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Kongress zu Ägyptens Mysterien: “The Secret of the Sphinx” – Mit Robert Bauval, Robert Schoch, David Rohl, Dominique Görlitz und Stefan Erdmann

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Wie alt ist der Sphinx von Gizeh wirklich –  und was stimmt nicht in der Cheops-Pyramide?

Es ist eine der großen ungelösten Fragen der Ägyptologie, wie alt der Sphinx zu Füßen der Cheops-Pyramide von Gizeh tatsächlich ist.

Nach der offiziellen Datierung wurde er in der 4. Dynastie während der Herrschaft von Pharao Chephren (um 2.520 bis 2.494 v. Chr.) aus dem Fels geschlagen. Der Amerikaner John Anthony West bezweifelte als einer der ersten diese Datierung. Er geht davon aus, dass der legendärer “Wächter der Pyramiden” nicht um etwa 2.500 v. Chr., sondern etwa 5.000 Jahre früher von einer Vorgängerkultur der pharaonischen Ägypter erbaut wurde.

International bekannte Wissenschaftler, wie Prof. Dr. Robert Schoch, Robert Bauval und der Ägyptologe David Rohl, waren zum Fachkongress im Galileo-Park geladen, um gemeinsam mit Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann spannende Vorträge über die Geheimnisse der Sphinx und die altägyptische Kulturgeschichte zu halten.

Tipps:

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Dominique Görlitz und Stefan Erdmann: “Das Cheops-Projekt – Das Eisen der Pharaonen”

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Wie 18 schwarz glänzende Anhaftungen in der Königskammer die gängige Lehrmeinung zum Bau der Cheops-Pyramide zerschmettern

Dunkle Flecken auf  der weißen Weste der Ägyptologie!

Das Eisen der Pharaonen und eine neue Hebetechnologie lösen das Rätsel um den Bau der Cheops-Pyramide.

Die von Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann im April 2013 im Rahmen ihres Cheops-Projekts vorgenommenen Untersuchungen in der Großen Pyramide von Gizeh haben zu einer bedeutenden Entdeckung geführt: Die untersuchten Proben regelmäßiger dunkler Anhaftungen an der Decke der Königskammer belegen, dass es sich bei ihnen um Spuren magnetithaltigen Eisens handelt. Diese dünne, schwarze Patina auf den gewaltigen Steinblöcken der Deckenkonstruktion legt nahe, dass wir es bei ihr mit Arbeitsspuren alter technischer Gerätschaften zu tun haben, die bei der Errichtung der Großen Pyramide Verwendung fanden.

Die Ergebnisse des Cheops-Projekts werden öffentlich gemacht

Nachdem der Experimentalarchäologe Dominique Görlitz und Stefan Erdmann eine Genehmigung zu Untersuchungen in der Cheops-Pyramide bekommen hatten, nahmen sie als Proben ein paar Milligramm einer festsitzenden dunklen Substanz von den riesigen Deckenbalken der Königskammer. Während ihres Aufenthalts in der Pyramide waren sie ständig unter Beobachtung von Inspektoren und Wachpersonal der ägyptischen Antikenbehörde.

Vom Cheops-Projekt zum Cheops-Skandal

+++YouTube-Video+++ Die Mysterien der Cheops-Pyramide, das Cheops-Projekt, Eisen bei den alten Ägyptern und Seefahrt vor Jahrtausenden: Dr. Dominique Görlitz im Interview mit Lars A. Fischinger (Bild: L. A. Fischinger / M. L. Sievers)
Video: Die Mysterien der Cheops-Pyramide: Dr. Dominique Görlitz im Interview mit Lars A. Fischinger (Bild: L. A. Fischinger / M. L. Sievers)

Über ein halbes Jahr später erschien in einer ägyptischen Zeitung ein Artikel, in dem Dr. Zahi Hawass, der ehemalige Direktor der ägyptischen Antikenverwaltung, den bekannten Forscher Robert Bauval absurderweise beschuldigte, die beiden Deutschen damit beauftragt zu haben, die Khufu-Kartusche aus der Großen Pyramide zu entwenden.

Daraufhin entsandte die Antikenbehörde drei Inspektoren, um den “Tatort” zu untersuchen. Sie berichteten, dass die Kartusche nicht gestohlen worden war, dafür hätten sie aber vier Kratzer darauf entdeckt, die für sie danach aussahen, als hätten die Deutschen dort Proben entnommen. Der Skandal war perfekt und verursachte in der Folge ein wahres Medienbeben, das in allen Teilen der Welt registriert wurde und bei dem Görlitz und Erdmann als “Vandalen”, “Grabräuber” und “Pyramidenschänder” bezeichnet wurden.

Beinahe niemand mehr interessierte sich allerdings für die Wahrheit und schon gar nicht für die spannenden wissenschaftlichen Hintergründe des Forschungsprojekts, das Görlitz und Erdmann nach Ägypten führte. Immerhin erschüttert der Fund die Grundfesten der Ägyptologie. Sehen etablierte Wissenschaftler in der Entdeckung von Görlitz und Erdmann einmal mehr eine Bedrohung für sich und ihre Arbeit?

Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Lesen Sie dieses packende Buch!

Tipps zum Thema:

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Dominique Görlitz und Stefan Erdmann: “Das Cheops Projekt – Der Film” (DVD)

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Die DVD zum Skandalfilm von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz!

Rätsel der alten Pharaonen

YouTube-Video-Tipp: „Das Cheops Projekt“ – Eisen in der Cheops-Pyramide und die Rätsel von Gizeh (Video zum Kongress 2015 und zum „Cheops-Skandal“)
YouTube-Video-Tipp: „Das Cheops Projekt“ – Eisen in der Cheops-Pyramide und die Rätsel von Gizeh (Video zum Kongress 2015 und zum „Cheops-Skandal“)

Bereits vor einigen Jahren fielen Stefan Erdmann an der Decke der Königskammer regelmäßige dunkle Anhaftungen auf. Daher reiste er im Frühjahr 2013 in Begleitung des Experimentalarchäologen Dr. Dominique Görlitz zur Cheops-Pyramide und entnahm Proben dieser schwarzen Patina. Die vorgenommenen Untersuchungen führen zu einer bahnbrechenden Entdeckung: Die Pyramidenerbauer verwendeten bereits Eisen, um die teils dutzende Tonnen schweren Granitblöcke anzuheben.

Für ihr Forschungsprojekt erhielten Dominique Görlitz und Stefan Erdmann Unterstützung von der TU Bergakademie Freiberg, die den Gebrauch von Eisen in der 4. Dynastie aufgrund eigener Forschungen bestätigen. Dass die Fachwelt die gewonnen Ergebnisse noch nicht zur Kenntnis nimmt, liegt daran, dass Dominique Görlitz und Stefan Erdmann vom ehemaligen Antikenminister Zahi Hawass in einen handfesten Polit-Skandal verwickelt worden sind.

Das Cheops-Projekt hat neben den vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen auch gezeigt, dass Wissenschaft eine sehr menschliche Angelegenheit ist. Keinesfalls geht es dabei nur um Rationalität und die Suche nach der Wahrheit.

Tipp zum Film:

  • Der Filmtrailer von “Nuoviso Filmproduktion” auf YouTube:

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Dominique Görlitz und Stefan Erdmann: “Das Cheops Projekt – Der Kongress” (DVD)

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Nutzten die Pharaonen bereits Eisen?

Rätsel um die Cheops-Pyramide und ihren Erbauer

Im August 2015 fand im Galileo-Mystery-Park ein Kongress der besonderen Art statt.

Dr. Dominique Görlitz stellte seine neue Theorie zum Bau der Pyramiden vor. Und das nicht nur in der Theorie. Vor hunderten Zuschauern gelang es nur 2 Männern einen 16 Tonnen schweren Betonklotz anzuheben. Seine Theorie entstand aus neuen Befunden aus der Cheopspyramide. An den Deckensteinen der Königskammer konnte Dr. Görlitz Spuren von Magnetit nachweisen.

Doch so recht passt der Fund von Eisen nicht an ein Bauwerk aus der frühen Bronzezeit.

Wissenschaftlich fundiert und recherchiert sowie experimentell nachgewiesen wurden auf dem Kongress neue Erkenntnisse präsentiert, die die bisherigen Lehren der Ägyptologie auf den Kopf stellen könnten. Referenten des Kongresses waren der Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz, der Ägyptenforscher und Pyramiden-Experte Stefan Erdmann, der britische Ägyptologe und Bestseller-Autor David Rohl sowie der aus Belgien stammende Ägypten-Forscher Robert Bauval.

