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Die “Alien-Mumien von Peru”: Neue Untersuchungen und Fragen um die seltsamen Mumien von Nazca +++ YouTube-Video +++

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Die "Alien-Mumien von Peru": Neue Untersuchungen und Fragen um die seltsamen Mumien von Nazca (Bilder: The-Alien-Project.com)
Die “Alien-Mumien von Peru”: Neue Untersuchungen und Fragen um die seltsamen Mumien von Nazca (Bilder: The-Alien-Project.com)

Seit 2016 und vor allem ab 2017 gehen in Peru seltsame Dinge vor sich: Grabräuber haben unweit der berühmten Ebene von Nazca zahlreiche Grabkammern, Stollen und Gruften gefunden, in denen dutzende fremdartige Mumien liegen sollen. „Alien-Mumien“, wie es sehr schnell aufgrund des überaus bizarren Aussehens aus Südamerika hieß. Seit dem berichte ich auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder von den Vorgängen in Peru rund um die „außerirdischen Mumien von Nazca“. Doch es gibt eine ganze Reihe neue Entwicklungen und Informationen zu diesen seltsam aussehenden Mumien von Peru, die das Thema wieder spannend machen. Was es für neue Kenntnisse, Analysen, Berichte, Entdeckungen und vor allem auch Fragen rund um die „weißen Mumien Peru“ gibt, erfahrt Ihr umfangreich in diesem YouTube-Video.


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Mumien von Aliens in Peru?

Fragwürdige und sonderbare Geschehnisse, die von gefundenen Kreaturen handeln, die zum Teil rund 30, 40, 60 oder 170 Zentimeter groß sind. Ausgestattet mit teilweise nur drei endlos lange Finger (und Zehn), riesigen Schädeln und irgendwie wie nicht von dieser Welt.

In diesem zweiten Video zum Thema (1. Video HIER) greife ich das Thema der „Alien-Mumien von Nazca“ erneut auf. Es gibt in Peru dazu eine ganze Reihe von neuen Entwicklungen und Untersuchungen, die weitere Fragen zu diesem inzwischen sehr komplexen Thema aufwerfen. Nicht nur jene, dass die DNA nicht menschlich sein soll …

Was es alles an neuen Kenntnissen, Analysen, Berichte, Entdeckungen und vor allem auch Fragen rund um die „weißen Mumien Peru“ gibt, erfahrt Ihr umfangreich in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal.

Bleibt neugierig …

Die Alien-Mumien von Nazca in Peru: Neue Untersuchungen und Fragen! YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: Erich von Däniken von Archäologen längst widerlegt? Im Gegenteil! +++ YouTube-Video +++

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Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: von Archäologen ständig widerlegt? Im Gegenteil! (Bild: E v. Däniken/History Channel / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: von Archäologen ständig widerlegt? Im Gegenteil! (Bild: E v. Däniken/History Channel / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Die Hochebene von Nazca in Peru, die dortigen legendären Scharrbilder, Posten und Linien, sind legendär. Seit Anbeginn der Prä-Astronautik (Ancient Aliens) gehören diese Nazca-Linien zu einem der „Kern-Mysterien“ des Themas „waren die Götter Astronauten“. Auch die Archäologie ist von den rund 1.500 Bildern und Formen in der Wüste fasziniert. Was mögen vor rund 2.000 Jahren die Menschen von Nazca damit bezweckt haben? Doch für die Archäologie sind all die Thesen von Astronautengöttern in Nazca lange widerlegt, und der Mainstream wiederholt dies seit Jahrzehnten ständig in Presse und TV. Mainstream-Presse und –TV haben nach Jahrzehnten der Wiederholung noch immer nicht gemerkt, dass sie ihrem Publikum das genaue Gegenteil verkaufen! In diesem Video auf meinem YouTube-Channel erfahrt Ihr, warum Archäologen unbeabsichtigt die Prä-Astronautik-Thesen zu den Nazca-Linien nicht „widerlegt“ sondern „belegt“ haben.


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Für viele Prä-Astronautiker ist Nazca ein klarer Hinweis auf die „Götter am/vom Himmel“. Hier in Peru haben Menschen einen Stempel für die Astronautengötter hinterlassen, sind viele Menschen überzeugt.

Archäologen sehen das im wahrsten Sinne des Wortes trocken: Nichts mit Außerirdischen vor Jahrtausenden. Kein „Weltraumbahnhof für UFOs“ und kein „Flughafen der Ancient Aliens“. Dies sei alles längst durch archäologische Forschungen widerlegt worden. Deshalb wissen man inzwischen genau, dass das alles nichts mit (realen) Göttern der Sterne zu tun hat.

Gebetsmühlenartig wiederholen Archäologen, dass die Nazca-Linien nichts mit irgendwelchen phantastischen Thesen von Aliens in der Antike zu haben. Alles sei „Kult“ und „Religion“ der Nazca-Kultur gewesen. Die Massenmedien des Mainstream wiederholen diese Ansichten nun schon an die 20 Jahre im TV und in Presse-Artikeln.

Was die ständigen Wiederholungen im Mainstream aber verschweigen … ist, dass die archäologischen Forschungen die Prä-Astronautik zu Nazca nicht widerlegt haben. Das Gegenteil ist der Fall: Sie haben sie eigentlich bestätigt. Selbst die Medienberichte sagen das „zwischen den Zeilen“ immer wieder – nur erkennen sie es mangels Kenntnisse der Thematik selber nicht.

In diesem YouTube-Video erfahrt Ihr, warum Archäologen unbeabsichtigt die Thesen der Astronautengötter oder auch von Erich von Däniken zu den Nazca-Linien nicht „widerlegt“ sondern „belegt“ haben. Absichtlich provokant ausgedrückt!

