^

Search Results for: Südamerika

VIDEO: Spekulationen um Alien-Leichen: Seltsame Funde kleiner “humanoiden Körper” in Mittel- und Südamerika

Teilen:
VIDEO: Humanoide "Alien-Leichen" an den Stränden von Mittel- und Südamerika? (Bilder: Contactos Extraterrestres/A. Rosales)
VIDEO: Humanoide “Alien-Leichen” an den Stränden von Mittel- und Südamerika? (Bilder: Contactos Extraterrestres/A. Rosales)

Ein Teilaspekt der Grenzwissenschaft oder UFO-Thematik ist das Thema der angeblichen Alien-Leichen und -Mumien. Und deraertige Körper von Wesen, die nicht von dieser Welt stammen sollen, wurden immer wieder gefunden. So auch in den 1970er Jahren in Mittel- und Südamerika, wo gleich mehre “humanoide Körper” entdeckt wurden. Es waren fremdartig aussehende “Wesen”. Diese sind hierzulande so gut wie unbekannt, wie Ihr in diesem YouTube-Video vom 8. März 2021 erfahrt.


Außerirdische Mumien und Leichen?

Die UFO-Forschung ist überaus vielschichtig. Denn die Forscher suchen nicht nur nach UFOs am Himmel bzw. beschäftigen sich mit entsprechenden Meldungen von unbekannten Flugobjekten. Derartige Forscher oder Mystery-Jäger setzten sich auch mit angeblich handfesten Beweisen für Außerirdische auseineinder.

Damit sind nicht nur angebliche Bruchstücke von ebenso angeblichen UFOs gemeint, sondern Leichen und Mumien, die von Aliens stammen sollen. Wie ich finde ein überaus spannendes Thema. Auch wenn sich bisher keine einzige dieser mutmaßlichen Alien-Leichen oder Mumien von Außerirdischen oder fremden Spezies als echter, unumstößlicher Beweis herausstellte. Solche Leichen oder Überreste verschwanden dabei nicht seklten irgendwann einfach wieder aus der Diskussion.

In meinem Buch “Verbotene Geschichte” habe ich viele solcher seltsamen Mumien und Leichen diskutiert und illustriert. Ihr findet das Buch HIER. Und in den 1970er Jahren sollen solchen Alien-Leichen oder “humanoiden Körper” auch in Mittel- und Südamerika entdeckt worden sein.

Es waren winzige “Wesen”, die dort damals in Kreisen der UFO-Interessierten diskutiert wurden, aber hierzulande eher unbekannt blieben.

Was es mit diesen auf sich hat, erfahrt Ihr in diesem Video vom 8. März 2021.

Bleibt neugierig …

Video vom 8. März 2021 auf Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , <

Die gewaltige Megalithanlage von Fort Maliabad in Indien: Im Westen unbekannt – und nach Bauart der Inka-Mauern in Südamerika +++ Video +++

Teilen:
VIDEO: Die gewaltige Megalithanlage von Fort Maliabad in Indien: Im Westen unbekannt (Bild: Journeys across Karnataka)
VIDEO: Die gewaltige Megalithanlage von Fort Maliabad in Indien: Im Westen unbekannt (Bild: Journeys across Karnataka)

In vielen Teilen der Erde haben zahlreiche Kulturen gewaltige Megalithanlagen errichtet. Einige davon sind weltbekannt und viele reichen bis in die Steinzeit zurück. In Süd-Indien jedoch steht nahem dem Ort Raichur eine Megalithstätte, die hierzulande praktisch unbekannt ist. Errichtet aus Granit-Blöcken in einer Architektur, die an die Bauten der Inka in Südamerika erinnert. Angeblich sei das Monument aber nicht sehr alt – ob das stimmt? Macht Euch ein eigenes Bild mit diesem Video.


Eine vergessene Megalithstätte in Indien

Megalithanlagen, Megalithstätten oder einfach Megalithbauten aus der Vergangenheit finden wir fast überall auf der Welt. Von Großbritannien über Indien bis Südamerika. Oft aus fernen Tagen der menschlichen Geschichte, Zivilisation und Kultur. Teilweise sind die viele tausend Jahre alt, andere erst wenige Jahrhunderte. Einige dieser bis in die Steinzeit zurück gehenden den Stätten kennt die ganze Welt, während andere vollkommen unbekannt sind.

So wie eine “vergessene” megalithische Stätte aus der Geschichte von Indien. Sie ist als Fort Maliabad (Malliabad) bekannt, und befindet sich zentral im südlichen Indien. Nicht weit von dem Ort Raichur.

Hier wurde zum Teil mit gewaltigen Megalithen aus Granit gebaut, deren Bauart an einigen Stellen sehr an die legendären Inka-Mauern erinnern: Verschachtelt und “nahtlos” aneinander gefügt. Und angeblich sei auch Maliabad nicht sehr alt, sondern erst – großzügig aufgerundet – 800 Jahre.

Ob das stimmt? Macht Euch ein eigenes Bild mit diesem Video vom 22. März 2021.