Kongress in Lennestadt: „Das Cheops Projekt“ – Eisen in der Cheops-Pyramide und die Rätsel von Gizeh (YouTube-Video zum Kongress im „Galileo-Park“ rund um den „Cheops-Skandal“)
YouTube-Video-Tipp: „Das Cheops Projekt“ – Eisen in der Cheops-Pyramide und die Rätsel von Gizeh (Video zum Kongress 2015 und zum „Cheops-Skandal“)

Auf dieser DVD enthalten:

  • Das Eisen der Pharaonen: Dr. Dominique Görlitz
  • Die Cheopskartusche: Stefan Erdmann
  • Robert Bauval: Ungelöste Rätsel der großen Pyramide
  • David Rohl: Die ägyptische Genesis
  • Podiumsdiskussion mit allen Referenten und dem Publikum

Bonusmaterial:

  • LIVE-Experiment: vor hundert Zuschauern unterzieht Dr. Dominique Görlitz seiner Theorie einen (erfolgreichen!) Praxistest.
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Interview & Pressemitteilung: Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz: juristisch überaus fragwürdig! +++Plus YouTube-Video+++

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Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dominique Görlitz ist juristisch überaus fragwürdig (Bild: L. A. Fischinger / D. Görlitz)
Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dominique Görlitz ist juristisch überaus fragwürdig (Bild: L. A. Fischinger / D. Görlitz)

Dass der “Cheops-Skandal” um Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann, die angeblich illegal in der Cheops-Pyramide den Namenszug (Kartusche) des Pharao Cheops in einer ansonsten unzugänglichen Kammer beschädigt haben, wohl von Seiten Ägyptens erfunden/aufgebaut wurde, darüber berichtetet ich auf diesem BLOG und auf meinem YouTube-Kanal bereits mehrfach. Eher steckt Dr. Zahi Hawass als ehemaliger Antikenverwalter von Ägypten und “Wächter der Pyramiden”  hinter diesem “Skandal”. Nun bekommen Erdmann und Görlitz juristische Schützenhilfe. Dazu ein neues Video von “Quer-Denken-TV” und eine Pressemitteilung von Dominique Görlitz.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Pressemitteilung von Dr. Dominique Görlitz

04.03.2016 – dominique.goerlitz@t-online.de – 0049 163 511 57 66 – www.abora.eu

Der Cheops-Skandal im Lichte neuer juristischer Entwicklungen

Das Internet-Magazin Quer-Denken-TV von Prof. Michael Vogt stahlt ab Samstag einen weiteren Beitrag über neue Entwicklungen zum Cheops-Skandal aus. Unter dem Motto ,Der Skandal im Lichte neuer juristischer Entwicklungen’ führen der Oberlandesrichter a. D. Wolf-Philipp Müller sowie Robert Bauval aus, dass die Anschuldigungen, welche gegen Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann im Zuge ihrer wissenschaftlichen Untersuchung erhoben wurden, nach deutschem Recht juristisch haltlos waren.

Über die Hintergründe, deren Interpretationen und auch der Umstand, dass die Annahme des Strafantrages von den beiden Forschern k e i n Schuldeingeständnis war, erläutert Richter Müller auch für Nicht-Juristen in gut verständlichen Worten die juristischen Zusammenhänge. Er scheut auch nicht, den Finger auf wunde Punkte der Anklage zu legen und darauf hinzuweisen, dass die Staatsanwaltschaft Chemnitz mehrfach das Legalitätsprinzip (Pflicht zur Wahrheitssuche) bei ihren Ermittlungen verletzte.

Schließlich wertet auch der Ägyptenspezialist Robert Bauval die Aufhebung des ägyptischen Urteils vom November 2014 gegen die sechs ägyptischen Begleiter als Beleg (nach ca. 62 min.), dass Görlitz und Erdmann keine kriminellen Taten im April 2013 nachzuweisen sind. Ohne eine Genehmigung von höchster Stelle der ägyptischen Antikenbehörde, ob nun mündlich oder schriftlich, hätten die verantwortlichen ägyptischen Inspektoren die beiden Deutschen niemals ihre Untersuchungen im Inneren der Pyramide ausführen lassen.

Der Beitrag auf Quer-Denken-TV berichtet in spannenden Erzählungen, wie in diesem Fall, zwei deutsche Bürger zu Unrecht des gemeinschaftlichen Diebstahls und der Sachbeschädigung an einem Kulturerbe belangt wurden.”

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Zum oben eingefügten Video von “Quer-Denken-TV” heißt es begleitend bei YouTube:

… der „Skandal“ im Lichte neuer juristischer Entwicklungen

Philipp Müller, Dr. Dominique Görlitz & Robert Bauval im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Im Cheops-Skandal gibt es neue Entwicklungen. Die sechs im Januar 2014 inhaftierten Ägypter wurden Ende 2015 aus der Haft entlassen. Der Revisionsprozeß steht an. In Deutschland ging die Sache juristisch bereits glimpflich aus und endete mit einer von den beiden Beschuldigten Dominique Görlitz und Stefan Erdmann akzeptierten Strafzahlung.

Der ehemalige Vorsitzende des Oberlandesgerichtes Richter Wolf-Philipp Müller a. D. bezieht klar Stellung für Dominique Görlitz und Stefan Erdmann. Er sieht im Urteil von 2014 zahlreiche Unzulänglichkeiten und, dass die beiden deutschen Forscher völlig zu Unrecht aufgrund des (in Wahrheit unbegründeten) Vorwurfs der Beschädigung und des gemeinschaftlichen Diebstahls verurteilt worden sind.

Cheops-Pyramide: Artefakt aus einem "Geheimgang" der Pyramide unterschlagen? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Die Cheops-Pyramide: Artefakt aus einem “Geheimgang” der Pyramide unterschlagen? (Bild: L. A. Fischinger)

In einem sechsseitigen Gutachten hat Richter Wolf-Philipp Müller den Fall analysiert und juristisch wie folgt kommentiert: ,Angesichts des ehemaligen Aufschreis der Entrüstung möchte ich Sie ganz herzlich bitten, diese Meldung mit in Ihren Pressemitteilungen aufzunehmen, da sich mehr und mehr herausstellt, dass an den Vorwürfen letztlich nichts dran war.

Richter Wolf-Philipp Müller hat auch noch einmal ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass entgegen der allgemein vertretenen Ansicht die Annahme eines Strafbefehls nicht mit einem Schuldeingeständnis gleich zu setzen ist.

Was war geschehen?

Neues vom Cheops-Skandal: Gerichtsurteil gegen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz ist "fehlerhaft und unzulänglich" (Bild: L. A. Fischinger)
Neues vom Cheops-Skandal: Gerichtsurteil gegen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz ist “fehlerhaft und unzulänglich” (Bild: L. A. Fischinger)

Dominique Görlitz und Stefan Erdmann waren im April 2013 zu Forschungszwecken in der Cheops-Pyramide. Dort entnahmen sie bei ihrem Besuch mit offizieller Genehmigung von der Decke der Königskammer schwarze Anhaftungen, um diese näher untersuchen zu können. Und obwohl die daraus resultierenden Analysen und Erkenntnisse eine bahnbrechende Entdeckung zum Bau der Pyramiden lieferte, konzentrierte sich ägyptologische Community ausnahmslos auf die Probenentnahme selbst. Den Forscher warf man Diebstahl, Grabschändung und weitere illegale Handlungen vor. In Kairo verurteilte man insgesamt 9 Beteiligte zu je 5 Jahren Haft.

Juristisch ist dieser Fall noch lange nicht abgeschlossen, und es ist weiterhin davon auszugehen, dass durch den Fokus auf das Gerichtsverfahren, die sensationellen Entdeckungen innerhalb des Cheops Projektes derzeit keine weitere Beachtung finden sollen.”

Hier noch ein Video rund um den Skandal und auch und vor allem “Das Cheops-Projekt” auf meinem YouTube-Channel des Phantastischen:

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Der Pyramiden-Skandal: Gerichtsurteile gegen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz sind “fehlerhaft und unzulänglich”

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Neues vom Cheops-Skandal: Gerichtsurteil gegen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz ist "fehlerhaft und unzulänglich" (Bild: L. A. Fischinger)
Neues vom Cheops-Skandal: Gerichtsurteil gegen Stefan Erdmann (li) und Dr. Dominique Görlitz (re) ist “fehlerhaft und unzulänglich” (Bild: L. A. Fischinger)

Mehrfach habe ich auf diesem BLOG über den Cheops-Skandal oder auch Pyramiden-Skandal um die Mystery-Forscher und -Autoren Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann berichtet. Ein Skandal, der offensichtlich von Ägypten aus künstlich erschaffen wurde und die mit Gefängnisstrafen der (Un-)Beteiligten endeten. Nun gibt es juristische Neuigkeiten um die Urteile gegen das Duo Erdmann-Görlitz, die Mitte Februar genauer erläutert werden sollen.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 22. Januar veröffentlichte Dr. Dominique Görlitz auf seiner Facebook-Seite eine sehr interessante Neuigkeit. Es geht um den Pyramiden-Skandal bzw. “Das Cheops-Projekt” und den üblen Machenschaften, die Stefan Erdmann und ihm nachgesagt wurden. Immerhin, so die kochenden Gemüter damals, sollen die beiden Deutschen die Pyramide des Cheops zerstört haben. Selbst Grabräuberei wurde ihn vorgeworfen.

