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Aufruf: Unterstütze auch DU ein Crowdfunding-Projekt zur Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik! (Updates)

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"Objekt M": Ein UFO-Absturz in der Eiszeit? Eure Unterstützung ist gefragt! (Bild: NASA / Archiv / Montage: L. A. Fischinger)
“Objekt M”: Ein UFO-Absturz in der Eiszeit? Eure Unterstützung ist gefragt! (Bild: NASA / Archiv / Montage: L. A. Fischinger)

(Updates) Schon vor genau 20 Jahren habe ich über ein Rätsel der Menschheit berichtet, welches von mir in all den Jahren nicht aus den Augen verloren wurde: Das “Objekt M” in Estland. Es soll sich dabei – so unglaublich es klingt! – um ein “anormales Objekt” oder sogar um ein UFO handeln, das seit Jahrtausenden in Nordeuropa im Erdreich liegt. Bis heute! Um in diesem Fall weiter zu kommen, benötige ich nun Eure Unterstützung. Um was es genau geht, wie der Stand der Dinge nach meinen jahrelangen Recherchen und Bemühungen ist, was in all den Jahren erreicht und nicht erreicht wurde etc. – all das soll hier für Euch genau zusammengefasst werden. Das ominöse Objekt wird auch Euch faszinieren! Danke!

 

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Stand: 2. März 2017

+++Alle Updates finden sich am Ende+++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit September 1989 bin ich begeisterter Grenzwissenschafter, Fan des Unerklärlichen bzw. ein Jäger des Phantastischen. In meiner Autorenvita auf diesem Blog schildere ich meinen entsprechenden “Werdegang” recht anschaulich und detailliert …

Schon 1996 habe ich dabei in einem Buch über eine überaus sonderbare Geschichte berichtet, die sich in Tallinn, der Hauptstadt von Estland, in den 1980er Jahren zugetragen hat. Also noch in den Tagen des “Kalten Krieges” und in der UdSSR und damit natürlich vor der Unabhängigkeit Estlands. Denn damals, Leserinnen und Leser von mir wissen das mit Sicherheit, wurde per Zufall ein etwa 20 Meter großes Objekt in der Erde gefunden, dass die Russen den Namen “Objekt M” gaben. Doch dieses Objekt M hatte es laut den Berichten in sich. Nicht nur, dass dieser Fund im Erdreich unweit der Ostseeküste Estlands aus Eisen, Titan und zahlreichen weiteren Elementen besteht, sondern auch, da dieses “Ding” als ein “UFO aus der Eiszeit” angesehen wurde. Und wird.

Neben vielen Gerüchten, Halbwahrheiten aber auch eindeutigen Fakten um dieses Objekt und seine wahre Natur, gibt es auch viel Misstrauen darum.

Zu diesem “Mystery-Fall” gibt es mir inzwischen vorliegende Untersuchungsberichte auf Russisch. Dieser Aufruf dient dazu mittels Eurer direkten Unterstützung bzw. via Crowdfunding diese anspruchsvollen wissenschaftlichen Berichte professionell ins Deutsche übersetzen zu lassen.

Im Folgenden eine Zusammenstellung der gesamte Geschichte und des Projektes. Sie soll Euch verdeutlichen, warum und wozu ich Eure Unterstützung benötige.

Alternativ auch über meinen Aufruf auf der Unterstützerplattform “leetchi”. Jeder kann sehr einfach, sicher und bequem daran als Unterstützer/In teilnehmen. Der genau Link ist: https://www.leetchi.com//c/projekt-von-lars-a-fischinger

Einige Fakten um “Objekt M”

Inzwischen sind zwei Jahrzehnte ins Land gegangen, seit ich erstmals – eher beiläufig – über das angebliche “UFO aus der Eiszeit” berichtet habe. Dennoch habe schon vor Jahren die Spur dieser Geschichte fast schon durch Zufall erneut aufgenommen. In meinem Buch “Historia Mystica“, in einem Artikel für das Magazin “Sagenhafte Zeiten” der A.A.S. und bei zwei, drei Vorträgen habe ich darüber informiert und berichtet.

Im Jahr 2010 gelang es mir dann durch Kontakte vor Ort selber in Estland zu recherchieren. Dabei nutzte ich auch die Gelegenheit, einer Reihe von Gerüchten um Objekt M und sogar ganze unterirdische “UFO-Basen” in Estland, Lettland und Litauen nachzugehen. In einem kurzen Vortrag bei dem Kongress der A.A.S. 2012 in Dresden habe ich beispielsweise von diesen Falschinformationen usw. berichtet. Ihr findet diesen auf meinem YouTube-Kanal hier online.

Dennoch blieb ich in all den Jahren “im Hintergrund” alles andere als untätig, im Gegenteil. Denn neben Gerüchten gibt es natürlich auch Fakten. Etwa sind die folgenden Punkte zu diesem eiszeitlichen Objekt eindeutig:

  • Es wurde ein großes Objekt in der Erde bei Bohrungen gefunden
  • Das Objekt ist grob bis zu 20 Meter lang/groß
  • Es besteht aus einer Metalllegierung bzw. es sind zahlreiche Metalle enthalten
  • Es wurden von Wissenschaftlern der UdSSR vor Ort mindestens drei Proben von Objekt M genommen
  • Diese Proben wurden an verschiedenen Instituten umfangreich untersucht und analysiert
  • Es gab umfassende geologische, metallurgische etc. Untersuchungen durch die Sowjets
  • Vor Ort erinnern sich heute noch immer Menschen an die damalige “Sache”

Weiter konnte ich vor, während und nach meinem Besuch in Estland feststellen:

  • Das “Ding” befindet sich noch immer vor Ort in der Erde
  • Es gibt (mindestens) einen sehr umfangreichen Untersuchungsbericht über diese Untersuchungen damals
  • Viele Gerüchte und Spekulationen, wie etwa von einer UFO-Basis unter Tallinn, sind falsch bzw. mit anderen Geschichten vermischt worden
  • In Estland kennt man Objekt M … aber kümmert sich praktisch nicht um die Story
  • Unzählige Anfangen zu dem Fall von mir, über viele Jahre hinweg und in vielen Teilen der Welt, wurden zu 99 Prozent vollkommen ignoriert
  • Fast alle “Führungspersönlichkeiten” in der Staatsbibliothek von Estland und anderen offiziellen Stellen kennen den Fund, haben aber angeblich überhaupt keine Unterlagen dazu aus den Tagen der UdSSR
  • Auch in persönlichen Gesprächen vor Ort mit diesen Personen wurde das deutlich
  • Aktivitäten jeglicher Art der verhassten früheren Besetzungsmacht Sowjetunion, ihrer Armee oder des KGB bzw. das ganze Thema “UdSSR” ist in Estland ein “rotes Tuch”

Meine Spurensuche vor Ort und die Rückschläge

Auch nach der Veröffentlichung des Thema 2009 in dem Buch “Historia Mystica” sowie in einem Artikel, in denen ich damals die aus Estland erhaltenen Erkenntnisse zusammenfasste, war ich weiterhin an der Story dran. Diese Veröffentlichungen erschienen, dies soll der Vollständigkeit halber hier unterstrichen werden, vor meinen Recherchen vor Ort.

Ich berichtete zwar bereits 2009, dass der Fund alles möglich sein kann, aber es sei eben noch immer nicht klar – was genau. Vielleicht von einer Ur-Kultur á la Atlantis, schrieb ich etwa in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” (Nr. 4/2009). Von einem “UFO aus der Eiszeit” wurde aufgrund der ermittelten Form gesprochen, die einer “fliegenden Unterasse” ähnelt. Also ein UFO-Absturz vor Jahrtausenden? Mitte der 1980er Jahre erzählte man auch davon, dass es Reste von sehr früher (eiszeitlicher) Eisenverhüttung an der Ostsee sein könnten. Andere sprachen von Industrieabfall aus Metall den modernen Werften von Tallinn. Da Objekt M in einer eiszeitlichen Ablagerung (Moräne) mit einem Mindestalter von 10.000 Jahren liegt, spekulieren andere wiederum, dass Objekt wurde durch Gletscherbewegungen aus Skandinavien an seinen jetzigen Ort geschoben.

VORTRAG von Lars A. Fischinger 2012: "Objekt M" - Ein UFO aus der Eiszeit? Und: Neues zum Aluminium-Fund von Aiud. (Bild: M. L. Sievers / Montage: L. A. Fischinger)
VORTRAG-VIDEO von Lars A. Fischinger 2012: “Objekt M” – Ein UFO aus der Eiszeit? Und: Neues zum Aluminium-Fund von Aiud. (Bild: M. L. Sievers / Montage: L. A. Fischinger)

Als ich vor sechs Jahren einige Tage vor Ort in Estland mehr über diesen Fund in Erfahrung bringen wollte, traf ich mich mit zahllosen Personen, die mir hilfreich sein konnten/wollten. Ein Geologe in der staatlichen Bibliothek etwa versicherte mir, dass sei alles nur Dreck und mehr nicht. Die Leiterinnnen und Leiter der Bibliothek wiederum versprachen in einem mehrstündigen Gespräch ihre sehr umfangreichen Archive nach Material zu dieser Angelegenheit zu durchkämmen. Immerhin soll in den 1980er Jahren die Aktivitäten der Russen um Objekt M auch in der Presse gestanden haben. Trotz vielfacher Nachfragen in Estland in den Jahren nach meinem Besuch erhielt ich bis heute keine konkreten Antworten. Von Material jeglicher Art ganz zu schweigen …

Vor Ort hielt ich jedoch den viele Jahre ersehnten Untersuchungsbericht der Sowjets über diesen Fund selber in den Hände. Das war 2010 und man versprach mir eine Kopie davon zukommen zu lassen. Doch diese habe ich nie bekommen. Im Gegenteil: Meine Anfragen in Estland wurden immer – wenn überhaupt – vertröstend beantwortet. Ebenso Recherchen und Anfragen bei unzähligen öffentlichen Behörden und Institutionen sowie verschiedener Stellen und Ämtern im ganzen Land. Auch eine Ausweitung der Nachforschungen über Russland bis Japan erbrachte – nichts!

Japan übrigens deshalb, da einst auch die Japaner lange nach dem Ende der UdSSR dort Nachforschungen angestellt haben. Jedoch rückten diese sogleich mit dem Fernsehen an und sollen ohne irgendwelche Genehmigungen dort “gearbeitet” haben. Ich vermute, dass es sich dabei um einen japanischen Fernsehsender handelte, für den ich selber vor vielen Jahren bei einer Mystery-TV-Reihe mitarbeite.

Neue Hoffnung schöpfte ich, als vor einigen Jahren ein russisches Fernsehteam bei mir war, das für einen Sender in Moskau arbeitete. Auch dieser Sender produzierte eine Mystery-TV-Serie zur Grenzwissenschaft. In den Drehpausen brachte ich bei dieser Gelegenheit natürlich Objekt M ins Spiel und fragte, ob man mir hierbei weiter helfen könne. Auch hier versprach man mir Hilfe und Recherchen…und auch hier waren meine späteren Nachfragen vergebliche Mühe.

Die Sprachprobleme bei solchen Recherchen in Eigeninitiative kann sich jeder leicht vorstellen. Nicht nur, das “Objekt M” nur ein Name von mehreren für diesen Fund ist, sondern auch das Kyrillische (und Japanische) machen Nachforschungen sehr, sehr mühsam. Selbst die damals beteiligten Personen haben unterschiedliche Namen, wenn man beispielsweise nach Spuren im Internet sucht. Eben aufgrund von Übersetzungen aus dem Kyrillischen ins Estnische oder Englische. Und wie soll man so beispielsweise Bibliotheksbestände in Russland durchsuchen, wenn man keine wirklich konkreten Namen, Suchbegriffe und Schreibweisen hat?

Wer suchet, der findet …

Meine Jagd nach Objekt M dauert nun schon 20 Jahre. Dabei war ohne Zweifel mein Besuch vor Ort ein Höhepunkt, da vieles ad absurdum geführt werden konnte, aber sich eben auch viele Fakten zeigten. Vor allem festzustellen, dass die UdSSR tatsächlich einst einen Bericht über ihre Forschungen verfasst hat, und ich diesen dicken Bericht selber durchgesehen habe, war Ansporn weiter zu machen. Verfasst war das Dokument natürlich in Kyrillisch/Russisch und damit für mich quasi außerirdisch.

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Doch wie Ihr nun wisst, habe ich nie diese zugesagte Kopie bekommen. Jahre, unzählige Stunden Arbeit, Nerven und ausnahmslos(!) Rückschläge hat es mich gekostet, bis sich das Blatt wendetet. Nachdem ich damals bei der Durchsicht der Untersuchungsergebnisse nicht mal die in kyrillisch geschriebenen Überschriften oder die Namen der beteiligten Forscher usw. entziffern konnte, freute ich mich auf das versprochene Dokument. Doch ich bekam nicht einmal irgendwelche der genannten “Eckdaten” wie zum Beispiel Erscheinungsjahr, Druckort oder sogar Auszüge – nichts. Nur einmal ein Angebot, dass ich für hunderte von Euro vielleicht ein Exemplar bekommen könnte.

Warum ich es damals nicht direkt kopiert habe, werden sich vielleicht einige von Euch fragen. Das habe ich mich zu meinem Ärgernis in all den Jahren auch gefragt. Ich hielt es nicht für notwendig, darum zu bitten. Die freundlichen Aussagen, dass man neue Digitalisierungtechnik habe und mir das Papier digitalisiert und zusendend, reichte mir. Es gab keinen Grund, an der Hilfsbereitschaft zu zweifeln!

Inzwischen haben sich meine nervenaufreibenden Bemühungen gelohnt und ich habe den vollständigen UdSSR-Untersuchungsbericht vorliegen. Inklusive aller Tabellen, Diagramme und Zeichnungen und dazu sogar noch zwei weitere (kürzere) Berichte zu diesem Objekt. Zwar aus einer ganz anderen aber dennoch offiziellen Quellen und aus einem anderen Teil der Welt, aber sie liegen vor. Und das zählt.

Ich bitte um Eure Mithilfe!

Seit ein paar Jahren habe ich nun die so lange ersehnten Dokumente. Natürlich sind sie in Kyrillisch verfasst; also Russisch. Und vor allem in dem umfangreichen “Hauptbericht” wimmelt es von Fachbegriffen, wissenschaftlichen Aussagen und Beschreibungen etc., so dass ich dafür Eure Hilfe benötige.

In den vergangenen Jahren habe ich bei dutzenden Übersetzter/Innen und Übersetzungsbüros um Angebote für eins Übertragung ins Deutsche gebeten. Wenige Seiten konnte ich über eine Universität bereits vor 2 Jahren übersetzen lassen. Obwohl es auch dort alles andere als eine einfache Russisch – Deutsch-Übersetzung war. Nur leider übersteigen alle Angebote für eine seriöse und kompetente(!) Übersetzung der Texte meine Mittel. Auch wenn einige Büros den Auftrag aufgrund der Schwierigkeit der Texte erst gar nicht annehmen würden, belaufen sich die Kosten wahrscheinlich/möglicherweise auf mehrere Tausend Euro. Selbst “Sponsoren”, die mir helfen wollten, sprangen deshalb verständlicherweise wieder ab. Die oben genannte Universität würde mir zwar auch den Rest der Unterlagen übersetzen, aber diesmal nur gegen offizielle Bezahlung eines Auftrages.

Diskussionen nach dem "Objekt M"-Vortrag von Lars A. Fischinger 2012 bei der A.A.S. in Dresden (Bild: M. Sievers)
Diskussionen nach dem “Objekt M”-Vortrag von Lars A. Fischinger 2012 bei der A.A.S. in Dresden (Bild: M. Sievers)

Ich habe die unterschiedlichsten Angebote gesammelt. Ein Betrag von um die 2.000 bis 3.000 Euro (teils mehr, teils weniger!) müssen tatsächlich veranschlagt werden. Je nach Qualität der Übersetzung des schweren Textes und auch in welchem Umfang die drei Dokumente übersetzen werden sollen. Hierbei solltet Ihr wissen, dass ich bei den meisten meiner Angebotseinholungen die beiden erwähnten kürzeren Berichte erst gar nicht mit in den Auftrag nahm. Ebenso, dass es zusammen inkl. aller Tabellen etc. über 100 Seiten sind. Bei einigen Verhandlungen über eine Auftragsvergabe habe ich auch den Text radikal zusammengestrichen. Das heißt, dass Zeichnungen, Formeln oder Tabellen, die eine ganze oder auch nur halbe Seite Platz einnehmen, von mir weggelassen wurden. Immerhin enthalten diese weit weniger Text/Wörter als als eine normale Seite. Doch mein “Preisdrücken” brachte nicht die gewünschten Resultate.

Auch überlege ich schon ein paar Jahre, dies (und andere Projekte, die auf Eis liegen!) via Crowdfunding zu realisieren, da ohne eine Übersetzung die so viele Jahre energisch gesuchten Dokumente “wertlos” sind. Ich finanziere meine Arbeit bekanntlich nicht durch Crowdfunding oder kostenpflichtige Abos, um zumindest Kosten denkend arbeiten zu können. Wobei ich eine Crowdfunding-Kampagne weiterhin im Hinterkopf habe, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Auch habe ich keinen Chef, keinen Verein, keine Organisation und keine Redaktion, die hinter mir steht.

Deshalb heute nach reiflicher Überlegung dieser eher ungewöhnliche Schritt, Euch, liebe Freundinnen und Freunde des Phantastischen, um Eure direkte Mithilfe zu bitten. Sämtliche meiner Arbeiten werden ausschließlich durch Werbung finanziert und ist somit vollkommen kostenfrei. Ohne, dass irgendeine Art Finanzierungs-Plattform zwischen uns steht. Zumal einige von Euch mir bereits mehrfach vorschlugen, mit einem solchen Aufruf meine grenzwissenschaftliche Community um Unterstützung zu bitten. Ein kurzes YouTube-Video von mir dazu findet ihr hier auf meinem Kanal.

Ich habe dazu kürzlich eine sogenannten PayPal.me-Seite eingerichtet. Dort kann jeder mit nur einem Klick mich bei meiner Arbeit unterstützen. Wirklich jede Zuwendung bei meiner Suche nach der Wahrheit von Euch ist willkommen und wird benötigt.

Sofern Ihr nicht PayPal nutzt, diese spannende Sammelaktion anders unterstützen oder sogar sponsern wollte, geht es auch abseits von PayPal. Schreibt mir in diesem Fall einfach eine E-Mail an Info@Fischinger-Blog.de.

Jede Art von Unterstützung ist willkommen. Auch auch auf dem Postweg an:

Lars A. Fischinger

Wesselingstrasse 11A

48653 Coesfeld-Lette

(Gerne könnt Ihr mir bei meinen Arbeiten auch direkt “physisch unter die Arme greifen”. Zum Beispiel durch ausgelagertes Archivmaterial, gebrauchte/neue Bücher und Magazine zu den Themen meiner Tätigkeiten oder jeglicher Art von Büromaterial, Film- Foto- und EDV-Technik …)

Zusätzlich habe ich auf der beliebten, sicheren Plattform “leetchi” eine Sammelaktion gestartet, die voraussichtlich bis zum 11. Dezember 2016 laufen wird. Jeder kann sehr einfach, sicher und bequem daran als Unterstützer/In teilnehmen. Der genau Link ist:

Lars A. Fischinger
Mein Titelbild der Projekt-Seite bei leetchi.com

Dort könnt Ihr auch sehr einfach meine leetchi-Aktion teilen. Ebenso wie selbstverständlich dieses Postings hier über die entsprechenden Button. Macht bitte reichlich davon Gebrauch, damit wir möglichst viele Menschen erreichen!

