Suchergebnisse: Nazca

Auf den Spuren der großen Rätsel von Nazca in Peru: Das Crowdfunding-Projekt “Nazca III” (+ Videos)

Auf den Spuren der Rätsel von Nazca in Peru: Das Crowdfunding-Projekt "Nazca III" (Bilder: D. Renner / E. v. Däniken / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Auf den Spuren der Rätsel von Nazca in Peru: Das Crowdfunding-Projekt “Nazca III” (Bilder: D. Renner / E. v. Däniken / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Die Nazca-Linien von Peru gehören seit Jahrzehnten zu den großen Rätseln und Themen der Prä-Astronautik. Archäologen, Grenzwissenschaftler und Laien sind fasziniert von den Scharrbildern, Linien, Pisten und Figuren auf der Hochebene in den Anden von Südamerika. Vor allem Erich von Däniken machte diese Nazca-Linien weltweit und außerhalb der archäologischen Community bekannt. Und so plant die Erich von Däniken-Stiftung zur interdisziplinären Erforschung der Anomalien der Wüstenfläche von Nazca ein drittes Forschungsprojekt mit den Namen “Nazca III”. Die Erich von Däniken-Stiftung möchte neueste wissenschaftliche Untersuchungen in Auftrag geben. Die Stiftung hat bisher zwei Nazca-Expeditionen finanziert. Durchgeführt von einem internationalen Team von Wissenschaftlern, verbunden über die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Und die dabei von den Experten entdeckten Anomalien sollen mit dem Projekt “Nazca III” weiter erforscht werden. In diesem Beitrag erfahrt Ihr alle Details zu diesem Forschungsprojekt: Die Ziele, die Fragestellungen an Nazca, die teilnehmenden Institute und die Forschungsergebnisse der beiden vorherigen Untersuchungsprojekte.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Forschungsprojekt Nazca III”

Das geplante Projekt “Nazca III” wird eine umfangreiche Untersuchung der Rätsel, Anomalien und Mysterien der Hochebene von Nazca sein. Ein drittes Forschungsprojekt, dass Erich von Däniken zu diesem Thema ins Leben gerufen hat.

Die bisherigen Forschungsergebnisse findet ihr HIER als PDF-Dokument kostenlos online. Ebenso detailliert in der Veröffentlichung “Also doch: In Nazca stimmt was nicht”, die Ihr kostenlos HIER als PDF-Dokument findet.

Doch Forschung ist teuer, sehr teuer. Und so sucht die Erich von Däniken-Stiftung weitere 65.000 Euro zur Realisierung der Untersuchungen und Analysen. Ein Großteil der Kosten ist bereits durch die beteiligten Institute, Universitäten und Organisationen abdeckt. Jedoch nicht alles. Deshalb soll der Rest der anfallenden Forschungskosten durch Crowdfunding mittels des renommierten Anbieters “Startnext” gesammelt werden.

Aber was will sie Stiftung mit 65.000 Euro? Und was sind die Ziele?

Worum geht es in dem Projekt?

Nazca fasziniert. Denn Nazcas gigantische Landschaftsmarkierungen sind viele Jahrhunderte alt. Hier wurde das Wissen einer untergegangenen Kultur eingraviert in den dunklen, ockerfarbenen Untergrund nahe der Pazifikküste Perus. Diese Tierdarstellung von mehr als 60 Metern Größe, Trapezformen mit zwei Kilometern Länge, rätselhafte Markierungen, schnurgerade Linien hinweg über Bodenspalten und einplanierte Bergspitzen haben ihr Geheimnis noch immer nicht preisgegeben.

Die Erich von Däniken-Stiftung möchte jetzt neueste wissenschaftliche Untersuchungen in Auftrag geben.

Was um alles in der Welt ist denn in Nazca so wichtig? Zuerst einmal: Dieses Nazca ist rätselhaft, geheimnisvoll und unheimlich. Die Wüste von Nazca ist überschaubar und undurchsichtig zugleich. Sie ist zauberhaft, verführerisch, logisch und gleichzeitig absurd. Die Botschaft von Nazca ist verhüllt und verworren, viele Theorien darüber sind widersprüchlich. Für Nazca gibt es keine einfachen Lösungen. Die Wissenschaft – in Nazca die Archäologie – versucht, unser gegenwärtiges Wissen und Denken auf Menschen zu übertragen, die vor langer Zeit lebten und deren Weltbild nicht das unsrige war. Über Jahrzehnte entstanden Nazca-Theorien, die am Ende allesamt nichts Überzeugendes aussagten.

Wer Nazca näher kommen will, muss umdenken. Eine andere Fragestellung muss her – eine an die Naturwissenschaften. Nur so können wir hinter die Geheimnisse der Linien und Figuren in der Steinwüste kommen.

Fragen an die Hochebene von Nazca

Deshalb finanzierte die Erich von Däniken-Stiftung bisher zwei Nazca-Expeditionen. Durchgeführt von einem internationalen Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Frau Dr. K. Hartsch und Prof. Dr. G. Reppchen, verbunden über die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Die Wissenschaftler entdeckten neben Anomalien des Magnetfeldes auch geoelektrische Unregelmäßigkeiten. Über Elektroden im Boden wurden schwache Impulse von Wechselstrom ausgestrahlt. Dann wurde der elektrische Widerstand gemessen.

Und siehe, an den Schnittstellen von Linien und elektrischen Messprofilen übertrafen die Messwerte das erwartete Resultat gleich um das Vielfache. Bald war klar: In Nazca gibt es Anomalien. Doch weshalb?

  • Aus welchem Material bestehen die breiten, pistenähnlichen Linien?
  • Gibt es unterschiedliche Minerale oder geochemische Elementverbindungen zwischen dem Wüstenboden und den “las Pistas”?
  • Existieren Hinweise auf irgendeine verborgene Technologie, die bei den bisherigen Untersuchungen nicht entdeckt wurde, weil gar nicht danach gesucht wurde?
  • Gibt es Informationen, die sich unterhalb der Scharrlinien und Figuren im Wüstenboden befinden?
  • Sollten neue Messinstrumente eingesetzt werden?

Jetzt hat sich ein wissenschaftliches Team aus drei Ländern gefunden, das den alten Rätseln mit neuen Methoden auf den Grund gehen will. Welche Hochschulen forschen mit? Wer ist beteiligt?

  1. Pontificia Universidad Catolica del Peru (Mineralogie und Geochemie)
  2. Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld (Geophysik)
  3. Universität Lausanne, Schweiz (Geochemie und Altersdatierungen)
  4. Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (Photogrammetrie, Satellitenbild- Auswertung)
  5. IPRO-Consult Dresden GmbH (Geowissenschaftliche Leitung)
  6. Erich von Däniken-Stifung (Auftraggeber und Fragesteller).

Was sind die Ziele? Wer ist die Zielgruppe?

Das Thema “Anomalien” der Hochebene von Nazca soll auf unterschiedlichen Ebenen eingehend analysiert werden:

  • Der stofflichen (Geochemie und Mineralogie),
  • Der räumlichen (in der Vertikalen und Horizontalen – Bezug 1: Linien und Pistas. Bezug 2: Upscaling, s. weiter unten.)
  • Die zeitliche Einordnung (Altersdatierungen).

Die Zielgruppe sind alle Menschen, welche Antworten über die ungelösten Rätsel in Nazca wünschen. Seit Jahrzehnten wimmelt es von Spekulationen und archäologischen Meinungen zu Nazca, zum Sinn und Zweck seiner Bodenbilder und den gewaltigen Planierungsarbeiten. Was fehlt, sind wissenschaftlich messbare Daten. Und genau diese sollen mit “Nazca III” endlich erbracht werden.

Warum sollte jemand das Projekt unterstützen?

Die Archäologie konnte das Rätsel Nazca nie lösen, weil ausschließlich nach archäologischen Denkmustern vorgegangen wurde. Exakte wissenschaftliche Forschungen, welche messbare und jederzeit wiederholbare Daten liefern, die belastbar und transparent sind, fehlen weitgehend. Dies soll durch unser Projekt Nazca III geschehen. Bislang ist keine derartige Initiative ergriffen worden.

