Die Cheops-Pyramide: Mumien, Grabräuber und Mysterien - Artikel-Serie von Lars A. Fischinger, Teil #1: WO IST CHEOPS? - Grenzwissenschaft & Mystery Files

Die Cheops-Pyramide: Mumien, Grabräuber und Mysterien – Artikel-Serie von Lars A. Fischinger, Teil #1: WO IST CHEOPS?

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Cheops-Pyramide - Mumien Grabräuber und Mysterien - Teil 1 - Wo ist Cheops
Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien – Artikel-Serie Teil #1: Wo ist Cheops?

Die Cheops-Pyramide von Gizeh – Das letzte und zugleich älteste Weltwunder der Antike, wie es immer wieder gerne betont wird. Ein Bauwerk, das seit rund 4.500 Jahren die Menschen in ihren Bann zieht. Dabei ist eine jener Fragen, die der Pyramide des Cheops immer wieder gestellt werden, jene nach er Mumie des Pharao und der erster Öffnung des Monumentes durch den Kalifen Al-Mamun im Jahre 823. Auf Grundlage einer früheren Veröffentlichung von mir soll in dieser Artikel-Serie der Spur der Plünderung(en) der Cheops-Pyramide, den Funden des Al-Mamun und seiner Entdeckungen genauer nachgegangen werden. Dabei ergeben sich – wie so oft in der Mystery-Forschung – neue Fragen auf alte Antworten …

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Einleitung

Pyramiden gibt es in Ägypten wie den sprichwörtlichen Sand am Meer. Doch gerade und vor allem die Pyramide von Pharao Cheops (ca. 2620 bis 2580 vor Christus) aus der 4. Dynastie (2639 bis 2504 vor Christus) in Gizeh nahe Kairo erregt bis heute die Aufmerksamkeit zahllose Touristen und Autoren. (K)ein Wunder: ist sie doch mit ihren einst fast 147 Metern Höhe und einer Länger an der Basis von rund 230 Metern die größte Pyramide der Erde. Die Bauarbeiter des Königs türmten zu seinen Ehren unzählige Steinblöcke in den Himmel. Und so entstand ein Bauwerk, das nicht nur durch seine Wucht und Größe fasziniert, sondern auch vielen Autoren der Grenzwissenschaft durch ihre Rätsel und weiterhin offenen Fragen.

Gerne wird die Pyramide des Cheops als Monument aus fernen Tagen vor einer Sintflut gehandelt. Als eine Art „Wissensspeicher“ oder eine Art „kosmischer Plan“ für das Wissen der Menschheit. Eine „Zeitkapsel“, die die Weisheiten jener Menschen erhalten und schützen sollte, die vor der großen Sintflut bzw. vor Jahrtausenden lebten. Folglich ein Bauwerk, dass die Geheimnisse einer verborgenen Welt enthält. Vielleicht sogar von Atlantis. Eindeutige Beweise für diese Ideen gibt es keine.

Mehr als sonderbar und mysteriös ist, dass nie eine Mumie im Inneren der Steinberges entdeckt worden sein soll. Als das gewaltige Monument vor fast 1.200 Jahren erstmals durch einen Kalifen geöffnet wurde – war es vollkommen leer, wie es heißt.

Auf Grundlage meines Buches „Verbotene Geschichte“ (2010) und eines einstigen E-Book zum Thema soll in dieser kleinen Artikel-Serie speziell genau diesem Mysterium der Cheops-Pyramide nachgegangen werden. Fragen nach der Plünderung der Pyramide werden ebenso dargelegt, wie arabische Überlieferungen über die Öffnung des Bauwerkes sowie die Widersprüche, die sich daraus ergeben. Ebenso eine Spur, wo der mutmaßlich innere Sarkophag einer offenbar tatsächlich gefunden Mumie letztlich gelandet ist.

Alte Fragen, die durch ihre Antworten neue Fragen ergeben.