Bleibt neugierig …

Video vom 22. März 2021

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , <

Südamerikanische Seefahrt über den Pazifik: Genetiker bestätigen “Kon-Tiki” und Thor Heyerdahl +++ Video +++

Teilen:
VDIEO: Seefahrt über den Pazifik: Genetiker bestätigen Kon-Tiki und Thor Heyerdahl (Bilder/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Genanalysen zeigen: Thor Heyerdahl hatte doch recht: Seefahrt über den Pazifik (Bilder/Montage: Fischinger-Online)

Im Jahr 1947 versuchte der längst legendäre Thor Heyerdahl mit seinem Floß “Kon-Tiki” der Fachwelt zu beweisen, dass primitive Seefahrzeuge von Südamerika aus den Pazifik befahren haben könnten. Er war sicher, dass lange vor der Ankunft der Europäer bereits Seefahrer aus Südamerika Inseln im Pazifik (Polynesien) besiedelten. Inklusive der Osterinsel. Handfeste Beweise konnte Heyerdahl nicht liefern und gab es nicht. Bin jetzt. Denn Genetiker haben kürzlich eine umfangreiche DNA-Untersuchung der betreffenden Bevölkerungsgruppen veröffentlicht,. Diese zeigt, dass Heyerdahl von Anfang an recht hatte. Wo er erstaunlich richtig lag, wo etwas daneben und was die Genetiker heraus fanden, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Thor Heyerdahl und die Expedition “Kon-Tiki”: Genetiker finden Beweise!

Wie wurde wann und von wem die Inselwelt des Pazifiks besiedelt? Woher kamen die Siedler von Polynesien, die bis Hawaii im Norden und zur Osterinsel im Südosten unzählige Inseln über den Ozean besiedelten?

Solche und ähnliche Fragen stellte sich auch der Forscher und Seefahrt-Abenteuer Thor Heyerdahl. Er startete 1947 seine Expedition “Kon-Tiki”, mit der er beweisen wollte, dass Seefahrer aus Südamerika lange vor Kolumbus tausende Kilometer über den Pazifik segelten. Sie haben so nicht nur die Osterinsel erreicht, sondern auch die Inselwelt in Polynesien und Neuseeland.

Durch sein Floß “Kon-Tiki” wurde Heyerdahl 1947 schlagartig weltberühmt. Denn ihm gelang es so zu beweisen, dass es mit primitiven Seefahrzeugen sehr wohl technisch möglich war, dass Bewohner der Westküste Südamerikas den riesigen Ozean befuhren. Und auch besiedelten. Das machte ihn schon zu Lebzeiten zu einer Legende.

Eindeutige Belege dafür fehlten bisher.

Auch wenn es theoretisch erwiesen wurde. So verweisen seine Kritiker bis heute beispielsweise auf genetische Untersuchungen der Polynesier. Diese haben ergeben, dass die Besiedlung der gigantischen Weiten des Pazifischen Ozeans von Südost Asien aus erfolgte. Ob auch südamerikanische Ureinwohner wie das Volk der Inka aus der anderen Richtung kamen, blieb ungewiss.

Bis jetzt. Denn eine jetzt in “Nature” veröffentlichte Studie der genetischen Abstammungen dieser Region zeigte: Die Legende Thor Heyerdahl hatte mit seinen Thesen tatsächlich teilweise sehr genau recht!

Eine spannende DNA-Untersuchung von hunderten Menschen, wie Ihr in diesem YouTube-Video erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 9. Juli 2020 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , , , , <

Neue DNA-Studie veröffentlicht: Genetiker auf den Spuren versunkener Anden-Kulturen in Südamerika

Teilen:
Genetiker auf den Spuren versunkener Anden-Kulturen in Südamerika: Neue DNA-Studie veröffentlicht (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Genetiker auf den Spuren versunkener Anden-Kulturen in Südamerika: Neue DNA-Studie veröffentlicht (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der Ursprung und die Vermischung der zahlreichen Völker und Kulturen im Raum der Anden in Südamerika ist bis heute noch in vielen Teilen unbekannt. Mangels schriftlicher Aufzeichnen dieser ist die Forschung hier fast ausschließlich auf archäologische Befunde angewiesen. Helfen könnte hier die Genetik. So hat es in der Vergangenheit bereits einige genetische Untersuchungen dazu in der Anden-Region gegeben. Jetzt aber hat ein internationales Team von Forschern die bisher umfangreichste DNA-Untersuchung der Ur-Bevölkerung der Anden veröffentlicht. Genetisches Material von Nord-Peru bis hinunter nach Argentinien wurde ausgewertet, das aus der Zeit vor der Ankunft der Europäer in Südamerika stammt. Damit also “reine DNA” der präkolumbianischen Einwohner lieferte. Was die Untersuchungen ergaben und welche Fragen sich daraus für die Zukunft ergeben, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Die Rätsel der Anden

Woher kamen die einzelnen Völker und Kulturen in Südamerika, speziell im Gebiet der Anden an der Westküste des Kontinentes? Wie entwickelten und wanderten Angehörige der zahlreichen dort versunkenen Kulturen vor Jahrtausenden? Und wie verlief die Migration untereinander?

Genau solche und ähnliche Fragen versuchen Nicht nur Archäologen seit langer Zeit zu ergründen.

Auch Gen-Untersuchungen der heutigen und früheren Bevölkerung dienten den Wissenschaftlern immer wieder als Instrument der Forschung. Was sich in den letzten Jahren immer wieder als problematisch herausstellt, da durch die spanische Eroberung der Anden-Region im 16. und 17. Jahrhundert die lokalen Bevölkerungen mit den Europäern vermischten. Oder durch eingeschleppte Krankheiten gleich ganz ausstarben.

