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Das “Osiris-Grab” von Gizeh: Wie Ägyptens letzter Pharao Dr. Zahi Hawass einen Jahrzehnte bekannten Fund in seine Entdeckung ummünzte

ARTIKEL: Das Grab des Osiris von Gizeh: Wie Ägyptens letzter Pharao Zahi Hawass einen fast 100 Jahre alten Fund als seine Entdeckung präsentierte (Bild: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Das Grab des Osiris von Gizeh: Wie Ägyptens letzter Pharao Zahi Hawass einen fast 100 Jahre alten Fund als seine Entdeckung präsentierte (Bild: L. A. Fischinger)

Ägypten ist seit geraumer Zeit wieder als Land der Pharaonen mit seiner Jahrtausende alten Geschichte im Fokus der Medien. Grund sind mutmaßlich Geheimkammern, die sich im Grab des Pharao Tutanchamun in Tal der Könige nahe Luxor befinden könnten. Im Zuge dieser Berichterstattungen bot “Focus Online” in einem Video & Artikel den ehemaligen “Pyramiden-Chef” Dr. Zahi Hawass wieder eine mediale Plattform. Und zwar mit einer alter Aussage von ihm, in der er sich selber als Entdecker des schon legendären “Osiris-Grab” von Gizeh feierte. Nur leider schmückte sich Hawass hier mit der Entdecker-Krone eines anderen, denn das “Osiris-Grab” wurde schon 1933/34 von jemanden anderem entdeckt. Und das wusste Hawass mit Sicherheit. Die genauen Hintergründe zu dem Schwindel von Ägyptens letzten Pharao Zahi Hawass erfahrt Ihr hier.


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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Bei den Namen Dr. Zahi Hawass sträuben sich zahlreichen Archäologen und auch Grenzwissenschaftlern die Nackenhaare. Obwohl der Archäologe offiziell schon lange nicht mehr das Amt des Chef der ägyptischen Antikenverwaltung innehat, so zieht der doch im Hintergrund immer wieder die Fäden. Das zeigte sich beispielsweise beim Cheops-Skandal um die Deutschen Stefan Erdmann und Dr. Dominque Görlitz, über den hier vielfach berichtet wurde.

Dr. Hawass und “die aufregendste Entdeckung meines Lebens”, die “er” in Gizeh machte

Der Archäologe Dr. Hawass, spätestens seit der inszenierten „Live-Öffnung“ des Sperrstein am Ende des Gantenbrink-Schacht der Cheops-Pyramide im September 2002 spöttisch mit „Indianer Jones“ verglichen, sorgte durch eine andere Entdeckung ebenso für Schlagzeilen. Auch wenn ihn die TV-Show 2002 weltweit bekannt machte, so war und ist der Ägyptologe immer wieder für fragliche Überraschungen gut. Beispielsweise im Sommer 2015, als sich Hawass bei einem Vortrag von Graham Hancock in Beschimpfungen gegen den Autor Robert Bauval verlor. Und er dabei ganz nebenbei behauptet, dass es die sensationellen Ruinen von Göbekli Tepe in der Türkei nicht gibt bzw. wenn, dass sie niemals 12.000 Jahre alt sein können. Zum Vergleich: Die Cheops-Pyramide in seinem Land ist “erst” rund 4.500 Jahre alt.

Dr. Zahi Hawass: Er kennt als Archäologe die sensationelle Ruinen von Göbekli Tepe nicht! (Bild: gemeinfrei/WikiCommons / L.A. Fischinger)
VIDEO: Dr. Zahi Hawass: Er kennt als Archäologe die sensationelle Ruinen von Göbekli Tepe (angeblich) nicht! (Bild: gemeinfrei/WikiCommons / L.A. Fischinger)

Aber eine Sensation hatte Dr. Zahi Hawass schon vor bald zwei Jahrzehnten zu melden. Er persönlich habe, so ließ er es 1999 verkünden, einen fast 30 Meter tiefen, senkrechten Schacht „genau in der Mitte zwischen der Chephren-Pyramide und der Sphinx“ gefunden.[i] Im inneren des unterirdischen Systems lagen eine Reihe von Kammern verborgen, die Hawass als „Osiris-Grab“ bezeichnete und die Anlass zu Spekulationen gaben und noch immer geben. Immerhin war auch Hawass mehr als begeistert über den Grabfund, den er “die aufregendste Entdeckung meines Lebens” nannte.

Die Spekulationen um das seltsame Grab eines Gottes reißen weiterhin nicht ab. Auch wenn mehrere Vor-Ort-Besuche die ganze Sache weniger spektakulär erscheinen lassen und eine ganze Reihe Irrtümer in der Diskussion über die Grabanlage offenbaren, wie ich 2015 in meinem Buch “Rebellion der Astronautenwächter” berichtete. Auch gab es unlängst Untersuchungen der “National Research Institute of Astronomy and Geophysics” in Kairo mit dem “Ground Penetrating Radar” (GPR) dieses und anderer Gebiete auf dem Plateau von Gizeh. Diese zeigten noch weitere “Geheimkammern” usw. um die Pyramiden von Gizeh. Verborgene Räume und Schächte, die zu einem Großteil sicher Grabanlagen aus der Zeit nach den großen Pyramiden sein werden. Von diesen finden sich auf dem Plateau unzählige und auch das “Osiris-Grab” gehört dazu, da es fast 2.000 Jahre nach der Cheops-Pyramide gebaut wurde.

Diese Schachtanlage liegt auch nicht – wie sehr oft behauptet wird! – in oder unter einer Pyramide sondern unter dem Auffweg der Chephren-Pyramide. Etwa zwischen dieser und der Sphinx, was Hawass aber immer korrekt angab und es damit nicht auf “seinem Mist gewachsen” ist. Das Grab des Osiris ist folglich keine Geheimkammer in einer Pyramide, sondern liegt ein ganzes Stück weiter von ihnen entfernt.

Dennoch hieß 2006 in dem Untersuchungsbericht über die GPR-Forschungsergebnisse zum Beispiel:

Die Ergebnisse dieser Studien unterstützen die Möglichkeit der Präsenz unentdeckter Relikte von hohem Wert.” [ii]

Wenigstens etwas …

Doch schon früher waren Dr. Hawass solche Schachtanlagen unter der Erde von Gizeh und anderswo mit Sicherheit bekannt. In einer Fernsehdokumentation von 1995 beispielsweise führt er das TV-Team selber in unterirdischen Räumen herum.[iii] Am 2. März 1999 brachte der TV-Sender “FOX” sogar das Live-Spezial “Öffnung des verlorenen Grabes – Live aus Ägypten” um die Entdeckung der Kammern/Schächte und präsentierte einem erstaunten Publikum die unterirdische Welt von Gizeh.[iv]

Wie Dr. Zahi Hawass die Entdeckung von jemand anderem in seine eigene ummünzte!

Damit sind versteckte Kammern, Tunnel, Schächte und Räume bei den Pyramiden von Gizeh eine Realität. Doch zu oft werden diese aufgebauscht und es wird dabei verschwiegen, dass es auf/in Gizeh eben von Gräbern aus unterschiedlichen Zeiten nur so wimmelt. Das Plateau ist ein Schweizer Käse. Das “Osiris-Grab” wiederum hebt sich fraglos von anderen ab, steht aber archäologisch nicht allein dar.