Ein Eklat entstand, den die beiden Forscher in ihrem Buch “Das Cheops-Projekt” detailliert darlegten. Ebenso bei einem entsprechenden Kongress in Lennestadt im August 2015. Zu dem es übrigens im April 2016 einen weiteren Kongress im “Galileo-Park” (“Sauerland-Pyramiden” geben wird. Dazu werden die entsprechenden Informationen hier und auf meinem YouTube-Kanal noch folgen.

Dr. Görlitz schrieb am 22. Januar bei Facebook:

Nach dem Lesen des Buchs “Das Cheops-Projekt” kontaktierte der ehemalige Vorsitzende des Oberlandesgerichtes Thüringen Richter Wolf-Philipp Müller Dr. Dominique Görlitz. Herr Müller war über 40 Jahre lang Richter an den deutschen Gerichten. Mit seiner Kontaktaufnahme zu den beschuldigten deutschen Forschern wollte er Stefan Erdmann und Dominique Görlitz auf die zahlreichen Unzulänglichkeiten und zur fehlerhaften Rechtsprechung im Rahmen des Strafantrages hinweisen. Seiner Meinung nach hätte das deutsche Gericht diesem Strafantrag nie stattgeben dürfen.

Das Cheops-Projekt - Video auf YouTube zum Kongress in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)
“Das Cheops-Projekt” – Video auf YouTube zum Kongress in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)

Um die beiden Deutschen juristisch zu entlasten, schrieb Richter Müller ein umfassendes Statement (6 Seiten), dessen Inhalt er heute erstmals der Öffentlichkeit bei quer-denkern.tv vorstellte. Robert Bauval, der ebenfalls von einigen Ägyptologen der Mittäterschaft beschuldigt wurde, gab seinerseits auch eine wichtige Einschätzung zur Relevanz, welche sich aus der Aufhebung des Urteils in Ägypten Ende des Jahres 2015 ergibt.

Das ganze Gespräch wird bei quer-denken.TV etwa Mitte Februar ausgestrahlt. Das gesamte juristische Statement von Richter Müller finden Sie als PDF und Download unter www.abora.eu.

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“Das Cheops-Projekt”: Wichtige Änderungen und Informationen zum Kongress im August im “Galileo Park” Lennestadt von Stefan Erdmann & Dominique Görlitz!

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Kongress "Das Cheops-Projekt" im August in Lennestadt: Programmänderung (Bild: Galileo-Park)
Kongress “Das Cheops-Projekt” im August in Lennestadt: Programmänderung (Bild: Galileo-Park / L.A. Fischinger)

Am 22. und 23. August findet in Lennestadt im “Galileo-Park” (Sauerland-Pyramiden) der Kongress “Das Cheops-Projekt” der beiden Hobbyforscher Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann sowie weiteren Referenten statt. Geplant war am Abend des 22. August auch die Uraufführung des entsprechenden Dokumentarfilmes “Das Cheops-Projekt“. Nun jedoch musste die Filmvorführung aufgrund neuer Entwicklungen in Kairo abgesagt werden. Die genauen Hintergründe und alle weiteren Informationen findet Ihr hier zusammengefasst.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wie ich auf diesem BLOG und in einem Video auf YouTube im Mai 2015 berichtet habe, findet am 22. und 23. August findet im “Galileo Park” in Lennestadt bei den sog. “Sauerland-Pyramiden” der Kongress “Das Cheops-Projekt: Das Eisen der Pharaonen” statt.

Weiter unten findet Ihr mein Video, das Programm und alle weiteren Information erneut eingefügt.

Nun haben Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz jedoch eine Änderung des Programms vornehmen müssen, die sich aufgrund des “Pyramiden-Skandals” (s. a. die Hintergründe hier) in Ägypten ergeben haben: Der Film “Das Cheops-Projekt”, zu dem jüngst auch ein entsprechendes Buch erschienen ist, kann am 22. August nicht gezeigt werden. Warum es zu dieser Programmänderung kam, haben Görlitz und Erdmann in einer Mitteilung zusammengefasst (Links von mir eingefügt):

Änderung des Programmablaufes der internationalen Fachkonferenz ,Das Cheops-Projekt’ aufgrund neuer Entwicklungen in Ägypten!

Vor wenigen Tagen nahmen Mitglieder der Egypt´s Heritage Task Force Kontakt zu Dominique Görlitz und Stefan Erdmann auf. Der Hintergrund: E n d l i c h gibt es positive Entwicklungen bezüglich des lange erwartete Berufungsverfahren für die sechs inhaftierten Ägypter, die Dr. Görlitz und Stefan Erdmann im April 2013 bei ihrer Exkursion in die Cheops-Pyramide begleiteten bzw. an diesem Tag auf dem Gizeh-Plateau Dienst taten.

Diese ,Egyptian Six’ sitzen seit Januar 2014 im Gefängnis, weil ihnen ebenso wie den beiden deutschen Forschern vorgeworfen wird, sich damals illegal Zugang zu der Pyramide verschafft zu haben, und dort an einer Beschädigung der sogenannten ‘Chufu-Kartusche’ beteiligt gewesen zu sein. Obwohl diese Beschädigung nachweislich bereits zwischen 2004 und 2006 stattgefunden hat, wie alle vorgelegten Beweismittel kategorisch dokumentierten, wurden alle Angeklagten zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. Jetzt soll, nach weiteren Ermittlungen der ägyptischen Staatsanwaltschaft, vermutlich im November 2015 die Berufungsverhandlung stattfinden.

Kongress im August im "Galileo-Park" (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: “Das Cheops-Projekt”: Kongress im August im “Galileo-Park” (Bild: L.A. Fischinger)

Die Ankündigung des internationalen Kongresses ‘Das Cheops-Projekt’ am 22. / 23. August in Lennestadt, insbesondere die im Rahmen dieser Veranstaltung geplante Premiere der NuoViso-Dokumentation zum Cheops-Projekt und den damit in Zusammenhang stehenden Ereignissen in Ägypten, beunruhigt nun Anwälte und Freunde der ,Egyptian Six’. Sie befürchten, dass die Veröffentlichung des Films im Vorfeld der Berufungsverhandlung sich aus Sicht der Inhaftierten negativ auf das schwebende Verfahren und den Ausgang des Prozesses auswirken könne.

Natürlich sind wir – Dominique Görlitz, Stefan Erdmann und alle anderen am Cheops-Projekt Beteiligten – bereit, Solidarität zu zeigen. und alles, was im Rahmen unserer Möglichkeiten steht, zu tun, um den sechs inhaftierten Ägyptern ihre Verteidigung im kommenden Berufungsverfahren zu erleichtern. Wir hoffen, dass diese Änderung zur Freilassung beitragen wird – auch wenn dies bedeutet, Abstriche am Kongressprogramm zu machen. Daher haben wir uns entschlossen, die Veröffentlichung unseres Filmbeitrages vorläufig zurückzustellen und auf die Premiere in Lennestadt zu verzichten.

An einem geeigneten Ersatz-Programmpunkt wird derzeit gearbeitet, und sämtliche anderen Highlights der Veranstaltung, einschließlich der Beiträge von Robert Bauval und David Rohl sowie des experimentalarchäologischen Hebe-Experiments, werden selbstverständlich stattfinden. Trotzdem wird allen Kongress-Gästen, die bereits Tickets erworben haben, freigestellt, diese bei voller Erstattung der Teilnehmergebühr beim Veranstalter zurückzugeben.

Wir bitten um Verständnis für die Verschiebung der Film-Premiere, sehen uns aber in der Pflicht, dies zu tun, um die ,Egyptian Six’ nicht zuletzt auch in humanitärer Hinsicht auf das anstehende Berufungsverfahren zu unterstützen.

Außerdem bitten wir auch hier noch einmal um Spenden für die Familien der Inhaftierten, die nun schon seit etwa anderthalb Jahren völlig mittellos sind und um ihr Überleben kämpfen!

Spendenkonto des ABORA-Vereins mit Stichwort ,Egyptian Six’:
SK Chemnitz
BIC: CHEKDE81XXX
IBAN: DE4480500003583006193

Für alle Gäste, die Umbuchen möchten, hier der Kontakt:
www.galileo-park.de oder 02721 600 77 10

Weitere Informationen zur Tagung “Das Cheops Projekt: Das Eisen der Pharaonen” im Sauerland, habe ich in diesem Video zusammengefasst.