Mainstream-Presse und –TV haben nach Jahrzehnten der Wiederholung der archäologischen „Widerlegungen“ noch immer nicht gemerkt, dass sie ihrem Publikum das genaue Gegenteil verkaufen

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Nazca und die Prä-Astronautik: Längst von Archäologen widerlegt? YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Maria Reiche und die Linien von Nazca: Verdienter Mainstream-Bericht über die vergessene Gringa, die die Wüste in Peru fegte

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Maria Reiche und die Linien von Nazca: Die Gringa, die die Wüste in Peru fegte (Bilder: latinamericanstudies.org)
Maria Reiche und die Linien von Nazca: Die Gringa, die die Wüste in Peru fegte (Bilder: latinamericanstudies.org)

Es existiert wohl kein an Prä-Astronautik sowie Grenzwissenschaft und Mystery Files Interessierter auf diesem Planeten, der nicht die Linien und Scharrbilder von Nazca in Peru kennt. Zu verdanken haben die Nazca-Linien ihre Berühmtheit ohne Zweifel Erich von Däniken und seinen Thesen über die Raumfahrer des Altertums. Nazca ist seit nun 50 Jahren Teil seiner Argumentationen. Vergessen wurde darin nie Dr. Maria Reiche aus Deutschland, die als Pionierin der Nazca-Forschung ihr Leben der Entschlüsselung der Hochebene in Peru widmete. “Die Gringa, die die Wüste fegte”, wie sie einst in Peru belächelt wurde. Vergessen wurde Reiche aber vielfach in der Öffentlichkeit. Ein jüngst erschienener Artikel in der Mainstreampresse ruft die Nazca-Forscherin jetzt gebührend ins Gedächtnis zurück. Genau 20 Jahre nach ihrem Tod am 8. Juni 1998 in Peru. Ein Beitrag, der natürlich um von Däniken nicht herum kommt, weshalb das Thema bzw. Maria Reiche an dieser Stelle ebenso einmal genauer betrachtet und gewürdigt werden soll.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Bilderbuch der Götter

Nazca ist jener Ort in Peru, in dem sich die legendären Scharrbilder, Pisten, Linien und Figuren in der Wüste befinden, die nur aus der Luft wirklich in ihrem Ausmaß zu erfassen sind. Diese mysteriösen Nazca-Linien und ihre “Verwandten” in aller Welt, waren bereits vielfach Thema unterschiedlicher Beiträge auf diesem Blog. So gut wie jeder an den Rätseln der Geschichte Interessierte kennt sie. Jeder Erich von Däniken-Leser kennt sie fast schon “in und auswendig”, da sie bereits in seinem 1. Buch 1968 ein wichtiges Thema waren.

So ist auch von Däniken zu verdanken, dass die Bilder in der Wüste heute weltweit bekannt sind. Natürlich nicht nur in der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik. Vor nicht einmal 100 Jahren war das ganz anders!

Erst im Jahre 1927 wurden von dem peruanischen Archäologen Toribio Mejia Xesspe die Geoglyphen von Nazca wieder entdeckt. 13 Jahre später berichtete er erstmals über die sonderbaren Bodenstrukturen in der Ebene in einem Artikel und auf einer Pressekonferenz in Peru. Beachtung fand er dabei eher weniger. Ebenso die wohl erste wissenschaftliche Beschreibung Nazca-Linien von Alfred Kroeber aus den USA, der auf einer Peru-Reise 1926 über die Eben “stolperte”.

Als aber im Juni 1941 der Historiker Paul Kosok aus New York mit einem Flugzeug über den Ebene flog und darüber in “Natural History” 1947 berichte, war Nazca aus dem Winterschlaf der Geschichte endgültig geweckt. Seit diesen Tagen ist die Ebene von Nazca mit ihren rund 1.500 Scharrbildern Archäologen und Forschern aus aller Welt ein Begriff.

Paul Kosok wiederum hatte bei seiner Arbeit in Peru eine Assistentin, die heute untrennbar mit Nazca in Verbindung steht: Maria Reiche aus Dresden.

Maria Reiche und die Linien von Nazca

Kosok sah in der Hochebene von Nazca “das größte Astronomie-Buch der Welt”. Eine Art von gigantischen astronomischen Kalender der Ureinwohner von Peru. In den folgenden Jahren verfiel seine deutsche Assistentin Maria Reiche dem Zauber der Nazca-Linien und verfolgte die Thesen von Kosak in Peru weiter. Sie wurde so geradezu zu einer Ikone der Nazca-Forschung, die bis zum ihrem Tod 1998 unermüdlich die ebene erforschte und dokumentierte.

Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein "Nazca Europas" ...? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein “Nazca Europas” …? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Im fernen Peru ist Maria Reiche bis heute unvergessen. Sie war zu Lebzeiten eine Frau, die buchstäblich bis zum letztem Atemzug für Nazca lebte und arbeitete. Der Erhalt der Linien und Figuren ist zu einem großen Teil allein ihrem Einsatz zu verdanken. Eine seltsame Frau aus Europa, eine “Gringa”, die die Einheimischen vor Ort misstrauisch beäugten.

Einige hielten sie für eine “Hexe”, andere schlicht für ein wenig verrückt. Nicht nur, da die Deutsche ohne Mann und Kinder in spärlichen und geradezu ärmlichen Verhältnissen in Nazca in einer Hütte lebte und täglich bis zu 14 Stunden die Scharrbilder erkundete. Reiche pflegte es auch die Wüste mit einem Besen zu fegen. Ein Bild, das sich vielen Menschen vor Ort eingebrannt hat. Natürlich war Reiche nicht als einsame Hütten-Hausfrau einem Reinigungswahn verfallen, sondern sie legte auf diese Weise zugewehte Scharrbilder der Wüste frei. Eine einfache aber eben effektive Methode.