Deshalb tun wir es – außer uns tut es ohnehin niemand, und die alte Schwärmereien geistern weiter herum. Helfen Sie mit, dieses einzigartige Projekt zu verwirklichen. Es wird ein Meilenstein in der Erforschung Nazcas werden, dem großen Weltkulturerbe der Menschheit.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das gesamte Projekt “Nazca III”, wird 208.800 Euro kosten!

Zwei Drittel dieser Summe wurden von den beteiligten Hochschulen verbindlich zugesagt. Es fehlen 65.000 Euro, welche über die Erich von Däniken-Stiftung durch Crowdfunding generiert werden sollen.

Die beteiligten Wissenschaftler von Projekt “Nazca III”, die über drei Länder hinweg kooperieren, werden methodisch-systematisch das Gebiet von Nazca erforschen. Sie werden:

  • Geophysikalische Messungen vornehmen, und auch das neue “Gesteinsradar” soll zum Einsatz kommen.
  • Laboruntersuchungen der Bodenchemie, Bodenphysik und der Mineralogie durchführen.
  • Altersdatierungen erstellen.
  • Sogar die Luft-und Satellitenbildauswertung einsetzen. Auch deshalb, um verschiedene Zeitepochen der letzten 70 Jahre miteinander zu vergleichen und zu erfahren, ob Einflüsse von Klimaveränderungen, Umweltverschmutzungen und Massentourismus auf die sensiblen Bodenzeichnungen zu erkennen sind. Unter anderem wird Upscaling eingesetzt. Das heißt, durch modernste Berechnungsverfahren wird die Bildqualität oder Bildstärke hochskaliert. Zum Beispiel bei der Pampa de Nasca.

Wer steht hinter deinem Projekt?

Die Forschungsaufgaben übernehmen:

  • Die Fakultät für Geochemie und Mineralogie der Pontificia Universidad Catolica del Peru, Lima, Peru.
  • Die Fakultät für Geochemie und Altersdatierungen der Universität Lausanne, Schweiz.
  • Die Fakultät für Geoinformation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Deutschland.
  • Die Fakultät für Geophysik der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld, Deutschland.

Für die wissenschaftliche Leitung, Planung und Koordination zuständig ist die IPRO-Consult Dresden GmbH aus Deutschland. Die Erich von Däniken-Stiftung, Schweiz, ist Auftraggeber und Fragesteller.

Erich von Däniken schreibt dazu (PDF HIER):

Die Archäologie hat das Rätsel Nazca nie lösen können, weil nur nach archäologischen Denkmustern vorgegangen wurde. Das wollen wir ändern und wissenschaftlich unanfechtbare Daten ermitteln. Außer uns tut es ohnehin niemand, und alles bleibt beim Alten. Helfen Sie mit, dieses wichtige Projekt möglich zu machen. Es wird ein Meilenstein in der Forschung von Nazca werden.”

Das Projekt findet Ihr bei “Startnext” HIER.

(Text von Startnext, Links von Fischinger-Online)

Videos zum Thema Nazca

Video von Erich von Däniken zum Projekt Nazca III auf YouTube

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Nazca und die Prä-Astronautik: Längst von Archäologen widerlegt? YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

, , , , markiert <

Die “Alien-Mumien von Peru”: Neue Untersuchungen und Fragen um die seltsamen Mumien von Nazca +++ YouTube-Video +++

Die "Alien-Mumien von Peru": Neue Untersuchungen und Fragen um die seltsamen Mumien von Nazca (Bilder: The-Alien-Project.com)
Die “Alien-Mumien von Peru”: Neue Untersuchungen und Fragen um die seltsamen Mumien von Nazca (Bilder: The-Alien-Project.com)

Seit 2016 und vor allem ab 2017 gehen in Peru seltsame Dinge vor sich: Grabräuber haben unweit der berühmten Ebene von Nazca zahlreiche Grabkammern, Stollen und Gruften gefunden, in denen dutzende fremdartige Mumien liegen sollen. „Alien-Mumien“, wie es sehr schnell aufgrund des überaus bizarren Aussehens aus Südamerika hieß. Seit dem berichte ich auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder von den Vorgängen in Peru rund um die „außerirdischen Mumien von Nazca“. Doch es gibt eine ganze Reihe neue Entwicklungen und Informationen zu diesen seltsam aussehenden Mumien von Peru, die das Thema wieder spannend machen. Was es für neue Kenntnisse, Analysen, Berichte, Entdeckungen und vor allem auch Fragen rund um die „weißen Mumien Peru“ gibt, erfahrt Ihr umfangreich in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mumien von Aliens in Peru?

Fragwürdige und sonderbare Geschehnisse, die von gefundenen Kreaturen handeln, die zum Teil rund 30, 40, 60 oder 170 Zentimeter groß sind. Ausgestattet mit teilweise nur drei endlos lange Finger (und Zehn), riesigen Schädeln und irgendwie wie nicht von dieser Welt.

In diesem zweiten Video zum Thema (1. Video HIER) greife ich das Thema der „Alien-Mumien von Nazca“ erneut auf. Es gibt in Peru dazu eine ganze Reihe von neuen Entwicklungen und Untersuchungen, die weitere Fragen zu diesem inzwischen sehr komplexen Thema aufwerfen. Nicht nur jene, dass die DNA nicht menschlich sein soll …

Was es alles an neuen Kenntnissen, Analysen, Berichte, Entdeckungen und vor allem auch Fragen rund um die „weißen Mumien Peru“ gibt, erfahrt Ihr umfangreich in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal.

Bleibt neugierig …

Die Alien-Mumien von Nazca in Peru: Neue Untersuchungen und Fragen! YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , , , markiert <

Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: Erich von Däniken von Archäologen längst widerlegt? Im Gegenteil! +++ YouTube-Video +++

Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: von Archäologen ständig widerlegt? Im Gegenteil! (Bild: E v. Däniken/History Channel / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: von Archäologen ständig widerlegt? Im Gegenteil! (Bild: E v. Däniken/History Channel / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Die Hochebene von Nazca in Peru, die dortigen legendären Scharrbilder, Posten und Linien, sind legendär. Seit Anbeginn der Prä-Astronautik (Ancient Aliens) gehören diese Nazca-Linien zu einem der „Kern-Mysterien“ des Themas „waren die Götter Astronauten“. Auch die Archäologie ist von den rund 1.500 Bildern und Formen in der Wüste fasziniert. Was mögen vor rund 2.000 Jahren die Menschen von Nazca damit bezweckt haben? Doch für die Archäologie sind all die Thesen von Astronautengöttern in Nazca lange widerlegt, und der Mainstream wiederholt dies seit Jahrzehnten ständig in Presse und TV. Mainstream-Presse und –TV haben nach Jahrzehnten der Wiederholung noch immer nicht gemerkt, dass sie ihrem Publikum das genaue Gegenteil verkaufen! In diesem Video auf meinem YouTube-Channel erfahrt Ihr, warum Archäologen unbeabsichtigt die Prä-Astronautik-Thesen zu den Nazca-Linien nicht „widerlegt“ sondern „belegt“ haben.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Für viele Prä-Astronautiker ist Nazca ein klarer Hinweis auf die „Götter am/vom Himmel“. Hier in Peru haben Menschen einen Stempel für die Astronautengötter hinterlassen, sind viele Menschen überzeugt.

Archäologen sehen das im wahrsten Sinne des Wortes trocken: Nichts mit Außerirdischen vor Jahrtausenden. Kein „Weltraumbahnhof für UFOs“ und kein „Flughafen der Ancient Aliens“. Dies sei alles längst durch archäologische Forschungen widerlegt worden. Deshalb wissen man inzwischen genau, dass das alles nichts mit (realen) Göttern der Sterne zu tun hat.

Gebetsmühlenartig wiederholen Archäologen, dass die Nazca-Linien nichts mit irgendwelchen phantastischen Thesen von Aliens in der Antike zu haben. Alles sei „Kult“ und „Religion“ der Nazca-Kultur gewesen. Die Massenmedien des Mainstream wiederholen diese Ansichten nun schon an die 20 Jahre im TV und in Presse-Artikeln.