Jetzt hat internationales Forscherteam die Ergebnisse am 7. Mai in einer neuen DNA-Untersuchung veröffentlicht, die zur Klärung genau dieser Fragen in erheblichem Maß beiträgt. So die Überzeugung der beteiligten Experten aus Archäologie und Genforschung. Denn die größte bisher durchgeführte Untersuchung dieser Art konzentrierte sich auf genetisches Material, das aus präkolumbianischer Zeit aus der gesamten Andenregion stammt. Menschliche Überreste von Personen, die vor der Ankunft der Europäer in der Anden-Region lebten.

DNA der Ureinwohner der Anden

Das Team unter Leitung der „Harvard Medical School“ (HMS) und der Universität von Kalifornien analysierte dazu das Gen-Material von 89 Menschen, die in einem Zeitraum von vor 9.000 bis 500 Jahren lebten und starben. Gewonnen bei Ausgrabungen von Anden-Völkern von Nord-Peru bis hinunter nach Chile und Argentinien. Dabei wurde nicht nur bereits früher gewonnene DNA genutzt, sondern insgesamt 64 Proben mit einem Alter von 500 bis ca. 4.500 Jahre neu sequenziert.

Erstmals seien dabei auch Anden-Völker berücksichtigt worden, die bisher nicht genetisch umfassend beachtet wurden. Etwa jene von Tiahuanaco, Nazca oder den Moche. Der Hauptautor der Studie, Nathan Nakatsuka von der „Harvard Medical School“, nannte deshalb die Untersuchung „ein faszinierendes und einzigartiges Projekt“. Und Professor Lars Fehren-Schmitz der Universität Kalifornien ergänzt:

Es ist die erste detaillierte Studie zur Andenpopulationsgeschichte, die von vorkolonialen Genomen mit weitreichender zeitlicher und geografischer Abdeckung geprägt ist.

Stolz sind die beteiligten Wissenschaftler vor allem auch deshalb, da sich bisherigen genetische Studien dieser Art vor allem auf Europa und West-Asien konzentrierten (s. a. Video HIER). Die Entwicklung und Wanderung der Anden-Kulturen war hier eher ein weißer Fleck auf der genetischen Landkarte. Mangels schriftlicher Aufzeichnungen in Südamerika war man hier bisher auf archäologische Grabungen und entsprechende Funde angewiesen. Dazu kam die Vermischung mit den europäischen Eroberern:

In den Anden war die Rekonstruktion der Bevölkerungsgeschichte auf der Grundlage der DNA-Analyse heutiger Menschen eine Herausforderung, da sich seit dem Kontakt mit Europäern so viele demografische Veränderungen vollzogen haben. Mit alten DNA-Daten können wir eine detaillierte Rekonstruktion der Bewegungen von Menschen durchführen und wie diese sich auf Änderungen beziehen, die aus den archäologischen Aufzeichnungen bekannt sind.“

So Genetik-Professor David Reich vom Blavatnik-Institut der HMS.

Friedliche “Übernahmen”?

Nach den Ergebnissen dieser umfassenden Untersuchungen habe es bis vor 5.800 Jahren in den Anden verschiedene genetische Populationen. Sie entwickelten sich mehr oder weniger autark, bis dann zu diesem Zeitpunkt eine genetische Vermischung einsetzte. Sie dauerte 2.000 Jahre. Diese Wanderbewegungen reichten bis in das Gebiet des Amazonas du sogar von Nord-Peru bis in die südlichen Anden im, heutigen Argentinien. Fehren-Schmitz deutet dies als starkes Indiz, dass im Imperium der Inka ganze Personengruppen umgesiedelt wurden:

„Dies könnte als genetischer Beweis für die Umsiedlung von Personen unter Inka-Herrschaft angesehen werden, eine Praxis, die wir aus ethnohistorischen, historischen und archäologischen Quellen kennen.“

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Warum aber „genau diese Migrationen stattgefunden haben“ müssen zukünftige Untersuchungen zeigen, so Nakatsuka. Er verweist auch darauf, dass verschiedene Kulturen oder Völker dort offenbar nicht durch den Einfall anderer Gruppen untergingen. Für deren Aufstieg oder Untergang muss es andere Gründe geben:

Zu unserer Überraschung beobachteten wir während des Aufstiegs und Niedergangs vieler großer Andenkulturen wie Moche, Wari und Nasca eine starke genetische Kontinuität.

Unsere Ergebnisse legen nahe, dass der Fall dieser Kulturen nicht auf eine massive Migration in die Region zurückzuführen ist, z. B. durch eine eindringende Streitmacht, ein Szenario, das in einigen anderen Regionen der Welt dokumentiert wurde.“

Die legendären Stadt Tiahuanaco hoch in den Anden von Bolivien unweit des Titicaca -Sees scheint eine Ausnahme gewesen zu sein, so die Forscher. Hier scheinen Menschen unterschiedlichster Herkunft nebeneinander gelebt haben. Ähnlich, wie wir es „heute in Orten wie New York City und anderen Großstädten sehen“, so Nakatsuka.

Chachapoya – die rätselhaften „Wolkenmenschen“

Insgesamt entstammt das untersuchte Gen-Material von 22 verschiedenen Volksgruppen und Kulturen der Region. Nur eine Auswahl angesichts der Vielzahl von Völkern in Südamerika. Was in der Studie auffällt ist, was nicht in ihr steht. Und zwar scheinen die Wissenschaftler keine DNA-Untersuchungen der Chachapoya vorgenommen zu haben.