Zum Abschluss der Reihe plane ich als 4. Teil 5. Teil eine Zusammenfassung in einem YouTube-Video auf meinem Grenzwissenschaft-Channel „Ancient Aliens & Mystery Files“.

Bleibt also neugierig!

 

Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien

Teil #1: Wo ist Cheops?

 

“Das kommt mir spanisch vor”

VIDEO: Die Cheops-Pyramide und der Roboter „UPUAUT 2“: Wird uns ein Artefakt aus einem Geheimgang der Pyramide unterschlagen? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Die Cheops-Pyramide und der Roboter „UPUAUT 2“: Wird uns ein Artefakt aus einem Geheimgang der Pyramide unterschlagen? (Bild: L. A. Fischinger)

Einige verweisen hier auf den Umstand, dass der mächtige Pharao Cheops die nach ihm benannte Pyramide angeblich selber nie errichten ließ. Es heißt seit vielen Jahren vielmehr, der Name des Pharao sei nie in der Pyramide gefunden worden. Und die Kartusche des Herrschers, die der Brite Richard William Howard Vyse (1784 bis 1853) im Inneren der Pyramide fand – so setzte es der US-Autor Zecharia Sitchin in die Welt –  sei in Wahrheit von seinem Entdecker höchst selbst gefälscht worden. Auch andere Hinweise auf die Bauherrschaft des Cheops werden häufig angezweifelt.

Und so dauert der ewige Streit zwischen etablierter Archäologie und der Grenzwissenschat zum Teil bis heute an.

Fasziniert sind viele auch von der Tatsache, dass die Cheops-Pyramide bis auf wenige Inschriften der Bauarbeiter in den Entlastungskammern keine Hieroglyphen-Texte enthält. Beispielsweise sind die Pyramiden von Pharao Unas (2380 bis 2350 vor Christus) und Titi in Sakkara (südlich von Gizeh) aus der 5. Dynastie (ca. 3280 bis 2350 vor Christus) voll von solchen Inschriften. Es handelt sich um die so genannten Pyramidentexte.

Selbst normale Touristen „kommt es spanisch vor“, dass diese riesige Pyramide im Innere so kahl und nackt ist. Denn viele Menschen haben bei Pharaonen-Gräbern wundervoll und kunstfertig bemalte Grabanlagen vor Augen, wie man sie von Bildern der Gräber im Tal der Könige nahe Luxor kennt. Bestes Beispiel ist hier das bekannte Grab des Pharao Tutanachamun. Jedoch stammen alle dieser wunderschön geschmückten Gräber im Tal der Könige aus sehr viel späteren Epochen und sind allesamt keine Pyramiden.

Auch zeigt eine etwas genauere Betrachtung der über 100 bekannten Pyramiden in Ägypten, dass Inschriften in diesen Monumenten eben die Ausnahme sind. Nicht die Regel. Nicht einmal zehn von über 100 Pyramiden in Ägypten enthalten Texte und von prunkvollen Wandbemalungen ganz zu schweigen. Die Große Pyramide ist also absolut nichts Besonders, wenn sich ihre Wände, Kammern und Gänge dem Betrachter vollkommen kahl präsentieren. Und von Pharao Cheops selber haben wir heute so oder so kaum Relikte vorliegen. Lediglich eine 7,5 Zentimeter winzige Statue von ihm ist Ägyptischen Museum in Kairo zu bewundern. Schon fast „peinlich“ für den Erbauer der größten Pyramide, die wir heute kennen …

Wo ist die Mumie von Pharao Cheops?