Was mache ich mit Eurer Unterstützung?

Sollte es tatsächlich gelingen, dass wir die erforderlichen Mittel zusammenbekommen, gebe ich natürlich eine Übersetzung des Berichtes in Auftrag. Je nach Unterstützung vielleicht sogar von allen drei Texten, was natürlich überaus wünschenswert wäre. Was letztlich dabei herauskommt, wird sich zeigen. Doch die Rätsel der Welt sind da, um sie zu knacken.

Und sollte es tatsächlich so sein, dass die benötigten Mittel auf diesem Weg zusammen kommen und es sogar mehr als die erforderlichen werden, so wird der “Überschuss” natürlich in weitere Arbeiten gesteckt. Beispielsweise eine Analyse eines Metallobjektes aus Ungarn, dass ich am Ende dieses Vortrages hier erwähne und mir vorliegt. Hier bieten sich viele Möglichkeiten für die grenzwissenschaftliche Forschung/Gemeinde. Gleichfalls halte ich Euch über den Stand dieser Sammelaktion auf dem Laufenden und letztlich könnte daraus eine neue Buchveröffentlichung auf den Spuren des Phantastischen entstehen. Auf der Plattform “leetchi” wiederum könnt Ihr ebenso diese Aktion öffentlich verfolgen.

Gerne kann ich Euch den Eingang Eurer Zuwendung und den Zweck auch quittieren. Selbstverständlich könnt Ihr aber auch vollkommen anonym bleiben.

Ich bin sicher: Gemeinsam könnten wir es stemmen und den nebligen Schleier des Phantastischen um Objekt M lüften!

Mit einem großen Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer,

Euer Jäger des Phantastischen

Lars

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger


Updates zur Crowdfunding-Kampagne

  • Update 6 / 2. März 2017

Aufgrund der (wissenschaftlichen) Schwierigkeit des russischen Hauptberichtes, hat eine offizielle Behörde eine Übersetzung ablehnen müssen. Der anspruchsvolle potenzielle Auftrag wurde aber intern weitergeleitet!

Euer Jäger des Phantastischen

LARS


  • Update 5 / 28. Februar 2017

Auf diesem Blog findet Ihr auch den Bereich “Werbung, Kooperation und Sponsoring“, über den Interessierte die Mystery-Forschung aktiv fördern und unterstützen können. Etwa durch Werbung oder Kooperationen. Entsprechende Anfragen von meiner Seite in den vergangenen Monaten blieben leider bisher ohne Antworten.

Euer Jäger des Phantastischen

LARS


  • Update 4 / 25. Februar 2017

Die Crowdfunding-Kampagne bei Leechi.com wurde von mir ein drittes Mal verlängert. Leider ist die Beteiligung bzw. die Unterstützung an diesem Projekt überaus gering (siehe auch Update 3).

Euer Jäger des Phantastischen

LARS


  • Update 3 / 12. Januar 2017

Mit Stand heute haben wir über die genannte Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Leechi (www.leetchi.com//c/projekt-von-lars-a-fischinger), diesen Blog-Beitrag und dem Video unten auf meinem YouTube-Kanal (siehe Update 1)

700 Euro

gesammelt!

Allen Unterstützern dafür schon mal an dieser Stelle meinen herzlichen Dank!

Euer Jäger des Phantastischen

LARS


  • Update 2

Ein Ausschnitt einer Probeseite des (langen) “Hauptberichtes” rund um das “Objekt M”:

Ein Ausschnitt einer Probeseite des "Hauptberichtes" rund um das "Objekt M" (Bild: L. A. Fischinger/Archiv)
Ausschnitt des “Hauptberichtes” rund um das mutmaßlich überaus seltsame “Ding” in Estland (Bild: L. A. Fischinger/Archiv)

  • Update 1

Am 28. Dezember habe ich auf meinem YouTube-Kanal dieses Video zur der Crowdfunding-Kampagne hochgeladen. Dort fasse ich das Projekt und das Thema kompakt für Euch nochmals zusammen (siehe auch hier):

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.
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3. Kongress der “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene” im Mai in Berlin: Infos & Programm

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Der 3. grenzwissenschaftliche Kongress der GEgP findet am 6. Mai 2017 in Berlin statt - Hier das Programm und alle Infos dazu (Bild: Ch. Wellmann / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der 3. grenzwissenschaftliche Kongress der GEgP findet am 6. Mai 2017 in Berlin statt – Hier das Programm und alle Infos dazu (Bild: Ch. Wellmann / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Die “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene” (GEgP) veranstaltet auch 2017 einen Kongress zur Grenzwissenschaft. Inzwischen ist es die dritte Tagung zu den Rätseln der Welt, die diesmal am 6. Mai im wunderschönen Berlin stattfinden wird. Auch ich als Jäger des Phantastischen werde wieder dabei sein – mit exklusiven Neuigkeiten aus der Prä-Astronautik. Welche Mystery-Forscher sonst noch teilnehmen, welche Vortragsthemen die Kollegen geplant haben und alle weiteren Informationen zu diesem Kongress auf den Spuren des Phantastischen findet Ihr ab sofort hier online.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zum 3. Mal lädt die “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene” (GEgP) zu einem Kongress. Nach zwei Tagungen 2015 und 2016 in Erfurt, ist diesmal Berlin am 6. Mai der Veranstaltungsort.

Unsere geistige Welt und ihre grenzwissenschaftlichen Phänomene

Die GEgP, ins Leben gerufen von dem Kollegen und Para-Forscher Christian Wellmann (s. a. Interview HIER), schreibt zu der Tagung:

“Noch immer sind viele Thematiken der Grenzwissenschaften wie z.B. UFOs oder Pyramiden, welche auf allen Kontinenten unserer Welt zu finden sind, mystische, archäologische Artefakte, Kornkreise, Spukphänomene und unendlich viele mehr, nur im Ansatz erklärt und erforscht. Bis heute werden sie von der Schulwissenschaft verleugnet und von der Politik als Verschwörungstheorien abgetan. Was letztendlich hinter den Phänomenen unserer Welt steckt, lässt sich bis zum heutigen Tage noch nicht vollständig erklären.

Aber es gibt engagierte Grenzwissenschaftler und Forscher, die sich mit diesen Thematiken befassen. Es gibt eben jene, die dieses Gebiet mit außerirdischen Aktivitäten und längst vergangenen, untergegangenen Kulturen in Verbindung bringen und es gibt andere, die diese Mysterien aus wissenschaftlicher Sicht
zu erklären versuchen. Auch in diesem Jahr haben wir solche Grenzwissenschaftler und Forscher eingeladen, um gemeinsam mit Ihnen auf eine phantastische Reise in unbekannte, phänomenale Welten zu gehen und Ihnen eine kleinen Einblick in diese Thematiken der Grenzwissenschaften zu gewähren.

Gehen Sie mit uns auf dieses phantastische Abenteuer und erleben Sie einen Spannenden, aufregenden Tag.

Veranstaltungsort der GEgP-Tagung

Anmeldung bei:

Termin, Zeiten und Preis

  • 6. Mai 2017
  • Einlass: 09.30 Uhr
  • Beginn: 10.00 Uhr
  • Ende: ca. 19.10 Uhr
  • Teilnahmegebühr: 75,00 Euro

Frühbucherrabatt: Wer sich bis zum 10. März anmeldet, zahlt nur 69,00 Euro!


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Programm (geändert 13. 2.)

  • 10.00 Uhr Begrüßung und Infos zum Tageslauf
  • 10.10 Uhr Hartwig Hausdorf: “Götterkriege” – Eingriffe in die Kriege der Menschheit von der Urzeit bis heute1
  • 11.40 Uhr Pause
  • 12,00 Uhr Thomas Ritter: Das Geheimnis der bosnischen Riesenpyramiden
  • 13.30 Uhr Mittagspause / Für Interessierte bieten wir eine traditionell chinesische Teezeremonie an, bei der sie köstliche Tee´s probieren können!
  • 14.30 Uhr Alexander Knörr: Das Rätsel der vergessenen Terrakottaarmeen Chinas
  • 15.00 Uhr Christian Wellmann: Phantastische Phänomene – Rätselhafte Mysterien – Unglaubliche Geschichten aus der Grenzwissenschaft
  • 16.00 Uhr Pause
  • 16.15 Uhr Oliver Gerschitz: “UFO -Abstürze” – Das ultimative Trauma (fällt aus!)
  • Neu im Programm: 16.15 Uhr Peter Hattwig: “Levitation leicht gemacht”
  • 17.45 Uhr Alexander Knörr: Aus dem Leben eines UFO -Forschers und die besten Fälle aus 26 Jahren Feldforschung
  • 18.30 Uhr Lars A. Fischinger: “Objekt M” – Neuigkeiten zum abgestürzten UFO in Tallinn / Estland (s. a. HIER)
  • 19.15 Uhr Schlussworte und Ende der Veranstaltung

Mein Vortragsthema, das “Objekt M”, das Ihr sicher von meiner Crowdfunding-Kampagne her kennt (oder kennen solltet), wird interessante Neuigkeiten zu diesem “Ding” beinhalten. Zum Beispiel stelle ich Euch Materialuntersuchungen dieses unbekannten Objektes im Erdreich von Estland vor, die damals von den Sowjetischen Wissenschaftlern durchgeführt wurden …

Bleibt als neugierig …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

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Mystery-Video Top 5 des Jahres 2016: Die fünf meist gesehenen YouTube-Videos zur Grenzwissenschaft von Fischinger-Online

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Die 5 meist gesehenen Mystery Files-Videos auf YouTube 2016 von Fischinger-Online (Bild: L. A. Fischinger)
Die 5 meist gesehenen Mystery Files-Videos auf YouTube 2016 von Fischinger-Online (Bild: L. A. Fischinger)

Das Jahr 2016 haben wir nun hinter uns gelassen und ein neues Jahr voller phantastische Mysterien der Menschheit hat begonnen. Wie seit zwei Jahrzehnten war ich im vergangenen Jahr als Jäger des Phantastischen dem Unfassbaren auf der Spur. Natürlich auch mit Videos auf meinem YouTube-Kanal zur Grenzwissenschaft und Mystery Files, auf dem sich bereits über 260 Videos finden. Die von Euch im Jahr 2016 meist gesehenen Videos meines Channel zeigt Euch dies Top 5. Viel Vergnügen.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Exakt 262 Videos zur Grenzwissenschaft und  den Rätseln der Welt befinden sich inzwischen auf meinem YouTube-Kanal. Das kann sich durchaus sehen lassen!

Die Top 5 der Videos und Beiträge, die im vergangenen Jahr am häufigsten angesehen wurden, habe ich für Euch unten eingefügt. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese bereits schon vor dem Jahr 2016 online waren.

Am Ende findet Ihr die Plätze 6 bis 10 des Jahres 2016 zusammengefasst.

Platz #1

Im Erdinneren wohnt eine fremde Super-Zivilisation! Edward Snowden-Enthüllung oder Mystery-Ente?

Platz #2

Bizarr! Die seltsamsten Mysterien der Grenzwissenschaft. (Vortrag von Lars A Fischinger):

Platz #3

Mysteriöses Artefakt in der Cheops-Pyramide übersehen? Was fand der “Pyramid Rover” 2002 tatsächlich?

Platz #4

Interview mit einem Alien aus der Zukunft? Gruseliges Top Secret Video von “Project Blue Book” 1964 – was ist davon zu halten?

Platz #5

Riesige Pyramiden in Deutschland – Sensationelle Entdeckungen?

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.
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Die Plätze 6 bis 10 belegen 2016 folgende Videos:

Sensationeller Fund in Ägypten? Über die Geheimkammern im Grab des Tutanchamun (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)Platz #6

 VORTRAG von Lars A. Fischinger 2012: "Objekt M" - Ein UFO aus der Eiszeit? Und: Neues zum Aluminium-Fund von Aiud. (Bild: M. L. Sievers / Montage: L. A. Fischinger)Platz #7

Eine Reise ohne Wiederkehr 1959 im Ural: "Das Rätsel des Djatlow-Pass Unglück": Warum fanden 9 Menschen einen unerklärlichen Tod? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)Platz #8

Exklusiv Interview mit Erich von Däniken (Bild: Tatjana Ingold/Pixel-Zauber.ch / Bearbeitung: L.A. Fischinger)Platz #9

Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)Platz #10

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

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Sind die Wikinger “Dinosauriern” begegnet? Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen über Menschen und Saurier … (Artikel)

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Sind die Wikinger Dinosauriern begegnet: Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)
Sind die Wikinger Dinosauriern begegnet: Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)

“Im Jahre 2012 hatte ein User mit dem Namen “gint5812” im großen Internetauktionshaus “eBay” eine Figur zum Verkauf angeboten, die zum Nachdenken anregt”, schreibt mein Mystery-Freund und -Kollege Fernando Calvo auf Terra-Mystica.jimdo.com. In der Tat regt diese Figur eines “Monsters” zu vielen Deutungen und Spekulationen an, da sie ursprünglich von den Wikingern stammen soll. Und wir alle wissen und bekommen es quasi jeden Tag in TV-Dokumentationen gesagt, dass die Saurier lange Zeit vor den Menschen ausgestorben sind. Was also könnte es mit diesem mutmaßlichen Wikinger-Fund für eine Bewandtnis haben und warum ist dieser nur die “Spitze des Eisberges” eines verwirrenden Mysterium?

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Haben die Wikinger Dinosaurier gesehen?” – das fragt Fernando Calvo auf seinem Mystery-BLOG “Terra Mystica” angesichts der figürlichen Darstellung des seltsamen “Monsters”, welches aus der Ära der Wikinger stammen soll. Weiter schreibt er über das Objekt:

Es soll sich angeblich um einen alten Anhänger aus dem Nachlass der Wikinger handeln. Er besteht aus Bronze, ist vom Kopf bis zur Schwanzspitze drei Zentimeter lang und scheint einen langhalsigen Dinosaurier darzustellen. Der lange Schwanz ist geringelt und bildet dadurch eine kleine Öse, um die man einen Draht oder Lederriemen durch stecken konnte, um es als dekorativen Anhänger zu tragen.”

Die Figur ähnelt einem Brachiosaurus (Armechse) der Gattung der Sauropoden aus dem Jura, som der Mystery-Forscher. Eine der größten Saurierarten, die jemals auf der Erde lebten und die spätestens seit dem Film “Jurasic Park” von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 und den Nachfolgern unzähligen Menschen bekannt sein dürften. Nur: Diese Giganten der Urzeit sollen schon vor 65 Millionen Jahren ausgestorben sein. Einer Epoche der Erde, in der es noch nicht ansatzweise Menschen gab.

Was wurde da vor 3 Jahren bei “eBay” tatsächlich angeboten?

Abgesehen von dem Umstand, was diese Figur wirklich darstellen soll, ist auch die Herkunft offenbar nebulös. So schreibt Calvo in seinem Artikel:

VIDEO: Das Rätsel um den El Chupacabra: Der unheimliche Ziegensauger (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / J. Maussan / J. Martín)
VIDEO & eBook: Auch ein Urzeittier? Das Rätsel um den El Chupacabra: Der unheimliche Ziegensauger (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / J. Maussan / J. Martín)

Der Verkäufer veröffentlichte leider keine genaueren Informationen über die Figur und offenbar waren auch keine Interessenten da, die hellhörig wurden und nach hakten. Man weiß nur, dass der Verkäufer aus Lettland stammt und eine zweite – ebenfalls alte Wikingerfigur – zum Verkauf anbot. Diese ging seinerzeit für 140,00 US-Dollar an einen Käufer über.

Diese mangelhaften Informationen lassen natürlich genügend Raum für Spekulationen offen. So kann es sich tatsächlich um zwei antike Wikingerfigürchen handeln, die kryptoide Wesen handeln, welche die seefahrenden Wikinger bei ihren Ausflügen nach Nordamerika beobachteten.

Und das ist das Problem.

Ist die Figur vielleicht sogar ein Fake? Möglich. Nicht aber unbedingt des angeblichen aus Lettland stammenden Verkäufers selber, denn er könnte schließlich selber darauf “hereingefallen” sein. Oder dienten gefundene Saurierknochen dem Wikinger-Künstler als Vorlage?

Ebenso scheint der der einstige Verkäufer “gint5812” bei “eBay” (heute) nicht mehr aktiv zu sein, wie Calvo schreibt. Nachfragen, “um nähre Informationen zu erhalten”, scheitern deshalb. Ich habe selber bei “eBay” USA, Deutschland und Lettland nach diesem lettischen Verkäufer gesucht – ebenfalls vergeblich.

Der “Saurier der Wikinger” ist kein Einzelfall!

Fernando Calvo veröffentlichte seinen BLOG-Artikel auch bei Facebook in seiner Mystery-Gruppe. Daraufhin kommentierte dort die Leserin Silke Hahn beispielsweise am 20. Oktober 2015:

Vielleicht basieren ja die ganzen Drachen-Mythen tatsächlich auf Dinosaurier-Sichtungen/-Erlebnisse. Die Forschung hat sich schon so oft vertan bzw. weiß so vieles noch nicht – da kann es doch sein, dass es doch zeitliche Überschneidungen gegeben hatte.”

Die seltsame "Saurier-Figur der Wikinger" (Bild: F. Calvo / Terra Mystica)
Die seltsame “Saurier-Figur der Wikinger” (Bild: F. Calvo / Terra Mystica)

Trotz “Gegenwind”, die Hahn durch diese Vermutung bei Facebook bekam, ist der Gedanke nicht so abwegig. Aber in einer anderen Hinsicht, an die ich schon als junger Knabe dachte: Waren vielleicht von unseren Vorfahren gefundene und nicht verstandene Dinosaurier-Knochen die Vorlage für die Sagen und Mythen über Monster und Drachen?

Aufgrund der Unwissenheit unserer Ahnen von Erdzeitaltern, Aussterben von Tieren und der Evolution wurden solche Zufallsfunde von Dino-Resten eben als Monster und Drachen interpretiert. Eine Idee, die ich seit Jahrzehnten für sehr interessant halte. Irgendwie passen auch die “Dachenboote” der Wikinger sehr schön dazu …

Es gibt dabei aber ein Problem. Obwohl der “Dinosaurier der Wikinger” ungeklärter Herkunft ist, existieren auf der ganzen Welt solche Funde und Darstellungen von “Monstern”. Global gibt es Figuren und Abbildungen von Kreaturen, die deutlich an Dinosaurier erinnern. Hin und wieder so detailreich, dass es schwer fällt hier an einen “Drachen” zu denken, der anhand weniger und zufällig gefundener Saurier-Versteinerungen “rekonstruiert” wurde. Zumal in den allermeisten Fällen diese Funde auch nicht fix und fertig präpariert herumliegen. Es sind eben Versteinerungen im Gestein. Sind diese angeblichen Fabelwesen wirklich alle reine Phantasie?

Mensch vs. Dinosaurier?

Es gibt noch ein weiteres Problem bei dieser Debatte. Das Problem, dass es Darstellungen gibt, die “Monster” und Menschen gemeinsam zeigen. Von Felszeichnungen in Nordamerika bis zu Figuren.

