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Video: Die „Heilige Landschaft“ der Steinzeit um Stonehenge: Sie war schon tausende Jahre vorher beliebt

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Video: Die "Heilige Landschaft" der Steinzeit um Stonehenge - Sie war schon tausende Jahre vorher beliebt (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Video: Die „Heilige Landschaft“ der Steinzeit um Stonehenge – Sie war schon tausende Jahre vorher beliebt (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

In der Grafschaft Wiltshireim Südwesten von England liegt die berühmteste Megalithanlage der Welt: Stonehenge. Gut sichtbar in einer weitläufigen Landschaft, die einstmals von durchgängigen Wäldern bedeckt gewesen sein soll. Wie jetzt eine Studie zeigte, wurde dieses Gebiet schon vor 10.000 Jahren bei den Jägern und Sammlern geschätzt. Und offenbar sah sie nicht so aus, wie bis heute immer angenommen wird. Doch gilt das auch tausende Jahre später noch, als um 3000 vor Christus mit dem Bau des Ur-Stonehenge begonnen wurde?


Stonehenge – Zentrum einer 2spirituellen Landschaft“

Stonehenge ist wohl das bekannteste Monument der Steinzeit überhaupt. Rund 5.000 reicht sein Ursprung im Süden von England in die Vergangenheit der Menschheit zurück. Jetzt hat eine Studie gezeigt, dass diese Gegend schon tausende Jahre vorher bei unseren Ahnen beliebt war.

Denn das ergaben Ausgrabungen und Untersuchungen von Forschern um Samuel Hudson von Universität Southampton. Wie das Team aktuell in einer Studie in „Plos One“ berichtet, war das Gebiet um das spätere Stonehenge schon vor 10.000 Jahren bei den frühen Jägern und Sammlern beliebt.

Dies schließen sie aus untersuchten Pflanzenpollen, Erdsedimenten, Knochen und anderem Material, das unweit der Megalithanlage bei „Blick Mead“ entnommen wurde. Demnach war damals die Landschaft nicht durchgängig von Wald bedenkt, wie bisher angenommen wurde. So fanden die Menschen der Steinzeit hier sehr gute Bedienungen vor.

War es aber tausende Jahre später so, als angefangen wurde die Megalithanlage von Stonehenge zu errichten? Denn als „astronomischer Kalender“ zu Beobachtung von Himmelsereignissen, wie die Anlage meist gedeutet wird, sollte man eine freie Sicht aus den Horizont haben. Und ihn nicht vor lauter Bäumen nicht sehen können …

Mehr in diesem kurzen Video vom 28. April 2022.

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VIDEO: Die rätselhafte Megalithanlage „Arthurs Stone“: Eine bisher unbekannte heilige Landschaft – 1.000 Jahre vor Stonehenge?

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VIDEO: Schon 1.000 Jahre vor Stonehenge gab es um die rätselhafte Megalithanlage "Arthurs Stone" eine bisher unbekannte heilige Landschaft (Bild: Universities of Manchester / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Schon 1.000 Jahre vor Stonehenge gab es um die rätselhafte Megalithanlage „Arthurs Stone“ eine bisher unbekannte heilige Landschaft (Bild: Universities of Manchester / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Jedes Kind kennt heute die rätselhafte Megalithanlage von Stonehenge in England. Und viele wissen sicherlich, dass dieses Rätsel der Steinzeit einst Teil ein ganzen „Kultlandschaft“ mit weiteren Bauten war. Doch schon 1.000 Jahre zuvor soll es laut Archäologen von der Universität Manchester eine bisher unbekannte Heilige Landschaft gegeben haben. Rund um die MegalithstätteArthurs Stone“ in Wales. Was die Forscher entdeckten und vermuten, erfahrt Ihr in diesem Video.


Stonehenge und die „Kultlandschaft“ um „Arthurs Stein“

Rätselhafte Megalithen und Bauten aus der Steinzeit in Großbritannien? Hierzu fällt wahrscheinlich jedem Kind sofort Stonehenge ein. Doch schon 1.000 Jahre vor Baubeginn der Stonehenge-Anlage scheint es nahe Wales in Ost-England bereits eine sogenannte Heilige Landschaft gegeben zu haben.

Davon sind zumindest Archäologen um Julian Thomas von der Universität Manchester mehr und mehr überzeugt. Hier errichteten vor etwa 5.700 Jahren, also schon rund 1.000 Jahre vor dem Beginn des Steinkreis von Stonehenge, Menschen der Vorzeit Heiligtümer aus Stein und Erde. Unter anderem eine Megalithanlage namens „Arthurs Stein“, die ursprünglich unter einem großen Erdhügel verborgen lag. Von diesem ist heute allerdings nichts mehr zu sehen.

