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Die Flugwagen des König Salomon und wie die Bundeslade nach Äthiopien flog +++ Video +++

VIDEO: Die Flugwagen des Salomon und wie die Bundeslade nach Äthiopien flog (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Die Flugwagen des Salomon und wie die Bundeslade nach Äthiopien flog (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Sie gilt als eines der größten Rätsel der Bibel und des Glaubens: Die Bundeslade. Jenes Heiligtum, das die Hebräer laut dem Alten Testament beim Exodus aus Ägypten anfertigten, um darin unter anderem die Zehn Gebote zu verwahren. Letztlich bekam die Lade ihren Platz im Salomonischen Tempel von Jerusalem, von wo sie eines Tages spurlos verschwand. Fast spurlos – denn das Nationalepos von Äthiopien, das Kebra Nagast, erzählt eine ganz andere Geschichte rund um die Bundeslade und König Salomon. Demnach sei das größte Heiligtum der Hebräer nach Äthiopien verschleppt worden. Doch unter welchen Umständen dieser Diebstahl im Detail geschehen sein soll, wird oft übersehen. In diesem YouTube-Video erfahrt Ihr die unglaublichen Hintergründe.


Tatobjekt: Bundeslade

Der Exodus der Hebräer aus Ägypten, Moses, die Bundeslade, der weise König Salomon und sein legendärer Tempel in Jerusalem, die Königin von Saba … all das ist Stoff, aus dem Legenden sind. Vor allem seit vor mindestens ca. 2.600 Jahren die heilige Bundeslade aus Jerusalem spurlos verschwand.

Die einen sagen sie sei bei der Zerstörung des Salomonischen Tempels und der Stadt durch die Babylonier ebenfalls vernichtet worden (s. Video HIER). Andere sagen, eine Lade des Bundes hat es nie gegeben. Wieder andere vermuten sie irgendwo in einer Höhle in Israel; vielleicht sogar sicher versteckt im Tempelberg von Jerusalem selber. Vielleicht auch in Jordanien, in Südafrika, auf/in einer Insel in Kanada, in Ägypten, im Vatikan, in Südfrankreich oder eben in der Stadt Axum in Äthiopien.

Denn genau dort soll die “echte Bundeslade” verborgen sein. Versteckt vor der Weltöffentlichkeit in einer kleinen Kapelle und für niemanden zu sehen. Diese Legende entstammt aus dem mittelalterlichen Buch Kebra Nagast aus Äthiopien und wurde vor allem durch den Autor Graham Hancock 1992 durch seinen Besteller “The Sign and the Seal” weltberühmt. Im Kebra Nagast steht detailliert geschrieben, dass die Bundeslade aus dem Besitz von König Salomon gestohlen wurde.

So sei sie über Ägypten nach Äthiopien gekommen, wo sie sich bis heute befinden soll …

Ein Mythos über die Lade Gottes, den viele Menschen inzwischen wenigstens im Ansatz kennen. Was aber sehr gerne hierbei übersehen wird, sind die Begleitumstände dieses Diebstahls und was dem mythischen Herrscher Salomon noch alles zugesprochen wurde.

Genau diese erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

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Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 29. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Im Bann der Dämonen: Seltsames über König Salomon und dem Bau des Tempels von Jerusalem +++ Artikel +++

ARTIKEL: Die Dämonen im Bann: Seltsames über König Salomon und dem Bau des Tempels von Jerusalem (Bilder: gemeinfrei / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Die Dämonen im Bann: Seltsames über König Salomon und dem Bau des Tempels von Jerusalem (Bilder: gemeinfrei / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In den Büchern der Bibel finden sich zahllose große und kleine Protagonisten, die mal mehr und mal weniger bekannt sind. Einige sind legendäre Berühmtheiten, auch wenn man oft nicht mal weiß, ob es sie wirklich gab. Zum Beispiel Moses, Abraham oder König David. Und doch sind auch und gerade diese Personen zahllosen Menschen mehr oder weniger gut bekannt. Dazu zählt auch der legendäre König Salomon. Ein Herrscher, der vor rund 3.000 Jahren den 1. Tempel von Jerusalem gebaut haben soll und aufgrund seiner Weisheit bis heute gepriesen wird. Doch Salomon hatte nach den alten Texten auch seine Schattenseiten, die offenbar sogar in der Bibel selbst überwiegen. Welche das sind und was der sagenumwobene König zu Lebzeiten alles getan haben soll, erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel.


Der Tempel des Salomon

In der Bibel gibt es eine Reihe von Namen und Figuren, die immer wieder auftauchen. Berühmtheiten, von denen viele Menschen vielfach gehört haben, auch wenn sie nicht selber im Alten und Neuen Testament lesen. Allen voran natürlich Jesus und Maria aus dem Neuen Testament oder Adam, Eva, Noah sowie Moses aus dem Alten Testament sind hier zu nennen.

Eine durchaus auch noch bekannte Person aus dem Alten Testament ist sicherlich König David. Vor allem aufgrund des Kampfes „David gegen Goliath“ und vielleicht auch noch in seiner biblischen Funktion als frommer Herrscher in Jerusalem. Sein Nachfolger König Salomon hingegen ist dabei schon weniger prominent. Auch wenn seine legendäre Weisheit fraglos geläufig ist.

Als Baumeister des ersten Tempels von Jerusalem, dem nach ihm bekannten „Salomonischen Tempel“, ist aber auch dieser König eine wahrhaftige Legende der biblischen Geschichte und Forschung. Auch wenn weder die Person Salomon noch sein Tempel auf dem Tempelberg in Jerusalem archäologisch und historisch unumstritten belegt sind. Was aber für sehr viele biblische Figuren und Aussagen gleichermaßen gilt.

Über König Salomon berichten uns das 1. Buch der Könige und das 2. Buch der Chronik im Alten Testament. Vor allem das 1. Buch der Könige widmet sich dabei der größten Leistung des mythischen Herrschers – nämlich den Bau des Jerusalemer Tempels im 10. Jahrhundert vor Christus. Seinem Vater König David war diese Tat zu Lebzeiten nicht mehr vergönnt, weshalb erst Salomon ab etwa 974 vor Christus mit dem Tempelbau begann (im 4. Jahr seiner Regentschaft). Nach sieben Jahren emsiger Bauarbeiten feierte man Richtfest und Jerusalem hatte seinen Tempel zu Ehren Gottes. Kernheiligtum war darin im sogenannten „Allerheiligsten“ die Bundeslade.

Der transportable Tempel

Im Prinzip war der Tempel des Salomon ein „Nachbau“ in Stein des Zeltheiligtums des Exodus. Im Buch Exodus wird ab Kapitel 25 und ab Kapitel 36 dieses transportable Heiligtum mit seinem Inventar und Aussehen beschrieben. Es diente als Tempel für die aus Ägypten fliehenden Nomaden, der immer wieder auf- und abgebaut werden konnte. Auch hier stand im Allerheiligsten die Bundeslade und auch hier opferte man Gott bzw. nahm Kontakt mit ihm auf.

Ob es dieses Zeltheiligtum bei Exodus unter Moses jemals gab, weiß niemand wirklich zu sagen. Das gilt allerdings nicht nur für den „Mischkan“ oder „Stiftshütte“ genannte Zelt-Tempel, sondern für den gesamten Auszug der Hebräer aus Ägypten an sich.

Was aber unbestritten ist, ist die Tatsache, dass Gott selber laut Buch Exodus die Anweisungen zum Bau des Heiligtums und der Lade des Bundes gab. Zumindest haben die Autoren des Textes dem Herrn diese zugesprochen. Für einige Bibelforscher wurde jedoch nur der Jerusalemer Tempel und der entsprechende Kult darin von den Bibelautoren auf den Exodus zurückgedichtet.

Neben der Bibel gibt es keine Quelle für den Bau des Tempels von Salomon. Ein Hinweis, dass er existierte, könnte der Bericht im 2. Buch der Könige ab Kapitel 12 sein. Dort heißt es, dass König Joas Ende des 9. Jahrhunderts vor Christus den Salomonischen Tempel restaurierten ließ. Diesen Herrscher sowie die Instandsetzungen könnte es durchaus gegeben haben.

Während das Zeltheiligtum mit Bundeslade im 2. Buch Moses noch auf direkten Wunsch von Gott persönlich angefertigt wurde, ist es beim Tempel des Salomon anders. Hier gibt Gott keinen direkten Befehl, dass man ihm eine „Wohnstätte“ bauen soll, wie es noch im Buch Exodus der Fall war. Denn dort hat er angeblich sogar Moses noch persönlich Modelle der zu fertigen Dinge wie Bundeslade und Zelt gezeigt.

Gott braucht keine Wohnstätte!

Genaugenomen finden sich in der Bibel sogar eher als abwertend zu bezeichnende Aussagen bezüglich Salomon und seinem Tempelbau. Zum Beispiel in der Apostelgeschichte ab 7,44, wo wir lesen:

Unsere Väter hatten das Zelt des Zeugnisses in der Wüste, wie der, welcher zu Mose redete, befohlen hatte, es nach dem Muster zu machen, das er gesehen hatte. Und unsere Väter übernahmen es und führten es mit Josua ein bei der Besitzergreifung des Landes der Nationen, die Gott austrieb von dem Angesicht unserer Väter hinweg, bis zu den Tagen Davids, der Gnade fand vor Gott und eine Wohnstätte zu finden begehrte für den Gott Jakobs.

Salomo aber baute ihm ein Haus. Aber der Höchste wohnt nicht in Wohnungen, die mit Händen gemacht sind, wie der Prophet spricht: ‚Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße. Was für ein Haus wollt ihr mir bauen, spricht der Herr, oder welches ist der Ort meiner Ruhe?‘

Auch wenn diese Aussage natürlich aus der direkten Zeit nach Jesus Christus stammt und zu jener Zeit wahrscheinlich noch der 2. Tempel (von König Herodes) in Jerusalem stand, klingt sie schon erstaunlich. Durchaus auch in Bezug auf König David, der „Gnade fand vor Gott“. Immerhin hat dieser David laut Bibel alle möglichen Konkurrenten und Widersacher ermorden lassen und schreckte vor keiner Tat zurück. Ihm ist es jedoch zu verdanken, dass die Bundeslade aus der Stadt Silo nach Jerusalem gebracht wurde.

Eigentlich auch nur ein politischer Schachzug des Herrschers, der damit die Priesterschaft in Silo gewaltig schwächte. So konnte er Jerusalem zu seinem Zentrum für Politik und Religion als „Davidstadt” ausbauen bzw. gründen.

Es gibt zwar sehr spärliche archäologische Hinweise auf das „Haus David“ als Herrscherdynastie, doch keine echten Belege seiner Existenz. Hier ist vor allem eine Inschrift zu nennen, die 1993 in Tel Dan gefunden wurde. Sie stammt aus dem Jahr 840 vor Christus und besagt, dass die Könige Judas vom „Haus David“ abstammen. Ein Beweis für eine real gelebte Person König David ist das aber nicht.

Und doch ist vor allem David und sein Geschlecht in der gesamten Bibel ein enorm wichtiger Bestandteil. Schließlich soll auch Jesus selber ein „Sohn Davids“ gewesen sein … damit aus seiner Ahnenreihe entstammen.

König Salomon und der Tempelberg

So verwundert es auch nicht, dass König David allein im Neuen Testament 59-mal erwähnt wird. Nur Moses (80-mal) und Stammvater Abraham (73-mal) werden hier öfter namentlich genannt. Natürlich mit Ausnahme von Jesus. Da aber David geradezu wie ein Diktator lebte, mordete, herrschte und vor allem sündigte, wollte ihn sein Gott letztlich doch dafür bestrafen. Diese Strafe bestand laut den Samuel-Büchern darin, dass es ihm nicht vergönnt war, den heiligen Tempel zu errichten. Jedoch wird der König im 2. Buch Samuel (ab Kapitel 11) als ein Liebling Gottes dargestellt, der letztlich seine skrupellosen Taten bereute. Eine Erzählung, die sich beispielsweise auch im Koran wiederfindet (Sure 38, ab Vers 21).

Als Salomon die Nachfolge seines Vaters David als König antrat, soll eine goldene Zeit angebrochen sein. Sie fand ihren Höhepunkt fraglos im Tempelbau für die Bundeslade und den Kult um Jahwe in Jerusalem. Schließlich gab es nichts, was heiliger ist, als die Lade des Bundes mit den Zehn Geboten. Sie bildete das geistige und spirituelle Zentrum innerhalb des Salomonischen Tempels.

Dabei soll – nach der sich entwickelten jüdischen Tradition – König Salomon den Bauplatz für den Tempel mit großer Sorgfalt gewählt haben. Nirgendwo sonst haben mehr religiöse Ereignisse stattgefunden, als auf dem heute als Tempelberg bekannten Platz. Zumindest dem Glauben nach. Dort, wo heute der muslimische Felsendom steht, liegt der Nabel der Welt in Form des namensgebenden Felsen. Und diese, meistens nicht in alten schriftlichen Aufzeichnungen nachweisbaren, Traditionen um den Felsen und Tempelberg sind überaus umfangreich. Beispiele:

  • Der Felsen ist der „Urfels“ von dem aus die Welt entstand bzw. der „Grundstein“ der Schöpfung.
  • Adam und Eva haben dort Gott geopfert.
  • Ihre Söhne Kain und Abel ebenso.
  • Der Garten Eden lag auf dem Tempelberg.
  • Nach der Sintflut habe auch Noah hier seinem Herrn ein Dankopfer dargebracht.
  • Abraham habe seinen Sohn Isaak auf diesen Felsen gelegt, als er ihn auf Befehl seinem Gott opferten wollte.
  • Der Prophet Mohammed sei von hier in den Himmel gefahren.
  • Letztlich stand angeblich auch die Bundeslade genau auf diesem Felsen.

Interessante Traditionen und Glaubensvorstellungen, von der aber nicht eine belegbar ist. Dennoch war bereits vor Jahrtausenden hier das Zentrum des Glaubens, was vor allem auch dem Tempel des Salomon zu verdanken ist.

Salomon – ein verschmähter König?

Man könnte also meinen, dass Salomon als Baumeister der Wohnstätte Gottes in Jerusalem in der Bibel gefeiert und gepriesen wird. Seltsamerweise ist aber genau das nicht der Fall.

So ist der Herrscher im Neuen Testament an gerade mal 12 Stellen belegt. Verglichen mit seinem sündigen und kriegerischen Vater David mit 59 Nennungen ist das verschwindend wenig. Schmeichelhaft sind zahlreiche der Erwähnungen Salomons im Neuen Testament auch nicht. Dazu zählt nicht nur die oben zitierte Kritik am Bau eines Hauses für den Herrn aus der Apostelgeschichte. Im Prinzip fängt es schon in im Matthäusevangelium (1,6f.) mit der unehelichen Zeugung mit der Frau Urias an.

„Bei diesen Stellen wird deutlich, dass die Figur Salomons im Neuen Testament stets in eher abwertendem Zusammenhang steht“, schreibt beispielsweise der Bibelforscher Peter Busch in seiner Analyse „Das Testament Salomons“ (2006). Obwohl der König auch als großer und weiser Exorzist und Dämonen-Bändiger in der traditionellen Überlieferung angesehen wird, werde er im Neuen Testament „keineswegs als Exorzist vorgestellt“, so Busch.

Solche religiösen Vorstellungen und Ansichten entlehnen sich meist aus mündlichen Erzählungen, Sagen und Märchen über diverse Figuren der biblischen Geschichte. Oder aus Schriftgut außerhalb der Bibel, das damit nicht in den heutigen Bibel zu finden ist. Man denke hier an das genannte Beispiel von Noah, der angeblich auf dem Tempelberg seinem Gott nach der Sintflut opferte. Laut Sintflut-Geschichte im biblischen Buch Genesis strandetet die Arche Noah nach der Flut nämlich sehr weit weg von Jerusalem. „Am Gebirge Ararat“ sei das gewesen …

„Das Testament des Salomon“

Zu der seltsamen Figur des Salomon existieren einige alte Schriften (Apokryphen), die sein Leben und Wirken weiter ausführen. Einige davon sollen sogar direkt von dem König selber verfasst worden sein. Wie das apokryphe und „okkulte“ Buch „Das Testament des Salomon“, das durchaus als zumindest eine Quelle der Traditionen um ihn als Dämonen-Bändiger angesehen werden kann. Auch der legendäre „Ring des Salomon“, Symbol und Werkzeug zur Kontrolle von bösen Mächten und Dämonen, entstammt diesem Text.

Verglichen mit der angenommenen Lebenszeit Salomons im 10. Jahrhundert vor Christus ist sein „Testament“ relative jung. Es soll, auch wenn Salomon hier selber als Autor in der Ich-Form spricht, erst im 4. Jahrhundert nach Christus entstanden sein. Also bereits unter dem frühen Christentum, was auch am Text deutlich erkennbar ist.

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Inwiefern es wirklich eine Version aus vorchristlicher Zeit gab, die dann unter christlichen Einfluss neu bearbeitet wurde, ist ungewiss. Peter Busch vermutet in seiner Arbeit, dass das gesamte „Testament des Salomon“ eine christliche Schrift ist.

Inhaltlich bietet es aber spannende Aussagen über den Herrscher und Tempelbauer, die man durchweg als „verstörend“ ansehen könnte. Denn sie werfen ein vollkommen neues Licht auf den Bau des erstens Tempels auf dem Tempelberg, die in der Bibel nicht mal ansatzweise angeschnitten werden. So ist die Kernaussage des Buches, dass König Salomon den Bau des Tempels mit Hilfe von Dämonen realisierte. Er wird als mächtiger Mann dargestellt, der durch Gottes Unterstützung in der Lage war sich böse Dämonen gefügig zu machen und in seinem Sinne zu manipulieren.

Der magische Ring des Salomon

Freiwillig dürften Dämonen oder „gefallene Engel“ wohl eher weniger bereit gewesen sein, Salomon beim Bau eines Heiligtums für Gott zu helfen! Obwohl einige Deutungen dahin gehen, dass der Tempelbau nur als „Rahmenhandlung“ dient, um Salomons Macht über diese dunklen Wesen zu unterstreichen.

