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Die Cheops-Pyramide: Mumien, Grabräuber und Mysterien – Artikel-Serie von Lars A. Fischinger, Teil #1: WO IST CHEOPS?

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Cheops-Pyramide - Mumien Grabräuber und Mysterien - Teil 1 - Wo ist Cheops
Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien – Artikel-Serie Teil #1: Wo ist Cheops?

Die Cheops-Pyramide von Gizeh – Das letzte und zugleich älteste Weltwunder der Antike, wie es immer wieder gerne betont wird. Ein Bauwerk, das seit rund 4.500 Jahren die Menschen in ihren Bann zieht. Dabei ist eine jener Fragen, die der Pyramide des Cheops immer wieder gestellt werden, jene nach er Mumie des Pharao und der erster Öffnung des Monumentes durch den Kalifen Al-Mamun im Jahre 832. Auf Grundlage einer früheren Veröffentlichung von mir soll in dieser Artikel-Serie der Spur der Plünderung(en) der Cheops-Pyramide, den Funden des Al-Mamun und seiner Entdeckungen genauer nachgegangen werden. Dabei ergeben sich – wie so oft in der Mystery-Forschung – neue Fragen auf alte Antworten …

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Einleitung

Pyramiden gibt es in Ägypten wie den sprichwörtlichen Sand am Meer. Doch gerade und vor allem die Pyramide von Pharao Cheops (ca. 2620 bis 2580 vor Christus) aus der 4. Dynastie (2639 bis 2504 vor Christus) in Gizeh nahe Kairo erregt bis heute die Aufmerksamkeit zahllose Touristen und Autoren. (K)ein Wunder: ist sie doch mit ihren einst fast 147 Metern Höhe und einer Länger an der Basis von rund 230 Metern die größte Pyramide der Erde. Die Bauarbeiter des Königs türmten zu seinen Ehren unzählige Steinblöcke in den Himmel. Und so entstand ein Bauwerk, das nicht nur durch seine Wucht und Größe fasziniert, sondern auch vielen Autoren der Grenzwissenschaft durch ihre Rätsel und weiterhin offenen Fragen.

Gerne wird die Pyramide des Cheops als Monument aus fernen Tagen vor einer Sintflut gehandelt. Als eine Art „Wissensspeicher“ oder eine Art „kosmischer Plan“ für das Wissen der Menschheit. Eine „Zeitkapsel“, die die Weisheiten jener Menschen erhalten und schützen sollte, die vor der großen Sintflut bzw. vor Jahrtausenden lebten. Folglich ein Bauwerk, dass die Geheimnisse einer verborgenen Welt enthält. Vielleicht sogar von Atlantis. Eindeutige Beweise für diese Ideen gibt es keine.

Mehr als sonderbar und mysteriös ist, dass nie eine Mumie im Inneren der Steinberges entdeckt worden sein soll. Als das gewaltige Monument vor fast 1.200 Jahren erstmals durch einen Kalifen geöffnet wurde – war es vollkommen leer, wie es heißt.

Auf Grundlage meines Buches „Verbotene Geschichte“ (2010) und eines einstigen E-Book zum Thema soll in dieser kleinen Artikel-Serie speziell genau diesem Mysterium der Cheops-Pyramide nachgegangen werden. Fragen nach der Plünderung der Pyramide werden ebenso dargelegt, wie arabische Überlieferungen über die Öffnung des Bauwerkes sowie die Widersprüche, die sich daraus ergeben. Ebenso eine Spur, wo der mutmaßlich innere Sarkophag einer offenbar tatsächlich gefunden Mumie letztlich gelandet ist.

Alte Fragen, die durch ihre Antworten neue Fragen ergeben.

Zum Abschluss der Reihe plane ich als 4. Teil 5. Teil eine Zusammenfassung in einem YouTube-Video auf meinem Grenzwissenschaft-Channel „Ancient Aliens & Mystery Files“.

Bleibt also neugierig!

 

Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien

Teil #1: Wo ist Cheops?

 

„Das kommt mir spanisch vor“

VIDEO: Die Cheops-Pyramide und der Roboter „UPUAUT 2“: Wird uns ein Artefakt aus einem Geheimgang der Pyramide unterschlagen? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Die Cheops-Pyramide und der Roboter „UPUAUT 2“: Wird uns ein Artefakt aus einem Geheimgang der Pyramide unterschlagen? (Bild: L. A. Fischinger)

Einige verweisen hier auf den Umstand, dass der mächtige Pharao Cheops die nach ihm benannte Pyramide angeblich selber nie errichten ließ. Es heißt seit vielen Jahren vielmehr, der Name des Pharao sei nie in der Pyramide gefunden worden. Und die Kartusche des Herrschers, die der Brite Richard William Howard Vyse (1784 bis 1853) im Inneren der Pyramide fand – so setzte es der US-Autor Zecharia Sitchin in die Welt –  sei in Wahrheit von seinem Entdecker höchst selbst gefälscht worden. Auch andere Hinweise auf die Bauherrschaft des Cheops werden häufig angezweifelt.

Und so dauert der ewige Streit zwischen etablierter Archäologie und der Grenzwissenschaft zum Teil bis heute an.

Fasziniert sind viele auch von der Tatsache, dass die Cheops-Pyramide bis auf wenige Inschriften der Bauarbeiter in den Entlastungskammern keine Hieroglyphen-Texte enthält. Beispielsweise sind die Pyramiden von Pharao Unas (2380 bis 2350 vor Christus) und Titi in Sakkara (südlich von Gizeh) aus der 5. Dynastie (ca. 3280 bis 2350 vor Christus) voll von solchen Inschriften. Es handelt sich um die so genannten Pyramidentexte.

Selbst normale Touristen „kommt es spanisch vor“, dass diese riesige Pyramide im Innere so kahl und nackt ist. Denn viele Menschen haben bei Pharaonen-Gräbern wundervoll und kunstfertig bemalte Grabanlagen vor Augen, wie man sie von Bildern der Gräber im Tal der Könige nahe Luxor kennt. Bestes Beispiel ist hier das bekannte Grab des Pharao Tutanachamun. Jedoch stammen alle dieser wunderschön geschmückten Gräber im Tal der Könige aus sehr viel späteren Epochen und sind allesamt keine Pyramiden.

Auch zeigt eine etwas genauere Betrachtung der über 100 bekannten Pyramiden in Ägypten, dass Inschriften in diesen Monumenten eben die Ausnahme sind. Nicht die Regel. Nicht einmal zehn von über 100 Pyramiden in Ägypten enthalten Texte und von prunkvollen Wandbemalungen ganz zu schweigen. Die Große Pyramide ist also absolut nichts Besonders, wenn sich ihre Wände, Kammern und Gänge dem Betrachter vollkommen kahl präsentieren. Und von Pharao Cheops selber haben wir heute so oder so kaum Relikte vorliegen. Lediglich eine 7,5 Zentimeter winzige Statue von ihm ist Ägyptischen Museum in Kairo zu bewundern. Schon fast „peinlich“ für den Erbauer der größten Pyramide, die wir heute kennen …

Wo ist die Mumie von Pharao Cheops?

VIDEO: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und dort verborgenen Kammern und Schächten? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und dort verborgenen Kammern und Schächten? (Bild: L. A. Fischinger)

Durch die gesamte Geschichte zieht sich wie ein roter Faden die Aussage, dass die gewaltige Cheops-Pyramide schon immer leer gewesen war. Sie soll keine Mumie oder Schätze enthalten haben, als die Pyramide erstmals im Jahre 832 nach Christus aufgebrochen und betreten wurde. Erich von Däniken schildert diesen Umstand in der TV-Serie „Außerirdische – kommen sie zurück?“ (26. November 1996) zum Beispiel so:

Noch was. Hier, der Sarkophag. Im Jahre 832 nach Christus ist die Pyramide zum ersten Male geöffnet worden. Der Kalif al-Mamun stieg da hinein, und was fand er? Nichts. Der Sarkophag war leer.“

Und diese bzw. ähnliche Aussagen sind in praktisch jedem Buch, Artikel, Video oder sonst welchen Veröffentlichungen über die Rätsel der Cheops-Pyramide zu finden. In Erich von Dänikens Buch „Die Augen der Sphinx“ (1989) erfahren wir dann auch, woher er weiß, dass die Pyramide in Wahrheit leer war. Der Ägypter Achmed, der einheimische Führer von Erich von Däniken vor Ort, hat es ihm gesagt:

Vieles ist hier umstritten, doziert Achmed. Der Sarkophag soll leer und ohne Deckel aufgefunden sein – wozu dient ein leerer Sarkophag?“

Demnach ist die Geschichte der vollkommen leeren Pyramide auch vor Ort bei den Einheimischen bekannt. Und in einer Bildunterschrift in seinem Buch unterstreicht von Däniken diese Aussage seines einheimischen Führers und schreibt:

Der Sarkophag in der Königskammer (…) war leer. Wozu mag er gedient haben?