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

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Also, ran an die Tasten bei YouTube. Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

Wenn Ihr mögt, folgt mir doch auch bei Facebook und/oder Twitter. Ich freue mich, Euch, liebe Userinnen und User, auch dort begrüßen zu können.

Neu erschienen: "Das Cheops-Projekt" Cover (Bild: Kopp-Verlag)
Neu erschienen: “Das Cheops-Projekt” von D. Görlitz & St. Erdmann (Bild: Kopp-Verlag)

Programm

Erleben Sie ein Wochenende rund um das Rätsel der Erbauung der ägyptischen Pyramiden. Die Experimental-Forscher Dominique Görlitz und Stefan Erdmann präsentieren die Premiere des Videos zu ihren Forschungen rund um die Cheops-Pyramide und ihre sensationellen Entdeckungen. Die Kongressbesucher werden live Zeugen eines Experimentes zur Klärung der Frage, wie mit einfachsten Mitteln tonnenschwere Blöcke angehoben werden konnten – und wie die Pyramiden erbaut worden sein könnten. Die Bestseller-Autoren Robert Bauval und David Rohl sprechen über weitere Rätsel der altägyptischen Zivilisation. Ein MUSS für jeden an Pyramidenforschung Interessierten.”

Die Referenten:

Dr. Dominique Görlitz

“Das Eisen der Pharaonen“

Deutscher Experimentalarchäologe, Buchautor, Filmemacher und 5 Sterneredner

Stefan Erdmann

“Das Rätsel um die Cheops-Kartusche“

Ägypten-Forscher, Pyramidenexperte und Buchautor

Ägyptologe David Rohl

“The Egyptian Genesis“

Ägyptologe, Bestseller-Autor, Leiter des Institutes “Study of Interdisciplinary Sciences” London, Direktor der “Eastern Dessert Survey” Forschungsgruppe

Robert Bauval

“The unsolved Mysteries of the Great Pyramid“

Ägypten-Forscher und Pyramidenexperte, Bestseller-Autor

Das Kongresshotel:
Hotel Schweinsberg-Lennestadt

www.hotel-schweinsberg.de

info@hotel-schweinsberg.de

Achtung – Das Kongresshotel ist nicht der Veranstaltungsort, es dient den Kongressteilnehmern ausschließlich zur Übernachtung!

Kongressgebühr:

€ 70,-

Preis beinhaltet:

  • 3 Eintrittskarten für den Galileo-Park und Ausstellungen (21.-23.08.)
  • Teilnahme am Kongress (22.-23.08.)
  • Kongressmappe mit Freiexemplaren „Mysteries“ Magazin
  • 4 Getränke (Wasser, Cola, Fanta, Saft, Bier, Kaffee) pro Tag

Karten nur im Vorverkauf im Galileo-Park

Veranstalter:

Galileo-Park & Dr. Dominique Görlitz

Premium Partner:

Kopp Verlag, Mysteries Magazin, AAS, NuoViso tv

Kartenverkauf:

GALILEO-PARK (online-Shop)

Ablaufplan (Änderungen vorbehalten)

Samstag, 22.8.

  • 10:00- Einlass in den Galileo-Park / Empfang der Kongressunterlagen
  • 11:00 – Begrüßung der Kongressteilnehmer und Vorstellung Ablauf
  • 11:30 – 1. Vortrag Dr. Görlitz (Dauer 0:50), Fragen (0:10), Pause (0:05)
  • 12:30 – 2. Vortrag S. Erdmann (Dauer 0:40), Fragen (0:10), Pause (0:05)
  • 13:30 – Mittagspause: Essen, Trinken, Ausstellungsbesuche (1:30)
  • 15:00 – 3.Vortrag David Rohl (Dauer 0:45), Fragen (0:10), Pause(0:05)
  • 16:00 – 4. Vortrag Robert Bauval (Dauer 0:45), Fragen (0:10); P. (0:05)
  • 17:00 – Pause: Gelegenheit für Essen, Trinken, Ausstellungsbesuche
  • 18:00 – Video-Premiere von „Das Cheops Projekt“ (s. oben)
  • 20:00 – Ende des ersten Kongresstags
  • 20:30 – „Get together“ im Kongresshotel mit der Gelegenheit zu Gesprächen mit den Referenten

Sonntag, 23.8.

  • 10:00 – Einlass in den Galileo-Park
  • 10:30 – Podiumsdiskussion mit den Referenten
  • 12:00 – Mittagspause
  • 13:00 – Erläuterungen zu dem Hebe-Experiment
  • 13:15 – Hebeversuch an einer 15-Tonnen-Säule
  • 14:15 – Ende des 2. Kongresstages; Zeit für Ausstellungsbesuche

Moderation:

Robert Stein

Musikalische Begl.:

Mike Rubin Music

(Entnommen der Webseite des “Galileo Park”)

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Links zur Grenzwissenschaft

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Neue Runde im Streitfall um die Große Pyramide und Dr. Dominique Görlitz & Stefan Erdmann: Gab es Eisen in der Cheops-Pyramide?

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Neue Runde im Streitfall um die Große Pyramide und Dr. D. Görlitz & St. Erdmann: Eisen in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)
Neue Runde im Streitfall um die Große Pyramide und Dr. D. Görlitz & St. Erdmann: Eisen in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)

Vor rund 4.500 Jahren ließen die Pharaonen in Ägypten die weltbekannte Pyramiden in Gizeh nahe dem heutigen Kairo errichten. Die größte von ihnen ist die Cheops-Pyramide, die in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen sorgte, da die beiden deutschen Hobbyforscher Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz durch die Entnahme von Proben den sog. “Cheops-Skandal” auslösten. Nun berichten die beiden Deutschen, dass sie in diesen Pyramiden-Proben Spuren von Eisen gefunden haben – obwohl beim Bau der Monumente kein Eisen benutzt worden sein soll. Eine hitzige und scheinbar zu frühe Diskussion ist nun entbrannt …

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Als vor Jahrtausenden die Pharaonen auf dem Plateau von Gizeh ihre gewaltigen Pyramiden errichten ließen, nutzen die Heere von Arbeitern dabei als härtestes Metall das Kupfer. Etwa in Form von Meißen, mit denen die emsigen Steinhauer auf dem Plateau die Bausteine für die Pyramiden brachen.

Neben Kupfer war natürlich auch Holz ein wichtiges Material beim Bau der Pyramiden. Doch Eisen haben die Arbeiter vor 4.500 nach den gängigen Erkenntnissen der Archäologie dabei nie benutzt. Auch wenn vereinzelt Objekte aus Eisen aus dem Alten Ägypten bekannt sind, sind diese sehr selten und wertvoll und dienten nicht als Werkzeuge. Auch und vor allem nicht auf den Baustellen in Gizeh in der 4. Dynastie Ägyptens.

Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann, die in der Vergangenheit durch die Entnahme von Materialproben in der Cheops-Pyramide in den Medien für einen “Pyramiden-Skandal” sorgten, berichten nun verhalten-vorsichtig von neuen Ergebnissen. Diese haben jedoch nicht mit der angeblichen “Beschädigung der Cheops-Pyramide” zu tun, sondern mit dem angeblichen Nachweis von Eisen innerhalb der Pyramide des Cheops.

Nachdem die “BILD” am 11. März 2015 in üblich “sensationeller Aufmachung” titelte “Chemnitzer Archäologe Dominique Görlitz sicher: Ich habe das Cheops-Rätsel gelöst” verbreitet sich nun diese neuerliche Entdeckung durch das Internet. Obwohl allein beide Überschriften in der “BILD” falsch sind:

1.: Dr. Dominique Görlitz ist kein Archäologe und hat das auch nie von sich behauptet!

2.: Görlitz hat nicht behauptet, dass er das “Cheops-Rätsel gelöst” hat!

Nun ja …

Die “BILD” schreibt weiter und bringt es durchaus auf den Punkt:

Wenn Görlitz recht hat, waren die Ägypter technisch viel weiter fortgeschritten als bisher gedacht. ,Auch der Bau der Pyramiden ist dann leichter zu erklären’, sagt Görlitz. Wie, will er aber noch nicht verraten.

“Will er aber noch nicht verraten”? Das klingt mysteriös und rief unlängst die Kritiker auf den Plan.

Dominique Görlitz – der Grenzwissenschaftler, der Quatsch erzählt?

Görlitz könnte man seit seinen Seefahrt-Experimenten “Abora” im Fahrwasser von Thor Heyerdahl als einen “Experimentalarchäologen” bezeichnen. Nicht mehr und auch nicht weniger. Ein Archäologe war und ist er nicht. Auch habe ich persönlich ein leichtes Unbehagen, ihn als “Grenzwissenschaftler” zu bezeichnen. Zumindest ich denke da eher an Mystery-Jäger aus den Bereichen Prä-Astronautik, Aliens in UFOs oder auch Autoren des Paranormalen. Dennoch ist Görlitz auch und vor allem durch die Zusammenarbeit mit dem Autor Stefan Erdmann, der fraglos auch die Ancient Aliens zum Thema hat oder hatte, unlängst in den Augen der Skeptiker zu einem “Grenzwissenschaftler” geworden. Persönlich kenne ich aber keine Veröffentlichung von Görlitz, die sich mit Astronauten der Antike oder ähnlichen Themen befasst.