Doch Ausgrabungen der letzten Jahre zeigten jetzt, dass dieses Monument aus dem Neolithikum offenbar nur ein Teil einer ganzen „Kultlandschaft“ war. Eine „Heilige Landschaft“, wie sie in Deutschland zum Beispiel um den Bereich des Sonnenobservatorium bzw. der Ringwallanlage von Goseck und anderen interpretiert wird. Und natürlich um den Klassiker Stonehenge in England.

Auch beim „Stein von König Arthur“ haben die Erbauer offensichtlich Ausrichtungen zu anderen heiligen Stätten vorgenommen. Beispielsweise auf zwei „Hallen der Toten“ fast einen Kilometer entfernt. Was genau die Archäologen jetzt bekannt gaben, erfahrt Ihr in diesem Video vom 1. September 2021.

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Video vom 1. September 2021 auf Mystery Files

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VIDEO: Verschlampte Bohrkerne von Stonehenge nach über 60 Jahren zufällig wieder aufgetaucht!

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VIDEO: Verschlampte Bohrkerne von Stonehenge nach über 60 Jahren zufällig wieder aufgetaucht! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Verschlampte Bohrkerne von Stonehenge nach über 60 Jahren zufällig wieder aufgetaucht! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Als 1958 Stonehenge als nationales Symbol von Großbritannien umfangreich restauriert wurde, scheute man kaum einen Aufwand. Man war auch nicht zimperlich was den Umgang mit den gewaltigen Megalithen an sich anging. Denn unter anderem wurden mehrere etwa einen Meter lange Bohrkerne aus ihnen entnommen. Obwohl man damals nicht so recht wusste, was man damit eigentlich anfangen soll. Und so gingen diese wertvollen Proben ganz einfach verloren. Bis jetzt.


Die verlorenen Steinproben von Stonehenge

Die Megalithanlage Stonehenge in England ist heute das nationale Monument von Großbritannien. Deshalb ist es kaum zu glauben, dass bei Renovierungen 1958 drei große Bohrkerne aus einem der riesigen Steine entnommen wurden – die dann einfach verloren gingen.

Diese etwa einen Metern langen Bohrkerne des uralten Bauwerkes sind nach über 60 Jahren zumindest teilweise wieder aufgetaucht. Durch reinen Zufall, denn einen davon bekam ein damaliger Mitarbeiter der Bohrfirma als Andenken geschenkt. Die kostbare Probe diente ihm als Wanddekoration in seinem Büro in den USA.

Dadurch ermuntert, machten sich Archäologen auf die Suche nach den beiden anderen Bohrkernen. Und die Forscher wurden in einem Museum in Großbritannien bei ihrer Suche tatsächlich fündig. Dort lagen zumindest Teile einer Probe vergessen und verstaubt in einer Kiste – die sogar korrekt beschriftet war.

Mehr über diese verschluderten Proben des einzigartigen Monumentes der Steinzeit in diesem YouTube-Video vom 16. August 2021.

Übrigens waren das 1958 genau jene Renovierungen und Instandsetzungen von Stonehenge, die heute für eine“ steile These“ herhalten müssen. Denn angeblich sei das in seinen Anfängen rund 4.600 Jahre alte Megalithbauwerk damals nicht wieder aufgebaut und repariert wurden. Vielmehr wurde Stonehenge damals angeblich erstg erbaut! Das heißt, dass hier ein gewaltiger Betrug in der Landschaft stehen würde. Ein Fake, eine Fälschung und Verschwörung der Moderne. Das lese ich immer wieder auch in Kommentaren bei YouTube oder Facebook

Natürlich nur für all jene, die alle anderen Fakten vollkommen ignorieren. Von archäologischen Befunden bis zu schriftlichen Beschreibungen und Bildern der steinzeitlichen Stätte, die teils Jahrhunderte vor 1958 dokumentiert sind …

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Video vom 16. August 2021 auf Mystery Files

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VIDEO: Fast 9000 Jahre alt: Israels versunkenes Stonehenge Atlit Yam im Mittelmeer

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Das "Atlantis von Israel": Atlit Yam im Mittelmeer (Bild: WikiCommons/Hanay / CC BY-SA 3.0)
Das „Atlantis von Israel“: Atlit Yam im Mittelmeer (Bild: WikiCommons/Hanay / CC BY-SA 3.0)

Kurz vor der Küste des heutigen Israel liegen die rund 9.000 Jahre alten Ruinen von Atlit Yam auf dem Grund des Meeres. Ein Stonehenge von Israel, wie man die versunkene Megalithanlage und das Dort auch bezeichnet. Eine Fundstelle, die hier im Westen so gut wie unbekannt ist, aber durchaus als Sensation der Archäologie bezeichnen erden kann, wie ihr in diesem Video erfahrt.