Eine wichtige Aussage, die sich in unzähligen Büchern aus dem Gebiet der Grenzwissenschaft und „alternativen Geschichtsschreibung“ findet. Seit Jahrzehnten. Der sehr bekannte Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin, der Urheber der Idee des von den Anunnaki bewohnten Planten Nibiru in unserem eigenen Sonnensystem, beispielsweise hat in einer ganzen Reihe Bücher die leere Pyramide diktiert.

Selbst in „neutralen Büchern“ zu den Rätseln der Vergangenheit und der Archäologie ist der leere Sarg des Pharao scheinbar unlängst zum Fakt aufgestiegen. So heißt es etwa in dem einfachen aber erfolgreichen Buch „Die großen Rätsel unserer Welt“ von Roland Göök:

Die Pyramiden waren Grabdenkmäler und Mausoleen. Oder etwa doch nicht? In der Cheopspyramide fand sich nur ein leerer Steinsarkophag.“

Wann wurde die Cheops-Pyramide wirklich geplündert?

Doch selbst die weithin bekannte und grundsätzlich anerkannte Geschichte des Kalifen Al-Mamun und seiner Erstöffnung der Cheops-Pyramide, ist nicht unstrittig. Was die gesamte Angelegenheit wiederum noch sonderbarer macht.

So etwa schreibt der bekannte Ägyptologen Rainer Stadelmann in seinem einem Standartwerk „Die ägyptischen Pyramiden“ (1991) bereits, dass der Kalif 832 nach Christus vielleicht nur eine bereits geplünderte Pyramide aufbrach. Es gäbe, so Stadelmann weiter, Berichte von einer Art „Schwingtür“ aus Stein, die im Jahre 25 vor Christus den Eingang in die Pyramide des Cheops darstellte. Stadelmann:

Der Original-Eingang in die Cheops-Pyramide heute (Bild: L. A. Fischinger)
Der Original-Eingang in die Cheops-Pyramide heute (Bild: L. A. Fischinger)

Strabo, der um 25 v. Chr. Ägypten bereiste und in seinem Werk ,Geograhika‘ beschrieb, berichtete von einer herausklappbaren Steinplatte, die den Eingang verschlossen haben soll. Dies kann kaum der originale Verschluss gewesen sein, denn dieser dürfte aus Blockierungssteinen und einem Verkleidungsstein bestanden haben, der den Eingang unkenntlich gemacht hat. Man hat daher angenommen, dass die Pyramide nach der Beraubung in der 1. Zwischenzeit – und vielleicht mehreren folgenden – in saitischer Zeit einen steinernen Klapptür erhalten habe, durch die die Innenräume besichtigt werden konnten. Später, aber in antiker Zeit, wäre die Pyramide erneut so blockiert und verschlossen worden, dass in arabischer Zeit und Ma’mun der Eingang nicht aufgefunden wurde.“

Dieser Aussage des griechischen Geschichtsschreibers und Geographen Strabo (auch Strabon) aus dem Jahr 25 vor Christus nach, haben also unbekannte Grabräuber die Cheops-Pyramide lange vor Al-Mamun aufgebrochen und geplündert. Interessant bei dieser Angabe von Strabo ist auch der Umstand, dass sie eigentlich nicht neu ist. Schon William M. Flinders Petrie, der als „Vater der Ägyptologie“ bezeichnet wird, erwähnt diesen Bericht  in seinem Buch „The Pyramids and Tempels of Gizeh“ im Jahre 1883.

Nach diesem Frevel in unbekannter Zeit jedenfalls habe man, so wird weiter vermutet, die Cheops-Pyramide erneut versiegelt bzw. verschlossen, bis der Kalif Al-Mamun sie letztlich wiederum öffnete. Wobei es hier aber sehr fraglich ist, wer sich auch nach dem Besuch von Strabo die Mühe gemacht haben soll, die große Pyramide vollständig neu zu versiegeln und so Al-Mamun rund 900 Jahre später keinen Eingang mehr vorfand. Auch wenn in alter Zeit die Cheops-Pyramide neu verschlossen wurde, so war sie es nach Strabos Aussage vor rund 2.000 Jahre nicht oder nicht mehr. Auch Stadelmann hat Zweifel, dass diese „Schwingtür“ vor nur etwa zwei Jahrtausenden wieder versteckt oder verschlossen wurde. Wer sollte das warum getan haben?

Der nicht minder bekannte Ägyptologe Mark Lehner geht in seinem Buch „The Complete Pyramids“ (1997) sogar noch einen Schritt weiter. Auch Lehner berichtet über Reparaturen an der Cheops-Pyramide in der Dynastie der Saien (26. Dynastie). Instandsetzungen, die tatsächlich durchgeführt wurden und auch andere Monumente im Land der Pyramiden umfassten. Auch als eine Epoche der Restaurationen in Ägypten ist diese 26. Dynastie bekannt, die ihren Namen der damaligen Hauptstadt Sais verdankt.

Lars A. Fischinger (mit Sonja Ampssler) vor dem rätselhaften Sarkophag in der Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger)
Lars A. Fischinger (mit Sonja Ampssler) vor dem rätselhaften Granit-Sarkophag in der Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger)

Das war aber lange vor Strabos offener Pyramide. Die 26. Dynastie begannt bereits 664 vor Christus und endete 525 vor Christus mit der Machtübernahme durch die Perser. Sofern hier tatsächlich ein mutmaßlicher Eingang in die Pyramide des Cheops verschlossen wurde – 500 Jahre später zumindest stand sie wieder offen.

So schreibt auch Mark Lehner:

Doch wann die Pyramide aufgebrochen wurde, bleibt ein Rätsel. Es kann aber in antiker Zeit gewesen sein. (…) Vielleicht haben Mammuns Leute nur eine Einbruchstelle antiker Räuber erweitert. Das alles flößt nicht gerade Vertrauen in die Historizitzät der Geschichte von al-Mamun ein. (…) Neue Zweifel erweckte der jakobitische Patriarch von Antiochia, Denys von Telmahre. Er begleitete Mammuns Leute und stellte fest, bei ihrem Besuch habe die Große Pyramide bereits offen gestanden.“

Und Rainer Stadelmann vermutet sogar:

Al-Mamun hat wohl nur den in der Ramessidenzeit restaurierten Holzsarg des Cheops mit der Mumie nochmals plündern können.“

Dies sind wichtige Aussagen, die vor allem im folgenden Teil dieser Artikel-Reihe immer im Hinterkopf behalten werden sollten!

Al-Mamun kam als Letzter …

Interessant ist im Zusammenhang mit Strabo und dem von Mark Lehner erwähnten Chronisten Denys von Telmahre (Dionysius von Tell Mahre) Folgendes:

Auch der weiter oben genannten Ägypten-Forscher R. W. Howard Vyse, der bekanntlich die Kartusche des Namen Cheops in der Pyramide gefunden hat, erwähnt Denys von Telmahre. Vyse schrieb bereits in seinem Buch „Operations carried on at the Pyramids of Gizeh in 1837“ im Jahr 1840, dass die Pyramide schon vor Al-Mamun geöffnet worden sein könnte. Die Aussage des Denys von Telmahre wird hierbei von Vyse als klarer Hinweis angeführt.

Das ist insofern spannend, da seit dem Buch „Stufen zum Kosmos“ (1982) von Zecharia Sitchin oft diese Namenskartusche als Fälschung von eben diesem Vyse selber angesehen wird. Und um dies zu untermauern führt Sitchin in seinem Buch über sehr weite Strecken die Öffnung der Cheops-Pyramide durch Al-Mamun und natürlich den angeblichen Betrug von Vyse aus.