Jenem seltsamen Volk im Norden von Peru, dass die Inka „Wolkenmenschen“ oder „Nebelkrieger“ nannten, und deren kultureller Beginn noch weitestgehend unklar ist. Irgendwann zwischen 400 und 500 nach Christus sei die Chachapoya-Kultur entstanden, vermuten die Anden-Archäologen. Einige datierten sie 2.000 Jahre zurück.

Eine halbe Millionen Chachapoya lebten noch, als die mächtigen Inka etwa 1475 ihre Kultur unterwarfen. Das war bevor die Spanier in den Anden einfielen. Keine 20 Jahre nach der Ankunft der Eroberer dezimierten Krankheiten das Volk, so dass 1549 nur noch 90.000 von ihnen lebten. Von den „weißesten und schönsten Indianer Perus“, wie sie ein spanischer Chronist beschrieb, waren nur kurze Zeit später fast alle Tod.

Um genau dieses Volk aus den Bergen ranken sich aber zahlreiche Mythen. Denn, wie es vor allem der deutsche Autor und Kulturwissenschaften Hans Giffhorn zu belegen versucht, einige vermuten ihre Wurzel in Europa. Ihre Vorfahren waren nach diesen Thesen Kelten oder Seefahrer der Phönizier, die lange vor Kolumbus in Südamerika waren. Entlang der Flüsse des Amazonas zogen diese immer weiter in Richtung Westen, bis aus deren Nachfahren und indigenen Ureinwohnern die Kultur der Chachapoya in den Bergen von Peru erblühte.

Kelten lange vor Kolumbus in Südamerika?

Tatsächlich gibt es durchaus Parallelen zwischen den „weißen Indianern“ und der alten Welt Europa. Zum Beispiel in der Architektur ihrer Bauten. Selbst an Tuberkulose sollen Chachapoya bereits gestorben sein, bevor diese Krankheit überhaupt erst aus Europa nach Südamerika kam. Nachgewiesen sei das an entsprechenden Mumien und Verstorben der „Wolkenmenschen“.

So zumindest die Befürworter dieser These.

Es hat in der Vergangenheit einige genetische Untersuchungen an Überresten der Chachapoya gegeben. Befürworter der europäischen Abstammungsthese halten diese aber nicht für aussagekräftig genug, da es sich vor allem um Genmaterial handelt, das mütterlicherseits vererbt wird. Die mutmaßlichen Einwanderer aus West-Europa waren aber Männer, da solche „Expeditionen“ in der Vergangenheit immer von Männern durchgeführt wurde. Argumentiert beispielsweise Giffhorn in seinen Veröffentlichungen (z. B. HIER).

Somit sollte bei zukünftigen genetischen Forschungsprojekten der jetzt veröffentlichten Art durchaus die Kultur der Chachapoya genauer in den Fokus gerückt werden.

Was übrigens in der Studie vollkommen fehlt – und wohl niemanden wirklich wundern wird! – sind Gen-Analysen und –Vergleiche der angeblichen „Alien-Mumien aus Peru“ aus dem Gebiet Nazca. Jene ominösen Funde, über die auf diesem Blog und meinem YouTube-Kanal bereits vielfach beichtet wurde. Denn genetisches Material der präkolumbianischen Bevölkerung von Nazca wurde natürlich ebenso untersucht …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , <

Sensationelle Funde in Südamerika: Die Besiedlung von Amazonien fand rund 8.000 Jahre früher statt

Teilen:
Sensationelle Funde in Südamerika: Die Besiedlung des Amazonas fand rund 8.000 Jahre früher statt!
Sensationelle Funde in Südamerika: Die Besiedlung des Amazonas fand rund 8.000 Jahre früher statt! (Bilder: J. M. Capriles / Science Advances)

Und wieder müssen die Geschichtsbücher umgeschrieben werden! Ein Forscherteam von Archäologen und Anthropologen um José M. Capriles von der Pennsylvania State University haben bei Ausgrabungen in Bolivien Siedlungsspuren gefunden, die darauf hinweisen, dass die Menschen hier bereits um die 8.000 Jahre führe siedelten, als bisher angenommen. Bisher wurde angenommen, dass hier erste Siedlungen erst vor 2.000 bis 2.500 Jahren entstanden und die ersten Südamerikaner zuvor an die 15.000 Jahren lang als Nomaden durch Amazonien zogen. Die neuen Funde der Forscher werfen diese lang gehegten Theorien nun über den Haufen, wie Ihr es hier lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Siedler in Südamerika

Wissenschaftler nahmen bisher an, dass bereits vor 17.000 Jahren Menschen im Gebiet Amazoniens lebten. Sie bildeten eine Gesellschaft von Nomaden, die von der Jagd und dem Sammeln lebten und ließen sich höchstens sehr vereinzelt in kleinen Behausungen nieder.

Erst um Christi Geburt begannen die frühen Südamerikaner in Amazonien sesshaft zu werden und auch eine Landwirtschaft zu entwickeln. Da gab es in anderen Gebieten Südamerikas längst sesshafte Kulturen und ganze Zivilisationen. Zum Beispiel in Peru.

Die Forschungen um José M. Capriles und seinen Kollegen im Amazonas-Gebiet von Bolivien scheinen diese Chronologie jetzt zu widerlegen. Wie die Wissenschaftler am 24. April 2019 in “Science Advances” berichten, haben sie Spuren von menschlichen Siedlungen gefunden, die zum Teil um die 10.600 Jahre alt sind.