Bis zu 14 Stunden am Tag versuchte sie das Mysterium der Scharrbilder von Nazca zu ergründen. Entdeckte und dokumentierte unzählige dieser sogenannten Geoglyphen, schlief auch mal einsam in der Wüste oder fuhr mit ihrem “VW Käfer” durch die Pampa und Berge Perus. Immer auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, die die etwa 500 Quadratkilometer große Ebene von Nazca an sie stellte. Selbst als die Forscherin ab 1987 nach und nach erblindetet sowie Krebs und Parkinson bekam, arbeitete sie weiter: Sie ließ sich mit einem Gestell auf dem Rücken von Helfern in der Wüste tragen …

Die Jahre und Jahrzehnte gaben der Leidenschaft von Maria Reiche recht. Fünf Ehrendoktortitel erhielt sie, in Nazca steht eine Staue von ihr und eine Allee trägt dort ihren Namen. Ihr es es auch zu verdanken, dass die UNESCO 1994 die “Linien und Bodenzeichnungen von Nasca und Pampa de Jumana” zum Weltkulturerbe ernannte. Bereits 1978 gelang es ihr in Peru Nazca als archäologische Schutzzone ausweisen zu lassen. Angesichts der Tatsache, dass man die Scharrbilder da schon Jahrzehnte kannte, eine überfällige Notwenigkeit.

Als Zeichen der Würdigung ihrer Leistungen erhielt sie mit 90 Jahren die Staatsbürgerschaft von Peru. Ebenso verlieh der Staat ihr 1993 den “Orden der Weisen der Inka” – die höchste Auszeichnung des Landes Peru. Zehn Jahre zuvor erhielt sie das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Auch Dresden, der Heimatstadt Maria Reiches, würdigt inzwischen verschiedentlich ihrer 1903 dort geborenen Tochter der Stadt.

Heute gibt es nicht nur Museen, Vereine und Organisationen zu ihren Ehren, sondern auch der kleine Flughafen von Nazca trägt ihren Namen. Jener kleine Airport, von dem heute die unzähligen Touristen aus der ganzen Welt zu Rundflügen über die Nazca-Linien starten.

VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)

Das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” veröffentlichte zum 20. Todestag der außergewöhnlichen Nazca-Forscherin am 8. Juni 2018 den Artikel “Wie eine Deutsche die Nazca-Linien rettete”. Darin wird Ana Maria Cogorno, die Adoptivtochter von Maria Reiche, mit den Worten zitiert:

Aus Deutschland gab es keine Hilfe. Nur in den Achtzigerjahren interessierte sich ein deutscher Botschafter für die Arbeit. Es ist eine Schande.

In diesen Worten von Cogorno scheint “Verbitterung mitzuschwingen” so Matthias Lauerer in seinem “Spiegel”-Artikel. Verwunderlich ist das wirklich nicht, da wohl kein anderer Name als eben Erich von Däniken mit Nazca in Verbindung gebracht wird.

Maria Reiche und Erich von Däniken

Erich von Dänikens spektakuläre Thesen über Zeichen für Außerirdische auf der Ebene, machten die Region letztendlich im öffentlichen Bewusstsein erst bekannt. Ebenso aber auch der Franzose Robert Charroux drei Jahre später.

Die Autoren Dietrich Schulze und Viola Zetzsche schreiben in ihrer Maria Reiche-Biographie “Bilderbuch der Wüste” (2005) zu Däniken/Charroux:

Ihre phantastischen Ideen wirkten auf die Pampa wie das Licht eines Scheinwerfers.

Fraglos klingt es auch viel faszinierender, dass die Bilder, Linien und Pisten von Nazca für Besucher aus dem All gedachte waren, als dass sie ein “astronomischer Kalender” waren, wie es Reiche annahm. Von Däniken wiederum hat 1968 in seinem Weltbesteller “Erinnerungen an die Zukunft” Maria Reiche auch nicht (direkt) erwähnt. Was er aber sagte ist Folgendes:

Uns vermittelt die 60 km lange Ebene von Nazca – aus der Luft betrachtet – eindeutig die Idee eines Flugplatzes!

Damit war die Geschichte, von Däniken hält die Ebene in Peru für den Rest eines UFO-Flughafen der Vorzeit, geboren. Eigentlich ist das aber eine Aussage von – Maria Reiche. Nicht von ihm, wie ich es 2009 in meinem Buch “Historia Mystica” aufgezeigt habe. Das mag viele Prä-Astronautik-Interessierte an dieser Stelle mit Sicherheit verwundern, ist aber eine Tatsache.

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So hat EvD in seinem ersten Buch im Anhang zwei Veröffentlichungen von Maria Reiche angeführt. Das von ihr erstmals 1949 in drei Sprachen im Eigenverlag veröffentlichte Büchlein “Mystery on the Desert” ist eine davon. Darin heißt es von Reiche zu den Pisten und ebenen Flächen von Nazca: „Einige könnte man für Flugplätze halten“. Eine Aussage, die man heute kennt …

Zum Thema “von Däniken und Nazca als UFO-Flughafen” wird hier auf Grenzwissenschaft und Mystery Files noch ein gesonderter Artikel folgen, in dem das Thema genauer durchleuchtet werden soll. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel vorweg greifen …

Däniken widerlegt? Im Gegenteil: ZDF-Historiker Guido Knopp “bestätigt” (versehentlich) die Prä-Astronautik (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / D. Herper / Fischinger-Online)
Däniken widerlegt? Im Gegenteil: ZDF-Historiker Guido Knopp “bestätigt” (versehentlich) die Prä-Astronautik (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / D. Herper / Fischinger-Online)

Von Däniken hat seine Ideen und Thesen zu Nazca in seinem zweiten Buch “Zurück zu den Sternen” 1969 wesentlich weiter ausgebaut. Auch Maria Reiche wird darin mehrfach erwähnt und zitiert. “Das Phänomen auf der Pampa von Nazca”, so schreib EvD, “ist von der Wissenschaft bisher viel zu wenig beachtet worden”. Maria Reiche sei dabei die Person, “die sich am längsten und intensivsten um die Enträtselung des Geheimnisses der Nazca-Ebene bemüht”. Und weiter schreibt von Däniken in “Zurück zu den Sternen”:

Ich weiß, dass Maria Reiche meine Deutung der geometrischen Zeichnungen von Nazca nicht teilt, da ihre bisherigen Versuchsergebnisse solche kühnen Schlüsse nicht rechtfertigen würden. Trotzdem sei es mir gestattet, meine Theorie zu erläutern:

Im Artikel des “Spiegel” lesen wir, dass Reiche “seine unwissenschaftliche Arbeit nicht ausstehen” konnte und “ihm wütende Postkarten” aus Peru geschrieben habe. “Däniken wurde mit seinen Fantastereien reich”, als er Mitte der 70ger Jahre seine Ideen publik machte, so der Autor im “Spiegel”. “Sie blieb arm”, was ihr nichts ausgemacht haben soll.

