichten wurden von diesen publiziert. Prä-Astronautik hat sich seit dem sehr gewandelt. Und zwar in der wahrnehmbaren Präsenz dieser Spekulationen und Thesen. Raus aus dem Mainstream, dem Buchmarkt mit hohen Leserzahlen und dem etablierten TV-Sendern in das Netz. Die Kritik daran ist dabei seit über einem halben Jahrhundert identisch geblieben. Nur eben online. Wobei kurz anzumerken sei, dass die heutige Prä-Astronautik mit ihren immer wieder vorkommenden, unsäglichen „Eskapaden“ auch weit mehr Angriffsfläche für Kritiker bietet.

Die allerdings, wie ich es in meinem jüngst erschienenen Buch „Nazca und der ‘Flughafen der Außerirdischen’” belegt habe, zum Teil selber nicht wissen, was sie von sich geben! Mehr dazu finet Ihr auch in diesem Beitrag HIER.

Auch und vor allem von theologischer Seite her bleibt die Kritik identisch. Es hat hier aber den Anschein, dass diese weniger geworden ist. Das heißt, dass ein großes Aufbäumen gegen die Neudeutung theologischer Überlieferungen etc. nicht mehr vorkommt. Wie wir alle wissen, haben die etablierten Religionen und Kirchen auch ganz andere Probleme, als ein paar verrückte Autoren des Phantastischen mit ihren „steilen Thesen“ um Ancient Aliens. Hin und wieder schafft es aber ein „religiöser Kritiker“ dann doch noch mit seinen Kritiken in das Netz. Also genau dorthin, wo sich die Gemeinde der „Anhänger der Prä-Astronautik“ tummelt. Ob sie hier wahrgenommen werden, steht auf einem anderen Blatt.

So wurde auch ich erst kürzlich von dem Mystery-Fan Oliver G. auf ein YouTube-Video aufmerksam gemacht, dass von der Universität Göttingen schon am 16. November 2009 online gestellt wurde. Ein Video mit zwei Vorträgen vom 9. November 2009 aus einer damaligen Vorlesungsreihe „Kosmologie – Kosmogonie – Schöpfung“ verschiedener Religionswissenschaftler. Unter ihnen auch Professor Dr. Andreas Grünschloß, der nach seiner Ausbildung zum Schreiner ab 1979 eine theologische und religionswissenschaftliche Laufbahn einschlug. Er ist Dr. theol. in Religionswissenschaft und Missionswissenschaft und seit 2002 Professor für Religionswissenschaft in Göttingen. Ich selber kannte ihn durch verschiedene seiner Publikationen rund um „UFO-Kulte“ und neureligiöse Strömungen. ZU denen zählt er auch die Prä-Astronautik.

Theologie-Professor versus Prä-Astronautik

In seinem nun schon 11 Jahre alten Vortrag (HIER), der den verwirrenden Titel „ Terraforming und Gentechnologie der ‚Astronautengötter‘ – Prä-astronautische Erinnerungen an unsere eigene Zukunft“ trägt, geht es eben um genau „unsere“ Prä-Astronautik. „Panel zu anderskulturellen ‚Brechungen‘: Vedische Religion, Mesoamerika, Präastronautik“ ist der Haupttitel der insgesamt drei Vorträgen der Georg-August-Universität Göttingen. Klingt langweilig – ist es aber nicht. Zumindest nicht der etwa 30-minütige Vortrag  (davor findet Ihr im Video noch einen anderen Vortrag) des Theologen und Kritikers Professor Grünschloß.

Das positive vorweg: Grünschloß fasst die Prä-Astronautik anhand ausgewählter Beispiele und Autoren korrekt zusammen. Er erklärt durchaus sehr richtig, worum es grundsätzlich bei dieser Idee geht. Für entsprechend Interessierte ist das damit alles nicht neu. Erstaunlicherweise zitiert er sogar (ca. ab Min 29:25) Erich von Däniken aus einem Vortrag von 1967. Also ein Jahr (eigentlich ein paar Monate) vor Erscheinen von Dänikens erstem Buch. Damit aus einer Zeit, als niemand Erich von Däniken kannte und er zu einem Phänomen wurde. Da kann man auch darüber „hinwegsehen“, dass er falsch zitiert und in von Dänikens Aussage einen nicht gesagten Einschub vornahm, wie es eine Überprüfung des Zitates in meinem Archiv verriet. Der Sinn der Däniken-Aussage blieb glücklicherweise erhalten …

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Ab etwa Minute 37:08 wird es dann für mich persönlich besonders spannend, da Grünschloß sich mich und mein schon 1997 erschienenes Buch „Götter der Sterne“ vornimmt. Geschrieben von einem „Starkstromelektriker Fischinger“, wie der Theologe seinen Zuhörern fälschlicherweise erzählt. Wie er auf diesen erlernten Beruf kam, weiß ich nicht. In „Götter der Sterne“ oder irgendeiner anderen Quelle steht das nicht. Wen es interessiert: Mein vor langer Zeit ehrenwert in der Industrie erlernter Beruf hieß damals „Energieelektroniker mit Fachrichtung Anlagentechnik“.

Erstaunlicherweise hat Grünschloß sogar ein Exemplar meines Buchklassikers mit dabei, um es dem Publikum zu zeigen. Er geht auch minimal auf dessen Inhalt ein – verfälscht aber diesen im Gesamtkontext des Vortrages. Er suggeriert nämlich, dass darin behauptet wird, dass die Außerirdischen das ganze Leben der Erde schufen. Warum? Weil in dem Buch alte Mythologien (mit Quellen) zitiert werden, die sagen, dass eine Schöpfung aus etwas „Vorhandenen“ geschah. So erwähne ich zum Beispiel Aufzeichnungen des Ovid (41 vor bis 18 nach Christus) von der Schöpfung, und unterstreiche dabei sogar, dass hier keine Außerirdischen am Werk waren. Wörtlich schrieb ich zu einer Aussage von Ovid:

Noch klarer geht es wirklich nicht! Der Schreiber wusste klipp und klar, dass die Erde eine Kugel ist, aus einer ‚ungegliederten Masse‘ entstand, und all dies von Gott erschaffen wurde. Diesen Gott kannte der Urheber dieser Mythe nicht, und es ist nur verständlich, da es der reale Gott war, der diese Schöpfung vollbrachte. Erst später werden die anderen ‚Götter‘ erschaffen. Und der Mensch betrat noch später die Erde, und zwar ‚nach dem Bilde der alles regierenden Götter‘.“ (Hervorhebung im Original)

Ancient Aliens erschaffen das Leben …

Es passt aber zur Gesamtaussage des Vortrages von Grünschloß, der ja im Titel den Begriff „Terraformig“ trägt. Das ist die Umgestaltung eines für uns Menschen lebensfeindlichen Planeten (oder Mondes) wie dem Mars in eine Umgebung, in der wir leben können. Also die vollständige Schöpfung einer erdähnliches Biologie und Atmosphäre für unsere Ansprüche. Reine Science-Fiction und unglaubliche Herausforderungen, über die sich dennoch schon vor Jahrzehnten Wissenschaftler Gedanken machten. Theoretisch könnte man dem Mars durch Technologien und biologische Prozesse zu einer Biosphäre verhelfen, die unserer Erde ähnelt. Menschen könnten sich frei auf ihm bewegen. Wunderbare Träumereien der Wissenschaft, zweifellos.

Das Problem ist aber bei dem Vortrag von Grünschloß, dass er behauptet, dass die Prä-Astronautik sagt, dass Aliens die Erde „terraformt“ haben. Sie kamen also hier an, sahen die Erde, und erschufen sie so, wie wir sie alle kennen. Ab ca. Minute 45 sagt er denn auch, dass die fremden Astronautengötter auf diesem Planeten das „Leben genetisch gezüchtet“ haben. Vollkommener Blödsinn! Nirgends behaupten das Autoren der Prä-Astronautik. Grünschloß hat sich das ausgedacht oder beim groben Durchblättern einschlägiger Literatur hinein gelesen. Von „Erschaffer des Lebens auf dieser Welt“, wie er es nennt, kann überhaupt keine Rede sein.

Mir ist nicht klar, wie der Theologe auf derartige grobe und fahrlässige Falschaussagen über die Prä-Astronautik kommt. Im Gegenteil unterstreichen sogar jene Autoren, die sich mit diesem Detailthema befassen, dass das Leben hier auf der Erde ganz allein entstand. Inklusive dem Menschen. Ohne Aliens. Eine „Einschränkung“, die man so nicht mal nennen kann, wäre die Idee der „Panspermie“. Diese Hypothese meint, dass einfachste Lebensformen quasi Huckepack auf Kometen und Asteroiden durch den Kosmos reisen. Schlagen diese dann auf Himmelskörper ein, die eine geeignete Biologie und Chemie haben, entwickelt sich dort Leben. Durchaus möglich und auch in Kreisen der etablierten Astronomen wird das nicht ausgeschlossen. Selbst Leben vom Mars könnte so hierher zur Erde gekommen sein, wie in diesem Video HIER erklärt.

Eine Variation der Idee ist die, dass außerirdische Zivilisationen ihr genetisches Material bewusst in Raumsonden oder auch Asteroiden durch das Universum schicken. Millionen oder Milliarden von kosmischen „Bio-Archen“, von denen einige auf geeigneten Planeten ankommen, und dort das Leben entfalten. Theoretisch ist auch das möglich. Es ist aber alles andere als eine „Erschaffung des Lebens auf der Erde“. Vielmehr ist es ein Zufallsprinzip, 99 Prozent dieser Lebensbausteine werden in irgendwelchen Sonnen verglühen oder auf Planeten einschlagen, die keinerlei Voraussetzung für die Entwicklung Leben haben. Darum müssen Massen dieser „Archen“ von den hypothetischen Aliens ausgesandt werden, wenn diese ihre DNA verbreiten wollen. Wo sie Erfolg haben werden oder hatten – nach Millionen oder Milliarden Flug durch das All – werden diese wohl nie erfahren.

Ohne Unterschied: UFO-Sekten

Professor Grünschloß erwähnt diverse Autoren der Prä-Astronautik und sogar die „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“. Etwa Autoren wie Walter-Jörg Langbein, Robert Charroux und selbstverständlich Erich von Däniken. Doch dann begeht er einen kapitalen Fehler, wie ich es nennen möchte. Er wendet sich dem verrückten UFO-Sekten-Chef „Rael“ zu, der eigentlich Claude Vorilhon heißt.

"UFO-Sekten"
“UFO-Sekten”

Er gründetet 1973 die UFO-Sekte Rael-Bewegung, die Vollständig von der Prä-Astronautik hergeleitet wurde. Denn mit diesen Göttern der Sterne habe der Alien-Guru Rael realen Kontakt und er sei ihr Botschafter und Verkünder ihrer Lehren und ihres Willens. Seit über zwei Jahrzehnten berichte ich immer wieder von dieser Sekte, die bis heute zahlreiche (zum Teil sehr aktive) Gläubige hat.

Nicht ein einziger ernsthafter Prä-Astronautik-Forscher oder –Autor nimmt diese Sekte ernst. Sie ist vielmehr ein Schaden für das Thema. Sofern sich doch jemand zu diesem Rael äußert, distanzieren sich entsprechenden Autoren. Was fast nie geschieht, da man die UFO-Sekte lieber ignoriert. In meinem Buch „Begleiter aus dem Universum“, meinem zusammen mit Roland M. Horn schon 1999 veröffentlichten Buch „UFO-Sekten“ und zahllosen Online-Artikeln habe ich klar dargelegt und belegt, dass diese Sekte kein Teil der Prä-Astronautik ist. Hier ist man sich zum Glück innerhalb der „Szene“ einig.