Der Mensch Salomon war allein nicht fähig sich Dämonen Untertan zu machen. Das zeigt sich darin, dass ab Kapitel 1 zu erfahren ist, dass ein Dämon und „böser Geist“ mit Namen Ornias die Bauarbeiten am Tempel immer wieder störte. Angeblich habe die Kreatur den Oberaufseher der Bauarbeiter regelmäßig heimgesucht, ihm den Lohn und Nahrung gestohlen sowie schlicht die Kraft geraubt.

Bauherr Salomon war entsetzt, als er von diesen Heimsuchungen hörte, und „betete aus ganzer Seele Tag und Nacht“ zu Gott, um Hilfe zu bekommen. Sein Bitten wurde letztlich erhört, und er bekam Besuch aus dem Himmel:

Als ich zum Gott des Himmels und der Erde betete, ward mir vom Herrn der Heeresscharen durch Michael, den Erzengel, ein Ring gegeben, darin ein eingraviertes Siegel aus Edelstein.

Er sprach zu mir: Nimm, Salomo, des Davids Sohn, hier das Geschenk, das dir der Herr, der höchste Gott der Heeresscharen, sendet! Damit kannst du die Geister all bezwingen, die männlichen und weiblichen; mit ihrer Hilfe kannst du auch Jerusalem erbauen, trägst du dies Gottessiegel.“ (1,6-7)

„Da ward ich hocherfreut“, so Salomon, und mit seinem magischen Ring vom Himmel konnte er den „lästigen Geist Ornias“ bändigen. „Gleichwie ein brennend Feuer“ sei diese Kreatur gewesen und gestand dem König, dass er zwar von den Engeln abstamme, aber von ihnen verstoßen worden sei. Mit seinem machtvollen Ring verdonnerte Salomon den Dämon daraufhin „zur Arbeit in dem Steinbruch“. Zuvor handelte er aber noch einen Deal mit ihm aus.

Herr der Dämonen

Der verstoßene Engel und der menschliche Herrscher einigten sich, dass Ornias weitere Dämonen in den Dienst des Königs stellen würde. Hierzu überließ Salomon ihm sogar den von Gott empfangen Ring und befahl ihm „hole mit den Obersten der Geister“! Gleichzeitig hatte Salomon aber mit dem manipulierten Geist Ornias einen ausgezeichneten Informanten gewonnen, der in der Lage war Informationen aus dem Himmel von Gott zu besorgen.

Genau dazu findet sich in der Schrift eine überaus erstaunliche Aussage:

Wir Dämonen, wir wandeln an dem Himmelsfirmament und fliegen mitten durch die Sterne hin; da hören wir die Ratschlüsse, die Gott für Menschenseelen festgelegt.

(…)

Was in dem Himmel sich ereignet, geschieht auch auf der Erde. Es gibt ja Fürstentümer, Herrschaften und Mächte, die oben fliegen und die des Eintritts in den Himmel schon gewürdigt werden.

Wir Dämonen dagegen werden müde, weil wir zum Ausruhen keine Stätte haben; so fallen wir herab, wie Blätter von den Bäumen. Die Menschen, die uns sehen, meinen, es fallen Sterne von dem Himmel.“ (20,12-16)

Dies widerspricht in allen Details der christlichen Tradition der angeblich „gefallenen Engel“. Eigentlich soll niemand der „gefallenen Engel“, aus denen das Christentum Satan und seine Dämonen der Hölle machte, je wieder in der Lage gewesen sein zu Gott zu reisen. Ein Weg zurück in den Himmel zum Herrn und seiner ihm treu gebliebenen Untergebenen war eigentlich versperrt (detailliert dazu HIER). Warum also nicht auch in diesem Text, zumal er unter christlichen Einfluss entstand?

Nach einer Art Test durch Salomon unterstreicht die Überlieferung sogar noch, dass der Dämon in diesem Zusammenhang die Wahrheit sagte:

Bei dieser Nachricht wusste ich, Salomo: Der Dämon hat die Wahrheit mir gesagt. Ich pries den Gott des Himmels und der Erde.“ (20,21)

Salomon erlangte durch den Zauberring des Herrn schier grenzenlose Macht über die Dämonen. Er nutze ihre Kräfte und Fähigkeiten um seinen Tempelbau voran zu treiben und sogar benachbarten Völkern zu helfen. Etwa den Bewohnern Arabiens, die unter einem tödlichen Wind oder „Hauch“ im Reich des Königs Adares litten. Ursprung dieses schrecklichen Windes war ein Dämon.

Hilfe für den Araber-König

Als der Araber-König Salomon deshalb um Hilfe bat, schickte dieser eine Gesandtschaft in das Reich Königs Adares. Mit dabei hatten sie Salomons Dämonen-Ring, den der weise Herrscher für diesen guten Zweck gerne erneut verlieh. So gelang es in Arabien diesen bösen Geist mit Namen Ephippas in einem „Schlauch“ einzufangen und zu Salomon nach Jerusalem zu bringen. Arabien war gerettet und auch der “gefallene Engel” Ephippas musste fortan beim Tempelbau helfen.

„Ich bin imstande, Berge zu versetzen und Häuser vorzutragen“, brüstete sich der Dämon beim Verhör gegenüber Salomon. Damit war seine Aufgabe auf der Tempelbaustelle festgelegt. Er musste jene Steine auf der Baustelle bewegen und verbauen, die zuvor niemand bewegen konnte.

Ephippas war auch bereit einen weiteren Geist zu verraten. Es war der „Dämon in dem Roten Meer“, mit dessen Hilfe Ephippas noch weit mehr auf der Baustelle leisten könne, wie er dem König berichtete. Da jede Hilfe willkommen war – und sei sie auch dämonischer Natur – wurde daraufhin auch dieses Wesen nach Jerusalem gebracht. Sein Name war Abezethibu, der eine sehr dunkle Vergangenheit hatte, wie er Salomon erzählte.

Einstmals habe er im „ersten Himmel“ gelebt und sei verantwortlich für viele schreckliche Ereignisse, die beim Exodus der Hebräer aus Ägypten geschehen seien. Er habe damals nicht nur „bei den Wundern und den Zeichen mit Moses wettgeeifert“. „Ich war zugegen“, so der Dämon, „als Moses zu Ägyptens König Pharao ging und dessen Herz verhärtete“. Ein mehr als rätselhafte Aussage, wenn man die Exodus-Geschichte des Alten Testament kennt. Denn darin heißt es vielfach, dass Gott selber der Herz des Pharaos immer wieder „verhärtete“, dass dieser die Hebräer nicht ziehen ließ.

Der Dämon des Exodus

Nach der biblischen Erzählung vom Auszug aus Ägypten habe der Herr durch die Manipulation des Pharao letztlich auch dafür gesorgt, dass seine Soldaten den Hebräern nachjagten. Das Ende ist bekannt, denn alle seien beim „Meerwunder“ schließlich ertrunken.

Ein überaus sonderbares Verhalten des Herrn im Buch Exodus, das an anderer Stelle umfangreich hinterfragt wurde.

Im „Testament des Salomon“ wird Gott quasi von dieser Schuld freigesprochen. Auch wenn das Buch Exodus ihn als Urheber klar benennt. Hier jedoch gesteht der Dämon gegenüber Salomon schließlich alles:

Beim Auszuge der Israeliten verhärte ich das Herz des Pharao und reize sein und seiner Diener Herz. So machte ich, dass sie die Söhne Israels verfolgten; es folgte ihnen Pharao mit allen den Ägyptern. Damals war ich dabei; wir folgten ihnen allzumal und kamen insgesamt ans Rote Meer.“ (25,5-6)

Abezethibu wurde dann aber unachtsam. Denn als das Meer wieder zurückwich, das Heer der Ägypten unter sich begrub und so alle starben, war auch er im „Lager der Ägypter“. So wurde er „mit Wasser zugedeckt“ und blieb im Meer gefangen. Bis er durch Salomons magischen Ring nach Jerusalem gelangte.

Das „Testament“ schließt damit, dass der König seinen Abfall vom Herrn beschreibt. Wie er zum Sünder wurde, „aus jedem Land und Reiche Weiber“ nahm, fremden Göttern opferte und sogar „Götzentempel“ errichtet, da ihm „Gottes Geist entzogen ward“. Gottes Herrlichkeit sei so am Ende seiner Tage sogar ganz von ihm gewichen.

Diese Sünden und Verehrung von Götzen durch Salomon sind in unterschiedlichen Texten und Überlieferungen zu ihm belegt. Selbst den heidnischen Göttern der legendären Königin von Saba soll er einst in Jerusalem gehuldigt haben. Wohl kein einziger biblischer Herrscher bzw. keine biblische Figur verhielt sich immer ganz im Sinne Gottes.

Dass das Heiligste von diesem Herrscher aber mit tatkräftiger Hilfe von Dämonen und bösen Geistern errichtet wurde, sticht bei den zahllosen biblischen Mysterien heraus. Hilfe, Unterstützung oder Tipps kommen eigentlich immer von Gott selber oder von seinen himmlischen Helfern. Beispielsweise von sogenannten “Engeln” die Menschen oder ganze Völker ermorden, die im Wege standen.

Gräueltaten des Himmels

Dabei ist die Palette dieser angeblichen Taten mehr als lang (s. a. Video HIER): Von der Tötung aller „Sünder“ durch die Sintflut, über Sodom und Gomorrha, der Ermordung von Heiden (z. B. 2. Kön. 1) bis zur „Landnahme“ des Volkes Israel und der Beseitigung unzähliger Menschen auf Gottes Geheiß hin (z. B. Jos. 6).

In einem Extrem-Beispiel, niedergeschrieben im apokryphen Buch Philo, Kapitel 6, soll Gott sogar zu Abrahams Zeiten 83.500 (ungläubige) Menschen durch Feuer und Erdbeben absichtlich getötet haben. Ein zweites Extrem ist im 2. Buch Samuel, Kapitel 24, zu finden (s. a. 1. Chr. 21). Hier ist Gott derart zornig, dass schlussendlich als Strafe 70.000 Menschen ihr Leben verlieren.

Diese Beispiele ließen sich endlos fortsetzten.

Doch nicht immer hat der Herr sich selber „die Finger schmutzig gemacht“, wie es eine unfassbare Geschichte im 2. Buch der Könige behauptet. Dort erfährt der Bibelleser, dass um etwa 702 vor Christus der assyrische König Sanherib mit seiner Armee Jerusalem unter König Hiskia belagerte (s. a. Jes. 37). Die Lage war aussichtslos und der Assyrer sandte eine Drohschrift oder ein Ultimatum an seinem Widersacher nach Jerusalem. In Stunden der größten Not legte König Hiskia diesen Brief im von Salomon erbauten Tempel vor den Herrn (die Bundeslade) und flehte um Hilfe.

Glücklicherweise wurde er von Gott erhört, der beschloss „diese Stadt (zu) beschrimen, dass ich ihr helfe“ um die Assyrer zu vernichten. Selber hatte Gott dafür allerdings keine Zeit und schickte deshalb einen seiner Helfer:

Und es begab sich in derselben Nacht, da ging der Engel des Herrn aus und erschlug im Lager der Assyrer 185.000 Mann. Und als man sich am Morgen früh aufmachte, siehe, da waren sie alle tot, lauter Leichen. Da brach Sanherib, der König von Assyrien, auf und ging weg und kehrte zurück und blieb zu Ninive.“ (2. Kön. 19,35-36)

Engel des Todes

Jerusalem war gerettet, unzählige Assyrer von einem „Engel“ ermordet und König Sanherib wurde nach seinem Abzug in der Heimat von seinen Söhnen erschlagen.

Sanherib und diesen Kampf um Jerusalem hat es tatsächlich gegeben. Auch der berühmte jüdischen Geschichtsschreiber Flavius Josephus aus dem 1. Jahrhundert nach Christus erwähnt diese Tragödie. Josephus zitiert dabei den nicht minder bekannten Babylonier Berossos mit den Worten:

Als nun Senacherib von dem Zuge gegen Ägypten nach Jerusalem zurückkehrte, fand er, dass die unter Rapsakes zurückgelassenen Truppen schwer an der Pest litten. In der ersten Nacht, da er gemeinsam mit diesen Truppen die Belagerung weiterführte, tötete die Seuche in seinem Heere 185.000 Mann samt ihren Führern und Hauptleuten.“

Die Anzahl der Toten ist dieselbe wie im Alten Testament. Die Ursache aber ein ganz andere und vollkommen natürliche (wie bei anderen Chronisten), die nichts mit Gott oder einem Engel zu tun hat.

Es zeigt sich sehr deutlich, dass die Geschichte von den Siegern geschrieben wird. Historisch unterlag Jerusalem den Assyrern unter Sanherbib. Und die Assyrer wissen (angeblich?) nichts von einem derart gewaltigen Verlust in ihrer Reihen. Ebenso ist eine solche riesige Streitmacht vor den Toren Jerusalems vor fast 3.000 Jahren kaum vorstellbar.

Alles Propaganda?

Also sind diese Beispiele von Tötungen durch die Himmlischen nicht weiter als biblische Propaganda? Wahrscheinlich ja. Zumindest zum Teil bzw. sie sind maßlos übertrieben. Sie zeigen aber sehr deutlich, dass im Zusammenhang mit „himmlischen Mächten“ und auch Gottes menschlichen Helfern in den alten Texten sehr gerne manipuliert wurde. Bei König Salomon und seinem Tempelbau mag es nicht anders gewesen sein, als lange Zeit nach ihm sein „Testament“ geschrieben wurde.

Trotz der überall zu findenden religiösen Propaganda in den entsprechenden Schriften beinhalten sie aber immer auch Wahrheiten. Oft bis ins unkenntlich verdreht und verzehrt. Wo könnte diese bei Salomon und seinen Dämonen liegen? Sofern der Text tatsächlich von Christen in seiner Gesamtheit erst im 4. Jahrhundert verfasst wurde, scheint der weise Salomon hier absichtlich in ein schlechtes Licht gerückt worden zu sein. Die dortigen Schilderungen seines Abfalls von Gott unterstreicht das deutlich.

Warum aber dann „gefallene Engel“ oder Geister-Dämonen, die beim Bau des Allerheiligsten der Juden halfen? Immerhin waren die ersten Christen allesamt Juden. Wollte man sich vom Salomonischen Tempel inklusive dortiger Bundeslade als Heiligstes des Heiligen abgrenzen? Eine Verachtung der eigenen Wurzeln? Wenig vorstellbar –  doch möglich. Oder sollte Salomon hier als so mächtig beschrieben werden, dass er vor seinem Fall Kontrolle und Hilfe von übermenschlichen Wesen hatte?

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Video vom 30. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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Die Flugwagen von König Salomon, die Königin von Saba und die Bundeslade: Spannende Geschichten ohne Wahrheit?

Die Flugwagen des König Salomon: Angeblich hatte der weise Herrscher aus der Bibel fliegende Wagen (Bilder: Jerusalemer Tempel und fromme Darstellung der Vision des Ezechiel, gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Die Flugwagen des König Salomon: Angeblich hatte der weise Herrscher aus der Bibel fliegende Wagen (Bilder: Jerusalemer Tempel und fromme Darstellung der Vision des Ezechiel, gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Der biblische König Salomon ist heute vor allem durch seine schier unendliche Weisheit sowie für den Bau des ersten Tempels von Jerusalem bekannt. Jenes Heiligtum, dass in Jerusalem auf dem Tempelberg gestanden haben soll, was bis heute für Streitigkeiten in der Heiligen Stadt sorgt. Über Salomon wird aber auch erzählt, dass ihm einst die Königin von Saba besucht haben soll, die sich von seinem Ruf selber überzeugen wollte. Für Hollywood war diese Geschichte es bereits mehrfach wert verfilmt zu werden. Was aber Hollywood und die vielen Romantiker rund um das Königspaar eher auslassen, sind die seltsamen Ereignisse, die sich aus dieser Beziehung ergaben. Sie handeln von fliegenden Wagen des Salomon, von Diebstahl und Intrigen, Kriege in Äthiopien und der legendären Bundeslade.


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König Salomon

Der sagenumwobenen König Salomon aus dem Alten Testament ist sicher eine der bekanntesten Figuren der Bibel.

Nicht nur ein weiser Prophet und Herrscher sei er laut der Bibel gewesen. Ihm ist es nach der heiligen Schrift auch zu verdanken, dass in Jerusalem der erste große Tempel gebaut worden sein soll. Ein Heiligtum, in dem die nicht minder sagenumwobene Bundeslade aufbewahrt wurde, wie es die Bibel erzählt.

Rund 3.000 Jahre ist das nun her. Dieser Tempel des Salomon soll genau dort gestanden haben, wo heute mitten in Jerusalem der Tempelberg liegt. Genau darum sehen die heutigen Juden diesen Ort als ihr Allerheiligstes und Jerusalem als ihre Hauptstadt, die schon zu biblischen Zeiten dem legendären König David von Gott versprochen wurde.

Erst vor kurzem hat das bekanntlich US-Präsident Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Die Folgen sahen und sehen wir in den Nachrichten.

König Salomon ist eine sprichwörtliche Legende, die bis heute im Judentum wohl eine der schillerten Figuren darstellt. Und doch wissen viele Menschen über ihn nicht mehr als das, was Hollywood in diversen Filmen über ihn in romantisch-verklärter Art zeigte. Vielleicht noch, dass er eben den ersten Tempel von Jerusalem erbaut haben soll. Immerhin bietet seine Person Stoff für eine exotische Liebesgeschichte, die es laut Bibel auch tatsächlich gegeben haben soll.