Atlit Yam: Das „Stonehenge von Israel“

Vor der Küste Israels liegt eine uralte archäologische Stätte auf dem Grund des Mittelmeeres. Bekannt ist diese unter den Namen Atlit Yam, und wird auch  als Stonehenge oder sogar Atlantis von Israel bezeichnet. Das einstige Dorf ist fast 9.000 Jahr alt – und schon hier wurden „Kultplätze“ aus Megalithen gebaut. Wie in Europa der Steinzeit.

Für israelische Archäologen ist dieses „Stonehenge im Mittelmeer“ ein Glücksfall. Und ein Zufallsfund, der erst 1984 gemacht wurde. Auch wenn an der dortigen Küste verschiedene steinzeitliche Siedlungen im Meer versunken sind, zeichnet sich Atlit Yam dahingehend aus, da hier Megalithanlagen gefunden wurden. Durchaus vergleichbar mit den berühmten Steinkreisen aus der Steinzeit in Europa.

Ein Rätsel der Archäologie ist jedoch, warum diese Stätte offenbar fluchtartig verlassen wurde. War ein Tsunami der Grund, wie die Forscher spekulieren? Wohl deshalb wird das Dorf auch mit Atlantis verglichen: Untergegangen in den Fluten des Meeres.

Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video vom 14. April 2021. Den von mir im Video erwähnten Vortrag, in dem ich bereits vor einigen Jahren über das „Atlantis von Israel“ kurz berichtete, findet Ihr HIER auf meinem YouTube-Kanal.

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Video vom 14. April 2021 auf Mystery Files

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Neue Ausgrabungen am Ringheiligtum von Pömmelte und dessen „Rituallandschaft“: Verweisen neue Funde auf einen Schädelkult im „deutschen Stonehenge“?

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Ringheiligtum von Pömmelte: Verweisen neue Funde auf einen Schädelkult im "deutschen Stonehenge"? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ringheiligtum von Pömmelte: Verweisen neue Funde auf einen Schädelkult im „deutschen Stonehenge“? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie auf Mystery Files mehrfach berichtet, laufen derzeit neue Ausgrabungen und Forschungen rund um das Ringheiligtum von Pömmelte unweit von Magdeburg. Dem „deutschen Stonehenge“, wie es übertrieben auch gerne genannt wird. Jetzt gaben die Archäologen bekannt, dass in der nahen Siedlung der Steinzeit bis in die Bronzezeit, die dort seit längerem ausgraben wird, Hinweise auf einen „Schädelkult“ entdeckt wurden.


Ringheiligtum von Pömmelte: Das „deutsche Stonehenge“

Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte liegt südlich von Magdeburg in Zackmünde und ist seit Jahren Gegenstand der archäologischen Forschung. Seit die Anlage aus dem 3. Jahrtausend vor Christus vor Jahren auf Luftbildern entdeckt wurde, graben dort Wissenschaftler. Heute ist die 2016 als Rekonstruktion wieder aufgebaute ein Ausflugsziel und wird unter anderem vom Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle in Sachsen-Anhalt intensiv erforscht.

Es gilt heute als sicher, dass die 115 Meter im Durchmesser messende Ringanlage über lange Zeiträume hinweg als Heiligtum und Kultort genutzt wurde. Verschiedene vorzeitliche Kulturen sind hier nachweisbar, die bereits vor rund 4.500 Jahren an diesem Ort lebten. Welche Art von Ritualen die unterschiedlichen Kulturen hier feierten oder abhielten, lässt sich mit Gewissheit nicht abschließend belegen. Da das hölzerne Bauwerk zeitlich in die Epoche des britischen Stonehenge passt und zumindest von seiner Ausdehnung her ähnliche Dimensionen aufweist, nennen es einige auch das „deutsche Stonehenge“.

Eine Übertreibung, die allerdings weltweit auf runde oder ringförmige Anlagen der Vorzeit angewendet wird. Ob sie dabei dem Alter oder der Größe von Stonehenge entsprechen, ist dabei ebenso nebensächlich wie die Frage, ob sie aus Holz oder Stein gebaut wurden.