Nazca als Kampfplatz der Meinungen

Tausende Artikel, Bücher und Studien sind in den vergangenen fast 100 Jahren  über Nazca veröffentlicht worden. Ohne Maria Reiches unermüdliche und obsessive Arbeit in Peru, wäre Nazca nicht das, was es heute noch ist. Es wäre sicher zu weiten Teilen achtlos zerstört worden. Vielleicht sogar schon vor Jahrzehnten, wie Ana Maria Cogorno erklärt:

In den Fünfzigerjahren sollte ein großes Bewässerungsprojekt das gesamte Areal überfluten, die Zeichnungen wären verloren gewesen. Sie verhinderte das.

So kann man die Arbeit und den Einsatz von Reiche in diesem Zusammenhang eigentlich nicht deutlich genug unterstreichen. Auch die Prä-Astronautik hat, ungeachtet aller Meinungsverschiedenheiten über den Sinn der Scharrbilder, Pisten und Linien, ihr folgerichtig bis auf den heutigen Tag viel zu verdanken. Auch wenn sie hierzulande kaum jemand kennt. So schreibt auch Matthias Lauerer in “Der Spiegel”:

Die 1.500 rätselhaften Scharrbilder im Süden Perus sind weltberühmt. Maria Reiche, Forscherin aus Leidenschaft, bewahrte die Nazca-Linien vor der Auslöschung. In Deutschland kennt die gebürtige Dresdnerin fast niemand.

Das rätselhafte "Band der Löcher" in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)
Das rätselhafte “Band der Löcher” in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)

Deutlich muss man dabei aber auch sagen, dass es vor rund 50 Jahren eben “Der Spiegel” selber war, der Erich von Däniken und seien Bücher zu einem derart gewaltigen Erfolg verholfen hat. Zwar unabsichtlich, aber auch schlechte Presse ist eben Presse, wie ich es in diesem Blog-Posting HIER vom 30. Mai 2018 zusammengefasst habe.

An der Auseinandersetzung zwischen der klassischen Archäologie von und in Nazca mit den Ideen der Prä-Astronautik hat sich bis heute nichts geändert. Seit einem halben Jahrhundert erscheinen regelmäßig Meldungen zu der Ebene, die groß die Widerlegung von EvD & Co. verkünden. Nazca ist ein Kampfplatz der Meinungen. Hervorheben kann man an dieser Stelle durchaus den bekannten Historiker Guido Knopp und seine “Widerlegung” der Prä-Astronautik im Rahmen der Sendung “Die großen Rätsel der Archäologie” des ZDF.

Knopp hatte darin verkündet, dass “hartnäckige Rätsel um die sogenannten Nazca-Linien” inzwischen gelöst und von Däniken widerlegt sei. Nur “ging der Schuss” in der ZDF-Sendung nach hinten los, da er als “Widerlegung” im Grunde ganz genau das über die Scharrbilder sagt, was auch von Däniken sagt: Nazca sei “Graffiti für die Götter”. In diesem Posting HIER vom 5. Juni 2012 erfahrt Ihr die genauen Details dazu und findet das entsprechende ZDF-Video …

Hassliebe?

Da kommt ein schweizer Hotelier ohne akademische Ausbildung aus dem Nichts, schreibt einen Weltbesteller nach dem anderen, wird damit über Nacht weltberühmt und plötzlich kennt jeder die Ebene von Nazca. Was folgte waren nach und nach immer mehr Besucher aus aller Welt, die selber diese Scharrbilder sehen wollten.

Dass das Maria Reiche im fernen Peru aufgrund ihrer jahrzehntelangen Leidenschaft und Liebe zu der Ebene durchaus sauer auf stieß, kann man sich durchaus vorstellen. Ein Mann mit Thesen von Astronautengöttern in “ihrem” Nazca, stellte so ihre Arbeit udn die Arbeiten aller anderen Forscher sehr weit in den Hintergrund. Aber gab es deshalb eigentlich einen regelrechten “Krieg” zwischen von Däniken und Reiche in der damaligen Zeit? Eine Behauptung, die bis heute von Kritikern und Skeptikern immer wieder erhoben wird.

Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ist der "Spaß" um Alien-Mumien bald vorbei? (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)
Die “Alien-Leichen” von Nazca in Peru:Maria Reiche würde sich im Grabe umdrehen! (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)

Im Jahr 1978 erschien das Buch “Erich von Däniken im Kreuzverhör” in seinem damaligen Verlag. Ein Buch, in dem eine Auswahl zahlreicher Fragen der Zuschauer der Däniken-Vorträge in aller Welt und seine entsprechenden Antworten veröffentlicht wurden. Eine dieser Fragen bezog sich auf einen Artikel über Nazca in dem Magazin “GEO”, in dem auch Maria Reiche zu Wort gekommen war. Sie nannte EvD darin angeblich “einen Schwindler”, so dass der Fragestelle gerne wüsste, was von Däniken dazu sagt.

Seine umfangreiche Antwort auf die Publikumsfrage:

“Gleich nach Lektüre schrieb ich an Frau Reiche, bekam aber bis heute keine Antwort. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die alte Dame das gesagt hat! Sie hätte zu dieser Diffamierung auch nicht den geringsten Anlass, weil ich über die Ebene von Nazca nichts veröffentlicht habe, was man als ‘Schwindel’ bezeichnen könnte. Und dass ich zu Nazca eine andere Meinung vertrete als Frau Reiche und die offizielle Archäologie, das ist doch wohl mein gutes Recht, besonders deswegen, weil sich die Gelehrten selbst wieder mal nicht einig sind.