VIDEO: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und dort verborgenen Kammern und Schächten? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und dort verborgenen Kammern und Schächten? (Bild: L. A. Fischinger)

Durch die gesamte Geschichte zieht sich wie ein roter Faden die Aussage, dass die gewaltige Cheops-Pyramide schon immer leer gewesen war. Sie soll keine Mumie oder Schätze enthalten haben, als die Pyramide erstmals im Jahre 823 nach Christus aufgebrochen und betreten wurde. Erich von Däniken schildert diesen Umstand in der TV-Serie „Außerirdische – kommen sie zurück?“ (26. November 1996) zum Beispiel so:

Noch was. Hier, der Sarkophag. Im Jahre 823 nach Christus ist die Pyramide zum ersten Male geöffnet worden. Der Kalif al-Mamun stieg da hinein, und was fand er? Nichts. Der Sarkophag war leer.“

Und diese bzw. ähnliche Aussagen sind in praktisch jedem Buch, Artikel, Video oder sonst welchen Veröffentlichungen über die Rätsel der Cheops-Pyramide zu finden. In Erich von Dänikens Buch „Die Augen der Sphinx“ (1989) erfahren wir dann auch, woher er weiß, dass die Pyramide in Wahrheit leer war. Der Ägypter Achmed, der einheimische Führer von Erich von Däniken vor Ort, hat es ihm gesagt:

Vieles ist hier umstritten, doziert Achmed. Der Sarkophag soll leer und ohne Deckel aufgefunden sein – wozu dient ein leerer Sarkophag?“

Demnach ist die Geschichte der vollkommen leeren Pyramide auch vor Ort bei den Einheimischen bekannt. Und in einer Bildunterschrift in seinem Buch unterstreicht von Däniken diese Aussage seines einheimischen Führers und schreibt:

Der Sarkophag in der Königskammer (…) war leer. Wozu mag er gedient haben?

Eine wichtige Aussage, die sich in unzähligen Büchern aus dem Gebiet der Grenzwissenschaft und „alternativen Geschichtsschreibung“ findet. Seit Jahrzehnten. Der sehr bekannte Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin, der Urheber der Idee des von den Anunnaki bewohnten Planten Nibiru in unserem eigenen Sonnensystem, beispielsweise hat in einer ganzen Reihe Bücher die leere Pyramide diktiert.

Selbst in „neutralen Büchern“ zu den Rätseln der Vergangenheit und der Archäologie ist der leere Sarg des Pharao scheinbar unlängst zum Fakt aufgestiegen. So heißt es etwa in dem einfachen aber erfolgreichen Buch „Die großen Rätsel unserer Welt“ von Roland Göök:

Die Pyramiden waren Grabdenkmäler und Mausoleen. Oder etwa doch nicht? In der Cheopspyramide fand sich nur ein leerer Steinsarkophag.“

Wann wurde die Cheops-Pyramide wirklich geplündert?

Doch selbst die weithin bekannte und grundsätzlich anerkannte Geschichte des Kalifen Al-Mamun und seiner Erstöffnung der Cheops-Pyramide, ist nicht unstrittig. Was die gesamte Angelegenheit wiederum noch sonderbarer macht.

So etwa schreibt der bekannte Ägyptologen Rainer Stadelmann in seinem einem Standartwerk “Die ägyptischen Pyramiden” (1991) bereits, dass der Kalif 823 nach Christus vielleicht nur eine bereits geplünderte Pyramide aufbrach. Es gäbe, so Stadelmann weiter, Berichte von einer Art “Schwingtür” aus Stein, die im Jahre 25 vor Christus den Eingang in die Pyramide des Cheops darstellte. Stadelmann:


Der Original-Eingang in die Cheops-Pyramide heute (Bild: L. A. Fischinger)
Der Original-Eingang in die Cheops-Pyramide heute (Bild: L. A. Fischinger)

Strabo, der um 25 v. Chr. Ägypten bereiste und in seinem Werk ,Geograhika’ beschrieb, berichtete von einer herausklappbaren Steinplatte, die den Eingang verschlossen haben soll. Dies kann kaum der originale Verschluss gewesen sein, denn dieser dürfte aus Blockierungssteinen und einem Verkleidungsstein bestanden haben, der den Eingang unkenntlich gemacht hat. Man hat daher angenommen, dass die Pyramide nach der Beraubung in der 1. Zwischenzeit – und vielleicht mehreren folgenden – in saitischer Zeit einen steinernen Klapptür erhalten habe, durch die die Innenräume besichtigt werden konnten. Später, aber in antiker Zeit, wäre die Pyramide erneut so blockiert und verschlossen worden, dass in arabischer Zeit und Ma’mun der Eingang nicht aufgefunden wurde.”