Bei den Figuren denke ich da beispielsweise an die Dinosaurier von Acámbaro in Mexiko, die ab 1944 von dem Deutschen Waldemar Julsrud ausgegraben wurden. Diese “Figuren von Acámbaro” werden in der Archäologie alle als Fälschungen angesehen, während andere davon sprechen, dass diese 4000 oder mehr Jahre alt sind. Über 33.000 solcher Figuren aus Obsidian, gebrannter Keramik, Ton und Jade sind inzwischen bekannt … und sie wirken recht verstörend. Sind sie tatsächlich so alt – dann fragt man sich, woher die Vorlagen für diese Saurier-Figuren kamen.

Menschen in Zeiten der Saurier in Rumänien? (Bild: P. Krassa/L. A. Fischinger & WikiCommons: Edontasaurus/gemeinfrei/Ryanz720)
ARTIKEL: Menschen in Zeiten der Saurier in Rumänien? (Bild: P. Krassa/L. A. Fischinger & WikiCommons: Edontasaurus/gemeinfrei/Ryanz720)

Gab es also noch vor einigen 1000 Jahren noch solche Kreaturen, wie ich beispielsweise in meinem Buch “Verbotene Geschichte” im Zusammenhang mit diesen Funden darlege? Oder existieren sie sogar noch heute, wie das Monster “Mokele-Mbembe” in Zentralafrika?

Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass vor mindestens 65 Millionen Jahren schon intelligente Menschen existierten, diese Saurier sahen, von ihnen Abbildungen anfertigten und diese Bilder, Darstellungen und Figuren nach Jahrmillionen noch zu finden sind.

Wer weiß, ob es noch solche Tiere gibt (s. weiter unten). Und wer weiß, ob es sie zumindest vor nicht allzu lange Zeit noch gab. Genau diese Frage wirft auch die Figur der Wikinger auf, über die Fernando Calvo berichtete. So kommentiert Calvo bei der Facebook-Diskussion um seinen Artikel selber treffend:

Ich denke auch, dass es noch so einige exotische Land- und Wassertierarten geben könnte, deren kleine Populationen sich im Laufe der Jahrtausende und Jahrhunderte durch die immer höhere Besiedelungsdichte des Menschen immer mehr in entlegene Gebiete zurückgezogen hat oder ausgestorben ist.

Wenn ein Dinosaurier in Afrika (noch heute) sein Unwesen treibt …

Würde es zutreffen, dass nicht alle Urzeitmonster vor 65 Millionen starben, dann könnte es vielleicht auch den “Mokele-Mbembe” im Dschungel Afrikas geben. Zumindest behaupten das die lokalen Ureinwohner, die immer wieder von Begegnungen mit diesem saurierähnlichen Biest erzählen. Auch dieses Wesen ist den Geschichten nach eine Art Sauropode, der jedoch von den Bewohnern Zentralafrikas als wesentlich kleiner beschrieben wird. Obwohl erste Berichte dieser Kreatur in Europa schon 1776 durch den Franzosen Abbe Liévin Bonaventure Proyart bekannt wurden, fehlt bis heute jeder Beweis für dieses Tier. Trotz unzähliger Suchexpeditionen in Afrika und obwohl das Tier bereits Menschen angegriffen und getötet haben soll …

Rätsel und Sensationen um den Bigfoot - Meldungen gibt es immer wieder (Bild: L. A. Fischinger)
ARTIKEL & VIDEOs: Rätsel und Sensationen um den Bigfoot (Bild: L. A. Fischinger)

Der berühmte deutsche Zoolegende und Tierfänger Carl Hagenbeck (1844 bis 1913) berichtete in seinem Tier-Buch “Von Tieren und Menschen” bereits 1909 von dem Untier “Mokele-Mbembe” in Afrika. Hagenbeck, der zahllose exotische Wildtiere nach Europa holte, schreibt in seinem Buch, dass er und seine Kollegen oft von Eingeborenen Berichte und Tipps zu unbekannten Tieren bekamen. Das führte sie nach “gewissenhafter Prüfung ihrer Berichte häufig zu neuen Entdeckungen”.

Seit 1871 erhielt er auch von europäischen Reisenden Berichte, die von Eingeborenen Afrikas stammen. Sie handelten von einem Ungeheuer, “halb Elefant, halb Drache”, das “in den unzugänglichen Sümpfen hauste”. Hagenbeck schrieb, dass Eingeborene zahlreiche Bilder davon “auf die Wände von Höhlen gemalt” hätten. Er persönlich glaube aufgrund der Vielzahl der Erzählungen, dass “Mokele-Mbembe” wirklich dort existiert.

Hagenbeck spekulierte in seinem Buch 1909 auch, dass “es sich nur um eine Art Brontosaurus handeln” könne. Unter enormen Kosten sandte er selber eine Suchexpedition nach der unbekannten Spezies aus. Doch “Fieberanfälle” und “sehr tückische Eingeborene” ließen diese scheitern.

Und eigentlich sind alle Expeditionen bis auf den heutigen Tag gescheitert. Auch das ist einer der Gründe weshalb die Kritiker vermuten, dass s sich bei bei dem Tier um ein Legende handelt. Möglicherweise auch um Flusspferde, die verzerrt Einzug in diese lokalen Geschichten hielten. Selbiges kennt man zum Beispiel auch bei dem Thema “Monster von Loch Ness“. Hier sagen kritische Stimmen gerne, dass es sich um eine Vermischung aus Volksglaube und realen Sichtungen (etwa von dem Riesenfisch “Baltischer Stör”) handeln soll.

Dinosaurier vor ein paar 1000 Jahren …?

Angenommen, dass die “eBay”-Figur tatsächlich von den Wikingern stammt und diese eine lebende Vorlage für diese hatten, dann gab es noch in greifbarer Zeit derartige Kreaturen. Wo aber sind dann die quasi frischen Reste dieser Tiere? Wo die Kadaver von dem Saurier im Dschungel Afrikas? Wo die Leichen der Tiere, die vor 4000 Jahren in Mexiko Modell für die Dinosaurier-Figuren von Acámbaro standen?

In Acámbaro (Mexiko) gefundene Figur - wie alt mag sie sein? (Bild: L. A. Fischinger)
In Acámbaro (Mexiko) gefundene Figur – wie alt mag sie sein? (Bild: L. A. Fischinger)

Die Acámbaro-Figuren sind dabei ein “Sonderfall” bei diesem grenzwissenschaftlichen Thema. Untersuchungen der Figuren, die ich in “Verbotene Geschichte” erwähnte, sollen belegt haben, dass diese Objekte tatsächlich Jahrtausende alt sind. Das klingt erst einmal nicht sonderlich sensationell, da die Dinosaurier schließlich schon vor 65 Millionen Jahren ihr Ende fanden. Was sind da schon 4000 oder meinetwegen 10.000 Jahre? Zu behaupten, dass diese Statuen Millionen Jahre alt und damit ein Beweis für damalige Menschen sind, ist für mich absolut abwegig. Derart unbeschadet bleiben solche zerbrechlichen Handwerkarbeiten niemals über so lange Zeit.

Da aber die darstellten Tiere Sauriern ohne Zweifel sehr ähneln, müssen die Schöpfer der Figuren diese lebend gesehen haben. Lässt sich das beweisen?

Schwerlich, da es keine “neuzeitlichen” Kadaver dieser Tiere gibt. Man könnte die Figuren vielleicht wissenschaftlich Untersuchen lassen, um so auch den Vorwürfen der Fälschungen auf den Grund zu sehen. Für keinen etablierten Forscher der Welt sind diese Figuren bekanntlich authentisch.

Ich selber habe mich vor einiger Zeit bemüht ein echtes (= vor Ort aus Mexiko stammendes) Exemplar einer dieser Saurier-Figuren von Acámbaro datieren zu lassen. Mit Hilfe der Thermolumineszenz-Datierung, da diese Objekte kein organisches Material sind und die Radiokartondatierung (C14) somit nicht funktioniert. “Die Genauigkeit der Methoden liegt meist um ±10 %, und Zeiträume bis 100.000 Jahre, in seltenen Fällen auch weit mehr, können erfasst werden”, so schreibt etwa Spektrum.de auf ihre Website zu dieser Methode. Bei der fraglichen Figur  ist ein Stück beim Transport abgebrochen und dieses wäre für eine solche Untersuchung geeignet (s. Bild). Es scheiterte jedoch an den enormen Kosten einer derartigen Analyse.

Interessierte Unterstützer können sich gerne bei mir melden, da die fragliche Figur (und ein anderes Objekt) noch immer auf ihre Entschlüsselung wartet … DANKE! Siehe auch HIER

Menschen vor Millionen von Jahren …?

Problematisch wird das ganze Thema rund um Saurier und Menschen in der Grenzwissenschaft, wenn man bestimmte “unmögliche Funde der Archäologie” beachtet. Dabei handelt es sich um menschliche Fußspuren oder irgendwelche künstlichen Hinterlassenschaften, die scheinbar Millionen von Jahre alt sind. Teilweise wird dabei behauptet, dass diese Funde aber-dutzende von Millionen Jahre alt seien und so auf eine Epoche verweisen, als es noch keine Humanoiden geschweige denn Menschen gab. Folglich eben doch Menschen in den Tagen der Urzeitechsen existierten.

Gab es einst Giganten auf der Erde? (Collage aus alten Zeitungsberichten, Archiv L. A. Fischinger)
VIDEO: Gab es einst Giganten auf der Erde? (Collage aus alten Zeitungsberichten, Archiv L. A. Fischinger)

Derartige Funde sind in der Mystery-Forschung weithin bekannt. Aber um das Thema vollends verwirrend zu machen, dennoch ein Beispiel:

Als es ab etwa 1848 zu einem Goldrausch in Kalifornien kam, wurden den von Schätzjägern auch immer wieder kuriose Funde bei der Arbeit in den Stollen und Flüssen gemacht. So berichtete etwa die “Times“” aus London am 24. Dezember 1851, dass ein Glücksritter ein Stück goldhaltigen Quarz fallen lies und in diesem ein rostiger aber gerader Eisennagel zur Vorschein kam. Und das war nur ein Fund von vielen währen des Goldrausch.

Bald sah sich auch die Harvard Universität veranlasst, über die Vielzahl der “kuriosen Entdeckungen” einen Bericht auszuarbeiten. Damit beauftragt wurde Harvard-Professor J. D. Whitney, vom Staat Kalifornien bestellter Geologe, der daraufhin 1880 seinen Bericht “The Aufriferous Gravels of the Sierre Nevada of California” vorlegte. Berichte, Diskussionen und Vorträge, wie am 30. Dezember 1890 vor der Gesellschaft für Geologie, folgten zu diesen Funden. Ebenso legte das Smithsonian-Institute 1889 zu diesen “Kuriositäten” einen skeptischen Bericht vor. Der Streit über solche sonderbaren Funde begann und hält eigentlich bis heute (in der Grenzwissenschaft) an.

Doch die Bergleute fanden eben immer wieder Seltsames. Legendär wurde der “Table Mountain” in Tuolumne County (Kalifornien). Goldsucher durchlöcherten die Region mit teilweise hunderte Meter langen Tunneln und fanden plötzlich Löffel, Speerspitzen, Steinwerkzeuge und sogar menschliche Knochen. Selbst ein Mörser aus Stein wurde in einer Mine in 55 Metern Tiefe entdeckt. Auch eine Art Schmuck kam 1853 ans Tageslicht. In 38 Meter Tiefe tauchte der Zahn eines Mastodon (ausgestorbene Elefantenart) auf und ebenso ovale “Marmorperlen”, die etwa vier Zentimeter lang und 2,5 Zentimeter im Durchmesser waren. Sie zeigten gebohrte Löcher in ihrer Mitte.

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Gefunden wurde all das in 33 bis 55 Millionen Jahre alten Gestein und Schichten unter einer Lavakuppe, wie es Professor Whitney 1880 berichtete. Er selber habe sogar einige der Funde persönlich untersucht. Der Bericht „Antiquities from under Tuolumme Table Mountain in California“ der “Geological Society of America” (Bulletin Nr. 2/1891) resümiert über die Funde in Kalifornien sogar:

Für mich persönlich wäre es befriedigender gewesen, wenn ich diese Werkzeuge (die zahlreichen Steinmörser, Anm. LAF) selber ausgegraben hätte, doch kann ich keinen Grund entdecken, weshalb die Aussagen (der Minenarbeiter, Anm. LAF) nicht eben soviel Beweiskraft haben sollen wie meine eigenen. Er war ebenso kompetent wie ich, einen von der Oberfläche herab führenden Spalt zu erkennen oder irgendwelche alten Eingriffe, die der Bergmann sofort erkannt und aus tiefstem Herzen fürchtet.

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“Auf den Spuren der Nephilim” Waren es Riesen? Außerirdische? Anunnaki? Fehlgeburten? Oder sogar Engel? (Vortrag von Lars A. Fischinger/März 2015)

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Auf den Spuren der Nephilim: Riesen? Ancient Aliens? Engel? (Vortrag v. Lars A. Fischinger)
“Auf den Spuren der Nephilim” Waren sie Riesen? Außerirdische? Anunnaki? Fehlgeburten? Oder sogar Engel? (Vortrag v. Lars A. Fischinger/März 2015)

Im März, beim 20. Seminar “Phantastische Phänomene” in Bremen, hielt auch ich einen Vortrag. Thema: “Riesen und Nephilim”. Ein Thema, das in der Grenzwissenschaft nicht wegzudenken ist, aber sehr oft vollkommen falsch darstellt wird. Auch in Verbindung mit den Anunnaki oder den gefallenen Engeln Gottes. Diesen Vortrag habe ich nun auf meinem YouTube-Kanal online gestellt. Zum Ende des Vortrages berichte ich noch kurz über Neuigkeiten zum Thema “Objekt M” – dem angeblichen UFO aus der Eiszeit in Estland.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Söhne Gottes, Wächter des Himmels, Anunnaki, Riesen, und gefallene Engel – das alles sind wichtige/bekannte Themen der Prä-Astronautik. Umfassend habe ich das Thema in allen Details jüngst in meinem aktuellen Buch “Rebellion der Astronautenwächter” ausgeführt, und dabei peinlich genau auf die Nutzung von Quellen abseits der “Mystery-Literatur” geachtet. Denn diese enthält zahlreiche Falschdarstellungen. Dennoch bleibt der Kern erhalten!

Und von diesem Kern berichte ich in zusammenfassend in folgendem Vortrag vom 7. März 2015.

Ebenfalls gehe ich auf den aktuellen Stand meiner Recherchen zum Mysterium von “Objekt M” ein, das meine Leserinnen und Leser sicher kennen werden.

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Der etwas andere Lebenslauf – alles zum Jäger des Phantastischen Lars A. Fischinger

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Autoren Vita von Lars A. Fischinger
Autoren Vita von Lars A. Fischinger

Wer schreibt auf diesem Blog? Wer ist der “Mann hinter Grenzwissenschaft & Mystery Files” und dem thematisch entsprechenden YouTube-Channel? Das ist ausnahmsweise kein Mysterium und kein Geheimnis – es ist Lars A. Fischinger (geboren 1974 in LETTE, einem Dorf im Münsterland, NRW/BRD). Ein deutscher Sachbuchautor, freier Journalist, Vlogger auf YouTube und Blogger aus dem Bereichen Prä-Astronautik, Grenzwissenschaft allgemein, UFOs, Rätsel der Archäologie, Parawissenschaft, christliche Mystik und den Mysterien der Welt. Hier die umfangreiche Vita von LAF – der Autoren-Werdegang und alles zum “Jäger des Phantastischen”.


(Update: 25. Juli 2017)

LARS A. FISCHINGER / Wesselingstrasse 11a / D-48653 LETTE

Kurze Worte

Seit dem September 1989 befasst sich der Autor Lars A. Fischinger (heute 43 Jahre jung, ausgebildeter Energieelektroniker/Industrie) intensiv mit den Themen Rätsel der Welt, offene Fragen aus Mythologie, Archäologie, Religion, “Grenzwissenschaft”, Weltraumforschung, Geschichte, Bibel, Prä-Astronautik, “Ancient Aliens”, außerirdisches Leben, umstrittenen Funden, alten Kulten und Religionen und sehr vielem anderen mehr.

Fischingers erste “Forschungsreise” wurde – vereitelt

Schon in den frühesten Kindertagen interessierte sich der “Kult-Experte Lars A. Fischinger” (“Daily Record”, Glasgow, 9. August 2001 & “BILD”) für das Rätselhafte, Fremde und Fremdartige, Unglaubliche, Paranormale wie Geister und Spuk, Alte und Unbekannte, die Sterne und das Universum inkl. dem Universum von STAR WARS sowie Science-Fiction und entsprechende Filme.

Ein Welt des Phantastischen!

Nach dem Filmklassiker “Reise zum Mittelpunkt der Erde” nach dem Roman von Jules Verne machte sich der Autor aus dem münsterländischen Dorf LETTE auf seine erste “Expedition” auf den Spuren des Unentdeckten. Einen (bewohnten) Mittelpunkt der Erde – das war ein “Jules Verne-Mysterium”, das es bei dieser “Forschungsreise” zu finden und erkunden galt. Nicht mehr und nicht weniger.

Jules Verne um 1890
Jules Verne um 1890 (Bild: gemeinfrei)

Jedoch endete diese “bescheidene” und unternehmerisch nach bestem Wissen und Gewissen vorbereitete “Forschungsreise”, noch bevor sie eigentlich begann … denn damals war Fischinger erst 6 Jahre alt und wurde nach nur etwa einem Expeditions-Kilometer mit seinem Kettcar und Reisegepäck von Vater und Mutter wieder “eingesammelt”.

Doch damals steckte Welt (natürlich) voller Geheimnisse, die ein Knabe ergründen wollte. Und doch ist das noch heute so.

Spätestens von nun an wurde von dem jungen “Mystery-Jägerchen” jedes alte Gemäuer, jede Ruine und jede phantastische Geschichte in der Welt hinterfragt und neugierig verfolgt. Geglaubt wurden sie so oder so. Die Faszination für das Unentdeckte und Unbekannte war zweifellose spätestens da endgültig geboren. Verschlossene Türen in Museen, Burgen, Kellern und anderswo mussten einfach geöffnet werden.

Was mag sich dahinter verbergen – dort, wo der normale Besucher oder Tourist eben nicht hinter schauen kann? Ein Geheimversteck? Ein Schatz? Ist es vielleicht eine Gruseltür? Wohnen dort fremde Gestalten oder sogar unheimliche Gesellen? Wir hier etwas Geheimnisvolles vor uns versteckt?

Im selben jungen Alter besuchte der junge Lars auch erstmals den Ostblock; speziell das Land Ungarn. Das Interesse an diesen “fernen Welten im Osten” war entfacht und für ein Kind waren diese verborgenen Regionen (UdSSR/Russland und Ostblock) unseres Planeten nicht minder aufregend und geheimnisvoll. Allein der Blick auf den Globus und das teilweise Kyrillische zeugte von spannenden Gebieten. Das waren sie auch, denn reiste man an in die üblichen Orte im Ausland, traf man dort eigentlich doch nur auf deutsche Touristen.