Zwanzig Personen, alles Bekannte von mir, darunter der Präsident der ‘Ancient Astronaut Society’, Rechtsanwalt Gene Philipps aus Chicago, unterhielten sich Mitte Juli ’77 mit Frau Maria Reiche. Diese Unterhaltung fand im Hotel Touristas in Nazca statt, wo Frau Reiche ihre Zelte aufgeschlagen hat. Die Tonbänder dieser Unterhaltung habe ich abhören können. Frau Reiche war außerordentlich freundlich und humorvoll und äußerte sich sehr positiv über mich!

Das klingt eher nach einer “Hassliebe”. Von Däniken hat ebenso nie die Leistungen von Maria Reiche irgendwie in Frage gestellt. Im Gegenteil: In seinem 1997 erscheinenden Buch “Zeichen für die Ewigkeit- Die Botschaft von Nazca” nennt er sie “die große alte Dame von Nazca”, würdigt mehrfach ihre “epochale Leistung” und schreibt unter anderem über sie:

Maria Reiche hat sich redlich alle Verdienste erworben, die in Peru nur möglich sind.

Dem ist nichts weiter hinzuzufügen!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Rätselhafte Bodenzeichnungen und Geoglyphen in Schottland: Ein “Nazca Europas” und ein Rätsel der Archäologie? +++ YouTube-Video +++

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Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein "Nazca Europas" ...? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen und Geoglyphen in Schottland? Ein “Nazca Europas” …? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Liegt im Nordosten von Schottland ein Rätsel der Archäologie verborgen, dass bisher mehr oder weniger übersehen wurde? Mysteriöse Spuren der Vergangenheit, die aussehen wie die weltberühmten Scharrbilder in der Ebene von Nazca in Peru, die ebenso bis heute ein Mysterium sind? Man könnte tatsächlich daran denken, wenn man sich die zahllosen geometrischen Figuren, Strukturen, Bilder, Kreisformen usw. aus der Luft ansieht, die dort in der Landschaft liegen. Was sich genau kaum beachtet in Schottland befindet, was für Hintergründe, Erklärungen, Deutungen und Spekulationen es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal der Grenzwissenschaft & Mystery Files


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein „Nazca in Europa“? Ein Mekka für die Luftbildarchäologie und ein Rätsel der Archäologie? Oder nur Wikinger, Holzfäller mit Langeweile, mittelalterliche Bauern, “Barbaren-Stämme” ?

Zumindest könnte man daran denken, wenn man sich die zahllosen geometrischen Spuren, Bilder, Kreisformen usw. auf der Luft ansieht, die hier in Schottland im Norden Großbritanniens in der Landschaft liegen. Zum Teil überaus sonderbare Bodenzeichnungen, auf die mich über meine Facebook-Seite mein Mystery-Freund André Tetsch vor geraumer Zeit hingewiesen hat.

All das ist sehr gut via Google Earth zu bestaunen (zum Beispiel bei 57°33’6.99″ N / 3°16’28.37″ W).

Aber was mögen alle diese Geoglyphen dort bedeuten? Wie alt sind diese und wer fertigte sie wann in der uralten Kulturlandschaft Schottlands an? Die Experten selber wissen zum Teil nichts von diesen Bildern in der Landschaft – und Anwohner haben teilweise sehr „sonderbare Erklärungen“ …

Was sich hier bisher recht unbemerkt in Schottland befindet und was für Hintergründe, Erklärungen, Deutungen und Spekulationen es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem Video!

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Lars A. Fischinger

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Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ermittlungen wurden eingeleitet. Ist der “Spaß” um die Alien-Mumien bald vorbei?

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Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ist der "Spaß" um Alien-Mumien bald vorbei? (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)
Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ist der “Spaß” um Alien-Mumien bald vorbei? (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)

Manchmal – und leider viel zu oft – frage ich mich: Was denken sich eigentlich einige “Mystery-Jäger” dabei, die an der Grenzwissenschaft und Aliens Interessierten immer wieder mit Lug und Trug zu foppen? Warum geben sich immer wieder Menschen her, mit offenkundigen Schwindeleien und sogar Betrug vermeintliche Sensationen in die Welt zu posaunen? Genau das geschieht, wie mehrfach auf diesem Blog (HIER, HIER & HIER) und in einem YouTube-Video berichtet, derzeit in Südamerika. Denn dort, in Peru, geht eine “Forschergruppe” seit Monaten mit Alien-Mumien & Co. durch die Medien. Jetzt aber hat sich endlich das peruanische Kultur-Ministerium in die Angelegenheit eingeschaltet und die Staatsanwaltschaft ermittelt. Unter anderem wegen Grabräuberei.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ende 2016 schrieb ich in einem Fakten Check-Artikel auf diesem Blog zu den “sensationellen Alien-Mumien”, die in Peru gefunden sein sollen:

Wer will uns hier wieder einmal einen ,Alien aufbinden’, wie ich denke? Diese Bilder sagen eigentlich alles. Und das sollte auch jeder Mediziner und jeder medizinische Laie in Peru erkennen! Hier ist wohl eher von modifiziert als von mumifiziert zu sprechen.

Wenn man nicht die ganze Welt der Grenzwissenschaft wachsam im Auge behält, immer hinterfragt und sich diverse ,Sensationen’ genau ansieht (wenn man daran überhaupt Lust und Interesse hat) – gibt es bald nur noch Lug und Trug …”

Damals war nicht absehbar, dass die Story um den Fund einer angeblichen Alien-Mumie sechs Monate später in so einem Chaos gipfelt, das augenblicklich aus Südamerika zu erfahren ist. Nachdem in Peru angeblich ein kleine Alien-Mumie und ein kleiner Alien-Schädel gefunden wurden, tauchte alsbald noch eine riesige Alien-Hand mit drei langen Fingern auf.

Scheinbar aber nur, damit die “Mystery-Forscher” in Peru einige Zeit später eine komplette Mumie eines vermeintlichen Außerirdischen der stauenden Welt präsentieren konnten. Ebenso gefunden in Nazca, wie es heißt, und diesmal sogar fast 1,70 Meter groß. Unlängst hat man diese weibliche Alien-Leiche “Maria” getauft.