Grünschloß ignoriert das vollständig. Er wirft in seinem Vortrag vollkommen undifferenziert die Sekte Rael-Bewegung mit der Prä-Astronautik in einen Topf. Es findet keinerlei Trennung von ihm statt. Das beweist, dass er das damals erfolgreiche Buch „UFO-Sekten“ scheinbar nicht kannte. Wiederum erstaunlich, da er mein Werk „Götter der Sterne“ bei seinem Vortrag sogar mit dabei hatte – ebenso auch andere und weniger bekannte Bücher auf der Leinwand zeigte. Als Theologe und Religionswissenschaftler sollte schon allein der Titel „UFO-Sekten“ für diesen von Interesse sein. Hätte er es gelesen oder – im schlimmsten Fall! – nicht seinen Zuhörern verschwiegen, wüsste er, dass die Autoren der Prä-Astronautik mit dieser Sekte nichts zu tun haben! Wenn jemand eine „Religionsgemeinschaft“ aus den Ideen anderer Menschen ins Leben ruft, heißt das nicht, dass die Ideengeber deren „Religion“ teilen. Oder teilt Grünschloß als evangelischer Theologe all die anderen Ansichten und Sekten-Lehren, die auf der Bibel fußen? Oder die Verheerung von Marienerscheinungen, Reliquien und Heiligen der katholischen Kirche?

Bis Andreas Grünschloß aus Unwissenheit oder sogar Kalkül (was ich nicht hoffe) die Alien-Anbeter der Rael-Sekte mit der Astronautengötter-Thematik an sich in einem Topf wirft, ist der Vortrag noch sehenswert. Danach wird er für alle ernsthaft an den Göttern der Antike interessierten Menschen zu einem – Ärgernis.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Prä-Astronautik: Lenken Aliens seit Jahrtausenden die Welt?”: Fake-Jäger interviewen Erich von Däniken – und widerlegen Nicht-Gesagtes (+ Video)

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"Prä-Astronautik: Lenken Aliens seit Jahrtausenden die Welt?" - Fake-Jäger interviewen Erich von Däniken - und widerlegen Nicht-Gesagtes (Bilder: LAF & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Prä-Astronautik: Lenken Aliens seit Jahrtausenden die Welt?”: “Fake-Jäger” interviewen Erich von Däniken – und widerlegen Nicht-Gesagtes (Bilder: LAF & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wer sich mit Prä-Astronautik und antiken Göttern aus dem All beschäftigen will, kommt an Erich von Däniken nicht vorbei. Das sehen seien Fans ebenso, wie Kritiker und Skeptiker dieser Ideen, dass die “Götter” reale Wesen von den Sternen waren. Und natürlich sehen das auch all jene so, die dazu ein Interview oder irgendeine andere Art von Beitrag machen wollen. So auch die sogenannten “Fake Busters”, die von Däniken für einen Podcast zum Thema Außerirdische und Prä-Astronautik interviewt haben. Heraus kam ein erstaunliches Ergebnis! Denn die angeblichen Fake-Jäger “widerlegen” im Anschluss in ihrem Podcast Aussagen von Däniken, die er überhaupt nicht gemacht hat. Aussagen, die die “Fake Busters” verdrehten, um dann dazu die Meinung eines Experten einzuholen. Ein ganz erstaunlicher Podcast, den ich für Euch in diesem neuen Mystery-Review einmal genauer beleuchte.


Prä-Astronautik = Erich von Däniken

Es gibt Punkte und Tatsachen in der Welt der Prä-Astronautik, an die gibt es nicht das Geringste zu rütteln. Zum Beispiel besteht an folgenden Fakten kein Zweifel:

  • Es gibt keinen einzigen handfesten und wissenschaftlichen blitzsauberen Beweis, dass vor Jahrtausenden Außerirdische auf der Erde waren.
  • Jeder Autor und Forscher der Prä-Astronautik “kocht sein eigenes Süppchen” – so was wie ein einheitlicher Konsens existiert nicht.
  • Die prä-astronautische Community ist voll von wilden Spekulationen, Fakes und immer wieder werden aus Unwissenheit neue “Rätsel” erschaffen und verbreitet.
  • Niemand kommt beim Thema Astronauten aus dem Kosmos an dem Autoren Erich von Däniken vorbei.

Vor allem der letzte Punkt bietet damit eine gewaltige “Angriffsfläche” für Kritiker, Gegner und Skeptiker aller Art. Denn will man sich mit der Prä-Astronautik beschäftigen, so der einhellige Tenor, muss man sich mit den Ideen und Büchern von Erich von Däniken auseinandersetzten. Immerhin kam durch seine Bücher das Thema vor rund 50 Jahren erst richtig in Schwung. Alle anderen heutigen Forscher und Autoren folgen mit sehr weiten Abstand. Und von denen gibt es nicht wenige.

Wer im Rahmen eines Interviews über Prä-Astronautik berichten möchte, der wendet sich folglich an von Däniken. Und obwohl diese Interviews aufgrund häufig gleicher oder ähnlicher Fragen in den meisten Fällen damit auch wiederkehrende Antworten beinhalten, sind sie für viele interessant. Vor allem für den Laien oder Einsteiger in die Welt der Götter der Sterne. Selten sticht ein Interview dabei heraus, sofern man sie alle (wie ich) verfolgt.

Da vor allem im öffentlichen Bild und bei den Skeptikern Prä-Astronautik = Däniken ist, verfolge ich für Euch solche Interviews immer mit Spannung. So stieß ich am 22. September auf ein Interview mit Erich von Däniken, das unter anderem der österreichische “Kurier” online verbreitet. Ein Podcast zum Thema Prä-Astronautik der sogenannten “Fake Busters”, in dem ein Däniken-Interview integriert wurde.

“Ein Kritiker widerlegt die Thesen” von Erich von Däniken

Zu diesem Podcast heißt es einleitend unter anderem:

“(…) Ende der 60er (betrat) ein Mann die Bühne der Prä-Astronautik, der sofort zum Superstar dieser Parawissenschaft avancierte: Erich von Däniken. Der Autor argumentierte auf – angeblich – rein wissenschaftlicher und beweisfundierter Basis. (…) Spricht man über Prä-Astronautik, muss man mit Däniken sprechen, und das haben die Fake Busters getan. Wissenschaftsjournalist Florian Aigner liefert Gegenargumente.