Pressemitteilungen zum "Pyramiden-Skandal" von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)
Der “Pyramiden-Skandal” um Stefan Erdmann und Dominique Görlitz – die Hintergründe (Bild: L.A. Fischinger)

Doch die Titelvergabe “Grenzwissenschaft” hat er unlängst inne. Natürlich auch aufgrund der Tatsache, dass er eben nicht mit wissenschaftlicher “Rückendeckung” einer Universität usw. arbeitet. Und genau das ist der Knackpunkt! Nur und ausschließlich wissenschaftlich abgedeckte und einwandfreie Arbeiten, Veröffentlichungen oder Analysen sind in der “Skeptiker-Szene” auch akzeptiert. Alles andere ist Grenzwissenschaft, Parawissenschaft oder sogar Pseudowissenschaft.

Das ist genau betrachtet auch 100 Prozent richtig, da sie sich eben “hinter der Grenze der Wissenschaft” bewegen. Ebenso bei der Probeentnahme in den Entlastungskammern in der Cheops-Pyramide, die, wie hier umfassend berichtet, den “Pyramiden-Skandal” auslösten. Inzwischen jedoch gab es eine “Außergerichtliche Einigung um Cheops-Projekt”, wie er Erdmann und Görlitz am 4. März 2015 in einer Presseerklärung veröffentlichten. (Übrigens: Die Behauptung, dass man nicht ohne Genehmigung und auch nicht einfach mit einem “Trinkgeld” an die Wächter der Cheops-Pyramide in die Entlastungskammern kommen kann, stimmt nicht! Es geht bzw. ging auch ohne offizielle Erlaubnis und mit etwas Kleingeld an die Aufpasser …)

Am 8. März 2015 veröffentlichten die beiden Hobbyforscher die Meldung “Neue Erkenntnisse zum Bau der Pyramiden” zu der Erkundung von Eisenspuren in der Patina in der Cheops-Pyramide. In dieser heißt unter anderem:

Es dürfte gänzlich außer Zweifel stehen, dass diese Eisenrückstände nicht später nach dem Einbau der Granitbalken dorthin gekommen sind oder das Resultat natürlicher chemischer Prozesse darstellen.

Gemeint sind hier die Granitsteine in der Gönigskammer der Pyramide des Cheops, die nach Erdmann und Görlitz Spuren des Baus sein könnten:

“Die von Görlitz und Erdmann beprobte und untersuchte schwarze Patina auf der Unterseite der riesigen Granitbalken an der Decke der Königskammer, die unter dem Balken über dem gemauerten Decken-Auflager weiter verläuft, deutet darauf hin, dass es sich bei diesen Anhaftungen vermutlich um Spuren technischer Gerätschaften aus Eisen handelt, die bei der Errichtung der Cheops-Pyramide Verwendung fanden.”

Genau diese Aussage rief die Kritiker auf den Plan, die glauben, die Analysen seien laienhaft und/oder falsch genommen und ausgewertet worden. So etwa in einem Internetforum, in dem es heißt, dass alles vollkommen natürlich sei und die beiden Hobbyforscher Quatsch erzählen. Selbst Dominique Görlitz mischte sich in dem Forum “Allmystery” in die Diskussion ein und postete am 6. März eine wichtige Aussage in diesem Zusammenhang (Fettschrift von mir):

Cheops-Pyramide: Aufregung in Ägypten um die illegale Entnahme von Proben in der Pyramide durch “alternative Geschichtsforscher”n (Bild: L. A. Fischinger)
Cheops-Pyramide (Bild: L.A. Fischinger)

Es ist mir klar, dass nicht alle Ägypteninteressierten unsere Magnetit-Entdeckung mit Begeisterung aufnehmen. Da die Ägyptologen jedoch nur einwandfreie Beweise gelten lassen und unbeweisbare Hypothesen ablehnen, war es genau das Ziel unserer Studie, diesen Nachweis durch eine archäometrische Untersuchung zu führen. An der genauen Dokumentation einschließlich der historischen Quellen arbeiten wir jetzt. Die Ergebnisse werden in Kürze umfassend vorgestellt und veröffentlicht (also keine Geheimnistuerei!).

Den hier diskutierenden Kritikern möchte ich folgende Informationen im Vorab mitteilen:

1. Wir haben nicht den Granit an der Oberfläche der Deckenbalken beprobt.
2. Es stimmt, dass Granit eisenhaltige Mineralien besitzt. Dazu zähln in erster Linie aber nicht Magnetit, sondern Biotit und Hämatit sowie andere für die Härte des Granits zuständige „mafische“ Mineralien.
3. Unser Untersuchungsobjekt war eine etwa 0,1 Mikrometer dünne schwarze Schicht, die sich gegenüberliegend auf allen Granitbalken an der Decke der Königspyramide befindet. Dabei handelt es sich…
4. …nicht um einen, sondern 18 unabhängige Befunde an der Decke der Königskammer
5. Diese grauschwarze Patina ist im originalen Fundzusammenhang vorhanden, was für die Authentizität unserer Materialentdeckung von entscheidender Bedeutung ist!
6. Bereits der optische Befund an der Decke sprach für das Vorhandensein von Magnetit (Schwarzglanz) [-> Bitte schön: Es ist eine bewährte Methode der Freilandgeologie ein Material vor Ort mittels seiner optischen Eigenschaften zu begutachten!!!]

Interview & Pressemitteilung: Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz: juristisch überaus fragwürdig! +++Plus YouTube-Video+++
Interview & Pressemitteilung: Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz: juristisch überaus fragwürdig! +++Plus YouTube-Video+++ (Bild: L. A. Fischinger / D. Görlitz)

7. Versuche an einzelnen Proben mit einem Magneten ergaben, dass sich einige der
schwarzen Partikel in einem relativ schwachen Magnetfeld bewegten, was andere Eisenoxide nicht tun!!!
8. Die Laborversuche lieferten mittels der Element-Spektroskopie starke Eisen-detektionen, die den optischen Befund erstmals bestätigten.
9. Den wichtigsten Nachweis lieferte die Röntgen-Photoelektronen-Spektroskopie (XPS), die Magnetit als wichtigsten Bestandteil in der schwarzen Schicht dokumentierte.

Erst mittels der XPS-Tiefenprofilanalyse konnte sicher bestimmt werden, ob die Eisen-Signale aus der Elementanalyse von natürlichem Hämatit aus dem Granit oder tatsächlich von anthropogen (von Menschen) hergestelltem und an die Oberfläche verbrachtem Eisen stammen. Die Messungen in der schwarzen Kruste ergaben ein dominantes Magnetitsignal. Kein Hämatit oder auch Biotit. Das sind die Fakten und keine Spekulationen oder Interpretation…

Man kann uns für die Entdeckung nun kritisieren oder loben. Es geht es hier und in der Wissenschaft aber nicht um emotionale Bewertungen! Es geht um die Klärung wichtiger bautechnischen Fragstellungen bei der Errichtung der Cheops-Pyramide.

Auch auf seiner Facebook-Seite stellte Dr. Görlitz diesen Text ein. Es sollte demnach nicht verwundern, dass nach der Veröffentlichung der kurzen News-Meldung “Neue Erkenntnisse zum Bau der Pyramiden” auf der Seite von Görlitz Kritik kommen wird. Immerhin enthielt diese News keinerlei Details und Fakten und war das, was sie ist: eine Meldung. Das hätten aber auch die Skeptiker sehen müssen. Aber ebenso sollte klar sein, dass nach einer derartigen Neuigkeit viele Fragen aufkommen werden

Wo sind die Fakten des eisernen “Cheops-Rätsel”?

Görlitz schrieb später in der genannte Internet-Diskussion:

Wie, was und warum… alles später, wenn die Zeit für die Veröffentlichung reif ist.

Um darauf noch zu ergänzen (Fettschrift von mir):

Ich werde die Fragen beantworten, aber nicht bevor ich alle Details und die notwendigen empirischen Befunde beisammen habe. Ich bitte Sie jedoch um Fairness. Es geht nicht um Recht oder Unrecht, sondern darum, mit den eigenen Leistungen und denen der anderen fair umzugehen. Und meine Kritik vorhin richtete sich auf eine Paradigmen lastige Forschung, die vielfach einen praktischen und empirischen Bezug vermissen lässt.

Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
YouTube-Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Damit läuft die Eisen-Diskussion folgerichtig ins Leere, da eine Veröffentlichung noch aussteht. Erst diese könnte als Grundlage dienen, auch wenn Dominique Görlitz ein paar “Häppchen” der Ergebnisse nannte.