Bei ihren Grabungen an drei sogenannten “Waldinseln” in diesem Gebiet (s. Abb. HIER), entdeckten sie in ca. zwei Metern Tiefe eindeutige Belege für frühe Siedlungen. Hier haben Menschen bereits um 5.000 vor Christus gelebt. Und das sogar sehr gesund, was die Analysen der dort gefundenen Zähne und menschlichen Überreste zeigten. Sie wurden vergleichsweise sehr alt und ernährten sich durch eine abwechslungsreiche Kost.

Die Ausgrabungen an den drei “Waldinseln” von Isla del Tesoro, San Pablo und La Chacra ergaben jedoch noch weitaus ältere Ergebnisse. Ein in zwei Meter Tiefe gefundenes Skelett in La Charca war dabei ein Glücksfall, da in dem feucht-heißen Gebiet Amazoniens organische bzw. menschliche Überreste kaum über längere Zeit erhalten bleiben. Diesen Toten datierten die Forscher auf ein Alter von 6.250 bis 6.820 Jahren.

Bei tieferen Grabungen fanden die Forscher zu Überraschung noch weitaus ältere Spuren einer dauerhaften menschlichen Besiedlung. Beispielsweise zahlreiche Reste von Wild und Fischen, von denen sich die frühen Siedler ernährten. An diesem Ort, so schlussfolgern die Ausgräber in ihrer Untersuchung, haben Menschen bereits vor über 10.000 Jahren sesshaft gelebt.

Die Siedlungsgeschichte muss umgeschrieben werden

Auch wenn in Amazonien vereinzelt sesshafte und auch Landwirtschaft betreibende Menschen lebten, glaubte man bisher, dass erst vor etwas über zwei Jahrtausenden diese Kulturen Fuß fassten. Die Funde von Capriles und seinem Team belegen aber, dass es noch eine Art “Zwischenkultur” gegeben haben muss. Die ausgegrabenen archäologischen Fundstellen zeigen nach Meinung der Forscher, dass dieses “Waldinseln” mit ihren heute so auffälligen Bewuchs (kulturelle) Zentren der Nomaden waren.

Diese Menschen waren keine sesshaften Bauern im eigentlichen Sinn, sondern nutzen immer wieder dieselbe Orte. Sie lebten in einer Art Teilsesshaftigkeit, bevor Jahrtausende später die Landwirtschaft in ganz Amazonien die Kultur der Jäger und Sammler ablöste. Das bedeutet zugleich auch, dass die Urbevölkerung des Amazonas für enorme Zeiträume hinweg dieselben Plätze nutze und aufsuchte.

Die Archäologen schreiben in ihrer Veröffentlichung unter anderem dazu:

Diese archäologischen Stätten und ihr Inhalt sind der früheste Beweis für Gemeinschaften, in denen Bedingungen herrschten, die der Nahrungsmittelproduktion förderlich waren, wie Umweltstabilität, Ressourcenstörung und erhöhte Territorialität im tropischen Tiefland des Amazonas.

Als einen der Gründen für diese ersten Siedlungen  in diesem Gebiet nennen Capriles und seine Koautoren auch das Vorhandensein von Wasser. Im Fall von San Pablo war es ein flacher Süßwassersee, wie Sedimentbohrungen ergeben haben.

Die “Waldinsel” in dieser Region stehen schon länger im Fokus der Forschung. Vor allem auf Luftaufnahmen des 110.000 Quadratkilometer großen Gebietes Llanos de Moxos (“Moxos-Ebene”) erkennt man die versunkenen Spuren von tausenden kreisrunder Anlagen, “Waldinseln”, schnurgerade Linien und Feldern sowie kilometerlange Dämme. Ein Gebiet, dass nach diesen Forschungen demnach Jahrtausende früher besiedelt war, als bisher angenommen.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , <

Die weißen Mumien von Nazca in Peru: Der nächste “spektakuläre Fund” einer “Alien-Mumie” in Südamerika (und eine Doku-Serie)

Teilen:
Die weißen Mumien von Nazca - der nächste Streich aus Südamerika (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube)
Die weißen Mumien von Nazca – der nächste Streich aus Südamerika (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube)

Mehr und mehr entwickelt sich Südamerika und hier speziell Peru zu einem Eldorado für Alien-Fans. Nachdem zuerst winzige “Alien-Mumien” und dann eine “Alien-Hand” dort aufgetaucht sein sollen, wie HIER und HIER berichtet, geht es nun in die dritte Runde. Jetzt haben die dortigen Mystery-Fans/Forscher gleich eine vollständige und perfekte Mumie eines mutmaßlichen Außerirdischen mit drei riesigen Zehn und Fingern gefunden. Diesmal ist der Fund, der laut Berichten auf der legendären Hochebene von Nazca ausgegraben wurde, sogar etwa 1,68 Meter groß und sei ein weibliches Wesen. Eine archäologische und geschichtliche  Sensation, wie es heißt. Mehr dazu in diesem Posting und einigen Videos dazu.


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Weiße Mumien von Aliens in Nazca?

Die Grenzwissenschaft und Mystery Files Gemeinde in Südamerika kommt nicht zur Ruhe: Nach den mehr als zweifelhaften Entdeckungen von Alien-Leichen und einer fremdartigen mumifizierten Hand mit riesig langen Fingen kommt nun die nächste Sensation aus Peru!

Die dortigen Mystery-Forscher vermelden, dass sie im Bereich der Ebene von Nazca eine vollständige Mumie eines fremden Wesens gefunden haben (s. Titelbild). Diesmal sei die Entdeckung eine epochale Entdeckung, da das (weibliche) Wesen scheinbar ein Alien und in einem ausgezeichneten Zustand ist.