Und hier kommt Ägyptens letzter Pharao ins Spiel:

Zahi Hawass persönlich foppte die Medienwelt mit der Aussage, er selber habe das unterirdische Grab des Gottes Osiris gefunden. Eben jene bis heute heiß diskutierte Anlage, die ich erstmals im Februar 2006 aufsuchte, als dort die oben genannten Radar-Messungen durchgeführt wurden. Diese Hawass-Behauptung wurde erst am 4. Mai 2016 von “Focus online” in einem Online-Video und dem zugehörigen Artikel “Archäologische Sensation in Pyramide gefunden” neu belebt. Im Zusammenhang mit den Untersuchungen im Grab des Tutanchamun haben verschiedene Mainstream-Medien über diverse Themen der Ägyptologie berichtet. So eben auch der “Focus” über Hawass “seine” spektakuläre Entdeckung vor etwa 20 Jahren.

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Hawass im erneut zitierten Interview zu dem Fund der Grabanlage:

“Ich habe mit diesem Schacht zwei wichtige Entdeckungen gemacht, die erste ist, das es sich um das Grab handelt, dass Herodot beschrieben hat. Niemand ahnte, dass es tatsächlich existierte, bis ich es ausgegraben habe und den Sarkophag fand. Die zweite Entdeckung ist, dass es sich um ein symbolisches Grab für den Totengott Osiris handelt, Osiris der auch über das unterirdische Labyrinth von Gizeh regierte. Ich muss sagen das Osiris Grab ist wirklich die aufregendste Entdeckung meines Lebens.

Bravo, Herr Dr. Hawass, für diese dreisten Lügen damals! Beim Bart des Pharao und bei Hut von Indiana Jones – die Ehre der Entdeckung gebührt einem anderen Ägyptologen. Hawass sagte rund um die Umstände der Entdeckungen nicht die Wahrheit.

Es war der Ägyptologe Professor Dr. Selim Hassan, der das “Osiris-Grab” schon bei seinen Grabungen in den Jahren 1933 und 1934 entdeckte und dokumentierte und nicht Hawass.[v] Dr. Hassan war es übrigens auch schon, der die Grabanlage damals auf etwa 600 vor Christus datierte. Das muss einem Ex-Chef der Antikenverwaltung, Ägyptologe und einstmals Wächter der Grabungen und Forschungen in Gizeh und ganz Ägypten bei seinen Interviews um 1999 bekannt gewesen sein.

Hawass und die jüdische Weltverschwörung

Wohlwollend könnte man annehmen, dass Zahi Hawass tatsächlich nichts von den Entdeckungen seines früheren Kollegen Selim Hassan wusste. Ob das aber irgendwie glaubhaft erscheint, ist fraglich. Dr. Hawass als Teil der ehemaligen Elite unter der Regierung von Präsident Muhammad Husni Mubarak glaubt so oder so an eine Verschwörung gegen ihn, weshalb er im Juli 2011 seine Ämter endgültig verlor. Selbst an eine jüdische Weltverschwörung glaubt Hawass, wie er es beispielsweise in einem TV-Interview am 11. Februar 2009 im ägyptischen Fernsehen erzählte.

Dr. Dominique Görlitz und Lars A. Fischinger im Interview zu den Rätseln der Cheops-Pyramide und dem "Cheops-Projekt" (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Dr. Dominique Görlitz und Lars A. Fischinger im Interview zu den Rätseln der Cheops-Pyramide und dem “Cheops-Projekt” (Bild: L. A. Fischinger)

Auch Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz sowie Robert Bauval gehören dieser geheimen Weltherrschaft der Juden an. So zumindest seine haarsträubenden Aussagen im Rahmen der Kontroversen um den Cheops-Skandal. Hawass unterstellte ihnen nämlich, dass sie die Cheops-Pyramide neu und älter datieren und die Juden zu den Bauherren erklären wollen. Die beiden Deutschen bzw. alle alle Drei wollen mit ihrem “Cheops-Projekt” nichts anders, als belegen, dass vor 15.000 Jahre die Juden die mächtigen Monumente von Gizeh erbaut hätte, so Zahi Hawass.

Dass das Unfug ist, wird allein schon durch die Tatsache belegt, dass es vor 15.000 Jahren noch gar keine Juden gab. Noch sehr lange nicht, weshalb es wohl mehr als schwer sein würde, diesem Volk den Bau der Pyramiden von Gizeh vor 15 Jahrtausenden zuzusprechen. Aber vielleicht ist dies dem Ägyptologen ebenso entgangen, wie die (anerkannten) Ausgrabungen und Forschungen in Göbekli Tepe in Anatolien, die vor allem von dem 2014 verstorbenen Archäologen Dr. Klaus Schmidt seit 1995 durchgeführt wurden. Einem Deutschen übrigens …

Immerhin glaubt Hawass an geheime Kammern in der Cheops-Pyramide. Hin und wieder zumindest, da er diesen Glauben auch gerne mal ändert. So sagte er zum Beispiel bei seiner weltweiten Vortragstournee im Juni 2013 gegenüber “LiveScience”:

Ich glaube wirklich, dass die Kammer des Cheops noch nicht entdeckt wurde und alle drei Kammern nur da sind, um die Diebe zu täuschen. Die Schätze des Cheops sind immer noch in der Großen Pyramide versteckt.

Wirklich eine schillernde Figur der Ägyptologie.

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Fußnoten

[i] Insel in der Unterwelt, Spiegel online, 30. Oktober 2000 (und Nr. 44/2000) & Hawass, Zahi, in: Newspaper Extra Bladet (Kopenhagen), vom 31. Januar 1999, „Sandpit Of Royalty“, von Dorte Quist

[ii] z. B.: Abbas, Mohamed (u. a.): Uncovering the Pyramids Plateau – Giza Plateau in a Search for Archaeological Relics by Untilizing Ground Penetrating Radar, in: NRIAG Journal of Geophysics, Special Issue, National Research Institute of Astronomy and Geophysics, Cairo 2006, S. 2

[iii] The Mystery of the Sphinx, NBC 1995

[iv] Opening The Lost Tombs, Fox TV, 2. März 1999

[v] Hassan, Selim: Excavations at Giza, vol. V: 1933-1934. Kairo 1944, S. 193ff.

 

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Truhe / Deko-Box: Das mysteriöse Stonehenge – älter als die Pyramiden! (handgemacht)

Aufbewahrungs-Box / Truhe aus Holz, handgemacht

“Das mysteriöse Stonehenge”

DAS MOTIV:

Stonehenge – eines der größten Mysterien Europas!

Der Steinkreis von Stonehenge im Süden von England gehört bis heute zu den großen und rätselhaften Hinterlassenschaften unserer Vorfahren. Noch bevor die weltberühmten Pyramiden von Gizeh in Ägypten standen, haben hier unsere Ahnen vor fast 5.000 Jahren eine gewaltige Megalithanlage geschaffen, als die Europäer eigentlich noch die berühmten “Höhlenmenschen der Steinzeit” waren.

Was die frühen Bewohner von Großbritannien mit der Anlage aus gewaltigen Monolithen einst bezweckten wollten, ist bis heute ein Rätsel. Forscher sprechen oft einfach von einem “Kalender” oder einen “Sternenkult”, in dem vor allem auch Sonne und Mond verehrt wurden. Andere sehen sogar in den Maßen der Steinzeitanlage ein Abbild unseres Sonnensystems mit den Planeten.