Röntgenbild der angeblichen nur 21 Zentimeter kleinen Alien-Leiche: Ein Blinder sieht die Manipulationen! – Zur Großansicht anklicken (Bild: YouTube-Screenshot / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Röntgenbild der angeblichen nur 21 Zentimeter kleinen Alien-Leiche: Ein Blinder sieht die Manipulationen! – Zur Großansicht anklicken (Bild: YouTube-Screenshot / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Doch dieser Alien-Fund war aufgrund der zuvor in Peru präsentierten Riesen-Hand und Mini-Mumie schon längst nicht mehr ernstzunehmen, wie ich es HIER beschrieben habe.

Frankenstein 2.0

Nachdem beispielsweise die erste Mumie dieser Story, der “Mini-Alien”, meiner Meinung ganz eindeutig aus echten Knochen zusammengebastelt war, wäre es bei dem “großen Alien” ebenso möglich. Das heißt, dass hier illegale Grabräuberei eine Rolle spielen würden.

Allerdings wäre das auch der Fall, wenn diese Funde authentisch wären. Denn sie wurden nicht von regulären Archäologen bei offiziellen Grabungen gefunden und geboren. In ersten Videos und Interviews zu der ersten vermeintlichen Alien-Mumie aus Peru war sogar eindeutig von Grabräubern die Rede. Oder, netter ausgedrückt, von “Hobby-Archäologen”.

In Peru ist es nicht anders, als in anderen Ländern der Erde: Archäologische Funde und Grabungen sind Sache der Behörden. In Peru ist es das “Ministerio de Cultura”, in dessen Aufgabenbereich solche Entdeckungen fallen. Wenn aber nun bei der neuen Alien-Mumie echte Knochen von Menschen/Mumien verwendet wurden, muss das peruanische Ministerium reagieren. Diese können nur aus einer Raubgrabung stammen.

Selbstverständlich können man dann auch anhand solcher verwendeten Knochen (der auch in Peru sehr zahlreich vorkommenden Mumien) wunderschön eine C14-Datierung vornehmen. Also mittels der Radiokarbondatierung das Alter der vermeintlichen Alien-Leiche bestimmen. Auch DNA-Analysen sind so möglich. Nimmt ein Betrüger Teile einer 2.000 Jahre alte Mumie, um daraus eine Alien-Mumie zu “basteln”, würde auch die C14-Datierung bestätigen, dass dieser “Außerirdische” eben 2.000 Jahre alt ist. Et voilà – eine Sensation …

Und das wurde auch bei der Mumie gemacht. Die fragwürdige Kreatur soll nach dieser Datierung etwa 1.750 Jahre alt sein, wie Gaia.com in einem Video berichtet. Der Genetiker Dr. Michael Aseev von Institut für Molekular-Genetik der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau wiederum sagte nach der Untersuchung einer Mumien-Probe in einem weitere Video von “Gaia”:

Durch die DNA-Probe der Mumie, die jetzt Marie genannt wird, konnten wir feststellen, dass dies eine Frau ist. Das Y-Chromosom fehlt.

Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
VIDEO: Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Doch weder das Alter der Probe noch die genetische Analyse dieser sagten irgendwas über eine “außerirdische Natur” der Mumie! Vielmehr zeigen diese, dass die Truppe sowie die fragwürdige Seite bzw. die Video-Arbeit von “Gaia” nicht davor zurück schrecken, echte Menschenteile für ihre Machenschaften zu nutzen. Mit die Ziel…Geld zu verdienen.

Dr. Konstantin Kototkow, der in diesem Zusammenhang ebenso wieder dabei ist, ist auch ganz interessant. Er hat eine Kamera entwickelt, die angeblich die Aura von Menschen, Tieren und Pflanzen fotografieren kann (sog. “Kirlian-Fotografie”). Diese bietet er für rund 850 Dollar an. Neben zahlreichen anderen Produkten, Software, Seminaren, Kursen usw.

Herr Staatsanwalt, übernehmen Sie!

Und so hat auch das “Ministerio de Cultura” von Peru vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass Ermittlungen gegen die “Mystery-Forscher” eingeleitet wurden. Aufgrund “krimineller Attentate gegen archäologische Denkmäler” in Peru. Folglich: Beschädigung und Plünderung von archäologischen Stätten und Kulturgütern. Würde die Behauptung der Mumien-Faker, sie würden um die 20 solcher Alien-Leichen besitzen, stimmen, wäre das Ausmaß dieser dreisten Machenschaften kaum abschätzbar.

Ebenso sei bei der ganzen Sache zu bedenken, dass die Beteiligten online, etwa bei Facebook und YouTube, auch mal gerne Pseudonyme nutzen. Zumindest sind nicht wenige Postings und Videos in den Sozialen Netzwerken von anonymen Nutzern online gestellt worden.

Geld für die Alien-Mumien von Nazca in Peru
Geld für die Alien-Mumien von Nazca in Peru …

Das war auch bei einer Crowdfunding-Kampagne Anfang 2017 von Thierry Jamin so. Gesammelt werden sollte bei dieser Kampagne und Untersuchungen wie GEN-Analysen für die erste kleine Alien-Mumie, den kleinen Alien-Schädel und die Hand. Ziel waren 29.000 Dollar und zusammengekommen waren: 39.510 Dollar.

Der Anwalt Alberto Alfredo Urbano Jaciento, der unter anderem für die Verwaltung der archäologischen Bereiche um Nazca zuständig ist, äußerte ebenso bedenken. Es sei, so Jaciento, nicht möglich, diese Mumie einem Fundort auf oder um die Hochebene von Nazca zuzuordnen. Vor allem betonte er, dass die Internet-Videos der Untersuchungen, der Probe-Entnahmen und die Proben an sich etc. keinerlei Beweiskraft hätten.

“Es ist nicht möglich festzustellen”, so Janiento zu den Videos, “dass die Proben oder Artefakte (wenn sie echt sind) den Beweis erbracht haben, dass sie fremdartigen oder überhaupt archäologischen Charakter haben”.

Damit ist der neueste Fall von Alien-Mumien wohl ein Fall für den Staatsanwalt.