Vergangene und aktuelle Ausgrabungen an und um die Kreisgrabenanlage von Pömmelte zeigten bereits, dass hier eine große Ansiedlung gestanden haben muss. Ein ganzes Zentrum der Bronzezeit, mit riesigen Häusern, die von den Archäologen als größte bisher bekannte Siedlung der frühen Bronzezeit angesehen wird. Verschiedene Brunnen, Gruben, Langhäuser von zum Teil bis zu 30 Metern Länge und Gräber konnten die Forscher um Grabungsleiter Matthias Zirm bereits freilegen oder nachweisen. Wie auf diesem Blog berichtet, sind 80 komplette Häusergrundrisse bereits ausgegraben worden. Sie liegen nur einen Steinwurf vom Ringheiligtum entfernt.

Zirm geht davon aus, dass es „bis zum Ende der Grabung im Herbst“ 2021 „mit den weniger gut erhaltenen Exemplaren wohl insgesamt 130 Häuser sein“ werden.

Eine Schädelkult?

Hinzu kommen zahllose Fundstücke des Alltages, wie Becher, Krüge, Tassen, Keramtiken, Beile und Tierknochen. Welche genau rein „kultischen Zwecken“ dienten, ist unklar. Laut den Archäologen belegen aber gefundene Gräber und menschliche Überreste mit teilweise schweren Verletzungen auf blutige Ritualhandlungen hin. Möglicherweise ein Ahnenkult. Dies muss jahrhundertelang vor Ort geschehen sein, da auch die entdeckten Häuser aus unterschiedlichen Epochen stammen. Alle Funde zusammengenommen deuten auf eine „Rituallandschaft“ um das Ringheiligtum hin, ist auch Landesarchäologe Harald Meller in einer Pressemitteilung vom 18. Mai sicher:

Bereits die Untersuchungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass das vor etwa 4.350 Jahren errichtete Ringheiligtum von Pömmelte und das nur wenig jüngere benachbarte Ringheiligtum von Schönebeck Elemente einer ausgeprägten Rituallandschaft waren. So konnte im letzten Jahr südöstlich des Ringheiligtums von Pömmelte ein monumentaler Grabbau der Baalberger Kultur (4.000–3.400 v. Chr.) komplett freigelegt werden. Aus der Zeit der sogenannten Schnurkeramischen Kultur (ab ungefähr 2.800 v. Chr.) stammt ein astronomisch orientiertes Grabengeviert vor dem östlichen Eingang des Ringheiligtums. Ein vergleichbares, etwas kleineres Geviert wurde im letzten Jahr am Ringheiligtum von Schönebeck an gleicher Stelle aufgedeckt. Aufwendige Grabanlagen und Gräberfelder von der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit ergänzen das Bild.

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Heißt es dazu in der Mitteilung des „Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt“ weiter. Dies wiederum weist in der Tat deutliche Parallelen zum englischen Stonehenge auf. Auch hier findet sich um die steinzeitliche Megalithanlage ein Rituallandschaft, in der zahllose Bodendenkmäler aus unterschiedlichen Epochen nachweisbar sind. Meller vermutet laut einer dpa-Meldung auch, dass hier unsere Ahnen einen „Schädelkult“ praktizieren:

In einer Bestattung lag ein Schädel neben dem Skelett. Auch im Kreisgraben des Ringheiligtums wurden Schädel deponiert. Das lässt einen Schädelkult der damaligen Menschen vermuten.

Wie udn wann genau dieser „Schädelkult“ dort ausgeübt worden sein soll, verriet der Forscher nicht.

Eine bedeutende Sakrallandschaft

Die aktuellen Grabungen konzentrieren sich nicht direkt auf das Ringheiligtum:

Im Fokus der archäologischen Ausgrabungen des Jahres 2021 steht wieder die Siedlung vor den Toren des Ringheiligtums Pömmelte, die aufgrund ihrer enormen Ausdehnung bereits in den Vorjahren Aufsehen erregte. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht derzeit die Klärung des Verhältnisses dieser Siedlung zum Ringheiligtum.“

Von der Jungsteinzeit (ab etwa 2300 vor Christus) bis in „die Epoche unmittelbar nach der Niederlegung der Himmelsscheibe von Nebra“ um 1550 vor Christus haben hier Menschen gesiedelt. Eine „Mega-Siedlung“, wie die Archäologen sie in ihrer Mitteilung nennen. Bis zum 1. Oktober soll deshalb eine Gesamtfläche von 24.000 Quadratmetern untersucht werden. „Weitere wichtige Erkenntnisse zur Kulturlandschaft an der Elbe“ seien deshalb auch noch in Zukunft zu erwarten.