Aber die Welt war schon damals weit mehr …

Von STAR WARS, UFO-Ladungen und Fischingers “archäologischen Ausgrabungen” …

Im gleichem Jahr der oben genannten (und von den Eltern verhinderten, “Expedition”, 1980) erzählte der nur wenig älterer Cousin Daniel B. dem jungen Lars auch etwas von einer nächtlichen “UFO-Landung” in einem Waldstück der Siedlung “Im Sanden” im Wohndorf LETTE des Autors. Er selber, so beteuerte der Cousin bei einem Familienspaziergang in diesem Forst, habe das UFO mit eigenen Augen gesehen – inklusive einer “blinkenden roten Lampe” auf der Oberseite der fliegenden Untertasse. Selbst auf die Frage, warum er nachts dort war oder sein dufte, hatte er Antworten. Little LAF war überzeugt! Einfach: phantastisch.

Die angebliche Landestelle des UFOs ist übrigens bis heute im Wald zu sehen – auch wenn sie lange Jahre als Kompost-Grube genutzt wurde und selbstverständlich die damals von dem Knaben Daniel B. erzählte Geschichte erfunden war.

Gleichzeitig fanden zu jener Zeit (tatsächliche) archäologische Ausgrabungen im Dorfzentrum der früheren Kirchen des Dorfes statt, die der (heutige) Autor täglich aufmerksam beobachtete. Immerhin kann das Heimatdorf Coesfeld-LETTE auf eine urkundlich nachweisbare Geschichte bis in das Jahr 890 nach Christus zurück blicken. Spannend war es für einen Knaben zu sehen, was die großen Erwachsen alles dem Erdreichen entlockten.

In diesen Jahren wuchs aber auch die Faszination an dem Universum und die Leidenschaft für “STAR WARS” in dem jungen Buben Lars heran. Durch das Fernsehen, durch kindgerechte Bücher rund um “Was ist Was?” in der Welt und auch durch einfache Atlanten, die teilweise Karten von den Sternen enthielten. Ebenso durch einen nur Golfball großen Globus, den sich der heutige Autor damals in Italien kaufte (und noch immer besitzt). Auf astronomische Nachfrage erklärte nämlich Fischingers Vater Bernfried mit diesem Anschauungsobjekt in einem Restaurant, wie weit die Sonne von der Erde weg sei und wie groß diese eigentlich im Vergleich ist.

Für ein Kind eine mehr als erstaunliche und unfassbare Information, die es irgendwie nachzuprüfen galt! So wurde damals auch das Planetarium in der nahegelegenen Domstadt Münster zur Pilgerstätte eines neugierigen Jungen.

Durch puren Zufall kam es viele Jahre später (1992), dass der Mystery-Freund mit Freunden und Nachbarkindern beim Graben von Erd-Hütten auf einer Wiese wenige Schritte neben seinem Elternhaus einen Urnenfriedhof der Steinzeit fand. Dieser enthielt bis zu 5.300 Jahre alte Funde der “Trichterbecher-Kultur” aus dem Neolithikum. Nach den offiziellen Grabungen der verständigten Archäologen sind diese Funde teilweise im Heimatmuseum von LETTE ausgestellt. Unter anderem aber auch im Landesmuseum für Archäologie in Herne, HIER.

Lars A. Fischinger und sein Hund "Prinzessin Leia" am Ort der Teenager-Grabungen (Feb. 2015 - Bild: M. L. Sievers))
Lars A. Fischinger und sein Hund “Prinzessin Leia” am Ort der Teenager-Grabungen (Feb. 2015 – Bild: M. L. Sievers)

“Heimliche Grabungen” an öffentlichen Baustellen von Fischinger und einigen Freunden noch als jünger Schüler in und um sein Heimatdorf brachten vor allem nur versteinerte Tiere (fast nur Seeigel usw.) ans Licht der Moderne. Rückblickend vollkommen unspektakulär, doch für einen Schüler mehr als faszinierend.

Auch am urkundlich erstmals im Jahre 890 nach Christus erwähnten Rittersitz “Haus Lette” (heute Grundschule und Schwimmhalle des Dorfes) grub der junge “Mystery-Jäger” mit seinen Schulfreunden Coung L., Frank St. heimlich nach “Schätzen”. Natürlich erst nach Feierabend der Bauarbeiter der damaligen Sanierungsarbeiten der dortigen Schwimmhalle. Die gefundenen “Schätze” waren jedoch erneut keine: an diesem Platz standen einst die Stallungen des “Haus Lette” und das Team von “Raubgräbern” fand sprichwörtlich nur Mist und Kuh-Knochen.

Ebenso unspektakulär waren die Funde bei (sehr anstrengenden) Grabungen des Teenager Fischinger und seinen Freunden im Wald der Dorf-Siedlung “Im Sanden”, wo sich einst eine Schießanlage befand (s. Bild). Wie es die jungen Schatzsucher aber erst später erfuhren. Nach den Arbeiten. Und eben zu dieser heute nur rund 80 Jahre alten Anlage gehörten die mühsam dem Waldboden entlockten Ruinen einer vermeintlich uralten versunken Welt … und folglich nicht zu einer versunkenen Kultur.

Es ist allerdings scheinbar ein Wald der vorgeblichen Mysterien, da sich unweit dieser Grabung auch die “UFO-Landung” ereignet haben soll, die viele Jahre zuvor ein Verwandter dem sechsjährigen Lars weismachen wollte. Geglaubt wurde die UFO-Geschichte damals mit 6 Jahren dennoch, wie in dem Buch “UFO-Sekten” von 1999 im Nachwort erzählt wurde.

Bis auf Ärger brachten aber auch die Grabungen an der fast 2.000 Jahre alten germanischen Fluchtburg/Ringwallanlage “Jansburg” in der Bauernschaft “Letter Bruch” keinen Schatz und kein “Out-of-place Artifact”.

Erich von Däniken und Pro7 sind an allem schuld!

Der wirkliche “Schritt” zu einem bis heute überzeugten Prä-Astronautiker begann aber eigentlich schon im September 1989:

Damals kam der heutige Autor durch zwei PRO7-Fernsehsendungen („Erinnerungen an die Zukunft“ und „Botschaft der Götter“) von und mit  Erich von Däniken erstmals in Kontakt mit den Thesen, Spekulationen & Ideen der Ancient Aliens, der Götter der Sterne – der Prä-Astronautik. In der Idee “Die Götter waren Astronauten!” sah der jugendliche LAF damals quasi alle seine Interessen vereint. Der intensive Einstieg in die Materie begann.

Und so erschien im Sommer 1996 nach jahrelanger und qualvoller Suche nach einem Verlag sein 1. Buch auf (eigene Kosten). Ein Flop und sogleich der erste Kontakt mit Betrügern in der Welt der Verlage/Literatur. Juristische Konsequenzen wurden gezogen und inhaltlich ist diese Arbeit heute in weiten Teilen lange überholt.

Aber das Interesse aufgeben oder das Thema an den Nagel der unliebsamen Erfahrungen hängen? Niemals!

Das Schreiben von Büchern und Artikeln und die Jagd nach Unfassbaren ist keine “Arbeit” im klassischen Sinn eines Broterwerbs – es ist vielmehr ein Vergnügen, eine Freude, eine Bereicherung des Wissens und gleichzeitig das Hobby und die leidenschaftliche “Berufung” des jetzigen Autors. Noch heute bietet die Welt der Moderne ungezählte spannende und phantastische Themen, die es zu entdecken gilt. Auch wenn die Erfahrung zeigt, dass viele Mysterien kein sind! Aber nicht nur als kleiner Junge war die Welt voller Geheimnisse, sondern sie ist bis heute eine faszinierende Welt geblieben.

Eine Welt, in der auch ganz reale Freundschaften mit den Kollegen entstanden. Und eine Welt, in der auch ein erwachsender Mensch fantasieren kann. Oder, sachlich formuliert, spekulieren kann.

Sekten – Papst – Aliens – Unterstellungen

 Papst Benedikt XVI. und Lars A. Fischinger
Papst Benedikt XVI. und Lars A. Fischinger

Jetzt wird es kurz etwas “nüchtern”:

Das überaus erfolgreiche Buch “UFO-Sekten” (1999) von Lars A. Fischinger und Roland M. Horn sorgte und sorgt noch immer für angespannte Diskussionen und galt schon kurz nach Erscheinen als Standartwerk. Eine Veröffentlichung, die damals neben dem mehrheitlichem Lob auch den ein oder anderen Hater hervorbrachte. So, wie es auch die jetzige Online-Arbeit von LAF macht, da dieser auch Lug, Irrtum und Trug beim Namen nennt.

Ebenso wurde aber auch das Prä-Astronautik-Buch “Götter der Sterne – Bibel, Mythen und Kosmische Besucher“ von 1997 zu einem Klassiker des Autors. Zu beiden sind neue Projekte im Hinterkopf. Im Januar 2015 erschien als eine Art Fortsetzung der “Götter der Sterne” das Buch “Rebellion der Astronautengötter”, bei dem vor allem sehr großen Wert darauf gelegt wurde, dass die Quellenlage sich abseits der bisherigen Prä-Astronautik-Literatur bewegt. Dennoch ist und bleibt die Idee, dass die Götter unserer Vorfahren, Mythen und Überlieferungen in Wahrheit Außerirdische aus dem Kosmos waren, eine Spekulation.

Ein Highlight war ohne Zweifel auch dieser Tag:

Im Dezember 2007 übergab der Autor Papst Benedikt XVI. auf Einladung des Vatikans sein damals aktuelles Buch “Das Wunder von Guadalupe” im Rahmen einer persönlichen Audienz (s. Bild). Der Papst lobte das Werk als „ausgesprochen interessant“ und die Begegnung mit dem damaligen Papst war ohne Frage eine tolle Erfahrung für den Jäger des Phantastischen. Eine Begegnung, die bis heute einen bleiben Eindruck hinterlassen hat. Zumal Fischinger als publizierender Prä-Astronautiker wohl der einzige seiner “Zunft” ist, der zu einer (viel zu kurzen) Begegnung mit dem Papst eingeladen wurde.

2010 erschien das erfolgreiche populärwissenschaftliche Sachbuch “Verbotene Geschichte” in der Verlagsgruppe Random House, München, als Fortsetzung des erfolgreich Titels “Historia Mystica” (2009) dort. Ein Folgeband sowie zahlreiche weitere Bücher und Projekte sind in Planung, im Hinterkopf oder in der Schublade. Mit dabei ist ein Buch zum Thema “Objekt M” bzw. “UFO aus der Eiszeit von Tallinn“, an dem der Autor seit seit sehr vielen Jahren (ab ca. 1995) recherchiert und das zum Teil als Schwindel von Lars A. Fischinger him self angesehen wird. Was natürlich absoluter Unfug der Kritiker/Hater ist!

Weitere dumme und häufige Hater-Unterstellungen einiger Spinner sind Behauptungen, LAF sei ein bezahlter Desinformant und/oder irgendein mysteriöses Mitglied einer Geheimgesellschaft … Pseudo-Kritiken, mit denen mal wohl leben muss.

Im Januar 2015 erschien mit über zwei Jahren Verzögerung das bisher letzte Sachbuch “Rebellion der Astronautengötter – Gefallene Himmelssöhne, die Sintflut und versunkene Ur-Kulturen” des Autors. Dazu hier mehr auf diesen Blog-Seiten.

Auswahl der bisherigen Bücher von Lars A. Fischinger (national)

Veröffentlichungen und publizistische Arbeiten

Seit 1994 regelmäßige Veröffentlichungen von Artikeln und Beiträgen in zahlreichen Fachmagazinen und Zeitschriften. Ebenso zahlreiche Beiträge in mehreren Buch-Sammelbänden; zuletzt bei meinem geschätzten Kollegen und Freund Erich von Däniken: “Neugierde verboten!: Fragen – Funde – Fakten“, 2014, sowie internationale Vorträge zu den Mysterien der Welt.

Erinnerungen an die Zukunft ... (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL)
Archiv-Fundstück: Der erste Pressebericht über mich – erschienen noch vor meinem ersten Buch zur Prä-Astronautik 1996 (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL)

Am 23. Juni 1996, nur zwei Tage nach der Veröffentlichung des ersten Buches, folgte bereits der erste Vortrag des Autors auf einer grenzwissenschaftlichen und sehr esoterischen Tagung im “Dorint Hotel” in Kamp-Lintfort. Veranstalter war das Mystery-Magazin “Jenseits des Irdischen”, bei dem Lars A. Fischinger damals Autor war.

Bislang publizierte Fischinger sicherlich über 2.000 derartige Veröffentlichungen (online & offline) unterschiedlicher Qualität.

1995 erstmals festes Reaktionsmitglied des Fachmagazins “DISCOVER” – später umbenannt in “New Scientific Times” – in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien. Zuvor allerdings schon bereist als Schüler erste Schritte als “Autor des Mysteriösen” in einer Schülerzeitung – thematisch sehr zum Ärger einiger Lehrer.

Ab 1995 ständige Mitarbeit in Redaktionen und als Autor bzw. Mitherausgeber und Herausgeber von Fachmagazinen. Etwa bei dem Magazin “Unknown Reality” des Freundes Mario R.

Ebenso Berater bzw. Ansprechpartner für verschiedene Zeitungen, Medien und Zeitschriften. All das geschah ehrenamtlich-leidenschaftlich, ohne Honorar. Um die Jahre 1998 bis 2000 gab der Mystery-Jäger das kostenlosen Internet-Magazin “PräO”, “Prä-Astronautik online”, heraus, das Interessierte über seine Internetseite als Offline-HTML-Magazin für den Browser herunterladen konnten.

“Tätigkeiten des Unfassbaren”

2010 Einstieg als Autor im sehr weit bekannten” P.M. Magazin”. Betreiber der Facebook-Seite “MYSTERY FILES“, die aus einer grenzwissenschaftlichen E-Book-Serie für Satzweiss.com geboren wurde.

Vorträge, Forschungsreisen (Vor-Ort-Recherchen) und Ganztagsseminare zu unterschiedlichsten Themenbereichen des Autors. Einst Mitarbeit bei der Mystery-Fernsehdokumentarserie „Research 200X“ bei Nippon TV (Tokio, Japan) sowie für die ZDF-Sendereihe “Expeditionen“ und (2009) den “History Channel” und der Reihe “Ancient Aliens” (USA, sowie andere.

Viele Jahre Autor, Berater und Ansprechpartner für Mystery-Freundinnen und -Freunde in den Bereichen “Paranormal”, “Wissenschaft” und anderen bei Freenet.de. Dort baute Lars A. Fischinger einst im Alleingang den Freenet-News-Bereich “Parawissenschaft” auf und betreute/füllte diesen als Publizist und Experte für die Mysterien der Welt.

Die neuesten Videos und Filme von & mit Lars A. Fischinger / Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube
“Grenzwissenschaft & Mystery Files” – Videos zur Grenzwissenschaft auf meinem YouTube-Kanal (Bild: L. A. Fischinger)

Bereits 2001 Eröffnung des vom Autor verwirklichten, gebauten und ausgestatteten “Mystery Museums“ in einem Rittergut in Kohren-Sahlis nahe Leipzig. Dies sollte Mittelalter (-Märkte) und Rätsel der Vergangenheit verbinden. Trotz internationaler Finanzgeber scheiterte es. Die Objekte des “Mystery Museum” befindet sich heute in einem UFO-Museum in Istanbul in der Türkei.

Ab Januar 2012 aktiver und durchaus auch kritischer News-Blogger zu den “Rätseln der Welt” und Betreiber (Vlogger) eines sehr erfolgreichen YouTube-Channel zu Themen der Grenzwissenschaft. Dieser thematisch entsprechende Blog mit dem System “WordPress” ist die Blog-Version 2.0, die im Februar 2014 online ging (alter Blog hier). Im Frühjahr startete zusätzlich Online-Shop zur Grenzwissenschaft und mehr, der jedoch mangels Unterstützung bisher wenig bekannt ist.

Diese Online-Arbeiten füllen die meiste Zeit von LAF und erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei den Freundinnen und Freunde des Phantastischen. Zieht aber auch sehr viele der bekannten Hater, Neider und Spinner an … Viele!

Der Autor hat durch seine zahlreichen Veröffentlichungen, harte Arbeit, festen Prinzipien und veröffentlichten Bücher einen festen und bekannten Namen bei der Leserschaft und den geschätzten Forscher- und Autorenkollegen der Grenzwissenschaft. Frühere Veröffentlichungen und diverse Themen sieht Fischinger inzwischen distanzierter. Ein Autor wächst mit seinen Aufgaben, neuen Ergebnisse der Welt der Mysterien und vor allem den Erfahrungen. Zumindest sollte er das.

Damit schließt er sich den Worten des geschätzten Freundes und Autorenkollegen Walter-Jörg Langbein an. Dieser schrieb schon 1992 in seinem Bestseller “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre“:

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Mache Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”

Um jedoch gleichzeitig auch Justus von Liebig (1803 bis 1873, deutscher Chemiker) zuzustimmen:

Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.“

Die nächsten Forschungsreisen, Vorträge, Bücher, Artikel und Projekte sind bereits in Planung.

Lars A. Fischinger privat

Fischinger interessierte sich nicht nur seit jüngsten Kinderjahren eben für jene “sonderbaren Themen” inklusive dessen “Unterthemen”, über die er heute publiziert. Jedoch überschneiden sich Hobby, Privatleben und Beruf alltäglich, da sie oftmals Eins sind. Ohne echte Leidenschaft kann wohl kein Jäger der Grenzwissenschaft diesen umstrittenen Themen wirklich treu bleiben!

Lars A. Fischinger Weihnachten 1985
Der junge Lars mit seinem Patenonkel Ernst F.  bei der Montage eines “AT-AT” von “Star Wars”, Weihnachten 1985

Ebenso sind seit der Kindheit auch weiterhin das Universum von “STAR WARS” (inklusive Sammlung…aber ohne “Clone Wars”, “LEGO” & EDV-Spiele), die Kriegsmarine (inklusive Modellbau bis 1945 …also nicht die moderne Marine) und Schiffe allgemein, Tiere und der ehemalige “Ostblock” die großen Interessen und Leidenschaften des Autors. Bei Thema Kriegsmarine – für die Interessierten – bevorzugt Fischinger jene des 2. Weltkrieg. Hier speziell Japans Marine.

Und übrigens: “STAR WARS” zeigt eigentlich ausschließlich eine Prä-Astronautik-Welt, wenn es zu Beginn der Filme heißt:

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis….“. (s. Video HIER)

Oder auch in einer Szene in Episode VI, als der Roboter “C3-PO” auf dem Waldmond “Endor” von den “Ewoks” als Gott angesehen wird …

Seit der Kindheit ist der inzwischen über vier Jahrzehnte alte “Mittelpunkt-der-Erde-Sucher” aber auch bis heute ein großer Fan von “B-Movies”. Also Sciene-Fiction- und Monster-Filmen der frühen Jahre dieser speziellen Kino-Welt. Die heute oftmals kindlich und naiv erscheinende Welt dieser Filme ist fast schon niedlich. “Fast” ist hierbei noch nett ausgedrückt. Sie waren aber dennoch für den Knaben Lars prägend.

In den Archiven von Lars A. Fischinger befinden sich derzeit um die 5.000 (Sach-)Bücher und noch wesentlich mehr Magazine, Papiere etc. Obwohl es E-Books von dem Rätsel-Jäger gibt, sind alle diese Bücher im Archiv aus Papier. Eine wirklich Freundschaft mit den modernen E-Books wurde von ihm bisher nicht geschlossen. Bis auf den heutigen Tag nicht.