Wieder andere Forscher spekulieren bei Stonehenge über irgendwelche “Ahnenkulte” oder sogar Relikte des versunkenen Inselreichs Atlantis. Die Nazis im 3. Reich glaubten sogar, dass Stonehenge ein Zeugnis der “arischen Herrenrasse” ist …

Mangels schriftlicher Zeugnisse der Erbauer dieser uralten Anlage wird eine verbindliche Lösung der Rätsel von Stonehenge wohl weiterhin in den Sternen stehen. 

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Der Pyramiden-Skandal: Gerichtsurteile gegen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz sind “fehlerhaft und unzulänglich”

Neues vom Cheops-Skandal: Gerichtsurteil gegen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz ist "fehlerhaft und unzulänglich" (Bild: L. A. Fischinger)
Neues vom Cheops-Skandal: Gerichtsurteil gegen Stefan Erdmann (li) und Dr. Dominique Görlitz (re) ist “fehlerhaft und unzulänglich” (Bild: L. A. Fischinger)

Mehrfach habe ich auf diesem BLOG über den Cheops-Skandal oder auch Pyramiden-Skandal um die Mystery-Forscher und -Autoren Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann berichtet. Ein Skandal, der offensichtlich von Ägypten aus künstlich erschaffen wurde und die mit Gefängnisstrafen der (Un-)Beteiligten endeten. Nun gibt es juristische Neuigkeiten um die Urteile gegen das Duo Erdmann-Görlitz, die Mitte Februar genauer erläutert werden sollen.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 22. Januar veröffentlichte Dr. Dominique Görlitz auf seiner Facebook-Seite eine sehr interessante Neuigkeit. Es geht um den Pyramiden-Skandal bzw. “Das Cheops-Projekt” und den üblen Machenschaften, die Stefan Erdmann und ihm nachgesagt wurden. Immerhin, so die kochenden Gemüter damals, sollen die beiden Deutschen die Pyramide des Cheops zerstört haben. Selbst Grabräuberei wurde ihn vorgeworfen.

Ein Eklat entstand, den die beiden Forscher in ihrem Buch “Das Cheops-Projekt” detailliert darlegten. Ebenso bei einem entsprechenden Kongress in Lennestadt im August 2015. Zu dem es übrigens im April 2016 einen weiteren Kongress im “Galileo-Park” (“Sauerland-Pyramiden” geben wird. Dazu werden die entsprechenden Informationen hier und auf meinem YouTube-Kanal noch folgen.

Dr. Görlitz schrieb am 22. Januar bei Facebook:

Nach dem Lesen des Buchs “Das Cheops-Projekt” kontaktierte der ehemalige Vorsitzende des Oberlandesgerichtes Thüringen Richter Wolf-Philipp Müller Dr. Dominique Görlitz. Herr Müller war über 40 Jahre lang Richter an den deutschen Gerichten. Mit seiner Kontaktaufnahme zu den beschuldigten deutschen Forschern wollte er Stefan Erdmann und Dominique Görlitz auf die zahlreichen Unzulänglichkeiten und zur fehlerhaften Rechtsprechung im Rahmen des Strafantrages hinweisen. Seiner Meinung nach hätte das deutsche Gericht diesem Strafantrag nie stattgeben dürfen.

Das Cheops-Projekt - Video auf YouTube zum Kongress in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)
“Das Cheops-Projekt” – Video auf YouTube zum Kongress in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)

Um die beiden Deutschen juristisch zu entlasten, schrieb Richter Müller ein umfassendes Statement (6 Seiten), dessen Inhalt er heute erstmals der Öffentlichkeit bei quer-denkern.tv vorstellte. Robert Bauval, der ebenfalls von einigen Ägyptologen der Mittäterschaft beschuldigt wurde, gab seinerseits auch eine wichtige Einschätzung zur Relevanz, welche sich aus der Aufhebung des Urteils in Ägypten Ende des Jahres 2015 ergibt.

Das ganze Gespräch wird bei quer-denken.TV etwa Mitte Februar ausgestrahlt. Das gesamte juristische Statement von Richter Müller finden Sie als PDF und Download unter www.abora.eu.

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Das Rätsel der Cheops-Pyramide von Gizeh: Haben Außerirdische sie in Wahrheit gebaut?

Das Rätsel der Cheops-Pyramide: Haben Aliens sie gebaut? (Bild: L. A. Fischinger)
Das Rätsel der Cheops-Pyramide: Haben Aliens sie gebaut? (Bild: L. A. Fischinger)

“Überirdische Perfektion: Wurde die Cheops-Pyramide von Aliens erbaut?” – das fragt heute die  “BILD”-Zeitung in einem Online-Artikel. Prä-Astronautiker horchen hier eventuell auf, Ägyptologen schlagen die Hände über den Kopf zusammen, “BILD”-Stammleser zucken nicht mal mit der Wimper und Fischinger-Online hat das ein oder andere dazu zu sagen …


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Die Cheops-Pyramide und die “BILD”

Am 14. November 2015 nahm sich die “BILD” der Pyramide des Cheops an, und fragt sich unter anderem, ob “die alten Ägypter ihre Pyramiden wirklich ohne fremde Hilfe erbaut” haben. Immerhin, so die “BILD”, haben schon Historiker wie Herodot oder Ahmed-al Maqrizi sonderbare Geschichten über die Pyramiden niedergeschrieben.

So schreibt die Zeitung unter anderem weiter:

Bis heute gibt es nur Mutmaßungen darüber, wie die Ägypter die Steine an Ort und Stelle und vor allem so weit nach oben gebracht haben. Aber neben diesen rein praktischen Fragen, überrascht die Cheops-Pyramide auch noch mit zahlreichen mathematischen Rätseln.”

Mit diesen “mathematischen Rätseln” sind die in der Grenzwissenschaft hinlänglich bekannten Daten und Zahlen in/an der Cheops-Pyramide gemeint. Etwa die sehr exakte Ausrichtung und ihr Standort. Selbstverständlich wird auch Erich von Däniken erwähnt, da er 1989 in seinem Buch “Die Augen der Sphinx” spekulierte, “dass Außerirdische die Pyramide entweder erbaut haben oder zumindest dabei geholfen haben”, so die “BILD”. Ebenso findet Robert Bauval und seine “Orion-Thesen” natürlich Erwähnung. Aber auch nicht genannte “UFOlogen”, zu denen die Zeitung schreibt:

Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
VIDEO: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Andere Ufologen fanden weitere merkwürdige Übereinstimmungen zwischen den Maßen der Pyramide und unserem Weltall. Die Abstände zwischen den drei großen Kammern der Pyramide entsprechen z. B. den Abständen zwischen Erde, Mars und dem Asteroidenring Phaeton.”

“Andere UFOlogen” ist schon witzig, da weder von Däniken, noch Bauval oder der von der “BILD” ebenfalls erwähnte Autor Wayne Herschel UFO-Forscher sind oder waren.