Die Königin von Saba in der Bibel

Eine der unzähligen Legenden rund um König Salomon und seinen ersten Tempel mit der Bundeslade auf dem Jerusalemer Tempelberg handelt von der Königin von Saba (= Makeba). Salomons Ruhm und seine sprichwörtliche „salomonische Weisheit“ waren auch der Königin von Saba zu Ohren gekommen. Deshalb wollte sie diesen Herrscher im fernen Jerusalem persönlich treffen.

Mit viel Pomp reiste sie eines Tages zu ihm, um König Salomon ihre Aufwartung zu machen. Im 1. Buch der Könige liest sich das ab Vers 1 so:

König Salomon empfängt die Königin von Saba (Bild: gemeinfrei)
König Salomon empfängt die Königin von Saba in seinem Palast in Jerusalem (Bild: gemeinfrei)

Die Königin von Saba hörte vom Ruf Salomons, der zum Ruhm des Herrn gereichte, und kam, um ihn mit Rätselfragen auf die Probe zu stellen. Sie kam nach Jerusalem mit sehr großem Gefolge, mit Kamelen, die Balsam, eine gewaltige Menge Gold und Edelsteine trugen, trat bei Salomon ein und redete mit ihm über alles, was sie in ihrem Herzen erwogen hatte. Salomon gab ihr Antwort auf alle Fragen. Es gab nichts, was dem König verborgen war und was er ihr nicht hätte sagen können. Als nun die Königin von Saba die ganze Weisheit Salomons erkannte (…) da stockte ihr der Atem.

Sie sagte zum König: Was ich in meinem Land über dich und deine Weisheit gehört habe, ist wirklich wahr. Ich wollte es nicht glauben, bis ich nun selbst gekommen bin und es mit eigenen Augen gesehen habe. Und wahrlich, nicht einmal die Hälfte hat man mir berichtet; deine Weisheit und deine Vorzüge übertreffen alles, was ich gehört habe.

Mutmaßlich aus einem Land kommend, das wir heute als Äthiopien kennen, war die Herrscherin offensichtlich sprachlos. Der König von Jerusalem verstand es fraglos, die “Königin des Südens”, wie sie im Neuen Testament genannt wird, zu beeindrucken. Das zeigte er auch dadurch, dass sie bei ihrer Abreise mit Kostbarkeiten und Geschenken geradezu überschüttet wurde, wie das das 1. Buch der Könige weiter erzählt.

Von König Salomon reichlich beschenkt, reist die schöne Herrscherin schließlich in ihr Reich zurück. Soweit die Bibel. (Dass nichts davon historisch verifizierbar ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.)

Flugwagen zum Geschenk

Sagen und Legenden rund um die Figur des König Salomon existieren bis heute sehr zahlreich. Sogar uralte Schriften und Bücher über ihn sind bis heute erhalten. Einige dieser Texte sollen sogar von ihm selber stammen, da die unbekannten Autoren seinen Namen als Urheber angaben. Eine gängige Praxis alt-jüdischer Schriften.

Auch in Äthiopien existiert eine solche sagenhafte Schrift, die aber keine Jahrtausende alt ist! Das äthiopische Nationalepos Kebra Nagast („Ruhm der Könige“, auch Kebra Negast) erzählt wesentlich mehr über die Zusammenkunft der beiden Herrscherpersönlichkeiten vor rund 3.000 Jahren in Jerusalem.

Am Ende des 30. Kapitels des Kebra Nagast werden auch ausführlich die Präsente geschildert, die Salomon seiner Besucherin darreichte. Der weise König war hierbei nicht gerade geizig. Das sollte allerdings auch nicht weiter verwundern, da Salomon sich in die exotische Königin verliebte und auch ein Sohn aus ihrer Beziehung entstanden war.

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Allerdings hatten es die Geschenke des Königs des Hauses Israel in sich. Wir erfahren unter anderem:

Da ging er (Salomon, LAF) in seine Wohnung und gab ihr (der Königin von Saba, LAF) alle wünschenswerten Herrlichkeiten und Reichtümer (…), Kamele und Wagen an 6.000, die mit kostbaren, wünschenswerten Geräten beladen waren, Gefährte, in denen man auf dem Land fuhr, ein Fahrzeug, das auf dem Meere fuhr, und einen Wagen, der durch die Lüfte fuhr, den er gemäß der ihm von Gott verliehenen Weisheit angefertigt hatte.“

Der „Wagen, der durch die Lüfte fuhr“, sticht wohl mehr als alles andere bei diesen Geschenken heraus! Salomon soll also aufgrund seines göttlichen Wissens einen fliegenden Wagen erfunden bzw. gebaut und verschenk haben. Ein mehr als erstaunlicher Fuhrpark, da laut Kebra Nagast ja auch noch ganz normale Wagen verschenkt wurden. Um die 6.000 Kamele und Wagen mit Kostbarkeiten, plus je ein Fahrzeug zur Fortbewegung zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

Was könnte es mit diesem „Wagen, der durch die Lüfte fuhr“, auf sich haben? Gab es eine solche Maschine wirklich? Handelte es sich vielleicht um ein „Heißluftschiff, das mit Cherubim und Schwingflügeln auf dem gewünschten Kurs gehalten wurde“, wie Dr. Wolfgang Volkrodt in seinem Buch „Es war ganz anders“ schon 1991 vermutete? Volkrodt ging darin damals der Idee nach, dass fliegende Heißluftschiffe bereits vor Jahrtausenden benutzt wurden.

Hatte Salomon so ein Gerät?

Prinz Menelik – geht in die Lüfte

Obwohl das heutige Kebra Nagast erst zwischen 1314 bis ca. 1322 nach Christus entstanden sein soll, spielen die seltsamen Geschichten darin vor Jahrtausenden. Als eine Art Ursprungslegende der äthiopischen Könige und Herrscher, die sich damit direkt auf Salomon berufen. Denn die Königin war, als sie wieder nach Hause fuhr, nicht nur glücklich, so reich beschenkt worden zu sein, sondern auch schwanger von König Salomon.

Warum hatten die Azteken in Mexiko einst eine Bundeslade wie die Israeliten beim biblischen Exodus aus Ägypten? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Sogar die Azteken in Mexiko hatten einst eine Bundeslade wie die Israeliten beim biblischen Exodus! (Bild: L. A. Fischinger)

Geboren wurde daraufhin Menelik als eine Art Prinz. Doch als dieser Knabe zu einem jungen Mann heran gewachsen war, hatte er es auf die Bundeslade im Tempel des Salomon abgesehen. Er fuhr nach Jerusalem zu seinem Vater, stahl die Bundeslade und brachte sie daraufhin in sein Reich Saba. Und so kam es, dass die Bundeslade angeblich bis heute in Äthiopien befinden soll.

Eine lange Geschichte, die sicher viele Mystery-Interessierte kennen.

Jedoch war laut der Legende die Heimreise von Menelik und seinem Gefolge mit der heiligen Lade alles andere als gewöhnlich. Sie verlief nämlich schwebend „wie ein Adler, wenn er auf dem Winde leicht dahinfliegt“.

Im 52. Kapitel des Kebra Nagast heißt es über die Abreise der Delegation aus Saba:

Dann beluden sie die Wagen, Pferde und Maultiere zur Abreise, und ihre Abreise verlief glücklich. Sie schlugen nun ihren Weg ein, währen der Engel Michael voran ging. Er ließ sie, indem er die Flügel ausbreitete, auf dem Meere gehen wie auf dem Trockenen, und auf dem Trockenen breite er, indem er den Weg zwischen den Bergen bahnte, eine Wolke wie ein Schleier aus und umhüllte sie damit schützend gegen die Sonnenhitze.“

Ein Engel mit Namen Michael begleitete demnach schützend Menelik und seinen Hofstaat bei ihrer langen Reise. Obwohl sie zuvor die Bundeslade in Jerusalem praktisch dem Volk gestohlen haben sollen, schien das himmlische Wesen darüber nicht erbost z sein. Immerhin, so sagt es das Alte Testament, war die von den Israeliten beim Exodus aus Ägypten getragene Bundeslade das Allerheiligste des Volkes überhaupt. Auch der Tempel des Salomon diente ausschließlich dem Zweck in seinem Kernheiligtum die Bundeslade als Sinnbild Gottes aufzustellen. Und dieses Objekt Gottes nahm nun Menelik einfach mit.

Trotzdem war der Engel Michael deshalb keineswegs ungehalten. Im Gegenteil – er unterstützte die Reise von Menelik mit seinen himmlischen Kräften:

Es war niemand, der ihren Wagenpark gezogen hätte, sondern er selbst (der Engel Michael, LAF) zog den Wagen, indem sich von der Erde eine Elle hoch erhoben sowohl Menschen als Pferde, Maultiere und Kamele; und alle Leute, die auf den Tieren ritten, wurden eine Mannesspanne hoch von ihren Rücken gehoben, aber auch alle die aufgeladenen Arten ihrer Gerätschaften wurden ebenso wie die Leute (…) eine Mannesspanne hoch erhoben, und auch die Tiere wurden eines Mannesspanne hoch erhoben.

Alles eilte auf dem Wagen dahin wie ein Schiff auf dem Meere, wenn es der Wind hebt (…) und wie ein Adler, wenn er auf dem Wind leicht dahinfliegt: So eilten sie auf dem Wagen dahin, ohne nach vorne oder nach hinten, nach rechts oder links zu schwanken.“

Auch wenn hier erzählt wird, dass ein Engel den Wagen und alle anderen in die Lüfte hob, scheint es dennoch mit dem Flugwagen in Zusammenhang zu stehen, denn Salomon der Königin von Saba Jahre zuvor geschenkt haben soll. Zumindest könnte man dies vermuten, da beides aus „einer Quelle“ stammt: König Salomon.

War Gott ein Außerirdischer? Der Prä-Astronautik-Buchklassiker “Götter der Sterne” von Lars A. Fischinger
Der Prä-Astronautik-Buchklassiker “Götter der Sterne” von Lars A. Fischinger, in dem es auch umfangreich um die Bundeslade geht – alles dazu HIER

Allerdings, darauf wird in der Prä-Astronautik hin und wieder verwiesen, könnte sogar dieses Wunder von der Bundeslade selber ausgegangen sein. Das heißt, dass die Lade des Herr der Grund dafür war, dass Menelik und sein Gefolge geflogen oder besser geschwebt sein sollen.

König Salomon nimmt die Verfolgung auf!

Der weise Herrscher Salomon bemerkte natürlich, was sich sein Sohn hier im Tempel von Jerusalem erlaubte. Es herrschte großes Wehklagen angesichts des Verlustes der Lade in der ganzen Stadt. „Weil die Gesetzteslade Gottes von ihnen genommen worden war“, weinte ein jeder in Jerusalem. Der Herrscher war zum Handeln gezwungen. Erbost über den frevelhaften Diebstahl der Lade, schickte er also Menelik seine besten Reiter nach – doch es war längst zu spät:

Die einstigen Gäste um Menelik hatten selbst  Ägypten bereits hinter sich gelassen und waren unauffindbar. Was die berittenen Kundschafter in Ägypten unglaubliches erfuhren, erzählt das 58. Kapitel des Kebra Nagast:

„… und die Bewohner des Landes Ägypten erzählten ihnen: ,Vor langer Zeit sind die Leute von Äthiopien hier vorbeigekommen, indem sie auf einem Wagen fuhren wie die Engel, und sie waren schneller denn die Adler am Himmel.‘ (…) ‚Und als sie ihre Wagen beladen hatten, da ging es nicht auf der Erde hin, sondern sie schwebten im Wagen auf dem Winde, sie waren schneller als die Adler am Himmel, und alle ihre Gerätschaften kamen mit ihnen auf dem Winde in den Wagen.‘“

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Für die Menschen stand fest: Es konnte nur Salomon in seiner Weisheit gewesen sein, der diese wundersamen Wagen erdacht hatte. So heißt es weiter, dass die Zeugen der Flucht der Äthiopier beispielsweise Folgendes erzählten:

„‘Und als sie ihre Wagen beladen hatten, da ging es nicht auf der Erde hin, sondern sie schwebten im Wagen auf dem Winde; sie waren schneller als die Adler am Himmel, und all ihre Gerätschaften kamen mit ihnen auf dem Winde in dem Wagen. Wir aber glaubten, das du ihnen in deiner Weisheit erfunden hättest, in einem Wagen auf dem Winde zu fahren.‘“

Die Vermutung, dass Salomon in seiner göttlichen Weisheit diesen fliegenden Wagen erfand, war für die Beobachter nicht zu weit hergeholt. Immerhin hatte er ja Jahren zuvor seiner Geliebten einen derartigen Flugwagen geschenkt, wie oben zitiert.

VIDEO: Henoch und die Astronautengötter: Nichts als Träumereien eines Fantasten vor Jahrtausenden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Auch der Prophet Henoch soll von “Gott” auserwählt worden sein – und hat das angeblich alles nicht nur geträumt! (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Aber auch die Ägypter waren sprachlos, was hier geschehen war, wie es ab Kapitel 59 erzählt wird. Ein Gesandter des Pharao wurde zu Salomon geschickt, als dieser noch mitten bei der Verfolgung seines Sohnes war. Der Botschafter des Pharao erzählte ihm, die Flüchtenden „flogen auf Wagen, wie eine Macht der Himmlischen“ und man deshalb bereits vermutetet, dass sie „zu Himmlischen geworden“ waren.

Vorwürfe gegen den weisen Salomon

„Und nicht einmal er fuhr auf so einem Windwagen“, bekam König Salomon über sich zu hören. Und doch sparten die Ägypter nicht an Kritik, denn die seltsamen Transportmittel hatten großen Schaden angerichtet:

Die Bewohner der Städte und Burgen sind Zeugen dafür, dass, als jene das Land Ägypten betraten, unsere Götter und die Götter des Königs umfielen und zerbrachen, und ebenso wurden Obelisken der Götzen zerstört.“

Grund für die Zerstörungen sei die Anwesenheit der Bundeslade bei den fliegenden Äthiopiern gewesen, so die Ägypter laut Kebar Nagast. Es sei eigentlich so oder so die Schuld von König Salomon, der sich anhören musste:

Warum hast du die Gesetzteslade des Herrn, deines Gottes, hergegeben, die deine Väter dir rein erhalten haben?“

Salomons Männer gaben Meneliks Verfolgung auf. Gegen ein Flugwagen hatten sie keine Chance. Der weise Herrscher zog sich in sein Zelt zurück „und weinte bitterlich“ – die sagenhafte Lade des Herrn war verloren!

Ob der König bedauerte, der Königin von Saba seinerzeit einen fliegenden Wagen geschenkt zu haben? Vielleicht war es ja genau dieser, mit dem sein Sohn jetzt unterwegs war? Am Rande ist vielleicht die Tatsache in diesem Zusammenhang interessant, dass es Schriften und Überlieferungen gibt, in denen es heißt, dass Salomon mit “Dämonen” und finsteren Mächten paktierte. Diese haben den laut Bibel gütigen und unendlich weisen Herrscher in vielerlei Hinsicht unterstützt. Sogar beim Bau des Tempel. Nur: Wer waren diese “dämonischen Wesen” …?

Menelik wiederum ging hier klar als Sieger hervor. Er war aus zwei Gründen der Gewinner. Erstens, da ihn sein Vater in Jerusalem zum König salbte (mit Namen David) und zweitens natürlich, da er mit dem Diebstahl des Allerheiligsten davon gekommen ist. So erreichte Menelik mit viel Tamtam seine Heimat, wo er von seinem Volk begeistert empfangen wurde, wie aus dem 84. und 85. Kapitel des Kebra Nagast hervorgeht. Luftfahrzeuge hatte man dort wohl noch nicht so viele gesehen …

VIDEO: Indiana Jones, die Bundeslade und Hollywood: Sah sie wirklich so aus? Was bisher jeder übersah … (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Indiana Jones, die Bundeslade und Hollywood: Sah sie wirklich so aus? Was bisher jeder übersah … (Bild: L. A. Fischinger)

Unglaubliches wird übrigens im 94. Kapitel des Epos auch über die Geschwindigkeit des oder der Flugwagen berichtet. So zum Beispiel, als der Herrscher Menelik einstmals in den Krieg zog. Dabei führte er die Bundeslade als eine Art „Waffe Gottes“ mit sich und zog so mit seinem Herr von Sieg zu Sieg. „Und der Schrecken, den der König von Äthiopien verbreitete, war groß“, so dass selbst andere Könige sowie der Pharao Ägyptens Geschenke brachten.

Die Lade „selbst schwächte die Kraft der Feinde“ und niemand konnte Menelik und seine Armee aufhalten oder auch nur einholen:

Der König David (Menelik, LAF) aber samt seinem Heer (…) flogen auf dem Wagen ohne Krankheiten und Leiden, ohne Hunger und Durst, ohne Schweiß und Ermüdung, indem sie an einem Tage eine Wegstrecke von drei Monaten zurücklegten.“

Und nicht einmal selbst bedienen musste Menelik und seine Leute den Flugwagen, denn ein „Engel war ihr Steuermann“ und Gott war durch die Bundeslade bei ihnen …

Mythen sind Reportagen?

Keiner der Protagonisten der hier straff zusammengefassten Geschichte über König Salomon und seine „fliegenden Wagen“ ist historisch belegt. Weder der König, noch die Königin von Saba, noch ihr Sohn Menelik. Auch die Existenz der Bundeslade ist geschichtlich nicht nachgewiesen und nicht mal der legendäre erste Tempel von Jerusalem auf dem heutigen Tempelberg konnte gefunden werden. Selbst das Königreich Saba ist historisch nicht konkret bekannt und lokalisiert.

Letztlich ist es eine Überlieferung, die nach allgemeiner Auffassung erst vor rund 700 Jahren entstanden sein soll. Eine Art Propaganda-Schrift der von 1270 bis 1974 herrschenden Makeda-Könige von Äthiopien, die so ihre Legitimation auf Menelik und damit Salomon zurückführten.