Was die ständigen Wiederholungen im Mainstream aber verschweigen … ist, dass die archäologischen Forschungen die Prä-Astronautik zu Nazca nicht widerlegt haben. Das Gegenteil ist der Fall: Sie haben sie eigentlich bestätigt. Selbst die Medienberichte sagen das „zwischen den Zeilen“ immer wieder – nur erkennen sie es mangels Kenntnisse der Thematik selber nicht.

In diesem YouTube-Video erfahrt Ihr, warum Archäologen unbeabsichtigt die Thesen der Astronautengötter oder auch von Erich von Däniken zu den Nazca-Linien nicht „widerlegt“ sondern „belegt“ haben. Absichtlich provokant ausgedrückt!

Mainstream-Presse und –TV haben nach Jahrzehnten der Wiederholung der archäologischen „Widerlegungen“ noch immer nicht gemerkt, dass sie ihrem Publikum das genaue Gegenteil verkaufen

Bleibt neugierig …

Nazca und die Prä-Astronautik: Längst von Archäologen widerlegt? YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , , markiert <

Maria Reiche und die Linien von Nazca: Verdienter Mainstream-Bericht über die vergessene Gringa, die die Wüste in Peru fegte

Maria Reiche und die Linien von Nazca: Die Gringa, die die Wüste in Peru fegte (Bilder: latinamericanstudies.org)
Maria Reiche und die Linien von Nazca: Die Gringa, die die Wüste in Peru fegte (Bilder: latinamericanstudies.org)

Es existiert wohl kein an Prä-Astronautik sowie Grenzwissenschaft und Mystery Files Interessierter auf diesem Planeten, der nicht die Linien und Scharrbilder von Nazca in Peru kennt. Zu verdanken haben die Nazca-Linien ihre Berühmtheit ohne Zweifel Erich von Däniken und seinen Thesen über die Raumfahrer des Altertums. Nazca ist seit nun 50 Jahren Teil seiner Argumentationen. Vergessen wurde darin nie Dr. Maria Reiche aus Deutschland, die als Pionierin der Nazca-Forschung ihr Leben der Entschlüsselung der Hochebene in Peru widmete. “Die Gringa, die die Wüste fegte”, wie sie einst in Peru belächelt wurde. Vergessen wurde Reiche aber vielfach in der Öffentlichkeit. Ein jüngst erschienener Artikel in der Mainstreampresse ruft die Nazca-Forscherin jetzt gebührend ins Gedächtnis zurück. Genau 20 Jahre nach ihrem Tod am 8. Juni 1998 in Peru. Ein Beitrag, der natürlich um von Däniken nicht herum kommt, weshalb das Thema bzw. Maria Reiche an dieser Stelle ebenso einmal genauer betrachtet und gewürdigt werden soll.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Bilderbuch der Götter

Nazca ist jener Ort in Peru, in dem sich die legendären Scharrbilder, Pisten, Linien und Figuren in der Wüste befinden, die nur aus der Luft wirklich in ihrem Ausmaß zu erfassen sind. Diese mysteriösen Nazca-Linien und ihre “Verwandten” in aller Welt, waren bereits vielfach Thema unterschiedlicher Beiträge auf diesem Blog. So gut wie jeder an den Rätseln der Geschichte Interessierte kennt sie. Jeder Erich von Däniken-Leser kennt sie fast schon “in und auswendig”, da sie bereits in seinem 1. Buch 1968 ein wichtiges Thema waren.

So ist auch von Däniken zu verdanken, dass die Bilder in der Wüste heute weltweit bekannt sind. Natürlich nicht nur in der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik. Vor nicht einmal 100 Jahren war das ganz anders!

Erst im Jahre 1927 wurden von dem peruanischen Archäologen Toribio Mejia Xesspe die Geoglyphen von Nazca wieder entdeckt. 13 Jahre später berichtete er erstmals über die sonderbaren Bodenstrukturen in der Ebene in einem Artikel und auf einer Pressekonferenz in Peru. Beachtung fand er dabei eher weniger. Ebenso die wohl erste wissenschaftliche Beschreibung Nazca-Linien von Alfred Kroeber aus den USA, der auf einer Peru-Reise 1926 über die Eben “stolperte”.

Als aber im Juni 1941 der Historiker Paul Kosok aus New York mit einem Flugzeug über den Ebene flog und darüber in “Natural History” 1947 berichte, war Nazca aus dem Winterschlaf der Geschichte endgültig geweckt. Seit diesen Tagen ist die Ebene von Nazca mit ihren rund 1.500 Scharrbildern Archäologen und Forschern aus aller Welt ein Begriff.

Paul Kosok wiederum hatte bei seiner Arbeit in Peru eine Assistentin, die heute untrennbar mit Nazca in Verbindung steht: Maria Reiche aus Dresden.

Maria Reiche und die Linien von Nazca

Kosok sah in der Hochebene von Nazca “das größte Astronomie-Buch der Welt”. Eine Art von gigantischen astronomischen Kalender der Ureinwohner von Peru. In den folgenden Jahren verfiel seine deutsche Assistentin Maria Reiche dem Zauber der Nazca-Linien und verfolgte die Thesen von Kosak in Peru weiter. Sie wurde so geradezu zu einer Ikone der Nazca-Forschung, die bis zum ihrem Tod 1998 unermüdlich die ebene erforschte und dokumentierte.

Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein "Nazca Europas" ...? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein “Nazca Europas” …? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Im fernen Peru ist Maria Reiche bis heute unvergessen. Sie war zu Lebzeiten eine Frau, die buchstäblich bis zum letztem Atemzug für Nazca lebte und arbeitete. Der Erhalt der Linien und Figuren ist zu einem großen Teil allein ihrem Einsatz zu verdanken. Eine seltsame Frau aus Europa, eine “Gringa”, die die Einheimischen vor Ort misstrauisch beäugten.

Einige hielten sie für eine “Hexe”, andere schlicht für ein wenig verrückt. Nicht nur, da die Deutsche ohne Mann und Kinder in spärlichen und geradezu ärmlichen Verhältnissen in Nazca in einer Hütte lebte und täglich bis zu 14 Stunden die Scharrbilder erkundete. Reiche pflegte es auch die Wüste mit einem Besen zu fegen. Ein Bild, das sich vielen Menschen vor Ort eingebrannt hat. Natürlich war Reiche nicht als einsame Hütten-Hausfrau einem Reinigungswahn verfallen, sondern sie legte auf diese Weise zugewehte Scharrbilder der Wüste frei. Eine einfache aber eben effektive Methode.

Bis zu 14 Stunden am Tag versuchte sie das Mysterium der Scharrbilder von Nazca zu ergründen. Entdeckte und dokumentierte unzählige dieser sogenannten Geoglyphen, schlief auch mal einsam in der Wüste oder fuhr mit ihrem “VW Käfer” durch die Pampa und Berge Perus. Immer auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, die die etwa 500 Quadratkilometer große Ebene von Nazca an sie stellte. Selbst als die Forscherin ab 1987 nach und nach erblindetet sowie Krebs und Parkinson bekam, arbeitete sie weiter: Sie ließ sich mit einem Gestell auf dem Rücken von Helfern in der Wüste tragen …

Die Jahre und Jahrzehnte gaben der Leidenschaft von Maria Reiche recht. Fünf Ehrendoktortitel erhielt sie, in Nazca steht eine Staue von ihr und eine Allee trägt dort ihren Namen. Ihr es es auch zu verdanken, dass die UNESCO 1994 die “Linien und Bodenzeichnungen von Nasca und Pampa de Jumana” zum Weltkulturerbe ernannte. Bereits 1978 gelang es ihr in Peru Nazca als archäologische Schutzzone ausweisen zu lassen. Angesichts der Tatsache, dass man die Scharrbilder da schon Jahrzehnte kannte, eine überfällige Notwenigkeit.