Soweit, so richtig. Wäre da nicht die Falschaussage, dass von Däniken behauptet auf “rein wissenschaftlicher und beweisfundierter Basis” zu argumentieren. Eine reine Unterstellung der “Fake Busters”. Seit Jahrzehnten wird von Däniken nämlich nicht müde zu betonen, dass er populärwissenschaftliche Bücher schreibt. Bücher, die keine wissenschaftlichen Arbeiten sind. Das hat er nie – und hat es auch nie behauptet. Vielmehr hat er sogar immer wieder unterstrichen, dass seine Werke für den Laien sind. Anders hätten seine Bücher auch sicherlich nicht diesen Welterfolg gefeiert.

Er selber betonte noch dazu schon vor Jahrzehnten, dass er kein Wissenschaftler sei. Er sei ein “Sonntagsforscher”.

Bei “beweisfundiert” sieht es schon etwas anders aus. Denn in diesem Zusammenhang spricht von Däniken sehr gerne davon, dass “die Quellen stimmen”. Womit er vor allem diverse Zitate aus allen Schriften usw. meint. Einen “Beweis” für die einstige Anwesenheit von Aliens hat aber damit auch er – nicht. Wie alle Prä-Astronautiker steht auch von Däniken damit natürlich in der Beweispflicht.

“Ein Kritiker widerlegt die Thesen” von Erich von Däniken, ließt man in der Ankündigung des Podcast. “Bleibt skeptisch, aber hört uns gut zu”, mahnen die Fake-Jäger in ihrer Sendung. Und das sollte man in diesem Fall tatsächlich. Denn die trocken abgelesenen Fragen an Erich von Däniken beginnen direkt damit, was denn seiner Meinung nach das “stärkste Argument” sei, das für “einen frühen Besuch von Außerirdischen auf der Erde spricht”.

Eine Reise gen Himmel

Und jetzt wird es direkt sehr spannend. Hier führt von Däniken als Beispiel die “Apokalypse des Abraham” an und fasst diese Schrift unter anderem in seinen Worten zusammen. Im Video unten sowie in meinem Buch “Götter der Sterne” und in diesem Blog-Artikel HIER habe ich über diese Überlieferung sehr ausführlich berichtet.

Zusammengefasst: In dieser außerbiblischen Schrift wird beschrieben, wie ein Mensch (Abraham) von der Erde mit Gott bzw. seinen “Engeln” in den Himmel fliegt und so Erde verlässt (s. auch Video HIER). Mit diesen fremden Wesen oben angekommen, sieht er die Erde und die Sterne. Dabei befindet er sich in einem sich drehenden Ort, der anhand der Beschreibungen unschwer an eine rotierende Raumstation erinnert.

Eine Raumstation von Außerirdischen vor Jahrtausenden, wäre das in diesem Fall natürlich. Sofern man solche Ideen in Betracht ziehen möchte. Vielleicht sogar ein sich um die eigene Achse drehendes Generationenraumschiff der “Götter”. Rotieren deshalb, da so im Inneren eine “künstliche Schwerkraft” entsteht.

Genau das erzählt von Däniken unter Berufung auf diesen altjüdischen Text. Er spricht von einem “Mutterraumschiff”, in das dieser Mensch vor tausenden von Jahren gebracht wurde. Eine sehr spannende Schrift, die natürlich kein echter Beweis für Ancient Aliens ist. Nur ein Hinweis, wie ich es sehr gerne formuliere.

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In einem anderen Kontext spricht von Däniken weiter davon, dass wir vermutlich von diesen einstigen Astronautengöttern heute beobachtet werden. Sie seien wieder hier, so, wie sie es laut alten Mythen und Schriften einst gesagt haben sollen. Ich als Prä-Astronautiker und Autor denke zwar, dass sie nie weg waren, aber in diesem Fall denkt von Däniken an die “modernen” UFOs. Ein Thema, dem er sich früher kaum annahm, aber seit geraumer Zeit verstärkt zuwendet.

Jetzt kommen die “Fake Busters” mit ihrem zum Interview geladenen Experten Florian Aigner (Physiker und Wissenschaftspublizist an der Technischen Universität Wien) hinzu, um alles zu verdrehen. So können sie nämlich ihren Zuhörern aufzeigen, wie leicht sie von Dänikens Aussagen widerlegen können.

Ein UFO-Mutterschiff im Erdorbit?

Diese “Widerlegung” ist gelinde gesagt lächerlich! Denn die angeblichen Jäger von Fakes verbreiten diese selber, in dem sie nach dem Däniken-Interview Aussagen “widerlegen”, die er überhaupt nicht gemacht hat. Was allerdings seit Jahrzehnten von Prä-Astronautik- und auch UFO-Krikern immer wieder getan wird. Nicht nur bei von Däniken. Wobei es umgekehrt von Mystery-Jägern gegenüber der “etablierten Wissenschaft” teilweise nicht viel anders aussieht.

So stellen die “Fake Busters” ihrem Experten Florian Aigner gleich zu Beginn des Interviews eine Frage zu einer angeblichen Däniken-Aussage, die sie selber erfunden haben:

Herr von Däniken glaubt ja, wir werden beobachtet. Vermutlich von einem Mutterraumschiff. Warum hat dieses Schiff noch niemand entdeckt?

Unverkennbar haben die “Fake Busters” hier selber einen Fake in die Welt gesetzt.

Dass ein Mutterraumschiff von Aliens hier ist (im Erdorbit), hat weder Däniken noch sonst wer gesagt. Eine Lüge der “Fake Busters”. Von Däniken sprach von der “Apokalypse des Abraham”, was Jahrtausende her ist. Kein Wort davon, dass diese Raumstation oder das Mutterraumschiff hier ist und die Menschheit von dort beobachtet wird. Das steht auch in keinem seiner Bücher, noch in Büchern anderer Prä-Astronautiker. Zumindest keinem die ich kenne.

Wenn die “Fake Frager” also Aigner direkt mit einer solchen Aussagen konfrontieren, und ihn nach dem Wahrheitsgehalt dazu befragen, kann Aigner nicht anders antworten, als er es in dem Podcast tat. Denn er legt dar, dass ein solches Mutterschiff längst im Erdorbit auch mit unseren Technologien entdeckt worden wäre. “Detektiert”, wie es Aigner formuliert. Zweifellos sind seine Ausführungen dazu richtig. Widerlegt hat er durch diese ausgedachte Frage natürlich nichts. Wie auch, wenn diese mutmaßliche Raumstation vor Jahrtausenden hier war?