Kulturstaatssekretär Gunnar Schellenberger blickt voller Optimismus auf die Zukunft der Kultstätte und der gesamten Region. Vor allem für den Tourismus durch das im Bau befindliche Besucherzentrum:

Die Fortsetzung der Erforschung der Rituallandschaft an der Elbe soll die Grundlage dafür bilden, die Region um Schönebeck langfristig als kulturtouristisches Ziel zu etablieren. Bereits das rekonstruierte Ringheiligtum Pömmelte, das ‚deutsche Stonehenge‘ hat sich schnell zu einem touristischen Highlight und Anziehungspunkt für Besucher aus ganz Deutschland entwickelt. Dieses Potential soll in den kommenden Jahren weiter ausgeschöpft werden.

„Die weit über die Region hinausweisende kulturhistorische Bedeutung des vorgeschichtlichen Monuments“, so die Archäologen, „liegt insbesondere auch in dessen Analogie zum ‚echten‘ Stonehenge“. Beide seien von „Vertretern derselben Glockenbecherkultur errichtet“ worden und beide Anlagen waren einst „Bestandteil und Zentrum einer über Jahrtausende bedeutenden Sakrallandschaft“ gewesen.

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Stonehenge: Eine „Landerampe für UFOs“? – Seltsame Aussagen von Kritikern der Prä-Astronautik

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Stonehenge: Eine "Landerampe für UFOs"? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Stonehenge: Eine „Landerampe für UFOs“? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Bücher rund um Verschwörungstheorien und Fake-News boomen erneut seit einigen Jahren. Entweder als Widerlegung solche Theorien oder als Promoter derselben. In einem solchen Werk las ich jüngst auch einige seltsame Aussagen rund um Erich von Däniken und der Prä-Astronautik, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.


„Die Anhänger der Prä-Astronautik“

„Die Anhänger der Prä-Astronautik“ glauben oder verweisen auf so Einiges. Zumindest wenn es nach der TV-Serie „Ancient Aliens“ geht, in der immer wieder auf diese „Anhänger der Prä-Astronautik“ verwiesen wird. Sie scheinen schon ein lustiges Völkchen zu sein, diese „Anhänger der Prä-Astronautik“. Zumindest wenn man einige Folgen der US-Serie gesehen hat. Auf was diese alles verwiesen oder was sie glauben, ist fraglos erstaunlich.

Aber glauben sie auch, dass die Megalithanlage von Stonehenge einst als UFO-Landeplattform gebaut wurde? Namentlich: Glaubt das Erich von Däniken als bekanntester Vertreter der Ideen rund um Astronautengötter aus dem Kosmos? Denn genau das habe ich vor einigen Tagen in einem kritischen Buch zu Verschwörungstheorien und Fake-News gelesen. Erschienen 2020 unter dem Titel „Fake Facts“ der Autorinnen Katharina Nocun und Pia Lamberty. Ein durchaus interessantes Buch, auch wenn mich persönlich viele der geschilderten „Fake Facs“ der modernen Gesellschaft nicht interessierten.

Spannend waren hingegen die Ausflüge in die Welt der UFOs und UFO-Sekten bzw. einer solchen Sekte, wie es die Autorinnen nennen. Und später ging es dann im dem Werk auf relativ wenigen Seiten um Erich von Däniken und die Prä-Astronautik. Ziemlich allgemein und ohne Tiefe. Bis zu der Aussage: „sogar Stonehenge soll als Landerampe für UFOs gebaut worden sein“. Dies würde angeblich von Däniken behaupten und sei so im „Jungfrau Park“ in der Interlaken dargestellt. Jenem Park, in dem die Ideen der Astronautengötter bekanntlich in einer Art Freizeitpark dem breiten Publikum präsentiert werden.

Der „Götterschock“

Ich selber war mehrfach in dem Park, habe aber nichts dergleichen in Sachen Stonehenge sei eine „Landerampe für UFOs“ gesehen. Haben das wirklich irgendwo „die Anhänger der Prä-Astronautik“ behauptet? Oder eben von Dänikens selber? Habe ich es übersehen? Vorstellen kann ich es mir nicht. Auch die Quellenangaben in dem Buch an diesen Stellen – es sind nur zwei – geben diese Behauptung nicht her. Und es sind beides nur Online-Sekundärquellen.