Die beiden Eingänge in die Pyramide des Cheops auf einer Aufnahme von 1883. Unten rechts der heutige Besuchereingang, den Al-Mamun 823 geschlagen haben soll (Bild: gemeinfrei)
Die beiden Eingänge in die Pyramide des Cheops auf einer Aufnahme von 1883. Unten rechts der heutige Besuchereingang, den Al-Mamun 832 geschlagen haben soll (Bild: gemeinfrei)

Da aber auch der „Background“ von Vyse durch Sitchin umfangreich abgeklopft wird, ist es verwunderlich, dass Sitchin darüber rätselt, warum die Grabkammer im Jahr 832 vollkommen leer und keine Mumie zu finden war. Immerhin nennt Sitchin bei seiner Beweisführung das Buch von Howard Vyse explizit, da dies für ihn eine der wichtigsten Quellen bei dieser Geschichte ist. Genannt wird aber eben nicht Denys von Telmahre, der beim Al-Mamun-Einbruch in die (schon offene) Cheops-Pyramide dabei war.

Und um die „Verwirrung“ abzurunden, nennt Sitchin in seinem Bestseller aber den Geschichtsschreiber Strabo, und dass dieser lange vor Al-Mamun das Monument betreten haben soll. Dann wäre eine fehlende Mumie eigentlich kein so großes Mysterium …

Tatsache ist aber: Wir finden zum Beispiel im Ägyptischen Museum von Kairo keine prachtvollen Grabbeigaben des Pharaos. Wir finden auch in der dortigen Mumien-Ausstellung keine Mumie des Herrschers Cheops. Wir finden nichts von dem Baumeister der Großen Pyramide, was die etwa 4.500 Jahre überdauert haben könnte. Außer die oben genannte Figur mit seinem Bildnis und diverse Kleinigkeiten. Tatsache ist aber auch, dass der überwiegende Teil der Literatur, die sich die Cheops-Pyramide zum Thema hat, von einer vollkommen leeren Pyramide spricht, als der Kalif Al-Mamun sie aufbrach. Oder wieder aufbrach.

War also das Monument 832 nach Christus wirklich so gähnend leer, so dass heute natürlich auch keine Grabbeigaben oder eine Mumie ausgestellt werden kann?

Scheinbar nicht. Und darum soll es im kommenden Teil dieser Serie gehen…

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Video: Größer als die Cheops-Pyramide: Die größte Pyramide Ägyptens, die keiner kennt und Archäologen nicht zuordnen können

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Video: Die größte Pyramide Ägyptens - Die niemand kennt und Archäologen nicht zuordnen können (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Video: Die größte Pyramide Ägyptens – Die niemand kennt und Archäologen nicht zuordnen können (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Jedes Kind weiß heute, dass die Cheops-Pyramide in Ägypten die höchste Pyramide im Land am Nil ist, die jemals erbaut wurde. Doch das muss nicht stimmen! Denn nur wenige Kilometer entfernt finden sich die traurigen Reste eines Monumentes, das einst eine (Stufen-)Pyramide gewesen sein soll, die das Baumwerk des Cheops noch um einige Meter übertraf. Und sogar Jahrhunderte älter ist. Wer dieses Bauwerk aber wann errichtetet, ist bis heute ein Rätsel.


Die größte Pyramide Ägyptens

In Gizeh steht die Cheops-Pyramide als die höchste Pyramide der Welt. Niemand baute je eine größere in Ägypten, heißt es. Doch das muss nicht stimmen, da nur wenige Kilometer entfernt einst eine Monument stand, dass nach einigen Berechnungen einst einige Meter weiter in den Himmel ragte, als jene des Cheops. Und sogar Jahrhunderte älter sein soll. Nur kennt dieses Ruinenfeld kaum jemand.

Diese mächtige Pyramide ist bis heute ein einziges Rätsel. Die Archäologen wissen nicht mal genau wann diese von wem erbaut wurde, weshalb sie nicht einmal einen Namen hat. Nicht ein Artefakt fand sich in den Ruinen. Und sie ist schon seit unbekannten Zeiten so gut wie vollkommen zerstört. Unter anderem von der lokalen Bevölkerung, da diese die ungebrannten Ziegel aus Nilschlamm zum Hausbau und als Dünger für die Felder nutze.

Deshalb blieb nur ein trauriger Schutthaufen des Bauwerkes über. Eine Stufenpyramide ähnlich wie in Sakkara, sei sie einst gewesen. Oder vielleicht doch eine richtige Pyramide mit glatten Seiten. Ein Bauwerk, dass breites rund 500 Jahre vor der üblichen Datierung des Cheops in den Himmel gebaut wurde. Bis auf über 150 Meter, wie es Berechnungen der traurigen Trümmer in den 1980er Jahren ergaben.

Was diese Ex-Pyramide so spannend macht und was die ersten Forscher im 19. Jahrhundert dazu sagten, erfahrt Ihr in diesem Mystery Files-Video vom 14. Februar 2022.

Video auf Mystery Files

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Video: Rätsel der Cheops-Pyramide: Die Suche nach verborgenen Kammer könnte „bald“ endlich weiter gehen!

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Video: Cheops-Pyramide - Die Jagd nach Geheimkammern könnte weiter gehen! (Bilder: Fischinger-Online & 3dwarehouse.sketchup.com / Montage: Fischinger-Online)
Video: Cheops-Pyramide – Die Jagd nach Geheimkammern könnte weiter gehen! (Bilder: Fischinger-Online & 3dwarehouse.sketchup.com / Montage: Fischinger-Online)

Vor einigen Jahren wurden in der Pyramide des Cheops rätselhafte Hohlräume entdeckt. Geheimkammern, wie schnell spekuliert wurde. Danach wurde es still um diese äußerst spannenden Funde, die mittels Scans kosmischen Teilchen gemacht wurden. Doch das könnte sich vielleicht bald durch einen neuen Forschungs-Vorschlag ändern. Denn Physiker und Archäologen haben ein Konzept vorgelegt, wie sie mit einer 100fach verbesserten Genauigkeit das Innere der Cheops-Pyramide „durchleuchten“ können.


Die verborgene Räume der Cheops-Pyramide

Bisher unentdeckte Hohlräume und Kammern scheint es in der Cheops-Pyramide offensichtlich zu geben. Dies zeigten Messungen von winzigen Teilchen aus dem All im Inneren der Großen Pyramide vor einigen Jahren. Deshalb wurde angesicht dieser erstaunlichen Entdeckungen schnell von Geheimkammern spekuliert.

Dann wurde es still um diese äußerst spannenden Funden. Doch das könnte sich vielleicht bald ändern. Und zwar durch ein verbessertes und erweitertes Projekt zur „Duchleuchtung“ des Pyramiden-Inneren.

Diese Kammern, Hohlräume oder verborgenen Geheimkammern entdeckte das Projekt „Scan Pyramids„. Dabei wurden kosmische Strahlen, sogenannte Myonen, gemessen, die unentwegt auf uns einprasseln. Solche Elementarteilchen durchdringen auch Gestein. Und ist innerhalb solcher festen Strukturen ein Hohlraum, kann man dies anhand der Verteilung der Teilchen messen. Genau diese Methode wurde damals an der Cheops-Pyramide angewandt, wie bereits in zahlreichen Mystery Files-Videos auf YouTube und Blog-Artikeln berichtet.

Denn besonders spannend war ein riesiger Hohlraum oberhalb der Großen Galerie, der bei Nachuntersuchungen mindestens 40 Meter lang sein soll! Und das ist gewaltig. Doch das Rätsel des Alten Ägypten blieb auch weiter eines. Nur schien niemand weiter an den Mysterien der große Pyramide oder den anderen Pyramiden interessiert zu sein.

Doch jetzt haben Archäologen und Physiker um Alan Bross ein Papier vorgelegt, in dem sie eine neue Art des Myonen-Scans präsentierten. Ihr Konzept nennen sie „Exploring the Gerat Pyramid“, bei dem mit einer 100fach genaueren Methode das Innere der Cheops-Pyramide gescannt werden kann. Was endlich exakte und genaue Ergebnisse liefern könnte, wie ihre ersten Versuche zeigten. Vor allem auch von der rätselhaften „geheimen Kammer“, die als „Big Void“ bekannt wurde.