Der Tempel des Salomon für die Lade Gottes soll ab dem Jahr 957 vor Christus erbaut worden sein (1. Kön. 6,1). Keine 400 Jahre später, im Jahr 587 vor Christus, wurde er durch die Eroberung Jerusalems durch die Babylonier unter König Nebukadnezar II. vollständig zerstört du geplündert. So sagt es die Bibel. Sofern die Bundeslade zu diesem Zeitpunkt noch im Tempel stand, gilt sie spätestens seit dem als verschollen oder vernichtet.

Glaubt man aber dem Kebra Nagast, war das Allerheiligste,  „das Heilige der Heiligtümer“, wie das Kernheiligtum mit der Lade im Tempel genannt wurde, 587 vor Christus aber sowieso leer. Schließlich sei die Bundeslade noch zu Lebzeiten Salomons durch seinen eigenen unehelichen Sohn gestohlen worden. „Gottes Heimstätte auf Erden“ war da schon lange nach Äthiopien geflogen, wie es heißt.

Eines der großen Rätsel der Menschheit: Wohin verschwand die Bundeslade am 16. März 597 v. Chr.? +++YouTube-Video+++
VIDEO: Eines der großen Rätsel der Menschheit: Wohin verschwand die Bundeslade am 16. März 597 v. Chr.? (Bild: L. A. Fischinger)

So wirklich „leer“ war das Allerheiligste dann aber auch wieder nicht. Wiederum das Kebra Nagast erzählt nämlich, dass der Diebstahl der Bundeslade durch Menelik genau geplant wurde. Zu diesem Zweck tauschte er nämlich die echte Lade im Tempel durch eine Kopie aus, um so wohl seine Tat verschleiern zu wollen.

Der Plan ging aber daneben, da der Diebstahl umgehend bemerkt wurde. Das 58. Kapitel des Epos sagt dazu:

Als sich nun der König, seine Würdenträger und Machthaber erhoben, da versammelten sich die Ältesten Israels im Tempel samt den Witwen und Jungfrauen und weinten um Zion (die Bundeslade, LAF), weil die Gesetzteslade Gottes von ihnen genommen worden war.“

Ob diese Mythen wirklich Reportagen sind, weiß niemand! Keiner kann sagen, ob bis heute die echte Bundeslade aus dem Buch Exodus in der Stadt Aksum in Äthiopien liegt, wie es dort behauptet wird. Dutzende Kopien dieser angeblich echten Lade aus der „Kirche der Heiligen Maria von Zion“ von Aksum existieren inzwischen in Äthiopien.

Ob dort aber eben die eine Bundeslade schon Jahrtausende verborgen liegt und diese durch Flugwagen an ihren Platz gelangte – das wissen wohl nur die Götter …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die “Raumschiff-Vision” des Ezechiel: Hat der biblische Prophet den Thronwagen Gottes abgeschrieben? (Artikel + Videos)

Die "Raumschiff-Vision" des Ezechiel: Hat der biblische Prophet abgeschrieben? (Bilder: gemeinfrei & Archiv E. v. Däniken / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Die “Raumschiff-Vision” des Ezechiel: Hat der biblische Prophet abgeschrieben? (Bilder: gemeinfrei & Archiv E. v. Däniken / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Es gibt in der Prä-Astronautik eine Handvoll Themen, die man ohne Bedenken als Klassiker bezeichnen kann. Der biblische Prophet Ezechiel und seine „Visionen“ vom „Thronwagen Gottes“ gehören zweifellos dazu. Erlebt haben will der Prophet diese himmlischen Erscheinungen der „Herrlichkeit des Herrn“ vor nun rund 2.600 Jahren. Göttliche Visionen seien es gewesen, sagt die Theologie. Wogegen die Prä-Astronautik es seit über einen halben Jahrhundert als ein technisches Fahrzeug von Außerirdischen betrachtet. Was jedoch beim diesem Klassiker der Ancient Aliens-Thematik praktisch nie beachtet wird, ist, dass bereits Jahrhunderte vor Ezechiel diese „Vision“ auch ein anderer Prophet hatte. Und wie der Text des Ezechiel, so gilt auch seine Beschreibung als authentisches Werk des Propheten selbst. Sein Name: Jesaja. Dieser Artikel berichte von ihm und anderen seiner Mitstreiter Gottes.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFOs und Aliens in der Bibel

Autoren und Forscher der Prä-Astronautik stöbern auch und vor allem in alten Schriften und Texten nach möglichen Hinweisen auf die Götter aus dem All. Das ist tägliches Brot und ein Kernthema der gesamten These um Außerirdische, die vor Jahrtausenden unsere Erde besuchten.

Geleitet werden diese (und ich) von einer ganz einfachen wie spekulativen Grundannahme: Wenn die frühe Menschheit wirklich von Aliens besucht wurde, muss es in den religiösen Aufzeichnungen der Menschheit Spuren dieser Begegnungen geben. Und die gibt es in Massen in allen Mythen und Überlieferungen der Welt. Allerdings nur dann, wenn man diese religiösen Schriften, Texte und Bücher so deuten möchte.

Somit liegt es mehr als nahe, auch in der Bibel als das Religionsbuch überhaupt nach diesen Hinweisen zu suchen. Schließlich sind die Schriften des meist verkauften Buches der Erde (meistens) problemlos und umgehend zur Hand. Schnell kann man so nach den „UFOs und Aliens der Bibel“ suchen.

Und gerade bei den Schriften des Propheten Ezechiel wird man schnell fündig. Jahrzehnte schon sind seine Erlebnisse mit dem „Thronwagen des Herrn“ Paradebeispiele für die Prä-Astronautik. Immerhin berichtet der Gottesmann bereits zu Beginn seines von ihm selber verfassten Textes wie er einen Himmlischen Wagen hat vom Himmel fliegen sehen. Geschehen sie dies um das Jahr 593 vor Christus.

Das “Raumschiff des Ezechiel”

Ein Fahrzeug Gottes sei damals gekommen, wie Ezechiel einst glaubte. Und der Pilot dieser „Herrlichkeit des Herrn“ genannten Erscheinung war für ihn der Herr. Daran änderte sich auch nichts, als der Prophet bei einer späteren Begegnung mit diesem Wagen des Himmel vom Herrn mit auf einen Flug genommen wurde.

Heute kennt zweifellos selbst jeder Neuling der Astronautengötter-Themen diese Beschreibungen aus dem Alten Testament. Nachzulesen ab Kapitel 1 bei Ezechiel. Gleichfalls auch das „Raumschiff des Ezechiel“, wie es einstmals von NASA-Ingenieur Josef F. Blumrich anhand der Bibel „rekonstruiert“ wurde.

Für Bibelforscher und Theologen alles Unsinn, Blasphemie und Phantasie. Die „im Sturmwind“ mit Donner und Getöse Erscheinung, die zum Propheten geflogen kam, sei nichts als eine spirituelle Vision. Sagt die Bibelforschung. Vielleicht inspiriert durch Nordlichter, wie es Mitte des 19. Jahrhunderts in diese Diskussion gebracht wurde.

Grundsätzlich aber gilt, dass kein Wagen und auch kein echter Thronwagen mit Gott herbei flogen und Ezechiel kontaktierte. „Göttlich inspiriert“ seien die mehrfachen Erscheinungen des Flugobjektes schon (sonst stünde der Text auch nicht im Kanon der Bibel), aber eben nicht physisch.

Himmlische Flugwagen hatte der biblische Gott aber eine ganze Menge. „Die Wagen Gottes sind zahllos, tausendmal tausend“, weiß etwa schon Psalm 68,18 zu berichten. Und tatsächlich finden sich in den Texten des Alten Testamentes und vor allem auch in den Apokryphen unzählige Beispiele von Erscheinungen des „Thronwagen des Höchsten“. In dem Buch “Götter der Sterne” habe ich dieses Thema sehr umfassend darlegt. Im Rahmen eines Blog-Artikels ist das natürlich nicht möglich.

Allerdings kann man die Bedeutung des Buches Ezechiel für die Prä-Astronautik nicht deutlich genug betonen. Warum? Weil es eben fast immer nur seine Begegnungen mit „Gott“ sind, die rezitiert werden. Auch wenn es Ausnahmen gibt.

Jesaja und der “Thronwagen Gottes”

Eine Art Arbeitskollege des Ezechiel war in biblischen Zeiten der Prophet Jesaja. Auch dieser Jesaja hat eine alttestamentarische Schrift hinterlassen. Sein Buch wird heute aufgrund seiner sprachlichen Gestaltung von der Bibelforschung sogar als einer der Höhepunkte des Alten Testamentes angesehen.

Interessant ist auch hier die Berufung des Propheten, die sich bei ihm in Kapitel 6 findet. Der Text, so wie er heute im Alten Testament zu finden ist, datieren die Bibelforscher in Zeit um 735/734 vor Christus (s. auch 2. Kön. 16,5-9). Dabei ist es interessant, dass der erste Teil des Buches mit ziemlicher Sicherheit aus Jesajas eigener Feder stammt.

(Jes. 40-55 sind jedoch wahrscheinlich nachträglich angefügt worden, was uns aber an dieser Stelle nicht interessieren soll.)

Folglich hat der Prophet seine Beobachtungen selber niedergeschrieben. Wie Ezechiel. Denn in diesem ersten Teil findet sich die Berufung des Jesaja durch „Gott“ auf seinem Himmelswagen. Das sei um das Jahr 740 vor Christus, im Todesjahr des Königs Usija (Jes. 6,1) gewesen.

Also gut 150 Jahre vor der legendären Berufung des Ezechiel!

Anders als bei dem im Babylonischen Exil lebenden Ezechiel soll das in Jerusalem geschehen sein. Und so beginnt das sogenannte „Immanuelbuch“, die Berufung Jesajas zum Propheten, mit ähnlichen Elementen, wie sie vom „Raumschiff des Ezechiel“ bekannt sind:

Im Todesjahr des Königs Usija sah ich den Herrn. Er saß auf einem hohen und erhabenen Thron. Der Saum seines Gewandes füllte den Tempel aus. Serafim standen über ihm. Jeder hatte sechs Flügel: Mit zwei Flügeln bedeckten sie ihr Gesicht, mit zwei bedeckten sie ihre Füße, und mit zwei flogen sie.“ (Jes. 6,1-2)

Diese geflügelten Serafim oder Seraphe sind aus verschiedenen Texten bekannt. Zum Beispiel aus dem apokryphen Buch „Schatzhöhle“. Hier begleiten sie Adam und Eva als diese in das himmlische Paradies aufgenommen wurden (s. Video unten bzw. HIER). Seraphe und Cherube waren, so dies Apokryph, bei diesem Flug mit dem „Thronwagen Gottes“ ebenfalls dabei.

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Feurige “Flügelwesen”

Diese ominösen, geflügelten Gestalten sind eng mit den Cherube verwandt, wenn nicht sogar identisch. Serafim bedeutet etymologisch die „Brennenden“ und ihr Name soll mit einem „brennenden, strahlenden Lichtglanz“ zusammenhängen. Ein Strahlen, das diese umgab, weshalb sie auch als „Feuerengel“ bekannt sind. In der christlichen Tradition sind es schlicht Engel aus dem Reich des Herrn. Allerdings zwei unterschiedliche Klassen dieser angeblichen Geistwesen:

Es sind menschliche, aber mit sechs Flügeln versehende Gestalten; sie erinnern an die geheimnisvollen Wesen, die den Wagen Jahwes in Ezechiel 1 und 10 tragen (…) Die spätere Überlieferung hat zwei Engelklassen mit den Namen Serafim und Kerubim benannt.

Mit späterer Überlieferung ist natürlich das Christentum gemeint. Bekanntlich verdanken wir dem christlichen Eifer die nicht mit der Bibel übereinstimmende Erfindung allerlei Engel-Wesen und ihren Hierarchien. Mehr dazu in diesem Blog-Artikel HIER.

Jesaja sah also nach eigener Aussage eine überaus „strahlende“ und/oder „feurige“ Erscheinung kommen. Eben typisch für das Alte Testament und verwandtes Schriftgut. Es liegt auf der Hand, dass jeder der „Typ Seraphe“ mit sechs Flügeln versehen war, da es der Prophet selber überliefert. Aber nur zwei davon wurden bei diesem Flugmanöver benötigt. Eigentlich ein Widerspruch zur Tradition des Christentums, da hier Engel eigentlich nicht mit sechs Flügeln darstellt wurden und werden …

Diese Cherube des Thronwagens des Ezechiel und anderer „Augenzeugen“ besaßen je zwei Flügelpaare. Augenscheinlich ein einer Typ der Herrlichkeit vom Himmel. In der theologischen Auslegung heißt es allerdings, dass die „Wesen“ mit zwei Flügeln ihre Gesichter „aus Furcht, Jahwe zu schauen“, bedeckten. Dann würden sie also mit zwei weiteren „aus Furcht“ vor dem Höchsten ihre Füße bedecken? Auch wenn die „Füße“ in diesem Zusammenhang als die „Geschlechtsteile“ der Wesen interpretiert werden.

Alles in Allem soll Jesaja durch die Erscheinung „die Transzendenz Gottes und die Unwürdigkeit des Menschen offenbar“ geworden sein.

Der fliegende Herr

Prä-Astronautisch gesehen reichte schlicht nur ein Flügelpaar aus, um sich in dieser Situation fortbewegen zu können. Jahwe befand sich schließlich auch im Landeanflug, und die anderen Paare wurden vielleicht nur für weitere (schnellere) Flüge genutzt.

Natürlich fehlten bei Jahwes Niederkunft auch keine Erschütterungen und Qualm (Rauch) in der Umgebung, denn Jesaja notierte:

Die Türschwellen bebten bei ihrem lauten Ruf, und der Tempel füllte sich mit Rauch.“ (Jes. 6,4)

Dieser „Ruf“ soll sich, so Jes. 6,3, wie eine Lobpreisung an den Herrn angehört haben, da die Seraphe ständig „heilig, heilig“ etc. brüllten. Bringt aber eine Preisung der Engel die Erde zum Beben und lässt Rauch aufsteigen? Kaum, aber eine starke Antriebsleistung ist dazu im Stande.

Das zweite Buch Samuel beinhaltet ebenfalls einen interessanten Bericht über die donnernde Herniederkunft Jahwes. In diesem Beispiel wird berichtet, dass König David seinen Gott im Himmel anrief, der schließlich mit seinem fliegende Wagen zur Erde fuhr:

Da wankte und schwankte die Erde, / und die Gründe des Himmels erbebten. / Aus seiner Nase quoll Rauch, / aus seinem Munde kam fressendes Feuer, / (…) Er neigte den Himmel und fuhr herab, / und dunkles Gewölk lag ihm unter den Füßen. Auf einem Cherub saß er und flog dahin, / auf Sturmesflügeln schwebte er einher.“ (2. Sam. 22,8-11)

Bei dieser Erscheinung soll der Höchste sogar im Himmel „Donner rollen“ gelassen haben und mit „dröhnender Stimme“ umhergezogen sein. Noch dazu „schoss er seine Pfeile ab“ und „schleuderte Blitze“ (2. Sam. 22,14-15). Wie anders sollte ein technisch uninformierter Beobachter ein fremdes Fluggerät beschreiben?!

Die “Hand Gottes”

Auch der der Prophet Jesaja sah eine ähnliche Erscheinung, die ihm Angst bereitete. „Weh mir, ich bin verloren“, rief er aus und lag dabei sicher vor Ehrfurcht erstarrt auf dem Boden. Unreine Lippe haben er und auch das Volk um ihn herum, weswegen er um sein Leben fürchtet, heißt es in Jes. 6,5.

Bevor Jahwe das Wort ergriff, kam ein Seraph auf ihn zu, und berührte Jesajas Lippen mit einer glühenden Kohle (Jes. 6,6-7). Dadurch, so das Wesen, wäre seine Schuld getilgt, und der „Herr“ richtete das Wort an ihm, um Jesaja zum Propheten zu erheben (Jes. 6,7-13).

Es liegt auf der Hand, und der Bericht bestätigt dies, dass Jesaja den Wagen äußerst ängstlich bei seiner Landung beobachtete. So wie auch Ezechiel. Wie soll man aber die glühenden Kohlen deuten, die in der Theologie als „Sühneritus“ verstanden werden? Tatsächliche glühende Kohlen, die der Seraph laut Jes. 6,6 mit einer „Zange“ vom „Altar“ nehmen musste, waren es kaum.

Auch könnte diese „Zange“ der „Arm“ gewesen sein, den einst der Priester Ezechiel sah. Ein solcher Arm war an jedem Cherub angebracht, wie der Prophet notierte. Auch diese Arme wurden in der Prä-Astronautik durch das Buch „Da tat sich der Himmel auf“ von Josef F. Blumrich weltweit bekannt. Blumrich deutete sie, inspiriert durch Erich von Däniken sein Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ (1968) als mechanischen Greifarm. Eine Art Roboterarm mit Hand, die damit alles anderes als „die Hand Gottes“ war.

Interessant ist bei der Arbeit von Blumrich übrigens auch, dass die Texte von Jesaja gar nicht kannte. Zumindest nutze er ausschließlich bei der Arbeit an seinem “Raumschiff des Ezechiel” dessen Buch. So Blumrich in einem Interview mit mir, das Ihr HIER online findet.

Jesaja vs. Ezechiel

Es besteht nicht der geringste Zweifel, dass der Prophet Jesaja seine Erlebnisse vor Ezechiel hatte und niedergeschrieben hat. Das war vor 2.759 Jahren. Doch nur die Aussagen von Ezechiel wurden in der Grenzwissenschaft geradezu legendär. Ein Grund ist natürlich, dass seine Texte wesentlich umfangreicher, detaillierter und spannender sind.

Kein Zweifel besteht in der Bibelforschung aber auch dahingehend, dass beide Texte von den Propheten selber geschrieben wurden. Damit unterscheiden sie sich von den unzähligen anderen Erwähnungen des Thronwagens in anderen und zum Teil wesentlich jüngeren Texten und Büchern. Schriften, deren wirkliche Autoren wir nicht mehr kennen.