Von Außerirdischen und Menschen

Den “Asteroidenring Phaeton” gibt es übrigens nicht – damit meint die Autorin des “BILDenden Artikel schlicht und einfach den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter, der keinen wirklichen Namen hat. “Phaethon”, wie man es richtig schreibt, wird aber gerne ein angeblicher Planet genannt, der genau an dieser Stelle einmal existiert haben soll. Dazu empfehle ich Euch dieses Video mit Johannes von Buttlar aus meiner YouTube-Reihe “Grenzwissenschaft Classiscs Videos”. Oder auch diese UFO-Talkshow von 1992 meiner Classics-Video-Serie, bei der neben von Buttlar (und auch von Däniken) auch gleich eine ehemalige außerirdische Bewohnerin dieses “Phaethon” im Studio war …

Es scheint, als gäbe es unendlich viele Hinweise darauf, dass die Cheops-Pyramide nicht von Menschenhand erschaffen wurde – oder dass die Menschen zumindest tatkräftige Hilfe bekommen haben.

So die “BILD”-Autorin Ingrid Raagaard weiter. Dass aber Aliens die Cheops-Pyramide mit Sicherheit nicht selber erbaut haben, beweisen die unzähligen Spuren menschlicher Techniken an und um die Pyramide. Außerirdische werden hier wohl bessere Techniken als Meißel & Co. gehabt haben, um die Mehrzahl der Baublöcke auf dem Plateau von Gizeh zu brechen. Auch wenn es sogar Bücher über “Die Bauten der Außerirdischen in Ägypten” gibt.

Alien-Leichen im Alten Ägypten?

Aber der Beitrag in der “BILD” online schließt mit einem wundervollen Gerücht. So heißt es:

Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / L.A. Fischinger / YouTube Screenshot)
VIDEO: Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / L.A. Fischinger / YouTube Screenshot)

Zu den vielen konkreten und teilweise mathematisch begründeten Hinweisen gesellen sich auch immer wieder Gerüchte. So soll man in Ägypten in einem der Königsgräber auch die Mumie eines Außerirdischen gefunden haben. Der Alien soll 160 cm groß gewesen sein und einen Schädel mit sehr großen und dominanten Augenhöhlen haben. Auch in anderen Gräbern habe man Alien-Mumien gefunden.

Das alte Ägypten war offenbar bereits vor über 4000 Jahren ein beliebtes Reiseziel, damals – so scheint es – hauptsächlich für Außerirdische.

Wenigstens wird drauf verwiesen, dass es “Gerüchte” sind. Vielleicht meinte die Autorin ja die Story m den russischen Geheimdienst KGB. Denn dieser soll angeblich eine außerirdische Leiche oder Mumie in Ägypten gefunden und geborgen haben. Sogar ein nicht sonderlich deutlicher Video-Film über diese Bergung kursiert im Netz, den ich an anderer Stelle bereits in einem YouTube-Video diskutierte.

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“Scan Pyramids” und das Rätsel der Cheops-Pyramide: Erste Ergebnisse der Pyramiden-Forscher sorgen für Spekulationen: “an den Pyramiden scheint etwas nicht normal”!

"Scan Pyramid Mission": erste Ergebnisse. Irgendwas ist an den 4 größten Pyramiden Ägyptens "nicht normal" ... (Bild: CNN-Sceenshot / L. A. Fischinger)
Scan Pyramids Mission“: “Geheimkammern” in den Pyramiden Ägyptens? (Bild: CNN-Sceenshot / L. A. Fischinger)

Am 3. November 2015 habe ich auf diesem Blog bzw. in einem Video auf meinem YouTube-Kanal dazu über das spannende Projekt “Scan Pyramids” berichtet. Mit diesem großangelegten Forschungsprojekt wollen Forscher aus aller Welt, die vier größten Pyramiden in Ägypten sowie deren Umfeld mit den modernsten Technologien erkunden und “durchleuchten”. Auch “Geheimkammern” wie in etwa in der Cheops-Pyramide könnten so gefunden werden. Und tatsächlich sorgen seit Tagen die ersten Ergebnisse der “Scan Pyramids Mission” für hitzige Debatten, da an allen untersuchten Pyramiden “zahlreiche thermische Anomalien” nachgewiesen wurden. Geheime Räume der Pharaonen?

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Was hat das interessante Projekt “Scan Pyramids” bei den Untersuchungen gefunden?

Was sind die “thermischen Anomalien”, über die scheinbar die gesamte Netzgemeinde seit 10 Tagen berichtet und spekuliert?

Sind die Wissenschaftler bereits jetzt zu sensationellen Resultaten gekommen – noch vor der eigentlichen Bewertung der Untersuchungen?

Am 3. November schrieb ich zu meinem YouTube-Video, das ich unten erneut angebunden habe, folgendes:

Es ist ein Großangriff auf die Cheops-Pyramide und Chephren-Pyramide in Gizeh sowie die Rote Pyramide und die Knick-Pyramide in Dahschur: Physiker verschiedenster Institute in aller Welt wollen die modernsten Technologien nutzen, um den 4 größten Pyramiden Ägyptens ihre Geheimnisse zu entlocken.

Gibt es geheime Kammern und verborgene Räume in diesen? Diese hitzig und leidenschaftlich diskutierte Frage sollen neueste Messverfahren nun endgültig beantworten. Von der Messung Kosmischen Strahlen (Partikel), über den Einsatz von (Laser-)Scans bis zu unbemannten Drohnen wird dabei alles zum Einsatz kommen, was die Technologie von heute zu bieten hat.”

Ist das Thema "Geheimkammern in den Pyramiden" bald endgültig geklärt? Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Ist das Thema “Geheimkammern in den Pyramiden” bald endgültig geklärt? Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

In meinem Video spekulierte ich unter anderem, dass vielleicht sogar die ersten Ergebnisse der Untersuchungen vor deren offiziellen Bewertung veröffentlicht werden. Und das ist nun vor einigen Tagen der Fall gewesen. Lange vor Abschluss der gesamten Arbeiten und natürlich lange bevor die Forscher ihre Resultate den Ägyptologen zur Aus- und Bewertung vorlegt haben. Denn laut Prof. Hany Helal der “Scan Pyramids Mission” sollten die gewonnen Ergebnisse eigentlich den Archäologen zur Interpretation übergeben werden, da es deren Fachgebiet ist. Nicht das Gebiet der Physiker und Techniker aus Ägypten, Frankreich, Kanada und Japan, die an “Scan Pyramids” beteiligt sind. Eine zu voreilige Veröffentlichung, die nun hohe Dünen in der ägyptischen Wüste schlägt?!

“Thermische Anomalien” sollen zeigen, dass das “irgendwas nicht stimmt.” Möglich …

Dass erste Entdeckungen bzw. grobe Ergebnisse so schnell an die Öffentlichkeit getragen werden, damit habe ich beim Barte des Pharao nicht gerechnet! Immerhin ist das Projekt offiziell erst am 25. Oktober beendet worden und erst Ende 2016 sollten stichfeste Fakten vorliegen. Doch die Diskussionen sind im vollen Gang, nicht nur in der Grenzwissenschaft.

Zum Beispiel fasste am 12. November “N24” den Stand der Dinge über diese Entdeckungen in Ägypten erstaunlicherweise recht gut zusammen. Natürlich auch mit den üblichen Spekulationen über Geheimkammern, wie es alle entsprechenden Meldungen derzeit machen.