Als Zeichen der Würdigung ihrer Leistungen erhielt sie mit 90 Jahren die Staatsbürgerschaft von Peru. Ebenso verlieh der Staat ihr 1993 den “Orden der Weisen der Inka” – die höchste Auszeichnung des Landes Peru. Zehn Jahre zuvor erhielt sie das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Auch Dresden, der Heimatstadt Maria Reiches, würdigt inzwischen verschiedentlich ihrer 1903 dort geborenen Tochter der Stadt.

Heute gibt es nicht nur Museen, Vereine und Organisationen zu ihren Ehren, sondern auch der kleine Flughafen von Nazca trägt ihren Namen. Jener kleine Airport, von dem heute die unzähligen Touristen aus der ganzen Welt zu Rundflügen über die Nazca-Linien starten.

VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)

Das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” veröffentlichte zum 20. Todestag der außergewöhnlichen Nazca-Forscherin am 8. Juni 2018 den Artikel “Wie eine Deutsche die Nazca-Linien rettete”. Darin wird Ana Maria Cogorno, die Adoptivtochter von Maria Reiche, mit den Worten zitiert:

Aus Deutschland gab es keine Hilfe. Nur in den Achtzigerjahren interessierte sich ein deutscher Botschafter für die Arbeit. Es ist eine Schande.

In diesen Worten von Cogorno scheint “Verbitterung mitzuschwingen” so Matthias Lauerer in seinem “Spiegel”-Artikel. Verwunderlich ist das wirklich nicht, da wohl kein anderer Name als eben Erich von Däniken mit Nazca in Verbindung gebracht wird.

Maria Reiche und Erich von Däniken

Erich von Dänikens spektakuläre Thesen über Zeichen für Außerirdische auf der Ebene, machten die Region letztendlich im öffentlichen Bewusstsein erst bekannt. Ebenso aber auch der Franzose Robert Charroux drei Jahre später.

Die Autoren Dietrich Schulze und Viola Zetzsche schreiben in ihrer Maria Reiche-Biographie “Bilderbuch der Wüste” (2005) zu Däniken/Charroux:

Ihre phantastischen Ideen wirkten auf die Pampa wie das Licht eines Scheinwerfers.

Fraglos klingt es auch viel faszinierender, dass die Bilder, Linien und Pisten von Nazca für Besucher aus dem All gedachte waren, als dass sie ein “astronomischer Kalender” waren, wie es Reiche annahm. Von Däniken wiederum hat 1968 in seinem Weltbesteller “Erinnerungen an die Zukunft” Maria Reiche auch nicht (direkt) erwähnt. Was er aber sagte ist Folgendes:

Uns vermittelt die 60 km lange Ebene von Nazca – aus der Luft betrachtet – eindeutig die Idee eines Flugplatzes!

Damit war die Geschichte, von Däniken hält die Ebene in Peru für den Rest eines UFO-Flughafen der Vorzeit, geboren. Eigentlich ist das aber eine Aussage von – Maria Reiche. Nicht von ihm, wie ich es 2009 in meinem Buch “Historia Mystica” aufgezeigt habe. Das mag viele Prä-Astronautik-Interessierte an dieser Stelle mit Sicherheit verwundern, ist aber eine Tatsache.

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

So hat EvD in seinem ersten Buch im Anhang zwei Veröffentlichungen von Maria Reiche angeführt. Das von ihr erstmals 1949 in drei Sprachen im Eigenverlag veröffentlichte Büchlein “Mystery on the Desert” ist eine davon. Darin heißt es von Reiche zu den Pisten und ebenen Flächen von Nazca: „Einige könnte man für Flugplätze halten“. Eine Aussage, die man heute kennt …

Zum Thema “von Däniken und Nazca als UFO-Flughafen” wird hier auf Grenzwissenschaft und Mystery Files noch ein gesonderter Artikel folgen, in dem das Thema genauer durchleuchtet werden soll. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel vorweg greifen …

Däniken widerlegt? Im Gegenteil: ZDF-Historiker Guido Knopp “bestätigt” (versehentlich) die Prä-Astronautik (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / D. Herper / Fischinger-Online)
Däniken widerlegt? Im Gegenteil: ZDF-Historiker Guido Knopp “bestätigt” (versehentlich) die Prä-Astronautik (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / D. Herper / Fischinger-Online)

Von Däniken hat seine Ideen und Thesen zu Nazca in seinem zweiten Buch “Zurück zu den Sternen” 1969 wesentlich weiter ausgebaut. Auch Maria Reiche wird darin mehrfach erwähnt und zitiert. “Das Phänomen auf der Pampa von Nazca”, so schreib EvD, “ist von der Wissenschaft bisher viel zu wenig beachtet worden”. Maria Reiche sei dabei die Person, “die sich am längsten und intensivsten um die Enträtselung des Geheimnisses der Nazca-Ebene bemüht”. Und weiter schreibt von Däniken in “Zurück zu den Sternen”:

Ich weiß, dass Maria Reiche meine Deutung der geometrischen Zeichnungen von Nazca nicht teilt, da ihre bisherigen Versuchsergebnisse solche kühnen Schlüsse nicht rechtfertigen würden. Trotzdem sei es mir gestattet, meine Theorie zu erläutern:

Im Artikel des “Spiegel” lesen wir, dass Reiche “seine unwissenschaftliche Arbeit nicht ausstehen” konnte und “ihm wütende Postkarten” aus Peru geschrieben habe. “Däniken wurde mit seinen Fantastereien reich”, als er Mitte der 70ger Jahre seine Ideen publik machte, so der Autor im “Spiegel”. “Sie blieb arm”, was ihr nichts ausgemacht haben soll.

Nazca als Kampfplatz der Meinungen

Tausende Artikel, Bücher und Studien sind in den vergangenen fast 100 Jahren  über Nazca veröffentlicht worden. Ohne Maria Reiches unermüdliche und obsessive Arbeit in Peru, wäre Nazca nicht das, was es heute noch ist. Es wäre sicher zu weiten Teilen achtlos zerstört worden. Vielleicht sogar schon vor Jahrzehnten, wie Ana Maria Cogorno erklärt:

In den Fünfzigerjahren sollte ein großes Bewässerungsprojekt das gesamte Areal überfluten, die Zeichnungen wären verloren gewesen. Sie verhinderte das.

So kann man die Arbeit und den Einsatz von Reiche in diesem Zusammenhang eigentlich nicht deutlich genug unterstreichen. Auch die Prä-Astronautik hat, ungeachtet aller Meinungsverschiedenheiten über den Sinn der Scharrbilder, Pisten und Linien, ihr folgerichtig bis auf den heutigen Tag viel zu verdanken. Auch wenn sie hierzulande kaum jemand kennt. So schreibt auch Matthias Lauerer in “Der Spiegel”:

Die 1.500 rätselhaften Scharrbilder im Süden Perus sind weltberühmt. Maria Reiche, Forscherin aus Leidenschaft, bewahrte die Nazca-Linien vor der Auslöschung. In Deutschland kennt die gebürtige Dresdnerin fast niemand.

Das rätselhafte "Band der Löcher" in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)
Das rätselhafte “Band der Löcher” in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)

Deutlich muss man dabei aber auch sagen, dass es vor rund 50 Jahren eben “Der Spiegel” selber war, der Erich von Däniken und seien Bücher zu einem derart gewaltigen Erfolg verholfen hat. Zwar unabsichtlich, aber auch schlechte Presse ist eben Presse, wie ich es in diesem Blog-Posting HIER vom 30. Mai 2018 zusammengefasst habe.

An der Auseinandersetzung zwischen der klassischen Archäologie von und in Nazca mit den Ideen der Prä-Astronautik hat sich bis heute nichts geändert. Seit einem halben Jahrhundert erscheinen regelmäßig Meldungen zu der Ebene, die groß die Widerlegung von EvD & Co. verkünden. Nazca ist ein Kampfplatz der Meinungen. Hervorheben kann man an dieser Stelle durchaus den bekannten Historiker Guido Knopp und seine “Widerlegung” der Prä-Astronautik im Rahmen der Sendung “Die großen Rätsel der Archäologie” des ZDF.