In diesem Zusammengang sind die Erzählungen von Adam und Eva fraglos das beste Beispiel. In diesen überaus interessanten und an anderen Stellen (HIER, HIER, & Video unten bzw. HIER) detailliert diskutierten Texten erzählt nämlich das erste Menschenpaar selber. Es sind teilweise Erzählungen unter christlichen Einfluss, in denen Eva und/oder Adam in der „Ich-Form“ von ihren Erlebnissen mit derartigen Gefährten vom Himmel berichten. Zum Beispiel im Garten Enden nach dem „Sündenfall“, als dieser tosend ins Paradies kam und landete. Oder auch, als die Leiche Adams damit weg geflogen wurde.

Es wird wohl niemand ernsthaft annehmen, dass Adam und Eva selber diese Schriften verfasst haben. Anders sieht es bei dem letzten Buch der Bibel aus.

Die Offenbarung des Johannes

Auch in der Apokalypse oder Offenbarung des Johannes finden wir den „Thronwagen Gottes“. Ein zweifellos christliches Buch aus dem 1. Jahrhundert, in dem sich jahrhundertealte Motive wiederfinden. In der Tradition vieler „göttlicher“ Offenbarungen findet sich auch zu Beginn der Apokalypse des Johannes der Hinweis, dass er entrückt wurde:

Danach sah ich: Ein Tür war geöffnet am Himmel; und die Stimme, die vorher zu mit gesprochen hatte und die wie eine Posaune klang, sagte: Komm herauf, und ich werde dir zeigen, was dann geschehen muss. Sogleich wurde ich vom Geist ergriffen. Und ich sah: Ein Thron stand im Himmel; auf dem Thron saß einer, der wie eine Jaspis und ein Karneol aussah. Und über den Thron wölbte sich ein Regenbogen, der wie ein Smaragd aussah.“ (Off. 4,1-3)

Schwer vorstellbar, dass Johannes in den Himmel geholt und vor einen königlichen Thron geführt wurde. Einem Thron, auf dem dann bequem „Gott“ saß. Oder mit den Worten des Johannes „einer, der wie Jaspis und ein Karneol aussah“, denn Gott nennt er nicht.

Natürlich ist auch das wiederum aus anderen Schriften bekannt. In einem Apokryph mit Namen „Ezechiel der Tragiker“ soll sogar Moses selber solch einen strahlenden Thron mit dem fremden Wesen gesehen haben. Weiter heißt es darin sogar, dass Moses diesen Thronwagen bestiegen habe und damit die Erde verließ (mehr im Blog-Artikel HIER).

Selbst der „Regenbogen“ in der Offenbarung, der Schein des Fluggerätes, ist im Buch Ezechiel zu finden (Ez. 1,26-28). Ebenso in anderen jüdischen und christlichen Texten zum Thema „Wagen Gottes“.

Das sind Parallelen, die kein Bibelforscher abstreitet. Im Gegenteil, denn wenn man in biblische Nachschlagewerke, Anmerkungen und Lexika schaut, werden diese sogar immer unterstrichen. Auch Professor Robin Lane Fox, einer der bekanntesten Bibelforscher unserer Zeit, vertritt die Meinung, dass Ezechiels „Vision“ den Schreiber der Offenbarung stark „beeinflusst“ habe. Gleichzeitig habe sich der Autor bei seiner Erfahrung auch aus den Texten des Propheten Daniel (Dan. 7,1+) bedient, so Fox und die Bibelexegese. Und Jesajas ähnliche und zugleich älteste Beschreibung macht da keine Ausnahme.

Gesehen oder nicht?

Folgerichtig hat der Texter der Apokalypse Beschreibungen andere Propheten einfach übernommen. Das wiederum bedeutet, dass er diese Erscheinung in der Form überhaupt nicht hatte. Ist dies aber der Fall, sind auch die folgenden „Prophezeiungen“ der Apokalypse mehr als fragwürdig. Und das beim letzten und für das Christentum theologisch wichtigsten Buch der gesamten Bibel. Immerhin verspricht die Offenbarung im Kern allen Gläubigen das ewige Leben und eine Rettung vor dem Ende aller Tage …

Die Lösung könne ganz einfach sein: Ezechiel, Jesaja, Johannes und all die anderen Autoren sahen alle den „Thronwagen Jahwes“. Und so beschrieben sie ihn natürlich auch alle ähnlich. Ob deren Schriften nun Teil der Bibel sind, oder nicht.

Innerhalb der Bibel finden sich nur Bücher, die „göttlich inspiriert“ sein sollen. War aber Johannes von Gott inspiriert, als er aus Texten, die schon zu seiner Zeit Jahrhunderte alt waren, Beschreibungen übernahm?

Erstaunlich ist auch die religiöse Interpretation als „Visionen von Gott“ an sich. Der „Heilige Geist Gottes“ habe hier auf die Autoren direkt oder indirekt gewirkt und diese inspiriert (s. auch Blog-Artikel HIER). Dies tat er also im 1. Jahrhundert nach Christus ebenso wie 740 vor Christus …

„Wie lebende Wesen“

Es ist gleichgültig wie genau die „Wesen“ unter dem himmlischen Thron genau genannt wurden, immer sahen sie aus „wie lebende Wesen“. Und der Herr oben auf dem Gefährt sah auf „wie ein Mensch“. Trotzdem sind innerhalb und außerhalb der Bibel diese geflügelten Gestalten ein Kernelement dieser Berichte.

Beispiel „Apokalypse des Abraham“, in der wir ab Vers 18,1 lesen:

„(es) hebt sich empor das Feuer, das auf der Feste war. Ich hörte eine Stimme gleich dem Meeresbrausen, und durch des Feuers reiche Fülle hört sie nicht auf. Und wie das Feuer, in die Höhe steigend, sich erhebt, erblick ich unterm Feuer einen Feuerthron und rings um ihn Vieläugige, die jenes Lied vortragen, und unterm Thron vier Feuerlebewesen singen.

(…)

Die beiden Flügel an den Schultern bedeckten ihre Angesicher, die beiden Flügel an den Lenden ihre Füße; die beiden Mittelflügel breiten sie beim Vorwärtsfliegen aus.

(…) und auf den Rädern war ein Thron, den ich erblickt, und dieser war bedeckt mit Feuer, und Feuer floss ringsher um ihn; es war ein unbeschreiblich Feuer auch um eine Feuerschar.“

Hier erschien also auch der „Typ Seraph“ mit sechs Flügel. Und obwohl das Buch „Apokalypse des Abraham“ nicht in der Bibel steht, sahen die feurigen Wesen auch darin so aus, wie Ezechiel sie beschrieb. „Ein jedes hatte vier Gesichter“, heißt es in den Versen 18,4-6, die wie Löwe, Mensch, Stier und Adler ausgehen hätten. „Vier Häupter saßen auf ihren Leibern, so dass die vier Geschöpfe sechszehn Köpfe hatten“, heißt es in dem Apokryph.

Übrigens ist es mehr als spannend, was laut der “Apokalypse des Abraham” weiter geschah. Im weiteren Verlauf des Buches wird beschrieben, wie Abraham (oder wer auch immer es war) die Erde mit diesem Fluggerät verließ. So kam er zu einer sich drehenden Raumstation im All (s. Video unten)!

Vier Gesichter

Das klingt schon recht gruselig, ist aber doch im Kern identisch mit der „Vision“ des Ezechiel. Der fromme Mann notierte:

Ihre Angesichter waren vorn gleich einem Menschen, und zur rechten Seite gleich einem Löwen bei allen Vieren, und zu linken Seite gleich einem Ochsen bei allen Vieren, und hinten gleich einem Adler bei allen Vieren. Ihre Flügel waren nach oben ausgespannt. Mit zwei Flügeln berührten sie einander, und mit zwei bedeckten sie ihren Leib.“ (Ez. 1,10-11)

Abgesehen davon, dass man hier durchaus sechs Flügel interpretierten könnte (zwei nach oben, zwei berührten die der anderen „Wesen“ und zwei hingen herunter), hat schon das frühe Christentum diese Schilderung für sich gedeutet.

Der legendäre Kirchenvater Hieronymus (347 bis 420 nach Christus) meinte, dass die vier Gesichter ein Sinnbild der vier Evangelien sind. Also der vier anerkannten Schriften des Neuen Testamentes, die vom Leben und Wirken Jesus Christus erzählen. Demnach wäre Ezechiels „Vision“ fast 600 Jahre vor der Geburt Jesus eine Art Prophezeiung der späteren Evangelien, die in die Bibel aufgenommen wurden.

Hieronymus stellte sich das mit den Evangelisten und den „Wesen“ etwa so vor:

  • Mensch = Matthäus, da er am Anfang seines Evangeliums ein Geschlechtsregister aufführt; die sogenannte „Abstammung Jesu“ (ab Mt. 1,1).
  • Löwe = Markus, da er zu Beginn seines Evangeliums angeblich einen „löwenhaften“ Ruf besitzt.
  • (Opfer-)Stier = Lukas, da mit dem Opfer Sacharjas seine Schrift beginnt (ab Luk. 1,8).
  • Adler = Johannes, da sein Prolog  „adlerhaft“ sein soll. Im Sinne der Idee der Götter aus dem All wäre auch das denkbar:

Das kann man glauben, muss man aber nicht.

  • Flügel = Flug = Adler
  • Getöse und Lärm = brüllendes Tier = Löwe
  • Menschenhände = Mensch
  • Füße bzw. Fußsohlen wie Rinder = Stier

Auch das kann man glauben …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der Prophet Esra, “der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten”: Technische „Visionen“ und Geheimschriften der Astronautengötter +++ Artikel +++

Der Prophet Esra, "der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten", und seine rätselhaften Überlieferungen im Sinne der Prä-Astronautik gesehen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der Prophet Esra, “der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten”, und seine rätselhaften Überlieferungen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Prä-Astronautik-Forscher suchen seit Jahrzehnten auch und vor allem in alten Texten und Mythologien aus aller Welt nach möglichen Spuren der Götter aus dem All. Getrieben von der ganz richtigen Annahme, dass, wenn diese Astronautengötter hier auf der Erde waren, ihre Anwesenheit eben in solchen alten Überlieferungen Spuren hinterlassen haben muss. Weltweit werden dahingehend alten Schriften durchleuchtet. Natürlichkeit auch die Bibel und verwandte Texte, die man als Apokryphen kennt. Doch ein überaus rätselhaftes Buches außerhalb der Bibel wurde dabei eher weniger beachtet: Das 4. Buch des Propheten Esra. Und das, obwohl diese Jahrtausende Überlieferung ganz erstaunliche Aussagen und “Visionen” enthält. Von einen Gottesmann, der angeblich sogar fast 100 Bücher im Auftrag des Herrn verfasste – und von denen der Großteil geheimgehalten werden sollte! Wie Ihr in diesem Artikel lesen werdet, könnten die “Visionen” aber mehr als Phantastereien eines frommen Propheten sein. Kein Wunder also, dass genau dieses Buch des Esra nicht in der Bibel zu finden ist …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Propheten der Astronautengötter

Bei der Suche nach Spuren von möglichen Astronautengöttern in alten Schriften dient oftmals die Bibel als eine Art „erste Anlaufstelle“, da praktisch jeder ein solche besitzt. Von da aus ist es auch nur ein kleiner Schritt zu den alten biblischen Texten, die nicht im Kanon der Bibel zu finden sind

Hier sind die klassischen Beispiele natürlich die außerbiblischen Bücher des viel zitierten Propheten Henoch und die Apokalypse des Abraham. „Dieser Henoch ist mein Freund, ich bin ihm auf den Versen“, schrieb schon Erich von Däniken 1977 in seinem Buch “Beweise” über die Henoch-Bücher. Die Apokalypse des Abraham wiederum ist jene Schrift, in der die erstaunliche „Himmelsreise des Abraham“ zu einer „Raumstation der Götter“ beschrieben wird, über die Ihr HIER ein YouTube-Video findet.

Ein weiterer Name, der sich durchaus mit anderen Propheten und ihren „himmlischen Erscheinungen“ messen kann, ist der Prophet Esra. Auch dieser Mann Gottes wurde Zeuge ungewöhnlicher Ereignisse und ist der (theologischen) Bibelforschung wohl bekannt.

Esra war in der Zeit des Königs Artaxerxes II. (404 bis ca. 359 vor Christus) im persischen Babylon am königlichen Hof Priester und Schriftgelehrter. Dort regelte er jüdische Angelegenheiten, und führte im Jahr 458 vor Christus 1496 Juden aus dem babylonischen Exil zurück nach Jerusalem. Dort organisierte er die Rückkehr weiterer Menschen aus dem Exil. Durchaus also eine Ikone der biblischen Historie, dessen biblisches Buch etwa zwischen 400 und 200 vor Christus aus älteren Schriften und Urkunden von dem Autor der Chronikbücher verfasst worden sein soll.

VIDEO: Henoch und die Astronautengötter: Nichts als Träumereien eines Fantasten vor Jahrtausenden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Henoch und die Astronautengötter: Nichts als Träumereien eines Fantasten vor Jahrtausenden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Neben seinem kanonisierten Werk, tragen auch einige Apokryphen den Namen des jüdischen Priesters Esra. Eine Apokalypse, ein „Gesicht des Esdras“ und das 3.  bis 6. Buch Esra vor. Und vor allem das 4. Buch des Esra enthält einige überaus erstaunliche Schilderungen, die eine Deutung im Sinne der Ancient Aliens durchaus nahe legen.[6]

Rätselhafte “Visionen” des Esra

Dieses Buch war im Altertum die am weitesten verbreitete Apokalypse und entstand in der heutigen Form um das Jahr 120 nach Christus. In sieben Visionen („Gesichte“ genannt) schildert der Autor darin seltsame und interessante Erlebnisse und Ereignisse. Gleichfalls auch von seinen Begegnungen mit dem Herrn, der ihn letztendlich in den Himmel „entrückte“.

So lesen wir etwa im fünften Gesicht „Der Adler“, wie ein angeblicher „Adler“ aus dem Meer emporstieg. Ein Vogel, der seltsamer kaum aussehen könnte:

Und in der zweiten Nacht sah ich ein Traumgericht: Da stieg vom Meer ein Adler auf; zwölf Flügel hatte er, dazu drei Häupter.“ (9,1)

Einen natürlichen Adler sah der Beobachter wohl nicht; dies geht aus der Beschreibung deutlich hervor. Einen dreiköpfigen Adler mit 12 Flügeln gibt es nicht. Wir kennen aber einen sonderbaren Adler bereits aus dem mesopotamischen Etana-Epos, mit dem der Held Etana in den Himmel reiste. Es liegt eher der Gedanke nahe, dass hier etwas Technisches der Astronautengötter beschrieben worden sein könnte.

Im weiteren Verlauf werden bei Esra dann Vorgänge dieses „Adlers“ beschreiben, die durchaus an flugtechnische Manöver erinnern. So war das „Tier“ beispielsweise dazu in der Lage, seine Flügel nach Belieben ein- und wieder auszufahren. Über diesen windigen und wolkigen Vorgang heiß es:

Ich schaute, wie er die Flügel über die ganze Erde breitete, wie all des Himmels Winde auf ihn bliesen und Wolken sich um ihn zusammenballten. Dann schaute ich, wie aus den Flügeln Unterflügel wuchsen; sie wurden kleine und geringe Flügelchen.“ (9,2-3)

Seltsam: Aus welchem Adlerflügel können kleinere, geringfügigere Flügel hervor kommen? Die Aussage scheint eher einen technischen Ursprung zu haben: Das Fluggerät, pardon, der „Adler“, besaß kleine, ein- und ausfahrbare Stabilisatoren (insgesamt acht). Auch Stabilisatoren sehen aus wie Flügel(chen). Diese Vermutung wird auch durch spätere Verse erhärtet.

Der Adler ist gelandet

Der Prophet sah das Fluggerät am Himmel wie es „mit den Flügeln flog“, wobei er festgestellte, dass von den drei Köpfen der Mittlere „größer als die beiden anderen“ war. (9,4-5). Dann landete das „Objektes“ (auf den „Krallen“) und einen ungewöhnlichen Vorgang folgte:

Dann sah ich, wie der Adler, auf seinen Krallen aufgerichtet, zu seinen Flügeln also sprach: Macht nicht zusammen alle! Schlaft, jegliches an seiner Stätte, wacht nur zu eurer Zeit! (…) Ich sah, dass diese Stimme nicht aus seinen Häuptern kam, vielmehr aus seines Leibes Mitte.“ (9,7-10)

Nach der Ladung des „Adler“ soll eine Stimme gesprochen haben, die „aus seines Leibes Mitte“ kam. Erstaunlicherweise also nicht aus einem der drei Köpfe, wie man annehmen sollte. Wer also sprach da und befand sich dabei in diesem gelandeten „Gerät“?

VIDEO: Das “Raumschiff des Ezechiel”: Warum besaßen sie Ancient Aliens vor 2.500 Jahren derartige “Billig-Technik”? (Bild/Montage: Fischinger-Online / gemeinfrei / E. v. Däniken)
VIDEO: Das “Raumschiff des Ezechiel”: Warum besaßen sie Ancient Aliens vor 2.500 Jahren derartige “Billig-Technik”? (Bild/Montage: Fischinger-Online / gemeinfrei / E. v. Däniken)

Interessant auch die Aussage zu den Flügeln des vermeintlichen Wesens an sich. Nicht alle der 12 Flügel sollten nach der Landung zusammengeklappt bzw. eingefahren werden, sondern ein Teil an ihrem Platz „schlafen“. Ruhen, bis sie wieder benötigt werden …

So kam es dann auch. Esra beobachtete einige Zeit später, „wie auf der rechten Seite der erste Flügel aufwachte“. Erkennbar wurde dieser eingezogen, denn es ging mit ihm „zu Ende, und er verschwand, und seine Stätte war nicht mehr zu sehen.“ (9,12-13)

Auch der linke Flügel wurde eingezogen, „und er verschwand ganz wie der vorherige“, so 9,14. Genau ist hier folglich überliefert, wie ein Flügel nach dem anderen sich „erhob“ und verschwand (9,18ff.):

Und so ergings den anderen Flügeln allen (…) Da sah ich hin. Verschwunden waren die zwölf Flügel mit zwei Flügelchen. Am ganzen Adlerleib war nichts mehr übrig, als nur drei ruhende Häupter und nur sechs Flügelchen.“ (9,19-23)

Als der „Adler“ auf seinen Krallen fest auf dem Boden stand, fuhr er seine Flügel ein, bis sie nicht mehr zu sehen waren. Einem tatsächlichen Adler wird dies nie gelingen. Klar. Jedoch benötigt eine technische Flugmaschine natürlich keine Flügel mehr, wenn sie gelandet ist. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, hat Esra hier eine korrekte Beschreibung gegeben.