So lesen wir bei “N24”:

Bei Analysen an der Cheops-Pyramide und drei weiteren Pyramiden bei Kairo haben Forscher mysteriöse Temperaturunterschiede aufgespürt. Diese könnten auf versteckte Kammern hindeuten. Bei allen vier untersuchten Pyramiden seien ,zahlreiche thermische Anomalien’ festgestellt worden, ,besonders beeindruckend’ sei diejenige an der Cheops-Pyramide, teilte das ägyptische Antiken-Ministerium mit.

Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: "Rebellion der Astronautenwächter"
In meinem aktuellen Buch “Rebellion der Astronautenwächter” habe ich mich auch umfassend mit “Geheimkammern in Gizeh” befasst …

Dabei stützt sich der Bericht dort – wie bei anderen Medien meist auch – auf ein Video und einen Bericht, den “CNN” am 11. November online stellte. Ebenso auf die “The New York Times” und natürlich auf die Presskonferenz der Forscher an den Pyramiden von Gizeh am 9. November als Kern der Informationen.

Und da wird es spannend.

Die “thermischen Anomalien” an der Ostseite der Cheops-Pyramide könnten “Hohlräume hinter der Fassade und Luftströme” sein, so Prof. Hany Helal bei der Pressekonferenz. Sie befinden sich auch nicht in schwindelerregender Höhe und tief im Inneren der Cheops-Pyramide, sondern nahe des Bodens recht nahe hinter der Außenwand. Dort hat das Forschungsprojekt die Temperaturunterschiede gemessen, die bis zu 6 Grad Celsius betrugen. Üblich seien maximal ein halbes Grad Abweichung zwischen unterschiedlichen Bausteinen.

Der Professor sagte zu “CNN”:

Irgendetwas ist hier. Irgendetwas ist nicht normal, verglichen mit den anderen Teilen der Pyramide. (…) Diese Gegend (um die Anomalie, Anm. LAF) sollte in der Folgephase des Projektes weiter untersucht werden.

Die anderen untersuchten Pyramiden inkl. der beiden in Dahschur wiesen ebenfalls derartige Temperatur-Anomalien auf, so Helal weiter. Doch nur an/in der Pyramide des Cheops in Gizeh waren sie so hoch. Für eine deutsche Boulevardzeitung übrigens so hoch, dass sie gleich von “glühenden Pyramiden” sprach. Es muss also erst einmal tatsächlich nachgesehen werden, was für diese Anomalie verantwortlich ist. Genau das forderte ja auch das Team von “Scan Pyramids”. Vielleicht ist der Befund letztlich ernüchternd, weil zum Beispiel während der Thermoscans nur aufgeheizter Sand dahinter lag. Wir wissen es einfach (noch?) nicht.

Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / L.A. Fischinger / YouTube Screenshot)
VIDEO: Fand der KGB 1961 in Gizeh die Mumie eines Außerirdischen? (Bild: Google Earth / L.A. Fischinger / YouTube Screenshot)

Obwohl fast die ganze Medienwelt jetzt nicht drumherum zu kommen scheint, den genannten “Hohlraum” mit einer “Geheimkammer” zu verbinden – sind solche Aussagen pure Spekulation. Hier muss man leider bremsen! So wissen mit Sicherheit auch die meisten Pyramiden-Fans, das die Pyramiden in Ägypten voller Hohlräume sind, die aber nicht als verborgene Räume inkl. verstecktem Inventar geplant und gebaut wurden. Auch jeder Ägyptologe weiß das. Wie in dem YouTube-Video unten von mir dargelegt, könnten diese Hohlräume auch einfach beim Bau “natürlich” entstanden sein. Aber auch das ist lange nicht das Ende vom Lied. Wer sagt denn, dass wirklich alle Hohlräume auf diesen Umstand zurückzuführen sind? Ich nicht!

Solche “hohlen Nachlässigkeiten” beim Bau der Pyramiden oder auch die Auffüllung der Monumente mit Schutt und groben Gestein heißt längst nicht, dass es sie eben nicht gibt … die versteckten Geheimkammern. Es bleibt spannend.

Hier mein besagtes Video zum Projekt “Scan Pyramids” vom 3. November:

(Ich musste das Video am 22. November neue schneiden und hoch laden)

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“Scan Pyramids Mission”: Technologischer Großangriff bei der Suche nach Geheimkammern in Ägyptens Pyramiden soll endgültige Klärung bringen. (YouTube-Video)

Ist das Thema "Geheimkammern in den Pyramiden" bald endgültig geklärt? Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Ist das Thema “Geheimkammern in den Pyramiden” bald endgültig geklärt? (Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Wissen wir bald alle definitiv, ob es in den Pyramiden Ägyptens Geheimkammern, verborgene Räume und versteckte Tunnel tatsächlich gibt? Möglicherweise, denn unter der Leitung der Universität von Kairo wollen nun Wissenschaftler aus aller Welt genau diese Frage ein für alle Mal klären. Mit der „Scan Pyramids Mission“ planen diese, die vier größten Pyramiden Ägyptens und deren Umgebung mit den neuesten Technologien zu erkunden, zu scannen und zu erforschen. Ein sehr spannendes Projekt, das so mit Sicherheit einmalig in der Ägyptologie ist. Alle Details darüber erfahrt Ihr in meinem neuen Pyramiden-Video auf meinem YouTube-Kanal.

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Update 13. November 2015: Thermo-Anomalien gefunden – Erste Ergebnisse und Spekulationen kursieren

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Es ist ein Großangriff auf die Cheops-Pyramide und Chephren-Pyramide in Gizeh sowie die Rote Pyramide und die Knick-Pyramide in Dahschur: Physiker verschiedenster Institute in aller Welt wollen die modernsten Technologien nutzen, um den 4 größten Pyramiden Ägyptens ihre Geheimnisse zu entlocken.

Gibt es geheime Kammern und verborgene Räume in Ägyptens Pyramiden? Diese hitzig und leidenschaftlich diskutierte Frage sollen neueste Messverfahren nun endgültig beantworten. Von der Messung Kosmischen Strahlen (Partikel), über den Einsatz von (Laser-)Scans bis zu unbemannten Drohnen wird dabei alles zum Einsatz kommen, was die Technologie von heute zu bieten hat.

Das „Scan Pyramids Mission“ genannte Projekt klingt überaus spannend, wie Ihr es nach diesem neuen Video des Unfassbaren sicher bestätigt…

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und bei YouTube kommentieren oder meinen grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

(Ich musste das Video am 22. November neu schneiden und hoch laden)

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Kongress in Lennestadt: “Das Cheops Projekt” – Eisen in der Cheops-Pyramide und die Rätsel von Gizeh (YouTube-Video zum Kongress im “Galileo-Park” rund um den “Cheops-Skandal”)

"Das Cheops-Projekt": Kongress im August im "Galileo-Park" (Bild: L.A. Fischinger)
“Das Cheops-Projekt”: Kongress im August im “Galileo-Park” (Bild: L.A. Fischinger)

In der Vergangenheit haben die beiden Hobbyforscher Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann durch den weltweiten “Pyramiden-Skandal” um die angebliche Zerstörung der Cheops-Pyramide in Gizeh für Schlagzeilen gesorgt. Weniger wurde von den Massenmedien jedoch bemerkt, dass es in diesem Zusammenhang auch um ein andere Thema gibt: Hatten die alten Ägypter bereits Eisen beim Bau der Pyramide des Cheops benutzt? Dazu wird es im August 2015 den Kongress “Das Cheops-Projekt” mit Erdmann und Görlitz geben. Mit dabei sind auch Robert Bauval und David Rohl. Das Programm und alles zum Kongress in einem neuen Video bei YouTube.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 22. und 23. August findet im “Galileo Park” in Lennestadt, bei den sog. “Sauerland-Pyramiden” der Kongress “Das Cheops-Projekt” statt. Im Zuge dieser Tagung werden nicht nur die neuen Erkenntnisse rund um den “Cheops-Skandal” dargelegt, sondern auch ein “Hebexperiment” mit einem 15 Tonnen schweren Stein durchgeführt. ebenso wird die Frage diskutiert, ob die alten Ägypten tatsächlich Eisen beim Bau der Cheops-Pyramide verwendet haben.