Diesen scheint jedoch entnommen worden zu sein, dass von Däniken bei einem Vortrag „von einem drohenden ‚Götterschock‚ und massenhaften Selbstmord gewarnt“ habe, „sollten die Aliens Kontakt zu uns aufnehmen“. „Schließlich seinen wir darauf schlichtweg nicht vorbereitet.“ Genauso ist es auch! Nicht nur von Däniken behauptet das, sondern seit wenigen Jahren ist diese Behauptung salonfähig geworden. „Exo-Soziologie“ nennt man das neu-modisch.

Diverse Autoren, die allesamt nicht aus dem Bereich Prä-Astronautik oder UFOs kommen, haben darüber bereits geschrieben. Beispielsweise sind die Soziologen Michael Schetsche und Andreas Anton auf diesen Zug möglicher „Erstkontakte mit Aliens“ aufgesprungen und haben damit mediales Gehör gefunden. Vor allem auch zu der Frage, wie man sich auf einen Kontakt vorbereiten kann. Als jüngstes Beispiel ist sicher der Astronom Avi Loeb mit seinem Buch „Außerirdisch“ zu nennen, das ich Euch in diesem Video HIER vorgestellt habe. Loeb ist jener Astronom, der bei dem extrasolaren Objekt Oumuamua über eine außerirdische Technologie spekuliert. Auch ich selber als Autor des Phantastischen verweise in Bücher, Videos oder Online-Artikeln immer wieder auf solche mögliche Konsequenzen. Selbst von Seiten der Theologie und Kirche wird sich dahingehend längst Gedanken gemacht, was wäre wenn? …

In dem Buch „Fake Facts“ wiederum ist zu lesen, dass von Däniken mit diesen Gefahren eines Erstkontakt mit Außerirdischen eine „Drohkulisse“ aufbauen würde. Wovor „drohen“? Man sieht, dass es darauf ankommt, wer solche Bedenken eines Kontakts mit Aliens ausspricht. Bei Däniken sind es Drohungen – bei etablierten Wissenschaftlern fundierte Szenarien.

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Spektakuläre neue These: Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales? +++ Video +++

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Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales? (Bild: gemeinfrei)
Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales? (Bild: gemeinfrei)

Spektakuläre neue These: Stand Stonehenge einst ganz woanders? Fast 300 Kilometer westlich in Wales? Das behauptet jetzt eine neue Studie – und sorgt für hitzige Diskussionen aber auch Kritik. Alles zu dieser Studie und welche Anhaltspunkte es für einen „Umzug“ von Stonehenge gibt, erfahrt Ihr in diesem Video.


Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales?

Kürzlich war die Megalithanlage Stonehenge in England wieder im Gespräch. Zumindest in Großbritannien. Grund ist ein Tunnel, der nahe dem Steinkreis aus der Steinzeit gebaut werden soll, wie ich in diesem Video HIER berichtete.

 Besonders aktiv in Sachen Stonehenge-Forschung ist dabei der Archäologe Mike Parker Perarson, der deshalb auch mit dem Tunnelbau so gar nicht einverstanden ist. Doch seit gestern macht der Forscher erneut von sich reden. Denn nach ihm und seinen Team könnte die ursprüngliche Megalithanlage einst ganz woanders gestanden haben. Fast 300 Kilometer weiter im Westen in Wales in den Preseli-Bergen.

Von dort sollen die berühmten „Blausteine“ des mächtigen Steinkreises gekommen sein. Studien und Ausgrabungen vor Ort zeigen seit Jahren, dass hier ein Steinbruch der Steinzeit lag. Doch Pearson ist in seiner Studie einen Schritt weiter gegangen. Er vermutet, dass die dort vorhandenen Reste eines Steinkreises namens Waun Mawn ein Proto-Stonehenge war.

Die Erbauer haben vor rund 5.000 Jahren aus unerfindlichen Gründen diesen abgebaut, die Steine eingepackt und die Gegend verlassen. So kamen sie dahin, wo heute Stonehenge steht. Hier errichteten sie die Steine erneut zu einem Ur-Stonehenge. Das bekanntlich in mehreren Phasen über sehr viele Jahrhunderte erbaut wurde, bis es zu dem wurde, was man heute kennt.

Eine sensationelle wie erstaunliche These, die Pearson und sein Team am 12. Februar in ihrer Studie vorstellen. Und die schon jetzt Kritiker hat. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video vom 13. Februar 2021.