Knopp hatte darin verkündet, dass “hartnäckige Rätsel um die sogenannten Nazca-Linien” inzwischen gelöst und von Däniken widerlegt sei. Nur “ging der Schuss” in der ZDF-Sendung nach hinten los, da er als “Widerlegung” im Grunde ganz genau das über die Scharrbilder sagt, was auch von Däniken sagt: Nazca sei “Graffiti für die Götter”. In diesem Posting HIER vom 5. Juni 2012 erfahrt Ihr die genauen Details dazu und findet das entsprechende ZDF-Video …

Hassliebe?

Da kommt ein schweizer Hotelier ohne akademische Ausbildung aus dem Nichts, schreibt einen Weltbesteller nach dem anderen, wird damit über Nacht weltberühmt und plötzlich kennt jeder die Ebene von Nazca. Was folgte waren nach und nach immer mehr Besucher aus aller Welt, die selber diese Scharrbilder sehen wollten.

Dass das Maria Reiche im fernen Peru aufgrund ihrer jahrzehntelangen Leidenschaft und Liebe zu der Ebene durchaus sauer auf stieß, kann man sich durchaus vorstellen. Ein Mann mit Thesen von Astronautengöttern in “ihrem” Nazca, stellte so ihre Arbeit udn die Arbeiten aller anderen Forscher sehr weit in den Hintergrund. Aber gab es deshalb eigentlich einen regelrechten “Krieg” zwischen von Däniken und Reiche in der damaligen Zeit? Eine Behauptung, die bis heute von Kritikern und Skeptikern immer wieder erhoben wird.

Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ist der "Spaß" um Alien-Mumien bald vorbei? (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)
Die “Alien-Leichen” von Nazca in Peru:Maria Reiche würde sich im Grabe umdrehen! (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)

Im Jahr 1978 erschien das Buch “Erich von Däniken im Kreuzverhör” in seinem damaligen Verlag. Ein Buch, in dem eine Auswahl zahlreicher Fragen der Zuschauer der Däniken-Vorträge in aller Welt und seine entsprechenden Antworten veröffentlicht wurden. Eine dieser Fragen bezog sich auf einen Artikel über Nazca in dem Magazin “GEO”, in dem auch Maria Reiche zu Wort gekommen war. Sie nannte EvD darin angeblich “einen Schwindler”, so dass der Fragestelle gerne wüsste, was von Däniken dazu sagt.

Seine umfangreiche Antwort auf die Publikumsfrage:

“Gleich nach Lektüre schrieb ich an Frau Reiche, bekam aber bis heute keine Antwort. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die alte Dame das gesagt hat! Sie hätte zu dieser Diffamierung auch nicht den geringsten Anlass, weil ich über die Ebene von Nazca nichts veröffentlicht habe, was man als ‘Schwindel’ bezeichnen könnte. Und dass ich zu Nazca eine andere Meinung vertrete als Frau Reiche und die offizielle Archäologie, das ist doch wohl mein gutes Recht, besonders deswegen, weil sich die Gelehrten selbst wieder mal nicht einig sind.

Zwanzig Personen, alles Bekannte von mir, darunter der Präsident der ‘Ancient Astronaut Society’, Rechtsanwalt Gene Philipps aus Chicago, unterhielten sich Mitte Juli ’77 mit Frau Maria Reiche. Diese Unterhaltung fand im Hotel Touristas in Nazca statt, wo Frau Reiche ihre Zelte aufgeschlagen hat. Die Tonbänder dieser Unterhaltung habe ich abhören können. Frau Reiche war außerordentlich freundlich und humorvoll und äußerte sich sehr positiv über mich!

Das klingt eher nach einer “Hassliebe”. Von Däniken hat ebenso nie die Leistungen von Maria Reiche irgendwie in Frage gestellt. Im Gegenteil: In seinem 1997 erscheinenden Buch “Zeichen für die Ewigkeit- Die Botschaft von Nazca” nennt er sie “die große alte Dame von Nazca”, würdigt mehrfach ihre “epochale Leistung” und schreibt unter anderem über sie:

Maria Reiche hat sich redlich alle Verdienste erworben, die in Peru nur möglich sind.

Dem ist nichts weiter hinzuzufügen!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , markiert <

Rätselhafte Bodenzeichnungen und Geoglyphen in Schottland: Ein “Nazca Europas” und ein Rätsel der Archäologie? +++ YouTube-Video +++

Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein "Nazca Europas" ...? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen und Geoglyphen in Schottland? Ein “Nazca Europas” …? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Liegt im Nordosten von Schottland ein Rätsel der Archäologie verborgen, dass bisher mehr oder weniger übersehen wurde? Mysteriöse Spuren der Vergangenheit, die aussehen wie die weltberühmten Scharrbilder in der Ebene von Nazca in Peru, die ebenso bis heute ein Mysterium sind? Man könnte tatsächlich daran denken, wenn man sich die zahllosen geometrischen Figuren, Strukturen, Bilder, Kreisformen usw. aus der Luft ansieht, die dort in der Landschaft liegen. Was sich genau kaum beachtet in Schottland befindet, was für Hintergründe, Erklärungen, Deutungen und Spekulationen es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal der Grenzwissenschaft & Mystery Files


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein „Nazca in Europa“? Ein Mekka für die Luftbildarchäologie und ein Rätsel der Archäologie? Oder nur Wikinger, Holzfäller mit Langeweile, mittelalterliche Bauern, “Barbaren-Stämme” ?

Zumindest könnte man daran denken, wenn man sich die zahllosen geometrischen Spuren, Bilder, Kreisformen usw. auf der Luft ansieht, die hier in Schottland im Norden Großbritanniens in der Landschaft liegen. Zum Teil überaus sonderbare Bodenzeichnungen, auf die mich über meine Facebook-Seite mein Mystery-Freund André Tetsch vor geraumer Zeit hingewiesen hat.

All das ist sehr gut via Google Earth zu bestaunen (zum Beispiel bei 57°33’6.99″ N / 3°16’28.37″ W).

Aber was mögen alle diese Geoglyphen dort bedeuten? Wie alt sind diese und wer fertigte sie wann in der uralten Kulturlandschaft Schottlands an? Die Experten selber wissen zum Teil nichts von diesen Bildern in der Landschaft – und Anwohner haben teilweise sehr „sonderbare Erklärungen“ …

Was sich hier bisher recht unbemerkt in Schottland befindet und was für Hintergründe, Erklärungen, Deutungen und Spekulationen es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem Video!

Bleibt neugierig …

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , , , , markiert <

Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ermittlungen wurden eingeleitet. Ist der “Spaß” um die Alien-Mumien bald vorbei?

Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ist der "Spaß" um Alien-Mumien bald vorbei? (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)
Die Alien-Leichen von Nazca in Peru: Ist der “Spaß” um Alien-Mumien bald vorbei? (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube / WikiCommons)

Manchmal – und leider viel zu oft – frage ich mich: Was denken sich eigentlich einige “Mystery-Jäger” dabei, die an der Grenzwissenschaft und Aliens Interessierten immer wieder mit Lug und Trug zu foppen? Warum geben sich immer wieder Menschen her, mit offenkundigen Schwindeleien und sogar Betrug vermeintliche Sensationen in die Welt zu posaunen? Genau das geschieht, wie mehrfach auf diesem Blog (HIER, HIER & HIER) und in einem YouTube-Video berichtet, derzeit in Südamerika. Denn dort, in Peru, geht eine “Forschergruppe” seit Monaten mit Alien-Mumien & Co. durch die Medien. Jetzt aber hat sich endlich das peruanische Kultur-Ministerium in die Angelegenheit eingeschaltet und die Staatsanwaltschaft ermittelt. Unter anderem wegen Grabräuberei.


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ende 2016 schrieb ich in einem Fakten Check-Artikel auf diesem Blog zu den “sensationellen Alien-Mumien”, die in Peru gefunden sein sollen:

Wer will uns hier wieder einmal einen ,Alien aufbinden’, wie ich denke? Diese Bilder sagen eigentlich alles. Und das sollte auch jeder Mediziner und jeder medizinische Laie in Peru erkennen! Hier ist wohl eher von modifiziert als von mumifiziert zu sprechen.