Neben Stefan Erdmann und Dominique Görlitz halten auch der Ägyptologe David Rohl und der Mystery-Autor Robert Bauval Vorträge. Bauval ist bis heute in der Grenzwissenschaft vor allem durch seine Orion-These von 1994 bekannt, wonach Gizeh nach dem Sternbild des Orion mittels eines “Masterplan” der Vorzeit errichtet wurde. Das Programm findet Ihr nach dem Video.

Alle Informationen zur kommenden Tagung im Sauerland in diesem Video.

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

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Programm

Erleben Sie ein Wochenende rund um das Rätsel der Erbauung der ägyptischen Pyramiden. Die Experimental-Forscher Dominique Görlitz und Stefan Erdmann präsentieren die Premiere des Videos zu ihren Forschungen rund um die Cheops-Pyramide und ihre sensationellen Entdeckungen. Die Kongressbesucher werden live Zeugen eines Experimentes zur Klärung der Frage, wie mit einfachsten Mitteln tonnenschwere Blöcke angehoben werden konnten – und wie die Pyramiden erbaut worden sein könnten. Die Bestseller-Autoren Robert Bauval und David Rohl sprechen über weitere Rätsel der altägyptischen Zivilisation. Ein MUSS für jeden an Pyramidenforschung Interessierten.”

Die Referenten:

Dr. Dominique Görlitz

“Das Eisen der Pharaonen“

Deutscher Experimentalarchäologe, Buchautor, Filmemacher und 5 Sterneredner

Stefan Erdmann 

“Das Rätsel um die Cheops-Kartusche“

Ägypten-Forscher, Pyramidenexperte und Buchautor

Ägyptologe David Rohl

“The Egyptian Genesis“

Ägyptologe, Bestseller-Autor, Leiter des Institutes “Study of Interdisciplinary Sciences” London, Direktor der “Eastern Dessert Survey” Forschungsgruppe

Robert Bauval 

“The unsolved Mysteries of the Great Pyramid“

Ägypten-Forscher und Pyramidenexperte, Bestseller-Autor

Das Kongresshotel:
Hotel Schweinsberg-Lennestadt

www.hotel-schweinsberg.de

info@hotel-schweinsberg.de

Achtung – Das Kongresshotel ist nicht der Veranstaltungsort, es dient den Kongressteilnehmern ausschließlich zur Übernachtung!

Kongressgebühr: 

€ 70,-

Preis beinhaltet:

  • 3 Eintrittskarten für den Galileo-Park und Ausstellungen (21.-23.08.)
  • Teilnahme am Kongress (22.-23.08.)
  • Kongressmappe mit Freiexemplaren „Mysteries“ Magazin
  • 4 Getränke (Wasser, Cola, Fanta, Saft, Bier, Kaffee) pro Tag

Karten nur im Vorverkauf im Galileo-Park

Veranstalter:

Galileo-Park & Dr. Dominique Görlitz

Premium Partner:

Kopp Verlag, Mysteries Magazin, AAS, NuoViso tv

Kartenverkauf:

GALILEO-PARK (online-Shop)

Ablaufplan (Änderungen vorbehalten)

Samstag, 22.8.

  • 10:00-  Einlass in den Galileo-Park / Empfang der Kongressunterlagen
  • 11:00 – Begrüßung der Kongressteilnehmer und Vorstellung Ablauf
  • 11:30 – 1. Vortrag Dr. Görlitz (Dauer 0:50), Fragen (0:10), Pause (0:05)
  • 12:30 – 2. Vortrag S. Erdmann (Dauer 0:40), Fragen (0:10), Pause (0:05)
  • 13:30 – Mittagspause: Essen, Trinken, Ausstellungsbesuche (1:30)
  • 15:00 – 3.Vortrag  David Rohl (Dauer 0:45), Fragen (0:10), Pause(0:05)
  • 16:00 – 4. Vortrag Robert Bauval (Dauer 0:45), Fragen (0:10); P. (0:05)
  • 17:00 – Pause: Gelegenheit für Essen, Trinken, Ausstellungsbesuche
  • 18:00 – Video-Premiere von  „Das Cheops Projekt“
  • 20:00 – Ende des ersten Kongresstags
  • 20:30 – „Get together“ im Kongresshotel mit der Gelegenheit zu Gesprächen mit den Referenten

Sonntag, 23.8.

  • 10:00 – Einlass in den Galileo-Park
  • 10:30 – Podiumsdiskussion mit den Referenten
  • 12:00 – Mittagspause
  • 13:00 – Erläuterungen zu dem Hebe-Experiment
  • 13:15 – Hebeversuch an einer 15-Tonnen-Säule
  • 14:15 – Ende des 2. Kongresstages; Zeit für Ausstellungsbesuche

Moderation:

Robert Stein

Musikalische Begl.:

Mike Rubin Music

(Entnommen der Webseite des “Galileo Park”)

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5 Jahre Haft für Dominique Görlitz, Stefan Erdmann und ihre Helfer: Pressemitteilungen zum ägyptischen Gerichtsurteil im “Pyramiden-Skandal”

Pressemitteilungen zum "Pyramiden-Skandal" von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)
Pressemitteilungen zum “Pyramiden-Skandal” von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)

Neue Runde im “Cheops-Skandal” um die Hobbyforscher Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz, denen die Beschädigungen und illegale Arbeiten in der Cheops-Pyramide vorgeworfen werden. Am 11. November 2014 verurteilte nun ein ägyptisches Gericht die beiden Deutschen in Abwesenheit zu je fünf Jahren Haft. Ebenso die andere Beteiligten, von denen die sechs ägyptischen Helfer vor Ort nach ihrer Verteilung direkt ins Gefängnis wanderten. Görlitz und Erdmann haben nun zu diesem Urteil in zwei Pressemitteilungen Stellung genommen.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 11. November 2014 hat ein Gericht in Gizeh nun das Urteil gegen Erdmann und Görlitz sowie ihre Helfer gesprochen. Pauschal wurden alle neun Personen zu je fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Grund ist, dass sie innerhalb der rund 4500 Jahre alten Pyramide des Cheops wertvolle “Artefakte” beschädigt haben sollen. Alles heimlich und ohne Erlaubnis!

In einigen Beiträgen wurde auf diesen Seiten bereits darüber berichtet. Ebenso, dass es es ernsthafte Zweifel an den Vorwürfen gibt. Auch die “Augsburger Allgemeine” nahm das Thema am 12. November auf, und zitiert den Prozessbeobachter Osama Karar, dass diese Urteile “nicht mehr als ein politisches Exempel” sei. Auch die Beschädigung der Namenskartusche des Pharao Cheops in einer der Entlastungskammern durch Stefan Erdmann und Dominique Görlitz sei “ein Lüge”.