Aber: kaum eine Hand voll Romane hat der Mystery-Freund in seinem Leben bisher gelesen. Für einen Autoren der Grenzwissenschaft wohl eher ungewöhnlich. Eigentlich sogar erstaunlich! Und das, obwohl schon seit 1998 von LAF angedacht war, eventuell auch Romane zur Prä-Astronautik zu verfassen. Teilweise wurden diese sogar begonnen und teilweise gibt es hier auch neue Planungen.

Prinzessin Leia und Mascka
Prinzessin Leia und Mascka im “Relax mode”

Lars A. Fischinger selber sieht sich selber als unpolitisch und ist parteilos. Ebenso gehört der Jäger des Unfassbaren keinerlei Organisationen, Vereinen oder “Geheimgesellschaften” (wie oft behauptet) an. Nichtmal einem Sportverein, da an Sport – wie etwa Fußball – noch nie ein Interesse bestand. Einzig und allein eine Mitgliedschaft in der DKMS,  publizistischen/gewerkschaftlichen Vereinigungen und dem lokalen Schützenverein LETTE besteht.

Auch glaubt der Autor trotzt oder gerade aufgrund seiner Überzeugung von der Prä-Astronautik an einen “Schöpfergott” des Universums, wie er es bereits 1997 in seinem 2. Buch ausführte.

Der Autor lebt und arbeitet heute weiterhin als populärwissenschaftlicher Journalist, Vlogger, Autor und Schriftsteller in seinem Geburtsdorf LETTE nahe (nicht in) 48653 Coesfeld im Münsterland, NRW. Aktuell unterstützen ihn bei seiner Arbeit die Jack Russel-Hündin Prinzesin Leia und die Katze Maschenka. Denn…wer in die Augen der Tiere sieht, sieht Welten!

Die Arbeit an dem Video-Kanal bei YouTube, dieser Webseite und alle anderen Online-Aktivitäten macht der Autor allein. Es steht keine Organisation dahinter … 😉

Ein Dank geht an dieser Stelle an alle Kollegen, Leser und Freunde für die Unterstützung. Gleich ob Pro oder Contra – ein Autor des Phantastischen kann natürlich nicht ohne die zuteil gewordene Unterstützung arbeiten …

Weitere Informationen, Texte und Bilder auf dem Mystery-YouTube-Channel von LAF und natürlich dieser Webseite des Autors.

Auf YouTube findet sich auf folgendes Vorstellungsvideo zu Fischinger-Online und dem Autor vom 26. Juni 2012:

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.
  • Anregungen sehr gerne an: FischingerOnline@gmail.com

KURZVITA

(am 5. Mai 2012 aus Wikipedia genommen und leicht geändert)

Lars A. Fischinger
Lars A. Fischinger

Lars A. Fischinger arbeitete als Energieelektroniker. Er war Mitherausgeber einer Zeitschrift “Unknown Reality”, Mitarbeiter der Magazine “OMICRON” und “New Scientific Times”, und ist seit 1994[1] Autor zu populärwissenschaftlichen Themen bei Fachmagazinen und dem “P.M. Magazin”.

Außerdem war er Mitarbeiter für eine Prä-Astronautik-Serie bei dem Fernsehsender On Air Tokyo.

Er ist seit 2002 als Schriftsteller und freier Journalist tätig.

Seine Buchveröffentlichung “Das Wunder von Guadalupe” fand Zuspruch bei Papst Benedikt XVI., der Fischinger am 5. Dezember 2007 in Audienz empfing.[2] Außerdem ist er Co-Autor bei einer Reihe von Anthologien der Grenzwissenschaft.

Lars A. Fischinger ist Mitglied im “Verband deutscher Schriftsteller” (VS in ver.di), im “Deutschen Journalisten-Verband”[3] und im Autorenforum “Montsegur“.

Einzelnachweise

↑ DISCOVER Nr. 4/1994 (Oktober 1994), S. 18

↑ http://www.tilma-von-guadalupe.de 1

↑ JOURNALIST Nr. 5/2010 (Mai 2010)

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E-Mail der Götter? Die Suche nach einer Botschaft der Ancient Aliens: Wie ein eindeutigen Beweis aussieht und wo man ihn finden könnte: (M)ein 5-Punkte-Plan

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E-Mail der Götter? Wo ist die Botschaft der Außerirdischen? (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
E-Mail der Götter? Wo ist die Botschaft der Außerirdischen? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

(Update: 19. Mai 2018) Ein wichtiger und zugleich auch umstrittener Punkt bei der gesamten Thematik der “Außerirdische vor Jahrtausenden?” (Ancient Aliens) ist die Frage, ob die einstigen “Götter der Sterne” an uns technische Menschen von heute oder später nicht eine Nachricht ihrer erstmaligen Anwesenheit haben zukommen lassen (wollten)? Wenn tatsächlich Astronautengötter in der grauen Vorzeit hier auf der Erde waren, wie es eben die erfolgreiche US-TV-Serie Ancient Aliens sagt, haben sie dann nicht irgendetwas mit Absicht für uns hinterlassen? Haben sie nirgendwo eine Art “Zeitkapsel des kosmischen Wissens” verborgen, die uns heute den Beweis für die Realität der Prä-Astronautik liefern könnte? Und wie sollte diese E-Mail der Götter eigentlich aussehen? Dazu in diesem Beitrag einige Gedankenspiele und mein “5-Punkte-Plan”, um die Idee der Ancient Aliens definitiv zu beweisen …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Idee der Astronauten aus dem All – der Ancient Aliens –  setzt voraus, dass die außerirdischen Besucher, die vor Jahrtausenden auf der Erde weilten, wie wir Menschen eine physische und psychische Evolution durchlebten. Falls sie hier waren, waren sie auch uns Menschen von heute technisch überlegen, da sie offensichtlich die interstellare oder interdimensionale Raumfahrt beherrschten.

Ihre Evolution und Entwicklung muss folglich lange vor der des Menschen auf der 4,5 Milliarden Jahre alten Erde begonnen haben. Oder vollkommen anders. Ausschließen kann man diese Annahmen heute schon lange nicht mehr.

Botschaft der Götter

Diese Ancient Aliens müssen gewusst oder zumindest vermutet haben, dass auch hier auf der Erde wahrscheinlich irgendwann einmal eine technische Zivilisation existieren wird, die zwar nicht unbedingt der der Besucher entspricht, doch die zumindest den Stand erreicht, den wir eben heute haben. Sprich: dass sich diese noch primitive Menschheit eines Tages konkrete Gedanken über Leben im Kosmos und eben auch der Aliens machen wird. Eben, dass erst eine Zivilisation, ähnlich wie die unsere, in der Lage sein wird, rational in “kosmischen Maßstäben” zu denken.

Wir sind längst der Auffassung, dass außerirdisches Leben inkl. Zivilisationen möglich und sogar wahrscheinlich sind. Demzufolge wäre es für eine außerirdische Kultur, die uns Menschen schon vor Äonen besuchen konnte, absehbar gewesen, dass aus jenen Menschen oder Urmenschen, die sie hier antrafen, in nicht absehbarer aber dennoch möglicher Zukunft eine technische und sogar raumfahrende Zivilisation entsteht.

Da nun – nach der Prä-Astronautik-Idee – diese Fremden hier waren, ja, dass sie sogar hier als “Götter”, “Lehrmeister”, „Himmelsgeister“, “Kulturbringer” usw. betrachtet wurden, stellt sich die unausweichliche Frage: Haben diese einstigen Wesen nicht daran gedacht uns “moderne Zivilisierte” eine unmissverständliche Botschaft ihrer Anwesenheit oder sogar Herkunft zu übermitteln?

Ich selber spekuliere mal, dass wir dies selber machen würden, befänden wir uns eines sehr weit entfernten Tages mal in der Situation der vermeintlichen Götter der Vorzeit …

Ein Physiker behauptet: Wir werden niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich alle selber aus! Tatsächlich?(Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Ein Physiker behauptet: Wir werden niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: Fischinger-Online)

Die meisten Vertreter und Autoren der Prä-Astronautik (inkl. ich selber) sind der Meinung, dass es diese Raumfahrer der Vorzeit auch taten. Und zwar bewusst und vorsätzlich an eine moderne und technologische Menschheit der Zukunft gerichtet. Nicht zum Beispiel an einen mittelalterlichen Papst, einen Charles Darwin oder einfach an eine Menschheit adressiert, die mit dieser Information nichts anzufangen weiß. 

Hier also sind wir nun! Wir haben eine (ausreichend?) intelligente Zivilisation hervorgebracht – wo aber ist nun diese Botschaft der Ancient Aliens?

Eine außerirdische “Botschaft”, oder nennen wir es besser eine “zeitlich festgelegte Information an eine (un)bestimmte Zukunft“, muss meiner Meinung nach einige doch sehr hohe Ansprüche erfüllen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Astronautengötter uns überhaupt etwas mitteilen wollten (es kann ja sein, dass sie es nicht wollten oder sie nie hier waren), sollte diese Mitteilung einige Grundaspekte erfüllen.

(M)ein “Fünf-Punkte-Plan”:

  1. Die Nachricht (belassen wir es bei dieser Bezeichnung!) muss vom Empfänger (wir?!) auch unmissverständlich als eine Nachricht Außerirdischer bzw. eben von Ancient Aliens erkannt werden können. Zweifel an dem, was man da “vor sich” hat, dürfen gar nicht erst entstehen.
  2. Die „E-Mail der Götter“ wäre an eine Kultur gerichtet, die bestimmte Fähigkeiten beherrschen muss, um Umfang, Auswirkung und Aussage dieser überhaupt zu verstehen. Sie dürfte also nicht im Mittelalter entdeckt werden, und dann aufgrund des Unverständnisses verloren gehen. Es muss also von den Besuchern vermieden werden, die Nachricht einer verständnislosen Epoche in die Hände fallen zu lassen.
  3. Die Nachricht muss wahrscheinlich enorme Zeiträume überdauern können. Sie darf weder durch Naturgewalten noch durch Menschenhand zerstört werden können und muss außerdem auch nach einer teilweisen Zerstörung ihren wahren Ursprung und ihre wahre Bedeutung erkennen lassen.
  4. Die Botschaft muss so positioniert bzw. verborgen werden, dass sie auch eines Tages tatsächlich gefunden wird; gleich wo auf der Erde in zum Beispiel 5.000 Jahren Menschen leben werden. Eine Botschaft mit den Worten „passt gut darauf auf und gebe es weiter“ einer frühen Kultur zu geben, deren Zukunft natürlich unsicher ist, wäre von den Ancient Aliens vollkommen sinnlos.
  5. Die Nachricht muss in einer “Sprache” oder einem “Code” verfasst sein, der die zur Zeit der “Absendung” herrschenden Sprachen usw. ignoriert. Sie muss von jeder intelligenten Kultur der Zukunft der Erde mit dem entsprechenden Stand der Wissenschaft verstanden wird.
ARTIKEL in 2 Teilen: "Auf den Spuren der Anunnaki", Teil #1: Von den göttlichen Ratsversammlungen in die Unterwelt – von Zecharia Sitchin in die Prä-Astronautik (Bild: Z. Sitchin / L.A. Fischinger)
ARTIKEL in 2 Teilen: “Auf den Spuren der Anunnaki”, Teil #1: Von den göttlichen Ratsversammlungen in die Unterwelt – von Zecharia Sitchin in die Prä-Astronautik (Bild: Z. Sitchin / L.A. Fischinger)

An diesem 5-Punkte-Plan wird deutlich, dass beispielsweise ein technisches Gerät, welches etwa einem sumerischen Hohenpriester vertrauensvoll in die Hand gedrückt wurde, diesen Anforderungen nicht entspricht. Auch ein irgendwo auf Erden vor sagen wir 10.000 Jahren vergrabendes UFO genügt den Ansprüchen einer sicheren “Zeitbotschaft” nicht wirklich.

Einige Autorenkollegen der prä-astronautischen Idee – ich eingeschlossen – sind jedoch auch der Meinung, dass die Besucher der Sterne auserwählten Menschen „Dinge“ zeigten und offenbarten, die sie der Nachwelt übermitteln sollen. Ich denke hier an heilige Schriften.

Diese Schriften und Texte könnten “Botschaften” an uns sein, erfüllen aber natürlich auch nicht die Voraussetzungen weiter oben. Bereits 1997/98 habe ich in meinem Buch „Götter der Sterne“ vielfach auf diese Überlieferungen verwiesen, dass eben gewisse Menschen von den „Himmlischen“ damit beauftragt wurden, Wissen und Weisheit der Götter weiterzugeben. Etwa der in der Szene der Prä-Astronautiker sehr bekannte Prophet Henoch, der im Auftrag des Herrn „göttliches Wissen“ in Büchern niederschrieb und zu dem ich damals unter anderem schrieb:

“(Als Henoch fertig geschrieben hatte), rief Gott Henoch zu sich, um ihn noch einmal den Wert dieser Geheimnisse und von nun an auch Henochs Person einzuschärfen (slawischer Henoch, 24,1-25,5). Die endgültige Bestätigung, dass Henoch einzig allein nur diese Bücher schreiben musste, finden wir im 33. Kapitel, das kaum treffender überschrieben werden konnte als ,Henochs Auftrag‘:

 ,Henoch! Ich habe dir alles gesagt, und du hast alles auf Erden gesehen, und alles hast du in diese Bücher geschrieben. Ich habe die Erschaffung von all dem ersonnen; ich schuf vom Höchsten bis zum Niedrigsten. Mein Ratgeber war dabei (…) Nimm dich zusammen, Henoch, und erkenne den, der mit dir spricht! Nimm die Bücher, die du geschrieben! Ich gebe dir die Engel Semiel und Rafuel und den, der dich zu mir gebracht. Seh auf die Erde hinab und sag deinen Söhnen alles, was ich dir erzählte, und alles was du gesehen vom unteren Himmel bis zu meinem Thron!, (slawischer Henoch, 33,3-6)

 Die Worte des Höchsten besagen klipp und klar, dass Henoch sich nicht auf der Erde befand, sondern darüber. Gleichzeitig sollte der Prophet aber auch den erkennen, der mit ihm sprach, so als wolle Gott dem Erdling über seine wahre Identität aufklären.

Nun bekam Henoch von Gott Engel eingeteilt, die ihn wieder zur Erde bringen sollten, und es wurde ihm geboten, alles, was er erlebte und erfahren hatte an seine Kinder weitergeben:

,Gib ihnen die Bücher mit deiner Handschrift und die Kinder sollen sie den Kindern geben, die Verwandten den Verwandten, das Geschlecht dem Geschlecht! Henoch! Sei der Mittler meines Heerführers Michael! Denn deine Handschrift und die deiner Väter Adam und Seth werden nicht vernichtet bis zum Ende der Zeiten.‘ (slawischer Henoch, 33,8-11)

UFOs in der Bibel? Die "fliegende Buchrolle" des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online )

(…)

Wie dem auch sei, nach der Begegnung mit diesem Engel war der Prophet wieder zu Hause bei seinen zwei Söhnen. Und so wie Gott es ihm aufgetragen hatte, berichtete er alles seinen Söhnen, damit sie es weitergeben und seine Bücher weite Verbreitung finden:

,Und die Bücher, die ich euch von Gott gab, verberget sie nicht! Sprechet davon zu allen, die es wünschen, dass sie dadurch des Herrn Werke kennen lernen!‘ (slawischer Henoch, 54,1)

Leider ist dieser Herzensauftrag, die Verbreitung seines Wissens, kläglich gescheitert.

Mehr dazu auch in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal.

Es müssten also neben diesen mutmaßlichen Informationen und Nachrichten für die Nachwelt mittels Propheten etc. auch eindeutige Quellen auffindbar sein, die den 5-Punkte-Plan erfüllen.

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Wie also kann man sich eine solche “Zeitkapsel” der Ancient Aliens theoretisch vorstellen?

Zum Beispiel durch gewaltige Monumentalbauten. Ja, meinetwegen durch Pyramiden.

Die rund 4.500 Jahre alte große Pyramide von Pharao Cheops von Gizeh in Ägypten wird dahingehend oft als eben eine solche Botschaft angesehen. Jedoch auch auf „codierte Mitteilungen“ aus Atlantis und anderen versunkenen Völkern, da in ihren Maßen und Proportionen mathematische und astronomische Botschaften verankert sein sollen, die nicht unbedingt mit Außerirdischen zu tun haben müssen.

In der Tat sind derartige Bauwerke auch nach einer weitflächigen Zerstörung durchaus zu rekonstruieren. Sie würden also durchaus dem Punkt entsprechen, dass auch nach einer teilweisen Zerstörung der Ursprung bzw. die Botschaft der Götter bzw. der Beweis für die Prä-Astronautik erkannt wird. Doch es ist dabei sicher wesentlich einfacher, ein weiteres völlig identisches Bauwerk an einem ganz anderen Ort zu erbauen. Somit würden wir zwei gleiche Bauten haben, einen zum Beispiel in Ägypten, einen beispielsweise in Australien.

Das wäre ein Signal, das hier etwas mehr als seltsam ist. Quasi der Fingerzeig der Götter … „Seltsam“ heißt aber dabei eben nicht gleich “außerirdisch”.

Um bei mysteriösen Pyramiden zu bleiben:

In der Cheops-Pyramide wurde ein ca. 30 Meter langer Hohlraum nachgewiesen (Bilder: L. A. Fischinger/S. Ampssler)
In der Cheops-Pyramide wurde ein ca. 30 Meter langer Hohlraum nachgewiesen (Bilder: L. A. Fischinger/S. Ampssler)

Oft – sehr oft – wird vermutet, im Inneren befinden sich versteckte Kammern mit eben jenen Botschaften an uns. Doch wirklich an – uns?! Würde vor 1.000 Jahren jemand auf die Idee gekommen sein, die Pyramide des Cheops zu zerlegen, Tunnel und Löcher überall hinein zu graben und sie praktisch damit völlig zu zerstören, wäre die hinterlegte Botschaft futsch. Diese Botschaft soll nämlich, so die Ideen weiter, aus Schriften und anderem vergänglichem “Zeugs” bestehen.

Meiner Meinung nach ist es tatsächlich nicht ausgeschlossen, dass innerhalb der Pyramiden (weltweit) noch Hohlräume und Kammern auf ihre Entdeckung warten, und diese dann auch wirklich etwas Seltsames und Spannendes enthalten. Um aber bei der Idee der Nachricht von realen Ancient Aliens zu bleiben, muss dieser mutmaßliche Inhalt aber eindeutig nicht von dieser Welt und völlig intakt erhalten sein.

Ein Zeichen einer außerirdischen Anwesenheit dürfte aber nicht innerhalb einer Pyramide zu finden sein. Jedenfalls nicht, wenn man von den Annahme ausgeht, dass diese die Mitteilung selber für die ferne Zukunft dort einbrachten. Sehr schnell, wenn diese zeitlich zu früh entdeckt wird, kann sie in der Versenkung der Geschichte verschwinden. Eine Nachricht dürfte also eben nicht verloren gehen oder beiseite geschafft werden können. Sie muss nach der Entdeckung überprüfbar bleiben, um den Punkten 2 und 3 gerecht zu werden.