Wir es also bald weiter gehen und wie lange müssen wir diesmal auf die Ergebnisse warten? Blicken wir deshalb in diesem Mystery Files-Video von Anfang März 2022 einmal in die Vergangenheit und einige Jahre in die Zukunft.

Bleibt neugierig …

Video vom Mystery Files

 

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Die Cheops-Pyramide +++ Blog-Serie, Teil #6 +++

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Blog-Serie, Teil #6: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über die Cheops-Pyramide (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #6: „10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über die Cheops-Pyramide (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

„10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss“ – sechster Teil meiner Serie auf dem Mystery Files-Blog für Euch. Teil #6 der erstaunlichen „10 Dinge, die man wissen muss„, widmet sich diesmal der Cheops-Pyramide. Dieses riesige Weltwunder der Vergangenheit in Ägypten ist wohl das Sinnbild aller Mysterien und Rätsel der Geschichte. Aus diesem Grunde werden nur 10 herausgesuchte Beispiele dem Monument wohl kaum gerecht!

Dennoch hier „10 (erstaunliche) Dinge, die man über die Cheops-Pyramide wissen muss“!


10 (erstaunliche) Dinge, die man über die Cheops-Pyramide wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Die Cheops-Pyramide ist nach den „klassischen“ Deutungen und Forschungen vor rund 4.500 Jahren als höchste Pyramide der Welt erbaut worden. Nicht ganz 147 Meter reichte sie einstmals in die Höhe. Keine Pyramide davor oder danach war jemals höher. Heißt es. Denn das muss nicht stimmen, da nur wenige Kilometer entfernt einst ein Monument aus Nilschlammziegeln stand, dass einige Meter weiter in den Himmel ragte.

Diese mächtige und fast unbekannte Pyramide ist bis heute ein einziges Rätsel. Die Archäologen wissen nicht einmal wann genau diese von wem erbaut wurde, weshalb sie nicht einmal einen Namen hat. Nicht ein Artefakt fand sich in den Ruinen. Und sie ist schon seit unbekannten Zeiten so gut wie vollkommen zerstört. Als die ersten Archäologen eintrafen, konnten sie noch mit eigenen Augen sehen, wie die Bevölkerung in Massen das Baumaterial abtransportierte. Zum Düngen ihrer Felder und zum Bau ihrer eigenen Häuser.

So blieb nur ein Schutthaufen der Pyramide über. Eine Stufenpyramide, ähnlich wie in Sakkara, sei sie einst gewesen. Oder vielleicht doch eine richtige Pyramide mit glatten Seiten. Es war ein Bauwerk, dass breites rund 500 Jahre vor der üblichen Datierung der Pyramide des Cheops in den Himmel gebaut worden sein könnte. Bis auf über 150 Meter, wie es Berechnungen der traurigen Trümmer in den 1980er Jahren ergaben. (Video dazu HIER).

2.:

Bis heute hält sich mehr als hartnäckig der Mythos, dass „die Prä-Astronautiker“ behaupten, dass Außerirdische die Pyramide bauten. Allen voran wird das Erich von Däniken in den Mund gelegt. Eine Aussage, die seit Jahrzehnten immer wieder aufkommt. In der Presse ebenso wie von Seiten der Prä-Astronautik-Kritiker in Sozialen Netzwerken & Co.

Dabei muss man schon sehr genau suchen um Autoren oder Forscher zu finden, die genau das tatsächlich behauptet haben. Denn mit Abstand die wenigsten „Anhänger der Prä-Astronautik“ haben derartiges jemals publiziert.

Mehr dazu findet Ihr auch in diesem Mystery Files-Video HIER.

3.:

Apropos Baumeister: Jahrzehntelang wurde in der Ägyptologie behauptet, dass 100.000 Sklaven die Große Pyramide in einem unsäglichen Kraftakt für Pharao Cheops bauen mussten. In der Archäologie ist dieser einstige Stand der Forschung lange widerlegt. Jedoch nicht in allen Veröffentlichungen dazu.

Dabei berief sich die Forschung immer auf den Historiker Herodot aus Griechenland, der das in Band 2 seiner „Historien“ im 5. Jahrhundert vor Christus behauptete. Dieser Aussage schenkte man sehr lange Glauben. Der Angabe von Herodot, dass „Maschinen“ beim Bau genutzt wurden, glaubte man allerdings nicht. Ebenso wenig wie seine Behauptung, dass Cheops nahe der Pyramide Geheimkammern anlegte, in denen er sich bestatten ließ. Demnach nicht im Inneren der Pyramide selber.

Herodot galt schon in der Antike auch als „Märchenonkel„. Etwa um 60 vor Christus bei dem Geschichtsschreiber Diodor von Sizilien. Ebenfalls einem Griechen, dessen Werke heute wertvolle Quellen für die Forschung sind. Jedoch schrieb auch der Kritiker Diodor, dass Cheops tatsächlich nicht in der Pyramide mit seinem Namen begraben wurde, sondern in einem geheimen Versteck. Ähnliches also wie sein Vorgänger Herodot.

Als Grund für diese Form des Begräbnisses des Königs führt Diodor aus, dass er die Rache der von ihm versklavten Bauarbeiter beziehungsweise Bevölkerung befürchtet habe. Auch sein Nachfolger Pharao Chephren sei auf diese Weise und genau aus demselben Grund versteckt bestattet worden. Ganz nebenbei nennt Diodor auch noch andere Namen als Bauherren der Großen Pyramide. Zum Beispiel Harmais und Amasis.

4.:

Bleiben wir mal bei diesem Pharao Amasis, den Diodor nennt. Wer war das?

Diesen Pharao wiederum hat es tatsächlich gegeben, auch wenn er rund 2.000 Jahre nach dem Bau der großen Pyramiden lebte. Es handelt sich dabei um den Pharao Ahmose II. (570 bis 526 vor Christus), der erst rund 2.000 Jahre nach Cheops Herrscher wurde. Damit wäre die Pyramide Jahrtausende jünger und von einem König erbaut worden, den Diodor als Pharao von „außergewöhnlicher Klugheit und in seinem Charakter maßvoll und gerecht“ lobt.

Pharao Ahmose II. könnte dennoch tatsächlich etwas mit den Pyramiden zu tun gehabt haben. Seine Herrschaft fiel in die 26. Dynastie des Pharaonenreiches. Das ist genau jene Saiten-Dynastie genannte Epoche, in der Umbauten und Restaurationen an den Pyramiden von Gizeh und anderen Monumenten durchgeführt wurden. Wurde er deshalb vielleicht nachträglich in der Cheops-Pyramide bestattet?



5.:

Nachträglich in der Pyramide bestattet? Tatsächlich stimmt die weit verbreitete Behauptung nicht, das 832, als die Araber unter Kalif al-Mamun „erstmals“ die Cheops-Pyramide aufbrachen, diese vollkommen leer war. Und auch nicht, dass keine Mumie von den Plünderern in ihrem Inneren gefunden wurde.

Heute betreten die Besucher durch diesen Stollen die Pyramide.

Tatsächlich machten sie laut arabischen Chronisten innerhalb der Pyramide sogar sehr zahlreiche Funde. Inklusive einiger Kostbarkeiten, „Mumien“, „Leichen“ und weiteren Gegenständen (Artikel-Serie in 5 Teilen dazu HIER). Diese zahlreichen Funde sind heute alle verschollen und können somit nicht mehr zugeordnet oder erforscht werden. Aufgeschrieben wurden diese erst im Mittelalter im bekannten Werk „Hitat“.

Ein ausführliches Video über die angeblich entdeckten Artefakte finden Ihr HIER.

6.:

Das Buch „Hitat“ ist es auch, in dem an einer einzigen Stelle erwähnt wird, dass ein König Saurid, denn die Hebräer Henoch nennen, die Große Pyramide vor der Sintflut gebaut hat. Eine arabische Behauptung, die vielfach und oft von Mystery-Autoren erwähnt wird (mehr auch zum Beispiel HIER).