Aigner antwortet lediglich korrekt auf eine falsche Frage. Allerdings – dies der Vollständigkeit halber! – seit Jahrzehnten kursieren Spekulationen, dass sich Außerirdische irgendwo im Sonnensystem vor uns verbergen. Im Asteroidengürtel, auf/im Mars, in Monden des Mars, auf/in unserem Mond. Davon war im Interview jedoch keine Rede.

“Dunkle Mächte”?

Wissenschaftsjournalist Florian Aigner geht auch noch auf andere Fragen und Aussagen der “Fake Busters” ein. Etwa zu weltweiten Pyramiden. Seiner Meinung nach ist es nur logisch, dass sie überall auf dem Planeten stehen, da die Pyramide die einfachste Form darstelle, die hoch und zugleich stabil ist. Selbst kleine Kinder, so Aigner, würden mit Bauklötzen Pyramiden bauen, wenn sie den Auftrag bekämen, einen stabilen Turm zu errichten.

Keine neuen Aussagen zum “Pyramiden-Rätsel”. Sollte die Lösung so einfach sein? Schließlich geht er mit keinem einzigen Wort darauf ein, welchen Zweck diese Bauten dienten. Sie waren alle, mit Variationen, zu Ehren der Götter des Himmels oder des Jenseits im Kreise der “Götter”. Womit man sich wieder im Kreis dreht. Wer waren denn diese “Götter”? Die Form dieser Bauwerke ist da eher zweitrangig.

Fast schon dramatisch wird es, wenn die “Busters” danach fragen, ob es stimmt, dass sich etablierte Wissenschaftler nicht mit Aliens & Co. befassen wollen, weil sie sich nicht lächerlich machen möchten. Diese Frage bezog sich vor allem auf eine Aussage im Däniken-Interview zu einer Akte der CIA. In dieser wurde bereit vor Jahrzehnten tatsächlich klipp und klar festgeschrieben, dass solche Themen lächerlich gemacht werden sollen. Ob UFOs an sich, UFO-Gruppen und -Forscher oder Personen, die sich dafür interessieren. Eine Verschwörungstheorie ist das nicht, wie auch von Däniken betont, da die fragliche CIA-Dokumente heute freigegeben sind.

Aigner spricht hier von “absurden Vorstellungen”, dass irgendwelche “dunklen Mächte” oder eben die CIA die Wissenschaft in der Hand hat. “Vollkommen lächerlich” sei diese Behauptung. Eine Aussage die – wiedermal! – niemand traf. Weiter führt Aigner aus, dass es eben in der Wissenschaft keine Interesse an Däniken-Themen gibt, da es dafür keinerlei Anhaltspunkte gäbe. Wären sie da, würde sich auch die Wissenschaft damit befassen. Sie sind es aber nicht, so Aigner. Sonst wäre das “ein Ticket für Reichtum und Ruhm und einer glänzenden Karriere” in der Wissenschaft.

Nicht unbedingt. In welchem wissenschaftliche Betrieb sollte sich jemand diese Themen vornehmen, ohne das Gespött seiner Kollegen auf sich zu ziehen? Man denke an die Thesen über das interstellare Objekt “Oumuamua” von Prof. Abraham Loeb von der Harvard Universität und den Reaktionen seiner Astronomie-Kollegen (s. dazu Video HIER). Oder den Astronomen Dr. Carl Sagan, heute längst einen Legende, als dieser sich ernsthaft ab 1966 mit Außerirdischen auseinandersetzte (auch in der Vergangenheit – s. auch Video HIER) und das Video HIER).

 Grabplatte von Palenque

Es ist aber sicher auch eindeutig, dass sich ein Forscher aus dem wissenschaftlichen Betrieb im Wust der Prä-Astronautik erst mal ein Thema herauspicken müsste. Wo soll derjenige anfangen und was ist tatsächlich mehr als nur ein Hinweis auf raumfahrende “Götter” im Altertum? Hier kann man Aigner sicher zustimmen.

In diesem Zusammenhang kommt ein immer wieder sehr gerne genanntes Beispiel ins Gespräch: Die Grabplatte von Palenque in Mexiko, über die auf Fischinger-Online bereits mehrfach berichtet wurde. Von Däniken nennt sie selbst als Beispiel in seinem Interview mit den “Fake Busters” als eines seiner Indizien. Deshalb nehmen die “Busters” sie im Anschluss im Podcast auch noch einmal auf. Um dieses Indiz des Herrn von Däniken zu “widerlegen”.

“Man sieht einen Menschen umgeben von Leitungen und Knöpfen”, so die “Fake Busters”. Zumindest könne man es “so interpretieren”. Für von Däniken ist diese Darstellung auf der wuchtigen Grabplatte bekanntlich ein Raumfahrer. Besser gesagt ein Mensch, den der Maya-Künstler in ein stilisiertes Fahrzeug der antiken Astronauten platzierte. Archäologen sehen hier eine Art symbolischer Reise des Verstorbenen in den Himmel, ins Jenseits, und seiner Wiedergeburt.

Die Deutungen im Sinne von Raumfahrt im Altertum ist für die “Fake Busters” kein Problem. Solche Ideen zur Grabplatte können sie schnell “widerlegen”:

Von wenigen Jahren fanden Archäologen dann aber ein Kanalsystem unter dem Grabstein. Bei den Leitungen (auf der Grabplatte, Anm. LAF) soll es sich um diese Kanäle handeln und um Wurzeln des Weltbaumes, die in der Maya-Mythologie in die Unterwelt reichen.

So könnte zumindest eine Thesen des Prä-Astronautikers widerlegt werden.

Gemeint ist damit die Entdeckung des Archäologen Arnoldo González Cruz und seinem Team 2015/2016. 2012 gab es mittels Bodenradar erste Hinweise auf diesen 60 Zentimeter kleinen Kanal, der unter der Grabkammer im “Tempel der Inschriften” her führt. Dort, wo sich tief im Inneren im Boden die Grabkammer mit der Platte befindet. Tatsächlich für Archäologen ein Hinweis auf ein Art “Verbindung zur Unterwelt”.