Die interessanten Vorgänge, die Esra geschaut haben will, gehen noch sehr viel weiter. So etwa berichtet er uns, wie „die vier Unterflügel planten, sich aufzurichten und das Regiment zu führen“ (9,25). Aber auch die drei Häupter konnten Erstaunliches vollführen: In 9,29-30 wird beschrieben, wie der mittlere, große Kopf erwachte – und „die beiden Häupter mit sich selbst verband“. Später verschwand der mittlere Kopf wieder, und die beiden kleineren verbanden sich miteinander (9,33-35).

Nur “göttliche Visionen” und Eingebungen?

Die übliche Auslegung dieser „Vision“ des Propheten ist die, dass der „Adler“ aus dem „Meer“ für das Römische Reich am Mittelmeer stehe. Alles sei rein symbolisch und in einer Art Gleichnis zu verstehen. Die 12 Flügel wären dabei Symbole für 12 griechische Könige, und die acht „Unterflügel“ entsprechen dabei „Gengenkaisern“, die nach Kaiser Neros Tod (68 n. Chr.) vielfach ausgerufen wurden. Wobei diese Interpretation aber als unklar oder nicht sicher angesehen wird.

Auch die drei Häupter werden mit römischen Herrschern gleichgesetzt (Titus, Domitian und in der Mitte, der große, Vespasian), die zwischen Juni 69 bis 96 nach Christus an der Macht waren.

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und ein noch seltsameres “Zwerglein” (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Auch wenn diese Interpretation (hier nur in Kürze) von Seiten der Exegeten und des Übersetzers durchaus interessant klingt, so stellt sich doch die Frage, ob nicht auch eine technische Deutung möglich ist.

Wenn wir die Beschreibungen nicht als Symbole für Machtkämpfe politischer Größen ansehen, so liegt eine Ähnlichkeit zu flugtechnischen Begebenheiten auf der Hand. Auch wenn der Beobachter nichts davon verstanden hat, sondern versuchte, diese durch seinen Wissensstand zu begreifen.

Der fliegende “Mensch” aus dem Meer

Doch die „Adler-Vision“ ist nicht das einzige Kuriosum in den Schriften des Esra. So etwa das „sechste Gesicht“, in dem es heißt, dass der Prophet „einen Traum bei Nacht“ träumte (11,1), der heute als Vision des Messias oder die Ankunft des Heilands in der Endzeit angesehen wird. Wobei die Frage erlaubt sein muss, warum sollte der Messias am Ende aller Tage aus dem Meer (und nicht vom Himmel) kommen? So heißt es in dieser angeblichen Endzeit-Prophezeiung wörtlich:

Ein ganz gewaltiger Sturm erhob sich von dem Meer und regte alle seine Wogen aus. Ich sah, da führte jener Sturmwind aus des Meers Herzen, was einem Menschen glich. Ich sah und dieser Mensch flog mit den Himmels Wolken. Wohin er nur sein Antlitz wandte und blickte, erbebte alles, was er angeschaut.“ (11,2-3)

So, wie zuvor ein „technischer Adler“ aus dem Meer aufsteigen war, so beobachtete Esra nun erneut, wie sich etwas aus dem Wasser erhob. Vollkommen richtig erwähnt er zuerst, dass ein „gewaltiger Sturm“ aus „des Meeres Herzen“ erschien und dabei die Wasseroberfläche aufwühlte. Deutlich sei sogar zu erkennen gewesen, dass jemand „wie ein Mensch“ mit diesem Sturm und Wolken flog.

Wohin dieser „Mensch“ auch blickte, erbebte die Erde. Dies ist eine bekannte Begleiterscheinung solcher Flüge, Erscheinungen oder auch Niederkünfte, die vielfach in solchen Zusammenhängen beschrieben wurde.

Den mutmaßlichen „Antrieb“ des Gefährt bezeichnet der Text als „Mund“. Tatsächlich ist Lärm und Getöse bei solchen Begegnungen wiederum nichts  Ungewöhnliches. Die jeweiligen Propheten bzw. Texte aus biblischen und jüdischen Schriften sahen darin meist die tosende, donnernde und auch feurige „Stimme Gottes“. Zumindest wurde es damit verglichen und assoziiert.

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So auch bei Esra, was in folgender Aussage anschaulich wird:

Wohin die Stimme seines Mundes ging, zerschmolzen all, die seine Stimme hörten, wie Wachs zerfließt, wenn dieses Feuer sprüht.“ (11,4)

Hier zeigt sich deutlich, dass die „Stimme“ keine normale oder sogar sprechende Stimme gewesen sein konnte. Noch weniger die Stimme des Messias. Aber ebenso zeigt sich, dass die Stimme aus dem Mund „Feuer sprüht“, weshalb es sich gut um die lärmende Antriebseinheit handeln könnte.

In Esra 11,10-11 nutzt dieser „Mensch“ sogar seinen „Mund“ und das daraus hervor kommende Feuer als Waffe. Dazu aber gleich.

Ungleiche Kämpfe

„Ein unzählbares Heer von Menschen“, so 11,5, stürmte nun auf diesen Menschen zu, um ihn zu bekämpfen. Dabei flog er auf einen „Berg“ zu, den der vermeintliche Messias zuvor „losgeschlagen“ hatte. Auch dieser „Berg“ war kein gewöhnlicher, da Esra festhält:

Ich aber wünschte, die Gegend oder jenen Ort zu kennen, woraus der Berg war losgeschlagen; doch ich vermochte es nicht.“ (11,7)

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Der Prophet versuchte in seiner „Vision“ also selber zu ergründen, woher der „Berg“ plötzlich auf/über dem göttlichen Schlachtfeld erschienen war. Er konnte es sich aber schlicht und einfach nicht erklären.

Warum dies Fluggerät auf den „Berg“ zuflog, ist nicht beschrieben. In Esra 11,12 wird lediglich gesagt, dass er von diesem hernieder stieg, nachdem er alle Feine niedergemetzelt hatte …

Als die Menschenmenge den Berg sah, bekamen sie zwar Angst, aber dennoch „wagten sie den Kampf“ (11,8). Der Prophet war spätestens an dieser Stelle endgültig verwirrt. Zu seinem Entsetzen sah er, dass dieser Mensch mit seinem Fluggerät keine Hand erhob, kein Schwert benutzte, „noch eine andere Waffe“ (11,9), um die Menschen zu bekämpfen. Er nutzte allein den Rückstoß seines „Mundes“ um die unliebsamen Angreifer allesamt zu – verbrennen:

Ich sah nur das, wie er aus seinem Munde etwas ausgestoßen, das einem Feuerstrome glich, von seinen Lippen einen Flammenhauch. Von seiner Zunge lässt er Glutwind strömen, und alles mischt sich ineinander: Der Feuerstrom, der Flammenhauch, der große Sturm. Das überfällt im Ansturme das kampfbereite Heer, verbrennt es ganz.“ (11,9-11)

Ist das die Beschreibung einer Waffe oder des Rückstoßes eines Antriebes? Recht genau konnte Esra diese Ereignisse sehen und schildert sie mit seinen einfachen seinen Worten überaus treffend. Für die Angreifer war dieses Feuer der Astronautengötter zumindest absolut tödlich. Das gesamte Heer war ausgelöscht, es blieb nichts als Asche und Gestank zurück. Für Esra ein entsetzlicher Anblick:

Im selben Augenblick war von dem unzählbaren großen Heer nichts mehr zu sehen, als Aschestaub und Rauchgeruch. Bei diesem Anblick kam ich in Entsetzen.“ (11,11)

Nach diesem ungleichen Kampf stieg der siegreiche Mensch von seinem „Berg“ herunter und wurde von zahlreichen menschlichen Gestalten jubelnd empfangen. Andere hingegen, wahrscheinlich die Anhänger des getöteten Heeres, waren „traurig“, über das, was da passiert ist, wie es Esra 11,13 beschreibt.

Nachfrage bei Gott

Die Flugwagen des König Salomon
ARTIKEL: Die Flugwagen von König Salomon aus der Bibel: Spannende Märchen ohne Wahrheit? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie andere Propheten auch, so hatte natürlich aus Esra Kontakt mit seinem Gott, nicht nur „Visionen“.

Bei dieser Gelegenheit ließ er es sich später auch nicht nehmen, ihn zu fragen, „weshalb ich den Mann aus dem Herzen des Meeres habe aufsteigen sehen“ (11,51). Gottes Antwort:

Wie niemand das erforschen und nicht erfahren kann, was in des Meeres Tiefen ist, so kann niemand von den Erdenbewohner je meinen Sohn erblicken, noch die Genossen , es sei denn nur zur Stunde seines Tages.“ (11,52)

Mit Genossen oder Gefährten ist das Heer der himmlischen Engel gemeint, die erst am Ende aller Tage zu sehen sein werden. Nur widerspricht dieses Bild eines „Mannes“ aus dem Meer klar der christlichen Tradition eines Messias vom Himmel. Auch die vermeintliche Erklärung “Gottes” ändert daran nichts. Es könnte sich hier eher um mythologische Aussagen handeln, die eigentlich nicht den Messias meinen.

Das sah schon der deutsche Theologieprofessor Dr. Hermann Gunkel vor über 100 Jahren so. Er fand das nicht nur, sondern merkte 1899 in einer Übersetzung von Apokryphen zum Alten Testament dazu an:

Ob dies wirklich die ursprünglich im Stoffe angelegte Deutung ist, erscheint sehr zweifelhaft. Dass der Zug überliefert ist, mag man daher vermuten, weil er sehr seltsam ist: nach der eschatologischen Dogmatik kommt der Christus vom Himmel, nicht aus dem Meere. Wenn der Stoff mythologischer Art ist, so liegt der Gedanke an einen Gestirngott nahe, der aus dem Meer auftaucht, zum Himmelsberg emporsteigt, seine Feinde mit seinen glühenden Strahlen verbrennt und dann sein Friedensreich stiftet.“ (in: Kautzsch, Emil: “Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments”. Bd 2, Freiburg i. Br., S. 400)

Ein „Gestirngott“ aus mythologischen Quellen ist alles andere als der verheißene Messias beim Jüngsten Gericht.

Im Auftrag der Astronautengötter

Esra bekam in guter prophetischer Tradition natürlich von seinem Herrn auch einen Auftrag. Er sollte Bücher mit göttlichem Wissen verfassen, dass dieser ihm offenbaren werde. Einige dieser Schriften dürfe er danach veröffentliche, andere müsse er geheim halten bzw. „den Weisen insgeheim übergeben“, wie es bei Esra 12,26 heißt. Sei das erledigt, würde Esra aus den Reihen der Menschen „entrückt“ und in den Himmel aufgenommen werden. „Bei meinem Sohn und seinesgleichen“ werde er verweilen, versprach Gott ihm.

ARTIKEL: Zeitreisen schon vor 2500 Jahren? Wenn ein Mensch unwissentlich mehr als ein halbes Jahrhundert in die Zukunft reist! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Zeitreisen schon vor 2500 Jahren? Wenn ein Mensch unwissentlich mehr als ein halbes Jahrhundert in die Zukunft reist! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: Fischinger-Online)

Für die Vorbereitung dieser göttlichen Mission und seiner anschließenden Himmelsreise sollte der Prophet sein Haus bestellen und nochmals das Volk zur Treue etc. ermahnen. Auch dürfe niemand den Propheten in den kommenden Wochen irgendwo suchen. So bekam er schließlich die himmlische Anweisung:

„Geh heim! Versammele dir das Volk und sprich zu ihm, es solle vierzig Tage dich nicht suchen! Du aber mache dir viele Tafeln fertig und nimm Saraja, Dabria, Selemia, Ethan und Asiel, fünf Männer! Denn sie verstehen, schnell zu schreiben. Dann komm hierher. Alsdann entzünde ich der Wahrheit Licht in deinem Herzen (…) bis du mit Schreiben fertig bist.

Bist du dann fertig, alsdann veröffentliche das eine! Das andere aber übergib den Weisen insgeheim.“ (12,23-26)

Daraufhin nahm der Gottesmann die fünf ausgesuchten Männer mit, um am Folgetag mit ihrer Arbeit zu beginnen. Hierfür bekam Esra einen wundersamen Kelch mit einem Trunk gereicht, der wie Wasser erschien, „doch seine Farbe glich dem Feuer“. Wie bei anderen Überlieferungen dieser Art (Johannes, Henoch usw.) verlieh ihm das wundersame Getränkt Einsicht und Weisheit, die er den fünf Schreibern in den kommenden 40 Tagen diktierte. In der theologischen Deutung heißt es dazu, „der Becher ist voll des heiligen Geistes; Esra wird inspiriert“ (Dr. Hermann Gunkel, S. 400).

“Der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten”

In seltsamen „Zeichen, die sie nicht verstanden“ (12,42), schrieben sie fortan alles nieder. Das Ergebnis der Schreibarbeit: 94 göttliche Bücher! Bedauerlich ist nur, dass die meisten dieser Schriften nicht für das Volk, sondern für die Eliten der damaligen Zeit bestimmt waren. So heißt es in Esra 12,45-47:

Die vierundzwanzig Bücher, die du zuerst geschrieben, sollst du veröffentlichen, den Würdigen und Unwürdigen zum Lesen! Die letzten siebzig aber halte zurück und gib sie nur den Weisen deines Volks. In diesen fließt der Born der Einsicht, der Quell der Weisheit, der Strom der Wissenschaft.

Ein merkwürdiger Auftrag Gottes an seinen treuen Diener, der direkt nach der Erledigung der Arbeit „entrückt und an den Ort zu seinesgleichen aufgenommen“ wurde.

70 Geheimschriften, die nur in die Hände der Weisen gelangen sollten?

Mord und Totschlag im Namen Gottes: Wie das ZDF die Bibel für die Zuschauer schön redet (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Mord und Totschlag im Namen Gottes: Wie das ZDF die Bibel für die Zuschauer schön redet (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Das klingt fast schon so, als habe der Herr hier etwas vor dem einfachen Volk zu verbergen versucht. Wissen, dass nicht in falsche Hände geraten soll. Untermauert wird das nochmal deutlich im letztens Vers des 4. Buch Esra, in dem es heißt, dass Esra bis in alle Ewigkeit den Titel „der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten“ tragen solle.

Einen solcher Titel oder Ehre kennt man eigentlich nur von dem Propheten Henoch! So heißt es in 1. Henoch 12,4, dass der Prophet von den Wächtern des Himmels mit den Worten „Henoch, du Schreiber der Gerechtigkeit“, gerufen und angesprochen wurde. Im slawischen Buch Henoch 22,11 ist es sogar ein Engel mit Namen Bretil, „der weise ist und alle Werke des Herrn aufschreibt“. Und obwohl moderne Bibel kein Buch Henoch enthalten, preist ihn die Bibel fast schon über alle Maßen. Beispielsweise im Buch Genesis in 5,24, in dem wir lesen:

Und Henoch wandelte mit Gott und war nicht mehr, weil Gott ihn zu sich genommen hatte.”

Doch auch das Neue Testament huldigt Henoch und seine Taten in Hebräer 11,5 mit den Worten:

Durch Glauben wurde Henoch entrückt, so dass er den Tod nicht sah, und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, dass er Gott wohlgefallen habe.

Solche biblischen Lobpreisungen eines Propheten, der nicht in der Bibel mit einer eigenen Schrift vertreten ist, zeit den enormen Stellenwert des Henoch, des “Schreiber der Gerechtigkeit“.” Esra ist folglich als “Schreiber der Wissenschaft des Höchsten“ Teil dieser ganz besonderen Auserwählten und später “entrückten”.

Es fragt sich nur, ob die technisch anmutenden „Visionen“ des Propheten zu den Büchern für die „Würdigen und Unwürdigen“ oder den im Geheimen den Weisen des Volkes übergebenen gehören. Das wissen wohl nur die Astronautengötter …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Die Bundeslade: Faszination und Mythos”, Vortrag von Lars A. Fischinger, März 2018 +++ YouTube-Video +++

Vortrag von Lars A. Fischinger: "Die Bundeslade - Faszination und Mythos", März 2018 (Bild: Fischinger-Online)
Vortrag von Lars A. Fischinger: “Die Bundeslade – Faszination und Mythos”, März 2018 (Bild: Fischinger-Online)

Das größte und mysteriöseste Geheimnis der Bibel ist neben Jesus Christus fraglos die Bundeslade aus dem Alten Testament. Jene heilige Truhe, die die Hebräer beim Exodus mit sich führten und der laut den alten Texten rätselhafte Wunder und Wirkungen nachgesagt werden. Eine vergoldete „Kiste“, deren Bau von einem keinem geringeren als von Gott selbst veranlasst wurde, wie es in der Bibel heißt. Und doch gilt sie seit rund 2.500 Jahren alles verschollen. In diesem Vortag von Lars A. Fischinger bei YouTube erfahrt Ihr alles über die kleinen und großen Mysterien und Zusammenhänge hinter der sagenhaften Bundeslade der Bibel – und darüber hinaus!


Liebe Freundinnen und Freunde des Phantastischen!

Obwohl die sagenumwobene Bundeslade – über die die Hebräer sogar mit Gott persönlich sprechen konnten – das Heiligtum im Alten Testament schlechthin war, ist und bleibt sie bis heute mehr als geheimnisvoll.