Dabei finden sich allein in dem Pyramidenkapitel dieses Buches von al-Makrizi unzählige weitere Namen, die arabische Chronisten als Bauherren der Großen Pyramide(n) nennen. Der dabei am häufigsten erwähnte Erbauer ist Pharao Cheops.

7.:

Die Araber hatten noch im 9. Jahrhundert genaue Kenntnisse, wo sie wie genau in das Innere der Cheops-Pyramide einbrechen konnten. Anders können es sich viele nicht erklären, warum der gemeißelte Tunnel exakt so durch das Kernmauerwerk verläuft, dass er nach einer scharfen Kurve genau da auf den inneren Tunnel trifft, von wo die Sperrsteine umgangen werden. Und diese Sperren waren aus massiven Granit und damit bei weitem schwerer zu durchschlagen, als der weiche Kalkstein der Pyramide.

Folglich kannten die Araber entweder den inneren Bauplan der Cheops-Pyramide oder sie nutzen einen schon vorhanden Gang. Denn schon rund 900 Jahre vor ihnen berichtete der griechische Geschichtsschreiber Strabon in seinem Werk „Geograhika“ von einer offenen Pyramide. Er bereiste um 25 vor Christus Ägypten und erwähnt eine herausklappbare Steinplatte vor dem Eingang. Ein Art Schwingtür, wie man spekulieren könnte.

Nur rund 100 Jahre später berichtete der römische Gelehrte Plinius der Ältere in seiner Enzyklopädie „Naturalis historia“ von einem Schacht im Inneren der Pyramide. Dieser sei 86 Ellen tief gewesen, was grob 43 Metern entsprechen würde. Archäologen vermuten, dass er den sogenannten „Flucht- oder Luftschacht“ mit der „Grotte“ gemeint haben könnte. Dieser Schacht führt vor dem Aufstieg in die Große Galerie steil in die Tiefe bis zum absteigenden Tunnel, der in die untere Kammer führt.

8.:

Ägyptologen schließen fast ausnahmslos heute aus, dass es im Inneren der Pyramide noch Geheimkammern oder verborgene Korridore gibt. Mit Ausnahme von Ägyptens letzten Pharao Dr. Zahi Hawass. Je nach Laune gibt es für ihn keine versteckten Kammern mehr in der Pyramide – oder eben doch.

So sagte er zum Beispiel bei seiner weltweiten Vortragstournee im Juni 2013 gegenüber dem Portal „LiveScience“, dass er glaube, dass „dass die Kammer des Cheops noch nicht entdeckt wurde und alle drei Kammern nur da sind, um die Diebe zu täuschen“. Seiner Meinung nach seien „die Schätze des Cheops (…) immer noch in der Großen Pyramide versteck“. Und das, obwohl er 1999 verkündete, er habe einen Schacht in Gizeh gefunden, den er für das Cheops-Grab hält, dass Herodot beschrieben hat: Ein tiefes System außerhalb der Pyramide mit einem Sarg auf einer Insel im See.

Damit ist das „Osiris-Grab“ weit abseits der Pyramide gemeint, durch das Zahi Hawass übrigens schon 4 Jahre zuvor ein NBC-Kamerateam führt. Dass dieses unterhalb der Cheops-Pyramide gefunden wurde, ist damit falsch. Ebenso falsch wie Hawass seine Aussage, er habe diese Entdeckung gemacht. Als „die aufregendste Entdeckung meines Lebens“. Denn das war der Ägyptologe Professor Dr. Selim Hassan, der das „Osiris-Grab“ schon bei seinen Grabungen in den Jahren 1933 und 1934 entdeckte und in „Excavations at Giza“ (vol. V: 1933-1934, Kairo 1944) dokumentierte.

Mehr dazu in diesem Artikel HIER.

9.:

Vor wenigen Jahren entdeckten Wissenschaftler mittels modernsten Technologien weitere Hohlräume im Pyramiden-Inneren. Vor allem eine große „Kammer“, die sie „Big Void“ nannten und sich oberhalb der Großen Galerie befindet. Dieser Hohlraum soll mindestens 40 Meter groß sein, wie es weitere Untersuchungen ergaben (zum Beispiel Video HIER). Zuvor sprach noch von 30 Metern. Auch nahe dem Eingang fanden die Forscher durch den Scan von kosmischen Teilchen, den Myonen, eine weitere „Anomalie“. Also einen Hohlraum.

Ob diese „Höhlungen“ als ein Ganzes zusammenhängen, ist noch nimmer unklar. Denn dann wurde es still um diese ausgesprochen spannenden Entdeckungen und die Forschungen wurden eingestellt.

Das stimmt so nicht. Unlängst wurde ein erweitertes Projekt vorgestellt, dass die vorherigen Untersuchungen nicht nur ergänzen soll. Vielmehr soll es 100fach genauerer Ergebnisse liefern als die bisherigen Daten. Somit können man auch genau feststellen, was sich im Inneren der mutmaßlichen Geheimkammern befindet und ob diese Hohlräume als absichtliche Kammern gebaut wurden. Diese Forschung geht damit tatsächlich (irgendwann) weiter.

Die Ergebnisse durch die lang andauernden Scans und Datenauswertungen werden aber wohl einige Jahre auf sich warten lassen, wie in diesem Video HIER berichtet.

10.:

Immer wieder wird behauptet, dass die Cheops-Pyramide aus perfekten Steinen gebaut wurde. Millimetergenau bearbeitet und Tonnen schwer wären diese Bausteine gewesen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Die einzelnen Bausteine der Pyramide sind verschieden groß und im Inneren findet sich sogar „Bauschutt“ und einfacher Bruchstein als Füllmaterial. Teilweise kann man in die Fugen gleich sein ganzes Bein hineinstecken. Auch vor Ort kann man sehen, wo diese weichen Kalksteine zum Teil abgebaut wurden.

Wie sie oft ist das aber wieder nur die halbe Wahrheit.

Denn es gibt riesige Blöcke aus hartem Granit, die perfekt bearbeitet und verlegt wurden. Es sind im Vergleich zwar nur verschwindet wenige – aber dafür um ein vielfaches beeindruckender. Diese befinden sich beispielsweise als Bausteine der Königskammer und wiegen bis über 70 Tonnen. Ebenfalls finden sich im direkten Umfeld der Pyramide solche Steine in kleineren Versionen. Doch vor allem nahe der Sphinx sind diese in den Resten des dortigen Tempels zu bestaunen. Also weit abseits der Großen Pyramide und damit auch nicht ein Teil von ihr.

Hier sieht selbst der Tourist, dass die dortigen Granitblöcke quasi ohne Fugen und perfekt verbaut wurden. Hier wird gerne darauf verwiesen, dass die Blöcke so haarfein voneinander getrennt wurden, dass einzelne Kristalle im Inneren dabei durchtrennt wurden. Vor allem Dr. Hans Jelitto machte darauf durch fotografische Vergrößerungen aufmerksam (mehr dazu HIER). Was bei diesen Schnitten „ohne Materialverlust“ (Bild) aber fast kaum beachtet wird:

Wie konnten die Baumeister nach Schnitten im Bereich von Zehntel Millimetern diese Tonnen schweren Steine dann so exakt wieder zusammensetzten, dass die durchtrennten Granitkörner wieder aufeinander liegen?

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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Lars A. Fischinger

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Video: Unterirdische Geheimnisse der Pharaonen und der Cheops-Pyramide: „Ägyptens verborgene Unterwelten“ – Vortrag von Reinhard Habeck

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Video: "Ägyptens verborgene Unterwelt" - Vortrag Reinhard Habeck (Bilder: R. Habeck/Archiv & Fischinger-Online)
Video: „Ägyptens verborgene Unterwelt“ – Vortrag Reinhard Habeck (Bilder: R. Habeck/Archiv & Fischinger-Online)

Unterirdische von Menschen angelegt Bauten finden sich in vielen Teile der Welt. Auch das alte Reich Ägypten hat uns solche Mysterien hinterlassen, die sich beispielsweise unterhalb der Pyramide des Cheops befinden. Solche Tunnel, Kammern und Stollen sind es, die bis heute Rätsel aufgeben. Über diese geheimnisvollen „Anlagen, die es nicht geben dürfte“ berichtet der Mystery-Schriftsteller und -Forscher Reinhard Habeck auch in diesem Vortrag vom 30. Oktober 2021.