Dieser Aussage des griechischen Geschichtsschreibers und Geographen Strabo (auch Strabon) aus dem Jahr 25 vor Christus nach, haben also unbekannte Grabräuber die Cheops-Pyramide lange vor Al-Mamun aufgebrochen und geplündert. Interessant bei dieser Angabe von Strabo ist auch der Umstand, dass sie eigentlich nicht neu ist. Schon William M. Flinders Petrie, der als „Vater der Ägyptologie“ bezeichnet wird, erwähnt diesen Bericht  in seinem Buch „The Pyramids and Tempels of Gizeh“ im Jahre 1883.

Nach diesem Frevel in unbekannter Zeit jedenfalls habe man, so wird weiter vermutet, die Cheops-Pyramide erneut versiegelt bzw. verschlossen, bis der Kalif Al-Mamun sie letztlich wiederum öffnete. Wobei es hier aber sehr fraglich ist, wer sich auch nach dem Besuch von Strabo die Mühe gemacht haben soll, die große Pyramide vollständig neu zu versiegeln und so Al-Mamun rund 900 Jahre später keinen Eingang mehr vorfand. Auch wenn in alter Zeit die Cheops-Pyramide neu verschlossen wurde, so war sie es nach Strabos Aussage vor rund 2.000 Jahre nicht oder nicht mehr. Auch Stadelmann hat Zweifel, dass diese „Schwingtür“ vor nur etwa zwei Jahrtausenden wieder versteckt oder verschlossen wurde. Wer sollte das warum getan haben?

Der nicht minder bekannte Ägyptologe Mark Lehner geht in seinem Buch “The Complete Pyramids” (1997) sogar noch einen Schritt weiter. Auch Lehner berichtet über Reparaturen an der Cheops-Pyramide in der Dynastie der Saien (26. Dynastie). Instandsetzungen, die tatsächlich durchgeführt wurden und auch andere Monumente im Land der Pyramiden umfassten. Auch als eine Epoche der Restaurationen in Ägypten ist diese 26. Dynastie bekannt, die ihren Namen der damaligen Hauptstadt Sais verdankt.

Lars A. Fischinger (mit Sonja Ampssler) vor dem rätselhaften Sarkophag in der Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger)
Lars A. Fischinger (mit Sonja Ampssler) vor dem rätselhaften Granit-Sarkophag in der Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger)

Das war aber lange vor Strabos offener Pyramide. Die 26. Dynastie begannt bereits 664 vor Christus und endete 525 vor Christus mit der Machtübernahme durch die Perser. Sofern hier tatsächlich ein mutmaßlicher Eingang in die Pyramide des Cheops verschlossen wurde – 500 Jahre später zumindest stand sie wieder offen.

So schreibt auch Mark Lehner:

Doch wann die Pyramide aufgebrochen wurde, bleibt ein Rätsel. Es kann aber in antiker Zeit gewesen sein. (…) Vielleicht haben Mammuns Leute nur eine Einbruchstelle antiker Räuber erweitert. Das alles flößt nicht gerade Vertrauen in die Historizitzät der Geschichte von al-Mamun ein. (…) Neue Zweifel erweckte der jakobitische Patriarch von Antiochia, Denys von Telmahre. Er begleitete Mammuns Leute und stellte fest, bei ihrem Besuch habe die Große Pyramide bereits offen gestanden.”