Auf der Internetseite Atlantisforschung.de haben die beiden umstrittenen Forscher nach der Urteilsverkündung nun Stellungnahmen veröffentlicht (interne Links wurden im Text belassen):

Pressemitteilung von Dominique Görlitz – 12.11.2014

Es ist kategorisch bewiesen, dass wir im April 2013 nicht die Cheops-Kartusche beschädigten!

Das Urteil des gestrigen Prozesses (11.11.2014) [1] ist für alle Beklagten ein Schock und nicht nachvollziehbar. Die Urteilsbegründung steht jedoch noch aus, sodass wir nicht sagen können, was uns das Gericht genau zur Last legt.

Die Veröffentlichungen in den Medien, insbesondere in Ägypten, sind deshalb mit Vorsicht zu bewerten. Nach Aussage des Pressesprechers der Volksfront zum Schutz der ägyptischen Altertümer Osama Karar, mit dem ich permanent Kontakt zu den offiziellen Stellen halte, ist bezeugt, dass selbst die Rechtsanwälte der Beklagten nicht wissen, was ihren Klienten im Moment genau vorgehalten wird. Das bedeutet auch, dass ich zu den genauen Anschuldigungen nichts aussagen und noch keine Stellung nehmen kann.

Dass jedoch alle neun Beteiligten mit der gleich hohen Strafe belegt wurden, dokumentiert die mangelnde Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Umständen und Fakten durch die ägyptische Justiz. Nur ein Beispiel:

Gestern wurde auch der ägyptische Inspektor Hamam Abdel Hassan Abdallah zu fünf Jahren Haftstrafe, wie die anderen beiden Inspektoren, verurteilt. Er besichtigte mit uns vormittags am Tag der Probennahme eine andere archäologische Stätte, wo er uns beaufsichtigte. Herr Hamam Abdallah ist dafür bestraft wurden, wie die anderen, obwohl er mit uns nie die Cheopspyramide betreten hatte. Auf der Grundlage welcher Fakten wurde er dann verurteilt?

Ich möchte noch einmal klarstellen, dass wir weder die Cheops-Kartusche beschädigten noch Artefakte gestohlen haben. Die Bedingungen unter denen unsere Untersuchung stattfand, vermittelten nicht den geringsten Hinweis, illegal gehandelt zu haben. Bei der Untersuchung handelt es sich um Proben im Milligramm Bereich von einer Patina und Farbanhaftungen. Die Untersuchung hatte niemals zum Ziel, das Alter der Cheopspyramide in Frage zu stellen.

Wir haben uns nach Bekanntwerden der Anschuldigungen gegen uns sofort bei den entsprechenden Behörden in Kairo gemeldet, alle Fakten offen gelegt, die volle Kooperationsbereitschaft erklärt und uns dort auch über die größte arabische Nachrichtenagentur MENA bei dem ägyptischen Volk für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Die Proben wurden noch im Dezember 2013 dem damaligen Antikenminister Ibrahim Mohamed zur sofortigen Rückgabe angeboten und auch im März an deutsche Stellen zur Übergabe überreicht.

Dass der Fall eine solche Schärfe und Brisanz erhielt, liegt an dem Umstand, dass der Ex-Antikenminister Zahi Hawass uns beschuldigte. Er gab vor, dass reiche Juden uns beauftragten, die Cheops-Kartusche zu beschädigen, um das Bauwerk umzudatieren. [2] Dabei haben die Nachforschungen von Robert Bauval, Prof. Dr. Robert Schoch und mir klar ergeben, dass diese Malerei bereits um das Jahr 2006 von Unbekannten mit vier bis fünf Meißelschlägen beprobt wurde [3], was man nun uns zur Last legt.

Dr. Dominique Görlitz

Pressemitteilung von Stefan Erdmann – 13.11.2014

Wir haben die Kartusche nicht beschädigt!

Ich schließe mich der Pressemitteilung von Dr. Dominique Görlitz vom 12.11.2014 an. Auch ich bin zutiefst erschüttert, vor allem über den Umstand, dass die sechs in Ägypten inhaftierten Personen weiterhin im Gefängnis bleiben. Da die Urteilsbegründung noch aussteht, kann ich dazu zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel mehr sagen.

Unverständlich und offensichtlich in keiner Weise nachvollziehbar erscheint mir aber die Tatsache, dass auch der ägyptische Inspektor HAMAM ABDEL HASSAN ABDALLAH zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, obwohl er gar nicht mit uns in der Pyramide war. Mit RECHTsprechnung kann das kaum etwas zu tun haben.

Auch die Tatsache, dass wir Beweise vorgelegt haben, die zweifelsfrei widerlegen, dass wir die Königs-Kartusche beschädigt haben, wird zum Teil in Ägypten und leider auch in verschiedenen internationalen Presseveröffentlichungen noch immer nicht berücksichtigt. Das ist aus unserer Sicht völlig unverständlich und es erhärtet den Verdacht, der schon seit Monaten im Raum steht, dass man an uns ein Exempel statuieren will.

Allerdings scheint nun auch den ägyptischen Behörden aufgefallen sein, dass Dr. Zahi Hawass in dieser Angelegenheit eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Dr. Hawass hat zu Beginn der Affäre Unwahrheiten über uns in die Welt getragen und den Vorgang skandalisiert. Breits Ende 2013 hat er uns öffentlich beschuldigt, wir seien von dem “in Belgien arbeitenden ägyptischen Juden” Robert Bauval [1] beauftragt wurden, die Kartusche zu beschädigen, um das Alter der Pyramide umzudatieren. Wie sich dann bekanntlich herausstellte, hatte es tatsächlich eine Probenentnahme der Kartusche gegeben, die allerdings bereits zwischen 2003 und 2006 erfolgt sein muss, d.h. während eines Zeitraums, in welchem er selbst die Verantwortung für alle Vorgänge in der Großen Pyramide trug.

Seit Anfang dieses Jahres fordere ich, die Ergebnisse dieser augenscheinlich professionell durchgeführten Probenentnahme, die durch Dr. Hawass genehmigt worden sein muss, offen zu legen. Bis heute ist allerdings nichts geschehen. Warum, fragt man sich, enthält man der Weltöffentlichkeit die Untersuchungs-Ergebnisse der Königs-Kartusche vor? Warum wird nach wie vor versucht, Dominique Görlitz und mich für diese Beprobung verantwortlich zu machen?

Auch möchte ich hier noch einmal betonen, dass wir uns nach Bekanntwerden der gegen uns gerichteten Anschuldigungen sofort mit den zuständigen Behörden in Kairo in Verbindung gesetzt und alle Fakten offen gelegt haben. Von Anfang an haben wir volle Kooperationsbereitschaft gezeigt und uns auch öffentlich über die arabische Nachrichtenagentur MENA bei dem ägyptischen Volk für die durch uns verursachten Unannehmlichkeiten entschuldigt. Auch haben wir bereits im Dezember 2013 dem damaligen Antikenminister Ibrahim angeboten, die Proben (Abb. hier) zurückzugeben, die später (2014) von mir persönlich an die deutschen Behörden übergeben wurden.