Kein Außerirdischer der Welt hätte wissen können, ob das Bauwerk XY mit ihrer kosmischen Information nicht in XY Jahren vollkommen vernichtet ist. Samt Inhalt. Außer natürlich dann, wenn diese auch oder zugleich Zeitreisen wären. Dann jedoch hätten sie sich die Mühe einer Botschaft sparen können, da sie uns diese einfach hier und jetzt persönlich überbringen könnten …

Um als Astronautengötter sicher zu gehen, dass auch eine zu frühe Entdeckung durch puren Zufall ausgeschlossen ist, wäre es zum Beispiel eben eine Möglichkeit, dass man identische Riesenbauten über gewaltige Entfernungen hinweg errichtet. Diese sollten auch über Gebirge, Kontinente und Meere verteilt liegen. Solche Bauten bzw. deren Standorte könnte man so wählen, dass diese – auf eine Weltkarte übertragen – zum Beispiel den Satz des Pythagoras auf dem Globus zeigen. Man würde also die Gleichung “A2 + B2 = C2” erhalten, wenn man die Gebäude mit imaginären Linien miteinander verbindet.

VIDEO & ARTIKEL-SERIE: "Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien": Artikel-Reihe/Video von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO & ARTIKEL-SERIE: “Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien”: Artikel-Reihe/Video von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Eine solche Verbindung wird mit absoluter Sicherheit jemand einmal ziehen. Gerade weil diese Bauten identisch sind, wird zwangsläufig eine Beziehung untereinander vermutet werden (müssen!). Das die Erde eines Tages von den Menschen in ihrer Gänze vermessen und kartographiert wird – dies hätten die Botschafter der Sterne natürlich voraussetzen müssen und durchaus auch können.

Doch bei dem unbestreitbar vorhandenen „Pyramiden-Gürtel“ um unseren Planeten ist es anders – ganz anders! Die Bauten ähneln sich zwar grob, aber sie weisen mehr Unterschiede als Parallelen auf. Diese reichen vom Baustil und Aussehen bis hin zum Datum ihrer Errichtung. Ein Zusammenhang oder sogar Botschaft der Götter des Kosmos in diesen zu erkennen, halte ich für falsch. Auch wenn ich kulturelle Kontakte über den Atlantischen Ozean als daraus möglich ansehe. Das ist aber wieder etwas anderes und bedarf keiner Götter aus dem All.

Nun aber würde das Auffinden einer solchen Anordnung auf Erden auch keine klare Botschaft von Ancient Aliens sein. Es würde sich als Hinweis auf eine globale und fortschrittliche Gesellschaft wie eben etwa Atlantis präsentieren. Ein Hinweis auf den Besuch von außerhalb der Erde könnte man nur spekulativ vermuten, und erfüllt damit nicht mal den Punkt 1 unseres 5-Punkte-Plans. Doch eine solche Anordnung würde mit Sicherheit den Punkt 5 erfüllen, denn die Mathematik ist in jeder Sprache gleich.

Es bedarf also – wenn wir bei einer mathematischen Anordnung von Bauten bleiben wollen – weiterer Details, um die Anforderungen einer wahren Nachricht von Ancient Aliens zu erfüllen. Würde dieses Beispiel hier tatsächlich auf Erden gefunden werden, so könnte man ihre Existenz leicht den Bewohnern von Atlantis in die Schuhe schieben. Eine echte Botschaft von Außerirdischen muss indes vor allem den Punkt erfüllen, dass wir unzweideutig erkennen, dass der Absender eben außerirdisch ist.

Eine vergrabene Laserpistole mag diesen Zweck erfüllen, kann aber auch nicht mehr sagen, als dass Außerirdische hier waren. Oder: Die Laserpistole stammt aus einem Super-Atlantis.

Doch auch die (oft als Beispiel für einen Beweis genommene) Laserpistole kann zufällig gefunden werden – und so verloren gehen. Bestünde sie jedoch aus einem nicht irdischen Metall und damit kaum aus Super-Atlantis, sähe die Sache anders aus. Etwas anders aber auch nur.

Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist "wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs" (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Montage: Fischinger-Online)
Nun also hätten wir beispielsweise in einem sicheren Zeit-Safe in einem oder mehreren der am Pythagoras-Dreieck beteiligten Bauten ein außerirdisches Relikt gefunden. Wo und wie genau dieses gefunden würde, ist weitreichenden Spekulationen überlassen.

Die fremden Besucher würden den (zusätzlichen bzw. dazugehörigen) Hinweis auf etwas Kosmisches sicher so verbergen, dass man es erst mit einem gewissen Stand der Technik entdecken kann. Beispielsweise am Ende eines in den Fels geschnittenen, sehr, sehr kleinen Tunnels innerhalb oder unterhalb eines dieser mathematisch platzierten Gebäude. Etwa mit außerirdischen Gestein im Inneren verkleidet und nur mit modernster Technologie zu entdecken und zu finden. Wenn der Bau denn noch steht …

Botschaften der frühen Vergangenheit

Übrigens sind diese Ideen einer “geometrischen Botschaft” in einer anderen Hinsicht nicht neu.

So entwarf schon 1820 der Mathematiker Karl Gauss eine Methode, wie sich die Menschheit anderen intelligenten Wesen im All bemerkbar machen könnte. Er schlug vor in Sibirien ein riesiges und rechtwinkliges Dreieck aus Weizen anzulegen, an deren Seiten Pinienwälder gepflanzt werden sollten. Diese Wälder würden den Satz des Pythagoras darstellen, welcher von Außerirdischen dann klar als intelligentes Signal identifiziert werden könnte.

Klingt absurd, aber war es eigentlich gar nicht.

Da zu Lebzeiten von Gauss vermutet wurde, dass der Mars, die Venus und sogar der Mond von Wesen bewohnt sein könnten, war dieser Vorschlag zu seiner Zeit durchaus sinnvoll. Starke Teleskope der Marsmännchen oder des Mann im Mond würde diese Formation auf der Erde entdecken und als künstlich identifizieren. Damals fand sich jedoch kein Sponsor für diese Unternehmung – gespartes Geld, wie wir heute wissen.

Einen ähnlichen Vorschlag machte 1840 der Physiker Joseph von Littrow. Seine Idee bestand darin, in der Sahara Löcher von 20 Meilen Durchmesser zu graben, sie dann mit Kerosin zu füllen und anzuzünden. Somit sollten in unserem Sonnensystem brennende geometrische Figuren wortwörtlich wie ein Leuchtfeuer auf eine Intelligenz auf der Erde aufmerksam machen. Das waren quasi die Vorläufer unserer modernen und technischen SETI-Projekte – der Suche nach außerirdischer Intelligenz mit Radioteleskopen.

Wir haben eine Laser-Pistole der Astronautengötter gefunden! Und jetzt?

Die Mathematik verwies in dieser Spekulation auf die Bauwerke. Die Technik von heute öffnete den Weg zum Fundobjekt; gleich welcher Art es auch sein mag.

„Die Wahrheit über Aliens“: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht ... (Bildmontage: L. A. Fischinger)
„Die Wahrheit über Aliens“: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht … (Montage: Fischinger-Online)

Wenn nun dieser spezielle Fund keine Himmelskarte mit exakten Koordinaten der Heimat der Ancient Aliens ist, wären die Bauten selber erneut interessante “Objekt der Codierung”. Die Anordnung nach Pythagoras ist der erste Hinweis. Man kann sie als Zeichen zum nähren Untersuchen interpretieren. Eine Art Rufsignal in Stein.

Nun wiederum könnten die außerirdischen Absender der Nachricht in den Monumenten selber mathematische und/oder astronomische Beziehungen einbauen, die klar auch nach Jahrtausenden erkannt werden müssten. Sie könnten, und dies halte ich für das wahrscheinlichste, auf ihre Heimat hinweisen.

Und hier nähren wir uns einem ganz schwierigen Terrain:

Wie sollen die Außerirdischen in einem Bauwerk oder mehreren Monumenten einen Fingerzeit auf ihren Heimatstern einbauen, wenn die Empfänger (= wir) gar nicht wissen, wonach sie suchen sollen? Natürlich vorausgesetzt, diese Gebäude würden überhaupt noch existieren.

Man erkläre etwa einem nie gesehenen Außerirdischen per SETI-Technik, was links und was rechts ist – denn auch dies ist aussichtslos. Der eine nimmt die Maße der mutmaßlichen Bauwerke und rechnet herum, der andere rechnet herum und wieder andere rechnen wieder anders herum. Dabei kommen alle zu unterschiedlichen Resultaten. Einer erkennt eine Beziehung zum Mond, der andere zum Saturn, ein weiterer zum Alpha Centauri und noch einer meint, sie kamen vom Mars, der Venus und gleichzeitig auch von den Plejaden. Der ursprüngliche Zweck dieser angenommenen Nachricht wäre völlig verfehlt.

Mir fällt hierbei als erstes ein, dass man in diesen Monumenten eine Ausrichtung einbaut, die sehr starke Bezüge zu jenem Himmelsteil oder gar Stern(bild) zeigen. Beispielsweise Ausrichtungen verschiedener Gebäudeteile oder man erbaut nach dem gleichen Prinzip wie das Pythagoras-Dreieck das Sternbild auf Erden nach. Dazu würde es sich am besten eignen, wenn dies innerhalb der Pythagoras-Anordnung befindet. Damit wäre das schwierigste Problem geschafft.

Der "Black Night Satellit": Umkreis die Erde seit Jahrtausenden ein Beweis für die Astronauten der Antike? (Bild: NASA's Goddard Space Flight Center, Greenbelt, Md. / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO & ARTKEL: Der “Black Night Satellit”: Umkreis die Erde seit Jahrtausenden ein Beweis für die Astronauten der Antike? (Bild: NASA’s Goddard Space Flight Center, Greenbelt, Md. /Montage: Fischinger-Online)

Da auch die Ancient Aliens auf ihrem Planeten mittels Wellen kommunizieren werden (Funkt etc.) wäre folglich ein aufgrund der Entfernung viele Jahre dauernder SETI-Lauschangriff auf dieses System nötig. Die Frequenz und Bandbreite, auf der man die Radioteleskope ausrichten muss, wären natürlich in den Maßen der Bauten zu finden. Sie könnten sich (einfach, und das ist wichtig) aus Längen, Breiten- und Höhenangaben ableiten lassen. Oder und vor allem durch einen binären Code.

Doch Stopp! Welches Maß ist das Maß der Dinge?

Der Meter, der Zoll oder eine der zahllosen Ellen der Antike?! Keines. Die Ableitung einer mutmaßlichen Frequenz, auf der man den Stern abhorchen soll, müsste sich mit jedem x-beliebigen Messsystem durchführen lassen. Entweder, die Erbauer dachten auch daran, die Maßeinheit irgendwie der Nachwelt zu übermitteln, oder sie müssten sich geometrischen (oder auch chemischen!) Beziehungsverhältnissen bedienen, die immer gleich sind.

Außerhalb der Erde suchen

Die Idee, Außerirdische bauen gewaltige Monumente in mathematischer Präzision, ist möglich. Sofern natürlich alle oben genannten Punkte, vor allem der Schutz vor Zerstörung und die sichere Ankunft an den richtigen Empfänger, erfüllt werden. Aber, das wissen wir alle, diese existieren nicht.

Doch lohnt es sich für Ancient Aliens überhaupt, auf einem fremden Planeten Kraftakte zu verrichten oder verrichten zu lassen, dessen Beständigkeit ohne jede Frage unsicher ist? Vielleicht, denn wir kennen ihr Ziele nicht.

Aber es ist weitaus geeigneter und weniger aufwendig, eine Nachricht über ihre einstige Anwesenheit der Nachwelt außerhalb der Erde zu hinterlassen. Dies könnte in Form von Satelliten sein, oder aber durch Bauten bzw. Artefakte auf dem Mond, im Asteroidengürtel oder besser noch dem Mars.

Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Oder auch an zahllosen verschiedenen Orten im Sonnensystem zugleich, wie es auch “Arch Mission” für das Wissen der Menschheit plant. Diese Organisation will in Archiven auf Mond, Mars und anderen Plätzen im Sonnensystem Archive mit allen Errungenschaften des Menschen verteilen. Ab 2020 soll es mit einer ersten Mond-Bibliothek starten, wie am 17. Mai 2018 in diesem Beitrag HIER berichtet.

So halte ich es für wesentlich geeigneter und sinnvoller, beispielsweise mehrere Sonden im Erdorbit oder um/auf dem Mond in Stellung zu bringen. Dort können sie hunderttausende Jahre verweilen, bis eine intelligente Menschheit mit ihrer entwickelten Raumfahrt sie findet.

Aber wie finden wir sie? Auch dieses Problem lässt sich raffiniert lösen und garantiert dabei, dass die Botschaft die Menschheit nur dann erreicht, wenn sie technologisch reif genug ist.

E-Mail der Götter verzweifelt gesucht!

Die mutmaßlichen Sonden der Ancient Aliens im All kreisen in unserem Gedankenspiel deaktiviert um die Erde oder befinden sich auf dem Mond (oder sonst wo). Von Zeit zu Zeit – alle 2.000, dann 1.000 dann 500 Jahre und später in noch kleineren Schritten, aktiviert sich die kosmische Botschaft von selbst und erwacht aus ihrem Winterschlaf. Sie sendet dann auf einer von allen kosmischen Einflüssen abgeschirmten oder zumindest einer sehr “sauberen” Frequenz ihr „Funkfeuer“. Besser und wahrscheinlich ist es jedoch, wenn sie nach der Aktivierung auf einer gewaltig großen Bandbreite an Frequenzen die E-Mail der Götter als Leuchtfeuer senden würde.

Eine derart verborgene Botschaft ist zu 100 Prozent in der Lage nicht etwa Karl dem Großen oder anderen Personen ohne entsprechendes Wissen um das Universum und die erforderlichen Technologien in die Hände zu fallen. Erhält die piepende Sonde von Ancient Aliens im All keine Antwort, schaltet sie sich wieder ab. Bis zum nächsten Erwachen und Senden.

Man könnte sogar soweit spekulieren, dass die Sonde oder die Sonden – mehrere sind sicherer – erst durch ganz bestimmte Radiostrahlen bzw. Frequenzen von der Erde aus aktiviert werden.

Das letzte Interview (1998) mit Josef F. Blumrich - dem Vater des Raumschiffs des Ezechiel: "Meine Ansicht ist unverändert." (Bild: J. F. Blumrich / Montage: L. A. Fischinger)
Das letzte Interview (1998) mit Josef F. Blumrich – dem Vater des Raumschiffs des Ezechiel: “Meine Ansicht ist unverändert.” (Bild: J. F. Blumrich / Montage: Fischinger-Online)

Diese immer von der Erde abstrahlenden Signale zeigen der intelligenten Technik der Vorzeit im All, dass die Menschen da unten eine technische Zivilisation besitzen und bereit für den Kontakt sind. Oder zumindest sein könnten. Dies würde aber bedeuten, dass die Systeme mehr Energie benötigen und auch anfälliger sind, als wenn die Sonden nur eine Uhr über die Jahrtausende laufen haben, die dann und wann den Satelliten aktiviert. Doch was wissen wir schon über die Technologie der Ancient Aliens …?!

Auch und natürlich auf dem Mars wäre eine solche Botschaftssonde hervorragend aufgehoben. Sie würde beispielsweise aktiv, wenn Radiosignale bzw. Funksignale (nicht von NASA-Sonden à la “Viking” & Co.) vom Mars zur Erde gefunkt werden. Und dies wäre bei der ersten Landung des Menschen auf dem Mars. Mit Sicherheit also dann, wenn die Menschheit unlängst eine Raumfahrer-Kultur hervorgebracht hat, die in der Lage sein wird, die eigentliche Botschaft zu verstehen.

Diese Sonde der gesuchten Ancient Aliens ist aber nicht unbedingt die eigentliche Botschaft der Götter. Sie ist das “Pythagoras-Dreieck” (nur besser) aus dem ersten Beispiel. Der Satellit bzw. sein Funkfeuer dient ausschließlich als Lockmittel und Hinweis im Sinne von „Hier, Erdlinge! Hier gibt es was Spannendes zu entdecken!“ …

Die wahre Botschaft schlummert beispielsweise in ihrem Inneren. Und hier hätten die mutmaßlichen Außerirdischen gewaltige Ideen einfließen lassen können. Die Botschaft müsste nicht verborgen sein, denn die Finder sind ja entsprechend fortgeschritten in Wissenschaft und Wissen. Binäre und genetische Codes, Bilder, astronomische und mathematische Darstellungen, einfache Piktogramme und unendliche Möglichkeiten mehr stehen zur Verfügung, um dem Menschen von heute (oder übermorgen) auf diese Weise eine Nachricht zukommen zu lassen.

Nano-Technologie im All

Doch auch hier haben wir durchaus das Problem, dass die E-Mail Gottes im Laufe der kosmischen Jahrtausende zerstört werden könnte. Auch wenn die Absender abertausende dieser technischen Hinweise im Sonnensystem im Mini- oder besser Nano-Format verteilt haben sollten.

Zuversicht bei der NASA: “In 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben!” Voller Optimismus in die Zukunft (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Zuversicht bei der NASA: “In 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben!” (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Nano-Technologie wäre sicherlich die beste und wirtschaftlichste Lösung, damit wenigstens einige der Sonden die Zeiten überstehen. Wir sehen schon heute, welche gewaltigen Fortschritte die Entwicklungen dieser Technologien in unserer Welt macht. Sie sind riesig…oder besser gesagt: winzig. Unlängst haben Kosmologen diese Techniken bei ihren Spekulationen und Hypothesen über die Zukunft der Raumfahrt und den Möglichkeiten von Außerirdischen mit einbezogen.

Warum sollten also Ancient Aliens vor Jahrtausenden nicht ungleich höher entwickelte Nano-Technologie genutzt haben? Es spricht nichts dagegen.

100prozentig sicher sein, dass diese technologische Nachrichten auf dem Mars, im Asteroidengürtel, einem Mond des Saturn oder sonst wo uns irgendwann auch unbeschadet und samt seinen enthaltenen Informationen erreicht, konnten auch die Götter aus dem All nicht. Wie soll man zum Beispiel den Einschlag eines Asteroiden oder eine Kollision mit diesem über undenkliche bzw. unbekannte Zeitepochen ausschließen? Oder haben die Fremden von den Sternen auch daran gedacht und „Abwehrsysteme“ installiert …? Oder Millionen von Nano-Sonden verteilt?

Spekulationen der Prä-Astronautik? Ohne Frage! Unhaltbare Ideen und Annahmen ohne realen Background? Nicht unbedingt!

VIDEO-Interview von Lars A. Fischinger mit Erich von Däniken (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO-Interview von Lars A. Fischinger mit Erich von Däniken (Bild: Fischinger-Online)

Wenn wir eine ernsthafte, eine handfeste und eindeutige Botschaft der Astronautengötter vor Jahrtausenden suchen, so doch wohl auf diesem oder ähnlichem Wege. Folglich am besten außerhalb der Erde. Falls nicht irgendwann ein SETI-Signal oder eine Ladung/Ankunft der Außerirdischen den Beweis erbringen wird, dass sie da waren. Und selbstverständlich unter den beiden Voraussetzungen, dass diese Außerirdischen auch hier waren und ganz bewusst der Menschheit der Zukunft dies auch mitteilen wollten.