Auch auf der Facebook-Seite des Experimental-Forschers sagt dieser, dass eine Publikation der Analysen der Patina noch aussteht. Ebenso schrieb er am 7. März:

Der Kongress (22. August 2015 im “Galileo-Park Lennestadt, Anm. L.A.F.) wird sicherlich sehr spannend werden, denn – ohne den Mund zu voll zu nehmen – glaube ich schwerwiegende Hinweise gefunden zu haben, wie die Alten die Riesenblöcke in +68 m Höhe transportiert zu haben…

Aber dafür braucht es den empirische Praxis-Versuch: Nur er kann den Nachweis führen, ob meine Interpretation richtig oder falsch ist!

So ist es! Und so sollten meiner Meinung nach die Gesamt-Veröffentlichung abgewartet werden, bevor sich die Pro- und Kontra-Seite darüber streiten kann. Doch das kommt dabei raus, wenn versucht wird, aus einer inhaltlich eher leeren Meldung eine “Diskussions-Analyse” zu schaffen. Was vollkommen legitim ist, aber dabei sollte der Autor dieser Meldung nicht sogleich angriffen werden.

Görlitz selber hätte aber in der News vom 8. März besser darauf hinweisen sollen, dass eine Veröffentlichung der gesamten Analyseergebnisse folgen wird. Immerhin erfolgten unlängst die Aussage, dass eine Publikation der Ergebnisse irgendwie von Ägyptologen “unterdrückt” oder “zurückgehalten” wird.  Zurückgehalten – ja: Von Görlitz selber bis die Daten vollständig ausgewertet wurden und “ich alle Details und die notwendigen empirischen Befunde beisammen habe” …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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5 Jahre Haft für Dominique Görlitz, Stefan Erdmann und ihre Helfer: Pressemitteilungen zum ägyptischen Gerichtsurteil im “Pyramiden-Skandal”

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Pressemitteilungen zum "Pyramiden-Skandal" von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)
Pressemitteilungen zum “Pyramiden-Skandal” von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)

Neue Runde im “Cheops-Skandal” um die Hobbyforscher Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz, denen die Beschädigungen und illegale Arbeiten in der Cheops-Pyramide vorgeworfen werden. Am 11. November 2014 verurteilte nun ein ägyptisches Gericht die beiden Deutschen in Abwesenheit zu je fünf Jahren Haft. Ebenso die andere Beteiligten, von denen die sechs ägyptischen Helfer vor Ort nach ihrer Verteilung direkt ins Gefängnis wanderten. Görlitz und Erdmann haben nun zu diesem Urteil in zwei Pressemitteilungen Stellung genommen.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 11. November 2014 hat ein Gericht in Gizeh nun das Urteil gegen Erdmann und Görlitz sowie ihre Helfer gesprochen. Pauschal wurden alle neun Personen zu je fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Grund ist, dass sie innerhalb der rund 4500 Jahre alten Pyramide des Cheops wertvolle “Artefakte” beschädigt haben sollen. Alles heimlich und ohne Erlaubnis!

In einigen Beiträgen wurde auf diesen Seiten bereits darüber berichtet. Ebenso, dass es es ernsthafte Zweifel an den Vorwürfen gibt. Auch die “Augsburger Allgemeine” nahm das Thema am 12. November auf, und zitiert den Prozessbeobachter Osama Karar, dass diese Urteile “nicht mehr als ein politisches Exempel” sei. Auch die Beschädigung der Namenskartusche des Pharao Cheops in einer der Entlastungskammern durch Stefan Erdmann und Dominique Görlitz sei “ein Lüge”.

Auf der Internetseite Atlantisforschung.de haben die beiden umstrittenen Forscher nach der Urteilsverkündung nun Stellungnahmen veröffentlicht (interne Links wurden im Text belassen):

Pressemitteilung von Dominique Görlitz – 12.11.2014

Es ist kategorisch bewiesen, dass wir im April 2013 nicht die Cheops-Kartusche beschädigten!

Das Urteil des gestrigen Prozesses (11.11.2014) [1] ist für alle Beklagten ein Schock und nicht nachvollziehbar. Die Urteilsbegründung steht jedoch noch aus, sodass wir nicht sagen können, was uns das Gericht genau zur Last legt.

Die Veröffentlichungen in den Medien, insbesondere in Ägypten, sind deshalb mit Vorsicht zu bewerten. Nach Aussage des Pressesprechers der Volksfront zum Schutz der ägyptischen Altertümer Osama Karar, mit dem ich permanent Kontakt zu den offiziellen Stellen halte, ist bezeugt, dass selbst die Rechtsanwälte der Beklagten nicht wissen, was ihren Klienten im Moment genau vorgehalten wird. Das bedeutet auch, dass ich zu den genauen Anschuldigungen nichts aussagen und noch keine Stellung nehmen kann.

Dass jedoch alle neun Beteiligten mit der gleich hohen Strafe belegt wurden, dokumentiert die mangelnde Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Umständen und Fakten durch die ägyptische Justiz. Nur ein Beispiel:

Gestern wurde auch der ägyptische Inspektor Hamam Abdel Hassan Abdallah zu fünf Jahren Haftstrafe, wie die anderen beiden Inspektoren, verurteilt. Er besichtigte mit uns vormittags am Tag der Probennahme eine andere archäologische Stätte, wo er uns beaufsichtigte. Herr Hamam Abdallah ist dafür bestraft wurden, wie die anderen, obwohl er mit uns nie die Cheopspyramide betreten hatte. Auf der Grundlage welcher Fakten wurde er dann verurteilt?

Ich möchte noch einmal klarstellen, dass wir weder die Cheops-Kartusche beschädigten noch Artefakte gestohlen haben. Die Bedingungen unter denen unsere Untersuchung stattfand, vermittelten nicht den geringsten Hinweis, illegal gehandelt zu haben. Bei der Untersuchung handelt es sich um Proben im Milligramm Bereich von einer Patina und Farbanhaftungen. Die Untersuchung hatte niemals zum Ziel, das Alter der Cheopspyramide in Frage zu stellen.

Wir haben uns nach Bekanntwerden der Anschuldigungen gegen uns sofort bei den entsprechenden Behörden in Kairo gemeldet, alle Fakten offen gelegt, die volle Kooperationsbereitschaft erklärt und uns dort auch über die größte arabische Nachrichtenagentur MENA bei dem ägyptischen Volk für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Die Proben wurden noch im Dezember 2013 dem damaligen Antikenminister Ibrahim Mohamed zur sofortigen Rückgabe angeboten und auch im März an deutsche Stellen zur Übergabe überreicht.

Dass der Fall eine solche Schärfe und Brisanz erhielt, liegt an dem Umstand, dass der Ex-Antikenminister Zahi Hawass uns beschuldigte. Er gab vor, dass reiche Juden uns beauftragten, die Cheops-Kartusche zu beschädigen, um das Bauwerk umzudatieren. [2] Dabei haben die Nachforschungen von Robert Bauval, Prof. Dr. Robert Schoch und mir klar ergeben, dass diese Malerei bereits um das Jahr 2006 von Unbekannten mit vier bis fünf Meißelschlägen beprobt wurde [3], was man nun uns zur Last legt.

Dr. Dominique Görlitz

Pressemitteilung von Stefan Erdmann – 13.11.2014

Wir haben die Kartusche nicht beschädigt!

Ich schließe mich der Pressemitteilung von Dr. Dominique Görlitz vom 12.11.2014 an. Auch ich bin zutiefst erschüttert, vor allem über den Umstand, dass die sechs in Ägypten inhaftierten Personen weiterhin im Gefängnis bleiben. Da die Urteilsbegründung noch aussteht, kann ich dazu zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel mehr sagen.

Unverständlich und offensichtlich in keiner Weise nachvollziehbar erscheint mir aber die Tatsache, dass auch der ägyptische Inspektor HAMAM ABDEL HASSAN ABDALLAH zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, obwohl er gar nicht mit uns in der Pyramide war. Mit RECHTsprechnung kann das kaum etwas zu tun haben.

Auch die Tatsache, dass wir Beweise vorgelegt haben, die zweifelsfrei widerlegen, dass wir die Königs-Kartusche beschädigt haben, wird zum Teil in Ägypten und leider auch in verschiedenen internationalen Presseveröffentlichungen noch immer nicht berücksichtigt. Das ist aus unserer Sicht völlig unverständlich und es erhärtet den Verdacht, der schon seit Monaten im Raum steht, dass man an uns ein Exempel statuieren will.