Aber kein “Kanalsystem”, das auf der berühmten Grabplatte abgebildet worden sein soll. Die Deutung, das auch der “Weltenbaum” der Maya mit auf der Platte abgebildet ist, ist dabei auch alles andere als neu. Als Symbol der Welt mit Unterwelt, Erde und Kosmos hat von Däniken selbst diesen in zahllosen seiner Bücher erwähnt …

Video zum Thema

Video vom 12. Juli 2012 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Was machte eigentlich der “Nibiru-Autor” und Prä-Astronautiker Zecharia Sitchin in der Cheops-Pyramide – mit Hammer und Meißel?! (+ Videos)

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Was machte eigentlich der "Nibiru-Autor" Zecharia Sitchin in der Cheops-Pyramide - mit Hammer und Meißel?! (Bilder: Sitchin.com & Fischinger-Online)
Was machte eigentlich der “Nibiru-Autor” Zecharia Sitchin in der Cheops-Pyramide – mit Hammer und Meißel?! (Bilder: Sitchin.com & Fischinger-Online)

Vor einigen Jahren machte der “Cheops-Skandal” um die Privatforscher Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz international Schlagzeilen. Angeblich hätten sie die Namenskartusche des Pharao Cheops in einer kleinen Kammer der Cheops-Pyramide beschädigt. Ein Aufschrei in den Medien folgte. Eine regelrechte Hetzjagd begann. Doch bereits Jahre zuvor hatte schon der bekannte Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin einen ganz anderen Plan. Er wollte auf illegalen Wege und mit voller Absicht die besagte Inschrift in der Pyramide beschädigen, um eine Probe herauszubrechen. Unverblümt und detailliert hat er selber dieses Vorhaben geschildert. Was dahin steckt und warum er meint, dass dabei ein  Attentat auf ihn verübt wurde, erfahrt Ihr in diesem Artikel. Ein Kaum bekanntes oder beachtetes Kapitel rund um Sitchin und die Cheops-Pyramide!


Zecharia Sitchin und die Prä-Astronautik

Ein Autor, der die heutige Prä-Astronautik wie kaum ein zweiter beeinflusst hat, war Zecharia Sitchin aus den USA.

Der 2010 verstorbene Prä-Astronautik ist jener, der die Außerirdischen Anunnaki “in die Welt setzte”. Heute längst ein Kampfbegriff in Sachen Ancient Aliens und Prä-Astronautik. In seinen zahlreichen Büchern verbreitete er die Spekulation, dass diese Anunnaki-Aliens einstmals von einem bisher unbekannten Planeten in unserem Sonnensystem kamen.

Diesen Planeten innerhalb unseres Sonnensystems taufte er Nibiru. Von hier sollen die Astronauten der Antike gekommen sein. Auch wenn nachweislich eine derartige außerirdische Zivilisation auf einen Planeten, wie Sitchin ihn sich erdachte, nicht existieren konnte.

Vielfach war der Autor Sitchin bereits Thema auf Fischinger-Online. Ebenso “seine Anunnaki”, die sich leider in den letzten Jahren immer mehr in der Prä-Astronautik und entsprechender Literatur ausbreiten. Fernab der Realität über diese Anunnaki vom Himmel, sondern längst bis ins Absurde gesteigert. Sogar fernab der von Sitchin selber dazu erfunden Geschichten. Das stellt längst eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema vor ungeahnte Probleme, wenn man sich für die Götter der Vergangenheit interessiert. Oder besser zu interessieren beginnt, worauf ich als Prä-Astronautiker immer wieder umfassend verweise (verweisen muss).

Zecharia Sitchin hat in seinen Büchern neben den Hautideen der Anunnaki vom Planeten Nibiru zahllose weitere Themen in der Prä-Astronautik bekannt gemacht. Themen, die heute vielfach isoliert von ihm als eigentliche Quelle weiterhin kursieren. Gern auch in abgewandelten Formen. Auch und vor allem gilt das für die Pyramiden von Gizeh in Ägypten.

Die Cheops-Pyramide und Sitchin

Vor allem die weit verbreitete Idee, dass die Entdeckung des Namens von Pharao Cheops als Beweis für die Archäologie innerhalb der Cheops-Pyramide ein Betrug sei, stammt von Sitchin. Dieser Name finden ich in der sogenannten Cheops-Kartusche in einer der Entlastungskammern in der Großen Pyramide. Es sind niedrige “Räume”, die sich oberhalb der Königskammer befinden, und die erst im 19. Jahrhundert entdeckt wurden.

Mittels Sprengstoff bahnten sich die Entdecker ihren Weg durch die Pyramide, bis sie auf besagte Kammern stießen. Dort finden sich Schriften auf den Steinen und unter ihnen eine Kartusche mit den Namen des Cheops. Hierzu heißt es bis heute, dass diese Inschrift bei ihrer Entdeckung 1837 durch Howard Vyse von ihm selber an die Wand gemalt wurde. Damit läge hier ein gewaltiger Betrug vor, den Vyse nur deshalb heimlich initiierte, damit er sich als großen Entdecker feiern lassen konnte.

Genau das brachte Sitchin 1982 in die Prä-Astronautik ein. Umfassend hat er es damals in seinem Buch “Stufen zum Kosmos” versucht zu beweisen, da Sitchin die Gizeh-Pyramiden in seinen Büchern für eine Art Navigationshilfen für einfliegende Raumschiffe hielt. Und seit Jahren werde auch ich als Autor des Phantastischen immer mal wieder beim Thema “Pyramiden” gefragt: “Warum nimmt niemand eine Probe der Kartusche, um das Thema Fake oder echt endlich ad acta legen zu können?” Vor einigen Jahren löste genau dieses Thema aber den “Cheops-Skandal” um Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann aus, über den HIER vielfach berichtet wurde.