Unterwelten und die Cheops-Pyramide

Die rätselhaften Unterwelten in Ägypten und unterirdischen Mysterien der Cheops-Pyramide werfen noch immer viele Fragen auf. Dort befinden sich Gänge, Kammern und Stollen, die vor Jahrtausenden unter Pyramiden und Tempeln angelegt wurden und deren Sinn und Zweck uns oft verborgen bleibt.

Und doch sind diese mysteriösen Welten unter der Erde da. Denn die Alten Ägypten bauten nicht nur weithin sichtbare Monumente an der Oberfläche. Vielmehr zog die Baumeister auch immer wieder in den Untergrund. Nicht nur bei der weltberühmten Pyramide des Cheops ist das der Fall. So beispielsweise auch im legendären Harthor-Tempel von Dendera im Land der Pharaonen.

Der Mystery-Schriftsteller, Forscher und Karikaturist Reinhard Habeck begab sich vor Ort in Ägypten in diese Unterwelten. Und nicht nur dort, wie er in seinem jüngst erschienen Sachbuch „Unterirdische Anlagen, die es nicht geben dürfte“ berichtet.

Über diese geheimnisvollen unterirdischen Anlagen, „die es nicht geben dürfte“, berichtet Habeck auch in diesem Vortrag vom 30. Oktober 2021.

Bekanntlich fand an diesem Tag das Jahrestreffen der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) 2021 in Legden im Münsterland statt. Eine Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen, in denen sich die Referenten mit den großen Rätseln der Welt und den Universum sowie der Idee der Götter aus dem Weltraum beschäftigten. Diese Vorträge habe ich vor Ort für Euch gefilmt.

So auch diesen über die Rätsel des Alten Ägypten von Reinhard Habeck.

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VIDEO: Cheops-Pyramide, UFOs und die Rückkehr der Götter aus dem Universum – Vortrag von Erich von Däniken

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Video/Vortrag: Erich von Däniken: Cheops-Pyramide, UFOs und die Rückkehr der Götter aus dem Universum (Bilder: Fischinger-Online & US-Navy / Montage: Fischinger-Online)
Video/Vortrag vom 30. Oktober 2021: Erich von Däniken: Cheops-Pyramide, UFOs und die Rückkehr der Götter aus dem Universum (Bilder: Fischinger-Online & US-Navy / Montage: Fischinger-Online)

Außerirdische waren schon vor Jahrtausenden hier und wurden von unseren Ahnen für „Götter“ gehalten. Davon ist der Autor und Prä-Astronautiker Erich von Däniken seit Jahrzehnten überzeugt. Und nicht nur das, denn das „moderne“ UFO-Phänomen weise darauf hin, dass diese Astronautengötter wieder zurück sind. Welche Hinweise er sieht und was die Rätsel der Cheops-Pyramide damit zu tun hat, darüber berichtet von Däniken in diesem Vortrag.


Erich von Däniken, das Cheops-Rätsel und die UFOs

Der Autor Erich von Däniken gilt als der Altmeister der großen Rätsel und Phänomene der Vergangenheit. Aber auch der Gegenwart, wie er es in diesem Vortrag zeigt. Denn darin widmet er sich neben den Mysterien der Pyramide des Cheops auch den UFOs (UAPs) von heute.

Götter-Jäger von Däniken ist mit Blick auf das „moderne“ Phänomen der UAPs (UFOs) in diesem Vortrag sicher, dass die Götter der Vergangenheit wieder zurück sind. Es sind jene Astronauten der Antike, die nach seinen Thesen einstmals von Jahrtausenden hier auf der Erde waren. Und sie versprachen wiederzukommen.

Doch genau das wollen gewisse Stellen nicht publik machen. Vielmehr sollen all jene, die sich mit dem Thema Außerirdische beschäftigen, „der Lächerlichkeit preis gegeben werden“. Kein Wunder also, warum Journalisten lieber die Finger von dem Thema lassen, so Erich von Däniken.

Er ist auch sicher, dass mit der Cheops-Pyramide etwas nicht stimmt. In diesem Monument warten unsagbare Geheimnisse, die vor tausenden von Jahren dort verborgen wurden, damit es erst spätere Generationen darin finden werden. Und diese sind im wahrsten Sinne des Wortes nicht von dieser Welt.

Sind wir diese Generation? Sind die Götter aus dem All zurück?

Der Vortrag ist vom 30. Oktober 2021. Wie HIER auf Mystery Files berichtet, fand da das Jahrestreffen der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) in Legden im Münsterland statt. Eine Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen, in denen sich die Referenten mit den großen Rätseln der Welt und den Universum sowie der Idee der Götter aus dem Weltraum beschäftigten. Diese Vorträge habe ich vor Ort für Euch gefilmt. So auch diesen. Es war der Abschlussvortrag des A.A.S.-Meeting.

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Endlich: Nach 40 Jahren ist die Sicht auf die Südseite der Cheops-Pyramide wieder frei – Sonnenbarken-Museum in Gizeh abgerissen

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"Sonnenbarken-Museum" in Gizeh abgerissen: Nach 40 Jahren hat man wieder einen freien Blick auf die Südseite der Cheops-Pyramide (Bild: Fischinger-Online)
„Sonnenbarken-Museum“ in Gizeh abgerissen: Nach 40 Jahren hat man wieder einen freien Blick auf die Südseite der Cheops-Pyramide (Bild: Fischinger-Online)

An der Südseite der Cheops-Pyramide wurde 1982 ein längliches Gebäude errichtet, dass seitdem den Blick auf das Monument „verunstaltet“. Es war ein Museum für die „Sonnenbarke des Cheops“, die erst 1954 entdeckt wurde. Damit ist es nun vorbei, denn das Museum wurde und wird abgerissen und das Boot darin fand schon vor Monaten einen neuen „Heimathafen“. Warum aber baute man dieses Gebäude überhaupt direkt vor dieses Weltkulturerbe? Was macht dieses Boot so besonders und wo kommt es eigentlich her?


Die „Sonnenbarke“ an der Cheops-Pyramide

Genau vier Jahrzehnte mussten Pyramiden-Fans und  Ägypten-Touristen warten, jetzt ist es soweit: Das sogenannte Bootsmuseum oder auch „Sonnenbarken-Museum“ an der Südseite der Cheops-Pyramide wurde abgerissen. Für viele war es ein architektonischer Schandfleck, der die Kulisse der Großen Pyramide zumindest von dieser Seite ruinierte. Für andere war es mehr oder weniger ein „notwendiges Übel“, da die in diesem Museum ausgestellte Sonnenbarke ein archäologischer Sensationsfund ist.

Wer noch nie selber in Gizeh war und nur Fotos oder Aufnahmen von Google Earth kennt, dem wird dieses längliche weiße Gebilde sicher bereits aufgefallen sein. Warum aber hat man es 1982 überhaupt genau dort hingestellt? Schließlich war von vornherein klar, dass ein Viertel der Pyramiden-Ansicht damit zerstört sein würde. Und dies bei dem letzten erhaltenen der Sieben Weltwunder der Antike und einem UNESCO-Weltkulturerbe.

Dies verdanken wir den Alten Ägyptern vor rund 4.500 Jahren selber. Sie legten auf dem Plateau von Gizeh verschiedene Bootsgruben an, in denen sie riesige Boote vergruben. Insgesamt kennt man heute sieben dieser Bootsgruben. Davon gehören fünf direkt zur Cheops-Pyramide, die parallel zu dessen Seiten angelegt wurden. Zwei weitere gehören zu den sogenannten Königinnenpyramiden direkt neben der Cheops-Pyramide. An der Südseite der Großen Pyramide befinden sich gleich zwei solcher Gruben, die erst im Jahre 1954 entdeckt wurden. Sie lagen Jahrtausende unter Sand und Geröll verborgen.

Genau dort steht oder stand das Museum.