Ich frage mich wirklich, wie man mit seinem Namen und Gesicht an die Öffentlichkeit gehen kann, um solche Storys zu verbreiten?!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan? Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Video)

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Zweite Nazca in Kasachstan (Bilder: Google Earth)
Zweite Nazca in Kasachstan (Bilder: Google Earth)

Sensationelle Entdeckung im Norden von Kasachstan? In der Tat: derzeit berichten verschiedenen Internetseiten, dass Wissenschaftler eine Art “zweites Nazca” mit Dutzenden Geoglyphen (Bodenbilder) mit Hilfe von Google Earth/Satellitenbildern gefunden haben. Doch ganz neu ist die Entdeckung nicht – aber spannend. Details auf meinem Video-Kanal “Ancient Aliens & Mystery Files” bei YouTube.

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Von Lars A. Fischinger

HALLO, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Scharrbilder der Hochebene von Nazca sind seit Erich von Däniken weltweit bekannt. Vor allem bei Archäologen und natürlich im Kreise der Prä-Astronautik. Doch auch in Asien (und anderswo) existierenden ähnliche Bodenbilder und Geoglyphen. Liegt hier ein “zweites Nazca”, das auch schon in Südafrika mit eher fraglichen Hinweisen vermutet wurde?

Forscher um Irina Shevnina und Andrerw Logvin rätseln jedoch seit Jahren über Herkunft, Zweck und Alter der sonderbaren Funde in Nord-Kasachstan.

Alles weitere in diesem Video. “Teilen” und/oder verbreiten ist natürlich erwünscht und Ihr könnte den Kanal auch gerne abonnieren:

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UFO-Boom in Peru: Offizielles UFO-Büro der peruanischen Luftwaffe gegründet, die Linien von Nazca und die Prä-Astronautik +++ YouTube-Video +++

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In Peru boomen die UFOs (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / L. A. Fischinger / WikiCommons)
In Peru boomen die UFOs (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Im Jahre 2001 gründete Peru die offizielle UFO-Meldestelle OIFAA, das “Oficina de Investigación de Fenómenos Anómalos Aérea” (Büro zur Erforschung anomaler Phänomene im Luftraum), die nach einigen Jahren wegen Verwaltungsproblemen geschlossen werden musste. Doch aufgrund der wachsenden Zahl von UFO-Sichtungen und -Meldungen in dem südamerikanischen Land, wurde nun das Büro nun unter den Namen DIFAA, das “Departamento de Investigación del Fenómeno Anómalo Aérea” (Department zur Erforschung anormaler Phänomene im Luftraum), reaktiviert. Aber warum sind Archäologen beim DIFAA dabei? Und warum wurde bei der offiziellen Eröffnung des UFO-Büros ein Vortrag über die weltberühmten Linien von Nazca und Außerirdische gehalten? Mehr dazu auf meinem YouTube-Kanal.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die peruanische Luftwaffe hat wieder ein offizielles UFO-Büro – denn es herrscht eine Art UFO-Boom in Südamerika. Doch was haben die Ancient Aliens damit zu tun?

Ein offizielles UFO-Büro in Peru, das von der dortigen Luftwaffe geleitet wird, mag seltsam klingen. Aber auch Brasilien, Chile oder Agentinnen unterhalten solche staatliche Meldestellen für UFOs. In Südamerika begegnet man Themen wie „Außerirdische” und „UFOs” wesentlich offener als bei uns in Deutschland. Brauchen also auch wir ein derartiges Büro?

Schon Professor Harald Lesch forderte vor bald 20(!) Jahren ein derartiges “UFO-Büro”. Ein offizielles Institut in Deutschland, so Lesch in der “NDR”-UFO-Doku “UFOs, Erklärungen über Unerklärliches” (ich glaube vom 27. September 1994?!) des öffentlich-rechtlichen TV, an das sich Zeugen wenden können und das quasi “ehrenamtlich” arbeitet.

Doch wieso begleitete die offizielle UFO-Meldestelle-Eröffnung des Kommandos der Luftwaffe Perus am 18. Oktober 2013 ein derart „seltsamer Vortrag” zu Ancient Astronauts und den Linien von Nazca? Den Vortrag bzw. das Symposium „Las Lineas de Nazca y los Seres Extraterrestres” leitete der Archäologe Professor Manuel Aguirre („School of Archaeology”, Uni San Marcos) …

Alles dazu in diesem YouTube-Video auf Grenzwissenschaft und Mystery Files.

Bleibt neugierig …

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Lars A. Fischinger

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Versunkene Kultur in Südafrika gefunden? Seltsame Boden-Bilder in der Karoo-Halbwüste geben Rätsel auf und lassen an ein “Nazca in Südafrika” denken.

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Ein Nazca in Südafrika - oder doch eher moderne Spuren? (Bild: Google Earth)
Ein Nazca in Südafrika – oder doch eher moderne Spuren? (Bild: Google Earth)

Die Hochebene von Nazca in Peru ist weltweit bekannt. Bis heute rätseln Wissenschaftler wie auch Laien über denn wahren Sinn und Zweck der dort vorkommenden Bodenzeichnungen (Geoglyphen) im Riesen-Format von Tieren, geometrischen Pisten und Linien. Nun soll ein “zweites Nazca” nahe der Halbwüste Karoo südöstlich der Kalahari-Wüste im südlichen Afrika gefunden worden sein. Doch sind die auf “Google Earth” zu sehenden Strukturen wirklich aus dem Altertum?