Wenn man nicht die ganze Welt der Grenzwissenschaft wachsam im Auge behält, immer hinterfragt und sich diverse ,Sensationen’ genau ansieht (wenn man daran überhaupt Lust und Interesse hat) – gibt es bald nur noch Lug und Trug …”

Damals war nicht absehbar, dass die Story um den Fund einer angeblichen Alien-Mumie sechs Monate später in so einem Chaos gipfelt, das augenblicklich aus Südamerika zu erfahren ist. Nachdem in Peru angeblich ein kleine Alien-Mumie und ein kleiner Alien-Schädel gefunden wurden, tauchte alsbald noch eine riesige Alien-Hand mit drei langen Fingern auf.

Scheinbar aber nur, damit die “Mystery-Forscher” in Peru einige Zeit später eine komplette Mumie eines vermeintlichen Außerirdischen der stauenden Welt präsentieren konnten. Ebenso gefunden in Nazca, wie es heißt, und diesmal sogar fast 1,70 Meter groß. Unlängst hat man diese weibliche Alien-Leiche “Maria” getauft.

Röntgenbild der angeblichen nur 21 Zentimeter kleinen Alien-Leiche: Ein Blinder sieht die Manipulationen! – Zur Großansicht anklicken (Bild: YouTube-Screenshot / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Röntgenbild der angeblichen nur 21 Zentimeter kleinen Alien-Leiche: Ein Blinder sieht die Manipulationen! – Zur Großansicht anklicken (Bild: YouTube-Screenshot / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Doch dieser Alien-Fund war aufgrund der zuvor in Peru präsentierten Riesen-Hand und Mini-Mumie schon längst nicht mehr ernstzunehmen, wie ich es HIER beschrieben habe.

Frankenstein 2.0

Nachdem beispielsweise die erste Mumie dieser Story, der “Mini-Alien”, meiner Meinung ganz eindeutig aus echten Knochen zusammengebastelt war, wäre es bei dem “großen Alien” ebenso möglich. Das heißt, dass hier illegale Grabräuberei eine Rolle spielen würden.

Allerdings wäre das auch der Fall, wenn diese Funde authentisch wären. Denn sie wurden nicht von regulären Archäologen bei offiziellen Grabungen gefunden und geboren. In ersten Videos und Interviews zu der ersten vermeintlichen Alien-Mumie aus Peru war sogar eindeutig von Grabräubern die Rede. Oder, netter ausgedrückt, von “Hobby-Archäologen”.

In Peru ist es nicht anders, als in anderen Ländern der Erde: Archäologische Funde und Grabungen sind Sache der Behörden. In Peru ist es das “Ministerio de Cultura”, in dessen Aufgabenbereich solche Entdeckungen fallen. Wenn aber nun bei der neuen Alien-Mumie echte Knochen von Menschen/Mumien verwendet wurden, muss das peruanische Ministerium reagieren. Diese können nur aus einer Raubgrabung stammen.

Selbstverständlich können man dann auch anhand solcher verwendeten Knochen (der auch in Peru sehr zahlreich vorkommenden Mumien) wunderschön eine C14-Datierung vornehmen. Also mittels der Radiokarbondatierung das Alter der vermeintlichen Alien-Leiche bestimmen. Auch DNA-Analysen sind so möglich. Nimmt ein Betrüger Teile einer 2.000 Jahre alte Mumie, um daraus eine Alien-Mumie zu “basteln”, würde auch die C14-Datierung bestätigen, dass dieser “Außerirdische” eben 2.000 Jahre alt ist. Et voilà – eine Sensation …

Und das wurde auch bei der Mumie gemacht. Die fragwürdige Kreatur soll nach dieser Datierung etwa 1.750 Jahre alt sein, wie Gaia.com in einem Video berichtet. Der Genetiker Dr. Michael Aseev von Institut für Molekular-Genetik der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau wiederum sagte nach der Untersuchung einer Mumien-Probe in einem weitere Video von “Gaia”:

Durch die DNA-Probe der Mumie, die jetzt Marie genannt wird, konnten wir feststellen, dass dies eine Frau ist. Das Y-Chromosom fehlt.

Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
VIDEO: Mystery Files Gerüchteküche, Folge #3: Mini Alien Mumien und UFOs in Peru gefunden? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Doch weder das Alter der Probe noch die genetische Analyse dieser sagten irgendwas über eine “außerirdische Natur” der Mumie! Vielmehr zeigen diese, dass die Truppe sowie die fragwürdige Seite bzw. die Video-Arbeit von “Gaia” nicht davor zurück schrecken, echte Menschenteile für ihre Machenschaften zu nutzen. Mit die Ziel…Geld zu verdienen.

Dr. Konstantin Kototkow, der in diesem Zusammenhang ebenso wieder dabei ist, ist auch ganz interessant. Er hat eine Kamera entwickelt, die angeblich die Aura von Menschen, Tieren und Pflanzen fotografieren kann (sog. “Kirlian-Fotografie”). Diese bietet er für rund 850 Dollar an. Neben zahlreichen anderen Produkten, Software, Seminaren, Kursen usw.

Herr Staatsanwalt, übernehmen Sie!

Und so hat auch das “Ministerio de Cultura” von Peru vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass Ermittlungen gegen die “Mystery-Forscher” eingeleitet wurden. Aufgrund “krimineller Attentate gegen archäologische Denkmäler” in Peru. Folglich: Beschädigung und Plünderung von archäologischen Stätten und Kulturgütern. Würde die Behauptung der Mumien-Faker, sie würden um die 20 solcher Alien-Leichen besitzen, stimmen, wäre das Ausmaß dieser dreisten Machenschaften kaum abschätzbar.

Ebenso sei bei der ganzen Sache zu bedenken, dass die Beteiligten online, etwa bei Facebook und YouTube, auch mal gerne Pseudonyme nutzen. Zumindest sind nicht wenige Postings und Videos in den Sozialen Netzwerken von anonymen Nutzern online gestellt worden.

Geld für die Alien-Mumien von Nazca in Peru
Geld für die Alien-Mumien von Nazca in Peru …

Das war auch bei einer Crowdfunding-Kampagne Anfang 2017 von Thierry Jamin so. Gesammelt werden sollte bei dieser Kampagne und Untersuchungen wie GEN-Analysen für die erste kleine Alien-Mumie, den kleinen Alien-Schädel und die Hand. Ziel waren 29.000 Dollar und zusammengekommen waren: 39.510 Dollar.

Der Anwalt Alberto Alfredo Urbano Jaciento, der unter anderem für die Verwaltung der archäologischen Bereiche um Nazca zuständig ist, äußerte ebenso bedenken. Es sei, so Jaciento, nicht möglich, diese Mumie einem Fundort auf oder um die Hochebene von Nazca zuzuordnen. Vor allem betonte er, dass die Internet-Videos der Untersuchungen, der Probe-Entnahmen und die Proben an sich etc. keinerlei Beweiskraft hätten.

“Es ist nicht möglich festzustellen”, so Janiento zu den Videos, “dass die Proben oder Artefakte (wenn sie echt sind) den Beweis erbracht haben, dass sie fremdartigen oder überhaupt archäologischen Charakter haben”.

Damit ist der neueste Fall von Alien-Mumien wohl ein Fall für den Staatsanwalt.

Ich frage mich wirklich, wie man mit seinem Namen und Gesicht an die Öffentlichkeit gehen kann, um solche Storys zu verbreiten?!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , markiert <

Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan? Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Video)

Zweite Nazca in Kasachstan (Bilder: Google Earth)
Zweite Nazca in Kasachstan (Bilder: Google Earth)

Sensationelle Entdeckung im Norden von Kasachstan? In der Tat: derzeit berichten verschiedenen Internetseiten, dass Wissenschaftler eine Art “zweites Nazca” mit Dutzenden Geoglyphen (Bodenbilder) mit Hilfe von Google Earth/Satellitenbildern gefunden haben. Doch ganz neu ist die Entdeckung nicht – aber spannend. Details auf meinem Video-Kanal “Ancient Aliens & Mystery Files” bei YouTube.