Doch Spuren, Spekulationen, Legenden und seltsame „Querverbindungen“ um das Allerheiligste des Heiligsten gibt es viele (s. a. Buchtipp HIER). Bekannte und vor allem auch unbekannte. Genau um diese geht es in dem Vortag auf den Spuren des Phantastischen von Lars A. Fischinger.

Gehalten wurde der Vortrag am am 4. März 2018 in Bremen auf der alljährlichen Grenzwissenschafts-Tagung „Phantastische Phänomene“. Einen weiteren Vortrag dieses Meeting zum Thema “Tierverstümmelungen – einst und heute” von Marie L. Sievers findet Ihr bei YouTube HIER online.

Bleibt neugierig …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wozu benötigen Wesen aus der Anderswelt eigentlich fliegende Fahrzeuge? Eine Feen-Sage über die Entführung eines Menschenkindes, die viele Fragen aufwirft!

Warum brauchen Feen und Wesen aus der Anderswelt eigentlich Fluggeräte( Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Warum brauchen Feen und andere Wesen aus der sogenannten “Anderswelt” eigentlich Fluggeräte? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Feen kennt heute jedes Kind. Emsige Marketingstrategen haben schon lange Feen, Elfen oder andere Fabelwesen aus der Welt der Märchen und Sagen für sich entdeckt. Ein florierender Markt. Vor allem eben für die Kinder, die so seit Jahrzehnten ein vollkommen verdrehtes Bild von Feen & Co. haben, das nicht mehr viel mit der eigentlichen Folklore zu tun hat. In der Grenzwissenschaft werden allerdings solche Wesen seit langer Zeit auch immer wieder diskutiert. Und zwar in dem Sinne, dass in den Geschichten über sie vielleicht “verzerrte Hinweise” auf die Astronautengötter zu finden sind. Spannend wird es dabei unter anderem auch, wenn man auf Erzählungen über diese angeblich so lieblichen, geflügelten und kleinen Feen stößt, die ein ganz anders Bild zeigen. Zum Beispiel, dass diese engelhaften Feen alles andere als lieblich und nett sind und sogar Flugwagen zur Fortbewegung benötigen. Von genau solch einer überaus rätselhaften Sage erfahrt Ihr in diesem Artikel …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Dämonische Sylphen und Entführungen nach „Magonia“

Ab dem ersten Jahrtausend nach Christus kamen Erzählungen und Berichte auf, die von angeblichen Dämonen in Frankreich sprachen. Fremde Wesen aus dem Himmel, die angeblich im ganzen Land ihr Unwesen trieben und vor allem auch Menschen entführte.

Es waren die sogenannten „Sylphen“, die den Überlieferungen nach unbescholtene Menschen in ein außerirdisches „Himmelreich“ mit Namen „Magonia“ mitnahmen. Hier, in diesem Reich außerhalb der Menschenwelt, zeigten diese Sylphen den entführten Franzosen allerlei scheinbar alltägliche Dinge aber auch „Wunder“, um sie dann wieder zurück auf die Erde zu bringen.

Diese Berichte über die fremde Welt Magonia und ihre nicht-menschlichen Bewohner sind überaus spannende Quellen für die Prä-Astronautik. Vor allem auch aus dem Grund, da sie im deutschen Raum bisher eher wenig in dieser Hinsicht betrachtet wurden. Aber auch, da diese Sylphen den Aufzeichnungen und Erzählungen nach in Luftschiffen bzw. Fluggeräten umher flogen, wie ich es in einem Buch bereits vor Jahren ausführlich darlegte.

„Liegen die Parallelen zu bestimmten Aspekte der UFO-Forschung nicht wie ein offenes Buch dar?“ So die weiterhin aktuelle Frage angesichts solcher seltsamen Geschichten.

Sylphen und ihr nicht-irdisches Reich Magonia stechen unter den unzähligen Sagen, Legenden und Märchen noch aus einem weiteren Grund heraus: Den Geschichten und Aufzeichnungen aus Frankreich nach, besaßen diese „Dämonen“ fliegende Wagen. Andere Wesen aus der Anderswelt, von denen uns die vielen alten Überlieferungen des Mittelalters erzählen, konnten damit meistens nie beeindrucken.

Ob Feen, Zwerge oder Elfen, ihnen alle sprach man keine derartigen Fluggeräte zu. Obwohl sie natürlich auch vielfach fliegen konnten, was aber eher durch „Zauberei“, „verzauberte Alltagsgegenstände“ oder Tiere geschehen sein soll.

Doch es gibt auch in der Märchen- und Sagenwelt phantastische Ausnahmen. Zum Beispiel bei einer Geschichte aus Irland.

“Eine sehr alte Straße” in Irland

Schon allein der Umstand, dass das besagte Märchen an einem bestimmten bzw. nachvollziehbaren Ort angesiedelt wird, macht es zu einer Ausnahme:

VIDEO: Erschien nicht die “Mutter Gottes” 1917 in Fatima sondern Aliens? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
VIDEO: Die Erscheinungen von Fatima 1917: Kamen die Ancient Aliens schon vor rund 100 Jahren zurück? Oder waren sie nie fort? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Auf der Insel Irland befindet sich im Südwesten die Provinz Munster mit der Grafschaft Limerick. Benannt nach ihrer Hauptstadt Limerick (Luimneach), die heute in Irland als eine Hauptstadt des Drogenschmuggels bekannt ist. Aber auch einigen als Geburtsort von Mary Jane Kelly, die 1888 das fünfte Opfer von „Jack the Ripper“ in London wurde.

Eine alte Stadt, die bereits 812 eine Siedlung der Wikinger war. Und genau in dieser Region soll sich die seltsame Entführung durch Feen zugetragen haben, wie es die Sage erzählt. Auf einer Straße bei Limerick, die von dort weiter über Tipperary in das grob 180 Kilometer entfernte Dublin an der Ostküste Irlands führte.

Eine „sehr alte Straße“, die durch Sumpflandschaften, Berg und Tal und Wald und Wiesen führen würde. Etwa 10 „irische Meilen“ östlich von Limerick passiert diese dann eine hügelige Landschaft, die als „Die Slieveelim Hügel“ bekannt sei.

Man könnte hier beinahe an eine romantische Gegend auf der der grünen Insel Irland denken. Nur heiß es in der Sage dazu weiter, dass ein „Feen-Wagen“ und eine sehr seltsame Frau, die plötzlich genau dort erschienen, bei der Entführung eines Menschenkindes beteiligt waren.

Mit Gottes Schutz gegen „außerirdische Mächte“

„Mary Ryan“ heißt in dem Feen-Märchen die Mutter des entführten Kindes. Eine verarme Witwe aus Limerick sei sie gewesen, die sich alleine um insgesamt vier Kinder kümmern musste. Ryan war aber auch eine sehr gläubige Frau, die nicht nur an den Gott der Bibel glaubte, sondern auch an Hexen und böse Mächte. Darum hatte sie ihr Haus mit allerlei Talismanen und christlichen Zeichen wie Rosenkränze, Weihwasser und Dingen gegen Hexen, das Übel und gegen die „Machenschaften des Bösen“ abgesichert.

Immerhin lauerte das Böse überall und diese Objekte …:

„… waren Bollwerke gegen das Vordringen außerirdischer und böser Mächte, an die man in der Familie ständig durch die Silhouette des Lisnavoura erinnert wurde, eines einsamen Hügels, den das ‚gute Volk‘, wie die Feen nicht ganz zu Recht genannt werden, bewohnte.“

"So rasch wie der Wind": Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “So rasch wie der Wind”: Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)

Dass Feen „nicht ganz zu Recht“ als gutes Volk angesehen werden, wie das Märchen warnend bemerkt, wird die Witwe noch leidlich erfahren müssen. Die außerirdischen oder übernatürlichen Mächte lauern schließlich überall.

„Außerirdisch“ wird übrigens nur in deutschen Übersetzungen des Märchens geschrieben. Im Englischen steht an dieser Stelle „unearthly“, was auch „überirdisch“, „übernatürlich“ oder „gespenstisch“ heißen kann. Hier ist also nicht von Außerirdischen nach unserem heutigen Verständnis die Rede!

Lisnavoura, der Feenhügel, der nicht weit von dem Hause entfernt stand, schien aber auch irgendwie nicht von dieser Welt zu sein. Es heißt über diesen Hügel:

Der seltsame, kuppelartige Hügel erhob sich etwa eine halbe Meile vom Haus entfernt und wirkte wie eine Festung in der Gebirgslinie.“

Allen Schutzmaßnahmen gegen das überirdische Böse zum Trotz, kam es eines Tages zu einer Tragödie innerhalb der Familie der Mary Ryan.

Spurlos verschwunden?

„Arm war die Frau in einem armen Land“, und so ging sie eines Tages hinaus ins Moor, „um dort eine Last Torf zu holen“. Ihre älteste Tochter Nell arbeitete derweil daheim in der Küche, während ihre drei kleinen Kinder Con, Bill und Peg vor dem Haus auf der Straße spielten.

Mit dem Torf beladen und „gebeugt von der Last“ kam Ryan nach getaner Arbeit wieder zurück zu ihrer Hütte. Doch etwas stimmte hier nicht, da sie nur ihr ältestes Kind Nett zu hause antraf. Sie vermisste sie ihre drei jüngsten Kinder und fragte Nett wo diese seien:

„,Die spielen auf der Straße, Mutter. Hast du sie nicht gesehen, als du hereingekommen bist?‘

,Nein. Es war niemand vor mir auf der Straße‘, sagte sie beunruhigt, ‚nicht eine Seele, Nell, warum hast du nicht mal ein Auge auf sie gehabt?‘

Die Flugwagen des König Salomon
ARTIKEL: Die Flugwagen von König Salomon aus der Bibel: Spannende Märchen ohne Wahrheit? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Also begann Nett ihre Geschwister zu suchen, „aber ihre zwei kleinen Brüder, Con und Bill, und ihre kleine Schwester Peg waren nirgends zu sehen“. Überall wurde nachgesehen, alles wurde abgesucht, aber keine Spur von den Kindern. Auch die Sonne ging bereits unter „aber nichts als das Gezwitscher der Vögel in den Bäumen“ war zu hören.

Es wurde langsam unheimlich:

„Wie oft hatte sie am Feuer während des Winters Geschichten von Kindern gehört, die bei Einbruch der Nacht an abgelegenen Orten von Feen gestohlen worden waren! Sie wusste auch, dass diese Furcht ihre Mutter immer wieder plagte. (…) Bei alledem ist es kein Wunder, dass sich auch Nell besonders vor den Feen fürchtete.“

Mary Ryan betete, dass die drei Kleinen bald wieder heim kommen, und machte ihrer Tochter Nell große Vorwürfe, dass sie nicht aufgepasst habe. Nell beschwichtigte ihre Mutter immer wieder, dass die Kids sicher gleich zurück sind und wohl nur „ein Stück die Straße entlanggegangen“ wären. Immerhin sind es Kinder, „sie springen hierhin und springen dahin“.

Endlich dann die Erlösung – so dachte Mutter Ryan zumindest …

Ein fliegender Feen-Wagen aus Glas

Ryans vermisste Kids kamen endlich zurück, aber:

Sie kamen jetzt aus westlicher Richtung näher, von dort her, wo der gefürchtete Hügel von Lisnavoura lag. Aber es waren nur zwei Kinder, und eines von ihnen, das kleine Mädchen, weinte.“

Bill war nicht dabei. Wo der erst fünfjährige Junge geblieben sei, wollte die Mutter verständlicherweise von ihren zwei Kindern wissen. Und so erzählte Con unter Tränen:

„,Er ist fort. Sie haben ihn mitgenommen. Aber sie haben gesagt, er wird bald wieder zurück sein‘, antwortete der kleine Con (…)

,Er ist fort mit den großen Damen‘, plapperte des kleine Mädchen.“

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und ein noch seltsameres “Zwerglein” aus dem Böhmerwald (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Mary Ryan war außer sich und verstand die Welt nicht mehr. Welche Dame meinen ihre Kinder überhaupt und wohin soll Bill mit ihr gegangen sein!?

Nachdem sich die beiden Kinder etwas beruhigt hatten, erzählte sie der Mutter eine wundersame Geschichte:

Als sie auf der Straße spielten, „wurden sie von einer aufgeregten Stimme in schrillem Tonfall von hinten angerufen“, das sie aus dem Weg gehen sollen.

Sie wandten sich um. Sie blickten auf etwas, das sie nie zuvor gesehen hatten. Es war ein Wagen, bespannt mit vier Pferden, die schnaubten und ungeduldig wieherten, während sie herankamen.“

Prachtvoll und herrlich sei die Kutsche  gewesen, wie es das 1870 aufgezeichnete Märchen weiter erzählt. Die Männern auf diesem Gefährt „wirkten sehr klein und irgendwie unpassend“, „hatten scharfe Gesichtszüge“ und „kleine, ruhelose, wild dreinblickende Augen, und um ihre Münder spielte ein schlaues, boshaftes Lächeln, vor dem die Kinder Angst bekamen“. Auch der Kutscher selber machte den Kindern Angst:

Der kleine Kutscher schimpfte. Seine kleinen wütenden Perlaugen schienen aus ihren Höhlen herausspringen zu wollen, während er die Peitschenschnur um den Kopf der Pferde wirbeln ließ, bis es aussah, als sei da ein Feuerstrahl in der Luft .“

Wie es sich für ein anständiges Märchen gehört, saß in dieser prunkvollen Kutsche eine „Prinzessin“. „Eine schöne und sehr vornehm aussehende Dame“, deren „Licht dieses Lächelns als angenehm“ von den beiden Kindern beschrieben wurde. Begleitet wurde diese Dame von einer weiten Frau:

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Das Oberteil der Kutsche war fast völlig aus Glas, und so konnten die Kinder sehen, dass drinnen noch eine andere Frau mitfuhr, die ihnen nicht so gut gefiel. Es war eine schwarze Frau, mit einem wundervollen langen Hals (…)

Das Gesicht diese schwarzen Frau sah fast aus wie bei einem Totenkopf, hohe Wangenknochen, große starre Augen, bei denen das Weiße, gleich der Farbe ihrer Zähne, einen strahlenden Kontrast zu ihrer Haut bildete. Sie lehnte sich zu der schönen Frau hinüber und schien ihr etwas zuzuflüstern.“

Die beiden fremden Passagiere der wundervollen Kutsche führten allerdings nichts Gutes im Schilde. Sie wollten den hübschen blonden Bill entführen!

Entführt von Feen

Die Kleinen bekamen Angst.

VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

„Eine süße Stimme“, die aus dem Inneren des Genährtes kam, und ihnen „wie der Klang einer Silberglocke“ erschien, beruhigte sie jedoch schnell wieder. „Wie das Licht einer Zauberlampe“ habe die vermeintliche Prinzessin gelächelt, als die den kleinen Bill voller Wohlgefallen in Augenschein nahm.

Nun begann die Fee Äpfel auf die Straße zu werfen. Doch die Äpfel verschwanden immer dann, wenn die Kinder danach griffen, in einem Loch oder Graben. Es war jedoch nur ein Trick der Fee oder Feen, um die arglosen Kinder zu täuschen und wegzulocken.

Als ihnen der Betrug klar wurde, und sie bereits ganz woanders waren war es längst zu spät:

Es hatte den Anschein, dass dort die Pferdehufe und das Gefährt einen wunderbaren Staub aufwirbelten, und eine Staubwolke, wie sie auch an ruhigen Tagen manchmal entsteht, schien sich zu bilden. Sie hüllte die Kinder für einen Moment ein und trieb dann wirbelnd gegen den Lisnavoura hin. Inmitten dieses Wirbels aber fuhr die Kutsche.

Plötzlich aber war statt ihrer nur noch Stroh in der Luft, und einige welke Blätter segelten über das Straßenpflaster. Im selben Augenblick verschwand der obere Rand des untergehenden Sonnenballs hinter dem Hügel von Knockdoula, und es wurde Zwielicht. Die Kinder spürten die Veränderung wie einen Schock (…)“

Der Junge Bill war weg. „Geht heim“, forderte eine dunkle Stimme die beiden Kinder auf. Sie sahen aber niemanden, der mit ihnen sprach und so liefen sie weinend und voller Angst schnell heim zu ihrer Mutter.

Der Knabe war und blieb verschwunden. Offensichtlich war er von den Feen verschleppt worden.

Manchmal, so heißt es weiter, sah die Familie Bill noch nachts am Fenster stehen. Jedes Mal aber, wenn sie schnell raus liefen und nach sahen, war er fort. „Molly Ryan sah ihren Sohn nie wieder“ und auch „seine früheren Spielgefährten bekamen ihn wieder zu Gesicht“ …

Wie deuten, was zitieren?

Kaum etwas ist für einen Mystery-Forscher wie mich schwerer, als solche Berichte aus der Anderswelt im Sinne der Prä-Astronautik oder dem UFO-Phänomen zu interpretieren. Einmal liegt es daran, dass derartige Märchen und Sagen immer nur auszugsweise zitiert werden können. Hier stellt sich naturgemäß die Frage, welche Passagen man auswählt, um die Überlieferung nicht zu verfälschen.

Ein weiteres Problem ist natürlich hier Herkunft, das Alter und der Kern der Geschichte. Letzteres ist es ja, was einige Autoren des Phantastischen „modern deuten“ und so mit Themen wie eben Astronautengötter oder UFO-Aliens in Verbindung bringen. In diesem Fall ist es besonders schwer, weshalb ich auch gerade diese Geschichte als Beispiel aus meinem Buch „Begleiter aus dem Universum“ ausgesucht habe.