Diese Frage steht seit Jahrzehnten im Raum und ist demnach mit Sicherheit nicht neu. Auch wenn beispielsweise eine Datierung der Farbe mit der Radiokarbon-Methode wohl nicht möglich wäre, da sie nicht organisch ist. Dennoch wurde dann und wann danach “verlangt”, dass man endlich eine Probe der Kartusche nimmt und diese datiert und analysiert. Stammt sie aus dem 19. Jahrhundert und ist damit ein Betrug – oder ist sie mindestens 4.500 Jahre alt?

Sitchins geheimer Plan

Auch Zecharia Sitchin selber dachte sich, dass ein Probe “seiner Kartusche” des Cheops eine wunderbare Sache wäre. So könne er, sofern das Ergebnis zu seinen Gunsten ausfiele, endliche belegen, dass die Kartusche eine Fälschung sei. Und tatsächlich hatte Sitchin mit einem Kollegen vor, eine Probe der Königskartusche zu nehmen. Auf illegalem Wege und ohne Wissen der Behörden, wie er es selber zugab. Inklusive Beschädigung der Kartusche.

Vielen scheint diese Tatsache nicht bewusst zu sein. Und gerade im Zuge des “Cheops-Skandal” vor einigen Jahren ist das nicht uninteressant. Wirft es doch erneut an fragwürdiges Licht auf Dr. Zahi Hawass. Es mag aber auch daran liegen, dass Sitchin selber diese Ereignisse um “seine Probe” in einem Buch veröffentlichte. Und was heutzutage in Büchern und damit nicht erscheint, nehmen viele gar nicht mehr war …

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So schreibt Sitchin in “Journeys to the Mythical Past” 2007, das 2010 als “Auf den Spuren alter Mythen” in deutsch erschien, folgendes: Während einer Leserreise 1997 in Israel entschied er sich einen spontanen Abstecher von dort nach Ägypten zu machen. Er wolle schließlich schon lange “die Zeichen in Farbe untersuchen”, mit denen der Name des Pharao in einer Entlastungskammer geschrieben steht. Dafür sollte sein Mittelsmann Abbas schon vor der besagten Leserreise “seine gute Beziehungen zu Dr. Hawass nutzen”, um hier irgendwie Zugang zu den Kammern zu bekommen. Sitchin “drängte ihn”, wie er schreibt, da die die Lage vor Ort in Ägypten sehr schwierig machen würde.

Letztlich wurde von Hawass tatsächlich die Erlaubnis erteilt. Nie zuvor sei es Sitchin gelungen “den ‘Tatort’ persönlich aufzusuchen”, an dem seiner Meinung nach der “große Pyramiden-Schwindel” durch Vyse geschah.

Da kein geringerer als Dr. Zahi Hawass ihnen die Erlaubnis erteilte, die Entlastungskammern zu betreten, war Sitchin voller Hoffnung. Ein Leser mit Namen “Wallace M.” (“Wally”) begleitete ihn, da dieser seien Exkursion und möglichen Entdeckungen im Bild dokumentieren konnte.

Unter falschen Tatsachen in die Cheops-Pyramide

“Wally” wurde daraufhin als Sitchins offizieller Fotograf ausgegeben. Sitchin schreibt weiter:

Abbas schrieb Wallys Namen auf die Liste, die er zuvor beim Büro des Direktors der Altertümer von Gizeh einreiche musste, und bezeichnete ihn als meinen Fotografen; tatsächlich aber hatte ich noch eine andere, vertrauliche Aufgabe für Wally, für die er einige seiner kleinen Werkzeuge mitnehmen sollte: Er sollte eine Probe der roten Farbe entnehmen, mit der die ,Steinmetzzeichen’ an die Steinquader gemalt waren, damit wir sie auf ihr Alter hin untersuchen lassen konnten. Ich hielt dies für wichtig (…)”

Sitchin hielt diese “Datierung” und heimliche und illegalen Probeentnahme in dem Sinne für wichtig, da er damit beweisen wollte, dass sein “Verdacht auf eine Fälschung richtig” wäre.

Am 25. September 1997 gestatte es Hawass dann, in die Kammern über der Königskammer zu gehen. Besser gesagt zu klettern. “Aber es darf keine Fotos geben”, mahnte er, da jüngst an diesem Tag eine ägyptische Zeitung umfangreich berichtete, dass zahllose Ausländer “unter dem Deckmantel der Archäologie” das Erbe der Ägypter zu besudeln. Mit Duldung der Behörden würden Atlantis– und Alien-Fans als “Archäologen” sich an den Denkmälern Ägyptens zu schaffen machen. Ein Vorwurf, der tatsächlich (auch) Mitte der 1990ger Jahre absolut korrekt war.

Trotzdem erlaubte Hawass nach einigem hin und her in seinem Büro letztlich doch. Seine Angestellten halfen natürlich auch mit Leitern in der Pyramide aus, da die Entlastungskammern ohne Leiter nicht zu erreichen sind.

Zecharia Sitchin war gut vorbereitet und hatte sogar Kopien von Skizzen dabei, die die Positionen der roten Inschriften in den Kammern zeigten. Von diesen sollten Stücke heraus gebrochen werden. Aber soweit kam es nicht. Sitchin fiel beim Aufstieg über die Leiter ein schweres Stück Holz auf den Schädel, und er musste umgehend blutend in ein Krankenhaus. Er glaubte sogar schon, wie er es umfangreich in seinem Buch ausführt, dass es “sein Ende” und sein Schädel gebrochen sei. Mehr noch, denn Sitchin spekuliert sogar, dass es ein Anschlag auf ihn war. Selbst Hawass wird zwischen den Zeilen als Auftraggeber des Attentates genannt.

Sitchin jedenfalls wollte “noch heute Nacht” zurück in die USA, da er meinte, er sei in Ägypten nicht mehr sicher …

Ziel: Absichtlich und illegal die Cheops-Kartusche beschädigen!

“Wally” wiederum schaffte es nach oben in die Kammer des Schreckens, nachdem “Anschlag” auf Sitchin. Und so berichtete er Sitchin was weiter geschah:

Als wir in unser Hotel zurückkehrten, wartete Wally bereits auf mich; er hatte schon gehört, was mir zugestoßen war. Seine Hand war verbunden. ,Was ist mit DIR passiert?’, fragte ich nach. Er beugte sich zu mir herüber und flüsterte mir ihn Ort: ,Ich versuchte, ein Stück aus dem Stein herauszubrechen, auf dem sich die Zeichen in roter Farbe befinden, doch stattdessen verletzte ich mich nur.’