Allerdings scheint nun auch den ägyptischen Behörden aufgefallen sein, dass Dr. Zahi Hawass in dieser Angelegenheit eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Dr. Hawass hat zu Beginn der Affäre Unwahrheiten über uns in die Welt getragen und den Vorgang skandalisiert. Breits Ende 2013 hat er uns öffentlich beschuldigt, wir seien von dem “in Belgien arbeitenden ägyptischen Juden” Robert Bauval [1] beauftragt wurden, die Kartusche zu beschädigen, um das Alter der Pyramide umzudatieren. Wie sich dann bekanntlich herausstellte, hatte es tatsächlich eine Probenentnahme der Kartusche gegeben, die allerdings bereits zwischen 2003 und 2006 erfolgt sein muss, d.h. während eines Zeitraums, in welchem er selbst die Verantwortung für alle Vorgänge in der Großen Pyramide trug.

Seit Anfang dieses Jahres fordere ich, die Ergebnisse dieser augenscheinlich professionell durchgeführten Probenentnahme, die durch Dr. Hawass genehmigt worden sein muss, offen zu legen. Bis heute ist allerdings nichts geschehen. Warum, fragt man sich, enthält man der Weltöffentlichkeit die Untersuchungs-Ergebnisse der Königs-Kartusche vor? Warum wird nach wie vor versucht, Dominique Görlitz und mich für diese Beprobung verantwortlich zu machen?

Auch möchte ich hier noch einmal betonen, dass wir uns nach Bekanntwerden der gegen uns gerichteten Anschuldigungen sofort mit den zuständigen Behörden in Kairo in Verbindung gesetzt und alle Fakten offen gelegt haben. Von Anfang an haben wir volle Kooperationsbereitschaft gezeigt und uns auch öffentlich über die arabische Nachrichtenagentur MENA bei dem ägyptischen Volk für die durch uns verursachten Unannehmlichkeiten entschuldigt. Auch haben wir bereits im Dezember 2013 dem damaligen Antikenminister Ibrahim angeboten, die Proben (Abb. hier) zurückzugeben, die später (2014) von mir persönlich an die deutschen Behörden übergeben wurden.

An dieser Stelle möchte ich noch einen anderen Aspekt klarstellen: Die von Dominique Görlitz und mir im April 2013 durchgeführte Untersuchung hatte keineswegs zum Ziel, die gängigen Altersangaben zur Großen Pyramide zu widerlegen, sondern es ging dabei um die Klärung von Fragen zu den technologischen Hintergründen ihrer Erbauung und ursprünglichen Verwendung, insbesondere aber um die Untersuchung rätselhafter dunkler Verkrustungen an der Decke der so genannten Königskammer (Abb. hier), die von mir bereits 2006 festgestellt wurden. Mir – und erstaunlicher Weise auch Dominique Görlitz – wird in diesem Zusammenhang immer wieder angedichtet, wir hätten beweisen wollen, das Bauwerk sei von Atlantern erbaut worden und nicht von den Ägyptern. Dies ist völlig unzutreffend.

Zutreffend ist, dass ich persönlich bezweifele, dass Cheops der Erbauer der Großen Pyramide war – was im Übrigen auch viele andere Forscher und Wissenschaftler tun. Es ist zudem richtig, dass ich davon ausgehe, die Große Pyramide sei ursprünglich nicht als Begräbnisstätte errichtet worden, sondern als technisches Bauwerk, in dem Wasser eine zentrale Rolle gespielt hat. Durch meine wissenschaftlichen Untersuchungen in den vergangenen Jahren konnte ich den Nachweis erbringen, dass in dem unteren Bereich der Großen Pyramide, der sogenannten „unvollendeten Kammer“ über längere Zeiträume Wasser geflossen sein muss. Dieser Befund widerspricht massiv der Theorie, die Große Pyramide sei als Grabmal geplant und gebaut worden.

Damit schließe ich keineswegs aus, dass die Pyramiden – eben auch die Große Pyramide – später, zu Cheops Zeiten, vielleicht zu Begräbnisstätten umfunktioniert wurden. Ich habe durchaus anerkannt und auch darauf hingewiesen, dass man auf dem Gizeh Plateau verschiedene Artefakte aus der Zeit des Cheops gefunden hat. Diese Tatsache belegt aber nicht automatisch seine Bauherrenschaft der Großen Pyramide.

Ich habe auch nie Absolutheitsansprüche hinsichtlich meiner Theorie erhoben, aber die These, dass die Große Pyramide ursprünglich als technische Anlage errichtet wurde [2], ist es wert, näher in Augenschein genommen zu werden, und dies haben neben meiner Person in den vergangenen Jahren viele Forscher bereits getan, u. a. Christopher Dunn.

Um es noch einmal zu betonen: Die in vielen Medien immer wieder kolportierte Behauptung, ich gehe davon aus, die ägyptischen Pyramiden seien von Atlantern errichtet worden, ist gänzlich unzutreffend und aus dem Zusammenhang gerissen. Ich habe lediglich erklärt, es sei durchaus möglich, die Große Pyramide sei weitaus älter als derzeit allgemein angenommen wird, und von einer uns heute unbekannten Kultur erbaut worden. Ob diese hypothetischen Erbauer ‘Atlanter‘ waren, oder ob sie einer anderen vergessenen Kultur angehörten, spielt für mich bei meinen Überlegungen zunächst einmal überhaupt keine Rolle.

Diese Überlegungen halte ich für völlig legitim, da in den Überlieferungen der alten Ägypter verschiedene Hinweise auf eine hohe vordynastische Kulturstufe zu finden sind, die ernsthafte wissenschaftliche Betrachtung verdienen und nicht von vornherein als “mythologischer Unfug” zu bezeichnen sind. Die Wissenschaftsgeschichte hat immer wieder gezeigt (z. B. im Fall Schliemann), dass alte Überlieferungen zu Unrecht vorschnell dem Reich der „Mythen und Legenden“ zugeordnet wurden.

Wissenschaft ist und bleibt ein Prozess von Hypothesenbildung, kritisch-reflektivem Diskurs und Falsifikation. Sie lebt von offener, konstruktiver Diskussion argumentativ gestützter Annahmen, und auch gängige Lehrmeinungen dürfen, ja müssen sogar im Licht neuer Erkenntnisse kritisch hinterfragt werden. Nur in kooperativer interdisziplinärer Forschungsarbeit werden die Rätsel um das Alter und den Sinn und Zweck der Großen Pyramide zu lösen sein.

Stefan Erdmann, 13. November 2014

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Der Cheops-Skandal um illegale Proben deutscher Forscher in der Cheops-Pyramide: erstes offizielles Statement von Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann

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Mythos & Rätsel Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Die Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Wie vor einiger Zeit berichtet, haben die die beiden “alternativen Geschichtsforscher” Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann aus Deutschland in Ägypten für Aufruhr gesorgt. Sie haben in einer der sogenannten “Entlastungskammern” der Cheops-Pyramide Proben der dortigen Inschriften genommen und diese zur Analyse nach Deutschland gebracht. Das alles ohne offizielle Erlaubnis der ägyptischen Altertümerverwaltung und so war der Cheops-Skandal geboren. Auch in Deutschland berichteten Medien wie “Der Spiegel” oder “Focus” über diese Aktion. Nun melden sich die beiden Forscher selber umfassend zu Wort und sprechen von Lügen und Tatsachenverdrehungen von Seiten Ägyptens.

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Neue Runde im “Cheops-Skandal”: Dr. Dominique Görlitz in Oman verhaftet! Pressemitteilung von Dr. Görlitz

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Die "ABORA" von und mit Dr. Dominique Görlitz auf See (Bild: D. Görlitz)
Die “ABORA” von und mit Dr. Dominique Görlitz auf See (Bild: D. Görlitz)

Der “Cheops-Skandal” um die beiden Privatforscher Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann: er ist noch immer nicht beendet! Angeblich, so die Vorwürfe aus Ägypten, hätten Erdmann und Görlitz vor einigen Jahren in der Cheops-Pyramide von Gizeh wertvolle Schriften absichtlich beschädigt, um von diesen Proben zu nehmen. Ein Skandal, über den international in den Medien berichtet wurde und der sehr weite Kreise zog. Die beiden Forscher wurden in Abwesenheit in Kairo zu Haftstrafen verurteilt und via Interpol gesucht. Obwohl sich die Anschuldigen als haltlos erwiesen und auch die ägyptischen Begleiter von Görlitz und Erdmann unlängst wieder aus der Haft entlassen wurden, kam es vor einigen Tagen zu einer bedauerlichen Wende: Dominique Görlitz wurde während einer Präsentations-Reise zu seinen “ABORA“-Projekten in Oman verhaftet. Grund ist erneut der “Cheops-Skandal” und eine Verschleierungstaktik in Kairo. Der Kollege Görlitz schickte mir dazu heute aus Oman eine umfangreiche Presseerklärung zu den aktuellen Vorkommnissen, die ich Euch hier online stelle.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich bin sicher, dass nicht wenige von Euch den zuletzt “absurd ausufernden” Skandal um die Cheops-Pyramide und ihrer angebliche Beschädigung durch Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz aufmerksam verfolgt haben.