ARTIKEL: Das uralte UFO-Phänomen! Jahrhundertealte “UFO-Berichte” und Begegnungen mit der Anderswelt (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)
ARTIKEL: Das uralte UFO-Phänomen! Jahrhundertealte “UFO-Berichte” und Begegnungen mit der Anderswelt (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)

Es ist ein „typischer“ Fall von Kindesraub durch eine Fee oder zwei eben Feen, der aber nie in der erzählten Form stattgefunden hat. Doch auch wenn spätere Erzähler allerlei „wundersame“ Ereignisse um den hier relevanten Kern herum gesponnen haben, so bleibt dennoch diese Tatsache erkennbar. Nämlich, dass hier ein Knabe von fremden Wesen verschleppt worden sein soll.

Interessant ist, dass europäische Feen-Märchen die Erlebnisse der Feen-Entführten in der Anderswelt gerne mit Festen und in paradies-ähnliche Gegenden beschreiben. Oft  -sehr oft – durch christliche Elemente ausgeschmückt. Hier aber verschwindet ein Kind für immer, nachdem ein schöne „Prinzessin“ in einer herrlichen Kutsche daher kam.

Wiederum diese „Kutsche“ ist es, die bei dieser Sage nicht ganz „normal“ erscheint. Gleiches gilt für die „Männer“ bei oder auf dieser. Neben den Beschreibungen, wie schön und prunkvoll das Fahrzeug der Fee war, scheint es allerdings auch so, dass sie fliegen konnte. Zumindest könnte man es so anhand des oben zitierten Verschwinden des Vehikels interpretieren.

Aliens, Feen, Geister und … Rassismus?

Ausgelassen wurden bis hierher die umfangreichen Beschreibungen, wie schön die Kutsche, dessen Pferde und all das Zubehör war. Schmückendes Beiwerk ist grundsätzlich Teil ausnahmslos aller Geschichten aus der Folklore! In diesem Feen-Märchen finden sich trotzdem einige deutliche Auffälligkeiten, die nicht ausgelassen werden dürfen.

Auch die Details der Kleidung der zweiten Fee an Bord, der schwarzen Frau, wurden oben weggelassen. Diese habe „viele Ketten aus Perlen verschiedener Farbe“ getragen und „einen Turban aus Seide, die in allen Farben des Regenbogens changierte“. „Zusammengehalten wurde dieser Kopfputz von einem goldenen Stern“, wie es die Kinder gesehen haben wollen. Alles in allem gefiel diese Dame im Wagen den Kindern „nicht so gut“.

Ein rassistisches Märchen?

Im heutigen Zeitalter des grenzenlosen medialen Nazi-Wahn und der wie durch Zauberhand an allen möglichen und unmöglichen Stellen gefundenen Rassismus-Vorwürfe, trifft das mit Sicherheit zu. Es ist schließlich kein Geheimnis, dass „die Gesellschaft“ hierzulande unlängst ganz schnell mit irgendwelchen Aussagen, dass man „keine Toleranz vor Fremden“ hat etc., daher kommt.

Im Märchen des von Feen geraubten Jungen ist es scheinbar ebenso. Nur: umgekehrt.

Verdächtig oft wird in der Sage über den entführten Bill erwähnt, dass er wundervoll blond war. Golden seien seine Haare gewesen, während die Erzählung nebenbei an keiner Stelle vergisst zu erwähnen, welche Haarfarben die anderen Beteiligten hatten. Alle andern hatten nämlich dunkle oder schwarze Haare. Ganz deutlich wird an mehreren Stellen, dass Bill offenbar eben aufgrund seiner Haarfarbe von den Feen verschleppt wurde.

Wie es zu der Wahl kam, gerade Bill zu entführen, wird auch klar gesagt. Die schwarze und nicht so schöne Fee mit dem Turban kam auf die Idee:

Sie lehnte sich zu der schönen Frau hinüber und schien ihr etwas zu zuflüstern.“

Erst daraufhin begann die schöne „Prinzessin“ sich für „den Jungen mit dem goldenen Haar“ genauer zu interessieren, um ihn letztlich zu rauben.

Nie wieder war Bill daraufhin gesehen. Vielleicht aber dann und wann als Geist am Fenster seiner Familie, da dieses Märchen auch als Geistergeschichte bezeichnet wird.

Was kann man da noch glauben?

VIDEO: UFOs und fremde Wesen im Mittelalter und seit Jahrtausenden: Das UFO-Phänomen ist uralt … und keine moderne Erfindung einer “Phantasten”! (Bild & Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: UFOs und fremde Wesen im Mittelalter und seit Jahrtausenden: Das UFO-Phänomen ist uralt … und keine moderne Erfindung einer “Phantasten”! (Bild & Montage: L. A. Fischinger)

Abgesehen davon, dass sowohl Haarfarben wie auch die vielen anderen Details der Geschichte für Mystery-Jäger Beiwerk sind, ist die „Rassismus-Frage“ nicht unberechtigt.

Es scheint, als könne dieses Märchen als eine Art Warnung der damaligen Zeit vor schwarzen Menschen verstanden werden. Schließlich war es auch die schwarze Fee, die scheinbar erst die schöne andere Fee mit ihren blauen Augen (wie es betont wurde) zu der Entführung „anstachelte“. Das Böse ging demnach von ihr aus.

Um das Jahr 1870 wurde „Das Kind, das mit den Feen ging“ von dem irischen Autoren Joseph Thomas Sheridan Le Fanu veröffentlicht. Der 1873 verstorbene Joseph Fanu gilt als Autor von Schauergeschichten und seine Vampir-Erzählung „Carmilla“ von 1872 bildete die Grundlage für Bram Stokers Roman „Dracula“ (1897).

Heute würde die Veröffentlichung eines solchen Märchens mit Sicherheit einen Rassismus-Aufschrei nach sich ziehen. Vor fast 150 Jahren natürlich nicht, da in jenen Tagen eine eine Teilung der Welt in Schwarz und Weiß vollkommen normal war.

Was kann man als Grenzwissenschaftler hier noch „glauben“? Ist die Sage tatsächlich in einer solchen rassistischen Art entstanden? Oder hat Fanu sie sogar als Teil seiner Gruselgeschichten vollständig im Geist seiner Zeit erfunden? Oder kann es sein, dass sich eine entsprechende ursprüngliche Feen-Legende der Folklore durch den irischen Volksmund in eine derart verzerrte Form wandelte?

Obwohl Entführungen von Menschen und deren Kindern durch Wesen aus der Anderswelt fester Bestandteil der Sagenwelt ist, stößt man hier an die Grenzen der Deutungen. Zumindest wenn man bemüht ist, in deren Kernaussagen Spuren von Astronautengöttern zu ermitteln.

Auch auf ein anderes Märchen trifft das zu, das ich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt auf diesem Blog bzw. bei Grenzwissenschat & Mystery Files einmal vorstelle. Denn die Spuren dieser Feen-Saga führen bis zu den Freimaurern, dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart und der der damaligen High Society von Wien am Ende des 18. Jahrhunderts …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video: “Waren die Götter der Heiden wirklich Astronauten?” Ein Bibelfundamentalist “widerlegt” die Prä-Astronautik anhand der Bibel

"Waren die Götter der Heiden wirklich Astronauten?" fragt sich ein Bibelfundamentalist in einem Vortrag (Bilder: gemeinfrei/L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
“Waren die Götter der Heiden wirklich Astronauten?” fragt sich ein Bibelfundamentalist in einem Vortrag (Bilder: gemeinfrei/L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

“Erich von Dänikens Behauptungen im Licht der Bibel”, so der Untertitel eines Vortrages aus dem Jahren 2004. In diesem versucht ein fundamental an die Unfehlbarkeit und Wahrheit der Bibel glaubender evangelikale Bibellehrer die Idee der Götter aus dem All zu widerlegen. Mit der Bibel in der Hand wird in diesem Vortrag erklärt, warum die Prä-Astronautik, die Aussagen des Erich von Däniken oder auch UFOs Unfug sind. Der Bibelfundamentalist Roger Liebi ist sicher, dass er all das anhand der biblischen Wahrheiten widerlegen kann und gibt sogar Ratschläge zur “Behandlung der Dänikenites”. Und so möchte ich Euch dieses Vortrag-Video auf keinen Fall vorenthalten!

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(Posting vom 6. Juli 2012 / neu 20. April 2017)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der evangelikale Bibellehrer und Bibelübersetzer Roger Liebi ust fest davon überzeugt: Die Bibel hat unbedingt recht! Und nicht nur das.

In seinen Arbeiten und Veröffentlichungen verteidigt der Schweizer Liebi die Unfehlbarkeit der Bibel auch im Sinne der modernen Wissenschaft. Diese, als Apologetik bezeichnete, Verteidigung der biblischen Schriften und Aussagen ist eine im späten Mittelalter entstandene eigenständige Disziplin zur Wahrung des Christentums und deren “unfehlbare Lehren”.

Da Roger Liebi fundamental an die Wahrheit der biblische Aussagen im Sinne Gottes und Jesus Christus glaubt und Schweizer ist, kam er bei seiner Arbeit um ein Thema nicht herum: Die Prä-Astronautik. Also die Frage, ob “die Götter der Heiden wirklich Astronauten” waren, wie es Liebi selber formuliert hat. In einem Vortrag vom November 2004, der mit vielen anderen als MP3 HIER zu finden ist, hat sich der Bibellehrer bereits genau diesem Thema angenommen.

Aufgrund der Überzeugung Liebis, dass die Bibel unfehlbar sei, widerlegt dies seiner Meinung nach auch die die Prä-Astronautik und die Ideen seines Schweizer Landsmanns Erich von Däniken und dessen “Lehren“. Das wünscht er sich zumindest tief überzeugt in dem oben genannten Vortrag, der auch als YouTube-Video zu hören ist (s. unten).

Die “Behandlung der Dänikentites”

UFOs in der Bibel? Die "fliegende Buchrolle" des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
YouTube-Video: UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Rund 1,5 Stunden spricht der Bibelfundamentalist Roger Liebi in seinem Vortrag “Waren die Götter der Heiden wirklich Astronauten? – Erich von Dänikens Behauptungen im Licht der Bibel” von 2004 über die Spekulationen der Astronauten aus dem All. Dabei unterlaufen Liebi eine ganze Reihe von Fehlern. Zum Beispiel über die Dauer der Steinzeit, über Pyramiden, den Tempel des Salomon und anderes mehr.

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Grundsätzlich geht er in seinem Vortrag auf die Kernthemen “Wer ist Erich von Däniken? Gibt es Außerirdische? Woher kommt das Wissen am Ende der Steinzeit?” sowie dem UFO-Phänomen ein. Themen, die Liebi mit der Bibel in der Hand und fest in seinem Glauben in seinem Vortrag rund weg “widerlegt”. Dazu gibt er am Ende seines Vortrag sogar Tipps und Hinweise zu “Ursache und Behandlung der Dänikenites”. “Dänikenites” ist eine Bezeichnung, die nach dem weltweiten Erfolg von Erich von Däniken seinem ersten Buch “Erinnerungen an die Zukunft ” von 1968 im englischen Sprachraum geboren wurde. Also eine Bezeichnung für den Hype um EvD und seinen Ideen um Astronautengötter.

“Engel” gab es nicht! Oder doch?

Der Bibelfreund Liebi erzählt selbstverständlich auch viel Korrektes in seinem Vortrag über die “Götter der Heiden”. Nur leider entspricht seine theologische Deutung der “Engel” aus den biblischen Schriften – vor allem dem Neuen Testament – dem üblichen Wunschdenken. Liebevolle asexuelle Geistwesen als “Handlanger” eines ebensolchen Gottes – diese sind eine theologische Erfindung! Sehr deutlich zeige ich dies beispielsweise in dem Buch “Rebellion der Astronautenwächter”, ohne dabei fragwürdige Quellen bedienen zu müssen …

Roger Liebi ist, dass zeigen seine Bibelstunden, Vorträge bzw. YouTube-Vorträge alle eindeutig, ein Bibelfundamentalist. Das erscheint mittelalterlich. Ist es auch. Fundamentalisten des Christentums gab es schon immer. Teilweise so extrem, dass überall der Satan und Teufelszeug  gesehen wird und naturwissenschaftliche Erkenntnisse abgelehnt werden. Selbstredend wird auch sehr oft das UFO-Phänomen von diesen als “dämonisch” oder als Satans Machenschaften gedeutet.

Der Prophet Henoch. Nur ein Fantast und Träumer, der "Engel" (Astronautengötter) vor Jahrtausenden nur im Schlaf sah? YouTube-Video von Fischinger-Online (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der Prophet Henoch: Nur ein Fantast und Träumer? YouTube-Video von Fischinger-Online (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Wenn Liebi versucht, die Idee der Außerirdischen als Götter der Vorzeit anhand der Bibel zu widerlegen, kann das nur nach hinten los gehen. Jedoch gibt es zwischen Liebi als fundamentalen Christ und dem Thema Prä-Astronautik eine ganz starke Parallele: Liebi preist in seinen zahllosen Vorträgen die Wahrheit und Richtigkeit der alten Schriften. Engel sind bei ihm eben Engel. In Teilen der Prä-Astronautik ist es ähnlich. Nur da sind diese männlichen Engel eben körperliche Astronautengötter.

Hirn aus, Gott an!

Vor genau einem Jahr habe ich auf diesem Blog eine US-Studie vorgestellt, in der es heißt, dass bei tief religiösen Menschen die Logik im Gehirn sich einfach abschaltet. Damit ein Mensch an einen spirituellen und übersinnlichen Gott intensiv glaubt, schalte sein Gehirn das Nervenzentrum für analytisches Denken einfach aus. So die Studien des Forscherteams um Anthony Ian Jack von der “Case Western Reserve University” in Cleveland, Ohio (USA). Anthony Ian Jack  schreibt in der Untersuchung zu den Ergebnissen:

Wenn es um Glaubensfragen geht, erscheint dies von einem analytischen Standpunkt aus betrachtet absurd. Aber unser Verständnis des menschlichen Gehirns zeigt, dass die Zuwendung zum Glauben an das Übernatürliche die kritische und analytische Art des Denkens beiseite schiebt, um höhere soziale und emotionale Einsichten zu erlangen.

“Höhere soziale und emotionale Einsichten”? Das kann nicht nur auf tief an die Bibel glaubende Menschen angewandt werden, sondern auch auf einige Bereiche der Esoterik und “Spiritualität”. Da besteht kein Zweifel! Sicher kennt jeder Menschen, die von sich sagen sie wären spirituell und so auch von Licht und Liebe erfüllt. Allerdings schaltet sich auch bei fundamentalen Prä-Astronautikern oft die “analytische Art des Denkens” ab …

Wer also die Zeit hat, kann sich in diesem Video (und ggf. auch andere Videos von Liebig) einmal umfangreich über die fundamentale Gottes-Wahrheit der Bibel und die Astronautengötter-Widerlegung informieren.

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Eines der großen Rätsel der Menschheit: Wohin verschwand die Bundeslade am 16. März 597 v. Chr.? +++YouTube-Video+++

Eines der großen Rätsel der Menschheit: Wohin verschwand die Bundeslade am 16. März vor 2614 Jahren? (Bild: L. A. Fischinger)
Eines der großen Rätsel der Menschheit: Wohin verschwand die Bundeslade am 16. März vor 2614 Jahren? (Bild: L. A. Fischinger)

Am 16. März 594 vor Christus geschah in Jerusalem eine Katastrophe: Der Tempel des König Salomon und die ganze Stadt wurden durch die Babylonier geplündert, das Volk Israel ging in das babylonische Exil und die heilige Bundeslade verschwand für immer aus der Geschichte der Menschheit. Was geschah hier vor 2614 Jahren in Jerusalem und wieso wurde die sagenhafte Bundeslade ab diesem Zeitpunkt nie mehr geschehen? Wurde sie von Wesen aus dem Himmel mit sich genommen, wie es ein alter Text behauptet? In meinem neuen YouTube-Video werfe ich einen phantastischen  Blick auf die Ereignisse des 16. März vor mehr als zweieinhalb Jahrtausenden … Eines der großen Rätsel der Menschheit: Wohin verschwand die Bundeslade am 16. März 597 v. Chr.? +++YouTube-Video+++ weiterlesen

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+++YouTube-Video+++ Indiana Jones, die Bundeslade und Hollywood: Sah sie wirklich so aus? Was bisher jeder übersah …

 Indiana Jones, die Bundeslade und Hollywood: Sah sie wirklich so aus? (Bild: L. A. Fischinger)
Indiana Jones, die Bundeslade und Hollywood. Aber sah die Lade Gottes wirklich so aus? (Bild: L. A. Fischinger)

Seit rund 2.600 Jahren gilt die heilige Bundeslade aus der Bibel als verschollen oder sogar zerstört. Einst haben Moses und die Israeliten am Berg Sinai nach Gottes Anweisungen gebaut und später fand sie im legendären Tempel des Salomon in Jerusalem ihren festen Platz. Und natürlich kennen die meisten Mystery-Fans die Bundeslade aus Hollywood. In dem Film “Jäger des verlorenen Schatzes” sucht der Held Indiana Jones den Schrein Gottes – und findet ihn. Aber hat Hollywood die Lade des Herrn wirklich genau nach der Bauanleitung Gottes im Buch Exodus nachgebaut? Wie sie wirklich aussah und welcher Hinweis in der Bibel bisher ausnahmslos übersehen wurde, erfahrt Ihr in meinem neuen Video auf YouTube.

 

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Die rätselhafte Bundeslade, die laut dem Buch Exodus nach einer Anweisung Gottes von Moses gebaut wurde, ist eines der ganz großen Rätsel der Bibel!

Hollywood machte die Lade durch den Helden Indiana Jones weltbekannt, der sie in “Jäger des verlorenen Schatzes” im Wettlauf mit den Nazis sucht. Aber hat die Bundeslade wirklich so ausgesehen, wie sie Hollywood “in unsere Köpfte pflanzte”? Immerhin ist das Aussehen der Lade des Herrn im Alten Testamt erstaunlich genau überliefert …

Wo die Traumfabrik richtig lag (und wo nicht) und welcher verborgene indirekte Hinweis über ihr Aussehen im Alten Testament bisher immer übersehen wurde, zeige ich Euch in diesem Video …

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