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Versunkene Kultur in Südafrika gefunden? Seltsame Boden-Bilder in der Karoo-Halbwüste geben Rätsel auf und lassen an ein “Nazca in Südafrika” denken. weiterlesen

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Vortrag von Erich von Däniken beim A.A.S.-Meeting 2018 kostenlos online (und mehr!) +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Vortrag von Erich von Däniken beim A.A.S.-Meeting 2018 (Bilder: D. Renner / Fischinger-Online)
VIDEO: Vortrag von Erich von Däniken beim A.A.S.-Meeting 2018 (Bilder: D. Renner / Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten veranstaltet die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) im deutschen Sprachraum eine Tagung rund um die Prä-Astronautik. Auf diesen Meetings tragen verschiedene Referenten jeweils unterschiedliche Themen rund um die Grenzwissenschaft und die Suche nach den Spuren der Ancient Aliens vor. Am 26. Oktober 2018 fand das sogenannte “1-Day-Meeting” der A.A.S. in Interlaken in der Schweiz statt und wurde traditionell mit einem Vortrag von Erich von Däniken beendet. Diesen Vortrag vom Altmeister der Prä-Astronautik kann sich nun jeder kostenlos ab dem 15. Februar online hier und bei YouTube ansehen. Doch nicht nur das, wie Ihr in diesem Beitrag lesen werdet.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Meeting zur Prä-Astronautik

Das traditionelle Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” von 2018 liegt nun schon einige Monate zurück. Das nächste Meeting der A.A.S. findet erst am 26. Oktober 2019 statt.

Anders als bei den “1-Day-Meetings” der A.A.S. wurden im vergangenen Jahr die Vorträge der Tagung von “Hangar 18b” mit gefilmt und nach und nach kostenfrei ins Netz gestellt. Eine Premiere für die “Däniken-Forschungsgesellschaft” und das Team von “Hangar 18b” an sich. Und so sind inzwischen alle Vorträge des Meetings vom Oktober 2018 bei YouTube zu sehen (s. unten). Für all jene Fans und Interessiere rund um die Prä-Astronautik, die nicht am Kongress teilnehmen konnten, eine wundervolle Gelegenheit, sich wenigstens die Vorträge im Nachhinein daheim anzusehen.

In Buchform nachlesen kann man die jeweiligen Vorträge kurze Zeit nach den Meetings ebenso. Der Ancient Mail Verlag von Werner Betz veröffentlicht jedes Jahr einen Tagungsband mit diesen, den Ihr HIER findet.

Erich von Däniken hat das letzte Wort

Was bisher von “Hangar 18b” fehlte war der Schlussvortrag der Tagung. Das Highlight, denn diesen Vortrag hält alljährlich Erich von Däniken selber. Als Pionier der Prä-Astronautik und der “Ancient Aliens” gebührt ihm zurecht das letzte Wort.

“Wir – Simon, Olli und Philip vom Hangar 18b Team – freuen uns riesig zusammen mit euch die Premiere von Erich von Dänikens Vortrag anzuschauen”, schreiben sie in ihrer Ankündigung. Denn diesmal nutzen sie eine neue Funktion bei YouTube, die ich beispielsweise auf meinem Video-Kanal noch nie nutzte: Die Premiere. Damit geht ein hochgeladenes Video erst an einem voreingestellten Tag zu einer bestimmten Zeit online. Zeitgleich mit dem Start des Videos – in diesem Fall 15. Februar um 20 Uhr! – können die User dort über das Video miteinander chatten. Ein Austausch während das Video also läuft.

In der Ankündigung heißt es zum Inhalt des Videos aber recht knapp nur:

“Erich von Däniken spricht unter anderem über die ‘Alien’ Mumien von Nazca in Peru, über die Fotos des Asteroiden Ceres, die vergangenen und zukünftigen Reisen, und vieles mehr.

Die genannten “Alien-Mumien” von Nazca wurde in zahlreichen Postings auf diesem Blog ebenfalls bereits thematisiert. Zuletzt umfangreich in diesem YouTube-Video HIER auf meinem Kanal. Erich von Däniken widmet sich auch in seinem neuesten Buch “Neue Erkenntnisse – Beweise für einen Besuch von Außerirdischen in vorgeschichtlichen Zeiten”, das ich Euch HIER vorgestellt habe, diesem Thema.

Der Vortrag von EvD wird dann hier zu sehen sein:

Abschlussvortrag von Erich von Däniken beim A.A.S.-Meeting 2018

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Weiter Vorträge zur Prä-Astronautik

Die bereits von “Hangar 18b” als Video online gestellten Vorträge sind nach Uploaddatum sortiert:

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Scharrbilder von Lanzarote und andere Geheimnisse der Kanarischen Inseln +++ YouTube-Video +++

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Die Scharrbilder von Lanzarote und andere Geheimnisse der Kanarischen Inseln (Bilder: Google Earth & gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Die Scharrbilder von Lanzarote und andere Geheimnisse der Kanarischen Inseln (Bilder: Google Earth & gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Die Kanarischen Inseln kennen viele als Reiseziel für den Urlaub. Inseln wie Teneriffa, Gran Canaria oder auch Lanzarote sind beliebte Ziele. Doch es ranken sich um diese Inseln eine Vielzahl an Mythen und Legenden, die bis heute für Diskussionen sorgen. (Moderne) Scharrbilder – sog. Geoglyphen – auf der Insel Lanzarote sind da nur ein Teil der Spekulationen um die Kanarischen Inseln. Auch Themen wie Atlantis, Pyramiden auf Teneriffa, Kontakte zwischen der Alten und Neuen Welt und sogar UFO-Sekten gehören dazu. Alles darüber erfahrt Ihr in diesem Video auf YouTube.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Kanarischen Inseln kennen viele als Reiseziel für den Urlaub. Inseln wie Teneriffa, Gran Canaria oder auch Lanzarote sind beliebte Ziele. Doch es ranken sich um diese Inseln eine Vielzahl an Mythen und Legenden, die bis heute für Diskussionen sorgen.

(Moderne) Scharrbilder – sog. Geoglyphen – auf der Insel Lanzarote sind da nur ein Teil der Spekulationen um die Kanarischen Inseln.

Auch Themen wie Atlantis, Pyramiden auf Teneriffa oder Kontakte zwischen der Alten und Neuen Welt gehören dazu. Da aktuell eines der Scharrbilder auf Lanzarote wieder in der Grenzwissenschaft diskutiert wurde, soll in diesem Video mal ein Blick auf all die anderen Mythen und Gerüchte der Kanaren geworfen werden.

Diese reichen von Atlantis bis zu UFO-Sekten – wie Ihr es in diesem YouTube-Video erfahrt.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 12. Feb. 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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