Außerdem sei es diesmal nicht eine kleine Alien-Leiche, wie meist bei  solchen Funden üblich, sondern dieser Humanoid war einst fast 1,70 Meter groß. Und trauen wir beispielsweise veröffentlichten Röntgenaufnahmen, dann gab es schon am 19. Mai 1997 erste Untersuchungen der Gestalt.

Hier seht Ihr eine Computer-Rekonstruktion aus Peru, wie man sich dort das aufrecht stehende Individuum vorstellt:

Die Alien-Leichen von Peru : So soll die Mumie aufgerichtet aussehen (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube)
Die Alien-Leichen von Peru : So soll die Mumie aufgerichtet aussehen [für eine Großansicht – anblicken] (Bilder: Gaia.com / Screenshots YouTube)
Nun könnte man an dieser Stelle sehr viel über diese neue Mumie aus Peru diskutieren. Doch durch die oben verlinkten Postings mit den peruanischen Alien-Mumien und der seltsamen Hand, scheint es wieder nur Unfug zu sein. Zwar ist die “hockende Position” der Mumie im Andenraum von Südamerika sehr verbreitet, aber das war es auch schon.

Ebenso zeigt sich sehr schnell, wenn man die Internet-Videos und die Berichte zu dieser Mumie im Netz studiert, dass auch hinter dieser “sensationellen Entdeckung” die gleichen Personen stecken, wie bei der Hand und den Mumien zuvor.

Auch ist augenscheinlich, dass diese neue Alien-Mumie mit ihren 17 Zentimeter langen Fingen ausgezeichnet zu der gruseligen Hand passt, mit denen man zuvor an die Medien ging (Bild).

Die Mumie hat zwar Hand und Fuß, aber diesmal gehen die fragwürdigen Grenzwissenschaftler in Peru einen Schritt weiter: Sie haben zusammen mit der Firma “Gaia” eine Doku-Serie nach typischer us-amerikanischer Art daraus gemacht.

Kein Wunder, denn “Gaia” sitzt in Louisville, Colorado, USA, und hat zahlreiche Videos und Artikel zu Themen des Phantastischen im Angebot. Von Themen wie Ancient Aliens und Leben nach dem Tod bis UFOs, Jesus-Mysterien und Esoterik ist alles dabei. Übrigens auch den fragwürdigen “Alien-Mumien-Film” SIRIUS von Steven Greer (HIER mehr dazu).

So jetzt auch die Video-Reihe “Unearthing Nazca” mit dieser seltsamen “Alien-Leiche”, die man jedoch nur gegen Bezahlung vollständig sehen kann (was grundsätzlich ja OK ist). Wenn man sich jedoch schon in dem “Spezial Report”-Video HIER der Produktion einmal die ersten 5 bis 7 Sekunden anschaut ist es schon überaus erstaunlich, dass die riesigen Zehn der angeblich uralten Mumie so perfekt erhalten und nicht abgebrochen sind.

Ich bezweifele, dass hier irgendwas Spektakuläres heraus kommen wird. Leider …

Hier ein Video von mir zu den Funden in Peru, zu dem sich nun diese neue Mumie gesellt:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:

Tagged , , , , , , , <

“Alien-Hand” in Peru gefunden: was ist denn da schon wieder in Südamerika los?

Teilen:
"Alien-Hand" in Peru gefunden: was ist denn da schon wieder in Südamerika los? (Bild: YouTube-Screenshot Tyler Cusco)
“Alien-Hand” in Peru gefunden: was ist denn da schon wieder in Südamerika los? (Bild: YouTube-Screenshot Tyler Cusco)

Und wieder wurde etwas angeblich Seltsames in Peru gefunden; diesmal eine “Alien-Hand”. Man könnte auch sagen, dass das Trio Thierry Jamin, Scott C. Waring und Brien Foerster hat mal wieder zugeschlagen, nachdem sie kürzlich erst zwei “Alien-Mumien” aus Peru in der grenzwissenschaftlichen Szene in Südamerika und den USA bekannt machten. Diesmal jedoch ist eine sehr große menschenähnliche Hand, die nach den Röntgenbildern zu urteilen auf keinen Fall von einem Menschen stammen kann. Aber was ist sie dann und was geht derzeit in Peru vor sich? Den Background dieser “Alien-Hand” und wer genau hinter dieser Story steckt – erfahrt Ihr hier.

Continue reading “Alien-Hand” in Peru gefunden: was ist denn da schon wieder in Südamerika los?

Tagged , , , , , , , , , <

Drangen spanische Kelten lange vor Kolumbus bis nach Peru in Südamerika? Das Rätsel der "Wolkenmenschen" Chachapoya

Teilen:

Kamen die Kelten als erste Siedler nach Amerika? Darüber berichtete ich kürzlich auf diesem BLOG. Nun hat der Kulturwissenschaftler Hans Giffhorn dazu ein Buch veröffentlicht. Er verweisst darin unter anderem auf eine genetische Verwandschaft zwischen Peru und Kelten aus Spanien. Auch “Focus Online” widmete sich nun diesem Thema.

Bei “Amazon” wird die Arbeit “Wurde Amerika in der Antike endeckt?von Hans Giffhorn mit diesen Worten beworben:

In den peruanischen Anden, in der kaum erforschten Region des rätselhaften, vor Jahrhunderten untergegangenen Volkes der Chachapoya, stießen Abenteurer auf uralte steinerne Rundbauten und gewaltige Festungen, die nirgendwo in Amerika ihresgleichen finden – die aber bis ins Detail den zweitausend Jahre alten Bauwerken spanischer Kelten entsprechen.