Es wurde also 1997 nichts, dass der Sitchin-Freund “Wally” mit Hammer und Meißel ein Stück aus der Kartusche des geheimnisvollen Cheops heraus schlagen konnte.

Aber diese Ausführungen zu Zecharia Sitchins Bericht, zeigt eines mehr als deutlich: Dr. Zahi Hawass konnte viele Jahre zu privaten Anliegen “Ja und Amen” oder “Nein und Tschüss” sagen, wie es ihm beliebte. Natürlich wusste Hawass damals aber nicht, was dieser “Wally” und Sitchin in Wahrheit mit der Kartusche des Pharao vor hatte. Und dieses Vorhaben von Sitchin und seinem Helfershelfern war eindeutig. Die absichtliche und illegale Beschädigung der Kartusche in der Cheops-Pyramide, nachdem man sich zuvor unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Zutritt zur besagten Entlastungskammer verschaffte.

Falsche Tatsachen deshalb, da “Wally” als Sitchins Fotograf ausgeben wurde. Er aber eindeutig im Rahmen dieser angezettelten Verschwörung den Auftrag hatte für den Privatmann Sitchin “eine Probe der roten Farbe” zu nehmen. “Herausbrechen” wollte sie “Wally” sogar, wie er seinem Auftraggeber Sitchin später erzählte.

Irgendeine Art von Aufschrei, nachdem Sitchin 2007 in seinem Buch diese Geschichte detailliert in dem Kapitel “Der verhängnisvolle Tag” unverblümt schilderte, hat es nie gegeben. Obwohl dieses Kapitel durch das darin geschilderte “Attentat” auf Sitchin in allen Ausgaben des Buches mit als Werbeaufmacher diente. Die Suche nach der Wahrheit und dem “größten Geheimnis der Pyramiden” habe er “fast mit dem Leben bezahlt”, wie es darin heißt.

Kein Vergleich zum “Cheops-Skandal” um Erdmann und Görlitz, nachdem diese Proben an einer ganz anderen Stelle der Großen Pyramide entnahmen. Legal übrigens …

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Das “Raumschiff des Ezechiel” aus der Bibel und seine “Vorläufer” vor der Prä-Astronautik +++ Video +++

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VIDEO: Das Raumschiff des Ezechiel - noch vor der Prä-Astronautik (Bilder: gemeinfrei / J. Blumrich / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Das Raumschiff des Ezechiel – noch vor der Prä-Astronautik (Bilder: gemeinfrei / J. Blumrich / Montage: Fischinger-Online)

Seit Mitte der 1970ger Jahre ist es nicht mehr aus der Prä-Astronautik wegzudenken: Das sogenannte “Raumschiff des Ezechiel”. Im Alten Testament beschreibt der Prophet Ezechiel wie er vor rund 2.500 Jahren die “Herrlichkeit des Herrn” auf seinem “Thronwagen” hat kommen sehen. In einem “Sturmwind” sei dieser hell und feurig strahlend gekommen, um Ezechiel zu berufen. Schon früh wurde dieser Bericht als ein “UFO der Bibel” gedeutet. Und nachdem der Ingenieur Josef F. Blumrich anhand des Bibeltextes dieses Fluggerät rekonstruiert haben will, kennt jeder Prä-Astronautiker diesen Flugwagen des Propheten. Doch es es ganz interessante und heute vollkommen vergessene Veröffentlichungen, die scheinbar einen erheblichen Teil dazu beitrugen, dass Blumrich später dieses “Fahrzeug der Außerirdischen” technisch rekonstruierte und deutete. Vergessene Fakten der Prä-Astronautik. Welche das sind – erfahrt Ihr detailliert in diesem YouTube-Video.


Das “Raumschiff des Ezechiel”

Das sogenannte Raumschiff des Ezechiel (auch Hezechiel) ist seit rund einem halben Jahrhundert ein fester Bestandteil der Prä-Astronautik bzw. Ancient Aliens.

Es ist jenes seltsame Fluggerät mit Raketen- und Helikopter-Antrieben, dass einst der NASA-Ingenieur Josef F. Blumrich anhand der Texte aus dem Buch Ezechiel im Alten Testament der Bibel rekonstruiert haben will. Seit Mitte der 1970ger Jahre ist es auf der Thematik “Waren die Götter Außerirdische?” kaum mehr wegzudenken. Vor allem seit Erich von Däniken dies weltberühmt machte.

In der Bibel beschreibt der Prophet Ezechiel wie er vor über 2.500 Jahren in „Visionen“ die „Herrlichkeit des Herrn“ kommen sah. Den bekannten „Thronwagen Gottes“, der in der Prä-Astronautik technisch interpretiert wird. Also als Fluggerät der Astronautengötter.

Heute kennt jeder Interessierte diese „Raumschiff des Ezechiel“ bzw. hat es schon mal gesehen oder davon gehört. Auf diesem Blog gibt es dazu bereits eine Reihe von Beiträgen dazu. Ebenso einige Videos zum Thema auf meinem YouTube-Kanal.

Dabei war der Weg zu diesem „Raumschiff des Propheten“ eigentlich sehr lang. Und vor allem war er überaus spannend, wenn man weit in die Prä-Astronautik zurückblickt. Denn lange bevor durch Prä-Astronautik-Pionier Erich von Däniken die Begegnung Ezechiels mit dem seltsamen „Gefährt“ berühmt wurde, spekulierten bereits andere um das „UFO der Bibel“.

Und dabei gibt es ganz erstaunliche und heute vollkommen vergessene Veröffentlichungen, die offenbar einen erheblichen Teil dazu beitrugen, dass später Blumrich dieses „Fahrzeug der Außerirdischen“ technisch rekonstruierte und deutete.

Vergessene Fakten der Prä-Astronautik. Welche das sind – erfahrt Ihr detailliert in diesem YouTube-Video vom 16. Mai 2020.

Bleibt neugierig …

Video vom 16. Mai 2020 auf Fischinger-Online

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