Es sind beeindruckende Gruben, die mit nicht minder beeindruckenden Abdecksteinen überdacht wurden. Sie liegen nur rund 17 Meter von der Cheops-Pyramide entfernt. Die östliche der beiden dortigen Gruben ist über 31 Meter lang und fast 5,5 Meter tief. Abgedeckt wurde sie mit über 40 gewaltigen Monolithen, die bis zu 20 Tonnen wiegen.

Ein 10 Jahre dauerndes Puzzle

Erstaunlicherweise sind diese Steine alle von unterschiedlicher Größe und damit alles andere als perfekt ausgearbeitet. Und anders als die viel zitierten „fugenlosen Megalithen von Gizeh“ hatten diese Abdeckungen zum Teil sogar sehr große Fugen. Sie wurden von den Baumeistern mit kalkhaltigem Mörtel abgedichtet. Viele der Megalithen tragen heute sogar noch Schriftzeichen der einstigen Bauarbeiter, die hier vor tausenden von Jahren schufteten.

Unter diesen Inschriften sind auch fast 20 Kartuschen mit dem Namen des Pharao Djedefre (auch Radjedef) zu finden. Er war als dessen Sohn der Nachfolger von Pharao Cheops und ist heute eher unbekannt. Sein Bruder, der Pharao Chephren, dem die zweite große Pyramide in Gizeh zugeschrieben wird, ist indes aufgrund seiner Pyramide weltbekannt. Und doch war Djedefre der Thronnachfolger von Cheops.

Seine Inschriften könnten ein Hinweis sein, dass er nach dem Tod seines Vaters die Cheops-Bootsgruben anlegen ließ.

Spannend wurde es für die Archäologen nach der Entdeckung 1954, als diese unter die gewaltigen Abdeckungen vorgedrungen waren. Hier türmten sich Berge von Holz, das sich als kostbares Zedernholz aus dem Libanon herausstellte. Insgesamt holten die Ausgräber 1.224 Holzteile aus der Bootsgrube heraus. Balken, Bretter, kleine Leisten, Ruder und mehr, die in 13 Schichten übereinander dort für die vermeintliche Ewigkeit eingelagert waren.

Nach 10 Jahren der Konservierung und des zusammenpuzzeln hatten die Ägyptologen das Schiff wieder zusammen. Eine Barke von mehr als 42 Metern Länge und einer Maximalbreite von fast 6 Metern. Eine Sonnenbarke des Königs, mit dem dieser nach seinem irdischen Leben durch das Meer der Sterne fuhr, so die klassische Deutung.

„Sonnenbarken“ für den Pharao?

Wobei unklar ist, warum dann gleich so viele Boote vergraben worden sind. Denn schon (oder erst) 1987 zeigte sich durch den Einsatz einer Kamera, dass auch in der Grube daneben ein zerlegtes Boot liegt. Andere Gruben waren schon lange offen und leer und wurden teilweise wohl von späteren Ägyptern als Gräber genutzt. Die beiden Gruben nahe des Totentempels sind dabei sogar noch größer. Mehr als 50 Meter lang und 7 Meter breit liegen auch sie parallel zur Ostseite der Cheops-Pyramide. Von Booten war darin nichts mehr zu finden.

Unklar ist auch, ob die restaurierte Sonnenbarke dem Herrscher einst wirklich als Transportmittel auf dem Nil diente. Hier gehen die Meinungen der Ägyptologen auseinander. Einige vermuten auch, dass sie lediglich dazu diente, den Leichnam des Königs zu transportieren. Folglich ein Ein-Weg-Boot. Vielleicht war es auch nie im Wasser und wurde erst vor Ort gebaut, um dann wieder zerlegt zu werden.

Die Entdeckung und vor allem die Rekonstruktion der heiligen Barke mit ihren Rudern und einem Kabinenaufbau ist bis heute einmalig in der Ägyptologie. Zugleich ist sie das älteste Boot der Welt, das in einem derart guten Erhaltungszustand gefunden wurde. Genau deshalb wurde das Schiffsmuseum mehr oder weniger genau über der Bootsgrube 1982 errichtet. Der Besucher kann sich dort nicht nur das herrschaftliche Wasserfahrzeug ansehen, sondern auch die Grube mit ihren Monolithen selber.

Nach meiner Erfahrung finden sich aber in diesem Museum weit weniger Touristen ein, als etwa an der in Blickweite liegenden Sphinx. In diesem Barken-Museum ist es fast schon still und einsam im Vergleich mit dem bunten Treiben auf dem Pyramiden-Plateau um die beiden großen Pyramiden.

Ein neuer „Heimathafen“ in Gizeh

Mit der Stille ist es in diesem Museum jetzt endgültig vorbei, da es frisch abgerissen wurde. Die Barke selber wurde bereits im August 2021 mit großem Pomp von dort weggeschafft. Ihr neuer „Heimathafen“ ist das neue, gewaltige Ägyptische Museum in Gizeh selbst. An diesem wird seit Jahren gebaut, denn das frühere Ägyptische Museum mitten in der quirligen Metropole Kairo genügte längst nicht mehr den Anforderungen.

Von der Cheops-Pyramide sind es gerade mal zwei Kilometer Luftlinie zum neuen Museum. Hier planten und planen die Ägypten in ganz großen Stil, um die Schätze ihres Landes würdig der Welt zu präsentieren. Vor allem auch weit mehr als im bisherigen Museum und auch verschiedene Highlights des Landes. Das klassische Beispiel sind hier sicher die Schätze des Pharao Tutanchamun und zahllose herrschaftliche Mumien der Pharaonen. Da darf natürlich die „Sonnenbarke des Cheops“ nicht fehlen. Eine zentralisierte Schatzkammer für den Tourismus, wenn man so will.

Damit ist auch das unschöne Boots-Museum in Gizeh in der bisherigen Form überflüssig. Da darin das Boot erhört und vollständig aufgebaut zu sehen war, musste auch das Gebäude an sich hoch ausfallen. Selbst Treppen konnte man dort besteigen, um die Barke in all ihrer Pracht von allen Seiten gut sehen zu können.

Die Bootsgrube an sich befindet sich naturgemäß unter der Erde. Um diese weiterhin den neugierigen Besuchern zugänglich zu machen, bedarf es zukünftig kein hohes Museum mehr, das den Blick auf die Cheops-Pyramide trübt. Sicher werden nur wenige Pyramiden-Fans dem Abriss eine Träne nachweinen.

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VIDEO: 4.600 Jahre altes „Logbuch“ auf Papyrus gefunden: Ein Beweis für den Bau der Cheops-Pyramide durch Pharao Cheops?

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VIDEO: 4.600 Jahre altes "Logbuch" aus Papyrus entdeckt - Ist es der Beweis für den Bau der Cheops-Pyramide? (Bilder: Fischinger-Online & P. Tallet / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: 4.600 Jahre altes „Logbuch“ aus Papyrus entdeckt – Ist es der Beweis für den Bau der Cheops-Pyramide? (Bilder: Fischinger-Online & P. Tallet / Montage: Fischinger-Online)

Die große Pyramide von Gizeh wird offiziell Pharao Cheops zugeschrieben. Und als Cheops-Pyramide kennt sie heute jedes Schulkind. Auch wenn vor allem „alternativen Geschichtsschreiber“ immer wieder bezweifeln, dass dieser Herrscher das Monument erbaute. Doch die Ägyptologen haben seit einigen Jahren einen weiteren Beweis vorzuweisen, der aus der Zeit dieses Pharao stammt. Eine bisher wenig bekannter „Tätigkeitsnachweis“ eines Bautrupps, der Steine nach Gizeh zum Pyramidenbau lieferte. Stimmt das aber wirklich so konkret, wie man es hin und wieder hört? Hier lohnt es sich den 4.600 Jahre alten Fund, seinen Inhalt und die Hintergründe einmal genau anzusehen.


Cheops und die Cheops-Pyramide

Wie wurde die Pyramide des Pharao Cheops gebaut? Und hat dieser Herrscher aus dem Alten Ägypten das nach ihm Cheops-Pyramide genannte Weltwunder überhaupt gebaut?

Diese Bauherrschaft wird immer wieder bezweifelt. Nicht von etablierten Archäologen oder Historikern, sondern von Laien oder „alternativen Geschichtsschreibern“. Doch die Ägyptologen können seit einigen Jahren einen neuen Beweis zum Bau der Cheops-Pyramide präsentieren, der bisher so gut wie nicht bekannt ist: Einen uralter Papyrus, der belegen soll, das Cheops die Große Pyramide von Gizeh auch tatsächlich vor rund 4,5 Jahrtausenden erbauen ließ.