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Video vom 13. Februar 2021

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Archäologen und Druiden in Aufruhr: Direkt neben Stonehenge soll ab 2021 ein Tunnel gebaut werden +++ Video +++

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Streit um Stonehenge: Direkt neben der Megalithanlage soll ab 2021 ein Tunnel gebaut werden! (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Streit um Stonehenge: Direkt neben der Megalithanlage soll ab 2021 ein Tunnel gebaut werden! (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Unweit der Megalithanlage von Stonehenge aus der Steinzeit führt eine stark befahrene Straße entlang, auf der es im Bereich des Kulturdenkmals immer wieder zu Staus kommt. Eine Lösung muss her – nach der seit Jahren gesucht wird. Jetzt ist ein Entschluss gefallen: Ein Tunnel soll Abhilfe schaffen! Er soll knapp 3 Kilometer lang werden, fast 2 Milliarden Euro kosten und Stonehenge ganz in der Nähe „untertunneln“. Dagegen laufen längst Gegner Sturm. Archäologen wie selbsternannte Druiden. Alles dazu in diesem YouTube-Video.


Streit um die Megalithanlage von Stonehenge

Stonehenge im Süden von England ist mehr als nur ein Nationalheiligtum der Briten. Es ist eine Ikone von Großbritannien und fester Teil der britischen Identität. Und es ist ein Touristenmagnet.

Genau deshalb herrscht seit vielen Jahren Streit um Stonehenge. Unweit der Megalithanlage aus der Steinzeit führt eine stark befahrene Straße entlang, auf der es im Bereich des Kulturdenkmals immer wieder zu Staus kommt. Eine Lösung muss her – nach der seit Jahren gesucht wird. Denn einfach ausbauen oder verlegen kann man die Straße nicht.

Jetzt ist ein Entschluss gefallen: Ein Tunnel muss her! Er soll knapp 3 Kilometer lang werden, fast 2 Milliarden Euro kosten und Stonehenge ganz in der Nähe „untertunneln“. Dagegen laufen längst Gegner Sturm. Archäologen wie selbsternannte Druiden wollen das schon genehmigte Bauvorhaben stoppen.

In diesem Video auf YouTube erfahrt Ihr alle Einzelheiten dazu.

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Video vom 8. Dezember 2020 auf Mystery Files

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Nordrhein-Westfalen bekommt 2021 einen eigenen Stonehenge-“Nachbau” (+ Videos)

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Nordrhein-Westfalen bekommt einen Stonehenge-"Nachbau"
Nordrhein-Westfalen bekommt einen Stonehenge-„Nachbau“ (Bild: gemeinfrei)

Das LWL-Museum für Archäologie in Herne plant ab September 2021 eine Sonderausstellung zum Thema Stonehenge. Und kämpft noch mit einigen Problemen. Kern der Ausstellung wird ein acht Meter hoher Teilnachbau der steinzeitlichen Megalithanlage aus England. Ob sich ein Besuch lohnen wird, erfahrt Ihr hier.


Nachbauten von Stonehenge

Stonehenge im Süden von England ist einmalig auf der Welt. Ein Monument aus der Steinzeit, deren Baubeginn noch vor dem Bau der großen Pyramiden von Gizeh in Ägypten liegen soll. Und die sind immerhin rund 4.500 Jahre alt. Bis zu 5.100 Jahre könnte nach Radiokarbondatierungen die älteste Bauphase des Steinkreises alt sein. Zusammen mit den Pyramiden von Gizeh gehört die Megalithanlage von Stonehenge wohl zu den bekanntesten Monumenten der Vergangenheit überhaupt. Gemeinsam ist ihnen auch, dass Pyramide wie Stonehenge noch immer im Fokus der Archäologie und Forschung stehen, da noch längst nicht alle Rätsel um diese Bauten der Vorzeit gelüftet sind.

So wirklich einmalig ist Stonehenge dann aber doch wieder nicht. Gemeint sind hier nicht mehr oder weniger vergleichbare Anlagen der Steinzeit, sondern Nachbauten der Megalithanlage. Davon gibt es heute bereits einige, die sich mehr oder weniger exakt dem ursprünglichen Aussehen der Steinkreise von Stonehenge orientierten. Immer aber sind die aus modernen Baustoffen und selbst ein Nachbau aus Styropor wurde in Großbritannien bereits einmal in die Landschaft gesetzt. Zum Zwecke der Forschung, um astronomische Ausrichtungen visuell zu überprüfen. Doch auch im fernen Neuseeland finden sich eine “Stonehenge-Kopie”. Ebenso wie in Nordpolen bei Danzig, das ich für Euch im Sommer 2020 besuchte, wie Ihr es im 1. Video unten erfahrt.