Blog-News hier abonnieren

Von Lars A. Fischinger

HALLO, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Scharrbilder der Hochebene von Nazca sind seit Erich von Däniken weltweit bekannt. Vor allem bei Archäologen und natürlich im Kreise der Prä-Astronautik. Doch auch in Asien (und anderswo) existierenden ähnliche Bodenbilder und Geoglyphen. Liegt hier ein “zweites Nazca”, das auch schon in Südafrika mit eher fraglichen Hinweisen vermutet wurde?

Forscher um Irina Shevnina und Andrerw Logvin rätseln jedoch seit Jahren über Herkunft, Zweck und Alter der sonderbaren Funde in Nord-Kasachstan.

Alles weitere in diesem Video. “Teilen” und/oder verbreiten ist natürlich erwünscht und Ihr könnte den Kanal auch gerne abonnieren:

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren
Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Also, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen, ran an die Tasten! Postet mir weiter Eure Fragen, Kommentare & Meinungen dazu.

Und schon jetzt danke ich Euch für Eure “LIKEs” und wenn ihr meinen Kanal weiter empfehlen würdet, ihn abonniert und meine Videos verlinkt.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Zum Thema
, , , , , , , markiert <

UFO-Boom in Peru: Offizielles UFO-Büro der peruanischen Luftwaffe gegründet, die Linien von Nazca und die Prä-Astronautik +++ YouTube-Video +++

In Peru boomen die UFOs (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / L. A. Fischinger / WikiCommons)
In Peru boomen die UFOs (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Im Jahre 2001 gründete Peru die offizielle UFO-Meldestelle OIFAA, das “Oficina de Investigación de Fenómenos Anómalos Aérea” (Büro zur Erforschung anomaler Phänomene im Luftraum), die nach einigen Jahren wegen Verwaltungsproblemen geschlossen werden musste. Doch aufgrund der wachsenden Zahl von UFO-Sichtungen und -Meldungen in dem südamerikanischen Land, wurde nun das Büro nun unter den Namen DIFAA, das “Departamento de Investigación del Fenómeno Anómalo Aérea” (Department zur Erforschung anormaler Phänomene im Luftraum), reaktiviert. Aber warum sind Archäologen beim DIFAA dabei? Und warum wurde bei der offiziellen Eröffnung des UFO-Büros ein Vortrag über die weltberühmten Linien von Nazca und Außerirdische gehalten? Mehr dazu auf meinem YouTube-Kanal.


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die peruanische Luftwaffe hat wieder ein offizielles UFO-Büro – denn es herrscht eine Art UFO-Boom in Südamerika. Doch was haben die Ancient Aliens damit zu tun?

Ein offizielles UFO-Büro in Peru, das von der dortigen Luftwaffe geleitet wird, mag seltsam klingen. Aber auch Brasilien, Chile oder Agentinnen unterhalten solche staatliche Meldestellen für UFOs. In Südamerika begegnet man Themen wie „Außerirdische” und „UFOs” wesentlich offener als bei uns in Deutschland. Brauchen also auch wir ein derartiges Büro?

Schon Professor Harald Lesch forderte vor bald 20(!) Jahren ein derartiges “UFO-Büro”. Ein offizielles Institut in Deutschland, so Lesch in der “NDR”-UFO-Doku “UFOs, Erklärungen über Unerklärliches” (ich glaube vom 27. September 1994?!) des öffentlich-rechtlichen TV, an das sich Zeugen wenden können und das quasi “ehrenamtlich” arbeitet.

Doch wieso begleitete die offizielle UFO-Meldestelle-Eröffnung des Kommandos der Luftwaffe Perus am 18. Oktober 2013 ein derart „seltsamer Vortrag” zu Ancient Astronauts und den Linien von Nazca? Den Vortrag bzw. das Symposium „Las Lineas de Nazca y los Seres Extraterrestres” leitete der Archäologe Professor Manuel Aguirre („School of Archaeology”, Uni San Marcos) …

Alles dazu in diesem YouTube-Video auf Grenzwissenschaft und Mystery Files.

Bleibt neugierig …

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , , , markiert <

Versunkene Kultur in Südafrika gefunden? Seltsame Boden-Bilder in der Karoo-Halbwüste geben Rätsel auf und lassen an ein “Nazca in Südafrika” denken.

Ein Nazca in Südafrika - oder doch eher moderne Spuren? (Bild: Google Earth)
Ein Nazca in Südafrika – oder doch eher moderne Spuren? (Bild: Google Earth)

Die Hochebene von Nazca in Peru ist weltweit bekannt. Bis heute rätseln Wissenschaftler wie auch Laien über denn wahren Sinn und Zweck der dort vorkommenden Bodenzeichnungen (Geoglyphen) im Riesen-Format von Tieren, geometrischen Pisten und Linien. Nun soll ein “zweites Nazca” nahe der Halbwüste Karoo südöstlich der Kalahari-Wüste im südlichen Afrika gefunden worden sein. Doch sind die auf “Google Earth” zu sehenden Strukturen wirklich aus dem Altertum?

Blog-News hier abonnieren

Versunkene Kultur in Südafrika gefunden? Seltsame Boden-Bilder in der Karoo-Halbwüste geben Rätsel auf und lassen an ein “Nazca in Südafrika” denken. weiterlesen

, , , , , , , , markiert <

10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Die TV-Serie “Ancient Aliens” +++ Blog-Serie, Teil #4 +++

Blog-Serie, Teil #4: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über die TV-Serie "Ancient Aliens" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #4: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über die TV-Serie “Ancient Aliens” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss” – vierter Teil meiner Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. Teil #4 der erstaunlichen “10 Dinge, die man wissen muss”, widmet sich diesmal der TV-Doku-Reihe “Ancient Aliens”. Eine US-Serie des History Channel, die seit nunmehr 10 Jahren in bald 200 Folgen über Themen aus der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik berichtet. Und die einen neuen Boom dieser Ideen und Spekulationen auslöste.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über die TV-Serie Ancient Aliens wissen muss”!


10 (erstaunliche) Dinge, die man über die TV-Serie “Ancient Aliens” wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Die US-Doku-Serie „Ancient Aliens“ wird von dem Produzenten und Regisseur Kevin Burns für den History Channel produziert. Burns gründete im März 1999 die Produktionsfirma „Prometheus Entertainment“, die seit 10 Jahren „Ancient Aliens“ produziert. Ein überaus passender Name, denn Prometheus ist eine sehr bekannte Figur der griechischen Mythologie.

Sein Name bedeutet so viel wie „der Vorausdenkende“ und er gehört dem Geschlecht der Titanen oder Riesen an. In den zahlreichen Legenden und Mythen ist Prometheus der Lehrmeister der Menschheit, der auch das Feuer zu den Menschen brachte. Einige Variationen erzählen über das göttliche Himmelswesen, dass er die Menschheit sogar erschaffen habe.

Ein Lehrmeister aus dem Himmel also, die in der Prä-Astronautik bzw. in der Serie „Ancient Aliens“ als Astronautengötter interpretiert werden. Auch in den Science-Fiction-Filmen „Prometheus“, die zur berühmten „Alien“-Reihe gehören, ist die Idee der Astronauten der Vorzeit eine Kernaussage der Filme.

2.:

Die erste Folge der Serie „Ancient Aliens“ lief in den USA am 8. März 2009 auf dem beliebten History Channel.

Doch sie war gar nicht als Serie geplant, sondern die erste Folge war ein TV-Spezial des Senders zu den Thesen rund um die Astronauten der Antike und die Ideen von Erich von Däniken. Es war eher eine „klassische Prä-Astronautik-Doku“ mit Themen wie die Nazca-Linien, die Cheops-Pyramide, biblischen Mythen und andere Rätsel der Archäologie und Mythologie rund um von Däniken.

Ausgestrahlt wurde dieses Spezial unter dem Titel „Chariots, Gods & Beyond“, angelehnt an den englischsprachigen Titel „Chariots of the Gods“ von Dänikens Weltbestseller „Erinnerungen an die Zukunft“ aus dem Jahr 1968. Durch den gewaltigen Erfolg dieses TV-Spezial ermuntert wurde die eigentliche Serie „Ancient Aliens“ produziert.