Aber auch – natürlich! – vorausgesetzt, die wie auch immer gearteten „Mächtigen der Welt“ enthalten uns diese nicht vor …

Die Ancient Aliens kommen – und schockieren die Prä-Astronautiker und Erich von Däniken-Leser

Abschließend ein anderer Gedanke bei der Suche nach dem ultimativen Beweis für die Richtigkeit der Prä-Astronautik:

Vielleicht würden die “Mächtigen der Welt” den Beweis vertuschen, vielleicht haben sie ihn sogar schon oder vielleicht liegt dieser sogar in unserem genetischen Code. Wer weiß. Aber der Beweis 2.0 für die Existenz fremder Zivilisationen im Kosmos wäre fraglos ihre öffentliche, physische für alle sichtbare Ankunft auf unserem Planeten Erde.

Als Vorreiter der  Prä-Astronautik spricht Erich von Däniken hierbei gerne von einem “Götterschock“. Damit meint er, dass dieses Ereignis die Menschheit schockieren würden, da sie als Spezies darauf nicht vorbereitet ist. Eine Meinung die viele – wie auch ich – teilen, andere aber ablehnen.

Doch vielleicht verpassen die Außerirdischen ja den durchaus auf ihre Ankunft vorbereiteten Prä-Astronautikern der westlichen Welt einen Schock!? Nämlich dann, wenn wir die (hoffentlich friedlichen) Fremden aus dem Universum mit den Worten begrüßen:

“Willkommen auf der Erde, da seit ihr ja wieder!”

Und diese daraufhin antworten:

“Wieso … wieder?!” …

Mehr zum Thema auch in meinem Vortrag “Artefakte der Astronautengötter und die Suche nach dem ultimativen Beweis”, den ich 2014 beim One-Day-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) gehalten haben.

Ihr finden diesen auf meinem YouTube-Kanal unter Fischinger-Online und hier:

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Euer Jäger des Phantastischen
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Wikipedia, die Wiki-Autoren und die Grenzwissenschaft: Der ewige Streit um Meinungen, Wissen und Fakten +++Artikel+++

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ARTIKEL: Wikipedia und die Grenzwissenschaft: der ewige Streit der "Systeme"
Wikipedia und die Grenzwissenschaft: der ewige Streit der “Systeme” (Bild: E. v. Däniken / WikiCommons/gemeinfrei / Archiv /Montage: Fischinger-Online)

Das berühmte Internet-Lexikon Wikipedia ist immer wieder ein Streitfall. Auch und vor allem in der Grenzwissenschaft und dem Mystery-Bereich. Hinter den Kulissen des Online-Lexikons geht es dabei – natürlich anonym! – hitzig bis geradezu grotesk vor. Was gehört wie und warum in das Online-Lexikon oder eben doch nicht? Welche Informationen und Quellen sind “gut” und welche “nicht gut”? Ein aufschlussreicher Einblick aus Jahren der Wikipedia-Beobachtung und darüber hinaus.


(Artikel vom 26. Oktober 2011 / grafisches Update & ergänzt: 9. Januar 2017)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Viele Mystery-Fans, das zeigten die vergangenen Jahre mehr als deutlich, beklagen weiterhin Probleme oder Ärger mit Wikipedia bzw. dessen “freien Autoren” zu diversen Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files (aber auch Esoterik, & Co.). Deshalb scheint sich seit der Erstveröffentlichung dieses Artikels 2011 in dieser Hinsicht nicht viel geändert zu haben und so dieser Artikel noch immer up to date zu sein.

Die Geburt des größten Lexikons der Erde: Wikipedia

Es war ein langer und mühsamer Weg, den das heutige Wikipedia (allgemein “Wiki” genannt) gegangen ist: Bereits am 22. Oktober 1993 soll in der Newsgroup alt.internet.services von dem legendären Internetpionier Rick Gates (USA) die Wikipedia-Ur-Idee mit den Worten geboren worden sein:

Wow! Eine Internetenzyklopädie!

Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr war ich mir sicher, dass solch eine Quelle mit allgemeinem, enzyklopädischen Wissen für den Laien ein wichtiges Hilfsmittel für manche Arten der Forschung und für die Net.Bürgerschaft generell sein würde.

Ahh.. aber was ist mit den Mitarbeitern… wo wird man Autoren finden, welche die kurzen Artikel schreiben, die man benötigt? Nun, zuerst würde ich damit beginnen, einen Weg zu finden um mit extrem verschiedenen Leuten zu kommunizieren… darunter Sprachforscher, Molekularbiologen, Tierschützer ebenso wie Zymurgisten, Geografen und Chemikern. Ratet mal? 🙂 Das Internet stellt genau dieses Feld bereit! Darum dachte ich etwas mehr darüber nach…

…und kam zu dem Schluss, dass dies eine gute Idee ist![1]

Die Jagd nach den Fake News ist eröffnet: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch in der Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Die Jagd nach den Fake News ist eröffnet: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch in der Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger)

Es vergingen Jahre und die Idee wuchs. Wie die Seiten von Wikipedia selber verraten, sah man sich mit der Idee damals in direkter Konkurrenz zur weltberühmten „Encyclopædia Britannica“. Die galt es mit einem “Internet-Lexikon” zu toppen. Erst 2001 (15. Januar) wurde letztlich Wiki gestartet und ging “ans Netz”. Die offiziellen Statistiken von Wiki zeigen, dass ab etwa Herbst 2002 die Anzahl der Zugriffe, Artikel und Bearbeitungen stiegen bis diese um Ende 2004/Anfang 2005 geradezu explodierten.[2]

Wie ist der Erfolg von Wiki zu erklären?

Den Erfolg des Projektes erklärt die Enzyklopädie eigentlich auf seiner Hauptseite in knappen Worten den Leserinnen und Lesern selber:

Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten in allen Sprachen der Welt. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen. (…) Gute Autorinnen und Autoren sind stets willkommen.” (Fettschrift L.A.F.)

Und genau das ist das Problem. Das macht Wiki in der modernen Medienwelt und vor allem in den “neuen Wissenschaften” und der “Grenzwissenschaft” zu einem Gegenstand verschiedenster Kontroversen. Jedwede Autoren und ihr vermeintliches “Wissen” sind hier “stets willkommen”.

Doch wer oder was kontrolliert, ob das vermeintlich gesicherte Wissen der Gastautoren in Wiki auch nützlich, wahr, nachweisbar oder nicht sogar verfälscht ist? Wer kontrolliert und entscheidet im sehr oft anonymen Wikipedia-Dschungel, ob alternative Erklärungsmethoden zum Beispiel in der Archäologie angenommen und freigegeben – sprich: veröffentlicht – werden? Wer beurteilt wie die Quellen und was befugt denjenigen dazu?

Autoren und Journalisten der alternativen Weltsichten sollten bei Wiki mehr als vorsichtig sein. Doch auch “normale” Journalisten des Mainstream. So etwa schrieb “Spiegel Online” am 9. Februar 2009 in einem Artikel[3] über Karl-Theodor zu Guttenberg einfach – falsch! – bei Wikipedia ab und musste am 11. Februar 2009 diesen Fehler eingestehen.[4] Einer der zahllosen anonymen Autoren der Enzyklopädie hatte zu Guttenberg einfach den Vornamen “Wilhelm” zugefügt. Keiner prüfte das und “Spiegel online” sprach später von “Manipulation der Internet-Enzyklopädie” und “mangelnder Nachrecherche von Spiegel Online” und entschuldigte sich.[5]

“Manipulation der Internet-Enzyklopädie”? Wo fängt diese an?

„Der Desinformant“ Vortrag von Lars A. Fischinger: Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens & Co. Desinformationen verbreite.(Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / US Government /
VIDEO/Vortrag: „Der Desinformant“: Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstream, Illuminaten, Aliens & Co. Desinformationen verbreite. (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Dass man vorsichtig sein muss belegen die internen Wikipedia-Seiten “hinter den Kulissen”. Zu jedem Artikel gibt es einen Diskussionsbereich und den Bereich mit der “Versionsgeschichte” der einzelnen Artikel. Doch dort schaut kaum ein normaler User nach – denn hier tun sich teilweise enorme Abgründe auf.

Diese Tatsache gilt jedoch genauso (wie es schon ein flüchtiger Blick hinter die Kulissen zeigt) für zahllose andere Themen bei Wikipedia. Diese “Abgründe” im Sinne von Streitereien, Vorwürfen und sogar Hetze ziehen sich quer durch das Online-Lexikon und sind nicht auf Grenzwissenschaften & Co. beschränkt. Von Sport über Politik bis hin zu Medizin und prominenten Personen der Gegenwart ist nach zu sehen. Man kann hier beobachten, dass hinter den Kulissen von Wikipedia quasi eine eigene Welt aus unzähligen Diskussions-Foren besteht.

Beispiel: Das Thema der umstrittenen weil fragwürdigen “Steine von Ica”[6], Peru:

Bis Juli 2011 stand der entsprechende Wiki-Artikel ohne sachliche Quellenangaben im Lexikon und die Steine wurden allesamt als Schwindel bezeichnet. Es zeigte sich aber sehr schnell, dass die meisten Informationen über die Steine von einem umfangreichen Online-Artikel von mir selber abgeschrieben oder besser gesagt übernommen und dieser Artikel als (inzwischen) toter Weblink angeführt wurde.[7] Das heißt, dass ich selber die Quelle war, der entsprechende Link aber nicht mehr funktionierte. Und tote Links sind erst mal kein Problem. Könnte man meinen.

Als aber eine Userin im Juli 2011 dann den Artikel entsprechend aktualisierte und bearbeitete, wurde ich auf der Diskussionsseite als unseriös diffamiert und nicht als Quellenangabe akzeptiert.[8] Erst nach mehreren Protesten und der Forderung am 22. Juli 2011 nach Nennung von Quellen, wurden von dem anonymen Wiki-Autoren “Andreas” unterschiedliche Quellenangaben und Änderungen zu diesen “Steinen von Ica” freigegeben.

“Quellenangaben” – das Stichwort bei Wikipedia.

Was sind gute Quellen und was sind schlechte Quellen? Ein offenbar bis heute (Anm: 2016) anhaltender Streitpunkt des gesamten Lexikons.

VIDEO: Vorsicht vor falschen Sensationen! Auch in der Grenzwissenschaft ist Vorsicht geboten. (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Vorsicht vor falschen Sensationen! Auch in der Grenzwissenschaft ist Vorsicht geboten. (Bild: L. A. Fischinger)

Das Beispiel Erich von Däniken-Themen unter der Wiki-Eingabe “Prä-Astronautik” macht dies mehr als deutlich. Der fraglos umfangreiche Artikel ist (teilweise) ein Ärgernis für alle an den Themen von Erich von Däniken interessierten Menschen. Die unter dem Beitrag stehenden Literaturangaben[9] zum Beispiel beschränken sich praktisch ausnahmslos auf Anti-Bücher zu von Dänikens Aussagen und Ideen. Traurig wird es, wenn man sich den Absatz “Kritik der etablierten Natur- und Geisteswissenschaften”[10] im Artikel ansieht. Immerhin der längste Beitrag unter dem Stichwort “Prä-Astronautik”. Der Beitrag wartet mit vier oder fünf Seiten Kritik auf – und enthält nicht eine einzige Quellenangabe dazu. Gleiches gilt für den Absatz “Gegenstand und Vorgehensweise der Prä-Astronautik”. Und das, obwohl Wikipedia-Mitarbeiter immer laut nach Quellen schreien!

Als am 17. Mai 2011 ein nicht bei Wikipedia angemeldeter User diesen Umstand richtigerweise auf der Diskussionsseite kritisierte, bekam er am 20. Mai eine mehr bezeichnende Antwort eines Wiki-Mitarbeiters “Jonas kork”:

Ob der Abschnitt erst mal verschwindet/ausgelagert wird und je nach Quellnachweis wieder reinkommt, oder einfach erst mal stehen bleibt (ist ohnehin seit November drin), ist mir egal.[11]

Wikipedia-Autoren sind Quellennachweise “egal” – je nach Thema

Das Autorenprofil[12] des “Jonas kork” auf Wiki sagt da jedoch was ganz anderes. In diesem schreibt er nämlich stolz:

Die Artikel sollen ausschließlich bedeutsames Wissen aus belegten und zuverlässigen Quellen enthalten.”

Auch der Autor des Kritik-Abschnittes, ein User mit Namen “DagdaMor”, äußerte sich bei Wikipedia am 19. Mai 2011 zu dem Vorwurf.[13] Er habe schlicht “Zeitmangel” um Quellen zu nennen, “da die Recherche zu Aufwendig ist im Moment”. Allerhand.

Rätsel um das "Aluminium-Objekt von Aiud. (Bild: L. A. Fischinger)
Interview mit Lars A. Fischinger zum “Aluminium-Objekt von Aiud” (Bild: L. A. Fischinger / M. Hesemann)

Im Artikel “Prä-Astronautik” findet sich auch ein Abschnitt über den sonderbaren Aluminiumkeil von Aiud in Rumänien, über den ich in zwei Büchern (hier und hier) schon berichtet habe. Was immer das Objekt letzten Endes ist. Das Stück aus Aluminium wird bei Wiki jedoch als eines der Beispiele für das “Für und Wider” in Sachen Mystery vs. Wissenschaft angeführt.

“Seit wann sind Baggerzähne prä-astronautrisch” schimpft hier am 4. Februar 2009 ein User mit Namen “Stirni” auf der Diskussionsseite.[14] “Haus und Hof” verwettet er darauf, dass der Fund ein Baggerzahn und auch nicht aus Aluminium ist. Als die Userin “Henriette” auf die Arbeiten von Luc Bürgin und Michael Hesemann verwies, war es “Stirni” schlicht egal “wer was zu einem Baggerzahn sagt”. Eine Diskussion entbrannte und der Abschnitt über Aiud wurde vielfach hin und her umgeschrieben. Bis heute (4. Januar 2013 / Update: 15. März 2016) ist das so. Doch steht’s mit dem Hinweis, dass “die Wissenschaft” (wer?) das Objekt als “gefälscht” ansieht.

Erst als am 9. März der Wiki-Autor “Jonas kork” energisch nach einer Quelle fragte, die die Fälscher-These belege, wurde der Abschnitt sachlich umgeschrieben und freigegeben. Der Wunsch von “Jonas kork”, “wenn jemand geeignete Literatur auftreiben kann, um eine Widerlegungsargumentation zu dokumentieren, immer her damit”, wurde bis heute nicht erfüllt.[15]

“Raus mit Erich von Däniken!”

Thema Wünschen: scheinbar ist man bei Wikipedia bei strittigen Themen oft beim Wünschen. Unter dem Wikipedia-Stichwort “Nazca-Linien” stutzen wir Journalisten des Erstaunlichen immer wieder. Ein Blick auf die Einzelnachweise der Quellen des Artikels ist erschreckend.[16] Handelt es sich hierbei doch fast ausnahmslos um Veröffentlichungen zu Nazca aus den 80er Jahren (1980 – 1987). Der Absatz über die Thesen und Forschungen von Nazca erstaunt dann umso mehr. Namen wie Hoimar von Ditfurth oder August Steinmann mit seiner “Drachen-Startplatz-These”[17] begegnen uns dort. Wer und was fehlen (wie auch bei den Literaturangaben)? Erich von Däniken und die gesamten Ideen der Prä-Astronautik zu Nazca. Und das, obwohl in den Wikipedia-Artikel zu von Däniken (damals zumindest!) sowie zur Prä-Astronautik allgemein explizit Nazca genannt und verlinkt wird. In der englischsprachigen Wikipedia wurde von Däniken wenigstens unter “Alternative Theorien” in zwei Sätzen genannt.[18]

Ältere Versionen[19], etwa von 2005, enthielten zumindest knappe Hinweise auf die Ideen von Dänikens bzw. der Prä-Astronautik …die natürlich immer wieder entfernt wurden. Am 11. Februar 2009 versuchte der User “Daniel 1992” erneut in knappen Worten die Däniken-Ideen von einem Cargo-Kult usw. einzufügen. Doch schon am 13. April schrie der Wikipedia-Autor “Arpad99”: “Raus mit von Däniken” und löschte alles wieder. Gleiches wiederholte sich zum Beispiel am 23. April 2011, wo nach nur fünf Minuten(!) von Däniken mit den Worten “Märchenonkel, keine Theorie” von einem anderen User wieder getilgt wurde.[20]

VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein „zweites Nazca“ mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein „zweites Nazca“ mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden! (Bilder: Google Earth)

Ein Klick hinter den offiziellen Nazca-Artikel der Enzyklopädie in den Diskussionsbereich zeigt dann auch die sture Ablehnung des Autors “Arpad99”, als er 2009 das Thema “Däniken gehört nicht in den Artikel” eröffnete.[21] Er bescheinigt von Däniken zwar ein “genialer und talentierter Autor” zu sein (wie eigentlich alle seine Kritiker) – sieht aber in seinen Ideen “reine Fiktion”. Wer von Dänikens Thesen in den Nazca-Artikel bei Wikipedia schreibt, so schrieb er weiter, “könnte ebenso diejenigen von Uriella aufführen”.

Sekten-Kram?

Das ist schon starker Tobak, von Däniken seine Ideen mit der inzwischen verstorbenen UFO-Sekten-Chefin Uriella aus der Schweiz zu vergleichen. Finden mit Sicherheit viele seiner Fans.

Das fand auch zwei Jahre später ein anderer Wiki-Autor, der am 16. Juli 2011 überaus erbost schrieb:

Dieser Abschnitt ist fern der Realität. Uriella und Däniken zu vergleichen ist schon beleidigend! Seine Bücher als ,Fiktion’ zu bezeichnen BEWEIST Unwissen seiner Arbeit, Thesen und Ideen. Denn: vieles IST vorhanden, was er beschreibt (gleich was nun Wahrheit ist). Däniken sieht hier einen Cargo-Kult – KEINE Landebahnen von Aliens. Der User sollte sich bitte in Dänikens Nazca-Bücher (Däniken ist Ehrenbürger von Nazca) einlesen um sachlich zu argumentieren und kommentieren. Auch hat die ,Däniken-Stiftung’ wissenschaftliche Forschungen dort betrieben und die Ergebnisse auch veröffentlicht. Und das waren keine uriellaartigen Eso-Sing-Sangs. Des Weiteren würden die Maria Reiche-Biographen Schulze und Zetzsche in der Biographie ,Bilderbuch der Wüste’ (etwa Seite 155) von Däniken dahingehend, dass er es war, der ,wie ein Scheinwerfer”‘ die Welt auf die Ebene hinwies.”[22]

Geändert hat sich lange Zeit nichts und auch eine Antwort blieb aus. Dabei ist es bezeichnet, dass das genannte Buch von Schulze und Zetzsche, “Bilderbuch der Wüste” (Halle 2005), als Literaturangabe im Nazca-Artikel angeführt ist. Aber was schrieb schon 1968 Maria Reiche in ihrem Buch “Geheimnis der Wüste” zu den Linien?

Einige könnte man für Flugplätze halten.

Doch am 5. Februar 2012 kam das “Alien-Thema” von Nazca dann erneut auf und so wurde nach einer Diskussion im Frühjahr 2012 letztlich doch der Abschnitt “Parawissenschaftliche Spekulationen” eingefügt. (Der heute nicht mehr zu finden ist.)

UFO-Sekten und UFO-Forschung

Die Themen UFOs, UFO-Forschung, UFO-Forscher/-Autoren, UFO-Gruppen usw. ist, genau wie im realen Offline-Leben, auch in der Wikipedia heiß umstritten.