Von den großen Pyramiden von Gizeh gibt es übrigens keinen eins zu ein Nachbau. Schon gar nicht aus authentischen Materialien. Stonehenge eignet sich hierfür besser, da hierfür weit weniger Bausteine angefertigt und aufgestellt werden müssen. Aus welchem Material sie letztlich dann auch bestehen werden. Teil-Nachbauten oder -Rekonstruktionen von Stonehenge gibt es wiederum sehr zahlreich. Beispielsweise im “Jungfraupark” in Interlaken in der Schweiz. Jenem Park, der ursprünglich dazu vorgesehen war, die Ideen rund um die Prä-Astronautik den Besuchern zu vermitteln, und dessen Initiator Erich von Däniken in dieser Region lebt (s. auch Video HIER).

Stonehenge in Herne – zumindest zum Teil

Ganz ähnliches plant auch das Landesmuseum für Archäologie in Herne in Nordrhein-Westfalen (s. auch Video HIER). Dort plant man ab September 2021 eine Sonderausstellung Thema Stonehenge, das neben Original-Artefakten auch einen teilweisen Nachbau der Megalithanlage dem Besucher präsentieren will. Hinter und um diese Megalithen wollen die Verantwortlichen den Rest der Gesamtanlage auf Bildflächen projizieren. Zu der Ausstellung schreibt das Museum auf seiner Webseite:

In der Ausstellung bewegen sich die Besucher*innen durch analoge und virtuell rekonstruierte Landschaften und begeben sich so auf eine Reise durch Raum und Zeit. Präsentiert werden Highlightfunde der englischen und westfälischen Archäologie. Gemeinsam mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) werden so die neuesten Forschungsergebnisse zur Geschichte des Steinkreises und der ihn umgebenden Landschaft präsentiert.

Stonehenge-Ausstellung in Herne ab 2021 (Bild: LWL-Museum für Archäologie Herne)
Stonehenge-Ausstellung in Herne ab 2021 (Bild: LWL-Museum für Archäologie Herne)

Wie viele andere auch, so hat aber auch das LWL-Museum für Archäologie in Herne derzeit Probleme, die unter anderem auf die Pandemie zurückzuführen sind. Es sei unklar, wann konkret die Sonderausstellung dort eröffnet werden kann, so Museumsleiterin Doreen Mölders gegenüber der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung”. Die Arbeiten daran laufen, “und ab April soll der Aufbau beginnen”, so Mölders. Bisher habe man insgesamt 10 Leihgeber, die unter anderem  authentische Ausstellungsobjekt aus England zur Verfügung stellen werden, wie mir das Museum am 12. Januar 2021 mittelte. Weitere werden aber folgen. Unter anderem vom archäologischen Museum in Münster. Zeitgleich bekommt aber auch die Dauerausstellung des Museums ein “Update”, da einige dort präsentierte Inhalte veraltet seien, wie Mölders betont.

Stonehenge im Wandel der Tageszeiten

Kern der Ausstellung ist sicherlich der Nachbau des inneren Steinkreises von Stonehenge. Dieser ist durch den hufeisenförmigen Kreis aus Megalithen bekannt, aus denen sich quer aufgesetzte Decksteine befinden. Trilithen werden diese genannt, und nach Meinung der Archäologie wurden diese erst bei einem Umbau der in verschiedenen Phasen erbauten Anlage Jahrhunderte nach der Grundsteinlegung errichtet. Etwa ab 2400 vor Christus begannen die Erbauer erst in Stonehenge Steine bzw. die heute bekannten Megalithen zu verbauen. Auch in Herne werden diese Rekonstruktionen acht Meter hoch werden. Passend dazu soll die jeweilige Tageszeit in der Ausstellung simuliert werden. Mölders:

Sonnenaufgang und und Sonnenuntergang werden simuliert. Die Besucherinnen und Besucher nehmen die Ausstellung abends anders wahr als vormittags und im Winter anders als im Sommer.

“In diesen Zeiten”, wie heute so leichtfüßig daher gesagt wird, haben nicht nur Einzelhandel oder Gastronomen zu kämpfen. Auch viele andere Menschen und eben auch Museen wie das LWL-Museum für Archäologie in Herne. Deshalb könne sich auch dort Interessierte online von echten Mitarbeitern des Museums mit Videokameras durch die Ausstellung führen lassen.”Wir setzen modernste Medien und Vermittlungstechniken ein, um Ihnen die spannenden Geschichten zu erzählen, die hinter den Exponaten stecken”, heißt es dazu vom Museum.

Wer das Angebot wahrnehmen möchte, findet es HIER.

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Video vom 31. Juli 2020

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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