Und Rainer Stadelmann vermutet sogar:

Al-Mamun hat wohl nur den in der Ramessidenzeit restaurierten Holzsarg des Cheops mit der Mumie nochmals plündern können.”

Dies sind wichtige Aussagen, die vor allem im folgenden Teil dieser Artikel-Reihe immer im Hinterkopf behalten werden sollten!

Al-Mamun kam als Letzter …

Interessant ist im Zusammenhang mit Strabo und dem von Mark Lehner erwähnten Chronisten Denys von Telmahre (Dionysius von Tell Mahre) Folgendes:

Auch der weiter oben genannten Ägypten-Forscher R. W. Howard Vyse, der bekanntlich die Kartusche des Namen Cheops in der Pyramide gefunden hat, erwähnt Denys von Telmahre. Vyse schrieb bereits in seinem Buch „Operations carried on at the Pyramids of Gizeh in 1837“ im Jahr 1840, dass die Pyramide schon vor Al-Mamun geöffnet worden sein könnte. Die Aussage des Denys von Telmahre wird hierbei von Vyse als klarer Hinweis angeführt.

Das ist insofern spannend, da seit dem Buch „Stufen zum Kosmos“ (1982) von Zecharia Sitchin oft diese Namenskartusche als Fälschung von eben diesem Vyse selber angesehen wird. Und um dies zu untermauern führt Sitchin in seinem Buch über sehr weite Strecken die Öffnung der Cheops-Pyramide durch Al-Mamun und natürlich den angeblichen Betrug von Vyse aus.

Die beiden Eingänge in die Pyramide des Cheops auf einer Aufnahme von 1883. Unten rechts der heutige Besuchereingang, den Al-Mamun 823 geschlagen haben soll (Bild: gemeinfrei)
Die beiden Eingänge in die Pyramide des Cheops auf einer Aufnahme von 1883. Unten rechts der heutige Besuchereingang, den Al-Mamun 823 geschlagen haben soll (Bild: gemeinfrei)

Da aber auch der „Background“ von Vyse durch Sitchin umfangreich abgeklopft wird, ist es verwunderlich, dass Sitchin darüber rätselt, warum die Grabkammer im Jahr 823 vollkommen leer und keine Mumie zu finden war. Immerhin nennt Sitchin bei seiner Beweisführung das Buch von Howard Vyse explizit, da dies für ihn eine der wichtigsten Quellen bei dieser Geschichte ist. Genannt wird aber eben nicht Denys von Telmahre, der beim Al-Mamun-Einbruch in die (schon offene) Cheops-Pyramide dabei war.

Und um die „Verwirrung“ abzurunden, nennt Sitchin in seinem Bestseller aber den Geschichtsschreiber Strabo, und dass dieser lange vor Al-Mamun das Monument betreten haben soll. Dann wäre eine fehlende Mumie eigentlich kein so großes Mysterium …

Tatsache ist aber: Wir finden zum Beispiel im Ägyptischen Museum von Kairo keine prachtvollen Grabbeigaben des Pharaos. Wir finden auch in der dortigen Mumien-Ausstellung keine Mumie des Herrschers Cheops. Wir finden nichts von dem Baumeister der Großen Pyramide, was die etwa 4.500 Jahre überdauert haben könnte. Außer die oben genannte Figur mit seinem Bildnis und diverse Kleinigkeiten. Tatsache ist aber auch, dass der überwiegende Teil der Literatur, die sich die Cheops-Pyramide zum Thema hat, von einer vollkommen leeren Pyramide spricht, als der Kalif Al-Mamun sie aufbrach. Oder wieder aufbrach.

War also das Monument 823 nach Christus wirklich so gähnend leer, so dass heute natürlich auch keine Grabbeigaben oder eine Mumie ausgestellt werden kann?

Scheinbar nicht. Und darum soll es im kommenden Teil dieser Serie gehen…

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

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