An dieser Stelle möchte ich noch einen anderen Aspekt klarstellen: Die von Dominique Görlitz und mir im April 2013 durchgeführte Untersuchung hatte keineswegs zum Ziel, die gängigen Altersangaben zur Großen Pyramide zu widerlegen, sondern es ging dabei um die Klärung von Fragen zu den technologischen Hintergründen ihrer Erbauung und ursprünglichen Verwendung, insbesondere aber um die Untersuchung rätselhafter dunkler Verkrustungen an der Decke der so genannten Königskammer (Abb. hier), die von mir bereits 2006 festgestellt wurden. Mir – und erstaunlicher Weise auch Dominique Görlitz – wird in diesem Zusammenhang immer wieder angedichtet, wir hätten beweisen wollen, das Bauwerk sei von Atlantern erbaut worden und nicht von den Ägyptern. Dies ist völlig unzutreffend.

Zutreffend ist, dass ich persönlich bezweifele, dass Cheops der Erbauer der Großen Pyramide war – was im Übrigen auch viele andere Forscher und Wissenschaftler tun. Es ist zudem richtig, dass ich davon ausgehe, die Große Pyramide sei ursprünglich nicht als Begräbnisstätte errichtet worden, sondern als technisches Bauwerk, in dem Wasser eine zentrale Rolle gespielt hat. Durch meine wissenschaftlichen Untersuchungen in den vergangenen Jahren konnte ich den Nachweis erbringen, dass in dem unteren Bereich der Großen Pyramide, der sogenannten „unvollendeten Kammer“ über längere Zeiträume Wasser geflossen sein muss. Dieser Befund widerspricht massiv der Theorie, die Große Pyramide sei als Grabmal geplant und gebaut worden.

Damit schließe ich keineswegs aus, dass die Pyramiden – eben auch die Große Pyramide – später, zu Cheops Zeiten, vielleicht zu Begräbnisstätten umfunktioniert wurden. Ich habe durchaus anerkannt und auch darauf hingewiesen, dass man auf dem Gizeh Plateau verschiedene Artefakte aus der Zeit des Cheops gefunden hat. Diese Tatsache belegt aber nicht automatisch seine Bauherrenschaft der Großen Pyramide.

Ich habe auch nie Absolutheitsansprüche hinsichtlich meiner Theorie erhoben, aber die These, dass die Große Pyramide ursprünglich als technische Anlage errichtet wurde [2], ist es wert, näher in Augenschein genommen zu werden, und dies haben neben meiner Person in den vergangenen Jahren viele Forscher bereits getan, u. a. Christopher Dunn.

Um es noch einmal zu betonen: Die in vielen Medien immer wieder kolportierte Behauptung, ich gehe davon aus, die ägyptischen Pyramiden seien von Atlantern errichtet worden, ist gänzlich unzutreffend und aus dem Zusammenhang gerissen. Ich habe lediglich erklärt, es sei durchaus möglich, die Große Pyramide sei weitaus älter als derzeit allgemein angenommen wird, und von einer uns heute unbekannten Kultur erbaut worden. Ob diese hypothetischen Erbauer ‘Atlanter‘ waren, oder ob sie einer anderen vergessenen Kultur angehörten, spielt für mich bei meinen Überlegungen zunächst einmal überhaupt keine Rolle.

Diese Überlegungen halte ich für völlig legitim, da in den Überlieferungen der alten Ägypter verschiedene Hinweise auf eine hohe vordynastische Kulturstufe zu finden sind, die ernsthafte wissenschaftliche Betrachtung verdienen und nicht von vornherein als “mythologischer Unfug” zu bezeichnen sind. Die Wissenschaftsgeschichte hat immer wieder gezeigt (z. B. im Fall Schliemann), dass alte Überlieferungen zu Unrecht vorschnell dem Reich der „Mythen und Legenden“ zugeordnet wurden.

Wissenschaft ist und bleibt ein Prozess von Hypothesenbildung, kritisch-reflektivem Diskurs und Falsifikation. Sie lebt von offener, konstruktiver Diskussion argumentativ gestützter Annahmen, und auch gängige Lehrmeinungen dürfen, ja müssen sogar im Licht neuer Erkenntnisse kritisch hinterfragt werden. Nur in kooperativer interdisziplinärer Forschungsarbeit werden die Rätsel um das Alter und den Sinn und Zweck der Großen Pyramide zu lösen sein.

Stefan Erdmann, 13. November 2014

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Video: Das Mysterium des  Osiris-Grab von Gizeh: Ein verstecktes Gang-System unter der Cheops-Pyramide? (Bilder: L. A. Fischinger / Archiv / gemeinfrei)
Video: Das Mysterium des Osiris-Grab von Gizeh: Ein verstecktes Gang-System unter der Cheops-Pyramide? (Bilder: L. A. Fischinger / Archiv / gemeinfrei)

Was liegt in der Erde Ägyptens verborgenen? Sehr oft bekomme ich eMails, Nachrichten und mehr zu unterschiedlichen Themen rund um die Mysterien der Welt. Dafür danke ich Euch sehr! So kam es auch, dass ich dieser Tage wieder mit einer Interessierten das Thema “geheimer See unter der Pyramide des Cheops” diskutierte. Gemeint ist damit das schon legendäre “Grab des Osiris” oder einfach “Osiris-Grab” von Gizeh in Ägypten. Da bereits das Video “Geheimkammern in Gizeh?” auf meinem Kanal bei YouTube auf großes Interesse stieß, findet sich nun ein 2. Teil zum Thema. Darin geht es auf meinem Channel des Unfassbaren nun speziell um das geheimnisvolle “Osiris-Grab” von Gizeh. Alles weitere hier.


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Das Thema des seltsamen Grabes des Osiris auf oder besser in dem Plateau von Gizeh in Ägypten fasziniert Medien wie Mystery-Interessierte zugleich. In diesem Grabschacht, so weiter, findet sich in einem über 30 Meter tiefen Schacht mit drei Ebenen ein See mit einer “Insel” in der Mitte. Auf dieser Insel wiederum steht ein Sarkophag.

Was hat das zu bedeuten? Das “wahre Grab des König Cheops”, wie es oft heißt? Hat Dr. Zahi Hawass alias “Ägyptens letzter Pharao” vor über zehn Jahren wirklich unter der Großen Pyramide von Gizeh ein Mysterium gefunden?

Nicht ganz – denn dieser “See” und somit auch tiefe Schacht an sich ist seit rund 80 Jahren bekannt und diese liegen auch nicht unter den Pyramiden von Gizeh.

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YouTube-Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und dort verborgenen Kammern und Schächten?

die Gizeh-Lüge - Gibt es eine Verschwörung um geheime Kammern und Schächte in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)
Die Gizeh-Lüge – Gibt es eine Verschwörung um geheime Kammern und Schächte in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)

Was verbirgt sich – wenn – hinter den beiden Schächten in der Kammer der Königin in der Cheops-Pyramide? Was fand schon 1993 der Roboter “UPUAUT” dort? Erste Hinweise auf eine “Geheimkammer” oder schlicht nichts Besonders, wie es spätere Untersuchungen zeigen? Verschweigen uns die Archäologen in Gizeh etwas über geheime Schächte und Räume in der großen Pyramide von Gizeh? Dieser Vorwurf an die Ägyptologen kursiert schon seit Jahrzehnten. Zum Thema einer solchen “Archäologie-Verschwörung” ist nun ein neues YouTube-Video auf meinem Kanal online gegangen.

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