Zufall, könnte man meinen. Aber Hans Giffhorn entdeckte weitere Indizien, die für eine Herkunft der Chachapoya aus dem antiken keltisch-karthagischen Kulturraum sprechen: ähnliche Götterdarstellungen, fast identische Steinschleudern, die gleiche Technik der Schädelbohrung. Mehr noch: In uralten Mumien der Chachapoya konnte die aus der Alten Welt stammende Tuberkulose nachgewiesen werden, und neue genetische Untersuchungen ergaben Indizien für eine Verwandtschaft von Nachkommen der Chachapoya mit spanischen Kelten. Hans Giffhorn weist nach, dass es keltischen Kriegern im Verbund mit Karthagern durchaus möglich war, nach Peru zu gelangen, und er berichtet fesselnd von seiner akribischen Spurensuche am Amazonas und in den Anden, aber auch in Labors, Museen und Archiven.”

Fraglos ein sehr spannendes Thema.

“Focus Online” berichtet dazu am 28. Januar 2012 zum Beispiel:

Darin (in dem Buch, Anm. L.A.F.) entwirft er das Szenario, karthagische Seeleute hätten im 2. Jahrhundert vor Christus zusammen mit keltischen Kriegern und Söldnern aus Mallorca den Atlantik überquert. Ziel sei es gewesen, den Römern, die damals die rivalisierende Metropole Karthago in Nordafrika zerstörten, zu entkommen. Ebenfalls per Schiff hätten die Flüchtlinge anschließend das Amazonas-Gebiet durchquert und zuletzt im Nordosten des heutigen Perus eine neue Kultur begründet: die der Chachapoya.”

Das klingt schon sehr spannend …

Archäologie: Spektakuläre These: Kamen die Kelten bis nach Amerika? – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/wissen/mensch/archaeologie/tid-29207/archaeologie-spektakulaere-these-kamen-die-kelten-bis-nach-amerika_aid_905807.html

VLOG zum Thema von Lars A. Fischinger:

 Links

   Zum Thema:

  Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL

<

Das Sonnentor von Tiahuanaco: Eine "Sintflut" vor Jahrtausenden hoch in den Anden Südamerikas?

Teilen:
Das Sonnentor von Tiahuanaco in Bolivien (Langbein)

Rätsel über Rätsel machen uns staunen! Da gab es vor Jahrtausenden auf der Hochebene in den Anden Boliviens eine unglaublich fortgeschrittene Kultur mit einem fremdartigen Kalender. Das Sonnentor von Tiahuanaco erweist sich als komplexer Kalender von unglaublicher Präzision!

Eisiger Wind beißt sich durch meine zwei dicken Wollpullover. Jeder Schritt fällt schwer, jeder Atemzug schmerzt. Kein Wunder: Ich befinde mich in 4.000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel, nicht im Flugzeug, sondern in den Hochanden Boliviens. Vor mir erhebt sich ein Monument aus schwärzlich-grauem Stein. Das seltsame “Sonnentor” wurde aus einem einzigen Andesitblock gemeißelt. Irgendwann einmal zerbracht es in zwei Teile … wurde es von einem Erdbeben gestürzt? Wurde es in einer apokalyptischen Katastrophe umgeworfen, so als wäre es ein kleines Modell für die Spielzeugeisenbahn und nicht dreieinhalb Meter hoch und vier Meter breit?
 
Das Geheimnis der Anden IV, Teil 125 der Serie “Monstermauern, Mumien und Mysterien” von Walter-Jörg Langbein. Mehr bei bei “Ein Buch lesen!“:

&amp;lt;A HREF=”http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_mfw&amp;amp;ServiceVersion=20070822&amp;amp;MarketPlace=DE&amp;amp;ID=V20070822%2FDE%2Fufobooks04%2F8001%2F8472b66c-1b14-4318-9357-c75dbb15dda9&amp;amp;Operation=NoScript”&amp;gt;Amazon.de Widgets&amp;lt;/A&amp;gt;

<

Schilffboot ABORA IV in Patara in der Türkei auch nach Jahren “strukturell noch intakt”! (+ Videos)

Teilen:
Auf der 1.550 km langen Seereise musste das Schilfboot so manches Hindernis durchsegeln. Dabei überstand es auch zwei Starkwindsysteme und bewies dabei seine Hochseetauglichkeit. (Bild: D. Görlitz / Abora.eu)
Auf der 1.550 km langen Seereise musste das Schilfboot so manches Hindernis durchsegeln. Dabei überstand es auch zwei Starkwindsysteme und bewies dabei seine Hochseetauglichkeit. (Bild: D. Görlitz / Abora.eu)

Im Jahr 2019 fuhr das Schilfboot ABORA IV über 1.500 Kilometer durch das Schwarze Meer und das Mittelmeer. Ein “steinzeitlicher Experimental-Segler”, mit dem vorzeitliche Handelsruten rekonstruiert werden sollten. Seit dem erfolgreichen Ende der Expedition ist das Segelboot der Steinzeit aus südamerikanischen Schilf in der Türkei auf dem Trockenen ausgestellt. Und noch nimmer intakt.