Dieses Dokument wurde erst 2013 gefunden und auf Mystery Files in diesem Blog-Artikel HIER umfangreich diskutiert.

Unter anderem ist der Fund als „Logbuch des Merer“ oder „Papyrus Jarf A und B“ bekannt. Es ist eine Art „Arbeitsnachweis“ eines Arbeitertrupps von Seglern, die für Pharao Cheops Bausteine mit ihrem Schiff transportierten. Der etwa 4.600 Jahre alter Fund stammt aus einer versunkenen Hafenanlage am Roten Meer (Golf von Suez), und auf ihm ist klar die Pyramide des Cheops bzw. Khufu genannt. Außerhalb von Ägyptologen kennt den Papyrus kaum jemand. Doch auch Kritiker von „alternativen Thesen“ zur Pyramide des Cheops halten den Fund gerne hoch. Eben als Beweis, dass dieser Pharao das Monument erbaute.

Stimmt das aber wirklich so konkret, wie man es hin und wieder hört? In diesem YouTube-Video vom 30. März 2021 wollen wir uns den Fund, seinen Inhalt und die Hintergründe einmal ansehen.

Mehr über die „Baupläne der Pyramiden-Bauer“ erfahrt Ihr übrigens auch in diesem Blog-Artikel HIER.

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Video vom 30. März 2021 auf Mystery Files

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Der „Cheops-Skandal“ als Comic erschienen: Höhepunkte der letzten 15 Jahre – positive wie negative (+ Video)

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Der Cheops-Skandal als Comic (Bilder NuoFlix)
Der Cheops-Skandal als Comic (Bilder NuoFlix)

Im Jahre 2013 lösten NuoViso in der Zusammenarbeit mit Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann einen internationalen Skandal aus, der es in alle großen Leitmedien weltweit schaffte. Nun wurde die komplette Geschichte in einem Comic verewigt. Während Dominique Görlitz einige Exemplare für eine limitierte Special Edition signierte, sprach er mit Frank Höfer über die Hintergründe des Skandals.


Der Cheops-Skandal

Bald ist der Cheops-Skandal 10 Jahre her. Aber sicher noch lange nicht vergessen. Vor allem im Kreise „alternativer Histotiker“, einiger Archäologen und all jener, die sich für die Welt der Mysterien und Rätsel der Vergangenheit interessieren. Beteiligt an diesem aufgebauschten Skandal waren 2013 neben Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann auch NuoViso.tv.

NuoViso bzw. NuoFlix, soder neue Name, ist natürlich auch weiterhin aktiv. Und die treue Community meines YouTube-Kanal „Mystery Files weiß, dass auch ich dort Videos zu den Rätseln der Welt präsentiere. Ihr findet diese direkt unter MysteryFiles.de.

Neben Videos veröffentlicht NuoViso um Frank Höfer aber auch seit geraumer Zeit Comics zu Themen aus deren Sendungen und Videos. Der vierter Comic ist nun erschienen und widmend sich ganz dem damaligen Skandal um die Cheops-Pyramide rund um Görlitz und Erdmann, über den auch auf diesem Blog vielfach berichtet wurde. Dazu schrieb Görlitz auf Facebook:

Der Produzent Frank Höfer veranstaltete einen Nuoviso-Talk (neu unter nuoflix) mit mir, in dem ich mehr als 100 Exemplare unterschrieb. Im Life-Gespräch diskutierten wir über die Highlights aus dem Heft.

Für mich war es auch nochmals ein Déjà-vu über die bitteren Erlebnisse und Erfahrungen des Cheops-Skandals zu erzählen. Das hatte sich als blasser Glanz schon weit in die Echokammern der Erinnerungen zurückgezogen. Aber das, was uns damals widerfuhr, war wirklich für viele Jahre eine Demütigung unseres Anspruchs für eine ideologiefreie Wissenschaft. Umso mehr kommen all diese Details, Intrigen, aber auch seine Auflösung nun allmählich ans Tageslicht.

Als ‚Historien-Wissenschaftler‘ kann ich aber versprechen: Es gibt nur eine Wahrheit, und das sind die Fakten. Sie belegen unverrückbar, dass unsere Analyse in der Großen Pyramide von Gizeh nur einen Zweck hatte – Wissenschaft zu betreiben.

NuoViso veröffentlicht erstes Comic über das ABORA- und Cheops-Projekt

Weiter schreibt Dominique Görlitz:

Die Idee ABORA in einem Comic zu porträtieren ist nicht neu. Schon befreundete Künstler aus Norwegen hatten erste Illustrationen angefertigt, um bei ABORA IV die Erlebnisse in Comic-Form zu veröffentlichen. Am Ende erschien es jedoch zu aufwendig, und deshalb verwarfen wir die Idee.

Vor einem Jahr hatte sich schließlich der Kieler Künstler Daniel Haas bei Nuoviso gemeldet und diese Lücke geschlossen. Seither haben Frank Höfer und Daniel Haas drei Hefte produziert und seit dieser Woche steht nun das vierte Heft zum Kauf bereit!

Unter dem Titel ‚Nuoviso Comics – Kann Fragmente der Wahrheit enthalten!‘ thematisiert das neue Heft viele spannende Anekdoten und Geschehnisse aus meinem Forscherleben. Im Zentrum stehen natürlich meine ABORA III Expedition und das Cheops-Projekt mit all seinen Höhen und Tiefen.

Ob nun diese Bilderzählungen tatsächlich Fragmente der Wahrheit enthalten, möchte ich jetzt nicht Preis geben. Aber als Akteur in diesen Geschichten möchte ich schon verraten, dass sich viele Erlebnisse so oder in ähnlicher Weise abgespielt haben. Wie sich die Geschichte am Ende auflöst finde ich absolut bemerkenswert, denn auf der allerletzten Seite erfahrt Ihr, wer für alles wirklich verantwortlich war!

Mehr dazu erfahrt Ihr auch im besagten Video von Höfer und Görliz, dass ich Euch unten eingebunden habe.

Höhepunkte der letzten 15 Jahre – positive und negative

Dazu schreibt NuoViso:

Wir freuen uns, Euch Ausgabe Nr. 4 unserer beliebten NuoViso Comics präsentieren zu können.

Auf diese Ausgabe haben wir uns ganz besonders gefreut, stellt sie inhaltlich vielleicht den ‚Höhepunkt‘ unserer Arbeit der letzten 15 Jahre dar, im Positiven wie im Negativen. Als wir Anfang 2013 mit dem Experimentalarchäologen Dominique Görlitz, Stefan Erdmann und unserem Kamerateam nach Ägypten reisten, war uns nicht klar, welche Auswirkungen dies haben würde. Auf der einen Seite führten unsere Dokumentations- und Forschungsarbeiten zu völlig neuen Erkenntnissen beim Bau der Cheops-Pyramide, zum anderen endete sie mit mehreren Verhaftungen, Haftstrafen und Interpol-Fahndungen.

Der sogenannte ‚Cheops Skandal‘ schlug international große Wellen, auch in Deutschland berichteten alle Leitmedien. Ursache waren Falschaussagen und Verleumdungskampagnen, welche erst Jahre später gerichtlich festgestellt wurden. Der Schaden war aber bereits angerichtet.

Mit der aktuellen Comic-Ausgabe gewähren wir Euch erstmals Einblick in die vollen Abläufe und Geschehnisse aus der damaligen Zeit rund um das ‚Cheops Projekt‘ und den Skandal. Aber auch über die Ergebnisse der Forschungen und auch weitere Expeditionen von Dominique werden thematisiert, u.a. seine Abora-Expeditionen. Das aktuelle Interview dieser Ausgabe gehört daher natürlich auch Ihm. Natürlich gibt es auch dieses mal wieder eine signierte (Dominique Görlitz) und limitierte Special Edition.

Bestellen könnt Ihr die Comic-Bänder HIER direkt im Shop von NuoViso

Video zum Thema

Video vom 6. November 2021 auf Mystery Files

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