ARTIKEL: Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“ (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
ARTIKEL: Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“ (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Ein UFO-Beispiel ist der sehr knappe Wikipedia-Eintrag unter “Ufoglaube” im Lexikon. ZUsammen mit meinem Kollegen Roland M. Horn habe ich 1999 dazu umfassende Standartwerk “UFO-Sekten” zum Thema veröffentlicht. Ich selber sehe den sehr kurzen Beitrag dazu im Wiki grundlegend als OK an. Aber: Das Thema ist nicht nur sehr komplex sondern auch ein Ärgernis für uns Journalisten des Unglaublichen. Immerhin ist es eine in der Grenzwissenschaft bekannte Tatsache, dass religiöser oder esoterisch-religiöser UFO-Glaube mit Themen wie Astronautengötter Erich von Däniken, UFOs und UFO-Forschung und sogar SETI sehr gerne in einen Mystery-Topf geworfen wird. Doch erfrischend da notwendig ist diesbezüglich diese klare Aussage im Artikel bei Wikipedia dazu:

Von religiösem Ufoglauben ist der grenzwissenschaftliche Forschungszweig der Ufologie zu unterscheiden.”

Erstellt wurde der durchaus wichtige Artikel schon im Jahr 2001. Ende Dezember 2003 jedoch bemühten sich einige Wiki-User um eine Entfernung des gesamten Eintrages.[23] Warum? Weil er “in seiner jetzigen Form nicht dem enzyklopädischen Anspruch der Wikipedia gerecht wird.”[24] Der Artikel blieb. Aber mager sind dabei die Literaturangaben, die freigegeben wurden. Es sind nur vier genannt (Update: auch noch am 15. März 2016).

Jedoch findet sich bereits ab dem Jahr 2007 auf der Diskussionsseite[25] wesentlich mehr Material. Verschiedene Wiki-Autoren und -Mitarbeiter streiten sich dort seit Jahren um Umfang und Inhalt des fraglichen Artikels. Am 7. Oktober 2009 endete der Streit dort ohne Ergebnis.

Interessant ist jedoch in meinen Augen die Aussage eines Autoren vom 10. März 2009.[26]:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

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Ich habe auch nicht die Zeit und die Muße, den Müll ins deutsche zu übersetzten und mich mit dabei noch mit der Kritik der Billy-Meier Fraktion oder der Realianer-Fraktion oder anderen Fraktionen hier auseinanderzusetzen.”

Das heißt im Klartext: Wikipedia fürchtet die Kritik der genannten UFO-Sekten, wenn man diese dort behandelt bzw. genauer benennt. Obwohl Billy Meier der Gruppe “FIGU”, Schweiz, selber einen im Lexikon diskutierten und umstrittenen[27], [28] sowie nicht gerade kleinen Wikipedia-Eintrag hat.[29]

Pyramiden und Pyramidioten

Über Wikipedia streiten sich also bis heute die Geister. Auch und gerade in Detailfragen.

Beispielsweise teilte mit der Atlantis-Forscher und -Autor Peter Nowak mit, dass im Onlinelexikon im Artikel über die Cheops-Pyramide von Gizeh in Ägypten als schwerster Steinblock des Bauwerkes ein Gewicht von 7,5 Tonnen (ohne Quelle) angegeben ist. Mehrfache Versuche von Nowak selber diesen frappierenden Wiki-Irrtum zu korrigieren wurden entfernt und nicht freigegeben. Erst im März 2011 wurde korrekt “50 – 80 Tonnen” genannt.[30]

Bezeichnet ist hier auch der Abschnitt “Theorien zur Konstruktionsweise”.[31] Hier findet sich ausschließlich die Theorie einer “Inneren Rampe” des französischen Architekten Jean-Pierre Houdin vom Frühjahr 2007 kurz erwähnt. Diese wird mit den Worten sie ist “nicht nur interessant, sie ist schlüssig und revolutionär” des deutschen Ägyptologen und ehemaligen Direktors des “Deutschen Archäologischen Instituts” in Kairo, Rainer Stadelmann, von “Spiegel online” vom 2. April 2007 kommentiert wird. Weitere Thesen und Aussagen fanden sich nicht , was sich aber inzwischen grundlegend änderte.

"Das Cheops-Projekt", gewaltige Steine und die Frage nach dem "Eisen der Pharaonen" (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: “Das Cheops-Projekt”, gewaltige Steine und die Frage nach dem “Eisen der Pharaonen” (Bild: L.A. Fischinger)

Die Diskussionsseite hinter der offiziellen Seite verrät auch hier wieder mehr. Hier streitet man sich nicht nur, ob man “Alternative Theorien”[32] einfügen soll, sondern auch ob “neue Erkenntnisse zum Bau”[33] überhaupt in das Lexikon gehören. Dabei ist man sich jedoch recht einig, dass es zu viele und zu oft neue Erkenntnisse zum Bau der Pyramide gibt. Lediglich die Idee von einer Innenrampe fand hier lange Zeit Gnade vor den Augen der Wikipedia-Gemeinschaft.

Hinter den Kulissen

Im Eintrag zur Pyramide des Pharao Cheops gab es in den vergangenen Jahren erstaunlich viele Änderungen und Updates. Für den Jäger des Phantastischen ist dabei besonders interessant, dass die Prä-Astronautik und Erich von Däniken in einem Unterkapitel eingefügt wurden. Ein Umstand, der, wie oben gesehen, beim Thema Scharrbilder von Nazca fehlt. In diesem werden diverse Spekulationen der Grenzwissenschaft im Sinne der Götter aus dem All umrissen und auch die Kritikpunkte der etablierten Wissenschaft gegen diese Überlegungen im Zusammenhang mit der Cheops-Pyramide angeführt. Ein recht langer Beitrag, der auf der Diskussionsseite des Eintrages am 22. Februar 2016 mit den Worten kommentiert wurde:

Muss das wirklich so breit ausgetreten werden? Wäre ich v.D., würde ich mich bedanken…

Interessant sind auch hier wieder die Fußnoten in Sachen “Prä-Astronautik und Große Pyramide”. Es handelt sich ausschließlich um das Buch “Erinnerungen an die Zukunft”, das von Däniken bekanntlich bereits 1968 veröffentlichte. Die einzelnen Kritikpunkte sind indes nicht durch Quellenangaben benannt. Lediglich das Buch “Geschäfte mit der Phantasie – Warum es keinen Raumflug vor Jahrtausenden geben konnte” von Pieter Coll wird als Beispiel genannt.

Und das erschien als Erstausgabe schon 1970!

Streit um Personen

Es ist bereits angeklungen, dass sich die Wikipedia-Gemeine sehr gerne und oft auch über einzelnen Personen zankt. Meistens irgendwelche Prominente aus diesem oder jenem Bereich des öffentlichen Interesses. Bei Erich von Däniken als bekanntesten Prä-Astronautiker beispielsweise wurde bei seinem Eintrag der Bereich “Hypothesen” am 24. März 2014 bemängelt, dass Quellen fehlen:

Dieser Abschnitt ist fast vollständig unbelegt und meiner Meinung nach zu überladen. Wer sich für die Details der Thesen interessiert, kann ja auf weiterführende Literatur / Weblinks verwiesen werden, aber in einem Biografieartikel leidet hier die Übersicht (…)”

Pressemitteilung & Video: Der "Cheops-Skandal" um Stefan Erdmann und Dominique Görlitz ist juristisch überaus fragwürdig (Bild: L. A. Fischinger / D. Görlitz)
Pressemitteilung & Video-Interview: Der “Cheops-Skandal” um Stefan Erdmann und Dominique Görlitz ist juristisch überaus fragwürdig (Bild: L. A. Fischinger / D. Görlitz)

Und welche Verweise und/oder Quellen finden wir im auf Belege bedachten Wikipedia dort? Nur eine Fußnote mit dem Hinweis auf den Buchklassiker “Da tat sich der Himmel auf. Die Raumschiffe des Propheten Ezechiel und ihre Bestätigung durch modernste Technik” von Josef F. Blumrich aus dem Jahre 1973.

Interessant ist auch der sehr umfangreiche Lexikon-Eintrag zu Dominique Görlitz, seiner Reputation und dem auf diesem Blog oftmals thematisierten “Cheops-Skandal“. Im Eintrag “Beschädigungen in der Cheops-Pyramide” zeigt sich erneut auf der Diskussionsseite eine hitzige Debatte. Beispielsweise wird dort versucht Görlitz in die “rechte Ecke” zu rücken.

Persona non grata bei Wikipedia?

Hier muss man die Einträge des Wiki-Autoren Bernhard Beier von Atlantisforschung.de unterstreichen, der bemüht ist, die gesamte (irrwitzige) Angelegenheit sachlich zu belegen. Ein anderer Wiki-Autor verwies am 6. März 2016 (mit Quelle) auch auf den Umstand, dass die juristische Verurteilung von Görlitz im “Cheops-Skandal” an den Haaren herbei gezogen ist. Das entsprechende Gutachten eines ehemaligen vorsitzenden Richters am Oberlandesgericht wird zwar verlinkt aber im eigentlichen Wikipedia-Eintrag (bisher) nicht genannt. Obwohl Richter Wolf-Philipp Müller dazu unter anderem schreibt:

Angesichts des ehemaligen Aufschreis der Entrüstung möchte ich Sie ganz herzlich bitten, diese Meldung mit in Ihren Pressemitteilungen aufzunehmen, da sich mehr und mehr herausstellt, dass an den Vorwürfen letztlich nichts dran war.

Und noch deutlicher in dem Gutachten vom 22. Januar  2015 selber:

Die Aufhebung des ägyptischen Urteils gegen die Inspektoren vom 9. Mai 2015 hat ebenfalls eine große Relevanz auf für das Strafverfahren in Deutschland. Es beweist, dass an den Strafvorwürfen gegen Erdmann und Görlitz nichts dran war und ist.

(…)

M.E. hat sich der Angeklagte von dem Medienrummel und dem Druck aus Ägypten zu sehr beeindrucken lassen. Natürlich spielten auch die Kostenängste und die unabsehbare Langwierigkeit des Verfahrens (einer Hauptverhandlung) eine tragende Rolle bei seiner Entscheidung. Ein Schuldeingeständnis kann man aus dieser Beschränkung (und der damit verbundenen Selbstunterwerfung) auf Grund der Faktenlage nicht ableiten.”

Lars A. Fischinger im Interview mit Erich von Däniken 2015 (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Lars A. Fischinger im Interview mit Erich von Däniken 2015 (Bild: L. A. Fischinger)

“Jeder Idiot kann da schreiben was er will”

Solche Aussagen über eine Person gehören eigentlich eben aufgrund der medialen Brisanz in den entsprechenden Eintrag bei Wiki. Erst recht dann, wenn sie hinter den Kulissen explizit genannt und als Quelle verlinkt wurden.

“Jeder Idiot kann da schreiben was er will”, sagte Erich von Däniken mal zu mir als wir über Wikipedia sprachen. Ganz Unrecht hat er da nicht, wie es sich quasi jeden Tag zeigt. Also am Besten überhaupt nicht dort eingetragen sein, wenn man eine Person der Mystery-Szene ist?

Das dachte sich zumindest vor Jahren auch der Prä-Astronautik-Autor Erdogan Ercivan. Er versuchte mehrfach, dass sein Eintrag im Lexikon vollständig gelöscht wird. Vergeblich, da auch seine eigene Löschungen immer wieder Rückgängig gemacht wurden. Und so steht der recht umfangreiche Eintrag weiterhin ohne eine einzige Quellenangabe online. Obwohl auch hier wieder in den Diskussionen die Art und Qualität des Textes bemängelt wird. Zuletzt schon am 15. Mai 2013.

Wikipedia … ist trotzdem wichtig!

Der Blick hinter den Spiegel lohnt sich bei Wikipedia teilweise mehr als die eigentlichen Einträge. Zumal es dort auch zum Teil zahlreiche Archive vergangener Jahre der Diskussionen gibt. Diese offenbaren teilweise die Debatten bis fast zu den Anfängen von Wikipedia selber.

Beispielsweise beim natürlich sehr langen Eintrag des Senders “ZDF”, wo oft in Sachen “Staatsfernsehen” etc. bei den Bearbeitungen und Diskussionen die Fetzen fliegen. Nicht anders wird zum Beispiel bei Prominenz aus Show und Entertainment wie etwa bei Stefan Raab oder Til Schweiger gestritten was rein darf und was nicht …

Ich selber werde nie müde zu sagen und zu schreiben, dass Wikipedia wichtig und großartig ist! Erwähne ich jedoch das böse Wiki in einem meiner Videos auf meinem YouTube-Channel … ernte ich praktisch ohne Ausnahme “Hass-Kommentare” und Trollerei.

Dabei übersehen diese “Kritziker” bzw. Hater natürlich liebend gerne, dass ich immer wieder eben auf die Diskussionen hinter den eigentlichen Einträgen hinweise und vor allem auch darauf, dass genannte Fußnoten, Bücher oder Quellenangaben (wenn sie denn auch vorhanden sind) immer zu weiteren Informationen für die eigene Recherche führen.

Darum sollten Quellen immer beachtet und genutzt und von den Wiki-Autoren angegeben werden. Immerhin will es ein “Online-Lexikon” sein. Es Dabei ist es natürlich gleichgültig ob Pro-Mystery oder Kontra-Mystery oder ob Politik und Gesellschaft. Ob die “Macher hinter Wikipedia” diese nun als “sachlich”, “seriös”, “kompetent” oder “nützlich” ansehen steht – dahinter.

Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Ursprünglich stammt dieser Artikel von meinem früheren Google-Blog.

Interessantes zum Thema:

 Fußnoten


[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Geschichte_der_Wikipedia#cite_ref-11
2] http://stats.wikimedia.org/DE/PlotsPngArticlesTotal.htm
[3] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,606315,00.html
[4] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,606912,00.html
[5] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,606315,00.html (unten die Anmerkung)
[6] http://de.wikipedia.org/wiki/Steine_von_Ica
[7] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Steine_von_Ica&diff=89690023&oldid=89454979 (unten: “Bericht über die Steine von Ica”)
[8] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Steine_von_Ica#Quellen
[9] http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4-Astronautik#Literatur
[10] http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4-Astronautik#Kritik_der_etablierten_Natur-_und_Geisteswissenschaften
[11] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Pr%C3%A4-Astronautik#Wieso_kein_EINZIGER_Nachweis_im_kompletten_Abschnitt_.22Kritik.22
[12] http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Jonas_kork
[13] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion%3ADagdaMor&action=historysubmit&diff=89026417&oldid=89016715
[14] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Pr%C3%A4-Astronautik#Aluminium-Objekt_von_Aiud
[15] Ende 2012 hat Lars A. Fischinger in Deutschland eine neue Material-Untersuchung des ohne Frage aus Aluminium bestehende Objekt von Aiud in Deutschland durchführen lassen. Diese bestätigen im Grunde die ersten zwei Analysen aus Rumänien, konnte die Legierung aber nicht identifizieren. Die Ergebnisse wurden in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” veröffentlicht.
[16] http://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien#Einzelnachweise
[17] Luc, sieh dazu auch: Jim Woodman: Nazca – mit dem Inka-Ballon zur Sonne. C. Bertelsmann, München, 1977
[18] http://en.wikipedia.org/wiki/Nazca_lines#Alternative_theories
[19] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Nazca-Linien&limit=500&action=history
[20] ebenda
[21] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Nazca-Linien#D.C3.A4niken_geh.C3.B6rt_nicht_in_den_Artikel
[22] ebenda
[23] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ufoglaube&limit=500&action=history
[24] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ufoglaube&diff=458436&oldid=431796
[25] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Ufoglaube
[26] ebenda
[27] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Eduard_Albert_Meier
[28] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Eduard_Albert_Meier&limit=500&action=history
[29] http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Albert_Meier
[30] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Cheops-Pyramide#FALSCHE_Daten
[31] http://de.wikipedia.org/wiki/Cheops-Pyramide#Theorien_zur_Konstruktionsweise
[32] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Cheops-Pyramide#Alternative_Theorien
[33] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Cheops-Pyramide#neue_Erkenntnisse_zum_Bau.3F

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Pressemitteilung: Journalist findet angeblich "außerirdisches Artefakt" in einem Museum. Wissenschaftliche Analyse in Deutschland läuft

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Lars A. Fischinger 

Wesselingstrasse 11a
48653 Coesfeld-Lette
Deutschland

Pressemitteilung

Deutscher Journalist findet angeblich “außerirdisches Artefakt” in einem Museum in Rumänien. Wissenschaftliche Analyse in Deutschland läuft

1973 wurde in Aiud, Rumänien, ein künstlicher und völlig oxydierter Aluminium-Keil von etwa 20 Zentimetern Länge in 10 Metern Erdtiefe gefunden, der seit dem Rätsel aufgibt. Über Jahrzehnte galt das Objekt als verschollen, als nicht existent oder sogar als Fälschung.

Dem deutschen Journalisten und Bestsellerautor der “Rätsel & Mysterien der Welt”-Thematiken Lars A. Fischinger (38) gelang es nach Jahren der Recherchen diesen Fund vor Ort in Rumänien wiederzufinden. Er ist dort von den Archäologen als “Extraterrestrisches Objekt” katalogisiert, soll zehntausende Jahre alt sein und schlummert dort unbeachtet in einem Museumskeller. Die Vor-Ort-Forschungen des Journalisten und Autoren haben nun belegt, dass es diesen Fund nicht nur tatsächlich gibt, sondern auch, dass er aus bis zu 93 % reines und künstliches Aluminium besteht … das “wir” jedoch erst seit dem 19. Jahrhundert herstellen können.

Fischinger berichtet bereits in seinen Erfolgsbüchern Historia Mystica: Rätselhafte Phänomene, dunkle Geheimnisse und das unterdrückte Wissen der Menschheitund “Verbotene Geschichte: Die großen Geheimnisse der Menschheit und was die Wissenschaft uns verschwiegen hat (Random House/Ansata Verlag 2009 & 2010, München) von seinen abenteuerlichen Forschungen und löste damit eine anhaltende Kontroverse aus.

“Die rumänischen Wissenschaftler”, so Fischinger, “haben ihre Meinung geändert. Während es noch vor 1,5 Jahrzehnten hieß, das rumänische Museum beschäftigt sich nicht mit ‘kleinen grünen Männchen’ sind sie heute offen für weitere Forschungen.” Nun ist es dem Phänomene-Jäger gelungen die Genehmigung zu erhalten, den “außerirdischen Fund” in einem zertifizierten Labor in Deutschland von anerkannten Experten wissenschaftlich untersuchen zu lassen.

Noch im Oktober 2012 liegen diese Ergebnisse vor.


Besuchen Sie den “Jäger des Phantastischen” auch im Internet.

Zum Beispiel:

Bücher zum Thema

 

Vorstellungs-Video

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Video und Programm zum Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) 2012 in Dresden. Natürlich wieder mit Erich von Däniken …

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One Day Meeting der A.A.S. 2012 in Dresden - YouTube-Video und Programm (Bild: Exopolitik / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
One Day Meeting der A.A.S. 2012 in Dresden – YouTube-Video und Programm (Bild: Exopolitik / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Endlich ist es wieder soweit: Die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) lädt zum 1-Day-Meeting 2012 am Samstag den 27. Oktober 2012 in Dresden ein. Das Highlight des Jahres für alle Grenzwissenschaftler und Prä-Astronautik-Freunde. Ort der Tagung rund um Erich von Däniken ist das Hotel Maritim, Hotel und Congress Center in Dresden – hier alle Informationen und das Programm in einem Video von und mit mir auf meinem Mystery-Channel bei YouTube.

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