Seefahrt in der Steinzeit

Dienten die Weltmeere schon in der Steinzeit als Handesswege? Das Schilfboot-Projekt ABORA IV um den Experimental-Segler Dr. Dominique Görlitz wollte unter anderem genau dieser Frage nachgehen. Und konnte bereits vor rund zwei Jahren einen erfolgreichen Abschluss feiern (s. a. Videos unten). Seit dem liegt es quasi im Trockendock. Touristen und Interessierte können es sich in der Türkei anschauen. Ein Nachbau oder eine Rekonstruktion eines Wasserfahrzeuges, wie es vor tausenden von Jahren die Meere befahren haben könnte.

Schilf ist bekanntlich ein vergänglicher Rohstoff aus der Natur. Doch wie das ABORA-Team und Görlitz jetzt bekannt gaben, ist das Schilfboot ABORA IV weiterhin “strukturell noch intakt”. Ein Beleg für die Nutzbarkeit solcher “Steinzeit-Segler” für Handel und Seefahrt unserer Ahnen. Dazu gab Dominique Görlitz kürzlich folgende Mitteilung heraus.

Schilfboot ABORA IV in Patara noch intakt

Nach zwei Jahren Ausstellung im Freien in Patara in der Türkei macht die ABORA IV noch einen recht ordentlichen Eindruck. Das Schilfboot segelte im Jahr 2019 vom bulgarischen Varna durch die beiden türkischen Meeresengen in die Ägäis, um schließlich von Santorin quer zu den Elementen zurück an die lykische Küste nach Kaş zu navigieren. Das Ziel war der experimentelle Nachweis, dass frühgeschichtliche Schilfsegler ab der Jungsteinzeit über diese Routen regelmäßig Fernhandel betrieben.

Werde auch DU Fan von Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Am Wochenende erhielt ich eine Bildersammlung des deutschen Archäologen und Leiter der Winkelmann-Gesellschaft Stendal von Prof. Dr. Max Kunze. Er arbeitet seit vielen Jahren mit den türkischen Archäologen zusammen, die auch unser Schilfboot betreuen. Die Bilder stimmen mich optimistisch, dass unser Schilfsegler wenigstens noch ein bis zwei Jahre durchhält.

Dabei muss man bedenken, dass das Schilf für die ABORA IV bereits 2018 am Titikakasee in Bolivien geerntet und erst 2019 in Bulgarien zum Rumpf zusammengeschnürt wurde. Damals hatte es am Ufer des Varnasees ungewöhnlich starke Regelfälle gegeben, die den Bootsbau trotz großer Hilfe durch die Bulgaren negativ beeinflusste. Mit mehr als zwei Monaten Verspätung im Gepäck startete das Schilfboot dann seine mehr 1.550 km lange Seereise. Im Herbst 2019 wurde sie ebenfalls bei ungewöhnlich heftigen Regenfällen geborgen und im Archäologie-Park Patara wieder aufgestellt.

Dank der engen Zusammenarbeit mit Prof. Havva İşkan und ihren Kollegen wird das Schilfboot regelmäßig konserviert und betreut. Die Bilder aus Patara bezeugen, dass der Bootskörper mit den Aufbauten zwar eingesackt, aber strukturell noch intakt ist. So können sich in den nächsten ein bis zwei Jahren noch viele Besucher unser Replika anschauen und die technischen Entwicklungen am Ende der Jungsteinzeit bestaunen. Die Fahrt der ABORA IV hat demonstriert, dass das technische Vermögen der frühen Kulturen sehr groß war.

Neuere archäologische Funde untermauern, dass es zwischen Europa, Kleinasien und selbst nach Ägypten einst einen regen Handelsverkehr gegeben haben musste.

Bilder von ABORA IV

Schilffboot ABORA IV in Patara in der Türkei auch nach Jahren noch intakt (Bild: D. Görlitz / Abora.eu)
Gebaut wurde ABORA IV zwischen 2018 und 2019 im bulgarischen Beloslav. Die Seereise begann am 16. August 2019 von Varna in Richtung Bosporus. (Bild: D. Görlitz / Abora.eu)
Schilffboot ABORA IV in Patara in der Türkei auch nach Jahren noch intakt (Bild: D. Görlitz / Abora.eu)
Schilffboot ABORA IV in Patara in der Türkei auch nach Jahren noch intakt (Bild: D. Görlitz / Abora.eu)
Schilffboot ABORA IV in Patara in der Türkei auch nach Jahren noch intakt (Bild: D. Görlitz / Abora.eu)
Das Schilfboot macht mit seinen Aufbauten immer noch einen imposanten Eindruck, besonders wenn es nachts mit farbig beleuchtet wird. (Bild: D. Görlitz / Abora.eu)
Schilffboot ABORA IV in Patara in der Türkei auch nach Jahren noch intakt (Bild: D. Görlitz / Abora.eu)
Im Kielwasser der „Argonauten der Steinzeit“ konnte ABORA IV sowohl für die bulgarischen als auch türkischen Archäologen viele wichtige Fragen beantworten, die auf dem Festland nicht zu lösen waren. (Bild: D. Görlitz / Abora.eu)

Video-Auswahl zum Thema

Video vom 12. August 2021 auf Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Video vom 30. Juli 2021 auf Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Video vom 26. November 2019 auf Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , <
How to whitelist website on AdBlocker?

How to whitelist website on AdBlocker?

  1. 1 Click on the AdBlock Plus icon on the top right corner of your browser
  2. 2 Click on "Enabled on this site" from the AdBlock Plus option
  3. 3 Refresh the page and start browsing the site