Die eigentlich erste Folge der Staffel 1 kam dann am 20. April 2010 mit dem Titel „The Evidence“ („Hinterlassenschaften“ in der deutschen Version) in das US-Fernsehen. Mehr oder weniger passend zu Erich von Dänikens 75. Geburtstag am 14. April 2010.

3.:

Der History Channel war vor rund 10 Jahren noch recht „vorsichtig“ mit ihrer neuen Serie. Die erste Staffel, in den USA ausgestrahlt von April bis Mai 2010, war nur fünf Folgen lang. Jedoch dauerten diese damals noch jeweils 88 Minuten. Erst ab Staffel 2 wurden sie auf je 44 Minuten halbiert, wie sie bis heute zu sehen sind.

Da der Sender mit der Doku-Reihe aber ein Millionenpublikum erreichte, war eine Fortsetzung schnell beschlossen. Mitte Dezember 2010 sahen beispielsweise über zwei Millionen Zuschauer eine “Ancient Aliens”-Folge.

Was folgte waren im Zuge des Erfolges zahlreiche und oft sehr harsche Kritiken von Seiten der etablierten Wissenschaften an der Serie und am History Channel an sich. Am 11. November 2011 nahm auch die bekannte und sehr beliebte Satiereserie “South Park” die Doku-Reihe scharf aufs Korn (s. Blog-Beitrag HIER).

4.:

Jeder Fan oder Interessierte verbindet mit der Serie „Ancient Aliens“ heute untrennbar den History Channel.

Doch die Serie lief nicht immer dort. Nach den ersten drei Staffeln startete die vierte Staffel auf dem Sender H2 (History 2), wo sie bis zur Mitte der siebten Staffel ausgestrahlt wurde. Am 10. April 2015 war die Serie aber wieder zurück beim History Channel, wo sie bis heute geliebten ist.

5.:

Schon im ersten TV-Spezial von 2009 waren neben von Däniken selber die „üblichen Verdächtigen“ in der Serie vertreten. Allen voran natürlich Giorgio A. Tsoukalos, David Childress und Philip Coppens.

Ab der ersten regulären Folge 2010 jedoch auch noch deutsche Autoren und Prä-Astronautiker auf. Zum Beispiel Peter Fiebag und Algrund Eenboom.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

6.:

Giorgio A. Tsoukalos ist zweifellos das Gesicht der Serie und der „Ancient Aliens Guy“, der in keiner Folge fehlen darf.

In den USA wurde er durch seine Mitarbeit bei „Ancient Aliens“ sehr schnell zu einer Art Kultfigur. Zahlreiche der vor allem im englischen Internet sehr beliebte sogenannte „Memes“ verbreiteten sich daraufhin mit/über ihm.

Das dabei genutzte Bild von Tsoukalos ist ein Schnappschuss, der bereits in der zweiten Folge der Staffel 1 vom 27. April 2010 von ihm gemacht wurde. Es hat sich geradezu unauslöschlich in Zusammenhang mit ihm und der Serie „viral eingebrannt“ – und wird längst für Fan-Artikel genutzt.

Und trotz des Alters des Bildes erkennt man ihn immer noch …

7.:

Erich von Däniken, dessen Ideen und Spekulationen die Grundlage der Erfolgsserie des History Channel sind, ist vom Erfolg der Serie natürlich begeistert.

Er hat jedoch immer wieder betont, dass er längst nicht alle in der Serie gemachten Aussagen usw. teilt. Sie seine „nicht auf seinen Mist“ gewachsen und er halte diverse Spekulationen und Behauptungen, die darin gemacht werden, für „bekloppt“. (s. a. HIER , HIER HIER) Um es freundlichen auszudrücken.

Ebenso beinhalten inzwischen sehr viele Folgen Themen, die zwar daraus zur Grenzwissenschaft allgemein gehören, aber mit der Prä-Astronautik an sich nichts mehr zu tun haben. Einige der letzten Folgen der 14. Staffel vom November 2019 zeigen dies erneut sehr gut (Exoplaneten, Sturm auf die Area 51 …).

8.:

Der „Ancient Aliens Guy“ Giorgio A. Tsoukalos tauchte in den USA nicht plötzlich aus dem Nichts als Prä-Astronautiker in der Serie auf. Quasi als „gekaufter Experte“. Das wird bis heute sehr gerne über ihn behauptet. Er ist in Luzern in der Schweiz geboren und war schon Anfang der 1990ger Jahre in der Prä-Astronautik aktiv. Von fast 30 Jahren begegnete ich ihm bereits in der „Szene“ und lernte ihn so gut kennen.

Nach seinem Studium in New York und seiner Auswanderung in die USA übernahm er dort auch die Redaktion des Prä-Astronautik-Magazins „Legendary Times“. Im deutschen Sprachraum als „Sagenhafte Zeiten“ bekannt, die zuvor unter dem Titel „Ancient Skies“ des Vereins „Ancient Astronaut Society“ erschien. Dieses Magazin brachte auf den letzten Seiten auch englische Beiträge und wurde ab der Ausgabe 1/1998 in ein deutschsprachiges und englisches Magazin geteilt.

In der Ausgabe 2/1998 von „Sagenhafte Zeiten“ wurde diese Veränderung ebenso umfangreich vorgestellt, wie die Person Tsoukalos selber. Denn dieser übernahm fortan der englischen Ableger der A.A.S., der „Forschungsgesellschaft für Archäologie und SETI“ (wie sie seit dem heißt), der dafür von Ulrich Dopatka und Tsoukalos am 17. Juni 1998 in den USA gegründet wurde.

Sitz war damals noch Ithaca im US-Bundesstaat New York, wo der „Ancient Aliens Guy“ studierte. Heute ist das Clendale im Großraum Los Angeles in Kalifornien.

Als verantwortlicher der amerikanischen A.A.S. in unmittelbarer Nähe zum Film-Mekka Los Angeles sollte sein Mitwirken eigentlich niemanden mehr wundern.

9.:

Die zahlreichen in verschiedenen Folgen der Doku-Serie zu sehenden Wissenschaftler haben sehr oft mit Prä-Astronautik nichts zu tun. Sie entstammen der sogenannten etablierten Wissenschaft und geben Statements zu bzw. aus ihren jeweiligen Fachgebieten ab, die zum Thema der jeweiligen Folge passen.

Der Gesamtkontext der ganzen Serie ist dabei einigen erst später klar geworden. Andere sind mit ihren Auftritten sehr zufrieden und wieder andere kritisieren, dass durch den Schnitt der Eindruck erweckt wird, dass sie die Thesen von „Ancient Aliens“ teilen. Einige fügten ihre dortigen Auftritte auch in ihre wissenschaftliche Vita ein.

In Dokumentationen aus den USA ist ein solches TV-Format für Wissenschaftssendungen allerdings vollkommen normal (wie mehrfach auf diesem Blog ausgeführt). Es ist auch von Vorteil, dass Wissenschaftler des „Mainstream“ Präsenz in den dortigen TV-Medien zeigen. Ein Umstand, der sich auch in Deutschland offensichtlich mehr und mehr verbreitet.

10.:

Heute umfasst die Serie „Ancient Aliens“ inkl. des TV-Spezial von 2009, 180 Folgen in 14 Staffeln. Insgesamt 8.184 Minuten der Reihe wurden bereits gesendet, was rund 136,5 Stunden entspricht. Etwa 5,7 Tage Zeit benötigt man, um alle Folgen hintereinander ohne Pause und Unterbrechung zu sehen.

Dazu kommen zehn Folgen der Sonder-Reihe „Auf den Spuren der Aliens“ von und mit Tsoukalos mit 400 Minuten Umfang, sowie acht Episoden der Serie „Ancient Aliens – Neue Erkenntnisse“ von 2015 mit 328 Minuten Spieldauer. Mehr als 148,5 Stunden pausenloses TV-Vergnügen für den Fan …

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , markiert <