Doch jüngste Ereignisse in Oman um den Experimental-Forscher Dominique Görlitz rücken das Thema bedauerlicherweise erneut in den Fokus. Auf seiner Rückreise von Oman nach Deutschland wurde er im Flugzeug festgenommen und vier Tage inhaftiert. Wie mir Stefan Erdmann letzten Tage schrieb, ist er jedoch erst mal wieder frei. Und so bekam ich heute heute von Görlitz folgende Erklärung zugeschickt, die sicher viele aktuelle Fragen und Spekulationen beantwortet (Links von mir eingefügt).

“ABORA”-Präsentation in Oman endet mit weiterem Streit mit den ägyptischen Behörden

Nachdem ich meine Vortragsreise erfolgreich in Oman abschloss, wurde ich auf meiner Rückreise nach Deutschland auf dem Flughafen Muskat von dortigen Behörden gestoppt. Wie sich während der nachfolgenden Diskussion herausstellte, lag gegen mich von den ägyptischen Behörden immer noch ein Interpolsuchbefehl gegen mich vor. Daraufhin wurde ich in der Polizeistation Muskat für vier Tage inhaftiert, um die Hintergründe zu klären.

Ich möchte an dieser Stelle den omanischen Behörden jedoch einen großen Dank aussprechen, denn sie haben mich sehr privilegiert untergebracht und ein Schnellverfahren eingeleitet, um die Angelegenheit so schnell wie möglich in meinem Interesse zu klären.

 Dominique Görlitz bei der "ABORA"-Präsentation in Oman (Bild: D. Görlitz)
Dominique Görlitz bei der “ABORA“-Präsentation in Oman (Bild: D. Görlitz)

Um jeglichen Vorwürfen einer leichtsinnigen Reise nach Arabien den Wind aus den Segeln zu nehmen, möchte ich hiermit erklären, dass ich vor Antritt meiner Omanreise von einer deutschen Polizeibehörde meinen Interpolstaus weltweit prüfen ließ. Man versicherte mir, dass gegen mich aus dem Ausland keinerlei Suchanfragen vorlägen, und ich problemlos meine Reise in den Oman antreten könne. Worin liegt also das Problem?

1) Die Suchanfrage bei Interpol (“Red Notices”) war ursprünglich von der ägyptischen Regierung über das nationale Zentralbüro von Interpol in Ägypten (NCB Egypt) auf dem Weg gebracht worden. Die Grundlage war ein ägyptisches Gerichtsurteil vom November 2014, nach welchem unser deutsches Forscherteam angeblich die so genannte “Cheops-Kartusche” beschädigt haben soll, die sich mit roter Farbe gemalt in der obersten Kammer der Großen Pyramide von Gizeh befindet. Gleichzeitig warf man uns aberwitzige Beschädigungen an einer Granitwand in der Königskammer vor.

2) Unser Team hatte stets beteuert, dass wir diese Taten nicht begangen haben. Es hat diesbezüglich entlastende Beweismittel erbracht, die auch der internationalen Kommission in Lyon zugänglich gemacht wurden. Das deutsche Team wurde daher von der internationalen Kommission entlastet. Außerdem verwiesen sie darauf, dass man den Vorfall bereits in Deutschland außergerichtlich klären konnte, und der Fall abgeschlossen ist.

3) Weiterhin kamen entlastende Signale aus Ägypten selbst, da das in erster Instanz 2014 gefällte Urteil gegen die sechs beschuldigten ägyptischen Begleiter durch ein Kriminalgericht in Kairo im Mai 2016 aufgehoben wurde. Alle Involvierten – inzwischen aus der Haft entlassenen – Inspektoren und Angestellten konnten wieder ihre Arbeit für die SCA aufnehmen und erhielten einen Teil des Lohns zurück, den sie durch die Haft verloren hatten. Der Generalsekretär der SCA Prof. Dr. Mostafa Ahmeen nannte als Begründung zur Wiedereinstellung seiner ehemaligen Angestellten das Urteil als invalide, also nicht zutreffend.

4) Nach Vorlage all dieser Belege bei den omanischen Polizeibehörden wurde ich nach vorläufiger Prüfung wieder auf freien Fuß gesetzt. Leider hat ein wenig erfahrener Anwalt keine vollständige Entlastung erbracht, so dass eine weitere Prüfung meiner Angaben über das Auswärtige Amt notwendig wird. Nun arbeiten wir mit einem neuen Anwalt an der endgültigen Klärung der Vorwürfe aus Ägypten. Ich konnte durch unseren detaillierten Beweismittelvortrag alle involvierten Omanis überzeugen, dass an den ägyptischen Tatvorwürfen nichts dran ist. Darüber hinaus kamen die omanischen Polizeibeamten, ohne hier Details preiszugeben, zu dem Schluss, dass die Vorwürfe gegen mich äußerst schwach begründet sind. Man bedauere die Unannehmlichkeiten müsse aber den internationalen Gesetzen folgen.

5) Für mich ist dieser Vorfall natürlich äußerst unangenehm. Sie werfen abermals ein negatives Licht auf meine Forschungen und natürlich waren die Tage im Gefängnis – vor allem mental  – sehr frustrierend. Glücklicherweise konnte ich aufgrund sehr guter Beziehungen in Oman, Dubai und auch in Deutschland den größten Schaden abwenden. Dennoch ist diese Inhaftierungen abermals ein schwerer Schlag gegen die freie Bürgerforschung (citizen sciene). Hier geht nicht um die Beschädigung eines UNESCO Heiligtums. Wir haben in den letzten drei Jahren kategorisch bewiesen, dass alle Vorwürfe haltlos sind.

6) Es geht um nichts anderes als eine Verschleierung der wahren Umstände unseres Forschungsprojektes. Es sind alle Hinweise zusammen, dass dieser so genannte Skandal eine Inszenierung des ehemaligen Antikenministers Zahi Hawass gewesen war und immer noch ist. Er hat diese internationalen Verwicklungen mit seinen aberwitzigen Vorwürfen überhaupt erst ausgelöst und die damaligen Behörden unter Zugzwang gesetzt. Der Grund ist offensichtlich: Nicht wir haben 2013 die Cheops-Kartusche beschädigt, sondern bereits sieben Jahre zuvor wurden diese Beschädigungen an der Malerei verursacht. 2006 war der verantwortliche Manager auf dem Gizeh-Plateau. Nun sitzt der ex-Minister in der Klemme, denn wir können dies mit unseren eigenen Aufnahmen und denen hochrangiger Wissenschaftler unwiderlegbar beweisen!

Statement von Prof. Robert Schoch von 2014 zum "Cheops-Skandal" und der angeblichen Beschädigung der Cheops-Kartusche durch Dominique Görlitz und Stefan Erdmann (Bild: Archiv D. Görlitz)
Statement von Prof. Robert Schoch von 2014 zum “Cheops-Skandal” und der angeblichen Beschädigung der Cheops-Kartusche durch Dominique Görlitz und Stefan Erdmann (Bild: Archiv D. Görlitz)

Die Fakten sind die Fakten, und die Wahrheit wird nun endgültig ans Tageslicht kommen. Ich werde daher nun mit Unterstützung omanischer Top-Anwälte für meine Entlastung kämpfen. Außerdem werden wir uns aufgrund einer Gesetzesänderung in Ägypten nun erstmals auch in Kairo durch einen Anwalt vertreten lassen: Es ist endlich an der Zeit, der Wahrheit und auch der Gerechtigkeit Genüge zu tun.

Aus diesem Grund bitte ich auch um Unterstützung, denn dieser unerwartete Aufenthalt in Oman und die neuen Anwälte in Oman sowie in Ägypten kosten eine Menge Geld. Bitte helfen Sie mir, damit ich mit professionellem Rechtsbeistand die unsägliche Angelegenheit ein für alle Mal klären kann. Dafür richten wir auf unserer Webseite ein Spendenkonto ein!

In Ägypten beginnt ab Mai das Revisionsverfahren. Der Richter hat in Vorverhandlungen bereits Hawass in Schutz genommen. Dennoch bleibt zu hoffen, dass das ehrenwerte Gericht dieses Mal die wahren Zusammenhänge des Cheops-Projekts erkennt und die richtigen Urteile fällt.

Dr. Dominique Görlitz

Keine Frage:

Dominique Görlitz ist guter Dinge, dass durch diese mehr als bedauerliche Ereignisse jetzt die Wahrheit über den Cheops-Skandal “endgültig ans Tageslicht kommen” wird.

Hoffen wir also, dass die aktuellen Geschehnisse nicht nur schnell ein gutes Ende nehmen, sondern auch, dass dieses Mal die wahren Zusammenhänge des Cheops-Projekts” offengelegt werden!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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